Ihre Meinung zu: "Neues Ausmaß an Gewalt und Zerstörung" in Stuttgart

21. Juni 2020 - 11:13 Uhr

Anwohner und Ladenbesitzer in Stuttgart haben schockiert auf die Zerstörungen in der Innenstadt reagiert. Die Situation war in der Nacht offenbar nach einer Drogenkontrolle eskaliert, berichtet Jenni Rieger.

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Kommentare

Videos nicht zu verstecken

Jeder kann sich über die Täter ein Bild machen, weil es viele Videos im Internet gibt. Da ist nichts zu verheimlichen, auch wenn es so manchem Politiker nicht in den Kram passen wird.

Feindbild Polizei? Vorbild USA ?

... da haben scheinbar ein paar gewaltbereite Spatzenhirne angesichts der Vorkommnisse in den USA durchgedreht ...

... wobei das inhaltlich natürlich nichts miteinander zu tun hat ...

... aber das „Feindbild Polizei“ hat man ja in allen Schattierungen und auf allen Kanälen offeriert bekommen!

Mein Mitgefühl gilt den Geschädigten und den Deutschen Polizeibeamten, die einen tadellosen Job machen und hier sinnlos angegangen werden!

Gegen gewaltbereite Idioten ist kein Kraut gewachsen

hoffentlich wird das hart und konsequent aufgeklärt!

Bin gespannt, wann die ersten

Bin gespannt, wann die ersten Vorwürfe gegen die Polizei ertönen, womöglich handelte es sich gar um eine rassistische Polizeikontrolle, nicht wahr?

Als Stuttgarter ist mir bekannt, dass es sich bei den Klientel um diejenigen handelt, welche allabendlich in der Klett-Passage und am Eckensee für Unfrieden sorgen.
Über den soziokulturellen Hintergrund schweige ich lieber mal.....

Polizei bitte nächstes Mal Kaffee und Kuchen mitbringen!

Wie gut haben sich die Krawallbrüder gefilmt und die Clips ins Netz gestellt. Nicht wegen der Strafe, da passiert eh wenig. Aber so können die Menschen wenigstens sehen welchen "Hintergrund" diese Gestalten haben, das bedarf keiner Erwähnung mehr. Gibt so auch weniger rote Balken...

Nun ja

Mehrere Zeugen vermuten ein organisiertes Vorgehen, da der Konflikt sehr schnell eskalierte und das Vorgehen durch viele Kleingruppen orchestriert wirkte. Viele der Randalierer hatten Sturmhauben aufgezogen. Da diese nicht unbedingt zur abendlichen Ausgehgardarobe gehören, liegt die Vermutung nahe, dass die Schläger zur mittlerweile weltweit vernetzten „Antifa“ gehören, die in den USA als terroristische Organisation verboten werden soll. Der Schlusssatz des ersten Polizeiberichts lautet: „Teile der linken Szene überschreiten hier gerade Linien, was wir für Stuttgart bisher so nicht gekannt haben“. Dies allerdings durchaus mit Wissen und Billigung vieler Politiker.

Recherche Fehlanzeige

Alles was wir an Informationen lesen und hören können, stammt von der Polizei. Kann man als örtlicher Journalist nicht Sozialarbeiter, Bewährungshelfer, Strafverteidiger und Menschen aus der Szene um Hintergrundinformationen bitten. Oder haben Journalisten vor lautet Kostenbewußtsein das Recherchieren verlernt, weil dafür kein Geld im journalistischen Arbeitsalltag vorhanden ist.

Es wird immer schlimmer...

...eine Erklärung für solche Verhalten zu finden,
fällt mir schwer.

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Bleibt zu hoffen, daß man möglichst viele der Täter vielleicht überführen kann
und die Ladenbesitzer den Schaden ersetzt bekommen.
-
Irgendetwas muß in der Erziehung früher einmal schief gelaufen sein.

Ich jedenfalls würde ggf. etwas sauer sein, wenn mich die Polizei kontrollieren würde,
wenn ich den "Mist" (Drogen, zu schnell mit dem Auto, etc.) gebaut hätte.
Aber die Polizei so angehen und dann einen Straßenzug zerstören?

Das geht garnicht.

Mal sehen, ob wir erfahren, wer die Täter waren und wie alt sie sind?!

jetzt aber bitte nicht gleich wieder...

... die üblichen Reflexreaktionen aus der rechten Ecke (Geflüchtete Menschen haben damit gar nichts zu tun)

@wke 11:17 - Politiker?

Zitat: „ Da ist nichts zu verheimlichen, auch wenn es so manchem Politiker nicht in den Kram passen wird.“
///
*
*
... es weiß noch keiner, was los ist ...
*
... aber für Sie steht schon fest, dass vertuscht und verheimlicht werden soll?
*
... sehr spannend!

Welche jungen Männer?

Ich nehme an, dass es keine Deutschen waren, andernfalls hätte es man geschrieben, so zumindest ist es oft Usus, um nicht bei Lesern einen "ausländerfeindlichen" Reflex zu erzeugen. Mittlerweile hat man, abgesehen von der Herkunft der Täter, den Eindruck, dass immer mehr jungen Menschen Regeln, Anstand und Respekt völlig verloren gehen. Dies hat auch mit unserer vielgeliebten Freiheit und Liberalität zu tun und nicht zuletzt mit den Erziehungsmethoden, die da heißen " Laß den Kevin sich entwickeln". Man sieht die Folgen im täglichen Leben und wie in diesem Fall, wenn es eskaliert. Vor allem die Respektlosigkeit gegenüber der Ordnungsmacht ist mittlerweile beängstigend. Und wenn diese doch mal angemessen durchgreift, sich also körperlich gegen Angriffe zur Wehr setzt, kommt von Linken und Gutmenschen sofort ein Aufschrei. Hier muss sich endlich etwas ändern, sonst erhalten wir absehbar Zustände wie in einigen Stadtteilen amerikanischer Städte.

Und wie viele dieser

Und wie viele dieser bekifften Jungbullen (ich meine die Randalierer) wurden nun verhaftet?

Wortschöpfung

Ja, immer diese "Kleingruppen". Wie soll man da auch nur ahnen, welchem politischen Spektrum sie angehören. Wäre von "marodierenden Banden" die Rede gewesen, hätte ich sofort auf Rechte getippt.

Nun aber mal los.

Das kommt davon, wenn sich Polizei und Justiz als Sozialarbeiter verstehen. Wie wäre es mal mit 0 Toleranz? Wenn der Staat das Gewaltmonopol beansprucht, muss er die Aufgabe auch ausfüllen.

Das ist erst der noch recht harmlose Anfang.

Den Krieg gegen die Armen haben die Reichen gewonnen. Die Schere klappt immer mehr auseinander. Nun werden ganze Bevölkerungsgruppen von der Teilhabe an der schönen Neuen Welt ausgeschlossen. Dieses Prekariat beginnt nun, sich zu wehren. M.E. zu recht, leider mit den falschen Mitteln (Gewalt).

Die dort feiernden Menschen

hätten sich offenbar gegen die Polizei solidarisiert
.
man ist erstaunt was sich in meiner Heimatstadt des nachts so abspielt
muß man sich neuerdings an derlei Zustände gewöhnen ?
heißt Demokratie jeder macht was er will ?
in den USA passiert so was wenn Kriminelle bei der Flucht
oder dem Versuch der Festnahme ums Leben kommen
hierzulande bereits bei ner Kontrolle

Scheindiskussionen

Warscheinlich wird in Kürze der Polizeieinsatz der zu dieser Eskalation geführt hat als unverhältnismäßig , rassistisch und eskalierend dargestellt .
Wenn es jedesmal bei der Durchsetzung des Rechtsstaates zu solchen Ereignissen kommt dann ist dieser am Ende.
Aber wir führen ja sowieso lieber Scheindebatten über Polizeigewalt und Rassismuss bei der Polizei .
Das ist um einiges Einfacher weil man dadurch von den wirklichen Problemen ablenken kann und sich durch deren Verdrängen auch noch auf der guten Seite wähnt.
Das schlimme daran ist aber dass auch von politischer Seite keinerlei Interesse besteht die Probleme klar zu benennen .

Es darf gespannt abgewartet werden welche Klientel für diesen Gewaltausbruch verantwortlich ist .
Ob diese Erkentnisse dann aber auch ins politisch-korrekte Weltbild passen ist zu bezweifeln .

Wenn wir es denn überhaupt je erfahren werden.....

Ich fürchte

das wir solche Krawalle demnächst auch in andere Städte erleben müssen.

@w.k.e. am 21. Juni 2020 um 11:17 Uhr

Warum verheimlichen?

Es ist gut, wenn Videos existieren. So kann man noch nicht erkannte Randalierer leichter dingfest machen und zur Rechenschaft ziehen.

Ärgerlich ist nur, dass der Aufwand inkl. Gerichtskosten wieder auf den Steuerzahler zurückfällt, weil wohl von den wenigstens Chaoten etwas zu holen sein wird.

Zum Glück gibt es Einrichtungen, wo "Benimmregeln" an erster Stelle stehen ...

Suche nach den Motiven

Liegen die nicht auf der Hand?
Nach monatelangem Ausnahmezustand mit Verboten und massiven Einschränkungen liegen die Nerven blank. Da braucht es halt nur noch einen winzigen Anlass, bis die Stimmung kippt.

Eine aggressive Gesellschaft

Naja, irgendwann muss sich eben all die angestaute Aggression und Frustration auch mal entladen.
.
Vielen Menschen wurde in den letzten Wochen sehr viel abverlangt, da sollte es wenig verwundern, dass dann mal dieser eine Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt.
.
Wir haben in Deutschland auch nicht das Paradies. Es entsteht schon der Eindruck bei der Tagesschau hat man das vergessen.
.
Hier ist auch nicht die Insel der Glückseeligen. Millionen Menschen kämpfen jeden Tag in ihren Minijobs an der Existenzgrundlage. Ob das jetzt durch die Krise besser wird...? Naja.
.
Deutschland ist eines der ungleichsten Industrienationen, der Wohlstand wird von unten nach oben verteilt, aber das ist nichts neues
.
Und dann reibt man sich die Augen, wenn es ein paar Leute gibt, die dann mal ausrasten? Was sagt das über Politik aus? Genau! Totale Entfremdung.
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Vieles macht Corona deutlich.
Und die einzige Idee ist, "Business as Usual" , statt gesellschaftlicher Debatte.
.
Ruhe. Immer Ruhe.

Bürger in Ruhe lassen

"Die feiernden Menschen". Die haben keinem was getan, die haben gefeiert. Super Idee von unserer Polizei, dann die Feier zu versauen und Krawall anzufangen. Und dann sollen es die Linken gewesen sein. Und sich dann über zunehmenden Aufstand wundern. Vielleicht sind die USA doch nicht so weit weg.

Es „gärt“ in unserer Gesellschaft,

und das offensichtlich überall auf der Welt. Weil immer mehr Menschen „rot sehen“, weil sie das „Gefühl“ haben, mit „allen Mitteln“ - und sind im Falle „blinder“ Wut sind die immer destruktiv, nicht nur im Falle der Anwendung physischer Gewalt und von Zerstörungswut - für oder gegen eine andere „Seite“ Partei ergreifen zu müssen.

Was zwangsläufig zum Teufelskreis einer sich „automatisch“ immer weiter steigernden Eskalationsspirale führt, die eine zivilisierte Auseinandersetzung - und die setzt die bewusste (d.h. auf der Basis „kühler“ Vernunft getroffene) Entscheidung und den unbedingten persönlichen Willen zu vorbehalt- und vorurteilsloser Kommunikation und dabei zu einem tatsächlich „offenem“ Austausch über individuelle Standpunkte und „Ansichten“ voraus - fast unmöglich macht. DIESEN Teufelskreis gilt es im Interesse der gesamten Gesellschaft mit allen (konstruktiven!) Mitteln zu durchbrechen.

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