Ihre Meinung zu: Karliczek sieht Regelbetrieb bei Schulen noch nicht gesichert

21. Juni 2020 - 15:56 Uhr

Die Kultusminister wollen eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb nach den Ferien. Auch die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten sind dafür. Doch Bildungsministerin Karliczek hat Zweifel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Und was

hat die gelernte Hotelfachfrau für ein Alternative?
Weiter die Schüler (und damit auch die Eltern) zuhause lassen.
Von Schule hat sie offenbar wenig Ahnung.

was soll´s

sie hat es ohnehin nicht zu bestimmen

Sowas aber auch

“Karliczek sieht Regelbetrieb bei Schulen noch nicht gesichert“

Hauptsache, in der Fleischfabrik kann in 10 - 14 Tagen wir richtig gearbeitet werden.
Völlig überbewertet. Wozu brauchen Kinder Schule?

@ Tagesschau

In Israel müssen wegen der vorschnellen Lockerungen inzwischen ganze Schulen wieder geschlossen werden.
Wie sieht dort die Lösung für Unterricht aus?
Wie werden dort Eltern unterstützt, die zu Hause oder in Betrieben arbeiten müssen?
Wie werden diese Probleme in China gelöst, die inzwischen wieder ganze Stadtteile unter Quarantäne stellen?
Und wie werden solche Probleme in den anderen EU - Ländern gelöst?
Wie sehen in anderen Ländern die finanziellen Unterstützungen für evtl Kurzarbeiter aus?
Überall auf der Welt gibt es ARD - Journalisten, aber kaum einer berichtet über Wege der Problemlösung in dieser Corona - Zeit.
BTW. Die Sozialsysteme in den EU - Ländern gehören grundsätzlich hier verglichen. Vielleicht haben andere Länder bessere und wir könnten von denen lernen.
ZB bei Renten und der Pflege.

@16:14 von kk07

Und was hat die gelernte Hotelfachfrau für ein Alternative?

Maskenpflicht und Einhaltung von Abstandsregeln im Unterricht (zB auch durch "Kabinen" wie an der Supermarktkasse), Schichtunterricht (eine Hälfte vormittags, die andere nachmittags), vermehrte Tests bei Lehrkräften und Schülern, Verzicht auf (Hallen)sport und Singen, deutliche Verbesserungen beim Onlineunterricht durch bessere Anbindungen der Schulen, Geräte für die Schüler und Entwicklung passender Software und Unterrichtskonzepte zumindest für Mittel- und Oberstufe, die ohnehin eigenständig lernen können sollen, Schülertransport vom sonstigen ÖPNV separiert uvam.

So, wie in NRW an den Grundschulen, ohne Abstand, ohne Masken, als sei nichts gewesen, ist es schlicht ein Spiel auf Leben und Tod. Vielleicht nicht mit den Kindern, aber mit Eltern und Lehrkräften.

Die Frau Karlizcek

hat zwar nichts zu bestimmen, aber sie hat mal wieder was gesagt. Und jetzt googeln alle- wer ist die Frau?;-)

17:22 von deutlich

“Und jetzt googeln alle- wer ist die Frau?;-)“

Dankeschön^^. Endlich hatte ich heute etwas zum Lachen.

"Das Virus ist nicht weg,“
"Wir müssen weiter mit Umsicht handeln."

Beides zweifellos absolut zutreffende Feststellungen von Frau Karliczek.

Und jeder wirklich mündige - also sich seiner eigenen Verantwortung für sich und andere bewusste - Bürger sollte nicht darauf warten, dass ihm die „Politik“ oder sonst irgendwer bis ins kleinste Detail vorschreibt, wie diese Umsicht auszusehen und wie er sich zu verhalten hat. Sondern sich selbst aus seriösen Quellen informieren - und dann selbst entscheiden, welches Handeln er sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber verantworten kann.

Am 21. Juni 2020 um 16:14 von kk07

Zitat: hat die gelernte Hotelfachfrau für ein Alternative?
Weiter die Schüler (und damit auch die Eltern) zuhause lassen.
Von Schule hat sie offenbar wenig Ahnung.

Eine Alternative hat die Ministerin nicht aufgezeigt. Warum sollte sie das auch tun.

Sie hat ja lediglich gesagt, dass das alles aus ihrer Sicht noch nicht in trockenen Tüchern ist, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.

Jeder hat die Möglichkeit, einem Blender wie NRW-Ministerpräsident Laschet mit fliegenden Fahnen zu folgen und dann aus allen Wolken zu fallen, wenn es Schullockdowns gibt.

Mir ist es auch sehr viel lieber,

dass die Schüler lebendig bleiben bzw. keine anderen in Todesgefahr bringen, als dass sie Latein und Mathe lernen oder auch nur das Schreiben.

Für die zweite Variante gibt es Alternativen - und man ist schon auf gutem Weg, Alternativen kreativ zu entwickeln -

aber für die erste Variante gibt es keine Alternative.
Wer nicht überlebt, dem nützt auch die Schule nichts mehr.

17:15 von nie wieder spd

"In Israel müssen wegen der vorschnellen Lockerungen inzwischen ganze Schulen wieder geschlossen werden.
Wie sieht dort die Lösung für Unterricht aus?"

.-.-.

Es gibt im deutschen youtube für alle wichtigen Fächer Lernvideos, die genau auf die Schüler zugeschnitten sind, die den Stoff in der Schule nicht kapieren.

Das sind - bei yourube - private Lehrkräfte, die sich darauf spezialisiert haben, den Stoff dermaßen idiotensicher zu erklären, dass eben auch die ihn verstehen, die ihn in der Schule nicht verstehen.

Die dankbaren Antworten der Schüler sprechen Bände.

Das ist zumindest EIN Weg, sich den Stoff selber beizubringen.

Lehrerverbände

Ich finde es ärgerlich, dass der Lehrerverband nur fordert (und das mit seine Kompetenzen überschreitenden Aussagen schon zu Beginn der Pandemie - Risiken für Schüler und Lehrer sollten Experten, nicht Lehrer abschätzen) aber keine Vorschläge einbringt.

Und auch von einer Ministerin darf man irgendwann ein Konzept erwarten. Fakt ist, dass die Schul- und Lehrerleistungen die letzten Wochen sehr fragwürdig war - Schule nimmt sich wichtig aber nicht ernst. Die Pflichten lagen bei den Eltern - nicht beim Ministerium oder bei den Lehrern. Zuweilen gab es großartiges Lehrerengagement aber meist war Schule und Lehre auf einem jämmerlichen Niveau. Das darf so nicht bleiben - egal ob offline oder online Unterricht oder Bildung gar nicht mehr an Schulen.

Kinder kann man auch auf diese Weise missbrauchen

In unserer Schule ist kein Mund-Nasen-Schutz vorgesehen. Alle laufen ohne diesen Schutz herum. Wenn nun auch noch die Abstandsregelung entfällt, würde man so tun, als sei rein gar nichts los und als würde es Corona nicht geben.
In unserer Schule sollen dafür die Eltern ein Schreiben unterzeichnen, in dem die Eltern bestätigen sollen, dass die Kinder coronafrei sind und keine Symptome aufweisen.

Das ist schlicht nicht möglich, selbst für Ärzte wäre das nicht ohne Testung möglich, denn jeder weiß: Schon bis zu 14 Tage vor Ausbruch von Corona-Symptomen können Kinder ansteckend sein, wenn sie Träger des Virus sind.

Mit Kindern und Lehrern so umzugehen, zeigt die Inhumanität und die Gleichgültigkeit.
Was sagte Frau Merkel einst?
Die Schwachen gilt es zu schützen!
Ach, was sind denn Kinder, wenn nicht die zu Schützenden?

Diese Regierungen zeigen alle ihre hässlichen Gesichter, wenn es um den Schutz von Kindern geht.

Wo nicht getestet wird, gibt es keine Fälle.
So einfach ist es bei uns.

@17:15 von nie wieder spd @ Tagesschau

"Vielleicht haben andere Länder bessere und wir könnten von denen lernen.
ZB bei Renten und der Pflege."

Sie träumen. Ich mit Ihnen. Das zwischenzeitliche abrupte Aufwachen ist dann weniger angenehm.

Bayerische Kultusministerin war ebenfalls Hotelfachfrau.

@16:14 von kk07
Ist offensichtlich kein Hinderungsgrund für dieses Amt.
In Bayern war das übrigens Monika Hohlmeier, Tochter von F.J.Strauß.
Ob in Bayern ohne ihr Wirken das G8 eingeführt worden wäre, kann ich nicht beurteilen. Das war aber offensichtlich der große Wunsch von Stoiber, den wahrscheinlich "die Wirtschaft" zum Bruch seines Wahlversprechens veranlasste.

Auch mit einschlägiger Vorerfahrung dürfte sie sich schwer tun bei der Beurteilung der Fakten. Sind sich doch die Fachleute (Virologen, Psychologen, Statistiker) auch nicht unbedingt einig über den richtigen Weg.

Aufwachen, Kultusminister und Kollegien!

Es sind nun fast 5 Monate, dass das Virus bekannt ist, mehr als 3 nach dem Shutdown und 1 nach den Lockerungen - was haben Sie gemacht? War es nicht klar, dass es sowohl allgemeine Regelungen als auch konkrete Konzepte für jede einzelne Schule geben muss? Oder gilt die Schulpflicht nur für Schüler und Eltern, aber nicht für die Kultus-/Bildungsbehörden? Aber hallo, der Staat - bei uns die Länder - haben die Pflicht, die Schulversorgung sicherzustellen. Bisher schon tun sie es schlecht genug - nun gar nicht mehr? Was ist da los? Arbeitsverweigerung der Schulbehörden?

Jeder kehre vor seiner eigenen Tür

Mal abgesehen davon, dass Frau Karliczek hier gar kein Mitspracherecht hat - wie wäre es denn, wenn sie einen Alternativvorschlag machte? Die jetzige Form der Beschulung klappt doch eher schlecht als recht, wenigstens in der Gesamtbetrachtung.

Übrigens liegen nicht nur die Schulen brach, an den Hochschulen und Unis ist es zum Teil noch schlimmer: Auch dort funktioniert die Online-Lehre eher mau, dazu kommt, dass für bestimmte Dinge praktische Arbeit in Laboren etc. erforderlich ist - und da deren Kapazitäten nicht schnell erhöhbar sind, baut sich schon jetzt ein Stau auf und Studierende verlieren wahrscheinlich mehr als ein Semester. Aber auch hierzu hört man von Frau Karliczek kein Wort, selbst die Behelfslösung für finanziell klamme Studierende - und dafür ist sie nun definitiv zuständig - ließ ja sehr lange auf sich warten.

Bedenken zu äußern ist einfach, wo sind die konstruktiven Vorschläge? So nicht Frau Karliczek!

17:22 von riewekooche

So, wie in NRW an den Grundschulen, ohne Abstand, ohne Masken, als sei nichts gewesen, ist es schlicht ein Spiel auf Leben und Tod. Vielleicht nicht mit den Kindern, aber mit Eltern und Lehrkräften.///
Unsere Tochter hat gerade unsere Enkel abgeholt. Die wollten wie immer bei der Oma schlafen. Die gehen seit ein paar Wochen zur Schule. In Dresden. Und? Wir leben immer noch! Schließen Sie sich doch die nächsten 10 Jahre ein.

@ riewekooche

"ohne Masken, als sei nichts gewesen, ist es schlicht ein Spiel auf Leben und Tod. Vielleicht nicht mit den Kindern, aber mit Eltern und Lehrkräften."

In Dänemark geht das schon seit Mitte April in der Schule so - haben Sie aus Dänemark von einem Spiel auf Leben und Tod gehört ?

Komisch ich sehe in der Statistik Dänemarks fallende Zahlen.
Eventuell mal den Daten folgen und nicht einfach etwas postulieren.

@ 17:22 von riewekooche

Inhaltlich bieten Sie mit viel empörtem Pathos etwa die gleiche Linie wie unsere Bildungsministerin Karliczek, die den Regelbetrieb noch nicht gesichert sieht. Aber vielleicht haben Sie Ihren Kommentar aus anderen Gründen geschrieben, etwa weil Ihnen nicht gefällt, dass auch eine Frau mit der Ausbildung Hotelfachfrau (wie Sie betonen - wobei Sie die Erstausbildung als Bankkauffrau unterschlagen haben...) in der Politik etwas werden kann?

@17:22 von riewekooche

Auf Hallensport und Singen kann sicherlich leicht verzichtet werden. An der Schule an der ich tätig bin, werden die Sporthallen als Klassenräume genutzt, um den Abstand zwischen den Schülern zu erhöhen. Sport fällt also aus. Schichtunterricht ist schwierig zu organisieren. In einem Flächenland mit unzureichendem ÖPNV, müssen Schüler meist durch Eltern zur Schule gebracht werden. Was, wenn Eltern mehrere schulpflichtige Kinder haben, welche nur zu verschiedenen Zeiten unterrichtet werden können? Abgesehen davon, sind viele Lehrkräfte jetzt schon an der Belastungsgrenze angelangt, da sie ständig Vertretungen für Kollegen der Risikogruppe übernehmen müssen.
Die gesamten Versäumnisse der letzten Jahrzehnte sind so schnell nicht aufzuholen. Und selbst wenn alle Schulen und Schüler über entsprechende Ausstattung zum Onlineunterricht verfügen sollten, dieser ist keinesfalls gleichwertig zum Präsenzunterricht einzuschätzen.

Am 21. Juni 2020 um 18:02 von dareen

Zitat: (.....) meist war Schule und Lehre auf einem jämmerlichen Niveau.

Ich höre von fünf Enkeln an vier verschiedenen Schulen nur Gutes.

Das ist natürlich nur eine Ausschnittbetrachtung und verschafft mir nicht so einen umfassenden Überblick wie Sie ihn haben.

Der Lehrer unter meinen Kindern berichtet übrigens, dass 10% seiner Schüler nicht erreichbar waren, auch nicht telefonisch oder persönlich.

Am 21. Juni 2020 um 18:58 von andererseit

@ 17:22 von riewekooche Zitat: Aber vielleicht haben Sie Ihren Kommentar aus anderen Gründen geschrieben, etwa weil Ihnen nicht gefällt, dass auch eine Frau mit der Ausbildung Hotelfachfrau (wie Sie betonen - wobei Sie die Erstausbildung als Bankkauffrau unterschlagen haben...) in der Politik etwas werden kann?

Ich habe gerade nachgelesen und festgestellt, dass das Hochschuldiplom auch zu erwähnen vergessen wurde.

17:14 von Margareta K.

Sowas aber auch

“Karliczek sieht Regelbetrieb bei Schulen noch nicht gesichert“

Hauptsache, in der Fleischfabrik kann in 10 - 14 Tagen wir richtig gearbeitet werden.
Völlig überbewertet. Wozu brauchen Kinder Schule?
///
*
*
Gerade hat Sie im Zweiten erklärt das im Bildungssystem erst bei Corna erkannt wurde wie wichtig Digitaisierung ist.
*
Vorher waren die gewertschätzten Pisajobbber allein mit dem Abfordern von Geldern augenscheinlich überfordert.
*
Stellen Sie sich nur vor, die wären irgendwie für Ernährung zuständig?

Lösungspflicht Aufgabe für Profis

Wie wird Schule im eingeschränkten Regelbetrieb in Zeiten von Corona für alle Schüler unter den benötigten Sicherheitskriterien Abstand, Hygiene und Viel Frischluft machbar?

Diese Frage geht an die MP und das Bildungsministerium, die Ausarbeitung erfolgt im Team mit Lehrerverbänden, Schulen, Ländern sowie weiteren Spezialisten.
Bisherige Benotung 4. Um eine 2 zu erlangen erwarten Bürger kreative proaktive Konzepte.

Ähnlich aller anderen Gewerbe und Institutionen. Alles geht ja wieder - Fliegen, Schwimmbäder.

Nur Schule - hier gibt es das Prinzip „Ganz oder Gar nicht“.

Warum nicht den bisher gut organisierten „eingeschränkten Regelbetrieb“ in Schichtbetrieb erweitern & mit Hilfe von Nachhilfe und Aushilfslehrkräften ausführen? Einmal neuen Stoff lehren, einmal üben, vertiefen, wiederholen. Im rollierenden Wechsel.

Was spricht gegen Ganztagschule?
Was gegen Freiluft Unterricht?
Was gegen Plexiglas für Lehrer? Wie bei Kassiererinnen.
Was gegen ReihenC.Tests alle Woche?
Die Lösung:

19:08 von falsa demonstratio

Am 21. Juni 2020 um 18:02 von dareen

Zitat: (.....) meist war Schule und Lehre auf einem jämmerlichen Niveau.

Ich höre von fünf Enkeln an vier verschiedenen Schulen nur Gutes.

Das ist natürlich nur eine Ausschnittbetrachtung und verschafft mir nicht so einen umfassenden Überblick wie Sie ihn haben.

Der Lehrer unter meinen Kindern berichtet übrigens, dass 10% seiner Schüler nicht erreichbar waren, auch nicht telefonisch oder persönlich.
///
*
*
Richtig die sind also von Ihnen vorher richtig zielstrebig gebildet worden?
*
Meine Lehrernachbarin hat mir berichtet, das Sie drei glatte Fünfer nicht benoten darf.
*
Sicher eine dumme Frage, kann man dann nicht das unnötige benoten in Unterrichtszeit umrubeln?
*
Haben Sie sicher noch nie angedacht, wie Digitalisierung.
*
Mit Konzept Gelder beantragen geht sicher allein durch die fehlende 10% Risikogruppe, die mit 100% zu Hause ist?

Kinder bis Klasse 9 gehen in Schweden trotz Corona in die Schule

Kinder bis zur 9. Klasse gehen in Schweden trotz Corona in die Schule.
Ist bisher etwas Schlimmes passiert?

Erwähnenswert ist auch, dass nicht wegen Corona, sondern schon länger jeder schwedische Schüler ab der siebten Klasse einen Computer zur Verfügung gestellt bekommt.

Das erleichtert den Umgang mit der Krise zusätzlich.

Bei uns "rühmen" sich immer noch viele Lehrer damit, keinen PC zu haben.
Vom Umgang damit soll hier nicht geschrieben werden.
Bei Facebook und anderswo kann man lesen, wie hilflos viele Lehrer immer noch sind, wenn es um moderne IT-Anwendungen geht.
Wenn man also jetzt blitzartig Schulen technisch nachrüstet, müsste man auch das technische (Hilfs) Personal haben.
In den Berufsschulen und Gymnasien können Schüler Nachhilfe erteilen oder das "Ding wieder flottmachen",
in der Grundschule eher nicht.

Umgekehrt

Lehrer waren bei uns nicht erreichbar.
Weder Mail, noch tel, noch persönlich.

Eltern sind verzweifelt. Manche haben privat Nachhilfelehrer o.Studenten engagiert.

Online ging gar nichts, da wohlgemerkt die Schule und die Lehrer nicht IT-affin sind, die Kinder dagegen haben tablet, Smartphone oder pc.

Mein Eindruck ist, viele Schulen haben die letzten Jahre Entwicklungen versäumt und hinken hinter der Zeit hinterher.

Es müsste umgekehrt sein, Schule als Bildungsstätte müsste vorbildlich vorangehen.

Es bedarf einer grundlegenden Neuausrichtung mit fortschrittlichen Methoden und Mitteln.

19:08 von falsa demonstratio

Am 21. Juni 2020 um 18:02 von dareen

Zitat: (.....) meist war Schule und Lehre auf einem jämmerlichen Niveau.

Das ist natürlich nur eine Ausschnittbetrachtung und verschafft mir nicht so einen umfassenden Überblick wie Sie ihn haben.

Der Lehrer unter meinen Kindern berichtet übrigens, dass 10% seiner Schüler nicht erreichbar waren, auch nicht telefonisch oder persönlich.
////
*
*
Richtig, jämmerlich, das begann schon in meiner Bankgehilfenausbildung 1962.
*
Der unfähige Lehre, der die Lobby von zwi nachfogenden Kollegen geboßß, die mein regelmäßiges Verlassen nach zwei Unfähigkeitsstunden, nicht medeten..
*
Als 10-jährig-Prüfungssleiter nach 20 Jahren Berufskraftfahrerkommission habe ich diese Frce 2000 mit dem neeuen "Berufsbild" beendet.
*
Wenn jemand nach 3 von 13 Fahraufgaben aussteigen kann und durch die Gewichtung von Technik (Pannendienste) und Vorschriften (Tönnisregeln) mit 3 bestehen kann.

Dann ist die Sicherheit im Verkehr auch knapp vor der Bildungstoilette versackt.

Hoffnung und Sorge

Hoffen, dass Alles gut geht. Sorge, dass es eben nicht so ist. Unser Sohn geht seit einigen Wochen wieder in die Berufsschule. Seit 15.06. auch wieder mit Nachmittagsunterricht bis 16.00 Uhr. Vorher waren es nur die Klassen, die dieses bzw. nächstes Jahr Prüfung haben. Jetzt dann wieder alle. Vormittags hat der Kiosk wieder geöffnet, aber mittags noch nicht. Bei Mitschülern (gut 3/4), die nichts dabei hatten, war es dann so, dass sie in der Mittagspause in die Stadt liefen und sich dort etwas zu Essen holten. System und durchdachte Strategie sieht wohl leider anders aus. Und so hoffen und bangen und hangeln wir uns mit mulmigem Gefühl von Woche zu Woche.

@18:28 von Coachcoach

was haben Sie gemacht? War es nicht klar, dass es sowohl allgemeine Regelungen als auch konkrete Konzepte für jede einzelne Schule geben muss?

Zumindest werden hier die Schulen endlich an ein Gigabitnetz angeschlossen. Vielleicht gibt es auch endlich ein paar neue Rechner - jedenfalls wurde das kommunale Rechenzentrum beauftragt, die Schulen IT-technisch aufzurüsten. Während der letzten Monate mussten die Lehrkräfte über ihre privaten Rechner Onlineunterricht erteilen, was eben nicht jedermanns Sache war.

Die Kultusministerkonferenz ...

... sollte doch einen Konzept entwickeln - bis 29. April.

Wo kann man das nachlesen?

Ich kann mir auch so schnell keinen Regelbetrieb vorstellen.

Präsenzunterricht Grundschule nur in kleinen Gruppen, die andere Teil wird im Hort betreut.

Bei größeren Klassen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Home-Online- Unterricht.

Ausfälle an den Schulen, wenn Quarantäne verordnet wird, müssen irgendwann kompensiert werden.

Vielleicht sollte man dieses Schuljahr auf 2 Jahre strecken.

19:13 von falsa demonstratio

Ich habe gerade
.
nun ja .....
man gewinnt den Eindruck dass es schon erwähnenswert ist,
wenn ein Politiker irgendwas gelernt hat / nen Abschluß hat

@ 19:03 von Erzieher 0815

„ Abgesehen davon, sind viele Lehrkräfte jetzt schon an der Belastungsgrenze angelangt, da sie ständig Vertretungen für Kollegen der Risikogruppe übernehmen müssen.“

Ich bin eigentlich ein Befürworter des Schutzes der Risikogruppen. Nur was ich nicht so toll finde ist, dass es anscheinend nur bei Lehrern so praktiziert wird. Mein Mann gehört zur Risikogruppe, muss jeden Tag in die Arbeit, genauso mein Vater und viele, viele andere in Fabriken, Supermärkten, Apotheken, Krankenhäusern, Banken. Wieso wird hier so ein Unterschied gemacht?

@18:58 von andererseits

... etwa weil Ihnen nicht gefällt, dass auch eine Frau mit der Ausbildung Hotelfachfrau

Es mag Ihnen entgangen sein, aber:

Die Ausbildung der Ministerin stand im zitierten Text vom Vorposter, nicht in meinem. Und die Vorschläge insgesamt waren eine Antwort auf den Vorposter, nicht eine Zurechtweisung von Frau Karliczek, die vermutlich ähnliche Ideen hat, und mir übrigens mit dieser Meinung sehr viel vernünftiger vorkommt, als unsere NRW-Kultusministerin Frau Gebauer.

Die Beschulung seit 16.3. war

Die Beschulung seit 16.3. war nicht optimal. Aber ausbaufähig, mit kleinen Gruppen und Homeschooling im Wechsel. Aber diesen Ausbau kriegen die Minister nicht hin. Und dann wird das Problem immer schön weiter nach unten delegiert. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der beste Schutz doch Abstand. Und genau das wird jetzt komplett über Bord geworfen, weil einige KM es "spannend" finden???!!!
Aber da doch etliche Schüler zuhause bleiben, kann man in 2 Wochen ein "positives" Fazit ziehen. Basierend auf einer verdrehten Datengrundlage. Und die, die zuhause sind, werden in Sachen Bildung jetzt komplett vernachlässigt und diskriminiert. Aber da alle Entscheidungen auf "Freiwilligkeit" beruhen, ist in den Ministerien keiner angreifbar. Sauber aus der Affäre gezogen. Da ballt sich die Faust in der Tasche!

Am 21. Juni 2020 um 19:30 von Boris.1945

Zitat: Richtig die sind also von Ihnen vorher richtig zielstrebig gebildet worden?

Nö, meine Enkel habe ich nicht gebildet. Die haben tolle gebildete Eltern.

Zitat: Haben Sie sicher noch nie angedacht, wie Digitalisierung.

Richtig, damit war ich noch nie befasst.

@18:47 von Reservistin

Strikte Vorgaben: 4-6qm / Kind, 2m voneinander entfernt, draußen maximal Fünfergruppen, kein Essen teilen, keine Süßigkeiten, alle 2 Stunden Hände waschen, alles wird 2mal am Tag desinfiziert.

Quelle: Tagesspiegel (https://bit.ly/2V5OJS5)

In NRW gelten keinerlei Regelungen dieser Art in den Grundschulen.

19:13 von falsa demonstratio

Auch Sie haben offenbar übersehen, daß der ausbildungsbezügliche Text vom Vorposter zitiert wurde. In meinem Text gehe ich auf die Ausbildung von Frau Karliczek nicht ein, denn für meinen Post ist diese vollkommen belanglos.

Am 21. Juni 2020 um 19:41 von Mika D

Zitat: Lehrer waren bei uns nicht erreichbar.
Weder Mail, noch tel, noch persönlich.

Das darf man denen nicht durchgehen lassen.

Ich rate zur Dientsaufsichtsbeschwerde in jedem einzelnen Fall.

19:28 von Mika D

Was spricht gegen Ganztagschule?
.
nichts wie ich meine - nicht nur zu Coronazeiten
da kriegt der Schüler ein Frühstück und Mittagessen
keiner kann argumentieren wegen Geldmangel gehen Kinder hungrig zur Schule
es gibt in der "freien Zeit" eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung
hilft auch bildungsfernen Bevölkerungsschichten
mit einem Schlag fehlen die "Argumente" bezüglich Benachteiligung von Randgruppen

@19:41 von Mika D

Nicht erreichbare Lehrer sind eine Schande.

Es sind jedoch nicht die Schulen, die daran schuld sind, daß ihre IT auf einem Stand von vor 20 Jahren und schlechter ist. Es sind die Schulträger, die jahrzehntelang nichts dort investieren wollten. Wir haben unsere Beamer durch den Förderverein finanzieren können (und durch Sponsoren). Die Rechner und die Internetanbindung sind katastrophal, es gibt kein WLAN, es gibt nur einen Informatiklehrer.

Die Stadt als Träger hat jetzt endlich beschlossen, die Internetanbindung zu verbessern und die IT an allen Schulen der Stadt zu modernisieren. Mit Hilfe des lokalen kommunalen Rechenzentrums, das auf seiner Website sogar Werbung für ihre SchulIT-Expertisen zeigt, nur nicht in der eigenen Stadt.

Leider erst jetzt.

Bisher habe ich über ...

den Digitalpakt immer nur von riesigen Geldsummen, nie von einem Grobkonzept, gar Feinkonzept gelesen.

Gibt es Konzepte?
Oder ist wieder mal nach der Theorie
"Mit Geld ist alles möglich" das Geld eingeplant worden?

Kinder mögen die gleiche Viruslast
tragen, untereinander stecken sie sich vermutlich
selten an.

Bisher sind in D 3 Kinder/ Jugendliche im Alter von
0 bis 19 J. mit Vorerkrankungen verstorben.

Kinder mit Vorerkrankungen müssen gesondert / besser geschützt unterrichtet werden.

Ein/e Lehrer/in kann sich sich nicht permanent hinter einer Plexiglaswand abschirmen.

Ja,
D hat in der ÖV und im Bildungswesen komplett den Anschluss im Vergleich zu anderen Ländern verpennt.

Aber es wird immer wieder gelobt.

19:41 von Mika D

Umgekehrt

Lehrer waren bei uns nicht erreichbar.
Weder Mail, noch tel, noch persönlich.

Eltern sind verzweifelt. Manche haben privat Nachhilfelehrer o.Studenten engagiert.

Online ging gar nichts, da wohlgemerkt die Schule und die Lehrer nicht IT-affin sind, die Kinder dagegen haben tablet, Smartphone oder pc.

Mein Eindruck ist, viele Schulen haben die letzten Jahre Entwicklungen versäumt und hinken hinter der Zeit hinterher.

Es müsste umgekehrt sein, Schule als Bildungsstätte müsste vorbildlich vorangehen.

Es bedarf einer grundlegenden Neuausrichtung mit fortschrittlichen Methoden und Mitteln.
///
*
*
Es müsste.
*
BER geplant sein.
*
S20 funktionieren.
*
Schulen mit ordentlichen Toiletten geben.
*
Tönnies und andere vorher mit ordentlichen Richtlinien versorgt werden.
*
Infizierte an Grenzen nicht für Staus befragt, sonder zumindest Temperatur gemessen werden.
*
Welchen Verstand will ein System vermitteln, bei denen allein das nicht klappt?
*
Mehr Geld bringt da nur mehr Mist.

@riewekooche - Abstandsregel macht Regelbetrieb unmöglich

17:22 von riewekooche:
"Maskenpflicht und Einhaltung von Abstandsregeln im Unterricht (zB auch durch 'Kabinen' wie an der Supermarktkasse), Schichtunterricht (eine Hälfte vormittags, die andere nachmittags), [...]"

Es ist sehr schwer, mit einer Maske im Gesicht ein verständliches Gespräch zu führen. Das wäre für den Unterricht zumindest eine Herausforderung.

Die Abstandsregel und Schichtunterricht klingen zwar nett, sind aber nicht realisierbar. Sobald 30 Schüler nicht gemeinsam unterrichtet werden, braucht es zusätzliche Räume und Lehrkräfte. Das Raumproblem ließe sich noch durch Schichten lösen, aber das Lehrerproblem bleibt bestehen.

"So, wie in NRW an den Grundschulen, ohne Abstand, ohne Masken, als sei nichts gewesen, ist es schlicht ein Spiel auf Leben und Tod."
> Es gibt ein paar Dinge, die man einfach wagen muss. Der Regelbetrieb an Schulen wird zu viel sein, aber vielleicht findet sich ja ein Mittelweg.

19:41 von Mika D

"Es bedarf einer grundlegenden Neuausrichtung mit fortschrittlichen Methoden und Mitteln."

.-.-.

Das sehe ich auch so.

Was das aber - in meinen Augen - unbedingt einschließen muss:

die Schüler, zumindest ab 5. Klasse, sind um ein Vielfaches selbstständiger als je geahnt.

Es ist sogar ihr Bedürfnis, ihren Alltag und ihren Lernstoff selber so zu organisieren, wie es wahrscheinlich nie ein Lehrer vor Corona für möglich gehalten hat.

Da manche Schüler das auch an sich selber bemerken, wäre es furchtbar, wenn man sie wieder so stark lenken würde wie im bisherigen Schulalltag.

@Mika D - Schulpolitik = Sparpolitik

19:41 von Mika D:
"Mein Eindruck ist, viele Schulen haben die letzten Jahre Entwicklungen versäumt und hinken hinter der Zeit hinterher."

Die Schulen baden nur die Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte aus. Es muss halt gespart werden.

Es gibt allerdings positive Ausnahmen, die engagierten Schulleitern, Lehrern, Eltern und Schülern zu verdanken sind.

Insgesamt hat die Digitalisierung in den letzten Monaten aber einen großen Sprung nach vorn gemacht. Corona hat also auch etwas Gutes.

@17:40 von Nettie

"Und jeder wirklich mündige - also sich seiner eigenen Verantwortung für sich und andere bewusste - Bürger sollte nicht darauf warten, dass ihm die „Politik“ oder sonst irgendwer bis ins kleinste Detail vorschreibt, wie diese Umsicht auszusehen und wie er sich zu verhalten hat. Sondern sich selbst aus seriösen Quellen informieren - und dann selbst entscheiden, welches Handeln er sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber verantworten kann."

Das ist richtig, nur leider haben Menschen in den sogenannten systemrelevanten Berufen keine Wahl.

Welche Wahl haben Kinder, deren berufstätige Eltern, die Lehrer?

Und wie es mit der Verantwortung für andere aussieht, kann man an der Mundschutzdebatte und vielen Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit ablesen.

Karliczek hat keine

Karliczek hat keine Entscheidungsgewalt und sollte sich zurückhalten. Kultus-Angelegenheiten sind Ländersache.

@17:58 von Sausevind 17:15 von nie wieder spd

"Es gibt im deutschen youtube für alle wichtigen Fächer Lernvideos, die genau auf die Schüler zugeschnitten sind, die den Stoff in der Schule nicht kapieren."

In der Tat gibt es da sehr viele Lernvideos und Tipps für Prüfungsvorbereitungen.
Aber warum so abfällig? Mittels geeigneter Auswahl - z.B bei alpha - kann man doch sehr gut neuen Stoff lernen. Was hat das mit "den Stoff in der Schule nicht kapieren" zutun?

@ 19:34 von Barthelmus

Nein is nix passiert, Schweden hat so wenige Einwohner, dass es völlig egal ist, was die Schweden machen. Gestern war Brasilien in allen Medien, weil die 1Mio Infiziertengrenze überschritten wurde. Schweden hat umgerechnet auf die Bevölkerung 1,3 Mio Infizierte. Der Weg Schwedens war wohl Vorbild für Brasilien. Brasilien ist dann ja auf einem guten Weg. Entschuldigungem Sie die Ironie aber wer nur absolute Zahlen vergleicht kann Schweden noch als Alternative sehen, relativ passiert in Schweden eine ähnliche Katastrophe, wie in den USA oder Brasilien. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich das Hauptinfektiomsgeschehen im Schweden aufgrund der dünnen Bevölkerung in vielen Gebieten auf den Raum um Stockholm beschränkt und die relative Todesrate in Schweden noch höher ist.

Wenn die Bildungsministerin

Wenn die Bildungsministerin glaubt, etwas dazu zu sagen zu haben, dann soll sie sich was ausdenken lassen. Es sind noch ungefähr acht Wochen Zeit.
Dass sie Tönnies dazu nutzt, mal wieder was zu sagen (und auch noch was völlig anderes als zuletzt), zeigt eigentlich nur, dass sie keine vernünftigen Konzepte hat und scheinbar auch selber nicht weiß, was sie nun richtig finden soll. Insofern ist es ziemlich unhilfreich, dass sie sich überhaupt äußert.
Aber für Unis ist sie ja immerhin auch zuständig und wie jemand schon richtig bemerkt hat: Da muss auch eine Lösung her.
Geteilte Gruppen an Schulen sind übrigens keine Option. Weder aus Kinder- noch aus Eltern- und schon gar nicht aus Lehrer-(weil nicht genug da)sicht. Und weniger Unterricht ebenfalls nicht. Gilt so übrigens auch für Kitas, die zumindest in NRW immer noch weniger Stunden betreuen als vertraglich ausgemacht.

@ Barthelmus

"Kinder bis zur 9. Klasse gehen in Schweden trotz Corona in die Schule.
Ist bisher etwas Schlimmes passiert?"

Ja, ist es. In Schweden sind die Todesfälle/Einwohner rund 5 mal so hoch wie in Deutschland und mehr als 10 mal so hoch wie im ansonsten gut vergleichbaren Norwegen.
Aber macht ja nix, wo gehobelt wird, fallen halt Späne... Nicht wahr?

Kinder sind keine Tiere!

Strikte Vorgaben: 4-6qm / Kind, 2m voneinander entfernt, draußen maximal Fünfergruppen, kein Essen teilen, keine Süßigkeiten, alle 2 Stunden Hände waschen, alles wird 2mal am Tag desinfiziert.

Was soll das? Hat jemand überhaupt daran gedacht, dass es um Menschen geht? Menschen, die seit Monaten im Lockdown zum Schutz der Gesellschaft verharren. Menschen, die auch Bedürfnisse nach Sozialkontakte haben. Es sind doch keine Gegenstände, die man schön im Abstand platzieren kann, Masken anziehen und dann Wissen einprügeln. Oder vor dem Bildschirm parken, lerne mal, Kleines.

Es sind Kinder! Hat denn keiner hier Mitleid mit den kleinen Wesen, denen gerade versucht wird, die Kindheit zu nehmen?

@ JR2020

"Und genau das wird jetzt komplett über Bord geworfen, weil einige KM es "spannend" finden???!!!"
Nein, weil es richtig ist. Der Abstand wird von den allermeisten Schülern schon seid der teilweisen Öffnung der Schulen außerhalb der Schule bzw. auf dem Schulhof nicht eingehalten. Und welchen Einfluss hat das auf die Zahlen...genau...keinen! Deshalb kann man die Schulen getrost wieder in den Normalbetrieb führen, es wird kaum eine Auswirkung haben, allerhöchstens ein paar Infizierte mit leichten Symptomen.

Am 21. Juni 2020 um 19:53 von Sisyphos3

Zitat: man gewinnt den Eindruck dass es schon erwähnenswert ist, wenn ein Politiker irgendwas gelernt hat / nen Abschluß hat

Der Eindruck entsteht nur deshalb, weil manche meinen, die Qualität eines Politikers oder die Lebensleistung eines Menschen an Abschlüssen fest machen zu müssen.

@ riewekooche

"Frau Karliczek, die vermutlich ähnliche Ideen hat, und mir übrigens mit dieser Meinung sehr viel vernünftiger vorkommt, als unsere NRW-Kultusministerin Frau Gebauer."

Ja. Frau Gebauer trägt diese Studie aus BaWü wie eine Monstranz vor sich her. Dass diese Studie auf ziemlich dünnen Eis daherkommt (und noch nicht im Volltext veröffentlich wurde) ist eine ganz andere Geschichte. Differenziertes Betrachten sollte in de Schule gelehrt werden und eine KuMi sollte das auch können. Aber es ist halt viel einfacher sich genau das rauszupicken, was einem gefällt und den Rest zu ignorieren. Ganz großes Kino!

@Mika

Ich halte es auch für ein Unding als Lehrer nicht erreichbar zu sein, denke aber, dass trifft wirklich nur auf wenige zu. Bei aller berechtigter Kritik an einigen Lehrern, darf man nicht vergessen, dass es auch viele gab, die sehr gewissenhaft und ambitioniert ihre Arbeit gemacht haben. Übrigens sind nicht wenige Lehrer genauso davon betroffen, die eigenen Kinder parallel noch unterrichten /beaufsichtigen zu müssen.

@ 20:00 von JR2020

„ Aber da doch etliche Schüler zuhause bleiben, kann man in 2 Wochen ein "positives" Fazit ziehen. Basierend auf einer verdrehten Datengrundlage. Und die, die zuhause sind, werden in Sachen Bildung jetzt komplett vernachlässigt und diskriminiert“

Stimmt. Unser Sohn kam mit einer Erklärung nach Hause, die wir unterschreiben mussten. Wenn Schüler oder im Haushalt lebende Angehörige zur Risikogruppe gehören, sind sie gegen Vorlage ärztliches Attest vom Unterricht zu befreien. Die Schüler müssen sich dann allerdings selbst darum kümmern, dass sie an den Schulstoff kommen ( wie im,er schon bei Krankheit). Leider wird ganz viel Stoff nur mündlich durchgenommen. Da unser Sohn nächstes Jahr im Januar Prüfung hat, haben wir unterschrieben, dass er trotzdem zur Schule darf und die Schule von jeglicher Haftung befreit ist. Auch eine Mitschülerin, die selbst Asthma hat, musste unterschreiben. Auch in der Arbeit finden mittlerweile die Schulungen wieder statt wie gewohnt...

@ 19:57 von riewekooche

Dann entschuldige ich mich, wenn ich Ihre Absicht falsch interpretiert habe.

19:55 @ Minka04

Der Unterschied....
wahrscheinlich, weil der Großteil der Lehrer/innen verbeamtet ist.

In den alten BL alle.

Doch diese Lehrer/innen können m.E.
Zu- und organisatorische Arbeiten
erledigen, auch in der Schule.

Außerdem wollen die Beamten möglicherweise ihre Private KK nicht verärgern

Schweden: Strategie gescheitert

@ Barthelmus:
Kinder bis Klasse 9 gehen in Schweden trotz Corona in die Schule

Schweden hat ja auch über 5.000 Todesopfer mit Coronainfektion, Norwegen nur 244. Und in Schweden steigt die Zahl der Neuinfektionen immer noch weiter an.

@ Schneckenmaus

Bei der Verbreitung stimme ich mit Ihnen überein, bei den Folgen warte ich immer noch auf stichhaltige Beweise.

Ihr Warten auf Beweise scheint mir ein Informationsdefizit zu sein. Die Patienten mit bleibenden Schäden nach einer Corona-Infektion sind keineswegs selten. Praktisch alle Patienten mit einem schweren Verlauf haben auch später noch mit Nachwirkungen zu kämpfen, teilweise geht das bis zur Erwerbsunfähigkeit. Weniger als 50% der Lungenfunktion ist nicht selten.

Halbe Klassen plus Fernunterricht

Bis wir die Corona-Epidemie ganz (!) überstanden haben, sollten wir am Unterricht mit halben Klassen kombiniert mit Fernunterricht festhalten. Zumindest in der Sek I. Das ist das einzig Vernünftige.

Re yolo !

Ja ich frage mich auch, warum wird nicht mehr getestet ???.................dann würde man sicher eine gewisse Dunkelziffer feststellen und sich wundern !
Anscheinend ist es wie mit den Masken und der Schutzkleidung, nicht genügend da, weil ja alles in Billiglohnländern produziert werden muss.
Und es zeigt sich die nicht wirklich für alle Menschen anwesende Politik, die in so manchen Situationen keinen guten Plan hat und einfach mal spontan etwas entscheidet, ob gut oder nicht so gut......schauen wir mal !
Man sieht es ja jetzt bei Tönnies, da werden Schulen und Kindergärten geschlossen, aber weiter in der Fabrik gearbeitet. Und man hat in der Politik nichts aus den ersten Skandalen in der Fleischindustrie nichts gelernt !!
Für alle Schüler sollte es nach den Ferien wieder richtig losgehen, und es sollten endlich für alle erst recht, falls es noch einmal eng wird, PC´s geben, damit sie auch von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen könnten !!!

Re : Coachcoach !

Diesem Post kann ich nur bei pflichten !
Es ist schon sehr beschämend für all die Kultusminister und ihre jeweiligen Behörden, dass sie nach so langer Zeit keinen Plan zusammen gebracht haben, wo doch klar war, irgend wann ist der Stillstand zu Ende und die Kinder wollen/sollen wieder zur Schule.
Leider aber sind da einige Minister samt den Schulbehörden total am Versagen, und sollten besser ihren Hut nehmen.
Es ist eindeutig die Aufgabe des Staates und der BL, dafür zu sorgen, dass alle Kinder ihrer Schulpflicht nach kommen können.
Leider aber zeigt sich auch deutlich, dass es anscheinend wichtiger ist, große Konzerne zu retten, als unseren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen. Traurig aber wahr !
Genau deshalb ist D auch nur bescheidenes Mittelmaß in Europa, weil etliche andere Dinge der Regierung immer wichtiger sind wie Kinder.

21:57 von Oberstudienrat

@ Schneckenmaus

Bei der Verbreitung stimme ich mit Ihnen überein, bei den Folgen warte ich immer noch auf stichhaltige Beweise.

Ihr Warten auf Beweise scheint mir ein Informationsdefizit zu sein. Die Patienten mit bleibenden Schäden nach einer Corona-Infektion sind keineswegs selten. Praktisch alle Patienten mit einem schweren Verlauf haben auch später noch mit Nachwirkungen zu kämpfen, teilweise geht das bis zur Erwerbsunfähigkeit. Weniger als 50% der Lungenfunktion ist nicht selten.
///

*
Das ist aber bisher nur von der GEW wisenschaftlich anerkannt?
*
Oder gibt es auch noch eine zweite Quelle für derartige Behauptungen?
*
Auch bei Supermarktkassierinnen??

Schweden ist wirklich gescheitert

@ Oberstudienrat:
Und in Schweden steigt die Zahl der Neuinfektionen immer noch weiter an.

Schweden hat mehr Neuinfektionen als Deutschland und nur ein Achtel der Bevölkerung.

20:54 von Anna-Elisabeth

>> @17:58 von Sausevind 17:15 von nie wieder spd
"Es gibt im deutschen youtube für alle wichtigen Fächer Lernvideos, die genau auf die Schüler zugeschnitten sind, die den Stoff in der Schule nicht kapieren."

Aber warum so abfällig? Mittels geeigneter Auswahl - z.B bei alpha - kann man doch sehr gut neuen Stoff lernen. Was hat das mit "den Stoff in der Schule nicht kapieren" zutun?"

.-.-.

Es ist eben überdeutlich, dass diejenigen, die diese Lernvideos erstellen, sehr viel pädagogisch befähigter sind als viele Lehrer in der Schule, vor allem in Mathe.

Es ist nun einmal Fakt, dass viele Schüler bei youtube kommentieren, dass sie sich wünschten, in der Schule würden man auch so toll erklären können.

Vor Klausuren nutzen diese Schüler diese Videos und bekommen oft erstmalig gute Noten.

An den schlechten Mathenoten kann man also - meiner Erfahrung nach - nicht ablesen, ob ein Schüler mathetauglich ist oder nicht, selbst wenn sie selber nicht mehr an sich glauben.

@ Leipzigerin59

"Der Unterschied....
wahrscheinlich, weil der Großteil der Lehrer/innen verbeamtet ist.

In den alten BL alle."

Mitnichten. Die Mehrheit ist verbeamtet aber bei weitem nicht alle, die Verbeamtungsquote mag in den BLs variieren, aber sie ist auch im Westen weit weg von 100%.

Geisterfahrer

@ Traumfahrer:
Es ist eindeutig die Aufgabe des Staates und der BL, dafür zu sorgen, dass alle Kinder ihrer Schulpflicht nach kommen können.

Aber bitte im Zwei-Wochen-Rythmus, sonst wird's eng.

Dunkel ist dunkel

@ Traumfahrer:
Ja ich frage mich auch, warum wird nicht mehr getestet ???.................dann würde man sicher eine gewisse Dunkelziffer feststellen und sich wundern !

Nein. Dunkelziffer ist per Definition immer der Bereich, der nicht getestet ist. Entweder Sie testen alle Deutschen (dauert einige Jahre und kostet einige Milliarden) oder es bleibt eine Dunkelziffer.

@21:22 von Linda Stern

"Es sind Kinder! Hat denn keiner hier Mitleid mit den kleinen Wesen, denen gerade versucht wird, die Kindheit zu nehmen?"

Das ist mir jetzt aber zu fett aufgetragen. Bei allem Verständnis für die derzeitigen Probleme sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es im Vergleich zu den Problemen unzähliger Kinder dieser Welt Luxusprobleme sind.
Hat ein Kind mehr von seiner Kindheit, wenn Corona Vater oder Mutter nimmt?

@ Barthelmus

Kinder bis zur 9. Klasse gehen in Schweden trotz Corona in die Schule.
Ist bisher etwas Schlimmes passiert?

Ja. Viele haben sich vermutlich in der Schule gegenseitig infiziert. Das Nachbarland Norwegen hatte übrigens einen kurzen und klugen Lockdown. Jetzt gehen dort wieder alle Kinder in die Schule. Aber nicht alle gleichzeitig und dafür mit Abständen und Masken.
Norwegen hat weniger als ein Zehntel der Todesfälle von Schweden.

@ Traumfahrer

Genau deshalb ist D auch nur bescheidenes Mittelmaß in Europa, weil etliche andere Dinge der Regierung immer wichtiger sind wie Kinder.

Mittelmaß reicht mir und den meisten Schülern auch.

Darstellung: