Ihre Meinung zu: Hilfen für Kommunen und Ausbildungsbetriebe beschlossen

24. Juni 2020 - 15:42 Uhr

Die Kommunen fürchten in der Corona-Krise heftige Einbußen. Das Kabinett hat nun Hilfe in Milliardenhöhe beschlossen. Auf den Weg gebracht wurde auch ein Rettungsschirm für die Ausbildung in Betrieben.

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Kommentare

tolle Sache

vor Monaten leer Kassen
jetzt sprudeln die Milliarden nur so

Hilfen für Kommunen und Ausbildungsbetriebe beschlo...

Und das ist richtig so.
Aber nicht richtig,daß von staatlichen Hilfen auch tarifvertragslose Unternehmen profitieren.Die trotzdem Dividende ausschütten(Knorr-Bremse)Und die wegen Kurzarbeit sich die Beiträge zur Sozialversicherung sparen(Douglas).Zu nennen wäre da auch die Autoindustrie mit hohen Gewinnrückstellungen.

Am 24. Juni 2020 um 16:30 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber nicht richtig,daß von staatlichen Hilfen auch tarifvertragslose Unternehmen profitieren

Sie meinen also, dass wenn ein tarifungebundenes Unternehmen, das durch Kurzarbeit oder einen Umsatzeinbruch von der Krise betroffen ist, seine Lehrstellenzahl erhält oder sogar erhöht, Kurzarbeit für Lehrlinge vermeidet oder Auszubildende aus insolventen Betrieben übernimmt, nicht in den Genuss der Ausbildungsprämie kommen soll?

Die Auszubildenden werden es Ihnen danken.

Alles, was dazu beiträgt, dass die Corona-Pandemie sinnvolle und notwendige öffentliche Infrastrukturen und Betriebe nicht beeinträchtigen kann, ist grundsätzlich richtig. Die Beachtung dieses Grundsatzes sollte sich allerdings nicht auf irgendwelche Regionen bzw. Länder beschränken. Und vor allem keine Frage der "Finanzkraft" (mehr) sein.

Völlig unnötig. Ausbilden ist

Völlig unnötig. Ausbilden ist der Grundstock gegen angeblichen Facharbeitermangel. Wer nicht ausbildet, darf darüber gar nicht jammern.
Sisyphos , allerdings. Früher hieß es in einer Tour "kein geld". Auch heute nicht, wenn man über Schule, Infrastruktur, Bahn, etc reden will. Komisch. Wo kommt die Patte auf einmal her?

Die Idee ist lobenswert, allein..

in der Praxis wird es wohl nicht den gewünschten Effekt bringen. Seit über 14Jahren bin ich im Jobcenter für den Bereich Jugend und Ausbildung verantwortlich. Die Nachfrage nach Auszubilbenden für das nächste Ausbildungsjahr hat während der Corona-Krise nur unmerklich nachgelassen. Die Problematik, dass a) junge Menschen mit gutem Bildungsabschluss lieber studieren und b) vielen Jugendlichen die Ausbildungsreife fehlt, ist nach wie vor gegeben. Zuschüsse verbessern kein Schulzeugnis. Herunterfahren der Ansprüche der Arbeitgeber sowie begleitendes Coaching durch IHK, HWK, Jobcenter oder Arbeizsagentur könnte hier Abhilfe schaffen

Es ist gut

Das der Bund endlich anfängt die Kommunen zu entlasten, denen wurde viel zu viel aufgebürdet was sie bezahlen sollten.

Was mich jetzt irritiert

ist:Imletzten Jahr waren viele Stellen leer geblieben.Und heute braucht man Unterstützung damit man wieder Auszubildene einstellen kann?
Na ja bin nun noch gespannt wieviele Betriebe davon Gebrauch machen,und wieviele eine Ausbildung beginnen.

✎Welche Ausbildung wird da gefördert?

... wird sich so manche/r Auszubildende in diesen Zeiten fragen.

Prämie für Betriebe, die Lehrlinge halten

"halten" reicht nicht! Ausbilden ist die Aufgabe und das Ziel!

Ist das jetzt schon Gewohnheit?
Geht es bei der fast täglichen Milliardenverteilung durch das Kabinett um die Statistik, gute Zahlen auf dem Papier oder hier um die Qualität der Ausbildung?! Wer sorgt wirklich dafür?

Schon vor den Coronazeiten gab es da erhebliche Unterschiede bei der Qualität.
Kurzarbeit für Lehrlinge
Laut Berufsbildungsgesetz §14 BBiG, haben Ausbildende die Ausbildung planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann.

Nicht schon wieder Verteilung nach dem Gießkannenprinzip. Nur Betriebe, die eine Ausbildung nach Vertrag von dem BBiG gewährleisten sollten unterstützt werden. Kontrolle ist notwendig -- IHK etc..

https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__14.html

Dem Virus sei dank

Dem Virus sei dank ,vorher waren die Städte pleite und müssten daher ihre komische Projete einstellen normal ,die vom Umweltpopulismus und Sachen wie sicherer Haven und und jetzt müssen die Leute ,mit ihren Steuergelder sie retten damit es so weitergeht .Die waren schon lange vor dem Virus platt aber vlt bekommt Berlin jetzt so viel Geld ,dass der BER fertig wird also den Schrotthaufen neubauen .
Verlogene Darstellung der Tatsachen .Hanf Verbot bei Politiker bitte ,damit sie die Wahrheit erkennen und real agieren ,netter kann man es nicht mehr sagen .Tja früher hatten wir eine 4 Gewalt die es aufdeckte ,heute ....

Bundesregierung ist m. E. hinterlistig!

Heute wird von der Regierung großzügig Finanzhilfen gewährt - morgen gibt es Steuererhöhungen!

Garantiert!

Wie wäre es mit sparen oder nicht zu viel Geld aus dem Fenster werfen ? (Siehe Schwarzbuch)

Bei mir gäbe es keine Finanzhilfen!

Warum?

Wenn bspw. Lufthansa nicht in der Lage ist eine Durststrecke von 2/3 Monaten finanziell zu überbrücken, hat das Unternehmen bzw. die Leitung einige Jahrzehnte lang vieles/alles falsch gemacht oder immer nur kurzfristig gedacht !

Aber jetzt jammern und nach dem Staat nach Hilfe rufen......wie kleine Kinder..

PS. Einige Foristen/Kämmerer werden jetzt froh sein, dass ich nichts zu sagen habe.

Wenn die Betriebe nichts zu tun haben

können doch die Berufsschulen einspringen mit praktischen Tätigkeiten, die denen in der Gesellenprüfung entsprechen. o. K. lach selbst über den Vorschlag. Ich wusste auch nach dem zweiten Lehrjahr, dass nichts aber auch gar nichts von dem was sich bei meinem Lehrherrn "Betriebsanalytik" nannte (Akku-Kram), in der finalen Abschlussprüfung (Laborant f. Eisen und Nichteisen) im damaligen Hoesch-Zentrallabor in DO von Relevanz war. Die dort zu absolvierenden Analysen von Erzen und Legierungen (alles "nasschemisch" nach Aufschluss mit ziemlich rabiaten Säuregemischen, ab 1 rel. % Analysenfehler gab's Punkteabzug bei drei gab's "zero points") hab ich in einem Ex-Hühnerstall bei meinem Onkel geübt, mit selbstgebauter Absaugung und Abgaswäsche. Manchmal müffelte es ziemlich heftig nach Brom-Salzsäure-Mix und Bisulfatschmelze. Aber wenn nicht da wo sonst konnte ich mir sicher sein den hammerharten Test zu packen? Theorie war'n Klacks dagegen.

von falsa demonstratio 16:42

Darum geht es nicht.Ausbildungsprämie sollte es geben.
Aber eben keine Milliardäre(Thiele oder vielleicht sogar Tönnies),keine die prekäre Modelle betreiben.
Und keine,die vorher dicke Profite gemacht haben(Autounternehmen).

von Nettie

Die Beachtung dieses Grundsatzes sollte sich allerdings nicht auf irgendwelche Regionen bzw. Länder beschränken. Und vor allem keine Frage der "Finanzkraft" (mehr) sein.

Re
ok Richtig der wo normal agiert im Haushalt, kommt zur Belohnung eine Rechnung von denen die ihr Geld verschwenden .Da gibts doch vermutlich 2 Meinungen ,der wo zahlt und der wo bekommt oder etwa nicht ?Jetzt kommen garantiert wieder welche wo sagen ,der Staat hat es ja ,kostet niemand was . Corona-Pandemie ist es nicht, die waren vorher schon pleite .

Klingt insgesamt sehr

Klingt insgesamt sehr vernünftig. Die Regierung macht alles richtig, um V-förmig aus der Rezession herauszukommen.

mir macht es Angst. Denn man kann nicht Geld drucken

es wird kein gutes Ende nehmen

die Regierung macht Riesenschulden

für alle Generationen die nachkommen. Sie macht gar nichts richtig

@tias

ok Richtig der wo normal agiert im Haushalt, kommt zur Belohnung eine Rechnung von denen die ihr Geld verschwenden .Da gibts doch vermutlich 2 Meinungen ,der wo zahlt und der wo bekommt oder etwa nicht ?Jetzt kommen garantiert wieder welche wo sagen ,der Staat hat es ja ,kostet niemand was . Corona-Pandemie ist es nicht, die waren vorher schon pleite .

Kennen Sie jemanden der wo vorher schon Pleite war und der wo eine Rechnung an einen anderen stellt, der wo gut gewirtschaftet hat?
Echt interessante These die wo sie aufstellen

17:04 von morgentau19

Wenn bspw. Lufthansa nicht in der Lage ist eine Durststrecke von 2/3 Monaten finanziell zu überbrücken
.
ich möchte nicht wissen wie viele meiner Mitbürger keinen Pfennig Geld auf der Bank haben
von wegen 1 ... 2 Monatsgehalter Sicherheit, wie immer wieder von der Politik gefordert

@lenamarie 17:27

"es wird kein gutes Ende nehmen"

Das ist richtig.
Spätestens, wenn die Sonne ein Roter Riese ist, wird die Erde verschluckt ...

@lenamarie

es wird kein gutes Ende nehmen

Nana, bitte ein bisschen Zuversicht. Manchmal braucht die Menschheit eine "Watschn" wie man bei uns in Bayern sagt. Es liegt an uns, aus dieser Krise zu lernen und Schlüsse zu ziehen. Ich habe Vertrauen in einen Großteil der Menschheit.. wie gesagt.. In einen Großteil. Und wenn ich sehe, wie sich Menschen egal welcher Religion und Staatszugehörigkeit selbstlos in Ländern wie z. B. Thailand helfen, dann macht mir das Mut

/// Am 24. Juni 2020 um 17:33

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Am 24. Juni 2020 um 17:33 von Opa Klaus
@tias

ok Richtig der wo normal agiert im Haushalt, kommt zur Belohnung eine Rechnung von denen die ihr Geld verschwenden .Da gibts doch vermutlich 2 Meinungen ,der wo zahlt und der wo bekommt oder etwa nicht ?Jetzt kommen garantiert wieder welche wo sagen ,der Staat hat es ja ,kostet niemand was . Corona-Pandemie ist es nicht, die waren vorher schon pleite .

Kennen Sie jemanden der wo vorher schon Pleite war und der wo eine Rechnung an einen anderen stellt, der wo gut gewirtschaftet hat?
Echt interessante These die wo sie aufstellen///
.
Aus dem Artikel geht doch klar hervor, dass es nicht um den Ausgleich von Altschulden geht.

/// Am 24. Juni 2020 um 17:30

///
Am 24. Juni 2020 um 17:30 von lenamarie
die Regierung macht Riesenschulden

für alle Generationen die nachkommen. Sie macht gar nichts richtig///
.
Was wäre Ihre Alternative ?

um 17:37 von Sisyphos3

>>ich möchte nicht wissen wie viele meiner Mitbürger keinen Pfennig Geld auf der Bank haben
von wegen 1 ... 2 Monatsgehalter Sicherheit, wie immer wieder von der Politik gefordert<<

Vielleicht sind ja die Pfennige in Eurocent umgerechnet worden.

von lenamarie die Regierung

von lenamarie
die Regierung macht Riesenschulden
für alle Generationen die nachkommen. Sie macht gar nichts richtig..

Auch hier mal eher gelassen sein. Sehen Sie, auch die Generation unserer Eltern hat massive Staatsschulden generiert, welche deren Kinder (also wir) auszubauen haben. Nun denn, ich denke nicht dass es uns per se schlecht geht, wenn wir es schaffen morgens aufzustehen und
Unseren Chef mit unserer Anwesenheit beglücken. Nicht alles immer negativ sehen, ok? Wie sagte schon der Fußballtrainer Stepanovic nach einem verlorenen Spiel: Leben geht waida

@ 17:04 von morgentau19

Wenn ein Unternehmen für mehre Monate dicht gemacht wird, deren Fixkosten aber komplett weiter laufen ist das ein gar nicht geringes Problem.
Im Fall Lufthansa lassen sich aber einige Sachen trotzdem als Kritik abbringen, zum Beispiel das auch die Lufthansa Geld in Steueroasen in der Vergangenheit transferiert hat.

@ 17:03 von tias

Es wird m.M.n. wieder zu viel angehimmelt in Deutschland.
Vielfältig, nicht nur der Regierung und den Mächtigen gegenüber, außerhalb einem Realismus, den man - egal wie weh es tut - für Entscheidungen für die Gesellschaft braucht.
Das Schlimmste ist, dass so ein Zustand erst mittelfristig und langfristig negative Folgen hat. Dann aber gewaltig.
Der Rechtsstaat wird völlig verzerrt. 2 Klassenopfer Stati.

@ 17:30 von lenamarie

Was man dazu mal festhalten muss ist das die Kosten wenn die Regierung nicht handelt höher ausfallen.
Es wird leider von der falschen Annahme ausgegangen das nicht handeln dann auch keine Schulden und Kosten mit sich bringt.

@Werner40

"Aus dem Artikel geht doch klar hervor, dass es nicht um den Ausgleich von Altschulden geht"

Mein Post war eine Antwort auf den Post von Forist @tias um 17:10

Vielleicht nochmals nachlesen? Könnte hilfreich sein

Ein fehlendes Wort...

kann für viel Unverständnis sorgen.

Ich meinte dass es uns NICHT schlecht geht, wenn wir es schaffen.. Usw. Sorry

@17:37 von Sisyphos3 1 ... 2 Monatsgehälter Sicherheit

"ich möchte nicht wissen wie viele meiner Mitbürger keinen Pfennig Geld auf der Bank haben
von wegen 1 ... 2 Monatsgehalter Sicherheit, wie immer wieder von der Politik gefordert"

Ich habe immer dafür gesorgt, dass eine Reserver auf der Bank ist, auch wenn ich mal wenig verdient habe.
Nicht, dass ich heute Reichtümer verdiene. Ich liege nicht mal auf dem deutschen Durchschnittslohn.

Aber ich habe nie etwas auf Kredit gekauft, nicht mal ein Auto, sondern immer erst gespart und dann gekauft.

Heute muss man aber alles und zwar sofort haben. Unsere Lehrlinge haben wesentlich bessere Smartphones als ich. Junge Mitarbeiter haben Autos, die ich mir nicht mal kaufen würde, wenn ich das Geld hätte.

Aber Leasing macht es möglich. Wenn man gut kalkuliert kann man sich über Ratenzahlung ganz viele Dinge leisten.

Pech wenn dann Corona oder eine Finanzkrise oder was auch immer kommt und das auf Naht gerechnete Finanzkonzept nicht mehr passt, weil man z.B. Kurzarbeit machen muss.

@17:04 von morgentau19: Durststrecke von 2/3 Monaten

"Wenn bspw. Lufthansa nicht in der Lage ist eine Durststrecke von 2/3 Monaten finanziell zu überbrücken, hat das Unternehmen bzw. die Leitung einige Jahrzehnte lang vieles/alles falsch gemacht oder immer nur kurzfristig gedacht !"

Die Preise der Flugtickets sind auf Kante kalkuliert. Die laufenden Kosten müssen getragen werden und eine Gewinnmarge muss übrig bleiben. Ach, ja die Aktionäre wollen ja auch noch eine Dividende sehen.
Durch den Preiskampf der Gesellschaften untereinander bleibt da kein Spielraum, um große Rücklagen zu bilden...

Da hat man dann vielleicht eine kleine Notfallrücklage für kurzfristig zu leistende Sonderausgaben, aber das war es dann auch. Milliarden die auf der Bank liegen, kann sich eine Lufthansa gar nicht leisten.
Der Verlust für die Lufthansa betrug während der schlimmsten Phase der Coronakrise 1 Mio Euro ... pro Stunde.

@tias 17.10

Richtig der wo normal agiert im Haushalt, kommt zur Belohnung eine Rechnung von denen die ihr Geld verschwenden .Da gibts doch vermutlich 2 Meinungen ,der wo zahlt und der wo bekommt oder etwa nicht ?Jetzt kommen garantiert wieder welche wo sagen ,der Staat hat es ja ,kostet niemand was . Corona-Pandemie ist es nicht, die waren vorher schon pleite ."
Nicht alle, aber viele Kommunen. Wenn ausgerechnet Berlin als jahrzehntelanges Milliardengrab keine Kitagebühren nimmt, die baden-württembergischen Kommunen dagegen recht hohe,(als Zahler) dann stimmt was nicht. Und wenn dann Kommunen sich als "sicherer Hafen" ausrufen, obwohl sie pleite sind und andere sollen es zahlen, stimmt zweimal was nicht. Es wird Zeit, dass Verantwortliche wieder Verantwortung übernehmen- nicht nur in der Wirtschaft.

18:43 von GeMe

>>Ich habe immer dafür gesorgt, dass eine Reserver auf der Bank ist, auch wenn ich mal wenig verdient habe.<<

Genau so sollten das Unternehmen tun, in der Zeit sparen, dass es in der Not verwendet werden kann.

Ja, ich weiß, die Steuergesetze, (Rückstellungen werden versteuert) , doch die können geändert werden, wenn man will.

>>Der Verlust für die Lufthansa betrug während der schlimmsten Phase der Coronakrise 1 Mio Euro ... pro Stunde.<<

Glauben sie das?

Vielleicht haben sie dazu eine Quelle, bitte.

Bitte verstehen sie es recht: Jedes Einzelunternehmen, das nicht systemrelevant ist, nicht lange exisitiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Insolvenz anmelden, was bedauerlich ist.

Aber LH - fliegt wieder seit 1955, besteht also seit 65 Jahren (!), das es in der Zeit nicht schafft, 2/3 Monate ohne Umsatz zu überleben, hat es m. E. nicht verdient weiter zu existieren.

Firmen kommen und gehen!

Wenn LH insolvent wird, wird es ein neues Flug-Unternehmen geben.

@GeMe 18.43

Heute muss man aber alles und zwar sofort haben. Unsere Lehrlinge haben wesentlich bessere Smartphones als ich. Junge Mitarbeiter haben Autos, die ich mir nicht mal kaufen würde, wenn ich das Geld hätte"
Stimmt leider und ist noch nicht mal so neu! Nur wird's mittlerweile zum Massenphänomen. Ich kann mich erinnern , als ich ein junger Banker war kam ein junger Kunde und löste prämienschädlich seine vermögenswirksamen Leistungen auf, um den finanzierten Gti vollzutanken. Alle meine Versuche, ihn abzuhalten brachten nichts. Ich fuhr damals einen gebrauchten Kadett mit 50 PS , aber hatte zumindest Geld für Sprit

Naja

Da sind Sie wohl einem Irrglauben aufgesessen !

Wir wir sehen können...

kann es bei Bedarf immer staatliche finanzielle Unterstützung geben. Das Problem der Finanzierung (s-engpässe) habe ich nie verstanden, schon weil immer wieder frisches Geld gedruckt werden kann (Bundesbank, Europäische Zentralbank usw.). Und wenn sich durch Inflation das Geld selber bis ins Bodenlose abwertet - wen interessiert das? Die Wirtschaft läuft immer weiter.
Wichtig ist nur, dass einem das egal ist, und nicht das Hirn darüber zerbrochen wird, wie man die "schwarze Null" erreichen kann.
Die Banken selber werden irgendwann - vor lauter Verzweiflung - einen kompletten Schuldenschnitt/Schuldenerlass durchführen müssen, weil ihnen nichts weiter einfällt. Davon bin ich überzeugt.

Am 24. Juni 2020 um 17:08 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Darum geht es nicht. Ausbildungsprämie sollte es geben.
Aber eben keine Milliardäre(Thiele oder vielleicht sogar Tönnies),keine die prekäre Modelle betreiben.
Und keine,die vorher dicke Profite gemacht haben(Autounternehmen).

Ihre ständigen Klassenkampfparolen in allen Ehren. Manchmal lese ich sie mit viel Amusement und gelegentlich teile ich sogar Ihre Meinung.

Sie sollten aber den TS-Artikel nochmals lesen um festzustellen, um was es geht: Es geht um Hilfe für Ausbildungsbetriebe

Es gibt leider in D mehr Schulabgänger ohne Abschluss

Im Vergleich zu den Vorjahren.

Das Land der Dichter und Denker muss in Kopfarbeit investieren.

Mehr Bildung fördern, gute Abschlüsse fördern, mehr ausbilden, was Zukunft hat und in Zukunft dringend benötigt wird.

von falsa demonstratio 19:43

Es geht um staatliche Hilfen,hier die Hilfen für Kommunen und für Ausbildung,richtig.
Aber wissen Sie,was daß Problem mit den "Klassenkampfparolen" ist ?
Das der Klassenkampf in der Bundesrepublik stattfindet.Aber sehr einseitig.Von oben nach unten.Und nicht umgekehrt.Da wird sich kaum gewehrt.

@19:14 von morgentau19: 1 Mio Euro ... pro Stunde

Über die 1 Mio Euro Verlust pro Stunde wurde in vielen Stellen berichtet, als die Staatshilfe von 9 Mrd diskutiert wurde.

Ich habe als erstes auf dem Weg zur Arbeit auf WDR 5 davon gehört.

Hier eine Quelle. Google... 10 Sekunden.

"https://boerse.ard.de/aktien/lufthansa-beruft-keinen-neuen-finanzvorstand100.html"

WM-Kasparov-Fan

Die Banken selber werden irgendwann - vor lauter Verzweiflung - einen kompletten Schuldenschnitt/Schuldenerlass durchführen müssen, weil ihnen nichts weiter einfällt. Davon bin ich überzeugt."
Erst mal werden die Sicherheiten verwertet und Einkünfte gepfändet. Dann ist das Häusle, die Wohnung oder das Auto weg und Schulden bleiben. Und wenn dann die Banken kaputt sind, wer finanziert dann das Schuldenmachen? Und zur Inflation: Sprechen Sie mal mit der Generation, die Hyperinflation noch kannte , sofern es noch Zeitzeugen gibt. Das war alles andere als lustig. Ihre Vorstellungen von Finanzpolitik sind für die Ärmsten maximal existenzbedrohend.

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