Kommentare

Strategie

"Thiele war im März bei der Lufthansa eingestiegen, zunächst mit Anteilen über zehn Prozent. Doch er stockte sie auf mittlerweile 15,5 Prozent auf. Mit diesen Anteil an Stimmrechten hätte er die Billigung der Staatshilfen quasi im Alleingang blockieren können."

Spekulativer Aktienkauf in Corona Zeiten....
Man kann Ihm nur Glück wünschen, andere spielen auch Lotto.

Die Lufthansa - Einigung

Die Einigung mit dem Großaktionär Thiele ist erfreulich und gar nicht so selbstverständlich, denn auch Herr Thiele geht hier ein erhebliches unternehmerisches Risiko ein. Das es zu einer Einigung gekommen ist zwischen Lufthansa und Gewerkschaft ist gemessen an den Tatsachen nicht erstaunlich. Beide stehen mit leeren Taschen in einem kaputten Markt da. Es wird einige Jahren dauern bis dies teilweise wieder in Ordnung kommt. Erstaunlich ist die 4 jährige Arbeitsplatzgarantie. Wie dies realisiert werden soll ist mehr als fraglich.

Welche Alternative hätte es gegeben?

Gut, dass Herr Thiele eingelenkt und eingesehen hat, dass man als vermeintlich cleverer Zocker im Casino nicht zwingend gewinnen muss.

Welche Einbußen die verschiedenen Beschäftigtengruppen hinnehmen müssen, ist aus dem Artikel leider nicht ersichtlich.

Warum war Cockpit nicht an den Verhandlungen beteiligt? Aus Solidarität und zur Bewahrung des Betriebsfriedens müssten die Gutverdiener auch einen Beitrag zur Unternehmenssanierung leisten. Gibt es den nicht?

Ich bin ja weiterhin....

....über den Feldzug der EU gegen deutsche Unternehmen erstaunt. KLM, Air France, Alitalia - allen durfte ohne Auflagen geholfen werden. Nur die LH muss Slots abgeben!

Herr Thiele will Geld machen

nix weiter :( Er ist kein Wohltäter oder Retter.

Wolfgang

Wieder die Neiddebatte?
Mit Cockpit gibt es Gespräche, um bis zu 75% Gehaltverzicht . Mehrere Jahre lang. Ist dir das immer noch nicht genug? Bist erst zufrieden, wenn die Piloten Geld mitbringen für das Hobby?

Lufthansa und UFO einigen sich auf Sparpaket...

Es zeigt sich wer auch in der Corona-Krise profitiert und wer "sparen muß".Der Milliardär Thiele von der tarifvertragsfreien Knorr-Bremse bekam erst kürzlich 200 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet.Jetzt gibt es dort Kurzarbeit(spart die Sozialbeiträge des Unternehmens).
Er erwarb ca 15% der Lufthansa Aktien.Seine "Kritik" geht so:Er ist für staatliche Hilfen aber bitte ohne staatlichen Einfluß(Stimmrechte).

Arbeitsplätze

jeder zu sichernde Arbeitsplatz in Deutschland ist wichtig - allerdings ist die berechtigte Frage „zu welchem Preis?“.

Bei Lufthansa geht es um rund 22.000 und um das Image einer Marke.
In der Veranstaltungswirtschaft geht es um 1Mio. direkt Beschäftige, 1,9Mio. Gesamtbeschäftigte, die mit 1/9 der Lufthansa Hilfe, also 1Mrd. gerettet werden können.

Was hat höhere Priorität?
Marke <> Kultur?

Als Normalbürger bleibt einfach der Mund offen stehen und bei Politikern mit Entscheidungsmacht ist es schon wie bei erfolgreichen Künstlern mit Management... es erfolgt eine Abschirmung zur Basis, ein Schutz durch „wichtige“ Meinungsträger und Lobbyisten, die meinen was gut für unser Land und dessen Rettung ist.

www.night-of-light.de
www.jetzt-sonst.de

Es bedarf einer Diskussion und einer anderen Abwägung. Wie immer gilt „nicht die lautesten haben die besten Ideen‘b

Einigung mit den Gewerkschaften

Ich finde es gut, dass sich in dieser schwierigen Zeit für die Wirtschaft und insbesondere die Reisebranche Gewerkschaften und Konzern auf ein hartes Sparpaket einigen konnten. Der Eintritt des Staates in ein Wirtschaftsunternehmen ist nie gut, da der Staat kein Unternehmer ist. Aber er ist aktuell die einzige Möglichkeit für die Lufthansa zu überleben. Es wäre schon blamabel wenn dieses Unternehmen in die Insolvenz gehen müsste. Eine Lehre für die Zukunft muss aber auch sein, dass Unternehmen noch wettbewerbsfähiger aufzustellen und das Wettbewerbsmodell gegenüber den weiterhin starken Billigairlines Ryan Air, Easyjet und Wizz noch stärker zu differenzieren und positionieren.

um 08:57 von Felina2

>>Herr Thiele will Geld machen
nix weiter :( Er ist kein Wohltäter oder Retter.<<

Kennen Sie ihn persönlich.
Das gleiche behaupten auch viele Deutsche von Dietmar Hopp. Herr Hopp unterstützt sehr viele soziale Einrichtungen. Aber für Menschen wie Sie ist es anscheinend normal Erfolgreiche Menschen zu diffamieren.

@ thomasepple 09:28

"Was hat höhere Priorität? Marke <> Kultur?"

Wenn Sie es schon so vereinfachen wollen, dann nehmen Sie wenigstens die richtigen Vergleiche. Es geht nicht um eine Marke oder Kultur, sondern um das Ansehen des Wirtschaftsstandortes Deutschland oder kulturelles Leben in Deutschland. Ob die Lufthansa weiter existiert hat mit einen Einfluß darauf, wie Deutschland in der Welt, insbesondere der Welt der Finanzmärkte gesehen und bewertet wird. Davon wiederum ist vieles in der Wirtschaft an Entscheidungen abhängig und dies wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft und auch das gesellschaftliche Leben in Deutschland aus. Um es so kurz zu sagen wie Sie das tun: ohne Wirtschaft nix Kultur.

Noch ein Wort zu Ihren zahlen: Sie meinen mit 1.000 € je direkt Beschäftigtem könnte die Veranstaltungsbranche gerettet werden? Das halte ich für sehr optimistisch. Für 2-4 Wochen vielleicht, für ein Jahr oder länger niemals.

@ hesta15 9:48

um 08:57 von Felina2

>>Herr Thiele will Geld machen nix weiter :( Er ist kein Wohltäter oder Retter.<<

Was ist daran so verwerflich, daß er Geld machen will. Wollen Sie das nicht auch? Das Gleiche gilt für Herrn Hopp, der vom gemachten Geld sogar einen Großteil wieder anderen zur Verfügung stellt. Man sollte dabei auch sehen, wie diese Menschen zu ihrem Vermögen gekommen sind. Hätten andere das Gleiche auch geschafft? Ich denke Nein. Darum zolle ich dem bisherigen Lebenswerk dieser beiden (aber auch anderer) Respekt! Aber das ist für viele leider ein Fremdwort geworden.

@8:57 von Felina2

„Herr Thiele will Geld machen nix weiter :( Er ist kein Wohltäter oder Retter.“

Das will ich doch schwer hoffen, dass ein Unternehmer in erster Linie „Geld machen“ will.
Wäre auch schlimm, wenn es anders wäre, denn dann wäre es um sein Unternehmen schlecht bestellt - worunter vor allem seine Arbeitnehmer zu leiden hätten, die um ihre Arbeitsplätze fürchten müssten.

@ Bernd Kevesligeti 09:19

"Es zeigt sich wer auch in der Corona-Krise profitiert und wer "sparen muß".Der Milliardär Thiele von der tarifvertragsfreien Knorr-Bremse bekam erst kürzlich 200 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet.Jetzt gibt es dort Kurzarbeit(spart die Sozialbeiträge des Unternehmens)."

Können Sie dem geneigten Leser vielleicht auch erklären, welchen Zusammenhang Sie zwischen den gezahlten Dividenden und der Kurzarbeit jetzt sehen?
Ich sag's Ihnen: es gibt keinen. Die Dividende wurde für die Erträge des vergangenen Jahres gezahlt und darauf hat jedermann Anspruch, wenn er dafür sein Kapital zur Verfügung gestellt hat.

Wäre es Ihnen lieber, die Mitarbeiter würden ausgestellt anstatt in Kurzarbeit gehen zu müssen. Dann stehen Sie mit Ihrer Meinung aber ziemlich alleine da.

Man mag die Methoden und Wege, die Herr Thiele eingeschlagen hat und einschlägt für nicht richtig finden. Aber man sollte sich auch einmal in die Lage des Kritisierten versetzen und überlegen, warum er macht was er macht.

von European Son 10:14

Also,ein Unternehmen zahlt Dividende und meldet danach Kurzarbeit an.Die Beschäftigten werden dann nicht von dem Unternehmen bezahlt,sondern von der BA.Außerdem ist das Unternehmen von der Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung befreit.Und der Herr steigt etwa zeitgleich groß ein,bei der Lufthansa.
Und man soll sich in die "Lage des Kritisierten(Milliardärs) versetzen ?
Was ist das denn ?

@ Bernd Kevesligeti 10:22

"Was ist das denn ?"

Das sind 2 Paar Stiefel. Merken Sie das nicht?
Mit der Dividende für dieses Jahr, in dem das Unternehmen wohl keine Erträge macht, wäre es was anderes.

NIcht alle sind gleich...

...nicht mal in der Pandemie.
Die LH bekommt MIlliardenschwere Zuwendungen, damit der "deutsche Kranich" weiter fliegen kann. Dass gleichzeitig die deutschen Innenstädte noch mehr zu veröden drohen durch die angekündigte Schließung von etlichen Kaufhaus-Filialen scheint in Berlin in dieser Regierung nur am Rande zu interessieren. Es ist schade, dass man hier erneut nur punktuell hilft, und dem, der am lautesten schreit. Ich erinnere Herrn Schröder, der damals auch Holzmann werbewirksam half (nutze nichts, die Insolvenz kam dennoch) und Herr Gabriel hat sich einst an Tengelmann abgearbeitet - mäßiger Erfolg, eher für Edeka, damals. Nun also Lufthansa. Priorität gesetzt auf das deutsche Aushängeschild-Unternehmen? Die Menschen bei Galeria, die nun arbeitslos werden aufgrund (vorgeschobener?) Corona-Einbußen wird´s "freuen". Und unsere Politk-Profis gehen wohl eindeutig zu wenig selbst in die Stadt einkaufen - dann wären die Prioritäten vielleicht anders.

um 10:22 von Bernd Kevesligeti

Es ist natürlich nicht alles Gold was glänzt. Fakt ist die Dividende ist für das abgelaufene Geschäftsjahr. Kurzarbeit Corona bedingt wird erst im Laufenden Geschäftsjahr in die Bilanzen gebucht. Kurzarbeitergeld wird aus der Arbeitslosenversicherung gezahlt, an der die Arbeitgeber mit 50% vom Beitrag beteiligt sind. Herr Thiele hat Knorr bremse konsolidiert und viele Arbeitsplätze in Deutschland erhalten.

Welche steuerrechtlichen Auflagen gibt es?

Die Lufthansa hat ein riesiges Firmengeflecht aufgebaut und nützt es u.a. dazu, Gewinne in Tochterunternehmen zu verschieben, die in Steuervermeidungsländern ihren Sitz haben. Das wurde bereits mehrfach thematisiert.

Wir erfahren aber wenig über die Auflagen, die mit der Bereitstellung von 9 Mrd. Euro verbunden sind. Der deutsche Steuerzahler sollte doch erwarten dürfen, dass die Lufthansa demnächst ihre Gewinne in Deutschland versteuert, andernfalls würde der deutsche Staat doch wohl als Depp dastehen und die verantwortlichen Politiker in den Verdacht geraten, "das Wohl des deutschen Volkes" vergessen zu haben.

von European Son 10:34

2 Paar Stiefel ?
Merken Sie nicht warum der Herr so finanziell stark ist ? Könnte es nicht auch damit zu tun haben,daß sich die Knorr-Bremse dem Flächentarifvertrag konsequent verweigert ?

Da erwirbt der Bund zu

Da erwirbt der Bund zu Vorzugskonditionen einen großen Anteil an LH und lässt sich zusätzlich noch den Kredit hoch verzinsen. Ein Super-Deal für den Steuerzahler. Alles in Allem ein Beweis für rationale soziale Marktwirtschaftseinstellung aller Beteiligten. So läuft das gut in Deutschland.

Die Dividende wurde aus vorbehaltenem Geld der Arbeitenden bezah

@10:14 von European Son
Wenn er ordentlich bezahlt, mit ausgehandelten Tarifen, sauber gewirtschaftet hat, ist nichts gegen die Dividende einzuwenden.

Wenn dann aber bei jeder kritischen Situation nach dem Staat gerufen wird - und das ist natürlich auch das Kurzarbeitergeld - erscheint mir die Argumentation nicht mehr ehrlich.
Am Krassesten allerdings war für mich BMW-Klatten: 1(2 Million Dividende, und dann erfolgreich nach dem Staat rufen.
Verbietet die Parteispenden, dann bessert sich vielleicht etwas.

@ von hesta15

"Kurzarbeitergeld wird aus der Arbeitslosenversicherung gezahlt, an der die Arbeitgeber mit 50% vom Beitrag beteiligt sind."
Ein oft auftretender Irrtum. Denn der Arbeitgeberanteil wurde vorher vom Arbeinehmer erarbeitet. Somit beträgt der Arbeitgeberanteil genau 0%. Nicht nur bei der Arbeitslosenversicherung ....

von hesta15 10:55

Und auf den Seiten der IG-Metall können Sie sich informieren,welche Verhältnisse es da gibt:42-Stunden-Woche,Mehrarbeit kostenlos,vom Tarifvertrag zu schweigen.
Was Herrn Thiele an geht,so ist er konsolidiert und läßt sich seine Knorr-Bremse von der Gesellschaft konsolidieren.

So viele Gesichtspunkte

In einem Artikel kann man nicht alle Fragen aufwerfen oder beantworten. Ein gutes Buch schreibt sich auch nicht über Nacht. In diesem Fall wäre es morgen schon veraltet.
Mich interessiert, welchen Vorteil hätte Herr Thiele als Aktionär, wenn die Gesellschaft nicht gerettet wird? Gibt es keine gesellschaftsrechtliche Treuepflicht für Aktionäre? Und wenn es die nicht gibt: sollte es die nicht geben?
Weiter bin ich als Bürger von dem Flugverkehr negativ betroffen. Wenn in 10.000 m Höhe ein Flugzeug fliegt, höre ich das, wenn es ruhig ist. Das stört mich, wenn es ständig passiert. Und ich finde einen Himmel ohne Kondenzstreifen auch schöner. Zählt das alles nicht, nur weil wenige Menschen fliegen, müssen viele ständig mit den Beeinträchtigungen leben.
Weniger Flugverkehr wäre für mich Fortschritt und Erholung. Zumindest ein Tag in der Woche sollte in Deutschland bitte flugfrei sein.
Wir brauchen in der Zeit nach Corona eine andere Welt, wenn es eine solche Zeit je geben sollte.

Wichtig ist....

....dass keine Arbeitsplätze verloren gehen. Wurde das inzwischen berücksichtigt oder wird darüber plötzlich geschwiegen?

Während

die Staatshilfe für Air France ohne EU-Auflagen durchgewunken wurde, versucht die EU, die Lufthansa im Zuge ihrer Genehmigung der Staatshilfe zurechtzustutzen.
Dass die EU-Gremien oft mit Genuss grade den größten Nettozahler in die Pfanne hauen, während sie andere Staaten beim Kriterien- und Regularien-Verletzen ungeschoren davonkommen lassen, festigt meine Meinung gegenüber der derzeitigen Form der EU und ihrer Einstellung gegenüber Deutschland.
Andererseits hätte unsere Regierung auch die EU-Auflagen für die LH strikt ablehnen können (das hätten zB die Franzosen und Italiener gemacht), aber sie wollte wohl nicht als „schlechte Europäer“ dastehen. Solche Gedanken sind den meisten anderen EU-Staaten allerdings völlig fremd.

um 11:15 von Bernd Kevesligeti

Bei Knorr Bremse gibt es wenigsten Hausverträge, Lohnerhöhungen, 2018 = 5%, 2019+2020 = 1,5%, ab 2019 jährliche Prämie von 12% eines Monatseinkommen. In den div. Bewertungsportalen kommt die Knorr Bremse nicht schlecht weg. Natürlich wäre es Wünschenswert wenn der Flächentarif bei Knorr gültig wäre. Es scheinen aber auch nur wenige Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert.

Sparpaket

Jetzt zahlen die Mitarbeiter den Presi für eine Idiologische falsch Politik.

um 11:42 von Wolfes74

Merkwürdige Sichtweise.

@krittkritt 11:21

Sie widersprechen sich selber.
Einerseits Dividenden okay - andererseits (bei Klatten) scheinbar nicht. Dass das eine für das eine Jahr und das andere für ein anderes ist: Schwamm drüber.

Dass es viele Kleinaktionäre gibt, die auf die Dividenden (= Zinserträge) angewiesen sind: Schwamm drüber

>>Wenn er ordentlich bezahlt, mit ausgehandelten Tarifen, sauber gewirtschaftet hat, ist nichts gegen die Dividende einzuwenden.<<

Wollen Sie bestreiten, daß das so ist? BMW zahlt nach Tarifverträgen und zeitweise darüber hinaus. Ich lebe in der Nähe der BMW-Werke München, Dingolfing, Regensburg. Viele in unserer Region wären froh, wenn sie auch einen Arbeitsplatz bei BMW hätten. Warum wohl?

11:18 von Werner40

“Da erwirbt der Bund zu Vorzugskonditionen einen großen Anteil an LH und lässt sich zusätzlich noch den Kredit hoch verzinsen. “

Auch nach dem zweiten mal lesen, konnte ich zu den Vorzugskonditionen nichts finden. Und zu “hoch verzinst“ auch nicht.
Sie helfen mir sicher gerne weiter.

Dass es ein “Super-Deal“ für den Steuerzahler wird, wissen Sie woher? Der letzte “Super-Deal, die Bankenrettung, war für den Steuerzahler der bekannte Griff ins Kloo. Die Finanzkrise hat die deutschen Steuerzahler nach Regierungsdaten bislang ca. 50 Milliarden Euro gekostet. Wahrlich ein Schnäppchen.

von hesta15 11:52

Und unbezahlte Mehrarbeit wäre da noch zu nennen(IG-Metall Website).Und die 42 Stunden-Woche(moderne Sozialstandards).
Es scheinen auch nur wenige Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert zu sein.Das wird stimmen.Und das gefällt dem Herrn.

11:59 von Margareta K.

aktien sollen für 2,56€ an den bund gehen, zum schaden der altaktionäre. der kredit von 3 mrd der kfw soll mit 9% p.a. verzinst werden. diese zahlen hört man/frau, ob sie stimmen? müsste man scholz fragen

Herr Thiele !

Herr Thiele ist genauso wie Tönnies und noch ein paar andere ein rein gieriger Geldschlucker, der seinen Hals auch nicht voll kriegen kann. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Also kein Wohltäter, denn wenn LH wieder besser da steht und ins Plus kommt, sahnt er ab.
Er weiß doch, dass das Fliegen nicht eingestellt wird, sonder wieder in besseres Fahrwasser kommt.
Bei alledem kann ich diese unendliche Gier einfach nicht verstehen, denn all die Reichen haben doch um ein Vielfaches mehr, als sie je in ihrem Leben ausgeben können.
Wenn sie wenigstens viel Gutes damit tun würden, nicht für sich, sondern nur für andere, hätte ich noch eine Erklärung.
Aber so ????......................................................
Anscheinend sin manche Menschen so gestrickt, dass sie nie den Hals genug voll kriegen !!!

Nicht die Wölfe sind schuld . .

Wenn die Politik eine derartige Privatisierung von systemrelevanten Firmen zulässt, erlaubt, oder gar noch fördert, dann liegt die Schuld eindeutig bei der Politik, und nicht bei den gierigen Wölfen, die diese Chancen völlig legal nutzen.

Hauptversammlung

Hr. Spohr hat soeben auf der HV. forcierte Sparmassnahmen im Personalbereich, ggf. auch Entlassungen, angekündigt, um die Coronakrise zu bewältigen. Dementspr. schlage ich vor, zuallererst die Bezüge d. Vorstände, Aufsichtsräte u. Spitzenmanager*innen im Konzern dauerhaft mind. zu halbieren und deren Gesamtzahl entspr. zu reduzieren. Zumal dies auch die reduzierte Bedeutung/Grösse d. Konzerns widerspiegeln und niemand unverhältnismässig hart treffen würde. Danach kann man dann weitersehen ...
MfG. B.W.

14:41 von BeWeBo1

das wird auch die Piloten treffen ...
immerhin haben die im internationalen Vergleich Spitzengehälter
zumindest wenn sie Altverträge haben
schon lange für´s Unternehmen tätig sind

von Sisyphos3 14:54

"Spitzengehälter",sehen Sie also bei den Piloten.
Beim Kabinenpersonal auch ?
Und welche Einschnitte gibt es bei Vorständen ? Der Abstand beträgt hier in Deutschland durchschnittlich 71 zu 1 in der Vergütung zum einfachen Mitarbeiter(steht im Managermagazin 7/2018).

15:06 von Bernd Kevesligeti

"Spitzengehälter",sehen Sie also bei den Piloten.
.
ich schrieb nur,
die verdienen wenn sie Altverträge haben, erheblich besser als Piloten in anderen Airlines

Zitat von ihnen
"Und welche Einschnitte gibt es bei Vorständen ?
Der Abstand beträgt hier in Deutschland durchschnittlich 71 zu 1"
warum so aggressiv ?
ich bezog mich auf die Info dass die Bezüge der Vorstände mehr als halbiert werden sollten
nicht mehr nicht weniger !!
im übrigen habe ich keine Probleme mit deren Pilotengehälter
(Endgehalt Kapitän ca 240.000 Euro/Jahr Stand 2005 )

15:28 von Sisyphos3

(Endgehalt Kapitän ca 240.000 Euro/Jahr Stand 2005 )

sorry
Stand 2015

@ Bernd Kevesligeti 15:06

"Der Abstand beträgt hier in Deutschland durchschnittlich 71 zu 1 in der Vergütung zum einfachen Mitarbeiter"

Sie haben recht. Ich bin auch der Meinung, daß das sehr wenig ist. Kaufen Sie Aktien, erwerben Sie die Mehrheit, dann können Sie das ändern.

von Sisyphos3 15:28

In dem tagesschau-Artikel steht auch noch,daß bei den Flugbegleitern etwa eine halbe Milliarde eingespart wird(sicher Großverdiener ?).
Und wenn Ihre info bezüglich der LH-Vorstandsgehälter richtig ist:Wo sonst in Deutschland reduzieren Vorständler um die Hälfte ?
Und ist es für Sie "aggressiv" einfach nur aus dem Managermagazin zu zitieren ?

/// Am 25. Juni 2020 um 11:42

///
Am 25. Juni 2020 um 11:42 von Wolfes74
@ von hesta15

"Kurzarbeitergeld wird aus der Arbeitslosenversicherung gezahlt, an der die Arbeitgeber mit 50% vom Beitrag beteiligt sind."
Ein oft auftretender Irrtum. Denn der Arbeitgeberanteil wurde vorher vom Arbeinehmer erarbeitet. Somit beträgt der Arbeitgeberanteil genau 0%. Nicht nur bei der Arbeitslosenversicherung ....///
.
Das ist falsch. Wie schon Karl Marx schrieb, braucht es nicht nur Arbeiter, sondern auch " Kapital " und " Boden ".

da müßen 2 Minister

Herr Altmaier und Herr Scholz einen Lufthansa Aktionär einladen und darum betteln, dass dieser zustimmt die Milliarden des Bundes (Steuergelder) anzunehmen. Peinlicher geht es wohl kaum. Als Ergebnis bekommen die Herren dann wohl 22.000 Entlassungen sowie höchstwahrscheinlich kräftige Boni für die Manager und Dividenden für Aktionäre. Der Bund investiert 9 Mrd € in die Lufthanse. Diese hat z.Zt. einen Börsenwert von ca. 4 Mrd €.
Dafür darf der Bund dann aber auch nicht mitreden.
Was hätte man mit diesem Geld für andere Berufsgruppen wie z.B. Solo-Selbständige, Künstler und Kleinunternehmen
sowie Gastro Betrieben leisten können. Dann hätte man auch weitaus mehr Arbeitsplätze gerettet als bei der Lufthansa. Wenn der Laden überhaupt zu retten ist.

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