Kommentare

Einzige Alternative? Nö!

"Um eine neue Corona-Welle zu verhindern, hilft nur, den Ausbruch lokal einzukapseln, sagt Virologin Brinkmann"
Ich frage mich wie lange die Tagesschau suchen musste um jemanden zu finden der den Kurs der Bundesregierung als einzige Möglichkeit auszeichnet.
Statt die Ausbrüche lokal einzukapseln, könnte man das ganze Land in einen Lockdown schicken. Sogar die ganze Welt. Die Aussage, es sei die einzige Möglichkeit, stimmt einfach nicht. Und dass die Tagesschau einer solchen Unwahrheit noch Raum bietet nur, um den Kurs der Bundesregierung als Alternativlos zu zementieren, wirft ein düsteres Bild auf den Journalismus in diesem Land. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen Aluhüte tagen.

Jetzt nicht locker lassen/Bebilderung Bundeswehr

Warum wird der Beitrag "Nicht locker lassen" mit 2 BundewehrsoldatInnen bebildert?

Ich verstehe nicht, mit welcher Berechtigung die Bundeswehr an dieser Stelle sitzt (Bierbank) - und welche Aufgaben sie dort wahrnimmt (Kugelscheiber und Zettel), welche Aufgaben nimmt die Bundeswehr wahr - die nicht durch zivile Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes oder z.B. Rotes Kreuz durchgeführt werden könnten. Es ist ein sehr lokaler Corona-Ausbruch - und es es eine Vielzahl ziviler Helfer, die dort unterstützen könnten.

"Nicht locker lassen" und Bundeswehr-Foto; heißt das: wenn wir locker lassen- kommt die Bundeswehr?

Könnten sie in einem Beitrag die Rolle der Bundeswehr in Verl kritisch hinterfragen?
Der Bürgermeister der Stadt Verl und Krisenmanger ist Reserveoffizier - und wird die Aufgaben der Bundeswehr im "zivilen Einsatz" sicherlich nicht kritisch in Frage stellen.

Umsetzung Corona Maßnahmen

Solange hier nicht bedeutend konsequenter
durchgegriffen wird, werden wir dieses Virus nicht in seine Schranken weisen können.
Ich fahre jeden Tag mit der S- Bahn zur Arbeit und wieder nach Hause.
Ich kann nur sagen ca. 50% halten sich an den Regeln im Bahnhof und in der Bahn.
30 % halten sich wenigstens ab zu mal etwas vor Mund und Nase aber auch nur völlig ungenügend.
20% sind wohl der Auffassung Virus ist vorbei.
Kontrolle zur Einhaltung der regeln. Null 1 %
Wenn jemand kommt und Personen auf den fehlenden Mundschutz anspricht wird dieser aufgsetzt und nachdem die Person gegangen ist ist der Mundschutz wieder weg.
Da kann ich nur sagen, das tragen sollte keine Empfehlung sein, sondern eine Pflicht.
Bei Verstoß müssen hohe Strafen bis hin zur Haft gesetzlich vorgegeben werden.
Hohe Strafen sind für mich so ab 500,00 bis 1.000 Euro. Haft mind. 14 Tage dann kann eine Infektion ausgeschlossen werden.
Solange hier nicht durchgegriffen wird,
werden noch viele unschuldige Menschen sterben.

Die Argumente dieser Dame

kann ich gut nachvollziehen.
Herr Laschet hat m.M. nach wertvolle Zeit verschenkt. Sein Lockdown hätte früher kommen müssen. Er müsste auch rigide überwacht werden.

Für die Aluhutträger

sollte ein Heim gebaut werden.

@Kessl

Sie haben vergessen Argumente beizufügen :D
Nackte Behauptungen reißen mich nicht vom Hocker :(

Hintergrundinformationen?

„... auch in Fleischfabriken im Ausland sehen wir eine Vielzahl ähnlicher Ausbrüche.“
Zu auffällig großen Corona - Ausbrüchen in Schlachthöfen in den USA gab es schonmal Berichte. Wie genau wurde dort reagiert?
Doch wie sieht es in anderen europäischen Tiertötungsanstalten aus?
Liegen die Infektionen da auch in dem Ausmaß vor, wie bei Tönnies?
Was wird dagegen unternommen?
Warum hört man darüber nichts?
Da müßte es ja mittlerweile überall zu größeren Ausbrüchen gekommen sein und auch zu größeren Quarantäne - Maßnahmen.
Stattdessen wird die Reisetätigkeit in fast allen Ländern wieder angekurbelt.
Offensichtlich haben viele Politiker in Europa die Lage noch immer nicht begriffen und interessieren sich noch weniger für diese Gefahr, als der Regierungsversager Laschet.
Oder es herrschen dort wesentlich bessere Bedingungen bei der Tiertötung. Zumindest für die Arbeitskräfte.
Das wäre fast unvorstellbar.

So-So, eine zweite Welle. Wo

So-So, eine zweite Welle.
Wo war denn die erste? Die mit den 50 Mio. Infizierten? War das nicht eher eine Nippflut?
Die Politik schiebt den "schwarzen Peter" bereits jetzt der Wissenschaft zu. "Wir haben das getan, zu dem uns die Forscher geraten haben" heißt es, wahrscheinlich, um jeden Gedanken an eine Amtshaftung von vornherein auszuschließen.
Sicher ist Wissenschaft dynamisch. Und sicher können sich Zahlen ändern. Um den Faktor 2. Oder 5. Vielleicht auch um den Faktor 10. Aber wo ist die Grenze zur Scharlatanerie? Bei Faktor 100?
Von den 50 Mio. prognostizierten haben wir <200.000 diagnostizierte Infizierte. Das sind 4 Promille - ein 250stel!
"Drosputin" hat's der "Kaiserin" eingeflüstert und die hat daraufhin ihr Land verwüstet...

@Felina2 - 8:49

"Für die Aluhutträger sollte ein Heim gebaut werden."

Sie haben vergessen, Argumente beizufügen :D
Nackte Forderungen reißen mich nicht vom Hocker :(

@ Karla Trimm

Zitat(e): "Warum wird der Beitrag "Nicht locker lassen" mit 2 BundewehrsoldatInnen bebildert?"
Hätte ein Bild mit Stahlarbeitern etwas besser gemacht?
""Nicht locker lassen" und Bundeswehr-Foto; heißt das: wenn wir locker lassen- kommt die Bundeswehr?"
Hätte ein Bild mit THW-Helfern auf ein Erdbeben hingedeutet?
"...die nicht durch zivile Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes oder z.B. Rotes Kreuz durchgeführt werden könnten."
Vielleicht sind die mit der Suche nach Kontaktpersonen ec. beschäftigt .. oder mit der Pflege von Kranken, deren Transport u. v. m..
"... wird die Aufgaben der Bundeswehr im "zivilen Einsatz" sicherlich nicht kritisch in Frage stellen."
Hier braucht man nichts hinterfragen. Soldatinnen und Soldaten sind "Bürger in Uniform". Und egal wo "Not am Mann ist: Sie sind da, 24 Std/Tgl., 7 Tg. die Woche und 365 Tage im Jahr.
Die Hinterfragung des Einsatzes und die damit verbundene negative Militarisierung der Hilfeleistung ist einfach nur beschämend.

Schön daß das Thema "Lüftung und Klima"

nun an Bedeutungswert zulegt.

Nichtssagend. Nichts, wozu

Nichtssagend. Nichts, wozu man Virologin sein muss, um es zu wissen.

Und warum redet die TS immer von Bereichen? Der Zerlegebereich? Ist der neben dem Eingangsbereich? Reicht es nicht "beim Zerlegen" zu sagen, oder "Eingang" ?

Lokal eindaemmen

waere auch schon das Rezept in der Vergangenheit gewesen. Dann waere es gar nicht zu dem Ausbruch gekommen. Hat man nicht gemacht. Offene Grenzen und eine Diskriminierungshysterie haben das verhindert.

Man hat offensichtlich dazugelernt. Nach fast 500.000 Toten weltweit.

@Totengräber..

Einige einfache Gegenfragen:

Ist die Wirtschaft wichtiger als die Gesundheit des Volks?
Können Sie ausschliessen, dass jeder, der sich infiziert, ohne Schäden aus der Pandemie rauskommt?
Ich hab einen Kollegen, der wochenlang beatmet werden musste und der noch lange nicht wieder gesund sein wird.

Für mich als Fachkrankenpfleger waren die Maßnahmen des Lockdowns nachvollziehbar und jetzt kann man mit Augenmaß und Vorsicht lockern unter Berücksichtigung der Fallzahlen.

Denn eine zweite Welle können wir uns schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten

Bin nicht unbedingt ein Fan...

...von Herrn Laschet, aber mit seiner Äußerung , daß er erschreckt darüber sei, wie schnell manche Politikerkollegen (m/w/d) bereit seien elementarste Grundrechte zu beschneiden, liegt er voll auf meiner Linie.

@spax

Über Lüftung und Klima weiß doch jeder Bescheid.
In Krankenhäusern steckt ja auch mehr Technik, als in einem Hotel.

@08:42 von Kessl

"Statt die Ausbrüche lokal einzukapseln, könnte man das ganze Land in einen Lockdown schicken. Sogar die ganze Welt."

Da bevorzuge ich aber die Regionalisierung. Welchen Sinn soll es denn haben eine Infektion ueber die Welt zu verbreiten , um dann weltweit mit den Konzequenzen zu kaempfen.

Was hat ein Kranker davon, wenn ein Gesunder auch krank wird. Je weniger Kranke, ums mehr kann man sich doch um den einzelnen kuemmern. Das gilt fuer ein Land ebenso wie fuer die gesamte Welt.

um 08:42 von Kessl

>>"Um eine neue Corona-Welle zu verhindern, hilft nur, den Ausbruch lokal einzukapseln, sagt Virologin Brinkmann"
Ich frage mich wie lange die Tagesschau suchen musste um jemanden zu finden der den Kurs der Bundesregierung als einzige Möglichkeit auszeichnet.
Statt die Ausbrüche lokal einzukapseln, könnte man das ganze Land in einen Lockdown schicken. Sogar die ganze Welt. Die Aussage, es sei die einzige Möglichkeit, stimmt einfach nicht. Und dass die Tagesschau einer solchen Unwahrheit noch Raum bietet nur, um den Kurs der Bundesregierung als Alternativlos zu zementieren, wirft ein düsteres Bild auf den Journalismus in diesem Land. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen Aluhüte tagen.<<

Danke für die Möglichkeit der Teilhabe an Ihrer Meinung.
Diese ist jedoch inhaltlich =0 und besteht eigentlich nur aus Medien-Bashing. Sie sollten vielleicht auch einen Aluhut tragen.

@ 08:58 von Totengräber

„ So-So, eine zweite Welle.
Wo war denn die erste? Die mit den 50 Mio. Infizierten? War das nicht eher eine Nippflut?“

Die erste Welle wurde bei uns durch die Maßnahmen deutlich eingedämmt. Wenn man die Auswirkungen ohne größere Eindämmung sehen will, richtet man den Blick nach Brasilien. Und wenn man von der Anzahl der Infizierten und Toten sprechen will, so muss man bedenken, auch die spanische Grippe mit Millionen von Todesopfern verbreitete sich in mehreren Wellen und benötigte von 1918 bis 1920. Warten wir ab, Bilanz sieht man erst am Ende und diese Pandemie dauert noch nicht lang und wurde in vielen Ländern durch Maßnahmen versucht zumindest abzuschwächen. Wären weltweit keinerlei Maßnahmen gegen die ungehinderte Verbreitung getroffen worden, angefangen in Wuhan, sähe es schon ganz anders aus.

@ Kessl

Zitat: "Die Aussage, es sei die einzige Möglichkeit, stimmt einfach nicht."

Diese Aussage ist leicht gemacht. Was für andere, tragfähigen Vorschläge hätten Sie denn? Sie wären sicher über die Grenzen Deutschlands hinweg sehr gefragt.
Mir fallen ohne ins Detail zu gehen 3 Staaten ein, wo der lachse Umgang mit der Erkrankung extreme Folgen nach sich zieht: Schweden, die USA und Mexico ...
Wenn es so einfach wäre die gesammte (!!) Bevölkerung in die Schutzmassnahmen ein zu beziehen ... allein aus wirtschaftlicher Gründen hätte D es gemacht.
Nicht die gesammte Bevölkerung schützen zu wollen widerspricht allen Gesetzen, Werten und Normen unserer Gesellschaft, unseres Staates. Wer will- oder soll denn hier die Entscheidung über Leben und Tot fällen; welches Ministerium, welcher Politiker?
Es gibt nicht (mehr) ein mehr oder weniger "wertes Leben" ... und das ist gut so.

@08:46 von Bullok

Dem möchte ich entschieden widersprechen!
Hart durchgegriffen gehört bei Randale wie zuletzt in Stuttgart, aber in diesem Fall wäre ein potentes Gesundheitssystem und eine transparente Berichterstattung die Lösung!
Wie viele Verläufe gibt es bei den zuletzt Infizierten? Wie viele der Verläufe sind schwer? Welche Tests werden verwendet, hoffentlich nicht die welche alle Corona-Viren (Auch Grippe...) nachweisen?
Ohne diese Fragen zu beantworten wird hier bereits die 2. Wirtschaftskrise herbeigezaubert obwohl die Folgen der ersten noch nicht einmal im Ansatz wirken.
Warum wird das einfach so hingenommen?
Sprechen Sie mal mit Betroffenen deren Zukunft nun Hartz4 sein soll, die werden ihnen was erzählen ...
Es wird einige Mio Mitbürger betreffen!

um 08:44 von Karla Trimm

Vielleicht haben auch Sie mitbekommen das die Gesundheitsämter seit Wochen im Maximalmodus tätig sind. Was ist daran Ehrenrührig wenn die Bundeswehr dabei hilft eine Ausbreitung des Virus zu stoppen. Die BW Angehörigen sind weder einem Panzer entstiegen noch sind Sie bewaffnet.

Die "Wissenschaft" machte keine Vorgaben.

@08:58 von Totengräber
... wie Prof. Drosten vor ein paar Tagen sagte. Die Schwelle, ab der eingegriffen werden soll, wurde von der Politik festgelegt.

Erstaunlich.......

ist für mich, wie enorm verbreitet der Egoismus/die Egozentrik bei den Demonstranten gegen die Beschränkungen bzw. für Lockerungen sind. Da wird gerne auf Grundrechte verwiesen, aber verdrängt, daß ich als Nichtdemonstrant auch ein Grundrecht auf Gesundheit habe. Das interessiert die Demonstranten aber nicht, denn sie unterstellen natürlich, daß sie selbst absolut gesund sind und niemanden infizieen können. Was ist aber, wenn doch? Dann werden bestenfalls die Kosten auf den Geschädigten oder die Allgemeinheit übertragen, oder werden die von den Demonstranten übernommen? Oder übernimmt die Herr Laschet persönlich?

09:09 von 91541matthias

Die Wirtschaft ist die Basis für funktionierende Sozialsysteme und auch das Gesundheitssystem. Damit meine ich vor allem den breiten Mittelstand und die Kleinbetriebe. Konzerne finden dank Lobby bereits viele Wege sich aus der Verantwortung herauszuziehen. Hätten unsere Politiker eher die maroden Bereiche mit dem vielen Geld hochgerüstet als es eher kurzsichtig zu verteilen hätten wir keine Lockdowns und die Betroffenen hätten weitaus besser versorgt werden können. Der persönliche Broterwerb ist im übrigen auch ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheit!
Panik ist immer ein schlechter Ratgeber!
Wurden Sie gefördert als Krankenpfleger, haben Sie nun mehr Kollegen? Hat sich Ihre berufliche Perspektive verbessert?
Wenn nein läuft doch was falsch oder nicht?

@bender rodriguez

"Bescheid wissen" und "Handeln" sind zwei verschiedene Dinge. Und die Vergleichbarkeit mit Krankenhäusern oder OP-Räumen ist auch nicht 1:1 gegeben. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal eine vertikale Luftführung mit einem Luftzutritt aus Siebböden angedacht plus UV-Entkeimung der Abluft. So in der Art.

Meinen Beitrag von 09:16 Uhr

Zitat: "Mir fallen ohne ins Detail zu gehen 3 Staaten ein, wo der lachse Umgang mit der Erkrankung extreme Folgen nach sich zieht: Schweden, die USA und Mexico ..."

Hier muss ich mich berichtigen und bei allen Mexicanern entschuldigen ... es muss in diesem Zusammenhang natürlich BRASILIEN heißen ... sorry.

@Totengräber #Aluhut

Polemik in allen Ehren - aber Sie verwechseln Diffamierung mit Argumentation.

Ihre Zahlen stützen allerdings die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen.

Die 50 Mio. Infizierten gäbe es eventuell, hätten sich alle stattdessen nur Aluhüte aufgesetzt und "Scharlatanerie" gerufen.

M. E. wird es ohne strenge

M. E. wird es ohne strenge Kontrollen und Sanktionen nicht funktionieren, die Pandemie zu beherrschen. Da es aber fast überall einflußreiche linke Politiker in den Regierungen und Ämtern gibt, sehe ich da schwarz. Die in Berlin eingeführte MNS-Pflicht im ÖPNV und Quarantäneregeln in betroffenen Wohnvierteln trifft entweder auf eine überfordete Polizei oder renitente linke Kommunalpolitiker, die überall Diskriminierungsabsichten wittern und werden somit nicht eingehalten werden. Ich sehe jedenfalls schwarz für die kommenden Monate.

@91541matthias - 9:09

"Ist die Wirtschaft wichtiger als die Gesundheit des Volks?"
Das eine schließt das andere nicht aus. Hysterie nutzt niemandem.
"Können Sie ausschliessen, dass jeder, der sich infiziert, ohne Schäden aus der Pandemie rauskommt?"
Das kann weder ich, noch sonst jemand. Das kann ich auch nicht in Bezug auf die jährliche Grippewelle. Im Jahr 2009 wurde übrigens auch H1N1 als weltweite Pandemie eingestuft - können Sie sich an einen Lockdown entsinnen?
"Für mich als Fachkrankenpfleger waren die Maßnahmen des Lockdowns nachvollziehbar und jetzt kann man mit Augenmaß und Vorsicht lockern unter Berücksichtigung der Fallzahlen."
Für mich und meine Frau als "Systemrelevante" in Verwaltung bzw. Pflege waren und sie es eben nicht. Sinnvolles wurde gar nicht zu spät getan und/oder durch puren Aktionismus ersetzt. Die Ansteckungskurve flachte bereits ab, als noch Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern erlaubt waren (sprich: VOR dem Lockdown) und zeigt den selben Verlauf wie jede Grippe.

Die Maßnahmen müssen bundesweit verschärft werden

Reisebeschränkungen stehen nicht an erster Stelle. Das Tragen von Mundnasenschutzmasken muss in allen Innenräumen (außer in der eigenen Wohnung) zur Pflicht werden. Es muss mehr gestestet werden, der Abstand muss eingehalten werden. Die Innenräume von Restaurants sind zu sperren. Und bei der Fleischindustrie müssen die Klimaanlagen umgerüstet werden. Dass Klimaanlagen in den Fleischbetrieben eine wichtige Rolle zur Verbreitung des Coronavirus spiele, war mir schon länger klar. Das wurde jetzt zum Glück endlich untersucht. Nun muss die Luft in den Klimaanlagen desinfiziert werden. Das wird nicht einfach. Nur wenige Filter können Viren herausfiltern und führen zu starkem Druckabfall in der Belüftung. Bei Einsatz von UV-Licht müssen umfangreiche Lampen installiert werden, um den gesamten Luftstrom zu desinfizieren. Die Bestrahlungsdauer pro Luftvolumen muss ausreichend lang sein (ob das gelingt?)

08:58 von Totengräber

>>So-So, eine zweite Welle.
Wo war denn die erste? Die mit den 50 Mio. Infizierten?<<

Also wenn Sie die erste Welle verschlafen haben, weiß ich nicht wo Sie sich dieses Frühjahr aufgehalten haben. In einem Land des Planeten Erde vermutlich nicht.
Und warum wollten Sie "50 Mio. Infizierte"?

>>"Drosputin" hat's der "Kaiserin" eingeflüstert und die hat daraufhin ihr Land verwüstet...<<

Mit "Kaiserin" meinen sie vermutlich Frau Merkel. Diese Erhöhung ist unnötig, da Frau Merkel im Gegensatz zu vielen anderen Regierungschefs keine Eitelkeit an den Tag legt.
Die Verballhornung von Namen ist stets unsinnig. Zitat (angeblich von Laozi): "Die Schmähung entehrt nur den der sie ausspricht."

Wer Zweifel an einer zweiten Welle hat sollte schauen wie es mit der spanischen Grippe war. Da gab es noch keinen Bill Gates der Verschwörungen mitbrachte. Schon vor etwa 100 Jahren wurde ein ähnliches Verhalten der Bevölkerung festgestellt und die Politik gab nach - mit Lockerungen. Das Ergebnis ist bekannt.
Ist es denn so schwer auf bestimmte Dinge für eine temporäre Zeit zu verzichten? Eigentlich nicht. Mit mehr Rücksicht haben wir es in der Gesellschaft gerade in dieser Zeit leichter, denn die Last tragen die Familien mit Kind/ern und alle, die weniger gut bemittelt sind.

um 08:58 von Totengräber

Weltweit infizierte Menschen, 9,4 Millionen, Todesfälle 481078 Stand 19.06.2020. Wie viel mehr Menschen von dem Virus ohne Ausgehbeschränkung betroffen wären kann sich jeder selbst ausmalen.

@Minka04 - 9:16

"Die erste Welle wurde bei uns durch die Maßnahmen deutlich eingedämmt."
Die erste "Welle" flachte bereits VOR dem Inkrafttreten der ersten Maßnahmen ab.
Die ersten Maßnahmen hätten Quarantänen für alle Einreisenden ab Bekanntwerden der Existenz des Virus' sein müssen. So hätte man ggfls. sogar "Patient 0" abfangen und einer Behandlung zuführen können. Da wurde aber noch unisono über Fiebermessungen auf chinesischen Flughäfen gespottet.

@krittkritt - 9:25

"... wie Prof. Drosten vor ein paar Tagen sagte. Die Schwelle, ab der eingegriffen werden soll, wurde von der Politik festgelegt."
Sag' ich doch. "Schwarzer Peter", wie im Quartett. Der wird weitergereicht, bis alle Karten auf dem Tisch liegen.

Im großen und ganzen ist

Im großen und ganzen ist corona nicht so schlimm, wie es im Februar erzählt wurde. Wäre es so brutal, wie vermutet, wären 10 mal mehr Menschen gestorben. Lockdowns sind also nicht nötig. Gute Krankenhäuser schon. So werden wir noch Jahrzehnte leben müssen, bis alle von alleine Antikörper gebildet haben. Soll da jedes mal von neuem debattiert werden?

@ um 09:25 von krittkritt

Wenn ich mich richtig erinnere, wird lt Infektionsschutzgesetz ab dem 10. Todesopfer eingegriffen. Das heißt, dass dann der Pandemieplan inkraftgesetzt wird.
Insofern hat sogar unsere Schlafmützenregierung zum richtigen Zeitpunkt reagiert.
Heute wissen wir alle: Das war viel zu spät.
Ebenso wie das sich Kümmern um ausreichende Schutzausrüstungen für alle Bürger.
Der richtige Zeitpunkt wäre Anfang Januar gewesen. Wahrscheinlich noch eher, und wie wir alle inzwischen wissen können, wurde Trump schon im November von seinen Geheimdiensten entsprechend unterrichtet.
Für die nächste Pandemie muß klar sein, dass schon beim Bekanntwerden eines Ausbruchs am anderen Ende der Welt, umfassende Reisebeschränkungen und Grenzschließungen angeordnet werden müssen. So wie sie jetzt, wg Tönnies, nicht nur innerhalb Europas stattfinden, sondern auch innerhalb der BRD.
Danach ein umfassender, strenger Lockdown und Tests, Tests, Tests.
Dann könnte man evtl in 3 Monaten das Schlimmste überstanden haben.

Helfer in der Not?

Was mich an diesem Artikel besonders ärgert und irritiert, ist das Blickfang-Foto: "Unsere Bundeswehr als Retter in der Not."
Eine derartige Bundeswehrbewerbung ist nur peinlich und die Lorbeeren sind hier fehl am Platz. Die vielen Ärzte und Pflegekräfte, die wahrhaftig ihr Leben aufs Spiel setzen, werden sich hoffentlich auch ihre Gedanken dazu machen.

Experten und Aktionen

Nachdem wir jetzt schon einige Monate die Seuche auf der Welt haben, ist das Chaos immer noch genauso groß wie am Anfang.
So ist ein Reiseverbot für ein betroffenes Gebiet zwar richtig - aber das sollte man nicht am Kreis und an der Autonummer festmachen, sondern in einem Radius von 20-50km um den betreffenden Hotspot. Dass man Urlauber die bereits seit 2 Wochen in anderen Bundesländern waren zurückschickt entbehrt jeder Logik - das ist nur Angst aus mittelalterlichen Zeiten (Pest).
Dann haben wir noch die sog. Experten. Dass das Virus über Klimaanlagen kommen könnte war schon seit längerem bekannt und ist genauso ein alter Hut wie die Tatsache dass Cortison gegen gewisse Lungenkrankheiten wirkt (seit 50 Jahren schon).
Experten scheinen Leute zu sein die zwar komplizierte Formeln am Schreibtisch aufstellen können, aber beim Zusammenzählen von 1+1 scheitern.
Wir brauchen mal etwas mehr Überlegung und klare, länderübergreifende Regelungen statt planlosen Aktionismus.

Am 25. Juni 2020 um 08:44 von

Am 25. Juni 2020 um 08:44 von Karla Trimm
Jetzt nicht locker lassen/Bebilderung Bundeswehr

Soweit ich das verstanden habe ist die Bundeswehr zur Unterstützung des Gesundheitsamtes eingesetzt worden, weil die Mitarbeiter einfach überlastet sind. Die müssen immerhin von über 1500 Mitarbeitern die Kontaktwege usw. ermitteln.
Einfach mal googeln hilft manchmal, da muss man solche Unterstellungen nicht äußern.

FAZ : Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk sind überfordert. Nun sind 25 Bundeswehrangehörige bei den zahlreichen Tests rund um den Ausbruch bei der Firma Tönnies im Einsatz.

@MeinungsfreundX

Na so sehr an Meinungen scheinen sie ja nicht interessiert zu sein - zumindest nicht an Meinungen, die ihrer eigenen widersprechen...
Bei ca. 7.000 akut Infizierten die sich alle in Quarantäne befinden in Relation zu 80 Mio. Einwohnern in Dtld. ; warum in aller Welt sollte ich dann beim Einkaufen eine Maske tragen oder sonst wo in geschlossenen Räumen. Das ist totaler Blödsinn...
Was mir fehlt in der ganzen Diskussion ist Sachlichkeit, Ruhe und Gelassenheit... was ich erlebe und hier lese ist Hetze und Panikmache...Oberstes Gebot in jeder kritischen Lage: Ruhe bewahren...

@09:26 von karlheinzfaltermeier

Hier muss ich widersprechen!
Querdenken hat von offizieller Landesstelle die Bestätigung, dass es KEINE Anstiege der Infektionszahlen nach nun bereits zahlreichen Demos gegeben hat. Bei den spontanen Massendemos zu BLM blieben diese Infektionswellen ebenso aus.

Nun aber zum Kern der Sache:
Es geht tatsächlich um die rasche Wiederherstellung unserer Grundrechte, weil die weitere Einschränkung mittlerweile unverhältnismäßig ist.
Stellen Sie sich vor eine extreme Partei schneidet bei der nächten Wahl gut ab und stellt den Gesundheitsminister ...
Der macht dan was er will und muss nicht einmal mehr den Bundesrat fragen ....
Höchstbedenklich oder nicht?
Zudem geht es um Mio von beruflichen Schicksalen, welche nun im Rahmen eines sog. Prophylaxeparadoxons oder treffender Kollateralschadens einfach billigend in Kauf genommen werden. Das ist ungeheurerlich! Wer schützt diese vielen Menschen vor diesem Wahnsinn? Dies ist das Ergebnis einer auf Angstverbreitung basierenden Politik.

@Tremino - 9:31

"Also wenn Sie die erste Welle verschlafen haben, weiß ich nicht wo Sie sich dieses Frühjahr aufgehalten haben. In einem Land des Planeten Erde vermutlich nicht."
Nein. Ich habe in Ausübung meines Dienstes u.a. unbescholtene Bürger des Rathausparks verwiesen oder von Bänken und Liegewiesen gebeten. Habe in Mischsortimentern den Anteil des Lebensmittelangebots ausgezählt, der darüber entschied, ob der Laden zu schließen ist oder geöffnet bleiben darf.
Und nach unserer systemrelevanten Arbeit haben meine Frau und ich vor von Hysterikern leergekauften Supermarktregalen gestanden.
Alles übrigens ohne Maske. Die wurde erst Pflicht, als das schlimmste vorbei war.

@09:26 von Wutmigrant

Ihrem Beitrag kann ich nur voll und zustimmen!!
Im Prinzip hat man bisher nichts aus dem Ganzen gelernt und Verbesserungen wurden auch noch keine eingeführt - und werden es wohl auch nicht. Es wird nur verzweifelt versucht alles mit Geld zuzuschütten (wobei die kleinen Leute mal wieder nichts abkriegen)

@Am 25. Juni 2020 um 09:16 von H. Hummel

"Was für andere, tragfähigen Vorschläge hätten Sie denn?"
Es geht nicht darum ob ich Vorschläge habe, sondern darum ob es Alternativen gibt. Wenn die Klimaanlage schuld am Ausbruch bei Tönnies ist, dann schlage ich Filter für die Klimaanlage vor. Generell jedoch sollte die Ursache gefunden und deutschlandweit abgestellt werden, und nicht lokal ein Lockdown gemacht werden der den Rest der Republik nicht schützt. Mein Punkt jedoch: Die ursprüngliche Aussage dieser Virologin war falsch.
"der lachse Umgang mit der Erkrankung extreme Folgen nach sich zieht: Schweden, die USA und Mexico ..."
Auch das kann ich nicht nachvollziehen. Schweden hat sowohl pro Einwohner, als auch pro Infiziertem weniger Todesfälle als z.B. Frankreich und Italien. Von welchen "extremen Folgen" sprechen sie also?

@ um 09:32 von aus_NRW

"Ist es denn so schwer auf bestimmte Dinge für eine temporäre Zeit zu verzichten? "

Definieren Sie temporär. 1 Woche, 2 Wochen, 1 Monat, 2 Monate, 1 Jahr, viele Jahre - was darf´s sein?

Erste, zweite und dritte Welle...

Nach meinem Kenntnisstand sank die Kurve der Erkrankungsfälle ab dem 17. März und stieg seitdem nicht wieder an. Der Lockdown kam am 23. März. Die Maskenpflicht kam am 27. April, bei bereits auslaufender sehr flacher Kurve mit kaum noch Erkrankungsfällen. (Quelle: Robert Koch Institut, Lagebericht vom 1. Juni 2020)
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass vermutlich beide Maßnahmen ohne Wirkung (jedenfalls nicht auf den Infektionsverlauf) und daher sinnlos waren.

@Totengräber #Aluhut #Filterblase

Sie schreiben:
"Für mich und meine Frau als "Systemrelevante" in Verwaltung bzw. Pflege waren und sie" [die Massnahmen] "es eben nicht. Sinnvolles wurde gar nicht zu spät getan und/oder durch puren Aktionismus ersetzt. Die Ansteckungskurve flachte bereits ab, als noch Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern erlaubt waren (sprich: VOR dem Lockdown) und zeigt den selben Verlauf wie jede Grippe."

Diese und ähnliche Argumentationen wurden mir, über diverse Kanäle. des öfteren mit-geteilt.
Hört sich immer erst mal gut an - solange man die überwältigende Mehrheit der Informationen ausser Acht lässt.
Zum Glück lässt das nach, weil die Realität diese Argumentation inzwischen für die meisten ad absurdum geführt hat.

Wenn das Weltbild schwarz-weiss und nach innen gekrümmt ist, dann ist's wahrscheinlich eine Filterblase...

@ 09:36 von Totengräber

„Die ersten Maßnahmen hätten Quarantänen für alle Einreisenden ab Bekanntwerden der Existenz des Virus' sein müssen. So hätte man ggfls. sogar "Patient 0" abfangen und einer Behandlung zuführen können. Da wurde aber noch unisono über Fiebermessungen auf chinesischen Flughäfen gespottet.“

In diesem Punkt stimme ich Ihnen zu. Das wäre richtig gewesen. Leider wurde dies versäumt. Jetzt ist die Lage leider eine weltweite Pandemie. Nichtstun kann da jetzt aber auch nicht die Lösung sein, wie man in Brasilien sieht.

Leider wird hier nur in extremen gedacht...

Die einen wollen hier jeden, der nicht sofort Hurra zum Kurs des totalen Lock Downs schreiben am liebsten sofort einsperren, die anderen wollen sich am liebsten schnellstmöglich infizieren und auf Parties gehen. Meinungsfreiheit und Eigenverantwortung ist das, auf das es hier nun ankommt. Die Fälle im Fleischbetrieb liegen eher an den unhaltbaren Zuständen dort - die wurden durch Corono nun nur nochmals aufgezeigt. Aber auch das ist nur die Konsequenz des Handelns unserer Bevölkerung - billiges Fleisch haben zu wollen. und dann so tun, als ob nicht jedem klar ist, dass man billiges Fleisch und auch andere Dinge nur dann billig bekommen kann, wenn andere darunter leiden...ändert euer Konsumverhalten, dann sind solche Fälle demnächst Geschichte...

@ 9:16 von H. Hummel

"Mir fallen ohne ins Detail zu gehen 3 Staaten ein, wo der lachse Umgang mit der Erkrankung extreme Folgen nach sich zieht: Schweden, die USA ..."

Wobei Schweden mittlerweile immerhin erkannt hat dass es in manchen Dingen falsch lag und mittlerweile pro 1 Mio. Einwohner mehr getestet wird als in Deutschland!!
Immerhin scheint Schweden lernfähig zu sein - was ich in Deutschland bisher nicht erkennen kann (wir hatten im Vorfeld einfach nur Glück dass es uns nicht als erstes getroffen hatte)

"Nicht die gesamte Bevölkerung schützen zu wollen widerspricht allen Gesetzen, Werten und Normen unserer Gesellschaft, unseres Staates."
Wollen - ja ! Aber der Staat kann nicht alles schützen und nicht für das Überleben aller garantieren. Im GG heisst es ja nur dass die Würde des Menschen unantastbar ist - und nicht dass der Staat für alles garantieren kann (wie Herr Schäuble richtig gesagt hatte)

Prävalenz bekannt?

"Die Immunität der deutschen Bevölkerung ist schlichtweg in einem ganz niedrigen Bereich"

Mich würde interessieren, wie das begründet wird. 1) gibt es keine befriedigend und ausreichend konsentierte Erhebung dazu (siehe bspw. Schrappe et.al,), 2) weisen die emergenten Infektionen wie aktuell in mglw. eine andere Richtung, 3) besteht grosse Unklarheit über die Immunitätsmessungen und -reaktionen selbst (Kreuzreaktivitäten, Immunantworten, siehe Lit-CoViD, Ärzteblatt, nature etc.).
Bringen Sie doch mal Licht ins Dunkel, statt noch tiefer in den Keller der Ängste zu führen. Aufklärung ist Licht (nach M. Geier).

Unsere Anstrengungen sind wohl umsonst, weil sie nicht die richtigen sind. Plain simple.

@hesta15 - 9:35

"Weltweit infizierte Menschen, 9,4 Millionen,"
Ziemlich weit weg von den allein für Deutschland prognostizierten 50 Millionen.
"Todesfälle 481078"
Ebenfalls weit weg von den 2 Millionen, die es in Deutschland treffen sollte.
Apropos Todesfälle: "MIT" oder "AN" Corona verstorben? Hochbetagte Menschen mit dem halben Pschy als Vorerkrankungen oder gesunde Dreißigjährige?
"Wie viel mehr Menschen von dem Virus ohne Ausgehbeschränkung betroffen wären kann sich jeder selbst ausmalen."
das kann er. Vor allem, wenn er dabei bedenkt, dass wir zwischen Ausbruch und Lockdown noch weiter unser "normales" Leben weiterführen durften und die Ansteckungsquote bereits vor dem Lockdown wieder abflachte.

@um 08:46 von Bullok

"Solange hier nicht durchgegriffen wird,
werden noch viele unschuldige Menschen sterben."
Und wie viele "Unschuldige" bzw Uninfizierte wollen Sie für dieses Ziel inhaftieren? Nein, danke - solch Diktaturgebaren, wie Ihnen vorschwebt, lehne ich und hoffentlich viele andere ab.

Par ordre du mufti

Im zivilen Bereich hat die Bundeswehr nichts zu suchen. Einige Politiker waren schon immer neidisch auf die Nachbarvölker, die ihre Armeen im Inland einsetzen konnten. Jetzt ist es auch bei uns so weit, gewöhnen wir uns an das Bild von Bundeswehrsoldaten, die in den Straßen patroullieren. Dann können Bürgermeister und Dorfvorsteher die Bundeswehr par ordre du mufti einsetzen um die Stadt- oder Gemeindegrenzen abzuriegeln. In der "Coronawelt" ist es ein kurzer Weg die Verfassung zu ändern. Für was brauchen wir denn noch Parlamente, wenn ein beschneiden der bürgerlichen Rechte per
Fingerschnips ohne Diskussion von ein paar Landesfürsten verfügt wird.

@Karla Trimm um 08:44

"Warum wird der Beitrag mit 2 BundewehrsoldatInnen bebildert? Ich verstehe nicht, mit welcher Berechtigung die Bundeswehr an dieser Stelle sitzt - und welche Aufgaben sie dort wahrnimmt, welche Aufgaben nimmt die Bundeswehr wahr, die nicht durch zivile Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes oder z.B. Rotes Kreuz durchgeführt werden könnten."

Das Foto zeigt die Mitglieder einer mobilen Testeinheit der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes.
Wenn Sie an einem PC sitzen, dann können Sie den Erklärungstext selbst abrufen (den Mauspfeil auf dem Foto platzieren).
Das örtl. Gesundheitsamt hat die Bundesw. + das Rote Kreuz um Unterstützung gebeten. Die Gesundheitsämter d. meisten Städte bzw. Landkreise wurden jahrelang so kaputtgespart, dass sie massiv unterbesetzt sind, und zwar bundesweit.

Um dann 1500 Mitarbeiter und Familienangehörige o. Freunde/Bekannte zu testen, braucht man dann vor Ort die Hilfe der Bundeswehr. Die Bundeswehr leistet in Gütersloh Amtshilfe (!) - mit 25 SoldatInnen.

Corona

Bei jeder Meldung wird hier wahlweise auf unsere Regierung oder die Virologen geschimpft von denen, die Corona offensichtlich für harmlos halten und jede Einschränkung für überflüssig.
Dann müsste man auch konsequent sein und sagen, dass die Abriegelung von Wuhan komplett übertrieben war. Hätte man den Leuten doch ihre Reisen zum Neujahrsfest erlauben sollen. Schließlich haben die auch Rechte. Wenn ich mich aber richtig erinnere wurde die chinesische Regierung damals von vielen gelobt und unsere für ihre lasche Haltung kritisiert. Damals wurde gefragt, warum der gesamte rheinische Karneval nicht verboten wurde. Zu einer Zeit, als es in D noch keine 100 Infizierte gab.
Infektionen breiten sich schneller aus, je mehr Kontakte es zwischen Menschen gibt. Das ist bei jedem Schnupfen so. Am Schnupfen stirbt aber keiner. Wer Corona für harmlos erklärt geht offenbar davon aus, dass er selbst und alle seinen Lieben nur einen milden Verlauf hätten. Die anderen sind egal.

Am 25. Juni 2020 um 09:09 von

Am 25. Juni 2020 um 09:09 von 91541matthias
@Totengräber..

ich habe manchmal das Gefühl es freut viele das der Virus uns nicht so schwer wie vorher gesagt erwischt hat.
Für die Betroffenen schwer erkrankten ist das nicht zu verstehen und für manch anderen - wie mich -auch nicht . Man soll ja anderen nichts schlechtes wünschen aber ....
Ich wünsche allen Erkrankten das sie restlos gesund werden ! Und den Gesunden weiter viel Glück.

Das „Es ist doch gar nicht so schlimm“-Symptom

„Es ist gar nichts von dem Killervirus hier zu sehen“ oder „Es ist doch gar nicht so schlimm, wozu diese übertriebene Maßnahmen“

Es ist DAS Problem, warum wir das Virus wahrscheinlich nicht besiegen können. Diese blinden Leute ignorieren die Realität und das bereits geschehene. Warum wird nicht sensibilisiert? Zeigt die Bilder von den eskalierenden Ländern im Medium #1. Social Media, Fernsehen. Informiert die Bevölkerung über das Radio, dafür wurde das Radio erfunden.

Aber bitte, zeigt, was wirklich los ist. Und vor Allem bitte bringt die Einreise-Quarantäne bis zu einem eindeutigen negativ belegten Test rein. Die Aufgabe: BEVÖLKERUNGSSCHUTZ.

Um jemanden schützen zu können muss dieser jemand kooperativ sein. Kooperation ist nur mit dem Wissen möglich. Der Deutsche weiß noch nicht, wie tödlich das Virus ist. Das ist fatal. Der GAU wird die Urlaubssaison, wenn die Reisebeschränkungen soweit zurückgehen, dass die Bevölkerung in einem massiven Tempo und nicht mehr eindämmbar erkrankt.

@um 09:09 von 91541matthias

"Denn eine zweite Welle können wir uns schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten"
Einen weiteren bundesweiten Lockdown können wir uns wirtschaftlich auch nicht leisten. Schon gar nicht wegen so einem, vergleichsweise harmlosen Virus. Der Virus ist für 2-3 % der Bevölkerung gefährlich, der Zusammenbruch der Wirtschaft für 97-99% der Bevölkerung.

@9:30 von Totengräber

„Im Jahr 2009 wurde übrigens auch H1N1 als weltweite Pandemie eingestuft - können Sie sich an einen Lockdown entsinnen?“

Und können Sie sich im Zusammenhang mit H1N1 entsinnen, dass es damals in Italien, GB, Frankreich, Spanien, USA etc. pp. zu so vielen Tausenden von Toten und Hunderttausenden von Erkrankten gekommen ist, dass man Patienten bewusst hat sterben lassen müssen, weil die Krankenhauskapazitäten nicht ausreichten und dass man die vielen Toten in Kühllastern hat zwischenlagern mussten, weil auch die Kapazitäten der Bestatter vollends erschöpft waren?

@BILD. ... - 9:51

"Diese und ähnliche Argumentationen wurden mir, über diverse Kanäle. des öfteren mit-geteilt."
Zum Beispiel über den des RKI? oder verwirrt der Sie zu sehr mit Fakten? @Mat_Ko hat das im Beitrag von 9:50 Uhr sehr gut herausgearbeitet.
"Hört sich immer erst mal gut an - solange man die überwältigende Mehrheit der Informationen ausser Acht lässt."
So? Welche?
"Zum Glück lässt das nach, weil die Realität diese Argumentation inzwischen für die meisten ad absurdum geführt hat."
Ist das so?
"Wenn das Weltbild schwarz-weiss und nach innen gekrümmt ist, dann ist's wahrscheinlich eine Filterblase..."
Einsicht ist erste Weg zur Besserung. #BILD

rer Truman Welt

Abstand ist der wichtigste Aspekt bei der Vermeidung einer Ansteckung und nun sind engste Wohnverhältnisse wie bei den Subunternehmen der Metzgerbranche kein wirklich grosses Problem, sondern nur die Bedingungen am Arbeitsplatz? Entschuldigung, wer hat denn diese Frau losgeschickt diesen Blödsinn zu verzapfen?
Das große Problem was ich auch hier wieder sehe ist, daß so viele unqualifizierte Meinungen auch von sog. "Experten" in die Welt gebracht werden, daß der schlichte Mensch dazu neigt, sich das für ihn Passende zusammen zu stellen. Das ist das wahre Drama im unserer aktuellen Gesellschaft.

@Euro-Made um 09:09 Uhr

"Bin nicht unbedingt ein Fan von Herrn Laschet, aber mit seiner Äußerung , daß er erschreckt darüber sei, wie schnell manche Politikerkollegen (m/w/d) bereit seien elementarste Grundrechte zu beschneiden, liegt er voll auf meiner Linie."

Grundrechte müssen nicht unbedingt wahrgenommen werden. Vernünftige und umsichtige Bürger können auch darauf verzichten, wenn sie zum Wohle aller ihrer Mitbürger handeln möchten. Wenn jedoch aufgrund von zu viel Unvernunft die individuellen Rechte missbraucht/ausgenutzt werden, sollten sie eingeschränkt und Verbote erlassen werden! Die selbstsüchtigen "Freiheitskämpfer" haben anscheinend völlig aus den Augen verloren, dass es gerade ums nackte Überleben geht.

09:48 von Kessl

Schweden hat sowohl pro Einwohner, als auch pro Infiziertem weniger Todesfälle als z.B. Frankreich und Italien.
.
stimmt das ??

Italien hat 573 Tote/1 Mill Einwohner
Frankreich hat 455 Tote/1 Mill Einwohner
Schweden hat 511 Tote/1 Mill Einwohner
und erstaunlich Norwegen, das direkt vergleichbar wäre hat gerade mal 50

@ ich 1961

„ich habe manchmal das Gefühl es freut viele das der Virus uns nicht so schwer wie vorher gesagt erwischt hat.“

Warum sollte sich nicht ein jeder daran erfreuen, dass der Virus uns nicht so hart, wie vielfach vorhergesagt wurde, getroffen hat?
Also ich kann die Freude absolut nachempfinden.
Ich freue mich auch schon darauf, die beiden nächsten Samstage mit vielen guten Freunden und vielen kalten Getränken verbringen zu dürfen.

10:01 von Wolfes74

Der Virus ist für 2-3 % der Bevölkerung gefährlich,
der Zusammenbruch der Wirtschaft für 97-99% der Bevölkerung.
.
ja, die allzeit beliebte und populäre Frage
was ist ein Menschenleben wert

Lieber Herr Dr. Bashir

"von denen, die Corona offensichtlich für harmlos halten und jede Einschränkung für überflüssig."

Dann benennen Sie die doch einmal namentlich. Ich zähle mich nicht dazu. Etwas zu kritisieren, bedeutet nicht gleich, es abzutun.
Sie setzen das hier gleich und unterstellen emotionale Gleichgültigkeit. Pauschalierend.

Sehen Sie sich einmal den veröffentlichen Text und die Kommentierungen dazu an. und zählen Sie die vorgebrachten Argumente, Begründungen durch. Ich komme bei allem Schmäh auf mehr in den Kommentaren.

Und da liegt das Problem: es herrscht (scheinbar angstverbissener) Meinungsautausch statt echtem Diskurs. Leider kann da auch medial noch deutlich nachgebssert werden - auch und eigentlich gerade in den öffentlich-rechtlichen Medien, die ich nach Voltaire verbissen verteidigen würde.

Schutz = NULL

Wenn ich sehe, dass ich nicht selten einziger Fahrgast im ÖPNV mit Maske bin, wenn ich sehe, dass vornehmlich Personen (zumindest hier in Berlin) von COVID 19-Quarantäne betroffen sind, denen man von Senatsebene gerne zubilligt, zu "dumm" zu sein, um den Zusammenhang zwischen Elend und Bildungsferne zu erkennen, jedoch auf die Eigenverantwortung vertraut, was die Beachtung der Quarantänevorschriften betrifft, dann wähne ich mich im falschen Film... hier dann noch sogleich den Eindruck zu vermitteln, als läge die hohe Infektionsrate primär an den Wohnverhältnissen, und weniger bis gar nicht an der "scheiss-egal-Haltung" dieser Leute, die ausser dem Eigennutz nichts kennen, schon gar keine Rücksicht / kein Schutzbedürfnis der Befindlickeiten und dem Wohlergehen anderer gegenüber darf man wohl schon fast populistisch nennen... die Konsequenzen daraus gemeingefährlich.

@09:17 von Wutmigrant

Sorry, aber du schreibst hier das falsche. Was nützt ein potentes Gesundheitssystem, wenn dieses überlastet ist? Man kann nicht jedes zweite Wohnhaus in ein Krankenhaus umbauen, das ist nicht möglich. In fast allen anderen Staaten kamen die Gesundheitssystem direkt am Anfang des Ausbruchs an ihre Grenzen.
Die schwere nimmt zu, je mehr Infizierte es gibt. Gesunde Menschen erkranken schwer, wenn sie zu viele Virenpartikeln ausgesetzt sind. Es ist nicht nur 1 Virus in deinem Körper. Es sind Millionen von Replikaten in dem Körper eines schwer erkrankten und es werden exponentiell mehr pro Körperzelle, die infiziert wird.

Vom Schreibstil her gehörst du zur Personengruppe mit dem „Es ist doch nicht so schlimm, wieso so übertrieben reagieren“-Syndroms. Erinnere dich bitte an die Zeit, wo in Italien Konvois durch die Straßen fuhren um Tausende von Covid-19-Toten abzutransportieren. Es ist dort im Schnitt alle 1-2 Minuten eine Person gestorben. Soll das hier ebenfalls irgendwann zutreffen?

Am 25. Juni 2020 um 09:30 von

Am 25. Juni 2020 um 09:30 von Totengräber
@91541matthias - 9:09

Zu Ihrer Information aus der pharmazeutischen Zeitung vom 26.03.2020

Beim Vergleich der Sterbefälle der echten Influenza und Covid-19 muss man vorsichtig sein. Denn bei den häufig zitierten 25.000 Todesfällen in der schweren Grippesaison 2017/2018 handelt es sich um eine Schätzung der Übersterblichkeit im Zeitraum der Grippewelle, die das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin jährlich vornimmt. Bei den Covid-19-Sterbefällen handelt es sich dagegen nicht um eine Schätzung, sondern um die Summe aller Todesfälle bei Patienten mit laborbestätigter Infektion.

09:29 von Pustefix

"Da es aber fast überall einflußreiche linke Politiker in den Regierungen und Ämtern gibt"
Haben sie keine ander Platte drauf, da ist wohl ein Sprung drin. Was meinen sie denn, wenn die Rechten dran sind? Zu dem, ist diese Äußerung völlig am Thema vorbei. Meinen sie das die CDU/CSU alles besser macht? Erinnern sie sich an Karnevall und Laschet? Und eines, ich sehe schwarz, weil gewisse Bürger sich nicht an die Regeln halten und andere mit gefährden.

@Egleichhmalelf - 10:02

"Und können Sie sich im Zusammenhang mit H1N1 entsinnen, dass es damals in Italien, GB, Frankreich, Spanien, USA etc. pp. zu so vielen Tausenden von Toten und Hunderttausenden von Erkrankten gekommen ist, dass man Patienten bewusst hat sterben lassen müssen, weil die Krankenhauskapazitäten nicht ausreichten "
Nein. Könnte aber auch daran liegen, dass 2009 die Gesundheitssysteme dieser Länder noch nicht durch Kaputtsparungen oder Korruption vor die Wand gefahren worden sind!?
"und dass man die vielen Toten in Kühllastern hat zwischenlagern mussten, weil auch die Kapazitäten der Bestatter vollends erschöpft waren?"
Man "musste" nicht, wie jetzt zugegeben werden musste. Man "durfte". Und darum hat man's getan. Die Kapazitäten der Bestattern waren auch nicht erschöpft. Die Bilder der Massengräber in NY hätten zu jedem Zeitpunkt gedreht werden können - sie zeigen lediglich die dort übliche Form von Armenbegräbnissen.

Paradox der Prävention

Traurig aber leider vorhersehbar, dass es hier eine kleine Minderheit von Leuten gibt, die gegen Gesundheitsmaßnahmen damit argumentieren, dass Aufgrund der Maßnahmen weniger Menschen erkrankt sind als für den Fall ohne Maßnahmen vorhergesagt wurde. Das nennt man auch das Paradox der Prävention, und alle Experten haben auch dies vorhergesagt. Je besser die Maßnahmen greifen, desto mehr Verwirrte werden darauf bestehen, dass die Krankheit ja "offensichtlich" nicht so gefährlich ist. Da rückt man sich halt die Welt zurecht, wie sie einem in den Kram passt.

Komisch nur, wie die Fakten auch noch politisiert werden, statt dass die Leute die sonst so stolz auf die Leistung anderer Menschen in Deutschland sind diesmal auch stolz darauf sind wie ausgesprochen gut und vorbildlich Deutschland diese Krise bisher gemeistert hat. Aber das geht halt nicht, wenn man alles nur in Schwarz und Weiß einteilt und lieber Verschwörungstheorien vertritt.

@Tomy_ED um 09:51

"Aber auch das ist nur die Konsequenz des Handelns unserer Bevölkerung - billiges Fleisch haben zu wollen."

Eine Verteuerung um 4 Cent pro Produkt/Verpackung würde bereits bessere Löhne garantieren.
Es nur auf die Bevölkerung abzuwälzen ist da allerdings ebenfalls "billig".
Da die Arbeiter über Sub-Sub-Unternehmern beschäftigt werden, verdienen diese armen Gestalten nur 3-6 Euro pro Stunde. Der Rest geht in die Taschen der Subunternehmer, die teilw. ihren Hauptsitz in Polen o. Rumänien haben, und da diese Löhne zusammen mit den Gewinnmargen der Subunternehmer dann nicht selten immer noch unter dem Mindestlohn liegen, lacht sich Tönnies dann schlapp, weil er die Personalkosten so massiv reduzieren kann, dass sich sein Gewinn noch deutlicher erhöht.
Das hat man übrigens bei VW und bei Opel auch versucht, über die bevorzugte Beschäftigung von Leiharbeitern, bevor es den allgemeinen Mindestlohn gab.

@Kessl

"Ich frage mich wie lange die Tagesschau suchen musste um jemanden zu finden der den Kurs der Bundesregierung als einzige Möglichkeit auszeichnet. Statt die Ausbrüche lokal einzukapseln, könnte man das ganze Land in einen Lockdown schicken. Sogar die ganze Welt. Die Aussage, es sei die einzige Möglichkeit, stimmt einfach nicht." Am 25. Juni 2020 um 08:42 von Kessl

*

Doch, die Aussage stimmt.
Denn das was Sie schreiben ist Unsinn.

Genauso könnte man schreiben, man sollte den Planeten Erde zerstören, dann wäre man Corona für immer los.

@10:09 von ThaDu

Ich habe keine Lust, Leute hier namentlich anzugehen. Sie werden nicht leugnen können das man hier zu dem Thema (nicht nur heute) immer wieder Posts liest, die Corona für harmloser halten, als Politik und Virologen und demzufolge jede Form von Einschränkung des Lebens, angefangen von der schlichten Maskenpflicht, für übertrieben und eine Einschränkung ihrer Grundrechte ansehen. Natürlich ist das eine Meinung, die von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.
Natürlich kann man leugnen, was manche tun, dass an Corona überhaupt Menschen sterben ("nur mit Corona"). Manche schreiben, die die sterben seien ja alt und vorerkrankt. Als wenn das weniger schlimm wäre.
Glauben die Leute denn, die ganzen Regierungen würden vorsätzlich die Wirtschaft abwürgen, nur aus Spaß? Wo Regierungen doch sonst angeblich nur auf die Lobby der Wirtschaft hören.
Am Anfang konnte vielen alles nicht streng genug sein. Jetzt wird jeder Pups kritisiert. Vielleicht nicht von den Gleichen. Aber gemeckert wird immer.

Am 25. Juni 2020 um 08:47 von Felina2

>>Herr Laschet hat m.M. nach wertvolle Zeit verschenkt. Sein Lockdown hätte früher kommen müssen. Er müsste auch rigide überwacht werden.<<

Reichen hohe Zäune um Hochhäuser nicht, die von Polizeiketten überwacht werden? In Hamburg nannte man das früher "Hamburger Kessel". Mich erinneren diese Bilder an dunkelste Zeiten. GG1 "Die Würde des Menschen ist unantastbar..." Wie schnell und einfach lässt sich das Ausschalten

Infektionsrisikoleugner

Sie leugnen das Infektionsrisiko ohne Maske in Innenräumen?
Da war die Infektion in einem niedersächsischen Landgasthof, die Infektion in mehreren Kirchen etc. Fast 9.000 Menschen von 80 Millionen sind im Zusammenhang mit Covid19 in 4 Monaten gestorben. Wenn das für Sie nicht relevant ist, dann gibt es für Sie auch keine Verkehrsregeln zu beachten, da es in 12 Monaten ja weniger Verkehrstote als Covid19-Tote zu beklagen gibt. Merken Sie, wer hier unsachlich ist?

Corona = Grippe?

Es gibt solche Behauptungen.

Ich vertraue da eher Medizinern, die aufgrund ihrer Erfahrungen mit Covid-19-Patienten ihre anfängliche Einschätzung, SARS-Cov-2 sei wie ein Grippevirus, selbstkritisch revidiert haben, zB. Prof. Dr. Clemens Wendter, Chefarzt Klinik Schwabing. https://kurzelinks.de/78yr

Die Sterblichkeitsrate und das Alter der Vertorbenen allein sagt über die Gefährlichkeit dieser Krankheit nur sehr begrenzt etwas aus.

Wendtner wird unter anderem gefragt: 'Sind da auch junge Leute ohne Vorerkrankung dabei?'
Wendtner: „Ja. Einige der jungen Patienten, die wir behandeln, waren in Ischgl oder St. Anton Skifahren. … Manche sind danach vielleicht sogar im Alltag auf Sauerstoff angewiesen. Und ja, das kann auch jungen Menschen passieren.“

Diese Jungen überleben in der Regel, tauchen also nicht in die Sterblichkeitsstatistik auf.

Dr. C. Celik Klinikum Darmstadt: "Das kenne ich so von keiner anderen Krankheit" (Spiegel-online)

Dr. V. Zotzmann ("betrifft" ZDF) ... ..

... ...

@ Kessl

Zitat: "... der lachse Umgang mit der Erkrankung extreme Folgen nach sich zieht: Schweden, die USA .."
Schweden ist, obwohl mit nur rd. 10,4 Mrd. Einwohnern flächenmäßig weniger dicht besiedelt, mittlerweile mit den Todeszahlen an D vorbeigezogen.
Die USA: "produzieren" in einer Woche die Gesamtzahl in D infizierter ... zzt. rd. 30.000 pro TAG ... mit einer Sterberate, die lt. Amerikanischer Virologen die 200.000 bei weitem überschreiten wird. Selbst auf deutsche Verhältnisse eine desaströse Zahl. Und kaum etwas- oder jemand stellt sich der Pandemie in den Weg, Mr. Präsident schon gleich garnicht ... Wahlkampf.
Dazu kommt das Elend der jetzt weit über 45 Mio. Arbeitslosen ... ohne Krankenversicherung, ohne die uns bekannte soziale Absicherung.
Das sind traurige Fakten ... die Sie nicht nachvollziehen können?
Ich denke nicht, dass wir alle da Fake News aufsitzen.

Komisches Gefühl

Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige Menschen in Deutschland meiner, wir Deutschen wären mehr immun gegen Covid-19, als Menschen in anderen Ländern. Während den Engländen gesagt wir, dass die Fallzahlen zu hoch zum lockern sind und das doch unverantwortlich wäre (ja, auch die englische Wirtschaft leidet, auch der Pubbesitzer dort steht vor den Scherben seiner Existenz, nicht nur hier in Deutschland) und Brasilien mit Bolsonaro und Amerika mit Trump für unfähig und rücksichtslos bezeichnet werden, ihre Bevölkerung zu schützen (weil sie mehr auf die wirtschaftlichen Auswirkungen achten, als auf die Menschen), fordern teils die selben Menschen hier in Deutschland das Gegenteil und verlangen der Wirtschaft wegen „die paar Toten“ in Kauf zu nehmen. Ich verstehe das langsam wirklich nicht mehr.

@Bender Rodriguez

Nichtssagend. Nichts, wozu man Virologin sein muss, um es zu wissen.
Stimmt, nur wenn sowas von jemandem kommt, der sich damit auskennen sollte, überzeugt das mehr Leute, als wenn das der Bäcker sagt, selbst wenn dieser Recht hat.

Und warum redet die TS immer von Bereichen? Der Zerlegebereich? Ist der neben dem Eingangsbereich? Reicht es nicht "beim Zerlegen" zu sagen, oder "Eingang" ?
Ein Bereich umfasst normalerweise mehr als den eigentlichen Tätigkeitsort. Bei meinem ehemaligen Job gehörten zum Kantinenbereich etwa der Essraum, die Küche, die Toiletten, die Lagerräume und die zugehörigen Flure. Wurde vom Kantinenbereich gesprochen, war klar, dass alles gemeint war, bei Kantine hätte jeder nur an den Essraum gedacht.
Abgesehen davon handelte es um ein Zitat der Virologin, das die TS nicht einfach ändern kann, ohne möglicherweise die Aussage zu verändern.

@ Kessl: Ist das ernst gemeint?

Natürlich gibt es Alternativen, aber welche sind sinnvoll?
Es ist schwer bis unmöglich, die ganze Welt in einen lock-down zu schicken, vielleicht wäre es wünschenswert, für alle, für die Umwelt, das Klima, aber es ist unmöglich.

Und zu den Aluhutträgern: das sind nicht die, die einen weltweiten lock-down fordern, sondern die, die meinen, Corona existiert nicht und die Massnahmen, die die Bundesregierung beschließt, seien aus dubiosen Gründen gefällt, um die Bürger zu manipulieren... oder wat weiß ich.

Lockdowns & Mundschutzpflicht

Ich finde regionale Lockdowns richtig. Falls Ausbruchsgeschehen durch unterlassene Vorsorge entstehen, sollten Firmen auch finanziell zur Rechenschaft gezogen werden können.
Das Gleiche sollte im öffentlichen Raum gelten. An Bahnhöfen und in Zügen Abstand halten und Mundschutz zur Pflicht machen. Abstand halten ist in engen Bereichen vielleicht nicht immer zu 100% umzusetzen, aber einen Mundschutz kann wirklich jeder tragen. Deswegen sollte das kontrolliert und finanziell bestraft werden, wenn jemand ohne Mundschutz in der Bahn sitzt oder an einem vollen Bahnhof rumläuft.
An den sogenannten "Aluhutträgern" sieht man ja, dass Empfehlungen nicht reichen und der persönliche Egoismus in den Vordergrund gestellt wird.

Am 25. Juni 2020 um 10:16 von Proteus

>>Da die Arbeiter über Sub-Sub-Unternehmern beschäftigt werden, verdienen diese armen Gestalten nur 3-6 Euro pro Stunde. <<

Das ist illegal. Es muss der Mindestlohn gezahlt werden.

>>Das hat man übrigens bei VW und bei Opel auch versucht, über die bevorzugte Beschäftigung von Leiharbeitern, bevor es den allgemeinen Mindestlohn gab<<

Für diese Behauptung haben Sie sicherlich eine Quellenangabe

Klartext bitte...

M.E. ist es höchste Zeit für Klartext durch die Politik. Wissenschaftler haben keine politischen Aufgaben. Es mag medizinisch richtig und wichtig gewesen sein, zu versuchen, die Ausbreitung von CoV-2 zu verzögern und einzugrenzen. Dieser Linie folgten nahezu weltweit - und auch in DE - Politik und Wirtschaft. Letztere jedoch eher widerwillig, wie das schnelle Drängen auf weitgehende Lockerungen verdeutlicht. Dem konnte und will - aus ebenfalls eigennützigen Gründen - die Politik sich nicht entziehen. Deshalb ist sie längst in der Pflicht, gegenüber den Bürgern Klartext zu reden... Denn alles "Zeitkaufen" durch Verzögerung des Corona-Infektionsgeschehens hilft nichts, sondern schafft neue Probleme... für die Gesellschaft und für die Wirtschaft. Wissenschaftler sagen, erst bei einer 60-70%igen Durchseuchung sei eine nennenswerte Immunisierung erreicht. Das wäre schnell machbar, doch Politik, Pharma u. Investoren setzen auf einen Impfstoff... der wann kommt..?

@ich1961 - 9:57

"ich habe manchmal das Gefühl es freut viele das der Virus uns nicht so schwer wie vorher gesagt erwischt hat."
Selbstverständlich freue ich mich darüber, dass uns das Virus nicht so schwer getroffen hat, wie vorhergesagt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang aber daran, dass die Maßnahmen nicht der Ausrottung des Virus' dienen sollten, sondern "nur" dazu, die 50 Millionen Krankheitsfälle so in die Länge zu ziehen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

50 Mio. zu 200.000 Infizierter verhält sich wie Arche Noah zu Regenschirm.

@10:10 von Echsodus

Ich bin Sohn einer Gastronomenfamilie und wir werden dazu gezwungen unsere Lebensgrundlage aufzugeben, wie bei allen anderen veranstaltungsabhängigen Gewerken! Ist das OK? Dürfen wir darüber reden, schreiben, Demonstrieren?
Wie viel Spenden haben haben Sie für all die Opfer der Maßnahmen seither geleistet?
Was wurde seither spürbar und nachhaltig von unserer Politik verbessert im Bezug auf die Pandemie?
Ausserdem arbeiten in meinem Betrieb weiterhin knapp 50 Kollegen seit April zu 100% kurz. Wie lange halten die das aus, wie lange ein seit Jahrzehnten erfolgreicher und ordentlicher Betrieb?
Außerdem hätte ich gerne eine massive Reaktion der Regierung gesehen mit ähnlich massiven Mitteln wie geschehen - nur eben zielorientiert! Also bitte nix falsches unterstellen!

50 Millionen Infizierte und

50 Millionen Infizierte und entsprechende Todesfälle sind ja auch prognostizierte Zahlen OHNE Maßnahmen zur Einschränkung.
Von daher ist Ihr Kommentar hinfällig.
Das Präventions Paradox hat Mal wieder zugeschlagen...

@08:58 von Totengräber

"So-So, eine zweite Welle. Wo war denn die erste? ... War das nicht eher eine Nippflut?"

Es hat seine Gründe, warum hierzulande die erste Welle nicht so ausgeprägt war wie in anderen Ländern und uns ein "Bergamo" erspart geblieben ist.

Schon vor den Kontaktbeschränkungs-Maßnahmen ist einiges passiert.

Schon im Januar sind Einreisende getestet und samt ihren Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt worden.
Schon ab Ende Februar sind immer mehr von sich aus auf Abstand gegangen und haben dann ab 7. März sogar deutlich ihre Mobilität eingeschränkt. https://kurzelinks.de/arn2
Anfang März sind Großveranstaltungen abgesagt und dann am 8.03 alle verboten worden.
Am 15. März sind Restaurants und Schulen geschlossen worden.

Dann kamen am 23. März die Kontaktbeschränkungs-Maßnahmen.

Bei den Gesundheitsämtern sind Kapazitäten aufgebaut worden; sie sind dadurch besser in der Lage, Infektionsketten nachzuverfolgen.

Am 25. Juni 2020 um 10:07 von Sisyphos3

>>Schweden hat 511 Tote/1 Mill Einwohner
und erstaunlich Norwegen, das direkt vergleichbar wäre hat gerade mal 50<<

ich bin der Meinung, dass man Schweden und Norwegen nicht miteinander vergleichen kann. Schweden hat mehrere Grossstädte mit heftigen sozialen Brennpunkten (Malmö, Göteburg). In Norwegen verteilt sich die Bevölkerung eher im Lande. (Habe in beiden Ländern gearbeitet)

Bundeswehr als Helfer in Coronazeiten

Sie bringen es auf den Punkt.
Die Bundeswehr inszeniert sich " als Retter in der Not" - Corona zeigt mehr als überdeutlich - dass man nicht mit Kanonen auf Viren schießen kann.

Viren interessieren sich sichtlich nicht für Sanktionen, Grenzen... Auch die teueren, Abfangjäger der Bundeswehr haben kein einziges Virus erwischt..
Corona zeigt wieviel Geld verschwendet wurde für überflüssige Waffen ( über 47 Mrd Euro 2019) - ohne jeden Nutzen für unsere Gesundheit.

Die beiden Kugelschreiber könnte die Bundeswehr auf Straßenfesten kostenlos bekommen..

Maßnahmen und Test abschaffen

Der Beweis, dass die Maßnahmen gar nicht helfen wurde damit geliefert. Denn trotz Maßnahmen kommt nun die zweite Welle. Wenn die Maßnahmen uns schützen könnten, wäre keine zweite Welle gekommen und wir hätten diese Pandemie überstanden.

Ein weiterer Beweis ist die Sterblichkeit in Deutschland. Die ist genauso hoch wie 2019 ohne Coronavirus und nicht mehr trotz Maßnahmen. In Schweden genauso ist die Sterblichkeit so hoch wie 2019 ohne Coronavirus obwohl sie keine Maßnahmen getroffen haben.

Mit oder ohne Maßnahmen ändert sich die Sterblichkeit also nicht. Wir können damit auf die ganzen Maßnahmen mit Abstand und Masken verzichten. Es hilft nämlich gar nichts.

Nachtrag...

...zu meinem Kommentar "Klartext bitte...".
_
Ich meine, Deutschland - mit einen trotz aller Kritik dennoch hervorragenden Gesundheitssystem - könnte sich ein progressives Vorgehen zwecks Durchseuchung der Bevölkerung = spürbar wirksame Immunisierung, durchaus leisten. Selbstverständlich inklusive eines bestmöglichen Schutzes = Betreuung be- und erkannter Risikobereiche.
_
Hingegen wird die jetzige Gangart eine ohnehin nötige und unvermeidbare Durchseuchung = Immunisierung der Bevölkerung nur unendlich verzögern, mit immer neuen Lokal- und Regional-Lockdowns.
_
Ich meine, würde die Politik endlich Klartext reden, würden die Bürger einen klaren Weg auch mitgehen... Lieber ein Ende mit evtl. kleinen Schrecken, als andauernde Schrecken ohne Ende...

08:54 nie wieder spd

Nun kommen Sie mal langsam wieder mit dem Puls runter und beruhigen sich. Ihre ständigen Hasstiraden über die Regierung helfen Ihnen gewiss nicht weiter.
Und da Sie nicht zum ersten Mal nach den Vorgängen zu den Schlachthöfen (oder "Tiertötungsanstalten") in den USA fragen... ich glaube, dass darüber nicht nicht so großartig berichtet wird, weil es die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung schlicht nicht interessiert. Da hat die EU herzlich wenig Einfluss drauf.
Und über Ausbrüche in anderen europäischen Schlachthöfen (z.B. in den Niederlanden) wurde im Mai bereits audführlich berichtet.

Erstaunlich...

Es ist erstaunlich, dass man in NRW scheinbar erst jetzt auf den Gedanken kommt, Lüftungssysteme und Klimaanlagen könnten die Verbreitung des Virus begünstigen.

Diese Erkenntnis lag schon nahe, als sich Kreuzfahrtschiffe unter Quarantäne als HotSpots erwiesen. Durch die Klima- und Lüftungsanlagen wurden viral belastete Aerosole auch in die Kabinen von nicht erkrankten Personen verteilt. Dadurch kam es trotz Quarantänemassnahmen auf mindestens zwei betroffenen Schiffen zu ansteigenden Infektionszahlen.

In China( Guangzhou) wurden aufffällig vermehrte Krankheitsfälle unter Besuchern eines bestimmten Restaurants untersucht, hierbei stellte man fest, dass der Luftstrom der Klima- und Lüftungsanlage die viral belasteten Aerosole eines infizierten Gastes im Gastraum verteilte. In Folge steckten sich 9 weitere Personen an.

https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/7/20-0764_article

Insofern ist das keine NEUE Erkenntnis, und man hätte bereits vorher darauf reagieren KÖNNEN.

@Totengräber #Aluhut

Sie schreiben:
"Vor allem, wenn er dabei bedenkt, dass wir zwischen Ausbruch und Lockdown noch weiter unser "normales" Leben weiterführen durften und die Ansteckungsquote bereits vor dem Lockdown wieder abflachte."

Sie verschweigen, dass zu diesem Zeitpunkt (erste Stagnation der Neuinfektionen in der zweiten Märzhälfte) bereits vielfältige Änderungen griffen.

Zum einen der verantwortliche Umgang weiter Teile der Bevölkerung mit der Situation - Hygieneregeln, Selbstquarantäne, Firmenregelungen.

Zum anderen die offiziellen Maßnahmen, zB.:
- 4. März: Leipziger Buchmesse abgesagt. Tausende weitere Veranstaltungen werden in den folgenden Tagen und wochen ebenfalls gestrichen oder verschoben.
- 16. März: In den meisten Bundesländern sind Schulen und Kitas bereits geschlossen, andere folgen.
- 22. März: Bund und Länder einigen sich auf strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Völlig normales Leben also...
...zum Glück jonglierte unsere Regierung nicht so mit Leben, wie Sie mit Zahlen.

Verstehe das Problem nicht

Einfach an die Schutzmaßnahmen halten und gut ist. Es bringt niemanden um ne Maske zu tragen oder sich hin und wieder die Hände zu desinfizieren.

Je mehr sich daran halten um so weniger Neuinfizierte gibt es.. rettet nicht nur Leben... es hilft am Ende auch der Wirtschaft, da man nen weiteren Lockdown möglicherweise verhindern kann.

Hier im Ruhrgebiet werden schon wieder Schulen ect wegen zu vieler Neuinfizierten geschlossen, gleichzeitig gehen aber die Aluhüte demonstrieren.

Die Rechten ziehen sich irgend ne Verschwörung aus dem Hintern..ala "Bill Gates versprüht hier wieder Corona-Chemtrails" und die Linken fühlen sich mal wieder irgendwo unterdrückt -.-

Es ist erschreckend ....

dass man doch immer noch dieses Virus versucht zu ignorieren. Die Ignoranz einiger Leute ist erschreckend und trägt nicht dazu bei, alles in den Griff zu bekommen.

Es reicht nicht, dass das RKI wie auch die WHO immer wieder mit widersprüchlichen Aussagen die Bevölkerung verunsichern, nein, Teile der Bevölkerung selbst scheinen nicht in der Lage zu sein, den eigenen Kopf zu gebrauchen.

Stellen wir uns doch einfach mal vor, es gäbe keinen Virus, sondern es würden Löwen auf der Strasse herumlaufen, hungrige Löwen. Plötzlich würden auch der Dümmste verstehen, warum er nicht auf die Strasse soll, warum er sich dem Löwen nicht nähert oder ihn gar streichelt. Dafür würde man nicht einmal Regeln benötigen. Nur weil man etwas nicht sieht, heisst es nicht, dass es nicht gefährlich sein kann.

Ja, wir sind auf die Informationen von Virologen und Co. angewiesen und sollten auch vernünftig handeln. Denn grundsätzlich gilt doch, dass das Virus existiert und unter uns schlummert. Denkt nach!

Einzige Alternative?

Wo bleibt die Logik? Der Begriff "Alternative" kennzeichnet eine Situation, in der es mindestens 2 Möglichkeiten gibt und damit immer mindestens eine Alternative!

Die Virologen sollten lieber mal die Tatsachen zur Kenntnis nehmen, dann Nachdenken und schnell die richtigen Fragen stellen, anstatt wieder mal über die Gründe eines lokalen Ereignisses zu spekulieren.

Fakt ist, dass es in der Bevölkerung eine Grundimmunität gibt, sowohl in Form unspezifischer Antikörper, als auch in Form einer T-Zellimmunität. Belege hier: https://www.achgut.com/artikel/corona_aufarbeitung_warum_alle_falsch_lagen

Das hätte man durch weniger kopflose Forschung schneller herausfinden können. Stattdessen will man uns Impfen mit Impfstoffen, deren Gefährlichkeit man ebenfalls nicht kennt und die direkt an Freiwilligen, die das Geld brauchen, in Belgien z.B. für 1500 Euro, getestet werden.

Kommt endlich zur Besinnung. Am Ende sind wir schließlich alle tot!

Am 25. Juni 2020 um 10:29 von VfG

>>Wendtner wird unter anderem gefragt: 'Sind da auch junge Leute ohne Vorerkrankung dabei?'
Wendtner: „Ja. Einige der jungen Patienten, die wir behandeln, waren in Ischgl oder St. Anton Skifahren. … Manche sind danach vielleicht sogar im Alltag auf Sauerstoff angewiesen. Und ja, das kann auch jungen Menschen passieren.“<<

Diese Komplikationen bis zur Hirnhautentzündung können auch bei einer Grippe auftreten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza
Als weitere Komplikationen kommen primär virusbedingte Lungenentzündungen (Influenzapneumonien), Gehirnentzündungen (Enzephalitiden), Entzündungen der Skelettmuskulatur (Myositiden) sowie Herzmuskelentzündungen (Myokarditiden) und Herzinfarkte[19] vor. Sie treten in erster Linie bei Menschen mit einem Risikofaktor auf wie chronischen Herz-Lungen-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Immundefekten und können innerhalb weniger Stunden (perakut) zum Tod führen.

In Alarmbereitschaft...

Allein schon die Wortwahl wie "in Alarmbereitschaft bleiben" samt Soldaten-Foto zeigt, dass hier mal wieder eine Interviewpartnerin aus dem Panik-Lager ausgewählt wurde. So etwas würde man von dem angenehm sachlichen Herrn Prof. Streeck nie hören. Zu wenig hört man stattdessen über Nachrichten wie diese:
"13 Nobelpreisträger und knapp 60 frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben vor den Gefahren der Corona-Krise für die Demokratie gewarnt. Die Coronavirus-Pandemie bedrohe nicht nur das Leben und die Existenzgrundlage von Menschen weltweit, sondern sei auch eine politische Krise, die die Zukunft der freiheitlichen Demokratie gefährde, schrieben sie in einem offenen Brief."
Angesichts der Stigmatisierungen von Bewohnern von "Risiko-Gebieten" und der Meldung, dass jetzt auch die SPD einen "Immunitäts-Ausweis" befürwortet, kann einem Angst und Bange werden, wohin unser Land driftet.

Nur wenig Infektionen außerhalb Tönnies?

tagesschau-liveblog:

Von 2000 aktuell durchgeführten Corona-Tests im Kreis Gütersloh ist nur einer positiv ausgefallen. Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses.

Das ist doch eine gute Nachricht und vielleicht sollten die rigiden Urlaubs-Einreise-Verbote noch mal überdacht werden.

08:44 Karla Trimm

>>Ich verstehe nicht, mit welcher Berechtigung die Bundeswehr an dieser Stelle sitzt (Bierbank) - und welche Aufgaben sie dort wahrnimmt (Kugelscheiber und Zettel), welche Aufgaben nimmt die Bundeswehr wahr - die nicht durch zivile Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes oder z.B. Rotes Kreuz durchgeführt werden könnten. <<

Die Bundeswehr unterstützt mit 25 Soldatinnen und Soldaten bei der Reihentestung in Gütersloh. Dabei führen u.a. Sanitätssoldat*innen die Testung mit durch, und unterstützen bei der Hilfe der dazugehörigen Dokumentationen.
Eine genehmigte Hilfeleistung, um die Arbeiter vom Roten Kreuz zu entlasten.

Am 25. Juni 2020 um 10:29 von H. Hummel

>>Dazu kommt das Elend der jetzt weit über 45 Mio. Arbeitslosen ... ohne Krankenversicherung, ohne die uns bekannte soziale Absicherung.<<

Trump hat jedem Steuerzahler einen Scheck über 1200 Dollar ausgestellt. Ausserdem wurde in den USA die Arbeitslosenzahlungen erhöht. Insgesamt hat das Paket ein Volumen von ca. 2 Bio Dollar.

https://www.handelsblatt.com/politik/international/konjunkturpaket-us-se...

Am 25. Juni 2020 um 09:26 von Wutmigrant

Sie unterstellen ein Versagen unseres Gesundheitssystems.

Ist das eher Ihr Gefühl, oder können sie das trotz einer WEITAUS niedrigeren Sterblichkeit (<0,5% in D; >2% weltweit) bei Coronainfizierten in Deutschland belegen?

09:09 von Euro-Made

"....wie schnell manche Politikerkollegen (m/w/d) bereit seien elementarste Grundrechte zu beschneiden, liegt er voll auf meiner Linie."

Die elementarsten Grundrechte, welche unser GG kennt sind das Recht auf "Leben" und auf "körperliche Unversehrtheit". Es ist das höchste Rechtsgut und dementsprechend besteht für den Staat ( die Regierung) auch die höchste Pflicht, dieses höchste Grundrecht zu schützen. Möglicherweise auch unter Einschränkung weniger hoch angesetzer Grundrechte wie das der " freien Entfaltung der Persönlichkeit".

Man kann NICHT zwingend äußerlich erkennen, ob eine Person möglicherweise ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat. Dazu spielen zu VIELE biologische Faktoren in das Infektionsgeschehen im Körper mit hinein.

Das sind z.T. genetisch bedingte Prädispositionen ebenso wie Alter, Vorerkrankungen etc. Und all diese Faktoren sehen SIE einer Person NICHT IMMER an. Noch sind sie jedem Einzelnen auch generell zwingend bewusst oder bekannt.

Jeder Tote ist einer zu viel

Ist eigentlich einigen "Kommentatoren" klar, wie respektlos hier mit Todeszahlen, Prozenten und Co. umgegangen wird.

Aussagen wie
...... weniger oder gleich viel Tote wie zu Zeiten von .....
...... nur n% Infizierte im Gegensatz zu ...

zeigen doch nur, dass man des Widerspruchs Willen, gegen Regierung oder "Wen-auch-immer" seinem Ärger Luft machen will.

Jeder Tote durch Corona ist einer zu viel! Jeder Tote ist ein Einzelschicksal und sollte nicht nur als "Statistik" angesehen werden.

Redet doch mal mit einem Infizierten, welche Angst dieser hat. Brauchen wir wirklich erst 50 Mio. Infizierte, damit man das Thema als einzelne Person ernst nimmt? Müssen erst 50 Mio. Menschen infiziert werden, dass selbst der größte Zweifler endlich auch "einen kennt, der Corona hat"?

Reißt euch mal etwas am Riemen, bevor ihr solche Aussagen tätigt oder gar schreibt!

Wenn es die Wissenschaft tut, dann akzeptiere ich das, aber wir als "Otto-Normal-Verbraucher" sollten etwas mehr Respekt zeigen!

Was sollen..

..wir sonst machen?
Alles ohne Rücksicht öffnen mit Folgen wie in USA oder Brasilien?

Waren wir wirklich so eingeschränkt im Lockdown?
Wir konnten immer einkaufen, niemand musste hungern und unsereins durfte immer zur Arbeit..

10:16 von Murkel123 Paradox der Prävention

Vielen Dank für diese ausgesprochen wahren Worte, denen ich mich vollumfänglich anschließen möchte.

@SchleswigHolsteiner

"Das ist illegal. Es muss der Mindestlohn gezahlt werden. "
Nein, muss er eben nicht.
So funktioniert der "Werkvertrag" mit "Selbstständigen". Sie werden nicht nach Stunden bezahlt, sondern für ein bestimmtes Ergebnis. Das gibt es neben Schlachthöfen, wo es nach kg geht sogar im Supermarkt, wo es nach laufenden Regalmetern geht, die aufgefüllt werden müssen. Die Vorgaben sind so hoch angesetzt, dass sie in der kalkulierten Zeit nicht zu schaffen sind der Mindestlohn, der einem Angestellten gezahlt werden muss, locker unterlaufen wird.
Ist vergleichbar mit der Akkordarbeit bei Arbeitnehmern, die aber so ausgestaltet sein muss, dass das "Soll" zu schaffen ist.

@Kessl - Genau lesen

Frau Brinkmann hat im abgedruckten Interview nie behauptet, daß der lokale Lockdown die einzige Alternative ist.
Zitat:"Bei so hohen Infektionszahlen ist ein lokaler Lockdown sicherlich richtig und wichtig, um eine mögliche weitere Ausbreitung zu verhindern und wertvolle Zeit für die Nachverfolgung zu gewinnen. Das Geschehen muss lokal möglichst eingekapselt werden, ansonsten ist die Gefahr einer flächendeckenden Ausbreitung sehr hoch."

Das Wort "nur" kommt lediglich in der Sekundärüberschrift vor - und das ist schlampig redigiert, das finde ich auch.

@Zwicke - 10:36

"M.E. ist es höchste Zeit für Klartext durch die Politik. Wissenschaftler haben keine politischen Aufgaben. Es mag medizinisch richtig und wichtig gewesen sein, zu versuchen, die Ausbreitung von CoV-2 zu verzögern und einzugrenzen. Dieser Linie folgten nahezu weltweit - und auch in DE - Politik und Wirtschaft."
So ist es. Aus der Politik hieß es "Die Maßnahmen müssen erklärbar bleiben" - und auf genau diese Erklärungen warten wir bis heute.

um 10:34 von SchleswigHolsteiner

>>Das hat man übrigens bei VW und bei Opel auch versucht, über die bevorzugte Beschäftigung von Leiharbeitern, bevor es den allgemeinen Mindestlohn gab<<

>>Für diese Behauptung haben Sie sicherlich eine Quellenangabe<<

VW machte trotz hoher Absatzzahlen 2 Mrd D-Mark Verlust. Herr Piech holte von Opel Herrn Lopez nach Wolfsburg. Herr Lopez senkte die Produktionskosten bei den Zulieferer massiv, teilweise mußten Zulieferer schließen oder wanderten ab nach Osten. Noch heute sind bei vielen Zulieferfirmen Leiharbeiter nur mit Mindestlohn beschäftigt. VW verdient auf deren Kosten Milliarden an Euro.

@09:50 von Mat_Ko

>> Nach meinem Kenntnisstand sank die Kurve der Erkrankungsfälle ab dem 17. März und stieg seitdem nicht wieder an. Der Lockdown kam am 23. März. Die Maskenpflicht kam am 27. April, bei bereits auslaufender sehr flacher Kurve mit kaum noch Erkrankungsfällen. (Quelle: Robert Koch Institut, Lagebericht vom 1. Juni 2020) > Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass vermutlich beide Maßnahmen ohne Wirkung (jedenfalls nicht auf den Infektionsverlauf) und daher sinnlos waren. <<
_
Na ja ... zumindest die Maskenpflicht (Ende offen...) ist einer der größten wirtschaftlichen Erfolge der letzten Zeit... jedenfalls für Hersteller und Handel... und wegen entsprechender Steuereinnahmen auch für den Fiskus...

@10:43 von SchleswigHolsteiner

"ich bin der Meinung, dass man Schweden und Norwegen nicht miteinander vergleichen kann. Schweden hat mehrere Grossstädte mit heftigen sozialen Brennpunkten (Malmö, Göteburg). In Norwegen verteilt sich die Bevölkerung eher im Lande."

Dann vergleichen Sie gerne die Zahlen von Stockholm und Oslo. Auch dann verlieren die Schweden. In einer kleinen Ansiedlung in Lappland dürften die Infektionszahlen auf beiden Seiten der Grenze vergleichbar sein.

Schweden muss damit leben, dass es aufgrund seines Vorgehens mehr Infizierte/Einwohner hat als die Nachbarländer. Jetzt kann man das als Strategie zur Herdenimmunität ansehen aber bei 1000 Infektionen pro Tag braucht man sehr lange, bis man die nötigen ca. 7 Mio. Menschen infiziert hat, nimmt auf dem Weg dahin in Kauf, dass viele Menschen sterben und kann nach derzeitigem Stand noch nicht mal sicher sein, dass die ehemaligen Infizierten wirklich über längere Zeit immun sind.

Mir gefällt unsere Strategie besser. Geschmackssache

@Atze Grauer - 10:42

"Es hat seine Gründe, warum hierzulande die erste Welle nicht so ausgeprägt war wie in anderen Ländern und uns ein "Bergamo" erspart geblieben ist."
Welche? Warum flachte die Kurve der Neuerkrankungen bereits vor den ersten Maßnahmen wieder ab?
"Schon im Januar sind Einreisende getestet und samt ihren Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt worden."
Das wäre mir neu.
"Bei den Gesundheitsämtern sind Kapazitäten aufgebaut worden; sie sind dadurch besser in der Lage, Infektionsketten nachzuverfolgen."
Und wie viele enden im Supermarkt oder im ÖPNV, also dort, wo die Maskenpflicht gilt?

10:55 von Archimedes

Zu Ihrer Aussage bezüglich der "Grundimmunität":

Es gibt inzwischen berechtigte Zweifel daran, dass es sich um eine DAUERHAFTE oder längerfristige Immunisierung handelt:

"Doch nun sorgt eine Studie aus Deutschland erneut für Zweifel an der dauerhaften Immunität. Es handelt sich dabei um die Ergebnisse von regelmässigen Nachuntersuchungen einiger Patienten aus dem sogenannten Münchner Webasto-Cluster, die im Januar mit Sars-CoV-2 infiziert worden waren.

«Wir haben in Labortests festgestellt, dass zwei von acht Personen derzeit keine neutralisierenden Antikörper gegen Sars-CoV-2 mehr besitzen», berichtete Roman Wölfel, Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München."

Desweiteren hat eine Studie ergeben, das eben NICHT alle Erkrankten auch Antikörper bilden:

"In einer bundesweit einmaligen Studie dieser Art hat das Lübecker Gesundheitsamt genau das untersucht. Dabei kam heraus: Etwa 70 Prozent der Infizierten bildeten Antikörper. Die restlichen 30 Prozent nicht."

Der Umgang mit der Pandemie ist der Punkt

Wie man die Gefahr leugnen kann, ist mir ein Rätsel, wurde auch immer wieder hier und überall erklärt, wie schlimm es ohne Lockdown etc mit Sicherheit geworden wäre. Wer das nicht einsehen will, dem nützt auch die tausendste Erklärung nichts. Die große Herausforderung ist der Umgang mit den EInschränkungen, denn diese werden uns ganz sicher noch länger begleiten. Wie schützen wir wichtige Bereich unserer Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Ruin? Millionen von Menschen nur mit Hartz IV untestützen zu wollen ist nicht ausreichend. Da sind einfach Lebensentwürfe, die seit vielen Jahren gut funktionieren und auch für anderen Teile der Wirtschaft enorme Bedeutung haben, die sind mit Hartz IV nicht zu retten. Wir müssen - wenn schon nicht als grundsätzliches System, so doch temporär ein ausreichend hohes Grundeinkommen bereitstellen, sonst gehen große Teile der Gesellschaft, besonders im Bereich der Kultur zugrunde. Macht man es nicht wird der Schaden noch viel teurer.

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