Ihre Meinung zu: Klöckner lädt Fleischbranche ein: Ernsthafter Gipfel oder reine Show?

26. Juni 2020 - 8:57 Uhr

Landwirtschaftsministerin Klöckner will heute mit Branchenvertretern, Handel und Verbrauchern über die Fleischindustrie reden. Dabei will sie für eine Tierwohlabgabe werben. Kritiker sprechen von einer "Show-Veranstaltung".

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Kommentare

Ernsthafter Gipfel oder reine Show

Ernsthafter Gipfel oder reine Show? nicht gleich vorverurteilen! erst mal beobachten was das Ergebnis ist.

Seit ihrem "Nestle-Video" im ÖR sollte sich Frau Klöckner

tatsächlich bemühen, ernsthaftere Politik zu betreiben.
Wahrscheinlich müsste einfach nur Geld?Personal für ausreichende Kontrollen zur Verfügung gestellt werden.

The same procedure...

Angesichts der dramatischen Situation in der Fleischbranche (ebenso in Pflege, auf dem Bau usw) wäre ein erkennbar konsequentes Durchgreifen der BuReg notwendig.
Doch hier wie auch sonst zeigt Frau Klöckner, dass es weder um das Verbraucherwohl, noch um das Arbeiterwohl geht, sondern ausschließlich um das Wohl der ausbeuterischen Konzerne, die mit Winkeladvokaten jede noch so kleine Gesetzeslücke ausnutzen, um ihren obszönen und moralisch unrechtmäßigen Reichtum unermüdlich weiter zu steigern.

Wo der Markt sich nicht selbst reguliert (insbes. in Sachen Lebensmittel und Verbraucherschutz) MUSS der Staat eingreifen und durch Anordnungen Regeln erlassen und diese anschließend auch auf Einhaltung KONTROLLIEREN.
Von dieser Ausgangslage sind wir bei der jetzigen BuReg weit entfernt.
Frau Klöckner tut also das, was sie immer tut.
Viel medienwirksames Bla Bla, Einberufung von Gipfeln um niemanden weh und sich selbst den größten Gefallen für die Zeit nach ihrem Abgang aus der Politik zu tun.

Laecherlich

"Dazu liegen heute mehrere Vorschläge auf dem Tisch: Diskutiert werden soll etwa über eine höhere Mehrwertsteuer für Fleisch oder einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilo für mehr Tierwohl."

Welch ein Quatsch.... das ist nur Steuer und stigmatisiert Teile der Bevölkerung...
Die Tierhaltung Gesetze müssen geändert werden, der Preis wird am Markt reguliert. Auf Freiwilligkeit zu setzen hat bisher in jedem Berufsverband versagt.

Eine "Tierwohlabgabe", ich

Eine "Tierwohlabgabe", ich bin fast sprachlos, jetzt sammelt diese Frau Klöckner Euros für das gequälte Schlachtvieh ein. Was wie ein guter Vorschlag klingt ist Zynismus pur, denn was passiert dann mit dem Geld, bekommen die Ställe mehr Fenster oder die Schlachthausbesitzer mehr Profit? Egal, Hauptsache "Tierwohlabgabe"..Ich gründe hiermit einen Fond zur "Menschwohlabgabe", diese Geld soll dann genommen werden um die ausgebeuteten Mitarbeiter aus den Unternehmen frei zukaufen und einen würdigen Arbeitsplatz zu zuweisen. Das ist dann Geld für die Werklohnsklaven, Pflegekräfte und für die Kinder der alleinerziehenden Hartz IV-Bezieher.

Na ja

Jetzt möchte man Wählerstmmen für die eigenen Fehler.Schwach ,wer hat das System billiglöhner und Massenhaltung gefördert, richtig einträchtig zusammen CDU SPD Grüne und niemand anders .

Abgabe?

Diskutiert werden soll etwa über eine höhere Mehrwertsteuer für Fleisch oder einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilo für mehr Tierwohl.

Warum sollte es den Tieren besser gehen, wenn die MwSt. erhöht wird? Dann ist Fleisch eben ein paar Cent teurer, die sich Herr Scholz einsteckt und die Lage im Stall bleibt die Gleiche.

Bei der Abgabe ist es ähnlich. Das Fleisch wird ein wenig teurer, die Abgabe fließt vermutlich an irgendeine Behörde, die einen Teil davon (abzgl. der Bürokratiekosten) an vorbildliche Landwirte ausschüttet. Die anderen machen weiter wie bisher.

Warum kann man nicht einfach strenge Vorschriften für die Tierhaltung und auch für die Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben erlassen und die dann auch kontrollieren. Dann wird das Fleisch automatisch teurer und man hat den gewünschten Effekt erzielt.

MwSt. und Abgabe sind nur bürokratische Geldumverteilungen ohne Sinn für die Tiere. Am Ende presst Aldi die Differenz wieder aus den Bauern raus damit alles billig ist.

Wann wird diese Ministerin endlich ausgetauscht?

Egal was Frau Klöckner macht, seltenst hat es positive Folgen für die Verbraucher oder die Tiere (siehe beispielsweise die katastrophalen Bedingungen in der Schweinemast oder das Kükentöten)! Hauptsache die Industrie kann so weitermachen wie bisher. Das ist wirklich nicht mehr tragbar!!

Wenn jeder fair behandelt wird...

...ergibt sich automatisch ein korrekter Preis. Wenn Tiere Artgerecht gehalten werden, wenn die Menschen, die in den Schlachthöfen etc. arbeiten fair bezahlt werden = so, dass jeder eine Familie von seinem Einkommen vernünftig versorgen kann, dann ergibt sich automatisch der Preis, den das Fleisch dann "Wert" ist. Das wird deutlich über den heutigen Preisen leben - das ist halt die Konsequenz, wenn niemand mehr ausgebeutet wird... Aber so ist das dann richtig....Gibt's halt nur noch wie früher einmal die Woche Fleisch...

Lächerlich

Ich verstehe die Problematik nicht, warum die Politik künstlich in den Fleischpreis eingreifen will. Eine "Tierwohlabgabe" kommt den Tieren ohnehin nicht zugute.

Wenn man die Werkverträge abschafft, gescheite Arbeitsbedingungen schafft - weil sind wir mal ehrlich, es ist teils menschenunwürdig, wie dort geschafft werden muss - und die Arbeitnehmer ordentlich bezahlt werden, erhöht sich der Fleischpreis von allein.

Mit einem höheren Fleischpreis kann man auf Dauer von einer geringeren Nachfrage ausgehen und damit sollten dann auch die Tiermengen, die gehalten werden, sinken.

Das einzige, was in erster Linie mal benötigt wird, ist eine Politik, die nicht die Industrie, sondern die Menschen in den Vordergrund rückt. Aber die sind mit dieser Regierung nicht zu erwarten. Da wird nur die Industrie hofiert.

wird nicht ausreichen

Das Grundübel sind nicht die Werkverträge oder mangelnde Kontrollen sondern

1. ein viel zu hoher Fleischverbrauch (konservativ ist 1 x die Woche dafür gutes Fleisch und da müssen sich die Verbraucher mal an die eigene Nase fassen)
2. MASSENTierhaltung
3. es werden falsche Anreize & Subventionen gesetzt und die Menschen mit billigem Ekelfleisch abgespeist, diese Anreize & Subv. könnte man in Gemüse, Obst und veg. Ersatzprodukte investieren. Man kann mittlerweile fast alles fleischlos genießen ohne Verzicht.
4. der freie Markt funktioniert überhaupt nicht, u. a. wegen Protektionismus der Fleischbranche, die Kosten für Umweltschäden etc. müsste sich im Preis widerspiegeln
5. ungleiche Wohlstandsverteilung innerhalb der EU

" Notwendig seien mehr

" Notwendig seien mehr Tierwohl, bessere Preise sowie faire Arbeitsbedingungen. Fleisch und Wurst seien oft zu billig."

Oh, aus welcher Zeitung von ca. 1990 hat die Landwirtschaftsministerin denn das abgelesen?

Die Amtszeit von Frau Klöckner scheint eine völlige Zeitverschwendung im Hinblick auf die gesellschaftliche Weiterentwicklung - denn darum geht es doch, wenn wir uns gegen Qualhaltung von Tieren und Ausbeutung von Menschen stellen wollen.

Viele kleinere Landwirtschaftsbetriebe scheinen viel weiter als die Landwirtschaftsministerin.

Es ist nicht erkennbar, was

Es ist nicht erkennbar, was denn über Show hinaus das Ziel dieses Treffens sein soll. Die "Tierwohlabgabe" ist reines Placebo und an sich schon empörend genug, weil keine strukturellen bzw. rechtlichen Verbesserungen im Sinne klarer Umsteuerung darin enthalten sind. Und dass die Arbeitenden der Fleischindustrie erst im letzten Moment eine "Eintrittskarte" erhielten, spricht ebenso dafür, dass sie Deko für das "Nestlé2.0" (da ließ sich Klöckner im Juni 2019 dafür instrumentalisieren, die Produkte eines Unternehmens zu loben, dass entgegen den offiziellen Verlautbarungen die Zucker- und Fettanteile in vielen seiner Produkte in den letzten Jahren nicht gesenkt sondern erhöht hat!) sein sollen und nicht echte Gesprächspartner*innen.
Frau Klöckner überholt längst Herrn Scheuer auf der Liste der untragbaren Minister*innen.

Überfordert

Die Landwirtschaftsministerin ist eindeutig überfordert. Hier geht es nicht um Representation sondern um die Restrukturierung und Erneuerung der Landwirtschaft. So wie es aussieht wird diese Aufgabe der Weltmarkt und damit Brüssel übernehmen.

Bundeslandwirtschafts - Ministerin

Der Begriff Minister kommt aus dem Lateinischen (ministrare -> ‚dienen‘) und bedeutet Diener (Erster Diener).
Nach meiner Wahrnehmung dient sie nicht, wie geschworen, dem "Deutschen Volke", eher der Weinbau-Lobby und den Lobbyisten großer Chemie-Konzerne, nicht zuletzt denen, die bedauernswerte Schweine-Mütter, diese intelligenten Tiere, die gerne aus Stroh Neste bauen würden, in Folter-Käfige einsperren, um dort ihre Jungen zur Welt bringen zu müssen.

Fleisch als Ware

Solange den Handelketten nicht die Ketten abgenommen oder Glieder angefeilt werden, haben Erzeuger von zB Fleisch oder Milch und Nahrungsmitteln generell, besonders Tiere, NULL (0) Chancen auf Schonung.

Tierwohlabgabe!!

Dem Verbraucher in die Tasche greifen ohne etwas zu bewirken?

Es fehlt in D an klaren Regeln.

Richtlinien in der Tierhaltung, dadurch und nur dadurch soll der höhere Preis für Fleisch, Milch, Eier und Co. steigen.

Betriebe dürfen maximal 5% oder in kurzfristigen Ausnahmefällen 10% an nicht eigenbeschäftigten Personal beschäftigen, um Spitzen ab zu decken und dann muss das Fremdpersonal ähnlich bezahlt werden wie das Eigene.

Das gilt für alle Unternehmen.

Usw.

Als wenn das der Verbraucher für die Politiker regeln könnte, so ein Unsinn.

Diese Politiker sollten sich von den Lobbyisten fernhalten.

Ist schon Wahlkampf?

Deutschland und der große Teil der EU haben die letzten Jahrzehnte auf eine Landwirtschaft hingearbeitet die immer effektiver und von der Betriebsgröße somit auch größer wurden.
Und irgendwann sind halt auch Grenzen erreicht. Wir werden in Deutschland nicht mit Neuseeland und Amerika mithalten können die ihren Tieren bedingt durch die Größe des Landes auch entsprechenden Auslauf bieten.
Und das weis eine Landwirtschaftsministerin, oder sollte man meinen.
Die kleinen und mittleren Betreibe wurden Jahrzehntelang gegängelt mit immer neuen Auflagen und Vorschriften so das viele nicht mehr selber Schlachten und produzieren können.
Und die meisten Betriebe wenn sie schlau sind gehen halt in die Nachbarländer. Dort läßt sich noch zu machbaren Bedingungen dann Wahre herstellen, die vom Kunden auch gefordert wird.

Ich verstehs nicht...

Es muss doch irgendwie ein Zustand herbeigeführt werden, der den Tieren eine Artgerechte Haltung und den Menschen ein würdiges Arbeiten und Leben ermöglicht. Wenn man das nicht dem Zufall/Gutdünken der Arbeitgeber/Viehhalter überlassen will (und ich sage das ohne Vorwürfe), müssen entsprechende Mindeststandards in den entsprechenden Bereichen her.
Kann mir irgendjemand erklären, wie eine Tierwohlabgabe (wo die wohl versickert?) oder eine Erhöhung der MwSt (der Handel wird sich im übrigen freuen, ihre IT schon wieder anpassen zu müssen) da helfen soll? Und zwar zwingend helfen soll, nicht etwa "vielleicht" und "ich bin mir sicher".

Wenn der Dame am Tierwohl gelegen ist, ...

.. dann soll sie unangemeldet ein/zwei Betriebe mit Massentierhaltung besuchen. Dann weiß sie, was sie zu tun hat.
Wenn diese Zustände, die Massenfleischerzeugung, verboten werden, wird Fleisch von selbst teurer.
Da wird Sie aber den landwirtschaftlichen Lobyistenverband nebst Landwirtschaftsminister kennen lernen, die Erzeuger, die massenhaft für den Chinesischen Markt produzieren ... billigst versteht sich ... und natürlich die Kunden mit kleineren Einkommen. Alles Wähler, und viele kleine und große Finanziers der Parteien.
Es wird kommen es kommen muss: Fleisch wird aus fadenscheinigen Gründen teurer und das Geld landet in den Taschen einiger weniger. Der eigentliche Addressat wird mit Brotkrumen abgespeist bleibt außen vor. Schon ist politikers Seele beruhigt: Schaut, wie wir um euch und die Tiere besorgt sind.
Das ... wäre allerdings wirklich neu ...

Es ist ganz einfach

Das ganze Elend der Fleischindustrie könnte innerhalb von 1 oder 2 Wochen erledigt sein, wenn die grauenhaften Zustände in der Massentierhaltung, bei der Ermordung und weiteren Verwertung endlich Thema im Kinderprogramm wenigstens der Ö/R würde.
Warum sich nicht mal die „Sendung mit der Maus“ damit beschäftigt, habe ich noch nie verstanden.
Dann noch Thementage oder Wochen dazu auf „Kiraka“ und schon ist das Problem erledigt.
Mindestens 90 Prozent aller Kinder könnten danach problemlos auf Fleisch und Wurst verzichten.
Die Fleischindustrie hätte dann genügend Zeit ihre Möglichkeiten zu überdenken.

Der nächste Gammelfleischskandal kommt bestimmt

Bei der Arbeitsintensität u -effektivität im Landwirtschaftsministerium warte ich ganz gelassen auf die nächsten Wahlen. Leider wird sich auch dann nicht viel ändern …
Die ewigen Personaldebatten - überall wird mehr Personal gebraucht - hat man einfach satt. Wo soll das Personal denn herkommen?
Und trotzdem müssen diese Betriebe viel häufiger geprüft werden …

Ungeschönt begleiten

Frau Klöckner sollte mal unangemeldet und ungeschönt einen typischen Mastbetrieb aufsuchen, in einer Grosschlachterei die Zustände kennen lernen und darf anschließend ihren Gipfel abhalten.

Das hätte vermutlich die positivste Auswirkung auf Tier und Mensch!

Es ist und bleibt stets das gleiche

In aller Regelmässigkeit zeigt sich, wie die Verhältnisse zwischen Bevölkerung, Wirtschaft und Politik aussehen, und es ist immer das gleiche: Ausbeutung, Zerstörung und viel Leid bringen diejenigen, die sich bereichern. Ein kurzer Aufschrei in der Bevölkerung, daraufhin ein paar schöne Worte ala "wir haben verstanden" (die Aussage nach dem Rezo-Video der CDU, seitdem steht sie für mich für pure Lüge), oder es werden Massnahmen getroffen, die offensichtlich nichts bewirken, nur damit man etwas "getan" hat. Danach versickert der Vorfall und man macht weiter wie immer....was kann man daraus schliessen? Für Politik und Wirtschaft scheint es zu reichen, sich kaum anzustrengen, geschweige denn wirklich etwas zu verändern, wir Bürger als gesamtes versagen, da wir all das hinnehmen und uns nach kurzer Zeit nicht mehr interessieren für die Themen. Und genau darauf setzen Politik und Wirtschaft! Wir müssten unser Verhalten endlich ändern

Wenn alles der Verbraucher regeln soll,

für was bedarf es einer Landwirtschaftsministerin?

"Ich verstehe die Problematik

"Ich verstehe die Problematik nicht, warum die Politik künstlich in den Fleischpreis eingreifen will. "

Das tut sie seit Jahrzehnten durch Agrarsubventionen, Steuererlässe für bestimmte Branchen usw. Eine Tierwohlabgabe oder höhere MwSt würde nur eine Steuerungsfunktion haben, wenn sie beträchtlich hoch ist. Wie "gut" das funktioniert, kann man ja beim Rauchen sehen. Da ist man auch davon ausgegangen (viele Raucher selbst auch), wenn die Schachtel Zigaretten 1 -2 Euro mehr kostet, dass die meisten freiwillig aufhören. Man kann die Subventionen auch umleiten und einen der Markt muss einen Preis verlangen, der auch Umweltschäden etc. mit einbezieht. Und letztendlich muss der Verbraucher sein Verhalten ändern und da sehe ich schwarz, auch wenn es tendenzielle Verbesserungen gibt.

Was ich am wichtigsten finde: Man darf Menschen nicht einfach was wegnehmen, man muss ihnen dafür was geben z. B. qualitativ gutes Fleisch dafür nur 1 x die Woche, günstiges Gemüse, veg. Ersatzprodukte

Frau Klöckner fällt durch Worte auf, denen keine Taten folgen

Bisher sind immer noch zu viele Gifte erlaubt, die den Insekten, Pflanzen und Menschen schaden.

Der Acker wird nicht geschützt, der kleine Landwirt gegängelt und die Massentierhaltung mit Verlängerungen beim Kastenstand, Kückenschreddern und Ferkelkastration unterstützt.

Die "Tierwohl" Stufen sind ein besserer Witz.

Der eben mal in die Schlagzeilen geratene Umgang mit Menschen in den Schlachtbetrieben ist zulässig und auch Frau Klöckner weiss das seit Jahren.

Frau Klöckner ist nur das "nette Gesicht" von einem auch weiter bodenlos hässlichen Umgang mit Mensch und Umwelt, nur damit ein paar Menschen zum Teil irrwitzige Gewinne machen.

Worte statt Taten - so könnte es auf dem Wappen dieser Ministerin und dieses Ministeriums stehen.

Es kann nur Show sein

Aus den Daten des LWM:
Im Jahr 2019 betrug die Nettoerzeugung (Schlachtmenge) von Fleisch in Deutschland etwa 8,6 Millionen Tonnen Schlachtgewicht (SG).
… Beim Außenhandel mit Fleisch, Fleischwaren und Konserven waren auch 2019 die Ausfuhren (4,1 Millionen Tonnen SG) höher als die Einfuhren (2,8 Millionen Tonnen SG).
Die deutsche Fleischindustrie konkurriert hierbei mit Ländern wie USA, Brasilien oder Australien. Eine nationale Veränderung, die sich auf die Kosten niederschlägt würde den sofortigen Verlust an Marktanteilen nach sich ziehen. Deshalb ist das Ganze mal wieder viel Lärm um nichts, denn es wird nichts passieren.

PS

PS: Irgendwann wird diese ganze Show aus Oberflächlichkeit, Lügen und Ausbeutung nicht mehr gehen, wir Menschen scheinen nicht verstehen zu wollen/können, das wir in einem empfindlichen System leben, das immer eine Reaktion zeigt. Bisher sind wir stets mit einem Warnschuss davon gekommen, aber ich glaube, es ist momentan die Zeit des Umbruchs. Und dieser Umbruch kommt nicht vom Menschen!

Der Markt WÜRDE es einfach regeln

Wieder einmal wird an der falschen Stelle rumgebastelt. Wenn man einfach die Gesetze mehr in Richtung Arbeitsbedingungen und Tierwohl verschieben würde und für die Einhaltung sorgt, dann würde mit dem Preis eben auch die Qualität steigen.

Mit einer Abgabe ist niemandem geholfen. Das ist genau die Form von Markteingriff, die NIE funktioniert. Subventionen, Mietpreisbremsen etc. alles Symtombekämpfungen die das eigentliche Problem noch verschlimmern.

@ nie wieder spd, 09:52

Sie sehen in den Kindern sozusagen einen oder sogar “den“ Lösungsansatz?

Ich sehe den ganz am anderen Ende.

Wenn Frau Klöckner es schaffen würde, die 40 Ct pro Kilo ohne irgendwelche Abzüge direkt den Tierhaltern zukommen zu lassen, wäre das zumindest die Chance, dass die armselige Tierhaltung weniger würde, nicht mehr.

Doch die Gier der fleischverarbeitenden Betriebe und des Handels sind die grundlegenden Probleme.

Klöckner,

sollte jetzt mal durchgreifen. Seit über 70 Jahren wir mit falschen Subventionen gearbeitet und der ehrliche Presi von Lebensmitteln verschleiert.

Alle Subventionen der AGRA Industrie von EU Hilfen, Leiharbeit bis zum Dieselsubvention und Mehrwehrtsteuervorteil beim Handel gehört alles gestrichen.

Erst dann werden die Bürger erkennen welchen Preis wir wirklich zahlen müssen.

Und solange Kiwis aus Australien mit steuerfreiem Kerosin hierher fliegen ist klar das das nicht so weiter gehen kann.

Klöckner: eine von allen

Die, wie praktisch alle Landwirtschaftsministerinnen, seit Jahrzehnten von Bürgern gewünschtes Tierwohl, Umweltverträglichkeit, sauberes Wasser .... ignorieren, in Kommissionen besprechen lassen, große Reden halten, zu Runden und Gipfeln einladen...
und am Ende nichts fürs Tierwohl tun, an Verbraucher appellieren, doch bitte nicht billig bei denen einzukaufen, von denen sie selbst gerade die Gesetzesvorlagen haben schreiben lassen um Exportweltmeister mit billigstem Massenfleisch zu sein.

Genau so wird es auch bleiben, egal was eine Mehrheit der Bevölkerung will. Es geht einzig um Gewinne, Exportfähigkeit und Bestehen in einer globalisierten gnadenlosen Effizienzkonkurrenz.

Demokratie, die das umsetzt was eine Mehrheit will, gibt es da schon lange nicht mehr.

@ 09:52 von nie wieder spd

"Dann noch Thementage oder Wochen dazu auf „Kiraka“ und schon ist das Problem erledigt.
Mindestens 90 Prozent aller Kinder könnten danach problemlos auf Fleisch und Wurst verzichten."

Sie haben die Sendung vergessen wo den Kindern erklärt wird was ein Pansen ist und ein Wiederkäuer Magen und warum der Mensch ein alles Fresser ist.

die positivste Auswirkung?

double @
Welche Auswirkungen das unüberlegte festhalten an idiologischen Vorgaben hat sehen wird beim Biosprit mit Soja und Palmöl, und neue jetzt bei den Rohstoffen der Batterien.

Nichts davon können wir in der notwendigen Menge selbst erzeugen und Zerstören durch unsern Bedarf auch noch die letzten Naturresurchen der Erde.

Was ist mit dem Exportfleisch, Frau Klöckner?

Frau Klöckner, wie sieht es denn mit der Massenproduktion von Fleisch in D aus, um es dann als billige Exportware in Länder - deren ohnehin günstigere Produktion deutsche Fleischproduzenten( um zu exportieren) auch noch unterbieten müssen - zu verscherbeln?

Sollte man nicht auch HIER ansetzen, um sowohl etwas für das Tierwohl als auch für eine FAIRE Preispolitik für Landwirte als Erzeuger zu erreichen?

DENN es ist eben NICHT NUR der deutsche Verbraucher schuld an der Misere, Frau Klöckner.

Fleisch Luxusgut?

Wird Fleisch zum Luxusgut oder warum war das Arbeitsministerium und das Sozialministerium wegen gleichzeitiger Erhöhung des Mindestlohnes und der Harz 4 Sätze.

Harsche Kritik an Frau Klöckner

Dieser Kritik kann ich mich nur anschließen. Sie ist zur Volksvertreterin gewählt worden und hat sich per Eid verpflichtet, zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln.
Was ich bei ihrer Politik wahrnehme ist, dass sie alle Energie aufwendet, um Reformen der industriellen Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie zu verhindern. Sie ist in meinen Augen nicht Volkvertreterin sondern Industrievertreterin. Müsste sich mit Herrn Scheuer bestens verstehen.

Wo genau liegt eigentlich das Problem...

bei einer Reform des Lebensmittelsektors? Wenn Qualitätsstandards gesetzlich vorgeschrieben werden bringt das wesentlich mehr, als wenn Billig- und Ekelfleisch durch eine hanebüchene Abgabe einfach nur teurer wird. Lebensmittelpanscherei gehört verboten und bestraft, dann gehen wahrscheinlich auch Allergien und mittlerweile Volkskrankheiten wie Diabetes wieder zurück. Arbeitsplätze würde man auch nicht sooo enorm viele verlieren, man würde halt nur weniger Lohnsklaven aus der Ost-EU herkarren. Traditionelle Landwirtschaft gehört subventioniert, industrielle mit Zusatzabgaben belastet (z.B., um dem erhöhten Nitrat-Eintrag Rechnung zu tragen). Es wäre einfach.

Worte statt Taten

Warum sollte die Politik denn wirklich etwas verändern? Es hat doch immer gereicht, der Bevölkerung ein Beruhigungspillchen zu geben und den Fokus von den Themen abzulenken, um die es geht. Solange wir alle hinnehmen, was passiert, und ständig Verantwortung und den Willen zur Veränderung abschieben, bleibt es wie es ist! Wir Menschen müssen uns verändern! Man stelle sich die Gesichter in Politik und Branche vor, wenn wir in der Bevölkerung plötzlich aufhören würden, Fleisch in so großen Mengen zu essen.....oder ganz plötzlich aufhören würden, Billigkleidung in Mengen zu kaufen.....wir Verbraucher sind der Schlüssel! Und solange wir das nicht verstehen und unsere Schuld und Vetantwortung auf andere abwälzen, wird es immer so weiter gehen!

So wird Gewählt

Man muß doch ehrlich sagen ,so lange die Bürger ihr Wahlverhalten nicht grundlegend ändern,wird sich auch nicht viel ändern.
Wirkliche zumindest kleine Änderungen kommen höchstens von den SPD Ministern,dafür bekommen Sie ja auch so "gute Umfragewerte".
So gesehen haben alle "Recht",wenn sie so weiter machen wie bisher.

Unverständlich

Wenn das Tierwohl, also geltender Tierschutz, von Abgaben des Verbrauchers abhängig wird, dann ist es nicht mehr weit und Kindeswohl u. dgl. ist auch abhängig von Finanzierungen durch den Staat, Bürger u.dgl.

Tierschutz ist geltendes Recht und letztlich wird dies seit Jahrzehnten durch das Landwirtschaftsministerium schlicht übergangen. Es wurden in der Vergangenheit soviele, für den Verbraucher unbequeme Regelungen, per Gesetz erlassen (Glühbirnen, Energieabgaben, Pfand usw.usw.), warum wird hier nicht auch einfach das Interesse des Verbrauchers ignoriert, zum Wohle der Tiere, wie betont werden muss.

Frau Klöckners nächster Verschleierungsversuch

Unsere Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin leistet ihre Lobbyarbeit für die industrielle Landwirtschaft und Fleischverarbeitung hervorragend..
Der Verbraucherschutz und artgerechte Tierhaltung fallen dabei natürlich hinten runter.
Es werden dafür Nebelkerzen gezündet, um dem Bürger zu beruhigen.
Aber dies ist in diesem Ministerium unter christdemokratischer Leitung seit Jahren Gang und Gebe.

Am 26. Juni 2020 um 10:09 von Marcus2

Zitat: Demokratie, die das umsetzt was eine Mehrheit will, gibt es da schon lange nicht mehr.

Wir hatten noch nie eine Demokratie die das umsetzt, was sich aus Meinungsumfragen (angeblich) ergibt, wobei in diesem Fall auch noch der Unterschied zwischen Meinungsumfragen und Kaufverhalten eklatant ist.

Wir haben eine repräsentative Demokratie und die funktioniert allen Unkenrufen zum Trotz.

@ um 10:06 von harry_up

Heute Morgen im MOMA gab es einen Bericht dazu, wie in einem kleineren, mit festangestellten Metzgern und erträglichen Arbeitsbedingungen ausgestattetem Schlachtbetrieb gearbeitet wird. Das Fleisch ist dort ca 15% teurer. Ein Befragter Angestellter, der dort seit 30 Jahren arbeitet, hat 1700 - 1800 € Verdienst. Ob brutto oder netto wurde leider nicht gesagt. Aber von netto gehe ich aus. Aber selbst 1800 € netto, nach 30 Jahren in der gleichen Firma, für diese Arbeit, sind nur lächerlich.
Und eine bessere Haltung der Tiere, die dort getötet werden, ist bei dortigem, 15% höheren Preis, noch nicht garantiert.
Eine natürliche Haltung aller Tiere würde die Preise vervielfachen und jahrelange Diskussionen erfordern. Bis sich dann etwas ändert, müssen noch zig Generationen von Tieren erbärmlich leiden.
Kinder über dieses schmutzige Geschäft, mit allen seinen Konsequenzen aufzuklären, funktionierte da viel schneller und damit Zielführender.
Das könnten wir noch in diesem Jahr hinkriegen.

10:09 von Marcus2

Und das eigentliche Paradoxum: Die Parteien, die nachweislich und unverblümt, ihre Nähe zur Wirtschaft zur Schau stellen, in anderen Ländern wird Lobbyismus, ganz klar, mit Korruption gleich gesetzt, werden vom Wähler dafür nicht abgestraft. Mit der Kritik sollten wir vielleicht bei der Wahlurne anfangen, oder? Frau Klöckner wird man nicht ändern können, vielleicht kommen ja mal andere Politiker.

Am 26. Juni 2020 um 09:45 von Emil66

Zitat: Diese Politiker sollten sich von den Lobbyisten fernhalten.

In diesem Forum wird Politikern gerne vorgeworfen, sie hätten keinen Sachverstand.

Holen sie sich dann Sachverstand von außen, ist es auch wieder nicht richtig.

Lobbyisten in diesem Fall sind nicht nur die Verbände der Fleischindustrie und die Bauernverbände usw., sondern auch die Verbraucherschützer, Gewerkschaften und Umwelltverbände u.s.w..

Klöckner und die Fleischbranche......

Nun, ein ernsthafter Gipfel,wie es in der Überschrift steht,wird es schon werden.
Besonders für die Werkvertragler,für die es nämlich so weiter laufen wird wie bisher.
Dafür sprechen Äußerungen wie die von Gitte Connemann in der NOZ.

Interessant wäre auch mal die Frage,ob Fleischunternehmen mit Staatshilfen aus dem Konjunkturpaket rechnen können ?

Zum Nachdenken ...

Da heißt es von den Verfechtern billiger Fleischangebote, dass sich viele kein "Bio-Fleisch" leisten können (und deshalb müssen Tiere so gequält werden, ernsthaft?).
Ich frage euch: Wie viele Menschen verhungern jedes Jahr z. B. in Frankreich und in der Schweiz, weil sie sich das dort deutlich teurere Fleisch "nicht leisten können"? Müssen die Deutschen unbedingt auch noch "Grill-Weltmeister" sein?

Ein Schlachtbetrieb, der 20.000 Schweine ausweidet – jeden Tag. Billiger als überall sonst in Europa! Was ist bloß aus den Menschen geworden? High-Tech, aber Ethik unter Steinzeitniveau?

Klöckner: Vor Jahren noch war Landwirtschaft und Verbraucherschutz _EIN_ Ministerium. Vielleicht hat man dann einfach eingesehen, dass sich Landwirtschaft nicht mit Verbraucherschutz verträgt? – Dennoch hat Klöckner den Eid auf das Wohlergehen des deutschen Volkes geleistet und nicht auf das der Ernährungs"industrie". Von dieser Ministerin erwarte ich gar nichts Positives für die Allgemeinheit mehr.

Am 26. Juni 2020 um 10:06 von harry_up @ nie wieder spd, 09:52

alles was hilft, ich finde den Ansatz zum Beispiel bei der "Maus" eine gute Idee und gleichzeitig "am anderen Ende" ansetzen und die Arbeitsbedingungen verbessern, dann sollte es passen ... langfristig gesehen werden wir uns alle mit unserem Fleischkonsum umstellen müssen, ob manche wollen oder nicht ...

Warum das Pferd von hinten aufzäumen?

"Dazu liegen heute mehrere Vorschläge auf dem Tisch: Diskutiert werden soll etwa über eine höhere Mehrwertsteuer für Fleisch oder einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilo für mehr Tierwohl."

Jeder, der sich tatsächlich um das Wohl der Tiere sowie der in den Schlachtbetrieben Tätigen sorgt, wird sich fragen, was es bringen soll, das Pferd derart von hinten aufzuzäumen.

Andersherum wird ein Schuh draus: Die Haltungsbedingungen der Tiere und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten müssen auf ein Niveau angehoben werden, dass weder Tieren noch Menschen unwürdig ist und diesen kein unnötiges Leid/Schaden zufügt. Erst dann wird sich resultierend daraus der angemessene Preis für Fleisch ergeben -und wer dann nicht mehr willens bzw. in der Lage ist, Fleisch in der bisherigen Menge zu konsumieren, wird seinen "Verbrauch" halt in Zukunft drosseln müssen... davon wird niemand sterben.

Tierwohl, grösstenteils ist

Tierwohl, grösstenteils ist dieser Begriff eine Lach Nummer, es lohnt sich für einen Landwirt kaum, einen Kleinbetrieb zu unterhalten. Klar, jedes Schweinchen und Rind wird vom Landwirt gestreichelt und liebkost und zur Schlachtbank geführt.
Der Tatsache müssen wir in den Augen sehen, die landwirtschaftlichen Viehbetriebe sind zu Agrarfabriken verkommen, das war politisch so gewollt . Also zahlen wir jetzt schon dafür, für unser Billigfleisch. Aber das sollte zu Corona Zeiten nicht das Thema sein. Es, sollte uns viel mehr um die Menschen gehen, die unter arbeitsrechtliche schlechten Bedingungen in der Fleisch Industrie arbeiten, um neue Hygienestabdards zu schaffen, als immer wieder Populismus zu betreiben, und damit die Verbraucher zu verunsichern und weitere Abgaben zu fordern.

Symbolpolitik

Einfach nur den Preis erhöhen bringt gar nichts. Das Geld steckt sich dann eben irgendwer ein. Geringfügige Nachfragerückgänge im Inland durch den höheren Preis werden dann eben durch mehr Export ausgeglichen. Auf Fleisch, das nach China geht ist schließlich keine MwSt. (nur die chinesische). Die Tiere und die Arbeiter werden weiter genauso gehalten.

Frau Klöckner und ihre Vorgänger wehren sich zusammen mit den Lobbyverbänden seit Jahren gegen strengere Vorschriften bei der Tierhaltung und bei einer deutlichen Kennzeichnung der Lebensmittel für den Verbraucher.

Ich als Kunde kann nicht davon ausgehen, dass nur weil ein Schnitzel teurer ist, es auch besser produziert wurde.

Also strenge Vorschriften, mehr Platz im Stall, weniger Tiertransporte, Kastration nur mit Betäubung, kein Kükenschreddern usw. Könnte man also gesetzlich vorschreiben und kontrollieren. Der Preis ergibt sich dann von allein. Dann wird auch weniger exportiert, weil zu teuer; es gibt weniger Gülle.

Bürger- statt Lobbyistenrecht

Solange Frau Klöckner so gut wie alles für die Lobbyisten macht, werden wir Bürger*innen wenig Chancen auf artgerechtes bezahlbares -nicht billiges- Fleisch haben. Wie beim Thema Urlaub oder Reisen wird immer reflexartig mit den Geringverdienern argumentiert. Aber ist es nicht auch ein Recht der Normalverdiener ein Stück Fleisch von einem Tier zu erhalten, welches durchaus auch einmal im Leben sich bewegen oder sogar rummlaufen durfte? Dieses Fleisch bekomme ich gar nicht mehr in handelsüblichen Discountern...

Was wäre denn die

Was wäre denn die "überparteiliche, gesamtgesellschaftliche Lösung", die Hofreiter da in den Raum wirft? Außer Vorgaben, teuer, Vorschriften, noch ein bissl teurer, kenne ich von den Grünen nichts effektives.
Obwohl der Name "Tierwohlabgabe" grade auch nicht nach der Lösung schlechthin klingt.
Ich gebe @ H. Hummel recht mit der Meinung, die Sache erst einmal von unten aufzurollen, anstatt direkt oben bei dem Preis zu beginnen. Denn niemand weiß, wo das Geld (die zusätzlichen Mwst.) dann versickern.
Gibt es überhaupt genug Kontrolleure?

Landwirtschaftsministerium hat mal wieder eine Marketing-Chefin

Natürlich ist das Show, denn das ist alles, was diese Frau gut kann. Wenn man ihre Aktionen anschaut, ihre Interviews, und ihre Antworten bei Pressekonferenzen anhört, offenbart sich ein Psychogramm einer gescheiterten Marketingagenturchefin. Aktionismus und Showmastertum als Selbsthilfe gegen eigene Unzulänglichkeiten und Unwissenheit, mit der sie durch ihre Mitarbeiter sicherlich täglich konfrontiert wird. Aber sie muss ja auch was machen, also macht sie das, was sie kann: Vorhang auf!

Frau Klöckner hat bereits mehrmals fehlendes Wissen über die Verflechtung von diversen Gruppierungen unter Beweis gestellt, die sie in ihrer Position ins Boot hohlen müsste. Bei der Zuckergeschichte war das doch auch so. Dass sie den falschen und in die falsche Richtung gekrochen ist, ist ihr bis heute nicht bewusst. Ich gehe da also im Gegensatz zu den Kritikern nicht mal von Vorsatz, sondern von reiner Inkompetenz aus - diese Person versteht die Aufgabe des von ihr geführten Ministeriums nicht.

Die Geister die ich rief!

Wer hat denn erst den gesetzlichen Rahmen für Werkverträge, Leiharbeit und Minijobs geschaffen?
Es sind genau die Parteien, die jetzt am lautesten Schimpfen!

Kapitalismus ist nun mal so. Maximaler Gewinn.
Begriffe wie Sozial und Tierwohl sind nur schmückendes Beiwerk!

Fleischgipfel...

Aus der Unionsfraktion wurden jedoch Zweifel am Verbot von Werkverträgen laut. Diese Verträge nur in einer Branche verbieten zu wollen, sei "verfassungsrechtlich höchst bedenklich"
###
Wenn die Union verfassungsrechtliche Zweifel hat in der Fleischindustrie Werksverträge zu verbieten, dann ist es an der Zeit generell in allen Branchen diese Praktiken zu verbieten ! Aktuell wird ja nun die Fleischindustrie an den Pranger gestellt, zurecht wie man wieder mal sieht. Aber auch in anderen Branchen werden Menschen in Werksverträgen verheizt. Wenn uns diese Krise nun eins deutlich macht, ist es das es so nicht weitergehen kann... Man kann von der Verantwortlichen in der Regierung schon erwarten das Sie hier klar Stellung beziehen und gewillt sind diese Praktiken zu verbieten !

Fraktionsvorsitzende Connemann

hat Bedenken gegen Abschaffung von Werksverträgen in der
Fleischindustrie weil auch in anderen Wirtschaftszweigen üblich?
Man kann dieser Frau nur raten doch jetzt
sofort bei der Fleischindustrie mit der Abschaffung anzufangen und dann nach und nach die anderen Wirtschaftszweige, vor allem in der Lebensmittelindustrie unter die Lupe zu nehmen. Da liegt vieles im Argen.
Frau Klöckner hat sich offenbar auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn sie gegen diese Missstände bis heute nichts unternommen hat.

Fleischpreis in Deutschland

Ich währe sogar bereit mehr für Fleisch zu bezahlen. Aber, was bekomme ich dafür? Immer noch schlechte Qualität.

Als Beispiel:
Ich wollte heute Steaks zu grillen kaufen.
Also habe ich mich bei einen Metzger telefonisch informiert.
Der sagte, wenn Sie gute Steaks haben wollen, sollten sie Steaks aus den USA oder Neuseeland nehmen. USA: 69,90 kg - Neuseeland: 54,90 kg

Auch für viel Geld, gibt es in Deutschland keine gutes Deutsches Fleisch zu kaufen. Warum soll ich also mehr dafür bezahlen nur um die Gewinnmargen zu erhöhen?
Hier hat die Politik Jahre lang weggeschaut

Nur der Wähler ändert die Politik

Eigentlich haben wir Demokratie und somit kein Problem: Der Wähler wählt CDU/CSU/FDP/AfD und wählt damit die seit Jahrzehnten bekannte Tierunwohlhaltung, Tierqual-Transporte, Glyphosat, Nitratbelastung im Grundwasser, Ausbeutung in der Fleischindustrie bis hin zu Tönnies Corona-Hotspots ... alles schon lange dem Wähler bekannt - er will es wohl so!
Er akzeptiert auch zahlreiche Alibi-Veranstaltungen und Alibi-Verordnungen - die nichts änderten!
Erst wenn der Wähler anders wählt, wird sich etwas ändern!

@falsa demonstratio 10:38

"In diesem Forum wird Politikern gerne vorgeworfen, sie hätten keinen Sachverstand.

Holen sie sich dann Sachverstand von außen, ist es auch wieder nicht richtig."

Ein Markenzeichen dieses Forums: Die Politiker können tun und lassen, was sie wollen - sie machen es immer falsch.

"Lobbyisten in diesem Fall sind nicht nur die Verbände der Fleischindustrie und die Bauernverbände usw., sondern auch die Verbraucherschützer, Gewerkschaften und Umwelltverbände u.s.w.."

Das mag ja sein, gehört wurde in den Jahrzehnten der Existenz der Bundesrepublik aber so gut wie nie auf die letzteren drei, sondern eigentlich ausschließlich auf die ersten beiden.

Tierwohl?

>>Diskutiert werden soll etwa über eine höhere Mehrwertsteuer für Fleisch oder einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilo für mehr Tierwohl.<<

Eine höhere MwSt wird sicher nicht dem Tierwohl zu gute kommen sondern das Produkt nur zum Wohle des Finanzministers verteuern.
Es braucht (anscheinend) ein komplettes Umdenken, und da bin ich bei Herrn Hofreiter, und Vorgaben um im Sinne von Tiergerechter Haltung pfündig zu werden. Kein Bauer wird investieren (können) wenn der gestiegene Preis nur in Richtung MwSt abfließt. Die Zentralisierung der "Schlachtfabriken" ist natürlich ein Thema das nicht einfach zu Händeln ist aber, wir haben sicher Spezialisten die Lösungen andenken wollen wenn man denn auch auf sie hören mag.

Typisch Klöckner

Da wird nun eine Tierwohlabgabe erhoben, die den einzigen Sinn hat: die Gewinne der Fleischindustrie zu erhöhen.
Das ist pervers!

Verfechtern billiger Fleischangebote

von GDN @

Weil in keinem Land der EU der o viel an Subventioen, und Steuergeschenke an die AGRA Industrie, Handel und Vertrieb bezahl wie wir hier.

Und in keinem Land Arbeitnehmer so viel Abagben von Ihrer persönlichen leistung abgeben müssen.

Also erst mal alle, oft falschen Subventionen, und Steuervorteile seit 70 jahren einstellen.

Dann werden wir den ehrlichen Preis von Nahrungsmittel haben.

Tiergipfel

Klöckner und das Tierwohl, dass sind wie Feuer und Wasser.

Zur Erinnerung:
Ab Ende 2018 sollte das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel Geschichte sein - statt der Fleischindustrie klar zu sagen: Ihr hattet eine fünfjähige Übergangsfrist, ist man gegenüber der Fleischindustrie wieder eingeknickt und hat diese Frist um zwei Jahre bis Ende 2020 verlängert.

Soviel zu dem Tierwohl der Fr. Klöckner.

Ordentliche Neustrukturierung in der Fleischindustrie

Durch eine ordentliche Neustrukturierung der Fleischindustrie, sowohl als auch in Ethik, Gesundheit, Sauberkeit und bei den Arbeitsbedingungen, wird das Fleisch von selbst teurer. Pauschale Zuschläge werden nur von der Industrie selbst eingesackt.

Immer diese Heuchelei.

Viele, die immer das Tierwohl propagieren, meckern, wenn die Fleischpreise in die Höhe schnellen. Meine Omma hat immer gesagt: "Wer das eine haben will, muß das andere gern haben!"

10:25 von Narurfreund064

Was bitte würde sich denn an den Zuständen ändern wenn die Bürger ihr Wahlverhalten "grundlegend" ändern?
Man wählt ja nicht für oder gegen bestehende Zustände sondern man wählt eine Partei und wenn diese regiert, weiss niemand was die dann so alles verbocken
oder vielleicht sogar verbessern.
Vielleicht haben sie ein Patentrezept wie
ich wählen muss um solche Missstände zu verhindern.

Mir fehlt der Glaube

Mir fehlt der Glaube, das ausser Symbole sich etwas ändert. Die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie sind seit langem bekannt.

Aktionismus in die falsche Richtung

Eine Abgabe oder gar Steuer ist komplett am Problem vorbei und auch die Idee due Auflagen für die Betriebe in der Kette zu erhöhen.

Wenn überhaupt dann bitte positive Anreize wie z. B. mit Steuervergünstigung für speziell zertifizierte Betriebe die solche Standards erfüllen, oder irgendwas in der Art.

Ansonsten passiert rein garnichts weil sich die Produktion und Großteile der gesammten Kette einfach dahin verlagern wo keine nervtötenden Politiker und Verbandsvertreter aller Art Aktionismus betreiben.

Das grundlegende Problem sind nicht die Zustände sondern die Skrupellosigkeit und der nicht vorhandene Respekt gegenüber dem Leben von Tieren. Da hilft keine Steuer der Welt, da helfen, wenn überhaupt, Anreize zum umdenken.

@Didib57, 10.51

Ich weiß nicht, wieso der Ruf nach einer halbwegs erträglichen Haltung von Nutztieren (der Begriff „mehr Tierwohl“ unterstellt ja, dass es bereits Tier“wohl“ gäbe, und das ist einfach nur eine miese Lüge) populistisch sein und der Diskussion über Arbeitsbedingungen entgegenstehen soll?

Den richtigen Weg finden

Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Jedes Glied in der Kette benötigt verbindliche Vorgaben zum Tierwohl. Der Preis folgt dann von ganz alleine. Entscheidend ist, dass die Vorgaben, gerade in Sachen Beschäftigung, kontrolliert werden. Es wirkt gerade zu lächerlich, wenn Politiker heute erst feststellen, dass Werkverträge und alle anderen Beschäftigungsausnahmen missbraucht werden. Dazu brauchte es die aktuellen Skandale nicht.
Politik für das Volk, das wäre mal eine willkommene Abwechslung, das Volk muss sie dann nur noch annehmen … ich habe da so meine Zweifel.

Erhöht die Fleischpreise!

Aber was ist das Resultat? Wird es den Schweinen und den Bauern besser gehen?
Steigen die Preise, wird der Bauer sein Fleisch nicht los oder die Lebensmittelketten kaufen das Fleisch in Polen ein. Und ob die höheren Preise beim Bauern ankommen und diese den Schweinen größere Buchten zukommen lassen, ist wohl sehr fraglich.

@firefighter1975 10:18

"deren ohnehin günstigere Produktion deutsche Fleischproduzenten( um zu exportieren) auch noch unterbieten müssen - zu verscherbeln?

Sollte man nicht auch HIER ansetzen, um sowohl etwas für das Tierwohl als auch für eine FAIRE Preispolitik für Landwirte als Erzeuger zu erreichen?

DENN es ist eben NICHT NUR der deutsche Verbraucher schuld an der Misere, Frau Klöckner."

Da haben Sie recht.
Ein recht simpler Hebel dafür wäre eine Düngemittelverordnung gewesen, die einen sinnvollen Düngemitteleinsatz vorschreibt.
Allerdings haben alle Landwirtschaftsminister der letzten Jahre und Jahrzehnte lieber ein EU-Vertragsverletzungsverfahren in Kauf genommen, als die Düngemittelverordnung zu reformieren.

10:23 von Lionel 10

Völlig richtig - jeder kann umdenken ABER nach dem Motto:
"Stell dir vor es wäre Krieg und keiner geht hin" werden die erforderlichen Massen an
"Umdenkern" wohl nie zustande kommen.
Trotzdem: Jeder einzelne der umdenkt ist ein Gewinn.

Politik von Reichen für Reiche

Ich finde es auch wichtig, die Zustände zu ändern, aber wie so oft fängt die CDU am falschen Ende an. Nicht mal bestehende Vereinbarungen werden pünktlich am Erzeuger-Ende umgesetzt, wie die gegen Kükenschreddern und betäubungsloses Kastrieren, dafür soll der Preis hochgesetzt werden, damit sich nur noch Wohlhabende Fleisch leisten können.
Stattdessen sollten endlich Haltungs- und Verarbeitungsbedingungen besser geregelt und kontrolliert werden, den Rest erledigt der Markt dann schon selbst.
Wenn dadurch die Preise hochgehen, dann mit nachvollziehbarem Grund.
Und: Wenn ich fair erzeugtes Biofleisch kaufe, was ohnehin schon teurer ist, würde die erhöhte MwSt. als Prozentanteil des Preises dort deurlich mehr steigen als bei billigst erzeugtem Fleisch, also würde der Verbraucher für das Wohlverhalten noch bestraft.

Aufstehen

zit.("Diese Verträge nur in einer Branche verbieten zu wollen, sei "verfassungsrechtlich höchst bedenklich", sagte Fraktionsvize Gitta Connemann (CDU)").
Völlig richtig - aber dann auch den RICHTIGEN Schluß ziehen : "Werkverträge", also letztlich die ganze Subunternehmer- Masche verbieten : 1 Arbeitgeber 1 Arbeitsvertrag 1 Tarifvertrag - alle die "Subunternehmer (sind ja meist 1-Personen-Unternehmen) sollten sich mal
den demokratischen Auftrag von Gewerkschaften durch den Kopf gehen lassen. Zusammen bilden sie eine wirksame Marktmacht.Ist alles sehr in Vergessenheit geraten. Diese Leute müssen mal aufstehen. Dann kann auchein Tönnis sehr schnell ziemlich klein aussehen. Auch die rumänische Regierung kann da noch viel lernen.

40 Cent pro Kilo

"...einen Aufschlag von 40 Cent pro Kilo für mehr Tierwohl."

Warum werden nicht einfach die Haltungsbestimmungen angepasst und die Preisfindung dem "allesregelndem" Markt überlassen?

Wenn z.B. Sicherheits- oder Umweltbestimmungen für Elektrogeräte angepasst werden, wird ja auch nicht direkt eine Sonderabgabe vom Verbraucher erhoben. Die Crashtests für PKW werden auch immer fordernder. Man stelle sich vor, man müsste eine Abgabe an den Staat zahlen, der diese an die Autohersteller weitergäbe, damit die die neuen Tests erfüllen könnten.

Nur mal so zum Nachdenken:

Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht polemisch und hat mit diesem Artikel nicht unmittelbar zu tun, hat aber sehr wohl einen Bezug dazu:
Was würde passieren, wenn Außerirdische auf der Erde eindringen würden, aber nicht vegan wären?
Was wäre, wenn sie den Geschmack von menschlichem Fleisch und Milch mögen würden?
Was ist, wenn sie Dich ohne Betäubungsmittel kastrieren, um Deinen Geschmack zu verbessern?
Was ist, wenn sie Dich Jahr für Jahr künstlich besamen, nur um Dich schwanger zu machen;
sie schicken Deine Babys zum Schlachten, nehmen Deine Milch und töten Dich, wenn Du nicht mehr produktiv bist?
Was ist, wenn sie Dich betäuben oder elektrisch exekutieren, Dich bluten lassen, Dich zerstückeln und häuten,
während Duch noch lebst?
Dies ist, was Menschen jeden Tag auf dem Planten Erde mit Tieren tun.
- Wir sollten ALLE unseren Fleischverzehr überdenken! -

@ nie wieder spd, 10:33

re harry_up, um 10:06

Sie haben sicher in Vielem Recht.

Nur, dass unser zweifellos viel zu hoher Fleischkonsum durch - ja was eigentlich: um ein Mehrfaches höhere Preise..? letztlich zu einer besseren Tierhaltung führen würde, wage ich angesichts der verknoteten und verfilzten Interessen der verschiedensten Beteiligten doch zu bezweifeln.
Zumal ich jetzt schon den Aufschrei aller derjenigen höre, die ihren täglichen Fleischkonsum als ihr verbrieftes Grundrecht ansehen; da darf es dann auch gerne ganz billig sein...

Gleichwohl muss an etlichen Ecken ein radikales Umdenken stattfinden.

@tias

War ja klar, dass wieder jemand die Schuld an den Verhältnissen nach 16 Jahren Merkel zu den Grünen schieben möchte.
Die lang vergangene Rot-Grün-Regierung hat damals viel angeschoben. Das ist wie beim kochen. Erst mal wird der Herd angestellt und dann wird dieTemperatur eingeregelt. Wenn der am Herd das Essen anbrennen lässt, weil die Schicht vorher den Herd angestellt hätte, ist das Quatsch.
Wer gerade zuständig ist, hat die Temperatur zu regeln und umzurühren.
Beim Autofahren lenken und bremsen Sie ja auch mal und fahren nicht immer nur weiter geradeaus.

10:33 von nie wieder spd

—Ein Befragter Angestellter, der dort seit 30 Jahren arbeitet, hat 1700 - 1800 € Verdienst—

Wie hoch ein Nettogehalt ist, liegt an der Steuerklasse und anderer Dinge.
Deshalb machte eine Gehaltsangabe nur als Bruttolohn Sinn, wenn man damit etwas anfangen kann.

@ use your brain, um 10:50

Da kann man Ihnen auch beim schlechtesten Willen nicht widersprechen.

Nur: Woher kommt das Geld für diese “Initialzündung“?

Prognose =

unterm Strich bleibt es so, wie es bisher war.
Politiker haben sich zu abhängig gemacht. Deshalb wird das eine reine Show Veranstaltung.
Politiker haben doch gelernt wie man mit solchen Krisen umgehen muss: auf Zeit spielen-viel versprechen- nichts halten. Der Bürger vergisst, wenn wieder alles läuft wie vorher.

10:50 von use your brain

Ein sehr guter Beitrag von ihnen! Ich sehe es genauso, erst klare Regeln für Tierwohl und Arbeitsverhältnisse, dann regelt sich der Preis schon von ganz alleine. Immer im Hinterkopf behalten, die Situation jetzt bestraft jeden Bauer, der mit seinen Tieren tiergerecht umgeht. Kleinbauern wurden, zugunsten der Agrarindustrie vernichtet. Der Handel war hier treibende Kraft und keiner hatte den Kleinbauern geholfen. Jeder Bauer würde sich freuen, wenn er sich Tierwohl LEISTEN könnte, weil er das Geld bekommt, dass ihm zusteht. Der Staat kann auch Preisuntergrenzen festlegen und gleichzeitig den Bauern helfen. Keine Steuererhöhung, sondern ganz klare Preisuntergrenzen für Fleisch und zwar im Einkauf, Verstoß gleich Strafe in Höhe eines halben Jahresumsatzes. Das ist ein Nagel mit Kopf!! Selbstverpflichtung? Hat nicht funktioniert, wird nicht funktionieren und gehört als Unwort des Jahres geächtet!

Tierwohl ADE

Reden ist gut handeln besser. Warum dürfen Tiere noch 100te von Kilometern über Länder hinweg transportiert werden. Eine einfache Regel für einen Transport von 50 km würde dem Tierwohl wirklich dienen und “Tönnies Betrieben” den gar aus machen. Die Kosten des einzelnen Mitarbeiter wäre nicht mehr der Kostentreiber und wir könnten Mitarbeiternein faires Gehalt bezahlen.
Tierwohl wird erreicht auch durch klare Haltungsregeln — mehr Platz, Die Möglichkeiten von Sonnenlicht, Stopp des Käfig für Muttersauen,.... .
Die Bereitschaft in der Gesellschaft ist vorhanden , aber Frau Klöckner fehlt jeder Mut.

Schweinerei

Die Verarbeitung der getöteten Tiere und die Arbeitsbedingungen in diesen Betrieben waren allen Politiker*innen seit langem bekannt. Jetzt darüber zu lamentieren ist wahlweise peinlich, heuchlerisch oder auch lächerlich. Die Vorschläge, die jetzt vorliegen ändern im Grunde nichts an der Situation der Tiere. Die Produktion von Fleich belastet die Umwelt extrem und ich frage mich, warum der Industriestaat Deutschland unbedingt billiges Fleisch exportieren muss, dass hier von überwiegend osteuropäischen Arbeitsmigranten zu Billiglöhnen hergestellt wird. Die Fleischindustrie ist ein guten Beispiel dafür, dass eine Reglobabilierung geboten, sinnvoll und möglich ist.

"Dem Verbraucher in die Tasche greifen ohne etwas zu bewirken?
Es fehlt in D an klaren Regeln...."

So ist es und immer wieder!

Der Staat ist für die Regeln zuständig (Gesetze, Verordungen) und hat dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden. Ohne jedes weitere oder zusätzlichen Abkassieren!

Mit neuen Steuern, Abgaben, Beiträgen, wie man das auch immer nennt, wird vom eigenen Versagen abgelenkt und den Bürgern und Verbrauchern das Geld aus der Tasche gezogen.

Egal aus welcher Richtung und welche politische Farbe im Spiel ist, solchen Politiker/innen, die bei jeder Gelegenheit abkassieren wollen, muss die klare Kante aufgezeigt werden.

Der Schweizer nennt Personen, die solchen Politiker/innen folgen Bünzli (Spiessbürger) und bezeichnet damit geistig unbewegliche, kleinkariert denkende und ausgeprägt hörige Menschen, mit denen die gewählten Vertreter, egal was sie angekündigt haben und für was sie gewählt wurden, nach der Wahl machen können was sie wollen.

Das Kartellamt sei dabei ... ??? ...

Richtig ist, dass das Kartellamt mal einen Blick hinter die Kulissen wirft.
Es kann nicht sein, dass (u.a.) Tönnies und andere Fleischverarbeitungsbetriebe Werksverträge mit Löhnen aushandeln die unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen.

Und dann wird mit Sozialleistungen aufgestockt.

Das führt zu Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU.

Diese vorsätzlich geduldeten Wettbewerbsverzerrungen durch die Bundesregierungen, und das seit ca. 20 Jahren , sind eh im Rahmen des wirtschaftlichen EU-Rechts verboten.

Von daher sind diese Werksverträge eh zu verbieten, und zwar sofort. Und basta !

Gibt es nicht Gesetze gegen Scheinselbständigkeit?

Widersprechen die Werkverträge nicht diesen Gesetzen der Scheinselbständigkeit? Welche Möglichkeiten zu eigenen unternehmerischen Entscheidungen haben denn Sub-Sub-Sub.... Unternehmer. Sie sind voll und ganz abhängig von ihrem einzigen Auftraggeber und tragen auch noch dessen Unternehmensrisiko mit.

10:37 von Defender411

>>Mit der Kritik sollten wir vielleicht bei der Wahlurne anfangen, oder? Frau Klöckner wird man nicht ändern können, vielleicht kommen ja mal andere Politiker.<<

Mit Ihrer Wahlentscheidung haben sie (leider) keine Einfluss darauf wer in welchem Ressort Minister(in) wird. Und detaillierte Versprechen der Parteien fallen halt in den Koalitionsvereinbarungen.

@krittkritt, 09:16

"Wahrscheinlich müsste einfach nur Geld?Personal für ausreichende Kontrollen zur Verfügung gestellt werden"

Sie glauben, dass noch mehr (in der Tat personal- und "kostenintensive") Kontrollen bzw. noch mehr Bürokratie das Problem lösen werden? Ernsthaft?

Tierwohlabgabe

Tönnies Parteiwohlabgaben an die CDU sind hochwirksam, alles andere ist Show.

Augenwischerei

Im Grunde zeigt der Artikel bereits, dass der “Fleischgipfel“ (hat was für das Unwort des Jahres) in der Tat nichts weiter als eine Showveranstaltung sein wird.
Freilich, irgendwo muss angefangen werden, aber allein die Tatsache, dass man quasi bei Null anfängt zeigt doch, dass man sich bisher noch überhaupt keine ernsthaften Gedanken zu dieser widerwärtigen Art der Fleischproduktion gemacht hat.

Und das soll nun “dank“ Corona alles anders werden?
Da bin ich noch äußerst pessimistisch.

Tierwohlabgabe ist Quatsch

Eine Tierwohlabgabe ist Quatsch. Wirklich wirkungsvoll wäre es die Rahmenbedingungen für eine Tierfreundliche Haltung gesetzlich neu zu regeln. Daraus ergeben sich dann automatisch höhere Fleischpreise. Gleichzeitig muss natürlich unterbunden werden Fleisch aus Ländern mit niedrigeren Tierwohlstandarts zu importieren.

Boykott als Lösung

Ich glaube, die einzige Lösung an der Stelle ist, die großen Fleischproduzenten beginnend mit Tönnies zu boykottieren. Wenn wir alle mitmachen, dann kann die ganze Politik oder die Lobbyverbände usw. gar nichts unternehmen.

Es ist doch klar, dass für diese Politiker und ausbeuterische Unternehmer, die Osteuropäer unter jeglicher Menschenwürde gestellt werden. Es würde mich nicht überraschen, wenn sie für mehr Tierrechte stehen, aber die Rumänen in den Betrieben bedrohen. Die sind im Endeffekt sowieso nicht einmal würdig, die Rechte der Tiere zu haben (zynisch).

Diese Ministerin

ist eine absolute Fehlbesetzung.

Sie sperrt sich gegen alles, was für mehr Verbraucherschutz sorgen könnte - Beispiel, die Ampel auf Lebensmitteln.

Tierwohlabgabe? Ja klar - wer sich damit wohl die Taschen vollstopft?

Die Einzigen, die wirklich was verändern könnten, so sie denn wollten sind die Verbraucher.

Nur noch Fleisch beim Schlachter seines Vertrauens kaufen, von dem man weiß, wo die Tiere herkommen und wie sie gehalten wurden.

Aber leider gilt in unserem Land immer noch das Motto: Geiz ist geil. Solange wird sich nichts ändern.

Tierwohl

Hier handelt es sich lediglich um Lippenbekennnisse. Die kosten nichts und machen kaum Arbeit ! Und wenn man darüber nachdenkt ,dass ein Kottlet 50 Cent mehr kosten dürfe und sich das dann für die Tiere positiv auswirken könne ... tolle Idee dann kann man ja auch noch ein weiteres Label anbieten und als Erfolg vorstellen !

Am 26. Juni 2020 um 10:37 von Defender411

Zitat: in anderen Ländern wird Lobbyismus, ganz klar, mit Korruption gleich gesetzt

Es würde mich interessieren, welche Länder das sein sollen.

Lobbyismus ist nützlich um betroffene Bevölkerungsteile rechzeitig im Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen. Es mangelt in Deutschland nur an nur an Transparenz.

@falsa demonstratio - 10:38

"Lobbyisten in diesem Fall sind nicht nur die Verbände der Fleischindustrie und die Bauernverbände usw., sondern auch die Verbraucherschützer, Gewerkschaften und Umwelltverbände u.s.w."

Wobei man mutmaßen darf, wer und vor allen Dingen warum dabei wohl die besseren Karten hat.

@Defender411, @Jo jo1966 11:51

"Immer im Hinterkopf behalten, die Situation jetzt bestraft jeden Bauer, der mit seinen Tieren tiergerecht umgeht. Kleinbauern wurden, zugunsten der Agrarindustrie vernichtet. Der Handel war hier treibende Kraft"

"Die Bereitschaft in der Gesellschaft ist vorhanden, aber Frau Klöckner fehlt jeder Mut."

Ich glaube nicht, dass man die Schuld nur beim Handel oder Frau Klöckner abladen kann. Ein großer Fehler im System ist für mich gerade auch an dieser Stelle Frau Merkel.

So gut ihre Charaktereigenschaften für uns in der Corona-Krise waren, so schlecht war ihre Einstellung, nur die Entscheidungen, die konsensfähig sind, in Angriff zu nehmen, beim ganzen Rest.

Agrarindustrie: Sie hätte sich mit Frankreich anlegen müssen.
Tierwohl: Sie bzw. ihr LW-Minister hätte sich mit den Fleischkonzernen anlegen müssen.
Energiewende: Sie hätte sich mit Bayern und RWE anlegen müssen.

War ihr jemals etwas so wichtig, dass sie sich dafür mit jemandem angelegt hätte?

dass ein Kottlet 50 Cent mehr kosten dürfe

Peter Kock @
Der Preis den der Kunde bezahlt hatte noch nie, auch nach 70 Jahren Subvention und steuervorteiel für Erzeuger, Handel, Vertrieb und Transport auch nur im geringsten etwas mit dem Tierwohl zu tun.

um 11:07 von DE-Karol

Genau das ist das Problem. Solange die Frau Klöckner nicht in der Lage ist das schreddern von Küken zu verbieten oder gesetzliche Vorgaben für eine saubere Viehhaltung zu installieren , ist eine Tierwohlabgabe Blödsinn.

um 10:51 von Didib57

"Tierwohl, grösstenteils ist dieser Begriff eine Lach Nummer, es lohnt sich für einen Landwirt kaum, einen Kleinbetrieb zu unterhalten."
.
Und warum funktioniert das dann in Biobetrieben?

Bis vor ein paar Jahre

gab es bei uns noch einige Nebenerwerbslandwirte die 3-5 Säue im Stall hatten. Nachdem die Gesetze Schlachtungen nur noch im Schlachthof zulassen , gibt es diese Landwirte nicht mehr.

Wieder eine Gehirnblähung

++Die Bundesregierung hat angekündigt, die Arbeitsbedinungen in der Branche angehen zu wollen und die Werkverträge in Schlachthöfen zu verbieten.+++Sehr löblich und warum nur in Schlachthöfen,Werksverträge und Leiharbeit sind ein allgemeines Problem in Deutschland. Tierwohlabgabe ist eine Steuer und Steuern dürfen nicht Zweckgebunden erhoben werden. Wenn die Arbeiter fest angestellt sind und einen vernünftigen Lohn erhalten dann regelt der Preis sich automatisch. Genauso ist es auch bei der Tierhaltung. Die Politik darf sich gerne Sinnvoll einmischen und dafür Sorgen dass in Deutschland gezüchtete Tiere nur in Deutschland geschlachtete und nur dann in Deutschland verkauft werden dürfen dann findet auch keine Schlachtverlagerung in Ausland statt.Ausländisches Tiefkühlfleisch darf weiterhin in Deutschland verkauft werden muss aber für alle ersichtlich als Tiefkühlfleisch deklariert sein.

Klöckner ungeeignet

Ich halte sie für ihren Posten völlig ungeeignet. Die lässt sich bestimmt leicht von der Gegenseite einwickeln und merkt es nicht. Auch duldet Julia Klöckner keine Kritik. Jeder der auf ihrem Instagram Account kritisiert wird gesperrt.
Bisher hat sie nicht viel zustande gebracht. Genauso wenig wie Andreas Scheuer. Die beiden sollten Entlassen werden.

Es ist natürlich leicht die Schuld dem Verbraucher zuzuschieben. Manche Leute sind zu geizig um teurere Fleisch zu kaufen, andere können es sich nicht leisten.
Trotzdem ist die Industrie an den Zuständen Schuld und der Staat lässt das zu.
Um arme Leute trotzdem Fleischgenuss zu ermöglichen muss deren finanzielle Situation verbessert werden und nicht das Fleisch unter katastrophalen Bedingungen für Mensch und Tier produziert werden.

was gibt es da noch

zu besprechen. Wenn man die Politiker aller Regierungsparteien reden hört, haben die alles gewusst und arbeiten seit Jahren daran dies zu ändern. Dabei haben diese Damen und Herren erst die Möglichkeit für die jetzige Situation geschaffen. Frau Klöckner sollte sich an ihre Auftritte mit Konzernen wie z.B. Nestle halten. Als Ministerin ist sie jedenfalls schon lange nicht mehr tragbar.

12:14 von harry_up

Diese Corona Krise ist eine üble Sache für die Menschen hat aber immerhin dazu geführt,
dass nun ununterbrochen Missstände aufgedeckt werden die seit Jahren nicht angegangen wurden. Gut so.
Das "Aufräumen" war überfällig.

Jetzt tun wieder alle überrascht ...

... und schieben es am Ende noch auf den Geiz der Verbraucher.

Für mich ist der anberaumte Gipfel nur Show. Die Politik selbst hat den Weg für Werkverträge geebnet und jahrelang über die Praktiken der Fleischindustrie hinweggeschaut. An Kritik aus den Reihen der Opposition und der Gewerkschaften hat es nie gefehlt. Missstände wurden oft genug von investigativen Journalisten im ÖR TV angeprangert. Aber erst, als die Corona-Krise die Ausmaße offenlegt, tun die verantwortlichen Politiker überrascht.

Deren freche Ausreden spiegeln sich auch hier in den Kommentaren wider. Nein, die geizigen Verbraucher sind nicht schuld! Geizig sind die Unternehmer, die billige Arbeitskräfte ausbeuten und umso mehr Geld einstecken! Und weil viele Menschen kaum noch von ihrem Einkommen leben können, weil auch woanders ausgebeutet wird, haben sie nicht immer die Wahl, anständig produziertes Fleisch zu kaufen. So wird ein Schuh draus!

Tierwohl ?

Die ganze Diskussion ist mehr als grenzwertig. Tierwohl ist eine Selbstverständlichkeit, ansonsten ist es Tierquälerei! Tierquälerei ist in Deutschland eine Straftat, die in der Massentierhaltung ausgehebelt ist? Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Schwein und einem Hund! Wer billiges Fleisch isst, der nimmt in Kauf das es von Tieren kommt, die einer Tierquälerei ausgesetzt waren. Säue in engen Käfigen halten, die sich über Tage nicht bewegen können und die Ferkel können saugen. Sollte ich das mit meinem Hund machen, dann zeigen mich die Nachbarn hat.. zu Recht. Haustier und Nutztier, ein anerzogener Unterschied, Säugetier ist Säugetier. Hoffe und wünsche mir das durch diese ewigen Skandale jetzt mehr Menschen vegan leben werden.

Tierwohlgehabe

Was mit dem Tierwohlgehabe hier im Staats-Meeting in den Vordergrund geschoben wird, ist reine Ablenkung vom Kern der Sache.

Kern der Sache ist Corona in der Fleischindustrie.
Und Corona muss aus der Fleischindustrie weg.
Und genau hier wird wieder zögerlich seitens der Bundesregierung gehandelt.

Auch DIE GRÜNEN springen auf das Pferd des Tierwohlgehabes. Ist auch verständlich, denn auch sie wie die FDP, die SPD, die CDU/CSU waren damals dafür diese Werksverträge / Leiharbeit zu fossieren, auch in der Fleischindustrie.
Slogan damals vor ca. 20 Jahren :
Deutschland muss wettbewerbsfähig werden. Die Wirtschaft muss boomen.

Jetzt ist Corona in der Fleischindustrie zu Hause.
Und Corona bekommt man nicht weg mit Tierwohlgehabe.

Tierwohlgehabe ist ein eigenes Thema.
Und ist seit mehr als 20 Jahren nicht wirklich in den Fokus gerückt.
Wieso jetzt, wo Corona in der Fleischindustrie heimisch geworden ist.

Jeder hier hat die Macht etwas zu verändern...

anstatt ständig auf Politiker zu schimpfen könnte man, wenn man es ernst meinen würde, sein eigenes Verhalten ändern: Kein Billigfleisch mehr essen - und ja, dann eben weniger Fleisch, wenn das Geld fehlt, das wäre gesünder und klimafreundlicher...
Nicht umsonst gab es mal den Sonntagsbraten...
Aber immer mehr, immer billiger... es lässt sich ja so schön über andere Schuldige schimpfen...

typische CDU/CSU Blendgranaten

abgelenkt wird von der perversen Ausbeutung von Werkvertragsarbeitern. Ein Instrument der asozialen Wirtschaftslobbypolitik von CDU/CSU und - traurig festzustellen - auch SPD.

Entlastung durch Nebelkerzen

Ministerien, die ihre Aufgabe primär in der Rolle eines Servicebetriebs für Industrie- und Wirtschaft sehen bekommen immer dann Probleme, wenn ihr Klientel Murks baut.
Das Umswitchen, von dieser Lobbybeziehung denen gegenüber plötzlich die kritische Haltung von Bürgern/Verbrauchern einzunehmen, verursacht offensichtlich Eiertanz ähnliche Konflikte, die es zu beseitigen gilt.

Die Ministerien von Julia Klöckner und Andreas Scheuer sind in dieser Tradition ideale Paradebeispiele.
Im Konfliktfall kommen regelmäßig Absichtserklärungen und rhetorisches Blendwerk zum Einsatz, um damit die entstandenen Wogen zu glätten mit der verbundenen Hoffnung, dass absehbar die nächste Sau durchs Dorf rast und zur Entlastung einen aktuelleren Skandal liefert.

Aus Sicht der Industrie- und Bauernverbände sind Minister wie Andreas Scheuer oder Julia Klöckner Idealbesetzungen.

Den Verbrauchern überlässt man dann wohlwollend den Rechtsweg, den Protest oder (hoffentlich mal) die Entscheidung an der Urne.

in jedem 2. Kommentar

ist von Billigfleisch die Rede. Wenn man den Mindestlohn in der Fleischindustrie auf 14,00 Euro festsetzen würde und die Gesetzlichen Vorgaben der Tierhaltung verändert, regelt der Markt den Fleischpreis von alleine.

um 14:38 von Stevie123

""Es ist natürlich leicht die Schuld dem Verbraucher zuzuschieben. Manche Leute sind zu geizig um teurere Fleisch zu kaufen, andere können es sich nicht leisten.""

Gestern gab es bei ntv eine Telefonumfrage:
*
Frage:
Werden Sie demnächst auf Billigfleisch verzichten?
*
Ergebnis:
89% = JA
11% = NEIN
*
Das Ergebnis hat mich mehr als erstaunt.
Ich erlaube mir zu unterstellen, dass von den 89% JA-Sagern -heute oder morgen- sicher fast 80% wieder "Billigfleisch" in ihrem Einkaufswagen haben werden.

Ausgenommen natürlich die hier kommentierenden Foristis.

Tolle Idee von der Lobbyistin...

für ihre Klientel in Form einer "Tierwohlabgabe" noch mehr Kohle einzusammeln, um deren Gewinnspannen zu vergrößern. Allein durch eine Abgabe ändert sich gar nichts! Es liegen genug Vorschläge -unter anderem aus den Reihen der deutschen Tierärzteschaft- auf dem Tisch: Verbot der Anbindehaltung von Milchvieh, Verbot der Kastenhaltung bei Sauen, Verbot von Langstreckentransporten von Schlachtvieh (insbesondere in Länder ausserhalb der EU)...und vieles mehr, was Frau Klöckner sofort angehen könnte, würde sie auch nur einen Funken Interesse an Tierschutz haben. Für die Bedingungen in den Schlachthöfen gilt das Gleiche: Verbot von Werksverträgen, alle Arbeiter sozialversicherungspflichtig fest anstellen und gerecht bezahlen. Dann wird Fleisch von ganz allein teurer, aber auch besser. Keiner braucht eine Alibi-Abgabe, die nichts ändert.

@Pipilangstrumpf 14:43

"Hoffe und wünsche mir das durch diese ewigen Skandale jetzt mehr Menschen vegan leben werden."

Als Folge aus den Missständen vegan zu leben, halte ich für die falsche Reaktion.
Bio- oder Wildfleisch zu essen halte ich für wesentlich sinnvoller.

Obwohl ich zugeben muss, dass es Bio-Tieren zwar besser, aber noch lange nicht gut geht.
Wobei man dann aber wieder argumentieren kann: Wenn der jetzige Biofleisch-Standard (was die Haltungsbedingungen angeht), der ja eigentlich wegen des Grundgesetzes selbstverständlich sein sollte, der grundsätzliche Standard werden sollte, dann sollte der Bio-Standard sich langsam einem guten Tierleben annähern.

Also ja: Bio kaufen ist mMn besser als vegan, da wir eine vegane Gesellschaft auf absehbare Zeit nicht haben werden. Und wer Bio kauft, verbessert auch ein bisschen das Gesamtsystem.

die ARD vermittelt doch mit dem bild,

daß es reine show sein soll, oder? und dafür wieder totalzensur heute, liebster anstaltsleiter?

Friseurwohlsteuer

Wir können nicht immer mit irgendwelchen Steuer Erfindungen kaputte Systeme subventionieren. Ein Geschäftsmodell muss eigenständig funktionieren oder Pleite gehen. Das ist Marktwirtschaft. Als herauskam, dass die Friseure ausgebeutet wurden, wurde ja auch keine Steuer erlassen, sondern die Gehälter wurden nach oben angepasst. Der Friseurbesuch wird dadurch teurer. Der Kunde hat Pech gehabt. Aber so läuft es halt.
Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden und die Mitarbeiter faires Gehalt bekommen. Die Lieferkette muss fair und Grün sein. Wenn ein Kilo Fleisch danach 40€ kostet, dann kann es sich halt keiner mehr leisten und dann gibt es halt weniger Fleisch. Unsere übergewichtige Gesellschaft wird kaum verhungern.

Was soll das?

Da Tagen mal wieder gut bezahlte Experten, lächeln wissend oder mit wichtiger Miene in die Kamera, loben sich und Knicken ein. Egal was die Runde beschließt, die Lobbyisten werden es schon richten. Erinnern wir uns an die betäubungslose Kastration der Ferkel. Um wieviel ging es da? Wenige Euro, vielleicht ein Cent pro Kilo Schlachtgewicht, und trotzdem: Frau Ministerin knickt ein, aber natürlich mit einem freundlichen Lächeln.

Am 26. Juni 2020 um 14:51 von 0_Panik

Zitat: Tierwohlgehabe ist ein eigenes Thema.
Und ist seit mehr als 20 Jahren nicht wirklich in den Fokus gerückt.
Wieso jetzt, wo Corona in der Fleischindustrie heimisch geworden ist.

Ich befürchte, Ihnen sind die ganzen Diskussionen um Ferkelkastration, Kückenschreddern und Käfighaltung, die auch hier geführt wurden, entgangen.

Übrigens: "Tierwohlgehabe": tolles Wort, so schön abfällig (Scherz)

Tierwohl Abgabe

Was für eine hirnverbrannte Idee.
Wie will sie denn dieses Geld einsetzen um
den Tieren zu helfen?
Die Tiere werden nach wie vor geschlachtet
und den Arbeitern in den Fleischbetrieben ist damit auch nicht geholfen.
Typisch Klöckner: Einen Drachen steigen lassen wenn ihr Windstärke 12 um die Ohren
bläst.

@Glücklicher Leser - 14:54

"Jeder hier hat die Macht etwas zu verändern...
anstatt ständig auf Politiker zu schimpfen könnte man, wenn man es ernst meinen würde, sein eigenes Verhalten ändern: Kein Billigfleisch mehr essen - und ja, dann eben weniger Fleisch, wenn das Geld fehlt, das wäre gesünder und klimafreundlicher..."

Die Macht, etwas für sich und etwas gegen unhaltbare Zustände zu unternehmen sind aber zwei recht unterschiedliche Ansätze.

Wenn der Schindluder an Mensch und Tier in diesen Betrieben ausschließlich über das Verbraucherverhalten abgestellt werden soll, dann kann das Landwirtschaftsministerium ja in Urlaub gehen und Frau Klöckner weiter Nestlé-Promos drehen.

Wenn die Verbraucher Heringe haben wollen und die Meere leergefischt sind gibt's halt kein Hering mehr. Und wenn das Tierwohl und die Arbeitsbedingungen in der Fleischfabrik alles teurer machen, ist das ein plausibler Grund.
Den erreicht man aber nicht mit so Fakes wie "Freiwillige Selbstverpflichtung" und Verbraucherschelte.

@14:54 von Glücklicher Leser

Sie predigen Selbstverzicht. Glauben Sie ernsthaft, Herr Tönnies, der sich mit Schalke 04 sogar einen Bundesligaverein hält, kennt dieses Wort? Da gibt es eine andere Möglichkeit, dass wir die Macht haben, etwas zu verändern: an der Wahlurne! Aber solange immer wieder dieselben lobbyhörigen Parteien gewählt werden, wird sich nichts ändern. Vielleicht lernt der Wähler endlich mal aus der Corona-Krise, aber ich fürchte, aus Dankbarkeit für das insgesamt gelungene Krisenmanagement wird man wieder dieselben Parteien wählen – da habe ich keine Illusionen.

Klöckner lädt Fleischbranche ein:Ernsthafter Gipfel oder......

Inzwischen kommen Nachrichten vom Fleischgipfel:Es soll einen Preisaufschlag auf Fleisch geben.
Da wird es den Tieren ja "wirklich besser gehen".Und erst den glücklichen Arbeiter in den Fleischfabriken ?
Aber eher doch nicht.Eher den Besitzern derselben.

@ 14:54 von Glücklicher Leser

"anstatt ständig auf Politiker zu schimpfen könnte man, wenn man es ernst meinen würde, sein eigenes Verhalten ändern....."
"Nicht umsonst gab es mal den Sonntagsbraten..."
.
Den gibt es immer noch.
Aber auch den Döner oder die Bratwurst.
Beim Gang über den Markt oder in der Mittagspause. Oder morgens ein Brötchen mit Leberwurst.
Da ist jetzt der Verbraucher dran schuld?
Bei dem Futter für meinen Kater steht "Voralpenrind" drauf....
Wer hat das eigentlich erst ermöglicht?
Da war doch mal was mit Rot-Grün?
Wenn es nicht Corona gegeben hätte, würde alles so weiter laufen wie bisher. Da kann sich ein Herr Hofreiter echaufieren, wie er will (bitte mal in der eigenen Partei schauen!).
Wer hat nochmal jahrelang in NRW regiert und Tönnies diese Zustände ermöglicht?

Kann man nicht ernst nehmen

Minister wie Klöckner und Scheuer kann man doch gar nicht ernst nehmen, sie vertreten rein die Interessen der Lobbyisten, weder die Interessen der Konsumenten noch die der Tiere.
Jeder interessierte Bürger weiß ansatzweise, was in der Lebensmittelindustrie läuft, wie unsere Nutztiere unendlich gequält werden. Wie wenig der Landwirt für seine Ware erhält.
Schon beim Wort "Fleischgipfel" wird mir schlecht. Diese Bezeichnung sagt viel aus, unter welchen Bedingungen der Überfluß an Fleischbergen und anderen Lebensmitteln erzeugt wird, wie die Menschen aus Osteuropa ausgebeutet werden, und unter welchen Bedingungen unsere Nutztiere gehalten werden.
Es ist eine Schande für eine Gesellschaft, die meint sie wäre modern, zukunftsfähig und hätte "Werte"! Den einzigen "Wert", den ich erkennen kann ist Gier nach Macht und Mammon!

11:09 reinbolt48

>>Eigentlich haben wir Demokratie und somit kein Problem: Der Wähler wählt CDU/CSU/FDP/AfD und wählt damit die seit Jahrzehnten bekannte Tierunwohlhaltung,<<

Da kennen Sie scheinbar die neueste Statistik sehr schlecht. Der Wähler wählt außerdem die Grünen (20%) und die SPD (16%). Nur FDP und Linke sind eben grade nicht so beliebt in der Bevölkerung.
Die 2. und 3. Plätze wollen Sie einfach nicht sehen, oder wie?
Die SPD regiert sogar zur Zeit aktuell mit, schon gemerkt?
Und auch zu Zeiten der rot-grünen Regierung gab es dieses Problem bereits. Es ist eben jetzt erst alles so öffentlich zu Tage getreten wegen Corona.
Also hören Sie bitte auf damit, die Schuld der CSU,CDU, FDP und AFD zuzuschreiben.
Das ist einfach Unsinn.

@ 15:28 von Wanderfalke

Lieber Wanderfalke, ich stimme Ihnen zu: Es ist „Schindluder an Mensch und Tier“ - um so verwerflicher, so etwas zu essen... und das die Politik Ihren Job machen muss, ist für mich einfach eine nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit... auch hier könnte man im Falle der Unzufriedenheit einfach anders wählen in einer Demokratie... Gott sei Dank haben wir die Wahl! Ihr Beispiel mit den Heringen zeigt nur, wie wichtig EU und internationale Zusammenarbeit ist... es ist toll lokal Forderungen zu stellen, die dann nur hier umgesetzt werden - und dann? Dann sind alle deutschen Fischer arbeitslos und die Heringe trotzdem weg...
Politik ist immer ein Kompromiss!

@Typisch Klöckner: Einen [..] steigen lassen 15:24 B.Pfluger

Schön ausgedrückt.
Warum beschleicht mich wohl bei der 'Klöcknerin unter Notre Dames'
immer der Verdacht, Ihr Wohl und das der Tierhändler liegt ihr bedeutend näher.

Auf die neue IhrWohl Abgabe. ;-)

Zitat: Egal was die Runde

Zitat: Egal was die Runde beschließt, die Lobbyisten werden es schon richten.

Immer wieder dieses Lobbyisten-Bashing.

Das Problem ist doch, dass sich die falschen Lobbyisten durchsetzen.

Würde sich die Tierschützer, Verbraucherschützer, Umweltschützer -alles Lobbyisten- durchsetzen, sähe es anders aus.

Lach... @smokie

angesichts der vielen Kommentare zu meiner Einschätzung kann ich nur sagen: Getroffene Hunde bellen! Lieber smokie, haben Sie vielleicht mal erwogen, dass die Regierenden Ihren Job eben mehrheitlich zur Zufriedenheit der Mehrheit machen? Wo auf der Welt ist was besser? Und bitte nicht wieder die Rosinenpicker...
Glaubt wirklich jemand in China, Russland oder USA geht es den Tieren, der Natur, dem Klima, den Menschen, der Freiheit... besser?
Ich bin froh und dankbar in der so oft beschimpften EU zu leben...

@Treualp1 - Vorurteile? Ich nenne das Erfahrung.

09:11 von Treualp1:
"nicht gleich vorverurteilen! erst mal beobachten was das Ergebnis ist."

Das Ergebnis von jahrzehntelanger Lobbypolitik kann ich schon seit Jahren sehen.

Diese Zustände wurden von lobbygesteuerten Politikern wie Frau Klöckner bewusst herbegeführt. Wenn sie sich nun mit ihren Einflüsterern zusammensetzt, wird man keine grundlegenden Reformen planen.

Es wird eine Kampagne geben, die uns minimalste Änderungen und irgendwelche Absichtserklärungen für 2030 als riesigen Erfolg verkauft.

Zu empfehlen

Frau Klöckner wird hiermit dringend empfohlen das Schweizer Tierschutzgesetz zu studieren (Google).
Wenn man dieses zum Vergleich heranzieht,
dann sind die Verhältnisse in Deutschland eine einzige Katastrophe.
Die Schweizer haben schon lange begriffen, dass der Respekt vor der Kreatur eingehalten werden muss.
Und was macht Deutschland ? Nutzvieh wird wie eine Sache behandelt, mit der man umgehen kann wie man will.

um 15:58 von Glücklicher Leser

>> Es ist „Schindluder an Mensch und Tier“ - um so verwerflicher, so etwas zu essen... <<

Die Art der Tierhaltung sowie die Ausbeutung der Ostarbeiter sind verwerflich. Das die Verantwortlichen Politiker seit Jahren keine Änderung der Verhältnisse herbeiführen ist verwerflich. Das Fleisch liegt in der Ladentheke und ich weiß nicht warum der Verzehr verwerflich sein soll.

Ich gebe es zu:

Ich bin ein Fleischesser!!!
Ich könnte aber auch mit etwas weniger Fleisch leben, aber was soll ich denn sonst essen? Um satt zu werden, müßte ich entweder mehr zuckerhaltige Nahrung zu mir nehmen oder mehr Gemüse und Obst essen, aber wer regelmäßig einkaufen geht weiß, wie die Preise für Gemüse und Obst angezogen haben. Für einen kleinen Blumenkohl bezahle ich nun schon ca. 3 € und für 1 kg Kirschen 7 bis 8 €.

Frau Klöckner

und die Freiwilligkeit.
Vor einigen Tagen kam eine Reportage im Fernsehen. Es ging um den Einsatz von Salz, Zucker, Fett in Fertigprodukten und wie weit die “freiwillige“ Selbstverpflichtung zur Reduzierung vorangekommen ist.
Es ging auch um das “sich-selbst-Beweihräucherungsvideo“ von Frau Klöckner und dem freundlichen Herrn von Nestle. Bei den Fertigprodukten süss oder herzhaft gibt es eigentlich nur noch Nestle. Egal ob Maggi, Wagner, Buitoni, Mövenpick, After Eight, Smarties, Tiernahrung, Babyprodukte und die ganzen Wassersorten - alles Nestle.
Untersuchungen von Fertigprodukten zeigten: ja, der Salzgehalt ist um ca. 11% zurück gegangen. Dafür sind Zucker und Fett gewaltig angestiegen. Bei manchen Produkten um ca. 80%.

@Karl Napf 15:14

"die ARD vermittelt doch mit dem bild, daß es reine show sein soll, oder? und dafür wieder totalzensur heute, liebster anstaltsleiter?"

Ich wünschte wirklich, dass Sie sich endlich einmal mit dem Inhalt des Wortes 'Zensur' auseinandersetzten ...

Und wenn schon so viele Ihrer Kommentare nicht veröffentlicht werden: Warum, verflixt noch mal, kommen Sie nicht auf die Idee, Ihren Tonfall zu mäßigen oder etwas zu schreiben, was mit dem Thema des zu kommentierenden Artikels zu tun hat?

Es gibt durchaus Kommentatoren hier, deren Beiträge zum weitaus überwiegenden Teil veröffentlicht werden. Und das liegt nicht daran, dass sie nur "angepassten Mist" schreiben würden, sondern daran, dass sie sich an die Regeln halten.

Liebe Moderation: Mir ist bewusst, dass mein Beitrag ein wenig off topic sein mag, er ist aber lediglich eine Replik auf einen von Ihnen freigegebenen Kommentar.

16:00 von artist22 an 15:24 B. Pfluger

Auch schön ausgedrückt.
Der sie beschleichende Verdacht betreffend der Klöcknerin unter notre Dames ist gar kein Verdacht sondern leider Realität.

von Glücklicher Leser 16:05

Ja,dann ist ja alles gut.Das so darzustellen ist der Zweck Ihrer Apologie.
Also Aktien der Fleischunternehmen kaufen oder sogar dort anfa....
Das zweite wohl eher nicht ?

16:01 von falsa demonstratio

“Würde sich die Tierschützer, Verbraucherschützer, Umweltschützer -alles Lobbyisten- durchsetzen, sähe es anders aus.“

Die Anzahl der jeweils geladenen Vertreter ist ein wesentlicher Punkt. Wenn ein Verbraucherschützer, ein Tierschützer und ein Umweltschützer am Tisch sitzen, und gegenüber sitzen die (finanzstarken) Vertreter der Land- und Ernährungswirtschaft, der Schlachtereien, des Lebensmittelhandels und Frau Klöckner, was soll dabei groß herauskommen? Die Richtung in der Frau Klöckners Ziel liegt, ist inzwischen bekannt (Nestle, Kaufland... => Anschlussverwendung?).
Dass erst "auf Nachhaken" und "in letzter Minute" Vertreter der Beschäftigten eingeladen worden seien, sagt für mich ziemlich viel aus. Vermutlich hat man die versehentlich“nur vergessen“.

Da das Fleisch

Auch in großem Maß exportiert wird, ist das natürlich wieder mal nicht mehr als Augenwischerei.
Der Moralweltmeister Deutschland ist wieder mal per Ablasshandel zu Frieden gestellt, ohne das sich global sowie an den Zuständen des exportierten Fleisches etwas ändern wird.
Aber egal Hauptsache das gute Gefühl des Anlasshandels beruhigt das Gewissen, so ist im Mittelalter schließlich auch ein Verein reich geworden ...

@Karl Napf 15:14

"die ARD vermittelt doch mit dem bild, daß es reine show sein soll, oder?"

... Ich denke, das es als eine symbolische Verbindung zum "Tierwohl" gedacht ist.

... Und ja, in Verbindung mit Frau Klöckner gut gewählt. ;-)

@Glücklicher Leser, 16:05 (re Lach... @smokie)

"Ich bin froh und dankbar in der so oft beschimpften EU zu leben..."

Ich auch. Aber nur, weil ich hier - anders als in vielen anderen Ländern der Welt - wenigstens über die (auf dem ganzen Globus verbreiteten) Missstände schimpfen darf, ohne dafür in den Knast zu wandern.

Allerdings taugt Schimpfen nur zum "Dampfablassen", bringt aber allein niemanden weiter. Solidarisierung und globale Zusammenarbeit - gerade auch mit Bürgern repressiver Regime, die aktiv(!) etwas an diesen Zuständen zu ändern versuchen, schon weil sie unter diesen massiv zu leiden haben. Und sie - anders als die "zufriedene" Bevölkerung der "entwickelteren" Ländern mit zumindest einigermaßen funktionierenden rechtsstaatlichen Strukturen - schlicht nicht mehr hinnehmen wollen und können (weil sie schlicht nicht mehr damit weiterleben bzw. sie ertragen können) - wäre jedenfalls das Einzige, was wirklich weiterhelfen kann.

@ 15:14 von Karl Napf

... und wieder mal kein Inhalt zum Thema sondern die x-te Variante der Erzählung "Karl und sein Kampf gegen die Anstalt".

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