Kommentare

Trauerspiel

Anstatt den KSK den Rücken zu Stärken tritt sie denen noch kräftig hinten rein.

KSK-Reformpläne

Als ehemaliger Zeitsoldat( 20 Jahre her) kannte auch ich Rechtsextreme in der Bundeswehr . Es wurde aber für diejenigen nur zum Problem bei der Beförderung. Ich denke die politische Bildung und Diskussion ist das Problem in der Truppe. Die Soldaten leben sehr unter sich also ist der Meinungsaustausch sehr einseitig. Mein Eindruck:Jahrelang wurde nur nach dem "Rechten" gesehen und der sagte , es geht mit gut. Allgemein :Das die Bundeswehr Reformbedürftig ist und Strukturen eingerissen werden müssen ist allen klar. Leider auch sehr schwierig und unpopulär. Vielleicht kommt die Änderung jetzt in gang. Das der Beruf Soldat wie auch der des Polizisten Menschen mit extremen Tendenzen anzieht stellt man immer wieder fest.
Bitte genauer hinschauen

Wie sieht die Bewährung aus?

„Bis zum 31. Oktober soll die Elitetruppe Zeit bekommen, sich zu bewähren.“
Wie soll denn eine Bewährung für diese Leute aussehen?
Einsätze gegen Rechtsradikale im Inland?
Einsätze zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer?
Einsätze gegen ins Ausland geflüchtete Steuerhinterziehungsverbrecher um sie der deutschen Justiz zuzuführen?
Und warum Zeit dafür bis zum 31.10.?
Danach dürfen sie wieder Rechtsradikal sein?
Nach dem Motto: Wir lassen Gras über die Sache wachsen und danach machen wir weiter wie bisher?
Die halbe Welt hat gerade den 75. Jahrestag der Befreiung von der Naziherrschaft gefeiert und in Deutschland werden seit ähnlich langer Zeit neue Nazis bei der Bundeswehr ausgebildet.
Fragt da aus dem Ausland niemand mal nach, was da eigentlich los ist?

@ um 09:23 von sitauswielat

Nicht nur die Bundeswehr hat mit Nazioffizieren begonnen.
Der Verteidigungsminister Helmut Schmidt hat in den 1960er Jahren fast 20 Generäle in den Ruhestand versetzt, weil sie entweder selbst Nazitäter waren oder damit symphatisierten.
Und da auch in meiner Jugend in dieser Zeit von vielen Kollegen und Freunden von Rechtsradikalen bei der Bundeswehr gehört habe, gehe ich davon aus, dass Rechtradikalismus noch nie einer Beförderung bei der Bundeswehr im Wege stand.
Gestern hieß es zur KSK noch, dass der Rechtsradikalismus beim KSK auf Kommandeure und Ausbilder zurückzuführen sei.
Das waren also einfache Soldaten, die in der Bundeswehr befördert wurden.
Was machen diese Kommandeure und Ausbilder jetzt?
Wer hat diese Leute befördert?
Mir scheint, dass es in der Bundeswehr mehr Rechtsradikale unter den Befehlshabern gibt, als sich zuständige Politiker überhaupt vorstellen wollen.
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch.

Das singen der Nationalhymne

Das war schon zu Zeiten von Helmut Kohl für manche rechtsextrem. Das ist für mich Teil des Problems. Jetzt höre ich dass es in der Truppe Rechtsextreme gibt. In meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich da nichts bemerkt. Und jetzt frage ich mich also was sind denn das für Rechtsextreme. Hat da womöglich mal einer die Nationalhymne gesungen!

nie wieder spd

geht's eigentlich noch ? wie können sie allen ernstes behaupten das bei der Bundeswehr neue Nazis ausgebildet werden...….warum lassen die Moderatoren dieser Seite solche Hassbotschaften zu ?

Am 01. Juli 2020 um 09:29 von nie wieder spd

"Die halbe Welt hat gerade den 75. Jahrestag der Befreiung von der Naziherrschaft gefeiert und in Deutschland werden seit ähnlich langer Zeit neue Nazis bei der Bundeswehr ausgebildet.
Fragt da aus dem Ausland niemand mal nach, was da eigentlich los ist?"
#
#
Die halbe Welt hatte sich 1949 gefragt und noch mehr gewundert, warum die Mehrheit der Politiker im ersten Bundestag SA oder SS Vergangenheit hatten. Es waren sogar viele dabei die dem Österreicher die bedingungslose Treue geschworen hatten.

um 09:47 von Karlmaria

"Das singen der Nationalhymne Das war schon zu Zeiten von Helmut Kohl für manche rechtsextrem." - Die erste Strophe - ja, sonst nein.
.
"Jetzt höre ich dass es in der Truppe Rechtsextreme gibt. In meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich da nichts bemerkt. Und jetzt frage ich mich also was sind denn das für Rechtsextreme. Hat da womöglich mal einer die Nationalhymne gesungen!" - Ein solcher Unsinn ist einfach nicht mehr ernst zu nehmen.

um 09:22 von tomridle

"Anstatt den KSK den Rücken zu Stärken tritt sie denen noch kräftig hinten rein." - Das ist offensichtlich auch dringend nötig!

Re Karlmaria

Ihr Abstreiten von Rechtsextremismus in Bundeswehr und KSK scheitert an den Fakten. Laut MAD gibt es hunderte von Fällen rechtsextremer Personen in den Streitkräften.
Weiterhin kamen 2017 Berichte über Hitlergrüße bei Feiern von KSK-Leuten ans Licht. Dann wurden bei einem rechtsextremen Soldaten tausende Schuss Munition, Waffen und Sprengstoff sichergestellt, mitsamt verfassungsfeindlichen Texten. Dann der Beschwerdebrief eines KSK-Soldaten, der von rechtsextremen Sümpfen spricht. Und vor ein paar Tagen die Namensliste bei einem weiteren Rechtsextremisten, welche etliche Politiker beinhaltet.

Wenn Sie dies nicht anerkennen wollen, lässt das erhebliche Schlüsse auf ihre politische Einstellung zu...

Das kommt ja völlig Überraschend ...

.. was sich da so alles verselbstständigt in unserem Lande: Die Geheimdienste ... die BaFin, KSK und große Teile der Bundeswehr ... lauter steuerfinanzierte Einrichtungen die scheinbar mit Kenntnis oder gar stillschweigender Zustimmung Verantwortlicher ein reges Eigenleben führen.
Strafen sind in diesem Molloch nicht bekannt ... zumindest mir nicht. Eher Beförderungen oder vorzeitigen, hochbezahlten Verpensionierungen ... oder Sekkrechter Behördenwechsel ... verdiente Mitarbeiter halt.

re 09:47 Karlmaria: National und rechts?!

>>Das singen der Nationalhymne
Das war schon zu Zeiten von Helmut Kohl für manche rechtsextrem. Das ist für mich Teil des Problems.<<

Unsere Nationalhymne ist auch mehr „Teil des Problems“ als dessen „Lösung“.

Was klingelt denn unseren Rechtskonservativen und natürlich „unseren“ Rechtsextremen in den Ohren, wenn sie „demonstrativ“ „unsere“ Nationalhymne schmettern? „Einigkeit und Recht und Freiheit“? Oder nicht eher „das Deutsche Vaterland“ oder gar die erste Strophe, die schon deshalb jeder kennt, WEIL sie verboten wurde?

Nein, es war das kurze „Sommermärchen“, während dessen diese Hymne tatsächlich für das stand, was sie vertreten soll: Einigkeit und Vielfalt, also Freiheit und Frieden!

Dieser Versuch, unsere Nationalhymne durch Streichung der ersten Strophe zu einer Hymne des Neuanfangs zu machen, hatte nie funktioniert und wird auch nie funktionieren.
Dabei hätte diese Hymne eine ganz andere Geschichte verdient. Aber so ist es mit Vielem, das durch die Nazis vergiftet wurde

"In meiner Zeit als

"In meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich da nichts bemerkt."

Das sind persönliche Erfahrungen, auch aus der eigenen Sensibilität für die Poblematik heraus, die man nicht auf die Allgemeinheit ausweiten darf. Ich hatte auch bei einer Abschiedfeier Worte wie ".. aber Neger in der Bundeswehr geht mir zuweit ..." gehört. Deswegen die gesamte Bundeswehr als rassistisch hinzustellen, wäre falsch. Trotzdem muss man die einzelnen Fälle abarbeiten. Dann bekommt man ein Gesamtbild.

re tomridle

"Anstatt den KSK den Rücken zu Stärken tritt sie denen noch kräftig hinten rein."

Ich nehme doch stark an, Sie haben konkrete Alternativvorschläge, wie der rechtsextreme Sumpf bei den KSK ausgetrocknet werden kann.
Könnten Sie diese bitte mal erläutern?

re 09:55 Rütlischwur: Gehts noch?

>>nie wieder spd
geht's eigentlich noch ? wie können sie allen ernstes behaupten das bei der Bundeswehr neue Nazis ausgebildet werden...….warum lassen die Moderatoren dieser Seite solche Hassbotschaften zu ?<<

Vielleicht, weil auch solche Fragen zugelassen werden?

09:56 von tagesschlau2012

Fragt da aus dem Ausland niemand mal nach, was da eigentlich los ist?"
.
schätze das Ausland versteht uns Deutschen ohnehin nicht
so unkalkulierbar wie wir uns geben

@tomridle

"Neu
Am 01. Juli 2020 um 09:22 von tomridle
Trauerspiel

Anstatt den KSK den Rücken zu Stärken tritt sie denen noch kräftig hinten rein."

Was soll Frau Karrenbauer denn Ihrer Meinung nach tun? Der KSK den Rücken stärken, in dem sie noch mehr Rechtsextreme für die KSK rekrutieren läßt?

Wenn sich die Verteidigungsministerin genötigt sieht, Einen Teil der KSK komplett dicht zu machen, sagt das für mich nur eines: Das Problem Rechtsextremismus in dieser Truppe - und möglicherweise in der Bundeswehr - ist riesengroß, größer als man bisher entweder geglaubt hat, oder zuzugeben bereit ist.

Mein Dank gilt dem Hauptmann, der den Mut gefunden hat, den Korpsgeist zu durchbrechen und Tacheless zu reden. Dazu gehört Mut, besonders bei der KSK. Es wurde auch höchste Zeit.

um 09:55 von Rütlischwur

"warum lassen die Moderatoren dieser Seite solche Hassbotschaften zu ?"
.
Welche Hassbotschaften?

Waffen,Munition und Sprengstoff

gehören nicht in die Hände von verfassungsfeindlichen Menschen,egal ob KSK,SEK,Polizei oder Bundeswehr der Arbeitgeber ist. Punkt

Querschnitt der Gesellschaft

Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, gibt es in allen bereichen ein querschnitt der Gesellschaft. Ob Polizei, Rettungsdienste, in der Pflege, Schule oder Verwaltung.. So auch dei der Bundeswehr und deren Truppenteilen. Und so wie der querschnitt der Gesellschaft bunt ist, verschiedene Ansichten, Neigungen oder vorlieben hat, so ist auch in den oben genannten Bereichen. Man würde das Problem nur beseitigen können, wenn man alle gleich schalten würde oder nur gewisse Personen bevorzugen.... Dies ist aber zum Glück in unserer Demokratie nicht möglich.. Und so muss man wohl oder übel mit dem querschnitt der Gesellschaft weiter Leben.

Warum

@ Stefan T 10:00
Mit welcher Begründung? Weißt du Einzelheiten? Bist du ein Insider?
Frau AKK muss sich in der Öffentlichkeit provilieren. Muss zeigen das sie noch Frau ist in ihrem Ministerium. Aber anstatt für bessere Ausrüstung zu sorgen, den Soldaten den Rücken zu stärken, "schlägt" sie wahllos zu.
Eine Eliteeinheit unter Generalverdacht stellen, zeugt nicht gerade von Stärke.
Man stelle sich vor, die Bevölkerung des Landes setzt das Gerücht in die Welt, alle Politiker sind käuflich. Sofort würde ein Sturm der Entrüstung aus den Parteien kommen. Strafanzeigen würden geschaltet, alles wird abgetan als Fake - News.

Wehrpflicht

Der „Sündenfall“ entstand, als unter der Regie von Frau Merkel die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Eine Armee sollte das Spiegelbild der Gesellschaft sein, das war der Fall, als alle Schichten dort vertreten waren. Fragen wir uns doch einmal, wer sich jetzt zur Bundeswehr meldet? Zieht das nicht Personen an, die eine ohnehin Affinität zu Waffen und martialischen Verhaltensweisen haben? Die richtige Folgerung wäre doch, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen. Außerdem schadet ein wenig mehr Verantwortung und Disziplin unserer Jugend sicherlich nicht.

Transparenz und Vielfalt bei KSK

Zitat Eva Högl: "Auch sollte man darüber nachdenken, wie man mehr Vielfalt in die KSK bekommen und für mehr Transparenz sorgen könne". Zitat Ende.

Mehr Vielfalt klingt für mich nach einer Forderung , mehr Frauen, Homosexuelle, und Menschen mit Migrationshintergrund in die KSK Truppe aufzunehmen.

Transparenz bedeutet wahrscheinlich, dass die Allgemeinheit besser über das Vorhaben und die Einsätze der Truppe informiert wird. Hoffentlich nicht im Voraus.

Auf jeden Fall eine bessere Idee, als die Truppe ganz abzuschaffen.

@ Rütlischwur an @ nie wieder SPD

Zitat: "...geht's eigentlich noch ? wie können sie allen ernstes behaupten das bei der Bundeswehr neue Nazis ausgebildet werden...….warum lassen die Moderatoren dieser Seite solche Hassbotschaften zu ?"
Soldatinnen und Soldaten sowie alle zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr reflektieren einen Querschnitt unserer Bevölkerung, bilden diesen ab, logisch.
Somit dürfen wir weder die Nennung Krimineller noch Nazis außen vorlassen. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir ja ein "Vorzeigearmee" in tadellosem Zustand.
In sofern ist der Einwand (leider) gar nicht soo falsch, sind doch schon früher immer wieder "Einzelfälle" bekannt geworden.
Und ganz ehrlich: Ich kenne keine Methode, diese- und andere Schichten zu 100% außen vor zu lassen.

@tomridle um 09:22 Uhr

"Anstatt den KSK den Rücken zu Stärken tritt sie denen noch kräftig hinten rein."

Menschen, die gerne Waffen in der Hand halten, den Rücken stärken, ist wie einem Amok fahrenden Lkw-Fahrer noch Aufputschmittel geben.

10:10 von B-Nutzer

Deswegen die gesamte Bundeswehr als rassistisch hinzustellen, wäre falsch
.
man geht davon aus dass jeder 4. (der unteren Ränge) nen Migrationshintergrund hat
der Anteil sogenannter Russlanddeutscher ist hoch
genaue Zahlen ... ?

wobei ich auch nicht weiß wie hoch der Anteil der Soldaten mit japanischem Migrationshintergrund
zu Zeiten des 2. Weltkriegs in den US Streitkräften war
das zum einen
zum anderen, erinnert sich einer an die Dreyfuss Affäre

Man hat bei fast allen Eliteeinheiten, ...

... und das KSK ist eine solche, wie sämtliche ausländischen Partner berichten, die je mit KSK-Trupps zusammengearbeitet haben - einen starken Korpsgeist und ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, wie bei allen Einheiten, bei denen die permanente und extreme Lebensgefahr beim Einsatz zum Alltag gehört und wo sich der eine blind auf den anderen verlassen muss. Dass sich daraus, wenn niemand gegensteuert, auch rechtslastige Tendenzen entwickeln und verstärken können, ist als normal zu bezeichnen. Das gibt es bei Eliteeinheiten anderer Länder auch, da nennt man das "Patriotismus", bloß dass diese Art des Patriotismus, der in vielen anderen Ländern als normal angesehen wird, aufgrund der "besonderen Geschichte unseres Landes" unerwünscht ist. Man hat aber in Deutschland mittlerweile auch den Eindruck, dass viele Ausdrucksformen patriotischer Gefühle, die in den 1970ern und 1980ern noch als völlig normal galten, heute als rechtsextremistisches Teufelswerk verunglimpft werden.

Die Wehrbeauftragte Eva

Die Wehrbeauftragte Eva Högl..."Ich hätte auch noch zwei, drei Ideen darüber hinaus"...."Auch sollte man darüber nachdenken, wie man mehr Vielfalt in die KSK bekomme"..
Ganz ehrlich..welche Vielfalt? Waffentechnisch? Ich glaube dies meint Frau Hoegl nicht. Statt nach Leistung zu gehen, um im Notfall effektiv handeln zu können, sollen jetzt Qualitätsmerkmale wie : Hautfarbe, Geschlecht und Gesinnung zählen? So etwas ist für mich nicht verständlich.
Ein "Nein" bei Rechts wie Linksextremen muss ausreichen und es darf kein Ausschlusskriterium sein, nur weil die Frauen oder Farbquote nicht stimmt. Eine Gesinnungsprüfung darf in einer Demokratie nicht auf Verdacht erfolgen. Dies kenne ich noch aus der DDR. Wollen wir wieder dorthin? Ein Vergehen gegen unser Grundgesetz muss schnell aber unter Einhaltung der demokratischen Verfahren durchgeführt werden. Eine pauschale Verunglimpfung, wie sie derzeit mit Polizei und Soldaten passiert, ist entwürdigend und ungerechtfertigt.

@ um 09:55 von Rütlischwur

Ich habe lediglich Zitate aus hiesigen Berichten zum Thema von gestern und heute verwendet.
Und da war ziemlich eindeutig davon die Rede, dass das Problem der KSK auch auf Kommandeure und Ausbilder zurückgeht.
Zur Gründung sämtlicher Sicherheitsbehörden der BRD, auch der Bundeswehr, durch Naziangehörige gibt es überwältigend viele, doch leider völlig unbeachtete Informationen auf vielen Internetseiten.
Vielleicht fangen Sie bei Wikipedia an zu recherchieren.
Aber erschrecken Sie nicht. Es ist noch viel schlimmer als man glauben will.

Verteidungsexpertinnen an die Front

Dieser Artikel zeigt doch sehr eindrucksvoll, worin das Problem besteht: da "fachsimpeln" angebliche Expertinnen über etwas, von dem sie gerade mal wissen, wie es geschrieben wird. Bundeswehr - kann gerne sofort aufgelöst werden, da sie inzwischen zu einer zahnlosen Trümmertruppe mutiert ist, die seit vielen Jahren schon unter erheblicher Führungsschwäche leidet. Wenn man sich nur die Riege der Verteidungsminister/innen anschaut, dann erkennt man sofort den qualitativen Sturzflug. Eine Armee ohne wirkiche Führung u. als Spielball profilierungssüchtiger Politiker kann nur in eine solche Schieflage kommen. Dazu kommt dann noch die desaströse Ausstattung, die in einem Ernstfall nur dazu führen würde, dass wir den Feind mit unbrauchbarem Gerät bewerfen oder in andere Länder wie Frankreich durchwinken, weil die noch eine kampffähige Truppe haben. Also BW auflösen, jede Menge Geld dadurch sparen u. dann gibt es auch nirgendwo mehr rechtsradikale Vorfälle. Das wäre es doch...

Erkärungsversuch, keine Rechtfertigung

Anscheinend sind die körperlichen und mentalen Anforderungen an die Kommandosoldaten derart hoch, daß das KSK wohl Probleme hat, seine Sollstärke zu erreichen. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, daß um das Personal nicht weiter auszudünnen, Rechtsradikale toleriert, statt rausgeschmissen werden.
Andererseits müßte doch schon während der wochenlangen und fordernden Auswahllehrgängen eine gewisse politische Grundhaltung in Erfahrung zu bringen sein.
Ob Frust zur Radikalisierung beiträgt, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist jedenfalls, daß ein solcher wohl im KSK herrscht, weil die extrem harte Ausbildung so gut wie nie im Einsatz abgerufen wird. Im Prinzip werden die KSK-Leute in Afghanistan als bessere Wachsoldaten eingesetzt.
Vielleicht wäre ein rollierendes System nicht schlecht: Kommandotraining - Bereitschaft - ggf. Einsatz - normaler Truppendienst in anderen Einheiten?

um 09:56 von tagesschlau2012

>>Die halbe Welt hatte sich 1949 gefragt und noch mehr gewundert, warum die Mehrheit der Politiker im ersten Bundestag SA oder SS Vergangenheit hatten. Es waren sogar viele dabei die dem Österreicher die bedingungslose Treue geschworen hatten.<<

Nach Kriegsende fand durch die 4 Mächte die Entnazifizierung statt. Die Entnazifizierung wurde im amerikanischen Sektor sehr streng gehandhabt ,nachdem die USA die Verfahren 1948 einstellten waren viele Verfahren gegen schwer Beschuldigte nicht abgeschlossen, so das diese der Bestrafung entgehen konnten. Briten und Franzosen nahmen die Entnazifizierung nach pragmatischen Gesichtspunkten vor, der Aufbau von Verwaltung und Wirtschaft hatte Vorrang und führte zur Einstellung von Belasteten

10:21 von onkelbond

"Man würde das Problem nur beseitigen können, wenn man alle gleich schalten würde oder nur gewisse Personen bevorzugen.... Dies ist aber zum Glück in unserer Demokratie nicht möglich."

Das sehe ich aber anders. Diese Herrschaften im KSK hantieren mit Waffen, Munition und Sprengstoff, und der Staat hat einen Anspruch darauf, dass sie besonders fest auf dem Boden von Recht und Verfassung stehen.

Im Übrigen: Wenn der Anteil an Rechtsextremisten, die sich Waffen- und Munitionsarsenale anlegen, in der Bevölkerung so hoch wäre wie in bestimmten Teilen des KSK, dann in der Tat gute Nacht. Aber die Wahlergebnisse lassen glücklicherweise bislang nicht darauf schließen.

Ganze...

...12 Jahre habe ich meinem Land gedient. Nennen wir es mal Patriotismus. Zu Wehrpflichtzeiten (Abschaffung war ein Fehler) um den Jahrtausendwechsel. Wir waren alles keine Chorknaben und Trendsetter-Veganer. Sozialromantiker waren auch damals kein Teil der Truppe...aber generell, wie bei der Polizei auch, von Rassisten und Nazi´s zu sprechen, ist wie immer in der aktuellen Gesellschaft ein starkes Stück. Alles was nicht linker wie links ist, scheint ein Rechtsextremist zu sein. Also abschaffen.
Ich hatte Jung, Scharping, Struck usw. als Verteidigungsminister...da war der ein oder andere mit Sachkenntnis dabei...heute...naja...soll jeder selber urteilen...und die frisch gewählte Wehrbeauftragte, die nachweislich noch nie mit dem Thema Militär in Berührung gekommen ist, sollte sich eher zurückhalten.
Sachverhalte müssen einzeln aufgearbeitet und bewertet werden. Pauschalisierungen helfen niemandem....besonders nicht der Truppe die scheinbar überflüssig ist laut mancher Foristen...

re Fräulein Alt

"Aber anstatt für bessere Ausrüstung zu sorgen, den Soldaten den Rücken zu stärken, "schlägt" sie wahllos zu."

Die Ausrüstung der BW ist tatsächlich ein PRoblem. Allerdings wird das Problem des Rechtsextremismus bei KSK und BW dadurch nicht gelöst werden.

"Eine Eliteeinheit unter Generalverdacht stellen, zeugt nicht gerade von Stärke."
Es geht nicht um einen Generalverdacht. Aber die Erkenntnisse der letzen Monate haben gezeigt, dass es ein strukturelles Problem innerhalb der KSK gibt. Dies ist nur durch Strukturreformen zu lösen...

Ein Ergebnis des Aussetzens der Wehrpflicht?

Ja, es war früher nicht immer sehr begehrt als Wehrpflichtiger zur Bundeswehr oder "Zivi" in den Ersatzdienst eingezogen zu werden.

Auch in meiner Wehrdienstzeit gab es dort Leute, die sich in den Traditionen der Wehrmacht sahen. Aber sie trafen auf den Widerstand der anderen Soldaten, da wurde ihnen "kameradschaftlich" klar gemacht, dass das nicht geht und dafür gesorgt, dass sich diese Gedanken nicht weiter in der Truppe ausbreiteten.

Übertragen auf die heutige, etwas andere Zeit, in der natürlich viel mehr "Spezialisten" in eine Truppe gehören, kann sich eben neben einem positiven auch ein negativer Corps-Geist schnell breit machen.

Rechtsextremismus hat in der BW nichts verloren! Die Bereitschaft und den unbedingten Willen das eigene Land gegen Einflussnahme von außen zu verteidigen natürlich schon. Und ebenso wie z.B. Kriminalbeamten einen "Spürinstinkt" und Krankenpfleger ein "Hilfsinstinkt" haben sollten, sollte man Soldaten des KSK einen "Jagdinstinkt" nicht absprechen.

@ tagesschlau2012, um 09:56

“Die halbe Welt hatte sich 1949 gefragt und noch mehr gewundert,warum die Mehrheit der Politiker im ersten Bundestag SA oder ES Vergangenheit hatten.“

Erklärungsversuch:

Sonst hätte man mangels SA- und SS-vergangenheitsloser Abgeordneter zahlenmäßig vielleicht keinen arbeitsfähigen Bundestag zusammenbekommen. :-)

Aber Sie müssen zugeben, die Arbeit dieses ersten Bundestages war nicht schlecht.

Fräulein Alt

"Mit welcher Begründung? Weißt du Einzelheiten? Bist du ein Insider?"
Warum muss der User Stefan T ein Insider sein? Es reicht doch das er lesen kann. Einfach mal bei einer Suchmaschine KSK und Rechtsextremismus eingeben und man wird über die maßen fündig.
Übrigens jemand ungefragt zu duzen ist kein Beispiel hoher Sozialstandards

10:26 von hwnw

"Der „Sündenfall“ entstand, als unter der Regie von Frau Merkel die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Eine Armee sollte das Spiegelbild der Gesellschaft sein, das war der Fall, als alle Schichten dort vertreten waren. "

Ich verstehe, was Sie sagen, bin aber anderer Ansicht. Ich freue mich, in einer überwiegend zivilen Gesellschaft zu leben, wo nicht jeder für eine gewisse Zeit in Uniform herumlaufen muss, und glaube auch nicht, dass nur Waffennarren zur Bundeswehr gehen. Scharfe Kontrollen - ja. Wehrpflicht: nein.

@Fräulein Alt

"Warum

@ Stefan T 10:00
Mit welcher Begründung? Weißt du Einzelheiten? Bist du ein Insider?
Frau AKK muss sich in der Öffentlichkeit provilieren. Muss zeigen das sie noch Frau ist in ihrem Ministerium. Aber anstatt für bessere Ausrüstung zu sorgen, den Soldaten den Rücken zu stärken, "schlägt" sie wahllos zu.
[...]"

Glauben Sie tatsächlich, bessere Ausrüstung löst das Problem Rechtsextremismus?

Da scheint wohl für einige aus rechten Ecke das eigentliche Problem nicht der Rechtsextremismus in BW und KSK zu sein, sondern wir haben eine Verteidigungsministerin!

Dunnerlittchen, eine Frau an der Spitze.

Sowas aber auch. In den Kommentarspalten des deutschsprachigen Zentralorgans der Rassisten und Islamhasser Pi-News läuft genau solch eine Diskussion: Das Problem ist nicht Extremismus in der Truppe, sondern Frauen. Frauen an der Macht und Frauen, die wählen dürfen. Leider kein Scherz. Viele auf diesem unschönen Blog würden am liebsten das Frauenwahlrecht wieder abschaffen.

re Sisyphos3

" zum anderen, erinnert sich einer an die Dreyfuss Affäre"

Was soll diese Andeutung denn heißen...?
Die Hitlergrüße gabs gar nicht, ebensowenig die verfassungsfeindlichen Texte, keine geheimen Waffenlagern und Listen von Politikern?
Alles nur eine Kampagne??

@hwnw um 10:26 Uhr

"Die richtige Folgerung wäre doch, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen."

Nein danke! Ich habe damals lange und hart in einem endlos scheinenden "Papierkrieg" dafür kämpfen müssen, damit meine Verweigerung am "Dienst an der Waffe" aus Gewissensgründen endlich stattgegeben wurde.
Die einzig richtige und mutige Entscheidung wäre, alle Waffen einzuschmelzen bw. zu "Pflugscharen" umzuschmieden.

@hwnw

"
Am 01. Juli 2020 um 10:26 von hwnw
Wehrpflicht

Der „Sündenfall“ entstand, als unter der Regie von Frau Merkel die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Eine Armee sollte das Spiegelbild der Gesellschaft sein, das war der Fall, als alle Schichten dort vertreten waren. Fragen wir uns doch einmal, wer sich jetzt zur Bundeswehr meldet? Zieht das nicht Personen an, die eine ohnehin Affinität zu Waffen und martialischen Verhaltensweisen haben? Die richtige Folgerung wäre doch, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen. Außerdem schadet ein wenig mehr Verantwortung und Disziplin unserer Jugend sicherlich nicht."

Falscher Ansatz, und ich sage Ihnen auch warum. Es ist ganz einfach: Wehrpflichtige kommen und gehen. Was bleibt, sind die Personen, die ohnehin Affinität zu Waffen und martialischen Verhaltensweisen haben. Die werden Berufssoldaten - und bleiben. Mit Wehrpflicht gab es das Problem Rechtsextremismus auch schon, das Thema hat nur damals keinen interessiert.

Re Tagesschau2012 !

Und als die DDR den Bach runter ging wurden viele vom SED- Kader, die zuvor noch gegen die BRD spioniert haben, in gute Positionen bei verschiedenen Behörden übernommen, ohne wirkliche Prüfung.
Ich denke, überall finden solche Dinge statt, man will ja nur irgend wie den Laden am Laufen halten !!

09:42 von nie wieder spd

"Mir scheint, dass es in der Bundeswehr mehr Rechtsradikale unter den Befehlshabern gibt, als sich zuständige Politiker überhaupt vorstellen wollen."

,.,.,.,.,

Welchen Sinn macht es - außer unredlicher Stimmungsmache -, irgendwelches "mir scheint" zu formulieren?

AKK untersucht nun. Das ist ein guter Weg und kann - endlich - zur präzisen Faktenaufnahme führen.

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"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch."

,.,.,.

Selbst dieses beliebte Zitat aus einem Theaterstück von 1941 sagt überhaupt nichts über unsere Gegenwart aus. Im Gegenteil:
Es zeigt, dass Phrasen konkrete Analysen ersetzen sollen.

Faschistoide Tendenzen steigen derzeit weltweit.
Es ist nicht DERSELBE Schoß, aus dem das kriecht, sondern es sind Schöße, die andauernd neu entstehen, und aus anderen Gründen als die, auf die Brecht sich bezieht.

Darum muss die Gegenwart - und deren Zukunftsträume - analysiert werden, nicht die Vergangenheit.

Wird hier nicht mal wieder hoffnungslos übertieben?

Wird hier nicht mal wieder hoffnungslos übertrieben? Das erinnert mich sehr an die damalige "Entnazifizierungskampagne" von v.d.L. die unterm Strich nichts brachte (aber was brachte v.d.L. denn überhaupt positives in dem Job?). Die KSK ist eine Eliteeinheit die für sehr heikle Einsätze vorbereitet wird (noch mehr gedrillt als die GSG 9) und könnte es nicht sein das der jammernde Hauptmann den sehr hohen Anforderungen einfach nicht gewachsen ist oder war? Warum wird jedesmal immer kopflos in eine Richtung gelaufen wenn das Wörtchen "rechtsradikal" fällt? Ich möchte nicht beschönigen und Rechtsradikale gehören wie die von der Presse verhätschelten Linksradikalen und Salafisten weggesperrt (meine Meinung), aber diese Kesseltreiberein nerven mich langsam.

Am 01. Juli 2020 um 10:33 von WM-Kasparov-Fan

"Menschen, die gerne Waffen in der Hand halten, den Rücken stärken, ist wie einem Amok fahrenden Lkw-Fahrer noch Aufputschmittel geben."
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Scheinbar haben Sie keine Ahnung, das Deutsche Soldaten in vielen Länder im Kriegseinsatz sind. Das jeder bewaffnet ist müsste auch dem dümmsten Mitbürger klar sein.
Einfach unsere BW abschaffen und gut ist.

nie wieder SPD wahrscheinlich

nie wieder SPD
wahrscheinlich können Sie nur auf diese Leute beim KSK draufhauen , aber zu hinterfragen , warum dort solch ein Geist herrscht , dafür verschwenden Sie nicht Ihre Zeit.
Was Ihnen scheint , das ist doch so uninteressant , denn Ihre Behauptungen beziehen Sie woher ?
Diese Männer halten ihren Kopf für dt. Interessen hin und hier bekommen sie nicht diese Anerkennung , welche man Ihnen aber zollen muss. Wenn Linke diese Soldaten dann als Mörder bezeichnen dürfen ,ohne gerichtlich belangt werden zu können , dann stimmt etwas nicht in diesem Land. Wer Polizisten als Müll bezeichnen kann und dann aber den Schutz dieser zu Müll abqualifizierter Polizisten braucht , der sollte sich mal hinterfragen , wie weit man in Deutschland gehen darf , um solche Zustände zu legalisieren. Wenn die AKK ein Problem mit ihrer Truppe hat , da sollte sie sich erst einmal selber fragen , warum es überhaupt Rechte in den Reihen der BW gibt. Wer diese Truppe auflöst , der hat vom Militär keine Ahnung.

@Mister_X

"
Am 01. Juli 2020 um 10:59 von Mister_X
re Sisyphos3

" zum anderen, erinnert sich einer an die Dreyfuss Affäre"

Was soll diese Andeutung denn heißen...?
Die Hitlergrüße gabs gar nicht, ebensowenig die verfassungsfeindlichen Texte, keine geheimen Waffenlagern und Listen von Politikern?
Alles nur eine Kampagne??"

Ich schließe mich Ihrer Frage an. Meine (rein persönliche Vermutung): Auf der rechten Seite des politischen Spektrums wird gerne mal geraunt. Raunen ist dort sozusagen Volkssport. Aber wie gesagt, ist meine ganz persönliche Meinung, keine Tatsachenbehauptung.

@Karlmaria um 09;47Uhr

Darf man überhaupt noch die erlaubte Strophe der Nationalhymne singen? Vom "Lied der Deutschen" von Hoffmann von Fallersleben rede ich erst garnicht. Auch wenn der Text von 1841 ist und den daligen Zeitgeist repräsentierte, würde und wird er heute als "rechtsextrem" verdammt. Ich frage mich überhaupt, warum wir uns den Luxus einer Flagge leisten. Interessant wäre der Inhalt des "Brandbriefes" des unbekannten Hauptmanns des KSK. Kritik am KSK befürworte ich dann, wenn rechtsextreme Neigungen Triebfeder für Leistung sein sollten. Wobei mir der Zusammenhang unklar bleibt.Vielleicht ist das aber auch nur ein Reflex für die dauerndeVerächtlichmachung von Nationalstolz oder Patriotismus, der Deutschland von in- und ausländischen Medien nur genehmigt wird beim Gewinn einer Fussballweltmeisterschaft.

unglaublich

Ich bin fassungslos! Wir können den ganzen Verein schließen. Die BW wird niemand mehr ernst nehmen. Zu Wasser und zu Land nur kaputtes Gerät. Das Problem sind nicht ein paar Rechtsextreme, der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf!

Am 01. Juli 2020 um 10:44 von hesta15

"Nach Kriegsende fand durch die 4 Mächte die Entnazifizierung statt. Die Entnazifizierung wurde im amerikanischen Sektor sehr streng gehandhabt ,nachdem die USA die Verfahren 1948 einstellten waren viele Verfahren gegen schwer Beschuldigte nicht abgeschlossen, so das diese der Bestrafung entgehen konnten. Briten und Franzosen nahmen die Entnazifizierung nach pragmatischen Gesichtspunkten vor, der Aufbau von Verwaltung und Wirtschaft hatte Vorrang und führte zur Einstellung von Belasteten"
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Welchen Unfug Sie schreiben. Teils wurden tausende im selben Moment von den US Behörden Entnazifiziert.
Es ist für jeden klar denkenden Menschen ein Armutszeugnis, die ersten Repräsentanten eines Landes mit Massenmörder und Kriegsverbrecher zu besetzen.

Am 01. Juli 2020 um 09:47 von Karlmaria

>>Das singen der Nationalhymne

Das war schon zu Zeiten von Helmut Kohl für manche rechtsextrem. Das ist für mich Teil des Problems. Jetzt höre ich dass es in der Truppe Rechtsextreme gibt. In meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich da nichts bemerkt. Und jetzt frage ich mich also was sind denn das für Rechtsextreme. Hat da womöglich mal einer die Nationalhymne gesungen!<<

Tja, da hatten Sie wohl einfach etwas Glück mit ihren Mitstreitern. Oder aber Sie haben den in weiten Teilen vorhandenen latenten Rechtsextremismus oder rechtes Gedankengut einfach geflissentlich übersehen/überhört. Das scheint mir nämlich das grössere Problem zu sein. Man nimmt ein paar Sprüche wahr, aber tolleriert das. Man muss ja nichts ALLES ernst nehmen, wenn man mal ein Späßchen macht.
Nur das bei Manchen schon einiges vorhanden war oder sich mehr daraus entwickelt fällt erst jetzt auf - Heureka.
Tja, man kann die Augen und Ohren öffnen oder einfach "Kleinigkeiten" überhören/übersehen.

re eine-anmerkung

"Wird hier nicht mal wieder hoffnungslos übertrieben? "
Nein.

" könnte es nicht sein das der jammernde Hauptmann den sehr hohen Anforderungen einfach nicht gewachsen ist oder war? "
Die Berichte von Hitlergrüßen und anderen rechtsetremen Parolen sind gut belegt. Ich glaube nicht, dass diese zu den Anforderungen der KSK gehören.

"Warum wird jedesmal immer kopflos in eine Richtung gelaufen wenn das Wörtchen "rechtsradikal" fällt?"

Angesichts der Vorfälle innerhalb der KSK (Ich verweise auf meinen ersten Kommentar um 10:06) von der Reaktion der Politik von "kopflosem Verhalten" zu sprechen macht sprachlos...

" Ich möchte nicht beschönigen [...]"
Aber genau das tun Sie.
Trotz der klaren Faktenlage legen Sie eine "Übertreiung" nahe.

10:55 von von Schlotterstein

"Übrigens jemand ungefragt zu duzen ist kein Beispiel hoher Sozialstandards"

,.,.,.

Na, na, na.

Es ist in deutschen Foren Standard, zueinander "du" zu sagen.
Nur hier ist es anders.
Auch Studenten sagen seit langem automatisch zueinander "du".
In Schweden sagen sämtliche Menschen zueinander "du".

Letzteres hat mir zutiefst zugesagt.
Schweden ist darum kein sozial minderwertiger Staat, sondern eher ein brüderlicher/schwesterlicher.

@eine_anmerkung

"
Am 01. Juli 2020 um 11:12 von eine_anmerkung
Wird hier nicht mal wieder hoffnungslos übertieben?

[...] Die KSK ist eine Eliteeinheit die für sehr heikle Einsätze vorbereitet wird (noch mehr gedrillt als die GSG 9) und könnte es nicht sein das der jammernde Hauptmann den sehr hohen Anforderungen einfach nicht gewachsen ist oder war? [...]
Ich möchte nicht beschönigen und Rechtsradikale gehören wie die von der Presse verhätschelten Linksradikalen und Salafisten weggesperrt (meine Meinung), aber diese Kesseltreiberein nerven mich langsam."

Ich verrate Ihnen was mich nervt: Ihr Satz. Der nervt mich nicht nur, der macht mich sogar wütend. Dieser Hauptmann aus der KSK hat mehr A... in der Hose als Sie oder ich. Sich gegen den Korpsgeist zu stellen und die Karten auf den Tisch zu legen, dazu gehört Mut. Und ich hoffe wirklich inständig, daß sein Name, Adresse und Telefonnummer nicht auf irgendeiner Liste in den asozialen rechten Netzwerken landet. Das könnte nämlich durchaus passieren.

um 9.26 Uhr von nie wieder SPD, Das geht zu weit

"Einsätze gegen Rechtsradikale im Inland? Einsätze ... Und warum Zeit dafür bis zum 31.10.? Danach dürfen sie wieder Rechtsradikale sein? ... und in Deutschland werden ... neue Nazis bei der Bundeswehr ausgebildet "
Nun lassen Sie aber mal die Kirche im Dorf! Was Sie hier von sich geben, grenzt an Verächtlichmachung unserer Soldaten und Verleumdung.
Frau Kramp-Karrenbauer ist umgehend tätig geworden, sie scheint den Laden gründlich aufzuräumen. Warten wir ab, welche Bilanz Ende Oktober gezogen wird.

Grüne und Linke mal herhören!

Grüne und Linke mal herhören!
Ich bin stolz auf unsere Jungs von der KSK und bin froh das wir diese Truppe haben. Es kann sich kaum einer vorstellen welchen Drill diese Eliteeinheit standhalten muss um im Ernstfall unseren Arsch (Synonym für deutsche Bevölkerung oder zumindest einen Teil davon) vor brenzligen Situationen zu schützen oder aber aus solchen zu retten. Situationen, wo keiner von uns sich wünschen wird das diese jemals eintreten werden. Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt? Ich finde unsere Soldaten haben sehr viel mehr Anerkennung verdient als diese momentan denen von der Presse zuteil wird und besonders wünsch ich mir eine Unterstützung von "Oben" (jetzt halte ich aber meinen Mund denn ich werde jetzt bestimmt auch als rechtradikal zerissen).

Am 01. Juli 2020 um 10:21 von onkelbond

Zitat: Wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, gibt es in allen bereichen ein querschnitt der Gesellschaft. Ob Polizei, Rettungsdienste, in der Pflege, Schule oder Verwaltung.. So auch dei der Bundeswehr und deren Truppenteilen. Und so wie der querschnitt der Gesellschaft bunt ist, verschiedene Ansichten, Neigungen oder vorlieben hat, so ist auch in den oben genannten Bereichen.

Ich bezweifele, dass bei den Rettungsdiensten, in der Pflege, Schule oder Verwaltung Zustände herrschen wie bei der KSK.

Am 01. Juli 2020 um 10:26 von Fräulein Alt

>>Warum

@ Stefan T 10:00
Mit welcher Begründung? Weißt du Einzelheiten? Bist du ein Insider?
Frau AKK muss sich in der Öffentlichkeit provilieren. Muss zeigen das sie noch Frau ist in ihrem Ministerium. Aber anstatt für bessere Ausrüstung zu sorgen, den Soldaten den Rücken zu stärken, "schlägt" sie wahllos zu.
Eine Eliteeinheit unter Generalverdacht stellen, zeugt nicht gerade von Stärke.
Man stelle sich vor, die Bevölkerung des Landes setzt das Gerücht in die Welt, alle Politiker sind käuflich. Sofort würde ein Sturm der Entrüstung aus den Parteien kommen. Strafanzeigen würden geschaltet, alles wird abgetan als Fake - News.<<

Es geht doch garnicht um die komplette KSK. Es geht um Teile davon, weshalb ja auch eine Kompanie geschlossen und Einiges umgestellt wird.

"AKK muss zeigen das Sie noch Frau ist" - ???
"Schlägt wahllos zu"- Im Gegenteil, gezielt.

Der Großteil ihres Kommentares ist nicht ernstzunehmen, sorry.

Das KSK ist für lebensrettende Sondereinsätze

geschaffen worden und wird auch weiterhin eben dafür benötigt. Diese Leute müssen ihre Fähigkeiten ständig weiter trainieren damit sie fit bleiben und im Einsatz den Täter treffen und nicht das Opfer. Die Einheit zu zerstören ist ein weiterer Fehler der Politikerinnen.
Wenn Einzelne kriminell werden, Waffen horten, Munition klauen etc dann klagt man sie an und entlässt sie aus dem Dienst. Aber die Einheit zu zerstören ist grundfalsch denn die Schlagkraft beruht auf dem gemeinsamen Training.

@Gesellschaftskrise (01. Juli 2020 um 11:16 Uhr)

"Wenn die AKK ein Problem mit ihrer Truppe hat , da sollte sie sich erst einmal selber fragen , warum es überhaupt Rechte in den Reihen der BW gibt. Wer diese Truppe auflöst , der hat vom Militär keine Ahnung."

Frau AKK hat mit Militär offensichtlich grundsätzliche Probleme. Es solllte niemand Verteidigungsminister/In werden, der/die nicht selbst Militärdienst geleistet hat. Dann weiß man nämlich auch, was man von den Soldat/Innen verlangt und wie die Truppe tickt.

Statt dessen wird die Bundeswehr seit Jahren von Politik-Dilettanten "geführt" bzw. kaputt gemacht, die keinerlei Sach- und Fachkenntnis haben und erst noch zig Millionen für Wirtschaftsberater versenken müssen, die zwar auch keine Ahnung haben, aber mit diesem Nicht-Wissen auch noch viel Geld für untaugliche Konzepte verdienen, weil sie halt gut vernetzt mit der politischen Führung sind.

Ausbaden dürfen das anschließend die Soldaten, u. a. auch die des KSK, welches eine der besten Spezialeinheiten der Welt ist.

11:00 von WM-Kasparov-Fan

"Die einzig richtige und mutige Entscheidung wäre, alle Waffen einzuschmelzen bw. zu "Pflugscharen" umzuschmieden."

.-.-.-.

Ja, das ist eine Zukunftsvision, die man nie loslassen sollte und auf die hin man sämtliche Einzelschritte ausrichten muss.

Dennoch ist das eben ständig auch ein Risiko.
Aber den Mut dazu brauchen wir.
Denn sonst durchbrechen wir nicht den Kriegsgedanken. Einer muss immer anfangen.

Eine Grundsatzfrage fehlt mir

Was definieren "wir", also die BRD, ihre verfassungsmäßigen Organe, als "rechtslastig", "rechtsextrem" und was sonst noch an Begriffen hier genutzt werden?
In meinem Umfeld habe ich mir zu Eigen gemacht:
1) Ich meide diese Begriffe und setze dafür "außerhalb der Verfassung stehend".
2) adV sehe ich jemanden, der
2.1 Mitbürgern das Bürgerrecht abspricht.
2.2 Es richtig findet, entgegen des StGB Gewalt anzuwenden.
2.3 dafür ist, Menschen juristische oder moralische Rechte vorzuenthalten wegen ihrer Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Behinderung, Ethnie... (Unscharf, was moralische Rechte sind, subjektiv.)

Jemanden aus der Truppe auf solcher Grundlage auszuschließen, sollte möglich sein.
Andererseits hat niemand die Pflicht, bestimmte andere Menschen oder Gruppen "zu mögen".
Der Satz "Ich mag keine Blauhaarigen" darf in einer freiheitlichen Republik niemals verboten sein. "Mit blauhaarigen arbeite ich nicht", MUSS in der Truppe verboten sein.
Ohne scharfe Abgrenzung: Willkürgefahr.

Am 01. Juli 2020 um 11:12 von eine_anmerkung

Zitat: und könnte es nicht sein das der jammernde Hauptmann den sehr hohen Anforderungen einfach nicht gewachsen ist oder war?

Sie meinen also, dass der Brief eines einzelnen Hauptmanns genügt hat, die Bundesverteidigungsministerin zu ihren Maßnahmen zu veranlassen?

Sind die Untersuchungen und Feststellungen des MAD gänzlich an Ihnen vorbei gegangen?

Am 01. Juli 2020 um 09:47 von Karlmaria

"Das war schon zu Zeiten von Helmut Kohl für manche rechtsextrem. Das ist für mich Teil des Problems. Jetzt höre ich dass es in der Truppe Rechtsextreme gibt. In meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich da nichts bemerkt. Und jetzt frage ich mich also was sind denn das für Rechtsextreme. Hat da womöglich mal einer die Nationalhymne gesungen!"

Die Frage ist nicht ob, sondern welche Strophe.
Wenn Sie da keinen Unterschied kennen, ist klar, wo das Problem liegt.

Wenn die ....

....Untersuchungen beim KSK tatsächlich rechtsgerichtete Strukturen erkennen lassen, dann steht Deutschlands bestausgebildetste Truppe vor einem ernsten Problem. Und die AKK soll es richten?
Natürlich ohne die Einsatzfähigkeit zu beschädigen? Aber alles gleichzeitig? Das wird nicht gehen. Man muss künftig neben der physischen Ausbildung der Spezialkräfte, auch die psychische Weiterbildung im Auge behalten. Die Kämpfer müssen mit den Vollmachten die sie da bekommen auch als Persönlichkeit umgehen lernen. Sonst werden sie zu gnadenlosen Kampfmaschinen, die sich in unglückseligen "Traditionen" verlieren. Und wenn es notwendig sein sollte, dann eben lieber keine KSK mehr. Dann muss es einen Neuaufbau der "Spezialkräfte" geben. Es kann nicht sein, dass rechtsnationaler Urschleim gerade in dem Teil der Armee Fuß fasst, in dem die größte Aussenwirkung herrscht, weil die Einsätze so gefährlich wie verantwortungsvoll sind. Deutschland kann so weder im Inland noch im Ausland auftreten.

@Gesellschaftskrise

Das könnte ich geschrieben haben.
An der Spitze des Militärs sollte jemand stehen der ein Gewehr von einer Pistole unterscheiden kann und auch den Soldatenalltag erlebt hat.
Das gilt für alle Ministerien, da wird ein Arzt Wirtschaftsminister und ein Banker Gesundheitsminister.

Am 01. Juli 2020 um 10:26 von hwnw

Zitat: Der „Sündenfall“ entstand, als unter der Regie von Frau Merkel die Wehrpflicht ausgesetzt wurde.

Wären die W15er jetzt in den BW-Eliteeinheiten und dadurch das KSK-Problem gelöst?

Frage nach Nation & ationalismus

Ich versuche mich einmal in einen KSK-Soldaten hineinzuversetzen.

Ich habe eine überdurchnittliche Intelligenz, Ausdauer, Kraft, psychische Stabilität und rundum vollkommen gesund und möchte diese für etwas Sinnvolles nutzen, dafür setzte ich zur Not auch mein Leben aufs Spiel.

Lösung: Dienst für die Gemeinschaft: Bundeswehr. Verwendung: KSK.

Doch was ist sinnvoll 2020? Für wen lohnt es sich, die Risiken einzugehen, wie motiviere ich mich? Wann wir meine (inkognito)- Leistung anerkannt, über den Sold hinaus honoriert? Für welche Werte lohnt es sich zu kämpfen?

Eine Lösung: meine Nation, Deutschland. Doch was ist Deutschland? Das Land der deutschen Staatsangehörigen? Welche Werte sind 2020 "deutsch"?

Problem: Ich verliere bei aller multikulturellen Vielfalt die Orientierung und versuche eindeutig "deutsche" Werte / Symbole / Gruppen zu finden, die mir das Gefühl geben, ich wüsste für was ich diene. Wenn ich das sehr stark tue, dann gelte ich vielen als Rechtsradikal.

Tagesschlau

Wo sollten die "Unbelasteten" denn alle herkommen, um die Parlamente zu füllen - und das auch noch mit Sachverstand ? Im NS waren doch fast alle Menschen irgendwie verstrickt - als PGs , als Soldaten, RAD etc. So gänzlich frei waren vielleicht vierjährige Kinder im Jahre 1949 - und die waren z.T. in "vorbelasteten" Familien sozialisiert und noch nicht wählbar.

Auflösung auf "Bewährung"

...für alle...
So sehr ich AKK auch schätze: Hier läuft sie Gefahr, Pauschalbestrafung und Pauschalverurteilung anzuwenden. Diese ist gerade bei außerhalb der Verfassung stehenden sehr beliebt.

Nein: AKK ist weit davon entfernt, außerhalb der Verfassung zu stehen. Ich möchte damit nur deutlich machen, daß diese Pauschalaussagen sehr verführerisch sind und auch AKK und ihre Kollegen nicht davor gefeit sind, unzulässig zu vereinfachen.
"Alle Moslems sind böse" ist falsch und unzulässig.
"Alle Elitesoldaten sind Nazis" ist aber dieselbe Aussagelogik und sollte genauso für unzulässig erklärt werden.

Und: Wie soll sich eine Truppe bewähren, wenn sie Ausbildung und Einsatz gestrichen bekommt? Ich glaube, AKK hat da konkrete Vorstellungen und würde die TS bitten, das zu recherchieren und darzulegen.
Ich könnte mir Maßnahmen zur politischen Bildung vorstellen, deren Durchführung auditiert wird. Aber das ist nur Vermutung. Also: Bitte etwas mehr dazu, ja?
Vielen Dank, im Voraus.

Am 01. Juli 2020 um 11:00 von WM-Kasparov-Fan

"Ich habe damals lange und hart in einem endlos scheinenden "Papierkrieg" dafür kämpfen müssen, damit meine Verweigerung am "Dienst an der Waffe" aus Gewissensgründen endlich stattgegeben wurde."
#
#
Welchen Papierkrieg hatte man beim Verweigern des Kriegsdienst?
Es genügte den Artikel 4 Absatz 3 des GG zu zitieren und man wurde in ein paar Monaten zur Gewissensprüfung vorgeladen.
Ich kenne niemanden der einen Papierkrieg führen musste.
PS
Ich habe selbst 1978 den Kriegsdienst verweigert.

um 11:37 von CaptainGreybeard

Zitat: Es solllte niemand Verteidigungsminister/In werden, der/die nicht selbst Militärdienst geleistet hat.
Damit machen wir aber ein großes Faß auf: Wer sollte Gesundheitsminister werden "dürfen"? Nur Ärzte? Oder Arbeitsminister? Justizminister? Ab wieviel Kindern darf jemand Familienminister werden?
Ich sehe hier aus Entwicklungsbedarf. Aber damit das dann noch demokratisch ist und andere Gefahren (Groupthink, Betriebsblindheit...) auszuschließen, muß so eine Idee seeeeeeehr gut überlegt werden.

Ich war von 90 bis 96

Ich war von 90 bis 96 Zeitsoldat. Sicherlich ist die Bundeswehr von heute eine ganz andere Armee als zu meiner Zeit und ich würde meine Erfahrungen auch nicht als systematisch rechtsradikal bewerten, die Fälle die es aber gab waren eindeutig zu viele. Dies ging von latentem Ausländerhass bis zur ganz klaren Verklärung von Hess und Hitler. Da wurden Witze über Neueröffnungen von Duschen/Gaskammern gemacht oder wie man all das schöne Spielzug welches einem der Arbeitgeber an die Hand gibt zur Volkshygiene einsetzen kann. besonders drastisch sind mir zwei Ausbilder in Erinnerung geblieben, die ihre nationalsozialistische Einstellung auch an die Rekruten weitergeben wollten. nach mehreren Zwischenfällen und Beschwerden mussten diese beiden dann beim Kommandeur antanzen. Sie wurden aber nicht von ihren Aufgaben abgezogen oder aus dem Dienst entfern, sondern laut ihren Aussagen gebeten etwas mehr politische Neutralität in der Ausbildung zu wahren.

Am 01. Juli 2020 um 11:27 von tagesschlau2012

>>Am 01. Juli 2020 um 10:44 von hesta15

"Nach Kriegsende fand durch die 4 Mächte die Entnazifizierung statt. Die Entnazifizierung wurde im amerikanischen Sektor sehr streng gehandhabt ,nachdem die USA die Verfahren 1948 einstellten waren viele Verfahren gegen schwer Beschuldigte nicht abgeschlossen, so das diese der Bestrafung entgehen konnten. Briten und Franzosen nahmen die Entnazifizierung nach pragmatischen Gesichtspunkten vor, der Aufbau von Verwaltung und Wirtschaft hatte Vorrang und führte zur Einstellung von Belasteten"<<

>>Welchen Unfug Sie schreiben. Teils wurden tausende im selben Moment von den US Behörden Entnazifiziert.<<

Wie kann man Menschen Im selben Moment also augenblicklich entnazifizieren?

11:12 von eine_anmerkung

«Die KSK ist eine Eliteeinheit die für sehr heikle Einsätze vorbereitet wird (noch mehr gedrillt als die GSG 9) …»

Der bisherigen Einsätze des KSK waren wenige. Sehr wenige.

Nach der sog. "Operation Anaconda" (2002 in AFG) gab es überhaupt keine weiteren Einsätze des KSK mehr, die über Teilnahme an Internationalen Operationen wie bspw. "ISAF" hinaus gingen.

"Operation Anaconda" 2002 wurde im Nachhinein "sehr bespöttelt" (auch von Militärs). Der Einsatz bestand in einem Beobachtungsposten in der Nähe der "Festung Tora-Bora" in AFG. Durch Beobachtung + eher Zufall "wurde ein Ziegenhirte enttarnt", der Kurier + Verbindungsmann der Taliban war.
Diese Operation lieferte die inhaltliche Vorlage für den Film:
"Männer, die auf Ziegen starren".

War eine einzige Situation: Vor Somalia von Piraten entführter Tanker unter Deutscher Flagge. Man wusste, wo er liegt. Deutsche Politiker gaben aber kein OK für Geiselbefreiung durch das KSK.

Operationen wie GSG9 in Mogadischu führt KSK nie aus.

um 10:10 von teachers voice

>>
Oder nicht eher „das Deutsche Vaterland“ oder gar die erste Strophe, die schon deshalb jeder kennt, WEIL sie verboten wurde?
<<

... und ich würde so einiges darauf verwetten, dass die Mehrzahl derjenigen, die gerne die erste Strophe singen, weder Maas, noch Memel, noch Etsch, noch Belt verorten könnten.Für fast alle Probleme der Welt gibt es nur eine Lösung: Bildung, Bildung, Bildung.

Wehrpflicht?

Ich habe meinen Wehrdienst 76/77 abgeleistet und wurde Zeuge eines Saufgelages von Unteroffizieren mit Hakenkreuzfahnen und Horst-Wessel-Lied. Als ich das meinem Kompaniechef meldete, warf er mich aus seinem Büro. Das Dienstbuch, in das ich den Vorfall eingetragen hatte, war tags darauf verschwunden und tauchte nie wieder auf.
Dreißig Jahre später habe ich als Zivilist in der Ausbildung von Zeitsoldaten in Zivilberufen gearbeitet. Was mir da zu Augen und zu Ohren kam, unterschied sich nicht vom oben geschilderten.

Ich bezweifle, dass diesem Problem durch eine Wiedereinführung der Wehrpflicht begegnet werden kann. Denn, wie bereits jemand bemerkte, sind die fragwürdigen Gestalten eben nicht diejenigen, die zwangsrekrutiert werden, sondern die, die sich freiwillig - und am liebsten lebenslang - dorthin begeben.

re eine-anmerkung

"Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt?"
Operation Feuerzauber wurde von der GSG9 ausgeführt, nicht von den KSK.

Darüber hinaus:
Auch ich bin stolz auf diese Leistungen. Aber auf die rechtsextremen Abgründe, welche sich aufgetan haben, kann ich nicht stolz sein.
Dass Spezialeinheiten massivst gedrillt werden müssen und zuweilen übermenschliche Anstrengungen erdulden müssen ist klar.
Doch was nicht zu verhandelt ist, ist dass diese Truppe im Einzelnen und im Ganzen absolut verfassungstreu sein muss. Und wenn dies nicht der Fall ist, muss gehandelt werden. Die beschriebenen Fälle haben den Handlungszwang klar offengelegt.

re eine-anmerkung

"(jetzt halte ich aber meinen Mund denn ich werde jetzt bestimmt auch als rechtradikal zerissen)."
Spielen Sie sich nicht zum Märtyrer auf, das steht Ihnen nicht...

um 11:28 von Mister_X

>>"Die Berichte von Hitlergrüßen und anderen rechtsetremen Parolen sind gut belegt. Ich glaube nicht, dass diese zu den Anforderungen der KSK gehören."<<

Wenn dies denn tatsächlich stimmt, haben Sie natürlich recht. Was mich daran aber zweifeln lässt ist der Umstand das unsere Soldaten Demokraten genug sind um solche Stilblüten im Keim zu ersticken, will sagen der Korpsgeist unserer Soldaten duldet solche Handlungen nicht und zieht die betreffende Person zur Rechenschaft.

Ich habe es in meiner aktiven

Ich habe es in meiner aktiven Zeit leider immer wieder feststellen müssen, dass Prinzip der inneren Führung wurde entweder nicht verstanden oder rundweg abgelehnt

Am 01. Juli 2020 um 11:29 von Anderes1961

>@eine_anmerkung
Am 01. Juli 2020 um 11:12 von eine_anmerkung
Wird hier nicht mal wieder hoffnungslos übertieben?

[...] Die KSK ist eine Eliteeinheit die für sehr heikle Einsätze vorbereitet wird (noch mehr gedrillt als die GSG 9) und könnte es nicht sein das der jammernde Hauptmann den sehr hohen Anforderungen einfach nicht gewachsen ist oder war? [...]
....."<<

>> Anderes1961: Ich verrate Ihnen was mich nervt: Ihr Satz. Der nervt mich nicht nur, der macht mich sogar wütend. Dieser Hauptmann aus der KSK hat mehr A... in der Hose als Sie oder ich. Sich gegen den Korpsgeist zu stellen und die Karten auf den Tisch zu legen, dazu gehört Mut. Und ich hoffe wirklich inständig, daß sein Name, Adresse und Telefonnummer nicht auf irgendeiner Liste in den asozialen rechten Netzwerken landet. Das könnte nämlich durchaus passieren.<<

Ja, die Mutigen dann als Jammerer hinzustellen ist schon sehr "mutig" oder aber einfach nur armselig.
Danke für ihre Antwort dazu!

@eine_anmerkung

"...Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt? Ich finde unsere Soldaten haben sehr viel mehr Anerkennung verdient als diese momentan denen von der Presse zuteil wird und besonders wünsch ich mir eine Unterstützung von "Oben" (jetzt halte ich aber meinen Mund denn ich werde jetzt bestimmt auch als rechtradikal zerissen)."

Ihnen scheint Mogadischu auch nicht mehr bekannt zu sein, denn die Entführung der "Landshut" wurde durch die GSG 9 beendet, nicht durch das KSK. Und es geht um Rechtsextremismus in der KSK und nicht in der GSG 9.

Und zum letzten Satz: Ich hoffe wirklich, daß ich den falsch verstehe. Wünschen Sie sich tatsächlich mehr Anerkennung von "oben" dafür, daß etliche in der KSK rechtsextrem sind?

Am 01. Juli 2020 um 11:31 von eine_anmerkung

Zitat: Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt?

War das nicht die GSG 9, eine Einheit der Bundespolizei?

Es ging also prima ohne Bundeswehr.

Am 01. Juli 2020 um 11:31 von eine_anmerkung

>>Grüne und Linke mal herhören!
Ich bin stolz auf unsere Jungs von der KSK und bin froh das wir diese Truppe haben. Es kann sich kaum einer vorstellen welchen Drill diese Eliteeinheit standhalten muss um im Ernstfall unseren Arsch (Synonym für deutsche Bevölkerung oder zumindest einen Teil davon) vor brenzligen Situationen zu schützen oder aber aus solchen zu retten. Situationen, wo keiner von uns sich wünschen wird das diese jemals eintreten werden. Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt? Ich finde unsere Soldaten haben sehr viel mehr Anerkennung verdient als diese momentan denen von der Presse zuteil wird und besonders wünsch ich mir eine Unterstützung von "Oben" (jetzt halte ich aber meinen Mund denn ich werde jetzt bestimmt auch als rechtradikal zerissen).<<

Das dürfen Sie gerne sein. Und Sie haben zu einigen Teilen recht. Aber sie negieren die rechtsradikalen Umtriebe als solches und verallgemeinern. Und das führt am Problem vorbei. Absicht?

sondern welche Strophe.

von Karlmaria @

Also sich sehe das alles nur wie bei vielen andern Verbrechen auch als Einzellfälle an die man sorgfältig und ruhig prüfen muss.

10:35 von CaptainGreybeard

"Man hat bei fast allen Eliteeinheiten, ...
... und das KSK ist eine solche, wie sämtliche ausländischen Partner berichten, die je mit KSK-Trupps zusammengearbeitet haben - einen starken Korpsgeist und ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, wie bei allen Einheiten, bei denen die permanente und extreme Lebensgefahr beim Einsatz zum Alltag gehört und wo sich der eine blind auf den anderen verlassen muss. Dass sich daraus, wenn niemand gegensteuert, auch rechtslastige Tendenzen entwickeln und verstärken können, ist als normal zu bezeichnen."

,.,.,

Nee, das ist nicht als "normal" zu bezeichnen, sondern als krank zu bezeichnen.

Da ist doch gar keine Logik dahinter.
Sie machen ja auch gar nicht erst den Versuch, den Zusammenhang zwischen gegenseitigem Vertrauen und Rechtsextremismus zu begründen.

Sie spielen ihn nur herunter und setzen Patriotismus mit Faschismus gleich.

10:39 von Rapanzel

"Dazu kommt dann noch die desaströse Ausstattung, die in einem Ernstfall nur dazu führen würde, dass wir den Feind mit unbrauchbarem Gerät bewerfen"

,.,.,

"den Feind"?
Aus welchem mentalen Umfeld stammt denn DIESES Denken?

Kommt mir sehr altertümlich vor.
Interessant zu erfahren, dass dieses Denken noch existiert und seine Fortführung gewünscht wird.

@Felina2

"
Am 01. Juli 2020 um 11:43 von Felina2
@Gesellschaftskrise

Das könnte ich geschrieben haben.
An der Spitze des Militärs sollte jemand stehen der ein Gewehr von einer Pistole unterscheiden kann und auch den Soldatenalltag erlebt hat.
Das gilt für alle Ministerien, da wird ein Arzt Wirtschaftsminister und ein Banker Gesundheitsminister."

Ihnen scheint offensichtlich nicht klar zu sein, was Führungsaufgaben sind. Aufgabe eines Manager/s/in oder Minister/in ist es nicht, von allem Ahnung zu haben. Das geht gar nicht. Aufgabe ist es, die benötigten Informationen einzufordern, von Untergebenen, die diese Ahnung haben, um dann Entscheidungen treffen zu können. Oder glauben Sie ernsthaft, eine Managerin eines - sagen wir Elektrokonzerns - könnte selbst ein paar Chips auf die Platine löten?

Frau AKK hat genau diese Informationen von Fachstellen eingefordert und auch bekommen, und dann die Entscheidung getroffen. Dazu muß sie keine Ahnung von einem Gewehr oder Pistole haben.

@ CaptainGreybeard um 11.37 Uhr, "selbst Militärdienst ..."

"Es sollte niemand Verteidigungsminister/in werden, der/die nicht selbst Militärdienst geleistet hat." Ich verstehe Ihre Einstellung, halte sie aber für falsch. Die Bundeswehr gibt es bereits - soweit ich weiß - seit 1955, sie war immer dem Bundesministerium für Verteidigung zugeordnet.
Wenn ich mir die lange Liste ehemaliger Verteidigungsminister ansehe, frage ich mich, ob die, die "beim Bund" waren, bessere Leistungen erbracht haben. Scharping z.B. - da erübrigt sich jeder Kommentar....
v. Guttenberg - auch gescheitert. Guttenberg hatte z.B. große Probleme damit, dass Genearalinspekteut Schneiderhahn und Staatssekrtär Wichert - eigentlich gegenüber v.Guttenberg berichtspflichtig - Informationen zurückgehalten hatten, um ein Fehlverhalten der Truppe in Kundus zu decken.
Zuviel Corpsgeist ist immer schädlich, denn er führt dazu, dass gekungelt und nicht aufgeklärt wird. Insofern finde ich es richtig, wenn gerade nicht jemand aus der Mitte der Bundeswehr Verteidigungsminister/in ist.

KSK

Sorry aber ich kann nicht verstehen warum man auf diese Einheit rumhacken muss. Das sind Menschen die für ihr Vaterland den Kopf riskieren, die Gefährder um In- und Ausland "unschädlich" machen. Die Leute welche heute den Schnabel aufmachen und alles was diese Einheit ausmacht "verteufeln" sind die ersten die schreien wenn solch ein Gefährder in Deutschland einen Anschlag verübt. Das sind Patrioten, keine normale Soldaten welche nach dem ersten Schuss die Hosen voll haben und nach Hause rennen. Schon die Aufnahmeprüfung in diese Einheit würden 99 % der User hier nicht bestehen, geschweige denn die die Ausbildung beenden. Lasst die Leute ihre Arbeit machen und seid dankbar das es sie gibt.

@David Séchard

"
Am 01. Juli 2020 um 11:54 von David Séchard
Am 01. Juli 2020 um 11:27 von tagesschlau2012

>>Am 01. Juli 2020 um 10:44 von hesta15

"Nach Kriegsende fand durch die 4 Mächte die Entnazifizierung statt. Die Entnazifizierung wurde im amerikanischen Sektor sehr streng gehandhabt ,nachdem die USA die Verfahren 1948 einstellten waren viele Verfahren gegen schwer Beschuldigte nicht abgeschlossen, so das diese der Bestrafung entgehen konnten. Briten und Franzosen nahmen die Entnazifizierung nach pragmatischen Gesichtspunkten vor, der Aufbau von Verwaltung und Wirtschaft hatte Vorrang und führte zur Einstellung von Belasteten"<<

>>Welchen Unfug Sie schreiben. Teils wurden tausende im selben Moment von den US Behörden Entnazifiziert.<<

Wie kann man Menschen Im selben Moment also augenblicklich entnazifizieren?"

Nun, das ging (nicht nur) bei den "Amis" tatsächlich ganz schnell: wenn sie jemanden dringend brauchten. Der Nazi Wernher von Braun war auch ziemlich plötzlich entnazifiziert.

Rechte Relativierer

Da verschwinden über 40 000 Schuss Munition und über 60 Kilo Sprengstoff.

Bestimmt nicht, um sich "nur" damit persönlich zu bereichern.

Die wurden entwendet und versteckt um sie bei "Gelegenheit" gegen die eigene Bevölkerung (d.h. unliebsame, politisch anders Denkende oder Angehörige einer vermeintlich "anderen Rasse") einzusetzen!

Und dann kommt hier das "Argument", man werde als Nazi beschimpft, wenn man die Hymne singe.

All diese Vorfälle müssen detailliert aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschacht gezogen werden!

Alles andere ist Augenwischerei.

11:43 von Felina2

"An der Spitze des Militärs sollte jemand stehen der ein Gewehr von einer Pistole unterscheiden kann und auch den Soldatenalltag erlebt hat."

Nein. An der Spitze des Verteidigungsministeriums sollte jemand stehen, der vorher wenig in das militärische Geschäft verwickelt war und die Bundeswehr unter politischer Kontrolle hält.

von WM-Kasparov-Fan

>>Die einzig richtige und mutige Entscheidung wäre, alle Waffen einzuschmelzen bw. zu "Pflugscharen" umzuschmieden.<<
Das sind natürlich nette Gedanken- mehr leider nicht. Die Natur des Menschen ist nun mal nicht so, wie man sie sich vielleicht gerne wünscht- weder im Kleinen, noch im Großen. Die Aggression unserer Spezies und der Wille zur Macht wird nicht wirklich kleiner, wenn man sich selbst die Zähne zieht, oder es sich einfach wegwünscht.
Vor 30 Jahren habe ich keine rechten Tendenzen beim Bund bemerkt und heute soll plötzlich alles und jeder so rechtsradikal sein, dass nur noch die totale Auflösung Rettung verspricht?

Am 01. Juli 2020 um 11:43 von Felina2

Zitat: An der Spitze des Militärs sollte jemand stehen der ein Gewehr von einer Pistole unterscheiden kann und auch den Soldatenalltag erlebt hat.

Das Bundesverteidigungsministerium sollte jemand führen, der politischen Sachverstand hat. Für alle Sachfragen hat er seinen Verwaltungsapparat in dem es nur so von Soldaten wimmelt.

Zitat: Das gilt für alle Ministerien, da wird ein Arzt Wirtschaftsminister und ein Banker Gesundheitsminister.

Der Bundeswirtschaftsminister ist kein Arzt und der Bundesgesundheitsminister macht trotz seiner Banklehre eine gute Figur.

11:31 von eine_anmerkung

«Ich bin stolz auf unsere Jungs von der KSK und bin froh das wir diese Truppe haben … Sind Begriffe wie "Mogadischu, Landshut" etc. niemandem mehr bekannt?»

DIE DEU-Spezialeinheit für Einsätze wie in Mogadischu ist die GSG9. Die, denen die histor. Entwicklung vor Augen ist. Wissen, dass es Olympia 1972 in München war, was zur Gründung der GSG9 führte. Genauer: Das Desaster bei der völlig missglückten Geiselbefreiung der ISR-Sportler auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck.

Der 1. Kommandeur der GSG9 (Ulrich Wegener / Einsatzführer in Mogadischu) war ein über alle Maßen integerer, besonnener, kluger Mann. Der mit Ernsthaftigkeit + Professionalität gerade die Regierung in ISR derart beeindruckte, dass die GSG9 "Das Szenario FFB" in ISR (!) zus. mit der dortigen Einheit "nachstellen durfte", um zu lernen. Fast unglaublich … eine DEU-Spezialeinheit in ISR !

«Grüne & Linke mal herhören!»

Blau-Alternative mal gut aufgepasst!
Existenz des KSK sagt gar nichts aus über Qualität …!

Re eine-anmerkung

"Was mich daran aber zweifeln lässt ist der Umstand das unsere Soldaten Demokraten genug sind um solche Stilblüten im Keim zu ersticken, will sagen der Korpsgeist unserer Soldaten duldet solche Handlungen nicht und zieht die betreffende Person zur Rechenschaft."

Die aktuellen Fälle widerlegen diese Annahme vollständig. Es ist der Korpsgeist, welcher die Aufklärung dieser Geschehnisse behindert. Ihre Weigerung, die rechtsextremen Vorfälle anzuerkennen spricht Bände...

KSK Einheit

Das diese publik gewordene KSK Einheit aufgelöst wird ist ja nichts entgegenzusetzen. Auch einer Umstrukturierung nicht. Jedoch wird es garantiert unter einer Neustrukturierung Bw Spezialeinheiten geben die unter dem Radar der öffentlichen Bundesregierung/Medien agieren. Das sind so untereinander verschworene und unter sich loyale Einheiten,die sich nicht in die Karten blicken lassen. Sie tun auch gutes für Deutschland und nicht alle dort sind politisch radikalisiert. Ich wäre ihnen dankbar,falls ich irgendwann,irgendwie in einem fernen Land Urlaub mache und dort ein politischer Umsturz oder Krieg ausbrechen sollte und solche Einheiten mich und die anderen Urlauber rausholen sollten.

Am 01. Juli 2020 um 12:15 von MR.Troc

Zitat: Sorry aber ich kann nicht verstehen warum man auf diese Einheit rumhacken muss. Das sind Menschen die für ihr Vaterland den Kopf riskieren, die Gefährder um In- und Ausland "unschädlich" machen.

Ich befürchte, Sie verkennen die Aufgaben des KSK.

Dem Einsatz der Bundeswehr im Inland sind ganz enge Grenzen gesetzt.

11:45 von Denesinteressiert

" Ich verliere bei aller multikulturellen Vielfalt die Orientierung und versuche eindeutig 'deutsche' Werte / Symbole / Gruppen zu finden, die mir das Gefühl geben, ich wüsste für was ich diene."

Wie wär's mit Verfassungstreue, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit?

Aber dass Menschen, die sich mit Vielfalt, Pluralismus, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überfordert fühlen, gern zu einfachen, mit Vorliebe rechtsradikalen Lösungen greifen, habe ich sowieso schon geahnt. Ich versuche lieber nicht, mich in solche Personen hineinzuversetzen.

Streitkräfte...

...funktionieren nun mal nach dem Prinzip "einer befiehlt, der Rest gehorcht kritiklos". Nach den Erfahrungen aus der Nazi-Zeit hat man bei der Bundeswehr mit dem System "Innere Führung" versucht, gegenzusteuern. Leider nicht mit durchschlagendem Erfolg. Das habe ich schon vor 30 Jahren selber erfahren.
Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass man mehr erwarten kann. Soldaten sollen im Ernstfall auf Befehl das eigene Leben riskieren und nicht anfangen, zu diskutieren. Es tut mir, leid, es so ausdrücken zu müssen, denn ich möchte niemanden angreifen, aber bei diesen Anforderungen ist geübtes Denken eher ein Störfaktor. Damit sind wir dann bei den Menschen, die für vereinfachende Propaganda besonders anfällig sind.
Wie Unkraut im Blumenbeet wird Rechtsextremismus bei der Bundeswehr nicht auszurotten sein. Es ist halt permanent gute GärtnerInnen-Arbeit gefragt. Das versucht AKK. Alternativ kann man die Bundeswehr nur abschaffen. Fordere ich nicht, würde ich aber auch nicht ablehnen.

das hat nichts mit AKK zu tun, es gibt genug Informationen

Immer wieder frage ich mich, was eigentlich unser ehemaliger (bis April 2020) Wehrbeauftragter Hans-Peter Bartels die ganze Zeit gemacht hat. Hatte er keine Informationen? Seit Ende 2014 war er im Dienst als Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages, vorher schon im Verteidigungsausschuss sowohl als Mitglied als auch als Vorsitzender. Zum ersten Mal habe ich etwas von ihm gehört, als es um Kritik gegen Frau vdLeyen ging. Damals ging es um Franco A., um Rechtsextreme in der Bundeswehr.
Hans-Peter Bartels hatte genug Einblick in alle Sparten der BW, er hat te Einblick in die Waffensystem, er war auch Beschwerdestelle für Soldaten ... aber nix gesagt, nix gewusst?

Warum hat Herr Bartels nicht die Initiative ergriffen und ist mit seinen Informationen in die Fachgremien oder sogar an die Öffentlichkeit gegangen? Und hier ist er wieder, der Corpsgeist, der Insider so empfänglich macht ...

11:28 von Sausevind

Es ist in deutschen Foren Standard, zueinander "du" zu sagen.
Nur hier ist es anders.
Auch Studenten sagen seit langem automatisch zueinander "du".
In Schweden sagen sämtliche Menschen zueinander "du".
.
andere Länder / Zeiten => andere Sitten
vor 40 Jahren hat sich im gewerblichen Teil des Betriebs geduzt
im Angestelltenbereich undenkbar
heutzutage duzt man dort sogar seinen Abteilungsleiter
trägt kaum mehr ne Krawatte

was bringt ein DU ?
der Respekt leidet und die Achtung vor einander
du " Halbdackel" sagt man eher als sie "Halbdackel."
so meine Erfahrung

... und ich hatte 2 Kollegen
den einen duzte ich nach 25 Jahren
den anderen bis zu seinem Tod nach 35 Jahren nicht
aber auf jeden der Beiden konnte ich mich blind verlassen,
keine Selbstverständlichkeit im Angestelltenbereich

11:37 von CaptainGreybeard

"Frau AKK hat mit Militär offensichtlich grundsätzliche Probleme. Es solllte niemand Verteidigungsminister/In werden, der/die nicht selbst Militärdienst geleistet hat."
,.,.,.

Bzw. eher umgekehrt.
Denn wer kann besser die Schwächen des Militärs erkennen als der, der nicht vom Militär gehirngewaschen wurde? Oder davon nicht kritiklos überzeugt ist?

-----

"Dann weiß man nämlich auch, was man von den Soldat/Innen verlangt und wie die Truppe tickt."

,.,.,

In meinem Antwort-Beitrag von 12:04 an Ihren vorigen Beitrag habe ich versucht zu erklären, dass gerade Sie offenbar das "Ticken" dieser Soldaten verfälschen, indem Sie einen Automatismus unterstellen, der von Patriotismus zu Rechtsradikalismus führt.
Und damit offenbar diesen Rechtsradikalismus rechtfertigen und vielleicht sogar in Ordnung finden.

@MR.Troc

"
Am 01. Juli 2020 um 12:15 von MR.Troc
KSK

Sorry aber ich kann nicht verstehen warum man auf diese Einheit rumhacken muss. Das sind Menschen die für ihr Vaterland den Kopf riskieren, die Gefährder um In- und Ausland "unschädlich" machen. Die Leute welche heute den Schnabel aufmachen und alles was diese Einheit ausmacht "verteufeln" sind die ersten die schreien wenn solch ein Gefährder in Deutschland einen Anschlag verübt. Das sind Patrioten, keine normale Soldaten welche nach dem ersten Schuss die Hosen voll haben und nach Hause rennen. Schon die Aufnahmeprüfung in diese Einheit würden 99 % der User hier nicht bestehen, geschweige denn die die Ausbildung beenden. Lasst die Leute ihre Arbeit machen und seid dankbar das es sie gibt."

Und als großes Zeichen der Dankbarkeit dürfen dann ein Teil dieser Leute Nazilieder grölen, Hitlergrüße entbieten und privat Waffen, Sprengstoff und Munition im Garten vergraben?

Am 01. Juli 2020 um 12:17 von Anderes1961

>>Nun, das ging (nicht nur) bei den "Amis" tatsächlich ganz schnell: wenn sie jemanden dringend brauchten. Der Nazi Wernher von Braun war auch ziemlich plötzlich entnazifiziert.<<

Ok, was die Umetikettierung der Person in der Öffentlichkeit geht, ist sowas wahrscheinlich ganz schnell getan.
Mein Gedanke ging an die Geisteshaltung derjenigen, die sich nicht einfach auf Knopfdruck löst und die dann in der neu gegründeten BRD für öffentliche Posten nicht berücksichtigt werden durften.

Was Werher von Braun betrifft, so ist der Nutzen ungemein bedeutender als dessen Vergangenheit für die USA gewesen.
Moral - Fehlanzeige

Welchen Namen soll das Kind denn tragen?

Das "mentale Umfeld" ist eine nüchterne Anaylse der Fakten. Es steht Ihnen frei, Jemanden, der mittels Waffengewalt auf eigenem oder auch auf fremden Territorium getötet werden soll (genau diese Aufgabe hat die BW und die angeschlossenen KSK nun mal), als Freund, benachbarter Missgünstling oder nicht wohlgesonner Terrorist zu bezeichnen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es ein "Feind"bild gibt und sich genau diese Bezeichnung des "Feindes" mitten in der militärischen Terminologie befindet.

Da wird die einzige Einheit

Da wird die einzige Einheit demontiert, die vom Ausland überhaupt ernst genommen wird. Anstatt, dass man versucht die echten schwarzen Schafe zu finden, macht man gleich die ganze Herde un. Sehr vernünftig.

Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt ...

Zitat: "Auch sollte man darüber nachdenken, wie man mehr Vielfalt in die KSK bekommen und für mehr Transparenz sorgen könne."

Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt ... ist nicht langsam ein wenig einfältig, immer nur reflexartig nach "Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt" zu schreien? Das ist mehr als lächerlich.

Ich für meinen Teil wünsche mir eine schlagkräftige KSK-Truppe, ob die sich jetzt aus weißen, schwarzen, gelben, lila-blaßblauen oder grünen Menschen zusammensetzt, ist mir dabei völlig Latte!

Der Auftrag an die KSK besteht nicht darin, "vielfältig" zu sein, sondern darin, die Freiheit Deutschlands gegenüber äußeren Feinden zu verteidigen.

@ Demokratie-in-Gefahr um 12.18 Uhr, Starker Tobak

"... wurden entwendet und versteckt, um sie bei Gelegenheit gegen die eigene Bevölkerung (d.h. unliebsame, politisch anders Denkende oder Angehörige einer vermeintlich "anderen Rasse" einzusetzen!" Ziemlich starker Tobak, was Sie da posten. Das von Ihnen gezeichnete Schreckensszenario halte ich für übertrieben.

Aber ich gebe Ihnen Recht, Diebstahl aus Beständen der Bundeswehr muss aufgedeckt und bestraft werden. Insofern ist es gut, dass der Verbleib der gefährlichen Güter untersucht wird. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bisher noch nicht geklärt ist, wer die Dinge gestohlen hat. Rechtsextreme Gruppierungen sind eine mögliche Tätergruppe, es können aber auch ideologiefreie Kriminelle sein, die mit Munition und Sprengstoff Handel treiben. Viel besser wäre das auch nicht.

11:45 von Denesinteressiert

<< Eine Lösung: meine Nation, Deutschland. Doch was ist Deutschland? Das Land der deutschen Staatsangehörigen? Welche Werte sind 2020 "deutsch"?

Problem: Ich verliere bei aller multikulturellen Vielfalt die Orientierung und versuche eindeutig "deutsche" Werte / Symbole / Gruppen zu finden, die mir das Gefühl geben, ich wüsste für was ich diene. Wenn ich das sehr stark tue, dann gelte ich vielen als Rechtsradikal.<<

,.,.,

Das Thema ist hier aber nicht, wie Sie hier bei Hinz und Kunz gelten würden, sondern weshalb AKK klar faschistoide Tendenzen ortfest machen will.

Im Übrigen:
Wer heute noch meint, dass Menschenwerte "deutsche" Werte sind, hat tatsächlich selber den Maßstab verloren.

DAS dürfte auch und gerade in einer Elitetruppe nicht mehr passieren.

Sie müssten IMMER dem Schutz eines jeden Menschen vor Gewalt und Entwürdigung dienen.

Quo vasis... A.K-K...?

(Satire): Vielleicht sollte man künftig die KSK-Spezialkräfte aus Kreisen der Heilsarmee rekrutieren. Das sähe dann mit Trompeten usw. auch nicht mehr so martialisch aus. Und sollte doch mal eine Geiselbefreiung anstehen, könnte die Truppe doch so lange falsch spielen, bis die Entführer entnervt aufgeben... (Satireende).

um 12:26 von Mister_X

>>"Die aktuellen Fälle widerlegen diese Annahme vollständig. Es ist der Korpsgeist, welcher die Aufklärung dieser Geschehnisse behindert. Ihre Weigerung, die rechtsextremen Vorfälle anzuerkennen spricht Bände..."<<

Anerkennen ja, wenn es der Fall ist, aber vorher kritisch hinterfragen, war es so und wenn ja warum?

@Stefan T

Das ist offensichtlich eben nicht nötig. Nationalstolz sollte man nicht mit Rechtsextremismus verwechseln.

11:31 von eine_anmerkung

«Ich finde unsere Soldaten haben sehr viel mehr Anerkennung verdient als diese momentan denen von der Presse zuteil wird und besonders wünsch ich mir eine Unterstützung von "Oben" (jetzt halte ich aber meinen Mund denn ich werde jetzt bestimmt auch als rechtradikal zerissen).»

"Die Presse" gibt es evtl. in China.
Definitiv gibt es eine solche in Nordkorea

Nicht als "rechtsradikal zerrisen" werden Sie mit Vereinfachung.
Aber als "planlos zerfetzt" … das kann gut sein.

um 12:22 von schabernack

>>"Existenz des KSK sagt gar nichts aus über Qualität …!"<<

Aber deren Ausbildungsprogramm über deren Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten und damit auch über deren Qualität.

@01. Juli 2020 um 11:58 von eine_anmerkung

In der Bundeswehr werden rechtsradikale Umtriebe festgestellt, offengelegt und bekämpft. Und Sie haben nichts besseres zu tun als das zu verklären, auf "Heldentaten" von einst zu verweisen und glauben machen zu wollen, dass sich solche Probleme von selbst erledigen. Statt den Hauptmann, der darüber aufgeklärt hat, in Misskredit zu argumentieren, sollten Sie sich vielleicht etwas bemühen hier nicht im Forum als geistig wandeldes Armutszeugnis zu wirken.

@David Séchard

"
Am 01. Juli 2020 um 12:42 von David Séchard
Am 01. Juli 2020 um 12:17 von Anderes1961

>>Nun, das ging (nicht nur) bei den "Amis" tatsächlich ganz schnell: wenn sie jemanden dringend brauchten. Der Nazi Wernher von Braun war auch ziemlich plötzlich entnazifiziert.<<

Ok, was die Umetikettierung der Person in der Öffentlichkeit geht, ist sowas wahrscheinlich ganz schnell getan.
Mein Gedanke ging an die Geisteshaltung derjenigen, die sich nicht einfach auf Knopfdruck löst und die dann in der neu gegründeten BRD für öffentliche Posten nicht berücksichtigt werden durften.

Was Werher von Braun betrifft, so ist der Nutzen ungemein bedeutender als dessen Vergangenheit für die USA gewesen.
Moral - Fehlanzeige"

Schön, daß wir uns einig sind. Ich bin da ganz bei Ihnen. Das mit der Moral ist ein grundsätzliches Dilemma. Moral und Nutzen gegeneinander abzuwägen ist so oder so immer ganz dünnes Eis. Darüber haben sich schon die alten Griechen den Kopf zerbrochen und das Problem nicht gelöst.

Wer mauert da? Kooperiert die Bundeswehr?

Es fällt mir auf, dass wieder einmal versucht wird, die rechtsextremen Vorfälle bei der Bundeswehr der neuen Verteidigungsministerin anzuhängen und ihr Versagen vorzuwerfen. Das war bei Frau vdLeyen ebenso. Wenn ich dann noch lese, dass dieses Versagen ja kein Wunder sei, schließlich hätte sie nicht gedient, dann kommt mir der Verdacht, dass es hier um einen inszenierten Hype geht.
Bei Frau vdLeyer war es der Rechtsextreme Franco A., jetzt ist es die KSK und verschwundene Munition ... Geht es darum, die Verteidigungsministerin zu beschäftigen, damit man in aller Ruhe unter sich weitermachen kann wie bisher? Und damit man nebenbei vielleicht auch noch eine unliebsame störende Verteidigungsministerin wieder loswerden kann? Es ist doch viel schöner, wenn der Minister einer aus der Truppe ist, "einer von uns". Der versteht alles, der macht keine Probleme, der stört nicht und ist auch keine Frau.

um 12:18 von Demokratie-in-Gefahr

>>"All diese Vorfälle müssen detailliert aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschacht gezogen werden!"<<

Da bin ich als Rechter natürlich ganz bei Ihnen. Aber bitte sachlich, ohne Vorverurteilungen und Pauschalisierungen (das Gro dieser Truppe sind meiner Meinung nach rechtschaffene deutsche Staatbürger auf dem Boden unserer Demokratie) und ohne Hexenverbrennungen.

@WM-Kasparov-Fan

also soll die KSK mit Luft und liebe agieren? Man stelle sich das mal vor eine KSK ohne Waffen xD

um 12:51 von tomridle

>>"Das ist offensichtlich eben nicht nötig. Nationalstolz sollte man nicht mit Rechtsextremismus verwechseln."<<

Sehr gut gesagt. Für mich vielleicht der beste und wichtigste Kommentar heute.

/// Am 01. Juli 2020 um 12:43

///
Am 01. Juli 2020 um 12:43 von Bender Rodriguez
Da wird die einzige Einheit

Da wird die einzige Einheit demontiert, die vom Ausland überhaupt ernst genommen wird. Anstatt, dass man versucht die echten schwarzen Schafe zu finden, macht man gleich die ganze Herde un. Sehr vernünftig.///
.
Ganz so ist es nicht. Es wird lediglich eine von vier Kompanien aufgelöst, die sich als " nicht reformierbar " herausgestellt hat. Ich empfehle das Interview von Frau AKK zu lesen, das sie der SZ zu diesem Thema gegeben hat und das heute veröffentlicht wurde.

@Bot...

"
Am 01. Juli 2020 um 12:43 von Bote_der_Wahrheit
Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt ...

Zitat: "Auch sollte man darüber nachdenken, wie man mehr Vielfalt in die KSK bekommen und für mehr Transparenz sorgen könne."

Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt ... ist nicht langsam ein wenig einfältig, immer nur reflexartig nach "Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt" zu schreien? Das ist mehr als lächerlich.

Ich für meinen Teil wünsche mir eine schlagkräftige KSK-Truppe, ob die sich jetzt aus weißen, schwarzen, gelben, lila-blaßblauen oder grünen Menschen zusammensetzt, ist mir dabei völlig Latte!

Der Auftrag an die KSK besteht nicht darin, "vielfältig" zu sein, sondern darin, die Freiheit Deutschlands gegenüber äußeren Feinden zu verteidigen."

Und warum glaube ich Ihnen die Aussage Ihres zweiten Absatzes nicht? Das ist die Frage, die ich mir gerade spontan gestellt habe.

Am 01. Juli 2020 um 12:43 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: Der Auftrag an die KSK besteht nicht darin, "vielfältig" zu sein, sondern darin, die Freiheit Deutschlands gegenüber äußeren Feinden zu verteidigen.

Das ist m.E. verkürzt dargestellt.

Dier Burschen haben geschworen, das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.

Daran wollen sich einige (sage ich mal) nicht halten.

@Denesinteressiert um 11:45

Wer "überdurchschnittlich intelligent" ist (Ihre Worte), sollte wissen, dass es "eindeutig" (erneut Ihre Wortwahl) in den seltensten Fällen gibt. Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Deshalb kann man braun auch wegargumentieren.

Ist eigentlich mal

Ist eigentlich mal aufgefallen, dass Parteien intern auch alles andere, als demokratisch funktionieren? Die BW ist auch ziemlich undemokratisch. Da steht meist einer vorne und klärt, was die anderen dann machen müssen. Ausdiskutieren ist nicht vorgesehen.
Walldorfschüler sind da ziemlich sicher fehl am Platz.

um 12:53 von schabernack

>>""Die Presse" gibt es evtl. in China.
Definitiv gibt es eine solche in Nordkorea

Nicht als "rechtsradikal zerrisen" werden Sie mit Vereinfachung.
Aber als "planlos zerfetzt" … das kann gut sein."<<
.
.
... Ihre Sprüche waren auch mal besser und das meine ich nicht nur in Bezug auf meine Person.

@ tagesschlau1, um 11:14

“Einfach unsere BW abschaffen und gut ist.“

Nein, nix wäre gut.
Sorry, aber das klingt ähnlich clever wie einfach Auto abschaffen und gut ist.
Aber Sie meinen es sicher ironisch.

Sie machen leider nicht den Versuch, den Kommentar von WM-Kasparov-Fan zu verstehen.

Am 01. Juli 2020 um 12:50 von eine_anmerkung

Zitat: Anerkennen ja, wenn es der Fall ist, aber vorher kritisch hinterfragen, war es so und wenn ja warum?

Ist Ihnen der Bericht hier bei der Tagesschau vor zwei Tagen mit der Überschrift << MAD zu Bundeswehr "Neue Dimension" des Rechtsextremismus >> entgangen?

Es scheint mir doch ernsthaft ermittelt worden zu sein und noch zu werden.

Ich schrieb nicht

dass ein Minister Fachmann sein sollte, er sollte aber die Grundbegriffe gelernt haben, sonst macht er sich gegenüber seinen Beratern zum Hans und ist von diesen leicht steuerbar. Das halte ich für gefährlich.
Ferner bezog ich mich bei meinem Ministerbeispiel nicht auf die jetzigen Minister sondern z.B. auf Dr. Rösler als Wirtschaftsminister oder Käthe Strobl als Gesundheitsministerin, lang lang ists her aber unvergessen. Meine damaligen Ärzte haben Witze über die Frau gerissen die ich hier nicht schreiben will.
Der Vollständigkeit halber: Ich meine auch dass Herr Spahn in der Krise über sich hinauswuchs und gut arbeitet.

12:36 von Sisyphos3

«was bringt ein DU ?
der Respekt leidet und die Achtung vor einander
du " Halbdackel" sagt man eher als sie "Halbdackel."
so meine Erfahrung»

Weder lässt ein "DU" den Halbdackel besonders leiden.
Noch bringt ein "SIE" ihm mehr Respekt ein.

"Respekt" ist ein Innere Einstellung, die ganz unanhängig von der Art des Anrede-Pronomens ist, das man dem Halbdackel in den Fressnapf legt.

Respekt der Menschen in SWE zum Gegenüber ist nicht geringer, als in DEU. In den NL ist es auch (sehr) weit verbreitet, Mitmenschen unterschiedlicher Stellung zu duzen … ohne dass im nächsten Halbsatz der Halbdackel lauert.

Und in Japan (dem Eldorado der verquasten Höflichkeitsformulierungen) gibt es in der Sprache gar keine Unterscheidung nach Personen.

"Taberu" … heißt … essen … und ich esse … und du isst … und er / sie isst … und Sie essen … und so weiter.

Man zeigt auf andere Art Respekt … als durch Pronomen vor dem Halbdackel. Den denkt man nämlich unausgesprochen … wenn man denn so denkt …!

"Man hat bei fast allen

"Man hat bei fast allen Eliteeinheiten, ...
... und das KSK ist eine solche, wie sämtliche ausländischen Partner berichten, die je mit KSK-Trupps zusammengearbeitet haben - einen starken Korpsgeist und ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, wie bei allen Einheiten, bei denen die permanente und extreme Lebensgefahr beim Einsatz zum Alltag gehört und wo sich der eine blind auf den anderen verlassen muss„

Gut und schön, was die außergewöhnliches leisten müssen, aber gerade aus diesem Grund braucht man Leute mit klaren Kopf und den richtigen Werten.
Der Deutschland-Achter im Rudern leistet auch seit Jahren außergewöhnliches und die können sich auch blind aufeinander verlassen. Die werden aber garantiert keine komischen Lieder unter der Dusche singen und komische Fahnen im Spind hängen haben und sind vermutlich trotzdem positiv stolz darauf, ihr Vaterland auf der Welt bei Wettkämpfen als Ruder-Elite vertreten zu dürfen

Der Schoß ist ...

"... Wenn sie jetzt ganz unverhohlen
wieder Nazi-Lieder johlen, ..."
1993 K.W. "Sag Nein"

So lang und länger geht das, das gleiche Gedankengut in (kleinen?) Teilen der Bevölkerung und somit auch bei Sicherheitskräften.

Es ist der Schoß von damals, kein anderer, kein neuer. Er wurde nie genährunfähig gemacht.
Weder im Westen nich im Osten.

Und nun noch das Verschwinden von Munition u.a.
Das ist nicht zum Spaß für ein paar Übungen auf freiem Feld verschwunden.

Das ist leider bittere Wahrheit und muss in diesem Falle weder relativiert noch entschuldigt werden.

@Bender Rodriguez

"
Am 01. Juli 2020 um 13:06 von Bender Rodriguez
Ist eigentlich mal

Ist eigentlich mal aufgefallen, dass Parteien intern auch alles andere, als demokratisch funktionieren? Die BW ist auch ziemlich undemokratisch. Da steht meist einer vorne und klärt, was die anderen dann machen müssen. Ausdiskutieren ist nicht vorgesehen.
Walldorfschüler sind da ziemlich sicher fehl am Platz."

Und was soll uns diese Binsenweisheit jetzt sagen? Natürlich sind in einer Armee Befehl und Gehorsam notwendig. Oder wollten Sie einfach mal nur so ganz nebenbei Waldorf-Schüler pauschal diskreditieren?

Befehl und Gehorsam heißt aber nicht, auf Befehl zum Beispiel Nazilieder zu grölen, oder den Hitlergruß zu entbieten statt zu salutieren. Es gibt nicht ohne Grund das Recht (und die Pflicht) Befehle auch verweigern zu können.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@ eine_anmerkung, um 11:58

re um 11:28 von Mister_X

“Wenn dies denn tatsächlich stimmt, haben Sie natürlich recht.“

Bei diesem Satz hätten Sie es belassen sollen.

Ihre Zweifel sind angesichts der glaubwürdigen Schilderungen und der Konsequenzen, die AKK - sicherlich nicht aus einer Laune heraus- zieht, hehr, aber nicht angebracht.

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