Kommentare

wenn Trump auf die Idee käme

die Anti-Diskriminierungsgesetze wieder rückgängig zu machen, er hätte wohl nicht wenige Unterstützer. Er könnte Martin Luther King im Nachhinein zum Terroristen erklären und fände Zustimmung. Seine bewaffneten Follower wären ganz sicher bereit, eine Ausgangssperre für Afroamerikaner zu überwachen und deren Einhaltung durchzusetzen.
Jahrelang habe ich geglaubt, Trump sei ein Problem. Das war falsch. Die US-Amerikaner sind das Problem. Die Sorge, Trump führe die Nation in einen Bürgerkrieg, war nur zum Teil berechtigt. Es wird auch ohne ihn soweit kommen.

Ein Trost bleibt. "Die Zeit ist mit den Unterdrückten" (Zitat: Nelson Mandela).

Trump's interview von

Trump's interview von Donnerstag als er erneut behauptete der coronavirus wird einfach verschwinden "so let's move on" zeigte wie lebensgefaehrlich der POTUS ist.

Er behauptete alles sei unter controlle
“We’ve done a historic thing,...I have saved millions of lives”

Luegen, Luegen, Luegen.
Hier in Florida ist der virus ausser controlle, Dank der zu fruehen Oeffnung werden wir noch sehr lange kaempfen muessen mit dem outbreak

Presse "zum Schweigen bringen"

Aus dem staatlich finanzierten Auslandssender
"Voice of America" wurde "Voice of Trump"

Er hat Michael Pack einen ehemaliger Kollegen von Steve Bannon dem ehemaligem Chefstrategen Trumps und Leiter von Breitbart ernannt.

Freie unabhängige Auslandsnachrichten wird es wohl nicht mehr geben.
Erst kürzlich wurde Direktorin Amanda Bennett wegen Trump kritischen
Corona Beiträgen zur Kündigung genötigt.

Schwierige Frage: Sind die Demos für oder gegen Rassismus?

"Aus den USA solle ein Ort der 'Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung' gemacht werden." (Trump)

Als (geistig) Außenstehender kann man schon mal den Überblick verlieren, ob sich die "Black Life Matters"-Demonstranten nun für oder gegen den Rassismus aussprechen.

Aber das ist ja das schöne am Populismus: Man kann alles behaupten, denn irgendjemand wird es schon glauben.

"Sie wollen uns zum Schweigen bringen"

Wird schön die neue Welt, so langsam wird es spannend, wie die Mehrheitsverhältnisse wirklich liegen. Vielleicht reicht die Rassismus Debatte aus, über die neue Spaltung die eigenen Heere zu einen und noch einmal einen Sieg für die Umbrandete weiße Mehrheit einzufahren - ein Schrecken wäre es, aber ein möglicher.

Das historische Erbe lebt weiter.

"Das 'starke und stolze' amerikanische Volk werde aber nicht erlauben, ihm die Geschichte und Kultur zu nehmen."

Ich habe keine Sorge, dass sich die Denkweise in den USA ändert, wenn die Denkmäler der Sklaverei beseitigt wurden. Es gibt auch heute noch genug Völker, die sich der seit jahrhunderten andauernden, kriegerischen Willkür unterwerfen müssen.

Na ja

warten wir mal die Wahl ab ,bevor wir wieder falsche Vorhersagen treffen die falsch sind .In Plutokratenkreise wird entschieden und nicht das Wahlvolk macht es .3 Monate vor der Wahl wird wie in DE zb dem Meister des ... Framing ,Hetze ,geteilt und geherrscht und dem Bürger gesagt dadurch wer gewählt werden soll und das ist der wo am ende gewählt wird .Daher bin ich gegen gleichgeschaltete Medien welche sogar vom Bürger in einigen Länder finanziert werden , damit die wo Macht haben weiter herschen können und das sind nicht Politiker. Der Wähler wählt am ende eine Gruppe von Plutokraten mehr nicht .Trump seine sind aber nicht so schwach wie hier immer dargestellt wird und der Meister des Black Life Matter (WG Börsengewinn) ,der scheinheilige Börsianer ist schon scheintot .Warten wir ab .

Oh Schicksal!

Hätte doch das Schicksal Trump direkt in den Mount Rushmore gemeißelt, in doppelter Größe versteht sich, ohne dass er vorher in real Präsident war! Der Welt wäre viel erspart geblieben, und Trump wäre am Ziel seiner Wünsche: the greatest president ever!
.
Dieser Ort ist auch deshalb so "geeignet", weil dieser Berg ursprünglich ein heiliger Ort der Indianer war.

Nimmt den Mann eigentlich ...

... noch jemand ernst?
Und die 2. Frage: Glaubt er wirklich selbst, was er regelmäßig von sich gibt?

Zum Glück ist die Zeit seiner Macht überschaubar und in Kürze vorbei :-)

Poor America

Die vernünftig denkenden Menschen in den USA snd zu bedauern, einen derartig alles besserwissenden Ignoranten an der Spitze des Staates stehen zu haben.
Auch die Aussage der republikanischen Gouverneurin, keinen Abstand zu halten, muss man als mutwillige Gesundheitsge-
fährdung sehen.
Wer derart alles Vorsorgemaßnahmen als übeflüssig betrachtet, kann und darf nicht an der Staatsspitze stehen.
Auch die Kritik an den Anti-Rassismus-Protesten zeigt den selbstherrlichen Weg dieses POTUS, einfach nur abscheulich.

Die Zerstörung der amerikanischen Gesellschaft zum Zweck ...

...seiner Wiederwahl betreibt nur einer: Donald J Trump.

Im Angesicht der Tragödien, die das Land heimsuchen, seien es

• die rapide steigenden Fallzahlen von Covid-19
• die Aufwühlung durch systemischen Rassismus
• die trotz langsamer Rückkehr immer noch schwierige Wirtschaftslage

würde einen Präsidenten erfordern, der das Land eint und ihm Perspektive gibt. Am 4. Juli ist ein Präsident für die ganze Nation und nicht ein Wahlkämpfer für seinen Stamm gefordert.

Trump hat nur eines geliefert: Trump.

Spaltend, aufwiegelnd, nur sich und seine Wiederwahl im Blick.

Oh Herr

schmeiß Hirn vom Himmel. Trump hat einfach keine Politikerqualitäten. Erst denken, dann reden. Leider ist m.M. nach Biden auch kein Traumkandidat. Es ist wieder eine Wahl Not gegen Elend. Fähige Kandidaten, die wirklich für Wandel und eine neue Ära stehen würden, sind im Moment leider nicht in Sicht. Allerdings alle Coronaprobleme einem Menschen zuzuschieben, ist auch nicht logisch und nicht seriös. Sind An Abstand und Hygiene müssen sich die Bürger halten. Wir haben hier einige Regeln, aber auch hier viele, die sich nicht daran halten. Merkel, Söder, das RKI können noch so flehentlich bitten. Die Einhaltung liegt in den Händen der Bevölkerung.

Troll in Chief

Offenkundig haben die USA ein riesiges Problem, weil die Hetzpropaganda der „alt right“ sie immer näher an den Abgrund bringt.

Auch hier werden die rechten Trolle gleich kommentarmäßig kollabieren. Was Neues wirds dabei nicht zu lesen geben, schließlich kennt mittlerweile jeder der schon mal im Internet war rechte Trolle.

Es stellt sich daher die Frage warum man diesen Leuten hier immer noch eine Bühne in Form der Kommentarfunktion bietet. Das „Social Media“ außer der Möglichkeit zum Teilen von Katzenvideos und Urlaubsfotos lediglich den weltumspannende digitalen Fackel- und Mistgabelmob hervorgebracht hat dürfte mittlerweile bekannt sein.

Ich würde es vorziehen wenn meine Nachfahren in einer Demokratie leben könnten, die nicht von Rechtsradikalen abgeschafft wurde. Aber ich hab nicht den ganzen Tag Zeit um im Internet gegen Hass und Hetze durch „besorgte Bürger“ abzuschreiben.

Daher würde ich es sehr schätzen wenn hier endlich die überflüssige Kommentarfunktion abgeschafft wird

So schwer es fällt

Man muß Herrn Trump in Teilen sogar zustimmen, denn ein unkontrollierter Bildersturm, so wie er auch hierzulande immer mehr ins Rollen kommte, gefährdet Identität, Kultur und Geschichte; spätestens, wenn dann z.B. in Deutschland der "Faust" korrekt gegendert und entsprechend bearbeitet wurde.

Trump kehrt Tatsachen um

'Aus den USA solle ein Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" gemacht werden. "Sie wollen uns zum Schweigen bringen, aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen", sagte Trump.'

Wenn in den USA die Zivilgesellschaft gegen Mord von Polizisten an wehrlosen Bürgern demonstriert, protestiert sie genau gegen die "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" durch den Präsidenten Trump und seine Sinnesgenossen.

Die Totenzahlen der Corona-Pandemie sind so überwältigend und traurig, dass sie den Präsidenten Trump durch die Wahl im November hoffentlich zum Schweigen bringen werden.

Wo er Recht hat...

...hat er Recht, auch wenn es Trump ist.

In den USA ist seit einigen

In den USA ist seit einigen Wochen eine Kulturrevolution im Gange.
Ich bin gespannt, wann Joe Biden endlich die Präsidentschaftskandidatin der Dems bekannt gibt.

„Autonome Zone“ in Seattle

Die „Autonome Zone“ in Seattle hat ja dem normalen Bürger gezeigt, welche Zustände Ihn erwartet wenn die Polizei nur noch Unrat auf Deponien verwaltet.
Diese Chaoten sind die besten Wahlkampfhelfer für Trump.

Eigentlich finde ich, dass er

Eigentlich finde ich, dass er sich ausreichend die Taschen gefüllt, genug Menschen verhöhnt, genug Chaos erzeugt und dem amerikanischen Einfluss auf globale Vorgänge genug verzockt hat. Es ist Zeit für einen Demokraten. Die haben zwar immer viel Arbeit damit, nach einem desaströsen Präsidenten aufzuräumen, die USA wieder aufzupäppeln aber irgendwer muss das ja machen. Das wird diesmal noch etwas schwieriger aber Biden ist sehr kompetent. Auch ein wirtschaftlich schwaches, gespaltenes, beschämtes und ängstliches Land kann wachsen.

Das was Trump von sich gibt

Hat immer mehr Ähnlichkeit mit dem, was gerade andere Diktatoren oder "gewählte" Staatsoberhäupter von sich geben.

Man vergleiche seinen Ductus z. B. mit der Rechtfertigung, die Hagia Sophia erneut in eine Moschee umzuwandeln.

Das Schlimme: Menschen glauben das Ganze auch noch und sehen in diesen Führungspersönlichkeiten Heilsbringer.

Irgendwie scheinen zu wenige aus der Geschichte lernen zu wollen.

Er spricht von Ausgrenzung und Bedrohung und ist selbst einer derjenigen, die damit "white power" mit all ihren absurden Verschwörungstheorien hoffähig machen.

Polarierung und Ausgrenzung werden diese Konflikte eher verstärken.

Vielleicht ist das gewollt: Unruhen, keine Wahlen, dafür aber eine Notstandsregierung mit Trump and der Spitze, um die Unruhen nieder zu schlagen und die "Demokratie" zu schützen?

Wir können viel spekulieren, müssen aber weiterhin nur beobachten.

Bauen wir auf die junge Generation.

Trump setzt "All in", weil er keine Substanz mehr zu ...

... bieten hat in diesem Spiel.

Seine Zustimmungswerte sind im Keller.
Die über alle Institute konsolidierten Umfragen* ergeben als Werte

Disapprove:.............. 55,9%
Approve:.................... 40,7 %

Die um ihre Wiederwahl bangenden Senatoren der GOP möchten von ihrem Präsidenten "Leadership" sehen. Seine Antwort ist nicht, einen Gesamtplan für das Land vorzustellen, sondern die alten Parolen von 2016 wieder als Platte aufzulegen.

Die USA benötigen in dieser Zeit mehr denn je einen Präsidenten. Der Nationalfeiertag wäre der Anlass für eine Rede an die gesamte Nation gewesen. Der Amtsinhaber liefert jedoch nur das einzige, was er kann. "Let Trump be Trump". Spaltend, verleumdend und polarisierend.

Das ist die wahre Tragödie des Landes.

*www.fivethirtyeight.com

Trumps unsägliche

Trumps unsägliche überhebliche Arroganz und seine ignorante Dummheit werden den Tod vieler Menschen in den USA zu Folge haben.
Dieser psychopathische Kerl ist ein wahrhaft schlechter Präsident. Er gehört sofort abgesetzt. In der immer schlimmer werdenden Pandemie in den USA zeigt er seinen wahren Charakter. Als grenzenlosen Hedonisten fehlt es ihm total an Empathie.

Gegen die Manipulierungen der

Gegen die Manipulierungen der Massenmedien und Konzerne wird Trump es sehr schwer haben. Zumal - wie man in Mississippi sehen kann - er keine Partei hinter sich hat.
Der Möchtegern-Sozialist Sanders hat sich indessen brav dem Willen der Wall Street unterordnet.

Auslöschung

Trump hätte keinen besseren Ort für seine Rede wählen können.
Die heiligen Black Hills der
Sioux Nation's
Wenn von gestürzten Denkmälern und Auslöschen gesprochen wird könnte es keinen unpassenderen Ort geben wenn von amerikanischer Geschichte gesprochen wird.

Rushmore. They converged at the mountain in order to protest the illegal seizure of the Sioux Nation's sacred Black Hills in 1877 by the United States federal government, in violation of its earlier 1868 Treaty of Fort Laramie.

Der Spalter

Wieder die gleiche Strategie, Trump will nicht vermitteln, oder gar versöhnen, immer nur die Art von Stärke zeigen, die man nun wirklich aktuell nicht braucht. Es gibt bei ihm nur ja/nein, gut/böse und offenbar gibt es doch sehr viele Menschen, die dieses undifferenzierte Weltbild teilen. Es ist sicher nicht zu bejubeln, wenn Menschen die Denkmäler zerstören, auch wenn es gute Gründe gibt, ein Ehrenmal für viele der abgebildeten Personen infrage zu stellen. Allerdings ist der aus der Situation geborene Zorn verständlich und ein weiser Präsident würde versuchen, die Beschäftigung mit der Geschichte in sinnstiftende, versöhnliche Bahnen zu lenken. Damit ist Trump nicht nur überfordert, es widerspricht auch seinem eigenen Geschichtsbild. Erschreckend dabei ist, dass es wohl sehr viele Amerikaner gibt, die genau das an ihm schätzen. Es scheint so, dass die Coronazahlen und die Sorge um die eigene Gesundheit seine Umfragewerte verschlechtern, weniger sein unwürdiger Umgang mit den Protesten

"Sie wollen uns zum Schweigen bringen"

So, meint er. Was die USA den anderen Völkern teilweise angetan hat, wurde doch in den Jahrhunderten verschwiegen und eine Wiedergutmachung war Fehlanzeige. Trump ist gefährlich und ein Blender. Er will nur eines und das ist Macht. Wenn man sich vorstellt, das dieser Mann den roten Knopf hat, dann kann einem Angst und Bange werden. Zu dem, die Geschichte der USA wurde teilweise garnicht erst offen gelegt und verschwiegen. Wir zahlen immer noch für den 2.WK und die USA, was zahlen die? Hoffentlich wird Trump nicht mehr wiedergewählt, denn die Welt ist schon genug im Argen.

Am 04. Juli 2020 um 08:20 von Sternenkind

Richtig ist, dass die USA kein Staat in Gottes Auftrag sind (Mayflower, Pilgrim fathers).

Richtig ist, das dieser Staat letztendlich auf Landraub sowie Mord und Totschlag an der einheimischen Urbevölkerung (Indianer) zurückgeht.

Das verdrängen weite Teile der Bevölkerung der USA und berufen sich dabei noch auf einen Gottesauftrag. Beschämend im Jahre 2020. Wer hat hier keinen geistigen Horizont?

Freiheit im Grab

Über 57000 Neuinfizierte innerhalb 1 Tag.

Mittlerweile fast 3 Millionen Infizierte und fast 130.000 Tote. Diese Spirale geht weiter und liegt jetzt schon über anfänglichen Worst Case Prognosen für das Land.

Dennoch redet Trump von Freiheitsberaubung und hetzt gegen die Antirassismus- Demonstranten.

Eskalation statt Deeskalation. Trump wäre nicht Trump, wenn er nun clever, einfühlsam und intelligent agieren würde.

Das ist höchste Missachtung aller Menschheitsrechte und Gesundheitsrechte.

@frosthorn 08:22 - "Die Amerikaner" sind es nicht, welche ...

... sich um Trump versammeln. Sondern ein "Stamm" von Hardcore-Anhängern, die aber nicht die gesellschaftliche Mehrheit der USA abbilden.

Insofern ist

"Jahrelang habe ich geglaubt, Trump sei ein Problem. Das war falsch. Die US-Amerikaner sind das Problem."

eine Pauschalisierung, die - dem Moment geschuldet - zwar menschlich verständlich ist, aber "den Amerikanern" nicht gerecht wird.

Natürlich kann es passieren, dass Trump totz der miserablen Zustimmungswerte von eben jenem Stamm mit Hilfe des Electoral College Systems, das ihn bevorteilt, wiedergewählt wird. Aber es ist unwahrscheinlich, dass es durch die Mehrheit der amerikanischen Wähler und Bürger geschieht.

Bei der findet er keine Zustimmung.

Am 04. Juli 2020 um 08:22 von frosthorn

"Ein Trost bleibt. "Die Zeit ist mit den Unterdrückten" (Zitat: Nelson Mandela)."
#
#
Ein Freund und Mitkämpfer von Nelson Mandela hat vor wenigen Jahren gesagt. Für dieses Regime das jetzt in Südafrika das sagen hat, haben wir nicht gekämpft.
Die Zahl der Armen und Unterdrückten in Südafrika ist jetzt höher.

Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung"

Die Amerikaner haben im November die Wahl: Entweder, sie wollen einen Ort der Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung - dann wählen sie Trump. Oder sie wollen wieder ein großartiges Land, dann müssen sie Biden wählen.
Wie man mit einem solchen kleinkarierten und lügenden Spalter, Narzissten und Sexisten wie Trump stolz auf seine Nation sein kann - und das ist es, was seine Wähler ja wollen - das entzieht sich meinem Verständnis.

Gnadenloser Wahlkämpfer

Trumps geistiger Horizont reicht in etwa bis zum Ende seiner albernen Stirntolle. Endlich erstarkt die politische Bewegung, um sich gegen Gewalt gegen People of Color zu formieren, und das mit weltweiter Unterstützung. Trump konzentriert sich mit seiner Hetze im Hiblick auf seiner gefährdete Wiederwahl ganz auf seine Hardcore-Fans und spaltet fleißig weiter. Als mitfühlender, versöhnender Präsident ein Totalausfall. Sein Brachialkurs wird das Ende seiner einzigen Amtszeit hoffentlich besiegeln. Luftblasen – natürlich möglichst in Großbuchstaben – von "SILENT MAJORITY" und "LAW AND ORDER" lassen seinen Twitter-Account mehr und mehr als Parodie erscheinen. Selbst sein Haussender Fox News sieht ihn in den Umfragen weit abgeschlagen (was für Trump natürlich Fake News ist). Die Nervosität in Trumps Wahlkampf-Team und unter den Republikanern nimmt zu. Spannend bleibt nur noch, wie weit der US-Präsident für den eigenen Vorteil bereit ist zu gehen.

Ein Kamm, sie zu scheren..

Es ist immer gefährlich alle über einen Kamm zu scheren. Vorurteile und Pauschalisierungen sind Grundlage für Anfeindungen in alle Richtungen. Man sollte immer bedenken das jede Gruppe aus Individuen mit eigenen Zielen, Wünschen und Hoffnungen besteht.

Braucht Amerika einen solchen Präsidenten?

Großartig, wunderbar - mit Adjektiven um sich schmeißen, das kann Donald Trump. Nur am Feiertag der USA versöhnende, verbindende Worte an den Tag bringen, diese Qualitäten eines US-Präsidenten, auf die es doch eigentlich ankäme, diese Qualitäten besitzt dieser US-Präsident nicht. Stattdessen werden sämtliche Teilnehmer von Anti-Rassismus-Demonstrationen in einen Topf geworfen, es wird nicht differenziert, es wird kein Versuch unternommen, auf die Wünsche der Teilnehmer einzugehen, bzw. deren Argumente einmal zu erörtern. Diese Qualitäten würde und dürfte man sich wohl aber von einem Präsidenten, der sich als very stable genius versteht, doch eigentlich erwarten … Braucht Amerika einen spaltenden Präsidenten, der Hass, Unfrieden und Zwietracht sät? Oder wäre nicht einer besser geeignet, der mehr verbindet als dass er trennt?

@Thelondonfirebrigade - Wo er Recht hat...hat er Recht

Erst einmal nachdenken !

Trump stimmt hiermit einen Bürgerkrieg ein,
wenn er demokratisch abgewählt wird.

Im Hinblick auf die Wahl

In einer Demokratie bekommen die Politiker durch Mehrheiten ihre Posten und damit Macht. Die Mehrheit besteht sicher nicht aus den Klugen, Intelligenten. Wen muss ein dummer Präsident also ansprechen, wenn er wiedergewählt werden will...?
Es wurde wohl noch keine Wahl durch die Stimmen der Klugen entschieden.
Wenn sich Deutschland und Europa weiterhin dumm benimmt, bleiben die USA uns wohlwollend gesonnen und alles wird laufend irrsinniger. Offenbar wird das gewollt.

Die negative

Die negative Berichterstattung erreicht immer weniger Menschen...Trump wird wieder gewählt.

@ksl330

"Daher würde ich es sehr schätzen wenn hier endlich die überflüssige Kommentarfunktion abgeschafft wird"

Klingt für mich so, als wollten Sie Trump "zum Schweigen bringen".

Wenn die Demokratie eine Kommentarfunktion auf einer Nachrichtenseite nicht aushält, dann haben wir nicht ein Internetproblem, sondern ein Gesellschaftsproblem.
Und letzteres lässt sich nicht lösen, wenn wir ein paar Wirrköpfe und deren Adepten mundtot machen.
Hier hilft nur allgemeine Bildung und gesellschaftlicher Diskurs.

@.tinchen "Trump's interview ..."

"Hier in Florida ist der Virus außer Kontrolle, dank der zu frühen Öffnung werden wir noch sehr lange kämpfen müssen mit dem Outbreak"
Das ist schlimm und es tun mir die Menschen leid, die in diesen Strudel von Sorglosigkeit und Ignoranz mit hineingezogen werden.

Andererseits muss man sagen, dass viele Menschen auch einfach unterbelichtet sind. Niemand zwingt sie, am Strand zu feiern, niemand zwingt sie, in Lokalen dicht an dicht zu sitzen.

Auch in Deutschland gibt es viele Leute, die nur bis zu ihrer eigenen Nasenspitze denken. Die z.B. , die in den Urlaub fliegen wollen, ohne zu bedenken, dass nicht nur sie selbst gefährdet sein könnten, sondern dass sie evtl die Krankheit auch in das Urlaubsland bringen, vielleicht dorthin, wo die ärztliche Versorgung schwierig ist.
Immer nur "ich, ich ich" ... zum Heulen.

Auch wenn hier offiziell vor Menschenansammlungen gewarnt wird, gibt es Leute, die sogar die Ordnungskräfte und die Polizei angreifen, wenn sie die Regeln einhalten sollen.

Die Trump Hasser werden

Die Trump Hasser werden weniger...dafür aber immer lauter..

@ Der Bundeskanzler 08:45 - "Man" muss Trump nicht ...

... zustimmen.

• Erstens gibt es keinen "unkontrollierten Bildersturm", sondern
• eine breite gesellschaftliche Diskussion wer als Vorbild dienen kann und wer nicht

Die Denkmäler von Bürgerkriegsgenerälen wie Robert E. Lee, welche für die Auftrechterhaltung der menschenverachtenden Skalverei gekämpft haben, gehören in ein Museum aber nicht an zentrale Orte. Das geschieht sehr kontrolliert z.B. in Richmond.

Das Stürzen von Statuen sind wenige Einzelfälle, welche von der Trump-Campaign in ihren Wahl-Spots aufgebauscht werden.

Ein Großteil der US-amerikanischen Gesellschaft versteht den Unterschied sehr gut.

Hier von Deutschland aus wirkt Amerika zerrissen.

Einerseits machen sich Demokraten mit Bilderstürmern und Bücherverbrennung gemein, und andererseits feiern die Republikaner sich heute, zum Nationalfeiertag, selber. Der Bürger kämpft mit Corona, Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, Vandalismus, Kriminalität und ausufernden Gewaltorgien. Die physischen Angriffe auf die Polizei als Reaktion auf den schlimmen Tod von Georg Floyd durch einen Polizisten werden diese Gewalt verbreitenden Verhältnisse einzementieren und so, nach meiner persönlichen Meinung nach, eine zweite Amtszeit des Präsidenten ermöglichen. Denn auch hier von Deutschland aus auf die USA gesehen, denke ich, will und wird sich eine Gesellschaft keinesfalls selber zerstören oder zerstören lassen. Für die Zukunft müssen neue, gewaltfreie Wege gefunden werden um Gerechtigkeit zu generieren.

gesamt-gesellschaftliches Problem

Es ist ohne Zweifel ein gesamt-gesellschaftliches Problem.

Konkret sind natürlich die ca. 100 Millionen Trump-Anhänger das Problem. Aber die kommen doch nicht aus dem Nichts. Wenn in einer Gesellschaft 30% der Bevölkerung solche Neigungen entwickeln, dann stimmt mit der Gesellschaft insgesamt etwas nicht.

Man kann es auf das "Bubble-Phänomen" reduzieren. Anders als bei uns ist es in den USA in der Freizeit unüblich, über Politik zu reden. Und dadurch hören diese 100 Millionen fast nie mal andere Meinungen.

Und der Mangel an Protest der übrigen 70% ist einfach nur erschütternd. Das muss sogar Trump-Fans auffallen: die heftigen Vorwürfe, die gegen Trump erhoben werden, müssten doch zu gewaltigen Massenprotesten von Millionen Menschen führen. Aber eine echte Protest-Kultur gibt es in den USA leider nicht. Solange man nicht ganz direkt selbst, persönlich, betroffen ist, wird Protest nicht als wichtiges Recht (oder Pflicht) der Bürger wahrgenommen.

@tagesschlau2012 - Werteverlust durch Trump

Die Gruppe, die Sie "Chaoten" nennen, sind mehrheitlich Kämpfer für Werte, die Trump mit Füßen getreten hat. Die gilt insbesondere für die von ihm forcierte Spaltung der US-Gesellschaft. Die Benennung von Kasernen und das Erstellen von Denkmälern waren und sind Momentaufnahmen der Geschichte. Diese sollte man weder verklären, noch dämonisieren, aber selbstverständlich in der Rückschau daraus lernen. Trump ist (leider) nicht lernfähig. Er hätte die Chance nutzen können, um die Nationen zu einen. So haber hat er sich wieder einmal als Brandstifter geriert, als ungehobelter, na(r)zistischer Egomane. Mit diesem Mann ist kein Staat zu machen - diese Erkenntnis erschließt sich zunehmend auch seinen Republikanern.

Jeder andere Präsident hätte

Jeder andere Präsident hätte nach den Fehlern, dem Sumpf, der Entlassungen und der Inhaftierung aus seinem Wahlkampfteam das Amt verlassen. Trump hat aber weder Ansätze eines Schamgefühls noch Interesse am Wohl der Amerikaner.

Wo er Recht hat... II

"...gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte!" Nein, Mr. Trump, es war keine Kampagne, sondern handfeste wirtschaftliche Interessen und der damit organisierte staatliche Krieg gegen die richtigen 'Amerikaner'. Sie und ihres Gleichen sind nur Nachfahren von Zerstörern von jenen Identitäten, Kulturen und Geschichte, die ihrer Nichtkultur aus Verrat, Hass und ideologischem Wahn, 'überlegen' waren. Ihre Vorfahren waren einfach 'effektiver' im Vernichten und Leugnen. Und was ist daran großartig, dann noch gleich andere von anderen Kontinenten zu versklaven, zu misshandeln, zu töten? Der Angriff auf die "großartige Freiheit [dieses zerstörerischen Wahns] muss gestoppt werden?" Dann treten Sie zurüchk und arbeiten Ihre Geschichte auf! Denn Sie und Ihres Vorfahren haben aus den 'USA' einen Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" gemacht. "Unter dem Banner der sozialen Gerechtigkeit" wurde Gerechtigkeit und Gesellschaft zu zerstört. Und darauf sind Sie stolz. Hybris...

Trump-Wähler

Trump liegt in den Umfragen gleichzeitig vorn und abgeschlagen hinten.

Er liegt abgeschlagen hinten bei Umfragen, die alle Wähler befragen. Chancenlos. (Es sei denn, es geschieht ein Wunder, und es wird zeitnah ein Heilmittel gegen Corona gefunden.)

Aber bei weißen heterosexuellen Männern liegt Trump auch jetzt noch bei über 50%.

Und das sind gleichzeitig diejenigen, die in der U.S. Gesellschaft, besonders in der Wirtschaft, nach wie vor fast alle Entscheidungen treffen und den Ton angeben.

@sagen, 08:58 Uhr

Nicht die Medien betreiben Manipulation, sondern diejenigen, die bewusst die Lüge als "fake-News" umetikettiert und zum Instrument ihrer Politik gemacht haben. Trump hat die USA wirtschaftlich und politisch gegen die Wand gefahren. Dies dämmert mittlerweile z.T. auch seinen Befürwortern. Der Verfall tradierter Werte ist erschreckend, der Nachfolger wird mühsame Aufräumarbeiten leisten müssen.

@Cosmopolitan_Citizen, 9:13, re @frosthorn

eine Pauschalisierung, die - dem Moment geschuldet - zwar menschlich verständlich ist, aber "den Amerikanern" nicht gerecht wird.

Sie haben selbstverständlich Recht, und ich bitte hiermit den Teil der US-amerikanischen Bevölkerung, den ich damit diskreditiert habe, um Entschuldigung. Es gibt ihn ganz sicher, nur es ist so gar nichts von ihm zu vernehmen. Und da kann man schon mal das Gefühl bekommen, dass die Vernünftigen die Unvernunft gewähren lassen und das Ergebnis das selbe ist, als hätte Trump das Volk geschlossen hinter sich.

Es bleibt uns die Hoffnung...

...denn seine Tage sind gezählt. Entweder in vier Monaten oder in vier Jahren. Und falls er dann völlig durchdreht, hat er wohl noch die Chance, die "business side" des zweiten Verfassungszusatzes kennenzulernen, den er ja so toll findet, aber nie verstanden hat.

@.tinchen - Warum gibt es so wenig Eigeninitiative?

08:24 von .tinchen:
"Hier in Florida ist der virus ausser controlle, Dank der zu fruehen Oeffnung werden wir noch sehr lange kaempfen muessen mit dem outbreak"

Können Sie erklären, warum sich die Menschen so wenig selbst (und gegenseitig) schützen? Das nüsste doch auch ohne behördliche Auflagen möglich sein...

Alte weiße Männer

Das Herr Trump so agiert und redet ist ja nicht ungewöhnlich. Er hat seine Anhänger weil er das verspricht was vielen ganz wichtig ist. Machterhalt, Machtausübung ohne Kontrolle, Privilegien ungefährdet behalten usw. Das kann man auch in Deutschland sehen. Immer wieder. In der Politik, wenn Politikern zugejubelt wird die bei mir nur Kopfschütteln hervorrufen und in der Wirtschaft wenn Männer Posten unter sich verteilen. Alte weiße Männer eben.
Zurückgeblieben aber mit Anhängern die das als Lebensentwurf toll finden.

Anscheinend versuchen einige

Anscheinend versuchen einige (tages)schlaue mit skurrilen Verzerrungen und Whataboutism das sagen zu bekommen... Fakt ist, dass Trump völlig den Kontakt zur Realität verloren hat, auch die Republikaner das mehr und mehr erkennen und strategisch längst die Wahlniederlage einplanen, um sich aus seiner Umklammerung zu befreien und sich neu als GOP für 2024 zu finden.
Und auch Trump beginnt, mit seinen abstrusen Thesen wie hier ("die wollen uns zum Schweigen bringen") am Mythos für die Post-POTUS-Zeit zu arbeiten, um wenigstens beim Sender Fox und irgendeinem Verlag, der seine skurrilen Gedanken an Verschwörungspalaverliebhaber verkaufen kann, zu punkten.
Die Zeit, die Spaltungen, Verwundungen und Eskalationen wie die politische Unberechenbarkeit und Selbstisolation zu beenden, hat in den USA längst begonnen. Und sehr bald wird man sich bei den Republikanern nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand sagen, dass der Kaiser nackt ist.

"Auslöschung unserer Geschichte":

Herr Trump vergisst wohl, dass erst 1492 Kolombus
sein "Amerika" entdeckt hat. Und dass die Geschichte der USA mit der Ausrottung der einheimischen Bevölkerung durch einwandernde Europäer begann.
Er vergisst auch, dass bereits damals der Rassismus
in den USA weit verbreitet war. Schwarze und asiatische Menschen galten bei den Weissen
als solche zweiter Klasse.
Das mal zur Erinnerung an die Geschichte der USA!

Zurück in die Zukunft

Der Schrei nach der vermeintlichen "starken Hand" hat in einer internationalen Krise nicht nur in den U.S.A. ein bekanntlich traditionelles Geschmäckle. Auch die Deutschen wollten damals ihren "alten Kaiser Wilhelm" wieder haben, als die industrielle Revolution ihren Anfang nahm. Der Unterschied zu heute ist nur eine teilweise devote Haltung gegenüber einem Präsidenten, der augenscheinlich alles verspricht und benennt, was es real nicht gibt und in naher Zukunft auch nicht geben wird. Ein erstarktes Amerika, was der Welt zeigt, wo der "großartige Trumphase" langläuft. Dieser Mann verspricht eine Reise zurück in eine Zukunft, die schon längst Vergangenheit ist. Er versteht es aber verdammt gut, genau das seiner verblendeten Wählerschaft vorzugaukeln. Eine Reise zurück in die starke amerikanische Zukunft, ist inzwischen ein sehr gefährliches, außenpolitisches Unterfangen geworden. Die Vergangenheit ist vorbei. Es wird Zeit, dass das jemand dem trumpisierten Teil der Amis erklären kann.

Wir wissen mittlerweile alle,

Wir wissen mittlerweile alle, dass dieser Trump ein für die ganze Welt gefährliches, soziopathisches Ar...loch ist, was wir momentan eh nicht ändern können und deshalb sollten wir hier endlich über Themen diskutieren, die uns weiterbringen, statt hier immer wieder die wichtigen Themen zur Vermeidung unangenehmer, weil im Trend oft mit gegenteiliger Meinung behafteter Stellungnahmen, wie hier gewünscht, die Leute immer wieder mit diesem Trump bushing abzulenken. Also verehrte Redaktion, stellen Sie endlich die wichtigen Themen hier ein, wie Fortgang und Entwicklungen in unserer Gesellschaft, die EU-Themen, Verhalten in der Wirtschaftskrise usw.

Robert de Niro fasst es zusammen:

https://youtu.be/h7wfSbL5P4M

Vielleicht

spekuliert er ja auf Herdenimmunität in USA bis Oktober...
Ich hoffe natürlich nicht, dass es dazu kommt wegen der Opfer auf dem Weg...

08:31 Nachfragerin - Die Frage ist einfach zu beantworten

Mit der vorweg laufenden Eigenrelativierung durch Verweis auf eine geistige Ausnahmesituation

"Als (geistig) Außenstehender kann man schon mal den Überblick verlieren,[...]

kann man die nachlaufende Frage

[...] ob sich die "Black Life Matters"-Demonstranten nun für oder gegen den Rassismus aussprechen. *

bei etwas foristischem Wohlwollen nicht als den subtilen Versuch deren De-Legitimierung zur notorischen Unterstützung von Trump sondern als Scherz am Morgen verstehen.

Wer schmunzelte sich nicht gerne in den neuen Tag.

*P.S. die Bewegung nennt sich "Black lives matter". Sinngemäß übertragen ins Deutsche: Auch schwarze Leben zählen.

"Es sei eine gnadenlose

"Es sei eine gnadenlose Auslöschung unserer Geschichte" Zitat Trump
Wohl eher nicht, es ist die Wut über Verherrlichung von Unrecht. Es gibt genug Punkte in ihrer Geschichte, derer sich die Amerikaner im stillen und mit Mahnung erinnern sollten, anstelle von Pomp und Feuerwerk. Die Nachkommen der Sklaverei haben sicher kein Interesse daran die Leiden ihrer Vorfahren vergessen zu machen, sie fordern aber nun nach fast zweieinhalb Jahrhunderten endlich den ihnen zustehenden Platz in der Geschichte und das damit verbundene Recht auf Gleichheit in jedem Teil der amerikanischen Gesellschaft

@frosthorn, 08:22

„Er könnte Martin Luther King im Nachhinein zum Terroristen erklären und fände Zustimmung. Seine bewaffneten Follower wären ganz sicher bereit, eine Ausgangssperre für Afroamerikaner zu überwachen und deren Einhaltung durchzusetzen“

Sie haben das „allesentscheidende“ Stichwort genannt: „bewaffneten“.

Kein Wunder, dass mit dem Zeug (Waffen) - neben Drogen und Menschenhandel - das meiste Geld zu „machen“ ist. Und Macht kommt bekanntlich von „machen“.

Das muss allerdings nicht so bleiben. Hängt allerdings von uns (den Bürgern) ab. Nicht von „der Politik“ (wen oder was auch immer jeder Einzelne jetzt darunter verstehen mag).

09:20 von Morpion

Braucht Amerika einen solchen Präsidenten?
.
sicherlich kann man darüber diskutieren !
letztlich ist es aber ein amerikanisches Problem
aber die müssen mit dem auskommen - wählten ihn
in vielen Dingen widerspiegelt er die amerikanische Mentalität

polarisiert

Herr Trump versteht es hervorragend den eigentlichen Problemen aus zu weichen aber, wird auch unterstützt von den Democraten.
Das Land ist gespalten, Herr Trump hat den Teil der "paranoiden" sicher auf seiner Seite und diese "Wähler" sind für Argumente nicht erreichbar.
Fehler der Democraten ist, das sie selbst kein Konzept haben das eine Mehrheit hinter sich bringt. Die Republikaner verstehen es die Democraten in die Devensive zu drängen und die Gegenargumente sind zu schwach um die von $$ gelenkten Menschen zu erreichen.
Und sicher spielt die Meinung der restlichen Weltbevölkerung keine Rolle in diesem Spiel.

Wieso ist die Amtsenthebung Trumps gescheitert?

Ich frage mich, ob den die US-Bürger noch immer nicht begriffen haben, dass sie mit Trump einen Präsidenten gewählt haben, der dem gesamten Volk nur schadet?
Auch wenn das Verfahren der Amtsenthebung vor Corona war, so müssen sich diejenigen, die ihn vor der Amtsenthebung bewahrt haben, die aktuellen Geschehnisse anrechnen lassen.
Man wußte, wie er tickt und welche Einstellungen er hat.
Dass er rassistisch denkt, wußte man. Dass er von Obamas Gesundheitsreform nichts hielt, wußte man.
Dass er dann auch im Falle der von Gates noch im Okt. 2019 angekündigten Pandemie falsch handeln wird, hat man wissen können.
Für mich sind daher auch diejenigen, die die Amtsenthebung verhindert haben, mit Schuld an den zahllosen Fehlern, die Trump macht.

Man kann das Junktim zwischen

Man kann das Junktim zwischen völligem Versagen beim (Corona-)Krisenmanagement, völligem Verlust einer verantwortlichen Amtsführung und reiner interessen- wie charaktergesteuerten Ichbezogenheit auf einen neuen Begriff bringen: Trumpsonaro

09:03 von Forfuture

"...Es scheint so, dass die Coronazahlen und die Sorge um die eigene Gesundheit seine Umfragewerte verschlechtern, weniger sein unwürdiger Umgang mit den Protesten"

Hierzu ein Beispiel das mich und andere noch heute beschaeftigt:

Ziemich genau vor 4 Jahren (July 28) aeffte Trump den behinderten Journalist Serge Kovaleski nach ( machte spastic Bewegungen).

Warum war dieses menschenverabscheuende Verhalten nicht das ENDE all seiner Traeume President zu werden ???

08:44 von ksl330

>>Daher würde ich es sehr schätzen wenn hier endlich die überflüssige Kommentarfunktion abgeschafft wird<<

Ich denke niemand zwingt Sie auf die Kommentarseite zu wechseln. Wenn es Ihne Unangenehm ist zu lesen was "andere" darüber denken, vermeiden Sie es einfach. Viele Kommentare haben eine Richtung die ich nicht befürworte aber... das ist Demokratie und Recht auf Meinung.

Sehe ich anders um 08:44 von ksl330

eine Kommentarfunktion abschalten, weil einem die Kommentare nicht gefallen? Das ist ähnlich clever wie die Trump Strategie, nicht testen, dann hat man auch weniger Coronainfizierte.
Social Media hat die Faschisten und Rassisten nicht geschaffen, aber ans Licht gebracht. Fernsehshows haben Trump in der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Rassisten und Faschisten gibt es, gabe es immer, nun werden wir damit im Internet konfrontiert. Zu sagen, man habe keine Zeit dagegen anzuschreiben, ist genau die Haltung, die die Verbreitung solch kruden, gefährlichen Gedankengutes fördert und zu Präsidenten wie Trump führt. Sehen Sie nicht, dass ein für unser aller Leben entscheidender Paradigmenwechsel stattfinden muss? Dies kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele an einer öffentlichen Diskussion und Meinungsbildung beteiligen. Daher bin ich für diese Kommentarfunktion hier sehr dankbar. Ausrücklich auch für die Moderation, auch wenn ich manchen "roten Balken" nicht verstehe.

Richtig...

*Richtig ist, das dieser Staat letztendlich auf Landraub sowie Mord und Totschlag an der einheimischen Urbevölkerung (Indianer) zurückgeht.
Das verdrängen weite Teile der Bevölkerung der USA*
Sie wollen es vergessen was uns Von der gesamten Welt Gemeinschaft immer wieder ins Bewusstsein gedrängt wird!!! Ich gestehe, wir waren zu Nazi Zeiten auch nicht besser!!! Ein Verhalten welches auch den deutschen auf Generationen hinaus immer wieder vorgehalten wird! Wir sollen und dürfen das nie vergessen eh wir den ersten Stein werfen!!!

tagesschlau 9.15 | Einfach offen sagen

"Ein Freund und Mitkämpfer von Nelson Mandela hat vor wenigen Jahren gesagt. Für dieses Regime das jetzt in Südafrika das sagen hat, haben wir nicht gekämpft. "

Welcher Freund hat das wann gesagt ? Ohne diese Angaben ist das einfach eine Behauptung.

"Die Zahl der Armen und Unterdrückten in Südafrika ist jetzt höher.

Woher kommt diese Aussage ? Auf welchen Daten gründet sie ?

Wenn ich solche Sachen lese, frage ich mich, warum Sie nicht einfach offen sagen, wofür Sie stehen.

Also etwa: das Apartheit-System mit der Rassentrennung war besser und ist erstrebenswert. Das ist doch die Botschaft der Identitären, welche Apartheid heute als "Ethno-Pluralismusmus" beschönigen.

Vorbildfunktion?

Es ist wohl naiv zu glauben und zu hoffen, dieser amtierende Politiker habe eine Vorbildfunktion für seine Landsleute. (z. B. sich einer Pandemie gegenüber angemessen zu verhalten, keine grossen Versammlungen durchzuführen, Anteilnahme am Leiden)
Es ist wohl naiv zu glauben, Trump würde seine rosa Brille beiseite legen und sich von seiner Selbstherrlichkeit entgültig verabschieden.Denn"Schuld haben immer die anderen". Historisch betrachtet brandgefährlich. Ist es naiv zu glauben, das amerikanische Volk erkennt vollumfänglich, wo eine solche Haltung hinführen kann???

09:27 von Cosmopolitan_Citizen

Die Denkmäler von Bürgerkriegsgenerälen wie Robert E. Lee, welche für die Auftrechterhaltung der menschenverachtenden Skalverei gekämpft haben
.
wollen sie ernsthaft behaupten im Bürgerkrieg ging´s um Sklaven(befreiung) ?
es ging um Wirtschaftspolitik
der Süden strebte eine Liberalisierung ohne Zölle an
- der Norden brauchte die (Schutz)Zölle
hatte Lincoln keine Sklaven ?
und nach dem Sieg, gab es für Farbige Wahl- und Bürgerrechte ?

08:44 ksl330

Schon wieder der selbe unsinnige Text. Und doch erstaunlich, wie oft Sie hier Ihren Beitrag leisten um allen mitzuteilen, dass Sie die Kommentarfunktion abgeschaltet sehen wollen. Und auch, dass Sie nicht genug Zeit haben.
Warum übergehen Sie dann die Kommentare nicht einfach? Wurden Sie gezwungen, sich anzumelden?
Es geht hier nicht um Personen, die den ganzen Tag Zeit haben, sondern um Gedankenaustausch. Wenn einem auch manchmal nur 2 Std dazu am Tag bleiben, ist es für andere Leute interessant und wichtig.

Egal wie...

...tief man die Meßlatte für Anstand und Vernunft auch hängen mag, Trump und seine Speichellecker schaffen es immer wieder aufrecht darunter durch zu gehen. Und noch damit zu prahlen.

Tonfall wie im Dritten Reich

Die Wortwahl und die Aggressivität gegen Menschen, die nicht seine Anhänger sind, finde ich verstörend.
Was ist aus dem Land geworden, das uns einst aus der Nazi- Diktatur befreit hat?
Sind das schon Zeichen von Dekadenz?

09:26 von draufguckerin

"...Andererseits muss man sagen, dass viele Menschen auch einfach unterbelichtet sind. Niemand zwingt sie, am Strand zu feiern, niemand zwingt sie, in Lokalen dicht an dicht zu sitzen...."

Ja, draufguckerin, traurig.
Menschen hier lernen nicht, oder wollen nicht lernen. Heute und morgen ist hier ein grosser Feiertag, es wurden einige Veranstaltungen abgesagt, aber nicht alle. Ich bin mir sicher dass die 300,000 masken die in D.C. verteilt werden abgelehnt werden von viele Leute. Teilweise um Flagge zu zeigen da Trump die Maske politisiert hat. Es ist mind-blowing wie umgegangen wird mit der Gesundheit anderer

08:37 von Nachfragerin

wenn die Denkmäler der Sklaverei beseitigt wurden
.
mal in Südamerika gewesen ?
an jedem Platz so heroische Reiterdenkmäler
Simon Bolivar, San Martin , O´higgins, Osorno, de Sucre ....
die "Befreier"
klar doch vor allem aber haben die Indios ausgerottet
muß man so weit gehen ?
wie wird bei unseren Nachbarn der Napoleon gesehen
hierzulande wird der "Karlspreis" vergeben
wenn ich mir dessen Sachsenkrieg anschaue oder wieviel Tote der Moskaufeldzug des Korsen kostete

Trump !

Es ist echt erschreckend, zu sehen und hören, wie Trump weiter das Land spaltet. Was mich irgend wie verwundert, ist die unwirkliche Art, wie er vorgeht. Anscheinend gibt es in seinem Dunstkreis keinen einzigen Vernünftigen, der Trump eine Rede zur Versöhnung schreibt, und ihn auch mal daran erinnert, alle Menschen im Land, egal ob weiß, schwarz oder Hispano das gleiche Recht auf Laben haben, und die Sklaverei eine unsägliche amerikanische Geschichte war.
Natürlich ist es für die Bewegung gegen den Rassismus nicht gut, wenn nicht friedlich dagegen protestiert wird, sondern zerstört und geplündert wird. Wobei da die Frage bleibt, wer ist tatsächlich dafür verantwortlich. Vielleicht sind es rechte Gruppen, die Trump damit einen Gefallen tun wollen, vielleicht aber einfach nur Chaoten, die die Situation ausnutzen.
Es stände aber Trump wesentlich besser zu Gesicht, wenn er mal entschieden der Corona- Pandemie widmen würde, als immer nur dumme Reden zu schwingen !

08:44 von ksl330

Daher würde ich es sehr schätzen
wenn hier endlich die überflüssige Kommentarfunktion abgeschafft wird
.
wo liegt ihr Problem
einfach sich nicht daran beteiligen

@ LifeGoesOn, um 08:39

Wenn man sich Trump und seine “Follower“ bei seinen Reden beobachtet, beantworten sich Ihre beiden Fragen von selbst.
Mit einem klaren “Ja“.

Bedauerlicherweise.

Trump bringt sein Land

Eher selber zum Schweigen, indem er es der Lächerlichkeit Preis gibt. Zusammen mit dem brasilianischen Präsidenten gehören sie genau an einen Ort: in die Geschichtsbücher...und das als bald als möglich

@Unabhaengiger, 8:46

"'Aus den USA solle ein Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" gemacht werden. "Sie wollen uns zum Schweigen bringen, aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen", sagte Trump.'

Wenn in den USA die Zivilgesellschaft gegen Mord von Polizisten an wehrlosen Bürgern demonstriert, protestiert sie genau gegen die "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" durch den Präsidenten Trump und seine Sinnesgenossen."

Ich stimme Ihnen absolut zu mit der These, dass Trump hier die Tatsachen umkehrt. Letztlich werden die Betroffenen von Unterdrückung zu Tätern erklärt - mutmaßlich, um sie weiter klein halten zu können.

"Sie wollen uns zum Schweigen bringen,

aber wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen", sagte Trump.

Es wäre allerdings ganz im Sinne des Friedens in den USA und der Welt, wenn er und seine Entourage endlich mal zum Schweigen gebracht würden.

@Sisyphos3: Zu kurz gedacht ...

Nicht allein die Amerikaner müssen mit diesem US-Präsidenten auskommen, auch wir, die wir ihn nicht wählten, müssen mit seinen Entscheidungen auskommen und uns tagtäglich neu darauf einstellen. Donald Trump ist daher kein rein amerikanisches Problem, er ist ein Problem für die gesamte Welt.
Dass er "in vielen Dingen […] die amerikanische Mentalität" wiederspiegele, wie Sie das sagen, möchte ich stark bezweifeln. Amerika ist heute ein stark zerrissenes Land. Politische Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber, noch unversöhnlicher als sie es noch vor Jahren taten. Einen gemeinsamen Konsens zu erreichen ist heute schwieriger als jemals zuvor. Die Schwarz-Weiß-Sicht ist vor allem dank Donald Trumps Polarisierungspolitik heute noch ausgeprägter als noch vor Jahren. Es wäre schön, dies würde sich eines Tages wieder ändern - nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt, die davon betroffen ist.

Amerika lernt noch...Die Frage die ich mir seit vielen...

...vielen Jahren, seit Bush jr. eigentlich immer wieder stelle ist:
Wie lange braucht ein Mensch um endlich zu lernen?

---

Nun ja, im Falle vieler Amerikaner, das Video im Artikel
hat es ja mal wieder schön gezeigt, brauchen sehr,
sehr lange um endlich zu lernen.
-
In Zeiten von Kriegen bedeutet das,
daß viele Soldaten aber auch sog. Kriegsgegner erst sterben müssen.
Und in Corona Zeiten müssen eben auch erst sehr viele Menschen sterben,
bis..., ja bis die Leute endlich vernünftig werden, wieder klar denken können,
um dann das richtige zu tun.
Im Falle der US-Wahl im Nov. heißt das, Trump endlich aus dem Weißen Haus zu jagen.
Und zwar mit Pauken und Trompeten.
-
Sollte es aber doch nicht so geschehen,
ja dann...,dann kann man den Amerikanern auch nicht mehr helfen.
Dann ist Hopfen und Malz wirklich verloren.

Vielleicht für immer... .

@ 09:43 von Polyfoam

Ganz ehrlich: Trump als Person interessiert mich wie viele andere keinen Deut. Hier geht's auch nicht um T-Bashing, sondern um die verheerenden Entwicklungen und Eskalationen, die seine Regentschaft (der Begriff "Politik" ist mir dafür zu wertvoll und zu schade) auslöst, und darüber muss die Tagesschau natürlich berichten. Und wenn Sie Kontakte in die USA haben, dann wissen Sie, dass diese verheerenden Entwicklungen und Eskalationen die Gesellschaft beuteln, zerreißen und beschäftigen und die Medien kaum noch andere Themen kennen.
Übrigens: über die Themen, die Sie stattdessen gerne hätten, berichtet die Tagesschau genauso regelmäßig und ausführlich. Wenn Sie diesen Bericht hier für überflüssig halten: einfach nicht lesen - und erst recht nicht kommentieren; oder ist das Thema dann doch wichtig für Sie und Sie ärgern sich eher über den Duktus des Berichts getreu dem Motto, lieber den Boten zu kritisieren statt den, der Verursacher des Berichtes ist.

08:52 von sagen

genau ! Biden ist fast zu still. Ich habe die Befürchtung das er denkt er brauche gar keinen Wahlkampf. Der Schuß kann aber nach hinten losgehen.

@sagen, 8:58

"Gegen die Manipulierungen der Massenmedien und Konzerne wird Trump es sehr schwer haben. Zumal - wie man in Mississippi sehen kann - er keine Partei hinter sich hat.
Der Möchtegern-Sozialist Sanders hat sich indessen brav dem Willen der Wall Street unterordnet."

Haben Sie irgendeinen Beleg für Ihre Thesen?
Ich sehe sehr wohl, wie die Republikaner sich schon aus Angst vor Machtverlust hinter Trump halten und bis zur Unkenntlichkeit erstaunliche Dinge mittragen.
Und dass Trump weit weg von Konzernen oder Medien (FOX!) ist, wäre ja auch eine kühne Annahme.

08:58 von analytiker

"Trumps unsägliche überhebliche Arroganz und seine ignorante Dummheit werden den Tod vieler Menschen in den USA zu Folge haben.
Dieser psychopathische Kerl ist ein wahrhaft schlechter Präsident. Er gehört sofort abgesetzt. In der immer schlimmer werdenden Pandemie in den USA zeigt er seinen wahren Charakter. Als grenzenlosen Hedonisten fehlt es ihm total an Empathie."

,.,.,.,

Und trotzdem stimmen ihm derzeit ca. 41 % der Bevölkerung zu - siehe 08:57 von Cosmopolitan_Citizen

Das Problem ist also nicht Trump, sondern es sind die Wähler.

Und hier muss die Analyse ansetzen.

@ 09:50 von Sisyphos3

Da bin ich aber sehr gespannt, wie Sie das konkretisieren, dass Trump angeblich "die amerikanische Mentalität widerspiegelt". Solange Sie das nicht konkretisieren, ist es in meinen Augen nichts anderes als eine Beleidigung der Mehrheit der US-Amerikaner*innen.

@Margitt.

09:50 von Margitt.:
"Ich frage mich, ob den die US-Bürger noch immer nicht begriffen haben, dass sie mit Trump einen Präsidenten gewählt haben, der dem gesamten Volk nur schadet?"

Weil er es nicht tut. Ein nicht unerheblicher Anteil (etwa 1/3) der US-Bevölkerung scheint mit ihm zufrieden zu sein.

Re : frosthorn !

Ja, in einem so großen Land mit so vielen unterschiedlichen Menschen und Strömungen dann regeln zu haben, die es jedem erlauben, so viele Waffen und Munition zu haben, wie er/sie gerade sich wünscht, ist es natürlich fatal, wenn ein Präsident nicht wirklich versöhnt und eint, sondern anscheinend bewusst anstachelt und spaltet. Ich denke, es geht ihm nicht nur um seine Wiederwahl, sondern um die weitere Vorherrschaft der Weißen und Reichen.
In seinen Augen scheinen nur diese vor zu kommen und privilegiert z,u sein, die Elite zu bilden und zu regieren. Seiner unsäglichen Strategie nach ist es anscheinend wichtig, die Geschichte so dar zu stellen, dass alles was so geschah, richtig und gut war und ist. Und jeder der nun dagegen protestiert, zerstört das GUTE. Deshalb will er weiter spalten und anstacheln, um seine dummen Jünger zu mobilisieren. Trump hatte nicht nur Bolton im Hintergrund, sondern noch Schlimmere, die immer noch da sind !!!

Wäre nicht schlecht, würden Sie mal schweigen, Mr. Trump!

"Aus den USA solle ein Ort der "Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung" gemacht werden. [...]"

Tja, Mr. Trump, kommt wohl drauf an, aus welcher Richtung man das sehen will. In den USA herrscht Unterdrückung und Ausgrenzung.
Mit den Indianern hat man angefangen. Diese Völker hatten bis heute keinen Chance sich in die Gesellschaft einzugliedern.

@08:22 von frosthorn - Ich schätze Ihre Beiträge sehr hier im...

...Forum, aber daß nicht nur Trump das Problem ist, ist mir schon lange bewußt.

---

Denn irgendwie muß man ja zum Präsidenten gewählt werden.
Und das geht nur, wenn man genügend Unterstützer in der eigenen Bevölkerung hat.
-
Sehen wir uns doch mal die Amies an.
Viele von denen, gerade in den südl. Staaten,
treten die Rechte der Schwarzen mit Füßen.
Und das ist tief in der Geschichte der USA verwurzelt.
-
Ich mittlerweile befürchte ich, daß diese Wurzeln nicht nur sehr tief wachsen,
sondern dazu auch noch sehr weit und flächendeckend verbreitet sind.
-
Bis man die ausgemerzt hat, kann es (leider) noch sehr lange dauern.

@ Klausewitz, um 09:27

“Die Trump Hasser werden weniger...dafür aber immer lauter.“

Soso, haben sie beim Lesen der Kommentare diesen Eindruck gewonnen? Dann geht's Ihnen ja wie Trump...

Was Sie als Trumpverehrer übersehen:

Die Trumpverächter werden immer mehr.

Es ist schier unmöglich, sich beim Zusehen und Zuhören dieses Mannes nicht fremdzuschämen.

Trump

Auch wenn Trump bezüglich der Corona-Krise kläglich versagt hat, werden die geschichtsvergessenen, gewalttätigen Bilderstürmer ungewollt dafür sorgen, dass Trump im November wiedergewählt wird.

Versagen

Nicht Herr Trump hat Schuld, die gesamte US Bevölkerung macht sich schuldig an dem kollektiven Versagen.

@ Life GoesOn 04. Juli 2020 um 08:39

Ihre Frage, ob den Mann noch jemand erst nicht ist mehr als berechtigt. Dummerweise verdammt viele.
"Einliefern" werden die ihn auf alle Fälle nicht.

Auslöschung unserer Geschichte

Welche Geschichte soll denn ausgelöscht werden? Die USA ist doch im Vergleich zu anderen Länder ein verhältnismäßig junges Land, das aus Erobern und Einwanderern besteht und hat doch eigentlich keine eigene Geschichte im herkömmlichen Sinne. Die ursprüngliche Geschichte der Ureinwohner wurde nahezu ausgelöscht. Also die junge Geschichte der USA besteht doch i.d.R. seither aus Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Gewalt. Es gab in den letzten Jahren Verbesserungen, aber nicht durch die Ära Trump. Jeder wird der entlassen oder ausgetauscht der ihn nicht in seinem Handeln bestätigt oder gegen ihn oder die Seinen ermittelt. Somit macht Trump doch "die USA zu einem Ort der Unterdrückung, Herrschaft und Ausgrenzung " und nicht der Großteil der Menschen die genau für die Abschaffung dieser Zustände demonstrieren. Man kann für die USA und für den Rest der Welt nur hoffen das er nicht wieder gewählt wird. Er kündigt alle Abkommen auf, beschimpft und bedroht seine Verbündeten.

@08:39 von LifeGoesOn

Zum Glück ist die Zeit seiner Macht überschaubar und in Kürze vorbei :-)

Das glaube ich erst wenn D.T . nicht wider Präsi. wird .
Den Amerikanern traue ich durch aus zu den nochmal zu wählen,was beim US-Wahlsystem durchaus möglich währe denn er muss nicht die stimmen der Wähler bekommen sondern die der Wahlmänner.

@frosthorn um 08:22Uhr

Selten sind wir einer Meinung, aber hier ist es der Fall. Schon lange finde ich es falsch die negativen Seiten zu personalisieren, wie es mit Trump geschieht. Er kommt nicht vom Mars, sondern verkörpert einen Großteil der US-Bevölkerung und damit ist bewiesen, daß die Probleme nicht nur am System liegen, sondern in der Bevölkerung. Unter diesem Aspekt ist nicht nur Trump, sindern sind viele der US-Präsidenten, auch die mit dem Heiligenschein, zu betrachten. Das gilt übrigens auch für Nelson Mandela!

@tinchen 09:55 - Trump "unfit for President" galt vom ...

...ersten Tag seiner Amtszeit an und das unreife Nachäffen von behinderten Menschen ist nur 1 Beleg dafür wie es auch die Spaltungsmessage von Mount Rushmore ist.

Es gibt mittlerweile buchstäblich Zehntausende weitere Belege dafür.

• 20.000 dokumentierte Unwahrheiten und platte Lügen
• Politkversagen in der Covid-19 Krise
• Versagen bei der Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung
• Politikversagen auf unzähligen weiteren Feldern.

Die gegenwärtigen Umfragen sprechen gegen ihn. Aber das spezielle EC-System lässt ihm eine Chance auch gegen die Wählermehrheit gewählt zu werden, wenn es nicht zu einer "blue wave" wie bei den Midterms kommt.

Deswegen zählt jedes Gespräch am Zaun zu den Nachbarn, im Kollegenkreis, an der Haustüre. Roll on.

Noch einen schönen Samstag!

09:26 von draufguckerin

"Auch in Deutschland gibt es viele Leute, die nur bis zu ihrer eigenen Nasenspitze denken. Die z.B. , die in den Urlaub fliegen wollen, ohne zu bedenken, dass nicht nur sie selbst gefährdet sein könnten, sondern dass sie evtl die Krankheit auch in das Urlaubsland bringen, vielleicht dorthin, wo die ärztliche Versorgung schwierig ist.
Immer nur "ich, ich ich" ... zum Heulen.

Auch wenn hier offiziell vor Menschenansammlungen gewarnt wird, gibt es Leute, die sogar die Ordnungskräfte und die Polizei angreifen, wenn sie die Regeln einhalten sollen."

.-.-.-.

Man könnte zu der Erkenntnis kommen, dass derzeit weltweit ein Aufstand gegen die VERNUNFT geführt wird.

Man ist es leid, immer nur dem Rationalen zu huldigen, man will genau das Gegenteil tun: das Irrationale, das Unvernünftige, das Verbotene.

Auch in diesem Thread huldigen einige dem Trump. Auch sie ersehnen - offenbar - die Unvernunft in der Regierung.

@Cosmopolitan_Citizen - Trump negiert die Realität

09:48 von Cosmopolitan_Citizen:
"Mit der vorweg laufenden Eigenrelativierung durch Verweis auf eine geistige Ausnahmesituation [...]"
> Was Sie als "Eigenrelativierung" (Was ist das?) verstehen, ist meine persönliche Einschätzung: Trump steht nicht nur inhaltlich, sondern auch geistig im Abseits steht, wenn er den Demonstranten rassistische Motive unterstellt.

"[...] kann man die nachlaufende Frage [...] bei etwas foristischem Wohlwollen nicht als den subtilen Versuch deren De-Legitimierung zur notorischen Unterstützung von Trump sondern als Scherz am Morgen verstehen."
> Die an sich überflüssige Frage, ob die "Black Lives Matter"-Bewegung nun für oder gegen Rassismus ist, scheint sich Trump gestellt zu haben. Leider hat er sich für die falsche Antwort entschieden.

"Die Bewegung nennt sich 'Black lives matter'."
> Lives statt life... vielen Dank für den Hinweis! (Wenn Sie es ganz korrekt wünschen, müssen aber Großbuchstaben an die Wortanfänge.)

@ 08:44 von ksl330

Ganz so eindimensional ist die Wirklichkeit nicht: "social media" ist auch für kritische und oppositionelle Gruppen in Diktaturen, autoritären Regimen etc. ein unverzichtbares Medium.
Mich ärgern hier auch etliche recht(sextrem)e Trolle - zumal wenn es deutliche Hinweise gibt, dass es nicht alles lauter Einzelpersonen sind - aber in unserer offenen Gesellschaft kann man das ja auch als Ansporn nehmen, sie einerseits wahrzunehmen als bedenklichen und manchmal bedrohlich erscheinenden Teil unserer Gesellschaft und ihres politischen Alltags, und ihnen andererseits hier eben nicht das Feld zu überlassen und argumentativ zu stellen (da wechseln dann viele dieser rechten Trolle auf die Ebene persönlicher Affronts, wenn ihnen die Argumente ausgehen). Vielleicht ändert das Ihre Meinung ein wenig? Ich jedenfalls finde aus analytischen Gründen wichtig, in den Kommentaren hier zu Trumps speech am july4th auch die rechte Echokammer wahrzunehmen, schlicht und ergreifend, weil es sie gibt.

Trump spricht also heute am

Trump spricht also heute am 4. Juli vom "Werte ausradieren" - genau das geschieht, und zwar in einer bisher nicht gekannten Härte und Heftigkeit durch den derzeitigen Bewohner des Whitehouse höchstpersönlich. Allerdings bemerkt er es nicht, und wer immer in seinem Umfeld ihn darauf ansprach und hinweist, hört Trumps Satz aus seiner ehemaligen billigen TV-Show: " You're fired!"

09:37, frosthorn

>>Sie haben selbstverständlich Recht, und ich bitte hiermit den Teil der US-amerikanischen Bevölkerung, den ich damit diskreditiert habe, um Entschuldigung. Es gibt ihn ganz sicher, nur es ist so gar nichts von ihm zu vernehmen. Und da kann man schon mal das Gefühl bekommen, dass die Vernünftigen die Unvernunft gewähren lassen und das Ergebnis das selbe ist, als hätte Trump das Volk geschlossen hinter sich.<<

Ich bitte Sie.

Sie haben doch die riesigen Demonstrationen wahrgenommen, oder?

Ich weiß nicht, wie gut Ihr Englisch ist, aber lesen Sie doch bitte mal ein paar US-Zeitungen.

Wie peinlich: Die eigentliche

Wie peinlich: Die eigentliche "Entweihung" der in Fels gemeisselten amerikanischen Präsidenten geschieht heute durch Trump selbst, wenn er - aus Mangel an eigener Glaubwürdigkeit und aus Mangel an Respekt vor der eigenen Bevölkerung - die Präsidenten Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln am sog. Nationaldenkmal am Mount Rushmore instrumentalisiert für nie dagewesene Spaltungsreden: Der größte Diffamierer und Indoktrinierer wirft anderen Diffamierung und Indoktrination vor - wieder einmal ein Beispiel, dass es in jedes Lehrbuch über das Phänomen der Projektion schaffen könnte.

10:29 von Biocreature

"Sehen wir uns doch mal die Amies an.
Viele von denen, gerade in den südl. Staaten,
treten die Rechte der Schwarzen mit Füßen.
Und das ist tief in der Geschichte der USA verwurzelt.
-
Ich mittlerweile befürchte ich, daß diese Wurzeln nicht nur sehr tief wachsen,
sondern dazu auch noch sehr weit und flächendeckend verbreitet sind.
-
Bis man die ausgemerzt hat, kann es (leider) noch sehr lange dauern."

.-.-.

Vielleicht tröstet Sie folgende Überlegung:
Die "Wurzeln" eines Menschen beginnen bei seiner Geburt, nicht früher.

Und die Mentalität einer Generation kann sich schlagartig ändern.
Da sagt dann eine Generation plötzlich "nein" zu der Ideologie der Eltern. Und der des Dorfes.

Zur Zeit herrscht das Internet. DA holt sich die Jugend ihre Vorbilder.
Und das kann so oder so ausgehen, je mach Charakter des Jugendlichen.
Rassismus ist im Prinzip out, der Schnee von gestern.

@ Sisyphos3 10:01 - Die Ursachen des Bürgerkrieges sind ...

... historisch erforscht.

„wollen sie ernsthaft behaupten im Bürgerkrieg ging´s um Sklaven(befreiung) ?

Ja. Die Sklavenfrage war seit Beginn des 19. Jahrhunderts die Kardinalfrage für die staatlichen Entwicklung und Ausdehnung der Vereinigten Staaten. Der Streit zwischen den Staaten und ihren politischen Vertretern im Kongress verlief primär entlang der Grenze "free-soil states" vs. "slave states".

Zweimal,

• beim Missouri-Kompromiss von 1820
• beim Kompromiss von 1850

wurde mit viel Mühe noch Regelungen gefunden, wie bei Neuaufnahmen das Gleichgewicht (in der Repräsentation im Kongress) im Kongress zwischen beiden Fraktionen erhalten werden konnte.

Mit der Wahl des Abolitionisten Lincoln zum Präsidenten fürchtete der Süden um seine „peculiar institution“ “ (Sklaverei) und betrieb die Sezession. Der Krieg begann nicht primär zur Befreiung der Sklaven sondern zum Erhalt der Union. Das Ergebnis war beides.

09:50, Sisyphos3

>>in vielen Dingen widerspiegelt er die amerikanische Mentalität<<

Sie meinen die Mentalität von Martin Luther King, Duke Ellington, Paul Auster, T.C. Boyle und Bob Dylan?

Oder sind das für Sie keine Amerikaner?

Den USA, das Zentrum von

Den USA, das Zentrum von Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus in der Welt, müssen Grenzen aufgezeigt werden.
In Europa müssen wir damit beginnen, uns finanziell und militärisch von den rechtsextremen Weißen dort (und ihren anmaßenden Regierungen), die nicht einmal 3% der Weltbevölkerung stellen, schnellstens auf Abstand zu gehen.

@sisyphos3 - Sklavenhaltung, nicht "Wirtschaftspolitik" ...

... war der Treiber für den Konflikt, der in den Bürgerkrieg mündete.

„es ging um Wirtschaftspolitik

Ein ahistorischer Befund. Es gab unterschiedliche Interessen in der Wirtschaftspolitik, aber niemand wäre dafür in einen Bürgerkrieg gezogen

„hatte Lincoln keine Sklaven ?“

Nein. Nicht einen einzigen.

„und nach dem Sieg, gab es für Farbige Wahl- und Bürgerrechte ?

Ja. Während der Reconstruction (bis 1877) verabschiedeten die meisten Südstaaten fortschrittliche Verfassungen mit Wahl- und Bürgerrechten für die Schwarzen. Erst die Jim Crow Gesetze rollten diese Entwicklung zurück.

10:05 @TKM Egal wie... Meßlatte ...

Trump und seine Fans haben offenbar andere Maßeinheiten für Anstand und Vernunft.

Oder,
der Punkt in lineare Höhe wird logarithmisch angezeigt, dann
ist es sehr hoch :)

Daher bemerkt man dann nicht mehr,
wie dumm und peinlich Trumps Politik ist.

@ 08:24 von .tinchen

>> “We’ve done a historic thing"

Jedesmal, wenn Trump "we" sagt, bin ich mir in der Zwischenzeit nicht mehr sicher, ob er noch "we the people" oder schon den Pluralis Majestetis meint.

08:24 @ .tinchen

Für den POTUS ist das die Wahrheit,
nichts als die ...
so wahr ihm
Chloroquin helfe.

Bleiben Sie gesund.

Gruß
Leipzigerin59

@ 10:35 von karlheinzfaltermeier

Etwas mehr Differenzierung bitte: die Hauptkritik an Trump ist eine eminent politische, egal wohin man schaut: Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Gesundheitpolitik vor allem in Corona-Zeiten, Klimapolitik, Außenpolitik... überall eklatantes Versagen und gefährliche Entwicklungen; und als zweites schaut man dann darauf, was diesen Präsidenten persönlich und charakterlich auszeichnet - auch das nicht, weil die Person interessiert, sondern weil es in ein Phänomen eingeordnet werden kann, dass dem Rechtspopulismus in vielen Ländern Auftrieb beschert hat: narzisstische Persönlichkeiten setzen auf vereinfachte Formeln, Gobalabwertung anderer politischen Führungspersönlichkeiten und Parteien und geben unhaltbare Heilsversprechen ab - da trifft sich das persönliche und das politische; und das zu analysieren und zu kritisieren ist sinnvoll und notwendig.

10:01, Sisyphos3

>>wollen sie ernsthaft behaupten im Bürgerkrieg ging´s um Sklaven(befreiung) ?
es ging um Wirtschaftspolitik
der Süden strebte eine Liberalisierung ohne Zölle an
- der Norden brauchte die (Schutz)Zölle
hatte Lincoln keine Sklaven ?
und nach dem Sieg, gab es für Farbige Wahl- und Bürgerrechte ?<<

Natürlich ging es im Bürgerkrieg um die Sklavenbefreiung. Die gleichzeitig Wirtschaftspolitik war. Denn die sich industrialisierenden USA brauchten "freie" Arbeitskräfte, die man heuern und feuern konnte.

Lincoln war kein Sklavenhalter.

Inwiefern die Sklavenbefreiung ihm ein Herzensanliegen war, weiß ich nicht. Millionen Amerikanern war sie es.

Die Bürgerrechte wurden den Schwarzen durch die Sklavenbefreiung gegeben und dann wieder genommen. Die Reaktion siegte.

Deswegen gibt es die Bürgerrechtsbewegung.

Verurteilte "Kriminelle" (in Gänsefüßchen, da der Begriff sehr weit gefasst ist) werden die Bürgerrechte aberkannt, so lebt die Sklaverei weiter.

Hierzu der Film "13th" von Ava DuVernay.

Unfassbare Verblendung!

"Der Angriff auf die "großartige Freiheit muss gestoppt werden und wird sehr schnell gestoppt werden", sagte Trump. Unter dem "Banner der sozialen Gerechtigkeit" werde versucht, sowohl die Gerechtigkeit als auch die Gesellschaft zu zerstören."

Wir kann man nur derart Ursache und Wirkung verdrehen und wie können so viele Menschen das glauben und ihn dafür bejubeln?

Man kann die Worte des POTUS so verstehen, dass es um die Verteidigung Freiheit geht, ein Rassist sein und Schwarze und andere Minderheiten frei diffamieren und benachteiligen zu dürfen. Denn es ist ja nur diese "Freiheit" die grade durch black lifes matter und Bürgerrechtlern bedroht wird.

Trump bleibt halt seinem Motto "make america whi.. äh great again" treu und hat daher gute Chancen wieder gewählt zu werden. Viele Benachteilige in den USA haben kein Vertrauen in die Politik und wählen nicht, was der grund ist, warum Trump gewählt wurde und wahrscheinlich wieder gewählt wird.

10:26, Nachfragerin

>>09:50 von Margitt.:
"Ich frage mich, ob den die US-Bürger noch immer nicht begriffen haben, dass sie mit Trump einen Präsidenten gewählt haben, der dem gesamten Volk nur schadet?"

Weil er es nicht tut. Ein nicht unerheblicher Anteil (etwa 1/3) der US-Bevölkerung scheint mit ihm zufrieden zu sein.<<

Auch denen, die mit ihm zufrieden sind, schadet er.

Denn niemand profitiert objektiv von der gesellschaftlichen Spaltung. Auch wenn es sich für einige so anfühlen mag.

Aber das ist ein subjektives Gefühl, welches einer einigermaßen objektiven Betrachtung nicht standhält. Gesellschaftlicher Unfrieden kennt keine echten Gewinner.

Passender Ort

Mount Rushmore verletzt einen Heiligen berg der American Natives.

George Washington war Sklavenhalter und entließ seine Sklaven erst nach seinem Tot mittels Testament.

Jefferson war ein Sklavenhalter.
"Wie viele weitere südstaatliche Grundbesitzer seiner Zeit besaß Jefferson zahlreiche Sklaven. Seine zwiespältige Haltung gegenüber der ... Sklaverei lässt sich aus heutiger Sicht nur schwerlich mit seinen Überzeugungen von Freiheit und Gleichheit vereinen." Wiki
Ebenso hat er die Lebensweise der Indianer abgelehnt.
"Er drängte die Indianer deswegen in zahlreichen Briefen, ihre bisherige Art zu leben aufzugeben und sich der Zivilisation des weißen Mannes anzunähern" Wiki

Lincoln stahl das Land der American Natives:
"Als Befürworter der Free-Soil-Bewegung unterzeichnete Lincoln 1862 den Homestead Act,... Dieses Gesetz erlaubte es jedem Erwachsenen, sich auf unbesiedeltem Land niederzulassen und sich ein 160 Acre (etwa 64 ha) großes Areal anzueignen." Wiki

Der richtige Ort für Trump

Missfallen!

Völlig außer Frage steht die selbstgefühlte Überlegenheit von Amerikanern gegenüber Büffeln, Indianern, Mexikanern, Kubanern, Koreanern, Vietnamesen, Chinesen, Russen ... und vielen mehr. Die Amerikaner gebieten über erdumspannende digitalisierte Technik, über die größte Anzahl von Waffen und über die überlegendste Masse an Atombomben. Sie drohten unlängst den Nordkoreanern mit der Anwendung von Bomben und sie hatten drei davon schon in Japan angewendet. Und wer zum Gesamtpaket dieser Überlegenheit nicht beiträgt, der muss mit Sanktionen rechnen.

Das gegenwärtige große Fest zum 4. Juli hat enthält allerlei Klänge, die mir nicht gefallen und mit denen überhaupt kein Staat auftreten sollte.

@10:01 von Sisyphos3

Schon vor einigen Tagen haben Sie versucht, bei der Einordnung des amerikanischen Bürgerkrieges die Bedeutung der Sklaverei zu leugnen.
Hintergründe wie die Steuern, die den Nordataaten von der Regierung in London auferlegt werden sollten, spielen eine untergeordnete Rolle z.B. im Vergleich zur Regelung, dass die Abgeordnetenzahl eines Bundesstaates im Repräsentantenhaus von der Bevölkerungszahl abhing; Sklaven wurden zu drei Fünfteln auf die Bevölkerungszahl angerechnet, was den Einfluss der Südstaaten vergrößerte. Aufsehen erregete 1857 das sog. Dred-Scott-Urteil des Obersten Bundesgerichts, nach dem Schwarze keine „Rechte hätten, die der weiße Mensch respektieren müsste“; und der Streit um die Sklaverei stand auch maßgeblich hinter dem Streit, wie eigenständig die Einzelstaaten gegenüber dem Bund sein können.
Lincolns Wahl (ein Gegner der Sklaverei) tat sein übriges.
Als Folge des Bürgerkriegs wurde am 18.12.1865 für die gesamte USA Sklaverei abgeschafft.
Das wissen Sie, oder?

12:54 von fathaland slim

1. Denn die sich industrialisierenden USA brauchten "freie" Arbeitskräfte, die man heuern und feuern konnte.
2. Lincoln war kein Sklavenhalter.
.
1. glaube das habe ich so in etwa geschrieben !
2. nein ?
meines Wissens hatte auch der Hausangestellt - Farbige - üblicherweise waren das Leibeigene im Norden wie im Süden
aber was soll
ein amerikanisches Problem, das mit der Mayflower begann
oder betrachteten die Pilgerväter bei ihrer Ankunft die amerikanischen Ureinwohner als "Menschen" ?

Fassen wir mal zusammen.

Trump ist kein Freund der Diplomatie. Braucht er auch nicht. Sein Plan ist, daß er es voll drauf ankommen läßt. Aber so richtig. Und nun kommt's. Sollte er nun wieder gewählt werden, wenn es geht mit einer respektablen Mehrheit, dann kann er wirklich nach Belieben schalten und walten wie es ihm gefällt. Ich bin mir sicher, daß er sich der Gefahr des Scheitern's bewusst ist. Er will es wissen und Geduld ist nicht sein Ding.

Lügen ist cool für Kinder

um 12:26 von andererseits

"Wie peinlich: Die eigentliche "Entweihung" der in Fels gemeisselten amerikanischen Präsidenten geschieht heute durch Trump selbst, wenn er - aus Mangel an eigener Glaubwürdigkeit..."

Das ist vielleicht bedeutsamer als die bloße Tatsache es erscheinen lässt. Vor allem, weil er es auf dem heiligen Grund der Ureinwohner tut und seine Meute die protestierenden nativen Nordamerikaner beleidigt, indem sie diese auffordern, nachhause zu gehen. Er findet instinktiv immer die Stelle und den Zeitpunkt, um reife Persönlichkeiten mit seinen kindischen Piesackereien empfindlich zu treffen und maximal wütend zu machen. Bei uns sollte man mit 17 aus diesem Alter raus sein. In den USA wird man damit Präsident. Mit ihm sind, so fürchte ich, hundert Millionen Menschen auf dieser Entwicklungsstufe, was das eigentlich Schlimme ist. Trump scheitelt die Erwachsenen von jenen, denen ein Versprechen auf Größe und Wichtigkeit ausreicht, um zu folgen. Lügen ist cool für Kinder.

@ fathaland slim, um 13:02

re 10,26, Nachfragerin

Was Sie schreiben klingt sehr plausibel.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Sie Ihren Ausführungen im letzten Satz widersprechen.

Die Zufriedenheit von schätzungsweise 1/3 der Bevölkerung mit ihrem Präsidenten spiegelt eben (noch!) keinen gesellschaftlichen Unfrieden wider.
Zu einer objektiven Sichtweise sind seine Follower ja nicht bereit oder/und fähig.

@ fathaland slim (13:02)

"Denn niemand profitiert objektiv von der gesellschaftlichen Spaltung. Auch wenn es sich für einige so anfühlen mag.

Aber das ist ein subjektives Gefühl, welches einer einigermaßen objektiven Betrachtung nicht standhält. Gesellschaftlicher Unfrieden kennt keine echten Gewinner."
------
Sie wissen nicht, dass objektiv (messbar) durch die Spaltung der Gesellschaft, durch Entsolidarisierung und Bedienung von Vorurteilen und Ressentiments, die Sicherheit von Investitionen und die Kapitalrendite erhöht wird? Da dürften Gewerkschafter und Vertreter von Minderheiten, sowie Konzernmanager und 'Medienmogule' es denn doch wissen, was dies für ein nützliches Instrument ist und für wen.

Trump kann - wie manche

Trump kann - wie manche Kommentierende hier - anscheinend nicht unterscheiden zwischen der bewussten Erinnerung an die eigene Geschichte incl. aller, die sie geprägt haben, und der Distanzierung von Positionen dieser geschichtlich bedeutsamen Figuren, die damals vielleicht noch tragbar aber heute auf keinen Fall mehr vertretbar sind.
Man kann allerdings mit Fug und Recht bezweifeln, ob im 19. Jahrhundert unter einem Präsidenten von Trumpschem Format formell die Sklaverei abgeschafft worden wäre.

"Liberalisierung"

04. Juli 2020 um 12:54 von fathaland slim
10:01, Sisyphos3
>>wollen sie ernsthaft behaupten im Bürgerkrieg ging´s um Sklaven(befreiung) ?
es ging um Wirtschaftspolitik
der Süden strebte eine Liberalisierung ohne Zölle an<<

Was, Herr Sisyphos3, glauben Sie denn, hat die "Wirtschaft" in den Zeiten vor dem Sezessionskrieg ausgemacht, wenn nicht die Ausbeutung der Sklaven und der Bodenschätze aus dem Grund, den man den Ureinwohnern gewaltsam entrissen hat? Liberalisierung...

@ 10:54 von Kaffeemassentrinker (Parallelmeldung)

Sie vertreten wirklich die Position, dass die "Anti Rassismus Empörung die um die Welt läuft, nichts positives" hat? Im Ernst? Die erneuerte international konstatierbare Sensibilität für Rassismus-Phänomene und der Kampf gegen Rassismus sind ein positives Zeichen unserer Zeit. Und Ihr letzter Satz "sind nur schwarze Leben schützen wert? Also nicht mehr alle Leben?" ist in meinen Augen nur demagogisch und hat keinen realen Hintergrund: Niemand, der "black lives matter" und andere für Gleichberechtigung oder Gleichstellung engagierte Bewegungen vertritt so einen Quatsch, dass nur schwarze und nicht alle Leben zu schützen wären: Was bezwecken Sie damit, so einen Unfug zu schreiben?

Trump setzt nun darauf, rassistische Ressentiments als ...

... Beheizung seiner Kampagne zu nutzen. Sein Kalkül ist klar:

1. Afroamerikanische Wähler kann er in namhafter Zahl nicht mehr erreichen. Die werden mehr denn je den Kandidaten Biden unterstützen.

2. Sein Messaging zielt darauf ab, in den Battleground States genügend weiße Wähler mit Ressentiments aufzustacheln, indem er ihnen suggeriert, dass sie kulturell angegegriffen werden und "radikale Schwarze" ihren "Way of life" bedrohen.

Am Ende zählen für ihn nicht Bevölkerungsmehrheit sondern die Wahlmännermehrheit im EC.

Dafür ist er bereit "All in" zu gehen und die Spaltung auf die Spitze zu treiben.

Der Ausgang ist nicht klar vorhersagbar. Die Tendenz zeigt aber, dass die US-amerikanische Gesellschaft die Trump-Taktik durchschaut und ihn mehrheitlich nicht darin unterstützt.

köstlich!

"Das 'starke und stolze' amerikanische Volk werde aber nicht erlauben, ihm die Geschichte und Kultur zu nehmen."

das zu 7500 begeisterten anhängern zu sagen, die weder stark sind, noch was von kultur verstehen, ist schon mehr als köstlich. wie der herr, so's...

wer diese hassrede, die alle werte, für die der unabhängigkeitstag steht mit den füssen im staub zertritt, in den USA vernommen hat - und das dürften abermillionen gewesen sein - und immer noch nicht aufsteht und gegen Trump mobil macht, macht sich gemein mit diesem rassisten und demokratiefeind!

Ein Trauerspiel - Borniertheit und Inkompetenz offengelegt

Je näher der Wahltag rückt, desto unverhohlener lässt Trump seine "Maske" fallen. Für den Wahlsieg ist er bereit alles zu opfern, auch Menschenleben. Geradezu dreist seine Argumentation, weniger Corona-Tests würden zu weniger Infektionszahlen führen. Und nun stellt er diejenigen, die gegen Rassismus kämpfen und auf die Straße gehen, als Chaoten und Taugenichtse dar. Dabei sind dies gerade diejenigen, die für die Verfassung eintreten und das Land zu einen suchen, was eigentlich Aufgabe des Präsidenten wäre. Wie immer biegt er sich "seine" Wahrheit zurecht.
Corona hat indes Fakten geschaffen - für die Wirtschaft, für die Arbeitslosigkeit für den gravierenden Verlust an Menschenleben. Und andere Länder haben gezeigt, dass die Pandemie beherrschbar gewesen wäre. Trump, Bolsonaro und Johnson - alle drei haben versagt und gezeigt, auf welchen Irrweg der Rechtspopulismus führt. Auch die US-Bürger haben zum Großteil den Glauben an den "größten Präsidenten aller Zeiten" verloren.

die internationalen

wahlbeobachter sollten jetzt schon GUTE pläne in der schublade haben, wie sie die wahl genauestens überwachen können. man (Trump) wird es ihnen nicht leicht machen und ich befürchte, dass Trump, so wie er an der macht klebt, wahlen wie in Belarus oder vergleichbaren staaten als geradezu musterbeispiele für freie wahlen aussehen lassen wird.

@ 13:15 von melancholeriker

Ihrem Kommentar kann ich im wesentlichen zustimmen, vor allem auch in der Einordnung der Trumpelhaftigkeit, sich am Ort, der durch das Präsidenten-Monument auch eine Entweihung des heiligen Berges der Lakota-Indianer ("Six Grandfathers") symbolisiert, wieder einmal als höchst unsensibel zu präsentieren und die nächste Form von Beleidigung zu produzieren.
In einem muss ich Ihnen widersprechen und "unsere Kinder" in Schutz nehmen: Die Verallgemeinerung "lügen ist cool für Kinder " stimmt so nicht; Kinder können einen ausgeprägten Wahrheits- wie Gerechtigkeitssinn entfalten.

Make america free again

Sollte Biden noch ein Motto für den Wahlkampf brauchen, wie wäre es mit „Make america free again“?

Es scheint mir fundamental wichtig zu sein, nicht auch noch den letzten positiv besetzten Begriff der USA von den farright-Aktivisten in den Dreck ziehen zu lassen.

Es geht nämlich genau darum: Um die FREIHEIT und es ist - auch bei uns - hochnotwendig, diesen Begriff wieder zu besetzen!

Klar scheint, dass Freiheit eben nicht das ist, was Trump und Konsorten darüber verbreiten. Freiheit ist gerade NICHT das Recht, machen zu können, was man will. Es ist gerade NICHT das Recht des Stärkeren. Nicht das Recht des zuerst Dagewesenen. Oder das Recht des „Reicheren“. Oder oder oder...
Freiheit ist DAS Recht der Schwächeren, der Minderheit, der Einsamen, der Schöngeister, der Suchenden, der Unterdrückten und schließlich -auch im bildhaften Sinne - der Schwachen.

Das mag sehr pathetisch klingen. Und es ist auch pathetisch. Und von diesem Pathos muss auch unsere Politik wieder beseelt sein!

Blender

Wenn die Ära Trump beendet sein wird und der von ihm hinterlassene Scherbenhaufen aus gesellschaftlicher Spaltung, sprachlicher Verrohung , Gewalt und Lügen, außenpolitischem Chaos und wirtschaftlich- sozialem Desaster zusammengekehrt werden muss, wird man sich fragen, wie ein solcher Blender auf dem Präsidentensessel der USA Platz nehmen konnte. Die Werte, für welche die USA standen und wofür sie immer Respekt verdienten, wurden in kurzer Zeit massiv beschädigt. Ohne die immer noch funktionierende Presse hätten diese längst zum Ausverkauf gestanden.

13:14, Sisyphos3

>>meines Wissens hatte auch der (Lincoln) Hausangestellt - Farbige - üblicherweise waren das Leibeigene im Norden wie im Süden<<

Angestellte sind keine Leibeigenen. Die Begriffe widersprechen sich.

Im Süden der USA gab es Haussklaven. Im Norden nicht.

>>aber was soll
ein amerikanisches Problem, das mit der Mayflower begann
oder betrachteten die Pilgerväter bei ihrer Ankunft die amerikanischen Ureinwohner als "Menschen" ?<<

Ich möchte nicht spekulieren, nehme aber an, daß viele es taten.

>>Ich denke nicht, dass die Protest- Bewegung die Geschichte auslöschen will, sondern nur die Figuren beseitigen, die meist grausame und unsägliche Geschichte geschrieben haben.<<

Sowohl positive als auch negative Charaktere gehören zur Geschichte und es ergibt keinen Sinn diese auslöschen zu wollen.
Die Geschichte wird meines Wissens in den USA allerdings häufig nicht sehr neutral, sondern ziemlich einseitig behandelt. Gern mit viel Stolz und Heldenverehrung.
Das ist bei Charakteren mit ausgeprägter dunkler Seite allerdings doch eher fehl am Platz. Was nicht bedeutet, dass man nicht auch große Erfolg anerkennen kann. Diese sollte man aber entsprechend im Kontext sehen.

@10:30 von harry_up Re. @ Klausewitz, um 09:27...

...Sie müssen das so betrachten.
Aus der Sicht des Users Klausewitz gibt es immer weniger Trump Hater
("blödes" Wort, können wir nur noch Denglisch?).

---
These:
Wahrscheinlich überließt der User Klausewitz die
User, von denen er/sie weiß, daß sie gegen Trump sind, ganz einfach.
Und schon bleiben nur noch ein paar Unverbesserliche
Trump Hasser über und man denkt, alles ist gut.
-
So oder so ähnlich könnte es doch sein?!
-
Reformation:
Ich denke aber nicht, daß wir Trump Hasser es je schaffen werden, die die ihn verehren,
ja sogar vergöttern jemals reformieren können, daß sie leider falsch liegen.
Da könnten wir zig tausende Thesen an die Tür nageln,
es würde nichts nützen.
-
Das ist meine Befürchtung.

@ 13:30 von Cosmopolitan_Citizen

Einerseits haben Sie recht, dass der Ausgang der Wahl nicht wirklich schon in trockenen Tüchern ist - das ist beunruhigend, und mit Grauen denke ich an die letzte US-Präsidenten-Wahlnacht, die ich vor dem Fernseher verfolgt habe und die uns seitdem verfolgt.
Andererseits ist doch bemerkenswert und stimmt mich verhalten optimistisch, dass die Absetzbewegungen innerhalb der Rpublikaner immer deutlicher zu erkennen sind - einige spekulieren sicher auf eine eigene politische Zukunft durch eine frühzeitige Distanzierung von Trump vor der Wahl; andere sind aber schon strategisch damit beschäfigt, die GOP insgesamt neu auzustellen und sich aus der politischen Geiselhaft durch Trump zu emanzipieren.

10:06 von Wolfgang E S

>>Die Wortwahl und die Aggressivität gegen Menschen, die nicht seine Anhänger sind, finde ich verstörend.
Was ist aus dem Land geworden, das uns einst aus der Nazi- Diktatur befreit hat?
Sind das schon Zeichen von Dekadenz?<<

Wenn ich auch nicht sehr oft meine Meinung mit der Ihren übereinstimmt: Aber in diesem Punkt haben Sie ausnahmslos Recht.
Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn die Corona-Pandemie die Wirtschaft nicht so rapide zu nichte gemacht hätte.
Denn meines Wissens wählen die US-Bürger eher nach dem wirtschaftlichen Befinden, der politische Alltag wird dort nicht so sehr verfolgt. Kann ich aber nur vom Hörensagen behaupten, denn ich lebe weder dort, noch habe ich dort jeweils gelebt.
Das wissen die User, die hier regelmäßig aus den USA berichten, sicher besser.

Re: Adeo60 am 04. Juli 2020 um 13:37

Ich halte es, offenbar zusammen mit vielen Amerikanern, für nicht unwahrscheinlich, dass Trump gar nicht mehr mit einem auf demokratischen Weg herbeigeführten Wahlsieg rechnet (für Demokratie interessiert er sich ohnehin nicht), sondern bereits für einen Bürgerkrieg mobil macht. Ein Korrespondent äußerte vor kurzem in einer Nachrichtensendung im TV, dass bereits viele seiner amerikanischen Bekannten damit rechnen. Ich hoffe, dass auch wir in Europa, wo Rechtsradikale auch schon die Behörden und Sicherheitsorgane unterwandert haben, auf so ein Ereignis vorbereitet sind. Es könnte sonst leicht alle Sorgen um die Umwelt und selbst akute Seuchen wie Corona auf lange Zeit in den Hintergrund drängen.

Sie wollen uns zum Schweigen bringen?

Wen meine sie damit ?

Die Republikaner?

Abraham Lincoln hat die Sklaverei gegen den Wiederstand der Demokraten abgeschaft.

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