Ihre Meinung zu: "Sicherheitsgesetz": Lam kündigt "rigorose" Umsetzung an

7. Juli 2020 - 7:16 Uhr

Gerade erst wurden weitere Einzelheiten zum neuen "Sicherheitsgesetz" in Hongkong bekannt - die USA sprechen von "Orwellschen Verhältnissen". Regierungschefin Lam hat nun betont: Das Gesetz werde konsequent angewendet.

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Kommentare

Dann hätten die Honkonger

Dann hätten die Honkonger früher demonstrieren müssen, dass sie nicht zu China wollen. Es war klar, das England die zurückgibt. Besser jetzt mal die Klappe halten und dafür wenigstens einen Rest Autonomie behalten.

China missachtet

China missachtet Menschenrechte von Minderheiten, hält sich in Hongkong nicht an "ein Land, zwei Systeme" und setzt diesen Slogan mittlerweile anders um:
ein Land: China
zwei Systeme: ökonomisch purer Kapitalismus; gesellschaftlich autokratisch bis diktatorisch.
Toll.

Hongkong wird nicht von den

Hongkong wird nicht von den USA regiert auch wenn das Herrn Pompeo nicht gefällt.

Menschenrechte

bin gespannt wie unsere Regierung auf dieses Gesetz und wie es zur Zeit schon angewendet wird reagiert. das es soweit kommen würde, wäre jeden logisch Denkenden Menschen von Anfang an klar. nur unsere Politiker reden gerne und verweisen auf die Menschenrechte sowie Völkerrechte, aber wenn es geht darauf zu bestehen das diese eingehalten werden versagt diese Regierungen sogar Weltweit auf ganzer Linie. Sie machen auch noch Geschäfte mit diesen Ländern wo die Menschenrechte bewusst und mit Vorsatz gebrochen werden und das alles nur damit die Konzerne Profit machen können was für eine Heuchelei. kann man da nur sagen. keine Geschäfte mehr mit dieser Diktatur und den anderen

Ein Land, zwei Systeme geht

Ein Land, zwei Systeme geht eh nicht. Taiwan ist auch chinesisch. Gehört aber nicht zur Volksrepublik China.
Also 2 Länder, drei Systeme.
Wobei nicht alle "Stämme" in einem Land leben müssen. Deutsche leben zB in zig Ländern. Nur eines davon heißt Deutschland. Und nein, ich rede nicht von Urlaubern oder Auswanderern.

Absehbare (aber NICHT unvermeidliche!) „Entwicklung“

Egal ob sie Xi, Kim, Putin, Trump, Bolsonaro oder sonstwie heißen: Kriminelle in „staatstragender Funktion“ versuchen immer „unverblümter“, ihre Macht unter dem Deckmäntelchen irgendwelcher letztlich selbst erlassener „Gesetze“ durchzusetzen.

Und klar ist auch: Ihre „Macht“ ist auf der „Undurchsichtigkeit“ unseres heutigen globalen Wirtschafts- bzw. Geldsystems begründet.

Orwells 1984 bereits Realität

Die Orwellschen Prophezeiungen sind bereits in viel zu großem Umfang Realität, ausgehend nicht von China, sondern von den USA. Von den sogen. „Sozial. Netzwerken“ bis zum Abhören von staatl Institutionen (siehe u.a. Kanzlerhandy) ist alles vertreten, was Orwell sich in Wirklichkeit nicht hätte vorstellen können. Leider sind es auch die USA, die Reglementierungen verhindern, weil es das Business stört. Mit dem Setzen von gesetzlichen Grenzen könnte man auch auf China Druck ausüben, ohne dies ist man unglaubwürdig.

An Frau Lam: Shame on you!

Jeder Mensch hat die Wahl, ob er sich instrumentalisieren lässt oder nicht. Frau Lam hat ihre Wahl getroffen und macht sich damit im vollen Umfang mit schuldig.

Was China angeht ist es eigentlich zu erwarten gewesen, das etwas in der Art früher oder später kommt. China hat eine schwache Regierung - schwach nicht im Sinne von Machtlosigkeit, sondern schwach im Hinblick auf die Persönlichkeiten. Schwache Führer stützen ihre Macht oft auf Unterdrückung, Angst und Gewalt.

Fatal ist, das die meisten Chinesen das trotzdem ganz anders sehen - schon deshalb, weil sie es gar nicht anders kennen. In Hongkong ist das anders - dort kennen die Bewohner, wie es anders sein kann und deshalb ist der Widerstand dort auch so groß.

Leider will China das nicht - und kann es auch gar nicht, weil dies einen Schneeballeffekt auslösen könnte und damit Unruhen in ganz China...

Mir tun die Menschen dort leid. :-(

Es müsste

viel Stärker gegen Dikaturen, Menschenrechtsverletzer vorgegangen werden und zwar einheitlich und effektiv.

Welches Land auch immer das ist, sollte unerheblich sein, auch unerheblich ob man sich Geschäftsbeziehungen mit diesen Ländern wünscht oder nicht.

Ich verstehe die internationale Ignoranz nicht.

Freies Honkong

Die Veränderungen in Honkong sind beispiellos. Bisher gab es wohl noch nie eine voll funktionsfähige Stadt, mit der Wirtschaftsleistung eines Landes, und mit weitestgehen demokratischen Strukturen, die von einem totalitärem System so einverleibt wurde. Ausser vielleicht durch Krieg.
Spannend und traurig zugleich ist zu sehen, wie hilflos Menschen einer absoluten Übermacht wie China ausgeliefert sind. Und der Vergleich mit Orwell ist nicht falsch. Es wird sich zeigen, ob es tatsächlich möglich ist totale Überwachung und Kontrolle durchzusetzen, und das System Hongkong weiter funktionieren zus lassen. Wenn dass zutrifft ist das auch für westliche Staaten beängstigend, denn auch demokratische Regierungen haben immer einen Hang zur totalen Kontrolle. Snowden lässt grüßen.

Nun das war leider

zu erwarten, dass Frau Lam so reagiert. Sie ist ja Chefin von Pekinks gnaden. Da stimmt wieder der alte Spruch, wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing....

Für die Menschen in Hongkong tut es mir leid, aber mit der Rückgabe durch Großbritannien war nichts anderes zu erwarten. Ich weis was es bedeutet unter einer Kommunistischen Partei leben zu müssen. Wer jedoch aus der Freiheit kommt und in die Unfreiheit muss für den ist es noch deutlich schlimmer.

Hier gelesene Vergleiche mit der USA der westl. Welt und China in Bezug auf Überwachung sind nicht zutreffend. Bei uns kann man Klagen oder nach 4 Jahren eine andere Regierung wählen und das ohne das jemand vorher festgelegt hat wer gewählt werden darf.

Die USA reagieren, GB reagiert nur von der EU hört man mal wieder nix, aus lauter Angst vor dem Geschäft. Tibet, die Uiguren jetzt Hongkong... vermutlich wird man sich als nächstes das freie Taiwan einverleiben wollen. Es wird Zeit das man deutliche Reaktionen zu China findet.

Die Geschichte wiederholt sich.

Wie sich die Geschichte wiederholt. Trotz schreckliche Erfahrungen. Trotz ständige Warnungen. Denn an erster Stelle kam immer wieder das Geld, fast bis zum bitteren Ende. Erlebt haben wir es im zweiten Weltkrieg wo einige Länder, trotz Wissen um die organisierte Massenvernichtung, weiter ihre Geschäfte betrieben.
Und jetzt China wo anscheinend einige Millionen in Konzentrationslagern ausharren, wo Minoritäten verfolgt werden, wo Religionen verboten sind, wo Kirchen nachweislich verbrannt werden und wo jetzt die Menschen in Hong Kong das gleiche Schicksal beginnen zu erleiden.
Und Amerika das jetzt, endlich, deutlich dagegen opponiert, war doch das Land das am ersten und am meisten das Geschäft mit China gepflegt hat, ohne entsprechende politische Maßnahmen.

Orwell oder Kafka?

Waren es nicht die USA, die mit ihrer auf die NSA demokratisch nicht kontrollierbare, geheime Sicherheitsgesetzgebung zugeschnitten hat, also die Steilvorlage für die 'Demokratien' der Welt geliefert hat. Da darf der Teil der Welt, den die 'demokratische' Welt für undemokratisch hält, natürlich nicht zurückstehen, was einen Aufschrei der Verteidiger der 'Demokratie' nun nach sich zieht.

Unterdrücker

Carri Lam ist keine Vertreterin des Volkes, sondern ein Werkzeug des staatlichen chinesischen Unterdrückungsapparates. Sie steht nicht für Freiheit und Demokratie in Hongkong.

08:59 von Bender Rodriguez

Taiwan ist auch chinesisch. Gehört aber nicht zur Volksrepublik China.
.
noch nicht !

@ Bender

Wobei nicht alle "Stämme" in einem Land leben müssen. Deutsche leben zB in zig Ländern. Nur eines davon heißt Deutschland. Und nein, ich rede nicht von Urlaubern oder Auswanderern.

Von was Sie wirklich reden, bleibt völlig unklar.

Meine Meinung ist

hätten die sogenannten Demonstranten im vorigen Jahr nicht soviel angerichtet, wäre dieses Gesetz nicht erlassen worden. Die Demos haben ja ihr erstes Ziel erreicht, nur sind danach immer weitere Forderungen formuliert worden.

Honkong gehört

zu China, und der Sonderstatus endet auch irgendwann, das nicht so bleiben wird wie früher, wusste eigentlich jeder.
China wird sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, auch wenn das einige weniger gefallen dürfte.
Man kann natürlich die Geschäftsverbindungen mit China einstellen, als Strafe, das betrifft aber dann auch Honkong, alles andere wäre etwas naiv.

@ ofarrill

Ihr Beitrag bleibt inhaltlich unverständlich, aber irgendwie scheinen Sie die Unfreiheit und Unterdrückung der Demokratie in China mit den undemokratischen Strukturen der NSA rechtfertigen zu wollen.
Ich bin gegen solche Relativierungen und gegen Schönreden.

09:26 von Sesselrevoluzzer

bestimmt keine neue Erkenntnis !
wobei Freiheit und Demokratie
wann herrschte das in Hongkong
unter den Briten ??

@ wenigfahter

China wird sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, auch wenn das einige weniger gefallen dürfte.

Es gibt leider immer wieder Redner, die den Unterdrückten empfehlen, sich in ihr Schicksal zu fügen.

Selbst wenn diese

Selbst wenn diese Sicherheitsgesetze in aller Konsequenz angewendet würden, wäre es in Hongkong nicht annähernd so schlimm wie unter der Gewalt - und Terrorherrschaft der Briten.
Während dieser britischen Diktatur in Hongkong waren die Briten aber keinerlei Sanktionen durch die USA oder europäischen Ländern ausgesetzt.
Ein Land, zwei Maßstäbe.
Haben die Briten eigentlich Reparationen an Hongkong geleistet?
Ein Teil des früheren Reichtums der Briten geht ja durchaus auf ihre Schreckensregime im asiatischen Raum zurück.

Europa´s Dilemma

Um Menschenrechte durchzusetzen müsste man in den Handelsbeziehungen mit anderen Ländern auch ethische Fragen einbeziehen - nicht nur den finanziellen Profit. Das würde den Menschen am ehesten helfen.
Dazu müsste allerdings Europa/EU untereinander einig sein um sowohl unabhängig von China als auch von den USA zu sein. Und das genau ist das Problem. Dadurch gelingt es sowohl den USA als auch China immer wieder Europa zu ihrem Vorteil zu spalten. Aber eines Tages werden wir von beiden Blöcken vor die Wahl gestellt werden welchem von beidem wir folgen - es sei denn wir wären ein geeintes Europa

09:20 von Jim456 und andere

Zitat: "Es müsste viel Stärker gegen Dikaturen, Menschenrechtsverletzer vorgegangen werden und zwar einheitlich und effektiv."

Ich sehe solche Forderungen kritisch.
Die Menschen geben sich Regeln. An verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten.
Sie sehen ihre Regeln jeweils als Umsetzung ihrer bevorzugten Werte an.
Menschen aus dem Regelsystem "A" sehen, daß die Regeln des Systemes "B" zu den eigenen im Widerspruch stehen.
Was sollen sie tun? Gegen "B" intervenieren? "B" die eigenen Regeln aufzwingen?.
Egal, was man antwortet: "Wir" können in der Rolle von A oder von B sein. Also wähle ich die Option, die den meisten Frieden verspricht.
Wenn ich dafür bin, daß Deutschland China wegen dessen Innenpolitik sanktioniert, dann muß ich auch akzeptieren, wenn China das gleiche mit uns tut. Gleiches gilt für arabische Staaten.
Helmut Schmidt hat daher eine Politik der Nichteinmischung bevorzugt. Eine weise, friedvolle Wahl. Unser Wertekonsens ist eben nur für uns richtig und wichtig.

Das war's nun mit Hongkong...

...Ich würde mir wünschen, daß die "noch" freien
Hongkonger weiter tapfer für ihre Rechte kämpfen,
aber wir sind hier nicht in Grimms Märchen.

---

Und wie schnell man in China einfach mal so für immer verschwindet,
konnte man in der Vergangenheit genügend beobachten.
-
Nun könnte man sagen, daß die internationale Gemeinschaft, vor allem die Staaten,
die stark wirtschaftlich mit China verbunden sind, Einfluß auf die Regierung also Xi nehmen sollte.
Aber glaubt da wirklich einer dran?
-
Nee, wenn's um Geld geht, dann hören die Menschenrechte auf.

So ist das nun eben in unserer schönen freien Welt.

@ Sisyphos3

Freiheit und Demokratie wann herrschte das in Hongkong unter den Briten ??

Bis 1997. Ein Minimum an eigener Recherche wäre nicht schlecht.

Moment...

setzen 6:

Die britische Kolonie Hongkong war auch hauptsächlich Zufluchtstsort für Chinesen vor dem Chinesischen Bürgerkrieg 1927-49.

Ein Land, zweierlei Drangsalierungsmechanismus.

Einerseits enttäuschend, dass Peking sich weder an sein Wort, noch an die Verträge aus 1997 hält. Es war aber leider abzusehen, dass es irgendwann so weit kommen musste, denn das finale Ziel ist die Vereinigung von System und Kultur. „Ein Land, zwei Systeme“ war von Anfang an nicht für die Ewigkeit formuliert worden.

Und seht her, die „Wiegen der modernen Zivilisation“ (Pakistan, Iran, Russland, Venezuela und Nordkorea natürlich) befürworteten das Gesetz - das soll ja was heißen. Ein Gesetz, mit dem unter anderem pekingkritische Stimmen für mehrere Jahrzehnte in Gefangenenlager gesteckt werden dürfen. Es ist auch eben eine zivilisatorische Errungenschaft, im Jahr 2020 so etwas unbehelligt und mit dem Verweis auf „innere Angelegenheiten“ machen zu können.

...ttest eine Meinung

Immer wieder interessant wie gut viele Kommentatoren beurteilen können, was anderen doch wohl zumutbar ist.

Es sei doch nicht so schlimm wie woanders/früher/es sein könnte oder man sei gar selbst schuld, wenn sich das System wehre.

Und das alles gesagt aus der Sicherheit westlicher Demokratien heraus.
Auch wenn die Äusserungen zu anderen Themen nahelegen, dass sich einige dieser Kommentatoren hier durchaus unterdrückt fühlen...

Und dann die Ungleichbehandlung!
Nur die wenigsten werden für solche Propaganda auch nur halbwegs fair entlohnt.

Alle Beziehungen abbrechen

Das was hier mit Freiheit und Demokratie in Hongkong geschieht, ist ein Verbrechen, eine unsägliche Unterdrückung durch das chinesische Einparteienregime.
Es wäre an der Zeit, dass der freie Westen alle Wirtschaftsbeziehungen zu China abbricht. So lange, wie die Kommunisten dort an der Macht sind. Danach gibt es einen Neuanfang.

09:53 von Advocatus Diabo...

Um Menschenrechte durchzusetzen müsste man in den Handelsbeziehungen mit anderen Ländern auch ethische Fragen einbeziehen
.
könnte kompliziert werden
als man vor 50 Jahren hierzulande Schwule diskriminierte und einsperrte
Ehefrauen nicht gestattete ein eigenes Konto zu haben
sie gar körperlich züchtigen durfte
wie hätte man die Vorstellungen in China zum Beispiel umsetzen sollen
vor allem wenn man es wirklich geschafft hätte
zurückzurudern und sie maß zu regeln wenn sie das aktuell immer noch so täten ?

Marionette

Frau Lam scheint ja eine 1A-Marionette der chinesischen Regierung zu sein,.

Am 07. Juli 2020 um 09:42 von Sesselrevoluzzer

" Es gibt leider immer wieder Redner, die den Unterdrückten empfehlen, sich in ihr Schicksal zu fügen. "

Punkt 1, ich bin kein Redner.
Punk 2, Realität muss auch der letzte mal erkennen.
Und ich hab niemanden empfohlen, sich seinem Schicksal zu fügen.
Aber China macht, was China für richtig hält, ob uns das passt oder nicht.
Alternative mit Abbruch der Handels und aller anderen Beziehungen zu China hatte ich erwähnt, das wird aber nicht passieren.
Sollte selbst Ihnen klar sein.

Sicherheitsgesetz in Hongkong

Jetzt zeigt Frau Lam das wahre Gesicht und sie wird mit aller Gewalt daran arbeiten, dass jegliche Domos etc. endgültig aufhören und HK in Rotchina übergeht.

@ Advocatus Diabo...

Sie sprechen das Dilemma an. Aber selbst wenn sich die EU einig wäre, unabhängig ist niemand mehr auf der Welt.

Selbst wenn - ein Traum - 80% der Staaten eine menschenrechtlich konsequente Linie (z.B. in den UN) fahren würden, dann würden sich die restlichen 20% zusammentun und eben ihr eigenes "Ding" machen.

Aber es geht ja nicht nur um reine Handelsbeziehungen. Wenn wir ethische Fragen als Bedingung für Entwicklungshilfe, für wirtschaftliche und soziale Projekte stellen würden, dann würden wir ggf. z.B. Menschen verhungern lassen, "nur" weil ihre Machthaber sie unterdrücken.

Ein Blick in unsere Zukunft

Hongkong und auch die Uiguren-Unterdrückung zeigen ja ganz deutlich, wohin die Reise des chinesischen Drachen unter Xi geht.
Mit Sicherheit wird das Xi-Dogma 'forme mir die Welt, wie ich sie haben will' nicht beendet, wenn Hongkong und natürlich auch Taiwan 'heim ins Reich geholt' wurden.
Ich kann mir noch nicht mal ansatzweise vorstellen, daß die hier eifrig von ihrem Sofa aus und ohne Furcht vor Repressalien kommentierenden Benutzer dies in - na sagen wir mal - 30 Jahren noch tun werden können.
Vorsorglicher Hinweis: Ja, es gibt auch andere Entwicklungen, die unsere, die meine Freiheit bedrohen; aber keine, die derart essentiell ist, wie die, die von Xi-China ausgeht.

Bildung & Überwachung

"Die örtliche Bildungsbehörde wies Lehrer an, im Konflikt mit dem Gesetz stehende Materialien zu entfernen."
> Was muss man sich darunter vorstellen? Soll die Geschichte Hongkongs umgeschrieben oder "nur" China-kritisches Material beseitigt werden?

"US-Außenminister Mike Pompeo prangerte 'orwellsche' Maßnahmen in Hongkong an."
> Als Vertreter des Staates mit dem weltgrößten Überwachungsapparat wird Pompeo wissen, wovon er spricht.

Hätte, hätte, Fahradkette

"Dann hätten die Honkonger früher demonstrieren müssen, dass sie nicht zu China wollen. Es war klar, das England die zurückgibt. Besser jetzt mal die Klappe halten und dafür wenigstens einen Rest Autonomie behalten." @Bender Rodriguez
.
Kind fällt hin, bricht sich den Arm, wie reagiert die deutsche Mutti: "Ja, was hat die Mama immer gesagt? Du sollst nicht so schnell laufen! Hättest du auf Mama gehört, wäre das nicht passiert!". - Klar da nickt das Kind, lächelt, und sagt: "Werd ich mir merken!".

um 09:53 von Advocatus Diabo..

Zitat:"Europa´s Dilemma Um Menschenrechte durchzusetzen müsste man in den Handelsbeziehungen mit anderen Ländern auch ethische Fragen einbeziehen - nicht nur den finanziellen Profit. Das würde den Menschen am ehesten helfen."

Aus arabischer Sicht: Um den Ungläubigen zu helfen müsste man ... auch religiöse Fragen mit einbeziehen...

Aus chinesischer Sicht: Um den ausgebeuteten Bauern und Arbeitern zu helfen müsste man ... auch sozialistische Fragen mit einbeziehen...

Am Ende sanktioniert jeder jeden. Und jedes der n Systeme wird von (n-1) Systemen wirtschaftlich angegriffen. Eine Frage der Zeit, bis aus so einem Handelsweltkrieg ein bewaffneter Krieg wird.

Wir können nur Frieden, Freiheit und Wohlergehen in unserem Europa so überzeugend vorleben, daß andere Völker das so umwerfend toll finden, daß sie es nachmachen wollen.
Wenn sie danach fragen, sollten wir dabei helfen. Aufdrängen sollten wir unser System niemandem. Aufzwingen schon gar nicht. Das erzeugt nur Leid und Not.

09:44 von nie wieder spd

„ Selbst wenn diese Sicherheitsgesetze in aller Konsequenz angewendet würden, wäre es in Hongkong nicht annähernd so schlimm wie unter der Gewalt - und Terrorherrschaft der Briten.
Während dieser britischen Diktatur in Hongkong waren die Briten aber keinerlei Sanktionen durch die USA oder europäischen Ländern ausgesetzt.“

Sie haben recht, und auch während der fast einhundert Jahre andauernden Besetzung durch GB war Hongkong nur teil-demokratisch.
Was bei uns aber sehr fleißig übersehen wird: die Chinesen sind nicht in die Falle gegangen, die Fehler vom Tian‘anmen-Platz zu wiederholen. Sie haben sich, trotz subversiver Provokationen eines Teils der Demonstranten, soweit zurückgehalten, dass sie auf militärisches Eingreifen verzichtet haben, obwohl sie dazu nach der völkerrechtlichen Vereinbarung mit GB, berechtigt gewesen wären.

@09:20 von Jim456

"Es müsste
viel Stärker gegen Dikaturen, Menschenrechtsverletzer vorgegangen werden und zwar einheitlich und effektiv.
Welches Land auch immer das ist, sollte unerheblich sein, auch unerheblich ob man sich Geschäftsbeziehungen mit diesen Ländern wünscht oder nicht.
Ich verstehe die internationale Ignoranz nicht."

Ich bin da ganz auf ihrer Seite wenn der selbe Maßstab auch bei Partner und Freundesländer angewandt wird.

10:05 von Sesselrevoluzzer

wie hätten sie´s denn gern ?

Freiheit und Demokratie wie sie aktuell bei uns populär ist
oder vor 50 Jahren hierzulande favorisiert wurde
oder die Version die in 50 Jahren populär sein wird
oder glauben sie im ernst das Denken wird sich nicht ändern
solle die ganze Welt Männchen machen
wenn sich das Weltbild des Westen ändert
ist es das

@Sesselrevoluzzer - Bitte informieren Sie sich!

10:05 von Sesselrevoluzzer:
"Es wäre an der Zeit, dass der freie Westen alle Wirtschaftsbeziehungen zu China abbricht."

Finden Sie mal heraus, welche Nation unser wichtigster Handelspartner ist.

Und dann schätzen Sie bitte ab, welche Konsequenzen sich aus Ihrem Vorschlag ergeben würden. (Legen Sie den Fokus nicht auf die ideologischen Folgen, sondern auf die wirtschaftlichen.)

@ Sesselheimer 9:31

Tja, wenn man nicht will, will man nicht. Ein wenig Transfer muss schon geleistet werden.

Die Reaktion Chinas

das China nicht unendlich auf die Krawalle, Plünderungen und Zerstörungswut mit Zurückhaltung reagiert dürfte doch jedem klar gewesen sein.

@ Michael Klaus Möller

Zitat: "keine Geschäfte mehr mit dieser Diktatur und den anderen"
Also weder mit China, den USA, Russland, Saudi Arabien ... für ein Exportland wie D eine tolle Idee. Das hieße nämlich D bestrafen, andere belohnen: Was wir nicht willens sind zu liefern, machen andere gern...dann eben im "Club der Geächteten selbst".

@Ein Blick in unsere Zukunft 10:11 von Detektor

So siehts leider aus.
Ich werde das wohl nicht mehr erleben, aber alles tun,
damit es den ''Weltenzerstörerern' nicht so einfach gemacht wird.

Denn Xi ist ja leider nicht alleine.
Man denke nur an die anderen an den Hebeln,
wie 'der Auserwählte', Bolso, Duter, Erdo und wie sie alle heissen.

Fragen über Fragen

Darf man jetzt mit Fug und Recht behaupten, dass China nun ein Schurkenstaat ist? Und wenn ja, wird unsere Regierung dann weiterhin so kooperativ mit ihnen zusammenarbeiten?

@ 10:10 von Ray

"Wenn wir ethische Fragen als Bedingung für Entwicklungshilfe, für wirtschaftliche und soziale Projekte stellen würden, dann würden wir ggf. z.B. Menschen verhungern lassen, "nur" weil ihre Machthaber sie unterdrücken."
Ja da haben Sie leider recht damit. Egal wie man es macht, es wird immer jemand darunter leiden. Entweder die Armen verhungern oder es werden Menschen in Gefängnissen bzw. Lagern weggesperrt und verhungern dort (unbemerkt).
Wenn ein Land das Menschenrechte missachtet Wert auf Handel mit der EU legen würde, müsste es sich ändern. Auf der anderen Seite müssten wir auch bereit sein uns einzuschränken und auch weniger Profite zu machen.
Wenn wirklich 80% der Staaten eine menschenrechtlich konsequente Politik machen würden, wäre es schon toll.

10:18 von paganus65

Ihr Szenario wäre dann der Fall wenn man es zu extrem aufziehen würde - das wäre wirklich so nicht machbar.
Deswegen habe ich mich auch auf die Menschenrechte beschränkt, wozu für mich Religionsfreiheit definitiv gehört. Mit der Ausbeutung brauchen wir anderen Ländern nicht zu kommen - bei uns in Europa/Deutschland werden ebenso Menschen ausgebeutet; und damit meine ich nicht nur Wanderarbeiter.

DeHahn

Genau so siehts aus.
Was passiert, wenn man in einer Diktatur zu laut plärrt, sieht man auch in Syrien. Was wäre wohl passiert, wenn man zB Heinrich VIII hätte stürzen wollen?

@ Theodor Storm

Zitat: "Mit dem Setzen von gesetzlichen Grenzen könnte man auch auf China Druck ausüben, ohne dies ist man unglaubwürdig.
Die Situation auf China zu begrenzen ist schon etwas kurzsichtig. Dann müssen viele Staaten auf diese "staatlichen Sanktionsliste" ... auch Russland, die USA, Saudi Arabien, Burma, Thailand u.v.m. .
... gute Idee ...

@ 09:55 von paganus65

Wovon reden Sie da mit Ihren kontextlosen Chiffren von "Entscheidung zwischen A und B"? Hier geht es darum, dass China den Hongkong-betreffenden Vertrag aushölt und bricht.
Und darüber hinaus: Fragen Sie mal die Uiguren oder Tibeter*innen, wofür sie sich entscheiden möchten und wie es mit ihrer Entscheidungsfreiheit aussieht.
Ihr Versuch, Helmut Schmidt zu instrumentalisieren als Befürworter von Vertragsverletzung und völkerrechtswidriger Menschenrechtsverletzungen, ist schon eine ziemlich dreiste Vereinnahmung; "friedvoll" ist daran gar nichts - es sei denn, Sie verwechseln das mit dem faulen Frieden des Wegschauens.

09:44 von nie wieder spd

"Selbst wenn diese Sicherheitsgesetze in aller Konsequenz angewendet würden, wäre es in Hongkong nicht annähernd so schlimm wie unter der Gewalt - und Terrorherrschaft der Briten."

Ihr Antikolonialismus in allen Ehren; Sie richten aber einiges Durcheinander an. Vermutlich sprechen Sie von den Unruhen im Jahr 1967. Das war dreißig Jahre vor dem Abzug der Briten. Jetzt tauchen eine Menge Fragen auf - zum Beispiel:

War das Hongkong von 1967 dasselbe wie das von 1997?
Woher wissen Sie, welche Folgen die Anwendung der neuen Sicherheitsgesetze haben wird, und auf welcher Grundlage vergleichen Sie diese Folgen mit der "Gewalt- und Terrorherrschaft der Briten"?
Wie beurteilen Sie den Umstand, dass die Briten die Sonderrechte für ihre ehemalige Kolonie ausgehandelt haben?
Was wollen Sie hier überhaupt sagen - etwa, dass die Regierung in Peking auch ein Recht auf die Ausübung von Gewalt und Terror hat, weil die Briten noch schlimmer waren?

Fragen über Fragen, aber alle bislang unbeantwortet.

@Detektor - Leben Sie in Hongkong?

10:11 von Detektor:
"Vorsorglicher Hinweis: Ja, es gibt auch andere Entwicklungen, die unsere, die meine Freiheit bedrohen; aber keine, die derart essentiell ist, wie die, die von Xi-China ausgeht."

Wenn Sie Hongkonger oder wenigstens ein Asiate sind, mag das sein. Sollten Sie aber in Deutschland leben, müssen Sie eine ganze Reihe anderen Gefahren ausblenden, um China als essenzielle Bedrohung wahrnehmen zu können.

Die größte Gefahr geht von denen aus, die uns mit ihren äußeren Feindbildern ablenken wollen!

@ 09:32 von Felina2

Es gibt scheinbar immer noch bzw. immer wieder Menschen, die denen, die für Freiheit und Rechte demonstrieren, selbst die Schuld dafür zuschreiben, dass dann die Schrauben noch straffer gezogen werden; so macht man Opfer zu Tätern. In meinen Augen ist das eine perfide Form der Entsolidarisierung.

10:20 von Sisyphos3

Zitat:"solle die ganze Welt Männchen machen, wenn sich das Weltbild "des Westens" ändert?
ist es das?"

Ja, genau das ist es.
Nur: Es möchten viele, auch viele Politiker nicht in seiner ganzen Brutalität wahrhaben: Die Sanktionslogik ist eine implizite Forderung nach der Weltherrschaft der eigenen Politik. Es ist, streng genommen, die Logik der Kreuzzüge, wenn auch mit weniger "Schwert" und mehr "Gold".
Aus "deus lo vult" ("Gott will es") werden "universelle Menschenrechten", die so unumstößlich sind, daß sie zu jedweder Unterdrückung anderer Gedanken berechtige.

Nur, daß auch das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein solches Recht ist.

Hier verbietet gerade der Humanismus es, den Humanismus mit solch missionarischem Eifer zu verbreiten.
Gegenmodell: Die Völker und Nationen regeln ihre Schnittstellen so, daß sie einander nicht reinreden und daß es keinen Unfrieden ZWISCHEN den Völkern gibt. Seinen inneren Bereich muß jeder selbst verantworten.

@hesta15 (10:25): Ursache und Wirkung verwechselt

Mit Verlaub, aber Ihre Sichtweise der Dinge ist eindeutig eine der typischen Xi-Nebelkerzen ("das China nicht unendlich auf die Krawalle, Plünderungen und Zerstörungswut mit Zurückhaltung reagiert dürfte doch jedem klar gewesen sein.").
Sie können ja gerne in einem Xi-Orwell-Staat leben (wollen); ich (und vermutlich ein Großteil der Mitteleuropäer) definitiv nicht.

um 10:18 von paganus65

Zitat: "Aufdrängen sollten wir unser System niemandem. Aufzwingen schon gar nicht. Das erzeugt nur Leid und Not."
---
Sehr gut. Dann fangen Sie mal damit an den Diktatoren in Peking zu erklären, dass diese ihr System nicht den Hongkongern aufzwingen sollten.

um 10:18 von Theodor Storm

Zitat: "...die Chinesen sind nicht in die Falle gegangen, die Fehler vom Tian‘anmen-Platz zu wiederholen. Sie haben sich, trotz subversiver Provokationen eines Teils der Demonstranten..."
---
Wirklich imposant wie schnell einige hier nicht nur den Geist sondern auch die Wortwahl des neuen Sicherheitsgesetzes für Hongkong übernehmen...

10:41 von andererseits

machen sie es sich nicht etwas zu einfach ?
steht jeder auf das was sie unter " Freiheit und Rechte" verstehen
alles oder nichts, wer das auf den Nenner bringt
muß eben mit Widerstand rechnen
der für "Unfreiheit" eintritt, wie derjenige welche die absolute Freiheit anstrebt

Zu Hongkong : Tatsache ist,

Zu Hongkong : Tatsache ist, daß es der britische Imperialismus war, der zur Abtrennung führte. Das durch Mao geeinte China hat hat später in einer Vereinbarung mit Großbritannien einem gleitenden Übergang in 50 Jahren zugestimmt. Hätte es nicht tun müssen.
Sollte man in Hongkong nicht vergessen.
Zu RoyalTramp 06. Juli 2020 um 19:14:
Ja, wenn man die übliche Blickrichtung innehat, kann man das militärische Handeln Chinas verstehen. Was ich sagen wollte ist aber : China ist heute einflußreich genug, um auf eine andere Methode setzen zu können - bei der es übrigens mit der Unterstützung von Deutschland rechnen könnte. Damit meine ich wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperation - aber nicht Übernahme! Die deutsche Politik muß sehr aufmerksam sein, wohin China langfristig steuert. Zwei Dinge aber sind zu beachten : Deutschland hat sich nicht in innere Angelegenheiten Chinas zu mischen UND die deutsche Politik darf dabei die Kooperation mit Rußland nicht mißachten.

@artist22 (10:28): Schon zu zweit...

zu "Ich werde das wohl nicht mehr erleben, aber alles tun, damit es den 'Weltenzerstörerern' nicht so einfach gemacht wird."

Der erste Teil Ihrer Aussage ist ja auch meine Hoffnung; dummerweise hat die Vergangenheit gezeigt, daß Eigendynamik derartige Hoffnungen deutlichst konterkariert...
Und ich kann Ihnen versichern, daß die anderen 'Verdächtigen', die Sie so passend unter 'Weltenzerstörer' subsumiert haben, auch bei mir 'hoch im Kurs stehen'.
Aber meine größte Horror-Vorstellung ist tatsächlich z.B. etwas derartiges wie 'Social Scoring' von Xi's Gnaden.
Vorsorglich: Ja, auch im 'golden Westen' glänzt nicht alles, ganz im Gegenteil; aber ich glaube zumindest, daß ich noch halbwegs frei im Hirn denken darf und kann.

10:42 von paganus65

Die Völker und Nationen regeln ihre Schnittstellen so, daß sie einander nicht reinreden
.
das wäre wünschenswert !
und das Völkerrecht sieht das ja auch so vor
natürlich wenn man glaubt die absolute Wahrheit zu besitzen
die dann auch noch dem Nachbarn aufzwingen will mit der Begründung
man wäre ja im Recht der andere im Unrecht
dann wird es schwierig

um 10:41 von andererseits

Jeder hat das Recht zu demonstrieren und China hat in Hongkong auch lange nicht eingegriffen. Wenn Demonstrationen gewalttätig werden und in Plünderungen und Zerstörung ausarten hat jeder Staat das Recht dagegen vorzugehen.

Rücken der Bürger

Das Hongkong nur auf bestimmte Zeit seinen aktuellen Status behält ist bei der Übergabe von GB an China vertraglich geregelt. Die teilweise gewalttätigen Demonstranten wollten mehr als dieser Vertrag hergibt und sind dabei von westlicher Politik und Medien bestärkt worden. (Empfang AM Maas mit Aktivisten) Und das in dem Wissen, dass sie als Hongkonger auf sich allein gestellt waren, denn alle "Hilfe" von außen war nur verbal ohne jede Möglichkeit anderweitiger Unterstützung. So etwas nenne ich unverantwortlich von Politik und Medien, da ein Eingreifen Chinas provoziert wurde, jetzt auf dem Rücken der Bürger Hongkongs. Das ausgerechnet der US-Außenminister sich äußert soll wohl die Probleme im eigenen Land verdecken.

@Klausewitz „ Hongkong wird

@Klausewitz
„ Hongkong wird nicht von den USA regiert auch wenn das Herrn Pompeo nicht gefällt.“
Danke für ihre politische und geographische Einordnung, dennoch ist damals der Status „ein Land zwei Systeme“ für 50 Jahre vertraglich geregelt worden.. helfen sie mir rechnen? Kritik daran ist also legitim, egal wer sie äußert.

10:52 von Bauhinia

Zitat: "...die Chinesen sind nicht in die Falle gegangen, die Fehler vom Tian‘anmen-Platz zu wiederholen. Sie haben sich, trotz subversiver Provokationen eines Teils der Demonstranten..."
---
Wirklich imposant wie schnell einige hier nicht nur den Geist sondern auch die Wortwahl des neuen Sicherheitsgesetzes für Hongkong übernehmen...

Ich habe hier Fakten genannt, die Sie gerne widerlegen können. Und der Wortlaut stammt von mir. Gern dürfen Sie meinen Wortlaut und den des Sicherheitsgesetzes vergleichen und hier Deckungsgleichheit dokumentieren. Tun Sie es bitte dann auch!

"Wertekonsens"

"Helmut Schmidt hat daher eine Politik der Nichteinmischung bevorzugt. Eine weise, friedvolle Wahl. Unser Wertekonsens ist eben nur für uns richtig und wichtig."

Und eine sehr bequeme Wahl, die einen von jeglicher Verantwortung befreit, von jeglichem Mitgefühl, von jeglicher Handlung, gegenüber Menschen, die leiden. Einfach die Augen verschließen, während man selber die Freiheiten einer demokratischen Gesellschaft genießt.

So verrät man seine eigenen "Werte" komplett.

um 10:42 von Detektor

>>Sie können ja gerne in einem Xi-Orwell-Staat leben (wollen); ich (und vermutlich ein Großteil der Mitteleuropäer) definitiv nicht.<<

Ich bin schon sehr glücklich das ich in Deutschland leben kann. Aber man sollte Realist sein und wissen das sich das Regime in China nicht mit gewalttätigen Demonstrationen verändern lässt. Darüber hinaus denke ich das viele Chinesen glücklicher Leben als viele Menschen in demokratischen Staaten wie USA, Brasilien, Südafrika usw.

Wie überaus großzügig ....

"trotz subversiver Provokationen eines Teils der Demonstranten, soweit zurückgehalten, dass sie auf militärisches Eingreifen verzichtet haben"

Mit Militär auf "subversive Provokationen" zu antworten wäre auch weit außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit.

10:42 von paganus65

"Die Völker und Nationen regeln ihre Schnittstellen so, daß sie einander nicht reinreden und daß es keinen Unfrieden ZWISCHEN den Völkern gibt. Seinen inneren Bereich muß jeder selbst verantworten."

Ich bin ziemlich sicher, dass die Diktatoren, Despoten, autoritären Regierungen und anderen Schmuddelregime in dieser Welt Ihnen begeistert zustimmen werden.

Die Regierung in Peking zum Beispiel: Korruption, imperialistische Ambitionen in der Außenpolitik, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Unterdrückung von Minderheiten, fehlende Gewaltenteilung - alles innere Angelegenheiten.

@Jeder hat das Recht ... 11:00 von hesta15

Welches Recht sehen wir gerade aktuell.
www.tagesschau.de/ausland/peking-verhaftung-regimekritiker-xu-101.htm
kurz: https://is.gd/6MZMQZ

Noch Fragen?

Weiterhin besteht hier die Gefahr der Willkuer

Weiterhin besteht bei dem hier

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-sicherheitsgesetz-113.html

Auch hat der Hongkonger Polizeichef nun die Vollmacht, Informationen aus dem Internet entfernen zu lassen, wenn er darin eine Gefährdung der nationalen Sicherheit sieht.

die Gefahr der Willkuer! Denn mit Sicherheit gefährden bei Weitem nicht alle Einträge diese vorgeschobene nationale Sicherheit! Außerdem wird auch hier gegen die Meinungsfreiheit verstoßen.

Von daher ist meine Meinung zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/hongkong-sicherheitsgesetz-113.html

Die Polizei kann auch Internetfirmen und -dienstleister anweisen, entsprechende Informationen zu entfernen. Bei Weigerung drohen ihnen Geldstrafen und unter Umständen bis zu einjährige Haft.

dass man ueber solche Einträge erstmal diskutieren sollte, ob es wirklich eine Gefährdung ist oder nicht bevor Maßnahmen ergriffen werden. Siehe Beispiel mit der Taz und Seehofer.

@ der.andere um 11:00 - Rücken der Demokratie.

Die Demonstranten wollten keineswegs mehr, als der Vertrag hergibt, wo haben Sie das denn her? Sie wollten, nachdem mehrere Aktivisten aus Hongkong nach China verschleppt wurden (sind „verschwunden“), Peking sich wie versprochen an die Abmachungen hält - das war’s. Das anfänglich abgeschlossene Auslieferungsabkommen verletzte eindeutig die Verträge von 1997.

Dass sich einige Staaten auf die Seite der Demokratiebewegung gestellt haben, ist erstens löblich, weil das meiner Meinung nach zu selten passiert, und zweitens standen diese Solidarisierungsbekundungen im Einklang mit den geltenden Verträgen. Jetzt diesen Staaten die Überreaktion des Politapparats in Peking in die Schuhe zu schieben erfordert schon viel geistige Akrobatik, finden Sie nicht?

Der Westen wird genau gar

Der Westen wird genau gar nichts gegen diese chinesische Machtdemonstration machen können und den Wiederanschluss Taiwans und all die anderen Forderungen werden die Chinesen genauso durchziehen. Da können wir hier vielleicht große Aktionen ankündigen, aber als Papiertiger längst erkannt, werden wir auch da nichts erreichen. Viel wichtiger wäre es, nun unsere eigenen Länder und Systeme vor den Chinesen zu schützen, statt sich immer wieder mit ungleichen und unehrlichen Abmachungen und Geschäftchen von den Chinesen über den Tisch ziehen zu lassen. Längst gehen hier doch Organisationen um, die immer mehr Know-How, aber auch Land und z.B. Lebensmittel-Industrien aufkaufen. Das alles werden sich die Chinesen genauso sichern wollen, wie jetzt den kleinen Landfetzen Honkong. Exklaven werden eben dort jetzt heimgeholt ins Reich, andere wie Taiwan werden folgen und irgendwann auch Europa zumindest zu einem gewissen Grad. Nur kann sich das noch immer keiner unser blauäugigen Politiker vorstellen

um 11:00 von hesta15

Zitat: "Wenn Demonstrationen gewalttätig werden und in Plünderungen und Zerstörung ausarten hat jeder Staat das Recht dagegen vorzugehen."
---
Wo und wann gab es denn ausartende Plünderungen in Hongkong, oder überhaupt Plünderungen?

Wenn ich das Credo...

...der deutschen Aussen- und Wirtschftspolitik der letzten Jahrzente gerade im Bezug auf China richtig in Erinnerung habe, war die Idee, dass der Ausbau der Handelsbeziehungen im Vordergrund stand. Das mit den Menschenrechten würde sich mit Verbesserung der wirtschaftlichen Situation schon von selbst ergeben - Wandel durch Handel eben. Kritik daran wurde je nach ideologischer Grundausrichtung als Protektionismus, nationalistisch oder Schlimmeres diffamiert.
Wir alle haben das tatkräftig unterstützt, indem wir fleißig "Made in China" gekauft haben (und übrigens mehr als je zuvor noch kaufen).
Ich halte es unter diesen Umständen für wenig angebracht, sich über die Vorgänge in Hong Kong aufzuregen, ohne die eigene Mitverantwortung zu hinterfragen.
Kann irgendeiner der Kommentatoren guten Gewissens behaupten, dass das Gerät, auf dem man seinen Beitrag verfasst, nicht größtenteils aus China kommt?

um 11:14 von Theodor Storm

Zitat: "Ich habe hier Fakten genannt,..."
---
Sie sagen Sie haben Fakten genannt. Wann, wo und wie genau sind denn "subversive Provokationen" durch Demonstranten erfolgt?

Nichteinmischung ist die Devise

China hat sich in den letzten Jahrzehnten wohl zum kapitalistischsten Land der Erde entwickelt. Alles unter dem Deckmantel des Sozialismus wohlgemerkt. Nicht deswegen, aber weil es die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes betrifft, haben wir nicht das Recht uns dort einzumischen. Ich halte es mit dem Kommentar:
@paganus65 was die Regelwerke von A und B betrifft.

So tief das betroffen macht: Deutschland und Europa sollten sich gegenüber China und den USA einfach unabhängiger machen und nebenbei vor ihrer eigenen Haustür kehren. Das heißt sich in die dortigen inneren Angelegenheiten nicht einmischen.

Zu einem anderen Kommentar: Ich glaube nicht, dass wir hier anderen etwas vorleben MÜSSEN, so dass diese Länder unser System so wahnsinnig umwerfend finden. So wahnsinnig umwerfend ist es auch nicht, auf jeden Fall anderen nicht aufzwingbar und jede Medaille hat immer zwei Seiten. Jeder muss nach seinen Regeln leben, unsere finden auch nicht alle toll.

@11:17 von Elvenpath

"Mit Militär auf "subversive Provokationen" zu antworten wäre auch weit außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit. "

*hust* Nationalgarde bei Protesten in USA...

Es kann also durchaus vorkommen. Und das Recht hätte das Festland auch auf ihrer Seite gehabt.

@ 10:42 von paganus65

"Die Völker und Nationen regeln ihre Schnittstellen so, daß sie einander nicht reinreden und daß es keinen Unfrieden ZWISCHEN den Völkern gibt. Seinen inneren Bereich muß jeder selbst verantworten....."
Im Prinzip ist das zwar absolut richtig - nur muss ich ein System mit dem ich nicht einverstanden bin auch nicht unterstützen in dem ich z.B. mit ihm Handel treibe.
Ich erinnere mich an den gestrigen Türkei-Artikel an dieser Stelle in dem viele die Meinung vertraten dass man Erdogan nicht unterstützen dürfe in dem man in der Türkei Urlaub macht. Aber wo ist denn der Unterschied? Ich kann doch nicht die Regierung in der Türkei "verdammen" aber gleichzeitig die Politik in China gut-heissen - oder ist das nur weil China wirtschaftlich für uns bedeutsamer ist? Dann können wir es gleich lassen

Ich möchte nicht wissen, was

Ich möchte nicht wissen, was hinter den verschlossenen Türen der chinesischen Staatsmacht abgeht. Es war klar, dass es soweit kommen wird. Ein System, was sich nur durch Manipulation und Überwachung ihres Volkes seines sicher scheint, ist pure obligatorische Staatsmacht. Wenn ein deutscher bzw. europäischer Staatsbürger einen Chinesen in einer chinesischen Megametropole besucht, muss dieser Besuch vom jeweiligen Chinesen "angemeldet" werden. Hat er das versäumt, stehen binnen 2 Tagen drei Staatsbeamte in Uniform vor dessen Tür. Woher diese das Wissen? Gruß aus "1984"! Das die Honkgonger Jugend aufbegehrt, ist nur verständlich. Immerhin haben sie eine globale Aufmerksamkeit erreicht. Ändern wird es aber nichts. Ob Menschen in China allerdings "glücklicher" sind als anderswo? Diese Frage stellt sich mir nicht, denn sie ist irrelevant.

11:17 von Elvenpath

„ Mit Militär auf "subversive Provokationen" zu antworten wäre auch weit außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit.“

Über die Verhältnismäßigkeit von Einsätzen bei umstürzlerischen Bestrebungen , entscheiden die Staaten selber. Auch in Deutschland wurde während des Baader-Meinhof-Terrors eine GSG 9-Sondereinsatztruppe geschaffen (Mogadischu), deren Möglichkeiten weit über die der Polizei hinausging.

Polyfoam

Taiwan kann nicht widerangegliedert werden. Es hat nie dazu gehört. Das geht nur mit Annektion. Und die sind ja teils erlaubt, teils verpöhnt.

um 11:38 von Bauhinia

>>Wo und wann gab es denn ausartende Plünderungen in Hongkong, oder überhaupt Plünderungen?<<

Es schadet nicht wenn man sich ab und zu Tagesschau ansieht.

Lasst mal China machen

Man weiß jetzt noch nicht wirklich genau, wie sich diese Gesetze auswirken werden. Die USA nutzen dieses Gesetz, um China wieder in dunkleres Licht zu tauchen, um wieder weltweit Ansehen zu erringen. Dass die das ausnutzen, ist klar. Es war klar, dass China irgendwann die Gesetze auch auf Hongkong auswirken lassen wird, und dieser Moment ist gekommen. Die Bevölkerung dort muss sich daran anpassen. Und wie gesagt: Es bleibt abzuwarten, wie stark das Gesetz die Autonomie-Rechte beeinflussen wird.

11:46 von Bauhinia

Sie sagen Sie haben Fakten genannt. Wann, wo und wie genau sind denn "subversive Provokationen" durch Demonstranten erfolgt?

Dann haben Sie offensichtlich die Medienberichte aus 2019 (westliche Medien) nicht gelesen über Straßensperren, Sperrung und Zerstörung von U-Bahnhaltestellen bis zur Verunglimpfung von Staatssymbolen. Empfehle Ihnen, weil hier der Platz für die Wiedergabe nicht reicht, nur die Berichte von ARD und ZDF nachzulesen mit den entsprechenden Kommentaren. (Mai bis September 2019). Es lohnt sich für Sie!

Hongkong verliert seine Strahlkraft

Carrie Lam hat es versäumt, Hongkong zu einen. Sie ist offenkundig zu schwach, um eine starke Führungsrolle in der ehemaligen Kronkolonie zu übernehmen und verfolgt unterwürfig die Interessen Chinas. Hongkong wird nicht nur als Finanzmetropole Schaden nehmen. Auch der Tourismus wird leiden. Eine großartige Stadt verliert ihre Strahlkraft, ihre Weltoffenheit, ihren Charme...

@ 10:55 von Sisyphos3

Die Frage, wer es sich zu einfach macht, beantworte ich klar anders als Sie.

@ 11:00 von hesta15

Symptome beklagen und Ursachen kleinreden oder übersehen - nicht selten ist dieses Muster in den Kommentaren zu Hongkong zu finden.

um 12:14 von hesta15

Zitat: "Es schadet nicht wenn man sich ab und zu Tagesschau ansieht."
---
Und es schadet auch nicht wenn man keine Unwahrheiten verbreitet. Offenbar können Sie nicht angeben, wo und wann es Plünderungen in Hongkong gegeben haben soll. Ich schaue fleißig Tagesschau. Von Plünderungen in Hongkong war da denke ich keine Rede.

11:49 von kuesten_matze

So tief das betroffen macht: Deutschland und Europa sollten sich gegenüber China und den USA einfach unabhängiger machen und nebenbei vor ihrer eigenen Haustür kehren. Das heißt sich in die dortigen inneren Angelegenheiten nicht einmischen.

So ist es ! Sie haben es in Kurzform auf den Punkt gebracht. Vor allen Dingen „vor der eigenen Türe kehren!“ Es ist nicht nur unsere eigene deutsche Vergangenheit die uns hier ausbremst, sondern im europäischen Rahmen, die sogen. „Werte“. Menschen die wir zu tausenden im Mittelmeer ertrinken lassen, eine Werteunion , die Rechtstaatlichkeit auf die Fahnen schreibt und in Polen und Ungarn diese Werte konterkariert werden, Migrantenlager, wie auf Lesbos, die menschenunwürdig überfüllt sind, u.v.a.m.
Hier kann man nur, für die Demokratie-Fanatiker, den ehem. Richter am Bu-Verfassungsgericht, Wolfgang Böckenförde, zitieren: „Die liberalen Demokratien leben von Voraussetzungen, die sie selbst nicht erfüllen können.“ Darüber ist nachzudenken.

um 12:18 von Theodor Storm

Zitat: " Empfehle Ihnen, weil hier der Platz für die Wiedergabe nicht reicht, nur die Berichte von ARD und ZDF nachzulesen mit den entsprechenden Kommentaren."
---
Machen Sie sich keine Sorgen um meinen Informationsstand. Was Sie beschreiben, konnte ich mit eigenen Augen beobachten. Sie haben beschrieben was passiert ist und wenn das die Antwort auf meine Frage ist, dann sehen Sie in diesem Protest offenbar "subversive Provokationen". Das ist dann genau das, was ich eingangs sagte. Ihre Aussagen sind gemein mit Geist und Wortwahl des Sicherheitsgesetzes.

Taiwan gehört ...

... Seit Ende des 2. WK zu China -
wenn auch mit starker Autonomie.

Sicherheitsgesetz in Hongkong:Lam kündigt rigo....

Pompeo als Mahner der "Freiheit" ?
Und viele hier schlagen in die gleiche Kerbe.
Aber wahrscheinlich hat das andere Gründe,die mit dem Aufstieg des Landes zu tun haben.Fürchtet man,daß den bisherigen Mächten die Felle davon schwimmen könnten ?

"die USA sprechen von

"die USA sprechen von "Orwellschen Verhältnissen""

Na wenn solch großes Lob von den USA kommt, dann ist China doch schon praktisch Teil der westlichen Wertegemeinschaft.

Hongkong ist verloren, Taiwan der nächste Kandidat

Hongkong ist nicht mehr frei, und das war eigentlich schon mit dem Abzug der Briten klar. Die Diktatur China agiert als aggressives System. Weltweit. Und warum sollte dies bei Hongkong im eigenen Lande nun anders sein? Taiwan wird der nächste Kandidat sein. Die Frage, die mich immer wundert, ist nur: warum sind wir so selbstbestimmt winzig und klein und trauen uns nichts? Ohne Europa hätte auch China ganz, ganz große Probleme.

Der Komiker:

Das der Außenminister eines Landes, dessen Industrie die Menschheit mit Siri und Alexa beglückt, anderen orwellsche Verhältnisse vorwirft entbehrt schon nicht einer gewissen Lächerlichkeit.

Menschen und Firmen raus aus Honkong

UK und die EU sollten allen Menschen und Firmen anbieten sich bei ihnen anzusiedeln. Dann kann China sehen was das Stückchen Land noch wert ist.

um 11:04 von

um 11:04 von Sonofsevenless:
"
@Klausewitz
„ Hongkong wird nicht von den USA regiert auch wenn das Herrn Pompeo nicht gefällt.“
Danke für ihre politische und geographische Einordnung, dennoch ist damals der Status „ein Land zwei Systeme“ für 50 Jahre vertraglich geregelt worden..
"

Gilt doch immer noch.
Auch wenn Hongkong-Separatisten diesen Vertrag zunicht machen wollten & (teils) gewalttätig die Unabhängigkeit anstrebten.

Hongkong ist ein Teil Chinas & China darf (auch lt. Vertrag) dafür sorgen,dass das auch so bleibt.

um 12:54 von Leipzigerin59

Zitat: "Taiwan gehört ... Seit Ende des 2. WK zu China"
---
Na klar, und die BRD hat schon immer zur DDR gehört.

um 12:12 von Bender

um 12:12 von Bender Rodriguez
Polyfoam
Taiwan kann nicht widerangegliedert werden. Es hat nie dazu gehört. Das geht nur mit Annektion. Und die sind ja teils erlaubt, teils verpöhnt.

->
selbstverständlich gehört Taiwan zu China.
Dieser Auffassung sind sowohl die Chinesen auf Festland,wie auch auf Taiwan.

Nach Taiwan sind damals die Verlierer des innerchinesischen Bürgerkrieges geflüchtet.

Die Südstaaten gehören ja auch zu den USA.

Das Ende vom Lied, der Anfang vom Ende

Die Demonstranten in Hongkong haben es sich - zumindest der nicht unerhebliche, gewaltvolle Teil - selbst zuzuschreiben, dass es nun so gekommen ist. Die VR China war bereit, ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und Liberalität zu tolerieren. Ich würde nicht unterschreiben, dass Josuah Wong ein "Lupenreiner Demokrat" ist (nun ja, er hat ja nun auch wahrlich wenig praktische Erfahrungen diesbezüglich). Aber die scharfe Abgrenzung zu Gewaltprotesten sollte vor Ort schärfer sein, liefert das ja nur den Vorwand für Peking, nun durchzugreifen. Übrigens ist es schon bemerkenswert, dass die VR nicht einfach Truppen entsendet, was übrigens auch legitim gewesen wäre (wenn die Regierung Hongkongs drum bäte) um für Ruhe zu sorgen, aber so ist es in Gesetzesparagraphen gegossen und das ist schon wenigstens mal ein neuer Tenor in diesem Land. Man bedenke 1989, Tiananmen, das ist nun weit weg! Und:wir sollten nicht den Finger heben! JEDES Land hat ein Sicherheitsgesetz, ob es uns gefällt, oder nicht.

meine Antwort auf

12:12 von Bender Rodriguez
"Taiwan kann nicht wiederangegliedert werden. Es hat nie dazu gehört."
---------------------------------------------------------------------------
Das ist absolut falsch. Bis 1949 war Taiwan Teil Chinas.
Nachdem Mao Zedongs Kommunisten 1949 den chinesischen Bürgerkrieg gewonnen und die Volksrepublik China ausgerufen hatten, zogen sich die unterlegenen Republikaner, die Anhänger der Kuomintang, auf die Insel Taiwan zurück. Diese wurden von den USA unterstützt.

Hetze hilft nicht

Dass das Sicherheitsgesetz moralisch äußerst fragwürdig ist, ist keine Frage. Allerdings bringen Hass und Hetze gegenüber China nichts. Wenn man ruhig, vernünftig und ohne Drohungen mit der Regierung in Peking reden würde, könnte man mehr bewirken als durch die Maßnahmen der USA, mit denen nur Fronten geschaffen werden, die keiner braucht.

Frau Lam lässt die Maske fallen

Im Jahr 2019 haben 57% der Hongkonger Wähler bei der Kommunalwahl für Bewerber gestimmt, die von der Demokratiebewegung unterstützt wurden. Frau Lam verkündete damals, das Ergebnis mit Demut anzunehmen.
Diese Demut hat Frau Lam nie gezeigt, und jetzt lässt sie die Maske fallen.

11:51 von Advocatus Diabo...

Zitat:"nur muss ich ein System mit dem ich nicht einverstanden bin auch nicht unterstützen in dem ich z.B. mit ihm Handel treibe."
Ja, das ist dann wieder unsere Autonomie. Da stimme ich zu.
Aber das ist eine andere Sache: Sanktionen sagen: "Verhalte dich anders, oder ich füge Dir Schaden zu!"

Ihre Konsequenz sagt: "Ich kaufe meine Ware bevorzugt / nur bei dem, der ähnliche Werte lebt, wie ich."

Der Unterschied mag sehr unbedeutend aussehen, ist er aber nicht.

Die Sanktion postuliert das eigene Recht, dem anderen Weisungen zu erteilen und ist auf Schadenszufügung als Strafe ausgerichtet.

Ihr konsequentes Handeln postuliert eine Autonomie und Stimmigkeit zw. eigenem Handelns und eigenen Werten.

Diese, von Ihnen angeführte Konsequenz im Handeln empfinde ich als sehr erstrebenswert und völlig legitim.

@ 10:18 von Theodor Storm

"trotz subversiver Provokationen"

Das habe ich ja lange nicht mehr gehört... In der Aktuellen Kamera sprach man auch immer von subversiven Elementen.

Naja wie sich der Sprachschatz ähnelt, wenn es um die Schönrederei kommunistischer Repressionen geht.
Und China hat nicht den Fehler geamacht das Massaker vom Platz des himmlischen Friedens zu wiederholen, obwohl es dazu berechtigt gewesen sein.....

Nun das lässt tief blicken. Aber Hauptsache man kann die Kommentarfunktion einer freien Presse verwenden. In China geht das nicht und wenn man seine freie Meinung sagt, kann es auch mal sein, man verschwindet in einem Lager (kennen wir ja auch aus "Ost"-Deutschland).

Nun ich kann Menschen verstehen die für ihre Freiheit auf die Straße gehen und sich gegen eine kommunistische Diktatur zur Wehr setzen. Sie werden Hongkong kein Erfolg haben, aber um so größer ist meine Bewunderung für Menschen die für ihre Freiheit kämpfen, auch wenn es ausweglos erscheint.

Der HK Vertrag

gibt ein Eingreifen Chinas her bei bestimmten Zuständen in HK.

12:42 von Theodor Storm

"Es ist nicht nur unsere eigene deutsche Vergangenheit die uns hier ausbremst, sondern im europäischen Rahmen, die sogen. 'Werte'."

Schon recht. Niemand sollte sich davon abhalten lassen, vor der eigenen Tür zu fegen, und es besteht genug Anlass, die deutsche Vergangenheit nicht aus dem Auge zu verlieren.

Aber ich wenigstens will mich auch nicht davon abhalten lassen, Missstände in anderen Teilen der Welt zu beobachten und zu kommentieren. Auch unsere Vergangenheit bremst uns da nicht aus - im Gegenteil.

Böckenförde hätte sich wahrscheinlich für den Missbrauch bedankt, den Sie mit seinen Worten treiben. Von Wegschauen und Mundhalten ist da nämlich keine Rede.

Und bei dem Ausdruck "Demokratie-Fanatiker" will ich lieber erst gar nicht wissen, was und wen Sie da meinen.

Hongkong , ..

Könnte die Basis der sogenannten freiheitsliebenden aufrechten Demokraten eigentlich Erzkonservative sein , ..welche sich im System der kapitalistischen Ausrichtung um ihr angehäuftes Guthaben so ihre Sorgen machen , ..und stacheln so die angeblich
.freiheitsliebenden Demonstranten zur Unruhe erst an ?
Wer ist auf der aufklärenden Seite der angeblichen Wahrheit ?
Nicht alles glauben was der Westen da so alles an Informationen anbietet .
Sie vertreten Interessen , ..auch Medien und ihre Abhängigkeit !

@ 12:54 von Leipzigerin59

Da ist die Frage was Sie unter China verstehen. Zu der Volksrepublik China hat Taiwan nie gehört, da sich dorthin die geflüchtet haben, die im Bürgerkrieg gegen die Kommunisten gekämpft haben. Auf Taiwan gibt es eine Republik China (keine Volksrepublik).
Taiwan ist nach allgemeiner Definition heute ein hochentwickelter demokratischer Industriestaat. Und da er demokratisch ist widerspricht dies schon in jedem Ansatz einer Gleichstellung mit der diktatorischen Volksrepublik.

@13:48 von Poliós

"Und bei dem Ausdruck "Demokratie-Fanatiker" will ich lieber erst gar nicht wissen, was und wen Sie da meinen."

Ich nehme mal an, dass der Nutzer damit die bekannten Stimmen meint, die sich zurückblickend aber auch aktuell für jede Art der Konfrontation bis hin zum Angriffskrieg aussprechen um Demokratie und Werte in die Welt zu tragen. Angesichts der daraus resultierenden desaströsen Verhältnisse im Nahen Osten und der begrenzten Lernfähigkeit liegt da der Begriff des "Fanatismus" nahe.

um 13:23 von Klartexxter

Zitat: "Die Demonstranten in Hongkong haben es sich - zumindest der nicht unerhebliche, gewaltvolle Teil - selbst zuzuschreiben, dass es nun so gekommen ist."
---
Die fortwährende Wiederholung dieser Thesen macht sie nicht besser.
Jemand hatte hier zuvor schon auf die argumentative Täter-Opfer-Umkehr hingewiesen. Die gewaltsamen Proteste sind nicht der Grund für dieses Sicherheitsgesetz, sondern die Kontroll- und Unterdrückungsabsichten der Diktatoren in Peking. Peking hatte vor Jahren schon einmal Anlauf für ein Sicherheitsgesetzt genommen.
Und nein, es gibt schlicht nicht in jedem Land ein solches Sicherheitsgesetz.

Eigenes Sicherheitsgesetz

Hongkong hat sich nicht an das Konzept 1-Land/2-Systeme gehalten, da es um dieses Prinzip tragfähig zu machen per Vertag dazu verpflichtet war ein eigenes Sicherheitsgesetz auf den Weg zu bringen.
Ein Gesetz, das eben genau diese Zustände von Demonstrantengewalt, das Abfackeln und Zerstören der Stadt, Angriffe auf Institutionen und Separatismus verhindern sollte.
Der gewalttätige Teil der Demonstranten hat mit diesen Aktionen um so ein Gesetz gebettelt und sollte für das Resultat nun auch die Verantwortung übernehmen.

Lam bleibt sich als

Lam bleibt sich als Marionette der KPC Diktatur Pekings treu.

@Leipzigerin59 (12:54): Interessante Formulierungen

zu "Taiwan gehört seit Ende des 2. WK zu China"

Das ist erstmal so hinreichend korrekt.

zu "wenn auch mit starker Autonomie"

Nun ja, als souveräner Staat sollte Republik China (Taiwan) selbstverständlich seit der Gründung am 01.01.1912 autonom sein; was sonst?

Bekanntermaßen hat sich ja das salopp als Festlanchina bezeichnete Konstrukt namens Volksrepublik China von der Republik China 1949 abgespalten; inwieweit diese Abspaltung völkerrechtlich zu einer Autonomie geführt hat, müßte ich bei Gelegenheit nochmals kritisch betrachten.

China macht weiter

Ich habe leider die Befürchtung dass China in Hongkong machen darf was es will. Die Demokratie wird komplett abgeschafft und in die China-Diktatur überführt. Kein ausländischer Regierungspolitiker wird sich trauen China zu stark zu kritisieren. Viel zu groß ist die Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen bei der heutigen Abhängigkeit von China. Selbst wenn China in Taiwan einmarschieren würde, würde sich daran nichts ändern. Dazu ist es leider bereits zu spät. Traut sich ja schon keiner mit Taiwan diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die einzigen Kritiker sitzen in der Opposition. Aber spätestens wenn diese Leute an der Regierung sind wird auch ihre Kritik verstummen. Schade!

@13:28 von andreas0068

"12:12 von Bender Rodriguez
"Taiwan kann nicht wiederangegliedert werden. Es hat nie dazu gehört."
---------------------------------------------------------------------------
Das ist absolut falsch. Bis 1949 war Taiwan Teil Chinas.
Nachdem Mao Zedongs Kommunisten 1949 den chinesischen Bürgerkrieg gewonnen und die Volksrepublik China ausgerufen hatten, zogen sich die unterlegenen Republikaner, die Anhänger der Kuomintang, auf die Insel Taiwan zurück. Diese wurden von den USA unterstützt."

Nach diesem Rückzug hat Chiang Kai-shek im Fernseh-Interview sogar ausdrücklich darauf bestanden, das Taiwan ein Teil Chinas ist und er bald wieder die Kontrolle über ganz China ausüben würde. Nachdem klar wurde, dass dies illusorisch ist wollte Taiwan dann plötzlich doch nicht mehr dazugehören. Lustig wie man sich die Welt zurechtbasteln kann.

13:33 von Freebooter

>>Frau Lam lässt die Maske fallen
Im Jahr 2019 haben 57% der Hongkonger Wähler bei der Kommunalwahl für Bewerber gestimmt, die von der Demokratiebewegung unterstützt wurden. Frau Lam verkündete damals, das Ergebnis mit Demut anzunehmen.<<

Ich glaube, dass Frau Lam hier eher unter Druck steht und China gegenüber keine andere Wahl hat, als so zu reagieren.
Andererseits kommt es für mich in keinster Weise überraschend. Hongkong wurde hier Monate lang im wahrsten Sinne auseinander genommen und von Chaoten zerlegt.
Das hatte hinterher aber gar nichts mehr mit einer "friedlichen" Demonstration zu tun, so weit man es medial von außen beurteilen konnte.
Für mich glich das einem Krieg junger linker Extremisten gegen Polizei. So weit meine Meinung, auch wenn ich damit wieder einen Balken riskiere...

Hongkong...

Am 07. Juli 2020 um 09:20 von Jim456
Es müsste
viel Stärker gegen Dikaturen, Menschenrechtsverletzer vorgegangen werden und zwar einheitlich und effektiv.
###
Würde ich mir auch wünschen. Mehr als ein Protest wird es gegenüber solcher Staaten von den Demokratischen Regierungen auch nicht kommen. Da stehen wirtschaftliche Interessen dagegen...

Dieses "Sicherheitsgesetz" hat zu einer Fluchtwelle gefuehrt

Also wenn hier viele glauben sollten, dass China gewinnen wird, dann täuscht China sich gewaltig. Denn beim ZDF lese ich bereits ueber die erste Fluchtwelle aus Hongkong. Die jungen Menschen fliehen ins Ausland. Die ersten Flieger rollen:

https://tinyurl.com/y7h5fahp
ZDF-Nachrichten: Umstrittenes Gesetz - Angst und Panik in Hongkong 07.07.2020 12:31 Uhr

Menschen in Hongkong haben plötzlich Angst, sich politisch zu engagieren. Aktivisten verlassen das Land. Die Auswanderungsagentur zählt so viele Anfragen wie lange nicht mehr.

Andrew Lo hat wegen des sogenannten Sicherheitsgesetzes stressige Wochen hinter sich. "Wir hatten täglich bis zu 200 Anfragen, viel mehr, als üblich", sagt der Inhaber einer Hongkonger Auswanderungsagentur. Lo, der seit über 30 Jahren in der Branche arbeitet, hat eine Stimmung wie jetzt noch nie erlebt.

09:26 von Sesselrevoluzzer

"Carri Lam ist keine Vertreterin des Volkes, sondern ein Werkzeug des staatlichen chinesischen Unterdrückungsapparates. Sie steht nicht für Freiheit und Demokratie in Hongkong."

.-.-.-.

Sie hat ja einmal, wenn ich mich richtig erinnere, zurücktreten wollen, weil sie sich überfordert sah.

Das hat China ihr nicht erlaubt.
Damals hat sie mir leid getan, weil sie ihre Reden danach etwas bedrückt - wie mir schien - hielt.

Nun aber spricht sie ganz begeistert, wie es für mich aussieht, ihre chinesischen Botschaften aus.
Falls ich das richtig deute, wäre das eine menschliche Katastrophe.

Hier mehr vom ZDF dazu

Hier mehr vom ZDF dazu:

https://tinyurl.com/y7h5fahp
ZDF-Nachrichten: Umstrittenes Gesetz
-Angst und Panik in Hongkong 07.07.2020 12:31 Uhr

Kunden riefen ihn an, die wegen des Sicherheitsgesetzes, das zum 1. Juli in Kraft getreten ist, am liebsten schon am nächsten Tag die Stadt verlassen hätten. "Viele haben Angst und Panik", sagt Lo.

Neues Sicherheitsgesetz zwinge berüchtigtes System auf

Zumindest bei den Klienten der Auswanderungsagentur hat die Führung in Peking offensichtlich erreicht, was nach Beobachtern das Ziel war.

Mit dem Sicherheitsgesetz zwinge die Führung der bisher autonomen, freiheitlichen Wirtschaftsmetropole ihr berüchtigtes System auf.

Massenproteste vorerst unwahrscheinlich
Damit habe sie in Festlandchina schon lange Kritiker entweder zum Schweigen oder wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" in Haft gebracht werden, kritisieren Diplomaten in Peking.

09:35 von wenigfahrer

"China wird sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, auch wenn das einige weniger gefallen dürfte."

,.,.,

Man sollte nie "nie" sagen, wie die Historienbücher nachweisen.
Auch falls Ihnen das nicht gefallen würde.

Hongkong...

Am 07. Juli 2020 um 09:20 von Jim456
Ich verstehe die internationale Ignoranz nicht...
###
Ich glaube nicht das Demokratische Länder willens sind gegen Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen ernsthaft und glaubhaft vorzugehen. Da sprechen schon die Wirtschaftlichen Interessen dagegen. Wie man schon in einen gestrigen Bericht erfahren hat, ist selbst bei der normalen Bevölkerung die Ignoranz schon vorhanden wenn es zb. um den Urlaub in die Türkei geht. Eigene Interessen und Ignoranz ist eben normal...

09:53 von Advocatus Diabo...

"Europa´s Dilemma

Um Menschenrechte durchzusetzen müsste man in den Handelsbeziehungen mit anderen Ländern auch ethische Fragen einbeziehen - nicht nur den finanziellen Profit. Das würde den Menschen am ehesten helfen.
Dazu müsste allerdings Europa/EU untereinander einig sein um sowohl unabhängig von China als auch von den USA zu sein. Und das genau ist das Problem. Dadurch gelingt es sowohl den USA als auch China immer wieder Europa zu ihrem Vorteil zu spalten. Aber eines Tages werden wir von beiden Blöcken vor die Wahl gestellt werden welchem von beidem wir folgen - es sei denn wir wären ein geeintes Europa"

.-.-.-.

Ihre Analyse bringt Klarheit in die Situation und zeigt einen Weg auf.
Danke.

14:05 @ To_LE .. Ich ...

... korrigiere mich
Zur Republik China bis 1949.
Daraus wurde unter Mao die Volksrepublik China gegründet.

@14:51 von backfix

"Ich habe leider die Befürchtung dass China in Hongkong machen darf was es will. Die Demokratie wird komplett abgeschafft und in die China-Diktatur überführt."

Es wurde doch bereits seit Ende 2019 per Nachrichtenschlagzeilen bei diversen Einzelvorfällen das Ende von 1-Land/2-Systeme ausgerufen und das Ende der Autonomie Hongkong sowie der Freiheit erklärt.
Ich frage mich wirklich wie Skandalissierung überhaupt noch möglich ist wo es das freie Hongkong doch längst nicht mehr gibt.
Defakto ist eine Gleichsetzung der Freiheiten eines HK-Chinesen und eines Festlandchinesen natürlich grosser Quatsch.
Die einzigen Anzeichen sind ein zurückgezogenes Auslieferungsgesetz und Sicherheitsgesetz, dass angesichts der Vorfälle nun wirklich nicht unbegründet daherkommt.
Aus meiner Sicht eine irre Kampagne die sich an Superlativen überschlägt und zum gigantischen Systemkonflikt samt EU Involvierung aufgeblasen wurde.

09:56 von Biocreature

"Nun könnte man sagen, daß die internationale Gemeinschaft, vor allem die Staaten,
die stark wirtschaftlich mit China verbunden sind, Einfluß auf die Regierung also Xi nehmen sollte.
Aber glaubt da wirklich einer dran?
-
Nee, wenn's um Geld geht, dann hören die Menschenrechte auf.

So ist das nun eben in unserer schönen freien Welt."

,.,.,

Ich kann dieses Bespucken der Menschheit als Ganzer echt nicht mehr ertragen.

Das ist eine so niveaulose Pauschalisierung, dass ich immer häufiger vermute, dass der WUNSCH der Vater dieser Schmähung der ist.

Das war absehbar und es war

Das war absehbar und es war ja auch klar, welchen (Hinter)Grund die sogenannten `gewalttätigen´ Demonstrationen gehabt haben. Willst du ein Sicherheitsgesetz durchsetzen, musst du eben erstmal dafür sorgen, dass eines `benötigt´ wird.
Mal sehen, wie es weitergehen wird und wie offen China die Unterdrückung Hongkongs betreiben wird.

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die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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