Kommentare

wenn man 20.000 Indianerstellen streicht
liegt auf der Hand
dass auch die Anzahl der Häuptlinge sinken wird

Konzern muss sich für den Wettbewerb neu aufstellen

Wenn die Flugfrquenz weltweit und langfristig dramatisch sinkt, ist Stellenabbau wohl unvermeidlich, und zwar in allen hierarschischen Ebenen des Konzerns. Das passiert nun bei der Lufthansa.

Und wenn demnächst der Flugverkehr langsam wieder ansteigt, dann muss man sich für den Wettbewerb bestens aufstellen. Dazu gehört, die Zielgruppe zu definieren, die man bevorzugt bedienen will, und in Abhängigkeit davon seine Vorzüge bei der Qualität, der Sicherheit, der Umweltverträglichkeit, der Kundenorientierung herauszustellen.

Und wenn man vom Massentourismus ein Stück mitnehmen will, muss der Preis an vorderster Stelle stehen. Hier könnte der Staat flankierend helfen, indem er Standards vorgibt für Qualität, Umweltverträglichkeit und tarifgerechte Bezahlung des Personals. Wenn Ryanair mit seinen Piloten Werkverträge statt Anstellungsverträge abschließt, um Kosten zu drücken und das Risiko von Flugausfällen abzuwälzen, dann könnte der deutsche Staat das den Airlines generell untersagen.

14:19 von Wolfgang E S

zwingt man sie mit Ryanair zu fliegen ?
und wenn die LH endlich wieder ein gescheites deutsches Frühstück anbietet
mit Omelette statt eines Sandwiches ist geklärt mit wem ich weiterhin fliege

Lufthansa mit Personalabbau

Das ist absolut klar, dass bei der Lufthansa Group Personal zu reduzieren ist; am besten natürlich ohne Kündigungen, sondern mit Abfindungsregelungen. Das wird zwar eine Menge Geld kosten (sie bekommt ja auch vom Staat einen hohen Kredit eingeräumt), aber bei einer derartigen Verkleinerung der Flotte kann die Belegschaft nicht mehr auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden.
Soviel ich weiß, hat ja auch der Großaktionär Thiele entsprechende Maßnahmen gefordert, bevor er dem Einstieg des Bundes zugesagt hat.
Die Flugzeugbranche wird weltweit in den nächsten Jahren mit Auslastungsproblemen zu kämpfen haben (und nicht nur diese Branche).

die Sache kann einem leid tun

da gibt es bestimmt viele junge Menschen die auf eigene Kosten ne Flugausbildung absolvierten
und die jetzt keine Chance für ne Einstellung haben dazu die Kosten noch an der Backe haben

@Wolfgang E S um 14:19

< Und wenn man vom Massentourismus ein Stück mitnehmen will, muss der Preis an vorderster Stelle stehen. >

Wenn Sie das so sehen, darf aber der Staat nicht flankierend helfen, indem er Standards vorgibt für Qualität, Umweltverträglichkeit und tarifgerechte Bezahlung des Personals. Gerade Ryanair ist für viele Kunden aufgrund seiner Preise ein attraktiver Anbieter, egal wie die Firma mit ihrem Personal umgeht (das mag manche davon abhalten, bei denen zu buchen, aber vielen ist das wohl egal, weil der Preis attraktiv ist).
Wie der deutsche Staat Ryanair diesbezüglich behandeln sollte, ist mir unklar - es ist eine irische Fluggesellschaft.

Am 07. Juli 2020 um 14:43 von Sisyphos3

"14:19 von Wolfgang E S

zwingt man sie mit Ryanair zu fliegen ?"

Ich fliege nicht mit Ryanair. Ich will auch nicht, dass asoziale Lohndrückerei, wie bei Ryanair praktiziert, zum großen Wettbewerbsvorteil wird. Nicht der Mensch hat der Wirtschaft zu dienen, sondern die Wirtschaft dem Menschen.

Deshalb soll der Staat Qualitätsstandards und Tarifstandards vorgeben. Dann können auch gut bezahlte Jobs in Deutschland erhalten bleiben.

Für mich ein Rettungsdesaster

Es gab, gibt und wird noch viel zu sagen geben. Aber es kann einem schon die Hochdruck-Zornesröte ins Gesicht treiben, wenn man nun liest, dass die Lufthansa weiteren, erheblichen Stellenabbau mit der nötigen Rückzahlung der Staatshilfen rechtfertigt. Ich habe es von Beginn an gesagt, Insolvenz, vom Insolvenzverwalter in eine staatlich getragene, von Fachleuten geleitete Auffanggesellschaft überführen und mit Ruhe, Sinn und Verstand zukunfstfähig auf- und umbauen. Die Beschäftigten mit einem ambitionierten Sozialplan soweit als möglich halten, oder, wenn es nicht anders geht, mit Arbeitsvermittlung und/oder Übergangszahlungen helfen. Dieser katastrophale Deal wird uns alle noch sehr viel mehr kosten, als die bisher schon viel zu hohen Zahlungen und dabei werden dennoch viele 10000de ihren Job verlieren. Dieser Deal ist so völlig unsinnig, dass einem der Kragen platzen kann.

Jede 5. Führungsstelle fällt

Jede 5. Führungsstelle fällt weg? Und ab wann werden die Klipper dann von den Stewardessen geflogen? Das würde enorm sparen.

Das scheint doch sinnvoll

wenn nur 40% Flugverkehr, dann müssen auch die Nadelstreifenträger/Innen dran glauben. Auch im Vorstand und Betriebsrat muss abgebaut werden. Meine Meinung

Am 07. Juli 2020 um 15:02 von Wolf1905

"@Wolfgang E S um 14:19

< Und wenn man vom Massentourismus ein Stück mitnehmen will, muss der Preis an vorderster Stelle stehen. >

Wenn Sie das so sehen, darf aber der Staat nicht flankierend helfen, indem er Standards vorgibt für Qualität, Umweltverträglichkeit und tarifgerechte Bezahlung des Personals. Gerade Ryanair ist für viele Kunden aufgrund seiner Preise ein attraktiver Anbieter, egal wie die Firma mit ihrem Personal umgeht .....

Wie der deutsche Staat Ryanair diesbezüglich behandeln sollte, ist mir unklar - es ist eine irische Fluggesellschaft."

Ich vertrete die Position, dass zur Vermeidung von Armutsgesellschaften zuerst die Qualität einer standardisierbaren Leistung bestimmt werden muss - z.B. in Bezug auf Umweltverträglichkeit, Einhaltung von Tarif- und Arbeitsrecht - und erst danach der Wettbewerb einsetzt um den effizientesten Weg. Das kann der Staat für Leistungen festlegen, die auf deutschem Boden erbracht werden.

Die Amerikaner machen uns das vor.

Für einen aus dem mittleren

Für einen aus dem mittleren Management kann man 10 Piloten springen lassen. Nur dass der Pilot eine wesentlich höhere Qualifikation hat.
Ich würde immer oben den Rotstift ansetzen.

um 15:02 von Wolf1905

"Gerade Ryanair ist für viele Kunden aufgrund seiner Preise ein attraktiver Anbieter, egal wie die Firma mit ihrem Personal umgeht (das mag manche davon abhalten, bei denen zu buchen, aber vielen ist das wohl egal, weil der Preis attraktiv ist)."

Die Sklaverei war damals auch ziemlich "attraktiv". Sicher wollten Sie das so nicht verstanden wissen, aber Ihr Wirtschaftsdeutsch bringt exakt auf den Punkt, was die Coronakrise bedeutet für den Umgang von Menschen untereinander. Das Virus hat besonders da eingeschlagen, wo der Mensch als Nutztier und das Nutztier als Ware ausgebeutet wird und die Nachfrage für die Sättigung niederer Bedürfnisse (z. B. Ballermann - Flüge) mit immer brutaleren und perfideren Methoden der Auspressung von Lohnabhängigen erreicht wird. Klar, viele der Ausgebeuteten fliegen selbst für ein Taschengeld dahin, um dort Andere spüren zu lassen, was sie zu spüren bekommen. Das ist aber nur ein Aspekt von vielen, den Sie mit Ihrem Wirtschaftsdeutsch verschleiern.

Falsche Richtung

Es ist zwar richtig, dass bei reduziertem Angebot auch das Personal angepasst werden muss. Man kann aber auch den anderen Weg gehen. Statt dass der Staat der LH immer neue Steine in den Weg legt (s. z.B. angehobene Luftverkehrssteuer), Diskussion um Kerosinsteuer etc. könnten diese Hürden abgebaut werden. Dann könnte LH besseren Service, mehr Verbindungen etc. zu gleichen oder günstigeren Preisen anbieten und die Kunden würden nicht auf externe Linien abwandern.
Wenn ich den Preis für einen Langstreckenflug ab FRA mit Abflug AMS vergleiche, beides mit LH, dann weiss ich, wo ich einsteige.

Asymmetrischer Personalabbau

Bei Lufthansa fällt jede sechste Stelle weg. Nun auch jede fünfte „Führungskraftsstelle“. Klingt logisch.

Aber wer erwirtschaftet denn den Konzerngewinn? Der Abteilungsleiter oder der Pilot ?

Ich nehme an, das diese Quote auch auf andere Sektoren der Wirtschaft Anwendung finden wird, mit kuriosen und bisher nie dagewesenen Konsequenzen.

Denn Führungskräfte werden in Deutschland nicht „arbeitslos“, sie wandern auf einem Netzwerk aus Beziehungen zum nächsten Arbeitgeber.

Diesmal könnten tatsächlich erstmals seit Jahrzehnten den Jobvermittlern von der BA leibhaftige Manager gegenüber sitzen, die um eine geeignete Stelle nachsuchen, eine interessante Vorstellung - theoretisch !

In der Praxis haben die Herrschaften in der Regel so viele Rücklagen, dass sie von dem Geld locker 1-2 Jahre überwintern können, bis sie durch Vermittlung aus dem Bekanntenkreis auf eine vergleichbare Stelle kommen.

Den ALG1 beziehenden Ex-Manager gibt es in Deutschland nicht.

Am 07. Juli 2020 um 15:34 von Bender Rodriguez

"Für einen aus dem mittleren

Für einen aus dem mittleren Management kann man 10 Piloten springen lassen. Nur dass der Pilot eine wesentlich höhere Qualifikation hat.
Ich würde immer oben den Rotstift ansetzen."

Wahrscheinlich würden Sie das anders beurteilen, wenn Sie selbst Teil des Managements gewesen wären.

"Meine Aufgabe ist natürlich die schwierigste und anspruchsvollste, während die mir unbekannten Aufgaben der anderen dagegen nur Pillepop sein können."

... und dann macht man

... und dann macht man Germanwings und SunExpress zu.... so geht man gegen die Iren ins Feld ....

Schwerfälliger Konzern

Man könnte schon den Eindruck bekommen, dass es sich bei der Lufthansa um ein ziemlich "überfrachtetes" Unternehmen handelt. Und damit meine ich nicht die "Kosten".

Spannend wird das, wenn es Schule macht

Zehntausende Führungskräfte in Deutschland auf der Suche nach neuer Verwendung?

Das ist neu.

Ich hatte mich schon bei Ex-Politikern immer gewundert auf welche Posten die zT gegangen sind, von Lobbyvereinigungen und staatlichen Stellen, von denen ich in Jahrzehnten noch nie etwas gehört hatte.

In der Privatwirtschaft muss man ja dagegen immer irgendeinen Mehrwert stiften (oder wenigstens so tun, als ob).

Ich bin wirklich gespannt, was hierzulande passiert, wenn die verfügbaren Positionen für „Frühstücksdirektoren“ zur Neige gehen.

@melancholiker um 15:36

„Sklaverei“ in Verbindung zu bringen mit Ryanair ist weit daneben - wer bei der Firma nicht arbeiten möchte, kann diese verlassen (bei Sklaverei war dies nicht möglich). Ich möchte Ihrem Unterton auch entgegenhalten, dass ich absolut gegen Sklaverei bin!
Ich glaube, meine Aussage war verständlich und hat nichts mit „Wirtschaftsdeutsch“ zu tun - ich bin auch schon mit Ryanair geflogen (München -> Porto); klar man muss für alles bezahlen, was man an Bord möchte; das ist nun mal der günstige Preis. Das Servicepersonal war freundlich, wie bei der Lufthansa (und anderen Fluggesellschaften) auch. Was Sie anschließend noch mit „Nutztier“ etc. schreiben, möchte ich gar nicht kommentieren - ich respektiere Ihre Meinung.

Lufthansa:Jede fünfte Führungsstelle fällt weg....

Etwa 9 Milliarden Euro beträgt das staatliche Rettungspaket für die Lufthansa.Aber mit Führungsstellen sind nicht Vorstände und Aufsichtsräte gemeint.Da bleibt sowohl die Anzahl und in Sachen Veränderung bei der Vergütung ist noch nichts durchgedrungen.Von wegen Verzicht wie es weiter unten natürlich selbstverständlich ist.Da haben die Gewerkschaften ja einen Gehaltsverzicht angeboten,also keine Tariferhöhungen,keine Forderungen.

Wir hatten sowieso zu viel

Wir hatten sowieso zu viel Flugverkehr. Es gibt sinnvollere Tätigkeiten, als Menschen hin und her zu Fliegen, die meinen, es sei ihr Recht die Umwelt zerstören zu dürfen.
MfG

@kleinermuck2012

Was sind Ihrer Meinung nach denn sinnvollere Tätigkeiten?
Ich bin mehr als 30 Jahre in der Welt unterwegs gewesen und habe das als sehr sinnvoll angesehen, und mein Unternehmen war mit den daraus resultierenden Ergebnissen sehr zufrieden.
Es kommt eben immer auf die eigene Stellung an, daraus leitet sich dann die Sichtweise ab.
Sachliche Argumente ziehen immer, Polemik tut dies selten.

In die Zukunft gesehen,

In die Zukunft gesehen, sollte meiner Meinung nach weniger geflogen.
Lebe selbst mit den lästigen Luftverkehr. Muss sagen, seit dem lockdown mehr Regen und mehr Vögel. Sicherlich ist es schade um jeden Arbeitsplatz, auch der in der Luftfahrt, aber unsere Umwelt sollte vorgehen, es gibt andere Branchen die mit 9 Milliarden Euro sicherlich mehr Arbeitsplätze schaffen könnten.

@wolfgang rd

Ich habe sehr guten Kontakt zu einem altgedienten lh Kapitän.
Was der mir sagt, ist glaubwürdiger, als alles, was so über LH in der Zeitung steht.

hart abgebremstes wachstum ...

wer hätte das gedacht ?

doch nur so kommen wir 'in den grünen' bereich.

viel und günstig fliegen ist kein geschütztes rechtsgut. auch wenn mancher das vielleicht geglaubt hat.

um 16:17 von Wolf1905

"Das Servicepersonal war freundlich, wie bei der Lufthansa (und anderen Fluggesellschaften) auch."

Was haben Sie denn erwartet? Ich war und bin auch zuvorkommend bei der Arbeit und Zuhause. Ich möchte Job und Frau gerne behalten. Ohne die Letztere könnte ich noch existieren.

Die skandalösen Arbeitsbedingungen sind an genügenden Stellen ausführlich belegt worden und amtlich. Sie sind Ausdruck eines Verdrängungswettbewerbs, der auf dem Rücken von Lohnabhängigen ausgetragen wird, aber es kann Sie niemand daran hindern, davon zu profitieren. Nicht - Wissen über den Grund eines Vorteils ist wie Bargeld in der Wirtschaftswelt.

Utopisten und Bürokraten

Der Personalabbau wird weniger die Pragmatiker und Macher treffen, sondern die Utopisten, Träumer und Bürokraten im Unternehmen. Ich denke hier an die Marketing-Schwätzer, Datenschutz- und XY-Beauftragte oder auch an das Qualitätsmanagement.

Das ist genau das, was viele vorher gesagt haben: Corona wird zu einer Konzentration auf das Wesentlich und Wichtige führen. Schaumschläger und Blender haben dagegen eine schlechte Prognose.

@ Bernd Kevesligeti

Extra noch mal für sie,da sie ja wohl nicht gerne Artikel die sie kommentieren auch lesen:

''Nach der Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG sollen außerdem die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Töchter schrumpfen. Im ersten Schritt wurde die Anzahl der Gremienmitglieder bei Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Training um jeweils eine Position verringert.''

Die Größe eines Aufsichtsrates ergibt sich übrigens aus dem Aktiengesetz. Ist also nicht einfach frei wählbar!

@ Bernd Kevesligeti

Aber mit Führungsstellen sind nicht Vorstände und Aufsichtsräte gemeint.

Vorstände selbstverständlich schon. Auf die Zahl der Mitglieder im Aufsichtsrat hat die AG allerdings keinen Einfluss.
Ihre Angst, dass beim Management nicht gespart wird, ist unbegründet.

von sedance 18:53

Das ist nicht gemeint.Sondern die Vorstandsvergütungen.Nachdem das Personal ja nun Verzicht übt oder üben muß.

von danke Wuhan 18:59

Es ging oder geht um die Vorstandsvergütungen.Nicht gemeint ist der Abbau im Verwaltungsbereich.Und das im Zuge der Corona-Krise irgendwo in der Bundesrepublik bei einem Mananagement gespart wird.....

@Bernd Kevesligeti

Lesen sie doch einfach ihren eigenen Kommentar. Natürlich schrieben sie auch von der Anzahl!

Und bei diesem kalten verregneten Sommer ...

... würde man ja gerne in den Süden fliegen.

Früher sang Rudi Carrell, dass die SPD schuld am schlechten Wetter sei.

Heute muss man es wohl den Grünen anlasten, da die uns die tollen Sommer der vergangenen zwei Jahre nicht gegönnt haben.

von sedance 19:28

Na gut,wenn Sie so Bescheid wissen dann schreiben Sie doch mal.wie es um die Vorstandsposten und die Vergütungen steht.Wie hat sich das verändert ?

Ein Erfolg dieser Lockdown

So weiter machen wie bisher, ohne die jetzt einfliessenden Ergebnisse die unserem Klima unser Umwelt gut tun, wie endlich mal unberechenbares Wetter, einigermaßen mehr Regen, zwitscherne Vögel und meist sogar mit 2 Bruten in diesem Jahr. Sogar teils mehr Insekten. Leute schaut euch die Natur an, dann wisst ihr wie es in Zukunft der Lufthansa und anderen ergeht. Steuergeld wird verschwendet, anstatt in Umwelt Klima und Natur zu investieren.

@Kevesligeti

Das schaffen sie auch alleine. Nur soviel,eine geänderte Regelung für die Vorstandsgehälter gibt es schon seit dem 1.1.2020.Also vor Corona. Und auf die Bestandteile außerhalb der Grundvergütung hat man auch schon verzichtet. Über mehr entscheiden dann der Aufsichtsrat und die Aktionäre.Und ja,ein Vorstand verdient immer noch mehr wie eine Stewardess. ;-)

von sedance 20:40

Bei der von Ihnen geschilderten Bescheidenheit des Vorstandes: Über die Vergütungsfrage darf jetzt geraten werden:Im Schnitt in deutschen Unternehmen 70 zu 1,im Vergleich zu dem Fußvolk,daß natürlich in der Krise zurückstecken muß.

Was ist mit stornierten Flügen?

Coronabedingt wurden zahllose Flüge storniert, oder fluglinienseitig zumindest mit der Aktivstornierung längstmöglich gewartet. Hat man nun die Stornobestätigung, so auch nach Wochen oft noch kein Geld zurück. Erreichbar sind die Airlines kaum: stundenlange Warteschleifen am Telefon, keine oder nur selten Email Adressen. Eine LH Kundendienstleisterin wollte sogar die ladungsfähige Postanschrift nicht herausgeben! Was bei LH noch irgendwann klappt, ist bei anderen, zumal ausländischen ein Spiessrutenlauf für Kunden. Bemühungen der Bundesregierung, die EU-rechtliche Wahlpflicht mit Gelderstattungsanspruch durch Gutscheinlösungen zu ersetzen sind gescheitert. Dennoch wartet der Kunde auf ihm Zustehendes und wird von online Buchungsvermittlern in Abtretungsfallen gelockt, doch irgendwelche Gutscheine für eine ungewisse Reisezukunft Gutscheine angedreht zu bekommen. Ob das die Lust am Fliegen heven wird?

Dieser Stellenabbau nur der Anfang

Das Sanierungskonzept der LH sieht einen Abbau von 10.000 Stellen vor. Das wird aber nicht reichen u. dürfte nur der Anfang sein. Ich rechne mit mehreren zehntausend Stellen.

Auch mit den 9 Mrd. Euro des Bundes wird man nicht sehr weit kommen. LH macht pro Stunde 1 Mio. € Verlust.

Dazu kommt noch die ausländische Konkurrenz, die mit einer moderneren Flotte (Kerosin-Einsparung) und gutem Service mächtig Druck macht. Natürlich zu einem Top Preis-Leistungsverhältnis. Und auch neue riesige Flughäfen der Konkurrenz sorgen für die Abwerbung von Passagieren.

@Bernd Kevesligeti

Ich habe weder behauptet daß die Vorstände bescheiden sind,noch diskutiere ich darüber,ob die Gehälter der Vorstände gerecht sind. Es ging ganz alleine um ihre nicht richtigen Behauptungen,es würden weder Vorstandsposten eingespart,noch müssten diese auf Geld verzichten.

von sedance 21:27

Ja,wenn daß "nicht richtige Behauptungen" sind ? Aber dann kommen Sie doch mal mit der sozialen Wahrheit heraus.Oder ist die so,daß man besser nichts.....

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