Ihre Meinung zu: Konzerte und Events: Katerstimmung statt Partylaune

7. Juli 2020 - 14:31 Uhr

Zwar dürfen etwas größere Konzerte allmählich wieder stattfinden, doch die strikten Hygienevorgaben machen Veranstaltern zu schaffen. Zudem verunsichern unterschiedliche Regeln die Besucher. Von Iris Marx.

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Kommentare

Dass hier ist ein schlechter Witz

Das hier ist kein hoffnungsvolles Zeichen, im Gegenteil. Was schmarrt die Tagesschau bitte??

https://www.tagesschau.de/veranstaltungen-corona-verbraucherschutz-101.html

Erste Konzerte gab es etwa in der Kölner Lanxess Arena. Allerdings nur mit einigen hundert Besuchern wegen der strikten Auflagen und Hygieneregeln. Die Mehrzweckhalle fasst sonst 18.000 Besucher. "Dennoch ist dies ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es weitergehen wird", so Schulenberg zu tagesschau.de. "Kultur ist systemrelevant und nicht 'nice to have', und das habe ich gleich zu Beginn der Covid-19-Krise immer wieder ausdrücklich betont und hervorgehoben", sagt der Manager.

Wer freut sich denn bitte darueber?? Richtige Antwort: niemand!! 200 bis 300 Besucher bei möglichen 18.000 sind ein schlechter Witz! Und es ist wirtschaftlicher Ruin fuer die Veranstalter. So sieht die Realität aus! Ueberall in Deutschland sterben bereits die Clubs und Discos und Deutschlands Partyvolk zieht woanders hin weiter.

Hier mal einige Beispiele von Discos und Clubs die bereits schli

Ich könnte der Tagesschau so viele Beispiele von Discos und Clubs nennen die bereits fuer immer schließen wegen Corona und die Politik schaut weg. Das bischen Geld das die bekommen, ist nichts weiter als ein Tropfen auf dem heißen Stein!!

Beispiel:

https://tinyurl.com/y6vhp3gu
volksfreund.de: Die Kajüte in Binsfeld - Eine Disco für Generationen 2. Juni 2020 um 16:55 Uhr

oder hier:

https://tinyurl.com/y96lsh78
nordbayern.de: Stadt ist in Sorge: Droht Nürnberg ein Disco-Sterben? 22.06.2020 10:07 Uhr

oder hier:

https://tinyurl.com/y8vwu7mu
ruhr24.de: Crowdfunding soll helfen: Clubs und Bars im Ruhrgebiet wegen Coronavirus-Krise vor dem Aus (11.04.20aktualisiert: 17:22)

oder auch hier:

https://tinyurl.com/y8swoace
mz-web.de: Die Verlierer der Corona-Krise Sachsen-Anhalt droht ein Club- und Diskothekensterben

Von daher: wenn sich nicht bald was ändert, dann wird es sehr bald in Deutschland keinerlei Clubs und Discos mehr geben.

Wenn man.....

.....einmal überlegt welche Unternehmen an einem großen "Event" noch alles dranhängen, bis hin zum Metzger der die Bratwürste liefert oder dem Blumenhändler für die Tischdekorationen. Da wird einem Angst und Bange, weil so viele Rettungsmillionen kann es gar nicht geben.

Wie soll es ab Herbst weitergehen wennn es draußen kalt ist??

Außerdem ist die Frage zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/veranstaltungen-corona-verbraucherschutz-101.html

"Es macht mich ärgerlich, wenn ich in einer Hamburger Tageszeitung die Überschrift lese: 'Hamburg erlaubt Veranstaltungen mit bis zu 1000 Menschen.' Wenn man dann weiter liest, kommen die zahlreichen Einschränkungen: 'im Freien', 'mit festen Sitzplätzen', ansonsten sind auch im Freien nur bis zu 200 und in geschlossenen Räumen sogar nur 100 Personen erlaubt. Das erweckt den trügerischen Eindruck, dass auch die Veranstaltungsbranche auf dem Weg in die Rückkehr zur Normalität sei. Mit Normalität haben solche Veranstaltungen aber absolut gar nichts zu tun", sagt Michow.

wie es ab Herbst weitergehen soll, wenn es draußen zu kalte wird fuer Veranstaltungen im Freien?? Wann darf dann drinnen wieder getanzt werden?? Wann darf man in Deutschland wieder in Clubs und Discos?? Und könnte man fuer die nicht leere Filialen von Kaufhof und Karstadt nutzen??

@ Demokratieschue, um 15:44 und 15:53

Was meinen Sie mit “...wenn sich nicht bald was ändert...“?

Was, wie ändert??
Wenn Sie die Lösung wissen:
Nicht wie üblich bloß jammern und zitieren - her damit!

um 15:53 von Demokratieschue...

Sobald ein Impfstoff auf dem Markt ist machen die Clubs und Discos die bisher mit Gewinn funktionierten auch wieder auf.

@ Demokratieschue, um 16:03

Die leeren Filialen, die Sie erwähnen, sind auch nicht größer als z. B. die Lanxess-Arena, da gehen dann auch nur ein paar hundert rein, wenn überhaupt.
Simmer nich viel weiter...

Eine Tragödie diese Branche braucht endlich HILFE!

Nur noch mal für die, die es noch nicht wissen:
Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird insbesondere von Freiberuflern sowie von Klein- und Kleinstbetrieben geprägt, Anteil am BIP in 2018 über 100 Milliarden Euro(Ohne Disco etc)!
Wir reden hier also nicht von einer kleinen Nische von eh verrückten Lebenskünstlern, sondern von einer wirtschaftlich imens wichtigen Branche. Der kulturelle Wert liegt nicht nur in der Kunst, für die diese Menschen, vom Tontechniker, über Künstleragent, bis zum Veranstalter die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Die Umsätze sind darum so hoch, weil diese Branche zig Millionen Menschen den Ausgleich verschafft den die Menschen für den Seelenfrieden brauchen, um diese konsumgierige Leistungsgesellschaft zu ertragen! Hier werden hochspezialisierte Macher, die unserem Land einen höchst wichtigen Dienst leisten, mit Hartz IV alleine gelassen und ruiniert! Mit ein paar Milliarden könnte man diese Menschen die für die Allgemeinheit leiden zum Wohle aller retten.

@ harry_up (16:04): es braucht eine Perspektive!

@ harry_up

Was, wie ändert??
eine feste Perspektive fuer die Veranstalter, Clubs und Discos.

Wenn Sie die Lösung wissen:
Nicht wie üblich bloß jammern und zitieren - her damit!

Also: wenn es wegen zu kleinen Räumen und schlechter Belueftung sein sollte wie es Chanasit bei ruhr24.de sagt:

https://tinyurl.com/y7fgzv27
ruhr24.de: Düstere Zukunft für Clubs: Experte erklärt, warum Discos die reinen Hotspots für das Coronavirus sind 29.05.20aktualisiert: 17:22

Es sei eng, man schwitze und schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr: "Das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist", so der Virologe.

Clubs und Bars: "Schlimmster Zustand für den Menschen"
Hinzu komme noch die schlechte Luft in den Discos. Die mache es dem Coronavirus noch leichter, sich zu verbreiten

dann wuesste ich schon was: die leeren Filialen von Kaufhof.

Na ja äääh die Lösung wäre Stuttgart ,diese Party,Event s gibts doch .Laut Politiker "Party " würde es zwar anders nennen aber es läuft schon wieder wie früher Köln ,Bonn ,Leibzig und andere .Der Virus ist also da vorbei alles gut .
Satiere aus .

16:03 von Demokratieschuetzerin

«Wann darf man in Deutschland wieder in Clubs und Discos?? Und könnte man fuer die nicht leere Filialen von Kaufhof und Karstadt nutzen??»

Was änderte es denn, ob 100 oder 1.000 Menschen nun in einer leeren Kaufhaus-Filiale oder in einer Disco "abhotten" …? Oder in einem Flugzeug-Hangar, weil die Flieger ja auch nicht mehr so viel fliegen, und Start- & Landebahnen ja auch gute Parkzonen für Flieger am Boden sind.

Die Gutschein-Regelung ist absoluter Nonsens!

Und diese Gutschein-Regelung ist absoluter Unsinn, weil viele Veranstalter nicht ueberleben werden sondern insolvent gehen werden:

https://www.tagesschau.de/veranstaltungen-corona-verbraucherschutz-101.html

Gesetzliche Gutschein-Lösung schwierig für Verbraucher
Zumindest die Regelung, dass Ticketkäufer für abgesagte Veranstaltungen grundsätzlich einen Gutschein akzeptieren müssen, wertet Groß-Veranstalter Schulenberg als wichtigen politischen Schritt. Die Regel gilt für Karten, die bis zum 8. März gekauft wurden. Allerdings muss es dem Verbraucher zumutbar sein. Er kann sonst auf die Erstattung bestehen. Und genau das hat in der Vergangenheit aber nicht optimal funktioniert.

Und was soll dann aus den Gutscheinen werden wenn es die Veranstalter nicht mehr gibt?? Diese Gutschein-Verpflichtung ist absoluter Nonsens!

@ Demokratieschue, um 15:44 und 16:03

Von daher: wenn sich nicht bald was ändert, dann wird es sehr bald in Deutschland keinerlei Clubs und Discos mehr geben.
Auch ich kann die wirtschaftlichen Probleme der Veranstaltungsbranche nachvollziehen und verstehe, dass dort eine Menge Arbeitsplätze dranhängen. Ihre Aussage kann ich aber trotzdem nicht nachvollziehen - was soll sich ändern? Haben Sie hierfür eine Lösung?

Welche Auswirkungen Feiern und Tanzen in Clubs und Discos haben kann, hat uns im Frühjahr Ischgl eindeutig vor Augen geführt. Ein einfaches weiter so - ab in die Clubs und auf die Tanzflächen kann zumindest nicht die Lösung sein.

wie es ab Herbst weitergehen soll, wenn es draußen zu kalte wird fuer Veranstaltungen im Freien??
davor habe ich persönlich die größten Befürchtungen. Im Moment treffen sich die Feiergemeinden noch an der frischen Luft; dadurch hat es evtl. noch keine größeren Hotspots durch Partygänger gegeben. Für den Herbst sehe ich da echt schwarz.

Veranstalter sollen Bundesregierung in Regress nehmen

Und bei dem hier:

https://www.tagesschau.de/veranstaltungen-corona-verbraucherschutz-101.html

Bei künftigen Absagen muss Veranstalter erstatten
Anders ist die Situation für den Verbraucher, wenn er jetzt Tickets für eine bevorstehende Veranstaltung erwirbt. Denn hier gilt die Gutschein-Regel nicht mehr. Dann muss erstattet werden, wenn die großen Festivals doch noch in eine Corona-Verlängerung über den 31. August hinaus geschickt werden.

bin ich anderer Meinung und sage, dass die alle die Bundesregierung in Regress nehmen sollen fuer die Schäden. Denn diese ganzen Abstandsregelungen in Gaststätten sind sowas von unwirtschaftlich und durch das Ausbleiben von Gästen machen die Verluste! Außerdem gebe ich offen zu, das ich wegen Corona derzeit gar nicht Essen gehe weil ich dieses ganze Desinfektionsmittel beim Essen nicht in der Nase haben will und diesen ganzen online-Registrierungswahn nicht mitmache. Aber mir tun die Betreiber leid.

@ schabernack (16:16): was sich dabei ändern wuerde

@ schabernack

Was änderte es denn, ob 100 oder 1.000 Menschen nun in einer leeren Kaufhaus-Filiale oder in einer Disco "abhotten" …? O

1. Mehr Platz
2. bessere Belueftung
3. mehr Gäste
4. leichtere Öffnungsperspektive wenn die in solche Filialen umziehen

Oder in einem Flugzeug-Hangar, weil die Flieger ja auch nicht mehr so viel fliegen, und Start- & Landebahnen ja auch gute Parkzonen für Flieger am Boden sind.

Flugzeughangars sind derzeit belegt mit Maschinen. Geht also rein praktisch schon mal nicht. Und die Flughäfen brauchen die selber.

@ alex.o (16:23): größere Räumlichkeiten sind die Lösung

@ alex.o

Zu dem hier:

Ein einfaches weiter so - ab in die Clubs und auf die Tanzflächen kann zumindest nicht die Lösung sein.

ich sagte ja schon: größere Räumlichkeiten mit besserer Belueftung sind die Lösung. So macht man das. Und da kommen eben unter Anderem die leeren Filialen von Kaufhof, diese aufgegebenen Gaststätten und so weiter in Betracht.

davor habe ich persönlich die größten Befürchtungen. Im Moment treffen sich die Feiergemeinden noch an der frischen Luft; dadurch hat es evtl. noch keine größeren Hotspots durch Partygänger gegeben. Für den Herbst sehe ich da echt schwarz.

ich nicht. Gerade mit größeren Räumlichkeiten nicht.

mit Maut verrechnen

Ist das CTS Eventim die 500Mio "Entschädigung" bei Maut von Scheuer kriegen?
Ob die den Spahn wegen Corona... ähm..

@ Demokratieschuetzerin, von 16:10

Was, wie ändert??
eine feste Perspektive fuer die Veranstalter, Clubs und Discos.

Was das angeht, haben Sie sicherlich meine volle Zustimmung.
Blöd nur, dass man eine solche Perspektive eigentlich nicht geben kann, solange kein Impfstoff, zumindest aber wirksame Medikamente gegen Covid19 vorhanden sind.

dann wuesste ich schon was: die leeren Filialen von Kaufhof.
Da mag vielleicht mehr Platz sein und auch die Belüftung ist etwas besser. Gegen die Hauptgefahren hilft das allerdings in meinen Augen nicht - man wird eng tanzen und durch die Lautstärke auch weiterhin gezwungen sein, sich in engem Abstand ins Ohr zu schreien. Es sei denn, Sie wollen für jeden Besucher eine Fläche von 10 qm abgrenzen, in der sich dieser aufhalten kann. Für die Wege von und zur Tanzfläche besteht dann natürlich Maskenpflicht, da die Abstände nicht eingehalten werden können.

Bringt den Veranstaltern wahrscheinlich genauso viel, wie ein Konzert für 100-200 in der Arena.

@ Demokratieschue, um 16:24

Sie gehen nicht mal mehr essen?
Da verstehe ich fast Ihre anklagenden Kommentare...

Da ich denke, dass die Regeln innerhalb und außerhalb der Gaststätten bei Ihnen und hier die gleichen sind, wundert mich das doch.
Ich war am Samstag und Sonntag zum Essen mit Freunden, am Tisch ohne Coronabremse, nur wer mal für kleine Jungs/Mädchen musste, lief halt damit los und gut war.

Und von Desinfektionsmitteln war weder zu sehen noch zu riechen oder gar zu schmecken.

Sprechen Sie mal mit dem Inhaber oder der Bedienung. Sollten die das Zeugs freilich inhalieren - ...nee, das ginge jetzt zu weit :-)

Also, helfen Sie wenigstens der Gastronomie!

@ alex.o (16:34): dieser Punkt ist zur Hälfte falsch

@ alex.o

Dieser Punkt von Ihnen:

Blöd nur, dass man eine solche Perspektive eigentlich nicht geben kann, solange kein Impfstoff, zumindest aber wirksame Medikamente gegen Covid19 vorhanden sind.

ist schon wieder zur Hälfte falsch weil Remdesivir bereits in der EU zugelassen ist:

https://www.tagesschau.de/ausland/remdesivir-zulassung-101.html

Bislang gibt es gegen das Coronavirus keinen Impfstoff und kein zugelassenes Medikament. Nun hat die EU-Kommission einem vielversprechenden Wirkstoff unter Auflagen die Zulassung für den europäischen Markt erteilt.

Sowas muesste man in großem Stil mit den deutschen Pharmakonzernen herstellen. Wofuer haben wir Bayer, Merck, Linde, Fresenius, Stada, Hexal und andere?? Ohh man...

16:10, Forfuture

>>Nur noch mal für die, die es noch nicht wissen:

Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird insbesondere von Freiberuflern sowie von Klein- und Kleinstbetrieben geprägt, Anteil am BIP in 2018 über 100 Milliarden Euro(Ohne Disco etc)!

Wir reden hier also nicht von einer kleinen Nische von eh verrückten Lebenskünstlern, sondern von einer wirtschaftlich immens wichtigen Branche.<<

Danke.

Bitte schreiben Sie das immer wieder, denn man kann es nicht oft genug schreiben.

Unsereins wird ja auch hier im Forum nachgesagt, wir seien nutzlose Existenzen.

16:14, tias

>>Am 07. Juli 2020 um 16:04 von harry_up @ Demokratieschue, um 15
Na ja äääh die Lösung wäre Stuttgart ,diese Party,Event s gibts doch .Laut Politiker "Party " würde es zwar anders nennen aber es läuft schon wieder wie früher Köln ,Bonn ,Leibzig und andere .Der Virus ist also da vorbei alles gut .
Satiere aus .<<

Was für Tiere?

Auch der Rest erschließt sich mir nicht so richtig.

um 15:44 von Demokratieschue

"...Ueberall in Deutschland sterben bereits die Clubs und Discos und Deutschlands Partyvolk zieht woanders hin weiter"

Na, wo soll das "Partyvolk"
denn hin? In Stuttgart war es schon. Vielleicht ist da zuviel Leere im Kopf, wenn Samstags alle in die Vollen gehen wollen. Was ist an einer solchen Kultur rettenswert, die nüchtern kaum zu bewältigen ist?

Massenveranstaltungen um zu feiern, daß man sorglos feiern kann sind dann widersinnig, wenn es Sorgen gibt und wenig zu feiern.

Dieselben Leute, die stets auf Wettberb verweisen und daß sich der "Markt" von selbst regelt, zeigen sich entrüstet, wenn ein Tyrannosaurus mit seinen kleinen Ärmchen keinen Euro mehr aufheben kann, weil das Geschäftsmodell nicht mehr so richtig in die Zeit passt und man davon ausgeht, daß es so etwas wie ein "Danach" gibt, wo alles genauso weiterläuft wie bisher.

Mir tun die Kleinen, Exquisiten leid, die ein künstlerisches Konzept haben und nicht auf die Massenverwertbarkeit von billigen Reizen aus sind.

@ Demokratieschue, um 16:29

re @alex.o

“Ich nicht. Gerade mit größeren Räumlichkeiten nicht.“

Wenn Sie's partout nicht verstehen wollen, hat das ganze Hin und Her mit der Diskutiererei keinen Sinn.

Aber: Was Belüftung angeht, sind wir vielleicht bald schlauer (Tönnies)

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ melancholeriker (16:46): wohin man derzeit ausweicht

@ melancholeriker

Na, wo soll das "Partyvolk"
denn hin? In Stuttgart war es schon. Vielleicht ist da zuviel Leere im Kopf, wenn Samstags alle in die Vollen gehen wollen. Was ist an einer solchen Kultur rettenswert, die nüchtern kaum zu bewältigen ist?

wo es derzeit hin ausweichen kann sind:

a) Österreich

https://tinyurl.com/y7bwvg6p
heute.at: Clubs und Discos fordern Ende der Corona-Sperrstunde 04.06.2020, 14:14

b) Schweiz

https://tinyurl.com/ycvlwosc
RND: Discos in der Schweiz wieder offen – und viele Clubs fordern schon, die Sperrstunde zu streichen 09.06.2020, 12:12 Uhr

c) Mallorca

https://tinyurl.com/yau7g9l3
mallorcamagazin: Nachtclubs auf Mallorca für bis zu 300 Personen öffnen wieder 19.06.2020 11:03

d) Canaraen

Ueberall sind die Discos dort bereits wieder offen und im Flieger wird bereits wieder weitergefeiert! Einfach mal hier lesen.

16:43, Sisyphos3

>>wie im Kindergarten
kann man sich vielleicht mal wie ein Erwachsener benehmen nicht wie ein 4 jähriger der mit den Füssen stampft
wir haben hier ein Problem im Land, das gelöst werden muss
da braucht man nicht noch ein Gejammere und Selbstmitleid
man fragt sich ob es in unserer Gesellschaft auch noch anderes gibt als Events und Discos
wenigstens für ein paar Monate lang<<

Bitte lesen Sie den Kommentar des Foristen "Forfuture" um 16:10.

Es geht nicht um "Events" und "Discos", sondern um -zigtausende Existenzen.

Unter anderem auch um meine.

>>echt wie vor 80 Jahren die Trümmer weggeräumt wurden,
hätte man es mit solchen "Waschlappen" zu tun gehabt
das wundert mich<<

Vor achtzig Jahren gab es eine sehr lebendige Clubszene. Da waren noch keine Trümmer wegzuräumen, der Krieg hatte gerade erst begonnen. Lesen Sie mal die Autobiografie von Coco Schumann, "Der Ghetto-Swinger". Dann kriegen Sie einen kleinen Eindruck. Und nach dem Krieg ging das nahtlos weiter.

Erstaunlich, oder?

Am 07. Juli 2020 um 16:40 von Demokratieschue..

Zitat: Sowas muesste man in großem Stil mit den deutschen Pharmakonzernen herstellen. Wofuer haben wir Bayer, Merck, Linde, Fresenius, Stada, Hexal und andere?? Ohh man...

Steht dem nicht der Patentschutz entgegen?

Der Herr Schulenberg

“Ob das Geld für die massiven Ausfälle ausreicht? Laut Eventim-Chef Schulenberg sei das ungewiss.“

Vielleicht sollte dieser Herr ein wenig in Bewertungsforen bezüglich 'eventim' unterwegs sein. Tut er sich vermutlich lieber nicht an. Der Umgang (wenn man das so nennen will) mit den Kunden ist unterirdisch.
Es gibt Veranstaltungen, bei denen es keinen Ersatztermin gibt. 'Cirque de Soleil' wäre das zum Beispiel. Ab Herbst kommt das neue Programm. Das bedeutet, dass die Karten für das vorherige Programm zurückgegeben werden MÜSSEN. Man kann sich dann ja neue Karten kaufen.
Das Problem bei der Sache: eventim behält sich bei jeder Kartenrückgabe 10% - 15% ein. Angeblich für Porto (das der Kunde zusätzliche bezahlen musste!) und Service (kuvertieren der Tickets?).
Die Kunden verlieren so sehr viel Geld. Die Verbraucherzentrale NRW hat deshalb Klage eingereicht. Nur an mir hat so der “verarmten“ Herr Schulenberg fast 100€ verdient.

@15:44 von Demokratieschue...

"...und Deutschlands Partyvolk zieht woanders hin weiter."

Nur zu! Wen haben Sie dann da als Gastgeber im Sinn?

Sobald ein Impfstoff...

Ich warte täglich auf ein wenig rudimentären Restverstand, weltweit, in diesem Land und diesem Medium hier sowieso, der uns allen verständlich machen wird, dass es die Silver Bullet als Covid-19 Impfstoff sehr wahrscheinlich nie geben wird...

Und dann warte ich auf die Ergebnisse der Kupferzell-Studie, von der ich hoffe, dass sie weitere Unterstützung für Prof. Streecks Befunde aus der Heinsberg-Studie liefert, nach der ca. 99,63% aller Menschen -inklusive der alten und sehr alten sowie der unterschiedlichsten Risikogruppen- eine Covid 19-Erkrankung überleben.

Dürfte man denn das wieder ohne Maske und Mindestabstand feiern?

@fathaland slim

So leid es mir für Sie und Ihre Kollegen tut, aber systemrelevant ist die Kulturszene nicht!
Natürlich müssen Sie und ihre Kollegen vom Staat Zuschüsse bekommen, damit die Miete und der Konsum einigermaßen aufrecht erhalten wird, doch es wird "normale" Konzerte, Theateraufführungen, Partys in Clubs etc. erst wieder geben, wenn die Pandemie durch einen oder mehrere Impfstoffe einigermaßen beherrschbar ist und das wissen Sie auch!

15:44 von Demokratieschue

“Ueberall in Deutschland sterben bereits die Clubs und Discos und Deutschlands Partyvolk zieht woanders hin weiter.“

Wenn Sie mir jetzt noch sagen könnten, wo Deutschlands Partyvolk hinzieht?

16:46 @fathaland slim tias

In Leipzig (Leibzig?)
läuft noch nichts wie früher.

Statt "Leipzig airleben" und einige andere Konzerte des Gewandhauses live gab es Videoaufzeichnungen vergangener Konzerte.

Im Juli nur einige wenige kleine Konzerte.
Oper zu.

Von den vielen Kabaretts beginnen
einige mit kleinen Veranstaltungen in größeren Räumen oder im Freien.
(Leider Max Utthoff ausverkauft).

16:10 von Demokratieschuetzerin

«Also: wenn es wegen zu kleinen Räumen und schlechter Belueftung sein sollte wie es Chanasit bei ruhr24.de sagt: … Es sei eng, man schwitze und schreit einander mit geringem Abstand ins Ohr: "Das ist genau dieses Szenario, bei denen es in anderen Ländern bereits zu massenhaften Ansteckungen gekommen ist", so der Virologe.»

"Wer braucht denn Virologen" … um zu wissen, dass es in Discos & Clubs eng ist, und man da schwitzt. Täte man nach max. 1 Stunde Aufehthalt dort auch, wenn man nur nackt mit ‘nem Glas Wasser in der hintersten Ecke säße.

«Was, wie ändert??
eine feste Perspektive fuer die Veranstalter, Clubs und Discos …
dann wuesste ich schon was: die leeren Filialen von Kaufhof.»

Was soll das denn für eine "Perspektive" für Disco- & Clubbetreiber sein?
Ihre Lokalitäten in leere Kaufhof-Filialen zu verlegen.
D&C gibt es 1.001x mehr als verwaiste Kaufhäuser.

Leider trifft es Betreiber von D&C ganz besonders mies.
Weil "Menschenmengen" des Corona allerbester Freund sind …

Enttäuschend schwache Sprüche um 16:43 von Sisyphos3

In meinem Kommentar 16:10 von Forfuture können Sie nochmal die wirtschaftliche Tragweite dieser Branche nachlesen. Die menschlich/kulturelle Bedeutung scheint sich Ihnen bedauerlicherweise ja eh nicht zu erschließen. Ich möchte dennoch anmerken, dass Kultur und Events essenzielle Bestandteile einer Gesellschaft sind, die in hohem Maße für die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft verantwortlich sind. Sie reden hier in schon unverschämt herablassender Weise von einer Branche, die in ihrem BIP-Anteil nur von der Autoindustrie überholt wird und die für Millionen von Arbeitsplätzen sorgt. Wenn Ihnen schon nicht klar ist, was für ein enorm wichtiger Wirtschaftsbereich hier mangels angemessener Unterstützung vor die Hunde geht, dann müssen Sie ihr Unwissen nicht auch noch mit geringschätzigen Sprüchen untermauern.

@ falsa demonstratio (17:00): oder siehe hier

@ falsa demonstratio

Oder zweite Quelle hier bei der Pharmazeutischen Zeitung:

https://tinyurl.com/yazqvg9z
pharmazeutische-zeitung.de: Weg frei für Remdesivir in der EU 3.07.2020

Zwar sei zu begrüßen, dass Gilead freiwillig kostenlose Lizenzen an bestimmte Generika-Hersteller in Indien, Pakistan und Ägypten vergeben wolle. »Das ersetzt aber nicht eine staatliche Regulierung über Zwangslizenzen mindestens im Pandemiefall«, so Gabelmann.

oder siehe:

https://tinyurl.com/ycwoquhj
heise.de: Corona: Gesundheitsminister darf Patentschutz aufheben 25.03.2020 18:37 Uhr

Zwangslizenzen kosten mehr Zeit
Neben der Benutzungsanordnung sieht das Patentgesetz eine Zwangslizenz vor (§ 24). Sie setzt ein öffentliches Interesse voraus, kann aber erst nach gescheiterten Lizenzverhandlungen erteilt werden. Dafür ist jedoch das Patentgericht zuständig, das Verfahren ist also wesentlich langwieriger als die Benutzungsanordnung

Die Diskussion hier...

...läuft unter der Annahme, dass diese und ähnliche Branchen noch zu retten sind, wenn man irgendwelchen tollen neuen Konzepte entwickelt. Am Ende läuft es aber daraufhin aus, dass auf absehbare Zeit alle diese Veranstaltungen nur noch mit einem Zehntel oder einem Hundertstel der Besucher stattfinden könnten wie noch vor einem halben Jahr. Und da ich in einer verwandten Branche arbeite, weiß ich, dass das wirtschaftlich völlig unmöglich ist. Außer natürlich, irgendjemand fängt den Umsatzausfall von 90 bis 99% auf, um das Geschäft am Laufen zu halten, bis wieder 20.000 Leute gleichzeitig in eine Halle dürfen und nicht nur 200.
Wann auch immer das ist.

@16:44 von fathaland slim 16:10, Forfuture

"Unsereins wird ja auch hier im Forum nachgesagt, wir seien nutzlose Existenzen."

Na, ich denke, dass ist eine Minderheit, die Sie getrost vergessen können.

Abgesehen von Mietrechten ...

... sind die Kaufhäuser vermutlich noch nicht leer,
... sind nicht überall Filialen geschlossen worden,
... sind Kaufhäuser schlecht belüftet,
ich bekomme jedenfalls immer Schweißausbrüche und schlecht Luft.

Des Weiteren -
Remdesivir ist kein vorbeugendes Medikament und nur für wenige Fälle zugelassen.

Impfstoff wird nich dauern.

Richtig,
Es geht um große Veranstalter wie um viele, viele kleine.

Ich vermisse das alles sehr, doch ich habe auch keine All-inclusive-Lösung.

Ich habe mich gefreut, dieser Tage zu lesen, das Venedigs La Fenice wieder öffnet. Das ist ein kleines Opernhaus.

Ueberall in Deutschland sterben bereits die Clubs und Discos und

“Nur noch mal für die, die es noch nicht wissen:
Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird insbesondere von Freiberuflern sowie von Klein- und Kleinstbetrieben geprägt, ...“

Genau so ist es. Denen sollte sofort geholfen werden. Ist aber nicht Lufthansa oder TUI, darum dauert das. Wenn überhaupt noch was kommt.
Allerdings bin ich dagegen, dass dem Ticketvermittler 'eventim' geholfen wird. Der greift bei seinen Kunden genug ab. Bei jeder Ticketrückgabe (ist so, wenn es keinen Ersatztermin gibt) behält 'eventim' und Herr Schulenberg 10 - 15% des Ticketpreises ein. Die Künstler bekommen es übrigens nicht!
Und dann auch noch die (nicht abgesicherten) Gutscheine - zinsloser Kredit. Das sollte reichen. Herr Schulenberg kann auch (wie meine Reisebürodame) auf seine Alterssicherung zurückgreifen.

Regelungen überdenken

Wenn Trumps Wahlkampfveranstaltungen ohne einen nennenswerten Anstieg der Infektionen über die Bühne gehen, sollte das bei uns auch mit Konzerten funktionieren.

Statt sich an der Teilnehmerzahl festzubeißen, sollte man über die Belüftungskonzepte nachdenken. Die auf dem Titelbild abgebildeten, nach oben offenen Plexiglasboxen sind jedenfalls ein Musterbeispiel für völlig sinnlosen Aktionismus.

Vielen Dank! um 17:19 von Anna-Elisabeth

@16:44 von fathaland slim 16:10, Forfuture
"Unsereins wird ja auch hier im Forum nachgesagt, wir seien nutzlose Existenzen."
"Na, ich denke, dass ist eine Minderheit, die Sie getrost vergessen können."

Vielen Dank Anna-Elisabeth, das macht Mut! Allerdings wäre es sehr hilfreich, wenn Sie das auch mal unseren Wirtschafts- und Finanzminstern sagen würden, die uns mit ein paar Euro für Betriebskosten und der "Erlaubnis" Hartz IV beantragen zu dürfen im Regen stehen lassen.

@demokratiesch....16:40

Linde? Pharma? Die stellen Sauerstoff her, aber auch Lachgas usw. . Gut, meine Dosis für heute hab ich weg. Zum Thema: Es ist wie es ist(!!), da hilft kein Zeter und Mordio.

@16:46 von melancholeriker um 15:44 von Demokratieschue

"Mir tun die Kleinen, Exquisiten leid, die ein künstlerisches Konzept haben und nicht auf die Massenverwertbarkeit von billigen Reizen aus sind."

Mir tun sie alle leid. All die Musiker in den großen und kleinen Orchestern, in den Chören, die Musiker und Sänger in Clubs und Bars. Die Schauspieler an großen und kleinen Bühnen, die Kleinkünstler, die Mitarbeiter in Museen, die Veranstalter und viele andere mehr. Künstler leben nicht nur vom Geld, sondern auch von den Reaktionen ihres Publikums, für das sie sich so anstrengen und ihr Bestes geben.
Andererseits: Ich habe immer noch Karten für ein Konzert in der Elbphilharmonie. Ob ich zum jetzigen Zeitpunkt ein Konzert dort (ca. 2000 Plätze) genießen könnte? Eher nicht.

Am 07. Juli 2020 um 17:05 von Margareta K.

Die Kunden verlieren so sehr viel Geld. Die Verbraucherzentrale NRW hat deshalb Klage eingereicht. Nur an mir hat so der “verarmten“ Herr Schulenberg fast 100€ verdient.

RE
noch ein paar wie sie und es reicht ,sorry
Wer hier sein Geld verdienen möchte muss auch mal mit schlechten Zeiten und weniger Gewinn rechnen .Mir tun da eher die leid ,die nicht Künstler und Leute bekehren NGO als Beruf auserkohren haben und in Wirklichkeit von dem Erarbeiteten Leben von der die sie jetzt im Lied "Wumeltsau" singen
Mir tun die leid ,Billiglöhner im Bau ,Erntehelfer die auch ohne den Virus ein kleines Einkommen haben und jetzt mit dem Virus heimfahren müssen nach Bulgarien ,Rumänien da sie keine WHG ,Krankenversicherung usw haben auf eigene Kosten sogar .
Die Politik der Grünen Spd und CDU sei gedank daführ .Ist euer Versagen

17:09, smirker

>>@fathaland slim
So leid es mir für Sie und Ihre Kollegen tut, aber systemrelevant ist die Kulturszene nicht!<<

Doch, Kultur ist systemrelevant. Kulturlose Nationen, die ihre Künstler nicht wertschätzen, gehen unter.

Und davon abgesehen: wollen Sie die Zahlen des Foristen "Forfuture", auf den ich antwortete, in Frage stellen?

Nur um auch mal das finanzielle Argument zu bedienen. Das ja eigentlich, wenn es um Kultur geht, wenig relevant sein sollte.

>>Natürlich müssen Sie und ihre Kollegen vom Staat Zuschüsse bekommen, damit die Miete und der Konsum einigermaßen aufrecht erhalten wird,<<

Ich brauche keine staatlichen Zuschüsse, viele Kollegen schon.

>>doch es wird "normale" Konzerte, Theateraufführungen, Partys in Clubs etc. erst wieder geben, wenn die Pandemie durch einen oder mehrere Impfstoffe einigermaßen beherrschbar ist und das wissen Sie auch!<<

Das ist bekannt.

16:44 @fathaland slim

Ich würde Sie gerne live erleben.

Gern auch in Leipzig

17:13, Forfuture

>>Enttäuschend schwache Sprüche um 16:43 von Sisyphos3
In meinem Kommentar 16:10 von Forfuture können Sie nochmal die wirtschaftliche Tragweite dieser Branche nachlesen. Die menschlich/kulturelle Bedeutung scheint sich Ihnen bedauerlicherweise ja eh nicht zu erschließen. Ich möchte dennoch anmerken, dass Kultur und Events essenzielle Bestandteile einer Gesellschaft sind, die in hohem Maße für die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft verantwortlich sind. Sie reden hier in schon unverschämt herablassender Weise von einer Branche, die in ihrem BIP-Anteil nur von der Autoindustrie überholt wird und die für Millionen von Arbeitsplätzen sorgt. Wenn Ihnen schon nicht klar ist, was für ein enorm wichtiger Wirtschaftsbereich hier mangels angemessener Unterstützung vor die Hunde geht, dann müssen Sie ihr Unwissen nicht auch noch mit geringschätzigen Sprüchen untermauern.<<

Manche Foristen haben ganz offensichtlich Spaß daran, ihr echtes oder behauptetes Banausentum vor sich her zu tragen.

17:35, Leipzigerin59

>>16:44 @fathaland slim
Ich würde Sie gerne live erleben.

Gern auch in Leipzig<<

:=)

Hoffentlich bald mal wieder. War schon öfters dort.

um 17:24 von Nachfragerin

"Regelungen überdenken

Wenn Trumps Wahlkampfveranstaltungen ohne einen nennenswerten Anstieg der Infektionen über die Bühne gehen, sollte das bei uns auch mit Konzerten funktionieren..."

Also die Rally in Tulsa ist gerade mal 2 Wochen her und z. B. wurden Mitarbeiter aus Trumps Team positiv getestet. Ob die auch unterschrieben haben, daß...

um 17:21 von Leipzigerin59

Nicht nur das und nicht nur Großveranstaltungen:
Große Räumlichkeiten mit den erforderlichen Belüftungssystemen - wenn man sie denn hätte - würden aber auch große Betriebskosten bedeuten. Kann man diese - nicht vorhandenen - Räumlichkeiten aber nur mit einem Bruchteil der Besucher füllen, die eigentlich hineinpassen würden, kann man die Veranstaltung nicht wirtschaftlich betreiben. Kostet dann praktisch weit mehr, als es bringt.
Das gleiche Problem bei kleinen Veranstaltungen in Musikclubs, oder Theatern mit üblicherweise nur 200, oder 300 Besuchern: Abgesehen von dem Problem, dass diese locations oftmals nicht die baulichen Vorraussetzungen bieten um z.B. Einlass und Ausgang hygienekonform zu gestalten ist auch hier die Besucheranzahl das Problem. Kann man hier nur 50, oder 80 Gäste unterbringen, ist das Konzert, oder die Aufführung wirtschaftlich nicht zu realisieren. Wir machen dennoch schon viel, ohne Geld zu verdienen, weil unser Herz daran hängt, aber wir müssen auch (über)leben

Die "Partyscene", was auch

Die "Partyscene", was auch immer das sein soll, wird sich darauf einstellen müssen, dass sie obsolet wird. Das ist anderen Scenen auch schon passiert. Wie der Walfängerscene, den Kutschenbauern, Korbbindern, ... ein paar wenige gibts noch. Das wars dann auch.
Aber ich vertraue voll darauf, das ein paar wenige unerschrockene, Rock, Blues, Klassik, Techno, elektro, Acid, Folksmusik, volk, Country, ... in die nachcorona Zeit retten werden. Im "stillen Kämmerlein". Und dann wirds wieder richtig krachen .
Dann kommt die große Renaissance von Clubs, Bars, konzerthäusern, Opern, raves, Discos,...

17:34, tias

>>Mir tun da eher die leid ,die nicht Künstler und Leute bekehren NGO als Beruf auserkohren haben und in Wirklichkeit von dem Erarbeiteten Leben von der die sie jetzt im Lied "Wumeltsau" singen<<

Sie müssen wirklich zu jedem Thema Ihre Ressentiments unterbringen, oder? Und das dann auch noch in sehr schwer bis kaum verständlicher Sprache. Oft weiß ich wirklich nicht, was Sie meinen. Hier kann ich es zumindest ahnen.

Eine Gesellschaft ohne

Eine Gesellschaft ohne Kultur(veranstaltungen) verliert ihre Kultur - so einfach und klar kann man auf den Punkt bringen, worum es geht - neben der (freundlich formuliert:) betrüblichen bzw. (deutlicher formuliert:) empörenden Tatsache, wie viele Menschen davon oft genug nur schlecht als recht leben, uns durch Musik, Theater, Performance etc. das Menschsein zu verschönern, zu ermöglichen und oft genug zu vertiefen.

@ falsa demonstratio (17:00): damit wäre die Schließung vorbei

@ falsa demonstratio

Und wenn die Produktion in großem Stil in der EU gefahren wuerde genauso wie die Produktion der Impfstoffe (Curevac, BioNTech und UKE -> die produzieren in Dessau), dann wuerden auch diese Schließungen von Clubs und Discos fallen. Weiterhin kommen die Impfstoffe eh bis Jahresende und damit hat die Bundesregierung keine Möglichkeit mehr die Öffnung noch länger zu verbieten und damit hat die Bundesregierung auch keine Möglichkeit mehr diese epidemische Lage von nationaler Tragweite noch länger aufrecht zu halten sondern ist zur Aufhebung gezwungen.

17:39 @fathaland slim @Forfuture

In meiner nahen Verwandtschaft ist als Licht- , Ton- und Veranstaltungstechniker auch jemand betroffen und hat Familie.

Ich weiß auch,
wie hart das ist, spät nachts abzubauen, aufzuräumen, ... ,
nach dem man schon vorher lange aufgebaut und sich
mit Künstlern einigen muss.

Bei angesprochenem User, dessen Beitrag weg ist, habe ich inzwischen generell den Eindruck, dass es meist um Provokation geht und er so oft am Thema vorbei diskutiert.

17:09 von smirker

«@fathaland slim
So leid es mir für Sie und Ihre Kollegen tut,
aber systemrelevant ist die Kulturszene nicht!»

Bücher kann man auch nicht essen.
Sie können auch nirgendwen von A nach B bringen.
Kranke & Alte pflegen können Bücher auch nicht.
Nicht Feuer löschen, keine Verbrecher fangen.

Können Fotos auch alles nicht.
Beides nicht "systemrelevant" … kann weg.
Wie einst der Fettfleck des Joseph Beuys.
Alles nur "Nahrung des Geistes".

Glücklicherweise hängt meine "Photographiererei" nicht davon ab, dass ich sie in geschlossenen Räumen vor Zuschauern / Zuhörern machen muss. Die würden in meinem Fall auch eher stören. Wenn nicht einmal mich … so doch Lichtverhältnisse / Lichtsetzung.

Leider habe auch ich keine taugliche Idee, wie man: "Clubs wieder offen" mit: "Corona bleibt draußen" kombinieren könnte. Aber weit mehr als: "system-irrelevant" sind sowohl Musik, als auch Bücher, und Fotos.

Auch Malerei in Galerien.
Nicht ohne Sinn malten Menschen bereits vor ± 20.000 J. in Höhlen …!

Der Event und Konzertszene muss geholfen werden

Allerdings ist eine Innenveranstaltung faktisch - ähnlich Ischgl, Superspreaderevents und Sammelunterkünften,- eng, heiß und man schreit laut, eine perfekte Virusverbreitung per Aerosole ist somit vorprogrammiert.

Kino und Theater sowie Konzerte müssten Open air stattfinden mit Abstand. Einige praktizieren es bereits.

Bis es wieder im grösseren Stil funktioniert, muss m.M.n. staatlich unterstützt werden.

Trotzdem, egal ob Impfung Überhaupt kommt oder mutierte Viren, alternative Lösungen sollten jetzt schon angedacht werden.

Innenstädte und leere Karstadtfilialen eher weniger, da Lärmbelästigung und wieder eng und voll, eher Waldbühne, oder Parkanlage, Flussufer, Wiesenparty oder Wenn schon drinnen, so kleinere Einheiten, lüften muss gehen und offene Lösungen sind einfach besser.

Eine riesige Herausforderung. Manches wird nach Corona einfach nicht mehr Bestand haben. Neue Ideen werden sich hoffentlich finden.

17:00 von fathaland slim

ich glaube sie haben das Thema verfehlt
was sie ansprechen war nicht mein Thema
im übrigen brauche ich keine Bücher zu lesen sondern nur in die Dixielandhall gehen
allerdings vor 40 ... 50 Jahren war in Stuttgart erheblich mehr geboten
zumindest Jazzmässig

Die Reduzierung von Events auf Disco und Partyszene...

dient hier ganz offenbar einigen als Rechtfertigung für eine herablassende Verunglimpfung einer Branche, die nicht nur Millionen von Jobs und Existenzen umfasst, sondern auch für zig Millionen Menschen ein gewichtiger Baustein für ein lebenswertes Dasein darstellt. Die hier so abschätzig reden, müssen sehr traurig vor sich hinvegetieren um so - vermutlich wissentlich - böswillig zu diffamieren. Wenn Sie schon reduzieren wollen, weil sich Ihnen Kultur offenbar nicht erschließt, dann seien Sie immerhin so anständig, auf den wirtschaftlichen Aspekt zu reduzieren. Ach so, Sie haben ja gelesen, dass diese Branche von enormer wirtschaftlicher Bedeutung ist, dann könnten sie ja nicht mehr Ihr Gift versprühen, verstehe. Geht Neid uns Missgunst nun schon soweit, dass selbst Unterstützungen die zwar gesellschaftlich höchst wichtig wären, aber leider bisher NICHT gewährt werden geneidet werden? Wenn Sie sich nicht schämen, ich schäme mich für Sie!

um 16:56 von Demokratieschue...

@ melancholeriker (16:46): wohin man derzeit ausweicht...

Meinten Sie nicht vielleicht eher 'aufweicht'?

Nach Ischgl ins "Corona Loop 21" oder in die "Enge L(o)unge?"

Der Krieg ist schon viel zu lange vorbei!

Dass irgendwann einmal die Dauer-Wachstums-Kurve abbrechen könnte, hat schon 1960 der Club of Rome in seinem Werk "Die Grenzen des Wachstums" dargelegt. Aber die Geld-Vermehrungs-Neurotiker und die dauerunzufriedenen Konsumenten wollten sich dadurch den "Spaß" nicht verderben lassen.
.
Wenn man älter ist, und von Großeltern (2 Weltkriege+Hungersnot+Kriegsverletzung+totale Zerstörung) und Eltern (Abbruch der Ausbildung, Abtransport von Leichen aus bombardierten Häusern, totale Zerstörung, Besatzung) gehört hat, dann kann man das Corona-Gejammer nicht mehr hören!
.
Völlig ungerührt von der Tatsache, dass weltweit 80 Mio Menschen auf der Flucht sind, 85 Millionen Kinder arbeiten müssen, 821 Mio Menschen Hungern etc., wird hier rumgejammert, dass eine Disco den Betrieb eingestellt hat und die Maskenpflicht fragwürdig ist. Oh Gott!

Am 07. Juli 2020 um 17:48 von Demokratieschue...

>>Und wenn die Produktion in großem Stil in der EU gefahren wuerde genauso wie die Produktion der Impfstoffe (Curevac, BioNTech und UKE -> die produzieren in Dessau), dann wuerden auch diese Schließungen von Clubs und Discos fallen. Weiterhin kommen die Impfstoffe eh bis Jahresende und damit hat die Bundesregierung keine Möglichkeit mehr die Öffnung noch länger zu verbieten und damit hat die Bundesregierung auch keine Möglichkeit mehr diese epidemische Lage von nationaler Tragweite noch länger aufrecht zu halten sondern ist zur Aufhebung gezwungen.<<

Woher wissen sie denn das die Impfstoffe "eh bis Jahresende" kommen? Haben Sie nicht noch vor kurzem mehrfach einen Impfstoff im September vorausgesagt?
Und selbstverständlich würde Niemand die einschränkenden Maßnahmen aufrecht erhalten, wenn ein Impfstoff vorhanden wäre. Ganz im Gegenteil, die BR würde einen Impfstoff und Medikamente lieber früher als später begrüßen um auch die Kulturwirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

17:48 von Demokratieschuetzerin

«Weiterhin kommen die Impfstoffe eh bis Jahresende und damit hat die Bundesregierung keine Möglichkeit mehr die Öffnung noch länger zu verbieten und damit hat die Bundesregierung auch keine Möglichkeit mehr diese epidemische Lage von nationaler Tragweite noch länger aufrecht zu halten sondern ist zur Aufhebung gezwungen.»

Was für ein Unsinn …

"Die Bundesregierung hält die epidemische Lage aufrecht".

Manchmal ist es kaum zu fassen. Als bastelten alle Minister in der Freizeit täglich weitere neue Coronas im Hobbykeller … nach Bauprinzip Merkel.

@fathaland slim, 16:44 (re 16:10, Forfuture)

>>"Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird insbesondere von Freiberuflern sowie von Klein- und Kleinstbetrieben geprägt, Anteil am BIP in 2018 über 100 Milliarden Euro(Ohne Disco etc)!" (...) <<

"Unsereins wird ja auch hier im Forum nachgesagt, wir seien nutzlose Existenzen"

Es gibt offenbar Menschen, die etwas so Elementares wie das, was eine zivilisierte Gesellschaft ausmacht - Kultur - für sich persönlich für verzichtbar halten. Aber ansonsten dürften die Allermeisten ein Leben ohne die auch ganz ohne deren Anteil am BIP kaum für wirklich lebenswert halten.

17:09 von smirker

So leid es mir für Sie und Ihre Kollegen tut, aber systemrelevant ist die Kulturszene nicht!
.
jeder betrachtet seinen Job und seine Arbeit als überlebenswichtig

aber wenn ich am erfrieren bin, verheize ich einen Flügel statt darauf zu spielen
wobei ich dem Kameraden fathaland slim nicht zu nahe treten möchte

@fathaland slim

Es geht ja nicht darum, die Kulturszene auf Ewigkeit zu verbannen, sondern es gibt eine Pause, die vermutlich 1-2 Jahre andauern wird!
Außerdem gibt es weiterhin genügend Möglichkeiten Konzerte, Theateraufführungen, etc. digital zu genießen!
Systemrelevant sind z. B. die Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel, ...
Die 100 Milliarden Umsatz der Kulturszene entsprechen ca. 3 % des Bruttoinlandsprodukts.
Das ist wirtschaftlich locker verkraftbar!

17:59, Sisyphos3

>>17:00 von fathaland slim
ich glaube sie haben das Thema verfehlt
was sie ansprechen war nicht mein Thema<<

Das lässt sich nicht mehr nachprüfen. Ihr Kommentar ist leider weg.

>>im übrigen brauche ich keine Bücher zu lesen sondern nur in die Dixielandhall gehen
allerdings vor 40 ... 50 Jahren war in Stuttgart erheblich mehr geboten
zumindest Jazzmässig<<

Wissen Sie was?

Ich tue beides.

In der Dixieland Hall war ich schon öfters, als Aufführender, und Bücher lese ich ebenfalls.

Immer wieder.

Kann ich wirklich nur empfehlen.

Abgesehen davon war früher sowieso alles besser. Selbst die Nostalgie ist nicht mehr das, was sie mal war.

Kultur

Kultur ist Nahrung für den Geist und Kulturschaffende unverzichtbar für eine funktionierende Gesellschaft.

Ich will nicht in einer Welt ohne Bücher, Museen, Filme, Tanz & Kunst leben.

Und deshalb hoffe ich schnellstmöglich auf gute Lösungen und größtmögliche Unterstützung für den Kultursektor.

@16:01 von Sebastian15

"Wenn man.....
.....einmal überlegt welche Unternehmen an einem großen "Event" noch alles dranhängen, bis hin zum Metzger der die Bratwürste liefert oder dem Blumenhändler für die Tischdekorationen. Da wird einem Angst und Bange, weil so viele Rettungsmillionen kann es gar nicht geben."

Ich denke da gerade an das Alma-Hoppe-Lustspielhaus hier in Hamburg.
(Alma Hoppes Lustspielhaus hat insgesamt 350 Plätze. Eine Besonderheit ist, dass während der Aufführungen an Bistrotischen Getränke konsumiert werden können, was zusätzlich zur Finanzierung der Hauses beiträgt. Wikipedia)

Richtig gemütlich ist es da erst, wenn die Tische voll besetzt sind und man sich gemeinsam mit völlig fremden Menschen amüsiert.

Am 07. Juli 2020 um 18:07 von schabernack

« 17:48 von Demokratieschuetzerin: Weiterhin kommen die Impfstoffe eh bis Jahresende und damit hat die Bundesregierung keine Möglichkeit mehr die Öffnung noch länger zu verbieten und damit hat die Bundesregierung auch keine Möglichkeit mehr diese epidemische Lage von nationaler Tragweite noch länger aufrecht zu halten sondern ist zur Aufhebung gezwungen.»

>>Was für ein Unsinn …<<

"Die Bundesregierung hält die epidemische Lage aufrecht".

>>Manchmal ist es kaum zu fassen. Als bastelten alle Minister in der Freizeit täglich weitere neue Coronas im Hobbykeller … nach Bauprinzip Merkel.<<

Sehr geehrter user, danke für die Worte, denen ich mich ausdrücklich anschliessen möchte.

18:09 @ Sisyphos3

Bitte verallgemeinern Sie nicht schon wieder.
Es gibt sehr viele Menschen, die auch die Arbeit anderer schätzen und anerkennen und nicht nur die eigene.

18:10, smirker @fathaland slim

>>Es geht ja nicht darum, die Kulturszene auf Ewigkeit zu verbannen, sondern es gibt eine Pause, die vermutlich 1-2 Jahre andauern wird!<<

Zwei Jahre Kulturpause. Tolle Idee.

>>Außerdem gibt es weiterhin genügend Möglichkeiten Konzerte, Theateraufführungen, etc. digital zu genießen!<<

Ja, auch ich besitze CDs. Und YouTube gucke ich ebenfalls gelegentlich.

>>Systemrelevant sind z. B. die Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel, ...
Die 100 Milliarden Umsatz der Kulturszene entsprechen ca. 3 % des Bruttoinlandsprodukts.
Das ist wirtschaftlich locker verkraftbar!<<

Für sich betrachtet ist alles wirtschaftlich locker verkraftbar.

Wenn man dann etwas näher hinsieht, stellt sich die Sache schon etwas anders dar.

Aber was soll's, alle Argumente sind genannt. Ich resigniere und akzptiere die Tatsache, daß es Menschen gibt, für die Kultur verzichtbar ist. Und gern mal die Pausentaste drücken. Hinterher geht der Film dann ja genau an der Stelle weiter...

Oder auch nicht.

@ 18:09 von Sisyphos3

Bevor Sie in die Situation kommen, einen Flügel zu verheizen statt darauf zu spielen, ist eine Menge schief gelaufen - und zu dem, was schief dann gelaufen ist, zählt höchstwahrscheinlich auch, dass viele die Kultur nicht für systemrelevant hielten...

18:11 von fathaland slim

In der Dixieland Hall war ich schon öfters, als Aufführender,
.
womöglich kennen wir uns :-)
da war ich vor 40 Jahren regelmäßig - als Zuhörer
"Abgesehen davon war früher sowieso alles besser"
das würde ich so nicht sagen aber jazzmässig war in Stuttgart vor 40 ... 50 Jahren
an jeder Ecke ne entsprechende Musikkneipe und was los

@schabernack

Nahrung für den Geist gibt es auch zurzeit genügend und die Künstler, die nach dieser Pause nicht wieder auf eigenen Beinen stehen können, wären auch unter "normalen" Umständen gescheitert!
Die Kulturszene überschätzt wie die Sportszene (hier insbesondere der Fußball) ihre Bedeutung, insbesondere für die vielen armen Menschen, die weltweit von der Hand in den Mund leben!

18:04 @David Séchard

Von den Forschern an einem Impfstoff lieSt man eine solche Aussage nicht, zumal die Phase III hier in DEU noch niemand gestartet hat.

@17:29 von Forfuture

"Allerdings wäre es sehr hilfreich, wenn Sie das auch mal unseren Wirtschafts- und Finanzminstern sagen würden, die uns mit ein paar Euro für Betriebskosten und der "Erlaubnis" Hartz IV beantragen zu dürfen im Regen stehen lassen."

Es kommt durchaus vor, dass ich mal einzelnen Politikern eine eMail schreibe. Manchmal bekomme ich Antwort. Aber wenn es ums Geld geht, ist so eine eMail eben schneller gelöscht als geschrieben. Das fürchte ich auch in diesem Fall.
Vielleicht findet man bei Lokalpolitikern diesbezüglich eher Gehör. Vielleicht fällt mir da noch etwas Schlaues ein.

@DeHahn um 18:03

Es sind oftmals die Kulturschaffenden, die die Aufmerksamkeit nutzen, die sie bekommen, um immer wieder auf Hunger, Krieg, Vertreibung hinzuweisen und dafür zu sorgen, dass wir das nicht vergessen. Kultur ist nicht nur "Party". "Life Aid" war nicht nur ein Konzert, "Guernica" ist nicht nur ein Bild. Umso schlimmer ist es, dass es für die Zukunft der Kultur ganz, ganz schlecht aussieht.

Sie irren sehr um 18:10 von smirker

Viele Ihrer Einschätzungen habe ich bereits bei anderer Gelegenheit widerlegt und sind nicht stichhaltig genug um nochmals darauf einzugehen.
Immerhin Ihre neueste, ebenso offensichtlich falsche Einschätzung zu BIP-Anteil möchte ich noch richtigstellen. Nur die Autoindustrie, die ja als unverzichtbares Herzstück der deutschen Wirtschaft bezeichnet wird, hat mit ca. 4,5% Anteil am BIP einen größeren Stellenwert. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass die Kulturwirtschaft um ein Vielfaches mehr Menschen in Lohn und Brot hält! 3% mag Ihnen nicht allzu viel erscheinen, allerdings zeigt diese Einschätzung nur sehr deutlich wie wenig Sachverstand Ihren Behauptungen zugrunde liegt.

@melancholeriker - Großveranstaltung ohne Infektionen

17:44 von melancholeriker:
"Also die Rally in Tulsa ist gerade mal 2 Wochen her und z. B. wurden Mitarbeiter aus Trumps Team positiv getestet."

Die Ralley ist bereits 16 Tage her. Die Folgen einer Massenansteckung wären also längst aufgefallen, da die durchschnittliche Inkubationszeit nur fünf bis sechs Tage beträgt. Offensichtlich blieb das (auch von mir) befürchtete "superspreading event" also aus.

Wenn man die Veranstaltungs- und Kulturbranche nicht aussterben lassen will, sollte man solchen Beobachtungen sehr viel Aufmerksamkeit schenken und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Als Konsument ist das nicht

Als Konsument ist das nicht so schlimm. Aber als GuitarHero habe ich es geliebt, über die Bühne zu toben. Schade.

@17:47 von andererseits

"Eine Gesellschaft ohne Kultur(veranstaltungen) verliert ihre Kultur"

Und das wollen ausgerechnet die nicht sehen, die in anderem Zusammenhang gerne unsere Kultur beschwören.

18:17 von Anna-Elisabeth

Richtig gemütlich ist es da erst, wenn die Tische voll besetzt sind und man sich gemeinsam mit völlig fremden Menschen amüsiert.
.
also so ne Art "Besenwirtschaft" :-)
wie bei uns in der Stuttgarter Gegend
ist ja noch ein paar Monate hin
aber ich habe die größten Bedenken
für dieses Jahr

Früher ...

Dann möchte ich nur einmal an

Władysław Szpilman

erinnern.

Filmbiografie "Der Pianist"

@smirker - Das Leben kennt keine Pause-Taste.

18:23 von smirker:
"Nahrung für den Geist gibt es auch zurzeit genügend und die Künstler, die nach dieser Pause nicht wieder auf eigenen Beinen stehen können, wären auch unter 'normalen' Umständen gescheitert!"

... oder sind verhungert, weil auch ein Künstler von irgendetwas leben muss. Die Nahrung für den Geist macht nämlich nicht satt.

@17:00 von fathaland slim 16:43, Sisyphos3

//Vor achtzig Jahren gab es eine sehr lebendige Clubszene. Da waren noch keine Trümmer wegzuräumen, der Krieg hatte gerade erst begonnen. Lesen Sie mal die Autobiografie von Coco Schumann, "Der Ghetto-Swinger". Dann kriegen Sie einen kleinen Eindruck. Und nach dem Krieg ging das nahtlos weiter.

Erstaunlich, oder?//

Gerade in schwierigen Zeiten war und ist nach meiner Überzeugung die Musik - ob selbst erzeugt oder nur gehört - buchstäblich Überlebenshilfe.

@ spax-plywood, um 17:31

Kurz und gut. Danke.

18:10 von smirker

«Außerdem gibt es weiterhin genügend Möglichkeiten Konzerte, Theateraufführungen, etc. digital zu genießen!»

Ja … gibt es. "So was" genoss ich in der letzten Nacht.
Zusammen mit meiner Freunden … im TV bei ARTE.
Eine Aufzeichnung des BR von 2018 eines Konzerts aus der Reihe: "Heimatmusik".

"Edwin & Erwin" heißen die Interpreten.
Eine der vielen "Brass Bands", die es in unglaublicher Vielfalt in div. Mundarten in Deutschland gibt. Vor allem in Bayern, aber auch in Köln.

Wir sahen eine mit Menschen gefüllte (mittelgroße) Halle. "Rhythmus & Extase in der Menge", angetrieben von den Musikern auf der Bühne. Wie es gerade die "Brass Bands" in unnachahmlicher Weise verstehen: Menschen mit Musik in Bewegung von Rhythmus zu bringen.

Wir waren begeistert vom Sound, von "Edwin & Erwin".
Von der Begeisterung der Konzertbesucher in der Halle.

Dachten an 2 Konzerte von "La Brass Banda" & "Querbeat", auf denen wir selbst waren. Gestern war toll im TV … aber so was wie "Trockenschwimmen".

Am 07. Juli 2020 um 18:23 von Leipzigerin59

>>Von den Forschern an einem Impfstoff lieSt man eine solche Aussage nicht, zumal die Phase III hier in DEU noch niemand gestartet hat.<<

Anscheinend weiß unsere werte Foristin aber einfach mehr als Wir und andere Forscher. Vlt. ist Sie auch mit den Forschern/Wissenschaftlern so gut vernetzt, dass Sie wirklich einen Wissensvorsprung hat.
Zu wünschen wäre es ja, wenn Sie recht behält. Nur allein......

Am 07. Juli 2020 um 17:39 von fathaland slim

Manche Foristen haben ganz offensichtlich Spaß daran, ihr echtes oder behauptetes Banausentum vor sich her zu tragen.

RE wenn jemand ihre Musik nicht gefällt oder bei komische Künstler keinen Sinn sieht ist es noch lange KEIN Banausentum !!!!
Es ist jedem hier bekannt was sie sind und wie sie die Welt sehen ,was sie verstehen möchten und was nicht aber das geht zuweit ! Und nein Musik ist nicht das wichtigste auf der Welt ,das Glück für viele ist GEMA ,das System mehr nicht . Sozialistische Finanzierung , muss Zahlen auch wenns einem nicht gefällt .

@smirker um 18:10

Es wäre schön, wenn sich die Kultur diese Pause erlauben könnte. Leider ist sie für viele ein von der Hand in den Mund-Betrieb. Und es sind nicht "nur" die nach außen hin sichtbaren Künstler, die betroffen sind. Es wird gerne vergessen, wie viele kreative Köpfe, hilfreiche Hände und schuftende Studenten hinter den Kulissen tätig sind und auf den Job einfach angewiesen sind. Die haben oftmals keine Rücklagen, keine Alternativen und jetzt auch keine Arbeit mehr. Was sollen die in diesen ein bis zwei Jahren machen? Und ist es wirklich realistisch zu glauben, dass man danach dann einfach wieder weitermacht?

07. Juli 2020 um 16:10 von Forfuture

Mit ein paar Milliarden könnte man diese Menschen die für die Allgemeinheit leiden zum Wohle aller retten.

RE wenn sie soviel MRD verdienen ,rette ich lieber mit meinem Geld die Billiglöhner aus Bulgarien ,die haben keine Yacht und möchten Benzingeld !
Ups
und Allgemeinheit leiden ist schon ein wenig weit hergeholt .

@18:23 von smirker @schabernack

"Die Kulturszene überschätzt wie die Sportszene (hier insbesondere der Fußball) ihre Bedeutung"

Nur weil Sie dieser Szene wenig bis keine Bedeutung beimessen, beideutet das nicht, dass man das so generell behaupten kann. Selbst ich habe mich im Zshg. mit Fußball hier im Forum eines Besseren belehren lassen.

"...insbesondere für die vielen armen Menschen, die weltweit von der Hand in den Mund leben!"

Damit kann man natürlich immer kommen. Erinnert mich an meine Eltern, wenn ich die Brotsuppe nicht essen wollte: "Sei froh, dass du überhaupt etwas zu essen hast. Die Kinder in Biafra müssen hungern."

Am 07. Juli 2020 um 18:10 von smirker

„Außerdem gibt es weiterhin genügend Möglichkeiten Konzerte, Theateraufführungen, etc. digital zu genießen!
Systemrelevant sind z. B. die Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel, ...“

Interessanter Kommentar,
aber

digitale Konzerte,
sind wie Tee mit Rum und Zitrone, ohne
Rum und Tee.

Volksfeste, ohne Livemusik, egal welche Geschmacksrichtung,

aber Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel, ...

hört sich an, wie lebenslänglich bei Brot und Wasser.

„Dieser Rhythmus, daß jeder mit muss
diese Melodie vergisst man nie
uh, das geht in jedes Bein
so muss ein Tango sein.“
Udo Lindenberg

@18:40 @ David Séchard

(Gut) vernetzt?

Heute blieben uns Zitate erspart.
Aber sonst waren das Links mit Verfallsdatum mindestens vorgestern und auch teils unseriös.

Darauf hinzuweisen hatte leider keinen Sinn.

18:23 von smirker

« Die Kulturszene überschätzt wie die Sportszene (hier insbesondere der Fußball) ihre Bedeutung, insbesondere für die vielen armen Menschen, die weltweit von der Hand in den Mund leben!»

"Die Sportszene" ist weit mehr als heftig bezahlte Profis.
Die große Bälle in Tore kicken, und kleine Bälle über Netze dreschen.

Fragen Sie mal meine 8-jährige Nichte, wie unendlich sie ihre "Sportszene Asiatischer Kampf- & Mentalitätssport" seit Monaten vermisst. Mehr noch als "nur irgendwie seltsam" zur Schule gehen zu können.

Als seien alle Musiker so was wie "The Rolling Stones".
Oder Klone von "Justin dem Biber".
Kiste auf … Musiker rein … Klappe zu … Affe tot.
Oder alle Schriftsteller Literatur-Nobelpreisträger mit Bücherwurm & Millionenauflagen.

"Alles kann man zur Nebensache reden".
Muss man nur die Sorgen der Ärmsten der Armen zur Hand nehmen. Mio. von Menschen, die aktuell in China & Japan von schweren Überschwemmungen bedroht (oder tot) sind … ist gerade auch nicht nach Kunst zumute.

@18:45 von tias

//RE wenn jemand ihre Musik nicht gefällt oder bei komische Künstler keinen Sinn sieht ist es noch lange KEIN Banausentum !!!!//

Das behauptet ja auch niemand. Aber gerade weil die Geschmäcker so verschieden sind, ist im künstlerischem Bereich die Vielfalt so wichtig.

//Sozialistische Finanzierung , muss Zahlen auch wenns einem nicht gefällt .//

Quatsch. Jeder von uns bezahlt mit seinen Steuern etwas, das ihm nicht gefällt oder niemals benutzt.

07. Juli 2020 um 17:46 von fathaland slim

Sie müssen wirklich zu jedem Thema Ihre Ressentiments unterbringen, oder? 

RE Ja wenn ich Zeit habe während der Arbeit und ich immer so einseitige Darstellungen lese wie ihre ,da habe ich immer das Bedürfnis ein wenig Realität reinzubringen .
Ist einfach nötig bei ihrer einseitigen Betrachtung der Tatsachen .
Gerne immer wieder .

Da hat doch der Deutsche

Da hat doch der Deutsche Staat ganze Arbeit geleistet. In Frankfurt werden viele Kleine Musikkneipen die Tür für immer schließen. Durch hohe Mieten und Steuerlast war es nicht möglich einen finanziellen Puffer aufzubauen. Wer jetzt noch nicht geschlossen hat, wird spätestens zum Jahresende sein Aus verkünden.
Viele machen sich keine Gedanken welche Summe diese Branche in jedem Monat zu zahlen hat.
Wir werden unsere Städte im nächsten Jahr nicht wiedererkennen und das Nachtleben wird über Jahre extrem leiden.

um 18:52 von tias

Mit ein paar Milliarden könnte man diese Menschen die für die Allgemeinheit leiden zum Wohle aller retten.

Zu wessen Schutz, wenn nicht für die Allgemeinheit besteht defacto ein Berufsverbot für die Kulturszene?
Ich unterstütze die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz, aber wenn ein derart wichtiger gesellschaftlicher, wie wirtschaftlicher Teil der Bevölkerung dabei so wenig unterstützt wird, dass er zwangsläufig zugrunde geht, dann wird das für alle im Land schwerwiegende, negative Folgen haben. Man gibt unfassbar viel Geld aus um den Konsum anzukurbeln und nimmt zugleich Millionen von Angehörigen einer der größten Beschäftigungsbereiche die Existenzgrundlage. Da muss doch auch einem noch so kulturuninteressierten, oder auch nur Missgünstigen, klar werden, dass man mit dieser Fehlentscheidung gleichsam das ganz Land trifft, da man eben so vielen Menschen jede Konsummöglichkeit nimmt! Und die Sprüche von Yachten und Billiglöhnern sind so sinnfrei, da muss man nichts zu sagen.

@18:59 von Werner Krausss

"digitale Konzerte,
sind wie Tee mit Rum und Zitrone, ohne
Rum und Tee."

Wunderbar passender Vergleich.

18:23, smirker

>> und die Künstler, die nach dieser Pause nicht wieder auf eigenen Beinen stehen können, wären auch unter "normalen" Umständen gescheitert!<<

Eine starke Behauptung.

Vor allem im Lichte der Tatsache, daß man als Künstler gar nicht scheitern kann.

Der Begriff "scheitern" hat für Künstler keine Relevanz.

>>Die Kulturszene überschätzt wie die Sportszene (hier insbesondere der Fußball) ihre Bedeutung, insbesondere für die vielen armen Menschen, die weltweit von der Hand in den Mund leben!<<

Kulturszene.

Und dann noch der Vergleich mit dem Leistungssportzirkus.

Deutlicher kann man seine Kulturferne kaum unter Beweis stellen.

Die Musik, die ich spiele, wurde von sehr armen Menschen, die von der Hand in den Mund lebten, erfunden. Einige von denen habe ich noch persönlich kennengelernt. Für die war Kultur sehr wichtig. Kann ja sein, daß Ihnen das unbegreiflich ist. Aber es dreht sich bei der menschlichen Existenz nicht nur um Geld. Geld ist eine lästige Notwendigkeit, mehr nicht.

18:30, Tinkotis

>>Es sind oftmals die Kulturschaffenden, die die Aufmerksamkeit nutzen, die sie bekommen, um immer wieder auf Hunger, Krieg, Vertreibung hinzuweisen und dafür zu sorgen, dass wir das nicht vergessen. Kultur ist nicht nur "Party". "Life Aid" war nicht nur ein Konzert, "Guernica" ist nicht nur ein Bild.<<

Was meinen Sie, warum die Kunst von den üblichen Verdächtigen hier im Forum so gering geschätzt wird.

@fathaland slim, Forfuture...

...und noch ein oder zwei andere Foristen:

Danke für Eure Beiträge. Bei einigen anderen Leuten fehlt es offensichtlich an DiskussionsKULTUR.

Das muss ich jetzt mal loswerden.

18:10 von smirker

Zitat:"Die 100 Milliarden Umsatz der Kulturszene entsprechen ca. 3 % des Bruttoinlandsprodukts.
Das ist wirtschaftlich locker verkraftbar!"

Aber nicht von den Künstlern und allen anderen Kulturschaffenden!

19:18 @ neutral-2020

Für die heutigen "Gladiatoren" ist das Beruf und Hobby gleichzeitig,
da gibt es kaum den Unterschied
zwischen Arbeits- und Freizeit.

Es geht nicht nur

um Kulturveranstaltungen in allen möglichen Formen, es geht auch um die Urform des menschlichen Handel-Treibens, den Markt. Sowohl große Jahrmärkte als auch die kleinen Krammärkte sind teilweise schon bis in den November herein abgesagt. Den Schaustellern und Händlern bleibt nur, Hartz-4 zu nehmen, sollten sie (wie die meisten) keine Rücklagen haben. Da Januar bis März normalerweise "Winterpause" ist, haben fast alle mindestens für 10 Monate kein Einkommen. Das sind sehr oft gesunde Firmen mit mehreren Ständen und sozialversicherungspflichtigen Angestellten.

Bez. der wirklich großen Volksfeste kann man ja sicher Verständnis aufbringen für die Schließung, aber auch die Dorf- und Kleinstadtfeste werden alle in einen Topf geworfen und sind behördlich abgesagt. Obwohl genug frische Luft und Abstand vorhanden ist.

Sollte irgendjemand einfallen, dass auch die Weihnachtsmärkte abgesagt werden müssen, wäre es das Aus einer ganzen Branche mit Zich-tausend Beschäftigten.

18:23 von smirker

Zitat:"die Künstler, die nach dieser Pause nicht wieder auf eigenen Beinen stehen können, wären auch unter "normalen" Umständen gescheitert!"

Sorry, aber so ein dummes Zeug habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Freischaffende Künstlerinnen sind seit Monaten ohne Einnahmen, leben von ihren Ersparnissen oder Nebenjobs, die z.Zt. auch nicht gerade dicht gesät sind. Von den Theatern, Konzertsälen, Discos usw. ganz zu schweigen, deren Kosten weiterlaufen ohne Einnahmen. Das Oktoberfest und der Cannstatter Wasen sind abgesagt, aber auch alle anderen Volksfeste. Ob es die nächstes Jahr noch mal gibt, wenn die Schausteller alle pleite sind oder, um mit Sysiphos zu sprechen, ihr Klavier verheizt haben, würde ich gerne wissen. Ihr "Mitgefühl" mit Millionen Betroffenen ist schon unterirdisch!

18:45, tias

>>Am 07. Juli 2020 um 17:39 von fathaland slim
Manche Foristen haben ganz offensichtlich Spaß daran, ihr echtes oder behauptetes Banausentum vor sich her zu tragen.

RE wenn jemand ihre Musik nicht gefällt oder bei komische Künstler keinen Sinn sieht ist es noch lange KEIN Banausentum !!!!
Es ist jedem hier bekannt was sie sind und wie sie die Welt sehen ,was sie verstehen möchten und was nicht aber das geht zuweit ! Und nein Musik ist nicht das wichtigste auf der Welt ,das Glück für viele ist GEMA ,das System mehr nicht . Sozialistische Finanzierung , muss Zahlen auch wenns einem nicht gefällt .<<

Eindeutiger lässt sich profundes Unverständnis für Kultur wohl kaum ausdrücken.

Es gibt sehr viel Musik, die mir nicht gefällt. Mir würde es aber nicht im Traume einfallen, ihr die Existenzberechtigung abzusprechen.

Und die GEMA ist für Sie eine sozialistische Institution?

Da fehlen mir echt die Worte.

@ fathaland slim

>>Die Kulturszene überschätzt wie die Sportszene (hier insbesondere der Fußball) ihre Bedeutung, insbesondere für die vielen armen Menschen, die weltweit von der Hand in den Mund leben!<<

Kulturszene.

Und dann noch der Vergleich mit dem Leistungssportzirkus“

Sie mögen von Musik Ahnung haben, von der Kraft des Fußballs scheinbar dagegen Null. Fußball wird gerade in den ärmsten Ländern der Welt vergöttert und ist eine eigene Religion / Kultur.
Sie gibt den Leuten Kraft und Halt und auch viele in Deutschland gehen Woche für Woche ihrem tristen Alltag nach, mit nur einem Ziel. Samstag, Stadion, Fußball.
Um zu schauen, was für die Leute wichtig ist, sollten sie ihre Zuschauerzahlen im Jahr mit denen eines durchschnittlichen Bundesligisten anschauen. Wer immer in Deutschland / auf der Welt einen Beliebtheitswettbewerb mit dem Fußball starten möchte, wird ihn verlieren. Fußball ist Religion, Kultur, Passion und Hoffnung für millarden von Menschen. Wer das nicht sieht ist leider blind

Es fehlt etwas

Eigentlich war ich die letzten Wochen trotz allem recht positiv gestimmt.
Durch diesen Thread wird mir aber wehmütig bewusst, dass mir etwas fehlt –
ein schönes Konzert, ein Tanzevent... Für mich und ganz viele mehr auch
systemrelevant. In meinem Umfeld lebt niemand ohne Musik, Museums-
besuche, Film, Theater etc. Was für eine betrübliche Vorstellung.

Wünsche allen in ihrer Existenz Betroffenen, dass Sie diese Zeit gut überstehen!!

Wozu immerzu Party?

Ist diese Krise nicht Anlass genug, einmal innezuhalten und sich zu überlegen, ob man immer Party braucht?

Vielleicht gibt’s auch einfach Zuviele Locations und Unternehmen in dem Bereich?

19:36 von berelsbub

@fathaland slim:
«Und dann noch der Vergleich mit dem Leistungssportzirkus.»

«Sie mögen von Musik Ahnung haben, von der Kraft des Fußballs scheinbar dagegen Null. Fußball wird gerade in den ärmsten Ländern der Welt vergöttert und ist eine eigene Religion / Kultur.»

"Leistungssportzirkus" bezieht sich ja nicht nur auf Profifußball.

"Zu diesem Zirkus" ist ganz sicher auch Profi-Tennis, Profi-Golf ebenso.
Selbst irgendwie sinnloses Rumgefahre mit lauten schnellen Autos im Kreis ist ja eine körperlich sehr fordernde Versportlichung.

Ganz sicher hat Fußball in sehr vielen Ländern der Welt auch ganz großen gesellschaftlichen Stellenwert. Gerade bei den ärmeren Schichten der Bevölkerung. Ich sah einst als Zuschauer im Stadion in Montevideo ("Kleinod" der Architekturgeschicht von wie 1930) das Pokalendspiel in Uruguay.
"Aber gar sehr viel Religion" … glücklicherweise gewann "das richtige Team".

Die ganze Nacht danach war Musik in Kneipen der Stadt.
Nicht voneinander zu trennen …!

19:36, berelsbub @ fathaland slim

>>Sie mögen von Musik Ahnung haben, von der Kraft des Fußballs scheinbar dagegen Null. Fußball wird gerade in den ärmsten Ländern der Welt vergöttert und ist eine eigene Religion / Kultur.
Sie gibt den Leuten Kraft und Halt und auch viele in Deutschland gehen Woche für Woche ihrem tristen Alltag nach, mit nur einem Ziel. Samstag, Stadion, Fußball.
Um zu schauen, was für die Leute wichtig ist, sollten sie ihre Zuschauerzahlen im Jahr mit denen eines durchschnittlichen Bundesligisten anschauen. Wer immer in Deutschland / auf der Welt einen Beliebtheitswettbewerb mit dem Fußball starten möchte, wird ihn verlieren. Fußball ist Religion, Kultur, Passion und Hoffnung für millarden von Menschen. Wer das nicht sieht ist leider blind<<

Mit einem Gläubigen der Fußballkirche zu diskutieren ist sinnlos. Das habe ich schon vor langer Zeit kapiert.

Sie haben aber den Eskapismus, der dem Fußballzirkus innewohnt, sehr schön beschrieben. Der hat jedoch mit meiner Kulturauffassung eher wenig zu tun.

20:24, 91541matthias

>>Wozu immerzu Party?
Ist diese Krise nicht Anlass genug, einmal innezuhalten und sich zu überlegen, ob man immer Party braucht?

Vielleicht gibt’s auch einfach Zuviele Locations und Unternehmen in dem Bereich?<<

Kunst und Kultur ist für Sie mit "Party" adäquat beschrieben?

Na dann...

19:09, tias

>>07. Juli 2020 um 17:46 von fathaland slim
Sie müssen wirklich zu jedem Thema Ihre Ressentiments unterbringen, oder?

RE Ja wenn ich Zeit habe während der Arbeit und ich immer so einseitige Darstellungen lese wie ihre ,da habe ich immer das Bedürfnis ein wenig Realität reinzubringen .
Ist einfach nötig bei ihrer einseitigen Betrachtung der Tatsachen .
Gerne immer wieder .<<

Prima.

Wenn man dann auch noch verstehen könnte, was Sie schreiben und vielleicht sogar hier und da noch ein Argument entdecken würde, dann wäre das umso toller.

@ 18:33 von Anna-Elisabeth

Falls Sie mit dem "anderen Zusammenhang" die Flüchtlingsfrage und die unsäglichen Versuche, unserer "Kultur" gegen geflüchtete Menschen zu missbrauchen, meinen, gebe ich Ihnen zu 100% recht. Das hat Kultur übrigens mit den Menschenrechten gemeinsam: beide sind unteilbar - weshalb man auch so viele Kulturschaffende bei den Kritiker*innen und Demonstrantinnen gegen Menschenrechtsverletzungen einerseits und gegen Kulturzerstörung und -missbrauch andererseits findet.

Matthias

Wie kann es von etwas komplett überflüssigen zu viel geben?
Kunst, Musik Unterhaltung ist deshalb so wichtig, weil es komplett überflüssig ist.
Wir kommen gut ohne sie aus. Aber schöner ists MIT.
Hast du mal gemalt, gerockt, gejammed?
Weist du wie es sich anfühlt, vor 1000 Zuschauer den ersten Ton aus der Gitarre zu schleudern?
DAS ist Leben.

um 20:30 von fathaland slim

Der Vergleich verbietet sich. Kunst will etwas völlig anderes erreichen als Sport. Daraus abzuleiten, dass das eine mehr wert sei als das andere, ist unlogisch.

Natürlich ist es völlig bedeutungslos, wer aufsteigt und wer absteigt. Aber wenn Millionen Jugendlicher zum Fußballspielen angeregt werden, ist der Nutzen für die Gesundheit der Bevölkerung gewaltig. Da klingt die herablassende Bezeichung "Gläubige der Fußballkirche" einfach nur engstirnig.
_

@ fathaland slim

"Mit einem Gläubigen der Fußballkirche zu diskutieren ist sinnlos. Das habe ich schon vor langer Zeit kapiert."

Mit ihnen zu diskutieren, ist es um ein vielfaches mehr. Habe ich auch bereits lange kapiert.
Und ihre Art der Kulturvorstellung, so sehr sie die dem Fussball vorziehen, kommt an der Kultur des Fussball zahlenmäßig nicht heran. Sie werden damit Leben müssen, dass Fussball dem Jazz locker den Rang abläuft. Das werden Millarden Menschen auf dieser Welt bestätigen, wenn sie die entscheiden lassen. Fussball oder Jazz

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