Ihre Meinung zu: Wie sich Mallorca auf britische Touristen vorbereitet

10. Juli 2020 - 8:23 Uhr

Der Ort Magaluf auf Mallorca ist traditionell britische Partyhochburg. Nach der Corona-bedingten Leere kommen nun langsam die Touristen zurück - das macht nicht nur Laune bei den Einheimischen. Von Marc Dugge.

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Kommentare

Tourismus um jeden Preis...

Mallorca: Den Ruf als Exzessmeile möchte die Gemeinde so schnell wie möglich loswerden. In diesem Jahr hat sie die Regeln für den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verschärft. 
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Kann ich durchaus verstehen. Was sich auf Mallorca in den letzten Jahrzehnten dort entwickelt hat, dass hat nun wirklich nichts mehr mit Urlaub zu tun. Jetzt ist die Gelegenheit den Exzessen dort ein Ende zu setzen und auf richtigen Tourismus zu setzen. Traditionelle britische oder deutsche Partyexzesse wie in Magaluf oder am Ballermann sind in Coronazeiten eh nicht zu machen. Ich hoffe die Tourismusbranche auf Mallorca zieht daraus die richtigen Schlüsse und sagt den Billig und Massentourismus nun den Kampf an. Diese Chance sollte genutzt werden.

Ja,ja, die Engländer im Ausland!

Was zB in Ibiza-Stadt oder San Antonio (beide in englischer Hand!) bisher abging ist unbeschreiblich, aber symptomatisch.
Allerdings gab's das schon in den 1970ern auf den England Fähren: Exzessives Saufen, Männerstrip in der Bar- bis die Klippen von Dover in Sicht kamen. Dann kehrte plötzlich Ruhe ein!
Typisch germanisches Söldnerdenken!
Wenn dagegen Iren auf der Fähre im Pub aufeinandertrafen, wurden sehr schnell Instrumente ausgepackt und tolle Musik gemacht!

Am 10. Juli 2020 um 09:07 von Der freundliche...

" Ich hoffe die Tourismusbranche auf Mallorca zieht daraus die richtigen Schlüsse und sagt den Billig und Massentourismus nun den Kampf an. Diese Chance sollte genutzt werden. "

Verstehen kann das wohl jeder, es stellt sich aber die Frage, können für mehr Geld pro Person die vielen Hotels gefüllt werden ?, und füllen die nicht Sauf-Touristen die Bars und Clubs von Drews und Krause zum Beispiel, wo ungezügelt abgefeiert wurde.

Die Ruhesuchenden Touristen feiern die Nächte nicht durch, und wenn die Preise nach oben gehen, dann fährt auch eine andere Klientel nach Malle.

Ob das am Ende aufgeht, ich hab so meine Zweifel, die Karawane zieht einfach weiter zum saufen.

Ich kann es den Menschen dort nur wünschen, das der Plan aufgeht, dazu wurden aber zu viele Hotels gebaut um die dann voll zu bekommen.

Mallorca !

Ja, ich kann verstehen, dass man ab und zu mal richtig feiern will. Aber muss dies gerade im Urlaub jedesmal in einem Saufgelage übelster Art enden ????
Es wäre für die Insel echt klasse, wenn sie diese Art von Tourismus unterbindet und außerdem nicht nur auf die Touristen setzt, sondern noch andere Standbeine findet, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen.
Auch wäre es hilfreich, wenn all die Touris, die nur zum großen Gelage kommen wollen, sich eines Besseren besinnen, und ihre Hirnwindungen schonen, und nicht mehr so viel Alkohol in sich rein leeren !!!

Es stehen wohl die Chancen gut

Dass der Sauftourismus auf Malle ein Ende hat.

Und dann werde ich auch gern mal dorthin reisen.

Auffallend.....

ist für mich immer wieder, mit welcher fast masochistischer Freude deutsche Medien über blödes Benehmen deutscher Touristen besonders auf Mallorca berichten, während über ebensolches britisches Ausrasten fast nachsichtig berichtet wird. Warum eigentlich?--

Es liegt daran, dass man den Touristen

zuviele Freiheiten gelassen hat. Egal ob Deutsche oder Briten: Urlaub heisst bei den Meisten eben saufen von früh bis spät. Das hätten die Verantwortlichen auf Mallorca (und auch den anderen Inseln) frühzeitig
stoppen müssen.
Also, man ist dort selber an der Situation schuld. Es wurden riesige Mengen an Geld verdient, jetzt ist ebbe und die Welt geht unter.
Jetzt ist die Gelegenheit, die Dinge in eine andere Richtung zu steuern: weg vom Sauftourismus und hin zum richtigen Urlaub. Denn schön ist Mallorca allemal.

Klischee gefällig?

- freier Oberkörper bei jedem Wetter
- laut
- voll schon bei Ankunft, spätestens nach 2 Stunden
- feuerroter Oberkörper ab 2. Tag
- voll und Sonnenbrand bei Abreise :-)

10:16 von harry_up

ZITAT: "Klischee gefällig?
- freier Oberkörper bei jedem Wetter
- laut
- voll schon bei Ankunft, spätestens nach 2 Stunden
- feuerroter Oberkörper ab 2. Tag
- voll und Sonnenbrand bei Abreise :-)" ZITAT Ende

Man muss schon zugeben, dass -noch bis vor Corona- zumindestens zur Hauptsaison an Orten wie Magaluf oder auch am Ballerman die von Ihnen benannten "Klischees" als Beschreibung dessen, was man zu Gesicht bekommt, durchaus einen gewissen "Wiedererkennungswert" besitzt.

Am 10. Juli 2020 um 10:16 von harry_up

Zitat:
"...Klischee gefällig?
- freier Oberkörper bei jedem Wetter
- laut
- voll schon bei Ankunft, spätestens nach 2 Stunden
- feuerroter Oberkörper ab 2. Tag
- voll und Sonnenbrand bei Abreise :-)..."

Leider ist ihre Aufzählung nicht die Masse der Touristen, aber es gibt halt immer wieder Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und lassen sich sinnlos volllaufen. Aber was solls, ich meine, anders wollten es doch die Deutschen in Ost oder West 1989 nicht anders, Freiheit, koste was es wolle, oder?

@ Lyn, um 09:44

Reisen Sie getrost mal nach Mallorca!

Es gibt auf dieser wunderschönen Insel durchaus jede Menge ruhiger Ecken, frei von jeglichen Sauftouristen, dafür mit herrlichen Landschaften, Sehenswürdigkeiten und tollen Wandermöglichkeiten.

Und: Sehr leckerem Essen!

Party, Party, Party

über alles... Kann man eigentlich keinen anderen Sinn des Lebens finden?!

Wo is das Problem?. So

Wo is das Problem?. So richtig die Sau rauslassen. Ok. Wer das nicht mag, fährt nicht dorthin. Wir können auch nicht nach st peter Ording fahren und dort Sauftourismus fordern.
Da brauche ich weder den sauf noch den rentnertourismus anprangern. Jeder hat seinen Zweck und für jeden gibt es etwas.

Agora

Es muss halt nicht jeder in seiner Freizeit durch den Louvre laufen oder JSBach hören. Auch da kann manch einer keinen Sinn erkennen. Gönnen Sie den Menschen, nach ihrer Facon glücklich zu werden

Der Feiertourismus hat wie

Der Feiertourismus hat wie alles, seine zwei Seiten.
Denn Orte / Städte wie Magaluf, der Ballermann und Cala Ratjada (nicht abschließend) verdienen das meiste Geld mit der Party. In den Orten ist eine Disco, Kneipe, Imbiss neben der / dem anderen. Die Hotels sind zumeist einfach gehalten, um dem jungen Publikum gerecht zu werden.
Unmengen an Jobs im Nachtleben hängen daran.
Jetzt entscheidet man sich, diese Art von Tourismus aus diesen Orten zu verbannen.
Das heißt, jede Disco, fast jeder Club und viele andere Branchen stehen direkt vor dem aus.
Hotels müssten hochwertig saniert und Discotheken umgebaut werden.
Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, diese Orte zu belassen. Denn die jungen Leute bringen sehr viel Geld mit, denn sie konsumieren mehr, als es jede Familie mit Kindern könnte.
Und so bleibt man unter sich. Die vielen Familien / Rentner werden diese Partyorte bewusst meiden, aber die Insel ist ja so groß, da kommt jeder mit seiner Vorstellung von Urlaub zum Zuge

Offensichtlich ist Urlaub ein Menschenrecht

Es gab allerdings Zeiten, wo Tourismus sich auf die Umgebung beschränkte. Heute müssen die Ziele möglichst weit entfernt sein, man verhält sich aber, als wäre man zu Hause.
Und so werden alle schönen Ziele von Urlaubern überrannt, die sich übel benehmen und das sind keineswegs nur Engländer. Ich habe in vielen Urlauben genug deutsche Proleten erlebt. Daher ist Corona ein Segen, da vielleicht dadurch die Einheimischen - und zwar in aller Welt - die Touristen zum Teufel jagen, die nicht in der Lage sind, sich halbwegs gesittet zu benehmen.

Wieso bitte britische Hochburg Magaluf?? Magaluf ist spanisch

Einen Frage:

wieso bitte britische Party-Hochburg?? Mallorca ist spanisch und nicht britisch:

https://www.tagesschau.de/ausland/mallorca-tourismus-103.html

Der Ort Magaluf auf Mallorca ist traditionell britische Partyhochburg. Nach der Corona-bedingten Leere kommen nun langsam die Touristen zurück - das macht nicht nur Laune bei den Einheimischen.

Aber es ist gut, dass man endlich mal wieder feiern gehen darf. In Deutschland regt sich bei den Discotheken auch schon Widerstand:

https://tinyurl.com/y767nbmk
op-online.de: Feiern im Club mit Corona-Test: Der Preis ist hoch 08.07.202014:53

Aber auch illegal wird schon wieder weitergefeiert:

https://tinyurl.com/ybjs8nta
schwäbische: 200 Menschen feiern trotz Corona-Regeln in Meßkircher Disco 28. Juni 2020

oder hier:

https://tinyurl.com/ycfdqllk
RND: Polizei erwischt 80 Menschen bei illegaler Party in Disco 29.06.2020, 13:42 Uhr

Außerdem sind auch die Gerichte schon beschäftigt von Betreibern.

@ agora (10:59): was soll dieser Erz-Konservatismus??

@ agora

Warum soll man bitte nicht feiern gehen können?? Was soll dieser Erz-Konservatismus und diese Verbieteritis???

Party, Party, Party
über alles... Kann man eigentlich keinen anderen Sinn des Lebens finden?!

Was man verbieten sollte sind:

Bordelle
Spielhallen
Spielbanken
Wettbueros die keine Sportwetten anbieten
Casinos jedweder Art (auch online-Casinos)

Sowas ist der richtige Weg! Sowas braucht niemand. Clubs, Discos und Bars und Kneipen dagegen schon.

harry_up

""Reisen Sie getrost mal nach Mallorca!

Es gibt auf dieser wunderschönen Insel durchaus jede Menge ruhiger Ecken, frei von jeglichen Sauftouristen, dafür mit herrlichen Landschaften, Sehenswürdigkeiten und tollen Wandermöglichkeiten.

Und: Sehr leckerem Essen! ""
#
Da stimme ich Ihnen zu.Wir nehmen uns jedesmal wenn wir auf Mallorca sind einen Leihwagen und erkunden die Insel,es gibt viel zu sehen.

09:55 von karlheinzfaltermeier

"Auffallend.....
ist für mich immer wieder, mit welcher fast masochistischer Freude deutsche Medien über blödes Benehmen deutscher Touristen besonders auf Mallorca berichten, während über ebensolches britisches Ausrasten fast nachsichtig berichtet wird. Warum eigentlich?--"

,.,.,

Vielleicht, weil es gar nicht stimmt und reine Unterstellung ist?

@ Bender Rodriguez (11:09): normalerweise ja

@ Bender Rodriguez

Zu dem hier:

Wir können auch nicht nach st peter Ording fahren und dort Sauftourismus fordern.

normalerweise ja. Aber wenn Sie wuessten was auch mal in St. Peter Ording abgeht... Oder auf Sylt. Da gibt es auch mal das eine oder ander gute Open-Air-Konzert. Frei nach dem Motto "Ich will zurueck nach Westerland" (DieÄrzte). Auch ich war schon da und ich was auch schon auf Helgoland und Scharbeutz kenne ich wie meine Westentasche.

Da brauche ich weder den sauf noch den rentnertourismus anprangern. Jeder hat seinen Zweck und für jeden gibt es etwas.

korrekt!! Und St. Peter Ording ist nicht nur fuer Rentner da sondern Deutschland ist fuer alle da!! Gleiches gilt auch fuer Amrum, Föhr und sonstige. Gewöhnt euch dran. Je eher, desto besser.

09:30 von Fenian

"Typisch germanisches Söldnerdenken!"

,.,.,

Bzw. typisch pauschale - und unwahre - Verallgemeinerung, die man durch differenziertes Beobachten abschaffen könnte.

10:04 von Old Lästervogel

"Egal ob Deutsche oder Briten: Urlaub heisst bei den Meisten eben saufen von früh bis spät."

,.,.,

Klar: bei den Meisten. :-(

@ Bender Rodriguez, um 11:11

“Gönnen Sie den Menschen, nach ihrer Facon glücklich zu werden.“

Der Abwandlung der Worte des “Großen Fritz“ könnte man an sich nur zustimmen;
wenn der auch unmöglich gemeint haben kann, dass dazu auch nächtliche Sprünge im besoffenen Kopf mit Gegröhle aus dem 3. oder 4. Stock in den hoteleigenen Pool gehören.

„Nach der Corona-bedingten Leere kommen nun langsam die Touristen zurück - das macht nicht nur Laune bei den Einheimischen“

Man braucht sich eben gegenseitig.

"Wir sind die ersten", sagt der Tourist aus dem schottischen Glasgow. "Die Flüge waren gebucht, also sind wir gekommen." Er hat ein kostenloses Upgrade in eine Suite bekommen - es ist ja auch sonst kaum jemand da (…) "Ich liebe es. Alles schön und friedlich"

Schön und friedlich ist es immer dann, wenn jeder die Möglichkeit hat, anderen bei Bedarf aus dem Weg zu gehen. Und unschön wird es immer dort, wo Menschen aus fremdbestimmten Gründen daran gehindert werden.

„Jetzt sollen sie ja kommen. Nicht auf einen Schlag, dafür gibt es noch nicht genügend Flugverbindungen“

Ist wohl besser so: "Aber in den kommenden Wochen dürfte es sich hier schon wieder etwas füllen. Das ist für viele hier Grund auch zur Sorge: [In GB nutzten manche(!) die wiedereröffneten Pubs] für ein hemmungsloses Trinkgelage. Abstandhalten (...) - Fehlanzeige".

Die

Mallorquiner haben den Party-und Sauftourismus über Jahrzehnte befördert, gehegt, gepflegt und davon gelebt. Das das und die damit verbundenen Menschenansammlungen die Verbreitung von Krankheiten fördert (ich denke da zB an Hepatitis C), ist nicht erst seit gestern bekannt. Mallorca hat um des Mammons Willen versäumt, frühzeitig ernsthaft gegen diese Art von Tourismus vorzugehen.

@ Demokratieschue, um 11:24

Ihrer - subjektiven - Verbotsliste wüsste ich ja noch das Eine oder Andere zuzufügen...

Was ich dann auch zu dem hier

Was ich dann auch zu dem hier sagen möchte:

https://www.tagesschau.de/ausland/mallorca-tourismus-103.html

Weg vom Ruf der Exzessmeile
Xavier Pasquet ist allerdings sowieso kein Fan des alten Tourismusmodells von Magaluf. Damit ist er in guter Gesellschaft: Den Ruf als Exzessmeile möchte die Gemeinde so schnell wie möglich loswerden. In diesem Jahr hat sie die Regeln für den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit verschärft.

"Im Rathaus setzen wir auf einen Qualitätstourismus. Die Epidemie wirkt dabei wie ein Hebel, diesen Wechsel schneller hinzubekommen. Denn er hat gezeigt, dass das kein Modell ist, zu dem wir zurückkehren wollen."

ist: ich bin ja auch gegen diesen Sauf-Tourismus am Strand wo viele Sangria aus Eimern saufen. Das verstehe ich völlig. Aber: es muss erlaubt sein, in Clubs sowie Discos und Bars auch mal feiern gehen zu können und was verstehen die in Magaluf bitte unter "Qualitätstourismus"?? Tourismus nur noch fuer Reiche oder was?

@09:44 von Lyn

>> Es stehen wohl die Chancen gut, dass der Sauftourismus auf Malle ein Ende hat. > Und dann werde ich auch gern mal dorthin reisen. <<
_
Das könnten Sie heute schon... in der frühen Frühsaison oder späten Nachsaison; am besten in kleineren Hotels / Pensionen, mit Anschluß an gastfreundliche Einheimische. Und übrigens: auf Mallorca lässt es sich prima überwintern, wenn es einem in DE zu duster ist.

Diese Tests sind eh unzuverlässig aber es könnte was besseres ge

Und was das hier angeht:

https://www.tagesschau.de/ausland/mallorca-tourismus-103.html

Auch wenn diese das Virus unbemerkt auf die Insel bringen könnten. Denn verpflichtende Coronatests für Touristen gibt es nicht auf Mallorca.

"Wir versuchen, unser Brot zu verdienen - egal, wer kommt. Da ist schon Angst. Aber auch viel Angst vor dem Hunger."

Diese Tests sind unzuverlässig. Aber: es könnte bald was besseres geben:

https://tinyurl.com/ya3fcoq6
RTL: Neuer Corona-Test liefert Ergebnisse in nur 16 Minuten! 09. Juli 2020 - 16:22 Uhr

Wenn das funktionieren sollte, dann gäbe es bald bessere Tests. Außerdem hoffe ich mal, dass dieser ganze Corona-Wahnsinn bis Jahresende vorbei ist, weil ich von Curevac, BioNTech und dem UKE (Uniklinik Hamburg-Eppendorf) weiss das die Impfstoffe zwischen Herbst und Jahresende kommen.

um 11:09 von Bender Rodriguez

"Wo is das Problem?. So richtig die Sau rauslassen. Ok. Wer das nicht mag, fährt nicht dorthin. Wir können auch nicht nach st peter Ording fahren und dort Sauftourismus fordern.
Da brauche ich weder den sauf noch den rentnertourismus anprangern. Jeder hat seinen Zweck und für jeden gibt es etwas."

Ein bißchen Scham hat noch niemandem geschadet. Alkohol im Übermaß immer. Eine hohe Prozentzahl dieser Menschen, die ihre Leere zuschütten, sind die Pflegefälle von morgen und die benehmen sich auch in ihrer Heimat nicht besser. Der Wunsch nach Rausch, Enthemmung und Entgrenzung oder einfach weil nüchtern nix los ist mit Selbstvertrauen, muß im xten Wiederholungsfall als neurotischer Zwang beurteit werden und so sehr ich mir wünsche, daß mich diese Pubertierenden hier nicht nerven, so gönne ich den Menschen auf den Balearen Zeit zum Nachdenken, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, sich nachhaltigen, vielleicht bescheideren Wohlstand aufzubauen und zu sichern.

Tourismus um jeden Preis...

In Großbritannien hatten nach wochenlanger Zwangspause erstmals wieder die Pubs geöffnet. Manche nutzten das für ein hemmungsloses Trinkgelage. Abstandhalten und Maskentragen - Fehlanzeige...
###
Sollte das dann in den Partyhochburgen auf den Balearen anders sein ? Hält sich dann jeder an die Corona-Regeln ? Wohl kaum. Von daher kann ich gut verstehen das die Bezirksregierung in Palma angesichts dieser Sauf-Exzesse skeptisch ist. Es geht schließlich um Gesundheit und um der Zukunft des Tourismus auf den Balearen. Und alles was die Region bzw. was wir alle nicht brauchen ist ein erneuter Lockdown aufgrund hemmungsloser Party und Trinkgelage...

@ Demokratieschue, um 11:48

Warum missverstehen Sie das Ganze eigentlich so absichtlich?

Wenn Sie gegen das exzessive Saufen am Strand und für das Feiern in Bars, Discos oder Clubs sind, haben Sie doch genau verstanden, was man in Magaluf unter “Qualitätstourismus“ versteht.

Aber wie ich schon schrieb:
Ich könnte Ihre Verbotsliste noch um ein paar Dinge ergänzen.

Okay...

... bereits vor Jahren haben regionale Verantwortliche erkannt, daß der Billigflieger-Massentourismus, speziell der Party-Tourismus, zwar viel Geld bringt, aber auch viel Geld kostet für Entsorgung, Infrastruktur und Umweltschutz. Dazu die Erkenntnis, daß solventere Urlauber die Balearen (auch die Kanaren) zunehmend meiden. Nun hat "Corona" die Lage auch noch verschärft.
_
Wollte man nun die Chance nutzen, müsste man konsequent auf Qualitätstourismus umsteuern. Das wird aber vermutlich leider nicht funktionieren. Denn zu viele Große (Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, Hotelketten, Gastronomie u.v.a.m.) haben andere Interessen, wollen möglichst schnell zurück zum bisherigen Massentourismus. Und wer da am längeren Hebel sitzt - Wirtschaft oder Regionalpolitik - dürfte keine Frage sein...

12:17 harry_up @ Demokratieschue,

Jetzt machen Sie mich neugierig auf
Ihre (Verbots)Liste.

Ich würde noch Falschmeldungen über Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 drauf setzen.

@ harryy_up (12:17): da bin ich mir eben nicht so sicher

@ harry_up

Da bin ich mir eben nicht so sicher:

Wenn Sie gegen das exzessive Saufen am Strand und für das Feiern in Bars, Discos oder Clubs sind, haben Sie doch genau verstanden, was man in Magaluf unter “Qualitätstourismus“ versteht.

Denn den Regierungen geht es ganz offensichtlich darum, mit dieser Hinhalterei fuer Clubs, Discos und Bars die fuer immer zu zerstören. Ganz besonders wenn man Schmidt-Chanasit dazu quergelesen hat, der gegen diese Sachen hetzt:

https://tinyurl.com/y7fgzv27
ruhr24: Düstere Zukunft für Clubs: Experte erklärt, warum Discos die reinen Hotspots für das Coronavirus sind 29.05.20aktualisiert: 17:22

Der macht damit diese ganzen Sachen kaputt!! Chanasit denkt bei diesen Worten offenbar nicht darueber nach, wie viele Arbeitsplätze er damit zerstört.

@ Zwicke (12:22): was bitte haben Sie gegen Tourismus?

@ Zwicke

Und was haben Sie bitte gegen Hotels, Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und Gastronomie??

Wollte man nun die Chance nutzen, müsste man konsequent auf Qualitätstourismus umsteuern. Das wird aber vermutlich leider nicht funktionieren. Denn zu viele Große (Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, Hotelketten, Gastronomie u.v.a.m.)

Sowas geht auch ohne Sauftourismus am Strand. Leben und leben lassen ist die Devise. Mallorca braucht den Tourismus wie viele andere Länder auch. Was bieten Sie denn als alternative Arbeitsplätze an??

11:24 von Demokratieschue...

“Warum soll man bitte nicht feiern gehen können??“

Ballermann und Magaluf und “feiern gehen“?
Mallorca ist eine Insel mit wunderschönen Flecken. Ein Fincahotel nur mit einfachem Frühstück (Agroturismo) im Landesinnerinneren...
Einmal war ich am Ballermann, da ging der Bus für meinen Ausflug weg. Um halb acht morgens torkelten die Besoffenen haufenweise zurück in ihr Hotel.
Frage: was hat das mit feiern zu tun?

11:11 von Bender Rodriguez

“Gönnen Sie den Menschen, nach ihrer Facon glücklich zu werden.“

Warum muss diese Sauferei und das dazugehörige unmögliche Benehmen im Ausland ausgelebt werden? Eine Zumutung für Einheimische und Urlauber, diese Besoffenen von Früh bis Früh. Die hätten das ganze Jahr zu Hause Zeit dafür.
Ein einziges Mal war ich morgens kurzeitig in den Straßen hinter dem Ballermann unterwegs. Leider fand die Abfahrt meines Busses hier statt. Um kurz vor halb acht hat mir eine “Urlauberin“ sturzbesoffen vor die Füsse gekotzt.
Welche Facon von Glück ist das für mich?

Am 10. Juli 2020 um 09:44 von Lyn

........Dass der Sauftourismus auf Malle ein Ende hat.

Und dann werde ich auch gern mal dorthin reisen.........

Das konnte man bisher auch schon, Mallorca besteht ja nicht nur aus Megaluf und Arenal.

Am 10. Juli 2020 um 11:09 von Bender Rodriguez

Korrekt, gute Einstellung !

@Sausewind um 11:25Uhr

Wer hat denn dann das Bild vom "häßlichen Deutschen" verbreitet und jedes Jahr mit den Schlagzeilen über "Ballermann" geglänzt? Bedauerlicherweise sind auch noch manche negativen Schlagzeilen berechtigt. Aber das sind bestimmt auch wieder nur Unterstellungen, oder?

@ Demokratieschue, um 12:34

re 12:17 @ harry_up

Wenn Jonas Schmidt-Chanasit zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Discos, Clubs und Bars zu Corona-Hotspots werden, dann ganz sicher nicht mit der Absicht, diese “ganzen Sachen kaputt“ zu machen und deren Besitzer und Angestellten in den Ruin zu treiben. Das sollte selbst Ihnen einleuchten.

Und nennen Sie doch einen einzigen vernünftigen und nachvollziehbare Grund, warum es Regierungen daran gelegen sein sollte, diese Institutionen “fuer immer zu zerstören“.
Schließlich zahlen die doch gehörige Steuern!

(warum hat Ihre Tastatur, nebenbei bemerkt, kein kleines “ü“? Es ist doch gleich über dem “ö“...).

@ Leipzigerin59: Haben Sie mitgezählt?

@ Margareta K.

„Einmal war ich am Ballermann, da ging der Bus für meinen Ausflug weg. Um halb acht morgens torkelten die Besoffenen haufenweise zurück in ihr Hotel.
Frage: was hat das mit feiern zu tun?“

Antwort: für tausende Menschen scheinbar sehr viel, denn die machen das völlig freiwillig, dass die bis morgens um halb acht tanzen und trinken.
Und vermutlich würden diese Menschen ihre Art des Feierns als etwas langweilig beschreiben, wenn sie das schockiert, wenn Menschen morgens um halb acht besoffen sind. Gibt es in Deutschland so in jeder Großstadt ab 100.000 Einwohner. In großen Städten sogar Clubs, die erst morgens um 05 Uhr öffnen, um den Menschen, die noch mehr Lust auf Feiern zu haben, dann noch eine Möglichkeit zu bieten. Jeder Mensch ist anders belastbar und motiviert, wenn es darum geht, Spaß zu haben

11:41 von Sparer

“Die Mallorquiner haben den Party-und Sauftourismus über Jahrzehnte befördert, gehegt, gepflegt und davon gelebt.“
“Die Mallorquiner“ waren das? Ca. 850.000 Mallorquiner leben von diesem Sauftourismus? Im Ernst?
Ich sage Ihnen, einige wenige sind/waren das. Die Mehrheit war mit dem ursprünglichen Tourismus ganz zufrieden.

@ Margareta K.

>>> Frage: was hat das mit feiern zu tun? <<<
.
Jeder feiert halt anders.
Waren Sie mal auf dem Oktoberfest oder Cannstatter Wasen? Da sieht es morgens ähnlich aus.
Selbst beim Treschklingener (beliebig austauschbar) Dorffest wird gebechert.
Ich persönlich würde meinen Urlaub auch nicht für so etwas Opfern, war auch noch nicht auf dem Ballermann.
Aber verurteilen tue ich deswegen so etwas nicht.

Zeitenwandel...

Mir fällt in Europa kein früher mal namhafter Ferien-Hotspot ein, der es geschafft hätte, einen Zeitenwandel schadlos zu überstehen. Im Gegenteil... ehemals klangvolle Seebäder, Strände, Urlaubsziele dämmern heute vor sich hin als Denkmäler früheren Glanzes... Denn irgendwann im Zeitenwandel zieht die moderne Tourismuskarawane weiter... wie ein Heuschreckenschwarm.
_
Es wird noch lange dauern, bis - nach Verfall und Abriß von Hotelburgen - wieder zahlungskräftige Touristen sich daran erfreuen, auf den Balearen oder an spanischen Festlandsküsten wieder durch pittoreske Fischerdörfer zu schlendern, in einheimischen Lokalen fremde Speisen zu probieren, und mittels Wörterbuch oder Smartphone-App die Freundlichkeit aufbringen, sich mit Einheimischen in deren Landessprache zu verständigen...

12:34 von Demokratieschue...

“Der macht damit diese ganzen Sachen kaputt!! Chanasit denkt bei diesen Worten offenbar nicht darueber nach, wie viele Arbeitsplätze er damit zerstört.“

Ja, machen wir alles auf. Ohne Grenzen. Wer geht schon mit MNS in die Disco?
Sie werden dann vermutlich die erste sein, die sich den Mund darüber zerreißt, weil wieder irgendwo alles geschlossen werden muss - wegen Hotspot.

Mit seinem Urlaub ist er bisher sehr zufrieden.

GUt so.
Es gibt viel Gefahren im leben. Corona ist nur eine davon.

Re : Bender Rodriguez !

Es mag natürlich jeder Person selbst überlassen werden, sich bis zum Abwinken die Kante zu geben. Nur dies ganze zwei oder gar drei Wochen am Stück, jeden Tag und Abend voll, grölend und sich sich daneben benehmend durch die Straßen ziehen, das bleibt die Frage !
Natürlich sage auch ich, jeder soll seinen Urlaub nach seinen Vorstellungen verbringen.
Nur möchte ich all die, die sich immer wieder total abfüllen, ihrem Körper selbst ziemlichen Schaden zufügen, vor allem der Masse hinter den Augen im Kopf. In meinen Augen ist nichts gegen etwas Alkohol ein zu wenden, solange dies in Maßen genossen wird. Es gibt nicht nur in D genügend Menschen, die Alkohol- krank sind, und es recht oft nicht mal einsehen wollen oder können.
Mit dazu gehört doch auch, man will im Urlaub sich vergnügen und erholen, und nicht den Körper zerstören !!!

@12:37 von Demokratieschue...

... mit Verlaub - aber um einem Kind die Welt zu erklären, ist mir die Zeit zu schade...

Spanien hat Anfang des Jahres...

... ein Gesetz erlassen, das dem
All-inklusiv-Flatrate-Saufen ein Ende setzt.
Wenn man also selbst zahlen
- hoffentlich richtig viel -
muss, wird sich der übermäßige Alkohkonsum hoffentlich reduzieren

Feiern

Auf die Frage warum nicht feiern gehen eine ganz einfache physikalische Antwort:
Je lauter es wird, umso mehr verteilen sich Aerosole und Viren. Das ist eine Voraussetzung für Superspreader-Events, bei denen einer viele Leute anstecken kann. Bei COVID ist das erwiesenermaßen einer der Hauptübertragungsquellen. Die Haushaltsübertragungen spielen, bezogen auf die Gesamtfallzahlen, eine geringere Rolle. Laut wird es mit Alkohol (das kennt man von jeder Party), zusätzlich nimmt der Abstand immer mehr ab. In abgeschwächter Form gilt das auch ohne Alkohol.
Sorry die Erklärung ist unromantische Naturwissenschaft aber es ist nunmal leider so. Virenverbreitung ist von unseren Wünschen so unbeeindruckbar wie ein Meteoriteneinschlag. Seek shelter.

12:37 von Demokratieschue...

“Und was haben Sie bitte gegen Hotels, Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und Gastronomie??“

Wenn z.B. TUI-Veranstalter mit TUIfly (Fluggesellschaft) in TUI- Hotels (S'Arenal) 7-Tage-All In-Urlaub für unter 200€ anbietet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wer dieses “Angebot“ wahrnimmt.
Das finden Sie in Ordnung?

12:57 von Margareta K.

Ich finde es auch krass, dass da so geknausert und billig angeboten wird, dass die Reinungskräfte und übriges Personal häufig nicht von der Insel sind. Die Einheimischen wären zu teuer! Was zum Geier... das ist so abartig wie unsere Schlachthöfe, unsere Spargelfelder, unser Güterverkehr....
Billigheimerei, die den allermeisten Menschen vor Ort jeweils *nicht nützt*. Sowas soll geschützt und bewahrt werden? Wer will sowas?

Feiern muss erlaubt sein?

Klar muss man mal feiern dürfen, allemal wenn man jung ist. Ich war noch nie in Magaluf oder in Anrenal, kenne also nur die Medienberichte über die Feiern. Die können natürlich übertrieben sein. Eine ruhige Party hat schließlich keinen Nachrichtenwert.

Es schein allerdings, dass es einigen Mallorquinern schon seit einiger Zeit zu viel wird mit der bisherigen Form des Tourismus. Natürlich nicht allen. Wer eine Club betreibt und Sangria ausschenkt denkt vermutlich anders darüber.

Aber jeder kann sich versuchen vorzustellen wie er darüber denken würde, wenn große Massen von Ausländern den eigenen Wohnort als Kult-Party-Location entdecken würden und dort berechtigterweise auf Mallorca-Art feiern wollten.

Da würde bei vielen vermutlich das Verständnis für das Feiern schnell nachlassen.

Re : berelsbub !

Natürlich haben die Auswüchse beide Seiten so zustande gebracht, zum einen die Touris, die bis zum Abwinken feiern und saufen wollen, aber auch die Inseln haben dies zu gelassen. Genau da liegt eines der Probleme, die es nun gilt in einen vernünftigen Rahmen zu bringen.
Durch die Krise zeigt sich nun dies unverständliche Ausmaß, das durch die einseitige und nur auf Tourismus ausgelegte Struktur der Arbeitswelt, die Inseln fast zum Kollaps geführt hätten.
Die Kommunen der Inseln müssen schauen, dass sie den Spagat hinkriegen, wesentlich mehr andere Art von Arbeit zu schaffen, den Sauftourismus etwas ausbremsen, die Menschen, vor allem Junge, zu mehr "Disziplin" und Sorgfalt zu bringen, und ihnen andere Vorzüge der freien Beschäftigung im Urlaub an zu bieten. Durch eine Begrenzung der Öffnungszeiten der Discos und Bars wird schon mal ein teil erreicht, aber es muss auch mehr dafür getan werden, dass wieder mehr Achtung und Respekt herrscht, und sich keiner daneben benimmt !

@ berelsbub, um 12:57

Was will er uns mit seinem Kommentar mitteilen?

“Sauf doch mit, Tausende können nicht irren, du Spielverderber“?

12:34 @Demokratieschue...

Gestern haben Sie Herrn Schmidt-Chanasit in höchsten Tönen gelobt.

Jetzt ein Artikel von > Ende Mai <,
er erklärt etwas,
er macht gar nichts kaputt.

Sie werden doch wohl begreifen,
dass die Ansteckungsgefahr in solchem
Clubs und Discos hoch ist.
Oder nicht?
Dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Ihre Aussage zu den Tests, sie seinen unzuverlässig, ist auch mehr Halbwahrheit als Erkenntnis.
Der neue Test von Uni-Bielefeld geht nur schneller, sonst das gleiche Prinzip.

Re : melancholeriker !

Genau dies ist ein großes Problem, denn viele wissen nicht, was sie sich mit dem vielen Alkohol antun, oder wollen es nicht wissen. Leider kapiert auch so mancher es nicht, weil nur die nächste Party zählt, der nächste Vollrausch, und sich grenzenlos daneben benehmen.
Natürlich haben die Behörden diese Eskapaden auch viel zu lange wegen des Geldes hin genommen. Nun aber haben sie die große Chance, deutlich etwas zu ändern, neue Betriebe, Werkstätten und Firmen an zu sieden, die den Menschen Arbeit und Verdienst sichern.
Wenn dann noch der Spagat zwischen schönen und friedlichen Tourismus und Feiern in geordnetem Rahmen gelingt, dann können alle zufrieden sein !
Leider wird in D wie auch in GB zu wenig darüber berichtet, wie schädlich Alkohol für die Menschen ist, wenn sie öfters zu viel davon trinken.
Solange dieser in Maßen getrunken wird, ist alles gut !!!

12:55 von karlheinzfaltermeier

>> @Sausewind um 11:25Uhr
Wer hat denn dann das Bild vom "häßlichen Deutschen" verbreitet und jedes Jahr mit den Schlagzeilen über "Ballermann" geglänzt? Bedauerlicherweise sind auch noch manche negativen Schlagzeilen berechtigt. Aber das sind bestimmt auch wieder nur Unterstellungen, oder?<<

,.,.,

Was ich als "Unterstellung" wahrgenommen habe, habe ich in dem von Ihnen zitierten Beitrag ja geschrieben.

Sie brauchen keine weiteren hinzuzufügen.

13:05 von werner1955

"Es gibt viel Gefahren im leben. Corona ist nur eine davon."

Bei Corona ist nur das wirklich Prickelnde - und die anderen Gefahren bieten das nicht -, dass man damit ANDEREN schaden kann.

@13:11 von Leipzigerin59

>>Spanien hat Anfang des Jahres...
... ein Gesetz erlassen, das dem
All-inklusiv-Flatrate-Saufen ein Ende setzt.
Wenn man also selbst zahlen
- hoffentlich richtig viel -
muss, wird sich der übermäßige Alkohkonsum hoffentlich reduzieren<<

Wer zahlt denn aktuell für den Alkohol? Der Steuerzahler ist das sicher nicht. Da wird om Betreiber eine Gesamtrechnung aufgemacht und über alle Kunden verteilt. Manche trinken mehr, andere weniger. Insgesamt rechnet sich das für die Betreiber.

Wenn Sie den Kurzen nicht gratis, sondern für 10 cent anbieten, wird das die Meisten auch nicht vom Saufen abhalten.

12:56 @ harry_up

"... @ Leipzigerin59: Haben Sie mitgezählt?"

Die Falschmeldungen?
Nein,
ich habe nur gestern mit Original-Zitat von CureVac wieder einmal darauf hingewiesen, dass da bis Jahresende nichts mit verfügbaren Impfstoff wird.

@13:39 von Sausevind

>>Bei Corona ist nur das wirklich Prickelnde - und die anderen Gefahren bieten das nicht -, dass man damit ANDEREN schaden kann.<<

Nicht nur Corona kann Dritten schaden, sondern auch anderes Verhalten. Direkt oder indirekt.
Unserer lieben Forenteilnehmerin vor die Füße zu kotzen und ihr damit den Abschluss ihres Urlaubs zu vermiesen ist da noch ein harmloses Beispiel.
Behandlungen von Alkoholvergiftungen werden nicht von Personen selbst getragen, sondern von der Versichertengemeinschaft. Dadurch steigen die Kosten unseres Gesundheitssystems - und das Geld fehlt an anderer Stelle.
Die Liste lässt sich unbegrenzt fortsetzen. Wenn man es genau nimmt wirken sich die wenigsten Dinge ausschließlich auf uns selbst aus.

@13:18 von dr.bashir

>>Es schein allerdings, dass es einigen Mallorquinern schon seit einiger Zeit zu viel wird mit der bisherigen Form des Tourismus. Natürlich nicht allen. Wer eine Club betreibt und Sangria ausschenkt denkt vermutlich anders darüber.<<

Solche Entwicklungen lassen sich ja durchaus politisch beeinflussen. Lange Zeit schien es dafür jedoch keine ausreichende Mehrheit zu geben.

13:05 von Traumfahrer

"Natürlich sage auch ich, jeder soll seinen Urlaub nach seinen Vorstellungen verbringen.
Nur möchte ich all die, die sich immer wieder total abfüllen, ihrem Körper selbst ziemlichen Schaden zufügen, vor allem der Masse hinter den Augen im Kopf."

.-.-.

Ich neige dazu, jedem, der sich selber durch übermäßigen Alkoholgenuss an Körper und Verstand zerstört, das Recht dazu zuzusprechen.
Sei der Grund für diese Selbstzerstörung nun Unwissenheit oder unbewusster Wunsch, sich zu zerstören.

Das Recht hört da aber auf, wo andere daran leiden müssen oder gar mitzerstört werden.

Zum Beispiel, wenn der Vater seine kleinen Kinder mit seinem Lallen oder Pöbeln erschreckt. Dazu hat er NICHT das Recht.

13:46 @WiPoEthik @Leipzigerin

Ich schrieb ja deswegen "richtig viel"

Bei All-inclusive-Reisen rechnet sich vermutlich die Masse, oft sind die günstigster als Halb-Pension.

Außerdem denke ich, zahlen die Gäste dafür mit, die abends dann ein Glas Wein oder Bier für mindestens 5 € bezahlen.

@Margareta K.

>>Warum muss diese Sauferei und das dazugehörige unmögliche Benehmen im Ausland ausgelebt werden? (...) Die hätten das ganze Jahr zu Hause Zeit dafür.<<

Für einige Menschen sind Besäufnisse eine völlig legitime Freizeitgestaltung. Im In- sowie Ausland. Die werden nicht anfangen sich im Ausland auf Museumstouren und Kulturtourismus zu beschränken.

>>Ich sage Ihnen, einige wenige sind/waren das. Die Mehrheit war mit dem ursprünglichen Tourismus ganz zufrieden.<<

Es war der Mehrheit jedoch lange Zeit nicht wichtig genug um sich politisch für eine Änderung einzusetzen.

@ harry_up

„Was will er uns mit seinem Kommentar mitteilen?

“Sauf doch mit, Tausende können nicht irren, du Spielverderber“?“

Genau das Gegenteil.

Bleib dem Treiben bloß fern du Spielverderber, dann bleibt die Party geil wie gehabt

@13:18 von dr.bashir

>> Klar muss man mal feiern dürfen, allemal wenn man jung ist... > Aber jeder kann sich versuchen vorzustellen wie er darüber denken würde, wenn große Massen von Ausländern den eigenen Wohnort als Kult-Party-Location entdecken würden und dort berechtigterweise auf Mallorca-Art feiern wollten. > Da würde bei vielen vermutlich das Verständnis für das Feiern schnell nachlassen. <<
_
Richtig. Dazu ein mallorquinisches Beispiel: In den 1980ern kaufte ich ein Apartment in einer Wohnanlage direkt am städtisch integrierten "Paseo Maritimo", am Yachthafen von Palma. In Sommern waren wir oft dort... Bis die Sauftouristenwellen mangels Platz in El Arenal und Isla Christina bis hinein nach Palma schwappten. Inzwischen wurden viele der Terrassenwohnungen in unserer Anlage auch an Touris vermietet... und dort wurde bis in den frühen Morgen weiter gesoffen und gelärmt. Kurzerhand und entnervt verkauften wir unser Apartement. Heute ist die Anlage verlottert...

@ 13:11 von Margareta K.

>>Wenn z.B. TUI-Veranstalter (...) 7-Tage-All In-Urlaub für unter 200€ anbietet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wer dieses “Angebot“ wahrnimmt.
Das finden Sie in Ordnung?<<

Ihre Fincahotels kosten das ja teilweise an einem Tag.
Finden Sie es in Ordnung die ökonomische Leistungsfähigkeit als Ausschlusskriterium für einen Urlaub nach eigener Vorstellung heranzuziehen?

Ich versuche meine Urlaube halbwegs preisgünstig zu gestalten. Finden Sie das unethisch? (Ich bin übrigens definitiv kein "Sauftourist".)
Das Geld das dadurch übrig bleibt investiere ich in meine Zukunft.

Ich kann Ihre Urlaubsprioritäten völlig nachvollziehen. Diese anderen Menschen aufzwängen zu wollen halte ich jedoch nicht für legitim.

12:57 von berelsbub

“...für tausende Menschen scheinbar sehr viel, denn die machen das völlig freiwillig, dass die bis morgens um halb acht tanzen und trinken.“

Ist zwar schon einige Jährchen her, da war auch ich völlig freiwillig bis morgens feiern. Und ich habe auch getrunken. Manchmal gut beschwipst, aber nie so, dass ich vor die Füsse anderer Urlauber gekotzt hätte. Den Tag zu verschlafen (oder auch weiter zu saufen) um mich an Abend wieder abfüllen zu können, dazu war mir mein Urlaub immer zu schade.
Auch heute feiere ich noch gern, (nicht mehr bis ganz morgens), trinke gerne immer einen Cocktail, Wein oder guten Sangria (auch zwei oder drei) und auch tanzen mag ich für mein Leben gern. Wenn gleich nun ohne meinen Mann. Und heute weiss ich noch viel mehr, Sauferei brauch ich nicht um gut drauf zu sein und außerdem tut es nicht gut.

@13:55 von Sausevind

>>Ich neige dazu, jedem, der sich selber durch übermäßigen Alkoholgenuss an Körper und Verstand zerstört, das Recht dazu zuzusprechen.
Sei der Grund für diese Selbstzerstörung nun Unwissenheit oder unbewusster Wunsch, sich zu zerstören.<<

Denn sie wissen nicht was sie tun...
Es ist eine Gratwanderung. Menschen in unserer Gesellschaft sollten wie eigenverantwortliche Individuen behandelt werden; sind jedoch oft nicht dazu in der Lage diese Eigenverantwortung umfassend wahrzunehmen.
Wer tut schon immer das Richtige?
Die Gesellschaft sollte hier Unterstützung bieten.

>>Das Recht hört da aber auf, wo andere daran leiden müssen oder gar mitzerstört werden.

Zum Beispiel, wenn der Vater seine kleinen Kinder mit seinem Lallen oder Pöbeln erschreckt. Dazu hat er NICHT das Recht.<<

Es gibt doch kaum eine Situation in der jemand sich ausschließlich selber schadet. Die Familie oder das soziale Umfeld leidet meist mit. Jeder ist in ein komplexes System eingebunden.

13:50 von WiPoEthik

“Unserer lieben Forenteilnehmerin..“

Dafür bedanke ich mich. Hat mir ziemlich gut getan, da ich derzeit in einem kleinen “Loch“ (übertragener Sinn) sitze. Und wenn's vielleicht auch nicht so ernst gemeint war, hat's mich gefreut. :))

@13:55 von Sausevind

>> Zum Beispiel, wenn der Vater seine kleinen Kinder mit seinem Lallen oder Pöbeln erschreckt. Dazu hat er NICHT das Recht. <<
_
Mit Verlaub - wo ist der Bezug zum ts-Artikel..?? Ich kann mir nicht vorstellen, daß vorwiegend junge Party-Touris mit Kindern nach Malle kommen, um die dort zuzulallen...

@13:58 von Leipzigerin59

Ich wollte Ihre Aussage nicht verfälschen. Mein Punkt ist, dass solche Regelungen oft mit den Details stehen oder fallen. Der Teufel steckt im Detail.
Nur Flatrates zu verbieten reicht nicht - man müsste dann auch z.B. Mindestpreise festlegen (wie z.B. Selbstkostenpreis als Minimum).

Da steigt dann allerdings die Komplexität sehr schnell ins Unermessliche. Selbstkostenpreise sind für Großanbieter geringer. Fusel ist billiger als Qualitätsprodukte. Das läuft dem Ziel zuwider, denn große Billiganbieter will man ja nicht, diese würden jedoch von dieser Regelung stärker profitieren als andere.

Und wie berechnet man die Mindestpreise bei Cocktails und Mischgetränken? Prozentual am jeweiligen Anteil der Getränke? Müssen Anbieter eine Vollkostenrechnung aufstellen? Wird festgelegt, wie die Gemeinkosten zu verteilen sind? Und wenn ja, wie? Muss man dann Hotel- vom Barbetrieb trennen?
Oder legt man feste Grenzen für jede Getränkesorte fest?

Wie gesagt: Das wird schnell komplex.

14:13 von WiPoEthik

"@13:55 von Sausevind

Es gibt doch kaum eine Situation in der jemand sich ausschließlich selber schadet. Die Familie oder das soziale Umfeld leidet meist mit. Jeder ist in ein komplexes System eingebunden."

,.,.,

Wenn man in die Tiefe geht, ist das richtig.
Mein Punkt hier aber ist, dass man dennoch bestimmte Verhaltensweisen nicht per Gesetz verbieten kann.

Wenn wir damit anfangen, haben wir rasch eine Diktatur, die noch ganz andere Sachen verbieten wird.

14:19 von Zwicke

"Mit Verlaub - wo ist der Bezug zum ts-Artikel..?? Ich kann mir nicht vorstellen, daß vorwiegend junge Party-Touris mit Kindern nach Malle kommen, um die dort zuzulallen..."

.-.-.-.

Sorry, stimmt.
Aber es war nur ein Beispiel.
Die lallenden und pöbelnden Party-Touris können die kleinen Kinder auf MALLORCA traumatisieren.

regelt sich alles

Vieles wird sich von alleine regeln. Selbst wenn in 1-2 Jahren ein Impfstoff gefunden wird, habe ich schon gehört, das dann auch nicht alles wie vorher weitergeht. Ein Impfstoff ist kein Allheilmittel, die Einschränkungen wird es dann weiterhin geben. Das Leben wird sich bis dahin geändert haben bzw. es wird nie mehr wie vorher. Für Bars, Clubs und Discos sehe ich schwarz, die werden vielleicht vollständig verschwinden. Das einzige was ich nicht vermissen werde, denke aber viele andere - grade jüngere - werden nicht erfreut sein.

14:26 @WiPoEthik

Ich habe sie schon richtig verstanden.

Ich betrachte das als gerechtfertigte Maßnahme Spaniens, den Alkohol-Eskapaden zu begegnen.
Es schreckt Urlauber ab, man hat dann möglicherweise nur solch "Saufklientel".
Für die Angestellten ist es widerlich, täglich die Sauereien zu beseitigen.
Schließlich die Unfallgefahren.
Es sind ja auch schon deutsche Abiturienten zu Tode gekommen.

@ Magareta K.

„Manchmal gut beschwipst, aber nie so, dass ich vor die Füsse anderer Urlauber gekotzt hätte.“

Und jetzt mal ganz ehrlich, wie häufig hat Ihnen am Ballermann schon mal einer vor die Füße gekotzt?
Und wenn es einer von 20.000 macht, haben sie was für einen Prozentsatz?
Ich war mit diversen Konstellationen schon 11 mal in Cala Ratjada (Mannschaftsfahrt, Clique,...) und ich habe da schon vieles lustiges und skurriles gesehen, aber vor meine Füße hat noch keiner gekotzt. Kann also kein flächendeckendes Problem sein.
Viel mehr habe ich jede Menge gut gelaunter und ausgelassen feiernde Menschen gesehen, die völlig offen sind und man rund um die Uhr dort einen Riesen Spaß haben kann. Und ja, dort wird sehr viel getrunken und gefeiert, aber die große Masse ist genau aus diesem Grund da.
Wer Erholung möchte oder abends ein Glas Wein genießen möchte, fährt sicher nicht in eine Partyhochburg

14:07 von WiPoEthik

Mein Fincahotel war preisgünstig. Hatte “nur“ ***. Mehr erlaubt mir mein Geldbeutel nicht.
Traditionell eingerichtete einfache Zimmer (war früher ein Stall), das Frühstück ganz einfach (kein Buffett). Allerdings ist der Leihwagen ein Muss, da auf dem Land, fernab jeden Trubels. Es fährt zwar ein Bus, aber unregelmäßig.
Zweimal die Woche “Abendveranstaltung“ in Form von Paella o.ä. - kein muss und extra zu bezahlen. Die meisten Gäste machen das mit. Dauert häufig auch bis in den Morgen.
Urlaub muss nicht teuer sein. Auch im 200€-Urlaub muss man nicht saufen. Viele der 200€-Urlauber tun es aber, weil so mehr Geld für Party bleibt.

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