Kommentare

Keinerlei Zusammenarbeit mit

Keinerlei Zusammenarbeit mit der Erdogan-Türkei.

Erdogan versteht nur die Sprache der Macht

Dabei muss diese Sprache gar nicht militärisch sein, obwohl Frankreich dies tun könnte. Die Türkei ist ein wirtschaftlicher Zwerg. Der Machtmensch Putin konnte trotz seiner eigenen wirtschaftlichen Schwäche (verglichen mit der EU) mit rein wirtschaftlichen Maßnahmen (keine militärische Option wegen NATO) die Türkei zum Einlenken bringen.

Bitte nicht schon wieder Ursache und Wirkung verwechseln!

"Was tun mit dem Problempartner?"

Um darauf eine zielführende Antwort zu finden, ist es unabdingbar, sich als allererstes klarzumachen, dass es sich bei diesem "Problempartner" um eine Einzelperson und kein "Kollektiv" (bzw. die Bevölkerung eines ganzen Landes) handelt.

Hahn zu

Er ist weder Freund, noch Verbündeter, noch Partner. Was tun? Harte Gangart, Hahn zu und aufhören, den Sultan ständig auch noch zu hofieren. Aber von unseren weichgespülten Phrasendreschern ist das wohl kaum zu erwarten.

"Der Einmarsch in Syrien - er

"Der Einmarsch in Syrien - er habe den Kampf gegen die Islamisten geschwächt. Die illegalen Bohrungen nach Gas vor der Küste Zyperns: ein Verstoß gegen internationales Recht. Und schließlich die Einmischung in den Bürgerkrieg in Libyen"

Liebe Nathalie, erstens schwächen sämtliche NATO-Staaten, allen voran die USA, den Kampf gegen ihre verbündeten Islamisten in Syrien, zweitens sind Verstöße gegen internationales Recht ein Privileg aller NATO-Staaten, nicht nur der USA und Frankreichs und drittens dürfen alle NATO-Staaten in Libyen machen was sie wollen, nicht nur die USA und Frankreich.

Wenn wir einen fähigen

Außenminister wie Genscher es war hätten,dann wäre die Türkei schon lange mit dem Rücken an der Wand.
Das die Reisewarnung besteht ist positiv. Ich bin Anfang der 90ziger Jahre mal mit dem LKW über die Türkei in den Iran gefahren. Da war das ein schönes Land ohne irgendwelche Behinderungen.
Heute muß ich aufpassen was ich sage weil meine türkischen Kollegen alle pro Erdogan sind wenn ich denn noch mal in die Türkei wollte. Aber das schließe ich aus solange Erdogan herrscht.
Das die Türkei ein franz.Kriegsschiff angeht das einem NATO Partner gehört ist ein absoluter Tiefpunkt. Die Türkei raus aus der NATO. Sollen sie bei den Russen ihr Glück versuchen.
Incirlik verlegen kostet zwar Geld,aber die Cyprioten wären dankbar. Da kommt es auf 10 Milliarden mehr oder weniger nicht an,Hauptsache sie fließen nicht in die Türkei.

>>Der Einmarsch in Syrien,

>>Der Einmarsch in Syrien, die illegalen Bohrungen nach Gas vor der Küste Zyperns, Einmischung in den Bürgerkrieg in Libyen: ein Verstoß gegen die Berliner Konferenz mit dem Risiko, dass Libyen gespalten wird.
Bei der Berliner Konferenz hatte sich die Türkei zusammen mit elf weiteren Ländern verpflichtet, keine Waffen mehr nach Libyen zu liefern.
Im Mittelmeer wäre es vor vier Wochen fast zu einem militärischen Schlagabtausch gekommen - weil türkische Kriegsschiffe eine französische Fregatte daran hinderten, das Waffenembargo zu kontrollieren. Der Fast-Zusammenstoß hat nicht nur in der EU Sorgen ausgelöst. Er beschäftigt auch einen Untersuchungsausschuss bei der NATO.<<

Man stelle sich vor, Putin hätte diese "Leistungen erbracht"!

Sanktionen ohne Ende.

Was wird bei der Türkei getan?

Ein weiteres Kapitel zur Heranführung der EU wird eröffnet, die EU-Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe werden geleistet und Firmen eröffnen in der Türkei Filialen.

Irgendwas stimmt hier nicht...

Ach, da...

...gibt es ja außer Corona und Trump noch einen Herrn Erdogan, von dem man längere Zeit so gut wie nichts hörte.

Da die Türkei die “Barrikade Westeuropas nach Osten“ darstellt, werden die Beitrittsgespräche wohl oder übel und hoffentlich noch lange Zeit fortgeführt werden - müssen.
Dass die Türkei jemals EU-Mitglied wird, ist schwer vorstellbar; und wenn das eines Tages doch der Fall sein sollte, wird sie ein unbequemer Partner werden, der sich seiner strategischen Bedeutung bewusst ist und diese jederzeit auszunutzen verstehen wird.

Es ist erfrischend, wenn

man lesen kann, dass die Türkei in Syrien "zu oft gegen unsere Interessen" vorgeht.

Das VR spielt für EU/NATO schon lange keine Rolle mehr, wenn es den eigenen Interessen im Wege steht.

"um 13:38 von Shuusui " u.a. habe es trefflich festgestellt. Das Transparent der Doppelmoral wird wieder in die Höhe gehoben. Diese Feststellung kann man treffen, auch wenn man die Politik der Türkei ablehnt. Aber diese heuchlerischen Doppelstandards sind unerträglich.

Interessant das gerade Frankreich von einem Problem spricht

Das interessante ist ja das gerade Frankreich mit der NATO damals Libyen zerbombt hatten...
Jetzt sprechen die von einem Problem in der Nato nur weil ihnen die Felle in Libyen davonschwimmen?

Man muss wohl die Emirate irgendwie unterstützen damit Haftar wieder Boden gewinnt. Sind ja einer der größten Waffenkäufer Frankreichs.
Nicht zu vergessen das TOTAL im Hintergrund ihre ÖL Geschäfte beibehalten wollen.

Man muss den Erdogan nicht mögen, aber Objektiv betrachtet... unterstützt er eine UNO anerkannte Regierung. Hängt nicht mit Russland, Ägypten, Saudi Arabien und weiteren auf der Seite Haftars.
Was man Frankreich auf der dubiosen Seite?
Wollen die damit die Demokratie unterstützen?

Das gerade eine französische Fregatte ein türkisches Schiff untersuchen möchte, grenzt schon an Blauäugigkeit.

Deutsche Presse unglaubwürdig

Nur der Deutsche glaubt an das was die deutsche Presse so von sich gibt. Dabei war der Lügner-Schreiberling vom Spiegel namens Claas Relotius kein Einzelfall.
Die Welt ist größer als die eu. Jeder glaubt an die Presse seines Landes und jedes Land hat nach seiner Meinung Recht.
Der Deutsche sollte mal auch in der ausländischen Presse, nicht eu-Presse, recherchieren, dann sieht die Welt nach der Wahrheit ganz anders aus.

Kein Kolllektiv ...

Nein , ..um einen angeblichen Partner , ..welcher die islamistische Sichtweise vermischt mit eigenem Anspruchsdenken um angeblich guten Gewissens jegliche Bemühungen innerhalb seines Landes zur Selbstbestimmung Einzelner und Volksgruppen anderer ethnischer Herkunft an den Rand der Gesellschaft zu stellen .
Was tut man nicht alles wenn einem die Flüchtlinge auf den Pelz rücken , ..Verbrüderung im Geiste , ..um selber besser dazustehen im Licht der Öffentlichkeit , ..wenn man natürlich die Macht hat ! Ob in der Türkei oder in der BRD , ..massive Probleme formen vereint den Widerstand !
Dabei haben wir mit dem türkischen Machthaber aber auch so gar nichts gemeinsam .
Eher mit den türkischen Mitbürgern , ..welche ihre eigene Sicht auf die Verhältnisse haben .
Wer tauscht sich aus , gedanklich mit Türken die hier leben ?
Na hoffentlich viele Menschen die guten Willens sind .

Kein Partner, Fakt

Die Handlungen zeigen eindeutig, dass die Türkei KEIN NnATO-Mitglied ist.

1. Türkische Polizisten feuern Tränengas auf griechische Grenzbeamte.
2. Erdogan droht der EU (NATO-Staaten) mit Migranten-Flut.
3. Die Türkei macht gemeinsame Sache mit syrischen Islamisten aus Idlib.
4. Die Türkei unterstützt mit Katar zusammen die Muslim-Brüderschaft.
5. Türkische Kriegsschiffe bedrohen französische Schiffe.
6. Kauf von russischen Kamps-Systemen.

Wer immer noch behauptet, Erdogan würde im Notfall an Seite der NATO stehen, ist entweder Naiv oder sagt de Unwahrheit.

rer Truman Welt

Ich verstehe das Agieren, oder besser gesagt das Reagieren auf das Verhalten der Türkei nicht. So Menschen wie Erdogan verstehen nur eine Sprache und das ist konsequentes Handeln. Wenn sich allerdings durch eigenes opportunistisches und egoistisches Handeln in eine Abhängigkeit begeben wird zu solch einem "Partner", dann, ja dann hat mich sich letztlich alles selbst zuzuschreiben. Erdogan ist niemand dem man vertrauen und glauben darf. Er agiert willkürlich und unberechenbar, wobei er stets nur seine eigenen Machtziele im Zentrum seines Interesses hat. Andere dienen ihm ausschließlich als Mittel zum Zweck. Wer sich von so jemanden abhängig macht, weiß nicht was er tut und hat im Grunde keine Ahnung von seriöser und verlässlicher Politik. Wer selbst immer wieder nur den Weg des möglichst geringsten Widerstandes geht, muß sich nicht wundern wenn er damit eines Tages vor den Poller läuft. Ein Drohen seitens der EU dürfte bei Erdogan deshalb nur ein müdes Lächeln erzeugen.

türkei ein totespferd

Dakota-Indianer sagen: "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Ich glaube die NATO sollte langsam darüber nachdenken abzusatteln. Die Türkei ist nur noch aus eigene Privilegien bei der NATO.

Von wegen Desinformation.

Warum wird in diesem Zusammenhang nicht erwähnt, dass Erdogan Frankreich beschuldigt hat, Waffen nach Libyen zu schmuggeln und dass einer seiner Minister auf die Erwähnung eventueller Sanktionen der EU gegen die Türkei, erwidert hat, dass die Türkei jederzeit ihre Flüchtlinge wieder nach Europa jagen kann und dies auch tun wird?
Solche Fakten nicht zu berichten, ist fast schlimm, wie Unwahrheiten zu verbreiten.
Von wegen Desinformation.

zu 13:13 @nettie: gut kommentiert

Es zeigt sich doch bei einigen Kommentaren, daß sie
Erdogan sagen aber Türken (bzw. Islam) meinen.
Da will doch mancher hier sein Sanktionsmütchen kühlen und einem möglichen zukünftigen deutschen Türkeiurlauber eins mit der Moralkeule überziehen.
Die Versäumnisse der Vergangenheit schlagen jetzt mit Erdogan eben besonders heftig auf:

der Türkei oder besser gesagt dem türkischen Volk hatte man schon längst eine EU-Perspektive geben müssen
eine strategische Poltik eben.

In der Türkei leiden sie schon längst an der Innenpolitik Erdogans, die er durch lautes Säbelrasseln übertönen will.

13:54 von Meinung zu unse...

“So Menschen wie Erdogan verstehen nur eine Sprache und das ist konsequentes Handeln."

>> Stimme ich zu 100% zu. Jedes mal wenn Erdogan mit Sanktionen belegt, dann hat er sofort den Schwanz eingezogen. Siehe Putin und Trump.

Ich denke die EU sollte wie Ägypten gegenüber der Türkei eine rote Linie ziehen und sofort handeln.

Presse beurteilen ...

Das ist natürlich sehr schwierig !
Sollten wir doch alle mehrere Informationsquellen nutzen , ..heißt es doch immer !
Aber jeder hat seine/ihre Vorlieben wo sich informiert wird .
Sputnik , ..russische Beeinflussung z.b. ..nicht jedermanns Geschmack !
"Öffentlich- rechtlich" denken wir , ..sind wir gut aufgehoben , ..aber ist das so ?

Aus der Nato

entlassen und den Russen beitreten lassen. Mal gucken, ob er das Spielchen mit denen auch so treiben kann.

Was tun mit dem Problempartner?

Klein beigeben und zahlen.

So wie die EU das mit dem Migrations-Paket auch gemacht haben.

um eine Einzelperson ?

Nettie @
aber er eist doch mit großer Zustimmung seiner Bürger demokratisch mehrfach gewählt worden.
Also muss man doch annehmen das sie auch hinter seien Politik stehen.

Besetzung im Irak

Wie kann ein solcher Artikel in der Tagesschau erscheinen, ohne die Operationen und den Einmarsch im Nordirak durch die türkischen Truppen inklusive feste Militärbasen und Bombardements in zivilen Gebieten auch nur zu erwähnen?

Erdogan...

Am 10. Juli 2020 um 13:42 von morgentau19
Man stelle sich vor, Putin hätte diese "Leistungen erbracht"!
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Das mag man sich nicht vorstellen...
Aber ein Erdogan, der darf das ! Da kann man nur noch mit den Kopf schütteln über soviel Ignorananz die bei der EU in Brüssel und der NATO herscht. Hier stimmt etwas ganz gewaltig nicht...

Vorsicht Satire

Bayern hatte man einen Problembär. Vielleicht einfach mal die Bajuwaren fragen?

Wie lange betreibt Erdogan ...

... diese aggressive Politik schon?

Sehr lange, und die NATO-Führung hat sich immer hinter Erdogan gestellt, ihn in Schutz genommen. Ich erinnere da an die Eskalation in Syrien (Idlib, Anfang des Jahres, glaub ich)

Bezgl. Flüchtlings-und Asylpolitik hat sich die EU auch viel bieten lassen.

Es ist doch bei diesem Mann kein Wunder, dass er das gnadenlos bis auf die Spitze treibt.

Keine Rüstungsgüter mehr für Erdogan!

@ 13:33 von Nettie

Um darauf eine zielführende Antwort zu finden, ist es unabdingbar, sich als allererstes klarzumachen, dass es sich bei diesem "Problempartner" um eine Einzelperson und kein "Kollektiv" (bzw. die Bevölkerung eines ganzen Landes) handelt.

Da wäre ich mir nicht so sicher.
Erdogan wird immerhin von etwa der Hälfte der Türken unterstützt. Und die heute oppositionelle "sozialdemokratische" CHP ist historisch betrachtet ebenso aggressiv und nationalistisch wie Erdogans AKP. Beide Parteien rechtfertigen bis heute den Überfall auf Zypern 1974.

@ Meinung zu unse..., um 13:54

re Truman Welt

Im Grunde kann man dem, was Sie schreiben, zustimmen.
Nur eins stimmt nicht:
Dass Erdogan unberechenbar reagiert.
Ganz im Gegenteil: Wenn man sich gedanklich in ihn hineinversetzt, sind seine Aktionen eigentlich sehr vorhersagbar, nahezu gesetzmäßig.
Das führte ja bereits in der Vergangenheit häufig dazu, dass Reaktionen aus der EU eben nicht erfolgten, weil man sehr genau wusste, was dann von Erdogan kommt.
Und das ist im übrigen ja auch der Grund für viele Urlaubswillige, die Türkei derzeit als Ziel nicht anzusteuern.

@andererseits Besetzung des Irak

" Tagesschau erscheinen, ohne die Operationen und den Einmarsch im Nordirak durch die türkischen"

>>A) Die Tagesschau ist nicht vollkommen neutral. B) Die KDP mit Barzani-Clan wollen sogar türkische Militärbasen in ihrem Gebiet haben. Weil sich dieser Herrscherfamilie im Nordirak ohne Erdogan nicht lange an der Macht halten kann.

um 13:59 von DagX

>>der Türkei oder besser gesagt dem türkischen Volk hatte man schon längst eine EU-Perspektive geben müssen
eine strategische Poltik eben.

In der Türkei leiden sie schon längst an der Innenpolitik Erdogans, die er durch lautes Säbelrasseln übertönen will.<<

Ihre Aussagen decken sich nicht mit den letzten Wahlergebnissen. Von den in Deutschland lebenden Türken haben 64,8% Erdogan gewählt.

@ Nettie

>>> ... dass es sich bei diesem "Problempartner" um eine Einzelperson und kein "Kollektiv" (bzw. die Bevölkerung eines ganzen Landes) handelt. <<<
.
Das glauben Sie doch wohl selbst nicht. Erdogan hat die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, und einen Großteil des Staatsapparates, sonst wäre er schon längst Geschichte.
Wenn Erdogan mal abdankt, wird er seinen Nachfolger schon bestimmen, und das Volk wird diesem ebenso zujubeln. Schließlich hat Erdogan und seine Parteigenossen die Türkei wieder stark und unabhängig gemacht.

Erdogan...

Die aggressive Politik Erdogans - auch in Syrien und Libyen bereitet der EU und der NATO Sorgen und wird verurteilt.
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Verurteilt ? Dieser Mann gehört vor ein Gericht. Aufgrund seiner agressiven Politik in Syrien und anderswo an besten vor das Den Haager Kriegsverbrechertribunal. Da man aber den Bündnis und Handelspartner der EU und Nato nicht verlieren will, wird von dieser Seite nichts passieren. Ich hoffe aber das die Türkische Bevölkerung endlich einmal aufwacht und "ihren Präsidenten" endlich in die Wüste schickt !

Die EU hat immer weniger

Die EU hat immer weniger Partner, dafür immer mehr Probleme, um die man sich nicht kümmern will. Dagegen hat die türkische Regierung seit Erdogan klare Machtansprüche und eine langfristig angelegte Strategie. 'Europa' hat ein Problem mit der eigenen Schwäche. Geschäfte als Fundament können nicht weit tragen. Und Deutschland ist in Bezug auf Erdogan praktisch handlungsunfähig. Nicht nur wegen der Flüchtlingsfrage, auch wegen der Millionen Türken, die hier leben und arbeiten. Weshalb Erdogan, gerade wegen Deutschland, noch sehr lange seinen Weg gehen kann. Armes Europa mit Deutschland.

Von einem Bajuwaren

der Bär wurde abgefertigt

Erdogan die "kalte" Schulter zeigen

Man sollte nicht nur die EU-Beitragsverhandlungen beenden sondern der Erdoganregierung auch die "sg. priviligierte Partnerschaft" kündigen. Ist ein Natopartner, der Rüstungsgüter (Raketenabwehr) bei den Russen kauft, wirklich noch ein zuverlässiger Verbündeter?
Wir "Normalos" könnten helfen dieses Regime zu isolieren, in dem wir bis auf Weiteres KEINEN URLAUB IN DER TÜRKEI mehr buchen !! Diese Sprache versteht man in Ankara.

Erdogan...

Am 10. Juli 2020 um 13:59 von DagX...
...der Türkei oder besser gesagt dem türkischen Volk hatte man schon längst eine EU-Perspektive geben müssen.
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Besser nicht ! Und das aus guten Grund ! Die Französische Europapolitikerin hat ja mehr als genug Gründe aufgezählt warum eine Türkei unter Erdogan Nie bzw. Niemals ein Mitgliedsland der EU werden darf. Probleme hat die EU schon genug. Viele auch gerade wegen Erdogans Politik!

Beitrittsverhandlungen

endgültig beenden, Waffenlieferungen an die Türkei ebenfalls und selbst aus der Nato austreten (Trump, Erdogan, Orban, Duda und Co. können keine Partner für echte Demokratien sein).

Erdogan die"kalte" Schulter zeigen...

Am 10. Juli 2020 um 14:46 von hierandiegeräte

Man sollte nicht nur die EU-Beitragsverhandlungen beenden sondern der Erdoganregierung auch die "sg. priviligierte Partnerschaft" kündigen. Ist ein Natopartner, der Rüstungsgüter (Raketenabwehr) bei den Russen kauft, wirklich noch ein zuverlässiger Verbündeter?
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100% Zustimmung !!!

Erdogan und Europa:Was tun mit dem Problempartner ??

Aber ganz so widersprüchlich kann das Verhältnis ja nicht sein:Die von der Bundesregierung erlaubten Ausfuhren von Militärgüter(von Handfeuerwaffen bis Elektronik) in die Türkei stieg in den Jahren 2018 und 2019 von 58 Genehmigungen im Wert von 12,9 Millionen Euro auf 187 Genehmigungen im Wert von 31,62 Millionen Euro.

Jetzt endlich...

... das Beitrittsgesuch der Türkei zur EU ablehnen!

Was muss denn noch alles passieren?

Wir sollten ehrlich sagen, dass die Türkei keine europäische Perspektive hat. Es passt weder politisch, kulturell noch wirtschaftlich.

Immer wieder dieser Erdoğan

... Der auch des öfteren mal als Sündenbock des Westen hinhalten muss... Stinkt wieder nach Doppelmoral.

Türkei unterstützt die anerkannte Lybische Regierung, wollen aber viele hier nicht begreifen. Frankreich unterstützt den Haftar, wieso? Wo bleiben hier die demokratischen Werte? Frankreich hatte das Land zerbomt, warum durfte Frankreich das? Wie andere Länder Syrien zerbomt haben, obwohl sie nicht einmal eine gemeinsame landesgrenze haben?

Es geht eben um Interessen des Westens, die unantastbar bleiben sollen. Wir sollen glauben, dass Erdoğan das Problem ist (eine weiße Weste hat er nicht, ist klar) Dabei sollten wir auch mal zur Abwechslung in den Spiegel schauen.

15:36 von Einfach Unglaublich

Das tut es bei Griechenland und Bulgarien auch nicht. Stört aber keinen

@ DagX

Nein

Weder der Türkei noch den türkischen Staatsbürgern hätte irgendjemand eine Perspektive in der EU bieten müssen.

Genauso wenig wie den Ländern Marokko, Tunesien, Ghana, Burkina Faso, Myanmar, Taiwan, den Philippinen oder Mexiko (Liste kann beliebig erweitert werden).

Bundesregierung UNEHRLICH

Vordergründig wird Erdogan kritisiert aber gleichzeitig werden hochmoderne Waffen aus deutscher Produktion an ihm ausgeliefert und seine unmenschliche Politik in Syrien mitfinanziert.

So drehen wir uns alle nur im Kreis... Mit Frau Merkel wird sich auch nichts daran ändern.

@15:38 von Spiegel55 ...zu EINSEITIG

“Türkei unterstützt die anerkannte Lybische Regierung"

>Intr. anerkannt aber vom libyschen Volk weder gewählt noch anerkannt. Die Libyer wollen weder Erdogan noch eine NICHT gewählte Regierung.

"Frankreich hatte das Land zerbomt, warum durfte Frankreich das?"
>>Türkei hat bei der Bombardierung 2011 mitgemacht (incirlik), also bitte etwas ehrlicher sein.

"um Interessen des Westens"
>>>Und Erdogan geht es nur ums Öl, genauso wie der Westen.

"Länder Syrien zerbomt haben"
>>>>Türkei zerbombt Syrien auch - siehe Nordsyrien. Bitte ehrlicher sein.

Auch mal ein differenzierter Aspekt.

Auch wenn Herr Erdogan durch sein Tun und Handeln immer eine schöne Projektionsfläche für den Unmut vieler Menschen bietet, sollte man die Rolle Frankreichs in Libyen nicht außer acht lassen. Nachdem es 2009 wieder in die NATO beigetreten ist, versucht es seine strategischen und wirtschaftlichen Interessen auch hier immer stärker umzusetzen.
So stellt sich für mich tatsächlich die Frage, ob wir allgemein auch ein Frankreich-Problem haben. Ein Land, das eine militärische Intervention und den NATO-Einsatz 2011 maßgeblich initiiert hat und nun, da es nicht passt, die NATO für Hirntod erklärt. Der UN-Waffenembargo gilt seit 2011, was die eigenen Waffenlieferungen an den General Haftar, nie als ein Problem dargestellt hat, bis die Türkei in den Konflikt 2019 beigetreten ist. Ebenso scheint die Zusammenarbeit Frankreichs diesbezüglich mit Russland, Ägypten, VAE gegen Interessen der NATO & UN nicht zu sehr wichtig zu sein.

13:59 von DagX

>>Es zeigt sich doch bei einigen Kommentaren, daß sie
Erdogan sagen aber Türken (bzw. Islam) meinen.
Da will doch mancher hier sein Sanktionsmütchen kühlen und einem möglichen zukünftigen deutschen Türkeiurlauber eins mit der Moralkeule überziehen.<<

Ebenso wie sich bei einigen Kommentaren zeigt, dass ihnen da eine rege Phantasie zu Gemüte steigt. Wer kann denn dabei an seinen Urlaub denken?
Oder muss man alles gutheißen, was Erdogan so treibt, nur weil er einen anderen Glauben hat? Das kann nicht Ihr Ernst sein.

Türkei böse!EU und Frankreich gut zu Spiegel 15:38

Es ist sehr verlockend und Herr Erdogan gibt sich alle Mühe, dass man ihn nicht mögen muss. So einfach ist es aber nicht. In Lybien hat F schon beim Sturz Gaddafis, aber auch jetzt durch die Stützung von Haftar alles zur Destabilisierung beigetragen, da spielt Erdogan eine fast staatstragende Rolle. Einen Haken hat die Sache natürlich, damit ist die Türkei schon an 2 örtlich für die Flüchtlingsbewegung nach Europa neuralgischen Orten am Hebel und hat gutes Druckpotential gegen die EU.

Wir haben die Wahl?

Entweder wir lassen Erdogan freie Hand bei der Verfolgung der Kurden und deren "Unterstützer", der Gülen-Anhänger, der "Putschisten", der Besetzung von Teilen Syriens und Lybiens und bei der Kooperation mit IS-Gruppen. ODER er lässt die Flüchtlinge durch.
.
Diejenigen, die hier der Regierung Unehrlichkeit vorwerfen, würden am lautesten aufschreien, wenn nochmals 1,5 Mio Flüchtlinge hier eintreffen, auch wenn das aus Menschenrechtssicht gerechtfertigt wäre.

Miteinander reden ist immer noch besser..

Das Ultima-Ratio-Prinzip nach dem Motto, "Tust du nicht was ich will, spreche ich mit dir nicht" ist sicherlich nicht der richtige Weg. Die diplomatischen Kanäle sollten trotz eines schwierigen "Partners" immer offen bleiben. Hier sollte man aber seitens der EU nicht immer von einer Partnerschaft sprechen, wenn man nur um die Durchsetzung eigener Interessen bedacht ist. Es sollte auch auf eigene unerledigte Themen ein Fokus gelegt werden, wie der völkerrechtliche Status der Mitgliedschaft der Republik Zypern, die gegen die eigenen EU-Statuten verstößt.
Die Türkei aber auch Russland bilden die wichtigsten östlichen Landgrenzen zu der EU, die ich als essenzielle Pufferzonen zu Konfliktgebieten sehe. Unstabile Verhältnisse in diesen Ländern bilden potenzielle Gefahren für die eigene Sicherheitspolitik der EU. Ich hätte keine Lust, wenn 85 Mio. Türken oder über 130 Mio. Russen an den EU-Grenzen stehen würden, wenn in ihrem Land genauso ein Chaos herrscht, wie beispielsweise in Syrien.

Boykott des Landes

Man sollte die Türkei mit all ihren Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Verhaftung, Isolationshaft und Folter komplett boykottieren. Das heißt, Streichung aller EU-Gelder, Verbot von Waffenlieferungen an die Türkei. Die Türkei würde in kurze Zeit ausgehungert sein, weil wirtschaftlich sind sie eine Null, politisch sowie so. Dazu fehlt aber der politische Mut der westlichen Politiker. Ein Gutes hat Endorgans Alleingang. So kommen sie nie in die EU. Und das ist richtig gut!

Kriegstreiber EU

Die EU versucht mit allen Mitteln ihre Grenzen auszubreiten. Das macht sie gegen geltende Vereinbarungen:

- Osterweiterung obwohl den Russen versprochen wurde, genau das nicht zu tun

- Aufnahme Zyperns in derEU, trotz Zweiteilung der Insel, man verstieß nicht nur gegen internationales Recht, sondern auch gegen EU-Erweiterungsregeln

- Besetzung lt. Internationalem Recht der Griechen von türk. Inseln

- Unterstützung des Putschisten Hafter, hier unterstützt die Türkei den von der UN als rechtmäßige Regierung anerkannten Präsidenten, während die Franzosen die Putschisten unterstützt, dank Frankreichs Kolonialpolitik flüchten viele Afrikaner über Lybien nach Europa, Aktuell bezahlt die EU Kopfgeldjäger in Lybien um die Flüchtlinge von der Reise nach Europa abzuhalten

- bekennende Faschisten stellen in vielen europ. Ländern die Regierungen:

-Holland, Ungarn, Polen, Österreich, usw.

Also die EU ist solange an Menschenrechten interessiert, solange es den eigenen Insteressen nutzt.

Was schlagen Sie vor??

Soll die Bundesregierung "Millionen Türken", wie Sie sagen, ausweisen. Und die nicht gehen wollen, wollen Sie in Konzentrationslager stecken?

Es ist eine Schande, dass die Redaktion hier, solchen Leuten wie ihnen, überhaupt ein Plattform für die Verbreitung von latent braunes Gedankengut bietet.

Gehen Sie doch einfach AFD wählen. Da sind SIe richtig.

Mosaik...

In Erdogans osmanischer Denkstruktur ist der Vorfall mit der französischen Fregatte nur ein weiterer Mosaikstein... und es wird nicht der letzte gewesen sein.
_
NATO und EU sollten endlich ihre Pflichten gegenüber Europas (zahlenden) Bürgern erfüllen...
_
Europa ist ein klar definierter Kulturraum mit entsprechendem Selbstverständnis seiner Bewohner. Europa ist begrenzt im Norden und Westen von Ozeanen, im Osten vom asiatischen Teil Russlands, im Südosten vom nahöstlich-islamischen Kulturraum, und im Süden vom afrikanisch-islamischen Kulturraum. Eine Zwitterstellung nimmt der westliche (europäische) Teil Russlands ein, aber mit Abstrichen. Hingegen gibt es keinen europäischen Teil der Türkei... das historische Byzanz (Ostrom) ist längst vergangen, und (ganz aktuell) wird die Hagia Sophia wieder als Moschee genutzt. Das Hauptproblem dürften die in der EU (und DE) verteilten "Fünften Kolonnen" Erdogans sein, die kulturell Fremdkörper sind und bleiben...

um 15:50 von Sisyphos3

"Und Deutschland ist in Bezug auf Erdogan praktisch handlungsunfähig.
Nicht nur wegen der Flüchtlingsfrage, auch wegen der Millionen Türken, die hier leben und arbeiten.
.
wo steht geschrieben dass die hier leben und arbeiten müssen ?
Sorgen wir eben dafür dass wir handlungsfähig bleiben
es wird ja wohl genügend Optionen geben"

Auf der Aufenthaltserlaubnis dieser Türken steht, dass sie hier leben und arbeiten dürfen, und daran braucht auch nichts geändert zu werden.
Das ist aber auch kein Hinderungsgrund, Erdogan gegenüber zu handeln. Nur weil es türkische Einwanderer gibt sind wir doch nicht von der Türkei erpressbar. Oder glauben Sie, dass die alle wie Roboter plötzlich auf die deutsche Bevölkerung losgehen, wenn Erdogan irgendwo auf einen Knopf drückt?

Aus der Zeit gefallen

Fast alle Menschen wünschen sich ein friedliches, solidarisches Miteinander. Und dann wählen sie einen Erdogan, einen Putin, einen Trump, also narzisstische Egomanen, die das Gegenteil bewirken. Wer kann das verstehen? Hat die Bildungsoffensive der letzten 150 Jahre nichts bewirkt?
Hatte Walter Lippman recht, als er die These aufstellte, man dürfe dem Volk keinerlei Mitspracherecht geben?

@ Der freundliche......

"Die Französische Europapolitikerin hat ja mehr als genug Gründe aufgezählt warum eine Türkei unter Erdogan Nie bzw. Niemals ein Mitgliedsland der EU werden darf. Probleme hat die EU schon genug."

Die französische Europapolitikerin hat nichts aufgezählt, das nicht auch auf Frankreich zutrifft - muss Frankreich deshalb aus der EU austreten?

@14:21 von Mr.1787

>> Erdogan wird immerhin von etwa der Hälfte der Türken unterstützt. Und die heute oppositionelle "sozialdemokratische" CHP ist historisch betrachtet ebenso aggressiv und nationalistisch wie Erdogans AKP. Beide Parteien rechtfertigen bis heute den Überfall auf Zypern 1974. <<
_
Sehr korrekt. Und zur Sozialisation sog. "Deutschtürken" sei angemerkt, daß nicht nur in DE geborene Fußballpromis mit türkischen Wurzeln Erdogan als "ihren Präsidenten" bezeichnen...

Europa muss sich von Ausbeutung und kollonialismus lösen.

Was sucht Europa bzw. Frankreich im Libyen ?
Fragt sich das mal einer ?

Der Westen hat vor lauter ausbeutungssucht Afrika und den nahen Osten vollkommen zerstört.

Denkt ihr Türkei wird es zulassen, alle Länder um Türkei herum zu zerstören und auszubeuten ?

Europa hat nichts in Libyen zu suchen.

Aufhören andere Länder auszubeuten.
Das sollte Europa tun.

Erdogan und Europa....

Das dusselige Europa hat es seinerzeit versäumt für ordentliche Verhältnisse zu sorgen und Europa am Bosporus enden zu lassen, wie sich das gehört hätte - nun muss es auf Lebenszeit die Rechnung dafür zahlen. Dummheit muss halt bestraft werden.
Was also soll man also anderes sagen, als selbst schuld.

@14:30 von Mischpoke West

>> Schließlich hat Erdogan und seine Parteigenossen die Türkei wieder stark und unabhängig gemacht. <<
_
Danke für diesen Joke... Stark ist die Türkei lediglich als Absatzmarkt für EU-Waren aller Art inklusive Rüstungsgüter, und teilweise als Billiglieferant von industriellen Zulieferteilen. Ansonsten hat die Türkei der EU nichts existenziell wichtiges zu bieten, was nicht auch anderswo zu beschaffen wäre...

Sanktionen

auf die Überschrift Frage gibt es nur eine klare Antwort sofort sanktionieren genau wie Russland wegen den Krim sanktioniert wurde was richtig war. wenn jetzt nicht richtig gehandelt wird zeugt dies von Messen mit zweierlei Maß.

Sanktionen

Sanktionen sind der einzige Weg Erdogan seine Grenzen aufzuzeigen. Seit Jahren schleift er die deutsche Regierung und die EU am Nasenring durch die Arena. Und wir lassen uns das demütig gefallen. Appeasment hat noch nie funktioniert, wieso sollte es bei Erdogan funktionieren? Und wenn es Erdogan in den Kram passt wechselt er ganz schnell die Seite, von der NATO zu seinem ziemlich besten Freund Putin. Die Türkei ist inzwischen ein islamistischer Staat dessen Sultan Erdogan heißt. Ein Land das in vielen Ländern Krieg führt, auch mit deutschen Waffen.

Advokat76

Richtig Türkei böse, aber Europa dumm.
Beitrittskandidat? Das ist sichern nicht ernst gemeint. Der richtige Moment ist in der Vergangenheit verpasst worden, die Merkelpartei trägt dafür die Schuld.
Jetzt mit dem Moschee/Kirchen/Museum Urteil und wir bauen noch Moscheen in Deutschland. Ich brauche keine religiösen Prachtbauten.

Problem

Nur hat diese Einzelperson die Macht eines ganzen Landes hinter sich. Nicht vergessen, die Türkei hat in der NATO die zweitgrößte Armee. Ebenso sollte man nicht vergessen das die Türkei seit über 40 Jahren einen Teil Zyperns besetzt hält. Die Türkei hat einen langen Atem.

@mischpoke

Sie glauben Erdogan hat die Mehrheit der Türken hinter sich?Blödsinn.Erdogan hat der facto einen Staatsstreich verübt.Seine Partei hatte nie die Mehrheit hinter sich.Der Rest ist Wahlmanipulation und ein völlig verkehrtes Wahlssystem.

Erst muss einer gehen

Erst muß Erdogan gehen.
Er hat oder will doch überhaupt nicht verstehen, wofür die EU steht.

Eine deutliche Stimme

Erdogan hat sich in Syrien mit islamistischen Extremisten verbündet. Michael Rubin, ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter sagte dazu vor dem American Religious Freedom Committee (USCIRF= parteiübergreifende Kommission der US-Bundesregierung):
"NATO-Mitglied oder nicht, es scheint immer mehr, dass die Türkei irgendeine Definition von Terrorsponsor mehr erfüllt als die PKK”. https://kurzelinks.de/43r5

Er erklärte, dass das, was in Syrien geschah, der größte Beweis dafür ist, dass die Kurden, die gegen den IS kämpfen, amerikanische Partner sind, mit denen die USA dieselben Ziele verfolgen und keine Feinde.

Erdogan...

Am 10. Juli 2020 um 16:35 von Shuusui

Die französische Europapolitikerin hat nichts aufgezählt, das nicht auch auf Frankreich zutrifft - muss Frankreich deshalb aus der EU austreten?
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Braucht sie ja auch nicht. Das macht die Türkei unter einen Präsidenten Erdogan doch seit Jahren schon selber. Seine Rhetorik und Drohungen gegen die EU sprechen doch Bände... Und nicht nur das, durch systematische Ausschaltung von Kritikern, Presse, Millitär, Richter und Lehrern in der Türkei bringt er seine Bevölkerung auf Linie oder auch zu Mitläufern. Warum sollte Europa eine solche Türkei mit solch einen Mann an der Spitze in die Europäische Union holen. Probleme hat die EU ja schon zu genüge...

Wir finanzieren schon viel zu

Wir finanzieren schon viel zu lange diesen Menschen und rollem ihm auch noch jedes mal den roten Teppich aus, wenn hier seine Milliarden abholen kommt, die ihm Frau Merkel jedesmal mitgibt. Damit finanziert er sich seinen Clan, aber auch die zinzlosen Kredite, die er samt Zusatzprovisionen an seine Landsleute vergibt, wenn die in deutschen Städten immer mehr Immobilien aufkaufen. Da in den letzten Jahren auch gröbste Beleidigungen an uns und unserer Regierung keinerlei Nachteile eingebracht hat, sondern ihm immer mehr Zugeständnisse und viel Wegschauen eingebracht haben und immer mehr Zahlungen dazu, braucht man sich über die gesteigerten Unverschämtheiten nicht zu wundern. Solche Leute kennen und reagieren nur auf Gewal. Sind die in der Position Angaben zu machen, tun sie dies ohne Gewissen und nur ordentlich Prügel wird sie wieder auf den Platz zurückbringen. Ansonsten beißen sie nicht nur in die Hand die sie füttert, sondern fressen Hand und wer daran hängt auf.

Unzurechnungsfähig

Wer in Europa traut es sich, Ihm in den Weg zu stellen. Man muss Ihn und das Land boykottieren, und Urlaub in der Türkei vermeiden. Ihm darf man nicht einmal den kleinen Finger reichen. Liebe Leute, meidet ihn und das Land, sonst wird sich nichts ändern.

Das Tagesschau nicht neutral berichtet ist nichts neues

Ich weiss dass Sie en nicht veröffentlichen. Trotzdem. Halbwegs “neutral” wird hier berichtet: https://www.nzz.ch/international/frankreich-als-gegenspieler-der-tuerkei...

@mischpoke 17:10

Letzte Umfragen:

AKP: 45.4 %
CHP: 23.5 %
HDP: 10.3 %
MHP: 9.8 %
İP: 8.3 %
Sonstige: 2.7 %

Putin war´s

Erst spaltet Putin Europa und nun schafft er es sogar das Friedensbündnis NATO zu entzweien. Und das ganz ohne Spuren zu hinterlassen. Da sieht man mal wieder wie recht seine Kritiker doch haben.... ein schlitzohriger KGB-Mann.

16:45 von Balboa73 ... Europa muss sich

europa nimmt wie immer in der nachkolonialen Phase seine Interessen aus der Rückenlage wahr. Das kann und sollte so nicht sein.
Türken, Amerikaner, Chinesen und Russen sind da sehr viel präsenter, insbesondere in Afrika und auf der arabischen Halbinsel.
Die Türken sind wie die Europäer schon mal vertrieben worden - beide mit Fug und Recht, es wird Zeit das Afrika sich auch von den anderen Unterwanderern frei macht. Europa und die Türkei sollten endlich das Gemauschel lassen. Klare Verhältnisse sind für alle Seiten heilsamer.

@ 16:45 von Balboa73

"Europa hat nichts in Libyen zu suchen."
.
Was hat Erdogan in Libyen zu suchen?

"Die Beitrittsgespräche, die

"Die Beitrittsgespräche, die wir mit der Türkei führen, waren ein Fehler. Das hat auf der türkischen Seite zu vielen Frustrationen geführt, die sollten wir beenden."
.
Herr Weber, ein kluger Satz!
Die Türkei hat nichts in der EU zu suchen.

wie wäre es mit..

...EU-Beitrittshilfen sofort stoppen und Grenzen dicht machen ?

Nur diese Sprache versteht Erdogan - oder weiter mit Wattebäuschen werfen, besorgt sein und erpressen lassen, das Spiel versteht er auch..

@13:33 von Nettie

//"Was tun mit dem Problempartner?"

Um darauf eine zielführende Antwort zu finden, ist es unabdingbar, sich als allererstes klarzumachen, dass es sich bei diesem "Problempartner" um eine Einzelperson und kein "Kollektiv" (bzw. die Bevölkerung eines ganzen Landes) handelt.//

Einzelperson? Dann sollte wir aber auch festhalten, dass ein recht großes "Kollektiv" diese Einzelperson ja als Vertreter gewählt halt und immer noch fest hinter ihm steht.

Der Problempartner ist leider keine Einzelperson. Ich will hier keine Vergleich ziehen, aber das ist wirklich viel zu einfach.

Erdogan...

Am 10. Juli 2020 um 17:04 von

Gwissenswurm
Problem
Die Türkei hat einen langen Atem.
###

Aber eine Wirtschaft die an Boden liegt. Und da wird ihn der Atem wohlmöglich bald ausgehen. Vorrausgesetzt die EU in Brüssel läßt sich von Erdogan nicht wieder Erpressen und über den Tisch ziehen.

@18:53 von NeutraleWelt

"Die Türkei hat nichts in der EU zu suchen."

Das hat ja wohl immernoch die USA zu entscheiden. Für die war die Türkei schliesslich bislang ein entscheidender geostrategischer Partner.
Kann mir doch niemand erzählen, dass jemand aus der EU ursprünglich die völlig abwegige Idee hatte einen völlig anderen Kulturkreis in die EU einzuladen der noch nichtmal geographisch wirklich eingebunden ist.

18:31 von Maulaufmacher

ned schwätza oifach macha

also ich setze mich in keinen türkischen Flieger
auch wenn die Flug- Verbindungen nach Asien sehr geschickt und billig sind
und Urlaub dort ?

@16:29 von Zwicke

Ich teile Ihre Ansicht.

//Das Hauptproblem dürften die in der EU (und DE) verteilten "Fünften Kolonnen" Erdogans sein, die kulturell Fremdkörper sind und bleiben...//

Hier tun mir nur die türkischstämmigen Mitbürger leid, die sich hier bestens integriert haben und nun unter den Vorurteilen leiden, die Erdogans Anhänger hier immer wieder unterfüttern und festigen.

...nicht nur Erdogan

Libyen ist nicht nur für Erdogan von Interesse, auch Putin mischt mit Söldnern und militärischen Mitteln zumindest im Osten dieses Öllandes mit. Welche Interessen haben die Türkei und Russland im westlichen Mittelmeer? Wollen sie an die Ölfelder, Marinestützpunkte oder nur gegen die EU zündeln? Europa muss hier energisch die staatliche Einheit Libyens fordern und fördern. Wer immer auch in Libyen sein militärisches Süppchen kochen will, muss international an den Pranger gestellt werden.

18:43 von Olivia59

Erst spaltet Putin Europa und nun schafft er es sogar das Friedensbündnis NATO zu entzweien.
.
sie sollten hin schreiben wenn sie eine humoristische Einlage bringen
"Friedensbündnis NATO"
womöglich glaubt das noch jemand

***Die Türkei ist ein

***Die Türkei ist ein wichtiger Partner, ein Beitrittskandidat und ein NATO-Alliierter", sagt er. "Der aktuelle negative Trend in unseren Beziehungen muss gestoppt und umgekehrt werden.***

Dazu gehören aber zwei. Wenn einer stänig überzogene Bedingungen stellt, kann der andere nicht ständing den Schwanz einziehen.

Im Privaten verabrede ich mich doch auch nicht immer wieder mit einem Partner, der nie pünktlich ist und meistens gar nicht erscheint. Warum sollte ich dem hinterherlaufen? Der wird sich nicht ändern.

18:53 von NeutraleWelt

Die Türkei hat nichts in der EU zu suchen.
.
kommt darauf an, also geografisch zu 3 %
kulturell wird der Anteil nicht so hoch sein

Bias?

"Im Mittelmeer wäre es vor vier Wochen fast zu einem militärischen Schlagabtausch gekommen - weil türkische Kriegsschiffe eine französische Fregatte daran hinderten, das Waffenembargo zu kontrollieren."

Ist halt auch eine ziemlich einseitige Darstellung. Ob sich wohl auch ein US-Kriegsschiff von den Franzosen hätte filzen lassen? Sicher hätten sich die Franzosen noch nichtmal den Versuch getraut.
Schon toll wie man sich im Wertebündnis vertraut.

18:31 von Maulaufmacher ..meidet ihn..

Dieser Vorschlag birgt die Gefahr, das die nicht erfolgten Transfers dann in Form von Steuergeldern dort anlanden. Das kann also nicht die Lösung sein.
Viel mehr muss der Zufluss von Mitteln durch Auslandstürken geschmälert werden und alle Mittel die zur Befreiung des kurdischen Volkes aktivierbar sind müssten endlich fließen. Die verschlungenen Verhältnisse, die nur durch ein Stillhalten und Betonieren der selben durch die USA und die von ihr dominierten Organisationen möglich ist, müssen endlich aufgedröselt werden.

Konsequentes Handeln ist erforderlich

Die Türkei betreibt seit Jahrzehnte eine Politik der zunehmenden Konfrontation: de facto Annektion Nord-Zyperns, wiederkehrende Verletzungen der griechischen Grenzen, Gewaltandrohungen gegen Griechenland, Bulgarien und Zypern, Illegale Bohrung nach Erdgas in zypriotischen Gewässern, Bruch des Waffenembargos gegen Libyen in Verbindung mit der Bedrohung französischer und griechischer Schiffe), erneute Umwandlung einer geraubten Kirche in ein Moschee... Der Merkel'sche "Dialog" (Merkel redet, keiner hört zu, alle lachen uns aus) ist keine angemessene Reaktion. Militärische Provokationen sind - NATO hin oder her - militärisch zu beantworten. Auf die Flüchtlingserpressung ist mit einer mengenäquivalenten Ausweisung türkischer Staatsbürger und Grenzschließungen zu reagieren. Und auf illegale Gasbohrungen ist mit einem Wirtschaftsembargo zu antworten. Leute wie Erdogan lernen nur dann, wenn sie ihr eigenes Verhalten zurückgespiegelt bekommen. Die bisherige EU-Politik war untauglich!

Es reicht!

Gehört zwar zu der anderen Meldung, aber es betrifft das selbe Problem:
Die Wiederverwendung der Hagia Sophia als Moschee sollte - nach all den anderen Übergriffen in der letzten Zeit - nun endlich den sofortigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Regime in Ankara zur Folge haben - von Seiten aller sich als "christlich" verstehenden Länder, voran der USA!
Leider hat wohl niemand die Schneid, selbst Griechenland nicht, Russland auch nicht.
Ein Jammer!

Und weiter

Warum stellt dies für die EU und Deutschland ein Problem dar? Jahrelang wurde die Türkei, wurde Erdogan durch die EU, durch Deutschland hofiert! Erdogan konnte sich quasi alles erlauben, alles fordern, die EU sowie allen voran unsere Bundeskanzlerin stimmten bei, stimmten zu bzw. tolerierten kommentarlos. Nach wie vor sind die Beitrittsverhandlungen nach meinem Kenntnisstand nicht abgebrochen; trotz aller durch Erdogan der Demokratie schädlichen bis abträglichen Gesetzgebungen bis hin zu Wahlbetrug. Sollte dies einem nicht zu denken geben?

Erdogan...

Am 10. Juli 2020 um 18:31 von Maulaufmacher

Wer in Europa traut es sich, Ihm in den Weg zu stellen... Ihm darf man nicht einmal den kleinen Finger reichen. 

Hierzu einen Bericht aus der Tagesschau vom 13.03.20 ...
Deutschland und Frankreich sind bereit, die EU-Mittel für den Flüchtlingspakt mit der Türkei aufzustocken. Das erklärte Kanzlerin Merkel nach einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Erdogan...
Soviel dazu. Na denn...

19:12 von Anna-Elisabeth

Hier tun mir nur die türkischstämmigen Mitbürger leid,
.
also bei nem Anteil von 65 % für den Erdogan
können es ja so viele nicht sein
so jemanden zu wählen und integriert zu sein ... schwierig zu verstehen

Interessant ...

... das die EU, Generals Khalifa Haftar, mit Samthandschuhe in Berlin empfangen hat. In dieser Phase des Konfliktes hatte dieser Warlord die Oberhand in Libyen. Mit Frankreich, das auf der Seite Haftar‘s Position bezogen hat, und dem Rest der EU, das die Legitimation der Regierung in Tripolis betont, stand man immer auf der Siegerseite und konnte sich erhoffen einen großen Stück vom Kuchen abzubekommen. Dann kommt der „ böse“ Türke und Unterstützt die Legitime Regierung und drängt den General Haftar zurück. Jetzt bekommt die Türkei wahrscheinlich den großen Kuchen ab und die EU die Krümmel. Das ist alles nur Auslegungssache. Genauso wie in Syrien der Flüchtlingsfrage und den Umgang mit der PKK alles Auslegungssache .... nur die Türkei ist in all diesen Positionen näher am Geschehen ... die Probleme mit der Türkei wird nur dann entschärft werden können wenn auch die Interessen der Türkei berücksichtigt werden.

@19:14 von Sisyphos3

"18:43 von Olivia59
Erst spaltet Putin Europa und nun schafft er es sogar das Friedensbündnis NATO zu entzweien.
.
sie sollten hin schreiben wenn sie eine humoristische Einlage bringen
"Friedensbündnis NATO"
womöglich glaubt das noch jemand"

Da haben Sie recht, Satire kommt selten zielgenau an :-/, doch "Kritikern" die sowas glauben ist ja eh nicht mehr zu helfen.

@19:12 von Anna-Elisabeth

"Hier tun mir nur die türkischstämmigen Mitbürger leid, die sich hier bestens integriert haben und nun unter den Vorurteilen leiden, die Erdogans Anhänger hier immer wieder unterfüttern und festigen."

Da muss ich an meine Frisöse denken, die (als sie noch nicht verheiratet war) als Friseurmeisterin einen Laden aufgemacht hat.

Leute, es gibt auch Türkinnen und Türken, die sich von mittelalterlichen Relikten befreit haben.

Die Zusammenarbeit mit einem

Die Zusammenarbeit mit einem Staatschef Erdogan wegen dessen Führungsstil ist natürlich schwierig. Die EU und insbesondere Bundeskanzlerin Merkel meistert dies aber erstaunlich gut. Ein Ignorieren ist keine Alternative. Im übrigen, Erdogan wird nicht ewig an der Macht bleiben und vielleicht wählen die Türken ja einmal mehrheitlich die AKP ab.

Wer sollte Herrn Erdogan die Stirn bieten ?

Herr Erdogan sieht sich in der Pflicht die islamische Tradition zu neuer Größe zu führen .
Aber auch strategisch ist seine Sache von Bedeutung .
Wenn er einem deutschen Außenminister belehrt , ..das dieser von der Anwendung praktischer Politik nichts versteht ; in der Vergangenheit geschehn , ..dann zeigt das sein Selbstbewußtsein .
Nur in der Region gibt es keine erkennbaren Gegner die ihm gefährlich werden könnten , ..selbst Russland nicht , ..aber Syrien kleinhalten muss er , hier würde ein Gegner entstehen , ..das weiß er .

@Anna-Elisabeth, 18:59

„Einzelperson? Dann sollte wir aber auch festhalten, dass ein recht großes "Kollektiv" diese Einzelperson ja als Vertreter gewählt halt und immer noch fest hinter ihm steht.
Der Problempartner ist leider keine Einzelperson. Ich will hier keine Vergleich ziehen, aber das ist wirklich viel zu einfach.

Diese Einzelpersonen hätten - als solche - gar nicht die Möglichkeit, zum „Problem“ zu werden. Das Problem ist, dass ein Einzelner (Erdogan) die Macht hat, alle - egal ob mit oder ohne deren „Zustimmung“ - hinter sich zu „vereinen“.

Aus

Herrn Borells Sicht wären also Sanktionen gegen die T. ein Fehler. Da gut zureden oder verhandeln bei Herrn E. nichts, aber auch gar nichts bewirkt, hilft dann wohl nur noch beten, dass der Herr irgendwann freiwillig auf seine komplette Negierung internationalen Rechts verzichtet oder aber abdankt. Beides ist aus momentaner Sicht unwahrscheinlicher als ein Zuwachsen des Bosporus.

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