Ihre Meinung zu: Coronavirus-Studien: Wie schnell nimmt die Immunität ab?

14. Juli 2020 - 20:07 Uhr

Bislang ging man davon aus, dass Covid-19-Patienten nach einer Infektion gegen das neue Coronavirus immun sind. Doch Bluttests ergaben, dass die Zahl der Antikörper schnell abnimmt. Was heißt das? Von Dominik Lauck.

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Kommentare

damit wird die

vielbeschworene theorie von der "herdenimmunität" im falle Covid-19 zur lotterie und zu einem auslaufmodell!

Super Liebe TS

Das hat jetzt noch gefehlt in all dem Corona Durcheinander. Eine Studie die die Massentests in Frage stellen könnte, was soll das? Hiess das Gebot der letzten Stunden nicht testen, testen, testen. Sie machen die Menschen nicht unbedingt schlauer mit sowas, zumindest mich nicht...…….

Das heißt ...

..., daß wir uns an das Virus gewöhnen werden müssen, wenn wir denn irgendwann mal wieder in den Normalzustand zurückkehren wollen. Genauso gewöhnen wie an die Grippe u.ä. regelmäßig wiederkehrende Viruserkrankungen.

@ Rütlischwur

Super Liebe TS,
... Sie machen die Menschen nicht unbedingt schlauer mit sowas, zumindest mich nicht ...

Schade, dass die Wirklichkeit zuweilen so kompliziert ist. Man muss sich wohl richtig mit der Materie befassen. Dicke Bretter.

Es wäre aber nett, wenn Sie dem Drang nach populistischer Vereinfachung widerstehen würden. Wenigstens ein bisschen.

sicher will man keinen massentest

sonst bewiese es das schon millionen den virus haben aber auch imun geworden sind. passt aber nocht in der hysterie.
in der virus welt nichts neues, beweist aber das der angebliche gefährliche virus sehr sehr schwach ist und es nicht zum lockaut kommen dürfte. sicher ist er gefährlich für anfällige oder schwache aber nicht für die mehrzahl.
von einem impfstoff zu reden ist auch veblendung, da der impfstoff gegen grippe auch nur die symtome etwas abschwächt, aber meine eltern die ihn jedes jahr machten trotzem mit fieber und grippe zu hause lagen.
so bitte mal ein schuldeigständis währe wirksamer da der schaden sehr sehr hoch wird und ich rede nicht von der finanzielle seite!

na da ist doch

so viel Positives in der Meldung enthalten, dass die negative Headline nicht nötig gewesen wäre. In der Entwicklung eines Impfstoffs ist man gewissermaßen in Siebenmeilenstiefeln vorangeschritten, die internationale Zusammenarbeit hat gefruchtet und man verfügt offenbar schon über Stoffe, die zur Behandlung eingesetzt werden können.
Während ein Teil der Welt also noch nicht mal soweit ist, die Krankheit bzw. den Virus anzuerkennen (USA, Brasilien), hat man woanders schon in der Forschung riesige Fortschritte gemacht.
Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen bei dem Gedanken, dass Trump nun Antikörper bekommen könnte, die gegen Krankheiten wirken, die es gar nicht gibt und die lediglich von den Demokraten oder den Chinesen als Legenden in die Welt gesetzt wurden.

@20:39 von Petersons

Das Virus ist nicht harmlos. Es gibt Untersuchungen, dass trotz schwachem Verlauf später noch Beeinträchtigungen auftreten in Lunge, Herz und es gibt sogar das Auftreten von akuter Schreibschwäche!

Wenn diese Entwicklung

eines Anti Corona Medikament so schnell weiter geht,dann kann man doch schon hoffen bald einen geeigneten Impfstoff zu haben. Wäre doch sehr schön.

@20:22 von Rütlischwur

//Das hat jetzt noch gefehlt in all dem Corona Durcheinander. Eine Studie die die Massentests in Frage stellen könnte, was soll das? Hiess das Gebot der letzten Stunden nicht testen, testen, testen. Sie machen die Menschen nicht unbedingt schlauer mit sowas, zumindest mich nicht...…….//

"Testen, testen, testen" gilt auch weiterhin - und zwar auf eine Infektion mit SARS-CoV-2. Es geht jetzt mehr denn je darum, Infektionsketten zu unterbinden.
Aber auch die Tests auf Antikörper sind wichtig. Wie wäre man denn anders zu dieser unschönen Erkenntnis gelangt?

Es werden viel zu häufig diese beiden Tests (Infektion und Antikörper) in einen Topf geworfen.
Es ist übrigens die Pflicht eines Nachrichtensenders zu informieren. Allerdings habe ich diese Information schon im SPIEGEL gelesen.

Weiter schlechte Nachrichten

Eigentlich wie immer bei Corona:zuerst Hoffnung, dann Ernuechterung. Solche Nachrichten will ich inzwischen nicht mehr lesen, denn sie zeigen eins:gegen Corona wirds nie ein Mittel geben. Und ich bin nicht bereit den Rest meines Lebens mit Coronaeinschraenkungen zu verbringen..

@Rütlischwur

Eine Studie die die Massentests in Frage stellen könnte, was soll das? Hiess das Gebot der letzten Stunden nicht testen, testen, testen.

Die hier gemeinten Tests, mit denen getestet werden soll, ob jemand irgendwann mal mit dem SARS-CoV-2 infiziert war, basieren auf dem Nachweis von Antikörpern. Und wenn die nach kurzer Zeit schon abnehmen, dann können Massentests eben nicht nachweisen, wie viele Menschen die Infektion bereits durchgemacht haben.

"Testen, testen, testen" gilt auch weiterhin - nämlich mit dem PCR-Tests, die eine aktuelle Infektion nachweisen können - mit dem Ziel, Infizierte frühzeitig zu erkennen und in Quarantäne zu versetzen, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

Immunantwort

Ein unbekanntes Bakterium, Virus... taucht auf. Das Immunsystem versucht einen passenden Antikörper auszusuchen, der gut mit dem Virus verklebt. Die Zellen, die einen guten Antikörper herstellen werden vermehrt und produzieren ihn. Ist das Virus verschwunden fahren sie ihre Produktion zurück und sterben langsam ab. Bis auf wenige Zellen, Gedächtniszellen, die die langfristige Immunität gewähren. Taucht das Virus wieder auf erzeugen diese wenigen Zellen sehr schnell wieder Antikörper erzeugende Zellen.
Über diese Gedächtniszellen, wie viele, wie brauchbar, weiß man nichts, wenn man Antikörperkonzentrationen untersucht.
Wenn jemand eine schwache Immunantwort auf das Virus hatte und nicht oder schwach krank wurde heißt das, diese 'schwache' Antwort war ausreichend. Das Immunsystem hat schnell und gut reagiert. Warum soll das Immunsystem da viele Antikörper herstellen, wo es doch bewiesen hat, dass es mit dem vorher unbekannten Virus fertig wird?
Liest eigentlich noch jemand Biobücher?

Was es heißt, dass die

Was es heißt, dass die Immunität schnell abnimmt? Das heißt, schlicht und einfach, dass es auch nach einer Impfung nicht anders ausgehen wird. Dass es wahrscheinlich wie mit Grippeimpfungen ausgehen wird. Ständig, Saison für Saison mit der rückwärtsgerichteten Mischung und nur wenig wirksamen Impfung (sind es bei Grippeimpfungen nicht 15 bis 40% nur oder so ähnlich?) dem Ansteckungsgeschehen hinterherrennen werden, während das Virus mutiert. Warum soll es diesmal anders sein, falls überhaupt eine Impfung ein bisschen funktioniert. Aber das weiß man schon, wenn man den richtigen Experten zuhört.

20:22 @Rütlischwur

Sie müssen unterscheiden zwischen Antikörpertests, also auf die Immunität,
und
PCR-Tests, mit denen eine aktuelle Infektion ermittelt werden soll.

Für letzteren gilt, so viel wie möglich zu testen, wenn die Prävalenz für Infektionen hoch ist
oder die Risikogruppen "konzentriert" leben,
also in Hotspots oder Alten-/Pflegeheimen.

Wenn die Anzahl der Antikörper nach überstandener Erkrankung schneller als erwartet sinkt,
dann ergeben auf Dauer Massentest auf Antikörper keinen Sinn.

Für Ischgl hatte man wohl ca. 40 % an einst Infizierten mit Antikörpern ermittelt.
Man müsste das nach einem bzw. mehreren Monaten wiederholen und danach vergleichen.

Man steht da noch am Anfang der Forschung.

„Das hat jetzt noch gefehlt

„Das hat jetzt noch gefehlt in all dem Corona Durcheinander. Eine Studie die die Massentests in Frage stellen könnte, was soll das? Hiess das Gebot der letzten Stunden nicht testen, testen, testen. Sie machen die Menschen nicht unbedingt schlauer mit sowas, zumindest mich nicht...…….„
.....
Ich helfe ihnen da gerne aus. Das Gebot der letzten Stunden heißt testen, testen, testen aber gezielt. Ein negatives Ergebnis heißt nur, sie könnten 5 Minuten später schon infiziert sein

@Petersons

sicher ist er gefährlich für anfällige oder schwache aber nicht für die mehrzahl.

Mittlerweile weiß man, dass das Virus auch andere Organe als die Lunge befällt, und über die Spätfolgen ist noch nicht viel bekannt. Wer weiß, wie viele Menschen, die eine vermeintlich leichte Infektion überstanden haben, später noch schwere Nachwirkungen haben werden.

Aber selbst wenn es so wäre, dass das Virus für die Mehrzahl der Menschen harmlos wäre, wäre das ein Grund, alles menschenmögliche zu tun (auch ein neuer Lockdown, wenn nötig), um diese Minderheit zu schützen. Denn an der Solidarität einer Gesellschaft mit ihren Minderheiten misst sich der Grad ihrer Zivilisation.

@20:58 von Marcus2

//Wenn jemand eine schwache Immunantwort auf das Virus hatte und nicht oder schwach krank wurde heißt das, diese 'schwache' Antwort war ausreichend. Das Immunsystem hat schnell und gut reagiert. Warum soll das Immunsystem da viele Antikörper herstellen, wo es doch bewiesen hat, dass es mit dem vorher unbekannten Virus fertig wird?
Liest eigentlich noch jemand Biobücher?//

Dann haben Sie sicher auch noch eine Erklärung, warum z.B. die Grippeimpfung jährlich aufgefrischet werden muss und Tetanus etwas alle 10 Jahre? Auch der Schutz vor Hepatitis hält nicht ewig.

20:58 von Marcus2

«Ist das Virus verschwunden fahren sie ihre Produktion zurück und sterben langsam ab [Antikörper produzierende Zellen]. Bis auf wenige Zellen, Gedächtniszellen, die die langfristige Immunität gewähren. Taucht das Virus wieder auf erzeugen diese wenigen Zellen sehr schnell wieder Antikörper erzeugende Zellen.

Über diese Gedächtniszellen, wie viele, wie brauchbar, weiß man nichts, wenn man Antikörperkonzentrationen untersucht.»

Kann man Menschen auch darauf testen?
Ob "Gedächtniszellen" (in ausreichender Anzahl) vorhanden sind?

Um bei "erneut mit Corona infiziert" schnell & effektiv wieder Antikörper produzierende Zellen zu erzeugen?

Welche Erkenntnis gibt es ?

Dass man nie immun wird auch nicht mit Impfung?
Dass man immun sein kann ohne viele Antikörper?

Liebe TS, Hier bitte dringend besser aufklären nach jetzigem Stand. Und für Alle, auch die, die nicht Wissenschaftler und Virologen sind.

Danke.

@ wolfes74 um 20.31 Uhr "Das heißt ..."

"Das heißt, dass wir uns an das Virus gewöhnen müssen."
Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen möchte, keine Luft zu bekommen. Das ist schon eine Nummer härter als ein saisonaler fieberhafter Infekt.
Ich hoffe weiterhin auf eine baldige erfolgreiche medizinische Forschung.

Immer diese

Immer diese Boulevardmeldungen.
Das ist doch kein Niveau.
Ob man da wenige Antikörper hat, oder nicht, würde sich doch im Vergleich zu anderen Viren zeigen.
Also, wie sieht das bei Grippe aus? Ansonsten würde ich Marcus2 zustimmen. Warum soll das Immunsystem ewig auf Volllast bleiben?

Es war immer schon eher ein

Es war immer schon eher ein Wunschtraum als ein erfahrungsgedecktes Modell, dass die Immunität hält - genau wie es keine Garantie gibt, dass ein Impfstoff wirklich umfassenden Schutz bietet.
Und leider ist damit die Liste der schweren Nachrichten im Umfeld von Corona noch nicht zu Ende: Die Spätfolgen einer Covid-19-Erkrankung sind offenbar auch bei jüngeren fitten Personen oft gravierend: Kreislaufschwäche, Schmerzen unterschiedlichster Art und mehr.
Es wird nichts mehr so wie es 2019 war - das wird eine Botschaft, die viele gesellschaftliche Verwerfungen und auch weitere aggressive Impulsdurchbrüche mit sich bringen wird... von den Insolvenzen von Kulturschaffenden bis hin zu Schalke & co ganz zu schweigen.

Und tschö mit ö - Immunitätsausweis. Sehr gut so.

Der hätte Diskriminierungen und vorsätzlichen Masseninfektionen von Leuten die nicht wissen was sie da tun (aber unbedingt die Antikörper brauchen) Tür und Tor geöffnet. Ein ganz dunkles Kapitel der Geschichte wäre eröffnet worden.

zu Am 14. Juli 2020 um 20:22 von Rütlischwur

zu Am 14. Juli 2020 um 20:22 von Rütlischwur:

Richtig, das Gebot der letzten Stunden hieß "testen".

Aber schon das Wort sagt es, mit Tests kann man durchaus bessere Erkenntnisse erlangen, aber doch keine Lösung!!!

Tests sagen einem erst, wie und womit eventuelle ein Lösungsansatz geprobt (probieren!) werden kann.

Darum sollte keine mündiger und verantwortungsvoller Mensch auf Politker wie Lascheck und Co. hören,

sondern konsequent den Empfehlungen der wirklich anerkannten Wissenschaftler (des RKI) folgen: Abstand halten, immer Masken über Nase und Mund, keine Treffen in Innenräumen, keine Veranstaltungen bei den man auch mit Maske in Gefahr kommt, dem Nächsten näher als 2m zu kommen.

"Wie schnell nimmt die Immunität ab?" - Frage nicht beantwortet!

Es hätte klar herausgestellt werden sollen, dass die Frage "Wie schnell nimmt die Immunität ab?" heute noch nicht beantwortet werden kann!

Bisher wurde nur eine Abnahme der Anzahl der Antikörper beobachtet. Das ist aber nicht das gleiche wie Abnahme der Immunität. Es besteht zwar in der Regel ein Zusammenhang, aber wie genau dieser Aussieht, muss erst noch erforscht werden.

Durch die schlecht gewählte Überschrift trägt dieser ansonsten gute Artikel leider unnötig zur Verunsicherung bei.

„Was heißt das?“

Dass wir - die Weltgemeinschaft mithilfe der Unterstützung der im Rahmen der international anerkannten Wissenschaft Tätigen - „dranbleiben“ müssen. Insbesondere, was deren „Aufwertung“ und somit die Ermöglichung einer von jeglichen politisch motivierten Hindernissen befreiten uneingeschränkten Zusammenarbeit - also die freie, standort- bzw. „staats“ unabhängige Kommunikation unter ihnen angeht:

„Dabei kamen die Wissenschaftler zu "neuen und hoffnungsvollen Erkenntnissen", wie (...):berichtet, der an der Studie mitwirkte. "Es konnte gezeigt werden, dass neutralisierende Antikörper sehr rasch vom Körper hergestellt werden können, da man für die natürliche Antikörperproduktion auf ähnliche Vorstufen zurückgreifen kann, wie Personen, die nicht in Kontakt mit Covid-19 gekommen sind", erklärte (...) auf Anfrage von tagesschau.de. "Dies sollte bei der raschen Generierung eines Impfschutzes im Rahmen einer Impfung gegen Covid-19 helfen." Die Forscher konnten außerdem (...)“

20:32 @Der Laurisch

Warum unterstellen Sie dem Fragesteller
"... populistischer Vereinfachung ...".

Diese ist gar nicht zu erkennen.

Zu dem anderen Thema kam ich leider zu spät:
Sie schrieben
"... Prof. Drosten, ... Er hat mit seiner Arbeitsgruppe das SARS-Cov-2 im Januar
erstmals sequenziert und darauf aufbauend den heute in aller Welt üblichen PCR-Test
entwickelt und veröffentlicht. ..."

Das hat Herr Prof. Drostem so nie behauptet.
Können Sie erklären, wie er das im Januar gemacht hat? Ohne Virus?

Das Genom wurde erst im März vollständig erkannt,
wobei es ständig weitere Zuarbeiten dazu gibt -
siehe
"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nuccore/NC_045512"

@21:19 von Bender Rodriguez

//Immer diese Boulevardmeldungen.
Das ist doch kein Niveau.
Ob man da wenige Antikörper hat, oder nicht, würde sich doch im Vergleich zu anderen Viren zeigen.
Also, wie sieht das bei Grippe aus? Ansonsten würde ich Marcus2 zustimmen. Warum soll das Immunsystem ewig auf Volllast bleiben?//

Es handelt sich nicht um eine Boulevardmeldung, sondern um eine korrekte - zwangsläufig stark verkürzte - Information über den derzeitigen Kenntnisstand in der Corona-Forschung.
Es gibt eine Unzahl an unterschiedlichen Viren, ebenso wie es eine Unzahl an unterschiedlichen Erkrankungen durch diese gibt. Was Marcus2 schreibt ist nicht grundsätzlich falsch aber ganz so einfach ist es eben nicht.
Nur weil man Bücher zu einem bestimmten Thema liest, sollte man sich noch nicht für einen Experten halten.

21:33 von Leipzigerin59

20:32 @Der Laurisch

Warum unterstellen Sie dem Fragesteller
"... populistischer Vereinfachung ...".

Diese ist gar nicht zu erkennen.

Zu dem anderen Thema kam ich leider zu spät:
Sie schrieben
"... Prof. Drosten, ... Er hat mit seiner Arbeitsgruppe das SARS-Cov-2 im Januar
erstmals sequenziert und darauf aufbauend den heute in aller Welt üblichen PCR-Test
entwickelt und veröffentlicht. ..."

Das hat Herr Prof. Drostem so nie behauptet.
Können Sie erklären, wie er das im Januar gemacht hat? Ohne Virus?

Das Genom wurde erst im März vollständig erkannt,
wobei es ständig weitere Zuarbeiten dazu gibt -
siehe
"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nuccore/NC_045512"
///
*
*
Erkannt?
*
Weshalb landeten dann iimmer noch chinesische Flugzeuge mit unkontrollierten Paxen?
*
Und Temperaturmessen war ja auch bei den Grenzstaus an Deutschands Grenzen zu vornehm.
*
Aber die Glanzleistung die Staus durch "Kontrollaufhebung" aufzuheben?

Antikörper ≠ Immunität

Man darf sich nicht auf die Antikörper beschränken, wenn man die Immunantwort auf eine erneute Infektion verstehen möchte.

Denn neben den spezifischen Antikörpern gibt es auch T-Zellen, die einen Erreger wiedererkennen und dessen Bekämpfung einleiten, bevor die Krankheit ausbricht.

Wenn es denn einen Impfstoff geben wird, ...

... wird man möglicherweise diesen jährlich anpassen müssen,
zumindest aber die Impfung regelmäßig wiederholen lassen müssen -
ähnlich zur Influenza.

@21:23 von andererseits

//Es wird nichts mehr so wie es 2019 war - das wird eine Botschaft, die viele gesellschaftliche Verwerfungen und auch weitere aggressive Impulsdurchbrüche mit sich bringen wird... von den Insolvenzen von Kulturschaffenden bis hin zu Schalke & co ganz zu schweigen.//

Heute klingen Sie auch ungewohnt pessimistisch. Ich bin es auch. Vor allem wenn ich an die Verteilungkämpfe (weltweit) denke, die absehbar sind, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht (aber zumindest anfangs nicht für alle) überfällt mich das kalte Grausen.

Ich drücke den Forschern und uns allen die Daumen,

dass die Forschung nach einem Impfstoff bald zum Erfolg führt. Mal schauen...

Coronavirus-Studien: Wie schnell nimmt die Immunität ab?

"Doch immer mehr Studien zeigen, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind. "

Hmm... bedeutet diese Aussage nicht auch, dass die Körper der Menschen mit wenigen oder gar keinen Synptomen, ob ihrer Widerstandskraft so gut mit den Antikörpern haushalten, so das es nicht eine ewig andauernde Immunität braucht, sondern bei wiederkehrenden Bedarf schnell und wirksam die Produktion dieser Antikörper erneut aktiviert werden?

... wohl dem, der/die solch ein kräftiges Immunsystem sein eigen nennen kann.

21:19 @Bender Rodriguez

"Immer diese Boulevardmeldungen.
Das ist doch kein Niveau. ..."
Das ist alles etwas komplizierter, das heißt jedoch noch lange nicht, dass dieser Artikel eine > Boulevardmeldungen < ist.

"... Ob man da wenige Antikörper hat, oder nicht, würde sich doch im Vergleich
zu anderen Viren zeigen ..."

Es geht nicht um den Vergleich mit anderen Viren,
was sollte denn dieser bringen?

Das sind erste Ergebnisse von verschiedenen Studien, die Links sind eingebettet.
Es steht Ihnen frei, diese zu lesen und uns dann weniger boulevardmäßig aufzuklären.

Man liest sehr oft von Impfung

Leider liest man kaum noch von Forschung an Medikamenten, die den Verlauf abschwächen und die Sterberate senken könnte. Es gibt viele gefährliche bakterielle Infektionen, hier hilft häufig Antibiotika. Genauso wäre es wohl ein enormer Durchbruch, wenn man ein virales Medikament finden würde, dass diese Viruserkrankung deutlich lindern könnte. Remdesivir scheint ein kleiner Ansatz zu sein, aber bis jetzt konnte ich noch nichts über geringere Mortalität lesen.

Was heißt das?

Wir wissen noch sehr wenig über das Virus und davon ganz viel.

Also müssen die einfachn, sinnvollen und alternativlosen Maßnamen dringen weitergeführt werden.

Abstand, Maske und Kontakt Einschränkungen.

@Nirwana1962, 21:54

Hmm... bedeutet diese Aussage nicht auch, dass die Körper der Menschen mit wenigen oder gar keinen Synptomen, ob ihrer Widerstandskraft so gut mit den Antikörpern haushalten, so das es nicht eine ewig andauernde Immunität braucht, sondern bei wiederkehrenden Bedarf schnell und wirksam die Produktion dieser Antikörper erneut aktiviert werden?/cite>

Diese Überlegung stelle ich auch an. Schließlich war ja auch für die "Genesenen" der Virus zunächst mal ein Neuling, und er konnte dennoch rasch und effektiv neutralisiert werden. Vielleicht wird die Kompetenz der Immunsysteme auch unterschätzt.

... wohl dem, der/die solch ein kräftiges Immunsystem sein eigen nennen kann.

Ich kann mich gar nicht erinnern, jemals eine schwere Infektionskrankheit gehabt zu haben, und war deshalb immer sehr zufrieden mit meinem Immunsystem und vertraue ihm noch heute. Die vielbeschworenen "Vorerkrankungen" kommen allerdings mit dem Alter zwangsläufig und verschonen auch mich nicht mehr.

21:42 @Boris.1945

Ich würde Ihnen gerne antworten,
nur verstehe ich Ihre Fragen nicht so recht.

"... Flugzeuge mit unkontrollierten Paxen? ..."
Viele Fragezeichen
.

"... Temperaturmessen war ja auch bei den Grenzstaus an Deutschands Grenzen
zu vornehm ..." ?

Es hat nicht jeder Infizierte Fieber, nicht jeder Symptome.
Da hätte man jedes Mal einen Rachenabstrich und bis zum Ergebnis die Fahrer in Quarantäne schicken müssen.
.

"... Aber die Glanzleistung die Staus durch "Kontrollaufhebung" aufzuheben? "

Was hat das mit meinem Kommentar zu tun.

Bitte bleiben Sie sachlich.

Mein Chef meinte..

..schon vor Jahren, dass irgendwann ein Virus kommen wird, das wir nicht in den Griff bekommen..

Ehrlich..mich wundert immer mehr, dass ignorante Mitmenschen gegen die notwendigen Maßnahmen ausgerechnet in dem Zeitraum protestieren, in dem vorsichtige Lockerungen stattfinden..

Was spricht dagegen, vorerst weiter Masken im Alltag zu tragen und sich im gesellschaftlichen Miteinander zurückzuhalten?

@Marcus2 - 20:58

"Immunantwort"

Sehr gelungener Beitrag. Chapeau.

"Liest eigentlich noch jemand Biobücher?"

Also hömma ....

Was solln das sein? Bücher?

um 21:54 von Nirwana1962

>>
Hmm... bedeutet diese Aussage nicht auch, dass die Körper der Menschen mit wenigen oder gar keinen Synptomen, ob ihrer Widerstandskraft so gut mit den Antikörpern haushalten, so das es nicht eine ewig andauernde Immunität braucht, sondern bei wiederkehrenden Bedarf schnell und wirksam die Produktion dieser Antikörper erneut aktiviert werden?
<<

So, wie ich es verstanden habe, ist die Intensität eines Ausbruchs zu einem deutlichen Teil von der Größe der Virenlast abhängig, die sich aus Konzentration und Einwirkungsdauer zusammensetzt. Wenn es bei einem zweiten Mal also die "volle Dröhnung" gibt, dann gibt es einen schweren Verlauf.

Mit etwas Disziplin könnte man das Virus wohl ausrotten - MV hat derzeit keine aktuell Erkrankten mehr. Aber mit der Disziplin ist das so eine Sache.

RE: von Marcus2

"Liest eigentlich noch jemand Biobücher?"

So wie es aussieht machen es die Virologen auch nicht mehr. Außer den Laien sind selbst die Virologen überrascht/verwundert, warum die Antikörper nach der überstandenen Infektion rasch weniger werden.
Heißt das, dass Sie erwartet haben, dass die Konzentration der Antikörper lange Zeit hochbleibt ? Warum ? Haben wir denn die ganze Zeit eine hohe Konzentration von Antikörpern auch gegen Influenza ?
Welches "Wissen" können uns die Virologen da als Vergleich mitteilen.

Am 14. Juli 2020 um 21:23 von andererseits

Es wird nichts mehr so wie es 2019 war.

Ja, das wird sehr wahrscheinlich so sein. Das Empfinden ist natürlich sehr unterschiedlich. Ich kenne z.B. jemanden, der sagt, außer Mundschutz im Supermarkt ändert es für ihn nichts. Er macht nie Urlaub, ist immer für sich alleine in Haus und Garten, geht nie in eine Kneipe oder Restaurant, hat keinen großen Freundeskreis. Obwohl er sehr reich ist (7stelliger Kontostand) vermisst er nichts, weil er so weiterlebt wie auch vor Corona schon. Und dann gibt es gesellige Leute, die gerne Urlaub in großen Hotels gemacht haben, gerne mal essen gegangen sind (unbeschwert ohne Mundschutz und Datenhinterlassung), in Kneipen gegangen sind usw., mit vielen Leuten unterwegs waren.

Die ersteren brauchen sich nicht umstellen, die zweiteren müssen ihr komplettes Leben ändern. Manche vermissen in der neuen Welt nichts, manche viel.

Aber vielleicht kommt bald ein Superimpfstoff um die Ecke, die Hoffnung stirbt zuletzt.

@22:04 von frosthorn @Nirwana1962, 21:54

"Ich kann mich gar nicht erinnern, jemals eine schwere Infektionskrankheit gehabt zu haben, und war deshalb immer sehr zufrieden mit meinem Immunsystem und vertraue ihm noch heute."

Ich hatte ja mal am Arbeitsplatz damit angegeben, dass ich ich schon seit 5 Jahren keine Erkältung gehabt hätte (alles um mich herum schniefte und hustete oder war krank zu Hause geblieben). Nachdem mein Chef grinsend gesagt hatte: "In Ihrer Lunge hält es ja auch kein Virus aus", fügte er etwas ernster hinzu: "Kann auch für ein schwaches Immunsystem sprechen." Bis zu meiner ersten Krebserkrankung hatte ich da noch etwas Zeit. Die zweite folgte 10 Jahre später und jetzt bin ich so dreist und sage: "Ich schaffe auch noch 'ne dritte."
Gibt offensichtlich noch viele Rätsel.

Am 14. Juli 2020 um 21:10 von schabernack

"Kann man Menschen auch darauf testen?
Ob "Gedächtniszellen" (in ausreichender Anzahl) vorhanden sind?"

Ja, Messenger-Proteine.

T-Zellen, die Gedächtniszellen, in der Milz.
Die meisten der T-Helferzellen sterben aber den Zelltod.

Nur ca. 5% bleiben übrig und bilden die Gedächtniszellen.

B-Zellen oder -Lymphozyten bilden Antikörper, die die Viren aneinander binden, die dann von Fresszellen (Makrophagen) verdaut werden.

B und T Zellen merken sich das.
Sogenannte Messenger-Proteine, können nachgewiesen werden.

Hat der Mensch die Viren einmal überlebt, ist ja eigentlich bewiesen, dass er in der Lage ist, mit ihnen fertig zu werden.

Überlebt er sie nicht, kann er auch keinen Vorteil mehr daraus ziehen, ein Gedächtnis dagegen zu bilden.

Entscheidend ist also die Frage, handelt es sich um eine schützende Immunität oder um eine Virensuppression (Unterdrückung), auf die ein erneutes Auftreten folgt.

22:00 @ Minka04 .. Medikamente

Da muss man sehr viel recherchieren, und
kann mit viel Zeit auch einiges finden.

Eine Übersicht über alles aktuelle findet man beim
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.

"https://esee.ly/JM1njs"

PS: ich wollte Ihnen vorhin antworten bezüglich Integration,
leider ... weiß nicht warum.
Kurz:
Ost-West-Problematik ist nicht so einfach,
ich bin immer um wenig Vorurteile bemüht.
Wir hatten unterschiedliche Historie.

Ein weites Feld ...

Gruß
Leipzigerin59

RE: von suomalainen

"theorie von der "herdenimmunität" im falle Covid-19 zur lotterie und zu einem auslaufmodell!"

Ich denke nicht, dass wir die Herdenimmunität gegen Influenza haben, weil wir alle eine hohe Konzentration an Antikörpern da gegen haben.

dass die Zahl der Antikörper schnell abnimmt

genau das hat mich als ich es gelesen habe neugierig gemacht
und wie der Zufall so spielt
mein Freund - Mediziner - hat mit mir gerade telefoniert
da musste er mir diesbezüglich sein Statement abgeben
meine Frage: hat es Auswirkungen auf eine Ansteckung, Immunität
seine Antwort : "man weiß es nicht"
ohnehin würden in den Medien und im Internet so viele Dinge,
Vermutungen wie Halbwahrheiten als Tatsachen veröffentlicht,
keiner kann aktuell Aussagen darüber machen, was das Virus verursacht und was nicht
auch hinsichtlich der Erkrankung anderer Organe
es wäre ganz einfach viel zu früh

21:42 @Boris.1945

geändert - hat sich mit schon veröffentl. Kommentar erledigt,
der vor Internetzusammenbruch gespeichert war.

Alle Gute
Gruß
Leipzigerin59

Am 14. Juli 2020 um 22:17 von Klärungsbedarf

MV hat derzeit keine aktuell Erkrankten mehr.

Ich lebe in MV. Nicht nur keine Erkrankten, sogar keine Infizierten mehr. Und in MV scheint auch die Dunkelziffer sehr niedrig zu sein. Man hat in Pflegeheimen durchgetestet und dabei 1 Infizierten bei über 44000 Leuten gefunden.

22:12 von 91541matthias

Was spricht dagegen, vorerst weiter Masken im Alltag zu tragen und sich im gesellschaftlichen Miteinander zurückzuhalten?
.
die Vernunft definitiv mal nicht
Maske tragen ist vielleicht unangenehm und störend
aber sicherlich keine so einschneidende Sache sie nicht weiterzuführen

22:13, Duck Holliday

>>@Marcus2 - 20:58
"Immunantwort"

Sehr gelungener Beitrag. Chapeau.

"Liest eigentlich noch jemand Biobücher?"

Also hömma ....

Was solln das sein? Bücher?<<

Meinen ganz herzlichen Dank an euch alle beide.

Mich erinnert das an den alten Witz:

"Was schenken wir ihm denn zum Geburtstag?"

"Was hältst du von einem Buch?"

"Schlechte Idee. Er hat doch schon eins."

RE: von 91541matthias

"Was spricht dagegen, vorerst weiter Masken im Alltag zu tragen und sich im gesellschaftlichen Miteinander zurückzuhalten?"

Weil immer! nach irgendwelchen Maßnahmen ein anderer Virologe um die Ecke kommt und uns erklärt , dass die "Meinung" des anderen Virologen Mumpitz ist. Genug Widersprüche!
Alle aber vom gleichen Fach !

Gott bewahre uns vor soviel Meinungsvielfalt
statt Wissen im Bereich der Technik. Dann würde ein Gebäude nach dem anderen einstürzen, Elektronik-Geräte in Flammen aufgehen ....

21:49 von Anna-Elisabeth

wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht (aber zumindest anfangs nicht für alle) überfällt mich das kalte Grausen.
.
was wäre ihr Vorschlag den Impfstoff zu verteilen
über ein Losverfahren ?

@ Nirwana1962 (21:54)

"Hmm... bedeutet diese Aussage nicht auch, dass die Körper der Menschen mit wenigen oder gar keinen Synptomen, ob ihrer Widerstandskraft so gut mit den Antikörpern haushalten, so das es nicht eine ewig andauernde Immunität braucht, sondern bei wiederkehrenden Bedarf schnell und wirksam die Produktion dieser Antikörper erneut aktiviert werden?

... wohl dem, der/die solch ein kräftiges Immunsystem sein eigen nennen kann."

Für mich bedeuten die kleinen Fortschritte, besonders, wenn sie bescheiden und differenziert kommuniziert werden, dass die Medizin immer noch eine ganze Menge nicht weiß. Weshalb Künste wie: aus der Hand lesen, Horoskope deuten, in eine Glaskugel gucken, immer noch ihre Berechtigung haben. Ihre Ergebnisse sollen ebenfalls das Immunsystem mancher stärken.
Wohl dem, der sich klar machen kann, dass auch die Medizin und Pharmazie die Instrumente des Marketings und des Lobyismus zu nutzen gelernt hat. Was zählt: wir sind hinterher schlauer. Wann weiß ich jetzt auch nicht.

@ 21:49 von Anna-Elisabeth

In der Tat bin ich derzeit sehr skeptisch, was die gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bei uns und weltweit betrifft, gerade weil die medizinischen Fortschritte und auch die Hoffnung auf eine weltweit wirksame Impfung (nur die würde etwas wesentlich verändern) verblassen und zusätzlich erhebliche gesundheitliche Spätfolgen von betroffenen auch jüngeren fitten Menschen zeitgleich zu völlig absurden coronaverleugnenden Exzessen von Mallorca bis München das Bild prägen.
Ich bin pessimistisch - und das ist tatsächlich nicht meine übliche Haltung.

22:19, Exillant

>>RE: von Marcus2
"Liest eigentlich noch jemand Biobücher?"

So wie es aussieht machen es die Virologen auch nicht mehr. Außer den Laien sind selbst die Virologen überrascht/verwundert, warum die Antikörper nach der überstandenen Infektion rasch weniger werden.
Heißt das, dass Sie erwartet haben, dass die Konzentration der Antikörper lange Zeit hochbleibt ? Warum ? Haben wir denn die ganze Zeit eine hohe Konzentration von Antikörpern auch gegen Influenza ?
Welches "Wissen" können uns die Virologen da als Vergleich mitteilen.<<

Sie sind also ganz offensichtlich klüger als die Virologen und haben die Materie auf eine Weise durchdrungen, von der die nur träumen können.

Chapeau und Glückwunsch.

Könnte natürlich sein, daß Sie überhaupt nichts verstanden haben, aber das möchte ich Ihnen nicht unterstellen. Würden Sie sich denn sonst derart weit aus dem Fenster lehnen?

@Anna-Elisabeth - 21:10

"Re: Marcus 2 - 20:58
Dann haben Sie sicher auch noch eine Erklärung, warum z.B. die Grippeimpfung jährlich aufgefrischet werden muss und Tetanus etwas alle 10 Jahre? Auch der Schutz vor Hepatitis hält nicht ewig."

1) Keine Impfung hält ewig.
2) Vor allem dann nicht, wenn (wie sehr häufig) nicht alle zu einem Impfzyklus gehörigen Impfungen vorgenommen wurden.
(Viele Impfungen bestehen nicht nur aus einer initialen Impfung, sondern es muß in gewissem Abstand eine oder mehrere Folgeimpfung/en erfolgen - was gerne vergessen wird)
3) Viren mutieren (z.B. auch der Grippevirus) und dies bedeutet, daß die Impfung des letzten Jahres u.U. nicht mehr bzw. nicht mehr ausreichend wirkt.
4) Wechselwirkungen mit anderen (neu aufgetretenen oder chronischen) Erkrankungen & den damit einhergehend verabreichten Medikamenten können die Wirkung einer Impfung abschwächen.

und schließlich 5):
Es gibt keine Pille & auch kein Serum, das den Menschen komplett immun gegen alles macht.

22:12 @91541matthias

"Ehrlich..mich wundert immer mehr ..."

Mich auch,
deutsche Sturheit?

"... vorsichtige Lockerungen stattfinden.. "

Meiner Meinung nach, zu früh.
An so vielen Orten in der Welt muss man wieder einschränken.
Das sollte doch zu denken geben.
..

"... Was spricht dagegen, vorerst weiter Masken im Alltag zu tragen ..."
M.M.n. nichts, gar nichts.
Es ist halt nicht immer so angenehm.

Doch am Beatmungsgerät hängen oder andere schwere Symptome und
Folgeerkrankungen zu ertragen noch weniger.
Jeder denkt, mich wird es schon nicht erwischen.
..

"... sich im gesellschaftlichen Miteinander zurückzuhalten?"

Das fällt mir im engsten Familienkreis natürlich schwerer.
Große Vorsicht ist wegen meiner im Heim lebenden Mutter geboten, sie könnte eine herzliche Umarmung dringend brauchen.

Gruß
Leipzigerin59

20:46 von Dabbljuh

Das Virus ist nicht harmlos. Es gibt Untersuchungen, dass trotz schwachem Verlauf später noch Beeinträchtigungen auftreten in Lunge, Herz und es gibt sogar das Auftreten von akuter Schreibschwäche!
.
definitiv ist das Virus nicht harmlos
aber nach wenigen Monaten abschließend festzustellen
was dieses Virus alles so schädigen kann ist wohl sehr populistisch
und hilft bestenfalls die Auflagen von Zeitungen zu erhöhen oder die Klicks im Internet

Bis zu 50% sind auch ohne Antikörper immun

https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-politik/herdenimmunitaet-g...

Das mit der Impfung ist also für einen bestimmten Teil sicher sinnvoll. Vor allem für die Risikogruppe.

Also...

Antikörpertests stellen nicht immer eine vorangegangene Infektion fest, aber Immunität kann auch bei negativem Antikörpertest vorliegen.
Die bisherige Erfahrung zeigt: die "Stärke" eines individuellen Immunsystems entscheidet nicht (allein), ob jemand schwer, leicht oder gar nicht erkrankt, sondern die individuelle Empfänglichkeit (Rezeptorproteine).
Ein Impfstoff erzeugt also im besten Fall "Gedächtniszellen", die bei einer Infektion jederzeit abgelesen werden können, um schnell Antikörper zu erzeugen.
Das Virus ist inzwischen global verbreitet mit mehreren Millionen Fällen. Gut möglich also, daß sich wie bei anderen Virenarten auch durch Mutation neue Stämme entwickeln. Gegen die wiederum Impfstoffe entwickelt werden müssten. CoVid bleibt der Menschheit wohl noch lange erhalten.
Wäre man doch bloß von vorneherein überall brav gewesen und hätte die Empfehlungen der Experten ernst genommen ...

@22.10- keine erneute Infektion

Es hat sich heraus gestellt, dass abgestorbenes Virenmaterial gefunden wurde.

Also alles gut. Keine Gefahr.

@Klärungsbedarf um 22:17

Danke für Ihr Feedback,
... die "volle Droehnung" der Virenlast vs. ausreichende Bildung der Antikörper ist, wie Sie richtig schreiben, wohl nicht zu vernachlässigen.
Mein Gedanke war: das ein gutes Pferd nicht höher springt, als es muss...

Ebenfalls Danke an @frosthorn um 22:04
für das Einlassen auf meine Gedanken.
... und ja, wir werden nicht jünger, meine Jugendsuenden holen mich auch so langsam ein ;)

Am 14. Juli 2020 um 22:20 von Anna-Elisabeth

Bis zu meiner ersten Krebserkrankung hatte ich da noch etwas Zeit. Die zweite folgte 10 Jahre später und jetzt bin ich so dreist und sage: "Ich schaffe auch noch 'ne dritte."

Wow, das ist gut. Hoffentlich wird es nie zu einer dritten kommen. Wünschen Ihnen alles erdenklich Gute.

22:20 von Anna-Elisabeth

"Ich schaffe auch noch 'ne dritte."
.
ich denke für alle hier sprechen zu dürfen
hoffentlich kommt keine 3.
... und sollte sie kommen
dann schaffen sie das

Antibodies

Ich bin überzeugt dass es wirkungsvolle Impfstoffe geben wird. Das vorweg.
Das Ergebnis mit den Antikörpern ist ja schon eine Weile bekannt, von der Politik teilweise allerdings leider verdrängt. Den einzig auf der Basis von AK-Nachweisen meint man in einigen Bundesländern, keine Schutzmaßnahmen für Kinder unter 11 Jahren zu brauchen. Das ist ziemlich fragwürdig momentan. Erstaunlich wenn der kompetente Streeck in dem Chor mitsingt. Daten aus Israel und China sprechen eine andere Sprache. Es braucht also noch Forschung und bis dahin ganz klar Schule aber mit Schutz! Wäre eine Atomkatastrophe würde ja auch niemand herumdiskutieren über Strahlenschutz, oder? Da würde man auf Nummer sicher gehen und nicht ohne Geigerzähler spazieren gehen.
Wie gesagt verliert aber nicht den Mut und die Zuversicht.

@Leipzigerin59 um 21:33

>>Können Sie erklären, wie er das im Januar gemacht hat? Ohne Virus?

Das Genom wurde erst im März vollständig erkannt,
wobei es ständig weitere Zuarbeiten dazu gibt -
siehe
"https://www.ncbi.nlm.nih.gov/nuccore/NC_045512"<<

Einfach mal etwas mehr als die erste Zeile lesen, da steht unter anderem:

"Submitted (05-JAN-2020)"
"On Jan 17, 2020 this sequence version replaced NC_045512.1"

DocCheck schreibt:
"Das Virusgenom von SARS-CoV-2 wurde erstmalig am 2.1.2020 vollständig sequenziert und am 11.1.2020 veröffentlicht."

https://flexikon.doccheck.com/de/SARS-CoV-2#Genetik

Ob jetzt 2. oder 5. oder 11. oder 17., alles Tage im Januar.

@Anna-Elisabeth - 21:33

"Es gibt eine Unzahl an unterschiedlichen Viren, ebenso wie es eine Unzahl an unterschiedlichen Erkrankungen durch diese gibt. Was Marcus2 schreibt ist nicht grundsätzlich falsch aber ganz so einfach ist es eben nicht."

Er hat auch nicht geschrieben, daß es "so einfach" ist, sondern die grundsätzlichen Zusammenhänge / Mechanismen erläutert. Da nicht nur jedes Virus sondern auch jeder Mensch etwas anders ist, ist der Beitrag zwangsläufig nicht zu 100% genau, und zwar dergestalt, wie sie selbst in Bezug auf die Meldung schreiben, daß er in "einer zwangsläufig stark verkürzten Form" daherkommt - so wie es das Kommentarformat hier eben zuläßt.

Aber allein damit hob sich der Beitrag schon sehr wohltuend von den zahlreichen Forenbeiträgen ab, in denen bar jedes Wissens (ob aus Büchern oder anderswoher) schön wild & z.T. ordentlich gruselig herumspekuliert wird (übrigens bei jedem beliebigen Thema).

20:22 von Rütlischwur

Testen bezieht sich auf die Abstriche für die akute Erkrankung. Antikörper sind nach der Erkrankung noch ne Weile da.

Gibt es Unterschiede zu anderen Virustypen?

Welche konnten unter Kontrolle gebracht werden?
Ich denke bisher konnten nur Virustypen aufgehalten werden die sich nicht Verändern.

Veränderungen sind die möglichen Überlensmechanismen einer kleinsten veränderten Lebensstruktur um Zellen anders darzustellen. Selbst, wenn sie für den Wirt tödlich enden.
Was ein Virusbefall davon, den Wirt zu töten?

Bleibt bitte alle gesund!

@Titijana 22:10

"Doch jetzt wird es verständlich, warum bereits vor wenigen Monaten berichtet wurde, dass in einigen Ländern Menschen, die bereits an Corona erkrankt waren, erneut Corona positiv waren."

Nein, das hat miteinander überhaupt nichts zu tun.
Für die "Wiederansteckungen" vor ein paar Monaten gab es andere Gründe, die mit den Tests und den Nachweisverfahren zusammenhingen.

21:42 von Boris.1945

«Weshalb landeten dann iimmer noch chinesische Flugzeuge mit unkontrollierten Paxen?»

Wie kontolliert man "Paxen"?
Was ist das überhaupt?

«Und Temperaturmessen war ja auch bei den Grenzstaus an Deutschands Grenzen zu vornehm.»

Die Staus waren ehemals vor allem an der Deutsch-Polnischen Grenze bei der Einreise nach DEU als Rückstau nach POL hinein. Warum haben polnische Fiebermesser einst nur derart nachlässig nach Fiebernden gefahndet? Unverantwortlich das …

«Aber die Glanzleistung die Staus durch "Kontrollaufhebung" aufzuheben?»

Der Corona harrte gedudig außerhalb von Deutschland an Grenzen ringsrum aus, bis man endlich Kontrollen aufhob, so dass er geschwind in unbeobachteten Momenten nach Deitschland eindringen konnte.

Der Corona ist wie der Igel bei "Hase & Igel". Immer früher irgendwo als der Hase. Wie schnell & abgehetzt der Hase auch immer rennen & hecheln mag. Mit dem Unterschied zum Igel, dass der Corona nicht nur einen, aber Abertausende von Kumpels hat …

@Marcus2 um 20:58

>>Liest eigentlich noch jemand Biobücher?<<

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Infektiologe/Virologe nicht mal den Wissensstand eines Biobuches hat? Zu wem gehen Sie eigentlich, wenn Sie mal krank sind?

21:10 von Anna-Elisabeth

Ich wäre echt dankbar wenn ab und zu gegoogelt werden würden bevor einfach so Dinge in Frage gestellt werden. Coronaviren wie SARS-COV-2 mutieren zwar ein bisschen, aber nicht besonders stark. Im Gegensatz zu Influenzaviren, die so stark mutieren, so dass jedes Jahr auf die an wahrscheinlichsten auftretenden Stämme angepasst werden muss. Tetanus hat mit den gedächtniszellen zu tun und bedarf daher der Auffrischung.

Corona kann den Herzmuskel schädigen

@ Sisyphos3:
keiner kann aktuell Aussagen darüber machen, was das Virus verursacht und was nicht auch hinsichtlich der Erkrankung anderer Organe es wäre ganz einfach viel zu früh.

Abschließende Aussagen kann man in der Medizin wenn Sie so wollen nie machen, so gesehen ist es immer zu früh. Vorläufige Aussagen aber kann man machen, auch wissenschaftlich exakte Aussagen. Es gibt eine aktuelle Studie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die Auswirkungen des neuen Corona-Virus auf das Herz untersucht hat und die durchaus besorgniserregende Ergebnisse liefert. Es kommt in nicht wenigen Fällen vor, dass der Herzmuskel (möglicherweise sogar irreparabel) geschädigt wird. Und nicht nur bei Alten oder bei Risikopatienten.

22:04 von werner1955

"Was heißt das?

Wir wissen noch sehr wenig über das Virus und davon ganz viel.

Also müssen die einfachn, sinnvollen und alternativlosen Maßnamen dringen weitergeführt werden.

Abstand, Maske und Kontakt Einschränkungen."

.-.-.-.

Das ist präzise auf den Punkt gebracht.

Und wir müssen es mehr denn je.

Denn alles, WAS wir jüngst über den Virus und seine grauenvollen Möglichkeiten erfahren haben (mögliche Dauerschädigungen in der Spätzeit), KANN nur mittels dieser einfachen und effektiven Mittel gebannt werden.

85% benötigen keine Impfung

Daher ist es wohl viel wichtiger, dass ein oder auch mehrere Medikamente gefunden bzw. entwickelt werden, die verhindern, dass sars cov 2 in die Zellen eindringt.

Dann kann man es auch riskieren auch die Risikogruppe wieder von Kontaktsperren zu befreien.

Verlauf bei Mehrfachinfektionen.

Ob man es mehrfach und (relativ) kurz hintereinander bekommen kann, ist das eine.

Die andere Frage ist, ob die Schwere des Verlaufs bei Mehrfachinfektionen möglicherweise abnimmt.

Auch das sollte erhoben werden.

@ europa85

Die Minimalabsicherung in den USA heißt EMTALA. Diese garantiert jedem Bürger in lebensbedrohlichen Zuständen eine Behandlung des lebensbedrohlichen Zustands kostenfrei unabhängig von Versicherung und/oder finanziellen Möglichkeiten in allen Krankenhäusern, die Medicare-Patienten behandeln.
Einen solchen Fallback für "Versicherungslose" gibt es m.W. in Deutschland nicht.

In Deutschland gibt es etwa 80.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Selbständige sind z.B. nicht verpflichtet, sich zu versichern.
Aber wenn eine Person, egal welcher Herkunft, in einem Notfall in ein beliebiges Krankenhaus in Deutschland kommt, wird sie immer versorgt werden. Dazu ist jedes Krankenhaus und jeder Arzt gesetzlich verpflichtet.

22:20, Werner Krausss

Danke für den sachkundigen Post.

22:29 @andererseits @ 21:49 Anna-Elisabeth

Diese Pandemie ist in jeder Hinsicht wie eine Lupe -
auch für den Reifegrad der Menschen.

Gibt es eventuelle einen Zusammenhang zwischen materiellem Wohlstand
und geistigen Vermögen ?

22:28, Exillant

>>RE: von 91541matthias
"Was spricht dagegen, vorerst weiter Masken im Alltag zu tragen und sich im gesellschaftlichen Miteinander zurückzuhalten?"

Weil immer! nach irgendwelchen Maßnahmen ein anderer Virologe um die Ecke kommt und uns erklärt , dass die "Meinung" des anderen Virologen Mumpitz ist. Genug Widersprüche!
Alle aber vom gleichen Fach !<<

Sie offenbaren profundes Mißverständnis des wissenschaftlichen Diskurses.

Was gewiss auch den teils reißerischen Darstellungen in der Presse geschuldet ist. Viele Virologen sind deswegen öffentlich verstummt und diskutieren nur noch in Fachkreisen. Also da, wo sie verstanden werden.

So viele sind gar nicht immun

@ vriegel:
Bis zu 50% sind auch ohne Antikörper immun

Falsch. Das hat man nie getestet. Und das geht auch gar nicht.

In einem österreichischen Ort namens Ischgl haben nach einer Reihenuntersuchung etwa 42% der Dorfbewohner Antikörper gegen das neue Corona-Virus. Das ist Rekord. (Es haben übrigens etwa 90 % der Bewohner an der Untersuchung teilgenommen).
Ob sie alle wirklich immun sind, kann man nicht wissen. Menschen einfach bewusst mit einem Virus zu infizieren ist einem Arzt ethisch nicht erlaubt.

Ganz gut im Rennen liegen auch noch bestimmte Bezirke von Brooklyn oder der Bronx in New-York, wo das Virus arg gewütet hat. Dort haben teilweise bis zu 30% der Menschen Antikörper.

@mannigfaltig 21:27

"Bisher wurde nur eine Abnahme der Anzahl der Antikörper beobachtet. Das ist aber nicht das gleiche wie Abnahme der Immunität. Es besteht zwar in der Regel ein Zusammenhang, aber wie genau dieser Aussieht, muss erst noch erforscht werden."

Genau das steht im Artikel. Das haben Sie fein zusammengefasst.

"Durch die schlecht gewählte Überschrift trägt dieser ansonsten gute Artikel leider unnötig zur Verunsicherung bei."

Nur bei Leuten, die nicht in der Lage sind, ganze Artikel zu lesen, und sich deshalb auf die Überschriften beschränken müssen.
Ich hoffe doch nicht, dass Sie zu dieser Gruppe gehören!

22:48, aua am popo

Sie schreiben wirklich kluge Kommentare. Lediglich Ihr Nick ist dämlich. Er lässt einen Troll vermuten.

22:20 von Werner Krausss / @schabernack, 21:10

«Kann man Menschen auch darauf testen?
Ob "Gedächtniszellen" (in ausreichender Anzahl) vorhanden sind?»

«Ja, Messenger-Proteine.
T-Zellen, die Gedächtniszellen, in der Milz.
Die meisten der T-Helferzellen sterben aber den Zelltod.
Nur ca. 5% bleiben übrig und bilden die Gedächtniszellen …»

Aber sehr vielen Dank für Ihre Antwort !

Muss ich mir nun morgen gar kein Biologiebuch kaufen …

Mensch ist eben nur ein kleines unbedeutsames Licht

Das zeigt nur, dass der Mensch nur ein kleines unbedeutsames Licht ist, sich aber immer als die Krönung der Schöpfung aufspielt.

Wir sollten langsam in Demut verfallen und uns nicht einbilden, wir hätten überhaupt irgendetwas im Griff.

Es ist an der Zeit, mal in sich zu gehen und zu hinterfragen, ob es wirklich in Ordnung ist, wie wir alle leben.

Tut es Not, dass der Mensch meint, er müsse alles erforschen und in alle Ökosysteme eindringen, andere Spezies verdrängen, nur weil er glaubt, er sei eben ganz oben in der Nahrungskette?
Hier zeigt uns jetzt ein kleines Virus, dass wir im Grunde gar nichts können. Ein kleines Virus versetzt uns in Schockstarre und könnte uns, wenn wir nicht endlich anfangen, uns zurückzunehmen und die Umwelt nicht weiter ausbeuten, in wirklich arge Probleme bringen.

Man könnte auch sagen, die Natur nimmt sich seiner Sache an und reguliert die Überbevölkerung und Mensch steht nur da und schlottert, weil er kein adäquates Mittel dagegen hat.

22:47, Köbes4711

>>Am 14. Juli 2020 um 22:20 von Anna-Elisabeth
Bis zu meiner ersten Krebserkrankung hatte ich da noch etwas Zeit. Die zweite folgte 10 Jahre später und jetzt bin ich so dreist und sage: "Ich schaffe auch noch 'ne dritte."

Wow, das ist gut. Hoffentlich wird es nie zu einer dritten kommen. Wünschen Ihnen alles erdenklich Gute.<<

Ich schließe mich ausdrücklich an und drücke alle erreichbaren Daumen.

22:20 von Anna-Elisabeth

«Bis zu meiner ersten Krebserkrankung hatte ich da noch etwas Zeit. Die zweite folgte 10 Jahre später und jetzt bin ich so dreist und sage: "Ich schaffe auch noch 'ne dritte."»

Und ganz genau deswegen werden Sie gar keine dritte bekommen !

«Gibt offensichtlich noch viele Rätsel.»

Ein ganz großes dieser vielen Rätsel ist die Persönliche Einstellung …

22:56, dino2

>>Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Infektiologe/Virologe nicht mal den Wissensstand eines Biobuches hat?<<

Ziemlich genau null.

@Freudsche Fehll... 22:39

"Gut möglich also, daß sich wie bei anderen Virenarten auch durch Mutation neue Stämme entwickeln."

Ist längst mehrfach geschehen. Selbst die Stämme aus dem Webasto-Cluster und aus Bergamo unterscheiden sich. Die SARS-CoV-2-Genealogen haben alle Hände voll zu tun...

"Gegen die wiederum Impfstoffe entwickelt werden müssten."

Das steht noch nicht fest.
Dazu muss erst einmal ein wirksamer Impfstoff gefunden werden. Dann muss man sehen, wie er genau wirkt. Und dann kann man vielleicht abschätzen, bei welchen Stämmen er wirkt oder auch nicht.

@20:58 von Marcus2

"Liest eigentlich noch jemand Biobücher?"

Wozu? Wir haben doch sie als wandelndes Lexikon. :-D

@ Leipzigerin59

Das hat Herr Prof. Drostem so nie behauptet.
Können Sie erklären, wie er das im Januar gemacht hat? Ohne Virus?

Nein, natürlich mit dem Virus. Das chinesische Gesundheitsministerium hat Ende Dezember Proben mit Viren an verschiedene Labors geschickt, darunter auch an die Virologie der Charité in Berlin, das ist ein Referenzlabor. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Christian Drosten hat auch SARS-CoV-1 entdeckt und er ist einer der namhaften Virologen weltweit und ein ausgesprochener Kenner von Corona-Viren.

Dort (an der Charité) wurde etwa Mitte Januar das Genom von SARS-CoV-2 vollständig (!) sequenziert und ein PCR-Test veröffentlicht und wiederum an zahlreiche Labors in der ganzen Welt geschickt. Diese PCR wird weltweit bisher fast ausschließlich verwendet.

Werner Krauss

Endlich mal ein Beitrag von einem echten Sachverständigen ! Es wäre wünschenswert, davon mehr lesen zu können. Was hier manch anderer Forist so unter sich läßt , entspricht oft mehr einer Nebelgranate , die noch mehr Verwirrung stiftet. Die Redaktion hat sich in dieser Hinsicht auch nicht mit Ruhm bekleckert. Ohne die Begrenzung des Beitrags auf 1000 Buchstaben, hätte Forist Krauss ganz bestimmt weitere Erklärungen für das Geschehen liefern können , was m.M.n. dringend nötig ist. Ob eine Aufklärung von der Politik wirklich gewünscht wird, wage ich aber zu bezweifeln. Zu groß waren die Eingriffe in die Grundrechte und die Volkswirtschaft , als daß man sich nun hinstellen wird und dann zugeben, daß die Maßnahmen übertrieben waren und immer noch sind. Vielleicht ist darin auch die Ursache für die lückenhafte Statistik zu sehen. Welcher Staat hat denn nun mit dem Ausbremsen der Wirtschaft begonnen ?

@22:29 von Sisyphos3 21:49 von Anna-Elisabeth

//wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht (aber zumindest anfangs nicht für alle) überfällt mich das kalte Grausen.
.
was wäre ihr Vorschlag den Impfstoff zu verteilen
über ein Losverfahren ?//

Wenn ich eine akzeptable Lösung hätte, hätten andere sicher auch schon gute Ideen. Ich hab aber keine. Es wird sicher eine Rolle spielen, in welchem Land zuerst ein wirksamer Impfstoff gefunden wird. In Europa gibt es Kooperationen, wo Einigkeit herrscht, dass zumindest alle EU-Länder nach Bevölkerungszahl mit Impfstoff versorgt werden sollen. Und es gibt einen gemeinsamen "Geldtopf" für ärmere Länder.
Wie sich die USA verhalten werden steht in den Sternen. Man kann es aber ahnen.
Aber auch die Verteilung im eigenen Land kann ja problematisch werden. Privatpatient vor Risikopatient? Und welche Risikopatienten? Wie hoch sind die allgemeinen Überlebenschancen? Wer will das beurteilen, nach welchen Kriterien?
Bis zu welchem Alter? Ach, ich habe keine Ahnung.

20:55 von agora

"" Eigentlich wie immer bei Corona:zuerst Hoffnung, dann Ernuechterung. Solche Nachrichten will ich inzwischen nicht mehr lesen, denn sie zeigen eins:gegen Corona wirds nie ein Mittel geben. Und ich bin nicht bereit den Rest meines Lebens mit Coronaeinschraenkungen zu verbringen..""
#
Nun seien Sie doch nicht so pessimistisch ,auch gegen Corona wird es eines Tages ein Mittel geben was genau so wie alle Impfungen von Zeit zu Zeit wieder aufgefrischt werden muss. Was Ihren Einschränkungen betrifft,das müssen Sie mit sich selber ausmachen.

Herzinfarkte sind allerdings zurückgegangen.

@22:57 von aua am popo
Und zwar gerade auch in Norditalien.
Da gibt es sicher eine plausible Erklärung.

@aua am popo 22:57

"Vorläufige Aussagen aber kann man machen, auch wissenschaftlich exakte Aussagen. Es gibt eine aktuelle Studie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die Auswirkungen des neuen Corona-Virus auf das Herz untersucht hat und die durchaus besorgniserregende Ergebnisse liefert."

Auch nicht schlecht eine relativ junge Studie, die zeigt, dass selbst Patienten mit mildem oder sogar asymptomatischem Verlauf heftige Störungen des Nervensystems davontragen können. Meningitis, Schlaganfall etc. als Spätfolge eines milden Covid-Verlaufs - kann ich drauf verzichten.

22:48 @dino2

Dann meine ich die aktuelle Version NC_045512.2.

Denoch hat nicht Herr Prof. Drosten vollständig sequenziert.

RE: um 22:32 von fathaland slim

"Sie sind also ganz offensichtlich klüger als die Virologen und haben die Materie auf eine Weise durchdrungen, von der die nur träumen können.

Chapeau und Glückwunsch.

Könnte natürlich sein, daß Sie überhaupt nichts verstanden haben, aber das möchte ich Ihnen nicht unterstellen. Würden Sie sich denn sonst derart weit aus dem Fenster lehnen?"

Wahrscheinlich bin ich klüger als die Virologen. Warum nicht.?
Ich bin aber sicher kein Experte in diesem Fach. Aber anscheinend die Virologen selber auch nicht. So wie die sich Tag ein Tag aus widersprechen! Verstehen Sie den Unterschied?
Den Wissensstand was man uns gerade mitteilen will, habe ich über diese Thematik auch nur als interresierter Leser schon.

@22:34 von Duck Holliday @Anna-Elisabeth - 21:10

"Es gibt keine Pille & auch kein Serum, das den Menschen komplett immun gegen alles macht."

Danke für die Aufklärung. Ist aber leider absolut nichts Neues für mich dabei. So tief und fest konnte nicht einmal ich im Unterricht (Krankenschwester und später MTA) schlafen.
Ich hatte ja nur ein paar Beispiele gegeben.

@22:47 von Köbes4711

"Hoffentlich wird es nie zu einer dritten kommen. Wünschen Ihnen alles erdenklich Gute."

Ein herzliches Dankeschön!

Was soll ein Abstand

an einer Kasse von 1,50m bringen, selbst mit Maske?

Wenn die Regale so gestellt sind, dass ein Abstand von ca. 50cm das Höchstmass der gefühlten Entfernung sind?

Am 14. Juli 2020 um 23:01 von Sausevind

Abstand, Maske und Kontakt Einschränkungen.........KANN nur mittels dieser einfachen und effektiven Mittel gebannt werden.

Diese Aussage ist natürlich vollkommen korrekt. Allerdings sind so viele Aktivitäten vieler Leute - angefangen von der Arbeit bis hin zum Urlaub - nicht mehr möglich.

Man kann nur hoffen.........

@22:48 von Sisyphos3 22:20 von Anna-Elisabeth

"ich denke für alle hier sprechen zu dürfen
hoffentlich kommt keine 3.
... und sollte sie kommen
dann schaffen sie das"

Auch an Sie ein fettes Danke!

23:07, rossundreiter

>>Verlauf bei Mehrfachinfektionen.
Ob man es mehrfach und (relativ) kurz hintereinander bekommen kann, ist das eine.

Die andere Frage ist, ob die Schwere des Verlaufs bei Mehrfachinfektionen möglicherweise abnimmt.

Auch das sollte erhoben werden.<<

Sie meinen, solche Fragen würden von der Forschung ignoriert?

RE: um 22:56 von dino2

"Zu wem gehen Sie eigentlich, wenn Sie mal krank sind?"

Zu einem Arzt ! Aber zu einem , der keine Märchen erzählt.
Darum geht es.

Vor vier Jahren hatte ich einen Bandscheibenvorfall.
Zitat" Ich habe da tolle Spritzen dagegen. Nach 12 Sitzungen geht es Ihnen besser"

Nach der 6. Spritze wurde ich stutzig un brach ab. Die Spritzen waren Salzlösungen mit bissl Ibuprofen !

22:49 von Duck Holliday @Anna-Elisabeth - 21:33

"Aber allein damit hob sich der Beitrag schon sehr wohltuend von den zahlreichen Forenbeiträgen ab,..."

Da stimme ich zu.

"... so wie es das Kommentarformat hier eben zuläßt."

Deswegen ist auch meine Reaktion arg verkürzt ausgefallen.

22:52 @schabernack

Sie haben das wieder so schön erklärt .

Ob Paxen ein spezieller Begriff aus dem Norden ist,
könnte vielleicht @Anna-Elisabeth klären.

@22:56 von Eu-Schreck 21:10 von Anna-Elisabeth

"Ich wäre echt dankbar wenn ab und zu gegoogelt werden würden bevor einfach so Dinge in Frage gestellt werden. Coronaviren wie SARS-COV-2 mutieren zwar ein bisschen, aber nicht besonders stark. Im Gegensatz zu Influenzaviren, die so stark mutieren, so dass jedes Jahr auf die an wahrscheinlichsten auftretenden Stämme angepasst werden muss. Tetanus hat mit den gedächtniszellen zu tun und bedarf daher der Auffrischung."

Ich wollte lediglich deutlich machen, dass Virus eben nicht gleich Virus ist. Dr. Google brauche ich für diese Erkenntnis nicht. Sie?
Offensichtlich habe ich mich aber sehr missverstänlich ausgedrückt.

22:57 von aua am popo

Es kommt in nicht wenigen Fällen vor, dass der Herzmuskel (möglicherweise sogar irreparabel) geschädigt wird.
.
ähnliches passierte einem Kollegen von mir - 40 Jahre alt - nach einer Erkältung
seither hat er künstliche Herzklappen
dass eine Viruserkrankung unter anderem auch das Herz schädigen kann
das sind Binsenweisheiten

22:56 @Eu-Schreck

"... SARS-COV-2 mutieren zwar ein bisschen, aber nicht besonders stark. ..."

Was ist quantitativ

> ein bisschen <
bzw.
> nicht besonders stark <

@rossundreiter 23:07

"Die andere Frage ist, ob die Schwere des Verlaufs bei Mehrfachinfektionen möglicherweise abnimmt.

Auch das sollte erhoben werden."

Sie können ganz sicher sein, dass das sehr aufmerksam beobachtet und protokolliert werden wird.
Wenn denn die erste Mehrfachinfektion aufgetreten sein wird ...

Test nur bedingt geeignet.

@22:48 von dino2
Danke für diese Klarstellung.
Allerdings bleibt das Problem bestehen:
Die US-Seuchenbehörde CDC hält die „SARS-CoV-2 RT-PCR-Tests“ für die SARS-CoV-2-Diagnose nicht für geeignet, weil sie Co-Infektionen mit anderen Viren nicht unterscheiden. Der angezeigte Part muss nicht notwendig die Ursache der Krankheit sein.

22:36 von Sisyphos3

«definitiv ist das Virus nicht harmlos
aber nach wenigen Monaten abschließend festzustellen
was dieses Virus alles so schädigen kann ist wohl sehr populistisch»

"Außer Volldeppen" stellt gar niemand nach wenigen Monaten der Existenz der Erkrankung "Corona" irgendwas "abschließend" fest. "Selbst zum Einfachen Beinbruch schon Millionen von Malen" stellen nur vorgenannte Kaliber abschließend was fest.

Sehr wohl aber gilt es genau im Auge zu behalten, wenn auch jüngere von Corona genesene Ex-Patienten über weiter andauernde "Beschweren" wie … berichten:

Beeinträchtigung / Quasi-Verlust von Geruchs- und / oder Geschmackssinn.
Starke Kurzatmigkeit bei einst bester körperlicher Verfassung.
Störungen des Konzentrationsvermögens.
Schwierigkeiten mit dem Kurzzeitgedächtnis.
Probleme bei der Findung von Worten, die einst fest verankert im Aktiven Wortschatz waren. Unsichere / zittrige Handschrift.

Gar niemand braucht wen, der nun nach ± 7 Mo. Corona daher sagt:
"Ist doch populistisch !"

22:50 von STOPP

Was ein Virusbefall davon, den Wirt zu töten?
.
nichts !
ein Virus will sich vermehren
das funktioniert bei nem toten Wirt definitiv nicht

Im Umkehrschluss müsste man vermuten,...

...das die Antikörperkonzentration bei Menschen, die eine heftige Erkrankung überstanden haben, höher ist.
Ob diese erhöhte Menge aber auch länger anhält, wäre interessant zu wissen.
Vermutlich aber wird auch diese bald wieder absinken.

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