Ihre Meinung zu: Neue Höchstwerte beim Ausstoß des Treibhausgases Methan

15. Juli 2020 - 7:57 Uhr

Der weltweite Ausstoß von Methan hat neue Höchstwerte erreicht. Laut US-Studien gelangten 2017 rund 600 Millionen Tonnen des Gases in die Erdatmosphäre. Besonders stark ist der Anstieg in drei Weltregionen.

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Kommentare

"heizt Klima auf"

Dass die abgegebene Menge an Methan zugenommen hat, mag sein. Dass deshalb das Klima aufgeheizt werden würde, ist aber Interpretation. Die Prozesse in der Atmosphäre sind viel zu komplex und sind nicht mit einem einfachen Treibhaus-Modell zu beschreiben. Wir wissen zu wenig über Wolkenbildung über den Einfluss eines veränderten Temperaturgradienten an der globalen Konvektion (den Luftströmungen). Die Überschrift ist deshalb so nicht sehr glücklich gewählt.

In Europa sind die Werte

In Europa sind die Werte gesunken. Na toll. Somit haben wir die Rindfleischproduktion mitsamt Umweltbelastung outgesourced?
Der Planet wehrt sich. Und der Mensch ist nur eine zeiterscheinung.
Danach erholt er sich wieder.

Endlich

greift jemand das Thema mal auf.
Seit Jahren ist nur das CO2 Stoff für Diskussionen. Methan ist viel schädlicher für unsere Umwelt. Vielleicht produzieren ja Afrikas Länder und China auch für Europa?
Das Problem ist vorrangig die Gier des Menschen, nach immer mehr. Mehr Rinder = mehr Methan aber auch mehr Geld.
Wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen?

Und wieder wird geleugnet

Seit über 40 Jahren warnt die Gemeinschaft der internationalen Fachleute (Klimawissenschaften) vor steigenden Temperaturen, verursacht durch menschliche Aktivitäten. Wir – wie ich – hochrangige naturwissenschaftliche Fachzeitschriften abonniert hat, hat an hat am menschengemachten Klimawandel keinen Zweifel, denn die Prognosen der Fachwelt sind seit Jahrzehnten sehr einhellig.
Interessanterweise gibt es auch hier (wie bei COVID – 19) eine Vielzahl von Leuten, die keinerlei wissenschaftliche Meriten vorweisen können, aber der Meinung sind, der Fachwelt widersprechen zu dürfen. Ich bezeichne so etwas als Anmaßung. Auch bei denen, die sich hier im Forum entsprechend dazu äußern.

Eigentlich normal

" Drei Weltregionen verzeichneten einen besonders starken Anstieg beim Methanausstoß: Afrika, China sowie Ozeanien, wozu auch Australien gehört. Haupttreiber sind den Computermodellen und Berechnungen zufolge die erwähnte Viehzucht und Verwendung fossiler Brennstoffe. "

Drei die eben auch am Wohlstand teilhaben möchten, und für mehr Menschen werden eben auch mehr Lebensmittel und all die anderen Dinge benötigt.

Mehr Huhn und Fisch essen die Menschen, Fisch wäre ja gut, aber der Preis ist heiß und die Meere sind ja zu großen Teil über fischt.
Über die Nachteile bei Aquakulturen müssen wir ja nicht erst reden.

Bei allen Dingen geht es um Gewinn, viel Gewinn, selbst die Börse wo das große Geld gemacht wird, stimmt so nicht mehr.
In der angeblich größten Wirtschaftskrise seit 19xx, läuft der Dax zur Hochform auf.
Teile von Europa geiseln sich selber, während der Rest der Welt nach oben geht.

So wird nichts werden.

Ohje.....

…… was machen jetzt die Grünen? Deutschland und Europa sind nicht die größten Verursacher des Methanausstoßes. Wie wollen die Grünen jetzt die deutsche Bevölkerung dafür in Haftung nehmen?

"Wir – wie ich – hochrangige naturwissenschaftliche Fachzeitschriften abonniert hat, hat an hat am menschengemachten Klimawandel keinen Zweifel, denn die Prognosen der Fachwelt sind seit Jahrzehnten sehr einhellig."

Man muss keine naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften abonnieren, um die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu verstehen.

Schon für 5 Euro bekommt man das Buch "Kleine Gase - große Wirkung: Der Klimawande"

Allerdings werden sich die Leugner des durch den Menschen verursachten Klimawandels auch von so leicht verständlich geschriebenen Fakten nicht überzeugen lassen.

So wie es Leute gibt, die steif und fest behaupten, dass das Coronavirus und Covid 19 nur ein Fake ist, gibt es auch Leute, die den Klimawandel für einen Fakte halten.

Auch Menschen rülpsen

und davon gibt es auch jedes Jahr mehr. Hinzu kommen in Zukunft vermehrt die Ausgasungen aus Batterien. Die über die mehr oder weniger dichten Sicherheitsventile giftige und hoch karzinogene Stoffe emittieren. Im Betrieb, beim laden und sogar bereits beim lagern. Was sich bereits ganz simpel nachweisen lässt. Bei der Zunahme schlecht gewarteter E-Mobile kann sich das noch potenzieren. Diese Stoffe sollten ebenfalls in die Untersuchungen aufgenommen werden.

Imchen77

Wir sind viel zu viele geworden. Das ist das nicht mehr lösbare Problem.

@Paul Puma

Jetzt hören Sie doch auf, ich kanns nicht mehr hören.

Da werden absurd hochstufige Runge-Kutta Verfahren auf detailiert herausgearbeitete DGLs angewendet, die entstanden sind aus jahrzehntelanger Forschung von Leuten, die deutlich intelligenter sind als Sie oder ich.

Und sie wollen hergehen und diese mit so einem blöden Spruch einfach wegwischen, nur weil es Modellrechnungen sind.

BTW: Natürlich sind es Modellrechnungen. Die Berechnungen der Erdanziehung, die Newton'schen Gesetze, Quantenphysik und all das sind auch "unbewiesene" Modelle. Trotzdem treffen wir mit ner Rakete, deren Flugbahn auf diesen "unbewiesenen" Modellen beruht, den Mond...

Wirklich, es nervt, immer wieder so einen Unfug von unbewiesenen, ach so komplexen, Modellen lesen zu müssen... Das ist hochkomplexe Forschung, und die ernstzunehmenden Wissenschaftler sind sich im Bezug auf die Klimaerwärmung und auch darauf, dass Methan ein Treibhausgas ist, im Wesentlichen einig.

Glauben was man will

Weit über 90% der Klimaforscher sind einer anderen Meinung als Sie.

Es ist klar das die Massenhafte Mast von Wiederkäuern verboten werden müsste. Die meisten essen aber gerne Steak. Also redet man sich so lange ein, dass man ja nichts genaues weiß und das es auch Wissenschaftler gibt die das anders sehen und das es schon immer Klimaänderungen gab, etc., bis man es selber glaubt und wieder ohne schlechtes Gewissen Steak essen, SUV fahren und fliegen kann.

Richtig schlimm wird es ja eh erst für die nachfolgenden Generationen.

Unverständlich

und verantwortungslos, dass die Politik die bereits existierende Überbevölkerung der Erde und ihre weiterhin zu erwartende starke Steigerung, die notwendigerweise zu einem immer größer werdenden Bedarf an Nahrung inkl. Fleisch sowie Mobilität führt, überhaupt nicht in ihre Betrachtung des Klimawandels mit einbezieht. Entweder müssen Fleischkonsum und Mobilität gesetzlich stark eingeschränkt werden, und/oder es müssen endlich Maßnahmen gegen ein weiter ausuferndes Bevölkerungswachstum ergriffen werden.

Methansteuer

Jetzt wird in Deutschland eben auch noch eine Methansteuer eingeführt und die Welt ist gerettet, wie beim CO2.

Falsche Schlussfolgerung aus unzureichendem Artikel

An den Reaktionen sieht man, dass der Artikel wie gewohnt schlecht ausgearbeitet ist.
Hier wird nur etwas über den ZUWACHS nicht jedoch über den aktuellen Stand der Emissionen gesagt. Insofern ist der Artikel suggestiv, wie man an der Fehlinterpretation hier sieht. Bei jedem Lesen von wissenschaftsbezogenen Artikeln auf TS bleiben bei mir mehr Fragen als Antworten. Liebes TS Team: bitte mehr Daten oder einen Link zur Original Arbeit geben. Beste Grüße

um 09:17 von ihmchen77

>>greift jemand das Thema mal auf.
Seit Jahren ist nur das CO2 Stoff für Diskussionen. Methan ist viel schädlicher für unsere Umwelt. Vielleicht produzieren ja Afrikas Länder und China auch für Europa?
Das Problem ist vorrangig die Gier des Menschen, nach immer mehr. Mehr Rinder = mehr Methan aber auch mehr Geld.
Wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen?<<

Ein sehr hoher Anteil an Rindfleisch für den deutschen Markt wird aus Argentinien und Brasilien importiert. Aber das immer mehr an Rinder muss man auch mit dem immer mehr an Menschen auf dem Planeten in Verbindung setzen.

Krisenzeiten...

Werden sich auch in Hinblick auf die Umwelt weiter verstärken.
Exzessive Tierzucht einerseits, Verschwenden von Ressourcen andererseits,
Der Trieb nach Profit wird alles zerstören, das ist sicher!

09:59 von thoughtful

"An den Reaktionen sieht man, dass der Artikel wie gewohnt schlecht ausgearbeitet ist. Hier wird nur etwas über den ZUWACHS nicht jedoch über den aktuellen Stand der Emissionen gesagt."
.
Im ersten Absatz heißt es: "2017 gelangten laut Hochrechnungen von US-Forschern knapp 600 Millionen Tonnen des Gases in die Erdatmosphäre, mehr als die Hälfte davon durch Aktivitäten des Menschen."

um 09:45 von tagesard09

"Auch Menschen rülpsen und davon gibt es auch jedes Jahr mehr."
.
Seit wann sind Menschen Wiederkäuer?

Neue Höchstwerte beim Ausstoß des Treibhausgases Methan....

Und das wird noch mehr:Im Amazonas-Gebiet wird gerodet,auch um mehr Weideland zu bekommen.Auch in Erwartung eines größeren Export von Rindfleisch.Hier spielt das geplante Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen Brasilien und der EU eine Rolle.

09:41 von ablehnervonallem

Einfach nur peinlich, Ihr Kommentar...

Ursache für den Zuwachs an Methan und anderer Treibhausgase

ist schlicht und ergreifend die rapide anwachsende Bevölkerung auf unserem Planeten.
Jeder Mensch will essen, sich kleiden und braucht Energie, die immer noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden muß, weil in vielen Teilen der Erde leider keine bezahlbare Alternative vorhanden ist.

@ ihmchen77

>>> Mehr Rinder = mehr Methan aber auch mehr Geld.
.
In Ihrer Gleichung fehlt das Ausschlaggebende:
Mehr Menschen = Mehr Rinder = Mehr Methan.

.
>>> Wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen? <<<
.
Weltweite Geburtenkontrolle?
Oder Rationierung von Fleisch?
Beides unmöglich durchzusetzen.

@ 09:53 von Sparer

Das Bevölkerungswachstum ist nicht das vorrangige Problem, denn es findet in Afrika oder Indien statt und die Emissionen dieser Menschen sind gering oder sehr gering. Das Problem sind weiterhin die Emissionen in den Industriestaaten, wozu ich auch China zähle.
Also gilt es den Konsum DORT zu reduzieren.

@ 09:45 von tagesard09

In Deutschland gibt es bei 82 Millionen Einwohnern 47 Millionen PKW, die üblicherweise für ihre Zwecke zu schwer und übermotorisiert sind und dementsprechend viel verbrauchen.
Aber Sie sehen Problem bei E-Mobilen?

Wenn sich die TS als informatives Organ

versteht, indem sie solche Artikel veröffentlicht, dann sollte sie dringend darauf achten, dass ihre zuständigen Mitarbeiter gründlicher recherchieren.
Die reine Wiedergabe einer Studie ist keine
Information wenn diese Studie nicht auf ihre Vollständigkeit und die Basis der Berechnungen überprüft wurde und der Artikel dann auf etwaige Lücken hinweist.
Die fachliche Kompetenz einen solchen Artikel zu verfassen muss gegeben sein.
Im diesem Fall sind in der Studie einige Parameter gar nicht berücksichtigt worden, wie ein Mit-Kommentator schon fest gestellt hat. Leider gibt es immer wieder Artikel bei der TS, die mangelhaft recherchiert sind.

Verstand einschalten

um 09:41 von ablehnervonallem…Ohje.....was machen jetzt die Grünen? Deutschland und Europa sind nicht die größten Verursacher des Methanausstoßes. Wie wollen die Grünen jetzt die deutsche Bevölkerung dafür in Haftung nehmen?

Wir Grüne müssen immer wieder feststellen, dass selbst einfachste Sachverhalte bei Leuten nicht greifen, die prinzipiell ihren Verstand nicht einschalten wollen. Denen ist nicht zu helfen. Die müssen auch von mir aus nicht „haften“, was auch immer das in diesem Zusammenhang heißen mag.

Keine Partei...

möchte als "Verbotspartei" dastehen. Klimaschutz, wenn niemand belastet wird und die Mehrheit einverstanden ist.

Die Rettung (nicht unserer Welt, denn die Erde war schon Feuerball und total vereist) unserer Zivilisation und Gesellschaftsordnung, von Frieden, Sicherheit und - Wohlstand, setzt dringend Verbote voraus.
ALLE müssen belastet werden, nicht KEINER!
Die tumbe Masse wird nicht aus Einsicht handeln.

Rund 7,5 Mrd. Menschen wollen ernährt sein ...

.. und, allen "Grünkernfreunden" zum Trotz, ... auch mit Fleisch. Es ist nicht unsere Aufgabe, anderen Kontinenten & Kulturen vorzuschreiben, was sie zu essen haben und was nicht.
Zum 2. ist es ebenso illusorisch anzunehmen, dass wir diese Massen vegetarisch ernähren könnten ... aus Bioanbau, klar.
Und wenn wir schon Kritik üben müssten WIR ja wohl mit gutem Beispiel vorangehen (nicht nur fordern) und die Fleischproduktion in D zu 80% zurückfahren ... bis 2025. Die verbleibende Menge, inkl. der Massen die wir ins Ausland verhökern, dürfte für eine gemäßigte Fleischversorgung der Deutschen reichen.
... und da ist auch schon, nach wenigen Atemzügen, die Luft nachhaltig raus. Arbeits- und Ernährungspolitisch.
Es ist da wie mit der AKW's: Deutschland baut ab ... das Ausland auf. Dabei ist es der Welt/Natur völlig wurscht, ob sie von einem Tschechischen- oder Deutschen GAU in den Tot getrieben werden.

@Wie können wir diesen Teufelskreis 10:37 Mischpoke West

"durchbrechen?"
zu @@ihmchen77
"Weltweite Geburtenkontrolle?
Oder Rationierung von Fleisch?
Beides unmöglich durchzusetzen."

Wieso eigentlich?
Ersteres läuft längst ohne unser Zutun.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zusammengefasste_Fruchtbarkeitsziffer
Und letzteres regelt der Preis.

Beides kann sich locker durchsetzen bei guter Politik.

Rinder heisst aber neben

Rinder heisst aber neben Fleischproduktion auch -> Roh-Milch

eines der wichtigsten Ausgangsprodukte der Lebensmittelindustrie...

..von der Trinkmilch über Butter bis hin zum Joghurt .
Für mich ist gerade letzteres wichtiger Teil einer gesunden und AUSGEWOGENEN Ernährung!

Methan kommt aber nicht nur von tierischen Quellen (Wiederkäuer!) sondern hat auch natürliche Quellen bei denen aber der Mensch der "Treiber"-Faktor ist -> Erdgasförderung

nach wie vor sind undichte Transport-Röhren - sprich Lecks - die wichtigste Ursache für das immer noch ungebremste Freisetzen dieses Treibhausgases (das 20 mal stärker wirkt als CO2)
aber man redet und schreibt von offizieller Seite lieber nix über diesen Umstand - dabei ist er der Fachwelt seit 30 Jahren bekannt

wenn z.B. ich in den 90er Jahren eine vergleichende Energiestudie zur Beheizung von Gebäuden machte - musste ich auch die indirekten Treibhaus-Effekte mit berücksichtigen...
..für Erdgas wurde damals eine Leckage-Rate von 10% angesetzt.

um 10:43 von Carlos12

>>Das Bevölkerungswachstum ist nicht das vorrangige Problem, denn es findet in Afrika oder Indien statt und die Emissionen dieser Menschen sind gering oder sehr gering. Das Problem sind weiterhin die Emissionen in den Industriestaaten, wozu ich auch China zähle.
Also gilt es den Konsum DORT zu reduzieren.<<

Im Artikel wird vermeldet das der Anstieg der Emissionen sehr stark in Afrika, China, Ozeanien ist, es ist also schon ein Zusammenhang mit der wachsenden Zunahme der Bevölkerung in Afrika zu sehen. Die Verbesserung der Lebensmittelversorgung der chinesischen Bevölkerung durch intensivere Landwirtschaft scheint das auch zu bestätigen.

ablehnervonallen

Die deutsche Bevölkerung tut doch bereits alles nur mögliche gegen die hohen Methanwerte : Sie schafft sich selber ab ! In weniger als 100 Jahren wird darum Deutschland nur noch ein geografischer Begriff sein. Vergleichen Sie die Zahlen des Statistischen Bundesamts , das erst vor wenigen Tagen auf das große Geburtendefizit hingewiesen hat, mit Ihren persönlichen Eindrücken. Schauen Sie die Alterspyramide an, um festzustellen, daß zwar n o c h viele Deutsche vorhanden sind - doch aus biologischen Gründen nicht reproduktiv sein können (keine Kinder mehr in diese Welt setzen). Ein Trost : Die Nachwelt wird uns dafür vermutlich lobpreisen.

@ B. Pfluger

Wenn sich die TS als informatives Organ versteht, indem sie solche Artikel veröffentlicht, dann sollte sie dringend darauf achten, dass ihre zuständigen Mitarbeiter gründlicher recherchieren.

Die TS versteht sich sicher nicht als ein "Organ" von irgendwem. Damit hat sich Ihr Kommentar schon erledigt. Und im Übrigen ist der Beitrag durchaus solide recherchiert. Solider als Ihre Position, bei der Sie leider ganz auf Argumente verzichten zu können glauben.

Am 15. Juli 2020 um 10:05 von hesta15

" Ein sehr hoher Anteil an Rindfleisch für den deutschen Markt wird aus Argentinien und Brasilien importiert. Aber das immer mehr an Rinder muss man auch mit dem immer mehr an Menschen auf dem Planeten in Verbindung setzen. "

Nicht ganz richtig, was sie schreiben, hier die Zahlen, der große Teil kommt von Nachbarn.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/668557/umfrage/import-von...

Und der Export von Rindfleisch aus Deutschland, ist nur eine Spur kleiner, als der Import.

Das mit den mehr Menschen, ist allerdings richtig, mehr benötigt auch ein Mehr von allen Dingen, steigender Wohlstand kommt dazu.

Klimagase weiter reduzieren

Die Verbrenner müssen endlich runter von der Straße. Damit kann man schon eine Menge der Klimagase einsparen. 1,2 Milliarden Verbrenner verpesten die Luft und sorgen für CO2. Kohlekraftwerke müssen endlich abgeschaltet werden und der Weg muss frei werden für nachhaltige Energie. Alles was nicht nachhaltig ist gehört auf den Prüfstand.

Die notwendigen Konsequenzen

Die notwendigen Konsequenzen sind glasklar: runter mit der Förderung von fossilen Brennstoffen, Deponien und Rinderzucht.
Und die weiteren Konsequenzen sind genauso glasklar: alle politischen Klimaleugnerfraktionen, Bremser der ökologischen Energiewende wie der agrarpolitischen Wende abwählen - runter mit den Prozentzahlen. Die Vernunft muss sich endlich - und vor allem zeitnah - in politischen Entscheidungen wie in den Wahlkabinenentscheidungen durchsetzen; die Faktenlage ist glasklar - niemand kann im Jahre 2020 sagen, sie/er hätte von der Dramatik der Klima- und Umweltzerstörung nichts gewusst.

@Miauzi

Die ganze Erdgas und Ölförderung ist ein großes Umweltproblem. Hoffen wir mal, dass die neue Wasserstoffherstellung nicht über Erdgas geschieht. Uns wird dann grüner Wasserstoff verkauft und hergestellt wird er dann aus Erdgas. Weil es so schön günstig ist.

@ 09:50 von jiha

Sie haben völlig recht, aber es wird leider einen bestimmten Prozentsatz in der Bevölkerung geben, der "immun" gegen wissenschaftliche Fakten ist und lieber über Wölkchenbildung paraphrasiert. Es geht darum, die zu erreichen, die nicht in einer Filterbetonblase sitzen und sagen "was interessieren mich wissenschaftliche Fakten; ich hab schon meine Meinung".

um 11:00 von artist22

>>Ersteres läuft längst ohne unser Zutun.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zusammengefasste_Fruchtbarkeitsziffer
Und letzteres regelt der Preis.

Beides kann sich locker durchsetzen bei guter Politik.<<

Für die Entwicklung des Bevölkerungswachstums gibt es nur Vermutungen oder Prognosen.

Den Hunger von Millionen Menschen auf unserem Planeten bekämpft man nicht durch Erhöhung des Preises für Lebensmittel.

@ 11:07 von wenigfahrer

Die steigende Weltbevölkerung ist nicht per se ein Problem; einerseits ist der sog. ökologische Fußabdruck eines Mitteleuropäers exorbitant größer als der eines Menschen z.B. in Somalia. Andererseits sind Bildung und Entwicklung die besten Garanten dafür, dass in einem Land die Geburtenrate sinkt.

@andererseits

"Die Vernunft muss sich endlich - und vor allem zeitnah - in politischen Entscheidungen wie in den Wahlkabinenentscheidungen durchsetzen; die Faktenlage ist glasklar - niemand kann im Jahre 2020 sagen, sie/er hätte von der Dramatik der Klima- und Umweltzerstörung nichts gewusst."

Eigentlich ein guter Gedanke; aber das hat über 30 Jahre auch bei den Zuständen in der Fleischindustrie geklappt.

Was mir an dem ganzen fehlt, ist, dass einmal aufgezählt wird, was denn die Alternativen sind, wenn die Viehzucht so drastisch reduziert werden soll. Noch mehr Wälder vernichten, um Pflanzen anzubauen, damit alle ernährt werden können?

Vulkane sind der größte Methantreiber

Der meiste Ausstoß von Methan ist durch die Natur selbst erfolgt und erfolgt auch weiterhin durch sie.
Erd- und Meeresvulkanismus erhöhen die Werte extrem. Die Forscher warnen vor noch viel stärkeren Ausbrüchen. Das würde die Werte nochmals extrem in die Höhe steigen lassen. Das kennt man aber aus alter Erdgeschichte bereits und ist im Zyklus der Erde nichts Neues. Der zyklische Vulkanismus beeinflusst so auch das Klima und nicht das Klima den Vulkanismus, wie einige fälschlicher Weise behaupten.
Dass der Erdvulkanismus zyklisch abläuft, hat mit der Erdrotation zu tun, die ebenfalls zyklisch immer wieder Verlangsamungen und Geschwindigkeitszunahmen im Wechsel aufzeigen. Auch Supervulkane brechen häufiger aus, als gedacht.
Marine Schlammvulkane stoßen bis zu zehnmal mehr Methan aus als angenommen siehe: https://www.derstandard.at/story/2000008001111/marine-schlammvulkane-sto...

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/news/2006/methanblasen-tiefseevu

Fleischverzicht: Wie wäre das?

Aus verschiedenen Gründen wäre der Fleischverzicht oder eine extrem drastische Reduzierung des Fleischkonsums für alle Bewohner dieser Welt wichtig:
1. Wegen des Klimas: Weniger Methan trägt zur Klimaverbesserung stark bei
2. Wegen der zunehmenden Wasserknappheit
Man sollte sich vor Augen halten, dass zur Produktion eines Kilo Rindfleisches rd. 15000 Liter Wasser benötigt werden. Mit dieser Wassermenge könnte man Unmengen von Gemüse- und Kartoffelpflanzungen bewässern und davon würden mehr Menschen satt, als von den entsprechenden Fleischmengen.
3. Wegen der Nitratbelastung des Grundwassers durch Gülle
4. Wegen der Tierquälerei
Natürlich müssen das alle Länder gemeinsam tun. Aber schon, wenn ein Land wie Deutschland den Anfang machen würde, hätte das eine gewisse "Sogwirkung".

@Margitt

Sie haben Recht, aber es ist leider auch naiv.
Zum Einem ist Deutschland so klein und unwichtig (rein von der Größe), dass keinerlei Sogwirkung entsteht.

Weiterhin wäre es absolut unangemessen, wenn wir nach 70 Jahren Konsum, anderen Ländern sagen, was sie essen sollen.

11:25 von Margitt.

Fleischverzicht: Wie wäre das?
.
keine Option für mich

wobei, sie können es machen
ich kritisiere sie deshalb nicht
Zitat:
>wenn ein Land wie Deutschland den Anfang machen würde,
hätte das eine gewisse "Sogwirkung".<
meinen sie ?
wir sind ja für unsere Ideen bekannt eigentlich gefürchtet
weil das was wir so taten immer Begeisterung auslöste ?

@Sparer um 09:53

>>es müssen endlich Maßnahmen gegen ein weiter ausuferndes Bevölkerungswachstum ergriffen werden.<<

Mit steigender Bildung, verfügbaren Verhütungsmitteln und sinkender Säuglingssterblichkeit sinkt auch die Geburtenrate: "https://ourworldindata.org/fertility-rate#what-explains-the-change-in-the-number-of-children-women-have"

Nachdem die jährliche Zuwachsrate Anfang er 60er Jahre ihren Höhepunkt bei 2,2% hatte, ist sie seitdem ständig gesunken, inzwischen auf etwas über 1%. Die UN geht davon aus, dass der Peak um 2100 bei ca.11 Mrd. Menschen liegen wird und danach nicht weiter ansteigt, siehe "https://ourworldindata.org/world-population-growth".

Und mit der Menge Menschen kommt die Erde noch klar, wenn das Klima da nicht vorher einen Strich durch die Rechnung macht.

@um 11:25 von Margitt.

Fleischverzicht muss kein Fleischverbot und auch kein gänzlichen Verzicht bedeuten.
Im Gegenteil. Wer gänzlich auf Fleisch verzichtet, bemerkt oft erst nach Jahrzehnten, dass seinem Körper etwas fehlt.
Wir lebten zwischen 1995 und 2000 gänzlich vegetarisch, weil unsere Kinder eine Fettstoffwechselstörung haben. Die Wissenschaft hatte damals dazu geraten.
Erst durch den Verfall meiner Kinder trotz Nährwerttabellen und Ausgleichsschaffung mit Eiweißprodukten, täglichem Kochen und Rohkost, Ersatzprodukten, etc. war den Ärzten aufgefallen, dass unsere Kinder nicht optimal ernährt waren. Wir stellten wieder um.
Heute weiß man, dass das wichtige L-Carnitin bei fleischloser Ernährung eine Ermangelung im Körper findet. Muskelmasse wird abgebaut ( am Schlimmsten das Herz), Konzentration und Gehirnleistung nehmen ab, Energieeinbrüche sind die Folge.
Die Eisenwerte sind immer im unteren Bereich gewesen und waren schwer zu halten ( soviel Gemüse kann niemand essen, wie er Eisen benötigt).

09:15 von Bender Rodriguez

Der Planet wehrt sich
.
erstaunlich !
ein Stück Fels mit Eisenkern im Weltall
ist zu einer geplanten Handlung fähig ?
man lernt nie aus

um 11:25 von Margitt.

2050 wird zusätzliche Ackerfläche von der Größe Brasiliens benötigt um die erwartete Weltbevölkerung zu ernähren, das Problem, es gibt sie nicht.Zusätzlich werden durch den Bevölkerungswachstum immer mehr Flächen versiegelt. Das Problem Wasser muss auch noch gelöst werden.

09:52 von DerKuchen

Richtig schlimm wird es ja eh erst für die nachfolgenden Generationen.
.
also das hat ja wohl System
oder kümmert sich einer um unsere Staatsverschuldung
welche ja auch nur unsere Enkelkinder betrifft
Nach mir die Sintflut
bei jedem Thema

um 11:23 von yolo

"Vulkane sind der größte Methantreiber"

Die verheerenden Buschbrände in Australien waren auch zu großen Anteilen natürlichen Prozessen "geschuldet", die dort schon seit langer Zeit die Ökologie regulieren. Die Natur verschuldet aber nicht und die Dimension der Brände geht zu 100% auf die Kappe der Regierung und der Konzerne, die sich einen Teufel um ökologisches Gleichgewicht scheren, nicht mal um das des Great Barrier Reef, das auch für den Tourismus wichtig war. Zugunsten Iherer Argumentation könnte man vielleicht sagen, daß sich der Planet über die Vulkane räuspert, um nicht sagen zu müssen, daß wir kleinen Pupser ein paar viele Dinge ändern müssen, weil es sonst Lockdown gibt für Alle.

Geschichte der Menschheit

Jahrhundertelang hat man in Asien an Reisterrassen gebaut, die Inkas an Wasserleitungen in den Anden, die noch heute Wasser transportieren.
.
Erst die moderne, kapitalistische Gesellschaft unterlässt zur Gewinnmaximierung notwendige Investitionen zum Schutze der Umwelt, und die Regierungen schauen einfach nur zu.
.
Küken-Schreddern, Schweinekastration, Gülle-Problem, Überdüngung, Glyphosat, Niedriglohn in Schlachtbetrieben etc.: überall "fehlt" das Geld für Veränderungen, denn das würde ja den Gewinn schmälern. Und Tönnies erwartet Staatsmittel für die Bewältigung seiner von ihm selbst angezettelten Corona-Krise.

11:01 von Miauzi

dieses Treibhausgases (das 20 mal stärker wirkt als CO2)
.
34 mal !

ob Milch zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt ?
viele Asiaten vertragen (im Erwachsenenalter) gar keine Milch
aber sie schrieben ja "für mich"

@ Sisyphos3

>>> ein Stück Fels mit Eisenkern im Weltall
ist zu einer geplanten Handlung fähig? <<<
.
Anthropomorphismus.
Aber die Vorstellung strahlt zumindest Gerechtigkeit aus.

@um 11:41 von melancholeriker

Der Mensch kann Naturgewalten nicht beherrschen und wird es auch nicht. Wir versuchen lediglich zu verstehen, uns zu schützen, wo wir können, um uns ein besseres Gefühl zu vermitteln, nämlich, dass wir wenigstens etwas versucht haben.
Tatsächlich haben die Menschen sich aber nicht durch Gegenwehr ausgezeichnet, sondern durch Anpassung.
Das sollte uns etwas lehren. Der Zyklus der Erde bleibt aber für uns unaufhaltbar....zum Glück.

11:25 von Margitt.

«Aus verschiedenen Gründen wäre der Fleischverzicht oder eine extrem drastische Reduzierung des Fleischkonsums für alle Bewohner dieser Welt wichtig: …»

Wäre unter vielen Aspekten sehr ratsam. Unter noch mehr als den 4, die Sie nannten. Proteine könnten auch Insekten liefern.

Nirgendwo außerhalb von Asien hat aber das Essen von Insekten als menschliche Nahrung Tradition & Akzeptanz. Das wird sich wohl nicht nur vorerst auch nicht ändern.

«Natürlich müssen das alle Länder gemeinsam tun. Aber schon, wenn ein Land wie Deutschland den Anfang machen würde, hätte das eine gewisse "Sogwirkung".»

"Schweine essen wollen" ist heutzutage in China für mehr Menschen als je zuvor attraktiv & bezahlbar. Auch bei anderen Arten von Fleisch steigt dort der Konsum.

Niemand auf dem Amerikan. Kontinent (Nord & Süd) wird auf was aus Fleisch vom Grill verzichten wollen, weil in DEU weniger Fleisch gegessen wird.

"Vorbildfunktion" ist nirgendwo so unmöglich wie bei Geschmacksfragen zum Essen.

@yolo um 11:23

>>Dass der Erdvulkanismus zyklisch abläuft, hat mit der Erdrotation zu tun, die ebenfalls zyklisch immer wieder Verlangsamungen und Geschwindigkeitszunahmen im Wechsel aufzeigen.<<

Haben Sie dazu irgendeinen Link?
Verwechseln Sie da nicht eher Ursache und Wirkung? Die Erdrotation schwankt zwar täglich um wenige Millisekunden, verlangsamt sich aber im Allgemeinen nur, wie sollte sich auch der Drehimpuls vergößern?

@yolo

Vegetarisch essen bedeutet eben nicht nur Fleisch weglassen. Man muss dann auch entsprechend essen.
Gute Eisenwerte ohne Fleisch sind auch kein Problem. Ich hatte mit Fleischverzehr schlechtere. Sie haben da ein Faktenproblem.

Bei den Vulkanen ist es ähnlich. Die Vulkanaktivität ist in diesem Zusammenhang irrelevant, da nicht von uns beeinflußbar. Mit natürlichen Katastrophen muß man leben. Selbstverschuldete kann man vermeiden. Und nur darum geht es hier.

@Paul Puma

Nur Sie wissen das nicht. Die Behauptung „Wir wissen zu wenig...“ ist falsch.
Sie können natürlich Physikern, Meteorologen und so weiter unterstellen, diese hätten von ihren Fachgebieten keinen Schimmer. Ist aber mehr als durchsichtig.

11:47 von Mischpoke West

@Sisyphos3
«ein Stück Fels mit Eisenkern im Weltall
ist zu einer geplanten Handlung fähig ?»

«Anthropomorphismus.»

Kein Anthropomorphismus.

Da ja eine bezweifelnde Frage. Eine Aussage, dass der Planet Erde eben nicht als planender Organismus agieren kann.

10:47 von Carlos12

In Deutschland gibt es bei 82 Millionen Einwohnern
Aber Sie sehen Problem bei E-Mobilen?
.
die Zahl der Menschen hierzulande nimmt ab
und E Mobile sind die Antwort .... keine Frage,
schon deshalb weil der Strom ja aus der Steckdose kommt

@Ihmchen77

Nein, China und Afrika produzieren nicht Fleisch für Europa. Europa exportiert dorthin.
Der größte Teil der deutschen Produktion geht in den Export.

@um 11:59 von dino2

Der Rotationszyklus ändert sich in ca 25 -33 Jahren relevant und löst durch die Differenzialgeschwindigkeit sogar Vulkanismus vermehrt aus, oder beruhigt ihn.
Ich müsst in meinen Geowissenschaftsbüchern die Quellen nachschlagen. Man kann dies aber auch leicht im Internet suchen. Vulkanismus durch Rotationszyklen wurden erstmals in den USA nachgewiesen und von dort wissenschaftlich belegt.
Man lehrt dies auch an unseren Unis schon seit Jahren.

Handel mit Methan-Emissionsrechten?

Wer behindert weltweit staatliche Selbstverpflichtungen, Handel mit Methan-Emissionsrechten, Methansteuern? Kann die EU mit Zoll auf Rindfleisch-Importe aus Südamerika drohen, um Nachweise stärkerer Methanreduktion in anderen Sektoren wie Energiewirtschaft, Gebäudeheizung zu erreichen?
Kann sie mit Technologie helfen?

12:09 von schabernack

«Anthropomorphismus.»
Kein Anthropomorphismus
.
lieber Schabernack
so viele Fremdwörter
ich bin einfacher gestrickt :-)

@ um 12:00 von ottokar

Sie haben da ein Faktenproblem.
....
Was für eine freche Unterstellung. Wir haben sicher so intensiv wie kaum eine Familie unsere Ernährung gestaltet und sogar mit Diätassistenten und ärztlichen Beratungen absolviert.
Die Ergebnisse hatten tatsächlich auch die Befürworter der vegetarischen Kost verwundert. Heute weiß man da viel viel mehr.
Wir haben garantiert nicht nur einfach Fleisch weggelassen: Was für ein dummerhafte Unterstellung, zumal Sie ja meinen Kommentar dann nicht genau gelesen zu haben scheinen.

Wenn jemand behauptet, dass Viehhaltung den größten Teil des Methanausstoßes ausmacht, ist das faktisch falsch und irreführend.
Darum geht es hier!
Und einer Geowissenschaflerfamilie brauchen Sie da bestimmt nicht zu belehren.
Danke.

@ schabernack

>>> Da ja eine bezweifelnde Frage. <<<
.
Das habe ich schon verstanden. Deshalb schrieb ich ja auch dazu, die "Vorstellung" ist nett.
Oder hat zumindest was poetisches.
Die geschundene Erde, wehrt dem Menschen. Oder so ähnlich...

@ablehnervonallem

Die Grünen kümmern sich schlicht um den Teil des Ausstoßes, den man hier durch Politik verändern kann.
Das ist von Ihnen wieder diese Nummer „Ich bin unschuldig, ich habe ihm nur zweimal auf den Kopf geschlagen, der da drüben aber fünfmal!“
Die deutsche Bevölkerung wird nur für den von ihr verursachten Ausstoß an klimarelevanten Gasen „in Haftung“ genommen. Wäre es allerdings so, dass man wirklich dafür haften müsste, wäre das Problem sicher schnell gelöst.

11:23 von yolo

«Vulkane sind der größte Methantreiber.
Der meiste Ausstoß von Methan ist durch die Natur selbst erfolgt und erfolgt auch weiterhin durch sie.»

Auf Tätigkeiten von Vulkanen hat der Mensch keinen Einfluss, mit dem er sie irgendwie begrenzen könnte. Keine physikalische Größe, die durch menschl. Einwirken zu mindern wäre. Methanausstoß als Folge der menschl. Zivilisation allerdings schon.

«Dass der Erdvulkanismus zyklisch abläuft, hat mit der Erdrotation zu tun, die ebenfalls zyklisch immer wieder Verlangsamungen und Geschwindigkeitszunahmen im Wechsel aufzeigen.»

Schwankungen der Erdrotation sind im Bereich von ± 2 Millisekunden pro Tag. Stärkeren Einfluss nehmen können "Massenverlagerungen" auf der Erdoberfläche. U.a. abschmelzende Eismassen, die wg. steigender Temperatur durch menschl. Einflüsse zunehmen. Massen durch Vulkan-Eruptionen sind viel zu gering.

Erdrotation = Erhaltungsgröße nach dem Impulserhaltungssatz.
Sind keine äußeren Faktoren, die das entscheidend ändern.

12:15 von Sisyphos3

«lieber Schabernack
so viele Fremdwörter
ich bin einfacher gestrickt :-)»

Anthropomorphismus = Vermenschlichung.

Wenn immer möglich, bevorzuge auch ich, mit wenigen Fremdworten zu sprechen / zu schreiben. In diesem Fall wieerholte ich ja nur ein bereits geschriebenes Wort.

Mögliche Folgen...

...Achtung, Ironie:
Abermillionen Kühe "rülpsen und pupsen". Und sie erzeugen Methan. Das ist aber schädlich fürs Klima, weil es den Treibhauseffekt verstärt. Was ist die Konsequenz? Tötet alle Kühe!
ca. 8 Milliarden Menschen atmen CO2 aus. Das ist aber schädlich fürs Klima, weil es den Treibhauseffekt verstärt. Was ist die Konsequenz?

Manchmal frage ich mich, was derartige Studien an Erkenntnis bringen sollen. Und an möglichen Konsequenzen.

@ 11:21 von meinungisterlaubt

Sie finden im Netz schnell heraus, wie ressourcenschonend und methansenkend ein deutlich eingeschränkter Fleischkonsum in den Industrieländern wirken würde: Wälder werden für Weideland und Viehfutter abgeholzt, nicht für Salat und Brokkoli.

Diese Resignation nervt

Was soll es denn bringen auf die Überbevölkerung hinzuweisen? Habt ihr schon mal auf die natürliche Sterberate geschaut? Wenn man diese hochrechnet muss man mindestens 18 Jahre lang keine Geburten weltweit erlauben um die Weltbevölkerung um 1 Mrd Menschen auf natürlichem Wege zu verringern. Welche Lösung verlangen also alle diesen Menschen, die darauf hinweisen? Gezielte "Reduzierung"? Oder gar Nichts tun, weil es nichts bringt?
Es ist längst Zeit etwas zu tun und ich muss befürchten, dass die Menschen, die immer wieder auf die Überbevölkerung hinweisen, an einem bestimmten Punkt zu unsagbaren Grausamkeiten bereit sind. Andere Mittel sind gefragt. Wir müssen das trotz "Überbevölkerung" lösen und wenn es geschickt gemacht wird, müssen wir noch nicht mal auf viel verzichten dafür.

endlich bringt jemand die wahrheit

von 4milliarden menschen auf 8milliarden und steigend.
heisst das zusätlich enorme mengen von tierprodukten entsehen und somit mehr methan durch die unsummen von tierscheisse.
weiterhin werden wälder abgerodet um futterwiesen anzubauen und mehr mais alles als futtermittel. ausserdem wird das natürliche methan im frostigem boden der auftaut ebenfals freigegeben. somit ist nicht das auto sondern halt mehr das methan verantwortlich was auch früher milliarden von jahren zu klimaveränderung beitrug.
bravo endlich einmal was gutes hier zu hören.

@ IckeDette

>>> ... dass die Menschen, die immer wieder auf die Überbevölkerung hinweisen, an einem bestimmten Punkt zu unsagbaren Grausamkeiten bereit sind ... <<<
.
Geburtenkontrolle, Einkind-Politik, weltweit verfügbare Verhütungsmittel, usw. sind nicht grausam, sondern vernünftig.
Grausam ist es, die Menschheit soweit anwachsen zu lassen bis es zu mehr Hungersnöten, noch mehr Krieg (um Land und Nahrung statt um Öl) und zur völligen Zerstörung unserer Umwelt und dadurch auch zu uns selbst führt.

@um 12:58 von schabernack

Ihre Herleitung ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Rotationszyklen der Erde werden nicht größtenteils von eigener Erdmasse bestimmt, wie Sie annehmen.
Die universellen Anziehungsmassen spielen hier eine Hauptrolle. Damit hängt die Erdrotation maßgeblich von planetarischen Größen ab.

Diese wiederum haben sehr wohl eine große Auwirkung auf die schwimmende Architektonik der Erde, sodass es zu Erdbeben, Vulkanismus und stärkeren Kontinentalverschiebungen kommt.
Diese wiederum begünstigen in gewissen Zyklen Vulkanismus, der besonders als Meeresvulkanismus sehr viel Methan freisetzt.
Die menschengemachten Methane sind gegen diese Massen so verschwindend gering, dass eine Verhinderung dieser Gase zu 100 % nicht einmal den Verlauf des Klimawandels nennenswert verändern würde.
Sorry, aber der Mensch richtet nur geringe Ausmaße an, auch wenn man das politisch gern anders dargestellt haben möchte.

Anmaßung ist relativ! (Antwort zu phme, 09:28)

Es gibt Erwärmung, ok. Das ist wohl unbestritten.
Dass diese Klimaänderungen zu 100% auf das Konto unserer Aktivitäten geht, das darf man aber selbstverständlich anzweifeln, fußen die ganzen Modelle ja auf Berechnungen, die sich durchaus im Nachhinein als falsch zeigen könnten.
Als Wissenschaftler sollten Sie wissen, dass man, wenn man Teil des Systems ist, dieses nicht von Außen betrachten kann. Skepsis ist da PFLICHT! Wissenschaft kommt von Wissen, das ist der Unterschied zur Religion.
Ich möchte aber nicht gleich als Rechter, Verschwörungstheoretiker, Leugner, Absonderling oder sonst wer verunglimpft werden. Das bin ich nämlich nicht, denn ich arbeite seit gut 30 Jahren im naturwissenschaftlichen Bereich (Chemie), auch habe ich Bekannte aus der Geowissenschaft und der Wetterforschung, und die sind auch skeptisch ob des Anteils der Menschen, aber kaum jemand traut sich noch, das anzusprechen. Denn das Klima ist vergiftet - das der Debatte! Das zeigen Ihre Zeilen auch.

13:07 von IckeDette

die Chinesen brachten es doch auch in den Griff !
und wenn man sich die Altersverteilung weltweit anschaut
Durchschnittsalter häufig bei 18 Jahren gerade in bevölkerungsreichen Ländern
da wird die Bevölkerung steigen selbst wenn die 1 Kind Familie der Standard wird

@yolo

"Wenn jemand behauptet, dass Viehhaltung den größten Teil des Methanausstoßes ausmacht, ist das faktisch falsch und irreführend.
Darum geht es hier!"

Niemand behauptet das und zum Glück verhindern hunderte Millionen Rinderhintern, daß der Mensch überhaupt an irgendwas schuld sein kann. Ihre Ansicht geht also dahin, daß man einem lecken Boot mit dem Ruder noch weitere Löcher reinschlagen kann, weil das Wasser, das vom Fluß hereinkommt, verantwortlich ist. Ihr esoterischer Ausflug in die Unbeherrschbarkeit der Zyklen hat mich fast zum Lachen gebracht. Einer der sichtbarsten dokumentierbaren Kreisläufe, der des Weltklimas, wird gerade durch Trumpfreund Bolsonaro derartig brutal attackiert, nur weil er es kann und weiß, daß er damit Allen schaden kann (und natürlich für den Clan absahnt). Und niemand kann ihm was. Pubertäres bis kleinkindliches Verhalten genau wie bei dem im Norden. Wie deren Fans. Aber selbst ein Kind weiß: Wenn ich mit dem Feuer spiele für maximale Aufmerksamkeit...

Ganz klar und bewiesen

jetzt werden also die Skeptiker des Klimawandels durch Menschenhand also wieder in die Ecke mit jenen Spinnern gestellt, die Covod-19 als Fake sehen. Wie soll man da noch sachlich reden können? Aber es ist die gleiche Masche, immerzu: gleichsetzen mit Spinnern, verunglimpfen. Das ist der Scheiterhaufen der Moderne.

15. Juli 2020 um 11:23 von yolo

"
...
Der zyklische Vulkanismus beeinflusst so auch das Klima und nicht das Klima den Vulkanismus, wie einige fälschlicher Weise behaupten.
...
"
Wenn es zyklisch wäre, könnte man nicht mit einer simplen Kurvenübersicht genau ihre Aussage unterlegen? Wieso wird diese nicht rumgereicht? Ist die Annahme vielleicht falsch und Vulkanismus hat weit mehr als nur eine Ursache?
Der Erdkern ist heißer als die Oberfläche. Die Erdwärme wird also von innen nach außen geführt und über die Atmosphäre über Infrarotstrahlung ans All abgegeben. Es gibt noch eine weitere Energieübertragung von der Erde weg und das ist die Gravitationkopplung innerhalb unseres Sonnensystems. Die Infrarotabstrahlung steigt mit zunehmender Energie, aber liegt unterhalb des Energiezuwachses. Die anderen Energieübertragungen haben sich nicht merklich verändert. Also haben wir eine heißere Atmosphäre zwischen den heißen Erdkern und der Abstrahlung und daher sollten sich alle Schichten dazwischen auch erhitzen.

@andererseits

Sie denken leider zur kurz und zu oberflächlich.

a) im Netz steht nur selten die Wahrheit. Sie gehen schließlich auch zum Arzt für eine Untersuchung und fragen nicht Dr. Google

b) Die Wälder werden dann abgeholzt, um die Nahrung zu ergänzen, die durch wegfallenden Fleischkonsum, benötigt wird.

> [..] Es ist längst Zeit etwas zu tun und ich muss befürchten, dass die Menschen, die immer wieder auf die Überbevölkerung hinweisen, an einem bestimmten Punkt zu unsagbaren Grausamkeiten bereit sind. Andere Mittel sind gefragt. Wir müssen das trotz "Überbevölkerung" lösen und wenn es geschickt gemacht wird, müssen wir noch nicht mal auf viel verzichten dafür. <

Wie das? Auf einer begrenzten Menge (und unser Planet ist eine solche) ist kein unbegrenztes Wachstum möglich - so einfach ist das. Punkt.

15. Juli 2020 um 13:20 von Mischpoke West

"
...
Geburtenkontrolle, Einkind-Politik, weltweit verfügbare Verhütungsmittel, usw. sind nicht grausam, sondern vernünftig.
...
"
Die Wirkzeit der Maßnahmen liegt oberhalb des Zeitraumes, den wir zur Verfügung haben. Welche Zielzahl der Weltbevölkerung wäre denn in ihren Augen sinnvoll? Es gibt Aussagen das 3 Mrd Menschen eine sinnvolle Zahl wäre. Die erreichen wir wenn wir über 50 Jahre auf jede Geburt weltweit verzichten. Die politischen Maßnahmen sind langfristig sinnvoll und sollten gerecht implementiert werden, aber es hilft nicht um das aktuelle Klimaproblem zu lösen.

13:20 von Mischpoke West

Geburtenkontrolle, Einkind-Politik, weltweit verfügbare Verhütungsmittel, usw. sind nicht grausam, sondern vernünftig
.
sollte man meinen
entspricht aber nicht unserer aktuellen Wertewelt
wo ja die Individualität eigentlich der Egoismus zählt

@11:34 von dino2

Dass die Erde nicht einmal 7 Mrd Menschen mit einer Lebensweise, wie wir sie -weltweit!- praktizieren, verkraftet, dafür gibt es starke Anzeichen. Andernfalls müssten wir nicht über Klimawandel, Flächenverbrauch für Agrarwirtschaft und Behausungen sowie Resourcenverbrauch diskutieren. Der Ausblick auf eine Weltbevölkerung von 11 Mrd und der damit einhergehenden Umweltbelastung -selbst bei stark eingeschränkter Mobilität, eingeschränktem Fleischkonsum und persönlichem Energiebedarf, lässt mich schaudern.

UUUND????

Welche überfällige Konsequenz wird aus der Massenrindvieh-Produktion gezogen?

@Klartexxter um 13:05

>>Achtung, Ironie:
...
ca. 8 Milliarden Menschen atmen CO2 aus. Das ist aber schädlich fürs Klima, weil es den Treibhauseffekt verstärt. Was ist die Konsequenz?<<

Sorry, aber das ist nicht Ironie, das ist einfach nur völlige Unkenntnis des Kohlenstoffkreislaufs.

@um 13:24 von melancholeriker

Nein, ich bin noch viel pessimistischer als Sie dachten. Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass selbst durch die Verhinderung von allen Gasen, die die Menschheit verursacht, den Klimawandel nicht aufhalten könnte, weil es ganz andere Parameter gibt, nachdem die Erde ihre Zyklen durchläuft.
Das ist politisch eigentlich daher nicht ausschlachtbar. Tut mir leid für alle Klimaretter! Nicht eine einzige Aktivität von Menschen könnte die Klimaerwärmung aufhalten und auch nicht die nächste Eiszeit.
Was aber belegbar ist:
Seit es Menschen gibt, versuchen diese die Wechsel in andere Klimazyklen politisch auszuschlachten und die Menschen in Angst und Schrecken sich untertan zu machen.
Angst ist immer ein geeignetes Mittel, um Menschen gefügig zu machen.
Ich wehre mich dagegen und bin für Forschung zur Erweiterung des Horizonts und für Anpassungsmaßnahmen, statt für politische Verbote und Sanktionen.
Hier geht es nicht um das Erdklima, hier geht es mMn um das politische Klima.

15. Juli 2020 um 13:23 von Sisyphos3

"
die Chinesen brachten es doch auch in den Griff !
...
"
?
1980 Einführung ein-Kind-Politik
Bevölkerung: 987 Mio

2015 Abschaffung ein-Kind-Politik
Bevölkerung: 1374 Mio
?
Was meinen sie mit "in den Griff bekommen"?

@Ganz klar und bewiesen 13:24 von Klartexxter

"Das ist der Scheiterhaufen der Moderne."

Mir kommen die Tränen. Sind sie schon angesengt?
Wenn Sie angeblich so naturwissenschaftlich versiert sind,
wird Ihnen der Satz: 'Ganz klar bewiesen'
doch sicher statistisch nachvollziehbar sein.

~97% der Wissenschaftler teilen diese These
und das ist unbestreitbar über der 5% Hürde ;-)

Also die 5% Hürde der Statistik
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfidenzintervall

15. Juli 2020 um 13:30 von perchta

"
...
Wie das? Auf einer begrenzten Menge (und unser Planet ist eine solche) ist kein unbegrenztes Wachstum möglich - so einfach ist das. Punkt.
"
Reorganisation. Wir verschwenden noch zu viel und haben zumeist religiöse oder gesellschaftliche Bedenken sinnvolle Schritte zu gehen (z.B. chemisch hergestelltes Essen, Gentechnologie und anderes).
Nachhaltigkeit. Weniger Müll pro Produkt bzw mehr wiederverwertbare Produkte insgesamt.

13:21 von Klartexxter

sprach die Tage mit nem Förster über den Klimawandel allgemein und "seinen" Bäumen speziell
klar meinte er, der Grundwasserspiegel ist im sinken begriffen
die Tannen verdorren
dazu kommt, es gibt mehr Stürme und die flachwurzelnden Tannen/Fichten halten dem weniger Stand
aber
auch in Italiens Bergwälder gibt es Bäume auch wenn es dort wärmer ist und trockener
eben andere Bäume ...
wo steht geschrieben dass hierzulande auf ewig Tannen wachsen müssen
es gibt auch Laubbäume wenn die sich wohler fühlen !
der Ertrag - Gewinn ist eben geringer - meinte er

von Klartexxter

von Klartexxter
Anmaßung ist relativ! (Antwort zu phme, 09:28)

"Es gibt Erwärmung, ok. Das ist wohl unbestritten.
Dass diese Klimaänderungen zu 100% auf das Konto unserer Aktivitäten geht, das darf man aber selbstverständlich anzweifeln..."

100% derer die behaupten, daß 100% etwas behauptet haben, sind 100% ig die, die behaupten, es gäbe hier und da 100% Generalverdacht gegen 100% Polizisten z. B.

Von wg." Wissenschaft".
Sie WISSEN, welche Frevel tagtäglich im Namen von Fortschritt und Wohlstand an den kaum noch nachwachsen oder sich regenerieren könnenenden Ressourcen verübt wird. Aber nein, wir waren's nicht. Es wird nicht einmal in Betracht gezogen. Dann wird eher nach Beweisen gesucht, warum unmöglich eine Verantwortung des Menschen vorliegen kann.Wenn man 2 Jahrhunderte lang alles bis in die Tiefen zumüllt, hat es irgendwann Konsequenzen. Nein! Kann nicht sein. Beweist mir das. Eine solche Denkhaltung sollte spätestens mit der Pubertät überwunden sein.

13:29 von meinungisterlaubt

Das ist ja eine sehr spannende Hypothese. Weniger Fleischkonsum und daher mehr Konsum von Obst und Gemüse erhöht den Flächenverbrauch? Also die Wandlung von energetisch für uns verwertbaren Stoffen durch ein Tier und das Essen des Tieres im Anschluss ist „übereffizient“. Das wäre eine Art Perpetuum mobile. Haut so nicht hin;)

@ IckeDette

>>> Die Wirkzeit der Maßnahmen liegt oberhalb des Zeitraumes, den wir zur Verfügung haben. Welche Zielzahl der Weltbevölkerung wäre denn in ihren Augen sinnvoll? <<<
.
Das mag sein. Eine Stagnation des Wachstums wäre allerdings schon ein Fortschritt, mMn. Und selbst davon sind wir meilenweit entfernt.

Eine Zahl in den Raum zu werfen ist natürlich völliger Unsinn, wie Sie wahrscheinlich wissen. Nicht aus ethischen Gründen, alleine schon weil nicht absehbar ist, wie sich die Menschheit weiter entwickelt und vielleicht "DIE" umweltfreundliche Nahrungsquelle und Energiequelle schlechthin entwickelt und wir somit "weiter machen" können. Aber ob das erstrebenswert ist?
Ich möchte jedenfalls nicht auf einer Erde leben, die von 30 Mrd. Menschen bevölkert ist. Und zwar NUR noch von Menschen, und deren Nutztieren.

@um 13:40 von artist22

~97% der Wissenschaftler teilen diese These
und das ist unbestreitbar über der 5% Hürde ;-

...j
Das ist faktisch schon falsch.
Aber politisch möchte man das gern so darstellen. Das ist aber absoluter Nonsens.
Das ist Propaganda.
Es gibt schöne Aufarbeitungen, die zeigen, dass das Hinrechnen solcher Werte eine absolute Katastrophe ist.

@13:13 von dino2

Die Unkenntnis, bzw. „Betriebsblindheit“ verorte ich eher auf Ihrer Seite. „Mehr Menschen“ bedeutet schlicht und einfach auch „Weniger Natur, die das CO2 wieder in Sauerstoff umwandeln könnte“.

@Klartexxter - 13:21

"(...) auch habe ich Bekannte aus der Geowissenschaft und der Wetterforschung, und die sind auch skeptisch ob des Anteils der Menschen, aber kaum jemand traut sich noch, das anzusprechen."

Ich würde vorschlagen sie teilen uns hier einen link zu den wissenschaftlich (!) fundierten (!) Langzeitstudien (!) ihrer Bekannten mit. Dann kann man sich darüber unterhalten. Ansonsten klingt das ein wenig nach "ich & meine Kumpels sehen das anders", was ihnen & ihren Bekannten zwar unbenommen ist, aber eben keinen belegbaren qualitativen Gewinn in der Diskussion darstellt.

Und zum letzten Satz: Wer sich in einer Demokratie nicht traut, zu sagen, was er denkt, ist selbst schuld - nicht die anderen! Denn mit Gegenrede muß selbstverständlich gerechnet werden. Freie Meinungsäußerung ist keine Einbahnstraße.

Und, ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, häufig hört man den Satz aus einer ganz bestimmten Ecke, in die sie nach eigenem Bekunden sicherlich nicht gestellt werden wollen.

13:36 von IckeDette

"in den Griff bekommen"?
.
das war vielleicht etwas falsch formuliert
im Gegensatz zu anderen Ländern
> etwas besser <
in Indien verdoppelte sich die Bevölkerung in diesem Zeitraum wie in Indonesien
in Nigeria (dem bevölkerungsstärksten Land Afrikas) verdreifachte sich die Zahl
im Niger verfünffachte sich die Bevölkerung in dem Zeitraum

@ 13:29 von meinungisterlaubt

Wenn Sie im Netz seriöse Quellen nicht von Verschwörungspalaver unterscheiden können, ist Ihnen in der Tat hier nicht zu helfen. Allerdings sind Sie dann der/diejenige, die zu kurz denkt.

um 13:07 von IckeDette

>>Es ist längst Zeit etwas zu tun und ich muss befürchten, dass die Menschen, die immer wieder auf die Überbevölkerung hinweisen, an einem bestimmten Punkt zu unsagbaren Grausamkeiten bereit sind.<<

Ich weise immer wieder auf das Problem Überbevölkerung hin, ohne allerdings.
Ein Problem löst sich nicht wenn ich es verschweige.
Ich bin nicht zu unsagbaren Grausamkeiten bereit befürchte allerdings das es dazu kommt.

@Aber politisch möchte man das gern 13:54 von yolo

"so darstellen."

Wer redet von Politik? Ich nicht, aber Sie.
Ich rede von Wissenschaft.
Sie können sich ihre 'Aufarbeitungen' sparen.

Es sind alles nur ihre politischen Statements, die keinerlei wissenschaftlichen Wert haben.

So wie sie immer hier Fakten politisch wegreden wollen,
weil halt die Realität nicht ihrem Geschmack entspricht.

Nur dafür kann die Wissenschaft nun nichts.

15. Juli 2020 um 13:51 von Mischpoke West

"
Das mag sein. Eine Stagnation des Wachstums wäre allerdings schon ein Fortschritt, mMn. Und selbst davon sind wir meilenweit entfernt.
...
"
Stimme ich zu, aber ist eher nur eine begleitende Maßnahme in meinen Augen. Technologisch sehe ich unglaublich viel Potenzial, nur leider nichts in der absehbaren Zukunft. Wir werden das wohl nur mit tausend kleine Schritten schaffen.
Die Zahl der 3 Mrd wurde irgendwo mal berechnet nach dem Motto: "Wenn alle Menschen wie wir Deutschen leben würden" und das ist doch eine passende Orientierung um eine Zielsetzung zu finden.

ob die

Autohasser das wirklich gerne hören?

Zu bezweifeln ist das.

@ Sparer um 09:53

Ja, Überbevölkerung schafft Umweltprobleme, v.A. was die Artenvielfalt angeht. Beim Lösen der Klimakrise spielt Bevölkerungskontrolle aber kaum eine Rolle. Die Länder mit den höchsten Geburtenraten haben meist den geringsten pro-Kopf-Treibhausgas-Ausstoss. Ein Ami stösst z.B. 160 mal mehr CO2 aus als ein Äthiopier (auch Methan). Wenn ein Deutscher weniger geboren würde, würde das so viel helfen wie wenn 90 Kongolesen weniger geboren würden. In den Ländern mit dem höchsten pro-Kopf CO2-Ausstoss lässt sich aber politisch und gesellschaftlich kaum eine Reduzierung der Geburtenrate erzielen. Und die bevölkerungsreichsten Nicht-Industrie-Länder (China, Indien, Indonesien), wo über die Masse ein Effekt erzielt werden könnte haben eh schon unterdurchschnittliche Geburtenraten. Wie soll man die Chinesen davon überzeugen weniger Kinder zu bekommen, wenn sie bei der Geburtenrate schon hinter USA, Australien, Norwegen , etc. liegen pro Kopf aber deutlich weniger CO2 und Methan als diese ausstoßen

@Klartexxter - 13:21

"Es gibt Erwärmung, ok. Das ist wohl unbestritten.
Dass diese Klimaänderungen zu 100% auf das Konto unserer Aktivitäten geht, das darf man aber selbstverständlich anzweifeln, fußen die ganzen Modelle ja auf Berechnungen, die sich durchaus im Nachhinein als falsch zeigen könnten."

Sie erinnern mich im Vorgehen an Leute, die immer nur das zugeben, was man ihnen bereits unwiderlegbar bewiesen hat. Das ist ein Rückzugskampf, für den wir keine Zeit mehr haben.

Sie behaupten, daß das Anzweifeln des menschlichen Anteils am Klimawandel "selbstverständlich" angezweifelt werden darf. Was daran "selbstverständlich" ist, bleibt mir ein Rätsel. Über 95% der mit dem Thema beschäftigten Wissenschaftler ist sich diesbezüglich nämlich dahingehend einig, daß dies außer Frage steht.

Sie schriben, daß all diese Modelle sich "im Nachhinein" auch als falsch erweisen KÖNNTEN. Versuchen Sie sich doch mal vorzustellen, was Sache ist, wenn diese Modelle zutreffend WÄREN.

Dann hat sich das mit Nachhinein ...

15. Juli 2020 um 13:58 von Sisyphos3

"
...
im Gegensatz zu anderen Ländern
> etwas besser <
...
"
Das stimmt. Es ist leider Schade, dass die Politik nicht voll erfolgreich war und China vor demographische Probleme gestellt hat weswegen sie ja wieder abgeschafft wurde.
Bildung ist lustigerweise immer noch das beste Mittel zur Reduzierung von Nachwuchs. Also ist "Bildung für alle" ein großartiger Weg den ich vorschlage zur globalen Nachwuchseindämmung.

um 13:21 von yolo

>>
Diese wiederum begünstigen in gewissen Zyklen Vulkanismus, der besonders als Meeresvulkanismus sehr viel Methan freisetzt.
<<

Bei Ihnen wird der Vulkanismus wohl immer noch zyklisch ablaufen, wenn die Erde längst erkaltet ist ? Selbst ohne Studium könnte man sich erschließen, dass Vulkanismus in der Tendenz abnehmend ist.

15. Juli 2020 um 13:29 von meinungisterlaubt

"
...
b) Die Wälder werden dann abgeholzt, um die Nahrung zu ergänzen, die durch wegfallenden Fleischkonsum, benötigt wird.
"
1 Kilo Fleisch benötigt ca das 10-fache der Menge an natürlichen Materialien. Es werden also 9 Felder frei, wenn man die gleiche Menge pflanzlichen Essens herstellt.

@ B. Pfluger um 10:51

"Die reine Wiedergabe einer Studie ist keine
Information wenn diese Studie nicht auf ihre Vollständigkeit und die Basis der Berechnungen überprüft wurde und der Artikel dann auf etwaige Lücken hinweist."

Wieder mal ein Kommentar von einem der von wissenschaftlichem Arbeiten keine Ahnung hat. Wissenschaftliche Artikel werden auf ihre Qualität von den Journals überprüft. Dafür gibt es ein peer-review-Verfahren in dem mindestens 2, meist mehr Experten auf dem Thema den eingereichten Artikel kritisch überprüfen sollen. Eine Aufgabe die ein Nichtfachmann überhaupt nicht erfüllen kann. Dieses peer-review-Verfahren ist schon aus Konkurrenzgründen sehr hart. Wenn da auch nur der kleinste methodische Fehler entdeckt wird, wird die Studie nicht veröffentlicht. Wenn so ein Artikel in einem renomierten Fachjournal erscheint, kann sich ein Wissenschaftsjournalist schon darauf verlassen, dass der Artikel im Rahmen seiner Kernaussage Hand und Fuss hat.

@yolo - 11:23

"Vulkane sind der größte Methantreiber. Der meiste Ausstoß von Methan ist durch die Natur selbst erfolgt und erfolgt auch weiterhin durch sie.
(...)"

Ja - und?

Dies bedeutet mitnichten, daß zu dem natürlich vorkommenden Methanausstoß unbedingt noch der mensch- & tierverursachte hinzukommen kann, OHNE daß dies Auswirkungen hätte.

Ein vormals in der Balance befindliches System, welches bereits durch den Menschen instabil geworden ist (siehe Klimawandel), wird dadurch eher noch mehr in eine Unwucht gebracht.

Ihre Monologe zu Vulkanismus in allen Ehren, aber die bedeuten & belegen in keinster Weise, daß nun die Zeit gekommen ist, die Hände in den Schoß zu legen und dem Schauspiel der Natur fasziniert beizuwohnen.

Auswirkungen des Vulkanismus kann der Mensch nicht ändern. Seriös argumentierende Menschen wollen das ergo auch gar nicht.

Die menschgemachten Emissionen können wir durchaus ändern - wenn wir wollen.

Ja, der Planet als ganzes

Ja, der Planet als ganzes wird sich wehren. Sprich die Natur wird zurückschlagen. Das kann man nicht glauben, oder man schaut sich an, was mit anderen Überpopulationen geschieht.
Irgendwann fällt alles in sich zusammen.

Am 15. Juli 2020 um 13:42 von IckeDette -

Damit funktioniert das System vllt. ein wenig länger und man würde sich etwas Zeit verschaffen (die man dann sinnvoll nutzen könnte).

BTW.: Die Grausamkeiten (z.B.: blutige Vertielungskämpfe und -kriege) und 'Reduzierungen' werden sich ganz von alleine ergeben.

@um 14:14 von artist22

Nun springen Sie mich doch nicht so an?
Wer sorgt denn gerade dafür, dass Klima ein politisches Thema wird und ist?
Ich ?
Oder meinen Sie, ich dürfte mich nicht dazu äußern? Das wäre ja autoritär und antdemokratisch.
Mit Verlaub, Sie wollen es wissenschaftlicher?
Dann lesen Sie hier gern weiter:
https://en.wikipedia.org/wiki/Milankovitch_cycles
Für eine Aufarbeitung in umfangreichem Maße wäre hier kein Platz.
Aber ja, ich habe eine eigene Meinung, die ich mir auf Basis der Wissenschaft mache.
Und das stört Sie?`
Dabei geht es in diesem Forum doch um den Austausch von Meinungen und Ansichten, Perspektiven und nicht um
Alternativlosigkeiten.

All das...

Wäre kein wirkliches Problem, wenn die Welt nicht gnadenlos ueberbevoelkert waere.

Man sollte konsequent daran gehen, deren Zahl zu reduzieren auf ein für die Welt dauerhaft vertretbares Maß.
Also ca. 3 Milliarden.

Das einzige wirkliche Problem, das die Erde hat ist die Überbevölkerung.

Man sollte Aktionen einleiten, solange es noch auf „sanfte“ Art geht.

Denn liefert die Erde nicht mehr genug für alle, verringert sich die Anzahl der Menschen durch verhungern.

Das wiederum kann keiner wollen.

@ yolo um 11:23

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass manche glauben, dass sie auf Wissen gestossen sind, welches der Klimatologenfachwelt verborgen blieb. Glauben sie allen Ernstes, dass Leute die solche Thematik studiert haben, weil es sie interessiert und die ihr ganzes Leben nichts anders machen als zu diesen Themen Fachliteratur zu lesen und zu forschen, zu blöd sind auf Sachverhalte zu stossen und diese zu verstehen und zu berücksichtigen, auf die Sie als Laie gestossen sind?
Als Fausregel können sie getrost annehmen, dass wenn sie es wissen, die Experten es schon lange wissen und berücksichtigen...Auch beim Methanausstoss von Vulkanen.

@um 14:20 von Klärungsbedarf

Selbst ohne Studium könnte man sich erschließen, dass Vulkanismus in der Tendenz abnehmend ist.
...........
Ihre Annahme ist leider nicht richtig.
Aber wenn Sie wollen, könnte die Menschheit ja auf Ihre Erkaltung warten, dann wäre das warme Klima kein Problem mehr für sie.
Belesen Sie sich, auch wenn Sie nicht studiert haben....es hilft Informationen zu sichern.

@ 14:42 von Autochon

Auch Ihnen scheinen die Unterschiede der Weltbevölkerung, was Ressourcenverbrauch, ökologischen Fußabdruck etc betrifft, bisher eher verborgen geblieben zu sein, genau wie die Tatsache, dass Bildung und Entwicklung die besten "Aktionen" sind, die Geburtenrate abzuflachen.

@ um 14:37 von Duck Holliday

Dies bedeutet mitnichten, daß zu dem natürlich vorkommenden Methanausstoß unbedingt noch der mensch- & tierverursachte hinzukommen kann, OHNE daß dies Auswirkungen hätte.
..........
Das ist ja gerade die Streitfrage.
Es spricht aufgrund der Massen an Treibhausgasen, die die Natur und die Erde selbst in Zyklen produziert und abbaut dafür, dass der Mensch und sein Treiben die Erde gar nicht so sehr beeinflusst.
Das Ökosystem ändert sich. Ja.
Der Mensch sieht sich gefährdet? Ja.
Das war schon seit Beginn der Menschheit so und auch schon vor ihr und wird auch nach ihr wieder so sein.
Der Mensch ist von Angst getrieben. Die Erde schert sich darum nicht.
Arten kommen und gehen.
Aber Anpassung hat dem Menschen bisher geholfen, zu überstehen.
Was er wohl bei der nächsten Eiszeit politisch für Blüten treiben wird?
Wahrscheinlich werden dann Öfen verschrieben, Abholzungen zur Pflicht, Viehhaltung zum Muss, etc.
Es kommt immer auf das Zeitfenster an, in dem der Mensch sich behaupten muss.

Totalverzicht muss nicht mal sein...

Fleischproduktion verbraucht fast 80% aller Agrarflächen, 60% allen Getreides und 70% aller Ölfrüchte, liefert aber nur 20% der weltweiten Nahrungsenergie ist aber für 3/4 des CO2-Ausstosses in der Landwirtschaft verantwortlich (10% des Gesamt-CO2-Ausstosses) und einen grossen Teil des Methanausstosses. Fleisch, das hauptsächlich in reichen Ländern in Mengen gegessen wird, die weit über dem liegen was noch gesund ist, was weltweit 285 Milliarden Dollar zusätzliche Gesundheitskosten verursacht. Geld, dass für die Mehrkosten von Bio-Nahrungsmittel zur Verfügung stünde. In D hat sich der pro-Kopf Fleischkonsum seit 1960 verdoppelt (seit 1850 vervierfacht). Wenn wir den Fleischkonsum in den reichen Ländern bis 2050 auf das Niveau vom Jahr 2000 mit jährlich 37,4 kg reduzieren könnten (immer noch weit über dem was die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als gesund erachtet), dann könnten 400 Millionen Tonnen Getreide für die menschliche Ernährung freigesetzt und Methan vermieden werden.

15. Juli 2020 um 13:33 von yolo

"
...
Hier geht es nicht um das Erdklima, hier geht es mMn um das politische Klima.
"
Ja und nein. Wetterwechsel und Klimaveränderung haben schon immer politische Auswirkung gehabt. Selbst im alten Ägypten.
Wir sind heutzutage nur besser in der Lage unser Handeln in diesem Kontext einzuordnen. Wenn die ersten Pharaonen gewusst hätten, dass die üppigen Wälder nicht so schnell nachwachsen wie sie ihn selbst geerntet haben, dann hätten wir wahrscheinlich heute noch eine flächige Vegetation in diesem Land und einige der Tiere, die Vorlage für die ägyptischen Götter waren, würden heute noch dort in freier Natur leben.

um 14:41 von yolo

>>
Dann lesen Sie hier gern weiter:
https://en.wikipedia.org/wiki/Milankovitch_cycles
Für eine Aufarbeitung in umfangreichem Maße wäre hier kein Platz.
<<

Dann lesen Sie den empfohlenen Artikel selbst. Mit keinem Wort wird da behauptet, dass die Milankovitch-Zyklen irgendwelche Vulkanausbruchzyklen begründen würden. Dass Klimawandel ausschließlich menschgemacht ist, behauptet doch niemand, der klar bei Verstand ist.

Neue Höchstwerte beim Ausstoß des Treibhausgases Methan....

Und wer oder was ist jetzt Teil der Lösung des Problems ? Die Landwirtschaftspolitik hier und in der EU ? Sie fördert größere profitablere Betriebe.Nicht die ökologischeren,mit weniger Ausstoß........

Klärungsbedarf Nö. Die Erde

Klärungsbedarf
Nö. Die Erde unterliegt solchen Gezeitenkräften, dass sie nie abkühlen wird.
Also hört der Vulkanismus nicht auf. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht,dass es zu viele Menschen werden. Und dann gehen nicht nur die ein, die zahlenmäßig zu viel sind, sondern fast alle.
Auch mit Ganz viel: "ich will aber,..." lassen sich 10mrd Menschen nicht ernähren. Die lassen sich auch nicht unterbringen.

Warum brauchen wir immer mehr

Warum brauchen wir immer mehr Nahrung?
Warum verbrauchen wir immer mehr Grundwasser?
Warum produzieren wir immer mehr Abfall?
Warum verbrauchen wir immer mehr Energie?
Betrachten wir die Ursache:
Weil immer mehr Menschen immer mehr Nahrung, mehr Grundwasser, mehr Energie brauchen und mehr Abfall produzieren.
Klar, wir können Energie einsparen, wir können Abfall reduzieren, Tier- und Pflanzennahrung genetisch optimieren.
Wir könnten allerdings auch die Ursache anpacken und die Weltbevölkerung reduzieren.
Dafür haben wir keine Zeit mehr, las ich hier.
Stimmt. Für uns ist keine Zeit mehr, für unsere Kinder kaum noch, doch für unsere Enkelkinder könnte es wirklich besser werden.
Denken wir mal endlich nicht an uns, sondern an spätere Generationen. Fangen wir an, packen wir es an, Reduktion der Bevölkerung, der grundlegenden Ursache. Das ist der erste radikale Schritt, der einschneidend sein wird und unser Bewusstsein verändert, da auch das Streben nach immer mehr zwangsreduziert wird.

Nein! Das hat es eben nicht schon immer gegeben...

Die globalen Temperaturen haben sich die letzten 10.000 Jahre in einem recht engen Korridor bewegt, mit einem Weltklima, wie es für das menschliche Leben ziemlich prima war, sowohl was Landnutzungsmöglichkeiten, Artenvielfalt, Wasserverteilung, Wetterphänomene usw. angeht. Nicht umsonst hat der Mensch in den letzten 10.000 Jahren seine wichtigsten kulturellen Entwicklungen erlebt. Hier eine anschauliche aber fachlich korrekte Darstellung der Temperaturentwicklung: https://xkcd.com/1732/
Wir täten also gut daran diese guten Bedingungen zu erhalten. Ein Temperaturanstieg von über 1,5 Grad führt zu unaufhaltsamen Domino- und Rückkopplungseffekten mit katastrophalen Folgen für die Lebensqualität auf unserer Erde und das für nicht abschätzbar lange Zeit! Jenseits aller natürlichen Klimaschwankungen, die in die gängigen Klimamodelle bereits eingerechnet sind ist der momentane Temperaturanstieg erdgeschichtlich einzigartig und EINDEUTIG auf menschlich beeinflussbare Faktoren zurückzuführen.

@um 14:43 von vrenifossi

Und Sie können getrost davon ausgehen, dass autoritäre politische Bestrebungen nur die Faktenlagen berücksichtigen, die ihre eigenen Thesen unterstützten und andere wissenschaftl. Belege bekämpfen und beseitigen wollen. Es gab schon immer die Hetze gegen unliebsame Wissenschaftler, die es wagten, den politischen Mainstream zu stören.
Mein Sohn ist Geowissenschaftler und weiß wovon er spricht.
Wenn Unis schon politisch infiltriert werden ( kommt im Sozialismus ständig vor), dann ist die Wissenschaft nicht mehr frei und unabhängig.
Darauf können Sie sich verlassen. Soviel zu Ihren gesicherten Erkenntnissen, die alle anderen als Leugner und Verschwörungstheortiker abtun.
Aber sicher: Warum sollte sich ein Galileo Galilei nicht wiederholen?
Wissenschaft ist nicht unbeeinflussbar.
Leider. Es gibt nur wenige Mutige!

um 14:49 von yolo

>>
Das ist ja gerade die Streitfrage.
Es spricht aufgrund der Massen an Treibhausgasen, die die Natur und die Erde selbst in Zyklen produziert und abbaut dafür, dass der Mensch und sein Treiben die Erde gar nicht so sehr beeinflusst.
<<

Dass es einen menschgemachten Anteil des Klimawandels gibt, ist ja nachgewiesen. Es ist hier nun mal so, dass es hier nicht - wie Sie sagen - auf die Gesamtmasse ankommt, weil für uns Menschen eben schon kleine Veränderungen große Auswirkungen haben. Wenn Sie auf einem 8.000 m hohen Berg stehen, dann können Sie sich das Genick auch brechen, wenn Sie 5 m abstürzen.

@yolo - 13:54 - re: artist22 - 13:40

">~97% der Wissenschaftler teilen diese These
und das ist unbestreitbar über der 5% Hürde ;- <

...j
Das ist faktisch schon falsch. Aber politisch möchte man das gern so darstellen. Das ist aber absoluter Nonsens.
Das ist Propaganda."

Belegen Sie bitte ihre Aussage.
Was genau ist faktisch falsch? Die 97%, die die These teilen? (Was man übrigens nachlesen kann - ging durch die Presse.)

Was ist Nonsens? Die These an sich?

Welche anderen oder "alternativen" Fakten können Sie ins Feld führen?

Ansonsten müßte man ihre Aussage leider als Propaganda verstehen.

"Es gibt schöne Aufarbeitungen, die zeigen, dass das Hinrechnen solcher Werte eine absolute Katastrophe ist."

Geben Sie uns doch mal einen link zu diesen "Aufarbeitungen", damit beurteilt werden kann, inwiefern diese einen Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs darstellen.

Ohne belastbare Belege bleibt das nämlich sonst auf Stammtischniveau hängen ...

15. Juli 2020 um 14:13 von hesta15

"
...
Ein Problem löst sich nicht wenn ich es verschweige.
...
"
Da haben sie natürlich auch recht. Die Mahnungen im Allgemeinen klingen nur äußerst resigniert (manchmal grenzwertig) und ich mache mir Sorgen deswegen.

13:21 von yolo / @schabernack, 12:58

«Ihre Herleitung ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Rotationszyklen der Erde werden nicht größtenteils von eigener Erdmasse bestimmt, wie Sie annehmen.
Die universellen Anziehungsmassen spielen hier eine Hauptrolle. Damit hängt die Erdrotation maßgeblich von planetarischen Größen ab.»

Ich nehme gar nichts an, und leite auch gar nichts her.

Die Erdrotation unterliegt (wie alle vektoriell gerichteten Größen in der Physik) dem "Impulserhaltungssatz". Eine gerichtete Bewegung wird Betrag + Richtung nicht ändern, solange keine von außen einwirkenden Kräfte eine (oder beide) dieser Komponenten verändern.

"Planetarische Kräfte" in dem Universum (dessen Bestandteil die Erde ist), sind nicht ständig veränderlich in einem so starken Ausmaß, als dass externe Kräfte dauernd "an der Erde rumzerren".

Schon mal gar nicht wird die Erdrotation von irgendwas angeschoben oder abgebremst … wie Kinder Brummkreisel antreiben, wenn die Dinger lahm werden, und nicht mehr so prima rotieren wollen.

@yolo - 14:49

"Es spricht aufgrund der Massen an Treibhausgasen, die die Natur und die Erde selbst in Zyklen produziert und abbaut dafür, dass der Mensch und sein Treiben die Erde gar nicht so sehr beeinflusst."

Es ist traurig, daß man immer wieder bei Adam & Eva anfangen muß.

Es gibt belastbare Belege dafür, daß der Mensch spätestens mit Beginn der industr. Revolution durch die Produktion von Treibhausgasen das Klima des Planeten nachhaltig & dauerhaft beeinflußt (hat). Punkt. Widerlegen Sie mir das mit belastbaren Belegen, dann können wir weiterreden. Ein "ich glaub's nicht", egal wie wortreich sie es formulieren würden, reicht mir nicht.

Der Rest ihrer "Antwort" ist nämlich genau das: eine wortreiche Nebelkerze, die irgendwelche Binsenweisheiten aufzählt, die Null wissenschaftliche Relevanz in Bezug zum aktuellen Thema besitzen, aber den Eindruck erwecken sollen, etwas profundes zum Diskurs beizutragen.

nice try - but failed - please do not try again

@ist der momentane Temperaturanstieg 14:56 von vrenifossi

"erdgeschichtlich einzigartig und EINDEUTIG auf menschlich beeinflussbare Faktoren zurückzuführen."

Genau das ist Konsens von ~97% der Fachleute.
Ich hatte den Link schon vor Jahren hier eingestellt.
https://xkcd.com/1732/

Etwas Bildliches nur für die 'Klimaleugner' ;-)

um 14:44 von yolo

>>
Ihre Annahme ist leider nicht richtig.
Aber wenn Sie wollen, könnte die Menschheit ja auf Ihre Erkaltung warten, dann wäre das warme Klima kein Problem mehr für sie.
Belesen Sie sich, auch wenn Sie nicht studiert haben....es hilft Informationen zu sichern.
<<

Keine Sorge, ich habe studiert - allerdings an der Uni und nicht Verschwörungstheorien. Wenn Sie tatsächlich glauben, dass der Erdkern - wenn auch in sehr langen Zeiträumen - nicht erkalten wird, dann erübrigen sich Diskussionen. Übrigens: Der Abkühlprozess läuft bereits seit Milliarden Jahren.

@15. Juli 2020 um 10:29 von blauer planet

Könnten Sie mir bitte erklären, was Ihnem an dem Beitrag @09:41 von ablehnervonallem peinlich ist?

@yolo - 14:58

"Und Sie können getrost davon ausgehen, dass autoritäre politische Bestrebungen nur die Faktenlagen berücksichtigen, die ihre eigenen Thesen unterstützten und andere wissenschaftl. Belege bekämpfen und beseitigen wollen."

Und diese "autoritären politischen Bestrebungen" haben wo genau die Fäden in der Hand? In EU & USA?

"Es gab schon immer die Hetze gegen unliebsame Wissenschaftler, die es wagten, den politischen Mainstream zu stören."

Yep - "früher" waren das aber prominente Einzelkämpfer wie z.B. Kopernikus, Keppler & Galileo - was man bei 95+% der Klimawissenschaftler nun nicht behaupten kann.

"Mein Sohn ist Geowissenschaftler und weiß wovon er spricht."
Ich glaube Ihnen, daß sie das glauben.

"Wenn Unis schon politisch infiltriert werden ( kommt im Sozialismus ständig vor), dann ist die Wissenschaft nicht mehr frei und unabhängig."
Ich wußte noch gar nicht, daß die Unis der westlichen Welt in sozialistischen Staaten stehen. Vielen Dank für diesen Erkenntnisgewinn.

@artist22 - 15:33

"Genau das ist Konsens von ~97% der Fachleute.
Ich hatte den Link schon vor Jahren hier eingestellt.
https://xkcd.com/1732/

Etwas Bildliches nur für die 'Klimaleugner' ;-)"

Super!

Vielen Dank für den erneuten Link. Ich hatte mir das Bild damals gespeichert, aber leider keine Quelle dazu notiert (blush).

15. Juli 2020 um 15:02 von schabernack

"
...
Die Erdrotation unterliegt (wie alle vektoriell gerichteten Größen in der Physik) dem "Impulserhaltungssatz". Eine gerichtete Bewegung wird Betrag + Richtung nicht ändern, solange keine von außen einwirkenden Kräfte eine (oder beide) dieser Komponenten verändern.
...
"
Das ist richtig, aber ich habe zwei Einschränkungen dazu, die wichtig sind:
1. Bei dem Tsunami 2004 wurde im Nachgang festgestellt, dass sich die Erdrotation beschleunigt hat durch den Tsunami
2. (eher esoterischer Natur) der Maya Kalender ist galaktisch ausgelegt (korreliert mit astronomischen Bewegungen) und wir wissen nicht, ob es ein (galaktisches) Ereignis als Startpunkt dafür gab

Wenn 1 eine Auswirkung hat, dann nur eine zusätzliche, da der Klimawandel schon vorher lief. Frühere Messungen sind ungenauer und schwer in das Gesamtbild einzufügen
Wenn 2 eine Auswirkung haben sollte, dann lässt sie sich wirklich schwer in Relation setzen und schwer messen. Geologische Daten deuten aber eher auf "keine Auswirkung"

15. Juli 2020 um 14:40 von perchta

"
...
BTW.: Die Grausamkeiten (z.B.: blutige Vertielungskämpfe und -kriege) und 'Reduzierungen' werden sich ganz von alleine ergeben.
"
Die laufen schon. Noch eher subtil am Rande, aber sie sind da.

14:49 von yolo

«Was er [der Mensch] wohl bei der nächsten Eiszeit politisch für Blüten treiben wird?
Wahrscheinlich werden dann Öfen verschrieben, Abholzungen zur Pflicht, Viehhaltung zum Muss, etc.»

"Wenn die nächste Eiszeit ist", dann hat die schon selbst abgeholzt.
Der Mensch muss dann nicht noch zusätzlich holzen.

Viehhaltung als Muss in der Eiszeit. Und im Winter treibt der Bauer seine Viecher auf die Gletscherweiden.

Sie können bereits heute Ihren Arzt aufsuchen, und dem sagen: "Mir ist immer so kalt". Vielleicht verschreibt der Ihnen dann schon morgen einen Ofen. Und wenn Sie den Förster höflich bitten … holzt der Ihnen evtl. auch einen Baum zum Verheizen um.

«Das Ökosystem ändert sich. Ja.»

Ändern sich Gegebenheiten auf der Erde im Zeitverlauf von Zig-Tausenden, oder Millionen von Jahren. Kann der Mensch das nicht beeinflussen.
Er beeinflusst durch Verbrennung von Gigatonnen Fossiler Brennstoffe aber seit ± 200 Jahren sehr stark. Nicht T. Rex hat mit der Verfeuerung begonnen !

@yolo - 14:58

"Soviel zu Ihren gesicherten Erkenntnissen, die alle anderen als Leugner und Verschwörungstheortiker abtun."

Naja - gesicherte Erkenntnisse sind nun mal genau das: gesichert (= belegt, belastbar). Und wenn sie das sind, dann sind alle anderen zumindest mal diesbezüglich Leugner etc.

"Wissenschaft ist nicht unbeeinflussbar."

Wie war das mit den Verschwörungstheoretikern?
(Stichwort: "autoritäre politische Bestrebungen")

"Es gibt nur wenige Mutige!"

Diesen Helden wird bestimmt irgendwann mal ein Denkmal gesetzt werden.

Bis es aber soweit ist, sollten wir uns mit den gesicherten Erkenntnissen des wissenschaftlichen Diskurses befassen. Dann erübrigt sich das mit den Denkmälern eventuell auch.

Denkmäler werden m.E. sowieso überbewertet.

Einzigartig? Nö. Allein der

Einzigartig? Nö. Allein der Unterschied zwischen schneeballerde und jetzt, ist größer. So schnell? Weis man nicht genau. Und deshalb stoßen auch 3% der Wissenschaftler nicht in dieses Horn. In den 60 und 70ern hatte man Angst vor einer Eiszeit. So schnell ändern sich die Meinungen.
Ausschließen will ich trotzdem nichts.

von schabernack 15:02

"Brummkreisel und planetarische Kräfte".
Man merkt,daß man es mit einem Wissenschaftler der interplanetarischen Föderation zu tun hat.

Schabernack

"Schon mal gar nicht wird die Erdrotation von irgendwas angeschoben oder abgebremst … wie Kinder Brummkreisel antreiben, wenn die Dinger lahm werden, und nicht mehr so prima rotieren wollen."
Doch. Ganz genau das passiert. Ohne Mond hätten wir 12h Tage. Der bremst. Und er entfernt sich. Das führt zu Beschleunigung. Lernt man bei Professor Lesch, auf 1Alpha.

Niemand kann die Tatsachen leugnen

@ Bender Rodriguez:
Einzigartig? Nö. Allein der Unterschied zwischen schneeballerde und jetzt, ist größer. So schnell? Weis man nicht genau. Und deshalb stoßen auch 3% der Wissenschaftler nicht in dieses Horn.

Was wollen Sie damit sagen? Dass 3% der Wissenschaftler die von Menschen verursachte Erderwärmung leugnen? Das ist nicht Ihr Ernst. Oder?

@ yolo

Vulkane sind der größte Methantreiber. Der meiste Ausstoß von Methan ist durch die Natur selbst erfolgt und erfolgt auch weiterhin durch sie.

Der größte Ausstoß an Methan ist aber von Menschen gemacht, z.B. durch die Landwirtschaft. Das kommt zum natürlichen Methan hinzu und macht mengenmäßig viel mehr aus. Das ist seit Jahren belegt.

@ yolo

Fleischverzicht muss kein Fleischverbot und auch kein gänzlichen Verzicht bedeuten.
Im Gegenteil. Wer gänzlich auf Fleisch verzichtet, bemerkt oft erst nach Jahrzehnten, dass seinem Körper etwas fehlt.

Was denn?
Es gibt Kulturen (aktuell aber auch in der Vergangenheit), die kommen ohne Fleisch aus und denen fehlt nichts, auch nicht nach Jahren.

@ yolo

Ihre Herleitung ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Rotationszyklen der Erde werden nicht größtenteils von eigener Erdmasse bestimmt, wie Sie annehmen.
Die universellen Anziehungsmassen spielen hier eine Hauptrolle. Damit hängt die Erdrotation maßgeblich von planetarischen Größen ab.

Wenn ich dazu als Physiker mal was sagen darf: Das ist völliger Mumpitz.
Die "universellen Anziehungsmassen"? Was soll das sein? Die Erdrotation hängt nicht von irgendwelchen "planetarischen Größen" ab.

neue-hoechstwerte-beim-ausstoss-

Lieber Schabernack, Sie schreiben sehr überzeugend : "Die Erdrotation unterliegt (wie alle vektoriell gerichteten Größen in der Physik) dem "Impulserhaltungssatz". Eine gerichtete Bewegung wird Betrag + Richtung nicht ändern, solange keine von außen einwirkenden Kräfte eine (oder beide) dieser Komponenten verändern."

Das ist absolut einleuchtend ! (Und feststehende Tatsache !)
Allerdings, der Mond wirkt doch auf die Bewegung der Erde als "bremsend", wie wir an den Gezeiten erkennen können. Also wird die Rotationsbewegung dauernd -->verzögert.....
Also wird die Impuls-Erhaltung....gestört.
Oder Irre ich hier lieber Schabernack ?

15:54 von IckeDette / @schabernack, 15:02

»Die Erdrotation unterliegt …»

«Das ist richtig, aber ich habe zwei Einschränkungen dazu, die wichtig sind:
1. Bei dem Tsunami 2004 wurde im Nachgang festgestellt, dass sich die Erdrotation beschleunigt hat durch den Tsunami.»

Letztlich waren das Seebeben von 2004 + der nachfolgende Tsunami eine in Auswirkungen prinziell gesetzmäßig gleiche "Massenverlagerung" auf der Erde, wie auch das Abschmelzen von Gletschereis in großen Mengen eine ist.

Eine andere Massenverteilung auf einem Rotationskörper hat physikalisch begründeten Einflus auf das Rotationsverhalten. Auch wenn es kein Äußerer Elnfluss war, der Beben, Tsunami + Veränderung bewirkte.

Aber dies ist nicht der Grund für geändertes Klimageschehen, nicht für mehr Methan / CO2 aus Vulkanen. Da decken sich ja unser beider Auffassungen.

Darstellung: