Ihre Meinung zu: Parlamentswahl in Syrien: Fast alle Kandidaten Assad-nah

19. Juli 2020 - 8:13 Uhr

Den Krieg scheint Präsident Assad zu gewinnen, jetzt soll ihn eine Parlamentswahl stärker legitimieren. Doch Alternativen gibt es dabei nicht - und die Syrer kämpfen vor allem mit der Wirtschaftskrise. Von Björn Blaschke.

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Kommentare

Assad sitzt wieder fest im Sattel

und die Wahl wird er wohl auch gewinnen. Der Wiederaufbau des Landes und die letzten Kriegshandlungen in den Landesteilen die noch nicht von Assad Truppen eingenommen sind werden mit Hilfe Russland auch noch zurück erobert ,sodass der Wiederaufbau stattfinden kann. Nur eine Frage der Zeit.

Parlament?

Und ich dachte das wäre nur eine Autokraten-Alibi-Veranstaltung wo nur willige Speichellecker zugelassen sind.
Zur Erinnerung an die Grundsätze einer demokratie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl#Wahlrechtsgrunds%C3%A4tze
Ach ja und selbst die zerstören nicht ihr eigenes Land in dieser Weise u. schlachten das eigene Volk ab.

Glaubt jemand tatsächlich, dass

die Syrer, die relativ aufgeklärt sind, die Alternativen wählen würden, die radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten sind?

Um Assad geht es bei diesen Wahlen garnicht ...

er ist austauschbar und gegenwärtig als Erfüllungsgehilfe Putins geduldet.
Es geht um die Festigung des Russischen Einflusses in der Region. Und während Amerika mit seinen Verbündeten Katz und Maus spielt, wird Syrien zum nächsten Stützpunkt im von den USA hinterlassenen Vakuum in der Region. Weitere werden folgen und sich mit den Russen oder, wie der Iran, mit den Chinesen zusammentun.
Die USA begeben sich gerade in die Bedeutungslosigkeit, die EU war es immer.
Meine Befürchtung: Die USA werden irgendwann versuchen, sich in "ihre einstige Bedeutung" zurück zu bomben; einen Anlass haben sie bis dato immer gefunden.
Bei der EU wird sich nicht viel ändern ... sie wird weiterhin ängstlich vor sich hin lamentieren ... ein Papiertieger halt .. ein zahnloser noch dazu.

Parlamentswahl in Syrien:Fast alle Kandidaten As...

Eine Parlamentswahl-aber eben nicht im ganzen Land.Nicht in dem von Dschihadisten kontrollierten Teil und auch nicht in dem von der Türkei besetzten nördlichen Streifen.
2100 Kandidaten konkurrieren um die 250 Parlamentssitze.Außer der Baath-Liste kandidiert noch die kurdisch geprägte Heimattreue-Liste.

Parlamentswahl !

Herr Assad wird die Wahl wahrscheinlich gewinnen, aber der Krieg ist noch nicht vorbei, und noch weniger ist Geld da, um das Land wieder auf zu bauen. Sein eigenes Geld, das er sich zusammen gegaunert hat, wird er nicht hergeben.
Da hofft er bestimmt auf Russland und westliche Investoren. Da bleibt nur zu hoffen, dass die westlichen Investoren fern bleiben und ihm die kalte Schulter zeigen, und ihm somit die Verachtung entgegen bringen, die er verdient hat. Wer sein eigenes Volk abschlachtet, gehört ins Gefängnis mit Wasser und Brot.
Er ist eh nur noch an der Macht, weil Putin dies so will. Aber von dem wird er sicher kein Geld kriegen, weil dieser auch zu wenig für sein eigenes Volk hat und lieber auf seinen Milliarden sitzen bleibt.
Es ist immer das gleiche erschreckende Spiel der Reichen und Superreichen, die Armen zu schinden und aus zu beuten. ERBÄRMLICH !

Game over...

fuer die "Regime changer" ,die sich nun davonschleichen und aus reiner Bosheit das Land noch mit Sanktionen knebeln. WER hat noch mal von Beginn an Logistic an die "Rebellen " geliefert vom Schiff aus? Hat man diesen klar voelkerrechtswidrigen Akt schon vergessen? Elende Heuchler. Ich wuensche den Syrern und Herrn Assad alles Gute und dass die Terrorbanden Idlib bald verlassen. Erdogan kann die gut in Libyen brauchen.

Vom Westen lernen heißt siegen lernen.

Vielleicht steht ja irgendwo in der syrischen Verfassung, dass die Parteien bei der politischen Willensbildung mitwirken. Dann geht das alles schon in Ordnung.

Bislang hat sich noch jedes Volk, dass unter solchen Sanktionen stand, hinter seine Führung gestellt.

09:53, ex_Bayerndödel

>>Glaubt jemand tatsächlich, dass
die Syrer, die relativ aufgeklärt sind, die Alternativen wählen würden, die radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten sind?<<

Ja klar. Alles, was nicht für Assad ist, ist natürlich radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten.

Meiner Meinung nach...

Ist Herr Assad nach wie vor der gewählte Präsident Syriens. Diese Wahl ist jedoch eine Parlamentswahl, die Regierungspartei hat gute Chancen!
Es ist völlig nebensächlich ob die Baath Partei wie immer auch gewinnt!
Syrien braucht sofort Stabilität um den Wiederaufbau zu gestalten und die vielen Flüchtlinge zurückzuführen!
Und die Öl und Gasvorkommen die im Moment von Kriminellen auch unter Schutz ausländischer Staaten ausgebeutet werden sind unverzüglich an Syrien zurückzugeben!
Die Interessen des Westens sind ja auf die Zerstörung der Staatlichen Strukturen und Unterstützung von Dritten ausgelegt!
Diese Politik hat tausende Menschen das Leben gekostet und Millionen vertrieben!
Dasv wird auch hier in den Hintergrund geschoben!

Nachdem der auch von

Nachdem der auch von außerhalb des Landes versuchte Umsturz nicht klappte, wird der dortigen kriegsmüden Bevölkerung zumindest eine Andeutung von Normalität geboten.
Auch wenn wir hier die Nase über die dortige Scheindemokratie rümpfen:
Wollen wir uns schon wieder dort einmischen, nach all dem Leid, welches nicht nur die Assad-Regierung, sondern auch deren Gegner, also indirekt auch manche europäischen Regierungen dort verursacht haben?
Die sog. Befreiung Libyens führte bekanntermaßen nicht zu mehr Demokratie, sondern nur zu einem failed State.

Re : schiebaer45 !

Tja, der Krieg mag irgend wann vorbei sein, aber das mit dem Wiederaufbau, das ist eine ganz andere Sache. Assad hat zwar ein riesiges und eigenes Vermögen, aber dies wird er nicht für seine Landsleute einsetzen.
Also wird er betteln gehen, bei verschiedenen Regierungen, Organisationen und Investoren.
Für mich bleibt die Hoffnung, dass er da nichts zusammen kriegt, nur um ihn stürzen zu sehen.
Auch sollte viele wirklich demokratische Staaten zusammen Assad, die Türkei und Russland so lange und massiv sanktionieren, bis sie allesamt einknicken.
Erdogan und Putin können dieses Spiel nicht sehr lange spielen, denn die wirtschaftliche Lage in diesen Ländern lässt dies nicht zu !
Nur da liegt ein großes Manko der Weltgemeinschaft, es fehlt der Zusammenhalt, die Geschlossenheit und der Wille, diesen Autokraten das Handwerk zu legen.

10:13, Agent apple

>>Ich wuensche den Syrern und Herrn Assad alles Gute <<

Sie müssen sich schon entscheiden. Beides geht nicht.

er 09:53 ex_Bayerndödel: Tatsächlich

>>Glaubt jemand tatsächlich, dass
die Syrer, die relativ aufgeklärt sind, die Alternativen wählen würden, die radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten sind?<<

Nein, wer sollte denn solchen Unsinn glauben?
Aber wer glaubt denn, dass Assad gewählt würde, wenn sich im Land eine demokratische Opposition hätte bilden und dort unter fairen und demokratischen Bedingungen arbeiten könnte?

Am allerwenigsten doch Assad und Putin selbst. Denn genau darum ging und geht es ihnen in ihrem Bürgerkrieg!

Am 19. Juli 2020 um 10:16 von fathaland slim

Ja klar. Alles, was nicht für Assad ist, ist natürlich radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten.
#
#
Solche Zustände sind Ihnen natürlich lieber.
-
Nach Einschätzung der Bundesregierung hat sich das Flüchtlingslager Al-Hol in Syrien zu einer gefährlichen Terror-Schule entwickelt.
-
"https://www.zeit.de/news/2020-07/18/berlin-fluechtlingslager-al-hol-ist-brutstaette-fuer-is-terror"

10:20 von Traumfahrer

“Auch sollte viele wirklich demokratische Staaten zusammen Assad, die Türkei und Russland so lange und massiv sanktionieren, bis sie allesamt einknicken.“

Sanktionieren. So einfach ist dies als “Lösung“ nicht. Sagen Sie mir, was zaubern Sie für die Zeit nach Assad aus dem Hut?
Nur ein Land sagen Sie mir, wo das funktioniert hat. Die Machthaber sitzen fest im Sattel, schlecht geht es denen nicht.
Ob Irak, 500.000 tote Kinder, die Frau Albright völlig in Ordnung fand und Hussein war noch immer da.
Im Iran leidet das Volk, die Regierung ist immer noch da.
Ob Kuba, Castro war noch immer da.
Venezuela? Syrien? usw.
Gelitten hat immer das Volk inter den Sanktionen.
Vielleicht hätte man sich mit den Erfahrungen mit Afghanistan, Libyen, Irak VOR dem Eingriff etwas überlegen sollen nicht nur “Assad muss weg“.
Leider lernt man nichts dazu. Ich fürchte, dass das nie passieren wird.

Eine Wahl...

ohne eine echte Wahl zu haben.
Und dann sprechen diese Autokraten (eben so auch Russland) nach außen hin wieder von einer "Demokratie".
Es wäre beinahe lachhaft, wenn es nicht so einen traurigen Hintergrund hätte!

@ 10:20 von Traumfahrer

Ihnen ist sicher klar, dass die Bevölkerung unsägliches Leid aushalten muß und nicht Assad. Die verhängten Sanktionen verschärfen die Lage nur noch zusätzlich. Ich kenne kein Beispiel aus der jüngsten Geschichte, das durch Sanktionen das gewünschte Ergebnis brachte, zumal EU und die USA aus bekannten Gründen nicht wirklich Ernst genommen werden. Wir sollten endlich aufhören uns moralisch zu überhöhen und lieber erst mal an das Überleben der Menschen denken. In letzen Konsequenz ist nur noch Flucht die Wahl, die Alten und Kranken bleiben zurück und besonders Willkommen werden sie in der EU auch nicht gerade. Die Menschen in Syrien sind echt nicht zu beneiden.

Am 19. Juli 2020 um 10:37 von teachers voice

"Nein, wer sollte denn solchen Unsinn glauben?
Aber wer glaubt denn, dass Assad gewählt würde, wenn sich im Land eine demokratische Opposition hätte bilden und dort unter fairen und demokratischen Bedingungen arbeiten könnte?
Am allerwenigsten doch Assad und Putin selbst. Denn genau darum ging und geht es ihnen in ihrem Bürgerkrieg!"

Nun, laut amerikanischen Umfragen stehen 75 Prozent der Syrer hinter Assad, und den "Bürgerkrieg" kann man weder Assad noch Putin in die Schuhe schieben. Wollen Sie wirklich, dass 25 Prozent der Bevölkerung die restlichen 75 Prozent unterdrückt? Oder wie ein anderer Kommentator, der sich gern als Pazifist bezeichnet, in einem früheren Kommentar schrieb: In einer Demokratie muss die Regierung nicht das tun, was die Mehrheit will, sondern regieren.

Syrien galt unter Assad als Musterstaat im Nahen Osten.

@10:37 von teachers voice
An der Universität Heidelberg gab es 2009 ein Symposion zu Syrien:
„In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien auf friedliche Weise zusammen."

Deshalb gibt es nach wie vor die Unterstützung syrischer Christen und anderer Gruppierungen für Assad.
Sie forderten auch in einem offenen Brief die Aufhebung der Sanktionen, die die "schwerste Wirtschaftskrise" wesentlich mit verursachen.

10:04 von H. Hummel

>>Die USA begeben sich gerade in die Bedeutungslosigkeit, die EU war es immer.
Meine Befürchtung: Die USA werden irgendwann versuchen, sich in "ihre einstige Bedeutung" zurück zu bomben; einen Anlass haben sie bis dato immer gefunden.
Bei der EU wird sich nicht viel ändern ... sie wird weiterhin ängstlich vor sich hin lamentieren ... ein Papiertieger halt .. ein zahnloser noch dazu.<<

Danke für diesen ausdrucksvollen Kommentar.
Sie sprechen mir aus der Seele.

@10:39 von tagesschlau2012

Sie schreiben ja selbst, (Antwort auf fathaland slim vom 19. Juli 2020 an 10:16 ) worum es sich bei dem vom Rebellen gehaltenen Lager geht! Ich kann Assad deshalb gut verstehen!

Am 19. Juli 2020 um 10:46 von Jacko08

"Eine Wahl ohne eine echte Wahl zu haben.
Und dann sprechen diese Autokraten (eben so auch Russland) nach außen hin wieder von einer "Demokratie".
Es wäre beinahe lachhaft, wenn es nicht so einen traurigen Hintergrund hätte!"
#
#
Ganz genau. In den echten Demokratien würde niemals ein/e Bundeskanzler/in den Befehl erteilen, das eine demokratische Wahl eines Ministerpräsidenten sofort rückgängig gemacht werden muss.

um 10:04 von H. Hummel: " Es

um 10:04 von H. Hummel:
"
Es geht um die Festigung des Russischen Einflusses in der Region. Und während Amerika mit seinen Verbündeten Katz und Maus spielt, wird Syrien zum nächsten Stützpunkt im von den USA hinterlassenen Vakuum in der Region.
"

Falsch.

Syrien ist eines der wenigen Länder,in denen Russland einen Militärstützpunkt seit Jahrzehnten hat.
Politische Beziehungen zwischen Syrien & Russland existieren schon seit langem.

Nicht,weil Russland sich da "hineinbomben" wollte - sondern weil die USA Russland da hinausbomben & sich selbst hineinbomben wollte,lesen wir hier seit Jahren von dortigem Tod & Elend in hiesigen Nachrichten.

Es ist erstmal schön zu

Es ist erstmal schön zu hören, dass der Bürgerkrieg sich dem Ende neigt. Dann können die Bürgerkriegsflüchtlinge endlich nach Hause zurückkehren.
Wir sollten die Saktionen beenden und Aufbauhilfe geben, damit das Land wie zuvor aufblühen kann.

@ex_Bayerndödel 10:53

"Nun, laut amerikanischen Umfragen stehen 75 Prozent der Syrer hinter Assad, und den "Bürgerkrieg" kann man weder Assad noch Putin in die Schuhe schieben."

Den Sinn von Umfragen in einem zu 100% vom Geheimdienst kontrollierten Land müssten Sie bitte noch darlegen.

Und Russland hat mit dem syrischen Bürgerkrieg selbstverständlich nichts zu tun (ist ja erst eingetreten, als Assad verloren hatte), aber genauso selbstverständlich ist Assad die Ursache dieses Kriegs, hat er doch ohne Not nach dem Versprechen von Reformen friedliche Demonstrationen für die Einhaltung des Versprechens brutal niederschlagen lassen.

fathaland slim .... mit

fathaland slim
.... mit Ironie gegenüber Ihren Mitdiskutanten haben Sie es ja immer. Wie wäre es denn , wenn Sie mal ohne Ironie auskommen würden und dafür mal was zur Lage in Syrien sagen würden ?
Bringen Sie doch mal paar Argumente , denn wie @ex_Bayerndödel schon schrieb , sind die radikalen,islamistischen Gruppen untereinander völlig zerstritten .
Bringen Sie doch das Gegenteil mal von zerstritten und dann nennen Sie auch Ross und Reiter für Ihre Begründung. Wie ich Sie bisher aber erlebt haben , da begründen Sie nichts.
Ihre Ironie bei solch einem Thema ist doch vollkommen deplaziert ,finden Sie nicht auch ?

11:03 von tagesschlau2012

Aber in "echten Demokratien" hat man/frau die Wahl, jene Partei abzuwählen, die diesen Präsidenten stellen könnte.
Ihr Vergleich mit Bundeskanzler/in ist in Syrien oder Russland etwas fehl am Platz, oder?

um 10:57 von Jacko08

10:04von H. Hummel
Wie wahr! Ich schliesse mich Ihrer Meinung an.
Die Unterstützung der militanten "Opposition" seitens der westlichen Allianz hat in Syrien den langandauernden Bürgerkrieg und als Folge die schwerste wirtschaftliche Krise ausgelöst. In einem der fortschrittlichsten und liberalsten Land im arabischen Raum. Das Belegen des Landes mit Sanktionen sagt viel aus über die humanitären Absichten der Sanktionierer-Staaten.
Syrien soll nicht das Schicksal des Iraks erleiden oder Afghanistans, oder Libyens... Da soll es auch keine staatliche Nebenmacht, wie Hisbollah im Libanon, enstehen. Ich wünsche dem syrischen Volk, dass die Wahlen Stabilität bringen, dass es möglichst bald zum friedlichen Leben zurück schafft und mit dem Aufbau seines Landes beginnen kann, mit Hilfe der befreundeten Staaten.

Parlamentswahl in Syrien - &

Parlamentswahl in Syrien - & natürlich wird wieder geschrieben wie falsch diese Wahlen sind...wie letztes Mal...

nur:
aus den Gebieten unter Kontrolle von US- & Türkei-unterstützten radikalen Islamisten aka die
"hochgeschätzten weltlich geprägten humanistischen Vollblutdemokraten" gab es keine Berichte über irgendwelche Wahlen -weil es da bis jetzt keine gab.
& dass nach all den Jahren,in denen die sich da dank USA & Türkei militärisch festgesetzt haben.
Haben wohl seit Jahren "keine Zeit" dafür.
Zu beschäftigt mit Folterungen,Verschleppungen & Tötungen von Menschen,die "dem falschen Glauben" oder "der falschen Volksgruppe" angehören und der Installation & Aufrechterhaltung von Scharia-Gerichten...

«Syrien galt unter Assad als

«Syrien galt unter Assad als Musterstaat im Nahen Osten.
@10:37 von teachers voice
An der Universität Heidelberg gab es 2009 ein Symposion zu Syrien:
„In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien auf friedliche Weise zusammen."

Deshalb gibt es nach wie vor die Unterstützung syrischer Christen und anderer Gruppierungen für Assad.
Sie forderten auch in einem offenen Brief die Aufhebung der Sanktionen, die die "schwerste Wirtschaftskrise" wesentlich mit verursachen.»

Man muss schon zugeben, das der Westen mit der IS Syrien zerstört haben, es waren weder Assad noch Putin. Kein Wunder das ein normaler Syrer nicht gegen Assad ist. Uns hat er nicht gepasst, uns und USA. Schwere Krise! Das Land jahrelang Bomben und dann behaupten Assad ist Schuld! Was für Heuhelei!

Was soll das alles?

„Wirklich Unabhängige sucht man allerdings vergeblich, alle gelten als handverlesene Abnicker“

Statt sich überhaupt erst eingehend mit den im Artikel beschriebenen „Modalitäten“ dieser „Wahl“ zu befassen (und so wertvolle Zeit zu verschwenden), sollte jeder vernunftbegabte Mensch sich jetzt besser die Frage stellen, warum diese Farce überhaupt veranstaltet wird, bzw. wer daraus einen „Nutzen“ zieht. Das wäre das Einzige wirklich Nutzbringende (weil es alle weiterbringen würde). Nicht nur in Syrien.

UNterden dortigen Kontrahenten aller Richtungen

halte ich Assad für den Einzigen der Syrien wirklich regieren könnte. Das er kein Demokrat ist ist klar.

Man darf diese Länder nicht mit Europa vergleichen

dort wehen andere Winde, herrschen andere Traditionen und auch Religionen. Eine Demokratie wie in D ist dort nicht möglich.

1:0 für Assad

Zunächst wäre es einmal angemessen, Herrn Assad dazu zu gratulieren, dass er weite Teile des Landes befrieden konnte. Das ist wahrlich keine kleine Leistung, wenn man bedenkt, was in anderen arabisch-muslimischen Staaten so los ist: Libyen, Jemen, Algerien, Mali.
Klar, die Parlamentswahl ist eine Farce, nicht anders als in praktisch allen Ländern dieses Kulturraums. In der Tat wäre es an der Zeit, dass der Westen aufhört, ständig nach Wahlen in dieser Region zu rufen, obwohl sich doch längst heraus gestellt hat , dass demokratische Systeme in dieser Region zwangsläufig zu scheitern verurteilt sind.

11:22 von Gesellschaftskrise

Gut, daß das mal erwähnt wurde.

10:39, tagesschlau2012

>>Am 19. Juli 2020 um 10:16 von fathaland slim
Ja klar. Alles, was nicht für Assad ist, ist natürlich radikal islamistisch und untereinander völlig zerstritten.
#
#
Solche Zustände sind Ihnen natürlich lieber.
-
Nach Einschätzung der Bundesregierung hat sich das Flüchtlingslager Al-Hol in Syrien zu einer gefährlichen Terror-Schule entwickelt.
-
"https://www.zeit.de/news/2020-07/18/berlin-fluechtlingslager-al-hol-ist-brutstaette-fuer-is-terror"<<

Was für Zustände sind mir Ihrer Ansicht nach lieber?

Ich bitte um Klarstellung, denn ansonsten muss ich Ihren Post leider als schwerste Beleidigung auffassen.

@ fathaland slim um 10:27

">>Ich wuensche den Syrern und Herrn Assad alles Gute <<

Sie müssen sich schon entscheiden. Beides geht nicht."

Schreiben Sie doch bitte, welche politische Kraft es in Syrien Ihrer Meinung nach schaffen kann die aktuelle Regierung der Partei Assad's abzulösen!?

Wer ist denn bitte Ihr Favorit von dieser abstrakten "syrischen Opposition"? Wer ist das, welche politischen Ziele verfolgt diese politische Kraft und wie viel Rückhalt sie im Syrischen Wählervolk?

10:04 von H. Hummel

Russland und Syrien pflegen schon sehr lange politische Beziehungen. Mit Tartus stand/steht sogar ein Hafen zur Verfügung.
Russland muss also keinen Fuss hineinbekommen, der ist schon lange drin.

Parlamentswahl in Syrien

Wie jeder selbst einfach gestrickter Bürger mitbekommt, will der Westen den Assad auf keinen Fall. Nur kann ich als aufmerksamer Beobachter keinen Wunschkandidaten des Westens ausmachen. Nicht mal ansatzweise. Und das hat Gründe.

Der Westen und seine Unterstützung der

""Aktivisten, Terroristen, Islamisten etc"" brachte ein prosperierendes Land unter Assad in diese Situation. Man kann dort keine Demokratie nach westlichem Muster überstülpen.

Auf Kommentar antworten...

Am 19. Juli 2020 um 09:36 von schiebaer45
Assad sitzt wieder fest im Sattel
und die Wahl wird er wohl auch gewinnen. 
###

Und nach über 9 Jahren Krieg in Syrien wohl auch noch fester den je ! Ich denke es ist an der Zeit das die Welt das nun auch endlich akzeptieren muß. Dieses Land ist doch nur noch eine Spielwiese für die vielen Planlos argierende Truppen aus vielen Ländern geworden. Assard wird diese Wahl gewinnen ob man das nun gutheist oder nicht. Syrien braucht wieder eine gewisse Normalität und keinen endlosen Konflikt der von anderen Staaten millitärisch Ausgetragen wird.

Am 19. Juli 2020 um 09:36 von schiebaer45

Zitat:
"...sodass der Wiederaufbau stattfinden kann. Nur eine Frage der Zeit..."

Aber bitte ohne weitere Sanktionen.
Syrien ist ein anerkannter Staat der UN und wird seit Beginn der Unruhen militärisch und wirtschaftlich bekämpft.
Desweiteren befinden sich immer noch ausländische Militärs völkerrechtswidrig in Syrien auf, aber der internationale Aufschrei bleibt aus.
Eins ist aber gewiss, Syrien wird seinen Weg finden mit oder ohne westlicher Hilfe.

11:20 von DrBeyer

“...hat er doch ohne Not nach dem Versprechen von Reformen friedliche Demonstrationen für die Einhaltung des Versprechens brutal niederschlagen lassen.“

Genau nach den Reformversprechen hätten die Sanktionen beendet werden müssen. Mit beratender Hilfestellung hätte man einiges bewirken können (m.M.).

Wieso mischt man sich eigentlich nicht in alle friedlichen Demonstrationen ein, die von Regimen brutal niedergeschlagen werden? Ich denke da z. B. an Saudi-Arabien, an Bahrain und, und...? Es muss also schon noch andere Gründe geben, um sich bei Menschenrechtsverletzungen kriegerisch einzumischen. Welche?

Am 19. Juli 2020 um 10:11 von Traumfahrer

Zitat:
"...Wer sein eigenes Volk abschlachtet, gehört ins Gefängnis mit Wasser und Brot..."

Dafür gibt es aber zu wenig Zellen, für alle Verbrecher dieser Welt.
In Den Haag standen immer nur Verlierer vor Gericht, nie die Sieger.

11:16, von65

>>Es ist erstmal schön zu hören, dass der Bürgerkrieg sich dem Ende neigt. Dann können die Bürgerkriegsflüchtlinge endlich nach Hause zurückkehren.
Wir sollten die Saktionen beenden und Aufbauhilfe geben, damit das Land wie zuvor aufblühen kann.<<

Die Bürgerkriegsflüchtlinge, so sie denn gern unter Assad leben möchten, hätten schon vor Jahren in die von ihm gehaltenen Gebiete zurückkehren bzw. einwandern können.

Taten sie aber nicht.

Seltsam, nicht wahr?

Ganz egal wo auf der Welt

wenn strengreligiöse Männer zu den Waffen greifen und sich Freiheitskämpfer oder Gotteskrieger nennen wird es furchtbar... viel schlimmer als wenn zwei ausgebildete Armeen aufeinander losgehen. Wenn dann noch die ethnischen Konflikte hinzukommen wird daraus ein 9 jähriger Krieg. Siehe Syrien.

10:46 von Jacko08.... ohne eine echte Wahl..

Besser als keine Wahl, weil auch die schlichten Grundsätze udn der bürokratische Ablauf wollen geübt und verankert werden (ganz wie bei Pandemieplänen oder sonstigen Katastrophen Übungen)
Abgesehen davon, wenn es ein bisschen mehr Auswahl gäbe, belegte das nicht, das es eine "Wahl" gäbe, die den Namen verdient, denn dazu bedürfte es mehr.
Wir sollten uns derzeit nicht über die Zustände in einigen besonders zerrissenen Ländern ereifern, sondern über die, in denen der antidemokratische Reflex noch unterhalb der Warnschwelle agiert. Wir müssen das Zentrum sichern, nicht in der zerklüfteten Peripherie nach idealen Verhältnissen fahnden.

11:22, Gesellschaftskrise @10.16, fathaland slim

>>fathaland slim
.... mit Ironie gegenüber Ihren Mitdiskutanten haben Sie es ja immer. Wie wäre es denn , wenn Sie mal ohne Ironie auskommen würden und dafür mal was zur Lage in Syrien sagen würden ?
Bringen Sie doch mal paar Argumente , denn wie @ex_Bayerndödel schon schrieb , sind die radikalen,islamistischen Gruppen untereinander völlig zerstritten .
Bringen Sie doch das Gegenteil mal von zerstritten und dann nennen Sie auch Ross und Reiter für Ihre Begründung. Wie ich Sie bisher aber erlebt haben , da begründen Sie nichts.
Ihre Ironie bei solch einem Thema ist doch vollkommen deplaziert ,finden Sie nicht auch ?<<

Natürlich sind die Islamisten völlig zerstritten. Das habe ich auch mit keinem Wort infrage gestellt. Was ich infrage stellte, war die Behauptung, daß alle, die gegen Assad sind, Islamisten sind.

Sie sollten die Kommentare, über die Sie sich aufregen, schon etwas besser lesen. Was im vorliegenden Fall eigentlich nicht schwer ist, es sind ja nur zwei Sätze.

12:01 von fathaland slim 11:16, von65

In die von der Türkei kontrollierten Gebiete will aber auch niemand freiwillig zurückkehren.
Seltsam, nicht wahr?

11:29, AA

>>Man muss schon zugeben, das der Westen mit der IS Syrien zerstört haben<<

So einen Unsinn muss man nun wirklich nicht zugeben.

@ fathaland slim um 12:01

"Die Bürgerkriegsflüchtlinge, so sie denn gern unter Assad leben möchten, hätten schon vor Jahren in die von ihm gehaltenen Gebiete zurückkehren bzw. einwandern können.

Taten sie aber nicht.

Seltsam, nicht wahr?"

Die meisten Menschen möchten wahrscheinlich ungern in einer zerstörten Umgebung leben, in denen noch aktive Minen rumliegen, die Wirtschaft durch die Kämpfe um die Befreiung am Boden liegt und ganz sicher auch noch nicht die volle Administration aufgebaut wurde.

"Seltsam" ist das Sie das nicht sehen möchten.

IS und Westen?

Jetzt ist also der Westen am IS schuld? War es nicht Assad der dem IS freie Hand gelassen hat weil der IS gegen die anderen Rebellen kämpfte? Nur wuchs ihm der IS später über den Kopf. Und jetzt ist also der Westen an dem islamistischen IS schuld. Mal wieder eine Tatsachenverdrehung wie sie im Buche steht.

Der Diktator Assad ist der grösste Verlierer

Die Clique Assad herrscht seit 40 Jahren in Syrien...unter diesem Clan ist dieses Land eine Wüstenei geworden...die jetzt stattfindende Parlamentswahl ist keine Wahl...sie bestätigt wieder wie bisher die Satrapen und "Speichellecker" dieses Schreckensregimes. Syrien ist ein zerstörtes Land...wenn die Menschen noch etwas besitzen, um zu überleben, wird es ihnen noch durch die Schergen Assads und der Baath-Partei abgepresst. Es ist grotesk zu glauben, daß mit dieser Wahl Assad und sein Pseudo-Parlament eine Zukunft für Syrien gestalten kann. Der Westen wird mit Assad an der Spitze die zerstörten Städte Syriens nicht wieder aufbauen.

Enteignet

Die syrischen Flüchtlinge wurden von Assad enteignet, deren Besitz kommt jetzt Assad und seinen Getreuen zugute. Auch Aufbauhilfe würde nur dieses unsägliche Regime stabilisieren. Soll Assad sich doch an seine Verbündeten Russland und Iran wenden. Assad und seinem Clan geht es weiterhin gut, und der Rest ist ihm egal.

Auf Kommentar antworten...

Am 19. Juli 2020 um 10:19 von SysLevel

Nachdem der auch von außerhalb des Landes versuchte Umsturz nicht klappte, wird der dortigen kriegsmüden Bevölkerung zumindest eine Andeutung von Normalität geboten.
Auch wenn wir hier die Nase über die dortige Scheindemokratie rümpfen:
Wollen wir uns schon wieder dort einmischen, nach all dem Leid, welches nicht nur die Assad-Regierung, sondern auch deren Gegner, also indirekt auch manche europäischen Regierungen dort verursacht haben?
###
Absolut Richtig ! Ein Kommentar der es auf den Punkt bringt. Irgendwann muß auch mal Schluss sein.

Befrieden?

Assad hat weite Teile des Landes befriedet indem er die Bevölkerung bombardiert und mit Giftgas vergiftet und in die Flucht getrieben hat. Wenn das ihre Vorstellung von Frieden ist?

Am 19. Juli 2020 um 11:40 von fathaland slim

"Ich bitte um Klarstellung, denn ansonsten muss ich Ihren Post leider als schwerste Beleidigung auffassen."
#
#
Heute so zart besaitet? Seit Jahren schreiben Sie von einer Bürgerrevolution die es so nie gegeben hat. Die radikalen Islamisten die schon von der ersten Stunde des Kriegs in Syrien das Kommando übernommen haben, wurde von Ihnen immer negiert.
Wenn es unseren westlichen Demokraten wirklich ernsthaft um das Volk gehen würde, dann wäre der Kampf gegen die islamistischen Terroristen das erste Ziel. Lieber wird dem syrischen Volk Sanktionen auferlegt, gegen die Sie sich auch noch nie ausgesprochen haben.

Niemand wird enteignet!

@12:27 von Gwissenswurm
Es gibt in Syrien wie bei uns Regelungen, was zu geschehen hat, wenn ein Besitz nicht mehr zuzuordnen ist. Dann sind aber Verwandte berechtigt, einzutreten. Keineswegs Assad etc.

Komödienstadl

In Syrien wird das Stück "demokratische Wahl" aufgeführt. Das Stück wird ein voller Erfolg für Assad und das Ende ist jetzt schon bekannt. Wieso nennt man so ein Schmierentheater eine Wahl?

/// Am 19. Juli 2020 um 12:22

///
Am 19. Juli 2020 um 12:22 von landart
Der Diktator Assad ist der grösste Verlierer

Die Clique Assad herrscht seit 40 Jahren in Syrien...unter diesem Clan ist dieses Land eine Wüstenei geworden...die jetzt stattfindende Parlamentswahl ist keine Wahl...sie bestätigt wieder wie bisher die Satrapen und "Speichellecker" dieses Schreckensregimes. Syrien ist ein zerstörtes Land...wenn die Menschen noch etwas besitzen, um zu überleben, wird es ihnen noch durch die Schergen Assads und der Baath-Partei abgepresst. Es ist grotesk zu glauben, daß mit dieser Wahl Assad und sein Pseudo-Parlament eine Zukunft für Syrien gestalten kann. Der Westen wird mit Assad an der Spitze die zerstörten Städte Syriens nicht wieder aufbauen.///
.
Zustimmung außer für den letzten Satz. " Der Westen " wird auch weiterhin Geld für die Unterstützung der syrischen Bevölkerung zur Verfügung stellen. Russland drängt darauf. ( und gab es nicht bereits 2 Geberkonferenzen ? )

um 10:27 von fathaland slim

10:13, Agent apple
>>Ich wünsche den Syrern und Herrn Assad alles Gute<<
"Sie müssen sich schon entscheiden. Beides geht nicht."
Verehrter, in Ihren Kommentaren kommen oft Zynismus und Überheblichkeit durch. So wie in diesem. Den Syrern ging es bis vor dem Kriegsausbruch wesentlich besser, als den Menschen in einem anderen arabischen Land, ausgenommen Libanon. Bei seinem Urteil sollte man genug Wissen erlangen und relativieren. Ich kenne Syrien sehr gut, ich war mehrmals im Land. Ich weiss, dass die meisten Syrer ihr altes Leben zurückhaben wollen.

Am 19. Juli 2020 um 12:19 von Gwissenswurm

Jetzt ist also der Westen am IS schuld? War es nicht Assad der dem IS freie Hand gelassen hat weil der IS gegen die anderen Rebellen kämpfte?
#
#
Der IS besetzte Gebiete in Syrien zu denen Assad keinen zugriff mehr hatte.
Ja ist schon lange her, aber man kann es ja mal versuchen. ein paar werden es schon Glauben.

@ derkleineBürger

Zitat: "Nicht,weil Russland sich da "hineinbomben" wollte - sondern weil die USA Russland da hinausbomben & sich selbst hineinbomben wollte,lesen wir hier seit Jahren von dortigem Tod & Elend in hiesigen Nachrichten."
Sorry, in dem Bezug haben Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Das Russland sich da irgendwo hineinbomben will- oder wollte steht da mit keinem Wort.
Ihre Interpretation entspricht inhaltlich in keiner Weise meinem Beitrag.

Guter Kommentar von @fathaland slim 10:16Uhr

So sehe ich das auch. Wie so oft, so bin ich mit Ihren Kommentaren auf dieser ARD-Seite stets ausnahmslos einverstanden. Freundlichen Gruss aus Madrid

12:09, Mass Effect

>>12:01 von fathaland slim 11:16, von65
In die von der Türkei kontrollierten Gebiete will aber auch niemand freiwillig zurückkehren.
Seltsam, nicht wahr?<<

Was soll denn daran seltsam sein?

Die Türkei unterstützt Islamisten. Der ganz große Teil der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge möchte aber weder unter Islamisten noch unter Assad leben.

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12:43, tagesschlau2012

>>Am 19. Juli 2020 um 12:19 von Gwissenswurm
Jetzt ist also der Westen am IS schuld? War es nicht Assad der dem IS freie Hand gelassen hat weil der IS gegen die anderen Rebellen kämpfte?
#
#
Der IS besetzte Gebiete in Syrien zu denen Assad keinen zugriff mehr hatte.
Ja ist schon lange her, aber man kann es ja mal versuchen. ein paar werden es schon Glauben.<<

Jemand, der den syrischen Konflikt von Anfang an ohne ideologische Scheuklappen verfolgt hat und sich mit dem IS etwas eingehender beschäftigt hat, der teilt die Einschätzung des Users, auf den Sie antworten.

@ Gwissenswurm

"In Syrien wird das Stück "demokratische Wahl" aufgeführt. Das Stück wird ein voller Erfolg für Assad und das Ende ist jetzt schon bekannt." Am 19. Juli 2020 um 12:35 von Gwissenswurm

*

Komödie ist das nicht.
Gerade wegen dem Krieg suchen sich Leute, die keinen islamistischen Gottesstaat haben wollen den nächst besten, der stark genug ist, um dagegen anzugehen. Das ist dort jetzt nun mal Assad.

Die Leute wollen erstmal leben, ohne erschossen, geköpft oder angezündet zu werden (was alles die Rebellen so auf Lager haben), dann werden sie sich Sorgen um die Demokratie machen.

Assad ist Assad, aber schlimmer geht immer.
Bei den Islamisten haben schon in Lagern auf kurdischem Gebiet IS-Frauen abtrünnige Frauen ermordet und da war schnell und schmerzlos nicht das Ziel gewesen.

Warum sind die Migranten gekommen?

@ „19. Juli 2020 um 12:41 von Dessert
Keine Alternative und von der Mehrheit gewünscht
Ich war selber in der Flüchtlingskoordination tätig und bei allen Gesprächen hat nicht ein syrischer Flüchtling geäußert, dass er wegen des Präsidenten Baschar Hafiz al-Assad geflohen wäre“

Ich dachte die syrischen Migranten seien aus politischen Gründen hier, also weil sie ein Problem mit der syrischen Regierung hatten.
Warum also sind sie hier?

12:40, Werneranerin @10:27,fathaland slim 10:13, Agent apple

>>
>>Ich wünsche den Syrern und Herrn Assad alles Gute<<
"Sie müssen sich schon entscheiden. Beides geht nicht."
Verehrter, in Ihren Kommentaren kommen oft Zynismus und Überheblichkeit durch. So wie in diesem. Den Syrern ging es bis vor dem Kriegsausbruch wesentlich besser, als den Menschen in einem anderen arabischen Land, ausgenommen Libanon. Bei seinem Urteil sollte man genug Wissen erlangen und relativieren. Ich kenne Syrien sehr gut, ich war mehrmals im Land. Ich weiss, dass die meisten Syrer ihr altes Leben zurückhaben wollen.<<

Und ich weiß vor allem, daß Sie hier hauptsächlich, wenn nicht ausschließlich zu Themen schreiben, die Wladimir Putin auf die eine oder andere Weise betreffen.

Aus anderen Threads kenne ich Sie eher weniger, um nicht zu sagen gar nicht.

Syrien befindet sich im Kriegszustand. Natürlich möchten die Syrer, wie fast alle Menschen, in Frieden leben.

Bis auf Idlib kontrolliert Assad doch das ganze Land. Also alles wunderbar in Syrien, oder?

12:34, tagesschlau2012 @11:40 von fathaland slim

>>Seit Jahren schreiben Sie von einer Bürgerrevolution die es so nie gegeben hat. <<

Natürlich gab es die.

>>Die radikalen Islamisten die schon von der ersten Stunde des Kriegs in Syrien das Kommando übernommen haben, wurde von Ihnen immer negiert.<<

Es wird von mir nach wie vor negiert, daß die radikalen Islamisten schon von der ersten Stunde des Aufstandes an das Kommando übernommen hatten.

>>Wenn es unseren westlichen Demokraten wirklich ernsthaft um das Volk gehen würde, dann wäre der Kampf gegen die islamistischen Terroristen das erste Ziel.<<

Die Anti-IS-Koalition ist Ihnen entfallen?

>>Lieber wird dem syrischen Volk Sanktionen auferlegt, gegen die Sie sich auch noch nie ausgesprochen haben.<<

Ich spreche mich immer gegen Sanktionen aus, weil ich sie für kontraproduktiv halte. Das müsste Ihnen eigentlich schon aufgefallen sein. Sanktionen müssen immer die Menschen eines Landes ausbaden, die sich dann umso mehr hinter ihrer Regierung versammeln.

13:54 von fathaland slim 12:43, tagesschlau2012

Dann sollten sie aber auch ohne ideologische Scheuklappe zur Kenntnis nehmen das nicht nur Assad sondern auch die Türkei durch ihre Unterstützung dem IS freie Hand gelassen hat weil der IS gegen die anderen Rebellen ( Kurden) kämpfte?

fathaland slim * Die

fathaland slim
* Die Bürgerkriegsflüchtlinge, so sie denn gern unter Assad leben möchten,hätten schon vor Jahren in die von ihm gehaltenen Gebiete zurückkehren bzw.einwandern können.Taten sie aber nicht. Seltsam,nicht wahr ?
Seltsam ist hier nur Ihre Aussage. Sie schreiben hier ohne zu wissen , was diese Menschen davon abhält ,in diese Gebiete zu gehen , welche unter Assads Kontrolle sind. Sie können sich wohl nicht vorstellen , dass es in Syrien so viele enthnische Gruppen gibt , welche eben nur in ihre angestammte Heimat wollen . Sie können sich auch nicht vorstellen , dass die Syrer , welche in Deutschland angekommen sind erst dann zurückkehren werden , wenn es in diesem Land wieder eine Infrastruktur gibt. Es gibt so viele Gründe, warum die erst später wieder in die Heimat gehen , aber Sie schieben natürlich den * Bösewicht Assad * vor , wenn Sie ihn auch nicht so nennen. Unterhalten Sie sich mal mit Syrern ,welche eben nicht wegen Assad geflohen sind ,aber Sie wollen nicht.

Recht sachlicher Bericht

Wenn man von ein paar kleinen Spitzen absieht.
Auch wenn sich die syrische Regierung um Normalität bemüht, wird es wohl noch viele Jahre dauern bis diese erreicht wird.
Da gibt es noch zu viele Feinde, die versuchen dies zu verzögern.

/// Am 19. Juli 2020 um 12:40

///
Am 19. Juli 2020 um 12:40 von Werneranerin
.....
Bei seinem Urteil sollte man genug Wissen erlangen und relativieren. Ich kenne Syrien sehr gut, ich war mehrmals im Land. Ich weiss, dass die meisten Syrer ihr altes Leben zurückhaben wollen.///
.
Sie wissen, was die meisten Syrer wollen ?
Gratulation.
Ich weiss, dass die meisten Menschen lieber in Freiheit aka Demokratie und nicht in einer Diktatur aka Autokratie leben wollen.

14:00, zöpfchen

>>Warum sind die Migranten gekommen?
@ „19. Juli 2020 um 12:41 von Dessert
Keine Alternative und von der Mehrheit gewünscht
Ich war selber in der Flüchtlingskoordination tätig und bei allen Gesprächen hat nicht ein syrischer Flüchtling geäußert, dass er wegen des Präsidenten Baschar Hafiz al-Assad geflohen wäre“

Ich dachte die syrischen Migranten seien aus politischen Gründen hier, also weil sie ein Problem mit der syrischen Regierung hatten.
Warum also sind sie hier?<<

Da spielen sich aber zwei die Bälle zu.

Vielleicht unterhalten Sie sich mal selbst mit syrischen Flüchtlingen, anstatt irgendwelche nicht nachprüfbaren Behauptungen in einem anonymen Forum für bare Münze zu nehmen?

Keine Angst, das geht ganz leicht. Syrische Flüchtlinge sind eher überdurchschnittlich gebildet, sprechen meist akzeptabel englisch und viele mittlerweile auch gut deutsch.

Es gibt übrigens auch syrische Schriftsteller, deren Bücher man auch hier erwerben kann, in deutscher Übersetzung.

/// Am 19. Juli 2020 um 14:00

///
Am 19. Juli 2020 um 14:00 von zöpfchen
Warum sind die Migranten gekommen?

@ „19. Juli 2020 um 12:41 von Dessert
Keine Alternative und von der Mehrheit gewünscht
Ich war selber in der Flüchtlingskoordination tätig und bei allen Gesprächen hat nicht ein syrischer Flüchtling geäußert, dass er wegen des Präsidenten Baschar Hafiz al-Assad geflohen wäre“

Ich dachte die syrischen Migranten seien aus politischen Gründen hier, also weil sie ein Problem mit der syrischen Regierung hatten.
Warum also sind sie hier?///
.
Diese rhetorische Frage können Sie sich leicht selbst beantworten. Ein Tip: vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass Assad Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt ?

14:14, Gesellschaftskrise

>>Sie schreiben hier ohne zu wissen , was diese Menschen davon abhält ,in diese Gebiete zu gehen , welche unter Assads Kontrolle sind. Sie können sich wohl nicht vorstellen , dass es in Syrien so viele enthnische Gruppen gibt , welche eben nur in ihre angestammte Heimat wollen .<<

Und wenn sie das in Syrien nicht können, dann bleiben sie eben in Deutschland?

Stimmt. Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.

>>Sie können sich auch nicht vorstellen , dass die Syrer , welche in Deutschland angekommen sind erst dann zurückkehren werden , wenn es in diesem Land wieder eine Infrastruktur gibt.<<

Auch das kann ich mir nur schwer vorstellen. Gibt es denn in den Assadgebieten keine Infrastruktur?

Sie sind mir bisher hier im Forum immer als Forist aufgefallen, der die Positionen der AfD vertritt. Insofern ist Ihr Eintreten für Assad überhaupt nicht erstaunlich. Assad wird als Verbündeter im Bestreben gesehen, die Flüchtlinge hier wieder loszuwerden.

Am 19. Juli 2020 um 11:03 von tagesschlau2012

Zitat: Ganz genau. In den echten Demokratien würde niemals ein/e Bundeskanzler/in den Befehl erteilen, das eine demokratische Wahl eines Ministerpräsidenten sofort rückgängig gemacht werden muss.

Da haben Sie vollkommen Recht.

Die Bundeskanzlerin würde das nicht tun, hat das nicht getan und vor allem hat sie nicht die Macht dazu.

Die Bundeskanzlerin hat allerdings wie jeder Bürger das Recht, ihre Meinung offen zu äußern.

Das Redcht zur freien Meinungsäußerung für jedermann unterscheidet uns von diversen Regimen.

14:20, derkleineBürger

>>Gebe mal eine Antwort auf die Frage,die Sie vermutlich stellen wollten:

Scharia:
"Vor Jahrhunderten von Allah festgelegte, nicht interpretierbare,nicht hinterfragbare Gesetzgebung,an die man sich schlicht zu halten hat. Teil der göttlichen Offenbarung im Koran & unantastbar.

islamischer Jurisprudenz:
Von Menschen verfasste Rechtsauffassung,die auf Koran und Hadith sowie deren (von Menschen verfassten) Auslegungen basiert & ebenso von Menschen angepasst,hinterfragt & auch verändert werden darf.
->
ein gewaltiger Unterschied<<

Was für ein Unsinn. Die Scharia ist nirgendwo aufgeschrieben und komplett Auslegungssache. Das wird Ihnen jeder Islamwissenschaftler bestätigen.

Oder können Sie mir mitteilen, wo ich die nach Ihren Worten von Gott persönlich verfasste Scharia im Koran nachlesen kann? Denn dort steht sie Ihren Worten nach ja wohl geschrieben. Wenn ich Ihre Worte denn richtig verstehe. Ich habe aber bisher in meinem Koran nichts diesbezügliches entdeckt.

Am 19. Juli 2020 um 11:43 von Pilepale

@ fathaland slim um 10:27 Zitat: Wer ist denn bitte Ihr Favorit von dieser abstrakten "syrischen Opposition"? Wer ist das, welche politischen Ziele verfolgt diese politische Kraft und wie viel Rückhalt sie im Syrischen Wählervolk?

Wie anders könnte man den Rückhalt anderer Parteien als derjenigen der Einheitsliste in der Bevölkerung feststellen als durch freie Wahlen?

14:11, Mass Effect

>>13:54 von fathaland slim 12:43, tagesschlau2012
Dann sollten sie aber auch ohne ideologische Scheuklappe zur Kenntnis nehmen das nicht nur Assad sondern auch die Türkei durch ihre Unterstützung dem IS freie Hand gelassen hat weil der IS gegen die anderen Rebellen ( Kurden) kämpfte?<<

Aber selbstverständlich.

Die Kurden wurden wieder einmal von allen Seiten verraten. Zuletzt dann von Trump, als er sie Erdogan zum Fraß vorwarf, nachdem sie den IS einigermaßen besiegt hatten.

Sowohl Erdogan als Assad sind beide nicht an einer Stärkung der säkularen Opposition interessiert. Zwar aus unterschiedlichen Gründen, es läuft aber aufs gleiche hinaus.

Parlamentswahlen in Syrien:Fast alle Kandidaten....

Klar ist,daß die Regime-change-Versuche gescheitert sind.Und es ist atemberaubend wie sich da aufgeregt wird:Von Freiheit ist da die Rede,natürlich auch werden Menschenrechte bemüht.Nur weil sich bestimmte Interessen und Zielsetzungen nicht durchgesetzt haben.Und das Land an den angeblich falschen Bündnispartnern festhält ?

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