Ihre Meinung zu: Regierungssprecherin: Merkel warb in China für Wirecard

20. Juli 2020 - 12:26 Uhr

Die Kanzlerin hat Wirecard auf einer China-Reise thematisiert, räumt eine Regierungssprecherin ein - und bestätigt damit Medienberichte. Von den Ungereimtheiten beim Finanzdienstleister habe Merkel damals nichts gewusst.

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Hat jemand

" Die Kanzlerin hat Wirecard auf einer China-Reise thematisiert, räumt eine Regierungssprecherin ein - und bestätigt damit Medienberichte. Von den Ungereimtheiten beim Finanzdienstleister habe Merkel damals nichts gewusst. "

vermutete jemand eine andere Antwort zu bekommen ?, ich bin kein Fan dieser Dame, aber zum Teil glaube ich das sogar, Sie hat sicher auch einiges andere zu tun, als eine Empfehlung zu prüfen.
Dafür hat Sie wohl auch ihre hoch bezahlten Mitarbeiter, Verantwortung muss Sie natürlich übernehmen, das ist eigentlich in der Position normal.
Aber was ist in Deutschland normal ?.

Regierungssprecherin:Merkel warb in China für Wirecard....

Das stand heute selbst im stramm wirtschaftliberalen Kölner Stadt-Anzeiger.
Und das,obwohl es schon vor 10 Jahren die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelte.Nach dem sie von US-Behörden Informationen bekommen hatte,daß Wirecard in Geldwäsche von Online-Glücksspielunternehmen verwickelt sei.Es gab damals auch eine Haussuchung.

Herr Guttenberg ...

... hat Frau Merkel wohl die Taschen voll gehauen,

wie auch Herrn Amthor & Co. mit dieser ominösen AI-Firma, in der er drin hängt.

natürlich hat sie von Nichts gewusst

diese Ausrede ist typisch und die glaube ich keinem Politiker. Sie soll Konseqzuenzen ziehen

Unter Freunden

Der ex-Verteidigungsminister empfielt hier mal der Kanzlerin ein Unternehmen, für das er mit seiner Firma selbst Lobby-Arbeit leistet, und bittet um Fürsprache in China.

Unter Freunden macht die Kanzlerin das natürlich gern. Das muss ja was Tolles sein, wenn er das sagt.

So läuft das undurchtige Lobby-Spiel.

Amthor, Maaßen, Guttenberg, Scholz und jetzt auch noch Merkel.

Gefälligkeiten unter Freunden mit bitterem Beigeschmack.

13:16 @Die Schina Säuche .. Vorgänger

Vier (!) Wochen sind also umgehend?

Und jetzt sind es schon drei (!)
Attentäter?

Aber lassen wir das.

Da prahlt also ein Geldwäscher mit Dokumenten, ist angeblich Agent
des GRU?

Unglaubwürdiger geht es kaum.

Unwissenheit ...

schützt vor Strafe nicht. Das gilt hauptsächlich "nach unten". Jeder Tropf, der sich unwissend eine Straftat zu Schulden kommen lässt, wird sicher das Gesetz kennenlernen. Warum Politiker und Finanzaufsicht keine Konsequenzen ziehen (müssen) verstehe ich nicht. Die Berichte sind lang bekannt, statt sich dieser ernsthaft anzunehmen, wurde noch das publizierende Blatt (FT) angegriffen. DAS ist in Deutschland "normal", aber sehr traurig.

13:39 Bernd Kevesligeti

"Obwohl schon vor 10 Jahren die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelte......."

Genau das ist es was mich verwundert. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in München somit müssten doch zunächst die bayrischen Finanzämter und Wirtschaftsprüfer zuständig sein und prüfen. Habe aber aus München noch nichts gehört zu diesem kriminellen Vorgang dieses Daxunternehmens. Herr Söder ist doch sonst immer schnell in Wort und Bild zur Stelle. Aber in dem Fall einfach Funkstille aus Bayern.

Und nun?

Passieren wird wie immer: Nichts.

@13:41 von lenamarie - Ihre Worte:...

...natürlich hat sie von Nichts gewusst
diese Ausrede ist typisch und die glaube ich keinem Politiker. Sie soll Konseqzuenzen ziehen

---

Wundern mich ehrlich gesagt überhaupt nicht (mehr),
da Sie ja kein Geheimnis daraus machen, wie sehr
Sie Frau Merkel & Co. nicht leiden können.
Um es mal vorsichtig auszudrücken.
Denn seit Jahren kann man das durch Ihre Beiträge hier
immer wieder lesen.
-
Aber, haben Sie schon mal etwas von der Unschuldsvermutung gehört?
Jeder Angeklagte ist so lange als unschuldig anzusehen,
bis man ihm das Gegenteil beweisen kann!
-
Und so lange es für Ihre Behauptung keinen Beweis gibt,
sollte man sich mal ein wenig zurückhalten.
-

Den Laden nicht im Griff oder die falschen Berater

im Team könnte man meinen, wenn die Antwort lautet: „ von nichts etwas gewusst zu haben“.
Kommt trotzdem nicht gut rüber, wenn es um Verwicklung im Glücksspiel und Verdacht auf Finanzmärkte Irreführung geht. Nun ja, bei der Grundrente und bei den Hilfen für kleine Leute bereiten 1 Milliarde Kopfschmerz, bei einem DAX Unternehmen, da kommt es anscheinend nicht mehr so genau darauf an, genau hinzuschauen. M.M.n.

13:44 Demokratie-in-Gefahr

"Wennn sie schon einen Rundschlag tätigen...."

und Herrn Scholz Lobbyismus vorwerfen was offensichtlich nicht zutrifft, er hat Prüfungen veranlaßt sobald ein vager Verdacht aufkam. Ein Bundesminister kann nicht auf einen vagen Verdacht hin so agieren, dass dem Unternehmen einen Schaden ensteht. Nicht auszudenken würde ein Minister/in öffentlich Zweifel nur auf einen Verdacht hin streuen, er braucht absolute Gewissheit um was zu unternehmen.
Da das Trauerspiel dieses Daxunternehmens offensichtlich schon länger dauert frage ich mich was wusste Herr Schäuble und wie sieht es da mit der Verantwortung aus.

Die Bundesregierung und Wirecard?

Ich glaube ja nicht, dass die Bundesregierung, insbesondere die Frau Merkel etwas von dem Finanzskandal bezüglich Wirecard etwas gewusst hat. Hat sich die Bundeskanzlerin in all den Jahren stets integer Verhalten. Leider gibt es immer wieder Menschen, die Jemanden anschwärzen möchten, um diese zu Fall zu bringen.
Leider lässt sich oft, einmal mit einer Unredlichkeit in Verbindung gebracht, der Vorwurf nie ganz ausräumen, selbst wenn man unschuldig ist.
Ich bin aber der Überzeugung, dass hier die BaFin, das Verfahren gegen Wirecard zu nachlässig betrieben hat, als wollte man die Angelegenheit vom Tisch winken. Allerdings wäre das wirklich skandalös!

Wieso machen Politiker Werbung für Unternehmen ?!?!?

Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig. Denn es benachteiligt die Firmen, für die keine Werbung gemacht wird.

13:39 von Bernd Kevesligeti

«Regierungssprecherin:Merkel warb in China für Wirecard....
Das stand heute selbst im stramm wirtschaftliberalen Kölner Stadt-Anzeiger.»

Die Frage ist, ob Frau Merkel bei ihrer China-Reise vom 06./07.09.2019 tatsächlich über die Dimensionen der Ungesetzlichkeit bei "Wirecard" Bescheid wusste. Sollte es so gewesen sein … ist es allerdings mehr als bedenklich, dass sie sich in China für das Unternehmen persönlich einsetzte.

«Und das,obwohl es schon vor 10 Jahren die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelte.Nach dem sie von US-Behörden Informationen bekommen hatte,daß Wirecard in Geldwäsche von Online-Glücksspielunternehmen verwickelt sei.Es gab damals auch eine Haussuchung.»

Hausdurchsuchungen gibt es viele. Nicht die Tatsache, dass es welche gab / gibt, ist juristisch entscheidend. Aber ob sich was finden ließ / lässt, was Verdacht bestätigt.

"Stramm wirtschaftsliberaler" KStA gibt auch Dr. Mark Benecke von der PARTEI Raum, seine gar nicht wirtschaftsliberale Sicht zu sagen.

Das mach Xi sicher auch

@ Margitt:
Wieso machen Politiker Werbung für Unternehmen ?!?!?

Wieso nicht? Machen das nicht alle Politiker?

Es geht doch

Nun dann, als Kapitalvernichterin ist Frau Merkel schließlich in unserem Land bekannt. Sie arbeitet gerne und ungeniert mit der Kreditkarte der Steuerzahler und verteilt es weltweit. Da hat sie es bestimmt toll gefunden, dass es da ein Unternehmen ihr gleichtun wollte!

von jukep 13:53

Und die Zeitung Financial Times soll seit 2015 zu Wirecard recherchiert haben.Steht auf YouTube.Aber interessierte hier wohl kaum Behörden und Politik.

Und wieder ist die Börse fein raus

Natürlich hat Frau Merkel für ein deutsches Unternehmen mit gutem Umsatz geworben. Ob sie persönlich von den Verfehlungen wusste wage ich zu bezweifeln beziehungsweise gibt es andere Politiker (die sich ungewöhnlich ruhig verhalten in dem Thema), die ihr womöglich erklärt haben, dass alles okay sei. Auch dafür sind die vielen Menschen im Bundestag da, zur Prüfung und Kontrolle. Selbst die achso "gerechte" AfD interessieren diese Vorgänge nur wenn sie aufgeflogen sind und das auch nur damit sie fordern können, dass irgendjemand zurück tritt (was sie in ihren eigenen Reihen nicht so ernst sehen).

Zeit für eine neue Säkularisierung: der religiöse Part der Wirtschaft muss sich vom Staat trennen und darf sich nicht mehr einmischen. Keine Sorge. Nach damaliger Sicht war die Trennung von Kirche und Staat offiziell auch unmöglich.

Bei aller politischen

Bei aller politischen Unterschiedlichkeit, die ich einerseits zu Merkel und andererseits zu Scholz habe: hier versuchen einige, etwas zu skandalisieren, was allerhöchstens als Nebenschauplatz dient - es sei denn, wir nehmen die Skandale um die systematisch kriminellen Machenschaften bei Wirecard zum Anlass, ganz grundsätzlich über Kontroll- und Steuermechanismen in dem Bereich zu sprechen und an manchen Stellen der Politik einen Primat einzuräumen: Dann bin ich mit Blick auf die Zukunft im Boot, dann müssen wir allerdings über Umgang mit Gewinn, über Rahmenbedingungen und Transparenz intentionaler Transaktionen und manches mehr reden, was manchem neokapitalistischen Anzugträger den Schweiß auf die Stirn treten lässt, und er dann doch lieber in die Ablenkungsmanöver einstimmt, wann Scholz oder Merkel was gewusst haben sollen...

um 14:08 von Feo

>>
Ich bin aber der Überzeugung, dass hier die BaFin, das Verfahren gegen Wirecard zu nachlässig betrieben hat, als wollte man die Angelegenheit vom Tisch winken. Allerdings wäre das wirklich skandalös!
<<

Da wirecard nicht als Finanzdienstleister, sondern als Technologieunternehmen eingestuft wurde, unterliegt das Unternehmen nicht der BaFin- Aufsicht. Es verbleibt also nur die Aufsichtspflicht für den Wertpapierhandel. Eine Pflicht, Straftaten in börsennotierten Unternehmen aufdecken zu müssen, wird man wohl schwerlich herleiten können. Aus der Tatsache, dass ein Unternehmen gute Geschäftszahlen abliefert, kann man schließlich nicht schlussfolgern, dass darin eine Manipulation des Aktienkurses liegt.

Das Finanzministerium hat sich pflichtgemäß nicht geäußert.

14:16 von Bernd Kevesligeti

«Und die Zeitung Financial Times soll seit 2015 zu Wirecard recherchiert haben.Steht auf YouTube.»

Ja … wenn es denn schon auf "Youtube" steht, dass wer was getan haben soll. Dann ist das ja noch viel beweiskräftiger als jedes Urteil vor einem Gericht …

@ 13:41 von lenamarie

"natürlich hat sie von Nichts gewusst diese Ausrede ist typisch und die glaube ich keinem Politiker. Sie soll Konseqzuenzen ziehen"

Was meinen Sie denn? Glauben Sie ernsthaft Frau Merkel hat vor der Empfehlung sich die Bücher der Firma zeigen lassen und die nochmal geprüft?

Nicht einmal die Aktionäre, Analysten oder Steuerprüfer, die regelmäßig Einsicht in die Geschäftszahlen haben, haben zu diesem Zeitpunkt etwas gewusst. Aber Frau Merkel hätte es wissen müssen, weil sie ja Physikerin ist.

Ist das peinlich!!

das kommt davon, wenn die Politik die Aufgaben der Wirtschaft wahrnimmt. Bar jeder Sachkenntnis wird halt auch mal ein krummer Vogel beworben. Naja, den Rest besorgen dann die Firmen via Schmiergeld (war da nicht was mit Rüstung oder Siemens).

keine Kenntnis über Ungereimtheiten?

Keine Kenntnis über Ungereimtheiten das ist doch keine seltenheit sonder die Regel.

S21, BER uva.

14:16 Bernd Kevesligeti

"aber interessierte hier wohl kaum Behörden und Politik......."

eben da war ja auch noch der hochgelobte Herr Schäuble (und Frau Merkel sowieso) im Amt. Ich habe von dieser Firma erst bei diesem Skandal erfahren und die Vita nachgelesen eigentlich gab es ständig Ungereimtheiten ohne dass darauf reagiert wurde.

Die Justizminister sind

weisungsberechtigt. Ein Fehler im GG.
War im Fall Scheuer und in anderen Fällen
schon Thema! Es ist mein Job!
Die Verfassung ( genauer das GG) ist klar und
deutlich! Die Gewaltenteilung seit dem 23.5.1949! Das funktioniert aber nicht weil die
Parteien den Art.23 GG fortlaufend missbrauchen! Die großen Koalitionen der letzten Jahre waren durchaus gewünscht!
Schon Schröder wollte Kanzler einer einer
GROKO werden! Das ist zum Albtraum für
viele Mitbürger dieses Staates geworden!
Der Aufstieg der AFD war die Folge!
Obwohl was unterscheidet die AFD von der
CSU? Die Spendengelder und deren Geber!?
Man merkt das hier auch im Forum.
Läuft ab wie in Brüssel! Die einzelne Meinung zählt! Das Grundgesetz aber nicht! Vielen Dank im Voraus für die Zensur!

@14:16 von Bernd Kevesligeti

"Und die Zeitung Financial Times soll seit 2015 zu Wirecard recherchiert haben."

Ja, hat sie. Sie hatte aber keine Beweise gefunden. Wenn wir jetzt alles unter Generalverdacht stellen, wo Zeitungen recherchieren - dann wird es aber eng, oder?

@14:12 von Margitt.

>>Wieso machen Politiker Werbung für Unternehmen ?!?!?

Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig. Denn es benachteiligt die Firmen, für die keine Werbung gemacht wird.<<

Der Gedanke ist m.E. nicht falsch. Im Regelfall wird es allerdings nicht darum gehen inländische Unternehmen gegen andere inländische Unternehmen zu bevorzugen - sondern ihnen einen Vorteil ggü. ausländischen Unternehmen zu verschaffen.
Man hilft also den eigenen Pappenheimern.

Ob das nun besser ist oder nicht muss jede/r für sich beantworten.
Je stärker eigene Interessen der Politiker mit hineinspielen (Freundschaftsdienste etc.), desto stärker wird das Geschmäckle meiner Meinung nach.

@14:12 von Margitt.

"Wieso machen Politiker Werbung für Unternehmen"

Weil es ihre Aufgabe ist die Wirtschaft ihres Landes international zu unterstützen. Herr Trump läuft regelmäßig mit rund 100 Lobbyisten aller möglichen Firmen bei seinen Staatsbesuchen auf. Aber wir dürfen das nicht, oder was?

rer Truman Welt

Ich sehe wieder einmal, dass die Presse wieder Säue durch's Dorf treibt. Das hat System, ist aber offen gesagt sehr armselig!
Wirecard ist pleite. Es wurde betrogen.
Das ist das eine.

Welche Rolle spielten die involvierten Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen .
Das ist was anderes!
.
Welche Rolle spielte dabei die Bafin? Was hat sie evtl. falsch gemacht?
Wer trägt grundsätzlich die politische Verantwortung für evtl. Fehler der Bafin?

Was wusste Olaf Scholz wann und was hat er daraufhin unternommen oder unterlassen?

Was wusste die Kanzlerin wann und was wirft man ihr aufgrund ihres Wissens vor?

Das sind alles unterschiedliche Punkte. Gibt es Interdependenzen dabei, müssen sie faktisch dargelegt werden, das ist klar!

In der Presse und den Nachrichten wird alles durcheinander thematisiert und in Verbindung gebracht, wodurch gar nichts klarer wird.

Glaubt jemand wirklich, daß Merkel für Wirecard wirbt, wenn es Dreck am Stecken hat, der auffliegen muss?
NEVER der Merkel!

@14:13 von schabernack

>>Die Frage ist, ob Frau Merkel bei ihrer China-Reise vom 06./07.09.2019 tatsächlich über die Dimensionen der Ungesetzlichkeit bei "Wirecard" Bescheid wusste. Sollte es so gewesen sein … ist es allerdings mehr als bedenklich, dass sie sich in China für das Unternehmen persönlich einsetzte.<<

Ein bisschen Lobbyismus für die hauseigene Industrie ist bei Politikern ganz normal. Besonders bei China ist es interessant einen Fuß in die Tür zu bekommen - und das geht mit staatlichen Conncetions insbesondere dort bedeutend besser als ohne.

Es würde mich sehr wundern, wenn Frau Merkel über die Wirecardproblematik informiert gewesen wäre. Wirecard war halt ein 'hipper Aufsteiger' im Tech-Bereich. Da sah man wahrscheinlich das Potential für ein zweites SAP in Deutschland. Und das bringt sowohl Steuereinnahmen als auch Prestige.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vorher jedes Unternehmen bis aufs Kleinste durchleuchtet.

Sehr unglaubwürdig

Seit Jahren steht Wirecard unter Verdacht. Jeder Politiker bekommt von seinen Mitarbeitern täglich den Pressespiegel auf den Tisch gelegt, in dem wichtige Nachrichten besonders markiert sind. Und Frau Merkel wusste dennoch nichts? Natürlich darf ihre Sprecherin das nicht einräumen.

Herr Scholz wusste fünf Monate vor Merkels China-Reise von erheblichem Verdacht, und er hat seine Chefin nicht gewarnt? Das kann mir niemand erzählen.

Warum hat ihr Instinkt sie so sehr im Stich gelassen?

Warum redet sie mit Herrn Guttenberg? Muss man bei dem nicht besonders vorsichtig sein?

Nichts gewusst?

Klingt wie bei Frau von der Leyen ...
Mal sehen, ob eine solche Auslegung wieder Erfolg hat.
Und ob urplötzlich wieder Handydaten geschreddert wurden ...

14:24 Dr. Dr. Sheldon....

"Glauben sie ernsthaft Merkel hat was gewusst......"

Nein ich glaube auch, dass sie es nicht gewusst hat, denn zu diesem Zeitpunkt war diese kriminelle Handlung noch eher vage.
Aber unbestritten ist, dass Frau Merkel sehr lobbygesteuert arbeit und das schon als Umweltministerin als auch als Kanzlerin. (Nur 1 Bsp. Atomaus- Atomein-Atomausstieg)

@@14:16 von Icke 1

>>Nun dann, als Kapitalvernichterin ist Frau Merkel schließlich in unserem Land bekannt. Sie arbeitet gerne und ungeniert mit der Kreditkarte der Steuerzahler und verteilt es weltweit. Da hat sie es bestimmt toll gefunden, dass es da ein Unternehmen ihr gleichtun wollte!<<

Aus dem Grund geht es uns in Deutschland auch so schlecht. Und z.B. Entwicklungshilfe war wahrscheinlich auch eine Erfindung von Frau Merkel.
"Kapital" (damit meine ich in diesem Zusammenhang Steuereinnahmen) hat sie wahrscheinlich v.A. durch den Kohlekompromiss und dem Ausstieg vom Atomausstieg - in Kombination mit dem darauffolgenden Wiedereinstieg - vernichtet.

Ich mag mich irren, glaube aber nicht, dass Sie sich auf diese beiden Dinge beziehen.

20. Juli 2020 um 14:26 von jukep

"
...
Ich habe von dieser Firma erst bei diesem Skandal erfahren und die Vita nachgelesen eigentlich gab es ständig Ungereimtheiten ohne dass darauf reagiert wurde.
"
Das passiert wenn die Politik zwanghaft Unternehmen im internationalen Markt nach vorne bringen möchte. Wer da die Augen verschlossen hat, weiß ich nicht, aber es geht nicht ohne Politikerbeteiligung.
Wirecard war ein Hoffnungsunternehmen für die deutsche Politik. Da sie nach den oberen Plätzen strebten für Deutschland hat man aus Deutschland halt nicht genau darauf geachtet ob gedopt wird. Wirecard soll für uns das Rennen gewinnen. Dann vertrauen wir auch darauf wenn Wirecard sagt, dass es nicht gedopt hat. Ein Klassiker im Endeffekt. Jan Ulrich hat ja auch nie gedopt bis es ihm bewiesen wurde.

von schabernack 14:24

Aber es zeigt sich doch jetzt,was ist.Und wer nichts tat oder sogar "nichts wissen wollte" ?

@14:21 von IckeDette

>>Zeit für eine neue Säkularisierung: der religiöse Part der Wirtschaft muss sich vom Staat trennen und darf sich nicht mehr einmischen. Keine Sorge. Nach damaliger Sicht war die Trennung von Kirche und Staat offiziell auch unmöglich.<<

Ich verstehe diese Analogie nicht. Was genau meinen Sie? Das sich die Politik aus der Wirtschaft heraushalten soll? In welchem Rahmen?
Die Wirtschaft ist ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Es ist unheimlich schwierig diese isoliert zu betrachten.

Unser oberster Lobbyist

Lobbyismus auf der obersten Ebene!
Tiefer kann eine Firma wahrlich nicht fallen.

Am 20. Juli 2020 um 13:52 von Helwer

Zitat: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das gilt hauptsächlich "nach unten". Jeder Tropf, der sich unwissend eine Straftat zu Schulden kommen lässt, wird sicher das Gesetz kennenlernen.

Das ist -so generell gesagt - sachlich falsch.

von Dr.Dr. Sheldon 14:27

Aber zumindest in dieser Sache geht es doch nicht um "Generalverdacht".
Was war übrigens mit der Münchener Staatsanwaltschaft ?

14:27 Jürgen Schwenk

"Schröder wollte schon eine GroKo......"
nein Schröder wollte keine GroKo er wollte ein Bündnis SPD/Grüne/FDP dem hat sich die FDP unter Westerwelle aber vehement widersetzt.

@14:35 von Wolfgang E S

>>Seit Jahren steht Wirecard unter Verdacht. Jeder Politiker bekommt von seinen Mitarbeitern täglich den Pressespiegel auf den Tisch gelegt, in dem wichtige Nachrichten besonders markiert sind. Und Frau Merkel wusste dennoch nichts?<<

Meinen Sie wirklich, dass Ungereimtheiten in einzelnen deutschen Unternehmen in den Aufgabenbereich der Bundeskanzlerin fallen?

Ich bin wirtschaftlich ja durchaus interessiert und halte die Wirtschaft für einen wichtigen politischen Faktor - aber ich denke dennoch, dass das nun doch ein bisschen zu speziell ist um für die Kanzlerin (zu dem damaligen Zeitpunkt) eine sonderlich hohe Priorität zu haben.

Ich sehe das eher bei der Staatsanwaltschaft und zuständigen Kontrollorganen die genau für diese Dinge zuständig sind. Auf die kann man dann natürlich von oben stärker Druck ausüben - aber selbst Hand anlegen? So viel Zeit hat die gute Frau sicherlich nicht.

@von feo

Da die Bundesregierung im Februar 2019 von Finanzmanipulationen des Dax-Unternehmen Wirecard gewusst hat, hätte die Kanzlerin im Oktober 2019 in China für den Konzern nicht werben dürfen. Es sei denn, BM Scholz hätte die Kanzlerin nicht über die Angelegenheit informiert. Beides wäre jedoch ein Skandal für sich.

Am 20. Juli 2020 um 14:12 von Margitt.

Zitat: Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig.

Wider welches Gesetz soll Ihre Erachtens gehandelt worden sein?

"Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einer Regierungssprecherin zufolge im Rahmen einer Auslandsreise nach China den Zahlungsabwickler Wirecard zum Thema gemacht. "Sie hat es angesprochen", sagte die Regierungssprecherin - und bestätigte damit Medienberichte vom Wochenende, denen zufolge sich das Kanzleramt für den inzwischen insolventen DAX-Konzern eingesetzt habe"

Frau Merkel hatte vermutlich sogar die besten Absichten: Es ging ihr dabei wahrscheinlich um die "Stärkung des deutschen Wirtschaftsstandorts".

Darum, dass an dem alles "mit rechten Dingen zugeht", sollten die Bürger sich allerdings offenbar besser selbst kümmern.

um 13:52 von Helwer

"...schützt vor Strafe nicht. Das gilt hauptsächlich "nach unten". Jeder Tropf, der sich unwissend eine Straftat zu Schulden kommen lässt, wird sicher das Gesetz kennenlernen."

Und welche Straftat hat Merkel mit dem Werben für Wirecard in China begangen? Könnten Sie uns da bitte aufklären?

Der Wunsch nach Selbstzerstörung und Destabilisierung unseres Landes, indem unsere Politker sofort für alles und jeden die Verantwortung zu übernehmen haben, während Russen, Chinesen, Amerikaner und Marsianer ihre Landesinteressen mit rücksichtsloser Vehemenz in der Welt vorantreiben, ist typisch für manchen deutschen Wähler.

Wir wollen uns abschotten, keine Rücksicht auf EU-Interessen nehmen, wenn es um unser schönes Geld geht, unter allen Umständen den eigenen Wohlstand wahren und wenn möglich bitte von allen in Ruhe gelassen werden. Aber das natürlich nur wie die Fahne im Wind. Denn wenn es darum geht, unsere eigenen Politiker zu demontieren, dann sind wir sofort Weltspitze!

14:39 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 14:24

«Aber es zeigt sich doch jetzt,was ist.
Und wer nichts tat oder sogar "nichts wissen wollte" ?»

Ja … zeigt sich jetzt. Aber weder 2015 bei der "Financial Times".
Noch im September 2019.

Zeigte sich auch erst Anfang 2020, wer alles 2015 und im September 2019 die Augen vor lauter Lobbyismus verschloss, und von Corona (wider besseres Wissen) aber so was von gar nix wissen wollte.

Naja

dass da die Russen und vermutlich Chinesen selber draufhocken wusste damals ja wirklich keiner, ausser die Russen und Chinesen. Deswegen haben die Chinesen vermutlich auch ned angebissen :)

um 14:37 von jukep

"Aber unbestritten ist, dass Frau Merkel sehr lobbygesteuert arbeit und das schon als Umweltministerin als auch als Kanzlerin. (Nur 1 Bsp. Atomaus- Atomein-Atomausstieg)"

Frau Merkel vertritt UNSERE INTERESSEN im Ausland, wenn sie für UNSERE Unternehmen wirbt! Was ist daran Lobbyarbeit? Was glauben Sie eigentlich, wofür Politiker ins Ausland reisen?

Oh Experten ...

Thematisiert wurde in China die bevorstehende Beteiligung von Wirecard an einem chinesischen Unternehmen.

Und ja, das wird auf diplomatischer Ebene angesprochen,weil die Chinesen sich gerne in Deutschland beteiligen. Umgekehrt sollte es da auch gehen. Wen China sich sträubt, erinnern die Diplomaten.

Deutschland und der Anschluss ...

Ein Aspekt, der unter den Diskutanten viel zu wenig Beachtung findet:
Wo sind die deutschen (oder zumindest EU-) Unternehmen, die dem amerikanisch und chinesisch beherrschten Digitalmarkt paroli bieten könnten? – Google, Amazon, Alibaba, Ebay und bei Bezahldiensten PayPal, Payoneer, TransferWise und wie sie alle heißen ...

Einer steht da allein auf weiter Flur: SAP. Und sonst?
Wenn sich dann eine deutsche Regierung für einen aufstrebenden deutschen Bezahldienstleister im Ausland einsetzt ... ist das dann nicht fast wir der Griff nach einem Strohhalm? Endlich schafft es ein Unternehmen aus der Bedeutungslosigkeit. Ich verstehe die Intention der Regierung.

Aber was machen solche EU- bzw. deutschen Digitalunternehmen? Das, was ihnen von den deutschen Traditionsunternehmen (Automobilbranche) vorgelebt wird: Geldgier und Beschiss.

So wird das nix.

@14:37 von jukep

>>Aber unbestritten ist, dass Frau Merkel sehr lobbygesteuert arbeit und das schon als Umweltministerin als auch als Kanzlerin. (Nur 1 Bsp. Atomaus- Atomein-Atomausstieg)<<

Jeder Politiker hat seine Zielgruppen die er auch entsprechend bedient. Ob nun Union, FDP, Linke oder Grüne. Ich glaube, dass es immer wieder ein schweres Abwegen zwischen eigenen Überzeugungen und Bedienung der Zielgruppe gibt.
Das mag man problematsich finden - auf der anderen Seite sind die Politiker nunmal auch von ihren Zielgruppen gewählt worden - und gegen die Personen Politik zu betreiben von denen man gewählt wurde ist ebenfalls nicht völlig unproblematisch. Immerhin vertreten die Politiker auch die Bevölkerung.

Das die Union pro-Atomkraft war, war jedem Wähler klar. Wer Merkel wählte, wählte auch das Atom. Häufig ist das einfach eine Abwägungssache; denn viele die sie wählten wollten den Wiedereinstieg evtl. nicht - aber wichtig genug um die Alternative zu wählen war es ihnen dann auch nicht.

Scholz

@jukep

Ich werfe in diesem Fall Herrn Scholz keine Lobby-Arbeit vor. Vielleicht Untätigkeit. Sollte er hier nicht zuständig gewesen sein, dann gehört er dennoch in die (unvollständige) Liste der Politiker:innen mit fragwürdigen Beziehungen zu Vertretern der Wirtschaft, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ist Cum Ex schon wieder vergessen?

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Hamburg-verzichtete-auf-47-...

Herbst 2019 versus Heute

Alle, die hier von kriminellen Handlungen oder aehnlichem schwadronieren, seien daran erinnert, dass es in Deutschland keinen Straftatbestand des Empfehlens einer Firma, deren Geschaeftsgebaren von Dritten ohne Vorlage von Beweisen angezweifelt wurde, gibt.

Die Fakten im Herbst 2019, als Frau Merkel Wirecard in China empfahl, waren folgende:
Wirecard war von der Financial Times beschuldigt worden, bei den Bilanzen zu tricksen. Wirtschaftspruefer hatten in der Folge Bilanztricksereien nicht bestaetigt. Die Bafin sah keinen Anlass, einzuschreiten. Was wuerden Sie als Kanzlerin daraus schliessen?

Heute wissen wir: Wirecard hat massiv betrogen. Wirtschaftspruefer haben nicht ausreichend geprueft. Die Bafin hat geschlafen. Nichts davon ist Frau Merkels Schuld, noch die eines ihrer Berater.

Dass man Herrn Guttenberg nicht trauen kann, ist offiziell bewiesen. Aber selbst er hat wahrscheinlich vom Betrug durch Wirecard im Herbst 2019 nichts gewusst.

Am 20. Juli 2020 um 14:12 von Margitt.

Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig. Denn es benachteiligt die Firmen, für die keine Werbung gemacht wird

RE na ja vorsorge Fressnapf siehe Gabriel dafür gibts doch Lücken im Gesetz .Die hätte ma ja umsonst eingebaut wenn sie nicht genutzt würden .

Für mich steht die Frage, ...

... Macht man Werbung für ein Unternehmen, von dem ich nichts oder nicht viel weiß?

Kann man einem Herrn Guttenberg trauen, wenn man ihn Jahre vorher gefeuert hat,
wegen Plagistsvorwürfen?

um 14:12 von Margitt

>>Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig.<<

Auf welche/n Grundgesetzartikel stützen Sie sich bei Ihrer Vermutung?

@14:43 von falsa demonstratio

>>Am 20. Juli 2020 um 14:12 von Margitt.

Zitat: Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig.

Wider welches Gesetz soll Ihre Erachtens gehandelt worden sein?<<

Man könnte das durchaus als staatliche Beihilfe gem. Art. 107 AEUV werten.

Die Leistung hat durchaus einen Marktwert - den es hier für lau gibt und der anderen Marktteilnehmern vorenthalten wird.
Es gibt durchaus Berater, deren Hauptleistung daraus besteht ihre Connections zu nutzen um entsprechende Verbindungen herzustellen. Ein Markt besteht also durchaus.

Die REgierung tut alles

aber auch wirklich alles für ihre Lobbyisten. Hauptsache irgendwo kommt Geld her und die Reichen werden reicher. Schaut man sich das Heer der Politiker an, die sich in den letzten Jahren etwas "daneben" benommen haben - VdL, Guttenberg, Scheuer usw., wer davon wusste - Merkel, Scholz usw. - dann wundert man sich in Deutschland über nichts mehr.
Wir brauchen eine neue Revolution, damit das Grundgesetz wieder zum Grundgesetz, zur Basis des Handelns wird. Jetzt ist es doch nur zum Büchlein verkommen, dass jährlich einmal vom Bundespräsidenten gefeiert wird, mit handverlesenem Elitepublikum.

20. Juli 2020 um 14:39 von WiPoEthik

"
...
Ich verstehe diese Analogie nicht. Was genau meinen Sie? Das sich die Politik aus der Wirtschaft heraushalten soll? In welchem Rahmen?
...
"
Andersrum. Die Wirtschaft soll sich aus der Politik heraushalten. Die Politik hat Rahmenbedingungen zu setzen und darf höchstens aus gesellschaftlichen Gründen bevorzugen oder benachteiligen.
Insbesondere im Verkehrswesen und Transportbereich zeigt sich die wirtschaftliche Dominanz über die Politik.

"
...
Die Wirtschaft ist ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Es ist unheimlich schwierig diese isoliert zu betrachten.
"
Das weiß ich. Es gibt aber Teile der Wirtschaft deren einziger gesellschaftlicher Nutzen ist die Beschäftigung von Menschen. Die Basisversorgung der Menschen (Essen, Wasser, Strom, Wohnen, etc) wird nur von einem Bruchteil der Wirtschaft überhaupt erzeugt. Der Rest inzwischen leider nur ein künstlicher Haufen Zahlen.
Wir werden nicht satt, wenn wir an Geld glauben.

14:37 von jukep

«Aber unbestritten ist, dass Frau Merkel sehr lobbygesteuert arbeit und das schon als Umweltministerin als auch als Kanzlerin. (Nur 1 Bsp. Atomaus- Atomein-Atomausstieg).»

Und ganz klein eingeknickt ist Merkel dann erst als Kanzlerin in 2011 kurz nach Fukushima gegenüber dem dringlichen Drängeln der Atomlobby, diese hoch gefährlichen Dinger AKWs doch endlich mal abzuschalten.

Wofür die Atomlobby jahrzehntelang vergeblich kämpfte.
Aber bei den Politikern bis dahin immer auf Uran biss.

@ demokratie-in-gefahr

es hat das magische dreieck merkel, de maiziere, gauck gegeben.
ist das niemandem aufgefallen?

Am 20. Juli 2020 um 14:42 von WiPoEthik

"Meinen Sie wirklich, dass Ungereimtheiten in einzelnen deutschen Unternehmen in den Aufgabenbereich der Bundeskanzlerin fallen?"

Immerhin war ihr Wirecard so bekannt und wichtig, dass sie den Chinesen das Unternehmen empfohlen hat. Und immerhin gehörte Wirecard zu den 30 DAX-Konzerne, von denen viele gute Beziehungen ins Kanzleramt haben. Und wie ich schon sagte, sie hat viele Mitarbeiter, unter anderem Herrn Braun, die sie vor jeder Reise beraten und instruieren. Da wird nichts dem Zufall überlassen.

Logik der Vorwürfe gegen Scholz/Merkel?

@ Wolfgang E S, am 20. Juli 2020 um 14:35:

"Herr Scholz wusste fünf Monate vor Merkels China-Reise von erheblichem Verdacht, und er hat seine Chefin nicht gewarnt? Das kann mir niemand erzählen."

Achso, und weil Scholz BK Merkel angeblich beizeiten über das 'faule Ei' Wirecard informiert hatte (so zumindest Ihre Theorie, die Sie hier konstruieren), bewirbt Sie bei Ihrem Staatsbesuch in China ausgerechnet dieses 'Windei' aktiv? Auch, auf die Gefahr hin, dass der Schwindel bereits kurze Zeit später auffliegen könnte? Wo soll denn da, bitteschön, die Logik sein?
Ich habe langsam eher den Eindruck, als ob einige Foristen die Meldung nur als Vorwand benutzen, um Ihre übliche Feindbildpflege zu betreiben. Getreu dem Motto: Irgendetwas wird schon hängen bleiben . . .

Lobbyisten machen Ihre Arbeit!

Lobbyisten, hier Herr Gutenberg und Co., machen Ihre Arbeit! Das war so, ist so und wird in Deutschland immer so bleiben.
Beziehungen sind eben alles!
Moral gibt es in der Politik und der Wirtschaft eben keine!!!

Es könnte sein, dass die

Es könnte sein, dass die Bundeskanzlerin (auf Anraten von Herrn Gutenberg?) die Chinesen nur gefragt hat - diese haben in den letzten Jahren großes Interesse für deutsche Unternehmen gezeigt und viele aufgekauft - ob Sie an einem Kauf von Wirecard interessiert wären. Dies wäre durchaus im deutschen Interesse gewesen. Ich weiß oft nicht was oder wem ich in der Politik glauben soll, aber gleich deswegen Konsequenzen zu fordern (Rücktritt?), da wären mir die Parlamente und Regierungsposten zu schnell leer. Wegen meines Misstrauens soll es nun doch nicht extra chaotisch in der Politik zugehen. Den Glauben, an wen auch immer oder eben nicht, sollte man aus der Politik raus lassen. Soweit ich weiß, hat der Bundestag die Regierung zu kontrollieren. Das reicht mir in diesem Falle ersteinmal auch.

Setzen wir mal voraus,

dass die Kanzlerin nicht über alles informiert ist und auch kein Interesse an Vertuschung von dunklen Machenschaften haben kann. Und ich weise darauf hin, dass ich als Sozialdemokrat mein Kreuzchen noch nie bei Merkel und ihrer Partei gemacht habe. Aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen.

14:48 DB_EMD

"Frau Merkel vertritt unsere Interessen im Ausland........"

Das erwarte ich von einem Bundeskanzler/in das gehört zur selbstverständlichen Aufgabe.

Die Lobbyarbeit der Kanzlerin zieht sich aber durch alle Bereiche in denen sie Verantwortung trug (Asse) und trägt. Agrar, Auto, Pharma, Banken alle haben sich im Kanzleramt und in der Öffentlichkeit gegenseitig gesonnt im Ruhme des jeweilig anderen. (Auch hätten wir nie erfahren von der Geburtstagsparty wenn dieser eitle Banken-Gockel sich nicht vor lauter Stolz verplappert hätte). Das Zauberwort heißt nicht festlegen und "Selbstverpflichtung" nur um schwammig zu bleiben seinen "Beratern und Gönnern" nicht auf die Füße zu treten.

@ IckeDette: "Und wieder ist die Börse fein raus"

"Die Börse" als Handelsplatz wird vermutlich keinen größeren Schaden an Wirecard nehmen. Betrachtet man "die Börse" als Kapitalmarkt und schließt die Investoren mit ein, sieht es wohl anders aus. Wirecard ist praktisch wertlos. Diejenigen, die darin investiert haben, müssen einen Totalverlust hinnehmen. "Fein raus" sieht anders aus!

"Auch dafür sind die vielen Menschen im Bundestag da, zur Prüfung und Kontrolle". Also falls das heißen sollte, die "vielen Menschen im Bundestag" müssen prüfen und kontrollieren - im Sinne einer beratenden Vorbereitung so einer China-Reise - und so Frau Merkel berichten, ob sie eine Empfehlung aussprechen kann, dann ist das natürlich Quatsch! Diese Aufgaben haben die vielen Beamten und politischen Berater in den Ministerien und dem Kanzleramt.

In einem stimmen ich Ihnen aber zu: Merkel wird das kaum gewusst haben. Warum sollte sie dann noch Werbung machen??

Jetzt ist Zeit der Merkel einen mitzugeben

Ganz ehrlich, manche Einträge sind reflexartig Biss Attaken gegen Merkel. Wenn Scholz nichts sagt, keine Warnung an Merkel gibt....Merkel weiß auch nicht, wieviel Km Klopapier in D hergestellt wird. Also sachlich bleiben, Hass und Hetze nicht bei der TS. Verschwörungstheorien bitte auch auf den Müll, dafür gibt es einen Sänger und einen Veg. Koch, die könnens noch schlechter.

14:55 von Leipzigerin59

«Für mich steht die Frage, ...
Macht man Werbung für ein Unternehmen,
von dem ich nichts oder nicht viel weiß?»

Man sollte & darf wohl davon ausgehen, dass sich Politiker vor Reisen ins Ausland (zusammen mit "Wirtschaftsdelegationen") darüber informieren, welche Art von Unternehmen es mit welcher Art von Betätigung sind, über die sie mit ausländischen Gesprächspartnern reden wollen.

Das Geschäftsmodell von "Wirecard" war weder schlecht, noch prinzipiell "halbseiden". Sooo viele Unternehmen mit geschäftsträchtigen (international konkurrenzfähigen) Geschäftsfeldern in den Bereichen: "e-commerce" oder Digitaler Technolgie gibt es in DEU, und in ganz Europa nicht.

"Wirecard" war im September 2019 kein Unternehmen im Gespräch in Zusammenhang mit gravierenden Unregelmäßigkeiten. Auch wenn Finanzminister Scholz möglicherweise mehr über Unregelmäßigkeiten wusste als Frau Merkel.

Wer soll woher wissen, was er ihr darüber evtl. sagte … oder aber auch verschwieg? "Alles weiß niemand" …

Der seinerzeitige T-Aktien-Boom lässt grüßen!

Mich erinnert der Hype um "Wirecard" frappierend an die Euphorie um die Telekom-Aktie seinerzeit um die Jahrtausendwende herum. Auch damals haben sich viele Politiker und Prominente von diesem Hype nur allzu leicht blenden lassen und sich bereitwillig vor diesen Werbekarren spannen lassen (ob nun direkt, siehe Manfred Krug, oder auch indirekt, durch die Politik). Heute wissen wir (wie jetzt im Fall Wirecard), dass außer viel heiße Luft auch damals nicht viel mehr dahinter steckte. Ich gebe allerdings zu, dass beide Fälle nicht so ohne Weiteres miteinander vergleichbar sind, aber die 'ungesunden' Mechanismen, die hier wirkten, sind die gleichen. Man hat sich bereitwillig blenden lassen und die Dinge nicht oft genug kritisch hinterfragt (wie es angebracht gewesen wäre), weil eine kollektive 'Besoffenheit' vorherrschte.

Selten

habe ich in einem thread so viel Verschwörungstheorien gelesen ...

Am 20. Juli 2020 um 14:59 von WiPoEthik

>>Am 20. Juli 2020 um 14:12 von Margitt.
Zitat: Werbung zu machen, ist m. E. alleinige Sache des jeweiligen Unternehmens.
Dass dies Politiker in führender Position tun, ist m. E. grundgesetzwidrig.

Wider welches Gesetz soll Ihre Erachtens gehandelt worden sein?<<

Zitat: Man könnte das durchaus als staatliche Beihilfe gem. Art. 107 AEUV werten.

Chapeau: Darauf muss man erst einmal kommen.

Margitt hat daran bestimmt auch gedacht.

Frau Merkel trifft keine Schuld

///
*
*
... wie sich hier einige spreizen und vor Freude hüpfen, dass unserer Bundeskanzlerin einmal ein angebliches Fehlerchen passiert ...
*
... was obendrein überhaupt keines ist ...
*
... zeigt vor allem eines ...
*
... dass diese Foristen vermutlich von Politik so viel Ahnung haben, wie von allem Anderen, bei dem fleissig rum-gegiftet wird!
*
... es ist doch absolut gängige Praxis und absolut einwandfrei, dass unsere Politiker auch unsere Unternehmen im Ausland vertreten!
*
... was ist denn überhaupt die intellektuelle Herausforderung, das zu begreifen?
*
... aber es zeigt, mit welchem Duktus hier grundsätzlich gepostet wird ...
*
... wann kommt endlich die Klarnamenpflicht?

j@ jukep: Merkels "lobbygesteuerte" Politik

"Aber unbestritten ist, dass Frau Merkel sehr lobbygesteuert arbeit und das schon als Umweltministerin als auch als Kanzlerin. (Nur 1 Bsp. Atomaus- Atomein-Atomausstieg)"

Also objektiv falsch dürfte schon mal sein, dass die These Merkel würde sehr lobbygesteuert arbeiten, allgemein unbestritten ist. Es Ist halt Ihre Meinung.

Und das Beispiel Atomeinstieg zeigt exemplarisch, wie leichtfertig heute von vielen jede Entscheidung als lobbygesteuert bewertet wird, mit der man selbst nicht einverstanden ist. Dabei wurde die Atom-Politik damals auch in der Gesellschaft zwischen Befürwortern und Gegnern heftig diskutiert. CDU/CSU und FDP haben im Wahlkampf überhaupt keinen Zweifel daran gelassen, wie sie im Falle eines Wahlsiegs agieren würden und haben das anschließend auch genauso gemacht. Das war kein Lobbyismus.

von schabernack 15:01

Nein,eingeknickt ist Merkel nicht.Und die Atomlobby drängte auch nicht auf Schließung von AKWs.
Die Kanzlerin erkannte lediglich,daß sich das nicht mehr halten ließ,nach Fukushima.Sie wäre sonst weg gewesen.

20. Juli 2020 um 15:21 von gtsml

"
...
Diejenigen, die darin investiert haben, müssen einen Totalverlust hinnehmen. "Fein raus" sieht anders aus!
...
"
Mit fein raus meine ich, dass die Zusammenhänge mit der internationalen Börse wieder zu geringfügig betrachtet wird. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der Betrug an der Börse und die fehlende Absicherung davor. Die 1,9 Mrd Luftbuchung hatte ja einen Zweck.

"
...
müssen prüfen und kontrollieren - im Sinne einer beratenden Vorbereitung so einer China-Reise - und so Frau Merkel berichten, ob sie eine Empfehlung aussprechen kann, dann ist das natürlich Quatsch!
...
"
Wir haben über 700 Politiker im Bundestag und Frau Merkel ist keine Diktatorin, sondern auf Zuarbeit angewiesen. Wenn sie eine Empfehlung ausspricht, so tut sie das stellvertretend für das Land Deutschland und als Vorsitzende unserer Regierung. Man hätte schon längst mal gucken können ob unsere DAX-Unternehmen sauber arbeiten. Es sind immerhin die 30 wichtigsten Unternehmen des Landes.

Wirtschaftsdelegationen

Es ist vollkommen normal, wenn sich unsere Bundeskanzlerin im Ausland aufhält, dass sie von Vertretern der Wirtschaft begleitet wird. Sowohl China als auch Deutschland haben wirtschaftliche Interessen, die auf eine enge Zusammenarbeit basieren.
Wenn nun die Kanzlerin ein kurzes Statement für eine bestimmte Firma auf einer solchen Reise raus haut, ist das kein Skandal, sondern ihre Aufgabe.
Der eigentliche Skandal ist, dass das Bundeskanzleramt noch immer diesem fränkischen Dorfadel Gehör schenkt. Wäre der so schlau, wie er vorgibt zu sein, hätte er seinen akademischen Grad noch.

20. Juli 2020 um 15:29 von Deutsche-Elite

... Sie schreiben mir aus der Seele!
Ich möchte Ihren Ausführungen vollumfänglich beipflichten.
Beste Grüße

Wirecard-Engagement von Merkel

Es ist die Aufgabe Merkels, sich im Ausland für die wirtschaftlichen Interessen unseres Landes einzusetzen. Deshalb begleitet sie auf solchen Auslandsreisen immer auch eine Delegation aus Wirtschaftsvertretern. Es ist im gesamtgesellschaftlichen Interesse, wenn die Bundeskanzlerin die Unternehmen in diesem Sinne unterstützt. Darin siehe ich überhaupt kein Problem!

M. E. wird hier versucht ein Thema politisch aufzuladen, das in erster Linie eines des Aufsichtsrechts ist. Und weil dabei dann halt Scholz im Rampenlicht steht, versuchen einige, irgendwie auch Merkel mit hineinzuziehen.

Wäre Merkel bekannt gewesen, dass das Unternehmen offensichtlich in Milliarden-Umfang die Bilanz fälscht, wäre sie kaum politisch so dumm gewesen, sich für das Unternehmen einzusetzen. Was hätte sie davon? Daher halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass Ihr oder Ihrem Umfeld das bekannt war.

Und wie gesagt: Das Problem liegt bei der Aufsicht. Das hier soll allenfalls ablenken.

@schabernack, 15:22

""Wirecard" war im September 2019 kein Unternehmen im Gespräch in Zusammenhang mit gravierenden Unregelmäßigkeiten. Auch wenn Finanzminister Scholz möglicherweise mehr über Unregelmäßigkeiten wusste als Frau Merkel.
Wer soll woher wissen, was er ihr darüber evtl. sagte … oder aber auch verschwieg?
>> "Alles weiß niemand" …"

Stimmt: Genaues weiß keiner. Das lässt sich heute dank des technologischen Fortschritts (der auf der Arbeit und dem Wissensdurst unzähliger Menschen beruht) aber ändern. Und muss im Interesse der gesamten Gesellschaft auch ganz dringend geändert werden. Schon, damit das "Herumspekulieren" und vor allem die "Verschwörungstheorien", deren einziger Zweck es ist, die Gesellschaft zu spalten bzw. Unfrieden zu stiften endlich ein Ende haben.

15:22 @schabernack ... e-commerce

Diese Technologien sid mindestens schon 20 Jahre am Markt.
Es gibt auch viele konkurenzfähige Unternehmen in
diesem Bereich.
Von Shopsoftware- bis Zahlungsdienstleister.
- Zeitschrift e-commerce

Wie viel "...
Sooo viele ..." sind, weiß ich nicht.

14:12 von Margitt.

das nennt man/frau auch, wirtschaftspolitik. und hat nix anrüchiges an sich. im gegensatz zur erpressung, die trump gegen das konsortium um nordstream 2 betreibt

@ 14:12 von Margitt

Es ist ganz selbstverständlich und weltweit normal, dass Regierungen und Politiker, aber auch Könige und andere Monarchen, im Ausland für die Produkte des eigenen Landes werben. Das gehört mit zu ihrem Jobprofil. Es ist natürlich etwas besonderes, wenn eine deutsche Bundeskanzlerin im Hight-Tech-Land China für ein deutsches Hight-Tech-Unternehmen wirbt. Denn Wirecard ist ein solches und ein erfolgreiches solches. Dass da im Hintergrund ein paar Manager zu gierig wurden und Bilanzfälschungen begangen haben, ändert nichts an dem technischen Erfolg des Unternehmens.

Zahlungsabwicklung mit China ohne amerikanische Firmen

wäre ja auch gut gewesen (siehe Trump und Handelskrieg). Leider war's Betrug, und Frau Merkel ist nicht als einzige darauf hereingefallen.
Wie man nun sieht, hätte man solche Systeme zum Zahlungsverkehr wohl lieber staatlich entwickeln und nicht auf private Unternehmen setzen sollen.

@gtmsl um 15:32

".. das Beispiel Atomeinstieg zeigt exemplarisch, wie leichtfertig heute von vielen jede Entscheidung als lobbygesteuert bewertet wird ... CDU/CSU und FDP haben im Wahlkampf überhaupt keinen Zweifel daran gelassen, wie sie im Falle eines Wahlsiegs agieren würden..."

Beim Wiedereinstieg dürften mehrere Komponenten relevant gewesen sein: Erfolgreiche Lobbyarbeit (und Drohungen) der Stromkonzerne (zu klagen), die vor Fukushima noch herrschende Meinung (CDU), dass die Atomenergie als Brückentechn. zwingend gebraucht wird, + die falsche Denke, dass EE es mittelfristig nicht schaffen könnten, e. bedeutenden Anteil der fossilen Energieträger + der Atomenergie zu ersetzen. In der CDU hielt man EE für ein (sehr) langfristiges Projekt. Zusätzlich hat Merkel die deutsche Solarbranche nicht geschützt, sondern von den chinesischen Firmen (d. die Technologie schließlich kopierten + dann vom chines. Staat massiv subventioniert wurden) wegbeißen lassen. Erst Fukushima brachte Merkel z. Umdenken.

Nüchtern betrachtet

gehört eine Politikerempfehlung in diesem Fall zur Tarnung des Betrügers, ansonsten ist sie Bestandteil der Werbestrategie(Propaganda), also bedeutungslos.
Aus München würde ich nichts erwarten, solange der Flughafen seinen Namen hat, hat Bayern sein Vergangenheit nicht aufgearbeitet.
Bis zur Wende war BRD- Außenpolitik hauptsächlich Wirtschafts- und Exportförderung, eine Auslandsreise wurde anhand der Höhe der abgeschlossenen Verträge bewertet, andere Themen liefen unter ferner.
Das Problem ist die "wirtschaftskonforme Demokratie", das Ziel sollte die demokratiekonforme Wirtschaft sein.
Bitte nicht wieder den Boten schlagen, nur weil sie den griffigen Begriff geprägt hat.

15:52 von Leipzigerin59 / @schabernack, 15:22

«Diese Technologien sid mindestens schon 20 Jahre am Markt.
Es gibt auch viele konkurenzfähige Unternehmen in
diesem Bereich.
Von Shopsoftware- bis Zahlungsdienstleister.
- Zeitschrift e-commerce»

Kenner zum Markt des e-commerce bin ich nicht.

Aber bei so gut wie allen "Digitalen Technologien".
Sind Unternehmen aus den USA & Asien weltweit führend.

In Europa kenne ich nur "SAP" aus DEU als Dienstleister für maßgeschneiderte anwendungs-basierte Unternehmens-Software mit weltweiter Bedeutung.

Die Firmen "Nokia" (FIN) & "Ericsson" (SWE), die zusammen auch G5-Netze aufbauen können. Japan hat diese beiden für sein G5-Netz gewählt. Selbst kann Japan das nicht … dafür aber unerreicht gut "Pokemon" + viele Spielekonsolen.

"Huawei" in CHN / "Samsung" in S-KOR.

Der Konzern "Alibaba" in CHN ist der größte Digital-Misch-Masch-Konzern der Welt. So was wie "Amazon" + Finanzdienstleister à la "Wirecard" + Staats-Daten-Krake. So was wollen aber außerhalb von CHN gar keine Konsumenten haben.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vorher jedes

Unternehmen bis aufs Kleinste durchleuchtet.“ @WiPoEthik 14:33

Als Kanzler von Deutschland, (finde ich) sollte schon zum eigen Schutz der Glaubwürdigkeit eine seriöse Überprüfung der Unternehmen stehen, welche vor der Empfehlung an (wie geschehen)z.B. einer chinesischen Delegation erfolgen. Sicherlich nicht bis aufs Kleinste, und sicherlich die Kanzlerin nicht persönlich. Da hat das Berater Team um Frau Dr. Merkel den Mist gebaut. Zurück fällt es aber nun in den schwierigen Zeiten auf die Kanzlerin. M.M.n.

Endlich...

haben Ihre Kritiker vermeintlich mal etwas bei Frau Merkel gefunden...
Lach... die Böse hat sich für ein deutsches Unternehmen und Arbeitsplätze in D eingesetzt, wirklich völlig unangebracht!
Für wie naiv halten hier manche Kommentatoren die Leser?

15:32 gtsml

"Atomein-Ausstieg war kein Lobbyismus....."

Das war lupenreiner Lobbyismus.
Der Ausstieg war perfekt ausgehandelt und unterzeichnet von der Rot/Grünen Regierung und den Atomstromproduzenten. Also flapsig gesagt gegessen. Es bestand also kein Anlass daran was zu ändern. Bis Frau Merkel die den Lobbyisten der Atomwirtschaft sehr zugeneigt war (evtl. Spenden) in einer Nacht- und Nebelsitzung mit den 4 Großen ohne den damaligen Wirtschaftsminister Herrn Brüderle, der musste vor der Tür sitzen, die Verlängerung aushandelte.
Die Bankenlobby durfte ihre Gesetze selber schreiben. Die Autolobby durfte die Abgasnormen selber bestimmen, die Agrarlobby hat bei ihren merkwürdigen Praktiken immer das volle Verständnis der Regierung usw., usw.

Am 20. Juli 2020 um 14:08 von Feo

„Ich bin aber der Überzeugung, dass hier die BaFin, das Verfahren gegen Wirecard zu nachlässig betrieben hat, als wollte man die Angelegenheit vom Tisch winken. Allerdings wäre das wirklich skandalös!“

Da ist was dran,

aber

„Wer deckt solche Betrügereien auf?
Es sind Whistleblower, Leerverkäufer (!) und Journalisten, aber äußerst selten Wirtschaftsprüfer oder Behörden. Letztere haben nicht nur in den Fällen Flowtex oder Comroad eine frühere Aufdeckung eher behindert als gefördert.“

Die BaFin verhängte am 18. Februar ein Leerverkaufsverbot für die Wirecard-Aktie.

Die Firma wurde erpresst, Geld für das Unterlassen schlechter Nachrichten.

Wer vorab über die schlechten Nachrichten informiert war, konnte schnelles Geld machen.

Was soll passieren?

Wozu hat Merkel ihr ganzes Kanzleramt?Die werden doch vorher was geprüft haben. Und das sah wohl gut aus. Was soll man auch gegen massiven, vorsätzlichen Betrug machen? Braun & Co werden Sie wohl nicht in die betrugsmasche eingeweiht haben.

@Wie man nun sieht, hätte man solche Systeme 16:03 hara83

"um Zahlungsverkehr wohl lieber staatlich entwickeln
und nicht auf private Unternehmen setzen sollen."

Das spielt hier leider keine Rolle. Das liegt am weltweiten Finanzsystem
und dessen 'Verbindungen' samt Nutzniesser.

Wenn man wirklich wollte, wäre der graue Kapitalmarkt längst Geschichte.
Dann gäbe es auch solche Blender wie Trump oder Marsalek nicht.

Der Fisch stinkt vom Kopfe her...

@ Nettie (15:47)

"Stimmt: Genaues weiß keiner. Das lässt sich heute dank des technologischen Fortschritts (der auf der Arbeit und dem Wissensdurst unzähliger Menschen beruht) aber ändern. Und muss im Interesse der gesamten Gesellschaft auch ganz dringend geändert werden. Schon, damit das "Herumspekulieren" und vor allem die "Verschwörungstheorien", deren einziger Zweck es ist, die Gesellschaft zu spalten bzw. Unfrieden zu stiften endlich ein Ende haben."
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Den Chip oder die Software zum 'alles Wissen ist schon da' ist auch mit Fortschritt nicht zu leisten, dies weiß ich bereits. Und für die Politik gilt ebenfalls noch auf lange Zeit, dass die Notwendigkeit zu entscheiden, weiter reicht als die Möglichkeit zu erkennen. Manche meinen Kant hätte diese Einsicht verbreitet. Darüber bin ich mir nicht sicher. Sicher ist der Inhalt. Und da kann auch die Bundeskanzlerin Merkel nicht so schnell was daran ändern. Gespräche führen, Entscheidungen treffen, ob in China oder sonstwo, erfolgen mit Unsicherheit.

@gtsml um 15:21

"In einem stimmen ich Ihnen aber zu: Merkel wird das kaum gewusst haben. Warum sollte sie dann noch Werbung machen??"

Wenn ein Windikus wie zu Guttenberg für ein Unternehmen die Werbetrommel rührt, hätte man aber eigentlich bereits hellhörig werden müssen. Der hat ein Talent dafür in die Sch**** zu greifen.
Vorwürfe gegen Wirecard gibt es seit 2008, als ein Insider anonym div. Punkte in einem Internetforum publik machte. Schon 2008 und 2010 berichteten und recherchierten zahlreiche Blätter (Financial Times, Handelsblatt etc.), dass dort etwas nicht stimmen könnte. Und dass Sie den Finanzminister hier kritisieren, seinen Vorgänger + Merkel aber von dieser Kritik ausnehmen, lässt tief blicken.

Die BaFin hätte unangemeldet + früher (+ häufiger) prüfen müssen, + sich nicht auf das Testat von EY verlassen dürfen. Problem: Bis heute ist die Bafin ein eher zahnloser Tiger, für den es Ermittlungshürden gibt (Ermittl. nur b. begr. Anfangsverdacht), ein v. Lobbyisten durchaus gew. Zustand.

nun wenn man für ein Unternehmen wirbt

sollte man sich über dieses Unternehmen informieren

Wer wußte, wer mußte wissen...

Vielleicht sollte man zwei Dinge auseinander halten : die MELDUNG einerseits und den KOMMENTAR andererseits. Die Meldung sollte aus FAKTEN bestehen - wobei sich jeder darüber klar sein sollte, daß auch FAKTEN-MELDUNGEN eine gewisse Unsicherheit an sich haben (können). Natürlich ist es nicht schlecht, wenn KOMMENTARE auch Fakten enthalten - wobei man aber besser davon ausgeht, daß deren Unsicherheit i.a. größer sein wird. Vor allem sind Kommentare aber MEINUNGEN - und die sollen auch deutlich werden, mögen sie nun sein wie auch immer! In der Wirecard-Sache wird solchermaßen vor allem deutlich : Die Bürger nehmen eine zunehmende Verflechtung von Finanz,Wirtschaft,Politik wahr - und das vorzugsweise in negativem Sinn . Was natürlich am Schwerpunkt der Berichterstattung liegt - und nicht weil es zwangsläufig so sein muß.

16:48 von lenamarie

nun wenn man für ein Unternehmen wirbt
sollte man sich über dieses Unternehmen informieren
.
das könnte man so sehen
geschah das damals bei FloTex ?

Merkel ist da unschuldig hineingeschlittert

Sie kann ja nicht alles wissen.
Ursache sind die Berater die Sie hat. Oder glaubt hier Einer Leute in der BAFIN ein Herr Gutenberg usw haben den Durchblick? Wenn eine Firma die Cash vorher einnimmt und weitergibt viel Kredit braucht ist etwas faul. Mit Wachstum hat das in dieser Größenordnung nichts zu tun.
Übrigens das "Geld" ist global vernetzt und wir agieren national. Hier muss man ansetzen.
Die Ausrede zu EY ,von Scholz ist auch dürftig.
Wenn EY von Wirecard beauftrgt wird wollen die nichts finden. denn die leben von den Aufträgen der Gesellschaften. Wer zu genau hinschaut erhält Nächtens keinen Prüfauftrag.Das System ist krank. Wollen sie das endlich ändern Herr Scholz in der EU? Oder ist die EU nur zum Geld verteilen da.
Liebe TS , ich bin kein Merkelfan aber fair sollte man sein und endlich mal in Zusammenhängen denken.

@Ist Wahr, 16:29

"Den Chip oder die Software zum 'alles Wissen ist schon da' ist auch mit Fortschritt nicht zu leisten, dies weiß ich bereits."

Sie sehen das offenbar zu kompliziert: Damit die Bürger wissen, "was los ist" (woran sie sind), bedarf es weder eines Chips noch sonst irgendeiner Hard- oder Software. Da würde es schon völlig reichen, wenn auf Geschäfts-, Dienst-, Militär-, Staats- und was der "Geheimnisse" rund um öffentliche Angelegenheiten (und darunter fällt alles alles rund um Geld und Politik bzw. öffentliche Infrastruktur) mehr sind verzichtet würde. Diese Geheimniskrämerei ist bekanntlich "von oben" auferlegt.

"Und für die Politik gilt ebenfalls noch auf lange Zeit, dass die Notwendigkeit zu entscheiden, weiter reicht als die Möglichkeit zu erkennen"

Wieso soll diese Notwendigkeit zu entscheiden nur für die Politik gelten?
Und: je mehr die Möglichkeit zu erkennen haben, desto größer die Chance, dass Fakten und Zusammenhänge, die alle weiterbringen tatsächlich schnell erkannt werden.

@Bender Rodriguez um 16:23

"Wozu hat Merkel ihr ganzes Kanzleramt?Die werden doch vorher was geprüft haben. Und das sah wohl gut aus. Was soll man auch gegen massiven, vorsätzlichen Betrug machen?"

Nicht das Kanzleramt, sondern die BaFin prüft/überwacht. Die hat aber nicht die gleichen Rechte wie z.B. Staatsanwaltschaften, ist also zum. teilw. zahnlos. 2019 prüfte die BaFin auch nicht selbst, sondern vertraute d. Testat (für 2018) einer Prüfungsgesellschaft. Erst EY's Verweigerung des Testats für das Geschäftsjahr 2019 liess den ganzen Schwindel auffliegen.
Das Kanzleramt hätte nur div. Fachzeitschr. + Zeitungen lesen müssen, oder einfach mal einen Wirtschaftswissenschaftler fragen können, warum eine angeblich so profitable AG ständig neue Kapitalerhöhungen braucht, um dann beim China-Besuch 2019 Vorsicht walten zu lassen und sich bei der chines. Regierung nicht für Wirecard stark zu machen.
Das Vorgehen von Wirecard war mehr als verdächtig, trotzdem wurde es zum deutschen Börsenwunderkind hochgejazzt.

20. Juli 2020 um 16:49 von Esche999

"
...
Die Bürger nehmen eine zunehmende Verflechtung von Finanz,Wirtschaft,Politik wahr - und das vorzugsweise in negativem Sinn .
...
"
Diese Verflechtung kenne ich aus der Praxis. Das Problem ist eher, dass Politiker ohne derartige Verflechtung keinen Weg zum öffentlichen Gehör hat. An dieser Stelle wäre es toll Abhilfe zu schaffen. Wenn ein großer Konzern mit vielen Abhängigkeiten ein Problem mit einem Politiker hat, dann dreht sich das Meinungsbild recht schnell wenn dieser Konzern dann betont, dass der Politiker die Arbeitsplätze gefährdet. Das kommt zuerst bei den direkten Mitarbeitern und seinen Angehörigen an, dann bei den Zulieferern und deren Angehörige und so ist man in einer Gegend ganz schnell negativ bekannt, wenn man sich nicht eng mit Unternehmen verbandelt. Genauso funktioniert das auch andersrum. Wenn ein Politiker positiv von einem Unternehmen dargestellt wird, dann gibt es auch mehr Mitarbeiter, die für diesen Politiker Stimmen (und das ist alles im Graubereich).

Am 20. Juli 2020 um 16:48 von lenamarie

„nun wenn man für ein Unternehmen wirbt
sollte man sich über dieses Unternehmen informieren"

Sie haben Recht,

aber

selbst die Profis von Banken und Invest-Firmen, haben bis zum letzten Tag noch diese Firma zu Kauf empfohlen und selber Anteile gehalten.

Und die Empfehlung von Frau Merkel soll im September 2019 gewesen sein.

Zu dem Zeitpunkt, hat außer den Tätern selbst, niemand von dem Betrug wirklich etwas gewusst.

Zu verworren, unbewiesen und verschworen, waren die Vorwürfe der Journalisten 2020; dazu noch die Erpressungsversuche.

Nicht das Kernproblem

Von Merkels Unterstützung mag man halten was man will - hinterher ist man immer schlauer.

Das ist meiner Meinung allerdings nicht das Kernproblem der ganzen Thematik. Das Kernproblem ist, dass alle Schutzmechanismen völlig versagt haben - und das nicht bei irgendeinem Wald- und Wiesenbetrieb, sondern einem DAX-Unternehmen.

Es geht hier ja auch nicht um irgendwelche kleinen Ungereimtheiten, sondern Betrug in Milliardenhöhe, entsprechender Wertvernichtung und einem riesigen Schaden für den am Ende wohl niemand aufkommen wird.

Die Informationen um das Thema herum mögen interessant sein - aber das ist aus meiner Sicht wirklich nur ein Nebenkriegsschauplatz.

16:53 von Sisyphos3

oder bei der telekom. da war man gar eigentümer und ist auf einen schauspieler reingefallen.

Am 20. Juli 2020 um 17:01 von Proteus

„Das Kanzleramt hätte nur div. Fachzeitschr. + Zeitungen lesen müssen, oder einfach mal einen Wirtschaftswissenschaftler fragen können, warum eine angeblich so profitable AG ständig neue Kapitalerhöhungen braucht, „

Ihr Kommentar ist etwas unverständlich.

2013 betrug das
zugelassene Kapital in Stück: 112.192.241

2020 betrug das
zugelassene Kapital in Stück: 123.570. 000

Von dauernden Kapitalerhöhungen kann man wirklich nicht sprechen.

@lenamarie, 13:41 - Merkel wirbt für deutsche Unternehmen

Was Sie "glauben" ist völlig irrelevant. Merkel hat das getan, was sie schon immer getan hat - sich für deutsche Unternehmen eingesetzt. Wie sie vielleicht wissen, nimmt sie auf Auslandsreisen immer wieder Vertreter der Wirtschaft mit, um Aufträge für diese zu ermöglichen. Dass mit Wirecard nun ein schwarzes Schaf darunter war, konnte sie offenkundig nicht wissen. Merkel macht einen verdammt guten Job, deshalb auch ihre gutem Umfragewerte.

Leider Anschuldigung ohne Belege

@ lenamarie:
natürlich hat sie von Nichts gewusst diese Ausrede ist typisch und die glaube ich keinem Politiker. Sie soll Konseqzuenzen ziehen

Wenn Sie außer Glauben auch noch echte Belege hätten, wäre ich auf Ihrer Seite. So glaube ich Frau Merkel einfach mehr.

Mir ist es lieber, unsere Politiker packen an und unterstützen unsere Wirtschaft, statt die Hände in den Schoss zu legen. Wer viel arbeitet, macht auch Fehler. Wie sollte Frau Merkel Geschäftsbücher von Wirecard, einem vielgepriesenen Börsenunternehmen prüfen. Mit derart dreisten Finanzierungstricks konnte niemand rechnen, es sei denn, er war Insider. Hier wird von Ihnen der Versuch unternommen, einen Skandal zu konstruieren, der keiner ist. Genau das ist die Peinlichkeit, über die Sie sprechen!

Merkel konnte es nicht wissen

"" Details zum Inhalt der Unterredung in China nannte die Sprecherin nicht. Grundsätzlich setze sich das Kanzleramt auf Auslandsreisen immer wieder für deutsche Unternehmen ein. Merkel habe allerdings zum Zeitpunkt der Reise keine Kenntnis über Ungereimtheiten beim Finanzdienstleister gehabt, betonte die Sprecherin.""
#
Es werden auf Auslandsreisen immer Vertreter der Wirtschaft mitgenommen um Verträge mit Geschäftspartnern zu ermöglichen. Im Falle Wirecard ist leider etwas unglücklich gelaufen.

@Wolfgang E S, 14:35 - Glaubwürdig

Sie sprechen zu Recht von Verdachtsfällen. Aber wollen Sie ein Unternehmen abstrafen, nur weil es einen Verdacht gibt? Auch ich habe zusammen mit anderen Anlegern noch vor wenigen Jahren Wirecard-Aktien gekauft.
Personen, die sich an den Börsen auskennen. Nicht im Traum hätte einer von uns einen derartigen Skandal für möglich gehalten. Deshalb sollten Sie mit Unterstellungen vorsichtig sein. Sie schwächen Ihre Argumentation und zeigen, dass es Ihnen offenkundig nur um Diffamierung geht. WARUM sollte die Kanzlerin ein Unternehmen anpreisen, wenn sie weiß oder wissen sollte, dass dieses windige Geschäfte betreibt. Hier fehlt mir jegliche Logik!

✎ "Wirecard ist überall" - Prüferversagen auch!

Österreichische Finanzmarktaufsicht legt Bank aus dem Burgenland still. Bilanzfälschung steht im Raum.

https://m.finanzbusiness.de/article/12293262

Kein Vergleich in der Dimension, nicht in der Sache. Und Österreicher hier wie dort!

Die Aufsicht und die Verantwortlichen im Nachbarland handeln wenigstens einigermaßen konsequent.

u.a.
So etwas dürfe im Jahr 2020, 2019 oder davor eigentlich nicht mehr funktionieren, meinte der Anwalt am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radio. Es liege auf der Hand, dass in der Causa "etwas schiefgegangen" sei, wenn bei 800 Millionen Euro Bilanzsumme 400 Millionen Euro fehlten und dabei womöglich mit gefälschten Bankbestätigungen agiert worden sei.
"Das müsste eigentlich bei den Abschlussprüfungen auffallen, Abschlussprüfer seien verpflichtet, die Bankbestätigungen direkt bei den betreffenden Banken einzuholen". ..

https://www.diepresse.com/5840499/
das-burgenland-und-sein-bankenproblem

Vetternwirtschaft

Man könnte es teils auch "Korruption" nennen. Da sind einige Minister persönlich bei einer dubiosen Firma involviert und zack, macht die Bundesregierung Werbung dafür.
Politik als Instrument, Profite zu maximieren. Das ist nicht neu, normal läuft das über Parteispenden und persönliche Telefonate. Das hier ist halt nochmal ein weiters Beispiel von vielen, das ohne den Betrugsskandal niemals öffentlich geworden wäre.
Vielleicht sollte man die Praxis allgemein mal überdenken? Es ist ja nicht der einzige Fall in kurzer Zeit. Wie war das mit Amthor und co und dem seltsamen Startup?
So manch einer mag sich fragen: Geht es bei Politik überhaupt noch um die Interessen des Volkes oder nur um die eigenen und die von Freunden?
Aber auf Wahlen wird sich das ohnehin nicht auswirken. CDU und CSU sind fest im Sattel, egal, was sie machen. Strauß wird heute noch gelobt, dabei hat er es noch übler getrieben. Tja.

Kaum zu glauben

>>>>Bekannt ist bereits, dass sich das Finanzministerium im Juni 2019 an chinesische Ansprechpartner gewandt hat, um über das Interesse von Wirecard am Eintritt in den chinesischen Markt zu informieren. Damals war Finanzminister Olaf Scholz bereits über Untersuchungen zu Wirecard informiert.<<<<<

Scholz verwendet sich für Wirecard, obwohl er von Untersuchungen bei dieser Firma wusste? Und Merkel tut 3 Monate später das Gleiche? Unfassbar!

Seltsame Kommentare

Seltsame Kommentare zuweilen.
Warum sollte unsere Kanzlerin nicht für Wirecard in China werben?
Zu dem Zeitpunkt war es, denke ich, ein durchaus seriöses Unternehmen.
Ich mag Fr. Merkel nicht, aber auch sie kann nicht hellsehen.
Wenn sie für die Autoleute werben kann, warum dann nicht für Wirecard?

@ Nettie (16:59),Re

Nein, es sollte nicht kompliziert sein. Habe auf Ihren Beitrag so allgemein geantwortet, wie er gleichfalls für mich rüberkam. Ihre Konkretisierung nun (der Verzicht auf Geschäfts-, Dienst-, Militär- und Staatsgeheimnisse würden reichen) halte ich gegenwärtig für nicht machbar. Die Transparenz bei "Öff. Angelegenheiten" ist geregelt.
Was den Fall Wirecard betrifft, so gibt es in D, wie in den meisten Staaten, die die Zulassung des Handels von Unternehmensanteilen und Anleihen an öffentlichen Handelsplätzen (Börse) zulassen, über unterschiedliche Gesetze geregelt. Deshalb auch die regelmäßige Berichts- und die Testierungspflicht der Bilanzen über legitimierte Dritte (Prüfer). Die Prüfer von W. haben anscheinend ihre Arbeit nicht richtig gemacht. Genaueres wird man aus den nun folgenden Untersuchungen erfahren.
Für Finanzgeschäfte ist die BAFIN als Aufsichtsbehörde zusätz. zuständig. Man kann darüber streiten, ob die Gesetze reichen. Der Wettbewerb im Markt schränkt die Möglichkeiten ein

Kein Fehler im GG

@ Jürgen Schwark:
Die Justizminister sind weisungsberechtigt. Ein Fehler im GG.

Aber nicht inhaltlich. Die Staatsanwaltschaft entscheidet unabhängig von der Politik, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist. Wenn sie das entscheidet, kann kein Justizminister etwas dagegen tun. Ein Justizminister kann z.B. selbst Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens werden. (Wenn er Mitglied eines Landtages ist, jedoch nur nach Aufhebung seiner Immunität).

Warum soll Merkel sich nicht für Unternehmen einsetzen?

Ich fand es richtig, dass Frau Merkel sich im Ausland für Wirecard eingesetzt hat. Wirtschaftsförderung ist eine wichtige Aufgabe der Politik. Es handelt sich um einen Zahlungsdienstleister, ein deutsches Startup und eher ein Leichtgewicht im internationalen Vergleich. Hätte es schon damals Hinweise auf Ungereimtheiten in der Geschäftsführung von Wirecard gegeben, hätte Merkel das niemals getan.

Wirecard war lange Zeit der Liebling der Börsianer. Auch ich habe, wie viele andere Aktien erworben. Erwarten Sie denn von einer kanzlerin, dass sie sich persönlich Geschäftsbücher von Firmen anschaut? Sie macht das, was ich von einer Kanzlerin erwarte: Sie vertritt deutsche Interessen im Ausland und stützt damit unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze. Wie heißt doch ein Sprichwort von Dante Alighieri: "Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt". Es ist offenkundig, dass Sie einen Vorgang skandalisieren wollen, der absolut nicht dafür geeignet ist.

@rokaleh, 18:02 Uhr - Unfassbar, wie hier diffamiert wird

Wenn man ein Unternehmen, gegen das Untersuchungen laufen, ignorieren und vor die Wand stellen würde, dann dies eine Art von Vorverurteilung, die inakzeptabel ist. Selbst die Börse hatte über Wirecard lange Zeit schützend die Hand gehoben. Es galt auch für dieses Unternehmen die Unschuldsvermutung. Nicht ausgeschlossen, dass Konkurrenten bewusst Verdächtigungen streuten. Nun, im nachhinein, sind wir alle gescheiter. Der Vorgang eignet sich in keinster Weise, um Politiker an den Pranger zu stellen, die deutsche Unternehmen unterstützen und damit in unserem deutschen Interesse handelt. In der Tat: Ihre leichtfertigen Beschuldigungen sind unfassbar.

Regierungssprecherin:Merkel warb in China für Wirecard.....

Ein Zeitgeistdenkmal kann man das Unternehmen auch nennen:Alles ist drin.Skrupellose Macher,profitgierige Anleger,nachsichtige Kontrolleure und nicht zuletzt von Wunschdenken geleitete Staatsfunktionäre.

Bafin-Chef Felix Hufeld gab in der Welt am Sonntag zu bedenken:Es habe dem "Geist der europäischen Regulierung" entsprochen,daß man Technologieunternehmen und Innovation fördert.

@ Jürgen Schwark

Die Justizminister sind weisungsberechtigt.

Das ist so, wie Sie es anscheinend meinen, nicht richtig. Der Justizminister kann eine Staatsanwaltschaft nicht anweisen, ein Ermittlungsverfahren aufzunehmen und er kann sie auch nicht anweisen, ein aufgenommenes Ermittlungsverfahren einzustellen.

Gut gemacht, wenn Merkel für

Gut gemacht, wenn Merkel für deutsche Firmen in China wirbt.

Es ist normal, dass Staatsoberhäupter

mit Vertretern der Wirtschaft ins Ausland reisen und für die Unternehmen werben. Letztendlich kommt es der Wirtschaft zu gute. Die Frage ist, ob Frau Merkel überhaupt wissen konnte, dass das Unternehmen nicht in Ordnung war? Ich glaube zu dem Zeitpunkt konnte sie es nicht wissen.

Ich sollte

schon wissen, wofür ich Werbung mache. Das gilt auch für unsere medial so hoch gelobte Kanzlerin. Meine Liebe zu ihr hielt sich schon immer in sehr geringen Grenzen, um es vorsichtig auszudrücken.

@ FroleinPutinsPo...

@ Jürgen Schwark: Die Justizminister sind weisungsberechtigt. Ein Fehler im GG.
Aber nicht inhaltlich. Die Staatsanwaltschaft entscheidet unabhängig von der Politik, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.

Die Weisungen durch den Justizminister betreffen lediglich die Verwaltung und die Dienstaufsicht. Was die Ermittlungstätigkeit anbelangt, ist ein Staatsanwalt nicht dem Minister untergeben, sondern dem Leitenden Oberstaatsanwalt bzw. dem Generalstaatsanwalt.

Was...?

Ich verstehe die Stimmen, die persönliche Konsequenzen seitens Merkel einfordern ebenfalls nicht, obwohl ich Merkel wirklich nichts abgewinnen kann. Doch bei aller Frustration: die Frau kann nicht hellsehen! Das gehört auch nicht zu ihrer Jobbeschreibung. Es ist daher völlig legitim, dass sie im Ausland für ein dt. Unternehmen wirbt, welchem sie & ihre Berater vertrauen! Wäre ja totaler Humbug, wenn sie das nicht machen würde. Wenn sich dann dieses Unternehmen als Luftnummer entpuppt, kann man das kaum Merkel anlasten.

Anders sieht das schon bei Finanzminister Scholz aus, in dessen Amtsbereich auch die BaFin fällt. Dennoch: selbst Scholz muss man zugestehen, dass auch er nicht über alles auf dem Laufenden sein kann, denn sein Arbeitstag hat auch nur 24h. Deswegen werden z.B. Aufgaben delegiert! Der Minister muss dabei darauf vertrauen können, dass die Leute ihren Job ordentlich machen. Er kann ja kaum persönlich jeden Mitarbeiter rund um die Uhr kontrollieren, dass die den Job machen.

Am 20. Juli 2020 um 18:02 von rokaleh

„Kaum zu glauben
Scholz verwendet sich für Wirecard, obwohl er von Untersuchungen bei dieser Firma wusste.“

Sie haben Recht,

aber

Wirecard hatte selbst eine andere Prüfungsfirma, nämlich KPMG beauftragt, die Vorwürfe zu prüfen.

Das kann man sich nicht so vorstellen, dass 1 Person von BaFin kommt und was macht, sondern da kommen mindestens 40 Leute, die das Thema nicht nur studiert haben, sondern auch richtig Ahnung haben und die Materie angehen.

Das Testat ist dann auch dem entsprechend ausgefallen.

Aber eben erst 2020.

„Kaum zu glauben“, aber wahr.

@ styxxx, am 20. Juli 2020 um 18:02:

"Man könnte es teils auch "Korruption" nennen. Da sind einige Minister persönlich bei einer dubiosen Firma involviert und zack, macht die Bundesregierung Werbung dafür."

Um welche Minister soll es sich dabei im Falle Wirecard konkret handeln? Und, inwiefern soll hier eine Korruption vorliegen? Wie kommen Sie zu diesen ungeheuerlichen Anschuldigungen?

"Das ist nicht neu, normal läuft das über Parteispenden und persönliche Telefonat"

Sie haben Beweise für Ihre Behauptung ("Korruption") , dass im Falle von Wirecard Parteispenden geflossen sind?

Falls nämlich nicht, dann betrachte ich Ihre Unterstellungen und wilden Spekulationen als den durchsichtigen Versuch, hier Politik und Politiker unter Generalverdacht zu stellen und plumpe Stimmungsmache zu betrieben. Aber, heutzutage ist es ja leider so, dass jedermann alles Mögliche behaupten kann, ohne dafür auch nur einen einzigen stichhaltigen Beweis vorlegen zu müssen. Früher war das mal anders, da galt das Prinzip der Beweislast.

18:05 @FroleinPutinsPo...

Genau diese Weisungsberechtigung
wird D vom EUGH vorgeworfen,
der Richterbund kämpft schon länger dagegen.

@Ist Wahr, 18:04

„... der Verzicht auf Geschäfts-, Dienst-, Militär- und Staatsgeheimnisse würden reichen) halte ich gegenwärtig für nicht machbar“

Ich schon. Wenn man will, geht das. Wieso denn nicht??

„Die Transparenz bei "Öff. Angelegenheiten" ist geregelt“

Wie „effektiv“ und effizient diese Regulierung funktioniert, sieht man hier ja nun wirklich nicht zum ersten Mal.

„Man kann darüber streiten, ob die Gesetze reichen“

Ich habe eher den Eindruck, dass es davon bereits so viele gibt (die wiederum jeder anders „auslegt“), dass nicht mal die „Profis“ da noch durchblicken. Von den „Normalbürgern“ mal ganz zu schweigen.

„Der Wettbewerb im Markt schränkt die Möglichkeiten ein“

Was soll das denn heißen? Was für Möglichkeiten soll der einschränken? Die, sich an die (ungeschriebenen) Regeln von Anstand, wirtschaftlicher Vernunft und Fairness zu halten?

..ein gewaltiger im Rechtssystem.

Die Staatsanwaltschaft entscheidet unabhängig von der Politik, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist.

Das ist falsch, wie auch die jüngste Vergangenheit zeigt. Justizminister Maas hat Generalbundesanwalt Range entlassen weil ihm seine Ermittlungen nicht passten. Was von Range auf jeden Fall bleibt, ist seine fragwürdige und spektakuläre Entlassung. Range war ein prinzipientreuer Jurist, der sich nie zu schade war, auch öffentliche Kritik zu ertragen, wenn er sich im Recht wähnte.
u.a.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/
heiko-maas-vermerk-der-bundesanwaltschaft-belastet-maas-a-1110621.html

EU!? Eine solche Entlassung wäre z.B. im Rechtsstaat Italien undenkbar.

Für die EuGH-Richter bleibt ein Restrisiko, dass die deutsche Staatsanwaltschaft beim EU-Haftbefehl durch die Politik beeinflusst werden könnte. ....

https://www.lto.de/recht/justiz/j/
eugh-europaeischer-haftbefehl-deutsche-staatsanwaelte-nicht-unabhaengig/

Ich habe mich jetzt nochmal

Ich habe mich jetzt nochmal durch den Artikel und die Kommentare gekämpft. Ind ich habe ja geschrieben, was sie hätte machen sollen, wenn dea geprüft wurde?
Allerdings ist mir entgangen, dass das erst letzten Herbst war. Sollte da jetzt geprüft worden sein, hätte etwas,auffallen müssen. Ein Bekannter hat schon VOR Weihnachten über Ungereimtheiten berichtet und mir Anfang des Jahres von WC Aktien abgeraten. ER, ein kleiner Angestellter bei der Konkurrenz, wusste da schon wesentlich mehr.
Da frage ich mich, wie kann den Profis bei BaFin und Kanzleramt, Wirtschaftsministerium und DAX, sowas NICHT AUFFALLEN?

@18:20 Adeo 60

Wenn gegen eine Bank aus irgendeinem Grund Untersuchungen laufen, werde ich mein Geld dort nicht deponieren bevor alles aufgeklärt ist. Das hat nichts mit Vorverurteilung zu tun.

Verletzt Finanzminister Amtspflichten

Wenn der Finanzminister seit Februar 2019 über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard unterrichtet war, wäre es seine Pflicht gewesen, die Kanzlerin über diese Problematik zu unterrichten. Hat hier vielleicht ein Minister gezielt seine "Chefin" nicht unterrichtet? Es bleibt zu hoffen, dass ein Untersuchungsausschuss Licht in das Dunkel bringt, bevor der Herr Scholz zum Kanzlerkandidaten ernannt wird. Ein Mann der offensichtlich in die Wirecard-Affäre verwickelt ist, kann kein Regierungschef werden.
Zusätzlich ist die Rolle des dubiosen Herrn von Gutenberg zu klären! Er ist schon einmal als unlauter aufgefallen, als er seinen "Doktor-Grad" verloren hat! Also auf, liebe Abgeordnete, hier gibt es etwas zu tun!

@ Nettie (18:49), Re

>>„Der Wettbewerb im Markt schränkt die Möglichkeiten ein“

Was soll das denn heißen? Was für Möglichkeiten soll der einschränken? Die, sich an die (ungeschriebenen) Regeln von Anstand, wirtschaftlicher Vernunft und Fairness zu halten?<<
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Anstand, Vernunft und Fairness sind schwer zu fassen. Auch wenn es z. B. die allgemeine Vorschrift nach Treu und Glauben zu handeln (BGB § 242) gibt. Eine abstrakte Formulierung, die der Auslegung bedarf. Aber Sie haben konkrete Maßnahmen, Instrumente gefordert, die Transparenz in den versch. Bereichen von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bringen sollen.
Wenn ein Unternehmen etwa über Patente, bestimmte Geschäftsbeziehungen und Kunden, eigene Produktionsverfahren, Rezepte, Knowhow, etc. verfügt, so ist es für das Unternehmen ein Problem (im Kapitalismus) hierüber öffentlich zu berichten. Die Konkurrenz ist das Problem. Der Unternehmenswert, die Profitablilität, die Sicherheit der Investitionen wären gefährdet. Darauf wollte ich hinweisen.

@ Bender Rodriguez

"Da frage ich mich, wie kann den Profis bei BaFin und Kanzleramt, Wirtschaftsministerium und DAX, sowas NICHT AUFFALLEN?"

Deutschland braucht(e) halt auf Biegen und Brechen ein international agierendes Start-Up, um auf der internationalen Finanzbühne "brillieren" zu können und andere Start-Ups "anzulocken". Da hat man es mit den Unregelmäßigkeiten wohl nicht ganz so genau genommen, aus Angst, andere Start-Ups abzuschrecken, würde man - wie eigentlich vom Gesetz her vorgeschrieben - genauestens hingucken. Denn Start-Ups sind wie Fluchttiere...

Angebliche Weisungsbefugnis von Justizministern

@ Jürgen Schwark, am 20. Juli 2020 um 14:27:

"Die Justizminister sind weisungsberechtigt. Ein Fehler im GG."

Mit Verlaub, aber im GG steht nichts dergleichen! Was Sie eventuell meinen, ist das Gerichtsverfassungsgesetz (sic!). Das hat mit unserem GG überhaupt nichts zu tun! Man sollte sich erst einmal richtig und fachkundig zum Thema informieren, ehe man hier so einen pseudo-juristischen Unsinn verbreitet!

Stimmt einfach nicht

Ich empfehle ausdrücklich die ARD Tagesschau
vor 20 Jahren bzw. 25 Jahren in ARD AlPHA und auch im NDR! Westerwelle hatte damit nichts zu tun. Soweit war der noch 1997 im Vorwahlkampf gar nicht!

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