Kommentare

Anderer Vorschlag:

Eltern können pro Kind unter 18 Jahren eine Extrastimme bekommen.

Nein!

Hoffentlich kommt es nicht dazu. Die Ministerin will sich doch damit nur wichtig machen. Ein einheitliches Alter fuer Volljaehrigkeit und Wahlberechtigung ist doch das einzige was Sinn macht!

"Widerstand bei der Herabsetzung des Wahlalters kommt aus der Union.
>> "Es hat sich bewährt, dass Wahlrecht und Volljährigkeit gekoppelt sind"

Wenn man sich die Altersstruktur der Wähler der CDU/CSU ansieht (de.statista.com/statistik/daten/studie/1496/umfrage/altersstruktur-der-waehler-der-cdu-bundestagswahl-2005/), ist das aus deren Perspektive auf jeden Fall zutreffend.

"Ich bin überzeugt davon, dass junge Leute mit 16 sehr wohl in der Lage sind, eine verantwortliche Wahlentscheidung zu treffen", sagte Bundesfamilienministerin Giffey"

Es gibt jedenfalls keinen Grund zu der Annahme, sie seien dazu weniger in der Lage als 18-Jährige. Ihnen diese Möglichkeit zu geben, wäre ein Gebot des Gleichbehandlungsgrundsatzes und der Chancengleichheit.

CSU-Generalsekretär Blume: "Die Jugend ist heute so engagiert wie lange nicht. Die Klimabewegung hat gezeigt, >> dass politische Teilhabe in vielfältiger Weise möglich ist, ohne dass dafür das Wahlrecht verändert werden müsste"

Das ist unwahr.

zuerst einmal

es war ein Fehler die Volljährigkeit von 21 auf 18 zusenden. Wer Volljährig ist und erwachsen sein will muss für seine Taten ohne Einschränkung einstehen. Da könnte eine Änderung wieder hergestellt werden indem man die Volljährigkeit wahlweise auf 21 oder 18 Jahre setzt ,Jeder hat das Recht seine Volljährigkeit mit 18 zu beantragen und dann auch ohne Ausnahme (inclusive Strafrecht) wie ein Erwachsener behandelt zu werden. Wer noch nicht soweit in der Entwicklung ist wird dann mir 21 Volljährig. Das Wahlalter muss an der Volljährigkeit gekoppelt bleiben. Schon die Senkung auf 18 Jahre war nur Wahlhilfe für Links und die Absenkung auf 16 wird dann in einer Katastrophe enden . Wenn das so weiter geht kann man gleich eine LEPD (Linke Einheit Partei Deutschland) einführen.Junge Menschen sind nun einmal sehr anfällig für Linke Ideen und das wollen SPD,Linke und Grüne für sich ausnutzen. Man sollte auch einmal Fehler der Vergangenheit korrigieren.

Mit 16 zur Wahlurne?

Die meisten kriegen das vermutlich mit 70 noch nicht richtig hin, wie also mit 16? Wer hat mit 16 genug Erfahrung um den Tücken der Fake-Welt alert Schnäppchen zu schlagen und dem selbständigen Denken in einer weitgehend Sinn- und Wertbefreiten Welt Chancen zu geben.

Wahlalter

Die Bindung des Wahlalters an die Geschäftsfähigkeit mit 18 Jahren nach BGB halte ich für eine gute Ĺösung. Dass das linke Lager für die Herabzusetzung des Wahlalters ist, verstehe ich, weil junge Menschen sich mehrheitlich für die Parteien RRG entscheiden. Ich halte es jedoch für unsinnig, dass unter 18jährige keine Kaufverträge abschließen können, aber den Bundestag wählen dürfen.

mit 16 zur Wahlurne

wenn Politiker egal von welcher Partei diese Forderung stellt sollten Sie erst einmal den souverän befragen ob Er/Sie damit einverstanden sind. mit 18 Jahren ist man volljährig und somit wahlberechtigt und so sollte es auch bleiben. es sei man Reformiert auch gleichzeitig das Jugendstrafrecht ( strafmündig mit 10- bis vollendeten 17 Lebensjahr.). man kann nicht behaupten die Jungend wäre für die Wahl reif und auf der anderen Seite, behaupten Sie wären noch nicht reif genug. das was die Parteien nur wollen wissen wir doch alle die logisch Denken können

Wahlalter mit 16?

Bis zum 21 Lebensjahr, gilt das Jugendstrafrecht obwohl man schon mit 18 Volljährig ist, weil die "Kids/Jugendlichen" angeblich die Folgen ihrer Handlungsweise noch nicht VOLL einschätzen können? Aber mit 16 wählen gehen und über das Schicksal eines ganzen Landes mit entscheiden? Die SPD braucht wohl unbedingt Wählerstimmen und schreckt selbst nicht davor zurück diese bei Kindern ein zu fangen. Kinder lassen sich ja viel leichter in ihren Entscheidungen zu beeinflussen als Erwachsene mit Erfahrung.

Politisches Basiswissen fehlt zu oft bei Sechzehnjährigen!

Ich bin auf keinen Fall für die Herabsetzung des Wahlalters! Sehr vielen jungen Menschen fehlt noch mit 18 Jahren ein ausreichender Einblick in grundlegende politische
Zusammenhänge! Im
Alter von 16 Jahren ist
er bei den wenigsten
vorhanden. Das würde
ggf. zu weitreichender
Beeinflussung durch Eltern führen und kann so nicht im Sinne unabhängiger demokratischer Wahlen
sein! Frau Giffey sollte eine Umfrage bei 15-jährigen bzgl. deren
Basiswissen in Auftrag
geben!

Wählen mit 16

Völliger Schwachsinn. Kein normaler Jugendlicher interessiert sich in dem Alter für Politik, ganz zu schweigen davon, dass er, aufgrund mangelnder Erfahrung, die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf Wirtschaft, Soziales usw. beurteilen kann. Von 16- 21 gehts doch mehrheitlich nur um Party. ( Ich weiss, wovon ich rede, habe selbst 2 Kinder mit Abitur und Studium!) Dieser Vorschlag ist lachhaft vordergründig um die SPD bei den nächsten Wahlen aus dem Keller zu holen. Bin eher dafür das Wahlalter auf 21 anzuheben.

Passt hinten und vorne nicht zusammen

Führerschein nicht, eingeschränkte Geschäftsfähigkeit, Strafmündigkeit ebenfalls eingeschränkt- und dann volles Wahlrecht? Einerseits Welpenschutz und verminderte Verantwortlichkeit, aber beim Wahlrecht plötzlich eigenverantwortlich? Jetzt reitet leider auch Franziska Giffey auf der Populismuswelle den Grün*innen hinterher...die Sonne putzen.

21

Man sollte das wieder auf 21 Jahre erhöhen. Wahlrecht sollte mit der Arbeitsaufnahme korrelieren, da immer mehr Kinder Studieren gehen sollte es etwas erhöht werden.

18 ist sehr früh. Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich mit 18 "verwählt" habe und noch nicht lange genug die Politik verfolgen konnte.

Es ist wirklich so, dass Lebenserfahrung etwas ausmacht.

Nein!!!

Stimme tirilei vollkommen zu.
Wahlberechtigung mit 16 und volle Strafmündigkeit mit 21, schlimmer gehts nimmer.
Gerade in dieser Corona-Zeit zeigt sich wie es um das Verantwortungsgefühl, großer Teile der Jugend, für die Gesellschaft steht.
Statt damit auf Stimmenfang zu, sollten die dafür Werbenden, der Jugend in den Kommunen ausreichend Möglichkeiten zur Entwicklung, auch der politischen, gewährleisten. Dann wird auch die beklagte Politmüdigkeit, Interessenlosigkeit verschwinden.

Im Strafrecht ist man u.U.

Im Strafrecht ist man u.U. noch mit 21 Jahren minderjährig.
Viele rechtliche und wirtschaftliche Vereinbarungen sind nicht umsonst erst ab 18 Jahren gültig.
Schlimm genug, daß Jugendliche schon Auto fahren dürfen.
Was kommt als nächstes?
Schulden machen mit 16, Kreditkarte mit 14?

Die Senkung des Wahlalters ist überfällig!

Die SPD macht alles richtig. Und Grüne und Linke sind dabei. Sehr gut! Die Senkung des Wahlalters ist überfällig.

Eine Senkung auf 16 Jahre für das aktive und passive Wahlrecht sollte die Mehrheit der Menschen in Deutschland überzeugend finden.

Auch wenn an sich eine Senkung auf 12 Jahre für das Wahlrecht gut und sinnvoll wäre.

Die Aussage eines im Text zitierten konservativen Politikers, dass politische Teilhabe bereits mit der Teilnahme an einer politischen (Klima-) Demonstration erreicht sei, ist eine plumpe Falschaussage. Nur das aktive und passive Wahlrecht ist politische Teilhabe. Alles andere ist nur eine Meinungsäußerung.

Neulich noch in einem Artikel gelesen.....

.....dass es immer mehr Azubi-Bewerbern an geistiger Reife mangelt (von der Fähigkeit sich in Wort und Schrift halbwegs auszudrücken ganz zu schweigen). Aber wählen sollen sie dürfen? Ein ziemlich durchschaubares Manöver von der "linken Seite" mit dem Ziel, zumindest auf diesem Weg Wählerstimmen zu holen!

Als gäbe es keine anderen Probleme

Wichtiger wäre mehr Basisdemokratie:
Abstimmungen über Waffenrecht, Tempolimit oder Rüstungsexporte.

...Kinder and die Macht....?!

Es ist grundsätzlich nicht einfach, das "richtige" Alter für die Wahlberechtigung festzulegen.
Schaue ich mir so manchen s.g. "erwachsenen" Wahlberechtigen an (meine z.B. Rechtsradikale, Linksradikale und andere Chaoten) so ist man fast geneigt Frau Giffey zu folgen und auch 16- Jährige wählen zu lassen..
Ungeachtet dieser Diskussion bin ich schon lange Zeit der Meinung, dass grundsätzlich die politische Bildung als versetzungsrelevantes HAUPTFACH(!) an allen Schulen eingeführt werden sollte.
Es ist teilweise erschreckend, wie wenig des einfachsten Basiswissens diesbezüglich vorhanden ist (z.B. wie entsteht ein Gesetz, was ist Bundestag ...was ist Bundesrat... u.s.w.). Desinteresse oder mangelnde Bildung? Das gilt natürlich nicht pauschal für alle Jugendlichen aber ich glaube das ist ein wichtiger Aspekt.
Könnte man diesen Punkt an allen Schulen (aller Länder!) verpflichtend und prüfungsrelevant optimieren, so könnte ich Frau Giffey zustimmen.

Durchsichtiges Manöver

Nicht ganz unproblematisch, die zur demokratischen Willensbekundung erforderliche menschliche Reife und Lebensfestigkeit deutlich unter der Führerscheinschwelle anzusetzen.Die SPD hofft wohl auch hier vergeblich auf neue Stammwähler, wo die alten nicht zurückkehren wollen. Wieso dann nicht gleich, dies wäre problematisch aber wenigstens folgerichtig, die Volljährigkeitsgrenze herabsetzen? Der ( berechtigte) Aufschrei wäre von“links“ am grössten, schon wegen der sich eröffnenden Verschuldungsfallen. Ein Abzahlungskauf sollte nicht anforderungsmässig über das Wahlrecht gestellt werden. Wie wäre eine andere, der SPD Stammwählerschaft mit ihren sozialökonomischen Sorgen dienlichere Politik?

Für das Wahlrecht mit 16

Stimme dem Vorschlag der Bundesfamilienministerin zu. Jungen Menschen sollten bereits Mitbestimmungsmöglichkeiten eingeräumt werden, auch wenn diese noch nicht volljährig sind und noch nicht alle Rechte und Pflichten innehaben. M.E. ist es wichtig, dass junge Menschen sich frühzeitig Gedanken über politische Prozesse machen und daran aktiv beteiligt werden, so dass diese Schritt für Schritt in die gesellschaftliche Verantwortung hineinwachsen. Weitere Schritte folgen dann mit 18.

Zur Zeit haben Sechzehnjährige bereits ein aktives Wahlrecht auf

Kommunalebene in:

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Länderebene in:

Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

@ 18:03 von Stern2100

Die Umfragen bestätigen in der Tat, dass die 16-18jährigen schwerpunktmäßig die Grünen wählen, und das aus guten Gründen, denn kaum eine Altersklasse beschäftigt sich so intensiv mit Zukunftsfragen wie diese jungen Leute; gerade bei ökologischen Fragen und Hintergrundwissen sind sie vielen Älteren um Längen voraus - übrigens auch bei den ökonomischen Folgekosten-Berechnungen der eklatanten Untätigkeit in Sachen Klimapolitik.
Schon klar, dass den Parteien, die da wenig bis gar nichts zu bieten haben, die Düse geht.

Mündig mit 16

Wer mit 16 wählen darf, muss auch in allen anderen Bereichen für mündig erklärt werden.

Suche nach linker Mehrheit

Hier sucht man neue Wähler, da man offenbar bei den dazu heute Berechtigten nicht mehr hinreichend verfängt. Ohne Absenkung der Volljährigkeit ein taktisches Manöver: klar bewerten Schülerinnen und Schüler abstrakt „ Arbeitsmarktpolitik“ anders, als gerade Entlassene. Auch gut in Steuerfragen jene wählen zu lassen, die keine bezahlen! Senkte man die Volljährigkeit, so Böte heute der online Konsum zahllose Kommerzfallen. Die Zielgruppe wäre auf solche Lebensrisiken kaum sachgerecht vorbereitet. Selbst Achtzehnjährige von heute geraten bei sie selbst berührenden sozialrechtlichen Lebensfragen ins Trudeln. Praktisch wären hingegen Zeitgeistwahlkämpfe mit „ coolen“ Momentanthemen. Vermutlich daher ein Projekt fürs Archiv. Wie wäre mehr Elan zur Wiedergewinnung verlorener Wählerschichten?

man staunt nur noch

jetzt verliert auch giffey ihre nerven. aber welcher 16 jährige kennt denn den olaf und würde ihn wählen. dann doch eher die junge frau suding

18:18 von deutlich

//Passt hinten und vorne nicht zusammen
Führerschein nicht, eingeschränkte Geschäftsfähigkeit, Strafmündigkeit ebenfalls eingeschränkt- und dann volles Wahlrecht? Einerseits Welpenschutz und verminderte Verantwortlichkeit, aber beim Wahlrecht plötzlich eigenverantwortlich?//

Stimmt, das passt nicht.

Unabhängig davon würde ich Politik + Wahlrecht in der letzten Schulklasse als Pflichtfach mit abschließender Prüfung einführen. Nur wer bestanden hat, darf dann ab 18 auch wählen.

Das mag jetzt übertrieben klingen, aber wenn man folgendes liest:*** Berlin. Das deutsche Wahlsystem ist für viele Bürger unverständlich. Nur 28 Prozent der in Deutschland Wahlberechtigten können Erst- und Zweitstimme richtig zuordnen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts pollytix in Berlin, die der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat.***
dann darf man sich über diese Idee eigentlich nicht wundern.

@17:35 von Seacow

//Anderer Vorschlag:
Eltern können pro Kind unter 18 Jahren eine Extrastimme bekommen.//

Diese Idee verfolgt den Gedanken, die Interessen der Kinder und Jugendlichen mehr zu berücksichtigen. Daher fand ich die Idee zunächst auch interessant. Wenn ich andererseits daran denke, was ich eben "@deutlich" geschrieben habe, kommen mir doch wieder Zweifel.

19:32 von Anna-Elisabeth 18:18 von deutlich

Dem stimme ich zu 110% zu !!

Wählen mit 16

Neulich Gespräch mit meiner 15-jährigen Enkelin gehabt. Sie ist begeisterte fff-Demonstrantin.
Frage: Wenn du wählen dürftest, welche Partei würdest Du denn wählen. Antwort: die Grünen, wen denn sonst. Frage:und warum? Antwort: weil alle in meiner Klasse die Grünen wählen würden, die machen was für den Klimaschutz. Frage: naja, aber Klimaschutz ist ja nur ein Teil der Regierungsaufgaben und durchaus sinnvoll. Aber welches Programm haben den die Grünen hinsichtlich Wirtschafts-und Finanzpolitik, Aussenpolitik, Innenpolitik und Bildungspolitik? Antwort: ach Opa, was soll der Mist. Mir doch egal und ausserdem.. Du nervst!

Wahl mit 16!???

Dann bitte auch Strafrecht mit 16 Jahre!!!

Wieso nicht Rechte und

Wieso nicht Rechte und Pflichten unmittelbar verbinden.
Man kann mit 16 Jahren das komplette Wahlrecht erlangen, weil man sich entsprechend mündig und verantwortungsbewusst fühlt. Im gleichen Atemzug ist man aber so mündig und pflichtbewusst, alle Pflichten eines Erwachsenen annehmen und zum Beispiel mit 16 Jahren dann auch nach Erwachsenen-Strafrecht abgeurteilt zu werden, sollte es zu dem Fall kommen.
So kann ein jeder entscheiden, ob er mit 16 alle Rechte und Pflichten annimmt oder er sich noch nicht so weit fühlt und das mit 18 erst automatisch annimmt.
Rosinenpickerei sollte es nicht geben.
Das verantwortungsvolle Wahlrecht einfordern, weil man sich reif genug fühlt, aber im gleichen Atemzug Innenstädte im Partyrausch zerlegen ubdann auf Jugendstrafrecht plädieren, weil man noch nicht weit genug ist in seiner Entwicklung, das passt nicht zusammen.
Wer vollwertiger Teil der Gesellschaft mit 16 Jahren sein möchte, der muss Rechte und Pflichten übernehmen. Nur so funktioniert es

Ich halte nichts davon

Volljährigkeit mit 18 und auch Strafmündig mit 18.Ich kann nicht Volljährig mit 18 sein aber Strafmündig mit 21 .Das passt nicht ,zumal die Jugendlichen schon in vielen Dingen gut Bescheid wissen. Sehe ich immer wieder an meine Enkelkindern.

@18:31 von andererseits @ 18:03 von Stern2100

"...denn kaum eine Altersklasse beschäftigt sich so intensiv mit Zukunftsfragen wie diese jungen Leute; gerade bei ökologischen Fragen und Hintergrundwissen sind sie vielen Älteren um Längen voraus - übrigens auch bei den ökonomischen Folgekosten-Berechnungen der eklatanten Untätigkeit in Sachen Klimapolitik."

Das mag für die Jugendlichen gelten, deren Eltern man zum sogenannten Bildungsbürgertum zählen kann. Eine Mehrheit ist das allerdings nicht. Sicher würde trotzdem wohl eine Mehrheit eher links wählen.

Ich denke allerdings nicht, dass Frau Giffey tatsächlich auf Stimmenfang aus ist, sondern tatsächlich bemüht ist, den Jugendlichen in einer alternden Gesellschaft eine Stimme zu geben. Eine Herabsetzung des Wahlalters halte ich dennoch für den falschen Weg.
Es gibt übrigens auch 17-jährige die nicht ohne "Mama" in den Untersuchungsraum wollen. (Auch bzw. in erster Linie
Kinder der sogenannten Bildungsbürger.)

19:41 von Opa Klaus

Stimme ihnen zu 110% zu. Ist bei unserem Umfeld genauso.

Wenn - dann

Nur wenn auch die volle!!! Strafmündigkeit auch auf 16 Jahre gesenkt wird, dann dürfte auch das Wahlrecht auf dieses Alter abgesenkt werden. Aber dies werden die gleichen Parteien wohl gerne vermeiden mögen, die den Kindern das wählen erlauben wollen. Wählen: JA - Verantwortung für das eigene Verhalten: Nein. So geht es nicht!

19:55 von Anna-Elisabeth

Sehe ich genauso wie sie.

Mit 16 zur Wahlurne?

Und wenn dann so wie bei Brexit und Trump demokratische Mehrheiten gewählt werden sind es wieder die alten weißen Männer?

Wahlrecht genau so wie Strafmündigkeit.

@Opa klaus 19.41

ja klar, das hat Ihre Enkelin und der Rest der Klasse verstanden. Klimaschutz zahlt mal die Mieten und die Gehälter und natürlich die Sozialbeiträge. Wirtschaft brauchts dann eh nicht und Arbeit eigentlich auch nicht. Gibt ja dann das BGE für Alle. Dann kann man wahlweise hüpfen oder chillen. Hauptsache der Strom kommt aus der Steckdose und die Handys funktionieren....arbeiten können dann die Kobolde;-)

@19:41 von Opa Klaus

Danke für die Wiedergabe des Gesprächs mit Ihrer Enkelin.

Offensichtlich eine stinknormale sympathische Jugendliche.

Wahlrecht - Strafrecht???

Auch mit 18 fällt man noch unter das Jugendstrafrecht, bitte doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.....
Nach der Wahlrechtsänderung vor 50 Jahren hatte ich das "Glück", da gerade 20, eine Wahlrunde zu verlieren, jetzt zum 2.mal, trotzdem keine Einwände.
Lieber Opa Klaus, so sind halt die Interessen verteilt, was wir in (nehmen wir mal Club of Rome 1964 als Marke) 56 Jahren nicht geschafft haben, aber vielleicht lagen unsere Interessen auch erst mal beim Mief unter den Talaren, sollen die jetzigen Kids unsere "Nachlässigkeit" , besser unsere Versäumnis verkraften.
Nachdem zwischendrin doch noch einige "Generationen" ihr Interesse wo anders sahen, ist es wirklich an der Zeit, daß wir mal wieder aufwachen und unsere Enkel unterstützen, auf der Straße und erst recht beim Wahlrecht.
Gruß an die Enkelin
Georg Riemann

Weiterer Vorschlag: Angehörige von Pflegebedürftigen, die nicht mehr in der Lage sind zu wählen, bekommen pro Pflegefall eine Extrastimme.

zeitliches Defizit

In einem Kommentar heißt es "Die Jugend ist ANFÄLLIG für linke Ideen". Dieser Satz würde mich fast dazu bewegen, der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre zu befürworten damit solchen diskriminierenden Sätzen gegengesteuert wird. Wenn man aber der Ansicht ist, daß die Jugend eine Gesellschaft bevorzugt, die nicht dem Kapitalismus huldigt - genau das ist nämlich der Kern des sog. linken Weltbildes - dann müßte man das auch politisch zur Geltung bringen. Aber erstens ist eine solche Klassifizierung der Jugend kaum so allgemeingültig und zweitens muß man fragen, ob eine solche Jugendprävalenz rational oder eher emotional basiert ist. Wie schwierig ist es für einen Erwachsenen, sich in den politischen Strukturen zu orientieren ! Daher kann man nur feststellen, daß eine 16-jährige Person rein aus Gründen der Akkumulationszeit für Wissen die Voraussetzungen für das Wahlrecht nicht erfüllen kann. Und: Demokratie lebt im DURCHSCNITT, das ist nun mal so.

M.Neumann

Stimme Ihnen zu. Wer mit 16 wählen soll, dann auch das Strafrecht anpassen.

19:32 von Anna-Elisabeth

Unabhängig davon würde ich Politik + Wahlrecht in der letzten Schulklasse als Pflichtfach mit abschließender Prüfung einführen. Nur wer bestanden hat, darf dann ab 18 auch wählen.

***[...]Nur 28 Prozent der in Deutschland Wahlberechtigten können Erst- und Zweitstimme richtig zuordnen.[...]***

Dann müsste man m.E. auch alle wahlberechtigten Erwachsenen vorher einer Prüfung unterziehen. Das würde die Wahlmüdigkeit sicherlich noch vergrößern. Von daher finde ich es gerade richtig Jugendliche frühzeitig miteinzubeziehen. Allerdings weist der Artikel auch auf die Problematik hin, dass insbesondere Jugendliche aus bildungsnahen Haushalten stärker politisiert sind - die Frage ist also insgesamt, wie gerade Menschen aus bildungsferneren Schichten für eine höhere Wahlbeteiligung zu motivieren sind.

P.S. Gestern wollte ich Ihnen zustimmen, kam aber nicht durch.

das vermutlich mit 70 noch nicht richtig hin?

Rumpelstielz @
ca. 60 % der Wähler sind im Alter von 20 bis 62. Also gibts überhaupt kein Problem.

Wenn die Jungen Menschen dann so wählen wie Sie Autofahen? Deshalb gibts dort zwei Jahre Probe.

Warum?

Weil Sie alle sehr verantwortungsvoll mit Ihren neuen Rechten umgehn?

Wenn wir wirkliche Demokratie haben wollen müsssen wir eine Wahlpflicht einführen. Wählen ist eine moralische Pflicht.

der Kern des sog. linken Weltbildes?

von Esche999 @
Den haben wir in der DDR leidvoll erfahren.

Wo ist das land mit dem Vorbild für den Kern des linken Weltbildes? ich kenne noch keins.

Russland, Kuba, Nord Korea, China?

Fänd ich super

Ich finde mit 16 sollte man wählen dürfen

@black3rook 20.15

Interessant, dass Sie den Club of Rome ansprechen. Der hat vor 50 Jahren schon vor der Bevölkerungsexplosion und ihren Folgen gewarnt. Gilt das heute nicht mehr oder darf man's nur nicht sagen? Und wie war das mit den Ölreserven? Müssten ja längst zur Neige gehen. So viel zu den Prognosen der Auguren. Leider kann ich Ihnen in 50 Jahren die Fehlprognosen der fff-Helden nicht mehr vor Augen führen.

Jungsozialisten-Traum

Glaubt die SPD etwa, sie könnte bei den Jüngeren mehr holen? Dann übersteigt die Naivität offenbar noch deren Verzweiflung.

Aber nur zu!

Wahlrechtsreform

Es wäre zu wünschen ,nur wie mit den CSU
Volksvertretern! Die wollen nur ihre Versorgungspöstchen behalten, trotz Scheuer, den älteren Herrn Seehofer, Dobrindt usw.!
Einige SPD Politiker liegen da konform den
sie wollen auch nur ihren Kopf retten!
Siehe Spiegel Artikel über Quandt! Warum
wird das immer ausgeblendet! Die jüngere
Generation, und Deutschland hat noch immer
sozialrechtlich im GG einen Generationsvertrag wird eine Herabsetzung
des Wahlalters gefürchtet? Mit den alten ,,
Berufspolitkern" wird das nichts mehr!
Als der große Kanzler W. Brandt davon sprach in seiner
Regierungserklärung von 1969,,Mehr Demokratie wagen hatte er schon damals
nicht nur die damalige Situation beschrieben sondern auch die künftige!
Und jetzt komme mir nur jemand mit H. Waldemar Schmidt! Der hat die erste Wahl
nur gewonnen weil man damals keinen
Wechsel wollte! 3 Große Koalitionen
deren Minister noch nicht mal die den Laden kennen verraten eine ganze Menge!
Neues Wahlrecht! Sofort!

Warum nicht gleich mit 5 wählen?

Dann eröffne ich die Sandmännchen-Partei und habe diese Stimmen sicher.

Obwohl... auf dem letzten Stimmzettel waren drei Parteien mit "Tier" dabei. Diese wären seine echte Konkurrenz.
Ich mache regelmäßig als Wahlhelferin mit und ein Muster-Wahlzettel hängt immer aus. Die von den Eltern und Großeltern mitgebrachten Kinder waren von allem mit "Tier" drin total begeistert.

Na ja, dann wird es Tier-und-Sandmännchen-Partei. Damit hole ich alle Stimmen bis mindestens 16.

@ 20:10 von deutlich

Sehen Sie, genau da liegt der Unterschied: Sie glauben, Klimaschutz kostet; viele der jungen für informierten Leute - in Übereinstimmung mit den Fachwissenschaftler*innen - wissen: kein Klimaschutz kostet erheblich mehr.
Wählen ab 16 schützt Umwelt, Klima und Staatskasse.

19:48 von berelsbub

Das verantwortungsvolle Wahlrecht einfordern, weil man sich reif genug fühlt, aber im gleichen Atemzug Innenstädte im Partyrausch zerlegen ubdann auf Jugendstrafrecht plädieren, weil man noch nicht weit genug ist in seiner Entwicklung, das passt nicht zusammen.

Meinen Sie nicht, dass die Gruppe "der" Jugendlichen sehr vielfältig ist und Sie diese nicht alle über einen Kamm scheren können? Diejenigen, die über die Stränge schlagen sind sicherlich nicht die, denen das eigene Wählen am Herzen liegt.

Hier wird leider sehr pauschalisiert.

Wer vollwertiger Teil der Gesellschaft mit 16 Jahren sein möchte, der muss Rechte und Pflichten übernehmen.

Für mich sind alle, vom Säugling bis zur Hochbetagten vollwertige Mitglieder der Gesellschaft!

Das wird der SPD nicht helfen. Altersstruktur mal ansehen.

Die sollten sich die Altersstruktur der Wähler mal ansehen. Da gewinnen NICHT die SPD und die CDU (GroKo).
Da gewinnen die Grünen (massiv), die Linken (etwas) und die AFD (auch massiv).
Also nur zu.

Hier wird gerne etwas "Unwichtiges" vergessen :

Stichwort : Parteienfinanzierung.

Nach einer Wahl bekommt jede Partei anteilig ihrer Wählerstimmen GELD !

"Früher" war das so ( Zahlen als Beispiel ! )

40 Mio Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung 75 %, Also 30 Mio Wähler.

Davon haben 10 ( 33% ) Mio Partei A gewählt, 5 Mio Partei B usw...

Pro Wählerstimme gab es dann z.B. 5 DM.

Also Partei A 10 Mio * = 50 Mio, Partei B dementsprechend 25 Mio usw...

Dann wurde die Finanzierung dermaßen geändert, daß die erreichten Prozente auf die gesamte ! Zahl der Wähler hochgerechnet wird.

Hieße in obigem Beispiel :

33 % von 40 Mio = 16,6 Mio * 5 DM = 83,3 Mio für die Partei.

Wenn man jetzt durch diesen beabsichtigten "Kunstgriff" die Anzahl der Wahlberechtigten erhöht, dann => mehr Geld für die Parteien.

Ansonsten stimme ich obigen Meinungen zu :
WENN Wahlrecht mit 16, dann auch volle Strafmündigkeit und von mir aus auch "Volljährigkeit" mit 16.

"Reif" sind da die wenigsten 18-jährigen für, sehe ich am Gymnasium 13. Klasse meiner Kinder !

Kann ich mir gut

vorstellen, die Umfragen sind im Keller, neues Wahlvolk wäre eine Option, besonders für Grün und Rot.
Wähler sollten schon erwachsen sein, meine Meinung, jüngere sind etwas schneller zu lenken, weil ihnen die Erfahrungen in der Arbeitswelt fehlen.
Mir ist klar das ich damit gleich Gegenwind einfahre, ich fände das mit 16 nicht besonders gut.

@ Kaneel

„Wer vollwertiger Teil der Gesellschaft mit 16 Jahren sein möchte, der muss Rechte und Pflichten übernehmen.“

„Für mich sind alle, vom Säugling bis zur Hochbetagten vollwertige Mitglieder der Gesellschaft!“

Für mich auch. Aber es ging um das Wahlrecht. Also vollwertig in dem Sinne, das Recht zu haben, im Gegensatz zu einem Säugling.
Sie können das natürlich sehr gerne falsch verstehen, daran hindert sie niemand

Es würde ja nur den ...

... Grünen nutzen. Die Partei wird überdurchschnittlich stark von Jugendlichen gewählt. Die AFD und die Linkspartei werden strikt gegen den Vorschlag sein.

20:35 von andererseits @ 20:10 von deutlich

Wählen ab 16 schützt Umwelt, Klima und Staatskasse.

Hab selten was Sinnfreieres gelesen.

20:19 von lh: Verurteilung lange Erwachsener nach JuSt.

Meinen Sie DAS Strafrecht, wonach schon lange Erwachsene - wenn der überzeugendere Gerichtsgutachter eine "geistige Unreife" des Täters darlegen kann noch nach Jugend-Strafrecht verurteilt werden ? Also immer wieder mal Täterm die schon 25 oder 26 sind ?

Da wird sich nach unten hin nichts verändern. Geistige Reife ist nicht unbedingt eine Sache des Alters (siehe US-Präser...)

Am 30. Juli 2020 um 19:41 von Opa Klaus

Ja, das kann ich mir vorstellen, das es so abläuft. Frage mich nur, ob die heutigen fff-16-jährigen mit 18 anders ticken.

@ Seacow

Anderer Vorschlag: Eltern können pro Kind unter 18 Jahren eine Extrastimme bekommen.

Und wer stellt sicher, dass die Stimme nach der Einstellung der Kinder und nicht der Eltern vergeben wird? Bei meinem Vater und mir, war das jedenfalls nie deckungsgleich.

@20:21 von Kaneel 19:32 von Anna-Elisabeth

//Dann müsste man m.E. auch alle wahlberechtigten Erwachsenen vorher einer Prüfung unterziehen. Das würde die Wahlmüdigkeit sicherlich noch vergrößern.//

Auch wieder wahr. Dann eben ohne Prüfung.

//... die Frage ist also insgesamt, wie gerade Menschen aus bildungsferneren Schichten für eine höhere Wahlbeteiligung zu motivieren sind.//

Das geht eben nur mit Bildung. Und da gibt es bei uns ein immer größer werdendes Defizit. Wenn man dem Psychiater Dr. Michael Winterhoff zuhört bzw. seine Bücher liest, kann einem Angst und bange werden. Wenn wir immer mehr junge Menschen sich selbst und ihrem Schicksal überlassen, dann wird auch eine klimafreundliche Politik nicht gelingen.

Danke übrigens für Ihren Einspruch. So wird man schneller darauf aufmerksam, dass man so manch eine vermeintlich gut Idee noch nicht zu Ende gedacht hat.

20:07 von werner1955

«Mit 16 zur Wahlurne?
Wahlrecht genau so wie Strafmündigkeit.»

Das ist dann Wahlrecht ab dem Alter von 14 Jahren.

@ kaneel

„Diejenigen, die über die Stränge schlagen sind sicherlich nicht die, denen das eigene Wählen am Herzen liegt.“

Ihre ganz persönliche und ganz subjektive Meinung. Fakten dazu gibt es nicht, zumindest habe ich noch nichts von einer wissenschaftlichen Studie gehört, die auffällige Jugendliche nach ihrer Wahlbeteiligung gefragt hätte. Daher gibt es da keine belastbaren Fallzahlen

Am 30. Juli 2020 um 20:21 von werner1955

„Wenn wir wirkliche Demokratie haben wollen müsssen wir eine Wahlpflicht einführen. Wählen ist eine moralische Pflicht.“

Sehr interessanter Kommentar,

aber

wir haben in DE eine freie, geheime Wahl.

Wahlpflicht bedeutet, wer nicht wählt, wird bestraft.

Auf die Frage „entweder oder“, heißt die Antwort immer „oder“!

Wenn ich wüsste, was Sie wählen, würde ich mich also für das Gegenteil entscheiden, egal welche Partei und egal, wie die Konsequenzen wären.

Verpflichtung, müssen,..
was daraus wird, sieht man doch z.Zt. bei den Leuten, die denken, dass Hygienemaßnahmen bei Corona gegen Freiheitsrechte und gegen das Grundgesetz verstoßen.

Könnte man also noch mal überdenken.

@ dominik.wille (20:26)

"Fänd ich super
Ich finde mit 16 sollte man wählen dürfen"
------
wieso, weshalb, warum?

@ albexpress

zuerst einmal es war ein Fehler die Volljährigkeit von 21 auf 18 zusenden.

Das fällt Ihnen aber früh auf. Mein Großvater ist schon mit 18 volljährig geworden, obwohl er jetzt auf die 80 zu geht.

@Tada 20.34

Sandmännchen? Kennen die Kids heute nicht mehr. Da kamen erst die bekloppten Tinky, Winky und Stinky(weiß nicht mehr wie die bunte Truppe hieß) und dann Prinzessin Lillyfee;-) aber irgendwas mit süßen Tieren geht immer;-) da haben Sie gute Chancen. Und dann noch ein paar Schlagwort-Evergreens wie gerechte naturschützende tiergerechte Nachhaltigkeitsbewegung und fertig ist die Kampagne- und natürlich ein Maskottchen- z.B. Knut oder Greta?

@Anna-Elisabeth 20:11

Ja das ist sie. Stinknormale Jugendliche und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Aber Wahlrecht? Ich meine, darüber sollten wir nachdenken. Und wenn ich zurückdenke als ich 16 wahr... Ich hätte wahrscheinlich für Che Gujvarra gestimmt..

Mit 16 zur Wahlurne?

Die Befürworter für eine Herabsetzung des Wahlalters von spd und grünen wissen genau, dass hauptsächlich Jüngere ihre Stimme den grünen geben würden.

Die glauben noch, dass Grüne die Welt retten.......mit viel Geld.

Wählen mit 16 ...?

Oh nein, nicht wegen der Befürchtung, viele würden links wählen. Daran glaube ich nicht. Auch nicht, weil ich dem Trugschluss unterliege, dass alle älteren wissen, was sie tun. Aber wir billigen den jungen Menschen zu, dass sie weniger verantwortlich gemacht werden, wenn sie „Mist bauen“ und wenden ein Jugendstrafrecht bis über 20 an.
Im Arbeitsrecht haben wir ein Jugendschutzgesetz und das ist gut so. Strafmündigkeit beginnt erst mit 14 (und das wissen Betroffene ganz genau).
Sollte nicht Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen zueinander passen?

@ wenigfahrer

Wähler sollten schon erwachsen sein, meine Meinung, jüngere sind etwas schneller zu lenken, weil ihnen die Erfahrungen in der Arbeitswelt fehlen.

Meiner Meinung nach sollten Ältere sich nur über die eigene Lenkbarkeit äußern, aber nicht über die der Jugend.

@ morgentau19

Die glauben noch, dass Grüne die Welt retten...

Alles hat seine Ursache.

Am 30. Juli 2020 um 19:41 von Opa Klaus

>>Wählen mit 16

Neulich Gespräch mit meiner 15-jährigen Enkelin gehabt. Sie ist begeisterte fff-Demonstrantin.
Frage: Wenn du wählen dürftest, welche Partei würdest Du denn wählen. Antwort: die Grünen, wen denn sonst. Frage:und warum? Antwort: weil alle in meiner Klasse die Grünen wählen würden, die machen was für den Klimaschutz. Frage: naja, aber Klimaschutz ist ja nur ein Teil der Regierungsaufgaben und durchaus sinnvoll. Aber welches Programm haben den die Grünen hinsichtlich Wirtschafts-und Finanzpolitik, Aussenpolitik, Innenpolitik und Bildungspolitik? Antwort: ach Opa, was soll der Mist. Mir doch egal und ausserdem.. Du nervst!<<

Ich konnte mich gerade sehr an ihrer kleinen Geschichte erfreuen :-)))

um 19:41 von Opa Klaus

>>
Frage: naja, aber Klimaschutz ist ja nur ein Teil der Regierungsaufgaben und durchaus sinnvoll. Aber welches Programm haben den die Grünen hinsichtlich Wirtschafts-und Finanzpolitik, Aussenpolitik, Innenpolitik und Bildungspolitik? Antwort: ach Opa, was soll der Mist. Mir doch egal und ausserdem.. Du nervst!
<<

Da haben Sie eine aufgeweckte 15-jährige Enkelin, die offenbar keine Lust hat, sich von ihrem Opa vorführen zu lassen. Sie könne ja den nächsten 30-, 40-, 50-jährigen mal danach fragen oder vielleicht einfacher, wie die Fraktionsvorsitzenden im BT heißen. Gerne tun "Erwachsene" so als hätten sie den politischen Durchblick, aber sehr sehr oft ist nichts dahinter. Ich überzeuge mich durch entsprechende Nachfragen immer mal wieder gerne selbst davon. Ich bin übrigens 67 inzwischen.

20:42 von berelsbub @ Kaneel

„Für mich sind alle, vom Säugling bis zur Hochbetagten vollwertige Mitglieder der Gesellschaft!“

Für mich auch. Aber es ging um das Wahlrecht. Also vollwertig in dem Sinne, das Recht zu haben, im Gegensatz zu einem Säugling.
Sie können das natürlich sehr gerne falsch verstehen, daran hindert sie niemand

Vielleicht haben Sie für Ihr Anliegen nur keinen geeigneten Begriff gefunden. Ich erachte es als wichtig, a u c h die Interessen von jungen Menschen mit in den Blick zu nehmen, ohne dass diese bereits sämtliche Rechte und Pflichten innehaben müssen.

@ 20:40 von wenigfahrer

Wenn ich mir anschaue, wie schnell und leicht ein bestimmter Prozentsatz der 30-50jährigen "etwas schneller zu lenken" ist durch faktenfreie und wissenschaftsresistente dumpfe blau-braune Parolen, müsste man über verantwortliches Wahlalter nochmal ganz neu nachdenken.

@ deutlich

Sandmännchen? Kennen die Kids heute nicht mehr.

Und wie sie es noch kennen.
Das Sandmännchen (der Sandmann) ist eine deutsche Kindersendung, die seit 1959 bis heute produziert wird. Bis zur Wende vom Deutschen Fernsehfunk (DFF) und seit dem vom Rundfunk Berlin-Brandenburg. Im KIKA kann man es jeden Abend sehen.

@20:21 von werner1955

//Wenn wir wirkliche Demokratie haben wollen müsssen wir eine Wahlpflicht einführen. Wählen ist eine moralische Pflicht.//

Falsch. In einer Demokratie hat man eben auch das Recht, nicht zu wählen. Warum sollte denn jemand wählen wollen, der den Unterschied zwischen Bundeskanzler und Bundespräsident nicht kennt und diesen auch gar nicht wissen will? Oder jemand, der aufgrund nachlassender geistiger Fähigkeiten ehrlich sagt, dass er nicht mehr 'mitkommt' oder sich 'nicht mehr auskennt'. Oder auch jemand, der einfach sagt: "Die können mich alle mal..."
Wollen Sie die alle zwingen? Ist das demokratisch? ich denke nicht.

um 20:52 von schneegans

>>
Im Arbeitsrecht haben wir ein Jugendschutzgesetz und das ist gut so. Strafmündigkeit beginnt erst mit 14 (und das wissen Betroffene ganz genau).
Sollte nicht Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen zueinander passen?
<<

Sie wissen aber schon, mit welchem Alter Sie zum Bundespräsidenten gewählt werden dürfen ?

Im Strafrecht werden die Umstände doch auch sonst berücksichtigt. Warum soll das Alter da keine Rolle spielen ? Kommt doch auch bei alten Menschen vor.

Keine Strafe bei Wahlpflicht

@ Werner Krauss:
wir haben in DE eine freie, geheime Wahl.
Wahlpflicht bedeutet, wer nicht wählt, wird bestraft.

Bestraft wird man nicht, wenn man nicht wählt. Aber wenn man sich um eine Stelle bei der Gemeinde oder um ein öffentliches Amt bewirbt, wird darauf geguckt, ob man seiner Wahlpflicht nachgekommen ist.

sorry

die Bevölkerung ist nicht explodiert, sie hat sich in der Zeit fast verdreifacht...
die Ölknappheit ist wie bei allen endlichen (z.B. Uran) Materialien existent, da helfen auch keine Gesundbeter
Gruß
Georg

@ Kaneel

„Ich erachte es als wichtig, a u c h die Interessen von jungen Menschen mit in den Blick zu nehmen, ohne dass diese bereits sämtliche Rechte und Pflichten innehaben müssen.“

Passiert bereits in Deutschland. Kein Säugling / Kleinkind muss sich um sich selber kümmern. Die Eltern und Politiker setzen sich für die Interessen der Kleinsten ein und zusätzlich gibt es staatliche Angebote und Hilfen. (Tagesmutter, Kindergeld, Kindergarten, Schule, Jugendamt, Pflichtuntersuchung beim Kinderarzt,...) nur um ein paar Beispiele zu nennen, die sich um die Belange / Interessen der kleinsten kümmern.

20:52 von morgentau19

Die Befürworter für eine Herabsetzung des Wahlalters von spd und grünen wissen genau, dass hauptsächlich Jüngere ihre Stimme den grünen geben würden.
Die glauben noch, dass Grüne die Welt retten.......mit viel Geld.
.
dann haben sie die enorme Staatsverschuldung, die zweifelsohne kommt, sich selber zu verdanken

neuer-vorstoss-von-giffey-mit-16-zur-wahlurne#

..."hierandiegeräte", Sie schreiben ganz in meinem Sinn :"Es ist teilweise erschreckend, wie wenig des einfachsten Basiswissens diesbezüglich vorhanden ist (z.B. wie entsteht ein Gesetz, was ist Bundestag ...was ist Bundesrat... u.s.w.). Desinteresse oder mangelnde Bildung?"

Ich denke, es ist jedenfalls ->mangelnde Bildung !
Das fängt schon an beim Diskutieren !
Die Schulen sollten das Diskutieren (in ->jedem Schulfach!) lernen und üben ! ...und politisches Denken soll auch ->"erlernt" werden.

Lernen,...Respekt vor der Meinung "des Anderen" zu haben.

Geht aber nicht, denn wer von den Pädagogen ist fähig, unsere Parteien wahrheitsgetreu und neutral zu beschreiben, wenn sie selber ...auf ->eine Partei ausgerichtet sind.....und diese "zum Maß aller Dinge machen? Geht also nicht !....obwohl es sooo wichtig wäre !

20:34 von Tada

«Warum nicht gleich mit 5 wählen?
Dann eröffne ich die Sandmännchen-Partei und habe diese Stimmen sicher.»

Ich werde Ihnen mit meiner: "Bernd Das Brot Partei" mehr als 66% Ihrer sicher geglaubten Stimmen abnehmen. Bernd Das Brot ist häufiger im TV als das Sandmännchen, und der Star bei KIKA. Außerdem dürfen die Kurzen bei Bernd Das Brot länger aufbleiben. Das schickt den Sandmann in die Wüste … ganz sicher !

«Ich mache regelmäßig als Wahlhelferin mit und ein Muster-Wahlzettel hängt immer aus. Die von den Eltern und Großeltern mitgebrachten Kinder waren von allem mit "Tier" drin total begeistert.»

Es sei denn, das Tier in der Partei ist ein Kakerlak, oder eine Ratte.
Kinder wählen nicht jedes Tier, und Kinder sind nicht blöde.

Ich werde für die etwas weniger kurzen Bernd Das Brot mit Pippi Langstrumpf aufpimpen. Da hole ich dann noch mal 10% bei den Erwachsenen.

Bernd Das Brot wird Kanzler.
Kleiner Onkel Außen-, Herr Nilsson Tierminister.
Mehr Spaß wird Pflicht für alle !

@Vollbratze 20:45

Niemand. Die Eltern könnten für das Kind sogar AfD wählen. Das ist Demokratie.

wählen mit 16

Aber mit 21 noch nach dem Jugendstrafrecht behandelt werden
irgendwie inkonsequent

@20:52 von deutlich @Tada 20.34

"...und natürlich ein Maskottchen- z.B. Knut oder Greta?"

Knut ist tot. (Sehr jung gestorben.) Wäre sicher kein gutes Omen.

Vor 50 Jahren wurde das Wahlalter schon einmal herabgesetzt.

möglich
aber definitiv nicht in Deutschland
da geschah es zum 1.1.1975
also vor 45 Jahren !

@ 19:41 von Opa Klaus

Nette Geschichte. Kenn ich übrigens auch aus der Diskussion mit 30-50jährigen, die sich vehement gegen die Aufnahme geflüchteter Menschen aussprachen: wenn ich sie fragte, was sie denn über die Lage in Afghanistan oder Syrien wissen, was sie von der Zerstörung lokaler Infrastruktur durch die Globalisierung halten oder ob sie die Genfer Konvention und die Europäische wie nationale Gesetzgebung zum Schutz von Menschen auf der Flucht kennen, und ob sie wissen, wieviele geflüchtete bei uns in steuerzahlende Arbeit gekommen sind bzw. wie viele durch unnötige Beschränkungen daran gehindert wurden und werden,
... da war und ist "Du nervst" noch eine der harmloseren Antworten.

17:57 von Nettie

CSU-Generalsekretär Blume: "Die Jugend ist heute so engagiert wie lange nicht
.
ne recht schwammig Aussage
wer war vor Mutlangen gestanden - üblicherweise - Rentner ?
"gebt dem Hahn ein Huhn - so hat er was zu tun"
so eine beliebte Parole
gibt es so was heute ?

19:41 von Opa Klaus

"Wählen mit 16

Neulich Gespräch mit meiner 15-jährigen Enkelin gehabt. Sie ist begeisterte fff-Demonstrantin.
Frage: Wenn du wählen dürftest, welche Partei würdest Du denn wählen. Antwort: die Grünen, wen denn sonst. Frage:und warum? Antwort: weil alle in meiner Klasse die Grünen wählen würden, die machen was für den Klimaschutz. Frage: naja, aber Klimaschutz ist ja nur ein Teil der Regierungsaufgaben und durchaus sinnvoll. Aber welches Programm haben den die Grünen hinsichtlich Wirtschafts-und Finanzpolitik, Aussenpolitik, Innenpolitik und Bildungspolitik? Antwort: ach Opa, was soll der Mist. Mir doch egal und ausserdem.. Du nervst!"

.-.

Fast wie viele Große:
'Merkel raus!'
'`Wieso?'
' Sie macht "immer weiter so".'
'Und was denkt sie bezüglich Wirtschaft?'
'Immer weiter so.'

Fazit:
Sehr viele Wähler sind uninformiert und lassen sich ihre Ansichten von irgendwem suggerieren.

Ich überlege:
Können wir schneller die Erwachsenen dazu kriegen, politisch zu denken oder die 16-Jährigen?

21:18 von Anna-Elisabeth

Knut ist tot. (Sehr jung gestorben.) Wäre sicher kein gutes Omen.
.
oder gerade deshalb
wen die Götter lieben den lassen sie früh sterben ...
man erinnere sich an Alexander von Mazedonien
den man auch den Großen nannte

@ Seacow

Niemand. Die Eltern könnten für das Kind sogar AfD wählen. Das ist Demokratie.

Aber nur mit der eigenen Stimme. Nicht mit der Stimme des Kindes. Das ist Demokratie.

@ 20:52 von deutlich

Sie meinen, ob 16jährige "Sandmännchen" kennen, ist eine irgendwie adäquate oder relevante Fragestellung für ein eventuelles Wahlalter 16?
Muss man auch erst mal drauf kommen.
Für mich wäre der höhere Informationsgrad von 16jährigen über aktuelle wie akute Zukunftsfragen relevanter. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich ganz abgesehen von meinen eigenen fortgeschrittenen Alter regen Kontakt zu jungen Leuten habe.

@20:51 von Vollbratze @ albexpress

"Das fällt Ihnen aber früh auf. Mein Großvater ist schon mit 18 volljährig geworden, obwohl er jetzt auf die 80 zu geht."

Das kann - zumindest für Deutschland - nicht stimmen. Hier gilt die Volljährigkeit mit 18 seit 1974.
Wie alt ist Ihr Großvater denn?
Auf die 80 geht man übrigens ab dem ersten Lebenstag zu.
So gesehen könnten Sie natürlich recht haben.

@ Sisyphos3

Vor 50 Jahren wurde das Wahlalter schon einmal herabgesetzt. möglich aber definitiv nicht in Deutschland da geschah es zum 1.1.1975 also vor 45 Jahren !

Oh doch in Deutschland. Mein Opa wurde 1960 in Deutschland mit 18 Jahren volljährig. Ehrenwort. Jena liegt doch in Deutschland, oder?

@black3rook 21.10

danke für die sachliche Antwort- ich bleibe dabei:Prognosen über 30 und mehr Jahre sind unseriös, Wissenschaftler hin oder her. Das ist nichts Anderes als politische Kampagne. Ich hatte beruflich Prognosen über die Entwicklung von Aktien, Zinsen und Währungen zu erstellen. Da ist schon ein Jahr ein unübersehbar langer Zeitraum, weil sich in der Zeit vieles ändern kann, was zum Zeitpunkt der Prognose nicht ersichtlich ist.

was soll die Diskussion

wer weiß von den Erwachsenen wer Fraktionschef ist, Minister ....
warum darf man erst mit 18 rauchen, Spirituosen trinken, Autofahren, heiraten ....
wird wohl auch seinen Grund haben ?

@ Anna-Elisabeth

Mein Großvater ist schon mit 18 volljährig geworden, obwohl er jetzt auf die 80 zu geht."
Das kann - zumindest für Deutschland - nicht stimmen.

Stimmt aber doch.


Hier gilt die Volljährigkeit mit 18 seit 1974. Wie alt ist Ihr Großvater denn?

78.

20:52 von Opa Klaus

«Ja das ist sie. Stinknormale Jugendliche und ich habe sie in mein Herz geschlossen. Aber Wahlrecht? Ich meine, darüber sollten wir nachdenken. Und wenn ich zurückdenke als ich 16 wahr... Ich hätte wahrscheinlich für Che Gujvarra gestimmt..»

Ich bin mir so gut wie sicher.

Hätten Sie mit 16 tatsächlich schon wählen dürfen.
Hätten auch Sie wissen wollen, was Che Guevara außer toll aussehen noch so kann. Und sich dem entsprechend informiert, bevor Sie ihn wählten.

So ginge es auch Ihrer Enkelin, und all den anderen Grünen Kindern.
Man muss die "anders packen" als mit recht drögen quasi polit-akademischen Fragen wie:

«Aber welches Programm haben denn die Grünen hinsichtlich Wirtschafts-und Finanzpolitik, Aussenpolitik, Innenpolitik und Bildungspolitik?»

"Wenn Du Grün wählst, wird die Kugel Eis 3x so teuer.
Du darfst nur noch 3 T-Shirts haben.
Und jede WhatsApp kostet Geld !"

Das glaubt Ihnen zwar niemand.
Aber Sie haben die Tür geöffnet zu der Frage.
Dass alles etwas kostet.

Es würde endlich Zeit dafür.

Es würde endlich Zeit dafür. Aber mit der CDU als Alte-Leute-Partei wird das wohl nicht zu machen sein.
Ist ja ähnlich wie beim Ausländer-Wahlrecht.
Alles, was mehr Demokratie bedeuten würde.

Zitat von Vollbratze 21:04 :

"...Das Sandmännchen (der Sandmann) ist eine deutsche Kindersendung, die seit 1959 bis heute produziert wird. Bis zur Wende vom Deutschen Fernsehfunk (DFF) und seit dem vom Rundfunk Berlin-Brandenburg. Im KIKA kann man es jeden Abend sehen... )

Sie scheinen in der DDR groß geworden zu sein ;)

Auch in der ARD ( im Regionalprogramm des "Ersten" ) gab es früher das "Sandmännchen".
Allerdings das "West"-Sandmännchen, nicht den "Ost-Sandmann" mit Ulbricht-Bart.

Und auch mit anderer Titelmusik ;)

Ach ja, daß bei jemandem der, Zitat von Ihnen, "sich um eine Stelle bei der Gemeinde oder um ein öffentliches Amt bewirbt, wird darauf geguckt, ob man seiner Wahlpflicht nachgekommen ist..." darauf geachtet wird geht ebenfalls nicht, das es in der BRD keine WahlPFLICHT gibt.
Mag in der DDR so gewesen sein, kann ich aber nicht beurteilen ;)

@ schabernack

"Ich werde Ihnen mit meiner: "Bernd Das Brot Partei" mehr als 66% Ihrer sicher geglaubten Stimmen abnehmen" Am 30. Juli 2020 um 21:12 von schabernack

*

Wir fusionieren!
Denn mit Sandmännchen erreiche ich Protestwähler jeden Alters.

21:12 von schabernack 20:34 von Tada

"Ich werde für die etwas weniger kurzen Bernd Das Brot mit Pippi Langstrumpf aufpimpen. Da hole ich dann noch mal 10% bei den Erwachsenen."

Ich will aber Asterix.

21:28 von Vollbratze / @Seacow

Niemand. Die Eltern könnten für das Kind sogar AfD wählen. Das ist Demokratie.
Aber nur mit der eigenen Stimme. Nicht mit der Stimme des Kindes. Das ist Demokratie.
.
war hier nicht die Tage ne rege Diskussion
dass Eltern für ihre unmündigen Kinder das Stimmrecht ausüben sollen
was beinhaltet das ?
nur ne bestimmte Partei zu wählen oder jede ?

21:23 von andererseits @ 19:41 von Opa Klaus

Was wollen sie damit sagen? Das alle 16jährigen über die dinge die sie beschreiben alle bestens Bescheid wissen? Wollen sie jetzt Märchenerzählungen aufwarten?
Und wenn sie nicht gestorben sind dann glauben sie noch selbst an das was sie schreiben.

@ 20:42 von Mass Effect

"Wählen ab 16 schützt Umwelt, Klima und Staatskasse.
Hab selten was Sinnfreieres gelesen."

Liegt vielleicht daran, dass Sie den Zusammenhang dieser pointierten Schlussbemerkung meines Antwortkommentars zu den Sätzen, die ich davor schrieb, nicht verstanden haben oder evtl. gar nicht verstehen wollten.
Kommt vor. Sei Ihnen belassen. Wär aber ganz einfach: Wer heute nicht in Klimapolitik investiert, zahlt morgen und übermorgen das x-fache dessen, was sie/er zu sparen meint.
Und das wissen heute mindestens soviel 16jährige wie 36-56jährige.

@ andererseits

"Sie meinen, ob 16jährige "Sandmännchen" kennen, ist eine irgendwie adäquate oder relevante Fragestellung für ein eventuelles Wahlalter 16?" Am 30. Juli 2020 um 21:28 von andererseits

*

Allerdings! Schließlich will ich eine Partei mit dem Namen gründen und brauche Publicity.

Und sehr viele Wähler entscheiden erst in der Wahlkabine, wen sie wählen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@albexpress - 17:57

"Wenn das so weiter geht kann man gleich eine LEPD (Linke Einheit Partei Deutschland) einführen.Junge Menschen sind nun einmal sehr anfällig für Linke Ideen und das wollen SPD,Linke und Grüne für sich ausnutzen."

Dann sollten sich die konservativen Parteien mal fragen, warum sie so abschreckend auf Jugendliche wirken.
Im Übrigen sehe ich die Sorge um die "Interessenlosigkeit wegen der Generation Spaß & Party" nicht, weil diese Szene weit mehr Mitglieder über das Alter von 16 hinaus hat.
Merke: Auch beim Wahlrecht von 16 steht es jedem frei, nicht zur Wahl zu gehen.

" Man sollte auch einmal Fehler der Vergangenheit korrigieren."

Ach ja, Vergangenheit.
Um 1900 herum arbeitete man zwischen 9 und 16 Jahren schon in Zechen und Fabriken. Bei den Nazis mit 16 in den Krieg geschickt (Volkssturm) und 2020 der Rückfall in die Unmündigkeit, mit 16 keine eigene Wahlentscheidung treffen zu können.

20:46 von berelsbub @ kaneel

„Diejenigen, die über die Stränge schlagen sind sicherlich nicht die, denen das eigene Wählen am Herzen liegt.“

Ihre ganz persönliche und ganz subjektive Meinung. Fakten dazu gibt es nicht, [...] nichts von einer wissenschaftlichen Studie gehört, die auffällige Jugendliche nach ihrer Wahlbeteiligung gefragt hätte. Daher gibt es da keine belastbaren Fallzahlen

Dann mal zurückgefragt: welche belastbaren Studien gibt es denn für Ihre gegenteilige persönliche und subjektive Behauptung , dass “Das verantwortungsvolle Wahlrecht einfordern, weil man sich reif genug fühlt, aber im gleichen Atemzug Innenstädte im Partyrausch zerlegen ubdann auf Jugendstrafrecht plädieren, weil man noch nicht weit genug ist in seiner Entwicklung...“?

Dass jemand auf die Idee kommt hier einen Zusammenhang herzustellen, verwundert mich. Mal davon abgesehen, dass Wahlrecht und Ausüben von Gewalt für mich ganz verschiedene Themenfelder sind.

Ich bin mir ziemlich sicher,

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Anteil derjenigen Wähler, die ihr Kreuzchen weiterhin da machen werden, wo sie es schon immer gemacht haben, ohne sich aktuell informieren zu wollen, bei den Älteren weit höher ist als bei den Jungen.

 21:35 @ Gerd Hansen

Naja,
der Ulbricht-Bart war nicht ganz
so lang. ;)

"... scheinen in der DDR ..." , das trifft es wohl ganz gut, denn das kann man auch locker von Wiki abschreiben. Und ob der User so alt ist?

In der DDR wurde man zum Wählen "genötigt".

Es wurde wirklich streng geprüft, obwohl keine Wahlpflicht bestand.

Gruß
Leipzigerin59

@21:10 berelsbub @ Kaneel

„Ich erachte es als wichtig, a u c h die Interessen von jungen Menschen mit in den Blick zu nehmen, ohne dass diese bereits sämtliche Rechte und Pflichten innehaben müssen.“

Passiert bereits in Deutschland. Kein Säugling / Kleinkind muss sich um sich selber kümmern. Die Eltern und Politiker setzen sich für die Interessen der Kleinsten ein und zusätzlich gibt es staatliche Angebote und Hilfen. (Tagesmutter, Kindergeld, Kindergarten, Schule, Jugendamt, Pflichtuntersuchung beim Kinderarzt,...) nur um ein paar Beispiele zu nennen, die sich um die Belange / Interessen der kleinsten kümmern.

Darauf zielte mein Post allerdings nicht. Ich hatte tatsächlich mehr Mitgestaltung im Sinn, z.B. des eigenen Lebensraumes. Was wünschen sich Kinder und Jugendliche? So vieles wird aus Erwachsenenperspektive gedacht und gemacht. Kinder müssen sich dem sehr anpassen. Insbesondere Großstädte sind häufig nicht sehr kindgerecht. Warum werden Kinder so wenig gehört?

@ Sisyphos3

war hier nicht die Tage ne rege Diskussion dass Eltern für ihre unmündigen Kinder das Stimmrecht ausüben sollen was beinhaltet das ? nur ne bestimmte Partei zu wählen oder jede ?

Nur eine, sonst ist die Stimme ungültig.
Ich hätte als 16-Jährige nicht gewollt, dass mein Vater oder meine Mutter in meinem Namen die Partei ihrer Wahl wählen. Das hätte ich als Bevormundung empfunden. Außerdem hätten sich meine Eltern vermutlich untereinander nicht einigen können.

@schabernack-Bernd-Pippi-Partei

Wer auch immer sich dazu geselllt,
bitte auf die Frauenquote achten. :-)

Gruß
Leipzigerin59

Die aktive Wahl ist nicht an die Volljährigkeit gebunden

In der BRD war das aktive Wahlrecht zum Bundestag nicht an die Volljährigkeit gebunden, sondern Westdeutsche und Westberliner durften ab 1949 mit 18 Jahren wählen. Das ist übrigens im GG festgelegt.

21:37 von andererseits

"Wählen ab 16 schützt Umwelt, Klima und Staatskasse.
Hab selten was Sinnfreieres gelesen."

Ich bleibe meiner meiner Aussage. Was hat Umwelt und Klimapolitik mit dem Alter zu tun? Sie machen nichts anderes als Wahltaktische Spielchen.
Aber so Sinnfreie Aussagen kann ich ihnen auch noch mitgeben. Der Ball ist rund und bei regen ist mit nässe zu rechnen.

@ Anna-Elisabeth

Das kann - zumindest für Deutschland - nicht stimmen. Hier gilt die Volljährigkeit mit 18 seit 1974.

Mein Opa hat immer erzählt, dass die Bundestagswahl 1953 seine erste Wahl war, weil er einen Tag vor der Wahl 18 Jahre alt wurde. Das war der 5. September.

20:52 von deutlich

«Sandmännchen? Kennen die Kids heute nicht mehr. Da kamen erst die bekloppten Tinky, Winky und Stinky (weiß nicht mehr wie die bunte Truppe hieß).»

Das waren die "Teletubbies".

«Nachhaltigkeitsbewegung und fertig ist die Kampagne- und natürlich ein Maskottchen- z.B. Knut oder Greta?»

"Knut" ist tot … hat viel zu jung ins Eis gebissen.
Früh verstorbene Tiere sind ganz schlechte Maskottchen.
Greta ist kein Maskottchen, das irgendwer haben wollte.

Ich sehe wenig Chancen, die Maskottisierung der Politik wie in Japan auf DEU zu übertragen. In Japan haben alle Parteien Maskottchen, die sie u.a. bei Wahlkampfveranstaltungen statt Rosen an Wähler verteilen. Halten länger als Rosen. Auch wenn ich persönlich die verteilten Tiger für weniger gelungen halte, da das Zeichen・虎・für "Tiger" auch für "Starker Trinker" stehen kann.

Schlage "Kumamon" vor.
Maskottchen der Präfektur "Kumamoto".
"Kuma" meint "Bär", "Mon" ist "Frage".
"Frag den Bär".

Das Nr. 1 beliebteste Maskottchen von 827.

Durchschaubar

Das ist durchschaubar: SPD und Grüne erhoffen sich dadurch Vorteile bei BT Wahlen. Es gibt aber gute Gründe für ein Wahlalter ab 18 Jahre. Es sind ähnliche wie die, die für eine von diesen Parteien nicht in Frage gestellte volle Anwendbarkeit des Jugendstrafrechts bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres sprechen. Aus meiner Sicht sollte ein gewisser Grad an Reife und Verantwortung für das eigene Leben da sein, wenn man das Wahlrecht ausübt. Ich erinnere mich gerade an einen Beitrag vor ein paar Monaten - Ich glaube sogar in der TS- bei dem der wohlbehütete und gutsituierte Sohn dem Vater nahelegt, doch aus moralischen Gründen seinen bösen Job als Manager in der Autoindustrie aufzugeben. Kein Gedanke an die Konsequenzen für die Familie. Das ist genau das Problem: keine Lebenserfahrung, keine Verantwortung... Es ist etwas anderes, seine Meinung zu sagen, als wichtige Entscheidungen zu treffen. 18 ist früh genug für das Wahlrecht.

21:36 von Tada / @schabernack

«Ich werde Ihnen mit meiner: "Bernd Das Brot Partei" mehr als 66% Ihrer sicher geglaubten Stimmen abnehmen. Am 30. Juli 2020 um 21:12 von schabernack»

«Wir fusionieren!»

Ich will aber nicht mit so'ner Schlaftablette wie dem Sandmännchen fusionieren.

«Denn mit Sandmännchen erreiche ich Protestwähler jeden Alters.»

Aber nur die, die vorher schon müde waren.

@schabernack @Tada @Anna-Elisabeth

Besten Dank für die Schmunzler!

Und viel Erfolg! :-)

Wahlalter mit 18

wurde nicht bestimmt, weil Jugendliche da schon besonders reif wären. Nur irgendwann muss man mal anfangen und da ist das Alter der Geschäftsfähigkeit dann der richtige Maßstab. Jugendliche mit 16 stecken häufig noch in der Pubertät, einer Zeit, wo das Gehirn gründlich umgemodelt wird und Jugendliche sehr anfällig für emotionale "Argumente" sind. Wenn wir also unseren Staat vor Fake-News und Verschwörungstheorien, vor Populisten und Verführern bewahren wollen, lassen wir 16-jährige noch nicht wählen.

@schneegans - 20:52

"Aber wir billigen den jungen Menschen zu, dass sie weniger verantwortlich gemacht werden, wenn sie „Mist bauen“ und wenden ein Jugendstrafrecht bis über 20 an."

Das ist so nicht ganz richtig.

1) Ob das Jugendstrafrecht oder das Erwachsenenstrafrecht angewandt wird, liegt im Ermessen des Gerichtes & richtet sich nach der Einschätzung der geistigen Reife der Person, über die hier gerichtet wird. Diese Einschätzung wird entweder per Gutachten vorgenommen oder richtet sich danach, wie die Person im Prozeß auftritt - es kann auch beides die Einschätzung beeinflußen.

2) Der Grundgedanke des Jungendstrafrechts berücksichtigt den erzieherischen Gedanken stärker als das Erw.-Strafrecht. Sie werden daher nicht "weniger verantwortlich gemacht", dies ist eine verkürzende Darstellung. Mit dem milderen Strafrahmen wird vielmehr versucht eine erzieherische Lenkung zu erzielen, in der Hoffnung, daß diese bei evtl. noch nicht reifen Charakteren greift, ohne ihnen alle Chancen im Leben zu nehmen.

Viel sinnvoller, die Parteien

Viel sinnvoller, die Parteien lassen sich weniger von Wahlforschern beraten und kümmern sich mehr um wissenschaftliche Erkenntnisse aus Psychologie, Soziologie und Medizin über unsere Kleinen. Dann sollten sie öfter auf die relevante Altersgrenze von 25 Jahren stoßen. Darüber könnten wir uns unterhalten. Anscheinend wissen manche ParteisoldatInnen nicht mehr, was ein Kompass in der Politik bedeutet. Deshalb irren so viele herum und brauchen selbst mehr als eine Findungsphase. Ja, heute bin ich streng!

@ 21:37 von Mass Effect

Opa Klaus hat erzählt, was er mit seiner 15jährigen Nichte erlebt hat; ich habe daraufhin erzählt, was ich mit einigen 30-50jährigen erlebt habe - beide hörten wir "du nervst" (wobei es bei mir manchmal auch heftigere Beschimpfungen gab). Das haben Sie doch gelesen, oder nicht? Da müssen Sie nichts weiter hineininterpretieren.

@Klabautermann 08 - 18:08

"Bis zum 21 Lebensjahr, gilt das Jugendstrafrecht obwohl man schon mit 18 Volljährig ist, weil die "Kids/Jugendlichen" angeblich die Folgen ihrer Handlungsweise noch nicht VOLL einschätzen können? "

Das ist falsch.
Im Alter von 14-17 gilt das Jugendstrafrecht.

Im Alter von 18-21 gilt entweder das Jugendstrafrecht oder das Erw.-Strafrecht.
Welches Recht bzw. welcher Strafrahmen zur Anwendung kommt, bestimmt das zuständige Gericht nach eigener oder der Einschätzung von Gutachtern.

Über 21 Jahren gilt stets das Erwachsenen-Strafrecht.

@ 21:38 von Tada

Es steht Ihnen in Deutschland frei, eine eigene Partei zu gründen und unter bestimmten Voraussetzungen auch zu Wahlen anzutreten (Parteiprogramm, demokratische Struktur, genügend Unterstützungsunterschriften...).
Mit dem Namen "Sandmännchen" werden Sie allerdings wohl eher im verschwörungspalavergeschwängerten blau-braunen Teich Älterer Erfolg haben als bei 16-18jährigen Erstwählerinnen.

21:32 von Sisyphos3

«warum darf man erst mit 18 rauchen, Spirituosen trinken, Autofahren, heiraten .... wird wohl auch seinen Grund haben ?»

Beim Rauchen & Spirituosen Trinken ist der Grund: "Jugendschutz".

Wählen mit Kreuzen auf Stimmzettel gefährdet nicht die Lunge, noch könnte es die Leber schädigen. Theoretisch können schon 6-Jährige täglich 1 Kreuz auf Zettel machen, ohne dass es sie im gerinsten in Gefahr bringt.

Hierzulande gibt es die "Fahrerlaubnis mit Begleitung" ab 17 Jahren.
In den USA darf man ab 16 Jahren selbst Auto fahren.

Durch Wählen mit 16 heiratet man die Partei nicht. Man kann sich ohne Scheidungsrichter, ohne Finanzausgleich, und ohne Streit um den Hund jederzeit wieder von ihr trennen.

Man überlege, ob Wahlrecht ab 16 Jahren sinnvoll ist. Nicht ein einziger Ihrer "Gründe" hat auch nur das Allergerinste damit zu tun, warum man Wählen ab 16 evtl. doch (besser) nicht ermöglichen sollte !

18:08 von Klabautermann 08

"" Die SPD braucht wohl unbedingt Wählerstimmen und schreckt selbst nicht davor zurück diese bei Kindern ein zu fangen. Kinder lassen sich ja viel leichter in ihren Entscheidungen zu beeinflussen als Erwachsene mit Erfahrung.""
#
War es nicht schon einmal die SPD die das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre abgesenkt hat ? Auch um die Stimmen der jungen Menschen einzusammeln ? Ich durfte erstmals mit 21 wählen, das war für mich 1966 und von Politik hatte ich keine Ahnung,weiß aber bis heute noch was ich gewählt habe. Das war aber eine völlige Fehlentscheidung wie ich es später einräumen musste.

Muss kommen!

Die Massenproteste von Schülerinnen und Schülern letztes Jahr (Fridays For Future) haben gezeigt, dass sie politisch sind und sich nicht mehr von alten Menschen diktieren lassen, wie ihre Zukunft auszusehen hat.

@WirSindLegion - 20:43

"Meinen Sie DAS Strafrecht, wonach schon lange Erwachsene - wenn der überzeugendere Gerichtsgutachter eine "geistige Unreife" des Täters darlegen kann noch nach Jugend-Strafrecht verurteilt werden ? Also immer wieder mal Täterm die schon 25 oder 26 sind ?"

Ihre Darstellung ist nicht korrekt.

Täter, die älter als 21 sind, werden stets nach dem Erwachsenen-Strafrecht behandelt. Die einzige Ausnahme sind Prozesse, in denen mehrere Straftaten eines Täters verhandelt werden, die aber zu unterschiedlichen Zeiten stattgefunden haben (z.B. im Alter von 17, 20 & 23 Jahren dieses einen Täters). Dann obliegt es dem Gericht ALLE drei Straftaten entweder nach Jugendstrafrecht oder nach Erw.-Strafrecht zu beurteilen

Ein Gutachten, das in einem beliebigen Prozeß dem Täter eine "geistige Unreife" bescheinigt, kann sich strafmildernd aus wirken.

Das hat aber mit dem Jugendstrafrecht nichts zu tun.

Erstaunlich?

Das besonders die beführworter des Wahlrechts ab 16 allen andern oft unterstellen Ihre wahlentscheidung nicht sorgfältig zu treffen.

Seit 40 Jahren wähle ich nicht was die Politiker wollen, sonder danach wer mich in der letzten Wahlzeit am wenigsten belogen, Ausgebeutet oder Bevormundet hat.

23:09 von Leipzigerin59

«@schabernack-Bernd-Pippi-Partei

Wer auch immer sich dazu geselllt,
bitte auf die Frauenquote achten. :-)»

Bei der Partei: "Bernd Das Brot" (das = Ding) + "Pippi Langstrumpf"
(die = Junge Frau) ist nur die Männerquote ohne Beachtung.

Da nehme ich dann auf Anregung von @AnnaElisabeth aber gerne noch "Asterix" (der Kluge Krieger) mit dazu.

@23:20 von Antonio Pedron @ Anna-Elisabeth

//Das kann - zumindest für Deutschland - nicht stimmen. Hier gilt die Volljährigkeit mit 18 seit 1974.

"Mein Opa hat immer erzählt, dass die Bundestagswahl 1953 seine erste Wahl war, weil er einen Tag vor der Wahl 18 Jahre alt wurde. Das war der 5. September."//

Ich habe zu lange gebraucht um zu merken, dass wir zwar unterschiedliche Behauptungen aufstellen, obwohl wir alle von Deutschland reden und trotzdem alle recht haben.

In diesem Fall ist der Unterschied halt Ost und West.

Ich bin Jahrgang 53 und war damit in Westdeutschland erst mit 21 volljährig - sehr zu meinem (damaligen) Ärger.

@ 23:13 von Mass Effect

Dass Sie bei Ihrer Aussage bleiben, ist ziemlich überraschungsfrei.
Übrigens hätte ich wie Sie auch ein paar wirklich sinnfreie Sprüche: Nachts ist kälter als draußen, und zu Fuß ist kürzer als über'n Berg - das ist sinnfrei, im Gegensatz zu Erhebungen darüber, dass 16jährige durchaus klimapolitisch kompetenter sein können als bestimmte Gruppierungen älterer Semester. Genau darum ging's.

Laut GG / Historie

"https://kurzelinks.de/2awh"

Vergleich §38

Ab 6. Aug. 1970

"... (2) Wahlberechtigt das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; 

wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt. ..."

Bis dahin

"... (2) Wahlberechtigt ist, wer das einundzwanzigste, 

wählbar ist, wer das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat. ..."

liegt Ermessen des Gerichtes

Duck Holliday @
Allso muss das dann vor der Wahl im Einzelfall geprüft werden?

@ Kaneel

„So vieles wird aus Erwachsenenperspektive gedacht und gemacht. Kinder müssen sich dem sehr anpassen. Insbesondere Großstädte sind häufig nicht sehr kindgerecht. Warum werden Kinder so wenig gehört?“

Ist das ein politisches oder eher ein gesellschaftliches Problem?
Machen sie mal den Vergleich u besuchen Sie folgende Einrichtungen mit Kleinkindern in Schweden und Deutschland

1. öffentliche Sauna

in Deutschland werden alle auf ihre Saunaruhe bestehen und die Kinder Maßregeln und zur absoluten Stille auffordern. In Schweden können die Kinder sich in der Sauna frei bewegen u sind absolut willkommen als Teil der Gesellschaft

2. Restaurant mit Kinderwagen und einem Kind zum stillen

In Deutschland häufig als Belastung gesehen. Dreck, Lautstärke, Kindergeschrei.
In Schweden freut man sich auf sie und die Bedienung hat schneller das Kind auf dem Arm, als Ihnen als Mutter lieb ist

Auch die Niederlande sind da erheblich weiter. Das regelt nicht die Politik, das regelt die Gesellschaft

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