Kommentare

rer Truman Welt

Was mich etwas verblüfft ist, daß doch nun grössere Teile der Bevölkerung in den USA, aber auch anderswo in der Welt derart empört auf die Aussagen und Handlungen Trumps reagieren. Er hat noch nie anders gehandelt wie jetzt. Wieso fällt das denn jetzt erst auf? Die verbalen Attacken auf Personen, Presse und Politiker, Länder, Bevölkerungen, all die Abwertungen, Beschimpfungen, Verunglimpfen, diese Anstandslosigkeiten und Unverschämtheiten, die es sich täglich heraus nimmt. Das Lügen am laufenden Band, die offensichtlich geistigen Verwirrungen hat er jeden Tag und schon lange vor seinem Amtsantritt gezeigt. Wie konnte es anders gesehen werden als eine Zumutung an jeglichen Anspruch und Niveau. Und wie weit er bereit ist zu gehen, hat er bereits öfters demonstriert. Die einzige Frage, die bleibt ist, ob er sich jetzt völlig in seinen Wahn verliert und die Katastrophe auslöst, welche immer das sein könnte.
Die USA können nun sehen, was sie mit seiner Wahl möglich machten.

Typisch Trump...

und es wird Zeit das dieser Präsident abgewählt wird und seine Lektüre lernt. Jedoch ist das Kalkül und er möchte von der katastrophalen Wirtschaftslage ablenken.
Das ist ein trauriges Kapitel der Vereinigten Staaten und leider wird auch er in den Geschichtsbüchern verewigt.

Trump

Trump ist gegen die Demokratie. Am liebsten würde er wie Napoleon III. und Mussolini die Diktatur errichten. Chaos stiften und die Bürgerrechte außer Kraft setzen. Eine Methode die aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert bekannt ist

Objektivität

"Doch Trumps Vorstoß sät Zweifel - am Wahlprozess und indirekt auch schon am Ergebnis, sollte es nicht zu seinen Gunsten ausfallen. Und das war das eigentliche Ziel seines Tweets."

Subjektive Interpretation als Tatsachenbehauptung. Möglich ist bei ihm alles aber es wird prinzipiell zur unvorteilhaftesten Darstellung gegriffen und als "Fakt" präsentiert. Die Demokraten antworten nur mit dem Verfassungsartikel. Das ist doch selbst Trump klar, dass der Kongress bestimmt. Das war überhaupt nicht die Frage.

Dabei kommen einem Gedanken...

wie wäre es ohne totalitäre und populistische Herrscher auf dieser Welt. Wahrscheinlich langweilig, aber immerhin friedlicher und unsere Natur hätte vielleicht wieder eine Chance.
Träumen darf man sicherlich noch und es wird Zeit, dass dieser Präsident geht!

Gleiches Strickmuster

Das Stickmuster der trumpschen Politik ist immer das gleiche: Lügen kreieren, Verschwörungstheorien streuen, Unruhe stiften. Kurzum: Für Chaos sorgen und sich dann als Retter aufspielen. Zu seiner Strategie gehört zudem, alles auszublenden und zu negieren, was ihm schaden oder ihn überfordern könnte. Im Corona-Virus hat er nun erstmals seinen Meister gefunden. Dieses ist nun mal existent und für jeden spürbar. Mit seinen Überlegungen zur Verschiebung der Wahl und der eigens gestrickten Legende, die Briefwahl würde zu Manipulationen führen, bastelt er bereits an einem Fundament, das Wahlergebnis angreifen zu können. Mag sein, dass er sich davor fürchtet, dass nach seiner Abwahl all die Dinge offenkundig und zum Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen werden könnten, die er bislang unter den Teppich kehren konnte. Dies macht ihn unberechenbar und gefährlich. Der Rechtsstaat ist mehr denn je gefordert, wobei ein W. Barr längst zum willfährigen Gehilfen Trumps mutiert ist.

Eine Trump-Nebelkerze und die Fakten ...

Die Thematisierung von Wahlbetrug durch Briefwahl als Grund für eine Wahlverschiebung ist auf durchsichtige Weise ein faktenfreies Ablenkungsmanöver.

• Jeder US-Bundesstaat bietet seinen Wählern die Briefwahl als Option

Die Unterscheide bestehen darin, ob das als „absentee vote“ oder als „all-mail voting“ organisiert wird.
Im erstgenannten Fall beantragt der Wähler die Wahlunterlagen, im zweiten Fall schickt der Bundesstaat automatisch an jeden Wähler die Formulare.

Bei absentee vote gibt es Bundesstaaten, die vom Wähler einen triftigen Grund einfordern während andere ihm diese Entscheidung freistellen.

• Wahlbetrug ist verschwindend gering

Die konservative Heritage-Stiftung führt eine Datenbank über solche Fälle. Demzufolge wurden in den vergangenen 20 Jahren etwa 250 Millionen mal (!) die Briefwahl zur Stimmabgabe genutzt. Dabei gab es nur in 1.290 Fällen inkorrekte Nutzung und 1.113 Fällen eine Strafverfolgung.

ein typischer Trump

Ein typischer Trump, wie er im Buche steht.
Kämpfen mit allen Mitteln, und wenn sie "Weit unter der Gürtellinie" stehen.
Der schafft es noch, seine Anhänger so zu mobilisieren, dass diese das "Weiße Haus" im Falle seiner Wahlniederlage mit Waffengewalt besetzen!
Aber er steht wohl mit dem "Rücken zur Wand", denn wenn er verliert wird er zur Rechenschaft gezogen, wie ein Kommentator in einem anderen Beitrag hierzu geschrieben hat.

Mail-in voting: von Republikanern wie von Demokraten gefördert

In Pennsylvania kommunizierte das Republican National Committee (RNC) per Mail folgende Message an die Wähler:

“Voting by mail is an easy, convenient and secure way to cast your ballot. Return the attached official Republican Party mail-in ballot application to avoid lines and protect yourself from large crowds on Election Day.”

Nicht nur in Zeiten der Covid-19 Pandemie ist die Briefwahl eine Erleichterung für den Souverän, das demokratische Recht der Stimm-Abgabe wahrnehmen zu können.

Trump fürchtet, dass das Wählen per Mail die Wahlbeteiligung nach oben treiben könnte, was empirisch besehen den Republikanern nicht zum Vorteil gereicht.

Mehr aber noch geht es ihm darum, a priori die Wahlergebnisse in Zweifel zu ziehen - für den Fall, dass er nicht gewinnt.

Schickt einen Arzt.

Schickt einen Arzt.

Was würde eigentlich passieren, ...

wenn D.T. die Wahl verlieren, und sich dann weigern würde, die Wahl anzuerkennen und das Weiße Haus zu verlassen? Dieser Gedanke kommt mir in den letzten Tagen immer mal wieder in den Sinn.
Und zutrauen würde ich ihm sowas auch allemal.

Klingt so...

...als hätte er nicht einmal bei seiner eigenen Partei eine Chance, damit durchzukommen. Von den Wählern mal ganz abgesehen. Es geht ihm eben nur darum, wieder sagen zu können, dass alle anderen schuld sind, wenn's schief geht. Wonach es momentan immerhin aussieht.

Ich bin ja eigentlich Berufspessimist , aber was den GröTraZ betrifft habe ich tatsächlich die Hoffnung, dass er sich nunmehr selbst abgeschossen hat. Und für das nächste halbe Jahr gilt jetzt: Augen zu und durch.

Noch 175 Tage

In den USA liegt die Zahl der täglichen Todesfälle jetzt bei fast 1.500, wobei Experten in dieser Woche die "Hoffnung" geäußert haben, dass diese Zahl das "Plateau" ist und nicht weiter ansteigen wird.

175 Tage hat Trump noch regulär im Amt. Das sind also über 250.000 Tote - zusätzlich zu den 150.000 Toten, die schon zu beklagen sind. Zum Vergleich: In ganz West-Europa (minus Johnsons Großbritannien, das einen "Sonderweg" gehen wollte) sind es bei gleicher Bevölkerungszahl weniger als 100 Tote pro Tag.

Proteste? Fehlanzeige. (Ja, es gibt derzeit große Proteste, aber die haben nichts mit dem Versagen in der Covid19-Krise zu tun.)

Das apathische Verhalten der Amerikaner ist zwar aus ihrer Geschichte erklärbar, macht einen aber dennoch fassunglos.
_

Wahl-Unterdrückung

Die Republikaner tun alles dafür, dass es armen und weniger gebildeten Amerikanern schwerer wird, an der Wahl teilzunehmen. Die bürokratischen Hürden bei der Registrierung steigen, Wahllokale in armen Vierteln werden geschlossen, usw.

Da passt es gut in die Strategie, dass Trump in der Corona-Zeit versucht, die Briefwahl schlecht zu reden und ihr Fälschung anzudichten.

Mein Herz schlägt für die Demokraten und Joe Biden.

@ Meinung zu unse...

Was mich etwas verblüfft ist, daß doch nun grössere Teile der Bevölkerung in den USA, aber auch anderswo in der Welt derart empört auf die Aussagen und Handlungen Trumps reagieren. Er hat noch nie anders gehandelt wie jetzt. Wieso fällt das denn jetzt erst auf?

Ihnen fällt das jetzt erst auf. Uns ist die unfaire Art schon vor Trumps Amtsantritt aufgefallen.

@Eu-Schreck um 08:59

Sinnlos. Der Typ ist unheilbar ;-)

@ Olivia59

Die Demokraten antworten nur mit dem Verfassungsartikel. Das ist doch selbst Trump klar, dass der Kongress bestimmt.

Da bin ich mir nicht sicher.

Wo liegt die Schmerzgrenze bei DT?

Wird er einen Bürgerkrieg weiter provozieren?
Dann würde die Wahl in "Kriegszeiten" bestimmt ausfallen. Das will er ja.
Werden sich die verblendeten Waffen-Fans, die hinter im stehen tatsächlich zum Widerstand aufheizen lassen?
Wenn Bürgerkrieg ausfällt, wenn wem wird er dann Krieg beginnen? China?
Ist ihm wirklich alles recht um im Rampenlicht zu bleiben? Will das in den USA auch in den eigenen Reihen der Republikaner wirklich die Mehrheit?

"Vote Engineering" um den Wählerwillen zu verfälschen ...

... ist seit Jahren die Strategie der GOP, um gegen die sich zu ihren Ungunsten verändernde Demographie der US-Gesellschaft und Wahllandkarte anzukämpfen. Das politische Argument zur Überzeugung von Wählermehrheiten tritt hinter die Trickkiste zurück.

• Gerrymandering

Mit dem parteiischen Ziehen von Wahlkreisgrenzen für die Wahlen zum Repräsentantenhaus werden die wahren Wahlentscheidungen konterkariert.
Als Beispiel: in North Carolina schwanken die Ergebnisse zwichen R's und D's meist um die 50:50. Gerrymandering sorgt dafür, dass die GOP aber Dreiviertel der Kongress-Mandate erhält.

• Voter Supression

Republikanische Staaten erschweren Minderheiten wie Schwarzen, Latinos und asien-stämmigen Wählern oder Studenten die Registrierung oder werfen sie mit oft fadenscheinigen Begründungen aus den Wahllisten.

Wer saubere Wahlen organisieren will, muss den Hebel an diesen Grundübeln ansetzen. Das ist aber nicht das Thema für Trump.

@Hinterdiefichte 6:02 - Danke!

Zitat: „Nichts Aussergewöhnliches oder Verwerfliches also, was Trump da tut!“
///
*
*
... danke, dass Sie erstmalig anerkennen, dass Herr Trump das tut, was er tut!
*
... das stimmt mich hoffnungsvoll, dass eventuell Ihre Einschätzung zu seinen Taten auch noch reifen könnte!
*
... ein schönes Beispiel dafür, wie Herrn Trump so langsam selbst die hartgesottensten Bewunderer wegbrechen!
*
... eine späte Einsicht ist keine Schande!

Wie sich die Bilder gleichen

Lukaschenko, Putin, Erdogan, Orban und Trump, alles unberechenbare Typen auf dem Weg zur Diktatur. Und am besten fängt man damit an, Wahlen zu manipulieren. Dieser dumpe Trick von Trump ist dabei wohl das Dreisteste und ich hoffe, daß jetzt auch der letzte Amerikaner begreift so einen Typen nicht noch einmal zu wählen. Und Politiker aller demokratischen Staaten müssen endlich mal Abstand von ihm nehmen anstatt ihn immer noch zu hofieren.

@09:03 von Abracadabra45

"wenn D.T. die Wahl verlieren, und sich dann weigern würde, die Wahl anzuerkennen und das Weiße Haus zu verlassen? Dieser Gedanke kommt mir in den letzten Tagen immer mal wieder in den Sinn.
Und zutrauen würde ich ihm sowas auch allemal."

Diese völlig unnütze fiktive "was wäre wenn" Frage wird doch andauernd rauf und runter diskutiert. Biden fantasierte gestern sogar von einem Impfstoff gegen den sich alle weigern weil niemand mehr Trump vertraut.
Die Kuriositäten und Skandale, die Trump produziert reichen langsam nicht mehr an das ran, was den Leuten durch die Köpfe geht. Offensichtlich hat der Wahnsinn seinen Reiz, was diesen Mann wiederum auch irgendwie legitimiert. Entertainment- bzw. Big-Show-Präsidenten sind ja in den USA auch nix neues.

Ein Versprechen den ich jetzt hier gebe!

Wenn dieses "Individuum", sorry aber anders kann ich diesen Menschen nicht nennen, in November wieder gewählt werden sollte, schreibe ich nicht einen Satz mehr über diesen Präsidenten, der sich diesen Titel zur keiner Zeit verdient hat , solange er regiert! Da ist mir jeder Buchstabe, jeder Kommentar einfach zu schade und vor allem überflüssig dafür!

Wochenlanges Warten auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahl...

... ist in der Tat ein Szenario, das sich nach dem 3. November einstellen könnte. Trump spekuliert offensichtlich darauf, dass sich aus einem daraus ergebenden Chaos für ihn eine Gelegenheit ergeben könnte, den Wahlprozess aufgrund von mail-in voting infrage zu stellen und eine Konstellation zu befördern, die ihn unabhängig von den Wahlergebnissen im WH hält.

Wahlergebnisse müssen auf der Basis der von den Bundesstaaten gemeldeten Wahlergebnisse durch die Federal Election Commission (FEC) zertifiziert werden.

Gewöhnlich zeichnen sich in der Wahlnacht klare Ergebnisse ab, ohne dass die letzte (Briefwahl-Stimme) ausgezählt ist. Der Verlierer gibt im Interesse der Stabilität der Institutionen eine "Concession Speech" und gratuliert dem "President Elect".

Bei einem Patt würde der Präsident vom Kongress gewählt. Aber das Trump-Team ventiliert bereits, ob nicht die Bundesstaats-Parlamente die Elektoren bestimmen könnten, was nach heutigem Stand Trump begünstigen würde.

@Abracadabra45 um 09:03

Im Extremfall müsste vermutlich die Sprecherin des Repräsentantenhauses ihn unter Androhung von Waffengewalt aus dem Amt entfernen. Wie das dann ausgeht, hängt davon ab, ob der Secret Service sich für Loyalität zur Verfassung oder zum Präsidenten entscheidet. Und da bin ich mir tatsächlich nicht sicher, denn die Leute sind quasi indoktriniert, sich zwischen den POTUS und alle Bedrohungen zu werfen, anders könnte man den Job gar nicht machen. Am Ende kommt er aber weg, denn dieses Szenario wurde spätestens seit Nixon an allen entscheidenden Stellen durchgespielt und läuft dann im Sinne der Verfassung ab.

08:33 von Adeo60

"Mag sein, dass er sich davor fürchtet, dass nach seiner Abwahl all die Dinge offenkundig und zum Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen werden könnten, die er bislang unter den Teppich kehren konnte. Dies macht ihn unberechenbar und gefährlich. Der Rechtsstaat ist mehr denn je gefordert, wobei ein W. Barr längst zum willfährigen Gehilfen Trumps mutiert ist."

.-.-.-.

Die GRÜNDE für sein Verhalten sind - auch hier im Forum - schon vielfach analysiert worden.
Die Forderung, dass das endlich aufhören muss, ist ebenfalls x-mal erhoben worden.

Niemand aber weiß ein MITTEL dagegen.
Es sieht so aus, als ob man gegen Entstehen einer Diktatur rein gar nichts machen kann.

Oder sehe ich das falsch?

Recht hat er....

dort genau hin zu schauen - wenn das Establishment der Demokraten schon die eigenen Vorwahlen manipuliert, ist ihnen doch alles zuzutrauen

Saubere Wahlen bedürfen der Infrastruktur und ...

... der dafür notwendigen Budgets.

Die Demokraten haben in der Verhandlung über die Stimulus Pakete ausdrücklich Budgetposten für die Sicherung der Wahlinfrastruktur (etwa bei Wahlmaschinen), für ausreichende Wahl-Lokale und für die Absicherung einer aufgrund von Covid-19 steigenden Anzahl von "vote-by-mail" Optionen gefordert. Dagegen hat sich Trump massiv gewehrt.

Die Polemik gegen Briefwahlen seitens Trump bleibt ein durchsichtiges Manöver, um die Integrität des Wahlprozesses infrage zu stellen. Das folgt dem Script, das er bereits 2016 aufgelegt hat.

Da hatte Trump aber haue von eigenen Republikaner bezogen

Man hat ja noch einen Trumpf im Ärmel
indem man die Wahlbezirke so abändert,
so dass die Republikaner dennoch mehr
Abgeordnete in die Häuser bekommt.

Think positive!

Ach Donald ..., siehe es positiv. Deine Behörden achten schon darauf, dass mit den Briefwahlen nichts schief läuft. Da musst Du Dir keine Sorgen machen. Und wenn Du die Wahl verlierst, hat das doch auch etwas Gutes: Du kannst endlich Deinen wohlverdienten Ruhestand antreten und musst Dich nicht mehr um die Rettung der Amerikaner und der Welt kümmern.

@09:15 von Cosmopolitan_Citizen

"Wer saubere Wahlen organisieren will, muss den Hebel an diesen Grundübeln ansetzen. Das ist aber nicht das Thema für Trump."

Da hat ja offensichtlich Niemand ein Interesse dran auch wenn der ein oder andere mal verbal drüber räsoniert.
Den "shitstorm" kann ich mir jetzt schon vorstellen, wenn Trump twittert "Ich möchte das Wahlsystem verändern". Da würde ihm Übelstes als Tatsachenbehauptung unterstellt werden, bevor er überhaupt dazu käme das Thema anzudiskutieren.
Man sieht´s ja schon an dieser aktuellen Frage zur Wahlverschiebung wegen Corona, wie konstruktiv sachlich die Öffentlichkeit im Stande ist das zu erörtern.

nachtigall ick hoer dir trapsen

ich persoenlich befuerchte, hier wird gerade vor unseren augen ein grosser wahlbetrug mittels briefwahl durch trump und seiner entourage vorbereitet. und sollte dann CNN, washington post , die dem's oder sonst wer dieses dann behaupten (und sogar beweisen koennen) , stellt donald sich hin und sagt nur "ich hab im sommer noch darauf hingewiesen, mir wurde gesagt, dat is nicht bis kaum moeglich, ergo bin ich regulaer wiedergewaehlt"

09:33 von Der_Europäer

heißt Demokratie nicht auch Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren
wenn die US Bevölkerung den eben wählt -
die Todesstrafe ihre Waffengesetze und Auslandseinsätze cool finden
zeigt es bestenfalls dass die anders ticken als wir

er ist doch der SPAZ,

der Schlauste Präs. Aller Zeiten. Dann hat er doch die Möglichkeit, die Briefwahl sicher zu machen? Also mach hinne... - es ist wohl aber so, dass er schlicht länger im Amt bleiben will. Weil C. noch einige Zeit NICHT vorbei sein wird, besonders in seinem Land nicht. Mitte August werden es SECHS Mio Inf. sein. Bis dahin werden es auch weitere 50.000 Tote sein - an die Spätfolgen bei den Genesenen will ich gar nicht denken.
MIESESTES KRISENMANAGEMENT. Weg mit dem Kerl.

Es ist vollkommen egal!

Ob Trump die Wahl nun durchstehen muss oder er es irgendwie schafft, den Kongress zu einer Verschiebung zu bewegen, spielt überhaupt keine Rolle!

Entscheidend ist, wen die Amis wählen werden! Und ich wage es einmal zu behaupten, dass dieses Volk es endlich mehrheitlich satt hat, sich von diesem Verrückten nur noch belügen zu lassen. Der Mann hat nicht einen politischen Erfolg zu verzeichnen. Wer anderer Meinung ist, möge das bitte belegen!

Wenn dieses Volk aber doch am Wahltag der Ansicht sein sollte, Trumpel hat noch eine weitere Periode im Oval Office verdient, dann bin ich davon überzeugt, wird das den USA außenpolitisch einen so großen Schaden bringen, dass am Ende dieser Ära voller Drohungen, Lügen und Halbwissen das Gleichgewicht der Kräfte endgültig nach Asien verlagert sein wird. China wird der neue global Player sein und die USA können dann nur noch ihre Wunden lecken.

Sind die Amerikaner wirklich so blöd, das noch ein zweites Mal mitzumachen?

Zuerst zerstört er mit seiner

Zuerst zerstört er mit seiner einerseits lobbyistischen und andererseits narzisstischen Politik den Zusammenhang der Gesellschaft und die Einbindung in die weltweite Staatengemeinschaft, jetzt versucht er noch die Demokratie auszuhebeln, um an der Macht zu bleiben. Noch nie saß so ein Despot im Whitehouse.

ahja ..

Und fragt abschließend: "Die Wahl verschieben, bis die Menschen richtig und in Sicherheit wählen können?"

Ob die Menschen "richtig und in Sicherheit" wählen können, hängt das nicht auch ganz maßgeblich von seiner Corona-Politik ab?

@Am 31. Juli 2020 um 06:10 von Olivia59

Das ist doch selbst Trump klar, dass der Kongress bestimmt.

Ist das jetzt nicht auch eine subjektive Interpretation als Tatsachenbehauptung? ;-)

@Am 31. Juli 2020 um 08:45 von Cosmopolitan_Citizen

Die Unterscheide bestehen darin, ob das als „absentee vote“ oder als „all-mail voting“ organisiert wird.

Und hat Trump himself nicht in seinem Tweet gemeint, „absentee vote“ sei voll in Ordnung?

Der Fisch am Haken

ruckt und zuckt am stärksten, wenn man ihn aus dem Wasser ziehen will. Trump merkt, dass er nicht mehr lange so rummachen kann, daher diese Hektik.

@Sausevind um 09:43

Trotz aller gerade hier im Forum geäußerter Kritik am amerikanischen Wahlsystem und auch der Verfassung und trotz aller offensichtlichen Fehler und Probleme hat das politische System der USA jetzt fast 250 Jahre inklusive eines Bürgerkriegs halbwegs funktioniert. Ich wüsste zwar gar nicht, wo ich anfangen sollte, wenn ich eine Liste machen müsste, was in den Staaten alles verbessert werden könnte (gilt aber auch für den Rest der Welt), und momentan lebt es sich z.B. in Deutschland sicher besser.
Aber die USA haben schon mehr als einen Egomanen, Deppen oder Verbrecher im Oval Office überstanden, weil das System solche Typen zwar vielleicht begünstigt, ihnen aber mit Sicherheit Grenzen setzt. Ein amerikanischer Schriftsteller sagte einmal, dass die Verfassung auf Kompromissen beruht. Und ich denke, dass sie genau deshalb auch mit Donald Trump fertig wird.

Kalkulierte Ablenkung ?

Sogar Trumps Haussender FoxNews spekuliert über die Gründe, warum Trump einen solchen Aufreger raushaut.
Dort wird die Tatsache erwähnt, dass Trump den Tweet etwa 15 Minuten nach Veröffentlichung der desaströsen Wirtschaftsdaten online gestellt hat.
(Fox, https://tinyurl.com/y5egd46m)

Oder will er ablenken von Obamas indirekter Kritik an ihm während der Trauerfeier für John Lewis?
Will er wieder seine alte und kaum zu rechtfertigende Kritik an der Briefwahl erneuern?

Auf jeden Fall besetzt Trump Medienslots und das ist immerhin ein kleiner Ersatz für die ihm fehlenden Wahlkampfveranstaltungen.

pqpr27, 09:44 Uhr

Die Demokraten sollen die eigenen Vorwahlen manipuliert haben...? Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass den Demokraten einiges, zumindest sehr viel mehr zuzutrauen ist, als einem Präsidenten, der sein Land hoffnungslos gespalten, Deutschland und Welt mit Handelskriegen überzogen, Diktatoren zu Freunden und Freunde zu Gegnern erklärt, die Wirtschaft in den USA gegen die Wand gefahren, die Haushaltsschulden in exorbitante Höhen getrieben und insgesamt ein heilloses Chaos hinterlassen hat. Wie Sie in diesem Präsidenten noch ein Vorbild sehen können, bleibt mir schleierhaft.

Olivia59 09:47 - Auf die Nachfrage hin ...

"Da hat ja offensichtlich Niemand ein Interesse dran auch wenn der ein oder andere mal verbal drüber räsoniert."

Das ist ein Trugschluss. Es gibt sowohl für die Abschaffung des Electoral college* als auch für die Verhinderung von Gerrymandering klare Mehrheiten in der Bevölkerung.

"Man sieht´s ja schon an dieser aktuellen Frage zur Wahlverschiebung wegen Corona, wie konstruktiv sachlich die Öffentlichkeit im Stande ist das zu erörtern."

Die Wahlverschiebung ist erkennbar kein Thema im nationalen Interesse sondern in dem von Trump. Entsprechend kritisch fallen die Reaktionen aus.

*https://www.pewresearch.org/fact-tank/2020/03/13/a-majority-of-americans-continue-to-favor-replacing-electoral-college-with-a-nationwide-popular-vote/

@Sausevind, 09:43 Uhr

Es ist auch für mich erstaunlich, dass erst äußere Einflüsse, bedingt durch das Corona-Virus, diesem Präsidenten ins Wanken gebracht haben. Erstaunlich auch, dass ein Justizminister William Barr sich dazu verleiten ließ, das Recht im Sinne eines präsidialen Werkzeugs zu instrumentalisieren. Ein probates MITTEL gegen Diktatoren ist immer noch die Presse, aber auch das tägliche Benennen von Missständen, von Korruption, Lügen, Rechtsbruch und Machtmissbrauch. Letztlich sind es aber die Bürger, die ihre politische Führung wählen. Und da scheint auch die Bildung ein nicht ganz unwesentliches Kriterium zu sein.

Bitte nicht über jedes Stöckchen springen!

Man kann nur hoffen, dass sich die Demokraten und Joe Biden vom Unruhestifter Trump nicht aus dem Konzept bringen lassen und über jedes Stöckchen springen, das ihnen der Amtsinhaber hinhält. Konzentriert euch auf die politischen Themen, sie liegen förmlich auf der Straße (BLM, Corona und die Folgen, Handelskonflikte, etc., etc.)!

es ist doch verständlich...

und völlig legitim wenn sich ein vorausschauender Präsident Gedanken macht, ob und wie unter Corona eine ordnungsgemäße Wahl sichergestellt werden kann. Die Vermischung dieses Sachverhalts mit persönlicher Abneigung zeugt jedenfalls nicht von der notwendigen intelektuellen Kompetenz dieses Thema auf angemessenem Niveau zu diskutieren

@10:29 von Cosmopolitan_Citizen

">>Da hat ja offensichtlich Niemand ein Interesse dran auch wenn der ein oder andere mal verbal drüber räsoniert.<<"

Das ist ein Trugschluss. Es gibt sowohl für die Abschaffung des Electoral college* als auch für die Verhinderung von Gerrymandering klare Mehrheiten in der Bevölkerung."

Ich bezog mich dabei natürlich auf Politiker und nicht auf die Mehrheitsmeinung. Beide Themen sind längst bekannt und nicht das erste mal in der öffentlichen Diskussion.
Dass Trump nur wegen des Electoral college mit weniger Wählerstimmen gewinnen konnte wird ja ununterbrochen wiederholt um damit zumindest auf gefühlter Ebene die Wahl von Trump zu delegitimieren.
An beidem wird immer nur wohlfeile Kritik geäussert, wenn es für die eigene Seite gerade nicht toll läuft. Man hätte es längst ändern können wenn man es denn ernst meinen würde.

09:03 von Abracadabra45

"Was würde eigentlich passieren, wenn D.T. die Wahl verlieren, und sich dann weigern würde, die Wahl anzuerkennen und das Weiße Haus zu verlassen?"

Diese Frage hat Joe Biden in einem interview schon beantwortet:
“The United States government is perfectly capable of escorting trespassers out of the White House.”
Hurray, das will ich nicht verpassen

Trump's Amtszeit endet

Trump's Amtszeit endet unwiderruflich am 20.01.2021, egal,ob gewählt wurde oder nicht.
Falls er sich weigern sollte, das weiße Haus zu verlassen ...
Nun; da gibt's den Secret Service. Die Damen und Herren werden Trump sicher hinaus begleiten.

Im April deutete Biden an

Im April deutete Biden an Trump könnte vielleicht versuchen die Wahl zu verschieben. Das war lt. Trump und Reps natürlich "konspirativer Unsinn". Ende April sagte Trump die Wahl werde definitiv am 3. November stattfinden.
Eine andere Frage die in dem Zusammenhang auftaucht – zumindest bei mir – was passiert dann am 4. Januar? Egal jetzt ob Wahl verschoben oder immer noch nicht richtig ausgezählt oder was auch immer.
Prinzipiell ist das doch der gesetzlich vorgeschriebene "Räumungstermin" für Präsident und Vize-Präsident?

@Carpe Noctem 11:31 - Das erkennbare Muster heißt Agenda Control

... und entstammt dem Werkzeugkasten Trump's, wenn es darum geht die Öffentlichkeit von den vitalen Themen abzulenken, die für das Land wichtig sind.

Dazu zählt auch diese Nebelgranate mit dem Verschieben von Wahlen aufgrund von herbei-spekuliertem "Wahlbetrug". Wissend, dass das Thema substanzlos ist, aber geeignet, die Öffentlichkeit zu beschäftigen, weil es nunmal vom Präsidenten aufgeworfen wird.

Die Demokraten sind schon bei den Midterms 2018 gut damit gefahren, sich von dieser Art von Ablenkungsszenarien nicht beeindrucken zu lassen, sondern auf die "Brot-und-Butter-Themen" zu setzen, die zu einer "blue wave" geführt haben. Selbst wann sich das nicht in dieser Magnitude wiederholen ließe bleibt es das Rezept für den Weg zum Erfolg und dann zu einer besseren Politik.

11:34, qpqr27

>>es ist doch verständlich...
und völlig legitim wenn sich ein vorausschauender Präsident Gedanken macht, ob und wie unter Corona eine ordnungsgemäße Wahl sichergestellt werden kann. Die Vermischung dieses Sachverhalts mit persönlicher Abneigung zeugt jedenfalls nicht von der notwendigen intelektuellen Kompetenz dieses Thema auf angemessenem Niveau zu diskutieren<<

Der treusorgende Landesvater.

Wer das nicht erkennt, dem fehlt also die "intelektuelle" Kompetenz.

Ja, offensichtlich fehlt sie mir.

@ Adeo60, um 10:24

re qpqr27, 09:44

Weiter oben hat User Der_Europäer versprochen, sich nicht mehr zu Trump zu äußern, sollte dieser am 03.11. wiedergewählt werden.
Das ist in Ordnung.

Ich meinerseits werde mich ab jetzt nicht mehr zu Kommentaren des Users qpqr27 äußern, das wären ebenso “Perlen vor die Säue geworfen“, denn von dieser Seite kommt ausschließlich Provokatives und nichts Substantielles.

Weiterhin werde ich jedoch gerne Ihre sachlichen und fundierten Kommentare lesen, ebenso die von User Der_Europäer.

11:34 von qpqr27: es ist doch verständlich...

und völlig legitim wenn sich ein vorausschauender Präsident Gedanken macht, ob und wie unter Corona eine ordnungsgemäße Wahl sichergestellt werden kann...

Da gebe ich Ihnen Recht, ein vorausschauender Präsident hätte das gemacht. Ein vorausschauender Präsident hätte z.B. die Kürzungen beim US Postal Service zurückgenommen um alle Zustellungen zu sichern. Er hätte auch dafür gesorgt das die Probleme bei der Registrierung vermindert werden. Er hätte …
Und er hätte damit schon viel früher begonnen.
Aber leider ist der derzeitige Präsident ja Donald Trump.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

Darstellung: