Kommentare

... keine Rolle spielen!"

17:03 von gman:
"Es ist nicht in Ordnung, mit den entstehenden Kosten die Allgemeinheit zu belasten, schon gar nicht bei diesen Fakten."
-
Sie wollen nach dem Ort der Ansteckung entscheiden, wer seinen Test selbst zu zahlen hat? Solche Willkürmaßnahmen würden unweigerlich zu Testverweigerungen führen. Da es aber im Interesse der Gesellschaft ist, dass alle Infizierte schnellstmöglich isoliert werden, muss diese auch für die Kosten aufkommen.

@Nachfragerin, wo haben Sie denn das gelesen?
... und "die Gesellschaft" muss nicht für die Kosten aufkommen.

Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht "die Gesellschaft" und auch das ist keine Willkürmaßnahme!

@Nachfragerin 17:55

"Diese Zahl ist nicht besonders hoch, weil das Verhältnis von Urlaubern zu Daheimgebliebenen sehr viel kleiner ist als das Verhältnis der Ansteckungschancen zwischen Urlaubs- und Heimatland."

Ich muss zugeben, dass ich das nicht wirklich verstehe.

"Man könnte also auch einfach zufällige Personen von der Straße testen - der Effekt wäre etwa gleich."

Wäre ich mir nicht so sicher.
Wichtig soll ja zielgenaues Testen sein. Und falls die Reisenden ein erhöhtes Risiko haben, infiziert zu sein (was mir, insbesondere bei Risikogebieten, plausibel erscheint), kann es mehr bringen, zielgenau die Gruppe der Reiserückkehrer als völlig wahllos Leute von der Straße zu testen.

Und was den Zindeszinseffekt angeht, wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es wegen der Kontaktnachverfolgung in absoluten Zahlen eben nicht nur 100 Leute pro Tag, sondern vielleicht sogar noch ein paar mehr sind, die man findet.

Wir alle sind gefordert

Ich pflichte der Mehrheitsmeinung bei. Die Politik darf nichts unversucht lassen, um eine zweite Corona Welle abzuwenden. Aber Politik kann nicht alles regeln und überwachen, letztlich auch nicht alles finanzieren, vor allem wenn es in den persönlichen Verantwortungsbereich des Einzelnen fällt. Deutschland hat die Corona Krise bislang gut gemeistert. Wenn wir alle mitwirken, kann dies auch weiterhin gelingen.

Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen.

Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen.

Gestiegene Zustimmung zu Herrn Spahn verwundert

Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.

Er hat sich nicht als krisentauglich erwiesen.

Auch jetzt ist er wieder zu spät dran. Obwohl das Thema Reise-Rückkehrer seit Monaten auf dem Tisch liegt, musste er jetzt erst einmal die rechtlichen Voraussetzungen für einen solchen Eingriff prüfen lassen und hat damit wieder wertvolle Zeit nutzlos und gefahrerhöhend verstreichen lassen.

Herr Spahn hat das Überschwappen auf Europa und Deutschland zu spät erkannt und viel zu spät reagiert.

Seine Krisenvorsorge und sein Krisenmanagement hat sich als völlig unzulänglich herausgestellt.

Diese Versäumnisse hat vermutlich vielen Menschen das Leben gekostet. Das müsste Folgen für Herrn Spahn haben.

Die Tagesschau hat bereits einmal die Fehleinschätzungen und Versäumnisse des Herrn Spahn zusammengetragen. Diese Darstellung sollte die TS auf dem Laufenden halten.

wer macht schon Urlaub

in Risikogebieten ? Das dürfte nicht die Mehrheit der Urlauber sein. Von mir aus sollen die Urlauber den Test selbst bezahlen. Ich mache ohnehin keinen Urlaub in Risikogebieten. Das einzige was noch geklärt werden müßte, gilt das auch für die, wo das Urlaubsgebiet während des Urlaubs zum Risikogebiet worden ist ? Wahrscheinlich ja. Aber selbst da ist die Anzahl der Urlauber eher überschaubar, die es betrifft.

Mir tuen die Kinder leid,

Mir tuen die Kinder leid, ganzen Tag mit der Maske ist ein Alptraum!

Is doch egal. Der

Is doch egal. Der Steuerzahler hat noch genug Geld, um das auch noch zu begleichen. Da kommt es auf ein paar egoistische Urlauber auch nicht mehr an.

Ja, zur Testpflicht. Auch wenn dies keine 100%...

...Sicherheit dafür sein wird, ob einer infiziert ist oder nicht.

---

Trotzdem finde ich es richtig, da man bestimmt dadurch auch einige Infizierte herausfiltern kann.
-
Was die Kostenübernahme angeht habe ich bis jetzt eine klare Meinung dazu,
auch zu denen die vehement dagegen sind.
-
Eine Kostenübernahme sollte vom Staat erfolgen,
da ein Urlaub, so sinnig er auch nun erscheinen mag,
eben zum Arbeitsleben dazu gehört.
Auch im Urlaub innerhalb Deutschlands kann man sich anstecken.
Aber da würden die meisten Gegner behaupten,
daß das nicht so schlimm wäre (Kostenfrage) weil man ja quasi Heimaturlaub macht.
-
Was ist denn mit den Kosten z.B. für Unfälle im Winterurlaub?
Sollten die etwa auch von dem Verunfalltem gezahlt werden?
-
Für mich ist die Frage der Kostenübernahme eigentlich eine Neiddebatte,
da es bestimmt auch viele Leute geben wird,
die gegen die Übernahme sind, weil sie sich keinen Urlaub leisten können.
-
Nein, die Übernahme ist richtig!

Sozialstaat

Es ist schon unglaublich. Für jeden sozialstaatlichen Blödsinn ist der Bürger bereit zu zahlen, aber wenn der Staat dem Bürger eine Last aufbürdet und Ausgleich dafür schaffen möchte, dann ist es auch nicht recht.

@gman - Ausreise ist keine Rückkehr

18:17 von gman:
"@Nachfragerin, wo haben Sie denn das gelesen?"
> Was genau meinen Sie - das Testkosten zu Testverweigerung führen oder dass die Tests im Interesse der Gesellschaft sind?

"Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht 'die Gesellschaft' und auch das ist keine Willkürmaßnahme!"

> Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun.

Da Reisende im Infektionsgeschehen eh keine große Rolle spielen, gibt es auch keinen sinnvollen Grund, warum diese Gruppe über die Testpflicht hinaus auch noch mit der Kostenübernahme bestraft werden sollte.

RE: Erdnuss um 18:29

***Nicht so zimperlich, an den paar Euros wird es wohl nicht liegen. ***

Nun, die Preise liegen zwischen weniger als € 130 und mehr als € 230 . Bei einer vierköpfigen Familie kommt da schon was zusammen.
.

***Wer reist denn schon ohne triftigen Grund in ein Risikogebiet?***

Wer sagt Ihnen eigentlich, dass der Urlaub in ein Risikogebiet gebucht wurde und nicht während dem Urlaub dazu erklärt wurde ?

Gruß Hador

Nicht zu bestreiten - Argumentum ad infinitum!

"Manoman, wenn Sie einen Hund haben und mit dem verreisen, ist in allen EU-Ländern eine gültige Tollwutimpfung des Tieres erforderlich und nachzuweisen.
Die Impfung zahlt nicht 'die Gesellschaft' und auch das ist keine Willkürmaßnahme!"
-
> Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun.
Da Reisende im Infektionsgeschehen eh keine große Rolle spielen, gibt es auch keinen sinnvollen Grund, warum diese Gruppe über die Testpflicht hinaus auch noch mit der Kostenübernahme bestraft werden sollte.

Wer reist, "wählt" alle Bedingungen -Aus- und Einreise-. Die Pflicht zum Coronatest bei der Rückkehr gehört ebenso dazu!

Falsch, was die "Rolle" z.B.*) betrifft. Der Test und das Tragen der Kosten sind keine Bestrafung!
*)
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/
schueler-nach-abifahrt-infiziert-kroatien-donzdorf-100.html

RE: Biocreature um 18:35

Eigentlich wollte ich zu Ihrem Kommentar einen Contrapunkt setzen.

Aber je länger ich über Ihre Argumente grübelte, desto mhr haben Sie mich überzeugt.

Wenn ich mir anschaue wie sich die Menschen hier über die Coronaauflagen hinwegsetzen, dann spricht nun absolut nichts gegen einen Urlaub im Ausland, wo entsprechende Maßnahmen getroffen wurden.

Nur in diesem Zusammenhang den Begriff Neiddebatte zu verwenden finde ich fehl am Platze.

Gruß Hador

Am 06. August 2020 um 18:35 von Biocreature

Stimme Ihnen in allen Punkten zu. Trotzdem braucht/sollte man keinen Urlaub in einem Risikogebiet machen. Ausnahme wäre hier evtl. wenn das Zielgebiet während des Urlaubes zum Risikogebiet wurde oder wenn die Buchung zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo das Zielgebiet noch kein Risikogebiet war.

Am 06. August 2020 um 19:30 von Hador Goldscheitel

...........Wer sagt Ihnen eigentlich, dass der Urlaub in ein Risikogebiet gebucht wurde und nicht während dem Urlaub dazu erklärt wurde ?..................

Oder die Buchung erfolgte zu einem Zeitpunkt, wo das Zielgebiet kein Risikogebiet war. Das kommt noch dazu.

Zu 18:35 von Biocreature ✎Unterstellung und mehr

"Auch im Urlaub innerhalb Deutschlands kann man sich anstecken.
Aber da würden die meisten Gegner behaupten, daß das nicht so schlimm wäre (Kostenfrage) weil man ja quasi Heimaturlaub macht."

@Biocreature, schlimm ist wie Sie Foristen mit anderer Meinung böswillig "Behauptungen" unterstellen.

Bemerkenswert dazu, dass Sie Andersdenkende als Gegner bezeichnen.

Glückwunsch!

Dieser "Deutschlandtrend" ist wie eine gelungene Mischung aus "Milgram"- und "Stanford-Prison-Experiment" und kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Gehorsame Menschen lieben es, zu strafen.

Die „Freiheit des Einzelnen"

endet genau da, wo die des (bzw. der) anderen anfängt. Das ist ja nun wirklich nichts Neues, hat sich aber offenbar immer noch nicht überall herumgesprochen.

Wieso etwas, was im Interesse der Allgemeinheit unbedingt notwendig ist (schon weil dessen Unterlassung ungleich höhere (Folge-)“Kosten“ nach sich ziehen würde) überhaupt irgendjemanden Geld kosten sollte, erschließt sich mir allerdings nicht. Geld ist ein Steuerungsinstrument für die Wirtschaft, das in einer Demokratie allen zur Verfügung stehen sollte, und kein Machtinstrument in den Händen mit „Verteilungsbefugnissen“ ausgestatteter Einzelner (die i.d.R. alles tun, sich ihre „Sonderrechte“ zu erhalten; insbesondere indem sie - getreu der Devise „Wissen ist Macht“ - auf „gesetzlich geregelte“ Geheimhaltungspflichten, also Staats-, Geschäfts-, Dienst-, militärische und was der Geheimnisse vor der Öffentlichkeit bzw. den Bürgern mehr sind und sonstige Verschleierungstaktiken setzen, wenn es um „finanzielle Angelegenheiten“ geht.

@Nachfragerin um 18:39 Uhr

"Richtig. Das sind Einreisebestimmungen, die man mit dem Urlaubsland auswählt. Nur hat das nichts mit den geplanten Zwangstest für heimkehrende Urlauber zu tun."

Das sehe ich begründet anders: Wer in ein Risikogebiet einreist, während dieses bereits als Risikogebiet ausgewiesen ust, wählt die Bestimmungen zur Testpflicht damit auch aus. Genauso wie die Impflicht für Tiere, um die es im Beispiel geht.
Also soll derjenige auch die Kosten tragen. Das kann für eine mehrköpfige Familie zwar teuer werden, dafür ist die Wahrscheinlichkeit bei 4 Personen aber auch 4x so hoch, andere zu infizieren.
Da muss man dann eben die Kosten selbst aufbringen.

Übergangene Jugend

Bei der "Grundgesamtheit" sind fast keine der betroffenen Schüler befragt worden! Im Kleingedruckten werden die Befragten dann als Wahlberechtigte definiert - unklar ist dabei, ob das erst ab 18 zu verstehen ist, wobei es ja bereits auch ein Wählen ab 16 gibt, was, wie Corona zeigt, wohl auch generell und auf Bundesebene überfällig ist!
Das zeigt obendrein, woran es krankt: Schülern werden Masken vor allem von denen verordnet, die davon nicht einmal als Eltern betroffen sind. "Schulhof" bleibt auch unspezifisch - es geht schließlich um den Pausenaufenthalt der Schüler, wo sie sich bewegen können und (wie jeder Beschäftigte) erholen sollen!
Jugendschutz zugunsten der Kinder und Jugendlichen, worum es ja bei besonderen Anordnungen zumal an Schulen gehen sollte? Bei Corona weiterhin schlichtweg nicht vorgesehen.
Die Wahrscheinlichkeit für einen Schüler, auf dem Fahrrad von einem Lkw tot gefahren zu werden, dürfte um einiges höher liegen, als an Corona zu sterben (Durchschnittsalter ü80)!

Zur Kostentragungspflicht

Wieso wird diesbezüglich nur über alles oder nichts diskutiert?

Wie wäre es mit einer "Selbstbeteiligung" der Reiserückkehrer von beispielsweise 15 € oder 20 € pro Test?

Für den einzelnen Urlauber nicht viel, aber in der Summe für den Staat und damit den Steuerzahler eine große Entlastung.

Zu Hause ist es auch nicht anders.

Von daher ist es OK, dass die Tests für die Urlauber bezahlt werden.
Es wird ja schließlich zur Pflicht, um andere zu schützen, und nicht die Urlauber selbst.
Und absolut jeder, der Corona hat hatte Kontakt mit anderen Menschen und muss den Test nicht zahlen. Ist halt so und ist normal.

Mich wundert nur, dass Personen in Risikoberufen nicht genauso getestet werden. (PolizistInnen, VerkäuferInnen, Schlachthofmitarbeiter usw.)

Bei Urlaubern sehe ich kein höheres Risiko. Wer im Heimatort aufpasst, der wird es woanders auch tun.

Bei Hotspots wird auch hier mehr und gezielt getestet. Daher wäre auch Testen bei allen Einreisenden aus Risikogebieten vernünftig - aber nur bei Urlaubern wäre es einfach nur albern. Corona fragt doch nicht, ob einer gerade Urlaub macht oder arbeitet.

Ich habe nichts gegen eine

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?
Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?

RE: gman um 19:41

***Bemerkenswert dazu, dass Sie Andersdenkende als Gegner bezeichnen.***

Erstaunlich, dass Sie Biocreature die Worte im Munde herumdrehen. Aus dem Kontext seines Kommentars ist eindeutig zu erkennen, dass er die Gegner der Kostenübernahme meint. Daraus lässt sich sicher nicht herleiten, dass Biocreature Andersdenkende als Gegner sieht !

Gruß Hador

Maskenpflicht an Schulen

"Die Mehrheit der Deutschen steht einer Maskenpflicht an Schulen positiv gegenüber."

*

Sollte man da nicht die Betroffenen selbst befragen?

Wie viel Ahnung hat "die Mehrheit der Deutschen" vom Unterricht?

Werden auch alle befragt, wenn es um Masken in Büros oder bei den Verkäuferinnen geht? Bei uns tragen Verkäufer-innen keine Masken, für Kunden ist es aber Pflicht.
Ich finde das ausreichend, denn wenn die Verkäufer-innen nicht den ganzen Arbeitstag eine Maske tragen, dann werden sie schon gravirende Probleme damit haben.

19:41 von gman

hier ist jeder gegner der anderen. nur der forist fatha ist ein liebenswerter, der nur disktieren will und auch friedfertig bleibt, solange seine meinung die lufthoheit hat

- 2% für die Grünen

Wer sich nur noch als schöne Braut der CDU sieht, gehört abgestraft.

@gman - Wie viele Urlauber stecken sich im Urlaub an?

19:32 von gman:
"Wer reist, 'wählt' alle Bedingungen -Aus- und Einreise-."
> Bei der Heimkehr gibt es keine Wahlmöglichkeit. (Außer eben nicht heimzukehren.)

"Falsch, was die 'Rolle' [von Reisenden am Infektionsgeschehen] betrifft."
> Kennen Sie irgendwelche Zahlen, die Ihnen diese Feststellung erlauben?

Schätzen Sie doch mal, wie viele der zuletzt festgestellten 1000 Neuinfektionen ihren Ursprung im Ausland haben. Und dann ziehen Sie all jene ab, die sich bei einer Reise innerhalb Deutschlands genauso angesteckt hätten, weil sie das Virus schon bei der Abreise im Gepäck hatten. (Die von Ihnen erwähnte Abifahrt dürfte so ein Fall sein.)

"Der Test und das Tragen der Kosten sind keine Bestrafung!"
> Erklären Sie das mal einem Urlauber...

(Wobei es hier ja eh nur um die relativ willkürlich definierten "Risikogebiete" geht - die kann man natürlich meiden.)

Schon komisch das alles.

Luxemburg = Risikogebiet. Da kann ich mich 3 Tage rumtreiben,in Deutschland kein Test verpflichtend.
Spanien/Festland = Risiko. Reisewarnung keine. Die Schweizer machen hingegen dicht.
Türkei = 4 Regionen zum Urlaub freigegeben, 1 Stunde später über den Ticker: Infektionen nehmen zu.
Unser Bundespräsident fabuliert über Masken. Am 22.Juli wird er abgelichtet mit dem südtiroler Landeshauptmann und drei Damen von der Musi.Alle ohne Abstand und Maske. Der südtiroler Landeshauptmann entschuldigt sich. Steinmeier?Nicht ein Wort dazu in unseren Medien geschweige einer Entschuldigung.
Wer soll diese Maßnahmen noch ernst nehmen? Gestern Abend bei Maischberger ist man schon mal auf 23 000 Teilnehmer in Berlin gekommen. Fehlt wohl mindestens immer noch eine Null wenn man sich das Bild bei der Deutschen Welle ansieht. Ist ein ganz anderes als im Faktenfinder.

20:05 von Wilhelm Schwebe

Sie sind ein sehr guter Beobachter.

@18:35 von Biocreature

//Was ist denn mit den Kosten z.B. für Unfälle im Winterurlaub?//

Gebrochene Knochen sind nicht ansteckend, deshalb finde ich den Vergleich nicht passend.

//Nein, die Übernahme ist richtig!//

Einerseits finde ich, dass der geschätzte @Adeo recht hat, andererseits aber auch der ebenso geschätzte @Hador Goldscheitel.
Wenn Kostenübernahme, dann nur aus Steuermitteln und nicht - auch nicht auf Umwegen - zu Lasten GKV. Oder ist das für Sie schon wieder eine Neiddebatte?

Am 06. August 2020 um 19:54 von foren

Auch eine Idee. Sollte man ernsthaft in Erwägung ziehen.

Solidarität

Das Wort Solidargemeinschaft sollte wenigstens in diesen Zeiten unter der Normalbevölkerung möglich sein . Also sollte auch die Allgemeinheit für die Test aufkommen . Von den Reichen in Deutschland ist weder von der Politik noch von den Reichen selbst irgendein Solidarpakt in gang gesetzt worden . Skandalös das Ganze . Aber repräsentativ ist diese Politik schon lange nicht mehr war sie vielleicht auch nie . Wo ist der Anteil der Arbeiter im Bundestag geblieben Lafontane war wohl sein letzter Vertreter . Aber sonst gibt es keinen mehr im Bundestag , und die Verblendeten lass ich jetzt mal außen vor . Paar linke Gibt es auch noch aber leider wählen die zu wenige soll mal einer verstehen . Schade das Arbeiter nicht die wählen die ihnen wirklich helfen würden . Ich finde Sarah gut , es soll ja mal eine Zeit gegeben haben da fanden richtig viele Rosa Luxemburg gut und das waren Arbeiter wo sind die nur geblieben .

Es bringt ja Deutschland nichts ...

... wenn jemand im Risikogebiet Türkei Urlaub macht.

Die Entscheidung, die Türkei von der Liste der Risiko Gebiete zu streichen ist völlig unverständlich- auch wenn Istanbul nicht freigegeben wurde.

Grundsätzlich habe ich keine Einwände,

wenn die Kosten bei der Einreise übernommen werde. Problematisch ist, daß nur die gesetzlich Versicherten für alle die Kosten tragen sollen. Die Beamten sind fein raus - und ich unterstelle, daß genau diese Bevölkerungsgruppe viel reist, da sie überdurchschnittlich (einschließlich Pensionisten) verdient und keinerlei Arbeitsplatzrisiko hat.

Maske und Schule

ich kann ja durchaus verstehen wenn die Gerichte die Maskenpflicht als verhältnismäßige Einschränkung z.B. während eines Einkaufs durchwinken.
Aber wenn jetzt die Maskenpflicht auf Kinder während der gesamten Schulzeit verordnet wird sollte man sich ernsthaft fragen ob hier nicht bereits eine Körperverletzung vorliegt.
Statt zu verordnen sollte dies vorrangig geklärt werden, meiner Meinung nach ist hier der Straftatbestand gegeben.

RE: Wilhelm Schwebe um 20:05

Mitforist fathaland slim hat sich zu diesem Thema bisher noch gar nicht geäußert. Also warum rempeln Sie ihn so völlig sinnfrei an ohne sich zum Thema zu äußern ?

Gruß Hador

Wenn mann jetzt reisen möchte

Soll doch auch corona test kosten einbeziehen. Es kann doch nicht sein, das Steuergelder für corona Zeiten noch für Reisende Zahlen. Das Geld soll doch lieber die Familie mit niedrigeren Einkommen oder Senioren sowie hilfsbedürftigen zugute kommen. Oder die sollen sich bei Flugreisen auf, dem Ticket Preise drauf rechnen lassen. Wie sind überhaupt die Preise für tests eigentlich? Gibt es da nicht Mengen Rabatt, am Anfang soll es ja an die 200euro liegen, wie ist es jetzt?

@Köbes4711

die "Risikogebiete" werden ja über Nacht zu solchen. Heute gehen Sie mit gutem Gefühl in Urlaub, morgen sitzen Sie in einem erklärten Risikogebiet. Dann gibt's da noch die Leute, die Verwandtschaft besuchen. Die können es nicht aussuchen, wo die Familie sitzt.
Aber auch nach meiner Ansicht wird grad ein Riesenfass aufgemacht mit den Urlaubern und ein trügerischer Aktionismus mit einmaligen Tests soll "Sicherheit" vorgaukeln. Das bindet viele Ressourcen und kostet viel Geld. So lange lässt man die Arzthelferinnen und das Pflegepersonal , die weit höhere Ansteckungsrisiken haben ungetestet. Da stimmen doch die Prioritäten nicht

Nun ja

"Das Virus wird harmloser und die ursprünglichen gefährlicheren Stämme verschwinden, genau so wie angenommen“.
Prof. Dr. Med. Beda Stadler. Wäre nett, wenn das RKI etwas darüber den Bürgern erzählen würde.

@Wilhelm Schwebe, um 20:05

re 1941 von gman

Vielleicht, nein: sicher hat die Meinung des Foristen fathaland slim in den meisten Fällen deshalb die "Lufthoheit", weil er weniger spontan und aus dem Bauch heraus, als vielmehr basiert und durch vorheriges "Schlaumachen" sachlich fundiert antwortet und auch dann noch sachlich bleibt, wo es bei anderen schon längst platt und polemisch zugeht.

Das mag diejenigen nerven - ich find das gut.

leider kann man den Zahlen

auch nicht immer trauen. Zum Beispiel der Iran - einwohnermäßig etwa wie Deutschland - hat offiziell 17600 Corona-Todesfälle. Der Tagesspiegel berichtet :
Der britischen BBC zufolge zeigen iranische Regierungsunterlagen, dass bis Ende Juli rund 42.000 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 starben, fast drei mal so viel wie in den amtlichen Statistiken angegeben. Auch Amnesty International und die Exilopposition schlagen Alarm.

Besser Vorsicht als Nachsicht

Die Mehrheiten stimmen durchweg in allen Bereichen auch mit meiner Meinung überein.
Selbstverständlich ist ein Testpflicht unbedingt geboten. Besser Vorsicht als Nachsicht. (Sie hätten etwas früher kommen sollen, in vielen Bundesländern sind nächste Woche die Sommerferien bereits vorbei und die Schulen beginnen). Und ich schließe mich ebenfalls der mehrheitlichen Ansicht an, dass die Personen, die in ein Risikogebiet verreisen, auch die Konsequenzen tragen, sprich die Tests selber bezahlen sollten (wie es für die Türkei ja ebenfalls vorgesehen ist).
Etwas widersprüchlich sind die Aussagen zur wirtschaftlichen Lage. Fast 60% der Bevölkerung machen sich Sorgen um eine Verschlechterung, aber nur sehr wenige fühlen sich selbst betroffen oder haben Angst um ihre persönliche Lage.
Alles in allem: Wieder mal ein erfreuliches Ergebnis vom Deutschland-Trend, ebenso wie regelmäßig polit-barometer.

@20:11 von Köbes4711

//Am 06. August 2020 um 19:54 von foren
Auch eine Idee. Sollte man ernsthaft in Erwägung ziehen.//

In der Tat eine gute Idee. Man muss inzwischen bei viel zu vielen notwendigen Behandlungen dazuzahlen, da wär hier eine Selbstbeteiligung sicher zumutbar.

Am 06. August 2020 um 19:55 von Bender Rodriguez

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?
Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?///

Wie oft gehen Sie in einen Supermarkt? Wollen Sie sich jedes Mal testen lassen? Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel? Wollen Sie sich dann auch immer testen lassen? Wer weiß wen Sie dort so begegnen.

Meine Enkel gehen (Dresden) zur Schule.
Meine Tochter arbeitet im Supermarkt.
Meine Frau arbeitet in einer Kinder und Jugendeinrichtung.
Die 2 erstgenannten treffe ich mindestens 2 mal die Woche.
Wie oft soll ich mich testen lassen? Ich fahre mit der Straßenbahn zum Supermarkt. Also. Wie oft?

Maskenpflicht für Schüler

Auf den Umfrage-Tafeln sieht man, dass auch Eltern mit Kindern befragt wurden.

Die Schüler sollten in Klassenverbänden auf dem Schulhof ohne Maske richtig frische Luft schnappen können,
mit entsprechend großem Abstand -
vor allem wenn die Maske im Unterricht getragen werden soll.

Bisher habe ich auch noch nichts über Regelungen bei der Schulspeisung gelesen.

Gruß
Leipzigerin59

Unsaubere Darstellung

der Kostenübernahme, auch jetzt im Brennpunkt wieder. Da spricht die Journalistin von Kostenübernahme "durch die Allgemeinheit", dabei sind's aktuell nur die GKV, die Gutverdiener, Beamten, Selbständigen in der PKV zahlen nicht mit. Da sollten Journalisten schon genau bleiben können oder ist die verfälschte Darstellung Absicht?

@harry_up 20:19

unterschreibe ich durchaus alles, bis auf diesen kleinen part:

" und auch dann noch sachlich bleibt,"

ein weniger arrogant und herablassend dürfte er gerne sein. denn auch wenn er in den meisten fällen richtig liegen mag, aber die wissenshoheit hat auch er nicht.

Wie viele wurden denn aus Urlaubsgebieten

schon positiv getestet?

Für mich wird da wieder eine Sau durchs Dorf getrieben, um vor Problemen im eigenen Land abzulenken. Immer wieder fallen verscheidene Unternehmen auf, die plötzlich einen Brennpunkt darstellen. Die Unterstellung, jeder würde im Urlaub nur Party machen, sich zuschütten, und Abstandsregeln vernachlässigen, ist eine Frechheit. Jeder macht nicht so Urlaub, wie am Ballermann. Und anderen Ländern mehr oder minder die Fähigkeit mit Corona umzugehen abzusprechen, halte ich genauso für eine Frechheit. Das Problem steigender Zahlen ins Ausland zu schieben, und eigene Probleme zu ignorieren, halte ich für höchstgefährlich. Bisher waren die Hotspots mehrheitlich problematische Unterbringung und Arbeitsbedingungen von Billigarbeitern. Daß sich die Leute nicht mehr an AHA halten würden, kann ich in meiner Stadt nicht bestätigen. Man sollte die ganzen möglichen Gründe für den Anstieg im Auge behalten, und nicht die, die wieder die Auslandsphobie zementieren.

@Köbes 4711 um 19:40

Wenn ich im Mai buche für den Juli und vor meiner Abreise wird das Zielland zum Risikogebiet erklärt, kann ich zurückt treten von der Reise (Pech für die Schnäppchenjäger). Mache ich das nicht, oder habe ich nicht pauschal gebucht - PP (persönliches Pech).

@Adeo60 18:28

Zitat: "Staat ist nicht für alles zuständig

Wer in ein Risikogebieten reist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch die Gemeinschaft. Anders allenfalls, wenn eine berufliche Notwendigkeit die Ursache ist. Auch dann aber sollte nicht die Gemeinschaft, sondern der Auftraggeber bzw. Arbeitgeber für die Folgekosten aufkommen."

Und was verbrechen die, bei denen im Urlaub ihr Urlaubsgebiet urplötzlich zum Risikogebiet erklärt wird?

@ traurigerdemokrat

Mir tuen die Kinder leid, ganzen Tag mit der Maske ist ein Alptraum!

Das kommt mir bekannt vor. War es nicht damals bei der Helmpflicht genau so? Dachte man nicht, es sei völlig unmöglich, mehr als eine Viertelstunde den Motoradhelm auf dem Kopf zu haben?

Ist doch ganz einfach.

Stichtag ist der Tag der Buchung. Ist das Urlaubsland zu diesem Zeitpunkt kein Risikogebiet,trägt der Staat die Kosten,sollte sich das während der Urlaubsdauer ändern.Entscheide ich mich bewusst für eine Buchung in ein Risikogebiet,zahle ich den Test.Ich zahle meinen Test auch selbst.In einem Sozialstaat soll mir die Allgemeinheit helfen wenn ich in Not bin. Nicht mein privates Vergnügen unterstützen.

Nur gut, dass ich in Sachen

Nur gut, dass ich in Sachen Corona keine Entscheidungen treffen muss. Kaum einem, der hier seine Meinung kundtut, würde ich grundsätzlich widersprechen. Nur denen, die nach Logik in dem ganzen Wirrwarr suchen, möchte ich nahelegen: Gebt es einfach auf, ihr werdet nicht fündig werden.
Ich selbst werde einfach weiterhin vorsichtig sein.

@ deutlich

Da spricht die Journalistin von Kostenübernahme "durch die Allgemeinheit", dabei sind's aktuell nur die GKV, die Gutverdiener, Beamten, Selbständigen in der PKV zahlen nicht mit.

Selbstverständlich zahlen sie mit. Nämlich genau dann, wenn der Patient privat versichert ist (wie ich z.B.).

@Klaus.Guggenberger 18:31

Zitat: "Gestiegene Zustimmung zu Herrn Spahn verwundert

Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.

Er hat sich nicht als krisentauglich erwiesen."

Am schlimmsten finde ich, daß fast jeder Vorschlag Spahns massiv mit dem Recht kollidiert. Ich wünsche mir von einem Poltiker, daß seine Vorhaben gesetzeskonform sind. Daß ist bei Spahn nicht gegeben. Politik ist kein Wunschkonzert, auch nicht für einen Minister.

Leipzigerin59 20.24

Bisher habe ich auch noch nichts über Regelungen bei der Schulspeisung gelesen."
Da bleibt natürlich die Maske auf;-) werden ja schon die sonstigen Hygieneregeln verletzt;-)
aber vielleicht haben die besonders umsichtigen Rektoren ja für Papierservietten gesorgt?
Gibt ja mittlerweile sogar Seife an den Schulen.

Am 06. August 2020 um 20:18 von deutlich

.............die "Risikogebiete" werden ja über Nacht zu solchen.........

Dazu hatte ich mich auch geäußert, das es da Unterschiede geben sollte. Problematisch ist das zwischen Buchung und Urlaubsbeginn oft eine sehr große Zeitspanne ist. Das ist schon richtig. Das kann man vorher gar nicht abschätzen und wissen.

Wer jetzt einen Urlaub in Brasilien für nächsten Monat bucht, hätte ich dann kein Verständnis mehr. Aber wer macht sowas.

Rainer 4528

Sobald ich den begründeten Verdacht habe, etwas war nicht in Ordnung. Da wird aber abgewiegelt. Was ist aber in Palma anders, als in Paderborn? In beiden Orten komme ich nur zufällig vorbei. War ich in Palma, werde ich beschenkt. War ich beruflich in Paderborn, nicht.
Und warum muss das die GKV bezahlen, während ich meine Kontaktlinsen selber zahlen muss, zahnartzrechnungen wegen 30€ absegnen lassen soll und für alle Medikamente einen Selbstbehalt berappen muss? Ist es für die Allgemeinheit nicht wichtig, dass ich beiden und sehen kann, andere dafür aber Urlaub machen können?
Nichts gegen Urlaub, aber über diverse Regelungen muss man nachdenken.

Wer....

In ein Risikogebiet mit Absicht reist der muss damit rechnen für zwei Wochen in Quarantäne geschickt werden. Diese Menschen müssen wenn diese zurück kommen und nicht in Quarantäne möchten. Dann müssen diese Menschen einen Test machen. Dieser mus er selbst bezahlen.
Die Menschen die zu Hause geblieben sind und sich auf Sars Covid zwei testen möchten der muss den Test selber zahlen.

@freier Welthandel 20.42

wenn die GKV die Kosten trägt, wo zahlen dann die Privatversicherten mit???

20:41 von Anna-Elisabeth

Ohne ihnen Honig um die Wangen schmieren zu wollen, aber an ihren Kommentaren gibt es einfach keine Schwachstellen. Meine Hochachtung.

Am 06. August 2020 um 20:34 von Hirschauer

Da muss ich nochmal nachfragen, ich blicke wohl da noch nicht ganz durch. Ein Risikogebiet ist ja nicht ein ganzes Land, sondern nur ein Gebiet. Zurücktreten kann ich aber doch nur, wenn es Reisewarnung besteht. Und eine Reisewarnung ist doch etwas anderes als ein Risikogebiet. Oder meinten Sie jetzt, auf eigene Kosten zurücktreten ? Das kann ich ja immer, auch ohne das es ein Risikogebiet ist.

18:31 von Klaus.Guggenberger

>>Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.<<

Unser Gesundheitsminister und ein Expertenteam haben die Corona-Krise, nicht einwandfrei, aber nach bestem Wissen gemanagt. Nennen Sie mir bitte ein Staat, wo es von Anfang an alles perfekt gelaufen ist, mit einem völlig unbekannten Virus, den man erst einmal erforschen musste (und immer noch muss).

Was die Versäumnisse der Schule betreffen: da stimme ich Ihnen bei, das hätte etwas schneller und besser gehandhabt werden können.

@20:43 von Köbes4711

"Wer jetzt einen Urlaub in Brasilien für nächsten Monat bucht, hätte ich dann kein Verständnis mehr. Aber wer macht sowas."

Mal angenommen, meine Eltern (oder Kinder) würden in Brasilien leben und einer von denen läge im Sterben und hätte den Wunsch geäußert, mich noch einmal zu sehen, würde ich das wohl tun. Andernfalls könnte ich mit meinem schlechten Gewissen nicht leben.

@20:31 von deutlich

"...oder ist die verfälschte Darstellung Absicht?"

Da bin ich ganz sicher.

@marvin

"Dieser "Deutschlandtrend" ist wie eine gelungene Mischung aus "Milgram"- und "Stanford-Prison-Experiment" und kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Gehorsame Menschen lieben es, zu strafen."

Was für ein unglaublicher Unsinn, den Sie hier posten.
Es sind Menschen, die aufgrund einer freien Entscheidung unter Abwägen aller positiven oder negativen Einflüsse auf eine Maßnahme zu einer eigenen Entscheidung gekommen sind. Es sind keine Untertanen.
Ich finde es zunehmend unerträglich, dass mir hier z.B. andauernd vorgehalten wird, ich könne nicht selbst denken, sondern würde mich nur einer aufoktroierten, vorgegebenen Meinung beugen.
Ich bin klaren Geistes, ich kann mir meine Auffassung zu den anstehenden Themen sehr wohl selbst bilden ohne mich der angeblichen Mainstream oder political correctness zu unterwerfen.
Machen Sie mal das milgram-Experiment mit afd-Wählern, dann werden Sie fündig.
Und zwar das Original, nicht die Frage nach ein paar Euro, die jemand bezahlen soll

@Bender Rodriguez 19:55

Zitat: "Ich habe nichts gegen eine

Ich habe nichts gegen eine Kostenübernahme für Urlauber. Aber sollten daheim Gebliebene dann nicht auch kostenlos getestet werden können?"

Tja, fragen Sie mal Herrn Spahn und Herrn Söder, die medienträchtig einen Schnelltest der Firma Roche ankündigten. Wo ist der Tester? Hat ihn jemand gesehen?

Zitat: "Wer weiß, wem ich im Supermarkt so alles über den Weg laufe?"

Da man sich doch recht selten mit Wildfremden im Supermarkt unterhält, die Decke idR ca. 7m hoch ist, halte ich die Gefahr, sich im Supermarkt anzustecken, für höchst gering. Also ruhig Blut.

@ 20:05 von Wilhelm Schwebe

Verehrter Karl, Ihre oberlehrerhaften Meta-Kommentare, in denen Sie absolut nichts inhaltlich zur Diskussion beitragen, aber von oben herab meinen, Foristen "einordnen" zu müssen, sind so überflüssig wie nervig. Versuchen Sie es mal respektvoll inhaltlich. Das geht.

Testkosten und Verstoßgebühr

Die Testkosten für alle Rückkehrer sollten verhältnismäßig sein, d. h. in Abhängigkeit vom Reisegrund selbst getragen oder als Vorsorge zum Schutz der Allgemeinheit von der Kasse übernommen werden.
Strafen für sogenannte "Maskenmuffel" sind m. E. kontraproduktiv. Ich halte eine kostendeckende Verwaltungsgebühr je Verstoß i. H. v. 50 € für sinnvoll, die den konkreten Kontroll- und Einsatzaufwand widerspiegelt.

@20:49 von Barbarossa 2 20:41 von Anna-Elisabeth

"Ohne ihnen Honig um die Wangen schmieren zu wollen..."

Danke. Ich mag Honig - auch diesen :-)

Und genau deshalb ist es gut, dass wir keine direkte Demokratie

... haben.

Denn hier ist wieder ein typischer Fall einer Mehrheit, die über eine Minderheit entscheiden will. Der Großteil der Deutschen will aktuell aus Angst vor Corona nicht in den Urlaub fliegen, also ist's auch so schön einfach, zu fordern, dass die Minderheit, die in Urlaub fliegen will, Test selbst zahlen sollte.

Fakt ist: Diese Tests dienen der Allgemeinheit. Und wer Sonntags in die Kirche geht setzt sich auch einem erhöhten Corona-Risiko aus, trotzdem würde ich auch diesen Menschen nicht aufzwingen wollen, auf eigene Kosten Corona-Tests machen zu müssen.

Solidarität bedeutet, dass etwas, dass der Allgemeinheit dient, auch von der Allgemeinheit unterstützt werden sollte. Corona-Tests fallen grundsätzlich in absolut allen Fällen darunter. Wenn ein Test sinnvoll ist, hat der auch von der Allgemeinheit gezahlt zu werden.

Ich bin raus. 21:00

Ich bin raus. 21:00 langt.
Dem Virus ist das egal aber im Bett kriegt er mich nicht. Maskenloser Gruß. Bender.

@ 20:46 von deutlich

Soso, die GKV zahlt die Tests bei privat Versicherten wie Selbständige, Lehrer...?!
Was ein Unsinn!

@deutlich

Die Privatversicherten erhalten eine Rechnung.
Diese müssen sie zunächst erst aus eigener Tasche begleichen und dann bei der PKV einreichen.
Und hoffen, dass die bzw. anteilig die Beihilfe, die Kosten auch übernimmt, was beileibe nicht immer der Fall ist.

 20:41 @Anna-Elisabeth

Mit der fehlenden Logik tue ich mich
ganz, ganz schwer - bin ich doch zu
logischem und analytischem Denken "erzogen" worden bzw. reichlich trainiert worden.

Andererseits,
wem kann die Politik schon alles recht machen?

Meiner Meinung nach hört sie immer weniger auf die Fachleute.

Warum ist Ihrer Meinung nach immer noch nicht durch- bzw. umgesetzt, dass sämtliches medizinische und Pflegepersonal regelmäßig
getestet wird?

Liegt das an den Chefs?

Gruß
Leipzigerin59

Warum soll die Gemeinschaft für Unvernünftige bezahlen?

Wer meint in Risikogebiete reisen zu müssen sollte die Kosten für Tests und ggf. für Quarantäne-Maßnahmen selbst übernehmen. Für mich gibt es auch keinen Grund nicht notwendige Reisen in Risikogebiete schlicht zu untersagen. Der weitaus größere Teil hat ein Recht auf Gesundheit und Unversehrtheit. Da hat das Recht einiger weniger auf Reisefreiheit zum Schutz der Mehrheit hinten an stehen - so wie beim Lockdown.
Leider ist es eben so dass einige wenige Urlauber ihr Gehirn "wegen Urlaub" komplett abschalten. Darunter haben dann leider auch die zu leiden, die mit Vernunft und Umsicht in den Urlaub fahren.

Kostenlose Test's selbstverständlich.

Vor anderthalb Jahren buchte ich eine Kreuzfahrt. Es wäre die erste gewesen und sollte ein rundes Jubiläum krönen.
Natürlich spielte das Budget auch eine Rolle. Wie konnte ich damals wissen, dass sich die Bedingungen ändern und weitere Kosten, "Corona-Test", auf mich und meine weiteren vier Familienmitglieder zukommen könnten. Unteranderem ist es deshalb nicht einzusehen, den Test zu bezahlen. Ich zahle auch als Nichtraucher Krankenkassenbeiträge und finanziere Mitmenschen, die z.B.: durch Rauchen, Alkohol oder gefährliche Sportarten in der Freizeit Ihre Gesundheit über die Maßen gefährden.

@ 20:15 von Hador Goldscheitel

Wilhelm - alias Karl - äußert sich hier höchst selten inhaltlich, es scheint eher sein Ansinnen zu sein, andere "sinnfrei anzurempeln", deren Statements ihm nicht passen; und manchmal scheint das nach der Devise zu gehen: je differenzierter und argumentativer der Forist, desto rempelnder der Karl-Wilhelm. Da ändern auch Bitten an ihn, sich inhaltlich und respektvoll zu äußern, bisher nichts. Leider.

Am 06. August 2020 um 20:52 von Anna-Elisabeth

Da sehen Sie aber auch, wie viele Ausnahmen bzw. Gründe es gibt. Man kann nicht alles pauschalisieren. Frage mich überhaupt, wenn mal die ersten Stadtteile von Großstädten hierzulande als Risikogebiet eingestuft werden (müssen). Wer weiß denn zum Beispiel, in welchem Stadtteil ich mich aufgehalten habe. Dazu kommt noch, das dorthin die Leute mit dem Auto oder mit dem Zug reisen. Dann müßte es ja überall Grenzen geben und Stellen zum testen. Denn das Virus ist ja hier auch, nicht nur im Ausland.

Urlauber sollen Test selbst zahlen?

Dann müssten alle Raucher die Kosten Ihres Bronchialkarzinom selbst zahlen, alle Alkoholiker die Folgen Ihrer Leberzhirrose, alle Übergewichtigen Ihre Herzinfarkte und Arthrose OPs... wo setzen Sie die Grenze?!

@ Klaus.Guggenberger

Herr Spahn hat die Corona-Krise von Anfang an mit einer Reihe von Fehleinschätzungen und Versäumnissen begleitet.

Herr Spahn ist nicht frei von Fehlern. Aber vielleicht kennen Sie einen potenziellen Minister, der in dieser Hinsicht perfekt ist.
Herr Spahn hat aber die wesentlichen Entscheidungen durchaus vernünftig und richtig getroffen. Wir haben in Deutschland (bis auf Randbemerkungen) keinen Grund uns über das Krisenmanagement zu beschweren. Wir werden in der ganzen Welt beneidet.

@Glücklicher Leser @-gerd Hansen

es geht ja hier um die Zwangstests für Reiserückkehrer und da steht in sämtlichen Berichten der Medien, dass die GKV die Kosten trägt.Können Sie über die letzten Tage nachlesen. Sonst wäre die Berichterstattung nicht nur unklar ausgedrückt sondern komplett falsch. Nochmal: es geht nicht um Tests, die der Hausarzt initiiert.

@ born in stasi-land

"War es nicht damals bei der Helmpflicht genau so?" Am 06. August 2020 um 20:38 von born in stasi-land

*

Seit wann atmet man durch ein Helm? Und selbst beim Helm ist für die Belüftung gut gesorgt worden, damit Luft an die Kopfhaut kommt.

Die ganz Mundhöhle und die Haut sind von Mikroorganismen besiedelt. An den Händen sammelt sich alles, was man angefasst hatte.
Wechselt man die Maske nicht alle 20-30 Minuten, dann sammelt sich da mehr Feuchtigkeit und Bakterien und Pilze an, als in einer Unterhose, und die würde man sich auch nicht über das Gesicht ziehen und dadurch atmen.

@ Glücklicher Leser

Soso, die GKV zahlt die Tests bei privat Versicherten wie Selbständige, Lehrer...?!
Was ein Unsinn!

Bei Beamten zahlt die private Krankenversicherung und die Beihilfe.

18:39 von Nachfragerin

>>Da Reisende im Infektionsgeschehen eh keine große Rolle spielen, gibt es auch keinen sinnvollen Grund, warum diese Gruppe über die Testpflicht hinaus auch noch mit der Kostenübernahme bestraft werden sollte.<<

Sind Reisende immun oder warum spielen die keine Rolle? Wozu dann Testpflicht?
Kann man auch alles durchwinken... ich verstehe das einfach nicht!

@20:42 von freier Welthandel zur Kenntnisnahme

GKV-Spitzenverband: „Staatliche Finanzierung gefragt“
Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, erinnert in einem Statement daran, dass der Staat für den Bevölkerungsschutz zuständig ist: „Wenn jetzt jedoch alle Urlaubsrückkehrer ohne Symptome getestet werden sollen, ist eine staatliche Finanzierung gefragt. Die Politik auf Bundes- wie auf Landesebene war sich einig, die Grenzen offen zu halten und der Bevölkerung so weit wie möglich Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Sollte die Politik jetzt als Folge dieser Reisefreiheit eine flächendeckende Testung aller heimkommenden Menschen für notwendig erachten, darf sie die Finanzierung nicht den GKV-Beitragszahlenden auferlegen.“

Am 06. August 2020 um 20:43 von Bender Rodriguez

Was ist denn für Sie ein begründeter Verdacht? Ich habe meine dargelegt.
Über den Rest kann man immer streiten. Der bekommt das. Warum ich nicht.
Ich habe 30 Jahre Fußball gespielt. Die DDR Gesellschaft hat meine Verletzungen bezahlt. War und ist heute in D. nicht anders. Wenn morgen einer beim Aufbau seiner Spielzeugeisenbahn verunglückt bezahlen wir alle. Punkt fertig Aus.
Zum Ausgang zurück. Wie dargelegt. Wie oft wollen Sie getestet werden?
Ich ohne Symptome gar nicht. Warum auch?

Am 06. August 2020 um 21:02 von Jacko08

Teils aus Deutschland (es lebe die Sorglosigkeit), und teils aus dem Urlaub mitgebracht.............

Tja, oder beides. Es hängt ja nicht davon ab, wo man Urlaub macht, sondern wie sich die Menschen verhalten.

Wer Urlaub zahlen kann, kann auch einen Test bezahlen

Aktuell sind Urlaubsreisen schon eher kritisch zu sehen, klar kann man sich mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen das Risiko kleinreden, dennoch bleibt ein Risiko und es ist ein Risiko, nicht nur für den, der es eingeht!
Sozialstaat, ja, schon, aber wer seinen Urlaubswunsch über den Schutz der Allgemeinheit stellt und sich diesen Urlaub leisten kann, dem kann man sicher auch abverlangen, den Test zum Schutz der Allgemeinheit selber zu bezahlen. Wir brauchen wirklich viel Geld für Menschen die dringend existenziell Hilfe benötigen und sie ungerechter Weise nicht bekommen, da muss man nicht auch noch Tests für Menschen bezahlen, die offensichtlich nicht bedürftig sind.

@Anna-Elisabeth 20:41

Zitat: "Nur gut, dass ich in Sachen Corona keine Entscheidungen treffen muss."

Naja, deswegen gehen wir zum wählen. Ich würde mir von der Politik mehr Überblick über den Ist-Zustand, und dem entspechende Aktionen wünschen, und weniger Egomanie, Dogma, und Populismus.

Zitat: "Kaum einem, der hier seine Meinung kundtut, würde ich grundsätzlich widersprechen."

Würde ich schon. Die, die Sanktionen für Ulauber in Risikogebieten fordern, vergessen völlig, daß man sich schon in dem Gebiet aufgehalten haben kann, bevor es Risikogebiet wurde.

Zitat: "Nur denen, die nach Logik in dem ganzen Wirrwarr suchen, möchte ich nahelegen: Gebt es einfach auf, ihr werdet nicht fündig werden."

Daß ist leider nicht nur in der Corona-Krise der Fall. Ich erlebe das Gefühl schon fast tagtäglich im politischen handeln seit ich mich politisch interessiere.

@ 20:18 von Sternenkind

Wer sich auch nur marginal mit dem Schweizer Prof. emeritus Stadler befasst, stößt schnell auf sein - sagen wir mal - exzentrisches Krawallgebürstetsein. Das RKI tut gut daran, einen Stab seriöser professioneller und transparenter Expert*innen zu Rate zu ziehen.
Maßnahmen, die dem allgemeinen Gesundheitsschutz in Pandemie-Zeiten dienen, müssen transparent begründet und zeitlich wie inhaltlich engmaschig überprüft werden. Das geschieht. Und natürlich kann, soll und muss das auch kontrovers diskutiert werden. Auch das geschieht. In meinen Augen sind allerdings rechtsextreme und rechtspopulistische faktenfreie Positionierungen sowie Verschwörungspalaver und esoterische Auswüchse nicht überzeugend, weder von 20.000 Leuten (mit Verstoß gegen die geltenden Gesundheitsschutzauflagen) noch von zweifelhaften emeritierten Professoren, denen die eigene Schlagzeile wichtiger zu sein scheint als gründliche seriöse Forschung.

@ Jacko08

"18:36 von urlaub2020 >>Wo kommen die 1000 Neuinfizierten denn aktuell her? Möglicherweise einfach hier aus Deutschland oder ist das nicht möglich?<<

Teils aus Deutschland (es lebe die Sorglosigkeit), und teils aus dem Urlaub mitgebracht." Am 06. August 2020 um 21:02 von Jacko08

*

Also ich habe da etwas von Hotspots an Arbeitsplätzen gelesen, aber offensichtlich werden diese von manchen Leuten komplett ausgeblendet.

Ich bin etwas überrascht über die ...

... hohe Zahl derer, die sich impfen lassen wollen. Vielleicht hätte man die Frage um die des "wann" ergänzen sollen.

So lange Corona an sich noch gar nicht inklusive aller Langzeitfolgen richtig erforscht ist, kann auch ein Impfstoff keinen ausgereiften und zielführenden Schutz bieten, von dessen Wirkungen und Nebenwirkungen sowie Langzeitfolgen mal ganz abgesehen. Da trage ich doch lieber noch einige Zeit die Maske.

Und nein, ich bin kein Impfgegner, aber ich weiß schon gerne, was ich meinem Körper mit welchen möglichen Konsequenzen zumute.

@20:21 Anna-Elisabeth @20:11 Köbes4711 @foren

Ich halte eine Selbstbeteiligung von 30 Euro für angemessen. Frage mich allerdings, ob evtl. die Bearbeitungskosten diesen Betrag wieder "verschlingen".

@foren - Risikoreisen statt Risikogebiete

19:52 von foren:
"Wer in ein Risikogebiet einreist, während dieses bereits als Risikogebiet ausgewiesen ist, wählt die Bestimmungen zur Testpflicht damit auch aus."

... oder hat den Urlaub geplant (und bezahlt), bevor das Gebiet zum "Risikogebiet" erklärt wurde.

Die Definition von Risikogebieten ist ohnehin sinnlos, da diese willkürliche Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche das tatsächliche Ansteckungsrisiko überhaupt nicht erfasst. Viel wichtiger als der Ort wäre die Art der Reise.

So wäre jede Partygruppenreise zum Mond weitaus riskanter als eine ruhige Individualreise in das gefährlichste Hochrisikogebiet. Die Anzahl der Kontakte entscheidet!

Solche Faktoren werden aber überhaupt nicht berücksichtigt. Stattdessen hat sich die Politik im populistischen Grenzdenken festgefahren und gebiert einen Aktionismus nach dem anderen.

Gesundheitsamt DOOF

Da verfolgen Gesundheitsämter was das Zeug hält und bisher kann keiner eine Statistik vorzeigen WO sich die Menschen anstecken oder wie. Wenigstens eine Top Ten Liste.

Warum sollen Heimkehrer denn so einen Auswand betreiben ? Schüler sitzen viel näher zusammen. Arbeiter sitzen viel näher zusammen. Demo ja, Bus nein....

Was würde aus der Studie in München bei der herausgefunden werden sollte wie weit verbreitet das Virus ist.

So richtig koordiniert ist das ganze nicht.
Nett wäre gewesen vor dem Urlaub zu erklären das der riskant ist. Aber da war wohl Tui und Co dagegen

Was etwas hoffen läßt

ist, dass trotz wochenlangem Geschwätz der üblichen Endzeitpropheten über die zweite Welle das Ausmaß der Ängste nicht wesentlich gestiegen ist. Es gibt offenbar noch Restverstand in Deutscheland;-)

@21:05 von Glücklicher Leser

"Dann müssten alle Raucher die Kosten Ihres Bronchialkarzinom selbst zahlen, alle Alkoholiker die Folgen Ihrer Leberzhirrose, ..."

Die Zahlen hohe Steuern für ihr Gift. (Tabaksteuer 2019 14,3 Milliarden)

Dann müsste man einen Risikourlaub auch entsprechend besteuern.

20:11 @Barbarossa 2 @Wilhelm ...

"Sie
[Wilhelm Schwebe]
sind ein sehr guter Beobachter. "

Ich bitte Sie,
Herr Schwebe beobachtet allenfalls die Läuse, die über seine Leber laufen und tritt dann in jeden Fett-Napf, den er finden kann.

Andere Foristen diskreditieren,
kann zur Manie werden.

Gruß
Leipzigerin59

@ Tada

Die ganz Mundhöhle und die Haut sind von Mikroorganismen besiedelt. An den Händen sammelt sich alles, was man angefasst hatte.

Ihr Horrorszenario beeindruckt mich wenig. Wir brauchen diese Masken und wir werden uns an sie gewöhnen. Und wir werden nicht an irgendwelchen Mikroorganismen aus der Unterhose sterben.

@ um 20:05 von Wilhelm Schwebe

Die Freischaltung Ihres Kommentars hat einen Vorteil: jeder sieht hier, dass Sie selbst die Kraft Ihrer Argumente für so gering halten, dass Sie auf ein so niedriges Niveau gesunken sind, das vermutlich kaum noch unterboten werden kann. Oder halten Sie Ihre spöttischen Unterstellungen einem anderen User hier gegenüber für gehaltvoll argumentativ?

@ stgtklaus

Gesundheitsamt DOOF
Da verfolgen Gesundheitsämter was das Zeug hält und bisher kann keiner eine Statistik vorzeigen WO sich die Menschen anstecken oder wie.

Hatten Se schon mal eine Erkältung, bei der Sie wussten, wo Sie sich angesteckt haben? Also bitte.
Etwas weniger unfaire Behördenschelte wäre nett.

20:43 von Köbes4711

«Wer jetzt einen Urlaub in Brasilien für nächsten Monat bucht, hätte ich dann kein Verständnis mehr. Aber wer macht sowas.»

Nun hörte ich "ausgerechnet" ein Interview mit einem Brasilianer, der in Berlin lebt (meine Schätzung: ± 30 Jahre alt). Er ist der einige in der Familie, der außerhalb von Brasilien wohnt.

Er fliegt nach Brasilien, um seine Familie zu sehen.
Vor allem seine Eltern. Die hatten ihn gebeten, trotz Corona zu kommen. Wenn ihm dies nicht zu gefährlich erschiene, angesichts der Corona-Lage im Land.

Man könne nicht wissen, wann man sich unter wieder erfreulicheren Umständen mit der Familie wieder sehen könne. Hatte seine Mutter zu ihm am Telefon gesagt …

@21:13 von stupid at first @Anna-Elisabeth 20:41

//Zitat: "Nur denen, die nach Logik in dem ganzen Wirrwarr suchen, möchte ich nahelegen: Gebt es einfach auf, ihr werdet nicht fündig werden."

Daß ist leider nicht nur in der Corona-Krise der Fall. Ich erlebe das Gefühl schon fast tagtäglich im politischen handeln seit ich mich politisch interessiere.//

In der Politik 'außerhalb' Corona könnte man schon eine gewisse Logik entdecken. Eine Logik, die dem rein kapitalistischen System immanent ist. Jedenfalls aus meiner Sicht.

21:00 von Bender Rodriguez

Ich bin raus. 21:00 langt.
Dem Virus ist das egal aber im Bett kriegt er mich nicht. Maskenloser Gruß. Bender.

Dafür steige ich ein. ;-)
Maskenlosen Gruß zurück.

Kann Ihrem Post zur Testmöglichkeit für die Allgemeinheit und nicht nur für Urlaubsrückkehrer durchaus etwas abgewinnen. Sehe in D. bleiben nicht per se als harmloser an. Das Virus verbreitet sich auch hier m.E. solange "unter dem Radar" bis jemand entsprechende Symptome zeigt oder wie bei Tönnies massenweise getestet wird.

Am 06. August 2020 um 21:15 von Kaneel

Ja aber selbst wenn - wie damals bei der Praxisgebühr - 10% wegen Bearbeitungskosten hängen bleiben, lohnt es doch dennoch. Wäre echt mal eine Idee.

@ stgtklaus

So richtig koordiniert ist das ganze nicht.
Nett wäre gewesen vor dem Urlaub zu erklären das der riskant ist.

Wenn Sie das nicht wussten, dann ...

20:02 von Tada

>>Sollte man da nicht die Betroffenen selbst befragen?<<

Die sind evtl. unter den Befragten.

>>Bei uns tragen Verkäufer-innen keine Masken, für Kunden ist es aber Pflicht.<<

Bemerkenswert, und eigentlich verboten.
Ich persönlich habe seit Beginn der MNS-Pflicht noch keine*n Verkäufer*in oder Kassierer*in ohne Maske gesehen.

Die meisten Ergebnisse

decken sich mit dem, was auch im Umfeld von Freunden und Bekannten, plus Verein so höre.
Das gilt auch für einige andere Umfragen der letzten Tage, für private Reisen sollte schon der Urlauber selber aufkommen, für alles was mit dran hängt.
Überall zahlen wir Maut, oder müssen vielleicht einen Reisepass haben, oder sonstige Papiere, um ins Land zu kommen.
Wer wissentlich in ein Gebiet fährt, weiß doch um die Kosten, also ist das Ergebnis der Umfrage doch vorhersehbar.
Es gibt in letzter Zeit einige Dinge, wo der Bürger und die Regierung auseinander driften.
Die Liste wird immer länger.

wer ist da gefragt worden?

Schon interessant: Mehr als die Hälfte der Befragten hat eher weniger bis keine Angst vor einer Infizierung, aber deutlich mehr als der Hälfte der Befragten gehen die Maßnahmen und Bestrafungen nicht weit genug? Das passt ja kaum zusammen, oder wurden die Fragen derart ungenau gestellt, dass die Leute sich in ihren Antworten selbst widersprochen haben?

@21:02 von Leipzigerin59 20:41 @Anna-Elisabeth

//Warum ist Ihrer Meinung nach immer noch nicht durch- bzw. umgesetzt, dass sämtliches medizinische und Pflegepersonal regelmäßig
getestet wird?//

Ich weiß nur, dass sich die Situation hier in der Uni-Klinik deutlich gebessert hat und inzwischen auch viel getestet wird. Ich höre aber auch, dass dies in anderen Kliniken nicht der Fall ist.

//Liegt das an den Chefs?//

Vermutlich spielen die eine (zu) große Rolle.

Was ich nach wie vor unerträglich finde, dass das Pflegepersonal in Senioren- und Pflegeheimen in Deutschland nicht zum medizinischen Personal gezählt wird und somit nichts über Ansteckungs- und Sterberaten bei diesem Personal bekannt ist.

@Jacko08:1 Woche Risikogebiet ist harmloser als 10 Wochen Heimat

21:10 von Jacko08:
"Sind Reisende immun oder warum spielen die keine Rolle?"

Reisenden spielen keine Große Rolle im gesamten Infektionsgeschehen, weil sie nur einen kleinen Bruchteil der Neuinfektionen stellen. Der Großteil der Ansteckungen erfolgt innerhalb Deutschlands - das ist auch logisch, da wir in der Heimat viel mehr Zeit verbringen und weitaus mehr Kontakte haben als im Urlaub.

Sich eine Woche einem zehn Mal höherem Ansteckungsrisiko auszusetzen ist genauso gefährlich wie zehn Wochen Heimataufenthalt. Es wäre also nur konsequent und gerecht, von den Daheimgebliebenen alle paar Wochen ebenfalls einen Test einzufordern.

Ich wette, dass die breite Zustimmung schlagartig wegbricht, wenn die Zustimmenden plötzlich selbst betroffen wären.

Am 06. August 2020 um 21:20 von Leipzigerin59

>>20:11 @Barbarossa 2 @Wilhelm ...
"Sie
[Wilhelm Schwebe]
sind ein sehr guter Beobachter. "<<

>>Ich bitte Sie,
Herr Schwebe beobachtet allenfalls die Läuse, die über seine Leber laufen und tritt dann in jeden Fett-Napf, den er finden kann.

Andere Foristen diskreditieren,
kann zur Manie werden.

Gruß
Leipzigerin59<<

Schöner hätte ich es jetzt auch nicht schreiben können. :-)

Nun ja

Es wird Zeit, dass man mit dieser Panikmache endlich aufhört. Zum Beispiel mit dem Geschwafel von einer zweiten Welle.
In Deutschland war das Gesundheitssystem noch nie überlastet. Jetzt davon zu reden, dass das Gesundheitssystem nun überlastet werden könnte, ist ein Unsinn. Nie mehr als sechs Prozent der zur Verfügung stehenden Intensivbetten waren je belegt. Mehr Ruhe und weniger Panik wären angebracht.

20:31 von deutlich

«Unsaubere Darstellung … der Kostenübernahme, auch jetzt im Brennpunkt wieder. Da spricht die Journalistin von Kostenübernahme "durch die Allgemeinheit", dabei sind's aktuell nur die GKV, die Gutverdiener, Beamten, Selbständigen in der PKV zahlen nicht mit.»

Sehr weit enfernt bin ich davon, für das ganze Bundesgebiet beurteilen zu können, wie die Kostenübernahme bisher im Detail geregelt ist.

Von der Stadt Köln allerdings weiß ich mit Sicherheit, dass die Stadt die Kosten für alle Tests am Flughafen Köln / Bonn schon seit dem Samstag von vor 2 Wochen aus der Stadtkasse übernimmt. Aus deren Mitteln aus Steuereinnahmen. Freiwillige Tests.

Wenn ich es nicht falsch auffasse, trägt auch das Land Bayern die Kosten der Tests aus deren Mitteln. So dass GKV (und / oder PKV) von den Kosten gar nicht berührt werden.

Die bessere Form der Kostenübernahme in Köln & Bayern, als sie den Krankenkassen "aufzuladen". So zahlt die Gemeinschaft der Steuerzahler mit Beteiligung aller Zahler.

20:05 von Wilhelm Schwebe 19:41 von gman

hier ist jeder gegner der anderen. nur der forist fatha ist ein liebenswerter, der nur disktieren will und auch friedfertig bleibt, solange seine meinung die lufthoheit hat

Interessanterweise erfolgte Ihr Namens- pardon, verwandtschaftlicher Wechsel nach einem recht eindringlichen Post des Users fathaland slim an, äh, Ihren Onkel, nachdem Ihr Onkel sich über mangelnde Freischaltung seiner Posts beklagte.

Am 06. August 2020 um 21:34 von Schneckenmaus

>>wer ist da gefragt worden?

Schon interessant: Mehr als die Hälfte der Befragten hat eher weniger bis keine Angst vor einer Infizierung, aber deutlich mehr als der Hälfte der Befragten gehen die Maßnahmen und Bestrafungen nicht weit genug? Das passt ja kaum zusammen, oder wurden die Fragen derart ungenau gestellt, dass die Leute sich in ihren Antworten selbst widersprochen haben?<<

Ich sehe keinen Widerspruch.
Wenn ich wenig Angst habe kann ich doch trotzdem für härtere Maßnahmen sein.
Für mich liest es sich nach stärkerer Kontrolle/Vorbeugung. Deshalb muss ich trotzdem keine Angst haben, Respekt jedoch schon.

Es ist eigentlich ...

... so müßig. Wer sich verantwortlich fühlt lässt testen und würde sogar bezahlen
( Familienrabatt wär ja möglich), hätte also Kostenübernahme verdient. Wer alles „Quatsch findet (meistens die/der mit dem größten Risiko), wird versuchen zu entwischen. Also Steuererleichterungen für Kerosin weg (ist längst fällig), Steuer auf Alkohol rauf (schadet auch nicht), und Differenz unter Testkosten verbuchen. Jeden Morgen im Betrieb am Fiebersensor vorbei.

Wer Urlaub zahlen kann, kann auch einen Test bezahlen

Am 06. August 2020 um 21:12 von Forfuture
"Wer Urlaub zahlen kann, kann auch einen Test bezahlen"
Gut, dass Jens Spahn da nicht ihrer zu kurz gegriffenen Ansicht ist.
Denn dann würde ich befürchten, dass viele Testpflichtige versuchen könnten, sich dem Test zu entziehen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Ihrer Meinung Anhängigen etwas neidisch sind, nun doch nicht in ihren wohlverdienten Urlaub gefahren zu sein, obwohl die gewählte Destination gar kein Risikogebiet war zum Reiseantrittstermin und ggf. auch nicht wird.

ARD-DeutschlandTrend?

Gut das wir keine Entscheidungen von ARD-Trend oder der Straße abhänig machen.
die haben ja in letzter oft toll daneben gelegen.

So wie der US Präsident der Brexit und unser Bundestag werden Entscheidung demokratisch durch wahlen durchgeführt.

Wobei ich auch die nur die Partei wählen werde die die Kostenübernahme durch die vernüfntigen die sich nicht in Risiko Gebeite begeben ablehnen.

während wir endlos

diskutieren, wer wann welche Tests bezahlen soll, sollten wir mal Perspektiven überlegen. Was können wir tun für die jüngere Generation. Die von heute auf morgen gesagt bekommt, Party war gestern, Corona ist Gegenwart und Zukunft. Ich bin selber nicht mehr im Party-Alter, sehe aber sehr viel Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit. Und diese Unruhen wie in einigen Großstädten lassen mich aufhorchen.

@Anna-Elisabeth 21:27

Zitat: "In der Politik 'außerhalb' Corona könnte man schon eine gewisse Logik entdecken. Eine Logik, die dem rein kapitalistischen System immanent ist. Jedenfalls aus meiner Sicht."

Also eine Logik, die nicht die Problembehandlung im Auge hat, sondern Partikularinteressen und politischen Egoismus. Denkbar schlechte Vorraussetzungen für die Bekämpfung einer Pandemie. Zwar ist D nach Todeszahlen bisher ganz gut durch die Krise gekommen. Es hätte aber auch deutlich besser gehen können. Naja, wenn man USA, Brasilien oder GB ansieht, muß man wohl zufrieden sein.

Schade nur, daß wg der oben genannten Gründe der Tanker Deutschland in vielen Kernfeldern wie Außenpolitik, Wirtschaft, Sozialem, und auch Gesundheit Schlagseite hat, und keinen guten Kurs fährt.

Am 06. August 2020 um 21:18 von stgtklaus

>>Da verfolgen Gesundheitsämter was das Zeug hält und bisher kann keiner eine Statistik vorzeigen WO sich die Menschen anstecken oder wie. Wenigstens eine Top Ten Liste.
.....
Was würde aus der Studie in München bei der herausgefunden werden sollte wie weit verbreitet das Virus ist.<<

Solide Statistiken kosten nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit. Die Münchner Studie ist am 5. April 2020 angelaufen und wird ein volles Jahr lang dauern. 4500 ausgewählte Münchner werden dabei im Vierwochentakt getestet und über ihre Tagesabläufe befragt. Ein Ergebnis wird frühestens Mitte bis Ende April 2021 vorliegen. Dann wird man hoffentlich sehr viel genauer über Ansteckungswege, Krankheitsverläufe usw. Bescheid wissen.

@ 21:52 von werner1955

So wie die „Vernünftigen“ die auf Kosten der Allgemeinheit (Krankheitskosten) rauchen und Alkohol trinken? Wie ist das bei Ihnen?

@freier Welthandel um 20:42

Herr Span sagte ziemlich unmißverständlich, daß die Kosten aus den (unverteilten) Rücklagen der Gesetzliche Krankenversicherungen getragen werden. Mir ist nicht bekannt, daß die Versicherten der privaten KK in diesen Topf einzahlen und die Kassen nach erbrachter Leistung Geld daraus beziehen.
Wenn Sie bessere Informationen habe, lassen Sie es diesem Forum wissen.

@DrBeyer - Gefährlicher Urlaub?

18:19 von DrBeyer:
"Ich muss zugeben, dass ich das nicht wirklich verstehe."
> Ich versuche es noch mal anders:
Wenn man sich 2 Wochen im Jahr im Ausland aufhält, ist man logischerweise 49 Wochen in der Heimat. Das Verhältnis der Aufenthaltszeiten beträgt also 2 zu 49, gerundet 1:25.

Der Urlaub im Ausland müsste also 25 mal gefährlicher sein, damit die Urlauber genauso viele Infektionen einschleppen, wie sich innerhalb Deutschlands verbreiten. Ich bezweifle, dass der Unterschied zwischen den Ländern derart gravierend ist.

"Wichtig soll ja zielgenaues Testen sein. Und falls die Reisenden ein erhöhtes Risiko haben [...]"
> Das ist völlig richtig. Doch wer zielgenau testen möchte, muss auch die richtigen Kriterien auswählen.

Ein Partytourist wird sich auch im Nicht-Risikoland einem größeren Ansteckungsrisiko aussetzen als ein Wanderurlauber in den USA.

21:12 von Forfuture

«Wer Urlaub zahlen kann, kann auch einen Test bezahlen.»

Wer Skifahren bezahlen kann, kann auch den Beinbruch bezahlen.
Wer reitet, zahle selbst, wenn er vom Pferd fällt.

Wer ± 50 Euro für einen unterhaltsamen Nachmittag mit 2 Kindern in der Kletterhalle erübrigen kann. Inkl. Getränken & Snacks.

Kann auch bezahlen, wenn zwar keines der Kinder aus der Wand fällt, und sich ein Bein bricht. Aber sich irgendwie den Kopf andengelt, oder im Übermut einen Finger verstaucht. Selbst wenn sich das andere Kind beim hastigen Snacken verschluckt, und würgen muss. Arztbesuche zur Vorsichtskontrolle gehen alleine zu Lasten dessen, der die Kletterei, und die Snacks bezahlte.

"Mir schon alles passiert" beim Kindergeburtstag in der Kletterhalle, den ich mit bezahlte. Alles passiert … außer der unsinnigen Forderung, jeder Risiko-Verursacher trage evtl. entstehende Medizinische Folgekosten aus eigener Tasche.

Wenn gefordert wird, ...

... dass Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, Tests selbst zahlen sollen, wie steht man denn dann dazu, wenn
die Fußballfans wieder quer durch Deutschland reisen?

Hier wünschte ich mir auch
verpflichtende Tests vor und nach der Reise bzw. der Spiele.
Für mich ist das ein wesentlich größeres Risiko, dass das Virus verbreitet wird.

Gruß
Leipzigerin59

@ 21:42 von Sternenkind

Ich weiß ja nicht in welchem Land Sie leben und ob Sie jemals mit Klinikpersonal sprechen - ich kenne einige Kliniken die Patienten verlegen mussten, da an der Kapazitätsgrenze... Das wir dank der im Vergleich guten Politik nie wie die meisten Länder über die Belastungsgrenze im Durchschnitt kamen, sollte uns doch freuen, oder?

Party

Ist es wirklich zuviel verlangt, wenn die junge Generation mal ein paar Monate auf Partyies verzichten soll? Anders als die Alten haben die Jungen ja noch viele Jahrzehnte vor sich. Da sollte es doch moeglich sein, voruebergehend etwas zurueckzustecken.

@21:43 von schabernack 20:31 von deutlich

//Die bessere Form der Kostenübernahme in Köln & Bayern, als sie den Krankenkassen "aufzuladen". So zahlt die Gemeinschaft der Steuerzahler mit Beteiligung aller Zahler.//

Nur so ergibt das einen Sinn. Für Bayern hatte ich das eben im Internet gesehen. Gestatten Sie mir eine blöde Frage? Kann Köln das für sich entscheiden - unabhängig davon, was andere Städte in NRW beschließen?

@21:35 von Anna-Elisabeth @21:02 von Leipzigerin59

Was ich nach wie vor unerträglich finde, dass das Pflegepersonal in Senioren- und Pflegeheimen in Deutschland nicht zum medizinischen Personal gezählt wird und somit nichts über Ansteckungs- und Sterberaten bei diesem Personal bekannt ist.

Das und dass die Pflegekräfte nicht regelmäßig getestet werden, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gerade in Seniorenpflegeeinrichtungen ist eine Ausbreitung von SARS-CoV-2 besonders verheerend.

Möchte an dieser Stelle ausdrücklich dem Pflegepersonal in allen Bereichen für Ihren Einsatz am Menschen danken!

Am 06. August 2020 um 22:06 von Nachfragerin

Ein Partytourist wird sich auch im Nicht-Risikoland einem größeren Ansteckungsrisiko aussetzen als ein Wanderurlauber in den USA...............

Deshalb ist wohl der Wanderurlauber in den USA die Virenschleuder und der Partytourist der vernünftige Urlauber. Weil ja keiner weiß, wie sich die beiden im Urlaub verhalten haben. Um dem zu entgehen, müsste man wohl alle Urlauber testen. Auch die mit Auto und Zug unterwegs sind, auch die Urlauber die in Deutschland Urlaub gemacht haben.

Wie gerne ...

... würde meine Freundin für einen Test bezahlen, wenn nur mal jemand ihren Ehemann zurückbringen würde (der seit Februar in Togo festsitzt, weil sich keine Botschaft zuständig fühlt - liegt es an der Hautfarbe?), der los flog, als von Corona noch keine Rede war

22:07 von schabernack

"... jeder Risiko-Verursacher trage evtl. entstehende Medizinische Folgekosten aus eigener Tasche."

Und schwupps - hätten wir US-amerikanische Verhältnisse.

Muss nicht sein.

Von all dem abgesehen: Mir ist zu heiß... (in meiner Dachbehausung). Ich kann deshalb nicht ausschließen, dass ich Unsinn schreibe.
(Kein Corona-Fieber - nur Wetter)

Nicht so wichtig, aber...

Man kann die Kostenübernahme für Tests durch die Allgemeinheit durchaus so begründen, dass es ja die Allgemeinheit ist, die davon profitiert und nicht der Getestete, denn der ist ja eh schon entweder infiziert oder nicht infiziert und ein Test ändert daran nichts mehr. Wenn man ihn testet, weiß man aber wen man besser erstmal in Quarantäne stecken muss und davon profitieren dann alle.

Andererseits: Wer sich Reisen leisten kann, der kann auch den Test noch bezahlen. So viel ist das ja nicht und wenn er nicht verreist wäre, müsste man ihn auch nicht testen.

Mir ist beides Recht, solange nur überhaupt getestet wird.

@Köbes 4711 um 20:51

Risikogebiet ist normaler Sprachgebrauch. Wenn Sie die offiziellen Einstufungen des AA haben wollen, dann gibt es vier:
Reisewarnungen entfallen - vor Reisen wird abgeraten - gesonderte Reisewarnung (Teile eines Landes wie derzeit in Regionen in Spanien) - Reisewarnung in Kraft.
Bei Reisewarnungen - egal ob ganzer Staat oder Regionen können Sie von einer Pauschalreise zurücktreten. In anderen Fällen tragen Sie die Kosten selbst, warum nicht die Testkosten?
.

@ Leipzigerin59

„Wenn gefordert wird, ...
... dass Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, Tests selbst zahlen sollen, wie steht man denn dann dazu, wenn
die Fußballfans wieder quer durch Deutschland reisen?“

War ja klar, man konnte drauf warten. König Fußball darf in der Debatte nicht fehlen. Zu Ihrem Entsetzen liegen die Fakten so, dass aktuell keine Fans zugelassen sind und wenn es mit Fans losgehen sollte, nur Heimfans in geringer Anzahl zur Gesamtstadionkapazität zugelassen sind.
Da würden also Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen, die dort mit Ihnen sitzen, während sie ins Restaurant oder zu anderen Freizeitveranstaltungen reisen.
Wenn sie sich also vor und nach der Reise ins Restaurant testen lassen, wären die Fußballfans garantiert auch dabei.
Falls sie sich dafür nicht testen lassen wollen, werden die Mitreisenden mit Endziel „Stadion“ auch dankend verzichten

22:08 von Leipzigerin59

«Wenn gefordert wird … dass Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, Tests selbst zahlen sollen, wie steht man denn dann dazu, wenn die Fußballfans wieder quer durch Deutschland reisen?”

Die Einigung der Profifußball-Vereine aus Ligen 1 und 2 sieht ja vor, dass zwar eine gewisse Anzahl Zuschauer wieder in Stadien zuschauen können soll.

Aber immer ohne Fans der Gastvereine. Nach diesen Vorstellungen der DFL käme es nicht zu Reisen der Gästefans durch Deutschland. Wie es aber sein solle (wäre), gäbe es tatsächlich Düsseldorfer, die Mitglieder des 1. FC Köln mit Dauerkarte sind. Die wären keine "Gästefans" bei Heispielen des 1. FC Köln.

Noch mehr anreisende "Heimfans" sind bei Heimspielen von Bayern München, oder Borussia Dortmund zu erwarten. Nicht nur wegen der größeren Stadien in den beiden Städten.

Noch ist ja nicht entschieden, ob das Konzept der DFL tatsächlich Zustimmung von den Entscheidern aus der Politik erhält. Aber "Sonderthema" wird Profifußall in DEU bleiben …

@Kaneel 22.14

Möchte an dieser Stelle ausdrücklich dem Pflegepersonal in allen Bereichen für Ihren Einsatz am Menschen danken!"
Dem schließe ich mich an und hoffe, dass die Pflegekräfte auch besonders geschützt werden, die haben nämlich tatsächlich ein höheres Risiko. Da sollte auch nicht an Tests gespart werden. Bringt u.U. mehr als Beifall vom Balkon!

Am 06. August 2020 um 22:12 von Verwaltungsfreund

..........mal ein paar Monate......

Ja, Optimismus tut gut. Nur werden es wahrscheinlich eher Jahre sein, vermutlich wird es nie mehr so wie früher. Deshalb hatte ich das geschrieben, das wir Perpektiven schaffen müssen für diese Generation. Leider fallen mir im Moment keine ein.

22:08 von Leipzigerin59

Wenn gefordert wird, ...
... dass Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, Tests selbst zahlen sollen, wie steht man denn dann dazu, wenn
die Fußballfans wieder quer durch Deutschland reisen?
Hier wünschte ich mir auch
verpflichtende Tests vor und nach der Reise bzw. der Spiele.
Für mich ist das ein wesentlich größeres Risiko, dass das Virus verbreitet wird.

Tja, einfach und logisch ist das alles nicht. Wird Zeit, dass die Tests bald schneller und günstiger und allen zugänglich gemacht werden. Tatsächlich machen mir Fußballfans, sorry an die vernünftigen, mehr Sorgen als Urlauber. Einmal versehentlich zur falschen Zeit am falschen Ort mit Ultras in einem Zugabteil reicht mir.

22:14 @Kaneel @21:35 Anna-Elisabeth

Der tatsächliche Umgang mit der Pflegethematik und den Worten des
BMG dazu ist einer der Gründe,
warum ich den Herrn nicht (mehr) ernst nehmen kann.

Wie verheerend es war, konnte man ja an einigen Beispielen sehen.

Ich meine, er ist überfordert.

Man kann nur hoffen, dass die Leitungen der Pflegeheime u.ä. Einrichtungen sich kümmern und die Forderungen nach
Tests nicht blockiert werden.

Gruß
Leipzigerin59

@Schneckenmaus

"Schon interessant: Mehr als die Hälfte der Befragten hat eher weniger bis keine Angst vor einer Infizierung, aber deutlich mehr als der Hälfte der Befragten gehen die Maßnahmen und Bestrafungen nicht weit genug?"

Ist doch logisch: Sie meinen, dass momentan das persönliche Risiko einer Infektion gering ist und wollen auch sehr gerne, dass das so bleibt. Und das geht am besten, wenn alle dazu beitragen, dass das Virus sich nicht wieder weiter verbreitet.

Ich weiß wirklich nicht, wo da ein Widerspruch sein soll.

Köbes4711 Perspektive

Ja ja - die jungen Leute sind in die Perspektivlosigkeit gefallen, weil Party eine Zeitlang nicht geht.
Es wächst eine traumatisierte Generation heran, das wird sie ihr ganzes Leben verfolgen.

Eigentlich müsste jeder die Ironie bemerken - aber man weiß ja nie

Am 06. August 2020 um 22:23 von Hirschauer

Okay, danke für die Antwort :-).

@Köbes 4711

Das ist ja hier gerade nicht das Thema, wurde hier ja nun wochenlang hin und her geredet. Himmel, die Jugend hat doch noch jede Menge Lebenszeit vor sich. Das können Ältere nun nicht behaupten, die wissen gar nicht, ob sie noch Zeit für schöne Erlebnisse (Theater und Co.) haben werden. Wo ist denn die Logik, sich wie ein vierjähriges Kind zu verhalten, dass lieber jetzt einen Schokokuss isst, anstatt mit etwas Geduld später 2 oder 3 zu kriegen?

wir haben es selber in der Hand

Wir haben es doch selber in der Hand, ob sich das Virus weiter ausbreitet oder wir noch einen zweiten Lockdown bekommen.
Wer sich also nicht an Maßnahmen hält, in Risikogebiete reisen will, gefährdet sich und andere, sollte dann aber auch die Kosten für den Test tragen.

@Dennis K.

Ja der Test kann der Allgemeinheit dienen - Ihr Urlaub nicht. Den Weg zum Flughafen bezahlen Sie selbst. Den Weg nach Hause zahlen Sie auch selbst.
Daß Sie Sie in den Urlaub fahren, egal wohin ist Ihre eigene Entscheidung, also sollten Sie auch alle damit zusammenhängenden Kosten tragen.
.
Gut, ich gebe ja zu, wenn man für 2x 29€ an sein Wunschziel und zurück fliegt, dann sind 130 bis 230€ eine Menge Holz - nur was hat die Allgemeinheit davon, daß Sie sich eine Reise zu Gesamtkosten nicht leisten können?
.
Und vergessen Sie nicht, wenn Sie infiziert zurückkommen, Schaden Sie mit hoher wahrscheinlichkeit der Allgemeinheit.

Die Kosten trägt der Verursacher

und das ist der Reisende. Urlaube in Risikogebiete muss keiner antreten, sie lassen sich stornieren. Ausnahme wären Risikoeinstufungen während des Urlaubs, die nicht absehbar waren.

@22:21 von uhuznaa

"Mir ist beides Recht, solange nur überhaupt getestet wird."

Mir inzwischen auch (wenn es aus Steuern finanziert wird).
Sie haben aber eine schöne Begründung für die Kostenübernahme geliefert.

22:07 von schabernack 21:12 von Forfuture

Ja, gebe Ihnen einerseits recht - aber Sie und ich haben noch Arbeit. Andere wir @Forfuture wurden maßnahmenbedingt ihres Einkommens beraubt. Verstehe den Unmut schon, da die Freiberufler, die völlig schuldlos in Existenznot geraten sind, nicht wirklich adäquat unterstützt werden.

Irgendwie müssen die vielen

Testkits, die der Staat gekauft hat, ja unter die Leute, anstatt sie wegzuwerfen. Also Zwangstests.

Das Gleiche passiert derzeit mit den Mundschutz. Da gibts nur das Problem, dass sich die meisten Bürger seit der Mundschutzpflicht einen eigenen Lappen um den Mund binden. Wegen der Wiederverwertung, die aber gerade bei Mundschutz fehl am Platz wäre. So werden die vielen in China bestellten und auch die neu in Deutschland mit Abnahmegarantie produzierten Masken nie alle.

Grüße aus dem entspannten Österreich, wo eine Supermarktmitarbeiterin mir einen kostenlosen Mundschutz sehr freundlich hinterhergetragen hat, weil ich das Anlegen vergessen hatte, da die Pflicht erst einen Tag alt war.

22:13 von Anna-Elisabeth / @schabernack, 21:43

«Nur so ergibt das einen Sinn. Für Bayern hatte ich das eben im Internet gesehen. Gestatten Sie mir eine blöde Frage? Kann Köln das für sich entscheiden - unabhängig davon, was andere Städte in NRW beschließen?»

Nicht im Allergeringsten eine "blöde" Frage.

Bisher war es ja sozusagen: "Vorleistung" der Stadt Köln, die früher & mehr tat, als Bundesland / Bund forderte / vorschrieb. Ich stelle mir diese Frage auch, wie die Stadt Köln weiterhin mit der Kostenübernahme verfahren will / wird.

Die OBin von Köln (Henriette Rekers) ist parteilos. Eine sehr pragmatische Frau. Nicht verfangen im partei-internen Kölschen Klüngel, auch nicht partei-übergreifend "Klüngel-Kölsch". Weil ohne Parteibuch, auch nicht der Landes- / Bundespolitik verpflichtet in irgendeiner Form von "Gehorsam".

Tur der Stadt Köln sehr gut, die Führung der OBin in der Art.
Ihre Zustimmungswerte sind bei > 60%.
Gewählt wurde sie, als sie nach der Messerattacke noch im Koma lag.

Aber ich weiß nicht, wie mit Kosten …

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: