Ihre Meinung zu: CDU-Wirtschaftsrat fordert Reiseverbot in Risikogebiete

7. August 2020 - 8:05 Uhr

Das RKI meldet 1147 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Angesichts der Lage fordert der CDU-Wirtschaftsrat ein Verbot von Reisen in Risikogebiete. Auch der Weltärztebund fordert striktere Maßnahmen.

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Kommentare

Dann aber bitte

fuer alle!!!

Auch kein Business Travel oder Politiker Treffen. Keine Tagesarbeiter, Grenzgänger, keine Erntehelfer falls als Risikogebiet deklariert. Keine Fussballer, auch nicht damit Sie ein Vertrag und medizinischen test machen können.

Dementsprechend ist es auch nicht hilfreich falls Politiker und Helfer in Mora oder Beirut die Regeln vergessen... menschlich, ja, angebracht in Zeiten der Pandemie, Nein.

Also, wollt Ihr das wirklich vorschlagen, Ihr müsstet Euch ja selbst einschränken, und das will ja "niemand".

vollkommen richtig

"Tests seien nur "eine Momentaufnahme", sagte er der "Passauer Neuen Presse". Um eine Infektion sicher auszuschließen, sei ein zweiter Test nach mindestens 72 Stunden notwendig."

genau meine rede! am tag des abflugs infiziert sich ein reisender am flughafen oder auf dem weg dorthin, einige stunden später wird er am deutschen flughafen getestet. ergebnis: negativ. alles fein. der reisende macht sich auf den weg nach hause, während die krankheit (in vielen fällen sogar unbemerkt) ausbricht und der reisende fleissig bekannte, verwandte besucht, um von dem schönen urlaub zu erzählen.

sinnvoll wäre: erster test am flughafen, danach selbstauferlegte quarantäne für mind. 72 stunden, danach ein weiterer test. alles natürlich auf kosten der reisenden. der sozialstaat ist nicht dafür da, dass urlaubsvergnügen/nachsorge einiger weniger in diesen zeiten zu bezahlen.

Reiseverbote haben schon Unternehmen ausgesprochen

Zum Schutz ihrer Mitarbeiter

Wer in ein Risiko Gebiet reist muss auch
noch eine 2 Wöchige Quarantäne vorweisen.

Urlaub machen und gleich am ersten ArbeitsTag mit gelben Corona
verlängerungszettel zu winken , ist dort ein fristloser Kündigungsgrund

Reiseverbot klingt plausibel

Der Forderung des Wirtschaftsrates nach einem Reiseverbot in Risikogebiete kann ich mich nur anschließen. Die Reisenden gefährden sich und ihre Mitmenschen. Und sie gefährden die deutsche Wirtschaft durch einen drohenden zweiten Lockdown, den viele Unternehmer nicht überleben würden.

Einzig sinnvolle

Das ist die einzig sinnvolle Maßnahme die uns die nächsten Jahre ein einigermaßen geregeltes Zusammenleben ermöglicht. Wenn ich mir die Liste vom RKI so anschaue ist das zwar nicht angenehm, aber machbar. Und was in meinen Augen wichtig wäre, zwei bis drei Tage nach Flugreisen oder Busfahrten die Pflicht zu einem Test, der bis dahin ohne viel Aufsehens irgendwo gemacht werden muss. Die große Gefahr der Ansteckung ist in meinen Augen der Flughafen und das Flugzeug, wo wirklich Kontakte entstehen. Nicht nur über die Luft. Nur so werden Ansteckungsketten frühzeitig erkannt.
Und das Reisen ist das eigentliche Problem. In unserer Urlaubsregion waren wir vor der Reisetätigkeit Corona frei.

Reiseverbot in Risikoländer - JA !!!

ABER: Wirtschaftsvertreter und andere wichtige Personen müssen weiterhin uneingeschränkt reisen dürfen

Gestern hatte Herr Spahn

Gestern hatte Herr Spahn nochmal betont, dass sich das überwiegende Infektionsgeschehen INNERHALB Deutschlands abspiele (kein Wunder wenn man die deutschen Strände so anguckt) - aber die Quote der positiv Getesteten aus Risikogebieten mit 2% deutlich über der in Deutschland liegenden 0,6-0,8 % liegen würde.
Ich finde dass wenn man aus einem Risikogebiet kommt sollte man innerhalb 5-7 Tagen einen 2.Test machen lassen - und so lange in Quarantäne bleiben.
Das Problem sind überwiegend die Reisenden die mit dem Auto kommen und bei denen man ja nicht wissen kann woher sie kommen; zB kommen sie jetzt aus Österreich oder vom Balkan? Daher kann ich den Ruf nach Reiseverbot einerseits schon verstehen - andererseits besteht ansonsten keine Möglichkeit dass sich Familien wieder sehen können (außer über Internet).
Aber aufgrund der Entscheidung der Bundesregierung die Reisewarnung für Teile der Türkei aufzuheben kann man eigentlich die ganze Diskussion eh vergessen - oder?

Die unzuverlässigen Kriterien sind das Problem.

"Das Bundesgesundheitsministerium führt den Anstieg auch auf die vermehrten Tests in Deutschland zurück".
Und: Wie vergleichbar sind die Tests in den in Frage kommenden Urlaubsländern?

Nun ja

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck zeigte sich dagegen nicht beunruhigt von der Zahl von mehr als 1000 Neuinfektionen an einem Tag. „Zurzeit haben wir keine wesentliche Zunahme von schweren Coronafällen auf den Intensivstationen zu verzeichnen, obwohl seit gut einer Woche die Infektionszahlen gestiegen sind“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Streeck plädierte dafür, „souveräner“ mit dem Virus umzugehen. „Wir dürfen nicht bei jedem Anstieg der Infektionszahlen in Panik geraten.“ Das Virus werde bleiben. Der Mann ist gut.

Falsche Mathematik!

Bei aller Liebe zur Bundesregierung und Ihren Bemühungen: Die Mathematik zu benutzen um Falschmeldungen über einen Anstieg zur Ausbreitung von Corona zu verbreiten sollte doch nocheinmal mathematisch richtig gestellt werden!

1) wenn man im März 2020 pro Tag 5000 Tests gemacht hat und hat 100 Infizierte entdeckt, dann entspricht das 2% der getesteten.

2) Wenn man dann im April 10000 Tests macht und 200 Infizierte entdeckt, dann hat sich die Infektionszahl VERDOPPELT und auch die R-Zahl .... so wurde argumentiert?? ABER diese Argumentation ist mathematisch-statistisch FALSCH, weil es nachwievor nur 2% der gestesteten entsprach!

3) Derzeit macht die Bundesregierung über 100.000 Test und stellt "über 1000 Infizierte" fest und schreit ANSTIEG, ANSTIEG, Reiseverbot, ABER: es sind wegen der Anzahl der Tests nur noch 1% der getesteten positiv, die relativen ZAHLEN gehen also ZURÜCK und steigen NICHT an!

Diese Bezugsgröße Tests zu Ergebnis fehlt!

Mathematik lügt nicht, Zahlen ebenso!

Wie verhindert man einen zweiten lockdown?

Antwort:

Indem man ihn nicht verhängt.

Schweden macht es aktuell ganz gut vor wie es funktioniert. Nach auch dort anfänglichen Fehlern beim Schutz der Risikogruppe, funktioniert es mittlerweile sehr gut.

Es wäre vermutlich auch bei uns schon nicht nötig gewesen, wenn
Man damals schon genug Schutzkleidung für Heime und Einrichtungen und die mobile Altenpflege gehabt hätte.

"Testballon" den man mal steigen läßt.....

wird das von Medien, Politik und Öffentlichkeit nicht eindeutig zurückgewiesen (wovon nicht auszugehen ist) ist die Freizügigkeit ruck-zuck ein Kapitel von vorgestern

Reiseverbote sind selbstverständlich

Das Verbot in Risikogebiete zu reisen (z.B. Türkei) hätte schon längst kommen müssen. Der Staat muss hier einfach viel härter durchgreifen.

Jedes Gebiet kann schnell zum Risikogebiet werden

Was soll jemand machen, der die Reise schon vorher gebucht hatte? Darf er einfach sein Geld zurück verlangen?

Es wäre ganz nett,

wenn diejenige, die Aussagen wie „Reiserecht kann nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht", auch sagen würden, dass das Recht auf Rauchen nicht höher bewertet werden kann, als das Recht von Millionen Deutschen saubere Luft zu atmen. Und das diejenige, die der Meinung sind, das die „Urlauber den Test selbst bezahlen sollen“ konsequent fordern, dass die an Folgen des Rauchens erkrankte Menschen ihre Behandlung aus eigener Tasche zahlen und auch für den Schadenersatz betroffener nichtrauchenden Menschen gerade stehen. Heuchelei, die bis zum Himmel stinkt!

Schon wieder Verbote

Kriegt denn die Politik in diesem Land gar nicht mehr hin? Warum haben wir denn momentan mehr Corona Fälle? Ganz einfach, es wird 5x soviel getestet wie im März/April. Politiker, allen voran, unser oberster Oberwarner Lauterbach, wollen sich nur noch öffentlichkeitswirksam präsentieren und halten sich selbst nicht an die Regeln. (siehe z.B. Herr Steinmeier, neulich, bei einem seiner Vorträge oder die Fahrstuhlfahrer in der Uni Gießen oder die Maskenlieferung aus China im Mai). Die ganze Wirtschaft geht den Bach hinunter, kleine Gewerbetreibende gehen massenhaft pleite. Minijobber werden fast ganz im Stich gelassen. Interessiert alles nicht. Hauptsache es werden irgendwelche Zahlen des RKI negativ kommentiert.

Reiseverbote in Risikogebiete?

Ja, bitte!
Risiken, die der Verbreitung von Covid-19 dienen, möglichst vorsorglich ausschließen. Die Folgen eines zweiten „Lockdown“ wären doch gar nicht mehr kontrollierbar!
Es erscheint mir unvernünftig zu sein, immer wieder neue Viren in das Bundesgebiet einzuschleppen und damit die Bevölkerung zu gefährden. Ich sehe in einem Reiseverbot, eine angemessene Maßnahme.

Reiseverbot ist mir ein zu weit gefasster Begriff.

Mit Reisebeschränkung könnte ich mich identifizieren.
Diplomatische-, politische- oder geschäftliche Reisen müssen weiter erlaubt sein. Hier fiele auch eine Kontrolle der Rückkehrer, nicht zuletzt aufgrund der weitaus geringeren Anzahl, erheblich leichter ... von den Kosten ganz zu schweigen.
Hier könnte für Rückkehrer der Test bei Einreise ebenso wie eine erste Dreitagequarantäne (bis zum Testergebnis) verpflichtend werden. Die Kosten trägt der "Verursacher" des Reiseanlasses.

@ Advocatus Diabo...

"kein Wunder wenn man die deutschen Strände so anguckt" Am 07. August 2020 um 08:31 von Advocatus Diabo...

*

Wie kommen Sie auf Strände?

Die Ausbrüche, wie in der Werft in Hamburg oder auf Schlachthöfen kommen bestimmt nicht daher, dass Mitarbeiter am Strand waren.

Freibäder sind auch schon überall auf. Wo ist da der Unterschied zum Strand?
Das Risiko sich am Strand anzustecken geht gegen Null. Viel UV-Strahlung, immer Wind und frische Luft. Die 2 Meter Abstand haben die Leute am Strand schon immer gehalten - wer will schon seinen nackten Bauch an einen wildfremden nackten Bauch rubbeln?
Wenn einer vorbeigeht, dann ist der Abstand immer noch größer, als beim Einkaufen.
Bei Schiffsfahrten gelten dieselben Bestimmungen, wie im Restaurant.

Warum also immer dieses meckern über Strände?

Frische Luft und Sonne sind gesund. Schon wegen dem Lungelüften und der Produktion von Vitamin D, das für das Immunsystem und Knochenbau wichtig ist.

Reisen sind mit erhöhtem Infektionsrisiko

verbunden, das sollte jedem klar sein. Man kommt dabei einfach durchwegs mit Menschen in Kontakt, die man vor der eigenen Türe eben nicht trifft. Deshalb sollte eine Quarantäne bei Reiserückkehr - egal woher - zwingend notwendig sein. Eine Woche, während welcher zweimal getestet wird, sollte dabei ausreichend sein. Natürlich kommen nun Einwände weil z.B. nicht mehr genügend Urlaubstage vOrhanden sind etc. Das sollte man sich aber vielleicht schon vor der Abreise überlegen und nicht erst wenn es mal wieder zu spät ist. Das was momentan an Infektionsgeschehen läuft ist nur ein Vorgeschmack auf die Weihnachtsferien. Bei „Corona-Wetter“ im Winter können die Zahlen dann wieder signifikant ansteigen. Mir graut schon davor, wenn wir nicht mehr von R-Wert und 7-Tage-Inzidenz sprechen, sondern von Verdopplungszahl!
In diesem Sinne: Schützt Euch und Andere, dann blicken wir hoffentlich im nächsten Jahr, Dank Impfstoffen und entwickelten wirksamen Medikamenten wieder normalere Zeiten entgegen.

Nicht dazugelernt?

Das Corona-Virus wurde durch Reisende erst eingeschleppt.

Dass man nun dennoch Reisende aus Risiko-Gebieten wochenlang hat einreisen lassen, ohne Testungen vorzunehmen, stößt bei mir auf Unverständnis. Wie soll man das politisch bewerten?

@08:33 von Sternenkind

„Wir dürfen nicht bei jedem Anstieg der Infektionszahlen in Panik geraten.“ Das Virus werde bleiben. Der Mann ist gut.

Endlich einer, der eher darauf schaut, wieviele krank sind, als sich an den Absolutzahlen der positiv-Tests aufzuhängen. Insofern würde man sich wünschen, dass diese Zahlen (Kranke, stationär Versorgte, Intensivpatienten) mehr Beachtung finden als die sog. "NEUinfektionen". Das sind nämlich die positiv-Getesteten, von denen das RKI gestern noch nicht wusste. Diese sind NICHT innerhalb 24h gemeldet worden (siehe gelbe Balken in RKI-Dashboard), sondern über mehrere Tage verteilt. Ferner weicht das Referenzdatum der Meldung (also der Zeitpunkt, zu dem das eigentliche Ereignis war) zu einem hohen Prozentsatz um mehrere Tage und teils sogar Wochen vom Meldedatum ab.
Das Infektionsgeschehen sieht man also am ehesten im Diagramm "Fälle/Tag (Erkrankung)" und nicht in "Fälle/Tag (Meldung)".

Ist der Absender der Urlaubspostkarte noch im Urlaub, wenn Sie sie bekommen?

Reiseverbote

Die Reisewelle ist doch schon vorbei. Die Leute kommen doch jetzt zurück. Das hätte doch wohl vorher geregelt werden müssen. Menschen die ihre Familien in der Türkei, Rumänien oder irgendwo anders besuchten sind nicht in Risikogebieten gefahren, weil sie nicht überlegten oder es ihnen egal war was passieren könnte, sie reisten dahin, weil sie es für nötig hielten ihre Familien zu sehen und sich mit ihnen zu treffen. Welcher normale Mensch würde das nicht wollen oder gar verurteilen. Das wäre ja eine geradezu unmenschliche Einstellung. Jetzt ist es nötig dafür zu sorgen, daß diejenigen, die vielleicht krank zurückkehren isoliert werden und das auch mal kontrolliert und im Fall der Nichtmitarbeit auch sanktioniert wird.

@Advocatus Diabo... die von

@Advocatus Diabo...
die von Ihnen genannten Zahlen mögen wol richtig sein, aber das ist mit den Prozenten so eine Sache. Wenn ich jeden Rückkehrer teste aber nur jeden 10000sten daheimgebliebenen dann sehen prozente nun mal so aus, reelle Zahlen wären in dem Falle besser.
Langsam fehlen mir die Worte. Ich habe bei der Arbeit jede Menge " Verschwörungstheoretiker " denen ich immer antworte " Ich habe doch jederzeit die Möglichkeit dieses Land zu verlassen wenn ich das Gefühl habe die wollen mich hier ruinieren. " Die Antwort lautet dann Ihrerseits meist, wielange noch warts ab. Was soll ich sagen der Punkt geht an die gegenseite leider. Soviel Verständniss ich für die Coronamasnahmen auch aufbringe, damit ist auch für mich eine Grenze erreicht die ich nicht mehr tolleriere. Liegt warscheinlich an den 25 jahren die ich in der DDR eingesperrt war.

die deutsche Politik hat völlig versagt

Während die Politiker in Berlin geschickt davon ablenken, dass sie es versäumt haben, Reiserückkehrer aus Risikogebieten zwangszweise testen zu lassen und deshalb überall die Zahlen nach oben springen und so höchstwahrscheinlich die zweite epidemische Rolle über Deutschland rollen wird, postulieren die staatsnahen deutschen Medien noch munter, dass die Probleme in Deutschland mit irgendwelchen Demonstranten zu tun hätten. Mitnichten, das Versagen ist politischer Natur und zeichnen direkt aus dem Kanzleramt und den Ministerien verantwortlich.

was kommt nach einem Reiseverbot

Bin mal gespannt auf welche Ideen man noch kommt, sollte ein Reiseverbot kommen. Da ich mich in Frankreich genauso infizieren kann wie in Luxemburg, müßte konsequenterweise ein komplettes Reiseverbot kommen. Wenn wir die Linie von Lauterbach fahren und nicht die von Streeck, dann werden wir das wohl tun müssen. Jetzt kann man doch alles durchsetzen. Immer mit einem mahnenden Finger, ansonsten gibt es einen totalen Lockdown. Die nächsten Jahre werden sehr schön........

Ist nur zu begrüssen!

Gerade aus Risikogebieten kann in grosser Zahl der Corona-Virus bei uns immer wieder eingeschleppt werden.Und dieser Verbot muss für alle betreffen ,nicht nur den normalen Urlauber,sonst kann ganz schnell auch neue Hotspots entstehen ,die dann nur schwer zu kontrollieren sind.

@Feo 08:54

Wissen Sie was die Bevölkerung wirklich gefährdet? 17.000 Leute die meinen sich in Berlin ohne Maske auf engem Raum zum demonstrieren zu treffen. Dies ist gefährlicher als jeder Reisende. Meine Erfahrung ist, dass die Reisenden viel mehr auf die ganzen Verordnungen und Maßnahmen achten als die Leute die sich darüber beschweren. Ein Verbot zu reisen ist völlig unangemessen.

Es wäre

interessant zu erfahren, wo in Deutschland die höchsten Zahlen von Neuinfektionen bestehen, ob es bestimmte Menschengruppen betrifft und ob es Zusammenhänge mit Wohnverhältnissen oder Verhaltensweisen gibt. Hier im Osten sind die Zahlen unbedeutend (außer Berlin). Deshalb verstehen hier viele die Maßnahmen nicht. Es ist unverhältnismäßig. In meinem Lankreis gibt es kaum aktuell Infizierte und seit Tagen keine Neuinfektionen. Die Regeln sind aber dieselben, wie in Berlin, Duisburg usw. Dabei versuchen sich die Politiker noch gegenseitig zu übertreffen. Das nenne ich Coronahysterie und bin deshalb in vielen Augen ein Covidiot. Ich führe es aber eher auf gesunden Menschenverstand zurück.

Massentreffen auf Marktplätzen bei 30 Grad

Ich glaube nicht das die Reisenden Schuld an den neuen hohen Infektionszahlen Schuld sind. Die Tourismus Hochburgen sind ja doch im Moment meisten leer. Am Wochenende war ich in einer nahegelegenen Stadt, dort auf dem Marktplatz war alles voller Menschen die dicht an dicht auf den Treppen und Banken saßen, Viele Bekannte und Freunde treffen sich bei dem warmen, heißen Wetter und Grillen und Feiern. Ich bin davon überzeugt das dies der wirkliche Grund für die hohe Zahl der Neuinfektionen ist. Besser wäre es wäre kalt und regnerisch.

Am 07. August 2020 um 08:33 von Sternenkind

..........Der Mann ist gut.......

Das stimmt. Unaufgeregt, sachlich und trotz warnend. Er ist ein Mann der Grauzone, er sieht nicht alles schwarz oder weiß.

Ein klares Ja zu Reiseverboten

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man nicht in ein Risikogebiet fährt oder fliegt, aber es gibt Menschen, die haben ihren Kopf halt nur zum Haare schneiden.

Also muss leider ein Reiseverbot her mit den entsprechenden Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Das wären mind. 2 Corona Tests auf eigene Kosten, 14 Tage Quarantäne und keine Lohnfortzahlung während derselben. Es muss weh tun, sonst hat es leider keinen Effekt. Auch ein drohender Jobverlust muss dann in Kauf genommen werden.

Die Spaßgesellschaft ist an ihrem Ende angekommen. Entweder rudern wir jetzt alle in dieselbe Richtung oder das Boot zerbricht und geht unter.

08:38 von Tada

«Jedes Gebiet kann schnell zum Risikogebiet werden
Was soll jemand machen, der die Reise schon vorher gebucht hatte?
Darf er einfach sein Geld zurück verlangen?»

Ja … bei Pauschalreisen über einen Reiseveranstalter.
Wenn bei Buchung kein Risikogebiet.
Bei terminiertem Reisantritt aber als solches ausgewiesen.

"Reisemangel" wegen Voraussetzungen, die gegeben waren, vom Anbieter aber nun nicht eingehalten werden können. Auch wenn die Gründe des Mangels nicht der Veranstalter zu vertreten hat. Prinzipiell rechtlich wie bspw. nach Erdbeben.

Ja … bei direkt bei der Fluggesellschaft gebuchtem Flug ohne weitere Leistungen. Wegen … wie oben.

Nein … bei allen individuell am Reiseziel gebuchten persönlichen Leistungen (Unterkunft, Mietwagen, Ausflüge, …). Wäre dann individuelle Verhandlungssache in jedem Einzelfall.

Wie schnell & unbürokratisch aber wer Gelder zurückzahlt …?
Bei Fluggesellschaften warten nicht eben wenige seit Monaten auf Rückerstattung.

Am 07. August 2020 um 08:38 von Tada

Für Pauschalreisende sollte das kein Problem sein. Hat man allerdings Flug und Hotel extra gebucht, wirds schwierig. Das Hotel - was ja auf hat - wird auf die Zahlung bestehen.

Liebe Redaktion

Vielleicht könnten Sie ja mal ein paar Zahlen zusammentragen, die einem einen besseren Überblick verschaffen und die auch wichtig wären: Wir hörten vor einer Woche in einem Bericht in den Tagesthemen von einer seit über einem Monat aktiven Teststation am Frankfurter Flughafen, das es dort innerhalb eines Monates keinen einzigen positiv getesteten Passagier aus einem Risikogebiet gab, wohl aber positiv getestete aus anderen Flugreisezielen z.B. Spanien. Es wäre einmal interessant, wenn man hierzu wirklich mal die größten Flughäfen, wie Fra, Hamburg, München usw. checken könnte, ich denke, das wäre für alle Zuschauer sehr interessant. Man hat ja zur Zeit das Gefühl, dass eventuell die falschen getestet werden. Danke!

Was für eine Hysterie. Tests

Was für eine Hysterie. Tests ja, aber Reiseverbote lehne ich grundsätzlich ab. Jeder kann eine eigenverantwortliche Entscheidung treffen und manchmal gibt es auch sehr gute Gründe, in ein Risikogebiet zu reisen. Ich habe auch nichts dagegen, dass Erntehelfer eingeflogen werden, nur darf deren Vertrauen nicht missbraucht werden, indem sie unter miserablen Wohn- und Arbeitsbedingungen das Virus in D bekommen. Wenn Rumänien steigende Fallzahlen hat, ist das sicher auch den schlimmen Bedingungen der Arbeiter in D zu "verdanken". Das nur am Rande. Wenn wieder Reiseverbote kommen, dann ist der Tourismus völlig im A...Das wäre die Vollkatastrophe für einige Länder. Es ist doch klar, dass, wo umfangreicher getestet wird, auch mehr gefunden wird. Ich will es nicht kleinreden, aber etwas mehr Besonnenheit wäre hier doch angebracht, um nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. D kann auch 2000 Neuinfektionen pro Tag gut stemmen, Dr. Streeck hat recht.

@ suomalainen 08:18

„sinnvoll wäre: erster test am flughafen, danach selbstauferlegte quarantäne für mind. 72 stunden, danach ein weiterer test. alles natürlich auf kosten der reisenden. der sozialstaat ist nicht dafür da, dass urlaubsvergnügen/nachsorge einiger weniger in diesen zeiten zu bezahlen.“

Vielleicht ist die Akzeptanz für die Tests bei der Mehrheit der Reisenden da, sollten die Tests aber durch die Reisenden bezahlt werden müssen, wird die Akzeptanz gegen Null gehen und die Leute, die mit dem Pkw und dem Zug unterwegs sind, werden sich nicht testen lassen, womit nichts gewonnen wäre.
Eine 5-köpfige Familie kommt mit dem pkw aus Spanien zurück und soll im Abstand von 72 Stunden 10 Tests bezahlen. Niemals!! Beim Thema Geld hört Freundschaft und Solidarität auf.
Wenn der Staat einen Überblick über die Fallzahlen haben möchte, muss er die Rahmenbedingungen für kostenlose Tests schaffen, sonst wird das eine Totgeburt oder ein Rohrkrepierer. Suchen sie sich was aus

Wirtschaft vor Grundrechten !

Hier geht es ja wohl ehe um die wirtschaftlichen Interessen als um das Wohl der Bevölkerung.
Ich lasse nicht nach zu betonen, dass wie kein relevantes Problem haben.
Wenn wir die jetzige Situation als so bedrohlich betrachten, dass derartige Beschränkungen angezeigt sind, dann müssen die wohl in Zukunft bei jeder Viruserkrankung (Grippe) so gemacht werden.
Die Frage steht immer noch im Raum:
Ab wievielen Toten sind diese Grundrechts Einschränkungen denn nun verhältnismäßig. Da kann es nur zwei Anworten geben:
1. Nie da gem §1 GG Leben nicht gegeneinander abgewogen werden darf und der Mensch nicht als Zahl reduziert werden darf
2. Ab dem ersten (dann aber bei der Grippe auch !)
Jedem ist klar, dass nur Option 1 in Frage kommt.
Was machen unsere Politiker ?
Jeden Tag sind sie bemüht uns in Angst und Schrecken zu halten. Was soll der täglich Horror der steigenden positiven Corona Tests ?
Wie hoch sind die Zahlen der Menschen ohne Symptome, Erkrankten, schwer Erkrankte, Toten ?

auch die ÖffentlichRechtlichen....

sollten jetzt mal Luft holen, einen Schritt zurücktreten und überlegen ob man wirklich jeder unter dem Argument Gesundheitsschutz geforderten Einschränkung eine Plattform bieten muss oder ob man sich dadurch nicht den Vorwurf des "agent provocateur" gefallen lassen muss

@8.33-Professor Streeck-der Mann ist gut!

Vor allem im Gegensatz zur Bundesregierung.

Die setzt offenbar auf die falschen Berater.

Vor allem scheint die einzigste Strategie zu sein das Infektionsgeschehen möglichst gegen null zu bringen und auf einen Impfstoff zu hoffen.

Das Virus wird bleiben. Je eher sich diese Erkenntnis auch in der offiziellen Linie der Regierung wiederfinden wird, desto besser.

Jetzt im Sommer scheinen sich Infektionen mit schweren Verläufen ohnehin seltener einzustellen. Daher wäre Streecks Vorschlag den Sommer über eine kontrollierte Durchseuchung zuzulassen sicher sinnvoll.

Im Winter dürfte sich das wohl rächen, wenn wir zu wenige Immune haben, um die dritte, vierte oder fünfte Welle flach zu halten.

@ sonnenbogen, um 08:18

“Dann aber bitte für alle!!!“

Finden Sie nicht, dass Sie da ein wenig übertreiben?
Sie können davon ausgehen, dass gerade für die Helfer in Beirut die höchste Sicherheitsstufe gewährleistet ist.

Sie möchten die Regierung mit ihren eigenen Waffen schlagen - das ist keine gute Idee.

Falsche Mathematik?

Mit der Anzahl der Tests steigt natürlich immer die Gesamtzahl der positiven Ergebnisse.
Aber die Behauptung, dass z. B. eine Verdopplung der Testzahl zur Verdopplung der positiven Ergebnisse führt - gleich bleibende Infektionsraten vorausgesetzt - ist falsch. Das würde nur stimmen, wenn die Testpersonen unabhängig von Symptomen völlig beliebig aus der Bevölkerung ausgewählt würden.
Man kann aber davon ausgehen, dass auch bereits im März/April ein großer Teil der Infizierten mit Symptomen auch getestet wurde. Wieder gleich bleibende Infektionsraten vorausgesetzt müssten bei einer Verdopplung der Testzahl weniger positive Ergebnisse hinzukommen. Der prozentuale Anteil positiver Ergebnisse müsste also sinken.
Zahlenwerte hängen dann auch von Infektionsraten und Dunkelziffern ab. Wenn mehr getestet wird, weisen gleich bleibende oder steigende Anteile positiver Ergebnisse aber auf eine steigende Infektionsrate hin.

Woher kommen die hohen Infektionzahlen?

Sind es wirklich die Rückreisenden, die "massenhaft" das Virus zurückbringen oder sind es vielmehr die "zuhause-Gebliebenen", die durch Vernachlässigung der Hygieneregeln die Ansteckungen befördern?
Aus dem Artikel ist das nicht eindeutig ablesbar. Risiko heißt nicht automatisch Infektion. Hier sollte von verantwortlicher Stelle die Datenlage umfassend(er) kommuniziert werden.

Reisen muss verboten sein!

Was anscheinend viele Politiker verdrängt bzw nicht begriffen haben ist, dass sich Corona in der Welt verbreiten konnte, weil Menschen reisen.
Denn anderenfalls wäre es immer noch nur in China zu finden.
Doch der Wahn des Offenhaltens von Grenzen kannte selbst keine.
Es gibt nur einen vernünftigen Grund, ausgerechnet in Coronazeiten zu reisen: Hilfsaktionen für und in andere Länder, wie zB jetzt in den Libanon.
Alles andere an Reisetätigkeit ist unnötig und sogar gefährlich: Geschäftliches Reisen, Reisen aus politischen Gründen und Vergnügungsreisen erst recht.
Für Geschäft und für die Politik gibt’s seit 100 Jahren Telefone und seit 20 Jahren das Internet, seit einiger Zeit sogar mit Videokonferenzen.
Fürs Vergnügen gibt es ebenfalls das Internet mit speziellen Brillen, die einen jederzeit an jeden Ort der Welt bringen können, ohne zu reisen.
Ohne Abgase, ohne Müll und ohne Corona.
Die Touristenindustrie kann sich aufs eigene Land konzentrieren, das stärkt die Wirtschaft vor Ort.

@volksdemokrat

Aussagefähig ist die Quote aus der Zunahme der Tests zu der Zu-oder Abnahme der Neuinfektionen. Also der Differenzenquotient. Anhand der wöchentlichen Zahlen bei "Statistika" selbst (!) ermittelbar. Wenn die Zahl der Neuinfektionen gleich ist, hieße das eine konstante Quote. Das ist sie aber nicht.

CDU-Wirtschaftsrat fordert Reiseverbot in Risikogebiete.....

Der CDU-Wirtschaftsrat äußert sich angesichts der Gefahr einer zweiten Infektionswelle zu Reiseverboten.

Jedoch äußert er sich nichts zur Verletzungen der Corona-Hygieneregeln in Schlachtbetrieben(Tönnies,Wisenhof),
gegenüber den Erntehelfern und in manchen Paketverteilzentren.Wie in Winsen an der Luhe.

Reisewahn

Der Reisewahn der Deutschen wird das Corona-Virus wieder verstärkt ins Volk tragen und das ist einfach inakzeptabel. Hier verschläft die Politik und verspielt die niedrigen Ansteckungswerte der Vergangenheit, was am Ende wieder zu Schließungen im Hotel- und Gaststättengewerbe führen wird. Mit der Folge, dass hier hunderttausende Menschen ohne Arbeit sind und die Arbeitslosenzahlen drastisch ansteigen werden. Stoppt endlich diesen Reisewahn, zumal der Flugbetrieb die größte CO2-Schleuder der Welt darstellt.

Die Einschränkungen für

Die Einschränkungen für Politiker*innen gibt es de facto: Schauen Sie sich an, wieviel Diplomatie über online-Schaltungen stattfand und stattfindet; dass es notwendige Reisen und Treffen weiterhin gibt, stelle ich nicht in Abrede - und "vergnügungssteuerpflichtig" sind sie in den seltensten Fällen, um nicht zu sagen: gar nicht. Es ist ein typisch rechtspopulistisches Zerrbild, dass "die da oben" sich nicht "einschränken" wollen.
Genauso gibt es familiäre Gründe, die Reisen notwendig machen. Auch Pendler*innen stellen nicht wirklich ein Problem dar.
Ihren Hinweis auf die Flüchtlingslager in Moria auf Lesbos (ich vermute, dass meinen Sie mit "Mora") und auf die humanitäre extreme Notlage in Beirut mit tausenden Verletzten, hundertausenden obdachlos gewordenen Bewohnerinnen sowie einer noch unbekannten Zahl an Verschverstehe ich in dem Zusammenhang nicht: oder gehören Sie zu denen, die humanitäres Engagement unterbinden wollen und dafür Corona als willkommenen Deckmantel missbrauchen?

@ Tada 08.59 h

Leider entspricht Ihre Annahme der Einhaltung der AHA Regeln am Strand nicht annähernd der Realität. Die Menschen stapeln sich regelrecht, Abstand halten, M-N-S tragen absolute Fehlanzeige. Auch hier in Ratzeburg das gleiche Bild.

Das Motto scheint zu lauten: "Ich will Urlaub und Spaß egal zu welchem Preis!" Im Radio wird den Schleswig-Holsteinern geraten, die Strände wegen restloser Überfüllung zu meiden.

Wir waren übrigens am 14.03.2020 das letzte Mal am Strand. 2 Tage später kam der Lockdown. Seit Beginn der Lockerungen steppt der Bär in Ratzeburg immer wilder. Das ist leider die Realität.

@9.09-die richtige Richtung..?

Welches wäre denn Ihre richtige Richtung?

Man sollte die Dinge immer vom Ende her denken.

Am Ende werden wir mehr oder weniger alle immun sein gegen Corona. Doch wie kommen wir am schnellsten und mit möglichst wenig Opfern dahin..?

Ein Tipp dazu: mit möglichst wenig
Neuinfektionen und einem permanenten Unterbrechen der Infektionsketten jedenfalls nicht. So ziehen wir das wie Kaugummi in die Länge.

Falls Sie zu den Menschen gehören die denken, man müsste nur alle Neuinfektionen verhindern und dann verschwindet Corona von alleine wieder...?!

Dann haben Sie sich noch nicht gut genug über das Virus informiert.

Verhältnis Tests und Neuerkrankungen

Die Statistik bzgl. der Relation Tests/Neuerkrankungen wurde hier schon öfters - m.E. zurecht - angesprochen. Ich möchte hier auf den aktuellen Situationsbericht des RKI vom 5.8.2020 hinweisen. Über folgenden link kommen Sie auf die Seite des RKI und können von dort den Situationsbericht als PDF abrufen:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsb...

Auf Seite 12 dieser PDF ist die Anzahl der wöchentlichen Testungen auf Covid-19 zu ersehen sowie der prozentualer Anteil (und absolute Zahl) der positiv Getesteten.
Der ist durchaus leicht gestiegen auf 1,0 %, hält sich allerdings auf einem Level, wie er auch schon vor zehn Wochen war. Also m.E. kein Grund zur Panikmache. Allerdings: Auf Grund der ganzen Hygienemaßnahmen sollte der Anteil eigentlich schon weiter sinken. Ist nicht. Da sollte die Ursachenforschung ansetzen und es sollte nicht gleich wieder von einem möglichen Lockdown die Rede sein.

Oh jeee

also mal ganz klar vorweg, an alle hier die meinen, die Politik ist schuld oder hat versagt.... der Eintritt ein eine Partei um sich politisch zu engagieren und vor allem (!) um es besser zu machen steht jedem frei.... also nicht meckern sondern machen.

Letztlich ist es egal ob die Reisenden aus dem Risikogebiet das Virus bringen, der Arbeiter in einer Fabrik oder ein Urlauber in Deutschland.... dem Virus ist das schnuppe, Hauptsache es kann sich vermehren.
Ich für meinen Teil kann auf eine Infektion jedenfalls verzichten, denn es gibt mittlerweile genug nachgewiesene Fälle über Spätfolgen und dauerhafte Lungenschäden auch bei sehr leichten Infektionsverläufen.

Ich halte niemanden ab, sich selbst zu infizieren, jedoch ist die Grenze da erreicht, wo Andere betroffen sind.
Eine Pandemie kann man nur bekämpfen wenn man Medikamente hat, einen Impfstoff oder halt durch Isolation (letzteres kannten schon die Ärzte im Mittelalter).

Dieses Gejammer das die Freiheit untergeht ist lachhaft.

@ 08:38 von Tada

"Was soll jemand machen, der die Reise schon vorher gebucht hatte? Darf er einfach sein Geld zurück verlangen?"
Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben gilt eine Reisewarnung als Grund für ein kostenloses Storno und Sie erhalten ihr Geld zurück.
Wenn Sie im Urlaub sind und das Land wird erst während ihrers Urlaubs zum Risikogebiet dann müssen sie zwar hinterher sich testen lassen und ggf in Quarantäne - erhalten aber Lohnfortzahlung und es wird auch kein Urlaub abgezogen (weil sie nicht schuldhaft gehandelt haben).
Wenn Sie wissentlich in ein bereits ausgewiesenes Risikogebiet reisen - dann haben sie bei Rückkehr Probleme

Doch, natürlich.

"Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen (...)."

Doch, natürlich. Muss es sogar.

Das, was der Mann als "Reiserecht" verzwergen will, ist nämlich eigentlich ein Freiheitsrecht. Ein Grundrecht.

Dieses darf in der Demokratie selbstverständlich nie für irgendwelche (angeblich) höheren Zwecke der Mehrheit beschränkt werden.

Deshalb ja Grundrecht...

@ 8:54 von Feo

"Risiken, die der Verbreitung von Covid-19 dienen, möglichst vorsorglich ausschließen..Es erscheint mir unvernünftig zu sein, immer wieder neue Viren in das Bundesgebiet einzuschleppen und damit die Bevölkerung zu gefährden"
Die Viren müssen nicht erst eingeschleppt werden - sie sind schon alle da. Und wenn ich im Fernsehen sehe wie es an den deutschen Stränden so aussieht dann ist es auch (fast) egal wohin ich ins Ausland fahre.

Charmanter Widersspruch von Jens Spahn

Ich finde es einen sehr charmanten Widerspruch, welchen Slogan Jens Spahn da heraus bringt: Perfekter geht immer, aber es kommt darauf an, die Kapazitäten in Balance zu bringen.

Zweites schließt ja erstes aus. Perfektion ist demzufolge, wenn man die Kapazitäten optimiert hat. Ist das der Fall, darf man als Minister seine Arbeit nicht schlechter darstellen als sie ist.

Ob sie das allerdings wirklich ist, muss stets kontunuierlich mit der Bevölkerung besprochen werden.

Deswegen bitte ich die Behörden, Banken, Minister, Parteien und Abgeordneten, wieder telefonisch erreichbar zu sein!!!

@ 08:59 von Tada

Stimmt, man muss auch über die Arbeitsbedinungen in der Fleischindustrie und bei den Erntehelfern reden.
Bei uns allerdings sind viele Freibäder geschlossen weil sich eine Öffnung unter den Corona-Regeln wirtschaftlich nicht lohnt. Am Strand selbst ist es sicherlich unproblematischer als die Wege zum/vom Strand in die Ortschaften.

@Reservistin

Ich kann mich Ihrer Argumentation nicht anschliessen: Bei mehr als 9000 Toten durch Corona ist jeder zu viel aber gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, das ist einentscheidender Unterschied. Ein weiterer ist, dass offensichtlich auch Leute mit nur leichten Symptomen sich auch Wochen nachher noch beeinträchtigt fühlen; das hatte hier vor ein paar Tagen auch ein Forist aus eigener Erfahrung berichtet. Dazu muss man sicherlich noch mehr in Erfahrung bringen, aber bei der Grippe sind wohl kaum bleibende Schäden zu erwarten. Also ist hier Vorsicht angebracht und bei manchen Grundrechtseinschränkungen frage ich mich denn doch, ob das alles so verhältnismässig ist: Warum wehrt man sich gegen personalisierte Fussballtickets oder was ist wichtiger: Mein Grundrecht überall rumsten und niesen zu dürfen oder eine temporärer Maskenpflicht zum Schutz aller?

Am 07. August 2020 um 09:09 von Ungeschoent

Die Spaßgesellschaft ist an ihrem Ende angekommen.........

Demos, Beerdigung mit 750 Leuten, überfüllte Wochenmärkte, Kirchen ect. gehören aber nicht zur Spaßgesellschaft, haben aber einen großen Anteil an den Neuinfektionen.

und bezüglich der Zwangstests...

hat sich von den Korniferen a la Lauterbach noch niemand Gedanken darüber gemacht, dass je mehr ein völlig Gesunder mit dem "Test-environment" (Räume, Personal, Instrumente, Risikogruppen) in Berührung kommt desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass er sich dort was einzufängt was er zuvor noch nicht gehabt hat

Besser spät...

...als nie. Ich habe noch nie verstanden, warum man hier sich an Abstandsregeln, Mund-Nase-Bedeckung, Hygiene, eingeschränkte Personenzahlen, Abgabe von Adressdaten bei Restaurantbesuch etc. halten soll, in ein Risikogebiet aber frei einreisen darf und dann hier bis gestern de quasi unbehelligt das Virus verbreiten "darf". Ich bin der Ansicht, dass hier ein Reiseverbot in ausgewiesene Gebiete unabdingbar ist, zum Schutze der Gesamtbevölkerung. Den Shitstorm der statt Maske nur Bedenken tragendenCorona-Relativierer muss man dann aushalten. Jedoch: das Auswärtige Amt muss auch konsequent tagesaktuell Risikogebiete ausweisen oder aufheben, und diese "es gibt keine offizielle Reisewarnung, aber Hinweis"-Mentalität auch aufgeben. Die Menschen, deren Urlaubsziel dann während des Aufenthaltes zum Risikogebiet wird, müssen hier konsequent auch unter Zwang in eine entsprechende Quarantäne. Weiterhin: was ist mit Innerdeutschen Risikobereichen? Auch da muss man Reiseverbote endlich durchsetzen!

Richtige Entscheidung

Das Verbot auf Reisen in Risikogebiete muß umgehend durchgesetzt werden. Ohne wenn und aber. Wir können es uns nicht ein zweites Mal erlauben, einen dann viel schlimmeren lockdown einzuführen. Alleine die wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären schlimm, bloß weil ein paar Besserwisser und Egoisten das Reisen z.B. in die Türkei oder nach Katalonien nicht lassen können. Und jeder, der aus einem Risikogebieten zurückkommt, muß ohne Ansehen der Person und auf eigene Kosten 14 Tage in ein Qurantänelager untergebracht werden.

Am 07. August 2020 um 08:20 von Karl Klammer Reiseverbote haben

Das ist niemals ein Grund zur fristlosen Kündigung. Ich empfehle in so einem Falle das Arbeitsgericht! Aber ein Zwangsurlaub von 14 Tagen auf Kosten des Urlaubskontos ist möglich. Das tut weh genug.

Am 07. August 2020 um 08:26 von qpqr27 Reiseverbot in...

Alle Menschen sind gleich! Entweder alle oder keiner!
Ferner: es gibt keine "Unwichtigen Personen" (so mein Umkehrschluss Ihrer Aussage....)

Familien und Angehörige

Ich kann die Unmut und das Unverständnis vieler User hier nachvollziehen. Ich bin auch gegen touristische und nicht-notwendige Reisen in Risikogebieten. Aber ich bin selber davon betroffen, Angehörige und meine Partnerin in einem Risikogebiet zu haben. Wir haben uns seit 6 Monaten nicht gesehen. Auch das kann meiner Meinung nach kein Zustand sein, bis ein Medikament oder ein Impfstoff gefunden wurde. Ich selber wäre für eine Ausreise ins Risikogebiet mit Vorlage entsprechend wichtiger Gründe. Dann bei Rückkehr Test am Flughafen und Quarantäne bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Gerne auch einen zweiten Test. Wir können uns nicht darauf verlassen einen wirksamen Impfstoff zu finden und müssen gangbare Lösungen für einen dauerhaften Umgang mit dem Virus finden

@ Ulme 2009 um 09.29 h

Ich gebe Ihnen in beiden Punkten recht, aber da es schon schwer genug ist, die Menschen hier im Land in Schach zu halten, sollten wir nicht auch noch den Virus durch Urlaube in Risikogebieten zu uns nach D holen.

Ein Beispiel dazu. Eine 8-köpfige Familie machte Urlaub im Kosovo und kam Anfang der Woche zurück. Alle 8 sind infiziert und unter Quarantäne gestellt worden. Der Rattenschwanz, der jetzt folgt, muss ja nicht weiter erläutert werden.

Ich frage: "Brauchen wir das 100- oder 1000fach?" Von mir ein klares NEIN.

„Fürchtet Euch nicht ...

… vor einer Erkrankung, sondern vor den politisch Agierenden“ ist die Essenz, folgt man den Ausführungen der Professoren John P. A. Ioannidis und Beda M. Stadler:
Corona-Viren sind älter als die Menschheit
„Covid-19“ ist (täglich) genauso neu wie jedes Grippe-Virus, weil es sich genauso beständig verändert
Eine Grundimmunität ist gegen beide Viren vorhanden – sie nimmt bspw. ab mit zunehmendem Alter, bei massiven Vorerkrankungen, bei Mangel an sauberem Trinkwasser und an ausreichender Ernährung
Ein PCR-Test bestätigt keine aktuelle Erkrankung, sondern weist noch über Wochen nach, ein Organismus hat sich mittels Antikörpern und/oder T-Zellen mit „Covid-19“ auseinandergesetzt
Dauerhafte Immunität gegen „Covid-19“ ist ebenso wenig zu erwarten wie gegen Grippe
Eine kontinuierliche Addierung „registrierter Infizierter“ ist sinnfrei, weil die Anzahl der „nicht registrierten Infizierten“ um ein Vielfaches höher ist – und jede/r wiederholt erkranken kann
Wem dient diese Endlos-Panikmache?!

"Perfekter geht immer"

Der Herr Spahn meint also, dass er schon alles perfekt macht. Ich glaube der Mann ist etwas zu sehr von sich überzeugt. 2-2,5% Positive bei den Rückkehrern sprechen doch eine klare Sprache. Bei den übrigen Getesteten sind es nämlich nur um die 1 Prozent. Die vielen Leute, die nicht wissen, dass sie in Quarantäne müssen sind dann noch ein weiteres Risiko.

Viele unwissende Rückkehrer, mehr Neuinfektionen, Schulstart in NRW nächste Woche, da kommen einige riskante Situationen zusammen. Ich wäre da nicht so gelassen wie der Gesundheitsminister.

Eigene Wahl des Ansteckungsrisikos

Also alle dürfen reisen und auch in Risikogebiete und die Ansteckungsgefahr selbst einschätzen. Ich erinnere an die m.E. grausame und menschenunwürdige Isolierung der hilflosen Alten und Kranken. Ihnen wurde keine Entscheidung zugestanden, ob sie ihre Angehörigen sehen möchten - ja, mit Risiko - oder einsam und verzweifelt weiter vor sich hinvegetieren. Sie mußten schlimmer als im Gefängnis eingesperrt bleiben (da hat man wenigstens Besuchtwerdenrecht), sie hatten keine Wahl. Ein Suizid deshalb ist mir bekannt. Die Urlaubsreisenden haben eine Wahl. In beiden Fällen wird die Gesellschaft stärker mit dem Virus gefährdet. Warum zweierlei Maß? Ist sozialer Kontakt, oft der einzige, weniger wichtig als Erholung weit weg zum Weiterfunktionieren? Da stimmt was nicht.

einfallslos und kontraproduktiv

Ein solches Verbot ist ebenso wie Quarantänedrohungen einfallslos und kontraproduktiv.
Wenn ich in solcher Situation unbedingt in ein Risikogebiet reisen möchte, mache ich das dann einfach über ein oder zwei Stopps. Das ist etwas teurer, aber es gibt niemanden, der weiß, wo ich war und ich spaziere beim Ruckkehr ungestört wieder Deutschland hinein.
Dann ist es viel besser und effizienter, einfach alle zu testen.

Wie viele der 1147 Neuinfektionen stammen aus Risikogebieten?

"Angesichts der Lage fordert der CDU-Wirtschaftsrat ein Verbot von Reisen in Risikogebiete."

Probleme lassen sich nur dann effizient lösen, wenn man die Zusammenhänge versteht. Das tut die CDU aber nicht. Sie möchte sich mit einem Verbot profilieren, das praktisch niemanden betrifft. Deshalb ist die Zustimmung im Volk auch so hoch und aus demselben Grund wird das Verbot wirkungslos bleiben.

Wie viele Fälle gehen denn auf Reisen in Riskogebiete zurück?

Diese elementare Frage vermisse ich auf Seiten von Politik und Medien. Wenn man etwas verbietet, was keiner tut, ist niemandem geholfen.

@Sternenkind

Der Virologe Streeck kapiert scheinbar immer noch nicht, dass zwischen dem Befund der Infektion durch einen PCR-Test, der Einlieferung ins Krankenhaus, Verkegung auf die Intensivstation und dem Eintritt von Todesfällen einige Wochen vergehen.
Er hat diesen Fehler schon in seiner Studie gemacht und offensichtlich nichts dazugelernt!
Schau' n mer mal, wie sich die Todeszahlen in den nächsten 4 Wochen entwickeln!

Streeck

Ich bin sehr erfreut, wie viele Menschen zu begreifen beginnen, wie sachlich und kompetent Prof Streeck ist. Der Mann muss gehört und geschützt werden. Was mit ihm medial nach seiner Heinsberg Studie passiert ist war ein politischer Skandal. Ich habe versucht aktuell zu googeln wie viele Menschen in D zur Zeit wegen einer Corona Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Mir wurden keine Zahlen angeboten. Schwierig.

@ ulme2003, um 09:29

“Woher kommen die hohen Infektionszahlen?“

Die aktuellen Berichte, sowie die der vergangenen Tage/Wochen lassen beides vermuten.
Wenn ca. 2 % der Rückkehrer aus Risikogebieten positiv getestet werden, ist das schon eine Hausnummer.

Bei den hiesigen “Partylöwen“ lässt sich der Verbreitungsgrad halt weitaus schwieriger verfolgen, die verflüchtigen sich nach der Feierei, und irgendwann wird einer krank oder aus irgendeinem Anlass (positiv) getestet, aber wie und wo und von wem gar er sich letztlich das Virus eingefangen hat, ist kaum mehr zu ermitteln.

Risiken gibt es da wie dort, und heißt, wie Sie richtig sagen, nicht auch automatisch Infektion, sonst wären 100 % der Rückkehrer aus Risikogebieten positiv.

Aber auch der Partygänger...

08:18 von suomalainen

>>der sozialstaat ist nicht dafür da, dass urlaubsvergnügen/nachsorge einiger weniger in diesen zeiten zu bezahlen.<<

Genau!

Der Sozialstaat ist nicht dafür da, dass Raucherschäden, Alkoholschäden, für zu viel falsche Ernährung und Sportschäden in diesen Zeiten zu bezahlen.

Wir sollten alle - auch ich- auf unsere Worte achten; denn die können zu Taten werden.

Dass bedeutet:

Ent-Solidarisierung!

Nach dem Motto:

Jeder denkt an sich, dann ist an alle gedacht, stimmts?!

PS. Passen sie auf sich auf, wenn sie zukünftig Urlaub machen, Sport treiben usw. - es kann teuer für sie werden!

Bleiben sie gesund.

09:09 von schabernack

Danke! Das war sehr informativ.

Durchseuchung JETZT

Jetzt im Sommer ohne andere Viren unbedingt Durchseuchung milder Art der 0-45 jährigen, die zwar nicht immun aber abwehrgestärkt daraus hervorgehen. Jetzt mit den lebensfeindlichen Masken Infektionen in den Winter schieben mit u.a Influenza und Rhinoviren ist einfach nur töricht. Und immer daran denken: 1000 Neuinfizierte sind nicht 1000 Erkrankte. aber da wird ja gar nicht mehr unterschieden.

Reiseverbote

In der derzeitigen Lage wäre es der sicherere Weg und hätte eine starke Signalwirkung. In den vergangenen Monaten haben wir uns sowohl wirtschaftlich als auch psychisch sehr viel abverlangt. Das nun zu verspielen, weil es offensichtlich einer ganzen Reihe von Menschen nicht gelingt sich im Urlaub genauso umsichtig zu verhalten wie Zuhause, ist nicht zumutbar. Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht sich zu schädigen wie immer er es möchte. Ich persönlich möchte dafür aber nicht mehr den Kopf hinhalten. Wieso muss ich (und viele Andere, die sich umsichtig verhalten) die Zeche dafür zahlen? Was werden diese Menschen tun, wenn wir wieder schärfere Maßnahmen einführen müssen und die sich allmählich erholende Wirtschaft wieder einbricht. Übernehmen diese Menschen dafür die Verantwortung? Helfen sie denjenigen die ihre Arbeit verlieren und in wirtschaftliche Not geraten?

Am 07. August 2020 um 08:34 von Volksdemokrat Falsche Mathemati

Ja was wollten Sie denn damit aussagen?
Bei aller Zahlenakrobatik: Sicher über die Infektionszahlen ist man erst wenn ALLE im Lande getestet sind. Und das nur zu dem Zeitpunkt der dann ansteht. Und sogar Trump hat Recht, wenn er sagt, je mehr man testet, desto mehr sind positiv - relativ. Denn im Umkehrschluss kann man nicht sagen: ich teste nicht,und habe kein Corona. Daher ist seine Aussage einfach nur unlogisch. Aber: welche Basis soll die Politik denn verwenden? Dass wir steigende Zahlen haben, steht doch außer Frage! Und ja, es sind nur 0,0wasweisich % der Bevölkerung der Bundesrepublik überhaupt infiziert. Sollen wir dann uns zurück lehnen, nichts tun, und warten bis es hier wie in USA, Brasilien und anderen Ländern, wo falsch reagiert wurde, ist? WEIL hier gehandelt wurde, sind wir bislang gut dabei. Es soll so bleiben! Ich habe keine Lust auf einen 2. Lockdown. Alle Maßnahmen sind eines - allenfalls LÄSTIG. Damit kann man leben, bis der Impfstoff kommt. Hoffe DASS er kommt...

re: Magfrad um 9:06

Ein Demonstrationsverbot wäre ein größerer Eingriff in die in die „Freiheit“ der Bundesbürger, als ein Reiseverbot. Eine solche Maßnahme wäre einem Lockdown, einer Ausgangssperre ähnlich.
Allerdings bestehen bereits Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, die die Abstandsregeln und Maskenpflicht durchsetzen sollen. Diese halte ich für angemessen. Dass Menschen bewusst hiergegen verstoßen haben, ist der Ausbreitung des Covid 19 dienlich.
Jedoch ist nachgewiesen, dass Reiserückkehrer mit einer Viruserkrankung zurückgekehrt sind. Ist auch leicht nachvollziehbar, dass Menschen eher ohne Maske am Strand liegen oder im „Urlaub„ weniger Abstand halten.
Weshalb die Maßnahme Reiseverbot unangemessen sein soll, erschließt sich mir nicht.

Mathematik

Der Fussball ist vorübergehend zum Erliegen gekommen.
Was machen jetzt die Millionen von Fussballexperten und Sofatrainer ?
Sie werden zu Mathematik-Spezialisten.
Jeder hat seine Matheregeln um sich die Zahlen zurechtzulegen.
Leider haben auch unsere Politiker oft das Fach vor mehr als 40 Jahren verlassen.
Was Sie ebenfalls nicht daran hindert, sich jede Statistik passend zu machen.

Einfache Frage:
Wenn es bei 100 Verkehrsteilnehmern 2 Tote gibt, dann sind das 2%.
Gibt es dann bei 1000 Verkehrsteilnehmern 15 Tote, sind es ja nur 1,5%.

Also sind 15 Tote eine Verbesserung der Situation ?

08:18 von sonnenbogen

>>Dann aber bitte
fuer alle!!!

Auch kein Business Travel oder Politiker Treffen. Keine Tagesarbeiter, Grenzgänger, keine Erntehelfer falls als Risikogebiet deklariert. Keine Fussballer, auch nicht damit Sie ein Vertrag und medizinischen test machen können.<<

All Ihre Forderungen passen nicht zum eigentlichen Bericht. Es scheint beinahe so, als hätten Sie nur die Überschrift gelesen. Es wird hier ein Reiseverbot in "Risikogebiete" gefordert (kein generelles Reiseverbot). Was hat das also mit Grenzgänger und Erntehelfer oder Politiker-Treffen zu tun?

@ Sternenkind. Wir haben den Boden der Logik längst verlassen

Hier in Deutschland herrscht nur noch Panikmodus. Jeder fühlt sich genötigt jeden Tag irgendwelche neuen Masnahmen und Verbote aussprechen zu wollen, was dann in solchen Absurditäten gipfelt, wie hier Reiseverbote oder wie gestern, was mich schockiert hat, die Isolation von kleinen Kindern! Und da wird sich künstlich bei DDR-Vergleichen aufgeregt?

Fank ist, dass es hier überhaupt kein gesundheitstechnisches Problem mit SARS-CoV2 gibt, da überhaupt keine besondere Belastung der Krankhäuser vorliegt, wie Herr Prof. Streek richtig sagt. Außerdem wird vermehrt getestet, was logischerweise zu einer stärkeren Infektion auf dem Papier führt, was aber nicht der Realität entspricht. Deshalb zieht man unterschiedliche Zahlen heran und nicht diejenige, die mir in den Kram passt. Aber wie zu Anfang gesagt, das logische und rationale Denken haben wir längst hinter uns gelassen.

@10:04 von meine_eigene_meinung

SIe haben hier aber wohl etwas nicht verstanden. Bei den Verkehrstoten streigt die Todeszahlt real. Wenn ich mehr teste, dann wird die Zahlt der BEKANNTEN Infizierten höher. Diese sind es aber so oder so - ob bekannt oder nicht.

Also nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;-)

Bundesregierung sollte dann auch mal ihre Arbeit tun!

Ich stimme zu das wer bewußt in Risikoländer reist auch die Konsequenzen ziehen muss wegen Tests etc.
Allerdings sollte man sich dann auch mal Gedanken machen was ein Risikoland ist, es wurde nämlich einfach bestimmt das praktisch die ganze Welt Risikoland ist, dann wurden Ausnahmen davon gemacht.
Möchte ich nun nach Grenada (Karibik) reisen wo es gar keine Coronafälle gibt, muss ich einen Test bezahlen?

Generell wären striktere

Generell wären striktere Reisebestimmungen sinnvoll. Schauen wir uns doch mal Länder an die tatsächlich Covid-19 erfolgreich bekämpft haben und seit Anfang Juni keine (Null) neuen Infektionen im Land haben. Da wären zB Neuseeland, Vietnam oder auch Thailand.
Was haben diese Länder alle gemeinsam? Man hat strikte Einreisebestimmungen erlassen ohne Ausnahmen (keine Besucher, Touris, Verwandte, Gäste,...) und wenn Staatsbürger oder Menschen mit einer Arbeitserlaubnis im Land einreisen, müssen die 2 Wochen in Quarantäne – ohne Ausnahme und nicht so ein Quatsch wie Tests und dann hoffen das es schon passt.
Reisen ist ein entschiedener Faktor wenn man eine Pandemie eindämmen will und der Erfolg gibt ihnen recht.
Was ebenso alle 3 gemeinsam haben ist, das nachdem die Reisebestimmungen gelockert worden sind die Seuche wieder ins Land geschleppt wurde und man wieder dicht gemacht hat.
Meine verrückte Idee wäre es also sich an den erfolgreichen Ländern zu orientieren...

Baut doch gleich eine Mauer...

Wie wäre es wenn man irgendeine Absperrung errichtet und alle Einreisenden erstmal intensiv auf ihre Eignung als Mitglied der gesunden Bevölkerung überprüft...

Es erschreckt mich wie leicht aus Unterschied Abgrenzung wird. Wie schnell normale Leute in bessere und schlechtere Menschen kategorisieren obwohl die Krankheit ja alle betrifft.

Es gibt Länder da haben mehr % der Bevölkerung dieses Virus und wir tun so als wären es aussätzige Leprakolonie.

Es ist doch zum fürchten wie schnell aus Angst Panik und Unverstand wird.

das Hauptinfektionsgeschehen findet innerhalb Deutschlands statt wie der Gesundheitsminister verlautbarte, aber statt Betriebe stärker zu kontrollieren, die in letzter Zeit maßgeblich zu mehr Infektionen beigetragen haben, sollen Reisen eingeschränkt werden.

Man hat zwar Mrd. für undefinierte Wirtschaftshilfen, aber ob man medizinisch notwendige, sinnvolle Tests bezahlt kann man ja Mal hinterfragen.

>>Angesichts der Lage fordert

>>Angesichts der Lage fordert der CDU-Wirtschaftsrat ein Verbot von Reisen in Risikogebiete<<

Auf der einen Seite haben Politiker sich massiv über die 20.000 Demonstranten in Berlin beklagt.

Auf der anderen Seite wurde vom AA vor einigen Tagen die Reisewarnung für einige Gebiete der Türkei gelockert.

Jetzt fordert der cdu-Wirtschaftsrat ein Reiseverbot in Risikogebiete.

Gestern hüh- heute hot- morgen wieder hüh......

...Doppelmoral vom Feinsten

@Joe Jackson um 10:00

>>Ich habe versucht aktuell zu googeln wie viele Menschen in D zur Zeit wegen einer Corona Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Mir wurden keine Zahlen angeboten. Schwierig.<<

Da muss man nicht groß suchen, da geht man einfach auf die Seiten des RKI und dort steht, dass es neben dem täglichen Report wöchentlich weitere Details gibt, z.B.

>>dienstags: ausführlichere epidemiologische Darstellung nach Meldewochen (z.B. Alter, Geschlecht, Anteil Hospitalisierte); Expositionsländer<<

Und dann schaut man in den Report rein und liest, dass in den letzten 7 Wochen 8 - 12% hospitalisiert werden, z.B. in der KW 31 waren es 291 Patienten bei 4700 Infizierten (wobei es nur bei 3519 Infos zur Hospitalisierung gab). Bei einer angenommen durchschnittlichen Verweildauer von 2 Wochen wären dann etwa 600 Personen in klinischer Behandlung.

Zum Höhepunkt im März/April waren es übrigens um die 20% von 30-35000 Infizierten

@10:04 von meine_eigene_meinung

Einfache Frage:
Wenn es bei 100 Verkehrsteilnehmern 2 Tote gibt, dann sind das 2%.
Gibt es dann bei 1000 Verkehrsteilnehmern 15 Tote, sind es ja nur 1,5%.

Also sind 15 Tote eine Verbesserung der Situation ?
-------------------------

Zumindest für die 985, die Verkehr hatten und dabei nicht draufgegangen sind.

Was genau wollen Sie uns mit dem Beispiel sagen?

Die ersten Schulen machen schon wieder zu

Im Meckpom machen die ersten Schulen schon wieder zu, bin mal gespannt, wie das jetzt weitergeht.... Interessant ist ja auch, woher die Infektionen kamen? Von Reiserückkehrern aus Risikogebieten.... Ich befürchte, das wird erst der Anfang. Man hätte die ersten zwei Wochen nach den Sommerferien Homeschooling machen sollen und wenn man dann die Infektionszahlen beobachtet hat, die Schulen öffnen, halt step-by-step und umsichtig. Aber nicht alles auf einmal.....Das Risiko ist doch viel zu hoch.

@ 09:59 von Freidenker81

"2-2,5% Positive bei den Rückkehrern sprechen doch eine klare Sprache. Bei den übrigen Getesteten sind es nämlich nur um die 1 Prozent"
Hier mal ein bisschen Mathematik:
Inland: 1% von 80 Millionen = 800000 Positive (wenn man die ganze Bevölkerung testen würde - wäre dann auch ein Beitrag hinsichtlich zur Dunkelziffer
Bei den 1 % von 100000 Tests pro Woche = 1000 Positive (Inland)
Wenn zB 5000 (?) Touristen pro Woche zurückkehren und davon 2% positiv wären dann würde es sich dabei um 100 Personen handeln.
Wir liegen derzeit bei 1100 Neuinfektionen und wir haben nicht nur unwissende Rückkehrer sondern auch noch jede Menge unwissender und hysterischer Hiergebliebene.

ich kann den verweis

auf Schweden die "glorifizierung des schwedischen wegs", nicht mehr hören. ich habe viele freunde in Schweden, die angehörige verloren haben, zum teil schmählich im stich gelassen von den medizinern (ich hatte es gestern schon geschrieben). woran es wohl liegt, dass meine schwedischen freunde und bekannten neidisch darauf sind, wie man in Finnland bis jetzt das geschehen so gut unter kontrolle hat/hatte?

warum glauben sie eigentlich begutachtet man Schweden in Norwegen, Dänemark und hier in Finnland so argwöhnisch. die eingeschleppten infektionen im grenzbereich Schweden/Finnland sprechen eine deutliche sprache.

und nochmals: egal ob die nutzer "Sternenkind" oder "vriegel" oder oder oder heissen: hätten sie den mut, ihre ansichten den direkt betroffenen in Schweden geradeaus ins gesicht zu sagen? ich bezweifle es!

@WolstDieWahrheit - 08:48

Zitat:"...Und das diejenige, die der Meinung sind, das die „Urlauber den Test selbst bezahlen sollen“ konsequent fordern, dass die an Folgen des Rauchens erkrankte Menschen ihre Behandlung aus eigener Tasche zahlen und auch für den Schadenersatz betroffener nichtrauchenden Menschen gerade stehen."

Raucher, die diverse Mittelchen und Ersatzdrogen (E-Zigarette, Dampfer, etc.) benutzen, um von Ihrer Sucht loszukommen, zahlen diese Maßnahmen bereits aus eigener Tasche. Die Folgekosten der Sucht zahlt selbstverständlich die jeweilige Krankenkasse. Ebenso die Folgen einer evtl. Corona-Erkrankung. Auch hier wird es keine Schadenersatzpflicht geben, wenn nicht mutwillig jemand angesteckt wird.

Gruß rambospike

„(...) das Arbeits- und Schulleben ein zweites Mal wegen hoher Neuinfektionszahlen herunterzufahren, könne sich die Bundesrepublik "nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten". Das muss allen klar sein“

Klar ist allerdings auch, dass dann die Schwierigkeiten auf der „anderen Seite“ - bei all denen, deren wirtschaftliche Existenzgrundlage von den Einnahmen aus dem Reisegeschäft abhängt - dann umso größer werden.

Das Problem, dass alle auf Geldeinnahmen „angewiesen“ sind bleibt also und verlagert sich nur. Und verschärft es damit. Auf allen „Seiten“, denn Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der globalen Wirtschaft ist ein gewisses „Chancengleichgewicht“. Das unser globales Wirtschaftssystem, da es dem Diktat des Geldes unterliegt und daher keinerlei Spielraum für vernunftbasierte bzw. sich an den Fakten und ständig wechselnden Gegebenheiten und dem sozialen Grundbedürfnis nach Solidarität orientierende flexible individuelle Entscheidungen nicht zulässt, nicht hergibt.

@ baumgart67

"aber gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, das ist einentscheidender Unterschied" Am 07. August 2020 um 09:49 von baumgart67

*

Eine Impfung wirkt nur wenn jemand ein gesundes Immunsystem hat.

Wenn das Immunsystem hin ist oder unterdrückt wird (Medikamente nach Transplantation), dann bringt auch eine Impfung nicht viel.

Impfungen trainieren nur das Immunsystem und bekämpfen nicht das Virus.
Wenn kein nennenswertes Immunsystem da ist, dann kann es auch nicht trainiert werden.

@morgentau19

all das hätte man vor der "öffnung" schon beschliessen können. wer einen familienurlaub bucht, bucht die danach verpfichtend fälligen tests gleich mit. fertig!

leider wurde das versäumt.

und wer dazu nicht bereit gewesen wäre: auch in Deutschland soll es viele schöne ecken geben, die selbst deutsche bürger nicht mal vom hörensagen kennen und die es zu entdecken gilt.

Risiko für Risikogebiete

Was ist eigentlich mit Deutschen die ich kurz vor dem Urlaub in Deutschland noch infiziert haben und (symptomlos) mit Corona in Urlaub fliegen? Wenn diese dann bei Rückkehr positiv gestestet würden, wird ja gleich davon ausgegangen dass sie sich im Urlaub infiziert hätten. Dabei könnte man hier auch sagen dass sie eher Corona ins Ausland gebracht hätten statt aus dem Ausland mitgebracht.

@08:33 von Sternenkind

Sie zitieren Hendrik Streeck „Zur Zeit haben wir keine wesentliche Zunahme von schweren Coronafällen auf den Intensivstationen zu verzeichnen, obwohl seit gut einer Woche die Infektionszahlen gestiegen sind“.

Ist doch logisch. Schweren Verläufe hierzulande hat es zuerst bei den übrigens überwiegend relativ jungen und gesunden Skifahrern gegeben, die aus Ischgl zurückgekehrt sind. Sie hatten bei den Apres Ski-Partys in geschlossenen Räumen langanhaltenden engen Kontakt mit Infizierten. https://kurzelinks.de/3vaw

Enger, langanhaltender Kontakt zu Infizierten in geschlossenen Räumen, das sind die Bedingungen, die es dem Virus leicht machen, schnell in die Lunge vorzudringen.

Derzeit meiden die meisten solche Bedingungen und so kommt es weniger zu schweren Verläufen.

In Hinblick auf den kommenden Herbst/Winter ist es richtig, ohne Panik aber besonnen, die Entwickung zu verfolgen und weiterhin Abstand zu halten und dort, wo dies nicht möglich ist, Mund-Nasenschutz zu tragen.

09:31 von nie wieder spd

>>Reisen muss verboten sein!
Doch der Wahn des Offenhaltens von Grenzen kannte selbst keine.<<

Sie leben 100 Jahre in der Vergangenheit.
Und selbst da gab es schon regen Reiseverkehr, wenn auch nicht in heutigem Ausmaß.
Vermutlich wissen Sie auch nicht dass es bereits vor über 100 Jahren eine Grippepandemie mit vielen Opfern gab.
Noch weiter zurück war auch die Pest nicht auf eine Region beschränkt.

Sicherere Weg?

Was ist sicher an diesem dummen Verbot, wenn ich es leicht umgehen kann, indem ich einen Zwischenstopp mache? Das einzige Signal ist, dass die Leute ihre Reisen ein wenig kreativ planen müssen.

@ meine_eigene_meinung

"Einfache Frage:
Wenn es bei 100 Verkehrsteilnehmern 2 Tote gibt, dann sind das 2%.
Gibt es dann bei 1000 Verkehrsteilnehmern 15 Tote, sind es ja nur 1,5%.

Also sind 15 Tote eine Verbesserung der Situation ?" Am 07. August 2020 um 10:04 von meine_eigene_meinung

*

Im ersten Fall gibt es 98 Personen ohne Schäden, im zweiten Fall 985 Personen ohne Schäden.

Ja, statistisch ist das eine Verbesserung und Statistiken machen bei größeren Menschengruppen, wie zum Beispiel einem Staat, Sinn.

Bei einer Impfung schaut man auch auf die 98% oder 98,5% der Fälle, bei denen die Impfung wirkt und schmeißt sie nicht in die Mülltonne nur weil sie bei 2 oder 15 Leuten nicht gewirkt hatte.

100% erreicht man eh niemals.

@morgentau19 10:01

legen sie mir bitte nicht worte in den mund, die ich so nicht gesagt habe!

ein urlaub in der momentanen lage ist eine sache, die wirklich nicht sein muss. vor allem dann nicht, wenn es sich um einen urlaub in sog. Bettenburgen handelt, der in ländern verbracht wird, die zum teil massiv unter Corona zu leiden hatten.

in einem gebe ich ihnen aber sogar recht. menschen, die aus purem vergnügen eine risiko-sportart betreiben, sollten dazu verpflichtet werden, entsprechende private versicherungen nachzuweisen.

Am Reisen liegt es bestimmt nicht!

Bei den vielen Demos gehe ich eher von keinem Import des Virus aus. Wenn da kein Abstand gehalten wird, dann ist Katalonien in D, und zwar bei jeder Demo. Frage: wenn sich jemand ansteckt bei einer Demo, zahlt dann auch die KK, der Arbeitgeber, der Staat für die anfallenden Kosten?

Definition Risikogebiet

Wer Überwachung anordnet, muß auch klare objektive Kriterien auf Basis geeigneter Prüfmethoden festlegen.
Laut aktuellem RKI Bericht ist die Anzahl der Corona Test seit einigen Wochen relativ konstant bei ca. 500.000 und die Postivenrate ist von 0,6% auf 1% gestiegen. Bei diesem Niveau wäre auch die Angabe der Genauigkeit der Spezifizität wichtig, nicht umsonst lassen die Ergebnisse der Studie der LMU München auf sich warten; die Kollegen wollen eben saubere Zahlen veröffentlichen.
Die Testgenauigkeit reicht jedoch allemal, um mit einer Inzidenz von 120 den Landkreis Dingolfing-Landau zum Risikogebiet zu erklären. Mit der Logik der Ausweisung von Risikogebieten könnte es dann auch gleich ganz Bayern treffen. Wie steht es da mit Reisenverboten und Test's für die Bayern - Urlauber?

@Sternenkind – an oder mit Corona

In einem vorherigen Thread haben sie Zahlen zu Italien genannt und die Frage aufgeworfen, ob "mit oder an" Corona gestorben.

Meine Schwester wohnt mit ihrer Familie in Bergamo. Was Sie von so einer Fragestellung hält?
In Nembro (Provinz Bergamo) sind im März 11x so viele Menschen gestorben wie in den Vorjahren, auch weil zuvor wochenlang das Virus sich ohne Gegenmaßnahmen ausgebreitet hatte und bei exponentiellen Zuwachs der Infektionszahlen die Kliniken überlastet worden sind. https://kurzelinks.de/0zzt

Auch die „an und mit“ Corona verstorbenen mit „Bluthochdruck, Diabetes und anderen Vorerkrankungen" hätten ohne die Corona-Infektion noch Jahre lang leben können. https://kurzelinks.de/iww8

10:04 von meine_eigene_meinung

«Mathematik
Der Fussball ist vorübergehend zum Erliegen gekommen.
Was machen jetzt die Millionen von Fussballexperten und Sofatrainer ?
Sie werden zu Mathematik-Spezialisten … Einfache Frage:
Wenn es bei 100 Verkehrsteilnehmern 2 Tote gibt, dann sind das 2%.
Gibt es dann bei 1000 Verkehrsteilnehmern 15 Tote, sind es ja nur 1,5%.
Also sind 15 Tote eine Verbesserung der Situation ?»

Eine Frage, auf die es schon rein mathematisch 2 Antworten gibt.

Je nachdem, ob man die Aboluten Zahlen (2 / 15),
oder die Prozentsätze (2,0% / 1,5%),
jeweils untereinander in Relation setzt.

15 zu 2 sind 13 mehr. Oder um den Faktor 7,5 mehr.
Sind 13 Tote mehr als 2 Tote. In Absoluten Zahlen keine Verbesserung.

1,5% zu 2,0% sind 0,5% weniger. Oder um den Faktor 1,33… weniger.
Die Statistische Wahrscheinlichkeit des einzelnen Verkehrsteilnehmers,
tödlich im Verkehr zu verunfallen, nimmt ab. Ist eine Verbesserung.

Ganz so einfach wie Ihre Frage ist Mathematik dann auch wieder nicht.
Auch nicht Corona.

Reisen im Sommer unabdingbar

Nach der langen Zeit der Isolation sind die Leute ausgehungert. Es ist Urlaubszeit und Reisen ist die beste Abwechslung. Da ist also eine Notwendigkeit. Aber klar muss die Sicherheit gesteigert werden. Test-Pflicht an Flughäfen sind hervorragend, wenngleich einem Flugreisenden durchaus ein Fuffi über die Flughafengebühr abgenommen werden könnte! Ein geringer Eigenanteil ist für jeden nachvollziehbar und verschmerzlich. Ich sehe allerdings wenig Durchsetzung bei den Infizierten. Das alles funktioniert mehr oder weniger auf Treu und Glauben - und via Brief vom Amt. Ebenso verhält es sich mit der Maskenpflicht: Wer setzt das denn im Bus durch? Wann immer ich dieses Verkehrsmittel nutze, sitzt einer oder 2 drin, mit OHNE. Ich spreche die Leute immer an und nehme alle Mitfahrer in die Pflicht. Gleicher Unsinn bei den Baggerseen: Zumachen statt Denken? Verlangt Eintritt und Parkgebühren - dann lohnt sich auch ein Ordner/Aufseher. Kontrolliertes, überschaubares Öffnen ist das Beste!

09:06 von Magfrad

sie sehen das völlig falsch mein lieber @ Magfrad
eine Ausgabe des GG auf der Demo in Berlin (und anderswo)
die man dann stolz hochhält
ist mehr wert als eine Bescheinigung sich getestet zu haben
bei der Rückkehr von einer Urlaubsreise :-)

@Nullblicker 10:02 Uhr

"...unbedingt Durchseuchung milder Art der 0-45 jährigen..."

Ach, man kann sich das aussuchen, ob eine Infektion bzw. Erkrankung mild oder schwer verläuft? Echt?

Ist mir wohl was entgangen, kann ja mal passieren.

Tja, im Falle eines Falles nehm ich dann die milde...

Es ist sicher besser den Rat von Experten zu beachten.

Denn selbst wenn man nicht krank zurückkehrt gibt Konsequenzen abseits der Infektion.

z.B. Urlaub in Risikogebieten und die möglichen Folgen:

https://luwo-publish.blaetterkatalog.de/frontend/
catalogs/160306/1/pdf/save/bk_1.pdf

um 11:22 von Tobih82

>>
SIe haben hier aber wohl etwas nicht verstanden. Bei den Verkehrstoten streigt die Todeszahlt real. Wenn ich mehr teste, dann wird die Zahlt der BEKANNTEN Infizierten höher. Diese sind es aber so oder so - ob bekannt oder nicht.

Also nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;-)
<<

Mir scheint, der Nichtversteher sind Sie selbst. Test haben doch nicht den primären Zweck, die eine oder andere Statistik zu beeinflussen. Sie dienen viel mehr dazu, die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können, damit Infizierte, die einen leichten oder überhaupt nicht spürbaren Verlauf haben, andere, bei denen eine Infektion mit höherer Wahrscheinlichkeit tödlich verlaufen könnte, nicht anzustecken.

@ Suomalainen

„woran es wohl liegt, dass meine schwedischen freunde und bekannten neidisch darauf sind, wie man in Finnland bis jetzt das geschehen so gut unter kontrolle hat/hatte?“

Meine schwedischen Freunde und Familienangehörigen sind da deutlich entspannter. Die sind mit dem schwedischen Weg zufrieden (na klar, Optimierung gibt es im jeden Land) und Todesfälle oder schwere Corona-Verläufe gab es unter meinen Bekannten auch nicht zu beklagen.
Sie sehen, DEN SCHWEDEN gibt es nicht. Sie kennen vielleicht die etwas sorgsameren Schweden, ich die etwas lockeren Schweden

Die Schulen jetzt nach dem Ferienende...

...sofort wieder zu öffnen ist aus meiner Sicht nicht klug.

Wenigstens die “obligatorischen 2 Wochen“ sollte man noch abwarten um festzustellen, was man so im Reisegepäck mit heim gebracht hat.

So jedenfalls ist es eher wahrscheinlich, dass man die Stühle in kürzester Zeit wieder hochstellen wird.
Da wird auch das Testen an Flughäfen nur marginal helfen.

@11:26 von dino2 - RKI gibt sehr wohl Zahlen bekannt

Danke für die Zahlen vom RKI, der bei Bekanntgabe der Neuen Infektionszahlen übrigens immer darauf hinweist, dass bei mehr Messungen auch die Zahlen steigen.

Sie haben geschrieben:
"Und dann schaut man in den Report rein und liest, dass in den letzten 7 Wochen 8 - 12% hospitalisiert werden, z.B. in der KW 31 waren es 291 Patienten bei 4700 Infizierten (wobei es nur bei 3519 Infos zur Hospitalisierung gab). Bei einer angenommen durchschnittlichen Verweildauer von 2 Wochen wären dann etwa 600 Personen in klinischer Behandlung. Zum Höhepunkt im März/April waren es übrigens um die 20% von 30-35000 Infizierten"

Danke für diese Zahlen vom RKI. Die Verweildauer ist nach Angaben von Prof. Dr. Wendtner am Klinikum Schwabing übrigens länger.

@11:28 von baumgart67

Man hätte die ersten zwei Wochen nach den Sommerferien Homeschooling machen sollen und wenn man dann die Infektionszahlen beobachtet hat, die Schulen öffnen, halt step-by-step und umsichtig. Aber nicht alles auf einmal.....Das Risiko ist doch viel zu hoch.

Nachdem man jetzt schon mehrere Monate (in der warmen Jahreszeit, die angeblich unkritischer sein soll) diskutiert hat, ob und wann und wie man die Schulen öffnet, wird sich jetzt schon einen Grund finden für Rückabwicklung der Öffnung. Für das "step-by-step" wäre längst Zeit gewesen.

Dass bei ein oder zwei Fällen gleich wieder ganze Schulen geschlossen werden, war zu befürchten ... und zu erwarten :-(

@09:49 baumgart67

Grippe Tote gibt es also nicht ?
Wohl doch und in manchen Jahren in erheblicher Anzahl. Mein Vergleich ist also zutreffend. Trotzdem bislang keine Maßnahmen alla Corona ?
Weil wir uns an die Grippe Toten gewöhnt haben !

Und Folgeerkrankungen werden immer gerne genommen zur Dramatisierung der Lage. Wo sind denn die positiven Nachrichten ? Betonung auf die hohe Zahl an Menschen, die keinerlei Beschwerden haben / hatten.
Jeder Tote ist einer zuviel - richtig !

Aber Leben retten um jeden Preis geht auch nicht.

Und unsere Grundrechte sind ein hohes Gut. Viele wissen wohl nicht um dessen Wert !
Ich bin bereit dafür mein Leben einzusetzen !

Aluhüte wiederverwerten

Ich finde es gut das die Politiker und so viele Kommentatoren hier, sich um Meine und Ihre Gesundheit sorgen.
Das wurde schliesslich und irgendwie bei Vogelgrippe und Schweinepest und der letzten grossen Grippeepedimie (ca.25000Tote) verpaßt. Doch nun haben wir vermutlich, vielleicht nur ca.10000 Tote(in 6 Monaten) um eine Pandemie ungeahnten Aussmasses mit noch nie dagewesenen Folgeschäden (siehe verschleppte Grippe), nicht mehr hinzunehmen.
Es ist auch richtig das Grundgesetz, durch den Seuchenschutzparagrafen auszusetzen, wie sollte Mann Frau den sonst die Lage überfüllter Krankenhäuser und Krematorien in den Griff bekommen.
Und schließlich müssen wir die Verschwörungstheoretiker die schon über "Kriegsvorbereitungen", lügen mit Ihren eigenen Fake News bekämpfen.

Reiseverbot in Risikogebiet

Der CDU-Wirtschaftsrat fordert angesichts der Entwicklung ein generelles Verbot für Reisen in Risikogebiete.
Steiger betonte, das Arbeits- und Schulleben ein zweites Mal wegen hoher Neuinfektionszahlen herunterzufahren, könne sich die Bundesrepublik "nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten".
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In Grunde kann man sich einen erneuten Lockdown überhaupt nicht erlauben. Von daher würde ich ein solches Verbot durchaus begrüßen wenn dadurch Neuinfektionen vermieden werden können. Warum die Regierung nun wieder Ausnahmen bei Risikogebieten erlaubt ist daher nicht nachzuvollbar. Die meisten Menschen in Deutschland halten sich mehr oder weniger an den Hygiene-Regeln und Maskenpflicht und verzichten auch auf Urlaub in Ausland und Risikogebieten. Steiger hat daher vollkommen Recht mit seiner Forderung. Die Auswirkungen des letzten Lockdowns werden sich erst in Herbst deutlich auf den Arbeitsmarkt auswirken, ein erneuter Lockdown kann sich keiner mehr leisten...

Was ist eigentlich mit der unsichtbaren Hand des Marktes

Wenn die corona-testungen freiwillig sind kann man über Kostenbeteiligung reden, wenn es verpflichtend ist glaube ich nicht das es rechtlich machbar wäre. Da müsste TS Mal einen Juristen anfragen.

Die Entwicklung der letzten Monate und die Äußerung dieses Wirtschaftsapologeten zeigt ja, das unsere Art zu wirtschaften im Konflikt steht mit den grundlegenden Bedürfnissen der Menschen.

Ich finde es bedenklich wenn man die Menschen einsperren möchte damit der Warenverkehr nicht tangiert wird.

Liebe Tagesschau,
ich würde mir eine skrupellose Hinterfragung und breite Debatte über die Verwendung der Corona Milliarden wünschen.

Ich habe nirgendwo auch nur bestimmen können wer und vor allem warum Steuergeld an welche Unternehmen fließen sollen.

Wenn wir uns als Gesellschaft schon eine Steuererhöhung in absehbarer Zukunft einreden lassen werden müssen, dann würde ich gern wissen wofür Verluste sozialisiert werden nachdem eine Dekade lang vorzügliche Profite privatisiert wurden.

11:41 von suomalainen

>>menschen, die aus purem vergnügen eine risiko-sportart betreiben, sollten dazu verpflichtet werden, entsprechende private versicherungen nachzuweisen.<<

Ich befürworte in keiner Weise die Ent-Solidarisierung.

Nicht nur Sport ist Risiko!
Sie verlassen morgen früh das Haus, passen eine Sekunde nicht auf, treten zum Teil auf die Bordsteinkante, knicken um und brechen sich ihr Fußgelenk!

Soll der Schaden nur von ihnen getragen werden oder die Krankenkasse?

Ich denke letzteres!

Keine Risikobeiträge, kein Sonderessen-rauchen-alkohol-fitness-couch-arbeitsplatz - oder sonstiges Zulage!

Dann haben diejenigen ihr Ziel erreicht: Spaltung der Gesellschaft.

Genau das geschieht hier.

Gehören sie dazu?

@ 11:17 von Tobih82

Es gibt kein gesundheitstechnisches Problem mit SARS-CoV-2 - wenn nur 1000 pro Tag infiziert werden. Das Gemeine an solchen Infektionskrankheiten ist aber, dass, eh man es sich versieht, es auf einmal nicht 1000 sondern 10000 sind, die sich vor einer Woche angesteckt haben und jetzt entdeckt werden. Wenn man dann Maßnahmen ergreift, hat immer noch in der nächsten Woche 30000 Fälle, bevor überhaupt ein Effekt bemerkbar ist. Das nennt man exponentielles Wachstum und ist scheinbar schwieriger zu verstehen, als die Galoistheorie. Ein Fehler und wir hängen sowas von drin. Wenn nur die Zahl der asymptomatisch Infizierten steigen würde, könnte man dies mit vermehrtem Testen begründen. Es steigt aber auch die Zahl der behandlungsbedürftigen Personen in einem ähnlichen Verhältnis wie die der Infizierten und das zeigt, dass die Steigerung der Letzteren auf einer tatsächlichen Steigerung beruht, nicht aufgrund der nicht repräsentativ ausgewählten getesteten Personen.

@ 09:59 von Horst Schröder

Ioannidis arbeitet mit korrekten Zahlen, allerdings übersieht er nach Meinung vieler Fachexpert*innen die niedrige Ansteckungsschwelle bei Covid-19, die eben zu hohen Ansteckungdzahlen führt, wenn man nicht mit entsprechenden Maßnahmen prophylaktisch und begleitend reagiert; das muss man bei der Gefährlichkeitsbeurteilung basal mit einbeziehen, um adäquate Szenarien und Maßnahmen zu beschreiben. Das tut Ioannidis nicht.

@vriegel - 09:39

"Falls Sie zu den Menschen gehören die denken, man müsste nur alle Neuinfektionen verhindern und dann verschwindet Corona von alleine wieder...?!
Dann haben Sie sich noch nicht gut genug über das Virus informiert."

Könnte es vielleicht auch damit zu tun haben, die für Covid-19 rasante Ausbreitung von Neuinfektionen so möglichst niedrig zu halten?

"Am Ende werden wir mehr oder weniger alle immun sein gegen Corona."

Persönliches Wunschdenken oder woher können Sie hier so treffsicher über Pandemie-Ende und die Massen-Immunität berichten?

Laut Experten erfordern etwa 20% der Krankheitsfälle einen Krankenhausaufenthalt, 5% der Fälle erfordern eine Behandlung auf der Intensivstation und etwa 1% benötigen sehr intensive Hilfe, zum Beispiel durch Beatmungsgeräte oder »ECMO« (extrakorporale Membranoxygenierung).
Selbst wer die Krankheit überstanden hat muss mit Langzeitwirkungen rechnen, die erst noch erforscht werden müssen. Es ist nicht nur das eigene Risiko das man eingeht, man gefährdet andere.

Wie ein überfordertes Gesundheitssystem aussieht zeigen die Geschichten von Hubei und Italien. Hubei baute 2 Krankenhäuser in 10 Tagen, aber selbst danach war es noch völlig überfordert. Kranke lagen unversorgt auf Fluren oder wurden gleich abgewiesen.

Eigentlich einfach. Nur wer die Verbreitung des Coronavirus - z.B. durch Verzicht auf Partys, Verzicht auf Urlaub in Risikogebieten etc., durch die Einhaltung der AHA-Regeln, stoppt, stoppt die Infektionskette und die weltweite exponentielle Ausbreitung.

um 11:48 von VfG

@Sternenkind – an oder mit Corona

"In einem vorherigen Thread haben sie Zahlen zu Italien genannt und die Frage aufgeworfen, ob "mit oder an" Corona gestorben."

Die von user 'sternenkind' wiederholt zitierte Studie ist schon seit Mitte März "aktuell". Da war hier noch alles anders und die Ärzte haben noch gelebt, die die Daten geliefert haben.

Ich weiß nicht, warum das Manchen Spaß macht, auf eine so fahrlässige Weise mit Zahlen umzugehen.

@WolstDieWahrheit, 08.48h

Äpfel, Birnen und noch Himbeeren.
Tabak, Alkoholismus, Rauschgift sind Suchtmittel und die Abhängigkeit teilweise als Krankheit anerkannt.
Bei Reisen, insbesondere in Risikogebiete, sieht das anders aus.

@suomalainen, 11:29

"(...) hätten sie den mut, ihre ansichten den direkt betroffenen in Schweden geradeaus ins gesicht zu sagen? ich bezweifle es!"

Dann bezweifeln Sie wohl zu Unrecht.

Schicken Sie mir gerne einen entsprechenden Schweden vorbei, dann sage ich ihm gerne, dass der Corona-Maßnahmen-Katalog (wie von mir erwartet) in Deutschland vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist.

So wie ich dem Angehörigen eines Verkehrstoten auch problemlos mitteile, wenn ich mir ein neues Auto kaufe.

@Tada tolle Rechnung

tolle Rechnung, dann machen ja Statistiken nach Ihrer Logik bei ganz großen zahlen noch mehr Sinn.... und wenn man die ganze Weltbevölkerung infizierten würde hätte man ein paar Milliarden geheilte Personen, wäre doch super, nur leider auch mindestens 150 Millionen Tote. Ehrlich mit manchen Rechnungen kann man dann auch alles sagen.... Dann müsste für Sie ja die große Zahl der Geheilten ein Ansporn sein, alles laufen zu lassen !!!!

Reiseverbot in Risikogebiet

Am 07. August 2020 um 11:25 von morgentau19

Auf der anderen Seite wurde vom AA vor einigen Tagen die Reisewarnung für einige Gebiete der Türkei gelockert.
Jetzt fordert der cdu-Wirtschaftsrat ein Reiseverbot in Risikogebiete.
...Doppelmoral vom Feinsten
###
Sehe ich auch so...
Das Wiederspricht den eigenen Interessen und Corona Regeln der Bundesregierung.

Panikmache....

Ich finde es wird sinnlos Panik gemacht. Die Zahlen gehen hoch, ja, aber es wird auch fast doppelt soviel getestet wie noch vor 2/3 Wochen. Ist doch logisch, dass da mehr Fälle auftauchen, die gar keine Symthome zeigen oder gar falsch positiv getestet werden. Das meldet das RKI nämlich nicht, was ich sehr falsch finde. Eine richtige Wertung kann es nur geben, wenn man ALLE zahlen kennt!!!
Außerdem müssen die Menschen endlich akzeptieren, dass dieser Virus (wie viele Mio Andere auch) nicht mehr weg gehen wird. Das hat selbst die WHO vor kurzem gesagt!
Sollen wir jetzt nie wieder normal Leben und unsere Grundrechte ausüben dürfen? Als das Influenzavirus oder Andere Viren entdeckt wurde, hat man auch nicht so überreagiert.....
Und wo wird wieder zuerst reagiert und alles kaputt gemacht? Bei den Kindern, was ich Unterste Schublade finde!!!!
Corona ist KEIN Killervirus!

Wenn Rückkehrer

das Virus mitbringen.
Schon mal dran gedacht, dass z.B. deutsche Reisende das Virus in andere Länder einschleppen? Diese Länder werden dann auch Risikogebiete.
Griechenland hatte verschwindend geringe Covid-Zahlen. Jetzt steigen sie. Hat also jemand eingeschleppt.
Wenn ein deutscher Reisender sieben Tage im Urlaubsland verbringt, sich in Hamburg/Berlin/München am Tag vor Abflug infiziert - seinen Urlaub in der Sonne verbringt und dann zurück kommt - wo hat er sich infiziert? Vielleicht ist Deutschland das Risikogebiet?
Niederländische Strände sind brechend voll - mit deutschen Gästen.

@ Nullblicker, um 10:02

“Durchseuchung JETZT
Jetzt im Sommer ohne andere Viren unbedingt Durchseuchung milder Art der 0-45 jährigen, die zwar nicht immun, aber abwehrgestärkt daraus hervorgehen...“

Da haben sich bei Ihnen aber einige Denkfehler/Wissenslücken breit gemacht.

1. Viren sind immer und überall vorhanden, auch im Sommer.

2. Was verstehen Sie unter “milder“ Durchseuchung?
Haben Sie nicht verfolgt, dass das Coronavirus mal nicht, mal schwach oder mal heftig zuschlägt und auch bei 0-45Jährigen tödlich wirken kann?
Das lässt sich so gut wie nicht beeinflussen.

3. Es ist überhaupt nicht gesichert, dass eine überstandene Infektion immun macht, wohl aber, dass sie oft gesundheitlich beeinträchtigende Folgen hinterlässt.

4. Wie stellen Sie sich die “Durchseuchung eines bestimmten Personenkreises denn praktisch vor?
Sollen diese sich beim Arzt ihres Vertrauens aufreihen und sich infizieren lassen?

@Dirk Michael, 09.04h

Mein Bekannter fährt mit seiner Familie dieses Jahr nicht nach Hause in die Türkei, weil die Infektionslage dort katastrophal ist.

Das Virus unterscheidet nicht, wer Verwandte besuchen will und wer zum Vergnügen reist.

Die Infektionsgefahr ist für alle gleich groß.

Warum nicht mal Verantwortung zeigen und verzichten?

Dass das geht, siehe oben.

@ Suomalainen

>>menschen, die aus purem vergnügen eine risiko-sportart betreiben, sollten dazu verpflichtet werden, entsprechende private versicherungen nachzuweisen.<<

Und im Idealfall entscheiden dann noch Menschen, die Sport nur aus dem TV kennen, was eine Risikosportart ist und was nicht...

Quarantäne ....

Ich sehe es rechtlich schwierig umsetzbar, wenn Firmen ihren Mitarbeitern mit 2 Wochen unbezahlter Quarantäne drohen, wenn diese im Ausland Urlaub machen.....
Da wird es mit Sicherheit viele Klagen geben, denn ich würde mir das auch nicht gefallen lassen!
Wenn es kein Risikogebieten ist gibt es dafür keinen Grund!

@Reservistin 12:13 Uhr

"...Grippe Tote gibt es also nicht ?
Wohl doch und in manchen Jahren in erheblicher Anzahl. Mein Vergleich ist also zutreffend. Trotzdem bislang keine Maßnahmen alla Corona ?..."

Tut mir leid, aber Ihr Vergleich ist NICHT zutreffend. Wird aber immer und immer wieder gerne gebracht.

Gegen die Influenza gibt es eine Impfung. Es lassen sich aber nur ca. 40 Prozent (soweit ich das im Kopf habe) der Bevölkerung impfen. Daher (leider) die vielen Toten.

Was soll man denn sonst noch machen?

Allenfalls Impfpflicht würde helfen. Aber dann geht das Geschrei wieder los.

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