Ihre Meinung zu: Immer noch Dutzende Vermisste nach Explosionen im Libanon

8. August 2020 - 11:12 Uhr

Die Folgen der gewaltigen Explosionen in Beirut sind verheerend: Mehr als 150 Menschen sind tot, rund 5000 Verletzte müssen versorgt werden. Und noch immer fehlt von vielen Einwohnern jede Spur.

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Kommentare

Die „üblichen“ Verwirrungs- und Verschleierungstaktiken

„Der libanesische Präsident hatte gesagt, bei den Ermittlungen solle untersucht werden, ob die Explosion durch Fahrlässigkeit verursacht worden sei. >> Es solle aber auch geprüft werden, ob es möglicherweise eine "ausländische Einmischung" durch eine Rakete oder Bombe gegeben habe. Dafür gibt es bislang allerdings keinerlei Anzeichen. Mittlerweile unterstützt die internationale Polizeiorganisation Interpol die Ermittlungen“

Dabei sollte sie sich angesichts deren durchsichtiger Ablenkungsmanöver besser ganz auf die Rolle der Regierung konzentrieren. Falls es tatsächlich Anzeichen für „ausländische Einmischung“ geben sollte, würden die im Laufe einer Untersuchung, die diesen Namen verdient ohnehin schnell zutage treten.

„Zu einer Großdemonstration unter dem Motto "Gerechtigkeit für die Opfer, Rache an der Regierung" werden in Beirut heute mehrere tausend Menschen erwartet“

Zielführender wäre es, sich hier ganz auf auf die Schaffung von Gerechtigkeit (statt auf Rache) zu konzentrieren.

Zurückhaltung?

Ich finde die EU solle hier wie Herr Macro deutliche Worte gegen die korrupte libanesische regierung und dessen Verbindung zur Terror-Gruppe Hisbollah senden.

Es kann nicht sein, dass selbst jetzt fast ausschließlich NUR ausländische Helfer vor Ort arbeiten... wo sind jetzt die tausenden Hizbollah Kämpfer oder die Regierungsbeamten?

Hilfe und Geld nur gegen REFORMEN! Sonst gibts in paar Jahren die nächste Katastrophe, wofür wir wieder bezahlen müssen.

@ Googol

Wie kommen Sie denn darauf, dass fast ausschließlich nur ausländische Helfer vor Ort arbeiten? Haben Sie dafür Belege? Meines Wissens aus zweiter Hand nach sind hauptsächlich libanesische Kräfte vor Ort, die aber von ausländischen Kräften unterstützt werden.

Zweitens: Im ersten Moment denkt man sich auch: wo sind jetzt die Milizen, die permanent für den Endkampf gegen Israel trainieren? Aber dann... nach einem Moment der Überlegung fällt es mir ein: weder verfügt die Hizbollah über das technische Equipment noch sind die sonst irgendwie für Bergungsarbeiten acquiriert. Oder anders gesagt: wenn die Miliz versucht, per Hand den Verschütteten zu helfen, rechne ich damit, dass bei amateurhaften Rettungsversuchen die Zahl der Opfer noch deutlich weiter ansteigen wird.

Die Hoffnung bleibt, dass sich die Menschen im Libanon einst daran erinnern werden, wer in dieser Katastrophe geholfen hat und wer nicht.

"...Hilfe und Geld nur gegen

"...Hilfe und Geld nur gegen REFORMEN!..."

Klingt aber verdammt nach dem Straftatbestand einer Erpressung, oder?

@Googol

"Es kann nicht sein, dass selbst jetzt fast ausschließlich NUR ausländische Helfer vor Ort arbeiten"

Woher haben Sie diese Information? Natürlich sind hauptsächlich Libanesen an den Aufräumarbeiten beteiligt.

Beirut !

Da kann ich dem User Googol nur beipflichten, dass von Seiten der EU sehr darauf gedrungen wird, die Korruption im Libanon zu bekämpfen, und endlich erreicht wird, den Menschen im Land zu helfen und dienen, als immer nur die eigenen Taschen zu füllen und die eigenen ideologischen Vorstellungen irgendwie durch zu setzen. Dazu gehört schon einmal die Hisbollah in diesem Prozess komplett aus zu schließen, weil sie eh nur die Interessen des Irans verfolgen, über all als Kriegstreiber fungieren und keinen Frieden wollen.
Dass keiner die Kämpfer sich bei der jetzigen Suche, Hilfe für Verletzte und Vermissten, und Aufräumen beteiligt, liegt doch auf der Hand, die versuchen weiter ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und für die nächsten Kämpfe zu schonen. Die Hisbollah ist halt eine eindeutige Terror- Gruppe, die keinen Frieden und keinen Zusammenhalt der Menschen im Libanon wollen. Deshalb am Besten aus dem Land werfen und nie an der Regierung beteiligen !!

... immer wieder erstaunlich ...

///
*
*
... was mich schon ein wenig erstaunt, sind die Millionen und Milliarden, die dann immer blitzartig für Hilfsaktionen bereit stehen ...
*
... Steuergelder wohlgemerkt!
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... der Nahe Osten war einmal die Wiege von Wissenschaft und Kultur ...
*
... heute verschlingt die Region nur noch Abermilliarden an globalen Zuflüssen um Kriege, Streitigkeiten und Misswirtschaft in den Griff zu bekommen ...
*
... das kann so nicht weitergehen!

Re Royal Tramp !

Sicher es helfen viele Libanesen sich gegenseitig, und dies ist für diese Menschen auch gut so. Dass sie von etlichen Helfern aus dem Ausland mit technischem Gerät und mehr Erfahrung unterstütz werden, ist klasse.
Aber bei den Milizen der Hisbollah bin ich sehr skeptisch, denn die haben doch nur ihre eigenen Ideologien und Vorstellungen, und sind, so weit ich es mit bekommen habe, an sehr viel Korruption und anderen Verbrechen beteiligt, werden speziell für den Krieg trainiert, anstatt mit dafür sich ein zu setzen, dass im Land eine Einheit und Frieden einkehrt.
So weit ich lesen konnte, war die Hisbollah im Hafen sehr aktiv, also wussten diese Herren von der Gefahr und haben nichts dagegen unternommen. Ein absolut schändliches Verhalten, wenn auch sie nicht alleine daran Schuld sind, sondern auch andere Behörden ziemlich untätig waren.

Immer noch Dutzende Vermisste nach Explosionen im Libanon....

Immerhin entsenden jetzt viele Länder schnell Hilfe.Auch ein deutsches Schiff wurde aus dem UNIFIL-Einsatz herausgelöst und nach Beirut geschickt.2018 bat der Libanon schon mal wegen der syrischen Flüchtlinge um Hilfe und Brüssel sagte nein.Dabei ist das Land schon lange bebeutelt,auch wegen der Sanktionen an die es sich auf Druck aus Brüssel und Washington halten muß(Handel).
Mehr dazu in dem Artikel von Karin Leukefeld "Heuchelei der Anheizer",vom 8.August.

re 12:23 Googol: Reformen

>>Hilfe und Geld nur gegen REFORMEN!<<

Gut gemeint, aber so funktioniert Politik einfach nicht. Sie können nicht „gegen“ eine Regierung arbeiten, Sie müssen immer „mit“ einer Regierung arbeiten. Dies gilt tatsächlich für alle Regierungen oder „Regime“, auch wenn man deren Politik oder Personen von Grund auf ablehnt.

„Mit“ einer Regierung zu arbeiten heißt aber nicht, deren Politik zu unterstützen.
Im Gegenteil ergibt sich erst durch die Zusammenarbeit die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Und den heißt es zu nutzen. Und zwar konkret in der Gestaltung der Maßnahmen und nicht pauschal als „Forderung“ oder gar als „Gegenleistung“. Diese Gestaltung der Maßnahmen muss selbstverständlich sicherstellen, dass die Hilfe bei denen ankommt, für die sie gedacht ist. Dies erfordert Arbeit, ist aber auch kein Zauberwerk.

Höchste Zeit, Politik wieder als Gestaltung und nicht als „deal-making“ zu betrachten.

Re : Deutsche- Elite !

Ja dies ist in der Tat erstaunlich. Und ziemlich schnell wird in einzelnen Ländern im Westen zu Spenden auf gerufen, von verschiedenen Organisationen, wie z. B. dem Roten Kreuz.
Grundsätzlich ist dagegen nichts zu sagen, aber es wäre doch auch mal an der Zeit, speziell die vielen Millionäre und Milliardäre öffentlich zu Spenden auf zu rufen, weil davon nur ein Bruchteil dieser Personen irgend wann mal was von dem Vielen, was oft irgend wie ergaunert wurde, für Arme und Bedürftige zu geben.
Leider ist es so, das im nahen und mittleren Osten seit vielen Jahren zu viel Misswirtschaft, Korruption und ideologische Kriege angezettelt werden und sich über Jahre hinziehen, weil viele dieser Länder dort über sehr viel Öl verfügen und zu oft durch westliche Waffen unterstützt werden. Alle Seiten tragen mit dazu bei, durch Machtspiele, Gier und willkürliche Einflussnahme am falschen Ort !

Vernebelung...

Großdemos von Bürgern in Beirut halte ich für nutzlos - weil jene davon nicht erreicht werden und unbeeindruckt bleiben, die den Libanon wirklich beherrschen. Zuvörderst der Iran, die Hisbollah und "befreundete" Gruppen, sowie auf dieser Suppe oben schwimmende Fettaugen aus der komplett korrupten, libanesischen Elite.
_
Und schon jetzt wird "offiziell" fleißig Vernebelung betrieben... man fabuliert von einem (auszuschließenden) Raketenangriff, und nimmt gleichzeitig angeblich verantwortliche Hafenbedienstete vorläufig in Haft... Das ist genauso lächerlich (sorry... mir fällt kein anderer Vergleich ein...) wie die Behauptung Saudi-Arabiens, die Ermordung Kashoggis sei ohne Wissen der Oberen nur von unteren Chargen initiiert und ausgeführt worden.
_
Hingegen hat die jahrelange (kostengünstige) Lagerung des konfiszierten Düngemittels in dieser Menge elitäre Organisatoren im Libanon gewiß vermögender gemacht... die historisch oft gute Verbindungen nach Frankreich haben...

12:44 von Postquestioner

Klingt aber verdammt nach dem Straftatbestand einer Erpressung, oder?
.
das ist Erpressung ! keine Frage
andererseits gibt´s ne "rechtliche" Verpflichtung denen zu Helfen

Re : teachers voice !

Ihr Ansatz ist im Grunde schon richtig, nur wird dies im Libanon nicht klappen, weil zu viel unterschiedliche Akteure am Werk sind.
Da gibt es ja z. B. die Hisbollah, mit denen lässt sich kaum reden, weil sie größtenteils vom Iran gesteuert werden, dessen Interessen in der Region in etlichen Schlachten versuchen zu stärken. Und es sind in meinen Augen nichts anderes als Terroristen, die sich nebenbei durch Bestechung und Korruption selbst zu bereichern. In meinen Augen war es zwar gut gemeint, eine Regierung mit allen wichtigen Gruppen zu bilden, nur liegen in den jeweiligen Vorstellungen Welten zwischen allen Beteiligten. Da diese zusammen zu bringen, finde ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt unter diesen Umständen für nicht möglich. Die kann und sollte von der gesamten Bevölkerung ausgehen, in dem sich die unterschiedlichen Mentalitäten zusammen raufen, und dann Personen in eine Regierung wählen, die die Interessen aller vertreten.

@ Traumfahrer

"So weit ich lesen konnte, war die Hisbollah im Hafen sehr aktiv, also wussten diese Herren von der Gefahr und haben nichts dagegen unternommen."

Das ist zu vermuten, aber bisher nicht nachgewiesen. Die Hizbollah kann den Hafen genausogut auch dazu benutzt haben, ihre Waffenimporte abzuwickeln, ohne von dem Ammoniumnitrat gewusst zu haben. Genausogut könnte es aber auch sein, dass das Ammoniumnitrat da auch deshalb konfisziert und gelagert wurde, um es der Hizbollah zu ermöglichen, diesen als Explosivstoff zu verwenden.

Aber alles hätte, wenn und wäre. Ich will die Hizbollah nicht rechtfertigen, sondern wie ich schrieb, bin ich ganz froh darum, dass diese nicht so tatkräftig hilft, wie es z.B. Israel tut. Ich hoffe, die Libanesen merken sich in Zukunft, auf wen sie sich in der Not verlassen können!

12:53 von Traumfahrer

Die Hisbollah ist halt eine eindeutige Terror- Gruppe, die keinen Frieden und keinen Zusammenhalt der Menschen im Libanon wollen. Deshalb am Besten aus dem Land werfen und nie an der Regierung beteiligen !!
.
wenn es denn immer so einfach wäre
einen gewissen Rückhalt scheint die Hisbollah ja im Land zu haben
warum das so ist ? vor allem ob das nur die "Reichen" sind
Der Libanon wird doch von all seinen Nachbarstaaten nur benutzt, ob Syrien Israel oder sonst wem
So ne Terrorgruppe zeigt da wenigstens Zähne vielleicht gibt das den Menschen Stolz
(zugegeben ein Gesichtspunkt der hierzulande eher auf Unverständnis trifft) wieder zurück

Re : teachers voice !

Sollte es endlich mal gelingen, dem Iran, der seit Jahren sich immer mehr in anderen Ländern einmischt, auch durch die Hisbollah, so weit unter Druck zu setzen, isolieren, und alle Geldquellen schleißen, dann würde dies auch die Hisbollah treffen. Und gerade im Libanon sollten alle daran sich beteiligen, diese Terroristen aus dem Land zu werfen, nur dann kann eine gemeinsame Linie gefunden werden.
Aber noch einmal von wegen, mit den Regierungen reden. Es gibt leider einige Regierungen, mit denen ist nicht zu reden, weil alles was du denen sagen tust, im einen Ohr rein geht, auf der anderen Seite wieder raus, ohne wirklich wahr genommen zu werden. Sehr gutes Beispiel ist da China, wobei in meinen Augen der Westen selbst schuld ist, zuerst groß gemacht und nun abhängig und zu kleinlaut. Und vor allem ängstlich, es könnte der Wirtschaft schaden und viele Milliarden an Dividenden verloren gehen.

@13:13 von teachers voice

>> Diese Gestaltung der Maßnahmen muss selbstverständlich sicherstellen, dass die Hilfe bei denen ankommt, für die sie gedacht ist. Dies erfordert Arbeit, ist aber auch kein Zauberwerk. <<
= Wie wollen Sie das erreichen, wenn das Nehmerland darauf besteht, "Hilfen" nur über staatliche Stellen oder eigenbeauftragte "Organisationen" zu vereinnahmen..?
_
>> Höchste Zeit, Politik wieder als Gestaltung und nicht als „deal-making“ zu betrachten. <<
= Außenpolitik war und ist schon immer ein "Deal-Making"... sogar, wenn es Spitz auf Knopf mal um Krieg oder Frieden ging...

Re : Royal Tramp !

Ja zu hoffen wäre es für die geplagten Menschen in diesem Land. Leider ist es aber oft so, dass dies eben nicht der Fall ist. Ich vergleiche mal mit einem Fußballspiel, wo der Zuschauer sich oft nur an die letzten drei Minuten erinnern kann, weil da was Bewegendes sich getan hat. Nur dies bleibt in Erinnerung, alles andere ist leider größtenteils in den Wirrungen des Gehirn verschwunden.
Und wenn in diesen "letzten drei Minuten" ein Heilsbringer "50 Jungfrauen" verspricht, für seine Wahl, dann glauben dies viele, weil sie sich danach sehnen, genau dies zu erhalten.
Denken sie mal zurück, wissen sie noch genau, was sie die letzen zwei Wochen alles getan haben, ohne wirklich nichts vergessen zu haben ???!!!

Hilfe ohne Bedingungen

@ 08. August 2020 um 12:23 von Googol
Zurückhaltung?
... 08. August 2020 um 12:23 von Googol
Zurückhaltung?
Ich finde die EU solle hier wie Herr Macro deutliche Worte gegen die korrupte libanesische regierung und dessen Verbindung zur Terror-Gruppe Hisbollah senden...Hilfe und Geld nur gegen REFORMEN! ..“

Vergessen Sie es. Der Libanon ist, genau wie alle Staaten des dortigen Kulturraums hochkorrupt.

Mit der Hilfe warten, bis sich daran etwas ändert?
Das wird Jahrzehnte dauern. Das wäre schlicht unmenschlich!

@ Traumfahrer

Entschuldigung, aber in meiner Nähe ist gerade kein Lager explodiert und hat meine halbe Statt in Schutt und Asche gelegt. Denn das hätte sich mir wohl ins Gedächtnis eingebrannt! Überdies: der Krieg ist schon seit über 70 Jahren Geschichte, aber dessen Zeitzeugen erinnern sich auch heute immer noch lebhaft daran.

Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Wenn dieses Ereignis schon nach nur 3 Wochen aus den Köpfen der Menschen in Beirut verschwunden sein und nur noch die letzten 3 Tage in Erinnerung bleiben sollten, dann haben diese Menschen ihren Schlamassel, in dem sie stecken, schlicht verdient. Dann sind sie kaum besser als ihre Regierung, die sie ja auch gewählt haben. Wogegen protestieren die dann eigentlich noch?

13:46 von zöpfchen

Mit der Hilfe warten, bis sich daran etwas ändert?
Das wird Jahrzehnte dauern. Das wäre schlicht unmenschlich!
.
was tun ?
Hilfe schicken, wo man weiß 50 .... 70 ...90 % versickert in dunklen Kanälen
immerhin wenigstens ein bisschen kommt an - könnte man argumentieren
.... oder es lassen ... je nach Einstellung

um 13:35 von

um 13:35 von Traumfahrer:
"
Und gerade im Libanon sollten alle daran sich beteiligen, diese Terroristen aus dem Land zu werfen, nur dann kann eine gemeinsame Linie gefunden werden.
"

Puh...
also Sie als Außenstehender fordern,dass libanesische Bürger andere libanesische Bürger aus dem Land hinauswerfen,die sich u.a. politisch & sozial engagieren & ein fester Bestandteil des libanesischen Gemeinwesens - mit denen u.a. auch Christen kooperieren - sind?

Die Hisbollah ließ wegen Corona Straßen desinfizieren & verteilte Nahrung an Arme & übernahm Behandlungskosten für Infizierte.
Zudem kämpfte sie gegen den IS.

Also Sie wollen,dass der IS gerne weiterhin in Syrien & auch im Libanon rumwütet,dort neben Schiiten auch Christen & nicht-folgsame Sunniten abschlachtet, Arme auf der Straße verhungern & Corona da ungehemmt sich verbreiten & Opfer fordern soll.

Immerhin fordern Sie ja exakt das:
Hisbollah hinauswerfen,damit die da nicht mehr oben genannte Taten vollbringen sollen.

re 13:38 Zwicke: Politische ARBEIT

>>@13:13 von teachers voice
>> Diese Gestaltung der Maßnahmen muss selbstverständlich sicherstellen, dass die Hilfe bei denen ankommt, für die sie gedacht ist. Dies erfordert Arbeit, ist aber auch kein Zauberwerk. <<
= Wie wollen Sie das erreichen, wenn das Nehmerland darauf besteht, "Hilfen" nur über staatliche Stellen oder eigenbeauftragte "Organisationen" zu vereinnahmen..?<<

Sehen Sie, genau das meine ich mit „politischer Arbeit“. Auf fundierten Kenntnissen basierende erreichbare Ziele formulieren und diese dann mit geeigneten Massnahmen durchsetzen.

Dies ist nicht nur kein Patentrezept, ich will ausdrücklich deutlich machen, wie schwierig dieses „Geschäft“ ist. Und am Ende muss man auch damit leben können, „im Land“ gar nichts machen zu können. Dann wäre man aber auch mit seinen Möglichkeiten noch längst nicht am Ende.

Keine Wahl - kann man nicht ändern

@ 08. August 2020 um 14:02 von Sisyphos3
13:46 von zöpfchen
Mit der Hilfe warten, bis sich daran etwas ändert?
Das wird Jahrzehnte dauern. Das wäre schlicht unmenschlich!
.
was tun ?
Hilfe schicken, wo man weiß 50 .... 70 ...90 % versickert in dunklen Kanälen
immerhin wenigstens ein bisschen kommt an - könnte man argumentieren
.... oder es lassen ... je nach Einstellung.

Ja, das ist dort Überall so. Aber wir haben keine Wahl.

13:04, Bernd Kevesligeti

>>Mehr dazu in dem Artikel von Karin Leukefeld "Heuchelei der Anheizer",vom 8.August.<<

Und immer wieder Frau Leukefeld.

Assads Hofberichterstatterin.

Frau Leukefeld ist die einzige "westliche" Journalistin, die seit über zehn Jahren in Damaskus akkreditiert ist. Auch zu Zeiten der Presse- und Nachrichtensperre aus der Anfangszeit des Krieges. Als eigentlich sämtliche Journalisten ausgesperrt waren.

Embedded Journalism vom feinsten.

13:13, teachers voice

>>re 12:23 Googol: Reformen
>>Hilfe und Geld nur gegen REFORMEN!<<

Gut gemeint, aber so funktioniert Politik einfach nicht. Sie können nicht „gegen“ eine Regierung arbeiten, Sie müssen immer „mit“ einer Regierung arbeiten. Dies gilt tatsächlich für alle Regierungen oder „Regime“, auch wenn man deren Politik oder Personen von Grund auf ablehnt.

„Mit“ einer Regierung zu arbeiten heißt aber nicht, deren Politik zu unterstützen.
Im Gegenteil ergibt sich erst durch die Zusammenarbeit die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen.<<

Ich danke Dir.

Damit ist eigentlich zu diesem Thema alles gesagt.

13:46, zöpfchen

>> Der Libanon ist, genau wie alle Staaten des dortigen Kulturraums hochkorrupt.<<

Ich empfehle, sich mit dem Korruptionsindex von Transparency International zu beschäftigen. Der Libanon kommt da sogar ein klein wenig besser weg als Russland.

Zählen Sie Russland auch zum "dortigen Kulturraum"?

Aber schauen Sie sich doch bitte auch einmal die anderen Staaten des "dortigen Kulturraums" in der Transparency-Tabelle an. Sie werden überraschendes entdecken.

@12:53 von Traumfahrer

>> Dass keiner die Kämpfer sich bei der
>> jetzigen Suche, Hilfe für Verletzte und
>> Vermissten, und Aufräumen beteiligt,
>> liegt doch auf der Hand, ...

Hää, sind Sie vor Ort in Beirut? Woher wissen Sie, das nicht gerade in diesem Moment Dutzende der Helfer von der Hisbollah sind und humanitäre Hilfe leisten?

Oder war das von Ihnen einfach nur eine aufgestellte Behauptung ohne Beleg?

14:23 von fathaland slim

13:13 teachers voice
Auch von mir volle Zustimmung.
So funktionierte übrigens auch die Entspannungspolitik im Ost West Konflikt in den 70er und 80er Jahren.

Diplomatie

bedeutet das bohren dicker Bretter und
erfordert viel Geduld.
Es gibt aber keine bessere Alternative.

Diplomatie

bedeutet das bohren dicker Bretter und
erfordert viel Geduld.
Es gibt aber keine bessere Alternative.

14:40, Naturfreund 064

>>14:23 von fathaland slim
13:13 teachers voice
Auch von mir volle Zustimmung.
So funktionierte übrigens auch die Entspannungspolitik im Ost West Konflikt in den 70er und 80er Jahren.<<

Wandel durch Annäherung.

Ein Prinzip, das immer mehr in Vergessenheit gerät.

Die Führer der Welt sind auf Konfrontation gebürstet, und hier im Forum wird ihnen auch noch applaudiert.

Wir hatten lange keinen Krieg mehr in Deutschland. Das könnte vielleicht eine Erklärung für diesen Applaus sein.

Konfrontation ist übrigens nicht mit klarer Kritik gleichzusetzen. Die ist nötiger denn je.

Bedingungslos...

Der heutige Libanon (Multi-Kulti-Konstruktion seit 1943) ist mit westlichen Denkmustern unmöglich zu verstehen... und inzwischen normal- oder friedenspolitisch von außen auch nicht mehr beherrschbar. Die Ist-Situation ist vergleichbar mit dem feudalistischen Europa vergangener Zeiten... im Kleinformat im Libanon (aber auch in anderen Regionen der islamisch dominierten Welt).
_
Das soll und wird (nicht nur) den "Westen" davon abhalten, angesichts einer Katastrophe selbstlos und großzügig humanitäre Hilfe zu leisten. Auch wenn vermutlich alsbald schon Stimmen laut werden, die Hilfsgelder könnten in "falsche Hände" gelangen... Denn merke: Hilfe ist immer bedingungslos..!

14:07 von teachers voice re 13:38 Zwicke: Politische ARBEIT

>> Sehen Sie, genau das meine ich mit „politischer Arbeit“. Auf fundierten Kenntnissen basierende erreichbare Ziele formulieren und diese dann mit geeigneten Massnahmen durchsetzen. <<
_
Ziele formulieren ist immer gut - wenn aber ein Hilfen-Nehmerland auf generelle Eigenkontrollen/Abwicklungen besteht, kann man das entweder akzeptieren... oder sich zurückziehen.
_
Leider ist im Libanon derzeit nicht ersichtlich, wo Hifswillige (zB. die EU) nachhaltig politischen oder diplomatischen Einfluß hätten...
_
Insofern wird es wohl bei der aktuellen Akut-Katastrophenhilfe bleiben, während der Libanon = seine Bürger weiter im nahöstlich-orientalischen Chaos verharren (müssen)... fest im Griff islamistischer Fremdinteressen.

14:51 von Zwicke

Denn merke: Hilfe ist immer bedingungslos..!
.
das macht sich gut in einem Poesiealbum
mit der Realität hat das wenig gemein

Immer noch Dutzende Vermisste nach Explosionen im Libanon...,.

Auch vor den verheerenden Explosionen war das Land schon in der Krise.Allein im Monat Mai d.J. gab 56 % Inflation.Die Libanesische Währung verlor an Wert,zu Beginn des Jahres gab es für 1000.000 LBP 65 $,im Juli nur noch 28 $. Verhandlungen mit dem IWF stockten.
Wohin wird man sich orientieren ?
Dazu der Artikel "Mitgefangen,mitgehangen" JW vom 6.7 2020.

14:21 @fathaland slim

Ich hab den Artikel gelesen,
》Junge Welt《.

Nach Ihren Bemerkungen zu Frau
Leukfeld weiß ich nicht recht, wie ich diesen Beitrag einordnen soll.
Ich habe mich mit dem Libanon auch bisher nicht so gründlich beschäftigt.

Es las sich für mich erst einmal schlüssig.

Allerdings weiß ich nicht, was ich von dieser Experten-Regierung im Libanon halten soll.

Naja, man lernt nie aus.
... wie gestern abend

Gruß
Leipzigerin59

@14:40 von Naturfreund

>> So funktionierte übrigens auch die Entspannungspolitik im Ost West Konflikt in den 70er und 80er Jahren. <<
_
Sicher gutgewollt und unbeabsichtigt ziehen Sie hier einen politischen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen... Die seinerzeit von Willy Brandt initiierte "Ost-Politik" basierte auf der Prämisse "Wandel durch Handel" (und Annäherung). Späterhin (Reagan, Thatcher, Schmidt) praktiziete der "Westen" mit neuen Waffensystemen schlichtweg ein kostenseitiges Niederkonkurrieren
des Ostblocks, woraufhin Gorbatschow vernunftgemäß einlenkte... Der Rest ist bekannt.
_
Eine Anknüpfung zur Katastrophe in Beirut vermag ich nicht zu erkennen, zumal politische Drittkräfte im Libanon für westliche Diplomatie (berechtigt oder unberechtigt) unzugänglich sind.

Beirut

Eins sollte jedem Klar sein Explosionen bringen nur Unheil egal ob durch Waffen oder Chemische Stoffe wie in diesem Fall . In meinem Kopf entstehen dann immer Verknüpfungen . Ich denke dann an Eugen Drewermann , der mit seinen Mahnungen an die Waffenindustrie starke Impulse in mir Freisetzt und ich denke ,schade das ihm nur so wenige folgen , und seine flehenden Mahnungen so wenig Gehör finden, und ich finde wir Menschen sollten endlich innehalten. Endlich wach werden ob der Zerstörung dieser Welt . Wir sollten aufhören Waffen zu Bauen . ich wünschte meine Kollegen Arbeiter,Schlosser, Elektriker Techniker und Ingenieure wurden aus Panzern Windräder Bauen ,ja so bin ich nun mal ,und das kommt dann einfach so ,oder Krankenwagen und Krankenhäuser Bauen für die verletzten in Beirut , ja das denke ich .

re e 13:38 Zwicke: Politische ARBEIT

>>Ziele formulieren ist immer gut - wenn aber ein Hilfen-Nehmerland auf generelle Eigenkontrollen/Abwicklungen besteht, kann man das entweder akzeptieren... oder sich zurückziehen.<<

Es gibt niemals und nirgends nur „ein Land“ und erst recht kein „Nehmer-Land“. Es gibt immer und in jedem Land ganz ganz viele gesellschaftliche Kräfte und Maßnahmen.

Und in der Politik kommt es darauf an, mit welchen Kräfte man mit welchen Maßnahmen zusammenarbeitet. Die Betonung liegt dabei auf „zusammen“.
Und ja, dies stellt auch immer eine „Einmischung“ dar und hierzu muss man auch den Mut und die Klarheit aufbringen.

re 14:51 Zwicke: Denkmuster

>>Der heutige Libanon (Multi-Kulti-Konstruktion seit 1943) ist mit westlichen Denkmustern unmöglich zu verstehen...<<

Wenn ich Ihnen jetzt ein „Denkmuster“ unterstellen würde, würde ich Ihnen ein selbstständiges Denken absprechen und unser Dialog wäre beendet.

Das Gleiche passiert, wenn Sie Irgendwem ein „westliches Denkmuster“ unterstellen - der politische Dialog ist beendet.

Genau deshalb werden solche „Muster“ auch immer nur von politischen Kräften verwendet, die an einem Dialog überhaupt kein Interesse haben. Weil er deren eigenen Interessen entgegen läuft.

>>Die Ist-Situation ist vergleichbar mit dem feudalistischen Europa vergangener Zeiten...<<

Diese „vergangenen Zeiten“ sind nicht nur gar nicht so „lange her“, sie sind auch längst nicht so vergangen wie manche glauben mögen. Feudalismus bedeutet Über- und Unterordnung und aus dieser heraus hat sich durch Kampf und glückliche Hilfe von Außen in einigen Ländern eine parlamentarische Demokratie herausbilden können.

@15:12 von Sisyphos3

..."Denn merke: Hilfe ist immer bedingungslos..!"

>> das macht sich gut in einem Poesiealbum > mit der Realität hat das wenig gemein <<
_
Quark! Internationale Soforthilfe bei Katastrophen (von DE zB. THW und Ärzte) ist immer bedingungslos. Politisches Gezerre beginnt immer erst beim Einsatz von Hilfsgeldern für Dritthände.

15:26 von Bernd Kevesligeti

«Verhandlungen [des Libanon] mit dem IWF stockten.
Wohin wird man sich orientieren ?»

Zum Wiederaufbau des Hafens von Beirut, und zum Wiederaufbau der massiven Zerstörungen in der Stadt wird der Libanon sich orientieren.

Nach den Verwüstungen durch die Explosionen ist gar nicht die Zeit.
Sich in währungstheoretischen Debatten zu verfranzen.

Ohne Internationale Hilfe könnte der Libanon auch bei einer 10-fach stärkeren und stabileren Währung diese Herkulesaufgaben niemals aus eigenen Mitteln und Kräften vollbringen.

Scheint irgendwie "an Ihnen vorbei gegangen", dass der Libanon sich nach dem Desaster im Hafen sozusagen in einer anderen Zeitrechnung befindet.

So wie Japan seit dem 11.03.2011 nach der Havarie in Fukushima.
Zum Glück in Beirut allerdings ohne atomare Strahlungsschäden.
Und den langfristigen Folgen daraus.

re 15:38 zwicke: Entspannungspolitik

>>Späterhin (Reagan, Thatcher, Schmidt) praktiziete der "Westen" mit neuen Waffensystemen schlichtweg ein kostenseitiges Niederkonkurrieren
des Ostblocks, woraufhin Gorbatschow vernunftgemäß einlenkte...<<

Da sind sie wieder - die Denkmuster! Gorbatschow „lenkte“ nicht ein sondern praktizierte genau das, was hier als „Entspannungspolitik“ beschrieben wurde. Er war die treibende Kraft in diesem Prozess und nicht Reagan, dem lag vor allem an Wertschätzung.

>>Der Rest ist bekannt.<<

Absolut nicht, jedenfalls nicht überall. Das politische Ende Gorbatschows kam nicht „aus dem Westen“. Vielmehr wurde und wird er in der Tradition „sowjetischer Denkmuster“ als Vaterlandsverräter bekämpft und als Vetreter „westlicher Denkmuster“ verächtlich gemacht. Und der „Westen“ gleich dazu!

@ Googol und @ Traumfahrer

User Googol und Traumfahrer haben recht.
Ich habe genau zugehört auch bei den Nachrichten und da kam nicht, daß Hisbollah und Co. bei den Aufräumarbeiten sich engagieren und beteiligen.
Hisbollah und Co. haben sich doch seither schon die Taschen ständig gefüllt und waren Erfüllungsgehilfen des Irans. Ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob doch die Hisbollah die Katastrophe mit verursacht hat, denn bis jetzt kam noch kein endgültiges Ergebnis. Die Hisbollah will keinen FRIEDEN. Obwohl ich Trump ansonsten ablehne, hat er vielleicht in diesem Fall doch recht.

re 15:12 Sisyphos3: Realitäten

>>Am 08. August 2020 um
14:51 von Zwicke
Denn merke: Hilfe ist immer bedingungslos..!
.
das macht sich gut in einem Poesiealbum
mit der Realität hat das wenig gemein<<

„Realitäten gibt es nicht, Realitäten schafft man!“

Jeden Augenblick neu!

@16:01 von teachers voice

>> Es gibt niemals und nirgends nur „ein Land“ und erst recht kein „Nehmer-Land“. >>
= Der von mir gewählte Begriff "Nehmerland" ist politisch wertfrei.

>>Und in der Politik kommt es darauf an, mit welchen Kräfte man mit welchen Maßnahmen zusammenarbeitet. Die Betonung liegt dabei auf „zusammen“. <<
= Art und Weise einer möglichen "Zusammenarbeit" wird im Libanon (immer noch) von der dortigen Regierung vorgegeben. FRAGE: Was verstehen Sie unter "Einmischung"..? Vielleicht ungewollte aber zwangsweise "Hilfe" durch externe Organisationen..??

@ von Deutsche-Elite

Die Wiege von Wissenschaft und Kultur im Nahen Osten ist schon sehr lange her und danach ist mir nicht mehr viel bekannt.
Meines Wissens war dies z.Zt. als bei uns der Staufer-Kaiser Kaiser FRIEDRICH II regierte und der auch engen Kontakt mit dieser Kultur seinerzeit pflegte.

Hisbollah ist Parlamentspartei

Die Hisbollah ist als Partei im libanesischen Parlament, gewählt von einer großen Zahl libanesischer Bürger. Sie hier in den Kommentaren als „Terrororganisation“ zu bezeichnen ist destruktiv. Wer das tut, will Konfrontation ... also genau das, was in einer Situation wie dieser nicht hilft. Was vor allem Frankreich hier tut, ist keine Hilfe sondern Interessenpolitik. Wer also den Iran in seiner Einflussnahme kritisiert, Frankreich und Deutschland als Hilfsorganisation darstellt, ist mit einer politischen Diskussion offensichtlich überfordert oder verfolgt selbst Interessen, die er versucht moralisierend zu verbergen.

Die Hisbollah...

... ist immer noch am Drücker und beherrscht das Land mit korrupten Politikern. So kann das im Libanon nicht weitergehen.

Massen von Sprengstoff

Was hat die Hisbollah mit diesen Massen von Sprengstoff im Hafen zu tun? Wird das je aufgeklärt? Wo bleibt die Transparenz?

von schabernack 16:28

Es ging nicht um währungstheorethische Debatten.Das mit den Kursverhältnisse sollte nur die Dramatik der Entwicklung zeigen.
Aber ob die erforderliche internationale Hilfe von der Sie schreiben,nun vom IWF kommen wird ?

korrupte Eliten

Die korrupten Eliten - ob sozialistisch oder kapitalistisch, ob muslimische oder christlich - haben den Libanon wirtschaftlich zu Grunde gerichtet. Die Inflation ist höher als in Russland oder dem Iran.

Der IWF wird sich vermutlich ganz aus der Finanzierung des bankrotten Staates zurückziehen. Das geht aus einem Artikel der jungen Freiheit hervor, den ich gelesen habe.

technologischer Fortschritt

Es gibt im Libanon kaum technischen Fortschritt. Ganz anders in Israel.

re 16:39 Zwicke: Nehmerländer

>>@16:01 von teachers voice
>> Es gibt niemals und nirgends nur „ein Land“ und erst recht kein „Nehmer-Land“. >>
= Der von mir gewählte Begriff "Nehmerland" ist politisch wertfrei.<<

Das nehme ich Ihnen auch ab, dass Sie es so meinen. Der Begriff ist aber nicht wertfrei und solange wir die Welt in Nehmer und Geber unterteilen, haben wir keine „eine“ Welt.

>>FRAGE: Was verstehen Sie unter "Einmischung"..? Vielleicht ungewollte aber zwangsweise "Hilfe" durch externe Organisationen..??<<

Ungewollt von wem? Von der Regierung? Oder von einer demokratisch und frei gewählten Volksvertretung?

Genau auf diese Unterscheidung konmt es an!

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