Ihre Meinung zu: Nach den Explosionen: Proteste und Zusammenstöße in Beirut

8. August 2020 - 17:17 Uhr

Nach den verheerenden Explosionen in Beirut sind bislang 158 Menschen gestorben. Von vielen Einwohnern fehlt jede Spur. Unterdessen nimmt die Wut in der Bevölkerung zu. Es kommt zu Protesten und Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

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Kommentare

rer Truman Welt

Ich habe nur 2 Fragen dazu;
1. Wie sieht das bei anderen Airlines aus?
2. Wurde bisher ein legitimer Anspruch auf Rückzahlung verweigert?

Wenn beides nicht eindeutig zu Lasten der Lufthansa zu beantworten ist, wäre das hier für mich eine "Luftnummer"!
Finanziell kann das für Bucher nicht existenziell sein. Wären sie geflogen, hätte es sie noch mehr gekostet.
Die Lufthansa hat ganz andere Probleme von einer völlig anderen Dimension. Hier sollte die Kirche im Dorf bleiben! Das einzige was zählt ist, ob die Menschen ihr Geld erhalten, aber sicher nicht wie schnell.

Ich bin jetzt wirklich mal gespannt,

wie lange es dauern wird, bis die hier im Artikel beschriebenen Unruhen als Regimechange-Bemühungen des "Westens" gedeutet werden.

Ich fürchte, ich muss nicht lange warten.

Hoffentlich irre ich mich.

17:11 von Bernd Kevesligeti / aus: "Immer noch Dutzende …"

«Aber ob die erforderliche internationale Hilfe von der Sie schreiben,
nun vom IWF kommen wird ?»

Eher wird Hilfe aller Art für den Libanon aus div. einzelnen Staaten kommen, denn vom IWF. Es ist auch unerheblich, von woher sie kommt, sofern die Hilfe nicht mit unlauteren Motiven, oder mit mehr als den bei Hilfe quasi immer verbundenen Abhängigkeiten verbunden ist.

Der IWF befindet sich nicht auf den Rängen 1 bis 100 derer, die nun für den Libanon von Wichtigkeit in der akut desolaten Lage wären.

Suchhunde & Bergungstrupps hat der IWF eh keine.
Auch niemand, der Lazarette aufstellt, Wasser & Lebensmittel verteilt.
Verletzte verarztet, Menschen operiert.
Kinder betreut, die evtl. Eltern verloren.
Und was noch alles in Beirut dringend von Nöten ist.

Nicht mal das kleinste Brötchen backt der IWF !
Weil der IWF nämlich gar nicht besonders viel kann !
Was messen Sie dem denn für eine absurde Wichtigkeit zu …

Macron war ja schon mit seinen imperialistischen Plänen dort.

Frankreich hat natürlich (ich möchte die Wörter hier nicht nennen) seine imperialistischen Interessen gesehen und ganz schnell Macron dort hin geschickt. Leider merken die Libanesen nicht, dass genau die jetzigen Politiker die Handlanger des Westens sind.

von schabernack 18:03

Wunderbar,Ihre Erklärung.
Man kann froh sein,daß es Menschen gibt,die so ein Wissen haben.....

Übrigens kann der IWF wirklich nicht viel,wie Sie schreiben.Nicht viel gutes ist aus Ländern bekannt,die seinen Programmen unterworfen sind.

re fathaland slim

"wie lange es dauern wird, bis die hier im Artikel beschriebenen Unruhen als Regimechange-Bemühungen des "Westens" gedeutet werden."
Dasselbe dachte ich auch beim Lesen des Artikels...
Aber gut, es ist natürlich auch sehr einfach sein Feindbild zu pflegen. Das wiederum ist ein grunsätzliches Problem in der heutigen Gesellschaft. Rechts wie links...

18:11, Vanessa7_7

>>Macron war ja schon mit seinen imperialistischen Plänen dort.
Frankreich hat natürlich (ich möchte die Wörter hier nicht nennen) seine imperialistischen Interessen gesehen und ganz schnell Macron dort hin geschickt. Leider merken die Libanesen nicht, dass genau die jetzigen Politiker die Handlanger des Westens sind.<<

Wie würden Sie denn die imperialistischen Pläne Macrons/Frankreichs im Libanon beschreiben?

Ich bin gespannt.

Auch die Libanesen, von denen Sie sprechen, wären Ihnen gewiss dankbar.

Und am Ende

Und schließlich kämpft wieder die "Befreiungsfront Palästinas" gegen die "Front zu Befreiung Palästinas", während sich die dortigen Potentaten und deren Gegenspieler mit dem Geld der jeweiligen Geberländer und Gönner die Taschen vollstopfen. Wie seit Jahren schon.

17:42 von fathaland slim

17:42 von fathaland slim ZITAT"
Ich bin jetzt wirklich mal gespannt,

wie lange es dauern wird, bis die hier im Artikel beschriebenen Unruhen als Regimechange-Bemühungen des "Westens" gedeutet werden.

Ich fürchte,ich muss nicht lange warten.

Hoffentlich irre ich mich." ZITAT ENDE
Sie haben sich Geirrt, wie so häufig?
In Hongkong ist das Bild nicht gemacht,natürlich sind das keine westlichen Partygänger, und ein BLM Protest wird das auch nicht sein, und gelbe Westen kann ich auch nicht erkennen,vlt wegretouchiert, obwohl sich die Bilder überall gleichen.
Der Westen,oder das US Imperium hat im Moment Corona,BLM,und Wahlprobleme,und ist im Moment sehr mit sich selbst beschäftigt.
Aber ich verstehe die Wut, die diese noch Jungen Männern in dieser Zone ohne Zukunft befällt.
Das Grundproblem dürfte aber auch beim Nachbarn zu suchen sein, der seit seiner Gründung kein Wirtschaftlich Prosperierendes Land der Cedern(Beirut 50 Paris Nahen Osten) zulläst. Und argwöhnisch f. Waffen Zwist sorgt.

Westliche "Regimechangeakrivitäten" gab es schon vorher.

@17:42 von fathaland slim
Und zwar einfach schon einmal durch ziemlich ungehemmte Waffen-lieferungen.

Dann aber auch, wenn z.B. D. die Wahlergebnisse nicht passen. Die Hisbollah ist halt ebenfalls gewählt worden.

2018 bat der Libanon um Hilfe, um 1 Million syrische Flüchtlinge die Rückkehr zu ermöglichen. Die EU lehnte ab.
Die völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Syrien treffen auch verstärkt den Libanon.

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