Ihre Meinung zu: Trump-Unterstützer: "Er ist mein Präsident, nicht mein Heiland"

8. August 2020 - 20:45 Uhr

Trumps Umgang mit Fakten, seine Äußerungen über Schwarze - viele US-Bürger ärgern sich zwar über den US-Präsidenten, werden ihn aber wieder wählen. Warum sie ihm so vieles verzeihen, berichtet Marion Schmickler.

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Kommentare

Trump und die Wahlen!

So mancher Unternehmer mag Trump einiges verzeihen, aber genau diese sollten mal genauer hinschauen, als nur auf die Wirtschaft. Natürlich ist es für ein Land wichtig, wenn die Menschen Arbeit haben und Geld verdienen. Aber wenn man die letzten Jahre sich anschaut, dann hat Trump lediglich fort gesetzt, was Obama begonnen hat. Und diese Unternehmer sollten auch mal genau hin schauen, was all die Diskriminierung mit den Menschen macht, und sie sollten sich auch anschauen, wie es mit der Polizeigewalt aussieht, und die ganze furchtbare Rhetorik von Trump schadet dem ganzen Land.
Aber wie über all, gibt es in den USA halt leider viele total vernagelte Menschen, die nicht über den Tellerrand schauen. Sie werden sehen, wenn Trump wieder gewählt wird, dann wird er die USA noch weiter nach unten ziehen, weil ein ganzes Land in dieser Größe kann man nicht wie ein Unternehmer führen !!

Tja... was soll man da sagen?

Dodie und Steve scheinen die typischen Gewohnheitswähler zu sein: Sie reden sich alles schön, um am Ende das zu wählen, was ihre Eltern schon gewählt haben. (Genau so stelle ich mir den typischen CDU-Wähler vor.)

Falls Trump wiedergewählt werden sollte, wird man die Schuld aber trotzdem bei der Handvoll Facebookanzeigen eines russischen Oligarchen finden, von denen Dodie und Steve beeinflusst wurden.

Bequemlichkeit, nicht „Hörigkeit“

„Trumps Umgang mit Fakten, seine Äußerungen über Schwarze - viele US-Bürger ärgern sich zwar über den US-Präsidenten, werden ihn aber wieder wählen. Warum verzeihen sie ihm so vieles?“

Aus reiner Bequemlichkeit: Er „bewahrt“ sie vor der (vermeintlich) lästigen Pflicht, selbst die Verantwortung für ihr Schicksal - das naturgemäß unmittelbar an das ihrer Mitmenschen gebunden ist - zu übernehmen.

Guter Artikel.

Endlich mal wieder ein richtig guter Artikel, der sich nicht in billigem Trump-Bashing ergießt, wie man dies bedauerlicherweise gewohnt ist.

Dies sage ich nicht, weil ich ein ausgewiesener Trump-Fan wäre (das bin ich sicher nicht).

Aber wir brauchen und wollen solche Artikel, die die Situation in Amerika darstellen, wie sie tatsächlich ist.

Und kein als Nachricht verpacktes Wunschkonzert des Autors und politisch motiviertes "betreutes Denken".

Also: Respekt und danke, Frau Schmickler.

Trumps Fangemeinde

Speziell in Ländern mit populistischen und nationalistischen Präsidenten, wie Trump, Bolsonaro, Orban u.a., ähnelt das politische Geschäft langsam dem Fußball. Die Anhängerschaft reagiert fast wie Hooligans. Da werden negative Meldungen einfach nicht wahrgenommen oder zumindest anders bewertet, Niederlagen ausgeblendet. Einmal Fan, immer Fan, bis hin zur Verunglimpfung des jeweiligen Gegners. Schlimm daran ist nur, Fußball ist immernoch ein Spiel, Politik dagegen betrifft alle Bereiche unseres Lebens.

Jobs, Jobs, Jobs, und Trump macht's nochmal

Endlich brummt der Laden wieder. Nach den Monaten des Lockdowns sind Steve und Dodie froh, dass Donald Trump Druck gemacht hat und die Wirtschaft wieder anläuft.

THIS! Genau das, und nur das wird entscheiden. Steve und Dodie stehen symptomatisch für all die Unternehmer, Selbständigen und Angestellten die wieder durchstarten wollen. Jobs, Geld verdienen, sich absichern, sich etwas leisten. Leben halt. Der Stimulus Pack von Trump ist da die Lösung.

Nebengefechte wie BLM interessiert eine kleine Minderheit, die jetzt auch wieder in Versenkung verschwunden ist. Die 24-h Bedröselung auf CNN about wearing masks!!! und deren gekünstelte Empörung wenn da wieder mal einer ohne Maske vor die Linse tritt ist gleich amüsant wie anstrengend. Aber eben - auch nicht wahlentscheidend.

Und was sollen sie nur von Sleepy Joe erwarten? Erste Aufgabe die er sich gesetzt hat: Bis zum 1. August seine Vize benennen. Bis heute noch nicht geschehen. Kann ja nicht so schwer sein. Sleepy Joe halt.

Es gibt keine Dekrete in der Verassung der USA..

Eigentlich traurig, das ein Deutscher euch das sagen muss: Es gibt keine Dekrete in der Verfassung der USA!

Ihr solltet die mal dringend "reparieren" !

Der Kongress bzw. Senat haben die Entscheidungsgewalt und nicht der Präsident!

Falls ihr die Verfassung nicht lesen oder verstehen könnt solltet ihr das von jemandem tun lassen, der es kann. Zur Not auch ein Deutscher!

omg

> Die Stimmung dort? "Trump, Trump,
> Trump!"

Ich habe gerade Trump's Interview auf FOX gesehen.

Trump's krasseste Aussage war IMO: "We have won two WorldWars. Two beautiful WorldWars."

Eigentlich hätte nur noch gefehlt: "The most beautiful WorldWars ever.", um SEINE Superlative zu nutzen.

seit wann versteht Trump was von Wirtschaft???

Er hat das Glück gehabt von seinem Vater vererbt bekommen zu haben...
und außer dem Glück in Las Vegas mit Casinos aber so nichts auf die Reihe gebracht!

Trump ist weder Milllardiär noch reich. Ich wünschte die Steuerunterlagen würden veröffentlicht.

Der hat wahrscheinlich mehr Schulden bei der Deutschen Bank als ganz China :-)

So, nun freue ich mich auf Faktenchecker

>Trumps Äusserungen ueber Schwarze.....<

so schreibt die Tagesschau. Welche sind denn gemeint? Was hat Biden doch gerade von sich gegeben?
Tatsache ist doch wohl, dass Trump mehr fuer die Schwarzen getan hat als der schwarze Praesident Obama mit 'Come on man' Biden.

Dann steht da:>>(Schwarze) stellen 13 Prozent der Bevölkerung, aber 23 Prozent der von Polizisten getöteten Menschen. <<
Das ist nicht seit Trump so, das war unter Obama/Biden nicht anders.
Schwarze haben es nach wie vor schwerer in den USA als Weisse. Das ist Fakt. Obama/Biden haben daran nichts getan, im Gegenteil, sie haben die Armen durch Food Stamps etc noch abhaengiger gemacht. Die Zahl der Armen stieg weiter an.

Black Lives Matter wird daran auch nicht aendern, deren Ziele sind andere. Ansonsten würden sie auch gegen die Gewalt Black on Black in den Grosstaedten aufziehen, oder vor Abtreibungskliniken, wo die Abtreibung von schwarzen Babies auch absolut überproportional gross ist.

Der Schlüssel ist die

Der Schlüssel ist die Einstellung der Amerikaner "Politik ist ein schmutziges Geschäft ". Vor diesem Hintergrund zählen weder Moral noch Fairness oder Unfairness, Intelligenz oder Bildung. Die politische Einschätzung nimmt jeder nach seinen Prioritäten vor und da kann dann schon mal ein Mafiaboss als Präsident fungieren. Wir können diese Art von politischem Dilettantismus nicht nachvollziehen, aber in den USA ist das kaum von Interesse, es werden sogar die Pandemie-Opfer auf der Rechnung vergeben, Hauptsache, der Laden läuft - dass Trump einen autokratischen Mafiastaat im Hintergrund implementiert, sehen die wenigsten als Gefahr an.
Die USA sind ja auch keine Demokratie, in der Verfassung steht es jedenfalls nicht, also ist für die meisten US-Bürger erstmal das meiste von dem, was Trump tut, in Ordnung.

"Sie stellen 13 Prozent der

"Sie stellen 13 Prozent der Bevölkerung, aber 23 Prozent der von Polizisten getöteten Menschen. "Ist es nicht so, daß die Kriminalitätsrate der Schwarzen Männer höher ist, als die der Weissen ? Folglich würde dieser Zahlenvergleich nichts aussagen. Darf ich das noch fragen ?

Trump ist ein dummer Präsident,

wenn man ihn überhaupt als ein Präsident der USA bezeichnen kann.Trump führt sich eher als ein Theaterclown in negativer Hinsicht auf ,nicht nur innenpolitisch,sondern auch besonders aussenpolitisch.Und da glaube ich ,das die grosse Mehrheit der USA-Bevölkerung sich diesmal einen anderen Präsidenten wünscht .Biden wird es zwar schwer haben Trump abzulösen,aber es könnte gelingen,noch führt er in Umfragen.

Warum verzeihen sie ihm so vieles?

Hunde welche von ihrem Herrn besonders häufig geschlagen werden, lieben in am meisten !
keine Ahnung warum das so ist, aber so sagt der Volksmund

Heiland oder Präsident, Heiland oder Kanzler

"Ich stelle ihn nicht auf die gleiche Stufe wie Jesus. Er ist mein Präsident, nicht mein Heiland."
Das hat der Mann doch hervorragend formuliert - und so wird nicht nur er, sondern werden viele Amerikaner, nicht nur Republikaner,denken und letztlich handeln. Und es bleibt gültig, selbst wenn Trump nicht wieder gewählt werden sollte. Wir Europäer müssen uns Trump nicht zum Vorbild nehmen, auch nicht in den Fehler verfallen, ihn als Irren einzustufen, sondern dafür sorgen, daß es eine politische Balance gibt. Die besteht nicht in mehr oder weniger schönen Worten, sondern in konkretem Handeln - und zwar gesamteuropäisch. Und dazu gehört auch Rußland. Sollen die Amerikaner wählen wen sie wollen - Deutschland sollte nur die wählen, die jene Balance verwirklichen wollen und können.

Doch

"Eigentlich traurig, das ein Deutscher euch das sagen muss: Es gibt keine Dekrete in der Verfassung der USA!"

Doch. Sie nennen sich "executive orders": https://de.wikipedia.org/wiki/Executive_Order

Trump und die Wirtschaft bla

Trump und die Wirtschaft bla bla bla
Inzwischen sind hundertzweiundsechzigtausend Menschen in den USA an Coronavirus gestorben...taeglich ueber tausend mehr Tote...Wahnsinn.... aber die ach so religiösen Amerikaner verzeihen Trump wegen der Wirtschaft.
Haette Trump nicht von Anfang an den Coronavirus unterschätzt,waere es gar nicht erst zu dem wirtschaftlichen Einbruch gekommen ...selbst ernanntes Genie halt..mit Biden koennte es nicht schlechter kommen ,deshalb nehme ich den “Unterstützern”von Trump das Argument,dass er “was von Wirtschaft versteht “ nicht ab.
Dahinter steckt ,dass sie mit ihm ganz gut fahren,da er Ihnen noch die Unterprivilegierten vom Hals haelt,es geht um die Privilegien der weißen Mittel bzw. Oberschicht oder anders gesagt um Rassismus.

Naivität oder Ignoranz?

In Deutschland würde man sich gelegentlich einen weniger verkrampften Umgang der Wähler mit vermeintlichen Fehlern von Politikern wünschen. Herr Trump wäre bei uns sicher nicht mehr im Amt. Aber hier geht es nicht um ein paar harmlose Lügen oder Beleidigungen. Dass gerade Christen relativ gut mit seiner menschenverachtenden Art und Weise leben können, ist mir als Christ unverständlich. Ein häufig geäußertes Argument ist, dass er gegen Abtreibungen sei - und die Demokraten eben nicht. Dafür ignoriert man alles andere. Eine Wirtschaftpolitik, die in erster Linie aus Strafzöllen gegen jeden besteht. Ein irrlichterndes Krisenmanagement in der Corona-Krise. (Dabei zeigen sich gerade in solchen Krisen die wirklichen Qualitäten eines Präsidenten - bzw. hier eben das Gegenteil...) Dazu kommen Kompetenzüberschreitungen (Eingriffe in demokratisch regierte Bundesstaaten), Machtmissbrauch und eine bewusste Spaltung des Landes in Anhänger und Gegner.

Geistig moralische Verkommenheit

Wenn Wahrheit und Lüge austauschbar werden, wenn der persönliche Machterhalt über das Gemeinwohl gestellt wird, wenn die Spaltung der Gesellschaft quer durch die Familien verläuft, wenn globale Zusammenarbeit in drängenden Fragen der Menschheit wie Klimawandel und Corona-Pandemie ausgeklammert wird, wenn Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und tradierte Werte dem absolutistischen Weltbild eines Egomanen geopfert werden, dann entsteht eine Welt aus Gewalt, Hass und Willkür, ohne moralische Verantwortung und ohne Zukunft. Kanzlerin Merkel hatte Recht: Wir können und dürfen nicht mehr auf die Partnerschaft mit den USA vertrauen. Wir müssen unsere eigenen Werte leben. Trump hat nicht nur Amerika, sondern die Welt entzweit. Politik ist per se kein schmutziges Geschäft, sie wird aber beschmutzt durch intellektuelle Defizite, sprachliche Verrohung und moralische Verkommenheit. Trump spricht vor allem bildungsferne Bevölkerungsschichten an und scheint Erfolg damit zu haben.

rer Truman Welt

Das ist das wahre Problem bei solchen Erscheinungen wie Trump als Präsident -> diese Gesellschaft, unsere Gesellschaftten haben keine sozial-ethischen solidarischen Werte mehr. Es wird darüber geredet, solche werden gefordert, jedoch gelebt werden sie nicht. Wie das sich jemals nochmals zu einer solidarisch humanen Welt tatsächlich verändern soll, kann niemand und keine Wissenschaft erklären. Das nenne ich den Preis für globalen Neo-Kapitalismus. Das ist wohl auch als Hintergrund dafür zu sehen, daß die Sehnsucht nach Autorität und Autokratismus bzw. Autokraten in der Bevölkerung um sich greift. Endlich wieder fiktiven Schutz vor Willkür durch totalitäre Herrschaft. Das aber wird ein Schuß, der voll nach hinten losgehen wird. Aber auch das will begriffen werden.

Trumps Stärke

ist sein schwacher Herausforderer.

@02:22 von Messi

>> Genau das, und nur das wird entscheiden.

Es sind aber noch ca. 3 Monate Pandemie bis zur Wahl.

Werteverlust

Amerika sucht nach Orientierung und geht dabei einem Heilsprediger auf den Leim, der immer nur eigene Interessen verfolgt hat. Politische Weitsicht, Weltoffenheit, soziale Verantwortung und Wertebewusstsein gehören der Vergangenheit an. Viele Amerikaner folgen niedrigen Instinkten. Auch das Bildungssystem hat versagt, wenn Trump von „zwei schönen Kriegen“ spricht. Einer der sich auch insoweit durch ärztliche Atteste zweifelhafter Art aus der Verantwortung gestohlen hat...

aus dem Weg geräumt hatte, wusste man, was das für ein Typ ist. Und insofern passt er eben schon als "Präsident" der USA. Dieses Land hat ja noch ganz andere aus dem Weg geräumt. In früherer und, wie man sich erinnern und beobachten kann, auch in jüngerer Vergangenheit. Die können es einfach nicht anders. Gewalt, Gewalt, Gewalt!
Was qualifiziert den zum Präsident? Intelligenz? Wissen? Empathie?... Alles Fehlanzeige.

Vielleicht sind ja nochmal vier Jahre mit dem Typen längerfristig doch ganz heilsam für das Land? Und die Welt? Menschen lernen ja grundsätzlich nur durch Wiederholung. Man darf halt nicht so sehr an die Folgen denken.

@05:16 von Pustefix

>> Ist es nicht so, daß die Kriminalitätsrate
>> der Schwarzen Männer höher ist, als die
>> der Weissen ? Folglich würde dieser
>> Zahlenvergleich nichts aussagen.
>> Darf ich das noch fragen

Sie dürfen, aber die Antwort wird Ihnen nicht gefallen: 'extrem racial profiling'.

So easy to forget, isn't it?

Wie war das noch ?

-" Better, cheaper Trump Care on day ONE!"
Nicht von zu sehen, geschweige denn noch zu hören. Auch nach knapp 4 Jahren nicht.

-Zuviele Drohenangriffe !!!
Die haben sich unter Trump inzwischen mehr als verdoppelt. Zudem hat Trump per executive order dafür gesorgt, dass die Zahl zufälliger, ziviler Opfer einfach nicht mehr öffentlich wird.

"I won`t have time for golf!"
www.https://trumpgolfcount.com/#services - "NUFF" said.

Trump ist der Präses des kleinen Mannes? Fakt ist, dass durch seine "Politik" in erster Linie diejenigen MEHR haben, die auch vorher schon reichlich hatten. Wohin gegen die Leute im Farm- und Rust Belt durch seine Aussenhandelspolitik erhebliche Verluste hinnehmen müssen.

Fakt ist, dass Trump unilateral multilaterale Verträge bricht- ohne Rücksicht auf Folgen jedweder Art.

Fakt ist, dass Trump Aliierte und Unterstützernationen düpiert.

Fakt ist, dass die USA aussenpolitisch LANGE nicht mehr so isoliert dagestanden haben.

Jede Gesellschaft...

... bekommt die Regierung, die sie verdient!

Als Mr. Trump zum Präsidenten ernannt wurde, konnte ich es kaum glauben. Ich war mir sicher, dass er keine sechs Monate im Amt bleiben würde, so wie er sich benommen hatte. Tja, so kann man irren.
Meine Aufregung hat sich gelegt, irgendwie sehe ich auch das Positive an seiner Präsidentschaft: Das Weltgefüge ändert sich, die historisch so unangreifbare Weltmacht USA verliert an Bedeutung. Im Grunde wünsche ich mir fast, dass Mr. Trump nochmals vier Jahre an der Macht bleibt. Weitere vier Jahre, in denen Europa weiter zusammenwachsen kann und immer unabhängiger von der Weltpolizei wird. Auf dieser Art und Weise lernen wir, Verantwortung zu übernehmen, und vielleicht unser aller Zukunft in eine friedlichere Richtung zu leiten.

In diesem Sinne,
Francis Fortune

Aber so manches dürfen Sie eben auch schon wissen.
Z.B., ob es in den USA einen geradezu institutionalisierten Rassismus gibt.
Z.B., welche beruflichen und Bildungschancen POC dort so haben.
Z.B., wie ganze Bevölkerungsgruppen regelrecht von den Wahlen ferngehalten werden.
Z.B., warum Mord und Totschlag dortzulande derart verbreitet und akzeptiert sind.
Z.B., was die Tötungszahlen von POC durch die Polizei mit der Kriminalität dieser Gruppe zu tun haben kann.

Ein derartiger Präsident ist eigentlich die logische Folge all dieser Verhältnisse. Obama war halt ein Ausrutscher.

Von Hund und Herrchen...

06:48 von Sisyphos3
Zitat: "Hunde welche von ihrem Herrn besonders häufig geschlagen werden, lieben in am meisten !"Zitat Ende

Das geht allerdings nur so lange gut, bis sich der Hund irgendwann umdreht und DANN beisst.

Da passt dann das volkstümliche: "Der Krug geht (nur) solange zum Brunnen, bis er bricht!" drauf.

zu kurz gedacht

Unter Trump blüht die Wirtschaft .... auch wenn es so wäre, blüht sie ohne Rückendeckung. Es gibt in USA kein Konzept für eine neue Ausrichtung der Wirtschaft , was wir glücklicherweise in Deutschland sehr wohl haben. (58% der Subventionen sind an nachhaltige Projekte gekoppelt. Tendenz steigend.) Gelder fließen in USA ohne Sinn und Verstand und haben nur das Ziel einer Wiederwahl im Sinn. Der Austritt des Pariser Abkommens zeigt deutlich, dass Trump die Herausforderung der neuen Dekade (weg von fossilen und nicht regegerierbarer Energie - hin zu 0%-Emission) nicht ansatzweise verstanden hat. Wir werden nicht ohne Korrektur unserer Erwartungen bestehen können. Es kann keinen unbegrenzten Wachstum wie nach der industriellen Revolution geben - genaus das hofft aber Trump.

Eine Wiederwahl wäre nicht nur für USA verheerend.

vollste Zustimmung

@Adeo60
vollste Zustimmung

um 02:22 von Messi

"THIS! Genau das, und nur das wird entscheiden. Steve und Dodie stehen symptomatisch für all die Unternehmer, Selbständigen und Angestellten die wieder durchstarten wollen. Jobs, Geld verdienen, sich absichern, sich etwas leisten. Leben halt. Der Stimulus Pack von Trump ist da die Lösung."

Soso - Durchstarten...

Auf den Leibern von mehr als 300 000 Menschen im Griff eines unvermeidlich drohenden landesweiten Lockdown zwischen dem Dutzend Hurrikans, die der Erderwärmung durch volle Unterstützung durch den aufgeblasensten hohlen Menschen auf dem Erdball geschuldet ist? Das was Sie Stimulus Pack nennen, ist allenfalls etwas für die Intensivstationen, die nun wieder richtig viel Arbeit haben. Zugegeben ist der Name Stimulus Pack für die Regierung ein gar so unpassender Name nicht. Zumindest was das "Pack" betrifft.

"Und was sollen sie nur von Sleepy Joe erwarten?"

Manche Dinge hören nie auf. Wer schon auf dem Schulhof beim Nobbing (Naming Mobbing) dabei war, wird selten erwachsen.

@Messi - Jobs,Jobs,Dekrete,Wirtschaftskrieg

Trump hat den Karren im Dreck festgefahren
Sein neuste Dekret Stimulus Pack 2 geht nicht !
Denn die Bundesstaaten müssen ausgeglichene Haushalte vorlegen!

Bei über 22% Farmer-Insolvenzen

Die Arbeitsgelegenheiten sind weg und überall entstehen Slab City´s
(Orte ohne Abwasser/Wassersystem oder Stromanschluss)

Kaum Handelschancen kaum noch Arbeit,fehlende Gesundheitsversorgung, jetzt noch Covid-19 und geschlossene Krankenhäuser.
Zusammenbruch des Biotreibstoffmarktes, Agrar, Rohstoffpreise unter den Herstellungskosten.

Die «Rural America 2020» Kampagne der Farmer gegen das versagen von Trump
und der GOP werden sicher geglaubte States zu Swingstates machen

die Bibel darf ja nicht fehlen

"Ich stelle ihn nicht auf die gleiche Stufe wie Jesus. Er ist mein Präsident, nicht mein Heiland."

das ist so typisch für eine breite masse der US-Amerikaner und ihren fetisch der religion. Gott hier, Gott da, Jesus der heiland. leider reicht ihr verständnis nur dazu, in der Bibel bis zum "Auge um Auge..." im Alten Testament zu kommen. dass ihr heissgeliebter Jesus, wenn er denn jetzt leben würde, einen Trump aus dem Weissen Haus jagen würde, wie er es mit den Pharisäern im tempel gemacht hat, dass verstehen sie nicht. aber das stammt ja auch aus dem Neuen Testament. und Jesus stand für vergebung, nächstenliebe, friedfertigkeit. wenn die US-führungen, die Gott und die Bibel an allen ecken zitiert, sich an eben diesem Jesus orientieren würden, die welt wäre schon seit jahrzehnten ein so friedlicher ort, weil die USA anstatt soldaten in fremde länder friedliche lösungen geliefert hätten.

@make sense 3:45 - geht’s noch?

Zitat: “... oder vor Abtreibungskliniken, wo die Abtreibung von schwarzen Babies auch absolut überproportional gross ist.“
///
*
*
... ich finde es grenzwertig, dass man Ihren Beitrag veröffentlicht hat ...
*
... Sie meinen wahrscheinlich, dass Schwarze aufgrund der Benachteiligungen häufiger ungewollt schwanger werden, da sie sich nicht einmal Verhütungsmittel leisten können - geschweige denn den Gang zum Gynokologen - richtig?
*
... das Abtreibungsthema erläutern Sie dann bitte noch in Anbetracht der nach Expertenmeinung fast 400.000 Corona Toten bis Jahresende ...
*
übrigens: die Zahl der Abtreibungen ging insbesondere unter Obama deutlich zurück! Aufgrund seines “Affordable Care Act” wurden nämlich Kosten für Verhütungsmittel übernommen!
*
... die einen labern christlich und handeln teuflisch - die anderen labern nicht, sondern machen!
*
... dass es den zwei verblendeten Trump Jüngern so gut geht, verdanken sie unbestreitbar Obama!
*
... das sind Fakten!

06:59 von daneel

"Eigentlich traurig, das ein Deutscher euch das sagen muss: Es gibt keine Dekrete in der Verfassung der USA!"
.
Traurig ?
viele US Soldaten waren erstaunt ano 1945 dass man als Farbiger in jeden Bus sitzen,
jede Kneipe besuchen durfte sogar gemischte Ehen nicht verboten waren
andererseits ein grundsätzliches Problem wenn ne Verfassung so in die Jahre kommt
sie ist dann eben nicht mehr ganz zeitgemäß

Egoismus pur

Man kann da nur noch mit dem Kopf schütteln. Das ist doch purer Egoismus und hat nichts mit einem verantwortungsbewussten Wahlverhalten zu tun. Man nimmt den Rassismus in Trumps Sprache war, wan weiss, dass er frauenfeindlich ist, hat schwarze Freunde, die traurige Erfahrungen gemacht haben, es sich all dessen bewusst, was Trump falsch macht, wählt ihn aber, da er gut für das eigene Geschäft ist. Und das nennt sich dann Demokratie. Ich befürchte, dass Trump es wieder schaffen wird. Er wird, wenn es überhaupt dazu kommt, Biden im TV Duell bestimmt plattmachen; wird kurz vor der Wahl bei einigen Punkten dann auf einsichtig machen und schwupps ist er wiedergewählt, 2 Stimmen hat er ja schonmal.

Ehrliche Zahlen

"Sie [Schwarze] stellen 13 Prozent der Bevölkerung, aber 23 Prozent der von Polizisten getöteten Menschen."

Schwarze Männer stellen den 5,8 fachen Anteil im Vergleich zum Bevölkerungsschnitt bei Gefängnisinsassen. Schwarze Frauen, 1,8 fach. Englische Wiki, Incarceration in the United States.
Irgendwann müssen die verhaftet worden sein. Nach dieser Zahl werden weniger Schwarze von Polizisten getötet als im Verhältns zu erwarten.

Abgesehen davon, dass das Amerikanische Justizsystem mehr als ungerecht ist ( lebenslänglich für Drogen von 10 Dollar Wert, höchste Rate Gefängnisinsassen, 700/100000...)
macht man es sich zu einfach einzelne auffällige Zahlen selektiv zu verwenden, wenn Ursachen ergründet werden sollen.

07:08 von Alfred Stahl

«Dass gerade Christen relativ gut mit seiner menschenverachtenden Art und Weise leben können, ist mir als Christ unverständlich. Ein häufig geäußertes Argument ist, dass er gegen Abtreibungen sei - und die Demokraten eben nicht.»

Viele Evangelikale unterstützen Trump.
Aber die negieren auch die Evolution.
Deren Helden sind im Alten Testament.
In der wortwörtlichen Schöpfungsgeschichte.

Sektierer vor dem Herrn, deren Uhren vor 6.000 Jahren stehen blieben.
Könnten sie, wie sie gerne wollten.
Verböten sie Biologie im Schulunterricht.
Und lehren stattdessen Kreationismus.

Selbst für sehr konservative Katholiken völlig aus der Zeit gefallen. Ganz grauenhaft, diese Politisierung von pseudo-religiösem Sektierertum der potenzierten aggressiven Intoleranz.

Die USA sind nun mal nicht 1 Land.
Aber mehrere Länder in einem.
In dem Evangelikale mit den anderen gar nichts zu tun haben,
ihnen aber die eigene Weltsicht aufzwingen wollen.

"Wenn's sein muss" … mit alttestamentarischer Gewalt.

Immer wieder kommt der

Immer wieder kommt der Spruch, selbst von Schwarzen (vor 2020): Trump verstünde was von Wirtschaft. Wieso braucht man eigentlich Glaubenssätze, die nichts wert sind? Der Trump will nur seinen eigenen Allerwertesten retten. Völlig egal, wie die Fakten aussehen, es geht ums Prinzip Glauben. Das ist dann der Heiland. Klar, dass man den Heiland ablehnt, den man unbewusst aber in Figuren wie Trump sieht. "Gott", der ist unantastbar. Eigentlich ist der Glaube gemeint. Der Glaube ist unantastbar.

Also ich glaube an vieles, was ich hier gar nicht zumuten will, aber der Glaube ist von mir geprüft. Stimmen die Fakten nicht mehr (weil sie den Glauben widerlegen), kann ich nicht mehr glauben.

Adeo60

"Amerika sucht nach Orientierung und geht dabei einem Heilsprediger auf den Leim"
...
Ihre Analyse ist sicher zutreffend und fatal, da sie eben kein rein amerikanisches Problem mehr ist. Ich fürchte wir werden auch noch lange nach der Abwahl dieses Präsidenten mit dem System Trump zu tun haben. Eine Politik des Nationalismus, in der internationale Verträge mit Füssen getreten werden, bei der man lieber mit Bedrohungen und Lügen agiert und Solidarität und Partnerschaft schon beinahe Schimpfwörter sind, scheint derzeit in vielen Teilen der Welt eine Renaissance zu genießen. Her Trump ist da sicher nicht an allem Schuld, hat sich jedoch als vortrefflicher Dammbrecher erwiesen

@Sisyphos3 08:03

Warum ist Ihr Beitrag an mich adressiert?

@05:16 von Pustefix

">>Sie stellen 13 Prozent der Bevölkerung, aber 23 Prozent der von Polizisten getöteten Menschen.<< Ist es nicht so, daß die Kriminalitätsrate der Schwarzen Männer höher ist, als die der Weissen ? Folglich würde dieser Zahlenvergleich nichts aussagen."

Ich vermute, dass Schwarze mindestens 23% der Verbrechen begehen und deshalb auch öfter mit Polizei in Kontakt kommen, was ursächlich vielleicht stark mit rassistischer Diskriminierung bzw. fehlenden Aufstiegschancen zu tun hat.
Doch die konkreten Zahlen sprechen eher dagegen, dass Schwarze überproportional getötet werden, was wiederum nichts über Polizeigewalt aussagt. Die gibt es ganz offensichtlich.
Nach der bisheriger Berichterstattung haben mich diese 23% jedenfalls überrascht, da hätte ich deutlich mehr erwartet.

die Hoffnung

///
*
*
... eines ist doch glasklar ...
*
... sollte Trump tatsächlich für weitere 4 Jahre gewählt werden ...
*
... wird der nächste Präsident weder von den Republikanern noch Demokraten gestellt!
*
... wenn Trump bleibt, gibt es über kurz oder lang bürgerkriegsähnliche Zustände!
*
... Putin weiß ganz genau, was er da tut!

..... werden ihn aber wieder wählen.

Einen Präsidenten der jeden US-Bürger, mehr als einmal, einen Scheck zuschickt der SEINE Unterschrift hat ....

..... kann man schon mal den ein oder anderen mal verzeihen wenn sein "Umgang mit Fakten nicht unbedingt immer die normalerweise von Politikern gewünschte Wahrheitslevel entsprechen.

Ist es nicht logisch wenn für den Kandidaten gestimmt wird der
a: Schecks für die Bürger unterschreibt
c: dafür sorgt das es neue Arbeitsplätze gibt
d: anordnet das Schulen wieder geöffnet sind.
b: hinweist das die Infektionszahlen nur wegen der vielen Tests steigen. ?

Kann man es den Menschen Übel nehmen wenn sie den wählen dessen Unterschrift auf den Schecks stehen die an alle US-Bürger verteilt werden ?.
Das sich Menschen die, wenn sie in Not sind, so einen Scheck bekommen, sich keine Gedanken über eine steigende Staatsverschuldung machen ?

Amerika verkommt unter Trump ...

.. zur Bedeutungslosigkeit, auch wenn es seine Wähler nicht wahr haben wollen. Sie nehmen seine Politik offensichtlich anders wahr als der Rest der Welt ... warum auch immer.
Es gibt auch keine Lücken mehr die sie hinterlassen .. andere nehmen die Plätze gerne und schnell ein.
Der von seiner Notenpresse am Leben gehaltene Staat ist, gerade jetzt, nur noch ein Riese auf tönernen Beinen und Schatten seiner selbst. Trumps weltpolitische Rundumschläge nützen wenig, sie bilden nur seine momentane Verfassung ab.
In einer weiteren Amtszeit wird ihm die Welt mehr Wiederstand entgegensetzen ... weil die USA selbst immer weniger entgegensetzen können; zu sehr haben sie sich selbst schwächen lassen.
Eine Prognose ist zwar gewagt ... aber ich denke, wenn alles mit rechten Dingen zugeht war diese Amtszeit seine einzige.
.. falls er nicht Putin imitiert ... dann hätte er noch drei.

@saschamaus

Laut Ihnen hat das nur mit racial profiling zu tun. Also ist die größere Armut der schwarzen Bevölkerung nicht ursächlich? Ich bin immer davon ausgegangen, dass kriminalistisch gesehen, Armut zu mehr Kriminalität führt. Aber Sie sehen nur die böse Polizei.

Trump wird Präsident bleiben

Eine Partei, die jemanden wie Biden als Kandidaten gegen Trump aufstellt, ist sicher sehr zufrieden mit Trump.
Selbst wenn Biden keine Frauen angegrabscht hat und wenn er nicht korrupt ist, sogar wenn er beweisen könnte, dass alle Vorwürfe falsch sind.
Allein das man von Biden bei jedem öffentlichen Auftritt den Eindruck bekommt, er sei nicht mehr Herr seiner sieben Sinne, wird ausreichen, dass die Demokraten die Wahl erdrutschartig verlieren werden.
Auf das kolossale Debakel der TV - Diskussionen der beiden Kandidaten bin ich noch nicht einmal gespannt. Denn das wird eine absehbare und kalkulierte Blamage für Biden und seine Partei.
Bei diesem Kandidaten kann das aber nur ihre Absicht sein.

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