Kommentare

Informations- und Handlungsfreiheit das Handwerkszeug aller

„Wenn die Kinder mit dem Gefühl aufwachsen, etwas tun zu können für den Klimaschutz, dass sie etwas bewirken können, dann denke ich, dass wir eine schöne und zuversichtliche Gesellschaft bekommen."

Dieses Gefühl wirkt sich beileibe nicht nur bei Kindern und an einzelnen Orten positiv auf die Gesellschaft aus.

Finnland setzt auf Kernenergie

Heute 30% Kernenergie, geplant sind 60%.

Denn was hier geht, in der finnischen Provinz, geht vielleicht so ähnlich auf der ganzen Welt.

Eben nicht. Wie man sieht, sind schon in sehr dünn besiedelten Gebieten wie Nordfinnland Windräder umstritten. Mit wenigen Ausnahmen, ist die Windenergie eine ideologische "Lösung" und keine praktische Lösung.

Deswegen setzt die finnische Regierung so auf Kernenergie. Sauber und günstig.

Derartiges funktioniert

Derartiges funktioniert meines Erachtens leider nur in kleinen Gemeinden oder Städten. Dezentralisierung wäre angesagt. Aber der moderne Mensch zieht es offensichtlich zum großen Teil vor in Großstädten zu leben (erinnert mich irgendwie an das Zusammenleben von Ameisen), obwohl er evolutionmäßig eher ein "Kleingruppentier" ist.

Ein Vergleich

von einem kleinen Ort in schönster Natur, und dem Rest der Welt, besonders von größeren Städten, ist gar nicht möglich.
Wo gehen Kinder noch Beeren sammeln, und leben in solcher Natur, die haben Handy in der Hand und gehen vielleicht zur Demo, aber nicht in die Natur.
Das die Windräder nicht die Lösung sein können, zeigt auf was der Staat wirklich machen will.
" Finnland setzt auf Atomstrom
von Rolf Markert

Datum:
26.04.2020 11:53 Uhr

Während Deutschland beim Klimaschutz auf erneuerbare Energien setzt, baut Finnland die Kernkraft aus. Atomstrom sei sicher, schaffe Arbeitsplätze und störe nicht in der Landschaft.

Man kann das Leben der Menschen dort, im Einklang mit der Natur, mit dem Leben in Deutschland nicht annähernd vergleichen.
Siehe heute in Berlin, so was hab ich von Finnland noch nie gehört.

@12:57 von Mr.1787

>> Finnland setzt auf Kernenergie
>> Heute 30% Kernenergie, geplant sind 60%.

Ich antworte mal mit:
"Strahlend wird die Zukunft sein, hat man uns erzählt.
Ja, ich weiß, ich war noch klein, Jahre wenig auf der Welt.
Strahlend wird die Zukunft sein, höre ich noch heut,
geh'n wir am ATOMMÜLL ein, oder wie ist das gemeint?" ((c) by Die Skeptiker)

Nur zur Erinnerung, es gibt da immer noch ein klitzekleines Problem mit dem Abfall!

@13:21 von wenigfahrer

>> Atomstrom sei sicher,
Siehe Three-Mile-Island, Tschernobyl, Fukushima, Asse, Gorleben, Krümmel, ...

>> schaffe Arbeitsplätze
Ähh, regenerative Energie schafft etwa keine Arbeitsplätze?

>> und störe nicht in der Landschaft.
Standen Sie jemals vor einem Atomkraftwerk?

@13:28 von saschamaus75

Die Finnen antworten mit Vernunft, nicht Hysterie.
Ergebnis: heute viel mehr Kernkraft als Windenergie und noch mehr in Zukunft.

Kernenergie ist nur dann teuer wo sie mit absurden Sicherheitsanforderungen ideologisch bedingt teuer gemacht wird. Das Problem mit dem radioaktiven Abfall ist tatsächlich klitzeklein.

Es wird schon seit Jahrzehnten gegen Kernenergie gehetzt. In Finnland hat die Hetzkultur aber kaum eine Chance. Man ist dort besonnener.

///Was kann sich der Rest der

///Was kann sich der Rest der Welt von Ii abschauen?///
.
Nichts. Der Ort taugt nicht als Blaupause.

Frankreich setzt auf Atom

Deutschland mag sagen was es will, andere Länder setzen auf Kernenergie. Neben Finnland ist es vor allem Frankreich, das weiterhin einen Atomkurs fährt. Die würden jede Einmischung aus Deutschland, selbst die allerkleinste Kritik, mit einem Paukenschlag beantworten. Und deshalb sind französische AKWs bei deutschen Medien u. deutschen Politikern auch ein Tabuthema - darüber spricht man lieber nicht.

13:37 von saschamaus75 @13:21 von wenigfahrer

1.Sie wissen schon das die Technik weiter geht. Sie fahren ja auch keinen Ford T mehr.
2.Die Arbeitsplätze für die Solarzellen sind wo?
3.Ja stand ich. Ich stand auch schon vor Einkaufszentren, Möbelhäusern und vielen anderen Gebäuden. Sie nicht?

>> Kernenergie ist nur dann

>> Kernenergie ist nur dann teuer...
Achso, deswegen macht die Atomstrom-Branche jährlich NUR 3 Mrd. € Gewinn, während sie im gleichen Zeitraum vom Steuerzahler mit 9(!) Mrd. € subventioniert wird? Interessante Herangehensweise.

>> ...wo sie mit absurden
>> Sicherheitsanforderungen
Welche der Sicherheitsanforderungen sind bitte absurd?

@ Mr.1787, um 13:42

Bevor Sie solchen Unsinn schreiben wie:

“Das Problem mit dem radioaktiven Abfall ist tatsächlich klitzeklein...“

sollten Sie einmal versuchen, einen Besucherschein für Asse zu bekommen.
Den kriegen Sie wohl nicht, auch wenn Sie versichern, dass die Radioaktivität Pillepalle sei.

Nicht alles, was klitzeklein oder sogar unsichtbar ist, ist problemlos.

Die Einen verniedlichen Corona, die Anderen Radioaktivität und die ganz Harten machen bei Orkan einen Waldspaziergang...

Windkraft ist ja auch was Neues

in Finnland. Die "Erneuerbaren" sind dort vorwiegend Holz und Wasser.

13:53 von saschamaus75

Bevor sie hier weiter Märchen erzählen. In die wurde mit allen Politischen Auflagen die Produktion künstlich verteuert und den Abfall künstlich zu vergrößern. Wir dürfen ja auch die Brennstäbe nicht mehr wiederaufarbeiten was das Müllaufkommen zwangsweise erhöht hat.

13:37 von saschamaus75

""Standen Sie jemals vor einem Atomkraftwerk? ""
Wenn das ein Argument sein soll, wie einfach gestrickt !
Standen Sie jemals vor einem Fabrikgebäude ?

@wenigfahrer 13:21

"Ein Vergleich von einem kleinen Ort in schönster Natur, und dem Rest der Welt, besonders von größeren Städten, ist gar nicht möglich."
So ist es, wir haben es spätestens mit der industriellen Revolution verpatzt.

12:57 von Mr.1787

«Finnland setzt auf Kernenergie
Heute 30% Kernenergie, geplant sind 60% …
Deswegen setzt die finnische Regierung so auf Kernenergie.
Sauber und günstig.»

Finnland … Neubau AKW "Olkiluoto".
Auftragsvergabe: 2003.
An die Firmen "Arewa" / FRA + "Siemens" / DEU
Baubeginn: 2005 / Inbetriebnahme geplant 2011.
Angesetzte Baukosten: ± 3 Mrd. Euro.

Gegenwärtiger Stand der Dinge:
Inbetriebnahme geplant: 2021.
Voraussichtliche Baukosten: ± 9 Mrd. Euro.

In Olkiluto soll auch das weltweit 1. Atomare Endlager entstehen.
Auch das sollte längst fertig sein … man baut noch weiter dran.
Aber es ist immerhin mehr Konzept in Olkiluto als irgendwo sonst auf der Welt im Zusammenhang mit der Nutzung von Kernkraft zur Stromerzeugung.

Man frage vor allem mal in Japan nach, wie "sauber & günstig" den Staat das Desaster nach Fukushima kommt. Auch jeder Japaner zahlt einen "Fukushima-Soli" von 2,3% Zuschlag auf die Einkommensteuer.
Seit 2013, bis vorerst Ende 2029.

Nicht nur der Tsunami kann das AKW …

Was kann sich der Rest der Welt ?

Das es dort eine gute Regierung gibt die den CO2 freien AKW Strom fördert und allen Menschen eoine presiwerte und gesicherte Energieversorgung bietet.

Wir haben eine Wind Industrie die auch nach 25 jahren ohne massive Subventionen nicht überlebensfähig ist und zahlen dafür die höchsten Strompreise der Welt.

nur anschliessen

ich kann mich da den vorschreibern nur anschliessen! soetwas geht nur mit einer geringeren bevoelkerungsdichte als in mittel- und westeuropa!aber wir hier machen uns ja eher gedanken das wir nichtmehr exportweltmeister sind wenn nichtmehr genug arbeitskraefte da sind und dass wir darum noch einige fachkraefte anwerben (weniger wirtschafsstarken staaten abwerben) muessen! wie gesagt das ganze klappt nur mit genug flaeche pro einwohner!

wenn wir wirklich etwas fuer die umwelt machen wollen waere es ganz einfach! es wuerde nur ein gesetz brauchen und wuerde keinen von uns beeintraechtigen!

einfach die gewaehrleistung fuer geraete und maschinen hochsetzen und damit die produktion zum sofortigen wegschmeissen verbieten! denn wenn ein kuechemixer nur maximal 2 minute bedient werden darf sonst wird er zu heiss wird geht das nicht! auch wenn bei autos von einer lebenszeit von max noch 10 jahren ausgangen wird dann wird zuviel energie und rohstoffe vorher reingesteckt!

Der idyllische kleine Ort in

Der idyllische kleine Ort in Finnland, der alles um sich hat was zu einer "perfekten" Umwelt beiträgt, die Seen und Wälder, das Torfmoor, das ist nur eine Ausnahme.
In deutschen Städten sähe das wieder ganz anders aus. Es gibt hier Umweltverweigerer, Demos gegen Windräder und viele Leute, die haben eben andere Prioritäten als die Umwelt (sonst hätten die Grünen wohl Rekordergebnisse).
Ich finde den Vergleich mit dem beschaulichen Örtchen in Finnland, wo die Menschen wahrscheinlich ganz andere Wohnsituationen haben, als Beispiel etwas weit her geholt.

@13:51 von Mass Effect

>> 1.Sie wissen schon das die Technik weiter
>> geht. Sie fahren ja auch keinen Ford T
>> mehr.
Sicher, aber bei einer Branche, die sich mittels Lobbyarbeit um jegliche Kosten drückt, sehe ich halt schwarz.

>> 2.Die Arbeitsplätze für die Solarzellen
>> sind wo?
Also, die Arbeitsplätze für Windenergie sind ca. 4km Luftlinie von mir entfernt (Darf ich 'Nordex' schreiben?).
Außerdem kenne ich 4 Menschen persönlich, die Photovoltaikanlagen installieren.

>> 3.Ja stand ich.
Dann wissen Sie doch, wie die die Umwelt verschandeln!

klitzekleines Problem mit dem Abfall!

saschamaus75 @
Vor ein Paar jahren glaubten wir auch die Erde wäre eine Scheibe.

Und in einigen jahren haben wir sicher einfache und gute Lösungen diese Rest bzw. Wertstoffe zu verwerten.

@13:53 von saschamaus75

Sie sprechen von Bruttosubventionen. Zieht man davon die Kosten der Kernenergie-Betreiber ab, bleiben für diese keine Nettosubventionen. Im Gegenteil, es bleiben Kosten. Sehr hohe Kosten.

Dagegen erhalten die Windkraft-Betreiber atemberaubende Nettosubventionen.

Welche der Sicherheitsanforderungen sind bitte absurd?

Die ideologischen Anforderungen bezüglich der Endlagerung.

@saschamaus75

Offensichtlich haben Sie deutlich mehr Expertise als die hiesigen 'Verniedlicher' - "Das Problem mit dem radioaktiven Abfall ist tatsächlich klitzeklein."; lächerlich...

Da wird ein Örtchen in Finnland beschrieben,...

...das umweltfreundlich so viel Strom erzeugt, dass es den sogar mit deutlichem Gewinn verkaufen kann, und schnellstens wird das Thema auf Atomstrom in Schweden umgebogen.

Der Ort heißt li, die Kinder lernen dort, mit Wasser und Energie sparsam umzugehen, man orientiert sich an dem und nutzt das, was die Natur zu bieten hat - aber sich einfach mal vorbehaltlos darüber zu freuen vermögen nur bislang sehr wenige von denen, die sich hier zu Worte melden.

Und kopiert werden soll das ja überhaupt nicht, aber das Eine oder Andere schätzen oder sogar lernen, das müsste doch gehen.

Standen Sie jemals vor einem Atomkraftwerk?

saschamaus75 @

Nein.
Davon barucht man ja auch nicht tauesnde .
Jede Urlaubs fahrt an die Küste zeigt mir vom Lärm und toten Vögel das das kein gute sondern nur ein idiologische mit hohen Umlagen subventionierte Industrei ist.

Aber ja doch und schon besichtigt und das stört weniger als Solarspiegelfelder und Windradfarmen.
Das letzte AKW wird jetzt zwangsabgeschalten. Modernste GUD-KW stehen still. Ein ökologischer und ökonomischer Unfug. Gleichzeitig raus aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie, Kohle!?

Ein mittleres AKW hat einen jrl. Ertrag von 9,6 Mio. MWh. Eine Onshore-Windkraftanlage erzeugt jrl. rund 6.200 MWh Strom. Um ein AKW nur zeitweise zu ersetzen, braucht es so 1.500 Windräder. Die Sonne scheint in unseren Breiten zu einem Drittel der Zeit und das nicht bedarfsgerecht. Bei Flaute und wenn die Sonne nicht scheint braucht es teueren Ersatz der vorgehalten werden muss.

Deutsche Verbraucher zahlen mit die höchsten und ständig steigende Strompreise? Für 2020 sind 33,6 Mrd.€ EEG-Zahlungen prognostiziert. Dem stehen nur 9 Mrd.€ aus dem Verkauf gegenüber. 24,6 Mrd.€ zahlen die Verbraucher so alleine für den unwirtschaftlich erzeugten EEG-Strom.
.. und dabei nichts gewonnen für Klima und Umwelt!

Da fällt mir ein,...

... dass es Ähnliches wie in Ii, nur im größeren Maße, nämlich staatlich, schon länger in Bhutan gibt. Die Menschen dort haben den Vorteil, dass es keine Großstädte gibt und die Regierung offensichtlich ein Interesse daran hat, dass die Bevölkerung glücklich ist. Außerdem ist man so clever möglichst wenige Touristen ins Land zu lassen. Ich glaube, dort ist man sogar weder auf Kern- noch auf Windenergie angewiesen.

wie die die Umwelt verschandeln?

saschamaus75 @
Sehe ich immer wenn ich an die Küste fahre.

Verschwörungstheorie

Ja, auch die Theorie, dass alles viel einfacher mit Atomkraft ginge, ist eine Verschwörungstheorie.
Denn wenn das so wäre, dann wäre das kein Geheimnis. Unsere führenden Politiker wüssten es. Alle. Quer durch alle Parteien. Und sie alle alle alle würden also die Bürger belügen. Durch Anreize einer dubiosen Wind- und Solarenergielobby, die aus irgendeinem Grund viel mehr Geld hat als die Atomlobby.

Die Wahrheit ist viel einfacher:

Alles kostet Geld. Windkraft ist nicht gratis, Solarkraft ist nicht gratis, Kernkraft ist nicht gratis. Klar, es gibt einen Weg, wie man an super-günstige Kernkraft kommen kann: wenn man völlig auf Sicherheit verzichtet und unfassbare Risiken eingeht, wie in Fukushima, wo es nie die Frage war, OB ein Unfall passieren würde, sondern nur WANN.

Sichere Kernenergie gibt es auch, aber die ist nun mal sehr teuer. Sie ist kein Allheilmittel.
_

13:37 von saschamaus75

>> Atomstrom sei sicher,[...] schaffe Arbeitsplätze
Ähh, regenerative Energie schafft etwa keine Arbeitsplätze?<<

Nö, die Betriebe für Windräder sind eingebrochen, Photovoltaik ist auch nicht der Renner... also, aus meiner Sicht hat sie auch keine Arbeitsplätze geschaffen.

@ 12:57 von Mr.1787

Leicht verändert wird ein Schuh draus: Die Gegner der Windenergie sind ideologisch motiviert und verhindern praktische Lösungen. Dafür braucht man nicht bis nach Finnland zu schauen, da reicht ein Blick in die bundesdeutsche Entwicklung (SZ: tinyurl.com/yye6bm9h; ZDF: tinyurl.com/yxonvplk).

@Mr.1787 13:42

Ob es besonnener ist, auf Kernenergie als Zukunftsprojekt zu setzen, würde ich zumindest mal mit einem Fragezeichen versehen. Es ist im Moment halt einfacher. Aber machen wir uns nichts vor, Forschung und Entwicklung werden voranschreiten und die aktuellen Probleme der erneuerbaren Energien werden wir in den Griff bekommen. Schauen Sie sich nur mal die technologische Entwicklung der letzten 30 Jahre an. Computer, Handies, TV-Geräte, Autos, Solarzellen, Smart-Home, KI und so weiter, alles ist auf einem besseren Stand als damals. Und auch bei der Energiespeicherung werden immer mehr Fortschritte erzielt. Mir ist da nicht bange, wenn wir es richtig machen und mit Verstand, werden wir in eine deutlich grünere Welt ohne Wohlstandsverluste steuern. Natürlich kann man es auch falsch machen, das wäre natürlich schade.

@ Mr.1787, um 14:16

re @13:53 von saschamaus75

Sie bezeichnen tatsächlich die Anforderungen bezüglich der Endlagerung als “ideologisch“?

Daher weht der Wind also.
Keine weiteren Fragen.

12:57, Mr.1787

>>Finnland setzt auf Kernenergie
Heute 30% Kernenergie, geplant sind 60%.<<

Vier Reaktoren sind seit den 70ern in Betrieb, einer ist seit 2005 im Bau, der Bau ruht aber. Weitergehende Planungen sind nicht bekannt.

>>Wie man sieht, sind schon in sehr dünn besiedelten Gebieten wie Nordfinnland Windräder umstritten. Mit wenigen Ausnahmen, ist die Windenergie eine ideologische "Lösung" und keine praktische Lösung.

Deswegen setzt die finnische Regierung so auf Kernenergie. Sauber und günstig.<<

Sie verbreiten ideologisch motivierte falsche Tatsachenbehauptungen, bezeichnen aber die Windenergie als ideologische Lösung?

Toll.

hach, es ist doch

immer wieder schön zu lesen, wenn Deutsche uns Finnen Finnland erklären wollen.

schöne grüsse aus einer kleinstadt mit 10.000 einwohnern am ufer der ostsee, die seit jahren schon sauberer und grüner ist als jede vergleichbare kleinstadt in Deutschland.

Am 29. August 2020 um 13:37 von saschamaus75

Alle die der Text in meinem Kommentar beißt, das sind nicht meine Worte, sondern von

" " Finnland setzt auf Atomstrom
von Rolf Markert

Datum:
26.04.2020 11:53 Uhr "

Steht auch so in meinem Kommentar.
Also all die Beschwerden bitte an den Autor senden, und ein Lager haben die Finnen wohl auch, in 450 Meter Tiefe gefunden.

Es ging um das Dorf oder Kleinstadt, und was Finnland wirklich macht, das passt nicht zusammen, hätte man im Artikel zur schönen Natur und Beeren sammeln, auch erwähnen können.
Gibt noch paar andere Aspekte in Finnland, die einigen nicht gefallen dürften.

@harry_up

"Der Ort heißt li, die Kinder lernen dort, mit Wasser und Energie sparsam umzugehen, man orientiert sich an dem und nutzt das, was die Natur zu bieten hat"

In Deutschland lernen Kinder, dass sie von schwerbewaffneten Polizisten vertrieben werden, wenn sie sich für den Erhalt von Wald und gegen die Erweiterung eines Kohletagebaus einsetzen.

*freu*

Natürlich muss hier der

Natürlich muss hier der Vergleich hinken.
Idylle in Ii versus Großstadt.
Aber: es gibt überall in der Welt-ja auch in D- mehr oder weniger kleine und idyllische Orte und Gegenden, wo man sich von Ii inspirieren lassen könnte und sich angepasst an die vor Ort gegebenen Bedingungen Alternativen überlegen könnte.
80% CO2 Einsparung und 50,% weniger Stromverbrauch, das ist schon ziemlich gut

@14:02 von Carlsand + Mass Effect

>> Standen Sie jemals vor einem
>> Fabrikgebäude ?
#
>> Ich stand auch schon vor Einkaufszentren,
>> Möbelhäusern und vielen anderen
>> Gebäuden. Sie nicht?

Und, haben die auch die Umwelt verschandelt?

Das Problem ist nur, die Frage war, ob Windkraftanlagen die Umwelt verschandeln, aber da sind Sie beide Sich wahrscheinlich einig!

14:17 von Detektor

Offensichtlich haben Sie deutlich mehr Expertise als die hiesigen 'Verniedlicher'
Woran machen sie die Expertise fest? An der Optik eines Bauwerkes? Meinen sie vielleicht eine Müllhalde oder ein Klärwerk wären der absoluten Hingucker und ein Fest für die Sinne?

13:21, wenigfahrer

>>Das die Windräder nicht die Lösung sein können, zeigt auf was der Staat wirklich machen will.
" Finnland setzt auf Atomstrom
von Rolf Markert

Datum:
26.04.2020 11:53 Uhr

Während Deutschland beim Klimaschutz auf erneuerbare Energien setzt, baut Finnland die Kernkraft aus. Atomstrom sei sicher, schaffe Arbeitsplätze und störe nicht in der Landschaft.<<

Rolf Markert hat folgenden Artikel geschrieben:

"https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/planet-e-finnland-atomkraft-100.html"

Darin behauptet er einfach mal, Finnland setze auf Atomkraft, verschweigt aber, daß es keinerlei Planungen zum weiteren Ausbau dort gibt. Lediglich ein Endlager wird gebaut, da der Müll bisher nach Russland exportiert wurde, was jetzt nicht mehr geht.

@14:04 von schabernack @ 14:23 von Mathias Beyer

14:04 von schabernack
Nicht nur der Tsunami kann das AKW …

Stimmt. Deswegen wären auch Sicherheitsanforderungen bezüglich abstürzender Flugzeuge vernünftig. Mehrere Meter dickes Stahlbeton ist nicht teuer. Mit vernünftigen Regeln ist die Kernkraft aber nicht zu stoppen.

14:23 von Mathias Beyer
Schauen Sie sich nur mal die technologische Entwicklung der letzten 30 Jahre an.

Das habe ich. Und wer das tut wird erkennen, dass die guten Technologien keine Subventionen brauchen.

Hahaha!!!

Merkt ihr noch was?! Das ist ein Artikel über eine bemerkenswerte Initiative in einem idyllischem Ort, offensichtlich weit weg von jeglichen Großstädten, und ihr habt fern ab vom Thema nichts weiteres zu tun, als über das "Für und Wider" von Kern- und Windenergie zu streiten. Ich glaube, das sagt einiges über manche Foristen hier aus...

13:42 von Mr.1787

«Das Problem mit dem radioaktiven Abfall ist tatsächlich klitzeklein.»

Dann können die in Japan ihre irgendwas von 1 Mio. Schwarzen Säcken mit Erdboden drin von um Fukushima rum guten Gewissens wieder in die Gegend kippen. Das ist ja gar kein "richtiger" Radioktiver Abfall. Nur so'n bisschen Erdboden … wo mal für kurze Zeit was Radioaktivität drauf fiel.

Was stellen die sich so an, die Japaner. Machen "Rote Sperrzone", und lassen die Säcke von Sicherheitsdienst und Polizei seit fast 9 Jahren bewachen. Wohin mit dem ganzen Zeug im Sack wissen sie nicht. Aber die Japaner haben Sie noch nicht befragt … sonst wüssten sie Bescheid … vom Experten des Klitzeklein.

Erstaunlich nur … dass alle Länder der Erde, wo Atomkraft für Strom genutzt wurde / wird, so planlos rumgurken. Und nicht ein einziges Land bisher weiß, wo es den Atommüll in Endlagern lagern soll. Nicht den in Säcken.

In Wassertanks / Castoren / Lagerhallen.
Woanders vergammelt der Kram an Frischer Luft.

Als Klitzeklein !

14:22 von andererseits @ 12:57 von Mr.1787

Leicht verändert wird ein Schuh draus: Die Gegner der Windenergie sind ideologisch motiviert und verhindern praktische Lösungen.
Lustig das die gerade von ihnen kommt. Sind es doch hauptsächlich Grüne Bürgerinitiativen vor Ort die sich gegen Stromtrassen, Speicherseen und Solarparks mobil machen.

13:50, pxslo

>>Deutschland mag sagen was es will, andere Länder setzen auf Kernenergie. Neben Finnland ist es vor allem Frankreich, das weiterhin einen Atomkurs fährt. Die würden jede Einmischung aus Deutschland, selbst die allerkleinste Kritik, mit einem Paukenschlag beantworten. Und deshalb sind französische AKWs bei deutschen Medien u. deutschen Politikern auch ein Tabuthema - darüber spricht man lieber nicht.<<

In Frankreich sind keine neuen Kernreaktoren geplant.

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/""

13:57, harry_up

>>Die Einen verniedlichen Corona, die Anderen Radioaktivität und die ganz Harten machen bei Orkan einen Waldspaziergang...<<

Großartig.

Danke für den Lacher.

@nepal82

"Aber der moderne Mensch zieht es offensichtlich zum großen Teil vor in Großstädten zu leben (erinnert mich irgendwie an das Zusammenleben von Ameisen), obwohl er evolutionmäßig eher ein "Kleingruppentier" ist." Am 29. August 2020 um 13:12 von nepal82

*

Das hängt aber vom Nahrungsangebot ab.
Früher sind Siedlungen, und Städte (ganze Kulturen) auch immer weiter gewachsen, aber an dem Punkt, an dem die Ressourcen erschöpft waren war sofort Schluss und alles ist wieder zerfallen. Da waren Menschen früher nicht anders, als heute.

Dann heißt es "Kultur plötzlich aus der Geschichte verschwunden".

@ 13:50 von pxslo

Sie meinen, man hätte mehr über die Störfälle vor allem in französischen Atomkraftwerken berichten sollen (eine von zahlreichen Listen: tinyurl.com/y3fwlfus) statt nicht darüber zu sprechen? Da bin ich ganz bei Ihnen. In der Atomindustrie ist nur eines sicher - das Risiko: Ob technischer Defekt oder Flugzeugabsturz, Materialermüdung, Naturkatastrophe, Sabotage oder menschliches Versagen – in jedem Atomkraftwerk kann es zu einem schweren Super-GAU kommen, der das Leben und die Gesundheit von Millionen Menschen bedroht und weite Landstriche unbewohnbar macht - von den Folgekosten und auch den Endlagerkosten gar nicht erst zu reden; DAS ist ebenso ein Thema, über das Atomenergiefans nicht gerne sprechen: Gewinne werden privatisiert, die horrenden Ausgaben für Zwischen- und Endlagerung sozialisiert (wobei der Begriff genauso verharmlosend wirkt wie "Entsorgungspark").

@ nepal82, um 14:34

Danke, noch jemand, der darauf hinweist.

Aber seien Sie versichert, wenn überhaupt jemand darauf eingeht, wird das wohl wieder eher negative Töne haben...

Schade.

@14:14 von werner1955

>> Vor ein Paar jahren glaubten wir auch die
>> Erde wäre eine Scheibe.
Echt, ich nicht. *verzweifeltmeinenGlobusbetrachtend*

>> Und in einigen jahren haben wir sicher
>> einfache und gute Lösungen diese Rest
>> bzw. Wertstoffe zu verwerten.
Oh, so wie das Heilmittel gegen Corona, AIDS oder HepatitisC bzw. den Weltraumschrott aus den 70ern bis 90ern.

Aber viel Spaß dabei, die Asse aufzuräumen oder die in den 80ern in Nordsee/ Atlantik verklappten Fässer mit radioaktivem Müll zu bergen.

@14:22 von andererseits @14:24 von fathaland slim @harry_up

14:22 von andererseits

Leicht verändert wird ein Schuh draus: Die Gegner der Windenergie sind ideologisch motiviert und verhindern praktische Lösungen.

Eine "Lösung" wie die Windenergie, die so hohe Subventionen braucht, ist keine Lösung.

14:24 von fathaland slim

Sie verbreiten ideologisch motivierte falsche Tatsachenbehauptungen, bezeichnen aber die Windenergie als ideologische Lösung?

Dort wo sie staatliche Subventionen braucht, ja.

14:24 von harry_up

Daher weht der Wind also.
Keine weiteren Fragen.

Genau das ist das Problem. Menschen stellen zu wenig Fragen. Auch deswegen zahlt man hierzulande für Strom fast das doppelte wie in Finnland.

Am 29. August 2020 um 14:31 von fathaland slim

" Lediglich ein Endlager wird gebaut, da der Müll bisher nach Russland exportiert wurde, was jetzt nicht mehr geht. "

Gehen würde das schon, die RF würde das sicher auch weiter aufnehmen, das hat wohl eher Politische Gründe in Finnland.
Der Ganze Artikel geht nicht in die 1000 Zeichen, so ist das bei TS, und ob etwas veröffentlicht wird, steht auch nicht immer fest.
Sie dürfen gerne für Windmühlen sein, ich nehme mir die Freiheit, und finde sie nicht schön, Solar und anderes wäre besser.
Und ich hab meine Verbrauch an Strom auch auf 50 Prozent reduziert, in den letzten 3 Jahren. Ist also nichts ungewöhnliches auf dem Land, und das ganz ohne Windmühle.
Man sollte den Städtern ein paar in die Innenstadt stellen, damit sie wissen wie das ist mit diesen Teilen.
Die Denkweisen zwischen Stadt und Land, gehen da eher weit auseinander.
Grüße nach Bärlin ;-).

14:37 von fathaland slim

"In Frankreich sind keine neuen Kernreaktoren geplant."

Die ca. 60 französischen AKWs reichen fürs erste. Die laufen auch deutlich länger als in Deutschland. Sollten mehrere ihre Zeit überschreiten, werden sicherlich auch neue gebaut werden. Und das völlig egal was die Deutschen dazu sagen (falls die überhaupt etwas sagen). Da bin ich mir absolut sicher (100%).

14:34, nepal82

>>Hahaha!!!
Merkt ihr noch was?! Das ist ein Artikel über eine bemerkenswerte Initiative in einem idyllischem Ort, offensichtlich weit weg von jeglichen Großstädten, und ihr habt fern ab vom Thema nichts weiteres zu tun, als über das "Für und Wider" von Kern- und Windenergie zu streiten. Ich glaube, das sagt einiges über manche Foristen hier aus...<<

Ein Forist, der sich auf einer ideologischen Mission befindet, der wird sich doch vom Thema des Artikels nicht davon abhalten lassen.

14:44, saschamaus75

>>Aber viel Spaß dabei, die Asse aufzuräumen oder die in den 80ern in Nordsee/ Atlantik verklappten Fässer mit radioaktivem Müll zu bergen.<<

Ja, da ticken zahlreiche Zeitbomben. Unsere Enkel und Urenkel werden sich noch mal für die Welt, die wir ihnen hinterlassen haben, bedanken.

re pxlo

"Und deshalb sind französische AKWs bei deutschen Medien u. deutschen Politikern auch ein Tabuthema - darüber spricht man lieber nicht."

Schlicht nicht wahr.
Über die störanfälligen AKWs wurde oft berichtet.
Und das ist auch gut so. Weil es nämlich einer Verklärung der Kernernergie, wie einige Leute sie betreiben, entgegen wirkt...

@ 14:36 von Mass Effect

Netter Versuch, aber auch durch Wiederholung werden Ihre "alternativen Fakten" nicht richtig: Die überwältigende Mehrheit der Bürgerinitiativen und Gegner*innen einer bestimmten Trassenführung haben mit den Grünen, die klar einen Ausbau und die Förderung der Windenergie im Programm haben, nichts am Hut. Und wenn es einzelne grüne Kritiker*innen gegen eine bestimmte Trassenführung gibt, entspringt das keiner generellen Ablehnung sondern einer unterschiedlichen Einschätzung über Sinn und Unsinn der konkreten Route.
Anders ist das bei den Atomfans: Die schreien Zeter und mordio, wenn es Überlegungen gibt, ein Endlager in ihrer Nähe zu suchen: da scheint man über die "Sicherheit" und "Arbeitsplatzbeschaffung" und den "Segen" der Atomenergie dann gar nicht mehr so sicher zu sein.

14:41 von andererseits

"Sie meinen, man hätte mehr über die Störfälle vor allem in französischen Atomkraftwerken berichten sollen"

Ich meine, wären diese zahlreichen Zwischenfälle in einem anderen Land passiert (z.B. ausserhalb der EU), hätte es sicherlich viele "dramatische" Berichte dazu gegeben. Auch die Politik hätte reagiert u. Druck auf das jeweilige Land ausgeübt (Sanktionen etc.).

@Tada 14:39

"Das hängt aber vom Nahrungsangebot ab."

So war es bei nomadisierenden Völkern, die, wenn die Nahrung vor Ort aufgebraucht war, weiterzogen.

"Früher sind Siedlungen, und Städte (ganze Kulturen) auch immer weiter gewachsen, aber an dem Punkt, an dem die Ressourcen erschöpft waren war sofort Schluss und alles ist wieder zerfallen."

Das trifft auf relativ wenige Siedlungen und Städte zu, sonst würden heute antike Metropolen wie z.B. Rom, Athen oder Kairo nicht mehr existieren.
Heute können sich die grossen Städte oder industrialisierte Länder schon lange nicht mehr selbst ernähren und beuten ihr Umland aus (Städte), bzw. man holt sich die "notwendigen" Resourcen aus Ländern, die sich gegen industrielle Ausbeutung (viele Staaten in Afrika) auf Grund von Korruption nicht wehren (können).

ein richtig Idyllischer Beitrag

Sonnenenergie und Windkraft
wäre vielleicht ehrlicher wenn man hinzufügen täte, dass selbst die GRÜNEN in Finnland
auf die Atomkraft setzen und das weltweit erste Endlager in Betrieb geht
ohnehin scheint da manches anders zu laufen
die Verbissenheit ist zwischen Befürwortern und Gegnern nicht so groß
selbst einige Bereiche des Endlager kann man besichtigen,
was von Familien und Schulen so als kleiner Ausflug genutzt wird,
sich die tiefen Stollen zeigen zu lassen, wie bei uns ein Salzbergwerk im schwäbischen

14:25 von suomalainen

«hach, es ist doch immer wieder schön zu lesen,
wenn Deutsche uns Finnen Finnland erklären wollen.»

Wer Deutscher erklärt denn hier den Finnen Finnland ?

Finnland scheint ja DAS Land der Welt zu schein, zu dem gerade Deutsche mehr und leiser zu allen nur erdenklichen Aspekten zu schweigen hätten. Als zu jedem anderen Land der Erde. Jedenfalls wenn es nach @suomalainen zu gehen hätte.

Dieser @ scheint sich nämlich so überhaupt gar nicht vorstellen zu können. Dass es Deutsche gibt, die Finnland gar nicht sooo schleckt kennen, ohne selbst Finnen sein zu müssen. Auch wenn Ihre Vorstellungskraft dafür nicht ausreichend ist … gibt es so'ne Deutschen dennoch.

Ich zähle mich zu denen solchen Deutschen. Beruflich war ich von 1993 bis 2002 mind. 3 Mal pro Jahr in Suomi. Mal 1 Tag, mal 10 Tage inkl. Urlaub bei meinem finnischen Geschäftspartner.

Tolles Land, das ich sehr mag.
Man nahm mich mit auf die Jagd.
Fuhr mit mir Rallye durch Wälder.

Natürlich schweige ich zu Suomi ganz still !

>>14:37 von fathaland

>>14:37 von fathaland slim
"In Frankreich sind keine neuen Kernreaktoren geplant."

Die ca. 60 französischen AKWs reichen fürs erste. Die laufen auch deutlich länger als in Deutschland. Sollten mehrere ihre Zeit überschreiten, werden sicherlich auch neue gebaut werden. Und das völlig egal was die Deutschen dazu sagen (falls die überhaupt etwas sagen). Da bin ich mir absolut sicher (100%).<<

Es ist ja schön, daß Sie sich so absolut sicher sind. Aber vielleicht sollten Sie sich doch mal ein ganz klein wenig mit den Tatsachen beschäftigen? Ich habe mir sagen lassen, das wäre eine gute Idee.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_in_Frankreich

@fathaland slim 14:48

lol!!

@ fathaland slim, um 14:48

re 14:34, nepal82

“Ein Forist, der sich auf einer ideologischen Mission befindet, der wird sich doch vom Thema des Artikels nicht davon abhalten lassen.“

EBEND! :-)

14:48 von fathaland slim

Ein Forist, der sich auf einer ideologischen Mission befindet,
.
mal überlegt wo wir uns befinden
bei uns wird die Kernkraft abgelehnt
mehr noch unsere Medien suggerieren, alle Menschen dächten so, die wäre weltweit out
gleichzeitig bauten man die nächsten 10 Jahre 100 neue Dinger
und in der EU gibt´s Subventionen für den Neubau nicht den Abriss
wird das thematisiert oder verschwiegen ?

um 14:55 von Sisyphos3

Pech für Dich, dass hier im Thread bereits erwähnt worden ist, dass die Finnen das Endlager nur deshalb bauen, weil Russland ihren Dreck nicht mehr nimmt, und nicht etwa, weil sie Atommüll "nicht so verbissen" sehen.

@ 14:34 Nepal82

Sie haben völlig recht. Im Artikel geht es ausgehend von der Erkenntnis "Uns in Ii ist klar geworden, dass der Klimawandel nicht erst kommt, sondern dass er schon da ist" um Nachhaltigkeit und regionale Effizienz und Initiativen, u.a. den CO2-Ausstoß zu minimieren und Klimaneutralität zu erreichen - aber schon in den ersten Kommentaren wurde das verdreht zu "Finnland ist ein Atomland".' dem galt es allerdings auch zu entgegnen.
Und jetzt kann es gerne darum gehen, die interessante und praktikable "50:50" Projektidee zu uns zu übertragen.
Und falls jemand jetzt fragt: was ist das? ... den Bericht lesen.

14:46, wenigfahrer

>>Sie dürfen gerne für Windmühlen sein, ich nehme mir die Freiheit, und finde sie nicht schön, Solar und anderes wäre besser.
Und ich hab meine Verbrauch an Strom auch auf 50 Prozent reduziert, in den letzten 3 Jahren. Ist also nichts ungewöhnliches auf dem Land, und das ganz ohne Windmühle.
Man sollte den Städtern ein paar in die Innenstadt stellen, damit sie wissen wie das ist mit diesen Teilen.
Die Denkweisen zwischen Stadt und Land, gehen da eher weit auseinander.
Grüße nach Bärlin ;-).<<

Na ja, aus Bärlin bin ich schon seit Februar letzten Jahres erst mal leider weg. Hier im Osnabrücker Land stehen zahlreiche Windmühlen, und die stören mich nicht. Es gibt auch kleine Windgeneratoren, die sich auf Dächern in Städten montieren lassen, so wie Solarzellen. Es ist ohnehin intelligenter, die Energiegewinnung mittels kleiner Einheiten dezentral zu betreiben, aber leider ist die Infrastruktur auf Großkraftwerke angelegt. Es wird noch etwas dauern, dies zu ändern.

@13:53 von saschamaus75

"Welche der Sicherheitsanforderungen sind bitte absurd?"

z.B. Die Forderung nach Endlagerung, die 1Million Jahre überdauern soll, also also eine Zeitspanne die, zurückgerechnet, bis weit ins Pleistozän (Entstehung des Homo "sapiens" ab 0,8 Mio Jahren) reichen würde. Das ist für mich absurd!

>> Das letzte AKW wird

>> Das letzte AKW wird jetzt
>> zwangsabgeschalten.
Bitte definieren sie 'jetzt'.

>> Modernste GUD-KW stehen still
Verbaut in Kombination mit Uralt-Technologie aus den 70ern?

"Ich meine, wären diese

"Ich meine, wären diese zahlreichen Zwischenfälle in einem anderen Land passiert (z.B. ausserhalb der EU), hätte es sicherlich viele "dramatische" Berichte dazu gegeben. Auch die Politik hätte reagiert u. Druck auf das jeweilige Land ausgeübt (Sanktionen etc.)."

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals ein Land sanktioniert worden wäre, weil es dort zu einem Atomunfall oder anderen Umweltkatastrophen gekommen ist.
Das ist an den Haaren herbeigezogen.
Darüber hinaus stimmt es auch nicht, dass in D niemand die Französische Energiepolitik kritisieren würde, allein schon deshalb, weil diese Dinger oft direkt an der Grenze errichtet wurden. Gleiches gilt auch für Belgien.
Worauf wollen Sie hinaus mit Ihren falschen Behauptungen?

@ schabernack, um 14:55

Nach Ihren Erfahrungen mit und in Suomi müssen einige der heutigen User mindestens ihren Zweiten Wohnsitz dort haben, von dem sie hin und wieder nach D fahren, um dort kurz nach dem Rechten zu schauen. :-)

///Finnland: Klimaschutz im

///Finnland: Klimaschutz im Kleinformat///
.
Klimaschutz funktioniert natürlich nur im " Groß "-Format. Deswegen auch ein weltweites Klimaschutzabkommen. Bisher nicht thematisiert wurde, dass auch die relativ konstante Bevölkerungszahl ( und die niedrige Bevölkerungsdichte ) in Finnland wesentlich zum Klimaschutz beiträgt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

"Torf wurde verbrannt" stimmt so nicht

Torf wird immer noch verbrannt. Und ein degeneriertes Moor, was letztlich bleibt, ist eine wahre CO2 -Schleuder. die Rolle der Windkraft ist relativ jung in dem Land. Wenn's allein damit klappen würde den Torf da zu lassen wo er ist wär's schon ein Fortschritt. Auch für die Vögel.

@14:19 von werner1955

>> Sehe ich immer wenn ich an die Küste
>> fahre.

Ich nicht, und ich wohne immerhin in Rostock. Ich fahre ca. 150-200x im Jahr an die Küste.

15:03, atratos

>>@13:53 von saschamaus75
"Welche der Sicherheitsanforderungen sind bitte absurd?"

z.B. Die Forderung nach Endlagerung, die 1Million Jahre überdauern soll, also also eine Zeitspanne die, zurückgerechnet, bis weit ins Pleistozän (Entstehung des Homo "sapiens" ab 0,8 Mio Jahren) reichen würde. Das ist für mich absurd!<<

Dummerweise strahlt das Zeug aber so lange. Und sogar noch länger.

14:56 von fathaland slim

"Es ist ja schön, daß Sie sich so absolut sicher sind. Aber vielleicht sollten Sie sich doch mal ein ganz klein wenig mit den Tatsachen beschäftigen? Ich habe mir sagen lassen, das wäre eine gute Idee."

Und Sie sollten vielleicht mal in der Realität ankommen. Gerade in der Politik ist soviel Verlogenheit im Spiel. Da werden, je nach polit. Großwetterlage, "plötzlich u. unerwartet" alte Grundsätze so ohne weiteres über Bord geworfen.

In Frankreich wird in den Wohnungen mit Atomstrom geheizt. Die haben keine Lust auf rußhaltige Luft wie hierzulande (Kohle, Gas, Holz) und genausowenig haben die Lust auf Windkraftwerke. Vor die Alternative gestellt, werden die sich immer für Atom entscheiden.

@ Sisyphos3 15:00

"mal überlegt wo wir uns befinden
bei uns wird die Kernkraft abgelehnt
mehr noch unsere Medien suggerieren, alle Menschen dächten so, die wäre weltweit out
gleichzeitig bauten man die nächsten 10 Jahre 100 neue Dinger
und in der EU gibt´s Subventionen für den Neubau nicht den Abriss wird das thematisiert oder verschwiegen ?"

Schön und gut (oder auch nicht), aber was hat der Text mit dem Artikel zu tun?

@ Sisyphos3, um 15:00

Da Sie sich beharrlich auf der hier “abwegigen“ ideologischen Mission fortbewegen:

Zumindest in dem Artikel, innerhalb dessen Sie kommentieren, werden Subventionen und Neubau von “neuen Dingern“ verständlicherweise nicht thematisiert - und auch nicht verschwiegen.

@ 13:21 von wenigfahrer

"Atomstrom sei sicher, schaffe Arbeitsplätze und störe nicht in der Landschaft." Ich frage mich, wie die Menschen im Umfeld von Tschernobyl, Fukushima, Harrisburg (oder auch im Umfeld von Zwischenlagern bzw. geplanten Endlagern des radioaktiv strahlenden Mülls) diese Aussage wohl empfinden.

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