Kommentare

Er ist 65 Jahre alt ... damit ist alles gesagt

Wieso sollte in 65-jähriger Mensch nicht im nächsten Jahr (also mit 66 Jahren) ans Aufhören denken?

Ruhestand

Mit 65 darf er dann gern in den Ruhestand wechseln, vielleicht ersetzt ihn ja ei "Linientreuer".

Mit Entwicklungshilfeminister

Mit Entwicklungshilfeminister Müller würde einer der wenigen verbliebenen aufrechten und engagierten Christsozialen aus der politischen Arbeit aussteigen. Das wäre ein Verlust, der das "C" weiter schrumpfen lässt.

Schade

Nicht nur aber besonders unter den CSU-Ministern der letzten 50+ Jahre ist er ein Glanzlicht. Was besseres wird nicht folgen.

Ein Minister, der in seinem Amt aufgegangen ist und – soweit ich das überhaupt sehen kann – das Bestmögliche umgesetzt hat. Nicht nur für die Partei und die nächste Wahl, sondern für das Wohl der Welt, welches direkt auf das Wohl Deutschlands zurückfällt (wie man von Jahr zu Jahr stärker wahrnehmen kann, sofern man keinen Röhrenblick hat).

Wenn's nach ihm ginge, da bin ich mir ziemlich sicher, gäbe es längst keinen derartigen Migrationsdruck (mehr).

Von seiner Sorte wünschte ich mir mehr in der Regierung. Vom Engagement her das krasse Gegenteil zu seinen Ministerkollegen aus derselben Partei.

Kein Verlust

So macht der gute Mann Platz für jüngeren Nachwuchs rechtzeitig vor der Bundestagswahl.

Mit 65

Kann man mit Fug und Recht in Rente gehen.

Da wünsche ich spontan ein schönes, langes Pensionärsleben.

Außerordentlich bedauerlich!

Außerordentlich bedauerlich! Müller hat einen klaren ethischen Kompass. Hat er auch jüngst gerade wieder bewiesen. Aus meiner Sicht wäre er ein guter Bundespräsident (dann wäre ich sogar dafür, dass die CSU auch einmal dieses Amt stellt).

Wieso

[12:20 von Margitt]

„Wieso sollte in 65-jähriger Mensch nicht im nächsten Jahr (also mit 66 Jahren) ans Aufhören denken?“

Ganz einfach: Weil er dringend von der Gesellschaft gebraucht wird. Etwas, das wohl den meisten Menschen überhaupt und ganz bestimmt den über 60-Jährigen fehlt. Gebraucht zu werden und vor sich und anderen Anerkennung (für sein Tun, nicht für sein Haben) zu erfahren, macht ein Leben erfüllend.

ein Verlust

Schade, Herr Müller hat sein Ministeramt mit Herz und Anstand ausgeführt.
Das hebt ihn wohltuend von seinen CSU-Amtskollegen ab!
Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.

Das Volk schätzt ihn.

Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.

Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.

rer Truman Welt

Für mich zählt Müller zu den aufrichtigeren Politikern dem es wirklich um die Sache ging und weniger um Parteiproporz oder eines eitlen in den Vordergrund Drängen ging. Sehr schade wenn für mich auch nachvollziehbar, daß er die Bundespolitik verlässt.
Meinen Dank hat er.

Bedauerlich & nachvollziehbar...

...insbesondere in dieser Seehofer-Situation, die wie Mehltau schon seit Jahren auf der CDU/CSU lastet.
Für die CSU ist es ein Rückschritt!
Herrn Müller alles Gute! Sie waren stets ein Lichtblick!

@ rossundreiter

Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant. Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.

Es gibt in Deutschland keine politische Klasse.

sehr, sehr schade!

Er ist ein Verteidiger von Mitmenschlichkeit und zumeist den besonders ausgesetzten Menschen zugewandt. Welch ein Verlust!

@GDN, 12:33 re @Margitt

Ganz einfach: Weil er dringend von der Gesellschaft gebraucht wird. Etwas, das wohl den meisten Menschen überhaupt und ganz bestimmt den über 60-Jährigen fehlt. Gebraucht zu werden und vor sich und anderen Anerkennung (für sein Tun, nicht für sein Haben) zu erfahren, macht ein Leben erfüllend.

Meine Firma hat mir durchaus verlockende Angebote gemacht, damit ich ein wenig später in den Ruhestand gehe. Und ja, dieses Gefühl, gebraucht zu werden, ist äußerst schmeichelhaft, ja sogar, wie Sie es schreiben, erfüllend. Es zeigt ja auch, dass man davon ausgeht, dass man so schnell niemanden findet, der meine Arbeit so gut machen könnte wie ich.

Aber gerade weil ich immer 150% gegeben habe, verspüre ich noch große Lust, mein eigenes Leben noch ein wenig zu genießen. Und nicht vom Schreibtisch sofort in die Kiste zu springen. Und das gönne ich jedem anderen auch.

Sehr schade

Leider hat H. Müller trotz seines Engagements, das ihn wohltuend von gegeelten Karrieristen wie Scheuer abhob, wenig von dem erreichen können, was ihm zu Recht vorschwebte. Das lag nicht zuletzt an seiner eigenen Partei. Insofern ging es ihm wie der Umweltministerin Schulze, die auch gerne mehr täte, aber immer wieder wie Müller zurückgepfiffen wird. Mehr Menschen wie Müller oder Schulze täten der Politik gut...Ich wünsche ihm alles Gute!

Schade, dass Müller erst 2021 zurücktritt,

Ich hätte dem Time-Magazin vorgeschlagen, ihn zum Mann des Jahres 2020 zu ernennen. da er einer der wenigen Politiker ist, der sich der machtgeilen Polititikerkaste entgegen stellt. So ist es "nur" die Konsequenz, dass er im nächsten Jahr bei der CSU keine Chance mehr hätte, aufgestellt zu werden. Ich würde mir wünschen, dass er noch einmal überlegt, aufgrund der jetzigen Verhältnisse zurückzutreten. Dafür hätte ich einen ungeheuren Respekt.

Einer der wenigen aus Leidenschaft

und Überzeugung bewegten.

12:31 von zöpfchen

«Kein Verlust. So macht der gute Mann Platz für jüngeren Nachwuchs rechtzeitig vor der Bundestagswahl.»

Jeder Minister / jede Ministerin, der / die Sacharbeit vor Profilierung der eigenen Person stellt, ist ein Verlust. Egal, welcher Partei angehörend … und ganz unabhängig vom Lebensalter. Gerd Müller gehörte seine ganze Amstszeit über ganz sicher zu diesen solchen Ministern. Um so mehr, wenn man ihn zu allen anderen Bundesministern der CSU der letzten 20 Jahre vergleicht !

Als ob "jünger" in jedem Fall zwangsläufig auch "besser" sei, nur weil wer jünger ist. Widerspricht jeder Art von Lebenserfahrung, die jeder macht, wer auch nur ein einziges Mal im Leben das eigene Haus verlässt.

65 Jahre ist ein Alter, bei dem man Rückzug aus dem Amt aus Persönlichen Gründen immer verstehen kann. 65 Jahre ist gar kein Alter, das zu alt ist, um mind. 4 weitere Jahre Minister sein zu können. Erfahrung ist das Privileg des Alters … nicht die Errungenschaft des Greenhorns !

Nachfolger

Wenn Hr. Müller geht, wird dann wieder ein begnadeter CSUler aus der Kiste gezogen? Reicht es nicht, wenn schon Verkehrsminister und Innenminister eine Politik betreiben, die mehrheitlich nicht gewünscht ist. Lieber einen Müller, der die Mühle am laufen hält, als einen Schandhofer!

Ein Mann mit Rückgrat!

Er zeigt klare Kante, auch wenn er mal nicht mit der Partei, in der er verwurzelt ist - nämlich die CSU - auf einer Linie ist.
Dann kann man ihm für sein Leben danach nur alles Gute wünschen!
Und hoffen, dass es nach der Bundestagswahl 2021 einen nächsten guten Entwicklungshilfeminister/in gibt.

@andererseits:
Sie schreiben u. a. „Das wäre ein Verlust, der das "C" weiter schrumpfen lässt.“
Wie wichtig ist Ihnen das „C“ bei der CDU und CSU? Bei keiner anderen Partei scheint das „C“ eine Rolle zu spielen.
Ich denke, auf das „C“ abzuzielen ist scheinheilig.

Schade, ich finde er war ....

... einer von den Guten, die stärker ihrem Gewissen und Ihrer Verpflichtung den Menschen, denn der Partei gefolgt sind. Ich glaube zu erkennen, dass er auch weniger versucht hat, sich „schadlos“ und „unangreifbar“ zu halten (siehe Scheuer oder Spahn), sondern einen Standpunkt zu verteten.

Ist aber nur „my two cents“ - jedenfalls persönlich und beruflich alles Gute, Herr Müller!

Es wird ein guter und

Es wird ein guter und gewissenhafter Politiker gehen. Durch das letzte Interview bei Dlf habe ich ihn schätzen gelernt. Er arbeitet gründlich und nicht primär öffentlichkeitswirksam. Schade, ich kann seine Motivation aber nachvollziehen.

12:41 von rossundreiter

«Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.
Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.»

Es gibt in Deutschland keine "Politische Klasse". Gäbe es sie, wäre es gerade sie gewesen, die Herrn Müller 8 Jahre seit 2013 zum Bundesminister gemacht hat.

Sinnbefreiter Zweizeiler.

IIch wünsche ihm

alles Gute im Ruhestand.Es gibt noch andere Aufgaben außer Politik.

Schade

Wenn er jetzt noch in eine wählbare Partei wechseln würde, würd ich ihn adoptieren.

Am 13. September 2020 um 12:29 von GDN

Wenn's nach ihm ginge, da bin ich mir ziemlich sicher, gäbe es längst keinen derartigen Migrationsdruck (mehr).
--------------------------------------------
Ja is klar-denn dann wären alle die es wollen bereits hier.
Unter Herrn Müller stiegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe von 2,8 auf mehr als 10 Mrd Euro im Jahr. Und bitte was genau haben die vielen Milliarden bewirkt? Korrupte Regime in Afrika haben dafür wahrscheinlich Waffen gekauft und ihre Macht gefestigt.

Am Amt gewachsen

Müller ist tatsächlich ein herber Verlust für die Regierungsbank. Wie schon einige Foristen ausgeführt haben, unterscheidet er sich wohltuend insbesondere von seinen CSU-Ministerkollegen und deren Betonköpfigkeit bis hin zur absoluten Inkompetenz. Müller zeigte und zeigt immer wieder Einfühlung, Lernfähigkeit und eigenständiges Denken gegenüber den Aufgaben, vor die er sich gestellt sieht. Und er traut sich, eigenständige Positionen auch gegen die festgefahrenen Argumentationslinien seiner eigenen Partei offensiv zu vertreten. Mich erinnert sein Werdegang durchaus an den von Klaus Töpfer, der ebenfalls sichtbar wuchs an seinem Amt als erster Umweltminister der Bundesrepublik und sich schließlich auch in späteren Ämtern verdient machte um den Umweltschutz. Ein ähnlicher Weg vom Saulus zum Paulus könnte auch für Müller vorgezeichnet sein - in diesem Fall auf dem Gebiet der "Entwicklungspolitik" sowie der Menschenrechte und allem, was damit zusammenhängt.

@ andererseits

Ja, so sehe ich das auch.

Und es würde mich nicht wundern, wenn die derzeitige Diskussion über Moria nicht den letzten Ausschlag für seine Entscheidung gegeben hat. Wenn dem so wäre, ist es schade, dass er es nicht so kommuniziert, da es vielleicht doch ein wenig mehr aufrüttelt. Aber vielleicht kommt das ja noch....

@rossundreiter - "Das Volk schätzt ihn"

Was wetten wir, dass noch nicht einmal die Hälfte des "Volkes" weiß, von wem Sie reden?

Es ist seit Pegida Mode geworden, immer das zum Volk zu erklären, wozu man sich gerade selber zählt. Ich finde es gefährlich und destruktiv, immer neue Gräben zwischen dem vermeintlichen Volk und Politikern aufreißen zu wollen.
Man kann Politiker wählen, abwählen und man sollte ihnen auf die Finger schauen - und wir müssen sie zur Verantwortung ziehen können (das klappt nicht so gut, weil wenn das erst Schule macht, will den Job keiner mehr machen) und darauf bestehen, dass sie sich nicht bereichern (Stichwort: Korruption).

Sie verdienen aber auch einen respektvollen Umgang, und zwar grundsätzlich und auch weil viele sich z. B. immer wieder die Nächte um die Ohren schlagen und eine 7-Tage-Woche haben, um die Menge an Problemen zu lösen, die unsere Welt ausmachen.
Möchten Sie so eine Arbeit haben, wenn Sie zum Dank dann noch Morddrohungen bekommen und ordinärst beschimpft werden?

Müller kündigt Rückzug aus Bundespolitik an....

Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder
VW.
Und vor allem:Wer wird die Lücke die er
hinterläßt füllen ? Vielleicht Philipp Amthor oder Friedrich Merz(Blackrock) ?

13:15 von R. Schmid

Zitat:"Mich erinnert sein Werdegang durchaus an den von Klaus Töpfer, der ebenfalls sichtbar wuchs an seinem Amt als erster Umweltminister der Bundesrepublik und sich schließlich auch in späteren Ämtern verdient machte um den Umweltschutz. "

Guter Vergleich und auch sonst volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar!

Unverständnis

Es ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar, warum viele Linke immer glauben, auch Politiker der konservativsten Parteien, hätten gefälligst die linkesten Meinungen zu teilen. Das sagt viel über deren Demokratieverständnis aus.

Aber medialen Gegenwind brauchen diese Menschen auch nicht erwarten. Wenn schließlich stehen sie auf ein und derselben Seite.

Genau!

Ein Generationswechsel ist wirklich notwendig. Zukünftige Minister müssen sich wohl von der Vorstellung lösen, dass Deutschland die Flüchtlingswelle durch die pauschale Aufnahme von Flüchtlingen im Alleingang lösen kann.

13:22 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder VW."

Angesichts des untadeligen Charakters und der Leistungen Müllers trotz großen parteiinternen Widerstands finde ich Ihren Kommentar einfach schäbig.

12:41 von rossundreiter

Das Volk schätzt ihn.
Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.

Bei Ihnen und manchen anderen klingt das häufig so als seien PolitikerInnen generell eine extra Spezies. Also möglicherweise gar keine Menschen wie Sie und ich. (?)

13:26 von lesezeichen2705

Zitat:"Es ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar, warum viele Linke immer glauben, auch Politiker der konservativsten Parteien, hätten gefälligst die linkesten Meinungen zu teilen."
Wenn der Versuch Müllers, die Welt ein bisschen gerechter und humaner zu machen, eine "linkeste Meinung" ist, bekenne ich mich stolz dazu, ein Linker (in Ihrer Definition!) zu sein.

@Skinny

von dieser Vorstellung hat man sich schon gelöst, aber noch nicht von der Vorstellung, einer Umverteilung innerhalb der EU. Die es nicht geben wird, weil die anderen Länder sie einfach nicht wollen.

Schade

Ich bin mir nicht sicher, ob der Grund im Erreichen der Altersgrenze liegt. Entwicklungsminister Müller erschien mir immer humanistisch ausgerichtet und sensibel. Mit diesen Eigenschaften ausgestattet musste er als Entwicklungsminister oft gegen den Strom schwimmen. Und das ermüdet, erst recht, wenn es um die eigene Partei geht. Schade! Da geht dann einer der wenigen Politiker, deren Charakter an der humanen Politik ausgerichtet ist, und für die die Aussage „der Mensch stünde im Mittelpunkt“, keine PR-Aktion darstellt.
Er ist auch, mit den beschriebenen Eigenschaften, ein echter Ober-Allgäuer.

13:27 von Skinny Norris

Zitat:"Zukünftige Minister müssen sich wohl von der Vorstellung lösen, dass Deutschland die Flüchtlingswelle durch die pauschale Aufnahme von Flüchtlingen im Alleingang lösen kann."

Sie haben offensichtlich die bisherige Arbeit Müllers kaum beachtet und stören sich an einem Zitat, das er angesichts der Katastrophe in Moria gemacht hat. Nicht nur, dass Sie dabei maßlos übertreiben, sondern auch, dass Sie dabei offenbar Egoismus und Abschottung gegenüber Menschlichkeit vorziehen, lässt mich heftig widersprechen.

12:41, rossundreiter

>>Das Volk schätzt ihn.
Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.

Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.<<

Gehört denn die politische Klasse nicht zum Volk?

Wenn nicht:

Ist sie völlig einheitlich, und ist das Volk völlig einheitlich?

Zumindest diejenigen Foristen, die sich als das Volk begreifen, schätzen Herrn Müller, wie hier deutlich wird, eher weniger.

Gehören die etwa auch nicht zum Volk?

So oft gibt es das nicht,

dass ich einen Politiker vermissen werde.
Alles Gute Herr Müller !

13:00 von schabernack

Schließe mich voll an!

keine Zukunft in der CSU

"Müller forderte, 2000 der Migranten in Deutschland aufzunehmen."

Solche Gedankenspiele sind einfach zu viel christliche Nächstenliebe für die CSU. Man könnte ja einen Wähler an die AfD verlieren...

Von daher wundert es mich nicht, dass Herr Müller für sich keine Zukunft sieht.

Einfach mal auf

Abgeordnetenwatch sein Abstimmungsverhalten nachsehen.
Da sieht man folgendes Muster: Fraktionsgefälliger Parteisoldat ohne eigene Entscheidungsfähigkeit.
Sehr auffällig ist auch das fehlen bei Abstimmungen, könnte mit seinem Ministerposten zusammenhängen ist aber dennoch unangemessen.
Kann mich den Lobeshymnen hier nicht anschließen.

Am 13. September 2020 um 12:41 von rossundreiter

Zitat: Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt.

Relevant ist, dass ein Mann beschlossen hat, nicht bis 70 dem Bundestag angehören zu wollen.

von Peter Meffert 13:29

Aber von "untadeligem Charakter und Leistungen" würde doch auch bei den anderen genannten gesprochen.Und die sitzen nach ihrer Laufbahn in Aufsichtsräten.
Schäbig finden Sie das bestimmt nicht.

12:41 von rossundreiter

" Das Volk schätzt ihn.
Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.

Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt."

,.,.,

Auf jeden Fall. Die "politische Klasse" wurde ja auch nicht gewählt, sondern ist von irgendwem "dem Volk" vor die Nase gesetzt worden.
Richtig?

13:02 von Wolf1905 Ein Mann mit Rückgrat!

Dem Stimme ich zu 100% zu.

@Realist70 um 13:17

Sie schreiben „Und es würde mich nicht wundern, wenn die derzeitige Diskussion über Moria nicht den letzten Ausschlag für seine Entscheidung gegeben hat.“
Ja, das könnte so sein, weil er nicht auf Parteilinie damit ist.
„Wenn dem so wäre, ist es schade, dass er es nicht so kommuniziert, da es vielleicht doch ein wenig mehr aufrüttelt.“
Das glaube ich jedoch nicht, weil er der CSU doch auch viel zu verdanken hat; diesbezüglich hält er wohl den Ball flach. Anders als z. B. Schröder, Gabriel, Clement, etc., die ja mit ihrer Partei ganz schön in Clinch gegangen sind (gegenseitig!).

13:02, Wolf1905

>>@andererseits:
Sie schreiben u. a. „Das wäre ein Verlust, der das "C" weiter schrumpfen lässt.“
Wie wichtig ist Ihnen das „C“ bei der CDU und CSU? Bei keiner anderen Partei scheint das „C“ eine Rolle zu spielen.
Ich denke, auf das „C“ abzuzielen ist scheinheilig.<<

Nein, scheinheilig ist es, das "C" im Parteinamen zu führen, wenn die Partei ihm nicht gerecht wird.

Niemand hat CDU und CSU gezwungen, sich so zu nennen. Dann sollte man sie doch bitte an dem Anspruch messen dürfen, den sie durch diese Namenswahl an sich selbst gestellt haben.

Bei einer Partei, die das "C" nicht im Namen trägt, braucht es selbstverständlich auch keine Rolle zu spielen.

...geh...geh mit Gott, aber

...geh...geh mit Gott, aber geh...

@kokolores

"Möchten Sie so eine Arbeit haben, wenn Sie zum Dank dann noch Morddrohungen bekommen und ordinärst beschimpft werden?"

Wenn ich so eine Arbeit machen würde, bekäme ich relativ wenige Morddrohungen.

Ich glaube auch nicht, dass Herr Müller allzu viele bekommen hat.

bei den Grünen wäre er besser

bei den Grünen wäre er besser aufgehoben gewesen

13:22 von Bernd Kevesligeti

«Aber was macht so ein Mann dann später ? Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf, wie manche ehemalige Politiker. Als Aufsichtsrat bei RWE (Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel, Jung) oder VW.»

Einmal mehr stellen Sie gar nichts anderes zur Schau als Ihr geradezu groteskes Unvermögen, in irgedeiner Art differenzieren zu können (oder auch gar nicht zu wollen).

Alle Politiker sind Raffgierige Geier, die sich nach der Politik Großen Konzernen an den Hals werfen, um noch mehr zu raffen. Und natürlich im Namen der Hochfinanz die Arbeitnehmer zu knechten.

Es ist die immer gleiche Litanei am Rosenkranz, die allen Politikern gleichermaßen Unredlichkeit unterstellt. Und Sie merken dabei nicht einmal, wie sehr zum Gespött Sie sich selbst machen.

Vielleicht taucht Herr Müller ja nach 2021 auch bei einer NGO wieder auf, die sich mit Fragen nach Fluchtursachen, und nach gerechterer Verteilung von Ressourcen auf der Erde beschäftigt.

Oder er zieht sich ins Privatleben zurück.

Gut das er geht

Ein Ministerium das seit seiner Gründung nur Steuergeldern ausgegeben hat ohne Nachweis der Wirksamkeit.

Wenn eine Atom und Weltraum Macht wie Indien noch Hilfen bekommt ist was grundlegend falsch

@rossundreiter, 12:41 Uhr

Was verstehen Sie unter "politischer Klasse"? Das "Klassendenken" sollte eigentlich in unserem Land längst abgelegt sein. Rochtig ist aber in der Tat, dass der Minister hohes Ansehen im Land genießt.

13:22, Bernd Kevesligeti

>>Müller kündigt Rückzug aus Bundespolitik an....
Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder
VW.
Und vor allem:Wer wird die Lücke die er
hinterläßt füllen ? Vielleicht Philipp Amthor oder Friedrich Merz(Blackrock) ?<<

Mehr als die üblichen Sprechblasen fällt Ihnen zu Gerd Müller nicht ein?

Wirklich nicht?

Das wäre aber wirklich ein Armutszeugnis.

Re : andererseits !

Ja, auch ich finde es sehr schade, dass Herr Müller nicht mehr antritt. Er hat sich aber seinen Ruhestand redlich verdient, denn er war und ist ein Mann mit Herz und Charakter !
Viele seiner Kollegen fehlt beides, auch ist bei denen das "C" in ihrem Parteibuch gänzlich verloren gegangen. Etliche von denen sind zu den "Räubern und Dieben" der Wirtschaft abgewandert und haben jegliche christliche Motivation verloren.

Immer wenn ich über ...

... Herrn Müller und seine Arbeit, sein Engagement und Leistungen las, war ich immer überrascht, dass CSU hinter dem Namen stand.

Er ist in der falschen Partei.

@Hanno Kuhrt 13:11

"Unter Herrn Müller stiegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe von 2,8 auf mehr als 10 Mrd Euro im Jahr. Und bitte was genau haben die vielen Milliarden bewirkt?"

Mit dieser Frage stellen Sie eine extreme Kurzsichtigkeit sowie eine mehr als mangelnde Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand schauen zu können, unter Beweis.

Es wurde zwar schon oft genug vorgebracht, aber ich wiederhole es sicherheitshalber noch mal: Bei der Entwicklungshilfe ist es wie im Klimaschutz - jeder ausgegebene Euro kommt 6-10fach wieder zurück, allerdings nicht kurz-, sondern langfristig.

Menschen, denen die Welt ihrer Kinder und Enkel egal ist, wird das allerdings vermutlich nicht besonders interessieren.

Am 13. September 2020 um 13:34 von Theodor Storm

Zitat: Entwicklungsminister Müller erschien mir immer humanistisch ausgerichtet und sensibel.

Hr. Müller ist sicher kein schlechter Entwicklungshilfeminister.

Er ist aber auch Bundestagsabgeordneter. Als solcher ist er mir bisher nicht als etwas Besonderes aufgefallen. Er hat vielmehr die Koalitionspolitik uneingeschränkt mitgetragen. Er war in der CDU/CSU Fraktion eher ein Konservativer, der z.B. die Ehe für alle abgelehnt hat. Andere Beispiele lassen sich finden.

Ich glaube, das eine oder andere Lob, das hier im Forum ausgesprochen wird, ist eher vergiftet.

13:37, Peter Meffert

>>13:27 von Skinny Norris
Zitat:"Zukünftige Minister müssen sich wohl von der Vorstellung lösen, dass Deutschland die Flüchtlingswelle durch die pauschale Aufnahme von Flüchtlingen im Alleingang lösen kann."

Sie haben offensichtlich die bisherige Arbeit Müllers kaum beachtet und stören sich an einem Zitat, das er angesichts der Katastrophe in Moria gemacht hat. Nicht nur, dass Sie dabei maßlos übertreiben, sondern auch, dass Sie dabei offenbar Egoismus und Abschottung gegenüber Menschlichkeit vorziehen, lässt mich heftig widersprechen.<<

Es ist das Kennzeichen einer gewissen Fraktion, daß sie sich mit Tatsachen eher weniger beschäftigt. Sie könnten ja der Weltsicht in die Quere kommen. Ressentiments und Vorurteile halten einer näheren Betrachtung meist nicht stand, und man will sie ja behalten. Denn sonst bräche die mühsam zurechtgezimmerte Welt in sich zusammen.

@Klausewitz 13:52

"bei den Grünen wäre er besser aufgehoben gewesen"

Warum? Wegen seiner humanistischen Werte?
Sie sind also der Meinung, dass
1. Menschen mit humanistischen Werten bei den Grünen gut aufgehoben sind und

2. Menschen mit humanistischen Werten bei der CSU nichts verloren haben?

Interessanter Einblick ...

13:26 von lesezeichen2705

"Es ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar, warum viele Linke immer glauben, auch Politiker der konservativsten Parteien, hätten gefälligst die linkesten Meinungen zu teilen. Das sagt viel über deren Demokratieverständnis aus."

,.,.,

Manche Haltungen lassen sich gar nicht nach "links oder rechts" einsortieren.
Das scheint mir der springende Punkt und auch das Kennzeichen unserer Zeit in Deutschland.

Diese Haltungen lassen sich eher in "human oder inhuman" einsortieren.
Daher kommt es auch, dass so viele Wähler der Partei X die Haltung von Politikern der Partei Y unterstützen.

Unsere Demokratie scheint im Wandel. Möglicherweise geht es nicht mehr hauptsächlich um "Parteien", sondern um innere Haltungen und Wertvorstellungen.

Ich freue mich jedenfalls sehr, wie viele hier einen CSU-Politiker schätzen, obwohl sie die Konservativen gar nicht wählen.

von fathaland slim 13:56

Und zu den "Sprechblasen",die Sie erwähnen,gehören auch noch Peer Steinbrück(ING-DiBa) und Sigmar Gabriel(Deutsche Bank,Aufsichtsrat).Armut ist das nicht gerade aber ein Armutszeugnis.

Aber dazu fällt Ihnen nichts ein ?

@Leipzigerin59 13:58

"Immer wenn ich über Herrn Müller und seine Arbeit, sein Engagement und Leistungen las, war ich immer überrascht, dass CSU hinter dem Namen stand.

Er ist in der falschen Partei."

Oder vielleicht ist sein Weggang nur ein großer Verlust für seine Partei?
Norbert Blüm war auch aus Überzeugung in der CDU, obwohl er mit seinen Vorstellungen dort oft angeeckt (oder, von außen betrachtet, positiv aufgefallen) ist.

@GDN, 12:29 Uhr

Wenn man die Fluchtursachen nachhaltig bekämpfen will, dann muss man die Entwicklungshilfe forcieren, um die Zustände in der Herkunftsländern zu verbessern. Kanzlerin Merkel und die Bundesregierung haben dies schon vor Jahren erklärt - und daran führt auch kein Weg vorbei. Aber Sie haben natürlich Recht, wenn Sie anmerken, dass diese Gelder nicht in dunklen Kanälen versickern und korrupten Machthabern bzw. Dikatoren dienen dürfen, um ihr Unrechtsregime zu sichern. Da braucht es viel Kompetenz,
Verantwortungsbewußtsein und Fingerspitzengefühl. Man kann das Problem nicht einfach ignorieren, denn die Migration lässt sich nicht einfach aufhalten - und das "Einmauern" wie Trump es versucht, ist garantiert auch keine Lösung.

@GDN, 12:29 Uhr

Wenn man die Fluchtursachen nachhaltig bekämpfen will, dann muss man die Entwicklungshilfe forcieren, um die Zustände in der Herkunftsländern zu verbessern. Kanzlerin Merkel und die Bundesregierung haben dies schon vor Jahren erklärt - und daran führt auch kein Weg vorbei. Aber Sie haben natürlich Recht, wenn Sie anmerken, dass diese Gelder nicht in dunklen Kanälen versickern und korrupten Machthabern bzw. Dikatoren dienen dürfen, um ihr Unrechtsregime zu sichern. Da braucht es viel Kompetenz,
Verantwortungsbewußtsein und Fingerspitzengefühl. Man kann das Problem nicht einfach ignorieren, denn die Migration lässt sich nicht einfach aufhalten - und das "Einmauern" wie Trump es versucht, ist garantiert auch keine Lösung.

Vor ein paar Wochen habe ich

Vor ein paar Wochen habe ich diesen Minister in einem Kommentar hier `lobend´ erwähnt, was mir bei Unions-Politikern eigentlich nie passiert. Und in dem einen anderen Fall lag ich dann auch noch eher daneben (Lamprecht).
Herr Müller wirkte immer wirklich interessiert und engagiert, gerade auch für dieses doch eher wenig wahrgenommene Amt. Wie viel wirklich dahinter steckt, vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich glaube, er ist ein guter Minister. Und von der CSU, demnach also der einzige aus jener Partei, seit Jahren.
Vielleicht sollte er wechseln :)

12:55 von frosthorn

Meine Firma hat mir durchaus verlockende Angebote gemacht, damit ich ein wenig später in den Ruhestand gehe. Und ja, dieses Gefühl, gebraucht zu werden, ist äußerst schmeichelhaft, ja sogar, wie Sie es schreiben, erfüllend. Es zeigt ja auch, dass man davon ausgeht, dass man so schnell niemanden findet, der meine Arbeit so gut machen könnte wie ich.
Aber gerade weil ich immer 150% gegeben habe, verspüre ich noch große Lust, mein eigenes Leben noch ein wenig zu genießen. Und nicht vom Schreibtisch sofort in die Kiste zu springen. Und das gönne ich jedem anderen auch.

Ja, da haben Sie recht, es ist ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden.

Und ansonsten kann ich Ihre Entscheidung völlig nachvollziehen, genießen Sie das Leben nach der Arbeit, die Zeit kommt nicht zurück.

Bedauerlich

Er hat mir gerade erst besonders imponiert: Durch seine klare, ehrenhafte, mitmenschliche Haltung gegenüber den Menschen, die Europa unter entsetzlichen Bedingungen hängen lässt.

Ein Guter

Schade, er fiel stets positiv aus dem Rahmen.
Wie einige Foristen bereits anmerken, man hat sich immer gewundert, dass er der Partei CSU angehört.

Ich glaube nicht, dass der Eintritt in die Rente der alleinige Grund für seinen neuen Weg darstellt. Vermute er hat in den eigenen Reihen Zuviel Gegenwehr erhalten.

Mit 65 ist man in der Politik m.A.n. im besten Alter.

Die Präsidentschaftskandidaten in USA liegen weitaus drüber.
Gegen Müller wirken seine Kollegen wie Karikaturen.

Noch ein Jahr B11

@13. September 2020 um 12:56 von PeterFinger
„Schade, dass Müller erst 2021 zurücktritt“

Na das ist doch klar warum. Dann kriegt er noch ein Jahr Ministergehalt B11, also 20000 € brutto - monatlich.
Komisch, dass das seinen Fans, unter denen sich kaum CSU-Wähler befinden dürften, nicht aufgefallen ist

13:52 von rossundreite

<< @kokolores
"Möchten Sie so eine Arbeit haben, wenn Sie zum Dank dann noch Morddrohungen bekommen und ordinärst beschimpft werden?"

Wenn ich so eine Arbeit machen würde, bekäme ich relativ wenige Morddrohungen. <<

,.,.,

Das ist gut möglich.
Morddrohungen bekommen eher die unter den Politiker, die humane Entscheidungen treffen.

@fathaland slim um 14:02

Damit haben Sie vollkommen recht, ich zitiere „Es ist das Kennzeichen einer gewissen Fraktion, daß sie sich mit Tatsachen eher weniger beschäftigt. Sie könnten ja der Weltsicht in die Quere kommen. Ressentiments und Vorurteile halten einer näheren Betrachtung meist nicht stand, und man will sie ja behalten. Denn sonst bräche die mühsam zurechtgezimmerte Welt in sich zusammen.“

Und zwar gilt das für viele, und nicht nur für „eine gewisse Fraktion“.

von schabernack 13:56

Sie legen sich ja ins Zeug,wenn nur ein paar Realitäten benannt werden.Warum betreiben Sie so eine Apologie ? NGO,Frage nach Fluchtursachen,jedenfalls bei den meisten Politikern ist damit Fehlanzeige,da ist was ganz anderes.Und vermutlich haben Sie nichts dagegen.

um 13:22 von Bernd Kevesligeti

Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder
VW.
Und vor allem:Wer wird die Lücke die er
hinterläßt füllen ? Vielleicht Philipp Amthor oder Friedrich Merz(Blackrock) ?
----------
Warum müssen sie immer das schlechte sehen, vielleicht will Herr Müller nach dem er das Rentenalter erreicht hat nur noch ein paar schöne Jahre mit der Familie erleben,

Das ist schade, ...

... denn hier geht einer, der das C im Namen seiner Partei zu leben scheint.

Danke, Herr Müller.

@Skinny Norris, 13:27 Uhr - Zukunftsinvestitionen

Ich kenne keinen Unionspolitiker, der Ihre Ansicht teilt. Es ist herrscht vielmehr ein breiter Konsens darüber, dass die Zustände in den Herkunftsländern verbessert werden müssen. Auch dazu bedarf es aber weltweiter Initiativen, kein Land kann diese Aufgabe alleine stemmen. Und wenn sie richtig angepackt wird, könnten Unterstützungsleistungen perspektifisch auch die eigene Wirtschaft fördern. Afrika wird in diesem Sinne noch immer vernachlässigt. Die Chinesen haben die dortigen Marktchancen längst erkannt und investieren den afrikanischen Wirtschaftsaufbau. Müller war ein sehr guter EntwicklungshilfeMin.

@fathaland slim um 13:51

„Bei einer Partei, die das "C" nicht im Namen trägt, braucht es selbstverständlich auch keine Rolle zu spielen.“

Ja, leider! Dann aber immer auf unsere Wertegemeinschaft abzuzielen. Die hängt m. E. sehr mit dem „C“ zusammen; nicht alleine, aber sehr!

@Bernd Kevesligeti 14:15

"@schabernack 13:56

Sie legen sich ja ins Zeug,wenn nur ein paar Realitäten benannt werden.Warum betreiben Sie so eine Apologie ? NGO,Frage nach Fluchtursachen,jedenfalls bei den meisten Politikern ist damit Fehlanzeige,da ist was ganz anderes.Und vermutlich haben Sie nichts dagegen."

Der letzte Satz ist eine so üble Verleumdung, dass ich sprachlos werde.

Wie hat schabernack doch gleich an Sie adressiert geschrieben?
"Einmal mehr stellen Sie gar nichts anderes zur Schau als Ihr geradezu groteskes Unvermögen, in irgedeiner Art differenzieren zu können (oder auch gar nicht zu wollen).
[...]
Es ist die immer gleiche Litanei am Rosenkranz, die allen Politikern gleichermaßen Unredlichkeit unterstellt. Und Sie merken dabei nicht einmal, wie sehr zum Gespött Sie sich selbst machen."

Wie recht er doch damit hatte ...

14:09, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 13:56
Und zu den "Sprechblasen",die Sie erwähnen,gehören auch noch Peer Steinbrück(ING-DiBa) und Sigmar Gabriel(Deutsche Bank,Aufsichtsrat).Armut ist das nicht gerade aber ein Armutszeugnis.

Aber dazu fällt Ihnen nichts ein ?<<

Was hat das denn alles mit Gerd Müller zu tun?

Außer natürlich, daß er auch Politiker ist.

Die sind alle gleich?

Müller geht in Ruhestand

Müller war respektiert über Parteigrenzen
und hat sein Amt gut geführt. Nur wird es immer so sein- den Einen geht natürlich Alles nie weit genug, den Andern schon sehr weit.

Entwicklungsminister...

Dieses Amt sollte nach der nächsten Bundestagswahl gänzlich Aufgelöst und den Innenministerium eingegliedert werden...

@Sausevind 14:15

Vielen Dank!
Ich hatte auch überlegt, etwas dazu zu schreiben, leider ist mir nichts besonders gutes eingefallen.

Aber Sie haben es phantastisch auf den Punkt gebracht!
Danke!

13:51 von Klausewitz

...geh...geh mit Gott, aber geh...

Ein frommer Wunsch ... ich ertappe mich auch immer wieder dabei, ihn zu murmeln ... insbesondere dann, wenn ich abwertende und bösartige, aber durch nichts unterlegte Kommentare hier lese ...

14:15, Wolf1905

>>@fathaland slim um 14:02
Damit haben Sie vollkommen recht, ich zitiere „Es ist das Kennzeichen einer gewissen Fraktion, daß sie sich mit Tatsachen eher weniger beschäftigt. Sie könnten ja der Weltsicht in die Quere kommen. Ressentiments und Vorurteile halten einer näheren Betrachtung meist nicht stand, und man will sie ja behalten. Denn sonst bräche die mühsam zurechtgezimmerte Welt in sich zusammen.“

Und zwar gilt das für viele, und nicht nur für „eine gewisse Fraktion“.<<

Doch.

Für die Fraktion der ressentimentgeladenen Realitätsverweigerer.

Menschen, für die Ideologie über Menschlichkeit steht, und die das für Realismus halten.

Die sind natürlich weit über das politische Spektrum verteilt.

Menschen, die Diktatoren zujubeln und sich in Hassreden gegen verschiedene Menschengruppen ergehen.

Oje!

Was ist in der Politik noch von Relevanz? Möglichst viel Romantik bei Wählern und Foristen (Herr Müller, genießen Sie diesen ganzen Sonnentag).

m 12:22 von andererseits

Mit Entwicklungshilfeminister Müller würde einer der wenigen verbliebenen aufrechten und engagierten Christsozialen aus der politischen Arbeit aussteigen. Das wäre ein Verlust, der das "C" weiter schrumpfen lässt.
----------
Seit 2016 wurden von den "C" Parteien 1 320 019 Flüchtlinge die Einreise nach Deutschland gestattet, der Innenminister will vor Ort in Griechenland Hilfe leisten, die von Deutschland geleistete Entwicklungshilfe ist Weltweit Beispielhaft. Warum stellen Sie die unwahre Behauptung das "C" würde weiter schrumpfen auf.

14:23, DrBeyer

>>@Bernd Kevesligeti 14:15
"@schabernack 13:56

Sie legen sich ja ins Zeug,wenn nur ein paar Realitäten benannt werden.Warum betreiben Sie so eine Apologie ? NGO,Frage nach Fluchtursachen,jedenfalls bei den meisten Politikern ist damit Fehlanzeige,da ist was ganz anderes.Und vermutlich haben Sie nichts dagegen."

Der letzte Satz ist eine so üble Verleumdung, dass ich sprachlos werde.<<

Solche verleumderischen Unterstellungen sind aber eins der immer wiederkehrenden Muster in den Kommentaren des Mitforisten.

Parteiübergreifend

Als Sozialdemokrat habe ich mich geschämt für die Haltung von Maas und Scholz zur Lage der Flüchtlinge in Griechenland. Europäische Lösung - erst wenn Orhan mitmacht?
Fühlt sich seltsam an , wenn der einzige Mensch mit intaktem Wertesystem bei der Konkurrenz ist.

von fathaland slim 14:24

Das hat (bis jetzt) nichts mit Gerd Müller zu tun.
Aber warum echauffiert es Sie so,wenn Aufsichtsratsposten von Politikern genannt werden ?

@werner, 1955 Uhr - Schade, dass er geht...

Sie haben das Wesen der Entwicklungshilfe offenkundig nicht verstanden. Dies ist doch keine Einbahnstrasse! Speziell mit Indien werden und wurden z.B. Abkommen über den erleichterten Zugang hochqualifizierter Fachkräfte geschlossen, die für die deutsche Wirtschaft enorm wichtig sind. Freihandelsabkommen mit der EU sind auch für die Dynamik der deutschen Wirtschaft ein Segen, ebenso die Förderung der E-Mobilität und anderer Umweltschutzprojekte. Gelder für Entwicklungshilfe, also Steuermittel, werden nicht, wie Sie unterstellen wollen, "verplempert", sondern durchaus nachhaltig und effizient eingesetzt, vor allem um durch eine bessere Infrastrultur vor Ort die Fluchtursachen zu minimieren.
Müller hat nicht nur in diesem Sinne einen hervorragenden Job gemacht.

@ DrBeyer

Ich hatte auch überlegt, etwas dazu zu schreiben, leider ist mir nichts besonders gutes eingefallen.

Ach was soll's, das ist hier ja kein Ausschlusskriterium.

@ 13:17 von Realist70

Genau: Auch im Umgang mit den geflüchteten Menschen im "Gefängnis" (O-Ton Müller) unterscheidet sich der Entwicklungsminister wohltuend von Unionskolleg*innen.. Ich bin sicher, er wird dazu noch deutlich Stellung nehmen.

@13:11 von Hanno Kuhrt

„Unter Herrn Müller stiegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe von 2,8 auf mehr als 10 Mrd Euro im Jahr. Und bitte was genau haben die vielen Milliarden bewirkt? Korrupte Regime in Afrika haben dafür wahrscheinlich Waffen gekauft und ihre Macht gefestigt.“

Ich finde es schade für Sie, dass Sie so aggressiv und bissig glauben, auf Politiker herabsehen zu müssen. Vielleicht eifern Sie ja auch einem anderen Ideal nach, dem der Rest der Welt aA vorbeigeht – ich weiß es nicht. – Sie haben einen Satz von mir zitiert. In dem davor hatte ich in einem Wort eine Art, die Welt zu sehen, genannt. Denken Sie mal – unvoreingenommen (soweit möglich) – darüber nach.

Alles Gute

und gute Gesundheit wünsche ich Herrn Müller für den künftigen Ruhestand.
Sein Engagement und auch sein Widerspruch sind in der heutigen Politik eine Wohltat. Der tatsächlich einzige CSUler, der mir gefällt.
Einer der nicht am Sessel klebt. Vielleicht aber mag er einfach auch nicht mehr gegen die politischen Windmühlenflügel kämpfen.
“Mistproduzenten“ dagegen wissen nie, wann es besser wäre zu gehen.

@ zöpfchen

Dann kriegt er noch ein Jahr Ministergehalt B11, also 20000 € brutto - monatlich.

Neid hat einen relativ geringen Informationsgehalt (abgesehen von dem, was das über den Schreiber selbst sagt).

von Dr.Beyer 14:23

"Üble Verleumdung",Sie reagieren aber heftig,nur wenn ein paar Fragen gestellt werden.
Und Sie schreiben vom differenzieren.
Dann tun Sie das:Norbert Lammert,ehemaliger Bundestagspräsident,jetzt Aufsichtsrat RAG,Ulla Schmidt,früher Bundesgesundheitsministerin,heute Siegfried Holding(Pharma).Heinz Risenhuber,heute HDM Healthcare Investment AG.

@Adeo60 um 14:12

Sie schreiben“ Wenn man die Fluchtursachen nachhaltig bekämpfen will, dann muss man die Entwicklungshilfe forcieren, um die Zustände in der Herkunftsländern zu verbessern...“.
Sorry, das ist Theorie: Es kann nur besser werden, wenn in den jeweiligen Ländern die Bildungschancen verbessert werden und wenn Firmen in diesen Ländern auch investieren (z. B. Produktionsstätten aufbauen) - ansonsten hauen die gut ausgebildeten Menschen ab in die Industrieländer, wo sie berufliche Chancen haben.
Leider entwickeln sich aufgrund der Klimaveränderung in manchen dieser Länder (Afrika) die Chancen so negativ, dass viele Gebiete verloren sind und die Leute weggehen müssen, weil kein Essen, kein Wasser mehr vorhanden ist. Mit Geld aus der Entwicklungshilfe ändert man da nichts mehr, außer dass wir ein etwas besseres Gewissen haben.

@ Bernardo87

Als Sozialdemokrat habe ich mich geschämt für die Haltung von Maas und Scholz zur Lage der Flüchtlinge in Griechenland.

Heiko Maas würde ich in humanitärer Hinsicht sicherlich nichts vorwerfen.

13:22 von Bernd Kevesligeti

>>Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder
VW.<<

Was für ein Problem haben Sie denn damit?
Hat er dann Ihrer Ansicht nach zu Hause zu sitzen und Däumchen zu drehen?

14:15 von Wolf1905 @fathaland slim um 14:02

Stimme zu 100% zu.

14:15 von zöpfchen

Zitat:"Na das ist doch klar warum. Dann kriegt er noch ein Jahr Ministergehalt B11, also 20000 € brutto - monatlich."

Dieser Kommentar sagt weniger etwas über H.Müller aus, der jeden Cent, den er bekommt, verdient, sondern eher etwas über Sie und Ihre Wertvorstellungen. Anderen Menschen die schäbigsten Motive zu unterstellen scheint Freude zu machen. Ach so, Sie arbeiten sicher ehrenamtlich und unentgeltlich?

13:22 von Bernd Kevesligeti

“Aber was macht so ein Mann dann später ?
Vielleicht taucht er nach 2021 wieder auf,wie manche ehemalige Politiker.Als Aufsichtsrat bei RWE(Hannelore Kraft) oder bei Rheinmetall (Niebel,Jung) oder
VW.“

Genau diese Art von Anschlussverwendung kann ich mir bei Herrn Müller überhaupt nicht vorstellen. Mir fällt nichts ein, was ihn nur in den Verdacht irgendeiner Nähe zu ? bringen würde. Das Gegenstück zu Herrn Müller ist für mich z.B. Frau Klöckner.

@ Bernd Kevesligeti

Und Sie schreiben vom differenzieren. Dann tun Sie das: Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident, jetzt Aufsichtsrat RAG ...

Soll das ein Vorwurf sein? Sie wissen, dass Norbert Lammert die Aufwandsentschädigung nicht für sich selbst behält?

@14:12 von Adeo60

„Aber Sie haben natürlich Recht“

Nun erscheint Ihr Kommentar gleich zweimal untereinander – und zweimal falsch.

Wenn Sie sich auf einen anderen Kommentar beziehen, sollten Sie bitte den richtigen nennen. Denn Sie unterstellen mir hier etwas, wogegen ich kommentiert hatte. Korrigieren Sie dies bitte.

12:22 von andererseits

Das wäre ein Verlust, der das "C" weiter schrumpfen lässt.
.
eignet sich immer gut über das "C" zu sprechen
ebenso wie beim "S" wie sozial bei unserer Arbeiterpartei :-)

um 14:42 von Bernd Kevesligeti

Die von ihnen genannten Politiker haben ihre politische Karriere beendet. Können Sie sich vorstellen das ein Herr Lammert nicht nur mit dem Kopf nickt.

von Jacko08 14:44

Ja,gut,Sie räumen in Ihrem Kommentar ein,was hier manch andere bestreiten oder nicht hören wollen.

14:15 von Bernd Kevesligeti / @schaberack, 13:56

«Sie legen sich ja ins Zeug, wenn nur ein paar Realitäten benannt werden.»

Ich streite diese von Ihnen genannten Realitäten ja auch nicht ab. Hannelore Kraft ist Aufsichtsrätin bei RWE … und die anderen von Ihnen genannten Ex-Politiker sind auch dort, wo Sie sagen, dass sie sind. So what …?

«Warum betreiben Sie so eine Apologie ?»

Sie spekulierten wüst umher, was Herr Müller denn wohl ab Oktober 2021 machen werde. Bevor auch nur irgendwer sonst auf die Idee kam, ihm das Bestreben nach Posten in der Wirtschaft ans Bein zu binden.

Denken Sie denn allen Ernstes, niemand hier wäre in der Lage zu lesen, und Kommentarverläufe nachzuvollziehen?

«NGO, Frage nach Fluchtursachen, jedenfalls bei den meisten Politikern ist damit Fehlanzeige, da ist was ganz anderes.»

Es haben aber nicht "die meisten Politiker" erklärt, sich 2021 aus der Pollitik zurückziehen zu wollen. Es war Herr Gerd Müller !

«Und vermutlich haben Sie nichts dagegen.»

Vermutlich habe ich auch nix gegen Bären im Zoo.

14:36, Bernd Kevesligeti

>>Aber warum echauffiert es Sie so,wenn Aufsichtsratsposten von Politikern genannt werden ?<<

Weil ich das auch für Musiker einführen möchte.

So daß ich dann endlich auch wie die Made im Speck leben kann.

So schätzen Sie mich doch ein, oder?

Es geht doch nichts über ein wohlsortiertes Weltbild.

Nichts bewirkt und kein Interesse

@ Hanno Kuhrt:
Unter Herrn Müller stiegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe von 2,8 auf mehr als 10 Mrd Euro im Jahr. Und bitte was genau haben die vielen Milliarden bewirkt?

Oh, sind wir schon auf dem Stammtischniveau angelangt?

14:31 von fathaland slim 14:15, Wolf1905

ür die Fraktion der ressentimentgeladenen Realitätsverweigerer. Menschen, für die Ideologie über Menschlichkeit steht, und die das für Realismus halten.
Die sind natürlich weit über das politische Spektrum verteilt.
Menschen, die Diktatoren zujubeln und sich in Hassreden gegen verschiedene Menschengruppen ergehen.

Reden sie hier über die Partei "die Linke" ? Die stehen Alexander Lukaschenko, Maduro und Putin ja sehr wohlwollend gegenüber.

von Kowalski 14:46

Und die anderen genannten ? Sie wollen die doch nicht als altruistisch darstellen ?

14:49 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"was hier manch andere bestreiten oder nicht hören wollen."

Weil es hier einfach nicht zum Thema gehört! Sie können Ihre Wikipedialiste von Politikern im Aufsichtsräten bis zum gehtnichtmehr fortsetzen, hier geht es um einen der besten Entwicklungshilfeminister, die Deutschland nach Erhard Eppler gehabt hat und nicht um Ihre Abneigung gegenüber Politikern in Aufsichtsräten. Wenn das einmal Thema ist, werde ich mich dazu äußern, heute ist es reiner whataboutism.

@Wolf 1905 Uhr

Ich denke, dass Deutschland und die das Land tragenden Parteien sich für ihre Flüchtlingspolitik nicht schämen müssen. Kanzlerin Merkel hat zu Beginn der Flüchtlingskrise Menschen in Not geholfen und viele Mitbürger haben es ihr gleich getan. Sie hat in der Folge durch Verträge mit den nordafrikanischen Staaten u.a. versucht, die Fluchtursachen in den Herkunftsländern zu bekämpfen - aus meiner Sicht, der einzig gangbare Weg für eine nachhaltige Lösung der Problematik. Der Tatbestand der Migrationsbewegung bleibt aber und wird verschärft durch die Corona-Problematik. Die Politik sucht nach einer Balance zwischen humanitären Erfordernissen, wirtschaftlicher Belastbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz. Zudem bedarf es einer konzertierten Aktion der anderen Staaten. Ich finde, das "C" in den Unionsparteien ist noch immer deutlich erkennbar im Sinne einer Suche nach humanitärer Hilfe und einer gerechten Lastenverteilung als Grundlage für gesellschaftlichen Rückhalt.

14:34 von hesta15 m 12:22 von andererseits

Solche verleumderischen Unterstellungen sind aber eins der immer wiederkehrenden Muster in den Kommentaren des Mitforisten.

Herr Müller geht ... schade.

Da entschließt ein gestandener Christlich-Sozialer sich zurückzuziehen, dessen Partei mir nie in den Sinn käme zu wählen, der aber Respekt verdient. Hohen sogar, sieht man sich das Personal an, dass sonst von dieser Partei gestellt wird. Aktuelle Namen fallen jedem ein.

Müller hat im Rahmen seiner Möglichkeiten mehr als andere rausgeholt. Das Budget dieses Ressorts ist schmal. Wer Fluchtursachen wirklich bekämpfen will, müsste den Laden massiv unterstützen. Geschieht aber nicht.

Bezeichnend ist wie das Thema einer persönlichen Entscheidung eines anständigen Mannes hier derart die Rechtsnationalen triggert.
Er wird reduziert auf ein aktuelles Migrationsthema auf das sich die Mitläufer einer bestimmten Partei stürzen, um wieder die Hysteriemaschine anwerfen zu können.

Über Jahre hat die BILD diese Leute zu Politikerhassern gemacht.

Die Decke der Zivilisation bei diesen Menschen ist tatsächlich dünn. Darunter: Verrohung, simpelste Feindbilder, aus der sicheren Deckung nachtreten.

13:26 von lesezeichen2705

“...auch Politiker der konservativsten Parteien, hätten gefälligst die linkesten Meinungen zu teilen. Das sagt viel über deren Demokratieverständnis aus.“

Nun verstehe ich, warum die Welt in diesem Zustand ist. Werte und der Einsatz dafür ist nur etwas für “Linkeste“. Für Menschenwürde und dem Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit zu sein ist “linkeste Meinung“. Herr Müller und seine Arbeit steigen damit in meiner Achtung noch mehr.

12:31 von Lyn

"Mit 65
Kann man mit Fug und Recht in Rente gehen.

Da wünsche ich spontan ein schönes, langes Pensionärsleben."

Ja, aber da hoffen wir doch vorher noch, dass Deutschland seinem (2000 Flüchtlinge aus Moria) oder Herrn Röttgens Vorschlag (5000) folgt.

Herr Müller hat hier heute so viel Lob für seine Aufrichtigkeit erhalten.

Ich denke, da rüber freut er sich. Noch mehr wird er sicher aber freuen, wenn seinem Ausspruch folgend ("Es sind Europas Flüchtlinge") christlich gehandelt wird.

Von warmen Worten alleine wird niemand satt.

Dennoch auch von meiner Seite:
Sie waren wohltuend und aufrichtig, machen Sie es gut, Herr Müller!

14:38 von Margareta K. Alles Gute

Dem schließe ich mich an.

von hesta15 14:48

Ach so,jetzt soll dem noch eine positive Seite nachgesagt werden.So zu sagen "kritische Aufsichtsräte".

14:43 von Wolf1905 @Adeo60 um 14:12

Wird mir schon langsam unheimlich aber hier muss ich schon wieder total zustimmen.

@Bernd Kevesligeti

Einen Posten im Aufsichtsrat eines Unternehmens anzunehmen ist grundsätzlich nichts verwerfliches.
Es ist die wichtigste Kontrollinstanz einer AG.
Problematisch wird es erst wenn man seiner Aufgabe nicht nachkommt und einen Vorstand schalten und walten lässt wie dieser es will.

@ Bernd Kevesligeti

Die Firmen gibt es nun einmal und sie haben folglich auch Aufsichtsräte. Wenn diese Aufsichtsräte mit Hinz oder Kunz besetzt wären, was hätte das dann für Sie für einen Vorteil?

12:41 von rossundreiter

"Das Volk schätzt ihn.
Aber wen und was das Volk schätzt, ist nicht relevant.

Relevant ist, wen und was die politische Klasse schätzt."

So sehr verschwörungstheoretisch angehaucht habe ich Sie sonst nicht erlebt.

Ein erzwungener Rücktritt wegen Missliebigkeit?

Herr Seehofer wird die Macht dafür nicht mehr haben, seine Person unterliegt ja selbst eher submaximalen Fliehkräften innerhalb der "politischen Klasse"- nicht nur von Alters wegen.

Spätestens seit seinem

Spätestens seit seinem Ausspruch „Hunger ist Mord“ hatte ich Gerd Müller positiv auf dem Schirm und habe mich in der Folge immer wieder Über seine Parteizugehörigkeit gewundert

von fathaland slim 14:50

Aber ausgerechnet Sie sprechen von einem "wohlsortierten Weltbild" ?

@Sausevind - Wahl vs. Auswahl

13:47 von Sausevind:
"Die 'politische Klasse' wurde ja auch nicht gewählt, sondern ist von irgendwem 'dem Volk' vor die Nase gesetzt worden."

Wer es in der Politik zu etwas bringen will, der muss sich in den Dienst einer der großen Parteien stellen. Alles andere ist nicht finanzierbar. Insofern kann der Wähler zwischen vielen Gesichtern wählen, aber seine wirkliche Auswahl beschränkt sich auf eine Handvoll Parteien.

Es sind doch immer wieder die

Es sind doch immer wieder die Themen, von denen man es am wenigsten erwartet, die dann so aggro werden :)

@Bernd Kevesligeti: Sie haben völlig Recht. Die meisten Wechsel von Politikern in die Privatwirtschaft sind mehr oder weniger skandalös. Und lassen natürlich auch Rückschlüsse auf deren Wirken in der Zeit als Politiker zu. Keine Ahnung, warum einige hier so tun, als sei dem nicht so.
Dennoch kann man das nicht schon vorher unterstellen.

Und zu Entwicklungshilfe (gerade deutscher) könnte man sich mal über die brutalsten und schlimmsten Diktatoren in Afrika informieren.

@ Bernd Kevesligeti

Und die anderen genannten ? Sie wollen die doch nicht als altruistisch darstellen ?

Wie wollen Sie sie denn darstellen?

von Peter Meffert 14:54

Richtig,hier geht es um Gerd Müller,der für 2021 seinen Rückzug angekündigt hat.
Und da dürfen keine Fragen gestellt werden ?

@ Bernd Kevesligeti

Ich finde es nicht fair, dass eine humane und aufrichtige Haltung bei einem Politiker bei den Rechten gleich zu einem Reflex führt.

@german-canadian - Von der Politik in den Aufsichtsrat

14:59 von german-canadian:
"Einen Posten im Aufsichtsrat eines Unternehmens anzunehmen ist grundsätzlich nichts verwerfliches."

Wenn ein solcher Posten die Belohnung für eine konzernfreundliche Politik ist, dann ist das äußerst verwerflich. Politiker sollen die Interessen des Volkes vertreten und nicht die der Wirtschaft.

15:00, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14:50
Aber ausgerechnet Sie sprechen von einem "wohlsortierten Weltbild" ?<<

Ja.

von Kowalski 15:02

Die Realität darstellen und Fragen stellen.Die offenbar manche verärgern.
Und sind die genannten für Sie altruistisch ?

Müller wirkungslos

@ 13. September 2020 um 14:52 von KowaIski
« nichts bewirkt und kein Interesse
@ Hanno Kuhrt:
Unter Herrn Müller stiegen die Ausgaben für Entwicklungshilfe von 2,8 auf mehr als 10 Mrd Euro im Jahr. Und bitte was genau haben die vielen Milliarden bewirkt? »

„Oh, sind wir schon auf dem Stammtischniveau angelangt?“

Was genau ist an der Aussage „Stammtischniveau“. Ich finde schon, dass 8 mrd -pro Jahr- etwas bewirken sollten.
Verunglimpfung des politischen Gegners führt zu nix, Kowalski.

14:36 von Bernd Kevesligeti

von fathaland slim 14:24

"Das hat (bis jetzt) nichts mit Gerd Müller zu tun.
Aber warum echauffiert es Sie so,wenn Aufsichtsratsposten von Politikern genannt werden ?"

,.,.,

Dauer-Demagogie echauffiert auch mich.
Sie wissen doch ganz genau, was an Ihren Verdrehungen verärgert.

Versuchen Sie es doch einfach mal mit Redlichkeit.
Und ohne aggressive Beleidigungen.
Dann wären Ihre Texte auch konsumierbar.

Müller und sein Rückzug

Der Entwicklungsminister Gerd Müller kündigt seinen Rückzug an, naja jeder geht Mal in Rente,oder Pension, sei es ihm gegönnt. Die vielen Jubel Arien über ihn kann ich leider nicht nachvollziehen. Er hat für mich einen sachbezogenen und unauffälligen Job gemacht. Seine Interviews waren immer klar und verständlich, aber ansonsten, hat er die Entwicklungsgelder genauso verteilt wie die Vorgänger in diesem Amt. 2019 waren es über 23. Milliarden Euro Entwicklungshilfe und Deutschland zweit größter Geldgeber. Zu den Empfängern gehörte nicht nur die Atom- und Raumfahrt Macht Indien, sondern auch China, mit 630. Millionen Euro, darin waren aber auch Förder Gelder der KfW (Kredite). Natürlich muss das Entwicklungsministerium China helfen, aber warum, ist China nicht mittlerweile Global Player und braucht bestimmt nicht unsere Hilfe, wo sie doch auf dem Weltmarkt unser größter Konkurrent sind. Die Armut ist trotz Müller in Afrika auch nicht kleiner geworden.

@Nachfragerin

"Wenn ein solcher Posten die Belohnung für eine konzernfreundliche Politik ist, dann ist das äußerst verwerflich. Politiker sollen die Interessen des Volkes vertreten und nicht die der Wirtschaft."

Unsinn, Ex-Politiker haben, wenn sie in einem Aufsichtsrat sitzen, die Interessen der Aktionäre zu vertreten.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: