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Ein Glück, dass wenigstens

Ein Glück, dass wenigstens Griechenland einen kühlen Kopf behält....

Ein Vergleich zwischen der Berichterstattung in Deutschland und anderen EU-Ländern wäre diesbezüglich überaus wünschenswert, da sich dabei ganz sicher deutliche Unterschiede herauskristallisieren würden!

Kein Wünsch dir Was!

Das Asylrecht gewährt - wenn es sich um wirklich Schutzbedürftige handelt - ist kein "Wünsch dir Was"! Es besteht ein Recht auf Schutz von Leib und Leben nicht mehr aber auch nicht weniger. Und umso mehr Unberechtigte darunter sind umso mehr geht es zu Lasten der wirklich Schutzbedürftigen.

Unter Druck

Es bleibt zu hoffen, dass Griechenland weiterhin kühlen Kopf behält ... egal wie hoch der Druck der SPD auf wem auch immer ist ... wehret den Anfängen.

100% Unterstützung für die

griechische Strategie. Es darf niemand die Insel verlassen, bevor geklärt wurde, wer das Zeltlager angezündet hat und diese Brandstifter zur Verantwortung gezogen wurden.

Währenddessen kann die Asylberechtigung für etliche Migranten schon geprüft werden und erste Rückführungen in die Türkei vorgenommen werden. Auf diese Weise nimmt die Zahl der Migranten entsprechend schnell ab.

Asylanträge werden nur für diejenigen bearbeitet, di

Gut so. Danke.
Eigentlich selbstverständlich.

Ja wehret den Anfängen

" Am 14. September 2020 um 19:41 von DerOstbayer
Unter Druck

Es bleibt zu hoffen, dass Griechenland weiterhin kühlen Kopf behält ... egal wie hoch der Druck der SPD auf wem auch immer ist ... wehret den Anfängen."

100% Zustimmung, wenn ich mir Ihren Beitrag durchlesen, fällt mir auch nur ein, wehret den Anfgängen. Unfassbar

Seltsam...

"Gerüchte machen die Runde, das provisorische Lager könnte eine Art Gefängnis werden, das niemand verlassen kann."

Moment.

Die griechische Regierung sagt doch selbst, dass der Lageraufenthalt "Pflicht" ist. Das ist die Headline des Artikels.

Warum handelt es sich dann bei der Feststellung, das Lager werde gefängnisartig sein, um ein "Gerücht"?

So sollte das immer gemacht werden...

Genau, so ist das richtig. Erstmal neues Camp aufbauen und dann schaun was wo hin verteilt werden kann an Flüchtlinge.
Schutz kann auch da gewährleistet werden und Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln und Medikamente.
Die Uno / EU und Hilfswerke habe es dann leichter.

Mitteilungsbedürftig.

"Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis meint die Schuldigen aber zu kennen (...)."

Dann soll er die 3 halt festnehmen lassen, wenn er Beweise hat.

Vielleicht erzählt er uns, wenn er sich schon zu Wort meldet, auch gleich noch, was mit den anderen 12797 passiert.

@rossundreiter 19:45

"Die griechische Regierung sagt doch selbst, dass der Lageraufenthalt "Pflicht" ist. Das ist die Headline des Artikels.

Warum handelt es sich dann bei der Feststellung, das Lager werde gefängnisartig sein, um ein "Gerücht"?"
-
Weil man ein Gefängnis nicht verlassen dürfte. Ich verstehe Ihre Frage nicht.

Warum eigentlich nicht das Naheliegendste?

Rund um das Mittelmeer ist der Tourismus zusammengebrochen, mit zahllosen Arbeitslosen, zerstörten Existenzen und leeren(!) Hotels.
Das Geld, dass die einzelnen europäischen Länder für die Flüchtlinge ausgeben, wäre dort hervorragend investiert.
Genügend Unterkünfte, eine gute Infrastruktur und Freizeitangebote sind bereits vorhanden.
Dort könnten alle Flüchtlinge Schulen besuchen, Sprachen erlernen, weiterqualifiziert werden und fortgebildet.
Was sie auch dann brauchen können, wenn ihre Asylanträge abgelehnt werden.
Diese Anträge könnten in aller Ruhe und Sorgfalt bearbeitet werden und selbst die Sachbearbeiter und Entscheider könnten in Urlaubsdomizilen leben.
Und die vor Ort lebenden Einheimischen wären mit Arbeit sogar im Winter ausgelastet.
Eine Win - Win - Win - Situation.
Urlaube irgendwo in der Welt, mit Flugreisen, sind sowieso obsolet, weil sie mit dem Klimaschutz nicht vereinbar sind. Urlaub machen wir zu Hause, wo das Tourismusgewerbe auch Not leidet.
Nochmal Win - Win.

Warum ist der Rest der Welt

Warum ist der Rest der Welt so unbeteiligt?
Aus Lesbos kommt man schließlich mit dem Flugzeug überall hin.
Wie sieht die Strategie der USA, Kanada, Mexiko, China, Russland, Australien, Brasilien etc, pp, aus, sich hier irgendwie zu beteiligen?
Die Menschen wollen in sichere Länder. Wer sagt, dass die ausschließlich in der EU zu finden sind?
Dss Problem ist global.
Alle sind an der Ausbeutung beteiligt. Warum nicht auch an der Lösung?

Optionen

Eine Unterbringung der Flüchtlinge im neuen Lager gegen deren Willen ist schwierig, zumal, wenn man davon ausgeht, dass sich unter ihnen BrandstifterInnen sind, wie es Mitsotakis sagt. Vielleicht sollte man die Optionen "neues Lager" und "Rückreise" anbieten, wenn das neue Lager als so große Bedrohung wahrgenommen wird. Nicht dass die Geflüchteten das Gefühl haben, vom Regen in die Traufe gekommen zu sein.

Griechenland sei dank

Danke Griechenland. SPD wird schnurstracks unter 10 % rutschen, denn die Positionen der SPD arbeiten schon Linke und Grüne ab.

Es braucht dringend die HIlfe der EU

Es ist nicht annehmbar, dass Asylanträge ein Jahr brauchen, um bearbeitet zu werden. Wo sind die ganzen Sachbearbeiter der EU, die in Griechenland helfen sollten?
Bei richtigen, zügigen Asylverfahren innerhalb von 1 oder 2 Monaten, mit entsprechender Verteilung hinterher oder aber Rücksendung via Türkei, gäbe es solche Lager nicht. Das ist die Sauerei in dem Fall.
Die Menschen dort sind verzweifelt, einerseits zu Recht. Andererseits haben sie auch nicht das Recht, sich ein Land ihrer Wahl auszusuchen.
Ein Europa ohne Binnengrenzen funktioniert nur, wenn sich alle - die Europäer wie auch die Flüchtlinge oder Migranten daran halten.
Und bei allen Hassaktikeln zu Ungarn - so soll man nicht vergessen, dass sie Millionen an Euro jährlich für die Sicherung der EU-Außengrenze ausgeben. Außengrenzen haben nicht nur Italien und Griechenland, über die Flüchtlinge und Migranten einreisen wollen.

Beendet 19.55

"Die Menschen wollen in sichere Länder. Wer sagt, dass die ausschließlich in der EU zu finden sind?
Dss Problem ist global."

Das sagen die Migranten....
Das Problem ist zwar global, die sozialen Sicherungssysteme jedoch global sehr unterschiedlich bzw meist nicht vorhanden, deswegen ist Mittel und Nordeuropa so attraktiv, sicher nicht wg. des Klimas und der "freundlichen" oder "guten" Menschen.

Allerdings steht hier die Frage der demokratischen Mitbestimmung derer die diese Systeme finanzieren..
Denn die globalen Profiteure & Verursacher der Migrations-Hotspots finanzieren diese Systeme eben nicht.

Thematische Ausrichtung

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bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

"Das neue Camp ist Pflicht"

Endlich sagt ihnen mal jemand, das es als Gast auch Pflichten gibt, das scheint bei den meisten bisher noch nicht angekommen zu sein. Mein Dank gilt der griechischen Regierung!

@oohh 20:10

Die "Migranten", wie Sie diese Menschen nennen und dabei bewusst ignorieren, dass viele von ihnen Flüchtlinge sind und eben keine Wirtschaftsmigranten, suchen Sicherheit und keine "sozialen Sicherungssyseme". Afghanistan, Syrien, Afrika liegen nunmal vor Europas Haustür. LateinamerikanerInnen beispielsweise flüchten eher in die USA. Ich glaube, es gibt relativ wenige Flüchtlinge aus Übersee bei uns in Europa.
Bitte unterlassen Sie es, allen Flüchtlingen zu unterstellen, dass sie auf unsere Sozialleistungen aus sind. Europa muss es schaffen, in einem vertretbaren Zeitraum über die Zulassung von Flüchtlingen zu entscheiden, um denen, die es nötig haben, gerecht werden zu können. Darauf haben diese Menschen Anspruch!

Flüchtlinge in Griechenland

Ich kann es und will es nicht mehr hören, normalerweise dürfte es keine Diskussion geben und sofort 3 - 4 A380 rüber fliegen und die Leute (das sind alles Menschen, wer kann den helfen wenn nicht wir) abholen und hier unterbringen. Ihr müsst euch mal in deren Situation reindenken.........Ich glaube da geht es um Sekunden, und alle labern nur rum. Wen soll ich den jetzt wählen?

@ 17:55 von Sternenkind u.a. (Vorgängermeldung)

Viele Studien weltweit haben den Pull-Effekt längst widerlegt : Hier 3 Quellen dazu aus Deutschland, der Schweiz und Österreich: "https://www.spiegel.de/politik/ausland/seenotrettung-warum-die-rettung-migration-nicht-foerdert-a-1277025-amp.html"; "https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/das-maerchen-von-den-rettern-und-vom-pullfaktor/story/10027861" und "https://www.derstandard.at/story/2000119951484/gibt-es-den-pull-effekt?amplified=True"
Man muss es allerdings zur Kenntnis nehmen wollen.

@ @ 17:57 von qpqr27 (Vorgängermeldung)

Stellen Sie sich vor: Hier geht's primär auch nicht um "Nutzen" sondern um Humanität.
Und stellen Sie sich vor: Ich gehöre zu denen, die für unsere Gesellschaft sogar einen Nutzen darin sehen, verfolgte, vertriebene, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren.
Deren Integration erscheint mir übrigens nicht selten leichter als die Integration von Reichsflaggenschwenkern etc.

19:50 von rossundreiter

Mitteilungsbedürftig.

"Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis meint die Schuldigen aber zu kennen (...)."

Dann soll er die 3 halt festnehmen lassen, wenn er Beweise hat.

Vielleicht erzählt er uns, wenn er sich schon zu Wort meldet, auch gleich noch, was mit den anderen 12797 passiert.
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Sie gehen allso davon aus, das immer 3 Leistungsträger für alle Erfolge ausreichen?
*
Logisch irgendwie, also weiter so ?

Einsperrung von Menschen

Wieso müssen Menschen jahrelang auf einen Asylantrag warten? Warum gibt es diese Elendsquartiere ohne Nahrung, Kleidung, Medizin in Griechenland? Meiner Meinung nach alles mit Absicht. Sein wir doch nur einmal ehrlich: Europa will abschrecken! Und auf Sonntagsreden wird von Menschenrechten und Humanität gesprochen. Soviel Heuchelei ist kaum noch zu ertragen!

zweites Lager

wie der Artikel treffend sagt: ein Lager. Das so etwas mit Menschen aus verschiedenen Länder, mit verschiedenen Religionen und verschiedenen Ausrichtung überhaupt so lange "funktioniert" hat ist ein Wunder. Man will Richtung Deutschland (die blühende Oase des Friedens). Doch das wird verhindert. Also, was passiert dann? Die Bewohner der Insel werden radikal, die ach so tolle "EU" lässt sie mit dem Problem sitzen in Anbetracht des Schengenabkommens. Auch "leere Hotels" kommen kaum in Frage - wie würden die nach einem Jahr als Asylunterkunft aussehen? Kreuzfahrtschiffe - wohl ebenso wenig. Was bleibt dann noch? Da kann man genauso gut auch Schutzzonen in diesen Ländern errichten, Wiederaufbau betreiben und von UN-Truppen bewachen lassen. Dann bluten wenigstens diese Länder nicht langsam aus.

Das neue Camp...

Alle wollen weiter nach Europa und nicht hierbleiben.
Währenddessen geht der Streit in Europa um die Frage, wie viele Flüchtlinge einzelne Staaten aufnehmen, aber weiter.
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Eigendlich sollte doch die Frage sein wenn soll man aufnehmen. Sollte man wirklich Migranten aufnehmen die sich eine Weiterreise nach Europa erzwingen wollen ? Die Griechische Regierung hat schon das Recht klarzustellen das eine Unterbringung ins neue Lager keine freiwillige Sache ist. Dort muß dann aber auch Zeitnah geprüft werden wer wirklich Asyl beantragen kann ! So wie es das Asylrecht eben vorsieht ! Und so wie es die EU schon immer machen wollte...

@Kritikunerwünscht

"Es ist nicht annehmbar, dass Asylanträge ein Jahr brauchen, um bearbeitet zu werden. Wo sind die ganzen Sachbearbeiter der EU, die in Griechenland helfen sollten?" Am 14. September 2020 um 20:08 von Kritikunerwünscht

*

Es ist halt nicht einfach, wenn Unterlagen fehlen und nachweise besorgt werden müssen.
Nun nach dem Brand ist das nicht einmal verwunderlich.

20:27 von Nordbraut

1. Ist Migrant ganz bewusst ein Überbegriff, der sich eben nicht auf einen unselige politisch totalitäre Grabenkampf, der unsere schwer erarbeitete Politische Diskussionskultur zerstört, einlässt.
2. Empfehle ich den Blick in Landkarten oder gar Geografiebücher, fürs erste reicht googlemaps um Ihnen bildungspolitisch Orientierung bezüglich "vor der Haustür" zu geben..
Afghanistan grenzt unter anderem an den Iran, Pakistan,Tadschikistan und sogar China etc...

@DerOstbayer (19:29)

Das Asylrecht gewährt - wenn es sich um wirklich Schutzbedürftige handelt - ist kein "Wünsch dir Was"! Es besteht ein Recht auf Schutz von Leib und Leben nicht mehr aber auch nicht weniger. Und umso mehr Unberechtigte darunter sind umso mehr geht es zu Lasten der wirklich Schutzbedürftigen.
____

Genauso ist es. Hilfsbedürftigen ist zu helfen, völlig klar. Wenn diese die angebotene Hilfe aber nicht nur ablehnen, sondern sogar ihr Lager anzünden, um sich damit eine Aufnahme in ein anderes Land zu erpressen, dann hört mein Verständnis auf. Es sind sicher wenige, die das zu verantworten haben, aber der Eindruck des Undanks bleibt.
Wenn den Forderungen jetzt nachgegeben wird, würde das nur signalisieren, dass man sich nur ordentlich daneben benehmen muss, um mit der Ausreise nach Deutschland etc. belohnt zu werden. Im Lager sind die Leute sicher und das werden sie auch im neuen Lager. Dass die Sicherheit erhöht wird, sollte nach den Vorfällen wohl klar sein.

GR bekam 2,5 Mrd. € für 80.000 Flüchtlinge

Griechenland beherbergt im ganzen nur 80.000 (!) Flüchtlinge im ganzen Land. Dafür bekamen die Griechen von den Europäern 2,5 Mrd. €. Wo ist das Geld geblieben? Warum kommt kaum etwas bei den Flüchtlingen an? Das wäre genug Geld um Hunderte von Flüchtlingslager nach europäischem Standard aufzubauen. Stattdessen sehen wir Elendsquartiere ähnlich wie in Afrika. Eine Schande der EU! Warum werden die Griechen nicht kontrolliert? Warum wird einfach weiter gezahlt?

Brandstiftung darf nicht belohnt werden

Man mag es ja kaum glauben, aber die Migranten haben sogar die Feuerwehr am löschen behindert. Der griechische Ministerpräsident hat völlig recht. Die Migranten nun aufs Festland übersetzen zu lassen, käme einer Belohnung der Brandstiftung (wer auch sie gemacht hat) gleich.
Einzige Möglichkeit. Das Lager neu und besser aufbauen und die Asylanträge geordnet abarbeiten.

@ pxslo

"GR bekam 2,5 Mrd. € für 80.000 Flüchtlinge
Griechenland beherbergt im ganzen nur 80.000 (!) Flüchtlinge im ganzen Land. Dafür bekamen die Griechen von den Europäern 2,5 Mrd. €. Wo ist das Geld geblieben?" Am 14. September 2020 um 20:44 von pxslo

*

Können Sie bitte den Zeitraum aufschlüsseln?
Für wie lange Zeit war das Geld? 1 Monat, 1 Jahr, mehrere Jahre?
Dann kann man mit dem Rechnen anfangen.

@ 20:44 von zöpfchen

Von 12000 - 14000 Menschen gab es möglichweise (erwiesen ist das nicht) ein paar Brandstifter. Durch den Brand haben die tausenden von Vertriebenen, Verfolgten und Geflüchteten ihr letztes kümmerliches Hab und Gut verloren und viele die Reaktivierung von Traumata brennender Häuser und kriegsverursachter Feuersbrunst erlitten.
Und Sie palavern, "Brandstiftung darf nicht belohnt werden"?
Nicht zu fassen.

@Eugen Horn 20:28

"Ich kann es und will es nicht mehr hören, normalerweise dürfte es keine Diskussion geben und sofort 3 - 4 A380 rüber fliegen und die Leute (das sind alles Menschen, wer kann den helfen wenn nicht wir) abholen und hier unterbringen. Ihr müsst euch mal in deren Situation reindenken.........Ich glaube da geht es um Sekunden, und alle labern nur rum. Wen soll ich den jetzt wählen?"
-
Ich verstehe Ihren Aktionismus nicht. Warum muss man die Menschen abholen und hier unterbringen, um ihnen zu helfen? Warum kann man diesen Menschen nicht auf Lesbos helfen? Zum Beispiel, indem man für ein ordentliches Aufnahmesystem sorgt, nachdem natürlich zunächst humanitäre und sanitäre Hilfe geleistet wurde.

Am 14. September 2020 um

Am 14. September 2020 um 20:44 von zöpfchen

Das Lager neu und besser aufbauen und die Asylanträge geordnet abarbeiten.
###

Sehe ich auch so. Genau wie es die EU schon lange machen wollte. Prüfen wer überhaupt eine Chance auf Asyl hat ! Ja. Das klingt hart, aber anders scheint es ja nicht zu gehen...

20:58 von Tada

"Können Sie bitte den Zeitraum aufschlüsseln? Für wie lange Zeit war das Geld? 1 Monat, 1 Jahr, mehrere Jahre? Dann kann man mit dem Rechnen anfangen."

Das war als Soforthilfe gedacht, reicht bei 80.000 Flüchtlingen auf für Jahrzehnte - wenn das Geld denn ankäme

@ andererseits

"Durch den Brand haben die tausenden von Vertriebenen, Verfolgten und Geflüchteten ihr letztes kümmerliches Hab und Gut verloren und viele die Reaktivierung von Traumata brennender Häuser und kriegsverursachter Feuersbrunst erlitten." Am 14. September 2020 um 21:05 von andererseits

*

Und deswegen wird für sie ein nagelneues Lager gebaut.
Nur den Ort dafür dürfen sich die Menschen nicht aussuchen.

21:06 von Der freundliche...

Prüfen wer überhaupt eine Chance auf Asyl hat !
.
und dann
wer keines kriegt wird ausgewiesen ??
läßt sich das realisieren
auf Lesbos ... hierzulande
Verbindliches Handeln ist sehr unpopulär

19:41 von DerOstbayer

"Es bleibt zu hoffen, dass Griechenland weiterhin kühlen Kopf behält ... egal wie hoch der Druck der SPD auf wem auch immer ist ... wehret den Anfängen."

,.,.,

Genau: Wehret den Anfängen.
IHR Text ist ein ANFANG von etwas ganz Furchtharem.

Und es gibt genug Menschen in Deutschland, die diesen Anfängen zu wehren wissen werden.

Ich muss an dieser Stelle einfach mal nachfragen:

Wurde zwischenzeitlich im "Lager" überprüft, wer anerkannter "Asylbewerber" ist und dementsprechend den Schutzstatus hat?
Wenn nicht,dann sorgt für Fakten.
Empfehlung eines einfach gestrickten Menschen: räumt im Landesinneren erst einmal nach bestehenden Gesetzen auf und macht euch dann anschließend Gedanken über mögliche Aufnahmekapazitäten.
Einen Schritt nach dem anderen!!!!

@pxslo

"Das war als Soforthilfe gedacht, reicht bei 80.000 Flüchtlingen auf für Jahrzehnte - wenn das Geld denn ankäme" Am 14. September 2020 um 21:06 von pxslo

*

31.250€ pro Kopf reichen für Jahrzehnte?
Soll es für 1 Jahr reichen, sind es 2604€ pro Kopf und Monat.
Bei 10 Jahren sind es 260€.

Alles inklusive Lageraufbau, Versorgung mit Nahrung und Wasser, Wartung und (nicht ganz billig) medizinischer Versorgung, des nötigen Personals usw.

Es ist so traurig.....

- das Menschen inzwischen auf "Flüchtlinge" reduziert werden
- das mir niemand erklären kann, was die Werte der EU-Mitgliedsländer sind
- das die reichen Länder immer nur die Antwort: "Wir geben Geld...." haben
- in einem Europa mit 100erten von Millionen Einwohnern ein paar Tausend ein Problem darstellen sollen
- in einem Europa mit 100erten von Millionen Einwohnern man sich von der Türkei erpressen lässt (siehe Punkt 2 = Geld!)
- es nicht möglich ist im digitalen Zeitalter die Menschen die auf der Flucht sind an der Grenze zu identifizieren, nach zu verfolgen (wie auch immer - wer in Not ist, lässt sich auch einen Fingerabdruck abnehmen. Grundgesetz vs. Menschenrechte) , an die EU-Standards zum Thema Demokratie bzw. der aufnehmenden Staaten zu binden (Bsp. Nach 3 Jahren muss die Sprache des Aufnahmelandes akzeptabel gekonnt werden)

Kosten

@Tada @pxslo
Was kostet ein Flüchtling pro Tag?

19:45 von rossundreiter

<< Seltsam...

"Gerüchte machen die Runde, das provisorische Lager könnte eine Art Gefängnis werden, das niemand verlassen kann."

Moment.

Die griechische Regierung sagt doch selbst, dass der Lageraufenthalt "Pflicht" ist. Das ist die Headline des Artikels.

Warum handelt es sich dann bei der Feststellung, das Lager werde gefängnisartig sein, um ein "Gerücht"? <<

:-:-:

Nicht schlecht mitgedacht, rossundreiter!

19:50 von rossundreiter

Mitteilungsbedürftig.

"Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis meint die Schuldigen aber zu kennen (...)."

Dann soll er die 3 halt festnehmen lassen, wenn er Beweise hat.

Vielleicht erzählt er uns, wenn er sich schon zu Wort meldet, auch gleich noch, was mit den anderen 12797 passiert.

.-.-.-.

Auch hier:
scharfsinnig auf den Punkt gebracht.

Klare Regeln,

klare Umsetzung.
Nur so kann es vielleicht funktionieren.

19:45 von rossundreiter

Warum handelt es sich dann bei der Feststellung, das Lager werde gefängnisartig sein, um ein "Gerücht"?
.
da täuschen sich sich aber sehr rossundreiter
keiner muß im Lager bleiben
der Weg in die Heimat ist keinem verwehrt !
und lesen sie mal unser GG unter Artikel 11 was da steht

Unterkunft

Was in einem Einwanderungsland wie Australien möglich ist, sollte auch in Europa möglich sein. ... war da nicht auch etwas von Insel?;-)

19:55 von Bender Rodriguez

"Dss Problem ist global.
Alle sind an der Ausbeutung beteiligt. Warum nicht auch an der Lösung?"

.-.-.

Sie haben es wunderbar klar gemacht.
In dieser Kürze kann es jede Nation verstehen, die guten Willens ist.

Und es sind im Verhältnis dazu nur wenige schlechten Willens.
Die gilt es zu überzeugen - mit obiger Formel.

21:18 von Tada

"31.250€ pro Kopf reichen für Jahrzehnte?"

Auf Lesbos reicht das sogar für 100 Jahre. Dort werden:

- Lebensmittel für Flüchtlinge von ausländischen NGOs verteilt

- Schulen für die Kinder gibt es nicht

- Brennholz für den Winter sammeln Flüchtlinge selbst

- Medizinische Versorgung? Fehlanzeige!

Die "Kosten" (EU-Gelder!) für den griechischen Staat dürften sich auf Entschädigungen für Bauern u. Gehälter für das Sicherheitspersonal beschränken. Wo der Rest bleibt kann jeder selbst vermuten.

Es gibt viele Morias

Glücklicherweise leben wir in einem reichen Land und sollten Menschem in Not helfen. Angesichts des Bevölkerungsschwundes in Deutschland können, ja müssen wir 250.000 Einwanderer pro Jahr aufnehmen.

Es gibt aber nicht nur Notleidende in Moria. Rund 1 Milliarde Menschen leben von weniger als 1 USD am Tag. Das bedeutet oft kein Zugang zu Trinkwasser, Strom und nichts oder nur Plastik über dem Kopf. In den Aussenbezirken vieler Grosstädte von Drittwelt- und Schwellenländern ist das Realität. Hinzu kommt die Gesetzlosigkeit mit Morden, Vergewaltigung und auch Brandstiftungen.

Wir können nicht alle aufnehmen und dürfen uns nicht nur auf die konzentrieren, die es mit Hilfe von Geld und Schleppern nach Europa schaffen, insbesondere junge Männer. Ein Kontingent von politischen Flüchtlingen muss angesichts der grausamen Diktaturen auch aufgenommen werden.

Ich bin dafür aus Moria unbegleitete Kinder+syrische Familien aufzunehmen und mit Geld junge Männer zurück in ihre Heimat zu schicken.

@DerOstbayer

"@Tada @pxslo
Was kostet ein Flüchtling pro Tag?" Am 14. September 2020 um 21:18 von DerOstbayer

*

Wie viel das wirklich ist weiß ich nicht.

Aber rechnen Sie doch mit den Beträgen weiter, die User pxslo uns zur Verfüung gestellt hatte.
Da das Geld laut pxslo für Jahrzehnte reichen kann müssen es unter 0,36 € am Tag sein - komplett mit allem drum und dran, selbst wenn OPs anstehen.

Ich habe Zweifeln, ob das wirklich ausreichend ist.

Kann man nicht wenigstens Frauen und Kinder...

... aus den schrecklichen Lagern holen und gerne auch bei uns vorübergehenden Schutzstatus geben? Welche Gefahren sollen denn schon von Müttern und Kindern ausgehen?

Mitgefühl sollte menschlich und christlich sein.

Flüchtende Menschen die Schuld zuzuweisen ist paradox!

Hilfe hatten auch einige Generationen in unserem Land erleben können.

Die Flucht ist nicht aus Spaß entstanden, die Ursache ist die Realität und diese Realität sollte erkannt und abgestellt werden.

In Lagern leben viele Menschen nicht nur seit heute ohne wirkliche Perspektiven.

Ein friedliches Miteinander sollte die Gleichung sein, in Hoffnung für kindliche Zukunft der Menschheit.

Strategie

In dieser Lage sollte die Gleichbehandlung von Menschen oberste Priorität haben.

Kinder, Frauen, Männer sollten gleichgestellt werden.... oder sind Altersdiskriminierung und Geschlechtsdiskriminierung europäischer Werte?
Aber mit Kinder kann man halt eher politische Punkte machen.... zynischerweise wird dann vielleicht morgen Ungarn bekanntgeben, das Sie ALLE über 100 Jährigen aus Lesbos aufnimmt.

20:44 von nikioko

"Wenn diese die angebotene Hilfe aber nicht nur ablehnen, sondern sogar ihr Lager anzünden, um sich damit eine Aufnahme in ein anderes Land zu erpressen"

,.,.,

Diese verdrehte Version ist darum so beliebt, weil man damit so schön falsch argumentieren kann.

Es waren nur EIN PAAR Leute, die das Lager angezündet haben.
Auch in Deutschland müssen nicht ALLE Bewohner einer Stadt ins Gefängnis, wenn drei von ihnen gemordet haben.

um 20:44 von zöpfchen Brandstiftung darf nicht belohnt werden

Ich kann ihren Beiträgen nicht so recht folgen
1. aus Belarus wollen sie allen das kommen ermöglichen, und da ist die Lebenssituation doch noch sicherer als in den meisten Ländern der Flüchtlinge
2.die Flüchtlinge von Lesbos wollen sie aber fern auf der Insel halten.
Ein Widerspruch in Ihrer Argumentation betreffs Flüchtlinge

„Zuhause“? Dazu aus dem Interview mit dem Mitarbeiter von "Mission Lifeline" ("Hetzjagd auf Flüchtlinge und Migranten"):
„Ein Flüchtling hat mir erzählt, dass er bei 35 Grad zwei Stunden für einen halben Liter Wasser für seine ganze Familie anstehen musste. Es wird zu wenig (...) Essen verteilt. Gestern musste die Essenverteilung abgebrochen werden, weil es zu Tumulten gekommen war. Es gibt keine Duschen, keine Toiletten (...)“

Strom/Internet gibt es, wie schon heute morgen zu lesen, natürlich auch nicht. Die Flüchtlinge sind also völlig abgeschnitten.

Das würde wohl jeder, der in der Lage ist, sich mal kurz in deren zu versetzen, in der Tat mehr als Gefängnis als als Lager bezeichnen. Dass darüber Einigkeit zwischen den Einwohnern Lesbos und ihren unfreiwilligen Gästen herrscht - und dass dieser ihnen von der Politik aufgezwungene unhaltbare Zustand der ideale Nährboden für jede Art sich in Gewalt entladender gesellschaftlicher Spannungen ist -, müsste eigentlich jedem einleuchten.

Nähme Deutschland die 12000 Flüchtlinge auf

und zahlte jedem den vollen Hartz IV Satz inklusive einer kleinen Wohnung, dann kostete das den Steuerzahler ca. 14 Mio Euro im Jahr.

Durch die CUM-EX Steuerbetrüger hat der Staat ca. 55 Mrd Euro Steuern verloren. Mit diesem Geld könnte man die 12000 Flüchtlinge ca. 3900 Jahre versorgen.

Aber als Staat muss man natürlich Prioriztäten setzen wofür man seine Steuermittel ausgibt.

@ 21:27 von Sisyphos3

Welch zynisch weltfremdes und auch überhebliche Gehabe steckt in diesem Satz "der Weg in die Heimat ist keinem verwehrt!" Sagen Sie das Menschen, die vor Krieg und Bürgerkrieg fliehen mussten, die vor ethnischer oder besser gesagt rassistischer Verfolgung fliehen mussten, die als Minderjährige als Kindersoldaten missbraucht wurden oder auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden, auch ins Gesicht?
Woher kommt es, dass sich in unserem reichen Land inhumane Grundhaltungen so unverblümt zeigen?

@ Herd

"Glücklicherweise leben wir in einem reichen Land und sollten Menschem in Not helfen. Angesichts des Bevölkerungsschwundes in Deutschland können, ja müssen wir 250.000 Einwanderer pro Jahr aufnehmen." Am 14. September 2020 um 21:35 von Herd

*

Welcher Bevölkerungsschwund?
Betrachten Sie bitte nicht nur die letzten 5 Jahre, sondern 5 Jahrzehnte und 5 Jahrhunderte.
1960 ca. 73,5 Millionen (BRD + DDR zusammen), heute 82 Millionen.
Das ist ein Plus von fast 10 Millionen oder 5x die Stadt Berlin.
Um das Jahr 1500 lebten in Deutschland nur 9 Millionen Menschen.

Weder gibt es einen Bevölkerungsschwund, noch sterben die Deutschen aus.

@andererseits (14. September 2020 um 20:36 Uhr)

"Ich gehöre zu denen, die für unsere Gesellschaft sogar einen Nutzen darin sehen, verfolgte, vertriebene, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren."

Das ist Ihr gutes Recht. Das gute Recht anderer ist es aber auch, auf die Einhaltung von Recht und Gesetz zu pochen. Das Asylrecht sieht nun einmal keine dauerhafte Integration von akzeptierten Asylbewerbern vor, es sieht vielmehr ein Asyl auf Zeit und die Rückführung abgelehnter Bewerber vor.

Und genau daran sollte sich Deutschland auch halten. Die Grenzen aufreißen für jeden, der hierher kommen will und der Allgemeinheit die Kosten dafür aufzubürden, das ist schlichtweg unsozial der eigenen Bevölkerung gegenüber, weil es Ressourcen verbraucht, die eigentlich für andere Aufgaben dringender gebraucht werden - siehe den Zustand der Infrastruktur, der Schulen, des ÖPNV, Kinder- und Altersarmut usw.

Moralsumpf

Ich stelle fest, dass die meisten Kommentare hier aus einem Moralsumpf heraus geschrieben werden.

Für Fakten und Reflexion über Handeln und seine Konsequenzen interessiert sich niemand.

Wieso?

@Royal Tramp 21:37

"Kann man nicht wenigstens Frauen und Kinder...
... aus den schrecklichen Lagern holen und gerne auch bei uns vorübergehenden Schutzstatus geben? Welche Gefahren sollen denn schon von Müttern und Kindern ausgehen?"
-
Kinder sollten tatsächlich eine Ausnahme sein. Aber bei volljährigen Menschen würde ich keine Unterschiede machen. Wenn eine Gruppe bevorzugt wird, bedeutet das immer die Benachteiligung anderer.

Auf Kommentar antworten...

Am 14. September 2020 um 21:11 von Sisyphos3

Prüfen wer überhaupt eine Chance auf Asyl hat !
und dann
wer keines kriegt wird ausgewiesen ??
läßt sich das realisieren
auf Lesbos ... hierzulande
Verbindliches Handeln ist sehr unpopulär.
###
So sieht es doch auch das Asylrecht vor... Warum also nicht an Europas Grenzen ? Ein Handeln ist nun endlich mal nötig sonst wird es ewig so weitergehen. Klar für Europäische Politiker ist das alles unpopulär, aber es muß nun auch endlich eine Entscheidung her. Eine unkontrollierte Einreise nach Europa, wohin auch immer könnte für Politker noch unpopulärer werden...

@sonnenbogen

"Kinder, Frauen, Männer sollten gleichgestellt werden.... oder sind Altersdiskriminierung und Geschlechtsdiskriminierung europäischer Werte? Aber mit Kinder kann man halt eher politische Punkte machen.... " Am 14. September 2020 um 21:39 von sonnenbogen

*

Nein.
Kinder genießen auch hier einen besonderen Schutz.
Und wenn sie Erwachsene nicht stören integrieren sich Kinder ganz von alleine ohne extra Kurse und Begleitung. Keiner muss ihnen den Hintern nachtragen.

@GeMe um 21:41

Aber es geht nicht nur um 12000 Menschen. Griechenland hat mehrere Flüchtlingslager.

Sie schreiben, „Nähme

Sie schreiben,
„Nähme Deutschland die 12000 Flüchtlinge auf
und zahlte jedem den vollen Hartz IV Satz inklusive einer kleinen Wohnung, dann kostete das den Steuerzahler ca. 14 Mio Euro im Jahr.“

Nochmal Rechenschieber raus und nachrechnen, bitte.

Vielleicht haben Sie sich ja nur bei den Nullern vertan, oder den Hartz IV Satz mit 40 EUR angesetzt, oder sie sind von negativer Miete ausgegangen.

A1 Materialien verwenden

@ 14. September 2020 um 21:05 von andererseits
@ 20:44 von zöpfchen
.“...Durch den Brand... (droht)... die Reaktivierung von Traumata brennender Häuser und kriegsverursachter Feuersbrunst“

Eben weil diese Retraumatisierung vieler Migranten unter allen Umständen verhindert werden muss, sollten beim Aufbau neuer Lager besser Materialien aus der Brandschutzklasse A1 „nicht brennbar“ verwendet werden.

Naja

""Und egal welcher Druck von ihnen ausgeübt wird, so etwas werden wir nicht dulden", sagte Mitarakis. Das neue Zeltlager könne jetzt mehr als 5.000 Migranten aufnehmen. Und es solle weiter ausgebaut werden, bis alle 12.000 Obdachlosen untergebracht werden."

Falls das Lager nochmal abbrennt, wird der Druck vielleicht doch zu gross? Winter kommt...

Korrektur 21:43 von Tada

Es sollte 2x Berlin heißen.
5x wäre München gewesen.

@ Nordbraut

"Wenn eine Gruppe bevorzugt wird, bedeutet das immer die Benachteiligung anderer." Am 14. September 2020 um 21:44 von Nordbraut

*

Je nachdem wer was braucht.

Einer mit guten Augen wird nicht benachteiligt, wenn einer mit schlechten Augen eine Brille bekommt. Es muss auch nicht jeder ein Rollstuhl haben, wenn er selbst laufen kann.

Es wird auch niemand, der kein Anrecht auf Asyl hat durch seine Abschiebung benachteiligt, wenn jemand der Anrecht darauf hat auch Asyl bekommt.

Die Voraussetzung sind einfach anders.

Kosten

Die Unterbringung von syrischen Flüchtlingen kostet in Jordanien zwischen 30 und 60 US-Dollar im Monat. Die Kosten in Deutschland liegen bei knapp 1.000 Euro im Monat. - Bei knappen öffentlichen Mitteln liegt es auf der Hand, wie man mit dem selben Budget mehr helfen kann.

19:28 von Schwarzseher

Warum schreiben Sie das hier?
Wenn Sie möchten können Sie doch beliebige Nachrichten aus aller Welt konsumieren.
Im Gegensatz zu anderen Ländern entsteht Ihnen dadurch in Deutschland kein Nachteil

Immer gen Norden

Ich stelle mal die gewagte These auf, dass der Wunsch nach Festland gleichbedeutend ist mit dem Wunsch, so nahe wie möglich an die deutsche Staatsgrenze zu kommen...
Wann startet man endlich Kampagnen in den Lagern, oder noch besser in den Herkunftsländern, um klarzumachen, dass hier nicht Milch und Honig fließt bzw. das Leben hier bei uns als "Flüchtling" gar nicht so toll ist (auch aus deren Perspektive sollte das einleuchten)...
Hilfe zur Selbsthilfe im Herkunftsland, das ist die Lösung! Ansonsten gibt's halt nix...

21:43 von CaptainGreybeard

"Das gute Recht anderer ist es aber auch, auf die Einhaltung von Recht und Gesetz zu pochen. Das Asylrecht sieht nun einmal keine dauerhafte Integration von akzeptierten Asylbewerbern vor, es sieht vielmehr ein Asyl auf Zeit und die Rückführung abgelehnter Bewerber vor."

,.,.,

Gesetze, die vor einer gänzlich neuen Situation stehen, werden immer angepasst.

Und es sieht so aus, als ob wir vor einer solchen stehen.
Die bisherigen Asylgesetze reichen nicht mehr hin, um das weltweite täglich wachsende Elend angemessen zu beurteilen.

Sie können die Fakten "unsozial" nennen, so viel Sie wollen - die Ströme von Menschen werden dennoch kommen.
Die Gründe sind bekannt - und die Flüchtenden sind nicht selber schuld an ihnen.

Egal, wie sehr Sie auf überholte Gesetze pochen wollen:
es wird sich keiner mehr danach richten können.

Die neue Lage muss adäquat durch neue Bestimmungen beschrieben werden.

Und zwar eher gestern als heute.

Es muß ein geortnetes

Verfahren für die Flüchtlinge und deren Weiterleitung auf andere EU staaten geben.Auch wenn Personal Papiere verbrand sind , so müssen die Nachgereicht werden können. Nur so kann es gerecht gehen.

22:45 von LehrerFrankfurt

"Hilfe zur Selbsthilfe im Herkunftsland, das ist die Lösung! Ansonsten gibt's halt nix..."

,.,.,

Unmenschlicher gegenüber Menschen kann man sich kaum noch ausdrücken.

Das sind keine Hunde, denen man nur dann was zu fressen gibt, wenn sie Männchen machen.

Ich glaub manchmal, ich will auf dieser Erde echt nicht mehr sein.

@ Schwarzseher

Ein Vergleich zwischen der Berichterstattung in Deutschland und anderen EU-Ländern wäre diesbezüglich überaus wünschenswert, da sich dabei ganz sicher deutliche Unterschiede herauskristallisieren würden!

Welche denn?
Dann tun Sie es doch.
Warum sollte die Tagesschau den Vergleich machen? Das ist nicht deren Job.

@19:41 von DerOstbayer - Schämen Sie sich nicht so eine...

...Aussage in Ihrem Beitrag zu treffen:
wehret den Anfängen

---

Sorry, aber das geht mal garnicht.
-
Die Flüchtlinge müssen nun schon teilweise über 5 Jahre
in einem völlig überfüllten Camp ausharren und unter menschenunwürdigen Verhältnissen dort existieren.
Leben tun sie dort jedenfalls nicht.
-
Und das Griechenland nicht schafft in dieser Zeit zumindestens die Asylanträge zu prüfen ist ebenfalls eine
Schande.
-
Im Gegenteil es wird unwahrscheinlicher Druck auf diese Menschen dort ausgeübt.
Was haben die denn schon verbrochen?
- Sie sind vor Kriegen geflohen
- Oder wegen Ausbeutung ihrer Länder durch uns gezwungen ihre eigene Heimat zu verlassen,
um was?
Um zu überleben.
-
Aber Sie & Ihre Mitstreiter meinen, das sind alles Verbrecher, denn so hört es sich an,
und die müßten alle weggesperrt werden.
-
Ja, wehrtet an Anfängen, dieser rechten Ungnade gegenüber Menschen!

Cui bono?

14. September 2020 um 21:40 von Magic.fire
um 20:44 von zöpfchen Brandstiftung darf nicht belohnt werden

"Ich kann ihren Beiträgen nicht so recht folgen
1. aus Belarus wollen sie allen das kommen ermöglichen, und da ist die Lebenssituation doch noch sicherer als in den meisten Ländern der Flüchtlinge
2.die Flüchtlinge von Lesbos wollen sie aber fern auf der Insel halten.
Ein Widerspruch in Ihrer Argumentation betreffs Flüchtlinge"

nein. ich argumentiere aus Sicht der Interessen der EU/der Aufnahmeländer. Migranten aus Osteuropa sind in der Regel sofort berufstätig, viele verfügen über Qualifikationen, die Ihnen sofort zu qualifizierten Tätigkeiten ermöglichen.

Zwar sind etwa 50% der Migranten, vulgo "Flüchtlinge" aus südlichen Sphären inzwischen berufstätig, aber der Großteil auf Arbeitsplätzen mit geringster Qualifikation. Der Rest sind Hartz iV Empfänger ohne Perspektive.

@ Ungeschoent - Richter vom bequemen Sofa aus

Es darf niemand die Insel verlassen, bevor geklärt wurde, wer das Zeltlager angezündet hat und diese Brandstifter zur Verantwortung gezogen wurden.

Interessant. Das nennt man glaube ich Sippenhaft.

@ um 22:45 von LehrerFrankfurt

Völlig Richtig. Und das ist etwas, worauf wir tatsächlich ein bisschen stolz sein können.
Die Menschen der halben Welt finden Deutschland so toll, dass sie gerne hierher wollen.
Weil Deutschland weitest möglich versucht, so zu sein, wie es auch die Mehrheit der deutschen Bürger will.
Trotz aller Unzulänglichkeiten der Politik und der Politiker, trotz alle Unzulänglichkeiten der Wirtschaft, mit Cum-ex, Wirecard oder der Warburg Bank - ähnlichen Finanzindustrie und ihren Steuerräubern. Trotz Rentenbeschiss und zusammengesparter Gesundheitsfürsorge.
Trotz allem finde ich es in der BRD sehr schön.
Ich fände es, unabhängig von dem Gesetzesverstoß, auch ok, wenn die obdachlosen Flüchtlinge aus Moria herkämen.
Und dann mithelfen, auch für die obdachlosen Bürger in Deutschland eine Wohnung zu finden, die man sich leisten kann.

Weil so oft die lange Dauer angesprochen wird

Ich glaube , wer dieses Argument benutzt hat keine wirkliche Kenntnis wie kompliziert es ist heraus zufibden Asylrecht ja oder nein, nebenbei auch noch fest zustellen and Kriegsverbrechen beteiligt oder nicht und einiges mehr.
Bei Kinder relativ einfach, weil sie haben immer ein Recht, problematischer dann schon wenn ein Erwachsener dabei ist.
Weil ein paar mal gesagt wird warum bei Afghanen so geprüft wird,warum es sogar als "sicheresLand" gewertet wird.
Es ist ganz einfach, wenn man Afghanistan seine Geschichte und Situation heute kennt. Dann weiß man , das man ein Tag Gewinner und am nächsten Tag Verfolgter sein kann.
Ganz ehrlich, ich möchte diese Puzzle Arbeit nicht machen

@ LehrerFrankfurt

Herkunftsländern, um klarzumachen, dass hier nicht Milch und Honig fließt bzw. das Leben hier bei uns als "Flüchtling" gar nicht so toll ist (auch aus deren Perspektive sollte das einleuchten)...

Die Leute sind nicht blöd. Es hat sich ja wohl rumgesprochen, dass es in Deutschland vernünftigen Wohnraum, Kindergärten, Schulen und vernünftige Arbeit gibt, ohne dass man von korrupten Diktatoren und Stammesfürsten drangsaliert wird.

23:08 von nie wieder spd

sehr schön formuliert, meine Gedanken zu den Beiträgen vom Frankfurter (Oder?Main?) Lehrer waren leider nicht ganz so neutral, zum Glück habe ich innegehalten und nun haben Sie sehr viel angenehmer ausgedrückt, was ich auch denke, danke dafür :-)

@ um 23:12 von Magic.fire

„Ganz ehrlich, ich möchte diese Puzzle Arbeit nicht machen“
Ganz ehrlich: Die griechischen Beamten offensichtlich auch nicht.

@um 21:43 von CaptainGreybeard

"Das Asylrecht sieht nun einmal keine dauerhafte Integration von akzeptierten Asylbewerbern vor, es sieht vielmehr ein Asyl auf Zeit und die Rückführung abgelehnter Bewerber vor.

Und genau daran sollte sich Deutschland auch halten. Die Grenzen aufreißen für jeden, der hierher kommen will und der Allgemeinheit die Kosten dafür aufzubürden, das ist schlichtweg unsozial der eigenen Bevölkerung gegenüber, weil es Ressourcen verbraucht, die eigentlich für andere Aufgaben dringender gebraucht werden - siehe den Zustand der Infrastruktur, der Schulen, des ÖPNV, Kinder- und Altersarmut usw."

Wie Recht Sie haben.

Griechenland macht das, wie im Artikel beschrieben, richtig und sollte sich von niemandem reinreden lassen.

@ um 23:22 von Frau Schmitt

Danke für Ihr Lob und die Zustimmung und danke für Ihre Aufmerksamkeit.

@AK714

Die Leute sind nicht blöd. Es hat sich ja wohl rumgesprochen, dass es in Deutschland vernünftigen Wohnraum, Kindergärten, Schulen und vernünftige Arbeit gibt...

Und genau das alles gibt's in der Massenunterkunft nicht, und wird für 90 % der Geflüchteten wegen Analphabetismus und fehlendem Werteverständnis unserer Kultur auch unerreichbar bleiben!

Übrigens Frankfurt und ich habe jeden Tag damit zu tun...

Die Kanzlerin hat sich schon

Die Kanzlerin hat sich schon klar geäußert. Ein neues Lager, geeignet für die Zahl der Migranten, ist begrüßenswerterweise bereits im Bau und steht vor der Fertigstellung. Wer nach entsprechender Prüfung auf Recht auf Asyl dieses bekommt, wird in ein EU Land weitergeleitet. Wer kein Recht auf Asyl hat, wird in sein Herkunftsland bzw. dem sicheren Herkunftsland, aus dem er in die EU einreiste zurückgeführt. Die einzige Notwendigkeit besteht darin, die Verfahren zu beschleunigen.

@ um 23:27 von Lyn

„siehe den Zustand der Infrastruktur, der Schulen, des ÖPNV, Kinder- und Altersarmut usw."
Richtig. Aber das ist kein Problem, mit dem irgendwelche Flüchtlinge auch nur ansatzweise zu tun haben.
Das ist ganz allein ein Problem, dass durch unsere asoziale Agenda - und Kaputtsparpolitik der Regierungsparteien der letzten 20 Jahre hervorgerufen wurde.
Absichtlich. Mit Vorsatz. Wie Armutsrenten und Harz4 - Almosen, alleschlechteste Schulausstattung und grottenschlechten Arbeits - und Verdienstbedingungen für alle Menschen, die tatsächlich die Leistungsträger dieser Gesellschaft sind.
Kein einziger Flüchtling hat daran schuld.
Das sind alles hausgemachte Probleme, deren Lösung wir selbst verhindern, weil immer wieder die gleichen neoliberalen Knechte der Wirtschaft gewählt werden.
Gerade gestern erst, live und in Farbe.
Nur Links wählt kaum jemand.
Die könnten etwas ändern.
Für uns und für Flüchtlinge.

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