Kommentare

Wir brauchen auch eine non-EU Klimastrategie

Unsere Anstrengungen in allen Ehren, aber wir müssen unsere Partner ausserhalb der EU davon überzeugen mitzumachen, so u.a. Nord- und Südamerika, Nordkorea und Australien.
Wenn das globale Team nicht am selben Strang und in dieselbe Klimarichtung zieht, dann werden wir entäuscht sein am Ende aller Anstrengungen, die jetzt bevorstehen.
Es ist leicht gesagt und fast unendlich schwer, aber wir müssen das globale Klimabewußtsein schaffen, es ist der einzige steinige Weg.

Niedergang der Industrie

Ich arbeite in der Automobilindustrie. Gute Löhne und hohe steuerliche Abgaben für die Allgemeinheit - Vergangenheit!
Unser Betrieb wird das nicht mehr verkraften.

Was niemand bei dem Überbietungswettbewerb sehen will: Das Meiste geht in den Export. Das CO2 wird also eigentlich nicht bei uns verkonsumiert. Wenn hier keine Industrie mehr möglich ist, wird direkt in Asien produziert. Was glaubt ihr wie hoch die Umweltstandards dort sind? Unterm Strich wird nichts reduziert, außer der Wohlstand in Europa!

Aus dem Corona-Fluch einen Segen machen

Eine gute Idee von der Komissionspräsidentin, nur sollten die Ziele noch ambitionierter gesteckt werden. Die Reduktion von Treibhausgasen durch den Wegfall von Flugverkehr, Kreuzfahrten, Tourismus und ja... Produktion kann ein guter Anfang sein. Wenn die Menschheit schlau genug ist, das 21. Jahrhundert mit voller Planetenbelegschaft zu überleben, dann nutzt sie diese Chance und investiert in Produktion von Grundbedarfswaren vor Ort, reduziert drastisch den globalen Transport und stellt schnellstmöglich die Herstellung von durch Diesel- und Benzinmotoren angetriebenen Fahrzeugen ein.
Und die fossilen Brennstoffe die noch im Boden sind lassen wir drin, damit eine zukünftige Zivilisation den Sprung ins Technologie-Zeitalter machen kann, wenn wirs diesmal doch nicht schaffen.

Heiße Luft und mehr wird es

Heiße Luft und mehr wird es auch nicht. Die Kohle abhängigen Staaten werden ihr das schon erklären. Die Südländer sind ohnehin völlig ausgebrannt und sich darin einig, lieber etwas Dampf abzulassen, aber leben zu können. Die EU und Grüne Politik sind keine Wohltat an den Menschen, es ist eine pure Bedrohung des positiven Lebensgefühl und der gelebten Freiheit aus Zeiten der EWG.

Co2

Ist natürlich gut, wenn man sagen kann, das man sich ein Beispiel von sich nehmen sollte, aber wenn USA und China nicht mitmachen nützt das alles nicht wirklich was.

In dem fall stehe ich zu Von-der-Leyen

In dem Fall

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat gefordert, dass 55 Prozent CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 eingespart werden sollen. Sie schlug diese Verschärfung in ihrer Rede zur Lage der EU vor. Sie nannte dieses Ziel "ehrgeizig, aber machbar".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert, die Treibhausgase der Europäischen Union bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen. Die drastische Verschärfung des EU-Klimaziels schlug von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union in Brüssel vor.

stehe ich hinter Von-der-Leyen denn das Klima wartet nicht. Allerdings: wie will sie das finanzieren?? Sie braucht einen Finanzierungsplan, sprich: woher kommt da Geld und für welche Projekte soll es eingesetzt werden?

Projekte von diesen Fossildinos kommen jedenfalls nicht in Frage. Besser wäre Solarenergie und Windenergie die in Deutschland abgewürgt wird.

Klimaziele und andere Angelegenheiten

Gute Rede, hätte ich Uschi garnicht zugetraut. Hoffe dass alle EU Länder dem auch folgen, und es nicht nur wieder bei Worten bleibt.
Nachdem der Brexit vollzogen sein wird, werden viele Staaten, die heute noch gegen die EU wettern, erkennen können, wie wichtig für die Zukunft das Projekt einiges Europa ist.
In meinen Augen ist die europäische Einigung, wie auch die UN, ein Zwischenschritt zu einer Weltregierung, bzw. zu Frieden und Einigkeit unter den Völkern - ein echter Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit.

Endlich angehen

Ja, es wird mit Schwierigkeiten verbunden sein, aber es ist nun mal überlebenswichtig und zum Glück sehen das immer mehr Menschen ein. Ich finde es allerdings völlig unangemessen, dabei von einer "Verschärfung" zu sprechen. Maßnahmen zum Schutz unseres Planeten einen negativ besetzten Handlungsbegriff zuzuordnen zeigt, wie wenig wir uns darüber im klaren sind, dass es um unser aller Überleben geht. Der Planet, sowie seine Flora und Fauna brauchen uns nicht, wir aber diese sehr, sehr dringend.
Es wird Zeit, die Maßnahmen, auch wenn sie unbequem sind, endlich positiv zu sehen und zu benennen, damit auch der kleingeistigste Mensch endlich einen Zugang zu dem Thema findet.

Hohle Worte ...

In Bayern hat Söder den Klimaschutz in die Verfassung schreiben lassen - dafür hat er erreicht, dass mit Verwaltungstricks keine EINZIGE Windkraftanlage mehr in Bayern gebaut wird ... unsere erfolgreiche Windkraft-Industrie wird regelrecht abgewürgt.
Gerade wo jetzt die Alternativen Energien konkurrenzfähig werden, werden sie mit Bürokratie-Tricks ausgebremst (auch Fotovoltaik wird blockiert !).

Diese Verlogenheit von CDU/CSU/FDP ist das größte Hemmnis für eine effiziente Klimapolitik: Schon das von den Rechten erzwungene "Klimapaket" war nur ein Witz, alle Fachleute waren entsetzt!
Der Wähler muss dieses Kasperletheater der Rechten endlich beenden!

@ Lion1963 (11:41): Mit dem hier haben Sie recht

hi Lion1963

Mit dem hier betreffend eine globale Energiewende:

Unsere Anstrengungen in allen Ehren, aber wir müssen unsere Partner ausserhalb der EU davon überzeugen mitzumachen, so u.a. Nord- und Südamerika, Nordkorea und Australien.

haben Sie recht. Da bin ich bei Ihnen. Aber: Sie vergessen dabei Länder wie Afrika, Neuseeland, Australien, China, Taiwan und andere. Die sollten auch mitmachen.

Wenn das globale Team nicht am selben Strang und in dieselbe Klimarichtung zieht, dann werden wir entäuscht sein am Ende aller Anstrengungen, die jetzt bevorstehen.

richtig und deswegen muss eine globale Energiewende - ausgehend von der EU - der zweite Schritt werden. Aber: erstmal sollten wir den ersten Schritt machen und nicht den zweiten Schritt vor dem ersten Schritt.

Hoffnungsträgerin von der Leyen

Endlich eine Kommissionspräsidentin die klare Vorgaben formuliert. Allerdings wird sie sich auch an diesen messen lassen müssen. Wenn man aktuell die verheerenden Waldbrände im Wester der USA, aber auch in dem für das Erdklima so wichtigen Amazonas-Gebiet vor Augen führt, weiß man, wie wichtig der Kampf gegen den Klimawandel ist. Klar ist allerdings auch, dass dieser nicht auf die EU beschränkt sein kann. Deshalb bleibt zu hoffen, dass US-Präsident Donald Trump bald viel Zeit für seinen Golfsport haben und seinen Urlaub bei den von ihm so geschätzten "Waldmenschen" in Österreich verbringen wird. Wir brauchen verantwortlich handelnde Politiker und keine selbsternannten Experten mit fehlender wissenschaftlicher Reputation.

Selbst wenn die EU die 55% schafft

ist das weltweit betrachtet ein Klacks. Polen und Andere bauen Kohlekraftwerke. Die Wälder brennen.
Was aber wirklich DRINGEND ist und von den Damen VdL und Merkel morgen bereits angegriffen werden muss ist die GERECHTE Verteilung der Flüchtlinge auf alle 27 EU Staaten!!
Keinen Cent mehr für die Unsolidarischen.
DAS ist wichtig und dringend.

Nun ja

Damit ist das Ende der deutschen Automobilindustrie besiegend und damit das aus für Hunderttausende Arbeitnehmer. Nach dem Bundeswehrchaos der zweite große Erfolg der Dame

Frau Von der Leyen...

... will sich wohl ein Denkmahl setzen in der EU als Kommissionspräsidenten.
„Aus ihrer Sicht sei die Zielvorgabe ehrgeizig, machbar und gut für Europa...“ für Europa kann sie gar nicht sprechen, nur für die EU. Schweiz, Norwegen und bald auch Großbritannien gehören gar nicht (mehr) zur EU. Was machen diese Länder? Dass Norwegen aufgrund seine Größe, seiner geringen Einwohnerzahl und seiner Wasserkraft Vorteile diesbezüglich hat, liegt auf der Hand.
Außerdem ist Europa keine Insel auf dieser Erde - wichtig ist, was Amerika und Asien machen!
Für die Wirtschaft, die ja das ganze Geld zu erwirtschaften hat, was dann die Behörden so gerne ausgeben, wird es ein Kraftakt - die Kosten legen sie dann sowieso auf den Verbraucher um (wenn es der internationale Wettbewerb zulässt).
Naja, der Weg ist das Ziel.

@Parteibuchgesteuert, 11:49 Uhr

Im Gegensatz zu Ihnen bin ich froh, dass es die EU und den europäischen Binnenmarkt gibt. Dies ist die Basis für unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand. Die Freizügigkeit des Warenverkehrs und des Reisens in Europa sehe ich selbstverständlich als eine Wohltat. Auch ist klar, dass Europa ohne eine - politisch und wirtschaftlich - starke EU von den USA und China zerrieben würde. Und was die GRÜNEN betrifft, so gehöre ich nicht zu deren Wählern, auch habe ich zu vielen Positionen massive Vorbehalte. Richtig ist aber auch, dass die Klimapolitik in den kommenden Jahren existentielle Fragen berühren wird. Ich sehe hier die GRÜNEN in einer besonderen Verantwortung und mit sehr viel Kompetenz ausgestattet. Dass Sie auch politische Verantwortung übernehmen können, haben sie in Baden-Württemberg unter Beweis gestellt.

11:41 von Lion1963

>>Unsere Anstrengungen in allen Ehren, aber wir müssen unsere Partner ausserhalb der EU davon überzeugen mitzumachen, so u.a. Nord- und Südamerika, Nordkorea und Australien.
Wenn das globale Team nicht am selben Strang und in dieselbe Klimarichtung zieht, dann werden wir entäuscht sein am Ende aller Anstrengungen, die jetzt bevorstehen.
Es ist leicht gesagt und fast unendlich schwer, aber wir müssen das globale Klimabewußtsein<<

So sieht es leider aus. Und vielleicht besteht die Chance, wenn die USA einen Trump abwählt und der Biden sieht, was auch dort mit dem Umland geschieht (Kalifornien nur ein Beispiel von vielen), dass die USA auch noch mit ins Boot steigen?

Super Idee,

freue mich schon auf die Kostenerhöhungen.
Frage: Wie ändert sich das Klima, wenn Deutschland den CO2-Ausstoss (zZ. unter 3 % am Weltanteil) sofort auf Null bringt?
Antwort: Überhaupt nicht, aber das bezahlen wir mit Freude.

@Demokratieschuelerin um 11:54

Sie schreiben Sie stehen hinter Von-der-Leyen’s (Klimaziele), und schreiben dann: „Allerdings: wie will sie das finanzieren?? Sie braucht einen Finanzierungsplan, sprich: woher kommt da Geld und für welche Projekte soll es eingesetzt werden?“.
Genau deswegen kann man doch nicht gleich für dieses Ziel sein, wenn man nicht mal weiß, woher diese Milliarden an Euros kommen, um erforderliche Maßnahmen zu finanzieren.
Was glauben Sie denn, wer die Zeche zu bezahlen hat? Diejenigen, die es erwirtschaften, und nicht die EU-Beamten.
Dass wir uns nicht falsch verstehen: Ich leugne überhaupt nicht den Klimawandel, ich bin für Klimaschutz, aber bitte so, dass man nicht überfordert wird!

Gut, dass Frau von der Leyen

Gut, dass Frau von der Leyen - abseits des dominierenden Themas Corona - das drängende Thema Klimaschutz und dafür notwendige politische Maßnahmen so klar priorisiert; und gut, dass der Einsatz gegen jegliche Art der Diskriminierung ("egal ob wegen Rasse, Religion, Geschlecht oder Sexualität") so deutlich und unmissverständlich ausfällt. Nun bleibt zu hoffen, dass auch bei der dringend notwendigen solidarischen EU-Flüchtlingspolitik nach Jahren des Rumeierns und des Ausbremsens durch Visegrad-Staaten, Österreich u.a. endlich eine klare Linie gefunden wird, die dem humanitären Anspruch des Friedensnobelpreisträgers EU, den rechtlichen Grundlagen (übrigens incl. einer Korrektur der Dublin-Regelungen, die zu sehr die Lasten auf die Länder mit EU-Außengrenzen verschoben haben) und den auch kurzfristig notwendigen Nothilfen gerecht werden.
Da bin ich gespannt.

Es gibt Schritte, die machen

Es gibt Schritte, die machen Angst. Klar ist, wir müssen etwas tun, und klar ist auch, dass wir global wohl kaum einen Effekt haben werden, wenn sich der Rest der Welt nicht überzeugen lässt.
Angst bekomme ich, wenn an die vielen Autokraten wie etwa Trump, Lukaschenko, Erdogan, Putin, Kim Jong Un, Xi Jinping, Bolzonaro ect. denke, die (am liebsten als Diktator jeden Widerspruch unterdrückend) nur an ihre persönliche Macht denken. Wie kann man diese davon überzeugen? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
Da wird Angst verständlich.

Reine heiße

Reine heiße Aktionismusluft.
Wenn bereits die bisher angestrebte Reduzierung in der Realität nicht umsetzbar ist, wie soll dann ein noch höheres Reduzierungsziel erreichbar sein?
Aber fordern kann man viel, um zumindest einen luftigen Tätigkeitsnachweis zu haben;-)

Frau von der Leyen braucht ein Erfolgserlebnis.

Nachdem sie in der Pandemie farblos blieb, in der Asylpolitik keine Punkte machen konnte, von Boris Johnson verschaukelt wird, braucht sie nun endlich ein wenigstens kleines Erfolgserlebnis, um nicht als Totalversagerin abgestempelt zu werden. Aber ob ihr das in der Klimapolitik gelingt, wage ich zu bezweifeln. Denn erstens sind die Widersprüche hinsichtlich der Wege zu einer klimaneutralen Energiepolitik in der EU zu groß und zweitens ist es nicht bewiesen, ob der Mensch der alleinige Verursacher des Klimawandels, den es zweifellos gibt, verantwortlich ist oder nicht auch Naturgesetze, die der Mensch heute noch nicht durchschaut, eine wesentliche Rolle spielen.

@reinbolt48, 12.00 Uhr - Gute Initiative

Sie kennen doch sicherlich den 10 Punkte-Plan der bayerischen Klimaschutzoffensive. Falls nicht, lesen Sie sich das Ganze einfach mal in Ruhe durch Ich finde das Programm kann sich sehen lassen. Ich halte überhaupt nichts davon, wenn Sie von Linken und Rechten schwadronieren. Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Schlimm sind für mich einizig und allein diejenigen, die, wie die AFD, den Klimawandel mehrheitlich leugnen und den Rat von Wissenschaftlern einfach ignorieren. In den USA werden die schlimmen Folgen dieser Politik immer dramatischer. Einer Politik des "Sin now, pay later" muss Einhalt geboten werden. Von der Leyen packt die wichtigen Themen an - und das ist gut so!

V.d. Leyen

Ehe wir versuchen andere Länder zu überzeugen, sollten wir erstmal überzeugendes Personal schicken. Handy gelöscht, ungeklärte Beraterverträge usw. also sorry aber mit solchem Personal überzeugt man nicht.

11:49 von Parteibuchgesteuert

>> Die EU und Grüne Politik sind keine Wohltat an den Menschen, es ist eine pure Bedrohung des positiven Lebensgefühl und der gelebten Freiheit aus Zeiten der EWG.<<

Bei den Kommunalwahlen in NRW hat ein großer Teil der Wählerschaft gezeigt, dass sie mit dieser Bedrohung sehr gut leben können und leben wollen.

Eigentlich ideal...

... für vdL. Ein Posten, auf dem sich gut und folgenlos fordern lässt. Um eine Umsetzung braucht sich, beim derzeitigen Zustand der EU, sowieso niemand ernstlich Gedanken machen.

Es ändert sich vieles - für viele unbemerkt

D ist bei weitem nicht mehr an der Spitze der Energiewende - gemessen am CO2-Ausstoss eher im hinteren Mittelfeld. Selbst länder wie Polen haben den letzten Kohlekraftwerksneubau abgesagt - die Geldvernichtungsmaschine wollte kiener mehr finanzieren. Stattdessen schreibt man dort jetzt Offshore Windkraft aus. In Australien baut man massenweise EE zu - und fragt sich ob andere Länder wie auch die EU mal mitziehen werden. Analoges in Afrika. Trump digs Coal - die keiner haben will. Die Amerikanischen Kohleblöcke machen reihenweise zu, weil zu teuer - EE-Strom ist billiger. Die welt wandelt sich schneller als viele Denken, und es hat scih bei der Wirtschaft bisher immer gelohnt an der Spitze der Änderung zu stehen und sie zu gestalten, statt als Nachzügler gezwungen zu werden.
Wer also heute noch nur Kolben oder Kurbelwellen kann, sollte sich schnell ein neues Geschäftsmodell suchen - bevor andere es besetzt haben!

Umweltschutz im Vorgarten

Wenn Europa immer strengere Vorschriften bekommt, nützt das dem Weltklima gar nichts, im Gegenteil, es reizt Entwicklungsländer wie Brasilien und die USA nur dazu, sich wirtschaftliche Vorteile mit Hilfe von mehr Emissionen zu verschaffen, zumal in Europa viele Massnahmen schwachsinnig sind, z.B das Batterie-E-Auto. Statt immer neuen Grenzwerten gehört eine allgemeine Klimasteuer eingeführt, mit deren Hilfe Urwälder durch Sicherung der Lebensgrundlagen der dortigen Bevölkerung geschützt werden und genauso die industriellen Dreckschleudern entgiftet werden. Gleichzeitig sind Massnahmen zur Begrenzung der menschlichen Vermehrung erforderlich.
Die Politiker sollten nicht so kleinkarriert sondern mehr global denken.

@Sternenkind, 12:17 Uhr

Ich sehe das völlig anders. Die Deutsche Automobilindustrie ist innovativ und zukunftsfähig. Diese Zielrichtung wird sie auch benötigen, um auf den internationalen Märkten bestehen zu können. Der Klimawandel wird eines der beherrschenden Themen der kommenden Jahre sein. Damit einhergehend wird es soziale Verwerfungen und Verteilungskämpfe geben. Dafür müssen Deutschland und seine Wirtschaft gerüstet sein. Ich sehe Frau von der Leyen in diesem Sinne als Impulsgeberin, denn zur wirtschaftlichen Zukunft unseres Landes gehört auch eine starke EU.

Mal drüber nachgedacht

Hm. Heißt das jetzt sie legen die Hände in den Schoß und wollen dadurch das co2 Problem lösen? Diese bequeme Einstellung ruiniert die Zukunft meiner Kinder und ist daher für mich nicht hinnehmbar. Es hilft Nichts: wir werden alle unser Leben umstellen müssen und es wird die Menschen ungleich treffen. Wir sollten unsere Energie darauf verwenden den Wandel einigermaßen erträglich zu gestalten. Wir hätten ja auch schon vor 30 Jahren damit gemütlich beginnen können. Aber es gab und gibt ja immer so viele Bedenkenträger...

@Felina2 um 12:16

"Selbst wenn die EU die 55% schafft
ist das weltweit betrachtet ein Klacks. Polen und Andere bauen Kohlekraftwerke. Die Wälder brennen.
Was aber wirklich DRINGEND ist und von den Damen VdL und Merkel morgen bereits angegriffen werden muss ist die GERECHTE Verteilung der Flüchtlinge auf alle 27 EU Staaten!!
Keinen Cent mehr für die Unsolidarischen.
DAS ist wichtig und dringend."
-
Das mag sein, dass der europäische Anteil an erforderlichen CO2-Emissionsreduzierungen relativ gering ist, aber einer muss eben mal anfangen, damit die anderen dann auch folgen können.
Das mit den Flüchtlingen ist natürlich auch sehr wichtig. Aber ich sehe hier kein entweder oder.
Ich unterstütze Ihre Aussage, keinen Cent mehr für die Unsolidarischen. Unsolidarisch sind die Staaten, die keine Flüchtlinge aufnehmen, aber auch diejenigen, die keine ernstzunehmenden Schritte in Richtung Klimaneutralität gehen.

Für alle die den Verlust von

Für alle die den Verlust von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie beklagen eine Literaturenpfehlung: bullshit Jobs von Graeber.
und Umschulung: es gibt soviel gesellschaftlich wichtige und sinnvolle Arbeit. Wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. JedeR ist jung genug sein Leben zu ändern, nur Mut. An den neuen Herausforderungen wächst der Mensch. Dieses Wachstum ist immer möglich und umweltfreundlich.

Raus aus der Industriegesellschaft

Ob die heute noch vielen Millionen (Kfz-/Flugzeugbau-/Schiffsbau-)Industriearbeiter (und Beamten), die bisher gut verdient haben, aber auch zukünftig in viel wichtigeren, schwereren und härteren, dafür aber unterbezahlten, Berufsfeldern, wie z.B. als Pfleger oder Erzieher, tätig sein möchten, will ich stark bezweifeln.
Es wäre zwar notwendig und vollkommen richtig, doch Trägheit/Tradition/Gewohnheit und Wohlstandsverlustängste sind besonders stark ausgeprägt in der sogenannten Mitte der Gesellschaft (, die u.a. insgesamt ein riesiges Privatvermögen/Sparguthaben angehäuft hat - das geht in den 11- oder 12-stelligen Eurobereich allein in DE).

Frau v.d. Leyen verschärft die Klimaziele

Toll ! Es erscheint völlig unrealistisch und ist daher ein Versprechen ,welches von dem Versprechenden nicht eingehalten werden muss weil es zu weit entfernt ist vom heutigen Datum ! Mit anderen Worten, das Versprechen wird dem auferlegt der dann in der EU den Job macht und der sagt natürlich das er es nicht versprach ! Also Thema erledigt. So einfach geht das.

Der erste Schritt allein wird verpuffen

sollte meine message sein, als ich schrieb, dass wir entäuscht sein werden, wenn die anderen nicht mitziehen, da wir dann nicht sehr viel merken werden vom Klimawandel. Der erste Schritt könnte allerdings das feste Rückgrat für weitere Verhandlungen mit der non-EU sein. Die Antwort "kehrt doch erstmal vor Eurer Türe" kann dann schlecht kommen, wenn wir vorbildlich voranpreschen.
Die gen. Länder waren nur unter anderem (u.a.) genannt, natürlich müssen alle mitmachen.

Folge der Corona-Krise

Die Verschärfung des Klimaschutzziels ist mit großer Sicherheit auch der Corona-Krise geschuldet, die trotz aller schlimmen Folgen auch dazu beigetragen hat, neue Wege und Optionen aufzuzeigen. Die Klimaschützer in der Wissenschaft, die ein ähnlich konsequentes Vorgehen im Klimaschutz wie in der Corona-Krise gefordert haben, können sich freuen, denn gerade lernt die Politik, lernen wir als Gesellschaft, wie wir dem Klimawandel etwas entgegen setzen können. Frau von der Leyen betont ja, dass Expertinnen und Experten der Ansicht sind, dass die Wirtschaft und die Industrie das verschärfte Klimaschutzziel verkraften. Die große Frage, die im Raum steht, ist, wie dieses auch sozial verträglich umsetzbar ist. Dennoch denke ich, dürfen wir optimistisch sein, dass wir beim Klimaschutz demnächst mit größeren Schritten und zügiger vorangehen.

@Adeo60 um 12:40

"Ich sehe das völlig anders. Die Deutsche Automobilindustrie ist innovativ und zukunftsfähig."
-
Grammatikalisch nicht ganz korrekt, Ihre Aussage. Sie haben sich im Tempus vergriffen. Das Präteritum von "sein" lautet in der dritten Person Singular "war".
Oder meinten Sie Ihre Aussage tatsächlich im Präsenz? Innovation dann wahrscheinlich bezogen auf Softwareentwicklung? Kann uns das dieser Stelle von Nutzen sein? Womöglich schon. Aber als innovativ würde ich wohl eher die japanische Automobilindustrie bezeichnen, was die Gegenwart betrifft. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht vom Fach bin.

Jetzt hat Sie das richtige

Jetzt hat Sie das richtige Thema für sich selbst gefunden um Pluspunkte zu ergattern, weil es hier den wenigsten Wiederstand geben wird.
In der Asylpolitik ist Sie gescheitert, weil die Nationalstaaten machen was sie für richtig befinden. In der Ausenpolitik ebenfalls gescheitert, weil die EU von niemanden als ernst zu nehmender Verhandlungspartner betrachtet wird. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich laufend am Nasenring herum ziehen lässt, selbst von den eigenen EU Nationalstaaten.
Nun also das Klimaziel. Die Kosten dafür können schön auf den EU-Normalo abgewälzt werden, weil der sich nicht dagegen wehren kann.
Das Interesse am Klima hat den Stllenwert, in den USA, von "0". In China ist man auch nur auf dem Papier voran gekommen. Und wir glauben ernsthaft das wir, als EU alleine, die Klimaziele erreichen. Das ist ja wohl ein Treppenwitz!

Ahh das Klimaziel! Deswegen

Ahh das Klimaziel! Deswegen werden wahrscheinlich gerade in Polen wieder Kohlekraftwerke gebaut. Oder gehört Polen nicht mehr zur EU.
Was auch nicht schlecht wäre, denn dann hätten die USA auch weniger Einfluß in der EU.

@Wolf1905 - 12:30

"Dass wir uns nicht falsch verstehen: Ich leugne überhaupt nicht den Klimawandel, ich bin für Klimaschutz, aber bitte so, dass man nicht überfordert wird!"

Sehen Sie, mit dem Klimaschutz ist das ähnlich wie das anhaltende Problem mit den Flüchtlingen - im Solo wird das nicht zu schaffen sein.

Was steht dagegen?
Solange die Metapher vom ewigen Wirtschaftswachstum, flankiert mit der Suche nach Wettbewerbsvorteilen auf dem Globus tobt, werden Maßnahmen zum Klimaschutz als Störfaktor behandelt.

Die Kids von FFF haben sich doch nicht aus Lust am Schule schwänzen formiert sondern weil die Spitzenpolitiker aus aller Welt nach gefühlt 100 Klimagipfeln einfach nicht aus dem Quark kommen.

12:22 von Adeo60

nur für sie, damit sie es auch mitbekommen. die eu ist weder politisch noch wirtschaftlich stark. zumal sie sich jetzt mit dem unfug "auto" weiter selbst vors schienbein tritt

Das mit dem Fordern,

das ist so eine Sache. Jeder, der etwas auf sich hält, meint heutzutage etwas fordern zu müssen. Die Sachlichkeit nebst Volksnähe ist untergegangen. Auf der einen Seite sind wir gerade dabei, aus einer Industrienation eine Dienstleistungsnation zu werden. Wir begeben uns in immer mehr in Abhängigkeit ( Corana hat es aufgezeigt ) und meinen, unsere Handelspartner politisch belehren zu müssen. Und die ganzen Klimabemühungen führen zu nichts, wenn gewaltige Waldbrände alles zunichte machen. Will sagen, man sollte erst mal nachdenken, bevor die Öffentlichkeit in Anspruch genommen wird.

Weniger ist mehr...

Hallo tsamm,

wir schaffen solche Ziele nur, wenn wir global und damit auch regional weniger Menschen werden könnten. Frau von der Leyen und auch Greta Thunberg sind in ihrem Tun und in ihrer Existenz Teil des Problems.
Senken wir die Anzahl Menschen, senken wir auch die Emissionen.
Wir sollten also in einen bevölkerungspolitischen Sinkflug gehen und die entstandenen Freiräume nachhaltig nutzen.

LG
Karsten

Zu „EU-Klimaziel verschärfen - "ehrgeizig, aber machbar“:

Alles, was schon deshalb im Interesse der Allgemeinheit ist, weil es um die Sicherung deren Existenzgrundlage geht (richtiges Handeln also überlebensnotwendig ist) UND machbar ist nicht zu machen, wäre bei jedem - Politiker eingeschlossen - nichts anderes als ein eklatantes Versagen hinsichtlich der individuellen Verantwortung der Gesellschaft bzw. der Allgemeinheit gegenüber.

"Sogenannte LGBTQI-freie Zonen sind Zonen, in denen der Respekt vor Mitmenschen abhanden gekommen ist. Dafür gibt es in unserer Union keinen Platz."

Den darf es wirklich niemals wieder geben. Gewisse Parallelen zu den Geschehnissen in einer der dunkelsten Zeiten in der Geschichte der Menschheit sind - nicht nur hier - nicht mehr zu übersehen.

@11:49 von Mokky

Ihre Vorstellungen sind absurd...der Wegfall von Transportmitteln und die De-Industrialisierun der Wirtschaft bedeutet eine fahrradfahrende kleinbäuerliche Gesellschaft...für 83 Mio. Menschen in Deutschland würden das Hungersnöte bedeuten...der heutige Wohlstand wird schon durch die jetzt getroffenen Klimamassnahmen kaum zu sichern sein...mit ideologischen Klima-Spielchen muß endlich aufgehört werden...wenn wir überall aussteigen und abschalten, riskieren wir großen sozialen Unfrieden .

Geht alles

voll gegen Deutschland, Autoindustrie wird sich verkleinern, weniger Menschen verdienen gutes Geld und zahlen Steuern.
N2 will man weg haben, das heißt die Energiekostensteigen, der Brexit wird hart wie es aussieht, auch da geht Deutschland einiges verloren.
Irgendwo muss Deutschland ja seine Steuern hernehmen, die nach und nach ausfallen.
Wer wird das am Ende bezahlen, ist auch klar, schön das nächstes Jahr Wahlen sind.
Und die ganzen Änderungen dem Bürger dann bekannt sind, kann er sich danach richten.

@Adeo60 "Die Deutsche

@Adeo60
"Die Deutsche Automobilindustrie ist innovativ und zukunftsfähig."
Wie Innovativ die deutsche Automobilindustrie ist können sie sich ja an gerade neu vorgestellten S-Klasse von Daimler sehen. An den völlig überteuerten E-Autos. Daimler 70000+ Audi 80000+ nur um 2 Beispiele zu nennen. Ich weis nicht wie es bei ihnen aussieht aber für mich zu teuer.

@ 12:40 von Adeo60

Das sehe ich etwas pessimistischer, die deutsche Autoindustrie reinvestiert viel zu wenig ihrer Gewinne, ganz anders macht es Elon Musk bei Tesla.

@Jan F. - Wohlstand und Klimaschutz

11:45 von Jan F.:
"Unterm strich wird nichts reduziert, außer der Wohlstand in Europa!"

Warum sollte es den Wohlstand reduzieren, wenn unsere Autos mit regenerativen Energieträgern betrieben werden? Oder wenn wir nicht mehr Berge von Billigfleisch nach China exportieren?

Der Fehler liegt aber darin, überhaupt den Wohlstand ins Spiel zu bringen. Die Gier nach den Statussymbolen der Konsumgesellschaft ist eine wesentliche Ursache unseres Klimaproblems - daran festzuhalten kann demnach nicht die Lösung sein.

Endlich die Chancen sehen

Alle die hier den Untergang des Abendlandes sehen und die Abwanderung der Industrie, sollten sich klar machen, dass weltweit Maßnahmen zur CO2-Reduzierung anlaufen. Die Industrie ist daher gut beraten, sich ENDLICH innovativ und zukunftsfähig umzustellen. Da gibt es ja immerhin ganz gute Ansätze, dass gerade die Autoindustrie besonders bockig nur nach Hilfen schreit, ohne Lösungskonzepte vorzulegen zeigt nur, wie sehr diese Konzerne noch immer nur auf ihre Lobbyarbeit vertrauen. Dabei sehen sie nicht, dass sie, selbst wenn sie uns wieder Milliarden abpressen, untergehen werden, wenn sie nicht endlich zukunftsfähige Autos bauen. Die neu zu Wohlstand gekommenen Menschen in China und Indien etc. werden nicht mehr allzu lange die unsinnigen Boliden aus deutscher Produktion als Symbole für ihren Erfolg vestehen. Wenn die Autokonzerne endlich diesen Wandel akzeptieren, werden sie auch begreifen, dass für die unumgängliche Umstellung ihres Konzerns in D die besten Voraussetzungen herrschen.

Natürlich dürfen wir die

Natürlich dürfen wir die ökologischen Pläne nicht aus dem Auge verlieren und sollten sie konsequent verfolgen, ob das die durch Corona gebeutelte Wirtschaft schafft. Daran ist zu zweifeln.

Von der Leyen will EU-Klimaziel verschärfen

Absolut Kontrapruduktiv, entweder Weltweit oder gar nicht.
Und den Schwellen.- und Entwicklungländer ist damit auch nicht geholfen, denn die wollen auch Reichtum und Wohlstand, nicht nur Europa.

sind sie hellseher?

Am 16. September 2020 um 12:45 von Weltverbesserer1001
Mal drüber nachgedacht
Hm. Heißt das jetzt sie legen die Hände in den Schoß und wollen dadurch das co2 Problem lösen? Diese bequeme Einstellung ruiniert die Zukunft meiner Kinder und ist daher für mich nicht hinnehmbar

sie reden von der zukunft ihrer kinder und wer giebt ihnen den die garantie das was sie sich wünschen,wollen oder gut empfinden gut für die zukunft ihrer kinder wäre? wenn all unsere vorahnen so dachten wie sie, wùären wie alle schon tot oder der mensch existiere nicht mehr. das leben findet immer seinen weg, aber der egoismus wie sich sich denken zerstört unser aller leben schneller.
mal sehen wie sie bald damit umgehen wenn ihre kinder areitslos bleiben da all die deutsche industrie im ausland immigriert ist.
der globus erwärmt sich nach der eiszeit und das es schneller geht ist wie mit dem frühling, am anfang langsam und wenn die hälfte schnee abgetaut ist schneller. die explosions der bevölkerung ist ursache.

Klima-Spielchen

Klimaschutz ist gut, aber nicht im nationalen Alleingang. Deutschland ist mit 2% am weltweiten CO2 Ausstoss beteiligt...wir haben jetzt schon die höchsten Strompreise in Europa.,.wer noch stärker die Ökolast hochdreht, gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschlands. Wer auch keine fossile Ernergieerzeugung mehr will - z.B. durch neue Erdgaskraftwerke - wird wohl wieder auf die Kernkraft - wie jetzt in Schweden - zurückgreifen müssen...auf grüne Klima-Zauberei sollten wir nicht setzen.

@Adeo

wie immer geschliffen (sind sie Politiker?), genau so wie Fr. v.d.L.
Die Frage ist, kommt was dabei rum?
Aehnlich wie Fr.Merkel mit dem Versprechen der Fluechtlingverteilung.
Die groessten Bremser in Europa war die Lobby der Autoindustrie. Mit ihr die Bundesregierung die ihr Haendchen darueber haelt. Sie duerfen sich auch gerne informieren, denn das ist ein Geheimnis. Ob die Rede also jetzt irgendwas bewegt bezweifle ich. Ich erinnere mich an Merkels Reise an den Nordpol mit Foto und Reden ueber die armen Eisbaeren.. wir haben verstanden.. Hat sich seither irgend etwas bewegt?
Die deutsche Autoindustrie ist sicher inovativ, leider in alle Richtungen aber schwerfaellig und zoegerlich.
SUV mit "plugg inn" - Kosmetik, die Batterien reichen so weit um aus der Gerage zu fahren, dann schaltet sich der 2 Liter Diesel an.. das nenne ich Statistikverschoenerung, freundlich ausgedrueckt, und die Bundesregierung foerdert den Bloedsinn steuerlich.

@Adeo60 - Ein Richtungswechsel wäre nötig.

12:40 von Adeo60:
"Die Deutsche Automobilindustrie ist innovativ und zukunftsfähig."
> Innovativ ist sie - insbesondere wenn es um Betrug (Abgasskandal) oder Lobbyarbeit (Ökosiegel für Autos) geht. Ansonsten gibt es seit Jahren nur einen Trend: Größer, schwerer, umweltschädlicher.
Die Entwicklung von E-Autos ist eine Notwendigkeit, der man nur nachkommt, um den Anschluss nicht zu verlieren.

"[Mit dem Klimawandel] einhergehend wird es soziale Verwerfungen und Verteilungskämpfe geben. Dafür müssen Deutschland und seine Wirtschaft gerüstet sein."
> Die sozialen Probleme haben mit dem Klimawandel wenig zu tun. Deren Ursache liegt in der marktkonformen "Weiter so!"-Politik unserer Regierung. Ich sehe keine allzu große Bereitschaft, die auf Wirtschaftswachstum getrimmte Politik abzuändern. Versprochen wird viel, aber ohne Taten werden diese langfristige Klimaziele nicht zu erreichen sein.

Verstehe die negative Antworten nicht.

Frei nach dem Motto: Erstmal die Industrie retten, ob wir einen Planeten wirklich brauchen wissen wir ja noch gar nicht?

Ist es denn wirklich so schwer zu begreifen? Entweder wir schaffen das jetzt und zwar unverzüglich, oder alles andere ist sowieso egal. Wir liegen auf dem gleichen Breitengrad wie Sibirien: Was glaubt man denn eigentlich was passiert, wenn der Golfstrom zusammenbricht? Und das wäre gerade erst der Anfang.

Da regen sich die Leute über die paar Flüchtlinge auf. Dabei haben Länder wie Indien jetzt schon mancher Tage Temperaturen an der Grenze dessen, was ein Mensch gerade noch so überleben kann. 3 Grad mehr heißt: wir müssen 1 Milliarde Menschen umsiedeln - mindestens. Bei solchen Temperaturen arbeiten auch keine Klimageräte mehr. Es zersetzen sich im Körper die Eiweiße, das ist mit dem Leben schlicht nicht vereinbar.

Sind 1 Milliarde Flüchtlinge etwa besser für die Wirtschaft?

Die Natur kümmert sich nicht um Politik. Mit der kann man nicht nochmal nachverhandeln.

Rohrkrepierer

Wie viele Klimagipfel gabs schon und wie viele Klimaziele und -abkommen wurden schon unterzeichnet.
Wieso sollte sich unter VdL da was anders laufen? Diese Vereinbarungen waren bisher alle das Papier nicht richtig wert.
Leider!

um 12:17 von Sternenkind

"Damit ist das Ende der deutschen Automobilindustrie besiegend und damit das aus für Hunderttausende Arbeitnehmer."

So ein Quatsch! Auch ohne die Rede und ohne Fridays for Future möchte ich ein Auto, welches keine fossilien Brennstoffe mehr benötigt, möglichst leise ist und keine Abgase produziert! Die deutsche Automobilindustrie hat 20 Jahre geschlafen, während uns die Asiaten schon mit Hybrid-Fahrzeugen davongefahren sind. Der Verbrenner hat keine Zukunft, ganz gleich, ob wir es wollen oder nicht! Das werden wir auch daran merken, dass der Spirtpreis keine 20 Jahre mehr auf dem jetzigen Niveau bleiben kann. Denn auch das Öl geht irgendwann zu neige! Und alleine schon die Loslösung von diesem Zeug bedeutet eine Genugtuung. Auch mit Geldern aus Öl-Geschäften werden Kriege finanziert!!!

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Utopie bis 2030

Die besten Forderungen von Frau von der Leyen werden klimatechnisch nur eine geringe Wirkung erzielen, wenn USA, China und Südamerika nicht mit am Tisch sitzen.

leere Worte...

Frau v.d.Leyen hat sicherlich nichts unrechtes gesagt! Natürlich brauchen wir alle ein umdenken und eine Focussierung darauf in Industrie und Handel!
Das geht jedoch nur wenn die Hauptverursacher die nicht in Europa sitzen ebenfalls für diese Ziele und die Umsetzung bereit sind. Das sind Sie jedoch nicht! Und die globale Welt ist nicht mal in der Lage Migrationsströme zu leiten, wie soll es dann beim Klimaschutz aussehen?
Es gibt hier auch nur Goodwill keinen Zwang!
Denken Sie wenn Europa das schafft das es dann Nachahmer gibt?
Ich nicht!
Der einzige Weg bedeutet Konsumverzicht!
Spritsparer, 130 Limit, LKW auf die Schiene,
E Mobility grenzt die Erzeugung von Batterien aus, die Schadensbilanz greift doppelt, Herstellung und Entsorgung!
Wasserstoffantriebe im LKW Verkehr würden schon vielmehr bringen!

@Jan F. - Niedergang der Industrie

Die Rahmenbedingungen sind schon seit dem letzten Jahrtausend bekannt nur die Manager
der Autobetrugsfirmen wollten maximale Gewinne ohne teure Zukunftsforschung z.B Brennstoffzelle zu betreiben.

Aufgrund der Transportwege kann in Asien kann auch nicht alles Produziert werden.

Aber bitte erklären sie mal wie Sie CO2 verkonsumieren ?

Rede zur Lage der EU:Von der Leyen will EU-Klimaziel vers...

Das hört sich gut an.Leider steht da aber auch wenig über konkrete Maßnahmen.
Konkret passiert ab 1.Oktober,daß der Dannenröder Wald in Hessen abgeholzt wird.Für die Autobahn A 49.Eine ökologische Verkehrswende ?
Und im rheinischen Braunkohlerevier sollen noch sechs Ortschaften geräumt werden,für RWE(Keyenberg,Kuckum,Bervenrath,Lützerath,Ober-und Unterwestrich).
Erreicht man so 55 Prozent weniger CO2-Ausstoß ?

Typisch Bayerische Regierung.

@12:00 von reinbolt48
Sehr gut beobachtet.
Weltmeister in großen Sprüchen.
Selbst nachdem die ÖDP das "Bienen-Volksbegehren" gegen alle Widerstände der CSU durchgebracht hat, und die CSU eingelenkt hatte, versuchte sie noch zu tricksen.
Seehofers erfolgreicher Kampf gegen die Windkraft blockierte sogar Projekte, die mit Zustimmung der örtlichen Partei ausgearbeitet waren.

Technische Utopien

Was ich hier alles an Vorschlägen zur Klimarettung lese, erinnert mich an Zauberfeen, die mit ihrem Stäbchen die Welt in ein Klima-Schlaraffenland verwandeln...wohin man liest, wimmelt es nur von Technik-Utopien, die ja erst noch mühselig von unserer Technik-Jugend erfunden werden müssen...mit dem grünen Studium der Politik-, Kommunikations- und Kulturwissenschaften werden wir zwar die Neue Öko-Welt herbei fordern können.die Erfolge werden aber nur durch sehr harte naturwissenschaft-technik Innovationen erreichbar sein...ohne die Kärrnerarbeit des u.a. Studium der Höheren Mathematik geht das leider nicht...das wollen aber bei uns immer weniger. Schwadronieren und wütend sein ist leicht, praktische Tun ist dagegen sehr schwer.

Von der Leyend will EU-Klimaziele verschärfen...

Am 16. September 2020 um 12:16 von Felina2
Was aber wirklich DRINGEND ist und von den Damen VdL und Merkel morgen bereits angegriffen werden muss ist ...
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Richtig ! Sehe ich auch so...
Für die gesamten Staaten der EU sind doch die 40% Reduzierung schon eine Riesige fast unlösbare Aufgabe... Aber es gibt natürlich auch erst einmal weitaus wichtigere und auch ungelöste Aufgaben für die EU. Klar die Flüchtlingskrise steht ganz oben auf der Agenda. Befindet sich Europa nicht immer noch in einer Corona-Krise mit seinen Hilfs und Rettungspaketen. Was ist mit den immer noch ungelösten Brexit ? Oder zb. die aktuellen Probleme mit Russland, der Türkei, USA oder China ? Sollte Frau von der Layen nicht erst einmal diese wichtigen Probleme lösen bevor sie sich neue Probleme ins Haus holt die eh nicht eingehalten werden können ! Diese Klimaziele kann man nunmal nur Global lösen und nicht weil Frau von der Layen und die EU es möchten...

Positives Wundern

Ich freue mich natürlich über die Ziele, wenngleich diese so weit in der Zukunft liegen, dass heutige Verantwortliche mit erst zu kommenden erfolgen geschmückt werden, ohne Risiko für sie. Vor allem aber wundere ich mich über die Wandlung von vdL und anderen CDUlern, die jahrzehntelang das Wohl der Wirtschaft an erster Stelle sahen. Da schimmert Opportunismus durch, der vor allem dem Erfolg der Grünen geschuldet sein dürfte. Nun, wenn es denn den Menschen und dem Klima nutzt, ist das schon positiv!

@landart

Nach Deutschland folgen noch x Staaten mit weniger als 2% Anteil. Wenn diese sich alle darauf berufen würden wie gering ihr Anteil ist kämen sie in der Summe auf 1/3 der Gesamtemission. Wobei: es gibt sicher vorrangigeres als den Verkehr. 30% weniger fahren und 30% sparsamere Autos, evtl. Erdgasantrieb und man hat den "Kopp frei" für die wirklich dicken Bretter, die Zementindustrie etwa.

Ich hoffe, dass Frau von der

Ich hoffe, dass Frau von der Leyen und all ihre Kollegen in der EU dann aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und in Zukunft auf ihrem wöchentlichen Weg nach Brüssel auf das Flugzeug verzichten.

@13:04 von Jan F.

„Was niemand bei dem Überbietungswettbewerb sehen will: Das Meiste geht in den Export. Das CO2 wird also eigentlich nicht bei uns verkonsumiert. Wenn hier keine Industrie mehr möglich ist, wird direkt in Asien produziert. Was glaubt ihr wie hoch die Umweltstandards dort sind? Unterm Strich wird nichts reduziert, außer der Wohlstand in Europa!“

Versuche gerade ein schlüssiges Gegenargument zu finden. Aber ich weiß keines…

Nun ja

Das Netz ist der Speicher. Alles gut in der grünen Utopie

Als ob CO2 durch unsere Politik eingespart wird

Weltweit gesehen wird das Gegenteil passieren.
Nur weil Deutschland und evtl. Europa versuchen die Menge zu verringern, hören die Öl exportierenden Länder nicht auf Öl zu verkaufen.
Was aber passieren wird, die werden die Preise senken um neue Märkte als Abnehmer zu finden.
Dann wird in Bereichen denen das Öl bisher zu teuer war gekauft.
Und am Ende dürften die weltweiten Emissionen steigen.

Wünsch-dir-was Politik

Zwischen 1990 und 2018 hat die EU hat die CO2 Emissionen von jährlich 4.024 auf 3.150 Mt/a gesenkt.
Respekt, aber im selben Zeitaum sind sie von 20.500 auf 33.500 Mt/a weltweit gestiegen. ( www.iea.org )

Während die einen immer mehr und günstiger produzieren, und dabei CO2 emittieren, kämpfen wir darum unsere Industrie stillzulegen. Dann kaufen wir im Ausland ein, solange wir dazu noch genügend Geld verdienen. Zusätzlich hoffen wir noch, dass die Welt uns auf diesem Weg folgt.

Überschätzen wir uns nicht gerade?

@kölner1 15:27

Ich denke die CO2 Sünde ihrer "Fliegerei nach Brüssel" kriegt sie noch ganz gut vom Schirm. Für das CO2 aus dem von ihren "Vaterlandsverteidigern" in Brand geschossenen Moor könnte sie mit einem Braunkohlenbagger im Tross zu den Asteroiden fliegen um sie für die EU zu markieren. Ein tröstlicher Gedanke.

@15:20 von spax-plywood

Gut gebrüllt...aber fragen sie doch mal unsere Politstrategen welcher Coleur auch immer, ob sie sich mit inhomogenen partiellen
Differentialgleichungen höherer Ordnung z.B. in der Strömungslehre befassen möchten...nur über solche „Wege“ lassen sich überhaupt innovative Technologien noch entwickeln...und übrigens nur damit kann man noch Geld verdienen, um die Träume von einer Perpetuum-mobile-Klima-Welt nur ansatzweise finanzieren zu können...auch Greta verspricht Fortschritte in der Klimazukunft immer nur im Verbund mit den Wissenschaften...der Wille ist immer zu loben, doch ohne den Kopf zu martern mit dem obigen Zeug, geht leider nix.

11:49 von Parteibuchgesteuert

>>Die EU und Grüne Politik sind keine Wohltat an den Menschen, es ist eine pure Bedrohung des positiven Lebensgefühl und der gelebten Freiheit aus Zeiten der EWG.<<

Nomen est Omen

Leichtfertige CO2-Verordnung

Wir haben doch gesehen, wenn man im Ministerrat der EU CO2-niedrige Grenzwerte leichtfertig vereinbart, die die deutsche Automobilindustrie nicht sofort umsetzen konnte...die Abgasmanipulation hat da auch ihre Ursache...diese unerfüllbare Umweltpolitik hat schweren Schaden verursacht und man muss sehen, wie die deutschen Hersteller das überstehen.

Wen interessiert das?

Sie soll mal schauen, ob es die EU in 10 Jahren in diese Form überhaupt noch gibt!
Alle Staaten, außer Deutschland, nehmen keine Flüchtlinge aus Griechenland auf und die gute Frau erzählt da was vom Klima in 10 Jahren!
Ob Polen, Ungarn, Tschechien.... dann noch Mitglieder der EU sind?

Heiße Luft Frau v.d.Leyen

In Ihrer Rede schlug die Dame aber noch etwas ganz anderes vor und zwar das Außerkraftsetzen der Dublinregeln wonach jeder Asylant in dem Land in dem er in der EU ankommt auch seinen Asylantrag stellen muss...
Großes Dankeschön an dieser Stelle, denn das wird bedeuten das der Großteil aller Asylanten zu uns kommen wird, falls man die Regelung nich noch abändern wird.
Zudem braucht die EU ein Einwanderungsgesetz und es muss endlich innerhalb Deutschlands ein anderer Verteilschlüssel her als bisher...es kann nicht sein das NRW zu einem Bundesland mutiert indem bald mehr Menschen mit Migrationshintergrund leben als ohne. 2017 waren es 4,3 Millionen. In meiner Heimatstadt sind es jetzt schon 40,3 %.
Ich bin nicht ausländerfeindlich aber es verändert das Stadtbild und auch das Zusammenleben in einer Weise die so rasant und mitunter auch problematisch ist, sodaß ich mich nicht mehr wohlfühle in meiner Umgebung.

Wieder wird an den Kernproblemen vorbeigeredet

Klimaziele um ein paar Prozent aufstocken. Gut!!
Aber hatten wir alles schon. Und weil die Ergebnisse nicht stimmten, mussten neue Ziele her, und nochmal neue, und und und......
Es braucht verpflichtende Programme und auch Programme für die Umsetzung. Große Mrd-Summen in den Raum zu stellen (wie so oft), ist noch kein Programm.
Flüchtlingspolitik war kein zentrales Thema. Das Kern-Problem, Dublin 1-3 muss beseitigt und durch neue, EU-weit verbindliche, neue Asyl-Regelungen ersetzt werden. Rechtsstaatlichkeit kaum erwähnt, ist nicht so wichtig, aber wir fordern es schon mal bei den Chinesen ein.
Die EU ist in der Krise und Frau vdL redet sie schön. Das kann nicht gutgehen.

Tcha, irgendetwas kann da nicht stimmen!

Auf der einen Seite wird Industrie und Konsument vergrault, CO2 effizient zu handeln. In dem z. B. der Diesel vergrault wird.

Auf der anderen Seite soll letztlich alle für nicht Einhaltung zahlen.

Letztlich wird es doch so gedreht, dass die Deutschen wieder zu Kasse gebeten werden können.

Damit andere EU Länder weiterhin uneingeschränkt ihren Kurs fahren können!

natürlich ist das machbar ...

und schon in 70-er Jahren des vorigen Jahrhundert gab es Vorgaben, den Verbrauch und damit die Umweltschäden durch den Verkehr zu verringern.
Da hatten die PKW zwischen 30 und 80 PS, mit 60 PS konnte man einen zwei-achsigen Wohnwagen ziehen, das 3-liter Fahrzeug war schon in den 80-ern in Planung!

Anstatt die PKW bei unter 90 PS und Geschwindigkeiten bei 120 km/h zu belassen und das 1-liter Auto zu entwickeln,

haben die Autokonzerne immer stärkere Motoren gebaut, so das die Leute heute mit mehr als 1 to schweren Fahrzeugen und mit mehr als 100 PS die Umwelt vergiften.

Und als diese Industrie dann in Gefahr lief, wegen diesem sturen beharren auf Dreckschleudern keine Zulassungen zu bekommen,

habe diese Leute schlicht und einfach betrogen!!! Das war keine Manipulation oder Skandal, sondern handfeste Kriminalität.

Die deutsche Autoindustrie hat Ihre Probleme über Jahrzehnte selbst verschlimmert und verursacht-

Rede

jeder der die Rede von der Frau VDL. gesehen hat im TV kann nur noch mit dem Kopf schütteln. wie kann man nur solch eine unrealistische Politik betreiben und auch noch zum Rechtsbruch beim Dublin1-3 aufrufen. haben wir nur noch Kriminelle Politiker an den Spitzen die offen zum Rechtsbruch aufrufen und diesen dann auch noch umsetzen wollen und warum verweist die Presse nicht darauf. sondern verschweigt diese Tatsachen.

Felina2

Danke für den guten Kommentar. Ich bin bezüglich der Flüchtlinge auch der Meinung, das das Problem nur von allen 27 EU Staaten gelöst werden kann. Im Übrigen vermisse ich bei der TS gerade zu diesem wichtigen Thema Informationen.

Beste Grüße

Nicht lustig...

wir drehen uns und unseren Job´s immer weiter den Hahn ab, weil entweder die Ziele so nicht haltbar sind oder der Erreichen der Steuerzahler mitträgt.
Die Job´s in einer der letzten Stätten für Massenbeschäftigung fallen weg. Das E-Auto braucht kaum Teile, das E-Auto aber Strom. Ladestationen fehlen an allen Ecken und Enden. Aber: wer keine Arbeit hat... kann auch kein E-Auto kaufen. Wer das Risiko sieht... der kauft keins. Und wer sich den jetzigen Strompreis ansieht... freut sich auf den Verbrauch. Wen alles vom Strom abhängt... was passiert dann?
Und den haben wir dank Kraftwerkrationalisierung auch nicht. Also kaufen wir zu. Von unsicheren AKW´s. Klar, zurück in die Steinzeit. Aber wer will das?
Letztlich sind wir Weltmeister im dauerhaften "selbst in den Hintern treten geworden". Und unser Altautos? Die berüchtigten Stinker? Die sieht man hier massenweise wieder; nur inzwischen mit einem RO, PL, BG und sonstigen Kennzeichen. Vlt. blickt unsere Fr. vd. Leyen mal über den Teller.

Rede zur Lage der EU...

Am 16. September 2020 um 16:18 von M. Neumann
Wen interessiert das?
Sie soll mal schauen, ob es die EU in 10 Jahren in diese Form überhaupt noch gibt! Alle Staaten, außer Deutschland, nehmen keine Flüchtlinge aus Griechenland auf und die gute Frau erzählt da was vom Klima in 10 Jahren!
Ob Polen, Ungarn, Tschechien.... dann noch Mitglieder der EU sind?
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Auf jeden Fall sind dann die Briten nicht mehr mit dabei... Und ich denke auch am Weltklima wird sich nicht großartig etwas ändern. Sie haben schon ganz recht. Europa ist weder vereint, noch ist es in der Lage die dringendsten Probleme zu lösen. Und ich denke da sind wir einer Meinung. Das Klima ist zZ. nun wirklich das kleinere Problem um was sich Frau von der Layen Gedanken machen sollte. Den wenn die EU nicht endlich an einen Strang zieht, gibt's Europa in 10 bis 20 Jahren in dieser Form nicht mehr...

Die EU ist ein

Die EU ist ein auslaufmodell.
Zu inhomogen sind die Interessen der einzelnen Staaten. Die reichen werden nicht immer alles zahlen wollen, die armen sich nicht bestimmen lassen.
Zumal den Einwohnern die EU auch kaum etwas bringt. Da geht das Geld vom Steuerzahler über Brüssel zu den Großkonzernen.
Was soll das dem Normalbürger bringen?

Rede zur Lage der EU

Am 16. September 2020 um 15:46 von Francis Ricardo

Als ob CO2 durch unsere Politik eingespart wird

Weltweit gesehen wird das Gegenteil passieren.
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Absolut Einleuchtend und treffend formuliert !
Schade nur das die Politiker das nicht einsehen wollen...

Klimaziele und verlogenheit

warum erzeugt jeder Bundesbürger 8 tonnen CO2 im Jahr
aber ein Schweizer oder Franzose nur 5 Tonnen

Klima

uneinig EU, dann sehen wir nach Polen. Kohlkraftwerke überall und sie lassen sich nicht reinreden. Die Regierung die eigentlich die EU hasst, hatt dann noch einen dicken Packen Geld geschenkt bekommen. Warum eigentlich?
Diese Union die nach, wieviel Geld kann ich bekommen funktioniert, bei den Plichtenz.B. Flüchtlinge? sich wegduckt wird hoffentlich keine Zukunft haben. Ob nun die gegen die Wählerstimmen installiert Fr. v.d.L dS das ändert, bezweifle ich. Hat sie sich doch in ihrem letzten Amt nicht hervor getan. Aber nach dem Steuervermeidungs Chef eine logische Nachfolge.
Früher haben die Fürsten den schwächsten unter ihnen zum König gemacht. Klimaschutz? Wer glaubt's ?

Sysiphos

Weil man das co2 nicht mitexportieren kann.
Eigentlich sehr einfach, zu bemerken.
Aber man rühmt sich seiner Aussenhandelsüberschüsse.

@reinbolt48

sehr einig.
Ich sage nur Höhe mal Abstand, wer denkt sich das nur aus?
Dänemark kommt gut durch die Krise, kürzlich berichtigt neben seiner Pharma Branche sind sie mit Vestas Marktführer in der Windkraft.
Zukunftsindustrie, Deutschland Zukunftsarbeidsplätze an der Spitze? Lächerlich!

13:35 von DB_EMD

Denn auch das Öl geht irgendwann zu neige!
-
das habe ich vor 50 Jahren schon mal gehört
Club of rome ... "die Grenzen des Wachstums"
als ich noch jung und naiv war
Zitat :"und keine Abgase produziert!" und das E Auto produziert keine Abgase ?

Am 16. September 2020 um 12:35 von 2018Anne

Zitat: Ehe wir versuchen andere Länder zu überzeugen, sollten wir erstmal überzeugendes Personal schicken.

Frauvon der Leyen wurde nicht von uns geschickt, sondern vom europäischen Rat einstimmig gewählt und vom europäischen Parlament bestätigt.

@Sisyphos um 18:02 Uhr

"warum erzeugt jeder Bundesbürger 8 tonnen CO2 im Jahr
aber ein Schweizer oder Franzose nur 5 Tonnen"

Unter anderem (DE im Vergleich zu CH oder FRA) deswegen:
- Pendlerwege zur Arbeit sind größer,
- Industriearbeit ist prozentual größer (nicht nur Kfz- und Schiffsbau, sondern auch Braun- und Schwarzkohle),
- die "Winter" sind (noch) etwas kälter, es wird mehr Energie benötigt,
- Reisewege sind durchschnittlich länger (Hochgebirge, Mittelmeer),
- innerhalb Deutschland wird generell mehr geflogen und das dicke schwere Kfz verwendet > der Deutsche ist träger, hat es immer eilig (Stress) und liebt seinen Spritfresser wie ein US-Amerikaner,
- ungesündere Ernährung (mehr Schweinefleisch).

18:10 von Bender Rodriguez

natürlich läßt sich das mit dem CO2 erklären
die Schweizer haben Wasserkraft die Franzosen AKW´s (75 % des Stroms)
trotzdem
wir vor allem unsere Medien stellen uns als die "Umweltvorreiter" dar und das ist einfach nicht wahr

Am 16. September 2020 um 15:40 von Sternenkind

Zitat: Das Netz ist der Speicher. Alles gut in der grünen Utopie

Spielen Sie auf Annalena Baerbock an?

Das hat so einen Bart.

Warum lesen Sie nicht einmal auf ihrer Homepage "zum Thema Netz und Speicher" ?

18:21 von WM-Kasparov-Fan

die "Winter" sind (noch) etwas kälter, es wird mehr Energie benötigt
,
wenn ich mir die Schweiz betrachte
da liegt mehr Schnee als bei mir
ansonsten haben sie im einen oder anderen Punkt sicherlich recht

@Schwebe, 13:06 Uhr

Lieber Herr Schwebe,
dass Sie kein Freund der EU sind und auch nicht mehr werden ist ja bekannt. Es ist daher müßig, sie von den Vorteilen eines politisch und wirtschaftlich starken Europa überzeugen zu wollen. Sicherlich gibt es in der EU einige Bremsklötze, so vor allem die nationalistisch geprägten Regierungen von Ungarn und Polen. Aber ohne die EU und einem Rückfall in die Einzelsstaaterei wird vor allem Deutschland, aber letztlich ganz Europa wirtschaftlich und politisch an Gewicht verlieren. Die Initiative von Frau von der Leyen in Sachen Klimaschutzziele ist zu begrüßen, denn damit verbinden sich die Herausforderungen der Zukunft. Gerade die Automobilindustrie ist gefordert ihr know-how und ihre innovative Kraft dort einzubringen.

@Widerstand Jetzt, 13:16 Uhr

Da stimme ich Ihnen voll zu. Die deutsche Automobilindustrie verfügt über das technische Know-how und die innovative Kraft, Mobilität und Klimaschutz zu verbinden. Ob die EMobilität die zukunftsweisende Form sein wird, wage auch ich zu bezweifeln. Ich tendiere mehr zu Wasserstoff. Und natürlich haben Sie recht, protzige und übertreuerte Spritfresser passen nicht (mehr) in unsere Zeit. Insoweit ist ein Umdenken erforderlich, das spätestens dann einsetzen wird, wenn die Nachfrage zu diesen Fahrzeugtypen ausbleibt.

@sosprach, 13:30 Uhr

Nein, ich bin kein Politiker. Aber natürlich lebt die Politik auch von einer Symbolik. Das Foto von Kanzlerin Merkel am Nordpol hat - zumindest für einen Moment - uns alle an die Verletzlichkeit unserer Erde erinnert, insbesondere an die schmelzenden Polarkappen. Bilder bewirken oft mehr, als Worte. Die Rede von Frau von der Leyen war zunächst einmal ambitioniert - und sie wird sich daran messen lassen müssen. Klar ist aber: Klimaschutz ist eine globale Herausforderung. Wenn der Westen der USA niederbrennt, ebenso das Amazonsgebiet, dann bestehen Zweifel, wie das gelingen soll. Und trotzdem muss Überzeugungsarbeit gegen die Trumps und Bolzonaros geleistet werden. Und ja, die Autoindustrie ist nicht nur innovativ, sondern auch träge. Aber die Energie der Zukunft ist in Sachen Mobilität noch immer zweifelhaft und viele Arbeitsplätze hängen an dem Wirtschaftszweig.

@Nachfragerin, 13:31 Uhr

Ich bin kein Experte für die Autobranche. Aber klar ist doch, dass die Kunden mehr Wert auf Umweltveträglichkeit und spritsparende Antriebe legen. Dem tragen offensichtlich auch die deutschen Hersteller Rechnung. Richtig ist freilich auch, dass massiv manipuliert wurde. Dieser Makel lastet - zu Recht - schwer auf der Autoindustrie. Aber natürlich hängt jeder siebte Arbeitsplatz in D am Tropf der Autobauer. Und deshalb geht es auch um soziale Verwerfungen, wenn wir über diesen Wirtschaftszweig sprechen. Die deutsche Wirtschaft hat den Bürgern seit Jahrzehnten Wohlstand und Sicherheit beschert. Wollen Sie dies leichtfertig aufs Spiel setzen? Es geht in der Politik immer auch um Verantwortung - für das Land und die Menschen. Hier eine vernünftige Balance zu finden zwischen Klimaerfordernis, Sozialveträglichkeit und Wachstum, ist letztlich die Kunst.

Sysiphos 3

"trotzdem
wir vor allem unsere Medien stellen uns als die "Umweltvorreiter" dar und das ist einfach nicht wahr"

Fehlen da ein paar Satzzeichen?
Als Umweltvorreiter kann man nicht gelten, wenn ich co2 durch Uran ersetze.
Und Wasserkraftwerke sind im eher flachen Deutschland auch so eine Sache. Das geht eben nördlich der Rhön eher schlecht.
Was ist also an den co2 Werten jetzt schlimm?
Würden wir unseren Export so zusammen streichen, dass wir auch nur auf 5T/E kämen, wäre hier Schicht. Wollen wir das?
Co2/Einwohner ist halt einfach die falsche Relation. Das ist soo einfach.

Würde man co2 auf Waren umlegen, sähe das viel besser aus. Dann wäre das co2 nämlich " beim kunden"
So ist es eben, wie auch die Gülle für Schweinefleisch für China, hier.
Akzeptieren oder drastisch ändern.

Es muss allen klar sein, das

Es muss allen klar sein, das weiter höher schneller, also Kapitalismus, nicht mit reduziert, sparsam, nachhaltig, sprich Umweltschutz, zusammen passt.
Also Party, bis zum bitteren Ende, oder bittere Party bis zum Schluss. Das sind momentan die Optionen.

Am 16. September 2020 um 14:16 von Karl Klammer

Die Industrie produziert was der Kunde will, nichts anderes.

Transportkosten spielen kaum eine Rolle insbesondere, wenn wir weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

2019 wurden 4,6 Mio Fahrzeuge produziert aber nur 3,6 in D verkauft. Die 1 Mio ging in den Export = Mehr CO2. Das wird dann später auch noch in China produziert unter schlechteren Bedingungen

In der Tat systemimmanente (und somit änderbare) Probleme

"Es geht um eine systemische Modernisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Unser jetziger Konsum, der Verbrauch an Rohstoffen wie Wasser und Lebensmittel, der Landverlust - das alles ist nicht nachhaltig"

Noch deutlicher: Es wird viel zuviel Überflüssiges, Minderwertiges oder mit „eingebautem Verfallsdatum“ produziert. Einzig zum Zwecke des „Wirtschaftswachstums“.

„Bei der Digitalisierung gebe es Nachholbedarf, sagte von der Leyen - in deutscher Sprache, sicher kein Zufall: "Die Datenverbindungen müssen mit dem rasanten Tempo Schritt halten. Und wenn wir uns ein Europa der gleichen Startchancen auf die Fahnen schreiben, dann kann es nicht sein, dass 40% der Menschen in den ländlichen Räumen immer noch ohne Zugang zu schnellen Breitband-Verbindungen sind"

Wirklich nicht.

„Im Gespräch ist eine digitale europäische Identität, die dafür sorgen soll, dass jeder Nutzer selbst kontrollieren kann, was mit seinen Daten passiert“

Hier muss gelten: ALLE oder keiner haben die Kontrolle.

Am 16. September 2020 um 13:19 von Nachfragerin

Wohlstand ist nicht nur die "S-Klasse" sondern auch Bildung, Gesundheit, Sicherheit. Das muss aber erwirtschaftet werden. Einfach gesagt, weniger verkaufte S-Klassen, weniger Geld für Krebsbehandlung.

Wir exportieren numal die Produkte, bei denen sich unsere Firmen als besonders wettbewerbsfähig erweisen. Das ist ein ständiger, jahrzehnte langer Prozess. Das kann nicht einfach von der Politik "transformiert" werden. Gucken Sie sich die Solarindustrie an. Angeblich High-Tech. Hoch subventioniert von der Politik. Aber eigentlich einfaches Zeug, was die Chinesen im Handumdrehen kopiert haben und nun billiger UND besser anbieten.

Unsere Politiker schaffen das

Nach Deutschland jetzt die EU wir müssen vorangehen im Klimaschutz bei den Flüchtlingen, doch die anderen Staaten gehen nicht mit. Im Grunde wollen die anderen Staaten sieh England mit Brexit nicht, das Deutschland wieder in Europa die Führung übernimmt.

@ kurtimwald Das stimmt so nicht, Grüne Propaganda

Jeder Autokonzern hatte immer schon mindestens ein sparsamen Motor und kleine Modelle im Angebot. Aber was wollten die Leute? SUV'S! Als der erste SUV wie eine Bombe einschlug, sind nach und nach die Hersteller nachgezogen. Als letztes Porsche. Es war nicht umgekehrt. Natürlich versucht man den Leuten möglichst viel Ausstatung zu verkaufen. Aber sie kaufen es auch.

VW 3L Lupo oder der alte Audi A2? Verkauften sich nicht. Smart? Nischenprodukt!

Man kann es nur den Menschen vorwerfen. Aber wenn wir beim Auto anfangen, wo hören wir auf? Smartphone? Internet? Reisen? Alles schlecht für dei Umwelt.

@sosprach, 18:12 Uhr

Vielleicht haben Sie schon mal etwas von den "Hidden Champions" in der deutschen Wirtschafts gehört - Mittelständische Unternehmen, die in ihren Sparten Weltmarktführer sind. Deutschland ist nach wie vor gut aufgestellt, wie auch die aktuellen Frühindikatoren wie u.a. der Geschäftsklimaindex zeigen. Sie mögen das lächerlich finden, ich freue mich darüber und auch darüber, dass unser Land bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen ist.

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