Ihre Meinung zu: Seehofer plant Studie über Rassismus in der Gesellschaft

20. September 2020 - 8:05 Uhr

Seit Monaten weist Bundesinnenminister Seehofer Forderungen nach einer Studie über Rassismus in der Polizei zurück. Stattdessen kündigte er nun eine breiter angelegte Untersuchung an - über Rassismus in der Gesellschaft.

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Kommentare

Absurde These

"Seit Monaten weist Bundesinnenminister Seehofer Forderungen nach einer Studie über Rassismus in der Polizei zurück. Stattdessen kündigte er nun eine breiter angelegte Untersuchung an - über Rassismus in der Gesellschaft."
Zur Gesellschaft gehören alle, im Zweifel eben auch Straßengangs und Drogendealer. Ich finde schon, dass man an die Polizei einen höheren Maßstab anlegen darf und muss. Der Vergleich von Seehofer ist absurd und mir drängt sich die Vermutung auf dass er vertuschen und verharmlosen will. So jemand ist als Minister untragbar, aber Konsequenzen wird es unter Merkel wohl keine geben.

Gezielte Untersuchung

Eine Untersuchung vielleicht erstmal in den Kreisen der Parteien. Ansonsten kommt man zu der ueberraschenden neuen Erkenntnis, dass es in DE Rassismus gibt.

Naja.........

Das finde ich persönlich die bessere Lösung. Nicht mehr nur auf Polizei und einzelne mit dem Finger zeigen, sondern herausfinden wie die Gesellschaft insgesamt darüber denkt und dann mit vernünftigen und vor allem aufklärenden Maßnahmen gegensteuern. Und...auch die Meinung andersdenkender zählt dabei und dass auf beiden Seiten, sonst kann man das gleich lassen. Meine Meinung.

Unsere Polizei ist therapiebedürftig

Unsere Polizei hat in puncto Rechtsradikalismus eine gründliche Therapie nötig. Das ist ja nicht ehrenrührig, dazu muss man aber auch als Polizist stehen und das muss gemacht werden.

Rassismusprobleme

"Seehofer plant Studie über Rassismus in der Gesellschaft"

Der Postillon witzelte gestern, dass Herr Seehofer eine Studie über Linksextremisten bei der Polizei in Auftrag geben wird. Die nun geplante Studie ist natürlich auch eine Möglichkeit, um das Rassismusproblem bei der Polizei als "völlig normal" ansehen zu können.

Nicht fair

Wie wird Rassismus denn - äh - ermittelt? Indem die Polizisten zu ihren Einstellungen interviewt werden. Eine solche Frage könnte zB lauten: „glauben Sie, dass Ausländer häufiger kriminell sind, als Deutsche?“ - und das kann sehr wohl die reale, tagtägliche Erfahrung eines Polizeibeamten sein. Für die Studie ist er dann schon Rassismusverdächtig ...

Rechtsradikalismus im Osten

Im Nachgang zur Existenz der DDR wurde seit der Zeit der Wiedervereinigung das Problem des Rechtsradikalismus im Osten nicht wirklich aufgearbeitet. Das betrifft auch und gerade die Polizei.

Bevor mir da jetzt was unterstellt wird: Viel besser sind die Polizisten im Westen auch nicht dran. Ich selbst bin übrigens in der DDR aufgewachsen, aber vor 1989 geflüchtet.

Ich finde.......

den gedanklichen Ansatz von Herrn Seehofer garnicht so falsch. Was soll denn die Beobachtung einer Berufsgruppe unter dem Mikroskop für Ergebnisse bringen? Woraus resultiert das Personal der Polizei Doch wohl immer noch aus der Bevölkerung, oder?? Ich bin sogar überzeugt, daß man rassistische Vorurteile auch bei Mitgliedern der Feuerwehr und auch Rettungsdienste findet! Warum wohl?

Wenn unter Rassismus...

jeder versteht was er will, wird die Studie keine verwertbaren Ergebnisse liefen.
Wo fängt Rasismus an? Wenn der Polizist einen mehrfach aufgefallenen Jugendlichen kontrolliert oder wenn der Bürgr sich aufregt, wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.
Es gibt gesellschaftliche Werte und Normen, die diese Demokratie so lebenswert gemacht haben, die es sich zu schützen lohnt. Ist es ein Rassist, der diese Werte schützen möchte?
Oder ist sogar der Bayer ein Nationalist, weil er in Norddeutschland "Grüß Gott" statt "Mion Moin" sagt?

Seehoferismus

"Rassismus" greift viel zu kurz. Als wären nicht auch weiße Opfer von Polizeigewalt betroffen.

Überlegungen müßten sich gegen Willkür und den Korpsgeist richten, der die Strafvereitelungen erst ermöglicht.

M.a.W. : wer nicht in Richtung einer absolut selbständigen Kontrollbehörde handelt (wie Seehofer und zumindest eine Polizeigewerkschaft), veranstaltet 100 % reines Show-Business.

wladimir kevesligeti Können

wladimir kevesligeti
Können Sie sich überhaupt in eine Polizistin oder einen Polizisten hineinversetzen? Ich glaube aber,dass Sie das nicht können. Diese Polizei muss für alles ihren Kopf hinhalten und wenn Täter geschnappt werden und die Polizisten bespuckt,geschlagen,beschimpft werden und die gleichen Täter kurze Zeit später wieder auf freien Fuss sind und weiterhin ihre feinselige Art gegenüber der Polizei tätigen kann, dann entsteht Frust über diese Art von Täterschaft und der Hilflosigkeit der Polizisten gegenüber dieser Spezie.Nicht die Polizei braucht eine Therapie, sondern der Gesetzgeber, der solche eine Behandlung und Verächtlichmachung unserer Polizei durch solche Täter zulässt. Wer aber das Pferd immer von hinten aufsattelt,der muss damit rechnen,dass das Pferd mal ausschlägt. Sollen jetzt nur noch Migranten zur Polizei gehen dürfen, so wie es manche User hier schon vorgeschlagen haben? Ist man in Deutschland schon rechtsradikak, weil man Kritik an dieser Politik übt?

„gieß Wasser in die Suppe ...

... es kommen Gäste!“

///
*
*
... das Manöver ist so absurd, wie durchsichtig! ...
*
... am Ende kommt raus, das verglichen mit einigen Bundesländern, die Polizei geradezu „linksextrem“ ist ...
*
Polizei und Armee sind naturgemäß in jedem Land der Erde eher konservativ-rechts ausgeprägt. Es gilt Werte stabil zu wahren.
*
... dies darf aber nicht dazu führen, dass diese Organe sich dem Fortschritt und neuen gesellschaftlichen Erfordernissen verschließen ...
*
... und schon mal garnicht geht es, dass man Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder undemokratisches Gedankengut in diesen Organen tolerieren darf!
*
Seehofers Versuch, die Ergebnisse zu verwässern sollte in meinen Augen gestoppt werden!

Thema verfehlt......

Offenbar will Herr Seehofer ein mögliches Rassismusproblem in der Polizei nicht sehen oder vertuschen. Gerade bei unseren Orndnungsbehörden darf es keinen Verdacht der Vertuschung geben. Hier ist Transparenz gefragt. Alles andere schädigt den Ruf unserer Polizei. Und von der Seite heißt es doch immer: Wer nichts zu vertuschen hat...

Nein.

Es gibt Leute, die für den Staat hoheitliche Aufgaben wahrnehmen. Dazu gehören etwa Polizisten, Lehrer und Grenzschützer.
Es ist selbstverständlich, dass an solche Personen strengere Maßstäbe angelegt werden als an denjenigen, der etwa im Bahnhof die Zeitungen verkauft - und das ist im Übrigen durch Grund- und Bemtengesetz auch gefordert. Deshalb hat der Staat eine besondere Verpflichtung - und die hat er auf Betreiben von Leuten des Schlags Seehofer & Co. seit den 1970er Jahren mit dem so genannten Radikalenerlass auch eingesetzt (der allerdings gegen Bewerber mit linker Gesinnung eingeführt worden ist) und damit verhindert, dass Beamter wird, wer nicht zum Grundgesetz steht. An diesem Grundproblem hat sich nichts geändert, auch wenn es heute mehr um Reichsbürger und Rassisten geht.
Weiß das Seehofer nicht? Natürlich weiß er das - er ist nur immer noch derselbe wie der von 2015: Für ein paar Prozent Wählerstimmen von der rechten Flanke verkauft er jede Überzeugung.

@karlheinzfaltermeier

"Ich bin sogar überzeugt, daß man rassistische Vorurteile auch bei Mitgliedern der Feuerwehr und auch Rettungsdienste findet! Warum wohl?"
Ja, warum wohl? Vielleicht sind Sie so lieb und erklären uns das mal...

@Gesellschaftskrise

"Diese Polizei muss für alles ihren Kopf hinhalten und wenn Täter geschnappt werden und die Polizisten bespuckt,geschlagen,beschimpft werden und die gleichen Täter kurze Zeit später wieder auf freien Fuss sind" Am 20. September 2020 um 09:42 von Gesellschaftskrise

*

Das ist aber nett umschrieben.

Ich kann mich an einige Fälle erinnern, wo Polizisten nur Kontrolle durchführen wollten und dann von einer ganzen Horde Personen umzingelt und bedroht wurden.

Die Polizei kann ihre normale Arbeit nicht machen.

Da kommen mir die "Hell's Grannies" von Monty Python in den Sinn.

Nicht nur auf Seehofer gucken

„Zuletzt stellten die SPD-geführten Bundesländer eine eigene Studie in Aussicht“

Die sollten sie nicht nur in Aussicht stellen, sondern zügig durchführen lassen. Aber von komplett unabhängiger Stelle, am besten von einer Kooperation zwischen mehreren.

..."Drehhofer"...kennen wir

..."Drehhofer"...kennen wir schon...

wladimir kevesligeti Schön,

wladimir kevesligeti
Schön, dass Sie vor 89 geflüchtet sind. Wahrscheinlich hatten Sie pers. die Nase voll von den vielen Rechtsradikalen, welche im Osten bei der Polizei waren und sich *Volkspolizisten * nannten.
Glauben Sie etwa,
dass der Rechtsradikalismus einfach aus dem Nichts kommt? Warum gibt es solche Menschen im Osten, obwohl nach der Wende erst einmal viele Rechte in den Osten gegangen sind. Sie machen es sich zu einfach und hinterfragen nicht, sondern ziehen einfache Schlussfolgerungen. Schon ziemlich dürftig Ihre Aussage und das sagt Ihnen ein Bürger dieses vereinigte Deutschland, der auch in der DDR sozialisiert wurde, aber geblieben ist, um mitzuhelfen diese DDR zu erhalten, aber zu Demokratisieren. Die D-Mark und Bananen war da nicht im Gespräch bei uns Gegnern der SED-Diktatur und wir hatten da auch nicht an Flucht gedacht.

Das ist das Ergebnis jahrelangen politischen Verschlafens...

... wenn plötzlich der Ruf nach irgendwelchen Studien zum Rechtextremismus laut wird.
Keiner Regierung in unserem Land ist es bisher gelungen, substanzlosen Parteien wie etwa der NPD oder der AFD das lose Mundwerk zu stopfen.
Es werden keine Demos wie etwa die schwachsinnige Pegida-Bewegungen oder rechte Geschwüre auf Anti-Coronamaßnahmen-Demos zu verbieten.
Sogenannten "Reichs" - Bürgernwird gestattet, Versammlungen abzuhalten und ihren von Intelligenz entkernten Müll zu verbreiten.

Und jetzt wird rumgeheult, dass es zuviel wird!?

Es ist völlig richtig, bei der Polizei aufzuräumend, wollen die Beamten ihre Vorbildfunktion erhalten.

Herrn Seehofers Ablenkungsmanöver ist allzu offensichtlich.

Jahrelanges sträfliches Dulden rechter Parteien und Bewegungen (die dann auch noch vom Gesetz gedeckt werden) hat zu dieser Situation erst geführt. Die Suppe hat uns die eigene Politik eingebrockt.

um 09:30 von

um 09:30 von karlheinzfaltermeier
"Was soll denn die Beobachtung einer Berufsgruppe unter dem Mikroskop für Ergebnisse bringen?"

Die Polizei ist nicht bloß eine Berufsgruppe wie jede andere auch,wie Einzelhändler oder Köche - die Polizei ist die Exekutive.

Polizisten sind Staatsdiener.
Eine der 3 Säulen der Demokratie.

Was Seehofer macht:
Sich schützend vor Rassisten & Kriminelle innerhalb einer der 3 Säulen der Demokratie stellen - was im Grunde genommen ein Angriff auf die Demokratie in DE selbst ist.

& die "Untersuchung" des Verfassungsschutzes" ist bloß eine Alibi-Veranstaltung:
Der Verfassungsschutz - ebenfalls dafür bekannt sich schützend vor Rassisten,Faschisten & Kriminelle zu stellen ,bzw. solche in den eigenen Reihen zu haben - & ebenfalls Teil der Demokratie-Säule "Exekutive" soll eine Untersuchung durchführen ?

Im Zweifel wird der Bericht für 120 Jahre weggeschlossen,wie im NSU-Fall - oder als Staatsgeheimnis deklariert,siehe funktionsfähige ICE-Bordrestaurants

Bei der Untersuchung der

Bei der Untersuchung der Polizei im Bezug auf Rassismus, wäre es zwingend notwendig die Erfahrungen der Betroffenen einzubeziehen. Das ist wohl eher ein Wunschdenken! Meine ungewollte Erfahrungen mit der Polizei sind durchweg negativ. Die meisten Polizisten fangen bereits das Gespräch mit einem Ausländer mit sehr viel Abneigubg und von oben herab an. Der Hinweisdarauf und die Butte höflich und respektvoll miteinander zu sprechen, bringt ihr Blutdruck und unpassenden Verhalten weiter in die Höhe. Zusätzlich wäre es zwingend notwendig, wenn die Justiz imbeosndeeen im Osten Deutschlands auf rassistisches Verhalten untersucht wird. Herr Seehifer wird so weit wie möglich versuchen zu verdecken und die Untersuchungen nicht zu gestatten. So jemand gehört abgewählt.

Rassismus - nur ein Modewort

Die ganze Rassismus-Debatte ist nur eine der neuartigen, von einer kleinen Gruppe der Gesellschaft auf den Teller gebrachten Suppe, die die gesamte Gesellschaft auslöffeln soll. Ob es die Klima-Hysterie von Greta, oder der Aufschrei gegen den Tod von schwarzen Einwohnern in den USA ist - es ist geradezu schick und modern, auch bei uns dagegen auf die Straße zu gehen und dabei auch die Schulpflicht zu verletzen - und der Staat schaut zu !
So soll auch hier plötzlich eine Studie herausfinden, daß die Polizei rechtsradikal ist (so das Ziel der Initiatoren links der politischen Mitte). Aber was macht eine Studie für einen Sinn, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht ? Die Polizei hat einen klaren Ordnungsauftrag vom Gesetzgeber und alle, die sich dieser Aufgabe verpflichten, also Polizisten, haben für die Durchsetzung von Recht und Ordnung zu sorgen. Ist doch klar, daß diese Menschen eher für ihr Vaterland einstehen, als andere Gruppen der Gesellschaft.

Seehofers Motto

Seehofers Motto: Wenn man die Nadel im Heuhaufen finden will, muß man den Heuhaufen vergrößern, um die Nadel besser zu finden.

na was denn sonnst?

Das Rassismus in der Polizei vorkommt ist für unseren Innenminister ja wohl unglaublich.
Hatt die Erkenntnis, das in der Armee "rechtes Gut" vorhanden ist, unseren Herrn weltfremd und blind werden lassen?
Ich frage mich ernsthaft was dieser Mann noch auf seinem Posten zu suchen hat.
Ich erinnere an:
- Obergrenze
- keine Ausländer mehr nach Deutschland
- in der Polizei gibt es keine rechten Kräfte
- (in den 80ern) Aidskranke sollte man in Lager sperren

Wie Realitätsfremd ist Herr Seehofer eigendlich?
Ich glaube und hoffe das der Teil der rechts gesinnten in der Polizei den geringsten Anteil darstellen, aber lieber Herr Seehofer.
ES IST VORHANDEN.
Tun Sie etwas als Innenminister oder überlassen sie dies Menschen die dafür geigneter sind.
Aus meiner Sicht sind Sie es nicht.
Und Ihrer Aussage Überlegungen hinzuzufügen:
Zitat:"Rechts neben der CDU/CSU darf es keine andere Partei geben"
Gibt mir das ganz schön zu denken.

Fällt nicht vom Himmel

Extremismuss und Rassismus fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis verfehlter Politik, die es nicht schafft ihr Volk mitzunehmen.

Da braucht es keine Untersuchungen. Halt doch, denn die lenkt perfekt vom eigenen Versagen ab.

Warum die Studie wichtig ist

Was Seehofer nicht begreift:

In der Polizei ist Kameradschaft extrem wichtig.
Wenn ich in meinem "zivilen" Beruf feststelle, dass mein Kollege ein Rassist ist, dann habe ich die Option, mich von dem fernzuhalten.
Bei der Polizei ist das viel schwieriger. Und wenn dann der umgekehrte Fall auftritt, nämlich dass ich als junger Polizist in eine Einheit komme, in der rassistische Sprüche an der Tagesordnung sind, dann kann es passieren, dass ich mich dem allmählich anpasse.

Gerade deswegen ist die Studie innerhalb der Polizei so wichtig: um die jungen Kollegen zu schützen, müssen die "alten Nazis" rausgezogen werden.
_

09:37 von DerGesundeVerstand

„ wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.“

Falschverbot - eine grandiose Wortschöpfung!

Bei Rassismus gibt es natürlich eine Art Empirik. Diese geht aber davon aus, dass Rassismus eine Erkenntnis a priori ist. Natürlich scheut diese Wissenschaft die Auseinandersetzung damit, dass es aus der sachlichen Erfahrung heraus - a posteriori - zu Einstellungen kommen kann, die nach erster Prämisse her als rassistisch gelten könnten.

Nun ist es leider so, dass solche tatsächlich- und tagtäglichen Erfahrungen die Mehrzahl der Menschen ähnlich prägen würde - und so selbst der unverdächtigste Polizeianwärter nach x Dienstjahren gewisse Ansichten entwickeln würde.

ich bin sie langsam leid

die Kommentare, in denen hier gebetsmühlehaft wiederholt wird, dass Rechtsextremismus eine völlig normale und nachvollziehbare Rektion auf Frust und respektlose Behandlung im Beruf sei. Am Ende kommt noch heraus, dass etwas bei jemandem nicht stimmen kann, der angespuckt und beschimpft wird und trotzdem die Werte des GG als Grundlage seines Dienstes hochhält. Vermutlich ist er ein "Gutmensch" und damit für den Polizeiberuf ungeeignet.
Ich gebe zu, dass ich als (Erwachsener) zwar nur selten abwertende Behandlung erfahre, aber selbst, wenn mir das öfter passieren sollte, wüsste ich nicht, warum meine Rektion darauf darin bestehen sollte, Daten von Menschen (die überdies gar nichts damit zu tun haben) über Polizeicomputer abzufragen und sie oder ihre Familien per E-Mail mit dem Tode zu bedrohen.
Sollten die entsprechenden Foristen das für normal halten, würde ich sie gerne in die Studie mit einbezogen sehen.

@09:18 von social_fariness: in den Kreisen der Parteien

"Eine Untersuchung vielleicht erstmal in den Kreisen der Parteien. Ansonsten kommt man zu der ueberraschenden neuen Erkenntnis, dass es in DE Rassismus gibt."

Selbstverständich gibt es Rassismus in den Parlamenten. Schließlich sitzt die AfD in allen Landtagen und im Bundestag.

Dazu kommen dann sicher noch ein paar Abgeordnete aus z.B. der CSU oder von der sogenannten Wert-Union.

Bei den linken Parteien halte ich Rassismus zwar für unwahrscheinlicher, aber nicht für ausgeschlossen.

In der Bevölkerung dürfte der Prozentsatz für offenen Rassismus bei ca. 10% liegen, versteckten Rassismus gibt es sicherlich bei 25% oder sogar mehr.
Meine Vermutungen aus dem was ich so höre oder lese.

@DerGesundeVerstand 9:37 - Nachhilfenedarf?

Sie fragen: „Wo fängt Rasismus an? Wenn der Polizist einen mehrfach aufgefallenen Jugendlichen kontrolliert oder wenn der Bürgr sich aufregt, wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.“

///
*
*
... vielleicht lesen Sie einfach mal im Grundgesetz nach! Da steht es genau drin! ...
*
... es ist aber leider nur schwer überprüfbar, ob der von Ihnen beschriebene „Jugendliche“ einfach nur mehrfach auffällt, weil er einer bestimmten Ethnie angehört und einfach mal auf Verdacht kontrolliert wird - oder ob er wirklich was ausgefressen hat! ...
*
... im Bereich der Religionen bin ich der Meinung, dass bei uns grundsätzlich etwas schief läuft! ...
*
... oder kann mir jemand erklären, warum es das Wort zum Sonntag und Kirche im Radio ausschließlich kat/ev geben darf? Über Konfessionsunterricht in Schulen ganz zu schweigen! ...

Dann kann er sich die Zahlen schönrechnen

Wenn der Herr Seehofer eine Untersuchung der gesamten Gesellschaft möchte ist er natürlich fein raus.

Er sagt dann:
Also die Untersuchung sagt das auf 1000 Einwohner 10 Rechtsradikale kommen.
Also ist es ja "normal" wenn auf 1000 Polizisten auch 10 Rechtsradikale kommen.

Aber das er hierbei die Gruppe (1000 Quer durch die Gesellschaft) auf 1000 aus EINER Gruppe umrechnet wird dann natürlich nicht erwähnt.

Das ist von ihm mal wieder eine Nebelkerze weil er in seinem Inneren wohl kein "Problem" sieht.

Erfolgserlebnis

Wie jeder andere Berufstätige braucht auch der Polizeibeamte Erfolgserlebnisse. Wenn dann die Trefferquote bei bestimmten Leuten höher ist, nennt man die Erfahrung.

Nicht nur auf Rechte gucken: Studie über alle Seehoferfreunde!

Seehofer hat vielleicht noch andere Freunde als Maaßen und Rechte in Polizei und Verfassungsschutz. Mit einer breit angelegten Studie kann er die doch prima suchen. Oder?

@Phonomatic

"
Am 20. September 2020 um 09:29 von Phonomatic
Nicht fair

Wie wird Rassismus denn - äh - ermittelt? Indem die Polizisten zu ihren Einstellungen interviewt werden. Eine solche Frage könnte zB lauten: „glauben Sie, dass Ausländer häufiger kriminell sind, als Deutsche?“ - und das kann sehr wohl die reale, tagtägliche Erfahrung eines Polizeibeamten sein. Für die Studie ist er dann schon Rassismusverdächtig ..."

Ja, wenn es die einzige Frage wäre. Kleiner Tipp, beschäftigen Sie sich doch mal mit Sozialstudien, wie man sie durchführt, wie der Fragenkatalog entsteht und wie man sie auswertet.

Es ist ein Problem der Gesamtbevölkerung

Und weil auch Polizisten zur Gesamtbevölkerung gehören muss entsprechend gegen gewirkt werden!!! Wer ständig die Polizei unter Rassismus Verdacht stellt sollte sich mal vor Augen halten wie viele Migranten mittlerweile in dieser Berufsgruppe arbeiten und auch ein durchaus kollegiales Arbeitsverhältnis pflegen. In diesem Beruf muss sich jeder auf jeden verlassen können! Eine Voraussetzung ohne die unsere Polizei in ihrer Funktion nicht wirken könnte!!! Und unsere Polizei wirkt sehr gut! Ausnahmen bestätigen hier keineswegs die Regel!!!!

Wozu Studie?

Man muss nur mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen.
"Eine Demokratie muss das aushalten."
Vielleicht klappt das etwas mit unserer Demokratie nicht mehr. Vielleicht sind sogar die Gegensätze in der Gesellschaft zu groß?

09:57 von HAQH

sehen sie !
so unterschiedlich sind die Erfahrungen mit der Polizei.
Wenn ich mal was wollte wurde ich höflich behandelt.
Was ihren Blutdruck erhöht ..... wer weiß das schon.
Man muß sich eben im Umgang mit der Polizei an besondere Spielregeln halten.
Aber das muß man sich überall, oder duzt man seinen Chef
und klopft ner unbekannten Frau kameradschaftlich auf den Rücken ?
Witze machen Sarkasmus etc. kommt üblicherweise nicht an,
die Beamten schätzen eben ne gewisse Distanz, nachvollziehbar, bei deren Job.
Da ist eine Nähe und ein "DU" eben weniger geeignet.

@ MartinBlank

"Was Seehofer nicht begreift: In der Polizei ist Kameradschaft extrem wichtig." Am 20. September 2020 um 09:59 von MartinBlank

*

Das hat meine ich jeder verstanden. Denn wenn ein Polizist sich in Gefahr begibt rettet ihm ein anderer Polizist womöglich das leben.

Das ist bei der Feuerwehr nicht anders.

So langsam

muss sich unser Bundesinnenminister mit dem Vorwurf von Verschleierung auseinandersetzen. Die Gesellschaftsstudie wird nicht dazu nutzbar sein um strukturelle Probleme in unseren Sicherheitsbehörden aufzudecken und sie wird auch keine Hinweise darauf geben können.
26 von 30 Polizisten kamen aus einem Bereich und wurden zufällig ermittelt. Wie viele solcher Polizeidistrikte haben wir denn noch in diesem Land?

09:29 von Phonomatic

„glauben Sie, dass Ausländer häufiger kriminell sind, als Deutsche?“
.
das ist keine Glaubensfrage !
soll ja Statistiken geben die das Thema behandeln

seehofer-plant-studie-ueber-rassismus-in-der-gesellschaft

Halloooo, liebe Gesellschaftskrise, Sie schreiben :"Ist man in Deutschland schon rechtsradikak, weil man Kritik an dieser Politik übt?"

Also, aus meiner Sicht ist Ihr kleiner Tippfehler geradezu köstlich !!! "rechtsradikak", statt rechtsradikal !!!

Ich hoffe, dass Ihr Tippfehler in den Duden aufgenommen wird...!
Sie schreiben weiters :"Nicht die Polizei braucht eine Therapie, sondern der Gesetzgeber,..."
Hier treffen Sie den Nagel haargenau auf den Kopf !

apropos Kopf,... Der Fisch fängt bekanntlich beim Kopf zu stinken an.

Ich stimme Ihremganzen Beitrag - begeistert - zu!

Alle Menschen sind irgendwie Rassistisch

Nun wahrscheinlich kommt dabei raus, dass 100 Prozent der Bevölkerung ab und an rassistisch denken. Das ist übrigen keine Überraschung, der Fremde oder Andersartige wird in der einheimischen Gruppe immer besonders beobachtet, überall. Das hat Gründe.

Phonomatic

"
Am 20. September 2020 um 09:59 von Phonomatic
09:37 von DerGesundeVerstand

„ wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.“

Falschverbot - eine grandiose Wortschöpfung!

Bei Rassismus gibt es natürlich eine Art Empirik. Diese geht aber davon aus, dass Rassismus eine Erkenntnis a priori ist. Natürlich scheut diese Wissenschaft die Auseinandersetzung damit, dass es aus der sachlichen Erfahrung heraus - a posteriori - zu Einstellungen kommen kann, die nach erster Prämisse her als rassistisch gelten könnten.

Nun ist es leider so, dass solche tatsächlich- und tagtäglichen Erfahrungen die Mehrzahl der Menschen ähnlich prägen würde - und so selbst der unverdächtigste Polizeianwärter nach x Dienstjahren gewisse Ansichten entwickeln würde."

Blödsinn. Ihr a posteriori-Phänomen ist bekannt. Beim interessierten Laien und in der Wissenschaft und auch hinreichend beschrieben. Die Wissenschaft scheut gar nichts, auch nicht der Laie, können Sie hier lesen.

@esop

"Wie jeder andere Berufstätige braucht auch der Polizeibeamte Erfolgserlebnisse. Wenn dann die Trefferquote bei bestimmten Leuten höher ist, nennt man die Erfahrung." Am 20. September 2020 um 10:05 von esop

*

Stimmt genau.

Deshalb wird zum Beispiel Autowerbung auch auf die Zielgruppe der potentiellen Käufer und nicht auf 5-Jährige Mädchen zugeschnitten.

Würde eine Werbeagentur es anders machen, wäre sie raus aus dem Geschäft.

@Ein Politiker 9:57 - Rassismus verharmlosen?

Zitat: „Ist doch klar, daß diese Menschen eher für ihr Vaterland einstehen, als andere Gruppen der Gesellschaft.“

///
... dass „Rassismus“ kein Modewort ist, sollte spätestens seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg bekannt sein - weshalb „Rassismus“ ja auch in so „neumodischen“ Publikationen, wie der Bill of Rights, dem Grundgesetz und fast jeder Verfassung weltweit explizit erwähnt ist (und zu vermeiden ist!)! ...
*
... ich weiß jetzt nicht, wo Sie genau herkommen, dass Ihnen das „modisch“ oder „neumodisch“ vorkommt ...
*
... die Passage, die ich von Ihnen zitiert habe, klingt eher nach „Belarus-Verhältnissen“ ...
*
... für D kann ich Ihnen versichern, dass unsere Polizei Teil der Gesellschaft ist und nicht gezielt gegen „andere Gruppen der Gesellschaft“ vorzugehen hat ...
*
... schon mal garnicht gegen alle Nicht-Polizisten!
*
noch mal: Grundgesetz ist kein „Mode-Blättchen“!

Relativierer

Niemand "guckt nur auf die Polizei". Die Gesellschaft hat den allgegenwärtigen Rassismus auch in ihr selber ordentlich im Blick.
Aber auch niemand - außer unser Innenminister - käme auf die hirnrissige Idee die Polizei explezit auszunehmen besonders da ja eine Häufung zu sehen ist...
Ein typischer Seehofer halt, brandgefährlich!

Aussenwirkung

Ich stelle mal die frage, ob es nicht auch an den Neuankömmlingen liegt , die sich an unserer Gesellschaft stören weil WIR anders sind und sich deswegen ihre eigene Welt hier schaffen wollen? Die parallelgesellschaften sind schon lange Fakt. Ist das nicht auch Rassismus der von aussen zu uns gebracht wird? Bedingslose Integration wie es in anderen Ländern gemacht wird,könnte deutsche Ausländerangst bekämpfen.

Ursachen für "Rassismus" in Polizeikreisen

Könnte es sein, dass die Polizistinnen und Polizisten zunehmend Respektlosigkeit, Gewalt und Widerstand von Seiten ihrer Klientel ausgesetzt sind und aus rechtstaatlichen Gründen dagegen kein wirksames Mittel haben? Wird hier der Frust gegen besonders renitente Tätergruppen als Rassismus definiert? Woher kommt diese als Rassismus definierte Voreingenommenheit der Polizei? Eine Studie zu Tätergruppen und Täterverhalten müsste mit einer Rassismusstudie Hand in Hand gehen.

@jetzttexteich

"
Am 20. September 2020 um 10:07 von jetzttexteich
Es ist ein Problem der Gesamtbevölkerung

Und weil auch Polizisten zur Gesamtbevölkerung gehören muss entsprechend gegen gewirkt werden!!! Wer ständig die Polizei unter Rassismus Verdacht stellt sollte sich mal vor Augen halten wie viele Migranten mittlerweile in dieser Berufsgruppe arbeiten und auch ein durchaus kollegiales Arbeitsverhältnis pflegen. In diesem Beruf muss sich jeder auf jeden verlassen können! Eine Voraussetzung ohne die unsere Polizei in ihrer Funktion nicht wirken könnte!!! Und unsere Polizei wirkt sehr gut! Ausnahmen bestätigen hier keineswegs die Regel!!!!"

Eine Ansammlung von Allgemeinplätzen, weiter nichts. Ersetzen Sie Polizei durch - sagen wir Schreiner - ist das Ergebnis Ihres Posts das selbe.

@DerGesundeVerstand

"
Am 20. September 2020 um 09:37 von DerGesundeVerstand
Wenn unter Rassismus...

jeder versteht was er will, wird die Studie keine verwertbaren Ergebnisse liefen.
Wo fängt Rasismus an? Wenn der Polizist einen mehrfach aufgefallenen Jugendlichen kontrolliert oder wenn der Bürgr sich aufregt, wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.
Es gibt gesellschaftliche Werte und Normen, die diese Demokratie so lebenswert gemacht haben, die es sich zu schützen lohnt. Ist es ein Rassist, der diese Werte schützen möchte?
Oder ist sogar der Bayer ein Nationalist, weil er in Norddeutschland "Grüß Gott" statt "Mion Moin" sagt?"

Wenn der Bayer nach dem Grüß Gott auch behaupten würde, die Norddeutschen seien alle dumm, dann wäre er ein Rassist.

Es ist ganz einfach: Rassismus ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

um 10:12 von Sisyphos3

Die Kriminologie bietet hier Antworten die erklären, warum Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft in der BRD im Durchschnitt mehr Straftaten begehen als Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft.
Gründe sind unter anderem, dass das Ausländergesetz nur für Ausländer gilt und Deutsche sich danach garnicht strafbar machen können, hingegen jeder der illegal einreist und sich hier an die Ausländerbehörden wendet schonmal mit der illegalen Einreise/Aufenthalt die erste Straftat begangen hat.
Zudem ist es Fakt, dass männliche Jugendliche (ubiquitäre Jugenddelinquenz) mehr straftaten begehen als andere Altersgruppen und Geschlechter. Bei Ausländern ist aber gerade diese Gruppe (männliche Jugendliche) überrepräsentiert.

Wer hier also gleich zu vorschnellen Schlüssen neigen wollte, sollte sich erstmal auf den Stand der Bildung/Forschung begeben um mitreden zu können ohne dabei zu wirken, wie jemand der im Dorf am Stammtisch Parolen raushaut.

Diskussions Schieflage

Die Diskussion hat wieder einmal Schlagseite.

Es ist doch verständlich dass bei einem statistisch belegten höheren Deliktaufkommen von Migranten, sich bei denjenigen, die das nicht einmal, sondern immer wieder erfahren, Erfahrungswerte ansammeln.

Ich möchte nicht mit denjenigen tauschen, die täglich mit Clan Kriminalität zu tun haben, die sich selbst bei der Aufnahme von Bagatelldelikten von dutzenden Großfamilien Mitgliedern umringt sehen.

Wenn dann die Politik blind gegenüber diesen Zuständen ist, kann ich verstehen, dass sich Polizisten untereinander (nicht-öffntlich z.B. in WhatsApp Gruppen) Luft verschaffen.

Und wer noch nie im kleinen Kreis Dampf abgelassen hat, der werfe den ersten Stein

@Tada 10:10 - Danke!

Zitat: „Das ist bei der Feuerwehr nicht anders.“

///
*
*
... ganz herzlichen Dank, für diesen fantastischen Vergleich! ...
*
... Sie meinen also, dass die Feuerwehr genauso einfach mal den Schlauch prophylaktisch aufs Asylbewerberheim hält und denen eine liebevolle Dusche verpasst, bevor es dort (statistische Häufung ist belegt!) brennt? ...
*
... oder worauf bezog sich Ihr „das ist bei der Feuerwehr nicht anders“?

Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem

Es ist sinnvoll nicht nur eine Berufsgruppe mit Vorurteilen zu übersähen und an den Pranger zu stellen. Es ist dringend geboten die gesamte Gesellschaft und die politische Bildung unter diesem Aspekt zu erforschen und Verbesserungen einzuleiten.

Rassismus als gesellschaftliches Problem

Rechtsextremismus, in Teilen auch Linksextremismus, vermischt mit kruden Verschwörungstheorien, vor allem aber Hass- und Hetzbotschaften bis hin zu Gewaltexzessen und eben auch Rassismus - dies ist leider ein Teil unserer Lebenswirklichkeit geworden. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Horst Seehofer deshalb ein ganzheitliches gesellschaftliches Problem zu erkennen glaubt. Nicht nur die Polizei, vor allem auch die Bundeswehr dürfte in Teilen infiziert sein. Beide sind letztlich Teile der Gesellschaft, beide tragen einen besonders hohen Vertrauensvorschuss in der Bevölkerung. Wir alle sind letztlich gefordert, gegen die Radikalisierung der Gesellschaft anzukämpfen - und dieser Kampf muss bereits gegen sprachliche Verrohung gerichtet sein.

@2018Anne

"
Am 20. September 2020 um 10:13 von 2018Anne
Alle Menschen sind irgendwie Rassistisch

Nun wahrscheinlich kommt dabei raus, dass 100 Prozent der Bevölkerung ab und an rassistisch denken. Das ist übrigen keine Überraschung, der Fremde oder Andersartige wird in der einheimischen Gruppe immer besonders beobachtet, überall. Das hat Gründe."

Sehen Sie, da haben wir das Problem. Schon Im ersten Satz: "Nun wahrscheinlich...."

Sie mutmaßen, spekulieren, aber Sie wissen gar nichts, genauso wie ich nichts weiß. Ich kann auch nur spekulieren und mutmaßen. Eine Studie würde das ändern.

20. September 2020 um 09:57 von Ein Politiker


Aber was macht eine Studie für einen Sinn, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht ?

Das Ergebnis steht auf keine Fall fest, aber es gibt eine inzwischen hohe Anzahl von Vorgängen in den letzten 20 Jahren, die zu massiven Vertrauensverlust führt. Ein Großteil der Vorgänge wurde nicht von der Polizei selbst festgestellt, sondern von außen (zum Teil nur durch Journalisten, die mit Repressalien zu kämpfen haben deswegen).
Eine Untersuchung ist wichtig um das Vertrauen der Bevölkerung wieder herzustellen.

@Am 20. September 2020 um 10:17 von Theodor62

Zitat: "Könnte es sein, dass die Polizistinnen und Polizisten zunehmend Respektlosigkeit, Gewalt und Widerstand von Seiten ihrer Klientel ausgesetzt sind und aus rechtstaatlichen Gründen dagegen kein wirksames Mittel haben? Wird hier der Frust gegen besonders renitente Tätergruppen als Rassismus definiert?"

Könnte nicht nur sein, sondern ist definitiv so!

Ein Zitat

„Rassismus gedeiht da, wo er geleugnet wird.“

Zitate wie diese und ähnliche stammen von Menschen, die bei Auschwitz-Birkenau waren.

Vielleicht ist es noch zu früh, uns in der westlichen Welt über Frieden zu freuen. Vielleicht müssen wir einfach wachsamer sein, sonst wiederholt sich die Geschichte hier oder anderswo bis wir (ALLE) zum Abgrund kommen!

09:30 von wladimir kevesligeti

Rechtsradikalismus im Osten
Im Nachgang zur Existenz der DDR wurde seit der Zeit der Wiedervereinigung das Problem des Rechtsradikalismus im Osten nicht wirklich aufgearbeitet. Das betrifft auch und gerade die Polizei.

Bevor mir da jetzt was unterstellt wird: Viel besser sind die Polizisten im Westen auch nicht dran. Ich selbst bin übrigens in der DDR aufgewachsen, aber vor 1989 geflüchtet.///

Sie sind vor dem Rechtsradikalismus der DDR geflohen? Haben jetzt gemerkt das es Rechtsradikalismus in der BRD gibt? Wo waren Sie dazwischen?

"Am 20. September 2020 um

"Am 20. September 2020 um 10:20 von Moos P
um 10:12 von Sisyphos3

Die Kriminologie bietet hier Antworten die erklären, warum Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft in der BRD im Durchschnitt mehr Straftaten begehen als Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft.

[...] Zudem ist es Fakt, dass männliche Jugendliche (ubiquitäre Jugenddelinquenz) mehr straftaten begehen als andere Altersgruppen und Geschlechter. Bei Ausländern ist aber gerade diese Gruppe (männliche Jugendliche) überrepräsentiert."

Danke für diesen Post Sie haben das Problem exakt genannt. Besonders die ubiquitäre Jugenddelinquenz finde ich so wichtig, daß ich mir den Absatz als Zitat mit voller Absicht ausgewählt habe. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen. Ist in der Soziologie auch längst bekannt.
Aber nicht beim interessierten Rassisten. Der schreibt diese Kriminalität dann lieber der Herkunft zu. Ist ja auch einfacher.

10:20 von Moos P

"getroffene Hund bellen"

ich regte nur an Statistiken zu lesen,
nicht mehr nicht weniger.
Warum müssen sie deshalb schon Erklärungsversuche
und Rechtfertigungsgründe formulieren.
Ich habe mich doch in keine Richtung geäußert !

Rassismus

Im Artikel wird umgeschwenkt von Rassismus zu Rechtsextremismus. Was also genau soll hier untersucht werden? Wer die Worte "Mohr" oder "Zigeuner" noch benützt? Oder wer mit Springerstiefeln seine Freizeit verbringt? Ich denke, Rechtsextreme outen sich freiwillig, Rassisten dagegen sind Menschen, die gegen eine linkslastige Meinung verstoßen. Ich bin neugierig, was uns die vom Steuerzahler hochbezahlte Wissenschaft dazu erklären wird und welcher Nutzen uns allen dadurch erwächst.

Rassismus

nach meiner Meinung nach sollte erst einmal definiert werden, was man unter Rassismus versteht. denn leider wird der Begriff Rassismus in letzter Zeit zu häufig genutzt, wenn man keine Gegenargumente hat zu Themen oder der Gegenüber anderer Meinung ist.
kann ich dann nicht auch die Behauptung aufstellen das die Regierung rassistisch gegen über das deutsche Volk eingestellt ist , wenn diese Regierung offen recht und Gesetze bzw. Verträge bricht und damit gegen den Willen des Volkes handelt. das beste Beispiel dazu ist der angebliche Wiederaufbaufonds der die Verträge von Lissabon und Maastricht offen bricht . nach meiner Meinung nach haben wir in der Polizei kein Rassismus Problem sondern einzelne Personen die durch falsch Politik sich radikalisiert haben.
und jetzt bin ich gespannt ob der Kommentar zensiert wird oder mit Gegenargumenten wieder legt wird.

Danke Herr Seehofer

Die Hetze der SPD gegen die Ordunungkräfte unseres Staates ist gesellschaftsschädlich.
Der Rassismus ist kein Problem der Polizei sondern der Gesellschaft.
Deshalb ist Seehofers Vorstoß der einzig vernünftige.
Alle Polizisten unter Generalverdacht zu stellen und ihnen Rassismus vorzuwerfen ist das dümmste was man machen kann.
Gerade bei der Polizei ist der Zusammenhalt und die Kameradschaft wichtig, das gegenseitige Vertrauen, wenn sie sich mit kriminellen herumschlagen müssen und von Linken und Rechten angefeindet werden.

Personenkontrollen nach Erfahrung

Nach meiner Erfahrung kontrolliert die Polizei nicht überall gleich.

Zum Beispiel habe ich noch nie gesehen, dass Personenkontrollen bei Eltern vor den Schulen durchgeführt wurden. Völlig egal, wie diese aussehen.

Hat irgendjemand schon nach den Orten des (eventuellen) Rassismus geschaut? Bandenkriminalität findet nicht überall statt und solche Banden nehmen nicht jeden auf.

@Staufy 10:15 -

Zitat: „Bedingslose Integration wie es in anderen Ländern gemacht wird,könnte deutsche Ausländerangst bekämpfen.“

///
*
*
... hatten wir schon! ...
*
... hat nicht funktioniert! ...
*
... anschließend hatten alle Ausländer Angst vor allen Deutschen ...
*
... bitte neue Idee entwickeln!

Rassismus in der Gesellschaft?

Kann es den geben? Ist der nicht sowieso verboten?

@Sollten die entsprechenden Foristen 10:00 von frosthorn

"das für normal halten,
würde ich sie gerne in die Studie mit einbezogen sehen."

In der Tat. Letztlich,
um es im Erich Fried Stil zu sagen, geht Einigen wohl nur darum:
Das Unsägliche wieder sagbar zu machen,
damit das Unmenschliche wieder machbar wird.
Q3 2020

10:20 von Einfach Unglaublich

... Und wer noch nie im kleinen Kreis Dampf abgelassen hat, der werfe den ersten Stein

Darum geht es nicht.

Es geht um Polizeibeamte, die "Hardcore-Rechtsextremisten-Material" (so klassifiziert vom NRW-Verfassungsschutz) in Chatgruppen teilen.

Ihre Verharmlosung ätzt.

10:20 von Einfach Unglaublich

... auch das gilt zu berücksichtigen
die täglichen Erfahrungen dieser Gruppe
Vielleicht wird man ja auch durch sein Umfeld geprägt ?
In einem Kloster geht es eben anders zu als in einem Gefängnis.
Auch wird man das Thema Partnerschaft anders betrachten, wenn man 15 ist, als mit 60 und der 5. Scheidung

Schlüsselrolle

Die Polizei nimmt eine besondere Stellung ein, wenn es um die Bekämpfung von politisch motivierten Straftaten geht. Sie ist die Instanz, die den Staat gegen rechte Gewalt und Rassismus überwiegend überhaupt handlungsfähig macht. Und diese Aufgabe hat sie bereits mehrmals nicht nur nicht erfüllt – siehe NSU, Oktoberfestattentat, rätselhafter Tod von Gefangenen und diverse andere Begebenheiten – sondern anscheinend oft sogar mit undurchsichtiger Absicht hintertrieben. Drohbriefe an Politiker basierend auf Datenabfragen und rassistische Netzwerke in Polizeibehörden runden das Bild erschreckend ab. Dies kann nicht mehr übersehen werden und schreit nach gezielter Aufklärung.

Wenn Seehofer sich dagegen wehrt, indem er diese wichtige Aufgabe erst ablehnt und dann so verwässert, dass sie zum Scheitern verurteilt ist, dann muss man sich fragen, welche und wessen Interessen er damit bedient. Ist er am Ende Teil des Problems?

Richtiger Ansatz

Ein richtiger Ansatz - dieses Einschlagen auf Instutionen (Polizei, Bundeswehr etc.) aus ideologischen Gründen wird der Lebenswirklichkeit nicht gerecht. Entweder man versteht das ganze als gesamtgesellschaftliches Problem, oder man lügt sich selbst in die Tasche.

09:14 von Kessl

... Konsequenzen wird es unter Merkel wohl keine geben.

Politik ist auch das Erreichen eines möglichst breiten Konsenses.

Politik ist nicht das Erreichen der Zufriedenheit von @Kessl.

Sehofer plant Studie über Rassismus in der Gesellschaft...

In der Gesellschaft und nicht bei der Polizei(NRW) und in Hessen,wo es einen Abfluß von persönlichen Daten gegeben hat.Mit der Folge von Droh-E-Mails.
Und wer soll die Studie erstellen ? Etwa externe Berater ? Für die gab das Innenministerium im Jahre 2019 152,4 Millionen Euro aus(Merkur.de).

09:14 von Kessl

Was erwarten Sie denn für Konsequenzen von Kanzlerin Merkel in aller Eile, wenn noch nicht einmal der Bericht vom Verfassungsschutz über den Rechtsextremismus der Sicherheitsbehörden vorliegt?
Ich denke fast, Ihnen liegt nur am Herzen, dass die jetzige Regierung minimiert werden muss. Egal, aus welchen Gründen. Um dann rot-rot-grün zu bekommen? Für Sie als ausgewiesener AfD'ler doch wohl kein Sonnenlicht am Horizont.

@esop, 10:05

"Wie jeder andere Berufstätige braucht auch der Polizeibeamte Erfolgserlebnisse."

Da scheint ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen (nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei der Polizei selbst).

Es kann nicht Aufgabe der Polizei sein, möglichst viele "Verbrecher" zu ermitteln. Sondern die Verbrecher zu ermitteln, die es gibt. Sonst wären wir im Polizeistaat.

Es ist also auch ein Erfolgserlebnis, unschuldige Menschen laufen zu lassen oder erst gar nicht zu belästigen.

Ein Richter macht seinen Job ja auch nicht besonders gut, wenn er möglichst viele Leute ins Gefängnis steckt.

Es dauert und dauert und dauert

Warum eine großangelegte Studie, die wieder Monate, wenn nicht Jahre dauert und Steuergelder verschwendet. Seit Jahren ist doch nun bekannt, daß Rassismus von bestimmten Gruppen bei uns vorangetrieben werden, die da heißen Neonazis, Pegida, Reichsbürger und denen es komischerweise gelingt andere Menschen, wie z.B. auch Polizisten und Bundeswehrsoldaten von sich zu begeistern. Auffällig dabei, daß sich diese menschenverachtenden Gruppierungen hauptsächlich im Osten der BRD breit machen. Es ist also alles bekannt, wir brauchen keine Studien, wir brauchen sofortige Maßnahmen den braunen Sumpf inklusive AfD auszutrocknen. Gerade vor dem Hintergrund, daß Politik und Justiz immer von hunderten, wenn nicht mittlerweile tausenden, bekannten gewaltbereiten Nazis sprechen. Es muß jetzt Schluß sein mit weit über 30 Jahren bekannten Naziterror, -hetze und -morden.

Am 20. September 2020 um 10:00 von frosthorn

Ich gebe zu, dass ich als (Erwachsener) zwar nur selten abwertende Behandlung erfahre, aber selbst, wenn mir das öfter passieren sollte, wüsste ich nicht, warum meine Rektion darauf darin bestehen sollte, Daten von Menschen (die überdies gar nichts damit zu tun haben) über Polizeicomputer abzufragen und sie oder ihre Familien per E-Mail mit dem Tode zu bedrohen.
#
#
So, so, da sind Sie wieder. Von wie vielen Polizisten ist den dieses Vorgehen bekannt? Es werden von Ihnen wieder alle Polizisten in Sippenhaft genommen. Sie sind doch immer einer der ersten, das man von einer Einzeltat nicht auf alle schließen soll.
Unser Rechtsstaat sorgt schon für die gerechte Strafe für diese Polizisten. Lassen Sie mal die anderen Polizisten in ruhe arbeiten und unterlassen Sie den Generalverdacht.
Auch wenn es Ihnen schwer fällt.

@gesellschaftskrise

Den Eindruck, dass wir die aktuelle deutsche Politik nicht mehr kritisieren dürfen, hat sich bei mir längst verfestigt. Als Ausgleich dafür dürfen wir den Russen und Amerikanern annähernd täglich erklären, wie Demokratie geht. Wir sollten eigentlich, wie in anderen Ländern auch, eine "4. Gewalt" im Lande haben, die Kontroll- und Kritikfunktionen übernimmt. Diese 4. Gewalt ist deutlich linkslastig, weshalb viele "alternative Medien" entstanden sind, die auch beachtet werden. Wenn wir also die Gesellschaft hinsichtlich ihrer politischen Sauberkeit untersuchen, müssten wir damit "ganz oben" anfangen.

@ Andreas

Na ja, eigentlich ist das keine Spekulation, man kann es überall auf der Welt beobachten.

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Dass Polizisten sich in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise äußern, wenn gewissen Personengruppen, die sich in diesem Land illegal aufhalten, selbst dann nicht abgeschoben werden, wenn sie bereits mehrfach schwere Straftaten verübten haben oder nachdem sie Innenstädte wie in Stuttgart oder Frankfurt verwüstet und geplündert haben, auch noch als "Party- und Eventszene" verharmlost werden.

Dass der ein oder andere Polizist, der derartige Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, dann in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele schreibt, dass darf niemanden überraschen.

@ Moos P

„Die Kriminologie bietet hier Antworten die erklären, warum Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft in der BRD im Durchschnitt mehr Straftaten begehen als Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft.
Gründe sind unter anderem, dass das Ausländergesetz nur für Ausländer gilt und Deutsche sich danach garnicht strafbar machen können“

Gerade aus diesem Grund werden Verstöße gegen das Ausländerrecht nicht mit in die Kriminalstatistik einberechnet.
Ohne Verstöße gegen das Ausländerrecht bleibt ein Anteil von ausländischen Tatverdächtigen bei insgesamt 30 Prozent (bei Gewaltdelikte sogar 37). Ausländische Mitbürger machen aktuell einen Prozentsatz von knapp 12% der Gesamtbevölkerung aus. Das sind die Fakten der Kriminalstatistik 2019... das zu bewerten / zu beurteilen, ist dann jedem selber überlassen

@Einfach Unglaublich

"Am 20. September 2020 um 10:20 von Einfach Unglaublich
Diskussions Schieflage

Die Diskussion hat wieder einmal Schlagseite.

Es ist doch verständlich dass bei einem statistisch belegten höheren Deliktaufkommen von Migranten, sich bei denjenigen, die das nicht einmal, sondern immer wieder erfahren, Erfahrungswerte ansammeln."

Menschen, die kriminell werden, sind nicht der Durchschnitt der Bevölkerung. Weder Migranten, noch sonst wer.

"Ich möchte nicht mit denjenigen tauschen, die täglich mit Clan Kriminalität zu tun haben, die sich selbst bei der Aufnahme von Bagatelldelikten von dutzenden Großfamilien Mitgliedern umringt sehen."

War klar, daß nach Migranten auch gleich Clankriminalität kommt. Der geneigte Leser soll gleich die richtige Assotiation bekommen. Ersetzen Sie Clan durch Mafia; italienische, amerikanische, deutsche oder sonst wo. Hat mit Migranten nichts zu tun.

Wer sich Luft verschaffen muß durch posten von Flüchtlingen in Gaskammern hat den falschen Beruf.

@Frosthorn 10:00: 'Ich bin sie langsam leid'

Sehr passender Kommentar, danke dafür.

Es geht ja eben nicht nur um 'Gesinnungen' sondern tatsächlich darum, dass unsere Polizei in gewissen Teilen eine Gefahr darstellt, z.T. sogar für Leib und Leben. Das haben wir bereits gesehen und es wäre sehr wichtig festzustellen, wie groß dieses Problem tatsächlich ist.

Auch um andere Polizisten zu rehabilitieren. Da sind ja auch sehr, sehr viele gute Leute, die einem angesichts dieses Themas nur Leid tun können.

Nicht das Richtige

Verschleierung und Beschönigung bringen nicht weiter.
Maßstäbe an Beamte sind höher anzusetzen.

Hier erwartet man klare Regelungen und deutliche Verantwortung.
Sich dem zu entziehen wirkt schwächlich und es macht den Eindruck, als gehe man Unbequemen aus dem Wege.

Beamte generell und Polizei im Speziellen dürfen sich in kleinster Weise angreifbar machen und das sollte auch konsequent überprüft und disziplinarisch geregelt werden.

Berufe mit dieser Verantwortung und Tragweite kann nicht jeder machen.
Teilweise sind Anforderungen in der freien Wirtschaft mittlerweile strenger.

Am 20. September 2020 um 10:04 von Sharky_ffm

Also die Untersuchung sagt das auf 1000 Einwohner 10 Rechtsradikale kommen.
#
#
Es geht um Rassismus.
Wer nur eine Rasse als "wichtig" bezeichnet ist auch ein Rassist.

09:29 von Phonomatic

>>Wie wird Rassismus denn - äh - ermittelt? Indem die Polizisten zu ihren Einstellungen interviewt werden. Eine solche Frage könnte zB lauten: „glauben Sie, dass Ausländer häufiger kriminell sind, als Deutsche?“ - und das kann sehr wohl die reale, tagtägliche Erfahrung eines Polizeibeamten sein. Für die Studie ist er dann schon Rassismusverdächtig ...<<

Genau diese Frage brennt auch mir auf dem Herzen. So erfährt man doch die Wahrheit nie. Man kann höchstens die Verhaltensweise in der Vergangenheit während der Arbeitszeit durchstöbern. Und dann? Wenn er/die BeamtIn nun einmal in gewissen verrufenen Milieus seinen Dienst hatte? Mit prozentual mehrheitlichen ausländischen Wurzeln? Clan-Milieus z.B.?

@Moos P

"
Am 20. September 2020 um 10:22 von Moos P
Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem

Es ist sinnvoll nicht nur eine Berufsgruppe mit Vorurteilen zu übersähen und an den Pranger zu stellen. Es ist dringend geboten die gesamte Gesellschaft und die politische Bildung unter diesem Aspekt zu erforschen und Verbesserungen einzuleiten."

Da stimme ich Ihnen durchaus zu. Nur ist das Problem, Sicherheitskräfte sind eine besonders exponierte Berufsgruppe mit besonderen Hoheitsrechten, da möchte ich dann schon genauer wissen, ob es in dieser Berufsgruppe eine Neigung zum Extremismus gibt, stärker als in der Gesamtgesellschaft, oder auch nicht.

ich selber habe noch nie erfahren....

dass die Polizei "rassistisch" sein soll - wäre ja auch noch schöner, wenn ich als weiße Deutsche diskrimminiert werden würde

@TKM

"@karlheinzfaltermeier
"Ich bin sogar überzeugt, daß man rassistische Vorurteile auch bei Mitgliedern der Feuerwehr und auch Rettungsdienste findet! Warum wohl?"
Ja, warum wohl? Vielleicht sind Sie so lieb und erklären uns das mal..."

Dazu mache ich mal einen Vorschlag:

Wir nehmen unsere Linken/Grünen Multi-Kulti-Befürworter mal für ein paar Monate in den Polizeidienst auf und setzen diese dann in den entsprechenden Problembezirken mit hohem Migrationsanteil ein. Das könnte den Blick für die Realität und die täglichen Arbeit der Polizeibeamten in gewisser Weise etwas schärfen.

09:39 von Niel Püsch

"Rassismus" greift viel zu kurz. Als wären nicht auch weiße Opfer von Polizeigewalt betroffen.///
Sie sind Opfer von Polizeigewalt geworden? Wann oder warum? Ich bin 60. 30 Jahre DDR. 30 Jahre BRD. Ich oder einer in meiner Familie waren noch nie Opfer von Polizeigewalt! Schreiben Sie über sich? Oder haben Sie mal etwas gehört?

Die Offenheit von Minister Reul ...

... dass er das Problem unterschätzt bzw. ein solches Ausmaß an Radikalisierung in der Polizei für nicht vorstellbar gehalten habe, ehrt ihn einerseits. Andererseits zeigt es, dass er eben auch auf dem rechten Auge blind gewesen ist, er gibt es nur als einer der wenigen endlich zu.
Die "sehenden" unter uns haben die Mär von "Einzelfällen" schon immer für fatal gehalten ... die in den letzten Jahren ans Licht gekommenen Fälle in Bundeswehr, Polizei und Verfassungsschutz zeigen: es gibt ein strukturelles Problem und die Namen dafür sind: Vertuschung und "Korpsgeist" ! Dies geht bis in höchste Ränge.
Und: wer das benennt, untergräbt nicht das Vertrauen in unsere Sicherheitskräfte, sondern macht sich gerade um unsere Verfassung und die Sicherheit der Gesellschaft verdient! Es sind die jetzt aufgedeckten Verbrechen selbst, durch die Vertrauen tief erschüttert wurde. Was wir brauchen: eine "Entnazifizierung" unserer Sicherheitskräfte ohne Rücksicht auf Rang und Namen.

20. September 2020 um 10:15 von Staufy

Ich stelle mal die frage, ob es nicht auch an den Neuankömmlingen liegt , die sich an unserer Gesellschaft stören weil WIR anders sind und sich deswegen ihre eigene Welt hier schaffen wollen?
Beweise? Das ist doch eher Unterstellung. Hilfreiches Narrativ um Gruppen statt Individuen als Gegner zu markieren. Kennen sie denn Leute aus diesen Gruppen persönlich und haben sich mit ihnen auseinandergesetzt?
Die parallelgesellschaften sind schon lange Fakt.
Insbesondere bei den Reichsbürgern. Parallelgesellschaften begründen eigene Institutionen, weil sie die Staatlichen nicht anerkennen. Das ist ein Merkmal von Parallelgesellschaften oder gar das Kernmerkmal. Leute, die jetzt auf die Sharia verweisen, sollten sich mal unsere Kirche angucken, wenn es um das Thema Rechtssprechung innerhalb religiöser Gruppierungen geht. Da will ich keine Bevorzugung irgendeiner Seite.

Rassismus in Deutschland

Rassismus in Deutschland? und bei der Polizei? Natürlich gibt es das. Aber da jetzt so ein Fass aufzumachen finde ich einfach nur lächerlich. Auf der einen Seite wird Deutschland als letzte Oase der Demokratie hingestellt. Und auf der anderen Seite ist Deutschland rassistisch wie kaum ein anderer Staat auf der Welt. Wir haben in Deutschland ein paar Riesendprobleme. 1. Weltretter nur 1 sein zu wollen 2. Oberlehrer nur 1 sein zu wollen und 3. jedes kleine Problem das es in Deutschland gibt, aufzubauschen als wäre es riesengroß. So werden wir uns bald abschaffen, wenn das so weitergeht.

Ab wann ist es Rassismus?

Eines ist völlig klar und da bedarf es keiner Studie mehr:

Die Ansätze, ab wann Rassismus beginnt sind verschärft worden. Dies bei einigen bereits mit der Aussage "sie können aber gut Deutsch sprechen".

Ich sehe die Gefahr, dass solch eine Studie die Gesellschaft noch mehr spaltet. Anstatt eine Politik zu betreiben, die der Masse hilft wird gefühlsmässig eine betrieben, die nur wenigen dienst.

Beginnt Rassmismus nicht evtl. auch schon da, wo gewählte Staatsdiener sich öffentlich äussern, das sie mit Deutschland nichts anfangen können? Das wird doch heutzutage kaum oder garnicht gewertet. Vor 20 Jahren wäre ein raunen und eine Empörung durch die Masse gewandert.
Nur geringe Empörung bekam eine Staatssekräterin, die ausser der Sprache keinerlei deutsche Kultur entdecken bzw. erkennen kann.

Wir sollten mal die Goldwaage beiseite legen. Eine verherrlichung linker und rechter Gesinnung lehne ich ab, aber ich lehne auch den Mißbrauch des Gastrechts ab.

@Deutsche-Elite: Perpetuum (auto-)mobile

"... Sie meinen also, dass die Feuerwehr genauso einfach mal den Schlauch prophylaktisch aufs Asylbewerberheim hält und denen eine liebevolle Dusche verpasst, bevor es dort (statistische Häufung ist belegt!) brennt? ..." Am 20. September 2020 um 10:21 von Deutsche-Elite

*

Ich denke, dass alleine schon aufgrund der angehäuften Überstunden in der Polizei nichts "prophylaktisch" gemacht wird.

Wo haben Sie überhaupt solche Behauptungen her?

Wo führt Polizei völlig grundlos und aus Langeweile Polizeikontrollen durch?
Einen einzigen Beispiel bitte, damit ich es nachverfolgen kann.

im Übrigen gibt es in Dtl....

kein Alltagsrassismus - wer sich ordentlich aufführt wird auch nicht diskriminiert und dies wird die Studie nachweisen

@09:30 von wladimir kevesligeti

Eine rechte Szene gab es die im Osten? Ich kann mich erinnern, dass die rechtsextremen Köpfe aus dem Westen kamen. Sofort nach dem Mauerfall tauchten sie sogar bei den Montagsdemonstrationen in Leipzig auf. 1996 kam NPD-Mann Holger Apfel nach Sachsen. Er hatte bei den Arbeitslosen und Enttäuschten ein leichtes Spiel.

Auf Kommentar antworten...

Am 20. September 2020 um 09:42 von Gesellschaftskrise

Diese Polizei muss für alles ihren Kopf hinhalten und wenn Täter geschnappt werden und die Polizisten bespuckt,geschlagen,beschimpft werden und die gleichen Täter kurze Zeit später wieder auf freien Fuss sind und weiterhin ihre feinselige Art gegenüber der Polizei tätigen kann...
###
So sieht es aus ! Auch in diesen Punkt hat es doch in der Vergangenheit schon eine Studie über Gewalt gegenüber der Polizei gegeben mit eben genau den von ihnen geschriebenen Vorwürfen. Und welche Schlussfolgerung wurde von Seiten der Politik und des Gesetzgebers daraus geschlossen ? Die Polizei muß und wird weiterhin ihren Kopf hinhalten müssen...

09:37 von DerGesundeVerstand

>>Wenn unter Rassismus...
jeder versteht was er will, wird die Studie keine verwertbaren Ergebnisse liefen.
Wo fängt Rasismus an? Wenn der Polizist einen mehrfach aufgefallenen Jugendlichen kontrolliert oder wenn der Bürgr sich aufregt, wenn die Kirchen-, Moschee- oder Synagogenbesucher im Falschverbot parken.<<

Wenn ich manche "Werte" von einigen Foristen hier lese, ist davon fast auszugehen.

10:17 Theodor62

"Könnte es sein, dass die Respektlosigkeit, Gewalt und Widerstand gegen die Polizei zugenommen hat......."

eindeutig ja.
Sie stellen die richtigen Fragen
daher wäre so eine Studie "Rassismus und rechte Gesinnung in der Polizei" doch hilfreich um zu klären warum es so ist. Wo muss was geändert werden damit sich was ändert? in der Legislative, Judikative und Exekutive.

Wie geht das?

Bevor man zur Studie bläst, sollte man zunächst den Begriff an sich und seine Ursachen eingrenzen. Wir haben die freie Meinungsäußerung und müssen damit auch akzeptieren, dass manche etwas nicht mögen. Wenn Personen Angst haben, dass zb. ein Flüchtlingsheim in Ihrem Dorf zu einer Unruhe führt und sie es deshalb nicht haben wollen... sind sie Rassisten? Wo liegt die Grenze? Im Aussehen? In der Religion? Im Auftreten? Oder in dem, was wir daraus machen? In den Medien wird eine Vergewaltigung durch Asylbewerber aufgebauscht... was passiert dann? Sofort entsteht in den Köpfen ein kollektiver Rassismus- ist ja einfach, da ist die Hautfarbe. Kurzum- das Thema ist dermaßen steuerbar und wird durch unser Zutun in die positive oder negative Richtung gelenkt. Bevor man Geld für Studien verschwendet, kann man dieses ebenso für eine Situationsverbesserung verwenden. Dann bräuchte es diese nicht...

Am 20. September 2020 um 10:20 von Moos P

Zudem ist es Fakt, dass männliche Jugendliche (ubiquitäre Jugenddelinquenz) mehr straftaten begehen als andere Altersgruppen und Geschlechter. Bei Ausländern ist aber gerade diese Gruppe (männliche Jugendliche) überrepräsentiert.

Wer hier also gleich zu vorschnellen Schlüssen neigen wollte, sollte sich erstmal auf den Stand der Bildung/Forschung begeben um mitreden zu können ohne dabei zu wirken, wie jemand der im Dorf am Stammtisch Parolen raushaut.
#
#
Dann nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich den Bevölkerungsanteil der von Ihnen genannten Altersgruppen an. Das sollte bei Ihrer hohen Intelligenz ja möglich sein.
Das Sie anderen Menschen vorwerfen ungebildet zu sein, nur weil diese anderer Meinung sind als Sie, hat auch etwas.

Seehofer plant Studie....

besser wäre Seehofer würde 200000 neue Sozialwohnungen planen udn Belegungsrechte für Altbauten, so das sich soziale Zwangslagen entspannen und ansonsten versuchen seinen Laden im Griff zu behalten.

Endlich wird die Debatte Rassismus in der

Gesellschaft auf die richtigen Beine gestellt. Die Polizei ist letztlich nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, sie bildet alle politischen Strömungen ab. Stellt sich letztlich dann auch die Frage, die Rassismus Partei Nr. 1 in D ist die AFD, wenn die nicht verboten ist, wieso sollen dann in der Polizei deren DNA nicht erlaubt sein? Das was auf Handys bei der Polizei gefunden wurde, Nazi Symbole, etc wurde von der AFD ebenso gepostet. Schlussendlich: gleiche Sanktionen für alle, Polizisten rausschmeißen aber auch Politiker, Bürger mit diesen Ambitionen entfernen, bzw. mit satten Strafen belegen.

@ Anderes1961

"Besonders die ubiquitäre Jugenddelinquenz finde ich so wichtig, daß ich mir den Absatz als Zitat mit voller Absicht ausgewählt habe. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen. Ist in der Soziologie auch längst bekannt.
Aber nicht beim interessierten Rassisten. Der schreibt diese Kriminalität dann lieber der Herkunft zu. Ist ja auch einfacher." Am 20. September 2020 um 10:29 von Anderes1961

*

Haben Sie denn jemals vernommen, dass die Polizei besonders Ausländer im Greisenalter kontrolliert? Oder Frauen?

Ich nicht.

Hingegen verschwinden häufig ausländische Jugendliche aus der Obhut des Jugendamtes. Warum wohl? Sie müssen das Einschleusen abarbeiten, häufig als Dealer oder in der Prostitution.

Es ist im Sinne dieser Jugendlichen / jungen Menschen besonders zu kontrollieren, um ihnen zu helfen. Mit Kuscheln ist das nicht zu schaffen!

@10:31 von DeuMichel

Niemand hetzt hier, zumindest kann ich das nicht erkennen. Es geht genau darum, eben NICHT allen Polizisten Rassismus und Rechtsextremismus vorzuwerfen, sondern die Tatsachen zu erforschen, die tatsächliche Dimension des Problems herauszufinden und dann daraus kluge Konsequenzen zu ziehen. Wenn man aber die Tatsachen gar nicht erst feststellen will, dann kann unsere Polizei leicht auf Ewigkeit unter Generalverdacht bleiben.

Also, warum sperren Sie sich gegen eine Untersuchung?

@Kessl - Selbstverständlich legen wir andere Maßstäbe

bei der Polizei an als bei Gangs und Dealern - weshalb aus dem kriminellen Milieu ja auch niemand bei der Polizei angestellt wird.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass Seehofer zurücktreten sollte, weil er eine gesamtgesellschaftliche Studie zu Rassismus und Nazi-Verehrung will. Ich hätte vielmehr gedacht, die gäbe es schon längst, wenn nicht, ist sie längst überfällig.
Ihre harsche Reaktion hört sich eher an, als ob Sie sich durch eine solche Studie bedroht fühlten.

Diese Gesellschaft hat ein riesiges Respektproblem, dem müssen wir uns alle stellen; es betrifft nicht nur Clans, Gangs und Dealer und junge Leute, sondern wie aggressive Demos und vulgärste Sprache (sowie Gewaltverherrlichung) "auf allen Kanälen" zeigen, Bürger bis ins "gesetzte" Alter. Die Polizei ist dem ständig ausgesetzt, jedenfalls in Großstädten. Mich würde interessieren, wie die Prävention der Polizei aussieht, damit ihre Mitglieder nicht selbst gewalttätig, rassistisch und seelisch krank werden.

09:44 von Deutsche-Elite

>>Seehofers Versuch, die Ergebnisse zu verwässern sollte in meinen Augen gestoppt werden!<<

In meinen Augen auf keinen Fall. Denn ich sehe es nicht als verwässert, sondern als fair. Wer es verwässert sieht, braucht evtl eine Sehhilfe. (Ich habe bereits eine...) ;-)

Was fehlt in der Wundertüte ?

Ich misstraue grundsätzlich allen wissenschaftlichen Studien oder Untersuchungsergebnissen, die unter die Fuchtel von Politikern geraten können.
Maut , Armutsbericht, NSU Ausschuss, Grenzen des Wachstums.......
Verschiedenste Quellen , gleiche Vorgehensweise.
Diese Wundertüten wurden alle schon geplündert.

@ Bernd Kevesligeti

"Sehofer plant Studie über Rassismus in der Gesellschaft... In der Gesellschaft und nicht bei der Polizei(NRW) und in Hessen,wo es einen Abfluß von persönlichen Daten gegeben hat." Am 20. September 2020 um 10:37 von Bernd Kevesligeti

*

Ja, denn in NRW hat man es ja schon aufgedeckt und etwas unternommen, ganz im Gegensatz zu anderen Bundesländern.
Diese Bundesländer könnten längst selbst genauer nachschauen, warten aber auf Seehofer. Warum eigentlich? Faul? Inkompetent? Mit Besserem beschäftigt?

20. September 2020 um 10:20 von Anderes1961


Wenn der Bayer nach dem Grüß Gott auch behaupten würde, die Norddeutschen seien alle dumm, dann wäre er ein Rassist.

Innerdeutscher Rassismus sollte nicht so ernst genommen werden, da wir trotzdem eine Kultur und durchmischt sind. Sonst könnte ich als Berliner die Bayern schon rassistisch nennen da sie Beleidigungen gegen Berlin und Berliner als Witze definieren (und sie meinen oft die Bürger und nicht die Politik). Schauen sie doch mal in das Kabarett des Bayrischen Fernsehens, da kommt immer etwas durch. Da aber auch viel Bewegung und Kommunikation zwischen den beiden Gebieten besteht, kann man solche Dinge weniger ernst nehmen, weil die Bevölkerungserfahrung die Darstellungen ausgleicht. Das geht mit ausgeschlossenen Bevölkerungsgruppen schlechter.

Rassismus-Leugner

///
*
*
... dass Rassismus keine „Mode“ ist, hatte ich ja bereits belegt ...
*
... und „was“ Rassismus überhaupt ist, muss nicht diskutiert werden ...
*
... und „statistisch begründeter Rassismus“ nach dem Motto „die klauen eh alle“, macht es nicht besser, sondern ist die nächste, ekelhafte Steigerung der Rassisten ...
*
... vergleichbar mit der Schädelvermessung im Dritten Reich!
*
Wer Menschen kriminalisiert, weil sie nicht „blond & blauäugig“ sind und gerade frisch angekommen, der ist nun mal ein Rassist - ob es ihm passt oder nicht!
*
wie sagt der Engländer: „you have to call a spade a spade!“

um 10:30 von Sisyphos3

"Ich habe mich doch in keine Richtung geäußert !"

Es gilt die Maxime: "Man kann nicht nicht kommunizieren." Was man weglässt, ist ebenso wichtig wie das, was man sagt.

Begehen Ausländer in Deutschland pro 100.000 mehr Straftaten als deutsche Staatsbürger? Ja.
Aber das ist nur Korrelation; der Auslöser ist nicht die Hautfarbe, sondern die Lebensumstände und vor allem die Chancen innerhalb der Gesellschaft.

@berelsbub

"Ohne Verstöße gegen das Ausländerrecht bleibt ein Anteil von ausländischen Tatverdächtigen bei insgesamt 30 Prozent (bei Gewaltdelikte sogar 37). Ausländische Mitbürger machen aktuell einen Prozentsatz von knapp 12% der Gesamtbevölkerung aus. Das sind die Fakten der Kriminalstatistik 2019... das zu bewerten / zu beurteilen, ist dann jedem selber überlassen"

Die übliche Masche von Halbwahrheiten und Verdrehungen. Der Moses P schrieb auch:

"Zudem ist es Fakt, dass männliche Jugendliche (ubiquitäre Jugenddelinquenz) mehr straftaten begehen als andere Altersgruppen und Geschlechter. Bei Ausländern ist aber gerade diese Gruppe (männliche Jugendliche) überrepräsentiert."

Oder einfacher formuliert: Nicht die Herkunft ist das Problem, sondern das Alter.

10:31 von Klaus Leist

... Rassisten dagegen sind Menschen, die gegen eine linkslastige Meinung verstoßen. ...

Ich dachte eigentlich, dass ich hier schon jede Relativierung und Tatsachenverdrehung gelesen habe. Aber dieser Unfug ist mir noch nicht untergekommen.

Zur Klarstellung: Ist die Behauptung „Alle dunkelhäutigen Menschen sind weniger intelligent als Weiße.“ nun Rassismus oder der Verstoß gegen eine „linkslastige Meinung“? Und welche Meinung wäre das?

... Ich bin neugierig, was uns die vom Steuerzahler hochbezahlte Wissenschaft dazu erklären wird und welcher Nutzen uns allen dadurch erwächst.

Welches Problem genau haben Sie mit einer Studie, die noch gar nicht durchgeführt wurde?

Rassismus in der Gesellschaft

Rassismus wurde doch Salonfähig gemacht durch Politiker wieTrump,Johnson,Erdogan usw. und die Afd und auch weite Teile unserer andere Volsparteien haben mitgemacht. Schuld sind immer nur die anderen. Eine Studie über Rassismus unserer Volksvertreter wäre interessant.

Das eine sinnvolle tun

Das eine sinnvolle tun (Studie über Rassismus in der Gesellschaft) und das andere sinnvolle nicht zu lassen (Studie über Rassismus und Rechtsextremismus bei der Polizei), das wäre das Gebot der Stunde. Herr Seehofer ist immerhin schon bei 50% angekommen. Das ist ein relativer Fortschritt.

Auf Kommentar antworten...

Am 20. September 2020 um 10:31 von DeuMichel
Danke Herr Seehofer
Die Hetze der SPD gegen die Ordunungkräfte unseres Staates ist gesellschaftsschädlich.
Der Rassismus ist kein Problem der Polizei sondern der Gesellschaft.
Deshalb ist Seehofers Vorstoß der einzig vernünftige.
###
Denn schliesse ich mich gerne an !

@ social_fariness (09:18): Es gibt Rasismus in Deutschland

hi social_fariness

Also ich sehe durchaus gewissen Rassismus in Deutschland, auch in der Gesellschaft. Aber die geht insbesondere von CSU und AFD aus die immernoch gemeinsame Sache machen. Denn ich erinnere Seehofer mal an seinen Spruch aus 2018: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland".

Siehe:

https://tinyurl.com/y666tgpg
Süddeutsche: Seehofer: Der Islam gehört nicht zu Deutschland 15. März 2018, 23:05 Uhr

Horst Seehofer, frischvereidigter Bundesinnenminister, hat der Bild-Zeitung ein Interview gegeben. Auf die Frage der Journalisten, ob der Islam zu Deutschland gehöre, antwortete der CSU-Politiker: "Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt. Dazu gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten."

Sowas nennt man Rassismus gegen Muslime. Seehofer ist ebenfalls ein Rassist.

Herr Seehofer hat Angst, nicht nur in Erklärungsnot ...

.. zu kommen, sondern der "Staatselite Polizei" Kratzer zuzufügen. Dabei ist gerade das unausweichlich, spiegelt die Polizei doch einen Querschnitt der Gesellschaft wieder. Somit befinden sich auch Straftäter dieses Querschnittes bei ihnen wieder. Einen Beigeschmack bekommt es dennoch, ermittelt die Polizei doch quasi gegen sich selbst, gibt es doch eine nicht unerhebliche "Eigendeckung". Wer zur Verurteilung von Kollegen beiträgt, hat eine unruhige Dienstzeit vor sich.
Allein 2019 gab es rd. 12.000 Verdachtsfälle illegaler Polizeigewalt in D wobei "Die Zeit Online" unter "Die falsche Staatsgewalt" von einer fünf mal höheren Dunkelziffer ausgeht.
Zur einer Anklage schaffen es immerhin 2 - 3 %, die Anzahl der sich anschließenden Verurteilungen liegen im 0,x % Bereich. Dabei ist eine rechte Ausrichtung einzelner noch nicht einmal berücksichtigt, kommt sie doch besonders selten an die Öffentlichkeit.
So gesehen kann man Seehofer FAST verstehen ...

@Blitzgescheit 10:43 - blitzgescheit?

Zitat: „Dass der ein oder andere Polizist, der derartige Entwicklungen in unserem Land tagtäglich erster Hand miterlebt, dann in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise seinen Frust von der Seele schreibt, dass darf niemanden überraschen.“

///
... Sie gehen also davon aus, dass Polizisten in Ostdeutschland dann über die ganzen rechtsradikalen Straftäter „Luft machen“? ...
*
... Ausländer gibt’s da ja nirgends ..,
*
... stattdessen massenhaft rechtsextreme Gewalt ...
*
... haben wir Sie richtig verstanden?

@09:57 von Parsec

"... wenn plötzlich der Ruf nach irgendwelchen Studien zum Rechtextremismus laut wird.
Keiner Regierung in unserem Land ist es bisher gelungen, substanzlosen Parteien wie etwa der NPD oder der AFD das lose Mundwerk zu stopfen."

Sehr gefährlich ihre Aussage!!! Sie wollen die Meinungsfreiheit, die ein hohes Gut in diesem Land ist, beschränken. Das ist genau das, was die Rechten wollen.

"Jahrelanges sträfliches Dulden rechter Parteien und Bewegungen (die dann auch noch vom Gesetz gedeckt werden) hat zu dieser Situation erst geführt. Die Suppe hat uns die eigene Politik eingebrockt."

Nicht die Politik hat uns dies eingebrockt, sondern die Justiz.

Die Rechtslange hier in Deutschland ist eindeutig und gegen jeden gewandt, der Gewalt befürwortet und sie anwendet. Leider aber entscheiden z.B. Gerichte in Bayern anders wie in Bremen.

@deuMichel, 10:31

Alle Polizisten unter Generalverdacht zu stellen und ihnen Rassismus vorzuwerfen ist das dümmste was man machen kann.

Da haben Sie völlig recht. Nur, wer stellt denn hier alle Polizisten unter Generalverdacht? Richtig: niemand.

Wenn nächste Woche eine Krebserkrankung bei mir diagnostiziert wird und die Ärzte mir vorschlagen, meinen Körper auf Metastasen zu untersuchen: soll ich das dann empört ablehnen und ausrufen "Sie wollen meine Körperzellen unter Generalverdacht stellen! Das ist ungeheuerlich! Damit wollen Sie nur meine Gesundheit zerstören!"

Gestern schrieb ein Forist völlig zutreffend: "Generalverdacht ist das neue Totschlagargument". Besser kann man es nicht ausdrücken.

09:57 von HAQH

>>Herr Seehifer wird so weit wie möglich versuchen zu verdecken und die Untersuchungen nicht zu gestatten. So jemand gehört abgewählt.<<

Interessant, was Sie nicht alles bereits im Vorfeld wissen, was ein Herr Seehofer versuchen wird. Und aufgrund Ihrer Mutmaßungen soll er nun abgewählt werden?
Mm...glaube ich wohl eher nicht.

Ein Gesamtstudie ... schön und gut, aber ...

... zunächst einmal sollte man bei denen ansetzen, die damit betraut werden, "aufzuräumen" ... und das wird letztendlich Polizeiarbeit sein.

Also, Herr Seehofer, eines nach dem anderen ... oder eben ... erst die Polizei, dann die anderen.

Zur Ursache:
Rechtsradikalismus entsteht zum einen durch Unzufriedenheit, aber vermehrt auch durch pure Langeweile, getragen durch die Verlierer der Gesellschaft.

Schon früher in der Schule neigten -von wenigen Ausnahmen abgesehen- weniger talentierte Kinder eher zu Gewalttaten, als die, die schulisch kaum Probleme hatten.

Personen, die sich als Verlierer sehen, wollen Aufmerksamkeit, und die ist ihnen mit Gewalttaten und rechter Einstellung schon seit langem gewiss ... unserer Vergangenheit geschuldet.

Bei Extremisten steht Egoismus aber auch ein gewisser Gruppenzwang im Vordergrund ... um eben "dazu" zu gehören.

Die Lösung kann m.E. nur sein, diese Leute zum nachdenken zu bewegen ... über ihr falsches Tun und Handeln und ihre Einstellung.

@Blitzbot

"Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Dass Polizisten sich in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise äußern, wenn gewissen Personengruppen,"

Ich mache es mir genauso leicht wie Sie, und füge einfach mal meine Antwort auf diesen Post, den Sie bereits mehrach veröffentlichten, zuletzt am 18.09., ebenfalls mit Copy and Paste hinzu. Ich schrieb am 18.09. um 15:40 Uhr:

"Ich würde es mir gerne genauso einfach machen wie Sie und alle Kommentare von gestern zu diesem Post auch per copy & paste hier einfügen. Leider reicht der Platz dafür nicht.

Wenigstens kopieren Sie sich diesmal nur selbst und nicht - wie sonst häufiger - nachweislich fremde Texte ohne Quellenangabe um den Schein zu erwecken, es sei Ihre Denkleistung."

In der Diskussion werden

In der Diskussion werden viele Begriffe in einen Topf geworfen und wenig differenziert betrachtet.
Was bedeutet konservative Einstellung, was wird einer rechtsorientierten Gesinnung zugeordnet und was bedeutet rechtsradikal oder gar extremistisch? Ist man gleich ein Extremist, weil verächtliches Gedankengut per Whatsapp verteilt wird oder bedarf es dafür Taten der Gewaltausübung? In der heutigen Diskussion wird meines Erachtens die gesamte Bandbreite vom konservativen Denkansatz bis zum wirklichen Extremismus dem Extremismus zugeschrieben und kann somit nur falsch sein.
Vielleicht sollte man sich einmal überlegen was die Ursachen für die konservative und teils rechtsorientierte Haltung von Polizisten und Sicherheitsorganen ist. Vielleicht sind in deren Lebenswirklichkeit die Stereotype gegenüber bestimmten Gesellschaftsschichten nur zu oft realistisch? Anstelle einer Pauschalverurteilung unserer Polizei wäre Vertrauen, Hilfe und gezielte disziplinare oder strafrechtliche Ahndung richti

@ kritischer bonner (10:49): absolute Zustimmung

hi kritischer bonner

Ich kann Ihrem Kommentar nur vollumfänglichst zustimmen. Seehofer und die Innenminister zeigen sich betriebsblind. Und ja unsere Bundeswehr sowie die Bundespolizei und die Länderpolizeien müssen von diesen Nazis gesäubert werden ohne Rücksicht auf Rang und Namen. Diese Nazis haben weder bei unserer Bundeswehr, noch bei unserer Bundespolizei, noch bei den Länderpolizeien und auch absolut nichts bei diesen weiteren Organisationen zu suchen:

Brot für die Welt
DRK
Feuerwehren
Misereor
Pfadfinder
Pflegedienste (Johanniter, Samariter und andere)
diese Rotary-Clubs
Sea-Eye
Seawatch
Technisches Hilfswerk THW
Zivildienste

und anderen. Dies Nazis haben in unserer Gesellschaft absolut nichts verloren.

Rassismus - ist das gegenseitig?

Kürzlich habe ich im Supermarkt eine kuriose Szene erlebt, wie eine deutschen Frau, die von einer türkischen Frau beleidigt wurde von einem libanesischen Mann verteidigt wurde. Die Nationalitäten kenne ich, weil es alles Leute aus meiner Nachbarschaft waren. ...
Ich höre immer häufiger, dass nicht nur Ausländer von Deutschen rassistisch beleidigt oder diskriminiert werden, oder von Polizisten, sondern auch umgekehrt. Wird es dazu auch eine Studie geben?
Muss die Diskussion nicht in beide Richtungen geführt werden? Beruht nicht das Leben, das Miteinander, immer auch ein bisschen auf Gegenseitigkeit?
Kurios, als kleiner "Lacher" ist auch, dass ich kürzlich erlebt habe, wie ein nicht-deutscher mit Akzent eine anderen optisch nicht-deutschen mit "Nazi" beschimpft hat... Das Wort entwickelt Universalität.

@Theodor62

Sie liegen da nicht falsch! Ich empfehle auch eine Untersuchung des, zumindest hier in Berlin, steigenden Antisemitismus!

@ kritischer bonner (10:49): eine Ursache ist Deckung durch Inne

@ kritischer bonner

Und zu dem hier

die in den letzten Jahren ans Licht gekommenen Fälle in Bundeswehr, Polizei und Verfassungsschutz zeigen: es gibt ein strukturelles Problem und die Namen dafür sind: Vertuschung und "Korpsgeist" ! Dies geht bis in höchste Ränge.

ergänze ich: eine weitere Ursache ist auch die Deckung durch die Innenminister. Und die ist beschämend.

Seehofer

Nun will er eine Studie über den Rassismus in der Gesellschaft haben ! Ängstigt er sich davor das, wenn in der Polizei das geprpüft wird er einfach nur klein beigeben muß ? Aber auch das würde Ihn nicht großartig stören. Aussitzen ist ein alter verantortungsloser Schachzug.

@buerdi

"
Am 20. September 2020 um 10:49 von buerdi
@TKM

"@karlheinzfaltermeier
"Ich bin sogar überzeugt, daß man rassistische Vorurteile auch bei Mitgliedern der Feuerwehr und auch Rettungsdienste findet! Warum wohl?"
Ja, warum wohl? Vielleicht sind Sie so lieb und erklären uns das mal..."

Dazu mache ich mal einen Vorschlag:

Wir nehmen unsere Linken/Grünen Multi-Kulti-Befürworter mal für ein paar Monate in den Polizeidienst auf und setzen diese dann in den entsprechenden Problembezirken mit hohem Migrationsanteil ein. Das könnte den Blick für die Realität und die täglichen Arbeit der Polizeibeamten in gewisser Weise etwas schärfen."

Ich mache Ihnen einen Gegenvorschlag: Ich nehme Sie mit in meine Nachbarschaft und an viele andere Orte in Deutschland. Dann können Sie Ihren Blick für die Realität schärfen und werden feststellen, daß das Zusammenleben von Migranten und Bevölkerung millionenfach funktioniert.

um 10:51 von depri_kritiker

Rassismus wird als Begriff regelmäßig falsch verwendet. Grundsätzlich bedeutet Rassismus nicht mehr und nicht weniger als den (wissenschaftlich widerlegten) Glauben, dass es heute noch unterschiedliche Menschenrassen gibt.

Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Kulturen. Die Frage ist, wo man die Linie ziehen will. Die deutsche Kultur und die chinesische Kultur weisen deutliche Unterschiede auf; aber vergleiche ich Deutschland und Frankreich, dann ja, dann gibt es außer der Sprache keine nennenswerten Unterschiede; nur unterschiedliche Farbtupfer.
_

Schwierig

Wie grenzt man denn Rassismus ab? Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, dass sich Anwohner über eine shisha-Bar wegen extremer Ruhestörung und Geruchsbelästigung beklagen. Lärm bis 5:00 Uhr morgens, auch noch in größerer Entfernung störend. Die Polizei ist mehrfach wegen Ruhestörung vor Ort.
Der shisha-Bar Besitzer kontert in der Zeitung: „Wir haben viele Gäste mit Migrationshintergrund. Das gefällt nicht jedem.“
Hat der Barbesitzer mit seinem Rassismus Vorwurf Recht?

@Am 20. September 2020 um 10:31 von Klaus Leist

Zitat: "Im Artikel wird umgeschwenkt von Rassismus zu Rechtsextremismus. Was also genau soll hier untersucht werden? Wer die Worte "Mohr" oder "Zigeuner" noch benützt"

Alleine dass die "Diskussion" über "Rassismus" über historisch neutrale Begriffe wie "Mohr" oder "Zigeuner" geht, zeigt alleine schon wie verlogen und nicht das ganze Gerede über "Rassismus" ist und diese Begriff ein einziger, inhaltsfreier linke Kampfbegriff und/oder linke Verschwörungstheorie ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Welch grotesk-kafkaeske Blüten diese Hysterie treibt, zeigt der Fall eines schwarzen Restaurantbesitzers aus Kiel, der ebenso sich der geisteskranken Angriff linker Sprachpolizisten ausgesetzt sieht, aber "partout sein Restaurant" nicht umbenennen will.

“Ich bin ein Mohr und stolz darauf”

Großartig! Man gebe diesem Mann eine Medaille!

"https://www.rnd.de/panorama/kieler-restaurant-zum-mohrenkopf-warum-ein-schwarzer-gastronom-sein-lokal-nicht-umbennen-will-IP4ZSRMOHFCCXLAFCPNBBZWCGY.html"

10:41 von Klaus Leist

Den Eindruck, dass wir die aktuelle deutsche Politik nicht mehr kritisieren dürfen, hat sich bei mir längst verfestigt. ...

Sehen Sie, mein Eindruck ist, dass Sie das, von dem Sie behaupten, man dürfe es nicht, hier gerade tun.

Genauso wie viele andere, die auf den Straßen Schilder herumtragen, auf welchen „Merkel muss weg!“ steht.

Wissen Sie, dass Offensichtliche zu leugnen, ist schlichtweg ein Zeichen von Blindheit.

um 10:56 von Träumerhabenverloren

"Die Polizei ist letztlich nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, sie bildet alle politischen Strömungen ab."

Und genau das ist falsch, denn die Polizei muss sich leider vor allem mit den kriminellen Elementen dieser Gesellschaft abgeben, und die sind kein Spiegel der Gesellschaft. Dieser Umgang färbt auf die Polizei ab. Wenn ich z.B. Polizist wäre, der sich jede Woche mit der, was weiß ich, albanischen Mafia rumschlagen muss, dann könnte das meine Meinung zu Albanern insgesamt beeinträchtigen. Beim Durchschnittsbürger dagegen gibt es dafür keinen Anlass.
_

09:22 von Robert Klamme

"Nicht mehr nur auf Polizei und einzelne mit dem Finger zeigen, sondern herausfinden wie die Gesellschaft insgesamt darüber denkt"

,.,.,

Sie wollen also, dass Polizisten weiterhin unangefochten unsere Bevölkerung rassistisch BEHANDELT.

Schutz und Kontrolle

Die Polizei hat eine besondere Verantwortung, muss aber auch geschützt werden. Rassismus und verfassungwidrige Einstellungen bei der Polizei müssen sicher auch im Auge behalten werden, warum sollten sich da keine Menschen mit solchen Ansichten finden lassen. Aber das Verhalten einiger Menschen gegenüber der Polizei ist sicher ebenfalls ein großes Problem! Polizisten werden nicht selten verbal oder auch körperlich angegriffen, danach wird oft schnell mit dem Handy gefilmt, um die "brutalen" Polizisten zu zeigen.
Auch die Polizei braucht Schutz und sicher auch eine Kontrollinstanz!

@Tada 10:52 - Realitätsverweigerung?

Zitat: „Wo führt Polizei völlig grundlos und aus Langeweile Polizeikontrollen durch?
Einen einzigen Beispiel bitte, damit ich es nachverfolgen kann.“

///
*
*
... nennen Sie mir eine einzige (!) Suchmaschine, die Ihnen solche Beispiele nicht tausendfach (!) findet!
*
... das geilste Video hierzu ist der farbige CIA Mann, der im Kaffee sitzt und vollkommen ohne Begründung von Polizisten kontrolliert wird und deren rassistische Motivation bloßstellt ...
*
... weitere Beispiele:
- meine Frau ist Ausländerin, allerdings blond und aus England
- weder ich noch meine Frau sind jemals von der Polizei kontrolliert worden
- sämtliche (!) meiner südländisch aussehenden Mitarbeiter wurden alle schon mehrfach (!) kontrolliert, obwohl teils in dritter Generation Deutsche!
- usw.
*
... Ihre Verharmlosung ist völlig inakzeptabel!

@ 09:22 von Robert Klammer

In einer Studie wird gerade nicht mit dem Finger auf jemanden gezeigt. Und in einer Studie geht es nicht um Meinungen, sondern die Erforschung und Analyse von Bedingungen, Strukturen und Strategien von Rassismus und Rechtsextremismus. Das ist gesamtgesellschaftlich sinnvoll und notwendig, aber auch bei einzelnen Organisationen wie der Polizei oder der Bundeswehr - und übrigens auch bei den blau-braunen.

@Nein, überrascht mich nicht mehr 10:43 von Blitzverdoppelt

Was sollen ihre Manipulationsversuche hier.
Wortwörtlich wie gestern:
https://meta.tagesschau.de/id/147038/bka-chef-warnt-vor-vertrauensverlus...
kurz: https://is.gd/hjc0Yq

Abgesehen noch von ihrem Selbstgespräch mit Theodor62 von 10:17/10:25
wegen Pause in der Moderation zwischen 10:25 und 10:45

Irgendwann reichts.

Seehofer sieht im Rassismus

Seehofer sieht im Rassismus ein gesellschaftliches Problem, das ganzheitlich zu lösen ist. Und tatsächlich ist zu befürchten, dass z. B. auch die Bundeswehr teilweise von der menschenverachtenden Ideologie nazistischer, noch dazu gewaltbereiter Chaoten befallen sein könnte. Wir alle sind aufgerufen, dagegen anzukämpfen. Auch die gewaltbereitschaft von Linksextremisten darf dabei nicht ignoriert werden. Die Verrohung der Sprache hat in den vergangenen Jahren in hohem Maße zur Gewalt der Sprache beigetragen. Viel zu lange wurde dies ignoriert.

Wenn man bedenkt, dass schon

Wenn man bedenkt, dass schon 1949, im 1. deutschen Bundestag ca 200 echte alte Nazis als MdB saßen, die allesamt mit den Parteibüchern von CDU/CSU und FDP dorthinein gewählt worden sind, dann braucht es noch ganz andere Studien. Denn diese echten alten Nazis sind ja nicht nur bis zu herausragenden Ämtern wie Bundeskanzler, Bundespräsident, Ministerpräsident, Minister, Staatssekretär uvam gelangt, sondern hatten auch maßgeblichen Einfluss auf ihre Parteimitglieder und damit auf den Parteinachwuchs.
Eine Studie dazu würde möglicherweise an den Tag bringen, dass wir in den Anfangsjahrzehnten der BRD von echten alten Nazis regiert wurden und anderenfalls Menschen wie Seehofer niemals in die Politik gefunden hätten.
Das wäre natürlich blamabel ohne gleichen.
Auch internationale.

@Tada

"Haben Sie denn jemals vernommen, dass die Polizei besonders Ausländer im Greisenalter kontrolliert? Oder Frauen?

Ich nicht.

Hingegen verschwinden häufig ausländische Jugendliche aus der Obhut des Jugendamtes. Warum wohl? Sie müssen das Einschleusen abarbeiten, häufig als Dealer oder in der Prostitution.

Es ist im Sinne dieser Jugendlichen / jungen Menschen besonders zu kontrollieren, um ihnen zu helfen. Mit Kuscheln ist das nicht zu schaffen!"
Hingegen verschwinden häufig ausländische Jugendliche aus der Obhut des Jugendamtes. Warum wohl? Sie müssen das Einschleusen abarbeiten, häufig als Dealer oder in der Prostitution.

Es ist im Sinne dieser Jugendlichen / jungen Menschen besonders zu kontrollieren, um ihnen zu helfen. Mit Kuscheln ist das nicht zu schaffen!"

Au weia, jetzt trägt es Sie aber aus der Kurve. Was hilft dann? Verprügeln? Und es ist ein Unterschied, ob ich Jugendliche kontrolliere, oder Jugendliche Ausländer nur weil sie Ausländer sind. Dealer altern übrigens auch.

09:59 von Heiko.H

>>Wie Realitätsfremd ist Herr Seehofer eigendlich?
Ich glaube und hoffe das der Teil der rechts gesinnten in der Polizei den geringsten Anteil darstellen, aber lieber Herr Seehofer.
ES IST VORHANDEN.
Tun Sie etwas als Innenminister oder überlassen sie dies Menschen die dafür geigneter sind.
Aus meiner Sicht sind Sie es nicht.<<

Sie haben scheinbar den Bericht nicht gelesen, sonst würden Sie nicht so verzweifelt eine Art Aufruf starten. Herr Seehofer will nicht Nichts tun, sondern den Bericht des Verfassungsschutzes abwarten. Ich halte das für die passable Lösung.
Wer wäre denn aus Ihrer Sicht geeigneter für den Posten? Da muss jemand dran, bei dem Nerven wie Drahtseile vorhanden sind.

@depri_kritiker

Dazu kann man ergänzen, dass auch der von Ihnen benutze Begriff „Gastrecht“ im Ordner „rassistische Begriffe“ abgeheftet ist. Denn er deutet an, dass betreffende Personen irgendwann wieder nach Hause gehen (sollen), wie das eben für Gäste üblich ist. Die betreffenden Personen bleiben aber erfahrungsgemäß für immer hier.

10:48 von qpqr27

ich selber habe noch nie erfahren....
dass die Polizei "rassistisch" sein soll - wäre ja auch noch schöner, wenn ich als weiße Deutsche diskrimminiert werden würde

Nein, das wäre wirklich ein Unding! Natürlich sollen bitte die dunkelhäutigen Nichtdeutschen diskriminiert werden, nicht wahr?!

Hurra!

Hurra, Studie überflüssig - qpqr27 hat schon eine Studie gemacht!
Was verstehen Sie unter "ordentlich"?
Kann es sein, dass Sie die Realität nicht sehen (wollen)?

@blitzgescheit, 10:43

"Nein, überraschen darf das einen nicht mehr!

Dass Polizisten sich in privaten Chats in wutgeladener und möglicherweise inakzeptablen Weise äußern, (...)."

Stimmt, überrascht uns ja auch nicht. Wie kommen Sie darauf?

Aber, wie Sie richtig schreiben, diese Chats (samt Gaskammerbildern und ähnlichem) sind eben inakzeptabel (und zwar nicht nur "möglicherweise").

Und Inakzeptabilität erfordert entsprechende Konsequenzen.

Schön, dass man sich einmal einig ist...

09:30 von karlheinzfaltermeier

"Ich finde.......

den gedanklichen Ansatz von Herrn Seehofer garnicht so falsch. Was soll denn die Beobachtung einer Berufsgruppe unter dem Mikroskop für Ergebnisse bringen? Woraus resultiert das Personal der Polizei Doch wohl immer noch aus der Bevölkerung, oder?? Ich bin sogar überzeugt, daß man rassistische Vorurteile auch bei Mitgliedern der Feuerwehr und auch Rettungsdienste findet! Warum wohl?"

.,.,.,

Und warum wohl sind manche User dermaßen durchsichtig daran interessiert, dass man Rassismus bei der Polizei NICHT überprüft?

Hier wird das mit dem 'Argument' abgelehnt: 'Was soll das bringen'.

10:37 von Bernd Kevesligeti

... Und wer soll die Studie erstellen ? Etwa externe Berater ? Für die gab das Innenministerium im Jahre 2019 152,4 Millionen Euro aus(Merkur.de).

Oh Mann, nicht schon wieder!

Sie haben vergessen, laut postillion.de sind im Verkehrsministerium im vergangenen Jahr vier Päckchen Kopierpapier verschwunden! Gehört auch zum Kontext.

Seehofer plant Studie über Rassismus in der Gesellschaft

Bravo, Herr Seehofer!

Endlich mal Nägel mit Köpfe!

Nicht nur eine Rassismus-Studie bei der Polizei, sondern die komplette Gesellschaft, die in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt hat, soll an der Studie teilhaben

Dazu gehören auch alle Politiker in Land- und Bundestag!

Jetzt braucht es nur eine wirklich unabhängige Stiftung/Forscher, was am schwierigsten sein wird, diese zu finden, die die Studie durchführen soll.

PS. Eine der wichtigsten Fragen sollte ebenfalls gesprüft werden: gibt es auch Rassismus von Ausländern an Deutsche oder Rassismus von Deutschen an Deutsche?

@Am 20. September 2020 um 10:51 von depri_kritiker

Zitat: "Nur geringe Empörung bekam eine Staatssekräterin, die ausser der Sprache keinerlei deutsche Kultur entdecken bzw. erkennen kann."

Na, bei den sog. Altparteien gab es für diese rassistische Äußerung natürlich keine Empörung.

Die bekanntlich Rassismus-freie AfD hat sich hingegen über diese rassistische Äußerung schon empört.

@09:14 von Kessl

Die Frage ist doch: Wenn die Polizei überdurchschnittlich rassitisch vertreten ist, woran liegt das? Waren die Polizisten schon vor ihrem Berufsalltag rassistisch, oder wurden sie erst durch die tägliche Arbeit und die Frustration(Dieb erwischt und den nächsten Tag ist er wieder auf freiem Fuß) dazu getrieben? Vieleicht ist deswegen unser komplettes Strafsystem und der Umgang mit den Straftätern zu überdenken. Auch der teilweise respektlose Umgang, besonders von Menschen mit Migrationshintergrund unserer Polizei über, kann das Seinige dazu beigetragen haben. Respekt und Achtung für unsere Gesetzseshüter, ist eine der Grundlagen für eine friedliche Gesellschaft. Dies muss man allen die dies nicht so sehen mit Konsequenz klarmachen. Ich denke dann wird der Rassismus, nicht nur bei der Polizei, eingedämmt.

09:37 von DerGesundeVerstand

"Wenn unter Rassismus...
jeder versteht was er will, wird die Studie keine verwertbaren Ergebnisse liefen."

,.,.,

Mit welchen 'Argumenten' man um Himmels Willen doch verhindern will, dass rassistische Polizisten NICHT mehr auf die Bevölkerung losgelassen werden können.

Hier das Scheinargument: Jeder verstehe unter Rassismus was ganz Beliebiges...

Sehr guter Innenminister

Seehofer ist ein sehr guter Innenminister, insbesondere weil er den Forderungen von Grünen, Linken und SPD-lern nicht nachkommt. Diese Parteien, die immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland holen wollen, befinden sich bereits im Wahlkampf.

Aber...

wir sollen uns kommentarlos von denen kontrollieren lassen???

09:29 von Phonomatic

>>Wie wird Rassismus denn - äh - ermittelt? Indem die Polizisten zu ihren Einstellungen interviewt werden. Eine solche Frage könnte zB lauten: „glauben Sie, dass Ausländer häufiger kriminell sind, als Deutsche?“ - und das kann sehr wohl die reale, tagtägliche Erfahrung eines Polizeibeamten sein. Für die Studie ist er dann schon Rassismusverdächtig ...<<

Machen sie den Selbstversuch und schlendern in einigen Städten durch Gerichtsgebäude, blicken auf die Listen der Angeklagten.....

Dass das Rassismus ist, ist ja wohl klar. Immerhin soll die Studie das bestätigen.

PS.
Für mich ist es viel wichtiger, dass die Studie von einem unabhängiges Institut durchführt wird. Aber wo gibt es das?

um 10:56 von Träumerhabenverloren

"Endlich wird die Debatte Rassismus in der
Gesellschaft auf die richtigen Beine gestellt. Die Polizei ist letztlich nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, sie bildet alle politischen Strömungen ab."

Das ist eine Binsenweisheit. Sie vergessen dabei, daß Hinz und Kunzin keinen Zugriff haben auf geschützte Daten, mit denen Terror veranstaltet wird. Eine Studie über Pädophile in Kitas oder Knabenchören hätte nicht die gleiche Relevanz wie eine solche in einer Autofabrik. Es gab einen Anlass für die ganze Diskussion.

@tagesschlau2012

„ Wer nur eine Rasse als "wichtig" bezeichnet ist auch ein Rassist“.
Genaugenommen ist jemand schon Rassist, wenn er den Begriff Rasse auf Menschen anwendet. Rassen gibt es nämlich nur bei Nutztieren, wo sie durch gezielte Züchtung entstanden sind. Bei Wildtieren kennt die Zoologie keine Rassen. Zumindest in der Deutschen Sprache. Das englische „race“ muss wohl anders bewertet werden.

Außerdem besschränkt sich das nicht nur auf NRW

Außerdem sind diese Nazis in der Polize keine Einzelfälle mehr weil es sich nicht nur auf NRW beschränkt sondern Fälle in Hessen, Berlin, Hamburg und anderen Bundesländern aufgeflogen sind.

Siehe:

1. Berlin von RBB24:

https://tinyurl.com/y4vp3vlt
RBB24: Rechtsextremismus-Ermittler wegen Angriffs auf Ausländer vor Gericht 12.08.20 | 21:51 Uhr

2. Hessen:

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/hessen-polizei-rechtes-netzwerk-1...

Wieder Drohmails gegen Linken-Politikerin Wissler - nun spricht Hessens Innenminister Beuth von einem möglichen rechten Netzwerk in der Polizei. Auch dem LKA macht er Vorwürfe.

3. Hamburg:

https://tinyurl.com/yyfbdjwd
Mopo: Nazi-Vorfälle bei der Polizei Tannenbaum mit Hakenkreuz-Kugeln
22.01.19, 08:29 Uhr

oder hier ein weiterer Vorfall aus 2015 vom Hamburger Abendblatt:

https://tinyurl.com/y5mj2wcc
abendblatt.de: Hakenkreuz-Fotos verschickt? Polizisten unter Nazi-Verdachht 03.04.15

Dann hier ein weiterer Beleg betreffend die Hamburger Polizei

Hier dann ein weiterer Beleg betreffend die Hamburger Polizei aus 2016:

https://tinyurl.com/y52d9wjo
ln-online.de: Polizist hortet 1000 Waffen und Nazi-Devotionalien 14:33 24.01.2016

Eine Maschinenpistole, ein Scharfschützengewehr und eine Hakenkreuzfahne - ein Polizist soll einer verbotenen Sammelleidenschaft frönen. Nun flog das ganze auf.

Hamburg/Lübeck Bei einem Hamburger Polizisten haben Zollfahnder nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ ein Waffenlager und Nazi-Devotionalien entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den Mann, wie der Hamburger Polizeisprecher Holger Vehren am Samstag sagte. Gegen den Beamten sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Lübeck war am Wochenende zunächst nicht zu erreichen.

Rassismus Studie..

der Gesellschaft als Feigenblatt für die Polizei?

09:57 von HAQH

"Die meisten Polizisten fangen bereits das Gespräch mit einem Ausländer mit sehr viel Abneigubg und von oben herab an."

,.,.,

"Die meisten Polizisten"?
Können Sie Ihre Behauptung auch nur im Ansatz rechtfertigen?

Nennen Sie konkrete Zahlen! Geben Sie an, wieviel Polizisten es in Deutschland gibt, und wieviele davon so handeln, wie Sie es beschrieben haben.

Sie müssen ja von irgendwo her zu Ihrem Wissen gekommen sein.

Möglich auch, dass es einfach nur ausgedacht wurde, um einer Menschengruppe PAUSCHAL zu schaden.

Das ist dann - ethisch gesehen - auch nicht besser, als wenn man Ausländern pauschal schaden will.

@Jacko08 11:00 - Seehofer/Sehhofer?

Zitat: „Denn ich sehe es nicht als verwässert, sondern als fair. Wer es verwässert sieht, braucht evtl eine Sehhilfe. (Ich habe bereits eine...) ;-)“

///
... Sie halten Herrn Seehofer also für einen „Seh-Hofer“? ;-)
*
... aber ernsthaft: Ich sehe 2 wichtige Aspekte

1.) an Ordnungshüter und Soldaten dürfen und müssen höhere Maßstäbe angelegt werden!
2.) die Vorkommnisse sind strukturelle - sowohl bei Bundeswehr, als auch bei Polizei!
*
... bei der Bundeswehr wurde bereits „durchgekehrt“ ...
*
... nun ist die Polizei dran!
*
... und jetzt kommt mir nicht mit euren „schädelvermessenden“ Statistiken ...
*
... es nimmt auch keiner aufm Dorf allen den Führerschein weg, bloß, weil dort „ja eh alle saufen und dann noch fahren“ ...
*
Gegen Kriminalität soll und muss man konsequent vorgehen!
*
... aber nicht mit dem „Abstammungsbuch“, sondern mit dem Gesetzbuch!

10:00 von frosthorn

>>Ich gebe zu, dass ich als (Erwachsener) zwar nur selten abwertende Behandlung erfahre, aber selbst, wenn mir das öfter passieren sollte, wüsste ich nicht, warum meine Rektion darauf darin bestehen sollte, Daten von Menschen (die überdies gar nichts damit zu tun haben) über Polizeicomputer abzufragen und sie oder ihre Familien per E-Mail mit dem Tode zu bedrohen.<<

Sollten sie tatsächliche Beweise haben bezüglich Abfragen über Polizeicomputer, bitte ich sie, diese an die ermittelnde Staatsanwaltschaft zu übermitteln und so deren Ermittlungen zu beschleunigen.

Wenn sie keine haben, bitte ich sie, eine Rassismus-Studie nicht mit einem Straftatbestand zu vermischen - es könnten Ressentiments geschürt werden.

10:13 von Anderes1961

@ Phonomatic:
>> "Nun ist es leider so, dass solche tatsächlich- und tagtäglichen Erfahrungen die Mehrzahl der Menschen ähnlich prägen würde - und so selbst der unverdächtigste Polizeianwärter nach x Dienstjahren gewisse Ansichten entwickeln würde."

Blödsinn. Ihr a posteriori-Phänomen ist bekannt. Beim interessierten Laien und in der Wissenschaft und auch hinreichend beschrieben. Die Wissenschaft scheut gar nichts, auch nicht der Laie, können Sie hier lesen.<<

Erst vor wenigen Tagen erschien hier ein Interview mit einem Seesorger aus einer Pfarrgemeinde für Polizisten im Dienst. Er sprach genau diese Probleme im Alltag der Beamten an. Nun glauben Sie, es besser zu wissen als ein Mann mit langjähriger Berufserfahrung? Das wiederum betrachte ich als absoluten Blödsinn.

Auf Kommentar antworten...

 20. September 2020 um 10:56 von Träumerhabenverloren

Endlich wird die Debatte Rassismus in der Gesellschaft auf die richtigen Beine gestellt. Schlussendlich: gleiche Sanktionen für alle, Polizisten rausschmeißen aber auch Politiker, Bürger mit diesen Ambitionen entfernen, bzw. mit satten Strafen belegen.
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Sie glauben also das man "alle", also wirklich alle Bürger mit diesen Ambitionen rausschmeißen und entfernen sollte ? Glauben Sie wirklich das damit das Problem aus der Welt geschaffen wird ? Ich denke eher das sie damit genau das Gegenteil erreichen, also diese Bürger der AfD in die Arme treiben...

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