Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Das Geschäft mit dem Impfstoff

24. September 2020 - 5:28 Uhr

Selten wurde weltweit ein Mittel so sehnsüchtig erwartet wie ein wirksamer Corona-Impfstoff. Doch woher kommt das Geld für die Forschung, wer profitiert womöglich? Und wer bekommt das Mittel zuerst?

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Kommentare

Andauernd von einem Impfstoff

zu hören, den es erst in ferner Zukunft geben wird, wenn überhaupt, ist mittlerweile sehr ermüdend. Anstatt die wirklichen Probleme anzugehen. Unser Sohn ist seit gestern Sbend erkältet. Schnupfen und erhöhte Temperatur. Beim Anruf Hausarzt wurde uns heute gesagt, er muss um 11.00 zur Infektionssprechstunde kommen, an der Tür läuten, dann im Auto warten, bis er dran ist (für den Winter werden wir wohl eine Standheizung einbauen müssen). Die Personalabteilung sagte beim Anruf zum krankmelden, wir sollen beim Arzt wegen Coronatestung fragen. Die Arzthelferin des Hausarztes sagte, das entscheidet der Arzt, ob er getestet wird, oder nicht. Hmm, ich dachte in Bayern wird jeder getestet, der das will. Und jetzt, wo man das erste mal wirklich krank ist, so eine Aussage. Bin gespannt auf das, was da heute rauskommt. Mir graut jetzt schon.

Warum werden Anteile verkauft?

Wenn man davon ausgeht, dass die Pharmaunternehmen keine Verantwortung für die negativen Folgen der Impfungen übernehmen (das übernimmt ja die Regierung), dann ist würde ich es auch so machen.

Verkauf vom Impfstoff wird wohl nicht so viel abschmeißen. Im möglichen Fall der Spätfolgen wird es Schatten auf die Pharmaunternehmen werfen. Und das wird die Aktienkurse wieder runterdrücken.

Auch Pharmaunternehmen sind keine Hellseher, keins von denen kann sagen, ob Impfung Langzeitfolgen hat und wie schwer sie ausfallen. Sowas kann man erst mit Sicherheit nach Jahren der Testversuche sagen. Und diese Jahre wird es nicht geben.

Viel Geld verdient

„Mehrere Vorstandsmitglieder haben seit Beginn dieses Jahres immer wieder Anteile an ihrer Firma verkauft. Da in dieser Zeit der Aktienkurs deutlich gestiegen ist, haben sie damit viel Geld verdient ...“
Hat denn irgendjemand auch überprüft, ob Politiker, die an Entscheidungen zur staatlichen Förderung der Pharmaindustrie beteiligt sind, ebenfalls Geschäfte mit den einschlägigen Aktien getätigt haben?
Von Herrn Spahn ist ja bekannt, dass er in der Zeit, bevor er Gesundheitsminister wurde, auf eine Vergangenheit als Pharmalobbyist zurückblicken kann.
Da könnte man doch erwarten, dass zuständige Behörden auch Politiker überprüfen, wegen Insidergeschäften oder was immer da vorliegen könnte.
Oder muss man konstatieren, dass, wie bei Wirecard, jeder Bescheid weiß, aber auch hier niemand für zuständig hält?

@Minka04

In Bayern können Sie einfach zum nächstgelegenen Testzentrum fahren (das sollte es mittlerweile mindestens in jeder Kreisstadt geben) und sich testen lassen ... wenn Sie denn befürchten, dass es "was Schlimmes" ist.
Es gab bei uns im Kreis schon Berichte, wo "Zwangstests" wegen CoViD-Kontakt über die Gesundheitsämter länger dauerten als der selbst organisierte Test aller anderen Familienangehörigen.

@Minka04 um 08:35

Liebe Minka04,
ich wünsche Ihrem Sohn, dass es nur eine kleine Erkältung ist! Und dass ihr schnell Entwarnung erhaltet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so ein Schnupfen mit erhöhter Temperatur beim eigenen Kind zur Zeit extrem beängstigend ist! Die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr als ein Schnupfen ist, ist nach wie vor extrem gering. Aber das kann Sie bestimmt kaum beruhigen. Ich drück die Daumen!

Was den Artikel betrifft...
Warum wundert es mich nicht, dass die USA kein Interesse an einer Unterstützung ärmerer Länder haben? Wobei die 400 Millionen der EU nun momentan auch nicht so üppig sind, dass man darauf besonders stolz sein könnte. Aber immerhin besser als nix.

Gut, dass die Frage mal gestellt wird

Öffentliche Finanzierung und privater Profit - gut, dass die Frage nach diesem Verhältnis mal gestellt wird. Im Juli wurde Hajo Köhn beim Stellen dieser Frage von der Antifa als Nazi beschimpft (Antifa als Verfechter kapitalistischer Interessen ist aber ein anderes Thema).

Diese Frage berührt nämlich die grundsätzliche Frage nach unserem Wirtschaftssystem: was soll alles Profit abwerfen. Momentane Antwort: alles. Das sieht man ja gerade sehr schön an der Impfstoffentwicklung, die Investoren sollen bitteschön eine kleine Rendite erhalten, aha.

Vielleicht rührt es daher, dass der russische Impfstoff so verteufelt wird - er wird der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung gestellt, das geht natürlich gar nicht.

Von Sicherheit des Impfstoffes zu sprechen ist, finde ich, übrigens hier wie dort sehr gewagt, schließlich können auch die westlichen kapitalistischen Entwickler nicht eine mehrjährige Testphase überspringen.

Geh mal von 50% Impfung aus

ein cocktail von 4 impfstoffen, wie grippe, jedes Jahr.
Bei einem Verdienst von einer Dosis verdienen dann 4 Pharmafirmen. Gewinnspanne 1c, 10c oder 1$ .... dann sind das bei einer Impfung von 3.000.000.000 Menschen weltweit:
30.000.000
300.000.000
3.000.000.000$ Gewinn pro Firma.

Also, Sputnik V oder indische, chinesische Impfstoffe können einfach nicht funktionieren...

Profit

Dass die Pharmaindustrie plötzlich keinen Profit machen möchte, zum wahren Menschenfreund mutiert...man fasst es nicht. Diese Impfung, wenn sie denn jemals kommt wird nicht mit 2 Dosen pro Nase erledigt sein. Jedes Jahr wird es , wie bei der Grippe eine erneute Impfung geben. Und hat es seit es die Grippeimpfung gibt, weniger Grippeerkrankungen gegeben? Kaum. Die Wirksamkeit dieser Impfungen liegt eher im unteren Prozentbereich. Diese Art von Viren mutieren ständig, so dass die Herstellung des Impfstoffs für die kommende Saison reine Spekulation ist. Das wird mit Coronaviren nicht anders sein. Also, der Profit ist im Fall, dass Mittel zugelassen
werden, auf jeden Fall gesichert.

@nie wieder spd um 08:38

"Hat denn irgendjemand auch überprüft, ob Politiker, die an Entscheidungen zur staatlichen Förderung der Pharmaindustrie beteiligt sind, ebenfalls Geschäfte mit den einschlägigen Aktien getätigt haben?"
-
Eine berechtigte Frage. Ich würde aber davon ausgehen, dass sowas überprüft wird. Und es ist ja nicht Herr Spahn, der alleine entscheidet, welche Firma wie gefördert wird.
Außerdem will Herr Spahn in ferner Zukunft vielleicht noch Kanzler werden. Wenn ihm später irgendeine Verstrickung nachgewiesen werden kann, wird das bestimmt nicht gerade förderlich sein für seinen Weg. Also können Sie beruhigt sein, denke ich.

Wertmaßstäbe

„Für die Investoren sollte es "eine kleine Rendite geben"

Also, für mich wäre es mehr als Rendite genug, das Gefühl haben zu können, einen wichtigen Beitrag zur Lösung einer die ganze Gesellschaft schwer belastenden Notlage geleistet haben zu können (und mir deren Anerkennung dafür sicher sein zu können). Und das sogar ohne persönliche Einschränkungen, da die Selbstkosten ja gedeckt werden (und auch gedeckt werden müssen - von nichts kann eben auch nichts kommen).

Ich will als erster nicht

Ich will als erster nicht geimpft werden.
Wenn ich mir überlege, was bei uns Aspirin kostet, dann muss dieses Wundermittel hier unbezahlbar werden.
In USA kostet Aspirin weniger als tictac. Warum werden wir so abgezogen?

Luftschlösser?

Die Impfstoffentwickler sind im Goldrausch. Durch Panik und Aktionismus fließt das staatliche Geld in deren Taschen wie der Honig im Paradis. Wird überprüft, ob da auch tatsächlich bei allen an Corona-Impfstoffen geforscht wird oder ob vielleicht ein paar schwarze Schafe Placebos testen, Geld kassieren und nachher heißts: Leider wirkt es nicht, aber danke für das Geld! Bevor jetzt einer sagt: „Verschwörungstheorie“! Bei den Corona-Soforthilfen habe ich auch schon zu Anfang gesagt: Da wird es jetzt einige Mitnahmeeffekte geben. Auch da hieß es: Verschwörungstheorie.

Kein Profit? - nur für den Steuerzahler

Die Entwicklung des Mittels wurde durch Steuergelder finanziert, so als hätten die Pharmaindustrie kein Kapital und würde keine Forschung und Entwicklung betreiben in diesen Milliarden-Sektor.

Natürlich verbleiben alle Markenrechte bei der Pharmafirma selbst. Die wird auch den Preis des Medikaments bestimmen und wer wirklich glaubt, es würde hier ein Selbstkosten-Medikament auf dem Markt kommen der hat noch immer nicht verstanden wie die Marktwirtschaft und der Lobbyismuss in Deutschland funktioniert.

Natürlich können nicht alle Gewinnen. Nur das erste wirksame Medikament bekommt die Aufträge, entwickelt wird aber von vielen Unternehmen und das führt zu Spekulationen mit Aktiengeschäften.

Eine positive Nachricht, etwas Hoffnung und anschließend Aktienverkäufe, um noch in der Pandemie Millionen zu erwirtschaften. Erschreckend in was für eine kranke Gesellschaft wir leben müssen.

Fichte

Ich glaube auch, dass einige Firmen lediglich Mentos lutschen lassen und später eine Enttäuschung vorspielen.
Für 500000€ kann man viele Mentos kaufen.

Am 24. September 2020 um 08:56 von sonnenbogen

"Also, Sputnik V oder indische, chinesische Impfstoffe können einfach nicht funktionieren..."
#
#
Warum können diese Impfstoffe nicht funktionieren?

Am 24. September 2020 um 09:04 von Hinterdiefichte

Ja, das ist Verschwörungstheorie.

Präklinisch müssen die Firmen positive
Ergebnisse nachweisen, die dann den Test am Probanden erlaubt.

Guten Morgen, Minka !

Sie scheinen ja eine ganz besondere Schwäche für Corona zu haben, wenn ich so Ihre zahlreichen Kommentare sehe. Die in der Tat sehr umständliche Handhabung dieser Seuche bei Ihrem Hausarzt hat sich dieser nicht selbst ausgedacht - sie wird ihm vorgeschrieben. Stellen Sie sich doch einmal vor was die Folge sein wird, falls Sie sich mit Ihrem Sprößling in die rappelvolle Praxis setzen - und sich tatsächlich bei ihm "Corona" nachweisen läßt , was allerdings äußerst selten sein dürfte . Die Praxis würde zum "hot spot" erklärt und für etliche Tage geschlossen , die dort zeitgleich mit Ihnen im Wartezimmer sitzenden Patienten müßten in Quarantäne ! Was für eine Freude! Diese Regeln sind doch speziell für besonders sensible Patienten geschaffen, wozu Sie offensichtlich zählen. Vielleicht erhalten Sie einen Zuschuß auf die Standheizung, wenn Sie Herrn Spahn darum bitten. Ansonsten rate ich Ihnen zu mehr Gelassenheit - und freuen Sie sich auf die Impfung..

Wenn es so kommt wie ich es einschätze, ...

... werden diese Impfmittel zur Gelddruckmaschine für die Pharmakonzerne. Ich denke auch nicht, dass da ernsthaft an Mitteln geforscht wird die letztendlich eine Imunisierung herbeiführen; wenn das aufgrund der möglichen Mutationen des Virus überhaupt möglich sein wird.
Und so wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als Jährlich mindestens einmal zur Impfung zu gehen.
Wenn ich einen Preis von ca. 35,- € je Impfdosis plus Arztkosten unterstelle, könnte das allein in D bei einer Impfrate von ca. 65 % rund 2 Milliarden Euro/J. . Könnte man auch prima als "Kombipräparat" mit der alljährlichen Grippeimpfung verbinden ... beides zusammen für 50,- € z.B. .Gemessen am Volkswirtschaftlichen Schaden der durch den jetzigen Umgang mit dem Virus entsteht eine, wie ich denke, vertretbare Summe.
Natürlich nur für die die wollen ... bevor die Komunity aufschreit ... selbstverständlich kann auch weiterhin jeder mit seiner Gesundheit Roulette spielen ...

Impfstoffvergleich

Vor etwa 60 Jahren wurde der Salk-Impfstoff gegen Polio patentlos der Menschheit zur Verfügung gestellt. Ein Zeichen von Ehre, Würde und dem Fortschritt der Menschheit nicht für Geld sondern aus Überzeugung beitragen zu wollen! Heute werden Impfstoffe gegen Corona in einem Wettbewerb mit der finanziellen Förderung von Staaten entwickelt, der Impfstoff hiernach patentiert werden. Die Umsätze bei Mrd. potentiellen Impfkandidaten werden also nach Umsatzsteuer und Steuerabschreibungen privatisiert werden und fangen die Kosten für gerichtliche Auseinandersetzungen etwaiger Impfkomplikationen/Spätfolgen wohl locker auf, um selbst danach noch rentabel zu sein. Ein Teil des Impfstoffs ist mit der Beteiligung des jeweiligen Staates an den Kosten für dessen Entwicklung Staatseigentum, sodass er am Profit beteiligt werden müsste. Der Vergleich Salk- und Coronaimpfstoff zeigt, dass wir in einer ehrlosen, würdelosen und profitorientierten Zeit leben, der es an glaubhaften Überzeugungen fehlt!

Die bisherigen Impfschäden sollten zur Vorsicht mahnen.

Der Impfstoff Pandemrix gegen Schweinegrippe hatte 2009 etwa 1.300 Fälle von Narkolepsie zur Folge.
Dabei sind die Menschen nicht mehr zu einem normalen Alltag oder Arbeit in der Lage. Eine plötzliche "Entspannung" auch mitten in einem Gespräch führt sozusagen zu einem Kurzschlaf.

Wie bei einem selbst die Mindestdauer von 5 Jahren nicht einhaltenden Impfstoff Nebenwirkungen ausgeschlossen werden können, ist mir schleierhaft.

Am 24. September 2020 um 09:13 von tagesschlau2012

Naja, falls man 3.000.000.000 impft,
dann kostet das bei dem geringen Preis von 2.5Euro immerhin 7.5Mrd Euro (ohne medizinisches Personal zu bezahlen).
Nehmen wir mal an, Sputnik V ist wirklich der perfekte Impfstoff, einmal gespritzt, volle Immunitaet, null nebeneffekte. Aber, angenommen die Russen wollen 50 Euro fuer eine Dosis, dann kostet das 150Mrd.

In der dritten Welt muss das von Entwicklungshilfe kommen.... etc....da gibt man lieber die Entwicklungshilfe an Länder die den hiesigen vielleicht nicht so perfekten Impfstoff kaufen.

Böse Pharmaindustrie

Nur mal so - selbst wenn Astra seinen Impfstoff für 2,50€ ab Werk verkauft kommen dann in D noch die Großhandels- und die Apothekenspanne drauf. Und nicht zu vergessen die MwSt. Letztere ist allein am Ende höher als 2,50€.

Astra bekommt also 2,50€ und das ist nicht der Profit, sondern der Umsatz.

Kleine Biotechfirmen haben bis sie ihr erstes Produkt auf den Markt bringen Millionenkosten aber keine Einnahmen. Geld gibts als Kredit von Banken und Risikokapitalgebern. Und die sind so gemein, die wollen das irgendwann zurück.

So wie wir alle, wenn wir uns Aktien, Fonds usw. kaufen.

@Hummel

Da bin ich ja froh, dass Sie es freigestellt lassen wollen, ob man sich impfen lässt oder nicht. Denn das Impfen mit einem Serum, dass im Schnelldurchlauf erstellt wird und für das die Pharmaunternehmen NICHT die Haftung für Impfschäden übernehmen wollen, halte ich für russisches Roulette mit meiner Gesundheit.

Die Krux bei der Impfung

Das es so viele verschiedene Impfstoffkandidaten gibt, erschwert die Sache enorm. Deutschland müsste sich commiten auf EINEN bundesweit einzusetzenden Impfstoff - und dabei natürlich nicht aufs falsche Pferd setzen, ökonomisch (Produkt mit deutscher Beteiligung?!), politisch (zB Njet ! zu russischen oder chinesischen Impfstoffen) und medizinisch (Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen, Dauer des Impfschutzes, Erfolgsquote) !

Eine schwierige Mission ! Und immer dann, wenn es schwierig wird, lässt sich die Politik SEHR viel Zeit.

Ich würde deshalb erwarten, dass die Maskenpflicht und andere Corona Regeln bis mindestens Ende 2022 bleiben.

Drosten hat auch auf die Binsenweisheit hingewiesen, dass einen Impfstoff zu „haben“ noch nicht so viel bedeutet. Der muss ja erstmal im staatlichen Auftrag als Folge eines Ausschreibungsverfahrens produziert werden. Und dann muss noch der logistische Kraftakt gestemmt werden, Massenimpfungen durchzuführen, evtl im Rahmen eines PPP Großprojekt.

ich habe mich diese Tage

mit einem Medizinstudenten unterhalten, der sich mit so was auskennt.

Problem bei der Impfstoffentwicklung ist tatsächlich: eigentlich müsste eine Gruppe mit dem Impfstoff geimpft werden, eine andere Gruppe mit einem Placebo. Und dann müssten beide Gruppen dem Virus ausgesetzt werden. Nur dann wäre es möglich, eine Wirkung in so kurzer Zeit zu erkennen, wie die Phase 3 derzeit dauern soll. Natürlich ist das aus ethischen Gründen nicht möglich.

Genau deshalb ist bei "normaler" Impfstoffentwicklung die Testphase bis zu 10 Jahre lang.

Die Tests werden zwar in Risikoländern gemacht, aber trotzdem ist es nicht zu erkennen, ob die Impfung in der kurzen Zeit tatsächlich auch wirkt, da der "Durchseuchungsgrad" auch in diesen Ländern vermutlich nicht höher als 20 % ist. Die nächste Welle wird sicher bis ins Frühjahr dauern, und die statistischen "Chancen", sich zu infizieren, sind sicher auch nach dem Abschluss von Testreihen im Dezember, und Markteinführung, immer noch erheblich.

Natürlich wird

die Industrie Gewinne machen, sind ja nicht bei Heilsarmee, der Vorteil ist, der Staat hat vorher viel Geld gegeben.
Also Steuern, die Gewinne gehen dann in privat Hände, und Börsenprofis, die zur richtigen Zeit aufs richtige Pferd gesetzt haben.
Noch ist aber keiner vorhanden, und welcher der Beste sein wird, kann man erst nach Jahren sagen.

Ein Markt...

der Chancengleichheit setzt Alternativen voraus. Das bedeut wenn jemand kein Geld hat sich Dinge zu leisten, kann er sie nicht haben. Das haben einige Menschen so verinnerlicht, dass Sie tatsächlich glauben, den andern Menschen sagen zu können: "Oh, ihr habt kein Geld für Medizin? Sehr schade, aber es geht leider nicht anders - ihr müsst leider sterben. Kann man nichts machen". Ist ja heute schon Teil "menschlicher" Lebenswirklichkeit. Menschen sterben weil sie sich keine Lebensverlängerung in Form bereits erfundener und vorhandener Medizin leisten können. Aber immer weniger sehen das als selbstverständliche Abfolge. Und letztendlich könnten im Zuge der, aus dem Selbsterhaltungstrieb schlussgefolgerten "Änderungswünsche", in Bezug auf die medizinische Versorgung der Weltbevölkerung einige Probleme aufkommen, bei denen uns die heutigen Zeiten, wie ein paradiesischer Traum vom Frieden vorkämen.

Das Dilemma des Impfens

ist, dass immer wirtschaftliche Interessen dahinter stehen und jeder "normale" Mensch nicht in der Lage ist, die Zusammenhänge wirklich abschließend zu bewerten und zu beurteilen. Natürlich werden die Pharma Industrie und deren Lobbyisten immer Werbung für Impfungen machen und nicht aus Menschenfreundlichkeit sondern aus Profitgier. Daher sind sehr starke Kontrollinstanzen gefragt, die versuchen, die Situation halbwegs neutral zu beurteilen. Ich habe jedoch wenig Hoffnung, dass es diese Instanzen so gibt. Bei uns zwar besser als in jedem anderen Land aber weit entfernt von gut...

@ 09:19 von sonnenbogen

Zitat: „ Ja, das ist Verschwörungstheorie.
Präklinisch müssen die Firmen positive
Ergebnisse nachweisen, die dann den Test am Probanden erlaubt.“

Beispiel Curevac: Die präklinischen Studien wurden am 14.05.2020 abgeschlossen. Subventionen, z.B. von der EU, flossen bereits in 03.2020. Der Abschluss der präklinischen Studien ist also keine Bedingung, um in Coronazeiten großzügige Subventionen zu erhalten. Noch ein Hinweis: Es gibt bislang nicht einen einzigen MRNA-Impfstoff gegen welche Krankheit auch immer, der marktreife erlangt hätte. Moderna, Curevac und Biontec sind MRNA-Impfstoffentwickler!

Firmen müssen verdienen dürfen

In soz. Staaten, wo Neid den Umgang mit freien Unternehmen beherrscht, gibt es erfahrungsgemäß keine wirtschaftlichen und technischen Innovationen. Wer fortschrittliche Impfstoffe will, muss Gewinn zulassen. Der Preis, den die Kassen nachher zahlen müssen, ist ja auch zum Teil Verhandlungssache.

Geld spielt keine Rolle - die Zeit jedoch schon

Die Impfstoffe müssen kommen. Noch in diesem Jahr. In großen Mengen. Man muss dem US-Wahlkampf dankbar sein, denn Trump macht erheblichen Druck - wohl nicht nur wegen der Wahl. Denn klar ist: Eine zweite Welle, die verschärfte Maßnahmen mit sich bringt, werden die Volkswirtschaften in eine tiefe Krise stürzen. Schon jetzt sind Meldungen über Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen Alltag. Wenn dann auch noch regelmäßig von Insolvenzen berichtet wird, dann werden die Staaten die hohen neuen Schulden nicht zurückzahlen können - im Gegenteil. Was das dann alles für den Einzelnen bedeutet, muss man sich dringend ausmalen.

@ 09:25 von krittkritt

Sie machen hier ein spannendes Thema auf.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix...

Interessant ist, dass auch die Grippe selber die Narkolepsie auslösen kann. D.h. , bei einer großflächigen Durchseuchung der Bevölkerung hätte es den gleichen oder größeren Effekt gegeben. Ein guter Impfstoff, in diesem Fall Focetria, ist also auch hier besser, als die Erkrankung selber.

@ Linda Stern - Kaum Spätfolgen von Impfungen

@ Linda Stern:
Im möglichen Fall der Spätfolgen wird es Schatten auf die Pharmaunternehmen werfen. Und das wird die Aktienkurse wieder runterdrücken.

Die Erfahrung zeigt, dass man sehr selten Spätfolgen von Impfstoffen beobachtet. Trotz jahrzehntelanger Praxis mit vielen, vielen Impfstoffen mit Milliarden von Menschen, sind praktisch keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen bekannt.

(Damit meine ich im wirklichen Leben und nicht in Facebook und in Verschwörungstheorien, da tummeln sie sich natürlich).

@ um 09:25 von krittkritt

"Die bisherigen Impfschäden sollten zur Vorsicht mahnen.
Der Impfstoff Pandemrix gegen Schweinegrippe hatte 2009 etwa 1.300 Fälle von Narkolepsie zur Folge."
.
Bevor der Impfstoff gegen die Schweinegrippe angeboten wurde, konnte sich jeder Interessierte per Dreisatz ausrechnen, dass die Sterblichkeit der Schweinegrippe unter der Sterblichkeit der normalen Grippe lag. Außerdem war öffentlich bekannt, dass der Impfstoff gegen Schweinegrippe für Pflichtversicherte mit Squalen gestreckt wurde. Die Nebenwirkungen sind bekannt. Deshalb sollten sich damals insbesondere Menschen ab dem 60. Lebensjahr nicht gegen Schweinegrippe impfen lassen. Einige 60+ verlangten vom Arzt trotzdem eine Impfung und bekamen bevorzugt diese Probleme.
Ein Vergleich zum Impfstoff gegen Covid 19 ist bis jetzt nicht möglich.

@09:52 von chris 189

Sie haben das Problem der Impfstoffstudien gut umschrieben. Die Probanden dürfen selbstverständlich nicht absichtlich infiziert werden. Also muss man warten, bis sie es von alleine tun. Das dauert aber. Und wenn sich auch in der Placebogruppe nur wenige anstecken kann man keine Wirkung des Impfstoffes sehen. U.a. deshalb dauert es normalerweise so lange.

Man kann das Problem der fehlenden Zeit z.T. dadurch kompensieren, dass man entsprechend mehr Probanden in die Studie einschließt. Das erhöht auch die Chance, Infektionen zu erfassen.

Allerdings weiß man mit einer kurzen Studie nichts darüber, wie lange die Immunisierung anhält und ob ggf. später noch Nebenwirkungen auftreten.

Aber was soll man tun. 5 Jahre warten will auch keiner.

@ krittkritt - bitte keine VT

Die bisherigen Impfschäden sollten zur Vorsicht mahnen.
Der Impfstoff Pandemrix gegen Schweinegrippe hatte 2009 etwa 1.300 Fälle von Narkolepsie zur Folge.

Das ist nicht wahr, das ist 100% eine Verschwörungstheorie.

@ chris 189

Zitat: "Ich habe mich diese Tage
mit einem Medizinstudenten unterhalten, der sich mit so was auskennt.
Problem bei der Impfstoffentwicklung ist tatsächlich: eigentlich müsste eine Gruppe mit dem Impfstoff geimpft werden, eine andere Gruppe mit einem Placebo. Und dann müssten beide Gruppen dem Virus ausgesetzt werden. Nur dann wäre es möglich, eine Wirkung in so kurzer Zeit zu erkennen, wie die Phase 3 derzeit dauern soll".
Das ist so leider nicht richtig. Der Kreuzvergleich mit Placebo käme bei (z.B.) Medikamenten wie Schmerzmittel ec. in Frage.
Beim Test eines speziellen Impfstoffes geht es um die Verträglichkeit beim Menschen, der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten im menschlichen Organismus, bestehenden Erkrankungen und damit letztendlich um die Risiken beim Einsatz des Mittels.
Die alleinige Wirksamkeit gegen das Virus kann man im Labor testen, ob die Impfung allein gefährlicher als die Erkrankung selbst leider nicht.

@ chris 189 - Die Impfung im Frühj. wird sich en. pos. auswirken

und die statistischen "Chancen", sich zu infizieren, sind sicher auch nach dem Abschluss von Testreihen im Dezember, und Markteinführung, immer noch erheblich.

Nein, nach den ersten Impfreihen wird die Chance sich noch anzustecken rapide sinken. Für die Sicherheit in unserem Gesundheitssystem, in der Altenpflege und den Schulen hat das eine enorme positive Auswirkung.

@ Poli kala

Zitat: "Da bin ich ja froh, dass Sie es freigestellt lassen wollen, ob man sich impfen lässt oder nicht."
Leider Kann ich die Ironie ihres Beitrages nicht nachvollziehen. Mehr als es den Menschen frei zu stellen sich impfen zu lassen kann man doch nicht.
Und wie jeder mit SEINER Gesundheit umgeht ist doch ihm überlassen.
Impfungen können wie jede Aspirintablette ec. Nebenwirkungen entwickeln, ganz klar.
Ich halte es nur für fragwürdig, wenn Menschen die auf Blutdruckmittel, Magen-und Schmerztabletten ec. angewiesen sind, die besonderen Risiken einer Impfung in den Fordergrund stellen.
Ich habe ernste Zweifel, dass die sich die kleinschriftigen, oft meterlangen Beipackzettel ansatzweise durchgelesen haben ... dann würden sie die Mittel nämlich wegen der möglichen Nebenwirkungen garnicht nehmen (können).
Viele sind halt dagegen, weil sie dagegen sein wollen .. aus Prinzip.
Ok ...

@ Ritchi - Schweinegrippe

Bevor der Impfstoff gegen die Schweinegrippe angeboten wurde, konnte sich jeder Interessierte per Dreisatz ausrechnen

Das ist doch gar nicht richtig. Der Erreger der Schweinegrippe H1N1 (2009/10) war einem in den 60er Jahren auftretenden H1N1-Erreger so ähnlich, dass die Pandemie wesentlich schwächer ausfiel als befürchtet. Das konnte man vorher aber nicht wissen. Von wegen Dreisatz.

Und sich im Nachhinein über zu viel Vorsicht und Prävention lustig zu machen, ist dumm. In der Pandemie von 2009/10 haben unsere staatlichen Stellen richtig gehandelt und ein bisschen mehr Respekt stünde uns allen gut zu Gesicht.

@cor ruptly ru 10:00 Uhr: Firmen dürfen verdienen daran

Was meinen Sie mit „soz. Ländern“? Ist China demnach nicht sozialistisch ? Und warum sollte man in solchen Ländern freies Unternehmertum beneiden?

Jedenfalls ist das Thema Covid 19 Impfstoff ein Riesenthema auch für Investoren und Aktionäre (auch in China oder Russland).

Ein Grund dafür, warum Russland mit seinem Impfstoff schon so weit fortgeschritten ist (auch die WHO hat sich lobend geäußert), dass die Entwicklung eben nicht durch eine private Unternehmung durchgeführt wurde. Und dies nicht aus „Neid“ auf die ach so erfolgreichen Unternehmer, sondern aufgrund der klugen Einsicht, dass dieses Thema nicht in die Hände von Spekulanten gehört.

Das wird man bald noch sehen, da bin ich mir ganz sicher. Es würde mich überraschen, wenn es nicht zu einem massiven Betrug (a la wirecard) mit einem angeblich effektiven und sicheren Impfstoff käme, während sich Investoren schon einen schlanken Fuß dank Gewinnmitnahmen an der Börse gemacht haben werden.

@cor ruptly ru @krittkritt

Ich halte die Aussage zur Narkolepsie auch für eher unwahrscheinlich. Zumindest, dass das so nachgewiesen wäre. Das Problem bei Impfschäden ist nämlich immer, dass nur ganz selten der Schaden als Impfschaden anerkannt wird. Dieser direkte Kausalzusammenhang ist fast nie zu beweisen, egal wie naheliegend er ist. Das ist der wesentliche Grund dafür, dass die entsprechenden Schadens-Wahrscheinlichkeiten für entsprechende Impfpräparate idR sehr niedrig ausfallen.
Es ist also keine VT von krittkritt, aber ich vermute, dass diese Aussage zumindest nicht belegbar ist.

@ Möbius

Die Krux bei der Impfung. Das es so viele verschiedene Impfstoffkandidaten gibt, erschwert die Sache enorm.

Wie kommen Sie denn darauf?
Sie haben im Gesundheitswesen vermutlich wenig Erfahrung. Denn es gibt für fast alle Erkrankungen verschiedenen Medikamente von verschiedenen Herstellern. Es ist doch eher ein Vorteil, wenn der Arzt eine Auswahl hat. Seien Sie bruhigt, Ihr Arzt wird nicht überfordert sein und so hilflos vor der Entscheidung stehen, wie Sie.

@10:08 von H. Hummel

"Die alleinige Wirksamkeit gegen das Virus kann man im Labor testen,..."

Falsch. Im Labor können sie das überhaupt nicht testen.

Wie sollte das denn gehen? Im Reagenzglas, in Zellkulturen, in irgendwelchen Assays oder im Tierversuch sieht man nicht, ob beim Menschen oder sogar bei vielen Menschen eine Immunreaktion ausgelöst wird. Man bekommt nur Hinweise darauf. Dann testet man an wenigen und sieht nach kurzer Zeit, ob Antikörper gebildet werden. Aber auch das alleine garantiert noch keinen anhaltenden Impfschutz.

Es bleibt nur, es unter Realbedingungen auszuprobieren.

Warum sollte man sonst diese riesigen Studien machen. Zum Spaß haut keiner die Kohle raus und wegen möglicher, seltener Nebenwirkungen nach 2 Jahren auch nicht.

Gegenrede

Der Haupttenor der Vorkommentare scheint mir wenig durchdacht: BIONTECH und CUREVAC waren bislang reine Forschungsfirmen, die zur Beschleunigung der Impfstoffentwicklung kurzfristig bereits hunderte hoch- und höchstqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen haben oder dabei sind. Wie sollen die denn ohne Investoren oder Fördermittel finanziert werden? Die etablierten Impfstoffhersteller betreten bzgl. dem neuen Coronavirus ebenfalls Neuland und müssen auch erst entwickeln und dann Fertigungskapazitäten aufbauen.
Welche Privilegierung oder Gegenleistungen sich der Bund durch seine Unterstützung gesichert hat, weiß zumindest ich nicht.
Wie wurde denn geklagt, daß sich die Pharmaherstellung nach Fernost u. Indien verlagert hat? Jetzt etablieren sich hier neue Kompetenzen u. Kapazitäten mit Perspektiven über Corona hinaus, soll uns das nichts wert sein?
Nachdem ich davon ausgehe, daß die HOPP-hassenden Fußballfans auf seinen Impfstoff verzichten, wird für den Rest genug übrigbleiben.

@ Hummel

Die alleinige Wirksamkeit gegen das Virus kann man im Labor testen, ob die Impfung allein gefährlicher als die Erkrankung selbst leider nicht.

Die Impfung gefährlicher als die Erkrankung? Wie soll das gehen? Dafür gibt es kein Beispiel.

Impfstoff: the winner Takes it all

Darauf hatte ich an dieser Stelle schon vor Monaten hingewiesen.

Mag es einerseits toll sein, 50 potentielle Impfstoffkandidaten parallel am Start zu haben (dank staatlicher Förderung), heißt das aber auch das nur 2-3 Firmenkonsortien das Rennen (und massive Profite) machen werden, während der Rest dann in die Röhre guckt und im Moment nur von der Börsenphantasie der Anleger profitiert.

Geheimtipp: für Spekulanten in Pharmawerte ist das ein Eldorado.

Man muss nur rechtzeitig seine Gewinne realisieren oder, alternativ, auf das richtige Pferd wetten ...

Endstation Sehnsucht - der rettende Pieks ist Illusion

Wir müssen bitte von der Heilsfantasie des Alles rettenden kleinen Pieks erwachsen werden und einsehen, dass dieser eine, zugegebenermaßen, sehr schmeichelhafte Illusion ist. Das haben alle wichtigen Experten und sogar die WHO immer wieder betont.

Selbst wenn es ausreichend sichere und wirksame SARS-CoV-2 Impfstoffe geben wird, ist damit nicht schlagartig diese Pandemie beendet. Und die nächste ist statistisch gesehen schon "in der Pipeline" - um diesen grässlichen Pharmaindustrie-Sprech mal zu karikieren.

Diese Pandemie ist ein Schuss vor den Bug für die gesamte Menschheit. Wenn wir z.B. nicht schleunigst und weltweit klimaneutral werden (z.B. Wasserstoff aus alternativen Energien), dann kommt es zu einer Katastrophe, für die es leider niemals einen Impfstoff-Kandidaten geben wird.

Wir müssen uns ändern. Vor allem das Anspruchsdenken. Wenn wir als Menschheit überleben wollen. Nicht morgen, sondern jetzt.

Gscheidhaferl

Es ist unglaublich, wieviele hier glauben alles zu allen Themen zu wissen, jeder ist ein Experte und weiß des natürlich viel besser als die Experten die das jeweilige Thema studiert haben, oder der Journalist, der es, im Idealfall gründlich, recherchiert hat....!
Wir sollten alle mal wieder Sätze üben, wie: „das weiß ich nicht genau, darüber muss ich mich erstmal informieren“! Das würde auch unsere Glaubwürdigkeit stark erhöhen!

wie lange die Immunisierung anhält ... 10:08 von dr.bashir

"und ob ggf. später noch Nebenwirkungen auftreten. "

Und das ist genau die Crux mit diesem 'kleinen' Virus.
1. deutet viel daraufhin, dass die Impfung nur begrenzte Zeit schützt
- in dem Punkt grippeähnlich
2. gibt es bei 10-15% der sog, 'moderaten' Fälle schwere Langzeitwirkungen
- geschuldet der unwirksamen Blut-Hirn Schranke
Auszug aus einer neuen US-Studie:
'80% hadn’t received any form of ventilation.
But even a quarter of the youngest, those aged 18 to 34 years, said they had not yet regained their health.
“I joke, ‘Well, COVID has eaten my brain, because I can’t remember how to remember words, keep track of medication,’” she said. “My brain just feels like there’s a fog.”

Nun gut das sieht man tw. auch hier ohne Covid,
das manches Gehirn voll von Nebel ist ;-)

Nein, Spass beiseite. Ein Spass ist dieser Virus nicht.
Selbst wenn man ihn scheinbar überwunden hat.

Das Covid19-Szenario ist das

Das Covid19-Szenario ist das gleiche wie bei der Schweinegrippe 2009/2010. Die Bestimmer haben leider dazugelernt und die Panikmache ist jetzt wirkungsvoller. Und nicht nur Kinder wurden teilweise für ihr Leben dadurch traumatisiert.
Damals hat man übrigens das Kriterium der Gefährlichkeit aus der WHO-Definition für eine Pandemie entfernt.

@cor ruptly ru 10:31 Uhr: Qual der Wahl beim Impfstoff

Sie sind - mit Verlaub - auf dem Holzweg.

Sie haben zwar insofern recht, wenn wir jetzt das Jahr 20 nach Corona (n.C.) hätten, dann würden die Mediziner von der Verfügbarkeit eines Portfolios unterschiedlicher Impfstoff mit ihren jeweiligen individuellen Stärken und Schwächen profitieren.

Wir sind aber nicht im Jahr 20 n.C. !

Und das bedeutet, dass Ärzte genau das einsetzen werden, was der Staat mit Milliardensummen hat produzieren lassen (egal ob es nun der „Beste“ oder für Patient XY geeignetste Impfstoff ist, oder nicht).

Ich bezweifle das Deutschland sich den Luxus leistet Massenimpfungen mit mehreren Impfstoffen parallel an unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen durchzuführen, schon aus Kostengründen. Außer natürlich, man betrachtet die so Geimpften als eine Art „Betatester“.

Wechselwirkungen?

. . . und dann ist da noch die Frage, wie eine Impfung mit einer umfangreichen, bestehenden Medikation zusammenwirkt.

@Hummel

mein Beitrag war nicht ironisch! Es ist mir bitterernst. Die Schäden von Impfungen, die in so einem extrem verkürzten Verfahren erstellt werden, sind unabsehbar.
Ich möchte in diesem Zusammengang auch auf die sogenannten Adjuvantien, die Impfstoffverstärker hinweisen. Da werden beispielsweise Aluminiumsalze und Quecksilber verwendet. Wir regen uns über Aluminiumsalze inDeos und Quecksilber in Zahnfüllungen auf, zu Recht, und sollen uns dann so etwas injizieren lassen?
Oder RNA Impfstoff, der in Verdacht steht Autoimmun-Erkrankungen hervorzurufen... und das ganze gegen ein Erkältungsvirus, das ständig mutiert und für den weitaus größten Teil der Bevölkerung nicht gefährlich ist und gegen das bereits eine Grundimmunität besteht.
Und zu Ihrer Bemerkung zu den Nebenwirkungen bei Medikamenten. Ja, sollte man sehr vorsichtig sein! Ich bin über 60 und nehme außer einem Schilddrüsenhormon( Autoimmunerkrankung) KEINE Medikamente. Ich lebe gesund und Stärke mein Immunsystem und bin gesund.

@ Bender Rodriguez, um 09:02

“Ich will als erster nicht geimpft werden.“

Wirklich “als erster nicht“?
Oder “ nicht als Erster“? :-)

Der Preis sollte Sie nicht abschrecken, die Kosten werden ganz sicher von der KV getragen.

Wenn Sie aber sagen würden, dass Sie dem “Braten nicht trauen“, also Sorge vor Begleitung- oder Spätschäden haben, könnte man Ihnen nicht widersprechen.

@ Möbius 10:35 ("The winner …")

Von wegen "The winner takes it all". Das Kollektiv der Impfkandidaten ist sehr heterogen, so daß nur verschiedene Impfstoffe mit sehr unterschiedlichen und spezifischen Wirkansätzen die optimale Immunreaktion initiieren.
So wird bspw. bei einem ältereren Menschen ein bestimmter Impfstoff mehr Immunantwort und damit Nutzen auslösen, als er dies bei einem jüngeren erreicht. Bei > 40-Jährigen hängt die Thymusdrüse nur noch als vertrockneter Lappen hinter dem Brustbein, insofern sollte dies durch Wahl des Impfstoffs berücksichtigt werden (bei klassischen Impfstoffen über Dosis und ggf. Wirkverstärker).

09:43 von coronablabla

Jegliche Kritik zum Corona Impfstoff ist doch unerwünscht. ...

Wie kommen Sie denn darauf? Wo steht das, wer sagt das?

... und dieser (Impfstoff) wird dann einem auch noch als die erlösende Rettung beworben.

Wie kommen Sie denn darauf? Wo steht das, wer sagt das?

@artist22 - Bitte bei den Leisten bleiben, Schuster

"geschuldet der unwirksamen Blut-Hirn Schranke"
Eine solche Formulierung untergräbt die ganze Komplexität des Geschehens. Darf ich Sie und alle hier bitten, auch wenn es ranzig klingt, dass der Schuster bitte bei seinen Leisten bleiben soll.

Probieren Sie es bitte aus: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/advanced/ "All Fields" auf "Author" stellen und eintragen "Drosten, Christian", dann auf "Add" und "Search". Dann mal durch die Volltexte lesen.Dann bekommen Sie einen kleinen Eindruck,mit was wir es hier zu tun haben.

Solange wir die eigenen Grenzen und Möglichkeiten beachten,dürfen wir Meinungen bilden und sollten die in der Demokratie öffentlich austauschen. Wenn jemand schreibt "Ich als Hausfrau und Mutter mache mir große Sorgen..." dann ist das genauso eine wichtige Stimme wie "Ich bin Laborassistent und mache jeden Tag PCRs und mir ist aufgefallen ..." oder "Ich forsche seit 20 Jahren über Corona-Viren und wir finden es auffällig, dass..."

Seuchen führen zu Entgrenzungsphänomen.

@ Heinzseinefrau, um 10:39

Ihr Wort in vieler Kommentatoren Ohr, verehrte Heinzseinefrau!

 10:00 @cor ruptly ru

" In soz. Staaten, wo Neid den Umgang mit freien Unternehmen beherrscht,
gibt es erfahrungsgemäß keine wirtschaftlichen und technischen Innovationen. .. "

So ein Unsinn,
Neid ist bekanntermaßen ein Antriebsfaktor.
Und Ihre
> Erfahrungen < haben ein paar Gedächtnislücken .

Jedoch war Neid in dem soz. Ländern eher nebensächlich.
Sie unterschätzen die Innovationen der früheren soz. Länder und auch Kubas. Letzteres muss auf Grund der Embargos sogar innovativ sein.

" ...
Wer fortschrittliche Impfstoffe will,
muss Gewinn zulassen ..."

Muss gar nicht, vor allem nicht wenn jede Menge
öffentliche Gelder fließen.

Wenn (ausschließlich) Gewinn die "Motivation" ist,
ist es eine Belohnungs"motivation"

@ Möbius, um 10:35

Ja, der finanzielle Aspekt verführt allerdings zu wilden Spekulationen.

Es ist schon fast makaber, dass das Fell des Bären...

Am 24. September 2020 um 09:31 von sonnenbogen

Also kann der Wirkstoff funktionieren. Sie sehen nur die Gefahr das die bösen Russen davon Profitieren.
Glauben Sie ernsthaft, das ein westliches Unternehmen den Impfstoff zum Herstellungspreis abgibt?

Am 24. September 2020 um 10:06 von cor ruptly ru

[i]Die Erfahrung zeigt, dass man sehr selten Spätfolgen von Impfstoffen beobachtet. Trotz jahrzehntelanger Praxis mit vielen, vielen Impfstoffen mit Milliarden von Menschen, sind praktisch keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen bekannt.[/i]

Mir ist nicht bekannt, dass MRNA Impfungen in jahrzehntelanger Praxis eingesetzt wurden. Soweit ich weiß, sind genbasierte Impfstoffe ein Novum. Ich bin bei weitem kein Impfgegner, aber ich bin sehr skeptisch dem Vorhaben gegenüber, eine Milliarde Menschen mit etwas zu impfen, was noch nie im breiten Einsatz war. Ja, es kann sein, dass es keine Spätfolgen und kein Impfschaden gibt. Es kann aber auch durchaus andersrum sein. Das kann keiner voraussagen, egal wie gewissenhaft man jetzt mit Thema umgeht. Die Erfahrung fehlt schlicht und einfach.

Schweinegrippe ....

... ich kann mich an dieses Thema merkwürdigerweise kaum erinnern, hatte zu jener Zeit den Kopf mit vielen anderen Dingen voll.

Mal kurz recherchiert,
GSK hat sehr wohl Nebenwirkungen des Impfstoffes verschwiegen.
"https://kurzelinks.de/lm5l"

Es ist immer ratsam, seriöse Belege für oder gegen eine Aussage zu haben, als pauschal befürworten oder ablehnen.
.

@@artist22 - Bitte bei den Leisten bleiben, Schuster 11:14 So...

Das könnte ich Ihnen allein schon aus ihrer Formulierung heraus zu 100% zurückgeben.

Sie sind schon der zweite hier zum Thema, der hier persönlich wird.
Ich habe sehr genaue Kenntnis des Wissenstandes UND der Quellen.
Manchmal muss man etwas vereinfachen, um auf den Punkt zu kommen.

Und das der Virus mit ~1/3 der Grösse des Grippe-Virus, die Blut-Hirn Schranke
öfter überwindet, ist eigentlich Allgemeinwissen (für Mediziner/Biophysiker)

Als Klinikreferent der Pharamindustrie vor über 30 Jahren kenne ich mich
auch praktisch mit Pharmakologie aus.

Noch Fragen, Schuster?

@Caleo 11:12 Uhr: es muss mehrere verfügbare Impfstoffe geben

Da bin ich ganz bei Ihnen - nämlich aus medizinischen, nicht aus ökonomischen Gründen.

Aber wie soll das denn bitte in der Praxis funktionieren? Ich wäre ja schon froh, wenn es gelänge, dass die Bundesrepublik Deutschland sich auf einheitliche Impfstoffe für bestimmte Anwendungsfälle „zusammenrauft“.

Diese (notwendige!) Diskussion wird wohl (Ich ahne es schon) viele Monate dauern, nicht per „Order di Mufti“ entschieden werden (können), sondern an eine Kommission ausgelagert werden (müssen).

Corona-Pandemie:Das Geschäft mit dem Impfstoff....

Das wird es ganz bestimmt.In der Bundesrepublik gehen 750 Millionen Euro Staatsgeld an drei Biotech-Firmen.
Aber die Zwischenüberschrift "Gewinne
durch steigende Aktienkurse" ? Eher steigende Aktienkurse durch erhebliche Gewinnaussichten.Auch deshalb,weil die Haftungsfragen innerhalb der EU im Interesse der Unternehmen geregelt
wurden.Bei Verurteilungen zu Schadensersatz wegen möglicher Impfschäden,werden den Firmen die Geldsummen von der EU,den Staaten also erstattet.Wer hat sich da durchgesetzt ?

Linda Stern 11:29

Keine Sorge, solange sie nicht zum vulnerablen Personenkreis zählen oder im medizinisch/pflegerischem Bereich tätig sind, wird es eine ganze Weile dauern, bis sie eine Dosis eines solchen Impfstoffs erhalten. Bis dahin ist oben genannter Personenkreis schon lange in der „Beta Phase“

Impfung gefährlicher als Erkrankung.

@10:34 von cor ruptly ru
Das gibt es laufend. Und ist auch dokumentiert.
Ein privates Beispiel: Ein mir sehr nahestehendes älteres Ehepaar ließ sich vor ein paar Jahren gegen Grippe impfen. Sie erkrankten daraufhin lebensgefährlich an Grippe. Sie haben sich seither nie mehr impfen lassen und keine Grippe bekommen. Der Mann ist mittlerweile über 90.
Medizinisch gesehen sind Impfschäden gut dokumentiert.
In den USA hat sich der RA Robert Kennedy auf solche Fälle, vor allem bei Kindern spezialisiert.

Mehrere verschiedene Impfstoffe

... Sollten in der SEUFZ bzw. in D zur Verfügung stehen, wenn es denn nach Zulassungsverfahren soweit ist.

Ich meine damit RNA-, Tot- und Vektorimpfstoffe.

Die letzten beiden Arten hatte wohl neulich der BMG ausgeschlossen,
obwohl man sich an der Impfstoff-Allianz beteiligt.

Eine flächendeckendes Angebot wird voraussichtlich erst 2022 (laut PEI) verfügbar sein.
Bis dahin wird die Ansteckungsgefahr kaum sinken.
Bevorzugt sollen ja vor allem medizinisches und Pflegepersonal und Risikopatienten geimpft werden.

@cor ruptly ru

"i]Die Erfahrung zeigt, dass man sehr selten Spätfolgen von Impfstoffen beobachtet. Trotz jahrzehntelanger Praxis mit vielen, vielen Impfstoffen mit Milliarden von Menschen, sind praktisch keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen bekannt."
-
Das ist so, weil gesundheitliche Einschränkungen nur als Spätfolgen von Impfungen anerkannt werden, wenn die Geschädigten zweifelsfrei belegen können, dass ihre Probleme von der Impfung herrühren. Das ist aber kaum möglich, zumal Jahre später.

Es ist schon erstaunlich

Alle Staaten, haben aus Verteidigungs Gründen, eine biologische "Abwehrabteilung".

SARS, MERS hatten das Potential von Coronaviren aufgezeigt.... also, eigentlich sollte unsere teuren Militaerlabore schon starke Kandidaten für Impfstoffe bereit haben.. die dann wie die Grippeimpfungen nur noch angepasst werden müssten.
Vielleicht (reine Spekulation) ist Sputnik V so eins, und wer weiss mit was die USA, EU Staaten, Inder und Chinesen testen?

Die Gier mancher Menschen scheinen unendlich zu sein!

Was mich an dieser ganzen Debatte wirklich aufstößt ist die Tatsache, dass wieder mal gierige Anleger mit der derzeitigen Not (Corona) Geld verdienen wollen. Haben diese Menschen eigentlich noch ein Gewissen?

Am 24. September 2020 um 11:24 von tagesschlau2012

"Also kann der Wirkstoff funktionieren. Sie sehen nur die Gefahr das die bösen Russen davon Profitieren.
Glauben Sie ernsthaft, das ein westliches Unternehmen den Impfstoff zum Herstellungspreis abgibt?"

Ja natuerlich ... ich hab' ein Impfstoff, den ich fuer 35 Euro anbiete, 1 Euro Produktion.
Jetzt spende ich 1 million Dosen an Nigeria und kann das von der Steuer absetzen und mach sogar noch positive Schlagzeilen wie grossherzig ich bin.

Am 24. September 2020 um 10:06 von cor ruptly ru

Die Erfahrung zeigt, dass man sehr selten Spätfolgen von Impfstoffen beobachtet. Trotz jahrzehntelanger Praxis mit vielen, vielen Impfstoffen mit Milliarden von Menschen, sind praktisch keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen bekannt.
#
#
Einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen ein neues Virus herzustellen, dauert normalerweise viele Jahre, manchmal gar Jahrzehnte.
Das ist der Grund warum es keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen.
Selbst wenn Heute ein wirksamer Impfstoff gefunden wird, müsste dieser erst Jahrelange Testphasen durchlaufen, damit Spätfolgen ausgeschlossen werden kann.

Zu 10.31 cor ruptly ru

Im Grunde genommen haben Sie recht, wenn Sie es auch etwas heftig ausdruecken. Der Forist. Moebius ideologisiert ziemlich durchsichtig die weltweite Suche nach einem Impfstoff. Man braucht sich nur das weltweite ranking bei den Patenten im Pharmabereich anschauen : Da liegen die USA - wie meistens - deutlich vorne mit China ganz nach vorne preschend - sowie Europa und einige weitere asiatische Laender im guten Verfolgerfeld. Russland ist da eher abgehaengt. Aber wenn Russland das schaffen sollte, ganz vorne zu sein - - gegen alle weltweite Einschaetzung - mir soll es recht sein.

Am 24. September 2020 um 10:08 von cor ruptly ru

Das ist nicht wahr, das ist 100% eine Verschwörungstheorie.
#
#
Kurz google bemühen und Sie werden feststellen, das krittkritt nicht lügt.
Sollte man machen bevor das Wort Verschwörungstheorie benutzt wird.

@Sonnenbogen - Sähen von Verschwörungstheorien hilft selten

Langsam entsteht bei mir der Verdacht, dass es sich bei Ihnen um jemanden handelt, um es mal so zu formulieren, mit Agenda.

Sie schüren ganz gezielt Verschwörungstheorien. Deswegen auch diese ganze Kalte Kriegs"ästhetik" in Ihrem Beitrag, von wegen Militärlabors usw. Wissenschaft kann niemand mehr alleine machen und diese James-Bond-Fantasien der "Master-Minds" im abgelegen Bunkerlabor - sie sind nun mal wirklich Vergangenheit. Wissenschaft ist heutzutage pluralistische, internationale Teamarbeit.

Es ist ja klar, das die sog. hybride Kriegsführung, die die westlichen Demokratien zu destabilisieren sucht, gerade unsere Meinungsforen zu manipulieren versucht. Allerdings haben Sie ja schon selbst Hinweise auf den Hintergrund gegeben, von wo aus da Interessen verfolgt werden sollen.

Ich finde es peinlich, dass man denkt, wir würden sowas nicht durchschauen. Aber das hat ja was mit der ideologiebedingten Hybris zu tun. Diese wird allerdings an der Wirklichkeit scheitern müssen.

Die Neidkultur

scheint bei dem ein oder anderm Foristen gut ausgeprägt zu sein.

11:48 von sonnenbogen

«SARS, MERS hatten das Potential von Coronaviren aufgezeigt.... also, eigentlich sollte unsere teuren Militaerlabore schon starke Kandidaten für Impfstoffe bereit haben.. die dann wie die Grippeimpfungen nur noch angepasst werden müssten.»

"Impfstoffe anpassen" ist aber was anderes als Bauklötzchen für Kinder von blau auf rot umlackieren, damit das daraus Gebaute nicht so gescheckt aussieht.

Und auch Militärlabore müssten erst mal Testphasen mir ihren frischen Bauklötzchen Impfstoffe absolvieren, um zu sehen, ob der frische Anstrich der Klötzchen in neuer Farbe den Kindern überhaupt gefällt, ohne bei denen Nebenwirkungen an den Augen zu machen.

@10:00 von cor ruptly ru

>> In soz. Staaten, wo Neid den Umgang mit
>> freien Unternehmen beherrscht, gibt es
>> erfahrungsgemäß keine wirtschaftlichen
>> und technischen Innovationen.

Kennen Sie das Mooresche Gesetz, wonach sich die Computerleistung alle 3 Jahre verdoppelt? Das war ab 1990 außer Kraft und hat sich erst um 2005 wieder eingepegelt.

Wo kam dieser Technik-Boost her? DAS waren die OST-PATENTE!!!

Soviel zum Thema "keine technischen Innovationen".

@tagesschlau um 11:57

"Einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen ein neues Virus herzustellen, dauert normalerweise viele Jahre, manchmal gar Jahrzehnte.
Das ist der Grund warum es keine ernsthaften Impfschäden oder Spätfolgen.
Selbst wenn Heute ein wirksamer Impfstoff gefunden wird, müsste dieser erst Jahrelange Testphasen durchlaufen, damit Spätfolgen ausgeschlossen werden kann. "
-
Sie können sicher sein, dass auch die neuen, schnell entwickelten Impfstoffe kaum nennenswerte Impfschäden haben werden. Die Krankheiten, die in einigen Monaten oder Jahren bei geimpften auftreten werden, können dann sicher nur selten zweifelsfrei auf den Impfstoff zurückgeführt werden. Es wird vermutlich nur zu einer frappierenden Häufung ähnlicher Symptome kommen.

11:44 @Leipzigerin59 ... SEUFZ ...

... Könnte man bei dem Thema
durchaus sagen.

Es sollte
> EU < heißen,
ich habe die Autokorrektur nicht im Griff.
Seufz :(
....

08:35 @Minka04
Ihr Sohn soll sich die Teststrategie
vom RKI ausdrucken und zum Arzt
mitnehmen, oder die Verordnung vom Gesundheitsminister.

Jeder mit Symptomen soll getestet werden. Das haben Drosten, Kekule und andere von Anfang an gefordert.

Ich habe vor meinem Test auch gleich gesagt, dass der Arbeitgeber es wissen will, ob es Corona ist.

Alles Gute!
Leipzigerin59

@12:10 von Nordbraut

>> Es wird vermutlich nur zu einer
>> frappierenden Häufung ähnlicher
>> Symptome kommen.

Und wenn die Symptome ähnlich schwerwiegend sind wie bei Contergan?

HeinzseineFrau 10.39

geht mir wie Ihnen! Ich denke, die Hoffnung auf eine Impfung ist die Erleichterung für Viele. Möge sie bald kommen

Harry up

So. Wie es da steht: als erster nicht...
Ich kann keine Notwendigkeit für eine Impfung erkennen.

09:52 @chris 189 ... Zulassung

Im Link eine kurze Beschreibung, genauso läuft es bei Impfstoffen, für die das Paul-Ehrlicher-Institut verantwortlich ist.

"https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelzulassung/_node.html"

So wie in Ihrem 2. Absatz beschrieben, finden Phase II und III statt.

Ich gebe zu, dass ich da auch manchmal Bauchschmerzen mit dem > ethisch <
bekomme. Andererseits muss getestet werden, und dazu benötigt man Gebiete mit hohen Infektionsraten.

Für bedenklich halte ich, dass man Langzeitwirkungen und -Nebenwirkungen nicht ausreichend testen kann.

Nur wie lang muss dann noch getestet, gewartet, beobachtet werden?

Die 2 Seiten einer Medaille.

@ um 10:24 von cor ruptly ru

"@ Ritchi - Schweinegrippe
Bevor der Impfstoff gegen die Schweinegrippe angeboten wurde, konnte sich jeder Interessierte per Dreisatz ausrechnen

Das ist doch gar nicht richtig. Der Erreger der Schweinegrippe H1N1 (2009/10) war einem in den 60er Jahren auftretenden H1N1-Erreger so ähnlich, dass die Pandemie wesentlich schwächer ausfiel als befürchtet. Das konnte man vorher aber nicht wissen. Von wegen Dreisatz.

Und sich im Nachhinein über zu viel Vorsicht und Prävention lustig zu machen, ist dumm. In der Pandemie von 2009/10 haben unsere staatlichen Stellen richtig gehandelt und ein bisschen mehr Respekt stünde uns allen gut zu Gesicht."
.
Vielleicht lesen Sie nochmal was ich geschrieben habe. Dann werden sie eventuell feststellen, dass Ihre Antwort nicht auf meinen Post passt. Und ganz sicher ist mein Hinweis zum Dreisatz richtig.

@11:29 von Linda Stern

"Ich bin bei weitem kein Impfgegner, aber ich bin sehr skeptisch dem Vorhaben gegenüber, eine Milliarde Menschen mit etwas zu impfen, was noch nie im breiten Einsatz war."

Skepsis ist durchaus erlaubt. Sie widersprechen sich nur selbst, indem Sie bevor Sie dem Impfstoff vertrauen einen breiten Einsatz fordern. Also müssen Menschen damit geimpft werden. Deswegen macht man die riesigen Studien mit 5-stelligen Teilnehmerzahlen. Aber natürlich entdeckt man damit keine Folgen, die nur zu 1/1000000 oder nach Jahren auftreten.

Das ist aber immer so. Bei jedem neuen Medikament.

11:33 von coronablabla

Am 24. September 2020 um 11:14 von Thomas D
//Wie kommen Sie denn darauf? Wo steht das, wer sagt das?//

Und gleich zweimal die selbe Frage... interessant.

Zwei Behauptungen, zwei Fragen. Dass es die gleichen Fragen sind, liegt daran, dass sich die gleiche Frage ergibt. Ganz einfach.

Klären Sie mich doch bitte darüber auf wenn es anders ist, Sie scheinen sich ja bestens auszukennen.

Na, das ist ja witzig. Sie stellen Behauptungen auf, ich frage, woher die kommen und jetzt soll ich Sie aufklären. Klasse!

@artist22 - Wissenschaft benötigt Präzision

"Ich habe sehr genaue Kenntnis des Wissenstandes UND der Quellen."
Dies ist ein Satz, den Sie von Prof. Dr. Christian Drosten so sicherlich niemals hören werden - und der ist Virologe und spezialisiert auf eben exakt Corona-Viren. Und ich denke, dass dieser Satz auf ihn wie keinen anderen zutrifft.

Und Sie wissen ja schon, welchen Ruf "Klinikreferenten"im Allgemeinen haben, obwohl es natürlich wirklich brillante Ausnahmen gibt.

Ich verzichte darauf,Ihnen meine Meriten zu referieren, weil ich das einfach als unreif empfinde. In der Wissenschaft zählen Argumente und nicht Klinkenschilder.

Ich würde Sie schlicht bitten, präzise zu formulieren - und wenn Sie nicht spezialisiert sind in Virologie, sollten Sie umso vorsichtiger formulieren. Das war mein Punkt.Wenn wir über Wissenschaft reden, dann bitte genau, vielschichtig und differenziert.Wie Sie wissen, ist die physiologische Realität hoch komplex.

Die, die verkaufen müssen, stehen da auch wo anders als die, die herausfinden dürfen.

@11:45 von Nordbraut

"Das ist so, weil gesundheitliche Einschränkungen nur als Spätfolgen von Impfungen anerkannt werden, wenn die Geschädigten zweifelsfrei belegen können, dass ihre Probleme von der Impfung herrühren. Das ist aber kaum möglich, zumal Jahre später."

Das ist so und ist bedauerlich aber ein nur schwer lösbares Problem. Wenn jemand zu einem Zeitpunkt X gesundheitliche Probleme bekommt, dann ist es erst mal eine kühne Behauptung, dies auf eine Impfung vor langer Zeit zurückzuführen. Denn meistens handelt es sich um Symptome oder Erkrankungen, die man auch ohne Impfung bekommen kann. Man muss also eine Häufung nach Impfung finden. Und außerdem hat dieser Mensch in der Zeit zwischen der Impfung und den Beschwerden auch noch andere Dinge getan oder zu sich genommen.

Das ist bei Beschwerden, die direkt nach der Impfung auftreten viel leichter zu beweisen.

In Studien hat man eine Vergleichsgruppe und man sieht, ob die Beschwerden nach der Impfung häufiger auftreten.

Pharma und Profite - ganz was Neues, wie unser Wirtschaftssystem

Das 'Geschäft' mit Autos, Kaffeepads oder Sehhilfen läuft nicht viel anders. Immer profitieren da welche und andere kaufen das Zeug. Immer wissen Vorstandsmitglieder/Geschäftsinhaber früher mehr als der normale Aktienbesitzer/Anleger oder der Staat, der überall mitfinanziert.
Bei Pharma haben wir es mit einer sehr soliden Geldanlage, seltenst geht in dieser Branche eine Firma pleite.
Worüber beschwert sich der Artikel? Wieso die Fragen: >"Doch" woher kommt das Geld ... "wer" profitiert womöglich ...< Diese Fragen hat unsere Gesellschaft vor ein paar hundert Jahren doch schon beantwortet! Diese Fragen bringen doch nichts, was soll die ständige Wiederholung der Systemfrage? Was wollen wir denn? Das Management wird immer im Vorteil sein, es sei denn es handelt sich um solche Manager und Miteigentümer wie etwa bei Wirecard oder ähnlich kurzsichtigen Akteuren. Der Pharmaindustrie geht es manchmal gut, dann wieder besser, und die Produktrisiken hat sie gelernt abzuwälzen, der Staat ist weich

Der neuartige Impfstoff soll Gene in Zellen verändern

und dazu bringen, dass die körpereigenen Zellen selbst eine milde Form der Infektion herstellen. Man rechnet dann damit, dass das Immunsystem dann die gewünschten Antikörper erzeugt. (So wie ich es bisher verstanden habe).
Medizinische Kritiker werfen ein, dass man nicht vorauswissen kann, wie die "geimpften" Zellen tatsächlich reagieren. Ob sie z.B. danach krebsartig wuchern.

Die herkömmlichen Impfstoffe enthalten ja normalerweise einen abgeschwächten, oder toten Erreger und das Immunsystem entwickelt so seine Gegenwehr.

@dr bashir um 13.07

So sieht es aus. Leider. Deshalb finde ich den User @cor ruptly ru mit seinen Lobliebern auf die nebenwirkungsarmen Impfungen etwas naiv. Juristische Auseinandersetzungen mit Pharmafirmen sind auch niemandem zu wünschen. Da hast du kaum eine Chance gegen eine Armee bester Anwälte. Für mich kommt der Coronaimpfstoff eigentlich nur in Frage, weil meine Mutter zur Risikogruppe zählt und ich ihr gerne ein bisschen mehr Sicherheit geben möchte, wenn wir zusammen sind. Aber eigentlich bin ich keine Freundin des Impfens.

@saschamaus75 um 12:46

"Und wenn die Symptome ähnlich schwerwiegend sind wie bei Contergan?"
-
Eben.
Dann ist doof.
Deshalb empfehle ich nur mit triftigem Grund zur Impfung zu gehen.
Aber klar, mit Wahrscheinlichkeitsrechnung kann man es sich auch schönrechnen. Wenn man vielleicht nur eine
"Chance" von 1:10000 hat, sich einen Schaden abzuholen, kann man ja auch mal die Augen zu machen und durch.

Warum eigentlich

Warum eigentlich wird nicht so, wie bisher auch, mit toten Viren geimpft. Warum so aufwendig?
Oder ist es so, wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch. Wenn es kompliziert gemacht werden kann, mache wir es kompliziert, Hauptsache ist modern

@artist22 - Wissenschaft benötigt Präzision 12:59 Sonnenmeer

Ach. Ist mir wirklich neu ;-)
Aber zur ihrer Information: Wir sind hier nicht im Virologenseminar.
Im übrigen würden sie von Drosten auch nie den Satz hören,
dass er Pharmakologiespezialist sei.
Genauso wenig wie er Politiker ist.
Und auch die müssen entscheiden, aufgrund der Informationen
von verschiedenen (!) Spezialisten.

Und was sind eigentlich Wissenschaftsjournalisten?
Ohne die 'interessanten' unter Ihnen gäbe es überhaupt keine 'Akzeptanz
in der Bevölkerung' für die anstehenden Probleme.

Ich bin übrigens aus der Pharmabranche ausgestiegen,
weil sie mir zu wenig wissenschaftlich war,
und zu sehr pekuniär ausgerichtet.
Zumindest in ihrer Variante der 'Medizinerbestechung' in der klinischen Pharmakologie.

Nur das wegen des von mir bewusst benutzten 'Hinweisschildes'.
Da war mir dann die Informatik dann doch näher.

@13:25 von krittkritt

"Der neuartige Impfstoff soll Gene in Zellen verändern und dazu bringen, dass die körpereigenen Zellen selbst eine milde Form der Infektion herstellen."

So ist es nicht. Die mRNA-Impstoffe sollen die Zellen dazu bringen ein einziges Protein des Virus herzustellen. Mehr kann eine mRNA auch gar nicht bewirken. Mit mRNa stellt unser Körper den ganzen Tag Proteine her. Ein einziges Oberflächenprotein führt aber nicht zu einer Infektion, sondern nur dazu, dass das Immunsystem dieses Protein erkennt.

"Man rechnet dann damit, dass das Immunsystem dann die gewünschten Antikörper erzeugt."

Genau. So funktioniert das immer. Egal ob man ein ganzes, abgeschwächtes oder abgetötetes Virus oder nur ein Fragment desselben verimpft. Immer reagiert das Immunsystem auf Bestandteile des Virus (meist Proteine). Diese nennt man dann Antigen und der Körper produziert Antikörper gegen dieses Antigen.

Aber natürlich ist die Methode neu und man darf gespannt sein.

@ krittkritt (11:44)

>>Impfung gefährlicher als Erkrankung.
@10:34 von cor ruptly ru
Das gibt es laufend. Und ist auch dokumentiert.
Ein privates Beispiel: Ein mir sehr nahestehendes älteres Ehepaar ließ sich vor ein paar Jahren gegen Grippe impfen. Sie erkrankten daraufhin lebensgefährlich an Grippe. Sie haben sich seither nie mehr impfen lassen und keine Grippe bekommen. Der Mann ist mittlerweile über 90.
Medizinisch gesehen sind Impfschäden gut dokumentiert.
In den USA hat sich der RA Robert Kennedy auf solche Fälle, vor allem bei Kindern spezialisiert.<<
----
Und welche Erkenntnisse ziehen Sie daraus? Einzelfälle und dokumentierte Impfschäden gibt es, und? Wo sind jetzt die Quantifizierungen, Auswertungen u. Analysen? Wie stehts um die Zusammenhänge (warum ist das Ehepaar so alt geworden und hat keine Grippe mehr gekriegt? Weil es sich damals impfen ließ?
Machen Sie doch bitte etwas mehr Wissenschaft, z. B. mit Statistiken, wenn Ihre Beiträge von Impfungen handeln. Anekdötchen bringen doch nichts.

13:39 @meinungisterlaubt ... VfA

Sie können sich informieren, wer eas entwickelt und womit getestet wird

"https://kurzelinks.de/f8hl"

Die meisten Totimpfstoffe werden z.Z. in China entwickelt und z.T. weltweit getestet.

Am 24. September 2020 um

Am 24. September 2020 um 08:56 von sonnenbogen
Geh mal von 50% Impfung aus

// Also, Sputnik V oder indische, chinesische Impfstoffe können einfach nicht funktionieren... //

Würden sie, wenn sie die Standarts erfüllen würden :

Erst wenige Menschen haben ihn im Rahmen einer Studie erhalten. Eine Zulassung vor dem Vorliegen der Ergebnisse großer klinischer Studien widerspricht dem international üblichen Vorgehen. So stellte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Vorfeld klar: "Jeder Impfstoff muss natürlich alle Versuchsreihen und Tests durchlaufen, bevor er genehmigt und ausgeliefert wird." Es gebe klare Richtlinien für die Entwicklung von Impfstoffen.
Quelle:
https://www.badische-zeitung.de/putin-russland-hat-als-weltweit-erstes-l...

Am 24. September 2020 um

Am 24. September 2020 um 09:02 von Bender Rodriguez
Ich will als erster nicht

Haben Sie sich mal die Nebenwirkungen bei Ihrem " Aspirin " angesehen ? Würde für mich ausreichen, um die Einnahme ab zu lehnen.

13:39 von meinungisterlaubt

Warum eigentlich wird nicht so, wie bisher auch, mit toten Viren geimpft. Warum so aufwendig? ...

Ich bin kein Fachmann, kann Ihnen daher diese Frage nicht beantworten.

Die von Ihnen selbst vorgeschlagene Antwortmöglichkeit:

... Oder ist es so, wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch. Wenn es kompliziert gemacht werden kann, mache wir es kompliziert, Hauptsache ist modern

ist, offengestanden, ein wenig kindisch. Oder aber Sie haben reale Beispiele dafür, wie bei gesundheitskritischen Projekten mit hundert Millionen Euro Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsaufwand so wie von Ihnen in den Raum gestellt, verfahren wird.

Als Satire geht Ihr Beitrag nicht durch, dafür ist er zu wenig witzig.

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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