Kommentare

Enkeltauglich

... auf der Seite www.enkeltauglich.bio finden sich weitere interessante Fakten zum Thema Verbreitung von Pestiziden ... Wäre ja mal ein Thema für den Wahlkampf nächstes Jahr, Oder? Mensch müßte sich dazu nur trauen die jeweiligen lokal-Vertreter im Bundestag mal darauf anzusprechen.

Schade aber, das es bei Enkeltauglich noch keine Petition oder Unterschriftenkampanie gibt. Die könnte sich mit dieser Pressemeldung schnell füllen! Unbegreiflich jedenfalls, daß die Fehlinformationsstrategie der Pestizithersteller - z.B. Bayer - immer noch aufgeht.

Die Lobby der Cemiekonzerne...

...sitzt nun mal auf dem Chefsessel im Landwirtschaftsministerium!

Die Magie der ppm

Oder anders ausgedrückt, wie man aus Nichts, dank unvorstellbar niedriger Nachweisgrenzen, einen Elefanten macht.

Wir kennen es von dem Pflanzenschutzmittel (Öko-Sprech "Pestizid") Glyphosat.
Reißerische Überschriften wie "Gift in Muttermilch" sind die schlimme Normalität im bunten Öko-Land. Dass ein Baby 3700 Liter Muttermilch pro Tag zu sich nehmen muss, um überhaupt an den von der WHO festgelegten Grenzwert (man informiere sich über dessen Hintergrund) zu kommen, fällt nonchalant unter den Tisch.

Dass sich (gerade Glyphosat) Pflanzenschutzmittel abbauen wird auch gerne unterschlagen.

Und dass sogenannte Bio-Landwirte "Entschädigungen" fordern ist auch erwartbar. Denn wenn Schädlinge den Ertrag teilweise um 50% mindern und die Kunden doch lieber zum nicht-bio-gelabelten Produkt greifen, ist für eine Beschäftigung, die auf Gesinnung aufbaut eben schlecht.
Aber von irgendetwas muss eben auch der "Bio-Landwirt" leben.

Lobbyarbeit

"Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kündigte ein eigenes Luftmessprogramm an, ein sogenanntes Monitoring. Mit möglichen Konsequenzen für künftige Zulassungsverfahren von Pestiziden."
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Bin gespannt, welche Partei die stärkere Lobby hat. Einen Verdacht hätte ich ja bereits...

Wir Konsumenten

Wir als Verbraucher können uns bei jedem Einkauf entscheiden, ob wir Verantwortung übernehmen. Hochwertigere (Bio)-Produkte kaufen und den Preisunterschied durch Weniger (Konsumieren und Wegwerfen) kompensieren. Die Überwachungsbehörden müssen der Vergiftung dringend ein Ende setzten. Lobbyisten der Pestizidchemiekonzerne sollten sich weigern, diese Arbeit zu machen.
Dazu, ein Verbot des Exports von hier nicht zugelassenen Pestiziden in Schwellenländer, dringend!

Pestizide

helfen , die Produktion zu sichern. Auch der Öko-Landbau leidet unter dem Konkurrenzdruck, dem alle Nutzpflanzen ausgesetzt sind bei Wasser, Nährstoffen, Licht etc.
Auch Öko-Landwirte setzten Pestizide ein und sie profitieren an manchen Standorten und bei manchen Kulturen davon, dass ihre Kollegen in der Nachbarschaft den Krankheitsdruck durch den von diesen betriebenen Pflanzenschutz gering halten.

Warum fehlt der politsche Wille?

... ganz einfach, weil noch nicht genügend Mitmenschen Ihre Stimme erheben. Dies geht aber! Z.B. ganz einfach hier:

https://www.ackergifte-nein-danke.de/fragen-an-die-politik

https://www.ackergifte-nein-danke.de/burgerinitiative-unterschreiben

eibe59, 09:35

Da sind Zweifel an der Politik mehr als angebracht. Wo sind da die Grünen oder die Linken in der Opposition??

In der Opposition eben, wie Sie schon schrieben.
Dort setzen sie sich für nachaltige Landwirtschaft ein, die Regierung handelt aber nicht entsprechend.
Der Mehrheit der Wählenden scheint das recht zu sein, sonst würden ja Grüne und Linke die Regierung stellen.

Der Rosa Elefant

muss aber auch mal beim Namen genannt werden. Es war die rot - grüne Bundesregierung, die das Flächenstillegungsgesetz quasi mit den Subventionen für Mais, Raps und Weizen kippte und zum Wohle der Umwelt alle stillgelegten Flächen und unzählige Hektar Weideland und Wiesen für den Anbau von Rohstoffen für Biogas und Biosprit freigegeben hat. Sie umgingen damit eine EU-Verordnung, die auf stillgelegten Flächen den Anbau von nachwachsenden Rohstoffen erlaubte-damit waren allerdings Wälder gemeint.
Riesige Flächen, die eine wunderbare Flora und Fauna ausgebildet hatten wurden wieder platt gemacht für eine verfehlte Umweltpolitik, die bis heute nicht korrigiert wurde.

... Cheffsessel oder Verbandssessel?

... Nun, ich glabe die Cheflobbyisten sitzen auch oder gerade auf den Sesseln des Bauernverbandes! ... Weiß aber nicht, ob das schon alle Bauern verstanden haben, dass Sie damit nicht unbedingt für die Zukunft vorbauen, wenn Sie weiter dem Verband folgen.

Wäre doch wieder ein Anlaß,

den Bericht „Gekaufte Agrarpolitik – wie Industrie und Agrarlobby durchregieren“ von der ARD zu zeigen. Ich habe ihn leider auch nicht in der Mediathek gefunden.

Vielleicht darf ich auch noch an den CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt, der entgegen des Kabinettsbeschlusses der Bundesregierung für die weitere Verwendung von Glyphosat in der EU gestimmt hat, erinnern.

Lt. einer NABU-Studie 2019 zur Landwirtschaftslobby habe ich keine Hoffnung, daß sich am Pestizidzustand Deutschlands, von dem Rest der Erde gar nicht zu reden, etwas ändern wird.

Es geht darum, um für das konkurenzlos billige Fleisch/Getreide Märkte zu erobern, zu welchem Preis auch immer, von Pestizid bis Genmanipulation. Auf Kosten von Regenwald, Boden, Luft und Klima, erdweit.

D a ß muß aufhören um das Klima und die Gesundheit der Erde zu retten.

Studie: Nahezu kein Ort frei von Pestiziden....

Das ficht die Produzenten von Pestiziden, Bayer-Monsanto oder BASF nicht an.

Und das ist auch eine Folge der industriellen Landwirtschaft. Aber auch die Agrarförderung der EU, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) tut das ihrige dazu: 1,8 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe bekommen da 32 Prozent der Fördergelder. Die Kriterien sind da ökonomische Effizienz, eben nicht ökologische Kriterien oder das Tierwohl.

Am 29. September 2020 um 10:01 von DLGPDMKR

Danke für ihren Beitrag-ebenso wird bei dieser Art berichte immer unterschlagen, wer verantwortlich ist, dass auf fast 70% der deutschen Anbauflächen nur noch Mais, Raps und Weizen für Biosprit und Biogas angebaut werden.
Ohne diese Monokulturen (zum Schutz des Klimas) bräuchten wir wahrscheinlich nur einen Bruchteil an Chemie und Giften.

Politisches Totalversagen

Unsere Regierung ist und war nicht in der Lage, Umweltgifte zu verbieten. Daraus resultiert jetzt eine Vergiftung der gesamten Umwelt und dies zum Leid der Biobauern. Ich hoffe, es gibt eine Klagewelle gegen die Regierung der BRD. Zudem würde ich viele Politiker persönlich für die Schäden an der Umwelt haftbar machen. Es muss endlich Schluss sein mit einer politisch gesteuerten Wirtschaft, die nachhaltig die ganze Umwelt zerstört. Politiker persönlich haftbar zu machen, ist vielleicht der einzige Weg heraus aus diesem Elend.

9:57 von azadi

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Lobby treibt nicht nur in Berlin ihr Unwesen, sogar hier im Forum kann man Beiträge von ihnen lesen.

Am 29. September 2020 um 10:03 von Familienvater-72

Wir als Verbraucher können uns bei jedem Einkauf entscheiden, ob wir Verantwortung übernehmen. Hochwertigere (Bio)-Produkte kaufen und den Preisunterschied durch Weniger (Konsumieren und Wegwerfen) kompensieren.
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Es geht hier nicht um die 3 Möhren, die wir im Supermarkt kaufen-ob Bio oder nicht, spielt beim Gemüse und Obstanbau, die als Nahrungsmittel genutzt werden gar keine Rolle. Es geht um die Millionen Hektar, auf denen Mais, Weizen und Raps für Industrieprodukte wachsen, subventioniert von der EEG Umlage, per Gesetz den Kraftstoffen beigemischt.

@AKM / 10:04

"Auch Öko-Landwirte setzten Pestizide ein"

... das stimmt in Teilbereichen, ist aber als pauschale Aussage so nicht richtig!

Ökobauern dürfen nach EU-Richtlinie in Einzelfällen auf eine begrenzte Auswahl an Pestiziden zurückgreifen - Ja! ... Das ist dann aber kein Clyphosat! ... Und, es gibt auch Bauern, die vollständig ohne Chemie arbeiten. Man kann Diese durch betimmte Öko-Siegel erkennen! Mit den Ergebnissen der hier diskutierten Studie ist klar, daß diese durch konventionellen Pestiziteinsatz eindeutig geschädigt werden. Somit müßte sich hier der Rechtsstaat bebaupten um hier Gerechtigkeit gegnüber Bauern und Verbrauchern zu schaffen!

Pestizide !

Es muss ja irgend wie immer mehr produziert werden, zu viel nach sonst wo hin versendet werden, nur um viel Geld zu verdienen. Das ist einer der Auswüchse der Globalisierung, die so gut wie allen Bereichen den Siegeszug angetreten hat.
Würden die Menschen mehr in die Nachhaltigkeit investieren, darauf schauen, deutlich weniger weg zu werfen, wäre schon mal ein erster Schritt gemacht. Auch sollten regionale Produkte wesentlich mehr genutzt werden, alleine schon um weite Wege der Nahrungsmittel zu vermeiden.
Aber auch die Politik sollte mal ihren Hintern hoch kriegen, und all den Pharmafirmen mehr Druck machen, weniger Pestizide zu produzieren, nicht zu viel von diesen Stoffen ins Ausland schicken, und alle Lobbyisten raus werfen. Die haben bei einer Gesetzgebung nichts zu suchen.

Glyphosat wird bald Vergangenheit sein werte Bundesregierung

Was diese Pestizide namens Glyphosat und Co angeht, verliert die Bundesregierung. Denn immer mehr EU-Länder steigen aus Glyphosat aus:

1. Dänemark:

https://www.nordschleswiger.dk/de/daenemark/glyphosat-kommt-ins-folketing

Nachdem ein Bürgerbegehren (borgerforslag) die erforderlichen 50.000 Stimmen erreicht hat, wird sich nun das dänische Parlament mit der Frage befassen, ob Roundup sowie andere Pflanzenschutzmittel in Zukunft in Privathaushalten verwendet werden dürfen. Sowohl die Radikalen als auch die Einheitsliste setzen sich für ein Verbot ein. Letztere Partei fordert auch ein Verbot von Roundup in der Landwirtschaft.

2. Tschechien:

https://deutsch.radio.cz/tschechien-will-glyphosat-verbieten-8150095

Genau damit soll in Tschechien Schluss sein, und zwar ab Januar kommenden Jahres. Doch das geplante Verbot geht noch weiter, wie Landwirtschaftsminister Miroslav Toman (parteilos) in einer Presseaussendung bekanntgab. Zitat:

Das hat man doch schon

Das hat man doch schon vemuten müssen, als so allmählich auffiel, dass die Zahl von Insekten stark abnimmt. Seit fast jeder die Probleme die man bei Bienen und Hummeln festgestellt hat, war die Vergiftung eine logische Erklärung. Die Erkenntnisse sind aber nicht neu, denn ich erinnere mich, dass man schon vor ca. 35 Jahren feststellte, dass die damals in Massen verarbeiteten Spritzmittel im Weinbau letztlich nur zu ca 5% im Wingert nachweisbar war. Wo war da wohl der Rest verblieben???? Also alles kalter Kaffe. Die Tatsache der wahren Verteilung von Spritzmittel kennt man schon lange. Also hat man mal wieder weggeschaut, damit die Industrie ihre Geschäfte machen konnte. Allerdings war das wohl zu lange, mit dem Wegschauen. Aber kein Problem, in Zukunft kann man ja chinesische Bestäubungsarbeiter anheuern, die die Insekten dann ersetzen und unten kann weiter gespritzt werden. Aber vorsicht, die Bestäuber müssen natürlich coronamäßig erstuntersucht und entsprechend untergebracht werd

RE: die Magie der ppm (10:01)

" unvorstellbar niedrige Nachweisgrenzen" - was soll das denn sein?

"Pflanzenschutzmittel (Öko-Sprech "Pestizid") Glyphosat" - Glyphosat ist ein Unkrautbekämpfungsmittel und tötet also Pflanzen; "Schutzmittel" ist ein Euphemismus, und Pestizid ist ein absolut gängiger Fachbegriff.

"Dass sich (gerade Glyphosat) Pflanzenschutzmittel abbauen wird auch gerne unterschlagen." Dann würde man sie nach einer Weile nicht mehr finden. Selbst wenn - was ist mit den "Nebenwirkungen", die sie bis dahin auslösen?

"Denn wenn Schädlinge den Ertrag teilweise um 50% mindern und die Kunden doch lieber zum nicht-bio-gelabelten Produkt greifen, ist für eine Beschäftigung, die auf Gesinnung aufbaut eben schlecht." Seltsamer Satz - abgesehen davon kann ich keine Logik erkennen. Warum sollte man wegen geringeren Ertrages zu einem anderen Produkt greifen?

Das Imkerbeispiel ist doch sehr anschaulich - pleite, weil andere Gift versprühen dürfen. Wie halten Sie es mit dem Verursacherprinzip?

Ich bin auch in der Bio-Branche

und kenne das Problem gut. Aber ich bin trotzdem erstaunt, daß der Imker seine Bienen einfach irgendwo fliegen lassen darf. Wir haben genau ausgewiesene Flächen, die bio-zertifiziert sind, nur dort dürfen unsere wilden Bio-Produkte geerntet werden, nur hier dürften Bio-Bienenstöcke stehen.
Und man muß sagen, daß Bio nicht das Allheilmittel ist und daß BIOanbau auch nicht ohne "Pestizide" auskommt. Z.B. wird sehr viel Kupfer gespritzt, was den Boden sehr belastet.
Der Fremdeintrag von jeder Art von Pestizid ist ein großes Problem, nicht nur für die Bio-Leute. Auch konventionelle Bauern, die genau ausrechnen, wieviel sie von was spritzen dürfen, damit der Abbau bei der Ernte vollständig ist, werden dadurch belastet. Denn eines ist klar, aber doch oft unbekannt: die Pestizdgrenzen sind in Lebensmitteln für konventionelle und Bio-Produkte exakt dieselben.

@Hanno Kuhrt 10:14

"ebenso wird bei dieser Art berichte immer unterschlagen, wer verantwortlich ist, dass auf fast 70% der deutschen Anbauflächen nur noch Mais, Raps und Weizen für Biosprit und Biogas angebaut werden."

Sie verbreiten Fake News.
Pflanzen für die Stromerzeugung und Biokraftstoffe wachsen auf 17% der dt. landwirtschaftl. Flächen.
Auf 60% der dt. landwirtschaftl. Flächen wachsen aber Futtermittel - also geht es hier um uns Fleischesser und insbesondere die Schweinezüchter.

"Ohne diese Monokulturen (zum Schutz des Klimas) bräuchten wir wahrscheinlich nur einen Bruchteil an Chemie und Giften."

Unsinn.
Dann würden darauf andere konventionell angebaute Sachen wachsen.

Manchmal ist es ja sinnvoll, verschiedene Aspekte eines Themas gleichzeitig zu erörtern, hier aber nicht. Man kann auch für die Biospriterzeugung die Nutzung von Pestiziden einschränken oder verbieten. Dann wäre der Biosprit immerhin nicht mehr bienenschädlich.
Über Sinn und Unsinn desselben kann man immer noch streiten.

@planetearth 10:16

Zitat: "Politisches Totalversagen. Unsere Regierung ist und war nicht in der Lage, Umweltgifte zu verbieten. Daraus resultiert jetzt eine Vergiftung der gesamten Umwelt und dies zum Leid der Biobauern. Es muss endlich Schluss sein mit einer politisch gesteuerten Wirtschaft, die nachhaltig die ganze Umwelt zerstört. Politiker persönlich haftbar zu machen, ist vielleicht der einzige Weg heraus aus diesem Elend."

Das ist kein pol. Totalversagen, das ist politisch gewollt. Zugunsten von Billigfleisch und Getreide. Umwelt war da nie Thema. Zitat NABU: "Von den Mitgliedern im Agrarausschuss des Bundestages der CDU/CSU-Fraktion weisen 85 Prozent einen direkten Bezug zur Land- und Agrarwirtschaft auf. Über die Hälfte der Ausschussmitglieder hat zudem auf mindestens einer Organisationsebene des Bauernverbandes ein Amt übernommen." Glauben Sie, die schießen sich freiwillig ins Knie?

Mais immer falsch bewertet

Der Mais bringt die höchsten Erträge, hat das beste Aneignungsvermögen für Nährstoffe und benötigt die wenigsten Pflanzenschutzmittel aller Ackerhauptkulturen in Deutschland und Europa. Er hat nur einen Nachteil, der von einigen (längst nicht allen) seiner Anbauer ausgenutzt wurde: Er kann anders als Getreide eine gewisse Überdüngung vertragen, weil er sehr standfest ist.

Glyphosat-Schäden gut belegt.

@10:01 von DLGPDMKR
Und zwar von Monsanto selbst. In den US-Gerichtsverfahren kam heraus, dass sie durch ihre Studien z.B. um die Krebs-erzeugende Wirkung genau Bescheid wussten.
Nur hat Monsanto die Öffentlichkeit gezielt getäuscht.
Zur WHO: Über den Einfluss der Pharmalobby auf die WHO gab es eine aufschlussreiche Doku bei arte.
Als eine Kommission trotzdem auf die "wahrscheinlich" kanzerogene Wirkung von Glyphosat hinwies, gab es von Monsanto/Bayer entsprechende Gegenreaktionen.

Gegen Massentierhaltung und

Gegen Massentierhaltung und pestizifädwn in der Landwirtschaft hilft nur negatives bevölkerungswachstum.
Ich werde aber nicht mit der Selbstentleibung beginnen.

Wir können alle mithelfen.

Ich denke zum Beispiel muss jede Grasfläche mit dem Golfrasen konkurrieren? Bald werden sie wieder Milliarden von kleinen Käfern und andere Insekten killen, ich denke an die Turbo-Blatt-Sauger.

zu Familienvater -72 -

ja genau, die Verbraucher haben es in der Hand. Aber was eigentlich? Den Kauf von Bioprodukten können sich unsere in Europa lebendenVerbraucher vielleicht leisten. Wenn dann 100 % bio in Europa verbraucht wird, und deshalb 100 % bio in Europa produziert wird, dann sinkt der Gesamtertrag an landwirtschaftlichen Produkten um 30 bis 40%. Diese 30 bis 40 % kaufen wir dann von irgendwoher zu. Da dort wo wir zukaufen auch Menschen leben, muß dort mehr produziert und damit die landwirtschaftliche Fläche ausgeweitet werden. Und es fallen Öko-Kosten für den transport an. Auch gibt es aus den Naturschutzbewegungen die Forderung, die landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht immer weiter auszuweiten.
Was tun?

In Italien derzeit

In Italien derzeit Insektenschwärme über jeden Baum und über jeden Strauch.
Vermutlich werden die Viecher resistent,ähnlich wie es bei Pflanzenschutzmitteln aussieht.
Massenhafte Monokulturen zwecks Biodiesel etc sind abzulehnen.
Der Kunde ist in die Pflicht genommen Produkte der kurzen Wege zu kaufen.
Ich achte darauf,denn die Straßen geben das Volumen was transportiert werden soll kaum noch her.

10:09 von Hanno Kuhrt

>>Es war die rot - grüne Bundesregierung, die das Flächenstillegungsgesetz quasi mit den Subventionen für Mais, Raps und Weizen kippte und zum Wohle der Umwelt alle stillgelegten Flächen und unzählige Hektar Weideland und Wiesen für den Anbau von Rohstoffen für Biogas und Biosprit freigegeben hat.<<

Das ist wieder eine Halbwahrheit die Ihrer Ideologie geschuldet ist. Das was in Deutschland als Weide genutzt wird, ist als Ackerland ungeeignet. (z.B. wegen Hanglage oderanderen Faktoren)
Bei Wiesen ist es zum größten Teil genauso.

@ Demokratieschue..., um 11:39

Haben Sie Entsprechendes auch für Deutschland gefunden?

@Hanno Kuhrt, 10.09h

Sie sollten nicht alte Peinlichkeiten aufwerfen, wo es doch gerade so schön gelingt, vom eigen Fehlverhalten abzuschweifen und alles der jetzigen Regierung in die Schuhe zu schieben.

erstaunlich, unsere Welt

überall hört man nur von Gift
aber die Menschen werden unaufhörlich älter

12:32 von DrBeyer re Hanno Kuhrt 10:14

>>Sie verbreiten Fake News.
Pflanzen für die Stromerzeugung und Biokraftstoffe wachsen auf 17% der dt. landwirtschaftl. Flächen.<<

Sie haben natürlich recht.
Aber Manche müssen einfach ihre Agenda verbreiten. Da sind Fakten nur hinderlich.

@Charly Vater 12:59

"Der Kunde ist in die Pflicht genommen Produkte der kurzen Wege zu kaufen.
Ich achte darauf,denn die Straßen geben das Volumen was transportiert werden soll kaum noch her."

Gute Idee, dann sollten die Gehälter entsprechend nach oben angepasst werden.

Mann kann nicht immer nur fordern, dass die Menschen Bio Produkte usw kaufen sollen, ohne zu berücksichtigen, dass in diesem Staat über 16 % der Menschen in Armut leben.

@ Bender Rodriguez, um 12:45

"Ich werde aber nicht mit der Selbstentleibung beginnen. "

Das will auch sicher niemand.

Meist ist zielführendes Nachdenken, verpackt in ebensolche Kommentare, auch deutlich hilfreicher. :-)

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Die Moderation

13:16 von Tremiro

Aber Manche müssen einfach ihre Agenda verbreiten. Da sind Fakten nur hinderlich.

Fakten? Was sind Fakten? Wer weiß, was richtig und falsch ist? Niemand.

Ich weiß nur eines: Wir hören das, was wir hören dürfen. Und daraus können wir die Fakten zusammen reimen.

Vielleicht stimmen die sogen. Fakes und die Fakten sind falsch!

13:20 von meinungisterlaubt

ohne zu berücksichtigen, dass in diesem Staat über 16 % der Menschen in Armut leben
.
in absoluter Armut,
das wären 600 Euro im Jahr
oder in relativer Armut
das wären dann 50 % vom Einkommen der Menschen in der Umgebung
also so zwischen 8.000 Euro/Jahr in Duisburg oder Gelsenkirchen
und 18.000 Euro / Jahr in Königstein oder am Starberger See

Natürlich ist es auch der verbesserten

Nachweistechnik zu verdanken dass diese Substanzen oder ihre Umwandlungsprodukte weltweit nachzuweisen sind. Auch in irrelevanten Konzentrationen. Die Anschaffung der neuen Analysengeräte muss sich schließlich lohnen. Es gab "Schwermetall-Hypes", "Dioxin/Furan-Hypes", "Pestizid-Hypes", LHKW-Hypes" und was immer noch kommen wird. Benzol auf Schokolade und Fettbemmen von Tankraststätten wär doch auch mal was tolles.....

Homöopathie im Nationalpark

Es wundert mich nicht, dass überall Spuren von Pestiziden gefunden werden können. Der Nachweis wurde aber nicht über deren biologische Wirksamkeit erbracht, sondern mit hochpräzisen Messmethoden.

Wenn die Natur von den eingetragenen Pestiziden nichts mitbekommt, ist das hier beschriebene Problem gar nicht vorhanden.

(Den Einsatz von Pestiziden sollte man dennoch auf ein Minimum beschränken.)

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