Kommentare

Punktsieg für Biden - Tiefschlag für das Land

Es war ein erbärmliches Schauspiel, das im Grunde die Zerrissenheit des Landes widerspiegelte. Wer, wie Trump, seinem Gegenüber ständig ins Wort fällt, kann kein Gesprächspartner sein. Ihm ging es sichtlich um "Störung" der Diskussion. Biden hat aus der Not eine Tugend gemacht und moderat zurück gekeilt. Er war sichtlich bemüht, das Event auf eine sachliche Ebene zu heben. Was bleibt ist die Weigerung Trumps, sich von weißen Rassisten und Extremisten zu distanzieren. Seine Selbsthuldigungen wirkten einmal mehr peinlich. Lediglich sein Statement in Sachen Polizei/Law and Order war halbwegs überzeugend und keine plakative Botschaft. Biden sprach die Bürger direkt über die Kamera an - ein geschickter Schachzug. Er konnte seine Schwerpunkte im Wesentlichen einbringen. Vielleicht wäre er gut beraten gewesen, darauf hinzuweisen, dass man sich auf Spielregeln geeinigt habe und er sich an diese halten werde. So wie er auch ein klares Bekenntnis abgab, das Wahlergebnis anzuerkennen.

Der eine war nervig, der andere flach.

So das Fazit der Transatlantikerin Rachel Tausendfreund.

Ich würde Amerika

einen etwas jüngeren Kandidaten wünschen. Es ist Wahlkampf. Jeder Kandidat will gut dastehen und macht viele Versprechungen und Ansagen. Ob derjenige etwas davon einhalten wird, wird erst die Zukunft zeigen. Aber etwas frischen Wind, eine andere Sichtweise wäre evtl. ganz gut.

Das Duell

hat viele laute Bangs gemacht, viel Rauch,
niemand hat nichts getroffen und alle Umstehenden haben Kopfschmerzen.
mMn: Unentschieden, 0:0.
Für mich bemerkenswert:
Bis auf ein wenig GDP, China Russia, China Covid .....keine Aussenpolitik. Kein "commander in chief" talk....
Eigentlich gut, aber höchst bedenklich da dies wohl das erste Mal in der amerikanischen Geschichte kein Thema gewesen ist, und niemand weiss wo die Kandidaten außenpolitisch stehen.
Falls die "Biden" Freunde mal nicht eine böse Überraschung vorbereiten, und häufig ist es die Ruhe vor dem Sturm der beängstigt.
Also, wir könnten bei der globalen Krise in Gesundheit und Wirtschaft doch bald auf ein paar Kriege zusteuern. Traurig.

Verblüffender Debattenverlauf: Biden gewinnt, weil die …

… Gegenseite die Erwartungen über die Performance von Trump zu hochgeschraubt und einen
regelrechtes „Schlachtfest“ angekündigt hatte über einen Joe Biden, der Trump nicht standhalten würde.
Die Erwartungen der Öffentlichkeit war den Umfragen zufolge, dass Trump die Debatte dominieren würde.

Die Realität war dann allerdings eine ganz andere.
Joe Biden, der direkt ans Publikum gerichtet , konzentriert und mit einem deutlichen sprachlichen Fokus Themen angesprochen hat, während Trump thematisch in der Defensive war und nur durch permanente Unterbrechungen zu punkten versuchte.

Eine Sachdebatte würden sich die US-Amerikaner anders wünschen, aber diese Debatte hat nicht den KO-Sieg für Trump
sondern Punktevorteile für Biden gebracht. CBS meldet nach einer Umfrage als Debatten-Sieger:
48 % Biden vs. 41% Trump

Unfit for office

Trump's job war es swing voters zu ueberzeugen er ist der bessere President.

Was macht er ?

Tritt auf wie der Bully der er ist. Unterbricht Moderator Chris Wallace, unterbricht Joe Biden. Selbst Biden's “Will you shut up, man!" konnte ihn nicht stoppen. Er redete sogar noch weiter als Wallace die debate beendet hatte.
Es benoetigt neue Regeln fuer die 2. Predidential debate von der Debate Commission. Trump's Auftreten war eine Schande, und leider hat Moderator Chris Wallace total versagt, er haette Trump's Micro abschalten muessen waehrend Biden's Redezeit.
Trump war so unertraeglich dass ich mir gewuenscht haette es gaebe Unterbrechung der 90 Minuten durch Werbespots. But no such luck.
Januar kann nicht frueh genug kommen

In der Sache: Biden thematisch konkreter, Trump diffus und ...

… ausweichend bei den meisten an ihn gerichteten Fragen:

  • Affordable Care Act (Obama Care)
    • Biden: will es ausbauen und insbesondere Medicaid stärken mit Effekt auf 30 Mio Versicherte
    • Trump: will es ersatzlos streichen. Einen Ersatz konnte er nicht benennen
  • Wirtschaft
    • Biden: hat einen Investitionsplan für Infrastruktur und Energie, will Steuern für Top-Verdiener erhöhen
    • Trump: hat keine Pläne benannt außer die Steuervorteile für das Top-Quantil beizubehalten
     
    Trump’s Bilanz, „the greatest Economy in History“ geschaffen zu haben, hält den Fact Checks nicht stand.
    Mehrere Präsidenten vor ihn waren ökonomisch erfolgreicher.
     
  • Briefwahlen

    • Biden: appelliert an Wähler wählen zu gehen und versichert die Briefwahl sei sicher
    • Trump: wiederholt - ohne Belege vorlegen - zu könne, dass Briefwahl defacto Betrug seien.

  • Eine CBS Umfrage

    Eine CBS Blitzumfrage hat ermittelt, dass fast 70 Prozent der Leute von dem Duell genervt waren.

    Das fasst es ganz gut zusammen. Ein unwürdiges Schauspiel, das aber den Zustand der USA gut beschreibt.
    Es war erwartbar, ist deshalb aber nicht weniger traurig...

    Andere deutsche Leitmedien

    Waren etwas strenger in der Beurteilung von Biden.

    Er hat sich in teilen auf das Niveau seines Gegners herunterziehen lassen.

    Und es würde mich nicht wundern, wenn Trump das genau so gewollt hat.

    So gesehen sehe ich nicht unbedingt einen Punktsieg für Biden.

    Da mich interessiert, wie ein Trump/Biden Anhänger diese Begegnung interpretiert hat, werde ich sogleich meine entsprechenden Kontakte in den USA befragen....

    Meine Erkenntnisse

    Meine Erkenntnisse sind:
    Trunk ist ein großartiger Fake Präsident.
    Er ist das Allroundtalent was Wissenschaft und Technik und überhaupt alles in den Schatten stellt,was mit Fakten arbeitet.
    Er ist der moderne Faschist.
    Er ist Staatsfeind Nummer eins für die US Amerikanische Gesellschaft.
    Ach und entweder ein Steuerbetrüger und/oder ein Habenichts,der sichnur durch viel Hollywood über Wasser hält.

    Nach seiner Präsidentschaft wird für ihn der Ärger richtig los gehen.

    Nervig &aggressiv oder flach&bemüht?

    Wer möchte sich das antun? Wer kann das ernst nehmen?

    Es gleicht einem Kindergarten, jegliche Professionalität ist zu vermissen.

    Trump droht. Biden ist zu schwach.

    Das wird schrecklich, denn Trump wird gewinnen, alleine weil er ALLES dafür tun wird.

    Biden kann ihm zu wenig entgegensetzen.
    Wo sind vernünftige überzeugende professionelle Ideen& Kandidaten? Scheiden die aus, da sie eben nicht korrupt und aggressiv sind?
    Welch negatives Bild über Politik!

    Die Demokraten hatten gute Kandidaten. Die durften nicht.

    @08:54 von Minka04
    Sie hatten die hervorragende Tulsi Gabbard, sie hatten Berni Sanders etc.
    Aber die sollten ja nicht rankommen.
    Jetzt stehen sie mit einem ebenfalls umstrittenen Biden da. Dessen umstrittene Rolle in der Ukraine könnte noch aufs Tapet kommen, wie auch seine fragliche Umweltkompetenz.
    Es gab eine Spendenaktion von Andrew Goldman, einem Manager für fossile Brennstoffe und Mitbegründer von Western LNG. Goldman und Biden haben enge Beziehungen. Er war Bidens Berater und hatte die Finanzverwaltung für einen Teil seiner Kampagne 2008 betrieben.
    Sogar Biden persönlich fragwürdigen Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen in der Vergangenheit könnte noch einmal zum Thema werden.

    08:56 von sonnenbogen

    "Unentschieden, 0:0." ?????

    Meinen sie damit Trump's Antwort "I brought back football" ?
    Ansonsten konnte er nichts entgegensetzen gegen Joe Biden

    zwei alte Männer

    mein Fazit: zwei alte Männer zanken sich auf offener Bühne. Keine schöne Sache und völlig wertlos für den Wähler

    Ein Präsident, der sich nicht

    Ein Präsident, der sich nicht distanziert von bewaffneten Rechtsextremen im Land und sie auffordert "standby" zu bleiben, und der sich nicht dazu bereiterklärt, ein Wahlergebnis anzuerkennen und bis zum endgültigen Wahlergebnis seine Wählerschaft zu Fairness aufzurufen, ist nicht geeignet für das Whitehouse. Das erkennen hoffentlich die meisten der bisher unentschlossenen Wähler*innen.
    Dass Trump nicht ausreden lässt, sich nicht vorbereitet, Fake-News verbreitet und einen unterirdischen Debatten"stil" hat, wussten wir vorher - er hat es bestätigt.
    Biden mag nicht der stärkste demokratische Kandidat sein - er ist die Wahl derer, die die Spaltung der Gesellschaft, die "Vershowung" der Politik, das "Trump first" mit all den daraus resultierenden brach liegenden Feldern beenden wollen.

    was für eine globale Blamage!

    ///
    *
    *
    ... das faktisch mächtigste Land der Erde wird von einem Menschen regiert, der keine einzige Antwort liefert ...
    *
    ... und alle, die Antworten haben, nicht zu Wort kommen lässt!
    *
    ... noch nie hat sich ein Land so blamiert vor der Weltöffentlichkeit!
    *
    Wissenschaftler, die freie (!) Presse, Finanzexperten, CIA, FBI, Richter, etc. ... sie ALLE haben keine Ahnung oder Lügen?
    *
    cmon USA!
    *
    ... das kann doch nicht euer Ernst sein, von wem ihr euch da 4 Jahre lang habt regieren lassen!

    Die Spaltung des Landes in markanten Sätzen ...

    ... auf den Punkt gebracht, sofern das in diesem durch Trump's Unterbrechungen gekennzeichneten Klima überhaupt möglich war:

    Trump ...

    • verweigert sich einer klaren Aussage darüber, ob er einen friedlichen Machtwechsel zusichern könne
    • schafft es nicht, sich vom extremistischen "White Supremacy" Milieu zu distanzieren

    Biden ...

    • ruft zu einem "runden Tisch" gesellschaftlicher Gruppen auf
    • will Präsident von Demokraten UND Republikanern sein.

    Mehr als jemals zuvor in der Geschichte braucht das Land einen Präsidenten, der das Land einigt anstatt es mehr zu spalten.

    Erkenntnisse aus dem TV-Duell

    War klar, dass DT wie ein gereizter Stier durch die Arena stampft um J. Biden mit Halbwahrheiten und offenen Lügen in die Ecke zu treiben und zu Fehlern zu zwingen. Das ging wohl in die (eigene) Hose, da J. Biden den Kampf aufnahm und DT seinerseits gekonnt Paroli bot. Der Päsident hat sich, wieder einmal, wenig präsidial gezeigt, das war aber auch nicht zu erwarten.

    Gruß Hador

    Welches Land handelt danach

    Biden: „Man kann die Wirtschaft nicht reparieren, bevor man die Covid Krise in den Griff bekommen hat....damit sie gesund zuhause sind...

    Ein solches Vorgehen würde man sich auch hier in Deutschland wünschen. Im Moment macht man genau das Gegenteil. Hauptsache, die Wirtschaft läuft (was trotzdem in vielen Bereichen, wie in der Gastronomie nicht so gut klappt).

    @ 08:56 von .tinchen

    Es braucht meiner Einschätzung nach keine neue Regeln für das nächste TV-Duell, denn es gab klare Regeln, aber Trump hatte die Dreistigkeit zu behaupten, er kenne sie nicht bzw. sie seien mit ihm nicht abgesprochen.
    Wer wollte, konnte in diesem Duell einerseits die charakterliche und andererseits die politische Unfähigkeit (und mehr und mehr auch wohl Unwilligkeit) des derzeitigen POTUS deutlich erkennen.

    Endlich...

    Jetzt erkenne ich endlich einige Gründe, warum die Amis Biden wählen sollten: Er hat das TV Duell durchgehalten, war aggressiver als der Amtsinhaber und hat sich nur relativ selten verhaspelt.

    @Cosmopolitan_Citizen 09:00

    "Trump’s Bilanz, „the greatest Economy in History“ geschaffen zu haben, hält den Fact Checks nicht stand.
    Mehrere Präsidenten vor ihn waren ökonomisch erfolgreicher."
    -
    Genau hier sehe ich die größte Gefahr für seine Abwahl. Zumindest die, die es glauben wollen, können die Coronapandemie hernehmen als Argument für alle wirtschaftlichen Probleme. China ist schuld. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wirtschaft wohl das einzige Themenfeld ist, dass die meisten AmerikanerInnen interessieren dürfte.
    Ich fürchte, der Drops ist noch lange nicht gelutscht. Der Dealmaker bleibt im Rennen. Gut, war auch nicht anders zu erwarten...

    Genau um diese 7% lag Frau

    Genau um diese 7% lag Frau Clinton vorn .

    was für ein Unsinn

    Denn, alte Regel: Der amtierende Präsident ist in der Debatte immer in einer schlechteren Position. Er muss Rechenschaft für seine Amtszeit ablegen.
    .
    der kann wenigstens was vorweisen
    der Herausforderer hat nichts ....
    außer Ideen, Visionen und Absichtserklärungen

    @ 09:04 von krittkritt

    Danke für die Hintergrundinfos. Manches wusste ich noch nicht. Gerne mehr :)

    So langsam löst sich unsere Zivilisation auf!

    "Das ständige Unterbrechen war eine kluge Strategie von Trump." meint Rachel Tausendfreund. Die Frage, die sich für mich bei dieser Aussage stellt lautet, was sie sich wohl davon versprochen oder dafür erhalten hat.
    .
    Klar, Unterbrechungen helfen im Unterricht, beim Zugverkehr, bei Produktionsprozessen und man kann sie auch für Gebete nutzen. In Diskussionen kann man auf diese Weise optimal Klärungen verhindern ... etc. etc. etc.

    Am 30. September 2020 um 09:07 von .tinchen

    Meinen sie damit Trump's Antwort "I brought back football" ?
    Ansonsten konnte er nichts entgegensetzen gegen Joe Biden.

    Nein, die Trump Walze hat sich als starker Mann präsentiert, ein "Leader."
    Biden war wie ein kleiner Grinsekeks, eher wie ein deutscher Bundespräsident der eine Weihnachtsansprache hält, direkt ans Volk, ein "Representant".

    Aber der generell negative Ton, hat bis auf, wir schaffen entweder Obama Gesetze oder die Trump Steuersenkungen ab, nichts beinhaltet.

    Also haben sich beide in Ihrer Rolle bestätigt: 0:0.

    @nordbraut

    Es gibt da drüben viele, die sehen in der Tat vor allem die wirtschaftliche Entwicklung vor Corona.

    Und sehen Corona als Grund für die Krise.
    Was in wesentlichen Teilen auch stimmt.

    Und sieb haben recht.

    Für Amerikaner zählt vor allem, das ein Präsident Jobs schafft.
    Und damit Einkommen.

    Es kommt nicht von ungefähr, das Trump - obwohl er in seiner Art unmöglich ist - trotzdem noch > 40% der Wähler hinter sich vereint.

    Die Wirtschaft lief - bis Corona
    Die Abdichtung der Südgrenze lief/läuft - torpediert von den Demokraten.

    Die Steuern gingen runter - auch wenn Normalbürger weniger profitierten als Grossunternehmen.

    Die Demokraten und die Leitmedien sollten ihren Feind nicht unterschätzen.

    Und sie sollten die Intelligenz amerikanischer Wähler nicht überschätzen.

    Wenn das die Elite ist die

    Wenn das die Elite ist die Amerika in Zukunft führen soll wird mir Angst und Bange. das ganze Duell war für mich eine Vorstellung aus dem Kindergarten. Eigentlich zum lachen wenn es sich dabei nicht um die größte Kriegsnation der Welt handeln würde. Auch wenn ich nie viel von Ihm gehalten habe, muss ich jezt sagen, im Vergleich der Nachfolger/kandidaten war Obama eine Sternstunde. Für mich heist es einfach zurücklehnen und das Schauspiel geniesen. Und ja ich weis das die Wahl in Amerika auch große Auswirkungen auf Deutschland hat, sollte sie aber nicht.

    @krittkritt 09:04 - Wenn es eng wird für Trump ...

    ... dann kann er sich wenigstens seine Treuesten mit themenfremden Whataboutisms verlassen.

    "Die Demokraten hatten gute Kandidaten. Die durften nicht. "

    Wer sagte, dass sie nicht "durften"?

    In den USA haben um die 20 Millionen Wähler den Kandidaten bestimmt. Tulsi Gabbard hat es nur bei RT, aber nicht bei den Wählern zu Zustimmung gebracht. Bernie Sanders wäre genauso verleumdet worden wie Biden, wenn er die Vorwahlen gewonnen hätte. Hat er aber nicht.

    Der Rest ? Aus dem VT-Milieu zusammengeschustert ohne Bezug zum Artikel.

    Braucht irgendjemand sowas?

    Wer poltisch interessiert ist, erfährt alles was er wissen muß über die gesamte Wahlperiode aus den Medien. Wozu sich 1,5 h vor den Fernseher hocken und das, was man sowieso weiß nochmal ertragen? Das ist wie Lanz, Maybret Illner und Maischberger auf einmal - unnötig und Zeitverschwendung.

    TV-Duell US Wahlkampf aber auch bei uns

    Diese " Duelle " sind ausgesprochen lächerlich.
    Klar ist , dass Fragen und Antworten vorher abgestimmt werden und so aufgebaut sind, dass es immer 2 Sieger und keinen Verlierer geben kann. Hüben wie drüben lediglich schlechte schauspielerische Leistungen.

    RE: Sisyphos3 um 09:16

    ***Er muss Rechenschaft für seine Amtszeit ablegen.
    .
    der kann wenigstens was vorweisen***

    So, was denn ?

    Die Wirtschaft am Boden, zig Millionen Arbeitslose die von Armut bedroht sind, die kaum noch wissen wie sie ihre Krankenversicherung oder Miete zahlen sollen.

    Aber da DT sich gerne in seinem Golfressort Mar-a-Lago in Florida aufhält, anstatt seine Arbeit zu tun, kann er womöglich mit seinem Handicap prahlen.

    Gruß Hador

    @Sisyphos3 um 09:16

    "Denn, alte Regel: Der amtierende Präsident ist in der Debatte immer in einer schlechteren Position. Er muss Rechenschaft für seine Amtszeit ablegen.
    .
    der kann wenigstens was vorweisen"
    -
    Offensichtlich nicht immer.

    was würde man über den Biden berichten

    wäre er nicht der Herausforderer von Trump
    seine Frauenaffären, Grabschereien, die Verstrickungen seines Sohnes
    dass er gelegentlich schon ziemlich vergreist und vergesslich wirkt
    käme der dann auch so positiv in unseren Medien weg ?

    TV-Duell ist nicht wahlentscheidend

    Entscheidend wird die Wahlbeteiligung sein. Je mehr Leute zur Wahl gehen desto eher gewinnen die Demokraten. Aus diesem Grund versuchen ja die Republikaner die Wahl zu erschweren, zB indem Wahllokale in ärmeren Vierteln geschlossen werden. Sowohl für die Registrierung als auch für die Wahl müssen die Leute ja ihre Arbeitszeit opfern und manche Leute verlieren da kostbaren Lohn. Ich denke Trump wollte letztendlich nur einen klaren Sieg Bidens verhindern und potentielle Wähler entmutigen zur Wahl zu gehen. Mit 0:0 kann er vielleicht sogar (über)leben.

    Verpatzte Debatten-US'R'-Taktik. Das Problem ist woanders

    Die Strategie nur auf Zerstörung Bidens zu setzen (u.a. mit nicht belegbaren alten Hunter-B.-Storys) ging voll daneben. Fact-Checks widerlegen das. Ein Kongressausschuss unter Rep.-Leitung hat kürzlich keinerlei Anhaltspunkte gefunden.

    Fakt: Trump konnte zu keinem aktuellen Thema (das die Middleclass US-Wähler berührt) zukunftsgerichtete Konzepte vorlegen.

    Beisp. Krankenvers.

    Er stand ohne Hose da. Seine Sprüche, er würde bis Sept. ein Konzept vorlegen. Nichts.

    Problem: Trump weiss, er kann die Swingstates, die er braucht nicht gewinnen.

    Er versucht seit Monaten den Wahlprozess zu unterminieren. Vertrauen in die Demokratie zersetzen als Markenkern rechter Demagogen. Kennen wir irgendwie oder?

    T. bereitet das Wahlchaos am Wahltag vor. Beleg: In der Debatte rief er wieder "seine" Leute auf in die Wahlbüros zu gehen, um den Wahl- & Auszählprozess zu stören. Er spekuliert gar mit bewaffneten "Militias" (wörtlich:"stand-by").

    Ziel: Abbruch der Auszählung+Supreme Court-Entscheidung

    @Koblenz 09:61 - Welche 7 % ?

    " Genau um diese 7% lag Frau
    Genau um diese 7% lag Frau Clinton vorn ."

    Auch wenn dieses Muster
    - Überschrift
    - exakte Wiederholung der Überschrift in einem Einzeiler im Textteil

    das Kennzeichen für Bots ist, dennoch eine Antwort coram publico:

    Frau Clinton lag nicht 7 % vorne sondern

    • 3,1 % in den Umfragen
    • 2,1 % bei den Wahlen.

    1 % Abweichung zählt zu den hervorragenden Prognoseparamtern.

    @ 08:56 von sonnenbogen

    "a dies wohl das erste Mal in der amerikanischen Geschichte kein Thema gewesen ist, und niemand weiss wo die Kandidaten außenpolitisch stehen"
    Stimmt, aber Außenpolitik spielt für die Amerikaner eigentlich überhaupt keine Rolle - außer dass niemand will dass US-Soldaten für Kriege geopfert werden die den USA nichts nützen. Das ist unabhängig davon wer Präsident wird. In dieser Hinsicht werden wir Europäer lernen müssen auf eigenen Füßen zu stehen, die USA werden uns nicht mehr die Kohlen aus dem Feuer holen (wie zB damals in Jugoslawien)

    Trump aggressiv - Biden temperiert

    nach dieser Überschrift mußte man eigentlich nicht weiter lesen.

    Analyse: Vier Erkenntnisse aus dem TV-Duell im US-Wahlkampf....

    Da scheint Biden ja Glück gehabt haben, daß er da kaum Aussetzer hatte. Auf YouTube ist er zu sehen, wie er mal vergaß, was er zwei Minuten zuvor sagte.
    Schade ist auch, daß da zwei Kandidaten konkurrieren, die kaum inhaltliche Unterschiede aufweisen. Ob Sanktionen, Hochrüstung, Lateinamerika als Hinterhof der USA betrachtend. Bei Fracking ist Trump feste dafür und Biden widersprüchlich.
    Schade, daß die Demokraten keinen anderen Kandidaten/tin aufgestellt haben.

    seltsamer Kommentar von Tausenfreund

    Irgendwie widerspricht sich Rachel Tausendfreund.
    Auf der einen Seite sagt sie, dass die parmanenten Unterbrechungen von Trump eine gute Strategie war. Auf der anderen Seite spricht sie von Chaos und alle fanden Trump nervig. Und trotzdem hat ihrer Meinung nach keiner der Kandidaten gewonnen.

    Von Trump hätte ich ja ein

    Von Trump hätte ich ja ein bisschen mehr Spektakel erwartet.
    Wurde vorher eigentlich ein Drogentest gemacht?
    Biden machte einen erstaunlich wachen Eindruck, ganz anders als bisher, Trump benahm sich im Vergleich zu anderen Situationen geradezu zahm.
    Als hätte er vorher Beruhigungsmittel eingenommen.
    Im Großen und Ganzen halte ich ein 0:0 für eine faire Bewertung.
    Und für Biden ist das durchaus beachtlich.
    Aber wirklich überzeugend war er nicht.

    09:20 von sonnenbogen

    "...Nein, die Trump Walze hat sich als starker Mann präsentiert, ein "Leader.""

    Sie haben es nicht gesehen, oder ?
    Das ist nicht schlimm, hier ein paar Punkte des "starken Mann's"
    Trump sprach von “Crooked Hillary” , "Obama wiretapping my phones" und natuerlich Joe Biden's Sohn Hunter. Chris Wallace musste ihn immer und immer wieder ermahnen zu bleiben beim Thema.

    Trump's Motivation zu bleiben im Oval Office sind 500 Millionen Dollar. Wer weiss was ich meine, wird mir Recht geben

    Instagram Facebook und weitere.....

    soziale Medien.

    Man möge sich dort mal die Kommentare der US Bürger durchlesen, die hinter Trump stehen:

    "Mr. President, you safed my life....."

    die stehen alle völlig auf dem Schlauch. In meinen Augen fehlt es im ganzen Land an Bildung und Kultur. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Biden bringt sicherlich nicht die Erlösung!

    Peinliches Land - peinliche Bürger

    TV-Duell: - kein Gewinner

    Der Eine war sehr aggressiv und voller Lügen, der Andere war zu flach und konnte zum Teil seine Argumente nicht zum Ausdruck bringen.
    Aber genau das war Trumps Strategie. Provozieren und nicht Ausreden lassen. Trump hat sich auch nicht zu diesem TV-Duell vorbereitet. Warum auch? Er vertraut auf sein aggressives Debattieren und mit der Wahrheit nimmt er es sowieso nicht so genau. Während der TV-Debatte vertraute er auf Lügen, Behauptungen und nicht Ausreden lassen! Trumps ständige Provokationen brachten Biden teilweise aus dem Konzept. So ließ sich Biden sogar dazu verleiten Trump als Clown zu bezeichnen. Nicht das er Unrecht gesagt hätte, aber ob dies eine richtige Gangart ist für einen zukünftigen Präsidenten? Jedenfalls wäre Biden aber das geringere Übel. Daher hätte man sich Biden stärker und durchsetzungsreicher gewünscht. Es bleibt zu wünschen, dass Biden die Wahlen klar gewinnt. Die Realität spricht da leider eine andere Melodie. Was bleibt ist Hoffnung auf ein Biden sieg!

    Die Umfragen

    Die Umfragen sprechen klar für Biden. Und das ist gut.

    @Autochon 09:24

    "Die Demokraten und die Leitmedien sollten ihren Feind nicht unterschätzen.

    Und sie sollten die Intelligenz amerikanischer Wähler nicht überschätzen."
    -
    Wohl war. Das gilt nicht nur für die USA.
    Die große Schwäche der Staatsform Demokratie ist sicher die Intelligenz der Menschen. Aber mir fällt dennoch keine bessere ein.

    Zu cosmopolitan_citizen 09.00 Uhr

    In Sachen Wirtschaft: Das ist nicht richtig, was Sie schreiben. Trumps Steuer entlastung trifft DERZEIT einen grossen Teil der Bevoelkerung und kurbelt in Sachen Inlandsnachfrage corona bereinigt das BIP an. Fraglich ist nur, ob der Effekt, zum grossen Teil auf Pump finanziert, nachhaltig sein kann, wenn die Steuern in den naechsten Jahren im unteren Teil wieder angehoben werden muessen.
    Den Teil "Sichherheit" haben Sie aussen vor gelassen. Da sieht Trump fuer einen Grossteil der buergerlichen Waehler gar nicht so schlecht aus.
    Last but not least haben Sie das Wichtigste nicht eroertert: das Phaenomen der Beziehungsebene von Trump zu seinen Waehlern: krawalliges Auftreten als vermeintlichen Beleg fuer Anti-Establishment.

    Noch kommen zwei TV-Duelle

    Ich bin gespannt, wie die weiteren Duelle laufen. Wird Trump wieder auf die "Dazwischenreden-Strategie" setzen? Oder merkt er, dass seine Hardcore-Fans nicht genügend Wähler sind? Was hat Bidem dem entgegenzusetzen? Die nächsten beiden Duelle sind noch nicht im Kasten, das hier war nur die erste Zwischenzeit im Rennen!

    Wahlentscheidender Effekt der "Debate Night" ?

    Das fragen sich alle nach einer solchen Debatte.

    • Wahlkampfteams
    • Journalisten
    • Kandidaten

    Die Antwort ist: nicht in großen Dimensionen.

    Trump's Anhänger aus seiner "Base" bleiben, egal wie er performed.

    Die interessantere Frage ist: wie wirkt sich das auf die noch wenigen Wechselwähler in der Mitte aus?
    In diesem Segment hat Biden durch die Debatte Boden gut gemacht.

    In einer Wahl, die in den Swingstates absehbarerweise wieder eng wird, kann dieser Effekt entscheidend sein. Messbar ist er - vor der Wahl - , also in den Umfragen, vermutlich nur marginal.

    @B.Traven 09:51

    "Die Umfragen sprechen klar für Biden. Und das ist gut."
    -
    Darauf würde ich mich nicht verlassen. In Umfragen mag selbst ein Trumpwähler ein Schamgefühl spüren und sich zum Beispiel enthalten.

    Punktsieg für Biden

    Richtig ist, dass es eine ziemlich chaotische Debatte war. Allerdings ausschließlich vom amtierenden Präsidenten verursacht, der sich absolut flegelhaft verhalten hat und seinen Herausforderer trotz vereinbarter Regularien nie ausreden ließ. Wenigstens hat er den 100 Millionen Zuschauern gezeigt, dass es höchste Zeit ist, die 4 Jahre ausufernder Spaltung schnellstmöglich zu beenden.

    09:31 von Hador Goldscheitel

    warten wir´s mal ab
    ob der US Bürger das auch so sieht
    oder in wiederwählt :-)
    ... und die Krankenversicherung scheint wenig populär

    @ 08:52 von krittkritt

    Eine Frage: Haben Sie das Duell gesehen? Wenigstens in Auszügen?
    Dann kämen Sie vielleicht zu der Einschätzung, dass "nervig" untertrieben ist und eher mit "brutal stillos mit Wahrheit und Gegner umgehend" treffend beschrieben ist, und "flach" eher mit wohltuend bodenständig und Grundformen des Anstandes" übersetzt gehört.

    RE: Sisyphos3 um 09:57; 09:31 von Hador Goldscheitel

    ***... und die Krankenversicherung scheint wenig populär***

    Vor allem bei den Libertären !

    Jene, die jetzt am kratzen sind, um über die Runden zu kommen, ändern womöglich ihre Ansichten diesbezüglich gerade.

    Gruß Hador

    @B.Traven 09:51 - Die Wahl bleibt bis zum 3.11. offen, auch ...

    ... wenn die Umfragen für Biden sprechen. Sie besagen, dass er am nächsten Dienstag die Wahl gewinnen würde. Nicht, wer sie am 3. November definitiv gewinnen wird.

    Der Satz wird es bis zum 3. November vermutlich noch ein paar mal in die Wiederholung schaffen. Aber er bleibt richtig.

    Die Frage ist, ob sich an den Rändern der großen Blöcke unter dem Einfluss der Debatte marginal etwas bewegt. Wie die Erfahrungen 2016 gezeigt haben, können aber auch marginale Änderungen große Effekte haben.

    Es ist erbärmlich,...

    ...dass das die beiden "Besten" sind, die eine große Nation mit berühmten Universitäten und zahlreichen Nobelpreisgewinnern als Kandidaten aufstellt, um das wichtigste Amt im Staat.

    Die Reps haben sich anscheinend völlig Trump ergeben. Diese Partei wird ja nicht nur von unterbelichteten Landeiern gewählt, wie gerne kolportiert wird, sondern auch von gebildeten, reichen Menschen mit Stil. Die können doch jemanden wie Trump nur mit der Faust in der Tasche wählen. Aber sie tun es.

    Und die Dems? Gab es wirklich keinen Kandidaten mit mehr Charisma, der ein wenig mehr für "Zukunft" steht als Biden?

    Abgesehen von den Wählern, die sowieso immer die eine oder die andere Partei wählen glaube ich, dass die Ablehnung Trumps bei den Wechselwählern mehr Mobilisierung verursacht, als die Begeisterung für Biden. Ob das reicht, kann ich nicht sagen.

    Am Ende kommt es nur auf wenige Wähler an, die auch noch an der richtigen Stelle der USA wohnen müssen.

    @Strohhalm um 09:58

    Sie machen Ihrem Namen aber alle Ehre. Ist der Vorname vielleicht "Letzter"?
    Die von Ihnen sogenannte "boshafte Kampagne" war nur faktenbasiert. Dass RepublikanerInnen diesen Potus dennoch gestützt haben ist rein machtpolitisch zu begründen.

    09:04 von krittkritt

    >>Jetzt stehen sie mit einem ebenfalls umstrittenen Biden da. Dessen umstrittene Rolle in der Ukraine könnte noch aufs Tapet kommen, wie auch seine fragliche Umweltkompetenz.
    Es gab eine Spendenaktion von Andrew Goldman, einem Manager für fossile Brennstoffe und Mitbegründer von Western LNG. Goldman und Biden haben enge Beziehungen. Er war Bidens Berater und hatte die Finanzverwaltung für einen Teil seiner Kampagne 2008 betrieben.<<

    Immer wieder heben Sie dieses Thema aufs Trapez. Sie bekamen bereits genug pausible Antworten darauf. Glauben Sie ernsthaft, Trump-Gegner werden sich an diesem einen Thema aufreiben, deswegen ausgerechnet nicht mehr zu den Wahlen zu gehen? Und vier Jahre weiter diesen Spalter, der nur seine Klientel bedient, ertragen?
    Wollen Sie oder können Sie nicht sehen, was dieser betrügerische "the greatest president" schon alles für Schaden in der Welt angerichtet hat?

    Am 30. September 2020 um 09:42 von .tinchen

    Doch habe ich gesehen....

    Man mag Trump mögen oder nicht, in diesem TV-Chaos und Beschimpfungen, hat Trump sich als "Leader" präsentiert und mit dem verbalen Umsichschlagen sein Ruf als "kein Blatt vor den Mund" bestaetigt.
    Vielleicht nicht in absolut, aber relativ zum Gegenkandidaten. Ob das ausreicht fuer Ihn, ist fraglich... aber er hat seine Stammwähler nicht enttäuscht, und das scheint seine Strategie gewesen zu sein.
    Biden eher "Mister nice guy", aber will die Mehrheit der Amerikaner das? Wollen die nicht vielleicht jemand der sie aus den Krisen holen kann, und wer ist da vielversprechender?
    Also, fuer mich erscheint es eine reine Trump Wahl: Man wählt entweder fuer Trump ODER man wählt gegen Trump.
    Wenige wählen Joe Biden, und wenige wählen gegen Ihn, das ist der grosse Unterschied zu Hilary Clinton.
    Biden hat sich gut verteidigt, und falls die beiden anderen Diskussion ähnlich verlaufen, dann ist er gut durch die TV Duelle gekommen.

    Wozu......

    sollen diese TV-Duelle eigentlich gut sein? Bestenfalls bestätigen sie die persönlichen Meinungen der ausländischen, besonders deutschen Zuschauer, mehr aber auch schon nicht! Glaubt irgendjemand oder kann beweisen, daß irgend ein TV-Guell eine Wahl entschiden hat oder mehr war, als ein TV-Spektakel? Ich bezweifle, daß sich Stammwähler davon beeinflussen lassen. Besonders in den USA, wo anscheinend Wahlen durch die Häufigkeit und Länge der Wahlspots entschieden werden? Was interessieren die Kandidaten, wenn Politik nicht ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses oder des Senat gemacht werden kann? Man sollte meinen, daß den amerikanischen Wählern klar ist, welche Bedeutung die Wahlen zum Senat haben, der viel mehr blockieren kann, als ein POTUS. Mehr als Phrasen oder bestenfalls Absichtserklärungen sind von Kandidaten (weltweit!) nicht zu erwarten.

    Wie will der Mann Independents für sich gewinnen?

    Nach dieser Performance von Trump, der wieder nur ausschließlich als "Bully" auftrat, wird sich zumindest der Teil der traditionellen Republikaner fragen, wie soll das funktionieren zu gewinnen? Wie sollen "wir" (Rep.) Unentschlossene gewinnen, die "wir" in Wisconsin, Arizona o. Pennsylv. benötigen?

    Trumps Auftreten, praktisch sein Twitter-Account nach außen ins Live-TV gespült, ist abstoßend für viele anständige Konservative.

    Die scharen sich um um Votevets oder Lincoln Project und rufen mittlerweile auf Biden zu wählen.

    Die RNC-Nominierungszeremonie hatte keine Punkte in Umfragen gebracht. Jetzt das Desaster der ersten Debatte wie Umfragen zeigen.

    Und dann die Pandemie bei der Trump zumindest 50 - 100000 der 200000 Toten zu verantworten hat (siehe Columbia-Studie) plus dadurch ausgelöste Rezession mit Riesenarbeitslosigkeit.

    Die Dems müssen fokussiert bleiben, die Themen/Konzepte betonen. Dann klappt's.

    Dass die USA ein total

    Dass die USA ein total verrottetes Land sind und dass die Menschen nur Faschismus oder Neoliberalismus wählen können, glaube ich auch.
    Ich kann sogar verstehen, dass man in seiner Verzweiflung wünscht, dass das Land in Schutt und Asche gelegt wird. Aber wäre das wirklich eine Lösung und was ist mit den normalen Menschen und der großen Zahl von genialen Künstlern und Wissenschaftlern, die sich für diese Regierung wahrscheinlich in Grund und Boden schämen?
    Ich finde die Lage doch sehr bedrohlich, umsomehr, dass es sogar hier Trumpfans gibt. Wo werden wir uns noch hin entwickeln? Wir übernehmen ja leider so viel von diesem Sumpf. Der Schweizer Dichter Peter Bichsel hat vor Jahren eine schöne Erzählung geschrieben „Amerika gibt es gar nicht“.

    @09:13 von Cosmopolitan_Citizen

    "Biden ...

    • ruft zu einem "runden Tisch" gesellschaftlicher Gruppen auf
    • will Präsident von Demokraten UND Republikanern sein.

    Mehr als jemals zuvor in der Geschichte braucht das Land einen Präsidenten, der das Land einigt anstatt es mehr zu spalten."

    Das sind doch nur Sprüche für´s Schaufenster. Kein US Präsident macht politische Kompromisse wenn die Mehrheiten auch so reichen. Das wäre wirklich mal neu und nie gesehen.

    10:06 von Hador Goldscheitel

    stellen sie mich nicht in die falsche Ecke
    Ich verstehe nicht dass man die Obamacare Sache ablehnen kann
    Aber man kann nicht alles verstehen - die Yankees ohnehin nicht

    Biden hat...

    ...Trump genau so ständig unterbrochen, die beiden haben sich nicht viel genommen in dieser Hinsicht. Biden wirkte auch seltsam luzid, man darf vermuten, daß er etwas eingenommen hatte vor dem Duell. Trump blieb etwas hinter den Erwartungen zurück, hat allerdings noch zwei Debatten Zeit, dies geradezurücken.
    Man merkte, daß Biden, sobald das Thema "Law and Order" aufkam, ins Schleudern geriet - wahrscheinlich ist der Spagat zu groß zwischen den linksradikalen Demokraten (siehe Portland) und dem eher gemäßigten Flügel.
    Man darf gespannt sein auf die nächste Debatte.

    dr. bashir 10:10

    Ihrem Kommentar möchte ich mich anschließen.
    320 Millionen Amerikaner - und die Kandidaten sind Biden und Trump. Traurig.

    "Am Ende kommt es nur auf wenige Wähler an, die auch noch an der richtigen Stelle der USA wohnen müssen."

    Das kommt noch dazu. 2016 haben insgesamt ca. 80.000 Wähler, verteilt auf die Staaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania die Wahl zugunsten von Trump entschieden.
    Wie Sie sagen, der Ausgang ist nicht vorhersehbar...

    Großfamilienberater 09:54 - die ökonomische Bilanz von Trump ...

    ... ist definitiv nicht, was Trump behauptet, dass sie es sei.

    Der Satz

    "Trump’s Bilanz, „the greatest Economy in History“ geschaffen zu haben, hält den Fact Checks nicht stand.
    Mehrere Präsidenten vor ihn waren ökonomisch erfolgreicher."

    bleibt daher belegbar richtig.

    Seine Prä-Corona Poiltik war pro-zyklisch und ohne reelle Gegenfinanzierung. Ihre Effekte für die unteren Einkommensgruppen lösen sich ab 2024 auf.

    Die Corona-bezogenen ökonomischen Maßnahmen hat er nicht alleine verantwortet sondern sind ein Gemeinschaftsprojekt mit den Demokraten im Kongress.

    Was die Sicherheit angeht:

    die Kriminalitätsrate war vor Trump kontinuierlich über Jahre hinweg am Sinken. Erst unter Corona-Bedignungen stiegen sie in den Sommermonaten 2020 an.

    Also gilt:

    - entweder Präsidenten verantworten diese Statsitik, dann hat die Vorgängerregierung Obama/Biden eine positive Bilanz und Trump eine negative

    - oder Präsidenten sind dafür nicht verantwortlich

    Die Fernsehdebatte hat gezeigt

    Biden ist Trump nicht gewachsen-das konnte auch jeder Zuschauer deutlich erkennen-nicht intellektuell und auch nicht bei Sachfragen-aber er konnte nicht mithalten mit der aggressiven selbstherrlichen und unsachlichen Diskussionskultur von Trump.
    Ich glaube nicht, dass die US-Wähler einen so schwachen Kandidaten zum Präsidenten wählen werden. Ich glaube Bernie Sanders wäre der bessere Mann gewesen.

    Biden schwach

    Biden sah furchtbar aus: körperlich wie mental. Trump ähnelte einem aggressiven Hahn.

    Aber meiner Meinung nach...

    Debatte hin oder her: Trump muss gewinnen. Sonst sieht es für die ganze Welt nicht so gut aus. Die Demokraten sind rückwärts gewandt. Aber es wird kein Zurück mehr geben zu der Weltordnung, die vor Trump war. Diese Opportunisten bringen Amerika und die Welt in Gefahr, nicht Trump.

    Mal ganz ehrlich...

    Welche Gründe genau hat jetzt Biden während der Debatte dem amerikanischen Wähler an die Hand gegeben, ihn statt Trump zu wählen. Der Herausforderer brauchte das nicht. Er steht schlicht und ergreifend für das, was er die letzten Jahre getan hat. Egal ob man das jetzt gut findet oder nicht.

    Am 30. September 2020 um 09:13 von Hador Goldscheitel

    War klar, dass DT wie ein gereizter Stier durch die Arena stampft um J. Biden mit Halbwahrheiten und offenen Lügen in die Ecke zu treiben und zu Fehlern zu zwingen. Das ging wohl in die (eigene) Hose, da J. Biden den Kampf aufnahm und DT seinerseits gekonnt Paroli bot.
    ------------------------------------------
    Ich weiß ja nicht, welches TV-Duell sie gesehen haben-Biden war von Anfang an in der Defensive, er ließ sich von Trump provozieren und auf sein Niveau herunterziehen-das ist nicht gut gelaufen für Biden.

    09:16 von Sisyphos3

    >>was für ein Unsinn
    Denn, alte Regel: Der amtierende Präsident ist in der Debatte immer in einer schlechteren Position. Er muss Rechenschaft für seine Amtszeit ablegen..
    der kann wenigstens was vorweisen
    der Herausforderer hat nichts ....
    außer Ideen, Visionen und Absichtserklärungen<<

    Das ist das erste Mal dass ein amtierender Präsident gar nichts vorweisen kann. Zumindest wenn man von Chaos un Spaltung absieht.

    Unterirdisches Niveau / Unwürdige Schlammschlacht

    Unterirdisch, bereits die Konzeption.
    Wie kann man einen Reporter/Interviewer als Löwendompteur antreten lassen?

    Der Mann war von der ersten Minute an völlig überfordert. Hilflose Versuche, Trump davon abzuhalten, dem Herausforderer ins Wort zu fallen, "ICH bin der Moderator, Mr Präsident."
    Geplant war offenbar ein formal und inhaltlich entgleisendes Rede-Duell, das wahlweise in Beschimpfung bis rhetorischer Messerstecherei, ausarten SOLLTE.

    Trump übte mit seinen Sparringpartnern offenbar, wie man anderen ins Wort fällt, um sie zu destabilisieren, wie man sie verleumdet, verbal herabsetzt, die Familie des Gegners beschimpft. dessen Schulbildung negiert, Erfolge als "nichts" herabwürdigt.

    Biden wirkte erstaunlich gut gewappnet, bliebt beherrscht. Anfangs verlachte er noch Trumps Schulschlägerattitüde, dann bezeichnete er ihn als "CLOWN". Als Trump über seinen Sohn herfiel, artete es aus: "Halten Sie das Maul".
    Die Kontrahenten schenkten sich im verbalen Hahnenkampf also nichts.

    wer hätte das gedacht

    biden wusste, wo die camera stand.

    Debatte?

    Was man nicht so alles als "Debatte" bezeichnet.
    Auf mich wirkte das Ganze eher wie ein Videotutorial, wie es tunlichst NICHT von statten gehen sollte.

    Mit einer sach- und themenbasierten - und darauf focussierten- Diskussion hatte das Schauspiel wenig gemein.

    Die 90 Minuten lang im Live TV zelebrierte Unsitte eines D.T., seinem politischen Gegenüber permanent ins Wort zu fallen und diesen durch ausgedehnte Zwischenreden und unverhältnismässig persönliche Verbalattacken anzugreifen empfand ich persönlich als gräßlich unreif und als hilflos. Ein Wasserfall an Worten, nachgewiesen falschen Behauptungen und Halbwahrheiten ersetzen in einer Debatte eben NICHT fehlende Vorbereitung und mangeldes Faktenwissen. Von "manners" - also von Manieren - mal ganz zu schweigen.

    Biden wirkte hingegen deutlich ruhiger und vorbereiteter. Er ließ sich nur selten provozieren und wandte sich öfter, anstatt auf D.T. zu reagieren, über die Kamera an die Zuschauer und bezog diese mit ein.

    @Mister X 10:20 @dr.bashir

    "Ihrem Kommentar möchte ich mich anschließen.
    320 Millionen Amerikaner - und die Kandidaten sind Biden und Trump. Traurig."
    -
    Es ist immer einfach, die handelnden Akteure kleinzureden. Wie sieht es in Deutschland aus? Den gleichen Kommentar meine ich auch bereits zu Laschet, Röttgen, Merz und Scholz gelesen zu haben.
    Ich möchte Biden eine Chance geben, zu zeigen, dass er ein guter Präsident ist. Trump hatte diese Chance bereits. Kann man kläglicher scheitern?

    Wenn das das beste ist was die Demokratie in den USA zu bieten

    hat. Dann kannman nur sagen Arme USA. Bemitleidenswert. Erschütternt, Erbärmlich. Mir wird Angst um Bange.

    @ 09:16 von Sisyphos3

    Sie sind - gelinde gesagt - schlecht informiert, was die politische Bilanz und Lebensleistung des Vizepräsidenten Biden betrifft. Und würden Sie mal benennen, was denn Trump "vorzuweisen" hat? Das ging leider in seinen wirren unvorbereiteten Schimpfkanonaden unter.

    TV Duell wird überschätzt

    Man sollte es nicht überbewerten. Die Trump-Basis wählt ihn ohnehin, egal was er sagt und tut. Manche werden ihn wiederum absolut ablehnen. Die wählen dann eher Biden. Sehr wichtig wird die Wahlbeteiligung sein. Inhaltlich sehe ich es so, wer von vornherein erklärt, dass er das Wahlergebnis nicht anerkennen wird ist völlig indiskutabel, da brauch man auf die insgesamt jämmerliche Bilanz des Potus gar nicht eingehen. Es kann aber sein, dass der Amerikaner an sich das anders bewertet.

    09:24 von Autochon

    >>Und sie sollten die Intelligenz amerikanischer Wähler nicht überschätzen.<<

    Genau das ist das Problem. Dass ein Präsident wie Trump, nach 4 Jahren Chaos, überhaupt noch eine reelle Chance hat gewählt zu werden, ist unglaublich.

    Ob Biden oder Trump, USA hat

    Ob Biden oder Trump,
    USA hat besseres verdient.
    Der eine alt, der andere dumm. So werden sie nie das Land einen, das durch übelsten Kapitalismus seit 230jahren gespalten wird und immer noch nach Demokratie ringt, die es dort nie gab. Es herrscht immer noch Wildwest, das Recht des Stärkeren.
    Demokratie bedeutet auch, von einer Mehrheit getragen zu werden. Das ist in USA nicht wichtig.
    Wie in China, Belarus, Venezuela, ...

    09:31 von Sisyphos3

    Ich bin zwar nicht immer Ihrer Meinung, schätze sie aber als intelligent ein.
    Wie können Sie da an Trump etwas Positives finden?

    10:31 von andererseits

    Sie sind - gelinde gesagt - schlecht informiert
    .
    möglich aber nebensächlich
    von mir hängt es nicht ab wer dort drüben gewählt wird
    und auch wenn es mich nichts angeht wen die wählen
    ein Wahnsinniger ist mir eher unangenehm,
    dann schon lieber nen Tattergreis

    Dieses Duell war

    Dieses Duell war Kaspertheater vom Feinsten. Beide Duellanten waren sich nicht zu schade um hier vor einem Millionenpublikum ihren Klamauk abzuliefern. Auch Biden verspricht vor einer Wahl viel, um es dann aber nicht umzusetzen, denn in den USA regiert weder ein Trump, noch wird ein Biden regieren, falls er gewählt werden würde. In den USA ticken die Uhren anders als bei uns in Europa. Bei uns werden gerne Umfragen getätigt und da wird aus diesen Umfragen immer ein Ergebnis herbei fabuliert, was aber bei den Amis etwas anders ist. Frau Clinton sah in Deutschland auch wie die die klare Siegerin aus und das Ergebnis konnte man gestern im Fernsehen sehen. Dort stand der Umfragenverlierer auf der Matte und nicht die Umfragensiegerin.Trump und Biden haben nicht das Zeug die Umwelt, den Frieden, die Abrüstung, den Wohlstand auf dieser Welt zu bringen, weil Beide nur Marionetten des US-Finanztums sind und das Finanztum schert sich einen Dreck um die Menschen, weil ihnen das Geld heilig ist.

    Meinung eines Fachmanns:

    Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), sieht nach der ersten TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf leichte Vorteile bei Amtsinhaber Donald Trump. Der Republikaner habe sich „aggressiver“ und „angriffslustiger“ gezeigt als sein Konkurrent Joe Biden, sagte Beyer am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Der Demokrat Biden habe sich nach Ansicht Beyers streckenweise zu sehr zurückgehalten und nur schwer mit Trumps „ständigen Unterbrechungen und verbalen Attacken“ umgehen können.
    -----------------------------------------------
    Genau so habe ich das auch wahrgenommen.

    @Bender Rodriguez 10:33

    "Der eine alt, der andere dumm. "
    -
    Wenn schon, dann müsste Ihr Satz so lauten :
    "Der eine alt, der andere alt und dumm."
    Aber ich kann nicht nachvollziehen, dass das Alter unbedingt ausschlaggebend sein soll.
    Vielleicht dürfen die Demokraten nach Obama auch mal einen älteren Präsidenten stellen?

    @Olivia59 10:14 - Das ist der Markenkern von Biden, der ihn ...

    ... dahin gebracht hat, wo er heute steht.

    "Das sind doch nur Sprüche für´s Schaufenster. Kein US Präsident macht politische Kompromisse wenn die Mehrheiten auch so reichen. Das wäre wirklich mal neu und nie gesehen. "

    Was einer genauen Betrachtung nicht standhält. Obama hat in seiner Amtstzeit - teilweise trotz Mehrheiten in beiden Kammern des Kongress - 4 Republikaner in sein Kabinett berufen.

    • Ray Lahood, Secretary of Transportation,
    • Robert McDonald, Secretary of Veteran's Affairs
    • Robet Gates*, Chuck Hagel, Secretaries of Defense.

    Nimmt man die Bestzung von Bundesbehörden dazu, gab es noch mehr an GOP-Mitgliedern in der Obama-Regierung.

    Der überparteiliche Ansatz sollte der "partisan division" entgegenwirken. Biden steht in der Tradition dieses Gedankens.

    Am 30. September 2020 um 10:28 von Wilhelm Schwebe

    wer hätte das gedacht
    biden wusste, wo die camera stand.
    ---------------------------------------------
    Ja irgend etwas positives musste doch auch bei Biden zu finden sein.
    Ich meine er war auch besser gekleidet als Trump-komisch, dass das noch nicht erwähnt wurde.

    re nordbraut

    "Es ist immer einfach, die handelnden Akteure kleinzureden."
    Da haben Sie natürlich Recht, von der Couch lässt es sich immer bequem schimpfen. Was die CDU-Kandidaten angeht, überzeugt mich auch keiner so richtig.

    "Ich möchte Biden eine Chance geben, zu zeigen, dass er ein guter Präsident ist."

    Falls er gewählt wird, hat er diese Chance. Und ich würde mich gerne irren, bin allerdings pessimistisch, was Biden angeht. Möge er mich eines Besseren belehren.
    Aber die Ausgangsposition ist halt auch schon extrem schwer, das Land tief gespalten. Ganz gleich, wer die Wahl gewinnt, er hat die Hälfte (oder zumindest eine starke 40+x%-Minderheit) gegen sich...

    10:36 von Tremiro

    Wie können Sie da an Trump etwas Positives finden?
    .
    ich was positives an Trump finden
    wie kommen sie denn darauf ??

    Nichts-sagender Schlagabtausch.

    Das war kein sachlicher Austausch von Argumenten der der Meinungsbildung der Bürger dienen könnte sondern Kaspertheater.

    unwürdiges schauspiel?

    nein, es war ein trauerspiel! und schuld daran war Trump ganz alleine. man wusste ja schon vorher, dass er ein unverbesserlicher und ungezogener rüpel ist, aber dieses bully-gehabe, ohne auch nur EINEN einzigen sinnvollen beitrag zur diskussion zu leisten, setzt dem ganzen die krone auf. was sagt uns das über die (derzeit) 42% der menschen, die in ihm einen präsentablen präsidenten sehen? nichts gutes!

    RE: Hanno Kuhrt um 10:27 um 09:13 von

    ***Ich weiß ja nicht, welches TV-Duell sie gesehen haben-Biden war von Anfang an in der Defensive, er ließ sich von Trump provozieren und auf sein Niveau herunterziehen-das ist nicht gut gelaufen für Biden.***

    Wie ich schon gestern schrieb habe ich mir dieser zwei "TV-Giganten" nicht angetan, sondern lag friedlich in meiner Koje.
    Aber es gibt TV-Medien und Presse, sogar internationale Presse, die ich am Morgen konsumiert habe.
    Und Sie glauben es nicht: Die haben mehr oder weniger alle einen ähnlichen Tenor zu bieten.

    Gruß Hador

    10:39 von Nordbraut

    Aber ich kann nicht nachvollziehen, dass das Alter unbedingt ausschlaggebend sein soll.
    .
    also wenn der Bewerber 30 Jahre alt wäre, ok
    wenn er etwas erfahrener/reifer ist 50 ... 60 auch ok
    aber ob er fast 80 sein muß ??

    14 @andererseits @ .tinchen

    Wenn Trump keinen Anstand zeigt, dazwischen quatscht, nicht ausreden lässt, sollte sein Mikrophon
    abgeschaltet werden,
    bis Biden fertig mit Sprechen ist.

    Minka04 aha, da wollen Sie,

    Minka04
    aha, da wollen Sie, dass die Wirtschaft lieber den Bach runter geht, Hauptsache Corona weitet sich nicht aus. Wenn die Wirtschaft am Boden liegt , dann werden Sie vielleicht nicht durch Corona krank, aber höchstwahrscheinlich durch Finanzmangel und dann raten Sie mal, was bei einem Finanzmangel an Krankheiten auftreten, denn der Staat kann nichts mehr verteilen, wenn er keine Einnahmen hat. Natürlich muss eine Wirtschaft am Laufen gehalten werden, sonst läuft hier gar nichts mehr. Dieses alberne Getue mit den Masken ist doch schon verwerflich, denn hier wird mit der Angst der Bevölkerung Schindluder getrieben. An all diejenigen, welche mir jetzt böse Kommentare widmen sage ich nur,
    ----------------------------------------------------------
    * Selbstdenken schadet keinen Menschen, da dabei noch die grauen Zellen angeregt werden.*
    ----------------------------------------------------------
    Hinterfagt mal den Sinn einer Maske und vor was die euch schützen soll.

    @10:31 von firefighter1975

    "Biden wirkte hingegen deutlich ruhiger und vorbereiteter. Er ließ sich nur selten provozieren und wandte sich öfter, anstatt auf D.T. zu reagieren, über die Kamera an die Zuschauer und bezog diese mit ein."

    Bemerkenswert, dass dies recht häufig positiv betont wird. Diese anbiedernde Art, die einen aufgrund der flachen Messages "Es geht um Ihre Familien" auch irgendwie noch als debil hinstellt, ging mir so richtig auf den Zeiger.
    Das letzte mal als ich mir sowas noch gefallen liess war ich ca. 12 Jahre alt und liess mir von "Captain Planet" erzählen, dass ich immer fleissig meinen Müll wegräumen soll.

    Am 30. September 2020 um 10:23 von craic

    "Aber es wird kein Zurück mehr geben zu der Weltordnung, die vor Trump war. Diese Opportunisten bringen Amerika und die Welt in Gefahr, nicht Trump."

    Nehmen Sie es mir nicht übel, aber Trump ist - gemessen an seinem ganzheitlich betrachteten Verhalten sowohl vor als auch während seiner Zeit als PotUS - wohl DAS !!! Paradebeispiel für einen egomanen "Opportunisten".

    Insofern verfängt Ihre Aussage nicht, sondern zeugt lediglich von einer scheinbaren Unkenntnis über die tatsächliche Bedeutung der von Ihnen genutzten Begrifflichkeit.

    Hanno Kuhrt 10:23 - Welche Debatte war das denn, die ...

    ... diese von wirklich keinem ernsthaften Analysten oder Medium geteilten Einschätzungen erbracht haben ?
    Die von heute Nacht jedenfalls nicht.

    Trump's "intellektuelle Kapazitäten" (?) hat der Träger dieser Attribute heute Nacht erfolgreich versteckt.

    Biden hat sich wesentlich klarer und akzentuierter artikuliert und auch in Sachfragen Punkte ausführen können.

    Das Format hat Sachdebatten nicht wirklich in den Vordergrund gebracht, aber Biden war näher dran als Trump, der fahrig und off-topic auf Fragen geantwortet hat.

    "Ich glaube Bernie Sanders wäre der bessere Mann gewesen."

    Möglich oder auch nicht. In jedem Fall wäre er von deselben Leuten, die ihn heute gegen Biden positionieren möchten, genauso angerempelt worden wie heute Biden.

    Fernsehduell

    Hier ist es wohl wie in den USA.
    Die Foristen die als Trump-Anhänger bekannt waren, bleiben ihm weiterhin treu.
    Die Foristen die Trump kritisch sehen, fühlen sich bestärkt.
    Die Debatte war wohl überflüssig und lediglich peinlich für die USA.

    10:33 von Tremiro

    Dass ein Präsident wie Trump, nach 4 Jahren Chaos,
    .
    das ist ja das erstaunliche
    wie empfinden die US Bürger die Person
    hierzulande wird ja keine Gelegenheit ausgelassen in zu schmähen
    was ja bei dessen Auftreten nicht sehr schwer ist
    aber wie sehen die Amis den ?
    das würde mich mal interessieren
    die auf dem flachen Land, die in der Stadt

    10:28 von Wilhelm Schwebe / Karl Napf

    Wie immer von Ihnen. Ein äußerst sachlicher und intelligenter Beitrag

    suomalainen 10:46 - Das trifft den Punkt

    "man wusste ja schon vorher, dass er ein unverbesserlicher und ungezogener rüpel ist, aber dieses bully-gehabe, ohne auch nur EINEN einzigen sinnvollen beitrag zur diskussion zu leisten, setzt dem ganzen die krone auf."

    Zustimmung.

    Allerdings gibt es in der US-amerikanischen Gesellschaft mehr Positives, als es die 42+% ausdrücken.

    Noch einen schönen Tag !

    Tulsi Gabbard wurde am Meisten in den sozialen Medien nachgefrag

    @09:24 von Cosmopolitan_Citizen
    Das hat natürlich nichts mit RT zu tun.
    Allerdings wurde sie von den "sozialen" Medien angeblich aus Versehen genau nach ihrer fulminanten Vorstellung für einen halben Tag gesperrt.
    Auch bei Berni Sanders hat das Partei-Establishment offensichtlich blockiert, wo es nur konnte. Die kritischen Statements zu Biden stammten zum Teil von Sanders Anhängern.

    10:45 von Sisyphos3

    >>ich was positives an Trump finden
    wie kommen sie denn darauf ??<<

    Sobald jemand an Trump Kritik übt, kommen Sie mit: aber der/die Andere/n sind doch auch böse, alt, Ungeeignet usw.

    DüPrAZ

    Trump wird auf alle Fälle als der dümmste, ungebildeste und beratungsresistenteste Staatenlenker aller Zeiten, in die Geschichte eingehen. Würde man seinen Hund zum Potus machen, es könnte nicht schlimmer werden.

    @ 10:27 von Hanno Kuhrt

    Es ist ja schon mal eine erstaunliche Erkenntnis von Ihnen, dass man Biden allenfalls auf Trumps Niveau "herunterziehen" kann.
    Ich weiß ja nicht, welches TV-Duell Sie gesehen haben: Das, was ich beobachtete, zeigte einen wirren und wild um sich schlagenden Trump, der keine Frage beantworten konnte oder wollte, der sich nicht an Regeln hielt und mit spontanen Ein-Satz-Versatzstücken über die Runden zu kommen versuchte. Biden hat ihm einmal klar und deutlich gesagt, er solle mal den Mund halten - mit einem dann für wenige Sekunden erschrockenen und beleidigten Trump (nach dem Motto: "Wieso erlaubt der Biden sich so was!? Das ist MEIN Stil!..."). Biden zeigte damit: "Ich könnte auf das Niveau von Trump herabsteigen, wenn ich wollte; aber ich halte das eines Präsidenten für unwürdig."
    Insofern wirkte Biden schon im ersten Duell präsidentenäquivalenter als Trump es je war - und das vor rund 100 Millionen US-amerikanischen Wähler*innen.
    Das wird Wirkung zeigen.

    Zuerst

    das krachend gescheiterte Amtsenthebungsverfahren, bei dem die Familie Biden eine sehr fragwürdige Rolle spielte, nun der schwache Auftritt Bidens beim Fernsehduell.
    Wenn in den folgenden Duellen kein Wunder geschieht, wird der 46. US-Präsident nicht Joe Biden heißen.

    10:47 von Leipzigerin59

    erinnern sie sich an das Interview Sigmar Gabriel und Marietta Slomka
    da weiß man den Begriff "verhaltensauffälliges Kind" erst richtig einschätzen
    vor allem die Auswirkungen selbst wenn der Betreffende "erwachsen" ist

    Am 30. September 2020 um 10:50 von Cosmopolitan_Citizen

    Sorry-ich habe mich missverständlich ausgedrückt-ich meinte, dass Biden trotz Vorteilen betreffs Intellekt und Sachkompetenz nicht wirklich punkten konnte.

    @ 10:47 von Leipzigerin59

    Das kann man so sehen. Ich halte andererseits mehr davon, dass das Mikro nur im äußersten Notfall abgeschaltet wird und dann auch klar benannt wird, dass der Moderator damit gerade zur Ultima Ratio greift, damit die Wähler"innen erleben, welch rüpelhaftes primäraffekt-gesteuertes Verhalten der Noch-Präsident an den Tag legt.

    Traurig traurig

    Eine wirkliche inhaltsgeladene Diskussion kam hier nicht wirklich zu Stande. Was leider auch zu erwarten war.
    Ich habe jedoch größten Respekt vor Herrn Wallace, der sich dieser Herausforderung gestellt hat!!!

    10.27 Tremiro

    Ich bemerke mal was er vorzuweisen hat . Botschaftsumzug , Annäherung der Staaten in Nahost , Kimtreffen , Abzug von Soldaten auch in Deutschland . Vor Pandemie steigende Beschäftigung .

    @Dass ein Präsident wie Trump, 10:52 von Sisyphos

    "nach 4 Jahren Chaos, ..."
    zu @@10:33 Tremiro

    Für Eingeweihte ist das nicht erstaunlich.
    Leider gibt es inzwischen genug wissenschaftliche Evidenz,
    dass ein derartiges 'Verhalten' kurzfristig 'Erfolg' zeitigt.

    Daher war Biden auch instruiert worden, ein Stück dieser Farce mitzumachen,
    da er sonst als der 'week guy' herauskommen würde.

    Diese Typen wie Trump 'bringen dem Fussvolk' die Illusion vom 'starken Mann'.

    Bis alles wieder in Scherben fällt..

    @10:31 von Nordbraut

    "Es ist immer einfach, die handelnden Akteure kleinzureden."

    Darum geht es mir gar nicht. Zumindest nicht bei Biden. Ich finde aber, er ist auch kein idealer Kandidat, der den Wähler eine überzeugende, zukunftsgerichtete Alternative zu dem platten, aber verfänglichen "America first" von Trump anbietet. Sich nur darauf zu verlassen, dass Trump sich bei genügend Wählern selbst unmöglich macht und ansonsten auf Solidität und Seriosität zu setzen ist mir zu wenig.

    "Ich möchte Biden eine Chance geben, zu zeigen, dass er ein guter Präsident ist."

    Volle Zustimmung. Bei Trump wissen wir ja schon, dass er es nicht ist.

    Ihr Vergleich mit D stimmt schon. Auch hier haben wir derzeit keinen Kandidaten, der eine Mehrheit "vom Hocker haut". Und wer hätte vor 16 Jahren der damaligen Angela Merkel eine solche Performance vorhergesagt. ("Kohls Mädchen"). Und die habe ich auch nie gewählt.

    Debattenchaos ... last Exit: Wahlprozesssabotage

    Selbst gemäßigte Reps vermelden mittlerweile in den Medien, dass Trump in der "Debatte" (die mehr ein Dazwischenreden war!) total überdreht hat. Er habe durch das Dauerfeuer auf unterstem Niveau sogar eigene Chancen verspielt einen Gedanken mal mit Biden durchzuspielen. Biden hätte dann evtl. Schwächen gezeigt.

    Seine Fanboys (auch hiesige), die jedes Verständnis für ein Minimum an Anstand verspielt (o. nie gehabt) haben, finden das alles cool. Weiß der Rest in US (und hier).

    Trump hat sein wahres Gesicht erneut gezeigt.

    Sein "stand-by"-Aufruf an rechtsextreme Supremacists (die "ProudBoys" feiern ihn dafür online bereits ab!) war entlarvend.

    Der Versuch den Briefwahlprozess zu delegitimieren ist zum taktischen Dauerfeuer geworden. Am Debattenende zog er genau die Masche ab, die Beobachter seit Wochen analysiert haben & bezogen auf den 3. Nov voraussagen.

    Es geht darum die Auszählung am 4. o. 5. Nov abzubrechen & Millionen korrekte Briefwahlstimmen dann nicht zu werten.

    10:58 von Tremiro

    das einzige was mich stört ist eben,
    permanent wird über den gehetzt
    unsere Medien lassen an dem keinen guten Faden
    ich kann ihn ja auch nicht leiden
    aber irgend was müssen ja die Wähler an dem gefunden haben

    Künftige Duelle

    Das permanente Durcheinander-Reden war für den Zuschauer anstrengend bis supernervig. Mit aggressiven Schulschlägermanieren konnte Trump nicht punkten. Biden, teilweise rhetorisch erstaunlich schwach, aber er hatte immerhin 'einige hellen Momente'.
    Bei künftigen Veranstaltungen benötigen die Kandidaten scheinbar eine Not-Stummschaltung für den der zu schweigen hat, während der Andere spricht.

    Könnte dem Inhalt guttun, entspräche der Würde des Amtes, um das sich die Kontrahenten bewerben....

    Als Deutscher kann man den eskalierenden Schlagabtausch kaum ertragen. Ich bin mir sogar sicher, viele Amerikaner finden dies ebenfalls zutiefst abstossend.

    Am 30. September 2020 um 10:46 von Hador Goldscheitel

    Aber es gibt TV-Medien und Presse, sogar internationale Presse, die ich am Morgen konsumiert habe.
    Und Sie glauben es nicht: Die haben mehr oder weniger alle einen ähnlichen Tenor zu bieten.

    Gruß Hador
    -------------------------------------------
    Vor vier Jahren wurde Hillary Clinton als Gewinnerin aller drei TV-Duelle gegen Trump gesehen, der stattdessen ins Weisse Haus einzog. Ohne jeden Zweifel verloren hat gestern Abend aber die politische Kultur in den USA. Bei mir sind beide Kandidaten durchgefallen.

    10:28, Wilhelm Schwebe

    >>wer hätte das gedacht
    biden wusste, wo die camera stand.<<

    Man schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel.

    11:05 von Koblenz

    ... vorallem TTIP
    das mit dem Botschaftsumzug fand ich definitiv schlecht

    Einfach nur peinlich.

    Mein einziger Trost ist, dass auch eine mögliche zweite Amtszeit irgendwann vorbei ist.

    Wechsel in 4 Jahren

    Für mich ist nach dieser Vorstellung von 2 alten Männern klar, daß das amerikanische System das beste ist. Entweder verschwindet Trump nach 4 Jahren oder der Herausforderer gewinnt eine Amtszeit.
    Wo das hinführt wenn Regierungschefs zu lange an der Macht hängen, sieht man ja in Dtl.

    Ein Hoch auf den Moderator

    Für mich war der Moderator ein großer Gewinner. Eigentlich auf der republikanischen Seite hat er wirklich einen tollen Job gemacht und Trump oft in die Schranken verwiesen obwohl er sicherlich vom Auftritt Trump überrascht war. Der Mann verdient meinen absoluten Respekt und hat schon fast einen Preis für das Duell gewonnen. Ein Beleg dafür, wie wichtig Journalismus ist. Ansonsten hat für mich Trump verloren und Biden sich tapfer geschlagen. Die Berichterstattung bei CNN hat glücklicherweise gezeigt, dass die USA viele tolle Leute haben und Trump nicht = USA ist.

    @ 11:05 von Koblenz

    Botschaftsumzug? Ein einziger den Konflikt verschärfender Affront.
    Kimtreffen? Ein peinlicher folgenloser und diplomatische Bemühungen eher kolportierender Foto-Show-Termin.
    Abzug von Soldaten aus Deutschland? Kein sinnvoll politisch gesteuertes Vorgehen sondern eine beleidigte Präsidenten-Reaktion.
    Steigende Beschäftigung vor der Pandemie? Vor allem Nachwirkungen der Obama-Ära. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz zeigt schonungslos auf: "Die Trump-Wirtschaft ist in allen Punkten durchgefallen." (tinyurl.com/y2qht8mw)

    Gut ausgesehen...

    haben beide nicht . Trump konnte das nie und Biden kann es offensichtlich nicht mehr. Dieser Präsidentschaftskandidat (Biden) bekommt das Vertrauen der Amerikaner nicht. Wieso schickt man man überhaupt solche Geronten ins Rennen? Parteiräson? Starrsinn und Faktenmodifikation sind nicht mehr zu übersehen. Am Ende will sich keiner mehr mit dem Thema Wahl beschäftigen und es wird einfach wieder Trump.
    Die einfachen Lösungen werden in den USA sowieso immer beliebter, weil: wenn es schief geht sind eh immer die anderen Schuld, egal ob Klimawandel, Arbeitslosigkeit, Waldbrände, Corona, Handelskriege, physische Kriege, kalte Kriege....Also werden sie nicht angegangen sondern weglamentiert, abgestritten und anderen angehängt. Aber das war im wahrsten Sinne des Wortes "gestern". Ob sich nach der Wahl etwas ändert hängt davon ab wieviele Generationen Amerikaner noch, die immer gleiche Wahlsuppe auslöffeln wollen .

    TV-Duell ?

    Da kann man nur mit den Worten von Brad Pitt als Achilles sagen:

    "Ist das alles"
    was dieses tolle Land aufbringen kann?

    @Tremiro

    Ich kenne ein Trump - Waehler persoenlich und verstehen mich auf rein persoenlicher Basis gut mit ihm.

    Er ist ein hervorragender Ingenieur.
    Nicht dumm.

    Dennoch ist er weiter von Trump ueberzeugt.
    Und vertritt ganz ernsthaft die Meinung, das mit einer Demokratischen Regierung der Kommunismus einzug halten wuerde.

    Wo auch an sich intelligente Menschen zu so einer Meinung faehig sind, koennen nun mal Leute Praesident warden, die man in D nicht mal mit der Kneifzange anpacken wuerde.

    Biden-Trump

    ist nachgewiesener Maße korrupt (Ukraine) und es wäre für die Welt eine Katastrophe einen korrupten US-Präsidenten zu haben. Trumpf auf der anderen Seite hat wenigstens keinen neuen Krieg begonnen.

    11:05 von Koblenz

    "bemerke mal was er vorzuweisen hat . Botschaftsumzug , Annäherung der Staaten in Nahost , Kimtreffen , Abzug von Soldaten auch in Deutschland . Vor Pandemie steigende Beschäftigung"

    Auch durch Copy&Paste von Ihrem gestrigen Beitrag wird's nicht wahrer.

    Die Nahoststategie ist nur für unterwürfige Trump-Fans ein "Erfolg".

    Trump gehts um Waffenverkäufe im Sinne des US-milit-industr. Komplexes (nach Saudi-A., UAE & Bahrein) Mit letzteren beiden hat er dann Israel verknüpft. Beide waren allerdings auch nie milit. Feinde Israels.

    Entscheidend negativ ist, dass die Palestinenser, Iran, Syrien & Libanon als Anrainer & wichtige Akteure nicht involviert sind. Lösung somit: Null

    Nordkorea testet derweil weiter sein Atompotenzial. Alle Treffen waren dilettantisch vorbereitet. Resultat: Null

    Der Truppenabzug ist eine Eskalation Russland gegenüber, weil Truppen in Polen naher rangerückt werden!

    Die Konjunktur hatte T. von Obama geerbt, der sie nach 2008-Finanzkrise mühsam angeschoben hatte.

    RE: Koblenz um 11:05; 10.27 Tremiro

    ***Ich bemerke mal was er vorzuweisen hat . Botschaftsumzug , Annäherung der Staaten in Nahost , Kimtreffen , Abzug von Soldaten auch in Deutschland . Vor Pandemie steigende Beschäftigung .***

    Der Botschaftsumzug nach Jerusalem hat in sich keinen Wert. Im Gegenteil, eine Lösung mit den aufgebrachten Pa­läs­ti­nen­sern ist weiter entfernt als je zuvor.

    Die Annäherung der Staaten in Naost ist kaum DT zuzurechnen, sondern dem notwendigen "Zusammenrücken" der Staaten gegenüber einem immer agressiver werdenden Iran.

    Kimtreffen - was hat's gebracht ? .. welche Erfolge sind da zu verbuchen ?

    Der Abzug eines Teils der US-Streitkräfte hat noch gar nicht begonnen, und es bleibt abzuwarten ob dies überhaupt eintritt. Zudem schwächt er dadurch die US-Streitkräfte.

    Steigende Beschäftigung vor Corona gab es schon zu "Obamazeiten", und dem gebühren auch die Lorbeeren.

    Also, da bleibt nicht viel übrig von Ihrer Aufzählung von DT's Erfolgen.

    Gruß Hador

    Das Duell in bester HD Qualität in China

    Da ich in China lebe war ich heute doch besonders positiv überrascht, dass gesamte Duell in live auf CNN im Internet in selten guter Qualität sehen zu können. Es war eine absolute Anti-Werbung für westliche Demokratie. Keinerlei sachliche Argumentation von Seiten Trumps und nur andauernde Unterbrechungen. Der Westen demontiert sich gerade selbst und keiner merkt es. Die meisten Reaktionen in China sind, warum kümmern sich die Kandidaten nicht um ihr Land sondern nur um sich selbst. Man sollte an solchen Tagen wirklich einmal inne halten und nachdenken. Demokratie besteht ja in der Hauptsache darum, in vernünftiger Art und Weise Argumente auszutauschen und um den besten Weg zu streiten. Was dort in den USA aber vor sich geht ist Anti-Werbung für Demokratie.

    11:10 von r0lt0

    "... Ich bin mir sogar sicher, viele Amerikaner finden dies ebenfalls zutiefst abstossend."

    Ja, 90 Minuten, ohne TV ads, war Horror.
    Trump's base fand es wahrscheinlich gut.

    Nach dem TV-Duell etwas weiter gedacht..

    Nach diesem peinlichen und professionell losen TV-Duell-Auftritt von Trump, könnte man davon ausgehen, dass bei einem knappen Wahlausgang sich Trump unrechtmäßig als Sieger proklamiert. Was dann? Wie wird die US-amerikanische Demokratie damit umgehen? Wird sie dann Trump bitten zu gehen und mit welchen demokratischen Mitteln wird sie das tun können? Was ist wenn er diese einfach ignoriert?
    Das sind berechtigte Fragen, die einem Angst machen können, denn schließlich sprechen wir hier nicht über eine "karibische Bananen-Republik", sondern über das militärisch und wirtschaftlich stärkste Land der Welt! Kommt es dann zu einem Bürgerkrieg, den Trump anzettelt, um an der Macht zu bleiben? Ein Großteil seiner Anhänger sind bis an die Zähne bewaffnet. Nun gut, dass ist in den USA nichts neues, dass viele Bürger Waffen besitzen. Aber was ist wenn diese Waffen gegen andere Bürger und dem Staat zum Einsatz kommen? Was für eine Wirkung auf Europa hätte das?

    11:11 von fathaland slim

    Man schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel.
    .
    ich weiß nicht ob man da lachen kann
    Der eine nicht einschätzbar, ein "Prolet" ohne Takt und Manieren
    Beim anderen seine Vergreisung
    und so Kandidaten stehen einer Supermacht vor
    armes Amerika ... arme Welt

    @Hanno Kuhrt 10:39

    "Der Republikaner habe sich „aggressiver“ und „angriffslustiger“ gezeigt als sein Konkurrent Joe Biden, sagte Beyer am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk. Der Demokrat Biden habe sich nach Ansicht Beyers streckenweise zu sehr zurückgehalten und nur schwer mit Trumps „ständigen Unterbrechungen und verbalen Attacken“ umgehen können.
    -----------------------------------------------
    Genau so habe ich das auch wahrgenommen."

    Es tut mir leid, aber da haben Sie beide nicht richtig hingesehen.
    Biden ist sehr wohl mit dem Gehabe von Trump fertiggeworden, er hat sich aber nicht auf dessen Niveau herunterziehen lassen wollen. Er hatte überhaupt nicht vor, gleiches mit gleichem zu vergelten.
    Für jeden halbwegs normal Denkenden war das auch nicht nötig, da auf diese Weise klar wurde, wer im Kindergarten steckengeblieben und wer als Präsident geeignet ist.
    Und dass DT es nicht ist, hat er gestern überzeugend bewiesen. Wer will schon einen Potus, der niemanden ausreden lassen kann?

    müssen ja die Wähler an dem gefunden haben?

    von Sisyphos3 @
    Sie glaubten und haben es hoch erfreut erlebt das ein Präsident seit vielen jahren wieder das
    gemacht hat was er angekündigt hat.

    Und deshalb wird er hoffentlich von den demokratischen Bürger auch wieder gewählt.

    Wo ist der Vergleich zum letzten Duell???

    Irgendwie haben alle die letzten Duelle gegen Clinton vergessen. Dort ist sie "eindeutig als Siegerin" rausgegangen. Die Stimmung war nicht annährend so wie dieses mal. Offensichtlich gehören also zwei Leute dazu, diese Stimmung zu erzeugen.

    Man darf nicht vergessen, dass zwei weitere Duelle anstehen und der jetzige Stil im Hinblick auf die Fortsetzung durchaus gewollt sein kann.

    Egal wie die Wahl ausgeht sind beide Kandidaten einfach erschreckend.

    @ 10:39 von Hanno Kuhrt

    Genau darauf setzt Trumps Team: dass die Zurückhaltung, dass Einhalten rudimentärer Formen des Anstandes und Respekt vor den Zuschauer*innen etc. Joe Biden als Schwäche ausgelegt wird.
    Dass einige Kommentierende hier dieser Sichtweise frönen, überrascht nicht;
    dass der Koordinator für transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), darauf hereinfällt, dagegen schon sehr.

    11:15 von baumgart67

    "Für mich war der Moderator ein großer Gewinner. "

    Wirklich ? Selbst mein Nachbar Ricky sagt er hat noch nie gesehen einen so schwachen Chris Wallace. Nach 5 Minuten hatte er keine controlle mehr. Null !!!

    09:37 von Bernd Kevesligeti

    >>Schade, daß die Demokraten keinen anderen Kandidaten/tin aufgestellt haben.<<

    Die Demokraten hatten einige Kandidaten aufgestellt, falls Ihnen das entgangen sein sollte. (Genaue Anzahl kann ich Ihnen leider nicht nennen, aber ich kann mich noch sehr gut an das Gedränge auf der Bühne erinnern).
    Den US-Bürgern scheint es offensichtlich nun einmal hauptsächlich um die Wirtschaft zu gehen. Wenn die läuft, kann ein Präsident schalten und walten wie er möchte, das habe selbst ich inzwischen bereits begriffen, obwohl ich noch nie dort war.
    Was Sie sich für einen Präsidenten für die USA erhoffen, bleibt Ihr Geheimnis und wird die US-Bürger nicht interessieren.
    Aber alles scheint besser als Trump, allein des Handelsfriedens wegen auf der Welt, der Lügen, der Drohungen und Spalterei.

    Theater

    Dieses Kasperl Theater kann doch nicht wirklich zur seriösen Meinungsbildung beitragen, oder?

    @ 11:14 von knutwahrheit

    Abgesehen davon, dass das stark präsidiale System der USA nur bedingt mit unserer parlamentarischen Demokratie zu vergleichen ist: bei uns "hängen Regierungschefs nicht zu lange an der Macht", sondern werden vom Parlament aufgrund der Parteiensitze gewählt, nachdem die größeren Parteien vorher klar ihre Spituenkandidat*innen benannt haben.
    Ihnen mag das nicht gefallen, das ist okay.
    Für mich hat es einen wesentlichen Vorteil, dass wir da keine Amtszeitbeschränkung haben, denn das verhindert das Phänomen der "lame duck".

    11:15 von baumgart67

    "Ein Hoch auf den Moderator
    Für mich war der Moderator ein großer Gewinner. Eigentlich auf der republikanischen Seite hat er wirklich einen tollen Job gemacht und Trump oft in die Schranken verwiesen"

    Ich wäre da mit Lob sparsamer, weil er erst nach über einer Stunde Trump auf die von beiden vereinbarten Regeln hinwies.

    Bis dahin wurde Trumps Rumholzen nur unterbrochen, was die Regeln angeht, in dem der Moderator einfach Biden das Wort erteilte.

    Zur Erläuterung: Chris Wallace ist bekanntlich von FoxNews. Dort allerdings & übrigens darüber hinaus auch unter anständigen Konservativen und Liberalen anderer Medien, hat Wallace einen guten Ruf. Er handelt auch als reiner politischer Journalist und nicht wie der ganz große Rest bei FoxNews, den sog. Opinion-Hosts.

    Das sind die Präsentatoren wie T. Carlsson, S. Hannity oder L. Ingraham, die praktisch ein reines Propagandaformat jenseits jeglicher journalistischer Berufsethik abliefern.

    Insofern haben sie recht, Chris Wallace war OK.

    @ um 11:11 von fathaland slim

    Genau das haben Millionen von Trump - Fans wahrscheinlich getan.
    Bezgl. Cornel West, der ja Politikberater gewesen ist: Biden durfte er anscheinend nicht beraten. Und Biden scheinen die von West erwähnten Punkte nicht im Ansatz bekannt sein und als „neoliberales Disaster“ auch nicht zu interessieren.
    Schade eigentlich, denn damit hätte er die erste Schlacht vielleicht gewinnen können.

    um 11:21 von lufoerster

    >>Biden-Trump

    ist nachgewiesener Maße korrupt (Ukraine) und es wäre für die Welt eine Katastrophe einen korrupten US-Präsidenten zu haben. Trumpf auf der anderen Seite hat wenigstens keinen neuen Krieg begonnen.<<

    Trump hinterzieht Steuern. Kein gutes Vorbild für die Jugend.

    Trump

    benahm sich wie ein, in die Enge getriebener
    Köter der ausser kläffen nichts zu bieten hat.

    @ 11:23 von Sisyphos3

    Der Forist fathaland slim hat sich kabarettistisch auf die Schenkel geschlagen ob der Qualität des genialen Kommentares des großen Karl Wilhelm, nicht ob der Qualität der US-Präsidentschaftskandidaten.

    @Sisyphos3 11:08

    "10:58 von Tremiro

    das einzige was mich stört ist eben,
    permanent wird über den gehetzt
    unsere Medien lassen an dem keinen guten Faden"

    Das ist bestimmt nicht Ihr Niveau.
    Ich bin mir sicher, dass Sie in der Lage sind, den Unterschied zwischen 'Kritik' und 'Hetze' zu erkennen.
    Und warum soll man nicht über das viele Negative berichten, nur weil man selbst nach intensiver Suche nichts Positives entdecken kann? Trump legt es doch selbst darauf an, dass so über ihn berichtet wird, wie dies der Fall ist.

    Und, wie gesagt, ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie in der Lage sind, das zu erkennen.

    Niveaulos

    Wie diese beiden Politiker sich bei dieser Debatte gebärdet haben ist erschreckend. Niveaulos ist eine Untertreibung. Man bedenke , eine dieser beiden wird die Macht haben den Atomknopf zu drücken und einen atomaren Krieg auszulösen ! Zwei Junkies aus der Bronx hätten mehr Niveau bewiesen.
    Amerika hat fertig !

    11:05 von Koblenz 10.27 Tremiro

    >>Ich bemerke mal was er vorzuweisen hat . Botschaftsumzug , Annäherung der Staaten in Nahost , Kimtreffen , Abzug von Soldaten auch in Deutschland . Vor Pandemie steigende Beschäftigung .<<

    Botschaftsumzug: Geschenk an Netanjahu das
    nicht zum Frieden in Nahost beiträgt.
    Annäherung von St. in Nahost: Das lasse ich
    gelten.
    Kimtreffen: Auweia, da hat er einen der
    übelsten Diktatoren aller Zeiten
    salonfähig gemacht, ohne dass sich was
    geändert hätte.
    Abzug von Soldaten: Naja, was Positives
    kann ich da nicht erkennen.
    Vor Pandemie... : Die steigende
    Beschäftigung begann unter Obama.
    Bei besserer Corona-Politik wäre der
    Einbruch jetzt weit geringer.

    Schaufenster der US-Eliten ?!

    Wenn das Duell den geistigen Zustand der US-Eliten charakterisiert, dann gute N8 für den Staat USA sowie den "Rest" des Planeten! Aber die Stimme aus dem Off, die schon vor Jahrzehnten zum Lächeln aufforderte ["Lächele, denn es könnte schlimmer kommen!"] ahnte wohl, dass Smilies bedeutungsvoller lächeln. Wer weiß heute schon, wie schlimm es wirklich kommt!

    @ 11:31 von T-ubx Theater

    Zur Meinungsbildung über politische Programme konnte dieses Rededuell eher wenig beitragen, vor allem Trump verweigerte sich dem; zur Meinungsbildung über die charakterliche Eignung der beiden trug es sehrwohl bei und hat einen eindeutigen Gewinner in Biden.

    Am 30. September 2020 um

    Am 30. September 2020 um 09:34 von esgehtauchanders
    Verpatzte Debatten-US'R'-Taktik. Das Problem ist woanders

    Leider kann ich Ihnen nur recht geben.

    Guten Morgen, gute nacht Amerika

    Auch ich konnte dem Verlauf der Diskussion seitens Trump und Mr. Biden folgen. Herablassend, dass Trump sein Gegenüber ständig Dutzte. Und das, wo sich beide nicht die Spur auf Du bewegen. Mr. Biden sprach über sein Gegenüber stets von "ER". Jepp, passt! Trumps Anhängern gehts um eigene Geschäftsgewinne. Letztlich stellte ich mir im Morgengrauen folgende Frage. Eine Insel, groß wie Amerika: dort abgesetzt Nur Republikaner. Wer von jenen würde sich demütigen lassen, und gering bezahlte Dienste für die übrigen Republikaner tätigen? Denn das brauchts halt- Entgegen solcher Insel mit Demokraten. Es wird angepackt, gemeinsam! Alle sind gut drauf, Krankenversichert, haben gute Ärzte, Schulen, genug Geld, Eigenheime... und globalen Respekt für den errungenen Zivilisationsstatus. Hm, mir ist bekannt, was Hier alles zertrümmert wurde. Aber, in der USA sehe auch ich Chancen und Hoffnung! Pro Mr. Biden!
    Eine Meinung von Frau D. Brauer

    @T-ubx 11:31

    "Dieses Kasperl Theater kann doch nicht wirklich zur seriösen Meinungsbildung beitragen, oder?"

    Auf der Sachebene kaum, weil Trump das komplett verweigert hat.
    Dafür auf der persönlichen Ebene. Wenn Sie Amerikaner sind, können Sie sich jetzt fragen, ob Sie lieber einen Potus wollen, der nur aggressiv sein kann und sich mit Sachfragen nicht aufhält, oder einen, der andere Leute ausreden lässt und sich mit Sachfragen beschäftigt.

    11:14 von knutwahrheit

    >>Wo das hinführt wenn Regierungschefs zu lange an der Macht hängen, sieht man ja in Dtl.<<
    Gerade wenn Sie die Politik in den USA verfolgen, müssen Sie dankbar sein dass wir seit 15 Jahren mit Frau Merkel eine kompetente Regierungschefin haben.

    @ 11:21 von lufoerster

    Eine Frage: Sie wissen schon, dass Biden einen korrupten ukrainischen Staatsanwaltschaft kritisierte, der Untersuchungen gegen das Energieunternehmen Burisma verschleppte - und dass das das Gegenteil von korrupt ist?

    @B. Pfluger11:34

    "Trump benahm sich wie ein, in die Enge getriebener
    Köter der ausser kläffen nichts zu bieten hat."

    Das bringt es für mich ziemlich genau auf den Punkt.

    11:23 von Sisyphos3 11:11 von fathaland slim

    >>Man schlägt sich vor Lachen auf die Schenkel.
    .
    ich weiß nicht ob man da lachen kann<<

    Sie haben den geschätzten Foristen fathaland slim nicht verstanden.

    TV Duell Trump vs Biden

    Lt. Blitzumfrage in den USA so, wie derzeit die Wahlprognosen aussehen: leichte Vorteile für Biden.
    Das Auftreten Trump‘s ist zwar rüpelhaft, aber viele stehen trotzdem zu ihm: auch so ist Amerika.
    Wer gestern auf Phoenix die Doku über das Wahlsystem in den USA gesehen hat - also nicht nur die Ergebnisse auf Staatenebene, sondern auch Aufteilung der Wahlbezirke und wer wählen darf und wer nicht, und wie die Parteien das hinkonstruiert haben - der zweifelt an der Demokratie in den USA. Rühmen können sie sich, Eigenlob in höchsten Tönen, aber leider nur schwarz-weiß oder nur Winner-Loser Seher... geht leider viel Gefahr von solch einer Gesinnung aus!

    @ 11:21 von lufoerster

    Das Thema ist nun wirklich lange durch. Nicht Joe Biden ist korrupt; die ukraine-Affäre trägt den Namen "Trump" aufgrund seiner Erpressungsversuche dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj gegenüber.

    Koblenz

    Trump hat keinen Konflikt beendet, den er nicht selber begonnen hat.
    Bitschftsumzug ist eine Anbiederung an Israel und gegen jedes bestehende Recht. Nahostannäherung hat mit DT absilut nichts zu tun. Truppenabzug soll uns unter Druck setzen. Mit Kim hat er nichts erreicht.mit Iran auch nicht. Steigende wirtschaftliche bis corona, waren Folge Obamas Politik.
    Ausser, dass seine Amerikaner nun Zoll auf EU Produkte zahlen müssen, hat Trumpel nichts erreicht.

    akzeptiert wird. Wie kann das sein?

    Das war eine "Schulhofprügelei" und keine Diskussion. Auch in einer hart geführten Auseinandersetzung muss zugehört werden, muss auf die Argumente des Anderen eingegangen werden. Gab es von Trump überhaupt schon mal auch nur eine einzige solche Diskussion? Nur aggressives Geschrei. Weiter nichts. Der Präsident ist nackt!

    Dass offensichtlich viele diesen absolut unterirdischen Auftritt Trumps akzeptieren oder gar feiern, ist ganz sicher ein Hinweis auf den Zustand der US-Gesellschaft.

    Wenn die beiden die Besten sind, die die US-Gesellschaft und Politik zu bieten hat, dann mag man gar nicht an die zweite oder gar vierte Reihe denken.

    Bleibt zu hoffen, dass wenigstens das Finanzamt und die Justizbehörden Trump endlich bei der Erkenntnis aufhelfen, was fake news betrifft. Seine Steuererklärung wird hoffentlich eine solide Würdigung erfahren.

    @.tinchen um 08:49

    Sie können Januar gar nicht abwarten - in Erwartung, dass Biden neuer Präsident wird; hoffentlich müssen Sie nicht im Januar auswandern, weil es Trump bleibt.
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie Recht behalten mit Ihrer Meinung!

    Amerika hat fertig ..?

    Nein , ..zu wichtig!
    Für uns , natürlich !
    Die Frage ist eher :
    Da stellt sich wohl nur noch eine begrenzte Anzahl an Bewerbern zum Präsidenten in den Boxring .
    Es präsentieren sich zwei Vertreter über 70 Jahre an der Zahl .
    Generation um die 45 sind evtl. nicht mehr interessiert am Job Präsident ?
    Na und dann , ..Geld müssten diese Kandidaten haben , ..sonst keine Möglichkeiten ...
    Was für ein Land , ..
    und wieder stimmt der Spruch :
    " Geld regiert die Welt " .

    Bidens Schwerpunkte?

    In der Debatte ist klar geworden das Biden außer einem Shut Down kein Konzept für Corona hat. Er kann auch nicht sagen was er besser gemacht hätte

    Wirtschaftlich hat Biden keinen Plan, außer buy American und Steuererhöhungen.

    @11:41 von Frau Brauer 1 S...

    "Herablassend, dass Trump sein Gegenüber ständig Dutzte." Woran haben Sie das "Duzen" denn erkannt ? Im Englischen bedeutet "You" sowohl "Du" als auch "Sie". Das ist anders als im Deutschen.

    Cornell West

    Da ja nun genügend Kommentatoren sich beim Feindsender schlau gemacht haben, werde ich nun ein paar Anmerkungen zu der US Politshow abgeben dürfen.
    Es ist egal ob ein Republikaner oder Democrat Präsident wird. AMERICA FIRST was nichts anderes heist als Dollar first und die davon Milliarden angehäuft haben; Regieren. Und wie Seehofer bereits durch sein berühmtes ZITAT (......entscheiden tun die die nicht gewählt sind) wird sich marginal nichts verändern.
    Und jeden Tag rutscht die Menschheit Ihrem Desaster ein Stück näher, wie ja die Covid Pandemie Geschichte beweist.

    @ 11:23 von Apollo1995

    Trump hat sich von rechtsextremen bewaffneten Gangs nicht distanziert, sondern sie um den "stand-by-Modus" gebeten: welch eine unglaubliche Aussage! Und Trump ließ schon vor dem TV-Duell durchblicken, dass er seine Wahlniederlage nicht eingestehen werde.
    Und wenn die Gangs im Falle, dass Trump den Sieg Bidens nicht anerkennt, aus diesem "stand-by" hochfahren, droht den USA ein Bürgerkrieg - vor Trumps Zeit unvorstellbar. Was das für Europa bedeutet, kommt für mich erst an zweiter oder dritter Stelle.

    11:35 von Beobachtung

    «Niveaulos.
    Wie diese beiden Politiker sich bei dieser Debatte gebärdet haben ist erschreckend. Niveaulos ist eine Untertreibung.»

    Auch grauenhaft ist geschmeichelt.
    Bei mir stellte sich nur eine einzige Erkenntnis ein: fürchterlich.
    Noch verheerender als das Duell 2016.

    Der einzige Schritt der Verbesserung zu 2016 war, dass die Frisur nicht auf der Bühne auch noch ständig hinter dem Gegenkandidaten umher schleichen konnte, sondern sozusagen ortsfest festgetackert verharren musste.

    "Was erzählen die zwei Herren denn für wirres Zeug?"

    Kam ein nächstes Thema, wurde es immer schlimmer.
    Es endete mit Wahlzetteln in Massen im Mülleimern. Angeblich besonders die von Soldaten. Wirres Zeug halt, das immer wirrer wurde.

    In die Tonne gehört statt der Zettel die Debatte hinein.

    @baumgart67 um 11:22

    „Der Westen demontiert sich gerade selbst und keiner merkt es....“
    Nicht allein die USA sind der Westen!
    Und auch wenn das TV Duell katastrophal war: so was sollte auch mal in China möglich sein - es hat was mit Demokratie zu tun! Ihre ganze Hochpreisung für China ist geschmacklos!

    10:16 von Winston S.

    >>Biden wirkte auch seltsam luzid, man darf vermuten, daß er etwas eingenommen hatte vor dem Duell.<<

    -Nur weil das ein DT vorher zur Sprache brach, um sich womöglich schon einmal "abzusichern", ist das jetzt ernsthaft Ihre Annahme?

    >>Man merkte, daß Biden, sobald das Thema "Law and Order" aufkam, ins Schleudern geriet - wahrscheinlich ist der Spagat zu groß zwischen den linksradikalen Demokraten (siehe Portland) und dem eher gemäßigten Flügel.<<

    -Sie betiteln Joe Biden als "linksradikal"? :o

    um 11:08 von Sisyphos3 @Tremiro

    "das einzige was mich stört ist eben,
    permanent wird über den gehetzt
    unsere Medien lassen an dem keinen guten Faden
    ich kann ihn ja auch nicht leiden
    aber irgend was müssen ja die Wähler an dem gefunden haben"

    Das unterscheidet einen echten Kritiker von einem "Hetzer". Der schaut nicht auf den Mund Anderer, sondern beurteilt was er sieht. Tausende Lügen und Beleidigungen in 4 Jahren hat Trump ohne Not dem Weltpublikum angeboten. Permanent. Die Journaille kommt gar nicht nach mit Schreiben über die ganzen Schwachheiten, die er sich leistet und auf die er auch noch stolz ist. Aber Trump ist nur das Symptom einer Gesellschafft, die von einer solchem Witzfigur geführt werden will. Drücken Sie Ihm weiter die Daumen. Er braucht das jetzt.

    Chris Wallace - Sie haben meine Frage nicht beantwortet !

    Der Moderator bin Ich

    Ich habe Millionen von Steuern bezahlt

    Sie haben meine Frage nicht beantwortet !

    Ich habe Millionen von Steuern bezahlt

    Biden hatte mit "Clown" absolut Recht

    The greatest Nation on the Planet?

    Hier mal eine technische Anregung für künftige Debatten: zwei An- und Ausschalter für die Mikrofone, und wenn einer seine 90 sec. redet, wird der andere stummgeschaltet und umgekehrt. Aber offernsichtlich fehlt den Amerikanern die Technologie dafür. - Allerdings können die von Ramstein aus Drohnen in Afghanistan fernsteuern! - Tja, man kann nicht alles haben.

    @08:56 von .tinchen

    >> Es benoetigt neue Regeln fuer die
    >> 2. Predidential debate

    Ähh, einfach Trump's Mikrofon abstellen, wenn er nicht dran ist?

    Hilft ja nix. -.-

    11:41 von ich1961

    "Das Problem ist woanders"

    Ich vermute Sie haben wie viele, die sich in engl.sprachigen Medien orientieren, die hervorragenden Beiträge im (wohlgemerkt konservativen, allerdings politisch gegenüber Trump mittlerweile kritischen) The Atlantic gelesen.

    Am Ende der Debatte hat T. seine zum Teil bewaffneten Fußtruppen auf das dort vorgezeichnete Szenario erneut eingestimmt:

    Am Wahltag den Prozess durch Wählereinschüchterung in den langen Schlangen vorm Büro gefährden

    Zum Zeitpunkt der Wahlbüroschließung werden die Exitpolls (Achtung: darauf fallen dann die uninformierten Rechtsaußenfans sofort rein & heizen an!) & erste Auszählresultate einen knappen Wahlausgang voraussagen mit Trumpvorsprung in Swingstates zur Überraschung, aka "Red-Miracle".

    Grund: Rep-Wähler werden vorrangig pers. abstimmen während vielmehr Dems Briefwahl machen. Die wird aber später ausgezählt.

    Den folgenden Auszählungs-Blue-Shift verhindern dann Chaotisierung mit Abbruch der Auszählung & Supreme Ct.-Entscheid.

    Am 30. September 2020 um

    Am 30. September 2020 um 10:47 von Sisyphos3
    10:39 von Nordbraut

    Sie wissen schon, das D.T. nur ca. 3 Jahre jünger ist - oder ?

    @ 10:33 von Bender Rodriguez

    Sie vergleichen allen Ernstes eine der am Längsten funktionierenden Demokratien mit Diktaturen wie China???
    Dort hat man nie die Wahl...

    11:23, Sisyphos3

    Die angebliche Vergreisung Bidens ist eine Propagandaerfindung des Trumplagers, die zeigt, wie tief es gesunken ist.

    Persönliche Diffamierung anstatt inhaltlicher Diskussion.

    @09:03 von Mika D

    >> Biden kann ihm zu wenig entgegensetzen.

    Ähh, doch:
    * Konzepte
    * Wahrheit
    * Gesprächskultur

    @Wolf1905

    Ach, wieder eine unsachliche Kritik Ihrerseits. Ich habe hier jede Menge deutsche und amerikanische Freunde, die froh sind in China zu leben. China Bashing ohne fundierte Kenntnisse sind da für mich eher geschmacklos. Und das war nun heute wahrlich keine Werbung für westliche Werte. Früher haben wir uns mal darüber beschwert, dass DDR Bürger keine Reisefreiheit haben; heute lassen wir Touristen aus vielen Ländern garnicht mehr ohne Visum einreisen. Der Westen gibt zur Zeit viele seiner Werte auf!

    Keiner käme mit so einem Auftreten

    durch ein Bewerbungsgespräch.

    @ich 1961 um 12:11

    "Am 30. September 2020 um 10:47 von Sisyphos3
    10:39 von Nordbraut

    Sie wissen schon, das D.T. nur ca. 3 Jahre jünger ist - oder ?"
    -
    Ja, ich weiß das schon.
    Ich glaube, Sie meinten den Foristen @Bender Rodriguez, dem ich genau das geantwortet hatte?

    Biden und Ukraine.

    @2020 um 11:43 von Epilog
    Sie geben die auch von unseren Medien zunächst verbreitete Version Bidens wieder.
    In der Zwischenzeit ist bekannt, dass der Generalstaatsanwalt gerade auch Bidens Sohn im Visier hatte, halt die "falsche" Seite in der von Korruption erschütterten Ukraine.
    Biden hat selbst öffentlich eingeräumt, dass er die Ablösung Schokins erzwungen hat.
    Der Nachfolger hatte die Ermittlungen sofort eingestellt.
    Die ukrainische Opposition hat in der Zwischenzeit aber die Dokumente über Bidens Verwicklung veröffentlicht.

    von Jacko08 11:27

    Vermutlich werden Sie recht haben:Die Wirtschaft entscheidet. Hier ein krawalliger Milliardär, dort einer der den Menschen sozial auch nichts zu bieten hat. Mit einer Vergangenheit pro Irakkrieg, pro Justizreform.
    Und von der Sanktionspolitik und der zwei-Prozent vom BIP-Forderung für Rüstung werden beide keinen Abstand nehmen.

    Am 30. September 2020 um

    Am 30. September 2020 um 10:59 von andererseits
    @ 10:27 von Hanno Kuhrt

    ich habe nicht die ganze " Debatte " gesehen. Hatte aber in der letzten halben Stunde auch Ihren Eindruck.
    Außerdem gefiel mir die Unaufgeregtheit ( andere nennen das zu ruhig ) von Biden sehr viel besser .

    RE: schabernack um 11:59

    ***Auch grauenhaft ist geschmeichelt.
    Bei mir stellte sich nur eine einzige Erkenntnis ein: fürchterlich.
    Noch verheerender als das Duell 2016.***

    Aber was haben Sie denn anderes erwartet ???

    Gruß Hador

    @09:04 von krittkritt

    >> Es gab eine Spendenaktion von Andrew
    >> Goldman, einem Manager für fossile
    >> Brennstoffe und Mitbegründer von
    >> Western LNG.

    Daß das US-Wahlspenden-System praktisch nicht von Korruption zu unterscheiden ist, prangere ich auch schon seit vielen Jahren an.

    Proud USA

    Trumps Aufforderung an die faschistischen 'Proud Boys', sich zurückhalten, aber zur Verfügung zu bleiben, zeigt mehr als nur die Unfähigkeit, sofort zu entgleisen, wenn ihn nicht ständig Berater an die Hand nehmen. Der hat längst Pläne vorbereitet für eine bewaffnete Verteidigung seiner Präsidentschaft, so naiv die auch sein mögen.

    Trump vs. Biden

    Es kommt mir
    einmal mehr das wirkliche Gesicht US-amerikanischer Demokratie zu Bewusstsein. Schlammschlachten, Verdummung und Demagogie nennen sich Wahlkampf. Das Wahlsystem an sich tut sein Übriges, von wirklicher Demokratie weit entfernt. Geschickte Wahlkreisveränderungen, immer wiedermal neue Voraussetzungen um zur Stimmabgabe zugelassen zu werden, fragwürdige Möglichkeiten um Wähler auszuschließen, und, und, und. Nur das Geld regiert! Letztlich sind die USA ein 2-Parteienstaat und letztlich ist es auch egal ob Demokraten oder Republikaner gewinnen. An den nur zum eigenen Vorteil langfristig angelegten expansionistischen Zielen, abgesehen von den Strategien dahin, wird sich nichts ändern. Teilweise beängstigender Nationalismus, Chauvinismus in der US-Gesellschaft befördern ein "Amerika first". Die "Bösen", so wird es dem Volk suggeriert, sind andere, von ihnen geht "Bedrohung" aus. So rechtfertigt man weltweite Erpressung, Krieg, Ermordung Unschuldiger. Nichts wird sich ändern!

    Accomplished

    Auch wenn es vordergründig anders aussieht, Trump hat sein Ziel bei dieser Debatte erreicht. Stimmt schon, er hat sich wie ein Rüpel benommen, ständig unterbrochen, abstruse Behauptungen aufgestellt und persönliche Beleidigungen abgefeuert. Aber so kennt man den Mann nun seit knapp 4 Jahren; unterm Strich also: authentisch. Er gelang ihm, Biden auf dieses Debattenniveau runterzuziehen, wo er ganz sicher mehr Zuhause ist, hat dem Gegner sozusagen seinen Stempel aufgedrückt: Dominanz. Und die Medien überschlagen sich in Superlativen, negativen zwar, aber es bleiben Superlative ("schlechteste Debatte" etc.). Damit sorgt Trump für jede Menge Schlagzeilen, bei denen er mal wieder der 'Beste' ist. Und nur das bleibt beim Stammtisch hängen. Fazit: eine Debatte ohne größere Erkenntnisse, außer: Trump bleibt Trump.

    12:15 von fathaland slim

    eigentlich sollte man sich gar nicht zu dem Themenkomplex US Wahlkampf äußern
    so unappetitlich ist das
    und ob es ne persönliche Diffamierung ist, wenn ich behaupte mir kommt dieser Biden etwas senil vor ?
    ich behaupte ja auch der Trump hätte für mein Empfinden keine Manieren und ein proletenhaftes Auftreten
    worüber sich aber keiner aufregt

    @bonus01 - Donald hatte sich mit Shutdown selbst gebrüstet

    Da müssen Sie aber heute Nacht eine andere Sendung gesehen haben :-)

    Moderator Wallace hatte alle Last , dass
    außer Trump überhaupt jemand reden durfte.

    Man kann sich nur wünschen, das die Mikrofone nur für die 2 Min Redezeit aktiviert sind, damit man auch was sagen, oder antworten kann.

    Schließung der Kommentarfunktion

    Sehr geehrte User,

    die Meldung wurde bereits ausgiebig diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.
    Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

    Die Moderation

    12:04 von melancholeriker

    Drücken Sie Ihm weiter die Daumen.
    .

    habe ich irgendwo geschrieben das ich den Trump schätze ?
    ihn in irgendeiner weise favorisiere ?
    warum also unterstellen sie mir das !

    Darstellung: