Kommentare

erst eine (rechtsextreme) aussage

raushauen und dann planlos zurückrudern - kennt man in Deutschland auch von der AfD.

wir haben alle, so wir denn die runde gesehen haben, die aussage gehört, die Trump zu den "Proud Boys" getätigt hat. und sie war eindeutig. da gibt es nichts mehr im nachhinein zu beschönigen, Mr. Trump Jr.. Daddy hat da gewaltig in die schüssel gegriffen und jedem, der es hören wollte, zu verstehen gegeben, wessen geistes kind er ist!

Vorbereitungen für den Bürgerkrieg

Trump mobilisiert die Extremisten unter seinen Anhängern. Sie sollen Chaos auf die Strassen tragen, falls er die Wahl verliert.
Wenn er denn die Wahl verlieren sollte, dann ist sein Ziel, verbrannte Erde zu hinterlassen.
Die Behauptung, die Briefwahl sei nicht sicher, ist die Rückversicherung, dass die ultrrechte Fraktion seiner Wähler das Land im Falle seiner Abwahl mit Terror überzieht.
Es geht darum, Biden das blanke Chaos zu hinterlassen.

Man kann ja nur hoffen, dass

Man kann ja nur hoffen, dass insbesondere die Frauen, die Behinderten, die LGBT, die Latinos, die Afroamerikaner und alle anderen Menschen, die dieser Kerl beleidigt und diskriminiert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Nur eine deutliche Mehrheit kann sicherstellen, dass diese menschliche Katastrophe nicht doch noch durch das undemokratische Wahlsystem zum Sieger gekürt wird.
Ich bin mir ganz sicher, dass keine Partei, die sich in DE um Stimmen bewirbt, so jemanden aufstellen würde, nicht mal um Sitze im Stadtteilbeirat.

Überschrift müßte

Überschrift müßte lauten:

Präsidentenwettkampf oder das Grauen einer Weltmacht

Man kann sich gut vorstellen, wenn dieser Debatten-Stil so weitergeht, dass es bald mit rauchenden Colts endet. Zum genannten Stil würde es schon passen.
Ich frage mich nur, wie lange sich die Welt solchen Gefahren noch aussetzen will...

Unabhängig davon, ...

... dass Biden seine Chance wesentlich besser nutzen hätte können, war die Ansage Trumps an The Proud Boys nicht interpretierbar. “Proud boys, stand back and stand by.” ist völlig klar.

Man muss sich fragen, wie das Format an Rüpel wie Trump angepasst werden soll. Stille Ecke?

Stolze Jungs.

Klingt harmlos für eine paramilitärische, rassistische Truppe. Der Name könnte von Trump selbst kommen.

.... das war eine Message

entweder ist dieser Präsident völlig senil oder er beschwört den Bürgerkrieg und das Chaos
falls er das Weiße Haus verlassen muss...
So kann man es auch interpretieren, damit spielt er weiter mit dem Feuer, der Mann ist ein Brandstifter...

Wild Wild West

Extremismus ist das Krebsgeschwür der Menschheit.. Kann es kaum fassen das sowas überhaupt noch Salonfähig ist.. Der Holocaust hat uns gelehrt... Sowas darf nie wieder passieren... die würde eines Menschen ist unantastbar... Ich hoffe das das Amerikanische Volk diesmal die richtige Wahl trifft...

@harpdart

"
Am 30. September 2020 um 20:23 von harpdart
Man kann ja nur hoffen, dass

Man kann ja nur hoffen, dass insbesondere die Frauen, die Behinderten, die LGBT, die Latinos, die Afroamerikaner und alle anderen Menschen, die dieser Kerl beleidigt und diskriminiert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Nur eine deutliche Mehrheit kann sicherstellen, dass diese menschliche Katastrophe nicht doch noch durch das undemokratische Wahlsystem zum Sieger gekürt wird.
Ich bin mir ganz sicher, dass keine Partei, die sich in DE um Stimmen bewirbt, so jemanden aufstellen würde, nicht mal um Sitze im Stadtteilbeirat."

Sie irren, in Dortmund sitzen beispielsweise 2 davon im Stadtrat, einer von der NPD, einer von "Die Rechte".

Ich hoffe inständig, daß die weltweite Seuche des Rassismus eine Modeerscheinung ist und alle empathiefähigen Menschen plötzlich aufwachen und denken: das war aber ein böser Albtraum. Für mich ist das schlimmer als Corona. Daß Trump sich nicht davon distanzierte - wen wundert es?

unzivilisiert ...

der einzige ausdruck, der mir dazu einfällt.

von moskau bis peking wird man sich beömmelt haben, wie kasperlemäßig sich die vermeindliche supermacht am eigenen herd geriert.

Solche Aussagen....

.... sind schnell vergessen. Wichtiger ist in den USA, wer der bessere Entertainer ist und eine "gute" Show liefert. Und da liegt Trump meilenweit vor Biden.
Umfrage hin, Umfrage, für den farblosen Biden wird es schwer, gegen den buntgefiederten Papagei anzukommen.

Halb OT

Ich verstehe die Medien nicht.

Auf der einen Seite haben wir jemanden, der
- ständig geplant und systematisch unterbricht
- seinen gegenüber höchstöffentlich vor laufender Kamera beleidigt & verleumdet
- in einer Tour lügt
- demokratische Gepflogenheiten mit Füßen tritt

Auf der anderen Seite haben wir jemanden der einmal "clown" & "shut up" gesagt hat, als er so penetrant unterbrochen wurde, dass keine 3 Worte ununterbrochen sagen konnte.

"Die" Medien setzen das aber quasi gleich.

Angesichts des Verhaltens von Trump war Bidens Reaktion gentlemen like. Muss man sich alles gefallen lassen ohne Widerworte? Da wäre mehr im Rahmen zivilisierten Verhaltens möglich gewesen. Die EINZIGEN BEIDEN GEMÄßIGTE REAKTIONEN auf Trumps beständige Ausfälle werden bei der Tagesschau sogar zu Artikelüberschriften.

Es kann nicht sein, das man aus Gewohnheit Trumps Ausfälle runter spielt um beim Gegenüber zeitgleich zu übertreiben. Anders ist das stellenweise Gleichsetzen des Verhaltens nicht möglich.

Bisher habe ich noch nichts

Bisher habe ich noch nichts dazu gelesen, wie sich die kleinen Parteien positionieren bei dieser Wahl.
Letztes mal haben Grüne, Libertäre, Constitution, und ein Einzelkandidat immerhin fast 6 Prozent der Stimmen erhalten.
Kandidieren diese wieder mit eigenen Leuten?
Kann Trump davon profitieren?

20:49 von Wolfes74

Solche Aussagen....
.... sind schnell vergessen ...

Nicht bei denen, an welche sie gerichtet waren, befürchte ich.

@Anderes1961

"Sie irren, in Dortmund sitzen beispielsweise 2 davon im Stadtrat, einer von der NPD, einer von "Die Rechte"."

Nun, ich habe natürlich demokratische Parteien gemeint.

Opposition

Warum stellt die Opposition Trumps welche gegenüber, die keine wirklichen Gegner sein können? Biden sollte besser in den Ruhestand gehen.

Man kann nur hoffen ...

..., dass die Wahlentscheidung hoffentlich für Joe Biden eindeutig ausfällt. Bei einem knappen Ergebnis traue ich Trump nach den Aussagen letzter Nacht zu, dass er es auf eine gewaltsame Eskalation ankommen lässt. Warum? Weil er laut New York Times bald 400 Mio Schulden zurückzahlen muss und dies nicht kann. Nur ein Verbleib im Amt als Präsident bietet ihm da noch eine Chance, die Gläubiger zu besänftigen. Ansonsten wird Trump schon bald bankrott sein.

Gewalt der Sprache führt zur Gewalt der Strasse

Es dürfte für viele ein Schock gewesen sein, dass Trump nicht bereit war, sich von weißen Rassisten und gewaltbereiten Rechtsextremisten zu distanzieren. Im Gegenteil: Er hat sie dazu aufgefordert, sich bereitzuhalten. Bereits bei den Demos gegen die Corona-Maßnahmen hatte er seine "Jünger" aufgefordert, Waffen mit sich zu führen. Er spielt ganz bewusst mit dem Feuer. Sein Kalkül ist es, Angst und Schrecken zu verbreiten, das Chaos zu schüren, um dadurch Stimmen zu gewinnen, Feuerwehrmann und Brandstifter in einer Person zu sein. Es scheint, als hätten große Teile der Bevölkerung verstanden, welcher Scharlatan da ins Amt gewählt wurde. Die Gewalt der Sprache könnte in eine Gewalt der Strasse münden. God bless America.

Schon beängstigend

wenn man überlegt dass Menschen mit einem Gebaren wie Trump, Johnson, Erdogan, Putin oder Bolsonaro Vorbilder für viele Menschen sind.

Falschaussage, Unzuverlässigkeit, Unberechenbarkeit, Aggression, Hinterlistigkeit.

Das hat sich unter den Mächtigen der sogenannten zivilisierten, ersten Welt etabliert.

Ob sich ein Joe Biden davon abhebt bleibt abzuwarten.

Glück auf!

@teenriot

"Auf der einen Seite haben wir jemanden, der
- ständig geplant und systematisch unterbricht
- seinen gegenüber höchstöffentlich vor laufender Kamera beleidigt & verleumdet
- in einer Tour lügt
- demokratische Gepflogenheiten mit Füßen tritt

Auf der anderen Seite haben wir jemanden der einmal "clown" & "shut up" gesagt hat, als er so penetrant unterbrochen wurde, dass keine 3 Worte ununterbrochen sagen konnte.

"Die" Medien setzen das aber quasi gleich.[...]"

Daß die Medien das gleich setzen würden, stimmt nur bedingt, man könnte das so wahrnehmen. In den Berichten selber wird ja auf das rüpelhafte Verhalten deutlich hingewiesen. In der Analyse dagegen geht es um die Frage: Wer ist mit welcher Taktik erfolgreicher? Und Trump hatte mit seiner Rüpeltaktik bereits einmal Erfolg. Biden konnte zwar mit seiner sachlichen Taktik dagegen halten, tat sich aber schwer und konnte sich nicht eindeutig durchsetzen. Deshalb gibt es keinen klaren Sieger in diesem ersten Rededuell.

@Hackonya 2, 21:02 Uhr

Hinter Biden steht eine taffe Vizepräsidentin. Harris wir wahrscheinlich nach der Hälfte der Amtszeit von Biden übernehmen. Pence wird im nächsten direkten Duell gegen sie keine Chance haben.

@ 20:49 von Wolfes74

gilt nur für Trumps Anhänger. Die anderen kommen langsam darauf, dass so jemand der Würde des Amtes nicht gewachsen ist. Umfragen nach dem Duell: Die Mehrheit sah Biden vorn. Und Trump kann so den Rückstand bei den Wählern kaum aufhalten. Sie meinen, dass "solche Aussagen" schnell vergessen sind, aber es bleibt dann doch, dass Trump gewaltbereite Rechtsradikale unterstützt. Mal sehen, ob das Trump nicht doch noch in Schwierigkeiten bringt.

@teenriot 20:58

Sosehr ich auch sonst unsere Medien gegen Angriffe in Schutz nehme - in diesem Punkt muss ich Ihnen recht geben.
Ich verstehe dieses unterschiedliche Maß auch nicht, vor allem, da Biden ja mit beiden Reaktionen völlig richtig lag.

Dass die Tagesschau aus dem "Shut up" eine Schlagzeile macht, kann ich allerdings nachvollziehen, schließlich kommt es sicherlich sehr selten vor, dass jemand zum Potus so etwas sagt.
Allerdings ist eigentlich nicht unbedingt erwähnenswert, dass Biden das (und die anderen Sachen) gesagt hat, sondern dass er gezwungen war, es sagen zu MÜSSEN.
Finde ich.

„Kritik wegen Botschaft an Rechtsextreme“

Jede Art von Kritik wird von Trumps „ergebener“ Anhängerschaft als Majestätsbeleidigung aufgefasst. Und ist somit Wasser auf Trumps Mühlen, da seine Strategie der maximalen Polarisierung bzw. gesellschaftlichen Spaltung befördert.

Dieser derzeit überall auf der Welt zu beobachtende (und aufgrund ihrer konkreten Auswirkungen die Existenzgrundlage aller Weltbewohner gefährdende) „Trend“ zur Polarisierung wird vermutlich erst aufhören, wenn Politik nicht mehr wie heute personen-, sondern ausschließlich sachgebunden ist. So dass sich die aufgrund ihrer anerkannten Kompetenz auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und ihrer charakterlichen Eigenschaften allgemein, also ungeachtet ihrer Herkunft oder ihres sozialen bzw. gesellschaftlichen Hintergrunds als echte Autoritäten anerkannten Personen bei politischen Entscheidungsfindungen durchsetzen können. Und das „standortunabhängig“ überall auf der Welt. Deren Natur, in (und von) deren „Funktionstüchtigkeit“ alle leben bekanntlich keine Grenzen kennt.

"Haltet euch Bereit" / "Stay ready" ist eine klare Ansage...

... und ein weiterer Versuch, Unruhe nach einer etwaigen Abwahl zu erzeugen.

Denn darauf richtet sich dieser Kommentar wohl. "Haltet euch zurück" - denn ihr verschreckt unentschlossene Wähler. Aber "Haltet euch bereit!", denn falls ich die Wahl verliere, natürlich durch "Wahlbetrug", brauche ich euch auf der Straße.

Trump macht damit einmal mehr klar, dass er nicht friedlich gehen wird. Egal ob Trump die Wahl gewinnt oder verliert, es wird erhebliche Proteste geben und das Land wird historische Unruhen erleben.

Der einzige Weg, dass zu verhindern, wäre wohl, wenn Trump die Wahl verliert und dies auch anerkennt, zusammen mit dem Aufruf an seine Unterstützer, den neuen Präsidenten zu unterstützen. So wie es schon viele andere Wahlverlierer getan haben, trotz aller Polemik (z.B. Al Gore, als er gegen Busch verlor).

Dummerweise ist so ein staatsmännisches, das Volk vereinende Verhalten von Trump nicht zu erwarten. Und deshalb wird die Zeit nach der Wahl hart für die USA werden...

Die Wähler sind verärgert ?

Die Wähler sind verärgert ? Warum ?
Für mich sind beide Kandidaten so aufgetreten, wie ich sie auch schon vorher eingeschätzt habe. Trump unflätig, wie immer, Biden eher sachlich.

@20:46 von Anderes1961 @harpdart

//Ich hoffe inständig, daß die weltweite Seuche des Rassismus eine Modeerscheinung ist.//

Ich fürchte, da hoffen Sie vergebens, denn wenn man den Erkenntnissen der Neurowissenschaftler Glauben schenkt, steckt der Rassismus tief in uns allen. Man hat das in vielen Verhaltensexperimenten zeigen können. Es hat viel mit dem Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe zutun und zeigt auch, wie schnell wir bereit sind, andere aus unserer Gruppe auszuschließen. Selbst mittels fMRT konnte man nachweisen, dass wir für die eigene Gruppe mehr Empathie empfinden als für andere Menschen.
Das wurde u.a. in einer BBC Dokumentation von 2015 gezeigt.
Leider habe ich die weder auf YT noch in der Mediathek finden können. Ich habe sie nur noch auf meiner Festplatte.

21:13 von DrBeye

Keinesfalls wollte ich eine Generalkritik an den Medien üben, diese als homogene "Masse" betrachten und vereinfacht sowie verallgemeinert schlecht machen. Ich bin weit weg von einer "Lügenpresse"-Einstellung. Aber in dem erwähnten Punkt muss ich konkret Kritik üben, meiner medienübergreifenden Wahrnehmung nach.

@Anderes1961 21:10

"Biden konnte zwar mit seiner sachlichen Taktik dagegen halten, tat sich aber schwer und konnte sich nicht eindeutig durchsetzen."

Verstehe ich nicht.
Ich habe nicht gesehen, dass Biden sich schwer tat, sondern dass Wallace mit seiner Aufgabe der Moderation hoffnungslos überfordert war. Warum wird das nur von so vielen Leuten Biden angelastet?

Warum wird Biden einerseits angelastet, dass er sich schwer tat (was nur daran lag, dass er sich eben bewusst nicht auf Trumps Niveau herabbegeben wollte), ihm andererseits aber (auch hier bei der Tagesschau) vorgeworfen, sich doch von Trump auf dessen Niveau herabziehen lassen zu haben, obwohl das lediglich in zwei Situationen geschah, was, wie teenriot völlig richtig bemerkte, in der Art und angesichts der Massivität von Trumps Primitivität immer noch sehr gentlemanlike war?

2@1:20 von Werner40

//Für mich sind beide Kandidaten so aufgetreten, wie ich sie auch schon vorher eingeschätzt habe. Trump unflätig, wie immer, Biden eher sachlich.//

Ja, das war zu erwarten. Das zeigt aber auch, dass die Amerikaner doch im Schnitt anders ticken als wir Deutsche.

Ich will zwar unseren Schröder nicht mit Trump vergleichen, aber wenn man sich an das Kanzlerduell Merkel/Schröder erinnert, hat Schröder vor allem mit schlechten Manieren und überheblichem Macho-Gehabe viel Sympathie verspielt.

What Biden?

Ich habe mir das Duell angeschaut und Biden hat nur sich behaupten können, weil sein Gegner vollkommen unvorbereitet daher kam. Sonst war der Biden total taterig und sah total gezwungen aus.

Die Frage sollte lauten, wie oft dieser alter Mann sich zwingen kann so viel Energie abzurufen?

Rechtsnational

Ich hätte nie gedacht, dass der "Spaß-Präsident" Donald Trump (The Apprentice) so weit nach Rechts abdriftet.

US- Wahl !

Ich persönlich denke, dass der doch so erfahrene Star- Reporter auch hätte eingreifen müssen, und das Ganze Theater wegen Trumps Ausfällen einfach abrechen, und dies mit sehr deutlichen Worten.
Er hätte diesem Rüpel ganz klar sein Verhalten vor Augen führen müssen, und nach der nächsten unsachlichen und verlogenen Attacke abbrechen.
Dann wäre Trump nämlich mehr als blamiert gewesen, und hätte zwar dann getobt, aber vielleicht auch mal seine Taktik verbessert.
Auch wenn er ein "Showman" ist, irgend wann ist es einfach zu viel.
Auch all seine Lügen sollten von Biden und dem Reporter mehr offen gelegt werden, in dem man ihn solange nervt, bis er entweder Beweise liefert, oder ganz ausflippt.
Somit könnte man ihn mit den eigenen Waffen schlagen, ohne eine Waffe zu ziehen.
Hoffentlich laufen die anderen beiden Veranstaltungen deutlich gesitteter, denn so blamiert sich die ganze Nation !!

@teenriot, 20:58

Vielen Dank für diesen Einwurf. Ich habe heute nachmittag im Radio im Abstand von einer Stunde zwei Berichte (von ein und derselben USA-Redakteurin) zu dem Fernsehduell gehört. Während im ersten von einem durchweg unflätigen und nur unter die Gürtellinie dreschenden Trump und einem sich bemerkenswert zivilisiert verteidigenden Biden die Rede war, hörte man im zweiten etwas ganz anderes, nämlich dass sich die beiden auf gleichem (bodenlosen) Niveau gegenseitig beharkt hätten. Das hat mich doch sehr verwundert.

Wie tief kann man sinken?

@ r0lt0:
Trump mobilisiert die Extremisten unter seinen Anhängern. Sie sollen Chaos auf die Strassen tragen, falls er die Wahl verliert.
Wenn er denn die Wahl verlieren sollte, dann ist sein Ziel, verbrannte Erde zu hinterlassen.

Dann steht er moralisch schon auf einer Stufe mit Maduro.

@DrBeyer

"
Am 30. September 2020 um 21:13 von DrBeyer
@teenriot 20:58

Sosehr ich auch sonst unsere Medien gegen Angriffe in Schutz nehme - in diesem Punkt muss ich Ihnen recht geben.
Ich verstehe dieses unterschiedliche Maß auch nicht, vor allem, da Biden ja mit beiden Reaktionen völlig richtig lag.

Dass die Tagesschau aus dem "Shut up" eine Schlagzeile macht, kann ich allerdings nachvollziehen, schließlich kommt es sicherlich sehr selten vor, dass jemand zum Potus so etwas sagt.
Allerdings ist eigentlich nicht unbedingt erwähnenswert, dass Biden das (und die anderen Sachen) gesagt hat, sondern dass er gezwungen war, es sagen zu MÜSSEN.
Finde ich."

Drei Beiträge über Ihrem finden Sie eine mögliche Erklärung, dich ich mir erlaubt habe abzugeben. Meiner Ansicht nach ist es ein Wahrnehmungsproblem. Man muß unterscheiden zwischen Bericht und Taktikanalyse: Gut gegen böse. Biden faktenbasiert und sachlich als "Guter" konnte sich gegen Trumps Rüpeltaktik als "Böser" nicht eindeutig behaupten.

Fast unglaublich

Eigentlich kann ich es gar nicht glauben,dass Trump überhaupt noch eine Chance hat.Dennoch ist die Sache noch nicht gelaufen.
Ob Biden zu alt ist,was auch immer wieder angesprochen wird kann ich nur sagen ich hätte mir hier auch einen jüngeren vorstellen können.
Bei den Vorwahlen der Demokraten gab es auch jüngere Alternativen,nach schwachem Start hat sich aber letztlich Biden als Kandidat durchgesetzt.
Jetzt ist es nunmal so und es heißt entweder Trump oder Biden.
Auch wenn man kein Fan von Biden ist und ihn auch kritisch sehen muß ist er vielleich die letzte Chance die Demokratie zu retten.
Biden respektiert zumindest noch die Verfassung welche eigentlich über allem steht und wie es dann mit und nach Biden weiter geht wird sich zeigen.
Mit weiteren vier Jahren Trump wird ein dunkles Zeitalter anbrechen.

Die Verrohung der Sprache und

Die Verrohung der Sprache und der Streitkultur erleben wir leider auch in Deutschland. Auch hier wird insbesondere durch Rechtspopulisten
ein Klima des Hasses erzeugt. Und auch hier scheint sich zu bestätigen, was der bisherige Pressesprecher der AFD ausplauderte. Wenn es Deutschland schlecht gehe, dann stärke dies die AFD. Also wird munter gegen Deutschland gehetzt. Ähnlich das Strickmuster bei Trump. Demos in Portland und anderen Städten werden bewusst "angeheizt", Anhänger dazu angeregt, Waffen mit sich zu führen. Wie krank ist dieses Amerika, wie fragil seine Demokratie und Rechtsstaatlichkeit...?

Biden heuchlereisch

Biden tat so, alles würde er alles besser machen. Das ich einfach nicht okay!

Was hätte Biden zum Beispiel den Februar 2020 während beginn der Corona-Pandemie hätte besser machen können?
Für die ganze Welt war das eine neue und unbekannte Situation. Niemand hat richtig oder schnell gehandelt - auch Deutschland nicht.

@20:23 von harpdart

>>Ich bin mir ganz sicher, dass keine Partei, die sich in DE um Stimmen bewirbt, so jemanden aufstellen würde, nicht mal um Sitze im Stadtteilbeirat.<<

War ich mir auch mal. Aber Herr Höcke, der immer wieder versucht, Herrn Trump zu kopieren, hat mit seiner Partei in Thüringen bei den letzten Landtagswahlen immerhin über 20% geholt. Da kommt man dann schon ins Grübeln, ob bei uns die Zivilistation nicht auch im Sinkflug begriffen ist.

Es geht immer noch schlimmer bei Goldlöckchen

Ich lese hier ja immer neugierig die Kommentare und freue mich das die Tagesschau ein vielseitiges Forum bietet. Danke mal dafür.
Mich wundert wo die Trump Fans sind, die ihn sonst so gerne unterstützen. Das war wohl selbst für die zu viel.
Lieber Hackonya, ich bin auch kein Biden Fan, aber ob jemand nu 74 oder 77 ist macht für mich keinen grossen Unterschied. Harris ist auch jünger als Pence. Wen interessiert es. Es geht doch um Inhalte. Und da hat sich Trump mit dem Aufruf an die extreme rechte für kommenden Terror bereit zu stehen ja wohl für jeden Demokraten (ich meine nicht die Partei) disqualifiziert.

@20:49 von Wolfes74

>>Solche Aussagen sind schnell vergessen. Wichtiger ist in den USA, wer der bessere Entertainer ist und eine "gute" Show liefert. Und da liegt Trump meilenweit vor Biden.
Umfrage hin, Umfrage, für den farblosen Biden wird es schwer, gegen den buntgefiederten Papagei anzukommen.<<

Meine Kollegen in den USA sind da definitiv andere Ansicht.

@ Dabbljuh

Von welcher Würde des Amtes reden sie ?

Die wird von Biden ebenso wenig vertreten wie von Trump.
Die USA sind eine Plutokratie.
Und jeder US Präsident ca. Seit Roosevelt entspricht dem mehr oder weniger gut.

Hier von Demokratie zu reden zeugt von Unkenntnis oder von tiefschwarzem Humor.

Der Unterschied zwischen Trump und Biden ist primär, das ersterer zur Kaste der Reichen gehört.

Und der Letztgenannte nur in deren Diensten steht/stehen wird

@harpdart

"
Am 30. September 2020 um 20:58 von harpdart
Bisher habe ich noch nichts

Bisher habe ich noch nichts dazu gelesen, wie sich die kleinen Parteien positionieren bei dieser Wahl.
Letztes mal haben Grüne, Libertäre, Constitution, und ein Einzelkandidat immerhin fast 6 Prozent der Stimmen erhalten.
Kandidieren diese wieder mit eigenen Leuten?
Kann Trump davon profitieren?"

Weder Trump noch Biden profitieren davon, die Stimmen fallen einfach unter den Tisch, liegt am Wahlsystem. Diese kleinen Parteien werden kaum in einem Bundesstaat gewinnen, denn nur dann bekämen Sie die Stimmen der Wahlmänner, die letztlich den Präsidenten wählen. Also ist es egal, ob sie 10, 5, 25 oder sonst wieviel Prozent bekommen. Es ist letztlich immer ein Rennen zwischen den beiden großen.

@ DrBeyer

schließlich kommt es sicherlich sehr selten vor, dass jemand zum Potus so etwas sagt.

Es sagt es ja nicht zum Präsidenten, er sagt es zu einem Kandidaten und Mitbewerber, der gerade in dem Moment sehr vorlaut wurde. Trump ist in der Debatte kein Präsident, er ist ein gleichberechtigter Kandidat. So will es die Demokratie.

Proud boys.

Habe diese proud boys eben einmal gegoogelt. Scheint eine recht schlimme, rassistische und vor allem auch gewalttätige Gruppierung zu sein, mit denen kein anständiger Demokrat etwas zu tun haben wollen sollte.

Aber so ganz verstehe ich die Diskussion nun nicht. Was soll an "stand back and stand by" problematisch sein? Ich lese das als dezidierte Aufforderung zum Gewaltverzicht.

Abgesehen davon war Trumps Auftritt gestern habituell natürlich unterirdisch. Er hat es aus meiner Sicht nicht wirklich geschafft, Biden zu packen und zu demaskieren.

@21:20 von Dennis K.

"Wahlverlierer getan haben, trotz aller Polemik (z.B. Al Gore, als er gegen Busch verlor)."

>Al Gore war und ist ein Feigling! Er hätte das Ergebnis nicht akzeptieren müssen, er hatte deutlich gewonnen gehabt.

Und die Vize-Kandidaten

Der biedere Pence wird gegen die weltoffene Demokratin Kamala Harris keinen Stich kriegen.

@Nettie

"[...] Dieser derzeit überall auf der Welt zu beobachtende (und aufgrund ihrer konkreten Auswirkungen die Existenzgrundlage aller Weltbewohner gefährdende) „Trend“ zur Polarisierung wird vermutlich erst aufhören, wenn Politik nicht mehr wie heute personen-, sondern ausschließlich sachgebunden ist. So dass sich die aufgrund ihrer anerkannten Kompetenz auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und ihrer charakterlichen Eigenschaften allgemein, also ungeachtet ihrer Herkunft oder ihres sozialen bzw. gesellschaftlichen Hintergrunds als echte Autoritäten anerkannten Personen bei politischen Entscheidungsfindungen durchsetzen können. [...]

Ihr Wunsch ist zwar verständlich, aber nicht umsetzbar. Politik ist immer auch personenbezogen, weil von Menschen gemacht. Abgesehen davon, Sie widersprechen sich selbst. "Anerkannte Kompetenz" und charakterliche Eigenschaften sind? Richtig, personenbezogen.

@DrBeyer, 21:13 Uhr

Ich werte das Verhalten von Biden auch als eine Art Notwehrhandlung. Ich kann nicht nachvollziehen, wenn einige Kommentatoren das häufige Dazwischenreden von Trump als besonders clever einordnen. Aus meiner Sicht war und ist eine Respektlosigkeit, der dreiste und zerstörerische Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen. "Lautsprecher ersetzen keine Argumente", lautet ein Sprichwort, aber genau diese Strategie haben Trump und sein Team gewählt. In dieser Form machen Streitgespräche keinen Sinn. Ich finde Biden hat sich in diesem Umfeld ordentlich geschlagen und zumindest versucht, Sachargumente vorzutragen. Er hätte vielleicht nach den wiederholten Störungen vortragen sollen, dass er sich an die vereinbarten Spielregeln halten und Trump nicht ins Wort fallen werde. Auf Wallace, aber auch auf Trump hätte dann ein noch größerer Druck gelegen.

Die Bürger vertrauen in die richtige Politik

Joe Biden hat einen Vorsprung und Trump wird ihn nicht mehr aufholen können. Mit was auch? Biden ist einfach ein normaler Kandidat mit einem guten Programm und er wird der neue Präsident.

Das war echte Diskussionskultur ...

... auf höchster Ebene.
Nämlich, Niederbrüllen und Niedermachen.
Nur eben nicht von irgendwen, sondern von der Führungsmacht des Wertewestens USA, der wir in ewiger Dankbarkeit vertrauen und uneingeschränkt folgen.

@ Googol

Die Frage sollte lauten, wie oft dieser alter Mann sich zwingen kann so viel Energie abzurufen?

Mindestens so oft, wie der andere alte Mann mit dem orangenen Haar.

@21:26 von Anna-Elisabeth

>>Ich fürchte, da hoffen Sie vergebens, denn wenn man den Erkenntnissen der Neurowissenschaftler Glauben schenkt, steckt der Rassismus tief in uns allen. Man hat das in vielen Verhaltensexperimenten zeigen können.<<

Da haben Sie leider Recht.
Andereseits ist Homo sapiens sapiens prinzipiell reflektionsfähig und kann seine Gefühle überwinden. Nicht wenige können das auch in der Praxis und das sollte uns optimistisch stimmen. Abstoßende Gegenbeispiele wie D. Trump sollten uns nicht entmutigen.

Ein Clown ist Trump nicht, das würde die

Clowns beleidigen. Vielmehr scheint er ein Psychopat zu sein. Anders kann ich mir seine Ausfälle nicht erklären. Jedenfalls haben wir noch ein paar Wochen beste Unterhaltung zu erwarten. Was nach dem Wahltag geschieht, kann niemand vorhersagen.Dass Trump ausrasten wird wenn er verliert mag sein, aber die
Mutmaßungen eines "Bürgerkrieges" ist Quatsch. Die USA sind keine Bananenrepublik. Die Chefs der Republikaner werden ihn ganz bestimmt ruhig stellen.

Trump’s Strategie: „ich bin

Trump’s Strategie: „ich bin ein Arschloch, die Leute wissen es und wählen mich trotzdem“ Biden hat auf diesem Niveau gar keine Chance dagegen zu halten. Wenn dich einer anspuckt, sagst du dann, das ist aber nicht fein? Wenn einer keine Regel des Anstands einhält, was bleibt da einem anständigen Menschen übrig. Biden kann ja nicht einfach weggehen und den Idioten stehen lassen.

@ Wolfes 74

Und da liegt Trump meilenweit vor Biden.

Nein, umgekehrt. Das haben Sie sicher verwechselt. Biden liegt immer noch etwa 10 Prozentpunkte in den Umfragen vorne.

@Googol - Biden Punktsieger

Deutschland hat aber in der Corona-Krise gehandelt, auf den Rat von Virologen und anderen Experten gehört, auf die Notwendigkeit der AHA-Regeln hingewiesen und die Bürger "mitgenommen". Trump hat das Corona-Virus geleugnet, dann verharmlost, Proteste gegen die Schutzmaßnahmen unterstützt. Selbst das Tragen/Nichttragen von Masken wurde von ihm zum Politikum erklärt. Natürlich hat auch Deutschland im Verlauf der Pandemie dazulernen müssen, so etwa was die Bedeutung des MNS betrifft. Aber die Regierung war lernbereit und lernfähig. Kein Vergleich zur stupiden Machtpolitik des Donald Trump, ohne Rücksicht auf das Wohl und Wehe der Bürger.

@rossundreiter 21:43

"Aber so ganz verstehe ich die Diskussion nun nicht. Was soll an "stand back and stand by" problematisch sein? Ich lese das als dezidierte Aufforderung zum Gewaltverzicht."

Der erste Teil ist eine vorsichtige Aufforderung zum Gewaltverzicht. Der zweite Teil ist eine deutliche Aufforderung, sich am Wahltag bereitzuhalten. Allerdings nicht zum Stimmenzählen ...

@21:33 von Googol

>>Ich habe mir das Duell angeschaut und Biden hat nur sich behaupten können, weil sein Gegner vollkommen unvorbereitet daher kam. Sonst war der Biden total taterig und sah total gezwungen aus.

Die Frage sollte lauten, wie oft dieser alter Mann sich zwingen kann so viel Energie abzurufen?<<

Tja, so hat halt jeder seine Wahrnehmungen. Meine Wahrnehmung war, das Herr Biden präsent war, sich unter Kontrolle hatte und noch ganz anders hätte punkten können, hätte man dem Trump das Mikrofon abgeschaltet, als der nicht an der Reihe war und trotzdem herumblökte, um Herrn Biden am Reden zu hindern.

@rossundreiter

"
Am 30. September 2020 um 21:43 von rossundreiter
Proud boys.

Habe diese proud boys eben einmal gegoogelt. Scheint eine recht schlimme, rassistische und vor allem auch gewalttätige Gruppierung zu sein, mit denen kein anständiger Demokrat etwas zu tun haben wollen sollte.

Aber so ganz verstehe ich die Diskussion nun nicht. Was soll an "stand back and stand by" problematisch sein? Ich lese das als dezidierte Aufforderung zum Gewaltverzicht. [...]"

Als Aufforderung zum Gewaltverzicht? Im Ernst? Mit dieser Meinung dürften Sie ziemlich alleine sein. Denn selbst Trumps Befürworter verstanden die Äußerung nicht als Aufforderung zum Gewaltverzicht, im Gegenteil. Es ist eine klare Aufforderung sich bereitzuhalten, wenn Trump sie braucht. Deutlicher als Trump hat noch kein anderer Kandidat der jüngeren Geschichte seine rassistischen Ansichten so dediziert öffentlich geäußert. Nicht mal in Zeiten der Rassentrennung.

Ich hoffe, dass es zum Regierungswechsel kommt.

Nur, leider werden die Trump Wähler wohl mit Gewalt auf eine Niederlage Trumps reagieren. Ich denke das wird eine neue Dimension sein und es sieht nicht gut aus.

Am 30. September 2020 um 20:46 von Anderes1961

„@harpdart
Ich hoffe inständig, daß die weltweite Seuche des Rassismus eine Modeerscheinung ist und alle empathiefähigen Menschen plötzlich aufwachen und denken: das war aber ein böser Albtraum.“

Ja natürlich,

ich hoffe also bin ich.

Manchmal frage ich mich, wo wir heute wären, wenn Abraham Lincoln damals nicht ermordet worden wäre.

„Er war der erste Präsident aus den Reihen der Republikanischen Partei und der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel.“

@ püppie (21:10)

"Schon beängstigend
wenn man überlegt dass Menschen mit einem Gebaren wie Trump, Johnson, Erdogan, Putin oder Bolsonaro Vorbilder für viele Menschen sind."

Falschaussage, Unzuverlässigkeit, Unberechenbarkeit, Aggression, Hinterlistigkeit."
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Na ja, nur einige der aktuellen Nachnamen. Wie unverantwortlich von den Millionen und Milliarden. Oder teilt man zum Teil die gleichen Interessen und der Rest spielt Angsthase? So oder so, so dürfte es nicht sein. Aber so fangen wir an, uns wieder im Kreis zu drehen. Als ob wir nicht wüssten, was los ist auf dem Planeten.

Adeo60

" [...] Aus meiner Sicht war und ist eine Respektlosigkeit, der dreiste und zerstörerische Versuch, den politischen Gegner mundtot zu machen. "Lautsprecher ersetzen keine Argumente", lautet ein Sprichwort, aber genau diese Strategie haben Trump und sein Team gewählt. In dieser Form machen Streitgespräche keinen Sinn. Ich finde Biden hat sich in diesem Umfeld ordentlich geschlagen und zumindest versucht, Sachargumente vorzutragen."

Ja, Lautsprecher ersetzen keine Argumente, d'accord. Aber Trump ist das völlig egal. Ihm geht es nicht um Argumente, sondern nur um eins: Er will gewinnen. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Er war ja leider schon einmal erfolgreich damit.

@21:55 von um...

Volle Zustimmung zu dieser Einschätzung. Ich bin Ihnen noch eine Antwort zu Frau Merkel schuldig geblieben: Ich hatte lediglich allgemein darauf hingewiesen, dass jedem, der viel arbeitet, Fehler unterlaufen. In Sachen Corona-Krisenmanagement kann ich jedoch keine gravierenden Fehler von ihr und der Bundesregierung erkennen. Seien wir froh, dass wir über eine handlungsfähige Regierung verfügen und keine Zustände wie in den USA beklagen müssen.

Mauerbau

Eine der Ansagen von D.T. vor seiner Wahl war der Bau der Mauer an der Mexico / US Grenze.
Der Bau von Mauern beginnt immer im Kopf. Dann hat dort aber nichts anderes mehr Platz.
Das merkt man bei Trump ganz besonders.

um 21:33 von um von um von um von um von um von um

"Rechtsnational
Ich hätte nie gedacht, dass der "Spaß-Präsident" Donald Trump (The Apprentice) so weit nach Rechts abdriftet."

Lassen Sie sich da mal nicht täuschen. Laut sein, respektlos und egoistisch sein ist so etwas wie die Schlüsselqualifikation für rechtsnationales Denken und Handeln. Konservative sind die Ersten, die sich an den Druck gewöhnen, den nationalistische oder gar rassistische Polemik oder plumpe Drohungen an das Gewissen stellen. Das war seit 1922 in Italien so und ist eine sichere Konstante. Trump driftet nicht wie es Eisberge tun. Der ist wie gelbes Packeis.

@von um von um von um von 21:42

"Es sagt es ja nicht zum Präsidenten, er sagt es zu einem Kandidaten und Mitbewerber, der gerade in dem Moment sehr vorlaut wurde. Trump ist in der Debatte kein Präsident, er ist ein gleichberechtigter Kandidat. So will es die Demokratie."

Möchte ich widersprechen.
Wenn sich ein aktiver Präsident zur Wiederwahl stellt, ist die nächste Wahl selbstverständlich auch eine Abstimmung über ihn und seine Arbeit als Präsident. Und deswegen ist Trump in der Debatte auf jeden Fall nicht nur Kandidat, sondern mindestens genau so sehr auch Präsident.

@21:43 von Googol

>>Al Gore war und ist ein Feigling! Er hätte das Ergebnis nicht akzeptieren müssen, er hatte deutlich gewonnen gehabt.<<

Wie das?
Nach amerikanischem Wahlrecht (das man sehr wohl kritisieren kann) hat er knapp verloren. Das hat eine von ihm initiierte Nachzählung leider bestätigt. Dann hat er das getan, was jeder anständige Demokrat tut: er hat sich an die Regeln gehalten und die Niederlage akzeptiert.

@ UnwichtigeMeldung - Biden bleibt auf Distanz

Biden hat auf diesem Niveau gar keine Chance dagegen zu halten. Wenn dich einer anspuckt, sagst du dann, das ist aber nicht fein?

Nein, ich gehe auf Distanz, so dass er ins Leere spuckt. Und Trump hat ins Leere gespuckt.

@Anderes1961

Ich:"Kandidieren diese wieder mit eigenen Leuten?
Kann Trump davon profitieren?"

Anderes1961:"Weder Trump noch Biden profitieren davon, die Stimmen fallen einfach unter den Tisch, liegt am Wahlsystem. Diese kleinen Parteien werden kaum in einem Bundesstaat gewinnen, denn nur dann bekämen Sie die Stimmen der Wahlmänner, die letztlich den Präsidenten wählen. Also ist es egal, ob sie 10, 5, 25 oder sonst wieviel Prozent bekommen. Es ist letztlich immer ein Rennen zwischen den beiden großen."

Ja, das Wahlsystem ist mir bekannt, vor allem auch die Chancenlosigkeit der kleinen Parteien.
Gerade deshalb frage ich mich, ob beispielsweise die Grüne Partei lieber verzichten sollte, damit vielleicht einige ihrer potentiellen Wähler dann doch gegen Trump stimmen.
So sind alle Stimmen verschenkt und ich fürchte, dass dies Trump zugute kommt. Wie schon gesagt, letztes Mal waren es fast 6%.
Vielleicht wäre das mal einen Artikel der ts wert.

Rüpel bleibt Rüpel,

dieser Mensch kennt nicht die einfachsten Regeln des Anstandes. Einfach unterste Kiste. Wenn dieser Mensch nochmal für 4 Jahre gewählt werden sollte, dann ist den Amerikanern nicht zu helfen. Und sie werden diesen Kerl so schnell nicht vergessen. Aber ich befürchte, auch wenn er nicht gewählt wird, werden ihn die Amis nicht vergessen. Er wird einen Bürgerkrieg anzetteln,

TV-Duell

Dear Mr. Biden,

Jeder, der auf Trumps notorische Unwahrheiten und fragwürdige Behauptungen eingeht, hat schon verloren.

Diese dienen doch nur Trumps Absicht/Anliegen, seine Konkurrenten(Widersacher zu schwächen, indem sie Zeit und Energie verschwenden, seine in den Raum gestellten Unwahrheiten akribisch zu widerlegen. Das hat ganze hat System.

You better tell him, that his FakeHair looks great again!" .... and that should be enough.

Wenn ich die Unwahrheit im übertragenen Sinn mit einer Null gleichsetze, und diese Null mit x Argumenten gegen die fragwürdigen Behauptungen multipliziere, ist das Ergebnis immer Null.
Alles Energieverschwendung-

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Die Moderation

@Anna-Elisabeth

"
Am 30. September 2020 um 21:26 von Anna-Elisabeth
@20:46 von Anderes1961 @harpdart

//Ich hoffe inständig, daß die weltweite Seuche des Rassismus eine Modeerscheinung ist.//

Ich fürchte, da hoffen Sie vergebens, denn wenn man den Erkenntnissen der Neurowissenschaftler Glauben schenkt, steckt der Rassismus tief in uns allen. Man hat das in vielen Verhaltensexperimenten zeigen können. Es hat viel mit dem Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe zutun und zeigt auch, wie schnell wir bereit sind, andere aus unserer Gruppe auszuschließen. "

Hoffen wird man ja wohl noch dürfen. :-) Aber Sie haben Recht, ich kenne die Experimente. Es gibt zahlreiche. Es hat etwas mit Mustererkennung zu tun (Denken in Stereotypen). Es ermöglicht es uns innerhalb von kürzester Zeit zu entscheiden: Freund oder Feind? Ob die Entscheidung richtig oder falsch ist, spielt dabei erst mal keine Rolle. Wenn wir allerdings nur in Stereotypen denken, ohne unsere linke Gehirnhälfte einzusetzen werden daraus Vorurteile.

@Anderes1961, 21:47

„Politik ist immer auch personenbezogen, weil von Menschen gemacht“

Das ist natürlich richtig. Sie sollte aber nicht von einzelnen Menschen „gemacht“ werden, sondern auf der „Quintessenz“ der Entscheidungen von tatsächlich(!) allen Bürgern, also jedem Einzelnen beruhen. Technisch wäre so etwas heute machbar.

„Abgesehen davon, Sie widersprechen sich selbst. "Anerkannte Kompetenz" und charakterliche Eigenschaften sind? Richtig, personenbezogen““

Kompetenz ist keine Eigenschaft, sondern ein (von anderen zuerkanntes) Attribut. Im Zusammenhang mit obiger Erläuterung habe ich also Folgendes gemeint: Der Rat bzw. die fundierte fachliche Expertise dieser als Autoritäten anerkannten Personen sollte als Grundlage für die Entscheidungsfindung der EINZELNEN Bürger, also der Allgemeinheit dienen können. Ich meinte also NICHT, dass diese „Autoritäten“ diese Entscheidungen selbst, also persönlich treffen sollten. Charakterliche Eigenschaften sind natürlich personenbezogen. Aber Vertrauensbasis.

@DrBeyer

"
Am 30. September 2020 um 21:32 von DrBeyer
@Anderes1961 21:10

"Biden konnte zwar mit seiner sachlichen Taktik dagegen halten, tat sich aber schwer und konnte sich nicht eindeutig durchsetzen."

Verstehe ich nicht.
Ich habe nicht gesehen, dass Biden sich schwer tat, sondern dass Wallace mit seiner Aufgabe der Moderation hoffnungslos überfordert war. Warum wird das nur von so vielen Leuten Biden angelastet?

Warum wird Biden einerseits angelastet, dass er sich schwer tat [...] aber (auch hier bei der Tagesschau) vorgeworfen, sich doch von Trump auf dessen Niveau herabziehen lassen zu haben, obwohl das lediglich in zwei Situationen geschah [...] Primitivität immer noch sehr gentlemanlike war?"

Ihren letzten Satz sehe ich ja genauso, es ging mir nur um eine mögliche Erklärung. Aber es wurde durchaus bei Tagesschau thematisiert, daß Wallace sich schwer tat; im Interview mit Kornblum. Kornblum sagte richtig, daß es zwei Duelle waren: Trump gegen Biden und Wallace gegen Trump.

Antwort auf den Kommentar

>Vorbereitung auf den Bürgerkrieg<
Wenn Trump am 3. November 2020 aus dem Amt gewählt wird, dann wird dieser dubiose Bürgerkrieg, von dem immer wieder geredet wird bzw. den diese Menschen, die von dem immer in ihren Köpfen herbeisehnen, Joe Bidens Bürgerkrieg werden.
Und nur wenn Trump wieder gewählt werden sollte, dann kann man ihm eine möglichen Bürgerkrieg zuschreiben. So einfach ist das alles.
Nur einmal gab es bisher einen Bürgerkrieg 1861-65 und nicht zweimal.
Dieses merkwürdige TV-Duell, von dem es noch zwei bzw. drei geben wird, ist natürlich erstklassige Primetime-Show, aber hat eben mit der Wahl gar nichts zu tun, wie die US-Wahl 2016 und andere auch schon gezeigt haben.

20:23 von harpdart

"Man kann ja nur hoffen, dass insbesondere die Frauen, die Behinderten, die LGBT, die Latinos, die Afroamerikaner und alle anderen Menschen, die dieser Kerl beleidigt und diskriminiert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.",

Count on it, harpdart
Ich bin eine white-latina, und meine Partnerin und ich, unsere gesamte LGBT community, sind anti-Trump.

@Old Lästervogel 21:59

"Jedenfalls haben wir noch ein paar Wochen beste Unterhaltung zu erwarten."

Auf Trash-TV dieser Art kann ich eigentlich gut verzichten. Leider ist es in diesem Fall so, dass dieser Trash auch eine ganze Menge Einfluss auf mein Leben hat.

"Was nach dem Wahltag geschieht, kann niemand vorhersagen.Dass Trump ausrasten wird wenn er verliert mag sein, aber die Mutmaßungen eines "Bürgerkrieges" ist Quatsch. Die USA sind keine Bananenrepublik. Die Chefs der Republikaner werden ihn ganz bestimmt ruhig stellen."

Kennen Sie den "Zauberlehrling" von Goethe, die Geister, die er rief und derer er nicht mehr Herr wurde?
Wissen Sie, was mit der Büchse der Pandora geschah?

@Nettie

"
Am 30. September 2020 um 23:20 von Nettie
@Anderes1961, 21:47

„Politik ist immer auch personenbezogen, weil von Menschen gemacht“

„Politik ist immer auch personenbezogen, weil von Menschen gemacht“

Das ist natürlich richtig. Sie sollte aber nicht von einzelnen Menschen „gemacht“ werden, sondern auf der „Quintessenz“ der Entscheidungen von tatsächlich(!) allen Bürgern, also jedem Einzelnen beruhen. Technisch wäre so etwas heute machbar."

Sagen Sie es doch gleich: Sie möchten eine Volksabstimmung?

"Kompetenz ist keine Eigenschaft, sondern ein (von anderen zuerkanntes) Attribut."

Attribut ist nur das in der Grammatik gebräuchliche Fremdwort für Eigenschaft. Von wem diese zuerkannt wird, spielt keine Rolle."

Ich verstehe ja, was Sie meinen. Nur: Was hat das alles mit dem Thema zu tun, daß da lautet: "TV-Duell: Kritik an Trump wegen Aussage zu Rechtsextremen"

Alles Teil einer Strategie

Seit Monaten versucht die Trump-Administration den Wahlprozess zu delegitimieren. Die angeblich fälschungsanfällige Briefwahl dient als Vehikel. Belege gibt es nicht.

Trump weiß, dass es vor dem Hintergrund 200000 covid19-Toter, seiner Mitverantwortlichkeit für Zehntausende davon, der katastrophalen Arbeitsmarktlage schwer für ihn wird über seine ihm bedingungslos untergebenen Hardcore-Fans hinaus Independents & Wechselwähler zu gewinnen.

Ich weise nochmal auf die im Detail von der liberal-konservativen TheAtlantic recherchierte Strategie Trumps hin in Sachen Wahlsabotage.

https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/11/what-if-trump-refus...

Die Aussage zu den bewaffneten ProudBoys u.a. Milizen (stand-by) ist nur mit der am Ende der Debatte von Trump abgespulten Taktik der Wahlbehinderung zu verstehen.

Trump will den zu erwartenden Blue-Shift während des Auszählungsprozesses am Wahlabend u. an den Folgetagen abwürgen & den Supreme Ct. entscheiden lassen.

20:46 von Anderes1961

Ich hoffe inständig, daß die weltweite Seuche des Rassismus eine Modeerscheinung ist
.
ich habe, wenn man sich so die Menschheitsgeschichte betrachtet,
eher den Eindruck, das ist der Normalzustand, nicht die Ausnahme

23:19 von Anderes1961 @Anna-Elisabeth

//Es hat etwas mit Mustererkennung zu tun (Denken in Stereotypen). Es ermöglicht es uns innerhalb von kürzester Zeit zu entscheiden: Freund oder Feind? Ob die Entscheidung richtig oder falsch ist, spielt dabei erst mal keine Rolle. Wenn wir allerdings nur in Stereotypen denken, ohne unsere linke Gehirnhälfte einzusetzen werden daraus Vorurteile.//

Ich denke vor allem an die Untersuchungen mittels MRT, deren Ergebnisse sich nicht willentlich beeinflussen lassen.
Es werden z.B. die Reaktionen gemessen, die die entsprechenden Hirnregionen zeigen, wenn man sieht, wie eine Nadel in eine Hand gestochen wird. Bei gesunden Menschen sind die Reaktionen bei den Probanden ähnlich stark ausgeprägt. Anders sieht es aus, wenn die Hand, in die gestochen wird, beschriftet ist (mit Zuordnungen wie z.B. Nazi). Hier ist die Stärke der Reaktion von den jeweiligen Präferenzen der Teilnehmer abhängig. Nur die Ausprägung der Unterschiede variiert, aber Unterschiede sind bei allen messbar.

Antwort auf den Kommentar

>Der biedere Pence wird gegen die weltoffene Demokratin Kamala Harris keinen Stich kriegen<.
Ich bin auch schon ganz gespannt auf das ganz große neue Enthüllungsbuch, das nun über das Leben von Joe Biden herausgebracht wird, nachdem sich in fast vier Jahren zahlreiche Leute von Comey über Bolton, Woodword und die geliebte Nichte das eigene Geld an Trump als Nutznießer, denn mehr sind sie ja nicht, verdienen.
Ob man nun Biden wählt oder Trump - Bidens größtes Problem bleibt sein Alter mit 78 Jahren. Die Pflicht im Amt bis maximal 82 zu bleiben wird permanent totgeschwiegen, weil einfach doch die meisten US-Amerikaner wissen, dass es das Duell der Senioren ist und dass das Weisse Haus noch nie das Alter so hochgeschraubt hat wie heute mit allen Gefahren wie einem vorzeitigem Amtsende.
Biden hätte 2012 oder 2016 gegen Obama bzw. gegen Trump kandidieren sollen.

wer kann ernsthaft noch Trump ...

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... wer kann denn jetzt noch allen ernstes Trump Anhänger sein? ...
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... wie muss man da drauf sein, um so einen Mann zu bewundern?
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... der Würgereiz lässt sich kaum noch kontrollieren angesichts dieses Lügners!

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