Kommentare

Keine Ahnung

Na prima.
Seit unendlich vielen Jahren werden hungernde in aller Welt versorgt.
Wir haben es immer noch nicht geschafft dieses Problem zu lösen.
Manchmal frage ich mich ob wir das wollen oder steckt da ein großer Wirtschaftszweig hinter.
Gib ihnen jeden Tag was zu essen oder zeige Ihnen wie sie essen anbauen können. Sich selbst versorgen. Mittel und Möglichkeiten bereitstellen, sie ausbilden, anlernen und ihnen damit zu helfen, finde ich sinniger.
Verträge mit dem Sudan und anderen Ländern machen die darauf aus sind das eigene Volk zu versorgen. Auch mit Druck.

Tolle Entscheidung

Sehr gut. Richtig.

Friedensnobelpreis geht an UN-Welternährungsprogramm

Ja. Das finde ich ausgesprochen richtig. Hier hat wirklich die richtige Organisation den Friedensnobelpreis erhalten. Die Ernährung der Welt in Zeiten ist sehr kompliziert geworden, in denen es zwar mehr als genug Nahrungsmittel auf der Welt gibt, aber gleichzeitig immer mehr Menschen auf der Welt existieren, bei denen die Nahrungsmittel einfach nicht mehr ankommen und andere mehr als genug für sich zu Hause horten und dann wegwerfen.
Auch in digitalisierten globalisierten Zeiten, in denen wichtig und unwichtig auseinanderzuhalten immer schwieriger wird und schlechtes gut und gutes schlecht geworden ist, ist es ausgesprochen richtig, der Organisation den Preis zu verleihen, die eine gerechte Ernährung der Welt sicherzustellen versucht. Corona hat das noch verschärft.
In Zeiten, in denen sich der Mainstream, der genug zum Essen hat, lieber mit dem privaten Vergnügen beschäftigt, ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass es keineswegs bei allen Menschen überall auf der Welt so ist.

und mehr als unsere Pflicht erfüllt

ein "gesundes" Selbstvertrauen

oder Eigenlob stinkt

Alles gut

So lange es nicht Greta ist

12:09 von Zeit-los

Seit unendlich vielen Jahren werden hungernde in aller Welt versorgt.
Wir haben es immer noch nicht geschafft dieses Problem zu lösen.
Manchmal frage ich mich ob wir das wollen oder steckt da ein großer Wirtschaftszweig hinter.
.
natürlich steckt da ein Wirtschaftszweig dahinter
mit sozialen Projekten lebt ne ganze Sparte
wahrscheinlich sogar ziemlich gut - vor allem aber sicher
warum soll man die Probleme lösen
dann kann man ja nichts mehr verdienen

Aus 2 Gründen große Zustimmung:

Hunger ist neben Krankheit das Schlimmste, das einem widerfahren kann.
Ihn zu bekämpfen ist ebenso wichtig wie belohnenswert.

Damit ist ein Herr, der heute bereits die Schlagzeilen beherrscht hat, raus aus dem Rennen.
Auch wenn Einige davon enttäuscht sein mögen.

(Aber ernsthaft hat es eh niemand geglaubt - oder?)

Bevölkerungswachstum

Bevölkerungswachstum und Hunger gehen Hand in Hand.
Dort wo Hunger ist, wächst die Bevölkerung überdurchschnittlich.
Ein Ernährungsprogramm ist viel zu kurz gedacht und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein.
Weniger Bevölkerungswachstum = mehr Chancen auf Bildung. Auch sehr wichtig!!

Richtige Wahl zur richtigen Zeit

„Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP). Die UN-Organisation werde damit unter anderem für ihre Bemühungen im Kampf gegen den Hunger sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Friedensbedingungen in Konfliktgebieten ausgezeichnet“

Glückwunsch und Gratulation. Eine Organisation, die sich bedingungslos für die Interessen ausnahmslos aller Menschen einsetzt hat deren ebenfalls bedingungslose Anerkennung und Unterstützung (dies zu „Das WFP habe trotz der weltweiten Reisebeschränkungen Hungrige versorgt. "Wir waren zu einem bestimmten Zeitpunkt die größte Fluggesellschaft der Welt." Das WFP hatte Flugzeuge gechartert, nachdem kommerzielle Flüge, die sonst viel Material für das WFP befördern, nicht mehr geflogen waren“) mehr als verdient.

@12:21 von Sternenkind: Solange es nicht Greta ist

Ich denke, dass Sie Greta Thunberg meinen. Die junge Dame ist nicht als Friedensaktivistin unterwegs, sondern sie setzt sich für unsere Umwelt und das Klima ein.
Da hat ein Friedensnobelpreis eher wenig mit zu tun.

Ich bin übrigens äußerst erfreut, dass Donald Trump den Preis nicht bekommen. Angeblich hatte den ja auch jemand vorgeschlagen.
Aber welches Mitglied des Nobelpreiskomitees hätten schon Präsident Trump ausgewählt? Der/die hätte sich ja total lächerlich gemacht.

@ Sisyphos3, um 12:24

Warum ist man über Ihre Antwort auf den teilweise realitätsfernen Kommentar von User Zeit-los nicht überrascht?

Sollen die Leute "für nix" arbeiten, das haben Sie sicher auch nicht gemacht, ich auch nicht.
Und ob die so sicher leben, ist keineswegs durchweg gewährleistet.

- Aber Sie kriegen ja auch nicht den FRIEDENSNobelpreis :-)

12:29 von FFpetra44

die These vertrat mein Urgroßmutter schon vor 60 Jahren

omg

Die Menschheit produziert Nahrung für 12 Mrd. Menschen pro Jahr und trotzdem verhungern immer noch Menschen!

12:34 von GeMe

Aber welches Mitglied des Nobelpreiskomitees hätten schon Präsident Trump ausgewählt? Der/die hätte sich ja total lächerlich gemacht.
.
war das schlauer mit dem Obama ?
was tat der denn großes
und damals mit Kissinger und dem Vietnamesen ?
wo wir von lächerlichem sprechen

Antwort auf den Kommentar

>Ich denke, dass Sie Greta Thunberg meinen.<
Greta Thunberg hat ja noch ein wenig Zeit für den Friedensnobelpreis. Sie kann sich ja wie viele andere aus Politik und Wirtschaft auch jetzt jedes neue Jahr auf die Nominiertenliste setzen lassen.
Klimawandel, Natur und Umweltschutz werden jedenfalls nicht von der Liste der Bedeutung für den Frieden verschwinden. Eher noch wichtiger werden.

In den Lagern um Syrien haben wir die Zuschüsse halbiert.

@12:09 von Zeit-los
Wir, damit meine ich vor allem den Westen. Dadurch wurde eine Hungersituation geschaffen oder mindestens wesentlich verschärft. Eine Folge war 2015 die Flüchtlingskrise.
Mit einigen zusätzlichen Millionen hätte sich gerade auch Deutschland zu einem großen Teil die viel höheren Folgekosten gespart.

Friedensnobelpreis für Welternährungsprogramm?

Sicher ist es richtig die Leistungen gegen den Hunger zu würdigen. Diese Arbeit und Einsatz wird oft übersehen!
Ich bezweifle jedoch, dass langfristig gesehen, die Welternährung den Frieden in der Welt sichert.
Die Ressourcen sind begrenzt und werden deswegen zwangsläufig zu Konflikten führen.
Schließlich wollen doch die Wohlstandsländer ganz sicher nicht ihren Überfluss abgeben und bescheiden leben!
Schließlich lebt die Weltwirtschaft vom übermäßigem Konsum, wovon auch die Unterstützung für die Ärmsten auch kommt.
Einen Sozialismus für die Welt?
Das kann ich mir nicht vorstellen!

12:11 von Strohhalm

"Was ist tatsächlich erreicht worden?
Es hungern mehr Menschen als je zuvor und haben die Krisen sich echt verbessert? Herrscht nun Frieden ?.. .

...Ich glaube, ich bin hierzu wirklich der falsche Ansprechpartner.
Aber lobenswert sind die Bemühungen..."

Famose (Selbst)Erkenntnis und die Hoffnung wächst, daß die, die gern den Preis für den größten Bully und Spalter des jungen, jedoch schnell gealterten Jhdts. gesehen hätten, weil er es geschafft hat, trotz aller Bemühungen, Menschen zu Konflikten zu drängen oder bestehende Konflikte anzuheizen, selbst keinen Krieg angefangen hat und kraft seiner rücksichtslos brutalen Wirtschaftpolitik zugunsten der Verbrenner der Welt sich auch noch als deren Retter darstellt.

Die Auswahl ist sehr gut getroffen, da Maßnahmen gegen den Hunger welche für den Frieden sind. Banal wie's scheint, aber für die Betroffenen die Existenz, was besonders verwöhnte Zeitgenossen wenig oder gar nicht nachvollziehen können.

nur Bildung und Aufklärung (Verhütung )

und ausmerzen der Korropution ( die in vielen Ländern in Afrika verwurzelt und ein Kavaliersdelikt ist) helfen langfristig.

Kurzfristig ist es richtig Nahrungsmittel zu liefern. Wieviele Jahre machen wir das schon?

Leider löst es nicht das vielschichtige Problem .

Solange man mir vielen Kindern als "reich" gilt, da es keine Sozialsysteme wie bei uns gibt wird sich nichts ändern. Kinder müssen dort die Eltern im Alter versorgen.

Die Globalisierung hat in Afrika ( ein reiches Land an Bodenschätzen) die Masse zu Verlierer und Wenige reich gemacht .
Ich denke hier auch an Landnahme für chinesische Sojabarone usw.

Zweiseitige Münze

Es gibt Gebiete auf der Welt, z.B. Afghanistan, da wird dermaßen viel Nahrung hingeschickt, dass Bauern ihr Getreide nicht verkauft bekommen.
Stattdessen bauen Sie dann Drogen an...

Friedensnobelpreis geht an UN-Welternährungsprogramm

Ich bin mal sehr gespannt, ob es irgendwann mal wieder ein deutscher Bundeskanzler es schafft, den Friedensnobelpreis zu erhalten.
Bislang war es ja mit Willy Brandt im Dezember 1971 das einzige Mal für die Neue Ostpolitik bzw. den Moskauer und den Warschauer Vertrag.
Die anderen sieben Regierungschefs haben wohl nicht so viel gerissen.

@ 12:24 von Sisyphos3

1.) Die erste Ursache von Hunger sind Kriege. Solange menschliche Gier, Stammesdenken und Nationalismus bleiben, bleiben auch Kriege.

2.) Die zweite Ursache ist Armut. Deren Bekämpfung ist alles andere als einfach.

3.) Die dritte Ursache ist Geiz und Gier. Für die reichen Länder und deren Einwohner wäre es ein Leichtes die Versorgung zu leisten, aber dann kommen wieder die Ausreden:
- die Hilfsgelder versickern doch
- wir haben doch selber kein Geld und so viele Arme.
- die sollen erst mal weniger Kinder bekommen.
- wenn wir die versorgen, dann ruhen die sich darauf aus.
- Verschwörungstheorien.

4.) Wenn das Bevölkerungswachstum größer , als das Wirtschaftswachstum ist, wird das mit der Armutsbekämpfung nichts.

@12:29 von FFpetra44: Bevölkerungswachstum und Hunger

"Ein Ernährungsprogramm ist viel zu kurz gedacht und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein."

In erster Linie müsste man den Menschen z.B. in Afrika mal die Chance geben, sich eine Existenz aufzubauen.

Aber als Landwirt in Afrika hat man da leider keine Chance. Wenn Sie sich dort ein paar Kühe anschaffen, um Milch und Milchprodukte zu verkaufen, dann sind Sie zum Scheitern verurteilt.

Die EU flutet Afrika mit hochsubventioniertem Milchpulver, dass so billig ist, dass niemand dagegen konkurrieren kann.

Ähnliches gilt für Geflügel. Da wir hier in Europa in erster Linie die Hühnerbruststücke verbrauchen, bleibt einiges vom Hähnchen übrig. Ab damit nach Afrika. Auch das lässt afrikanischen Geflügelzüchtern keine Chance auf dem Markt.

Dass das Bevölkerungswachstum automatisch sinkt, wenn der Wohlstand steigt, ist längst belegt. Dazu muss man den Menschen aber die Chance geben, sich etwas Wohlstand zu erarbeiten. Diese Chancen gibt man den Menschen aber nicht.

@ 12:29 von FFpetra44

Immer wieder kommt in der Diskussion diese Verkürzung. Wenn man wirklich etwas gegen den Hunger der Welt und für Entwicklung tun will, ist "Verhütung" eher die zynische Vorschlagsvariante aus den reichen satten Ländern, die davon ablenken, wie groß ihr eigener ökologischer Fußabruck, die Ressourcenverschwendung und die eigene Verantwortung durch globalisierte Prozesse und neokolonialistische Abhängigkeiten für Armut und mangelnde Entwicklung sind. Es braucht ein umfassendes Programm, das Bildungs- und Wirtschaftsstrukturen unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten radikal verändert.
Bis dahin ist die Arbeit des UN-Welternährungsprogrammes unverzichtbar und der Nobelpreis mehr als verdient.

@ Toni B. - falsche Richtung

Es gibt Gebiete auf der Welt, z.B. Afghanistan, da wird dermaßen viel Nahrung hingeschickt, dass Bauern ihr Getreide nicht verkauft bekommen.
Stattdessen bauen Sie dann Drogen an...

Das kann man eigentlich nur behaupten, wenn man die Geographie gar nicht kennt. Denn auf den Mohnfeldern könnte man gar kein Getreide anbauen. Die Vorwürfe an die Nothelfer sind völlig fehl am Platz.

Warum glänzt man durch Vorwürfe?

Warum will hier jeder durch Vorwürfe an die selbstlosen Helfer glänzen? Kann man das nicht mal anerkennen?

@ Sisyphos3, um 12:39

re FFpetra44, um 12:29

"...und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein."

"diese These vertrat mein Urgroßmutter schon vor 60 Jahren"

Hätte Ihr verehrter Urgroßmutter sich daran gehalten, was wäre dann... ??

um 12:34 von GeMe: " @12:21

um 12:34 von GeMe:
"
@12:21 von Sternenkind: Solange es nicht Greta ist
Ich denke, dass Sie Greta Thunberg meinen. Die junge Dame ist nicht als Friedensaktivistin unterwegs, sondern sie setzt sich für unsere Umwelt und das Klima ein.
Da hat ein Friedensnobelpreis eher wenig mit zu tun.
"
->
Irgendwie schon.
Klar, geehrt wird vom Nobelpreiskomitee, wer nach denen sich aktuell für Frieden einsetzt & nicht jemand, der heute für Zustände kämpft, die in vielen Jahren Kriege unterbinden - allerdings ist Umwelt- & Klimaschutz auch Friedenssicherung.

Denn:
Klimawandel bedeutet:
Flüchtlingsströme - & damit einhergehend Spannungen in Ländern, wo diese Flüchtlinge hinwandern.
Ganze Länder werden wohl deswegen verschwinden - Kiribati z.B.

Gletscher schmelzen -> Bäche/Flüsse verschwinden, da nicht mehr gespeist -> kein Trinkwasser.

Auch wegen Wasser hält Israel die Golanhöhen besetzt.

Größter befürchteter zukünftiger (Klimawandel-) Krieg um Trinkwasser :
Indien/China (Himalaya)

@12:34 von GeMe

Sie meinen, dass ein Friede mit unserer Natur, ein anderer Umgang mit der Schöpfung oder eine ökologische Grundhaltung/Wende nichts mit dem Friedensnobelpreis zu tun haben? Sehe ich anders.
Sie meinen, dass die Ermutigung der jungen Schwedin an Millionen (nicht nur) junger Menschen, sich für die eigene Zukunft und die Zukunft des Planeten zu engagieren, nichts mit dem Friedensnobelpreis zu tun hat? Sehe ich anders.
Ob Greta Thunberg den Friedensnobelpreis in den kommenden Jahren mal bekommen wird, ist nicht vorhersagbar - und es ist vielleicht nicht einmal wahrscheinlich, denn es gibt viele engagierte Frauen und Männer, junge und alte, die den einmal jährlich vergebenen Friedensnobelpreis verdient haben.
Meines Erachtens wäre es sinnvoll, ihn jedes Jahr zu teilen und zumindest eine Organisation und eine Einzelperson auszuzeichnen, denn einerseits ist das Engagement in einer Gruppe, einer Initiative, einer Organisation, aber andererseits auch jedes einzelnen Menschen bedeutsam.

Gemischte Gefühle.

Einerseits finde ich es richtig, da Hunger jederzeit jeden treffen kann, speziell mit der Klimakrise und jetzt auch noch mit Corona. Es wurde schon boshaft, als wir uns nur um WC-Papier gestritten haben; was meinen Sie, was bei einer Lebensmittelknappheit hierzulande passieren würde? Ein schnelles Hilfsprogramm kann mehr denn je helfen.

Andererseits... Man sieht die Defizite. Radikale Ansätze wie von James Shikwati, der ein Ende sämtlicher Hilfslieferungen für Afrika (auch des WFP für Notsituationen) fordert, gehen anderen Experten zu weit. Doch man sieht die Probleme. Hilfslieferungen kommen von zu weit her (Geld wird für Logistik verplempert, lokale Produzenten bleiben aussen vor, und für betroffene Staaten besteht kein Anreiz, sich multilateral in der Region zu arrangieren), Autokraten beliefern erstmal ihren Machtapparat... Lange Liste. Oxfam hat da was zusammengestellt: https://tinyurl.com/y42xccqg

Sollen die vom WFP feiern, solange sie erkennen, dass noch Reformbedarf besteht.

@ krittkritt - Hilfe kommt prakt ausschl vom freien Westen

In den Lagern um Syrien haben wir die Zuschüsse halbiert. Wir, damit meine ich vor allem den Westen.

Wen könnten Sie sonst meinen? In Syrien hilft ja sonst niemand.

@ GeMe

Dass das Bevölkerungswachstum automatisch sinkt, wenn der Wohlstand steigt, ist längst belegt. Dazu muss man den Menschen aber die Chance geben, sich etwas Wohlstand zu erarbeiten. Diese Chancen gibt man den Menschen aber nicht.

Doch, wir, der Westen, geben den Menschen die Chance. Wir sind die einzige Region der Welt, die selbstlos hilft. Ohne Gewinn- und Machtdenken.

Friedensvertrag

@ Robert Wypchlo:
Bislang war es ja mit Willy Brandt im Dezember 1971 das einzige Mal für die Neue Ostpolitik bzw. den Moskauer und den Warschauer Vertrag.

Der Zwei-Plus-Vier-Vertrag, also der Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten des zweiten Weltkrieges, wäre auch preiswürdig gewesen.

nicht so viel gerissen?

Robert Wypchlo @
Find ich auch nicht so wichtig. Es reicht doch wenn wir mit unserem geld die Welt das Klima und viel ander Dinge retten.

eindeutig das falsche Zeichen

Geburtenkontrolle ist vor allem nötig, nicht in erster Linie der Versuch, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Insofern gibt dieser Nobelpreis das völlig falsche Zeichen. Das Geld, das in Ernährungsprogramme gesteckt wird, würde besser in Verhütungsmittel investiert. Das pseudowissenschaftliche Gerede, dass sich das rapide Wachstum der Weltbevölkerung schon in wenigen Jahrzehnten von selbst regulieren dürfte und also deshalb hinzunehmen wäre, ist ziemlich absurd, weil es den Schaden, der der Welt bis dahin entstehen wird nicht in Rechnung stellt. Leider ist die christliche Prägung der Westlichen Welt hier ein ernstes Verstandeshindernis. In armen Ländern kämpft man teils verzweifelt um die Minderung der Geburtenraten, oft genug ungenügend unterstützt.

@GeMe

100% richtig und sehr wichtiger Beitrag! Danke für diesen Kommentar, diese Fakten sollte sich jeder vergegenwärtigen.

Der Friedensnobelpreis

Seitdem der Kriegstreiber Henry Kissinger 1973 den Friedensnobelpreis bekommen hat, hat dieser Preis keinen Wert mehr.
Jeder anständige Mensch und jede anständige Organisation sollte ihn ablehnen.
Aber Anständige kommen wahrscheinlich gar nicht erst in die engere Auswahl.

Das ist rumdoktern an den

Das ist rumdoktern an den Symptomen. Hilfe oder gar Lösungen sehen anders aus. Das weiß man seit Ewigkeiten. Und dafür gibts jetzt einen kleinen Heiligenschein, der beweist, wie toll wir uns doch kümmern. Armselig.
Dann wäre Trump ehrlicher gewesen. Obama bekan den Preis alleine für die Ankündigung, keinen Krieg zu beginnen.
Merkste was?

12:29, FFpetra44

>>Bevölkerungswachstum und Hunger gehen Hand in Hand.
Dort wo Hunger ist, wächst die Bevölkerung überdurchschnittlich.
Ein Ernährungsprogramm ist viel zu kurz gedacht und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein.
Weniger Bevölkerungswachstum = mehr Chancen auf Bildung. Auch sehr wichtig!!<<

Informieren Sie sich bitte über das ökonomisch-demografische Paradoxon. Den Begriff können Sie nachschlagen. Er besagt, daß die Geburtenrate sinkt, wenn der Wohlstand steigt.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Nicht umgekehrt.

2. Teil Bevölkerungswachstum

1981 wurde "Menschen für Menschen" gegründet.
Wegen dem Hunger in Äthiopien.
Ich saß damals mit 10 Jahren vor dem TV und habe "Wetten dass.." geschaut. Es war der Anfang von "Menschen für Menschen"
1981 hatte Äthiopien 36 Millionen Einwohner
2019 waren es 112 Millionen.
Quelle: https://www.laenderdaten.info/Afrika/Aethiopien/bevoelkerungswachstum.php
Frage: Was hat man unterm Strich erreicht?

Nun ja

1,3 Milliarden Menschen leben in Afrika, bis 2050 könnten es doppelt so viele sein, 2100 mehr als 4 Milliarden. Der Anteil von Afrika an der Weltbevölkerung wird von heute 14 Prozent auf 22 Prozent im Jahr 2050 steigen, schätzen die Vereinten Nationen. Auch danach wird der Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Da kann einem ja Angst werden

12:43, Robert Wypchlo

>>Greta Thunberg hat ja noch ein wenig Zeit für den Friedensnobelpreis. Sie kann sich ja wie viele andere aus Politik und Wirtschaft auch jetzt jedes neue Jahr auf die Nominiertenliste setzen lassen.<<

Wie lässt man sich denn auf die Nominiertenliste setzen? Wie geht das?

Warum hungern?

Warum hungern die Menschen auf dieser Erde? Es ist der Drang nach maximalem Profit. Religionsstreitigkeiten werden geschürt, Kriege provoziert um Einfluss, Macht und Geld zu bekommen. Die Gewinner sind seit eh und jäh die Besitzer der Produktionsmittel, die Manager, die Banker, die Spekulanten an den Börsen. Wer will das Bollwerk an wirtschaftlicher und finanzieller Macht brechen? Wer wird durchsetzen, dass die Menschen vom geschaffenen Mehrwert gerecht entlohnt werden?
Afrika wurde und wird ausgebeutet. Wer waren die Ausbeuter? Die Franzosen, die Engländer, die Deutschen und die Belgier können gar nicht so viel Hilfe leisten, um den Schaden wieder gut zu machen. Ging es der USA nicht wirtschaftlich mit ihren afrikanischen Sklaven blendend?
Den Hunger zu stillen ist richtig, doch die Ursachen werden nicht beseitigt.

12:39, Sisyphos3

>>12:29 von FFpetra44
die These vertrat mein Urgroßmutter schon vor 60 Jahren<<

Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.

In Köln.

Vor sechzig Jahren wäre sie fast hundert Jahre alt gewesen. Meine Großmutter war ihr jüngstes Kind.

Friedensnobelpreis geht an UN-Welternährungsprogramm

Es ist natürlich auch schön zu sehen, dass die Verleihung der Nobelpreise nach dem großen Skandal des Jahres 2018 zur Abwechslung mal wieder zivilisiert ablaufen kann, auch wenn die Verleihung im Jahre 2020 wegen Corona auch keineswegs eine Verleihung wie jede andere ist. Und das sind ja nun einmal nicht wenige seit 1901.
Viele Nobelpreise für Frieden waren natürlich auch mehr gut gemeint als unbedingt gut gemacht oder manchmal völlig unverständlich, wenn man mal so den Preis für Woodrow Wilson betrachtet, obwohl die USA nie beim Völkerbund mit dabei gewesen sind. Wenn man mal den Preis für Jimmy Carter betrachtet, der im Jahre des Dritten Golfkrieges 2003 verliehen wurde, der mit einer bewussten Lüge durch Bush, Blair und Powell vor der UN startete.
Und dazu gehörten auch Arafat, Rabin und Peres, die den Frieden nicht langfristig im Nahen Osten sichern konnten.
Man schüttelt auch einfach nur den Kopf, wenn der Preis als Vorschusslorbeere verliehen wird wie eben im Dezember 2009.

Gut, aber...

Wie schon gesagt, es gibt ausreichend Essen für etwa 12.000.000.000 Leute: wie sind mir "nur" 2/3 davon.. irgendwie geht das etwas schief.. es wird verschwendet und es gibt Leute die mehr Essen als nötig.. an alle drei diese Probleme soll gearbeitet werden für mehr Gerechtigkeit was Nahrung angeht..

um 13:01 von GeMe @12:29 von FFpetra44:

Bevölkerungswachstum und Hunger

"Die EU flutet Afrika mit hochsubventioniertem Milchpulver, dass so billig ist, dass niemand dagegen konkurrieren kann.

Ähnliches gilt für Geflügel. Da wir hier in Europa in erster Linie die Hühnerbruststücke verbrauchen, bleibt einiges vom Hähnchen übrig. Ab damit nach Afrika. Auch das lässt afrikanischen Geflügelzüchtern keine Chance auf dem Markt."

Danke für diesen Hinweis. Ich halte das für so grotesk und verbrecherisch, daß es mir gerne mal entfällt. Ich käme sonst vor Wut nicht mehr so zurecht im Alltag.
Daß von immer den selben Zeitgenossen so gerne mit "Bevölkerungsexplosion" im Zusammenhang mit Hunger und allgemeiner Unterversorgung in Afrika argumentiert wird, dürfte nach meiner Beobachtung auch mit der Angst vor der demographischen Brache zu tun haben und eigenen Verarmungsängsten. Man projeziert dann gerne.

12:51, rr2015

>>Die Globalisierung hat in Afrika ( ein reiches Land an Bodenschätzen) die Masse zu Verlierer und Wenige reich gemacht .
Ich denke hier auch an Landnahme für chinesische Sojabarone usw.<<

Nicht die Globalisierung, sondern der Kapitalismus.

Globalisierung kann auch fair gestaltet werden. Kapitalismus wohl eher nicht.

13:14 von harry_up

Hätte Ihr verehrter Urgroßmutter sich daran gehalten, was wäre dann... ??
.
ja, was dann !
mein Urgroßmutter hatte 2 Kinder
meine Großmutter 1 Kind
hätte man sich weltweit an diese Vorgehensweise gehalten
hätte sich die Bevölkerung seit 1900 nicht erhöht (im Gegenteil)
das Problem Hunger gäbe es nicht :-)

12:54, Toni B.

>>Zweiseitige Münze
Es gibt Gebiete auf der Welt, z.B. Afghanistan, da wird dermaßen viel Nahrung hingeschickt, dass Bauern ihr Getreide nicht verkauft bekommen.
Stattdessen bauen Sie dann Drogen an...<<

Sie wollen jetzt wirklich ernsthaft behaupten, die viele Jahrhunderte alte Tradition des Mohnanbaus in Afghanistan wäre auf zu üppige Lebensmittellieferungen zurückzuführen?

Das kann nicht Ihr Ernst sein.

13:01 von GeMe

Die EU flutet Afrika mit hochsubventioniertem Milchpulver, dass so billig ist, dass niemand dagegen konkurrieren kann.
.
geiz ist geil
auch ein Afrikaner könnte an seinen heimischen Produzenten einen fairen Preis bezahlen
damit sich das auch in Afrika lohnt
warum tut er´s nicht
ebenso wie ein Deutscher ein TShirt kaufen kann,
das nicht von ausgebeuteten Kindern in BanglaDesh genäht wird
übrigens ich esse kein Hühnerbruststück,
mir schmeckt wohl auch die afrikanische Delikatesse Kamm und Füße nicht,
wohl aber Flügelstück und Keule

13:25, alte männer forum

>>@ GeMe
"Dass das Bevölkerungswachstum automatisch sinkt, wenn der Wohlstand steigt, ist längst belegt. Dazu muss man den Menschen aber die Chance geben, sich etwas Wohlstand zu erarbeiten. Diese Chancen gibt man den Menschen aber nicht."

Doch, wir, der Westen, geben den Menschen die Chance. Wir sind die einzige Region der Welt, die selbstlos hilft. Ohne Gewinn- und Machtdenken.<<

Verzeihung, aber jetzt überziehen Sie und machen sich völlig unglaubwürdig.

Der so genannte Westen, also das, was man die erste Welt nennt, hat die dritte Welt seit Beginn des Kolonialismus ausgebeutet und tut dies nach wie vor.

Selbstlose Hilfe geht irgendwie anders...

@ 13:34 von nie wieder spd

Sie halten die vielen Engagierten des WFP nicht für anständig? Sie halten die Preisträger*innen der letzten Jahre, u.a. Malala Yousafzai, die OPCW, das Quartet du dialogue national, Denis Mukwege,
Nadia Murad und viele andere nicht für "Anständige"? Kaum zu glauben... Die einzigen, die wegen ihrer u.U. Unfähigkeit zu einer humanen Flüchtlingspolitik den Preis zurückgeben müssten, ist die EU.

Re Fathaland

Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.! Gratuliere! Und? Soll dies nun Vorbild oder Warnung sein?

@13:25 von alte männer forum

>> Wir sind die einzige Region der Welt, die
>> selbstlos hilft. Ohne Gewinn- und
>> Machtdenken.

Ähh, "Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden." ((c) by John Maynard Keynes)

@ AufgeklärteWelt - Verhütung ja, aber nur bei den Armen?

Geburtenkontrolle ist vor allem nötig, nicht in erster Linie der Versuch, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren.

Das ist nicht fair, sondern grenzt an Zynismus. Es klingt fast so, als dass die Kinder in den "zivilisierten" Ländern ruhig zur Welt kommen dürfen, in den armen Gegenden aber Verhütung angesagt ist.

13:32, AufgeklärteWelt

>> Das Geld, das in Ernährungsprogramme gesteckt wird, würde besser in Verhütungsmittel investiert. Das pseudowissenschaftliche Gerede, dass sich das rapide Wachstum der Weltbevölkerung schon in wenigen Jahrzehnten von selbst regulieren dürfte und also deshalb hinzunehmen wäre, ist ziemlich absurd, weil es den Schaden, der der Welt bis dahin entstehen wird nicht in Rechnung stellt. Leider ist die christliche Prägung der Westlichen Welt hier ein ernstes Verstandeshindernis. <<

Pseudowissenschaftlich?

Die Fertilitätsrate kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung: nach unten.

Das ist statistisch bestens nachprüfbar.

Wenn Sie ein Geburtsverbot für Menschen in bestimmten Gegenden der Erde einführen wollen, dann schreiben Sie das doch bitte auch.

>> In armen Ländern kämpft man teils verzweifelt um die Minderung der Geburtenraten, oft genug ungenügend unterstützt.<<

Wie tut man das denn? Und warum klappt es Ihrer Ansicht nach nicht?

12:24 von Sisyphos3

«natürlich steckt da ein Wirtschaftszweig dahinter
mit sozialen Projekten lebt ne ganze Sparte
wahrscheinlich sogar ziemlich gut - vor allem aber sicher
warum soll man die Probleme lösen
dann kann man ja nichts mehr verdienen»

Unverschämt und planlos, diese platt aus der Hüfte geplauderte Bewertung. Sind die UN ein Unternehmen, oder sind es die Vereinten Nationen, die immer wieder an Grenzen geraten, weil irgendwelche Staaten Finanzierungszusagen nicht einhalten.

Wieder mal was geschrieben, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht. Hauptsache, humanitäre Bemühungen nieder geredet, und die sich darum Bemühenden zu Profitgeiern verunglimpft.

Ihr Roter Faden.

13:46 von fathaland slim

Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.
.
soll ich ihnen jetzt nen Vorwurf machen ??
In meiner Familie herrschte eben ne andere Philosophie
eben nur so viel Kinder in die Welt zu setzen,
wie man ernähren und erziehen konnte

So bin ich eben auch geprägt wie an meinen Statements zu erahnen

und Schwangerschaftsverhütung ...
sorry aber da wusste meine Uroma um 1900 schon bescheid
weshalb da andere in "Unwissenheit" lebten oder es zumindest behauptet wird ??

@ GeMe

"@12:29 von FFpetra44: Bevölkerungswachstum und Hunger
"Ein Ernährungsprogramm ist viel zu kurz gedacht und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein."

In erster Linie müsste man den Menschen z.B. in Afrika mal die Chance geben, sich eine Existenz aufzubauen." Am 09. Oktober 2020 um 13:01 von GeMe

*

Wie sollen die Menschen dort sich eine Existenz aufbauen, wenn Mädchen teilweise schon mit 14 verheiratet werden?
Die Männer an die sie verheiratet werden sind auch nicht alle zuverlässige Märchenprinzen.

Es gibt Länder, in denen 80% der Frauen mit 18 mindestens(!) ein Kind schon auf der Welt haben und mit dem nächsten schwanger sind.

Da fehlt tatsächlich Schwangerschaftsverhütung.

13:34, nie wieder spd

>>Seitdem der Kriegstreiber Henry Kissinger 1973 den Friedensnobelpreis bekommen hat, hat dieser Preis keinen Wert mehr.<<

Heinz Alfred "Henry" Kissinger war der Architekt der Entspannungspolitik zwischen den USA und der UdSSR sowie China.

Sein Mentor Fritz Gustav Anton Kraemer überwarf sich deswegen mit ihm.

12:54 von Toni B.

Stattdessen bauen Sie dann Drogen an...
.
wären ja "blöd" täten sie es nicht
hierzulande machen sich auch genug Leute Gedanken über das "Lohnen" von Arbeit

@13:29 von werner1955

>> mit unserem geld

"Erst wenn der letzte Baum gefällt,
der letzte Fluss vergiftet,
das letzte Tier getötet ist,
erst dann werdet ihr merken,
dass man Geld nicht essen kann!"
((c) by Indianische Weisheit)

13:42, Sternenkind

>>Nun ja
1,3 Milliarden Menschen leben in Afrika, bis 2050 könnten es doppelt so viele sein, 2100 mehr als 4 Milliarden. Der Anteil von Afrika an der Weltbevölkerung wird von heute 14 Prozent auf 22 Prozent im Jahr 2050 steigen, schätzen die Vereinten Nationen. Auch danach wird der Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Da kann einem ja Angst werden<<

Wer hat denn Angst vorm schwarzen Mann?

Davon abgesehen, das dystopische Szenario, das sie hier entwerfen, ist durch die Realität nicht gedeckt. Die Fertilitätsrate sinkt rapide, auch in Afrika. Der Scheitelpunkt der Weltbevölkerungszahl wird wohl Mitte dieses Jahrhunderts erreicht sein.

@ Sisyphos3, um 13:52

re 13:14 von harry_up

Sie haben nicht ganz zu Ende erzählt.

Müsste die Kommentatorenschaft letztlich nicht mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Ihre Kommentare verzichten, weil es Sie u. U. gar nicht gäbe?

Die Gefahr hat doch zumindest bestanden;
doch wenn Sie die Tradition fortgesetzt haben sollten, ist ja auch schon was gegen die Überbevölkerung getan. :-)

Ich habe 3 Geschwister und bin sehr froh darüber.

12:21 von Sternenkind

>>Alles gut
So lange es nicht Greta ist<<

Fühlen Sie sich wohler, nachdem Sie bei einem völlig unpassenden Thema über jemand hergezogen sind den Sie nicht leiden können?

@ GeMe

Die EU flutet Afrika mit hochsubventioniertem Milchpulver, dass so billig ist, dass niemand dagegen konkurrieren kann.

Das sind Fehlentwicklungen die schon lange (z.B. auch vom Welternährungsprogramm) angeprangert werden und unbedingt zu stoppen sind.

Re fathaland

Die Fertilitätsrate kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung: nach unten.

Das ist statistisch bestens nachprüfbar.

Richtig

Es steht da aber auch:
„Wir werden viel mehr Menschen afrikanischer Herkunft in viel mehr Ländern haben, wenn wir diese Entwicklung durchlaufen.“

Nix verschweigen!

14:11 von Tada

Es gibt Länder, in denen 80% der Frauen mit 18 mindestens(!) ein Kind schon auf der Welt haben
Da fehlt tatsächlich Schwangerschaftsverhütung.
.
... das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Mali ist bei 14 Jahren
(da ist ein Bevölkerungswachstum von 1 Kind pro Familie vorprogrammiert)
im Niger kriegt ne Frau 7 Kinder im Durchschnitt
auf den Philippinen kriegt man die Pille kostenlos
und dabei wird immer betont "katholisch"

13:51, melancholeriker

>>Daß von immer den selben Zeitgenossen so gerne mit "Bevölkerungsexplosion" im Zusammenhang mit Hunger und allgemeiner Unterversorgung in Afrika argumentiert wird, dürfte nach meiner Beobachtung auch mit der Angst vor der demographischen Brache zu tun haben und eigenen Verarmungsängsten. Man projeziert dann gerne.<<

Nicht nur das.

Es ist eine eindeutig rassistische Erzählung.

Wenn es weniger arme Menschen anderer Hautfarbe gäbe, dann gäbe es nach dieser Erzählung weniger Hunger und weniger Umweltzerstörung. Es gibt eben zu viele Menschen von der falschen Sorte...

Nicht umsonst wird diese Erzählung vom rechten Spektrum mit großer Ausdauer betrieben.

@ saschamaus75

Ich bn kein Anhänger von Kapitalismus. Aber ein freier und fairer Welthandel ist absolut unabdingbar und allen dirigistischen und nationalistischen Modellen vorzuziehen.

@AufgeklärteWelt 12:32

"Leider ist die christliche Prägung der Westlichen Welt hier ein ernstes Verstandeshindernis. In armen Ländern kämpft man teils verzweifelt um die Minderung der Geburtenraten, oft genug ungenügend unterstützt."

Nun, ich denke nicht, dass es sich bei der Thematik Verhütung um eine christliche Vorgabe handelt. Dann schon eher kirchlich. Und dass die Kirche die Urlehre Christi auf ihre Weise interpretiert, ist diskutabel. Die christliche Lehre besagt, dass die Reichen mit den Armen teilen sollen Wie weit wir derzeit von der Verwirklichung dieser Lehre entfernt sind, kann jeder Tag täglich erkennen. Ich kann die Verleihung des Nobelpreises nur begrüßen, zeigt es uns doch klar auf, dass es Menschen und Institutionen gibt, welche den Grundgedanken der christlichen Lehre zu leben versuchen.

@ fathaland slim, um 14:07

re 13:32 AufgeklärteWelt

"Die Fertilitätsrate kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung: nach unten."

Dennoch geht die Geburtenrate damit nicht parallel nach unten, sie steigt zwar langsamer, aber sie steigt weiterhin.

Am 09. Oktober 2020 um 12:41 von saschamaus75

Die Menschheit produziert Nahrung für 12 Mrd. Menschen pro Jahr und trotzdem verhungern immer noch Menschen!
#
#
Falsch.
Mit unseren heutigen Methoden könnten zwölf Milliarden Menschen satt werden. Aber auch nur wenn es keinen Wetterchaos gibt.
Die Frage ist auch wie lange wäre es möglich zwölf Milliarden Menschen zu ernähren, da für jeden zusätzlichen Erdenbürger ua. eine Bodenversieglung stattfindet.

12:54 von Robert Wypchlo

>>Ich bin mal sehr gespannt, ob es irgendwann mal wieder ein deutscher Bundeskanzler es schafft, den Friedensnobelpreis zu erhalten.
Bislang war es ja mit Willy Brandt im Dezember 1971 das einzige Mal für die Neue Ostpolitik bzw. den Moskauer und den Warschauer Vertrag.
Die anderen sieben Regierungschefs haben wohl nicht so viel gerissen.<<

Ich verstehe den Sinn Ihrer Aussage nicht.
Die allermeisten Länder der Erde haben oder hatten keinen Staatschef mit Friedensnobelpreis.
Heißt das dass deren sämtliche Staatsoberhäupter nicht so viel gerissen haben?

14:04, Sternenkind

>>Re Fathaland
Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.! Gratuliere! Und? Soll dies nun Vorbild oder Warnung sein?<<

Weder noch.

Es soll illustrieren, was in Deutschland damals üblich war.

Ich hatte einen Biologielehrer, Jahrgang 1893, der uns in der Unterstufe zu erzählen pflegte, welche deutsche Berühmtheiten es gar nicht gegeben hätte, wenn die Menschen wenige Kinder gehabt hätten. Bach, Goethe, Mozart, Beethoven undsoweiter. Er erzählte das immer wieder und legte uns nahe, viele Kinder in die Welt zu setzen.

Nach den Fehlentscheidungen...

... für die EU
und Obama...

... wohl eine akzeptable Wahl.

13:14 von harry_up

>>Hätte Ihr verehrter Urgroßmutter sich daran gehalten, was wäre dann... ??<<

Halt! Das gilt doch nicht bei uns sondern nur für Afrika.
Ich erspare mir die Aussagen der Politiker vom rechten Rand zu diesem Thema

Der Jemen hungert

Es ist erschreckend das "Finanzierungsprobleme" dazu führen das im Jemen es zu einer Katastrofe kommt, und es zu Millionen Hungertote, besonders Babys und Kleinkinder, ect. alte Menschen führt.
Überall muß das Welternährungsprogramm den Menschen helfen wenn Sie von der Grundversorgung abgeschnitten werden.
Ich hoffe das durch den Nobelpreis der Druck auf die Verursacher dieses und anderer Kriege (Konflikte) so erhöht wird, das dieses Verbrecherische treiben ein ewiges ENDE findet.

Zu 13.34 nie wieder spd

Pauschales Bashing. Wenig interessant.

@ Sternenkind, 14:04

re @fathaland

“Soll dies nun Vorbild oder Warnung sein?“

Kommt drauf an, wer der Adressat ist...

14:09 , Sisyphos3

>>13:46 von fathaland slim
Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.
.
soll ich ihnen jetzt nen Vorwurf machen ??<<

Warum mir? Ich habe mit meiner Urgroßmutter keine Kinder gezeugt.

>>In meiner Familie herrschte eben ne andere Philosophie
eben nur so viel Kinder in die Welt zu setzen,
wie man ernähren und erziehen konnte

So bin ich eben auch geprägt wie an meinen Statements zu erahnen

und Schwangerschaftsverhütung ...
sorry aber da wusste meine Uroma um 1900 schon bescheid
weshalb da andere in "Unwissenheit" lebten oder es zumindest behauptet wird ??<<

Ihre Familie war ganz offensichtlich die große Ausnahme.

Und meine Urgroßeltern konnten all ihre Kinder ernähren. Reich waren sie trotzdem nicht. Als meine Urgroßmutter gestorben war, meine Großmutter war drei Jahre alt, hat eine erwachsene Schwester sie zu sich genommen.

Re fathaland

Die Fertilitätsrate sinkt rapide, auch in Afrika.
Schade nur dass ihre private Theorie noch nicht bei den Statistikern der vereinten Nationen angekommen ist.

14:11, Tada

>>@ GeMe
"@12:29 von FFpetra44: Bevölkerungswachstum und Hunger
"Ein Ernährungsprogramm ist viel zu kurz gedacht und sollte immer an Aufklärung und Verhütung gekoppelt sein."

In erster Linie müsste man den Menschen z.B. in Afrika mal die Chance geben, sich eine Existenz aufzubauen." Am 09. Oktober 2020 um 13:01 von GeMe

*

Wie sollen die Menschen dort sich eine Existenz aufbauen, wenn Mädchen teilweise schon mit 14 verheiratet werden?
Die Männer an die sie verheiratet werden sind auch nicht alle zuverlässige Märchenprinzen.<<

Das war vor gar nicht langer Zeit bei uns nicht anders. Trotzdem sind wir eine reiche Nation.

um 13:42 von Sternenkind

"Nun ja,
Der Anteil von Afrika an der Weltbevölkerung wird von heute 14 Prozent auf 22 Prozent im Jahr 2050 steigen, schätzen die Vereinten Nationen. Auch danach wird der Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Da kann einem ja Angst werden."

Angst wovor? Afrika ist ein Riesenkontinent und doch ist er bis jetzt weder durch Weltkriege, internationale Verstrickungen in Terror, expansive Globalisierung und Einmischung in die schlechte Förderung von Familienplanung z. B. in Deutschland berüchtigt.
Angst habe ich mehr vor den Nunja Warriors in den sozialen Medien, die außer populistischen Parolen keine Problemlösungen suchen.

14:19, Sternenkind

>>Re fathaland
Die Fertilitätsrate kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung: nach unten.

Das ist statistisch bestens nachprüfbar.

Richtig

Es steht da aber auch:
„Wir werden viel mehr Menschen afrikanischer Herkunft in viel mehr Ländern haben, wenn wir diese Entwicklung durchlaufen.“

Nix verschweigen!<<

Wo steht das?

Afrikanische Menschen machen Ihnen aber ganz offensichtlich große Angst.

14:17 von harry_up

Müsste die Kommentatorenschaft letztlich nicht mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Ihre Kommentare verzichten, weil es Sie u. U. gar nicht gäbe?
.
kaum !
was sollte sich ändern ?
warum soll es mich nicht geben ?

meine Uroma hatte 2 Kinder wie ich schrieb und meine Oma 1
ich habe 1 Kind - das genügt mir und meiner Frau (sie hat übrigens 7 Geschwister)
und dass sie glücklich sind mit ihren 3 Geschwistern das freut mich für sie (!!)
(meine Mutter war als Einzelkind nicht glücklich)

14:07 von fathaland slim 13:32, AufgeklärteWelt

Ich kann ihrer Argumentation nicht folgen. Sie sagen:
Die Fertilitätsrate kennt seit Jahrzehnten nur eine Richtung: nach unten. Das würde bedeuten die Menschheit steht kurz vor dem Aussterben. Das muss ich bezweifeln. In etlichen Ländern gibt es nachweislich extreme Steigerungen.
Dann zu der Aussage
>> In armen Ländern kämpft man teils verzweifelt um die Minderung der Geburtenraten, oft genug ungenügend unterstützt.<<
Wie tut man das denn? Und warum klappt es Ihrer Ansicht nach nicht?
Ne Frage mit ner Gegenfrage zu beantworten zeugt von Unwissen.

Würden die Ackerflächen nicht zum Anbau von Futter für die Masttiere, sondern zum Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Gemüse, etc. genutzt, so würden es auf dieser Welt keinen Hunger geben.
Denn für ein Kilo Fleisch muss man sehr viel Futter den Masttieren verfüttern, wohingegen mit den pflanzlichen Lebensmitteln, die anstelle von Mastviehfutter gewonnen werden könnten, sehr viele Menschen satt würden.

Nobelpreis

Der Friedensnobelpreis???
İn einer Zeit voller Kriege Besetzung Vertreibung Bruch von Völkerrecht ist der Preis für alle Menschen in Libyen, Syrien oder Parlestina oder alle anderen Menschen die versuchen in eine bessere Welt zu gelangen ein Schlag ins Gesicht.
China bringt Uyguren um Versuch sie zu assimilieren Azerbaycan Versuch Berg Karabağ zu befreien Armenien behauptet schon immer das es ein Teil von ihnen ist.Die Welt schaut zu aber der Preis ist schön.

13:34 von nie wieder spd

>>Seitdem der Kriegstreiber Henry Kissinger 1973 den Friedensnobelpreis bekommen hat....<<
Also 1973 wurde Kissinger Außenminister. in seiner Amtszeit wurde der Vietnamkrieg beendet.
Sonst schreiben Sie doch bei jeder Kritik an Mr. Trump: "Ja, aber er hat noch keinen Krieg angefangen"
Woher der plötzliche Sinneswandel?

@ Sternenkind - Greta

Alles gut. So lange es nicht Greta ist.

Gretas Zeit kommt noch. Und sie wird diesen Preis über kurz oder lang sicherlich bekommen. Das Klima ist das alles entscheidende Thema des 21. Jahrhunderts. Und Greta ist die kompromisslose Pionierin für das Umdenken, die Jeanne d'Arc unserer Zeit.

14:05 von saschamaus75 @13:25 von alte männer forum

War eine widerwärtige Aussage von ((c) by John Maynard Keynes.

Mehr als unterfinanziert und dadurch Fluchtursache #1(-n)

Sehr schön, dass diese Organisation für einen Tag in den Schlagzeilen ist. Vielleicht kann dieser knapp finanzierte UN-Strang ja mit dem Preisgeld ein kleines Kamp für Schutzsuchende für eine paar Wochen ernähren. Die Regierungen der 1. Welt, auch Deutschland scheint Hunger schon lange nicht mehr zu interessieren*. Da ist es einfacher Milliarden Euro im mehrstelligen Bereich für die "Unterbringung" der Hunger- und Wirtschaftsflüchlinge auszugeben, anstatt zum einen, diese UN Organisation endlich mit ausreichend Mitteln zu versorgen, die Regionen zersetzenden (unterstützenden) Kriege einzustellen und zum anderen die wirtschaftlichen Knebelverträge mit der 3. Welt aufzulösen, genauso wie die Schulden zu erlassen.

*Wer mag kann zu diesem Thema gerne im Netz suchen.

13:42 von Sternenkind

>>Der Anteil von Afrika an der Weltbevölkerung wird von heute 14 Prozent auf 22 Prozent im Jahr 2050 steigen, schätzen die Vereinten Nationen. Auch danach wird der Anteil voraussichtlich weiter zunehmen. Da kann einem ja Angst werden<<

Furchtbar dass sich diese Afrikaner so vermehren.
Ironie off

@ Sisyphos3 & fathaland slim

"13:46 von fathaland slim
Meine Urgroßmutter hat zwölf Kinder in die Welt gesetzt.
.
soll ich ihnen jetzt nen Vorwurf machen ??
In meiner Familie herrschte eben ne andere Philosophie
eben nur so viel Kinder in die Welt zu setzen,
wie man ernähren und erziehen konnte" Am 09. Oktober 2020 um 14:09 von Sisyphos3

***

Meine Urgroßmutter hat auch 11 Kinder geboren.

4 davon starben kurz nach der Geburt, der Rest hat nie eine Schule von Innen gesehen und mein Großvater fing mit 6 Jahren an beim Schäfer zu arbeiten. 1 Liter Milch hat er dafür pro Tag bekommen, und wenn er damit nach Hause kam, dann war oft nichts mehr zum Essen da. Gar nichts.

Mein Urgroßvater war ein A... , der seine Frau noch verprügelt hat, wenn sie auf dem Feld selbst verdientes Geld vor ihm versteckt hatte. Soll damals ein Zeichen von Liebe gewesen sein.
Selbst etwas aufbauen konnte meine Urgroßmutter so nicht.

Ich beneide die afrikanischen Mädchen und Frauen definitiv NICHT.

@fathaland slim 14:17

"Davon abgesehen, das dystopische Szenario, das sie hier entwerfen, ist durch die Realität nicht gedeckt. Die Fertilitätsrate sinkt rapide, auch in Afrika. Der Scheitelpunkt der Weltbevölkerungszahl wird wohl Mitte dieses Jahrhunderts erreicht sein."

Da wäre ich mir nicht so sicher. Seit Beginn der Evolution vermehrt sich die Menschheit kontinuierlich. Faktisch wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Menschheit vor die Frage gestellt werden wird, welcher Weg beschritten werden soll. Behält man das derzeitige System der Ausbeutung unseres Heimatplanetene bei, um in den reichen Gebieten und Ländern noch mehr Gewinn und Kapital zu generieren, wird der abgehängten Teil unserer Zivilisation mehr und mehr Hunger leiden. Besinnt man sich jedoch auf den alternativen Weg, ökologisch und sozial ambitioniert diesen zerstörerischen Weg zu verlassen, um allen Menschen dieser Erde die Möglichkeit einzuräumen, sich selbst zu ernähren, könnten auf dieser Erde auch 20Mrd. satt werden.

Re fathaland

....gäbe es nach dieser Erzählung weniger Hunger und weniger Umweltzerstörung.
Richtig. Gäbe es. Ist das schwer zu verstehen?

@ andererseits um 13:09

>>Immer wieder kommt in der Diskussion diese Verkürzung. Wenn man wirklich etwas gegen den Hunger der Welt und für Entwicklung tun will, ist "Verhütung" eher die zynische Vorschlagsvariante aus den reichen satten Ländern, die davon ablenken, wie groß ihr eigener ökologischer Fußabruck, die Ressourcenverschwendung und die eigene Verantwortung durch globalisierte Prozesse und neokolonialistische Abhängigkeiten für Armut und mangelnde Entwicklung sind. Es braucht ein umfassendes Programm, das Bildungs- und Wirtschaftsstrukturen unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten radikal verändert.<<

Warum hat Ihre Grüne Partei denn nichts dagegen unternommen? Sie werden ja schließlich nicht müde, zu erklären was alles in dem Parteiprogramm der Grünen steht. Die Menschen in BRD sind es wiederum müde, diese eklatante Diskrepanz mit der Wirklichkeit zu sehen.

Ihre Grünen sind = Kretschmann.
- Keine Erbschaftssteuer
- Keine Reichensteuer
Die Grünen sind eben keine soziale Partei!

Ich bekomme schon wieder ein

Ich bekomme schon wieder ein Schütteltrauma. Was denken sich manche bloß ?
Afrika ca. 1,3 Mio. Einwohner und Geburtenkontrolle ? Was ist Mit Indien, China ?? Will sich da auch jemand hervor tun mit solchem hanebüchenen Vorschlag ?

Ich gratuliere dem WFP und wünsche viel Glück für die weitere Arbeit.

13:25 von alte männer forum

«Doch, wir, der Westen, geben den Menschen die Chance. Wir sind die einzige Region der Welt, die selbstlos hilft. Ohne Gewinn- und Machtdenken.»

Über alle Zahlungen an die UN betrachtet. Staatliche Zahlungen aus eingegangenen Verpflichtungen + Spenden von Unternehmen und Einzelpersonen.

Kommen in absoluten Zahlen die größten Summen aus den USA, Japan, Deutschland. In dieser Reihenfolge. Rechnet man Summen auf pro Kopf der Bevölkerung um, ist die Reihenfolge Japan, USA, Deutschland.

Nicht nur Staatszusagen zur Finanzierung spielen eine Rolle. Auch die Betrachtung, ob Zusagen auch eingehalten werden. Die USA sind ein Zahler mit immer wieder verspätet eingehenden Außenständen. Aber insgesamt gesehen der wichtigste Finanzier der UN in (so gut wie) allen Bereichen.

Deutschland zahlt sehr regelmäßig, mit selten Außenständen (auch im Rahmen der EU). Japan hat nie Außenstände, und gibt regelmäßig "spontan-situationsbezogen" mehr Geld, als Verpflichtungen verpflichten.

Schuld der Kirchen

Hoimar von Ditfurth schrieb im Jahr 1984; Was soll man von einer Instanz halten, die uns zur Rettung verhungernder Kinder aufruft, während sie gleichzeitig mit dem ganzen Gewicht ihres weltweiten Ansehens dazu beiträgt, die Zahl dieser Kinder über jedes rettbare Maß hinaus zu vergrößern?

@ fathaland slim

Ich wollte mich nicht über die Kolonialgeschichte Europas äußern.
Da haben Sie vermutlich recht.
Es ging mir um die heutige Entwicklungshilfe dieses Kontinents und die ist fair und selbstlos. Und das sehe ich in sonst keinem Teil der Welt.

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