Ihre Meinung zu: Berichte: Japan will radioaktives Material ins Meer leiten

16. Oktober 2020 - 7:23 Uhr

Japans Regierung hat offenbar entschieden, dass radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem Atomkraftwerk von Fukushima ins Meer abgelassen werden darf. Das berichten mehrere Medien. Der Plan stößt auf Widerstand bei Fischern und Landwirten.

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Kommentare

Atomenergie - teuerste Energie.

Schon ohne Folgekosten dank der staatlichen Subventionen war die Atomenergie die teuerste Energie.
Wenn man die Folgekosten einbezieht, steigt der Preis noch einmal.
Und Unvorhergesehenes, wie in Fukushima, macht die Atomenergie zur Gänze zu einem geradezu absurden Modell.

Fukushima

Es war zu befürchten, dass man irgendwann auf diese Idee kommt. Wenn nicht schon jede Menge verseuchtes Wasser unkontrolliert, oder wer weiß, heimlich mit Absicht ins Meer gelaufen sind.
Schöne saubere Atomkraft.
Jetzt steht die Ruine dort, liefert keinen Strom mehr, aber produziert weiter hochgefährlichen Müll.

@krittkritt - volle Zustimmung!

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... ich kann Ihnen da nur beipflichten!
*
... diese Technologie ist bis heute nicht wirklich beherrscht, wenn man die Entsorgung mit berücksichtigt.
*
... im Falle Japans sprichwörtlich eine “nach mir die Sintflut”-Technologie.
*
... teuer und unverantwortlich!

Die Verharmlosung der Wirkung

Die Verharmlosung der Wirkung des radioaktiven Tritium wird seit langem systematisch betrieben, indem man sagt, es durchdringe keine Plastiktüte und keine menschliche Haut (interessanterweise in dieser Reihenfolge in den meisten Veröffentlichungen...), und die Halbwertszeit betrage nur etwa 12,3 Jahre. Was verschwiegen wird, ist u.a. die Tatsache, dass bei Aufnahme über Wasser oder Nahrung (Bsp. Fisch) Tritium auch an Genstrukturen gebunden wird - und dort reicht eine noch so geringe Reichweite der abgestrahlten Elektronen aus, um Schäden an den Genen zu verursachen. Messungen in deutschen Flüssen zeigen seit vielen Jahren, dass die Konzentration von Tritium in Flüssen nahe deutscher Atommeiler oder Forschungsreaktoren deutlich höher ist als in anderen Flüssen. Die Verharmlosung im Umgang mit den Folgen und Folgeprodukten der Atomenergie geht also weiter, vom Emsland bis Fukushima. Wen wundert's...

War absehbar

Diese Entscheidung war absehbar und ist zugleich eine weltweite Katastrophe. Das Meer kennt keine Landesgrenzen und somit verursacht Japan eine Verseuchung aller Weltmeere. Mag sein, dass es Anfangs kaum messbare Werte geben wird. Doch am Ende, und das kann 40 Jahre dauern, hat Tepco Unmengen an verseuchtem Wasser ins Meer geleitet und niemand weiß, wie sich das auf das Welt-Meeres-Ökosystem auswirken wird. Der Mensch ist und bleibt eine tragische Spezies. Mein Respekt gilt nun anderen Arten, nicht jedoch dem Menschen. Wir schaufeln uns täglich neue Gräber und blicken starr in die dunklen Tiefen unserer eigenen Abgründe. Wo soll das alles Enden?

Weil sich manche Medien schwer mit Zahlen tun

Tritium ist ein schwacher b-Strahler. D.h., es gibt keine Einwirkung von Außen.

Bei Einleitung dürfte die Tritium-Aktivität bei 1-10 Bq/l liegen. In kürzester Zeit/Strecke wird sie auf Tausendstel (mBq) gesunken sein.

Laborstudien an Mäusen zeigten erst in extrem hohen Tritium-Konzentrationen schädliche Auswirkungen. Bekannt ist, dass selbst die Einnahme(!) von 37.000.000 Bq/l nicht tödlich ist. Wir sprechen von einer milliardenfach höheren Konzentration.

Die Gesundheitsrisiken von Tritium-belatetem Wasser sind so gering, dass niemand eine Ahnung hat, welche Grenzwerte gelten sollen. Die Schweiz liegt mit 10000Bq/l im Mittelfeld.

Überall im Meer ist die Radioaktivität durch Kalium, Rubidium oder auch Thorium milliardenfach höher als sie durch Tritium in der Nähe von Fukushima sein wird.

Das "radioaktive Wasser" von Fukushima ist ein NULL-Problem.

Dies in aller Deutlichkeit zu sagen, "könnte die Menschen in Deutschland verunsichern".

Warum so spät?

Hätte man doch gleich vor neun Jahren machen können.

Auch bei der japanischen Regierung scheint es Teil der politischen Strategie zu sein, den Bürger durch bloßes Abwarten "weich zu kochen".

Verdünnen ist die sinnvollste Lösung

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, welche Konzentration an Tritium sich in dem Wasser befindet. Ich vermute aber, dass die Menge sehr überschaubar ist und die Aktivität des gesammelten Wassers ähnlich niedrig ist wie in manchen "radioaktiven" Thermalbädern, die als gesundheitsfördernd wahrgenommen werden.

Letztendlich ist es eine Frage des Marketings, da bei diesem Thema besonders wenige Menschen für wissenschaftliche Fakten empfänglich sind.

omg

Es gibt wirklich Meldungen, wo ich nur schreiben kann: "Mich gruselts."

Fast 10 Jahre ist das Desaster nun her, und …

es war klar, dass irgendwann die Zeit kommen würde, zu der die Lagerkapazität für das verstrahlte Wasser erschöpft ist. Was macht man nun damit als Mahnmal für den unfassbar teuren Irrweg Energie aus Atomkraft …

Was auch immer … Japaner zahlen in jedem Fall seit 2013 einen "Fukushima-Soli" von 2,3% zusätzlich auf ihre Einkommensteuer. Vorerst befristet bis 12/2029. Wer weiß …

Gutes hat Fukushima gar nichts. Will man der Katastrophe eine nicht nur negative Seite "abringen". Dann die, dass die Ruinen die Entwicklung von KI und Robotern in unzugänglicher + verstrahlter Umgebung voran treiben. Der erste Erkundungsroboter (mit Kamera), den man in die Ruinen schickte, hielt ± 30 sec., bis die Elektronik zerstahlt war. Die von jetzt halten ± 6 min.

Man weiß nun, wie es im Inneren aussieht. Parcours, auf denen menschen-ähnliche Roboter in internationalen Wettbewerben getestet werden, sind dem Inneren der Ruinen nachempfunden.

Nun das Wasser … und irgendwann das Material im Reaktortorso.

@ DLGPDMKR - schöne Nebelkerze

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... da brennt sie wieder ...
*
... die Nebelkerze der Atomlobbyisten ...
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... wo bleibt denn all der hochradioaktive Mist, den man vorher angeblich rausfiltert (nehmen wir ruhig mal an, das gelänge!) ???
*
... immer schön Teilaspekte als harmlos darstellen, um die gesamte Atomsünde selig zu sprechen - nicht war?
*
... ein leider zu leicht durchschaubarer Trick!

Es ist egal, ob die Belastung

Es ist egal, ob die Belastung "gar keine ist", es ist unsere primitive Art mit unserer, ach so beherrschbarer, Technologie umzugehen :(

omg

> mehrere Millionen Tonnen verseuchtes
> Wasser

1t Wasser = 1m³ Wasser

@andererseits - psychologische Effekte

09:05 von andererseits:
"Was verschwiegen wird, ist u.a. die Tatsache, dass bei Aufnahme über Wasser oder Nahrung (Bsp. Fisch) Tritium auch an Genstrukturen gebunden wird [...]"
> Tritium ist ein Wasserstoff-Isotop. In der Natur liegt dieses als Wasser vor. Die Fische müssten direkt in den Abwassertanks leben, um auf eine nennenswerte radioaktive Belastung zu kommen. In den Wassermassen des Pazifik ist die Verdünnung so groß, dass eine biologischer Effekt unmöglich wird. (Der psychologische Effekt bleibt aber - siehe Homöophatie.)

"Messungen in deutschen Flüssen zeigen seit vielen Jahren, dass die Konzentration von Tritium in Flüssen nahe deutscher Atommeiler oder Forschungsreaktoren deutlich höher ist als in anderen Flüssen."
> In den Flüssen wurden Werte um etwa 20 Becquerel pro Liter gemessen. Der Richtwert für Trinkwasser liegt bei 100 Bq/L, der Grenzwert sogar bei 1500 Bq/L.

PS: Die natürliche Strahlenbelastung sollte man auch berücksichtigen.

Zitat: "... wo bleibt denn

Zitat:
"... wo bleibt denn all der hochradioaktive Mist, den man vorher angeblich rausfiltert (nehmen wir ruhig mal an, das gelänge!) ???"

Die Frage stellt sich ja immer - aber wie immer wird bei der Frage wo die Filter nach dem "filtern" hinsollen einfach ignoriert.

Das ist schon so bei "gewöhnlichen" Abluftfiltern von Verbrennungskraftwerken - die sind SONDERMÜLL und müssen per Gesetz auch so entsorgt werden...
..ergo kommen die z.B. in Salzbergwerke

Man kann ja (angeblich) Corona-Viren aus der Raumluft "filtern"...
..und wo kommt der jetzt auf hochtoxisch konzentrierte Filter-"Abfall" hin??
Wer wechselt denn die Filter - ich sage da nur Schulen??

Ja - man filtert aus dem Wasser etwas heraus...
..und bei dem Zeug wird sich die Nadel des Geigerzählers "um die eigene Achse" drehen
Was passiert damit??

von DLGPDMKR um 09:11

Das hört sich schon mal ganz gut an, eigentlich sogar fast zu schön um wahr zu sein. Bin bei der "Ungefährlichkeit" durch die Atomkraft immer so'n bisschen skeptisch... naja, weil, es sind da schon ein paar Dinge passiert, die eher nicht so gut für Mensch, Tier und Umwelt waren.
Vom Zweifel an den "Experten" durch die Atom-Lobby mal ganz abgesehen, gibt es dazu auch eine Quelle?

@um 09:11 von DLGPDMKR

Schön, dass engangierte Foristen die Arbeit der Wissenschafts-Journalisten machen. Dass Tritium mit 12 Jahren HW-Zeit nicht so schädlich ist wie Plutonium oder auch Cäsium muss einfach quantifiziert dargestellt werden. Und das machen Sie dankenswerterweise in Ihrem Post - wäre die Aufgabe der TS gewesen!
---
Die einzige Anmerkung, die ich habe, bezieht sich auf "das aufwändige Filtern" des Abwassers. Ich vertraue der Tepco NICHT, dass sie das gewissenhaft machen. Da hat es bestimmt noch viele andere Nukleide drin. Ein Freimessen wird nur von Tepco selbst gemacht ... ein Schelm, der ...

Allerdings bin ich mir sicher, alle anderen Staaten inkl unserem würden hier gleich agieren. Alle 10.000 sollte so ein GAU nur möglich sein: das war die Aussage der hiesigen A-Industrie. Jetzt hatten wir schon 3 , aber nicht in 30.000 Jahren, sondern in nur 50!

@09:29 von Deutsche-Elite

Von welchem "hochradioaktiven mist" reden sie?

Geht es auch spezifischer und im Ton sachlicher?

Oder bleiben wir auf dem Niveau der "Atomkraftgegner"?

@09:11 von DLGPDMKR

>> Das "radioaktive Wasser" von Fukushima
>> ist ein NULL-Problem.

Erzählen Sie das mal den Fischen, die hinterher im Wok landen. oO

09:16 von rossundreiter

«Warum so spät?
Hätte man doch gleich vor neun Jahren machen können.»

Aber sicher doch. Immer rinn in den großen Teich.
Gilt auch für alle anderen Abwässer, für Gülle, selbstredend auch für Plastikmüll. Groß isser, der Teich. Und aus den Augen … aus dem Sinn.

«Auch bei der japanischen Regierung scheint es Teil der politischen Strategie zu sein, den Bürger durch bloßes Abwarten "weich zu kochen".»

Sie glauben gar nicht, wie sehr das Reaktorunglück von Fukushima die Japaner für das Thema Atomkraft sensibilisiert hat. Der Komplex Fukushima war vor der Havarie der größte weltweit, was die Energieerzeugung in Gigawatt-Stunden angeht.

Und dann war ungeplanter Atomausstieg von 54 AKWs auf Null AKWs auf einen Schlag. 8 sind aktuell wieder am Netz, ± 15 endgültig still gelegt.
Was mit dem Rest wird, nicht fest entschieden.
Eher Stilllegung als Weiterbetrieb.

Bevölkerung in JAP ist hellwach für alle Fragen zur Atomenergie.
Fukushima ist das größte Desaster in 2.680 J. Geschichte.

Tritiumkonzentration wohl ungfährlich

Die Tritiumkonzentration im Wasser ist wohl ungefährlich. So steht es in einem Artikel der Wissenschaftsseite Quarks.

"Fukushima: Wie gefährlich ist das radioaktive Wasser?"

"https://www.quarks.de/umwelt/fukushima-wie-gefaehrlich-ist-das-radioaktive-wasser-im-meer/"

In anderen Artikeln findet man aber auch Hinweise darauf, dass zwar die radioaktiven Isotope Strontium 90 und Cäsium 137 aus dem Wasser gefiltert werden, bevor es in Tanks gelagert wird. Andere radioaktive Isotope wie Jod 129, Ruthenium 106 und Technetium, kann man aber nicht filtern.

Bei Jod 129 liegt der Grenzwert in Japan bei 9 Becquerel pro Liter Wasser. Das Wasser aus den Tanks enthält aber soviel Jod 129, dass dieses mit mehr als 60 Becquerel strahlt.

Am Ende wird Tepco alles in Meer laufen lassen, weil es billig ist. Wie immer "Nach mir die Sintflut".

@planetearth - Potenzierung D12

09:10 von planetearth:
"Diese Entscheidung war absehbar und ist zugleich eine weltweite Katastrophe. Das Meer kennt keine Landesgrenzen und somit verursacht Japan eine Verseuchung aller Weltmeere."

Das ist schlichtweg falsch. Die Wassermenge in den Tanks beträgt 1,2 Milliarden Liter, die der Weltmeeren 1,332 Milliarden Kubikkilometer. 1 Kubikkilometer enthält 1000·1000·1000·1000 = 1 Billionen Liter Wasser.

In Homöopathensprache entspricht das der Potenzierung D12. In der Mathematik oder Naturwissenschaft wird das auf Null gerundet, weil es bei dieser Verdünnung keinen biologischen Effekt gibt.

Zitat: "In den Wassermassen

Zitat:
"In den Wassermassen des Pazifik ist die Verdünnung so groß, dass eine biologischer Effekt unmöglich wird."

noch wie was von "Bio-Akkumulation" gehört??

das sagt eigentlich alles
(ich habe keinen weiteren "Gesprächsbedarf" mehr)

@Nachfragerin - Marketing?

Zitat: “Ich vermute aber, dass die Menge sehr überschaubar ist und die Aktivität des gesammelten Wassers ähnlich niedrig ist wie in manchen "radioaktiven" Thermalbädern, die als gesundheitsfördernd wahrgenommen werden.”

///
*
*
... soso! ...
*
... Sie “vermuten” ...
*
... wie sagten Sie so schön: “Alles eine Frage des Marketing”
*
... und: “besonders wenige Menschen für wissenschaftliche Fakten empfänglich sind”
*
... dann “vermuten” Sie mal schön weiter, während sich andere mit den Fakten beschäftigen!

Zur Erklärung

Bei den radioaktiven Bestandteilen handelt es sich hier um Tritium, welches ein radioaktives Isotop des Wasserstoffs ist.

Dieser Wasserstoff liegt im Wasser in Form von Wassermolekülen vor. Das bedeutet, dass einige Wassermoleküle radioaktiv sind.

Tritium ist auch in natürlichem Wasser enthalten, nur in geringeren Konzentrationen. Das Wasser in Fukushima hat eine höhere Tritium-Konzentration und wird hier daher lapidar von der Tagesschau als “radioaktiv verseucht” bezeichnet.

Korrekterweise müsste man sagen, das Wasser hat eine Tritium-Konzentration, die höher als die natürliche Konzentration ist.

Das wiederum bedeutet, dass man das Wasser gefahrlos in den Ozean kippen kann. Denn selbst wenn 100% der Wasser-Moleküle in den Tanks Tritium statt Wasserstoff enthielten, würde die Entsorgung des Wassers in den Ozean die Tritium-Konzentration nicht ändern, dafür ist das Volumenverhältnis zwischen Tanks und Ozean viel zu groß.

Es ist also in der Tat vollkommen harmlos.

@09:18 von Nachfragerin

>> da bei diesem Thema besonders wenige
>> Menschen für wissenschaftliche Fakten
>> empfänglich sind.

Ähh, ALLE wissenschaftlichen Fakten, die ich kenne, besagen: "Radioaktivität verursacht Krebs".

Gibt es da weitere Fakten, die ich nicht kenne? oO

08:44 von krittkritt

"Atomenergie - teuerste Energie."

Das Gegenteil ist wahr.

Stromerzeugung aus kerntechnischen Prozessen -um korrekt zu formulieren- ist mindestens um die Hälfte günstiger als Wackelstrom aus Wind und PV.
Alle Systemkosten inkludiert.

Der begrenzte Blick auf's Windrad ist ungefähr so sinnvoll, wie der Blick auf Gerste, wenn es ums Brotbacken geht.

Wenn die EE-Groupies beim Brot so argumentierten, wie beim Strom, müssten die nämlich auf den Feldern sitzen und die Körner vom Halm kauen.

um 09:11 von DLGPDMKR

"Das "radioaktive Wasser" von Fukushima ist ein NULL-Problem." - Eine sehr exklusive Meinung, die Sie haben!
.
"Dies in aller Deutlichkeit zu sagen, "könnte die Menschen in Deutschland verunsichern". - Die Menschen in Japan sehen das offenbar anders.

@ 09:42 von Nachfragerin

Dass Tritium ein Wasserstoff-Isotop ist, wissen alle mit Basis-Wissen.
Zu Ihrem P.S.: Tritium kommt in der Natur nur in äußerst geringen Mengen vor: 10 mL Luft enthält im Schnitt nur ein Tritium-Atom: Da gibt es keine "natürliche Strahlenbelastung".
Die Auswirkungen auf menschliche Gene durch Aufnahme in Wasser und Nahrung werden dagegen gerade von der Atomlobby gerne verschwiegen. Warum nur?
Das Vorhaben in Japan zeigt erneut den grundlegenden Systemfehler: Atomkraft ist einerseits nicht beherrschbar und andererseits auch nicht finanzierbar, wenn man die Folgekosten einbezieht und nicht - wie auch bei uns - "steuerlich sozialisiert".

Tritium ist natuerlicher Bestandteil des Wassers

Hallo andererseits!

Tritium ist natuerlicher Bestandteil des Wassers. Auch Sie enthalten Tritium in Ihrem Koerper.

Pauschal zu behaupten, dass Tritium gefaehrlich ist, ist demnach wissenschaftlich nicht haltbar.

Kippt man nun diese Tanks mit hohen Tritium-Konzentrationen in den Ozean, wird das Tritium ueber die naechsten Wochen sehr hoch verduennt und die Tritium-Konzentration im Ozean ist praktisch unveraendert.

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Tritium#Nat%C3%BCrliche_Herkunft

Es ist also in der Tat vollkommen unbedenklich, das Wasser mit einer hohen Tritium-Konzentration in den Ozean zu kippen.

rechnet sich der Atomstrom nicht, denn der Staat schießt bei jedem Schritt Milliarden zu: bei der Forschung, beim Bau, beim Betrieb, beim Abbau und bei der Lagerung. Am Schluss bleibt ein Milliardengrab, das länger tödliche Gifte verströmt, als Menschen leben werden die unsere Sprache verstehen. Vor 50 Jahren wusste man es eben nicht besser, aber wie man mit dem heutigen Wissen noch für Atomenergie eintreten kann, ist mir ein Rätsel, es ist wirklich der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.

@09:46 von Gassi

>> Jetzt hatten wir schon 3 ,

Sie vergaßen:
* Hiroshima und Nagasaki
* div. Atombombentests
* gesunkene Atom-UBoote
*...

Fehlendes Wissen macht nicht sicher

Manche Kommentatoren reden von Richt-, Grenz- und natürlichen Werten und wollen damit die Ungefährlichkeit(en) belegen. Radioaktivität ist jedoch- auch wenn man sie nicht riechen, sehen oder hören kann - nur mit (schlechten?) Statistiken erforscht und nicht kausal.
Die Blödheit der Atombefürworter ist unendlich.

@ 09:48 von DLGPDMKR

Sie kennen tatsächlich nicht den "hochradioaktiven Mist" wie Cäsium-134, Cäsium-137, Jod-129, Jod-131, Plutonium und Strontium-90, der bei den Prozessen in Atommeilern entsteht? Erstaunlich. Ich finde, wir sollten hier nicht auf dem niedrigen Verschleierungs-Niveau der Atomlobby bleiben.

@09:11 von DLGPDMKR

"Das "radioaktive Wasser" von Fukushima ist ein NULL-Problem.

Dies in aller Deutlichkeit zu sagen, "könnte die Menschen in Deutschland verunsichern"."

Ein ausführlicher Bericht über das bisherige Agieren und die Glaubwürdigkeit von Tepko würde die Menschen verunsichern. Dann kämen schnell Zweifel auf, ob die Story vom gereinigten Wasser, dass nur noch Tritium enthält so wirklich stimmt.

@09:48 von DLGPDMKR

>> Von welchem "hochradioaktiven mist"
>> reden sie?
>> Geht es auch spezifischer und im Ton
>> sachlicher?
Ich glaube, der Forist meinte das 'hochradioaktve Dreckszeug', wo auch wir in Dtl. nicht wissen, wohin damit.

>> Oder bleiben wir auf dem Niveau der
>> "Atomkraftgegner"?
Aus reiner Neugier, welches Niveau haben wir Atomkraftgegner denn? oO

Ja schlimm, machen doch aber fast alle so!

"Japan will radioaktives Material ins Meer leiten"
Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich trennt die Bestandteile aus abgebranntem Kernbrennstoff mehrmals im Monat, leitet sein radioaktives Material Als Flüssigkeit den Ärmelkanal als Abwasser, in die Luft über seinen Schornstein mit Wasserdampf. Der große Rest des Feststoffes geht nach Sibirien zur Weiteraufbereitung (und Aufbewahrung auf unbestimmte Zeit,rolf).

@09:51 von saschamaus75

Ich würde es den Fischen gerne erzählen, hätten sie den Ohren und unterstelle den Fischen größere Lernwilligkeit als manch "Atomkraftgegner".

Die biologische Halbwertszeit von Tritium, so denn aufgenommen, beträgt beim Menschen 2 Tage. Beim Fisch ist es weniger.

Es ist schwierig für das energiearme Beta von Tritium, durch Wasser, Zellwände und andere Materialien zwischen dem Radionuklid und jeglicher DNA zu gelangen.

Die Energie wird durch unelastische Stöße und den Bremsstrahlungseffekt in den Elektronenwolken anderer Moleküle verteilt.
Dies wandelt die kinetische Energie der Beta-Strahlung in elektromagnetische und damit nicht-ionisierende(!) Strahlung.

@ DLGPDMKR

Kernenergie ist nur so herrlich günstig, weil Sie die wahnsinnige Umweltverschmutzung und soziale Zerstörung bei der Urangewinnung in Afrika geflissentlich übersehen. Und weil Sie die Endlagerung von den profitorientierten Firmen auf den Staat übertragen. Und weil Sie nicht damit rechnen, dass es einen Unfall geben kann. Der Verlust durch Fukushima hat die Gewinne der japanischen Kernindustrie aus 40 Jahren komplett aufgefressen, ja sogar übertroffen.
Schöne heile Kernkraft-Welt.

09:53 von Miauzi

Tritium akkumuliert nicht.

@ krittkritt - Zustimmung

Das haben Sie gut auf den Punkt gebracht.

@ 09:58 von DLGPDMKR

Sie sind entweder schlecht informiert oder haben andere Motive, die Kosten der unbeherrschbaren Atomenergie zu verschleiern bzw. zu leugnen: Allein der Abbau von Atommeilern und die Endlagerung kosten bei uns bis zum Jahr 2099 mindestens 170 Milliarden Euro. Während die Konzerne nur einen Bruchteil zahlen, fällt die Hauptlast auf die Steuerzahler*innen. Und diese Prognose der Wirtschaftsprüfer (!) Warth & Klein für das Bundeswirtschaftsministerium ging noch davon aus, dass ab 2054 Gorleben als Endlager zur Verfügung stände. Die Gutachter betonen daher, hohe Kostensteigerungen seien denkbar, hohe Kostensenkungen hingegen unrealistisch. (Quelle u.a. FAZ 2.5.2016: https://tinyurl.com/yyu4pmnv)
Sollte man wissen, bevor man so unsinnige Ablenkung wie "Halmkauen" raushaut.

@09:48 von DLGPDMKR

"@09:29 von Deutsche-Elite
Von welchem "hochradioaktiven mist" reden sie?
Geht es auch spezifischer und im Ton sachlicher?
Oder bleiben wir auf dem Niveau der "Atomkraftgegner"?"

Ich habe mich zwar auch noch nicht schlau gelesen aber es liegt ja wohl auf der Hand, dass die geschmolzenen Reaktoren mehr als nur harmloses Tritium enthielten und stärker strahlendere Vorprodukte im Wasser sind. Das so eine unglaubliche Menge Wasser technisch einwandfrei gefiltert werden kann klingt erstmal unglaubwürdig und die weltweite Desinformation in Sachen atomarer Zwischenfälle ist hinlänglich bekannt. Dieser Verweis auf harmloses Tritium wäre aus taktischer Sicht eine prima Ablenkungsmanöver um ein ernsteres Problem zu kaschieren.
Klar Spekulation, aber Vertrauensvorschüsse sind echt zu viel verlangt.

@09:57 von dito

>> Tritium ist auch in natürlichem Wasser
>> enthalten, nur in geringeren
>> Konzentrationen.

Ähh, Ihre Magensäure ist auch 2%ige Salzsäure. 20%ige Salzsäure ist trotzdem tödlich. -.-

09:48 von DLGPDMKR

«Von welchem "hochradioaktiven mist" reden sie?»

Das in den Tanks gespeicherte Wasser ist eine Mischung aus in die Ruinen eingesickertes Grundwasser + eingeflossenes Regenwasser + Wasser zur Kühlung der geschmolzenen Reaktorkerne. Das Kühlwasser wird aus dem Meer gepumpt, und nach der Kühlung in Ringleitungen in die Tanks geleitet.

Alleine diese Systematik hat Jahre gedauert, sie so aufzubauen, wie sie heute sehr kontrolliert ist. Bestandteile des Wassers (vor der Filterung) sind selbstverständlich hochradioaktive Stoffe aus dem Kühlprozess. Das, was nach Reaktorexplosion + unkontrolliertem Daherstrahlen halt so anfällt.

Inwieweit man dies tatsächlich wie rausfiltern kann … weiß ich nicht. In Luft löst sich das Zeug aber sicher nicht auf. Für Sie und mich vor der Computertastatur ist das Wasser in Fukushima "NULL Problem".

Für die Rote Sperrzone um Fukushima (von Militär / Polizei / Sicherheitsdienst abgeschirmt) ist es ein gravierendes Problem. Das verschwindet nicht im Meer !

@dito 9:57

Das ist vollkommener Quatsch. Das natürliche Tritiuminventar der Biosphäre -über Kernreaktionen der Höhenstrahlung- liegt im Fließgleichgewicht zwischen Bildung und Zerfall bei 3,5 kg. Andere natürliche Bildungsreaktionen gibt es nicht.

von Nachfragerin

Der Pazifik ist gross genug zum Verduennen. Wie waere es mit einem Bad im Meer vor den Reaktoren? Ein wahres Thermalbad, lauwarm, so gesund und diese herrliche Aussicht. Selbst die Einwohner von Fukushima essen schon keine lokal gefoerderten Fische mehr.

Kleinreden = wissenschaftliche Fakten?

Einfach mal "nachfragen". Ich war seinerzeit vor Ort. Googeln Sie mal nach "Die Fukushima Luege".

@09:58 von DLGPDMKR

>> 08:44 von krittkritt
>> "Atomenergie - teuerste Energie."
>> Das Gegenteil ist wahr.

Deswegen subventioniert Dtl. die Atomenergie auch mit 9 Mrd. € pro Jahr? oO

09:52 von schabernack

Die Japaner sind sicherlich sensibilisiert, nur, sie meckern nicht denn dass ist hier unanstaendig und koennte hohe Raenge beleidigen. Die Regierung laesst die Uhren langsamer ticken. Dann wird gehandelt, wenn die Aufmerksamkeit und das Interesse nachlaesst.

@10:09 von Coachcoach

"Die Blödheit der Atombefürworter ist unendlich."

Eigenartig. Solch ein Satz umgekehrt, passiert die "Moderation" nicht.

Was sie behaupten ("schlechte Statistiken", damit "schlecht erforscht") stimmt nicht.
Kaum etwas dürfte umfangreicher erforscht sein als die Auswirkungen ionisierender Strahlung auf den Menschen.

Die werden nämlich seit Abwurf der Atombomben auf Japan konsequent registriert und bewertet. Nicht zuletzt deshalb, gab selbst die WHO die unhaltbare LNT Theorie auf.

War absehbar

Schon von Anfang an war klar, dass Japan die Wassermassen nicht auf ewig lagern kann. Zumal ja auch immer neues Wasser dazukommt.

Die Strategie war halt abwarten bis das Thema Fukushima nicht mehr so wirskam in den Medien ist und dann "Still & Heimlich" das machen, von dem alle wussten, dass es eines Tages gemacht werden muss. Leider wird das gerade in diesen Zeiten vermutlich klappen.

@10:09 von Coachcoach

"Manche Kommentatoren reden von Richt-, Grenz- und natürlichen Werten und wollen damit die Ungefährlichkeit(en) belegen. Radioaktivität ist jedoch- auch wenn man sie nicht riechen, sehen oder hören kann - nur mit (schlechten?) Statistiken erforscht und nicht kausal. Die Blödheit der Atombefürworter ist unendlich."

Volle Zustimmung. Nur um mit Wissen zu glänzen, dass man sich wahrscheinlich gerade schnell wo angelesen hat, wird hier die komplette Aktion gedeckt. Kostenloser Schlaumeierlobbyismus für Tepco :-)
Das Einzige was an Erkenntnis gesichter ist: Ein unseriöses Unternehmen will seinen Müll einfach in den Ocean kippen und uns weiss machen, dass es total ungefährlich ist.
Sind ja nur die Überreste geschmolzener Reaktoren - alles schon von allein zerfallen und umweltfreundlich gefiltert.

um 09:48 von DLGPDMKR

"Oder bleiben wir auf dem Niveau der "Atomkraftgegner"?"
.
Das ist also das Niveau der "Atomkraftbefürworter"...

Das passt

Laut The Japan Times wurden seinerzeit zehn tausende auslaendische trainees zwangsweise nach Fukushima gebracht um dort aufzuraeumen, ohne Schutzkleidung und kaum Anweisungen. Es gibt ja auch keine Schutzkleidung in 10000 tausenden und wer spricht hier schon Englisch. Von den Schicksalen wurden seither nichts berichtet. Die Ableitung von radioaktivem Muell in das Meer, welches allen gehoert passt zur japanischen Regierung wie die Faust auf die Augen der Opfer.

Berichte: Japan will radioaktives Material ins Meer leiten...

Als wenn es nicht schlimm genug war, daß damals, nach dem Unglück 160.000 Menschen fliehen mußten.
Welche Folgen wird die Einleitung des radioaktiven Materials haben ? Zum Beispiel für die Meeresbiologie und die Fischerei ?
Und wie weit muß die Betreiberfirma Tepco dafür finanziell etwas leisten ?

Wenn ich alleine an den

Wenn ich alleine an den "Rückbau" der Uran-Fördergebiete in der Ex-DDR denke...

..ja der Staat hat da viele viele Mrd Euro/D-Mark investiert - aber es ist lediglich ein Bruchteil (der Projektleiter sprach mal von 10%) der tatsächlich nötigen Kosten - so hat man bloss etwas Kosmetik betrieben.

Wenn man sich als Ing. (und der bin ich) mit der AKW-Technik beschäftigt und man noch alle Sinne beisammen hat - erkennt man früher oder später das diese aus sehr vielen Gründen NICHT beherrschbar ist und die Folgen eines Unglückes NICHT "heilbar" sind.
Aus diesem Grund habe ich mich von einem einst "glühenden" Befürworter in einen entschiedenen Gegner gewandelt.

axo - die ganzen Becquerel & Co. habe ich während meiner Ausbildung zum Faching. für Schweistechnik gelernt...
..die prüfen nämlich Nähte u.a. mit Röntgen- oder Gammastrahlen!!
(mit Ultraschall findet man nicht alle relevanten Fehler)

09:58 von DLGPDMKR

«Atomenergie - teuerste Energie.»

«Das Gegenteil ist wahr.

Stromerzeugung aus kerntechnischen Prozessen -um korrekt zu formulieren- ist mindestens um die Hälfte günstiger als Wackelstrom aus Wind und PV.
Alle Systemkosten inkludiert.»

Das ewige Mathe-Märchen der Zahlen-Allergiker.
Unkaputtbar bis in alle Ewigkeit, und Nonsens wie in der ersten Sekunde.

Außerdem heißt es "Wechselstrom" … und nicht "Wackelstrom".
Das mit: "Wackel" ist der Dackel, der Pudding … und Peter Wackel.
So was wie ein Sängerknabe.

«Wenn die EE-Groupies beim Brot so argumentierten, wie beim Strom, müssten die nämlich auf den Feldern sitzen und die Körner vom Halm kauen.»

In Japan ist Brot ein Exot.
Nicht mal ein eigenes Wort für Brot haben die dort.

パン pan・Brot・von PORT: pāo・muss man sich ausborgen.

In Japan sitzt man im Schneidersitz am Reisfeld.
Mümmelt die Reiskörner direkt aus dem unbelasteten Wasser der Felder.
Lecker, gesellig, und sehr gesund.

Nicht vorhandene Recherche

Ein Blick ins ARD-Archiv (odereinfach nur googeln zum Beispiel "Tritium im Merrwasser") hätte unmittelbar zu diesem Beitrag des WDR von 2017 geführt.

"...„Radiologisch betrachtet“, resümiert Küppers, „ist das Ablassen von Tritium wohl kein Problem. Aber es könnte sehr wohl ein Vermarktungsproblem werden.“ Die Fischer Japans fürchten einen enormen Imageschaden. 60.000 Becquerel Tritium pro Liter - das ist der Grenzwert den man sich in Japan gesetzt hat. Höher soll die Belastung des eingeleiteten Wassers nicht sein. ..."

Die früher so hohe journalistische Qualität der Tagesschau leidet seit einiger Zeit erheblich
https://www1.wdr.de/wissen/technik/fukushima-radioaktives-wasser-meer-10...

@Deutsche-Elite - Sie haben Fakten?!

09:54 von Deutsche-Elite:
"... dann 'vermuten' Sie mal schön weiter, während sich andere mit den Fakten beschäftigen!"

Sie meinen die berühmten "alternativen Fakten"? Dann bleibe ich lieber bei meinen Vermutungen. Die liegen garantiert näher an der Wahrheit als das Bauchgefühl der Emotionsgetriebenen.

Sollten Sie mir allerdings echte Fakten wie die Aktivität des Wassers in den Tanks benennen können, dann immer her damit!

@10:27 von Olivia59

Jetzt geht alles durcheinander.

Das ist das Restrisiko der Kernenergie,

welches einem den Rest geben kann. Wer A sagt muss auch B sagen und wird in diesem Fall auch nicht gefragt.

Am Erstaunlichsten finde ich...

..., dass es immer noch Leute gibt, die den AKW-Betreibern irgendetwas glauben. Vor Allem Tepco hat da ja bisher einen unfassbar glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. (Ironie)
Das Wasser wird gefiltert und ist dann ungefährlich. Ja, ne, ist klar... Wenn das dann genauso "zuverlässig" und "unabhängig" gemessen wird wie die Strahlenbelastung rund um unsere AKWs, dann gute Nacht.
Der Mensch ist ein Parasit auf unserer Erde, der gerade dabei ist, seinen Wirt zu zerstören.
Und um das in aller Deutlichkeit zu sagen, der einzige Grund, warum sich der Betrieb eines AKWs lohnt, ist, weil die BRD so doof ist und zu einem Spottpreis die Mülllagerung übernimmt.
Unabhängig davon sind ja offensichtlich die Kosten im Falle eines GAUs so dermaßen hoch, dass das ja überhaupt nicht vom Betreiber gewährleistet werden kann. Ich weiß schon, wer das dann wieder bezahlt...
Der Kram muss weg. Es müssen jetzt schnellstmöglichst große Solaranlagen in der Wüste her. Elektrolyse, Wasserstoff. Fertig.

@ um 10:28 von schabernack

"…
Inwieweit man dies tatsächlich wie rausfiltern kann … weiß ich nicht.
…"
Ionenaustauscher haben eine sehr hohe Abscheiderate.

10:21 von Wir Sofa-Revoluzzer

Eigenartig.

Alle 3 Statten, wo eine Kernschmelze stattfand, bleiben bei der Nutzung der Kernenergie un ständig gesellen sich weitere Länder hinzu. Neulich gerade die Niederlande.

Man kann dort offenbar nicht rechnen, hat keine Ahnung von Technik und sozialisiert Verluste.

Schöne heile "Atomkraftgegner-Welt".

Dass ein Thread um tritium im aufgefangenen Wasser von Fukushima bei "sozialer Zerstörung in Afrika" landet, ist bezeichnend.

Ebenso wie Wissenslücken um "Endlagerung". Ein
Nebenkriegsschauplatz der "Atomkraftgegner" zur Verhinderung der Kerntechnik.
Zukünftige Kernkraft benötigt kaum Endlagerung. In Deutschland war man auf gutem Weg, bis "Atomkraftgegner" die Stammtisch- und Pressehoheit gewannen.
Die Zukunft hat übrigens bereits begonnen. In Russland und China. Mit dem BN-800.

@saschamaus75 - Nachdenken, Vergleichen, Risiko abschätzen

09:58 von saschamaus75:
"Ähh, ALLE wissenschaftlichen Fakten, die ich kenne, besagen: 'Radioaktivität verursacht Krebs'. Gibt es da weitere Fakten, die ich nicht kenne? oO"

Ja. Zum Beispiel gibt es die natürliche Radioaktivität, die sich aus kosmischer Strahlung und den Radonausdünstungen aus granithaltigem Gestein ergibt. Zusammen macht das eine effektive Strahlendosis von wenigen Millisievert pro Jahr. Hinzu kommen andere Quellen aus Röntgenaufnahmen beim Arzt, oder der Höhenstrahlung bei Flugreisen.

Man könnte sich ausschließlich von Fisch aus den Gewässern vor Fukushima ernähren und bliebe damit trotzdem unter der natürlichen Strahlenbelastung. Die Ursache ist die massive Verdünnung des Tritiums im Pazifik.

Man sollte also nicht den Verstand abschalten, wenn man "Radioaktivität" hört, sondern sich fragen, wie groß die Belastung im Vergleich zu anderen Umwelteinflüssen ist. Nicht alles, was messbar ist, hat auch eine biologische Wirkung.

um 09:54 von Deutsche-Elite

@Nachfragerin - Marketing?
Zitat: “Ich vermute aber, dass die Menge sehr überschaubar ist und die Aktivität des gesammelten Wassers ähnlich niedrig ist wie in manchen "radioaktiven" Thermalbädern, die als gesundheitsfördernd wahrgenommen werden.”

///
*
*
... soso! ...
*
... Sie “vermuten” ...
*
... wie sagten Sie so schön: “Alles eine Frage des Marketing”
*
... und: “besonders wenige Menschen für wissenschaftliche Fakten empfänglich sind”
*
... dann “vermuten” Sie mal schön weiter, während sich andere mit den Fakten beschäftigen!
-----------------
Ich habe mehrere Kommentare von Ihnen zum Thema gelesen.
Ich weiß allerdings immer noch nicht,was für Fakten ihre Kommentare untermauern sollen.

@ um 10:21 von Phonomatic

"…
Tritium ist im Wasser stabil, es bindet an sich selbst. T-T. Es hat eine größere Masse als Wasser, sinkt also womöglich ab und bildet Seen im Meer. Es vermischt sich jedenfalls nicht mit dem ganzen Pazifikwasser oder gar den Weltmeeren. …"
.
Wo haben Sie denn das her? Tritium kommt im Wasser nicht als T – T vor, sondern als T-O-H. Da der Gewichtsunterschied nur 10 % beträgt, vermischt sich dies hervorragend mit jeglichem Wasser. Ein Absinken und Bilden eines Sees im Meer verhindert die Entropie zuverlässig.

"es ist ja nur ein bisschen"

diese "Argumentation" … der Ozean so groß … die radioaktiven Gifte so wenig …" ist einfach nur kindisch. "Das Wasser aus der Pfütze kann ich ruhig trinken, die Bazillen da drin hab ich vorhin alle mit dem Roller tot gefahren!"

Mann, mann, mann. Wir können die Erde natürlich auch kochen. Die Entfernungen im Universum sind so gewaltig, dass andere Planeten oder gar Sonnensysteme davon kaum einen Schaden nehmen werden.

@10:40 von DLGPDMKR

"Kaum etwas dürfte umfangreicher erforscht sein als die Auswirkungen ionisierender Strahlung auf den Menschen.
Die werden nämlich seit Abwurf der Atombomben auf Japan konsequent registriert und bewertet. Nicht zuletzt deshalb, gab selbst die WHO die unhaltbare LNT Theorie auf."

Von umfangreich kann ja wohl keine Rede sein. Um überhaupt genug Testobjekte zu haben, hat man neben den angeblich versehentlich verstrahlten Bikini-Einwohnern teilweise eigene Soldaten verwendet um überhaupt die Grundlagen zu erforschen. Spätfolgen wie Krebs sind selbst nach Tschernobyl statistisch äusserst wage erfasst worden.
Sie versuchen wirklich mit allen Mitteln die Mär von exakter Wissenschaft und kalkulierbaren Risiken aufrecht zu erhalten.

Bin kein Freund von Sanktionen , aber wer sich so rücksichtslos

verhält wie Japan es vor hat , sollte einen massiven Boykott japanischer Waren durch die internationale Konsumentenschaft erfahren.

10:37 von social_fariness / @schabernack

«Die Japaner sind sicherlich sensibilisiert, nur, sie meckern nicht denn dass ist hier unanstaendig und koennte hohe Raenge beleidigen.»

Nicht unrichtig, aber auch nicht zutreffend.

Nur durch jahrelanges öffentliches Gemecker der Japaner kam es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren gegen 3 Verantwortliche aus den höchsten Rängen der Betreibergesellschaft TEPCO. Mecker-Leader waren die Parteien der Grünen + die Kommunistische Partei + die Fischereigewerkschaft.

Die Anklage war: "Vernachlässigung von Sorgfaltspflicht".
Der Prozess endete in 1. Instanz im September 2019 mit 3x Freispruch.
Was ich nachvollziehen kann, da eine Schutzmauer in Höhe von 20 Metern eben nicht gegen einen Tsunami von 40 Meter Höhe schützen kann.
Für die Höhe der Mauer waren die 3 aber nie verantwortlich.

In Japan ist alles sehr subtil, oft sehr schwer durchschaubar.
Aber so duldsam, wie häufig vermutet, ist die japanische Gesellschaft dennoch nicht. Die Kraft des Wassers, das Steine ganz allmählich höhlt.

@Atomkraftgegner - Konstruktiver Lösungsvorschlag gesucht!

Haben Sie einen konstruktiven Lösungsvorschlag, wie Tepco bzw. Japan mit dem Problem umgehen sollte? Das einsickernde Wasser bis in alle Ewigkeit in Tanks zu sammeln, kann es ja nicht sein.

Keine "nationale Angelegenheit"

"Der Druck auf die Regierung, eine Lösung für das kontaminierte Wasser zu finden, ist gestiegen, da die Kapazitäten für dessen Lagerung bald erschöpft sind. Tepco hatte erklärt, 2022 werde man keine Lagerkapazitäten mehr haben.
(...) Ein Expertengremium hatte der Regierung zu Jahresbeginn vorgeschlagen, das radioaktiv verseuchte Wasser ins Meer zu leiten"

Da das radioaktiv verseuchte Wasser sich über das Meer natürlich über die ganze Welt verteilen wird, steht es der Regierung nicht zu, alleine über diese "Lösung" des Problems der erschöpften Lagerkapazitäten zu entscheiden.

Das im Artikel behandelte Tritium

Inventar ist etwa 3000 mal kleiner als das Gesamtinventar der Biosphäre. Es wäre selbst bei gleichförmiger Verteilung zumindest eine Zeitlang mit ein wenig Aufwand signifikant messbar.

Gegen AKW's!

Der schrittweise Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2022 ist in Deutschland beschlossene Sache, doch die Risiken bestehen weiter.

Noch sind acht Atomkraftwerke in Betrieb, täglich wird in Deutschland weiter hochradioaktiver Atommüll produziert, obwohl weit und breit kein sicheres Endlager in Sicht ist. Selbst abgeschaltete Reaktoren stellen ein Risiko dar.

um 10:34 von saschamaus75

@09:58 von DLGPDMKR
>> 08:44 von krittkritt
>> "Atomenergie - teuerste Energie."
>> Das Gegenteil ist wahr.

Deswegen subventioniert Dtl. die Atomenergie auch mit 9 Mrd. € pro Jahr? oO
----------
In den letzten 20 Jahren wurden erneuerbare Energien mit Milliardensummen subventioniert.

https://www.dw.com/de/subventionsmaschine-energiewende/a-38939942

Am 16. Oktober 2020 um 11:08 von Nachfragerin

Am 16. Oktober 2020 um 11:08 von Nachfragerin
@saschamaus75 - Nachdenken, Vergleichen, Risiko abschätzen

09:58 von saschamaus75:
"Ähh, ALLE wissenschaftlichen Fakten, die ich kenne, besagen: 'Radioaktivität verursacht Krebs'. Gibt es da weitere Fakten, die ich nicht kenne? oO"

Ja. Zum Beispiel gibt es die natürliche Radioaktivität, die sich aus kosmischer Strahlung und den Radonausdünstungen aus granithaltigem Gestein ergibt.
_____

Energiereiche Strahlung aus dem All tritt in großen Höhen erheblich stärker in Erscheinung als auf Meeresniveau. Daher ist die Strahlenexposition für Flugreisende erhöht. Besonders hoch ist die Strahlenbelastung bei Flügen in den Polarregionen bzw. über die Polroute. (Ausschnitt aus Wikipedia)

@11:08 von DLGPDMKR

"Zukünftige Kernkraft benötigt kaum Endlagerung. In Deutschland war man auf gutem Weg, bis "Atomkraftgegner" die Stammtisch- und Pressehoheit gewannen.
Die Zukunft hat übrigens bereits begonnen. In Russland und China. Mit dem BN-800."

Die atomare Zukunft aus Russland. Ich glaub´s auch. Bin ja sonst gegen unreflektiertes Russland-Bashing doch in diesem Punkt muss man sich nur mal eine Doku über die riesigen Freiland-Atommüll-Deponien ansehen um einen unverstellten Blick auf diese "strahlende Zukunft" zu erhaschen.
Weltweit gerade mal 10% Atomstrom und irrsinnige Probleme für die Welt. China investiert lieber Unsummen in die Erforschung der vielversprechenderen Kernfusion.

10:50 von Bernd Kevesligeti

«Als wenn es nicht schlimm genug war, daß damals, nach dem Unglück 160.000 Menschen fliehen mußten.»

Geflohen sind die Menschen wegen des Tsunamis. Ca. 22.000 sind ums Leben gekommen. Die höchste Zahl an Toten in der Geschichte Japans aufgrund eines Tsunamis. Durch direkte Folgen der Havarie der Reaktoren war kein Todesopfer zu beklagen. Auch (bisher) nicht durch die Intervention direkt nach der Havarie.

«Und wie weit muß die Betreiberfirma Tepco dafür finanziell etwas leisten ?»

TEPCO ist ein "halbstaatlicher" Staatskonzern. Die Verflechtungen sind dubioser + schwerer durchschaubar als bei jedem anderen Unternehmen in Japan. Muss TEPCO was zahlen (Kosten für Schadesbeseitigung / Entschädigung / o.ä.), zahlt der Staat immer mit.

Es laufen noch Prozesse vor Gericht wegen Verlust von Häusern / Land um Fukushima. Mühlen der Justiz in JAP mahlen noch langsamer als in DEU.

原子力村 genshiryokumura・Das Atomdorf

nennt man in JAP den Komplex um TEPCO.

子 kann "Kind" od. "Ratte" sein.

@09:58 von DLGPDMKR: Atomstrom billig?

Da haben die Briten und Franzosen inzwischen aber andere Erfahrungen gemacht.

Für den Strom aus Hinkley Point C musste die britische Regierung den Betreibern einen Preis garantieren der doppelt so hoch ist, wie der Preis an der britischen Strombörse.

Für den Strom aus dem immer noch im Bau befindlichen AKW Flamanville in Frankreich werden min. 10 Cent pro Kw/h fällig.

Die Baukosten bei beiden Projekten sind explodiert. Die Folgekosten der AKWs (Rückbau, Endlagerung usw.) sind in die Stromkosten noch nicht einmal einkalkuliert.

@ krittkritt (08:44): stimmt absolut - genauso wie in die Meere

hi krittkritt

stimmt absolut. Und auch die Einleitung von radioaktiven Materialien in die Weltmeere ist ebenso ein absolut absurdes Modell. Sollen die Meerestiere und die Weltmeere auch noch verseucht werden oder wie?? Japan sollte ganz dringend zur Vernunft kommen. Dieses radioaktive Wasser muss gesäubert werden. Aueßrdem wird diese radioaktive Strahlung von diesem Wasser die Tanks bald zerstören. Da müssen andere größere und bessere Tanks wie bei Ölraffinerien her.

schabernack 09:52

„Sie glauben gar nicht, wie sehr das Reaktorunglück von Fukushima die Japaner für das Thema Atomkraft sensibilisiert hat“
..........
Im Gegensatz zu ihnen gehöre ich was Japan angeht eher zu den uninformierten. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass das sogenannte Atom Dorf wieder deutlich mehr Einfluss auf die Politik erhält. Aber wie gesagt ich bin da eher unbeleckt und kann mich auch gewaltig irren

@ 11:21 von Nachfragerin

Sie wollen allen Ernstes die "Entsorgungsproblemlösung", die die Atomindustrie und ihre Befürworter*innen nicht mal im Ansatz hinbekommen, den Atomenergiekritiker*innen und -gegner*innen aufs Auge drücken, die schon seit Jahrzehnten auf die Unbeherrschbarkeit dieser Energieform hinweisen, und dann damit noch die Ableitung kontaminierten Wassers in den Ozean rechtfertigen?
Das kann es ja wohl nicht sein.

Kann man Japan an diesem Wahnsinn noch hindern??

Frage:

kann man Japan an diesem Wahnsinn noch hindern um die Weltmeere vor Verstrahlung zu schützen??

https://www.tagesschau.de/ausland/japan-fukushima-107.html

Radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem bei der Katastrophe des Jahres 2011 zerstörten Atomkraftwerk in Fukushima soll offenbar ins Meer geleiten werden. Die entsprechende formelle Entscheidung werde die Regierung in Kürze treffen, berichteten mehrere japanische Medien. Demnach soll das Ablassen von mehr als einer Million Tonnen kontaminierten Wassers frühestens im übernächsten Jahr beginnen.

sollen wir Menschen dann verstrahlten Fisch aus verstrahlten Meeren essen oder wie?? Geht's noch??

11:46 von Demokratieschue...

«Aueßrdem wird diese radioaktive Strahlung von diesem Wasser die Tanks bald zerstören. Da müssen andere größere und bessere Tanks wie bei Ölraffinerien her.»

Blöde sind die Japaner nicht, das Wasser in irgendwelche Tanks abzufüllen, die von Radioaktivität zerstrahlt werden.

Außerdem ist das Wasser kein Mega-Strahler wie die geschmolzenen Reaktorkerne, die noch in den Ruinen der 3 Reaktoten drin sind.

Erdöltanks sind Erdöltanks, und sie müssen gegen gar keine Radioaktivität ausdrücklich gewappnet sein.

warum ich Atomkraftgegner bin

///
... im Gegensatz zu manch verblendetem Atomkraftbewunderer, der nur irgendwelche Märchen aus allseits bekannten Telegram Groups postet, meine ich schon, das folgende Eckdaten ausreichen, um mitreden zu dürfen:

- Physikstudium
- Elektrotechnikstudium
- seit über 10 Jahren im Energiemarkt tätig im Bereich der Energieoptimierung (Großkunden, deren Namen Sie alle kennen!)

Dass ich hier nicht die gesamte Google-Liste der hochradioaktiven Reststoffe aufliste, halte ich für selbstverständlich, da langweilige Fingerübung.

Den Tritium-Verniedlichern sei noch radioaktives Radon Gas als vernebelndes Wurfmaterial gereicht! Finden Sie im heimischen Keller - ist trotzdem nicht gesund!

Wer sich für die Fakten interessiert, der möge mal das Stichwort “Stromgestehungskosten” googeln.

Man landet schnell bei Fraunhofer und anderen seriösen Quellen!

Atomstrom ist mit Abstand der teuerste, dreckigste und gefährlichste Strom von allen!

Braucht (!) kein (!) Mensch (!)

Wozu also die Risiken?

@ schabernack (12:03): Das ist mir auch klar

@ schabernack

Erdöltanks sind Erdöltanks, und sie müssen gegen gar keine Radioaktivität ausdrücklich gewappnet sein.

Das ist mir auch klar. Aber: die größe würde hinkommen. Aber man müsste sie natürlich aus anderem strahlungssicherem Material bauen. Das ist auch klar. Aber solche Tanks sind sicherer als die von Tepco.

Aber das hier stimmt so nicht:

Außerdem ist das Wasser kein Mega-Strahler wie die geschmolzenen Reaktorkerne, die noch in den Ruinen der 3 Reaktoten drin sind.

Denn durch die Kühlung dieser geschmolzenen Reaktorkerne nimmt das Wasser diese ganzen radioaktiven Produkte auf, zu denen nicht nur Tritium gehört sondern auch anderes wie Borsäure, Neutronen und so weiter.

saschamaus75

Zitat:

> Ähh, Ihre Magensäure ist auch 2%ige Salzsäure. 20%ige Salzsäure ist trotzdem tödlich. -.-

Korrekt. Und was passiert, wenn sie die 20%ige Säure mit Wasser um den Faktor 10 verdünnen?

Richtig, sie wird harmlos.

Sie haben damit mein Argument nur noch einmal bestätigt.

Danke.

@Am 16. Oktober 2020 um 09:11 von DLGPDMKR

Danke ich als Ingenieur hätte es nicht besser ausdrücken können.
Die Unwissenheit großer Teile der Bevölkerung über die physikalischen und chemischen Zusammenhänge in der Natur sind halt riesig. Da läßt der mangelnde und oft schlechte Unterricht in den Schulen grüßen. Jeder benutzt ein Handy, will aber keinen Funkmast, weil der ja strahlt. Das erinnert mich an die Zeit als Eisenbahn und Automobil aufkamen. Da gab es auch viel Widerstand.
Die Methode "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" funktioniert halt nicht.

spax-plywood

> Das ist vollkommener Quatsch. Das natürliche Tritiuminventar der Biosphäre -über Kernreaktionen der Höhenstrahlung- liegt im Fließgleichgewicht zwischen Bildung und Zerfall bei 3,5 kg. Andere natürliche Bildungsreaktionen gibt es nicht.

Inwiefern widerspricht das meiner Aussage? Dennoch werden Sie Tritium in der Natur im Wasser finden und daher ist es vollkommen ungefaehrlich, es in die Ozeane einzuleiten.

Hier von einem Meeresbiologen bestaetigt:

> https://www.thuenen.de/de/infothek/tritium-im-meer/

Zitat:

Tritium ist ein Radionuklid, das in großen Mengen natürlich gebildet wird und dessen wesentlicher Anteil im Wasser gebunden vorliegt. Die Einleitungen aus den Tanks des havarierten Kernkraftwerks Fukushima sind im Vergleich dazu sehr gering. Tritium wird, sofern es von Meeresorganismen aufgenommen wird, auch schnell wieder ausgeschieden. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass direkte oder indirekte Strahlenwirkungen bei Meeresorganismen nachweisbar sein werden.

von schabernack 11:40

Aber wenn radioaktives Wasser ins Meer eingeleitet wird, hat daß doch bestimmt Folgen für die Meerestiere (Verstrahlung, Vergiftung, Mutationen des Erbgutes). Japan selber hat eine Fischereiflotte. Besteht Gefahr für die Menschen, nach dem Verzehr von Meerestieren ? Und was ist mit der Trinkwassergewinnung durch Meerentsalzungsanlagen ?

Lesetipp: Ein Wissenschaftler erklaert Tritium im Ozean

Eine sehr lesenswerte Quelle, die ich besonders den Gegnern der Kernenergie ans Herz lege, die aber gleichzeitig immer sagen, man solle auf die Wissenschaft hoeren.

> https://www.thuenen.de/de/infothek/tritium-im-meer/

Zitat:

Tritium ist ein Radionuklid, das in großen Mengen natürlich gebildet wird und dessen wesentlicher Anteil im Wasser gebunden vorliegt. Die Einleitungen aus den Tanks des havarierten Kernkraftwerks Fukushima sind im Vergleich dazu sehr gering. Tritium wird, sofern es von Meeresorganismen aufgenommen wird, auch schnell wieder ausgeschieden. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass direkte oder indirekte Strahlenwirkungen bei Meeresorganismen nachweisbar sein werden. Ein Risiko für den Verbraucher wird aus Sicht des Strahlenschutzes ebenfalls als sehr gering eingeschätzt.

11:52 von von Schlotterstein

«Im Gegensatz zu ihnen gehöre ich was Japan angeht eher zu den uninformierten. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass das sogenannte Atom Dorf wieder deutlich mehr Einfluss auf die Politik erhält. Aber wie gesagt ich bin da eher unbeleckt und kann mich auch gewaltig irren.»

Prinzipiell ist es so:

Das Atomdorf TEPCO "hat Fukushima an der Backe".
Heute + für weitere Jahrzehnte.
Mega-Aufwand, immense Kosten, viele ungelöste Fragen.

Von einst 54 AKWs in JAP sind 8 wieder in Betrieb. Über Inbetriebnahme entscheidet immer der Gouverneur der Präfektur, wo das AKW steht.

Nun hat JAP seit kürzlich einen neuen Premier. Aber schon Abe-san setzte mehr auf WKAs + Photovoltaik, als auf wieder mehr Atomkraft. Nicht alle AKWs wurden / werden von TEPCO betrieben.

TEPCO als Staatskonzern ist auch im Business mit Regenerativen Energien + Erzeugung von H2. H2 als Energieträger ist Staatsziel in JAP.

Einfluss von TEPCO wird nicht vergehen.
Aber hin zu mehr anders als nur mit Atomkraft werden.

Geht es denn wirklich um Fakten?

In der Corona-Debatte wird mit Fakten nur so um sich geworfen, trotzdem folgen nicht alle die Menschen den Regeln, weil sie es nicht glauben. Dabei ist dieses Thema ungleich leichter zu verstehen, als Atomerenergie-Fakten.
Also kann man nicht erwarten, daß Menschen, die den Artikel und die Kommentare lesen sofort sagen:" na dann ist ja gut - muß ich mich nicht aufregen" Dafür gab es in der Vergangenheit viel zu viele Wissenschaftler, die uns ein A für ein Z verkauft haben. Als Normalmensch zweifelt man. Fakt bleibt, daß alles was wir Menschen mit der Natur tun, sich am Ende summiert. So ist die Klimaveränderung zustande gekommen. Und selbst wenn die natürliche Strahlung im Pazifik höher ist, als das zusätzlich eingeleitete Tritium, dann ist es immer noch ein zusätzliches Element, das eingeleitet wird, genauso wie all die anderen von Menschen zusätzlich eingeleiteten Stoffe. Ich erlaube mir deshalb hier -inkompetente-Zweifel, ob das Einleiten harmlos ist oder nicht-und die Fischer auch.

@DLGPDMKR

Wenn ich Ihre hier vorgestellten "NULL Problemlösungen" so betrachte frage ich mich, warum wird hierzulande immer noch so viel Aufwand um die Endlager gemacht?

Wir filtern die radioaktiven Abfälle aus den AKW'n und leiten sie umweltverträglich in die Nordsee - Thema erledigt - oder?

@ Nachfragerin

@Atomkraftgegner - Konstruktiver Lösungsvorschlag gesucht!
Haben Sie einen konstruktiven Lösungsvorschlag, wie Tepco bzw. Japan mit dem Problem umgehen sollte? Das einsickernde Wasser bis in alle Ewigkeit in Tanks zu sammeln, kann es ja nicht sein.

Nein. Man müsste nach einem Verfahren suchen, das Tritium abzutrennen um es für einige hundert Jahre zu deponieren.
Das wäre aber vielleicht wieder so teuer, dass die Profite eines Jahrzehnts weg wären.

Aber ich finde es witzig, dass Sie gerade die Kernkraftgegner um konstruktive Vorschläge bitten. Müssten sich nicht die eine Lösung überlegen, die daran verdienen?

Japan

Darf man das überhaupt? Meere sind ja verbunden und würde nicht nur Japans Meer schaden.

Radioaktives Material ins Meer...

Am 16. Oktober 2020 um 12:00 von Demokratieschue...

Kann man Japan an diesem Wahnsinn noch hindern?
###
Natürlich sollte die Japanische Regierung daran gehindert werden diesen Müll einfach im Meer zu verknappen. Eine starke Wirtschaftsnation wie Japan sollte doch auch andere Mögliche Entsorgungsmöglichkeiten für dieses Konterminierte Wasser haben. Leider werden doch Weltweit in den Weltmeeren noch heute die verschiedensten Giftstoffe im Meer verklappt. Aber da braucht man als Europäer gar nicht so weit nach Japan schauen, denn es war früher auch üblich Giftstoffe in der Nordsee zu verklappen. Oder die ganzen alten Ausgemusterten Atomuboote der Ex-Sowjetunion die in ihren Häfen im Nordmeer oder auf den Meeresboden vor sich hin rosten. Das Problem der Entsorgung haben viele Staaten den Meer überlassen, da es für sie die einfachste und billigste Lösung war. Leider...

Lobbyarbeit ist das Zauberwort

Die scheinbare Profitabilität der Kernkraft ist eigentlich mehr das Produkt guter Lobbyarbeit. Müsste Tepco alle Folgekosten selbst übernehmen, wären nicht nur die Gewinne der letzten 60 Jahre aufgezehrt (die ja längst bei Investoren verschwunden sind), sondern das Unternehmen wäre zahlungsunfähig. Nur durch Lobbyarbeit hat man es geschafft, das Risiko und die Kosten (letztlich für Jahrtausende) zu sozialisieren.

Hi Japaner

ich hielt Japan eigentlich immer für ein vortschrittliches und modernes Land.
Ich möchte in diesem Zusammenhang aber die Entscheider folgendes fragen:
Leute, habt Ihr eingentlich noch alle Tassen im Schrank?
Macht Corona langsam alle Gehirne kaputt?
Wessen Planet ist das hier?
Fangt mal an, wie vernünftige Menschen zu agieren!
Man hält das ja langsam nicht mehr aus-den ganzen Schwachsinn.
Mit freundlichen Grüßen

12:11 von Demokratieschue...

«Das ist mir auch klar. Aber: die größe würde hinkommen. Aber man müsste sie natürlich aus anderem strahlungssicherem Material bauen. Das ist auch klar. Aber solche Tanks sind sicherer als die von Tepco.»

Auch wenn ich in Japan gelebt ud gearbeitet habe, und Japanisch kann.
Kann ich gar nicht beurteilen, was der tolle große Erdöltank so viel mehr kann als der Tank von TEPCO.

«Denn durch die Kühlung dieser geschmolzenen Reaktorkerne nimmt das Wasser diese ganzen radioaktiven Produkte auf, zu denen nicht nur Tritium gehört sondern auch anderes wie Borsäure, Neutronen und so weiter.»

Japan ist ein Hochtechnologieland, und bzgl. Atomkraft eines der kenntnisreichsten Länder überhaupt. Wäre ein AKW wie in Fukushima wo anders havariert. Wäre halbwegs Beherrschung der Folgen ganz anders mieser + gefährlicher für das Land + den Rest der Welt.

Das Wasser wird nicht wie von Kindern aus dem Pool mit Eimerchen direkt vom Reaktorkern in die Tanks geschöpft. Aber etwas mehr atom-klug.

09:48 von DLGPDMKR

>>Oder bleiben wir auf dem Niveau der "Atomkraftgegner"?<<

Na zum Glück ist das immer noch weit über dem Niveau der Atomkraftbefürworter.

Wir sind die Sintflut

In den vergangenen 50 Jahren haben sich "ordnungsgemäß" und Atompolitik , bzw atomare "Entsorgung" immer gegenseitig ausgeschlossen.
Warum sollte es in diesem Fall etwas anderes sein ? Nur weil es jemand behauptet ?

Es glaubt doch wirklich

keiner ernsthaft das da außer Tritium nichts anderes drin ist. Wie dämlich oder ignorant kann man den sein?
Die Tepco Manager sollten zum Gegenbeweis erstmal ein paar Liter vor laufender Kamera trinken.

@09:58 von DLGPDMKR

>>08:44 von krittkritt
"Atomenergie - teuerste Energie."

Das Gegenteil ist wahr.

Stromerzeugung aus kerntechnischen Prozessen -um korrekt zu formulieren- ist mindestens um die Hälfte günstiger als Wackelstrom aus Wind und PV.
Alle Systemkosten inkludiert.<<

Auch wenn dem so wäre: Bei erneuerbaren Energien ist es möglich alle Kosten auf Betreiber (und darüber dann wieder die Nutzer) abzuwälzen. Bei Atomkraft ist das nicht der Fall.

Und zum Thema Wackelstrom... ich kann mich noch daran erinnern, dass Deutschland Frankreich zu großen Teilen mitversorgen musste, da aufgrund der Wasserknappheit an den Flüssen die Atommeiler nur in Teilen betrieben werden konnten.

Kalifornien...

... tut mir leid... schon die Trümmer nach dem Tsunami und die radioaktive Wolke sind letztendlich nach Monaten dort gelandet... was sagen die USA dazu? Abgesehen von Kalifornien wird sich dieses Material über alle Weltmeere verteilen, nur eine frage der Zeit bis es alle betrifft... deswegen sollte den Japanern geholfen werden eine Lösung zu finden, global...

@schabernack, 12:18 (re 11:52 von von Schlotterstein)

"Einfluss von TEPCO wird nicht vergehen"

Hoffentlich doch. Genauso wie der sämtlicher anderen Staatskonzerne und Vertreter des globalen "Großkapitals".

"Nicht alle AKWs wurden / werden von TEPCO betrieben. TEPCO als Staatskonzern ist auch im Business mit Regenerativen Energien + Erzeugung von H2. H2 als Energieträger ist Staatsziel in JAP"/"[Einfluss von TEPCO wird] aber hin zu mehr anders als nur mit Atomkraft werden"

Trotzdem: s.o. Es sollten (und dürfen) nicht nur die "Einfluss nehmen" können, die über ausreichend "finanzielle Mittel" verfügen.

Versuch einer Versachlichung

///
*
... selbstverständlich und unzweifelhaft gibt es in der Natur radioaktive Stoffe, für die der Mensch nichts kann!
*
... Tritium, Radon, etc. ...
*
... somit mag es einleuchten, dass das Einleiten von zusätzlichem radioaktiven Tritium in den Ozean wirklich keinen unvertretbaren Einfluss hat - einen Einfluss hat es.
*
... genauso, wie sie radioaktives Radon Gas in geschlossenen Räumen ansammelt, ist auch die natürliche Radioaktivität stark unterschiedlich geographisch - in MeckPomm niedriger als am Großglockner, etc.
*
Was uns aber immer noch einige zu erzählen versuchen, ist folgendes:
- Radioaktivität sei deshalb grundsätzlich nicht so schlimm
- Kernenergie sei sicher
- Atommüll sei kein Problem
*
Diese (!) Märchenerzähler sind es, die dann anderen vorwerfen, sie hätten ja keine Ahnung. Das gleiche Gebahren, wie Waffennarren, die behaupten, man dürfe erst mitreden, wenn man selbst schon 40.000 Schuss durch die Gegend geballert hätte!
*
Kernenergie ist unsicher!
*
und unnötig!

Japan will radioaktives Material ins Meer leiten ....

.....ebenso wie Frankreich und England es seit Jahren schon machen und jeder tut so als wüßte er von nichts ! Und die Umweltminister der Länder tun , wie immer , nichts dagegen !

12:17 von Bernd Kevesligeti

«Aber wenn radioaktives Wasser ins Meer eingeleitet wird, hat daß doch bestimmt Folgen für die Meerestiere (Verstrahlung, Vergiftung, Mutationen des Erbgutes). Japan selber hat eine Fischereiflotte. Besteht Gefahr für die Menschen, nach dem Verzehr von Meerestieren ?»

Niemand in Japan läuft mehr Sturm gegen die Pläne von TEPCO als lokale Fischer und die Fischereigewerkschaft. Fisch ist in der Ernährung der Japaner exorbitant wichtig, die Fischereiflotte groß. Wirtschaftskraft dementsprechend.

Die Präfektur Fukushima ist eine eher ländliche Gegend. Von flacher Anbaufläche (sehr selten in Japan !), über viel Fischerei, bis zu Hochgebirge (± 3.000 Meter) hin zum Landesinneren. Nur ± 1,8 Mio. Menschen leben auf viel Fläche von Fischfang + Landwirtschaft. Im Nationalpark in den Bergen ist auch inner-japaniscer Tourismus vorhanden.

Sicher hat Radioaktivität im Meer Auswirkungen auf die Fische.

Tinkwasser ist in Japan aus Flüssen.
Japan ist Regenland mit ø ± 15 Taifunen pro Jahr.

international zur Verantwortung ziehen

Aus meiner Sicht müssten solche Verbrechen gegen die Umwelt internationale Sanktionen zur Folge haben. Das natürlich nicht nur für Japan, sondern auch für verrottende Atom-U-boote in Russland, britisch/französischen Atommüll im Ärmelkanal, Erdölkatastrophen und alle anderen Verhaltensweise, bei denen leichtfertig Umweltverstösse zur Profitmaximierung begangen werden.

10:11 von andererseits

Sie kennen tatsächlich nicht den "hochradioaktiven Mist" wie Cäsium-134, Cäsium-137, Jod-129, Jod-131, Plutonium und Strontium-90, der bei den Prozessen in Atommeilern entsteht? Erstaunlich. Ich finde, wir sollten hier nicht auf dem niedrigen Verschleierungs-Niveau der Atomlobby bleiben.

Ach, und der "Mist" ist in den Wassertanks, um die es in dem Beitrag geht?

Ich finde, wir bewegen uns auf Öko-Rauchbomben-Niveau.

@12:14 von JUKUK

Bin auch Ingenieur und habe, mancher Forist wird es kaum verstehen. mit der "Atomlobby" nichts zu tun.

Mich treibt der simple Drang zu Fakten und Wahrheit hier meine Zeit zu verplempern.

Zitat: "Japan ist ein

Zitat:
"Japan ist ein Hochtechnologieland, und bzgl. Atomkraft eines der kenntnisreichsten Länder überhaupt. Wäre ein AKW wie in Fukushima wo anders havariert. Wäre halbwegs Beherrschung der Folgen ganz anders mieser + gefährlicher für das Land + den Rest der Welt."

Mag ja sein - nur kann auch nicht Japan in einer Zone von mehr als 100 km² Fläche einen KOMPLETTEN Austausch den Bodens vornehmen...
..also "kratzt" man hier und dort etwas strahlende Erde zusammen - steckt diese in Plaste-Säcke und verbuddelt diese unter KINDERSPIELPLÄTZEN!

Auf so einen Irrsinn sind nicht mal die "Russen" in Pripjat gekommen...
..denn die haben irgendwann eingesehen das eine Wiederherstellung schlicht weg technisch und finanziell unmöglich ist.

Russland/Ukraine sind sehr gross - da gibt es genügend Fläche...
..doof nur - das die Provinz Fukushima der japanische Gemüsegarten war - so bedeutend das ein nicht geringer Prozentsatz der Ernte EXPORTIERT wurde.

Es geht seit Jahrzehnten schon schlimmer

Ich empfehle als Lesestoff den Abschnitt "Legale Entsorgung in Meergewässern" im Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall
Zitat daraus:
Die direkte Einleitung von radioaktiven Abwässern in Meergewässer ist jedoch nach wie vor legal und wird auch praktiziert: Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague leitet durch ein viereinhalb Kilometer langes Rohr täglich 400 Kubikmeter radioaktives Abwasser in den Ärmelkanal. Auch der Nuklearkomplex Sellafield (ehemals Windscale) leitet legal radioaktive Abwässer in die Irische See ein. Diese Einleitungen übersteigen die Einleitungen der Anlage La Hague für fast alle Nuklide.
In der arktischen See, dem weltweit wichtigsten Fanggebiet für Kabeljau, hat die russische Nordflotte Nuklearabfälle in geringer Tiefe entsorgt, darunter auch ganze Kernreaktoren, manche davon noch mit abgebrannten Brennelementen bestückt.

...
Ob in der verbleibenden Zeit jemals die Vernunft bei der Menschheit obsiegen wird?

@dito 12:16

Nein, es ist blanker Unsinn den Sie(!) hier verbreiten. Die Tritiummenge die Tepco generiert hat ist immerhin "nur" 3000 mal kleiner als der Tritiumvorrat der Gesamtbiosphäre. Und er würde zu einer signifikanten Erhöhung des Tritiumpegels in den Meeren um Japan führen bis er sich völlig auf die Biosphäre verteilt.

@11:08 von DLGPDMKR

>>Die Zukunft hat übrigens bereits begonnen. In Russland und China. Mit dem BN-800.<<

Es ist halt die Frage, warum es ein autoritäres Regime mit Korruptionsproblemen braucht, um in die Zukunft der Atomenergie einzusteigen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, China macht teilweise sehr effektive Politik. Aber das größte Vertrauen hat der Staat bei mir trotzdem nicht.

@11:08 von Nachfragerin

>>Man sollte also nicht den Verstand abschalten, wenn man "Radioaktivität" hört, sondern sich fragen, wie groß die Belastung im Vergleich zu anderen Umwelteinflüssen ist. Nicht alles, was messbar ist, hat auch eine biologische Wirkung.<<

Das Problem ist, dass Fehler die hier gemacht werden nicht rückgängig gemacht werden können und die Player in diesem Bereich sich als völlig unzuverlässig erwiesen haben. International, immer wieder.
Von daher kann ich eine Verunsicherung verstehen.

Nach meinem Wissensstand ist mehr Strahlung immer schlechter als weniger Strahlung. Wenn Sie weitere Strahlenquellen in die Umwelt einbringen kommt das immer on top zur natürlichen Hintergrundstrahlung.

Das wäre alles nicht nötig gewesen und es ist nicht in Ordnung, dass sich die Profiteure wieder dem Problem entledigen wollen, indem sie alles ins Meer kippen.

End-Sorgung

Sicherlich ist es furchbar, alles einfach ins Meer zu kippen.
Aber auch Japan hat keinen Endlagerplatz. Wohin also sonst?
Ich würde es im Ozean zumindest verteilen, und auf verdünnende Effekte hoffen. Das alles zeigt aber den Irrsinn der Atomenergie. Wer heute noch dieser Technik positiv gegenübersteht dem ist nicht mehr zu helfen. Subventioniert bis dort hinaus, ist sie letztlich die teuerste Art Strom zu erzeugen. Und die gefährlichste dazu. Eine technologische Sackgasse. Nun aber haben wir en Müll, nicht nur in Fukushima, sondern überall. Wir brauchen Konzepte. Als Gegner der Kernkraft nur zu sagen, wie einst bei den KKWs, "Hier nicht" ist zu billig. Sagen, was nicht geht, ist einfach. Aber Abfall, der eine Million Jahre strahlt, den muss man gut entsorgen. Ablehnung aus Befindlichkeit ist da falsch. Man muss einen Ort suchen und ihn finden. Und dann dort entsorgen! Sonst machen wir es wie die Japaner?

11:12 von Ritchi

Habe meinen Fehler schon löschen lassen.

Dass sich nach dem Ablassen ins Meer nicht Orte höherer Konzentration bilden, ist hingegen praktisch nicht auszuschließen.

@11:21 von Nachfragerin

>>@Atomkraftgegner - Konstruktiver Lösungsvorschlag gesucht!
Haben Sie einen konstruktiven Lösungsvorschlag, wie Tepco bzw. Japan mit dem Problem umgehen sollte? Das einsickernde Wasser bis in alle Ewigkeit in Tanks zu sammeln, kann es ja nicht sein.<<

Die Lösung ist der Atomausstieg, bevor es zum Unglück kommt.
Achje, zu spät.

Kann man den Bereich nicht versiegeln? Oder ist dort immernoch alles so verstrahlt, dass man dort niemanden hinschicken kann? Schabernacks Beitrag zufolge scheint dem ja so zu sein.
Passt halt irgendwie nicht zur Erzählung der harmlosen Atomkraft von der man von einigen immer wieder hört.

Irgendwie passt das nicht zusammen.
Und es klingt ja auch so als wäre das keine einmalige Aktion, sondern die neue "zukunftsfähige Lösung", permanent verseuchtes Wasser ins Meer zu leiten.
Klingt echt super.

das schreibt ein angeblicher Ingenieur?

Zitat: “Am 16. Oktober 2020 um 09:58 von DLGPDMKR
08:44 von krittkritt
"Atomenergie - teuerste Energie."

Das Gegenteil ist wahr.

Stromerzeugung aus kerntechnischen Prozessen -um korrekt zu formulieren- ist mindestens um die Hälfte günstiger als Wackelstrom aus Wind und PV.
Alle Systemkosten inkludiert.”

///
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*
... ich weiß nicht, in welchem Jahrzehnt Sie sich das letzte Mal haben updaten lassen ...

... es mag Sie leicht verunsichern, aber die Fakten sehen heute anders aus!

>>> Stichwort: Stromgestehungskosten

geben Sie das mal bei Telegram - ääh - in eine Suchmaschine ein!

Nur so vorab: “Wackelstrom” (wie Sie ihn nennen) gibt es um die 4-6 Cent/kWh ...

... “Sondermüllstrom” (wie ich ihn jetzt mal nenne) kostet mindestens das doppelte bis zehnfache - wobei man auch das 100-fache annehmen könnte, da ja immer noch keiner die Entsorgungskosten kennt ... die ohnehin größtenteils der Steuerzahler zahlt!

@11:29 von hesta15

>>In den letzten 20 Jahren wurden erneuerbare Energien mit Milliardensummen subventioniert.

https://www.dw.com/de/subventionsmaschine-energiewende/a-38939942<<

Klar, erneuerbare Energie wird subventioniert. Die Politik (und große Teile der Bevölkerung) will die erneuerbare Energie und die Forcierung macht staatliche Eingriffe sinnvoll.
Ob die Unterstützung der Entwicklung oder der Industrie durch den Staat sinnvoll ist - oder nur die Unterstützung des Ausbaus, ist eine andere Frage.

Offen bleibt aber die Frage, warum eine Technologie, die schon seit so langer Zeit aktiv genutzt wird wie die Kernenergie und angeblich über den gesamten Lebenszyklus so unschlagbar billig ist - dennoch staatlicher Subventionen bedarf. Das, obwohl der Weiterbetrieb hier keine Mehrheit hat. Fraglich ist dann weiterhin, warum es nicht möglich war, die Endlagerung (mit ALLEN Kosten) direkt aus dem Gewinn aus der Kernenergie zu finanzieren.

Haben Sie eine Antwort darauf?

12:16 von dito

Tritium ist ein Radionuklid, das in großen Mengen natürlich gebildet wird und dessen wesentlicher Anteil im Wasser gebunden vorliegt.

3.5 kg sollen zu jedem gegeben Zeitpunkt (Fließgleichgewicht) in der Biosphäre existieren (weltweit verteilt, da es sich in der Atmosphäre bildet und ausregnet) (vgl. Wikipedia, vgl. chemie.de) . Von "großen Mengen" zu schreiben, ist schlichtweg Quatsch.

Die Einleitungen aus den Tanks des havarierten Kernkraftwerks Fukushima sind im Vergleich dazu sehr gering.

Das wissen Sie nicht und ich vermute daher - wohl ebenso fundiert wie Sie - dass genau das Gegenteil der Fall ist.

@ 12:59 von DLGPDMKR

Wenn Sie den Bericht zur Kenntnis genommen haben, wissen Sie natürlich wie jede*r andere, dass diese hochgradig gefährlichen Stoffe größtenteils aus dem Wasser herausgefiltert wurden. Die lösen sich allerdings dann nicht in Luft auf. Insofern werfen eher Sie grad Nebelbomben...

Atommüll ist nicht lagerbar

Zumindest bis zum heutigen Zeitpunkt. Alle Lager sind bisher nur Übergangslösungen, und das weiß auch jeder. Wie verblendet muss man sein, um das immer noch zu leugnen. Die sind nicht die ersten , die das Meer als Abfallort verwenden. Unter humanitären Gesichtspunkten ist das bei weitem schlimmer als temporäre Krisen oder Kriege. Über die Kosten von Atomenergie zu debattieren ist sinnlos, es übersteigt unsere Vorstellungskraft.

um 12:14 von JUKUK

@JUKUK; @DLGPDMKR

Außer einer gehörigen Menge an Arroganz haben Sie beide leider nicht viel zu bieten.

Ob Sie, JUKUK, Ingenieur sind, bezweifele ich indes stark. Das erinnert mich doch sehr an den Foristen, der uns mit einer verblüffend ähnlichen Einleitung Glauben machen wollte, er sei Mikrobiologe. Vielleicht erinnern Sie sich.

@Deutsche-Elite 12:57

Ich stimme Ihnen in fast allen Punkten zu. Aber ob Kernenergie unnötig ist, wage ich zu bezweifeln.

Vorab: ich würde mir wünschen, dass Kernenergie so schnell wie möglich unnötig wird. Sie birgt durchgängig ein Risiko und je früher die AKWe abgeschaltet werden, desto geringer fällt das Risiko aus und desto weniger Atommüll fällt an.

Aber aktuell ist der Energiebedarf der Welt zu hoch, um von jetzt auf gleich aus der Atomkraft auszusteigen. Kohle und Öl sind wegen der CO₂-Bilanz nicht weniger fragwürdig, für erneuerbare Energie fehlt die Infrastruktur und auf die Energie zu verzichten, zerstört die Wirtschaftsleistung und schafft mehr Armut.

Als Deutschland beschlossen hat, die AKWe vom Netz zu nehmen, war das ja auch keine Entscheidung, die sofort in Kraft treten sollte, sondern im nächsten Jahrzehnt. Nun ist es fast so weit, aber bei dem ganzen Hin und Her kam der Ausbau der erneuerbaren Energien leider deutlich zu kurz.

VORSICHT! Scharlatanerietis!

Zitat: “Zukünftige Kernkraft benötigt kaum Endlagerung. In Deutschland war man auf gutem Weg, bis "Atomkraftgegner" die Stammtisch- und Pressehoheit gewannen.
Die Zukunft hat übrigens bereits begonnen. In Russland und China. Mit dem BN-800.”

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... spätestens diese (!) vollkommen groteske Aussage ist der endgültige intellektuelle Offenbarungseid des betreffenden “Ingenieurs” !
*
... dieser Reaktor funktioniert nachweislich (!) nicht und ist ein reiner Fake Hoax!
*
... selbst das theoretische Prinzip dahinter funktioniert nicht ohne nukleare Abfälle! Und die sind zudem viel, viel radioaktiver und giftiger, als die ursprünglichen Abfälle von einem “normalen” Kernkraftwerk!
*
... was für ein unfassbar peinlicher Beitrag!
*
... dutzendfach wissenschaftlich widerlegt!
*
... was soll die permanente Verbreitung von Unwahrheiten?
*
Kernenergie (!) braucht (!) kein (!) Mensch (!)
*
nachweislich!
*
... wozu also die unbeherrschbaren Risiken und Atommüll für die nächsten 100.000 Jahre?

13:03 von Miauzi / @schabernack,

«Mag ja sein - nur kann auch nicht Japan in einer Zone von mehr als 100 km² Fläche einen KOMPLETTEN Austausch den Bodens vornehmen...
..also "kratzt" man hier und dort etwas strahlende Erde zusammen - steckt diese in Plaste-Säcke und verbuddelt diese unter KINDERSPIELPLÄTZEN!»

Ich weiß … kann man natürlich nicht 100 qkm Erdboden austauschen. Japaner sind damit genau so überfordert, wie es jedes andere Land auch wäre. Sind die Säcke nicht verbuddelt, liegen sie blöde auf Halden in der Gegend umher.

Hinzu kommt, dass in Japan eh nur ± 25% der Landesfläche überhaupt besiedelbar sind. Die ± 75% sind Berge, und ± 100 aktive Vulkane. Kann man Menschen schwer "umsiedeln". Auch wenn die Bevölkerungszahl in der Präfektur Fukushima eher gering ist (in japanischer Dimension von: "Ballungsraum").

«… doof nur - dass die Provinz Fukushima der japanische Gemüsegarten war.»

Ja … war sie. Schöne ländliche Gegend.
Schwer betroffen vom Unsinn Atomkraft.
Aber die war in JAP einst "sehr hipp".

@@12:12 von dito

>>saschamaus75
Zitat:

> Ähh, Ihre Magensäure ist auch 2%ige Salzsäure. 20%ige Salzsäure ist trotzdem tödlich. -.-

Korrekt. Und was passiert, wenn sie die 20%ige Säure mit Wasser um den Faktor 10 verdünnen?

Richtig, sie wird harmlos.

Sie haben damit mein Argument nur noch einmal bestätigt.

Danke.<<

Ich will hier keinen Strohmann aufbauen, aber ich fasse Ihr Argument mal zusammen, wie es bei mir angekommen ist: "Wir verdünnen unsere Problemstoffe einfach ausreichend, dann sind sie nicht mehr schädlich".

Damit wäre das Meer die Lösung aller unserer Müllprobleme, da lässt sich ja alles super verdünnen.

Atom Müll ins Meer hilft der artenvielfalt

Japan ist bekannt für gutes Sushi.
Vielleicht gibt es dann neue Fische mit 5 Augen und 10 flossen.
Das sollte doch den Fischern ein strahlen sorry padon ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Auch kann man durch den atom Müll auch nachts fischen völlig ohne Licht da die Fische das nötige Licht mit bringen.
Wird wie Glühwürmchen fangen sein.
-
Da man Leute in Chefetagen ja nicht zur Vernunft bringen kann.
-
Umweltverschmutzung par excellent.
-
Baut eine Rakete und schießt den atom Müll zum Mond wenn ihr schon auf atomkraft setzt.
Nein lieber den eigenen Planeten vergiften.
Später werden sich alle aufregen wie dies bloß passieren konnte.
Der Mond hat keine Atmosphäre ist 300.000 km weit weg bietet sich an.

@Wipoethik 13:08 - exakt!

Zitat: “Nach meinem Wissensstand ist mehr Strahlung immer schlechter als weniger Strahlung. Wenn Sie weitere Strahlenquellen in die Umwelt einbringen kommt das immer on top zur natürlichen Hintergrundstrahlung.

Das wäre alles nicht nötig gewesen und es ist nicht in Ordnung, dass sich die Profiteure wieder dem Problem entledigen wollen, indem sie alles ins Meer kippen.”

///
*
*
... das ist exakt richtig, was Sie sagen!
*
... genau, wie bei Asbestfasern, die ebenfalls in der Lage sind bis auf DNA-Ebene zu schädigen, gibt es nur eine Richtung: Weniger ist besser!
*
... der zweite Punkt ist ebenfalls richtig! Es geht nur (!) darum, mit geringstmöglichem Kapitaleinsatz den höchstmöglichen Profit zu generieren!
*
... einigen “Ingenieuren” ist es ein Dorn im Auge, wenn dezentral Solar-, Wind-, KWK-Kraftwerke entstehen ... weil die ja alle dem sorgsam bewachten Atommeiler den Profit abgraben!
*
... schon heute ist regenerative Energie günstiger, als konventionelle!
*
am teuersten ist Atom!

ist ein NULL-Problem?

von DLGPDMKR @

Danke für diesen guten Kommentar. Leider sind Fakten bei Themen wie AaKW oder Klima nicht immer bei allen akzeptabel.

Welche flächendeckende Alternativen gibt es?

Ich bin mir nicht sicher, ob die Atomenergie die teuerste ist. Die Industrie verbraucht die meiste Energie für unseren Wohlstand.

staatliche Eingriffe sinnvoll?

von WiPoEthik @
Wieso?
Jeder der glaubt das Windräder helfen kann das doch gerne unterstützen aber warum werden alle andern auch dazu gezwungen?

Aber sehr viel Ländern so wie Schweden, Frankreich,China, Russland oder Finland sind sich genau so sicher das nur AKWs Ihre Probleme sinnvoll und langfristig lösen können.

Wenn auch nach 25 jahren hoher unsinniger Subvention Windkraft nicht wirtschaftlich ist und die Förderung ausläuft ist es Müll wo wo nicht klar ist wie dieser Entsorgt werden kann.

@13:19 von Deutsche-Elite

Nur so vorab: “Wackelstrom” (wie Sie ihn nennen) gibt es um die 4-6 Cent/kWh ...

Sie haben die Subventionen für den Wackelstrom vergessen. Kostet also eher um die 24-26 Cent/kWh. Doppelt so teuer wie Strom aus Kernenergie in Frankreich. Kernenergiebetreiber zahlen zudem mehr an Steuern und Abgaben als das was sie an Brutto-Subventionen erhalten, d.h. Netto- (also tatsächliche) Subventionen haben sie nie erhalten.

da ja immer noch keiner die Entsorgungskosten kennt ... die ohnehin größtenteils der Steuerzahler zahlt!

Das zahlen die Kernenergiebetreiber mit ihren Steuern und vieles mehr. Der Steuerzahler zahlt für die erneuerbaren Energien.
Die Kosten der Endlangerung sind minimal. Die Endlagerung ist kein ökologisch/technisches Problem, sondern ein politisches.

09:00 von Deutsche-Elite

.. teuer und unverantwortlich!
.
weshalb sind dann weltweit aktuell so um die 100 AKW´s in Planung oder im Bau
auch in Japan baut man 3 neue
wenn wir es doch so klar für unverantwortlich halten ?
Was mag uns wohl diesen Durchblick geben
die anderen aber blind und inkompetent erscheinen zulassen

ist regenerative Energie günstiger, als konventionelle?

Deutsche-Elite @
Und warum weden jetzt die Windräder wo die zwangsförderung duchg die Stromkunden ausläuft sofort stillgelegt?

Unsere Ozeane

Ich bin besorgt um unsere Weltmeere. Gibt es schon Überlegungen Japan zu sanktionieren? Diese schreckliche Tat ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

13:37 von Nemesis87

«Baut eine Rakete und schießt den atom Müll zum Mond wenn ihr schon auf atomkraft setzt.»

Es sollen ja schon Raketen beim Start expodiert,
oder auf Abwege geraten sein.

Atommüll schön gleichflächig unkontrolliert nach irgendwo zu verteilen.
Ist wie die letzte Schnapsidee mit 5 Promille Alkohol in der Birne.

09:42 von Nachfragerin

PS: Die natürliche Strahlenbelastung sollte man auch berücksichtigen.
.
aber nur wenn man eine "ehrliche" Diskussion anstrebt !

man muß sich nur die Strahlenbelastung in Oldenburg betrachten oder im Schwarzwald
besonders erstaunlich ist dass die Strahlenbelastung durch Kohlekraftwerke üblicherweise höher als durch AKW´s ist
weshalb die USA einen Teil des Kernbrennstoffs aus Filtern ihrer Kohlekraftwerke extrahiert
das zum Teil mehr Uran enthält als im Uranerz vorhanden
nichts desto trotz
das Restrisiko bleibt - das uns den Rest gibt

@werner1955

Und warum weden jetzt die Windräder wo die zwangsförderung duchg die Stromkunden ausläuft sofort stillgelegt?

Sie wissen aber, dass auch die konventionelle Energiegewinnung massiv subventioniert wird?

Dazu zählen übrigens nicht nur direkte, sondern auch versteckte Subventionen: Wenn die Energiekonzerne aus eigenen Mitteln für eine auf Jahrtausende sichere Endlagerung sorgen müssten, wäre Kernenergie völlig unrentabel. Und wenn die Betreiber von auf fossilen Energien basierenden Kraftwerken für die Folgen des Klimawandels mit haften müssten, würde der Strompreis um ein vielfaches höher liegen.

@13:52 von werner1955

>>Wenn auch nach 25 jahren hoher unsinniger Subvention Windkraft nicht wirtschaftlich ist und die Förderung ausläuft ist es Müll wo wo nicht klar ist wie dieser Entsorgt werden kann.<<

Windkraftanlagen lassen sich relativ problemlos entsorgen. Teilweise recyclen oder im Notfall thermisch verwerten.

Bei Windkraftanlagen gibt es keine Folgeproblematik. Zudem sind Windkraftanlagen meines Wissens nach durchaus wirtschaftlich zu betreiben und vergleichsweise kostengünstig. Das Problem ist hier eher die Fläche und die künstliche Verknappung der Fläche durch politische Entscheidungen.

>>Jeder der glaubt das Windräder helfen kann das doch gerne unterstützen aber warum werden alle andern auch dazu gezwungen?<<

Sie können sich gern einen Versorger suchen, der auf Braunkohle setzt. Dann sollte man aber auch so fair sein, die Folgekosten des CO2-Ausstoßes zu tragen.
Das passiert leider nicht.

Meine Gaumenkultur

Ich möchte nicht auf meine Meeresfrüchtespeisen verzichten wollen.

Atomarer Müll ......

.... und die Antwort der Veranwortlichen "Hersteller" dieser Dinge und die Antwort der Politik ist : Was ist nicht sehe ist auch nicht vorhanden..... ! Mein Gott , ist das einfach aber wirklich die schlechteste aller denkbaren Lösungen ! Und daher nichts Neues.

die erste Atomwissenschaftlerin

die erste Atomwissenschaftlerin dürfte wohl Marie Curie gewesen sein.

Sie hatte sich viel mit Radium beschäftigt. Ein Stoff, der damals noch hoch gelobt war.

Nur so am Rande, wie es Atomexperten gehen kann:

Der Sarg von Marie Curie (1934 gestorben) wird im Pariser Pantheon ausgestellt.
Im Inneren des Sarges befindet nochmals ein 2,5 cm dicker Bleisarkopharg, um die Besucher vor der Strahlung ihrer sterblichen Überreste zu schützen.

Sichere, beherrschbare Technik sieht anders aus.

Ihr Körper wird noch strahlen, wenn es Europa wahrscheinlich schon lange nicht mehr gibt

14:03 von Ananisiken

was glauben sie wohl wo die Reaktoren ausgedienter russischer Atom U boote sind ?
in einer Aufarbeitungsfabrik oder auf dem Grund des Eismeeres
Sind die Hinterlassenschaften von Atomversuchen in den 50ern/60ern verschwunden ?

13:59 von Sisyphos3

«weshalb sind dann weltweit aktuell so um die 100 AKW´s in Planung oder im Bau
auch in Japan baut man 3 neue»

Sie können es einfach nicht lassen.
Ihre Ammenmärchen von den in Japan neu gebauten AKWs mit lautem Tööröö ins Nirvana hinaus zu posaunen.

Mal ist es 1, mal sind es 3. Übermorgen sind es dann 5.
Wer sagt das, wo steht das, wo kann man es nachlesen?
Wo in Japan sollen die 3 neuen AKWs stehen?

@09:11 von DLGPDMKR

Gibt es auch Untersuchungen/Hochrechnungen, wie sich die gemessen an der natürlichen Strahlung (mit Jahrmillionen langer Anpassung von Fauna+Flora) plötzlich – wenn auch nur gering – erhöhte Strahlung hier bei konstanter 50- bis 100-jähriger oder gar 400-jähriger Aufnahme auf die Genetik von Meeressäugern und Haien auswirkt?

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