Ihre Meinung zu: EU-Gipfel: Keine Entspannung im Brexit-Streit

16. Oktober 2020 - 16:51 Uhr

Im Streit um ein Handelsabkommen mit Großbritannien hat der EU-Gipfel von London Entgegenkommen gefordert. Dort reagiert man verärgert: Premier Johnson droht mit dem ganz harten Bruch. Von Stephan Ueberbach.

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Kommentare

@15:17 von fathaland slim in: Brexit-Streit mit EU: Johnson ...

>>Boris Johnson ist ein Spieler
In der britischen Oberklasse, in die er hineingeboren wurde, ist das weit verbreitet.

Ich bin mal gespannt, wie lange er noch bluffen wird.

Irgendwann muss er die Karten auf den Tisch legen.<<

Irgendwann kommen die echten Vorbereitungen auf den harten Brexit. Das Äquivalent zum Vernageln der Fenster vor einem Hurricane, kurz bevor man ins Auto steigt um in Sicherheit zu fahren oder sich im Keller verkriecht.
Dann werden die Menschen glauben, dass der harte Brexit wirklich Realität wird. Und ich glaube, dann kann er das Pokerface nicht mehr halten.

Wendepunkt 1991

Bis 1991 hatte man zwar nicht alles, aber immerhin sehr vieles in der europäischen Integration richtig gemacht.
Danach genau umgekehrt.
Hätte man es bei den Verträgen, Stand 1991 belassen, wären wir heute wohlhabender, sicherer und freier.

Dazu hätten sich Deutschland und die anderen Nettozahler, wie schon die Briten, auch einen Rabatt holen können und sollen. Also Schwerpunkt auf Freihandel (Freiheit) setzen; Umverteilung/Bürokratie (Zwang) minimieren.

Genau das Gegenteil ist eingetreten. Kein Wunder, dass die Briten ausgetreten sind.

17:42, Autochon, geschlossener Thread

>>Der fuer sein Land die Freiheit von den Zwaengen der EU haben will und dennoch weiter Freihandel mit dieser aus wirtschaftlichen Gruenden zusammengekommenen Staatengruppe betreiben will.

Wenn der EU tatsaechlich einer schmerzfreien Trennung gelegen sein sollte, soll sie dem entsprechen.
Sie bricht sich damit keinen Zacken aus der Krone.<<

Sie meinen, es wäre in Ordnung, wenn GB weiterhin alle Rechte, aber keine der Pflichten eines EU-Mitglieds hätte?

Das kann doch nun wirklich nicht Ihr Ernst sein.

Außerdem war die wirtschaftliche Union damals, bei Gründung der Montanunion, nur als erster Schritt zu einer umfassenden Union geplant. Das ist nun wirklich eine völlig unbestreitbare historische Tatsache.

17:40 von Peter Meffert

Wer mit der EU Handel treiben will, muss Mindeststandards einhalten, ...
Netter Satz nur leider nicht der Realität entsprechend.
Bestes Beispiel sollten asiatische Länder oder auch Lateinamerika sein.
Zu dem fragt kein Importeur warum so billig..erfragt nach Qualität und Preis.
Wenn ich alleine alle heutigen Artikel der TS zum Brexit lese, sehe ich schon, das die Position von GB stärker ist als ich bisher glaubte. Was auch darauf hin deutet warum Frau Merkel auf einmal Kompromisse von Europa aus bringt.
Zudem . Die Forderungen von Europa und das was man GB dafür zugesteht, sorry da würde ich auch im Privaten sogar nein sagen.
Nach lesen aller Artikel bekomme ich schon den Eindruck das aus Brüssel mehr verletzte Eitelkeit einiger Politiker im Spiel ist als ein mehr für beide Seiten auf wirtschaftlichen Gebiet.

18:02, Freier Markt/DE_Linksstaat

>>Bis 1991 hatte man zwar nicht alles, aber immerhin sehr vieles in der europäischen Integration richtig gemacht.
Danach genau umgekehrt.
Hätte man es bei den Verträgen, Stand 1991 belassen, wären wir heute wohlhabender, sicherer und freier.<<

Die europäische Einigung hat von Anfang an niemals irgendetwas bei irgendetwas belassen.

Das widerspräche nämlich ihrem von Anfang an, also direkt nach dem zweiten Weltkrieg, formulierten Selbstverständnis.

Andere Behauptungen sind nationalistisch motivierte Versuche der Geschichtsfälschung.

Beidseitiger Realitätsverlust

Ich denke es braucht nun den Rückfall auf die WTO-Bestimmungen = Hard Brexit, um zu einer verünftigen Lösung zu kommen.
Nur dann werden die EU und GB, auf Basis der dann entstehenden, realen Zustände, zu einem angemessenen Deal kommen. Derzeit ist alles ein unerträglicher Politpoker, fern jeder Sachdiskussion.

bei Gründung

fathaland slim @
Und schon damals ohne Aussicht auf Erfolg, weil die Bürger nie sinnvoll ernst genommen wurden.
Oder wer von den EU wählern konnte ahnen das Frau VL an die Macht kam?

Dabei wäre es so einfach

Die EU müsste bei den Fischereirechten nachgeben. Fischfang spielt in der EU wirtschaftlich gesehen eine absolut marginale Rolle (<1%). Warum gibt man da nicht ein wenig nach?

GB müsste bei der Anerkennung aller Sozial-, Arbeitsschutz- und Umweltstandards der EU nachgeben. Die sind aber auch absolut vernünftig. Es hat überhaupt keinen Sinn, die unterbieten zu wollen. Also könnte eigentlich auch GB einlenken.

Woran liegt es also jetzt noch?

@@18:10 von Magic.fire

>>Wer mit der EU Handel treiben will, muss Mindeststandards einhalten, ...
Netter Satz nur leider nicht der Realität entsprechend.
Bestes Beispiel sollten asiatische Länder oder auch Lateinamerika sein.
Zu dem fragt kein Importeur warum so billig..erfragt nach Qualität und Preis.<<

Allerdings zahlen sie auf viele Produkte aus dem asiatischem Raum entsprechend Zölle. Und einige Produkte dürfen sie schlichtweg gar nicht importieren, oder nur mit entsprechenden Zertifikaten.

im Brexit-Streit ?

Weil die EU immer noch nicht akzeptieren will das die Bürger mehrfach für einen Austritt gestimmt haben. Auch für einen no deal, hauptsache weg.

Am 16. Oktober 2020 um 18:14 von werner1955

Zitat: Oder wer von den EU wählern konnte ahnen das Frau VL an die Macht kam?

Es kommt auch in den Nationalstaaten vor, dass jemand Regierungschef wird, den vorher niemand auf der Agenda hatte.

Theoretisch (eher unwahrscheinlich) könnte das auch in Deutschland vorkommen.

Das Phänomen ist kein EU-spezifisches.

18:14, werner1955

>>bei Gründung
fathaland slim @
Und schon damals ohne Aussicht auf Erfolg, weil die Bürger nie sinnvoll ernst genommen wurden.
Oder wer von den EU wählern konnte ahnen das Frau VL an die Macht kam?<<

Wenn Sie "die Bürger" schreiben, dann meinen Sie sich selbst, oder?

Daß Sie Frau von der Leyen nicht mögen, das kann ich verstehen. Mir geht es ähnlich. Seit Jahrzehnten. Trotzdem wurde sie vollkommen korrekt vom Europaparlament gewählt. Eine Direktwahl der Kommissionspräsidenten gibt es nicht. Insofern waren die angeblichen Spitzenkandidaten irreführender Unsinn.

@18:10 von fathaland slim

Die europäische Einigung hat von Anfang an niemals irgendetwas bei irgendetwas belassen.

Gegenteiliges habe ich auch nie behauptet. Aber wie bei jeder guten Sache kann man es auch übertreiben und ins Gegenteil verkehren.

Das widerspräche nämlich ihrem von Anfang an, also direkt nach dem zweiten Weltkrieg, formulierten Selbstverständnis.

Ich wusste nicht, dass das damalige Selbstverständnis die Bereitschaft beinhaltete die europäische Integration auch soweit voranzutreiben, dass sie mehr Schaden als Nutzen bringt.

Andere Behauptungen sind nationalistisch motivierte Versuche der Geschichtsfälschung.

Ich bewerte die historische Entwicklung und Positionen anders als Sie. Das hat mit Geschichtsfälschung nichts zu tun.

Aber dass die Situation der europäischen Integration, Stand 1991, heute oft als "nationalistisch" empfunden wird, zeigt deutlich wie extrem die europäische Integration abgedriftet ist.

um 18:02 von Freier Markt

Zitat:"Also Schwerpunkt auf Freihandel (Freiheit) setzen; Umverteilung/Bürokratie (Zwang) minimieren.

Genau das Gegenteil ist eingetreten. Kein Wunder, dass die Briten ausgetreten sind."

Wir neigen ja häufig dazu, die eigene oft mulmige Befindlichkeit in die Beurteilung anderer Umstände entscheidend mit einzubeziehen.

So wollen Sie doch Freihandel gewiss nicht mit Freiheit gleichsetzen und selbst um Freihandel zu gewährleisten, ist eine Bürokratie erforderlich. Und was bei der Umverteilung der Zwang auf der einen Seite ist, bedeutet auf der anderen Seite etwas mehr Freiheiten. Also etwas Gerechtigkeit in einem Gemeinwesen.

Und dass davon das Gegenteil eingetreten sein soll und die Briten zum EU-Austritt veranlasst haben soll, kann doch wohl auch nur so ein mulmiges Gefühl sein.

Macron hat Recht

Die EU hat sich schon sehr weit hinaus gelehnt. An wie viele Zugeständnisse denkt Frau Merkel? Langsam geht es in Richtung Verdummung der Bevölkerung, wenn man es mit dem letzten Deal vergleicht. Die Briten wollen raus, auch ohne Deal. Sie sind bereit, Völkerrecht zu missachteten. Dann lasst die doch. Irgendwann wird der Letzte merken, dass es doof war. Und dann können Sie ja wieder zurückkommen, aber unter neuen Bedingungen, nämlich ohne Sonderwürste.
Bitte, Frau Merkel, nicht wieder die europäische Idee und die Werte verraten (wie in der Flüchtlingskrise).
Danke.

Es wird Zeit, die EU zu retten - nicht den Brexit

Wir sollten aus Eigeninteresse die Brexit- Verhandlungen beenden, und auf Europäischer Ebene überhaupt viel härter auftreten. Es wird Zeit für einen Neustart, um Europa zu retten. Das Rumgeeiere, lange gute Europäische Tradition, funktionert nicht mehr. Jeder, der sehen will, sieht gerade jetzt, bei Corona-, Weltwirtschafts- und Flüchtlingskrise, in Belarus und der Ukraine, dass es nur gemeinsam europäisch geht. Das aber nicht mehr Endlosverhandeln und lähmendem Lobbyismus und nationalpolitischem Rumgschachere hinter den Kulissen. Die Proeuropäer sollten vorangehen und und den nächsten Schritt tun: Rückbesinnung auf das Europäische Ideal der Menschenrechte (das macht Europa einmalig), viel weiter gehende Mehrheitsbeschlüsse des Europäischen Parlaments und des Ministerrats, gemeinsamer sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Binnenmarkt - und Außenpolitik die auch handeln kann. Wer nicht will, soll zurückbleiben. Oder, siehe Engländer, gehen. Aber dann auch richtig. Ohne Rumgeeiere

Johnson pokert auf eigene Rechnung - mit den Werten aller

„Die Folge wäre ein harter wirtschaftlicher Bruch. Mit Zöllen, Einfuhrquoten und Staus an den Häfen - auch wenn das eigentlich keiner will“

Und keiner braucht.

„Jede Seite müsse sich bewegen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel. (...) Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagte, man solle immer im Hinterkopf behalten, dass Großbritannien die EU verlassen wolle und ein Abkommen dringender brauche als die Union“

Das stimmt zwar, aber das eigentliche Problem ist, dass hier immer von „Seiten“ die Rede ist. Ganz so, als ob unter solchen Machtkämpfen zwischen Einzelnen nicht die gesamte Gesellschaft zu leiden hätte.

Britannien geht nur vorsn

andere Länder werden sicher folgen (Italien, etc.).
Der Brexit ist nur Anfang vom Ende des künstlichen verschwenderischen undemokratischen EU-Gebildes, das ja eh nur die Hälfte der in Europa lebenden Menschen umfaßt!
Love Europe / Leave EU!

Am 16. Oktober 2020 um 18:15 von ukrainische Krim

Zitat: Die EU müsste bei den Fischereirechten nachgeben. Fischfang spielt in der EU wirtschaftlich gesehen eine absolut marginale Rolle (<1%). Warum gibt man da nicht ein wenig nach?

Das mag daran liegen, dass für einige EU-Einzelstaaten der Fischfang größere Bedeutung hat als für die EU.

kein EU-spezifisches.

falsa demonstratio @

Aber gerade durch solche Entscheidungen wird die Zustimmung der leistungsbereiten demokratischen Bürger immer weniger und die Extremisten werden gestärkt.

War

Das politische und wirtschaftliche Brtinaien jemals wirklich an der Eu interessiert ?

Ich denke nicht .

Der immer noch stark ausgepräckte Feudalismus freut sich auf seine wieder gewonnene Freiheit , die Bevölkerung solange sturmfreif geschalte bis sich zur Trennung hinreißen ließen .

Am ende werde sie wie immer die Verlierer sein.

Wobei was ist an dieser EU wirklich volksnahe?

Das höchste Amt wurde einfach mal von Merkel , so wirkte es zumindest ( bei vielen Eu Bürgern )mit der Inthronisationen von Frau Von der Leyer besetzt .

Die bürgerliche Mitsprache unbekannt
( ich erinner mich noch an die Umfrage zur Zeitumstellung ) und leider lächerlich .

Wieviele EU Bürger fühlen sich darin vertreten.

Ein harten Bexit .
Ist alle mal besser wie wieder entloße , wenn und Abers , die am ende So wie so wieder Gummibänder sind .

Am Ende zieht wieder an seinem Ende ,
bis sei wieder und wieder,
nach und neu verhandeln

Eine Endlosschleife...

Regierungschef wird, den vorher niemand auf der Agenda hatte?

falsa demonstratio @
Sie meien jetzt aber nicht Thüringen?

18:16 von WiPoEthik

Sind z. B ADIDAS Produkte ..made in germany oder Made in Vietnam?
Aber dann ist es ja kein Handel mit Vietnam dann ist es ja innerdeutscher Handel.
Die Liste lies sich ohne Probleme erweitern
Lesen sie alle Artikel von TS, dann sieht man warum sich Herr J. so quer stellen kann.
Was bisher nie gesagt wurde z.B die lizenzierten Medikamente, die dann nicht mehr ohne weiteres in Europa genutzt werden können, immerhin sage und schreibe 2000.
Wenn ich die Artikel lese erscheint nicht Deutschland als der harte Gegner von GB, dann sollte es Frankreich sein. Historisch gesehen, unpassend für moderne Zeit, alte Gegnerschaft

@Am 16. Oktober 2020 um 18:10 von Magic.fire

Wer mit der EU Handel treiben will, muss Mindeststandards einhalten, ...
Netter Satz nur leider nicht der Realität entsprechend.
Bestes Beispiel sollten asiatische Länder oder auch Lateinamerika sein.

Welche Länder aus Asien oder Lateinamerika nehmen denn am EU-Binnenmarkt teil?

Jede Seite muss sich bewegen...?

Frau Merkels Verhandlungs-Grundsatz, dass sich jede Seite bewegen müsse, hat oft funktioniert. Nur muss man genau hinsehen, wieviel sich jede Seite am Ende bewegt hat.
Die Fischereirechte in britischen Hoheitsgewässern, hier haben die Briten etwas, wo sich Nationalstolz spiegelt. Hier nachzugeben, würde viel Spielraum für alle anderen Streitpunkte öffnen.
Und es darf nicht nach Bestrafung aussehen. Warum auch. Vielleicht wäre die EU froh, wenn bestimmte EU-Mitglieder auch den Exit suchen, weil sie den EU-Werten nicht entsprechen wollen. Dann sollte man es ihnen leicht machen - NATO hin oder her. Die ist sowieso obsolet oder auch hirntot, wie Mitglieder selbst feststellen.

Der niederländische

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte bringt es auf den Punkt: "Für einen Durchbruch brauchen wir endlich Bewegung auf der Seite der Briten." Dass Boris Johnson das umgedreht darstellt, ist einerseits seinem mangelnden Realitätssinn und andererseits seiner politischen Instinktlosigkeit zuzuschreiben. Die Brit*innen müssen sich auf harte Zeiten einstellen.

18:28, Freier Markt/DE_Linksstaat

>>Aber dass die Situation der europäischen Integration, Stand 1991, heute oft als "nationalistisch" empfunden wird, zeigt deutlich wie extrem die europäische Integration abgedriftet ist.<<

Der Zustand 1991 war eine Übergangsphase. Nationalisten deuten sie gern als wünschenswerten Endpunkt der Entwicklung.

Brexit

Am Tag als Frau May den harten Brexit nur angesprochen hat (Frühjahr 2016), hat unser Unternehmen beschlossen:
(1) OEM Fertigung geht von England nach USA (20 Mitarbeiter)
(2) Warenlager geht von England nach Irland (diese Konsolidierung war allerdings schon davor beschlossen - 20 Mitarbeiter))
(3) Kündigung des "Notified Body" BSI-UK und neue Verträge mit TÜV-SÜD

(1) wurde im Herbst 2017 abgeschlossen - nach einigen Anlaufschwierigkeiten unter dem Strich besser heute.
(2) wurde Mitte 2018 abgeschlossen - keine nennenswerte Probleme
(3) Ist noch am laufen - dies hat bisher etwa 6Millionen USD gekostet...

Status heute wissen wir nicht, ob wir medizinische Produkte nach CE Zertifizierung überhaupt nach UK liefern können, der lokale Händler baut gerade ein riesiges Lager auf, um die Versorgung für ein paar Monate sicherzustellen. Einen Ersatz aus UK gibt es nicht.

Und danach? - eins ist klar - für UK werden die Produkte erheblich teurer, plus Zölle... aber das NHS hat dann ja die Kohle

@19:25 von fathaland slim

Der Zustand 1991 war eine Übergangsphase. Nationalisten deuten sie gern als wünschenswerten Endpunkt der Entwicklung.

Also wenn dort aufzuhören, wo eine Entwicklung mehr Schlechtes als Gutes bringt, "Nationalismus" ist, dann kann dieser "Nationalismus" gar nicht so schlecht sein, oder?

Natürlich ist das kein Nationalismus, sondern einfach nur Vernunft.

Die längere Demokratieerfahrung der Briten, ist für mich immer noch die beste Erklärung für den Brexit.

Johnson weiß, dass der Brexit GB schadet

Sein Job ist es nicht, das Beste für GB rauszuholen oder auch nur den Willen der britischen Bevölkerung zu vertreten.
Sein Job ist es, für seine Auftraggeber GB aus dem EU-Recht herauszubrechen, ganze egal wie, damit diese sich Vorteile verschaffen können, die derzeit durch EU-Recht blockiert sind.

Die Briten haben sich reinlegen lassen mit ein paar Bildern von syrischen Flüchtlingen.
_

Nicht in der Hose

Dass die Europäer Johnsons Ultimatum einfach mal so haben verstreichen lassen, ist natürlich frech. Was kann Boris da noch tun? Er reagiert nur mit einem windelweichen ja aber ...

Man soll sich nicht mit den großen Jungs anlegen, wenn man keinen ... in der Hose hat.

Kein Umweltdumping

Wenn GB die europäischen Standards, vor allem im Umwelt- und Verbraucherschutz, unterschreibt, ist die Einigung da. Wenn nicht, soll der britische Kram halt woanders verhökert werden.

Klar die Briten sehen wohl

Klar die Briten sehen wohl dem Brexit so locker entgegen, weil sie wissen, dass ihnen von der restlichen EU-Seite immer wieder weitere Angebote gemacht werden, die ihnen noch viele Extrawürste zugestehen werden. Andernfalls werden die Briten sich zum Steuer und Geldwäscherparadies entwickeln und die Rest-EU-Staaten noch zur Verzweiflung bringen und wenn das nicht reicht, können sie sich ja auf Ihre alten Stärken besinnen, also Koloniengründungen,Menschenhandel, vielleicht wieder China mit Opium "beschenken" und gemeinsam mit ihren engen Freunden Waffenhandel, in vorher von ihnen beiden erzeugten Krisengebieten, und wenn das immer noch nicht reicht, man war ja auch mal besonders gut in der Staatsfinanzierung mittels Piraterie. Vielleicht macht Francis Drake auch wieder mit.

Ganz, ganz schlechtes Verhandeln.

"Jede Seite müsse sich bewegen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel."

Das ist interessant. So einen Satz wird man von Boris Johnson nie hören.

Der bleibt konsequent auf seiner Position.

Solange Vertreter der anderen Seite (wie in diesem Fall) eigene Bewegungsbereitschaft signalisieren, wird sich es auch kein Abkommen geben. Herr Johnson wartet geduldig ab, bis die Kanzlerin bei ihm andockt.

Ganz, ganz, ganz schlechtes Verhandeln von "unserer" Seite.

Blond und naiv?

Wer glaubt, er könne die EU in irgendeiner Form erpressen oder nötigen, der ist naiv. Es geht auch ohne deal. Die EU sieht es gelassen. Entweder läuft es nach unseren Spielregeln oder die Karten werden wieder weg gepackt.

In meinen Augen

Pokern Politiker wieder einmal in munterer Runde...

Nur dass sie nicht um Geld oder Spielchips spielen, sondern um die langfristige Zukunft ihrer Länder, ihrer Einwohner und ihrer Kinder... Sprich um die Zukunft.

Boris blufft.
Er will, dass die anderen passen.
Er hat nur ein kleines Pärchen.

Aber er wirft alles rein in den Pott, in der Hoffnung, dass er der Letzte sein wird... Und eben alle aussteigen, weil ihnen der Einsatz zu hoch sein wird.

Ich denke, Boris ist dabei sich gerade zu verzocken!

Er verzockt die Zukunft von Großbritannien!

Es wird Jahrzehnte dauern, diese Fehler, die gerade begangen werden, wieder zu korrigieren.

Doch das sieht er mit seinem Ego nicht.

Die falschen Politiker sind momentan bei wichtigen Staaten an der Spitze... In dieser hektischen und heiklen Zeit und bei all den Problemen weltweit braucht es weniger Egomanen.

Isolation ist nicht die Lösung sondern Kooperation... Zusammen ist man stark!

Das leuchtet Boris, Donald & Co nur nicht ein!

Werner

Die Bürger haben mehrfach für einen Brexit gestimmt?
Alternative Fakten
Auch Johnson hat seine Trollle

Bei aller Diskussion, vor allem wenn das Argument ist

Den Briten wird es dann so schlecht gehen..
Warum sagt Brüssel nicht einfach OK, Tür zu ihr seit draußen.
Handelsverträge oder bilateraleAbkommen kann man dann immer noch machen.
Ist vielleicht nicht doch mehr ein Grund das es auch für r Europa nicht nur kleine Nachteile bringt. GB ist ein Importland, Verlierer sind dann mehr die Betriebe und Konzerne die nichts mehr dort verkaufen können.
Oder ist es die Furcht das es den Briten vielleicht doch nicht so schlecht gehen wird wie immer prophezeit wird, was dann Nachahmer finden würde.
Es glaubt doch nun sicher wirklich niemand das man das alles nur wegen der armen Briten macht.

@FreeAgain, 18:32 Uhr- GB steht am Abgrund

Andere Länder werden sicherlich nicht dem Brexit folgen. Die EU ist der größte Wirtschaftsraum weltweit. Vor allem Deutschland profitiert von der EU. Viele Arbeitsplätze werden dadurch gesichert. Ohne die EU und eine tumbe Einzelstaaterei wären die Europäer den Machtblöcken USA und China hilflos ausgeliefert. Trump hat nicht ohne Grund für den Brexit geworben. Nicht zuletzt war und ist die EU seit ihrem Bestehen ein wichtiger Pfeiler für den Frieden. Die Briten gehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Viele Wirtschaftsunternehmen verlassen die Insel, das Volk ist tief gespalten (Trump hat gleiches in den USA geschafft) und das Pfund befindet sich auf Talfahrt. Und Sie wollen uns den Brexit allen Ernstes als Erfolgsstory verkaufen?

Alle sind sich

doch immer einig, das der große Verlierer GB ist, also warum lässt man sie dann nicht ziehen.
Die Fischereirechte würde ich als GB auch nicht abgeben, Fisch lässt sich auch mit WTO Regeln verkaufen, der Kunde zahlt das doch, falls es teurer werden wird.
Und die Staus, falls welche entstehen, sind doch in GB, auf EU Gebiet sind die doch lösbar.
Außerdem geht ja der Handel mit GB stark zurück, der EU macht das doch nichts aus, so immer die einhellige Meinung vieler hier.
Man hat doch mal den Handel mit WTO nicht umsonst erfunden, also lasst sie doch ziehen, der EU macht das doch nichts.
GB wird es schlecht gehen, der EU super gut, denn was sie alles so machen will, wird die Wirtschaft extrem voran bringen.
Passt doch, oder ist es doch alles ein wenig anders ;-).

@rossundreiter, 19:49 Uhr- Strategisch clever

Johnson wird gewaltig nachbessern müssen, um den Brexit noch zu vermeiden. Er soll nicht die Mär verbreiten können, erpresst worden zu sein. Deshalb ist die Vorgehensweise von Merkel durchaus clever. In der Sache wird sie hart bleiben, so wie wir es von ihr gewohnt sind.

Johnson der Demagoge vor dem Herrn...

Klar.. Logisch... Schuld sind immer die anderen. Das ist Demagogie in Reinform. Es gab doch einen ausgehandelten Brexit-Deal noch vor paar Monaten. Einfach mal an Abmachungen halten, ist wohl nicht so die politische Lebensart von Johnson. Also ehrlich... außer die Fischerreirechte fällt mir jetzt nichts ein, was wir EU Leute von GB bräuchten. Gegeneinander gerechtnet, hat GB sicher mehr Nachteile von einem harten Brexit.

ich nehme doch stark an,

Johnson hat sich und den seinen schon ein sicheres und flauschiges asyl irgendwo auf der südhalbkugel gesichtert. das wird er brauchen, wenn er seinen harten Brexit durchzieht und die britische bevölkerung nach ein oder zwei jahren aus ihrem traum erwacht.

Zu fathaland slim. 19.25

Die Art und Weise der Erweiterung 1991, ihre Intensitaet und Geschwindigkeit zusammen mit der spaeteren Einfuehrung des Euro und seiner Rahmenbedingungen war und ist bis in die Gegenwart Gegenstand einer thematisch umfangreichen und komplexen Diskussion. Die mehr bremsenden Mahner in diesem Zusammenhang als nationalistisch abzutun, ist dumm und unsinnig. Eines darf man den heftigen Kritikern der EU aus Deutschland allerdings entgegenhalten. Wir hier - aber nicht alle in Europa - haben bislang wirtschaftlich davon profitiert. Der Binnenmarkt und der Euro sind bislang fuer Bundesdeutschland auch saldiert mit den Nettozahlungen vorteilhaft gewesen. Politisch sehe ich bis heute auch eher Vorteile. Ob das z.T. nicht zuletzt durch die Erweiterung hervorgerufene fragile Gebilde EU auf Dauer Bestand haben wird, muss sich aber noch zeigen. Von daher sollte man mit dem Begriff "nationalistisch" nicht so inflationaer umgehen.

Es ist müssig darüber zu spekulieren, was nach

dem 1.1.2021 passiert. No Deal: Grenzen zu,
Reiseverkehr erschwert, grosse Unternehmen gehen aufs Festland, Urlaub wird für die Briten immens teuer, die NHS wird pleite gehen, weil ausländische Krankenschwestern und Pfleger zurück aufs Festland müssen, usw. usw. Worst Case für GB wäre ein baldiges Little Britain, weil Schottland und evtl. Wales good bye sagen zum UK.
Ich wünsche den Briten trotzdem alles Gute, denn sie sind ja nicht unsere "Feinde", man rückt nur weiter voneinander ab. Und das ist für beide Seiten vlt. ganz gut so.

RE: von Adeo60 um 20:04; @FreeAgain

GB steht am Abgrund

Ich kann jeden Satz Ihres Kommentars vollständig unterschreiben, und möchte noch hinzufügen, dass die Bank of England (brit. Notenbank) die schwerste Wirtschaftskrise seit 300 Jahren für das UK prognostiziert.

Wenn BJ nicht handelt, dann gehen für viele Briten demnächst die Lichter aus.
Allein die City of London wird dann noch glänzende Geschäfte machen.

Gruß Hador

Lächeln signalisiert Erwartungen

„Kein Abkommen um jeden Preis“

Was wird das Ergebnis sein?

WK 1 hat nichts wesentlich verändert,
außer, dass Frauen in die Arbeitswelt eindrangen.

WK 2 hat auch nichts wesentlich verändert,
außer, dass alle den „American Way of Life“ super fanden.
Sorglosigkeit, auf Kredit leben.

Die EU hat auch nichts wesentlich verändert,
außer, dass jetzt eine Frau die Chefin ist,
und man es geschafft hat, dass nüchterne Leute auf der Schulden Party mittanzen.
„Die ING verzeichnete eigenen Angaben zufolge 213.000 Depot-Neueröffnungen im ersten Halbjahr - so viel wie nie.“

Der BREXIT wird auch nichts wesentlich verändern,
außer, dass man das Lächeln der BREXITER und der EU-Verhandler nicht mehr sieht.
Lächeln signalisiert Erwartungen.

Es fehlt das Signal: „Ich komme Dir ohne Waffen entgegen“.

Darum werden beide verlieren.

Lässt ihn gegen die Wand rennen.

Wenn Johnson glaubt er könne der EU seine Bedingungen diktieren, muß man ihn die Konsequenzen spüren lassen. Viel produziert wird in UK eh nicht. Wichtig ist, daß die EU für faire Rahmenbedingungen bei der Londoner Börse sorgt. Notfalls muss die EU den Handel einschränken.

Bitte erklärt mir doch mal einer warum die Zölle

Von Nachteil sein sollen?
1.den Einfuhrzoll erhebt GB, sicher dann wird das Produkt teuerer, nur kann GB eben auch kein Zoll verlangen
2. Firmen die dort verkaufen wollen wie zum Beispiel das britische Importprodukt Nr1 das Auto werden den Preis so anpassen das sie auch in England verkaufen können. Vielleichtsogar nur dort wenn die Hysterie ums Auto weiter geht
3. Banken werden ganz sicher mit GB Geschäfte machen, wegen dem auf und ab des Kurses halt das was Geld bringt im Finanzwesen.
So tragisch es ist, gerade der Corona bedingte weltweite Niedergang der Produktion und des Handel hilft den Briten.
Wenn GB ein Exportland wäre würde ich viel mehr schwarz sehen.
So ist doch eher der Nachteil auf dt. Seite wenn ein Hauptmarkt wegbricht

Verzockt

Der Boris und seine Ultimaten. Gestern wollte er die Verhandlungen abbrechen und glücklich seinen „Australien-Deal“ bekommen.

Jetzt muss er doch weiterverhandeln und hat keine guten Chancen, weil jeder am Tisch weiß, dass es geblufft hat.

Dumm gelaufen

Brexit und kein Ende?

Ich stimme HWMde voll zu; die EU sollte sich um ihre inneren Probleme kümmern. Dazu gehört unter anderem der Umgang mit EU-Mitgliedern, die z.B.im Flüchtlingsproblem völlig unsolidarisch agieren, auch diese Staaten sind nicht in einem Ziel eines europäischen politischen Staates zwingend nötig.
Aber zur EU/Brexit - Diskussion,z um besseren Verständnis mal einfach die Geschichte der Montanunion, der späteren EWG anschauen GB ist erst seit 1972 EG-Mitglied, hat also mit der Vorgeschichte wenig zu tun. Wenn die Briten meinen, sie könnten die Vorteile des offenen innereuropäischen Handels für Nichts erhalten, sind sie verkehrt gewickelt.
Johnson ist nicht der "große Kopf" sondern ein Herr namens Cummings, der als
"Berater" die Strippen zieht
Gruß
Georg

@18:12 von Dubitator

>> , um zu einer verünftigen Lösung zu
>> kommen.

Sie wissen schon, daß Ihre "vernünftige" Lösung ein Bruch des Karfreitagsabkommens darstellt, was in einem Bürgerkrieg münden könnte?

Die EU ist wieder bereit zu verhandeln

Damit ist ja alles klar, Johnson hat das Ziel erreicht.

@18:32 von FreeAgain

>> Ende des künstlichen verschwenderischen
>> undemokratischen EU-Gebildes

Ähh, mit Ländern wie USA, China oder Russland auf AUGENHÖHE verhandeln zu können ist nicht gut? Also zurück in die Kleinstaaterei?

Bojos Canossa

Ich denke nun, aus Prinzip wird "unsere Ursula vdL" Johnson beim Angsthasenspiel zeigen, was ein richtig hübscher Crash mit blutiger Nase ist. -

Zwei Monate Verzollung nach den WTO Regeln - und ALLE Briten werden zwangsläufig verstehen, was Autos aus Deutschland, Gemüse aus Italien, Käse aus den Niederlanden im Nicht-Europäischen Ausland kosten.
Johnson hat es den Briten als "Australia Option" verkauft. Nun muss man wissen, "Australien" klingt in den Ohren eines Briten extrem freundschaftlich. Tropisches Klima, Kangurus, Sonne. Dahinter verbirgt sich jedoch der Handel nach den Regeln der WTO, sprich - Volle Verzollung.

Am 01. Januar rauscht das Pfund in den Keller. Und jeder Artikel, egal woher, kostet gleich nochmals ein Viertel mehr.

Es dauert keine zwei Monate, und Johnson wird seinen Gang nach Canossa antreten.

Ist doch gar nicht so schwer. Auf dem Bauch kriechen. Im Büsserhemd. Nach Brüssel.
Lauthals um den Deal betteln.-

Während das britische Volk seinen Kopf fordert.

22:08 von saschamaus75

Ähh, mit Ländern wie USA, China oder Russland auf AUGENHÖHE verhandeln zu können ist nicht gut? Also zurück in die Kleinstaaterei?
.
gibt es für sie nur 2 Optionen
Zentralregierung in Brüssel oder Kleinstaaterei ?

Ich kann es Johnson nicht verübeln...

Bisher ist die EU jedes Mal eingeknickt, wenn die Briten ihre Extrawürste gefordert haben. Insofern kann ich es Johnson nicht verübeln, dass der diese bisher erfolgreiche Taktik, die schon Frau Thatcher gefahren ist, weiter verfolgt.
Die Frage ist nur: was macht Johnson, wenn er zu hoch gepokert hat und die EU diesmal nicht einknickt?

@22:40 von r0lt0

Irgendwie scheinen Sie die Regeln der WTO nicht verstanden haben. Die WTO gibt allgemein Höchstzollsätze im internationalen Warenverkehr vor. Das heißt aber nicht, dass die Länder diese auch anwenden müssen. Das entscheidet jedes Land immer noch selbst, ob und in welcher Höhe es Zölle festsetzt. Nur über die Höchstsätze der WTO sollte es nicht hinausgehen. Zölle zwischen den Handelspartnern beruhen meist auf Gegenseitigkeit. Erhebt die EU Zölle auf britische Waren wird GB auch Zölle auf EU-Waren erheben. Also noch mal: Die WTO verlangt nicht generell die Erhebung von Zöllen.

@23:14 von Sisyphos3

>> gibt es für sie nur 2 Optionen
>> Zentralregierung in Brüssel oder
>> Kleinstaaterei ?

Ähh, entweder wir sind eine Union, oder kleine Einzelstaaten.

Welch Möglichkeit sehen Sie dazwischen?

@Bernburger Regeln verstehen

Frage: Haben sie schon einmal eine Einfuhr verzollt? Ich schon.
Haben Sie schon einmal ins nicht europäische Ausland ausgeführt? Ich schon.
Ich habe für einen Vertrieb gearbeitet.
Ausfuhrformulare Ausfüllen das verteuert jeden Im- und Export.
Versuchen Sie es ruhig mal. Macht Spass.
Und danach erklären Sie mir gerne nochmals, dass ich nichts über WTO, Ein- und Ausfuhren weiss...

@werner1955 (18:14)

bei Gründung
fathaland slim @
Und schon damals ohne Aussicht auf Erfolg, weil die Bürger nie sinnvoll ernst genommen wurden.
Oder wer von den EU wählern konnte ahnen das Frau VL an die Macht kam?

____

Tja, da keiner der beiden Spitzenkandidaten eine Mehrheit der Abgeordneten hinter sich vereinigen konnte, wurde Frau von der Leyen als Komprimisslösung gefunden. Auch das ist Demokratie.
Im Übrigen ist es traurig, dass viele Menschen die Errungenschaftne der EU mittlerweile als selbstverständlich hinnehmen und völlig ausblenden, wie es vorher war, andererseits aber jedes Problem zur Unendlichkeit aufblasen und als Indiz dafür sehen, dass die EU nicht funktioniert und aufgelöst werden müsste. Klarer Fall von Wahrnehmungsverzerrung.

Darstellung: