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Mit Physik kann man keine

Mit Physik kann man keine Deals machen - mit Biologie auch nicht. Einerseits ist das Stöhnen der Waldbesitzer*innen nachvollziehbar - aber das Stöhnen der Natur setzt mir wesentlich mehr zu. Und noch mehr Stöhnen muss ich im übertragenen Sinne, wenn ich sehe, dass es immer noch Leute und sogar eine im Bundestag vertretene Partei gibt, die die Auswirkungen der menschenverursachten Klimazerstörung und ihrer Folgen schlicht und plump leugnen.

Waldsterben nimmt zu: Bäume in Not....

Dem Wald geht es also schlecht. Er ist auch vom Klimawandel betroffen. Dabei ist er wichtig, einmal nimmt er, wie in dem Artikel geschrieben im Jahr 127 Millionen Tonnen CO2 aus der Luft, außerdem ist er wichtig für den Grundwasserspiegel.

Aber verstehen tut das offensichtlich Tesla in Brandenburg nicht. Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt.

@16:54 von andererseits

Sehr allgemein gehalten ihr Kommentar. Im Jahre 1800 gab es etwa 1Mrd Menschen. Seitdem ein expotentielles Wachstum auf nun fast 8Mrd. Das muss Auswirkungen auf die Umwelt haben. Genauso wie jedes Massenauftreten jeder anderen Spezies. Eine Lösung wäre diesem Bevölkerungswachstum in den Ländern entgegen zu wirken, die diesen massiven Anstieg verursachen. Alle sogenannten klimaschonenden Maßnahmen gehen ins Leere wenn die Menschheit weiter so zunimmt.

Zitat: Die

Zitat:

Die Arbeitsgemeinschaft der Waldbesitzerverbände fordert daher finanzielle Hilfen, um die Klimaschutzleistung des Waldes zu honorieren.

Angesichts dieser Forderung einer Einrichtung, die wohl direkt am Erhalt der Wälder interessiert ist, fällt es mir -als Forstwirt!!!- schwer, die Nettiquette hier zu wahren und sachlich sowie höflich zu bleiben. Anstatt sich als etablierte Institution Freitags zu den Fridays for future Demonstrationen zu gesellen, um gemeinsam mit den Schülern ein Ende der industriellen Zerstörung der Erde zu fordern, schreien diese Leute nach Geld!!!
Erbärmlicher kann die Welt garnicht mehr zugrunde gehen. Ich hab's so satt, zu Eurer Spezies zu gehören...

Finanzielles Desaster

Da sind die Waldbesitzer zumindest nicht die einzigen.
Durch, mit oder wegen Corona stehen ja ebenfalls erstaunlich große Teile der Wirtschaft kurz vor einem finanziellen Desaster.
Doch was haben Waldbesitzer und andere Wirtschafttreibende denn in den letzten Jahren und Jahrzehnten, Waldbesitzer möglicherweise in den letzten Jahrhunderten, mit dem Geld getan, was sie verdient haben?
Alles verprasst? Keinerlei Rücklagen, um Durststrecken zu überstehen?
Als Unternehmer hat man auch eine Verantwortung gegenüber dem eigenen Betrieb, für die Mitarbeiter und deren Familien und legt Geld zurück für Notlagen.
Von jedem Privatmenschen wird das erwartet. Mit Blick auf unsere lächerliche Rente ist das überlebensnotwendig.
Zukünftige Regierungen müssen dafür sorgen, dass die Wirtschaft sich einen Notfallfond zulegt, um solche Risiken zu bewältigen.
Private oder staatliche Waldbesitzer können allerdings beruhigt sein. Nur 100 - 200 Jahre absolut nichts tun. Danach ist der Wald wieder wie neu.

Stickstoff heißt die Kanaille

In ungestörten Waldökosystemen sind > 90 % der Nährstoffe in der toten organischen Substanz akkumuliert. Bei der Mineralisation entsteht vereinfacht dargestellt 1 Einheit Säure, bei NO3-Aufnahme durch die Pflanze wird diese wieder "verbraucht". Höhere Temperaturen beschleunigen die mikrobielle Tätigkeit, die Ionenkreisläufe werden entkoppelt u. das Säuregleichgewicht gestört.

Wichtig: Weist die Konzentration der H+-Ionen in der Bodenlösung einen festen Wert auf u. dickt diese durch Trockenheit ein, verteilen sich die H+-Ionen auf ein geringeres Volumen, die Konzentration steigt, der pH-Wert sinkt. Solche Versauerungsschübe überfordern die Pufferkapazitäten des Bodens, besonders bei Basenarmut. Säuretoxizität läßt die Feinwurzeln absterben, Wasser- und Nährstoffaufnahme dadurch reduziert. Ohne atmogenen N-Eintrag würden auf skelettarmen Lehmen Bäume locker 2 Monate ohne Niederschlag auskommen.
Besonders schädlich ist Ammoniak (hpts. aus der Landwirtschaft), aber die ist ja sakrosankt.

16:54 von andererseits Mit Physik kann man keine

das Stöhnen der Natur setzt mir wesentlich mehr zu. Mir auch.Und noch mehr Stöhnen muss ich im übertragenen Sinne, wenn ich sehe, dass es immer noch Leute und sogar eine im Bundestag vertretene Partei gibt, die die Auswirkungen der menschenverursachten Klimazerstörung und ihrer Folgen schlicht und plump leugnen.
Aber erklären sie mir mal eins. Ihre Partei ist in fast allen Landesregierungen vertreten und ist schon eine gefühlte Ewigkeit im Bundestag. Der Wald stirbt nicht erst seit heute. Was haben die Grünen den die letzten 20 Jahre getan außer kluge Sprüche?

Am 17. Oktober 2020 um 17:10 von Bernd Kevesligeti

Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt.
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Und aktuell werden mehr Bäume gefällt und Wälder gerodet um Windräder aufzustellen. Die Bodenversieglung rund um ein Windrad sorgt dann auch noch dafür, das Regenwasser nicht mehr versickern kann.
Wie hoch ist eigendlich der Dieselverbrauch für ein Windrad im Monat?
Im Jahr 2013 wurde für den Windpark Riffgat der nicht am Netz angeschlossen war Monatlich 22.000 Liter Diesel für Stromaggregate gebraucht, weil die Anlagen in Betrieb gehalten, gekühlt und vor Rost geschützt werden müssen.

@ Bernd Kevesligeti (17:10): Die Batteriefabrik brauchen wir

hi Bernd Kevesligeti

Sorry aber zu der Batteriefabrik in Brandenburg sage ich mal:

Aber verstehen tut das offensichtlich Tesla in Brandenburg nicht.

diese Batteriefabrik brauchen wir, wenn wir den Umstieg auf die Elektrofahrzeuge schaffen wollen. Aber Tesla sollte rund um seine Fabrik einige neue Bäume anpflanzen auf diesem Areal. Zusätzlich wäre es mir lieber, wenn die Bundesregierung diese Fabrik von Tesla aufkaufen würde und dieses Werk eine deutsche Fabrik würde und Deutschlad von den USA die Technologie bekäme.

Und das im Dannenröder Wald:

Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt.

kann man geteilt sehen weil es für beide Seiten - sowohl für den Wald als auch für den Autobahnbau - gute Argumente gibt. Die Frage wäre, wo dann neue Bäume und neuer Wald gepflanzt wird für diese gerodeten Bäume wegen dieser Autobahn. Dafür muss Ersatzwald her.

Na und?

Wenn es zu trocken ist sterben eben die Bäume in manchen Wäldern ab, bei uns in Franken nicht so sehr. Dann werden eben Neue und andere Bäume gepflanzt, die Baumarten haben sich in den Jahrhunderten immer wieder verändert.
Wenn wir keine Kohle, kein Öl mehr verheizen sollen, dann eben die dürren Bäume.

@Mit Physik kann man keine Deals machen 16:54 von andererseits

"und sogar eine im Bundestag vertretene Partei gibt, die die Auswirkungen der
menschenverursachten Klimazerstörung und ihrer Folgen schlicht und plump leugnen."

Aber nur noch 10% - Tendenz sterbend ;-)

@ hrimgrimnir (17:20): Möbelindustrie muss nachhaltig werden

hi hrimgrimnir

Auch ich stehe zu Fridays For Future, weil die Wälder zu wichtig sind. Aber andererseits überlege ich mir, wo wir dann in Zukunft Holz für Möbel herbekommen wenn wir andererseits nicht wollen dass Regenwald abgeholzt wird. Von daher gibt es - meiner Meinung nach - keine andere Antwort als das das Holz aus heimischen Wäldern kommen muss. Aber auch die Möbelindustrie muss nachhaltiger werden. Und ich hätte nichts dagegen wenn diese Bäume die durch Stürme umfallen für sowas genutzt werden.

Aber wir müssen mehr zur Klimabekämpfung tun. Denn ich sehe in der Rhön viele Gebiete, wo man aufforsten müsste und könnte. Zum Beispiel im Bereich Wasserkuppe, im Bereich Kreuzberg und auch in den Alpen könnte man an vielen Bereichen aufforsten.

Jahrzehntelanges Elend wird endlich wahrgenommen

Bereits seit Mitte der 90-er Jahre sind im Wald die Auswirkungen der Klimaerwärmung nicht mehr zu übersehen: Während die Fichte als die am meisten gefährdete Baumart auf gut wasserversorgten bzw. -speichernden Böden prächtig gedeiht, fällt sie auf flachgründigen Standorten mit geringen Niederschlägen zunehmend aus. Unmittelbare Todesursache ist dann aber nicht Trockenheit, sondern die erhöhte Prädisposition gegenüber Schädlingen. Meist sind es Borkenkäfer, die als Sekundärschädlinge den Bäumen den Garaus machen. Dem Laien bleibt dies verborgen, da ein paar Käferbäume hier u. ein Käfernest da aus Gründen der Waldhygiene möglichst schnell aufgearbeitet werden. Ein exponentielles (ja, das gibt's auch anderswo) Anwachsen der Käferpopulation gilt es schließlich zu verhindern.
Für die Forstbetriebe ein Fiasko, kaum fliegen Käfer, rauschen die Holzpreise in den Keller. Schon der jahrelange Preisverfall nach WIEBKE u. LOTHAR konnte nur durch Substanzverzehr aufgefangen werden. Und jetzt ……?

17:17, passdscho @16:54 von andererseits

>>Sehr allgemein gehalten ihr Kommentar. Im Jahre 1800 gab es etwa 1Mrd Menschen. Seitdem ein expotentielles Wachstum auf nun fast 8Mrd. Das muss Auswirkungen auf die Umwelt haben. Genauso wie jedes Massenauftreten jeder anderen Spezies. Eine Lösung wäre diesem Bevölkerungswachstum in den Ländern entgegen zu wirken, die diesen massiven Anstieg verursachen. Alle sogenannten klimaschonenden Maßnahmen gehen ins Leere wenn die Menschheit weiter so zunimmt.<<

Das Waldsterben ist eine Folge der Klimaveränderung.

Die Klimaveränderung wird durch den CO2-Ausstoß und die dadurch hervorgerufene Erhöhung des CO2 Gehaltes der Luft erzeugt.

Dieser CO2-Ausstoß geht zum allergrößten Teil auf die Bewohner der ersten Welt zurück.

Diese zeigen dann gern mit dem Finger auf die Bewohner der dritten Welt. Wo andersfarbige Menschen wohnen, die man sowieso gern für alles Böse verantwortlich macht.

Sie sind es aber nicht.

Außerdem sinkt die Geburtenrate dort seit Jahrzehnten.

Am 17. Oktober 2020 um 17:10 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber verstehen tut das offensichtlich Tesla in Brandenburg nicht. Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt.

Ich habe dieser Tage einen Fernsehbericht über Ausgleichsmaßnahmen gesehen mit gelungenen und nicht gelungenen Beispielen.

Wenn ökologisch minderwertiger Nutzwald abgeholzt wird und an anderer Stelle dafür der Wald sich selbst überlassen bleibt, stellt das eine ökologische Verbesserung dar.

Geld ist kein Äquivalent für Bäume und Wald, die Haltung machts

"Die Arbeitsgemeinschaft der Waldbesitzerverbände fordert daher finanzielle Hilfen, um die Klimaschutzleistung des Waldes zu honorieren."
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Ich glaube, der urspüngliche Wald - oft noch Urwald (;-) - hatte, bevor er in Eigentum und Nutzung ging, wesentlich mehr Klimaschutzleistung. Insofern wäre eventuell zu überlegen, ob man die heutigen Eigentümer/Besitzer/Nutzer nicht zur Kasse bitten müsste und erhebliche Auflagen machen. Da melden sich mal wieder die Richtigen zu Wort und haben nicht die Natur im Blick, sondern die Unternehmensbilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. So verkehrt kann der Umgang mit Natur sein. Da hilft eventuell, dass de Gesellschaft mit Enteignung oder so ähnlich droht. Und wenn der Staat mit dem Wald genauso zerstörerisch umgeht, dann verpachten wir den an kleinere Kollektive, die den Wald wirklich lieben.
"Bäume in Not"? Dann weniger über ausfallende Einnahmen sprechen und mehr über Klima, Bäume, Sträucher, Schmetterlinge, Vögel und dergleichen mehr.

@ hrimgrimnir (17:20): auch diese Bäume müssen ersetzt werden

@ hrimgrimnir

Auch diese Bäume die hier gezeigt werden, müssen ersetzt werden durch neue Bäume:

https://www.tagesschau.de/inland/waldschaeden-103.html

Von daher würde mich interessieren, wo dieses Foto aufgenommen wurde, damit dort neue Bäume gepflanzt werden??

Am 17. Oktober 2020 um 17:42 von Demokratieschue...

Zitat: Die Frage wäre, wo dann neue Bäume und neuer Wald gepflanzt wird für diese gerodeten Bäume wegen dieser Autobahn. Dafür muss Ersatzwald her.

Wenn Eichen, die mehrere hundert Jahre alt sind, gefällt werden, wird es eine Weile dauern, bis die Ersatzpflanzen dieselbe ökologische Qualität haben.

@Bernd Kevesligeti, 17.10h

Nicht nur für den Autobahnbau im Dannenröder Wald, sondern überall für Windräder.
Diese Bäume fehlen genau so.

Das hier liegt am Klimawandel

Und das hier liegt am Klimawandel durch den sich die Erde immer mehr aufheizt:

Ein Teufelskreis am Beispiel des Käfers
Die Fläche abgestorbener oder schwer geschädigter Waldstücke nimmt fast überall zu. Am schwersten getroffen sind deutschlandweit Nadelbäume - Fichten und Kiefern. Dürre begünstigt in doppelter Hinsicht die Ausbreitung von Borkenkäfern, die vor allem diese beiden Baumarten befallen. Einerseits vermehren sich die Insekten bei warmem und trockenem Wetter schneller. Regnet es genug, können die Bäume die Käfer abwehren: Sie bilden Harz und verkleben die Schädlinge in deren Fraßgängen.

Doch ist es zu trocken, fehlt Feuchtigkeit für die Harzbildung. Die Folge ist die explosionsartige Vermehrung der Käfer, die befallenen Bäume sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Tote Bäume, die mangels Zeit und Personal nicht aus dem Wald geräumt werden können, bieten den Insekten dann wieder gute Brutbedingungen - ein Teufelskreis für Förster und Waldarbeiter.

17:46 von artist22

Aber nur noch 10% - Tendenz sterbend ;-)
Heist das dann nach ihrer Logik das dann die menschenverursachten Klimazerstörungen und ihrer Folgen beendet sind? Oder brauchen sie dann einen anderen Sündenbock.

17:43, MichlPaul

>>Na und?
Wenn es zu trocken ist sterben eben die Bäume in manchen Wäldern ab, bei uns in Franken nicht so sehr. Dann werden eben Neue und andere Bäume gepflanzt, die Baumarten haben sich in den Jahrhunderten immer wieder verändert.
Wenn wir keine Kohle, kein Öl mehr verheizen sollen, dann eben die dürren Bäume.<<

Bei solch, wie ich zu Ihren Gunsten annehme, gespielter Ignoranz kann man sich nur die Haare raufen.

Soll und kann man daran noch

Soll und kann man daran noch glauben, dass sich das Bäumesterben verbessert?
Bereits in den 1980 er Jahren hat man intensiv auf den sauberen Regen und dem Waldsterben hingewiesen. Das war damals so lautstark, dass so mancher den Wald und Bäume genau betrachtete. Man hat es kaum wahrgenommen. Heute 40 Jahre später kann jeder es sehen, wie die Bäume sterben und die Wälder kahler werden. Was wurde wirklich getan um das zu verhindern? Jahr für Jahr wird es schlimmer. Bitte stellt euch das ganze wieder 40 Jahre weiter vor.
Ich hoffe, es gibt überhaupt dann noch Wälder. Das wünsche ich uns allen, sonst wird's sehr eng für unseren Lebensraum. Tiere sterben wenn Wälder nicht mehr vorhanden sind und wir mit ihnen. Wir brauchen Wälder zum Leben.

@passdscho, 17.17h

Da werden Sie gleich Feuer bekommen.
Es gibt genug, die nicht verstehen wollen, dass es die Masse ist, die das Klima beeinträchtigt.
Da fallen 80 Mio mit 1 Kg pro Kopf eben nicht so ins Gewicht wie 1 Mrd. mit 250 Gramm pro Kopf.
Dem Klima ist es egal, woher die Schadstoffe kommen.

Auch diese Bäume ersetzen - Schifffahrt umrüsten auf Brennstoffz

Dann müssen auch diese toten Bäume ersetzt werden durch neue:

https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/waldsterben-115~_v-videowebl...

Sitkafichten, wie hier im Revier Steinfelder Holz bei Rostock, sterben zunehmend ab. Sie können die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre oft nicht überstehen.

Außerdem würde ich mir Nadelbäume (auch Tannen, Fichten, usw.) wünschen, die widerstandsfähiger gegen Trockenperioden wären. Aber das ändert nichts daran, dass die Benzinmotoren und Dieselmotoren wegmüssen. Auch die sind eine Ursache für den Klimawandel. Dann muss die Schifffahrt - die ebenfall eine weitere Ursache für den Klimawandel ist - auf Brennstoffzellen mit Wasserstoff anstatt mit LNG-Gas umgestellt werden. Wir brauchen diese LNG-Terminals nicht! Siehe das hier:

https://tinyurl.com/y2vmrk2x
NDR: Kindler: Kritik an Scholz' LNG-Milliarden-Angebot Kindler: Kritik an Scholz' LNG-Milliarden-Angebot Stand: 17.09.2020 20:31 Uhr

Was soll das???

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Oktober 2020 um 16:54 von andererseits
Stöhnen muss ich im übertragenen Sinne, wenn ich sehe, dass es immer noch Leute und sogar eine im Bundestag vertretene Partei gibt, die die Auswirkungen der menschenverursachten Klimazerstörung und ihrer Folgen schlicht und plump leugnen.
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Ich leugne den Klimawandel auch nicht. Das kann man ja sicher auch nicht mehr. Aber Stöhnen muß ich allerdings auch, wenn ich sehe, das eine Grüne im Deutschen Bundestag vertretende Partei versucht die Welt im Alleingang zu Retten und dann auch noch versucht die Wirtschaft an liebsten von heute auf morgen ohne Realistische Alternativen und Plan umzuformen.

Unser Verständnis von Wald ist falsch

Kurz: Wald != Forst

Lang: Häufiger wird berichtet (auch hier in der Tagesschau), dass "Wälder" ein Problem hätten. Förster berichten, dass Totholz aus dem "Wald" geschaffen müssten (steht auch hier in diesem Artikel), man spricht davon Bäume nachpflanzen zu müssen.
Warum müssen Bäume nachgepflanzt werden? Weil es bestimmte Bäume sein sollen die schnell wachsen, gefällt und verkauft werden. Warum ist es ein Problem wenn ein Baum stirbt? Weil der Baum ja gefällt und verkauft werden sollte.
Das ist die Situation in einem Forst. In einem Wald hingegen setzen sich langfristig die Bäume durch, die dem Klima angepasst sind, lange leben, Wasser speichern, den Grundwasserspiegel anheben, sich gegenseitig unterstützen und eine Artenvielfalt auch eben dank Totholz erreichen. (siehe "Das geheime Leben der Bäume" - Peter Wohlleben, Buch oder auch Netflix)

Und daher trifft diese Meldung auf den Forst zu und nicht auf gemeinnützige Wälder. Und diese sollen wir als Staat nun finanziell unterstützen?

@Demokratieschue...., 17.48h

Sie dürfen davon ausgehen, dass sowohl die Möbelindustrie wie auch die Forstwirtschaft nutzt, was es zu nutzen gibt.
Windbruch im allgemeinen ist für Möbelholz nicht unbedingt geeignet.
Dazu auch nicht jede Holz-/Baumart.

Damit genau das hier nicht passiert

Damit genau dass hier nicht passiert:

Staatliche Forstbetriebe und private Waldbesitzer rätseln mittlerweile bundesweit, welche Bäume sie überhaupt noch nachpflanzen können. "Niemand kann vorhersagen, wie sich das Klima in den nächsten Jahren entwickelt und ob eine erneute Trockenheit im kommenden Jahr die Setzlinge, die in diesem Jahr gepflanzt wurden, wieder zerstört", sagt Schulz-Trieglaff.

muss Schluss sein mit Erdöl, Erdgas (auch LNG-Gas aus den USA, aus dem Mittelmeer) und mit Diesel- und Benzinmotoren.

Außerdem finde ich die Ideen der Flugzeugindustrie schon in die richtige Richtung:

https://tinyurl.com/y2azqgn9
NZZ: Das Wasserstoff-Flugzeug nimmt Gestalt an 28.09.2020, 08.00 Uhr

oder das hier:

https://www.rolls-royce.com/innovation/propulsion/commuter-aircraft.aspx

oder das hier:

https://tinyurl.com/y39ytatn
inside-digital.de: Wright 1: So sieht das erste E-Flugzeug von Easyjet aus 9. März 2020

Diese Teile sollte Airbus ebenfalls bauen können und Embraer.

@17:20 von hrimgrimnir

//Ich hab's so satt, zu Eurer Spezies zu gehören...//

Entweder Sie gehören zu UNSERER Spezies oder eben nicht.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sicher sich manche Menschen sind, besser zu sein als die meisten anderen.

Was die Geldforderungen betrifft, haben Sie recht. Für seinen Besitz (hier Wald) ist der Besitzer allein verantwortlich. Wenn ihm das zuviel wird, muss er seinen Besitz eben an die Gemeinschaft zurückgeben.

Wärmenetz

Bei uns im Ort ist ein Wärmenetz geplant mit Holzhackschnitzelheizung, was denkt ihr wo die Holzhackschnitzel herkommen sollen? In Bayern gibt es Bäume ohne Ende, da sollten manche Bundesländer mal zuerst nachpflanzen.

17:49 von fathaland slim

Wo haben sie eigentlich ihre Behauptung her das die Geburtenrate dort seit Jahrzehnten sinkt? Laut DW: Afrikas Bevölkerung wächst rapide. Die hohe Geburtenrate stellt den Kontinent vor eine enorme Herausforderung. Frankfurter Rundschau: Die Weltbevölkerung steigt besonders in Afrika rasant an – Städte wachsen unkontrolliert . Stuttgarter Nachrichten: In den nächsten zwei Jahrzehnten wird sich die Bevölkerung Afrikas verdoppeln.
Soll ich jetzt noch weitere hunderte von Zeitungen zitieren?
Selbst der letzte UN_Bericht sagt etwas anderes wie sie.

von Demokratieschue....17:42

Wegen Tesla schlägt auch der Wasserverband Strausberg-Erkner Alarm. Er befürchtet Folgen für das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Und abgeholzt wird da übrigens heftig. Bürgerinitiativen wehren sich. Übrigens mit Demokratie ist das eine Sache bei Tesla: Elon Musk wählte für seine Gigafactory die Gesellschaftsform
SE, Societee Europe. Da gibt´s keinen Betriebsrat.

Und für den Dannenröder Wald kann man sich auch solidarisch zeigen: Auf den Seiten des BUND und "Danni bleibt" unterschreiben.

@18:05 von DuKeTHeReaL

Danke für Ihren deutlichen und wichtigen Beitrag.

@ DerVaihinger (18:07): die Stämme davon kann man verwenden

hi DerVaihinger

Windbruch im allgemeinen ist für Möbelholz nicht unbedingt geeignet.

na ja... die Stämme könnte man schon benutzen. Die Äste vielleicht nicht so, das stimmt. Aber die Äste könnte man kleinhächseln und für Tierställe verwenden und für Reithallen (wird als Bodenbelag in Reithallen verwendet).

Aber man kann schon einige Bäume nutzen:

Dazu auch nicht jede Holz-/Baumart.

zum Beispiel Esche, Eiche, Nußbaum, Kirschholz, Kiefernholz. Es gibt also schon Auswahl.

@ DerVaihinger (18:07): auch Buchenholz kann man verwenden

@ DerVaihinger

Dann kann man auch Buchenholz verwenden und Tannenstämme und andere Bäume die bei uns in den heimischen Wäldern wachsen. Von daher: man kann schon was nutzen.

Aber für jeden umgesägten Baum muss mindestens ein neuer Baum gepflanzt werden. Mehr wäre besser.

17:59, DerVaihinger

>>@passdscho, 17.17h
Da werden Sie gleich Feuer bekommen.
Es gibt genug, die nicht verstehen wollen, dass es die Masse ist, die das Klima beeinträchtigt.
Da fallen 80 Mio mit 1 Kg pro Kopf eben nicht so ins Gewicht wie 1 Mrd. mit 250 Gramm pro Kopf.
Dem Klima ist es egal, woher die Schadstoffe kommen.<<

Machen Sie sich doch bitte kundig, wo der Löwenanteil des fossilen Kohlenstoffs, ausschließlich um den geht es, verfeuert wird.

Ihre beiden Zahlen, die Sie sich ganz offensichtlich ausgedacht haben, werden jedenfalls der Realität nicht annähernd gerecht.

Schlagen Sie mal "ökologischer Fußabdruck" nach. Dann bekommen Sie einen Eindruck von den wahren Dimensionen.

von falsa demonstratio 17:49

Und welche Ausgleichsmaßnahmen gibt es von Elon Musk in Grünheide, für die abgeholzten 92 Hektar ? Und die 300 Millionen staatlichen Fördermittel, auf die er Aussicht hat ?

17:54 von Demokratieschue... Das hier liegt am Klimawandel

So ist es,durch das warme Wetter vermehrt sich der Borkenkäfer doppelt so schnell wie es sonst war.

wir sind Weltmeister im Erfinden von Problemen

Warum läßt man den Wald nicht "in Ruhe"
Doch nur weil man viel Kohle will und Fichten bringen eben viel Kohle
Gibt es in südlichen Ländern, die etwas wärmer sind und trockener nicht auch Wald ?
Wenn man gar nichts tut, siedeln sich eben entsprechende Gewächse von alleine an,
wenn man es eilig hat, muß man diese pflanzen.
Klar die bringen eben weniger Gewinn ... aber dann ist es eben so

18:07 von DerVaihinger @Demokratieschue...., 17.48h

//Sie dürfen davon ausgehen, dass sowohl die Möbelindustrie wie auch die Forstwirtschaft nutzt, was es zu nutzen gibt.
Windbruch im allgemeinen ist für Möbelholz nicht unbedingt geeignet.
Dazu auch nicht jede Holz-/Baumart.//

Vielleicht gibt es ja bald Möbel aus dem 3D-Drucker. Aus umweltverträglichem Kunststoff, welcher sich nach einer vorberechneten Zeit selbst auflöst. Kein Witz, an diesen Kunststoffen wird intensiv gearbeitet.

Schädliche Monokulturen Kiefer+Fichte

Diese Forste sind und waren immer schon Biologische Ödnisgebiete, nur dem schnellen Wachstum und dem Astfreien Holzbau gewidmet, das natürlich viel Geld in den Kassen der ForstBauern (Waldbauern sind das keine) spült. Zum schaden der natürlichen Flora und Fauna. Deutschland war immer schon von Mischwäldern durchwachsen gewesen. Vor 2000 Jahren war es etwas wärmer und es standen viele Eichenbäume in einer Art Parklandschaft. Angeblich hatte Deutschland während der Keltenzeit in etwa genauso viele Einwohner und Agrarwirtschaft wie im mittleren Mittelalter.
Pflanzt wieder Mischwälder mit Bäumen die durchaus trockenzeiten verkraften.
Jeder Baum der trocken fällt ist Erntereif.
Ende mit mono Forst Gelände.

@ Bernd Kevesligeti (18:14): die Folgen stimmen so nicht

@ Bernd Kevesligeti

Wegen Tesla schlägt auch der Wasserverband Strausberg-Erkner Alarm. Er befürchtet Folgen für das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung. Und abgeholzt wird da übrigens heftig. Bürgerinitiativen wehren sich. Übrigens mit Demokratie ist das eine Sache bei Tesla: Elon Musk wählte für seine Gigafactory die Gesellschaftsform SE, Societee Europe.

Also die Folgen für das Trinkwasser stimmen so nicht weil de Entnahmemenge begrenzt ist. Und der Wasserverband hat zugestimmt:

https://tinyurl.com/y4hkjkdb
RBB24: Wasserverband stimmt Tesla-Vertrag zu 22.09.20 | 22:16 Uhr

Um die Trinkwasserversorgung des neuen Tesla-Werks in Grünheide wurde lange hart gestritten. Der zuständige Wasserverband meldete früh Bedenken an. Nun aber hat er dem Erschließungsvertrag für die sogenannte Gigafactory doch zugestimmt.

Zusätzlich hat Tesla seine letzte Wasserrechnung bezahlt, wenn auch sehr spät. Sowas darf nicht mehr vorkommen.

@ schiebaer45 (18:23): auch mit Aufforstung kann man was tun

@ schiebaer45

Aber auch mit Aufforstung kann man was gegen den Klimawandel tun und da hätte ich schon mal gleich einen weiteren Vorschlag wo dringend aufgeforstet werden muss: im Bereich Brocken am Harz:

https://tinyurl.com/yb3385hh
wetter.de: Tote Bäume rund um den Brocken: Waldsterben im Harz 01. Mai 2020 um 17:23 Uhr

Der Wald im Harz ist ein erschreckender Anblick. Luftbildaufnahmen zeigen, wie großflächig die Bäume geschädigt sind. Es sind die Folgen von Dürre, Stürmen und Borkenkäfern. Die Waldbrandgefahr ist groß.

Die Region steht vor tiefgreifenden Veränderungen. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger erläutert: "Vor allem in den Mittelgebirgen wird sich das Landschaftsbild massiv ändern und die ökologische Leistungsfähigkeit der Wälder sinkt." Die Regenschauer um den Monatswechsel sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

@18:13 von Mass Effect

17:49 von fathaland slim
//Wo haben sie eigentlich ihre Behauptung her das die Geburtenrate dort seit Jahrzehnten sinkt?//

Ich habe mich gerade selbst noch einmal vergewissert bei de.statita.com

*** Weltbevölkerung 2020
Veröffentlicht von Bruno Urmersbach, 22.09.2020
Die Statistik zeigt die Weltbevölkerung von 1950 bis 2020. Im Jahr 2020 hat die Welt rund 7,79 Milliarden Einwohner. Damit hat sich die Erdbevölkerung seit 1950 mehr als verdreifacht. Im Hinblick auf die Einwohnerzahl nach Kontinenten lebt der Großteil der Bevölkerung der Welt, nämlich rund 4,5 Milliarden Menschen, in Asien.
Die Bevölkerungsentwicklung ergibt sich aus der Verrechnung von Geburtenrate und Sterberate. Während die natürliche Bevölkerungsentwicklung in den Staaten der EU und Euro-Zone sinkt, ist der Saldo aus Geburtenrate und Sterberate, wenn die Weltbevölkerung betrachtet wird, durchweg positiv. Es werden also weltweit mehr Menschen geboren als im gleichen Zeitraum sterben.***

@ 18:13 von Mass Effect

„ Wo haben sie eigentlich ihre Behauptung her das die Geburtenrate dort seit Jahrzehnten sinkt? Laut DW: Afrikas Bevölkerung wächst rapide“

Das ist kein Widerspruch. Geburtenrate und Einwohnerzahl sind 2 verschiedene Dinge. Wenn die Geburtenrate sinkt ( und das tut sie) steigt die Bevölkerung erst mal weiter. Nur langsamer als vorher. Selbst wenn jede Familie nur noch 2 Kinder bekäme. Weil ein großer Teil der Bevölkerung jung ist.

Am 17. Oktober 2020 um 17:27

Am 17. Oktober 2020 um 17:27 von nie wieder spd
"Doch was haben Waldbesitzer und andere Wirtschafttreibende denn in den letzten Jahren und Jahrzehnten, Waldbesitzer möglicherweise in den letzten Jahrhunderten, mit dem Geld getan, was sie verdient haben?
Alles verprasst? Keinerlei Rücklagen, um Durststrecken zu überstehen?
Als Unternehmer hat man auch eine Verantwortung gegenüber dem eigenen Betrieb, für die Mitarbeiter und deren Familien und legt Geld zurück für Notlagen."
.
Seit wann sind Waldbesitzer und andere Wirtschsftsbetriebe für die mutwillige Zerstörung dessen Besitztümer verantwortlich?
Sie schielen neid voll auf deren Besitz ohne die Verantwortlichkeiten zu berücksichtigen. Oder wie muss man Ihre Aussage verstehen, "Nur 100 - 200 Jahre absolut nichts tun. Danach ist der Wald wieder wie neu"?
Die Waldbesitzer dürften diese Zeitspanne nicht überleben.
Ich besitze keinen Wald, der wäre mir viel zu kostenintensiv.
Verstehen Sie, was ich meine?

18:07 von DerVaihinger

Windbruch im allgemeinen ist für Möbelholz nicht unbedingt geeignet.
Dazu auch nicht jede Holz-/Baumart.
.
wundert mich ohnehin
wo das entsprechende Holz immer her kommt.
Mal ist Fichte der große Schlager und sei´s bei Ikea,
mal sieht man in den Möbelhäusern Kirschbaum, Nussbaum, Eibe
Denke der Geschmack wird ohnehin über die Werbung (wohl auch den Preis) gesteuert.
Beispiel wer hat heute noch Holzdecken gar Vertäfelungen (wie in englischen Krimis zu sehen)
Wobei, die Möbelindustrie schmiert ne andere Beize aufs Holz ... Bingo

was für Tesla ...

... in Brandenburg geopfert wurde,
ist für mich eine Schande.

Ich vermute, D bzw. Brandenburg
wird nur darauf zahlen.

Das sind die überteuerten Kisten nicht wert.
Von den Umwelt schädlichen Batterien ganz zu schweigen.

Die zeiten ändern sich.

Der eine Waldbauer erkennt es früh und hat schon vor 30- 40 Jahren seinen Bestand ausgetauscht. Der andere erkennt nun die zeichen der zeit und schreit nach geld. Mein Bruder experimentiert seit jahren mit korsischer schwarzkiefer, marokanischer zeder, haselnussbäumen und zig anderen arten und wird nicht der einzige sein, der etwas tut und nicht nur jammert.

@ schiebaer45 (18:23): Auch in Brandenburg das gleiche Problem

@ schiebaer45

Und auch in Brandenburg das gleiche Problem:

https://tinyurl.com/y44jh5nx
Märkische Allgemeine: Bäume in Not: Waldschäden nehmen in Brandenburg weiter zu 10:01 17.10.2020

In Ostdeutschland ist die durchschnittliche Regenmenge ohnehin geringer als im Westen. Hauptbaumart in Brandenburg ist dementsprechend die genügsame Kiefer. Doch Dauerdürre vertragen auch Kiefern nicht. 2019 gab es in Brandenburg „flächige Absterbeerscheinungen“, wie es in einem im Sommer veröffentlichten Bericht des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde heißt. Forstleute beobachten mit Besorgnis, dass zunehmend auch Laubbäume leiden.

Genauso dann im Schwarzwald:

https://www.agefotostock.com/age/en/Stock-Images/Rights-Managed/VIG-590955

oder hier:

Moorsee in Kesselmoor bei Andechs:

https://www.f1online.de/de/bild-details/8412395.html

Aber es gibt noch weit mehr Bereiche in Deutschland die dringend aufgeforstet werden müssen.

Am 17. Oktober 2020 um 18:22 von Bernd Kevesligeti

von falsa demonstratio 17:49

Zitat: Und welche Ausgleichsmaßnahmen gibt es von Elon Musk in Grünheide, für die abgeholzten 92 Hektar ? Und die 300 Millionen staatlichen Fördermittel, auf die er Aussicht hat ?

Ich bedauere, davon habe ich keine Ahnung.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur deutlich machen, dass sich eine differenzierte Betrachtung lohnt und die Weltrevolution auch nicht immer die Lösung aller Probleme ist.

@ Anna-Elisabeth (18:28): wäre nicht ganz so begeistert

@ Anna-Elisabeth

Also ganz offen:
davon wäre ich nicht so begeistert:

Vielleicht gibt es ja bald Möbel aus dem 3D-Drucker. Aus umweltverträglichem Kunststoff, welcher sich nach einer vorberechneten Zeit selbst auflöst. Kein Witz, an diesen Kunststoffen wird intensiv gearbeitet.

Echtes Holz ist einfach schöner. Denn ich mag zum Beispiel Parkettböden und Holzmöbel. Außerdem sind auch Korkböden schön weil die warm halten an den Füßen (haben wir alles hier bei uns zuhause).

Mischwald anpflanzen

Was man auf dem Bild sieht, das ist kein Wald, sondern eine jämmerliche Fichtenplantage. Nadelbäume, dicht an dicht gepflanzt, sollen schön gerade und schnell in die Höhe wachsen, um Nutzholz zu gewinnen. Aufgrund des Lichtmangels im unteren Bereich verlieren die Bäume dort ihre Nadeln. Die Nadeln humifizieren und setzen dabei viel Gerbsäure frei, die zu saurem Boden führt. Saurer Boden ist für einige Gartenpflanzen erwünscht, z.B. für Rhododendron, Hortensien, Moorpflanzen, nicht jedoch im Wald. Ein zuviel an Gerbsäure behindert aber die Stickstoffaufnahme und führt zu Schwäche. Dem kann entgegengewirkt werden, indem man den Boden kalkt. Vernünftiger ist es jedoch, Mischwald anzupflanzen, keine Monokulturen. Buchen, Ebereschen, wo es geht auch Pappeln, sorgen für Ausgleich. Allerdings kann man dann nicht mit dem Harvester in den Wald fahren und ganze Areale abernten, d.h. plattmachen. Anders gesagt: Mischwald macht mehr Arbeit.

Auf Kommentar antworten...

Am 17. Oktober 2020 um 17:59 von DerVaihinger
Dem Klima ist es egal, woher die Schadstoffe kommen.

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Dem Klima ist es auch egal wo Klimaschutz umgesetzt wird...
Denn Klimaschutz kann auch nur dann funktionieren wenn dieser Global umgesetzt wird. Daran können auch die Alleingänge von wenigen Regierungen nichts dran ändern...

18:13, Mass Effect @17:49, fathaland slim

>>Wo haben sie eigentlich ihre Behauptung her das die Geburtenrate dort seit Jahrzehnten sinkt? <<

Zum Beispiel hierher:
"http://instatis.de/diagramme/afrika_und_europa.htm"

>>Laut DW: Afrikas Bevölkerung wächst rapide. Die hohe Geburtenrate stellt den Kontinent vor eine enorme Herausforderung. Frankfurter Rundschau: Die Weltbevölkerung steigt besonders in Afrika rasant an – Städte wachsen unkontrolliert . Stuttgarter Nachrichten: In den nächsten zwei Jahrzehnten wird sich die Bevölkerung Afrikas verdoppeln.
Soll ich jetzt noch weitere hunderte von Zeitungen zitieren?
Selbst der letzte UN_Bericht sagt etwas anderes wie sie.<<

Die Bevölkerung wächst weiter, auch wenn die Geburtenrate sinkt. Sie wächst eben langsamer. Bis die Geburtenrate unter etwa 2,5 fällt. Und auch dann wächst sie noch weiter. So lange, bis genügend Ältere gestorben sind.

Im übrigen wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie sich eines weniger aufgeregt-aggressiven Stils befleißigen würden. Es macht vieles angenehmer.

wer erklärt mir den Holzmarkt?

Den im Artikel genannten Absturz der Holzpreise verstehe ich nicht. Wenn viel Holz verloren geht, warum wird es dann auf dem Markt nicht teurer?

Volle Zustimmung für hrimgrimnir 17:20

'Der Wald stirbt ... für Waldbesitzer auch ein finanzielles Desaster'

Die direkte Ummünzung natürlicher Lebensgrundlagen in Geld. Die einzige Sprache, die noch (kurze) Beachtung findet?
Wohl bekomms.

18:27, Sisyphos3

>>Gibt es in südlichen Ländern, die etwas wärmer sind und trockener nicht auch Wald ?<<

Sie waren noch nie am Mittelmeer?

18:19 von Demokratieschue...

Aber für jeden umgesägten Baum muss mindestens ein neuer Baum gepflanzt werden. Mehr wäre besser.
.
was soll das ?
1/3 unseres Landes ist bewaldet
wuchs die letzten 10 Jahre um 0,3 %
wenn morgen ne "neue Idee" entsteht ?
dass Brachland toll wäre Steppe für den Moorpfeifer, was dann ?
um 1800 gab es in Deutschland keine geschlossene Waldfläche der Schwarzwald abgeholzt ...
auch das ist Fakt
ebenso dass das heutige Gebiet Deutschlands zu Römerzeiten zu (vermutlich) 70 % aus Wald bestand
Wald war wohl immer schon ne wichtige Einnahmequelle mit entsprechenden Nachteilen

Handeln ist die Devise

Ich bin zwar kein waldbauer aber dafür viehhalter. Bei uns gibt es trockenheitsbedingt auch seit 3 jahren erhebliche ernteeinbusen. Nach dem ersten jahr habe ich meinen tierbestand halbiert. Sodass mein betrieb in den darauffolgenden 2 hitze sommern sogar futtermittel veräussern konnte.

@caleo 17:27

Ihr Erklärungsmodell ist falsch, da durch das "Eintrocknen" nicht mehr H3O(+)-Ionen gebildet werden und die Pufferkapazität ebenfalls erhalten bleibt. Erst durch Eintrag von Stickstoffverbindungen -meinetwegen NH3-entstehen durch Oxidation

NH3 + 2O2 -> H3O(+) + NO3(-)

Oxoniumionen, welche die Pufferkapazität verbrauchen. Und entsprechend ausschwemmbare "Gegenionen" freisetzen. Bei Trockenheit werden diese nicht ausgeschwemmt und führen durch Überdüngung zu einer Änderung des Bewuchses. So in etwa...

Milchmädchenrechnung

17:49 falsa demonstratio

"Wenn ökologisch minderwertiger Nutzwald abgeholzt wird und an anderer Stelle dafür der Wald sich selbst überlassen bleibt, stellt das eine ökologische Verbesserung dar."

Leider wird für das Stück "minderwertigen Nutzwald" kein Gewerbegebiet, kein Parkplatz und keine Straße bewaldet. Insofern geht unterm Strich natürlicher Lebensraum verloren.
Das zum Wald. Und wenn wir jetzt noch über das WASSER und weitere (CO2-aufwendig importierte) Ressourcen sprächen, die das Teslawerk verbrauchen wird, damit wir nicht mehr Bahn fahren sondern ein paar Leute neue schicke Schlitten...

Ein Invest in Wald lohnt nur für Kinder und Enkel.

Als Mitglied einer Waldgenossenschaft
habe ich in den letzten 10 Jahren je 30,-
Euro pro Jahr erhalten.
Je soll ich entsprechend der Anteile 3000,-
Euro investieren.
Ich muss 160 Jahre alt werden um mein Geld wieder zu bekommen.
Ich mach es trotzdem.

18:01 @Demokratieschue...

"... Außerdem würde ich mir Nadelbäume (auch Tannen, Fichten, usw.) wünschen, die widerstandsfähiger gegen Trockenperioden wären. ... "
.

Dann müssen Sie Nadelhölzer mit sehr großen Nadeln züchten.

Gebt den Bäumen Wasser

Ist schon interessant, dass einige Nutzer von TS es immer wieder schaffen, eine unbeliebte Partei, die den Klimawandel leugnet, in ihren Kommentaren zu verarbeiten.

Also ob die Partei Schuld daran hat....

Aber die Naturliebende, schützende Partei, die immer am meisten und laut jault, sollte lieber still schweigen.

Ein Nutzer von TS (weiß leider nicht den Namen) war so freundlich und hat ein Beitrag von der Sendung: die Anstalt eingestellt, die die effiziente Naturarbeit der bestimmten Partei aufzeigt.

"Klimagipfel mit Winfried Kretschmann Die Anstalt"

Auf yt zu finden.

---------
Was vermisse ich am Waldsterben- Beitrag ?

Aufzeigen von Alternativen!

Wie wäre es mit Geo Engineering/Weather-Modifikation?

Seit Jahrzenten wird daran gearbeitet.

Warum nicht auch positiv einsetzen?

Sollte doch möglich sein.....

Dann wird das wieder.....

Übern Daumen gepeilt...

... braucht es pro Jahr jeweils das Wirken ca. 1000 erwachsener Bäume für die "Bindung" des durchschnittlichen CO2-Verbrauches eines jeden bundesdeutschen Bürgers.
Davon abgesehen leisten Bäume noch ganz andere für uns essentielle 'Dienste'.

Wieviel Bäume hat der Bürger bei sich im Garten stehen?

Naja ...

Schon Anfang der 1980er-Jahre warnten Fachleute vor einer Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß. Die ersten großen Wälder sterben schon in den nächsten 5 Jahren. Sie sind nicht mehr zu retten, prophezeite der Bodenkundler Professor Bernhard Ulrich 1981. Er lag falsch, bis heute sind in Deutschland keine großen Wälder zugrunde gegangen.
Damals betrachtete man es als wissenschaftlich belegt, rückblickend waren es nichts als Fake-News.

Sicherlich ist es wichtig die Sache im Auge zu behalten, Baumsorten zu pflanzen die widerstandsfähiger gegen Wärme sind u. weniger Wasser benötigen. Aber bitte keine Panikmache!!!

um 17:59 von DerVaihinger

"Es gibt genug, die nicht verstehen wollen, dass es die Masse ist, die das Klima beeinträchtigt.
Da fallen 80 Mio mit 1 Kg pro Kopf eben nicht so ins Gewicht wie 1 Mrd. mit 250 Gramm pro Kopf.
Dem Klima ist es egal, woher die Schadstoffe kommen."

Schön ist es schon mal, dass sie Klima und Schadstoffe in Verbindung bringen, das ist nicht bei allen so...

Problem ist nur, dass der Faktor nicht 1:4 ist. Zwischen den ärmsten 15 Ländern Afikas und Deutschland beträgt der Faktor etwa 1:100

Übersetzt - Der Deutsche ist 100 mal wertvoller?

18:28 von Anna-Elisabeth

auch die Geschmäcker ändern sich
Mein Kollege hat sich vor gut 50 Jahren ein Schlafzimmer aus Palisander gekauft
Vor 20 Jahren kaufte ich mir eins aus Kirsch massiv
Dazwischen war es populär Fichtemassiv zu verwenden
und schauen wir uns doch heute mal im Möbelhaus um,
Spannplatten furniert ob Holz oder Kunststofffolie

@ Bernd Kevesligeti

Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt.

Da haben Sie natürlich recht. Das ist aber bestenfalls ein Millionstel des hier im Artikel beschriebenen Problems.

@ 17:10 von Bernd Kevesligeti

"Aber verstehen tut das offensichtlich Tesla in Brandenburg nicht. Und auch aktuell noch werden Bäume im Dannenröder Wald für den Autobahnbau gefällt."

Vielerorts ist der Straßen-Ausbau längst überfällig. Ich würde mal sagen, die CO2-Ersparnis durch einen staufreien Verkehr ist viel höher, als dass was ein paar m² abgeholzter Wald kompensieren kann. Besser Strecken ausbauen, als komplett neue Trassen (obwohl die teilweise auch notwendig wären) !

Was man tun sollte (ebenso Tesla) sind halt Ausgleichsflächen die man aufforstet schaffen.

@ 18:22 von Bernd Kevesligeti

„ Und welche Ausgleichsmaßnahmen gibt es von Elon Musk in Grünheide...“

Google hilft

„https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/tesla-wald-kiefern-landeswaldgesetz-gruenheide-umwelt.html“

Dauert wird gejammert, im Osten gäbe es keine Industrie. Jetzt kommt mal eine, dann ist es auch wieder nicht recht. Aber vermutlich wäre es schöner, noch 100 Jahre die Landschaft mit Braunkohleabbau zu verschönern.

Oder liegt´s an Elon Musk und Tesla. Wäre VW besser gewesen? KdF-Wagen statt Elektroauto?

@Sisyphos3 18:27

Selbstverständlich gibt es Baumarten, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Aber dass es dem Wald nicht gut geht, ist kein deutsches Problem, sondern ein Internationales. Portugal ist zum Beispiel noch massiver betroffen, liegt aber in wesentlich wärmeren Breitengraden.

Das Problem ist nicht erfunden, sondern hängt mit der raschen Erderwärmung zusammen. Wenn Sie heute einen Baum pflanzen, der mit dem aktuellen Klima zurechtkommt, dann steht dieser Baum auch in 100 Jahren noch. Und hätte dann gerne ein vergleichbares Klima und nicht durchgängig 2°C höhere Temperaturen.

Dass dieses Problem wegen seiner unmittelbaren Auswirkungen weit eher existentieller als wirtschaftlicher Art ist, macht dieser Beitrag, der heute im WDR-Magazin „Westart“ zwischen der 12. und 17. Sendungsminute zu sehen war eindringlich deutlich: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westart/video-westart-318.html

Und er deutet auch zielführende Ansätze, um es lösen zu können an.

Am 17. Oktober 2020 um 18:27 von Sisyphos3

Zitat: Warum läßt man den Wald nicht "in Ruhe"
Doch nur weil man viel Kohle will und Fichten bringen eben viel Kohle
Gibt es in südlichen Ländern, die etwas wärmer sind und trockener nicht auch Wald ?
Wenn man gar nichts tut, siedeln sich eben entsprechende Gewächse von alleine an,
wenn man es eilig hat, muß man diese pflanzen. Klar die bringen eben weniger Gewinn ... aber dann ist es eben so

Derr Wald hat doch nicht nur die Aufgabe, das Wirtschaftsgut Holz zu liefern.

Ich bin im Zweifel, ob es tatsächlich ein guter Rat ist, das Ökosystemwald kaputt gehen zu lassen und gelassen ein paar hundert Jährchen abzuwarten, bis sich von selbst ein Ersatzwald entwickelt hat.

@ nie wieder...

Doch was haben Waldbesitzer und andere Wirtschafttreibende denn in den letzten Jahren und Jahrzehnten, Waldbesitzer möglicherweise in den letzten Jahrhunderten, mit dem Geld getan, was sie verdient haben?

Vermutlich das, was Sie und ich auch mit unserem Einkommen getan haben. Aber was tut das zur Sache?

von Demokratieschue... 18:31

Keine Probleme mit der Entnahme von 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser ?
Und der Wasserverband hat zugestimmt. Nicht zugestimmt haben aber die Bewohner und die Bürgerinitiative Grünheide.
Und ursprünglich ging es auch um den Wald (TS-Artikel). Was ist denn mit den 92 Hektor in Grünheide ? Und was mit Demokratie im Betrieb (Konstruktion SE) ?

@ 17:17 von passdscho

Das ist ja hier immer mal wieder das Passepartous, das angelegt wird bei Berichten rund um die Boten und Anzeichen der Klimakatastrophe: das Bevölkerungswachstum. Sehr allgemein...
Wird dadurch nicht richtiger, denn der ökologische Fußabdruck des Menschen in Industrienationen ist um ein vielfaches zu hoch - genauso wie der Ressourcen- und Energieverbrauch der reichen Industrieländer.

Fichtenmonokulturen

wäre eventuell eine gute Idee, von Monokulturellem Koniferenanbau auf gesunden Mischwald umzustellen?

.

@DerVaihinger 17:59

Der Faktor 4 ist frei erfunden. 10−20 ist realistischer, je nachdem mit welchem Land sie genau vergleichen.

Und damit fallen wir 80 Mio in Deutschland eben doch ungefähr so stark ins Gewicht wie 1 Mrd Einwohner in Entwicklungsländern.

Fair ist das übrigens in keinster Weise, denn 1 Mrd Einwohner bekommen die Folgen auch 12,5mal so oft zu spüren wie 80 Mio.

Holzmöbel

Ich konnte mir noch nie Möbel aus echtem Holz leisten.
Die Anzahl derer,
die das können,
ist vermutlich nicht hoch.

Ich bin zufrieden mit den Möbeln,
die ich habe.

3D-Drucker werden für einiges kommen, für Möbel jeglicher Abmessungen geradezu ideal.

@ Stefan_E

wer erklärt mir den Holzmarkt? Den im Artikel genannten Absturz der Holzpreise verstehe ich nicht. Wenn viel Holz verloren geht, warum wird es dann auf dem Markt nicht teurer?

Das gefallene Holz geht nicht verloren, es liegt im Wald und muss nur geschnitten und verkauft werden. Es liegt aber zu viel davon im Wald.

@ 18:52 von Stefan_E

„ Den im Artikel genannten Absturz der Holzpreise verstehe ich nicht. Wenn viel Holz verloren geht, warum wird es dann auf dem Markt nicht teurer“

Das Holz bleibt ja nicht im Wald liegen. Viele Bäume werden gefällt, bevor sie ganz tot sind. Das sorgt für ein Überangebot von Holz von z.T. schlechter Qualität. Für Pallets oder Pappe gibt es weniger als für edle Möbel.

Am 17. Oktober 2020 um 18:52 von Stefan_E

Zitat: Den im Artikel genannten Absturz der Holzpreise verstehe ich nicht. Wenn viel Holz verloren geht, warum wird es dann auf dem Markt nicht teurer?

Das Windbruchholz und das z.B. wegen Borkenkäferbefalls entnommene Holz geht nicht verloren. Es kommt auf den Markt, der daurch überschwemmt wird. Das führte zum Preisverfall.

von ukrainische Krim 19:23

Aber mit den Problemen haben Sie doch nichts am Hut.

Bernd k

Der dannenröder Förster ist völlig unerheblich. Die Autobahn ersetzt ja andere Strassen. Nötigenfalls kann man direkt daneben völlig überdüngten Äcker aufforsten. Aber die Strasse muss gebaut werden. Die Anwohner haben ja wohl auch Rechte.

Die Funktionen unserer Wälder werden unterschätzt

Wälder sind Wasserspeicher und mindern oder verhindern Überschwemmungen und Bodenabtrag, binden CO2, filtern Staubteilchen aus der Luft, sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sind wichtig für unsere Erholung und fördern unsere Gesundheit, sind Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor...
Der Erhalt unserer Wälder sollte uns deshalb eine ganze Menge wert sein.
Die sehr einseitige Förderung der Fichte in Deutschland in den letzten Jahrzehnten fällt uns gerade massiv auf die Füße, ein Umbau solcher Monokulturen wird sehr kompliziert, muss aber dringend und rasch erfolgen.

18:50 von fathaland slim 18:13, Mass Effect @17:49, fathaland sl

Aber sie wächst. Bis die Geburtenrate unter etwa 2,5 fällt wird noch ganz schön lange gehen. Wenn überhaupt. Und auch dann wächst sie noch weiter.

Waldwirtschaft wird in Deutschland unrentabel

Das Klima wird sich in Westeuropa ändern und ich glaube, dass sich der Anbau von Holz in Deutschland in Zukunft wirtschaftlich nicht mehr lohnen wird. Unsere Lanchaft wird sich tiefgreifend verändern.

Am 17. Oktober 2020 um 19:09 von morgentau19

Zitat: Ist schon interessant, dass einige Nutzer von TS es immer wieder schaffen, eine unbeliebte Partei, die den Klimawandel leugnet, in ihren Kommentaren zu verarbeiten.

Also ob die Partei Schuld daran hat....

Man kann der nämlichen Partei in der Tat und keine Schuld geben, denn sie hat glücklicherweise weder Macht noch Einfluss.

Man sollte aber hin und wieder darauf hinweisen dürfen, was uns blühen würde, änderte sich das eines Tages.

Zu Ihrem Whatsaboutism: Sind Satiresendungen zitierfähig?

18:22 von Bernd Kevesligeti

Und welche Ausgleichsmaßnahmen gibt es von Elon Musk in Grünheide, für die abgeholzten 92 Hektar
.
die Waldfläche hierzulande nahm um 0,3 % die letzten 10 Jahre zu
also jeder Baum der wegen Straßen etc. umgehauen wird wird doppelt ersetzt

@Stefan_E 18:52:

Den im Artikel genannten Absturz der Holzpreise verstehe ich nicht. Wenn viel Holz verloren geht, warum wird es dann auf dem Markt nicht teurer?

Dass der Holzpreis fällt, liegt daran, dass gerade zu viele Bäume gefällt werden müssen. Zum Beispiel wegen Borkenkäferbefall, Sturmschäden, Trockenheit, etc. Dadurch gibt es zurzeit ein Überangebot an gefälltem Holz, aber langfristig ein Unterangebot an verfügbarem Holz, weil die Bäume, die jetzt gefällt werden mussten, in den nächsten Jahrzehnten nicht noch einmal gefällt werden können.

Leider kann man das Holz auch nicht einfach aufbewahren, weil Totholz mit der Zeit verrottet.

Außerdem geht insgesamt Holzmasse verloren, weil die Bäume weniger Zeit zum Wachsen hatten, und das Holz hat in der Regel eine geringere Qualität, was sich auch negativ auf den Wert auswirkt (zumindest bei Borkenkäfern und Trockenheit, bei Sturmschäden kann ich dazu nichts sagen).

@ 19:09 von morgentau19

"Gebt den Bäumen Wasser" schreiben Sie... Dass da aber auch noch niemand drauf gekommen ist...
Im Ernst: wenn Sie sich mit GeoEngineering und Wetter-Modifikation wirklich befasst haben, kennen Sie die enormen Kosten, die unerreichbare Zahl von benötigten Anlagen und die Forschungsbedenken, dass unerwünschte Nebenwirkungen größer als der Nutzen sein könnten.
Sieht so aus, dass dieser Versuch, an ökologischer Politikwende incl. Verhaltensänderung vorbeizukommen, nicht wirklich funktioniert.

Waldsterben ist mir seit 2 Jahren wurscht.

95% aller meiner Bäume sind seit 3-4 Jahren durch Stürme und Borkenkäfer zerstört worden, ab jetzt ich mir auch alles egal. Das Ende war schon da - für mich.

@18:13 von Mass Effect

fathaland slim und dr.bashir haben recht mit der sinkenden Geburtenrate. Auch da habe ich nachgesehen. Was die Zeiträume betrifft, ist das aber nicht sehr beruhigend.

***Infolgedessen erwarten die Experten, dass die Zahl der Menschen auf dem Planeten um 2064 bei 9,7 Milliarden liegt, bevor sie bis zum Ende des Jahrhunderts auf 8,8 Milliarden sinkt.***

Aber angesichts des Klimawandels sind solche Vorhersagen aus meiner Sicht mehr als unsicher. Und wer weiß schon, was wir Menschen oder Viren/Bakterien oder anderes Ungemach bis dahin angerichtet haben.

Forst = Maisacker ist kein Wald

Die Berichterstattung in den Medien, und zwar allen, geht am Thema vollkommen vorbei. Wir reden nicht von Wald, sondern von Monokulturen von Fichte und Kiefer. Was hat eine Sitka-Fichte wie im Bilde aus Nordamerika in einem europäischen Wald zu suchen ? ... Nichts. Genauso gilt das für Douglasie, Weymouth-Kiefer, Roteiche, um nur mal drei zu nennen.

Das ist kein Wald, sondern ein Acker. Man kann da auch Gift einsetzen gegen den ach so bösen Borkenkäfer. Yps typographus ist nun auf Fichte spezialisiert und wenn ich nur Fichte pflanze, was macht der Käfer dann, er freut sich.

Was hier im Rheinland wirklich sehr selektiv passiert, ist keine Katastrophe, sondern jetzt wird aussortiert, was hier nicht hingehört. Die Fichten sind stellenweise selektiv abgestorben. Schreierei der Forstwirte und Waldbesitzer nach Geld hilft gar nicht weiter.

Ich würde mir eine fachlich fundiertere Berichtserstattung wünschen anstatt Effekthascherei . Der Götterbaum ist ein ernsthaftes Problem.

L204

@giselbert 19:30

Wenn Kraftwerke und Industrie auf dem Stand der 80 er weiter "saure Gase" emittiert hätten, dann hätten sich die damaligen Prognosen wohl auch bestätigt. Jetzt kann man gut daher reden dass das damals alles Kappes war was vorhergesagt wurde.

@19:15 von Sisyphos3 18:28 von Anna-Elisabeth

//...und schauen wir uns doch heute mal im Möbelhaus um,
Spannplatten furniert ob Holz oder Kunststofffolie//

Ich denke, dass ist eher eine Geldfrage als eine Geschmackssache. Möbel aus Massivholz sind meist sehr viel besser verarbeitet und nicht so stark mit Giftstoffen belastet.
Aber ich setzte doch sehr darauf, dass die Materialforschung dieses Dilemma lösen kann.

von dr. bashir 19:25

Ja, Google hilft: Ingenieur.de: Tesla zapft Brandenburg das Wasser ab-Experten bewerten die Lage, vom 20.7.
Oder der Artikel "Elon Musk sahnt ab" vom 29.1.
Und wieso stellen Sie Elon Musk in Gegensatz zu VW ?

19:57 von Anna-Elisabeth @18:13 von Mass Effect

Stimme ihnen zu. Aber wer weiß schon wie es in 100Jahren aussieht.

Die Forstwirtschaft

den Klimawandel damit begegnen indem sie Baumarten die in südlicheren Gegenden gut wachsen auch hier im Norden anpflanzen.

Fichten

Fichten werden auch nicht für Möbelproduktion gepflanzt,das ist bei Fichten nur eine Nebebsächlichkeit.
Fichten sind in erster Linie Bauholz.
Jeder der ein Einfamilienhaus baut,benötigt Fichtenholz für den Dachstuhl und deshalb die vielen Fichenmonokulturen.Es eignet sich eben besonders gut dafür.
Die Zukunft der Fichte ist ein anderes Thema,wollte nur begründen warum so viele Fichtenmonokuturen angelegt wurden.

von Sisyphos3 19:49

Wo wird denn bei dem vorliegenden Beispiel Grünheide, etwas ersetzt (Wald) ?
Es ist erstaunlich, wie viele Menschen nichts mit Ökologie zu tun haben.

@18:50 von fathaland slim

">>Afrikas Bevölkerung wächst rapide. Die hohe Geburtenrate stellt den Kontinent vor eine enorme Herausforderung. Frankfurter Rundschau: Die Weltbevölkerung steigt besonders in Afrika rasant an ...<<

Die Bevölkerung wächst weiter, auch wenn die Geburtenrate sinkt. Sie wächst eben langsamer. Bis die Geburtenrate unter etwa 2,5 fällt. Und auch dann wächst sie noch weiter. So lange, bis genügend Ältere gestorben sind."

Ich hatte die Prognosen für Afrika bereits gestern in Bezug auf den Klimawandel nochmal rausgekramt. Alle offiziellen Prognosen rechnen bis 2100 mit einem Bevölkerungswachstum auf 4 Milliarden Personen. Die Geburtenrate bleibt dort weiter hoch auch wenn Langzeitprognosen schwierig sind. Das deutliche Hauptkriterium ist weltweit der Industrialisierungsgrad.

18:58 von Sisyphos3

«1/3 unseres Landes ist bewaldet
wuchs die letzten 10 Jahre um 0,3 %
wenn morgen ne "neue Idee" entsteht ?
dass Brachland toll wäre Steppe für den Moorpfeifer, was dann ?»

33% der Fläche, auf der Bäume stehen, ist für ein Industrieland gar nicht so schlecht. DEU ist heute aber eher "beforstet" als "bewaldet". Dies ist ein Unterschied. Die Ausbildung heißt deswegen auch: "Forstwirt" und nicht: "Waldmeister".

Der "Moorpfeifer" täte sich unwohl fühlen in der Steppe. Käme wegen "neuer Idee" Steppe in Mode in DEU, würde sich in vielen Rudeln der "Steppenwolf" hierzulande ansiedeln. Den will man aber auch nicht.

«ebenso dass das heutige Gebiet Deutschlands zu Römerzeiten zu (vermutlich) 70 % aus Wald bestand.»

Damals war das auch real noch Wald, und nicht an vielen Stellen Forst. Es ist auch verständlich, dass der Prozentsatz mit zunehmender Besiedlung zurückging.

Die 3 Industrieländer mit der prozentual größten bebaumten Fläche weltweit:

1. FIN ± 73%
2. SWE ± 69%
3. JAP ± 69%

19:59 von L204 Forst = Maisacker ist kein Wald

Muss ihnen leider in weiten teilen recht geben. Wir haben statt Ur-Wald einen Industriewald mit schnell wachsenden Bäumen in Reih und Glied. Ein gefundenes Fressen für Schädlinge aller Art.

@ Bernd Kevesligeti

Aber mit den Problemen haben Sie doch nichts am Hut.

Doch, die Bäume tun mir leid, aber ich finde, dass man die Autobahn braucht. Und die Bäume, die an Trockenheit sterben, tun mir auch leid. Ich würde gern eine bessere Klimapolitik machen und kein Öl und Gas mehr importieren.

>>...wenn Sie sich mit

>>...wenn Sie sich mit GeoEngineering und Wetter-Modifikation wirklich befasst haben, kennen Sie die enormen Kosten, die unerreichbare Zahl von benötigten Anlagen und die Forschungsbedenken, dass unerwünschte Nebenwirkungen größer als der Nutzen sein könnten.<<

Ja, das mit dem Wasser war wirklich eine gute Idee, grins.....

Spaß beiseite.

Na klar, einige Bäume sterben ab- andere können unter den Bedinungen wachsen!

Was ist uns der Planet Erde wert?

Ich sehe das so: Kosten sollten überhaupt keine Rolle spielen! (Stichwort: Corona Billionen)

GeoEngineering und Wetter-Modifikation wird seit Jahrzehnten genutzt?

Wurde jemals über die Kosten gesprochen?

Ob und wie viele Anlagen benötigt werden, ist für mich erst mal Peripherie.

Nebenwirkungen größer als Nutzen?

Muss geprüft werden.

Ich denke, wenn Wasser fehlt, ist der Nutzen größer.

Was denken sie darüber? Vielleicht können sie Nebenwirkungen etwas genauer beschreiben.

Wie gesagt, Geld erschaffen wir selbst.

Am 17. Oktober 2020 um 19:03 von a pitti

Zitat: Leider wird für das Stück "minderwertigen Nutzwald" kein Gewerbegebiet, kein Parkplatz und keine Straße bewaldet. Insofern geht unterm Strich natürlicher Lebensraum verloren.

Das ist auch eine Frage der Öko-Bilanz.

Ich habe heute morgen im BUND-Magazin einen interessanten Artikel über den Beltringharder Koog gelesen. Nach einem heftigen Eingriff in das Watt durch Deichbau entstand im Laufe der Jahre in der dem Watt entzogenen Fläche ein einzigartiges Naturschutzgebiet.

Ich will damit nicht Natureingriffen das Wort reden, aber für eine differenzierte Betrachtung im Einzelfall werben.

Das Richtige muß gepflanzt werden!

Zum Schwarzwald gehörte immer die Tanne, aber vermutlich aus kommerziellen Gründen wurde die Fichte irgendwann angepflanzt.
Nur dies rächt sich jetzt, wenn Regen ausbleibt, weil die Tanne ein TIEFWURZLER ist und die Fichte ein FLACHWURZLER. Und das Gejammere ist natürlich riesengroß.

@ 20:07 von Bernd Kevesligeti

VW war nur ein Beispiel. Jede andere Firma, die Arbeitsplätze in den armen Osten brächte würden den Kiefernacker auch abholzen, Wasser verbrauchen und Staatsknete abziehen.

Das ist kein Problem von Elon Musk.

Man kann die Kiefern auch stehen lassen und die Arbeitsplätze nach Bremen oder Bottrop bringen. Die brauchen sie.

19:46 von falsa demonstratio

>>Man sollte aber hin und wieder darauf hinweisen dürfen, was uns blühen würde, änderte sich das eines Tages.<<

Keiner von uns allen hat exakte Kenntnisse!

Auch Wissenschaftler nicht!

Die Aussage: 98% der Wissenschaftler sind sich einig, das.....

Bisher konnte ich nichts finden, dass dem so ist.

Sie haben bestimmt den Beleg hierfür......

>>Sind Satiresendungen zitierfähig?<<

Wenn es die Realität beschreibt?

Warum nicht?!

PS.
Das bereitet wohl einigen Bauchschmerzen, wenn sie erkennen, dass die Partei doch nicht so ist, wie sie sich immer selbst darstellt.

17:27 von nie wieder spd

Welches Geld genau meinen Sie?
"was haben Waldbesitzer und andere Wirtschafttreibende denn in den letzten Jahren und Jahrzehnten, Waldbesitzer möglicherweise in den letzten Jahrhunderten, mit dem Geld getan, was sie verdient haben?"
Waldbesitzer sind üblicherweise Bauern, und die verdienen seit Jahrzehnten nicht genug. Das zeigt der Agrarbericht jedes Jahr wieder. Und die Holzpreise sind in den letzten 25 Jahren meist unten und selten oben gewesen. Es gab also kein Geld, mit dem man was getan haben kann. Und selbst das Brennholz = Durchforstungsholz hat immer nur maximal die Kosten gedeckt.
Städter denken immer der Wald is dafür da, damit sie Joggen oder spazieren gehen können. Tatsächlich ist der deutsche Wald ein Wirtschaftsgut für das die Familien in Jahrhunderten denken.
Deshalb ist klar, daß den Waldbauern geholfen werden muß, denn sie erhalten den Wald für alle, und die Bauern erhalten die Landschaft für alle

Wie Recht Sie haben

Der Wald im Harz ist ein erschreckender Anblick. Luftbildaufnahmen zeigen, wie großflächig die Bäume geschädigt sind. Es sind die Folgen von Dürre, Stürmen und Borkenkäfern. Die Waldbrandgefahr ist groß.
#
Ich mache nun schon einige Jahre Urlaub im Harz.Dann wandere ich auch zum Brocken hinauf.Es ist tatsächlich ein großes Waldsterben in den letzte Jahren zu beobachten.

Fortwirtschaft ist mitverantwortlich

Wenn sich die Umweltbedingungen ändert, ist evolutionäre Anpassung erforderlich. Das erfordert genetische Vielfalt. Aber die hat unsere Forstwirtschaft ähnlich wie die Landwirtschaft seit Jahrzehnten reduziert, indem Baumschulen nur Samen von wirtschaftlich wertvollen Mutterbäumen verwenden.
Um jetzt endlich gegenzusteuern, müsste man Wälder sich selbst verjüngen lassen und Saatgut aus möglichst vielen Regionen mischen, damit es zu den unterschiedlichsten Kreuzungen kommen kann. Ein breites Spektrum von Mischlingen zwischen ausreichend nahe verwandten Subspezies könnten die evolutionäre Anpassung beschleunigen.

@falsa demonstratio - Auf den Inhalt kommt es an.

19:46 von falsa demonstratio:
"Sind Satiresendungen zitierfähig?"

Selbstverständlich. Insbesondere wenn diese "Satiresendungen" mehr investigativen Journalismus enthält als so manches Nachrichtenportal.

Außerdem kommt es doch auf die Inhalte an und nicht auf das Format, in dem diese verbreitet werden, oder?

Antwort 17:50 von Ist Wahr

Leider ist Nicht wahr.
Als der Wald noch um Ursprung war, konnte man ihn kaum durchdringen, und Klimaschutz war nicht nötig, weil niemand 20 Paar Schuhe brauchte und einen Flachbildschirm und eine Menge Rechenleistung von umweltschädlichen Rechenzentren, damit das Smartphone immer flimmert.
Wald ist Wirtschaftswald und er gehört Wirtschaftenden. Und die haben ein großes Interesse an seinem Erhalt. Aber die Leute, die glauben man könne im Ernst wieder einen Urwald in Deutschland anlegen, die sollten gleich einen Plan machen, wie die Wirtschaftenden dann für 100 bis 200 Jahre entschädigt werden, denn das sind die Zeitläufe in denen Waldbauern denken. Eigentlich wäre jeder Waldbauer froh über jeden nicht-Waldbauern, der seinen Wald nicht betritt. Aber jeder nicht-Waldbauer glaubt ja, bloß weil er den Wald betreten darf, er gehört ihm auch.

Es sterben nicht nur Fichten und Kiefern

Auch Buchen und Eichen sterben ab. Nicht wegen der Käfer sondern wegen Trockenheit. Zitat des hiesigen Revierförsters: Ich weiss nicht mehr welche Baumart ich Ihnen empfehlen soll“ Bäume anpflanzen heißt 80 bis hundert Jahre im Voraus zu planen und zu investieren. Den Wald sich selbst überlassen klappt auch nicht, da die Wanderungsgeschwindigkeit der Wälder nicht reicht um dem Klimawandel davon zu laufen. Soweit werden die Samen nicht verschleppt und dann Bäume daraus.
Das Waldsterben aufgrund des saueren Regens konnte durch die Katalysatoren begrenzt werden. Der Klimawandel geht noch lange weiter, selbst wenn wir endlich richtig handeln. Wenn nicht sorgen die Permafrost-Schmelze, Eisschmelze, Waldvernichtung durch Brände, Sturm und Trockenheit für dessen Beschleunigung. Wer glaubt, dass nur Wälder in Australien, Amerika, Afrika und Südeuropa brennen, sollte mal die neuen Waldbrandbekämpfungsfahrzeuge der Feuerwehren anschauen.

um 20:05 von Anna-Elisabeth

>>
Ich denke, dass ist eher eine Geldfrage als eine Geschmackssache. Möbel aus Massivholz sind meist sehr viel besser verarbeitet und nicht so stark mit Giftstoffen belastet.
Aber ich setzte doch sehr darauf, dass die Materialforschung dieses Dilemma lösen kann.
<<

Auch in totem Holz ist CO2 gebunden. Möbel aus Massivholz, Haus aus Holz und Vollparkett sind durchaus umweltfreundlich

19:09 von morgentau19

«Gebt den Bäumen Wasser.»

Ärgerlich, dass die langen Kerle nur immer so schrecklich durstig sind.
Ist es nicht getan mit ± 2 Liter trinken / Tag im Winter … ± 3 Liter im Sommer.

« Was vermisse ich am Waldsterben- Beitrag ?
Aufzeigen von Alternativen!
Wie wäre es mit Geo Engineering/Weather-Modifikation?»

Man kann die zunehmend häufig auftretenden Omega-Wetterlagen, und die Veränderungen im Verlauf der Jetstreams nicht mit "Geo Engineering" ändern. Es ist unabänderliche Physik, dass sich die globalen Windströmungen verändern, wenn die Temperaturdifferenz zw. Äquator (heiß) und Nordpolarmeer (kalt) geringer wird.

Dies ist der Grund im Zusammenspiel der Faktoren, dass nach Mitteleuropa seltener die Westwinde vom Atlantik Feuchtigkeit nach DEU bringen.

In Südostasien ist es anders. Dort fällt noch mehr Niederschlag, als ohnehin schon. Wald in Japan verdurstet nicht … der ertrinkt.

Der Geo Engineer ist das weltweite Klima.
Mit miesen Aussichten für Europa was Regen angeht.

18:27 von Sisyphos3

Ach so, dann ist das eben so?
Wer will, daß der Wald ein natürlicher, nicht bearbeiteter Wald wird, dem muß klar sein, daß dafür Geld fließen muß - und zwar an die Waldbauern. Ich denke, die nähmen gerne das Geld der Naturliebhaber. Bisher darf ja jeder den Wald, den andere pflegen, unentgeltlich nutzen. Deshalb sind die Bauern darauf angewiesen, heute in einem Wald zu arbeiten und Bäume zu pflanzen, die in 80 Jahren jemand anderes erntet.
Aber da es kaum noch Hoferben gibt, und niemand mehr 80 oder mehr Jahre warten will, wäre es schön, nicht mehr tagelang mit der Motorsäge durchforsten zu müssen, und dabei die Schlepper kaputt zu machen. Wir stellen einfach an allen Wegen Zollhäuschen auf und kassieren.

18:52 von Stefan_E wer erklärt mir den Holzmarkt?

Ich antworte, weil ich denke, Sie meinen die Frage ernst. Das Holz, daß durch Stürme umfällt oder wegen des Befalls mit Borkenkäfern umgeschlagen werden muß wird nicht vernichtet, sondern wird verkauft. Es gibt aber nicht viele Holzfirmen, die so viel Holz, aufnehmen können, wie nach Stürmen oder bei Käferbefall anfällt. Weil in solchen Zeiten viele Waldbauern ihr Holz verkaufen wollen, sinkt der Preis. Gleichzeitig sind Holzverarbeiter aber nicht froh, soviel Holz kaufen zu sollen. Sie müssen das Holz bewässern, damit es nicht verdirbt und noch nutzbar bleibt.
Die Qualtät von Sturmholz ist außerdem oft nicht gut, da die Standartgrößen zu denen Holz verkauft wird, nicht eingehalten werden können.

Der Klimawandel ist nur ein Teil des Problems.

Die nach dem Krieg als Reparationsleistungen kahl geschlagenen Flächen wurden verständlicherweise mit schnell wachsenden und finanziell attraktiven Fichtenmonokulturen aufgeforstet. Die Fichte ist aber für die meisten dieser Standort schleht geeignet und hat daher kaum Reserven, wenn sich die Umweltbedingungen für sie weiter verschlechtern.
Außerdem haben heute einige unsere Baumarten große Probleme mit eingeschleppten Krankheitserregern und Schädlingen. Und die verbreiten sich natürlich besonders gut in Monokulturen. Deswegen brauchen wir nicht nur Mischwälder, sondern auch möglichst große genetische Vielfalt innerhalb der Baumarten. Und wir brauchen dringend mehr Totholz, dass im Wald bleibt, damit sich ausreichend Humus bildet und Nützlinge die Schädlinge regulieren. Vielfältige Ökosysteme sind einfach viel stabiler und anpassungsfähiger als Fichten- oder Kieferforste.

20:07 von Bernd Kevesligeti

«Ja, Google hilft: Ingenieur.de: Tesla zapft Brandenburg das Wasser ab-Experten bewerten die Lage, vom 20.7.
Oder der Artikel "Elon Musk sahnt ab" vom 29.1.»

Der Artikel mit dem Absahnen ist aus der Zeitschrift: "Junge Welt", und nur für Abonenten ganz lesbar. Ist man dies nicht, liest man nur wenige Worte der Einleitung. Gar nichts dazu, was und warum abgesahnt wird.

Der Ingenieur informiert, dass für die Produktion einer Lithium-Batterie mit der Kapazität (wie sie in den in Brandenburg gefertigten Tesla zum Einsatz kommt) die gleiche Wassermenge verdunstet wird, die auch zur Produktion von 1 kg Rindfleisch verbraucht wird.

Darüber hinaus stellen Artikel in seriösen Ingenieurs-Zeitschriften (wie bei "ingenieur.de") immer Fragen, bevor sie bewerten. Und damit auch abwägen, und eben nicht eindeutig verkünden: "Der Musk nimmt uns das Wasser weg".

150 Hektar Kiefern-Monokultur wurden gefällt (1,5 Mio. qm).
Sind bspw. 3 x 5 km Landfäche.
Nicht wenig … aber auch nicht giga-viel.

Ein Problem sind auch die Zielkonflikte im Wald.

Waldbesitzer wollen bzw. müssen mit ihren Wäldern Geld verdienen. Deshalb versuchen sie zwar den Umbau von Monokulturen zu Mischwäldern, aber sie suchen natürlich vor allem nach neuen, wirtschaftlich nutzbaren Baumarten. Außerdem bringen sie möglichst jegliches Totholz aus dem Wald und jeden vom Borkenkäfer befallenen Baum. Das ist zwar verständlich, verhindert aber eine ausreichende Humusbildung und verhindert eine Naturverjüngung, die zu ökologisch wesentlich stabileren Wäldern führen würde.
Darüber hinaus verbrauchen wir schon länger viel mehr Holz, als in unseren Wäldern nachwächst. Deswegen werden beispielsweise in Schweden, Kanada und Rumänien Urwälder abgeholzt. Wälder beeinflussen aber das Klima. Sie sorgen für mehr Regen. Und sie kühlen Städte. Deshalb sollten wir den Waldbauern ihre nicht mehr rentablen Forste staatlich abkaufen und in Ruhe lassen. Ohne Forstwirtschaft erholen sie sich besser.

Nichts was wir tun wird das aufhalten

Der Wald braucht das Klima von gestern das wir morgen nicht mehr haben. Aber das Klima das wir morgen haben sollten versauen wir uns heute schon wieder.
Wir werden morgen erkennt das nicht nur die Bäume das neue Klima nicht vertragen sondern wir auch nicht.
Hat die Natur uns endlich beseitigt, wird das Klima wieder besser und die Bäume kehren zurück - wir wohl nicht

@20:49 von iforkanzlerin 18:27 von Sisyphos3

//Wir stellen einfach an allen Wegen Zollhäuschen auf und kassieren.//

Und genau deshalb gehört Wald nicht in Privatbesitz.

Ich könnt..

....ko*zen...

19:29 von falsa demonstratio

Ich bin im Zweifel, ob es tatsächlich ein guter Rat ist, das Ökosystemwald kaputt gehen zu lassen und gelassen ein paar hundert Jährchen abzuwarten, bis sich von selbst ein Ersatzwald entwickelt hat.
.
wo gibt es denn einen Ökosystemwald ??
der Wald ist so bepflanzt dass er nen maximalen Gewinn abwirft
da sich eben die Randbedingungen geändert haben
etwas wärmer und trockener hat man sich "verrechnet" vor 70 Jahren
da hat es ein Getreidebauer wesentlich einfacher
der kann besser abschätzen wie das Klima im nächsten Jahr ist und nimmt ne andere Sorte ...
im übrigen denke ich braucht die Natur keine Jahrhunderte
wenn man nur sieht wie schnell sich die Natur wieder was zurückholt
altes Industriegelände, da wimmelt es nach 5 ... 6 Jahren nur so von "scheinbar" ausgestorbenen Pflanzen und Tieren

Fichtenforste speichern nicht genug Wasser,

weil die Bäume viel zu dicht stehen, damit das Stammholz astrein wird. Dadurch erreicht nicht genug Regen den Waldboden, auf dem kaum Moos wächst und aus den Nadeln zu wenig Humus entsteht. Zudem verdichten schwere Harvester auf viel zu zahlreichen Forstwegen den Boden. Wenn die Bäume weniger dicht stehen und dicke Humus- und gesunde Moosschichten entstehen, können auch Forste viel längere Trockenperioden überstehen. In staatlichen Wäldern könnte man auch viel mehr den Biber machen lassen, der dafür sorgt, dass mehr Wasser im Wald bleibt und der Grundwasserspiegel steigt. Und überhaupt mehr Waldflächen verdunsten mehr Wasser, sodass es weit entfernt von den Küsten mehr regnet.

20:49 von iforkanzlerin

Ökonomie und Ökologie harmonieren eben seltenst !

@ iforkanzlerin (20:39)

"Eigentlich wäre jeder Waldbauer froh über jeden nicht-Waldbauern, der seinen Wald nicht betritt. Aber jeder nicht-Waldbauer glaubt ja, bloß weil er den Wald betreten darf, er gehört ihm auch."
------
Ich spare seit frühester Jugend darauf, mir ein großes Stück vom Himmel zu kaufen, vom blauen, eins mit wenig Wolken - oder vielleicht, wenn ich mir nun diesen Klimawandel anschaue, doch mit solchen (?). Ich werde allerdings Ihre Anregung umsetzen, dann keine Flugzeuge bei mir durchfliegen lassen, denn wenn der Himmel mir gehört, bewirtschafte ich den wie ich will und will damit auch Geld verdienen.
Und falls ich den ganzen Planeten kaufen kann oder vom König der Welt geschenkt bekomme, wie einst so mancher Waldbesitzer die großen Stücke Wald, die sie heute als meins bezeichnen und nun Kampagne fahren, dass Sie wegen der CO2-Speicherleistung, noch mehr zu kriegen haben (Geld). So wie der Sklavenhandel verboten wurde, wird sicher eines Tages der Waldbesitz, das Eigentum daran überwunden.

RE: schabernack um 21:17

***150 Hektar Kiefern-Monokultur wurden gefällt (1,5 Mio. qm).
Sind bspw. 3 x 5 km Landfäche.
Nicht wenig … aber auch nicht giga-viel.***

Kleiner Rechenfehler von Ihnen.
Es wären bspw. 3km x 0,5km nötig, um auf 1,5 Mio. qm zu kommen.

Beste Grüße Hador

21:38 von Anna-Elisabeth

ich glaube sie wissen nicht von was sie sprechen
merken sie ob sie in nem Privatwald spazieren gehen oder in einem Staatswald ?
alle sind öffentlich zugänglich, wenn es nicht gerade ne neue Schonung ist
fahren sie mal ins Ausland
da sind Wälder eingezäunt, kann man sich das hierzulande vorstellen ?

@ Biologe ??? - glaub ich nicht

Der Klimawandel ist nur ein Teil des Problems.
Die nach dem Krieg als Reparationsleistungen kahl geschlagenen Flächen ...

... waren deutlich weniger als 1% der gesamten Waldfläche und damit ist Ihre ganze Argumentation hinfällig.

21:08 von Biologe

Dem schließe ich mich zu 100% an.

@Nettie (Ergänzung zum Kommentar von 19:27)

Auch dieses Video verdeutlicht, dass die Klimakrise ein ganz und gar globales Problem ist: ndr.de/fernsehen/Marokkos-bedrohte-Oasen,doku1892.html

20:40 von ottokar

Zitat des hiesigen Revierförsters: Ich weiss nicht mehr welche Baumart ich Ihnen empfehlen soll“
.
erstaunlich
ich sprach mit nem Förster in der Gegend von Bad Wildbad (Schwarzwald für Nordlichter)
der meinte er könne das Problem das so hitzig diskutiert wird absolut nicht verstehen
"selber schuld wenn man nur Fichten setzt" weil es den größten Profit bringt
in Italien wo es etwas wärmer und trockener ist wachsen auch Wälder, bringen eben weniger Rendite

Nicht alles muss den Menschen gehören

@ Anna-Elisabeth:
Und genau deshalb gehört Wald nicht in Privatbesitz.

Aber auch nicht in Staatsbesitz. Er sollte einfach niemandem gehören. Die Wildtiere im Wald gehören auch niemandem.

21:18 von Biologe

Wahre Worte. Voll auf den Punkt gebracht.

@Bernd Kevesligeti, 20:11

Wie jeder andere auch, der hierzulande Wald abholzt, muss Tesla anderswo Ersatzflächen aufforsten oder eine Abgabe entrichten, von der die Aufforstung finanziert wird.

21:18 von Biologe

Und sie kühlen Städte.
.
Wälder können in Städten das Kleinklima verändern stark sogar
aber nicht in form von Wäldern sondern Parkanlagen oder Allee Bäumen an den Straßen
der absolute Ausnahmezustand ist ja wohl ne Stadt im Wald
(Stuttgart : die Stadt zwischen Wald und Reben wie es in Werbebroschüren heißt)

von schabernack 21:17

Da ist durch aus von der Wassermenge die Rede, die Tesla entnehmen will. Die Bürgerinitiative Grünheide befürchtet Probleme mit der Trinkwasserversorgung in der Region. Artikel "Gigafactory auf dem Trockenen", vom 20.7. und "Grünheide:Tesla darf Roden", vom 14.2.

Aber 3 x 5 km Landfläche "sind auch nicht viel". Also, pro-ökologisch hört sich das nicht an.

 20:05 @Anna-Elisabeth

Richtig, eine Frage des Geldes.

Weil sich das nicht viele leisten können, gibt es auch immer weniger Tischler, die davon leben können und immer weniger, die es noch können.
Ein Bekannter von mir hat diesen wunderbaren Beruf aufgeben.

Wälder stabilisieren nicht nur das Klima,

sondern sie schützen uns auch vor den Folgen des längst unvermeidlichen Klimawandels. Wir brauchen sie zur Abkühlung der Städte und deren Frischluftzufuhr, für die Naherholung, Luftreinigung, Grundwasserbildung, Hochwasserschutz und im Gebirge zum Schutz vor Lawinen. Das alles funktioniert aber mit auf Wirtschaftlichkeit getrimmten Forsten schlechter. Deshalb sollte man die private Forstwirtschaft nicht mit Steuergeldern retten, sondern den in Not geratenen Waldbauern ihre Forste abkaufen und unter staatliche Forstverwaltung stellen, damit die vielen anderen Nutzungsinteressen stärker zur Geltung kommen. Dann kann man immer noch schonend Bäume entnehmen, aber weniger Grillkohle und Kaminholz verfeuern. Wir können uns diese Verschwendung nicht mehr leisten, denn wir brauchen Holzkohle für die Produktion von Terra preta, mit der wir CO2 dauerhaft in der Boden bringen und diesen dabei auch noch düngen.

@19:01 von Menzel Phillip

Nach dem ersten jahr habe ich meinen tierbestand halbiert. Sodass mein betrieb in den darauffolgenden 2 hitze sommern sogar futtermittel veräussern konnte.

Und? Hat ihr Betrieb dadurch höhere Einnahmen erzielt, als mit den zusätzlichen 50% Vieh? In dem Fall könnten sie durch die Reduktion des Viehbestandes auf 0 und Verkauf der Futtermittel den Gewinn noch weiter steigern...

17. Oktober 2020 um 21:38 von Anna-Elisabeth

@20:49 von iforkanzlerin 18:27 von Sisyphos3
.
>> //Wir stellen einfach an allen Wegen Zollhäuschen auf und kassieren.//

Und genau deshalb gehört Wald nicht in Privatbesitz. <<
.
Wenn Sie diese Einstellung haben, gehe ich noch einen Schritt weiter als die iforkanzlerin:

Mein Wald produziert lebenswichtigen Sauerstoff. Er dient als Trinkwasserspeicher,
zum Ernten von Pilzen und anderen Waldfrüchten, als Naherholungsgebiet (Unterhaltung der Wege auf meine Kosten),
gleichzeitig zur Stabilisierung des Klimas usw. Leider reicht der Platz nicht um ausführlicher auf das Thema ein zu gehen.
Zusätzlich habe ich in den letzten 20 Jahren 2 Hektar aufgeforstet, ohne die Zwischenpflanzungen.
.
Wo bitte darf ich die Rechnungen hin schicken?
.
Gruß
K. E.

@21:46 von Sisyphos3

20:49 von iforkanzlerin
//Ökonomie und Ökologie harmonieren eben seltenst !//

Ich denke mit viel Verstand und Vernunft (das bedeutet auch: ohne Gier!) wäre da Vieles durchaus machbar.

von dr. bashir 20:23

Was für Arbeitsplätze (Qualität, Tarifvertrag) und wie viele sollen denn da geschaffen werden ? Offensichtlich kann das nicht so doll sein. Die Öffentlichkeit wehrt sich jedenfalls gegen Elon Musk.

Ich weiß nicht was soll es bedeuten:

Mir fallen da gerade ein paar Volkslieder ein, die zunehmend in Vergessenheit geraten. Vielleicht sollten wir die wenigstens wieder mehr pflegen, damit unsere Nachkommen eine Vorstellung davon bekommen, wie die Erde mal ausgesehen hat.

Da wäre z.B.

***Land der dunklen Wälder
und kristall’nen Seen,
über weite Felder
lichte Wunder geh’n.....***

Oder

***Wer recht in Freuden wandern will,
der geh' der Sonn entgegen.
Da ist der Wald so kirchenstill...***

@21:51 von Sisyphos3 21:38 von Anna-Elisabeth

//...da sind Wälder eingezäunt, kann man sich das hierzulande vorstellen ?//

Nun, die iforkanzlerin offensichtlich schon. Und deshalb bleibe ich bei meiner Aussage.

IIch errinnere mich noch

an die ersten Nachkriegs Jahre,da sah der Wald bei uns wie sauber mit dem Besen gefegt aus.Alles was da rum lag wurde nach Hause gebracht zum heizen. Erst unser Förster hat uns das weitere Holz holen untersagt.

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