Ihre Meinung zu: Jugend und die Pandemie: Frust bei der "Generation Corona"

18. Oktober 2020 - 7:55 Uhr

Normalerweise würden sie viele Freunde treffen, Partys feiern und ausgiebig reisen. Doch wenig ist normal für die Jugend derzeit. Eine "Generation Corona" wächst heran - mit Folgen, sagen Experten. Von Kirsten Girschick.

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Kommentare

Vielleicht wächst dadurch aber

auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Kirche im Dorf lassen

Ich finde dieses pseudowissenschaftliche Gerede von einer „Generation Corona“ reichlich übertrieben.
1. handelt es sich bislang um Einschränkungen von nur wenigen Monaten. Wie man da von einem Generationen-Effekt reden kann, ist mir schleierhaft.
2. bewegen sich die Beklagten Einschränkungen für die junge Generation bislang hauptsächlich im Bereich der Freizeitgestaltung. Klar, unangenehm, nervig - aber bitte: von einer substantiellen Schädigung sind wir doch noch weit weg.
3. man möge sich doch bitte mal vor Augen führen dass es Ecken in dieser Welt gibt, wo Jugendliche wirklich ohne Perspektive aufwachsen. Wo es nicht nur um geschlossene Clubs und Spätis geht. Sondern um fehlende Bildungsmöglichkeiten, fehlende berufliche Perspektive, um Krieg, Armut und Not.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier ein paar Professoren nach Profilierung suchen. Aber es gibt eine Chance auf Lebensglück und Wohlstand auch bei fünf Monaten Späti-Schließung. Stellt euch vor.

Keine Party?

Gejammer auf hohem Niveau.

Ernste Lage...

"Die Lage ist ernst. Wenn wir nicht rasch gegensteuern, gerät Corona außer Kontrolle", sagte Ministerpräsident Markus Söder der "BamS". Wer zögere, riskiere einen zweiten Lockdown, sagte der CSU-Chef.“

Genau richtig gesagt. Gut das Er, die Kanzlerin, die anderen 15 Ministerpräsidenten und Jens Spahn sich letzte Woche entschlossen auf die enorme Verschärfung in allen Bundesländern geeinigt haben.
Sperrstunde und Alkoholverbot nach 23:00, kleinere Feiern und Maskenpflicht in Fußgängerzonen und auf Märkten.
Von Zögern keine Rede. Das Virus muss jetzt mutieren, die Parties sind vorbei. Es hat keine Maske, also kann sich nicht mehr in Innenstädten rumtreiben, wird vom Einkaufen abgehalten, es droht Hungersnot und Durst. Es geht dann auch um 23:00 schlafen. Aber ohne keine Decke oder Pullover friert es in Schulen und Kitas; geht in die Kirche und wird depressive.
Der Kampf scheint gewonnen...., jetzt müssen wir nur noch auf Heizpilzinfektionen aufpassen.

Kolateralschäden

Diese sozialen wie auch das gesamte Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden werden uns irgendwann auf die Füße fallen. Aber wenn das Ganze in zwei, drei Jahren ohne die aktuelle Corona-Panikbrille mal berechnet wird, ist es zu spät. Abstand, Hygiene und Masken müssen sicher sein, alles Andere macht mehr kaputt als es wirklich hilft.

Frust schieben

Ich denke die jungen Menschen von heute haben so viele Möglichkeiten die wir vor 40 Jahren nicht hatten, haben die letzten 20 Jahre alles bekommen, wurden gepampert, haben fast nie auf was verzichten müssen.

Es ist hart was ich sage, denn es wird Zeit das man auch mal lernt Verzicht oder Zurückhaltung zu üben für andere!

Man stelle sich nur mal vor sie feiern und stecken ihr Eltern oder Großeltern an die evtl. sterben, was dann bleibt ist der Seelendoktor.

Mal ganz davon abgesehen könnten die jungen Mitmenschen ja auch an Corona erkranken und evtl. weitere Spätfolgen erleiden. Man weiß es ja nicht vorher.

Repräsentativ ?

Wie repräsentativ ist das?
Ist die Mehrheit wirklich dauernd auf der Party -meile unterwegs?
Da habe ich doch etwas Zweifel.

Alternativen suchen

Ich konnte die massive Feierlaune einiger noch nie nachvollziehen und habe die Abende in meiner Jugend meist privat mit meinen Freunden verbracht. Das wäre auch jetzt möglich und würde für die nötigen sozialen Kontakte sorgen. Aber vermutlich besteht das Bedürfnis der Jugend darin, "unvernünftig" zu sein und Dinge zu tun, die man als Erwachsener nicht (mehr) nachvollziehen kann.

Vielleicht hilft es den Betroffenen ja, saisonal zu denken. Wer gern am See liegt, wird sich über den Winter auch Alternativen suchen müssen.

Wirklich?

Ich war 19 und hatte mein Fachschulstudium in der damaligen DDR fast abgeschlossen, als die Mauer fiel. Für uns änderte sich damals alles. Mein Studienabschluss war plötzlich nichts mehr wert, alles änderte sich, wir alle mussten uns umorientieren. Viele Freunde gingen weg, unsere Eltern waren verunsichert. Ich bin auch weggezogen, um noch mal komplett neu zu studieren.

Hat das zu einer geschädigten Generation "Wende" geführt? Ich glaube nicht, ich denke, es hat uns zum großen Teil stärker gemacht.

Die heutigen jungen Menschen werden die Situation ganz sicher ohne bleibende Schäden überstehen.

Verständnis

Ich finde es sehr schlimm das die Jugend nicht mehr so unbeschwert sein kann wie vor corona. Es scheint ja Leute zu geben die dafür kein Verständnis haben, die sind wahrscheinlich schon älter auf die Welt gekommen. Keine Konzerte, Abschlußfeiern nichts. Die haben die Pandemie auch nicht gerufen.

die Jugend sollte die Regeln:

"wenn jeder an sich selber denkt ist an alle gedacht" Und: "jeder ist sich selbst der nächste" mehr verinnerlichen, dann würden sich die genannten Probleme in Luft auflösen

@D.R. Wächter

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!

es geht nicht nur um Parties

Klar ist der Begriff Generation Corona eventuell etwas überspitzt. Wer aber hier nur von Parties redet und auch nicht versteht dass es eben doch langfristige Auswirkungen geben kann hat den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

Schrecklich leiden

Wenn ich lese was die Soziologen und Professoren so schreiben dann bekommen unsere jungen Mitbürger ja einen richtigen depressiven Schub, deshalb die Bitte, sofort tausende Psychologen ausbilden und zwar im Eiltempo damit wir diese auffangen können und keine seelischen Schäden zurück bleiben!!!

Generation Corona

Das Schrecklichsten ist das vorherrschen von Gejammere rundherum. Ja, Corona macht das Leben komplizierter. Nur, vom Jammern und alles schrecklich finden und sich das ständig zu erzählen wirds nicht besser. Das schafft Traumata, bei Jung, ganz Jung und Alt. Akzeptieren was ist, Lösungen suchen, gemeinsam handeln (gemeinsam wäre echt gut, mal einigen), nach vorne schauen (es gibt doch Licht am Ende des Tunnels) positiv denken und dies auch verbreiten hilft die Traumata klein zu halten. Verzagtheit an den Nagel hängen bitte. Das auch bitte bei den Medien. Sich gemeinsam schützen, die Gesellschaft schützen, die Wirtschaft (brauchen wir) vor Covit 19 und vor Frust. Und bitte alle: Verantwortung tragen. Jeder! Nicht nur die Politiker, Virologen und Ärzte und deren Mitarbeiter. Wo geht's lang? Dort nach vorne, da ist das "Licht" und ... um uns rum übrigens noch genug! Also, schön gesund bleiben.

@D.R.Wächter

Hatten Sie keine Jugend? Können Sie sich nicht in junge Menschen reinversetzen? Wahrscheinlich sind sie schon gross auf die Welt gekommen.

Aus dem Innenmiinisterium wurde eine Studie erstellt,

die sich auf wissenschaftlicher Basis mit den Folgen der "Maßnahmen" befasst und sie in Relation setzt.
Die Studie wurde vom Innenministerium weitgehend ignoriert und als "Einzelmeinung" abgetan.
Beteiligte Wissenschaftler dagegen wandten sich an das Innenministerium:
"Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt, und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden sind."

Deutscher Negativismus

Das ist eine Sichtweise auf die Dinge.
Mir fehlt der ganze Rest. Wie wäre es mit der Tatsache, dass es der Jugend endlich die Chance gibt, Resilienz zu entwickeln? Diese Chance, die Elternhaus und Lebenswirklichkeit mit Netz und doppeltem Boden diesen Jugendlichen meistens nicht bietet.
Resilienz ist ein wesentlicher Faktor in der Lebenstüchtigkeit. Die Fähigkeiten, auch mit Widrigkeiten konstruktiv und selbstständig umzugehen. Eine Herausforderung ja, ein Trauma nein!

@Michael O

Ja klar Moeglichkeiten wie ausgedehnte Praktikas, fehlende Jobsicherheit, Aussicht auf Altersarmut und ein weitgehend verseuchter Planet. Ist schon richtig geil was ihre Generation den Jugendlichen so hinterlaesst.
Aber Hauptsache man hat Spass gehabt, jetzt koennen die anderen den Guertel enger schnallen.

ein bißchen mehr Mut....

sein Ding durchzuziehen und weniger Gehorsam irgendwelchen Autoritäten gegenüber, Solidarität zuallererst mit sich selber - so wird ein Schuh draus

.....das raubt vielen die Freiheit.

Es gab auch schon mal vor der jetzigen Generation, Eine der man die Freiheit wirklich geraubt hat. Die heutige Generation ,die
es gewohnt ist auf der Überholspur zu
leben fällt es natürlich schwer sich auch mal
die andere Spur zu begeben.

Na ja

Solange die Demokratie ausgehebelt wird ,mit Sonderverordnung und eine Dame mit Hilfe aller ,fast aller Parteien auser einmer neuen da Mitmacht ist das das kleinst Übel .Ja die Zukunft wird hart aber nicht wegen des Virus sondern der Fehler wo in der Politik gemacht werden .
Ich konnte früher auch nicht immer nur Party machen sondern musste Lernen und Arbeiten ,vermutlich hat diese Generation trotz dem Virus mehr Party als ich in dem Alter .
Dazu TS diese Verallgemeinerung ist Typisch teile und herrsche ,ich kenne genügen junge Leute ,die nachts noch lernen und nicht viel Party haben für das Studium .
Es ist bitte nicht so einseitig zu berichten ,die Minderheit als Mehrheit darzustellen .Die Partys zb Stuttgart ,Berlin usw ,sind meist von einer gewissen Gruppe ,Googelt mal TS UPS

@Michael O

Ich weiss ja nicht wie alt sie sind, sonst würde ich mal sagen, seien sie doch froh das sie unbeschwert groß geworden sind. Wie ich bereits sagte keiner hat die Pandemie gerufen.

man lebt nur einmal....

und das gilt auch für die "Generation Corona" die endlich aufwachen muss und Corona denen überlassen soll die es betrifft

Was ist mit Zukunft?

Es wird hier nur von Partys geredet. Und was ist mit Ausbildung in Bereichen Kultur, Sport, Veranstaltungen, Reisen? Was ist mit Auslandsjahr? Was ist mit klassischen Konzerten, Sportwettbewerben, Bildungsreisen? Wer heutzutage in einen Veranstaltungskalender mal geschaut hat, der entdeckt: "Abgesagt, abgesagt, geschlossen, verschoben, etc.". Also bitte, es geht darum, dass den jungen Leute heute einiges genommen wird.

Und Partys sind nicht nur Saufen. Es ist ein soziales Miteinander, das junge Leute benötigen, um ihre soziale Kompetenzen zu stärken. Ohne soziale Kompetenz - asoziales Verhalten, braucht man das?

Jetzt macht sich Vertrauen breit

@ ex_Bayerndödel:
Vielleicht wächst dadurch aber auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Das freut mich, dass Sie so staatstragend und optimistisch sind. Wo Sie doch neulich noch gemutmaßt haben, dass ein Wissenschaftler grundsätzlich nur den Vorgaben seiner Auftraggeber zu Willen ist.

Diese Experten...

...tun so, als ob wir diese Situation nun schon Jahre hätten. Dabei sind es gerade „ein paar„ Monate und man wird sich doch mal einige Zeit am Riemen reißen können! Ich frage mich wie geschädigt die Generationen waren/sind, die einen Krieg erlebten oder erleben? Die hätten und haben Grund zum jammern, aber doch nicht diese verwöhnte Generation!

Gejammere

Was ist wenn unsere jungen Männer und Frauen ihre Smartphones für einige Tage oder Wochen nicht funktionieren weil Satteliten defekt sind, denke das dies noch schlimmer für sie ist.

Es wird Zeit das viele junge Leute in der Wirklichkeit ankommen und nicht andauernd mit ihren sozialen Medien beschäftigt sind, um gerüstet für Wirklichkeit zu sein.
Warum schreiben Soziologen und Professoren nicht einmal darüber?

Ach ja, wenn die jungen Menschen einen Schaden durch Corona bekommen was müssen Mitbürger doch leiden die nicht das Geld haben um essen zu gehen bzw. zu feiern??!!

die Mehrheit im Staat...

sind leider die bräsigen Ü50ziger und ihr Gerede von Solidarität mit sich selber - da braucht es schon ein bißchen mehr "Wums und Rums" der 20ziger um diese altbackene Kruste aufzubrechen

Treffs für junge Menschen

Man müsste gegenüber
Jugendlichen immer wieder betonen, dass es
zunächst (hoffentlich) um vorübergehende Einschränkungen geht!
Vielleicht können Kirchen und andere Jugendeinrichtungen verstärkt abendliche Movie-Treffs, Fitness- und Gesprächstreffs, Veranstaltungen zu wichtigen Themen für Jugendliche anbieten.
Es geht um 's
Zusammensein junger Menschen ggf. an verschiedenen Abenden mit begrenzter Teilnehmerzahl? Leere
Jugendherbergen haben
bspw. Kapazitäten.

Generation Corona

diese Bezeichnung finde ich falsch. Die Jugendlichen kennen meist das Wort Einschränkung nicht, wie auch viele Erwachsene nicht. Die jungen Menschen wurden so erzogen das man alles ohne Einschränkung machen kann. Auf einmal kommt einer und sagt: Nix da kein Ausgehen um 23 Uhr und feiern bis zum Abwinken. Man fühlt sich bevormundet, auch die Erwachsenen. Aber es ist nun einmal so und wird sicher einmal zu Ende sein. Dann kann jeder machen wie er will!
Ich wünsche mir sehr, das sich solche Szenen wie in Stuttgart nicht wiederholen. Wenn die Jugendlichen Ihre angestaute Frust loswerden wollen.

@ krittkritt

Die Corona-Schutzmaßnahmen sind schwerwiegend, das wird nicht bestritten - auch nicht vom Innenministerium. Aber sie sind absolut notwendig und müssen der Jugend einfach viel besser vermittelt werden.

Übrigens sagt die Studie aus dem Innenministerium, die entgegen Ihrer Vermutung viel Beachtung erfuhr, auch genau das. Wir müssen allen Bürger*innen, insbesondere den jungen, die Notwendigkeit der Maßnahmen erklären.

Dazu ist aber Engagement und Optimismus von Nöten, was ich aber bei Ihnen so ein bischen vermisse.

Kirche im Dorf lassen

Sie sprechen mir aus der Seele. So erspare ich mir, all die Zeiten und Ereignisse aufzuzählen, in denen meine Generation im Laufe unseres Lebens zurückstecken und sich neu orientieren musste ohne einen psychischen Knacks auszubilden. Danke!

Absurd

Wegen einem halben Jahr weniger Party ruft man gleich eine neue Generation aus. Haben wir es nicht eine Nummer kleiner?

Wenn ich den Artikel richtig interpretiere, dann leidet die Jugend unter geschlossenen Clubs deutlich stärker, als unter geschlossenen Schulen und Unis.

Trotz allem Gejammers geht es uns offensichtlich zu gut. Zum Glück ist die Nachkriegsgeneration Verzicht gewöhnt. Sonst lesen wir demnächst noch was über psychisch belastete Rentner, weil die Kreuzfahrten ausfallen.

Einmal und nie wieder

Auch ich finde die Corona-Einschränkungen zum Kotzen. Ich bin Ende 40 und für mich ist es nur ein Jahr von vielen. Bei jungen Leuten verhagelt es eins von wenigen, eigentlich sauguten Jahren. Ich habe vollstes Verständnis.

Spätestens wenn die Impfung da ist und jeder der will sie bekommen konnte, ist Schluss mit den Einschränkungen. Keine Maske, kein Abstand, Schluss aus Ende und Feierabend. Und kein Regierender, der sich jetzt so schön daran gewöhnt, dass er mit dem Seuchenargument die Leute gängeln kann, soll auf die Idee kommen, bei jeder Grippewelle das Wort "Maske" auch nur in den Mund zu nehmen!

Schwer für Singels

Die Zeiten sind auch für Singels schwer. Man kann sich nicht einfach mit Menschen aus einem anderen Haushalt treffen. Von Intimitäten ganz zu schweigen. Das ist ein echtes Problem, auch für Jugendliche, deren erste sexuelle Erfahrungen jetzt einfach nicht stattfinden können.
Aber so ist es nun mal.

Aufhören!

Der Soziologe Corsten macht ja wirklich das meiste aus dem Verdruss der jüngeren Generationen - in Berlin, natürlich.

Es ist Zeit dieses Ganztagsgejammer einzustellen und auch aufzuhören, andauernd die Forderung nach Masketragen usw. mit dem Schutz "der Alten" zu begründen. Nein, erst wenn jeder die AHA-Regeln einhält, ist auch jeder geschützt, einschl. der Jungen und z. B. deren Eltern, aus deren Generationen nämlich die meisten Infizierten kommen. Und wenn jemand erst infiziert ist, weiß er nicht, wie's für ihn endet.

Aber na klar, wegen der Feiereinschränkungen im Frühjahr und nun im Herbst dieses Jahres finden die Berliner Bindungswilligen nun keinen Partner mehr fürs Leben.

Schönen Gruß, die ganze Republik, die ganze Welt kann sich Schöneres und Angenehmeres vorstellen, als Maske zu tragen und Abstand zu halten - aber wat mot, mot.

Schimpft 1 x täglich drauf, aber seht dann angemessenes Verhalten einfach als Menschenpflicht.

Es gibt schlimmeres, aber die

Es gibt schlimmeres, aber die Kinder und die jungen Leute in der heutigen Corona-Zeit tun mir leid. Ich hoffe, dass die aktuellen Beschränkungen sehr bald in den Parlamenten geregelt werden. Es müssen kreative Lösungen gefunden werden, damit das Leben wieder lebenswert wird. Corona begleitet uns schon seit Anfang des Jahres. Von einer „aktuellen Notlage“ kann derzeit nicht mehr gesprochen werden. Ich hoffe, dass ein Impfstoff gefunden wird, aber dies kann Jahre dauern. Solange kann das Leben nicht auf Eis gelegt werden. Übrigens, der Klimawandel schreitet fort, auch wenn wir uns aktuell nicht damit beschäftigen.

Panik

Im Zuge der Corona Maßnahmen wird oft von Panik gesprochen.

Diese in diesen Artikel beschriebene Ansicht, so meine ich, macht unnötig Panik.
Die Einschränkungen haben bislang nicht mal ein Jahr gedauert. Was sind ein oder zwei Jahre für einen heranwachsenden Menschen, der, auch wenn er schon mit 18 mündig ist, sowieso erst ab 21 als erwachsen gilt und solche Gegebenheiten zur Reife beitragen Können.

@qpqr27

Was Sie schreiben ist reiner Eigennutz gepaart mit nicht verstanden haben.
Aber weil niemand unnütz ist können Sie problemlos als schlechtes Beispiel dienen.
Ihre "Empfehlungen" beweisen das oben geschriebene.

Experten?

Seit Corona schießen sogenannte Experten aus alles Ecken und geben ihren Senf zu allen möglichen und unmöglichen Dingen. Wo kommen eigentlich diese Experten her und wer hat sie gerufen? Sind es die Journalisten, die gerne Schlagzeilen schreiben? Auch hier im Forum tummeln sich viele "Experten" mit unterschiedlich qualitativem Inhalt! Etwas weniger wäre oftmals viel mehr.

Wer ist das,...

...“die Generation“? Meine Tochter (23) leidet darunter, dass an der Uni bestimmte Praktika nicht stattfinden und das Studium länger dauert. Nebenjobs sind weggefallen aber die Miete muss bezahlt werden. Mein Neffe kann sein Praktikum in Kanada nicht antreten.

Über fehlende Parties habe ich deren Umfeld noch keine Klagen gehört.

Aber jeder setzt seine Prioritäten selbst.

Zum Glück haben wir für alles Experten

Die übliche Überheblichkeit

Die übliche Überheblichkeit der grau Haarigen. Kommentare wie sie hier von einigen Usern produziert werden, hätten ihnen in ihrer eigenen Jugend wohl die Zornesröte ins Gesicht getrieben. Keine Frage ich stehe voll und ganz hinter den Einschränkungen in dieser Pandemie, habe mir aber zum Glück auch noch Empathie für unsere Jugend erhalten. Mir ist durchaus noch im Bewusstsein, dass auch wir in unserer Jugend hart gefeiert haben und dies sicher nicht im kleinen Kreis zuhause bei grünem Tee und Keksen. Ich kann durchaus verstehen, dass man als junger Mensch derzeit das Gefühl hat das Leben läuft einem davon. Man wird in seinen sozialen Kontakten ausgebremst, man will vielleicht gerade beruflich durchstarten und wird wieder ausgebremst. Wie gesagt, die derzeitige Lage gebietet ein solches Vorgehen, dies muss aber nicht dazu führen voller Selbstgefälligkeit auf Jugendliche und junge Erwachsene herabzublicken

Und dass gelungene Satire es schafft, gesellschaftliche Missstände auf sogar höchst unterhaltsame Art und Weise auf den Punkt zu bringen, beweist die aktuelle Ausgabe der „heute-Show“ im ZDF spätestens ab der 5. Minute: zdf.de/comedy/heute-show/

Beleuchtung aller Facetten

Es ist Mitgefühl da und es hilft, wenn sich die Generation C verstanden fühlt.
Jede Altersgruppe hat unter der Pandemie mit Einschnitten und Themen zu tun, die uns vorher undenkbar erschienen.

Ob eingeschränkte Partys zu den größten Problemen gehören, wurde so ja auch nicht geschrieben. Das dürfte definitiv nicht der Fall sein, doch jeder sieht oft nur seine Warte.

Es geht darum, dass jede Gruppierung Sorge trägt, die voneinander leicht abweichen.
Existentielle Sorgen, nur Einschränkungen, gar lebensbedrohliche Sorgen, Trauer um geliebte Menschen, jede Facette greift in der Krise. Gar gibt es Krisengewinner.

Grundsätzlich schadet ein Einschnitt, sofern er vorüber geht, sicher weniger als man uns Glauben macht, im Gegenteil, aus Krisen geht man stärker hervor, wenn man sie meistert.
Daher dürfte das hier ein echtes Stück Krisentraining sein. Ein Lehrstück. Hoffe, wir vermasseln es nicht.

Als ich 0-24 Jahre alt war

wohnte ich wie viele Andere kriegsbedingt zu Dritt auf 50 m2 und hatte kein eigenes Zimmer. Also war nix mit feiern bis um 4 Uhr weil beim Heimkommen die Eltern aufgewacht wären.

@ bla234

Denke das ihre Eltern ihnen auch ein gutes Leben bereitet hat schauen Sie doch mal genauer hin denn, Beispiele:
- wer konnte früher mit 18 einen Führerschein machen bzw. sofort ein Auto besitzen?
- wer konnte damals ein iPhone für 700 Euro mit 17 Jahren besitzen, und sich ständig die neuste Mode kaufen?

Das hat meine Generation für ihre Kinder und Enkel geschaffen und ist nach 50 Jahren buckeln angeknackst.

Man kann ja auch über die Wegwerfgesellschaft der jungen Leute reden was beim feiern im Sommer so einfach weggeworfen wurde, war überall zu sehen, auch in meiner Stadt, da musste der Ordnungsdienst jeden Samstag und Sonntag früh jeweils 3 Std. sauber machen!

Immer diese Superlative

passiert was, ist das Land unter Schock, jetzt haben wir eine verlorene Corona Generation, nach paar Monaten.
Erstens ist eine Generation ein Begriff der einen langen Zeitraum betrifft, und wir hatten schon 2 Generationen die wirklich Probleme hatten, eine davon war die nach dem Krieg.
Die zweite traf es in den Neunziger Jahren, Urlaub und Party sind Dinge die man sich in der Regel mit Geld leistet, was man vorher erarbeitet hat.
Das scheint heute etwas anders zu sein, und nach 6 Monaten ist niemand verloren, im Umfeld und Familie hab ich einige Junge Leute, die haben Hobbys und treffen sich mit Freunden, Frust und verloren sehe ich da nicht.
Kommt wohl eher darauf an, wo man wohnt, Stadt oder Land würde ich sagen.

Zuerst Krieg dann Gefangenschaft

Bei mir gab es noch die Wehrpflicht. 18 Monate. Und wer nicht brav war durfte am Wochenende nicht raus. Irgendwo hat man eine dreitausend Jahre alte Inschrift gefunden: Die heutige Jugend ist faul und will nur ihr Vergnügen das Ende der Welt ist nahe!

Frust bei der Generation Corona

Auch ich (Ü50) schiebe Frust gegenüber den Corona Maßnahmen, mein Leben und meine Freizeit sind auch eingeschränkt. Wir feiern auch gerne, möchten in Urlaub fahren und andere Länder sehen. Dürfen denn nur junge Menschen Spaß haben? Gibt es da eine Aussage von "Experten "? Oder darf die ältere Generation nur Arbeiten und möglichst geräuschlos sterben?
Ohne Rücksicht aufeinander wird dieser verdammte Virus nicht kontrollierbar werden.

2020 um 09:13 von ex_Bayerndödel

auch eine Generation heran, die lernt, Verantwortung zu tragen, dass das Leben nicht nur aus Egoismus und Feiern besteht, sondern auch mit Rücksichtnahme verbunden ist.

Re Nö vergiss es ,die gibt es heute auch noch nur so am Rande ,lernen Arbeiten und sind vernünftig, die künftige wo DE verlassen ? Zur Zeiot verlassen viele Fachleute und schnellmerker DE Google mal .Diese Verallgemeinerung der Politik ,Medien sind nicht mehr zu ertragen .Da wird getrennt um zu herrschen wie in der Geschichte mehrmals in DE 2 X und es ging nie gut aus bisher ein 3 X schaffen wir es nicht zu Überleben als ...
Es wird Zeit wieder Gesetze einzuhalten in der Politik ,der Fisch stinkt zuerst am Kopf.

@FalkoBahia, 09:21 Uhr

Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen wären ungleich höher, wenn der Staat nicht Veranbtwortung übernehmen und seine Bürger schützen würde. Auch sollte man nicht vergessen. dass die junge Generation ein Recht auf Bildung hat. Deshalb muss alles getan werden, damit Schulen nicht schließen müssen, gleiches gilt für Kindergärten. Auch die Generationengerechtigkeit spielt eine wichtige Rolle. Wir dürfen junge Menschen nicht auf Jahrzehnte in unverantwortlicher Weise mit den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie belasten. Deshalb ist konsequentes Handeln der Politik, vor allem aber von uns Bürgern angesagt.

Genearation Corona

Ich habe mir hier einige Kommentare durchgelesen und muss mich echt schämen für euch, die der jungen Generation ihr Recht auf "Freizeit, Partys und mit Freunden unterwegs sein wollen", absprechen will! Wir alle haben in unserer Jugend viel und sehr gerne gefeiert, weil es zudem auch ein Ventil war, um aufgestauten Frust los zu werden oder besondere Momente mit guten Freunden zu teilen! Ich selber habe 25 Jahre nebenher als Dj gearbeitet und weiß, wie wichtig es für die junge Generation ist, die Sau auf gut Deutsch rauszulassen! Die, die hier unserer Jugend bzw. unserern Kindern das Recht verbieten eben dieses zu tun, haben entweder selber nie mal richtig einen drauf machen können oder sind in einem sehr spießigem Umfeld aufgewachsen. Also hört auf die nachfolgende Generation maßregeln zu wollen und denkt mal an eure Jugendzeit zurück!

Jugend und die Pandemie

Welches jammern um die arme Jugend. Schaut einfach mal etwa gut 60 / 70 Jahre zurück und vergleicht die Möglichkeiten der Jugend von damals zu heute. ..dann schaut ihr mal eure Großeltern heute an - die meisten waren damals ohne Geld für Partys, ohne 3 x Urlaub im Jahr, ohne Smartphones usw. da gabs nicht für jedes seelische Aua einen Psychiater, keine Wissenschaft die zu jedem Pups ein mehr oder weniger inhaltsloses Statement abgeben muss.
Besinnt euch auf euch selber, auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.... und habt trotzdem Spaß, auch ohne feiern nach 23 Uhr - feiert einfach vorher und mit ein wenig Respekt vor Corona, und verhaltet euch nach AHA + L...

@ 09:30 von alex 0815

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
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Doch gab es , mein Vater musste mit 17 an die Front nach Russland und ist erst 1953 aus Kriegsgefangenschaft entlassen worden aber er hat danach auch noch eine Frau fürs Leben gefunden, so wie viele andere auch.
Ich bin mit 14 in die Lehre gekommen hatte mit 17 meinen Gesellenbrief und musste ,zu der zeit normal ca.60 Wochenstd. arbeiten.
Da war auch keine Zeit jeden Abend Party zu machen, 3-4 mal im Jahr höchstens, und meine Generation hats auch überlebt, und die Jugend wird das auch.

@alex0815

"Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
"
Sie sollten Sarkasmus deutlicher kennzeichnen. Naive Gemüter könnten tatsächlich meinen, irgendjemand würde so einen sachlichen Unsinn glauben.

Am 18. Oktober 2020 um 09:16 von D. R. Wächter

Das ist das typische egoistische Gejammere. Die "böse, böse" Jugend. Und ich soll Rücksicht auf Sie nehmen?

2020 um 09:30 von alex 0815

Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!

Re es gab mehr als genügend Generationen die hergeben mussten und es wieder erarbeitet haben .Beim letzten sehe ich aber jetzt das Problem .Die Gesellschaft wurde mit Rassismus ,Hetze und und geteilt von der Politik um zu herrschen. Dies wird u8ns auf die Füsse fallen .

Professorengehälter

Schon recht platte Einsichten, die die Herren und Damen Professoren da verbreiten. Man kriegt ja doch gutes Geld für so ein Pöstchen.

Wohltuend die Kommentare der anderen Foristen.

90%

der User, hier, müssen mit 60 auf die Welt gekommen sein. Wenn ich 40-45 Jahre zurückdenke. Wir waren die Schrecken jedes ABV,s.

Neue Opfer

Ischgl, Mallorca, heimische Parties... das sind doch weitgehend junge Menschen und nun die Opfer??? Koennen die sich nicht ein paar Monate zusammenreissen? Corona-kranke hungernde verzichten bereits ein Leben lang auf wesentlich mehr. Die meisten Toten sind doch eh alte, einsame Menschen. Haben die sich beschwert, hat denen jemand zugehoert? Die jungen sollten sich gluecklich schaetzen keine Risikogruppe zu sein. Es gibt aber auch Jugendliche, die ruecksichtsvoll durch die Pandemie gehen und sich nicht beschweren (oder demonstrieren). Die Massnahmen sind zwar ein Chaos, aber muss denn alles verboten werden um Vernunft walten zu lassen? Corona kann man schlagen, nur nicht auf diese Art.

Am 18. Oktober 2020 um 09:48 von Vorzimmerlotte247

Zitat: aber doch nicht diese verwöhnte Generation!

Und auch hier wieder. Wenn ich solche Beiträge, von Menschen wie Ihnen lese, dann fällt mir solidarisches Handeln mehr als schwer.

Was für heuchlerische Soziologen und Wissenschaftler!

Ja klar lebt die Jugend in der Stadt nun mal (kurz) sehr eingeschränkt. Auf dem Land schon immer! Aber die Kinder und Jugendlichen auf dem Land interessierte ja sowieso noch nie irgend einen forschenden karrieremachenden Stadtmenschen.

Am 18. Oktober 2020 um 09:48 von Michael O

Über Ihre Beiträge kann, ein vernünftiger Mensch, nur noch den Kopf schütteln. Personen wie Sie sind es aber, die am lautesten Brüllen, wir müssen alle zusammen halten. Träumen Sie mal weiter.

Generation CORONA

oder auch die Milenniums, kurz gesagt eine Generation, komplett von allem Befreit,was ein soziales Gewissen zur Folge haben sollte. Weder Militär, noch Sozialdienst, also keinerlei Pflichten, die auf dem Weg zum erwachsen werden und "eigenen Ich" für fast Alle zu entrichten waren und zumeist als notwendiges Übel angesehen wurden. Kein: habe keinen Bock darauf, noch: fühle mich gerade nicht in der Lage..., es waren Standarts, die der Staat von seiner Jugend verlangte und die letztendlich auch ein Stück weit halfen,den Ernst des Lebens auch dahin zu deuten, das nicht Alles aus Selbstverständlichkeiten besteht, sondern auch Gegenleistungen einschließt, ob sie einem nun gefallen oder auch nicht. Zu einem Reifeprozess gehörten sie für mein Verständnis unbedingt dazu. Und das dieses Verständnis nicht komplett falsch sein kann, belegt unsere Generation Corona gerade auf eine entlarvende Weise und stimmt mich traurig, aber auch wütend.

"Die Jugend" gibt es

"Die Jugend" gibt es bekanntlich nicht. Ich erlebe viele Jugendliche, die nicht nur bei fridays for future engagiert sind, sondern mit größtem Verantwortungsbewusstsein ihr Verhalten corona-adäquat steuern und mehr Solidarität zeigen als viele (angeblich) erwachsene Ver"quer"tdenker, Verschwörungspalaverer, blau-braune Leugner und pseudowichtige maskenfreie Telefonierer in DB-Zügen, um nur einige zu nennen.
Und dass es einen geringen Prozentsatz junger Leute gibt, die über die Stränge schlagen, weil sie die Heuchelei derer durchschauen, denen ökologisch betrachtet die Zukunft des Planeten und damit die Zukunft der nächsten Generationen egal zu sein scheint, aber jetzt von genau diesen jungen Leuten Rücksicht verlangen, ist zwar nicht tolerierbar - aber doch erklärbar.
Und darüber hinaus gibt es ja sogar hier in den Kommentaren (Pseudo) Erwachsene, die allen Ernstes als Lösung empfehlen "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht." Kopfschütteln reicht bei soviel Unsinn kaum noch.

Was ist mit Zukunft

Alles was Sie schreiben liebe Linda ist jetzt gerade mal ein paar Monate vielleicht 1/2 Jahre nicht möglich und schon ist Weltuntergang. Jetzt wünsche ich ihnen ein langes Leben und bin sicher all das was Sie heute vermissen gibts noch lange für Sie ...

Bitter

95% aller Kommentare kann man mit "OK Boomer" zusammenfassen.
Das Boomer-Bingo: für jeden Satz wie "früher hatten wir auch nichts", "Generation bekommt alles in den Arsch geschoben", "sind Schuld an der Pandemie Entwicklung" oder "wollen alles (Party/Umweltschutz) auf den Kosten von anderen" gibt's einen Punkt, ab drei Punkten gilt es Bingo schrei(b)en.

Bingo.

Am 18. Oktober 2020 um 09:51 von qpqr27

Das ich ausgerechnet Ihnen mal Recht geben muss, hätte ich mir auch nicht gedacht. Aber so sieht es aus. Meine Generation (geb. 1970), was hat meine Generation schon großes auf die Beine gestellt. Richtig nichts. Und gerade meine Generation sollte sich mal ganz zügig zurück nehmen. Ich empfinde bei meiner Generation nur noch Fremdscham

Es schafft schon "Vertrauen",

was unsere Politik da loslässt.
Mein Sohn z.B. besucht ohne Schutzmaske eine, ja richtig: eine Tanzstunde. Das geht!
Jetzt, wo die Leute im Lande ihre Urlaubsreisen storniert haben, fallen nach und nach die Beherbergungsverbote. Auch ich habe sogar im Betrieb meinen Urlaub abgesagt, jetzt umsonst wohlgemerkt.
Politik wird anscheinend nur noch für die ganz "Großen" erträglich gestaltet, die bekommen dann Förderung(TUI, Lufthansa, etc.), die dann trotzdem noch jammern.

Kirche im Dorf lassen

Ja, die derzeitigen Beschränkungen hätten mich in meinen Zwanzigern auch genervt und gestört - kein Thema.

Aber von einer „Generation Corona“ zu reden, ist wohl etwas übertrieben.

Auslandsjahre können nachgeholt werden und gerade im digitalen Zeitalter können soziale Kontakte auch via Smartphone, Internet und Co. aufrecht erhalten und ausgebaut werden.

Die Möglichkeiten, die jetzt zu Recht vermisst werden, gab es bis vor einigen Jahren zu einem großen Teil noch gar nicht.

Und Altersarmut einer ganzen „Generation“ in Aussicht zu stellen, ist auch wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen. Gehälter schwanken immer je nach Wirtschaftslage.

@qpqr27, 09:30

Ich halte es da schon eher mit John-F. Kennedy: " Frage nicht, was der Staat für Dich, sondern was Du für den Staat tun kannst" - und Staat sind wir alle. Nicht Egoismus, sondern gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität sind das Gebot der Stunde.

mir wird schlecht bei manschen Kommetaren

Ich frage mich bei manchen Kommentaren wirklich, was sich manche hier denken. Das kann ohne jemaden beleidigen zu wollen doch nur die Generation plus 50 sein die so etwas über die Jugend schreibt.

Es geht den Jugendlichen nicht nur Partys Disko usw und es ist nicht nur Corona welches belastet.

Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher, abgesehen davon mit Realschule oder Hauptschule bekommt man eh keinen Job, es geht um Führerschein der heute schwere zu erhalten ist und vor allem teurer, um Zeitverträge ohne Zukunftsplanung, und vieles mehr.....

An die alte Generation, gab es damals auch Corona? Gab es Zeitverträge oder Leiharbeit unter Helmut Kohl? Gab es den Euro der alles verteuerte?

@kleiner Bankert - Welche Maßnahmen sind "absolut notwendig"?

09:53 von kleiner Bankert:
"Die Corona-Schutzmaßnahmen sind schwerwiegend, das wird nicht bestritten - auch nicht vom Innenministerium. Aber sie sind absolut notwendig und müssen der Jugend einfach viel besser vermittelt werden."

Einige Maßnahmen sind politischer Aktionismus, der im Kontrast zu wissenschaftlichen Erkenntnissen steht, aber trotzdem getan wird, weil das beim Wähler gut ankommt. (In anderen Zusammenhängen wird wissenschaftsnegierende Politik als "Populismus" bezeichnet.)

Nach mehreren Monaten mit Corona sind die Ansteckungswege bekannt: Es sind fast ausschließlich Aerosole. Es ist unmöglich, Menschen sinnlose Maßnahmen als "absolut notwendig" unterzuschieben, wenn diese informiert (weil selbst betroffen) sind. Das funktioniert weder mit Erwachsenen, noch mit den ohnehin sorgloseren Jugendlichen.

ich war auch mal jung. Und ganz ehrlich, ältere Leute

waren mir egal. Ich wollte feiern, leben, erleben.Das will die Jugend auch. Ich habe Verständniss dafür

Freizeit

Bei aller (berechtigten) Diskussion über das "Aufrechterhalten" Wirtschaft sollte man nicht vergessen: wer keine Möglichkeit bekommt seine:ihre Freizeit gemäß seinen:ihren Bedürfnissen zu gestalten, wird auch bald keine Motivation zur Arbeit (Ausbildung) haben.

Solidaritaet mit der Jugend

Niemand kann etwas für den Virus und die Einschränkungen treffen jeden von uns. Was mir aufgefallen ist, die Jugend und die jungen Erwachsenen haben sich an die Herausforderungen, die Corona stellt jedoch deutlich besser angepasst, als unsere Generation sich zum Beispiel an die Klimakatastrophe. Sie nehmen die Wissenschaft ernst, akzeptieren die Einschränkungen und versuchen ihr Leben nach den neuen Realitäten auszurichten. Offensichtlich eine Generation mit deutlich mehr Verantwortungsbewusstsein als die vorherigen. Wenn es dann darum geht die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen, dann werden wir ja sehen ob Einschnitte in Renten und Pensionen, Steuern auf Vermögen und eine gerechte Verteilung von Arbeit unser Beitrag zur Solidarität mit der Jugend sind oder ob wir so hedonistisch bleiben und blind für Fakten, wie die letzten 40 Jahre.

Generation Hedonismus

Vor einigen Jahrzehnten wuchs eine Generation heran, die einen Weltkrieg mitgemacht hatte. Woanders wachsen Generationen in Armut und Gewalt auf. Und wir unterhalten uns ernsthaft über die schlimmen Folgen für eine Generation, weil sie nicht feiern gehen darf? Und die über vielfache Weise miteinander vernetzt ist, also permanent mit ihren Freunden und Nichtfreunden in Kontakt steht? Das ist so absurd wie dekadent.

@ D. R. Wächter (09:16): Nein das finde ich nicht

hi D. R. Wächter

Nein das finde ich nicht. Denn Sie waren mit Sicherheit auch mal jung und sind nachts bestimmmt auch weggegangen. Daran sollten Sie sich mal erinnern.

meinen Sie junge Leute sitzen bei Mama und schauen TV

sie treffen sich mit Gleichaltrigen und leben

Feinstaub ist überall

und niemand gelingt es, diesen "Feind" der Menschen, zu dem auch ein oder das gar mit dem Feinstaub gemeinsam schwebende C-19 Virus zählt, aufzuhalten. Gott vergaß oder verweigerte es, den Menschen eine Garantieurkunde für ein besonders langes Leben mitzugeben. Er meinte sicher, Nabelschnur genügte, wie bei anderen Säugern.

@ 10:09 von Thomas Krupke

„ die der jungen Generation ihr Recht auf "Freizeit, Partys und mit Freunden unterwegs sein wollen", absprechen will!“

Ich bin auch ein alter Knacker und ich möchte niemandem das Recht auf Party absprechen. Meine Kritik zieht sich an dem Artikel und an den „Erkenntnissen“ des Experten hoch, der aus den Einschränkungen einiger gleich eine Krise einer ganzen Generation macht.

Es ist ja nicht so, dass wir seit 6 Monaten Hausarrest haben und nicht gefeiert wurde. Ganz offensichtlich geht ja so Einiges. Und weil vielleicht ein paar Dinge nicht gehen, soll das zu Problemen führen?

Sorry, aber um das zu verstehen bin ich vielleicht doch zu alt.

Anscheinend sind Sorgen um Schule, Ausbildung oder Arbeitsplatz nicht so gravierend.

Generation Corona

Wir haben alle hiermit zu tun, nicht nur die Jugend.
Die werden halt länger leben müssen mit möglichen Folgen.. meine Eltern sind beide während die zweite Weltkrieg geboren (Mutter Niederländisch, Vater Brite) und haben weiß ich nicht was durchstehen müssen.. Vater ist vor einiger Jahren verstorben, Mutter lebt noch und ist so für eure ein Turnschuh.. die Jugend wird bestimmt überleben und ich verstehe dass gejammer nicht. Die sitzen schon den ganzen Tag hinter Computer und sind davon nicht weg zu schlagen: Versuche Mal dass Gerät aus zu schalten, wenn die noch zocken! Jetzt haben die noch mehr Zeit für zocken, Instagram und Tiktok.. nur dürfen sie draußen kein Blödsinn machen.. oh was schlimm..
Jetzt lernen die Mai was es ist Rücksicht zu nehmen auf die ganzen Gesellschaft und nicht nur auf sich selbst.. wenn dass schlimm ist, müssen die Leute die dies untersucht haben einen neuen Job suchen.

@ Michael D. (09:22): Ihrem Kommmentar schließe ich mich nicht a

@ Michael D.

Ihrem Kommentar schließe ich mich nicht an. Denn die ältere Generatio nimmt sich zu Lasten der jungen Generation einen Vollkask-Schutz raus, der ihr nicht zusteht. Es gibt kein Recht der älteren Generation den jungen alles zu verbieten.

Und die junge Generation hat weniger Möglichkeiten. Die werden jetzt nur noch auf das Internet beschränkt, zuhause eingesperrt was strafbare Freiheitsberaubung ist (StGB 239).

Weiterhin ist es so, dass viele Ältere sich nicht einsperren lassen wollen und rausgehen:

Man stelle sich nur mal vor sie feiern und stecken ihr Eltern oder Großeltern an die evtl. sterben, was dann bleibt ist der Seelendoktor.

Die ältere Generation muss lernen, sich selbst zu schützen und nicht alles auf andere abzuwälzen. STOPP.

Das hier stimmt zwar:

Mal ganz davon abgesehen könnten die jungen Mitmenschen ja auch an Corona erkranken und evtl. weitere Spätfolgen erleiden. Man weiß es ja nicht vorher.

Die arme Jugend

Eine relative Einschränkung ist auch absolut zu betrachten und in dem absoluten Ausmaß zu vergleichen. Reisen, Feiern, Auslandssemester…, alles Dinge, die es vor mehreren Jahrzehnten auch gab, nur viel weniger als heute. Die heutigen relativen Einschränkungen sind absolut gesehen also nicht wirklich dramatisch. Auch ein deutscher Jugendlicher darf sich mit einem portugiesischen Jugendlichen oder einem ukrainischen Jugendlichen vergleichen: was fehlt ihm gegenüber diesen?
Ich denke auch an die Wirtschaftskrisen, beispielsweise in den Siebzigern oder Ende der achtziger Jahre. Auch da hat man nicht seinen Traumjob gefunden oder wurde zu schlechteren Bedingungen eingestellt, die man nie aufholen konnte. Es ist eben die Frage zum richtigen Zeitpunkt und richtigen Ort. Das ist normales Leben mit einem Auf und Ab, das man sich oft nicht aussuchen kann. Damit haben wir früher gelebt und werden es auch heute können.
Und wirklich: je mehr sich an die Regeln halten, desto weniger Probleme.

@ Michael D. (09:22): Langzeitfolgen müssen verhindert werden

@ Michael D.

Und diese Langzeitfolgen für die jungen Generationen müssen verhindert werden. Denn nochmal für Sie: alle Leben zählen gleich viel. Die Interessen der älteren Generationen zählen nicht mehr als die der jungen Generation. Das sollten sich die älteren Generationen mal merken.

Egoismus und Individualismus zerstören die Gesellschaft

@ qpqr27:
die Jugend sollte die Regeln: "wenn jeder an sich selber denkt ist an alle gedacht" Und: "jeder ist sich selbst der nächste" mehr verinnerlichen ...

Gemeinsinn - Fehlanzeige. In Ihrer Welt möchte ich nicht leben.

Neles Ansichten sind fragwürdig.

"nicht ausgehen, nicht nachts unterwegs zu sein - das raubt vielen ihre Freiheit."
Nicht ausgehen? Niemand schreibt Nele vor, dass sie nicht ausgehen darf. Nur halt nicht in winzige Räume dichtaneinander gedrängt.
Nicht nachts unterwegs sein? Sorry, aber wer sagt, dass sie nachts nicht unterwegs sein darf?

"Jetzt sei um 23 Uhr Schluss, man könne nirgends mehr hingehen."
"Nirgends"? Was für ein Unsinn. Soll sie halt ihre Freunde anrufen und etwas vereinbaren. "Nirgends"...

"trotzdem werden wir jetzt nicht freitags um 23 Uhr schlafen gehen."
Das hat auch nie irgendjemand gefordert.

@ um 09:30 von alex 0815

@D.R. Wächter
Es gab noch keine Generation die hergeben musste! Wie kannst du es wagen von einem Gejammer daher zu reden!!!
.
Danke für die gelungene Ironie :-)

Der Mensch ist ein soziales Wesen

Nimmt man ihm seine sozialen Kontakte, so wird er krank. Das schlimme an der aktuellen Situation ist, dass offenbar mit ständigen Mahnen und zur Vorsicht aufrufen bei den Wählern zu Punkten ist - klar, denn die Mehrheit der Bevölkerung ist nun mal alt - also Pech für die Jungen - somit wird hier ein Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben - unverantwortlich

Gemeinsame Aufgaben für junge Menschen

Junge Menschen könnten sich jetzt auch verstärkt gemeinsam auf soziale Aufgaben konzentrieren, die Spaß machen würden. Hallo, Tierfreunde unter Jugendlichen, schaut euch bspw. an, wie überfüllt Tierheime zurzeit sind. Sie brauchen (finanzielle)
Unterstützung und Sachspenden! Organisiert gemeinsan Garagenverkäufe oder
Online-Flohmärkte, um
mit Spenden zu helfen oder auch ein Tier zu adoptieren. Es gibt so viele Möglichkeiten, neue Ziele zu entdecken! Das könnte
u.a. ein positiver
Gemeinschaftsfaktor während der Pandemie werden!

ja es ist grad schwierig für alle

Wie sagte schon Peter Sirius:
" Die heilsamste Stärkung auf dem Spaziergang des Lebens ist es, von Zeit zu Zeit bei sich selber einzukehren".

Das wird schon

Ich finde das ist reine Schwarzmalerei. Die Welt bricht weder zusammen noch ist sie zum Stillstand gekommen. Sie ist anders zur Zeit. That’s it.
Was die Experten angeht, ich mache mir Sorgen, wie normativ diese denken. Das Leben muss so und so ablaufen, sonst ohwei. Das lustigste ist das mit der Familiengründung. Bei den Paaren die ich kennt fällt mir keins ein, dass sich auf einer Party kennenlernt hat. Komisch, man scheint Menschen auch so treffen zu können.

Lächerlich

Nach wie vor werden die meisten Jugendlichen außerhalb von Berlins Nachtleben groß. Unabhängig von Corona sind auf dem Land keine nächtlichen Exzesse möglich.Trotzdem sind Generationen von Jugendlichen auch auf dem Land ohne psychische Schäden heran gewachsen. Ich glaube auch die Jugend von Berlin wird diese Pandemie ohne weiter Schäden gut überstehen. Wir sollten unsere Jungend nicht unterschätzen. Die meisten sind in der Lage die Situation richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Ohne sich als Opfer der Gegebenheiten zu sehen.

@bonaqa79

1. Wieso ist es heute schwerer, Abitur zu machen???

2. Es gab noch nie so viele Weiterbildungsangebote und verschiedene Schulformen, auf denen man spezialisierte Abschlüsse machen kann.

3. Es gab noch nie so viele offene Lehrstellen.

4. Es gibt keinen kalten Krieg.

5. Es gibt keine akute Bedrohung durch Atomwaffen.

6. Es gibt keinen Terrorismus in Deutschland wie zu Zeiten der RAF.

7. Es gab außerhalb von Corona noch nie so viele Möglichkeiten, weltweit zu studieren, zu arbeiten und sich zu entfalten.
...

Früher war alles besser und einfacher? Wohl kaum.

5 Buchstaben

Schon witzig, zu lesen, wie gerade die ältere Generation darauf pocht, das die jüngere Generation doch am Besten, alleine, Zuhause isoliert, auf ihren auf ihren 5 Buchstaben sitzen bleiben soll und diese, von großen Teilen derer, auch noch auf den "Partymodus" reduziert wird. Da frag ich mich doch, wie es möglich ist, das sich sich die Zahl der Neuinfektionen bei den über 60-Jährigen in den letzten paar Wochen ver- 10- fachen konnte. Sind das jetzt alles "Coron-Leugner" usw. oder sind daran die Jugendlichen schuld?! Mein Tipp:" Schützt euch selbst so gut ihr könnt und hört endlich auf, mit den Finger auf andere zu zeigen, nur weil es nicht in euer Lebensphilosophie passt."

@ 10:27 von bonaqa79

„ Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher, abgesehen davon mit Realschule oder Hauptschule bekommt man eh keinen Job, es geht um Führerschein der heute schwere zu erhalten ist und vor allem teurer, um Zeitverträge ohne Zukunftsplanung, und vieles mehr.....“

Da kann ich mich nur anschließen. Unser Sohn muss Ende November Abschlussprüfung BS schreiben. Der Stoff ist genau derselbe Umfang, wie vor Corona, obwohl wochenlang Unterricht fehlte. Der Stoff wurde durchgequetscht, dadurch kaum Vorbereitungszeit. Auch die Schulungen im Unternehmen konnten damals nicht gemacht werden. Wurden zum Teil nicht nachgeholt. Dafür jetzt 2 Wochen lang jede Woche 3 Schulungen, an jeweils anderem Standort (nicht gerade gut in Coronazeiten, finde ich) und zusätzlich BS. Die nervliche Belastung ist riesengroß. Angst vor möglicher Quarantäne und dadurch womöglich verpassen wichtiger Schulungen oder Unterricht oder gröbsten falls der Prüfung. Aber 100% Leistung ist gewünscht

Sinnvolle Maßnahmen müssen durchgesetzt werden

@ Nachfragerin:
Nach mehreren Monaten mit Corona sind die Ansteckungswege bekannt: Es sind fast ausschließlich Aerosole. Es ist unmöglich, Menschen sinnlose Maßnahmen als "absolut notwendig" unterzuschieben, wenn diese informiert (weil selbst betroffen) sind.

Richtig. Ich bin natürlich nur für sinnvolle und wissenschaftlich abgesicherte Schutzmaßnahmen. Die aber müssen dann mit aller Konsequenz durchgesetzt werden.

Lächerlich

Nach wie vor werden die meisten Jugendlichen außerhalb von Berlins Nachtleben groß. Unabhängig von Corona sind auf dem Land keine nächtlichen Exzesse möglich.Trotzdem sind Generationen von Jugendlichen auch auf dem Land ohne psychische Schäden heran gewachsen. Ich glaube auch die Jugend von Berlin wird diese Pandemie ohne weiter Schäden gut überstehen. Wir sollten unsere Jungend nicht unterschätzen. Die meisten sind in der Lage die Situation richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Ohne sich als Opfer der Gegebenheiten zu sehen.

@ Linda Stern (09:47): vollumfänglichste Zustimmung

hi Linda Stern

Ich kann Ihnen nur vollumfänglichst zustimmen. Alles wird nur noch verboten, die junge Generation hat gar kein Leben mehr (keine Sozialkontakte, keine Festivals, keine Konzerte, keine Clubs und Discos, keine Freundesbesuche und so weiter), das Geld wird denen durch die ältere Generation und durch diese Politiker mit immer neuen Methoden geraubt: Dividenden gestrichen, Zinsen gibt es nicht mehr, Einkünfte werden zusammengestrichen weil die Firmen der Reihe nach pleite gehen, Schadenersatz will diese kriminelle Regierung auch nicht zahlen, das Klima zerstören die Regierungen und jetzt auch noch dieses durch die Regierungen ausgelöste Corona samt Hausarrest für wer weiss wie lange.

Das ist kein Leben mehr. Die junge Generation muss der älteren Generation endlich mal die Grenzen aufzeigen und sich ihre Rechte zurückholen, notfalls per BVerfG und EUGH. Es reicht einfach. Und dann werden noch die Parlamente ausgeschaltet und die Demokratie abgeschafft. STOPP.

Am 18. Oktober 2020 um 10:19 von andererseits

Damit deuten Sie also an, dass Jugendlich die sich bei FFF engagieren, sich also unsozial verhalten?

Ihre pseudolinke Einstellung ist damit ad absurdum und ich werde ihre Beiträge nur noch als billige Satire abtun. Lächerlich.

Frei machen

Was ist denn normal oder Normalität?
Es ist nicht mehr als ein Begriff, der die allgemeine vorherrschende Meinung als das Richtige darstellt.
Hierin liegt Veränderbarkeit sprich Freiheit.
Ich bin der Meinung, dass sich angesichts der Erkenntnis einer Pandemiezeit neue Möglichkeiten ergeben, das Freizeitverhalten zu verändern und es wunderschön zu finden. Eine Tür geht zu, eine andere geht auf. Je schneller die Jugend oder auch Erwachsene danach greifen und neue Chancen knüpfen, desto freier ist man doch. Wir haben mehr Fähigkeiten als uns in der Freizeit nur in Pubs, Diskos, Restaurant, Urlaube, Vergnügungspark zu finden. Es wachsen Chancen in jedem Gebiet. Kein Grund aus diesem Grund traurig zu sein. Wir sind frei in unseren Handlungen und denken und können wachsen.

@bonaqua79

Sehr geehrte/r Bonaqua,
Es ist, so glaube ich, vollständig Konsens, dass jede Generation ihre Sorgen und Nöte hat.
Es gibt und gab immer schon Schwierigkeiten, die jedoch immer aus der aktuellen Situation heraus schlimmer erscheinen als mit etwas Abstand.
Das ist das Einzige, was manche ältere Menschen schon wissen, da sie schon viel erlebt haben. Das Leben besteht aus Auf und Ab, einzige Lösung ist flexibel bleiben, mitschwingen, die Wellen nehmen wie sie kommen, nicht mutlos werden.

Die heutige junge Generation hat vieles an Vorteilen, die man sich täglich bewusst halten muss. Zb Digitalisierung, kann sich ja keiner mehr vorstellen, wie umständlich früher alles war ohne Handy usw..

Da gibt es Unzähliges, Jobs war sehr schwierig in vielen Zeiten, man denkt immer nur ans Jetzt. Nur Mut, das Positive stärker bedenken, am Negativen arbeiten, mehr geht nicht, es wird schon werden. Corona alleine hat auch positive Effekte, die man hin und wieder erwähnen sollte. Viel Mut!

@Adeo60, 10:08h

Ich stimme Ihnen zu, der Staat muss Verantwortung übernehmen und ein neuer Lockdown muss unbedingt verhindert werden. Aber genau um diese Verantwortung geht es bzw. um die entsprechenden Verordnungen. Denn nach 8 Monaten wissen wir mittlerweile sehr gut, welche Maßnahmen helfen. Und die Beschränkung von Reisen oder das willkürliche Schließen von Restaurants und Kneipen gehören nicht dazu. Es ist unverständlich warum das Virus bis 23:00h weniger ansteckend sein soll als nach 23:00h. Und warum ist die Bevölkerung in einem Bundeslang stärker ansteckungsgefährdet als in einem Anderen? Das ist hilfloser Aktionismus der Ministerpräsidenten.

Deshalb sollte sich der Staat auf die Vermittlung und Durchsetzung der AHA Regeln kümmern und damit an das Verständnis und die Verantwortung der Menschen apellieren.

Das Abitur ist leichter geworden

@ bonaqa79:
Es geht um Abitur welches heute schwerer zu bestehen ist als früher

Das stimmt nicht. Wenn ich z.B. die Aufgaben in Mathematik früher (Mitte Neunziger) und heute vergleiche, dann sind sie heute deutlich leichter.

Am 18. Oktober 2020 um 10:25 von Adeo60

Ach Herr von Schnitzler. Ich zahle dem Staat meine Steuern, mehr wird er von mir nicht bekommen.

Warum soll nur Freizeitverhalten beschränkt werden?

Es ist wirklich unlogisch, dass zwar Reisen und private Zusammenkünfte reglementiert werden sollen, aber die Berufspendler weiterhin in überfüllten Bussen und U-Bahnen an ihre Arbeitsstellen gebracht werden dürfen, wo im Büro sogar wieder auf Masken verzichtet werden darf.

Wenn die Kanzlerin mahnt, man „solle zu Hause bleiben“, dachte sie offenbar nicht an die Arbeitswelt.

10:27 von bonaqa79 - Eine Antwort

Nö, aber es gab die Generation "No Future". Weil dieser Planet kurz vor dem Atomkrieg und völliger Umweltzerstörung stand. Bis zur DDR auf der einen und bis zur BRD auf der anderen Seite standen zigtausende Atomsprengköpfe parat, die gesamte Welt auf Knopfdruck in jeder Sekunde zu vernichten. Niemand glaubte ernsthaft, das es noch lange die Menschheit geben würde. Es regnete "sauren Regen" und es starben unsere Wälder. Massenhaft. Die Flüsse und die Luft waren so extrem verpestet, das im Ruhrgebiet regelmäßig "SMOG-Alarm" ausgelöst wurde und man besser Masken trug. Das Abitur und auch Real- und Hauptschule bestand man ohne Internet, Google, Facebook und Co, und musste sich Dinge erarbeiten. So ganz nebenbei hatten wir aber mehr soziale Kompetenz und Allgemeinbildung, als heute. Es war nicht alles besser. Nur ganz anders. Und "No Future" ist nun wirklich ein alter Hut. Und was war? Es ging immer weiter. Und so wird es auch heute sein. Nicht Jammern, anpacken. Nach vorne schauen!

Ach schon vor Corona

Als Vater darf ich sagen, auch vor Corona war und ist mit unserer Jungen Generation nicht alles Super und Corona kann diese Jungen Leute evtl. stärken und den Fokus mehr auf die Wirklichkeiten und Wichtigkeiten des Lebens lenken.
"Was uns nicht umbringt macht uns nur noch Stärker" diese Ausspruch ist jetzt nich nur Ironisch gemeint

@ 10:30 von wolfdschreiber

„ Bei aller (berechtigten) Diskussion über das "Aufrechterhalten" Wirtschaft sollte man nicht vergessen: wer keine Möglichkeit bekommt seine:ihre Freizeit gemäß seinen:ihren Bedürfnissen zu gestalten, wird auch bald keine Motivation zur Arbeit (Ausbildung) haben.“

Das ist leider wahr. Es gibt ein Sprichwort: Man arbeitet um zu leben, nicht man lebt um zu arbeiten.
Der zweite Punkt ist das Risiko. Frau Merkel sagte, jetzt ist die Zeit, in der Abstand und Maske nicht mehr reichen. Aber genau so gehen Millionen von Menschen jeden Tag arbeiten und Schüler zur Schule. Teils, wie im Klassenzimmer und ÖPNV sogar ohne Abstand. Es hieß auch Maske zusätzlich zum Abstand. Heute heißt es oft: ... wo der Abstand nicht gewahrt werden kann. Viele gegensätzliche Aussagen, die keiner mehr begreifen kann. Denn für die Wirtschaft/Arbeit, darfs anscheinend auch ein bißchen mehr Risiko für die eigene Gesundheit und weniger Abstand sein...

Vielleicht wächst dadurch aber

Das sehe ich genauso - und vielleicht wächst auch mal wieder eine Generation Journalisten heran, die nicht immer gleich die Oberkrise herbei schreiben.

@ um 10:00 von Felina2

"@qpqr27
Was Sie schreiben ist reiner Eigennutz gepaart mit nicht verstanden haben.
Aber weil niemand unnütz ist können Sie problemlos als schlechtes Beispiel dienen.
Ihre "Empfehlungen" beweisen das oben geschriebene."
.
Ich meine, dass Sie einem Troll geantwortet haben.

@ 10:27 von bonaqa79

„ Es geht den Jugendlichen nicht nur Partys Disko usw und es ist nicht nur Corona welches belastet“

Das hoffe ich doch. Aber laut dem Artikel schon. Deswegen kritisiere ich auch nicht „die Jugend“, sondern den Artikel und den Experten, die eben genau den Eindruck vermittelt, es ginge nur um Party und Feiern.

Es gibt auch nicht „die Jugend“. Ganz viele haben mit der Partyszene nichts zu tun. Der Neffe meiner Frau ist unter 30, ist Handwerksmeister und ha gerade ein Haus gebaut. Der gehört auch zu dieser Generation, so wie viele andere, die sich von dem Artikel wohl kaum angesprochen fühlen dürften.

Also ich gratuliere allen,, deren größtes Problem das Feiern nach 23 Uhr ist zu ihrem sorgenfreien Leben.

„Die Jugend“ kann von mir aus feiern, so viel sie will (in normalen Zeiten), der Artikel pauschalisiert für meinen Geschmack zu stark.

Der Mensch jammert von Natur aus halt gerne, ...

... aber der Mensch -und erst recht die Jugend- ist auch sehr anpassungsfähig. Es bedarf zwar einer gewissen Übergangszeit, aber in geschätzt einem Jahr haben wir uns alle an die Lebensweise gewöhnt.

Dass nun gerade die Jugend "meckert" brachte mich allerdings schon etwas zum Schmunzeln, denn wenn man genau diese Generation betrachtet, findet man doch kaum noch jemanden, der nicht ständig auf sein Smartphone start. Offenbar macht aber auch das in der Gruppe mehr Spaß ... ?!

Wie auch immer ... ich bleibe bei meiner Lebenseinstellung: Man muss mit dem zufrieden sein, was man hat ... und nicht immer unzufrieden mit dem, was man nicht hat.

Also ... einfach mal die eigenen Ansprüche -vielleicht ja nur vorübergehend- etwas herunterfahren ... dann läuft das schon :-)

Fehlende Empathie der alten

Die Generation Woodstock die 1968 unterwegs war ist heute über 70. Das feiern hatten also auch die schon beherrscht. Auch wenn hier viele so tun als wäre ihre Jugend ganz schrecklich gewesen.
Und man liest in dem Artikel auch ganz genau das die Jugend sich an die Regeln hält, auch wenn sie unzufrieden sind. Die ganzen Maskenverweigerer die mit gefälschten Attesten durch die Gegend laufen weil sie in der Maske das Ende der Demokratie sehen sind alle nicht mehr jugendlich und ein viel größeres Problem.
Aber wenn fünf Jugendliche abends was trinken ist es eine corona Party.. wenn Zehntausende demonstrieren gegen die Regeln ist es Demokratie.

Es ist nicht nur die Generation Corona

es ist auch die erste Generation Klimawandel, Überalterung, Rohstoffknappheit, Luft-, Boden-, Wasserverschmutzung usw. Es ist auch die erste Generation Jugendlicher, die soviel Freizeit hat, dass sie damit gar nicht sinnvolles mehr anzufangen weiß, die sich täglich Luxusgüter kaufen kann, für die ein eigenes Zimmer selbstverständlich ist usw. All das hängt zusammen. Es wird also auch die erste Generation sein, die nicht besser lebt, als die Eltern, sondern die eine ganz wesentliche Einschränkung ihres Wohlstandes erleben muss, zurück zu der Situation der Großeltern, die sich heute niemand auch nur annähernd mehr vorstellen kann.

natuerlich braucht die Jugend...

....Freiräume, um sich die Hörner abzustoßen.

Und natürlich fehlen diese Freiräume.

Auch ich - mit über 50 - fühle mich eingeengt.

Und es ist völlig klar, das das Spuren in der Psyche hinterlassen wird.

Aber ich bin mir auch recht sicher, das all das nicht DIE wichtige Rolle spielt.

Denn wenn diese Seuche irgend wann besiegt ist, wird in Europa die Grundlage für all das voraussichtlich in Trümmern liegen.

Unser Wohlstand.
Ohne den gibt es keine Freiheit und auch keine Parties.

Am 18. Oktober 2020 um 10:40 von kleiner Bankert

Der User hat absolut recht. Und nachdem ich hier einige Kommentare gelesen habe, werde ich auch nur noch so handeln.

@ Demokrat49 (10:25): Nein das finde ich nicht übertrieben

hi Demokrat49

Nein das hier finde ich nicht übertrieben:

Aber von einer „Generation Corona“ zu reden, ist wohl etwas übertrieben.

Das ist so, weil die junge Generation in diesem Land keinerlei Rechte mehr hat, als Arbeitstiere ausgenutzt werden und ihnen ihr Leben geraubt wird. Freizeit und Vergnügen = verboten, Arbeitsplätze werden zerstört weil Firmen pleite gehen weil diese Bundesregierung mit ihren sinnlosen und aktionistischen Maßnahmen Einnahmen für die Firmen komplett verhindert

Und wann sollen Auslandsjahre nachgeholt werden können??

Auslandsjahre können nachgeholt werden

denn Corona wird frühestens 2022 oder noch später vorbei sein. Und Internet-Kontakte sind nicht das Gleiche wie persönliche Kontakte:

und gerade im digitalen Zeitalter können soziale Kontakte auch via Smartphone, Internet und Co. aufrecht erhalten und ausgebaut werden.

Das kann man nicht ersetzen. Mir fehlt meine Familie in Stuttgart auch.

@lenamarie, 10:32 Uhr

Dagegen ist nichte einzuwenden. Es schadet aber auch nicht, wenn junge Menschen erfahren, was Verantwortung für sich und andere bedeutet. Das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Ich jedenfalls erziehe mein Kind in obigem Sinne, denn ich möchte, dass es Gefahren rechtzeitig erkennt und entsprechend handelt. Ich erhalte ein positives Feedback.

@ 10:36 von p.rodgers

Bitte scheren sie nicht alle jungen Menschen über einen Kamm. Die überwiegende Mehrheit hält sich an die Regeln, geht jeden Tag zur Schule und in die Arbeit und zahlt seine Steuern. Unser Sohn hat seinen besten Freund schon seit dem ersten Lockdown nicht mehr gesehen, da dessen Eltern, genau wie wir zur Risikogruppe gehören. Aus Rücksicht auf uns. Eine kleine Gruppe feierwütiger in einer Großstadt sollte man nicht immer in den Vordergrund stellen, um zu zeigen, dass Alle jungen Leute so sind. So stimmt das m.E.n. nicht...

@10:31 von Der_Mahner: Interessant...

"Generation Hedonismus"
Sie rechtfertigen die Einschränkungen der Jugend wegen des eigenen Erlebens im Weltkrieg. Ernsthaft?
Und dann wundern sie sich, wenn die Jugend macht was sie will? Ich würde ihnen auch den Vogel zeigen!
Mal davon abgesehen: Wer lebt über den Verhältnissen die unser Planet langfristig verkraften kann? Ja genau: Nicht die Jugend, sondern Sie! Ich kenne kaum Jugendliche die einen SUV fahren, Kreuzfahrten machen etc.!

Lauterbach: lokale Shutdown möglich

Neulich meinte er bei der Diskussion um Beherbergungsverbote, Reisen im Inland seien ok, nur ins Ausland nicht.

Verstehe ich nicht: entweder Reisen sind generell ok, oder generell nicht. Oder sind Deutsche weniger ansteckend?

Lauterbachs neue Idee „lokaler shutdowns“ ist auch unlogisch: was macht es denn für einen Sinn, die Geschäfte in einem Landkreis zu schließen aber im Nachbarlandkreis offen zu lassen? Dann verlagert sich halt eben das Infektionsgeschehen... Entweder der Shutdown kommt in ganz Deutschland oder garnicht, oder: man macht ihn lokal, stellt aber die betroffenen Städte oder Landkreise unter Quarantäne (Sperrzone die nicht verlassen oder betreten werden darf). Wie soll das sonst gehen?

Die nächste Gen....

hat nicht nur Corona Probleme, ich vermisse den Hinweiß das diese Generation mit den
"Hinterlassenschaften" der "Alten" klar kommen muss.
Die Erwärmung des Planeten, die ungelöste
Lagerung von Atom und Giftstoffen, die Verseuchung des Grundwassers, die Wüstenbildung und damit die neuen Völkerwanderungen um nur einige zu nennen.
Corona ist nur ein Synonym die eigentliche Krise kommt noch...
Es wäre jetzt an der Zeit endlich einmal auf "Greta" und ihre Generation zu hören und zu Handeln.

@ Demokrat49 (10:43): Dieser Kommentar ist Stuss

@ Demokrat49

1. Wieso ist es heute schwerer, Abitur zu machen??

weil durch die ganze Lüfterei und den Lockdown sehr viel Unterrichtszeit ausgefallen ist und dieser online-Unterricht nicht die Qualität hat wie der Präsenz-Unterricht. Und das können die nie mehr aufholen.

Und diese Kurse sind durch Corona weitgehend ausgefallen:

2. Es gab noch nie so viele Weiterbildungsangebote und verschiedene Schulformen, auf denen man spezialisierte Abschlüsse machen kann.

Die fanden weitgehend überhaupt nicht statt.

Und die Lehrstellen werden auch immer mehr zusammengestrichen weil sich die Unternehmen keine Lehrlinge leisten können:

3. Es gab noch nie so viele offene Lehrstellen.

Von daher ist auch dieser dritte Punkt Stuss.

Als wäre Feiern das größte Problem

Die Jugend wird mal wieder nur auf „feiern“ und „reisen“ beschränkt. Die wirklichen Probleme, welche erst noch auf uns zu kommen werden, werden ausgeklammert oder nur kurz angekratzt. Wir können kein Geld verdienen da wir Jobs verloren haben, wir dürfen nicht in die Uni, geschweige denn auf den Campus oder in Institutsbibliotheken. Wir sind dazu verdonnert bei den Eltern wohnen zu bleiben. Natürlich „können“ wir alles machen, aber zu welchen Kosten und welchem Nutzen?
Ein Auslandssemester welches in Studienfächern dringend Notwendig sind (z.B. Fremdsprachen) sind gestrichen. Und wenn sie wieder möglich wären sind wir schon lange mit dem Studium durch. Das verbaut Chancen und mindert Qualifikation im Berufsfeld.
Ja, es leiden alle under der Pandemie, jedoch blickt die Jugend in eine große Unsicherheit. Das frustriert und schürt Angst. Eben deshalb sollten die Probleme der Jugend nicht auf „feiern“reduziert werden. Das wird den Ängsten und Problemen absolut nicht gerecht.

Falsch, kleiner Bankert

"Egoismus und Individualismus zerstören die Gesellschaft".
Nein, sie erhalten sie aufrecht. Sie sind der Garant unserer Sozialordnung.
Der Mensch wird nur so lange andere "leben" lassen, wie er seinen persönlichen Vorteil daraus zieht. Jeder kann das sehen, wenn er nur am Leben teilnimmt, und Selbiges auch erkennen will. Wer das nicht sieht, dem geht es sehr gut.

Typisch. Aus einem Jahrgang wird gleich eine "Generation"

Diese Pandemie ist neu. Ja. Aber für alle. Auf der gesamten Welt und für alle Generationen. Und es ist - wenn überhaupt - schlimmstenfalls der Jahrgang Corona - nicht "Generation" denn ich glaube nicht, das wir uns noch in 25 Jahren fortlaufend mit dieser CoVid19 Pandemie beschäftigen werden. Bei allen Problemen bitte jetzt mal den Ball etwas flacher halten! Danke!

@kleiner Bankert, 10:40

Volle Zustimmung. Es scheint, dass so mancher noch immer nicht den Sinn von Gemeinschaft und Verantwortung erkannt und erfahren hat. Nicht der Egoist, sondern das zoon politikon prägt das gesellschaftliche Zusammenleben und damit den Staat.

Autismus?

Im Beitrag heißt es: "... zumindest diejenigen, die wir an diesem Abend getroffen haben, wollen sich auch daran halten."

Nun, dann müssten sie ja auch keine Sanktionen fürchten.

Und um so mehr sind Sanktionen erforderlich für die "Unbelehrbaren".
Für vorsätzlich handelnde sowieso.

Und letztere sehe ich beim Einkaufen leider immer noch.

Unverständlich, wenn ein Ministerpräsident das negiert.

Denn JEDE Ansteckung zu vermeiden, hilft - auch in einem Ländle mit durchschnittlich niedriger Infektionsrate.

@ 10:29 von Nachfragerin

Sie schreiben von "ohnehin sorgloseren Jugendlichen" - der letzte ARD-Deutschlandtrend sagt etwas anderes: "Es sind vor allem die Befragten unter 40 Jahren, die eine mögliche Ansteckung beunruhigt. Mit 45 Prozent gab fast jeder Zweite dieser Altersgruppe an, deshalb besorgt zu sein. Bei den Umfrageteilnehmern, die älter als 65 Jahre waren, äußerten lediglich 29 Prozent Bedenken, sich zu infizieren." (16.10.2020)

Ich bin Risikogruppe und

Ich bin Risikogruppe und meinetwegen brauchten die jungen Leute nicht eingeschränkt zu werden.
Am Anfang des Jahres wäre ich auch nicht gern Entscheidungsträger gewesen, weil zu wenige Daten, auf absolute Effizienz heruntergespartes Gesundheitssystem und unterfinanzierte Forschungslandschaft.
Inzwischen gibt es mehr Daten, und die zeigen m.E., daß ein großzügiger Schutz der Risikogruppen ausreichen würde, aber das würde Geld kosten, und die Steuern werden ja woanders rausgeballert, mit freudigen Rufen, daß D ein reiches Land wäre.

@Der_Wunderer_1970, 10:49 Uhr

Dass Sie mich mit "Herr von Schnitzler", einem der größten Demagogen und Hetzer ("Schwarzer Kanal") der ehemaligen DDR ansprechen, ist mehr als beleidigend. Auf dieses Niveau werde ich mich nicht begeben. Sie sollten sich schämen.

Die Weltbevölkerung hat die Chance nicht genutzt

Weltweit 1 Monat absoluter Stillstand. Das hätte im Januar sein müssen. Dann hätte sich das Problem Corona von selbst gelöst. Alle Ketten wären unterbrochen. Aber nein. Die Dummheit „Wirtschaft first“ hat die Menschheit ihrem Ende näher gerückt. Jetzt haben wir den Salat.

Ganzheitliches Denken...Verlernt!!!

Der Nächste Artikel wo man beim lesen der Kommentare feststellen muss: Die Hauptaufgabe einer Gesellschaft besteht darin die Älteren Menschen zu schützen..., koste es was es wolle!!!

Eine Party wird degradiert zu einer Luxus Veranstaltung..., dabei handelt es sich um sehr wichtiges Menschliches-Soziologisches Rudelverhalten von Altersgruppen...

Das is doch nix..., ein paar Monate Corona Einschränkung..., so wird argumentiert.

Der Bildungsweg ist gepresst, es geht Schlag auf Schlag und wenn 10% der Leistung nicht erbracht werden können durch die Einschränkungen gibt es Probleme bei der Qualifikation für die Weiterbildung...

Wie viele Stellen in DE müssen qualitativ besetzt werden???
Ahh, da gibt es eh schon Probleme..., na denn setzen wir noch einen drauf!!!

Hier liest man viel von Minderheiten Schutz aber sehr wenig von Gesellschafts Management!!!

Nach mir die Sintflut...

Die Jugend ist schuld an der 2. Welle?

Weil die ja angeblich ständig feiern und Party machen wollen und nicht so wie anständige Leute sofort stramm stehen, wenn sie eine Polizeiuniform sehen?

Was ist denn das für ein Narrativ ?

Ich dachte bisher es läge an der Unfähigkeit der Politik, die Gesundheitsämter, Schulen oder Testlabors adäquat technisch und personell auszustatten, planvolle Einreisekontrollen zu implementieren, den Pendlerverkehr zu entzerren und digitale Workflows in der Arbeitswelt zu fördern.

Hatte ich mich wohl geirrt!

Hallo FalkoBahia,

voll meine Meinung. Bei einer Todesrate von unter 0,5% der Infizierten sollten wir langsam anfangen Corona wie eine ganz normale schwere Grippe zu behandeln. Wer krank ist gehört ins Bett und kuriert sich aus.

mir tut es auch leid

für die jungen Leute. Dumm gelaufen. Meine Generation (1965) hat wenigstens schon ein Teil Reisen hinter sich, und Party wie mit 20 muss auch nicht mehr sein.

@ 10:50 von Minka04

Sie konstruieren eine Verwirrung, wo es keine gibt: Abstand + Maske gilt seit Monaten mit der zusätzlichen Handhygiene als AHA-Grundregel. Und der Versuch, Wirtschaft, Schulen und Kitas am laufen zu halten ist doch kein Gegensatz zu den Aufrufen, private Kontakte, Reisen und Feiern zu beschränken: das eine bedingt das andere - und verhindert übrigens neben dem realen Covid-19-Tod in Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen auch den sozialen Tod, der dort wieder stärker um sich greifen wird, wenn dort wegen explodierender Corona-Zahlen keine Besuche möglich sind.
Warum nur fällt vielen in der Krise vernetztes Denken so schwer?

@FalkoBahia, 10:48 Uhr

Ich denke, dass der Staat die Bedeutung der AHA-Regeln immer wieder kommuniziert hat. Die meisten haben die Botschaft auch längst verstanden. Die staatlichen Zuständigkeiten verteilen sich aber auf Bundes- und Landesregierungen und dei nachgeordneten Behörden. Wir erleben aktuell, dass der Föderalismus positive Seiten (Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten), aber auch negative Merkmale (fehlende Vereinheitlichung, "Flickenteppich") aufweist. Nach 23.00 Uhr mag bei vielen die "Hemmschwelle" sinken, vielleicht deshalb die Sperrstunden-Regelung. Ich maße mir da kein Urteil an. Ich vertraue auf die Experten und denke, dass im Zweifel für die Gesundheit und das Leben der Bürger gehandelt werdemn sollte. Aber Sie haben Recht: Wenn die AHA-regeln (plus regelm. Lüften) beherzigt werden, schaffen wir das!

Am 18. Oktober 2020 um 10:09 von Thomas Krupke

" Die, die hier unserer Jugend bzw. unserern Kindern das Recht verbieten eben dieses zu tun, haben entweder selber nie mal richtig einen drauf machen können oder sind in einem sehr spießigem Umfeld aufgewachsen. "

Das liegt wohl eher an Herkunft und Blickwinkel, was Sie spießig nennen, nannte sich früher Verantwortung übernehmen.
Da bedeutete, Arbeiten um Kinder und Familie ein Leben zu ermöglichen, da wurde auch gefeiert, wenn die Zeit dazu war.
Niemand will die Jugend Maßregeln, nur scheinen sich die Prioritäten etwas sehr verschoben zu haben.
Kommt wohl auch darauf an welche Altersgruppe Sie unter Jugend verstehen, heute steht Freizeit und Party im Vordergrund, das war schon mal anders.

Chance zu lernen

Diese Pandemie ist eine sehr ernste Krise. In all den Konsequenzen und vor allem notwendigen Massnahmen gibt es aber auch eine große Chance. Nämlich zu lernen. Lernen das man diszipliniert und respektvoll miteinander umgehen müssen. Lernen sich an Regeln zu halten. All das sind elementare Themen die benötigt werden um in einer Gesellschaft zu leben. Über eine gewisse Zeit Regeln zu akzeptieren und vor allem sich dran zu halten betrifft nicht alleine unsere „Jugend“ sondern auch Hochzeitsgesellschaften, Großveranstaltungen und auch uns alle selbst. Sich über einen Zeitraum diszipliniert zu verhalten ist eine einmalige Chance als Gesellschaft zu wachsen. Eigeninteressen eine gewisse Zeit unterzuordnen ist kein Schmerz den man nicht aushalten kann. Halten wir uns an die Vorgaben bleiben auch die Gaststätten, Bars und alle anderen Einrichtungen (zwar mit Einschränkungen) offen.

Saturierte, dekadente Spaßgesellschaft in der Todesfalle

Wenn ich nach Indien oder in die Favelas vor Méjico City sehe, wo man noch nichtmal Wasser zum Händewaschen hat, und ich solche Berichte aus der saturierten, vom Marketing auf Konsum getrimmten ("Neid garantiert", "Geiz ist geil", "Genuss ohne Reue") Spaßgesellschaft der Ersten Welt lese, dann steigt mir die Galle hoch.

Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse junger Menschen, deren systembedingte Rücksichtslosigkeit und narzisstischen Egoismus empfinde ich ganz persönlich im internationalen Vergleich schlicht als Dekadenz. Dahinter steht eine milliardenschwere Spass-Industrie.

Wenn solches Feierpersonal Mal auf der Intensivstation einen der ihren erleben würde, wie er/sie/es bei vollem Bewusstsein langsam erstickt, vielleicht würde dann der Grund für folgende Tatsache körperlich spürbar werden, den die Weltgesellschaft endlich einzusehen hat, nicht nur wegen Corona, sondern auch wegen Klimawandel usw.:

The party is over.

die schlimmsten sind doch wieder einmal....

die "Nach-68" (die richtigen "68" sind ja schon weg) - überall ins gemachte Nest gesetzt, nichts wirklich gesellschaftlich Relevantes geleistet, jetzt aber das größte Gesülze von Solidarität und Aufeinanderachtgeben

@von kleiner Bankert 10:48

Ihre Anmerkung zu den Mathe-Abifragen kann ich nur bestätigen. Hinzu kommen Graphik-Taschenrechner mit "Solver", die das Nachdenken durch Tastendrücken ersetzen. Überschlagsrechnung wie zu Rechenschieberzeiten, Fehlanzeige. Gut, aber unter den Coronamaßnahmen leiden auch Hauptschüler, auch denen werden Chancen genommen. Der einseitige Blick auf die vorgeblichen "Eliten" (Studium fertig und nicht feiern dürfen) verzerrt das Bild noch mehr.

Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

So einfach ist's.

Gibt Schlimmeres

Man schalte kurzeitig die sozialen Netzwerke ab. Dann wird niemand mehr von Generation Corona reden und Verschwoerungstheologien mache keine Runde. Man sollte aber diejenigen, die sich zusammenreissen lobend hervorheben.

Maßstäbe

Traurig dürfen sie sein - aber den Ge- und Verboten im Rahmen der Krise müssen sie sich unterwerfen, gerade weil die Jugend ja im modernen , wissenschaftlich basierten Denken lebt. Oder etwa nicht ? Und wem es schwer fällt, von wegen der "zerstörten Lebensplanung", der soll einfach mal nach Griechenland/Lesbos etc. schauen. Dann rücken sich die Maßstäbe sicher wieder zurecht. Es genügt, 1 und 1 zusammenzuzählen um sich zu orientieren. Und das werden sie doch noch können - und solche einfachen Überlegungen sind auch nicht verboten.

Familienfeiern

... wiez.B. Hochzeiten sind ein wesentlich gefährlicherer Treiber der Infektion als unsere Jugend.

@ 10:32 von Demokratieschue...

Nachts weggegangen? Samstags war um 8 Schule und Sonntags um 9 Familienfrühstück. Wann denn bis nach 24 Uhr weggehen?

Wer jammert hier wirklich?

Gegenseitige Rücksicht.
Man kann viel zum Recht jeder einzelnen Generation schreiben. Auch zum Sinn von und Drang in der Jugenzeit.

Nur soviel von mir:
Die "Generation Atomstrom" hat mit ihren nie enden wollenden Schnäppchenparties schon lange bewiesen, dass sie bereit ist ihre selbst geschaffenen Probleme ganz kostengünstig in die Zunkunft zu verlagern. Sie hat ein Sammelsurium an ungelösten Umweltschäden hinterlassen und unhaltbare Produktionszustände etabliert. Gleichzeitig ersetzt man durch Moralismus und Diskriminierung demokratische Diskussionen.

Klar, das ist eine pessimistische Perspektive; auch die jüngeren Generationen wären im Stande diese und ähnliche Fehler zu wiederholen. Für mich geht es um gegenseitiges Verständnis. Das zeigt sich nicht darin, in dem man das Bedürfnis Jüngerer kleinredet und die eigene Sicht über die der anderen streift.

Mich hätte man nicht einsperren können. Wie hätte man das auch schaffen sollen? Mal ehrlich...

Zum Glück haben wir Soziologie-Professoren!

Zitat: "Unter anderem zum "Distant Socializing" hat er Dutzende junge Menschen befragt. Die erstaunliche Erkenntnis: "Obwohl diese Generation eigentlich so routiniert ist im Umgang mit digitalen sozialen Medien, machen viele junge Leute doch noch einen Unterschied zwischen der wirklichen Welt und der Welt im Digitalen.""

Zum Glück haben wir Soziologie-Professoren!

Ansonsten könnte man ja gar nicht zu diesen "Erkenntnissen" kommen.

Gott sei Dank!

Jammerei auf höchsten Niveau

Gerade mal ein halbes Jahr mit Einschränkungen wegen Corona - und schon traumatisiert...
Seit ich das Erste mal den Bundestag mitwählen durfte werde ich (mit kurzer Unterbrechung) von CDU regiert, also gut 30 Jahre - Kohl & Merkel, DAS ist ein Trauma!
Als ob Generationen früher keinen Frust geschoben haben. Kriegskinder, 68er, Anti-AKW, Nato-Doppelbeschluss, Umbruch zur IT-Gesellschaft, Finanzkrise und jetzt Corona.
Man kann echt alles zur Krise herbeireden...

Warum sollen Schulen offen bleiben?

Während in einigen Teilen Europas die bereits wieder geschlossen werden.

Das hat im wesentlichen zwei Gründe:

1. man möchte die Arbeitskraft der Eltern für die Wirtschaft erhalten.

2. man möchte verhindern, die Qualitätsstandards an die Ausbildung ganzer Absolventenjahrgänge abgesenkt werden müssen, was dann wiederum Folgen für die Wirtschaft, aber auch für die Absolventen selbst hätte.

Beide Begründungen werden um so bedeutender, je länger die Krise andauert.

Eventuell war die Strategie sich nur auf die potentielle Verfügbarkeit eines Impfstoffs zu konzentrieren, falsch.

Am 18. Oktober 2020 um 09:56 von M. Höffling

".......Spätestens wenn die Impfung da ist......"

Lt. RKI werden auch dann die Einschränkungen bleiben müssen. Viele reden hier von wenigen Monaten der Einschränkung, wartet mal ab. Aus Monaten werden Jahre.

Fast alle sind von Corona sehr belastet

Ich kenne viele vernünftige junge Leute, die begriffen haben, dass das Leben nicht nur aus Party machen besteht. Und das sie es sind, die die Folgen der Staatsverschuldung tragen müssen, die durch Corona entsteht. Außerdem finden junge Absolventen von Hochschulen kaum eine Anstellung. Das ist das schlimme. Also müssen alle alles tun, corona in Schach zu halten. Damit die wirtschaftlichen Folgen möglichst gering bleiben. Es ist für alle eine schlimme Zeit. Zum Beispiel leiden viele alte Leute in Altenheimen mehr an Corona als junge Leute. Sie vermissen soziale Kontakte zu ihren Angehörigen. Und Veranstaltungen im Heim. Und haben dazu noch große Angst, an Corona zu versterben. Auch Leute mittleren Alters vermissen viel: Kultur, treffen mit Freunden, reisen usw. Dazu kommt auch noch, dass viele mit viel weniger Geld auskommen müssen. Also sollten wir endlich aufhören, darüber zu jammern, dass die arme Jugend zur Zeit nicht so leben kann, wie sie gerne möchte. Das betrifft fast alle.

das "Narrativ".....

von der partyfeiernden Jugend als Corona-Superspeader soll dort bleiben wo es hingehört: in die Talkshows der ÖR wo sich ältere Herren und Bedenkenträgerinnen weiterhin "gute Nacht" sagen können

eine Selbstverständlichkeit

Der Großteil dieser jungen Leute ist ganz selbstverständlich in Frieden, Freiheit und relativem Wohlstand aufgewachsen; hat keinen Krieg und Hunger leiden müssen. Wehrdienst und Prügelstrafen abgeschafft, Auslandsaufenthalte, Abenteuerspielplätze zum Schluss kommt meist noch ein Erbe obendrauf.

Entweder wir reißen uns jetzt einfach mal zusammen und nehmen uns mit unserer Entfaltung ein paar Monate lang weniger wichtig.
Oder wir lernen es auf die harte Tour. Ich persönlich werde das Gejammere irgendwann nicht mehr Ernst nehmen.

Rational handeln

Selbstverständlich ist das ein bitterer Einschnitt für diese Generation. Nebenbei bemerkt, auch für andere Genrationen, denn letztlich sind wir alle betroffen. Ich kenne sogar Leute im Alter derer von denen hier die Rede ist, die obendrein auch noch zur Generation "Ausgebombt" und "Völkermord" gehören. Die hat auch keiner gefragt ob sie das gut finden. Sie mussten und müssen irgendwie damit klarkommen. Es gibt eben Dinge, die über uns hereinbrechen, mit denen wir irgendwie leben müssen. Und wir haben es in diesem Fall in der Hand die Krise glimpflich verlaufen zu lassen und sie relativ schnell hinter uns zu bringen. Vorausgesetzt, wir verhalten uns verantwortungsvoll. Anderenfalls werden wir noch lange damit leben müssen und die Folgen werden umso schlimmer sein.

@ 11:09 von Echsodus

Im Januar war absolut nicht abzusehen, dass das SARS-CoV-2-Virus tatsächlich eine weltweite Pandemie auslösen würde; die Erkenntnisse, Erfahrungen und auch der Stand der Wissenschaften sind dynamisch (im Volksmund gesprochen: "hinterher ist man immer klüger...") - ganz abgesehen davon, dass es keine "Weltregierung" gibt und auch keine UN-Mechanismen, die einen weltweiten Shutdown bewirken könnten.
Und "Wirtschaft first" ist ein irreführender Begriff: Es geht beim Bemühen, die Wirtschaft am laufen zu halten, letztlich darum, die Menschen zu versorgen und ihrem Leben zu "dienen": vom täglich Brot über Kultur bis zu Lebens- und Arbeitsstrukturen.

Corona-Generation

Ich finde so manche Argumente sehr überspitzt und Corona hat sich keiner ausgesucht.
Es trifft Jung und Alt, und eigentlich sollte man jetzt den Focus auf die Bekämpfung des Virus setzen und nicht auf irgendwelche Betitulierungen wie z.B. „einer Corona-Generation“. Rücksicht auf den anderen sollte ein jeder von sich aus nehmen und wir können nicht immer nur warten, bis uns der Staat irgendwelche Verhaltensmuster vorgibt - wir sind die Player und müssen uns eben jetzt mal entsprechend verhalten. Und trotz aller Pandemie geht es uns allen eigentlich noch recht gut.
Und es gibt in jeder Generation, in jedem Alter Vernünftige und Unvernünftige. Klar, für die Jugend ist es schwierig, die „Sturm-und-Drang-Jahre“ jetzt und mit krassen Einschränkungen zu erleben, ich kenne aber auch viele Junge, die sehr vernünftig sind und das Geschehen verstehen. Nur wer’s nicht versteht, der klagt und jammert - und gefährdet mit seinem Verhalten evtl. auch noch andere.
Also setzt den Focus auf Eindämmung,

Hygiene - richtig, Abstand

Hygiene - richtig, Abstand wenn man infiziert ist (man gehört ins Bett) - richtig und Maske wo notwendig - richtig.
Alles andere ist sehr fraglich, weil einfach nicht durchsetzbar. Wir haben gar nicht so viele Ordnungshüter, um größere Menschenansammlungen auf Plätzen und privaten Räumlichkeiten zu unterbinden.

10:30 von lenamarie

Ich war auch einmal jung und ältere Leute waren mir egal. Ich wollte feiern, leben, erleben.Das will die Jugend auch. Ich habe Verständnis dafür.
#
Ja, genau so habe ich es seiner Zeit auch gesehen.

Die Vollkasko verwöhnten

und vom Steuergeld finanzierte Ponyhofjugend sieht zum ersten Mal wie das Leben außerhalb ihrer Kunstblase wirklich ist. Das da viele einen Schock bekommen ist klar.

Es wird ein Leben nach Corona geben

Ein solcher traumatischer Einschnitt in der Jugend kann auch positive Effekte haben. Wenn wir in die Geschichte blicken, dann hat die Generation, deren Jugendjahre durch den Krieg gestohlen worden waren, die Bundesrepublik in den Nachkriegsjahren aufgebaut und das Wirtschaftswunder herbeigeführt. Auch wenn die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die Psyche der Generation Corona nicht zu unterschätzen sind, sollte man sie doch auch nicht dramatisieren. Vor allem hat die Kriegsgeneration gezeigt, dass es für die Überlebenden ein Leben danach gibt, das für viel Versäumtes entschädigen kann.

Lieben Dank für deinen Beitrag D.R. Wächter!

Ich bin ganz deiner Meinung. Die ganze Sache ist total einfach, auch für die Jugend: Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Am 18. Oktober 2020 um 11:11 von Möbius

Endlich mal ein vernünftiger Beitrag, der sich wunderbar neben den üblichen "die Jugend ist an allem Schuld" und dem täglichen "Die Regierung handelt hervorragend" (vom Amateur-Regierungssprecher", abhebt

Es ist schön mal ein Artikel auch aus dieser Sichtweise zu lesen

Jeden sollte eigentlich klar sein, das ein Artikel der sich mit so einer umfassenden Thematik beschäftigt nie alles beleuchten kann.
Es kann niemals eine allgemein gültige Aussage zu einer ganzen Generation geben. Auch in der jungen Generation gibt es, wie auch bei der mittleren und alten, viele die den Ernst der Situation erkennen und auch ihr Leben nicht auf Parties reduzieren , eher Sorge um ihre berufliche Zukunft haben.
Allerdings schimmert in der Aussage der jungen Dame ein Trent durch der aber nicht der jungen Generation angelastet werden kann, den es mehr und mehr viele Jahre gibt. Das man sich eben "bespaßen" lassen will ohne selber viel machen zu müssen. Viele Vereine klagen seit Jahren kaum Nachwuchs, nicht nur im jungen Altersbereich. Schuld daran trägt leider auch die "all inklusive" Unterhaltungsindustrie und der umfassende Trennt, ich bin ich, der von den Jüngeren nur übernommen, nicht erfunden wurde

Die Regeln sind klar

@ Die Stimme Gottes:
Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona
So einfach ist's.

Lüften fehlt noch.
Amen.

Verstehe ich nicht...

Wir sind von unserer Clique aus früher auch nicht feiern gegangen und haben es überlebt. Und trotzdem hat es für uns gereicht, einen festen Stand im Leben zu finden sowie stabile Familien zu gründen (während bei den meisten mir bekannten Partygängern aus der Schulzeit die Familien zwischenzeitlich mehrfach wieder auseinandergebrochen sind). Insofern sehe ich da die Argumente nicht, die FÜR das Partyleben sprechen. Hormone lassen sich auch auf andere Weisen "ausleben", bei denen nicht gleich die Allgemeinheit gefährdet wird (Sport z.B.).

Einzig in beruflicher Hinsicht habe ich ebenfalls die Befürchtung, dass die Jugendlichen - insbesondere die mit einem Abschluss - enorm benachteiligt sein werden. Aber hier sehe ich die Arbeitgeber in der Pflicht, das Lohnniveau bei Berufseinsteigern nicht aus unmoralischen Gründen nach unten zu drücken. "Gleiche Arbeit, gleicher Lohn" heißt hier die Devise, denn ein Abschluss in Coronazeiten IST nicht schlechter als ein Abschluss in normalen Zeiten!

Alles „null Problemo“

Holt man halt die Abifeiern 2020, 2021 und evtl 2022 in einem der nachfolgenden Jahre nach. Die Olympiade 2020 soll ja schließlich auch erst 2021 stattfinden (vielleicht, sonst halt 2022, früher war Winter- und Sommerspiele auch im selben Jahr !)

Das ist natürlich ironisch gemeint. Neulich haben schon einige Foristen die Idee des „Postillion“ mit den Heizpilzen im Klassenzimmer (um das Lüftungskonzept der KMK) umzusetzen wirklich ernsthaft erwogen ... manchmal ist aber halt die Realität besser als jede Satire !

Organisierte Freizeit

Bei dem vielen Geld, was Corona kostet, könnte die Regierung allen Kindern und Jugendlichen sicherlich auch noch Accounts aller Streamingdienste und Geräte und Internet zur Verfügung stellen.
Dann haben viele dieser Zielgruppe wenigstens Ablenkung von der Tristesse der angebliche soo beschränkenden Beschränkungen.
Auch wäre es kein Problem, wenn die Freizeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen insoweit reglementiert wird, daß organisiertes Freizeitvergnügen zur Verfügung stellen kann, welches entsprechend der Corona - Regeln zu nutzen ist.
Aber da würde es ja auch wieder am fehlenden Personal scheitern, da die Regierung das Heer der Arbeitslosen völlig ungenutzt läßt, das ja auch schon zur Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter eingesetzt werden könnte. Gegen anständige Bezahlung natürlich.
Die Bundeswehr könnte dann der Polizei und den Ordnungsämtern helfen, die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren.

@ KarlderKühne

Hygiene - richtig, Abstand wenn man infiziert ist (man gehört ins Bett) - richtig und Maske wo notwendig - richtig.
Alles andere ist sehr fraglich, weil einfach nicht durchsetzbar.

Mir kommt niemand in den 1,5 m Radius, der nicht in meinem Haushalt lebt. Wenn das jeder so macht, ist Corona in 14 Tagen weg.

Nach Schuldigen zu suchen hilft nicht

Ich finde es weder gerechtfertigt auf DIE Jugend draufzuhauen, weil sie ja NUR Party im Kopf haben, noch von einer Generation Corona zu reden, bei der man nachhaltige Schäden prognostiziert. Unvernünftige und egoistische Menschen gibt es in allen Altersgruppen und Leidtragende, die wirtschaftlich und/oder psychisch schwer getroffen werden gibt es ebenfalls quer durch alle Altersgruppen. Man darf keiner Gruppe eine (Haupt-)Schuld andichten.
Unsere Regierenden wirken oft hilflos? Natürlich, weil sie einfach in vieler Hinsicht gegen das Virus hilflos sind, dies kann man ihnen aber auch nicht vorwerfen. Was man sicher vorwerfen kann, ist dass Hilfen oft denen gegeben werden, die aus eigener Kraft reichlich Mittel zur Bewältigung der Pandemie mobilisieren könnten und denen, die wirklich um ihre Existenz kämpfen, völlig unzureichend hilft. Hier muss sehr schnell nachgebessert werden, sonst steuern wir auf eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu, die Corona bei weitem übertrifft.

Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Ja, es geht darum Verantwortung zu übernehmen. Corona, Klima...

Und bei Corona ist's ganz einfach:
Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Noch einen schönen Sonntag.

Vielen Dank für Ihren Beitrag qpqr27.

Ja, die Sache könnte sich schnell in Luft auflösen. Einach: Maske + Abstand + Pfoten waschen = kein Corona

Vielleicht vergessen

Vielleicht hat der eine oder andere ältere Mensch auch einfach vergessen wie zwingend der Drang nach Leben ist im Jugendalter.

Mir tut diese Kids Generation ehrlich gesagt leid.
Die ersten engen Tänze, Feiern Arm in Arm mit Freunden, das naive Reisen in der Jugend.

Ihnen wird gerade viel ab erlangt und ich sehe dennoch viel mehr Disziplin in dieser Geberation als man erwarten konnte.

Während manch‘ Rentner weiter Busreisen in grossen Gruppen unternimmt...

@ 11:21 von Köbes4711

Was die "Hoffnung Impfstoff" betrifft, bin ich ambivalent: Einerseits setze auch ich Hoffnung darauf, denn ein wirksamer Impfstoff wäre ein zentrales Element zur Unterbrechung der Infektionsketten (70-80% Geimpfte würden ausreichen; 20-30 % Nicht-Geimpfte sind in der gesellschaftlichen Solidarität enthalten, sei es, dass sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können/wollen oder aus anderen Gründen eine Impfung ablehnen).
Andererseits bin ich noch skeptisch, wann dieser Impfstoff mit welcher Immunisierungsquote und -zeitdauer flächendeckend zur Verfügung steht.
Mein Fazit derzeit ist: Über Jahre hinweg werden wir weltweit nicht in eine Post-Corona-Zeit kommen, die der Prä-Corona-Zeit ähnelt.

Mal die Augen auf machen..

Wie ist es im realen Leben... Hier in Köln sieht es abends so aus... Kneipen voll, mit Schlange vor den Kneipen.. Nacht Discounter ebenso, Schlangen vor den Läden... Auch vorn Dönerladen oder sonstigen Imbissen... Die Politiker sollten sich mal abends durch die Städt fahren lassen, um selbst zu sehen wie es im wirklichen Leben ist.

Jugend gestohlen

Meine Mutter, Jahrgang 1926, sagte bis ins hohe Alter: Man hat uns unsere Jugend gestohlen. Es geht nicht nur ums feiern, sondern um Lebensentwürfe, verpasste Chancen...So etwas sollte sich nie wiederholen und wäre auch jetzt nicht nötig.
https://www.wochenblick.at/who-sprecherin-stellt-klar-es-gibt-keine-zwei...

P.S.: Generationengerechtigkeit

Ach und eines noch zum Egoismus der hier angemahnt wird.

Wie wenig egoistisch wir Alten sind zeigen wir ja bei der Öko Debatte.

Wie wir alle gerne verzichten damit wir den Jungen keinen Scherbenhaufen hinterlassen...

Ups.

@Der_Wunderer_1970, 11:28 Uhr

Sie können es einfach nicht lassen: Nun diffamieren Sie mich als "Amateur-Regierungssprecher". Versuchen Sie doch einfach, die Meinung anderer User zu respektieren und sachlich zu bleiben. Ich bin sicher, bei etwas gutem Willen schaffen Sie das!

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

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