Kommentare

Bedenke Mensch, dass du Staub

Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehren wirst .... Wie bedeutsam doch der Staub spirituell und wissenschaftlich für die Erkenntnis des Menschen ist.

Die Sonde hat es gut. Vor 4

Die Sonde hat es gut. Vor 4 Jahren abgezischt, in 2 Jahren wieder hier, da hat sie weder Corona noch Trump miterleben müssen.
Btt erstaunlich, was alles möglich ist, wenn man es will. 4 Jahre Flug, zielgenau. Bei uns fällt öpnv wegen 3 Schneeflocken oder fehlender Brücken aus.

Unglaublich!

Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen an "pillepalle"? Was sind denn die "großen Fragen" der Menschheit? Nicht etwa Hunger, Seuchen und Armut, Klimawandel oder Umweltverschmutzung? Nein, irgendein Steintrumm das fantastillionen Kilometer weit (vmtl. an uns vorbei) durchs Nichts fliegt. Bravo Zivilisation. Coole Prioritäten. Und falls die Menschheit Angst hat dass ihre überbewertete Existenz eines Tages nicht von einem größenwahnsinnigen Menschen selbst, sondern von so einem Klopper ausgelöscht wird... gibts auch dafür in der Unendlichkeit Gründe. Man muss auch mal verlieren können.

Faszinierende Wissenschaft

Dass es möglich ist, ein winziges Staubkorn in so großer Entfernung sicher zu treffen und dort Oberflächenproben zu entnehmen, ist eine grandiose Leistung der Wissenschaftler und Ingenieure.

Uns allen ist im Alltag nicht bewusst, welche Gefahren uns aus dem Weltraum drohen. Da finde ich es überlebensnotwendig, dass Missionen wie Rosetta von der ESA und Osiris-Rex von der NASA stattfinden und langfristig nach Möglichkeiten suchen, wie man drohende gefährliche Zusammenstöße früh erkennen und wie man sie vermeiden kann.

Leider sind wir da noch weit von funktionierenden Lösung entfernt, was besonders beunruhigend ist, weil niemand ausschließen kann, dass uns bereits morgen ein Einschlag trifft.

Spannend!

Darf der Mensch so viel Geld ausgeben, um seine Neugier zu befriedigen? Ja, darf er. Es ist doch so viel sinnvoller, von einem ewig weit entfernten Brocken 60 Gramm Staub loszukratzen, als auch nur ein einziges Kind als Soldat zu missbrauchen. Oder als billigen Jeans-Hersteller. Klar hat der Mensch hier auf der Erde genug Probleme zu lösen; z. B. ausreichend Nahrung für alle zu schaffen. Das sollte dabei nie aus dem Blick geraten. Aber forschen darf man trotzdem. Was, wenn der Weltraumdreck das Potenzial hat, den Blick auf das Leben auf diesem Planeten zu verändern? Wenn er vielleicht ein paar Leute dazu bringt, Lebewesen jeder Art nicht mehr als bloße Kapitalform wahrzunehmen? Dann hätte es sich schon gelohnt.

09:39 von andererseits

andererseits !
sie beeindrucken mich ja geradezu :-)
sie und die Genesis

Meisterleistungen der Technik

wie diese ("Es kalkuliert selbst, wo der richtige Weg ist und entscheidet selbständig") müssen IMMER dem Nutzen der ganzen Menschheit dienen. Was überall dort, wo sie zum Zwecke der „Verteidigung“ innerirdischer Interessen (zu Deutsch: in der globalen Rüstungsindustrie) eingesetzt wird ganz sicher nicht der Fall ist.

Die technischen Errungenschaften sollten also nicht nur zur Klärung dieser Fragen: "Warum sind wir hier? Warum kann man auf der Erde leben? Wie ist Leben entstanden?" eingesetzt werden, sondern damit zugleich auch der Frage, wie dieses Leben für alle Bewohner dieses Planeten lebenswert ERHALTEN werden kann: „Bennu stammt aus der Anfangszeit unseres Sonnensystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahren. Was immer die Sonde zurückbringt, soll helfen, zu entschlüsseln, wie unser Lebensraum entstanden ist. Und: Tragen Asteroiden wie Bennu Wasser oder Kohlenstoff in sich, das bei Einschlägen auf die Erde transportiert worden sein könnte und damit half, Leben entstehen zu lassen? (...)“

Awesome NASA

Technisch eine beachtenswerte Meisterleistung der NASA und beteiligter Astronomen. Vielleicht befindet sich unter den Proben auch etwas Goldstaub. Wer kam eigentlich nach Columbus?

Ganz herzlichen Glückwunsch...

... allen Beteiligten zu dieser herausragenden wissenschaftlichen und technischen Leistung, die ganz konkret geeignet ist, das Leben auf der Erde und die Zukunft der menschlichen Zivilisation zu sichern. Was man doch alles erreichen kann, wenn man zusammenarbeitet anstatt sich zu bekriegen!

Glückwunsch!

@Osiris-Rex:
Gute Heimreise. :)

Bei allem Respekt für die Bedeutung...

...des werten Asteroiden, aber wenn das Ding der Erde wirklich zu nahe kommt, sollte man über einen Abschuss ernsthaft nachdenken. Mit seinen 500m ist er nämlich gerade an der Grenze zum global gefährlichen Asteroiden, wohl kein richtiger Planetenkiller, aber schlimm genug, wenn es wirklich Bumm macht.

Meines Erachtens der einzig legitime Daseinszweck von Atomwaffen, übrigens. Wenn sich der Kosmos mit einem anlegt, muss man schon zu den etwas größeren Kalibern greifen.

10:05 von Fools Büttel

Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen an "pillepalle"?
.
es ist ihnen unbenommen Geld für pillepalle bereit zu stellen
mir ist die Forschung das Wert
Was macht das Menschsein aus ?
Grenzen auszuloten, zu forschen, zu fragen
sonst säßen wir heute noch auf Bäumen ....

@10:05 von Fools Büttel: Dafür gibts Geld

"Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen an "pillepalle"?"

Solange die Menschheit jedes Jahr 1600 Mrd Euro für Rüstung ausgeben kann, brauchen wir uns darüber, ob so eine Sonde Geldverschwendung ist oder nicht, nicht weiter zu unterhalten.

Ob Bennu der Erde in 150 Jahren

wirklich <500 km nahe kommen wird -wie anderweitig zu lesen- ist angesichts der sich ständig ändernden Bahnelemente (Mehrkörperproblem) kaum vorhersagbar. Besonders nicht über so lange Zeit. Wenige hundertstel Grad Änderung bei der Länge der Knotenpunkte und des Perihels und die Rechnung sieht schon ganz anders aus.

09:59 von Bender Rodriguez

naja, Zugausfall wg 3 Schneeflocken ist nicht nachvollziehbar....aber bei einer fehlenden Brücke wäre ich froh nicht im Zug zu sitzen...

10:07 von Wolfgang E S Faszinierende Wissenschaft

Leider sind wir da noch weit von funktionierenden Lösung entfernt, was besonders beunruhigend ist, weil niemand ausschließen kann, dass uns bereits morgen ein Einschlag trifft.
#
So einen Einschlag hat es doch vor Millionen Jahren auf der Erde gegeben.

Unglaublich

@Fools Büttel: Unglaublich!
Natürlich gibt es hier mehr als genug zu tun. Allerdings bringen diese Ausgaben Erkenntnisse, die unser Selbstverständnis und das Wissen um unsere eigene Existenz wesentlich weiter bringen.
Andererseits: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viel Geld insgesamt bisher für neue Handies ausgegeben wurde? Aber das steht natürlich nicht zur Disposition (?).

Foolsbüttel

Reg dich mal nicht so unnötig auf. Auch mit dieser "Verschwendung " bleibt genug Geld hier übrig. Übrigens, das Geld wird nicht auf dem Mond ausgegeben. Und letztendlich landet von diesen Milliarden $ dann auch der eine oder andere bei irgendeinem Arbeitnehmer, der damit seine Familie ernährt .
Hunger bekommen wir mit Geld sowieso nicht geregelt. Dieses Problem kenne ich seit 1972, seit ich fernsehen schauen kann. Die Afikaner haben irgendein Problem untereinander und mit sich selbst. Sonst wäre Hunger auf diesem reichen Kontinent gar kein Thema. Verknppf deshalb bitte nicht völlig verschiedene Dinge miteinander. Danke.

Gut das wir den Mond haben....

der fängt schon einmal eine ganze Menge ab,
und die meisten "Brocken" verglühen in unserer Atomsphäre....
Ob diese Mission den "Stein der Weisen" zu tage fördern wird wissen wir noch nicht, es kann noch viel passieren. Ein guter Teilerfolg ist das aber schon....

@sisyphos3

Es gibt einen ganz dicken Klumpen aus dem "Apollo-Clan", zu dem auch Bennu gehört, der hat sogar Ihren Nickname.

@ Stefan_E (10:38): stimmt absolut

hi Stefan_E

Stimmt absolut. Denn dieser Bennu ist eine Gefahr für die Erde. Denn wenn man sich die Daten anschaut was passieren würde, wenn der auf der Erde einschlagen würde, dann hat die NASA recht damit dass sie rausfinden muss

a) die Dichte von diesem Asteroiden
b) woraus er genau besteht

Denn daraus kann man berechnen, welchen Schaden - bis hin zur Zerstörung des Planeten Erde beim Einschlag - dieses Ding namens Bennu anrichten kann.

Denn je dichter Bennu ist, desto größer die Warscheinlichkeit, dass er nicht verglühen wird, sondern dass er beim Einschlag entweder sehr verheerene Schäden anrichten wird oder die Erde sogar ganz zerstören wird. Denn Erde kann nicht ausweichen, weil sie keine Triebwerke wie eine Rakete oder ein Satellit hat. Bennu dagegen kann man zum Ausweichen zwingen. Und im Notfall muss Bennu zerstört werden.

Daher wäre ein Bohrkern vom Kern des Asteroiden gut.

@ saschamaus75 (10:41): stimmt und hoffentlich mit Proben

hi saschamaus75

stimmt ebenfalls und hoffentlich mit erhaltenen Proben von diesem Asteroiden. Je mehr Proben, desto besser. Denn je mehr Probenmaterial, desto besser kann man bestimmen, woraus er besteht.

@ unbutu77 (11:25): Dieser Brocken wird nicht verglühen

hi unbutu77

Dieser Brocken wird nicht verglühen und wenn der auf dem Mond einschlagen würde, dann war unser Mond einmal. So sieht die Realität aus.

https://tinyurl.com/y5zvbysa
Merkur: Kollision mit der Erde? Asteroid „Bennu“ auf gefährlichem Kurs - komplizierter Nasa-Rettungsplan läuft 20.10.202012:12

NASA entdeckt Asteroiden „Bennu“ - Risiko für die Erde
Die NASA versucht also schon frühzeitig Gefahren für die Erde – wie zum Beispiel Asteroiden – aus dem Weltall zu erkennen. In der Weltraum-Atmosphäre wurde ein potenzieller Gefahrenherd ausgemacht, der Asteroid „Bennu“ stellt ein enormes Risiko für das Überleben der Menschheit dar. Um einen verheerenden Zusammenstoß zwischen der Erde und dem Asteroiden zu verhindern hat die US-Bundesbehörde einen genialen Plan ausgetüftelt.

Asteroiden schießt man nicht ab…

… denn dann hat man nicht einen Brocken, von dem man weiss, wo er landen wird, sondern Hunderte oder Tausende von Brocken zufällig über eine ganze Hemisphäre verteilt.

Besser verändert man die Bahn des Asteroiden, gibt ihm also quasi einen vorsichtigen Schubs zur Seite, sodass er die Erde als Ganzes verfehlt. Man könnte beispielsweise was draufwerfen (das probiert die NASA demnächst mal aus: https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2020/09/23/feuer-frei-auf-...) oder auch regelrechte Triebwerke dranflanschen. Da könnten sogar Deine Atombomben wieder ins Spiel kommen … ;-)

11:29 von Demokratieschue...

«Daher wäre ein Bohrkern vom Kern des Asteroiden gut.»

Welcher Satellit soll denn das ganze bergmännische Gedöne mit Bohrgestänge und so zum Asteroid hinschleppen? Den ganzen Asteroid inhaftieren, und kontrolliert zur Erde bringen … wäre noch besser. Perry Rhodan hätte das getan. Käpt'n Kirk und Scottie auch, und die Klingonen ebenso.

Treffende Aussage

@GeMe um 10:56

Dieser Aussage ist in der Tat nichts hinzuzufügen und sie ist völlig richtig!

Solange wir dermaßen viel Geld für überflüssige Rüstung ausgeben, scheinen wir ja offensichtlich Geld übrig zu haben (Ironie aus).

Man kann viel Geld für sinnlose und überflüssige Dinge ausgeben, Geld in wissenschaftliche Forschung zu stecken, die zu Erkenntnissen führen, die uns mittel -und langfristig helfen können, gewisse Sachverhalte und Fragestellungen neu zu bewerten und daraus entsprechende, verwertbare Rückschlüsse zu ziehen, gehört sicher nicht dazu.

@ Moss the Texie (11:39): Bahnänderung wird Jahre dauern

@ Moss the Texie

Zusätzlich sagt die NASA, dass es nach dem Einschlag Jahre dauern wird, bis man sehen kann ob sich die Bahn ändert oder nicht:

https://tinyurl.com/y9esa6tn
welt.de: Asteroid rast auf Erde zu – Nasa will ihm Raketen entgegensetzen Veröffentlicht am 19.03.2018

Dann dauere es noch einmal Jahre, bis sich der kleine Impuls auf eine Änderung der Flugbahn auswirke.

Die NASA erklärt auch, warum jetzt gehandelt werden muss:

https://tinyurl.com/y9esa6tn

Sie dringt darauf, etwas zu tun. Denn der Druck, der auf den Asteroiden wirken muss, um ihn weiter abzulenken, könne 50 Jahre früher wesentlich kleiner sein. „Verzögerungen sind der größte Feind einer Asteroidenablenkungsmission“, sagt sie. Deshalb sei es wichtig, schon einmal die richtigen Waffen dafür „im Regal“ zu haben.

Von daher:
wenn diese Nuklearsprengköpfe zünden, dann wird das eine riesige Nuklearexplosion geben, bei der auch massive Strahlung freigesetzt werden wird.

@demokratiesch....11:36

Das glauben Sie doch selbst nicht - dass Bennu den Mond zerstören könnte. Haben Sie sich mal die Größe der Monkrater im Vergleich zu Bennu veranschaulicht? Und was in 150 Jahren sein wird kann niemand derzeit exakt vorausberechnen.

11:36 von Demokratieschue... @ unbutu77

Das mit dem Risiko steckt schon im Begriff,
die Wahrscheinlichkeit das uns ein solcher "Brocken" trifft liegt bei 100.000 Jahren.
Natürlich ist der Stein in Mekka ein Fanal, aber wir werden doch von ganz anderen Katastrophen die Menschengemacht sind bedroht, nur da wird weniger Aufwand zum Schutz ergriffen.
Mit Angst lässt sich Interesse wecken. auch wenn die NASA ganz andere Ziele verfolgt...

Klasse

Ich beglückwünsche die USA zu diesem gelungenen Erfolg!
Daumen hoch

@Moss the TeXie

Das hat schon fast industrielle Ausmaße angenommen mit Dauerobservationen alle Objekte ab 200 Metern Größe zu erfassen. Und nur ganz wenige davon sind Erdbahnkreuzer. Und in nur ganz wenigen Fällen stehen die Erde und der Asteroid auch mal zusammen in der Nähe der Kreuzungspunkte. Alles nur heillose Panikmache meines Erachtens.

@Moss the TeXie - war im übertragenen Sinne gemeint.

Für alljene, die sich das näher vorstellen wollen: Die Atomraketen (nicht -bomben, die wirft man ab) würden dann durch ihre Detonation wie ein Baseballschläger wirken, der den Ball in eine komplett andere Richtung umlenkt.

2016 kündigte Russland übrigens Konzepte für eine auf der sowjetischen Energija basierende superschwere Universalträgerrakete an. Mit einem entsprechend dimensionierten Sprengkopf versehen, feuert das den guten Bennu zurück in die Oort'sche Wolke - vorausgesetzt, natürlich, die Ankündigung war keine reine Propaganda (sie war auf RT, also Holzauge, sei wachsam).

@ Moss the TeXie (11:39): sowas im Weltraum gegen Asteroiden

@ Moss the TeXie:

Wenn man solche Laserwaffen zur Asteroidenabwehr im Weltaum installieren könnte, dann wäre das eine Möglichkeit um für die Zukunft solche Asteroideneinschläge zu verhindern. Das wäre eine sehr gute Abwehrstrategie gegen Asteroiden ohne solche Nuklearstrahlung.

Denn so eine Nuklearstrahlung wie sie bei diesem Plan von der NASA freigesetzt wird, kann auch die Erde treffen, weil der Asteroid bis dahin schon ziemlich nahe an der Erde ist. Diese Strahlung wäre so gefährlich, dass die Menschen in der Zeit nicht auf der Erdoberfläche leben könnten sondern allerhöchstens unterirdisch.

@ Fools Büttel

>>> Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen an "pillepalle"? Was sind denn die "großen Fragen" der Menschheit? Nicht etwa Hunger, Seuchen und Armut, Klimawandel oder Umweltverschmutzung? <<<
.
Wenn wir nicht Mrd. in die Wissenschaft und Forschung stecken würden, wären wir wahrscheinlich noch im späten Mittelalter.
Das viele Geld würde da dann stattdessen an die Kirche für Ablassbriefe oder Ähnliches fließen.
Abgesehen davon, sind die von Ihnen erwähnten Probleme vom Menschen selbst erschaffen. Und eben viel davon durch Unwissenheit. Tja, hätte man doch früher Mrd. in Wissenschaft und Forschung gesteckt, vielleicht gäbe es dann diese Probleme nicht.

@Sisyphos3..10:54 Uhr..

"mir ist die Forschung das Wert"

Mir auch..besser Geld für sowas ausgeben als für Waffen und sonstige Dinge, die wir wirklich nicht brauchen..

@ Moss the TeXie (11:39): Atomwaffen sind nur Notfallwaffe

@ Moss the TeXie

Ergänzend sage ich dazu auch, dass ich Atomwaffen gegen Asteroiden nur noch als absolute Notfall-Abwehr ansehe, wenn alle anderen Abwehrmechanismen versagt haben. Zum Beispiel mit

a) solchen Manövern zur Bahnänderung
b) solchen Laserwaffen zur Zerstörung von gefährlichen Asteroiden die die Erde zerstören könnten oder massive globale Schäden anrichten können

fehlgeschlagen sind. Erst dann würde ich als letzte Notfallwaffe solche Atomraketen in Betracht ziehen.

Aber ich bekenne ich nochmal zur absoluten Abrüstung aller Atomwaffen auf der Erde samt Trägersystem bis komplett auf Null. Gleiches bei Biowaffen, Chemiewaffen, MOABs und auch bei solchen Killerdrohnen. Auch Killerdrohnen lehne ich in jedweder Form als Menschenrechtsverletzun ab. Terroristen sind lebend zu fassen und vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Für sowas ist die Justiz zuständig.

Und ich unterstütze auch den UN-Atomwaffenverbotsvertrag in allen möglichen Wegen.

Mensch

Solang wir damit meine ich die Spezies Mensch, selbst dafür sorgen, das dieser Planet keine Zukunft hat.
Raubbau, Umweltvergiftungen(Insektensterben), Radioaktive Abfallsorgen, Atomarer Overkill, Wasserverseuchungen, ganz normale Umweltkatastrofen usw. usf. . So ein Meterioit auf dem AKW oder in der Grosschemieanlage das wär schon was.
Solange kann ein 500meter durchmesser grosser Brocken keinen grossen Schaden verurschen.
Der Brocken der angeblich die Dinos dezimierte war über 15Kilometer gross.
Auch auf dem Mond würde nur ein neuer Krater entstehen.
Es kommt auf Geschwindigkeit und Zusammensetzung an. Ein Eisenmeteroit währe natürlich Übel, davon können die Bayerischen Kelten ein Lied singen. Wenn uns der Himmel auf dem Kopf fällt.

@ 10:05 von Fools Büttel

>>Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen an "pillepalle"?<<

Man könnte die Frage ausdehnen. Da Sterben Menschen an "pillepalle" und ...
- ein Vielfaches der Beträge zu deren Lösung wird für Rüstung ausgegeben.
- hauen die Menschen in diesem Land Abermilliarden für Urlaubsreisen und überdimensionierte Autos raus.
- gehen Billionen in die Unterhaltungsindustrie mit extremen Gehältern (beinhaltet auch Profisport).
- usw..

Ich persönlich begrüße es, dass daneben auch Geld für die Forschung und Kultur vorhanden ist.

Bennu, Bennu, Bennu

Andrea Milani berechnete 2009 im Rahmen einer Studie eine Serie von möglichen Zusammenstößen mit der Erde im Zeitraum von 2169 bis 2199. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags hängt von den bisher nur unzureichend bekannten physikalischen Eigenschaften des Asteroiden ab, liegt jedoch unter 0,07 %.

Im Jahr 2016 wurde prognostiziert, dass Bennu im Jahr 2135 bei seinem Vorbeiflug der Erde näher kommen wird als der Erdmond. Dieser Vorbeiflug könnte Bennus weitere Flugbahn so verändern, dass er im späteren Verlauf desselben Jahrhunderts mit der Erde kollidiert.

Quelle: Wikipedia

Ich lese 0,07%, etwas von einer Prognose und des weiteren könnte.

Daher bitte die Kirche im Dorf lassen.

Und wenn es kommt, dann unverhofft. Die größte Gefahr geht nämlich von unbekannten Objekten aus. Dann sind wir dran. Da hilft auch keine Atomrakete mehr.

@ schabernack (11:44): Frage: wie wollen Sie das hier machen??

hi schabernack

Das ist doch absoluter Quatsch. Wie wollen Sie das hier machen??

Den ganzen Asteroid inhaftieren, und kontrolliert zur Erde bringen … wäre noch besser.

Mit einem Space-Shuttle und in die Ladebucht packen oder wie?? Oder mit einem Schleppnetz an einem Satelliten??

Außerdem: ich kenne die Star-Trek-Serie und die Star-Trek- Kinofilme. Ich habe die hier bei mir auf externer Platte liegen:

Perry Rhodan hätte das getan. Käpt'n Kirk und Scottie auch, und die Klingonen ebenso.

Auch die Enterprise hat solche Brocken schon mit den bordeigenen Phaserkanonen zerstört in einem künstlich erzeugten Wurmloch durch defekten Warpantrieb. War im ersten Film zu sehen mit dieser Navigatorin Ilia die dann später im Film getötet wurde.

Aber: mit solchen Laserwaffen, die gebündelt auf einem bestimmten Punkt vom Asteroiden auftreffen wie im Film Asteroid kann man so ein Teil zum Zerplatzen bringen.

Wenn die Masse der Sonde bekannt

ist und ihr Bahnverhalten in der Nähe des Asteroiden (Schwerebeschleunigung) weiss man auch die Masse des Asteroiden. So einfach ist das. Dafür braucht man das Teil nicht anbohren, was das genau bringen sollte entzieht sich mir ohnehin komplett!?

Schön wäre es

wenn die Europäische oder deutsche Forschung dazu einmal in der Lage wäre. Wir sind in der Hinsicht noch nicht einmal im Mittelalter angekommen. Das liegt aber auch daran, dass es für sowas hier keine Mittel gibt.

Schön auch einmal über andere Erfolge zu lesen, nicht nur Themen über Trump, Corona, Flüchlinge, Demonstranten oder sonstiger Quatsch der die Medien sonst beherrscht

Am 21. Oktober 2020 um 11:14 von schiebaer45

"So einen Einschlag hat es doch vor Millionen Jahren auf der Erde gegeben."

Es gibt sie täglich, doch ist die überwältigende Zahl der einschlagenden Objekte so klein, dass wir sie enteder nicht wahrnehmen oder sie bereits in der Athmosphäre verglühen.

Aber es gab auch Brocken, die Einschlagkrater von über 100 km Durchmesser hinterlassen haben und vermutlich das Leben in weiten Teilen der Erde ausgelöscht haben, entweder unmittelbar durch die Einschlags-Explosion oder durch die Folgen in Form von dramatischen Luft- und Klimaveränderungen.

Eine Liste der bisher nachgewiesenen Einschläge findet man unter https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Einschlagkrater_der_Erde

Demokratieschue...

"Von daher:
wenn diese Nuklearsprengköpfe zünden, dann wird das eine riesige Nuklearexplosion geben, bei der auch massive Strahlung freigesetzt werden wird."
"Wenn man solche Laserwaffen zur Asteroidenabwehr im Weltraum installieren könnte"
"Denn so eine Nuklearstrahlung wie sie bei diesem Plan von der NASA freigesetzt wird, kann auch die Erde treffen, weil der Asteroid bis dahin schon ziemlich nahe an der Erde ist. Diese Strahlung wäre so gefährlich, dass die Menschen in der Zeit nicht auf der Erdoberfläche leben könnten sondern aller höchstens unterirdisch."
"Aber: mit solchen Laserwaffen, die gebündelt auf einem bestimmten Punkt vom Asteroiden auftreffen wie im Film Asteroid kann man so ein Teil zum Zerplatzen bringen."

Ich hoffe Du bist Dir im klaren dass die von Dir genannten Technolgien reine Science-Fiction sind. Sogar wesentlich mehr Fiction als Science.

Dafür gibts Geld und woanders sterben Menschen

Fools Büttel @

Ja, das muss sein. Denn sonst würden diese Menshen noch mehr Waffen kaufen und Bürgerkriege damit führen.

@Demokratieschue...

Nicht ganz. In Star Trek: The Motion Picture hat Captain/Commander Decker Kirks Feuerbefehl zurückgerufen und stattdessen Photonentorpedos abfeuern lassen (Kirk kannte die Feinheiten des Refits der Enterprise nicht und wusste nicht, dass durch die Fehlfunktion des Warpantriebs die Phaserenergie blockiert war). Dass die Enterprise einen Asteroiden mit Phaserkanonen angeht (und dabei aufgrund der Objektgröße kläglich scheitert) war in der TOS-Episode "The Paradise Syndrome".

Relevant hierfür ist die Voyager-Folge "Rise", wo es ebenfalls um Asteroideneinschläge geht - die sich als künstlich herbeigeführt erweisen, um Kolonisten von ihrem Planeten zu verjagen. Die Asteroiden erweisen sich als so dicht, dass Torpedotreffer sie nur zum Besten bringen, aber nicht komplett zerstören.

Um hier die Kurve zu Bennu zu bekommen - das Problem ist hier das Gleiche wie in der Sci-Fi. Was geschähe bei einem Abschuss? Hier kann die Sonde wertvolle Daten liefern, um Simulationen zu ermöglichen.

12:51 von SydB

0,07 % ist schon ziemlich bedenklich. Angesichts der möglichen Folgen nichts, was man unter den Teppich kehren sollte.

Bezüglich ihrer Antwort an demokratieschützerin: Nuklearwaffen sind keine Sciencefiction.

@Fools Büttel, heute um 10:05 Uhr

Wo liegt denn ihr Problem?

Warum beklagen sie sich nicht über die Finanzierung von Kriegen? Schließlich werden dafür "Fantastilliarden" ausgegeben und noch mehr an Schäden angerichtet... aber erstmal pauschal über die Neugier auf Erkenntnisse durch die Wissenschaft meckern, klar doch.

Was Leute wie sie immer gerne übersehen ist ausserdem, dass diese Projekt nicht "Geld kosten", sondern dieses Geld schließlich auch in die Projekte geflossen ist: also in Institute, Unis, Firmen und natürlich deren Mitarbeiter.

Mal abgesehen davon, dass sie selbst ihren Kommentar gar nicht hätten schreiben können, mit ihrer Einstellung, denn dann hätten wir heute sicherlich keinen Personal-Computer, geschweige denn das Internet, auf welchem wir gerade jetzt miteinander kommunizieren.

Ich kann dieses bescheuerte "Nicht-Argument" langsam nicht mehr hören: "Das Geld wird für die dämliche Wissenschaft vergeudet" - Ja, das ist aber auch wirklich schlimm... Meine Herren, was für ein Schwachsinn.

Kernwaffen gegen vorgeblich gefährliche Asteroiden

Es wäre doch zu schön Hiroshima vergessen zu machen dadurch dass "die Bombe" auch die Menschheit retten kann. Wer da einen Hauch Propaganda oder gar schlimeres wie "Reinwaschen" vermutet sollte das einfach nicht an sich heranlassen, also die Psychomasche. Macht euch einen schönen Tag und immer schön den "Kopf frei halten"......
@TS diesmal bitte nicht rot. Text ist frei von Reizbegriffen.

Nuklearwaffen

Ich bin nun weder Kernphysiker noch Astronom, aber bei einer Kernexplosion im Weltraum würde ich mir weniger Sorgen um die Strahlung machen. Das passiert ja relativ weit weg und außerhalb der Atmosphäre. Dort gibt es ja sowieso die kosmische Strahlung.

Wir haben doch in den letzten 70 Jahren über 2000 Atomwaffen auf der Erde gezündet, anfangs sogar überirdisch und das halte ich für wesentlich verantwortungsloser.

Aber Krieg war uns ja schon immer wichtig.

@ andererseits (09:39)

"Bedenke Mensch, dass du Staub bist, und zum Staub zurückkehren wirst .... Wie bedeutsam doch der Staub spirituell und wissenschaftlich für die Erkenntnis des Menschen ist."
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Die Spiritualität ist für den Erkenntnisgewinn eher diffus, wie der Staub, denke ich. Die Wissenschaft hält sehr gerne dagegen. Bedeutsam ist das Spiel zwischen beiden. Das wird sich mit der Zeit schon noch entwirren. Diese Probe wird wieder ein Stück helfen. Ich wünsche mir mehr Subventionen für die Wissenschaften, weniger für die Instiutionen die auf Spiritualität machen. Denn Spiritualität ist leztlich ganz einfach. Steht schon lange im Buch, was gemeint ist. Anders die Welt, die noch erforscht werden will.

Demokratieschue... 12:22

"... so eine Nuklearstrahlung [...] wäre so gefährlich, dass die Menschen in der Zeit nicht auf der Erdoberfläche leben könnten ..."

Die Wirkung von Atombomben wird im allgemeinen gewaltig überschätzt.
https://www.youtube.com/watch?v=BlE1BdOAfVc

Aber zurück zum Thema Astronomie:
Erstens möchte ich wetten, daß die Möglichkeiten der Vorherberechnung, wann sich zwei Himmelskörper treffen, mittlerweile so gut ist, daß man nicht bis zur letzten Minute warten muß;
Zweitens sind Bahnkorrekturexplosionen natürlich gerade dann besonders Effektiv, wenn der Asteroid gerade maximal von der Erde entfernt ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Hohmannbahn

13:34 von Phonomatic

"0,07 % ist schon ziemlich bedenklich."

Eben nicht. Es ist sehr unwahrscheinlich.

"Bezüglich ihrer Antwort an demokratieschützerin: Nuklearwaffen sind keine Sciencefiction."

Nuklearwaffen sind real, das ist mir durchaus bekannt. Aber die von unserer Freundin "demokratieschützerin" beschriebene Methode zur Asteroiden/Meteoriten und weiß der Henker was noch, Abwehr, vorsichtig ausgedrückt, sehr naiv beschrieben.
Es ist nur eine einzige Methode erfolgversprechend. Das wäre den Himmelskörper aus seiner Bahn zu bringen.

Was die Star Trek-Vergleiche betrifft...

...Föderation und Klingonen haben sich irgendwann zusammengerauft. Vielleicht sollten wir uns das erstmal zum Beispiel nehmen und nicht, wie der größte Womanizer der Galaxis Asteroiden abwehrt :-)

Wissenschaft

Was die hier beteiligten Wissenschaftler*innen geleistet haben ist unglaublich. Dass die Sonde nach 2 Jahren und 330 Millionen (!) Kilometer auf eine winzige Fläche treffen konnte und sich auf dem Flug dorthin dabei teilweise eigenständig korrigierte, zeugt davon, zu welchen Höchstleistungen die Wissenschaft im Stande ist. Ich verneige mich vor denen, die das geschafft haben!

@ 14:27 von Ist Wahr

So sehe ich das auch: "Bedeutsam ist das Spiel zwischen beiden." Für mich sind Spiritualität und Wissenschaft längst keine Gegensätze mehr sondern zwei verschiedene Arten, Mensch und Welt zu betrachten. Un die spirituelle Seite vom "Staub" setzt darauf, dass der Blick auf die einmalige begrenzte Zeit jedes Menschen das Leben einerseits wertvoller macht und andererseits die eine große "narzisstische Kränkung" der Vergänglichkeit des Menschen das Leben tiefer und orientierter machen kann. Und der "Staub" wissenschaftlich erhoben und analysiert hilft uns, das phantastische Universum und seine Zusammenhänge mehr und mehr zu begreifen.

@Demokratischue..., 12:52 re @schabernack

hi schabernack
Das ist doch absoluter Quatsch. Wie wollen Sie das hier machen??
Den ganzen Asteroid inhaftieren, und kontrolliert zur Erde bringen … wäre noch besser.
Mit einem Space-Shuttle und in die Ladebucht packen oder wie?? Oder mit einem Schleppnetz an einem Satelliten??

Vielen Dank an Sie, @Demokratieschue...
Solche Foristen wie @schabernack, die so wenig von dem Thema verstehen, über das sie kommentieren, sollten sich wirklich lieber zurückhalten. Der hat wohl wirklich keine Ahnung vom technisch/wissenschaftlich machbaren, und vom Sonnensystem auch nicht.
Ich bin jedenfalls froh, dass es hier echte Fachleute wie Sie gibt, die einem die Grundlagen laienverständlich erklären können.

15:54 von andererseits

re Ist Wahr

>>.."Bedeutsam ist das Spiel zwischen beiden." Für mich sind Spiritualität und Wissenschaft längst keine Gegensätze mehr sondern zwei verschiedene Arten, Mensch und Welt zu betrachten. Un die spirituelle Seite vom "Staub" setzt darauf, dass der Blick auf die einmalige begrenzte Zeit jedes Menschen das Leben einerseits wertvoller macht und andererseits die eine große "narzisstische Kränkung" der Vergänglichkeit des Menschen das Leben tiefer und orientierter machen kann. Und der "Staub" wissenschaftlich erhoben und analysiert hilft uns, das phantastische Universum und seine Zusammenhänge mehr und mehr zu begreifen.<<

So sehr ich Ihre Beiträge hier schätze, aber diesmal kann ich mit Ihrer Meinung nicht konform gehen.
Mir ist jede Art von Spiritualität suspekt. So wie Religionen. Da kann man viel zu sehr irgendwas reininterpretieren.
Natürlich es phantastisch, das Universum begreifen zu können. Aber das geht auch ohne "geistigen Überbau".
Ich präferiere die Evelutionstheorie.

15:56 von frosthorn

Lieber frosthorn,

Sie sollten diesen Kommentar mit einer Ironie- Info versehen.
Es besteht die Gefahr, dass er Ernst genommen wird.
Ich habe herzlich gelacht.

@Fools Büttel - Zurück in die Steinzeit!

Ja genau. Schaffen wir die Wissenschaftler ab. Überhaupt- Gegenwartstechnologie. Unnötig! Weg damit.

Da wäre zuallererst die Computertechnologie. Wären Iphones, Ipads, Laptops und Grossrechner vom Tisch, blieben uns sinnentleerte Forenbeiträge erspart - und wir hätten Zeit für Vordringliches.
Ja. Der Gedanke hat was.

Autos abschaffen. Asthma, Allergien, Klimakrise - auf einen Schlag erledigt!
Eisenbahnen, Flugzeuge- unnötig. Die Pandemie- Irgendwo zwischen China und Mongolei zum Stehen gekommen. Not bad!

Wie steht es mit der Erfindung der Schrift? Diese Verkopfung -wozu? Bücher könnten doch unsere Hütten heizen!
Das(!) wärmt das Herz.

Da mich @Fools Büttel mit seiner Argumentation voll und ganz überzeugt hat, schärfe ich nun meinen Faustkeil, um ein paar Mammuts zu erjagen. Mein Höhlen-Nachbar prahlte gestern mit der Erfindung eines "Wurfspeers". Neumodischer, überflüssiger Schnickschnack!
Der Typ sollte sich lieber mit den "grossen Fragen der Menschheit" befassen.

friedlich und frei der Staub fliegt

Der Asteroid Bennu ist fast 1000x weiter von der Erde entfernt wie der Mond (ca. 858x weiter weg). Zum Vergleich, damit wir unsere größten Probleme auch vor diesem Hintergrund betrachten, seien die Entfernungen zwischen Berlin und drei weiteren Hauptstädten mit Regierungen, die sich voreinander fürchten, nicht trauen und sich schwer mit unseren größten Problemen schwer tun, erwähnt:
Berlin - Moskau: 1609 km
Berlin - Peking: 7360 km
Berlin - Washington, D.C.: 6706 km
Es ist deutlich zu sehen, wieweit Wissenschaftler den Politikern enteilt sind. Oder um es anders zu sagen, wären Politiker genauso neugierig und ohne Ängste, würden sie nicht von Irrationalitäten getrieben sein, wären sie intelligent und im Besitz echter Gefühle, wären wir auch hier auf dem Planeten zufriedener und weiter. Das Weltall ist (Hypothese!) wohl friedlich und eigentumsbefreit. Da gibt es keinen Streit. Wenigstens da lässt sich frei forschen und erkunden. So soll es bleiben. Und auf der Erde muss es so werden.

@ 16:14 von Rimutotara

Die Evolutionstheorie und Spiritualität sind "weißgott" kein Gegensatz. Vielleicht habe ich einen anderen - letztlich religionsübergreifenden und religionsübersteigenden Begriff von Spiritualität als Sie? Für mich bedeutet Spiritualität, sich nicht allein den Mechanismen von Funktionalität, Effizienz und Markt zu überlassen sondern den Sinn- und Wertfragen des Daseins eine Qualität zukommen zu lassen, die das "ich" übersteigt. In diesem Sinne verbindet mich übrigens mehr mit atheistisch spirituellen Menschen als was mich von ihnen trennt. Und letztlich ist eine gute spirituelle Haltung sogar eine verlässliche Hilfe, damit "nichts reininterpretiert" wird.
Und als spiritueller Mensch war und bin ich an den Forschungsergebnissen über Entwicklung und Zusammenhänge unseres Kosmos sehr interessiert.

16:23 von r0lt0

Klasse Kommentar.
Ob er dem Foristen einen Gedanken darüber entlockt?
Ob er auch verstanden wird?

Re @ andererseits und @ Rimutotara

Spiritualität ist was großartiges, Wissenschaft ist großartig, der Mensch ist (an sich) großartig. Alle drei 'kenne' ich und habe meine Erfahrungen (noch immer). Verordnete Spiritualität (Religion) ist genauso schädlich wie eigennützige Wissenschaft. Frei wie die Poesie und der Staub überall (auch der ganz weit weg ohne unser Wissen seit Milliarden Jahren herumfliegt) ist eins die Wissenschaft mit und Teil von uns, wie umgekehrt. So meinte ich das in meiner ersten Antwort auf @andererseits.

Fools Büttel

Nun seid mal nicht ganz so streng mit dem User. Er hat sich ja nicht grundsätzlich gegen Wissenschaft und Forschung ausgesprochen, sondern findet die Weltraumforschung unwichtig.
Ich teile seine Meinung nicht. Argumente für diese Forschung wurden schon genannt, denen möchte ich mich anschließen.
Aber immer gleich der Holzhammer von wegen zurück in die Steinzeit, das finde ich überzogen.
Niemand möchte zurück in die Steinzeit. Mich ärgerte dieser Vorwurf schon als Atomkraftgegner wie auch heutzutage gegen die Klimabewegung.

Also wer an Hunger und die Umwelt denkt

hat was gegen die Wissenschaft? Also ich nicht, wir verdanken ihr viel.
Aber gegen fehlgeleitete Prioritäten habe ich was.
Wir denken darüber nach Asteroiden zu sprengen oder sie mit Raketen durchs All zu schieben, während uns demnächst unter Umständen der eigene Planet um die Ohren fliegt - ganz ohne den ganzen Weltraumkram? Für die kurze Variante reicht ein Idiot mit dem passenden Knopf. Für die etwas längere, müssen wir einfach weiter die Augen zukneifen und behaupten "Das wird schon!". Aber mal abwarten wo die Reise mit der Zivilisation und der Gesellschaft hingeht wenn sauberes Wasser und saubere Luft immer knapper werden, während die Natur versucht uns loszuwerden wie einen schmerzenden Ausschlag. Mit dem Finger staunend ins Weltall zeigen, während hier alles vor die Hunde geht? Nochmals, echt coole Prioritäten...

16:27 von andererseits

«Die Evolutionstheorie und Spiritualität sind "weißgott" kein Gegensatz. Vielleicht habe ich einen anderen - letztlich religionsübergreifenden und religionsübersteigenden Begriff von Spiritualität …?»

Die beste verbal formulierte Zusammenkunft von Wissenschaftlichem aus der Welt des Universums, und Religiösem aus der Welt der Spiritualität gelingt dem Japanischen Shintō mit einem im Wortsinn "universellen" Begriff, der beides meint:

1. Das Physikalische Universum.
2. Die Schöpfung der Götter (dort sind es viele Götter).
Die Oberste ist eine Göttinmutter.

森羅万象 shinrabanshoo|Wald・Phallus・10.000・Elefant

森 Alles, was belebt ist, und / oder sich mit der Zeit verändert.
羅 Fortpflanzung
万 Viel in Vielfalt
象 Großes, Grundlegendes, Bedeutsames, Fortdauerndes.

Vom Sandkorn, über den Asteroid, bis hin zur Sonne.
Vom kleinsten Lebewesen, bis hin zum Menschen als klügstem.
Alles ist mit Allem verbunden. Die Trennug zw. Gott, Spiritualität, und Wissenschaft ist unnötig. Und auch unmöglich.

stimme voll zu

Am 21. Oktober 2020 um 12:46 von Demokratieschue...

Aber ich bekenne ich nochmal zur absoluten Abrüstung aller Atomwaffen auf der Erde samt Trägersystem bis komplett auf Null. Gleiches bei Biowaffen, Chemiewaffen, MOABs und auch bei solchen Killerdrohnen. Auch Killerdrohnen lehne ich in jedweder Form als Menschenrechtsverletzung ab. Terroristen sind lebend zu fassen und vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Für sowas ist die Justiz zuständig.

Und ich unterstütze auch den UN-Atomwaffenverbotsvertrag in allen möglichen Wegen.

Zitat Ende

Ich stimme voll zu und würde gerne noch Landminen, Urangeschosse und jedwede Form der Folter und Verschleppung in die Bann-Liste aufnehmen.

Beim Einfügen des Zitats fiel mir auf, daß es knapp mit den 1000 Zeichen wurde, ich hoffe, es ist in Ihrem Sinne, wenn ich die Liste etwas verlängert habe.

15:56 von frosthorn

«@Demokratischue..., 12:52 re @schabernack»

Viel zu häufig wird Ironie nicht als Ironie erkannt.
Satire nicht als Satire verstanden. Leider.

Weiterhin werde ich mich aber beharrlich weigern, Textpassagen mit:
"Ironie ein" und: "Satire off" zu umrahmen.

@ 17:07 von schabernack

Es freut mich, hier eine Diskussion über Spiritualität und Wissenschaft zu erleben; gibt's je eher selten hier im Forum. Gerne stimme ich dem zu, dass alles mit allem zusammenhängt und nichts wirklich getrennt voneinander in der Tiefe betrachtet werden kann, wenngleich ich nicht alle Shinto-Schritte mitgehen kann - dazu bin ich zu wenig in dieser japanischen Tradition be"wandert".

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