Ihre Meinung zu: Umweltverbände kritisieren EU-Agrarreform scharf

21. Oktober 2020 - 11:46 Uhr

Ministerin Klöckner feiert die Einigung auf eine EU-Agrarreform als Durchbruch. Umweltverbände sprechen von Scheinpolitik und "Weiter so". Denn der größte Teil der Subventionen soll weiter ohne Auflagen fließen.

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Kommentare

Also eine Reform um 360 Grad.

Also eine Reform um 360 Grad. Erst sagt man, die bewegen sich ja gar nicht. Und dann eine solche Überraschung. Potzblitz.

Hat wirklich jemand erwartet ...

... dass sich bei unserer Bauernlobbyministerin als Vorsitz etwas ändert ???

EU so wie man sie kennt ...

Die Vereinbarungen stinken zum Himmel ...

"osteuropäischen Staaten eine zweijährige Übergangsfrist .... , können wie bisher auch ohne Auflagen eingesetzt werden."
Eine Umverteilung par Excellence. Oder warum diese Bevorzugung? Boykotierst Du mich nicht, bekommst Du von mir, das richt schon nach Korruption.

"der Großteil der Gelder weiter als Direktzahlungen ohne Umweltauflagen"
Hauptsache mal das Geld der Verbraucher verbraten. Für tatsächliche Umweltauflagen bittet man dann separat zur Kasse (Haussanierung, Heizungssanierung, Dieselfahrverbote, Flugsteuer ...).

Umweltverbände kritisieren EU-Agrarreform scharf?Ich auch. Ich

Ich auch.
Ich fordere diie gesamte ersatzlose Streicchung dieser seit 70 Jahren unwirksamen Alimentierungen.

Dann wir jedem Bürger sofort klar was gute Lebensmittel kosten und das Billigfleich Märchen hat dann ein schnelles gutes Ende.

Ausgewogene Debatte

Ich würde mir wünschen einmal eine Würdigung der Argumente gegen diese Umweltpolitik zu lesen. Spricht denn wirklich überhaupt nichts dagegen? Die obligatorische "Kritik der Umweltverbände" wirkt etwas eintönig.

Ein schlechter Witz.

"Bedingungen für die Zahlungen aus Brüssel" - nur weiß keiner, wie die mal konkret aussehen sollen.

Und klar:
Polen und andere osteuropäische Länder möchten gerne weiterhin das Milliarden kassieren, nur dafür, dass Landwirtschaft betrieben wird. Wie und mit welchen Umweltbelastungen geht Brüssel nichts an.

Frau Klöckner lügt sich wieder einmal selbst was in die Tasche, diesmal mit ihrem angeblichen "Systemwechsel".

Mir reicht das auch noch nicht

Also mir reicht das auch noch nicht. Denn diese Auflage halte ich für notwendig:

Das war lange umstritten. Polen und einige andere osteuropäische Länder sperrten sich gegen solche Umweltauflagen für die Auszahlung. Sie wollten, dass die Regierungen selbst entscheiden können, wie die milliardenschweren Agrarsubventionen verteilt werden.

Zweitens fehlt mir dabei ein Verbot von Glyphosat und anderen Ackergiften auf den Äckern. Das Verbot der Bundesregierung bis Ende 2023 ist viel zu spät. Und das sage ich als Bürgerin und Aktionärin von Bayer. Ich will von Bayer, dass es die Finger von solchen Ackergiften lässt. Auch zum Schutz der Insekten und der übrigen Tier- und Pflanzenwelt. Nochdazu machen solche Ackergifte auch die Menschen krank.

Ich möchte einen kompletten Umstieg auf eine ökologische Landwirtschaft die

a) ohne solche Ackergifte
b) ohne das Kükenschreddern
c) ohne solche Tierquälerei in Tierställen (Schweine und andere Tiere)

auskommt.

Leider total versagt liebe

Leider total versagt liebe EU!!!

Da ihr gerade mal Milliarden ohne große Änderungen verschenkt, bei mir wäre der Gerichtsvollzieher gewesen.. Wie oft schlägt der beim Bauern auf? Unsere hier haben neueste Traktoren und Fahrzeuge, mein Auto ist 15 Jahre alt und es wird das letzte sein...
Mein Besitz keinen cm2... Bauern Hektar weise...

Aber sie können nicht überleben und brauchen Hilfe... ich schaffs alleine, keine Sorge, schnappt euch die Milliarden!!!

„Nur“ 20 Prozent... Meine

„Nur“ 20 Prozent...
Meine Güte, das sind 20 Prozent mehr als bisher, also noch nicht optimal, aber besser als gar nichts.
Denn wenn es nach einigen EU-Agrarministern gegangen wäre, gäbe es noch nicht mal die 20 Prozent an zweckgebundenen Mitteln.

Reförmchen Marke Klöckner

Als ich las, dass Julia Klöckner die Agrarrunde moderiert hat, war mir klar, was herauskommt: ein Reförmchen, mit dem die Probleme der Intensiv-Agrarwirtschaft nicht angepackt sondern zugekleistert werden, stets zum Schutz der Interessen der Lebensmittel-Konzerne und der großen Agrarbetriebe, also der Unternehmen, die im Bereich der Nahrungsversorgung die größten Schäden an Klima, Umwelt und Arbeits-Präkariat anrichten.

Frau Klöckner handelt sichtbar nicht als Vertreterin des Gemeinwohls, was sie zu einem vernünftigen Ausgleich zwischen den Interessen von Verbrauchern, Herstellern, Handel, Umwelt und Klima veranlassen würde, sondern sie handelt einseitig als Interessenvertreterin der Industrie. Deshalb ist sie ja in der CDU und nicht im grünen oder linken Lager.

Wir haben es bei der nächsten Bundestagswahl in der Hand, ihr den Laufpass zu geben.

Auch das hier reicht mir nicht: Umstieg auf ökologische Landwirt

Auch das hier reicht nicht:

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner betonte, dass 20 Prozent der Direktzahlungen an die Bauern nun aber verbindlich für Umweltprogramme ausgegeben würden. Dass es Bedingungen für die Zahlungen aus Brüssel gebe, sei ein Systemwechsel, sagte sie im Deutschlandfunk. Diese Bedingungen orientierten sich am Gemeinwohl, "also: mehr Umweltschutz, mehr Klimaschutz". Sie wertete die Einigung als Meilenstein.

Das Geld muss zusätzlich dazu auch zur Unterstützung der Landwirte beim Umstieg auf eine ökologische Landwirtschaft ausgegeben werden.

Vielen Dank

Vielen Dank liebe EU, da haben sich wieder die Lobbyisten durchgesetzt. Nichts anderes hab ich erwartet.

....Umweltschutz...

Eine Ökologische Landwirtschaft wird und kann es in unseren jetzigen Wirtschaftssystem nicht geben.
So etwas ist das ist das Wunschdenken vereinzelter Menschen.
Das ist die bittere Realität.
Alles wird immer nur Stückwerk sein.

Wofür wird das Geld in diesen zwei Jahren ausgegeben?

Und wofür wird das Geld in diesen zwei Jahren ausgegeben??

Zweijährige Übergangsfrist
Die Umweltverbände widersprachen dieser Sicht vehement. Einerseits kritisierten sie, dass der Großteil der Gelder weiter als Direktzahlungen ohne Umweltauflagen auf Basis der Flächengröße der Betriebe fließen sollen. Gleichzeitig rügten sie, dass die osteuropäischen Staaten eine zweijährige Übergangsfrist durchgesetzt haben. Gelder, die in dieser Zeit nicht für Umweltprogramme abgerufen werden, können wie bisher auch ohne Auflagen eingesetzt werden.

Wie wäre es zum Beispiel wenn ein Teil der Gülle, die nicht als Dünger auf den Feldern gebraucht wird - zum Beispiel in Biogas-Firmen geliefert werden kann zur Erzeugung von Biogas zum Heizen und zur Verstromung??

Das heißt: es braucht Grenzwerte für Gülle auf den Feldern (wie viel Gülle für die Felder und für das Grundwasser verträglich ist und wie viel nicht).

Wer wollte etwas anderes erwarten?

Klöckner ist CDU, dem Agrar-Industrie-Verband, dem Bauernverband zugetan. Wozu ändern? Das Geld fliesst doch toll. 20% umweltgebunden? Auch da wird eine wachsweiche Formulierung die Großgrundbesitzer zu reinen Ökologen klassifizieren - und damit zu den Empfängern auch dieser Gelder. So könnte die Lösung zB heißen: sie geben weniger Geld für Pestizide aus. Richtig, sie ksufen größere Mengen, also billigr pro Fläche. Umweltnutzen NULL.

@ SysLevel, um 13:25

“Meine Güte, das sind 20 Prozent mehr als bisher,...“

Es wäre ja wirklich ein gutes Zeichen, wenn nicht die letztlich entscheidenden Verhandlungen noch bevorstünden.

Erst danach, also in vielleicht 3 Jahren, wird man feststellen, wieviel von diesen 20 Prozent übrig sind.

Ich tippe auf maximal 10, die dann wahrscheinlich auch noch zusätzlich finanziell honoriert werden.

Umweltverbände kritisieren Agrarreform scharf....

Dreimal darf man raten, wer sich da durchgesetzt hat. Ministerin Klöckner und der DBV. Lediglich 20 Prozent der Subventionen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollen an ökologische Auflagen gebunden werden. Aber 80 Prozent werden nach der Größe der Betriebe verteilt. In Deutschland bekamen 20 Prozent der Betriebe 69 Prozent der Mittel.

Traurige Wahrheit

Das ist meine Meinung.
Nicht ändert sich
Nichts darf sich ändern.
Wie in soviel Bereichen der deutschen Politik.
Schade.

Klöckner macht, was sie immer macht - Dampfplaudern

und Klientelpolitik zementieren. Seit Jahrzehnten ist das Politik des Bundeslandwirtschaftsministeriums. 20% für Umweltprogramme von Landwirten ist nun wirklich kein Systemwechsel. Aber wer wollte es bei diesem Europa, wie es sich darstellt, auch erwarten. Weiter wird Fläche statt Nachhaltigkeit bezuschußt. Was in Politik und Bauernverband Tierwohl ist, spottet jeder Beschreiben. Kleine Bauern werden weiter über die Klinge zu springen gezwungen, und den Tieren wird nicht der Hauch von natürlichem Leben erlaubt, sehen kaum das Sonnenlicht, Milchvieh wird quasi in der Öffentlichkeit in Wellnesställen gehalten, ist aber leider ein Weidetier. Man fragt sich wirklich, wie vor 50 Jahren Bauern D versorgen konnten, und die meisten Bürger konten sich trotz deutlich höherem Tierwohl landwirtschaftliche Produkte leisten. Heute gilt lt. Bauernverband/Politik, niedriges Tier- od. Erdreichwohl, billige Preise, hohes Tier- od. Erdreichwohl, hohe Preise. Daß ist aus vielen Gründen für mich falsch.

@ Bender Rodriguez (12:53)

"Also eine Reform um 360 Grad. Erst sagt man, die bewegen sich ja gar nicht. Und dann eine solche Überraschung. Potzblitz."
---O---
Wenn man sich 1x im Kreis dreht (=360 Grad), ist man wieder am Ausgangspunkt angelangt, d.h. keine Änderung der Situation/Position (1x Pirouette / lárt pour lárt). Der Beschluss der Minister ist dies aber nicht. Es sollen 20% unter gewissen Bedingungen (im Artikel erklärt) anders ausgegeben werden als bisher (Umweltorientierung); bedeutet also, eine kleine Wendung. In der Geometrie müssten es 72 Grad sein (100%:20%=5=360:72). Damit sind wir aber von einer Umkehrung der bisherigen Landwirtschaftspolitik - das wären 180 Grad - noch weit entfernt. Kann man auch tun als ob nennen.

Klöcknerin von Bayer

20 % für Umwelt, ich glaube bisher waren es 22%(kleiner Scherz).
Dieses Jahr keine Mücke, hätte nie gedacht das ich diese Brut mal vermisse. Aber auch die Vögel immer weniger Gesang der mich weckt. Überall Mais auch für Biogas, alles verkehrt sich ins Gegenteil, nur der Profit zählt, nach unserer Generation der Untergang. Ach die Apokalypse ist schon mit Coronna eingeritten.(großer Scherz). Na dann noch mal schnell zugreifen, in 2 Jahren ist sowieso vorbei.
Ich seh nur schwarz statt grün.

Traurig

Ob die EU diese Beschüsse nun noch einmal auf die Kriterien des vom EU-Parlaments ausgerufenen Klimanotstandes prüft?
Soll doch nun die Kommission gewährleisten, "dass alle neuen Vorschläge mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen" und dass "die
EU die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% senken soll, damit Europa bis spätestens 2050 klimaneutral wird." (https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20191121IPR67110/europ...)

Ob da der Beitrag der Landwirtschaft ausreichend gewürdigt ist, wenn nur 20 % von den 380 Mrd. € (~ 76 Mrd. €) an Umweltauflagen geknüpft sein sollen (und davon in 2/7 der Zeit nur eventuell)?

Ich bin enttäuscht

Obwohl ich eigentlich ein anderes Ergebnis nicht wirklich erwartet habe, bin ich trotzdem enttäuscht. Hätte zumindest erwartet, daß die Deckelung des Betrags für die größten Betriebe beschlussfähig ist.
Da gehen seit Wochen die Berichte zu Biodiversität, Klimaschutz und Tierwohl durch die Presse und alle Politiker schmücken diese mit Ihren Sonntagsreden. Wenns drauf ankommt, behalten doch wieder die Lobbyisten Oberwasser. Ich frage mich wirklich, von wem unsere Politiker gewählt werden. Was hier mal wieder eindrücklich demonstriert wird ist, daß die Reden sich nach dem Wunsch des Wählers richten und das Handeln dann den Interessen der stärksten Lobbyisten folgt. So wird das sicherlich nix mit der Sympathie für Europa!

Für die Umwelt ist diese Ex-Weinkönigin Klöckner Gift

denn Sie ist 100% Lobby-hörig. Das manifestiert sich nicht nur an ihrem Nestlé - Kuschel-Video und das macht auch ihr ewiges Lächeln nicht mehr wett.

Interessenkonflikt einer Winzerstochter

... und wieder liefert uns Wikipedia Aufschluss über einen Interessenkonflikt, der weit ins FAMILIÄRE reicht.
"Klöckner wuchs mit ihrem älteren Bruder in einer konservativ-katholisch geprägten Winzerfamilie in Guldental auf."

Da fällt es logischerweise schwer, landwirtschaftlichen Betrieben umweltgerechte Auflagen anzuordnen, wenn Mama und Papa direkt hiervon betroffen wären.

Zitat aus der Webpräsenz des Weingutes Klöckner: "Tradition und Innovation trafen zusammen und ergänzten sich. So ist es auch noch heute."
... weiter heisst es dort:
"Gemeinsam ist uns Klöckners die Verbindung zur Guldentaler Scholle, zu Grund und Boden und dem Winzerhandwerk."

Dem wäre wohl nichts hinzuzufügen.

um 13:24 von harry_up

>>Frau Klöckner lügt sich wieder einmal selbst was in die Tasche, diesmal mit ihrem angeblichen "Systemwechsel".<<

Nein, nein, sie lügt nicht. Sie weiß es nicht anders.

@Ist Wahr, um 13:53

re @ Bender Rodriguez (12:53)

Diese Rechenkünste hätte ich User Bender Rodriguez ebenfalls locker zugetraut :-).

Man könnte auch sagen:
Papier ist geduldig, Zahlen sind auslegbar.

Und wie man die Agrarindustrie inzwischen kennenlernen durfte, wird das Ergebnis letztlich kaum von den 360 Grad, sprich:
"Außer Spesen nix gewesen" entfernt sein.

Aber man wird von bedeutenden Fortschritten reden, damit hat Lady Klöckner ja heute bereits begonnen.

@14:08 von DoDo55

"... So wird das sicherlich nix mit der Sympathie für Europa!"

nun, es war doch schon immer Strategie der Bundesregierung, nicht in Deutschland gesellschaftlich konsensfähige Entscheidungen über den Umweg über Brüssel durchzudrücken, denn dort findet sich immer wieder ein Land, das verquere Entscheidungen mitträgt und dann kann man auf eben dieses mit dem Finger zeigen (oder auf die EU verweisen).

Hier wurde aber dieser "Kompromiss" von Frau Klöckner herbei moderiert.

Meine Sympathie für Europa ist sehr sehr groß, das was unsere Regierung daraus macht allerdings oftmals erbärmlich weit an den Bedürfnissen und Interessen der meisten Bürger vorbei.

Kompromisse

taugen meist nicht, und in der Umweltpolitik schon gleich gar nicht.
Die verantwortlichen Politiker wissen genau, was zum Schutze der Umwelt nun in der Agrarpolitik der EU notwendig wäre, setzen aber aus Bequemlichkeit lieber auf Proporz und knicken vor den wie so oft hartleibigen Geldabgreifer-Staaten im Osten der EU und wohl auch vor Deutschlands und Frankreichs Interessen ein.
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn immer mehr Wählern der Kragen platzt und sie zu den Grünen überlaufen, obwohl deren sonstiges Programm große Risiken für unsere Ökonomie und die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft beinhaltet.

13:23, werner1955

>>Umweltverbände kritisieren EU-Agrarreform scharf?Ich auch. Ich
Ich auch.
Ich fordere diie gesamte ersatzlose Streicchung dieser seit 70 Jahren unwirksamen Alimentierungen.

Dann wir jedem Bürger sofort klar was gute Lebensmittel kosten und das Billigfleich Märchen hat dann ein schnelles gutes Ende<<

Wenn die Subventionen einfach gestrichen werden, dann sterben die kleinen und mittleren Höfe komplett aus. Übrig bleibt die industrielle Landwirtschaft, die die fehlenden Subventionen natürlich dann von den Kunden holen wird. Nicht nur Fleisch wird dann teurer, sondern alle anderen landwirtschaftlichen Produkte ebenfalls. Also Milch, Getreide, Obst, Gemüse. Sämtliche Lebensmittel. Dann kämen wir wirklich an den Punkt, daß Menschen wieder hungern, weil sie die Lebensmittel nicht mehr bezahlen können.

Ihre Patentlösung ist keine.

EU- Subventionen !

Wenn die EU es wirklich ernst meint, mit einer nachhaltigen und Umwelt- verträglichen Landwirtschaft, dann sollten alle Gelder, egal für welches Land, an strikte Vorgaben gebunden sein. Aber nur 20 % aller Gelder ist da definitiv zu wenig, da kann zu viel weiter so bescheuert weiter laufen, wie bisher.
Und immer wieder sind es die osteuropäischen Lander Polen und Ungarn, die deutliche Verbesserungen ausbremsen, weil die regierenden Herrschaften solange wie möglich ungeniert Gelder an ihre Lieblinge und Schäfchen verteilen wollen.
Meiner Meinung nach sollten diese Länder raus aus der EU, und alle Gelder, die sie bis jetzt verprasst haben, wieder zurück zahlen.
Die schlechteste Figur in diesem Theater machte mal wieder die Lobbyistin Glöckner, die nur für die Großen der Industrie und Landwirtschaft spricht. Sie ist inzwischen zur schlimmsten Versagerin der CDU auf gestiegen. KLASSE !!!

@ Theo Hundert.neu um 14:00

Die Politik, die Sie da kritisieren, ist ja auch schwarz und nicht grün (kein Scherz).

Mit unseren Steuern weiterhin Konzerne füttern

das ist die Essenz aus dieser Nachricht. Denn es sollen weiterhin (!) unsere (!) Steuergelder denen geschenkt werden, die ohne Umweltauflagen auf Größe und Masse Lebensmittel als Industrieware produzieren. Das ist schlecht für:

- unser Grundwasser (Nitratbelastungen)
- die Artenvielfalt
- die Insekten (Insektensterben)
- und damit für alle Vögel (Vogel-Rückgang)
- und (eigentlich an erster Stelle) das Leben unserer Mitbewohner, namens Tiere, die weiterhin in Massen gefoltert werden, damit's bei Aldi, Lidl, Penny und Co und auf Fertigpizzen und in Fertig-Dosengerichten so schön billig bleibt.
.
Nun, Frau Klöckner. Bitte nennen Sie sich niemals mehr "Christ-Demokratin". Danke.

Wer ist hier Bauer?

Wer ist hier Bauer und hat überhaupt eine Ahnung von was er spricht?
Selbst bin ich zwar nur noch Nebenerwerbs Betrieb mit Tierhaltung nur für mich selbst.
Doch hier auf den Dörfern im Kleinstrukturierten Franken, das ist da wo der Söder her ist, da ist die Hölle los.
Die Bauernkinder haben keinen Bock mehr auf Landwirtschaft und sagen, diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks sollen doch ihre Vegane Ernährung selbst erzeugen, dann wird mancher sehr schnell die Klappe halten.

Sympathie für Europa

Volle Zustimmung.
Meine Sypathie für Europa ist im Grundsatz auch sehr hoch, leider wird hier aber eine Möglichkeit ausgelassen, moderiert durch deutsche Politik, diese auf breitere Basis zu stellen.

Krähenprinzip

Einmal mehr zeigt sich die erpresserische Seite der Einstimmigkeit: Erst, wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, .... Das war bekanntlich in den 80er Jahren. Die Lernkurve zeigt steil nach unten.

Na ja Politik der kleinen Schritte

Von Klöckner etwas anderes als Konzerngefälligkeiten zu erwarten ist naiv. Hier allerdings kann man ihr wohl keinen großen Vorwurf machen. Diese erwartbare Debakel ist der EU-Struktur geschuldet. Man muss es so hart sagen: unbedeutende Zwergstaaten bestimmen rücksichtslos das Geschehen, für das wir alle dann die Konsequenzen und Finanzierung zu tragen haben. Ich finde es richtig, dass alle Staaten mitbestimmen und Einfluß nehmen können, dennoch ist die aktuelle Art der einstimmigen Beschlußfassung eine Einladung für so rücksichtslose Figuren wie Orban und Konsorten. Diese Betriebsbremsen verhindern einen von der Mehrheit gewollten und dringend benötigten Wandel in vielen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft. Und doch muss man daran erinnern, so unvollkommen die EU auch ist und so Konzern/Kapital-hörig viele ihrer "Player" sind, so hat sie uns doch, gerade in der Landwirtschaft und Flächennutzung vor noch viel schlimmeren Auswüchsen der Spekulanten bewahrt.

Erwartungsgemäß

„Umweltverbände kritisierten den Kompromiss als Klientelpolitik für Großbetriebe und Fortsetzung eines zerstörerischen Subventionssystems“

Nichts anderes ist dieser Kompromiss natürlich: Er dient einzig und allein der Stützung („Subvention“) bzw. Aufrechterhaltung der Basis des heutigen globalen Wirtschafts- bzw. Politiksystems: Des sogenannten „Kapitals“. Und dass die „Interessen“ dessen „Vertreter“ genau konträr zu denen der Allgemeinheit (also zu denen der globalen Gesellschaft, inklusive der o.g. „Gläubigen“) sind, sollte sich allmählich deutlich genug „herauskristallisiert“ haben.

CDU=Großbauernpartei=Großkonzernpartei≠Vo..Volkspartei

Da gibts nur Siegel, Siegel, und noch ein Siegel, dann kommt Ampel und noch ein Siegel. Nebenbei immer Kuscheln mit den Großbetrieben der Schweinezucht, Landwirtschaft, Gülleverbreiter etc. Warum? Weil die die Party bezahlen, es stinkt halt alles.

"Ich habe von dieser EU nichts anderes erwartet"

Ist hier in einigen Kommentaren zu lesen.

Ich auch nicht.

Denn das Europaparlament wurde wieder einmal, wie üblich, von der Gang der Nationalstaatsminister ausgehebelt.

Dieses Problem meinen aber die EU-Beschimpfer wohl nicht. Die wollen ja meist mehr Nationalstaat und weniger "Brüssel". Müssten also doch mit dem, was passiert ist, vollauf zufrieden sein.

um 14:17 von r0lt0

""Klöckner wuchs mit ihrem älteren Bruder in einer konservativ-katholisch geprägten Winzerfamilie in Guldental auf." Da fällt es logischerweise schwer, landwirtschaftlichen Betrieben umweltgerechte Auflagen anzuordnen, wenn Mama und Papa direkt hiervon betroffen wären."
.
Nicht wenige Winzer (insbesondere jene, die ohnehin auf Qualität statt Quantität setzen) sind bereits von sich aus auf Bio-Weinbau umgestiegen. Grund: sie haben eingesehen, dass sie mit Kunstdünger, Insektiziden, Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden das zerstören, was ihr eigentliches Kapital ist: der Boden, auf denen die Reben wachsen. Wenn der Boden aufgrund zu viel Chemie "tot" ist, bekommen sie irgendwann keinen vernünftigen Preis mehr für ihr Produkt und müssen den Wein verramschen. Man kann nur hoffen, dass Landwirte in anderen Sparten dem Beispiel folgen!

14:28 von Thomas Mainthal

damit's bei Aldi, Lidl, Penny und Co und auf Fertigpizzen und in Fertig-Dosengerichten so schön billig bleibt.
.
.
es zwingt sie keiner bei Aldi zu kaufen !
Gehen sie zu nem BIO Bauer.
Je mehr Gleichgesinnte sie mitnehmen,
desto schneller ändert sich was

14:29 von MichlPaul

diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks
-
der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem.
Wussten sie das nicht ?

14:29, MichlPaul

>>Wer ist hier Bauer?
Wer ist hier Bauer und hat überhaupt eine Ahnung von was er spricht?
Selbst bin ich zwar nur noch Nebenerwerbs Betrieb mit Tierhaltung nur für mich selbst.
Doch hier auf den Dörfern im Kleinstrukturierten Franken, das ist da wo der Söder her ist, da ist die Hölle los.
Die Bauernkinder haben keinen Bock mehr auf Landwirtschaft und sagen, diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks sollen doch ihre Vegane Ernährung selbst erzeugen, dann wird mancher sehr schnell die Klappe halten.<<

Meinen Sie nicht, daß die Bauernkinder wieder Bock auf Landwirtschaft bekämen, wenn die Subventionen künftig so verteilt würden, daß kleine Höfe, die ökologisch "korrekt" wirtschaften, ein gutes Auskommen hätten und nicht die ganze Kohle der industriellen Landwirtschaft in den Rachen geworfen würde, so wie es ja bisher geschieht? In einem solchen Betrieb abhängig beschäftigt sein, das wollte zumindest ich nicht, wäre ich Bauernkind.

@ harry_up (14:20), Re

"Aber man wird von bedeutenden Fortschritten reden, damit hat Lady Klöckner ja heute bereits begonnen."
------
Was sollen Politiker mit ihren kleinen Handlungsräumen auch tun? Rhetorik ist in ihren Mitteln ohne Grenzen und preisgünstig. Gut, dass wir hier mit knallharten Fakten dagegen halten. @Bender Rodriguez hat wahrscheinlich nur in einem unkonzentrierten Moment nicht aufgepasst. Kann jedem passieren. Aber ansonsten ist er für mich viel glaubwürdiger (trotz manch merkwürdiger Ansicht) als Frau Klöckner. Ach ja, die Landwirtschaft und die Umweltpolitik in der EU - da kommt man fast gar nicht mit, wie da Versteckspiel gespielt wird.

Zeit gekauft

Da hat die Politik mal wieder Zeit gekauft. Allerdings nicht vom Klimawandel, denn der geht gnadenlos weiter. Das sich "mit der Physik nicht verhandeln lässt" ist im Grunde schon seit Newton bekannt und wird sich nicht ändern.
Also gut. Dann weiter so mit grünem Anstrich wo dann die Grünen wieder von diversen Seiten propagandistisch für die verfehlte Politik verantwortlich gemacht werden. Alles absehbar.
Außer die Folgen des Klimawandels. Das ist unbekanntes Gewässer. Wissenschaftler zweifeln inzwischen schon ob es überhaupt noch mal eine Eiszeit geben wird.
Ich hätte als Kind nie gedacht, dass es mich mal stört das Insekten sterben.

Also auf in das nächste Klimadrama und die nächsten Nothilfen für die Agrarwirtschaft, denn sie können ja nicht gewußt haben werden das es schlimmer wird.

Zitat: "Ich auch. Ich fordere

Zitat:
"Ich auch.
Ich fordere diie gesamte ersatzlose Streicchung dieser seit 70 Jahren unwirksamen Alimentierungen.

Dann wir jedem Bürger sofort klar was gute Lebensmittel kosten und das Billigfleich Märchen hat dann ein schnelles gutes Ende."

sie erhöhen dann sicherlich auch die Sätze der Sozialhilfe bzw. des ALG2...

..denn die sind u.a. auf die billigen Lebensmittel konzipiert worden.

@14:29 von MichlPaul

Ich bin weder Bauer noch Veganer. Vielleicht würden mich einige in ihrer Erregung als "superschlauen Alleswisser-Ökofreak" bezeichen ;-).

Aber zu Ihrer und der Beruhigung der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Franken und anderswo - ich wäre glücklich, wenn einige Milliarden mehr an diese kleinstrukturierte Landwirtschaft gingen (Öko und konventionell) und dafür der industriellen Landwirtschaft weggenommen würde.

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille

Einerseits ist es sehr schlecht, das alte Prinzip der Verteilung der Subventionen nach Ackergröße zu vergeben. Dadurch bekommen nun wieder die internationalen, auch die deutschen, Großagrarier in den osteuropäischen Ländern ihre dicken Zuwendungen aus Brüssel. Dies ist für die Vielfalt der Natur, für die Existenz der Kleinbauern in den ganzen EU-Staaten natürlich sehr schlecht.
Andererseits - die EU setzt u.a. auf Biodiesel seit vielen Jahren. Dafür werden Flächen, die für die Produktion von Nahrungsmitteln benötigt werden, für andere Zwecke missbraucht. Dies verknappt die Nahrungsmittel und verteuert die Preise.
Und - nicht zuletzt: Könnte eine bäuerliche Kleinwirtschaft in der ganzen EU ausreichen, ausreichend Lebensmittel zu erzeugen für Europa und für den Export in arme afrikanische Länder?
Man kann nicht allen Punkten gerecht werden. Insofern sind Kompromisse gefordert. Dieser Kompromiss sieht aber eher wie ein fauler Kompromiss aus, sieht sehr nach Lobbyarbeit der Reichen aus.

"Meilensteine" im Weiter so

Die abgerungenen 20% - gebunden an Umwelt- und Tierwohlauflagen - dürften die EU-Agrarminister im Brüsseler Lobbypark doch mit einem gewissen Wohlwollen erfüllen.

Großbetriebe nach Fläche bleiben ebenso unangetastet wie Resistenz- Antibiotika in den Futtermitteln, Sprühgifteinsätze und Nitratbelastungen im Grundwasser. Und was die Kreativität angeht, vermeintliche Nachhaltigkeiten vorzutäuschen, gehört in der Rückschau ebenso zum erkannten Mangel an Problembewusstsein bei den Landwirtschaftsverbänden.

Bio-Bauern und alternative Landwirtschaftsprojekte von klein- und mittelständigen Betrieben werden weiter ums Überleben kämpfen müssen, weil ihnen mit diesen Peanuts wiederholt die nötige Unterstützung fehlen wird.

Daran wird die angekündigte Aufstockung von 30% aus dem EU-Parlament auch nicht viel ändern.
Dass für Julia Klöckner, die sich bei drückenden Problemen stets in der Philosophie der freiwilligen Selbstkontrolle bewegt, nun um "Meilensteine" handelt, überrascht da nicht.

Ackergifte

Ackergifte, Ackergifte. Was sind Ackergifte?
Wenn man die Öko-Verbände fragt, sind Ackergifte natürlich das, was die konventionellen Bauern verwenden, sie selber spritzen mit Weihwasser...
Nochmal: In Deutschland gibt es keine Landwirtschaft ohne "Ackergifte" auch die ökologische Landwirtschaft benutzt Pestizide!
Um das klarzustellen: Wenn denn Subventionen sein müssen, dann bin ich für Umweltauflagen, aber ich wehre mich gegen die Behauptung der Öko-Landbau, wie er besteht, sei die Lösung unserer Umweltprobleme.
Dass die Lobbyverbände von BUND bis Greenpeace es geschafft haben, dass weite Teile der Bevölkerung glauben, dass Ökolandbau nicht umweltbelastend sei ist ein Meisterstück an Public Relation. Man müsste den Hut ziehen, wenn es nicht so traurig wär.
Eine sachliche Diskussion, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen sollte, ist so nicht möglich.

Leben von der Landwirtschaft

In der EU gibt 10,5 Mio landwirtschaftliche Betriebe. Bei 387 Mrd Euro Subventionen (in 7 Jahren), entfallen auf jeden Betrieb 5265 Euro pro Jahr.

Ich habe mir die aktuellen Preise von Raps, Weizen und Kartoffeln an der Agrarbörse angesehen und diese mit den Erntemengen pro Hektar multipliziert, um zu sehen was ein Landwirt denn erwirtschaften kann.

Das sind bei diesen Produkten zwischen 1300 und 1500 Euro pro Hektar. Bei einer Betriebsgröße von 50 Hektar ergibt das einen Umsatz von 65000 bis 70000 Euro im Jahr.
Davon muss dann alles bezahlt werden. Saatgut, Maschinen, Treibstoff, Gebäude, Steuern, Versicherungen usw. und natürlich auch der Lohn des Landwirtes.

Aber nur 7% der Betriebe in der EU haben 50 ha oder mehr Fläche. 66% sind kleiner als 5 ha. Davon kann niemand leben, außer vielleicht einem Viehzüchter, wenn dieser kaum/kein eingenes Futter anbaut.
Ein Selbstversorger mit Stand auf dem Wochenmarkt, kommt vielleicht auch noch zurecht.

15:16, skeptiker69

Ja, BUND, Greenpeace usw. sind Lobbyorganisationen.

Sie lobbyieren für eine gesunde Umwelt, für Artenvielfalt, sauberes Trinkwasser, für die Gesundheit der Mitbürger.

Und nein, im Ökolandbau werden keine hochgiftigen Pestizide verwendet. Näheres hier:

"https://oekologischerlandbau.julius-kuehn.de/index.php?menuid=33"

Und es wird nicht mit Nitraten geaast. Mit Nitraten, die das Trinkwasser belasten und die Gewässer überdüngen.

Die Julia ist sowas von begeistert,

da ist doch wohl jedem klar, dass das ein Papier-Tiger ist.
.
An den Flächenprämien für Großbetriebe hat sich nichts grundsätzlich geändert, und zudem können die Landwirte die EU-Zuschüsse auch OHNE Umweltmaßnahmen noch zwei weitere Jahre kassieren, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Na, das ist doch mal was!

sterben die kleinen und mittleren Höfe komplett aus.?

fathaland slim @

Die bekommen doch jetzt schon nichts.

Dann müssen die Bürger die immer für Umwelt usw auf Demos gehn mal bei diesen Bauern kaufen.

Da es ja nur um kleine Betriebe geht dürfte das ja wohl bei der Masse an Umweltbewusten Fahrrad fahren und FFFs kein Problem sein.

Das gehört wieder ...

... zu diesen „krummen Dingern“. Im Gegensatz zu den krummen Dingern bei Obst und Gemüse, die wirklich schmackhaft sind, schmeckt dieser Kompromiss bitter. Den Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft wird weiterhin kein Riegel vorgeschoben, den Riesenflächen, der Massenproduktion ect wird weiterhin das Geld hinterher geworfen, Alternativideen nichtgefördert. Die Lobbyisten bleiben einflussreich, die Ministerin trägt weiterhin ihre Leerformeln vor. Anders waren ihre Vorgänger allerdings auch, nicht, sie trugen nur nicht soviel „Naivitätsgehabe“ vor sich her.

wieder hungern?

von fathaland slim @

Nein das brauchen niemand. Es muss natürlich diese riesigen Alimentierung für die AGRA Industrie den Steuerzahlern nicht weiter abgenommen werden und Menschen wieder merken was Reale und wirklichkeit nahe Presie aus der Region wert sind.

Dann wird klar das Lebensmittel die aus Asutralien oder Argentienien kommen nicht sinnvoll sind sonder Möhren,Kohl und Fleisch aus unserem Land, auch Freuen wir uns dann auf Spargel und Erdbeeren wenn sie persiwert im Frühjahr von hier kommen.

14:40 von Sisyphos3 - Sie irren, und wissen es vermutlich selbst

Sie postulieren hier:
es zwingt sie keiner bei Aldi zu kaufen !
Gehen sie zu nem BIO Bauer.
Je mehr Gleichgesinnte sie mitnehmen,
desto schneller ändert sich was

.

Ich und Sie setzen als Verbraucher keine politische Rahmenbedingungen. Die Gesetze macht die Politik in den Parlamenten, nicht die Verbraucher. Und das ich schon lange Bio einkaufe, haben Sie sich sicherlich auch selbst schon gedacht. Geschenkt!

Ökolandbau .

skeptiker69 @
Danke das ist sehr richtig was Sie schreiebn.

Bei un sist der größes Öko Landwird dierekt zwischen Autobahn und 4 spurieger Landstraße.

Und alle bewundern jeden morgen und Abend im Stau was der so alles anpreist und an der Bude direkt verkauft.

15:45. werner1955

>>sterben die kleinen und mittleren Höfe komplett aus.?
fathaland slim @

Die bekommen doch jetzt schon nichts.<<

Fast nichts.

Deswegen plädiere ich ja dafür, daß die Subventionen auf sie umgeleitet werden.

>>Dann müssen die Bürger die immer für Umwelt usw auf Demos gehn mal bei diesen Bauern kaufen.<<

Genau das tue ich. Es reicht aber nicht. Siehe der Post von GeMe um 15:34.

>>Da es ja nur um kleine Betriebe geht dürfte das ja wohl bei der Masse an Umweltbewusten Fahrrad fahren und FFFs kein Problem sein.<<

Ja gut.

Sie mussten Ihr Feindbild noch mal deutlich machen.

Kein Problem.

@14:36 von fathaland slim: vollauf zufrieden

"Die wollen ja meist mehr Nationalstaat und weniger "Brüssel". Müssten also doch mit dem, was passiert ist, vollauf zufrieden sein."

Wenn man den kleinsten gemeinsamen Nenner immer als die beste Lösung ansieht, dann wird das wohl so sein.

Die Nationalisten hätten aber im liebsten gar keine EU, weil dann jedes Land selbst entscheidet, ob und wie es die eigene Landwirtschaft vor der Konkurrenz aus dem Nachbarland schützt.

Ein wirtschaftlich starkes Land wir Deutschland könnte seine Landwirte so hoch subventionieren, dass keine anderes Land da mitkäme und ärmere Länder als Deutschland wie Polen, oder die Länder in Südosteuropa wären angeschmiert. Aber die könnten auf deutsche Waren dann hohe Zölle erheben.
Wir gingen rosigsten Zeiten entgegen.

15:16 von skeptiker69 - Ihre Nebelkerzen

kann man ganz schnell verpuffen lassen.
Das Grundwasser ist heute immer mehr verseucht. Nachweislich

Die Insekten sterben aus. In den letzten 20 Jahren minus 70%. Nachweislich

In der gleichen Zeit kam Glyphosat und Nikotinide seit den 1990er Jahren auf die Felder,

die Massentierhaltung nahm ungeahnte Ausmaße an, die jedem Vergleich aus den 1980er Jahren widersprechen. Die Preise waren noch nie so billig und noch nie wurden so viele Lebensmittel in den Müll geworfen.

Und jetzt? Ablenkungsmanöver sind schnell durchschaubar.

ich ... setzen

Thomas Mainthal @
durch meinen Einkauf und durch meine demokratischen Wahlen sehr wohl Bedinnungen.

Kaufhof, Karstadt, Metro, Schlecker usw.
haben das auch schon zu spüren bekommen.

So geht Bürgerabstimmung mit den Füssen ganz demokratisch ohne Politik.

@ 14:36 von fathaland slim

Wieder mal scharf und süffisant analysiert und beschrieben. Auch mich nervt dieses ständige Geschimpfe auf "Brüssel", das begleitet wird von dem großen Blindfleck, dass zuviel Nationalismen vernünftige europäische Lösungen ausbremsen. Andererseits wundert mich das wiederum nicht, denn die Nationalismen und rechtspopulistischen Vereinfachungen vertragen keine komplexen Erörterungen und brauchen das plumpe "gegen die da oben".

15:51, werner1955

>>wieder hungern?
von fathaland slim @

Nein das brauchen niemand. Es muss natürlich diese riesigen Alimentierung für die AGRA Industrie den Steuerzahlern nicht weiter abgenommen werden und Menschen wieder merken was Reale und wirklichkeit nahe Presie aus der Region wert sind.

Dann wird klar das Lebensmittel die aus Asutralien oder Argentienien kommen nicht sinnvoll sind sonder Möhren,Kohl und Fleisch aus unserem Land, auch Freuen wir uns dann auf Spargel und Erdbeeren wenn sie persiwert im Frühjahr von hier kommen.<<

Sie müssen mir verzeihen, aber ich finde Ihre Zeilen völlig unlogisch.

Was hat die europäische Landwirtschafts-Subventionspolitik und was haben die Preise lokaler Produkte mit Lebensmitteln aus Australien und Argentinien zu tun?

15:38 von fathaland slim

Ja: BUND und Greenpeace sind Lobbyverbände.
Sie haben politische Interessen und wollen diese durchsetzen, ohne eine Partei zu sein.
Das sind Lobbyverbände, ganz sachlich, ohne Wertung.
Ökobetriebe spritzen Kupfer, welches ein Schwermetall ist und sich im Boden anreichert und das Bodenleben schädigt.
Und Nitratauswaschung kann ich auch mit Stallmist und Kompost erzeugen.
Dieses Halbwissen ist halt das Problem.

@skeptiker69

Sie meinen, ich behaupte einfach mal was, dann glaubt das vielleicht jemand. Aber es entbehrt jeder Wahrheit.

die Subventionen auf sie umgeleitet ?

fathaland slim @
Seit 70 Jahren hat hohe Alimentierung von Betrieben nicht geholfen. So wie Tönnies aus einem großen dan 100 kleine macht.

Warum sollte das jetzt plötzlich besser werden? Das hat noch nie funktioniert wenn idiologische Politik ohne die Bürger gemacht wurde.

Das ist beim Bio Bauren genauso wie nach 25 Jahren bei der Windkraft.

Wir müssen lerne für gute Lebensmittel einen Presi direkt an den Bauern zu zahlen wovon er selbst leben kann und dafür vieleicht auf einge ander unwichtig Dinge verzichten.

Seit Jahren sinkt das Renomée

Seit Jahren sinkt das Renomée der Bäuerinnen und Bauern, und eigentlich begreife ich bis heute nicht recht, warum. Ich stamme von einem Hof, von dem mein Bruder und mein Neffe und ihre Familien leidlich leben können - derzeit übrigens nicht. Ich ziehe meinen Hut vor den Veränderungen, die die beiden in den letzten 30 Jahren mitgemacht haben und mitmachen mussten, nicht nur eine technische Revolution, auch ein Bürokratiemonster; und Schweinepreise werden heute börsenmäßig verhandelt und gesteuert: Corona und die afrikanische Schweinepest führen dazu, dass die beiden gerade jedem Schwein, das vom Hof geht, sinnbildlich 50€ ans Bein binden.
Beide legen auf Tierwohl viel Wert, auch wenn sie (noch) nicht ökologisch zertifiziert sind. Beide hätten gerne eine Politik, die stärker die kleinbäuerlichen Strukturen stützt und schützt. Und beide wissen, dass die derzeitige Subventionspolitik nicht einfach abgestellt werden kann, wenn man diese kleinbäuerlichen Strukturen erhalten will.

Wahrheit

Wer will kann das ja nachprüfen...
Aber das wollen sie ja nicht...

Am 21. Oktober 2020 um 14:29 von MichlPaul

Wer ist hier Bauer?
Wer ist hier Bauer und hat überhaupt eine Ahnung von was er spricht?
Selbst bin ich zwar nur noch Nebenerwerbs Betrieb mit Tierhaltung nur für mich selbst.
Doch hier auf den Dörfern im Kleinstrukturierten Franken, das ist da wo der Söder her ist, da ist die Hölle los.
Die Bauernkinder haben keinen Bock mehr auf Landwirtschaft und sagen, diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks sollen doch ihre Vegane Ernährung selbst erzeugen, dann wird mancher sehr schnell die Klappe halten.///
Danke. Danke. Danke. Herzliche Grüße aus Dresden. Selten einen Kommentar gelesen, der es so trifft. Nochmals. Danke.

Alternativer Zwischentitel „20 Prozent der Zahlungen zu Zulagen zugebunden“ statt Stand 17:00 Uhr „20 Prozent der Zahlungen auf Auflagen gebunden“ - ähnlich sinnfrei (Ein bischen Spott muss sein, liebe TS)

Fakten nicht vergessen

Als Landwirt finde ich es schwierig, wenn Artikel, die falsche Behauptungen von Umweltverbänden enthalten (oder diese Behauptungen von Umweltverbänden in dem Artikel falsch wiedergegeben werden), basierend auf den falschen Behauptungen, kommentiert werden: Denn bereits jetzt sind die Direktzahlungen an Umweltbedingungen (Cross Compliance - bitte nachschlagen) geknüpft. Diese Auflagen zum Schutze der Umwelt werden fortlaufend verschärft/verbessert. Wenn ich es richtig verstanden habe, müssen die 20% der Direktzahlungen zukünftig zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes für Maßnahmen verwendet werden, die über die Cross Compliance Verordnung hinaus gehen. Das ist vor dem Hintergrund der vielfältigen Interessen in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten meiner Ansicht nach eine gewaltige Leistung der Politik. Ich empfehle ihnen sich die Pressekonferenz mit Frau Klöckner selbst anzuhören.

ungerührt weiter

Das war mal wieder eine Verwässerungskaskade. Am Schluss bleibt ein hömoopathisches Ökomittelchen, sozusasagen Landwirtschafts-Globuli, die es den Agrarlobbys ermöglichen, so weiter zu machen wie bisher, neu mit Hinweis auf die erweiterte Ökonische, den Spielplatz für die Grünis, wo sie sich nun wirklich austoben könnten, während die eigentlichen Geschäfte weiterhin EU-geölt weitergehen.
Der Öko-Bereich wird etwas wachsen, eine Klöckner wird das als Erfolg verkaufen, die meisten Böden aber werden weiter auf Substratniveau heruntergedrückt, mit Chemie zugekleistert, deren Residuen weiterhin im Grundwasser landen und so weiter. Kein Einsehen, nirgends.

16:04, skeptiker69 @15:38, fathaland slim

>>BUND und Greenpeace sind Lobbyverbände.
Sie haben politische Interessen und wollen diese durchsetzen, ohne eine Partei zu sein.
Das sind Lobbyverbände, ganz sachlich, ohne Wertung.<<

Die genannten Verbände haben keine Interessen, sie vertreten eine Agenda. Die ich unterstütze.

>>Ökobetriebe spritzen Kupfer, welches ein Schwermetall ist und sich im Boden anreichert und das Bodenleben schädigt.<<

Ich bin kein Freund von Kupferspritzmitteln. Auch wenn die anderen Fungizide problematischer sind.

Näheres zum Thema hier:

"https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/pflanze/grundlagen-pflanzenbau/pflanzenschutz/pflanzenschutzmittel/kupfer-im-oekolandbau/"

>>Nitratauswaschung kann ich auch mit Stallmist und Kompost erzeugen.
Dieses Halbwissen ist halt das Problem.<<

Sie scheinen eher auf das Halbwissen der Leserschaft zu vertrauen. Stallmist und Kompost sind Humusbildner. Da wäscht eher wenig Nitrat aus. Das Nitratproblem wird ganz eindeutig durch Gülle und Mineraldünger erzeugt.

Ich liebe diese Forum!

Bald ist Weihnachten. Was ist zuerst weg? Ha. Die polnische, ungarische Mastgans. Für einen 12,er bis 20,ziger. Egal. Sollen Diktaturen sein. Was macht es? Diese Verlogenheit geht mir auf die Nerven.

@16:04 von skeptiker69

"Ökobetriebe spritzen Kupfer,..."

Stimmt ist in manchen Kulturen erlaubt, insbesondere bei Ökowein. Finde ich auch nicht gut und kaufe bei Wein nur selten Öko.

Gilt aber nicht generell für Ökolandbau

"Und Nitratauswaschung kann ich auch mit Stallmist und Kompost erzeugen"

Stimmt, aber nur dann, wenn man viel mehr Tiere hält, als man Fläche hat um Futter zu erzeugen. Dann kauft man tonnenweise Soja aus aller Welt und hat eben zu wenig Fläche, um den "Abfallstickstoff" zu entsorgen. Also wird die Gülle auf den wenigen Wiesen verklappt.

Das ist keine typische Haltungsform im Ökolandbau.

16:09, werner1955

>>die Subventionen auf sie umgeleitet ?
fathaland slim @
Seit 70 Jahren hat hohe Alimentierung von Betrieben nicht geholfen. So wie Tönnies aus einem großen dan 100 kleine macht.<<

Macht Tönnies nicht. Es ist nach wie vor ein Großschlachter, auch wenn er mit Sub- und Subsubunternehmen arbeitet.

Es wurden ja auch nicht nach Betrieben "alimentiert", also subventioniert, sondern nach Fläche. Genau deswegen das Hofsterben.

>>Warum sollte das jetzt plötzlich besser werden? Das hat noch nie funktioniert wenn idiologische Politik ohne die Bürger gemacht wurde.<<

Es wurde keine "idiologische" Politik ohne die Bürger gemacht.

>>Das ist beim Bio Bauren genauso wie nach 25 Jahren bei der Windkraft.<<

Ja, die mögen Sie auch nicht.

>>Wir müssen lerne für gute Lebensmittel einen Presi direkt an den Bauern zu zahlen wovon er selbst leben kann und dafür vieleicht auf einge ander unwichtig Dinge verzichten<<

Wie stellen Sie es sich vor, daß 83 Millionen Deutsche direkt beim Bauern kaufen?

werner1955

Sie durchmischen das Thema Onlinehandel/Einzelhandel im Nonfood-Segment mit biologisch erträglicher Landwirtschaft. Kann man machen, ist aber nicht das Thema und relativ sinnfrei.

16:18, rainer4528

>>Am 21. Oktober 2020 um 14:29 von MichlPaul

Wer ist hier Bauer?
Wer ist hier Bauer und hat überhaupt eine Ahnung von was er spricht?
Selbst bin ich zwar nur noch Nebenerwerbs Betrieb mit Tierhaltung nur für mich selbst.
Doch hier auf den Dörfern im Kleinstrukturierten Franken, das ist da wo der Söder her ist, da ist die Hölle los.
Die Bauernkinder haben keinen Bock mehr auf Landwirtschaft und sagen, diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks sollen doch ihre Vegane Ernährung selbst erzeugen, dann wird mancher sehr schnell die Klappe halten.///
Danke. Danke. Danke. Herzliche Grüße aus Dresden. Selten einen Kommentar gelesen, der es so trifft. Nochmals. Danke.<<

Sie finden hier durchaus sachkundige Kommentare, die auch ohne herabsetzenden Sprachgebrauch auskommen.

Aber wahrscheinlich freuen Sie sich ja eher darüber, daß der Kommentar haarscharf Ihre Meinung transportiert.

Danke fathaland slim

.....das sie zur Fakten basierten Diskussion bereit sind.
Nochmal, ich habe mit keinem Wort die Umweltproblematik unserer Landwirtschaft relativiert. Und dazu, ob ökologische Landwirtschaft weniger schädlich ist auch nicht.
Aber die Reaktionen zeigen, dass es bei vielen mehr um Religion geht, als um Agrarpolitik.
Ich habe nur gesagt das Ökolandbau , wie er jetzt ist, nicht die Lösung sein kann, sondern unabhängig von willkürlichen Unterscheidungen von Pestiziden in Gut und Böse überlegt werden muss, welche Pflanzenschutzmittel zukunftsfähig sind.
Nicht mehr und nicht weniger

16:01 von werner1955

wenn die Politik neue Gifte nicht gesetzlich verbietet und sogar mit unseren Steuergelder noch falsche Anreize setzt, wie es die CDU macht, bleiben nur die nächsten Wahlen. Aber den Verbrauchern jetzt auch noch mittels Einkaufswagen politische Entscheidungen aufbinden zu wollen, geht an meinem Verständnis für primäre Aufgaben der Politik vorbei.

16:35, rainer4528

>>Ich liebe diese Forum!
Bald ist Weihnachten. Was ist zuerst weg? Ha. Die polnische, ungarische Mastgans. Für einen 12,er bis 20,ziger. Egal. Sollen Diktaturen sein. Was macht es? Diese Verlogenheit geht mir auf die Nerven<<

Ich kaufe keine polnischen oder ungarischen Mastgänse. Fleisch und Geflügel kaufe ich grundsätzlich "bio", am liebsten im Hofladen.

Was genau bedeutet 20 Prozent Umwelt- (Klima-) auflagen?

In dem Artikel ist leider nicht zu lesen, was es mit den Umweltauflagen auf sich hat. Nur so viel die werden von den Mitgliedsstaaten konzipiert, bei uns heißt das meist von den Bundesländern.
Bei uns sind bisher, die meist angewandten Maßnahmen und Auflagen sehr weich und nützen der Umwelt nur wenig, manche schaden sogar. Wäre interessant zu wissen, ob weiterhin Pseudoauflagen unterstützt werden, oder ob das tatsächlich wirksame Auflagen sind. Wenn nicht wird selbst aus den 20% schnell eine reine Geldverschwendung.

@ 16:51 von Thomas Mainthal

Die Verbraucher*innen können immer über den "Einkaufswagen" den Lauf der Dinge mitbestimmen in einem System, das stark durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird; allerdings braucht es dazu auch andere handlungsleitende Kriterien als "billig und möglich schnell zu bekommen", allein Bekenntnisse zu ökologisch und fair erzeugten und gehandelten Produkten reichen da nicht aus. Deshalb ist von einem veränderten Verhalten der Verbraucher*innen leider auch nur eine begrenzte Steuerung zu erwarten.

EU-Agrarzahlungen

Das Einkommen der Landwirte kommt jetzt zu nicht geringen Teilen vom Steuerzahler. Das ist vom Handel eingepreist. Wenn die EU-Zahlungen wegfielen, würden die Verbraucherpreise steigen, ganz einfach. Das will die Politik nicht, "Brot und Spiele" eben. Außerdem werden mit dem System viele "Bullshit-Jobs" geschaffen und erhalten, die von der sehr produktiven Wirtschaft, auch Landwirtschaft in unserem Land finanziert und ermöglicht werden. Immer mehr Menschen kontrollieren immer weniger Landwirte. Mein Vorschlag: Geld nur noch da, wo es keine oder sehr wenig Produktionsalternativen gibt (absolutes Grünland) und zusätzlich da, wo man den technischen Fortschritt nicht gut nutzen kann (Gebirge, Hanglagen). Aber was bedeutet es für das Selbstwertgefühl eines Politikers, wenn er kein Geld mehr (an sein Klientel) verteilen kann/darf?

relativ sinnfrei?

Thomas Mainthal@
Also ich bin der Meinung das alle Lebensmittel und nicht nur biologisch erträglicher Landwirtschaft betrachtet werden müssen.

Denn nur so können wir allen Verbrauchern und lebenseinstellungen ohne denkverbote und Bevormundung gerecht werden.

16:49, skeptiker69

>>Nochmal, ich habe mit keinem Wort die Umweltproblematik unserer Landwirtschaft relativiert. Und dazu, ob ökologische Landwirtschaft weniger schädlich ist auch nicht.<<

Dann sollten Sie sich vielleicht ein wenig Mühe geben zu vermeiden, daß Ihre Kommentare sich wie die eines Lobbyisten der landwirtschaftlichen Großindustrie lesen:=}

>>Aber die Reaktionen zeigen, dass es bei vielen mehr um Religion geht, als um Agrarpolitik.<<

Daß Leute, die wenig Ahnung haben, sehr meinungsstark sind, ist leider ein generelles Forenproblem.

>>Ich habe nur gesagt das Ökolandbau , wie er jetzt ist, nicht die Lösung sein kann, sondern unabhängig von willkürlichen Unterscheidungen von Pestiziden in Gut und Böse überlegt werden muss, welche Pflanzenschutzmittel zukunftsfähig sind.
Nicht mehr und nicht weniger<<

Gut und Böse sind immer problematische Kriterien. Schädlich und weniger schädlich trifft es besser.

Jeder Eingriff in natürliche Abläufe, und auch Biolandwirtschaft ist ein solcher,hat Folgen.

@ 17:05 von werner1955

Von welchen "Denkverboten" sprechen Sie denn in diesem Zusammenhang?

direkt an den Bauern zu zahlen

von fathaland slim @

Sie müssen das schon so lesen wie ich es schreibe. Zu zahlen nicht dort zu körperlich zu holen.

Also direkt an den Bauren zu zahlen und nicht über Alimentierungen, Umlagen, indirekte Steueren usw.

16:35, rainer4528

>>Ich liebe diese Forum!
Bald ist Weihnachten. Was ist zuerst weg? Ha. Die polnische, ungarische Mastgans. Für einen 12,er bis 20,ziger. Egal. Sollen Diktaturen sein. Was macht es? Diese Verlogenheit geht mir auf die Nerven<<

Noch etwas dazu:

Ich habe einige polnische Freunde. Daß deren Regierung gerade die Gewaltenteilung im Lande abschafft, stört diese Freunde ungemein. Ich unterstütze diese Freunde ganz gewiss nicht dadurch, daß ich polnische Produkte boykottiere.

17:03, akm

>>Das Einkommen der Landwirte kommt jetzt zu nicht geringen Teilen vom Steuerzahler.<<

Selbstverständlich.

Das wäre auch so, wenn die Landwirtschaft nicht subventioniert würde.

Denn jeder, wirklich jeder Steuerzahler braucht landwirtschaftliche Produkte, um zu leben.

Ob er die jetzt direkt bezahlt oder über den Umweg seiner Steuern, das ist dem Landwirt egal.

Dem Steuerzahler aber nicht, sofern er arm ist.

Denn nicht subventionierte Lebensmittel kann sich nicht jeder leisten.

Lebensmittelproduktion ist Daseinsvorsorge und darf deswegen nicht dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen werden. So etwas fordert nicht einmal die FDP.

17:10, werner1955

>>von fathaland slim @

Sie müssen das schon so lesen wie ich es schreibe.<<

Das fällt ein wenig schwer, da Sie oft einen ziemlichen Buchstabensalat anrichten.

>>Zu zahlen nicht dort zu körperlich zu holen.

Also direkt an den Bauren zu zahlen und nicht über Alimentierungen, Umlagen, indirekte Steueren usw.<<

Sie plädieren also dafür, die Daseinsvorsorge komplett den Marktkräften zu überlassen.

Ich kenne keine einzige Partei, weder in Deutschland noch anderswo, die einen derart radikalen Marktliberalismus vertritt.

Das sollte eigentlich zu denken geben.

Schädlich und weniger schädlich trifft es besser.

Das Problem: mit der willkürlichen Definition der für Öko erlaubten Pflanzenschutzmittel hat man sich die Möglichkeit genommen z.B. Phosphorige Säure einzusetzen und so Kupfer einzusparen. Das ist eher unproblematisch, aber chemisch synthetisiert und damit für öko nicht zugelassen....
Das kann nicht im Sinne der Umwelt sein

unfairer Handel

Ohne flächenbezogene Subventionen steigen EU-Agrarpreise, steigen EU-Agrarimporte (leider nicht nur) aus armen Agrarstaaten und fairer Handel, sinken EU-Agrarexporte und deutscher Exportüberschuss sowie die Kritik an deutschem Überschuss und sinken Gründe für Wirtschaftsflucht aus manchen Agrarstaaten. Irgendwann nach Klöckner ....

17:28, skeptiker69

>>
Das Problem: mit der willkürlichen Definition der für Öko erlaubten Pflanzenschutzmittel hat man sich die Möglichkeit genommen z.B. Phosphorige Säure einzusetzen und so Kupfer einzusparen. Das ist eher unproblematisch, aber chemisch synthetisiert und damit für öko nicht zugelassen....
Das kann nicht im Sinne der Umwelt sein.<<

Wenn das wirklich die Begründung sein sollte, diesen Stoff nicht einzusetzen, dann wäre das wirklich ein Schildbürgerstreich. Denn Kupferspritzmittel, also Kupfersalze, werden ebenso "chemisch hergestellt" wie phosphorige Säure, bzw. Kaliumphosphonat. Natürlich kommen beide Stoffe nicht in abbauwürdigen Mengen auf der Erde vor, wobei Phosphonate bei der Allgegenwart von natürlichen Phosphorverbindungen wohl häufiger in der Natur vorkommen als lösliche Kupfersalze.

zu 16:35 Polit-Rabatt oder Polit-Malus

Bis ich sicher sein kann, dass Biden gewählt ist, haben bei mir US-Produkte einen gedachten Mehrpreis von 30%. Dadurch wird manch Irischer Whiskey attraktiver als der US-Bourbon ...

21. Oktober 2020 um 14:45 von dr.bashir

>> @14:29 von MichlPaul

Ich bin weder Bauer noch Veganer. Vielleicht würden mich einige in ihrer Erregung als "superschlauen Alleswisser-Ökofreak" bezeichen ;-).

Aber zu Ihrer und der Beruhigung der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Franken und anderswo - ich wäre glücklich, wenn einige Milliarden mehr an diese kleinstrukturierte Landwirtschaft gingen (Öko und konventionell) und dafür der industriellen Landwirtschaft weggenommen würde. <<
.
Darf ich mich Ihrem Beitrag anschließen?
.
Gruß
K. E.

Umweltverbände kritisieren EU-Agrarreform scharf....

Aber die jetzige Agrarreform ist nicht der einzige Erfolg der Bundeslandwirtschaftsministerin und des Deutschen Bauernverbandes: Schon bei der Brüsseler Tagung am 21. September wurden Vorschläge abgewehrt, die finanzielle Förderung aus Mitteln der EU für die einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe auf 100.000 Euro zu deckeln, zugunsten kleinerer Betriebe. Ja, daß hätte die Agrarkonzerne getroffen ( der Artikel " Durchsichtige Manöver" vom 22. September):

für primäre Aufgaben?

von Thomas Mainthal
Da bin aber jeztz sehr zufrieden von Ihrer
Aussage.

Denn bisher war die öffentliche und Medieale Meinung ich bin "Schuld" wenn ich nicht Bio oder Öko und mein großes Steak beim presiwerten Diskounter kaufen .

neue Gifte nicht gesetzlich verbietet @

Also wenn ich lese und informiere mich oft über die Herstell, Verarbeitung und Inhaltsangaben und mache mir deshalb wenig Sorgen um neue Gifte.

Mehr sorgen hatte mir der Nobelpreis für die "Genschere" und die damit neu Erzeugten möglichkeien in der Landwirtschaft gemacht.

komplett den Marktkräften zu überlassen

fathaland slim @

Richtig und gut erkannt. Aso doch nicht so schwer was ich schreibe.

14:29 von MichlPaul

"Die Bauernkinder haben keinen Bock mehr auf Landwirtschaft und sagen, diese Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks sollen doch ihre Vegane Ernährung selbst erzeugen, dann wird mancher sehr schnell die Klappe halten."

Als Franke wissen Sie hoffentlich schon, welche Partei in Bayern seit Jahrzehnten an der Regierung ist und somit maßgeblich mitverantwortlich ist für die prekäre Lage der dortigen Landwirte. Jedenfalls ist es nicht die Partei der "Superschlauen Alleswissser-Ökofreaks" (PSAÖ). Vielleicht hätte eine solche Partei ja ganz interessante Lösungsansätze - gerade für kleine und mittelgroße Betriebe!

EU

Vertretung für Lobbyverbände.
Wer was anderes behauptet, belügt sich selbst.

18:00, werner1955

>>komplett den Marktkräften zu überlassen
fathaland slim @

Richtig und gut erkannt. Aso doch nicht so schwer was ich schreibe<<

Nein, Ihr hochideologischer Marktradikalismus zieht sich durch all Ihre Kommentare.

Aber, wie ich schon schrieb, keine einzige Partei vertritt eine solche Position. Nicht einmal der Meuthenflügel der AfD, und der ist das marktradikalste, was die deutsche Parteienlandschaft aufzubieten hat.

Zitat: "Die Verbraucher*innen

Zitat:
"Die Verbraucher*innen können immer über den "Einkaufswagen" den Lauf der Dinge mitbestimmen in einem System, das stark durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird"

Aha - dazu muss man aber zumindest ein bissel an Kaufkraft besitzen...
..hat man nicht mal diese bleibt einen nur noch sich auch noch verhöhnen zu lassen

Sorry - ich dachte mal das hier eine Demokratie herrscht
und
in einer Demokratie bestimmen die BÜRGER wo es lang geht
und
nicht die "Verbraucher"
*sarkasmus*

18:07, Emil67

>>EU
Vertretung für Lobbyverbände.
Wer was anderes behauptet, belügt sich selbst<<

Sie haben aber schon mitbekommen, daß die hier diskutierte Entscheidung von den Agrarministern der nationalen Regierungen getroffen wurde, oder?

Zitat: "Sie haben aber schon

Zitat:
"Sie haben aber schon mitbekommen, daß die hier diskutierte Entscheidung von den Agrarministern der nationalen Regierungen getroffen wurde, oder?"

das ist eben das was viele nicht verstehen (wollen)

Beschlüsse werden von den Regierungen der EU-Mitglieds-Staaten gefasst - deren Durchsetzung obliegt den Organen der EU

@18:15 von fathaland slim

"Sie haben aber schon mitbekommen, daß die hier diskutierte Entscheidung von den Agrarministern der nationalen Regierungen getroffen wurde, oder?"

Ja klar, von den Vertretern der Agra Lobby, schrieb ich doch.

keine einzige Partei vertritt eine solche Position?

fathaland slim @

Aber das bedeutet doch nicht das Fakten und
Möglichkeiten falsch sind.

Wir haben seit 70 Jahren mit Regulierungen, Alimentierunegn und verboten versucht etwas sinnvolles zu erreicht. Immer sind wir an diesen einfachen Aufgaben in der EU gescheitert .

Sie als linker sind doch auch immer für radikale Schritte. Schlimmer als jetzt kanns eigentlich nicht mehr werden.

15:58 von Thomas Mainthal

noch nie wurden so viele Lebensmittel in den Müll geworfen.
.
die Gründe können sie auch nennen !
der Fairness halber

Politik ist die Kunst des Möglichen!

So ist sie unsere EU. Immer der kleinste gemeinsame Nenner und jeder denkt an sich zuerst. Aber das ist, was derzeit durchsetzbar ist. Wir Verbraucher haben es in der Hand, welche Lebensmittel wir kaufen und welche Form der Landwirtschaft wir damit unterstützen. Keine Agrarsubventionen würden zu mehr genmanipulierten Lebensmitteln aus Übersee führen und dort interessiert sich niemand für Umweltschutz!

16:37 von dr.bashir

Also wird die Gülle auf den wenigen Wiesen verklappt.
.
vielleicht auch weil man Geld dafür kriegt Gülle abzunehmen ?
Was machen denn die niederländischen Schweinmästereien mit der anfallenden Gülle ?

18:39, werner1955

>>Wir haben seit 70 Jahren mit Regulierungen, Alimentierunegn und verboten versucht etwas sinnvolles zu erreicht. Immer sind wir an diesen einfachen Aufgaben in der EU gescheitert .<<

Es ist ein ständiger Prozess. Es bleibt immer zu wünschen übrig, aber es wurde auch viel erreicht.

>>Sie als linker sind doch auch immer für radikale Schritte.<<

Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Radikalität um der Radikalität willen ist mir fremd. Ich bin demokratischer Sozialist, und das Wesen der Demokratie ist der Kompromiss, der Interessenausgleich aller Bürger.

>>Schlimmer als jetzt kanns eigentlich nicht mehr werden.<<

Meinen Sie das wirklich ernst?

Meine Mutter wird Ihnen da was anderes erzählen. Aber so ist das wohl, wenn man in seinem ganzen Leben nur Frieden und Wohlstand erlebt hat. Man betrachtet diese absolute geschichtliche Ausnahmesituation, in der wir uns befinden, dann gern als selbstverständlich.

18:48 von EuropeFreund

Wir Verbraucher haben es in der Hand, welche Lebensmittel wir kaufen
.
sollte man meinen
aber wenn BIO drauf steht, heißt noch lange nicht, dass BIO drin ist
Also gewisse gesetzliche Vorgaben sind schon nötig
bei den Winkeladvokaten in der Gesellschaft

18:52, Sisyphos3

>>Was machen denn die niederländischen Schweinmästereien mit der anfallenden Gülle ?<<

Ich schätze mal dasselbe wie die deutschen Schnitzelgroßfabriken.

@18:48 von EuropeFreund

"Wir Verbraucher haben es in der Hand, "
Hier soll der Mensch entscheiden, arm und reich gemeinsam.
Bei Corona wird es diktiert und nicht den Menschen überlassen, ob Gesund oder Risikogruppe.
usw.

@18:59 von fathaland slim

"Ich schätze mal dasselbe wie die deutschen Schnitzelgroßfabriken."
Falsch, die verklappen die Gülle z.B. in der Eifel, oder anderswo grenznahe.

18:59 von fathaland slim

das habe ich jetzt mal ernst gemeint !
Schaurig dass man in unserer Gesellschaft über Selbstverständlichkeiten diskutiert
Ich bin ja bestimmt kein Tierschutzaktivist,
aber ein klein wenig mehr Würde ginge auch in nem Schlachthof.
(oder dem Weg dahin)
Ebenso ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass man Gülle einfach aufs Feld leert,
seine Notdurft in der Fußgängerzone zu verrichten wird doch auch nicht akzeptiert

Interessenkonflikt - Winzerstochter Klöckner @stefan T

Sie schreiben "dass viele Weinbauern auf Qualität setzen und auf Öko- Weinbau umgestiegen wären.

weiter schreiben sie.

"man kann nur hoffen, dass andere Landwirte dem Beispiel folgen"

Das liest sich fast, als wäre ökologischer Weinbau das Geschäft des Weinguts Aloys Klöckner.

Auf der Weinkarte der Webpräsenz des Weingutes konnte ich keine Hinweise auf ökologischen Weinanbau finden.
Stattdessen ein Satz aus dem Kleingedruckten: "Alle unsere Weine und Sekte enthalten Sulfite."

Der Einsatz von Sulfiten ist kein Kennzeichen für hochwertigen ökologisch angebauten Wein.
Im Gegenteil. Qualitativ hochwertigste Ökologische Weine werden OHNE Schwefelzusätze hergestellt.

Ihr Satz "man kann nur hoffen....." beinhaltet ihren frommen Wunsch, dass landwirtschaftliche Betriebe in anderen Sparten dem Beispiel folgen...
Welchem Beispiel? Im Weinbau werden Pestizide und Herbizide grossflächig ausgebracht.

Der Interessenkonflikt unserer Agrarmnisterin Klöckner steht hiermit definitiv im Raum.

@18:59 von fathaland slim

Ach dazu.
Wegen dem verklappen in D zahlen wir z.Z. auch Strafe an die EU "Nitratwerte im Grundwasser".

16:49 von fathaland slim

Aber wahrscheinlich freuen Sie sich ja eher darüber, daß der Kommentar haarscharf Ihre Meinung transportiert.///

Lesen Sie sich Ihre Kommentare durch. Wir sind uns nicht unähnlich.

20:07, Emil67

>>@18:59 von fathaland slim
Ach dazu.
Wegen dem verklappen in D zahlen wir z.Z. auch Strafe an die EU "Nitratwerte im Grundwasser".<<

Sie meinen also, die Niederländer wären schuld?

Unsere Schweinebarone bringen nitratfreie Gülle aus?

Sie wissen, wie viele Schweine in Deutschland gehalten werden?

Aber die bösen Ausländer...

Verklappung bezeichnet übrigens die Entsorgung von Abwässern in Gewässern, hauptsächlich im Meer.

20:24, rainer4528

>>16:49 von fathaland slim
Aber wahrscheinlich freuen Sie sich ja eher darüber, daß der Kommentar haarscharf Ihre Meinung transportiert.///

Lesen Sie sich Ihre Kommentare durch. Wir sind uns nicht unähnlich.<<

Da bin ich ganz anderer Meinung.

Ich applaudiere nicht, ich argumentiere.

16:54 von fathaland slim

Ich kaufe keine polnischen oder ungarischen Mastgänse. Fleisch und Geflügel kaufe ich grundsätzlich "bio", am liebsten im Hofladen.///
Rund 8 Mio Arme in Deutschland können sich das nicht leisten! Ist es eigentlich ein schönes Gefühl ein wohlhabender Linker zu sein? Mir geht mir das Herz auf!

Einfach mal das Positive sehen

Den größten EU-Haushalt kann niemand sofort komplett verändern, schon garnicht, wenn soviele Länder mitreden. Deshalb: der 1. Schritt ist getan. Ist doch wunderbar. Das wird immer mehr, man muß dem nur Zeit geben.

20:34, rainer4528

>>16:54 von fathaland slim
Ich kaufe keine polnischen oder ungarischen Mastgänse. Fleisch und Geflügel kaufe ich grundsätzlich "bio", am liebsten im Hofladen.///
Rund 8 Mio Arme in Deutschland können sich das nicht leisten! Ist es eigentlich ein schönes Gefühl ein wohlhabender Linker zu sein? Mir geht mir das Herz auf!<<

Ja, es ist sehr schön, nicht bitterarm zu sein.

Ich esse übrigens sehr wenig Fleisch.

Machen Sie Ihr Herz ruhig wieder zu.

Die Landwirtschaft

ist nicht zuletzt auch durch die Subventionspolitik der EU zum Umweltzerstörer Nr. 1 geworden. Die gewaltigen Schäden und der Raubbau an unserer Umwelt sind katastrophal. Das wird sich dadurch nicht ändern, eher im Gegenteil. Die Politik hat keinerlei Interesse an einem echten Systemwechsel. Sie reden nur davon. Die Regeln machen längst die Lobbyverbände. Und denen sind Natur und Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit sowas von egal. Ein leicht zu durchschauendes Lügensystem.

13:23 von werner1955

Kleine Landwirte könnten ohne die Hektarsubventionen nicht überleben. Nur noch Großbetriebe wären die Folge. Aber die Art der Verteilung könnte verbessert werden, z.B: je größer ein Betrieb ist, desto weniger ha-Betrag erhält er.
Netter sidefact am Rande: für die Queen rechnet sich der Brexit nicht. Die war ja wohl immer einer der größten Nehmer der Subventionen, wenn die Presseberichte stimmen.

@20:51 von iforkanzlerin

"Netter sidefact am Rande: für die Queen rechnet sich der Brexit nicht. Die war ja wohl immer einer der größten Nehmer der Subventionen, wenn die Presseberichte stimmen."

Da widerspricht sich etwas. GB gehörte zu den Nettozahlern, also mehr bezahlen als bekommen!!!!

20:51, iforkanzlerin

Welche Art von EU-Subventionen hat die Queen denn bekommen?

von fathaland slim 14:29, MichlPaul

Nein, das wäre nicht so. Nur "grüne Großstädter", um mal so polemisch über diese Klientel zu reden, wie hier gerne über "den Bauernverband" geredet wird - die grünen Großstädter also haben überhaupt keine Ahnung was Bauer sein bedeutet.
Machen Sie mal ein 3 monatiges Praktikum statt Urlaub auf der Alm oder im Ökodorf in Tunesien. Danach reden Sie mit.

Soviel

zu Klimaschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit usw. Sie lügen und betrügen. Wirklich wirksame und sinnvolle Maßnahmen kenne ich keine. Unerträgliche Heuchelei werfe ich der gesamten Politikerkaste vor und zwar durch die Bank und auch den Grünen, die so ökologisch sind, wie die SPD sozial und die CDU/CSU christlich. Weiter, weiter ins Verderben, konsequent auf Vernichtungskurs.

21:01, iforkanzlerin

>>von fathaland slim 14:29, MichlPaul
Nein, das wäre nicht so. Nur "grüne Großstädter", um mal so polemisch über diese Klientel zu reden, wie hier gerne über "den Bauernverband" geredet wird - die grünen Großstädter also haben überhaupt keine Ahnung was Bauer sein bedeutet.
Machen Sie mal ein 3 monatiges Praktikum statt Urlaub auf der Alm oder im Ökodorf in Tunesien. Danach reden Sie mit.<<

Haben Sie auch Argumente, oder vertrauen Sie auf die Kraft der persönlichen Herabsetzung?

20:58 von Emil67 @20:51 von iforkanzlerin

sorry, aber darum ging´s doch garnicht. Ich habe die Queen bedauert, nicht GB. Einfach mal lachen, statt verbohrt zu korrigieren.

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

on fathaland slim 20:51, iforkanzlerin

das haben Sie inzwischen doch sicher schon gegoogelt. Jeder landwirtschaftliche Betrieb in der Eu hat Anrecht auf die Subventionen - auch die landwirtschaftlichen Betriebe der Königsfamilie, und natürlich alle anderen Könige, Herrscher, was immer, sofern sie in der EU landwirtschaftliche Flächen bewirtschaften.

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