Ihre Meinung zu: Techniker Krankenkasse: Zusatzbeiträge können drastisch steigen

21. November 2020 - 14:24 Uhr

Die Kosten der Corona-Krise belasten die Krankenversicherungen. Die Techniker Krankenkasse warnt vor einer drastischen Erhöhung der Zusatzbeiträge und fordert ein Gegensteuern des Staates. Auch bei den privaten Kassen wird es wohl teurer.

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Kommentare

War ja klar....

erst der Schwindel, die Lüge, dass die Stromkosten zur Entlastung fallen werden, wenn die CO2-Besteuerung ab 2021 kommt-das Gegenteil wird der Fall sein und jetzt das!

Es gab weniger Krankschreibungen

Weniger Ansteckungen generell durch bessere Hygiene und Abstand. Weniger OPs durch Verlegung der verschiebbaren Eingriffe.
Viele Ärzte klagten wohl auch, dass Patienten weniger kommen, da Angst vor Ansteckung.
Die Krankenkassen haben diese Minderkosten sicher im Blick?

Interessant

dass nur über eine Erhöhung der Zusatzbeiträge - also der allein vom Arbeitnehmer zu tragenden Anteile - nachgedacht wird. Die lieben Arbeitgeber hingegen bleiben außen vor.

Die TK gehört sowieso …

zu den eher „teuren“ Kassen. Ich kann jedem gesetzlich Versicherten - gerade angesichts der zu erwartenden Preissteigerungen - nur dringend empfehlen, sich nach einer möglichst günstigen Kasse umzusehen. Die Leistungen sind alle nahezu identisch, und jede (!) gesetzliche Kasse ist verpflichtet (!), jeden gesetzlich Versicherten aufzunehmen, egal wie alt, egal welche Vorerkrankungen vorliegen.
Das ist dann gelebte Marktwirtschaft:-)

wieso so viele?

mit so vielen Vorständen, Glaspalästen, Managern, usw. Das Portfolio ist doch nahezu sowieso überall identisch. Wäre nicht eine öffentlich-rechtliche AOK für alle viel billiger und besser?

Zusatzbeiträge...

"Entweder der nächste Gesundheitsminister erhöht den Zuschuss an den Gesundheitsfonds gewaltig, oder er wird 2022 deutlich Leistungen kürzen müssen", betonte der TK-Chef Jens Bass. 
###
Bevor der TK-Chef Zusatzbeiträge wegen zu hoher Kosten in der Corona Krise fordert, sollte er sich erst einmal über seine üppigen Bezüge und die Bonis seiner Vorstandskollegen von weit über 105 Krankenkassen in Deutschland Gedanken machen. Kein "Entweder oder", sondern erst einmal bei sich selbst anfangen...

Auf Kommentar antworten...

Am 21. November 2020 um 14:41 von Egleichhmalf

Die TK gehört sowieso …

Ich kann jedem gesetzlich Versicherten - gerade angesichts der zu erwartenden Preissteigerungen - nur dringend empfehlen, sich nach einer möglichst günstigen Kasse umzusehen. 
###
Sehe ich auch so !

14:41, frosthorn

>>Interessant
dass nur über eine Erhöhung der Zusatzbeiträge - also der allein vom Arbeitnehmer zu tragenden Anteile - nachgedacht wird. Die lieben Arbeitgeber hingegen bleiben außen vor.<<

Ich kann jetzt nicht sagen, daß mich das im mindesten überraschen würde. Genau deswegen wurden die Zusatzbeiträge ja eingeführt. Unter Gerhard Schröder. Und da wundern sich immer noch manche, warum die SPD nicht mehr über 15% kommt.

Hier mehr dazu aus dieser Studie zu Medikamentenpreisen

Hier mehr aus dieser Studie zu Medikamentenpreisen:

https://tinyurl.com/yxt7d6p8

Besonders interessant: Die Preissteigerung in Deutschland für Markenarzneimittel liegt bei rund 421 Prozent zum internationalen Durchschnitt. Bei Generika, also Nachahmer-Produkten, liegt dieser Wert sogar bei mehr als 855 Prozent.

Hoher Medikamentenpreis

Mit diesem satten Preisplus liegt Deutschland laut der Studie aber noch nicht auf Platz 1. In den USA sind die Preise noch viel höher. Für Liptor werden dort unfassbare 2176 Prozent vom internationalen Durchschnittspreis fällig. Bei Prozac, einem Antidepressivum, sind es knapp 2125 Prozent. Und bei Zestril, einem Präparat bei arterieller Hypertonie, liegt das Plus bei 2682 Prozent.

Zusatzbeiträge können drastisch steigen ?

Also wieder werden nur die leistungserbringer und Rentner zahlen. Alle Selbstständie , Beamte und alimnetieren Harzer werden sich wieder nicht daran beteiligen müssen.

Oer siehe dazu auch beit t-online

Oder auch bei t-online:

https://tinyurl.com/y3tqdse7
t-online.de: Weshalb Medikamente in Deutschland so teuer sind 29.05.2018, 13:16 Uhr | Larissa Koch, t-online, lk

Medikamente sind teuer. Klar. Für ihre Entwicklung werden viele Forschungsgelder investiert. Aber in Deutschland kosten die gleichen Arzneimittel meist weit mehr als bei den europäischen Nachbarn. Ein Ende der Preissteigerung ist nicht in Sicht. Warum?

Deutschland ist ein Hochpreisland, was patentierte Arzneimittel angeht. Das ist bekannt. Dass die Kosten zuletzt wieder massiv gestiegen sind, zeigt auch der Innovationsreport 2017 der Techniker Krankenkasse. Der durchschnittliche Packungspreis ist demnach erneut gestiegen. Von 1.418 Euro (Innovationsreport 2016) auf zuletzt 2.458 Euro (Innovationsreport 2017).

Arbeitgeber hingegen bleiben außen vor`?

von frosthorn @
Solange eine SPD noch in der Regierung ist wird es da keine Änderungen geben.
So wie Schröders/SPD und Fischer/Grünen mit H4 und 2010 .

Hier noch mehr von t-online dazu - Preisdeckel ist überfällig!

Hier noch mehr von t-online:

https://tinyurl.com/y3tqdse7

In Deutschland können Arzneimittelhersteller den Preis selbst bestimmen

Kritiker sprechen von "Mondpreisen", etwa die Kosten für das noch junge Mittel gegen Hepatitis C. Bei Einführung des Mittels "Sovaldi" kostete eine Tablette 700 Euro. Weil Sovaldi mit weiteren Medikamenten kombiniert werden muss, kann eine Therapie von 24 Wochen bis zu 200.000 Euro kosten. Aber die Kassen erstatten es, denn es wirkt besser als herkömmliche Medikamente. Die Kosten tragen am Ende aber alle Versicherten. Inzwischen kostet eine Pille des Medikaments "nur noch" 488 Euro.

Eine gesetzliche Preisbindung gibt es in Deutschland nicht

Bis zum Jahr 2012 gab es hierzulande überhaupt keine Preisgrenze für Medikamente. Seither wurde gesetzlich festgelegt, dass Pharmaunternehmen auf dem deutschen Markt im ersten Jahr den Preis selbst bestimmen können.

War ja klar,...

...daß es nicht lange dauert, über die "Privatversicherten" ( insbesondere Beamte ) herzuziehen.

Kleines Rechenbeispiel :

Beamter A7 ( das ist die überwiegende Mehrzahl, es gibt einige, die weniger, und auch welche, die mehr bekommen ), Erfahrungsstufe 8.

Grundgehalt ca. 3.200€, davon 71,25% Pension, bleiben 2280 €. 20% Steuern etc. ab, bleiben rund 1.800 €.

Beitrag der PKV ca. 1.000€ pro Monat, davon müssen Beamte 50% zahlen, also 500 € pro Monat.

Bleiben ca. 1.300 € netto im Monat über.
Als DeBeKa Versicherter ( +17%) kommen zu den 500€ jetzt nochmal 87€ zu, bei den anderen ( +8% ) ca.40€

Bleiben also etwas über 1.200 Netto über.

Ach, halt, die Ehefrau ist auch mit versichert, also nocheinmal 500€+x weniger.
Kinder schlagen auch mit je ! 100 Euro zu buche.

Vielleicht versteht jetzt der Eine oder Andere, weshalb VIELE pensionierte Beamten nicht unbedingt besser dastehen, als "Otto Normal". EINIGE natürlich durchaus !

Finanzierung

Wow, PKV steigt und dann soll der Zuschuss auch noch für die GKV aus steuermitteln steigen, da zahlen also die PKV-Mitglieder wieder doppelt. Schon jetzt halhlt jeder aus aus seinen Steuern im Schnitt 120 € in den Gesundheitsfond.

Aber Hauptsache schreien, dann wir mir geholfen. Wie wäre es denn gewesen, wenn Urlauber selbst ihren Coronatest nach der Rückkehr zahlen? Warum soll da der Staat ran?

Und nein, ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion zwischen PKV und GKV anfangen, das ist hier nicht das Thema ...

um 14:57 von fathaland slim

>>
Ich kann jetzt nicht sagen, daß mich das im mindesten überraschen würde. Genau deswegen wurden die Zusatzbeiträge ja eingeführt. Unter Gerhard Schröder. Und da wundern sich immer noch manche, warum die SPD nicht mehr über 15% kommt.
<<

Wenn man sich wundern will, dann doch wohl eher über die Ergebnisse der CDU, die damals über den Bundesrat noch für Verschärfungen gesorgt hat. Man muss das nicht logisch finden.

@werner1955 15:00

Selbstständige und Harzer wissen zum Großteil nicht einmal wie sie die Krankenkassenbeiträge zahlen sollen und Sie fordern ausgerechnet die Menschen die sowieso kaum etwas besitzen einzuzahlen. Ein sehr interessantes Denken!

Bürgerversicherung

von Demokratieschue... @
Damit die Kosten und das Elend noch größer wird.

Die Vollkaskoversicherung und Vergesellschaftung von schlechter Gesundheit durch persönliche lebensweisen, (Rauchen, Alkohl, Extremsport, bewegungsmangel, Übergewicht) muss beendet werden.

Es sollte komplett auf ein Beihilfeverfahren mit hohen Eigenanteilen und niedrigen beiträgen sowie guten Rabatten für gesundheitsbewußtes leben eingeführt werden.

Wenn jeder mal die Rechnung von Artzt selber sieht hat er erstmal erst mal kentniss was seien gesundheit kostet und wieviel er dafür ausgeben will.

Zitat von egleichmaleflf, 14:41

"...Die Leistungen sind alle nahezu identisch..."

Schön wäre es.

Ich sehe bei der Familie meines Schwiegervaters, daß es durchaus ERHEBLICHE Unterschiede gibt, was welche Kasse bezahlt und was nicht.

Ich rede hier z.B. von DAK und AOK.

Die AOK übernimmt sehr viel und zahlt auch stellenweile Boni ( für die Versicherten :D ) aus, die DAK zahlt im Verhältnis dazu fast NICHTS !

Profitmaximierung für das Gute

Nicht evidenzbasierte sondern gewinnorientierte Medizin ist halt besonders teuer. Die entsprechenden Lobbyisten an den richtigen Schaltstellen, die sich dann durchaus mal Minister nennen und die Sache läuft wie geschmiert.

auf uns Bürger abwälzen ?

Demokratieschue... @

Bürger im diesen sinnen sind aber nur die abhänig beschäftigten und Rentner.

Arbeitgeber, Selbstständige, Beamte, und Alimentierte brauchen Sich da keine Sorgen machen Sie sind wiedermal außen vor.

105 Kassen (Stand: 01. Januar 2020)

105 Gesetzliche Krankenkassen gibt es derzeit in Deutschland (Stand: 01. Januar 2020). Das sind 104 überflüssige Vorstände, Hauptgeschäftssitze und Rechnungsstellen. Zusätzlich noch private Krankenversicherungen, die die Zahlungskräftigen und Jungen abschöpfen und das Geld in einem teuren Außendienst, Bonisystem und Dividendenzahlungen versenken.

Ich komme ja um ein schadenfrohes Grinsen nicht herum, wenn sich alternde Privatversicherte beschweren, dass ihr "Tarif von der Versicherung geschlossen wird" und sie plötzlich exorbitant höhere Beiträge im Vergleich zu jungen Jahren zahlen müssen. Dabei ist die Rechnung doch ganz einfach:
Beiträge = Leistungen + leistungsfremde Entnahme.

Wann kommt endlich die Bürgerversicherung mit solidem Leistungsspektrum für alle, die dann privat nach Lust und Laune ergänzt werden darf?

Geld der Versicherten

Der aktuelle Gesundheitsminister Spahn wirft mit dem Geld der Versicherten doch nur so um sich.
Das hat er bereits vor Corona gemacht. So hat er z.B. verfügt, dass irgendwelche Wundermittel auch wenn es für diese noch garkeine ausreichende Belege der Wirksamkeit gibt per Order des Gesundheitsministers von den Kassen bezahlt werden müssen (Millionen für einzelen Dosen).
Jetzt in der Pandemie werden u. a. Materialien beschafft die zum Teil garnicht geliefert wurden, nicht in diesen Mengen gebraucht werden oder deren wirksamkeit durchaus in Frage gestellt werden Kann. Wer bezahlt die von Söder eiligst verfügten Massentests die dann schnell wieder beendet wurden weil es nur noch schief gelaufen ist. Alle bedienen sich an den Geldern der Versicherten die für ihre Gesundheitsvorsorge einschließlich Rücklagen gedacht sind um damit politisch als Zupacker bewundert zu werden. Wir brauchen uns nicht wundern wenn wir jetzt die Rechnung präsentiert bekommen.

So ist das halt,

wenn die Leute einerseits zwangsversichert sind, andererseits dem "Markt" nahezu freie Hand gelassen wird. Für die GKV wurde zudem mit dem unsäglichen Gesundheitsfonds der Trulla Schmidt die individuelle Verbeitragung faktisch beerdigt (man denke an frühere BKKs mit einstellligen Beitragssätzen).

Sowohl GKV als auch PKV holen sich die Beiträge aber vom Kunden, gesetzlich garantiert, zum Wohle üppiger Renditen bei Bayer und CO., üppigen Verdiensten von Ärzten, v.a. Internisten und Radiologen. Letztere nehmen gerne mal 300 TEUR p.a. mit.

Gleichwohl machen auch die PKVs fette Gewinne. Die DKV z.B. in 2019 ein Versicherungsgeschäftliches Ergebnis in Höhe von 817 Mio. Euro!

Während "Kunden" immense Beitragssprünge bis zur Beitragsverdopplung in 10 Jahren erleben. Von der Bereicherung im Bereich privater PfegePFLICHTversicherung seit 1995 ganz zu schweigen (ausnahmslos positive Ergebnisse, nachzulesen beim PKV-Verband, Einnahmen/Ausgaben PV).

@Demokratieschützerin

"Aus diesem Grund bleibt keine Alternative als die Bürgerversicherung in die dann auch Politiker, Beamte, Rentner, Reiche und andere einzahlen. Weg mit den Privatversicherungen. Gleiches mit der Rente".
Ihre Forderungen ergeben sich in keiner Weise aus dem Artikel, sondern gehören zur grünlinken Folklore, die einem Faktenscheck nicht standhält.

@Gerd Hansen

Sie waren auch als Beamter nicht gezwungen, in die PKV zu gehen, sondern hatten die freie Wahl. Bitte jetzt kein mimimi, weil Sie sich das damals, als die Zahlen gut aussahen, nicht bis zu Ende durchgerechnet haben.

Krankenkassenbeiträge zahlen?

Magfrad @
Die Pflichtversicherten haben überhaupt keien wahl. Ihnen wir alles einfach abgezogen.

Bei den Selbstständige ist das eien persönliche eigene Lebensentscheidung und muss damit von Ihnen selbst getragen werden. Und für Harzer bezahlen wir alle die Krankenversicherungskosten und auch wenn jemand kein Mitglied einer Krankenkasse ist hat er Anspruch auf eine medizinische Notversorgung.

14:52 von Der

14:52 von Der freundliche...

Da kann ich nur zustimmen !

Und ich .....

kann mir bald mein Dasein nicht mehr leisten.
Krankenkasse erhöht, Miete steigt, Versicherungen werden teurer, Lebensmittel werden teurer, Benzinpreise und Gas werden teuerer, Aldi und Co. -Preise steigen.
Rente bleibt bei leicht über 1.000 €, Minijob bleibt unter 10,00 €, mehr verdienen darf man nicht.
Für Selbstmord bin ich zu feige.
Keine Ahnung, was ich tun soll.....
LG

15:00, werner1955

>>Zusatzbeiträge können drastisch steigen ?
Also wieder werden nur die leistungserbringer und Rentner zahlen. Alle Selbstständie , Beamte und alimnetieren Harzer werden sich wieder nicht daran beteiligen müssen.<<

Beteiligen müssen sich nur diejenigen, die gesetzlich krankenversichert sind. Auch ich als freiberuflicher Musiker.

Und daß die Hartzer, die ja nun bekanntermaßen ein Fettes Luxusleben führen, hier nicht ordentlich geschröpft werden, das ist in Ihren Augen wohl der größte Skandal. Na ja, das überrascht mich nicht.

Techniker Krankenkasse: Zusatzbeiträge könnten drastisch steigen

Und da zeichnet sich auch ab, wer in der Krise mehr Lasten zu tragen hat.
Obwohl, eigentlich dürften die Beiträge kaum steigen. Denn seit August sind die Daten der 73 Millionen Krankenversicherten handelbar, sie können also verkauft werden (ärzte-wirtschaft vom 1.9. 2020 und Telepolis Heise vom 12. 8. 2020).

@Basisdemokrat

"Wann kommt endlich die Bürgerversicherung mit solidem Leistungsspektrum für alle, die dann privat nach Lust und Laune ergänzt werden darf?"

Den ersten Teil hatten wir - zumindest 16 Millionen - schon einmal. Kam aber aus der DDR stammte und verstieß gegen das Recht auf freie Auswahl. Oder so ähnlich.
Der Mensch nimmt die unbeqemsten Sachen auf sich für seine Bequemlichkeit und genauso kuriose Blüten schlägt der menschliche Wille zur Individualität. Eine Kasse für alle? Um Himmels Willen...

15:08 von Magfrad Haben Sie

15:08 von Magfrad

Haben Sie etwas anderes erwartet ?
Ich habe vorhin gerade mit meinem Sohn über die Stromtrassen diskutiert . Da ist sich doch auch jeder selbst der Nächste. " Bloß nicht bei mir lang, die brauche ich nicht usw. ! "
Und so ist es bei den meisten anderen Angelegenheiten doch auch.

Kassenbeiträge steigen

Klar ist jedenfalls, dass die Kassenbeiträge steigen werden, egal, ob man privat oder gesetzlich versichert ist.

@Werner 1955, 15:12

Zitat "...Arbeitgeber, Selbstständige, Beamte, und Alimentierte brauchen Sich da keine Sorgen machen Sie sind wiedermal außen vor..."

SIe haben den Artikel offensichtlich nicht zuende gelesen !

PKV-Beiträge steigen zwischen 8 und 17 %.

PRO Person übrigens.

@Basisdemokrat, 15:19:

Ich rede da nicht von mir, denn ich bin kein Beamter, sondern Berufssoldat.

Und als solcher MUSS ich als Pensionär in die PKV !

Und muß somit voraussichtlich statt 500 ( bzw. 587 ) dann allerdings auch "nur" 350 für mich, 350 für meine Frau und 117 für meine Tochter zahlen... ;):

BTW: "Damals, als die Zahlen gut waren" ?

"Damals" war das Gehalt aber schon 30% unter dem der "freien Wirtschaft".
Heute übrigens ca. 50% darunter ( seitdem ich als Fluglotse arbeite. Ich kann übrigens nicht in die "zivile" (DFS) gehen, da dort "komischerweise" meine Lizenzen ( trotz gleicher Ausbildung ! ) nicht anerkannt werden.
Wenn dem so wäre hätte die Bw nämlich keine Lotsen mehr...

14:52, Der freundliche...

>>Bevor der TK-Chef Zusatzbeiträge wegen zu hoher Kosten in der Corona Krise fordert, sollte er sich erst einmal über seine üppigen Bezüge und die Bonis seiner Vorstandskollegen von weit über 105 Krankenkassen in Deutschland Gedanken machen. Kein "Entweder oder", sondern erst einmal bei sich selbst anfangen...<<

Sie meinen, das würde dann Auswirkungen auf die Beiträge haben?

Neid ist ja gut und schön, aber wer glaubt, daß die Geringverdiener was davon haben, wenn die "Bosse" auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, dem sind, glaube ich, die Proportionen nicht ganz klar.

3-Klassensystem abschaffen

Es müsste auch zwingend das 3-Klassensystem aus GKV/PKV/Beihilfe ausgehebelt werden, sowie Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für die KV und PV.

Es kann nicht sein, dass sich bestimmte Gruppen wie Beamte/Penionäre und Besserverdienende der solidarischen Gesundheitsfinanzierung weitgehend entziehen!

@ Bernd Kevesligeti

Denn seit August sind die Daten der 73 Millionen Krankenversicherten handelbar, sie können also verkauft werden ...

Das stimmt aber trotzdem nicht. Und das wissen Sie.

Privatversicherungen abschaffen...

... und die gesetzliche Versicherung zur Pflicht für alle machen. Dann trägt jeder solidarisch sein gerechtes Scherflein dazu bei und es geht weniger Geld in private Taschen von Kapitaleignern. Dazu einen gerechten Leistungskatalog nach modernen medizinischen und humanistischen Gesichtspunkten. IGEL-Voodoo nur noch selbst finanziert oder über private Zusatzversicherung. Dann eine effiziente Verwaltung und ein Beitrag, der das ganze so finanziert, daß die Angestellten im Gesundheitswesen auch gut davon leben können.

Und wenn es dann etwas teurer wird... vielleicht mal überlegen, ob man wirklich alle zwei Jahre ein neues IPhone braucht.

Gesundheit sollte uns was wert sein. Jeder will im Krankheitsfall gut versorgt sein und will im Alter würdevoll behandelt werden, aber keiner will dafür bezahlen, das geht so nicht.

Wenn ich Politiker im Fernsehen darüber schwadronieren höre, ob man einem 70-jährigen noch eine künstliche Hüfte zugesteht, finde ich das abstoßend und menschenverachtend.

@werner1955 15:19

Ich kann Ihnen sagen, dass es in Deutschland Menschen gibt die Selbstständig sind und gerade jetzt bei Corona nicht wissen wie sie die Beiträge zahlen können. Diese Zustände, dass Pflichtversicherten (sind ja alle Leute in Deutschland) alles abgezogen wird und diese Leute teilweise Schulden gegenüber Krankenkassen aufbauen ist eine Zumutung.
Da finde ich das Gesundheits und Krankensystem hier in den USA um einiges besser. Wenn ich nicht krank bin zahl ich schlichtweg gar nichts. So sollte es auch immer sein.

@ Max-S

Es müsste auch zwingend das 3-Klassensystem aus GKV/PKV/Beihilfe ausgehebelt werden, sowie Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für die KV und PV.

Ich finde, man sollte alle Kassen privatisieren und dann gäbe es nur noch Privatpatienten.

keine Rücklagen

Gut, dass man die Krankenkassen rechtzeitig genötigt hat, Rücklagen abzubauen.

Bürgerversicherung jetzt

Tja, nach Corona soll soll sich ja alles ändern, behauptete sogar unser oberster Frühstücksdirektor Steinmeier.
Und eine Bürgerversicherung wäre sogar eine Veränderung zum besseren.
Noch besser ist dann, wenn zusätzlich endlich die Beitragsbemessungsgrenzen in allen Sozialversicherungen abgeschafft wird.
Das dürfte genügend Geld auf Jahrzehnte hinaus einbringen, für eine gute Gesundheitsversorgung und gute Renten, völlig frei von jedweder Beitragserhöhung.
Mit der Eintreibung der 160 Milliarden Euro, die jedes Jahr aufs Neue von unseren Steuerräubern und der Finanzindustrie gestohlen werden, wäre auch jede Steuererhöhung völlig überflüssig.
Ich nehme an, dass die zuständigen Politiker aller Parteien dabei sind, entsprechende Modelle auszuarbeiten. Denn bald ist Bundestagswahl.
Sogar mal zum richtigen Zeitpunkt.
Und Politiker, die nicht einschreiten, wenn wir Bürger bestohlen und über den Tisch gezogen werden, brauchen wir überhaupt nicht!

Demokratieschue 15:03

Werte Andrea Demokratieschue. So sehr ich Ihre Computerkenntnisse bezüglich Kopieren und Einfügen auch schätze habe ich jedoch eine Bitte. Bitte setzten Sie das Kopierte und Ihre Meinung in das richtige Verhältnis. Mich würde Ihre Meinung mehr interessieren als das was sie gegoogelt haben.
In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre Kommentare.

15:32 von KUG

IGEL-Voodoo nur noch selbst finanziert oder über private Zusatzversicherung.
.
dass machen doch privatversichert
was beschweren sich sich dann über diese

15:09, werner1955

>>Die Vollkaskoversicherung und Vergesellschaftung von schlechter Gesundheit durch persönliche lebensweisen, (Rauchen, Alkohl, Extremsport, bewegungsmangel, Übergewicht) muss beendet werden.

Es sollte komplett auf ein Beihilfeverfahren mit hohen Eigenanteilen und niedrigen beiträgen sowie guten Rabatten für gesundheitsbewußtes leben eingeführt werden.

Wenn jeder mal die Rechnung von Artzt selber sieht hat er erstmal erst mal kentniss was seien gesundheit kostet und wieviel er dafür ausgeben will.<<

Sie plädieren also dafür, daß optimale Gesundheitsversorgung wieder zum Privileg der Reichen wird. Also von denjenigen, die sich die von Ihnen geforderten hohen Eigenanteile leisten können.

Ich bin gerade bei einem guten Freund in der Nähe von Stuttgart, der sich in der letzten Sterbephase befindet, Lungenkrebs. Eher noch Stunden als Tage. Ein Freund seit 38 Jahren. Vielleicht verstehen Sie, daß mich Ihr Kommentar auch vor diesem Hintergrund ziemlich wütend macht.

@Gerd Hansen @ egleichmaleflf

"'...Die Leistungen sind alle nahezu identisch...' Schön wäre es. [...] Ich rede hier z.B. von DAK und AOK. Die AOK übernimmt sehr viel und zahlt auch stellenweile Boni ( für die Versicherten :D ) aus, die DAK zahlt im Verhältnis dazu fast NICHTS !"

Was ja egleichmaleflfs Vorschlag noch unterstreicht: Die AOK hat günstigere Beiträge als die DAK. Deshalb sind meine Eltern wieder zurückgewechselt.

Was Ihr Rechenbeispiel angeht:
1. Warum sind Sie nicht als freiwillig Versicherter in der gesetzlichen Kasse geblieben? Da wären Ihre Kinder auch kostenfrei mitversichert.
2. Warum ist Ihre Frau nicht eigenständig versichert? Aber auch das wäre in der gesetzlichen Kasse ohne zusätzlichen Beitrag möglich.

14:42 von Thomas Mainthal

Wäre nicht eine öffentlich-rechtliche AOK für alle viel billiger und besser?
.
glauben sie nicht dass das meine persönliche Sache ist,
ob ich in die billige AOK gehe oder die teurere TK ?

Deutschland ist ein reiches Land und kann sich das leisten!

Was soll die Aufregung? Das ist nur ein winziger Teil der Corona-Rechnung, die allein für Deutschland mindestens hunderte Milliarden € betragen wird. Irgdendwoher muss das Geld ja kommen, und die EZB kann nicht alles drucken.

Deutschland braucht die Gesundheitssystemreform gg Corona

Der Bundesgesundheitsminister weis seit Oktober2019 (- vor Corona -) dass die Krankenkassen nicht genügend Geld in der Kasse haben, um die stetig steigenden Anforderungen bezahlen zu können. Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt schnell einen Masterplan "Gesundheitssystemreform" dem Volk vorlegen.

Vor allem ist der Pflegekräftemangel ein seit Jahrzehnten andauerndes Problem. Hier muss der Bundesgesundheitsminister einen Masterplan dem Volk vorlegen wie er die seit mehr als 20 J. durch Arbeitsüberlastung u. Mobbing (a. d. Vorgesetzte), u. d. Rationalisierung (u.a. Schließungen v. Stationen u. Krankenhäusern) vergraulten Pflegekräfte wieder zurück gewinnen will.

Hinsichtlich der Corona-Tests macht es ggf. Sinn mal bei den Flüchtlings- u. Asylanten in den Wohneinrichtungen nachzufragen, ob ggf. eine Weiterbildung als Pflegehilfskraft in Sachen Corona-Tests machen möchte. Würde d. gelingen, so könnten die Pflegefachkräfte auf den Normalstationen u. Funktionsstationen entlastet werden.

@Gert Hansen

Nur damit ich es verstehe.
Pensionistinnen zahlen pro Kind 100€. Abgesehen von der Bundeswehr gehen Beamtinnen so mit ca. 60 in Pension. Damit die Beamtin noch für ein Kind aufkommen muß, war sie schon eine biologische Ausnahme.

@Basisdemokrat

Wer keine Ahnung vom Beamtentum hat, sollte besser ruhig sein.
Beamte erhalten Beihilfe, die (in fast allen Bundesländern) nur für PKV gilt. Wer lieber in die GKV will muss Arbeitnehmer- UND Arbeitgeberanteil selbst bezahlen. Sie müssen also doppelt so viel bezahlen wie ein normaler Arbeitnehmer.
So viel zur Wahlfreiheit.

15:30 von Max-S

sowie Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für die KV und PV.
.
mit welcher Begründung ?
wollen sie dann zukünftig vorschreiben mit nem Einkommensnachweis zum Aldi einkaufen gehen ?
wer das doppelte verdient muß auch das doppelte für seine Grünen Bohnen bezahlen

rer Truman Welt

Der Staat schiebt Milliarden dieses Jahr in die Krankenhäuser, die noch viel mehr fordern. Deren Betreiber werden dieses Jahr sehr gute Bilanzen vorweisen können, sofern privatwirtschaftlich betrieben, während die öffentlich finanzierten Krankenhäuser endlich einmal Geld für ihre defizitäre Gesamtausstattung finden werden können. Dazu kommen Milliarden für Missmanagement leerstehender Intensivbetten.Letzteres ist ein Katastrophenmanagement. Gleichzeitig verschiebt der Staat Kosten auf die Krankenkassen. Sämtliche Kosten für vom Staat veranlasste Testungen hat der Staat zu tragen. Nächsren Mittwoch werden die bestehenden Einschränkungen um weitere Wochen verlängert und verschärft, was weitere 10 - 15 Milliarden dem Steuerzahler kosten wird. Die gleiche Summe hat er für dieses Jahr zusätzlich in den Gesundheitsfond zu zahlen!

Wie kommt wieder etwas mehr Geld in Kassen d. Gesundheitskassen

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonstig. Verantwortlichen müssen jetzt schnell erkennen, dass das Zumachen v. Bereichen m. Hygienekonzepten, wie z.B. v. Gaststätten, Hotels, Theater, Museen, das ges. Veranstaltungsgewerbe, usw., völliger Mist war u. ist. Denn auch aus diesen Bereichen kam Geld in die Geldschatullen d. Gesundheitskassen.

Die v.g. Bereiche sind sofort wieder zu öffnen. Wie d. g. Verantwortlichen wissen müssen, sind dies keine Corona-Super-Top-Hotspots [anders der ÖPNV insb. in Großstädten (Busse/Tram o. Hygienekonzepte)]

Wie d. g. Verantwortlichen wissen müssen, haben sich insb. aus den Bereichen Gaststätten u. Restaurants die Leute in den priv. Bereich zurück gezogen, o. dass es hier Hygienekonzepte u. ggf. keine Einhaltung der Corona-Mindestabstände gab.

abschaffen....

von KUG
Privatversicherungen abschaffen.@
Also gleiches Elend für alle. Selbstgewählte Eigenverantwortung und gesundelebensweiße soll dann mit noch mehr Kosten bestraft werden.

einen gerechten Leistungskatalog@
Den hat man bis heute nicht erfunden und da sehen ich auch keine möglichkeit. Hier würden nur Selbstbeteiligung und Rabattsystem für Gesundheitsbewußten Lebensstil helfen.

eine effiziente Verwaltung@
Ich kenne keine. Bei Zwangsbeitragszahler und Vertstaalichung ist eine effiziente Verwaltung bie heute noch nie erreicht worden.

Gesundheit sollte uns was wert sein.@
Das liegt aber weniger am Geld sondern an den selsbtgewähleten persönlichen Lebenstilen. Alkohl, Drogen, Übergewicht ungesunde Ernährung usw. Hier muss man ansetzen.

finde ich das abstoßend@
ich auch.

15:32 von KUG

ob man einem 70-jährigen noch eine künstliche Hüfte zugesteht, finde ich das abstoßend und menschenverachtend
.
ach ja ??
wenn aktuell 2 Intensivbetten zur Verfügung stehen und 20 Patienten
machen sich doch auch Ärzte Gedanken wer das Bett kriegt
die 95 Jährige Oma oder ne 25 Jährige Alleinerziehende
Ein ganz anderes Thema brauchts ne künstliche Hüfte ist die lebensnotwendig
Wenn das Geld knapp ist überlegt man als Einzelner
wie als Gesellschaft was notwendig ist , was weniger notwendig ist
Ne Blinddarm OP ist sicherlich lebensnotwendig, sollte bezahl werden
Ein bischen Silikon für ne größere Brust oder in die Hinterbacken eher nicht

Am 21. November 2020 um 15:00 von werner1955

Zitat: Alle Selbstständie , Beamte und alimnetieren Harzer werden sich wieder nicht daran beteiligen müssen.

Ich bin selbstständig und zahle den doppelten Höchstbetrag in eine gesetzliche Krankenkasse.

@14:35 von Mika D

"... Weniger OPs durch Verlegung der verschiebbaren Eingriffe ..."

Bringt auf Dauer nix.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Kosten werden so in das nächste Quartal verschoben. Und dann ?

Eigentlich ist doch zu dem Thema schon alles gesagt

Entweder der Staat stopft das Loch aus Steuergeldern, oder die Lohnnebenkosten steigen ins Unermessliche.

Ich habe längst den Glauben daran verloren dass in Deutschland irgendetwas reformiert wird.

Obwohl, es gab ja die Agenda2010 Reformen des Arbeitsmarktes und es gab die Gesundheitsreform um im Gesundheitswesen marktwirtschaftlichen Prinzipien Geltung zu verschaffen, und es gab die Rentenreform, die zu Steuern auf Renten und höherem Renteneintrittsalter führte, und dann gab es noch die Energiewende die die Stromkosten erhöhte und die Abschaffung des Sozialen Wohnungsbaus (brauchte man ja nach dem Beitritt der DDR zum GG eh nicht mehr).

Soviele „Reformen“, die das Leben zwar nicht besser, aber immer ein Stückchen ungemütlicher gemacht haben. Hauptsache die Börse brummt und die Mega-Vermögen wachsen.

re. Basisdemokrat

"Ich komme ja um ein schadenfrohes Grinsen nicht herum, wenn sich alternde Privatversicherte beschweren, dass ihr "Tarif von der Versicherung geschlossen wird" und sie plötzlich exorbitant höhere Beiträge im Vergleich zu jungen Jahren zahlen müssen."

Ihr schadenfrohes Grinsen gilt mitunter einer Gruppe alter Menschen, die durch explodierende Krankenkassenbeiträge in finanzielle Nöte geraten können und denen ein kompensatorischer Zuverdienst aufgrund ihrer eingeschränkten körperlichen Belastung nicht möglich ist.
Ihr Grinsen macht mich traurig.

Re: ednew am 21. November 2020 um 14:35

"...erst der Schwindel, die Lüge, dass die Stromkosten zur Entlastung fallen werden..."

Ja, der Strommarkt ist ein Haifischbecken. Mein Stromanbieter, die E.on, hat mich bis Juni brieflich vertröstet, dass die Jahresabrechnung noch auf sich warten lassen müsse. Wohl Corona-bedingt. Bis dahin haben sie einen monatlichen Abschlag von 51 € von meinem Konto abgebucht. Im Juni kam die Abrechnung, die besagte, dass mein Verbrauch leicht gesunken (- 3%), der Strompreis aber um 7% gestiegen sei. Daher musste ich 7,14 € nachzahlen. Ab Juli buchten sie mir plötzlich einen Abschlag in Höhe von 97 € monatlich ab - also fast das Doppelte und ohne Vorwarnung. Leider habe ich es nicht sofort bemerkt. Immerhin konnte ich dann mit einer übellaunigen Callcenter-Mitarbeiterin einen angepassten Abschlag ausmachen. Auf die Rückzahlung der zu viel abgebuchten Beträge muss ich aber bis zur Jahresabrechnung warten. Entweder konnte da einer nicht oder zu gut rechnen. Und die E.on hat einen Kunden weniger.

Am 21. November 2020 um 14:48 von Demokratieschue...

Zitat: Denn Spahn will alle Kosten für diesen Lockdown auf uns Bürger abwälzen damit [.....] die Pharma-Konzerne nicht für Impfschäden haften müssen obwohl sie es gesetzlich müssen.

Wenn es eine gesetzliche Haftung der Pharmahersteller für Impfschäden gibt, könnte sich der Bundesgesundheitsminister auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln. Auf die gesetzliche Haftung hätte das null Einfluss. Schicken Sie schon einmal Ihren Anwalt in die Startlöcher (wenn er da nicht eh schon ständig drin ist).

3-Klassensystem abschaffen?

von Max-S @

Richtig. Da bin ich auch für.
Es muss nurnoch ein Beihilfe System geben.

Dann erkennt jeder sehr leicht was er für Kosten verursacht. Dieses System mit hohen Eigenanteilen niedrigen Beiträgen und Gesundheitsrabatten sollte sofort umgesetzt werden.

Die leistungslose Volkaskomentalität mus sofort abgeschaft werden.

@ Max-S (15:30): vollste Zustimmung - genauso ist es

hi Max-S

Vollste Zustimmung von mir! Genauso ist es:

Es müsste auch zwingend das 3-Klassensystem aus GKV/PKV/Beihilfe ausgehebelt werden, sowie Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für die KV und PV.

Es kann nicht sein, dass sich bestimmte Gruppen wie Beamte/Penionäre und Besserverdienende der solidarischen Gesundheitsfinanzierung weitgehend entziehen!

Und das geht nunmal nur über die Bürgerversicherung, damit die keine Möglichkeit mehr haben, sich ihrer sozialen Verantwortung zu entziehen. Sowas ist schäbig und eigentlich grundgesetzwidrig (GG Artikel 20 Absatz 1).

Zusätzlich dazu wirklich alle Steueroasen rigoros schließen. Wenn nicht gespurt wird, dann weitere Steuer-CDs, die Steuerfahnder aufstocken und Zwang zum automatisierten Steuerdatenaustausch.

15:30 von Max-S

Es kann nicht sein, dass sich bestimmte Gruppen wie Beamte/Penionäre und Besserverdienende der solidarischen Gesundheitsfinanzierung weitgehend entziehen
.
können sie mir das erklären, ich kapiere es nehmlich nicht
Ein Beamter zahlt in seine Privatversicherung ein
wenn er jung ist wenig
wenn er alt ist (erheblich) mehr
auch wenn er Kinder und Ehepartner hat

Also ich war mein ganzes Leben freiwillig versichert (bei der TK)
Zahlte als Junggeselle die gleichen Beiträge wie später als Verheirateter mit Kind
Ist das nicht solidarisch genug ?

Am 21. November 2020 um 15:09 von werner1955

Zitat: Es sollte komplett auf ein Beihilfeverfahren mit hohen Eigenanteilen und niedrigen beiträgen sowie guten Rabatten für gesundheitsbewußtes leben eingeführt werden.

Wenn jeder mal die Rechnung von Artzt selber sieht hat er erstmal erst mal kentniss was seien gesundheit kostet und wieviel er dafür ausgeben will.

Mein behindertes Kind hätte dann halt Pech gehabt - gesundheitspolitischer Kolateralschaden. Es hätte ja nicht geboren werden müssen

zu 15:32 von KUG

Ich gebe Ihnen 100% Recht und würde das genauso unterschreiben. Die Privatversicherungen gehören abgeschafft. Wer sich, wenn er jung ist (ich hätte seinerzeit auch fast dazugehört) für eine private Krankenversicherung zahlt wenig Beiträge. Im Alter steigen diese und man kann sich die private Krankenversicherung womöglich nicht mehr leisten. Aber nicht nur das. Alle, auch Beamte und Selbstständige haben in die GKV einzuzahlen. Bei Selbstständigen bin ich sogar dafür, dass Beiträge erst gezahlt werden, wenn das Business erfolgreich läuft, um Existenzgründungen nicht zu verhindern. Ebenso gehört die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft. Es gibt keinen Grund, warum Bürger, die darüber liegen, darauf keine Versicherung zahlen. Eher muss man eine höhere Untergrenze einführen, ab der man beitragspflichtig wird. Oder einen gestaffelten Beitragssatz je nach Einkommen. Das würde Menschen mit niedrigeren Einkommen helfen.

15:18 von Stern2100

>>...sondern gehören zur grünlinken Folklore...<<

Sind sie mehr für die rechtsbraune Folklore?

Dividenden und Zockereigewinne beitragspflichtig machen!

Einfach die Dividenden und Zockereigewinne beitragspflichtig machen (....hallo an die 2 BMW Hauptaktionäre!) - und die Finanzprobleme der Kassen sind sofort und auf der Stelle gelöst!

@14:52 von Der freundliche...

"... Bevor der TK-Chef Zusatzbeiträge wegen zu hoher Kosten in der Corona Krise fordert, sollte er sich erst einmal über seine üppigen Bezüge und die Bonis seiner Vorstandskollegen von weit über 105 Krankenkassen in Deutschland Gedanken machen. Kein "Entweder oder", sondern erst einmal bei sich selbst anfangen..."

Das ist nicht das Kernproblem.

Das Problem war schon vor Oktober2019 bekannt, dass immer mehr Leistungen d. Gesundheitskassen f. immer mehr Menschen erbringen mussten. Dazu kommt noch, dass immer mehr ältere Menschen den Anteil d. Bevölkerung ausmachen, die eben mehr gesundheitliche Probleme haben, als jüngere Menschen.
Dazu kommt noch, dass durch ausufern v. Mindestlöhnerei u. der geringfügigen Beschäftigung immer weniger Geld in die Geldschatullen der Gesundheitskassen eingezahlt werden.
Die nunmehr zu erwartende steigende Arbeitslosenzahl wird die Lage noch verschärfen.

@Frosthorn @Fathaland

Ich lese eure Kommentare ja gerne, aber diesmal muss ich den Arbeitgebern etwas helfen. Seit 1.1.19 wird der Zusatzbeitrag wieder von beiden Seiten (AN+AG) finanziert.

Geliefert wie bestellt...

...Co2 Steuer wird den Beutel leeren, jetzt noch
ein bisschen an der Krankenkasse und deren Beiträgen
schrauben...
Ist man allerdings "wertvoller als Gold" gibts Strom
frei Haus und auch die ärztliche Versorgung kostet nix.
Das beste Deutschland das es je gab. Wurde ja
diskussionslos genauso übernommen und verbreitet.
Und nun? Faktenfinder? Kritische Nachfrage? Analyse?

Nö...

Wie wäre es denn mal die hohen Medikamenten Preise in...

...Deutschland endlich mal eine europäische Angleichung zu verpassen?

---

Es kann doch nicht sein, daß ein und dasselbe Medikament in Nachbarstaaten viel weniger kosten, als bei uns?
-
Da könnten Mrd. an € sicherlich eingespart werden und das kommt sowohl den GKV's als auch den Patienten zugute.
-
Is' nur mal so ein Vorschlag von mir.

vorbereitung.....

vorbereitung darauf das man sich die kosten von corona wiederholen wird.
natürlich nur von den gesetzlich versicherten.
typisch, die kleinen zahlen und die grossen bekommen die extras und bonis.......

Re : Demokratieschue..... !

Dieser Meinung bin ich auch, dass alle in D angemeldeten Menschen, die hier arbeiten und leben, egal ob Reinigungskraft oder Kanzlerin, Polizist oder Schlosser, in eine einzige Kasse einzahlen, je nach Verdienst. Dann wäre endlich deutlich mehr Gerechtigkeit und mehr Geld für eine gute Versorgung vorhanden. Kein Patient mehr erster, zweiter oder dritter Klasse !
Das Gleiche muss mit der Rente passieren, dann wäre auch da mehr Spielraum und Geld.
Und es sollte endlich mal geklärt werden, warum so viele Betriebe sich von der EEG- Umlage befreien lassen können. Das ist in meinen Augen ein absolutes Unding, weil dadurch keinerlei Anreize geschaffen werden, weniger aber Strom, dafür aber Klima- Neutralen zu verbrauchen und dem entsprechend in neue Techniken zu investieren.
Chinesische Waren mögen recht billig sein, dafür pustet China extrem viel Unrat in die Luft, tut diesbezüglich zu wenig, weil immer nur die Gewinne zählen. Leider aber auch in D, deshalb bremsen die CDU und CSU !

War doch klar.

Maßnahmen ohne viel Sinn und Zweck, Verordnungen beschließen, und für die Kosten dann mal eben die Kassen bezahlen lassen.
Dass ist das Prinzip Merkel/ Span, großzügig verteilen, und hinterher den Beitragszahler bluten lassen. Sooo etwas ist dann Solidarität. Das arbeitende Volk und Rentner abzapfen, um nicht einzahlen für die nächsten Wahlen zu ködern. Diese Solidarität ist = Sozialismus.

15:00 von werner1955

Selbständige, das wissen Sie vielleicht nicht, sind häufig ;freiwillig Pflichtversichert“. Das heisst, sie bezahlen Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil und Zusatzbeitrag.
Nicht immer passt ein Rundumschlag.
-------
Im Text steht auch als Vorschlag, dass Verhandlungen mit der Pharma geführt werden könnten. Zusätzlich Krankenkassen zusammenführen (wer braucht schon über 100), das spart einiges an Vorstandsbezügen und dann kann man schauen, was noch offen ist.

@15:34 von Magfrad

"... Da finde ich das Gesundheits und Krankensystem hier in den USA um einiges besser ..."

Das wird aber von Amerikanerinnen/er, die Ahnung v. deutschen Gesundheitssystem haben, völlig anders gesehen.

Da ist der Wunsch, dass es so wie in D. in d. USA eingeführt wird.
Problem:
Viele Politiker in den USA sehen das als Kommunismus an ....

@ Der freundliche..., um 14:52

“Bevor der TK-Chef Zusatzbeiträge...fordert,...sollte er sich erst einmal über seine üppigen Bezüge und...Gedanken machen.“

Lösen Sie sich einfach von dem unsinnigen Gedanken, dass sich damit das Problem lösen ließe.

Oder glauben Sie im Ernst, dass selbst bei der Halbierung deren Bezüge und Boni Ihr KV-Beitrag auch nur einen Euro runter ginge?
Da stehen ganz andere Summen im Raum.

15:09 von werner1955

“Wenn jeder mal die Rechnung von Artzt selber sieht hat er erstmal erst mal kentniss was seien gesundheit kostet und wieviel er dafür ausgeben will.“

Das wünsche ich mir seit Jahren. Ich kenne einige (Frauen auf 450€ beschäftigt, Kinder aus dem Haus, Familienversichert, Diabetiker), die ständig jammern, was die Kasse alles NICHT bezahlt. Da bekomme ich immer einen dicken Hals.

Re : Demokratieschue..... !

Vielen Dank für diese gute Aufklärung !
Die meisten der Politiker wollen es doch genau so haben, dass die Bürger/innen zahlen, weil ja viele in irgend welchen Vorständen und Aufsichtsräten sitzen und sich sehr gut bezahlen lassen.
Und leider ist die freie Marktwirtschaft langsam aber sicher aus dem Ruder, bestimmte Bereiche wie die Pharmabranche sind nur noch aufs Absahnen programmiert.
Da würde eine eindeutige Senkung und Deckelung der Preise einen Einhalt gebieten.
Das wäre auch für die EU ein Thema, einheitliche Preise für alle Staaten für das jeweilige Medikament einführen.
Trotzdem würden die Firmen immer noch Geld verdienen, aber halt nicht mehr in diesem unverschämten Maß !

von gestört aber geil 15:32

Das kann man in der Presse nachlesen. Auch hier noch: "Herr Spahn baut vor" von Ralf Wurzenbacher vom 19.8.

Aber wenn man eh für die völlige Privatisierung ist.....

Wer sonst

War ja klar. Der hart arbeitende Steuerzahler muss die Kosten für den Corona Wahnsinn bezahlen, wer sonst.

fathaland slim

Antwort von fathaland slim an werner 1955 ."Und daß die Hartzer, die ja nun bekanntermaßen ein Fettes Luxusleben führen, hier nicht ordentlich geschröpft werden, das ist in Ihren Augen wohl der größte Skandal. Na ja, das überrascht mich nicht."
Sehe ich genau wie Sie fathalnd slim.

Die Geringverdiener werden abgezockt

Ich habe während des Studiums Promotionjobs gemacht. Da der Berufsstart ein paar Monate später als das Uniende war, dachte ich, ok machst du weiter promotion, dann hast du wenigstens Geld. Ich habe knapp 1.200 € verdient, zack 300 € sollte ich an die GKV zahlen. Wenn man 12.000 verdient muss man aber nicht 3.000 zahlen, obwohl man dies viel leichter verkraften könnte, denn mit 9.000 kommt man viel weiter als mit 900. Tja so sieht es auch in Deutschland

Re : Thomas Mainthal !

Das wäre echt ein Gewinn, wenn die Gehälter aller Chefs, Vorständen und Aufsichtsräten endlich einen einheitlichen Schliff bekämen.
Zum Einen sollte das Verhältnis zwischen Vorstand und AN nicht so riesengroß sein, sondern in einem verträglichen Rahmen. Dann wären die gesamten Personalkosten schon einmal ein ganzes Stück gesenkt.
Zudem sollte eine unabhängige Stelle des Staates alle Kassen regelmäßig auf Mängel und Kosten überprüfen, damit mit den ganzen Geldern kein Schindluder getrieben wird, und sich keiner der Vorstände mehr unnütz bereichert.
Außerdem sollten alle Zusatzbeiträge von allen getragen werden, denn zu viele Firmen verdienen hier in D recht gut, sonst gäbe es nicht so viele Millionäre, Multimillionäre und Milliardäre !

@15:00 von werner1955

**** Alle Selbstständie , Beamte und alimnetieren Harzer werden sich wieder nicht daran beteiligen müssen. ****

100% Zustimmung. Vergessen haben Sie aber unsere Gäste aus allen Herren Ländern oder gehören die zu den Harzern?
Schön das es noch Menschen gibt in diesem Land, die arbeiten gehen oder Rente beziehen.

@15:08 von Magfrad

**** Selbstständige und Harzer wissen zum Großteil nicht einmal wie sie die Krankenkassenbeiträge zahlen sollen und Sie fordern ausgerechnet die Menschen die sowieso kaum etwas besitzen einzuzahlen. Ein sehr interessantes Denken!****

Dann sollten sich die Mehrheit der Harzer mal bemühen und versuchen arbeiten zu gehen und nicht nur Solidarität von anderen fordern.

Leistungskatalog durchforsten

Es wär sinnvoll mal zu schauen welche Leistung die Krankenkasse erstatten möchte. Ich denke auf die homöopathischen Arzneimittel und Therapien und ähnlich "wirksame" Leistungen sollten alle gesetzlichen Krankenkasse verzichten. Es reicht wenn man wirksame Mittel bezahlt!

15:23 von nohau61

“Und ich .....
kann mir bald mein Dasein nicht mehr leisten.
Keine Ahnung, was ich tun soll.....“

Kann ich verstehen. Geht mir ähnlich.
Teilzeitjob und zusätzlich auf 450€- Basis arbeiten, damit verdiene ich ca. 1300€ netto. Zusätzlich beziehe ich Witwenrente. Die (Witwen)Rentenerhöhung von 2020 war für mich eine Rentenkürzung. Ich verdiene nämlich zuviel.

@ werner1955, um 15:00

“Also werden wieder nur die leistungserbringer und Rentner zahlen. Alle Selstständie, Beamte und alimnetieren Harzer werden sich wieder nicht daran beteiligen müssen.“

Im Artikel steht, dass auch die Beiträge der Privaten Krankenkassen um voraussichtlich 8,1 % steigen werden.

So weit unten aber auch, das ist schon fast böser Wille, wer liest schon so viel auf einmal, nicht?

Ja, die “alimnetieren Harzer““ haben noch nie was gezahlt, die liegen im Käseregal.

...Ich weiß zwar nicht, was wirklich lief,
doch schreib ich flugs 'nen Leserbrief...

@werner1955

Nein, nicht gleiches Elend für alle, sondern eine menschenwürdige Versorgung. Es wird einem immer eingeredet, alles sei zu teuer, das ist Blödsinn. Geld ist mehr als genug da, es ist nur völlig ungleich verteilt.

Rabattsystem bei gesundem Lebensstil? Wie wollen Sie das kontrollieren? Zwangsregistrierung für Raucher?

Und nicht jede Krankheit hat ihren Ursprung im Lebensstil. Manchmal hat man einfach Pech. Krebs, Autoimmunkrankheiten, Erbkrankheiten, Umwelteinflüsse. Das sucht sich keiner aus und ist für den Betroffenen schon schlimm genug. Da sollte man wenigstens die Gewissheit haben, gut versorgt zu sein. Wollen Sie ernsthaft das amerikanische System?

Das nennt sich Solidargemeinschaft, der Starke trägt den Schwachen. Und da halte ich es auch aus, den ein oder anderen kettenrauchenden Alkoholiker "durchzufüttern".

Alle Argumente, die Sie bringen kommen so oder so ähnlich seit Jahrzehnten von Politik und Wirtschaft um so eine nachhaltige menschenwürdige Reform im Keim zu ersticken.

15:30 von Max-S

Zitat:"Es kann nicht sein, dass sich bestimmte Gruppen wie Beamte/Penionäre und Besserverdienende der solidarischen Gesundheitsfinanzierung weitgehend entziehen!"

Im Prinzip haben Sie Recht! Ich war schon als aktiver Beamter ein Befürworter der Bürgerversicherung. Aber von "sich entziehen" kann keine Rede sein. Es ist der Dienstherr, der Staat, der die Beamten in die PKV treibt, denn für den Dienstherrn ist es billiger, 50% der tatsächlichen Krankheitskosten als Beihilfe zu zahlen als die Arbeitgeberbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung zu entrichten.

@werner1955 15:09

Ich kann ja nicht hinter Ihre Kulissen schauen, insofern bleibt es reine Vermutung, welche „Vergehen“ gegen Ihre Gesundheit ich Ihnen nachweisen könnte. Aber lassen wir das mal weg. Und oh Wunder, manch einer wird einfach so krank, aus heiterem Himmel, dabei hat er regelmäßig gebetet, regelmäßig risikolos gesportelt, das Vorhandensein von Erregern geleugnet, nach den neuesten Ernährungsvorgaben gegessen und sich jeglichen (Chef)Ärger erspart .....
Für diesen Fall haben Sie sich die „Ich-gehe-aus-dem-Leben-Pille“ gebunkert?

Die einen, die 27% im

Die einen, die 27% im Niedriglohnsektor, die die immer mehr werden, zahlen niedrige Beträge.

Die Gutverdiener, (Millionäre) haben die Beitragsbemessungsgrenze, die verhindert, dass sie viel einzahlen müssen.

Die Zahl der überhaupt nichts Einzahler wächst von Jahr zu Jahr!

Beamte haben das große Los!

Nun könnte das geändert werden!

Die Beitragszahler wären dafür.

Doch dafür sind Beamte zuständig.

Die wären blöd, wenn sie sich selbst in die Tasche greifen.

Also bleibt alles beim Alten.

Die Beiträge steigen.

Drastisch!

Das ist erst der Anfang

was im nächsten Jahr auf uns zukommt, Strom erweist sich ja schon jetzt als Luftnummer. Das nächste neben der Krankenkasse, wird alles rund um die CO2 Steuer sein, die schlägt sich nämlich auf fast alle Produkte nieder, nicht nur auf Kraftstoff und Gas für die Heizung.
Die 3 Prozent Steuer kommen ja auch wieder drauf, im neuen Jahr werden wir uns wohl wundern, wie schnell die Geldbörse leer ist.
Der Virus und die Schuldenaufnahme für die Rettungspakete und der erhöhte EU Beitrag kommen noch obendrauf. Militärausgaben werden auch weiter steigen, und wenn ich die neuen Artikel wegen N2 lese, könnte Gas auch noch teurer werden.

Der Bürger sollte eben bei nächsten Wahl aufpassen, wohin Sie oder Er sein Kreuz setzt, eine Kasse für Alle würde auch reichen, und Geld für 100 Vorstände einsparen.
Und das wäre nur ein Beispiel was geändert werden müsste.

@Sisyphos3:

Kommen sie mal in das Alter und in die Situation, dann urteilen Sie vielleicht anders. Oder stellen Sie sich vor, Sie verlieren morgen durch einen Unfall Ihr Bein, ist eine Prothese wirklich lebensnotwendig? Oder tut's auch die Krücke? hat 1918 schließlich auch gereicht, oder?

Das Problem ist doch die Lüge, daß das Geld so knapp sei, es ist genug Geld da in unserer Gesellschaft, aber für was wird es ausgegeben oder in welchen Taschen landet es? Statt sich die Frage zu stellen, können wir uns das leisten, sollten wir uns fragen, was ist es uns wert?

Dazu die Annahme, daß private Systeme grundsätzlich effizienter seien als öffentliche. Man schaue sich das amerikanische System an, bei weitem das teuerste System der Welt, die Leistungen sind trotzdem viel schlechter als in den meisten anderen Ländern der ersten Welt. Dazu maximal unsolidarisch. Selbst versicherte Leute laufen Gefahr, sich lebenslang zu verschulden, weil sie eine lebenswichtige Operation benötigen.

@16:05 von Möbius

"... Ich habe längst den Glauben daran verloren dass in Deutschland irgendetwas reformiert wird ..."

Mit der Top-Super-Gesundheitssystemreform wird das mit Sicherheit nix.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat gerade jede Menge damit zu tun, dass er die Corona-Zwangsmassnahmen f . d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung dem Volk als den Super-Erfolg gg, Corona verkaufen muss u. will.

Er meint, der neuerliche LockDown habe ganz klar gezeigt, dass die Abwende zum Schlimmeren erfolgt sei.
Tenor: Weiter so !

Offensichtlich hat er die Notwendigkeit der Schaffung der Top-Super-Gesundheitssystemreform überhaupt nicht im Blick, u. lebt weiter in seiner goldenen Welt, die nix mit der Altagswelt des Volkes was zu tun hat.

Iimmer auf die Kleinen (Masse)

Und dann soll die Wirtschaft durch Konsumankurbelung zum laufen kommen, wenn der normale Bürger weniger in der Tasche hat. Aber sicherlich spart man dann anderswo an Medikamenten die dann nicht mehr verschreibungspflichtig sind oder an Untersuchungen, die kostenpflichtig werden oder man lässt den Dingen seinen Lauf und der kleine blutet gleich. Bei der Influenza-Pandemie 2017/2018, die nie als solche bezeichnet wurde hat man ja auch z. G. der geringeren Kosten für Arbeitgeber den ges. Versicherten nur einen geringeren Impfschutz als den privaten Versicherten bei der Grippeschutzimpfung zugestanden. Die Folgen waren schlimm. Im Ergebnis mehr Tote als an der bisherigen Pandemie. Erbsenzählen bzgl. Übersterblichkeit fand damals auch nicht statt. Ja, und wie richtig bemerkt gibt es auch keine Entlastung bei den Stromkosten. Und die versprochenen steuerlich ansetzbaren Zusatzkosten für Home-Office (Strom, Heizung, Wasser usw.) stehen auch noch aus.

Ausgleich vom Bund und / oder allg. Beitrag erhöhen

Bei den horrenden Kosten, die der Bund im Rahmen seiner "Maßnahmen" bei den Krankenkassen abgeladen hat, sollten ein paar Milliarden mehr an Bundeszuschüssen an die Krankenkassen fließen.

Wenn dann doch Beitragssteigerungen nötig sind, kann es ja wohl nicht sein, dass alleine die Arbeitnehmer diese tragen! Dann sind bitte die allgemeinen Beiträge zu erhöhen, die sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen!

Unglaublich dreist

Die gesetzlichen Krankenkassen sparen durch die Corona Pandemie nachweislich Milliarden an Ausgaben.
Ebendiese haben auch fast 15 Jahre lang Jahr für Jahr Milliarden zurückgelegt.
(Nur 2010 hat sich BFM Schäuble an diesem Gekd für die Finanzkrise bedient)
Das ist einbehaltenes Beitragsgeld!
Die Hauptfaktoren der derzeitigen Krise sind durch die seit 1995 erfolgten massiven Demografie ingnorierenden Einsparungen zugunsten der Kassen und Pharma verursacht: Personalmangel durch immer schlechtere Leistungsvergütung ambulant und stationär.
Frau Bundeskanzlerin handeln Sue endlich! Und beenden Sie dieses kriminelle Oligopol zulasten der Beitragszahler und mittels menschenverachtender Behandlung der im Gesundheitswesen tätigen.
Eine gesetzliche Kasse, und mehr nicht 95% der Kassenmitarbeiter in die Pflege sofort!

Die TK ist wohl die dreisteste.. ich sage nur Betrug im Risikostrukturausgleich.

um 16:16 von WirSindLegion

>>
Dividenden und Zockereigewinne beitragspflichtig machen!

Einfach die Dividenden und Zockereigewinne beitragspflichtig machen (....hallo an die 2 BMW Hauptaktionäre!) - und die Finanzprobleme der Kassen sind sofort und auf der Stelle gelöst!
<<

Sicher nicht bei der bestehenden Bemessungsgrenze.

16:23, JanRos

>>Ist man allerdings "wertvoller als Gold" gibts Strom
frei Haus und auch die ärztliche Versorgung kostet nix.<<

Das finde ich aber nett, daß Sie dem Selbstbewusstsein der Hartz4-Empfänger ein wenig aufhelfen wollen. Sie haben es wirklich nötig, daß jemand der Herabsetzung, die ihnen auch hier aus dem Forum entgegenschlägt, entgegentritt.

Ja, jeder Mensch ist wertvoller als Gold.

schlechtere Leistungen und höhere Beiträge

Diesen Trend ist man ja schon aus mehreren Bereichen seit Jahren gewohnt.
Vorgeschobene Beitragserhöhungs-Gründe und keiner nennt das Kind beim Namen.

Springen doch alle auf das Corona-Pferd, warum nicht auch die KV. Dachte immer es werden so viele OP's und Facharzttermine in Coronazeiten abgesagt! Wie passt das eigentlich zusammen?

Am 21. November 2020 um 16:42 von Traumfahrer

Zitat: Und leider ist die freie Marktwirtschaft langsam aber sicher aus dem Ruder, bestimmte Bereiche wie die Pharmabranche sind nur noch aufs Absahnen programmiert.

Kennzeichnet nicht gerade letzteres die frei Markwirtschaft? Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ziel ist die Profimaximierung.

@Klärungsbedarf 15:08

Aber Schroeder hat den Untergang der SPD wohl trotzdem eingeleitet.

@ablehnervonallem

Corona Wahnsinn?

Was sollen wir sonst machen? Alles laufen lassen und hoffen, dass uns das Virus nicht erwischt? Und das auf dem Rücken von uns Pflegekräften?

nein danke!

Gegenvorschläge erwünscht

16:04 von falsa demonstratio

“Ich bin selbstständig und zahle den doppelten Höchstbetrag in eine gesetzliche Krankenkasse.“

Genau so ist es. Ich glaube die wenigsten wissen, was es bedeutet, als Selbständige gesetzlich Pflichtversichert zu sein.
Trotzdem war es vor Jahren, für uns als Familie, günstiger als die PKV. Heute bezahle ich auf die Witwenrente auch Beiträge. Die wird nämlich zum Gesamteinkommen herangezogen.

16:46 von ablehnervonallem

Zitat:"War ja klar. Der hart arbeitende Steuerzahler muss die Kosten für den Corona Wahnsinn bezahlen, wer sonst."

Wer sonst als der Steuerzahler, vom Niedriglöhner bis zum Autokonzern, finanziert denn den Staat? Der Goldesel aus dem Märchen?

16:46, SchleswigHolsteiner

>>e Krankenversicherung wurde umgebaut zu einem Fond (die Rentenkasse übrigens auch). Damit wird ermöglicht, auch "Fremdleistungen" aus dem Krankenversicherungsfond zu bezahlen. Die Krankenkassen selbst bekommen einen Kopfpauschale aus diesem Fond und haben zusätzlich das Recht einen Zusatzbeitrag zu erheben.
Ja, das alles und noch viel mehr (BW Einsätze im Ausland) haben wir rot - grün zu verdanken. Deshalb ist es mir ein Rätsel, weshalb sich einige hier grün schwarz oder ähnlich herbeisehnen.<<

Sie meinen, wenn zu Zeiten der Schröderregierung eine schwarzgelbe Regierung an der Macht gewesen wäre, dann wäre die Politik arbeitnehmerfreundlicher gewesen, und die Bundeswehr wäre aus dem Jugoslawienkrieg herausgehalten worden?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Sie das wirklich glauben.

Am 21. November 2020 um 16:46 von ablehnervonallem

Zitat: War ja klar. Der hart arbeitende Steuerzahler muss die Kosten für den Corona Wahnsinn bezahlen, wer sonst.

Es kommt nicht darauf an, ob der Steuerzahler hart arbeitet.

Nach der hier vorherrschenden Neidkultur, arbeiten z.B. Arbeitgeber nichts. Steuern zahlen sie trotzdem.

0_Panik

"Hinsichtlich der Corona-Tests macht es ggf. Sinn mal bei den Flüchtlings- u. Asylanten in den Wohneinrichtungen nachzufragen, ob ggf. eine Weiterbildung als Pflegehilfskraft in Sachen Corona-Tests machen möchte. Würde d. gelingen, so könnten die Pflegefachkräfte auf den Normalstationen u. Funktionsstationen entlastet werden."

Ich wette, Sie würden mit diesem Angebot offene Türen einrennen. Leider erhalten Asylbewerber keine Arbeitserlaubnis, solange sie verpfllichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, sie aus einem sicheren Herkunftsland kommen oder sich noch in der dreimonatigen Wartefrist ab Antragsstellung befinden. Es ist nicht so, dass Bewohner von Asylbewerberheimen nicht arbeiten möchten, in den meisten Fällen dürfen sie es nicht.

die Mehrheit will das Geld in die Pharmaindustrie pumpen

wenn die Umfragen stimmen so steht die Mehrheit hinter den Impfungen und der aktuellen Corona Politik. Natürlich ist der Staat kein Betrieb der Gewinne erwirtschaftet und diese den Bürgern zugute kommen lässt. Er kann nur das Geld bei den Bürgern einsammeln. Es geht um unglaubliche Summen die wegen 19000 Coronatoten auf uns zukommen.
Ein Reset der Schulden muss irgendwann kommen

@O_Panik 16:41

Ist mir schon klar. Wenn ich aber sehe wie in Deutschland immer wieder die Beiträge völlig unangemessen erhöht werden und dies mitten in der Coronakrise wo die Menschen sowieso schon kaum Geld haben, dann finde ich das US System besser und kann den Wunsch dieser Amerikaner die das deutsche Gesundheitssystem wollen nicht wirklich nachvollziehen.

@werner1955, 15.00h

Dann bin ich in der falschen Krankenkasse.
Meine Privatkasse erhöht laufend die Beiträge.
Aber das ist ja kein Beitrag zur Krankenversicherung.

Zusatzbeiträge könnten steigen

was sind die wirklichen Gründe für diese Aussage eigentlich: 1. der griff in die sozial Kassen durch die Regierung und das seit 30-40 Jahren regelmäßig.
2. sinnlose Verordnungen durch den Gesundheitsminister zu lasten der Beitragszahler.
3.Plünderung der Rücklagen durch die falsche Politik.
und warum regt ihr euch da auf Ihr habt doch deren Parteien gewählt und jetzt bekommt ihr die Quittung. jeder andere der gewarnt hatte wurde in eine Ecke gestellt.

betr. Beitragsbemessungsgrenze und Entschuldigung

Es wurde zurecht darauf hingewiesen, dass der Zusatzbeitrag inzwischen wieder paritätisch erhoben wird. Fehler meinerseits, Asche auf mein Haupt.

Zur Beitragsbemessungsgrenze kann ich nur sagen, dass ich es in meinem ganzen Arbeitsleben als Besserverdienender stets unerträglich fand, dass Menschen mit einem geringeren Einkommen als ich prozentual höhere Sozialbeiträge bezahlen müssen. Ein Unding. Die Beitragsbemessungsgrenzen gehören ersatzlos abgeschafft.

16:46, ablehnervonallem

>>Wer sonst
War ja klar. Der hart arbeitende Steuerzahler muss die Kosten für den Corona Wahnsinn bezahlen, wer sonst.<<

Nicht nur der hart arbeitende, sondern auch der nicht hart arbeitende.

Ich weiß nicht, ob Sie das schon wissen, aber staatliche Ausgaben werden immer aus Steuereinnahmen bezahlt. Deswegen werden Steuern nämlich erhoben.

Eines vorweg :

Ich bin auch dafür, daß es in D nur EINE Krankenkasse gibt.

105 Vorstände zu bezahlen kostet...

Jetzt mal eine andere Rechnung:

1 Arzt hat 10 Patienten, davon 7 GKV, 3 PKV.
Folgendes als Beispiel :

Blutdruck messen kostet 10 € für GKV, also 23 € für PKV ( 2,3-facher Satz ).
Einnahme also 70+69 = 139 €

Wenn die PKV jetzt alle in der KGV wären, dann würde der Arzt wohl kaum auf die 39 € verzichten ( wollen und auch nicht unbedingt können ).

Ergo muss die GKV sich das Geld "holen". Von Wem ? Klar, von den Versicherten.

Da zahlen jetzt 3 Leute mehr ein, aber u.U. sind das 9 oder mehr Patienten ( Beamter+Frau+Kind ).

Das da die Beiträge für die GKV nicht sinken sondern FÜR ALLE STEIGEN werden dürfte einleuchten...

Der Beamte hat früher für 3 gezahlt, jetzt nur noch für einen, er spart also !

Von daher bin ich tatsächlich für die Abschaffung der PKV !

Noch besser : System, wo die kompletten Gesundheitskosten ( und ALG /H4 ) vom "Staat" übernommen werden. Z. B. MwSt auf 25 %

16:03 von Sisyphos3

«Ne Blinddarm OP ist sicherlich lebensnotwendig, sollte bezahlt werden.
Ein bischen Silikon für ne größere Brust oder in die Hinterbacken eher nicht.»

Brustvergrößerung bei Frauen bezahlen die KK in den recht seltenen Fällen, in denen die Brüste sehr unterentwickelt sind, und diese Gegenheit die Frauen psychisch sehr belastet. Auch in den Fällen als Rekonstruktion bspw. nach einer Brustamputation wegen Brustkrebs. Oder bei ähnlich gelagerten medizinischen Indikationen.

Nur damit es oben rum was moppeliger aussieht.
Das bezahlen KK nicht.

"Silikon in den Hinterbacken" (called: "Brazilian Butt") bezahlen KK dann, wenn Ihnen der Wolf in den Hintern biss mit bleibenden Schäden. Oder wenn der Übeltäter ein Bär war.

"Silikon in den Hinterbacken", nur damit Sie auf der harten Parkbank bequemer sitzen können, auch ohne stets ein Kissen mit rumschleppen zu müssen.
Das bezahlt die KK auch nicht.

Nehmen Sie das Kissen mit. Billiger + mehr flexibel.
Kann auch mal wer anders drauf sitzen …

@ ablehnervonallem, um 16:46

“War ja klar. Der hart arbeitende Steuerzahler muss die Kosten für den Corona Wahnsinn bezahlen, wer sonst?“

Auch wenn es Sie kaum trösten wird:

Auch die weniger hart Arbeitenden werden durch erhöhte Beiträge dran beteiligt.

Jede(r) Versicherte ist in der Lostrommel.

Gewinnchance: 100 %.

@fathaland slim 15:41

Ich wünsche Ihnen viel Kraft. Ich habe auch schon Freundinnen und Schwester verabschieden müssen (nach einem gesund geführten Leben, dabei auch Lungenkrebs ohne Rauchen!).
Manche Sätze hier sind wieder mal widerlich.

@Gered Hansen, 15.06h

Ihr Rechenbeispiel hat einen Fehler.
Pensionäre erhalten in Baden-Württemberg 70% Beihilfe, müssen sich also noch zu 30% versichern.
Dass jeder einzeln, im Rentenalter i.d.R. die Ehefrau, eigens versichert werden muss, interessiert diejenigen nicht, die überall Privilegien wittern.
Der Privatversicherte kann nicht 8 Familienmitglieder in einem, z. Teil sehr niedrigen Beitragsaufkommen mitversichern.
Das wird gerne übersehen.
Beim Selbständigen, Freiberufler u.a. sieht es ähnlich aus.
Ohne die beamtenrechtliche Beihilfe selbstverständlich.

@werner1955 15:09

Na, das wäre ja mal ein gerader Weg zum Überwachungsstaat.

16:54, ablehnervonallem

>>Dann sollten sich die Mehrheit der Harzer mal bemühen und versuchen arbeiten zu gehen und nicht nur Solidarität von anderen fordern.<<

Es ist ganz offensichtlich, daß Sie nur in den so genannten besseren Kreisen verkehren.

Denn sonst würden Sie so etwas nicht schreiben.

Da fällt es leicht, alles abzulehnen. Es betrifft einen ja nicht.

@werner1955 15:19

Ich glaube, im Harz leben viele arbeitende Menschen, die ihre KV selbst bezahlen. Falls Sie z.Zt. arbeitslose Hartz4 Empfänger meinen sollten, ist wohl kaum vermittelbar, warum sie zusätzlich zur prekären Lebenssituation auch noch ohne Gesundheitsversorgung leben sollten.

Vorstandsgehälter?

Laut krankenkassen[Punkt]de erhielt der Vorstand der TK inklusive Bonuszahlungen 348.000 Euro Jahresgehalt. Das ergibt ca. 29.000 Euro pro Monat.
Nun meine Fragen:
1. Welches Gehalt empfinden Sie als angemessen für einen Vorstand?
2. Welche Auswirkung hätte ein geringeres Vorstandsgehalt auf die Beiträge aller Versicherten?

@Basisidemokrat, 15.19h

Falsch.
Als Beamter war man gezwungen, sich privat zu versichern.
Ein Eintritt in die GKV war (z.B. 1960) nicht möglich.
Sie sollten sich erst umfassend informieren, bevor Sie einem anderen User Unkenntnis vorwerfen.

16:51 Re

um 16:51 von SchleswigHolsteiner
Am 21. November 2020 um 16:04 von 0_Panik
>>14:35 Minka D
"... Weniger OPs durch Verlegung der verschiebbaren Eingriffe ..."

0_Panik:
Bringt auf Dauer nix.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Kosten werden so in das nächste Quartal verschoben. Und dann ?<<
---------------------------------------------
Der Patient ist evt bis dahin verstorben... weil die nötige OP nicht stattfand.

‐----------
Keine Fiktion seit dem Sommer zig fach erlebt: aufgeschoben ode aus Angst vor Corona abgesagt....dafür blind oder verstorben....
Die Übersterblichkeit im September 2020 deutlich über den letzten 3Jahren...
Genau deshalb...
Tolle Ideen wie immer von Minka, top geeignet für die Politik...bitte bewerben.

@fathalandslim, 15:41

Sie plädieren also dafür, daß optimale Gesundheitsversorgung wieder zum Privileg der Reichen wird.

Das ist doch in manchen Bereichen längst so.

Gerade im zahnärztlichen Bereich ist es frappierend. Zementfüllungen sind wohl kaum "optimale Gesundheitsversorgung".

Auch im physio- und psychotherapeutischen Bereich sind die Unterschiede je nach Geldbeutel immens.

Allein bei akut-stationärer Behandlung ist die Spreizung noch erträglich.

Zusatzbeitrag

Der Zusatzbeitrag wird übrigens vom Arbeitgeber zur Hälfte mitgetragen. Also erstmal informieren bevor hier Halbwissen verbreitet wird.
Und die TK liegt im Mittelfeld und ist nicht eine der teuersten Krankenkassen.

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beit...

Trotzdem finde ich es auch unfair die Kosten wieder auf die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenversicherung abzuwälzen. Es sollte mal lieber nach Österreich oder die Schweiz geschaut werden. Dort zahlen alle in die gesetzliche Krankenversicherung ein und es gibt in Österreich nur eine je Bundesland. Würde in Deutschland auch funktionieren, wenn man es nur wollte.

Zivilschutz

++++Breit angelegte Corona-Tests, der Aufbau von Intensivbetten und der Kauf von Schutzausrüstung - das darf nicht einseitig bei den Beitragszahlern der gesetzlichen Krankenkassen hängen bleiben."++++Bei diesen Kosten handelt es sich um Zivilschutz deshalb sollten diese Kosten mit in die Verteidigung fliesen ,die Krankenhäuser umwidmen in Militärkrankenhäuser und das ganze dann mit den Militärausgaben Zusammen legen und dann in dem Zug die Verteidigungsausgaben massiv erhöhen . Dann sind die 2% Forderungen vom Trumpi kalter Kaffee und keiner kann mehr sagen D vernachlässigt seine Verpflichtungen der Nato gegenüber. Zivilschutz und Gesundheitsschutz sollten auch im Kriegsfall an erster Stelle stehen, da Deutschland ja hoffentlich nicht einen Krieg anfängt.

15:34 von Magfrad

«Da finde ich das Gesundheits und Krankensystem hier in den USA um einiges besser. Wenn ich nicht krank bin zahl ich schlichtweg gar nichts. So sollte es auch immer sein.»

Das habe ich ja noch nie gehört. Die Finanzierung des Gesundheitssystems in den USA als Beispiel für besser als in DEU.

Und wenn Sie dann doch mal krank werden mit einer Krankheit, deren Behandlung über lange Zeit viel Geld kostet. Dann müssen Sie Ihr Haus, Ihr Auto, und den Hund verkaufen, damit Sie die Behandlung auch bezahlen können. Auch nicht so prickelnd.

Die Gesündesten aller sind die US-Bürger mit den ganzen Burgern und Fried Chicken mit 1 Liter Cola im Menu dazu ja nun nicht gerade (betrachtet im Bevölkerungsdurchschnitt). Und bei weitem nicht jeder hat eine KV über den Arbeitgeber. Gut für die, die so was haben.

Wemma gesund ist … ist immer toll.
Wemma krank ist … sieht das schon ganz anders aus.

@ Magfrad, um 15:34

“Wenn ich nicht krank bin, zahl ich schlichtweg gar nichts.“

Zwischen 20 und ca. 45 konnte ich die Frage nach meinem Hausarzt nur mit “ich habe keinen“ beantworten, weil ich damals nie ernsthaft krank war.
Meine KV senkte in dieser Zeit jährlich den (üblicherweise steigenden) Beitrag, wovon ich noch heute profitiere.

Das wurde irgendwann eingestellt, doch würde ich für jedes Jahr, in dem ich keine Rechnung einreiche, einen Teil des Jahresbeitrags erstattet bekommen.
Immerhin ein Anreiz.

Und ja: Eine vernünftige Lebensführung zahlt sich meist aus, wenn dies auch keine Garantie dafür ist, dass man gesund alt wird.

@Anita L., 15-27h

Ich habe das sozialistische Krankenversicherungssystem samt der unterirdischen Leistungen in Ungarn am eigenen Leib spüren dürfen.
Mahlzeit.

@Hirschauer 15:51

Beamtinnen gehen normalerweise mit 65 (+einige Monate abhängig vom Geburtsjahr) in Pension. Kleine zu versichernde Kinder hat sie dann höchst selten.

steigende Beiträge in 2021

Das ist ja wohl logisch, wir haben ja auch genug ausgegeben. Und damit es noch besser wird ab dürfen wir ab 2022 mit Steuererhöhungen rechnen. Das Geld muss ja wieder reinkommen.

Nicht nur wegen "Corna"

Ich denke das die Kosten nicht nur wegen Corona steigen.
Wenn immer mehr Menschen die Leistungen der Krankenkasse nutzen und selbst keine Beiträge dazu zahlen, dann bleibt das irgendwann nicht aus.

@ 15:00 von werner1955

Wieso? Im Artikel steht doch klar, dass auch die Krankenversicherungsbeiträger für Selbstständige und Beamte steigen. Klar, wer gar kein Einkommen hat, sondern vom Staat unterstützt wird, ist nicht betroffen. Das gilt aber z.B. auch für die Kinder und andere nichtarbeitende Familienmitglieder eines Versicherten in der gesetzlichen Kasse.

Herr Baas erklärt z. B. nicht warum

"Konzentration und Spezialisierung" etwas daran ändern sollten dass Ärzte fortan nicht mehr als Geldbringer und Pflegepersonal hingegen als Kostenverursacher angesehen werden. Mir scheint das eher eine Steilvorlage für noch mehr Rationalisierung zu sein. Es wird auch nicht mehr lange dauern bis Corona für solche Pläne herhalten muss im Zuge von sog. "Krisenaufbereitungen". Damit's keiner versteht vielleicht "Evaluierungen"."Randomized" natürlich. Oder so.

Es scheint hier niemand mitbekommen zu haben,

aber der Chef der Techniker-Krankenkasse benutzt die Drohung mit der Erhöhung der Zusatzbeiträge, um eine staatliche Finanzierung von Aufgaben zu erreichen, die den Krankenkassen momentan noch aufgehalst werden.

Welche Aufgaben, das steht im Artikel.

@Peter Meffert 17:03 Uhr: Interessante Logik

Wenn das stimmt, warum geht dann nicht die ganze Wirtschaft in das „Beamtenmodell“, wenn das den Arbeitgeber so viel Beiträge sparen würde ?

Hintergrund dürfte sein, dass Beamte vor ihrer Beamtung (und auch bei Wechsel des Dienstherrn) eine Gesundheitsprüfung machen müssen.

Und die PKV wollen den „gesunden“ Kunden. Chroniker dürfen gerne in der GKV bleiben... und der Staat leistet diesem unsolidarischen Modell noch Vorschub.

Ich bin es sowieso leid immer wieder hören zu müssen wie „solidarisch“ man zu sein hat, während der Staat die 1% reichsten Deutschen keineswegs dazu anhält „solidarischer“ zu sein. Die Schlussfolgerung die ich daraus ziehe ist die, dass das Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialsystem an Heuchelei keinen Mangel hat.

Es läuft wieder einmal...

...auf eine Neiddebatte hinaus, das ist bedauerlich.

Was mich weitaus mehr ärgert, ist die Tatsache, dass die Solidargemeinschaft auch für den großmäuligen Coronaleugner aufkommt, der sich auf einer Intensivstation wiederfindet, weil er seine Ansteckung regelrecht provoziert hatte.

Abschaffung BBG

Vielleicht wäre es an der Zeit, die BBG in der GKV abzuschaffen, diese halte ich schon ewig für die größte Ungerechtigkeit in unserer sozialen Marktwirtschaft. Schätzungen zufolge würde das deutlich mehr als 10 Mrd. pro Jahr bringen. Genau kann man das natürlich nicht sagen, da man die Substitutionseffekte in Richtung PKV nicht kennt aber unterm Strich wäre das für mich ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit.

@Magfrad, 15.34h

Komisch, jeder greift Trump an, weil er "Obamacare" abschaffen will und sie, der nicht genug über Trump und sein asoziales Verhalten schimpfen kann, befürworten seine Linie.
Krankenversichert ist nur, wer es sich leisten kann.

Nur der darf auch krank werden.
Übrigens beruht das deutsche Beihilferecht für Beamte auf diesem Prinzip.
Der Staat leistet keine Arbeitgeberbeiträge zu Krankenversicherung, sondern beteiligt sich über die Beihilfe nur am einzelnen Krankheitsfall.
Dabei spart übrigens nur einer, der Staat als synonym für den Steuerzahler.
Wird bei den üblichen Neiddebatten gerne übersehen.

@ 15:12 von Basisdemokrat

Wie kommt es, wenn die private Kassen soviel Geld verschwenden, dass deren Gesamtkostensatz etwa dem der gesetzlichen entspricht, obwohl bei den gesetzlichen der Beitragseinzug vom Arbeitgeber und die Leistungsabwicklung von den Ärzten bezahlt wird? Die Bürgerversicherung wäre dann ein Selbstbedienungsladen wie bei jeder gesetzlichen, nur viel mehr Geld auf einem Haufen, noch mehr Bürokratie (da wird ja kein Vorstand entlassen, die bekommen alle neuen Pöstchen) und ohne jeden Wettbewerb. Bürokratie hoch drei wie in Großbritannien. Ob nun eine Kasse oder staatliches Gesundheitssystem, das macht keinen Unterschied.

@denn für den Dienstherrn ist es billiger, 17:03 Peter Meffert

"50% der tatsächlichen Krankheitskosten als Beihilfe zu zahlen als ..."
zu @@15:30 Max-S

Und nicht zu vergessen:
Noch vor wenigen Jahren bekam man mehr als 50% als Beihife.
zu deutsch: man hat sogar an jeder Krankheit noch verdient.

Ich bin gespannt, wann die 'letzten Pensionsgoodies' geschleift werden.

Wohl erst wenn das Wahlvolk entsprechend reagiert.

@PatricioKanio 16:48

Dito. Die Geringverdiener werden was die Beiträge angeht am laufenden Band in Deutschland abgezockt und dann meckern hier Einige allen ernstes wegen irgendwelchen Hüftoperationen von Rentnern. In Deutschland findet extrem vieles auf Kosten von Geringverdienern statt.

Teure Spezial- und billige öffentliche Krankenhausversorgung

Sicherlich gibt es Patienten, die "auf lau" versuchen, Leistungen zu erschleichen, z.B. durch unberechtigtes "Krankfeiern", aber deren Anzahl schätze ich eher gering ein, weil jedeR auch seinen Arbeitsplatz behalten möchte.
Was unterbunden werden müsste, ist das Abzocken durch einige Ärzte. Ich selbst habe mich letztens gewundert, als ich mich neu in einer Gemeinschaftspraxis anmeldete. In dieser Praxis ist ein Arzt Teilhaber, bei dem ich vor ca 25 Jahren einmal gewesen bin. Merkwürdigerweise waren meine Daten in der Gemeinschaftspraxis vorhanden, als Patientin von Dr. ... Dem will ich unbedingt noch nachgehen und das evtl der Kasse melden.
Außerdem: Die Privatisierung der kommunalen Kliniken hatte zur Folge, dass die gewinnträchtigen Disziplinen wie z.B. orthopädische Chirurgie, Kardiologie, Radiologie herausgelöst und privatisiert wurden. Die weniger einträgliche Krankenversorgung, d.h. Geburtshilfe, Alterskrankheiten ... findet in pflegeintensiven öffentlichen"Restkliniken" statt.

@ 15:17 von Max-S

Ich kann Ihre Zahl zur DKV (817 Mio) nicht ganz nachvollziehen, aber sie sprechen mit Sicherheit von einem Überschuss vor Gewinnbeteiligung der Kunden. Der Gewinn des Unternehmens betrug 2019 nur 187 Mio bei einem Eigenkapital von 470 Mio. Das war aber auch nur ein einzelner so hoher Jahresgewinn, der ist normalerweise noch niedriger.

@fathalnd slim, 15.41h

Werter FS
Ich habe den User Werner 1955 so verstanden, dass bei den Kassenbeiträgen unnötige Risiken wie Rauchen, Alkohol, Fettleibigkeit usw. berücksichtigt werden sollten.
DAs sind Gesundheitsrisiken, die bei niemanden unabwendbar sind.
Ihre Anteilnahme am Schicksal Ihres Freundes verstehe ich.
Auch einer meiner Bekannten ist vor einiger Zeit an Lungenkrebs gestorben.
Er war starker Raucher.
Die eigene Betroffenheit sollte aber den Blick auf die Realität nicht verstellen.
Gelingt mir auch nicht immer.

Sind das die über 200 Kassen,

Sind das die über 200 Kassen, wo die Vorstände ihren "Verdienst" selber bestimmen können?
Die aber auch gar keinen Sparwillen erkennen lassen.
Die lieber nach dem Geld des Steuerzahler schreien.

Am 21. November 2020 um 15:29 von Gerd Hansen

Ich rede da nicht von mir, denn ich bin kein Beamter, sondern Berufssoldat.

Und als solcher MUSS ich als Pensionär in die PKV !
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Das stimmt nicht.
Sie hätten sich in Ihrer Zeit zu für eine Gesetzliche KK entscheiden können. Da war die PKV natürlich extrem Preiswert für Sie durch die kostenlose Ärztliche Truppenbetreuung.
Es MUSS niemand in eine PKV, wenn dann die Monatliche Gebühren stark steigen (das weis jeder) ersparen Sie andere Ihre Krokodilstränen.

@ablehnervonallem 16:54

Sie tun so als würden alle Harzer sich nicht bemühen und nur die Kohle nehmen. Da irren Sie sich gewaltig. Es gibt Leute die Harzer sind und die sich sehr wohl mehr als bemühen und schlichtweg keine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten und dies obwohl sie gut qualifiziert sind, gute Bildung haben, ein vernünftiges Auftreten an den Tag legen. Sie machen es sich da zu einfach.

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