Ihre Meinung zu: Parteitag: Grüne wollen raus aus der Machtlos-Zone

21. November 2020 - 18:19 Uhr

Lange sei Macht im Grünen-Kosmos ein "Igitt-Begriff" gewesen, sagt Parteichef Habeck. Doch das ist nun vorbei. Die Grünen wollen die Bundestagswahl gewinnen - zumindest aber mitregieren. Von Sabine Henkel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.636365
Durchschnitt: 2.6 (11 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Parteitag: Grüne wollen raus aus der Machtlos-Zone...

Aber ob das was wird ? Friday´s for future-Aktivisten demonstrierten vor der Berliner Grünen-Zentrale. Grund war der Polizeieinsatz und die Rodung des Dannenröder Waldes in Hessen, wo Tarek-Wazir Umweltminister ist. Zu nennen wäre da auch eine ähnliches Situation in Flensburg (Bahnhofswald).
Und als Friedens- und Abrüstungspartei kennt die Grünen
heute kaum jemand mehr. Forderungen nach Formen der direkten Demokratie kommen übrigens im Entwurf des neuen Grundsatzprogramms auch nicht mehr vor (Artikel "Grenzen der Heuchelei", von Claudia Wangerin).

Derzeit nicht wählbar.

In Sachen Klimapolitik sind die Grünen ganz in Ordnung und haben zumindest das Problem erkannt. Das war's dann aber auch fast schon.

Ihre Corona- und Gender-Irrungen, Eliten-Hofierung und unausgewogenen außenpolitischen Urteile je nach ökonomischer Interessenslage sind unselig. Deshalb im Moment nicht wirklich wählbar.

Gut, die Flüchtlingspolitik ist zugegebenermaßen auch ganz in Ordnung.

Wären die Grünen nicht so

Wären die Grünen nicht so ideologisch verbohrt, könnte man sich mit ihnen befassen. So bleibt nur ein Schaudern zurück.

Ich weiß nicht

Zweifellos haben die Grünen viel bewegt, damals... Aber heute, wo ist die echte Alternative durch sie? In der Coronakrise keine wirklichen perspektivhaltigen Vorschläge, keine Ideen, keine eigenen Vorschläge. Nur Nachgeplappere. Zumindest ich erwarte von einer Regierungspartei mehr. Wir, das Volk, brauchen neue Ideen, die uns aus dem momentanen Fiasko führen, Ideen für morgen und Übermorgen aufzeigen...Wo sind diese?

Es allen....

...Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.

@ 18:32 von Bernd Kevesligeti

Die Grünen möchten gerne Volkspartei werden, das geht nur wenn man die Mitte in der Gesellschaft berücksichtigt.
Wer Themen außerhalb der Mitte bedient bleibt klein.
Die SPD hat von der Mitte einen Rutsch nach links gemacht, den Erfolg sieht man.
Will die CDU nach Merkel wieder mehr Richtung konservativ gehen, wird sie das spüren.
Wahlen in Deutschland gewinnt man in der Mitte.

Wer glaubt wird seelig ...

"Auch Baerbock will machen....Deshalb greifen sie auch Themen auf, die man bisher nicht unbedingt mit den Grünen verbindet: die innere Sicherheit ist eines. "Wir nutzen alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten, um Gefährder, die frei herumlaufen, schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen - durch Vollstreckung von Haftbefehlen, durch Bündelung von Verfahren, durch Verurteilung."
-> da sollen sie auch bereit sein, z. B. jene Nordafrikaner abzuschieben, die hier nachweislich Straftaten begangen haben!

"Das ist eindeutig als Angebot an die Wählerinnen und Wähler der CDU zu verstehen. Habeck spekuliert auf deren Stimmen, wenn Merkel nicht mehr antritt."
-> genau so ist es, und nach der Wahl heißt es "was juckt mich mein Geschwätz von gestern" - kenne ich von ALLEN Parteien!

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Grünen nach der nächsten BT-Wahl mit in die Regierung kommen - hoffentlich nur als Juniorpartner (also bei schwarz-grün); grün-rot-rot will ich mir gar nicht vorstellen.

etwas übersehen??

Haben die Grünen oder aber der Berichterstatter die Co-Regierungszeit mit der SPD (Schröder) von 1998 bis 2005 übersehen?
Bevor jetzt wieder das große Jammern der "Opfer" der Schröder'schen Arbeitspolitik zuschlägt; in meinen Augen waren die Resultate ( Hartz,Minijobs und Zeitarbeit) nach 16jähriger CDU- Misswirtschaft damals nötig, hätten aber nach 5 Jahren überprüft werden müssen. Diese Massnahmen waren die Grundlage der folgenden sehr guten Entwicklung der Wirtschaft, wobei volkswirtschaftlich einiges an uns, dem Souverän, vorbei ging.
Zu zukünftigen Ambitionen der Grünen in Bezug auf "mitregieren" ist nicht viel zu sagen. Sie lassen ja alle Möglichkeiten offen, wobei meine Hoffnung doch auf einer "rot-rot-grünen" Regierung liegt, da die Ergebnisse der "grün-schwarzen" in BW wenig von grünen Ansätzen hat
Gruß
Georg

18:32 von Bernd Kevesligeti

«Parteitag: Grüne wollen raus aus der Machtlos-Zone...
Aber ob das was wird ? Friday´s for future-Aktivisten demonstrierten vor der Berliner Grünen-Zentrale. Grund war der Polizeieinsatz und die Rodung des Dannenröder Waldes in Hessen, wo Tarek-Wazir Umweltminister ist.»

In keiner Regierungsbeteiligung in keinem Bundesland ist für die Grünen die Reine Lehre mehr möglich. Es sei denn, irgendwo hätten sie eine absolute Mehrheit für Alleinregierung. Aber auch dann sind andere Interessensgruppen mit Einfluss, die was anderes wollen.

Absolute Mehrheit haben die Grünen nirgendwo. Werden sie auch nirgendwo bekommen, auch nicht bei der BTW 2021 in Berlin. Also wird es ein Weg der Kompromisse werden … ein anderer ist gar nicht möglich. Ohne Regierungsbeteiligung kann man schon mal gar keine der eigenen Ziele durchsetzen.

Interessant wird, ob sich evtl. ökologisch-neben den Grünen aus fff heraus eine neue Partei gründet. Die auch zur Wahl 2021 antritt, und um "Lager"-Stimmen konkurriert.

Im Grundsatz haben die Grünen recht - aber mir fehlt das hier

Im Grundsatz haben die Grünen mit dem hier zwar recht:

Welches Thema im nächsten Jahr bei der Bundestagswahl Priorität haben wird, ist inmitten der Corona-Hochzeit schwer zu sagen. Aber neben Klimaschutz werden Wirtschafts- und Finanzpolitik bedeutend sein - und die will Habeck grundsätzlich ändern. "Wir müssen mehr in Deutschland investieren, in die Schulen, die Kitas, die Bildung, die Innovation, in Klimaschutz, in Digitalisierung."

aber mir fehlen:

Kultur (wann darf Kultur wieder öffnen??), Reisen (Tourismus, Elektro-Verkehrsflugzeuge), Sport (anti-Doping durchsetzen, Fanrechte im Fußball durchsetzen), Einzelhandel, ein europäisches und deutsches Silicon-Valley (Deutschland und die EU müssen eigene Laptops, Tablets, Smarphones, usw. auf den Markt bringen damit dieser us-Schwämme mal der Kampf angesagt wird), NATO-Ausstieg und EU-Armee, Abzug der us-Atomwaffen, Aserbaidschan in die Grenzen weisen, IS und Co in Afghanistan bekämpfen...

Die WählerInnen vergessen nicht so leicht - hoffentlich

Ich habe nicht vergessen, wie sehr die Grünen, allen voran Frau Gö-Eckard und Frau Roth jeden der Ausländerfeindlichkeit bezichtigt haben, der/die Bedenken gegen über der Öffnung der Grenzen geäußert hat. Selbst Ausweiskontrollen waren schon bäh. Jetzt will davon keiner der Grünen noch etwas davon wissen. Keine Aufarbeitung, keine Eingeständnisse falschen Verhaltens – einfach schnell neue Themen anschneiden.
Ich hoffe, die WählerInnen vergessen nicht so leicht, was wir den Grünen zu verdanken haben. Nicht viel Gutes.

Wählbar

@ rossundreiter: Derzeit nicht wählbar.

Halb so wild, Sie haben hier ja schon oft betont, dass Sie schon wissen, was Sie wählen.
Für 20 bis 25 Prozent der Wähler/innen sind die Grünen hingegen schon wählbar.

18:36 von mispel

"Wären die Grünen nicht so ideologisch verbohrt, könnte man sich mit ihnen befassen. So bleibt nur ein Schaudern zurück."

.,.,.,

Wovor genau schaudert Ihnen?

Die Grünen müssen lernen mit Geld umzugehen

Aber die Abkehr von der schwarzen Null ist absoluter Stuss von den Grünen:

Habeck will weg von der lange gepriesenen "schwarzen Null", die mittlerweile ohnehin obsolet ist - Corona verschlingt Milliarden.

Die Grünen müssen lernen, mit Geld umgehen zu können. Das heißt: die Grünen müssen lernen, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann und dass man nicht Schulden mit immer neuen Schulden decken kann. Außerdem müssen die Grünen lernen dass Pleitebanken eine Gefahr für die Märkte sind und kein Geld mehr bekommen dürfen wenn sie pleite sind. Deswegen braucht es strengere Regeln für die Banken, größere Kapitalpuffer, dann muss Geldwäsche und Steuerhinterziehung härter bekämpft werden auch bei den Banken (siehe Wirecard).

Die Grünen dürfen unser Land nicht genauso an die Wand fahren wie es gerade passiert.

Die Wählerstimmen liegen auf der Straße

Wenn man das Parteienspektrum mit Werten von 0 (ganz rechts) bis 100 (ganz links) beschreibt, dann klafft um den Wert 65 herum eine gewaltige Lücke. Die Linke ist jenseits der 75 zu verorten, und die Grünen diesseits der 55, und die SchröderPD bei 50.

Der Stimmenzuwachs der Grünen in den letzten fünf Jahren geht nicht auf deren Politik zurück, sondern ist schlicht und Ergreifen der Verzweiflung der Menschen geschuldet, die sich eine Partei an der 65er Marke wünschen; diese Menschen können entweder gar nicht wählen, oder eben ihre Stimme der Partei geben, die am nächsten dran liegt ... und das sind die Grünen.

Die Millionen Wähler, die der SPD 2009 den Rücken gekehrt haben, warten auf jemanden, der die Lücke an der 65er Marke schließt ... aber es tut sich nichts.
_

@ Bernd Kevesligeti

Um den Wald tut es mir ehrlich gesagt dann auch leid. Aber man kann es nicht allen recht machen. Die Grünen haben eine sehr breite Wählerbasis und eine Zersplitterung in verschiedene Ökogruppen macht dann ja auch nicht so recht Sinn.

Die Grünen waren schon einmal an der Regierung beteiligt.

Es war die Periode des größten Sozialabbaus in der Geschichte der Bundesrepublik und auch die erste Beteiligung Deutschlands an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg fand unter dieser Koalition statt. Umweltpolitisch wurden demgegenüber damals keine Quantensprünge erreicht.
Weder hat diese Partei bisher diese unrühmliche Vergangenheit von damals aufgearbeitet noch sich von den damaligen Fehlern und Personen distanziert.
Daher bin ich mir nicht sicher, dass deren Wähler später nicht wieder total enttäuscht sein werden.

Wenn man die aktuellen Umfragen...

...zu Grunde legt, wird klar, dass eine nächste Bundessregierung ohne Beteiligung der Grünen schier undenkbar ist. Gut so und meines Erachtens alternativlos.
Die ewig Gestrigen mögen die Grünen weiter als zerstrittene Chaotentruppe ansehen. Dann haben sie aber weder die dringende Notwendigkeit, noch den tatsächlichen gesellschaftlichen Wandel erkannt.
85% der dt. Wähler sind sachlich gesehen auch potenzielle Grünwähler.

Auch das hier ist falsch von den Grünen

Und auch das hier ist falsch von den Grünen:

Aber nach der Krise sparen, um die Staatskasse wieder zu füllen, ist für Habeck der falsche Weg. "Noch heißt es, Klimaschutz gefährdet wirtschaftlichen Erfolg," sagt er. "Dabei wird es nur mit und durch Klimaschutz in Zukunft noch wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand überhaupt geben."

weil genau das sonst in die Staatspleite führt. Von daher würde ich den Grünen erstmal eine Junior-Partnerschaft unter Führung von SPD und Linken anraten.

Und auch bei dem hier liegen die Grünen ziemlich falsch:

"In die Zukunft wirtschaften" heißt ein Kapitel im Grundsatzprogramm. Die Grünen wollen Wohlstand nicht mehr nur durch materiellen Reichtum definieren, sondern durch Lebensqualität - natürliche Ressourcen sollen geschont werden, soziale Aspekte im Mittelpunkt stehen.

Reichtum einerseits und Resourcen schonen sowie Lebensqualität müssen zusammen gehen und dürfen kein Gegensatz sein.

bitte nicht...

....die grünen in der regierung.
das die viele stimmen bekommen heißt noch lange nicht das die regieren können.

die werden unser land vollends gegen die wand fahren.

schaut nach berlin.

18:46 von Francis Ricardo

Wahlen in Deutschland gewinnt man in der Mitte.
.
dann wird´s aber eng
in der Mitte

Grüne Verkehrspolitik - eine einzige Katastrophe

In der Bremer rot-grün-roten Regierung haben die Grünen zwei Gesichter: Einerseits die sanfte Öko-Seite, auf die ich ebenso wie viele andere gutwillige Menschen viel zu lange hereingefallen sind.
Andererseits die knallharte Fratze der Macht: Grüne Verkehrsplanung war gestern. Hier werden Radwege nicht mehr saniert, sondern zu Parkplätzen umgewidmet. Jetzt sollen wir alle auf der Straße radeln und dürfen mit unserem Körper für die Verkehrsberuhigung sorgen.
Eltern mit Kindern radeln auf dem engen Fußweg. Das ist das neue Konzept: shared space – aber zu Lasten der Schwächsten. Eine öffentlichkeitswirksame Fahrradstraße wird eingerichtet – in der ganzen Stadt Radwege abgebaut.
Die grüne Verkehrspolitik ist heute eine Politik, die die Verantwortung den VerkehrsteilnehmerInnen überlässt - auf Kosten der Schwächsten.
Parkplätze in der Innenstadt werden so lange vernichtet, bis auch das letzte Geschäft/Kaufhaus eingegangen ist.
Dank an die grüne Verkehrsbehörde und Baubehörde.

Die Grünen

Die Grünen waren Partner der SPD von 1998 bis 2005 unter dem Kanzler Schröder.
Am 01.01.2004 beschloss diese Koalition, dass jeder gesetzlich Versicherte eine Zuzahlung bei nahezu allen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zu entrichten haben. Jetzt mit Corona werden die Krankenkassen erneut zuschlagen. Haben die Grünen vergessen, dass nur die Arbeitnehmer mit Zuzahlungen belastet wurden?
Den Krieg im Kosovo verteidigte der damalige Außenminister Fischer als alternativlos. So lernte ein grüner Pazifist mitzuregieren. Wird es bei Habeck und Baerbock anders?
Den Vorteil, den die Grünen haben, sind ihre jungen Anhänger und denen gehört die Zukunft.

Die Grünen...Berlin Dekadent

Hätten nicht gerade auch die politisch Erwerbstätigen bei den Grünen schon seit "Jahren" ..Überschriftenfett.. für zusätzliche Trinkwasseranlagen, um allseits Plastikpartikel auszufiltern, Politik betreiben müssen? Kostet doch nur zusätzliches Geld. Globale Währungsreformen hätten es erbracht! Zudem: Grün? Nicht wirklich! Sogar ich als Privatperson Appelliere seit Jahren öffentlich überall dafür, dass endlich eine global gemeinsame Klimaloge eingesetzt zu sein hat, um von allen Kontinenten her bei Megabränden unzählige Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Löschflugzeuge ranzukarren. Australien weint, Amerika weint, usw.: Die Grünen entgegen wollten um Chefsessel flanieren. Fehlbesetzt! Polarbären brauchen (Auf)-Zucht- Speisefische mit Robbenaroma um zu überleben. Immer noch! Ich bevorzuge Fairness. Die Grünen wollen dagegen nur Rein in die Sessel! Hoffe jene lassen es politisch !!! Die Welt braucht Pioniergeist, keine Lobbyisten.
In verärgerter Sorge für ..Pro Leben..
Frau D. Brauer

Am 21. November 2020 um 18:38 von reu_sab

Zitat: Zweifellos haben die Grünen viel bewegt, damals... Aber heute, wo ist die echte Alternative durch sie?

Ich habe mir gerade die Parteitagsrede Annalena Baerbocks angesehen.

Durchaus bemerkenswert.

@ reusab

Zweifellos haben die Grünen viel bewegt, damals...

Sie haben das Bewusstsein der Menschen in Deutschland mehr beeinflusst als irgend eine andere Partei in den letzten 40 Jahren. Aber bewegt haben Sie noch nicht viel. In der kommenden Legislaturperiode werden sie mehr bewegen.

18:46, Francis Ricardo

>>Die SPD hat von der Mitte einen Rutsch nach links gemacht, den Erfolg sieht man.<<

Ja, den Erfolg der linksradikalen Schröder-Reformen sieht man gerade.

Von daher ist mein Grundsatz: das eine geht nicht ohne das Ander

Von daher ist mein Grundsatz:

Reichtum einerseits und soziale Verantwortung, Resourcen schonen, Klimaschutz und Lebensqualität müssen zusammengebracht werden. Denn meiner Meinung nach geht das eine nicht ohne das Andere.

Resourcen schonen u. Lebensqualität durch erneuerbare Energien und komplettem Ausstieg aus den fossilen Energien (auch Atomkraft und militärische Nuklearenergie), durch ökologische Landwirtschaft und Verzicht auf Ackergifte wie Glyphosat und andere Ackergifte, Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Wasserstoff-Fahrzeuge und Elektrofahrzeuge, Umstieg von der bisherigen Diesel-Schifffahrt zu Brenstoffzellen-Antrieb (Brenstoffzellen mit Wasserstoff statt LNG-Gas), Nordstream2 als Überbrückung bis eine andere Alternative vorhanden ist und anschließend Ausstieg aus Erdgas sobald es andere Alternativen gibt wie Biogas oder Fernwärme aus Müll oder Geothermie (nur da wo es gefahrlos machbar ist). Das heißt: diese Alternativen müssen ausgebaut werden in allen Kommunen.

von Francis Ricardo 18:46

Und was ist "die Mitte der Gesellschaft" ? Für Militäreinsätze zu stimmen ?
Oder wie ein ehemaliger grüner Staatssekretär im Bundesumweltministerium, der jetzt für die Firma Bayer-Monsanto tätig ist ? Verantwortlich für den Bereich Public Affairs & Sustainability, also Green-washing.

Treu zu den eigenen Positionen

@ mispel:
Wären die Grünen nicht so ideologisch verbohrt, könnte man sich mit ihnen befassen.

Was der eine als prinzipientreu sieht, erscheint dem Vertreter einer anderen Meinung als verbohrt. Machen Sie sich nix draus. Sie müssen sich ja nicht damit befassen.

@Bernd Kevesligeti 18:32

"Forderungen nach Formen der direkten Demokratie kommen übrigens im Entwurf des neuen Grundsatzprogramms auch nicht mehr vor"

Oh, wirklich?
Freut mich zu hören! Ein Punkt mehr, wo die Vernuft gesiegt hat, und ein weiterer Grund, sie zu wählen!

Parteitag: Grüne wollen raus aus der Machtlos-Zone

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Grünen nach der Bundestagswahl 2021 die stärkste Kraft werden. Viel zu wichtig ist einfach der Klimawandel, der wegen dem kurzfristigen Problem Corona praktisch seit März nur totgeschwiegen wird. Das geht aber nicht. Ob die Grünen die CDU dann als Juniorpartner nehmen wie Kretschmann in Stuttgart bleibt natürlich abzuwarten.
Deutschland braucht Veränderungen. Man muss ja da auch ab und zu flexiblel sein.

Nach den letzten Debatten Im Bundestag

Nach den letzten Debatten im Bundestag denke ich es ist egal ob man SPD, Grüne, Linke, CDU oder FDP wählt. Für mich sind die sich alle einig und so sollten sie auch das Land gemeinsam weiterregieren. Ok die AfD muß jetzt noch verboten werden. Läuft doch prima zur Zeit oder nicht? Übrigens kann ich nur empfehlen sich eindringlich mit dem Gesetzesentwurf zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz zu befassen. Den haben die Grünen mit unterstützt. Der Entwurf enthält mehr Aufklärung als irgendwelche Meinungen von irgendwelchen Politikern und Medien. Es macht halt bischen Mühe den zu lesen.

Sagen und Tun sind bei den Grünen verschiedene Dinge

Die Grünen wollen raus aus der Machtlos-Zone. Wie es ist, wenn die Grünen Macht erlangen, das kann sich jeder in den rot-grünen Landes- und Stadtparlamenten anschauen.
In Bremen freuen sich die Baulöwen und ziehen massenweise gesichtslose Kästen zur Käfighaltung hoch. Wenn dabei auch mal die Richtlinien des Bebauungsplans überschritten werden - wen interessiert's? Ein vielgeschossiges Hochhaus mitten in einem gewachsenen Viertel aus der vorletzten Jahrhundertwende? Kann man machen, wenn ...
Die grünen alteingesessenen Viertelbewohner, zuerst haben sie noch protestiert. Aber dann wurden sie schnell still, weil die genehmigende Behörde ja von ihren Parteigenossen geleitet wird - da möchte man nicht negativ auffallen.

Jeder, der grün wählen möchte, schaue sich die Verhältnisse in grün-rot regierten Städten an. Und zwar die Realität, nicht das, was auf den Hochglanz-Flyern steht.

18:38 von reu_sab

"Wir, das Volk, brauchen neue Ideen, die uns aus dem momentanen Fiasko führen, Ideen für morgen und Übermorgen aufzeigen...Wo sind diese?"

,.,.,.,

Sie leben da im falschen Staat.
Wir haben hier eine Demokratie, was auf Deutsch heißt: 'Herrschaft des Volkes'.

Was für Ihre Frage bedeutet:
Sie, als Teil des Volkes, müssen der Regierung Ideen liefern, nicht umgekehrt.

Die Regierenden sind auch nicht unsere Führer.

Aufklärung

Die Grünen sollten auf Gretas Ruf hören, der da war: "Folgt der Wissenschaft!"

Macht sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen, ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Viele Ansichten der Grünen erscheinen jedoch
noch wissenschaftsfern, z.B. "alternative Medizin" oder unrealistisch, wie Weltretttungsphantasien durch Aufnahme aller Flüchtlinge der Welt, etc. ...

Es wird sehr spannend

Das kann wieder was werden, wenn die Grünen 21 mit in die Regierung kommen. Viele „Jungwähler“ erinnern sich wohl nicht mehr an die letzte Regierungszeit der Grünen oder waren da noch nicht mal geboren.
Ich mag gar nicht daran denken. Oder vielleicht soll ich es mir wünschen - denn es wird immer erst schlechter, bevor es besser werden kann.

@reu_sab 18:38

" In der Coronakrise keine wirklichen perspektivhaltigen Vorschläge, keine Ideen, keine eigenen Vorschläge."

Das ist nur klug.
Man sieht doch bei Lindner, wohin es führt, wenn man ständig unausgegorene Vorschläge präsentiert.
Die Krise ist nun einmal die Stunde der Regierung. Da kann sich die Regierung profilieren oder eben nicht.

Wenn eine Oppositionspartei da auch noch (konkrete) Vorschläge macht, geht es auf jeden Fall nach hinten los: Entweder werden die Vorschläge zerrissen und werfen ein mieses Licht auf den, der sie gemacht hat (Bsp. Lindner), oder sie sind so gut, dass die Regierung sie nutzt, als eigene verkauft und zur Profilierung nutzt.
Also ist es in der Krise das Vernünftigste, die Füße halbwegs still zu halten und immer wieder mal zu kritisieren, was schief läuft.

Alle umgarnen...

Baerbock und Habeck gehören einer Partei an, der ich noch so gar nichts abgewinnen kann.
Sie wollen alle umgarnen: die Eliten in den Städten, die ärmeren Schichten und die Umwelt-Aktivisten alle unter einen Hut zu bringen, halte ich für eine Art "Wünsch-Dir Was"-Partei. Was innere Sicherheit betrifft oder wie das alles zu stemmen sein soll, bleibt schwammig oder wird unter den Teppich gekehrt. Sie versprechen viel, aber das können sie auch noch ganz uneingeschränkt, so lange wie sie noch nicht selbst vor den Taten stehen. Was ist, wenn DE komplett energiefreundlich aufgebaut wird, und dennoch das Klimaziel nicht erreicht werden kann, weil die anderen Länder alle nicht mit machen? Wie können all die Arbeitsplätze geschaffen werden wenn alles andere eingestampft wird? Nein, ihre Versprechungen überzeugen mich nicht, bei Verboten heutzutage wird die Partei noch vor ganz anderen Problemen innerhalb DE stehen. Die Konkurrenz sitzt schon in der Spur.

Grüne wollen raus aus der Machtlos-Zone

ein hoffnungsloses Unterfangen
wie denn auch ?
beim Kriegführen sind sie in der ersten Reihe angelangt
beim Thema Asyl gaben sie der AfD ne Steilvorlage, die ja sonst ausser unangenehm auffallen nichts bietet
Klimapolitik: Flughafenausbau hat der Tarek Al-Wazir (Grüne) in der Oppostion abgelehnt
später in als Verkehrsminister genehmigt, aber bei der Grundsteinlegung nicht dabei
Dann das Spitzenduo ....
die eine spricht von Kobolden und Stromspeichern im Netz
der andere weiß nicht was die Bafin tut, und hat auch sonst Probleme mit z.B. Entfernungspauschalen

Es bleibt mir ein absolutes Rätsel

Es bleibt mir ein absolutes Rätsel, wie fast jeder Vierte in Erwägung zieht die Grünen zu wählen.

Das einzige, was die Grünen in "Perfektion" können, ist, eine (scheinbar) gutes "Feeling" pseudo-moralisierend zu verbreiten, das aber sehr schnell an der Oberfläche an ihren inneren Widersprüchen zerbricht und keiner inhaltlichen Überprüfung und Auseinandersetzung standhält.

Eine differenzierte und sachliche Betrachtung von komplexen Problemzusammenhäng scheint den Grünen ohnehin zu fehlen, da dies eine ehrlich und realitätsbezogene Erfassung der Realität, dann eine verstandesgemäße Analyse der Fehler und der Ursachen-Wirkungsbeziehungen erforderlich macht, um dann letztendlich ein komplexes Problem ganzheitlich und nachheitlich zu lösen.

All das fehlt bei den Grünen. Das Interview das die grüne Spitzenkandidatin Katharina Schulze kurz vor der Wahl mit dem BILD-Chefredakteur Reichelt geführt hatte, gibt ein erschreckendes Zeugnis von der inhaltlichen Flachheit und Naivität

@18:55 von schabernack

//In keiner Regierungsbeteiligung in keinem Bundesland ist für die Grünen die Reine Lehre mehr möglich.//

Gott sei Dank ist das so. Denn die Grünen haben die Klientel, die sich diese "Reine Lehre" schlicht nicht leisten kann (Arbeitnehmer in prekären Arbeitsverhältnissen - mehr als 25%! - und viele Rentner), überhaupt nicht im Blick. Grüne ohne Rote halte ich für eine Katastrophe.

18:47 von Wolf1905

<< "Wir nutzen alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten, um Gefährder, die frei herumlaufen, schnellstmöglich aus dem Verkehr zu ziehen - durch Vollstreckung von Haftbefehlen, durch Bündelung von Verfahren, durch Verurteilung."

-> da sollen sie auch bereit sein, z. B. jene Nordafrikaner abzuschieben, die hier nachweislich Straftaten begangen haben! <<

,.,.,.

Wieso folgt Ihr letzter Satz zwingend aus dem, was die Grünen fordern?
Der hat doch gar nichts damit zu tun.

@schabernack 18:55

"Interessant wird, ob sich evtl. ökologisch-neben den Grünen aus fff heraus eine neue Partei gründet. Die auch zur Wahl 2021 antritt, und um "Lager"-Stimmen konkurriert."

Ja, das wird in der Tat spannend. Und ich fürchte, das würde die sogenannten konservativen, in Wirklichkeit aber reaktionären Kräfte in Deutschland stärken.

Ich würde mir, ehrlich gesagt, gerne erst einmal bei der Regierungsarbeit angucken, wie viel von der Ökopartei wirklich noch übrig geblieben ist, bevor ich eine andere Partei, die im ähnlichen Segment wie SPD oder Grüne nach Stimmen fischt und für Fragmentierung in diesem Bereich sorgt, groß werden sehen möchte.

Hoffentlich geben die Grünen-Fundis ihren Chefs die Möglichkeit, wenigstens eine Legislaturperiode lang mal an der Macht zu zeigen, ob sie Deutschland grüner machen können.

Wir haben Grüne Politik -

Wir haben Grüne Politik - warum dann nicht auch grüne Minister

von schabernack 18:55

Aber so wie es aus sieht vertreten doch die Grünen die "reine Lehre". Nur ist die vom Inhalt her weder pazifistisch (schon lange nicht mehr), noch ökologisch (Wälder und für Flüssiggas).
Und sozial braucht man gar nichts zu erwähnen.
Eher sieht es nach Karriere- Lehre aus.

Re : Wolf1905 !

Also lieber rot-rot-grün als schwarz. Die sind mit ihrer Politik der Heuchelei, Gängelei und Hofieren von den Reichen und Schönen echt am Ende.
Mir geht dieses Gejammer der CSU und CDU wegen der Wirtschaft schon lange auf den Geist. Nur immer alle Vorteile bei den Großen zu lassen, schafft die ganzen Gräben, die sich immer mehr auftun, und der gesamten Gesellschaft schaden. Auch wenn Herr Altmaier weitere Hilfen verspricht, es sind viel zu viele Hürden da, die eine zügige Hilfe in den jetzigen Zeiten verhindern, und viele Menschen in große Existenznöte bringt.
Auch die Beschlüsse, alle Gaststätten und CO zu schließen, war in meinen Augen nicht nur der falsche Weg, sondern auch ein Schuss in den Ofen. Die Zahlen zeigen dies eindeutig, nur Herr Spahn wird dies nie begreifen, und plappert irgend etwas daher, damit es besser aussieht.
Da wo wirklich angesetzt werden könnte, das rühren die doch so christlichen Parteien nicht an, sonst könnten ja Wähler verloren gehen. Was für eine Schande

um 18.57 Uhr von Schleswig-Holsteiner "rot-grün hatten wir ..."

"rot grün hatten wir schon einmal..." "Jeder kann sich die Ergebnisse im Internet suchen: einfach g--glen "Agenda 2010", "Bundeswehr erstmals im Ausland" ... Ergänzend möchte ich noch den "schlanken Staat " hinzufügen: Massiver Abbau von kommunalen Behörden, d.h. Reduzierung von Fachabteilungen in Bauämtern, Jugendbehörden ...
Privatisierung wichtiger staatlicher Einrichtungen: Von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Krankenhäusern über Gartenbauämtern bis zu Schwimmbädern. Vergabe öffentlicher Aufgaben an gGmbHs mit oft nicht fach- und sachkundiger Leitung und ohne angemessene Kontrolle der Gelder/Haushaltsmittel.
Mit dem Personalabbau wurde auch die Fachkompetenz vernichtet. Früher musste man als Leiter einer Behörde eine Fachausbildung (Ingenieur oder ähnliches haben). Heute reicht ein BWLer - und wird besser bezahlt. Deshalb leiden wir unter dem massiven Abbau von qualifiziertem Personal und Fachkompetenz.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ 19:08 von fathaland slim

„ Ja, den Erfolg der linksradikalen Schröder-Reformen sieht man gerade.“

Ich muss das vielleicht präziser ausdrücken, ich meinte damit Angela Merkel hat sich ein Stück weiter Richtung links in die Mitte bewegt, die SPD nach Schröder weiter nach links.
Der Erfolg gibt am Ende wohl Angela Merkel in der Strategie recht.

Die Grünen

wollen jetzt machen,dann sind sie in der Realität angekommen und werden sehen was machtbar ist.Dann mal viel Glück dabei.

Parteitag der Grünen...

Anton Hofreiter, der Grünen-Fraktionsvorsitzende, brachte das beim digitalen Parteitag in einem kurzen Video auf den Punkt: "Wir wollen Verantwortung für dieses Land übernehmen, als führende Kraft."
###
Wie sagt man in Bayern ?
"Gott bewahre".

@ 19:11 von Bernd Kevesligeti

Die Entscheidung über einen Einsatz in Krisengebieten würde ich auch lieber nicht haben, andererseits sind wir Bestandteil zum Beispiel der NATO, daher finde ich eine solche Entscheidung nicht einfach.
Ansonsten gibt es in jeder Partei Leute die nachher Lobby Arbeit betreiben.
Und das sage ich, wer mich hier vom Schreiben kennt, nicht mal als großer Freund der Grünen.

Machtlos-Zone

Hoffenlich erinnern sich die Wähler bei den nächsten Wahlen darn das es nur um "Macht" und nicht um Sie als leistungsbeiten Bürger und Steuerzalher geht.

Unter dem was dieser Machtwille angerichtet hat leiden wir noch lange. 2010, Krieg in Europa, S21, Rodungen für Windräder usw.

19:01 von Hartmut der Lästige

"Die Grünen waren schon einmal an der Regierung beteiligt."

,.,.,

Dieses "Argument" wird hier ja andauernd gebracht.

Offenbar ist das von einer Instanz einsuggeriert worden, und nun wiederholen das alle unreflektiert.

Man sollte von pauschalem Denken runterkommen.
"Die" Grünen, "die Linken", "die" Männer etc. etc. ->

egal, wieviel Jahrzehnte dazwischen liegen:
die Pauschaldenker glauben, dass die alle immer dasselbe machen, letztendlich irgendwie immer dieselben Personen sind.

Grüne sind alles andere als machtlos

In keinem Land der Welt haben Grüne so viel Macht wie in Deutschland. Sie brauchen nicht mal eine direkte Beteiligung an der Regierung, denn SPD und CDU sind inzwischen de facto linksgrüne Parteien.

Lange sei Macht im Grünen-Kosmos ein "Igitt-Begriff" gewesen, sagt Parteichef Habeck.

Um Kontrolle auszuüben und Verbote durchzusetzen, braucht man Macht. Kein Igitt-Begriff, sondern Inbegriff.
Die Grünen sind der Inbegriff des Machtstrebens.

19:01 von Oggen

>>85% der dt. Wähler sind sachlich gesehen auch potenzielle Grünwähler.<<

Kann nicht ernst gemeint sein, oder? Und 65% der "Grünwähler" wählen dennoch immer etwas anderes?

@draufguckerin

"Grüne Verkehrsplanung war gestern. Hier werden Radwege nicht mehr saniert, sondern zu Parkplätzen umgewidmet. Jetzt sollen wir alle auf der Straße radeln und dürfen mit unserem Körper für die Verkehrsberuhigung sorgen."

Info für Sie: es ist längst durch viele Untersuchungen bestätigt, dass es am sichersten für Radfahrer ist, wenn sie auf der Fahrbahn unterwegs sind, weil sie dann im Blickfeld der Autofahrer sind.
Anders als bei Radwegen, die mehrere Meter von der Fahrbahn entfernt sind und manchmal ganz schlecht einsehbar sind aus dem Auto. Siehe tödliche Unfälle beim Rechtsabbiegen.

"Parkplätze in der Innenstadt werden so lange vernichtet, bis auch das letzte Geschäft/Kaufhaus eingegangen ist."

Was denn nun, gerade haben Sie geschrieben, Radwege müssten für neue Parkplätze weichen?

@draufguckerin

Ich hatte Sie schon mehrfach darauf hingewiesen: es gibt noch mehr Foristen, die in Bremen leben und deshalb wissen, dass Ihre apokalyptische Beschreibung der Zustände dort nichts mit der Realität zu tun hat.
Sie hätten gern eine andere Mehrheit im Senat. Das ist Ihr gutes Recht. Aber er ist nun mal so zusammengesetzt, wie er gewählt wurde (auch wenn Sie damals schrieben, die Regierungsmehrheit sei unter Missachtung des "Wählerwillens" zustande gekommen. Wie war das denn möglich?).
Bremen kämpft gegen übermächtige strukturelle Standortnachteile, für die dort niemand etwas kann, auch keine Regierung, an der die Grünen übrigens nur beteiligt sind und sie keineswegs allein stellen. Sie als Bremerin wissen das ja bestimmt alles.
Mit den Radwegen dort oder mit mehrgeschossigen Häusern, die im Viertel gebaut werden, kann man hadern. Aber damit eine Regierungsunfähigkeit der Grünen im Bund begründen zu wollen? Ich bitte Sie.

@ 19:03 von Sisyphos3

-Wahlen in Deutschland gewinnt man in der Mitte.-

„dann wird´s aber eng
in der Mitte“

Das finde ich gar nicht schlimm, wenn es in der Mitte Eng wird, heißt das vielleicht auch weniger Stimmen für Populisten.
Und dann finde ich ne Enge Mitte gut.
Wir haben genug Länder wo die Mitte nicht mehr gefragt ist, was dann ist sieht man in Amerika sehr gut.
Möchte ich hier eher nicht.

Auf Kommentar antworten...

Am 21. November 2020 um 19:03 von Der Hohe Rat de...

bitte nicht...

....die grünen in der regierung.
das die viele stimmen bekommen heißt noch lange nicht das die regieren können.

die werden unser land vollends gegen die wand fahren.
###
Stimmt ! Den ist nichts hinzuzufügen...

Grüne Verkehrspolitik

In Berlin geht mit grüner Verkehrspolitik fast nichts mehr.
Das Programm lautet: "Autos sind doof!"
Das wars. Mehr ist nicht.
Wie man dann mit Kind und Kegel von A nach B kommt, ist dann nicht mehr deren Problem.
Als Omi kann man dann die Enkel mit dem Lastenfahrrad 20km zum Zoo pedaltreten,
wenn man zurück will, ist das Fahrrad geklaut und der Bus zu voll, um Fahrgäste mitzunehmen.
Genau so, wie man sich das Leben in der Stadt vorstellt... ... wenn man 23 Jahre alt ist, keine Kinder hat, und eh die Nacht durchfeiert, dann ist das grüne Konzept hipp.

19:33 von Traumfahrer

>>Also lieber rot-rot-grün als schwarz. <<

Diese Kombi beinhaltet 3 Parteien, und bekommt nicht mal die Mehrheit der Wähler aufs Trapez.

>>Auch die Beschlüsse, alle Gaststätten und CO zu schließen, war in meinen Augen nicht nur der falsche Weg, sondern auch ein Schuss in den Ofen. <<

Wenn Sie dafür die CDU/CSU verantwortlich machen wollen, dann machen Sie Ihrem Namen alle Ehre. Haben Sie noch nicht mitbekommen, dass das ein Beschluss der Ministerpräsidenten quer durch sämtliche Parteien war? Aber ja, wer sucht, der findet einen Schuldigen, auch wenn man keine Ahnung hat.

Könnte mir auch gut vorstellen die Grünen zu wählen,

aber dazu müssten sie ihre Meinung zur Flüchtlingspolitik drastisch korrigieren. Den Flüchtenden muss in ihrer Heimat geholfen werden und das mit sehr viel Geld, damit diese Länder eine Zukunftsperspektive haben.
Alle nach Europa einreisen lassen ist falsch und untergräbt den sozialen Frieden im Land.

Ich denke....

... eine schwarz-grüne Regierung könnte unserer Republik sehr viele positive Aspekte bringen. Siehe BW, da klappt es auch hervorragend. Wirtschaftskompetenz einerseits, verbunden mit ökologischen Prinzipien andererseits. Ich denke, dass die Grünen heute durchaus als eine Partei zu sehen sind, welche auch Regierungsverantwortung können. Wenn man die Aussagen und Positionierungen von Grünen aber auch Unionspolitikern zwischen den Zeilen liest, kann man heute schon eine klare Tendenz ersehen, wie sich unsere BR ab Herbst 2021 zusammensetzt. Ich würde dies sehr begrüßen.

Realismus, Mogelpackung oder Wackelpudding

Ich weiss nicht so recht, was ich von dieser grünen Vereinigung halten soll. Lange haben Baerbok und Habeck mit einer wohlklingenden Wellness-Rhetorik allen wohl und niemand weh getan, bloss nicht konkret werden. Egal was sie von sich gaben, es wurde von den meisten Medien hofiert, obwohl sie in geschmeidigeren Worten nichts Neues von sich gaben als andere. Die Grünen haben seit 15 Jahren keine Verantwortung im Bund und jeder interpretiert und wünscht sich was in die Partei hinein, ohne zu wissen, was wirklich passiert. Ich frage mich ernsthaft, ob uns das wirklich in der aktuellen Krise weiter hilft. Jetzt ist zupacken gefragt und entscheiden. Ich bin mir nicht sicher, ob uns die Grünen dabei weiterhelfen.

Politikstil

Grüne Lösungen:
1."Was verboten ist, kann kein Problem mehr sein."
2. "Wir sind die Guten!"

Sie waren doch schon in der Regierung ...

.. und haben versucht, was andere auch tun: um Machterhalt buhlen. Sie haben sich zu einer kommerziellen Partei entwickelt ... Viel versprechen wenig halten. Ich erinnere da an den ehemaligen Bundesumweltminister Trittin ... der, einmal im Amt, die Polizei gegen Castordemonstranten in Bewegung gesetzt hat ... . Stammt von ihm nicht auch die Meinung, dass ein Ausstieg aus der Kernkraft den Strom lediglich um 0,5 Cent / kW verteuert? ... na ja ...
Und ein Herr Kretschmann: regiert BW auch ganz weltlich ... inkl. Mercedes Benz und Stuttgart 21.
Faktisch geht es um Macht, nichts anderes.

Der Gang durch die Instanzen....

hat die Grünen zu zahnlosen Tigern gemacht.
Waren sie früher vor allem eine links-ökologische Alternative sind sie heute eine von Ökokapitalisten und ihren Lobbyisten.
Der Hype um die E- Mobilität die in der Grünen Logik alternativlos Atomstrom aus Französischen AKW bezieht, Friedenspanzer die den Burgfrieden sichern, Renditen aus kapitalistischen Ökofonds und Emissionsrechtshandel.....
Nein liebe Grünen ihr seid leider eine Grüne FDP geworden die sich nun der Macht anbiedert, damit wird der sozial ökologische Umbau der Gesellschaft nichts.

@reu-sab, 18:38 Uhr- Vergleichsweise gut durch Pandemie gekommen

Wo sehen Sie denn ein "momentales Fiasko". Ich finde, Deutschland ist bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen...!

Hoffentlich ...

TS:
>>Auf dem Parteitag hat der Vorstand diese Kritiker  besänftigen können, eine Formulierung zum Klimaziel noch mal verschärft … <<

Dann hoffe ich mal, dass im Falle grüner Regierungsbeteiligung dem „gesagt“ auch ein „getan“ folgt.

Vor allem aber hoffe ich, dass „Fridays for Future“ weiterhin und noch viel mehr Erfolg hat. Damit möglichst vermieden wird, dass die Grünen vor Begeisterung über die Teilhabe an Macht und Posten - vom 1,5-Grad Pfad war je die Rede – sich auf dem Weg dorthin quasi verlaufen.

von Francis Ricardo 21:10

Also so einfach ist es nicht. Seit 1955 ist die Bundesrepublik in der NATO. Aber erst seit 1999 mit militärischen Auslandseinsätzen dabei. Und vor einiger Zeit befürwortete die Heinrich-Böll-Stiftung in einem Papier nicht nur ausdrücklich diese "Einsätze", nein, man sollte auch darauf verzichten, sie an UN-Mandate zu binden.

Und mit der Lobby-Arbeit haben Sie recht. Machen die meisten anderen Neoliberalen auch so.

Bei den Grünen

haben die sogenannten Realos mittlerweile das Sagen. Es sind grün getarnte Neoliberale mit hoher Intoleranz und transatlantischer Ausrichtung. Sie haben eine Patei gekapert, in der sie gar nichts zu suchen hätten und die Partei übernommen, ohne sie umzubenennen. Die heutigen Grünen haben mit den Grünen aus der Gründerzeit nichts mehr zu tun, so wie die CDU mit christlichen Werten oder die SPD mit sozialen. Die Grüne Partei ist ein Trojanisches Pferd. Was da raus kommt und an die Macht drängt ist nichts Gutes. Ehrgeizige, egoistische, gierige, selbstsüchtige, machtgeile Menschen, wie die meisten Politiker unserer Tage und damit ein universelles Übel.

@19:20 von Sausevind 18:38 von reu_sab

//Sie, als Teil des Volkes, müssen der Regierung Ideen liefern, nicht umgekehrt.//

Das setzt voraus, dass die Regierenden nicht nur zuhören, sondern den Bürger auch ernst nehmen.
Wenn ich da an den Pfleger Alexander Jordan denke, habe ich nicht den Eindruck, dass Frau Merkel ernstgenommen hat, was der junge Mann da gefragt und gesagt hatte.

Ich teile eher den Eindruck des Soziologen Reckwitz:

***Der Soziologe Reckwitz rückt das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten ins Zentrum seiner Analyse, aber so, wie er das tut, kann sich das linksgrüne Milieu kaum gebauchpinselt fühlen. Die Angehörigen der neuen Mittelklasse, die Reckwitz beschreibt, leben ihr Leben nicht, sie führen es auf, stets auf der Suche nach einzigartigen Dingen und außeralltäglichen Erlebnissen, nach der Aura des Besonderen. Sie schauen herab auf die Lieschen Müllers und Max Mustermanns, die Otto Normalverbraucher mit Sehnsüchten nach DIN-Norm.***

Alle Parteien die dem ewigen Wachstum huldigen,

stimmen damit zwangsläufig auch der sich immer mehr verschärfenden Ausbeutung des Planeten Erde und somit der Selbstausrottung der Menschheit zu.

Mit anderen Worten: Eine Partei der Grünen, die nach Mehrheiten mit der cdU/csU und somit nach weiterem Wirtschaftswachstum strebt, kann von Menschen, die das "weiter so" ablehnen, nicht gewählt werden.

Denn es bedarf eines grundlegenden Wandels, weg vom "mehr und billiger für mich",
hin zu: "Was benötigt die Menschheit wirklich, und wie lässt sich das ohne endgültige Zerstörung unseres einzig verfügbaren Planeten umsetzen?"

@leidergeil, 18:58

Halb so wild, Sie haben hier ja schon oft betont, dass Sie schon wissen, was Sie wählen.

Oh. Das wüsste ich. Wo und wann soll das denn gewesen sein?

Leider bin ich tatsächlich noch äußerst unentschlossen.

Ich glaube aber auch, dass es bis zur Bundestagswahl noch eine Veränderung im Parteienspektrum geben wird.

Auf Kommentar antworten...

Am 21. November 2020 um 19:18 von draufguckerin

Sagen und Tun sind bei den Grünen verschiedene Dinge

Die Grünen wollen raus aus der Machtlos-Zone. Wie es ist, wenn die Grünen Macht erlangen, das kann sich jeder in den rot-grünen Landes- und Stadtparlamenten anschauen.

###
So ist es ! Und auf Bundesebene können wir uns solch ein Grünes Experiment nicht leisten. Nicht noch einmal...

"In Bremen freuen sich die

"In Bremen freuen sich die Baulöwen und ziehen massenweise gesichtslose Kästen zur Käfighaltung hoch."

Was schreiben Sie hier?Würde ich das als das bezeichnen, wofür ich es halte, bekäme ich rot.

"Ein vielgeschossiges Hochhaus mitten in einem gewachsenen Viertel aus der vorletzten Jahrhundertwende? Kann man machen, wenn ...
Die grünen alteingesessenen Viertelbewohner, zuerst haben sie noch protestiert. Aber dann wurden sie schnell still, weil die genehmigende Behörde ja von ihren Parteigenossen geleitet wird - da möchte man nicht negativ auffallen."

Ja sicher, wenn in einem Ortsteil etwa 35% grün gewählt haben, dann können es nur diese sein, die einer BI angehören...
Und die kippen dann natürlich alle um, wenn sie nach der Wahl vollkommen überrascht feststellen, dass die Grünen ganz was anderes wollen? Wo ist da die Logik?

Ihre Beiträge über Bremen, finde ich immer wieder faszinierend, ich lerne dann nämlich jedesmal Dinge dazu, die mir bisher verborgen geblieben sind.

@HalloErstmal2, 21:25

Politikstil
Grüne Lösungen:
1."Was verboten ist, kann kein Problem mehr sein."
2. "Wir sind die Guten!"

Diskussionsstil:
1. "Phrasendresch!"
2. "Schlagwortbrüll!"

3. "Hab ich doch schon immer gesagt!"

Die Grünen machen

Die Grünen machen offensichtlich einiges richtig, wenn einerseits zu starke Ideologie und andererseits zu starker Pragmatismus beklagt wird. Und dass sich heute Robert Habeck klar dazu bekennt, um die politische Gestaltungsmacht zu kämpfen, begrüße ich sehr: Es gibt im politischen Raum ein positives Verständnis von Macht genau da, wo Habeck es verortet: Machen braucht Macht, und es wird spannend, ob das 2021 mit der Union oder mit SPD und Linken gehen wird.

Wohlfühlpartei

Für mich sind die Grünen eine Wohlfühlpartei,
es klingt alles nett und weichspülerdufte.

Aber es funktioniert nicht.

Ob Asyl, Verkehr, Schule, Polizei ... viele Konzepte sind voller Ideologie, sie wollen wie Mutti nur das Beste für alle - und verzetteln sich dann in Bevormundung und verlieren jede Bodenhaftung.

Umfragen?

Oggen@
Gut das wir wissen das Entscheidungen nicht durch Umfrgen sonder durch Wahlen erfolgen.
Und das Umfragen nichts mehr Wert sind wissen wir seit Jahren.

@ 21:30 von Bernd Kevesligeti

Von meiner persönlichen Meinung bin ich da voll und ganz bei Ihnen.
Ich denke nur einfach das die Entscheidungen mit Erwartungen auf internationaler Ebene einfach für Politiker schwieriger zu treffen sind.

@21:25 von Advokat76

//Lange haben Baerbok und Habeck mit einer wohlklingenden Wellness-Rhetorik allen wohl und niemand weh getan, bloss nicht konkret werden.//

Das ist das Dilemma aller Parteien: Wer konkret wird, verliert Wählerstimmen.

@Anna-Elisabeth, 21:32

Der Soziologe Reckwitz rückt das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten ins Zentrum seiner Analyse …

Nach "das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten" wollte ich eigentlich schon aufhören weiterzulesen. Ich habe mir den Rest dann doch angetan. Und was ich mir schon zu Beginn über den Soziologen Reckwitz dachte, naja, das hat sich dann im übrigen Erguss bestätigt.

Die Grünen waren mal

Die Grünen waren mal Hoffnungsträger, heute sind sie nur noch eine "Mantel in den Wind Partei". In meinen Augen, auf Grund des krassen Wandels, schlimmer als die FDP.

Ja

@frosthorn

LOL - ja, da haben Sie recht!
Ich habe versucht, es knapp und kurz auf den
Punkt zu bringen.

Möge dir Macht mit Dir sein...

"Wir müssen mehr in Deutschland investieren, in die Schulen, die Kitas, die Bildung, die Innovation, in Klimaschutz, in Digitalisierung."

und, um Regierungsfähigkeit zu beweisen: in Atomkraft und "Verteidigung" auch ohne UN Mandat.
Aber das in Müntefering Manier..... man muss sich ja nicht an Wahlaussagen messen lassen.

Grüne wollen an die Macht

Die Vorsitzende der Grünen wirkt auf mich, in ihrem weißen Kleid, wie eine Schlagersängerin die eine heile Welt vorgaukelt die man ihr glauben muss wenn man ihr nur lange genug zuhört, Herr Habeck kommt rüber wie ein Wanderprediger der gebetsmühlenartig immer dasselbe erzählt. Ob die Grünen wirklich eine große Industrienation führen oder umgestalten können wage ich zu bezweifeln. Wenn Ihre Vorstellungen von Führung dieselben sind wie Sie die Grünen Senatoren In Berlin haben, dann lieber keine Macht in den Händen von Grünen Utopisten über ein 80Millionen Volk.

Wegelagerer34, 21:31

Bei den Grünen haben die sogenannten Realos mittlerweile das Sagen. Es sind grün getarnte Neoliberale mit hoher Intoleranz und transatlantischer Ausrichtung. Sie haben eine Patei gekapert, in der sie gar nichts zu suchen hätten und die Partei übernommen, ohne sie umzubenennen. Die heutigen Grünen haben mit den Grünen aus der Gründerzeit nichts mehr zu tun, so wie die CDU mit christlichen Werten oder die SPD mit sozialen. Die Grüne Partei ist ein Trojanisches Pferd. Was da raus kommt und an die Macht drängt ist nichts Gutes. Ehrgeizige, egoistische, gierige, selbstsüchtige, machtgeile Menschen, wie die meisten Politiker unserer Tage und damit ein universelles Übel.

Dem kann ich nur beipflichten.
Analog gilt Neoliberalismus mit transatlantischer Ausrichtung ebenso für csU/cdU, fdP und sPD.
Und in noch extremerer Ausrichtung (mit scheinbar weniger Transaltlantik, außer für Trumpismus) für die afD.

21:10 von werner1955

>>Hoffenlich erinnern sich die Wähler bei den nächsten Wahlen darn das es nur um "Macht" und nicht um Sie als leistungsbeiten Bürger und Steuerzalher geht.<<

Das liegt nun rd. 20 Jahre zurück und geschah unter der SPD-Führung G. Schröder. Dafür kann man die Grünen nicht ewig verantwortlich machen. Das muss ich mal los werden, obwohl ich nicht grade zu den Grünen tangiere...

Grünen Parteitag...

Welches Thema im nächsten Jahr bei der Bundestagswahl Priorität haben wird, ist inmitten der Corona-Hochzeit schwer zu sagen.
###
Ich denke, es wird...
Wirtschafts, Arbeits und Finanzpolitik, Außen, Innen und Europapolitik, Verteidigungs sowie Migrationspolitik sein. Alles Themen wo man den Grünen heute und in der Vergangenheit höchste Kompetenz und Fähigkeiten zusprechen kann...
Oder etwa nicht ?

Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese,

dann komme ich zu dem Schluss, daß die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl wohl als unbedeutende Splitterpartei unter "ferner liefen" geführt werden.

Ja, Volkes Stimme...

Am 21. November 2020 um 19:01 von Oggen

85% der dt. Wähler sind sachlich gesehen auch potenzielle Grünwähler.
----------------------------------------
Die aktuellen Umfragen können sie gerne zu Grunde legen-schauen sie auf die letzten Landtagswahlen (außer im Stadtstaat Hamburg) wurden überall 20% -30% weniger erreicht als vorhergesagt. Ja und die aktuell prognostizierten 18% minus ca. 20% sind wohl so das, was auf Bundesebene realistisch erreichbar für die Grünen ist.

Baerbock

Würde A. Baerbock nicht ständig in Oberlehrerart auftreten und glauben, sie müsse den Menschen im Land alles mit Verordnungen oder gar Gesetzen beibringen, dann wäre die Partei auch für mehr Menschen in diesem Land attraktiv! Stattdessen aber schreckt die Vorstellung eines grünen Kanzlers, der die Menschen wie ein Schülerlotse über die Straße führt, eher ab!

21:30 von Bernd Kevesligeti

@21:10 von werner1955 / Er schrieb:

«Machtlos-Zone … Unter dem was dieser Machtwille angerichtet hat leiden wir noch lange. 2010, Krieg in Europa, S21, Rodungen für Windräder usw.»

Sie schrieben:

«Und mit der Lobby-Arbeit haben Sie recht.
Machen die meisten anderen Neoliberalen auch so.»

Ich schreibe:

In welchem politischen Absurdistan simma denn nun wieder angelangt. Umzingelt von Grünen Neoliberalen, die in Kriege führen, irgendwas Natur für Windräder platt machen. Und nichts anderes im Sinn gaben, als mit den Lobbyisten zu schmusen. Von noch viel Mieserem gar nicht erst zu reden.

Wäre ja wohl Ihrer Meinung nach viel besser, die Grünen täten die AKWs wieder reaktivieren, und noch ein paar neue dazu bauen. Muss man weniger Bäume für wegholzen … als für die ganzen doofen WKAs. Auch wenn's in der Nordsee eher weniger Bäume gibt … aber egal.

Welche edlen Helden der Unfehlbarkeit sähen Sie denn gerne aber 2021/22 die Deutschen Lande regieren? Frisch Gebackene müssen her !

Der freundiche..., 21:34

auf Bundesebene können wir uns solch ein Grünes Experiment nicht leisten. Nicht noch einmal...

Aber die neoliberalen "Experimente" der csU, fdP, cdU, spD und Forderungen der afD schon?
Obwohl sie nachweislich bereits ins Chaos geführt haben und immer tiefer führen werden?

19:00 von Sausevind

18:36 von mispel
"Wären die Grünen nicht so ideologisch verbohrt, könnte man sich mit ihnen befassen.
So bleibt nur ein Schaudern zurück."
.,.,.,
Wovor genau schaudert Ihnen?
.
auch wenn sie es nicht verstehen können
aber vor einem Menschenschlag wie den GRÜNEN habe ich persönlich Angst
Jeder glaubt mit seiner Meinung recht zu haben
das ist normal - darin liegt finde ich kein Problem
aber üblicherweise hat man in seinem Hinterkopf ein klein wenig (Selbst) Zweifel
dieser Zweifel so glaube ich fehlt denen komplett
Rücksichtslos und kompromisslos ihren Willen durchsetzen, alle Brücken hinter sich abreißen
unabänderliche Tatsachen schaffen, das kann keine Handlungsweise sein
wie gesagt das ist meine ganz persönliche Meinung und vor allem Furcht

Politik ist wie....

... eine Schwiegermutter. Man kann sie verteufeln oder versuchen sie zu verstehen. Wenn hier den Grünen vorgeworfen wird, sie würden sich nur nach Macht sehnen, muß ich kontern, dass kein Politiker jedweder Couleur in DE seinen Job ehrenamtlich verrichtet. Wie definiert man den Begriff Macht? Ist es nicht legitim, dass man/frau seine politischen Ideologien im Rahmen einer Regierungsverantwortung umsetzten möchte? Wovor haben so viele Foristen denn Angst? Sollten die Grünen in die Regierungsverantwortung einbezogen werden, dann wird dies im Rahmen einer Koalition geschehen - aktuell hoffentlich mit den Unionsparteien. Koalition bedeutet auch Kompromisse zu schließen. Somit sehe ich positiv in die Zukunft.

@ frosthorn

Nach "das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten" wollte ich eigentlich schon aufhören weiterzulesen. Ich habe mir den Rest dann doch angetan.

Ich nicht. Nach der Vokabel "linksgrün" kann nur noch Geschwurbel kommen.

Ergänzung

"Was verboten ist, kann kein Problem mehr sein":
Beispiel:
Überall in Berlin werden Parkplätze rückgebaut, Autos sollen am besten ganz aus der Stadt verschwinden. Parken verboten.
Die Folge:
Ganze Bereiche der Stadt werden unzugänglich, weil man mit Kind und Kegel für eine "Anreise" zum Ziel immer länger braucht, immer mehr zahlt, ewig Parkplätze sucht.
Beispielsweise braucht man für die Fahrt zu einem Musik-Fachgeschäft von uns aus bei 20km Fahrtstrecke über 90 Minuten oneway.
40 km Radtour ? Stadtrundfahrt mit dem Bus ?
Oder:
Parken am Zoo kostet mittlerweile mehr als der Zoo-Eintritt, also rund 8 Euro pro Stunde.
Da ist dann der Tagesbesuch futsch für die Kinder.
War früher kein Problem.

Das Publikum übers Internet mit einer leidenschaftlichen Rede

zu erreichen schafft nicht jeder. Respekt.

Das aus meiner Sicht einzig legitime Motiv, Macht anzustreben ist allerdings, mithilfe dieser - dann zwangsläufig nur temporären) Macht bewirken („machen“) zu können, dass Macht nicht länger ein Privileg Einzelner ist.

"Wir müssen mehr in Deutschland investieren, in die Schulen, die Kitas, die Bildung, die Innovation, in Klimaschutz, in Digitalisierung."

Nicht „mehr“, ausschließlich in die Existenzsicherung aller. Und wir müssen aufhören, in nationalen oder sonstigen „Grenzen“ zu denken.

„sparen, um die Staatskasse wieder zu füllen, ist der falsche Weg. "Noch heißt es, Klimaschutz gefährdet wirtschaftlichen Erfolg"
>> "Dabei wird es nur mit und durch Klimaschutz in Zukunft noch wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand überhaupt geben"

Eben. Damit diese Paradoxie aufgelöst werden und es überhaupt einen Weg geben kann, müssen Macht und Geld entkoppelt werden. Da Wissen Macht ist, heißt das: Mittels vollständiger Transparenz in der Wirtschaft.

Am 21. November 2020 um 21:31 von Wegelagerer34

Die heutigen Grünen haben mit den Grünen aus der Gründerzeit nichts mehr zu tun, so wie die CDU mit christlichen Werten oder die SPD mit sozialen. Die Grüne Partei ist ein Trojanisches Pferd.
---------------------------------------
Natürlich-denn sonst wären die Grünen weiterhin eine 5% Randpartei ohne Lobby bei Presse und Industrieverbänden-denn merke auch Winparkbauer und E-Mobilhersteller sind Kapitalisten.

21:32, Anna-Elisabeth

>>Ich teile eher den Eindruck des Soziologen Reckwitz:

***Der Soziologe Reckwitz rückt das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten ins Zentrum seiner Analyse, aber so, wie er das tut, kann sich das linksgrüne Milieu kaum gebauchpinselt fühlen. Die Angehörigen der neuen Mittelklasse, die Reckwitz beschreibt, leben ihr Leben nicht, sie führen es auf, stets auf der Suche nach einzigartigen Dingen und außeralltäglichen Erlebnissen, nach der Aura des Besonderen. Sie schauen herab auf die Lieschen Müllers und Max Mustermanns, die Otto Normalverbraucher mit Sehnsüchten nach DIN-Norm.***<<

Andreas Reckwitz zeichnet eine böswillig-polemische Karikatur. Wenn ich solche Leute, wie er sie beschreibt, treffen würde, dann würde ich schreiend wegrennen. Ich habe solche Leute aber noch nie getroffen.

Ja, die Grünen sind für einige das Objekt glühenden Hasses. Irrationalen glühenden Hasses.

Die Zeit als die Grünen mit

Die Zeit als die Grünen mit der sPD an der Macht waren zeigt, dass zwischen dem, was man vorgibt tun zu wollen und dem, was man dann tatsächlich macht Welten liegen.

21:45 von Anna-Elisabeth

Das ist das Dilemma aller Parteien: Wer konkret wird, verliert Wählerstimmen.
.
und wer in der Regierungsverantwortung steht muß Entscheidungen treffen
Theorie und Wirklichkeit sind häufig verschieden
angefangen bei so harmlosen Dingen wie alle 2 Jahre ne Rotation im Bundestag, Ämterhäufung verhindern
den 1. Bundeswehreinsatz von ner Antikriegspartei ?!
Rechtsstaat heißt auch Rechtsstaat durchsetzen, auch wenn es unpopulär ist wie im Dannenröder Forst
und wenn ne gerichtlich angeordnete Abschiebung ansteht ebenso

19:27 von Blitzgescheit

>>All das fehlt bei den Grünen.<<

Das Einzige was den Grünen fehlt ist bei Parteispenden zu betrügen. Das kann zur Zeit nur eine andere Oppositionspartei.

@21:38 von andererseits

//...und es wird spannend, ob das 2021 mit der Union oder mit SPD und Linken gehen wird.//

Für mich ist Schwarz-Grün keine Frage mehr. Spannender ist für mich eher, wer Kanzler-Kandidat der Union wird bzw. ob es ein Kandidat sein wird, mit dem diese Koalition dann auch hält.

Jung und gebildet

Die Anhängerschaft der Grünen hat das niedrigste Durchschnittsalter von allen im Bundestag vertretenen Parteien und die durchschnittlich beste Ausbildung.

@ 21:47 von nepal82

Politik ist Kompromiss - kompromisslose Politik gibt es nur in einer Diktatur. Die Grünen sind inzwischen einfach realistischer in manchen Bereichen und können daher wohl in der nächsten Regierung viel Gutes umsetzen. Falls es vor oder nach der Wahl einen Linksschwenk gäbe, den sich viele hier wünschen sind Sie wieder bei 5-10%.
Warum ist Herr Kretschman in Baden Württemberg wohl so beliebt? Ein sehr sympathischer Realist!

21:11 von Freier Markt

"Um Kontrolle auszuüben und Verbote durchzusetzen, braucht man Macht. Kein Igitt-Begriff, sondern Inbegriff.
Die Grünen sind der Inbegriff des Machtstrebens."

,-,-,

Es fehlt Ihre Begründung für Ihre ungeheuerliche Aussage.

nepal82, 21:47

Die Grünen waren mal Hoffnungsträger, heute sind sie nur noch eine "Mantel in den Wind Partei". In meinen Augen, auf Grund des krassen Wandels, schlimmer als die FDP.

Jede Partei/Politik, die nicht radikal mit der Ökonomie des mehr und billiger bricht, ist "schlimmer".
Nicht nur als die fdP, sondern auch als csU, cdU, spD und grüne.
Und erst recht als die sogenannte afd.

Am 21. November 2020 um 21:31 von Wegelagerer34

In meinen Augen der beste Beitrag

Parteipolitik polarisiert...

... und führt oft zu undifferenzierter Polemik. Ist normal und menschlich. Dennoch halte ich es für unverhältnismäßig, blindlungs und argumentstionlos auf eine politische, demokratische und inhaltlich gewachsene Partei mit der Verbalkeule einzudreschen.

Schreibt ein Forist, welcher seit 46 Jahren CSU wählt.

@21:55 von fathaland slim

Sorry, aber in der Tat hoffe ich das.
Ich wünsche mir, jetzt nachdem "Die Partei" ihren ersten Abgeordneten im Bundestag hat, dass Herr Sonneborn Bindeskanzler wird. :))

Schnell bei der Hand mit dem Völkerrecht

@ Hartmut der Lästige:
Es war die Periode des größten Sozialabbaus in der Geschichte der Bundesrepublik und auch die erste Beteiligung Deutschlands an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg fand unter dieser Koalition statt.

Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Wer entscheidet, ob ein Einsatz gegen das Völkerrecht oder gegen das GG ist? Sie?
Gegen jeden, aber auch wirklich jeden Auslandseinsatz der Bundeswehr wurde in Karlsruhe geklagt. Völkerrechtswidrig war kein einziger.

21:17 von Der freundliche...

>> Am 21. November 2020 um 19:03 von Der Hohe Rat de...

bitte nicht...

....die grünen in der regierung.
das die viele stimmen bekommen heißt noch lange nicht das die regieren können.

die werden unser land vollends gegen die wand fahren.
###
Stimmt ! Den ist nichts hinzuzufügen... >>

,.,.,.,

Ich wage trotzdem mal was hinzuzügen:

1. Wenn jemand viele Stimmen bekommt, heißt das noch lange nicht, dass sie NICHT regieren können.

2. Die Grünen werden hier angeprangert, als seien sie gefährlicher als die Nazis, die nicht an die Macht kommen dürften.
Sieht mir so aus, als sei diese Verdrehung gewollt.

2021 zwischen Pest und Corona wählen...

Andere Parteien haben durchaus noch gruseligere Gestalten als die Grünen.
Die Grünen erscheinen auch eher...
naiv.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

21:32 von Anna-Elisabeth

@sausevind

«Ich teile eher den Eindruck des Soziologen Reckwitz:
***Der Soziologe Reckwitz rückt das lingsgrüne Milieu der liberalen Kulturkosmopoliten ins Zentrum seiner Analyse, aber so, wie er das tut, kann sich das linksgrüne Milieu kaum gebauchpinselt fühlen … Die Angehörigen der neuen Mittelklasse, die Reckwitz beschreibt, leben ihr Leben nicht, sie führen es auf … Sie schauen herab auf die Lieschen Müllers und Max Mustermanns, die Otto Normalverbraucher mit Sehnsüchten nach DIN-Norm.***»

Watt is datt denn für ein verkitschter Schmuh.
Meiomei … was redet der denn da !

So als wären Grüne für ihn Phantome, die er nur aus der Oper, oder aus alten Tierfilmen vom Grzimeck vom Hörensagen kennt. In welchem Habitat leben denn die Beschriebenen? Schlagwortsalat ohne Dressing. Noch fader als Gras direkt von der Wiese dem Kaninchen vor der Nase weg gemümmelt.

Als trügen Grüne als Einheits-Erkennungszeichen was wie die Streifen, die die Zebras beim Grzimek trugen. Alle gleich doof.

@22:08 von Glücklicher Leser

"Warum ist Herr Kretschman in Baden Württemberg wohl so beliebt?"

Herr Kretschmann und seine Lobbypolitik hat nichts mit dem zu tun, was mal grüne Politik war. Das er im Ländle beliebt ist, ist nicht erstaunlich.

verbrannte Erde?

um 22:00 von Sisyphos3…aber vor einem Menschenschlag wie den GRÜNEN habe ich persönlich Angst
Jeder glaubt mit seiner Meinung recht zu haben
das ist normal - darin liegt finde ich kein Problem
aber üblicherweise hat man in seinem Hinterkopf ein klein wenig (Selbst) Zweifel
dieser Zweifel so glaube ich fehlt denen komplett
Rücksichtslos und kompromisslos ihren Willen durchsetzen, alle Brücken hinter sich abreißen
unabänderliche Tatsachen schaffen, das kann keine Handlungsweise sein
wie gesagt das ist meine ganz persönliche Meinung und vor allem Furcht

Wirklich alle Grünen sind so? Wenn man bedenkt, dass es ca. 15 Mio. Grünenwähler und oder Sympathisanten gibt, müssen sie sich Hilfe holen, um aus diesem Gedankengebäude wieder herauszukommen.
Grüne sitzen in unzähligen kommunalen Behörden, Ämtern oder Verwaltungen. BW hat einen grünen Ministerpräsidenten. Überall haben wir verbrannte Erde hinterlassen? In welcher Welt leben sie?

so schlimm wird es nicht kommen

um 21:55 von fathaland slim
Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese,
dann komme ich zu dem Schluss, daß die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl wohl als unbedeutende Splitterpartei unter "ferner liefen" geführt werden.
Ja, Volkes Stimme...

Ich wähle seit 1980 grün und werde es auch 2021 so machen. Vielleicht eine kleine Beruhigung…

Dicodes, 21:52

Die Vorsitzende der Grünen wirkt auf mich, in ihrem weißen Kleid, wie eine Schlagersängerin

Wenn ich (zugegebenermaßen selten) mal Schlagersängerinnen im TV sehe, kommen die komplett anders 'rüber - nämlich selbstausbeutend sexualisiert, also das Gegenteil von Frau Baerbock.

Herr Habeck kommt rüber wie ein Wanderprediger der gebetsmühlenartig immer dasselbe erzählt.

Damit charakteriseren Sie nun allerdings auch die meisten Politiker der afD, fdP, csU, cdU und spD ...

Darstellung: