Ihre Meinung zu: 15 Jahre Merkel: Die Kanzlerin und die Frauen

22. November 2020 - 10:43 Uhr

Vor 15 Jahren wurde Angela Merkel vereidigt. Damit stand zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Regierung. Aber was hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht? Von Angela Ulrich.

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Kommentare

sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste

ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler

Unglaublich, gerade Merkel

Unglaublich, gerade Merkel zur Frauenrechtlerin zu machen.
Die viel zu lange regierende Kanzlerin mit ungeklärter DDR-Vergangenheit hat die Quotenfrau salonfähig gemacht.
Und attraktiver ist genau das Gegenteil von dem was ich sehe und höre.
Die Quotenfrau im Landtag ist ja gerade in Brandenburg vor Gericht durchgefallen.
Welche Ausmaße das annehmen kann, sieht Frau ja bei den Grüninnen.

11:00, lenamarie

>>sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler<<

Hauptsache Mann?

Dann möchte ich die große Trude Herr zitieren:

"Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!"

Im Ausland werden wir

um unsere Kanzlerin beneidet. Eine hochintelligente und gebildete Frau, ohne Allüren, persönlich bescheiden, mit außerordentlichen Verhandlungseigenschaften und, wenn es sein muss (wie bei der Flüchtlingskrise), auch moralischer Einstellung, die sie ggf. auch konsequent vertritt. Sie vertritt keine ideologische Linie, sondern ist Pragmatikerin in der Umsetzung des Mehrheits-Volkswillens (nicht unbedingt des Teils des Volkes, das am lautesten schreit). Daher hat sie, allem Geschrei zum Trotz, auch bei Umfragen die höchsten Beliebtheitswerte. Sie setzt für Frauen demnach auch nur das um, was vernünftig und durchsetzbar ist. Warum soll sie sich an Nicht-Durchsetzbarem aufreiben? Sie wird, wenn sie ihren Teil zur Entwicklung Deutschlands beigetragen hat, ruhig zurück ziehen und nichts vermissen, auch nicht die Macht. Für einen Machtrausch, in dem sich andere mächtigste Männer, Putin, Erdogan, Trump, sonnen, ist sie zu nüchtern.

Wieso herrschen manche

Wieso herrschen manche Politiker so lange? Das klingt nicht demokratisch. Es gilt das Volk zu repräsentieren, Politiker sind nur Verwalter. Aber wir wissen ja, dass manche von ihnen nach ihrem - extra für die Unabhängigkeit - gut bezahlten Job in der Industrie landen.

Aber das traue ich Frau Merkel irgendwie nicht zu. Wenn, würde es mich nicht überraschen-.

11:00 von lenamarie

Zitat:"ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler"

Bei der derzeitigen Kandidatenlage besteht eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Wunsch in Erfülung geht...

Nein, ich habe Frau Merkel nie gewählt -

aber sie hat m. E. einen guten Job gemacht. Sie ist Naturwissenschaftlerin und geht damit mit wenigen Emotionen an ihre Aufgaben heran. Sie fragt nicht danach, ob ihre Entscheidungen dem "Mainstream" entsprechen und hebt sich damit wohltuend von den vielen Wichtigtuern in der Politik ab. Und wenn ich mich in der Welt so umblicke, gibt es noch weitere Politiker z.B. in Neuseeland, Finnlad oder Dänemark, die ihre Aufgaben super erfüllen (sind alles Frauen, was vielleicht zum Nachdenken anregen kann).
Wenn Frau Merkel aus der CDU, die so tolle Nachfolger für den Parteivorsitz haben, wie die Herren Merz (Blackrock) oder Laschet (der Wankelmütige) oder Röttgen (pro Amerika, kontra Russland) austreten würde, ich würde sie glatt wählen.

Re : knutwahrheit !

Ja, das mit ihrer Vergangenheit hätte man mal klären sollen.
Dass aber eine Frau an der Spitze steht, ist nicht so verkehrt, nur sollte diese nicht so Macht- versessen sein wie Merkel, sondern sich um die Belange der Menschen kümmern.
Ein sehr gutes Beispiel ist die Neuseeländische Regierungschefin, die ihre Aufgaben sehr gut bewältigt, ohne Starallüren !
Dass in D überhaupt an eine Frauenquote gedacht werden muss, liegt nicht an den Frauen, sondern an den überheblichen, arroganten und über- eitlen Männern, die immer noch glauben, sie sind der Nabel der Welt. Es gibt ja genügend Beispiele von Herren, die sich zu wichtig nehmen, überall protzen und so tun, als wüssten und können sie alles.
Und es liegt an den unchristlichen Parteien CDU und CSU, wo ein Haufen unbefriedigter Gockel den ganzen Tag krähen und sich unmöglich aufführen. In der AFD ist es noch schlimmer, man braucht sich nur einen Höcke und sein Gefolge anschauen. Kein Benehmen und keinen Anstand kennen die !!

Ein bisschen billig,...

...quasi "auf den letzten Metern" ihrer Kanzlerinnenschaft mit diesem Thema daher zu kommen.
Man kann doch allerorten beobachten, dass sich eine Frauenquote nicht einfach per Gesetz verordnen lässt.
Das hat sie längst begriffen und das Problem denen überlassen, die es lösen wollen/können oder eben nicht.

Für Frauen ein Debakel

Beim Thema equal paying kam nix, Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenfalls nix, Frauen in der Chefetage, Null; es gibt noch etliche andere Felder, aber das zeigt schon mal, dass Wählerinnen bei Frau Merkel völlig falsch gelandet sind, da wäre bei einem Mann mehr rum gekommen.

Ich finde es immer wieder

Ich finde es immer wieder interessant, wenn sich einerseits über die Spaltung der Gesellschaft beklagt wird, andererseits dann solche Artikel veröffentlicht werden, in dem Frauen Männern gegenüber gestellt werden und Sachverhalte ohne jede Hinterfragung als Benachteiligung von Frauen interpretiert werden. Hier gibt halt die Ideologie das Denken vor. Es gibt Unterschiede, also müssen Frauen benachteiligt werden. Dass die Geschlechter einfach unterschiedliche Interessen haben und so etwas wie ein freier Wille des Individuums existiert, wird komplett ignoriert. In welchen Bereichen Frauen nicht gleichberechtigt sind, wird leider auch nicht gesagt.

Die Fähigkeit hat Priorotät

Ich würde gern nach dem Wirkungsgrad der Themenfelder, nach dem Erscheinungsbild der Durchsetzbarkeit und überhaupt lieber von Logik, Verstand, Sinn und Ziel einzelner Personen entscheiden. Und nicht nach äußerem Erscheinungsbild und Geschlecht. Dass man das bisher in einzelnen Parteien "per Geschlechterquote" entscheiden wollte, ist mir nie eingeleuchtet. Was habe ich von einer unfähigen "Ministeri*in, die nur "die Bühne" füllt, weil sie weiblich ist? Genauso wenig wie von einem unfähigen Minister... Mein Fokus neigt sich anderen Fähigkeiten zu als dem Geschlecht.

um 11:00 von lenamarie

sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler
----------
Das Geschlecht ist das unwichtigste Merkmal für eine Kanzlerschaft.

Immerhin

„Erst ist sie "Kohls Mädchen" (...) Aber was hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht?“

Zumindest, der ganzen Welt klarzumachen, dass sie niemandes „Mädchen“ ist. Und wie das geht. Auch schon was.

11:15 von OrwellAG

Zitat:"Wieso herrschen manche Politiker so lange? Das klingt nicht demokratisch."

Wieso? Meines Wissens wurde Fr. Merkel bzw. ihre Partei all die Jahre mit deutlicher Mehrheit gewählt. Was ist daran nicht demokratisch?

Zitat:"Es gilt das Volk zu repräsentieren, Politiker sind nur Verwalter. "

Stimmt. Deshalb werden sie ja auch auf Zeit gewählt. Ich kenne allerdings nur wenige "Verwalter", die sich für ihr Tun oder Lassen so öffentlich beschimpfen und herabwürdigen lassen müssen wie PolitikerInnen, hier gerade auch Fr. Merkel.

Zitat:"Job in der Industrie...Aber das traue ich Frau Merkel irgendwie nicht zu. Wenn, würde es mich nicht überraschen-."

Was jetzt? Trauen Sie ihr das zu oder nicht? NB: Ich habe Fr. Merkel nie gewählt und halte viele Teile ihrer Politik für schlecht. Aber diese Selbstbedienungsmentalität wie bei Merz, Koch oder Schröder dürfte ihr fern liegen...

Eine Frauenquote

Eine Frauenquote diskreditiert fähige Frauen und setzt diese herab. Als Vater eines Sohnes und einer Tochter wünsche ich mir Chancengleichheit für beide Kinder. Ich sähe es nicht als Errungenschaft an, wenn meine Tochter mit geringerem Aufwand zum Erfolg käme als dies bei gleicher Anstrengung meinem Sohn gelänge.
Quoten schaffen immer auch neue Ungerechtigkeiten.
Dass sich die Kanzlerin als Vorreiterin für Frauenrechte hervorgetan hätte, ist mir nicht besonders aufgefallen. Das ist aber auch nicht schlimm.

@ OrwellAG, um 11:15

Schnell noch die Gelegenheit wahrnehmen und seinen Politikerfrust abladen?

Was glauben Sie, wäre heute besser, wenn die Kanzlerschaft vor einer oder zwei Legislaturperioden in anderen Händen gelandet wäre?

Wahrscheinlich ebenso wenig wie Ihre negative Einstellung...

Kann es......

es nicht auch sein, daß Frau Merkel ihre Geschlechtsgenossinen realistisch einschätzt hinsichtlich deren Qualitäten?

@11:00 von lenamarie

"ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler"

Aber bitte keinen von den im Moment zur Verfügung stehenden.

Frauen - das goldene Kalb der westlichen Welt

"Aber was hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht?"

Was gilt es denn für Frauen in der westlichen Welt noch zu erreichen? Frauen haben volle Gleichberechtigung und sämtliche Freiheiten der westlichen Gesellschaften. Wenn Frauen etwas nicht erreichen oder können, liegt das nicht an der Gesellschaft, sondern an diesen selbst.

11:20 von Lampenladen

Zitat:"da wäre bei einem Mann mehr rum gekommen."

Glauben Sie? So wie bei ihren Vorgängern Kohl und Schröder, wo Frauenpolitik "Gedöns" war?

11:00 von lenamarie

>>sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler<<

Das Frau Dr. Merkel ihre Macht das Wichtigste war, das bezweifle ich allerdings sehr stark. Sie hat versucht, ihre Hände in alle Richtungen hin offen zu halten. Da sehe ich sie so ziemlich als die Letzte in einer langen Reihe, die nur auf Machtbestrebung aus war.

@ Peter Meffert, um 11:17

re lenamarie, um 11:00

"...die Wahrscheinlichkeit..."

Da haben Sie Recht, dräut da doch im Hintergrund die Annalena... :-)

11:26 von karlheinzfaltermeier

Zitat:"Kann es nicht auch sein, daß Frau Merkel ihre Geschlechtsgenossinen realistisch einschätzt hinsichtlich deren Qualitäten?"

Damit haben Sie gute Chancen, nicht nur "Pascha des Monats" zu werden. Von Frauen außerhalb von KinderKücheKirche scheinen Sie nicht viel zu halten...

@11:27 von Hr. Paschulke

"Frauen haben volle Gleichberechtigung"

Ja, das sieht man zum Beispiel am Lohngefälle zwischen Mann und Frau!
Nicht nur da gibt es noch viel zu tun.

@lenamarie

"sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler"

Hmmm - ich wünsche (das Leben ist aber leider kein Wunschkonzert) mir einen vernünftigen Kanzler!
Frau Merkel - Ihre Leistungen in der Flüchtlingspolitik und Coronazeiten unbestritten - betrieb leider nur eine typische C-Parteien Klientel Politik. Nicht ganz so verheerend wie die 16 Jahre Kanzler Kohls aber ganz viel besser auch nicht.
Der/die Amtsnachfolger kann männlich/weiblich/divers oder sonst was sein - Hauptsache es ist mal Schluß mit der CDU Umverteilungspolitik!

11:20 von harry_up

>>Ein bisschen billig,...
...quasi "auf den letzten Metern" ihrer Kanzlerinnenschaft mit diesem Thema daher zu kommen.
Man kann doch allerorten beobachten, dass sich eine Frauenquote nicht einfach per Gesetz verordnen lässt.
Das hat sie längst begriffen und das Problem denen überlassen, die es lösen wollen/können oder eben nicht.<<

Wie wahr !

11:29 von harry_up

ZItat:"dräut da doch im Hintergrund die Annalena... :-)"

So sympathisch mir das wäre - die Gesetze der Wahrscheinlichkeit sprechen doch eher gegen Fr. Baerbock oder H. Habeck...

Wenn überhaupt was für Frauen

getan wurde, wurde es immer von der SPD durchgesetzt.
Merkel musste da jedesmal zum Jagen getragen werden. Sie ist eine Opportunistin durch und durch. Wenn Frau Merkel jetzt auch noch als "Frauenrechtlerin" gehypt wird heißt das sie wird wieder mal mit Lorbeeren geschückt für die Andere die Arbeit geleistet haben. (Auf Deutsch das schlägt dem Fass den Boden aus).
Soweit ich zurück denken kann wurden die Frauenrechte unter den SPD Kanzlern verbessert niemals von der CDU/CSU.

11:34 von Tretschko

Zitat:"Frau Merkel - Ihre Leistungen in der Flüchtlingspolitik und Coronazeiten unbestritten - betrieb leider nur eine typische C-Parteien Klientel Politik. Nicht ganz so verheerend wie die 16 Jahre Kanzler Kohls aber ganz viel besser auch nicht."

So sehe ich das auch. Vor allem die schwarz-gelbe Koalition Merkel/Westerwelle war eine der schlechtesten Regierungen der letzten Jahrzehnte (Ausstieg aus dem Atomausstieg und Wiedereinstieg mit milliardenschweren Folgen für uns alle, eindeutig Politik für die Wirtschaftslobby usw.).

11:20, mispel

>>Ich finde es immer wieder interessant, wenn sich einerseits über die Spaltung der Gesellschaft beklagt wird, andererseits dann solche Artikel veröffentlicht werden, in dem Frauen Männern gegenüber gestellt werden und Sachverhalte ohne jede Hinterfragung als Benachteiligung von Frauen interpretiert werden.<<

Sie nennen es Ideologie. Viele Frauen nennen es ihre eigene Erfahrung.

Ideologisch erscheint mir eher der Standpunkt, der sich in Ihrem Kommentar offenbart. Zum Beispiel hier:

>>Es gibt Unterschiede, also müssen Frauen benachteiligt werden. Dass die Geschlechter einfach unterschiedliche Interessen haben und so etwas wie ein freier Wille des Individuums existiert, wird komplett ignoriert.<<

Sie unterstellen Frauen geschlechtsspezifische Interessen, aus denen Sie ableiten, daß sie benachteiligt werden müssten. Was der freie Wille damit zu tun hat, verstehe ich überhaupt nicht.

ich lach mich tot

da wird hier tatsächlich geschrieben, dass die Interessen von Frauen besser in den Händen von Männern aufgehoben wären. Und das von einer Foristin.
Na mit solchen Geschlechterbildern sogar in der weiblichen Hälfte unserer Gesellschaft ist es doch kein Wunder.

Frau Merkel ist ein Vorbild weltweit

Frau Merkel hat mit ihrer Mannschaft - ääh, Frauschaft natürlich - mehr für uns Frauen, unser Bild und unsere Funktion in der Gesellschaft getan, als alle Grüninnen zusammen. Dank dafür, Frau Merkel. Sie sind ein Vorbild für viele Frauen weltweit.

@lenamarie, 11.00 Uhr - Gute Jahre mit Kanzlerin Merkel

Ich hätte mir eine Verlängerung der Amtszeit von Kanzlerin Merkel gewünscht. Deutschland ist unter Ihrer Kanzlerschaft ein international sehr geachtetes wirtschaftlich starkes Land geworden. Ihr Ansehen in der Bevölkerung ist größer denn je.

um 11:25 von ThMa

Wenn im Unterbau das Verhältnis 50:50 ist, in der Führungspitze aber 90:10, dann folgt daraus, dass es aktive Benachteiligung gibt. Punkt Ende Aus.

Und dieser aktiven Benachteiligung will die Quotenregel entgegenwirken.

Auch wenn Sie zehn Söhne und nur eine Tochter hätten, müssten Sie daher immer noch für die Quotenregel sein - es sei denn, Sie verstehen diese Zusammenhänge einfach nicht.
_

11:24 von hesta15

"Das Geschlecht ist das unwichtigste Merkmal für eine Kanzlerschaft."

,..,.,

Genau das.

Und der Artikel kommt mir vor wie von jemandem, der alles in Frau und Mann einteilt.
Bekommt jemand ein Amt, dann bekomme er das wegen des Geschlechtes.
Und man lobt - oder tadelt -, weil es eine FRAU bekommen habe.

Das verstärkt den derzeit noch wachsenden Trend, nicht das Menschliche vorrangig zu sehen, sondern die Menschen in Rubriken nach altbackenen Vorurteilen einzuteilen und zu beurteilen, gar zu verurteilen.

Ein Artikel zum Fremdschämen.

Kanzlerin

Ich wünsche mir eine farbige lesbische Frau als Kanzlerin ,die wieder Politik für Menschen macht. Und nicht die Macht der Mächtigen immer weiter unterstützt. Was Frauenrechte angeht war Frau Merkel ein gelinde gesagt ein Reinfall . Unvergessen sind mir da die Schreie der kurdischen Frauen ,die auch von Merkel im stich gelassen wurden . Als die Türkei den Angriff auf den Norden Syriens ungestraft auf Kurdinen startete . Demokratinnen wurden da ermordet . Für mich eine unvergessene Menschliche Tragödie die sich da abgespielt hat . Nie war ein Verrat des Westens größer und vor allem offensichtlicher . Merkel hat daran ihren traurigen Anteil , denn sie schüttelt immer noch Unterdrücken die dafür verantwortlich sind, die Hand .

@11:25 von ThMa

>> Ich sähe es nicht als Errungenschaft an,
>> wenn meine Tochter mit geringerem
>> Aufwand zum Erfolg käme als

Ähh, Sie sähen es als Errungenschaft an, daß Ihre Tochter grundsätzlich geringere Chancen bekommt, nur weil sie eine Frau ist? oO

@ fathaland slim

"Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!" Am 22. November 2020 um 11:07 von fathaland slim

*

Ich hätte lieber Diamanten, denn "Diamonds are a girl's best friend". ;-)

Jetzt im Ernst:
Als Frau Merkel das erste mal kandidierte (damals gegen den Bayrischen Kampfhahn), da lag ich gerade nach einer Blinddarm-OP im Krankenhaus, und die Oma im Bett neben mir sagte wörtlich: "Ich kann mir eine Frau als Kanzler nicht vorstellen."

Es ist schon erschreckend, wie das in manchen Köpfen verankert ist. Mann, hetero, und am besten dann noch Merz (um weitere Eigenschaften zusammenzufassen). Wie im Gruselkabinett.

Re : Autochon !

Das mit der Quote ist keine so schlechte Idee, weil es in den meisten Fällen an der Überheblichkeit und Arroganz der Männer liegt, die vielen Frauen nicht wirklich eine Chance geben.
Grundsätzlich sollte das Geschlecht für eine Eignung in einem Job, egal wo, keinen Einfluss haben, aber leider ist dem nicht so. Denn es gibt doch nur wenige Männer, die sich nur auf die Eignung einer Person konzentrieren, sondern die meisten schauen zu sehr auf das Aussehen und spezielle Dinge, die nicht erheblich sein dürften.
Auch die Tatsache, dass die Frauen nun mal Kinder auf die Welt bringen, viele Männer nur die Erzeuger sind, aber sonst verantwortungslos. Die Frauen müssen zu oft beides unter einen Hut bringen, Familie, Kind und Beruf, dafür protzen die Männer lieber und machen es vielen Frauen recht schwierig sich zu beweisen.
Dies ist genau so im Grunde allen bekannt, aber die Herren wollen zu gerne ihre Dominanz weiter behalten und sind von einer Gleichberechtigung noch weit entfernt !

Am 22. November 2020 um 11:10 von Autograf

>>Im Ausland werden wir
um unsere Kanzlerin beneidet.<<

Bis zu dieser Corona Krise war ich ab und zu beruflich im Ausland unterwegs. Ich mag ja in einer Blase leben, aber Ihre Aussage, dass "das komplette Ausland uns beneidet" kann ich nicht bestätigen.

@11:27 von Peter Meffert

11:20 von Lampenladen
Zitat:"da wäre bei einem Mann mehr rum gekommen."

Glauben Sie? So wie bei ihren Vorgängern Kohl und Schröder, wo Frauenpolitik "Gedöns" war?
--------------------------------------------

Politiker sind "Opfer" ihrer Zeit, soll heissen, unter Kohl war das Rollenverständnis und Selbstbewusstsein der Frauen anders gelagert, deswegen kam Kohl auch nicht in Verlegenheit, da etwas zu ändern.
Schröder war in der Tat ein Macho, das ging in die Politik mit rein, leider, denn da war die Zeit schon reif.

Aber seit fast 16 Jahren Angie, hat sich dies bezüglich eine Wanderdüne rasend bewegt und die Wahrscheinlichkeit, dass in dieser Zeit, ein oder mehrere Männer mehr erreicht hätten, gut ist.

Konservativ = bewahren , ich

Konservativ = bewahren , ich sehe schon lange nicht mehr was in meiner Heimat konservativ ist . Mit einer konservativen Regierung wäre eine AFD nicht groß geworden . Helmut Schmidt war Regierungschef einer bewahrenden Partei . Die Kanzlerin rechne ich nicht dazu .

@knutwahrheit, 11:03 Uhr

Bei aller Kritik - ich finde es einfach nur widerlich, wenn Sie von einer "ungeklärten DDR-Vergangenheit" schwadronieren. Sie sollten Sachargumente anführen und nicht diffamieren, denn damit pflegen Sie selbst genau jene dunkle Vergangenheit, die keine Zukunft haben darf.

Wertschätzung aller Frauen

Frau Merkel hat sich mit ihrer Kompetenz, ihrer Beharrlichkeit, ihrem uneitlen Wesen und ihrer Fähigkeit, auch komplizierte Dinge für jeden verständlich auf den Punkt zu bringen, die Achtung und Wertschätzung aller Frauen weltweit erarbeitet. Der Respekt vor ihrer Leistung hat es für viele Frauen leichter gemacht, in angemessene Positionen zu kommen und besser bezahlt zu werden. Wir haben noch nicht alles erreicht, aber das wird noch

@Peter Meffert 11:17 uhr..

Mann als Kanzler..

solange nicht die Grünen gewinnen, was hoffentlich nicht passiert, und Annalena Kanzlerin würde..

@11:26 von nepal82

>> Aber bitte keinen von den im Moment zur
>> Verfügung stehenden.

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@11:33 von nepal82

"Frauen haben volle Gleichberechtigung"

"Ja, das sieht man zum Beispiel am Lohngefälle zwischen Mann und Frau!"

Sie setzen Ergebnisgleichheit mit Chancengleichheit gleich. Aber wir reden hier von Gleichberechtigung und nicht von Gleichstellung. Übrigens verdienen weibliche DAX-Vorstände mehr als männliche, einfach weil es so wenige Frauen gibt. Und meines Wissens nach wird keine Frau daran gehindert in den Vorstand eines DAX-Unternehmes zu kommen.

Lohngefälle ist kein Argument gegen Gleichberechtigung

Hallo zusammen,

ein großer Teil des Lohngefälles muss es in der Privatwirtschaft geben, da Frauen wegen der Schwangerschaftsrechte "teurer" sind als Männer.

Mein Vorschlag: Ich bin für diese Rechte! Aber: Der Staat sollte diese Extrakosten übernehmen!

um 11:10 von Autograf Stimme

um 11:10 von Autograf

Stimme Ihnen voll und ganz zu.

Frauen wählen Frau Bundeskanzlerin ...

Umfragen haben ergeben:
Die jungen Frauen wählen sicherlich eher Frau Bundeskanzlerin o. würden sie weiter wählen. Daran sind sie gewöhnt.
Seniorinnen würden hingegen Frau Bundeskanzlerin eher nicht wählen o. wieder wählen.

Was hat Frau Bundeskanzlerin für Frauen erreicht ?
Die massive Frauenförderung. Hierzu gibt es viele Frauenförderprogramme, z.B. auch bei der Bundesagentur f. Arbeit o. Hartz-IV-Amt.

Es gibt viele berufliche Sektoren, die heute fast ausschließlich mit Frauen besetzt sind, z.B. Verwaltung (insb. öffentlicher Dienst), Pflegeberufe usw. ohnehin. Auch in der Ärzteschaft sind heute viele Frauen tätig.
Auch in der Bundeswehr sind viel mehr Frauen tätig, als dies noch zu Helmut-Kohl-Zeiten der Fall war.

Usw.

Chefin

Ich selbst hatte jahrelang zwei Frauen als Vorgesetzte (in einem technischen Beruf)...und es war eine gute Zeit. Als Kanzler(in) würde ich mir jemanden mit eigenen Kindern wünschen, egal ob verheiratet oder nicht. Denn wer eigene Kinder hat , entscheidet anderes und besser( meine Meinung).

In vielen Politikfeldern hat

In vielen Politikfeldern hat die Union mit Kanzlerin Merkel meine Haltungen, Prioritäten und Konzepte nicht widergespiegelt. Was Kanzlerin Merkel aber - unaufgeregt wie meist - zur Bedeutung ihrer Zeit als KanzlerIN sagt, kann ich unterschreiben. Und ich finde, es gibt eine Parallele zur Situation in den USA nach Obama zu Trump: wenn sich eine Tür auftut für Gruppen, die noch vor Jahrzehnten mit struktureller Benachteiligung zu kämpfen hatten, dann gibt es nach einer ersten Phase des Erfolgs in Sachen Gleichberechtigung eine Art reflexhafter Rolle rückwärts: Die Anhänger stockkonservativer (um die Begriffe Rassismus und machohaftes Verhalten mal außen vor zu lassen) Positionen erleben für kurze Zeit eine Renaissance: Wie anders war Trump zu erklären? Wie anders ist zu erklären, dass mit Merz ein vor allem von sich selbst eingenommener lupenreiner Lobbyist des Finanzkapitals mit Familien-/Gesellschaftsbildern der 50er-/60er-Jahre ernsthaft Kandidat um den Vorsitz der CDU wird?

Gesellschaft

Auf dem Papier haben wir Gleichberechtigung in Deutschland; dass es in der Realität nicht so ist, liegt an der Gesellschaft.

Frau Merkel kann großen Einfluss auf die Politik nehmen, aber dort ist der Handlungsbedarf gering. Es liegt an uns, die Gesellschaft zu bewegen.

Nach wie vor halten wir das Folgende für völlig normal:
Die Mutter nimmt den weniger guten Job an, weil der Arbeitsplatz in relativer Nähe zur eigenen Wohnung und der Schule der Kinder liegt und zudem praktische Arbeitszeiten hat. Den anderen Job, der sie in ihrer Karriere viel weiter bringen würde, lässt sie sausen, denn einer muss in den sauren Apfel beißen.

Wer hat das schon mal von Vater gehört? Und wer hat jemals gehört, dass das vom Vater sogar erwartet würde?

Wir sind eine zutiefst patriarchalische Gesellschaft, und bis wir das aufgeben, werden Frauen immer benachteiligt werden.
_

Merkel hat durchaus Frauen gefördert

Weniger allerdings in der Gesellschaft insgesamt, als vielmehr in ihrem engsten Umfeld als Ausdruck ihrer Machtpolitik:

Die Reihe weiblicher Bundesminister aus der CDU ist lang (Schröder, Reiche, Schavan, vd Leyen, AKK), vielen Frauen hat Merkel insbesondere auch geholfen für die Zeit „danach“.

Im Prinzip damit das dasselbe „Seilschaft“-Prinzip kopiert das gerne Männerbünden nachgesagt wird, nur halt eben in der femininen Variante.

Auch das Mentor-Protegé Verhältnis (Klassiker: „die Rechte Hand des Professors“) ist in der Männerwelt lange Usus und wurde auch von Merkel gepflegt. Ihre Protegés waren allerdings allesamt Frauen, während die der Männer kein Geschlecht bevorzugen (ja, man sagt der gezielten Förderung von jungen Frauen durch ältere mächtige Männer sogar ein „Geschmäckle“ nach..).

Merkels Vorgehen erinnert sehr an die seit Langem übliche Übung von mächtigen Professoren, die an Schlüsselstellungen in der akademischen Welt „ihre“ Leute (Ex-Habilitanden etc.) platzieren.

11:46 von Lampenladen

Zitat:"unter Kohl war das Rollenverständnis und Selbstbewusstsein der Frauen anders gelagert, "

Das Rollenverständnis und Selbstbewusstsein von Frauen war auch unter Kohl emanzipatorisch entwickelt, die Frauenbewegung ist ja nicht erst 1998 gestartet. Was Sie möglicherweise meinen ist das Rollenverständnis Kohls. Der war der klassische Patriarch, der ab und zu auch mal eine Frau lobt, aber immer dafür sorgt, dass sie ihm nicht gefährlich werden kann. Ich erinnere nur an die hervorragende Frau Süßmuth...Dass Schröder ein unverbesserlicher Macho ist und war, ist auch kein Ruhmesblatt für die SPD, die eigentlich immer für Frauenrechte eingetreten war...

@ 11:26 von karlheinzfaltermeier

Kann es nicht auch sein, daß Frau Merkel die Politiker männlichen Geschlechts realistisch einschätzt hinsichtlich deren Qualitäten?

@11:27 von Hr. Paschulke

>> Frauen haben volle Gleichberechtigung

Gilt das auch für Löhne und Gehälter? oO

Am 22. November 2020 um 11:00 von lenamarie

>>sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler<<

Vielleicht bekommen wir ja den Herrn Söder. Der Herr hat an Macht bestimmt kein so grosses Interesse (Sarkasmus aus)

Gesellschaften in denen Frauen etwas zu sagen haben

( füge zu: und Unternehmen, in denen Frauen etwas zu sagen haben) funktionieren besser.
Dieser Satz ist wohl wahr.

Daher wünsche ich mir eine Kanzlerin. Und einen 50/50 Anteil nicht nur an der Basis, sondern in den Führungsetagen.

Merkel ist in jedem Falle ein Vorbild und hat Deutschland gut getan, bei aller Kritik, die nie ausbleibt.

Re : ThMa !

In einem Punkt gebe ich ihnen recht, beide sollen die gleichen Chancen haben, erhalten, aber beide müssen sich für ihren Erfolg anstrengen. Da aber grundsätzlich alle Menschen unterschiedlich sind, jedes Individuum seine eigenen Fähigkeiten hat und entwickelt, besteht schon da kein wirkliches Gleichgewicht mehr.
Und der Unterschied zwischen Mann und Frau ist nun mal da, und kann auch nicht revidiert werden. Um aber zu erreichen, dass beide die gleichen Chancen erhalten, ist es in der heutigen Gesellschaft immer noch so, dass Frauen, warum auch immer, sich deutlich mehr strecken müssen als die Männer. Dies dürfte auch ihnen bekannt sein.
Um etwas mehr Gleichheit und Gerechtigkeit zu erreichen, wurde über die Frauenquote nach gedacht und sie so an den Start gebracht.
Leider liegt es aber immer noch an den Männern, die in ihren Köpfen endlich von ihrem hohen Ross runter müssten, und sich ein gestehen, es gibt auch Frauen mit einer guten Qualifikation und Durchsetzungskraft !

11:27 Peter Meffert

"so wie bei Kohl und Schröder?...."

Schön dass sie die Beiden erwähnen aber Brand und Schmidt außen vor lassen.
Das Thema Frauenrechte wurde erst unter diesen Kanzlern ein Thema und es war zuvor die SPD die dafür sorgte, dass im Grundgesetz die Gleichberechtigung von Frauen festgeschieben wurde. Des weiteren hat Herr Schröder in seiner so vielgescholtenen Agenda auch den Focus auf den Ausbau von zuverlässiger Kinderbetreung gelegt wohlwissend, dass eine vernünftige zuverlässige Kinderbetreuung den Frauen mehr Freiheiten gibt um eigenständige Rentnansprüche zu erwerben und ihr eigenes Geld zu verdienen. Ich gebe zu für das Gedöns mehr Frauen in Daxvorstände hätten sie weniger Bedarf gesehen, aber der Schichtarbeiterin, der Briefträgerin, der Fleischereifachverkäuferin den Frauen die bis in die siebziger den Mann fragen mussten ob sie arbeiten gehen dürfen und selber keinen Vertrag abschließen konnten ohne ihren Mann zu fragen denen wurde geholfen.

11:25 von ThMa

Dann sind Sie sicher auch dafür sensibilisiert, dass weder ihr Sohn noch andere männliche Geschlechtsgenossen "mit geringerem Aufwand zum Erfolg käme als dies bei gleicher Anstrengung" Ihrer Tochter gelänge.
Schon mal eine gute Basis.

@11:10 von Autograf

Wir lesen: Tolle Beweihräucherung, u. Heilsagung, u. Lobgesänge auf Frau Bundeskanzlerin.

So verdient man sich sein Geld ganz sicher ...

Und wo sind die Reformen geblieben ?

Z.B. Super Gesundheitssystemreform gg. Corona, Sozialsystemreform: Bedingungsloses Grundeinkommen (dafür Wegfall v. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, u. HartzIV-Geld u. weg mit der Bürokratie), Steuerreform (mal endlich alle Steuern zahlen lassen, Steuervermeidung vernichten), usw. ...

So bitter schmeckte mir der Sonntagskaffee lange nicht!

"Aber was hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht?"
Ich betrachte das mal aus der Perspektive meiner eigenen Lebenserfahrung: Es gab eine Zeit, in der im östlichen Teil Deutschlands eine andere Frauenpolitik herrschte - und das hatte seine historischen Gründe. Waren es doch stets linke(!) progressive Kräfte, die für die Rechte der Frauen eintraten. Siehe z.B. das Frauenwahlrecht in D.
Vor 1989 hatten Frauen in der DDR im Verhältnis zu heute in der Bundesrepublik wesentlich mehr Rechte und Einfluss. Ich will gar nicht vom auch heute noch immer reaktionären §218 reden. Geburtenregelung, die Möglichkeit auch mit einem Kind arbeiten zu gehen dank Krippen und Kindergärten. Der monatliche Haushaltstag für unsere Frauen (und bspw. auch alleinerziehende Väter) und das Renteneintrittsalter von 60 Jahren - all das kannte auch Angela Merkel. Und nun noch einmal die Frage: Was hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht?

@jukep, 11:38 Uhr

Merkel ist alles andere als eine Opportunistin. Ich finde sie hat allein dadurch sehr viel für das Frauenbild getan, indem Sie in der Weltpolitik eine tragende Rolle gespielt und überzeugend gelebt hat. Sie war immer glaubwürdig, kompetent und authetisch. In Deutschland hat sie die Bürger in schwierigen Fragen wie bei der aktuellen Corona-Krise inhaltlich überzeugt und für breite Zustimmung geworben. Die Umfragen belegen, dass ihre Beliebtheit bei den Bürgern gestiegen ist. Das Frauenbild hat sich gewandelt und hat nichts mehr mit dem "Heimchen am Herd" gemein. Leistungsstarke, fähige Frauen haben es doch gar nicht nötig, formal in hohe Ämter gehievt zu werden, sie schaffen sich ihre Zukunft selbst. Deshalb ist es auch Unsinn, die Kanzlernachfolge geschlechtsspezifisch klären zu wollen.

Wäre A.Merkel ein Mann, er würde mit ihren Erfolgen

in den höchsten Tönen gelobt werden. Beinah kritiklos. Aber sie ist nunmal eine Frau, und darüber kommt so mancher Mann auch heute noch nicht drüber weg.

Ist doch ein "hübsches" Bild:G20 tagt und Trump geht golfen. Mit Merkel ist das und noch sehr viel mehr dieser Art ABSOLUT undenkbar!
Deswegen ist sie keine Heilige. Aber dass sie Verdienste ums Land hat, kann man fairerweise nicht leugnen. Finde, manche machen sich mit ihrem ewigen Merkel-bashing irgendwie lächerlich. Sicher kann man die Latte immer noch höher legen, aber die Frage, warum das immer wieder so betrieben wird, sollte schon jeder selbst ehrlich beantworten.

Schätze, wir werden uns nochmal nach ihr zurücksehnen.

Fehlinformation im Artikel

„Merkel wirft ihr politisches Gewicht auch nicht dagegen in die Waagschale, dass Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer verdienen - bei gleicher Qualifikation.“

Die Information ist irreführend bzw. falsch. Der bereinigte gender pay gap gibt nur einen geringen Verdienstunterschied an. Grundsätzlich gilt: Je mehr Faktoren berücksichtigt werden, desto kleiner wird der Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern. Berücksichtigt man nahezu alles mit einem Effekt auf das Gehalt (unzählige Faktoren, u.A. auch Persönlichkeit) ist der Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern nicht mehr messbar, bzw. statistisch nicht signifikant.

Beim unbereinigtem gender pay gap ist der Unterschied bei 21-23%. Diesen ändern zu wollen bedeutete eine massive Änderung unseres Wirtschaftssystems, was ein völlig andere, tiefgehende Diskussion wäre. Die Auswirkungen wären massiv und aus Sicht vieler Menschen alles andere als Gerecht.

Equal Pay Debatte ein bisschen daneben

Merkel hat das Thema übrigens geflissentlich ignoriert...

Es geht doch nicht darum das Frauen in Tarifen denselben Stundenlohn bekämen. Dies gilt nämlich schon heute!

Es kann auch nicht darum gehen, dass Frauen überproportional schlecht bezahlte Berufe (Friseuse, Verkäuferin) ergreifen. Denn dies ist oft eine bewusste Entscheidung der Frauen, weil diese Stellen teilzeitfähig sind (Stichwort: Vereinbarkeit von Beruf und Familie).

Die ganze Debatte vernachlässigt die simple Erkenntnis, dass Männer oft für diesselbe Arbeit auch nicht den gleichen „Lohn“ erhalten wie ihre männlichen Kollegen, je nachdem wie eben das Gehalt im Aussertariflichen Bereich ausgehandelt wurde.

@11:40 von fathaland slim

"Sie nennen es Ideologie. Viele Frauen nennen es ihre eigene Erfahrung."

Wenn man nicht nach anderen möglichen Erklärungen für den status quo sucht, sondern einfach nur sagt, dass Frauen benachteiligt werden (weil man so denkt), dann ist das für mich ideologisch. Und eigene Erfahrung besitzt weder einen argumentativen Wert, noch eine wissenschaftliche Evidenz.

"Sie unterstellen Frauen geschlechtsspezifische Interessen, aus denen Sie ableiten, daß sie benachteiligt werden müssten."

Sie mißverstehen mich. Ich wollte das Denken solcher Menschen darstellen. "Wenn Unterschiede da sind, dann muss die Frau benachteiligt worden sein." So läuft das ab. Es kann für solche Ideologen keine andere Möglichkeit geben. Der freie Wille und damit die freie Wahl des Lebensentwurfs des Individuums existieren nicht.

Merkel hat ihre Sache weitgehend gut gemacht!

Ich denke, die Kanzlerin hat für die Menschen des Landes wirklich sehr viel getan und geleistet. Und dabei sehe ich es als kontraproduktiv an, nur einen Teil davon zu beleuchten.

Es wurde weitgehend dasselbe für Frauen und Männer getan. Menschen werden gut und gerecht behandelt.

Nach wie vor wird gleichstellung immer noch oft anstelle von gleichberechtigung verlangt; aber wir alle lernen stets dazu, und auch viel neues, und so ist es einerseits zwar Schade, das Frauenquoten eingesetzt werden, welche ich für immer noch Verfassungswidrig halte, aber es ist ebenfalls schön zu sehen, das immer öfter die Einsicht kommt, das die Menschen zu verschieden sind, um grob in Kategorien zu stecken. Oder auch zu fordern, das Menschen in bestimmten Kategorien ihr Leben anders leben sollen.

Kurz gesagt: das ganze ist weniger eine Frage von wer was darf und was kann, sondern wer eigentlich was will. Die Kanzlerin wollte dort sein, wo sie jetzt ist. Und sie war gut. Das allein, hat gereicht.

Am 22. November 2020 um 11:33 von nepal82

Ja, das sieht man zum Beispiel am Lohngefälle zwischen Mann und Frau!
-----
Sie sollten mal unabhängige und tieferschürfende Medien lesen.
Selbst die TS hat diese Woche diese immer wiederkehrende dumme Eloge widerlegt.

@ 11:27 von Hr. Paschulke

Es gibt bei der Gleichberechtigung eine große klaffende Lücke zwischen der rechtlich erreichten Gleichberechtigung und der gesellschaftlichen Realität der Gleichstellung.

Re : nepal82 !

Ja gutes Beispiel, bei den Profis im Fußball, da verdienen viele Männer das zig- fache der Frauen. Die Männer leisten sich dann super teure Protz- Autos, und gleichzeitig müssen die meisten Frauen der ersten Frauenbundesliga noch nebenher arbeiten, um einigermaßen über sie Runden zu kommen. Null Gleichberechtigung, Null Gleichbehandlung !
Aber auch in anderen Bereichen ist es so, dass die Frauen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.
Und es stimmt sehr wohl, da muss noch sehr viel getan werden, um eine wirkliche Gleichberechtigung und Gleichbehandlung zu erreichen, vor allem die Männer müssten sich mal ein großes Stück bewegen !
Siehe die katholische Kirche, wo es doch tatsächlich wieder ober- konservative Kräfte gibt, die jegliche Predigen von Frauen in ihren Kirchen verbieten wollen, also zurück zur Steinzeit. Genau deshalb wegen solchen Id....... ist es so schwierig, eine Gleichberechtigung hin zu kriegen !

Frau Merkel ist ein Vorbild für Frauen und Mädchen

Nach dem Aufmucken der Frauen in den 70er Jahren, der feministisch-radikalen Phase in den 80er und 90er Jahren folgte die angeblich Phase der Gleichberechtigung, die in Wirklichkeit eine Phase der Überforderung durch Doppelbelastung, durch falsche gewerkschaftliche Forderungen nach gleicher Arbeit (neben dem Frau- und Muttersein) war. Seither hat die Reduzierung auf den Körper, Fitness, Schlankheit, Attraktivität, Berufstätigkeit, Familienmanagement ... nochmal den Druck erhöht. Damit einher kamen die Influencerinnen, deren Credo nur grenzenloser Konsum und ständiges Selbstbespiegeln war.

Seit Corona werden wieder andere Werte wichtig: Fürsorglichkeit für die Familie, Geld verdienen, Sparsamkeit (selbst kochen und Dinge reparieren oder DIY/selbst machen ...

Das bescheidene aber bestimmte Auftreten von Frau Merkel ist ein wohltuender Gegenentwurf zu der konsumgeprägten Oberflächlichkeit der letzten Jahre. Ihre weltweite Anerkennung als Politikerin gibt allen Frauen viel Energie.

11:26 von

11:26 von karlheinzfaltermeier

Haben Sie solche " Tiefschläge " nötig ??
Das lässt tief blicken.
Aber zu gegeben : da Frau Merkel die meisten deutschen Frauen n i c h t persönlich kennt, dürfte die Einschätzung der Qualitäten ziemlich schwierig sein.
Und noch eines : ich möchte " ums verrecken " nicht diesen Job machen !
Ich habe da große Hochachtung vor Frau Merkel.

Wie? Volle Gleichberechtigung noch nicht erreicht?

Zitat: "Dass wirkliche Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen jetzt nochmal 100 Jahre brauche, das dürfe aber nicht sein, macht die Kanzlerin klar."

Jetzt bin ich aber als inoffizieller Frauenrechtsbeauftragter der AfD gespannt: welche Rechte haben Frauen denn heute im Jahr 2020 nicht?

Kann mir das jemand einmal klar, deutlich und konkret benennen, oder sind fundierten Fakten und Logik mal wieder bububöse chauvinistisch?

11:41 Adeo60

"Deutschland ist unter ihrer Kanzlerschaft international ein sehr geachtetes wirtschaftlich starkes Land geworden........"

also ich bin schon etwas älter aber Deutschland war schon lange bevor an Frau Merkel zu denken war ein wirtschaftlich starkes, weltoffenes, respektiertes, geachtetes und beliebtes Land und wir waren auch schon vor Frau Merkel Fußballweltmeister. Nach meiner Wahrnehmung sind wir eher zurück gefallen in allen Bereichen.

@11:43 von saschamaus75

>>Ähh, Sie sähen es als Errungenschaft an, daß Ihre Tochter grundsätzlich geringere Chancen bekommt, nur weil sie eine Frau ist? oO<<

Müssen Sie dem User hier das Wort im Mund umdrehen? Er sprach sich für Chancengleichheit aus (und sieht die Quote nicht als Weg dorthin). Können Sie mir erklären, wie das mit Ihrer Unterstellung zusammenpasst?

Merkel ist ein Vorbild für Frauen

Aber ein „role Model“ ist sie eben nicht.

Denn Merkels „Frauenförderung“ ist knallharte Machtpolitik nach dem Vorbild der Männergesellschaft und -seilschaften.

Warum es fortschrittlich sein soll, wenn eine Frau genauso fies und unfair ist in Personalfragen wie manche männliche „Strippenzieher“ erschließt sich mir nicht. Frei nach dem Motto: „was die können, können wir auch?“

Leider geht die gesellschaftliche Entwicklung genau in diese Richtung. Nur weil jetzt mehr Führungskräfte weiblich sind 2020 als 1980 ist die Arbeitswelt weder „weiblicher“ noch gerechter geworden. Eher haben sich Frauen den Machtstrukturen geschickt angepasst um zu zeigen, dass ihre Ellbogen genauso spitz sind und genau so wehtun wie die der Männer und das sie genauso nach „unten“ treten können - nur halt mit Absätzen!

@traumfahrer

Ich arbeite in einer Abteilung, wo man 50% frauensnteil krampfhaft verwirklicht hat, obwohl nur 20 des Jahrganges Frauen sind.

Das bedeutet eine jobgarantie bzw. massig Auswahl für Frauen.
Und verzerrter Wettbewerb.

Fair wäre, den frauenanteil entsprechend absolventenanteil einzustellen.

So aber ist es unfair.

Der Wettbewerbsnachteil der Frauen ist hier zu lokalisieren :
- Frauen bekommen Kinder und kümmern sich primär um sie. Das mag kein Arbeitgeber.
Lösung : schnellstmögliche Bereitstellung von Hortplätzen

- Frauen sind im allgemeinen weniger durchsetzungsfähig/härter.
Sie sollen in dem Fall Techniken entwickeln, um das zu erreichen.
Und ggf männliche techniken adaptieren.

- Frauen neigen weniger zur Bildung von Netzwerken, die einen weiter bringen.
Auch hier sollten diese lernen.
Zur Not von Männern.

Die beiden letztgenannten Punkte liegen in Verantwortung der Frauen selbst.

Nur beim ersten sollte sichbder Staat einmischen.

Falsche Frage -

richtiger wäre es zu fragen: "Was hat Merkel für Deutschland getan?"
15 Jahre nach der Wiedervereinigung mit zwei Kanzlern - Kohl und Schröder.
Natürlich ist in dieser Zeit nicht alles positiv gelaufen - wer arbeitet, macht auch Fehler.
Aber nur ganz Böswillige würden behaupten, dass es in diesen 15 Jahren nicht wirklich mit Riesenschritten "nach vorn " gegangen ist.
Und die dann folgenden 15 Jahre unter Merkel?
Nur wer ganz blind ist, merkt nicht, wie sich unser schönes Land in dieser Zeit in die andere Richtung entwickelt hat.
Das Land ist innerlich gespalten, die Altersarmut wächst, die Schere zwischen arm und reich wird immer größer, immer mehr Menschen sind auf "Tafeln" angewiesen usw.
Aber Geld für Rüstungsausgaben, für ein immer größer werdendes Parlament, für Lobbyisten usw. wird in Hülle und Fülle ausgegeben.
Kein Wunder, wenn sich viele Leute nach Kohl oder Schröder zurücksehnen.

@ 11:46 von Koblenz

Konservativ im Sinne von "das Gute und Sinnvolle bewahrend" bedeutet zum Beispiel:
- in lebendigem Bewusstsein für unsere Geschichte nie wieder Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Kultur etc. auszugrenzen oder gar zu verfolgen;
- im Angesicht zunehmender Natur- und Klimazerstörung alles für die Bewahrung der Schöpfung, das ökologische Gleichgewicht bzw. klimapolitische Prioritäten zum Erhalt des Planeten zu unternehmen.
- das Bewusstsein für den Wert internationaler multilateraler Kooperation zu pflegen und nicht in nationalistische Dumpfheiten zurückzufallen.
- die Errungenschaften sozialer Marktwirtschaft, die auf Teilhabe und Chancengleichheit aller setzen, nicht den neokapitalistischen Machtverhältnissen zu opfern.
Konservative Politik kann und muss ganz schön progressiv sein.

11:42 von MartinBlank

"Wenn im Unterbau das Verhältnis 50:50 ist, in der Führungspitze aber 90:10, dann folgt daraus, dass es aktive Benachteiligung gibt. Punkt Ende Aus."

Äh nein. Dies würde nur gelten, wenn alle das gleiche Verlangen nach Führung und die gleichen Fähigkeiten dazu hätten. Diesen Beweis müssten Sie erst mal antreten. Und ich kann mich nicht erinnern bei der Müllabfuhr mal eine Frau gesehen zu haben. Werden die da ihrer Meinung nach aktiv benachteiligt? Abgesehen davon ist z.B. der Job eines CEO ein full time job mit sicherlich 80 Stunden plus. Ich glaube nur sehr wenige Menschen hätten überhaupt Lust auf einen solchen Job.

Mythos "Gender Pay-Gap" schon 1000 Mal widerlegt ...

Zitat: "Merkel wirft ihr politisches Gewicht auch nicht dagegen in die Waagschale, dass Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer verdienen - bei gleicher Qualifikation."

Der Mythos "Gender Pay-Gap" wurde schon 1000 Mal widerlegt ... die "formale Qualifikation" ist sowieso nur ein Karrierefaktor unter vielen. Ebenso wichtig sind
- Berufsefahrung
- Art der Qualifikation: ein "Studium" der Gender-"Wissenschaften" ist etwas anderes als ein MaschBau-Studium.
- Arbeitsleistung: quantitativ und qualitativ
- etc. etc.

All diese Faktoren bleiben bei sog. "Gender Pay Gap"-Berechnungen meistens außen vor, sodass am Ende des Tages nichts von einem Gap übrig bleibt. Höchstens der Gap des ideologischen Bias und der Realität.

Das ist dann aber etwas anderes.

@nepal82

Das wage gap ist schon so endlos häufig widerlegt worden, dass sich für mich eine ausufernde Diskussion hierüber erledigt hat. Wer noch immer daran glauben möchte, ist entweder absolut uninformiert oder will aus ideologischen Gründen daran glauben. Aber kleiner Tipp: Mit einem Ingenieursstudium verdient man mehr als mit Kunstgeschichte, Ethnologie oder Genderstudies. In der Realität verdienen bspw. weibliche Vorstände von DAX-Unternehmen mehr als Männer, Berufseinsteigerinnen mehr als Berufseinsteiger. Mädchen bekommen für gleiche Leistungen bessere Noten, Frauen bekommen für vergleichbare Straftaten geringere Strafen, sind seltener obdachlos oder drogenabhängig, bekommen häufiger das Sorgerecht zugesprochen, leben länger als Männer, sterben seltener bei Arbeitsunfällen, werden seltener Opfer von Gewalt etc. etc. etc. Wenn es Ungleichheit gibt in unserer Gesellschaft, dann zugunsten der Frauen.

11:43 von saschamaus75 @11:25 von ThMa

Ähh, Sie wollen also das Frauen grundsätzlich bevorzugt werden, nur weil sie Frauen sind? oO

Trotz riesiger finanzieller Unterstützung hatte sie verloren.

@11:25 von Peter Meffert
... die erste Wahl. Trotz der massiven Unterstützung von Industrie und Kapital ergab sich eigentlich eine RRGe Mehrheit.
Wenn die SPD nicht umgefallen wäre, wäre sie nie Kanzlerin geworden.
Das hat die SPD zu ihrem eigenen Nachteil noch einmal wiederholt.

Schröder

Im Gegensatz zu Schröder war Helmut Kohl ein Sozialist . Schröder ist ein Verräter demokratischer Regeln , wer seinen Wählern dermaßen in den Rücken fällt ,wie Schröder durch Hartz4 . Und dann noch Putin einen lupenreinen Demokraten nennt. Dem ging es immer nur um Macht , egal zu welchem Preis . Niemals um Menschen . Menschen wie Schröder sind zu großen Teilen Mitschuld ,das es möglich wurde das die Rechten ( AFD ) existieren . Das sollte jedem klar sein .

11:07 von fathaland slim

"Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!"
.
der Beitrag war - denke ich eher humoristisch - zu sehen
und die Geschmäcker / Ausrichtungen sind nun mal verschieden
warum nicht nen Mann favorisieren :-)

Sind wir schon im Kommunismus angekommen?

Zitat: ""Nun gibt es immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen", moniert Merkel. Dafür habe sie "null Verständnis"."

Uiuiu ... wie nennt sich noch einmal die Staats- Und Wirtschaftsform, wo der Staat sich anmasst, Unternehmen vorzuschreiben, wen sie einzustellen haben, wie sie sie zu bezahlen haben?

Was geht das Frau Merkel oder sonst wen in einer Partei an, welches Geschlecht jemand hat, der in einem privaten Unternehmen arbeitet??!

Oder haben wir schon längst aufgehört, ein freies und marktwirtschaftliches Land zu sein!?

11:10 von Autograf

... wie bei der Flüchtlingskrise ....
-
in jedem ihrer aufgezählten Punkte gebe ich ihnen Recht
bei diesem einen nicht

11:38, jukep

>>Merkel musste da jedesmal zum Jagen getragen werden. Sie ist eine Opportunistin durch und durch.<<

Andere sagen Pragmatikerin. Opportunisten sind nach meiner Definition Menschen, die auf den eigenen Vorteil bedacht sind.

>>Wenn Frau Merkel jetzt auch noch als "Frauenrechtlerin" gehypt wird heißt das sie wird wieder mal mit Lorbeeren geschückt für die Andere die Arbeit geleistet haben.<<

Ich sehe nicht, daß die Dame zur Frauenrechtlerin gehypt würde.

>>Soweit ich zurück denken kann wurden die Frauenrechte unter den SPD Kanzlern verbessert niemals von der CDU/CSU.<<

Da gebe ich Ihnen Recht. Der Kampf für Geschlechtergerechtigkeit war immer ein urlinkes Anliegen. Ich empfinde es als großen Fortschritt, daß mittlerweile auch konservativ-bürgerliche Kreise sich nicht mehr dagegen sträuben. Bis auf ein paar unverbesserliche Reaktionäre natürlich.

"Aber was...

...hat die Kanzlerin eigentlich für Frauen erreicht?"

Solange darüber noch berichtet und diskutiert wird, definitiv nicht genug.

@11:49 von mispel

"Sie setzen Ergebnisgleichheit mit Chancengleichheit gleich."

Man kann sagen, dass Frauen kaum eine Chance haben mit ihrer Arbeit das gleiche Ergebnis wie Männer zu erzielen... insofern...

"wird keine Frau daran gehindert in den Vorstand eines DAX-Unternehmes zu kommen."

Im Prinzip nicht, aber in den männerdominierten
Dax-Vorstandsklüngeln sind Frauen am liebsten als Sekretärinnen o.ä. gerne gesehen.
Selbst als männlicher Uni-Absolvent mit allerbesten Noten kommt "Otto Normalverbraucher" ohne Beziehungen nicht in einen Dax-Vorstand.

Frauenanteil bei IT-Startups im Sillicon Valley: < 5 %

Soso ... die Behauptung ist also die, dass Frauen nur deshalb seltener als Männer Führungspositionen in Unternehmen inne haben, weil sie von "patriarchalischen Strukturen" etc. von der sog. "glas ceiling" / "gläsernen Decke" zurückgehalten werden (komisch bei mir im Unternehmen sind die Decken aus Beton, aber egal).

Wie erklärt es sich dann, dass der Frauenanteil bei Neugründungen ebenso sich im einstelligen Bereich bewegt. Dass IT-Start-Ups im Sillicon Valley nahezu in 98 % der Fälle von Männern gegründet wurden?

Oder existieren bereits bei noch nicht gegründeten Start-Ups auch "patriarchalische Strukturen"?`

Sorry, ich möchte es doch nur verstehen! Als AfD-Wähkler bin ich eben ein großer Fan von Logik und einem fundierten Argument!

@ 11:51 von SchleswigHolsteiner

Sie können das für sich zu einem Kriterium machen für die Bewertung von Politiker*innen, ob sie eigene Kinder haben oder nicht. Sie laufen damit allerdings Gefahr, allen ohne eigene Kinder den Blick auf eine lebenswerte Zukunft der kommenden Generationen abzusprechen; und das wäre dann ein lupenreines Vorurteil.

@11:41 von frosthorn

>>ich lach mich tot
da wird hier tatsächlich geschrieben, dass die Interessen von Frauen besser in den Händen von Männern aufgehoben wären. Und das von einer Foristin.
Na mit solchen Geschlechterbildern sogar in der weiblichen Hälfte unserer Gesellschaft ist es doch kein Wunder.<<

Ich halte das Geschlecht bei der Frage wer jemanden vertreten kann für völlig unerheblich.

Ich fühle mich weder von Storch noch von Höcke vertreten. Es gibt aber sowohl weibliche wie männliche Politiker, durch die ich meine Interessen gut vertreten sehe.

@ 11:51 von SchleswigHolsteiner

Sie können das für sich zu einem Kriterium machen für die Bewertung von Politiker*innen, ob sie eigene Kinder haben oder nicht. Sie laufen damit allerdings Gefahr, allen ohne eigene Kinder den Blick auf eine lebenswerte Zukunft der kommenden Generationen abzusprechen; und das wäre dann ein lupenreines Vorurteil.

11:41, frosthorn

>>ich lach mich tot
da wird hier tatsächlich geschrieben, dass die Interessen von Frauen besser in den Händen von Männern aufgehoben wären. Und das von einer Foristin.
Na mit solchen Geschlechterbildern sogar in der weiblichen Hälfte unserer Gesellschaft ist es doch kein Wunder.<<

Ohne die Mitwirkung der Frauen lässt sich das Patriarchat nicht aufrecht erhalten.

was hat Angela Merkel für die Frauen erreicht ?

gute Frage
was hat eine Alice Schwarzer für "die" Frauen erreicht
denke in der damaligen Zeit recht viel
aber die Wünsche der Frauen sind was veränderliches
was sich ne Frau im 19ten Jahrhundert wünschte unterschied sich fundamental von dem im 20ten Jahrhundert
ein ewiger Kampf

@SchleswigHollsteiner, 11:45 Uhr -hohes internationales Standing

Ich war in meinem Leben sehr viel im Ausland, in fast allen Teilen der Welt unterwegs und habe immer wieder erlebt, welch hohe Wertschätzung Deutschland und vor allem auch Kanzlerin Merkel genießt. Ja, in weiten Teilen der Welt werden wir um unser Land und die Kanzlerin beneidet. Ihre Rede an der Harvard Universität war eines von vielen Glanzlichtern ihrer Kanzlerschaft. Sie hat vielen US-Bürgern Hoffnung gegeben und wurde in den US-Medien als Sinnbild für die westliche Freiheit gefeiert. Ich gebe offen zu, dass ich in diesem Moment sehr stolz auf unser Land und tief gerührt war. Wirtschaftlich, moralisch und politisch hat Deutschland ein hohes internationales Standing, eine Führungsrolle in Europa - dies ist auch das Ergebnis der Kanzlerschaft von Frau Merkel.

Was man nicht alles beschließen kann ...

Was man nicht alles beschließen kann ... wenn man die Bevölkerung durch Nicht-Skandale wie das rüpelhafte Befragen von Hrn. Altmaier durch einen Gast der AfD zu einer Staatskrise aufblasen kann: da ist es dann weniger wichtig, darüber zu debattieren, welche Folgen und Implikationen für die Bürgerrechte das sog. "Infektionsgesetz" hat und dann kann man schnell durch die Hintertür eine sozialistische Frauenquote für Unternehmen festlegen.

Die Justizminiterin Lambrecht ist sich dabei sicher:

"Das ist ein großer Erfolg für die Frauen in Deutschland und bietet gleichzeitig eine große Chance sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen selbst",

Warum man dann einen gesetzliches Zwang braucht, wenn eine Frauenquote doch so simsalabim ein Vorteil für alle ist, bleibt wohl ein Geheimnis von Frau Lambrecht.

Q:

"https://www.tagesschau.de/inland/frauenquote-165.html"

@11:17 von Peter Meffert

"Bei der derzeitigen Kandidatenlage besteht eine bestimmte Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Wunsch in Erfülung geht..."

Ich befürchte bei den Kandidaten werden wir uns Merkel noch zurückwünschen!

Und nein, ich bin garantiert kein cDU Wähler.

Frau Merkel - authentisch und überzeugend

Schaut man sich Frau Merkels Auftreten in der Öffentlichkeit an: Immer besonnen, zugewandt, aufmerksam zuhörend und argumentativ diskutierend. Frau Merkel wirkt sehr bestimmt und sicher in allem, was sie sagt, das macht sie überzeugend. Außerdem steht sie selbst ihren Mann - äääh ihre Frau. Sie braucht keinen Softi oder Macho an ihrer Seite, sie ist selbst überzeugend genug.
Wenn ich mir dagegen das Bild des grünen Kandidatenteams von gestern angucke: Die Dame Baerbock im roten Kleidchen, Vatter Habeck im Anzug, beide in einer Wohnzimmerkulisse, die an die 60er Jahre erinnert. Was wollen sie uns damit sagen? Wen wollen sie mit so einem Mumenschanz überzeugen? Die Zielgruppe ist klar, die bürgerliche Mitte. Ich hoffe, die Menschen/WählerInnen fallen nicht drauf rein.

Frau Merkel dagegen wirkt sogar in schwierigen Momenten ( als sie Anführer grausamer Staaten wie Saudi-Arabien traf oder Putin, als er seine Hunde laufen ließ) total authentisch und lässt sich nicht einschüchtern.

um 11:46 von Koblenz

"Konservativ = bewahren , ich sehe schon lange nicht mehr was in meiner Heimat konservativ ist . Mit einer konservativen Regierung wäre eine AFD nicht groß geworden . Helmut Schmidt war Regierungschef einer bewahrenden Partei . Die Kanzlerin rechne ich nicht dazu ."

Sie meinen damit wie viele Andere: Alles muß bleiben wie es ist, für ,,UNS" bzw., die Normalität, also keine Fremden, goldene Zeiten ohne Verfall und stabiles Wach$tum ohne sehen zu müssen, wer dafür leiden und schuften muß an den Enden der Lieferketten. Es ist hier ja nicht das Thema, aber die Bundeskanzlerin hält doch genau an dieser
,,Vision" fest, welche eben nur blass geworden ist wie Blasen nachgepanschter Seifenlösungen, wenn das Döschen vom Jahrmarkt ausgelaufen ist. Immerhin, Angela Merkel hat Zeichen gesetzt schon durch einen Regierungsabschnitt, der Souveränität und Stärke inmitten schwächelnder staatlicher Autoritäten auf der ganzen Welt gezeitigt hat. Da wird sich mancher Staatschef jetzt beim Pinkeln setzen.

@von datten 11:18

Das haben Sie ziemlich gut beschrieben. Es ist eine Frau mit dem Blick für das Machbare. Diejenigen, die dem irrtümlichen Glauben nachhängen, dass mit einfachen Handstreichen die Welt- Geld- und Gewaltherrschaft zu verändern ist, werden sie nicht verstehen. Ich habe ihre Partei (und damit sie) nicht gewählt. Ich bin auch der Meinung, dass sie an falschen Entscheidungen und Entwicklungen beteiligt war. Aber mir ist auch klar, wie schwierig es ist, sich mit der eigentlichen Macht (nämlich der des Geldes) herumzuschlagen. Und wenn man das Volk betrachtet, haben die Männer dieser Welt ja eindeutig ihren Anteil daran, das Prekariat so zu entzweien, das humanistische/soziale Ideen schnell zu einer „linken Gefahr“ hoch stilisiert werden (auch bei den eigentlich von Ungerechtigkeit Betroffenen). Es gibt keinen Messias in der Politik, in Zukunft schon gar nicht.

11:54 von Peter Meffert

wie war das Frauenbild in der DDR wie in der BRD
wie im Süden der BRD wie im Norden
das Fehlen von KiTa Plätzen wird nicht überall gleich gesehen

Brauche ja nur meine Familie betrachten
meine Mutter ebenso Großmutter waren selbstständig
bekamen Beruf und Familie gut unter einen Hut
ich (und meine Frau) favorisierten eher ein konservative Familienbild
Der Mann bringt die Kohle her, die Frau kümmert sich um die Familie ...

Meine Großmutter/Großvater waren zufrieden
meine Frau und ich sind es auch
was will man denn mehr ?

11:59, 0_Panik

>>Wir lesen: Tolle Beweihräucherung, u. Heilsagung, u. Lobgesänge auf Frau Bundeskanzlerin.

So verdient man sich sein Geld ganz sicher ...<<

Tut man das?

Wird man denn von Frau Bundeskanzlerin bezahlt?

Was ist denn eine Heilssagung?

Die Kanzlerin

Frau Merkel ist die männlichste Frau die ich kenne. Wieviel Männer hat Sie aus dem Weg geräumt, wie Wulf, Koch usw. ?
Eine bemerkenswerte Frau, die vielen Frauen den Mut gegeben hat Verantwortung zu übernehmen. Wenn Sie bestimmt auch Fehler gemacht hat, wir sollten froh sein Sie als Kanzlerin zu haben.

11:42 von VictorJara

>>Ich wünsche mir eine farbige lesbische Frau als Kanzlerin ,die wieder Politik für Menschen macht.<<
-Soll heißen, nur diese Personengruppe hat die Fähigkeit zur Kanzlerin? Das kann ich nicht mehr ernst nehmen.
>>Unvergessen sind mir da die Schreie der kurdischen Frauen ,die auch von Merkel im stich gelassen wurden . Als die Türkei den Angriff auf den Norden Syriens ungestraft auf Kurdinen startete .<<
- Dann schlagen Sie mal bitte vor, was sie hätte machen sollen? Sie als Linker, nehme ich hier mal an der verblendeten Sichtweise folgend, sind doch gegen jede Art von Eingriffen auf militärischer Basis? Dass man mit erhobenem Zeigefinger dort nicht weiter kommt, sollte selbst Ihnen bewusst sein.

@11:53 von MartinBlank

"Die Mutter nimmt den weniger guten Job an, weil der Arbeitsplatz in relativer Nähe zur eigenen Wohnung und der Schule der Kinder liegt und zudem praktische Arbeitszeiten hat. Den anderen Job, der sie in ihrer Karriere viel weiter bringen würde, lässt sie sausen, denn einer muss in den sauren Apfel beißen."

Sie sind also der Meinung, dass alle Frauen viel lieber Karriere machen wollen (kommt von Wille) als sich um ihre Kinder zu kümmern? Könne Sie das auch belegen, z.B. auf Basis wissenschaftlicher Studien? Woher wissen Sie überhaupt, was Männer und Frauen wollen? Warum haben für Sie Geld und Karriere einen höheren Stellenwert als Zeit mit den eigenen Kindern?

@SchleswigHolsteiner, 11:51

Grundsätzliche Zustimmung. Egal, ob Pädagoge, Arzt, Unternehmer, Arbeiter - wer eine Familie und Kinder hat, lernt auch im privaten Bereich Verantwortung zu übernehmen und "menschliche" Züge zu optimieren. Vor allem in Führungspositionen kann dies von Nutzen sein. Kanzlerin Merkel zeigt indes, dass es auch anders gehen kann...

11:17 von Peter Meffert

sie meinen, annalena bleibt dem deutschen volk erspart?

11:59 von jukep

dass im Grundgesetz die Gleichberechtigung von Frauen festgeschieben wurde
.
das GG !
wurde das geändert, damit Frauen nicht fragen mussten, wenn sie arbeiten wollten
einen Kredit aufnehmen
die eine Sache stammt von 1948 das andere ist in den 70ern geändert worden

um 12:04 von WiPoEthik

Diese Art der Kleinrechnung der Gender Gap geht zum Beispiel davon aus, dass man nur Personen in gleichen Positionen vergleichen darf, dagegen aber nicht berücksichtigt, dass Frauen in den meisten Berufen früher oder später gegen die glass ceiling stoßen.

Mit anderen Worten: die Kleinrechnung ist unaufrichtig. Wenn wir davon ausgehen, dass es keinen "biologischen Nachteil" gibt, was Ihnen jeder Experte bestätigen wird, dann bleibt eben nur noch eine Erklärung dafür, warum Frauen mit z.B. einem sehr guten BWL-Abschluss zwanzig Jahre später deutlich weniger verdienen als Männer mit einem vergleichbaren Abschluss.
_

Am 22. November 2020 um 11:41 von frosthorn

>>ich lach mich tot

da wird hier tatsächlich geschrieben, dass die Interessen von Frauen besser in den Händen von Männern aufgehoben wären. Und das von einer Foristin.
Na mit solchen Geschlechterbildern sogar in der weiblichen Hälfte unserer Gesellschaft ist es doch kein Wunder.<<

Ich stelle mir eher die Frage ob diese Top Traditionalistin überhaupt weiblich ist, unabhängig der gegebenen Meinung.
Aber erschreckend ist es schon.

Unabhängig von Beruf oder

Unabhängig von Beruf oder Geschlecht gibt es gerade für Führungspositionen gut / geeignet und unbrauchbar / ungeeignet.
Bei uns in der Firma wurden durch spezielle Förderungen Frauen in mittlere Führungsposten gebracht, um die Quote der Frauen dort anzupassen.
Das Ergebnis: Frauen, die gut waren, hatten vorher schon Leute auf dem Zettel und die haben sich durchgesetzt, weil sie gut waren und fachlich anerkannt.
Frauen, die nicht gut waren, aber wegen der Quote den Posten inne hatten, sind tief gefallen, weil sie das Zeug dazu nicht hatten.
Die haben sich schnell und gründlich blamiert und haben im Nachgang oft gesagt: ich wollte das eigentlich nicht, habe mir das auch nicht zugetraut, bin aber dazu durch Dritte überredet / motiviert worden...

@lenamarie 11:00

Das ist ja mal ein lustiges Statement. Wenn ich so mal die Reihe der von Machtgefühlen getriebenen Männer im Laufe der Geschichte anschaue (ob in Politik oder Wirtschaft), ist das natürlich absolut erstrebenswert.

Egal, wer regiert, es sollte

Egal, wer regiert, es sollte eine Beschränkung auf 2 Amtszeiten geben.
Kohl hat den Absprung verpasst, und hat selbstverständlich gegen Schröder verloren. Nicht weil Schröder so gut war, sondern weil die CDU abgewatscht wurde. Und so macht es Merkel auch. Ist ja auch Kohls Mädel .
Und bei dem Klamauk um CDU Vorsitz und Kanzlerkandidat sieht man, wohin es führt, wenn eine Person so lange viel zu viel Macht in der Partei hat.

@ saschamaus75

@11:25 von ThMa

>> Ich sähe es nicht als Errungenschaft an,
wenn meine Tochter mit geringerem
Aufwand zum Erfolg käme als>>

Ähh, Sie sähen es als Errungenschaft an, daß Ihre Tochter grundsätzlich geringere Chancen bekommt, nur weil sie eine Frau ist? oO<\cite>

Bisschen billig, Ihre bewusste Verdrehung, oder?

Schade dass Frau Merkel geht!

Ich fand ihre unaufgeregte Art gut, auch wenn ich nicht mit jeder Entscheidung, die sie getroffen hat (v. a. zu Beginn der Flüchtlingswelle), einverstanden war. Trotzdem, unter dem Strich hat sie m. E. die Bundesrepublik Deutschland als Bundeskanzlerin ganz gut vertreten - die danach kommen, müssen dann erst noch beweisen, dass sie Kanzler*in können!
Und ich denke, schon allein die Tatsache, dass sie als Frau aus Ostdeutschland dieses Deutschland dann 16 Jahre geführt hat, spricht schon dafür, dass auch Frauen gute Aufstiegschancen haben (vielleicht noch etwas geringere als Männer), aber eine bessere Chance als vor ihrer Zeit.

@12:07 von Traumfahrer

"Ja gutes Beispiel, bei den Profis im Fußball, da verdienen viele Männer das zig- fache der Frauen. Die Männer leisten sich dann super teure Protz- Autos, und gleichzeitig müssen die meisten Frauen der ersten Frauenbundesliga noch nebenher arbeiten, um einigermaßen über sie Runden zu kommen. Null Gleichberechtigung, Null Gleichbehandlung !"

Das hat doch überhaupt nichts miteinander zu tun. Männer- und Frauenfußbal existieren getrennt voneinander und der Männerfußball setzt nun mal auch das zigfache an Geld mehr um als der Frauenfußball und von irgendwas müssen die Gehälter ja bezahlt werden. Zu einem BL-Spiel der Männer kommen im Schnitt 40.000, zu den Frauen 1000. Wie wollen Sie also gleiche Gehälter rechtfertigen?

@ 12:10 Bli...Bot...Brei...

Dass Sie den Unterschied zwischen gesetzlicher Gleichberechtigung und faktischer gesellschaftlicher Gleichstellung nicht kennen oder nicht zu kennen vorgeben und Ihre Haltung als "bububöse chauvinistisch" verniedlichen, überrascht hier niemanden; Ihre Verwendung allein des Wortes "bububöse" ist - wie auch sonst in Ihren Beiträgen - ein untrüglicher Lackmustest dafür, dass Sie argumentativ blank sind.

11:45 von SchleswigHolsteiner

"Am 22. November 2020 um 11:10 von Autograf
>>Im Ausland werden wir
um unsere Kanzlerin beneidet.<<

Bis zu dieser Corona Krise war ich ab und zu beruflich im Ausland unterwegs. Ich mag ja in einer Blase leben, aber Ihre Aussage, dass "das komplette Ausland uns beneidet" kann ich nicht bestätigen."

,.,.,

Der Forist hat ja auch gar nicht vom "kompletten" Ausland geschrieben.

Sondern nur das, was Sie zitiert haben.
Sie verfälschen also sein Zitat.

Merkel hat die dubiose Parteispendenpraxis fortgeführt.

Und die entsprechende Politik gemacht.
Berühmt: die Großspende von BMW-Klatten und ihr Anruf bei der EU, um die Verschärfung der Abgasregelung zu stoppen.

Gab es bei ihrem Einsatz für wirecard (z.B. in China, Kontakte durch v. Guttenberg etc.) keinerlei "Vorteile" für ihre Freunde?
Wie verhält sie sich zu den Spenden aus Aserbaidschan?

Mir erscheint es ziemlich egal, ob Mann oder Frau. Ich schaue auf die gemachte Politik!
Und die setzte die Sponsoring- und Parteispendenpraxis fort.

@Hr. Paschulke 11:27

Wer hat Ihnen dieses vereinfachte Weltbild verpasst? Nein, ich werde mir hier jetzt nicht die Mühe machen, alle die noch zu bearbeitenden Problemfelder aufzuzählen. Die Informationspflicht liegt bei Ihnen, entweder man will Scheuklappen oder man will sie nicht.

omg

Also, wenn sich ein Kanzler für Frauenrechte eingesetzt hat, war es Helmut Schmidt mit der Änderung des BGB im Jahre 1977. Erst damit wurden Ehefrauen 'voll geschäftsfähig'.

Bis dahin konnte der Ehemann:
* Kaufverträge der Ehefrau für ungültig erklären
* Arbeitsverträge der Ehefrau kündigen

Seitdem dürfen Frauen:
* selbständig einen Arbeitsvertrag unterschreiben

Ach ja, und Konrad Adenauer 1958 mit dem Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ab diesem Zeitpunkt waren Frauen berechtigt, ein eigenes Konto zu eröffnen.

@12:14 von Schlagloch

"die Altersarmut wächst, die Schere zwischen arm und reich wird immer größer, immer mehr Menschen sind auf "Tafeln" angewiesen usw.
Aber Geld für Rüstungsausgaben, für ein immer größer werdendes Parlament, für Lobbyisten usw. wird in Hülle und Fülle ausgegeben."

Sie dürfen aber nicht vergessen, dass die Grundlagen dafür Schröders sPD mit den Grünen zusammen geschaffen hat.

@11:55 von saschamaus75

>>@11:27 von Hr. Paschulke
>> Frauen haben volle Gleichberechtigung

Gilt das auch für Löhne und Gehälter? oO<<

Kurz: Ja

Im Detail kommt es allerdings auf die Definition an. Wenn sich eine Frau wie ein stereotypischer Mann verhält verdient sie auch so viel wie ein stereotypischer Mann.

Das passiert im Schnitt allerdings nicht, daher die Unterschiede in der Statistik. Komplex wird es in der Frage des Warums und den daraus gezogenen Konsequenzen. Liegt es an "gesellschaftlichen Zwängen" (gem. geschlechtlicher Rollenbilder), "freier individueller Entscheidung" oder einer Mischung aus beidem?

Je stärker von Rollenzwängen, denen man sich nicht entziehen könne, ausgegangen wird, desto stärker tendieren die Lösungen meist weg von der Gleichberechtigung hin zur Gleichstellung (Ergebnisgleichheit). Ergebnisgleichheit und Gleichberechtigung stehen oft im massivem Konflikt zueinander.

@Blitzgescheit, 12:10

Jetzt bin ich aber als inoffizieller Frauenrechtsbeauftragter der AfD gespannt: welche Rechte haben Frauen denn heute im Jahr 2020 nicht?

So sehr ich überrascht bin, dass es in der AfD einen Frauenbeauftragten gibt, so wenig wundert es mich, dass Sie es sind.

Mich würde brennend interessieren, worin eigentlich Ihr "Auftrag" besteht.

11:00 von lenamarie

"sie hat für sich was getan. Ihre Macht ist ihr das wichtigste
ich wünsche mir wieder einen Mann, als Kanzler"

Eine unbestrittene Leistung, mit der Frau Merkel bleibende Maßstäbe gesetzt hat, ist, dass sie ihr Amt nicht durch Posier- und Machtgehabe beschädigt hat, wie das Erdogan, Putin, Trump, Orban und die Kaczynskis permanent tun, wenn jemand nicht ihrer Meinung ist.

Ich habe absolut ihren Respekt vor der Institution des Kanzleramtes, aber auch der Gesellschaft herausgelesen, die sie vertritt.

Es war nicht "ihr" Amt, sondern es ist "unser" Amt.

Da hat sie den Unterschied gemacht zu den ermüdenden Alpha-Männchen.

Insofern wünsche ich mir generell Personen in diesen wichtigen Ämtern, die auch die persönliche Reifung dafür haben.

Im Moment würde mir da am ehesten Joe Biden einfallen. Mal sehen, ob ich richtig liege.

@Nettie 11:24

Ob es heute noch ein Politiker wagen würde, von „mein Mädchen“ zu sprechen? Ich glaube nicht. Es geht voran.

Ob die Kanzlerin etwas für

Ob die Kanzlerin etwas für den Vorschritt der Frauen und deren Rechte getan hat kann ich nicht beurteilen da ich in einer Filterblase lebe. Was mir allerdings schon lange auffiel war das Sie als promovierte Akademikerin keinen Doppelnamen trägt .

@Blitzgescheit-Team (12:10)

Es geht nicht um gleiche Rechte, sondern um Gleichberechtigung.
Dass man rechts den Unterschied zwischen Recht, Rechten und richtig nicht kennt, rächt sich da...

@ 12:14 von Mass Effect

Diese Verdrehung, die Sie präsentieren, findet man vor allem bei Männern häufiger.

Die eigentliche Aussage heisst: Die Zeiten sollten endlich vorbei sein, wo Männer grundsätzlich bevorzugt werden, nur weil sie Männer sind.
Darum geht's.

um 12:12 von Möbius // Denn

um 12:12 von Möbius

// Denn Merkels „Frauenförderung“ ist knallharte Machtpolitik nach dem Vorbild der Männergesellschaft und -seilschaften.
Frei nach dem Motto: „was die können, können wir auch?“ //

Also Männer dürfen, sollen müssen so handeln, macht das eine Frau ist das Mist ? Oder wie darf ich das verstehen ?
:-((

@0_Panik, 11:59 Uhr - Deutschland ist gut gerüstet

Das sehr oft zu beobachtende Merkel- und Deutschland-Bashing motiviert mich immer wieder, die Gegenposition zu vertreten, was indes absolut nichts mit "Beweihräucherung" zu tun hat. Deutschland ist wirtschaftlich in den vergangenen Jahren gewachsen, der Sozialstaat hat sich bewährt, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise gering, der gesellschaftliche Zusammenhalt gut, das Gesundheitssystem hat sich gerade in der Corona-Krise bewährt, unser Land ist relativ sicher, die Kriminalität zurückgegangen, die Bürger sind mehrheitlich zufrieden, es gibt kaum Streiks, Deutschland ist international sehr geachtet, der Rechtsstaat und die Demokratie sind gefestigt... Ich denke, wir müssen unser Land nicht immer schlecht reden. Über die von Ihnen genannten Punkte kann man sich trefflich streiten. Aktuell stehen andere Themen im Vordergrund. Wir müssen schützen, was in vielen Jahren aufgebaut wurde und um was uns die Welt beneidet.

11:53 von MartinBlank

"Die Mutter nimmt den weniger guten Job an, weil der Arbeitsplatz in relativer Nähe zur eigenen Wohnung und der Schule der Kinder liegt und zudem praktische Arbeitszeiten hat. Den anderen Job, der sie in ihrer Karriere viel weiter bringen würde, lässt sie sausen, denn einer muss in den sauren Apfel beißen.

Wer hat das schon mal von Vater gehört? Und wer hat jemals gehört, dass das vom Vater sogar erwartet würde?

Wir sind eine zutiefst patriarchalische Gesellschaft"

,.,.,

Muss man denn immer erst eine Lüge auftischen, um ein Fazit ziehen zu können?

Diese Pauschalität greift wie ein Virus um sich.

Ich zum Beispiel habe das schon gehört, was Sie pauschal abstreiten.

Und darum sind wir auch keine "zutiefst patriarchalische Gesellschaft".

15 Jahre Merkel

und in Deutschland stört es niemanden. Dafür aber werden manche ausländische Staatsoberhäupter heftig kritisiert wenn sie genau so lange( oder länger) an der Macht sind.

Am 22. November 2020 um 12:01 von Adeo60

>>Merkel ist alles andere als eine Opportunistin.<<

Wie erklären Sie sich dann das "ja" zu den Laufzeitenverlängerungen der AKW und dann, nach abstürzenden Umfragewerten, diesen Schwenk zu dieser "Energiewende" ?

12:22, nepal82

>>Selbst als männlicher Uni-Absolvent mit allerbesten Noten kommt "Otto Normalverbraucher" ohne Beziehungen nicht in einen Dax-Vorstand.<<

Dieser Satz gehört all denen immer wieder um die Ohren gehauen, die hier ausdauernd behaupten, wir lebten in einem Zeitalter der verwirklichten Chancengleichheit.

Ja, es geht um Seilschaften.

Und da wirft man hier Frau Merkel vor, daß sie dieses real existierende Herrschafts- und Aufstiegsprinzip instrumentalisiere.

Was bleibt ihr denn anderes übrig, wenn sie herrschen will?

Wer als Bundeskanzler nicht herrschen will, hat definitiv den Beruf verfehlt.

@12:22 von nepal82

"Man kann sagen, dass Frauen kaum eine Chance haben mit ihrer Arbeit das gleiche Ergebnis wie Männer zu erzielen... insofern..."

Dann liefern Sie doch mal Belege für Ihre Behauptung. Ich denke, dass Frauen in manchen Bereichen sogar schneller Karriere machen können als Männer, da die Quote dafür sorgt, dass Frauen schneller aufsteigen als Männer, weil sie weniger Konkurrenz durch andere Frauen haben. Das ist auch eine vollkommen logische Konsequenz, wenn die Quote über dem prozentualen Anteil der Frauen liegt.

"Im Prinzip nicht, aber in den männerdominierten
Dax-Vorstandsklüngeln sind Frauen am liebsten als Sekretärinnen o.ä. gerne gesehen."

Das ist eine sexistische Unterstellung wieder ohne jeden Beleg.

"Selbst als männlicher Uni-Absolvent mit allerbesten Noten kommt "Otto Normalverbraucher" ohne Beziehungen nicht in einen Dax-Vorstand."

Will Otto Normalverbraucher denn überhaupt in den Vorstand? Ich denke die wenigsten Männer wollen einen solchen Knochenjob.

@@Blitzgescheit-Team (12:23)

Frauen wissen eben besser, wann sich eine Auseinandersetzung nicht lohnt. Wie Männer sind leider immer noch so dämlich und lassen uns blitgescheit provozieren...

@froshorn 11:41

Auch manche Frauen werfen Hindernisse auf den Weg und fühlen sich wohl, wenn sie Verantwortung in die Hände von Männern legen können. Es gibt ja auch diejenigen, die noch die finanzielle männliche Rundumversorgung schätzen. Frauen sind die Hälfte der Lebenden, also auch die Hälfte von „Gut und Böse“ von „Klug und Dumm“ ....

@12:54 von frosthorn

"Mich würde brennend interessieren, worin eigentlich Ihr "Auftrag" besteht."

Bitte animieren sie diesen Foristen nicht zu noch mehr Kommentaren!

11:44 von Tada

und die Oma im Bett neben mir sagte wörtlich: "Ich kann mir eine Frau als Kanzler nicht vorstellen."
.
was wollen sie uns damit sagen
doch bestenfalls dass sich das Weltbild ihrer Oma
von dem ihren fundamental unterschied.
Es stellt sich die Frage ob ihre Oma unzufrieden war
mit den Zuständen die sich daraus ergaben !
Wenn ja sollten die Zustände schleunigst geändert werden
wenn nicht, wenn alle (oder der Großteil) zufrieden sind
sehe ich zumindest keinen Handlungsbedarf

Am 22. November 2020 um 12:49 von Sausevind

11:45 von SchleswigHolsteiner

"Am 22. November 2020 um 11:10 von Autograf
>>Im Ausland werden wir
um unsere Kanzlerin beneidet.<<

Bis zu dieser Corona Krise war ich ab und zu beruflich im Ausland unterwegs. Ich mag ja in einer Blase leben, aber Ihre Aussage, dass "das komplette Ausland uns beneidet" kann ich nicht bestätigen."

Der Forist hat ja auch gar nicht vom "kompletten" Ausland geschrieben.

Sondern nur das, was Sie zitiert haben.
Sie verfälschen also sein Zitat.
-----------------------------------
Ich habe sein Zitat oben Buchstabe für Buchstabe kopiert und nichts daran verfälscht.... der Satz darunter ist meine Interpretation.

@Blitzgescheit, 12:29 Uhr

Man kann an der Art und Weise, wie das InfektionsG zustande kam, vielleicht auch über dessen Inhalte , Kritik äußern. Aber Sie sollten das Verhalten von AFD-Abgeordneten, Rechtsextremisten und Störer in das Reichstagsgebäude einzuladen und für Randale zu sorgen schon als das werten, was es ist: Ein dreister Angriff auf unsere Demokratie und auf unseren Rechtsstaat! Wer diese Vorgänge beschönigt, zeigt, dass er die Grundsätze der Demokratie nicht verstanden hat.

@12:58 von DeRus

"Dafür aber werden manche ausländische Staatsoberhäupter heftig kritisiert wenn sie genau so lange( oder länger) an der Macht sind."

Es gibt sogar welche, die nur 4 Jahre im Amt sind (waren) und berechtigt heftig kritisiert werden.

@12:12 von WiPoEthik

>> Können Sie mir erklären, wie das mit Ihrer
>> Unterstellung zusammenpasst?

Der Zusammenhang nennt sich Realität. -.-

@DeRus 12:58

"15 Jahre Merkel und in Deutschland stört es niemanden."

Das ist schlicht nicht wahr.
Mich zum Beispiel stört es ganz massiv.

"Dafür aber werden manche ausländische Staatsoberhäupter heftig kritisiert wenn sie genau so lange( oder länger) an der Macht sind."

Und das ist gar eine infame Unterstellung!
Niemand stört sich daran, wenn jemand so lange an der Macht ist, so lange er eine faire Chance hat, abgewählt zu werden!

@Sisyphos3

,,ich (und meine Frau) favorisierten eher ein konservative Familienbild
Der Mann bringt die Kohle her, die Frau kümmert sich um die Familie ..."

Eine alleinerziehende Frau, wie Sie es beschreiben bei Ihnen zuhause, passt aber nicht wirklich zu dem, was Sie hier als ,,konservatives Familienbild" favorisieren. Das gibt zu Denken.

@ 13:06 von nepal82 @12:54 von frosthorn

12:54 von frosthorn
"Mich würde brennend interessieren, worin eigentlich Ihr "Auftrag" besteht."

Am 22. November 2020 um 13:06 von nepal82
>>Bitte animieren sie diesen Foristen nicht zu noch mehr Kommentaren!<<

Dieser Bitte schließe ich mich unbedingt an!

Nur eine einzige Woche...

...wünschte ich jeden, der die Kanzlerin “weg“ wünscht, an deren Stelle.

Mal so richtig nach Herzenslust regieren!

Ich lach mich schon bei dem Gedanken kringelig.

13:04 von schneegans

Es gibt ja auch diejenigen, die noch die finanzielle männliche Rundumversorgung schätzen.
.
auch das gibt es ....
Frauen die erwarten dass man ihnen aus dem Mantel hilft
eine Hand beim Aussteigen aus der S Bahn erwarten
auch den Stuhl zurecht rückt im Lokal / er vorangeht
unabhängig davón
soll es sogar welche geben die erwarten dass er die Rechnung übernimmt
und solange jeder Topf seinen entsprechenden Deckel findet sehe ich zumindest kein Problem

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

12:23, Blitzebreit

>>Wie erklärt es sich dann, dass der Frauenanteil bei Neugründungen ebenso sich im einstelligen Bereich bewegt. Dass IT-Start-Ups im Sillicon Valley nahezu in 98 % der Fälle von Männern gegründet wurden?

Oder existieren bereits bei noch nicht gegründeten Start-Ups auch "patriarchalische Strukturen"?`

Sorry, ich möchte es doch nur verstehen! Als AfD-Wähkler bin ich eben ein großer Fan von Logik und einem fundierten Argument!<<

Die fundierte Logik eines AfD-Wählers hat für diesen von Ihnen beschriebenen Sachverhalt natürlich eine sehr einfache Erklärung:

Frauen fehlt ganz offensichtlich das Mikrochip-Gen, welches wohl auf dem Y-Chromosom zu verorten ist.

Menschen, die in der Lage sind, etwas kompliziertere Zusammenhänge zu erfassen, raufen sich da natürlich die Haare, ob vorhanden oder nicht.

Aber was stört das den wackeren AfD-Wähler und seine Liebe zu Sachverhalten, die sich mit wenigen Worten scheinbar erklären lassen?

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