Ihre Meinung zu: Brexit-Handelspakt: Johnson zwischen den Stühlen

8. Dezember 2020 - 8:23 Uhr

Der britische Premier reist in den kommenden Tagen nach Brüssel, um dort mit der EU doch noch einen Handelspakt zu vereinbaren. Daheim geht es den einen um Souveränität, während die Wirtschaft auf einen Deal pocht. Von Imke Köhler.

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Kommentare

Der Brexit

Wenn es wahr wäre, was wir schon alles gelesen haben zu dem Thema (auch hier), dann wären diese Verhandlungen inzwischen völlig zwecklos. Oft genug hieß es, wenn bis xx keine Einigung erzielt wäre, dann wäre es nicht mehr möglich, dass 27 Parlamente dieser Einigung noch zustimmen. All diese Timelines sind lange vorbei.

Also werden kurz vor Toreschluss die Abgeordneten aller Parlamente die erzielte Einigung durchwinken, ohne sie wirklich gelesen zu haben. Die Vereinbarungen werden auch einen genügend großen Interpretationsspielraum haben, damit jede Seite sie als Erfolg verkaufen kann.

Danach gehen die Diskussionen um die Regelungen im Detail dann weiter und Johnson bringt noch ein paar Gesetze ein, die die Verträge mit Füßen treten.

Die Vertreter der britischen Wirtschaft hätten mal vor ein paar Jahren vehement vor dem Brexit warnen sollen. Oder funktioniert im UK die Lobbyarbeit nicht? Würde mich wundern.

Welch Entgegenkommen!

UK ist bereit, Gesetze, die die bisherigen Verträge brechen, zu ändern, wenn wir willens sind, einen neuen Vertrag mit dem UK abzuschließen! Welch Großzügigkeit, welch tiefgreifende Grundlage, für eine vertrauensvolle Vertragsbeziehung! Ich arbeite seit Jahrzehnten eng mit britischen Kollegen und Unternehmen zusammen und ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Nonchalance die ihre eigenen Interessen rücksichtslos durchsetzen. Da kann selbst Trump noch lernen. Nur, man ist nicht mehr das britische Weltreich mit einer unbesiegbaren Flotte. Andere Staaten sind jetzt in der Position, sich alle Unverschämtheiten erlauben zu können (USA, Russland, China). UK ist zukünftig nur noch ein kleines lautstarkes Land am Rande Europas.

@Autograf 9,00

UK will halt hoch hinaus und allen beweisen, dass man immer noch das Weltreich ist das man ein mal war. Sie wollen führen in Technik und in allen anderen Dingen. Gestern haben sie erst bekannt gegeben, dass sie nach einem Standort für einen Fusionsreaktor suchen. Gemeinden wurden aufgefordert sich zu bewerben.
https://www.heise.de/news/Kernfusion-Grossbritannien-sucht-Standort-fuer...

um 08:40 von dr.bashir

Die Vertreter der britischen Wirtschaft hätten mal vor ein paar Jahren vehement vor dem Brexit warnen sollen.

Das haben diese getan. Nur hat das die Brexiteers genauso wenig beeindruckt, wie Querdenker Warnungen etablierter Wissenschaftler interessiert haben. Es ist halt einfacher, irgendwelchen Mythen anzuhängen, als der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Es war halt einfacher, gegen die "Gängelung" durch die EU zu stimmen als über die Folgen eines Austritts - der zum Beispiel keine Auswirkung auf bestimmte "Gängelungen" hat, die als besonders störend empfunden wurde, denn egal ob mit oder ohne Abkommen, Exporte in die EU werden weiterhin den EU-Regeln unterliegen.

Johnson endscheidet ohne House of Commons

Wozu braucht man dann noch ein Parlament ?

Das Anti-EU Gesetz hat doch Johnson
in Stein meiseln lassen.

Selbst eine Einigung Johnson - EU vertreter
abstimmung im House of Commons vorlage
bei EU mit abstimmung aller EU-Staatsvertretern ist bis zum 1.1.2021
zeitlich gar nicht mehr möglich

Johnson gefangen zwischen

Johnson gefangen zwischen zwei Stühlen? Ne Uschi ist auf Betteltour und Boris wird ihr nix geben.

Brexit

Wenn man das Foto betrachtet sieht alles überfreundlich aus ! Alles nur höflich umschreiben, ohne das man sagt was real ist, führt nur dazu , dass der Gesprächspartner nicht weiß woran er wirklich ist ! Es darf ruhig mal ernster werden um des besseren Verstehens! Deshalb klappt so wenig in der Politk.

@Autograf um 0900 Uhr

Ich teile Ihre Meinung, sofern das schriftlich erlaubt wird. Ich blättere täglich 4-6 britische Zeitungen im Internet durch, lese auch zwischen dn Zeilen und kann Ihre Ansicht nur bestätigen. Das geht bald soweit, daß das britische Serum von ASTRAzenica "natürlich" besser ist, als alle anderen. Diese britische, besser englische Denkweise und Verhalten könnte man als pitoresk bezeichnen, wenn die EU nicht regelmäßig vor dem Papierlöwen in die Knie gehen würde.

Do as I say, don't do as I do?

War das nicht einer der dicken Sprüche der Brexit-Kampagne? Die Briten müssten raus, damit die Hinterzimmer-Deals aufhören? Und jetzt fährt Johnson nach Brüssel um im Hinterzimmer etwas zu retten?

Und hach! Welch "Entgegenkommen" von Johnson! Er wäre bereit auf das illegale Gesetz teilweise (hört, hört!) zu verzichten, wenn das Papier auf welches es sich bezieht gegenstandslos würde, weil durch einen Vertrag mit der EU abgelöst.

Hat er denn jetzt eigentlich endlich mal eine Lösung für die Grenze in Nordirland vorgelegt? Da kam doch auch bloß nichts außer heißer Luft und wachsweichen Versprechen "wir werden uns stets bemühen" bzw. "wird schon schief gehen".

Und dazu auch noch unsere weggelobte (Zens-)Ursula von der Laien. Da haben sich ja die richtigen Zwei gefunden! Wie viele Berater hat sie denn dieses Mal im Schlepptau? Eigentlich hatten wir sie nach Brüssel geschickt in der Hoffnung, dort könne sie wenigstens keinen größeren Schaden anrichten.

Ob das mal gut geht?

@V.Scho

Ach, die Nummer mit dem Fusionsreaktor.

Wenn es danach geht: Wir haben in Greifswald auch einen Fusionsreaktor. Johnson hat ja nie behauptet, dass der auch Energie produzieren muss, oder?

Das erinnert mich an die Brexit-Versprechen. Wie viele Milliarden wollte Johnson gleich in die Gesundheitsvorsorge stecken?

Johnson traue ich zu, dass er als nächstes eine britische Mondmission ankündigt. Nichts als Lametta auf einen kahlen Baum.

Den Titel "Johnson zwischen den Stühlen"

verstehe ich nicht.
Wenn ich so die verschiedenen "Dokumentarberichte" im Fernsehen richtig verstehe, dass ist es doch wohl eher die EU, die sich möglicherweise zwischen die Stühle setzt, wenn kein Vertrag zustande kommt.

09:41, Klausewitz

>>Johnson gefangen zwischen zwei Stühlen? Ne Uschi ist auf Betteltour und Boris wird ihr nix geben.<<

Was genau hat denn Boris, was "ne Uschi" von ihr haben will?

Ist es nicht eigentlich so, daß Boris was will, beispielsweise einen Handelsvertrag?

Oder will er den gar nicht mehr? Braucht er keinen Handel mit der EU?

Da

hat Johnson aber einen gewaltigen Trumpf in der Hand: wenn es einen (ihm zusagenden) Deal geben sollte, würde er davon Abstand nehmen, im Austrittsvertrag festgelegte Vereinbarungen zu brechen. Ja, gehts noch ?
Aber wie ich die schwache EU kenne, hat sie solche Angst vor dem „no-Deal“ (sprich vor dem Verlust von Export-Möglichkeiten nach GB und einenm möglicherweise wieder aufflammen Nordirland-Konflikt), dass sie den Briten nachgeben wird, allen bisherigen Beteuerungen zum Trotz.
Johnson weiß genau, dass er aufgrund dieser EU-Schwäche am längeren Hebel sitzt.

09:58, karlheinzfaltermeier

>>Ich teile Ihre Meinung, sofern das schriftlich erlaubt wird.<<

Wie Sie merken, wurde es schriftlich erlaubt.

Immer wieder schreiben Sie so etwas in dieser Art.

Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber haben Sie eigentlich schon einmal daran gedacht, daß es sinnvoll sein könnte, ein wenig aus dieser Opferrolle herauszufinden? Auch ich werde öfters mal gerötet. Wenn ich dann meinen nicht veröffentlichten Kommentar noch einmal lese (ich nehme an, Sie wissen, wie das geht), dann kann ich zwar nicht immer, aber doch ziemlich oft nachvollziehen, warum der Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Es sind übrigens nur dann für mich erkennbare inhaltliche Gründe, wenn der Kommentar zu weit vom Thema abwich. Meist ist es aber so, daß ich nicht den richtigen Tonfall gefunden habe und zu persönlich konfrontativ gewesen bin. Ja, das passiert nicht nur Ihnen, sondern auch mir.

Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen.

CR

Souveraenitaet?

Der Status Quo in den Beziehungen zwischen EU und GB ist doch das Ergebnis unzähliger Kompromisse die, unter anderem, gemacht wurden vonseiten GB, um dem Londoner Finanzmarkt den Zugriff auf den Euromarkt zu erlauben. Brexit ist doch nichts als der Versuch die Erfolge zu nationalisieren und die Kompromisse zu kassieren.

Ebenso GB war der Vorreiter der EU Osterweiterung und Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Jetzt wo es darum geht, den ehemaligen Comecon Ländern auf die Füße zu helfen und tatsächlich mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit zu leben, da zieht man sich dann doch lieber zurück. Moral Hazard. Warum soll ich helfen, wenn ich doch vom Zugang auf den vergroesserten Binnenmarkt profitieren kann, ohne dafür die Lasten in Kauf zu nehmen. Ich hoffe nur, diese "Beggar my neighbour" Politik geht nicht durch.

verständlich

Verständlich, dass die britischen Regierung so großen Wert auf Souveränität legt. Sichert sie doch die Unabhängigkeit und Freiheit von Zwängen. Sicherlich nicht nur für das einzelne Individuum ein hehres Ziel.

@09:41 von Klausewitz: Uschi ist auf Betteltour

"Johnson gefangen zwischen zwei Stühlen? Ne Uschi ist auf Betteltour und Boris wird ihr nix geben."

Kann man so sehen, aber die Realität sieht wohl anders aus.
Die EU ist natürlich bemüht einen Vertrag mit GB zu schließen, um den Schaden des Brexit für beide Seiten so klein wie möglich zu halten, aber wenn die Briten nicht wollen, dann eben nicht.

Das wird den Briten wesentlich mehr Schaden als der EU.

Wenn die Schotten nächstes Jahr das Vereinigte Königreich verlassen, kommen sie sicher schnell wieder in die EU zurück.

Unser britischer Vertriebsmitarbeiter freut sich schon. Er darf dann ab dem 01.01.2021 ein Visum beantragen, wenn er seine Kunden in Irland oder die Zentrale in Deutschland besuchen will/muss.

Mir wird bang...

dass nun bald auch Polen und Ungarn draußen sein könnten. Warum überlegt in Brüssel niemand, ob es vielleicht Dinge gibt, die man ändern sollte? UK, P und H nehmen für einen Abschied bedeutende wirtschaftliche Nachteile in Kauf. Warum tun sie das wohl?

Hoffentlich zieht BJ nicht den Schwanz ein

und drückt den harten Brexit durch. Nur mit einem Reset ist man in der Lage, eine neue und selbstgewusste Beziehung zwischen UK und EU aufzubauen.

Ich vermute zudem, dass in 4-5 Jahren, wenn sich die Wellen nach dem Austritt geglättet haben, UK als Vorbind für andere in der EU gelten wird. Es bleibt spannend.

Die halten sich eh an keinen Deal - also harter Brexit!

Wozu einen Deal aushandeln, wenn ihn die Regierung Johnson mitsamt ihrer Mehrheit im Parlament sowieso bricht?

Erst einen Austrittsdeal aushandeln, unterschreiben und ratifizieren, dann mit dem Binnenmarktgesetz brechen wollen, auf Betreiben der Regierung, mit Untestützung des Unterhauses... Glaubt jemand, dass bei einem wie auch immer gearteten "Deal" sich die Briten daran halten, wenn ein Bruch zu ihrem Vorteil wäre? Ich nicht!

Das nervige Gezocke geht schon viel zu lange. Ich hoffe, die EU-Kommission spielt dieses üble Spiel nur noch zum Schein mit, damit die Briten nicht behaupten können: " Die böse EU war's!"

Also: Verhandeln bis zum Schluss, NICHT über den Tisch ziehen lassen, die Sache an der Sturheit Johnsons scheitern lassen und das elende Spiel mit einem harten Brexit enden lassen!

Am 08. Dezember 2020 um 11:22 von Paul Puma

Zitat: Mir wird bang... dass nun bald auch Polen und Ungarn draußen sein könnten.

Aus meiner Sicht wäre das das beste, was der EU passieren könnte.

@Paul Puma 11:22

Reisende soll man nicht aufhalten oder wer nicht will der hat schon.

Es jedem Recht zu machen ist eine Kunst die Niemand kann.

um 11:15 von Giselbert

>>
Verständlich, dass die britischen Regierung so großen Wert auf Souveränität legt. Sichert sie doch die Unabhängigkeit und Freiheit von Zwängen. Sicherlich nicht nur für das einzelne Individuum ein hehres Ziel.
<<

Das wollen Sie dann auch sicher den Schotten und Iren können, oder ? Und in Nordirland scheint es ja auch eine Mehrheit für den Anschluss an die Republik zu geben.

hier wird Klientelpolitik....

für die dt Autoindustrie betrieben die ihre Produkte weiterhin ungehindert nach UK einführen will - warum sollte das ein Anliegen für zig Millionen andere EU-Bürger sein ?

Brexit-Handelspakt: Johnson zwischen den Stühlen...

Es ist aber offensichtlich so, daß es die EU ist, die an einem Abkommen interessiert ist. Das britische Establishment scheint da, im Gegensatz zu dem anderen, nicht um jeden Preis dran interessiert zu sein.

Kein Problem

Geld findet immer einen Weg.

@ 11:22 von Paul Puma

>>UK, P und H nehmen für einen Abschied bedeutende wirtschaftliche Nachteile in Kauf. Warum tun sie das wohl?<<

1.) P und H wollen gar nicht raus, eben wegen der gewaltigen finanziellen Vorteilen.

2.) In UK war es eine Mischung aus Nationalismus, blindwütigen Neoliberalismus und ignoranten Vorurteilen. Der britische Wähler hat in jahrzehntelanger Desinformation in seinen Medien erfahren, wie schlecht die EU ist, dass ein Ausstieg nur die logische Folge war.

11:22 von Paul Puma

Zitat:"Mir wird bang...
dass nun bald auch Polen und Ungarn draußen sein könnten"

Ich glaube das nicht. Wie Sie richtig schrieben, haben die viel zu viel Vorteile von der EU, was sie aber nicht daran hindert, konsequent und provokativ gegen EU-Regeln zu verstoßen. Wenn die beiden das gewollt hätten, wären die Auseinandersetzungen um den Rechtsstaatmechanismus die richtige Gelegenheit gewesen. PIS und Orban wissen auch ganz genau, dass ihre Anhängerschaft ohne EU-Subventionen dahinschmelzen würde wie Schnee in der Sonne. Dann wäre nämlich Schluss mit der Versorgung der eigenen Klientel vulgo Korruption.

@fathaland slim um 11:12Uhr

Eigentlich bewundere ich Ihre Fähigkeit der Selbstreflexion und auch ich lese meine gesperrten Kommentare sehr kritisch immer noch mal durch. Aber ich habe, im Gegensatz zu Ihnen, schon manchmal den Verdacht, daß manche kritische Anmerkung nicht genehm ist. Bei Brandt, den ich übrigens trotz manchmal unterschiedlicher Meinung sehr schätze, wagte ich darauf hinzuweisen, daß z.B. Schlesier und Danziger vermutlich andere Erfahrungen gemacht haben, was für mich unverständlicherweise zur Rötung führte. Ich bin eben der Ansicht, daß jedes Thema mindestens zwei Seiten und fast immer eine "dinkle" hat.Wie Sie mal selbst schrieben, haben Sie guten Kontakt zur britischen Gesellschaft. Vielleicht könnten Sie erklären, was die Briten unter "Souveränität" verstehen? Den schönen Tag wünsche ich Ihnen natürlich auch und bleiben Sie gesund!

und auf Kabeljau, Dorsch und Hering....

sollte man aus Gründen des Arten- und Umweltschutzes sowieso komplett verzichten - also Null Problemo wenn die Wirtschaftsbeziehungen zu UK auf das Maß von Island zurückgefahren werden

@11:30 von dummschwaetzer Vorbild

"Ich vermute zudem, dass in 4-5 Jahren, wenn sich die Wellen nach dem Austritt geglättet haben, UK als Vorbind für andere in der EU gelten wird. Es bleibt spannend."

Ich hätte ja nichts dagegen, wenn Polen und Ungarn dem Beispiel GB folgen würden, aber die brauchen dringend unser Geld.

Genug ist genug!

Wie lange will sich die EU noch vorführen lassen?

Wer den BREXIT will, soll ihn bekommen.

Hat die EU politische Härte verloren?

11:15, Giselbert

>>Verständlich, dass die britischen Regierung so großen Wert auf Souveränität legt. Sichert sie doch die Unabhängigkeit und Freiheit von Zwängen. Sicherlich nicht nur für das einzelne Individuum ein hehres Ziel.<<

Unabhängigkeit und Freiheit von Zwängen ist immer toll. Ich kenne niemanden, der oder die dem widersprechen würde.

Es gibt allerdings Zwänge, ohne die man nicht frei von anderen Zwängen wäre. Beispielsweise der Zwang zu essen und trinken, um mal ein sehr anschauliches Beispiel zu nennen. Denn wenn man sich von diesem Zwang befreit, setzt man sich einem anderen aus. Dem, bald zu sterben.

Man sollte immer, wenn man sich von Zwängen befreien möchte, darüber nachdenken, welche anderen Zwänge dies zur Folge hätte.

warum wird gereist?

ich frage mich, welche Vorbildfunktion unsere Politiker hier noch wahrnehmen, wenn sie weiterhin quer durch Europa reisen (inkl. ihrem Gefolge). Was ist so wichtig, dass man es nicht per Videokonferenz lösen kann bzw. nicht schon längst hätten lösen können.

11:52 von Bernd Kevesligeti

In den gestrigen Nachrichten wurde bildlich dargestellt, daß GB nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner ist. Dessen sind sich diejenigen, die der Meinung sind, daß man den Briten um keinen Millimeter nachgeben soll, anscheinend nicht bewusst. Nein, auch die EU wird gewaltig daran zu knabbern haben.

@ dummschwaetzer, Klausewitz & Co.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie manche Foristen Fakten verdrehen und Halb-/Unwahrheiten und Meinungen ohne jedes Wissen verbreiten. ("5 Gramm Wissen wiegen mehr als 1000 Tonnen Meinung!"). Fakt ist: UK war in der EU immer "cherry-picker" (I want my money back) und immer auf den eigenen Vorteil, besonders als Finanzplatz, bedacht. Auch jetzt will sich UK die Vorteile des Binnenmarktes mit der EU erhalten, ohne dafür zu geben. Fakt ist, das weiß die Wirtschaft in UK: Ohne Deal würden alle verlieren, UK aber mehr als die EU. Der EU würde der Zugang zum Markt von 66 Mio Briten erschwert, den Briten aber der Zugang zum Markt von 450 Mio. EU-Bürgern. UK hat 2019 für 193,7 Mrd. € in die EU exportiert = ca. 2.924 € pro Briten. Die EU = 27 Staaten haben für 304 Mrd. € nach UK exportiert = für 675 € pro EU-Bürger. Der Schaden für UK wäre viel höher als für die verbleibenden EU-Staaten. Und weil mache so gerne auf die "Souveränität" von UK verweisen: Auch die EU-Staaten sind souverän!

13:16 von Barbarossa 2

dieses schaubild sollte man in brüssel mal verbreiten. auch sollte man vdL mal fragen, warum deutschland nach dem austritt von gb soviele mrd mehr einzahlen muss, wenn gb ein unbedeutendes land für europa war. falls ich das heute hier so offen aussprechen darf

@Paul Puma um 11:22

>UK, P und H nehmen für einen Abschied bedeutende wirtschaftliche Nachteile in Kauf. Warum tun sie das wohl?<

Weil die die denen das einreden keine wirtschaftlichen Nachteile erleiden werden. Das den Propagandisten die Nachteile anderer nicht viel bedeuten ist ja zentrales Element ihrer Politik; wie ihre Mitläufer auf die Idee kommen daß das nur die Nachteile dritter betrifft ist, mir zwar intellektuell erklärlich (Propaganda funktioniert eben, deswegen werden Spezialisten auf diesem Gebiet gut bezahlt), aber ob des Abgrundes an Verantwortungslosigkeit nicht sympathisch.

Am 08. Dezember 2020 um 13:23 von Wilhelm Schwebe

Zitat: wenn gb ein unbedeutendes land für europa war

Mit dieser Behauptung stehen Sie ziemlich allein dar.

Es ist eigentlich unbestritten, dass GB ein wichtiges Mitglied war und ein wichtiger Handelspartner sein wird.

Die EU hat den Brexit nicht gewollt. Jetzt muss sie für die verbleibenden Mitgliedsstaaten das Beste daraus machen. Hoffentlich gelingt ihr das.

Ein Abkommen jetzt ist schlecht

In spätestens einer Woche ist das Jahr zu beende, In den paar Tagen ein abkommen schließen, es durch alle Parlamente bringen alle Prozesse anpassen, Mitarbeiter Schulen und die IT anpassen ist unmöglich. Nur wenn es ein Abkommen geben sollte, dass mit einem bestehenden identisch wäre sollte man noch ein Abkommen treffen, ansonsten ist Nordkorea das Vorbild,
Also lieber nächstes Jahr mit neuen Verhandlungen beginnen und hoffen, in 5-10 Jahren ein Abkommen zu haben. Dann aber bitte mit einer ausreichenden Übergangsphase. Bis dahin gibt es Visa, Ruderboote anstelle von Flugzeugen britische Banken, Versicherungen, Dienstleister und Bauern sind bis dahin in der EU verschwunden.

Armseliges politisches Theater

Der BrExit ist das armseligste politische Unterfangen das ich bislang gesehen habe.

Soll Großbritannien doch ohne Vereinbarung bleiben - das rumpelt dann sicherlich etwas, aber dann ist das eben so.

13:23 von Wilhelm Schwebe

Zitat:"dieses schaubild sollte man in brüssel mal verbreiten. auch sollte man vdL mal fragen, warum deutschland nach dem austritt von gb soviele mrd mehr einzahlen muss, wenn gb ein unbedeutendes land für europa war. falls ich das heute hier so offen aussprechen darf"

Glauben Sie, dass man das in Brüssel nicht weiß? Oder glauben Sie gar, dass man von Seiten der EU unbedingt einen Handelspakt mit GB will, um den armen Briten aus der selbstgegrabenen Grube herauszuhelfen? Natürlich schadet ein No-Deal-Brexit beiden Seiten, ist nur die Frage, wem mehr. Dass GB ein "unbedeutedes Land für Europa" gewesen sein soll, behauptet außer Ihnen niemand,. Und jetzt dürfen Sie meine Antwort gerne wieder "bösartig" nennen wie vorgestern, wenn's Ihnen hilft...

@Genug ist genug! 12:49 von Dipl.-Ing Loth...

"Wie lange will sich die EU noch vorführen lassen?
Wer den BREXIT will, soll ihn bekommen."

Im Prinzip ja würde Radio Eriwan sagen,
aber jede Sache hat manchmal mehr als zwei Seiten, wie in diesem Fall.

In bin nicht in der EU-Kommision, aber vielleicht kommt die schon in ein paar Tagen
zur Einsicht das Britannien einfach nicht will, und man sie gehen lassen sollte.
Wie auch erstrecht Ungarn oder Polen.

Zur Zeit wägt man wohl noch ab, was gefährlicher ist:
Populisten nachgeben oder Einigkeit erzwingen trotz 'Ausfaserungsgefahr'

Was heisst hier "Souveränität" wenn..

man auf andere Staaten angewiesen ist, denen man etwas verkaufen will oder von den man etwas kaufen will/muss?
Handel bedeutet eben auch, dass man die Vorgaben des Käufers einhalten muss.
Wenn man dazu nicht breit ist, dann kann man dem auch nichts verkaufen.
Also wird sich UK wohl oder übel an die
Normen der EU halten müssen um
ihren Export in die EU (46%) nicht zu gefährden. Selbst wenn man die 46% EU Exporte ausgleichen könnte, indem man
dafür mehrere andere Abnehmer findet, so haben auch diese ihre Normen.
Mit dem Nachteil, dass man dann nach unterschiedlichen Normen produzieren muss.

09:41 von Krausewitz

Na, mal abwarten wer nach einem harten Brexit ohne Vertrag auf "Betteltour" geht. Uschi sicher nicht.

von Barbarossa 2 13:16

Natürlich-vor dem Hintergrund wird auch klar warum Barnier und von der Leyen so erpicht auf ein Abkommen sind (Export). Und dann sollen die EU-Regeln möglichst auch nach 2020 für Großbritannien gelten (keine staatliche Industriepolitik).

@ 12:54 von fathaland slim

"... Man sollte immer, wenn man sich von Zwängen befreien möchte, darüber nachdenken, welche anderen Zwänge dies zur Folge hätte."

Das haben Sie schön erklärt.

Scheinbar ist eine weitere Mitgliedschaft für GB so schlimm, dass evtl. Nachteile in Kauf genommen werden. Spätestens jetzt sollte die EU offen die Frage stellen, was machen wir falsch, was können wir besser machen. Aber Reflexion oder gar Selbstkritik scheint ein Fremdwort und dahingehend wird sich wohl auch in absehbarer Zeit nichts ändern, Schuld sind natürlich immer die Anderen. Von daher war es für GB die folgerichtige Entscheidung.

11:15 von Giselbert

"Sichert sie (die Souveränität) doch die Unabhängigkeit und Freiheit von Zwängen".
Was für ein Unsinn: Kein Staat ist
"unabhängig" wenn er auf Produkte anderer
Staaten angewiesen ist.
"Freiheit von Zwängen": Geht nur wenn
ein Staat vollkommen autark ist.
Wir leben in einer vernetzten Welt, in der
jeder auf jeden angewiesen ist. Auch UK.

Ach je - seit 2016 hat sich nichts getan

"dass wir die Kontrolle über unsere Gesetze, unseren Handel und unsere Gewässer zurückgewinne"

Ja, aber für die eigenen Exporte in ein anderes Land gelten dessen Gesetze und Anforderungstandards. Das ist immer so; es sei denn, man exportiert in eine Kolonie - was aber selbst für das UK nicht mehr zutrifft.
Allerdings scheinen es die "Verantwortlichen" im UK immer noch nicht eilig zu haben, sonst wäre Johnson bereits in Brüssel und plante dies nicht erst "in ein paar Tagen".
Die Unternehmen beidseits des Kanals müssten noch Zeit haben, sich auf die potenziellen Abmachungen einzustellen - das ist so gut wie unmöglich.

Es wird wohl so sein, wie viele Briten vermuten: No Deal ist das Ziel für die Clique Johnson, und die EU ist schuld. Das wird die "Rule Britannia"-Fraktion und die (kurzfristigen) Brexit-Gewinnler glücklich machen.

Aber wie John Donne im 16./17. Jh wusste: "No man is an island entire of itself; every man
is a piece of the continent, a part of the main; ...."

11:30 von dummschwaetzer

Bin da ganz ihrer Meinung: UK wird ein abschreckendes "Vorbild" für andere Staaten
sein.

11:22, Paul Puma

>>Mir wird bang...
dass nun bald auch Polen und Ungarn draußen sein könnten. Warum überlegt in Brüssel niemand, ob es vielleicht Dinge gibt, die man ändern sollte? UK, P und H nehmen für einen Abschied bedeutende wirtschaftliche Nachteile in Kauf. Warum tun sie das wohl?<<

Niemand in Polen und Ungarn redet davon, aus der EU auszutreten.

Großbritannien nimmt nach Aussage der Brexitanführer keinerlei wirtschaftliche Nachteile in Kauf, sondern wird, ganz im Gegenteil, von Fesseln befreit in eine gloriose Zukunft aufbrechen. Der Kater kommt dann später.

Polen und Ungarn sind im Gegensatz zu GB Nettoempfänger und bestreiten einen gewichtigen Teil ihres Staatshaushaltes mit EU-Mitteln. Allein Polen empfängt netto etwa so viel, wie Deutschland netto zahlt.

Ganz gewiss werden diese Länder nicht aus der EU austreten.

Außerdem frage ich mich, weswegen Ihnen bang wird. Als Freund der EU sind Sie mir hier bisher noch nie aufgefallen.

13:23 von Wilhelm Schwebe

>>13:23 von Wilhelm Schwebe<<

Das hat kein vernünftiger Mensch gesagt. Das ist eine von Ihnen verbreitete Lüge.

>>falls ich das heute hier so offen aussprechen darf<<

Ihr Standardsatz ist überflüssig. Offensichtlich dürfen Sie vieles offen aussprechen, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht.

11:22 von Paul Puma

>>Mir wird bang dass nun bald auch Polen und Ungarn draußen sein könnten.<<

Da brauchen Sie keine Bange haben. Was glauben Sie wie schnell dann der VW-Konzern keine Motoren mehr in Ungarn baut?

12:22, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 11:12Uhr

>>Aber ich habe, im Gegensatz zu Ihnen, schon manchmal den Verdacht, daß manche kritische Anmerkung nicht genehm ist. Bei Brandt, den ich übrigens trotz manchmal unterschiedlicher Meinung sehr schätze, wagte ich darauf hinzuweisen, daß z.B. Schlesier und Danziger vermutlich andere Erfahrungen gemacht haben, was für mich unverständlicherweise zur Rötung führte.<<

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Ihr Kommentar deswegen nicht veröffentlicht wurde. Aber ich weiß auch gar nicht, worauf Sie da im Zusammenhang mit Willy Brandt angespielt haben. Ich konnte Ihren Kommentar ja nicht lesen.

>>Wie Sie mal selbst schrieben, haben Sie guten Kontakt zur britischen Gesellschaft. Vielleicht könnten Sie erklären, was die Briten unter "Souveränität" verstehen?<<

Die Briten, die ich kenne, denken fast alle nicht in solchen Kategorien. Ich kenne auch nur einen einzigen, der für den Brexit ist, und der denkt genau so wie deutsche Nationalisten und versteht dasselbe wie die unter "Souveränität".

11:22 von Paul Puma

Die beiden, von ihnen genannten Staaten werden nichts dergleichen tun - im Gegenteil, die werden auf lange Sicht fast alles tun um von der Melkkuh EU weiter zu profitieren.
Von einem "Abschied" sind Polen und Ungarn
Lichtjahre entfernt.

13:53 von Bernd Kevesligeti

«Und dann sollen die EU-Regeln möglichst auch nach 2020 für Großbritannien gelten (keine staatliche Industriepolitik).»

"Staatliche Industriepolitik" gibt es in jedem Land der EU aktuell … und es gab sie schon immer. Nicht nur jetzt als "Corona-Hilfen", Kurzarbeitergeld, Zuschüsse, Kredite mit staatlicher Absicherung zu besondrs günstigen Konditionen.

Dies kann Förderung bestimmter Art von Energieerzeugug sein.
Dies kann Vertreibung + "Abwicklung" von Produzierender Industrie sein.
Zugunsten von Internationalen Banken, die nur kühle kalte Konten kannten.
So wie im UK, seit einst "The Iron Lady Maggie" das Land heimsuchte.

Dies kann Privatisierung oder Verstaatlichung sein.
Dies ist in 27 Ländern der EU sehr unterschiedlich geregelt + gehandthabt.

Privatisierte Bahn kann wie im UK: "Versager" sein.
Eine solche "halbstaatliche" in DEU: "so lala bis naja".
Oder 100% privat mit strikten staatl. Vorgaben wie in Japan.
"Weltstandard State of the Art" … besser als sonstwo weltweit !

11:52 von Bernd Keveslegeti

Wenn dem so wäre, dann hätte UK die
Verhandlungen schon längst abgebrochen.

13:59 von Giselbert

Es stellt sich eher die Frage was UK falsch
macht. Reflexion oder gar Selbstkritik wäre vor allem bei UK angebracht ist aber bei deren sturer (und verantwortungsloser) Haltung nicht zu erwarten. Mit dem Kopf durch die Wand ? Kann ja nur schief gehen.
Die Folgen für die Menschen?
Uninteressant.

@13:16 von Barbarossa 2

>> Nein, auch die EU wird gewaltig daran
>> zu knabbern haben.

UK war Nettoeinzahler mit 6,9 Mrd. €/ Jahr?

Also, in Anbetracht der Tatsache, daß dieser Betrag (in der heutigen Zeit) ja noch nicht mal für die Lufthansa-Rettung gereicht hätte, sollen wir froh sein, wenn diese Dauerblockierer und Rosinenpicker raus sind. -.-

Schluß mit Extrawurst!

@ 11:22 von Paul Puma

Es gibt in P und H überhaupt keine Ambition, aus der EU auszutreten. Als massive Geldempfänger weiß man, dass man ohne die EU nur verlieren kann und der verhassten Ex-Kolonialmacht Russland wieder in die Hände fallen würde. Das Problem ist, dass die knappe Mehrheit der Bürger im UK, dank der Märchen der Brexiteers, eben nicht weiß, dass man bedeutende wirtschaftliche Nachteile erleiden wird, weil man alles auf die Netto-Zahlung von UK in die EU-Kasse reduziert. Johnson muss jetzt dafür sorgen, dass diese Nachteile erst dann richtig auftreten, wenn der EU-Austritt ganz irreversibel ist, auch mental bei den Bürgern. Das hat er bald erreicht, selbst EU-Freunde wollen das Thema endlich vom Tisch haben, egal wie.

Wette

EU und Briten werden sich im Handelsstreit einigen, da ein harter Brexit für beide Seiten extrem nachteilig wäre. Darauf habe ich mit Freunden bereits vor einigen Wochen um mehrere Flaschen Champagner gewettet und gehe davon aus, dass ich die auch gewinnen werde.

14:20 von fathalnd slim

Ich kenne mehrere Briten, die sich vor dem Brexit und seinen Folgen in Sicherheit bringen. Sie haben hier alle die Französische Staatsbürgerschaft beantragt. Keiner ist bereit
nach England zurück zu kehren nur weil dieses Land sich an den Begriff Souveränität
klammert.

um 14:20 von fathaland slim

>>
Ich kann mir nicht vorstellen, daß Ihr Kommentar deswegen nicht veröffentlicht wurde.
<<

Da sind Sie dann wohl doch etwas blauäugig. Ich wurde schon gerötet, obwohl ich lediglich einem bereits veröffentlichten Kommentar zugestimmt habe. Auch schon mal wegen Nennung einer Zahl zum Thema.

Wobei ich fast regelmäßig keineswegs die Meinung von Herrn Faltermeier vertrete.

13:23 von Wilhelm Schwebe

«dieses schaubild sollte man in brüssel mal verbreiten …
wenn gb ein unbedeutendes land für europa war.»

Niemand Verständiger hat je behauptet, GB sei "ein unbedeutendes Land" für die EU. Das konnte / kann es auch gar nicht sein mit der 3. größten Bevölkerungszahl nach DEU / FRA. GB war Nettozahler, dessen Zahlungen ab 2021 fehlen werden. Ausgenommen längerfristige Zusagen für zeitlich befristete Projekte wie bspw. das Programm: "Erasmus" zum gegenseitigen Austausch von Studienplätzen.

Der prozentuale Anteil von Export von Gütern & Waren / Dienstleistungen vom UK in die EU am gesamten Handelsvolumen ist sehr viel höher als in der Richtung: andersrum. Auch dies alleine schon durch die Zahlen der Bevölkerungen (= reale / potentielle Konsumenten) zu erklären. Ca. 60 Mio. im UK … zu weiteren ± 350 Mio. in der EU … sind dann nur < 20%.

GB muss in jedem Fall "mehr tun" als die EU, um Handelsnachteile nach dem Brexit "auszugleichen". Wichtig wird GB aber auch in jedem Fall bleiben !

14:39 von Stern2100

Hoffentlich gewinnen sie die Wette; wäre
eine Erlösung nach all den Querelen.
Noch 23 Tage und sie wissen ob der Champagner ihnen gehört.

@Von daher war es für GB 13:59 von Giselbert

"die folgerichtige Entscheidung."

Na klar.
Für den Schwanz ist es auch die folgerichtige Entscheidung zu verlangen,
dass der Hund sich von ihm wedeln lässt.

Und zu "gut erklärt" von fs:
Umso besser haben sie ihre 'Logik' erklärt:
War wohl eine Wahrheitstabelle eines Boten der Logik ;-)

Gb will schon wieder Rosinen.

Gb will schon wieder Rosinen. Das hatten sie jetzt lange genug.
Entweder die EU sagt, was passiert, oder No Deal.
Die EU hat überhaupt nichts zu verlieren.
Das muss Boris langsam mal eingebläut werden. Und wenn es seine Landsleute schmerzt, müssen sie ihn absetzen und wieder der Gemeinschaft beitreten allerdings zu schlechteren Konditionen, als jetzt.
Das muss den Brexiteers auch klar gewesen sein.

von schabernack 14:24

Ja, gut, wenn daß so ist, dann können sich Barnier und von der Leyen beruhigt zurücklehnen. Und ihre Bemühungen, um ein Abkommen aufgeben.

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