Ihre Meinung zu: Biontech rechnet mit Wirksamkeit des Impfstoffs bei mutiertem Virus

22. Dezember 2020 - 9:11 Uhr

Biontech-Gründer Sahin will angesichts der neuen Corona-Variante weitere experimentelle Tests durchführen, geht aber davon aus, dass sein Impfstoff wirkt. Die WHO ist wegen der Mutation weniger alarmiert als die britische Regierung.

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Kommentare

Jetzt müssen wir hoffen

dass die Impfungen schneller vonstatten gehen, als sich die neue Variante des Virus verbreitet.

rer Truman Welt

Das glaube ich!
Erwarten tue ich auch so einiges, aber leider. . . . Im medizinischen Bereich sind mir Wissen und medizinische Untersuchungsergebnisse lieber weil vertrauenswürdiger. So werden ja auch keine langfristigen Nebenwirkungen, die durch den Impfstoff verursacht werden, erwartet!

Wieso gibt es hier keine unabhängige Studie???

Wieso wird eigentlich die Studie zur Wirksamkeit (und Sicherheit?) von der Firma selbst durchgeführt? Gibt es eigentlich Schadensersatz, wenn die Wirksamkeit zu gering ist und Millionen Dosen verkauft wurden? Oder muss man es der Firma erst nachweisen? Deshalb geht es nicht in meinen Kopf, warum nicht eine unabhängige organisation das alles prüft und die Firma diese Prüfung zahlt.

So ähnlich macht man es immerhin auch neim TÜV.

Ein Virus kann sich ja in vielerlei ...

.. Hinsicht verändern ... in diesem Fall offensichtlich/scheinbar in der Übertragbarkeit. Deswegen kann, und davon gehe ich in diesem Fall aus, die vorgesehene Wirkung der Impfung aber durchaus gegeben sein.
Aber wenn wir lesen, dass die Impfung ca. 1 Jahr Schutz bieten soll, heißt das 'eh "alle Jahre wieder" ... zusammen mit der Grippeimpfung?
Es gibt sicherlich besseres ... aber damit könnte ICH, auch im Wissen um die kleine Gruppe bei denen es u. U. leider absolut nicht möglich ist, leben.
Und die Impfgegner und Querdenker: Für die bleiben mehr Intensivbetten ... und das tägliche "Risikolotto".

Mutationen folgen den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit. D.h.: je mehr Infizierte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Mutationen auftreten. Mit anderen Worten: diejenigen, die seit Monaten fälschlicherweise predigen, das alles sei doch gar nicht so schlimm und man müsse nur die Herdenimmunität erreichen, führen die Menschheit auch in dieser Hinsicht in die Irre.

Nun ja

Wie hat man die Leute in England mit dem mutierten Virus von jenen mit dem bekannten Virus unterschieden? Dürften ja hunderttausende sein.

Mutiertes Virus

Es wird - wie beim Grippevirus - noch wesentlich mehr Mutationen geben. Wir können nur hoffen, dass die Wirksamkeit des Covid-19 Impfstoffes tatsächlich bei über 90% bleibt und nicht wie beim Grippe-Impfstoff nur bei 40 - 60%.

@CarinaF (09:22)

Ich kann verstehen, wenn man sich über Leute aufregt, die die Maskenpflicht missachten, keinen Abstand halten oder Corona per se als "alte Leute-Problem" relativieren.
Aber bei rund fünf Millionen Menschen in Deutschland, die 80 oder älter sind angesichts von 27.000 mit Corona verstorbenen Menschen von einem Aussterben der Hochbetagten zu sprechen, hat nichts mit ernst nehmen zu tun. Das ist Hysterie und weder hilfreich noch respektvoll gegenüber den Opfern.

9:40 Orwell AG

Zulassungsstudien zu Medizinprodukten sind von demjenigen durchzuführen und zu finanzieren, der das Medizinprodukt auf den Markt bringen will. Das ist überall auf der Welt so. Und dann gibt es die Aufsichtsbehörden, deren Aufgabe es ist, nach festgelegten Regeln haarklein nachzuprüfen, ob die Studie auch sauber durchgeführt und ausgewertet wurde. Auch das ist hier geschehen und wurde von etlichen Dauermeckerern in diesem Forum heftigst kritisiert.

Ziemlich unverantwortlich

Die Wortwahl der Politiker in UK ist doch eigentlich unverantwortlich. Sie haben keine gesicherten Informationen und werfen eine Horrorzahl in den Raum, mit der eigentlich keiner was anfangen kann, die nur Panik auslöst. Was keiner von uns gerne macht ist abwarten, aber das müssen wir nun mal eben, bis genau herausgefunden wurde was jetzt mit der neuen Mutation ist. Die Maßnahmen sind ja schon gut,daß man in Südengland verschärft reagiert, daß man den Reiseverkehr aussetzt, daß Biotech, schon aus eigenem Interesse mit Hochdruck forscht ob der Impfstoff auch da wirkt. Es ist doch aber auch nicht so, daß alle Coronaviren auf der Welt jetzt gleichzeitig zu einer anderen Variante mutiert sind. Und wenn ich eben noch stärker auf Abstände und Kontaktvermeidung achte sind das die Maßnahmen die derzeit auch wirken werden.

Was bitte sollte er sonst sagen?

Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.

@ Carina F, um 09:22

Vergangenen Samstag habe ich meine hochbetagte Schwiegermutter im Altenheim bei MG besucht.
Das lief, wie jedesmal, so ab:

Hände am Eingang desinfizieren, Personenangaben, Kontakt mit Personen mit Corona? (was für eine Frage!), Temperaturmessung, Unerschrift, FFP 2-Maske aufsetzen und ab in den Fahrstuhl.

Meine Frage beim Verlassen des Hauses, ob bereits Fälle mit Corona aufgetreten seien, wurde mit einem "gottseidank nein!" beantwortet.
Mitarbeiter werden nur schnellgetestet, wenn irgendwelche Anzeichen Anlass geben...

Dem Altenheim "gehen die Hochbetagten erfreulicherweise noch nicht aus".

Aber wehe, es tritt der erste Fall auf...

Wundermittel

Nunja, kurz vor Impfstart kommt nun eine Mutation, die noch ansteckende sein soll. Wie passend.
.
Und weiterhin stellt sich nicht das Problem wie viele Infizierte es gibt, sondern wie viele es in den Risikogruppe gibt. Aber das spielt keine Rolle mehr, es regiert die Panik.
.
Zu sehen wunderbar, seit Ende Oktober. Alle Maßnahmen haben im Prinzip wenig bis nichts gebracht. Nachwievor sind die Zahlen stabil, während natürlich die Zahl der älteren Toten steigt. Was für eine Überraschung.
.
Und... wozu führt das? Zu nichts. Die Älteren tummeln sich noch immer überall.
Daran wird auch der Supermutations Virus nichts ändern. Eine Bevölkerungsgruppe ist eben seit Monaten absolut egoman unterwegs, kostenlose Masken, nichts wie rein die volle Apotheke.
.
Und jaaa, die Hotels in Deutschland sind dicht, Hochrisikogebiete. Aber wohin fährt man dann, na lago, auf die Kanaren.
.
Jetzt kommt das Wundermittel, aber wer nicht über 70 ist, hat halt Pech.

9:48 pemiku

60 % Wirksamkeit des Impfstoffes würden ausreichen, wenn es nicht haufenweise Leute gäbe, die zwar gerne Aspirin und andere Schmerzmittel einwerfen, aber Impfstoffen plötzlich überkritisch werden.

Zum Glück „steht“ das Prinzip des Impfstoffs

Das Antigen, das [Biontech] und sein US-Partner Pfizer für den Impfstoff nutzen, besteht laut Sahin aus über 1270 Aminosäuren. Davon seien jetzt neun mutiert, also noch nicht einmal ein Prozent. "Unser Impfstoff sieht das ganze Protein und bewirkt multiple Immunantworten. Dadurch haben wir so viele Andockstellen, dass das Virus schwer entkommen kann. Das bedeutet aber nicht, dass die neue Variante harmlos ist."
>> Der Biontech-Impfstoff auf Basis des Botenmoleküls mRNA könne prinzipiell schnell an neue Varianten angepasst werden“

Das ist das Allerwichtigste.

Zum Warenverkehr am Ärmelkanal („Das Problem seien leere Lastwagen, die auf der englischen Seite des Kanals steckenbleiben. Sollten sie sich nicht noch am Dienstag wieder in Bewegung setzen, kämen Früchte wie Himbeeren oder Erdbeeren nicht mehr rechtzeitig an. "Solange es heute noch geklärt werden kann, wird es nur minimalen Einfluss auf Verbraucher haben"): Und wenn es NICHT geklärt werden „kann“, werden die das schnell merken.

Am 22. Dezember 2020 um 09:23 von nelumbo

Jetzt müssen wir hoffen
dass die Impfungen schneller vonstatten gehen, als sich die neue Variante des Virus verbreitet.
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Es gibt zwei Möglichkeiten:
A) der Impfstoff wirkt auch bei der mutierten Virusvariante-dann ist es egal, ob wir schneller impfen, als sich der mutierte Virus verbreitet.

B) der Impfstoff wirkt nicht bei der mutierten Variante-auch dann brauchen wir nicht schneller impfen, weil es nutzlos wäre

Naja, Sternen Kind, Sie haben uns bisher immer noch nicht verraten, was Ihrer Meinung nach die Alternative zu Vorsichtsmaßnahmen und Impfen wäre.
Ich fragte sie vorgestern schon, ob es darauf hinauslaufen soll, die Pandemie einfach laufen zu lassen und in Deutschland einige hunderttausend Tote zu riskieren?
Sie haben bisher nicht geantwortet.

Am 22. Dezember 2020 um 09:50 von Tinkotis

Aber bei rund fünf Millionen Menschen in Deutschland, die 80 oder älter sind angesichts von 27.000 mit Corona verstorbenen Menschen von einem Aussterben der Hochbetagten zu sprechen, hat nichts mit ernst nehmen zu tun. Das ist Hysterie und weder hilfreich noch respektvoll gegenüber den Opfern.
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Danke für ihren Beitrag-viele Kommentare hier zeigen, welche Folgen die undifferenzierte Panikberichterstattung bei den Bürgern hinterlässt.

@ Orwell AG

Zitat: "Wieso wird eigentlich die Studie zur Wirksamkeit (und Sicherheit?) von der Firma selbst durchgeführt? Gibt es eigentlich Schadensersatz, wenn die Wirksamkeit zu gering ist und Millionen Dosen verkauft wurden?"
Eine aussagefähige Studie braucht vor allem eines: Zeit. Und genau die haben wir in diesem Fall leider nicht. Trotzdem können die vorliegenden Test- und Prüfverfahren ausreichende Ergebnisse liefern. Das es immer wieder mal zu Unverträglichkeiten ... besonders bei Risikogruppen bzw. Gruppen die um ihr Risiko gar nicht wissen kommt, ist wohl auch klar. JEDES Medikament birgt das Anwendungsrisiko in sich.
Und zum Thema Schadenersatz: Wenn Sie sich heute Aspirin kaufen und, ihrer Meinung nach, aufgrund der Einnahme erkranken ... bekommen Sie dann Schadenersatz? Wenn ja: Von wem?
Schadenersatz käme bei Vorsatz bzw. grober Fahrlässigkeit in Frage, ansonsten ...

@ Sternenkind. um 09:46

Wozu sollte man die Leute, die von dem mutierten Virus befallen sind, von den anderen unterscheiden?

@ um 09:56 von phme

Die Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen das Leben gekostet.
Da sind mir 95% Wirksamkeit des Impfstoffes doch lieber.

Am 22. Dezember 2020 um 09:56 von phme

60 % Wirksamkeit des Impfstoffes würden ausreichen, wenn es nicht haufenweise Leute gäbe, die zwar gerne Aspirin und andere Schmerzmittel einwerfen, aber Impfstoffen plötzlich überkritisch werden.
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Woher wissen sie, dass diese Leute Aspirin und andere Schmerzmittel einwerfen?
Und woher wissen sie, dass diese Leute auch Impfstoffen kritisch gegenüber stehen, wie Polio, Pocken, Diphterie und Wundstarrkrampf?
Hierfür gibt es eine Mehrheit von 88% die Impfungen befürworten bzw. sich sofort impfen lassen würden.
Ein genetisch wirkendes Vakzin, dessen Langzeitfolgen und Wirkungen noch gar nicht erforscht sein können kritisch zu betrachten ist etwas ganz anderes!

Wirksamkeit trotz Mutation.

Was soll Herr Sahin auch auch anderes
sagen. Die Anzahl der Zweifler an der
Impfung hat jetzt schon zugenommen.
Die Impfung ist der Strohhalm der uns
retten soll.

Re Harry - up

Die neue, mutierte Variante des Virus ist britischen Wissenschaftlern zufolge möglicherweise für Kinder ansteckender als bisherige Varianten.
„Es gibt einen Anhaltspunkt, dass es eine höhere Neigung hat, Kinder zu infizieren“, sagt Neil Ferguson vom Imperial College London, ein Mitglied der Expertengruppe „New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group“ (Nervtag), die die Regierung berät.
Wenn nicht unterschieden wird wie kommt man zu dieser Erkenntnis?

Am 22. Dezember 2020 um 09:56 von phme

Also, erstmal ist der Impfstoff nicht für <16 zugelassen..... dann nur 60% Wirksamkeit für den Rest... da kriegen Sie aber Schwierigkeiten mit der Herdenimmunität .... also würde es dann noch ein paar Jahrzehnte dauern.

Erdbeeren, Himbeeren... ? - Finde den Fehler.

Ein Leben ohne Früchte, die es zu dieser Zeit saisonbedingt in der Region gar nicht geben sollte scheint wohl unvorstellbar. Solange sich Menschen Gedanken darüber machen, dass aufgrund einer möglichen Versorgungsproblematik an Weihnachten oder Silvester ( also im Winter!) keine frischen Erdbeeren oder Himbeeren auf dem Tisch stehen, scheint die Menschheit weiterhin von der Ernsthaftigkeit echter Probleme befreit.

@phme 09:51 Uhr: ganz so einfach ist es nicht

User @OrwellAG hat ja zu recht auf die besonderen Umstände der Verprobung des Impfstoffs gegen die Mutante verwiesen.
Es würde mich wundern, wenn dieser Fall in den Lieferverträgen mit der EU abgebildet worden wäre.

Nichtsdestotrotz finden die Tests bei Biontech in Mainz statt, sie werden aber noch etwas länger dauern, wenn sie überhaupt schon begonnen haben. Ich erwarte keine Resultate vor Mitte Januar.

Der CEO hat ja auch nur gesagt, er „meint“ dass der Impfstoff wirkt. Aber auch noch mit 95% wie gegen den gängigen Stamm, oder nur noch mit 70% ? Das kann ohne erneute klinische Tests doch niemand wissen!

Deshalb werden in vitro Tests durchgeführt. Diese erlauben nur die Aussage, ob neutralisierende Antikörper das veränderte Spike Protein noch als Fremdkörper erkennen, oder nicht. Ob die Firma in der Lage ist, die Wirksamkeit in einem in vitro Experiment auch zu quantifizieren, weiß ich nicht. Möglich ist dies durch Messung der Dosisabhängigkeit der Antikörper.

Am 22. Dezember 2020 um 09:59 von phme

Ich fragte sie vorgestern schon, ob es darauf hinauslaufen soll, die Pandemie einfach laufen zu lassen und in Deutschland einige hunderttausend Tote zu riskieren?
Sie haben bisher nicht geantwortet.
--------------------------------------------
Ja die Frage kann ich ihnen auch beantworten-ist es nicht so, dass die Pandemie nach dem ersten Lockdown im Frühjahr laufen gelassen wurde? Warnten nicht fast alle Wissenschaftler vor dem Herbst und der zweiten Welle?
Und ist es nicht richtig zu hinterfragen, warum im Sommer seitens der Regierung rein gar nichts unternommen wurde, um die bekannten Schwachstellen bei den Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen zu verstärken-hier hätte man mit vergleichsweise wenig Geld große Wirkung erzielt.

10:01 von Hanno Kuhrt um

10:01 von Hanno Kuhrt
um 09:50 von Tinkotis

Ich denke, Sie haben beide die Userin
" Carina F. " falsch verstanden.
Da ist nichts von Hysterie zu merken, sondern von Besorgnis von jemandem, der in dem Metier arbeitet und das alles hautnah mit bekommt.
Ach ja, besorgt sollte jeder sein !!

Ebenso bekomme ich keine
" undifferenzierte Panikberichterstattung " mit. Wo Sie Ihre Annahmen her nehmen weiß ich nicht.

10:10 Sternenkind

Es gibt den Unterschied zwischen Routineuntersuchung und wissenschaftlicher Untersuchung. Letztere ist ungleich aufwändiger und wird daher nur an Stichproben durchgeführt.
Mutanten kann man durch Sequenzierungsmethoden voneinander unterscheiden.
Was in Pandemie -Situationen wie dieser auch überall kontinuierlich getan wird, denn hier sind weltweit Profis am Werk.

@ MrEnigma 09:56

>>Alle Maßnahmen haben im Prinzip wenig bis nichts gebracht.<<

Woher wissen Sie das?
Wie wollen Sie wissen, wie es ohne diese Maßnahmen gekommen wäre? Können Sie hellsehen?

Zum Rest ihres Posts verkneife ich mir die Fragen, die sich in mir dazu aufstauen. Es könnten sonst mehrfach Ursachen für den roten Balken dabeisein, da ich Ihren Post als absolut unqualifiziert einstufe, ähnlich wie der von mir zitierte Teil.

@ Schanze

Zitat: "Die Anzahl der Zweifler an der
Impfung hat jetzt schon zugenommen."
Wenn ich eines in meinem 65-jährigen Leben gelernt habe: Wenn es an das EIGENE Leben ging, haben die Menschen ALLES gemacht und nach jedem Strohhalm gegriffen ... auch wenn es noch so absurd war. Und so manch einst glühender Atheist hat kurz vor seinem Ende zu Gott gefunden.
Es ist letztlich immer die Frage, wie nah einemder Tot selber kommt. Not und Glaube versetzen dann Berge.
Glauben sie mir: An nichts hängt der Mensch mehr, als an seinem eigenen Leben ...

Pressekonferenz Biontech ist beendet

Für mich war nichts wesentlich neues dabei.

Die spannendste Frage ist daher und ich weiß, dass dies auch für Sahin/Türeci so ist, ob es im Fall der Notwendigkeit einen adaptierten Impfstoff zu produzieren, was technisch innerhalb weniger Wochen möglich wäre, seitens der Zulasungsbehörden auch erlaubt sein wird.

Ziel ist es ja, die Plattform als solche zugelassen zu bekommen.

Fur die personifizierte Krebsimmuntherapie wird das sowieso notwendig sein. Man kann nicht Millionen personifizierte Krebsimpfungen jedes Jahr zur Zulassung bringen.

Re : Schanze !

Leider wirkt der Impfstoff nicht gegen Dummheit, Egoismus und Verschwörungsmythen. Und Ängstliche Menschen haben an vielen Dingen so ihre Zweifel, das liegt in ihrer Natur.
Nur in der jetzigen Situation dies auch noch großartig zu artikulieren, kann andere Menschen mit anstecken, wenn sie sich eh nicht wirklich sicher sind.
Also ist dies sicher keine gute Geste, sondern reine Panikschüre !

Möbius 10:13

Jeder Fachmann weiß, dass RNA-Viren gerne mutieren. Vor allem dann, wenn man ihnen erlaubt, sich auszubreiten. Deswegen wird diese Möglichkeit auch bei der Entwicklung von Impfstoffen stets mit in Betracht gezogen. Können Sie in entsprechenden Fachzeitschriften haarklein nachlesen. Ich tue das regelmäßig.Wieso glauben einige hier in diesem Forum, dass wir Fachleute alle dämlich und sie selbst mit aller Weisheit gesegnet sind?
Ach ja: und ein Restrisiko bleibt immer, das liegt in der Natur der Sache und ist nicht zu ändern.

10:09 von Hanno Kuhrt Kritik

10:09 von Hanno Kuhrt

Kritik - da wo sie angebracht ist - ist ok. Aber was Sie und andere hier tun, ist schlicht " schlecht reden ".
Wenn Sie ( und andere ) sich mal damit befasst hätten, wäre Ihre Meinung vielleicht eine andere.
Was anderes habe ich auch nicht gemacht. Ich musste mich - als Laie - durch verschiedenen Seiten lesen und TV schauen . Aber ich konnte mir ein Urteil bilden !
Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, das der Impfstoff sicher ist.
Das lasse ich mir auch von ewigen Zweiflern usw. nicht " schlecht
reden ".

2x an Covid-19 erkrankt: Die Dauer der Immunität ist unbekannt.

@09:41 von H. Hummel
Die Kickboxweltmeisterin ist trotz überstandener Covid-19-Erkrankung im Frühjahr noch einmal erkrankt. (Interview im Bayr. Rundf.) D.h. wie lange die Immunität vorhält scheint nicht so klar zu sein.
Ob der Impfschutz 1 Jahr oder länger (kürzer) anhält kann noch gar nicht untersucht worden sein.

um 10:15 von Hanno Kuhrt

Bravo!
Die Verschlafenheit, Trägheit und mangelnde Flexibilität der deutschen Bürokratie hat uns tatsächlich in die momentane Lage hinein manövriert.

So lange sich die Proteine

So lange sich die Proteine der Spikehülle, also die Oberflächenproteine nicht ändern, bleibt die Erkennung und z.B. Präsentation der dentritischen Zellen als wichtiger Abwehrschritt doch erhalten. So müßte doch zumindest der Teil der Abwehr und damit weiter diese Impfung funktionieren.

@ phme 09:56

>>60 % Wirksamkeit des Impfstoffes würden ausreichen, << ...

Der Zweifel kommt zumeist von Leuten, die nicht wissen, daß z.B. die Wirksamkeit bei Impfungen gegen Tropenkrankheiten kaum höher ist. Auch bei Hepatitis A und B lag sie bis von wenigen Jahren nur bei knapp 70% . Von drohenden Nebenwirkungen will ich dabei gar nicht schreiben. Und dennoch ließ sich (fast) jeder gegen die zu befürchtenden Krankheiten impfen, anstatt auf die geplante Urlaubsreise zu verzichten. Es kommt halt immer nur darauf an, was als Ziel der Impfung genannt wird: Eigennutz oder Allgemeinnutz. Das ist zwar traurig, aber leider wahr.

@ Sternenkind 10:10

Ein "Anhaltspunkt" ist keine "Erkenntnis" !

9 Aminosäuren

"besteht laut Sahin aus über 1270 Aminosäuren. Davon seien jetzt neun mutiert, also noch nicht einmal ein Prozent. "Unser Impfstoff sieht das ganze Protein und bewirkt multiple Immunantworten. Dadurch haben wir so viele Andockstellen, dass das Virus schwer entkommen kann."
.
Wenn in einen Peptid ein knappes Prozent der Aminosäuren ausgetauscht wird, dann kann daraus ein völlig neues Peptid entstehen, das vom Immunsystem nicht mehr sofort erkannt wird. Da der Wirkungsmechanismus des Peptids im Virus jedoch ähnlich sein muss ist anzunehmen, dass vom Immunsystem noch genügend Andockstellen gefunden werden. Ich bin mir sicher, dass nicht der Impfstoff die Andockstellen sieht, das überlasse ich lieber meinem Immunsystem.

10:15 von Hanno Kuhrt // Und

10:15 von Hanno Kuhrt

// Und ist es nicht richtig zu hinterfragen, warum im Sommer seitens der Regierung rein gar nichts unternommen wurde, um die bekannten Schwachstellen bei den Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen zu verstärken-hier hätte man mit vergleichsweise wenig Geld große Wirkung erzielt. //

Schon wieder so ein M..., woher sollen denn die Mitarbeiter
kommen ? Fallen die vom Himmel oder von Bäumen ? Oder schneiden Sie sich die aus den Rippen ?
Außerdem vergessen Sie zu unterscheiden , was Bund - und Ländersache ist !!

Aber Hauptsache meckern und andere negativ beeinflussen.

@ phme

Zitat: "Ein genetisch wirkendes Vakzin, dessen Langzeitfolgen und Wirkungen noch gar nicht erforscht sein können kritisch zu betrachten ist etwas ganz anderes!"
... man kann es ja darauf ankommen lassen ... gar nicht erst zu erleben, was es vielleicht bei einem tausenstel Promill der Geimpften für Langzeitfolgen gegeben hat.
Kennen sie alle Nebenwirkungen und Spätfolgen von Medikamentenrückstände in Fleisch, dem von Pestizid im Gemüse u.v.m.?
Unser Leben ist per Geburt eine Aneinanderreihung von Risiken ... was sich schlagartig mit Eintritt des Todes ändert.

10:15 von Hanno Kuhrt

Am 22. Dezember 2020 um 09:59 von phme
Ich fragte sie vorgestern schon, ob es darauf hinauslaufen soll, die Pandemie einfach laufen zu lassen und in Deutschland einige hunderttausend Tote zu riskieren?
Sie haben bisher nicht geantwortet.
--------------------------------------------
Ja die Frage kann ich ihnen auch beantworten-ist es nicht so, dass die Pandemie nach dem ersten Lockdown im Frühjahr laufen gelassen wurde? Warnten nicht fast alle Wissenschaftler vor dem Herbst und der zweiten Welle?
Und ist es nicht richtig zu hinterfragen, warum im Sommer seitens der Regierung rein gar nichts unternommen wurde, um die bekannten Schwachstellen bei den Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen zu verstärken-hier hätte man mit vergleichsweise wenig Geld große Wirkung erzielt.

Nun, die Frage ist noch immer nicht beantwortet. Sie haben einfach nur weitere Fragen gestellt, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Netter Versuch, aber untauglich.

10:15 Hanno Kuhrt

Wissen Sie, es sagt sich sehr leicht: Schwachstellen bei Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen beseitigen.
Zu den Pflegeeinrichtungen: Fachpersonal schüttelt man nicht von den Bäumen, man muss es entweder aufwändig ausbilden, oder aus dem Ausland hierher locken. Das machen sie nicht mal eben so in wenigen Monaten.
Zu den Gesundheitsämtern: die liegen in der Verantwortung der Landkreise. Die Bundesregierung hat darauf keinen direkten Zugriff. Um das zu ändern, müsste man gegen den Widerstand der Bundesländer einiges an Gesetzen ändern. Auch das machen sie nicht mal eben so in einigen Monaten.
Was die Bundesregierung getan hat: sie hat unter anderem die Weichen dafür gestellt, dass der Impfstoff in einem beschleunigten Verfahren zugelassen werden kann. Das ist nicht trivial. Auch wenn sie der Meinung zu sein scheinen, das macht man mal eben so im Vorbeigehen.

@ 09:22_Carina F- gefühlte Wahrnehmung

„Wer sich jetzt noch mit der abgedroschenen Behauptung "es sterben nur ü 80 Jährige" trösten" will (eher sich selbst belügen!
Das ist schon nicht mehr so! Den Hotspots gehen die Hochbetragten langsam aus!! Es erwischt mehr u mehr um 70 jährige und jünger!
Ich weiß nicht wann sich das statistisch zeigen wird (bin keine Statistikerin)
Aber Hochbetagte sterben in dem Infektionsgeschehen welches ich mitbekomme quasi aus. :(„

Das muss an Ihrer Wahrnehmung liegen.

Es ist nach wie vor so, dass die Fallsterblichkeit unter 70 marginal ist. Und zwischen 70 und 80 hängt es stark davon ab welche Vorerkrankungen und welcher Allgemeinzustand vorliegt.

Und nie vergessen:

Es sterben rund 950.000 Menschen jedes Jahr.

750.000 davon sind 70 Jahre und älter.

Es ist weiterhin so, dass hauptsächlich Menschen sterben, die ohnehin am Ende ihres Lebens standen.

Und ca. 15% (geschätzt) der Toten gehören da nicht dazu. Aber auch ohne Corona sterben jedes Jahr Zehntausende unerwartet und plötzlich.

@ Optimistischer ... 10:11

.... >>scheint die Menschheit weiterhin von der Ernsthaftigkeit echter Probleme befreit.<<

Es geht bei den Versorgungsproblemen mit Erd- und Himbeeren, wovon Sie wohl Kenntnisse aus anderen Ereignissen haben, nicht um "die Menschheit", sondern einzig um die britische Bevölkerung. Und dazu muß man wissen, welche Bedeutung diese Früchte für diese Menschen zu dieser Jahreszeit haben. Ein Vergleich: können Sie sich z.B. bei uns ein Weihnachten ohne Weihnachtsbäume vorstellen?

@ 10:09 von Schanze Wirksamkeit trotz Mutation.?!

„Was soll Herr Sahin auch auch anderes
sagen. Die Anzahl der Zweifler an der
Impfung hat jetzt schon zugenommen.
Die Impfung ist der Strohhalm der uns
retten soll.“

Prof. Sahin sagt nichts, was aus seiner wissenschaftlichen Sicht nicht auch zutreffend ist. Er ist ein Vollblutwissenschaftler. Und man kann ihm zu 100% vertrauen.

Zu den Mutationen:

Was ich weiß greift
die Impfung an über 1.200 Punkten des Spike Proteins an. Die mutierte Variante hat sich an 7(!) Stellen verändert.

Schwer vorstellbar, dass dies eine signifikante Änderung der Wirkungsweise haben wird.

Aber das müssen letztendlich die Experten der Biontech genauer ermitteln.

09:54, Hanno Kuhrt

>>Was bitte sollte er sonst sagen?
Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.<<

Umso geschäftsschädigender wäre es, wenn sich herausstellen würde, daß der Impfstoff wirklich nicht wirken würde. Dann könnte er den Laden dicht machen.

@sternenkind: man kann unterscheiden

Und das ist ein gutes Omen, denn es bedeutet dass die Diagnostik die beiden Stämme unterscheiden kann. Das ist keineswegs selbstverständlich.

Wie man es genau gemacht hat, weiß ich nicht, es gibt mehrere Möglichkeiten.

Das man die Unterscheidung machen muss, sollte eigentlich klar sein. Sonst wird es schwer die höhere Infektiösität zu begründen. Allerdings: es handelt sich hier um eine rein statistische Betrachtung aus dem Anstieg der Neuinfektionsraten. Ob dafür genügend Daten aber vorhanden sind, bezweifle ich etwas.

Man hat wohl nur bisher die Infektiösität grob geschätzt anhand des bekannten Anteils der beiden Stämme an den Infektionen.

Mikroskopisch weiß das bisher niemand. Man weiß ja nicht einmal wo die infektiöse Dosis beim gängigen Stamm liegt. Aber grob gesprochen ist es so: braucht man beim einen Stamm noch 100 Viruspartikel um jemanden anzustecken, bräuchte man jetzt im Mittel nur noch knapp 60.

Zahlenspiele:

Laut StiKo-Impfpriorisierung - die auch vom Minister fast so bestätigt wurde: Gruppe 1 plus Gruppe 2 zusammen ≈12 Mio. das entspricht 24 Mio. Impfungen.
(Lt. Hersteller hiess es mal, das 4 Mio. Impfdosen sofort! lieferbar wären.)
---
>>Gesundheitsminister Jens Spahn erklärte auf Twitter, bis Ende dieses Jahres sollten insgesamt mehr als 1,3 Millionen Impfdosen an die Bundesländer ausgeliefert werden.
Im (ab) Januar würden dann jede Woche mindestens weitere 670.000 Dosen hinzukommen (also ≈2,6 Mio/Monat) <<
---
Bitte selbst zu rechnen...

09:56, MrEnigma

>>Und weiterhin stellt sich nicht das Problem wie viele Infizierte es gibt, sondern wie viele es in den Risikogruppe gibt. Aber das spielt keine Rolle mehr, es regiert die Panik.

(...)

Jetzt kommt das Wundermittel, aber wer nicht über 70 ist, hat halt Pech.<<

Nach Ihrer eigenen Aussage, die Sie weiter oben treffen, braucht doch auch niemand unter siebzig das "Wundermittel".

@Carina F (10:06)

Sterben ist (meistens) nicht schön. An Corona sterben erst recht nicht. Und wäre oftmals vielleicht sogar zu verhindern gewesen. Gerade in Alten- und Pflegeheimen herrschen nicht nur Bedingungen, die es einem Virus leicht machen, sich auszubreiten, es trifft dort auch noch auf die Menschen, die besonders anfällig sind. Ich verstehe, dass einen das zur Verzweiflung bringen kann, und ich habe weder eine Lösung noch einen Rat für den einzelnen Betroffenen. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht hilft, in dieser Lage vom Aussterben der Alten sprechen.

@spax-plywood 10:26 Uhr: es sind 222 Aminosäuren

Aus denen die Rezeptorbindungsdomäne des Spikeproteins besteht. Laut Presseberichten ist genau diese das Target des Impfstoffs (vielleicht nicht das einzige?). Das Spike insgesamt besteht aus 1273 Aminosäuren. Allerdings hat die Mutante schon mal eine weniger ...

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Biontech Leute ein wichtiges Problem gelöst haben: Sie haben nämlich erreicht das die mit dem Impfstoff imprägnierte Zelle das Antigen nur auf ihrer Membran exponiert und es eben NICHT ausschleust (was ja auch denkbar wäre!).

Am 22. Dezember 2020 um 10:20 von ich1961

Ich denke, Sie haben beide die Userin
" Carina F. " falsch verstanden.
Da ist nichts von Hysterie zu merken, sondern von Besorgnis von jemandem, der in dem Metier arbeitet und das alles hautnah mit bekommt.
----------------------------------------------
Wenn jemand davon berichtet, dass die AK ü80 quasi ausgestorben ist, und der Virus aus diesem Grund nun öfter die AK ü70 befällt, zeugt das nicht gerade von Fachkenntnis, sondern eher davon, wie sie entsprechende Berichte persönlich falsch interpretiert.
Meiner Meinung nach sollte jeder umsichtig sein, nicht "besorgt".
"Besorgte Bürger" haben wir schon genug-und Angst ist bekanntlich ein ganz schlechter Ratgeber-wenn ich sie selber zitieren darf.

10:27 Krittkritt

Sie werden bei jedem Impfstoff und bei jedem Medikament Fälle finden, in denen der Impfstoff/das Medikament versagt hat. Oder bei denen im weiteren Verlauf Ereignisse eintreten, die unerwünscht sind. Zum Beispiel bei Sard-Cov-2: seltene Fälle von Doppelinfektionen (dazu gibt es inzwischen auch wissenschaftliche Veröffentlichungen).
Soll man deswegen künftig auf jedes Medikament und jeden Impfstoff verzichten?
Darauf laufen doch viele der angeblich kritischen Posts hier, auch ihrer, letztlich hinaus. Sie kritisieren das Bestehende, einen plausiblen Vorschlag zur Alternative kann ich aber nirgends erkennen.

10:13, Möbius

>>Der CEO hat ja auch nur gesagt, er „meint“ dass der Impfstoff wirkt. Aber auch noch mit 95% wie gegen den gängigen Stamm, oder nur noch mit 70% ? Das kann ohne erneute klinische Tests doch niemand wissen!<<

Er meint nicht nur, er hat das sehr gut und auch für etwas gebildetere Laien verständlich begründet.

Die Begründung finden Sie im Artikel. Sie ist für mich als naturwissenschaftlich etwas Gebildeten schlüssig.

Selbst wenn er wirkt - Esgibt kein Grund zur Euphorie

Die Zahl der verfügbaren Impfdosen ist so gering das niemand glauben braucht wir wären Anfang 2021 mit Corona durch. Eine der Herausforderungen ist nämlich auch die 2. Impfung im richtigen zeitlichen Abstand durchzuführen - sonst bleibt die 1. möglicherweise erfolglos.

Also noch lange kein Grund schon Partys oder Urlaube fürs nächste Jahr zu planen.

Wir werden noch eine Menge Geduld aufbringen müssen.

Ich wünsche dem TS-team sowie wie allen Forenteilnehmer(inne)n ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund!

@Ritchi 10:31uhr: so ist es !

Sie haben völlig recht, mir ist diese grobe Vereinfachung auch beim Lesen aufgefallen.

Es ist aber normal, adressatengerecht zu kommunizieren.

Außerdem behält auch der CEO ein paar „Tricks“ für sich.

H.Hummel 10:32

Ich stimme allem zu, was sie sagen.
Nur das Zitat, das sie mir in den Mund legen, stammt nicht von mir. Es stammt von einem anderen User, der einem Post von mir widersprochen hat.

10:26, phme

>>Wieso glauben einige hier in diesem Forum, dass wir Fachleute alle dämlich und sie selbst mit aller Weisheit gesegnet sind?<<

Wegen des Dunning-Kruger-Effekts. Man kann ihn hier sehr gut studieren.

10:33 von vriegel

... Und nie vergessen:
Es sterben rund 950.000 Menschen jedes Jahr.
750.000 davon sind 70 Jahre und älter.
Es ist weiterhin so, dass hauptsächlich Menschen sterben, die ohnehin am Ende ihres Lebens standen.
Und ca. 15% (geschätzt) der Toten gehören da nicht dazu. Aber auch ohne Corona sterben jedes Jahr Zehntausende unerwartet und plötzlich.

Und daraus schließen wir jetzt was?

@H. Hummel : Schadenersatz

Dieses Thema sollte man am besten vergessen, obwohl das Haftungsrisiko des Hersteller das Argument war, warum eine Zulassung im Normalverfahren angestrebt wurde.

Eine Haftung bestünde tatsächlich nur bei wissentlich falschen Angaben bei der Zulassung oder auf dem Beipackzettel. Davon ist nicht auszugehen.

Die Behörde kann nicht haften, weil sie der Daseinsvorsorge dient. Und der Hersteller haftet nicht, da das Produkt behördlich zugelassen ist.

Am 22. Dezember 2020 um 10:27 von ich1961

Ich bezweifel sehr stark, dass man Ihnen etwas schlecht reden will.

Aber auf der anderen Seite verbitte ich mir, dass Sie sich in meine Meinungsbildung einmischen und ggf. mir sogar Ihre Meinung aufzwingen wollen.

Es muss und wird jeder für sich entscheiden, ob er sich impfen lassen will. Fakt.

Am 22. Dezember 2020 um 10:27 von ich1961

Wenn Sie ( und andere ) sich mal damit befasst hätten, wäre Ihre Meinung vielleicht eine andere.
Was anderes habe ich auch nicht gemacht. Ich musste mich - als Laie - durch verschiedenen Seiten lesen und TV schauen . Aber ich konnte mir ein Urteil bilden !
Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, das der Impfstoff sicher ist.
Das lasse ich mir auch von ewigen Zweiflern usw. nicht " schlecht
reden ".
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Bitte beurteilen sie nicht, wie und und wo sich andere Bürger informieren und zu einer individuellen Meinung gelangen-in diesem Land darf immer noch jeder sein eigenes Urteil für sich fällen und das auch vertreten.

10:28 lubbert

„ Man darf ziemlich sicher sein, dass jeder Impfwillige eine Erklärung abgeben muss, dass er sich freiwillig und auf eigenes Risiko impfen lässt.“

Das ist bei jeder Impfung und jedem anderen medizinischen Eingriff in den Körper so.
Es gab in verschiedenen Ländern Zulassungstudien für diesen Impfstoff, die keine besorgniserregenden Ergebnisse erbracht haben. Ein Restrisiko bleibt immer. Gucken Sie mal in den Beipackzettel eines beliebigen Medikamentes.
Was die Haftung angeht: sollte der Hersteller oder der behandelnde Arzt schlampen und dadurch Schaden verursachen, haftet er.
Sollten in Einzelfällen die berühmten seltenen Nebenwirkungen eintreten, ist das Schicksal. So wie bei jedem anderen Medizinprodukt auch. Die Behandlung zahlt die Krankenkasse, mögliche Spätfolgen müssen Sie selber tragen. Noch mal: schauen Sie in den Beipackzettel eines beliebigen Medikamentes.
Die Alternative wäre: auf moderne Medizin verzichten.

@vriegel: Plattformzulassung ?

Sie meinen, wie beim Auto ?

Nein. Das ist Quatsch. Wenn der Impfstoff anders ist, ist auch eine neue Studie erforderlich, aber nicht sofort! Es ist ja außerdem auch etwas untergegangen, das die Zulassung nur vorläufig ist und nach einem Jahr noch einmal überprüft wird.

Der Vergleich mit den anti-Krebs Mitteln in der molekularen Medizin hinkt, da es dort um Erkrankte geht, während hier ausdrücklich GESUNDE geimpft werden sollen. Am Anfang hieß es sogar, man würde Fieber messen. Ich halte es für sinnvoller, bei jedem vor der Impfung einen Antigen Schnelltest zu machen (dauert nur 15 min) und dann die Positiven von der Impfung auszuschließen.

Für Biontech/Pfizer ist auch die Frage des Patentschutzes relevant: es handelt sich offensichtlich aber um ein Verfahrenspatent.

@ich1961 (10:20)

Manche Berichterstattung und vor allem viele Schlagzeilen kann man durchaus als Panikmache bezeichnen. Mehr als einmal habe ich selbst hier oder im ARD-Videotext Headlines gelesen, wo ich im Artikel nach wenigen Sätzen gedacht habe, dass das nicht zum Titel passt. Gerne verwendet z.B. "deutlich mehr als x Fälle" und im Artikel kommt dann "auf dem Niveau der Vorwoche" oder der Hinweis auf Nachmeldungen.
Meistens bleibt aber nur die Schlagzeile in den Köpfen, und zur Beurteilung, was das bedeuten kann, empfehle ich die BILD als negatives Paradebeispiel.

Am 22. Dezember 2020 um 10:44 von fathaland slim

>>Was bitte sollte er sonst sagen?
Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.<<

Umso geschäftsschädigender wäre es, wenn sich herausstellen würde, daß der Impfstoff wirklich nicht wirken würde. Dann könnte er den Laden dicht machen.
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Sie werden doch sicher einer Meinung mit mir sein, dass eine solche Aussage zum jetzigen Zeitpunkt (ohne jegliche Basisdaten) keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.
Ich hätte es ehrlicher gefunden, zu sagen: wir müssen hier weitere Daten auswerten, um eine Aussage zur Wirksamkeit bei mutierten Varianten treffen zu können.

@phme 10:26 Uhr: Sie müssen schon unterscheiden

Was Sie in Ihrem Post von 09:51 Uhr gesagt haben, ist ja völlig korrekt. Geht aber leider an der von @OrwellAG aufgeworfenen Frage vorbei.

Und die Mutagenität des Virus (gilt übrigens auch für DNA Viren) hat jetzt erstmal nichts mit dem Zulassungsverfahren zu tun. @OrwellAG hat zu recht gefragt, warum eine Privatfirma den Test durchführt und nicht zB ein Unilabor. Der Grund ist ganz einfach: die Unilabore verfügen nicht über die Antikörper, die für den Test erforderlich sind.

Wie Sie richtig sagen, wird bei der Zulassung nur die Plausibilität geprüft.

Neue Daten über das Virus aus England von den Labors

Neue Daten über dieses Virus aus England von den Labors sind da. Das Teil wird angriffslustiger:

https://tinyurl.com/yc8qr7au
Focus: B.1.1.7 auf der Spur: Forscher entschlüsseln, wie die neue Corona-Mutation entstand Dienstag, 22.12.2020, 10:48

Nach Angaben von Patrick Vallance, dem wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung, machte dieser Virenstamm Mitte November erst rund 26 Prozent der getesteten Fälle aus. In der zweiten Dezemberwoche hatte sich dieser Anteil schon stark erhöht. "In London gehörten bereits 60 Prozent aller Fälle zu dieser neuen Virus-Variante", so Vallance am Sonntag bei einer Pressekonferenz.

"Beispiellose Zahl von Mutationen"

Das Besondere an diesem Stamm: "Die B.1.1.7.-Linie besitzt mehr genetische Veränderungen als bislang üblich", berichten Andrew Rambaut von der University of Edinburgh und sein Team.

09:46 von phme

>>diejenigen, die seit Monaten fälschlicherweise predigen, das alles sei doch gar nicht so schlimm und man müsse nur die Herdenimmunität erreichen, führen die Menschheit auch in dieser Hinsicht in die Irre.<<

Exakt, es sind meistens diejenigen, die gemeckert haben, dass der Staat zu viel oder zu wenig tut... die meckern natürlich auch gegen den Impfstoff... es geht hier ums meckern und gegen die Regierung; nicht wirklich gegen den Impfstoff. Denn all jene werden nicht gezwungen. Und man kann froh sein, dass so schnell eine Möglichkeit entwickelt wurde, dem ganzen Wirrwarr ein Ende zu bereiten... Ich habe keine Bedenken, mich impfen zu lassen.

10:44 von fathaland slim

«Umso geschäftsschädigender wäre es, wenn sich herausstellen würde, daß der Impfstoff wirklich nicht wirken würde. Dann könnte er den Laden dicht machen.»

Ich verstehe viel zu wenig im Detail von Biologie, Molekularbiologie, Peptiden, und Kumpanen.

Aber es sind ganz sicher nicht alle Coronas nun hopplahopp mutiert, und von den ursprünglichen (anhand derer Biontech den Impfstoff gemacht hat) sind nun alle weg. Es war den Entwicklern der mRNA-Impfstoffe doch klar, dass Mutationen sein werden, auf die man den Impfstoff anpassen können muss.

Es scheint (mir) eine Richtung mit den Mutationen + den Impfstoffen zu sein, ähnlich der, die man auch von Influenza her kennt. Da wirde der Impfstoff auch immer wieder jedes Jahr angepasst.

Boris J. hat da mit: "… ist 70% mehr gefährlich …" wieder (sozusagen) was auf 'nen Bus drauf geschrieben, der nun durch die Gegend fährt.

Und alles mit den Impstoffen ist wieder nix mehr.
Und Biontech ist nur so'n Unternehmen ohne Plan will Kohle machen.

@11:08 von Hanno Kuhrt

>>Bitte beurteilen sie nicht, wie und und wo sich andere Bürger informieren und zu einer individuellen Meinung gelangen<<

Doch, das ist zulässig und man kann an den Inhalten der Kommentare erkennen, ob sich jemand unvoreingenommen informiert und dabei auch auf die Qualität seiner Informationsquellen hat, oder ob er nur aus dem Bauch heraus falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet.

>>in diesem Land darf immer noch jeder sein eigenes Urteil für sich fällen und das auch vertreten.<<

Richtig. Er muss aber auch Widerspruch hinnehmen und damit umgehen.

@European Son 10:48 Uhr: Wirksamkeit

Also wenn der Impfstoff nur zu 60% wirksam wäre (Ihr Beispiel), brauchen Sie auch logischerweise eine nahe 100% liegende Impfquote, um den epidemiologischen Impfschutz zu gewährleisten.

Außerdem enthalten diese Daten eine weitere Warnung

Außerdem enthalten diese Daten eine weitere Warnung:

https://tinyurl.com/yc8qr7au

"Dies führt uns zu der Hypothese, dass die ungewöhnliche Genetik des Virenstamms B.1.1.7. zumindest zum Teil aus der Virusevolution in einer chronisch infizierten Person hervorgegangen ist", schreiben Rambaut und seine Kollegen.

Acht Veränderungen am Spike-Protein

Von den Mutationen des neuen Stamms sitzen acht am viralen Spike-Protein, den stachelartigen Fortsätzen, mit denen das Coronavirus an unsere Zellen andockt. Da an diesem Protein sowohl die Antikörper und andere Immunreaktionen des Körpers ansetzen als auch die Impfstoffe, bereiten Veränderungen in diesem Bereich des Virus besondere Sorge. Außerdem kann eine Veränderung der Bindungsstelle am Spike-Protein dem Coronavirus dabei helfen, effektiver in Zellen einzudringen. Das kann das Virus potenziell übertragbarer machen, aber auch seine Vermehrung erleichtern und zu schweren Verläufen führen.

Glauben ist nicht wissen

"Wir müssen das jetzt experimentell testen. Das wird etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen."

Gut, dass Biontech Gründer Sahin hier konkret 2 Wochen nennt und die Initiative nimmt, dies zu testen.

Da zuerst nur ein kl. Teil der Bevölkerung geimpft werden kann, ist dies vorerst nicht relevant.

Bis weitere Erkenntnisse folgen, ist noch nicht einmal Stufe 2 zum Impfen aufgerufen.

Sicher werden wir noch unabhängige Studien dazu verfolgen können, wundern muss man sich nur derzeit über die etlichen Vermutungen ohne Basis, ohne Hintergrund.

Woher kommt das "70% ansteckender" ausser aus den britischen Medien ( Johnson)? Woher, dass "es auch für Kinder gefährlicher" sein soll? Woher : ist "hier in DE noch nicht angekommen", " wird ankommen" oder "ist sicher schon da", "ist nicht ein Grund an der Wirksamkeit der Impfung zu zweifeln", dann schwenken viele um: Drosten "sieht nicht gut aus", Wieler " bleiben Sie zuhause".

Warten wir auf Info von Sahrin und anderen.

Am 22. Dezember 2020 um 10:33 von phme

Wissen Sie, es sagt sich sehr leicht: Schwachstellen bei Gesundheitsämtern und Pflegeeinrichtungen beseitigen.
Zu den Pflegeeinrichtungen: Fachpersonal schüttelt man nicht von den Bäumen, man muss es entweder aufwändig ausbilden, oder aus dem Ausland hierher locken. Das machen sie nicht mal eben so in wenigen Monaten.
Zu den Gesundheitsämtern: die liegen in der Verantwortung der Landkreise. Die Bundesregierung hat darauf keinen direkten Zugriff.
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Wissen sie, es sagt sich noch viel leichter-wir haben alles getan, was nötig war-es ist gar nicht ausschlaggebend, wer wo die Verantwortung hat-Fakt ist man hat nichts in den genannten Bereichen unternommen!
Hilfskräfte (mit entsprechend finanziellem Anreiz) für die Nachverfolgung von Infektionsclustern zu requirieren oder bessere Hygienekonzepte für stationäre und ambulante Pflege zu erstellen, halte ich nicht für Raketenwissenschaft.

09:54 von Hanno Kuhrt

>>Was bitte sollte er sonst sagen?
Unser Impfstoff wirkt möglicherweise nicht bei Mutationen?
Das wäre doch geschäftsschädigend.
<<

Quatsch. Bei Unsicherheiten würde es heißen, dass noch getestet werden muss, nicht mehr und nicht weniger. Heißt es ja auch in gewisser Weise. Ich habe noch nirgendwo eine 100%-ige Aussage gehört, dass der Impfstoff bei der neuen Mutation wirkt. Es heißt, dass man davon ausgehe... ein feiner, aber großer Unterschied.

Punktmutation

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass sie Biologie studiert haben. Dann sollten Sie eigentlich wissen, dass eine einzige Punktmutation, d.h. Veränderung einer einzigen Aminosäure in einem Peptid zu einer ganz anderen 3D-Struktur des translatierten Proteins führen kann. Auf diese Weise können sich die biochemischen Eigenschaften, u.a. die immunogene Wirkung, grundlegend ändern. Beispiele gibt es reichlich, auch beim Menschen, z.B. die Sichelzellanämie. Entscheidend ist somit nicht die alleinige Anzahl der veränderten Aminosäuren, sondern auch räumliche Struktur des neuen Proteins. Weicht diese zu stark ab, können die neuen Strukturen nicht mehr von den vorhandenen Antikörpern erkannt werden.

@ 11:01_ Carina F- Wahrnehmungen

„Arbeiten Sie im Krankenhaus oder Pflegebereich? Wenn ja, was nehmen Sie denn so wahr?
Oder konsumieren sie "alternative Nachrichten" und denken, Sie haben den Durchblick?“

Sie arbeiten in der Pflege?! Erst mal herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Ist sicher nie einfach, aber aktuell ganz besonders nicht.

Dass Sie in Ihrer „Blase“ eine andere Wahrnehmung haben müssen ist klar.

Da fehlt die notwendige Distanz um das Gesamtgeschehen objektiv beurteilen zu können.

Der Mensch neigt dazu Dinge, die er kennt und selber wahrnimmt anders zu beurteilen, als Dinge, die abstrakter sind.

Ich habe auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit viele Kontakte zu Wissenschaftlern. Nicht nur aus dem medizinischen Bereich.

Zudem kenne ich auch privat diverse Ärzte, Pflegende und sogar einen Heimbetreiber.

Man muss nicht selbst Professor der Virologie sein, um gewisse Dinge und Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Man muss nur wissen wo die eigenen Grenzen des Wissens sind.

Mal eine fachliche Richtigstellung.

Eine AS (Aminosäure) mutiert nicht. Die Mutation findet in der DNA - hier in der RNA, statt da das Coronavirus ein RNA-Virus ist. Die genetische Information wird dort von der mRNA abgelesen - Transkription - und an den Ribosomen in die AS-Sequenz übersetzt - Translation. Die Mutation wird also erst im hergestellten Protein wirksam.

11:08 von Hanno Kuhrt

«Bitte beurteilen sie nicht, wie und und wo sich andere Bürger informieren und zu einer individuellen Meinung gelangen-in diesem Land darf immer noch jeder sein eigenes Urteil für sich fällen und das auch vertreten.»

Wo bildet man sich denn eine Meinung, dass entgegen der Einschätzung der Zulassungsbehörden in den USA, im UK, und nun auch in der EU, der mRNA-Impfstoff nicht sicher sei, nix tauge, und die zu impfende Bevölkerung eh nur "Versuchskaninchen im Massenhaltung" sei?

In Südkorea und Japan wird es erwartungsgemäß auch nicht mehr all zu lange dauern, bis der Impfstoff von Biontech auch dort zugelassen wird. In Asien gibt es wieder leicht andere Mutationen vom Corona als in Europa. Das macht den Impfstoff aber nicht grundsätzlich zum in die Tonne kloppen, weil der schon kurz nach Impfbeginn in (x + y) nix mehr kann. Oder vor Impfbeginn in (z) wie EU seine Wirksamkeit verlor, weil Boris J. was sagte.

Wissenschaft ist, wo die Infos zum Impfstoff sind.
Wo denn sonst schon …?

09:40 von OrwellAG

Haben Sie schon mal daran gedacht, dass das alles hier Neuland ist? Welchen TÜV wollen Sie beauftragen, sich selbst vielleicht als Prüfstelle? Anscheinend wissen Sie auch nicht, dass der Impfstoff erst bei verschiedenen Institutionen mehrere Prüfphasen durchläuft, bis er zugelassen wird. Lesen bildet, sie sollten auch ab und zu mal sich in den Medien informieren bevor Sie so einen Blödsinn schreiben.

@OrwellAG..9:40 Uhr

"Deshalb geht es nicht in meinen Kopf, warum nicht eine unabhängige organisation das alles prüft und die Firma diese Prüfung zahlt. "

Können Sie sich vorstellen, wie lange so eine Prüfung dauern kann? Da wirds nix mit rascher Impfung der Bevölkerung.

09:56 von MrEnigma

>>Wundermittel
Nunja, kurz vor Impfstart kommt nun eine Mutation, die noch ansteckende sein soll. Wie passend.<<

- Für wen und warum soll das denn passend sein?

>>Zu sehen wunderbar, seit Ende Oktober. Alle Maßnahmen haben im Prinzip wenig bis nichts gebracht. Nachwievor sind die Zahlen stabil, während natürlich die Zahl der älteren Toten steigt. Was für eine Überraschung.<<

- Hätte es Ihrer Meinung mit "nichts tun" besser geklappt? Natürlich sind Sie einer derjenigen, die alles vorher besser gewusst haben, richtig?

>>Und... wozu führt das? Zu nichts. Die Älteren tummeln sich noch immer überall.<<
- Die Älteren tummeln sich wahrscheinlich genauso wie Sie. Soll man sie einsperren?

>>Jetzt kommt das Wundermittel, aber wer nicht über 70 ist, hat halt Pech.<<

- Das "Wundermittel" wollen Sie doch gar nicht, stimmts?

11:23 von Hanno Kuhrt

>>Sie werden doch sicher einer Meinung mit mir sein, dass eine solche Aussage zum jetzigen Zeitpunkt (ohne jegliche Basisdaten) keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat.
Ich hätte es ehrlicher gefunden, zu sagen: wir müssen hier weitere Daten auswerten, um eine Aussage zur Wirksamkeit bei mutierten Varianten treffen zu können.<<

Fathaland Slim, der - wie ich - einst Biologie studiert hat, hat das bereits um 10:56 beantwortet. Die Aussage von Herrn Sahin hat eben sehr wohl eine wissenschaftliche Grundlage, denn er kennt die Gensequenzen des Virus, diejenigen des Imfstoffes und die 3D-Struktur der dazu gehörigen Virenproteine und er und sein Team haben einen hohen Sachverstand. Das alles berechtigt ihn zu der Aussage "dementsprechend sind wir zunächst einmal zuversichtlich, dass Immunantworten, die durch unseren Impfstoff bedingt werden, in der Lage sein könnten, auch dieses Virus zu neutralisieren".
Im Übrigen frage ich nun auch Sie: Welche Alternative schlagen Sie denn vor???

Ich sehe schwarz für Deutschland

Leider wird Deutschland die Corona-Krise deutlich schlechter wegstecken als andere Länder. Ähnlich wie Schweden sind wir hier in der ersten Welle viel zu gut weggekommen, das hat dazu geführt, dass wir hier überdurchschnittlich viel Skeptiker und Leugner haben. In anderen Ländern kennt fast jeder jemanden, der an Corona gestorben, oder einen schweren Verlauf hatte - und das waren nicht ausnahmslos Alte. Ich persönlich kenne immerhin 3 Personen, die keinen leichten Verlauf hatten und die mir berichtet haben, was sie durchgemacht haben und immer noch machen, denn "geheilt" sind die nicht.
Somit ist es für mich persönlich auch gar keine Frage, dass ich Kontakte auf ein absolutes Minimum herunterfahre und auch Weihnachten nur mit meiner Frau und Tochter verbringe.
So traurig es klingt, aber wir haben hier wohl wirklich nur eine Chance, wenn tatsächlich die Krankenhäuser voll sind und jeder einen kennt, der die Infektion gerade noch überlebt hat - dann würde sich auch alle impfen lassen.

09:56 von MrEnigma

Was sollen uns Ihre Worte sagen? Schlagen Sie doch eine gute Lösung vor, anstatt nur zu meckern. Ich bin ganz Ohr. Sie sind ja sicherlich Experte auf diesem Gebiet.

@Carina F (11:20)

Habe ich. Ich zitiere:

"Aber Hochbetagte sterben in dem Infektionsgeschehen welches ich mitbekomme quasi aus."

Inzwischen glaube ich zu erkennen, dass Sie damit die Heime meinen, mit denen Sie zu tun haben und nicht das ganze Land. Insofern eine Fehlinterpretation meinerseits, Entschuldigung dafür. Ich sehe aber trotzdem viele Anzeichen dafür (gerade bei Leuten, die noch eine Generation weiter sind als ich mit Mitte 50), die solche Kommentare lesen oder eben auch entsprechende Berichterstattung und daraufhin vor Angst verzweifeln. Und das bereitet mir Sorgen.

@ Ritchi 10:31

....>>kann daraus ein völlig neues Peptid entstehen, das vom Immunsystem nicht mehr sofort erkannt wird. << ....>>das überlasse ich lieber meinem Immunsystem.<<

Dann verlassen Sie sich also auf einen Faktor, von dem Sie selber annehmen, daß er überfordert sein wird. Diese Einstellung finde ich sehr merkwürdig, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

>>Ich bin mir sicher, dass nicht der Impfstoff die Andockstellen sieht<< ....
Ja, da bin ich mir auch sicher, daß der Impfstoff nicht sehen kann.

@ 11:03_Thomas D.- Rückschlüsse

„10:33 von vriegel
... Und nie vergessen:
Es sterben rund 950.000 Menschen jedes Jahr.
750.000 davon sind 70 Jahre und älter.
Es ist weiterhin so, dass hauptsächlich Menschen sterben, die ohnehin am Ende ihres Lebens standen.
Und ca. 15% (geschätzt) der Toten gehören da nicht dazu. Aber auch ohne Corona sterben jedes Jahr Zehntausende unerwartet und plötzlich.

Und daraus schließen wir jetzt was?“

Wenn und falls Sie meinen, was ich daraus schließe?!

Zuerst einmal, dass der Tod zum Leben dazu gehört.

Und dann schließe ich daraus, dass Corona wirkt wie ein „Staubsauger“. Es „saugt“ die Toten, die eigentlich erst in den nächsten Wochen und Monaten versterben würden an und sorgt für eine temporäre Übersterblichkeit.

Auf Grund der Intensivpflicht vieler Patienten sorgt das für massiven Zuwachs auf den ICUs. Und in den Heimen, die schlecht geschützt waren, sterben die Hochbetagten weg.

Daher ist effektiver Schutz der Heime das, worauf man sich schon lange hätte fokussieren müssen.

Ich fürchte ja, dass der Hype

Ich fürchte ja, dass der Hype um die Impfung kontraproduktiv ist und die Bereitschaft der Bevölkerung, sich an die Hygieneregeln zu halten (noch weiter) absenkt. Der Lockdown wird nicht eingehalten, Abstände werden nicht gewahrt, Masken nicht oder am Kinn getragen. Dazu kommt die unkontrollierte Quarantäne. Und da, wo kontrolliert wird, heißt es dann von Ordnungsämtern und Polizei "die Angesprochenen waren einsichtig und haben die Maske dann aufgesetzt". Echte Quarantäne und massive Strafen bei Verstößen und wir hätten die Sache in vier Wochen im Griff. Und nur das hilft in absehbarer Zeit. Die relativ wenigen Geimpften sind für das Gesamtgeschehen erst einmal irrelevant.

@11:30 von Hanno Kuhrt

>>Fakt ist man hat nichts in den genannten Bereichen unternommen!<<

Das wissen Sie - woher??? Haben Sie etwa repräsentative Untersuchungen in Pflegeheimen und Gesundheitsämtern durchgefüht und WISSEN demzufolge, was dort den Sommer über geschehen ist?

>>Hilfskräfte (mit entsprechend finanziellem Anreiz) für die Nachverfolgung von Infektionsclustern zu requirieren<<

Ist im Gesundheitsamt meines Landkreises geschehen, weil die zuständige Landrätin zusammen mit dem zuständigen GA-Leiter aus dem Empfehlungen des RKI die für unseren Landkreis richtigen Schlüsse gezogen hat. Die Bundesregierung ist viel zu weit weg, um zu verstehen, was bei uns sinnvoll ist.

>> oder bessere Hygienekonzepte für stationäre und ambulante Pflege zu erstellen, halte ich nicht für Raketenwissenschaft<<

Das Pflegeheim, in dem Meine Mutter lebt, hat im Sommer sein Vorsorgekonzept komplett überarbeitet. Denn das liegt in der Verantwortung des Trägers - und nicht der Bundesregierung.

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