Ihre Meinung zu: Andere Krankheiten nach Lockdown seltener

11. Januar 2021 - 10:41 Uhr

Grippe, Windpocken, Norovirus: Es gibt noch andere Krankheitserreger als das Coronavirus. Im vergangenen Jahr wurden sie aber deutlich seltener registriert. Die Gründe dafür sind vielschichtig.

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Kommentare

Die Überschrift ist zumindest

Die Überschrift ist zumindest missverständlich: Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert. Und das ist durchaus besorgniserregend, wie ich in mehrfacher Hinsicht bestätigen kann.
Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!

Bei der Grippe kann das

Bei der Grippe kann das Zusammenwirken von AHA und Impfung als ursächlich für die geringe Verbreitung angenommen werden. Diese Saison wurde deutlich mehr gegen Grippe geimpft, AHA hilft ebenfalls gegen Grippe.

SARS CoV2 können wir so auch packen. Ist aber wegen der symptomfreien Infektiösität etwas schwieriger. Aber AHA + Impfung - damit kommt man dem Biest schon bei!

Optimistisch bleiben und sich maximal (und freiwillig) an die Abststands-/Kontaktminimierungsregeln halten, sowie die Impfung wahrnehmen (wenn man dran ist). So kommen wir da raus.

Gerade Infektionskrankheiten ...

.. profitieren von den Kontakten in einer Gesellschaft. Werden sie, warum immer, reduziert, wird auch die Übertragung eingeschränkt.
Und das sollte uns für die Zukunft zu denken geben. Die allgemeine Globalisierung wird auch weiterhin Krankheiten "im Gepäck" haben. Mal, oder Gott sei Dank, ad hock behandelbare ... mal welche vom Schlage Ebola oder eben Corona. Und sie werden Kontinent- und Gesellschaftsübergreifend resistenter sein da sie in den Kulturen "durchgereicht" werden.
Schauen wir den Tatsachen ins Gesicht: nach Corona ist vor "XYZ".

Wie sich zeigt und beweisen lässt, ist Kontaktvermeidung

... generell gesünder! Die psychologischen Probleme bzw. Krankheitsfälle aufgrund Einsamkeit sind nur scheinheilig immer wieder angeführt worden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Dass die Wirtschaft leidet. Doch genau das ist der Punkt! Das alte gewohnte Leben mit großem Wirtschaftswachstum und steigendem Wohlstand macht in Wahrheit krank! Nicht nur durch Stress und burnout, sondern auch durch viel mehr Infektionskrankheiten aufgrund viel zu vieler enger Kontakte (vorwiegend in den Betrieben und unter Nachbarn). Das bisherige Sozialverhalten der Menschen muss grundlegend überdacht werden (schnell mal wohin gehen, fahren und reisen)! So wie auch die Leistungsgesellschaft nicht in die moderne Zeit passt.

rer Truman Welt

Das ist so einleuchtend wie alleine durch ein Durchdenken vermut- und ableitbar.
Um nur eines vorwegzunehmen, sollte diese Feststellung später als einer der Gründe herangezogen werden sollen, weshalb es keine signifikante Übersterblichkeit in 2020 gegeben hat: es handelt sich bei den aufgeführten Viren und Bakterien nicht um i. d. R. tödlich verlaufende Krankheiten. Grippe in 0,1% der Fälle bei einer entsprechend "normal" verlaufenden Welle schon.
Dennoch könnte das somit keine Begründung dafür sein.

10:49 von andererseits

>>Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!<<

Ihnen auch alles Gute.

Keine Überraschung

"Grippe, Windpocken, Norovirus: Es gibt noch andere Krankheitserreger als das Coronavirus. Im vergangenen Jahr wurden sie aber deutlich seltener registriert.
>> Die Gründe dafür sind vielschichtig"

Für mich sind die eindeutig: Kontaktreduzierung schützt generell vor Ansteckung.
Mit ALLEN Viren (und Bakterien).

Na,

dann gibt es nach der Corona Pandemie die nächste Schlagzeile:

"Andere Krankheiten explodieren"

10:49 von andererseits

Da haben Sie recht. Das ist besorgniserregend.

Da kann man nur alle auffordern.

Wem es einem nicht gut geht, wer sich unwohl fühlt oder sogar Schmerzen hat, sollte trotz der Angst vor Ansteckung zu seiner Ärztin oder zu seinem Arzt gehen.

Ich wünsche Ihnen auch Gesundheit und alles Gute für die nächsten Wochen.
Kommen Sie bald wieder zum Kommentieren zurück.
Bis dann...

@ andererseits, um 10:49

“Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert.“

Ihre Behauptung widerspricht diametral den Aussagen, die im Artikel genannt werden.
Es ist davon auszugehen, dass man beim RKI die von Ihnen geäußerte Vermutung sorgfältig berücksichtigt und geprüft hat.

Bleiben Sie gesund!

Grippe, Tuberkulose,

Grippe, Tuberkulose, Windpocken, Syphilis und Noroviren berücksichtigt.
Die Gründe für den Rückgang beschreibt das RKI als vielschichtig und erregerspezifisch.
.
das dürfte ja jedem einleuchten

Wenn man aus Angst vor Aids nen Kondom benutzt,
gehen auch Geschlechtskrankheiten zurück
Grippe wird über Kontakte übertragen, also Maske und Händewaschen hilft da
Tuberkulose in der Regel durch Einreise aus bestimmten Staaten
angefangen bei Staaten der ehemaligen UDSSR
wenn diese Einreise zurückgeht

@11:18 von Meinung zu unse...

"...weshalb es keine signifikante Übersterblichkeit in 2020 gegeben hat"

Sind Sie sich da so sicher? Bei destatis gibt es immerhin eine Kurve, die zeigt, dass zumindest seit September die Sterbezahlen über dem Mittel der letzten Jahre lagen. Ob das "signifikant" ist kann ich nicht sagen. Kommt darauf an, wie sehr die einzelnen Jahre um des Mittel schwanken. Aber...

30000 Corona-Tote machen bezogen auf 900000 Tote pro Jahr natürlich "nur" 0,3% aus. Trotzdem wären diese 30000 Menschen vermutlich noch gerne am Leben.

Mich stört die Argumentation mit der Übersterblichkeit immer extrem. 2 abgestürzte 737-Max mit 300 Toten verursachen weltweit nun wirklich keine Übersterblichkeit. Sollte man die Maschine deswegen einfach weiterfliegen lassen oder waren die Millionenkosten für Boing doch berechtigt?

Kein Wunder

Fällt eigentlich niemand auf, dass die Grippewelle genau in dem Moment abflaute,als die Corona-Zahlen stiegen. Wenn die Massnahmen gegen die Grippe so toll gewirkt haben, warum schiessen denn trotzdem die Corona-Zahlen nach oben. Kann es nicht sein, dass die meissten Corona-Fälle eigentlich Grippe-Fälle sind?

Natürlich kommt es durch die

Natürlich kommt es durch die AHA Regeln auch zu einer Reduktion anderer viraler/bakterieller Erkrankungen.

Was mir aber viel mehr Sorge bereitet sind die 30% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle, die Leute haben Angst ins KH zu kommen und machen das Ganze mit sich selbst zuhause aus....das gleiche wird für Krebserkrankungen und Vorsorgeuntersuchungen gelten...eine Lawine die da noch auf uns zukommt...

um 10:49 von andererseits

Ich wünsche Ihnen auch alles gute. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind schätze ich ihre Kommentare sehr.

„Für die nächsten ca 6 Wochen

„Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!“

Sie wiederholen sich oder wollen Sie diese Nachricht heuten in jeden Thread online stellen?
Aber Ihnen auch alles Gute

@andererseits

Artikel nicht gelesen oder nur nicht verstanden? Es gibt beides: Krankheiten, die lediglich seltener registriert werden, aber eben auch diese, die es durch die Coronamaßnahmen ebenfalls schwerer haben sich zu verbreiten oder eingeschleppt zu werden und damit tatsächlich seltener sind.

Eine rote Karte für die

Eine rote Karte für die corona Leugner. So dumm kann kein Mensch in unserer Republik sein, das er nicht sieht, das Isolation von Kontakten der beste Weg zur Eindämmung oder Weiterverbreitung dient.
Ein kleiner Erfolg.

Maskenpflicht beibehalten?

Da stellt sich die Frage, ob man nicht manche der Maßnahmen, wie etwa die Maskenpflicht, nach dem Ende der Corona-Pandemie beibehalten sollte. Schließlich ist eine echte Grippe auch nicht ganz harmlos.

@Nettie - Keine Überraschung (liegt an gesteigerter Hygiene)

Es steht jetzt überall Desinfektionsmittel

Und viele halten sich jetzt öfters und gründlicher an hygienische Standarts

So wie das Hände waschen vor und nach dem Toilettengang.

@ WM-Kasparov-Fan, um 11:16

“Wie sich zeigte und beweisen lässt, ist Kontaktvermeidung generell gesünder. Die psychologischen Probleme bzw. Krankheitsfälle aufgrund Einsamkeit sind nur scheinheilig immer wieder angeführt worden...“

Sie “vergaloppieren“ sich da etwas.

Es ist die Rede von Windpocken, Grippe, Syphilis und Noroviren, nicht von psychischen Folgeerscheinungen.

@11:27 von Nettie

Für mich sind die eindeutig: Kontaktreduzierung schützt generell vor Ansteckung.
Mit ALLEN Viren (und Bakterien).

*

Ganz so eindeutig ist das leider nicht. Während die Grippe praktisch (statistisch) nicht mehr vorhanden ist, ist CoViD da eher unbeeindruckt von den Maßnahmen. Im Gegenteil: Gerade in Bereichen mit extremen Kontaktbeschränkungen, Testung, etc. (Seniorenheime und teils Kliniken) treten Probleme auf.

Für mich sieht das eher so aus, als ob man nur findet wonach man sucht. Wieviele Grippeschnelltests werden denn momentan gemacht?

@ Nettie, um 11:27

“Kontaktreduzierung schützt generell vor Ansteckung.“

...was ja an sich schon aus dem Wort “Ansteckung“ selber hervorgeht...

Bei Syphilis ist das vielleicht noch am ehesten nachvollziehbar... (sorry, ist grenzwertig, ja...)

Hinzuzufügen

Nicht nur die Kontaktvermeidung. Auch die Einschränkungen im ÖVNP und die Schulschließungen haben sichtlich dazu beigetragen, dass es Infektionskrankheiten in diesem Jahr besonders schwer hatten.

Insofern ist dies sogar eher noch ein Indiz dafür, dass das Covid19-Virus eben nicht mit anderen Infektionskrankheiten ("Ist doch bloß eine Grippe!") ad hoc verglichen werden kann, weil es trotz all dieser Maßnahmen weiterhin zahlreich "Ernte hält" (und ohne diese Maßnahmen wäre wohl das Infektionsgeschehen bei Covid19 inkl. Todesfälle noch wesentlich schlimmer, darum: seien wir froh, dass es diese Maßnahmen gibt).

Lockdown-Werbung

Was will man mit solchen Leitartikeln eigentlich erreichen? Dass der Lockdown der neue Normalzustand sein sollte, weil so alle Leute gesünder sind? Oder dass man menschliche Kontakte generell vermeiden sollte, weil andere Menschen ja möglicherweise krank sind?

@ um 10:49 von andererseits

"Die Überschrift ist zumindest missverständlich: Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert. Und das ist durchaus besorgniserregend, wie ich in mehrfacher Hinsicht bestätigen kann.
Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!"
.
Ich verstehe nicht, was an der selteneren Diagnose besorgniserregend ist. Meinen Sie, dass betroffene Menschen nicht zum Arzt gehen? Bei den genannten Erkrankungen
"Grippe, Tuberkulose, Windpocken, Syphilis und Noroviren" wird die Übertragungsrate bei allen bis auf Syphilis durch die AHA – Regeln deutlich reduziert. Das ist doch eher kein Grund zur Besorgnis.
Sofern Sie während Ihrer Abwesenheit hier eine Krankheit auskurieren wollen, wünsche ich Ihnen gute Besserung.

Welches Missverständnis genau?

@andrererseits, 10:49:

Eine Diagnose wird für gewöhnlich gestellt, wenn man wegen Unwohlseins zum Arzt geht, oder? Wenn bestimmte Krankheiten also seltener diagnostiziert werden, sind vermutlich auch nicht so viele Patienten mit entsprechenden Symptomen vorstellig gewesen. Aber gerade in Zeiten einer Pandemie werden viele doch eher übervorsichtig sein als dass sie einfach nicht zum Arzt gehen und das der Grund sein könnte, warum weniger diagnostiziert werden würde.

Was ist nun also daran besorgniserregen, dass weniger Fälle diagnostiziert worden sind? Eine konkrete Begründung würde zum Verständnis der Behauptung sicher helfen.

die bessere Hygiene sowie

der zeitweise Verzicht auf Massenveranstaltungen sind daran wahrscheinlich mit beteiligt. Auch wird deutlich, dass ländliche Regionen mit weniger Industrie, Handel und Wirtschaft sowie Länder mit großer Fläche im Vorteil sind.

Günstige Gelegenheit ein Teil der Erkenntnisse auch bei der Massentierhaltung mit zu berücksichtigen. Hier ist es an der Zeit gegenzusteuern u. noch rechtzeitig (also jetzt) zurück zu rudern. Deutlich mehr Platz für weniger Tiere (Masken braucht es nicht). Um hier dann nicht billig Fleisch und den gegenteiligen Kurs zu unterstützen darf es von außerhalb der EU keine Absatzmöglichkeit dafür geben. Bedeutet dann weil es teurer wird entweder Subvention oder weniger Fleischkonsum.

Ist zwar jetzt etwas abgeleitet vom Thema und betrifft Bakterien allerdings einen Gedanken wert. Es ist in der Massentierhaltung bekannt, dass bereits Reserveantibiotika Anwendung finden die aber dringend für einen Notfall zur Verfügung stehen müssen um dann noch wirkungsvoll zu sein

Tendenz erkennbar ...

Aus dem Artikel ist nicht viel zu entnehmen.

Es kann gesagt werden, dass z.B. die Kontaktreduzierung wg. Home-Office die Ansteckungsgefahr mit Grippe-Viren reduziert hat.

Wer es aufmerksam beobachtet hat, sind weniger Menschen im ÖPNV zur Arbeit gefahren und wieder zurück nach Hause.
Das hat dazu beigetragen, dass sich weniger Menschen mit Viren anstecken konnten.

11:16 von WM-Kasparov-Fan

«Wie sich zeigt und beweisen lässt, ist Kontaktvermeidung … generell gesünder! Die psychologischen Probleme bzw. Krankheitsfälle aufgrund Einsamkeit sind nur scheinheilig immer wieder angeführt worden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.»

Gar nix ist "scheinheilig" und "immer wieder aufgeführt", was psychologische Probleme betrifft. Intellektuelles Zurück zu Anno Pief, als man dies aus ideologischen Gründen negieren wollte … ist so was von Mittelalter im Denken.

«Das bisherige Sozialverhalten der Menschen muss grundlegend überdacht werden (schnell mal wohin gehen, fahren und reisen)!»

Generelles Sozialverhalten der Spezies "Homo Sapiens" sind Geselligkeit + Neugier. War schon immer so, seit der erste Affe vom Baum herab kletterte, um auf dem Erdboden zu leben. Eremitentum ist eine mögl. Lebensweise.
Für einige Individuen in der Spezies die richtige + bekömmliche.
Nichts gegen einzuwenden.

Missionierende Eremiten sind eine völlig entbehrliche Plage für alle anderen !

Keine signifikante Übersterblichkeit?

"sollte diese Feststellung später als einer der Gründe herangezogen werden sollen, weshalb es keine signifikante Übersterblichkeit in 2020 gegeben hat: es handelt sich bei den aufgeführten Viren und Bakterien nicht um i. d. R. tödlich verlaufende Krankheiten."

1. Wenn es für Sie "einleuchtend" ist, warum andere Infektionskrankheiten seltener zum Zuge gekommen sind, dann ist doch auch einleuchtend, dass es das neue Virus schwerer hatte, sich zu verbreiten.

2. Übersterblichkeit in Sachsenin der 50. Kalenderwoche: 88,5%
Quelle: https://kurzelinks.de/axcf#

Eine weitergehende Datenanalyse hier: https://kurzelinks.de/gvt8

@ WM-Kasparov-Fan (11:16)

"Wie sich zeigt und beweisen lässt, ist Kontaktvermeidung ... generell gesünder! Die psychologischen Probleme bzw. Krankheitsfälle aufgrund Einsamkeit sind nur scheinheilig immer wieder angeführt worden," von WM-Kasparov-Fan

*

Ach, da wissen Sie es anscheinend besser als alle Psychologen, Soziologen und Pädagogen.

Haben Sie Ihre Ausbildung für diese Bereiche auch per Homeschooling oder TV-Sendungen zu dem Thema gemacht? Soll ja super in den Schulen funktionieren.

Ich kann Sie aber leider nicht beruhigen. Vor Krankheiten sind Sie nur dann geschützt, wenn Sie sich dauerhaft bis ans Ihr Lebensende in Isolation begeben. Nur nich beim Essen und Trinken könnten Sie sich anstecken.

Wenn Sie unter Menschen kommen, dann kriegen Sie alles früher oder später sowieso. Aber: "Was uns nicht unbringt macht uns stärker."

Deswegen hat die Evolution das Immunsystem hervorgebracht. Sogar Bakterien haben etwas in der Art weil sie sich bei anderen Bakterien mit Bakteriophagen anstecken können.

Das macht Sinn

Fuer mich macht das Sinn.

Allerdings sind dafuer andere Krankheiten haeufiger geworden: Ruecksichtslosigkeit, Egoismus, Gleichgueltigkeit, you name it.

Weniger Grippefälle ?

Im zweiten Anlauf verweise ich ohne jede eigene Wertung darauf, das erst kürzlich das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux die Zulassung für einen Test erhalten hat , der als erster eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterscheiden kann.

Wie hat man also vorher bei bis zu 30.000 Tests am Tag festgestellt , ob es sich um eine Grippe oder um Covid handelt ?

Diagnose Corona

Vielleicht treten andere Krankheiten durch die Diagnose Corona in den Hintergrund.
Zumindest bei den Sterbefällen wird jeder Patient mit Corona auch als an Corona gestorben gezählt. Satistisch kann aber die Fälle nicht doppelt erfassen, wenn der Patient z.B. gleichzeitig Magenkrebs hatte und ggf. das die eigentliche Todesursache war. Wäre also ein Krebstoter weniger.
Ansonsten glaube ich schon an einen Rückgang der reinen Infektionskrankheiten durch die Maßnahmen. Vielleicht sollte man die Kontaktbeschränkungen nach den Impfungen aufrecht erhalten?

Regeln sollten wir auch in Zukunft beachten

Maske tragen, Hände waschen, nicht überall auf die Straße spucken, brav mit Abstand Schlangestehen und anderen Menschen nicht ungebeten zu dicht auf die Pelle zu rücken, das bringt also gesundheitlichen Benefit für alle.
Es wäre schön, wenn unsere Mitmenschen sich das für die Zukunft "hinter die Ohren schreiben" würden.

"Grippe, Windpocken, Norovirus"

IMPFUNG !

Ja, die gibt es dagegen. Muss man nur sich oder die Kinder impfen lassen.

Naja: Bei Grippe heißt es Kinder müssen nicht, obwohl immer wieder welche schwere Verläufe bis zu Hirnhautentzündung und Wachkoma bekommen.

Gerade prozessierte eine Mutter in England, weil bei ihrer Tochter die lebenserhaltende Maßnahmen abgestellt werden sollen, weil: aussichtslos und zu teuer. Ob das auch an der Pandemie liegt, weil Personal gebraucht wird?
hxxps://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/leben-oder-sterben-lassen-warum-ein-gericht-in-london-ueber-das-schicksal-der-kleinen-pippa-entscheidet;art409965,10691813

@andererseits um 10:49 Uhr

"Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert."

Das mag zum Teil zutreffen, jedoch ist viel glaubhafter, dass tatsächlich viel weniger andere, bisher "gängige" Infektionskrankheiten im letzten Jahr existierten.
Was ich auch positiv finde, ist, dass nicht mehr wegen jedem Wehwehchin zum Hausarzt oder in die Klinik gegangen wird (u.a. weil die Menschen Angst vor Covid-19-Infektionen dort haben). So wird das derzeit überlastete medizinische Personal wenigstens etwas entlastet und man lernt endlich, dass sich vieles auch einfach allein zuhause durch Ruhe, Zeit nehmen und einfache Hausmittel auskurieren lässt.

@ Am 11. Januar 2021 um 10:49 von andererseits

> Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert.

Korrekt. Wieviel weniger Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen waren es noch, die in 2020 weniger in Krankenhäusern registriert wurden?

10:49 von andererseits

Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!///

Alles Gute für Sie. Auch wenn wir politisch auf 2 verschiedenen Planeten leben.
Sie wollten doch vor kurzem mal wetten. Sie glauben an rot, rot, grün? Wenn ich mich nicht irre? Sollte ich richtig liegen, setze ich als Dresdner einen Kasten Radeberger, auf schwarz grün.
Mit freundlichen Grüßen Rainer Schmidt.

@PutinsPuppetum 11:43

>Da stellt sich die Frage, ob man nicht manche der Maßnahmen, wie etwa die Maskenpflicht, nach dem Ende der Corona-Pandemie beibehalten sollte. Schließlich ist eine echte Grippe auch nicht ganz harmlos.<

Gerade weil Grippe und einige andere Krankheiten mit hohem durchseuchungsgrad der Bevölkerung nicht ganz harmlos sind, aber nicht beseitigbar ist ein reduzieren der natürlichen Immunität nicht zwingend vorteilhaft.

Andere Krankheiten sind seltener

Was wunder, wieviele Menschen gehen nicht zum Arzt aus Angst, dort einen COVID-19-Träger zu treffen. Ja es mag sein, dass masernimpfplicht wirkt, hygienemaßnahmen greifen, Mund-Nasen-Schutz wirkt. Aber dennoch, wie viele Krebserkrankungen werden nicht oder zu spät erkannt werden.

@RoyalTramp um 11:53

>(und ohne diese Maßnahmen wäre wohl das Infektionsgeschehen bei Covid19 inkl. Todesfälle noch wesentlich schlimmer, darum: seien wir froh, dass es diese Maßnahmen gibt).<

Ja, das ist wohl so, da stimme ich zu.

Viele ansteckende Krankheiten

wurden bislang von Fachleuten gehandhabt. Inclusive Isolation und Kontaktsperren. Gilt auch fuer Grippe, Tuberkulose, Ebola, LM bedingte Erkrankungen usw..

Corona wurde von Beginn an sehr politisch behandelt. Das erklaert aus meiner Sicht den Verlauf auch im Vergleich zu Laendern, die sich anders verhalten haben.

Warum nun andere Infektionen seltener registriert wurden, da folge ich den Fachleuten.

11:36 von demwy

>> Kann es nicht sein, dass die meissten Corona-Fälle eigentlich Grippe-Fälle sind?<<

Nein, allerdings wird das manchmal fälschlicherweise verbreitet.

Re : andererseits !

Der Corona- Virus hat halt alles in den Hintergrund gedrückt, es wird weniger nach anderen Dingen gesucht, und selbst beim Corona- Virus wird nicht wirklich alles unternommen, um Mutationen zu entdecken.
Das liebe Geld wird lieber für andere unnütze Dinge verpulvert.

Alles Gute und komme gesund zurück !

11:37 von Enttäuschter Me...

>>das gleiche wird für Krebserkrankungen und Vorsorgeuntersuchungen gelten<<

Also die Personen in meinem Umfeld sind in 2020 genauso zu Vorsorgeuntersuchungen gegangen, wie die Jahre zuvor.

Andere Krankheiten nach Lockdown seltener

Hui! Dann könnte man ja noch der süßen Verführung erliegen, dass man nach der endgültigen Verbannung des Corona-Virus eigentlich doch die Hygiene, den Lockdown, die Maskenpflicht und den Mindestabstand danach auch zum festen Bestandteil unseres täglichen Lebens machen könnte.
Etwas positives muss ja der Lockdown gebracht haben.

11:46 von Chekow @11:27 von Nettie

>>Für mich sieht das eher so aus, als ob man nur findet wonach man sucht. Wieviele Grippeschnelltests werden denn momentan gemacht?<<

Genau so viele wie in den Vorjahren, nämlich keine.

Rhinoviren nutzen die gleichen...

...Übertragungswege wie Influenza- und Coronaviren. Laut RKI Sentinel sind die Infektionen mit Rhinoviren vergleichbar wie in anderen Jahren auch. Dies widerspricht der Annahme, die Influenza sei wegen den Maßnahmen zurückgegangen.

Nicht nur Krankheiten gehen

Nicht nur Krankheiten gehen zurück. Auch Autounfälle. Wer zu Hause sitzt, kann nicht im Auto verunglücken. Diese Zusammenhänge wurden schon im April erkannt

@10:49 von andererseits - Aber bitte das Wiederkommen...

...nicht vergessen!

---

Ihre Beiträge würden hier definitiv fehlen.
-
Alles Gute und Gesundheit für Sie.

10:49 von andererseits

«Andere Krankheiten sind nicht seltener nach Locdown, sondern werden seltener diagnostiziert und registriert.»

Mindestens allen anderen Erkrankungen, die sich wie Corona über die Atemwege + Aerosole verbreiten. Mindestens allen dieses Erkrankungen wird durch Tragen von Masken + weniger Kontakte an Orten mit einer größeren Anzahl an Menschen der Verbreitungsweg viel schmaler gemacht.

Allen anderen Erkrankungen voran … Influenza.
Dies wird sich sehr deutlich zeigen, wenn die Grippesaison ab ca. März 2021 vorüber ist, und man Fallzahlen statistisch ausgewertet hat. Gilt für weltweit dort, wo Masken konsequent getragen werden, und Vernuft zur Kontaktbeschränkung verbreitet ist.

Auch in Japan mit Maske sowieso schon immer + Hygieneregeln groß geschrieben, wird es 2020/21 so wenige Influenza-Infektionen wie niemals zuvor geben. Unabhängig davon, dass auch dort der Corona-Peak aktuell höher ausschlägt, als je seit Beginn der Pandemie.

Geben Sie Acht auf sich + bleiben Sie gesund !

11:36 von demwy

Ist das Ihr Ernst? Oder ein schlechter Witz?

Wenn jemand mit Fieber, Husten und Luftnot ins Krankenhaus kommt, dann wird er getestet.
Es stellt sich raus, dass er an COVID-19 erkrankt ist.
Wenn dann diese Erkrankung schlimmer wird und der Patient nach ein paar Wochen leider verstirbt, dann ist er ein "Corona-Fall" (seltsamer Begriff von Ihnen) und kein "Grippe-Fall".
Das verstehen sie doch? Oder?

Was gibt es jetzt bei diesem Fall, der in den letzten Monaten zu tausende so passiert ist, zu spekulieren?

Außerdem die Zahlen sind schon zurückgegangen. Selbst beim "Lockdown Light". Wir haben dadurch das exponentielle Wachstum gestoppt. Was das ist, erkläre ich Ihnen aber nicht.

@Chekow um 11:46

>Für mich sieht das eher so aus, als ob man nur findet wonach man sucht. Wieviele Grippeschnelltests werden denn momentan gemacht?<

Den ersten Corona Fall in Berlin hat man gefunden als man zusätzlich zur Grippe auch nach Ovid gesucht hat. Das man auch Läuse und Flöhe gleichzeitig haben kann ist durchaus bekannt und ich denke das dem auch Rechnung getragen wird.

Grippe hat andererseits aufgrund der hohen Dauerdurchseuchung eine gute Chance auf Immunität zu treffen. Das ist im Prinzip ein viel härterer Filter; genau der den wir durch Impfung ja für Corona künstlich erzeugen wollen/müssen.
Und Covid ist bei weitem nicht "unbeeindruckt" von den Maßnahmen.
Normalerweise würde es sich Täglich verdreifachen, die neue Mutante wahrscheinlich vervierfachen (+70% währe verfünffachen.
Die Differenz zu einem Plus von 50% seit Beginn der Maßnahmen (grob von 20tausend zu 30tausend) im September ist denke ich augenfällig.

@11:35 von dr.bashir

>> 30000 Corona-Tote machen bezogen auf
>> 900000 Tote pro Jahr natürlich "nur" 0,3%
>> aus.

Ähh, 3,33%? -.-

@ sonnenbogen, um 11:32

“Na, dann gibt es nach der Corona Pandemie die nächste Schlagzeile:
“Andere Krankheiten explodieren“

Jo freili, immer Optimismus und Sonnenschein verbreiten, das braucht heute jeder!

Sicherlich

zu Studentenzeiten war der Bus zur Uni im Winter immer besonders voll. Manchmal so voll, dass er an meiner Haltestelle einfach vorbeigefahren ist. Hat er doch gehalten, war das ein riesen Act, bis endlich alle Türen zu gingen. An den Fensterscheiben lief das Wasser runter. Wenn dann eine Grippe rumging, dann habe ich die mitgemacht wenn ich Bus gefahren bin.

11:16 von WM-Kasparov-Fan

Das bisherige Sozialverhalten der Menschen muss grundlegend überdacht werden
(schnell mal wohin gehen, fahren und reisen)!
So wie auch die Leistungsgesellschaft nicht in die moderne Zeit passt.
.
ob sich das so schnell realisieren läßt ?

das Sozialverhalten unserer Spezies besteht wohl seit Jahrtausenden, wenn nicht gar länger

IImmunität

Zitat: für mich sind die eindeutig: Kontaktreduzierung schützt generell vor Ansteckung. Mit ALLEN Viren (und Bakterien).

Hierzu meine Frage: sollten wir uns vielleicht dann gleich gegen alle Viren und Bakterien impfen (lassen)? Wir verzichten uns größtmöglich auf Kontakte, geben unsere natürlich erworbene und Jahr für Jahr trainierte Immunität weitgehend auf, und vertrauen lieber auf die Impfungen: die Corona Impfzentren sind bereits im Aufbau, man könnte sie auch weiter nutzen, die WHO wird uns die richtigen Empfehlungen geben, und die Farmaunternehmen geben uns die richtigen Impfstoffe.

Es wäre doch schön, wenn alle Probleme sich so einfach lösen würden?

@ T.Notz um 12:00

>. Auch wird deutlich, dass ländliche Regionen mit weniger Industrie, Handel und Wirtschaft sowie Länder mit großer Fläche im Vorteil sind.<

Mit Blick auf die täglich zur verfügung gestellte nach Landkreisen aufgeschlüsselte Infektionskarte kann ich mir nicht vorstellen wo sie das hernehmen: aus den empirischen Daten jedenfalls nicht. Es sind nicht die Großstädte und Industriereviere die gerade die Spitzenreiter sind.

Der Rest ist ja ok; nur leider schlecht angebunden....

@ demwy, um 11:36

Nein, das ist niemandem als nur Ihnen aufgefallen.
Sie sind ein Fuchs.

Die Virologen sollten das wirklich mal ins Kalkül ziehen.

11:57 von Tino255

Wo haben Sie Ihre Einwände im Artikel gelesen?

Oder, ich formuliere um, haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?

Da steht nur, dass verschiedene Erkrankungen durch den Lockdown zurückgegangen sind. Was eigentlich logisch ist?

Zusatzfrage: Glauben Sie ernsthaft, dass irgendjemand in Deutschland (sei es in der Gesellschaft, Politik oder hier im Forum) sich nicht freuen würden, wenn die Pandemie und die dadurch resultierenden Maßnahmen vorbei wären.

So lustig finden das die Befürworter der Maßnahmen auch nicht.
Nur was sein muss, muss sein.

Am 11. Januar 2021 um 11:43 von PutinsPuppet

Ja, am besten auch die Kontaktbeschränkungen und Abstand halten. Und die Geschäfte un Restaurants dauerhaft schießen. Das wirkt auch :-)

Weniger Infektionskrankheiten durch Maske/Hygiene - Zukunftstipp

Ich habe auch in Pademiezeiten täglich Kontakt zur hunderten von Personen aus größtenteils dem selben Personenkreis und das seit Jahren. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen das Infektionskrankheiten signifikant zurückgegangen sind.
Aus meinen Gesprächen mit Personen aus Japan und anderen asiatischen Ländern zeigte sich schon immer das Unverständnis darüber dass erkrankte Personen in Europa keine Mund-Nasen-Maske tragen. Dort ist es selbstverständlich das Erkrankte die Umwelt vor ihrer Erkrankung schützen wollen. Es wäre schön könnte sich dieses Selbstverständnis nach Corona auch dauerhaft bei uns durchsetzen.

@ ralf123 um 12:22

>Im zweiten Anlauf verweise ich ohne jede eigene Wertung darauf, das erst kürzlich das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux die Zulassung für einen Test erhalten hat , der als erster eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterscheiden kann.

Wie hat man also vorher bei bis zu 30.000 Tests am Tag festgestellt , ob es sich um eine Grippe oder um Covid handelt ?<

Tests die man hier benutzte wurden anfänglich parallel zu Grippe Tests benutzt, weil beide auf verschiedenes ansprechen. Man kann differenzieren durch Nutzung mehrerer Tests. Wenn msn das beides jetzt in einen Integriert spart das natürlich Arbeitszeit was grundsätzlich zu begrüßen ist.

12:12 von 0_Panik

Sehen Sie. Ihr Dauervorschlag mit dem ÖPNV hat gefruchtet.

Nur das mit den Quarantänehotels will irgendwie keiner machen.
Aber wie sagen Sie immer so vielsagend: "Wird angedacht."

Ironie aus.

@ 10:49 von andererseits

Ich stimme Ihnen zu,
so manche Krankheit läuft jahrelang im
> Verborgenen < eines Menschen ab, weil er keine Symptome hat, weil nicht ansteckend, und dann kommt eine erschreckende Diagnose.

Was ich Ihnen nicht unterstellen möchte, doch manche vernachlässigen zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen, was die Gefahr, Krankheiten zu entdecken, erhöht. Im vergangenen Jahr sind viele aus Angst vor Ansteckungenau nicht zum Arzt gegangenen.

Die für manche so außerordentlich wichtige psychotherapeutische Versorgung
war ebenso sehr eingeschränkt.

Ihnen alles erdenklich Gute,
kehren Sie bald gesund zurück
Wünscht
Mrs. Dalloway

12:13 von schabernack

100 % Zustimmung. Haben Sie schön geschrieben.

Fakt ist ohne Kontakte zueinander wird die Menschheit nicht von Dauer sein.

"12:36 von Traumfahrer

Der Corona- Virus hat halt alles in den Hintergrund gedrückt, es wird weniger nach anderen Dingen gesucht, und selbst beim Corona- Virus wird nicht wirklich alles unternommen, um Mutationen zu entdecken."

Gut, dass Sie das wissen und kundtun. Ich halte mich da eher an die Aussagen von Fachleuten. Das ist in Deutschland das RKI. Die medial appointed Experts geniesse ich auch mit Vorsicht.

die Kurve von destatis

Zitat: Bei destatis gibt es immerhin eine Kurve, die zeigt, dass zumindest seit September die Sterbezahlen über dem Mittel der letzten Jahre lagen. Zitat Ende.

Dann sollten Sie bitte auch erwähnen, dass im Frühjahr die gleiche Kurve deutlich UNTER dem Mittel der letzten Jahre lag, und auch im Sommer . Wenn Sie mit einer Kurve argumentieren, dann bitte mit der ganzen Kurve, und nicht mit einem Teil , dass Ihnen passt.

Ansonsten wollen wir alle, dass die Übersterblichkeit AUCH in dem neuen Jahr unter dem Durchschnitt der letzten Jahre BLEIBT. Und wir wollen die sinnvollen Maßnahmen dafür: nicht nur die Impfung, Lockdown und die Masken, sondern z.B. die Erhöhnung der Intensivbettkapazitäten (statt Reduzierung im Oktober des Pandemiejahres 2020), mehr Fachärzte und Pfleger, wenn kurzfristig nötig, auch durch Abwerben aus dem Ausland (auch wenn dies einigen "politisch inkorrekt" erscheint), bessere (ja, noch bessere Bezahlung) für Ärzte und für Pfleger sowieso (nicht nur Applaus)

@ Chekow, um 11:46

Mir ist ohne Sucherei im Internet nicht bekannt, wie viele Grippeschnelltests früher durchgeführt wurden, mir war überhaupt nicht bekannt, dass das ein übliches Verfahren ist.

Trotzdem ist nicht so einfach nachvollziehbar, weshalb Sie die Aussage von UserIn Nettie in Zweifel ziehen.

Um es extrem zu machen:
Ein Eremit wird sich in seiner Höhle oder auf seinem Baum kaum “an“stecken.
Aber er/sie schreibt nicht, dass die Ansteckungszahlen dann auf Null gehen.

Zudem kann ein gut funktionierendes Immunsystem eine Ansteckung und deren Folgen wirksam verhindern - was bei dem von Ihnen genannten Beispiel in aller Regel nicht gegeben ist.

Mit Folgen

Erst mal klingt es gut, weniger Infektionen
mit schweren Verläufen zu haben.
Aber durch eine chronische Isolation und Desinfektion
wird das Immunsystem aber nicht mehr so gut "trainiert".

Ob es unter dem Strich positiv ist oder nicht,
wird sich noch zeigen.

@12:42_Zettifour- Ermittlung von Grippeerkrankungen

Im Gegensatz zu Corona wird die Grippe geschätzt bzw. hoch gerechnet. Man nimmt, vereinfacht gesagt, die Übersterblichkeit eines Jahres und rechnet diese weitgehend der Grippe zu.

Es gibt nur eine kleine Gruppe (Sentinel) an Praxen, die melden. Daher ist die Anzahl der durch test ermittelten Grippefälle auch nur ein Bruchteil dessen, was nachher angegeben wird.

Bspw wurden in der Grippesaison 2017/2018 ca 1.600 Grippetote durch Test ermittelt.

Die insgesamt ermittelten ca 25.000 Toten wurden dann über die Übersterblichkeit errechnet.

Wie man das dieses Jahr anstellen wird..? Dürfte schwierig werden, da SARS cov 2 der Grippe ja mächtig konkurrenz gemacht hat und weiter macht...

@Zettifour um 12:42

Für Rhinoviren die kleiner sind und daher besser fliegen können sind die Maßnahmen noch zu niedrigschwellig: Schnupfen ist so leicht nicht beizukommen.

@ um 12:22 von ralf123

"Weniger Grippefälle ?
Im zweiten Anlauf verweise ich ohne jede eigene Wertung darauf, das erst kürzlich das französische Diagnostikunternehmen Biomerieux die Zulassung für einen Test erhalten hat , der als erster eine Corona-Erkrankung von einer Grippe unterscheiden kann."

Wie hat man also vorher bei bis zu 30.000 Tests am Tag festgestellt , ob es sich um eine Grippe oder um Covid handelt ?"
.
Diese Falschbehauptung wird auch durch die Nennung eines Firmennamens nicht richtig. Alle Corona – Tests reagieren auf die Grippe negativ. Es handelt sich bei Grippeviren um völlig andere Viren. Beschämend, dass Sie hier solche falschen Behauptungen Posten.

@ 11:32 von harry_up @ andererseits, 

Leider, @harry_up, muss ich Ihnen widersprechen.

Es handelt sich im Artikel um meldepflichtige Krankheiten, also um Krankheiten mit hoher Infektionsgefahr .

Alle anderen Krankheiten wurden nicht berücksichtigt.

Besonders eine Art von Krankheit,
wo und wie auch immer sie den Körper befällt und
sich dann hinein frisst, ist furchtbar grausam.

Es werden oft auch zu spät (leichte) Schlaganfälle oder Diabetes oder ... diagnostiziert.

Beste Gesundheit auch Ihnen
Mrs. Dalloway

12:39 von Tremiro

Da haben Sie recht. In meinem Umfeld, inklusive mir, hat auch keiner eine Vorsorgeuntersuchung ausgelassen.

Ich habe im Dezember noch eine Darmspiegelung machen lassen. Das war überhaupt kein Problem mit den Hygienemaßnahmen (FFP2-Masken und Desinfektion).

Außerdem können viele, die zum Beispiel an einem Disease-Management-Programme für Ihre Krankheit teilnehmen, gar nicht auf die Vorsorge verzichten.

Das RKI

ist eine nachgeordnete Behoerde des Gesundheitsministeriums. Das RKI ist zustaendig und national und international renommiert.

Demzufolge koennen einzelne RKI Experten keine private Meinung kundtun. Die Meinung des RKI ist consolidated und daher offiziell und verlaesslich.

Leider muss sich die Politik nicht an die Empfehlungen der zustaendigen Behoerde halten.

Die Meinung von einzelnen von den Medien appointed Experten ist Privatmeinung und man sollte dies auch so einordnen.

@ Robert Wypchlo, um 12:40

“Hui!...“usw...

Jeder 2. Kommentar von Ihnen härtet mehr ab, wenn man ihn liest.

Auch das könnte man als Forumsteilnehmer positiv sehen. :-)

@ um 12:43 von schabernack

"Auch in Japan mit Maske sowieso schon immer + Hygieneregeln groß geschrieben,..."

Das ist hauptsächlich der Luftverschmutzung und einen extrem viel engeren Leben/Treiben als hierzulande geschuldet. Von wegen "Hygiene" ....

@ WM-Kasparov-Fan

„Das bisherige Sozialverhalten der Menschen muss grundlegend überdacht werden“

Darüber können sie sich ja wochenlang alleine bei sich zu Hause Gedanken machen.
Alle Personen, die ich kenne, fanden das, was in den letzten knapp 300 Tagen in diesem Land passiert ist / von uns verlangt wurde, schwer bzgl des Sozialverhaltens. Und ausschließlich jeder von meinen Bekannten würde gerne das Leben zurück, was er vor dem Februar 2020 hatte

@ Willi Graf, um 12:43

re 11:36 von demwy

“Wir haben dadurch das exponentielle Wachstum gestoppt. Was das ist, erkläre ich Ihnen aber nicht.“

Das grenzt aber an seelische Grausamkeit!

@ Am 11. Januar 2021 um 12:40 von Robert Wypchlo

>>Andere Krankheiten nach Lockdown seltener

Hui! Dann könnte man ja noch der süßen Verführung erliegen, dass man nach der endgültigen Verbannung des Corona-Virus eigentlich doch die Hygiene, den Lockdown, die Maskenpflicht und den Mindestabstand danach auch zum festen Bestandteil unseres täglichen Lebens machen könnte.
Etwas positives muss ja der Lockdown gebracht haben.<<

Das, denke ich, wird man dann sehen. Aber ich gehe fest davon aus das die Maßnahmen irgendwann nach der Impfkampagne runtergefahren werden.

Und ja, das Positive ist die Verhinderung einer größeren Anzahl von Toten, hui!

@Willi Graf

"Wenn jemand mit Fieber, Husten und Luftnot ins Krankenhaus kommt, dann wird er getestet. Es stellt sich raus, dass er an COVID-19 erkrankt ist." Am 11. Januar 2021 um 12:43 von Willi Graf

*

Das heißt aber nicht, dass derjenige nichts anderes außer Corona hat. Darum geht es.

Für mich ist es logisch, dass Corona nicht alleine schwer krank macht oder tödlich ist, denn sonst hätten diejenigen, die eine Grippe-Impfung hinter sich haben keine milderen Verläufe. Das ist aber so.

Eine Erklärung dafür ist, dass das Immunsystem nach der Grippe-Impfung geschult ist und auch bei Corona schneller reagiert.
Eine andere ist: Der Körper kann Corona alleine gut bekämpfen, aber bei Corona MIT Grippe funktioniert das nicht mehr gut.

Deswegen sollte man erst recht auf beides testen, um zu prüfen, wie das in Wirklichkeit ist.
Ich weiß zwar nicht, ob genug Impfstoff gegen Grippe vorhanden ist, aber man könnte mehr Menschen auch gegen Grippe impfen, wo der Impfstoff gegen Corona knapp ist.

@Sonnenstern um 12:34 Uhr

"Aber dennoch, wie viele Krebserkrankungen werden nicht oder zu spät erkannt werden."

Alles Positive hat auch Negatives und umgekehrt. Es hält sich ungefähr die Waage, auch was Krankheiten, Tote usw. angeht. So viele (tödliche) Krebserkrankungen, wie wahrscheinlich unentdeckt bleiben, wiegen eventuell Tote oder Schwerverletzte im Strassenverkehr (Fahrt zum oder vom Krankenhaus), Ansteckung mit Keimen wegen einem Krankenhausaufenthalt, u.v.m... auf.
Ein langes und glückliches Leben hat viel mehr mit Glück zu tun (wo wurde ich geboren, wie wachse ich auf, welche Gene wurden vererbt...), als mit Wissenschaft (wie weit fortgeschritten ist die Medizin).

@ Sisyphos3 um 12:50

>das Sozialverhalten unserer Spezies besteht wohl seit Jahrtausenden, wenn nicht gar länger<

Naja. Einiges ist im Laufe der Zeit an die Erfordernisse der modernen Massengesellschaft angepasst worden; vieles davon auch aufgrund von Seuchenschutz. Das geht soweit das man bei anderen Anpassung, wie dem Agressionsmanagement ganz unironisch von "Sozialhygiene" spricht

WM-Kasparov-Fan

Sehe ich wie Sie! :)
Wir sind einfach jetzt schon zu viele auf diesem Erdball!
Und ein immer mehr, immer höher bringt viele Nachteile für Mensch und Natur mit sich.
Da ist Corona nur ein Wimpernschlag in der Geschichte!

10:49, andererseits

>>Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!<<

Ich hoffe, es ist nichts schlimmes.

Alles, alles Gute!

Christian

@ 11:59 von Wes67

Die Begründung ist naheliegend und auch vor dem heutigen bericht mehrfach dokumentiert worden: Menschen gehen trotz Beschwerden weniger zur Ärztin/zu Arzt. Und das ist besorgniserregend, weil - auch schwerwiegende Erkrankungen - übersehen werden.

@ 12:46 von Der Lenz

Sie gestatten mir, Ihren Tippfehler aufzugreifen, der mir sehr willkommen ist.
Mit freundlichem Augenzwinkern.

Nach
> Ovid <
und dessen
> Ars amandi <
zu suchen,
täte und allen not.

Es gab und gibt ein großes Defizit, obwohl ich diesen unsäglichen Vergleich mit Influenza hasse.

Es wurde und wird in Influenza-Zeiten zu wenig per PCR danach diesem Virus gesucht.

Atemnot, dauerhafte quälende Hustenanfälle können viele Ursachen haben, in Verbindung mit Fieber liegt es jedoch nahe, nach Viren zu suchen.
Aus eigenem Erleben, jedoch auch von Bekannten weiß ich, dass kein Abstrich gemacht wurde.

Nur einmal in meinem bisherigen Leben habe ich diesen Influenza-Test erlebt, mit leider positivem Ausgang.

Ob die Webasto-Mitarbeiter wirklich die ersten SARS-COV2 Infizierten waren?

>> Grippeschnelltests <<
Gibt es solche überhaupt?

Es ist schon ein Graus, diese Tests zu unterscheiden.

Auf den (nicht faulen) Lenz (Frühling)
freut sich
Mrs. Dalloway

11:16 von WM-Kasparov-Fan

Wie sich zeigt und beweisen lässt, ist Kontaktvermeidung ... generell gesünder! Die psychologischen Probleme bzw. Krankheitsfälle aufgrund Einsamkeit sind nur scheinheilig immer wieder angeführt worden

Bitte schließen Sie nicht von sich auf andere. Viele Menschen fühlen sich aufgrund der Kontaktbeschränkungen einsam(er). In meinem Bekanntenkreis haben sich zwei Personen über ca. fünf Monate isoliert (nur Telefonkontakt). Danach haben diese beschlossen, dass das Gefühl der Einsamkeit schlimmer ist als die Angst vor Ansteckung. Sie können sicher sehr gut allein sein - wobei Sie das ja nicht sind, wenn ich mich richtig erinnere. Ich finde wichtig ohne Wertung anzuerkennen wie unterschiedlich Menschen bezüglich ihrer Kontaktbedürfnisse sind. Während der Pandemie sind die Einschränkungen natürlich das richtige Mittel.

Dass unsere Leistungsgesellschaft krank machen kann, ist ein anderes Thema.

@ Willi Graf um 13:05

>Fakt ist ohne Kontakte zueinander wird die Menschheit nicht von Dauer sein.<

Was allerdings auch das Ende der Menschenspezifischen Mikroorganismen währe

...nein, mit aussterben drohen hätte wahrscheinlich bei Wesen ohne Nervensystem, und schon gar einem zentralen, wenig Wirkung.

@Sisyphos3 um 12:50 Uhr

"ob sich das so schnell realisieren läßt ?
Das Sozialverhalten unserer Spezies besteht wohl seit Jahrtausenden, wenn nicht gar länger"

Gute Rückfrage! Aber danke, dass Sie darauf überhaupt eingehen.
Mir ist natürlich bewusst, dass es quasi unmöglich ist. Aber das Unmögliche zu versuchen, darauf kommt es an!
Der Mensch heute - denke ich - braucht vermehrt Fantasie und Experimentierfreude, ungeachtet seines eigenen Lebens.
Ebenso wie das Ändern des menschl. Sozialverhaltens sieht es ja mit Gedanken zum Bedingungslosen Grundeinkommen, zum Leben ohne Erwerbsarbeit, zum Arbeiten aus dem inneren Drang, etwas für die Gemeinschaft voran zu bringen und um Glückshormone auszuschütten, zum Leben im demokratischen Sozialismus, wo alle anderen immer wichtiger als man selber ist, aus.
Okay, genug abgeschweift vom Thema. Sorry. Will nur darauf hinweisen, dass Ärzte heute mehr wegen dem Verdienst, als aus ethischen Gründen ihrer Tätigkeit nachgehen. - Da läuft was in die falsche Richtung.

@ um 13:07 von Olympic Games

"die Kurve von destatis
Zitat: Bei destatis gibt es immerhin eine Kurve, die zeigt, dass zumindest seit September die Sterbezahlen über dem Mittel der letzten Jahre lagen. Zitat Ende.

Dann sollten Sie bitte auch erwähnen, dass im Frühjahr die gleiche Kurve deutlich UNTER dem Mittel der letzten Jahre lag, und auch im Sommer . Wenn Sie mit einer Kurve argumentieren, dann bitte mit der ganzen Kurve, und nicht mit einem Teil , dass Ihnen passt."
.
Das stimmt nicht, was Sie hier behaupten. Auch im Frühjahr bleibt die gleiche Kurve entsprechend der Zahl der ausgewiesenen an Corona verstorbenen Menschen über dem Durchschnitt. Sie finden die Kurve hier:
"https://www.tagesschau.de/inland/corona-sterblichkeit-dezember-101.html"
Gegebenenfalls müssen Sie die Grafik aktivieren.

12:13 von schabernack 11:16 von WM-Kasparov-Fan

Sie sprechen mir sehr aus dem Herzen !

13:00 von Roldie57

"Aus meinen Gesprächen mit Personen aus Japan und anderen asiatischen Ländern zeigte sich schon immer das Unverständnis darüber dass erkrankte Personen in Europa keine Mund-Nasen-Maske tragen. Dort ist es selbstverständlich das Erkrankte die Umwelt vor ihrer Erkrankung schützen wollen. Es wäre schön könnte sich dieses Selbstverständnis nach Corona auch dauerhaft bei uns durchsetzen."

Hätten Sie noch vor einem Jahr freiwillig eine Maske getragen, hätten Sie gegen das Vermummungsverbot verstossen.
Außerdem hätte man Sie behandelt, als kämen Sie von einem anderen Stern.
Gut, daß sich das jetzt ändert. auch nach Corona.

@ Olympic Games, um 12:52

re: Ihr Zitat

Natürlich ist unser Immunsystem der verlässlichste Partner bei der Abwehr von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern; deshalb wäre es höchst willkommen, könnten wir uns darauf hundertprozentig verlassen.

Aber das ist wie im wirklichen Leben:
Auf niemanden ist so richtig Verlass; und wenn dann unter den Viren oder Bakterien solche sind, die das Immunsystem überlisten, braucht es anderweitige Gegenmaßnahmen wie Impfungen.

Da sollte im Einzelfall immer das Für und Wider abgewogen werden, eine generelle Impfung gegen “alles, was da kreucht und fleucht“ wäre für unser Immunsystem ganz sicher ebenso überflüssig wie verheerend, zumal es längst nicht schnell genug ginge, gegen jeden dieser Erreger passende Impfstoffe gibt.

Da ist das Immunsystem in der Regel viel reaktionsschneller.

@ 11:39 von berelsbub

Oh,
Hier treibt der
> be [re] ls [e] bub <
sein teuflische Empathie aus.

Das schmerzt sehr,
vermutlich nicht nur
Mrs. Dalloway

wer vor Corona im

wer vor Corona im Winterhalbjahr wegen viraler Erkrankung zum Arzt ging, also etwa 4 Mio. Menschen in BRD, bekam idR nach 2 Minuten Anamese den Ratschlag bisschen Bettruhe irgendwas einnehmen und wenn es nicht besser wird, nach paar Tagen noch mal wieder kommen. Bestenfalls dazu AU oder DU-Bescheinigung.

Heute muss dabei großes Besteck aufgefahren werden und auf Corona getestet. So möglicherweise die harmlosen Coronaviren NL63/OC43/229E/HKU1 als Covid-19 "falsch positiv" diagnostiziert, was vormals unter grippaler Infekt in Erscheinung getreten ist und abgerechnet wurde.

@ MrsDalloway, um 13:13

re @ 11:32 von harry_up @ andererseits

Ich denke, da haben wir uns missverstanden.

Der Artikelüberschrift entnehme ich, dass unter “andere Krankheiten“ nur(!) die gemeint sind, die nachher genannt werden und die natürlich meldepflichtig sind.

12:27 von WM-Kasparov-Fan

Was ich auch positiv finde, ist, dass nicht mehr wegen jedem Wehwehchin zum Hausarzt oder in die Klinik gegangen wird (u.a. weil die Menschen Angst vor Covid-19-Infektionen dort haben). So wird das derzeit überlastete medizinische Personal wenigstens etwas entlastet und man lernt endlich, dass sich vieles auch einfach allein zuhause durch Ruhe, Zeit nehmen und einfache Hausmittel auskurieren lässt.

Funktioniert bei einer Krebserkrankung, einer Blinddarmentzündung oder schlecht eingestellten Diabetikern sicherlich ganz hervorragend. (Ironie aus)

Am 11. Januar 2021 um 13:21 von berelsbub

Ich finde auch, das jeder der schon vor Corona wie ein Einsiedler gelebt hat, das so weiter machen kann.

Ich sehne mich wie Sie, und auch alle meine Verwandten und Bekannten, nach dem alten Leben zurück.

@13:08 von harry_up

Mir ist ohne Sucherei im Internet nicht bekannt, wie viele Grippeschnelltests früher durchgeführt wurden, mir war überhaupt nicht bekannt, dass das ein übliches Verfahren ist.

*
Mir ist das auch nicht bekannt. Ich weiß nur, dass es Ärzten möglich ist, mit einem Test, dessen Ergebnis noch in der Praxis zu erfahren ist, herauszufinden, ob eine Influenza vorliegt und sogar noch welcher Typ (?). Ohne labortechnischen Nachweis wäre die Meldepflicht ja auch sinnlos.

Dass meine (unsere?) bevorzugte Lebensweise nicht die des Eremiten ist, steht wohl nicht in Frage.

Mir geht es eher darum, dass Viren, die Atemwegserkrankungen hervorrufen und sich auch durch diese (Atmung/Husten) verbreiten, sich so unterschiedlich verhalten, dass die Grippe seit dem zweiten Quartal 2020 praktisch ausgestorben ist (und zwar weltweit ... einfach mal nach "WHO flumart" googlen), CoViD mit den gleichen Maßnahmen aber nicht beizukommen ist.

um 13:21 von berelsbub

...@ WM-Kasparov-Fan
„Das bisherige Sozialverhalten der Menschen muss grundlegend überdacht werden“

Darüber können sie sich ja wochenlang alleine bei sich zu Hause Gedanken machen.
Alle Personen, die ich kenne, fanden das, was in den letzten knapp 300 Tagen in diesem Land passiert ist / von uns verlangt wurde, schwer bzgl des Sozialverhaltens. Und ausschließlich jeder von meinen Bekannten würde gerne das Leben zurück, was er vor dem Februar 2020 hatte

Da hab ich ganz schlechte Nachrichten. Meiner Meinung nach werden wir das Corona-Virus nicht wieder los. Impfungen und hoffentlich bald auch Medikamente können die Virusinfektionen nur reduzieren. Mutationen werden höchstwahrscheinlich dazu führen, dass zukünftig die Menschen sich im Herbst immer wieder neu impfen lassen müssen.

@Chekow, 11:46

"Gerade in Bereichen mit extremen Kontaktbeschränkungen, Testung, etc. (Seniorenheime und teils Kliniken) treten Probleme auf"

Das liegt aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht daran, dass diese Kontaktbeschränkungen vorgeschrieben sind, sondern daran, dass sie in der Praxis oft nicht einzuhalten sind. Weil dort die erforderlichen Voraussetzungen für ihre Umsetzbarkeit nicht gegeben sind.

13:21, harry_up

>>@ Willi Graf, um 12:43
re 11:36 von demwy

“Wir haben dadurch das exponentielle Wachstum gestoppt. Was das ist, erkläre ich Ihnen aber nicht.“

Das grenzt aber an seelische Grausamkeit!<<

Ja, das ist wirklich dog-common, wie der Anglophile sagt:=)

Sollte

das Leben noch über einen längeren Zeitraum mit Masken weitergehen, müsste man hier die Preispolitik und die Kostenübernahme überdenken. Es kann nicht sein, dass sich Arbeitnehmer selber mit Masken zum Schutz vor Ansteckung und Übertragung versorgen müssen. Ist klar, dass dann viele auf waschbare, wiederverwendbare Stoffmasken zurückgreifen. FFP2 Masken sind bei 1 bis 2 Stück pro Arbeitstag noch deutlich kostenintensiver. Hier wäre es gut, wenn man diesen Standard auch in wiederverwendbar produzieren könnte (auch besser für die Umwelt, als die Milliarden Einwegmasken). Wer arbeitet und die Wirtschaft und das Leben am laufen hält, sollte auch den dafür benötigten Schutz bekommen...

@13:07 von Olympic Games

>> dass im Frühjahr die gleiche Kurve deutlich
>> UNTER dem Mittel der letzten Jahre lag

Ähh, haben Sie Sich die Kurve überhaupt angesehen? oO

"https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html"

Auch im Frühjahr lag die Kurve genau um Corona über diesem Durchschnitt!

@ 13:55 von grübelgrübel

„ Mutationen werden höchstwahrscheinlich dazu führen, dass zukünftig die Menschen sich im Herbst immer wieder neu impfen lassen müssen.“

Das wäre meiner Meinung nach ja nicht so schlimm. Das macht man auch mit Pneumokkoken oder Grippeimpfung. Die Menschheit zu dauerhafter Isolation aufzufordern wäre nicht machbar. Es gibt Menschen, die können gut alleine sein. Aber ein Großteil braucht soziale Kontakte. Nicht viele, aber einige wichtige Kontakte. Und auch die Arbeitswelt läuft über Kontakte. Wenn sie einkaufen, zu ihrer Bank gehen, überall Kontakte.

13:59 von Nettie

Verwandte von mir arbeitet in einem Seniorenheim
die Senioren ließen sich dort aktuell zu fast 100 % impfen
die Pflegekräfte ... meine Verwandte wusste von so gut wie keiner

Ein weltweites Phänomen!

Wer nach Erklärungsmustern sucht, sollte dabei berücksichtigen, dass die Grippe weltweit nahezu verschwunden ist. Die WHO sammelt die Fälle:
https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=6
https://www.who.int/influenza/resources/charts/en/
Offensichtlich springt jede Erklärung über deutsche Politik also erheblich zu kurz (und damit auch das RKI).

Mir fallen eigentlich nur zwei mögliche Gründe ein:
*Einerseits wird aufgrund derselben Symptomatik wie bei Corona weniger untersucht - Ärzte wollten die Grippe-Patienten gar nicht sehen und konnten damit auch nichts melden.
Und zweitens treten Viren ja selten alleine auf. Sobald jemand positiv auf Corona getestet ist, wird nach Grippe gar nicht mehr gesucht. So kann es durchaus sein, dass SarsCov-2 das "Grippe-Virus" der Saison ist, obwohl es nicht zum Influenza-Stamm gehört.

Aber natürlich ist das ein politisches Minenfeld. Viele Mediziner sind für solche Zusammenhänge medial 'gesteinigt' worden.

@13:24 von Tada

>> Für mich ist es logisch, dass Corona nicht
>> alleine schwer krank macht oder tödlich
>> ist,

Ähh, Sie haben schon mitbekommen, daß Corona Thrombosen auslöst? Und die sind TÖDLICH! oO

13:55 von grübelgrübel um 13:21 von berelsbub

Da hab ich ganz schlechte Nachrichten. Meiner Meinung nach werden wir das Corona-Virus nicht wieder los. Impfungen und hoffentlich bald auch Medikamente können die Virusinfektionen nur reduzieren. Mutationen werden höchstwahrscheinlich dazu führen, dass zukünftig die Menschen sich im Herbst immer wieder neu impfen lassen müssen.

Das klingt ein wenig als ob Sie jedem, der sich ein wenig Hoffnung auf eine potentielle Verbesserung der Situation innerhalb des nächsten Jahres/ der nächsten zwei Jahre macht, diese nehmen möchten. Ich versuche ein optimistisch zu sein um Kraft zum Durchhalten zu finden.

um 13:55 von grübelgrübel

"Mutationen werden höchstwahrscheinlich dazu führen, dass zukünftig die Menschen sich im Herbst immer wieder neu impfen lassen müssen."

Und dieser Satz macht aus Ihrem Beitrag eine bloße Meinung, aber eben keine fundierte Meinung.

Erstens müssen wir auf jeden Fall neu geimpft werden, weil die eine Impfung (hoffentlich) Monate anhält, aber nicht ewig. Das weiß jeder, der sich für dieses Thema auch nur im Mindesten interessiert.

Und zweitens ist die Form der Impfung, die von Biontech entwickelt wurde, auch gegen Mutanten des ursprünglichen Virus wirksam aufgrund der Art der Wirkung. Das ist nun nicht mehr unbedingt Allgemeinwissen, aber auch Voraussetzung, um sich eine Meinung erlauben zu dürfen.
_

Intensivbetten

„Keine freien Intensivbetten gibt es momentan in den Städten Hof, Landshut und Kempten sowie in den Landkreisen Landshut, Forchheim, Aschaffenburg, Weißenburg-Gunzenhausen, Dillingen an der Donau und Fürstenfeldbruck. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist ebenfalls kein Intensivbett mehr frei, allerdings ist unter den Behandelten dort kein einziger Corona-Patient.
In diesen Städten in Bayern gibt es nur noch ein freies Intensivbett
Jeweils nur ein freies Intensivbett gibt es in den Städten Fürth, Memmingen und Schwabach sowie in folgenden Landkreisen: Aichach-Friedberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Cham, Kitzingen, Landsberg am Lech, Roth und Würzburg. Im Landkreis Dingolfing-Landau ist ebenfalls nur noch ein Intensivbett frei, aber dort sind keine Covid-19-Patienten in Behandlung.“

Kann mir jemand hier im Forum weiterhelfen? Wir wohnen im LK Dingolfing-Landau. Müssen im Moment nicht, wie im Frühjahr letzten Jahres, Betten für COVID Patienten freigehalten werden?

um 13:21 von berelsbub

,,...Alle Personen, die ich kenne, fanden das, was in den letzten knapp 300 Tagen in diesem Land passiert ist / von uns verlangt wurde, schwer bzgl des Sozialverhaltens. Und ausschließlich jeder von meinen Bekannten würde gerne das Leben zurück, was er vor dem Februar 2020 hatte."

Da Sie nicht nur scheinbar einer größeren Gruppe der Coronamüden angehören, sollte man sich auch diese Einwände anhören. Aber wirklich nur deshalb.

Wer hätte nicht auch gern das alte Leben zurück. Ich fand z. B. mein Leben mit 25 ganz prima, wenn man von meiner Unsicherheit, dem Leichtsinn und Hang zu unerreichbaren Frauen absieht. Viele hätten gerne ,,Zucht und Ordnung" vom 1000 jährigen Halloween wieder oder wenigtens die Macht im Regionalexpress nach Gelsenkirchen oder Mönchengladbach. Ist das Ihr Ernst? Das Leben soll so sein wie Sie es wünschen? Und dann hat es gefälligst zu funktionieren, weil eine wachsende Anzahl ebenso Frustrierter das genauso sieht?

Wie bitter, daß man sowas ernstnehmen muß.

nach Lockdown seltener ?

Einen besseren Beweis dafür das wir uns durch einen harten, rechtzeigten und Umfassenden Lock down besser geschützt hätten gibt’s nicht.

Deshalb Schulen, Kitas und ÖPNV schließen, bis genug geimpft sind.

RE: andererseits

***Für die nächsten ca 6 Wochen muss ich mich hier nochmal verabschieden: Allen Forist*innen wünsche ich eine gute und möglichst gesunde Zeit!***

Danke für Ihre Wünsche.
Ich hoffe Sie möglichst bald wieder gesund und munter hier im Forum anzutreffen.

Wo auch immer Ihr Weg Sie hintreiben mag - bon voyage !

Hador

Grippe weg, alles weg.

Die Erklärung, dass AHA und Kontaktbeschränkungen gegen z.b. die Grippe geholfen hätten, ist längst widerlegt. Dazu empfehle ich die Monitor Doku von 2010 bzgl. der Schweinegrippe. Dort war die saisonale Influenza ebenfalls völlig verschwunden. Und das ganz ohne vermehrte Grippeimpfung oder Massnahmen der Regierung! Gut, dass es wenigstens damals im öffentlich rechtlichen noch investigativen Journalismus gab. Heute werden einfach Parolen der Regierung nachgeplappert. Es gibt daher nur einen Grund für das verschwinden von allen anderen Viren: Man sucht sie einfach nicht mehr. Fall gelöst.

@ 13:17 von harry_up re @ Robert Wypchlo

„Jeder 2. Kommentar von Ihnen härtet mehr ab, wenn man ihn liest.“
Danke dafür, jetzt ist auch mein Immunsystem wieder auf Vordermann. Und zum Rückgang sicher auch bei grippalen Infekten:
In Bussen, Bahn und Geschäften: man traut sich nicht mehr zu husten oder zu niesen.

Bleiben Sie alle gesund.

@ 15:31 von Kaneel @ 13:55 grübelgrübel 

>>... Ich versuche ein optimistisch zu sein um Kraft zum Durchhalten zu finden. ... <<

Sehr gut,
ich stimme Ihnen zu.

Die Experten, die seit Monaten für ZeroCOVID kämpfen
- auch wenn dies ein ungeheuer großer Kraftakt ist -
können Sie schon einmal hinter sich wissen.

Diese wollen nämlich gar nicht, dass wir auf immer und ewig mit diesem Virus und seinen Mutanten und -onkeln und der ganzen Sippe leben müssen
- so ganz dicht und gefährlich -
und rackern und machen Mut.

Die Hoffnung stirbt zuletzt,
einverstanden?
Mrs. Dalloway

freigehalten werden?

von Minka04
Jeder der ein Intensivbett braucht bekommt eins so lange es möglich ist.

13:17 von Wolfes74 / @schabernack, 12:34

«Auch in Japan mit Maske sowieso schon immer + Hygieneregeln groß geschrieben …»

«Das ist hauptsächlich der Luftverschmutzung und einen extrem viel engeren Leben/Treiben als hierzulande geschuldet. Von wegen "Hygiene" …»

Asien ist sehr groß … und nicht überall ist Luftverschmutzung wie bspw. in Neu Delhi, oder in Peking im Winter bei Inversionswetterlage. In Japan, und vor allem in Tokyo, ist das ganze Jahr über starker Wind vom Meer her, und Luftverschmutzung extrem gering.

Hygiene in Japan hat Tradition von seit vielen Jahrhunderten. Täglich baden, und akurat Hände waschen war schon im Mittelalter dort Standard für fast die ganze Bevölkerung.

Ja … viele Städte + Mega-Cities in Asien sind so groß + so dicht bevölkert, dass man es sich nicht vorstellen kann, wenn man es nicht mal selbst sah + erlebte + erspürte. Es ist sehr eng + sehr physisch nahe zw. den Menschen.

Aber niemand zwingt Menschen in JAP + S-KOR, Masken zu tragen.
Sie tun es freiwillig + mitwirkungsbereit !

15:38 von melancholeriker um 13:21 von berelsbub

Lieber @melancholeriker,

Die Anzahl der Coronamüden ist sehr groß. In meinem Umfeld eher alle, als wenige. Empfinde ich auch nicht als ungewöhnlich oder verachtenswert. Es geht ja darum trotz dieser Müdigkeit die Maßnahmen einzuhalten. Und ich finde, da sollten wir uns hier im Forum gegenseitig bestärken als runtermachen. @berelsbub schrieb ja nichts davon, dass er Maßnahmen verweigert und darauf kommt es m.M.n. doch an.

15:41 von Tamy Ich habe so

15:41 von Tamy

Ich habe so eine Vermutung woher Ihre Meinung kommt.
Aber schauen Sie bitte mal den folgenden Link an:
"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1181632/umfrage/taegliche-todesfaelle-mit-covid-19-in-den-usa-im-vergleich-zu-influenza/"

Und selbstverständlich (in Asien wird das seit ??? gemacht, wenn man krank ist, einen MNS zu tragen) hilft es, eine MNS zu tragen.

Dazu bitte diesem Link folgen und den Artikel lesen :
"https://www.dghm.org/4319-2/"

@ Melancholiker

Schlecht geschlafen?
Hier ist auch keiner Coronamüde, nur sehnen sich alle nach unbeschwerten sozialen Kontakten und Freiheiten, so wie die Menschen es hier im Lande vor 300 Tagen hatten.
Und wenn ich ihre Zeilen so lese, bin ich unfassbar froh, dass meine sozialen Kontakte so sind wie sie sind und nicht so sind, wie sie es sind

15:46 von MrsDalloway

Die Experten, die seit Monaten für ZeroCOVID kämpfen
- auch wenn dies ein ungeheuer großer Kraftakt ist -

Ja, fordert uns alle sehr stark heraus.

können Sie schon einmal hinter sich wissen.
Diese wollen nämlich gar nicht, dass wir auf immer und ewig mit diesem Virus und seinen Mutanten und -onkeln und der ganzen Sippe leben müssen
- so ganz dicht und gefährlich -
und rackern und machen Mut.

Das klingt doch ermutigend. Danke.

Die Hoffnung stirbt zuletzt,
einverstanden?
Mrs. Dalloway

Sehr einverstanden. :-)

@ Kaneel 15:53

So sieht’s aus. Es ist auch keiner Coronamüde, sondern alle haben das absolut verständliche Bedürfnis nach Treffen und Feiern. Wer das nicht hat, hat meiner Meinung nach das falsche Umfeld.
Also hoffen wir auf das Beste und viele gute und lange Feiern im Sommer

@ 15:24 von marvin

>> ... politisches Minenfeld. Viele Mediziner sind für solche Zusammenhänge medial 'gesteinigt' worden. ... <<

Jetzt bin ich ganz neugierig, welche Mediziner medial gesteinigt wurden,
und in welchen Medien.

In aufgeregter Neugier
Mrs. Dalloway

@12:55 von harry_up

Antwort auf @ demwy, um 11:36
„Nein, das ist niemandem als nur Ihnen aufgefallen.
Sie sind ein Fuchs.
Die Virologen sollten das wirklich mal ins Kalkül ziehen.“

Ich amüsiere mich köstlich:)) - Hoffe, dass demwy das verstanden hat.

15:56 von berelsbub @ Melancholiker

Das Sticheln muss allerdings auch nicht sein. Gruß

Ach ja

Und nachher rennen hier 100 % psychisch Kranke mit Sozialphobie rum, aber die zählen nicht.

@ Kaneel 16:00

Er hat angefangen, das wird er aushalten müssen. :-)
Gruß

15:56, berelsbub

>>@ Melancholiker
Schlecht geschlafen?
Hier ist auch keiner Coronamüde, nur sehnen sich alle nach unbeschwerten sozialen Kontakten und Freiheiten, so wie die Menschen es hier im Lande vor 300 Tagen hatten.
Und wenn ich ihre Zeilen so lese, bin ich unfassbar froh, dass meine sozialen Kontakte so sind wie sie sind und nicht so sind, wie sie es sind<<

Ja, auch ich bin froh, daß Sie nicht zu meinen sozialen Kontakten gehören.

Obwohl:

Wer weiß, vielleicht sind Sie ja privat, also analog, durchaus nett.

@ Schweriner 1965

„Ich finde auch, das jeder der schon vor Corona wie ein Einsiedler gelebt hat, das so weiter machen kann.
Ich sehne mich wie Sie, und auch alle meine Verwandten und Bekannten, nach dem alten Leben zurück.“
Ich kenne im realen Leben niemanden, der eine andere Meinung dazu hat.
Hier im Forum gibt es da Ausnahmen.

@Minka04 um 15:34

> Wir wohnen im LK Dingolfing-Landau. Müssen im Moment nicht, wie im Frühjahr letzten Jahres, Betten für COVID Patienten freigehalten werden?<

Keine Ahnung wie es in Bayern wirklich ist aber in Berlin hat man Covid von nicht-civid-Betrieb Räumlich getrennt, das heißt das einige, v.a. kleinere, Krankenhäuser eben keine Covid-patienten haben (weil z.b. eine Räumliche Trennung aus Bautechnischen gründen nicht möglich wäre) dafür aber die anders gelagerten Fälle aus den Covid-Krankenhäusern übernehmen.

Und das natürlich zusätzlich dazu das nicht-notwendiges nach Möglichkeit verschoben wird um die Gesamtmasse zu schonen; Datum Heute sind mehr Betten in Berlin mit Covid-Patienten belegt als im Herbst überhaupt an Freikapazität vorhanden war, das nur durch dieses Bettenmanagement überhaupt möglich ist.

Was sie auflisten klingt so als wäre das Management in Bayern ähnlich strukturiert.

15:24 von marvin Schauen und

15:24 von marvin

Schauen und lesen Sie bitte mal hier :

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1181632/umfrage/taegliche-todesfaelle-mit-covid-19-in-den-usa-im-vergleich-zu-influenza/"

Und hier :

"https://www.rnd.de/gesundheit/corona-und-grippe-unterscheiden-was-ist-gefahrlicher-22BD72UY4ZH2ZK2TYFZXOEW42M.html"

@ Am 11. Januar 2021 um 16:01 von Punk66

>>Ach ja

Und nachher rennen hier 100 % psychisch Kranke mit Sozialphobie rum, aber die zählen nicht.<<

Also, ich halte Beides für elefantös zu hoch gegriffen.

Weder 100% psyschich krank ist zu berechnen, noch, und für den unerwarteten Fall anders gedacht, werden 100 % der Bevölkerung danach psyschich krank sein.

Solche Überschriften gaukeln den Menschen nur was vor

Wegen der Pandemie wurde bei mir ein OP-Termin verschoben, und der wird auch noch einmal verschoben werden. Wegen der Pandemie bekam ich vor einigen Tagen einen Anruf aus der Hausarztpraxis, dass mein vierteljährlicher Diabetes-Kontrolltermin um ein weiteres Vierteljahr verschoben wird. Vielen anderen wird es genau so ergehen. Das heißt doch aber nicht, dass dadurch bei den Bürgern weniger andere Krankheiten oder Verletzungen aufgetreten sind. Sie können z. Zt. nur nicht immer behandelt weerden. Und wieviele gehen nicht zum Arzt aus Angst vor einer Ansteckung?! Hören Sie endlich auf mit Ihren Zahlenspielereien. Die sind genau so sinnvoll wie die Corona-Zahlen am Sonntag und Montag.

15:59 von berelsbub @ Kaneel 15:53

Doch, ich bin coronamüde und mein Umfeld auch. Aber wir motivieren uns gegenseitig. Viel Feiern ist mir auch nicht wichtig, aber mich wieder ungezwungen und überhaupt mehr mit Menschen treffen können.

@ fathaland slim

Ja, auch ich bin froh, daß Sie nicht zu meinen sozialen Kontakten gehören.

Obwohl:

Wer weiß, vielleicht sind Sie ja privat, also analog, durchaus nett.

Dito. Ich bin auch froh, nur nette Menschen in Hasbergen zu kennen und sie zum Glück nicht

Da wird was in die Zukunft verschoben

Die Menschen gehen einfach weniger oder garnicht zum Arzt. "Es wird schon nicht so schlimm sein." Die Folgen wird man erst in einem oder mehreren Jahren erkennen. Dann nochmal zählen.

um 15:51 von berelsbub @ melancholeriker

Was ist denn mit Ihnen los? Schlecht geschlafen?

,,Hier ist auch keiner Coronamüde, nur sehnen sich alle nach unbeschwerten sozialen Kontakten und Freiheiten, so wie die Menschen es hier im Lande vor 300 Tagen hatten."

Natürlich sehnen sich alle nach Unbeschwertheit. In Wirklichkeit ist die aber z. Zt. nicht zu haben. Hätten sich im Frühherbst und vor allem danach nicht so viel Unbeschwertheit in Form von Demos, Parties nebst jener kindlichen Haltung ,,zivilen Ungehorsams" bei Leuten gehalten, die sich allgemein sehr wenig um Regeln scheren, könnte es vielleicht schon so gut wie vorbei sein.

,,Und wenn ich ihre Zeilen so lese, bin ich unfassbar froh, dass meine sozialen Kontakte so sind wie sie sind und nicht so sind, wie sie sind. "

Muß ich das verstehen?

@ Kaneel um 16:11

Wert jetzt nicht Coronamüde ist hatte schon vorher ein ernsthaftes Problem.

@ 15:50 von werner1955

„ freigehalten werden?
von Minka04
Jeder der ein Intensivbett braucht bekommt eins so lange es möglich ist.“

Ich meinte, wie im Frühjahr. Da mussten Kliniken bestimmte Prozentzahl Intensivbetten für Covid Patienten freihalten und bekamen dafür Geld vom Staat. Dies wurde dann zum Sommer hin nicht mehr verlängert, siehe wie dieser Bericht: „Die Landesregierung folgte laut dem Bericht damit der Entwicklung in anderen Bundes­ländern. In Berlin seien bereits seit Juni nur noch zehn Prozent der Betten für COVID-Patienten reserviert, Niedersachsen sei Mitte Juli gefolgt. In Bayern und Brandenburg müssten die Krankenhäuser seit dem Sommer gar keine Intensivbetten mehr für COVID-Patienten freihalten, Hamburg habe die Quote im August abgeschafft.“

16:11 von Kaneel

vielen (der Mehrzahl ??) geht es so, die Verständnis wegen der Einschränkungen haben
diese voll mittragen aber sich irgendwann mal wieder nach "normalen" Zuständen sehnen

@ 15:53 von Kaneel @melancholeriker

Gerade die Melancholie macht soooo müde.

Ja,
wir (*) dürfen uns müde, genervt,
wie auch immer fühlen.
Das ist weder verboten noch ein Verbrechen.

Ja,
wir sollten diese Gefühle auch sehr ernst nehmen und im Kopf gegen steuern.

Damit diese miesen Gefühle uns nicht erdrücken.

Fühlen - Denken - Handeln -
ein Kreislauf wie der mit der Katze und dem Schwanz.

Entscheidend ist unser Handeln,
für unser Gegenüber wie für uns selbst.

Verjagen wir den
> schwarzen Hund < ,
egal wie groß.
.

(*)
Der Einfachheit halber diese wir / uns Form.
Es muss sich niemand davon vereinnahmt fühlen.

Ein (klein)bisschen Melancholie
förderte bei vielen die Kreativität.

Davon zeugen herausragende Kunstwerke
aller Art

wie
Mrs. Dalloway
von
Virginia Woolf.

@ich1961

Ich habe meine fundierte Meinung von Monitor und vom RKI selbst. Wollen sie Monitor etwa Verschwörungstheorien unterstellen? Ab Minute 5
https://youtu.be/ktCI-f3QVM8

Und dem RKI auch? 2009/2010 saisonale Influenza verschwunden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/Pandemie/Saisonbericht_2...

16:11 von Al Ternativ Der

16:11 von Al Ternativ

Der OP-Termin wurde verschoben, weil keine lebensbedrohliche Krankheit ( wenn doch wird auf jeden Fall operiert ) vorliegt - alles andere ist schlicht Quatsch.

// Wegen der Pandemie bekam ich vor einigen Tagen einen Anruf aus der Hausarztpraxis, dass mein vierteljährlicher Diabetes-Kontrolltermin um ein weiteres Vierteljahr verschoben wird. //

Das liegt aber an der Hausarztpraxis ! Ich jedenfalls bekomme meine Untersuchungen und Impfungen
( heute gegen Tetanus ), wie sonst auch.

Vielleicht sollten Sie mal Ihre Denk - und Herangehensweise überprüfen.
Die Tagesschau berichtet immer gut und solide.

16:18 von MrsDalloway Das

16:18 von MrsDalloway

Das haben Sie sehr schön ausgedrückt. Herzlichen Dank dafür.
Und Ihnen alles Gute !

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