Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Drastische Reisebeschränkungen in Sicht

28. Januar 2021 - 7:55 Uhr

Immer mehr Staaten machen ihre Grenzen dicht, um die Ausbreitung mutierter Corona-Varianten zu stoppen. Auch die Bundesregierung will nun rasch Reisebeschränkungen umsetzen. Dabei sollen aber Ausnahmen gelten.

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Kommentare

Etwas zu spät..

Jetzt, wo das mutierte Virus schon im Land ist, soll alles zugemacht werden. Ich würde sagen, etwas zu spät, wie fast alle entscheidungen in der Pandemie. Man zieht die Zugbrücke einer Burg, auch nicht erst hoch, wenn der Feind schon drinnen ist..

Ausnahmen für deutsche Staatsangehörige?

Ich halte diese Reisebeschränkungen für vorübergehend dringend überfällig. Eigentlich wären die im vergangenen Jahr schon nötig gewesen. Allerdings kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum es „ Ausnahmen für deutsche Staatsangehörige“ geben sollte. Machen wir es doch richtig, wenn es die Situation wirklich erfordert.

Reisebeschränkungen in Sicht

Ich hatte ja immer gehofft wir wären langsam weiter, aber wenn jetzt Mutationen durch den Reiseverkehr nach D kommen sind Einschränkungen sinnvoll. Für Pendler die aus beruflichen Gründen die Grenze überqueren sollte es eine Ausnahme geben. Ansonsten auch innerhalb der EU die Grenzüberquerungen einschränken oder sogar teilweise unterbinden.

Drastische Reisebeschränkungen in Sicht

Erstens viel zu spät.
Zweitens, warum nur Flüge? Was ist mit Berufspendlern und dem Warenverkehr? Werden da keine Mutationen verbreitet?
Drittens, warum nur Risikogebiete? Ist inzwischen nicht alles Risiko?

Zu spät und es dauert weiterhin noch 1 Woche..

Wieder viel zu spät und nach allen anderen.
Da waren Israel uva. deutlich schneller.

Wer aus dringenden Gründen noch fliegen muss, darf das, es besteht überhaupt kein Grund etwas gegen die Massnahmen einzuwenden. Aber sie sprechen eine klare Sprache.

Es geht nur um Passagiere- Frachten laufen wohl weiterhin. Wenn es konsequent gemacht würde, müsste man auch mal die Warenlieferungen aus Brasilien checken- in China waren auch auf deutschen Fleischtransporten Corona-Viren zu finden.

Es ist m.M.n. richtig eindeutige Zeichen zu setzen, des Weiteren muss die Mutation jetzt konsequent verzögert werden, bis endlich mehr Impfstoff kommt.

Selbstverständlich sind Reisebeschränkungen sinnvoll

Selbstverständlich ist das richtig. Ich befürworte momentan sogar Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands. Was würde passieren, wenn in einer Stadt aufgrund niedriger Inzidenzen gelockert wird? Heerscharen aus den Nachbargemeinden würden sich per Bahn und Bus aufmachen, die Innenstädte stürmen und sich ins Gewühl im Einzelhandel und in die Freizeiteinrichtungen stürzen.
Wir kennen das, wenn sich an Feiertagen Menschenmassen in grenznahe Städte aufmachen - Sale/Ausverkauf und Volksfeststimmung.
Dann wäre es vorbei mit niedrigen Zahlen. Mein Mitleid hätten die Angestellten des Einzelhandels, des ÖPNV, der Gastronomie. Bitte mehr Geduld.

In grenznahen Städten ist es genauso: Emsländer, Friesen und Münsterländer fahren gerne nach Holland (Groningen, Enschede, Hengelo) und umgekehrt, zwischen Sachsen-Anhalt /Bayern und Tschechien/Polen herrscht reger Shopping- und Freizeitverkehr. An den anderen Grenzen (Luxemburg, Frankreich) sieht es genauso aus. Das geht momentan einfach nicht.

Und wieder nur halbe Sachen.

Und wieder nur halbe Sachen. So wird das nie was werden. Macht endlich den Laden mal für 3 Wochen dicht. Nutzt die Zeit die Menschen vernüftig über die Masnahmen und die Impfung aufzuklären. So wie es im Moment lauft versteht es bald kein Mensch mehr.

@ MikaD um 8.39 Uhr "Warenlieferungen checken"

"Es geht nur um Passagiere - Frachten laufen wohl weiterhin. Wenn es konsequent gemacht würde, müsste man auch mal die Warenlieferungen aus Brasilien checken - in China waren auch auf deutschen Fleischtransporten Corona-Viren zu finden."

Richtig. Und es gibt keinen Grund, weshalb das umgekehrt nicht genauso sein kann.
Importierte Waren, d.h. Lebensmittel, Kleidung, Spielzeug - dafür muss es verstärkt Einfuhrkontrollen auf Keime geben.

Etwas zu spät...von onkelblond

Sehe ich ganz genau so. Danke.

Wie immer

ist Deutschland viel zu spät dran, die Frage ist eher, warum ist das so, und dann sind die Maßnahmen nicht umfassend, haben aber schon einige angemerkt.
Es muss eben auch möglich sein Grenzen zu schließen, oder wirklich ordentlich zu kontrollieren.
Das alles passiert eben nicht, und deswegen brauchen wir bei der Bekämpfung ewig.

Längst überfällig!

Die Schulen sind zu, die Kindergartenkinder Zuhause und die Menschen haben trotzdem die Möglichkeit zu Fliegen?
So kann man sich auf dem schnellsten Weg die Mutationen ins Land holen.
Nur weil manche noch immer nicht verstanden haben, wie bedrohlich dieses Virus ist, müssen doch nicht alle darunter leiden, oder?
Für mich zählt der Flugverkehr schon lange zu den überflüssigen Dingen. Vorneweg, wenn es nur der Urlaub ist. Ich bin nicht schuld, aber unser Planet ist total geschunden. Muss das dann noch sein?
In beiden Fragen geht um Egoismus oder Allgemeinwohl.
Leider muss hier reglementiert werden.

Ausnahmen...von Broesel1234

Bin voll Ihrer Meinung

Hotel Qurantäne

ch halte eine Regelung mit einer überwachten Quarantäne in Hotels wie es z.B. Neuseeland, Australien oder China durchführen besser, als das generelle Einstellen von Flugrouten. Auch Deutschland hat das vor einem Jahr bei den Rückkehrern aus Wuhan erfolgreich so gemacht. Wer aus einem wirklich dringenden Grund dorthin Reisen muss, kann das auch tun und nimmt das in Kauf. Und man kann leerstehende Hotels sogar sinnvoll nutzen. Ein dringender Grund kann dann ein wirklich wichtiger Familienbesuch sein oder auch die Inbetriebnahme einer Fabrik, man kann sowohl private als auch betriebliche Reisen so durchführen, wenn es wirklich erforderlich ist. Touristische Reisen sollten für einen gefährlichen Zeitraum untersagt werden. Die Tests bei der Einreise sind zwar grundsätzlich gut, sind bei einer 14 tägigen Inkubationszeit aber nicht 100%ig zuverlässig.

Verspäteter Aktionismus

"Einreisesperren soll es für Flüge aus Risikoländern geben, in denen es bereits Virus-Mutanten gibt."

In welchem Land gibt es denn keine Mutanten? Die Mutation liegt doch in der Natur des Virus.

Und selbst wenn man jetzt nur die britische Mutation herausgreift, käme der plötzliche Aktionismus wieder einmal zu spät. Denn diese Variante wurde schon vor über einem Monat in Deutschland nachgewiesen. Es wäre ein unglaublicher Zufall, wenn es außer dem nachgewiesenen Fall keine weiteren geben würde.

Strenge Quarantäne ist wichtiger als Reiseeinschränkung

Bislang wird in Deutschland die Einhaltung der Quarantäne kaum überwacht. Hier sollte zuerst angesetzt werden. Es gibt ja schon Sonderregelungen für Transportunternehmen, sei es Flug oder LKW - hier muss man einen gewissen Bruch der Grenzziehung akzeptieren, sonst bricht die Versorgung der Bevölkerung zusammen. Aber alle andere sollen abwägen: Ist die Reise so wichtig, dass ich dafür am Zielort und bei Rückkehr eine Quarantäne in Kauf nehme? Das funktioniert aber eben nur dann, wenn die Quarantäne auch erzwungen wird. Neuseeland und Azoren hatten letztens wieder Neuausbrüche, weil sich irgendjemand nicht an die Quarantäne gehalten hat, das wird denen nicht wieder passieren. In Deutschland vernachlässigt man diese Frage bisher völlig. Da man Grenzen nicht wirklich schließen kann, muss halt eine Quarantäne her, die den Namen verdient. Auch wenn die "Datenschützer" rotieren, Erfassung aller Reisenden und Meldung an die Heimatbehörde, dort Meldepflicht und Überwachung in speziellem Hotel.

@ Brummbär um 8.55 "Drastische Reisebeschränkungen"

"Was ist mit Berufspendlern und dem Warenverkehr? Werden da keine Mutationen verbreitet?
Drittens, warum nur Risikogebiete? Ist inzwischen nicht alles Risiko?"
Ja, diese Einschränkungen sind halbherzig. Zum Thema "Berufspendler": Diese haben überwiegend keinen großen Aktionsradius, die fahren in ihre Firma und wieder zurück nach Hause, das wird sich beherrschen lassen. Tagungen, Messen usw finden ja zur Zeit nicht statt.

Die Infektion durch Mutanten wird verzögert, aber

durch Sperren des Luftverkehrs nicht aufgehalten. Die Mutationen sind inzwischen im Land an verschiedenen Stellen angekommen. "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Dieser Satz ist schon seit Jahrzehnten Allgemeingut der politischen Bildung. Gilt übrigens für viele Sachverhalte der Pandemiebekämpfung.

rer Truman Welt

Soviel zum Thema Urlaub in 2021!
Diese Verhältnisse werden uns ganz sicher das ganze Jahr hindurch begleiten, alles andere sind Wunschträume.

längst überfällig

"Auch die Bundesregierung will nun offenbar rasch Reisebeschränkungen umsetzen."

Die Entscheidung kommt wieder viel zu spät. Herr Drosten hat in einem Interview aus wissenschaftlicher Sicht eine Reisebeschränkung befürwortet. Worauf wartet man noch in Berlin?

Das habe ich letzten April

Das habe ich letzten April schon gefordert und hier nur Ablehnung von den üblichen Schreibern erhalten. Das Virus halte sich nicht an Grenzen. Reiseverbote seien also unnötig.
Da sich das Virus immer mit einem Wirt bewegen muss, sind wenig Kontakte und wenig Bewegung das einzig sinnvolle, im die Verbreitung einzudämmen.
Aber der Sommerurlaub war ja wichtiger.
So kann man sich irren.
Plötzlich ist es offizielle meinung

@ heribix, um 09:01

“Macht endlich mal den Laden für 3 Wochen dicht.“

Diese so oft zu hörende Forderung lässt sich einfach nicht umsetzen.

Das jetzt wieder in aller Breite zu erläutern ist langweilig müßig.

Die Reisebeschränkungen sind ok

Ich finde die Reisebeschränkungen wichtig und sinnvoll. Wir müssen uns jetzt mit nicht unbedingt nötigen Reisen einfach zurücknehmen, diszipliniert und vernünftig sein und dann kriegen wir die Pandemie auch in den Griff.

08:15 von onkelbond

Burg, Zugbrücke? Das ist ein wenig intelligenter Vergleich. Ein Virus kann man nicht aus dem Land ausschließen. Es geht einfach um Kontaktverringerungen. Das müssen Sie schon akzeptieren.

Finde ich gut. Ein weiterer

Finde ich gut. Ein weiterer Schritt. Hätte auch schon eine Woche früher sein dürfen.
Viele rufen nach kompletter Schließung für 3 Wochen.
Da muss man sagen, wie soll das gehen. Krankenhäuser. Pflege und Altenheime. Pflegedienste.
Lebensmittel. Getränke. Toilettenpapier usw
müssen produziert werden. Müllabfuhr. Pakete. Post. Wasserwerk. Strom. Um nur einiges zu nennen, muss weiter laufen.
So. Soll immer noch alles dicht machen für 3 Wochen ?

Bender Rodriguez - im April schon nicht ganz richtig

Das habe ich letzten April
Das habe ich letzten April schon gefordert und hier nur Ablehnung von den üblichen Schreibern erhalten. Das Virus halte sich nicht an Grenzen. Reiseverbote seien also unnötig.

Das war im April nur ansatzweise richtig und das hat sich auch heute nicht geändert.
Das Virus kann man nicht durch Staats- oder Kreisgrenzen abhalten. Aber man kann mit Reisebeschränkungen die Kontakte drosseln und das ist entscheidend wichtig.
Daher sind Reiseverbote doch nötig.

@09:28 von Giselbert

>> Worauf wartet man noch in Berlin?

Ähh, weil das (mal wieder) die Sache der einzelnen Bundesländer ist? oO

Richtige Entscheidung der Regierung

@ Mika D:
Zu spät und es dauert weiterhin noch 1 Woche..

Die Bundesregierung macht das richtig und maßvoll.

"Drastische Reisebeschränkungen in Sicht"

Tja, Flucht ist nicht mehr. Derzeit wird sich wohl jeder der Situation vor Ort stellen müssen.

Ist, wenn man sich (das im Artikel verlinkte) Interview mit dem Virologen Drosten durchliest und das, was er aus Expertensicht dazu zu sagen hat beherzigt wohl auch besser so. Schon, weil die Aussicht auf Freiheit dann näher ist.

Reisebeschränkungen in Sicht

Man hat immer das Gefühl, unsere Politik reagiert zu spät.
Beim Lockdown - Light zum Beispiel war nach kurzer Zeit abzusehen, dass die Infektions- und Todesrate nicht sinken wird und es hat noch "ewig" gedauert bis der Lockdown kam. Und auch jetzt ist seit einiger Zeit bekannt, dass es die Mutationen gibt. Warum wird nicht sofort mit Reisebeschränkungen reagiert?

@ Kommunist

"Die Bundesregierung macht das richtig und maßvoll."

Falsch! Sie macht es viel zu spät und viel zu zögerlich.

Bisschen spät

Ich finde auch, wie andere hier, dass der Schritt ein bisschen spät kommt. Entweder man glaubt, Grenzschließung bringen nichts, dann kann man sich das auch schenken. Aber auch Tests, die nur einen Teil der Reisenden erfassen und Quarantäneregeln, die nicht kontrolliert werden, sind am Ende Placebo.

Und warum nur Flugzeuge. Damit sind z.Zt. nicht so viele unterwegs. Und einige von denen sind deutsche Staatsbürger, also sowieso raus. Was ist mit Umsteigern (aus Johannesburg über Paris nach D)? Was ist mit Auto und Zugreisenden?

Also erreicht man mit großem Aufwand und 4 Wochen nach Bekanntwerden der Mutation einen kleinen Teil der potentiellen Überträger.

Hat nicht Frau Merkel gestern etwas von "zu wenig, zu langsam" gesagt? Hat sie wieder mal recht.

@Zeit-los 09:41

Sie haben hoffentlich mitbekommen, dass bei der von sehr seriösen Leuten vorgeschlagenen Schließung systemrelevante Dinge ausgenommen werden sollen?
Also bitte nicht sinnlos polemisieren!

Davon abgesehen brauchen wir selbstverständlich bspw. alles, was zur Energieerzeugung nötig ist, aber wenn Getränke und Toilettenpapier mal für drei Wochen nicht produziert werden, geht ganz sicher die Welt nicht unter. Wir haben immer noch Vorräte vom Frühjahr und außerdem Leitungswasser und Zeitungspapier.
Und auch, wenn der Müll mal drei Wochen nicht abgeholt wird, sollten wir doch alle zumindest so intelligent sein, das eigenverantwortlich auf die Reihe zu bekommen.

Vielleicht sollten wir mal "

Vielleicht sollten wir mal " pandemisch " denken.
Es wird wenig bis gar nichts bringen, wenn die Grenzen nur teilweise " dicht gemacht werden ". Die Viren verbreiten sich munter weiter und kommen dann im Zweifel stärker/ infektiöser/ widerstandsfähiger durch die Reisenden wieder hierher.
Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand, aber ob ich richtig denke, kann ich nicht sagen. Ich bin leider keine Fachfrau.

Ach ja nochmal zum Politik / Politikerbashing : kennt jemand der ewigen Meckerer die einschlägigen Gesetze, die da beachtet werden müssen ? Was da dran hängt ?
Wohl eher nicht - aber Hauptsache meckern.

@9.46 von Kommunist - Massvoll und spät

Liebe/r UserIn,

nichts gegen "massvoll", doch lesen Sie die Kommentare, es sind mittlerweile - im Gegensatz zum April- doch etliche der Ansicht, dass wir vieles massvoll, aber zu spät machen.

Die Realität zeigt es nun, man muss in der Tat frühzeitig die Alarmglocken klingeln lassen, mit "Aussitzen" bekommt man den Virus leider nicht weg, das funktioniert bei anderen Themen ( vielleicht aber auch da nicht ).

Generell zeigt uns die allgegenwärtige Tatsache, dass vieles "verschlafen " wurde und nun nicht schnell nachgeholt werden kann.
Wir müssen vorausschauender agieren und frühzeitig die Dinge angehen, planen - in vielfacher Hinsicht.

Richtig und "massvoll" ist in Ordnung- hier ist richtig aber schneller- vielleicht ist das ungewohnt, aber dann müssen wir eben "früher massvoll und massvoll schneller" werden.

09:01 von heribix

«Und wieder nur halbe Sachen. So wird das nie was werden.
Macht endlich den Laden mal für 3 Wochen dicht.»

3 Wochen dicht war nicht mal einst in Wuhan in China.
Irgendwas muss man essen und trinken, irgendwer den Müll abholen.
Also muss wer fahren, und verkaufen.
Und Polizei muss auch. Den Rest denken Sie ganz einfach dazu.

Rechtlich sehr umstritten

Wie gestern bereits im ZDF zu lesen war, ist das Flugverbot von und nach GB, Brasilien und Südafrika rechtlich auf sehr sehr dünnem Eis gebaut. Ob diese Maßnahmen geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sind, interessiert unsere Regierung mal wieder nicht. Hauptsache Aktionismus! Dabei wäre die Mutation sehr wohl beherrschbar gewesen, wenn man die Sequentierung rechtzeitig schon im Sommer letzten Jahres in Angriff genommen hätte. Trotz Hinweisen und eindringlichen Ratschlägen von Virologen wurde dies aber aus Kostengründen unterlassen.

Reisebeschränkungen in Sicht

Wenn die in Sicht sind , heißt es noch lange nicht das auch was Entsprechendes passiert.
Sicher ist,dass ganz dringend was passieren muß..... wann merken die Entscheider das ?
Das kann auch wieder dauern !!!!

09:28 von Meinung zu unserer Truman Welt

Das entspricht meiner Einschätzung, ich kann mir vorstellen das Ende 2021 die Impfungen weitgehend abgeschlossen sind in der Hoffnung das auch die Mutationen wirksam bekämpft werden können. Und hoffentlich Anfang 2022 die letzten Einschränkungen fallen. Bis dahin müssen wir uns eben noch mal anstrengen und ggf. auf Urlaubsreisen verzichten.

Deutschland handelt verhältnismäßig stringent

@ wenigfahrer:
Wie immer ist Deutschland viel zu spät dran, die Frage ist eher, warum ist das so

Deutschland hat bisher sehr stringent und zielgerichtet gehandelt, hat aber Probleme mit der Zerfaserung, die durch den Föderalismus entsteht.

@DrBeyer

Ich gebe Ihnen Recht. Ganz meine Meinung.
Ich polemisiere gar nichts.
Wenn sie die Menschen kennen, dann wissen Sie dass das alles Systemrelevant ist.

@10:16 von Südstaatlerin

Dabei wäre die Mutation sehr wohl beherrschbar gewesen, wenn man die Sequentierung rechtzeitig schon im Sommer letzten Jahres in Angriff genommen hätte

Irrtum. Sequenzierung alleine beherrscht gar nichts. Damit finden Sie ja nur Leute, nachdem sie sich infiziert haben, ein paar Tage damit herumgelaufen sind und es verbreitet haben bis sie getestet wurden. Sehen Sie ja in England. Die sequenzieren viel und alles was sie davon haben, ist, dass sie wissen, womit all die Leute infiziert sind.

Wenn man die Verbreitung verhindern will, muss man die Infizierten in Quarantäne stecken und generell Kontakte reduzieren. Bei Reisenden nach Tagen, nachdem sie Symptome zeigen, eine Gensequenzierung durchzuführen mag wissenschaftlich interessant sein, aber isolieren muss man Infizierte, egal mit welcher Variante des Virus sie sich angesteckt haben.

Es mag wirtschaftliche oder juristische Gründe gegen Reisebeschränkungen geben. Aber Sequenzierung ist kein Ersatz dafür.

@ 09:49 von Faxe2310

"Reisebeschränkungen in Sicht
Man hat immer das Gefühl, unsere Politik reagiert zu spät."

Ich habe nicht nur das Gefühl, sondern bin mir sogar sicher, dass die Regierenden zu spät reagieren.

@ Südstaatlerin um 10.16 Uhr, verstehe die Begründung nicht

"Hauptsache Aktionismus! Dabei wäre die Mutation sehr wohl beherrschbar gewesen, wenn man die Sequentierung rechtzeitig schon im Sommer letzten Jahres in Angriff genommen hätte."
Hätte, hätte, Fahrradkette. Im Nachhinein wissen wir alle es besser.
Glücklicherweise können wir alle dazulernen und viele haben das auch getan.
Den Lockdown jetzt abzulehnen, weil man ihn schon vorher richtig gefunden hätte - ich verstehe diese Begründung nicht.

Kommunist

"Das war im April nur ansatzweise richtig und das hat sich auch heute nicht geändert.
Das Virus kann man nicht durch Staats- oder Kreisgrenzen abhalten. Aber man kann mit Reisebeschränkungen die Kontakte drosseln und das ist entscheidend wichtig.
Daher sind Reiseverbote doch nötig."

Was soll das?
Es ist nicht richtig, aber doch richtig?

Staatsgrenzen sin dem Virus wohl egal. Aber dadurch reduziert sich die Verteilungsgeschwindigleit. Also auch im April schon uneingeschränkt richtig.
Da gibt es keine zwei Meinungen.

zu spät, zu zögerlich

zu spät, um Einschleppung zu verhindern.wie schon im ersten lockdown dauert es viel zu lange, bis etwas passiert- da konnten mit"Aussteigekarten" noch wochenlang potentielle Virusträger ungetestet einreisen... und NICHTS daraus gelernt...!!
Keine Einreise ohne Testung- bzw. nach Einreise Quarantäne- ohne Ausnahme und kontrolliert...
entweder will man Einschleppung verhindern oder eben nicht- es ist eine Frage der Entscheidung.

Ausgangssperren?

@ heribix:
Und wieder nur halbe Sachen. So wird das nie was werden. Macht endlich den Laden mal für 3 Wochen dicht.

Wuhan hat 76 Tage lang dicht genacht. Und das hieß für viele Menschen komplette Ausgangssperre. Bei verstößen wurde einfach die Wohnungstür zugenagelt.

https://www.tagesschau.de/ausland/quarantaene-hubei-101.html

09:28 von Giselbert

>>Die Entscheidung kommt wieder viel zu spät. Herr Drosten hat in einem Interview aus wissenschaftlicher Sicht eine Reisebeschränkung befürwortet. Worauf wartet man noch in Berlin?
<<

Wieso wartet man hier immer auf Berlin? Das allein ist Sache der MPs, deren Land an einer Grenze existiert. Mehr als vorschlagen, evtl. drauf drängen, kann man in Berlin nicht.

Auf den Flughäfen ist eh nichts mehr los

Wer mal einen Ausflug zum nächsten internationalen Flughafen macht, stellt fest, das eh kaum noch Flüge ankommen oder abheben. Die Flughallen sind fast leer, fast alle Shops dicht und zu. Die Last-Minute-Schalter sind alle dicht und zu.
Grund z.B.:
Fast alle Länder haben ihre Urlaubszentren geschlossen. Und wenn Länder Urlauber aufnehmen, dann müssen die Einreisenden vor der Pass-Kontrolle PCR-Tests vorlegen, die nicht älter als 48Std.-72Std. alt sein dürfen (je nach Land). Vielfach ist bei der Einreise sogar noch eine bis zu 14 Tage Quarantäne einzuhalten.

Von daher sind diese Einschränkungen im Flugverkehr/Reiseverkehr eine reine Pseudomaßnahmen, die auf das Infektionsgeschehen in Deutschland keinen Einfluss mehr haben. Im Grunde holt D. als Nachzügler nur das nach, was andere Länder schon längst umgesetzt haben.

@Ernst Graeber - Mensch ist Mensch

08:18 von Ernst Graeber:
"Für Pendler die aus beruflichen Gründen die Grenze überqueren sollte es eine Ausnahme geben."

Glauben Sie, dass das Virus einen Dienstreisenden von einem Urlauber unterscheiden kann?

Längst überfällig - Keine Kompromisse

Um einer Pandemie (weltweites Problem) bedarf es des Verstehens globaler Infektionsketten und Unterbinden dieser. Um ein wiederkehrendes Ausbrechen von Krankheiten im Inland zu verhindern, sollte als erstes die Einschleppung von Außen unterbunden werden und nicht als Letzte Maßnahme. Dann kann das Problem im Landesinneren angegangen werden. Was nützen sämtliche Maßnahmen im Inland, wenn Touristen, Berufspendler (mit Webasto fing es an) nahezu unbehelligt ein- und ausreisen können und das Entfachen neuer Infektionsherde begünstigen?
Es ist längst überfällig an ALLEN Außengrenzen und bei sätmlichen auf deutschem Boden gelandeten Passagieren JEDE Person zu resgistrieren und zu testen. Ausnahmslos. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Zudem muss jeder, der einreist aus einem anderen Staat (egal ob Schengen oder nicht), registriert werden und in Quarantäne. Ausnahmslos. Nach zehn Tagen negativer Test, noch vier weitere Tage zur Sicherheit. Dann erneuter Test. Das ist umsetzbar.

Reisebeschränkungen kann man ertragen

Reisebeschränkungen von und nach Mutationsgebieten sind erforderlich. Zusätzliche kostenlose Schnelltests an unseren Grenzen für alle, auch für LKW-Fahrer, wären gut, auch wenn die Tests nicht 100% zuverlässig sind. Speditionen, die das nicht wollen, sollten bei Grenzübertritt einen Fahrerwechsel mit getesteten Fahrern organisieren. Weiterhin sollten die LKW bei Transitverkehr vom Zoll verplombt werden.
Ich glaube, fast jeder von uns kennt inzwischen Freunde, Nachbarn, Kollegen, die mit Corona zu Hause bleiben. Und ebenso viele kennen Leute, die (auch nach einer Reise) freundlich erklären „Ich hab ja nichts“ und zusammen mit anderen Fußball gucken, auf den Spielplätzen ohne Maske zusammen auf den Bänken sitzen … Deshalb sind nach jeder Reise ein Test und eine kontrollierbare Quarantäne erforderlich.
Ansonsten muss man noch aufs Reisen verzichten

Meckernswert @10:04 von ich1961

>>>Ach ja nochmal zum Politik / Politikerbashing : kennt jemand der ewigen Meckerer die einschlägigen Gesetze, die da beachtet werden müssen ? Was da dran hängt ?
Wohl eher nicht - aber Hauptsache meckern>>>

Ist Vieles im Verlauf aber geworden! Da verlieren sogar Leute die mit der Organisation, von der Regierung "angedachten" Dingen betraut sind, die Nerven! Bis die Reisebschränkung eventuell zum Tragen kommt, vergeht zu viel kostbare Zeit! Viel zu viel......

Mittel und Wege

Es lassen sich problemlos Mittel und Wege finden, selbst bei einem so global wichtigen Industrie- und Wirtschaftsstandort wie Deutschland, Warenverkehr zu ermöglichen mit dem Aussschluss persönlicher Kontakte (z.B. mit Transferparkplätzen für LKW zur Übernahme der Waren), wenn man nur will. Es darf keine Ausnahmen geben für Dienstreisende oder Diplomaten. Alle Einreisenden müssen getestet werden und zwar in Deutschland vor der Einreise. Machbar wäre das mit Schnelltests. Dann muss man eben 30 Minuten mehr einplanen an der Grenze. Bei den Landesgrenzen, die per Strasse passierbar sind: Stellen Sie drei Streifenwagen, einen Baucontainer und ein Testzelt hin. Jeder Fahrzeuginsasse wird registriert (Personalausweis scannen reicht ja). Schnelltest und angeordnete Quarantäne - fertig.

um 9.41 Uhr von zeit-los,Systemrelevante sind ausgenommen

"Da muss man sagen, wie soll das gehen. Krankenhäuser. Pflege und Altenheime. Pflegedienste. Lebensmittel. Getränke. Toilettenpapier usw müssen produziert werden. Müllabfuhr. Pakete. Post. Wasserwerk. Strom. Um nur einiges zu nennen, muss weiter laufen."

Ja, das läuft auch weiter. Und noch mehr: Klempner/Heizungsbauer, Ärzte, Energieversorger, Journalisten, Feuerwehr und Polizei ... die arbeiten selbstverständlich weiter. "Systemrelevant" - das Wort kennen inzwischen alle.
Außerdem: Viele Menschen nehmen inzwischen sehr viele persönliche Einschränkungen auf sich. Ich möchte nicht, dass die Erfolge durch unvorsichtiges Verhalten zunichte gemacht werden. Einschränkungen soweit es erträglich ist – ich wäre dafür.

Reisen

Während in sehr armen Ländern( die vom Tourismus leben) rigoros alle Flüge eingestellt / Landgrenzen geschlossen wurden machen wir was? Flüge aus Sachsen nach Bayern etc.. sind erlaubt. Der Virus wird mal eben von einem Bundesland zum anderen geflogen. Einreisekontrollen statt einreisen erstmal zu unterbinden? Und selbst da wieder 16 unterschiedliche Regelungen. Wenn wir Gründe suchen , was alles und warum nicht geht- sind wir Weltmeister. Wenn ich aber hören will wie wir den Virus in den Griff bekommen? Kein Kommentar. Jeder findet aber 100 Gründe warum was nicht geht. Statt 3 Wochen wirklich dicht zu machen eiern wir seit Monaten halbherzig durch die Gegend. Die Wirtschaft. die Kinder, der Verwantenbesuch... und überhaupt.. wir sind dagegen. Wenn ich lese, das BErlin ein Hotspot ist und dann aber sehe wie Berliner fröhlich durch die Lande reisen... ich kapier das alles nicht mehr.

Klarstellung

@ Bender Rodriguez:
Was soll das?
Es ist nicht richtig, aber doch richtig?

Sie müssen aufmerksam lesen.
Richtig ist: Ein Virus kann man nicht durch Grenzschließungen aussperren.
Falsch ist: Reisebeschränkungen bringen nichts. Reisebeschränkungen sind sehr wohl sinnvoll, wenn sie die Kontakte reduzieren.

"ausländische" Mutationen...

es sollte doch auch in Fachkreisen bekannt sein, dass Mutationen von Viren in und mit den Wirten stattfinden. Ein Virus mutiert ja nicht ausserhalb und von sich aus.
Insofern mutiert jedes Virus potentiell jederzeit und ueberall. Von britischen oder afrikanischen Mutationen zu reden ist also schon ein wenig eigenartig. Nur weil es dort zuerst gefunden wurde?! Identische oder aehnliche Mutationen können also durchaus auch in anderen Gesellschaften auftreten, ohne das ein Flugverkehr von irgendwo nach sonstwo stattfand. Nicht selten werden - im Zuge der Anpassung (Ökologie) - die Viroide auch unproblematischer in Bezug auf ihre Pathogenitaet. Dieser uralte Prozess der Ökologie funktioniert eigentlich ganz hervorragend, wenn er nicht Übermäßig gestoert wird - zum Beispiel durch die Hybris der Spezies Mensch.

um 09:05 von baumgart67

"Hotel Qurantäne
ch halte eine Regelung mit einer überwachten Quarantäne in Hotels wie es z.B. Neuseeland, Australien oder China durchführen besser, als das generelle Einstellen von Flugrouten. ..."

Danke für den Kommentar - stimme Ihnen vollkommen zu.

Gruß, Wolfgang

@ Nachfragerin

Glauben Sie, dass das Virus einen Dienstreisenden von einem Urlauber unterscheiden kann?

Nein, aber das wurde auch nicht behauptet.
Wenn ein Arzt von Forbach in die Klinik nach Saarbrücken pendelt, dann ist das etwa das Gleiche, wie wenn er von Dudweiler aus nach Saarbrücken pendelt. In einem der beiden Fälle wird eine Staatsgrenze überschritten. Eine Grenzschließung für Pendler ist aber dennoch völlig sinnlos.

@brandssa: Nichtreisende stecken sich häufiger an als Reisende.

10:59 von brandssa:
"Um einer Pandemie (weltweites Problem) bedarf es des Verstehens globaler Infektionsketten und Unterbinden dieser."
> Schätzen Sie doch mal, wie viele der 2.178.828 in Deutschland registrierten Infektionsfälle sich im Ausland angesteckt haben. Dann bekommen Sie ein Gefühl, welchen (Nicht)Nutzen die Grenzschließungen haben.

"Um ein wiederkehrendes Ausbrechen von Krankheiten im Inland zu verhindern, sollte als erstes die Einschleppung von Außen unterbunden werden [...]"
> Es gibt kein wiederkehrendes Ausbrechen, sondern ein seit Monaten anhaltendes, kontinuierliches Infektionsgeschehen innerhalb Deutschlands. Der Grund sind die 83 Millionen Deutschen, die sich jeden Tag innerhalb Deutschlands gegenseitig anstecken.

Die Krankheit lässt sich nur besiegen, wenn man die Ansteckungen von Mensch zu Mensch verhindert. Das Infektionsgeschehen in Deutschland wird nicht von ein paar Tausend Reisenden, sondern von 83 Millionen Nichtreisenden bestimmt.

@onkelbond - Ein ausgezeichneter Vergleich!

08:15 von onkelbond:
"Man zieht die Zugbrücke einer Burg, auch nicht erst hoch, wenn der Feind schon drinnen ist."

Leider doch. Mit der Begründung "Besser zu spät als nie" fordern vielen Menschen diesen offensichtlichen Unsinn sogar ein. Sie glauben, dass der Feind im inneren verschwindet, wenn man außen die Grenzen zu macht.

Bei vielen scheint sich der Irrglaube festgesetzt zu haben, dass man sich eher im Ausland ansteckt als bei den alltäglichen Kontakten mit Nachbarn, Freunden und Kollegen.

Warum erst jetzt?

Ich verstehe es einfach nicht. Seit November haben wir einen lockdown light, mit Verschärfungen im Dezember bis hin zu weitreichendem herunterfahren des Lebens im Januar. Im Land selbst ist immer weniger erlaubt, sogar der Aufenthalt in der freien Natur wird mittlerweile teilweise sanktioniert. Aber internationaler Reiseverkehr ist immer noch unangetastet. Schulen und Kitas sind zu. Untereinander dürfen wir keine Kontakte mehr haben, nicht einmal als Familie die Familien von Geschwistern, Eltern, Kindern besuchen. Aber weiterhin in Hochrisikogebiete reisen und von dort zurückkehren ist vollkommen in Ordnung, da passiert schon nichts, das ist wesentlich ungefährlicher als ein gemeinsamer Spaziergang im heimischen Wald (welcher teils mit Bußgeld geahndet wird). Seltsame Welt...

@Nachfragerin - 10:53

"Glauben Sie, dass das Virus einen Dienstreisenden von einem Urlauber unterscheiden kann?"
Glauben Sie, dass das Gesundheitssystem mit EINEM erkrankten Dienstreisenden besser umgehen kann, als mit mehreren HUNDERT Urlaubern? Ich schon!

Wann

dürfen geimpfte und wohin reisen? Will man Fähren und Fluggesellschaften den Transport untersagen? Und wer dürfte das?
Wem will man verbieten, Unterkunft zu gewährleisten?

10:53 von Nachfragerin

Sicher kann das Virus die Menschen nicht unterscheiden aber es wäre nicht gut wieder Probleme mit den Pendlern von und nach F anzuzetteln. Das war letztes Jahr wirklich problematisch. Ich denke wir stehen so sicher, das wir den beruflichen kleinen Grenzverkehr oder auch den Warentransport durch engmaschige Tests unter Kontrolle halten können.

@Kommunist - Kontaktverringerung

09:39 von Kommunist:
"Burg, Zugbrücke? Das ist ein wenig intelligenter Vergleich."
> Dieser Vergleich beschreibt die Politik der Abschottung sehr gut.

"Ein Virus kann man nicht aus dem Land ausschließen. Es geht einfach um Kontaktverringerungen."
> Völlig richtig. Statt an den Außengrenzen eine Gefahr abwehren zu wollen, die längst im inneren ist, sollte man sich auf die Kontaktverringerung konzentrieren.

Am 28. Januar 2021 um 09:28 von Meinung zu unse...

"...Diese Verhältnisse werden uns ganz sicher das ganze Jahr hindurch begleiten, alles andere sind Wunschträume..."

Dem stimme ich zu, denn es ist kein Pessimismus sondern reales Denken.

"Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen"

Josephine Baker

@hbaccc um 11-25 Uhr, "Untersagen" - besser ist das

Will man Fähren und Fluggesellschaften den Transport untersagen? ... Wem will man verbieten, Unterkunft zu gewährleisten?"
Nun, jeder Gewerbetreibende sollte versuchen, seinen Betrieb virenfrei zu halten, weil andernfalls die Schließung droht. Auch wenn das nur zeitlich begrenzt ist, ist der Schaden doch recht hoch, sowohl finanziell/materiell als auch vom Leumund her.
Gastwirten, die sich nicht an die Hygieneregeln halten, sollte die Konzession enzogen werden. Geht doch

@10:35 von draufguckerin

"... Hätte, hätte, Fahrradkette. Im Nachhinein wissen wir alle es besser ..."

Das sind Ausreden.

Es sind viele Vorschläge seit dem Frühjahr2020 den Verantwortlichen vorgetragen worden.
Nur sehr wenig ist davon umgesetzt worden.
Auf die Erfolge und deren Strategie anderer Länder (u.v.a. Australien,Neuseeland) wurde nicht hingeschaut.

Bei einer Pandemie

Sollten die Entscheidungsträger die Grenzen zu erst geschlossen werden und nicht zu letzt und als letztes wieder geöffnet werden.
Der deutsche Pandemieplan sieht keine Grenzschliesung vor! Er greift erst nachdem des Virus bereits in Deutschland ist.

Ich halte nichts davon, wenn

Ich halte nichts davon, wenn sich D einzeln abschottet, das sollte europaweit einheitlich sein. Wenn überhaupt, Viren halten sich auch jetzt nicht an Grenzen. Gute Kontrollen und bessere Verfolgung der Quarantäne, ja. Wo sowieso nicht viel auf den Flughäfen los ist, kann man doch wirklich jeden einzeln überprüfen. Aber weitere Einschränkungen geben der Luftfahrtbranche den finalen Todesstoß...

@11:18 von Nachfragerin

Das Infektionsgeschehen in Deutschland wird nicht von ein paar Tausend Reisenden, sondern von 83 Millionen Nichtreisenden bestimmt

So etwas stimmt immer nur dann, wenn man alles einzeln betrachtet. Das Infektionsgeschehen wird auch nicht von ein paar tausend Kinogängern bestimmt. Trotzdem sind die Kinos zu. Das kann man für jede Einzelmaßnahmen so durchdeklinieren.

Am Ende kommt es auf die Summe der verhinderten Kontakte an.

@Totengräber - Korrektur einer sinnlose Frage

11:22 von Totengräber:
"Glauben Sie, dass das Gesundheitssystem mit EINEM erkrankten Dienstreisenden besser umgehen kann, als mit mehreren HUNDERT Urlaubern? Ich schon!"

Diese Frage ist sinnlos.

Die Annahme, dass auf einen Dienstreisenden einhundert Urlauber kämen, ist in Zeiten maximaler Urlaubseinschränkungen schlichtweg absurd. Und die Annahme, dass unter den tausenden Coronapatienten ein nennenswerter Anteil an Reisenden wäre, erscheint mir ebenfalls äußerst unrealistisch.

Praktisch alle Coronapatienten haben sich in Deutschland angesteckt. Die richtige Frage müsste also lauten:
"Glauben Sie, dass unser Gesundheitssystem mit 10000 Daheimgebliebenen besser umgehen kann als mit einem Reisenden?"

@Kommunist

10:42 von Kommunist:
"Wuhan hat 76 Tage lang dicht genacht. Und das hieß für viele Menschen komplette Ausgangssperre. Bei verstößen wurde einfach die Wohnungstür zugenagelt."

Und die Eingenagelten haben dann 76 Tage von Konserven gelebt?

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