Ihre Meinung zu: Schnee und Eisregen: Wintereinbruch sorgt für Verkehrschaos

7. Februar 2021 - 9:07 Uhr

Heftiger Schneefall, Eisregen und starker Wind haben in Teilen Deutschlands zu Verkehrsbehinderungen geführt. Viele Züge fahren nicht, es gab Hunderte Unfälle. Verkehrsminister Scheuer rät, auch am Montag zu Hause zu bleiben.

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Kommentare

Keine Dieselloks mehr ausmustern

"Viele Züge fahren nicht." Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten, wäre so ein bisschen Schnee überhaupt kein Problem. Aber wenn die Stromleitungen und Stromabnehmer der E-Fahrzeuge vereisen, dann geht eben nix mehr. Da reicht schon etwas Eisregen, die Dinger sind Sensibelchen.

„Wintereinbruch: Eisregen und Schnee behindern Verkehr“

Liebe Leute, bleibt einfach zu Hause, wenn Ihr irgend könnt, und sorgt nicht für noch mehr Behinderungen. Jetzt erst recht.

Und allen, die das leider aus zwingenden Gründen - allen voran dem der Aufrechterhaltung der auch jetzt notwendigen Versorgung aller bzw. des Gemeinwesens - nicht können: Danke, und vor allem: Viel Glück, und vor allem uneingeschränkte Anerkennung und Unterstützung!

Wer nicht unbedingt

Reisen muss sollte zu Hause bleiben.Wenn doch mit dem Auto,bitte an Wolldecken,sowie ein Heißgetränk in der Thermosflasche und eine Schneeschaufel mitnehmen falls man eingeschneit worden ist.Mein Rat.

Nun ja

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.

Nen bisschen....

... Wind, nen bisschen Schnee. Na und?? Es ist Winter. Kopf einschalten und dementsprechend handeln. Fertig.

Nanu ... plötzlich Winter?

In dieser Jahreszeit auch noch ... unerhört, waren wir doch durch Winter die ein Frühjahr waren schon so richtig weichgespült.
Was erdreistet sich also dieser Winter eigentlich? Schnee, Eis ... Frost ... womöglich über ein paar Tage, ganze (!) Tage!
Die Bahn: Kapituliert schon im voraus! Da fallen Züge vor dem fall der ersten Flocke aus ... in ganzen Regionen. Habe da ein Plakat der DB aus den 70ern gesehen: "Wir fahren immer" steht da. Und das stimmte. Auch verspätet, aber es kam ein Zug. Heute hat man wahnwitzige Technik, aber zu wenig Personal ... toll. Man könnte 300, darf aber nur 120 Km/h... :-)
Und der Autofahrer? Trotz ABS, ESP, Antischlupf und Allradanfahrhilfe im beheizten Massagesitz und mit vorgewärmtem Lenkrad, Bereift mit dem Testsieger? Unfähig mit 30 oder 50 von A nach B zu kommen ... mit 80 in den Graben ... wie konnte das denn passieren?!?
Mich wundert es, dass noch keiner nach Staatshilfen gerufen hat.
Dabei ist DIESES Wetter ganz normal für diesen "Winter" ...

Mir vergeht die " Lust " auf

Mir vergeht die " Lust " auf Schnee. Vor einer halben Stunde habe ich angefangen, Schnee zu räumen und jetzt ist alles wieder " voll ".

09:48 von Nettie
09:52 von schiebaer45

Volle Zustimmung zu Ihren Kommentaren. Es ist echt ungemütlich.

10:11 von H. Hummel Im Grunde

10:11 von H. Hummel

Im Grunde muss ich Ihnen recht geben, das sage ich auch immer. Aber für "unsere
Breiten " ( plattes Land ) ist das dann doch etwas viel Schnee.

@ 09:58 von Sternenkind

„ "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam“

Wieso seltsam? Hat er gesagt, dass das ab 2021 gilt? Eher nicht. Das ist ein schleichender Prozess. Es wird allmählich wärmer im Durchschnitt. Ein paar Tage kälter sind immer drin, werden aber seltener. Fragen Sie mal Liftbetreiber.

09:58, Sternenkind

>>Nun ja
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.<<

Sie scheinen wenig von Wetter und Klima zu verstehen.

Was wir gerade genießen dürfen, ist ein so genannter Arctic Outbreak. Das nennt sich Wetter.

Die Zahl der Frosttage in Deutschland geht kontinuierlich zurück, und die durchschnittliche Wintertemperatur ist auf die vergangenen 20 Jahre gemittelt um etwa 1,5° im Vergleich zu den 20 Jahren davor gestiegen. Das wiederum nennt sich Klima.

um 09:58 von Sternenkind

Nun ja
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.
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Seltsam ist das wir in den Alpen Anfang Februar Frühlingshafte Temperaturen haben.
Wegen 3 Tagen Frost im Norden, ist ihr Kommentar einfach nur ein dummer Versuch, den von Menschen gemachten Klimawandel zu leugnen.

Da fällt doch glatt im

Da fällt doch glatt im Februar Schnee in Deutschland, natürlich völlig überraschender Wintereinbruch. Der Schneefall hat gerade erst begonnen, das dicke Ende kommt heute. Morgen früh geht dann im Alleskönner Land Deutschland nichts mehr und die Medien werden von einer Schneekatastrophe berichten und dramatische Bilder von Schneeverwehungen zeigen, dabei ist das noch nicht mal ein anständiger Winter wie er in unsren Breitengraden eigentlich üblich ist. Früher war das alles kein Problem weil zB die Bauern sich einen Schneepflug vor den Traktor gespannt haben im Winter und Schnee geräumt haben und etwas Geld dazu verdient hatten. War den Kommunen aber zu teuer.

09:58 von Sternenkind

Ist für Sie jetzt ernsthaft ein paar Tage Schnee ein Beweis dafür, dass es den Klimawandel nicht gibt?

Seltsam.

Sonntag 07:00 Uhr in Deutschland

Der erste Nachbar erscheint in Winterkluft, fegt erstmal den Schnee von der Eisschicht damit es so richtig glatt wird.
07:15 Uhr, der zweite Nachbar erscheint, erstmal großes Palaver wie schlimm der Winter ist und keiner etwas dagegen unternimmt.
07:30 Uhr, der dritte Nachbar erscheint verspätet, weil er seine Winterausrüstung erstmal im Kellerkleiderschrank suchen musste. Großes Hallo und Fachsimpelei über die Jacke mit Lawinenairbag. Nachbar eins ist schon halb erfroren, wärmt sich dadurch auf, dass er jetzt wie blöd mit seinem Plastik-Baumarkt-Schneeschieber auf die Eisplatten einschlägt. 07:51 Uhr, am Ende der Straße erscheint der überteuerte Hausmeisterdienst, streut irgendein womöglich verbotenes Streumittel und fährt nach fünf Minuten weiter.
Wintereinbruch in Deutschland

Wintereinbruch

Bleibt einfach zu hause!

@sternenkind 9:58

Schauen Sie sich die Definition von "starker Frost" an und die augenblicklichen Temperaturen und Schneemengen und überprüfen Sie die Aussage von Herrn Latif diesbezüglich.

Von Pero um 10.42 Uhr

Perfekt beschriebenes Szenario!! Sobald die erste Flocke fällt,bricht vielerorts das Chaos aus!! Hier fährt der Winterdienst durchweg, -muss er auch,weil viele denken,trotz des Wetters mit dem Auto rumkurven zu müssen! Bin gespannt,wie morgen früh der Berufsverkehr aussieht...?

Ups

Na sind wir doch froh das es mal einen "richtigen" Winter gibt. Schnee gut für Grundwasser, starker Frost gut für Reduzierung des Borkenkäfers im Wald. Eine alte Bauernregel sagt: Schaltjahr, kalt Jahr.
Wer nicht unbedingt weg muss und Angst vor Schnee und glatte Straßen hat, bleibt zu Hause dürfen ja eh nicht unnötig spazieren fahren. Corona sei "Dank".
Wir im Süden der Republik hatten schon etwas Schnee, nun ist eben die Mitte und der Norden dran.
Hier fährt man Allrad, also hat man da kaum Probleme mit dem Durchkommen.

Re hesta15

Warum so aggressiv? Ich bezeichne sie nicht als dumm. Scheint bei Extinction Rebellion zwar normal zu sein - aber muss das sein? Lesen sie was Frau Wagenknecht zu „anderen Meinungen“ schreibt.

Fester Zeitplan gefordert!

Die FDP, die Wirtschaftsflügel von CDU und CSU und die Unternehmerverbände fordern von den politisch Verantwortlichen endlich die Zusage zu einem festen Zeitplan, wann die Bürger wieder frei und ohne willkürliche Begrenzung die Autobahnen benutzen können.

Es könne nicht sein, so verschiedene Repräsentanten auf einer Pressekonferenz, dass die Verwaltungen täglich je nach Wetterlage "auf Sicht" entscheiden wollen.

Das Speditionsgewerbe benötige endlich finanzielle Unterstützung, zumal die Fahrzeuge wahrscheinlich mehr durch langsam fahrende staatliche Räumfahrzeuge behindert werden als durch die Wetterlage.

Außerdem haben die Unternehmen seit Monaten in Winter-Bewältigungs-Konzepte investiert, müssen jetzt aber trotzdem Einschränkungen in Kauf nehmen.

Wer erinnert sich noch

an den Winter 78/79 hier im Norden Deutschland.Das war schon ein ganz gewaltiger Winter,sowas kann alle Male wieder eintreffen trotz Klimawandel.

Meteorologie

Daß die Vorhersagen deutlich besser geworden sind und sich u.a. Leute, Rettungsdieste und Straßenmeistereien darauf einstellen können weil wir es z.B. dieses Mal 1 - 2 Tage vorher schon ziemlich genau wußten ist ja auch mal ein Lob wert!

Alles Gute

Ich hoffe alle Menschen im Norden und der Mitte von Deutschland bleiben gesund.

10:33, heribix

>>Da fällt doch glatt im Februar Schnee in Deutschland, natürlich völlig überraschender Wintereinbruch. Der Schneefall hat gerade erst begonnen, das dicke Ende kommt heute. Morgen früh geht dann im Alleskönner Land Deutschland nichts mehr und die Medien werden von einer Schneekatastrophe berichten und dramatische Bilder von Schneeverwehungen zeigen, dabei ist das noch nicht mal ein anständiger Winter wie er in unsren Breitengraden eigentlich üblich ist.<<

Hier im Landkreis Osnabrück sind seit Mitternacht mehr als dreißig Zentimeter Neuschnee gefallen

An so etwas kann ich mich in meiner Lebenszeit, 64 Jahre, höchstens zwei oder drei Mal erinnern.

So viel zu "eigentlich üblich".

Erstaunlich wenig von den Bürgern zu hören,

die ja jetzt wieder gegen die Klima Änderungen wegen eines winterlichen Wettergeschehens anpöbeln.
Ich habe mir die Leserzuschriften im Schwesterblatt des BILDungs Meinungsmacher "Die Welt" angesehen,
dort ist echt der berühmte "Bär" los.
Der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist für manche der deutschen Bildungselite
totales Neuland.
Ob das alles mit den Auswirkungen der Pisa Studie zu tun hat.

Am Hbf Münster geht nichts mehr

Wieder kommt der Winter überraschend,die Bahn wie immer überfordert!Es fährt kein Zug!Vor meinem Feierabend (6:30) habe ich extra in der DB-App und online bei Westfalenbahn geguckt, ob die Züge fahren. Kein Ausfall... Am Bahnhof dann die Ernüchterung, der RE fällt aus, bei der Hotline wird mir noch gesagt, dass er ganz sicher unterwegs ist. Die anschließende RB wird plötzlich mit dem Hinweis "Zug fällt heute aus" angezeigt. Wieder bei der Wfb angerufen, der nächste RE fährt garantiert. Plötzlich wird dieser auch gestrichen, trotz des Hinweises bleibt die MA der Hotline wieder dabei, dass er fahren wird. Dann bekomme ich einen Rückruf von ihr, dass sie von der Leitstelle erfahren hat, dass sämtliche Verbindungen gestrichen sind. Ob und in welchem Umfang ein Taxi erstattet wird, konnte sie mir nicht beantworten. Servicekräfte habe ich von der DB nirgends gesehen, nur Sicherheitspersonal. Wie schaffen es bloß z.B. die skandinavischen Länder? Schlaf zw den Diensten wird überbewertet.Thx DB

Klimawandelleugner

gibt es Kommen gerne aus der Rechten Ecke , merken erst das was schief läuft wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht . CORONA Leugner gibt es auch auch gerne aus der AFD. Nur wirklich tragisch wenn auch sie merken , das Sie falsch lagen und leider dann auch nach Luft schnappen . Auch diese Menschen haben mein ganzes Mitgefühl , wie man sich doch irren Kann .

Sonntag, mittlerweile 09:10

Nachbar eins hat sich aufgrund von Unterkühlung wieder ins Bett gelegt. Die Sorge vor einer Amputation womöglich durch Erfrierungen einzelner Gliedmaßen überschattet die Gedanken, ob die Haftpflichtversicherung für Personenschäden von Fußgängern die sich ihrer eigenen Verantwortung nicht bewusst sind, aufkommt. Aus dem Schlaf gerissene pubertierende Tochter erscheint schlecht gelaunt und verkündet eine erneut entstandene Schneedecke von einem Zentimeter auf dem Bürgersteig.
Der Sonntag ist gelaufen.

Bleiben Sie alle gesund und kommen Sie gut über das Wochenende.

@draufguckerin - Keine Dieselloks mehr ausmustern (Lustig)

Die Dieselloks fahren natürlich bei Eis auf den Schienen auch besser die Steigungen hoch :-)

Fehlen nur noch die vielen freiwillige, welche mit glühenden Kohlen
die Schienen & Weichen vorheizen.

es ist Winter ...

Zum Glück am Wochenende, so kann man nur hoffen, dass sich alles bis zum beginnenden Berufsverkehr etwas eingependelt hat (geräumt u. gestreut ist u. die Bahn wieder läuft). Vielen Dank an alle fleißigen Hände die daran arbeiten!

Ein Wintereinbruch im Winter, naja, vielleicht noch einen Bericht wert. Aber schade finde ich, dass bei so vielen anderen wichtigen Themen nur gerade hier die Kommentarfunktion freigeschaltet wird :-(

Wandel

Ich hatte vor etwa 40 Jahren in wärmeren Breiten mal einen Feigentrieb ausgebuddelt und nachdem er in der Küche zu groß wurde, einfach in den Garten gesetzt (Randberlin).
Da erfror er jedes Jahr, trieb jedes darauffolgende Jahr wieder aus usw. Vor ca. 15 Jahren überstand er dann erstmals einen Winter, dann mal zwei. Nun wird es ihn vielleicht nach 4 Jahren und kräftigem Feigenansatz wieder erwischen.
Unsere Passionsblume hat auch immerhin zwei "Winter" überstanden und mehrere Zaunfelder mit bis zu 40 Blüten überwuchert. Mal sehen. Das Klima wird sich schon nicht rückwandeln.

Dramen über Dramen

Schnee wir können endlich rodeln Daheim . Direkt vor der Haustür ,wer hätte das gedacht ,und dann auch noch CORONA konform ( Regeln)
Danke für den Spaß.

Jedes Jahr das gleiche, es

Jedes Jahr das gleiche, es fällt etwas Schnee und die Überraschung ist groß - selbst mit Ansage...
Alle reden vom Wetter - wir nicht. Fahr einfach mit der Bundesbahn ;)

wie herrlich

endlich echtes winterwetter bei uns in Osnabrück. herrlich. die kinder lernen erstmals schnee kennen. wie töricht ist es, von einer katastrophe zu sprechen, wenn die natur ihre so schönen Facetten zeigt.

@fathaland slim Ich weis

@fathaland slim Ich weis nicht was im Osnabrücker Land an Schneefall so normal ist. Aber 30 cm Neuschnee sind für nordeuropäische Verhältnisse nichts außergewöhnliches. Wir hatten die letzten Jahre nur Glück. Hier in Bremen hat es erst heute morgen angefangen zu schneien, bis jetzt ca 5 cm und schon herrscht Chaos.

@ Sternenkind, um 10:58

re hesta15

"Warum so aggressiv?"

Ihre Kommentare, nicht nur der heutige, können insgesamt schon einmal dazu führen, dass jemand die Geduld verliert, da Sie schon mal dazu neigen, mehr zu dramatisieren als es Vielen angemessen erscheint.

Aggressiv muss deshalb die Antwort nicht sein, aber ungehalten formuliert darf sie schon werden.

re: Fester Zeitplan gefordert!

um 10:59 von klausf

"Die FDP, die Wirtschaftsflügel von CDU und CSU und die Unternehmerverbände fordern von den politisch Verantwortlichen endlich die Zusage zu einem festen Zeitplan, wann die Bürger wieder frei und ohne willkürliche Begrenzung die Autobahnen benutzen können. ..."
_______
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Eine schöne Satire auf das Gebaren einiger -in diesem, unseren Staat - egal zu welcher Thematik.

Meine Frage: Sollten wir nicht endlich Sanktionen verhängen? Das weiße, kalte -Zeug kam doch vom Norden - oder doch vom Osten? :-)

Danke und Gruß,
Wolfgang

11:16 von johnl

Jedes Jahr das gleiche, es fällt etwas Schnee und die Überraschung ist groß - selbst mit Ansage...
Alle reden vom Wetter - wir nicht. Fahr einfach mit der Bundesbahn ;)
#
Die Bahn fährt auch nicht immer. Oftmals müssen im Winter die Strecken erst einmal geräumt werden von umgestürzten Bäumen durch die Schneelast.

um 10:58 von Sternenkind

Warum so aggressiv? Ich bezeichne sie nicht als dumm. Scheint bei Extinction Rebellion zwar normal zu sein - aber muss das sein? Lesen sie was Frau Wagenknecht zu „anderen Meinungen“ schreibt.
-----------
Mit Extinction Rebellion habe ich sehr wenig zu tun. Ich lebe seit fast 70 Jahren im Sauerland und kann sehr gut beurteilen wie sich das Klima im Winter verändert hat.

11:02 von Willi Graf Danke

11:02 von Willi Graf

Danke aus Nds.!
Würde das aber gerne auf Alle erweitern - auch die im Süden, Westen ,Osten und wo auch immer auf diesere Welt.
;-))

Ich frage mich...

...wie die Berichterstattung über diesen Wintereinbruch vor zwanzig oder dreißig Jahren gewesen wäre - und wie die Menschen damals darauf (das Wetter, nicht die Berichterstattung) reagiert hätten.
Wer sich ans Münsterland 2005 oder gar Norddeutschland 1978/79 erinnert, möge selber seine Vergleiche ziehen.

Ich habe den Eindruck, dass in der modernen Mediengesellschaft jedes Thema möglichst dramatisch dargestellt werden muss, damit es überhaupt noch wahrgenommen wird, während gleichzeitig dank Facebook & Co alles und jedes in einer gigantischen Feedback-Schleife hochgeschaukelt wird.
Inzwischen gibt es ja schon eine Unwetterwarnung, wenn mit einer Temperatur von einem Grad unter Null gerechnet werden muss und ein 3:0 im Fußball ist ein Schützenfest...

@ Sternenkind um 09:58

Ich würde dem Herrn einerseits Wiedersprechen, andererseits weis ich nicht genug über den Zusammenhang aus dem sie dieses Zitat gerissen haben.

Den Wintereinbruch Jetzt verdanken wir ja dem "Berliner Phänomen" - ganz grob vereinfacht ist es am Nordpol zu warm, weshalb die Zirkulation zusammenbricht, was zu Ausbrüchen der Polaren Luftmassen Richtung Süden, und in diesem Speziellen Fall der Teilung (sehn'se, dit is Bealün) des Polaren Hochdruckgebietes führt.

Sowas gab immer, und mit der Schwächung der Polaren Zirkulation und dem Stärkeren mäandern ist es wahrscheinlicher geworden.

Allerdings war der Restwinter bisher ja recht Warm. - Ein Gewitter im Sommer reicht auch nicht um eine Trockenheit zu beenden.

@10:26 von fathaland slim

Sie haben das - mal wieder - schön erklärt, und wer wie ich schon länger gelebt hat, kann sich selbst noch an wesentlich stärkere und vor allem häufigere (!) schwere Winter erinnern.

Andererseits: Wer den Klimawandel prinzipiell leugnet, ist dankbar für jedes Argument, welches seine feste Überzeugung scheinbar bestätigt. Vielleicht sollten Sie diese Personen durch Ihre Argumente nicht verunsichern, oder?

So unterschiedlich...

kann es sein.

„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.

Mal ganz abgesehen davon, dass auf dem Bild hinter ihr nicht der Norden sondern die Mitte Deutschlands abgebildet war, so hatte sie vielleicht doch recht:

Hier bei uns zu Hause in Ostfriesland ist NULL Schnee, nur etwas mehr und dauerhafter Wind als üblich.

OK, für „Binnenländer“ vielleicht auch Sturm, aber 70 km/h Spitze ist nicht viel.

Trotzdem an alle : Bleiben Sie wenn immer möglich mit dem Hintern zu Hause.

Und DANKE an diejenigen, die dort, wo es nötig ist, Dienst für uns alle tun, egal ob Strassenmeistereien, Pflegedienste etc...

@karl klammer

Bei E-Loks wird Schiene und Fahrdraht kohlefrei durch die tausende von Ampere geheizt wenn da gerade ein Zug fährt. Der Fahrdraht wird lokal über 80 Grad heißer als die Umgebung.

09:39 von draufguckerin

Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten,
.
die sind eben nicht "Umweltfreundlich"
zudem wenn auch keine E Loks mehr fahren
ist es noch umweltfreundlicher

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Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Wetter

Sollten wir nicht zu Hause bleiben?
Na bitte

da bekommen sie

in D ja auch mal was von der sibirischen kälte mit, die uns hier im süden Finnlands schon seit fast zweieinhalb wochen im griff hat, mit jeder menge schnee und der ostsee, die mittlerweile zugefroren ist.

nun sind wir das ja gewohnt, mit solchen wetterlagen umzugehen (auch wenn die letzten vier winter hier dank klimawandel eher verregnete november waren)...aber im gegensatz zu D läuft hier der verkehr: normal und ohne rutschpartien/unfälle, selbst bei dem so gefürchteten "musta jää" ; die busse: normal; züge: normal und ohne verspätungen (es sei denn ein baum fällt mal auf eine oberleitung).
3cm schnee und der WDR macht eine sondersendung????

man könnte glatt meinen, in D geht die welt gerade unter....

Ich hatte eigentlich gedacht,

Ich hatte eigentlich gedacht, dass solche "Argumente" wie "Und-wo-soll-da-jetzt-der-Klimawandel-sein" eher auf Facebook und Co. zu finden wären.
Aber da haben mich die einschlägigen User (allen foran der "Naja"-Forist) eines Schlechteren belehrt.

Aber gut, rückschauend betrachtet war wohl die Hoffnung doch sehr naiv, vor allem wenn man die sonstigen Beiträge der User kennt...

Re gerd Hansen

"„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.

Mal ganz abgesehen davon, dass auf dem Bild hinter ihr nicht der Norden sondern die Mitte Deutschlands abgebildet war [...]"

Alles eine Frage der Perspektive. Für mich als Schwaben ist alles nördlich vom Odenwald Norddeutschland ;)

Dem letzten Absatz Ihres Kommentars möchte ich mich vorbehaltlos anschließen.

@Der Lenz 11:21

"Ich würde dem Herrn einerseits Wiedersprechen, andererseits weis ich nicht genug über den Zusammenhang aus dem sie dieses Zitat gerissen haben."

Es handelt sich um ein 21 Jahre altes Zitat aus einem SPIEGEL-Artikel, bei dem mir nach der Lektüre des gesamten Artikels nicht ganz klar geworden ist, wie es gemeint ist.
Im weiteren Fortgang des Artikels werden auch Zitate von Herrn Latif gebracht, die in die Richtung gehen, die allgemein anerkannt ist: Tendenz deutlich wärmer, Ausnahmen nicht ausgeschlossen. Durch diese argumentative Unsauberkeit hat der Artikel für mich eher tendenziösen Wert, was leider beim SPIEGEL immer wieder mal vorkommt.

Jedenfalls spricht (im Zusammenhang, in dem das Zitat steht) Herr Latif davon, dass D verstärkt durch Westwindlagen und Islandtiefs geprägt würde, was ja "richtige Winter" nicht ausschließt.
Und da er Meteorologe ist, gehe ich davon aus, dass er das auch weiß.
Entweder überspitzt oder in die ferne Zukunft projiziert gemeint, denke ich.

@Der Lenz 11:21

Hier können Sie den Artikel lesen:
"https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html"

@Gerd Hansen 11:32

"OK, für „Binnenländer“ vielleicht auch Sturm, aber 70 km/h Spitze ist nicht viel."

Das mit dem Sturm war wohl eine sehr gewagte Formulierung, zumindest für die meisten Teile des Landes.
Ich hatte so ein Gefüh, war mir aber nicht ganz sicher und habe deswegen nochmal bei Wikipedia nachgesehen: bis 76 km/h bzw. Windstärke 8 ist es lediglich stürmischer Wind, erst ab Windstärke 9 ist es ein offizieller Sturm.

Wo überall in Deutschland gestern, heute oder in morgen Windstärke 9 war, ist oder zu erwarten ist, weiß ich allerdings nicht. Zumindest am Niederrhein nicht.

11:11, hbacc

>>Ich hatte vor etwa 40 Jahren in wärmeren Breiten mal einen Feigentrieb ausgebuddelt und nachdem er in der Küche zu groß wurde, einfach in den Garten gesetzt (Randberlin).
Da erfror er jedes Jahr, trieb jedes darauffolgende Jahr wieder aus usw. Vor ca. 15 Jahren überstand er dann erstmals einen Winter, dann mal zwei. Nun wird es ihn vielleicht nach 4 Jahren und kräftigem Feigenansatz wieder erwischen.
Unsere Passionsblume hat auch immerhin zwei "Winter" überstanden und mehrere Zaunfelder mit bis zu 40 Blüten überwuchert. Mal sehen. Das Klima wird sich schon nicht rückwandeln.<<

Die Feige, sofern noch nicht zu groß, würde ich in Vlies einhüllen, und der Passionsblume im Wurzelbereich eine dicke Laubpackung geben. Dann müssten beide eigentlich durchkommen.

11:32 von Gerd Hansen

„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.
#
Hier im Hamburger Süden ist kein Schnee gefallen. Ja,so unterschiedlich kann es sein.

@fathaland slim (11:02)

Wären Sie zu Hause in Hamburg (wo trotz offizieller Warnung vor Schnefall bisher nüscht, aber auch rein jarnüscht passiert ist), würden Sie sich wahrscheinlich auch gewohnt skeptisch äußern. Wobei ich zugeben muss, dass ich dreißig Zentimeter auch für viel halte. Ich habe es in Norddeutschland noch nicht oft erlebt, dass mir der Schnee verbreitet fast bis zum Knie geht.
Haber in Ostfriesland 1979 aber auch schon beim Öffnen der Haustür vor einer Schneewehe gestanden, die bis zur Regenrinne in vier Metern Höhe reichte...

@Tinkotis 11:26

"Ich habe den Eindruck, dass in der modernen Mediengesellschaft jedes Thema möglichst dramatisch dargestellt werden muss"

Ihrer Medienkritik möchte ich mich grundsätzlich anschließen, aber auch zu bedenken geben, dass es sich aktuell immerhin um den stärksten Wintereinbruch eines Jahrzehnts handelt. Zumindest, wenn ich für meine Region (NRW) spreche.

Ich lebe hier jetzt seit ziemlich genau 10 Jahren und habe ganz zu Beginn im Winter 10/11 den sehr langen Frost erlebt. Danach aber ein Jahrzehnt lang Schnee und/oder (!!) Frost nur als absolute Ausnahme. Dass es nachts mal auf -10°C runter ging, kam in diesem Jahrzehnt, wenn ich mich nicht irre, an einem oder zwei Tagen vor.

Insofern ist dieser Wintereinbruch durchaus schon etwas besonderes.

@suomalainen (12:31)

"man könnte glatt meinen, in D geht die welt gerade unter...."

Das ist hier längst irgendwie Dauerzustand ;-)

@fathaland slim 12:46, re hbacc

"Die Feige, sofern noch nicht zu groß, würde ich in Vlies einhüllen, und der Passionsblume im Wurzelbereich eine dicke Laubpackung geben. Dann müssten beide eigentlich durchkommen."

Aber er hätte dann nicht mehr eine so schön anschauliche Winterstatistik zu bieten.

11:16 von johnl

Alle reden vom Wetter - wir nicht.
.
ja das ist der beste Bahnspruch ....
entweder die fahren mit Verspätung - oder gar nicht

@ Gerd Hansen um 11:32

>Trotzdem an alle : Bleiben Sie wenn immer möglich mit dem Hintern zu Hause.<

Es gibt wenig das einem mit Blick auf das Schneetreiben vor dem Fenster leichter fällt.
Sehr Malerisch; nur vollverpackte Eltern mit vollverpackten Kindern mit Schlitten in Sicht; Ich glaube die Hunde verstecken sich gerade alle irgendwo unterm Schrank und verweigern Essen und Trinken nur um nicht raus zu müssen.
Da merkt man gar nicht das Lockdown ist.

@ K.Klammer um 11.08 Uhr,auf Schienen besser die Steigungen hoch

"Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten, wäre so ein bisschen Schnee überhaupt kein Problem. Aber wenn die Stromleitungen und Stromabnehmer der E-Fahrzeuge vereisen, dann geht eben nix mehr. Da reicht schon etwas Eisregen"

Sie: "Die Dieselloks fahren natürlich bei Eis auf den Schienen auch besser die Steigungen hoch :-)
Fehlen nur noch die vielen freiwillige, welche mit glühenden Kohlen
die Schienen & Weichen vorheizen."

Re: Fahren deshalb neuerdings der Spirit of NorthPol und die sibirische Eisenbahn per E-Lok?

Aber mit den eingefrorenen Weichen haben Sie Recht, die müssen sogar manchmal mit einem Gasbrenner angewärmt werden.

@Sisyphos3 - Der beste Bahnspruch

entweder die fahren mit Verspätung - oder gar nicht

Eines war sicher, gelbe Pulli ist immer an seinem Fahrziel angekommen

Ein Land hat sich abgeschafft

Hier im Westen liegen 4cm Schnee bei leichten Minusgraden und deswegen ist der komplette Bus + Stadtbahnverkehr eingestellt. Unfassbar.

Was soll das die nächstenTage werden, wenn es zweistellig Minus wird?

Ziegt wieder deutlich, ohne PKW ist man in BRD aufgeschmissen.

Genießen sie das Wetter / den

Genießen sie das Wetter / den Schnee am Sonntag im Norden Deutschlands, besonders wenn sie Kinder haben. Hier im Süden kein Wind / Schnee.

@Der Lenz 13:09

"Sehr Malerisch; nur vollverpackte Eltern mit vollverpackten Kindern mit Schlitten in Sicht"

Zum Thema "Sehr malerisch": Ich sitze gerade am Küchentisch, habe, wenn ich aus dem Fenster sehe, den Dachfirst des Nachbarhauses im Blickfeld und kann gerade Schneefahnen bewundern, die sich an diesem First bilden wie sonst auf Bildern des Tschomolungma.

09:52 von schiebaer45

Wenn doch mit dem Auto,bitte an Wolldecken,sowie ein Heißgetränk in der Thermosflasche
und eine Schneeschaufel mitnehmen falls man eingeschneit worden ist.
.
... und nen Ersatzakku falls es ein E Auto ist
))polemik aus((

@Tinkotis

"wie die Berichterstattung über diesen Wintereinbruch vor zwanzig oder dreißig Jahren gewesen wäre - und wie die Menschen damals darauf (das Wetter, nicht die Berichterstattung) reagiert hätten.
Wer sich ans Münsterland 2005 oder gar Norddeutschland 1978/79 erinnert, möge selber seine Vergleiche ziehen."

Also 78/79 war in Norddeutschland schon eine außergewöhnliche Lage, über Wochen. Vielerorts ging überhaupt nichts mehr.
Und es wurde damals auch als Katastrophe und Chaos bezeichnet, eben weil es für damalige Zeiten keine normale Situation war.

Re : roman123 !

Ja der Winter hat auch seine schönen Seiten !
Was aber fehlt, ist die in vielen Fällen die Lernfähigkeit und Uneinsichtigkeit der Menschen, die trotz Vorhersagen mit Sommerreifen oder total unerfahren mit dem Auto unterwegs sind, und nicht angepasst fahren.
Zu oft überschätzen sich etliche in so manchen Bereichen, und dann kann dies nicht so schön enden.

Re : klausf !

In einem Punkt widerspreche ich ihnen deutlich. Das sind leider oft die Speditionen, die weder die LKW`s richtig ausrüsten, noch die Fahrer richtig schulen.
Schauen sie doch mal, wie viele ausländische Fahrer auf den Fahrzeugen sitzen, die oft nicht mal der deutschen Sprache mächtig sind, aber eben recht billig, also für wenig Lohn fahren.
Um mehr Geld zu verdienen, werden ganze Flotten von LKW´s deutscher Speditionen in Polen oder anderen Ostländer angemeldet, mit billigen AN ausgestattet, und getrieben, was das Zeug hergibt.
Ich weiß, wovon ich rede, war selbst ein paar Jahre auf der Straße in Europa unterwegs.

11:29, Der Lenz

>>Den Wintereinbruch Jetzt verdanken wir ja dem "Berliner Phänomen" - ganz grob vereinfacht ist es am Nordpol zu warm, weshalb die Zirkulation zusammenbricht, was zu Ausbrüchen der Polaren Luftmassen Richtung Süden, und in diesem Speziellen Fall der Teilung (sehn'se, dit is Bealün) des Polaren Hochdruckgebietes führt.<<

Das Berliner Phänomen nennt man auch plötzliche Stratosphärenerwärmung. Die fand Anfang Januar statt und hat die polaren Strömungsverhältnisse komplett durcheinandergewirbelt. Was letztendlich in einem Polarwirbelsplit resultierte, den wir momentan genießen dürfen. Ein Hochdruckgebiet hat sich in das Nordpolartief hineingeschoben und es in zwei Teile zerschnitten. Dazu kommt jetzt auch noch die QBO, die quasi-biennale Oszillation, die Umkehr der Windrichtung von West-Ost nach Ost-West. Die tritt etwa alle zwei Jahre auf, deswegen quasi-biennal.

Wenn man all das berücksichtigt, dann kann man zu dem Schluß kommen, daß die momentane Kälte so bald nicht weichen wird.

12:57 von DrBeyer

«Ich lebe hier [Region NRW] jetzt seit ziemlich genau 10 Jahren und habe ganz zu Beginn im Winter 10/11 den sehr langen Frost erlebt. Danach aber ein Jahrzehnt lang Schnee und/oder (!!) Frost nur als absolute Ausnahme.»

In Köln kann der Winter gar nichts mehr, außer woanders sein.

2010/11 konnte er auch hier noch längere Zeit Frost, und Schnee lag auch. Nicht viel mit hoher Schneedecke, aber Schneemänner und Schneefrauen konnte man noch bauen.

Das hatte ich meine beiden Nichten fest versprochen, dass wir das machen, wenn übermorgen wieder Corona Home School angesagt ist. Die eine war 2010/11 ein Jahr alt, die andere noch gar nicht geboren.

Schnee kriegen wir keinen mehr, aber dafür immer das doofe Hochwasser, wenn bei den anderen der Schnee wieder wegschmilzt. Nun haben wir das Hochwasser schon, ohne dass der Schnee im Süden überhaupt geschmolzen wäre.

11 Schneeflocken habe ich diesen Winter gesehen.
1 ist über Nacht liegen geblieben.
Aber die war krank, und hatte Bettruhe.

13:02, Winter21

>>Früher war Alles besser , sagt man ja -war es auch !
Schlitten Dezember vor die Tür und März rein !
Schnee war verlässlich -Politik war planbar -Ehrlichkeit war ein hohes Gut -Heute in Allen Bereichen ::Posten zu Schanzen hauptsächlich Politik -Geld ausgeben wo es keines gibt-Hilfeleistungen an Die wo keine brauchen - das Eigene Volk bzw.den kleinen Deutschen mit geringem Einkommen vergessen -zum Wählen brauch man uns- danach ach die Vesprechung gibts noch ?!? Übersehen.<<

Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Die Zeiten, die Sie in Ihren Zeilen beschreiben, gab es zumindest zu meinen Lebzeiten nicht. Was fand ich es als Kind, vor fast sechzig Jahren, frustrierend, daß es fast nie schneite. Und wenn, dann taute alles gleich wieder weg.

Ehrlichkeit war gewiss ein hohes Gut. Immer schon. So hoch, daß viele gar nicht drankamen. So wie der Fuchs und die Trauben aus der Fabel.

Und die Regierung war auch immer schon die schlechteste, die wir je hatten.

@spax-plywood - Der Fahrdraht lokal über 80 Grad heiß

Solange die Eisklumpen oder Zapfen nicht so groß sind geht das mit den Schleifleisten.

Das ganze hat gerade ein Vorteil
Weil der Personenverkehr keinen pünktlichen
Zugverkehr zuläßt und viele Eisenbahnunternehmen nicht fahren
gibt es freie Trassen für den Güterverkehr.
Bügel hoch und mit 28oot (wieviel LKW´s)
an der A7 entlang vorbei an den freirenden im Stau stehenden.
Bayern braucht Brennstoff , da selbst die Schiffe nicht mehr fahren.

@harpdart 13:25

"Also 78/79 war in Norddeutschland schon eine außergewöhnliche Lage, über Wochen. Vielerorts ging überhaupt nichts mehr.
Und es wurde damals auch als Katastrophe und Chaos bezeichnet, eben weil es für damalige Zeiten keine normale Situation war."

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, war es sogar ein Jahrhundertereignis. Also wirklich sehr exzeptionell.

eine Frage hätte ich aber doch

wie ist das eigentlich mit dieser Transibirischen Eisenbahn
ruht da der Verkehr im Winter ?

Endlich mal die Räumpflicht entschärfen.

Jeder Autofahrer ist verpflichtet bei winterlichen Bedingungen, wie sie zur Zeit herrschen Winterreifen zu montieren. Wer mit Sommerreifen fährt riskiert saftige Strafen.
Anders bei Fußgängern. Da ist es egal ob jemand mit glatten Samba-Puschen bei dem Wetter unterwegs ist. Legt er sich lang, haftet der Vermieter.
Räumpflicht von 7:00 bis 21:00.
Um 6:55 Bein gebrochen = egal.
Um 21:05 Unfall = egal.
Die natürlich nicht gestreute Straße überquert... auch dafür haftet keiner. ist halt Eigenverschulden.

Besser wäre ein Gesetz, das wer mit falschem Schuhwerk unterwegs ist selbst für seine Dusseligkeit haftet.
Hier ist Eigenverantwortung gefragt!

@ fathaland slim um 13:37

>Wenn man all das berücksichtigt, dann kann man zu dem Schluß kommen, daß die momentane Kälte so bald nicht weichen wird.<

Das ist genau der Teil den ich seit einem Monat versuche nicht wahr zu haben.*seufz*

Ade frühe Öffnung dank gutem Wetter.

12:57 von DrBeyer

Ich lebe hier jetzt seit ziemlich genau 10 Jahren und habe ganz zu Beginn im Winter 10/11 den sehr langen Frost erlebt. Danach aber ein Jahrzehnt lang Schnee und/oder (!!) Frost nur als absolute Ausnahme. Dass es nachts mal auf -10°C runter ging, kam in diesem Jahrzehnt, wenn ich mich nicht irre, an einem oder zwei Tagen vor.
Insofern ist dieser Wintereinbruch durchaus schon etwas besonderes.

Nach meiner Erinnerung war der letzte heftige Schneefall hier Anfang 2010. Vor kurzem hatte ich Sie, vermute ich, mit meiner Winternostalgie etwas vergrätzt. Jetzt wo der Winter auch in meiner Region angekommen ist, ist mir meine Begeisterung allerdings sehr abhanden gekommen. Zum einen fehlt noch die dazu passende Sonne, zum anderen kann ich mich arbeitsbedingt leider nicht zuhause einigeln. Für Familien mit Kindern natürlich eine schöne Sache.

Re: Transsib

um 13:55 von Sisyphos3
eine Frage hätte ich aber doch
wie ist das eigentlich mit dieser Transibirischen Eisenbahn
ruht da der Verkehr im Winter ?
_________

Kann mich für die letzten reichlich 40 Jahre nicht erinnern, dass die Transsib - egal ob kurze Strecke über Mongolei oder um Mongolei herum auch nur einmal ausgefallen ist.
Und da gibt es wirklich richtig Schnee und Eis - nicht solche Kinkerlitzchen wie bei uns in D.

Gruß, Wolfgang

14:00 von Der Lenz @ fathaland slim um 13:37

Das ist genau der Teil den ich seit einem Monat versuche nicht wahr zu haben.*seufz*

Ade frühe Öffnung dank gutem Wetter.

Ich seufze mit. Das letzte Jahr hat es mit äußeren Herausforderungen wahrlich in sich. Und da geht immer noch mal 'ne Schippe drauf. (Virusmutationen, verhinderter Frühling - und ich meinte herausgehört zu haben, dass die Amseln diesen bereits angekündigt hätten...)

Nunja, um so mehr wissen wir hoffentlich das "danach" zu schätzen.

Am 07. Februar 2021 um 13:58 von Pedder1959

Zitat: Anders bei Fußgängern. Da ist es egal ob jemand mit glatten Samba-Puschen bei dem Wetter unterwegs ist. Legt er sich lang, haftet der Vermieter.

Das ist - so genrell gesagt- nicht richtig.

Den Fußgänger trifft die Haftung, zumindest aber einw Mithaftung, wenn er mit ungeeignetem Schuhwerk unterwegs ist und/oder eine Fläche betritt, die erkennbar nicht geräumt oder gestreut ist.

@Kaneel 14:01

"Vor kurzem hatte ich Sie, vermute ich, mit meiner Winternostalgie etwas vergrätzt."

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Ich schwärme jetzt noch in Gedanken von den 2,5 Wochen, die ich in verschneiter Landschaft in meinem schwedischen Ferienhäuschen allein auf'm Berg über den Jahreswechsel hatte, auch, wenn nur zwei Sonnentage darunter waren.

Was das angeht, sollte es nächste Woche auch in Deutschland besser werden: Selbst hier am Niederrhein nachts bis -13°C, dafür aber tagsüber viel Sonne an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen!

13:42 von schabernack

Zitat:"11 Schneeflocken habe ich diesen Winter gesehen.
1 ist über Nacht liegen geblieben.
Aber die war krank, und hatte Bettruhe."

Heute der schönste Kommentar zum Thema! :-))

@Kaneel 14:14

"verhinderter Frühling - und ich meinte herausgehört zu haben, dass die Amseln diesen bereits angekündigt hätten..."

Es war vor zwei oder drei Tagen, dass ich bei der Hunderunde so bei mir dachte, dass nach dem aktuellen Wetterbericht die vielen Vögel, die gerade so richtig nach Frühling klingen, sich in zwei Tagen aber ganz schön wundern werden ...

Übrigens...

...es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unangepasste Kleidung.
Lässt sich auch hervorragend auf Autofahrer übertragen, wenn man "Kleidung" durch "Fahrweise" ersetzt.
Bin um 1990 herum mal mit 20 km/h in der Nähe von Würzburg auf der A7 unterwegs gewesen, dass war schon... interessant.

@schabernack 13:42

"In Köln kann der Winter gar nichts mehr, außer woanders sein."

Was für eine treffende und zugleich wunderschöne Formulierung!
Ich wohne nicht weit weg und kann sie nur zu 100% bestätigen.

"2010/11 konnte er auch hier noch längere Zeit Frost, und Schnee lag auch."

Naja, fairerweise müssen wir zugeben, dass der Winter 10/11 auf seine Art ebenfalls ein Jahrhundertereignis war: Dass ganz Deutschland für mehr als zwei Wochen schneebedeckt war, hatte es wohl schon seit Ewigkeiten und ein wenig länger nicht mehr gegeben.

"11 Schneeflocken habe ich diesen Winter gesehen.
1 ist über Nacht liegen geblieben.
Aber die war krank, und hatte Bettruhe."

Sehen Sie, mit dieser Poesie sind Sie einer derjenigen, der immer wieder Gründe dafür liefert, diesem Forum treu zu bleiben.

13:55 von Sisyphos3

«eine Frage hätte ich aber doch
wie ist das eigentlich mit dieser Transibirischen Eisenbahn
ruht da der Verkehr im Winter ?»

Würde er ruhen, müsste er von Mitte Oktober bis Mitte Mai ruhen.

Sibirien ist auch nicht die Gegend, in der Schneefall zu besonders hohen Schneedecken führt. Dazu ist Sibirien zu weit weg vom Meer, und viel zu sehr Kontinentales Klima mit eher wenig Feuchtigkeit in der Luft. In Südsibirien ist was mehr, da es ja näher am Meer liegt.

Die regelmäßig schneereichste Region der Welt mit ø 20 bis 22 Meter (!) Schneefall pro Winter sind die Nordhänge der "Japanischen Alpen" in der Mitte der Insel "Honshū" am Japanischen / Sibirischen Meer.

Ins "enge" Meer zw. Südsibirien + Japan strömt aus Norden Wasser aus der Arktis + aus Süden eine Art von "Kleiner Golfstrom" aus dem Südchinesischen Meer. "In der Mitte vor Honshū trifft sich das Wasser" … es schneit an den Berghängen wie Holle.

Wir waren Sylvester 2008/09 dort.
Ganz zauberhafte Schnee- & Winterwelten.

(von @dr.bashir, 10:25, @Carina F, 10:26, @fathaland slim, 10:26, @hesta15, 10:27 + 11:25, @Willi Graf, 10:40, @spax-plywood, 10:52, @harry_up, 11:19, @Der Lenz, 11:29):

Der User versucht offensichtlich, die Diskussion zu kapern und die Aufmerksamkeit der Teilnehmer von den eigentlichen Themen - den höchst akuten und völlig offensichtlichen gesellschaftlichen bzw. allgemeinen Problemen - abzulenken (und somit die Suche nach zielführenden Lösungsansätzen „effektiv“ auszubremsen), indem er in seinen Kommentaren das in Kreisen seiner „Gesinnungsgenossen“ altbewährte Mittel der Provokation anwendet. Um so aus der aktuellen Notlage für deren Zwecke „Profit ziehen“ zu können.

Die „Diskussion“ bzw. (vermeintliche) inhaltliche Auseinandersetzung mit einschlägigen Vertretern solcher „Meinungen“ ist deshalb m.E. reine Zeitverschwendung und damit absolut kontraproduktiv.

14:21 von DrBeyer @Kaneel 14:14

"verhinderter Frühling - und ich meinte herausgehört zu haben, dass die Amseln diesen bereits angekündigt hätten..."

Es war vor zwei oder drei Tagen, dass ich bei der Hunderunde so bei mir dachte, dass nach dem aktuellen Wetterbericht die vielen Vögel, die gerade so richtig nach Frühling klingen, sich in zwei Tagen aber ganz schön wundern werden ...

Vielleicht merkten die auch das Unheil droht und es handelte sich eigentlich um Protestgesang.

Bzgl. der Winternostalgie: ich hatte ein gewisses Verständnis für Familien bzgl. des Schlittenfahrens aufgebracht. Natürlich nicht unbedingt, dass diese alle an einen Ort fahren und sich dort stapeln.

Das Wetter ist im Moment

Das Wetter ist im Moment schon außergewöhnlich. Wir haben her ca. 30 cm Schnee und Eiseskälte 8bzw. diese kommt noch, bis -20°C). Auf Grund des Lockdowns ist es aber ganz okay, da man an das häusliche Leben ohnehin gewöhnt ist, die Schulen nicht über kältefrei nachdenken müssen und die Firmen ihre Mitarbeiter im Homeoffice haben und diese somit nicht in den Straßenverkehr müssen.
Und auch wenn es kalt ist, schön ist der Schnee, wir in Westfalen haben ja nur selten dieses Wetterphänomen.

@10:56 von MR.Troc

>> Eine alte Bauernregel sagt: Schaltjahr, kalt
>> Jahr.

Ähh, Ihnen ist schon klar, daß 2021 kein Schaltjahr ist? oO

Winter und Klimawandel

Die Messergebnisse sind eindeutig: den Klimawandel gibt es.
Die Durchschnittstemperaturen im Jahr steigen. Ja, es sind “nur” 1,5 Grad in den letzten 20 Jahren - aber das ist kurz!.
Einmalige Wetterextreme wie 40 cm Schnee in Münster, 40 Grad Hitze im Sommer, Stürme oder Starkregen sind KEIN Zeichen für den allgemeinen Klimawandel. Der Winter 81/82 war wochenlang mit Nachtfrösten in Hessen untere -20 Grad extrem kalt. Ein solch extremer Winter hätte dann heute (bei einer Gleichverteilung des Temperaturanstiegs von 1,5 Grad übers ganze Jahr) immer noch -18,5 Grad - und ein heißer Julitag 1982 mit +30 Grad hätte heute +31,5 Grad.
Sowas merken wir hier in Deutschland gar nicht. Deswegen ist das auch so tückisch mit dem Klimawandel.
Wer sagt, dass Wintereinbrüche nicht mehr möglich sind, ist nicht seriös. Weil wir eben in unseren Breiten den Klimawandel nich so spüren, wie andernorts. Wer aber den Gletscher am Großglockner heute und mit vor 10 Jahren vergleicht, kriegt einen Schreck ...

@Sisyphos3 - 13:55

"wie ist das eigentlich mit dieser Transibirischen Eisenbahn
ruht da der Verkehr im Winter ?"

Mitnichten - die fährt wirklich immer.

Ich weiß von Freunden, dass bis Wladiwostok mehrfach die Lokomotiven gewechselt werden und bei eingefrorenen Bremsen oder Kupplungen (42° minus) auch Flammenwerfer bzw. Brenner zum Einsatz kommen.

@09:58 von Sternenkind - Nennen Sie diesen Wintereinbruch...

...etwa Winterwetter?

---

Ihre Aussage ist seltsam, nicht die der Experten.
-
Aber eigentlich völlig klar.
Etwas anderes hätte ich auch nich bei Ihnen erwartet.

14:37 von Nettie

Da sagen Sie was. Vor kurzem hatte ich zum ersten Mal den Eindruck in einem Thread
(Generalbundesanwalt Frank: "Nährboden für Extremismus") eine durchweg themenbezogene, konstruktive und störungsfreie Diskussion zu lesen. Mir geht es dabei nicht um eine Meinungsbildung in "meinem Sinne", sondern um eine ehrliche, faire und konstruktive Auseinandersetzung. Und einigen Usern scheint es bedauernswerterweise genau darum nicht zu gehen.

@ Tinkotis

Ach Sie waren das!

@10:21 von ich1961 - Etwa zu viel Schnee für unsere Breiten?

...Jeder hier, der den Winter 78 miterlebt hat,
wird mir zustimmen, daß der jetzige Wintereinbruch dagegen wie ein nettes Kaffeekränzchen aussieht.

---

Damals hatten wir über Wochen etrem viel Schnee.
Das aber heute ist doch eher normal.
-
Und deswegen ist jegliche Aufregung ein Witz!

Na und?

Liebe Leute, wollen wir für ein paar Tage Schnee und Eis die ganze Infrastruktur an Dieselloks, Schneeräumern und Salzstreuern aufrecht erhalten und vor allem BEZAHLEN? Und dann immer der Vergleich mit Skandinavien? Dort dauert der Winter locker 4 Monate!
Die da oben müssen was tun, weil keiner 4 Monate daheim bleiben kann.
Aber ein paar Tage mal Homeoffice und die Coronavorräte aus dem Keller endlich verbrauchen, schadet niemandem.
Die Bahn ist für normales wetter ausgelegt und jedes Vorhalten für Extreme kostet mehr Geld. Und da die Bahn ein Betrieb ist, der unserem Land gehört, würde das über Steuern finanziert werden müssen. Wer will das? 200 Dieselloks das ganze Jahr in Schuss halten für 2-3 kalte Tage MIT Schneefall?

Machen wir uns mal locker - uns geht es in diesem Land so gut - aber dazu gehört nicht, dass man immer und überall alles so serviert bekommt und funktioniert wie bei 20 Grad und Sonnenschein.

Wintereinbruchs-Dummdeutsch

Jedes Mal, wenn's zwischen Ende Dezember und ungefähr Ende Februar schneit, stürmt oder Glatteis gibt, überschlagen sich etliche Medien - und leider auch die Tagesschau! - und schreiben von einem "Wintereinbruch". Moment: wir haben im Moment einfach Winter. Da gibt's sowas, inzwischen seltener als früher, aber dennoch ist das vollkommen normal.
Wenn es hier in Deutschland im Mai tagelang schneit und im September tagsüber -5 Grad gibt, dann ist das ein Wintereinbruch, aber doch nicht jetzt Anfang Februar.
Hätten wir jetzt +15 Grad, wäre das dann ein Frühlingseinbruch????
Bitte, gewöhnen Sie sich das Kopieren/Abschreiben/Dummdeutsch ab!
PS: ich schätze die Tagesschau sehr.

'S ist Wochenende ...

... deshalb kein Schwerlastverkehr, deshalb kein Mega-Stau. Wenn natürlich zur Rush-Hour LKWs mit Normalbereifung und selbstredend ohne Ketten unterwegs sind und auch nicht erkennen wollen, dass sie an einer kleinen Steigung vllt vorher schon anhalten müssten, dann ist Chaos klar. Jeder PKW-Fahrer wird für falsche Bereifung gestraft - LKW haben die Dobrindt-Scheuer-Helfer.

Montag Frühschicht..

..also 10 Minuten früher losfahren,kein Problem, solange man den Wetterbericht ernst nimmt..

Am 07. Februar 2021 um 11:15

Am 07. Februar 2021 um 11:15 von VictorJara
Dramen über Dramen

Rodeln im Flachland?

14:30 von schabernack

aber zumindest kalt ist es dort .....

ich war bisher nur 1 x in Japan
Kyoto und Osaka traumhafte Gegend mit gastfreundlichen Menschen

@Werner40..

"Genießen sie das Wetter / den Schnee am Sonntag im Norden Deutschlands, besonders wenn sie Kinder haben. Hier im Süden kein Wind / Schnee."

Heut abend fängts bei uns in Mittelfranken an..

13:55, Sisyphos3

>>eine Frage hätte ich aber doch
wie ist das eigentlich mit dieser Transibirischen Eisenbahn
ruht da der Verkehr im Winter ?<<

Ich würde mal sagen, daß, wenn es riesige Neuschneemengen gibt, der Verkehr erst mal ruht, bis die Strecke freigeräumt ist. Das kommt aber im sibirischen Winter nicht oft vor, da er niederschlagsarm ist. Dank des sibirischen Kältehochs, welches nicht weicht und nicht wankt und keinen Warmluftzustrom zulässt. Ohne die so genannte Grenzwetterlage, Norden kalt, Süden warm, hätten wir ja heute die Schneemassen gar nicht.

Wenn es dann ein paar Tage nicht mehr geschneit hat, die Strecken geräumt und die Weichen enteist sind, dann wird auch hier der Bahnverkehr wieder laufen. So reibungslos wie vorher auch:=)

14:49 von Der Hornauer

«Sowas merken wir hier in DEU gar nicht. Deswegen ist das auch so tückisch mit dem Klimawandel … Weil wir eben in unseren Breiten den Klimawandel nich so spüren, wie andernorts.»

Vor ca. 2 Wochen gab es Statistiken der "Internationalen Rückversicherer".
Darunter die: "Münchener Rück". Die größte unter diesen Gesellschaften.

Betrachtet wurden jeweils Schadensereignisse durch Wetter- & Klimaphänomene, für die Rückversicherer Zahlungen leisten mussten.

Die ersten 3 Plätze belegen Länder in Afrika, Platz 1 Mosambique. Als am stärksten betroffener Industriestaat ist Japan auf Platz 4. Dort sind es immer mehr Stürme / Taifune mit immer mehr Niederschlag in großen Mengen in kurzen Zeiträumen. Temperaturen in Japan ändern sich nicht. Sie sind von "sibirisch kalt" auf Hokkaidō, bis subtropisch auf den Südinseln sowieso sehr unterschiedlich.

DEU ist in Europa das am stärksten betroffene Land.
Weltweit gesehen auf Rang 20.
Hier ist es weniger Niederschlag in Richtung: "Dürresommer".

um 14:48 von saschamaus75

Ich glaube der Winter hatte im Jahr 2020 begonnen, oder täusche ich mich da?
2020 war ein Schaltjahr.

@10:25 von dr.bashir @ 09:58 von Sternenkind

//Es wird allmählich wärmer im Durchschnitt.//

Tja - Durchschnitt. Klingt einfach, verstehen viele trotzdem nicht.

14:00, Der Lenz

>>@ fathaland slim um 13:37
>Wenn man all das berücksichtigt, dann kann man zu dem Schluß kommen, daß die momentane Kälte so bald nicht weichen wird.<

Das ist genau der Teil den ich seit einem Monat versuche nicht wahr zu haben.*seufz*<<

Geht mir ganz genau so. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und heute Morgen starb sie. Bis gestern gab es immer noch die Möglichkeit, daß die Kälte vorübergehend sein könnte. Aber die Auswirkungen eines so massiven Arctic Outbreaks lassen sich erst abschätzen, wenn er stattgefunden hat. Nun hat er stattgefunden, und die Wettermodelle, sowohl das deutsche als auch das europäische und das amerikanische, haben heute die warmen Varianten so gut wie komplett verworfen.

Ich rechne nicht vor März mit Tauwetter.

Zitat: "Nostalgie ist auch

Zitat:
"Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Die Zeiten, die Sie in Ihren Zeilen beschreiben, gab es zumindest zu meinen Lebzeiten nicht. Was fand ich es als Kind, vor fast sechzig Jahren, frustrierend, daß es fast nie schneite. Und wenn, dann taute alles gleich wieder weg.

Ehrlichkeit war gewiss ein hohes Gut. Immer schon. So hoch, daß viele gar nicht drankamen. So wie der Fuchs und die Trauben aus der Fabel."

ich bin im Norden von Thüringen geboren (1962) - bei uns gab es nur alle 3-4 Jahre relativ durchgängig Schnee (und Frost) im Winter - ansonsten war es ehr nass und grau

darum war im Februar (Wintergerien) der Besuch bei der Oma im Thüringer Wald angesagt - da war nahezu jeder Winter so wie in die "Werbung " beschrieb

in den Erinnerungen bleibt ja oft nur das Schöne (schnee) hängen - das Schlechte (Regen, Tauwetter) wird verdrängt

wenn man sich mit metrologischen Daten beruflich (TGA-Ing.) beschäftigt - kann man hinter diese "Wand" schauen

Zitat: "Hätten wir jetzt +15

Zitat:
"Hätten wir jetzt +15 Grad, wäre das dann ein Frühlingseinbruch????"

gab es ja im südlichen Bayern...
...mein Bekannter dort unten hatte sogar das Verdeck von seinem Cabrio für eine "Ausfahrt" entfernt

wenn solche Wetterlagen auftreten ist dies letztlich NICHT mehr normal

und 60cm Schneefall in 24 Stunden ist auch kein normaler Winter für Mitteleuropa

Thema verfehlt

saschamaus,
Und wie groß die Freude erst sein wird, wenn großflächig keine Landwirtschaft (durch Unwetter, Dürren, ...) mehr möglich ist. -.-
Sorry, aber was hat das mit dem Thema zu tun?
Wir sind doch froh wenn es mal richtig schneit und vielleicht danach über längere Zeit knackig kalt ist.
Zum einen gut fürs Grundwasser, das andere gut um Ungeziefer zu reduzieren.

11:16 von roman123

//wie herrlich
endlich echtes winterwetter bei uns in Osnabrück. herrlich. die kinder lernen erstmals schnee kennen. wie töricht ist es, von einer katastrophe zu sprechen, wenn die natur ihre so schönen Facetten zeigt.//

So kann man das sehen. Als Kind hätte ich Ihnen recht gegeben. Ich war vor einer halben Stunde für knapp 10 Minuten draußen und habe gedacht, dass nicht nur mein Gesicht (bei ständig laufender Nase) zu Eis erstarrt sondern auch der Liquor (die Flüssigkeit, die unser Hirn und Rückenmark schützend umgibt). Ich denke da wieder an einen Spruch meines verstorbenen Partners: Der Winter (mit Schnee) ist wie ein schöne Frau: putzt sich heraus, hat aber einen ganz hässlichen Charakter.

Da haben wir wieder die Sache mit dem Durchschnitt. Ich gehöre mit einem BMI von 14, (irgendwas) nicht dazu.
(Für die, die mich jetzt zum Weichei erklären.)

P.S.: Ich friere immer noch.

15:17 von 91541matthias

..also 10 Minuten früher losfahren,kein Problem, solange man den Wetterbericht ernst nimmt..
.
war vor Jahren bei Eis mal in Nordfriesland
kam mit ner Einheimischen die üblicherweise in Bayern wohnt ins Gespräch
die meinte sie versteht die Situation auch nicht
wenn im Norden all Schaltjahr mal glatt ist, kommen stündlich Warnmeldungen im Radio,
(Autos liegen alle im Graben ohnehin)
darüber täte man in Bayern nicht mal im Radio berichten, weil der Normalzustand, eben das Übliche ist
Die Menschen haben eben keine Erfahrung mit Schnee und Eis, vielleicht auch keine Winterausrüstung
Käme so was regelmäßig vor würde man auch kein Drama draus machen

15:13, NangVangTS

>>Wintereinbruchs-Dummdeutsch
Jedes Mal, wenn's zwischen Ende Dezember und ungefähr Ende Februar schneit, stürmt oder Glatteis gibt, überschlagen sich etliche Medien - und leider auch die Tagesschau! - und schreiben von einem "Wintereinbruch". Moment: wir haben im Moment einfach Winter. Da gibt's sowas, inzwischen seltener als früher, aber dennoch ist das vollkommen normal.
Wenn es hier in Deutschland im Mai tagelang schneit und im September tagsüber -5 Grad gibt, dann ist das ein Wintereinbruch, aber doch nicht jetzt Anfang Februar.
Hätten wir jetzt +15 Grad, wäre das dann ein Frühlingseinbruch????
Bitte, gewöhnen Sie sich das Kopieren/Abschreiben/Dummdeutsch ab!
PS: ich schätze die Tagesschau sehr.<<

Eine Wetterlage wie die momentane wird von Meteorologen als Wintereinbruch bezeichnet. Was daraus dann resultiert, nennt man Vollwinter oder Hochwinter.

@15:17 von 91541matthias

//Montag Frühschicht..
..also 10 Minuten früher losfahren,kein Problem, solange man den Wetterbericht ernst nimmt..//

10 Minuten dürften da für viele nicht reichen. Zumindest für Pendler in den stark verschneiten Regionen nicht. Manche fahren da eine Stunde früher los und kommen trotzdem nicht pünktlich an.

@Einfach Unglaublich (14:59)

Vor allem war ich der, der an dem Tag heile zuhause angekommen ist. Ich konnte leider einige sehen, denen das nicht gelang. Daran musste ich heute bei manchen Bildern aus NRW denken. Auch wenn dort heute nicht soviel Schnee gefallen ist wie damals in Bayern.

@Ähh, Ihnen ist schon klar, daß 2021 kein 14:48 von saschamaus75

" Schaltjahr ist? "

Er kennt die mathematische Formel nicht.
Das eine Co-Primzahl (43x47) nicht durch 4 teilbar sein kann,
hatten wir zuletzt im Präsenzunterricht.
Und der ist lange her ;-)

15:20 von weltoffen

«Rodeln im Flachland?»

Selbst in der Flachland-Hochburg Köln gibt es einige Hügel, die sich fürs Rodeln mit Kindern eignen würden. Läge denn Schnee.

Die gab es früher schon, und heute dazu noch den: "Monte Kalk".
Aufgeschüttet nach der Schließung einer Chemiefabrik.
So was wie ± 30 Meter hoch.

@weltoffen um 15:20

>Rodeln im Flachland?<

Irgendein Sandhaufen findet sich; mit einem Höhenunterschied von 2-3 Metern machen sie viele Kinder überglücklich.

@fathaland slim, 13:45

Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Oder, um es mit "Titanic" zu sagen:

"Früher wurde die Vergangenheit noch ordentlich verklärt."

Also nochmal an alle

Niemand hat ein Recht auf ein sich nicht ändernden Klima. Dass sich das Klima ändert IST der Normalzustand - NICHT dass es gleich bleibt.

Und wenn wir Glück haben, dann wird es wärmer. Denn für uns Menschen und die Artenvielfalt sind wärmere Temperaturen positiver.

Nur in Warmzeiten hat es eine Zunahme der Artenvielfalt gegeben. In Kälteperioden wurden Mensch und Tier aus den Kaltgebieten vertrieben.

Also, es gibt kein Recht auf eisbedeckte Polkappen. Das ist übrigens die Definition einer Eiszeit: wenn die Pole eisbedeckt sind.

Auf in die Warmzeit!

verstehe die Aufregung nicht

Es gab schon immer Extremmwetterlagen im Winter. Die Jetzige zähle ich nicht dazu. Es ist normmaler Winter- früher war es viel krasser.

Sorgen macht mir vor Allem der fehelnde Regen im Sommer und Herbst und oft auch im Winter hier im Osten. Da reicht auch der wenige Niederschlag im Winter nicht um das Grundwasser wieder anzuheben.
Hier wäre Expertise gefragt warum sich die Wetterlage/ Wind so ändert .

15:51, MR.Troc

>>Wir sind doch froh wenn es mal richtig schneit und vielleicht danach über längere Zeit knackig kalt ist.
Zum einen gut fürs Grundwasser, das andere gut um Ungeziefer zu reduzieren.<<

Das mit dem Ungeziefer stimmt so nicht.

Wie jeder weiß, der mal im Sommer am Polarkreis war. Ob Nordnorwegen, Schweden oder Finnland, mehr Mücken gibt es nirgendwo. Trotz extrem kalter Winter.

In Sibirien soll es nicht anders sein, aber da war ich noch nie.

@15:38 von schabernack 14:49 von Der Hornauer

//Hier ist es weniger Niederschlag in Richtung: "Dürresommer".//

Darf ich hinzufügen: Auch die Jahreszeiten sind nicht mehr so leicht den früheren Verhältnissen zuzuordnen. Noch im November hatten sich Wespen in meine Wohnung verirrt und erst vor zwei Wochen hatte ich um Mitternacht nach ca. 10-minütiger Jagd eine dicke und komplett irre Fliege ermordet. (Die erwähnten Wespen waren schon zu schwach um mich noch zu ärgern.)

@Mr. Troc 10:56

„... Bauernregel sagt: Schaltjahr, kalt Jahr. ...“

Bauernregeln sind lustig, allerdings haben wir kein Schaltjahr.

@Anna-Elisabeth, 15:57

Da haben wir wieder die Sache mit dem Durchschnitt. Ich gehöre mit einem BMI von 14, (irgendwas) nicht dazu.

Geht mir mit meinem BMI von 17,irgendwas auch so. Dafür brauchen wir beide nicht so viel wie die anderen fürs Essen auszugeben.

Ich friere übrigens regelmäßig von September bis Mai.

16:10, Einfach Unglaublich

>>Also nochmal an alle
Niemand hat ein Recht auf ein sich nicht ändernden Klima. Dass sich das Klima ändert IST der Normalzustand - NICHT dass es gleich bleibt.

Und wenn wir Glück haben, dann wird es wärmer. Denn für uns Menschen und die Artenvielfalt sind wärmere Temperaturen positiver.

Nur in Warmzeiten hat es eine Zunahme der Artenvielfalt gegeben. In Kälteperioden wurden Mensch und Tier aus den Kaltgebieten vertrieben.

Also, es gibt kein Recht auf eisbedeckte Polkappen. Das ist übrigens die Definition einer Eiszeit: wenn die Pole eisbedeckt sind.

Auf in die Warmzeit!<<

Noch nie in der Erdgeschichte hat sich das Klima in derart kurzer Zeit weltweit derartig nachhaltig geändert.

Diese kurzfristige Änderung wird zu großen Verwerfungen führen, deren Anfänge wir momentan erleben.

Es geht also gerade erst los. Bitte anschnallen!

@heribix 10:33

„ ... Früher war das alles kein Problem weil zB die Bauern sich einen Schneepflug vor den Traktor gespannt haben ...“

Jaja, wie trügerisch immer so die Erinnerungen sind.
Besonders problemlos war vor allem 1978/79.

Räumpflicht

Die Räumpflicht ist tatsächlich widersinnig. Das sinnlose Freikratzen der Gehwege begünstgt nach meiner Erfahrung ehr nachfolgende Glätte. Ihnen ist also voll zuzustimmen. Die Verkehrssicherheit wird durch eine festgetretene Schneedecke nicht zwangsläufig beeinträchtigt. Ein Eisregen auf eine zwanghaft geräumte Fläche aber auch schon durch festgetretne Schneereste, kann sie nahezu unbegehbar machen. Zumindest auf einer noch lockeren Schnedecke tritt man durch sie hindurch. Die Räumpflicht führt ehr zu mangelnder Vorsicht. Wie weit reicht die Eigenveranwortung? Eine spannende Frage in bezug auf die Coronaregeln.

@16:10 von Einfach Unglaublich

//Also nochmal an alle
Niemand hat ein Recht auf ein sich nicht ändernden Klima. Dass sich das Klima ändert IST der Normalzustand - NICHT dass es gleich bleibt.//

Also, noch einmal extra für Sie: Das Tempo, mit dem sich der jetzige Klimawandel vollzieht, ist NICHT der Normalzustand.
Einen der wichtigsten Parameter bei der Beurteilung eines Sachverhalts einfach nicht zu berücksichtigen, ist - milde formuliert - sehr fragwürdig.

"Wintereinbruch: Eisregen und Schnee behindern Verkehr"

Zwei Wahnsinns-Neuigkeiten:

1. Es ist Winter. Und das Anfang Februar. Was für ein Skandal. Unerhört ist so etwas. Wie kann es das Wetter nur wagen, zu dieser Jahreszeit winterlich zu sein?

2. Schnee und Glatteis behindern den Verkehr, na ja, zumindest den auf Straßen und Schienen. Also so etwas haben die meisten Leute vermutlich noch nie gehört: Schnee und Eis bringen Fahrzeuge zum Rutschen, behindern ihr Vorwärtskommen?! Das gibt's doch gar nicht!

Jetzt mal ernsthaft: Ist es eine Meldung wert, dass es im Winter schneit, die Straßen glatt werden und dass es bei glatten Straßen zu Verkehrsbehinderungen kommt? Halten die Redakteure die Zuschauer/Leser wirklich für so unwissend und unmündig, dass man ihnen erklären muss, was Winter ist? Was mich am meisten beunruhigt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Antwort auf meine Frage "Ja" lautet.

@fathaland slim, 13.45h

Der User muss nicht gelogen haben.
Es kommt darauf an, wie alt er ist und wo er aufgewachsen ist.
Ich bin kriegsbedingt bei meinen Großeltern im Schwarzwald aufgewachsen.
Da war Winter = Schnee pur.
Keine so traurigen 2 Zentimeer wie jetzt.
Erst als so um 1950 die Autos in unserer Kleinstadt mehr wurden, wurden zu unserem Leidwesen die Hangstraßen gestreut und wir mussten auf Wiesen ausweichen.
Meine Klassenkameraden/innen, die in den abgelegenen Höfen und Ortsteilen wohnten, kamen mit Ski oder Schlitten zur Schule.
Auch die miserable Winterkleidung mit ewig durchnässten Schuhen ist mir noch gut in Erinnerung.
Besonder fies war die Stollenbildung an den Schuhen mit Holzsohlen.
Wenn Sie das nicht kennen, bedeutet das noch lange nicht, dass es das nicht gab.

@Nettie 14:37

Ja, die Liebesmüh der Beantwortung kann man sich - nun ja- sparen.

@hippojim, 11.02h

Nein, das hat nichts mit der Pisa-Studie zu tun, sondern mit den Koryphäen einer bestimmten Partei.
Da ging schon so manche Erklärung ihrer Ko-Vorsitzenden in die Hose.
Ich leugne den Klimawandel nicht.
Im Gegenteil, als Hobbygärtner bemerke ich ihn und seine Auswirkungen sehr deutlich.
Aber es ist einfach etwas zu schlicht, einen nassen, verregneten Sommer als Wetter abzutun, während ein warmer, trockener Sommer Klima ist.

an NangVangTS

Das kann man auch anders sehen. Es kommt darauf an, welche Temperaturen vorher herrschten. Die Vegetation im Garten war schließlich vorfrühlingshaft. Nicht alles, was ihrem Sprachgebrauch nicht entspricht, ist Dummdeutsch. Natürlich ist es sinnvoll bei entsprechend hohen Temperaturn auch jetzt von einem Frühlingseinbruch zu sprechen. Besserwisserei ist nie hilfreich.

@ Anna Elisabeth

Nur weil sich das Klima in IHRER Lebenszeit nicht geändert hat, heißt das nicht, dass es sich in der Vergangenheit nicht in ebenso kurzen Zeiträumen geändert hat.

Wie das jetzige Wetter zeigt, ändert sich das Klima auch jetzt nicht so schnell, wie man uns vormachen will. Es gibt immer noch lange, kalte Winter, viel Regen und ab und zu heiße Sommer.

Zu völligem Unsinn wird es ...

... wenn "Experten" uns weismachen wollen, dass man das
Weltklima auf das halbe Grad genau einstellen kann.

Das mag in Science Fiction Filmen wie "Silent Running" funktionieren.

In der Realität ist das kompletter Unfug.

Die Menschheit hat mehrere Klimaänderungen mitgemacht. Erwärmung waren stets positiv. Kaltzeiten waren hart und haben die Menschheit und die Artenvielfalt dezimiert.

Das ist Fakt.

@16:38 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 15:57

//Ich friere übrigens regelmäßig von September bis Mai.//

Aber immer wieder tröstlich, zu wissen, dass es Menschen gibt, die verstehen, wovon man redet. Dennoch sage ich seit ein paar Jahren: Alles besser als zu heiß. Vielleicht eine Alterserscheinung, dass ich (im Gegensatz zu früher) auch mit Hitze nicht mehr klarkomme.

16:47, DerVaihinger @fathaland slim, 13.45h

>>Der User muss nicht gelogen haben.
Es kommt darauf an, wie alt er ist und wo er aufgewachsen ist.
Ich bin kriegsbedingt bei meinen Großeltern im Schwarzwald aufgewachsen.
Da war Winter = Schnee pur.
Keine so traurigen 2 Zentimeer wie jetzt.
Erst als so um 1950 die Autos in unserer Kleinstadt mehr wurden, wurden zu unserem Leidwesen die Hangstraßen gestreut und wir mussten auf Wiesen ausweichen.
Meine Klassenkameraden/innen, die in den abgelegenen Höfen und Ortsteilen wohnten, kamen mit Ski oder Schlitten zur Schule.
Auch die miserable Winterkleidung mit ewig durchnässten Schuhen ist mir noch gut in Erinnerung.
Besonder fies war die Stollenbildung an den Schuhen mit Holzsohlen.
Wenn Sie das nicht kennen, bedeutet das noch lange nicht, dass es das nicht gab<<

Der Schwarzwald war bis vor kurzem "schneesicheres Gebiet" wie auch das Sauerland, der Harz und andere Mittelgebirge.

Das hat sich geändert. Die "Schneegrenze" hat sich in den letzten 20 Jahren um ca. 200 m nach oben verschoben.

Früher

"Früher war das alles kein Problem weil zB die Bauern sich einen Schneepflug vor den Traktor gespannt haben ...“

Früher gab es in unserem Dorf 3 Rodelstrecken mit 200-300 m Strecke und jedes Jahr wochenlang Schnee.
Ende der 1960er Jahre, mit Zunahme des Autoverkehrs begann man im Winter alle Straßen im Ort zu räumen und mit Streusalz zu bearbeiten...
Es blieb nur noch eine Rodelstrecke.
Keiner hat die Kinder um ihre Meinung dazu befragt...

16:10 von Einfach Unglaublich

«Also nochmal an alle
Niemand hat ein Recht auf ein sich nicht ändernden Klima.»

Zu gar keinen Wetter- oder Klimaphänomenen hat irgendwer "ein Recht dazu". Gegen wen wäre ein solches Recht denn auch einzuklagen?

Gegen den Wettergott "Petrus" … oder seine Kumpels mit anderen Namen aus anderen Regionen der Erde.

Recht auf warmes Wasser im Badesee im Sommer mit einer Temperatur, die Ihnen angenehm warm genug ist, haben Sie auch nicht. Auch auf Im-Garten-Sitzen-Können ohne Mücken gibt es gegenüber niemand ein Anrecht.

Das alles ist was völlig anderes als Klimawandel im Zeitalter: "Anthropozän". In dem die Menschheit der Hauptfaktor ist, die Einfluss auf das Klima nimmt.

Das jetzige

Das jetzige Schnee-Sturm-Wetter im Norden hat absolut nichts mit Klimawandel zu tun. Und wer hier naiv auf "wärmere Zeiten" in der Klimaentwicklung hofft, hat sich nicht mit den Szenarien aller seriösen Wissenschaftler befasst: wenn wir nicht in den wenigen nächsten Jahren die Erwärmung und den Treibhauseffekt stoppen, werden neben Eis-Albedo-Rückkopplung, Überschwemmungen, Dürren und Stürmen große Gebiete unserer Erde unbewohnbar und Fluchtbewegungen ganz neuer Art in Gang gesetzt.
Um es mal zugespitzt zu formulieren: Gerade die, die Flüchtlinge stoppen wollen, sollten die Klimazerstörung stoppen. Aber dazu müsste man vernetzt denken und planen können, was bekanntermaßen auf der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Seite komplett ausfällt.

@16:46 von CaptainGreybeard

//Jetzt mal ernsthaft: Ist es eine Meldung wert, dass es im Winter schneit, die Straßen glatt werden und dass es bei glatten Straßen zu Verkehrsbehinderungen kommt?//

Nun, ich finde es nicht uninteressant, zu erfahren, wie es auch wettermäßig in anderen Regionen aussieht. Und manch einer überlegt sich bei solchen Nachrichten vielleicht, eine nicht dringliche Fahrt zu verschieben. Falls dies nicht möglich ist, bereitet er sich besser auf die Verhältnisse vor. Etwa in dem Sinne, wie es "schiebaer45" weiter oben empfahl.

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