Kommentare

eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus

was erwartet man, was kann man bei so einer Sache erwarten ?
eine symbolische Wirkung hat das ganze schon (für mich zumindest)
aber wer von den Republikanern hat schon den Mut
immerhin - auch wenn das hier im Thread keiner zu begreifen scheint -
der kriegte 47 % der Stimmen
also gegen wen will man sich wenden ? die eigenen Wähler, das eigene Volk
das Problem ist doch, hätte der in ein paar Staaten nur einige tausend Stimmen mehr bekommen
wäre der wiedergewählt und was dann ?

Der Mann mit dem Atombombenkoffer trägt die volle Verantwortung

Trump war bis zur Amtsübergabe noch im Dienst und muß sich voll für seine Taten verantworten.
Diesem hatte auch der Senat gemäß der Verfassung zugestimmt.

Die Anhörung heute von Zeugen und Beweisen dürfte noch einiges
an Fakten zu Tage bringen.

Mit der dürftigen Wahlbetrugsmasche Strategie
werden Trumps Anwälte nur noch mehr die Republikaner schädigen.

"Trumps Anwälte brachte das

"Trumps Anwälte brachte das aus dem Konzept - ein Schuldspruch bleibt aber unwahrscheinlich"

Und somit ist das ganze Verfahren für die Katz.
Und es wird Trump in seinen Größenwahn bestätigen: " noch nie wurde ein Potus 2 man angeklagt. Alles ist an mir abgeprallt"
Er wird als der beste Präsi ever sterben.
Toll gemacht, liebe Demokraten.

09:07 von Karl Klammer

Die Anhörung heute von Zeugen und Beweisen dürfte noch einiges
an Fakten zu Tage bringen.
.
geht es darum
ein Teil seiner Befürworter in der Bevölkerung fühlen sich ohnehin betrogen
und die Politiker in Senat/Repräsentantenhaus wollen wiedergewählt werden
und der Trump scheint ja noch einflussreich genug um die eine oder andere Karriere zu vernichten

Impeachment

Ein machtgieriger, egomanischer Ex-Präsident mit nach wie vor zu viel Macht.
Machtgierige, feige republikanische Senatoren, die davor zittern, Trump würde mit abfälligen Äußerungen über sie ihre Wähler so beeinflussen, dass sie nicht wiedergewählt werden, wenn sie sich gegen ihn stellen usw.
Trump hat durch sein Verhalten der Demokratie in den USA nicht nur geschadet, sondern sie aus den Fugen geraten lassen.
Daher glaube auch ich nicht, dass Trump verurteilt werden wird. LEIDER !!!
Biden steht nun vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe

Lächerlich

Trump hat kein Amt.
Deswegen kann man ihn auch keines Amtes entheben.

Der private Rachefeldzug von Nancy Pelosi ist lächerlich.

Sie missbraucht den Kongress, um ihre persönliche Abrechnung mit Trump fortzuführen.

Redemanuskripte zu zerreißen war ihr nicht genug.

Lead impeachment manager

Lead impeachment manager Jamie B. Raskin zeigte das video unedited und sagte:

“a sound I will never forget: the sound of pounding on the door like a battering ram, the most haunting sound I ever heard.”

Endlich, es wird Zeit diese corrupte Partei zu hindern abzulenken und daran zu erinnern was fuer Folgen Trump's rhethoric hatte.

Man könnte sich doch einigen,

dass Trump nie wieder zu einem politischen Amt zugelassen wird. Egal ob Bürgermeister von Hollywood oder Potus.
Damit wäre allen gedient.

@Sisyphos3 - es geht um den Angriff auf das Kapitol

Die zur verfügung gestellten Twitterprotokolle
z.b zwischen Proud Boys etc.

Diese Fakten können die ""vereidigten"" Senatoren nicht ignorieren
und haben selbst noch über das Wochenende bedenkzeit.

56 zu 44

Ich sehe das Ergebnis 56 zu 44 als einen Grund zum Jubeln. Wenigstens einige Republikaner/innen haben Mut. Vielleicht sind diese Abweichler/innen schon jetzt auf der schwarzen Liste von Donald Trump und den Proud Boys. Vielleicht wird der Riß quer durch die Republikaner irgendwann einmal in Wild West Manier geklärt, lange vor der neuen Trump Kandidatur in 2024. Oder ein Wunder geschieht und mehr Republikaner/innen finden Mut und verbieten "make Trump great again".

@09:01 von Sisyphos3

„der kriegte 47 % der Stimmen“

Sicherlich falsch. Die Republikaner bekamen 47 % der Stimmen.

Ich gehe jede Wette ein, dass ein großer Anteil darunter lieber einen Republikaner Biden gewählt hätte. Aber viele sind eben – wie bei uns – keine Wechselwähler, die ihre Wahl aufgrund von Wahlprogrammen (gab's welche in den USA?) oder fundierten (statt alternativen) Fakten treffen. Sie wählen die Partei, die sie schon immer gewählt haben. Selbst wenn ein Trampel an der Spitze steht.

Und dass die Abstimmung im Senat namentlich erfolgt, mag auch so manchen davon abhalten, seinem Gewissen zu folgen.

@Einfach Unglaublich - Lächerlich

Das er voll haftbar ist konnten sie wohl nicht der Senatsendscheidung entnehmen

Übrigens hat Mitch McConnell mit der Terminverschiebung der Aufklärung einen Bären Dienst erwiesen.

Jetzt kann alles öffentlich ohne immunität
und ohne Geheimausschüssen verhandelt werden.

Leider hat Donald Trump Lügen

Leider hat Donald Trump Lügen und die Ablehnung von Verantwortungsübernahme zum Kern politischen Handelns gemacht und durch seine narzisstischen Inszenierungen bei vielen Messiaserwartungseffekte geweckt. Deshalb ist es wichtig, dieses Amtsenthebungsverfahren solide, unaufgeregt und unerschrocken zu bearbeiten. Die Anhänger Trumps wird man dadurch nur in Minderheiten erreichen, dafür ist politische Arbeit notwendig. Und dabei muss man leider wohl konstatieren, dass ein bestimmter Prozentsatz an Rassisten, Antidemokraten, gewaltbereiten Rechtsextremen und Verschwörungsgläubigen, die zu Trumps Amtszeit mit seinem Rückenwind lautstark und in Wort und Tat aggressiv auftraten, nicht zu erreichen ist.
Den republikanischen Senatsmitgliedern, die sich ja mehrheitlich christlich begreifen, sollte man einen Spiegel vorhalten mit der Frage, wohin sie denn ihr Gewissen als moralische Instanz führt.

@ um 09:27 von Einfach Unglaublich

Nicht lächerlich, sondern bedenklich, wenn man einen solch egomanischen, rücksichtslosen, ungehobelten, Hass säenden Typen wie Trump unterstützt.

Warum haben sie solche Angst vor Trump?

Der vorherige US-Präsident war, vorsichtig ausgedrückt nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte. Das hat er wohl mit Mr. Bush jr. gemeinsam. Allerdings war er definitiv der größte Elefant im Porzellanladen, den die USA je aufboten.
Angesichts dessen, daß Trump wohl der unfähigste Präsident war, den die USA je hatten, frage ich mich, wieso man dort solche Angst davor hat, daß er zurückkommen könnte?
Oder sind die "Demokraten" doch nur schlechte Verlierer und müssen unbedingt noch einen "Sieg" im Nachhinein einfahren?

Dieses Impeachment-Verfahren …

… ist eine politische, von der Verfassung so vorgesehene Maßnahme, die - ebenfalls aus politischen Gründen - scheitern kann - und dies vermutlich auch tun wird.
Wie sieht es aber mit einem streng juristischen Verfahren aus? Kann und müsste DT nicht auch für seine Aufwiegelung von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden?
Würde mich interessieren.

@09:27 von Einfach Unglaublich

„Trump hat kein Amt. Deswegen kann man ihn auch keines Amtes entheben.“

Damit folgen Sie der Argumentation des 2. Trump-Anwalts, der vorbrachte, dass es beim Impeachment laut Verfassung *ausschließlich* um die Amtsenthebung geht und eben dies ja nicht mehr möglich ist.

Der gute Mann hat in seiner Argumentation aber unterschlagen, dass *jedes* Lesen eines Textes immer eine subjektive Interpretation (schon beim Lesen) ist. Hier ist es notwendig, auch den Sinn und Zweck der Verfassung einzubeziehen und auch, dass die „Verfasser“ nicht alle Grenzfälle erahnen konnten, die sich 100 Jahre später begeben könnten – zB. dass ein Amtsträger noch kurz vor seinem Dienstende ein schweres Verbrechen begeht, das 5 Monate zuvor zur Amtsenthebung geführt hätte.

Das Impeachment wurde gestartet, während Trump im Amt war. Die Verfassung darf nicht als Freibrief für die letzten Dienstwochen oder -tage im Amt ausgelegt werden.

Die Seiten gewechselt

Aus dem Artikel:

"Der Auftritt der Demokraten hat Trumps Anwälte aus dem Konzept gebracht. "Was wir vor hatten, haben wir geändert, weil wir die Präsentation der Anklageseite gut fanden", sagte Bruce Castor, Trumps Anwalt, dem Plenum. Er legte keinen überzeugenden Auftritt hin."

Offensichtlich fand Bruce Castor die Präsentation der Anklage sehr gut. So gut, daß ich während der ersten Minuten von Castors Rede dachte, er hätte die Seiten gewechselt und wäre jetzt Vertreter der Anklage. Kein überzeugender Auftritt ist wirklich sehr mild formuliert. Castor hat es komplett vergeigt.

Ganz anders Raskin, der deutlich machte, worum es geht. Nämlich darum, daß ein Präsident bis zur letzten Minute seiner Amtszeit dafür verantwortlich ist, was er tut. Und er hat Recht. Es darf keine Januar-Ausnahme geben.

Das Impeachment-Verfahren ist völlig richtig. Ob es letztlendlich zu einer Ämtersperre Trumps führen wird, ist eine andere Frage. Ich glaube nicht, zu wenige GoPs haben ein Gewissen.

09:27 von Einfach Unglaublich

"Lächerlich"

Ja, sagen sie das Brian Sicknick's family, oder sagen sie es den officers die verloren Auge und Finger und sagen sie es family and friends des officers who committed suicide.

Ihr knick ist spot on

Amtsenthebung

Das Vorbringen, Herr Trump hätte kein Amt mehr inne, ist ein Scheinargument. Wenn er tatsächlich kein Amt hätte, dann hätte er auch keine Ansprüche auf Personenschutz, Fahrer, Büro mit Personal und Pension.

Nota bene : Auch Ex-Präsidenten werden mit Mr. President angeredet - und das nicht ohne Grund.

All das muß einem nicht mehr aktiven Präsidenten aberkennbar sein und dafür muß es auch ein geregeltes Verfahren geben. Das ist das Impeachment.

@Glasbürger

"Am 10. Februar 2021 um 09:54 von Glasbürger
Warum haben sie solche Angst vor Trump?

Der vorherige US-Präsident war, vorsichtig ausgedrückt nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte. Das hat er wohl mit Mr. Bush jr. gemeinsam. Allerdings war er definitiv der größte Elefant im Porzellanladen, den die USA je aufboten."

Ich habe es schon öfter hier geschrieben, Wenn sie Elefanten mit Trump vergleichen, tun Sie den Elefanten Unrecht. Elefanten würden im Porzellanladen - sofern sie reinpassen - niemals etwas zertrampeln. Diese Tiere sind hochsensibel und vorsichtig - im Gegensatz zu Trump.

09:29 von Old Lästervogel Sie

09:29 von Old Lästervogel

Sie haben sicher recht, aber das Volk muss auch mitbekommen, worum es geht und was passiert ist und noch wird. Darum geht es
- denke ich - vorrangig.

@Die Seiten gewechselt 10:07 von Anderes1961

" zu wenige GoPs haben ein Gewissen."

Ich darf Sie im Namen von Charly M. leicht korrigieren:
Ihr Gewissen ist ihrem Sein geschuldet,
also der (Noch-)Abhängigkeit von den 'Trumpisten' in der eigenen Partei.

Und die wenigsten werden diese Phase überwinden,
das ist leider gültige Lebenserfahrung

Wenn ich mir den Zustand der

Wenn ich mir den Zustand der USA im Moment so anschaue, finde ich dieses Land macht sich zur zeit nur noch lächerlich. Wenn es nicht so groß und bis an die Zähne bewaffnet wäre und dadurch gefährlich, sollte man es einfach links liegen lassen und sich den wirklich wichtigen Dingen zuwenden. Probleme haben wir genug auf der Welt.

Da springt einem ...

... als Überschrift in einer Top-Meldung bei ARD-TS entgegen:
"Trumps Anwälte kommen ins Schwimmen"
Und wenig später liest man:
"ein Schuldspruch bleibt aber unwahrscheinlich."
Was ist das denn? Eine Nachricht ist es nicht.
Weil, wie kann man als Anwalt schwimmen, wenn ziemlich feststeht, mein Mandant kann nicht verurteilt werden.

Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

@09:07 von Karl Klammer
Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!

Amerika

Ob Trump jemals wieder ein Amt inne haben darf ist eigentlich unerheblich. Sobald er eine(n) seiner rechten Familienmitglieder irgendwo einkauft, dann redet auch er wieder mit. Mit Demokratie hat das nichts zu tun, was aber vermutlich der GOP auch egal ist.

Entscheiden tut am Ende das Volk durch Wahlen. Wie wir aus der eigenen Vergangenheit (und vllcht auch Gegenwart) wissen, ist das Volk aber auch dumm genug.

Trump darf nie wieder ein

Trump darf nie wieder ein öffentliches Amt bekleiden.
Er ist sogar jetzt noch hochgefährlich, da er den Menschen den Floh ins Ohr setzte betrogen worden zu sein.

Er hat und tut es weiterhin, er gefährdet die nationale Sicherheit der USA, und seine Anhänger sind zu allem bereit..

Donald Trump

wird der erste und wohl auch einzige US-Präsident sein, der in zwei Impeachment -Verfahren frei gesprochen wird.
Ob ihm das jetzt nützt oder schadet, haben die Demokraten hoffentlich gründlich durchdacht, denn von vornherein war ein Erfolg so gut wie ausgeschlossen.

@artist22

"
Am 10. Februar 2021 um 10:24 von artist22
@Die Seiten gewechselt 10:07 von Anderes1961

" zu wenige GoPs haben ein Gewissen."

Ich darf Sie im Namen von Charly M. leicht korrigieren:
Ihr Gewissen ist ihrem Sein geschuldet,
also der (Noch-)Abhängigkeit von den 'Trumpisten' in der eigenen Partei.

Und die wenigsten werden diese Phase überwinden,
das ist leider gültige Lebenserfahrung"

Das ist das, was ich mit "kein Gewissen" meinte. Danke, daß Sie das noch mal deutlich gemacht haben. Meine Formulierung habe ich ich aus rhetorischen Gründen gewählt.

@Man könnte sich doch einigen, 9:29 Old Lästervogel

"dass Trump nie wieder zu einem politischen Amt zugelassen wird. "

Das ist der letze Sinn des Impeachments.
Denn dazu bedarf es keiner 2/3 Mehrheit.
Einfache reicht.

Und im wird noch vieles auf die Füsse fallen.
Ich erinnere an das Telefongespräch mit Raffensberger & Co.,
der für ihn 11780 Stimmen finden sollte.
“So what are we going to do here, folks? I only need 11,000 votes. Fellas, I need 11,000 votes. Give me a break.”

aus:
https://www.vice.com/en/article/xgz4yz/trumps-georgia-phone-call-may-hav...
kurz: https://is.gd/6gGeIf

@Einfach Unglaublich, 9:27

„Lächerlich

Trump hat kein Amt.
Deswegen kann man ihn auch keines Amtes entheben.

Der private Rachefeldzug von Nancy Pelosi ist lächerlich.

Sie missbraucht den Kongress, um ihre persönliche Abrechnung mit Trump fortzuführen.

Redemanuskripte zu zerreißen war ihr nicht genug.“

Trump hatte damals ein Amt. Also muss er sich auch verantworten für das, was er in der Zeit getan hat.

Wenn ich in meinen Job richtig ernsthaft Mist baue, muss ich dafür doch auch gerade stehen, selbst wenn ich nur befristet angestellt war und der Vertrag schon ausgelaufen ist.

@krittkritt

"Am 10. Februar 2021 um 10:31 von krittkritt
Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

@09:07 von Karl Klammer
Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!"

Auch, wenn Sie es offensichtlich nicht wahrhaben wollen. Es gibt nix mehr aufzuklären. Die "Wahlbetrugsmasche" ist aufgeklärt. Dazu gibt es 59 Urteile amerikanischer Gerichte. Und falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, hier noch mal das Ergebnis der Aufarbeitung: 0 Urteile für Trump. Es gab keinen Wahlbetrug. Ich werde den Eindruck nicht los, daß Sie gerne tote Pferde reiten. Ist hier schon des öfteren aufgefallen.

Wenn ich.....

meine Meinung äußern darf, dann möchte ich darauf hinweisen, daß es letztlich bei den Demokraten nur noch um Symbolik geht und wer sich bei den Republikanern traut, sich gegen Trump zu stellen. Alles andere ist nur Spiegelfechterei. Ich bin jetzt nur gespannt, ob dieser Kommentar auch wieder gerötet wird.

Wenn es so einfach ist...

nach all den Jahren der populistischen Demagogie so einfach davon zu kommen, dann ist dem Machtmissbrauch Tor und Tür geöffnet.
Es ist ein Armutszeugnis und zeigt wie angeschlagen die Demokratie inzwischen ist,
es steht zu befürchten das sich der "Trumpismus" wie ein Geschwür weiter verbreiten wird....
Und da braucht es eine Null Toleranz Strategie
den es ist unerträglich was diese 4 Jahre angerichtet haben in einem Land das sich der Freiheit und Gleichheit verschrieben hat.

Am 10. Februar 2021 um 09:29 von Old Lästervogel

Einigen-mit wem und auf welcher Rechtsgrundlage? Entweder wird er als schuldig verurteilt und darf kein Amt mehr ausüben, oder er wird freigesprochen.so ein bisschen schuldig und politisches Berufsverbot sieht das Rechtssystem in diesem Fall nicht vor.

@krittkritt, 10:31

„Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

@09:07 von Karl Klammer
Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!“

Sie haben Recht, sowas sollte man nicht einfach stehen lassen. In Myanmar versuchen das ja gerade auch welche - wenn auch wenig glaubhaft. Insofern ist eine juristische Aufklärung angebracht.

Nur nach meinem Kenntnisstand gab es in den USA diverse Gerichte, wo Trumps Anwälte geklagt haben und die sich zu den Vorwürfen dann auch geäußert haben. Da sind keine hinreichenden Belege für Betrug gefunden worden.
Das wäre ja ein ernstzunehmender Teil von Aufarbeitung, die dann schon gelaufen ist, oder?

Haben Sie das auch mitbekommen? Oder sehen Sie das anders?

10:31, krittkritt

>>Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.
@09:07 von Karl Klammer
Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!<<

Das Reiten von toten Pferden scheint wirklich Ihr Hobby zu sein.

Noch einmal:

Die Vetreter der Wahlbetrugsthese haben bisher nichts produziert, was auch nur ein einziges US-Gericht zur Aufnahme eines Verfahrens bewegt hätte. Sie wissen, daß Trump zahlreiche Richter, nicht nur für den Supreme Court, ernannt hat. Sollten Sie also den US-Gerichten unterstellen, von Trumpgegnern unterwandert zu sein, so möchte ich bitten, vor dieser Tatsache nicht die Augen zu verschließen.

Bush Jr. ist, ebenso wie Trump, mit einer Minderheit der Wählerstimmen ins Amt gekommen. Im Gegensatz zur vorliegenden Situation hing es, was Sieg oder Niederlage betrifft, an einem einzigen Bundesstaat, nämlich Florida. Da hat Supreme Court die x-te Auszählung gestoppt und Gore das akzeptiert.

@ 10:16 von Anderes1961

Sie haben recht. Entschuldigung!
Natürlich will ich den Elefanten nicht zu nahe treten.
Mr. Trump führte sich im Amt auf, wie die berühmte Axt im Walde.

Die Verurteilung des Lukullus

(eine Oper von Brecht/Dessau) endet die Befragung mit „Ins Nichts mit ihm und ins Nichts mit allen wie er!“
Kurz - er wird verurteilt.
Ähnliches ist beim Impeachment gegen DT nicht zu erwarten. Ist das bedauerlich?

Im gestrigen Telefonat mit einem amerikanischen Freund in Florida, der sich "Independent" betrachtet, meinte, dass eine Verurteilung von Trump in eine Katastrophe führen könnte. Nein, er mag weder DT noch seine "Politik". "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer". Er fühle sich ggw. in den Staaten wie auf einem Pulverfass.
Besser sei es, DT wirtschaftlich einen Todesstoß zu versetzen.

Was mich umtreibt ist die Frage, wenn die Führungen der westlichen Staaten nun wissen, was DT für ein untauglicher Präsident war, warum gab es keine konzertierte Aktionen des Westens, ihn schon früher im Regen stehen zu lassen? Geradezu erbärmlich, wie sich einige versuchten, bei ihm einzuschleimen.

Gruß, Wolfgang

09:20 von pemiku

"Ein machtgieriger, egomanischer Ex-Präsident mit nach wie vor zu viel Macht."

Worin besteht denn seine Macht... Wollen Sie sich damit über das Wesen der Demokratie beklagen? Dass die Macht eben nicht im Amt liegt, sondern letztendlich in der Unterstützung von Bürgern?
Man kann zwar weiter versuchen Trump und die Republikaner gegeneinander auszuspielen oder Trump vom Wahlzettel 2024 zu streichen doch seine Wähler wird man so nicht gewinnen und die Spaltung im Land vertiefen.

um 09:27 von Einfach Unglaublich

"Der private Rachefeldzug von Nancy Pelosi ist lächerlich."
.
Offensichtlich ist Frau Pelosi nicht die Einzige, die das Impeachment vorantreibt. Aber solch lächerlichen Kleinigkeiten kann man ja auch unterschlagen. Einfach unglaublich!

@Hanno Kuhrt, 10:46

„Donald Trump

wird der erste und wohl auch einzige US-Präsident sein, der in zwei Impeachment -Verfahren frei gesprochen wird.
Ob ihm das jetzt nützt oder schadet, haben die Demokraten hoffentlich gründlich durchdacht, denn von vornherein war ein Erfolg so gut wie ausgeschlossen.“

Zumindest sind die Republikaner an der Stelle nun gezwungen, Farbe zu bekennen. Daran werden die Menschen sich vielleicht dann noch länger erinnern.

Und wer weiß, vielleicht kommen sie ja doch noch zu der Überzeugung, dass die Chance günstig genug ist, sich von Trump zu distanzieren. Wenn die Ankläger der Demokraten gute Argumente liefern und auch in der Öffentlichkeit dafür Zuspruch zu erkennen ist, wäre es so vielleicht relativ gesehen noch ein leicht(er)es zu sagen, dass Trump an der Stelle doch zu weit gegangen ist.

@10:14 von Diabolo2704

"Das Vorbringen, Herr Trump hätte kein Amt mehr inne, ist ein Scheinargument. Wenn er tatsächlich kein Amt hätte, dann hätte er auch keine Ansprüche auf Personenschutz, Fahrer, Büro mit Personal und Pension.

Nota bene : Auch Ex-Präsidenten werden mit Mr. President angeredet - und das nicht ohne Grund.

All das muß einem nicht mehr aktiven Präsidenten aberkennbar sein und dafür muß es auch ein geregeltes Verfahren geben. Das ist das Impeachment."

In der Juristerei kann man nun mal Auslegung aus verschiedensten Perspektiven betreiben. Lächerlich ist da nix. Einleuchtend ist, dass das Instrument vor allem dafür gedacht ist den Präsidenten von der Macht zu entfernen was nun einfach mal obsolet ist. Im Hinblick auf Wiederwahl wurde das wohl noch nie betrachtet und ausgelegt.

10:31 von krittkritt

>>Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

@09:07 von Karl Klammer
Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore<<

Auweia! Sie reiten immer noch dieses seit Monaten tote Pferd.
Haben Sie nicht mitbekommen dass ca. 60 Gerichte keinen Grund gefunden haben dass die Wahl nicht korrekt wäre?
Zum Teil haben Gerichte die Klage gar nicht angenommen. Dies ist äußerst peinlich für den Kläger wenn ein Gericht ihm damit sagt dass seine Klage völlig unsinnig ist.
Erkennen auch Sie bitte die Realität an, auch wenn Ihr Favorit abgewählt wurde.

09:58 von Egleichhmalf

"Kann und müsste DT nicht auch für seine Aufwiegelung von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden?"
Nicht nur, die vorherige Kenntnis und das Unterlassen von Gegenmaßnahmen sind ebenso strafrechtlich zu bewerten.
Für einen zu der Zeit amtierenden Präsidenten ist dies eine schwerwiegende Pflichtverletzung bis hin zur Untersützung einer terroristischen Vereinigung, das sollte durchaus entsprechend abschließend gerichtlich bewertet und gewürdigt werden. Schon alleine um derartiges Verhalten in Zukunft zweifelsfrei einordnen zu können.

Es wäre schon nett wenn H.

Es wäre schon nett wenn H. Trump kein öffentliches Amt mehr bekleiden dürfte. Verwirrte die ihn wählen würden gibt es leider genug.
Aber jetzt einen Rachefeldzug abzuhalten finde ich verfehlt. Rache bringt nichts.
Trump hat für genügend Feindschaft gesorgt.
Und sich mit den seltsamsten Leuten verbündet.
Armes Amerika.

um 09:01 von Sisyphos3

,,...immerhin - auch wenn das hier im Thread keiner zu begreifen scheint -
der kriegte 47 % der Stimmen
also gegen wen will man sich wenden ?..."

Der Thread war erst eine Minute alt und Sie waren der Erste. Und doch hatten Sie schon alles gelesen...?!

Seit Monaten wurden hier Gründe, Analysen, Fakten und Meinungen diskutiert über das ,,Phänomen", das dieser 'Block 47' mit oder ohne Wahlergebnis in den USA darstellt und warum davon eine große Gefahr ausgeht. Die Zustimmung hat nicht immer etwas mit Überzeugung zu tun oder lauteren Absichten. Haben Sie vergessen, wie leicht es dieser Mann aus Braunau hatte, bei ,,uns" solch eine Zustimmung zu kassieren mit Krawall, Hetze, Toben, nationalistischem Pathos und Schmeicheleien für die Zukurzgekommenen? Millionen sind da ergeben hinterhergedackelt und haben ihr Herrchen brav bis zum Ende verteidigt. Ich verstehe nicht, was so verwundernwert wäre an Ihren 47%. Warum sind Sie nicht froh über die 52 der Vernünftigen? Lieber beim 1en Prozent?

@ 10:31 von krittkritt

Eine Frage: Warum versuchen Sie, das tote Pferd "Wahlbetrug" zu reiten und mit "-maschinerie" noch aufzupeppen? Sämtliche juristischen Prozesse und Nachzählprozedere sind durch, es gab und gibt keine Belege.
Oder unterstellen Sie, dass unter Trump und seinen ständigen Schlägen unter die Gürtellinie die amerikanische Justiz ihre Unabhängigkeit verloren hat? Dann bewegen wir uns allerdings auf einer ganz anderen Ebene.

@09:58 von Egleichhmalf

"Wie sieht es aber mit einem streng juristischen Verfahren aus? Kann und müsste DT nicht auch für seine Aufwiegelung von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden?
Würde mich interessieren."

Juristisch würde das wohl komplett scheitern weil er nun mal keine konkrete Anstiftung betrieben hat. Dieses zwischen den Zeilen lesen und ihn bewusst so verstehen wollen wie es Extremisten tun würden ist halt zu dünn.
Manche versteigen sich ja sogar dazu, seine konkreten Gedanken und Intentionen zu kennen.
Ein streng juristisches Verfahren, in dem nicht schon vorher feststeht wie "Richter" mit Demokratenparteibuch abstimmen werden, wie es in diesem Verfahren der Fall ist, würde ich absolut begrüssen.

10:57 von karlheinzfaltermeier

wenn ich darf, möchte ich mich dem kommentar und auch der frage vollumfänglich anschliessen!

@Glasbürger

"
Am 10. Februar 2021 um 11:06 von Glasbürger
@ 10:16 von Anderes1961

Sie haben recht. Entschuldigung!
Natürlich will ich den Elefanten nicht zu nahe treten.
Mr. Trump führte sich im Amt auf, wie die berühmte Axt im Walde."

Alles gut, Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen. Man muß in der Tat ein wenig aufpassen mit der Wahl seiner Metaphern, ich habe auch schon hin und wieder daneben gegriffen. Das passiert. Aber ein wenig Achtsamkeit ist angebracht (gilt natürlich auch für mich), denn Worte sind nicht einfach bloß Worte. Wenn sie geschrieben und oder ausgesprochen werden, lösen sie im Kopf des Empfängers etwas aus.

Die Formulierung "Axt im Walde" gefällt mir schon deutlich besser. Ich hoffe, daß die Elefanten nun endlich ihren Frieden finden und nicht mehr mit Trump verglichen werden. :-)

Interessanter Beitrag

Ein sehr interessantes Interview mit Herrn Lütjen. Kritisch und unvoreingenommen, so etwas höre ich gern alle Tage.

Im Vergleich zu Trumps (derzeit im TV zu erlebenden) Anwälten

dürfte jeder Müllwerker oder Kanalarbeiter mehr Ehrgefühl im Leib haben.
Die zu letztgenannten Berufsgruppen Zählenden machen ob ihres äußeren Erscheinungsbildes in aller Regel nur nicht so einen „seriösen“ Eindruck.

10:57 von karlheinzfaltermeier

«… dann möchte ich darauf hinweisen, daß es letztlich bei den Demokraten nur noch um Symbolik geht und wer sich bei den Republikanern traut, sich gegen Trump zu stellen. Alles andere ist nur Spiegelfechterei.»

"Spiegelfechterei" ist dabei gar nichts.
"Symbolik" ist dabei fast alles.

1. ist die Verhandlung im Senat im politischen Sinn wie eine Verhandlung im juristischen Sinn vor dem US Supreme Court.

2. ist es in diesem Fall ein Präzendenzfall, den es so noch nie gab.
Nie stand ein Präsdent, der nicht mehr im Amt ist, so vor Gericht.

3. wiesen 57 Senatoren (= das Richtergremium) den Antrag der Anwälte zurück, das ganze sei verfassungswidrig, weil nicht mehr im Amt. Präzendenzurteil. Auf solchen Urteilen baut die gesamte US-Justiz auf. Nun geklärt.

4. kann es nicht sein, dass ein nicht wiedergewählter Präsident bis zur Amtsübergabe machen kann, was er will, ohne dass es dafür eine Gerichtsbarkeit gibt.

5. werden ganz sicher nicht 17 Republikaner für das Impeachment votieren.

@Wolfgang GA

"[...] Im gestrigen Telefonat mit einem amerikanischen Freund in Florida, der sich "Independent" betrachtet, meinte, dass eine Verurteilung von Trump in eine Katastrophe führen könnte. Nein, er mag weder DT noch seine "Politik". "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer". Er fühle sich ggw. in den Staaten wie auf einem Pulverfass.
Besser sei es, DT wirtschaftlich einen Todesstoß zu versetzen. [...]"

Interessante These, die Ihr Freund da hat. Hat er Ihnen auch eine Begründung genannt? Die würde mich wirklich interessieren. Wenn ja, könnten Sie sie bitte hier noch posten?

Trumps Zweites Impeachment - Irrwitzige Veranstaltung?

Europäischen Juristen dürfte sich der Magen umdrehen:
1. Ankläger Raskin gibt während der Anklage eine Zeugenaussage ab.
2. Im emotionalen Video wird die Chronologie der Geschehnisse durcheinander geworfen.
3. Der Anwalt des Angeklagten lobt die gute Vorbereitung der Anklage, spricht dann von "Rache" und Schauprozess.

Zu Punkt 1: Die abstimmenden Senatoren, die zum Zeitpunkt der Stürmung im Capitol anwesend waren, sind sämtlich BETROFFEN, somit befangen.
Zu Punkt 2: Achronologische Bildaneinanderreihung im Video der Anklage, mag als gestalterische Montage im amerikanischen TV reisserische Wirkung erzielen, in Europa bezeichenen Media Professionals dies als "verfälschend".
Punkt 3: Wenn die Verteidigung die Anklage gut findet, und einen Racheakt an Trump vermutet, dann muss es wohl veritable Gründe geben, den Ex-Präsidenten des Amtes zu entheben. Z.B. 6 Tote?
Fazit: Selbst wenn das Impeachment scheitert, wirkt die Anklage nach.
Unwählbar - so sollte Trump am Ende dastehen.

@ 09:58 von Egleichhmalf

"Dieses Impeachment-Verfahren …
… ist eine politische, von der Verfassung so vorgesehene Maßnahme, die - ebenfalls aus politischen Gründen - scheitern kann - und dies vermutlich auch tun wird.
Wie sieht es aber mit einem streng juristischen Verfahren aus? Kann und müsste DT nicht auch für seine Aufwiegelung von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden?
Würde mich interessieren."
Das Amtsenthebungsverfahren ist kein juristisches Verfahren und steht einem juristischen Verfahren nicht entgegen. Eine Anklage ist somit weiterhin möglich. Wenn man die US-Verfassung liest, dann ist der Art. II nur auf eine Person gerichtet, die noch im Amt ist. Da es aber kein juristisches Verfahren ist, können Kongress und Senat machen was sie wollen. Wenn Sie das Ganze mehr interessiert, empfehle ich Ihnen die englische Wikipedia zu lesen. Die deutsche Wikipedia ist nur in der Diskussion okay, ansonsten beruft sie sich ohne Zitat auf die Verfassungsväter, eine übliche Methode, wenn die Argumente fehlen.

um 11:16 von Olivia59 09:20 von pemiku

["Ein machtgieriger, egomanischer Ex-Präsident mit nach wie vor zu viel Macht."]

,,Worin besteht denn seine Macht... Wollen Sie sich damit über das Wesen der Demokratie beklagen? Dass die Macht eben nicht im Amt liegt, sondern letztendlich in der Unterstützung von Bürgern?"

Korrekt benutzen Sie hier die Gegenwartsform. Die Macht 'besteht' ja immer noch, wenn auch ohne das magische Twitter - Zepter.
Der Traum aller zu wenig wertgeschätzten Kinder... Allmacht haben und Alle bestrafen dürfen, die böse sind oder wenigstens nicht respektvoll genug. Und die natürlich, die sich über das stabile Genie hinterrücks lustigmachen, eigentlich aber nur neidisch sind auf die große Zustimmung. Besonders aber sollen die ihr Fett kriegen, die auch reich sind, aber eben anders, mit Bildung und so und vielleicht sogar Arbeit.

Wenn das keine Macht ist, auf dem WC zu sitzen und die Hassgefühle hunderter Millionen Leute steuern zu können, die stolz followen, dann hab ich social media nicht verstanden.

@Einfach Unglaublich, 09:27

Sie übernehmen die Argumentation der trumpschen Anwälte. Wer nicht mehr im Amt ist, kann auch nicht aus dem Amt entfernt werden. Die meisten Juristen halten ein Impeachment dennoch für verfassungsrechtlich zulässig. Dies vor allem auch deshalb, weil ein abgewählter, aber noch im Amt befindlicher Präsident ansonsten für sein kriminelles Tun, ja sogar für einen Staatsstreich, nicht belangt werden könnte. Gerade in der Phase er Amtsübergabe wäre dies ein Freibrief, gewaltsam an der Macht zu bleiben. Dies kann nicht im Sinne der Verfassung sein. Zudem wurde Trump noch während seiner Amtszeit mit dem Impeachment bedacht.
Es geht im übrigen doch nicht um einen Rachefeldzug von Pelosi. Haben Sie denn nicht die schrecklichen Bilder von der Stürmung des Capitols durch den gewalttätigen Mob in Erinnerung, die Todesangst der Abgeordneten, den Aufruf von Trump, das Land zu verteidigen, sein Verständnis für die Chaoten? In der Tat - Einfach Unglaublich...

11:16, Olivia59

>>Man kann zwar weiter versuchen Trump und die Republikaner gegeneinander auszuspielen oder Trump vom Wahlzettel 2024 zu streichen doch seine Wähler wird man so nicht gewinnen und die Spaltung im Land vertiefen.<<

Ein Teil von Trumps Wählern ist nicht zu gewinnen. Er lebt in einer parallelen Realität. Da ist nichts zu machen. Argumente prallen wirkungslos ab. Es handelt sich um eine Sektenmentalität. Haben Sie schon einmal versucht, mit einem Zeugen Jehovas zu diskutieren? So bitter wie es ist, aber mit dieser Spaltung müssen wir leben. Gefährlich wird es dann, wenn die Bewohner dieser Parallelrealität die Gesetze der "Realität der anderen" nicht mehr akzeptieren. So wie die von Trump befeuerten Capitolstürmer. Die Spaltung vertieft Trump und nicht die anderen.

10:31 von krittkritt

«Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!»

101 bis 1.001 Gerichte in den USA wiesen Klagen zurück, und ließen nicht eine einzige der Luftnummern an Klage-Gejammer der Trupistians wegen: "Stolen Election" zu. Weil das außer Gefasel vom ersten Moment an gar nichts war.

Genauer gesagt … war die Wahl schon Monate vor dem Termin Anfang November 2021 "stolen", was monatelanges Gefasel vorbereiten sollte. Vorbereiten sollte, um im Fall der Niederlage Trumps einen Staatsstreich anzetteln zu können. Trump on his own war das gar nicht. Er war immer nur das Sprachrohr vor Mikros und Kameras. Ideengeber ganz andere.

Der Vergleich zu GW Bush vs. Al Gore aus dem Jahr 2000 kann gar nichts. Damals ging es um Stimmennachzählung bzw. deren Ende. Und der Unterlegene (Al Gore) hat akzeptiert, und nicht versucht, einen Staatsstreich anzuzetteln.

09:07 von Karl Klammer

Meines Wissens nach ist ein Impeachment ja nicht mit einer Gerichtsverhandlung zu vergleichen, wo Zeugen und Beweise genügen. In diesem Fall liegt die Crux bei den Republikanern. Es müssen genug von denen ihr OK zur Amtsenthebung geben (17 Personen), erst dann wird es durchgezogen werden können. Sämtliche deutsche Journalisten vor Ort haben allerdings schon "auf wenig Aussicht" gesetzt. Also egal, wieviel Fakten und Beweise noch dargelegt werden. Eigentlich müssten im theoretischen Sinn schon die Videoaufzeichnungen von der Erstürmung des Kapitols und Trumps vorherige Rede und Aufwiegelei ausreichen. Eigentlich...

Blamable Vorstellung der Trump-Anwälte

Wer gestern auf CNN die Reden der Trump-Anwälte , vor allem den völlig wirren, unstrukturierten Beitrag von RA Castor, aber auch die langatmigen, fahrigen Aussagen von RA Schoen gehört hat, konnte erkennen, wie wenig Substanz hinter der Verteidigungsstrategie steckt. Fast schien es, als sei das schlechte Gewissen greifbar, einen Mann zu verteidigen, der einer schlimmen Tat überführt ist, aber keinerlei Unrechtsbewusstsein zeigt. Ganz anders der Impeachment Chef-Ankläger Raskin: Rhetorisch brillant, emotional und inhaltlich überzeugend. Zudem in Video, dass betroffen machte und die dramatischen Momente der Erstürmung des Capitols vor Augen führte. Die Reps müssen sich entscheiden: Stehen sie noch für demokratische Grundwerte, für Recht und Ordnung oder bleiben sie Gefangene eines Feindes der Verfassung. Sind sie Vasallen oder Senatoren mit einem Rest von Rückgrat...?

@Nettie

"Am 10. Februar 2021 um 11:46 von Nettie
Im Vergleich zu Trumps (derzeit im TV zu erlebenden) Anwälten

dürfte jeder Müllwerker oder Kanalarbeiter mehr Ehrgefühl im Leib haben.
Die zu letztgenannten Berufsgruppen Zählenden machen ob ihres äußeren Erscheinungsbildes in aller Regel nur nicht so einen „seriösen“ Eindruck."

Schon wieder so ein schiefes Bild, gerade noch habe ich es bei einem anderen User kritisiert. Müllwerker (heißt seit vielen Jahren Entsorger) und Kanalarbeiter sind sehr seriöse und durchaus anspruchsvolle Berufe. Deren äußeres Erscheinungsbild quasi durch die Blume als unseriös zu bezeichnen, finde ich ziemlich danaben.

Ein wenig mehr Achtsamkeit bei der Wortwahl wäre wünschenswert.

11:10 von Wolfgang GA

>>Was mich umtreibt ist die Frage, wenn die Führungen der westlichen Staaten nun wissen, was DT für ein untauglicher Präsident war, warum gab es keine konzertierte Aktionen des Westens, ihn schon früher im Regen stehen zu lassen? Geradezu erbärmlich, wie sich einige versuchten, bei ihm einzuschleimen.<<

Mit Ihrem letzten Satz meinen Sie sicherlich die Herren Orban und Kaczyinski.
Die hier im Forum überwiegend negativ kritisierte Frau Merkel hat sich bei Trump, wie Sie sicherlich wissen, nicht eingeschleimt.
Für Rechtspopulisten wie Mr. Trump sind intelligente, erfolgreiche Frauen der reine Horror.

@Schwebe, 11:36 Uhr - Standpunkt

Lieber Herr Schwebe,

Sie haben doch sicherlich auch das Video gesehen, in dem noch einmal die dramatischen Bilder von der Erstürmung des Capitols und die reißerische Rede von Trump gezeigt wurden. Auch die anschließenden verständnisvollen Worte, die er an den gewalttätigen Mob richtete. Nun mal Hand aufs Herz: Berühren Sie derartige Vorkommnisse denn gar nicht? Sind das die Werte, für die Sie stehen, für die Amerika stehen soll...? Ganz klar: Hass, Hetze, sprachliche Verrohung und Gewalt haben in der politischen Auseinandersetzung, ja im Leben schlechthin nichts zu suchen. Was auch bei uns mit Pegida-Demos und mitgeführten Galgen begonnen hat, mit den Szenen von Reichsbürgern, Rechtsextremisten u.a. gewaltbereiten Chaoten vor dem Reichstag, darf keine Fortsetzung finden. Ich bin sicher, Sie sehen das ähnlich. Sagen Sie es einfach einmal in aller Deutlichkeit. Bleiben Sie gesund!

12:06, Jacko08

>> Sämtliche deutsche Journalisten vor Ort haben allerdings schon "auf wenig Aussicht" gesetzt. <<

Ich nehme an, daß Sie auch in den USA niemanden finden, der dem Impeachment-Prozess eine Erfolgsaussicht einräumt. Das schließt diejenigen, die ihn vorantreiben, ein. Sie betrachten es aber als ihre politische Pflicht, es trotzdem zu versuchen.

um 11:47 von

um 11:47 von Anderes1961
@Wolfgang GA
"[...] Im gestrigen Telefonat mit einem amerikanischen Freund in Florida, der sich "Independent" betrachtet, meinte, dass eine Verurteilung von Trump in eine Katastrophe führen könnte. Nein, er mag weder DT noch seine "Politik". "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer". Er fühle sich ggw. in den Staaten wie auf einem Pulverfass.
Besser sei es, DT wirtschaftlich einen Todesstoß zu versetzen. [...]"

Interessante These, die Ihr Freund da hat. Hat er Ihnen auch eine Begründung genannt? Die würde mich wirklich interessieren. Wenn ja, könnten Sie sie bitte hier noch posten?
_______
Rick meinte, dass wir es uns wohl in Europa nicht vorstellen können, dass "die Chaoten immer noch bewaffnet und mit Fahnen pro Trump durch die Gegend ziehen". Slogans wie "resistance", "push back", "Trump is our President" seien noch die harmlosen. Und das täglich, wenn Rick ins Office geht.

Gruß, Wolfgang

Viele

Scheinen zu vergessen das nach Demokratischen Prinzipien, bei denen immer noch one-man-one-vote gilt Trump eigentlich nie gewählt wurde, denn das "popular vote" hat damals Hillary mit ausreichendem Abstand gewonnen. So wie Biden jetzt.
Selbst wenn Trump mit seinen Klagen durchgekommen währe, währe die demokratische Legitimation durch die meisten Stimmen immer noch bei Biden gewesen. Es wäre nur eine weitere dem Volk durch ein undemokratisches Wahlsystem gestohlene Wahl gewesen, wie es so viele schon gab.
Und das ist das woran Trump eigentlich anknüpft:
Seine Wähler, und die Republikaner wissendes sie Schon mehrfach gegen den Willen ihres eigenen Volkes regiert haben, das sie schon lange keine Mehrheit mehr haben.
Und dieser Wissen, diesem Vorwurf des Wahldiebstals (auch durch ihr eigenes Gewissen -viele haben so etwas trotzaltem noch) setzen sie ihre eigene Erzählung entgegen; ich glaube nicht das sie sich selber glauben.

@Ritchi Amtsenthebungsverfahren- kein Gerichtsverfahren?

Zitat:"Wie sieht es aber mit einem streng juristischen Verfahren aus? Kann und müsste DT nicht auch für seine Aufwiegelung von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden?
Würde mich interessieren."

Ja, das hätte man sich gewünscht. Denn die Anklage müsste auf den Ausgangspunkt, der Falschbehauptung, Trump hätte die Wahl gewonnen, aufbauen müssen.
Es war eine Lüge, die Trump hunderte male öffentlich wiederholt hat. Demagogie.

Und dementsprechend wären Senatoren, die am Tag der finalen Auszählung die "Objections" gegenüber der Zertifizierung vorbrachten, ebenfalls Lügner, somit Mitverschwörer.
Da im Senat fast alle Anwesenden Zeugen der Tat waren, Opfer einige sogar Mitverschwörer, kann der Senat wegen Befangenheit gar kein Urteil fällen. OPFER, ZEUGEN oder MITTÄTER können kein Urteil fällen, oder?
Ich hätte nicht erwartet, dass Trumps zweites Impeachment derart hahnebüchen abläuft.

verteidiger arbeiten für erfolgsvergütung...

und denen steht mit sicherheit der schweiß auf der stirn.

bis zur letzten amtsminute ist der inhaber selbstverständlich voll zur verantwortung zu ziehen.

das amtsenthebungsverfahren ist eine vorstufe für weitere konsequenzen, auch um eine politische rückkehr in verantwortung auszuschließen.

@Wolfgang GA, 11.10 Uhr

Ich erinnere mich noch gut an die Rede von Kanzlerin Merkel an der Harward Universität, in der Sie mit deutlichen Worten gegen Hass und Hetze sowie gegen die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge gekämpft hatte. Mutige Worte vor einem dankbaren Publikum. Aber Sie haben Recht, es hätte mehr konzertierten Widerstand gegen Trump geben sollen. Eine Verurteilung Trumps wäre mit Blick auf seine Taten folgerichtig. Bezeichnend ist doch, dass die meisten Reps von Angst getrieben sind - nicht nur der Sorge um ihre weitere politische Karriere, sondern Angst um ihr Leben. Aber bewältigt man Angst, indem man den Initiator gewähren lässt? Auf Republikaner, die für das Wahlverfahren zuständig waren, wurde massiver Druck ausgeübt - von Trump persönlich. Auch diese Taten blieben letztlich ohne Konsequenz. Die USA brauchen einen Prozess der Selbstreinigung. Die Trump-Jünger müssen zurückgewonnen werden - und das gelingt nur durch die Demaskierung ihres Heilsbringers, durch die Einsicht der Senatoren

09:01 von Sisyphos3

«immerhin - auch wenn das hier im Thread keiner zu begreifen scheint -
der kriegte 47 % der Stimmen.»

Ganz zauberhaft,wie man bereits im allerersten Kommentar eines neuen Threads vorausahnen kann, was an anderen Kommentaren noch kommt, und wer was begreift.

Hätten Sie mal besser die Copy & Paste Funktion heute früh was länger schlafen lassen, und tatsächlich mal was Neues geschrieben. Wäre dann nicht schon von vorne herein so plump gewesen. Aber zu spät …

Ja … 47% hat er gekriegt … der Gefönte.
Für das aktuelle Impeachment komplet uninteressant.
Auch 49% ist abgewählt in einem Wahlsystem wie das in den USA.

Der Nicht-Wiedergewählte kann mit juristischen Mitteln gegen ein seiner Meinung nach nicht rechtmäßiges Wahlergebnis angehen. Hat die Ex-Luftnummer im White House mit Luftnummer-Gejammer versucht. Außer Spesen nichts gewesen. Woher denn auch.

Dann hat er versucht, den Staatsstreich anzuzetteln.
Nun hat er Impeachment the 2nd.
Und weiter jammern wird er zusammen mit den 47%.

10:41 von Jim456

>>Ob Trump jemals wieder ein Amt inne haben darf ist eigentlich unerheblich. Sobald er eine(n) seiner rechten Familienmitglieder irgendwo einkauft, dann redet auch er wieder mit. Mit Demokratie hat das nichts zu tun, was aber vermutlich der GOP auch egal ist.
<<

Diese Bedenken teile ich. Da gibt es noch einige des Trump-Clans, die irgendwann auch wieder erscheinen könnten. Und wenn es nur wegen ihres Namens ist, den sie inne haben. Ich habe Donald Trumps Jr. Rede auch damals mitgehört. Er steht seinem alten Herrn in nichts nach, so war mein Eindruck.

Vielen Dank an …

… @smackwaterjack und @Olivia59 und @Ritchi für die Beantwortung meiner Frage. Speziellen Dank an @Ritchi für den Hinweis auf die englischsprachige Wikipediaseite!
Hoffe, dass ich niemanden vergaß … :-)

von krittkritt um 10:31

>Sonst wird ein Makel bleiben wie auf dem nicht-gewählten Präsidenten Bush. <

Sie haben mit der Begründung sogar recht; nur nicht mit der Schlussfolgerung.

Bush hatte in beiden Wahlen das Populär Vote gegen sich und ist im Prinzip nur über die "Wahlbetrugsmasche" der Wahlmänner und des überproportionalen Stimmgewichts der Backwater-States ins Amt gekommen

Genau wie Trump, und genau wie Trump hoffte es wieder zu erreichen.

Ein Makel der an beiden Regierungen klebte, und an jeder weiteren durch Gesetze aber nicht die Stimmen des Volkes ins Amt gekommene kleben wird.

Biden hat das popular vote gewonnen, hätte es immer noch gewonnen wenn Trump mit seinen Klagen durchgekommen währe und durch Formalien einen Thron hätte halten können.

Aber Aufklärung tut not; Aufklärung über eine drohende Gefahr die auch mit Trump Ende nicht gebannt ist.

Trump !

Auch ich hoffe, dass noch mehr von dem ganzen Unding, dass Trump genauso gewollt hat, zu Tage kommt bei den Anhörungen.
Und ich hoffe, dass noch einige der Reps zu der Erkenntnis kommen, dass so ein durch geknallter Egoman der gesamten Partei nur weiter schaden würde, wenn er weiter sein Unwesen treiben könnte.
Deshalb wünsche ich vielen Reps eine große Erhellung und ein noch größeres Bekenntnis zur Demokratie, ohne jede Gewalt, mit Achtung und Respekt für alle. Auch eine hoffentlich endlich einkehrende Erkenntnis, dass sie mit einer guten und vernünftigen Zusammenarbeit mit den Dems mit zur Stärkung der ganzen USA ihren Anteil tragen können !
Aber Trump sollte NIE mehr ein politisches Amt begleiten dürfen. Er soll erst einmal all seine Prozesse hinter sich bringen und hoffen, dass er nicht ganz so heftig unter die Räder kommt !

11:47, Anderes1961

>>@Wolfgang GA
"[...] Im gestrigen Telefonat mit einem amerikanischen Freund in Florida, der sich "Independent" betrachtet, meinte, dass eine Verurteilung von Trump in eine Katastrophe führen könnte. Nein, er mag weder DT noch seine "Politik". "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer". Er fühle sich ggw. in den Staaten wie auf einem Pulverfass.
Besser sei es, DT wirtschaftlich einen Todesstoß zu versetzen. [...]"

Interessante These, die Ihr Freund da hat. Hat er Ihnen auch eine Begründung genannt? Die würde mich wirklich interessieren. Wenn ja, könnten Sie sie bitte hier noch posten?<<

Die Begründung ist wohl in dem Satz "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer" zu finden.

Ich finde es allerdings sehr problematisch, Gesetzesbruch ungesühnt zu lassen, um nur ja keine Märtyrer zu schaffen. Das riecht für mich nach Kapitulation.

10:57 von unbutu77

>>Es ist ein Armutszeugnis und zeigt wie angeschlagen die Demokratie inzwischen ist,
es steht zu befürchten das sich der "Trumpismus" wie ein Geschwür weiter verbreiten wird....
Und da braucht es eine Null Toleranz Strategie
<<

Mich würde einmal interessieren, wie so eine "Null-Toleranz-Strategie" Ihrer Meinung nach aussehen soll? Sollen allen Republikanern das Wahlmandat entzogen werden, soll die GOP ganz verboten werden? Und das würden Sie dann unter Fairness und Gerechtigkeit betiteln? Ich bin wahrlich kein Fan von Trump, aber wenn alles nur nach dem Geschmack einer bestimmten Partei verlaufen würde, alle anderen Meinungen würden untergraben, liefe es so ähnlich ab wie unter Trumps Regierung... bloß im umgekehrten Stil. Eine Hälfte es Volkes würde "vergessen"... das würde Amerika genauso schaden. Biden schwor, für "alle Amerikaner" ein Präsident zu sein.

um 12:19 von Tremiro 11:10

um 12:19 von Tremiro
11:10 von Wolfgang GA
>>Was mich umtreibt ist die Frage, wenn die Führungen der westlichen Staaten nun wissen, was DT für ein untauglicher Präsident war, warum gab es keine konzertierte Aktionen des Westens, ihn schon früher im Regen stehen zu lassen? Geradezu erbärmlich, wie sich einige versuchten, bei ihm einzuschleimen.<<

Mit Ihrem letzten Satz meinen Sie sicherlich die Herren Orban und Kaczyinski.
Die hier im Forum überwiegend negativ kritisierte Frau Merkel hat sich bei Trump, wie Sie sicherlich wissen, nicht eingeschleimt.
Für Rechtspopulisten wie Mr. Trump sind intelligente, erfolgreiche Frauen der reine Horror.
___________

Selbstverständlich haben Sie recht! Nein, Frau Merkel gehört definitiv nicht in diese Ecke. Außer den von Ihnen benannten beiden Herren dachte ich auch noch an unsere französische Lichtgestalt.

Gruß, Wolfgang

@ Wolfgang GA um 12:23

Die Ängste und Bedenken ihres Freundes sind ja mehr als berechtigt.

Und die meisten Europäische Länder kennen die Problematik ja aus eigener Anschauung, zumindest innerhalb der letzten vier Generationen, daher können sie ihm auch versichern das eine Kapitulation des Rechtsstaates vor dieser Gefahr diese nicht entschärft.
Vielleicht sollten sie ihm Tucholkies
"Rosen auf den Weg gestreut"
zukommen lassen - sofern er der deschifrierung von Ironie fähig ist.

um 12:39 von Adeo60 @Wolfgang

um 12:39 von Adeo60
@Wolfgang GA, 11.10 Uhr
>>Ich erinnere mich noch gut an die Rede von Kanzlerin Merkel an der Harward Universität, in der Sie mit deutlichen Worten gegen Hass und Hetze sowie gegen die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge gekämpft hatte. Mutige Worte vor einem dankbaren Publikum. ...<<

Ich bedanke mich für die Ergänzung.
Negative Beispiele wollte ich nicht namentlich nennen - eigentlich kann sich die jeder selbst denken - es sind ja übrigens ausschließlich Männer - und bei Namensnennungen besteht oft die Gefahr einer Rötung des Beitrags.

Gruß, Wolfgang

11:36, Wilhelm Schwebe

>>10:57 von karlheinzfaltermeier
wenn ich darf, möchte ich mich dem kommentar und auch der frage vollumfänglich anschliessen!<<

Tun Sie das, tun Sie das.

Zu Ihrer Frage vor ein paar Tagen, die ich leider wegen Threadschließung nicht mehr beantworten konnte, hoffe ich, daß mir jetzt eine Antwort ausnahmsweise erlaubt wird:

Estragon ist leider ziemlich frostempfindlich. Beim Lavendel kommt es darauf an, welche Art Sie haben. Sehr frosthart ist Lavandula angustifolia, die anderen Arten nicht so. Und auch beim Thymian gibt es harte und weniger harte Arten und Sorten. Sollten Sie den gebräuchlichen Gewürzthymian, Thymus vulgaris, besitzen, dann sind Sie auf der einigermaßen sicheren Seite.

Bleiben Sie gesund!

CR

@Wolfgang GA

"Rick meinte, dass wir es uns wohl in Europa nicht vorstellen können, dass "die Chaoten immer noch bewaffnet und mit Fahnen pro Trump durch die Gegend ziehen". Slogans wie "resistance", "push back", "Trump is our President" seien noch die harmlosen. Und das täglich, wenn Rick ins Office geht."

Erstmal vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort. Daß bewaffnete Trump-Fans noch immer durch die Gegend ziehen, ist hierzulande ja auch bekannt. Verstehe ich das richtig, daß das der Grund ist, warum er für die "wirtschaftliche Lösung" des Trump-Problems plädiert? Wenn das so ist, kann ich seine Haltung nachvollziehen. Er hat dann offensichtlich sehr viel Angst davor, daß sich Trump-Fans rächen könnten, falls es (wider erwarten) zu einem Impeachment kommen sollte. Das können wir hier uns tatsächlich nicht vorstellen. Unfassbar.

Impeachment-Verfahren?

Gut das wir in unserem land diese Jahr unsere Impeachment´s für die Politiker einleiten die Schuld an den zuständen hier bei uns sind.

@Einfach Unglaublich (09:27)


Lächerlich
Trump hat kein Amt.
Deswegen kann man ihn auch keines Amtes entheben.
Der private Rachefeldzug von Nancy Pelosi ist lächerlich.
Sie missbraucht den Kongress, um ihre persönliche Abrechnung mit Trump fortzuführen.
Redemanuskripte zu zerreißen war ihr nicht genug.

___

Ist es auch nicht. Für diejenigen mit schlechtem Gedächtnis: Trumps Vandalen sind nach seinem Aufruf in ihr Büro eingebrochen, haben sich in ihrem Sessel rumgeflegelt, ihre persönliche Post gelesen und dann noch ihr Rednerpult und Türschild zerstört und als Andenken mitgenommen. Wer kann nach solchen Vorfällen in diesem Raum weiter arbeiten?
Es geht also definitiv um mehr als einen privaten Rachefeldzug.

@betrachten es aber als ihre politische Pflicht, 12:20 von fs

" es trotzdem zu versuchen."
zu @@12:06 Jacko08

Und es geht wesentlich darum, wie ich hier bereits schrieb,
ihn von weiteren politischen Abenteuern abzuhalten.

Dazu bedarf es nur der einfachen Mehrheit des Senats.
Es wird nämlich z.Zt soviel aufgedeckt, dass Biden gar nicht hinterherkommt.
z.B. Löschung von Seiten der US-Umweltbehörde EPA
Beförderung von Verschwörungstheoretikern in leitende Funktionen usw. usf.

Und wir wundern uns über Wissenschaftsfeindlichkeit?
Ich nicht bei derartigen Manövern.

@schabernack um 11:47Uhr

Wenn Sie unter Punkt 5 selbst bezweifeln, daß das Impeachment erfolgreich ist, frage ich mich, was Sie am Wort "Spiegelfechterei" oder dessen Aussage so stört?Im Gegensatz zu Ihnen ist mein Vertrauen sowohl in die amerikanische Justiz, als auch in den Senat sehr begrenzt. Jedenfalls lähmen offenbar die über 70 Millionen Trump-Wähler den Großteil der Senatoren der GOP und lassen Worte wie "Wahrheit" oder "Gerechtigkeit" usw. zu reinen wertfreien Phrasen und Worthülsen verkommen, die nichts desto trotz gerne jedem um die Ohren geschlagen werden.

11:31 von th711

>>Es wäre schon nett wenn H. Trump kein öffentliches Amt mehr bekleiden dürfte. Verwirrte die ihn wählen würden gibt es leider genug.
Aber jetzt einen Rachefeldzug abzuhalten finde ich verfehlt. Rache bringt nichts.
Trump hat für genügend Feindschaft gesorgt.
Und sich mit den seltsamsten Leuten verbündet.
<<

Ich sehe das genauso. Es wäre unbedingt erforderlich, dass Trump keine Bühne mehr geschaffen würde, er hat zu viel zerstört. Aber ob jetzt ein Rachefeldzug das ideale Mittel ist, wie es sich einige scheinbar erwünschen, davon distanziere ich mich. Das kittet keine Gräben, das vereint kein Volk. Im Gegenteil... so sehe ich das.

@Krittkritt, 10:31 Uhr

Indem man den Unsinn vom Wahlbetrug zu widerlegen versucht, trägt man mit zu seinerVerbreitung bei. Genau dies war und ist ja der perfide Plan von Donald Trump. Setzt man ein Gerücht in die Welt, dann pflanzt es sich fort, weil es genug tumbe Charaktere und Mitäufer gibt, die es verbreiten. Angeblich sind ja auch Wahlmaschinen manipuliert worden - man darf gespannt sein, ob die Schadensersatzprozesse des betroffenen Unternehmens Wirkung zeigen. Die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge war prägend für die Amtszeit von Trump. Leider fallen noch immer viele auf dieses Spiel herein...

Verteidigung von Was?

Eine simple Erkenntnis ist hier noch sehr wenig bis garnicht aufgelaufen und da spielt es auch fast keine Rolle, ob man beim Thema eine Position vertritt.

Was hätten denn Trumps Anwälte in 1½ Stunden verteidigen sollen, wo die ganze Welt Zeuge war und das seit über 4 Jahren mit dem 6. Januar als logische Folge der Dauereskalation von maximaler Spaltung mithife kalkulierter Lügen und rollenden Köpfen als Konsequenz der Inkonsequenz im Lager der Revolution von ganz unten (mit ,,unten" ist aber das Zielen auf die niedersten Instinkte und Gesellschaftsklischees in den Staaten gemeint), das folgerichtig im versuchten Putsch endete, weil es keine interne Kontrolle gibt, wenn der Chef auch die eigene Gruppe tyrannisiert. Und all das vor den Augen der ganzen Welt, die bis heute kaum in der Lage ist, dem Tempo der Zersetzung zu folgen.

Das Impeachment kann so tatsächlich zu einem Lehrstück werden, wenn die Impeacher sich die Zeit nehmen für die Vernetzung der sehr gut dokumentierten Details.

13:11, Wolfgang GA

>>Außer den von Ihnen benannten beiden Herren dachte ich auch noch an unsere französische Lichtgestalt.<<

Da scheint etwas komplett an mir vorbeigegangen zu sein. Mir ist jedenfalls nicht aufgefallen, daß Macron sich bei Trump eingeschleimt hätte. Falls Sie den mit der französischen Lichtgestalt meinen. Ich sehe ihn allerdings nicht als solche, sondern als ziemlich normalen Politiker.

um 13:05 von fathaland

um 13:05 von fathaland slim
11:47, Anderes1961 ...
>>@Wolfgang GA
....
Die Begründung ist wohl in dem Satz "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer" zu finden.

Ich finde es allerdings sehr problematisch, Gesetzesbruch ungesühnt zu lassen, um nur ja keine Märtyrer zu schaffen. Das riecht für mich nach Kapitulation.<<
_______
Ich stimme Ihnen prinzipiell zu, dass Gesetzesbruch gesühnt werden sollte.
Ich vermute aber, dass hier auch einfach Angst eine Rolle spielt.

Habe aus eigener Erfahrung USA nur 2x selbst erlebt, in LA. War mit US-Partnern essen, danach offensichtlich in "falschen Vierteln" spazieren. Und wenn sie dann mit Messern bedroht werden, weil sie ihr Geld nicht "verschenken". ... Ich hatte nur Wut und Übermut. Mein US-Freund zog mich weg, machte mir Vorwürfe, dass ich wohl gern mit meinem Leben spiele.

Gruß, Wolfgang

13:18 von fathaland slim

danke. ich fürchte auch, daß nur mein thymian, der schon mehrere jahre alt ist, durchkommt. hab natürlich vergessen das estragon einzuwickeln. man glaubt ja nicht, daß es hier so kalt werden kann. ich hoffe, daß nun nicht auch diese antwort dem rotstift zum opfer fällt. an der fehlenden ettikette kann es ja nun wirklich nicht liegen

@fathaland slim

"
Am 10. Februar 2021 um 13:05 von fathaland slim
11:47, Anderes1961

>>@Wolfgang GA
"[...] Im gestrigen Telefonat mit einem amerikanischen Freund in Florida, der sich "Independent" betrachtet, meinte, dass eine Verurteilung von Trump in eine Katastrophe führen könnte. [...]"

Interessante These, die Ihr Freund da hat. Hat er Ihnen auch eine Begründung genannt? Die würde mich wirklich interessieren. Wenn ja, könnten Sie sie bitte hier noch posten?<<

Die Begründung ist wohl in dem Satz "Wir brauchen keinen ultrarechten Märtyrer" zu finden.

Ich finde es allerdings sehr problematisch, Gesetzesbruch ungesühnt zu lassen, um nur ja keine Märtyrer zu schaffen. Das riecht für mich nach Kapitulation."

Der User hat mir ja inzwischen geantwortet. Ich habe das so verstanden, daß sein Freund Angst vor Rache durch Trump-Fans hat. Das wäre in der Tat eine Kapitulation. Wirklich erschreckend.

um 13:14 von Der Lenz @

um 13:14 von Der Lenz
@ Wolfgang GA um 12:23
Die Ängste und Bedenken ihres Freundes sind ja mehr als berechtigt.

Und die meisten Europäische Länder kennen die Problematik ja aus eigener Anschauung, zumindest innerhalb der letzten vier Generationen, daher können sie ihm auch versichern das eine Kapitulation des Rechtsstaates vor dieser Gefahr diese nicht entschärft.
Vielleicht sollten sie ihm Tucholkies
"Rosen auf den Weg gestreut"
zukommen lassen - sofern er der deschifrierung von Ironie fähig ist.
_________

Keine Sorge, er spricht ein recht gutes Deutsch und hat auch mehrere Jahre in Europa gelebt. Ironie als Stilmittel benutzt er selbst recht gern.

Gruß, Wolfgang

12:20 von fathaland slim @ Jacko08

>>Ich nehme an, daß Sie auch in den USA niemanden finden, der dem Impeachment-Prozess eine Erfolgsaussicht einräumt. Das schließt diejenigen, die ihn vorantreiben, ein. Sie betrachten es aber als ihre politische Pflicht, es trotzdem zu versuchen.
<<

Was auch ich als durchaus politisch korrekt betrachte, dieses zu versuchen. Allein, um diesen Mann keine öffentliche (Welt-)bühne mehr zu verschaffen. Er hat genug Schaden angerichtet.

@Jacko08

"Am 10. Februar 2021 um 13:36 von Jacko08
11:31 von th711

>>Es wäre schon nett wenn H. Trump kein öffentliches Amt mehr bekleiden dürfte. Verwirrte die ihn wählen würden gibt es leider genug.
Aber jetzt einen Rachefeldzug abzuhalten finde ich verfehlt. Rache bringt nichts.
Trump hat für genügend Feindschaft gesorgt.
Und sich mit den seltsamsten Leuten verbündet.
<<

Ich sehe das genauso. Es wäre unbedingt erforderlich, dass Trump keine Bühne mehr geschaffen würde, er hat zu viel zerstört. Aber ob jetzt ein Rachefeldzug das ideale Mittel ist, wie es sich einige scheinbar erwünschen, davon distanziere ich mich. Das kittet keine Gräben, das vereint kein Volk. Im Gegenteil... so sehe ich das."

Rache ist nie ein guter Ratgeber. Es geht aber nicht um Rache. Es geht darum, daß auch in den USA ein Präsident - auch wenn er sehr viel Macht hat - eben nicht machen kann, wozu er Lust hat. Das Verhalten Trumps zu übergehen und zu sagen "Jetzt ist aber mal gut" wäre ein fatales Signal.

um 13:48 von Adeo60

"Leider fallen noch immer viele auf dieses Spiel herein..."

Fast niemand. Es ist einfach nur ein Vorwand. Wenn ich das Kapitol stürme mit der Begründung: "Ich will nicht, dass die Demokraten regieren!", klingt das eben nicht so gut wie: "Ich kämpfe gegen Wahlbetrug!"

Die Trump-Anhänger wissen, dass Trump verloren hat. Wenn überhaupt, ist es verdächtig, dass Trump soviele Stimme gewonnen hat trotz einer Viertelmillion Toter zum Zeitpunkt der Wahl, und das ist jedem klar, minus vielleicht ein oder zwei Millionen ganz Verbohrter.
_

Nichts gegen Al Gore

@ krittkritt:
Der Wahlgewinner war späteren Recherchen zufolge Al Gore!

Recherchen? Wie und wo haben Sie das denn recherchiert?

@ krittkritt

Die "Wahlbetrugsmasche" sollte trotzdem aufgeklärt werden.

Es ist doch längst alles aufgeklärt.
Die Stimmen wurden sogar teilweise mehrfach nachgezählt. Es gab keinen Wahlbetrug.

@11:56 von fathaland slim

"Es handelt sich um eine Sektenmentalität. Haben Sie schon einmal versucht, mit einem Zeugen Jehovas zu diskutieren? So bitter wie es ist, aber mit dieser Spaltung müssen wir leben. Gefährlich wird es dann, wenn die Bewohner dieser Parallelrealität die Gesetze der "Realität der anderen" nicht mehr akzeptieren. So wie die von Trump befeuerten Capitolstürmer. Die Spaltung vertieft Trump und nicht die anderen."

Bekomme gerade dauern einen roten Balken, deshalb nun ohne eigene Einordnung...
Welche Implikationen sehen Sie in Ausschreitungen wie am Campus von Berkeley 2017 bzgl. "Parallelrealität" und Diskursfähigkeit am linken Rand?

13:32 von karlheinzfaltermeier / @schabernack, 11:47

«Wenn Sie unter Punkt 5 selbst bezweifeln, daß das Impeachment erfolgreich ist, frage ich mich, was Sie am Wort "Spiegelfechterei" oder dessen Aussage so stört?»

"Stören" stört mich der Ausdruck "Spiegelfechterei" nicht.
Er ist nur nicht treffend, weil "Spiegelfechterei" so was wie "brotlose Kunst" ist. Und nach dem Genuss niemand mehr weiß, und keiner satt ist.

Man weiß aber nun, dass eine Impeachment-Verhandlung gegen einen nicht mehr amtierenden Präsidenten nicht verfassungswidrig ist, wenn das Verfahren bereits eingeleitet wurde, als der Präsident noch im Amt war.

«Im Gegensatz zu Ihnen ist mein Vertrauen sowohl in die amerikanische Justiz, als auch in den Senat sehr begrenzt.»

Sie können aus meinen Worten gar nicht realistisch herauslesen, wie groß oder wie gering mein Vertauen in die US-Justiz oder US-Politik ist.

Sie können meine Bewertung von Synchronschwimmen auch nicht herleiten, wenn ich nur schreibe, dass die möglichst Synchronen das mit Nasenklammern machen.

@ Einfach lächerlich

Der private Rachefeldzug von Nancy Pelosi ist ...

Die Frau ist eine Kämpferin vor dem Herrn. Ich habe allen Respekt vor Nancy Pelosi. Sie wird nicht ruhen, bis Trump von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen ist. Recht hat sie.

@ Einfach ...

Trump hat kein Amt.
Deswegen kann man ihn auch keines Amtes entheben.

Es geht einfach darum, dass er auch niemals mehr eins bekommt. Klar soweit?

12:12 von Anderes1961

>>Schon wieder so ein schiefes Bild, gerade noch habe ich es bei einem anderen User kritisiert. Müllwerker (heißt seit vielen Jahren Entsorger) und Kanalarbeiter sind sehr seriöse und durchaus anspruchsvolle Berufe. Deren äußeres Erscheinungsbild quasi durch die Blume als unseriös zu bezeichnen, finde ich ziemlich danaben.

Ein wenig mehr Achtsamkeit bei der Wortwahl wäre wünschenswert.
<<

Sie übertreiben es mit den "Sprichwörtern" auf Ihrer Goldwaage. JedeR kann sich denken, wie es die Userin meinte. Und das Sprichwort mit den Elefanten, die übrigens u.a. zu der Gruppe die von mir hoch geachteten Tierart fällt, habe auch ich bereits inne. Ein altes Sprichwort von meinen Eltern und Großeltern, welches an mich weitergetragen wurde. Was nicht negativ den Elefanten gegenüber gemeint ist.
Ich hoffe, da Sie sich nun ausgiebig hinsichtlich dieser Richtung nun zum zweiten Mal in diesem Forum dazu äußern durften, das es auch bei mir auch nicht blockiert wird.

12:23 von Wolfgang GA

"Rick meinte, dass wir es uns wohl in Europa nicht vorstellen können, dass "die Chaoten immer noch bewaffnet und mit Fahnen pro Trump durch die Gegend ziehen". Slogans wie "resistance", "push back", "Trump is our President" seien noch die harmlosen. Und das täglich, wenn Rick ins Office geht."

Meine Partnerin und ich sind wieder bei meinen Eltern in Sarasota seit einiger Zeit weil wir Angst haben. Noch immer sind in unserer Strasse Trump Pence signs oder Stop the steal.

Mein Nachbar heisst auch Ricky, btw. :)

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Die Moderation

14:27 von .tinchen

Meine Partnerin und ich sind wieder bei meinen Eltern in Sarasota seit einiger Zeit weil wir Angst haben.
.
vielleicht sollten sie ans Auswandern denken
wo sie dann keine Angst haben müssen
Menschen die so unterschiedliche Lebenskonzepte haben unter einen Hut zu bringen scheint schwierig

12:20 von Adeo60-ARD, warum so überempfindlich?

naja, aber bringen unsere öffentlichen medien auch so viele themen, wenn in der türkei, oder venezuela oder dem jemen oder auf cuba aufgeräumt wird? wir hätten doch schon hierzulande genug zu tun. müssen wir dann auch noch die besserwisser für die amis sein. oder wie steinmeier jetzt geschichtsklitterung betrieb, bei dem versuch, über nordstream 2 zu erzählen? falls mir denn diese antwort nicht swieder gerötet wird

um 14:27 von .tinchen 12:23

um 14:27 von .tinchen
12:23 von Wolfgang GA
"Rick meinte, dass wir es uns wohl in Europa nicht vorstellen können, dass "die Chaoten immer noch bewaffnet und mit Fahnen pro Trump durch die Gegend ziehen". Slogans wie "resistance", "push back", "Trump is our President" seien noch die harmlosen. Und das täglich, wenn Rick ins Office geht."

Meine Partnerin und ich sind wieder bei meinen Eltern in Sarasota seit einiger Zeit weil wir Angst haben. Noch immer sind in unserer Strasse Trump Pence signs oder Stop the steal.

Mein Nachbar heisst auch Ricky, btw. :)
____________

Danke für die Bestätigung. Wünsche Ihnen beiden alles Gute!
"Mein" Rick wohnt übrigens in Key West.

Gruß, Wolfgang

11:56 von fathaland slim

Es handelt sich um eine Sektenmentalität.
Gefährlich wird es dann, wenn die Bewohner dieser Parallelrealität die Gesetze der "Realität der anderen" nicht mehr akzeptieren
.
alles hat 2 Seiten
die eigene richtige Realität und die falsche eben der anderen
anyway
... und wenn die in der Mehrheit sind
was dann tun ?

um 13:49 von fathaland

um 13:49 von fathaland slim
13:11, Wolfgang GA
>>Außer den von Ihnen benannten beiden Herren dachte ich auch noch an unsere französische Lichtgestalt.<<

Da scheint etwas komplett an mir vorbeigegangen zu sein. Mir ist jedenfalls nicht aufgefallen, daß Macron sich bei Trump eingeschleimt hätte. Falls Sie den mit der französischen Lichtgestalt meinen. Ich sehe ihn allerdings nicht als solche, sondern als ziemlich normalen Politiker.
______
Natürlich meine ich Macron - wen denn sonst? Erinnern Sie sich nicht mehr an seinem Besuch in Washington 2018.
Bei den Bilder dachte ich schon Trump und Marcron hätten sich verlobt; zumindest.
Damit hätte ich kein Problem; ich halte es da mit dem Alten Fritz, "dass jeder nach seiner Facon selig werden kann".

Nein, was mich aufgeregt hat war das gegenseitige Beschleimen mit Komplimenten nur in Superlativen.

Gruß, Wolfgang

14:15, Olivia59 @11:56 von fathaland slim

Sie wollen jetzt wirklich die krawallartigen Proteste gegen den Auftritt des neurechten Provokateurs Milo Yiannopoulos an der Uni in Berkeley mit den Aktionen der Trumpanhänger vergleichen?

Dann hätte ich da noch was für Sie:

Die Proteste gegen Bernd Luckes Rückkehr als Professor an die Hamburger Uni, 2019.

Wenn Sie noch ein wenig graben, dann finden Sie ganz viele solcher Aktionen. Sie sind an Unis seit vielen, vielen Jahrzehnten sozusagen traditionell üblich. Sie sind durchaus Teil einer etwas robusten Diskursauffassung. Gefahr für Freiheit und Demokratie geht von ihren Akteuren eher selten aus, und wenn diese Akteure dann ein paar Jahre älter geworden sind, dann schleift sich solch ein Benehmen doch gewaltig ab.

Reden von Politikern habe ich auch schon mal gestört, vor über vierzig Jahren. Was ich heute nicht mehr tun würde. In einer Parallelwelt habe ich mich aber nie befunden, und Argumenten war ich immer zugänglich.

14:23 von free Nawalny

Es geht einfach darum, dass er auch niemals mehr eins bekommt.
.
finde es besser, das entscheidet der Wähler
und nicht so wie aktuell
wobei ich grundsätzlich nicht gegen ein "Amtenthebungsverfahren" bin
gelegentlich hängt man ja auch Toten nen Orden ans Grab ....

15:37, Wilhelm Schwebe

>>und hätten nicht die dems in ihrem grössenwahn unter pelosi nur einen anderen als hillary aufgestellt<<

Sie wissen, daß die Kandidatenwahl der beiden großen Parteien der USA eine basisdemokratische ist? Man lässt sich einfach als Demokrat oder Republikaner registrieren und stimmt dann in den so genannten Primaries ab. Nancy Pelosi hat mit diesem Prozess eher wenig zu tun.

15:42, Wolfgang GA @13:49 von fathaland slim

>>Natürlich meine ich Macron - wen denn sonst? Erinnern Sie sich nicht mehr an seinem Besuch in Washington 2018.
Bei den Bilder dachte ich schon Trump und Marcron hätten sich verlobt; zumindest.
Damit hätte ich kein Problem; ich halte es da mit dem Alten Fritz, "dass jeder nach seiner Facon selig werden kann".

Nein, was mich aufgeregt hat war das gegenseitige Beschleimen mit Komplimenten nur in Superlativen.<<

Das ist wirklich komplett an mir vorbeigegangen, bzw. ich habe es anders wahrgenommen.

Macron ist nun wirklich nicht als Trumpfreund bekannt.

15:44 von fathaland slim

Die Proteste gegen Bernd Luckes Rückkehr als Professor an die Hamburger Uni, 2019.
.
ja mit der vielbeschworenen Toleranz ist nicht weit her
selbst wenn sie explizit im Grundgesetz verankert ist
Art: 5/3 Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei

Was ich heute nicht mehr tun würde. (Reden stören)
man wird ruhiger im Alter lässt andere ausreden
:-)

15:39, Sisyphos3

>>11:56 von fathaland slim
Es handelt sich um eine Sektenmentalität.
Gefährlich wird es dann, wenn die Bewohner dieser Parallelrealität die Gesetze der "Realität der anderen" nicht mehr akzeptieren
.
alles hat 2 Seiten
die eigene richtige Realität und die falsche eben der anderen
anyway
... und wenn die in der Mehrheit sind
was dann tun ?<<

Schauen Sie bitte in die deutsche Geschichte und denken dann ein wenig nach.

15:47 von fathaland slim

naja, so kann man sich die welt auch zurechtzimmern. gegen niemand anders hätte trump gewonnen. wie jetzt niemand von den vielen kandidaten ausser dem alten mann hätte gegen trump gewonnen. wieviel bürger gibt es in den usa, die gewählt werden könnten? ok, auch bei uns ist die auswahl erdrückend für die seele

um 15:35 von Wilhelm

um 15:35 von Wilhelm Schwebe
12:20 von Adeo60-ARD, warum so überempfindlich?
naja, aber bringen unsere öffentlichen medien auch so viele themen, wenn in der türkei, oder venezuela oder dem jemen oder auf cuba aufgeräumt wird? wir hätten doch schon hierzulande genug zu tun. müssen wir dann auch noch die besserwisser für die amis sein. oder wie steinmeier jetzt geschichtsklitterung betrieb, bei dem versuch, über nordstream 2 zu erzählen? falls mir denn diese antwort nicht swieder gerötet wird
____________
Ich stimme Ihnen unbedingt zu. Unsere Welt ist größer als es die Themen sind, die wir hier diskutieren dürfen ...
Besserwisserei - egal gegenüber welcher Nation steht keiner anderen Nation zu und schon gar nicht führenden Repräsentanten unseres Staates. Ich denke dabei auch an den Tag vor der Wahl von DT zum Präsidenten. Da war es sicher nicht besonders klug, diesen Kandidaten als "Hassprediger" zu titulieren. Das gab sicher Extrapunkte für D :-).

Gruß, Wolfgang

15:53, Sisyphos3 @15:44 von fathaland slim

>>ja mit der vielbeschworenen Toleranz ist nicht weit her
selbst wenn sie explizit im Grundgesetz verankert ist
Art: 5/3 Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei<<

Auch Studenten sind Teil von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Es handelte sich sozusagen um einen inneren Konflikt.

@15:44 von fathaland slim

"Sie wollen jetzt wirklich die krawallartigen Proteste gegen den Auftritt des neurechten Provokateurs Milo Yiannopoulos an der Uni in Berkeley mit den Aktionen der Trumpanhänger vergleichen?

Dann hätte ich da noch was für Sie:

Die Proteste gegen Bernd Luckes Rückkehr als Professor an die Hamburger Uni, 2019."

Es ging darum, dass kleine aber entschlossene Gruppen am linken und rechten Rand keinen Diskurs zulassen und Gewalt anwenden um ihre Parallrealität zu verteidigen.
Dieser Berufsprovokateur Milo Yiannopoulos hat damit genau den Punkt gesetzt, um den es ihm ging. Die Reaktion war bestellt und wurde geliefert. Berkeley als Startpunkt des Free Speech Movements der Linken Bewegung 1964 war nicht zufällig gewählt.
Der Lucke Vorfall ist nur die harmlose Version von dem, was symptomatisch ist.

Wenn die Amis meinen, er

Wenn die Amis meinen, er müsse nochmal gewählt werden, dann ist das eben so. Diese Pseudoempörung ist nicht demokratisch. Das ist Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit. Wie bei der afd auch. Nicht etwa bessere Politik anbieten. Den Gegner verbieten ist ja einfacher.

@Jacko08

"
Am 10. Februar 2021 um 14:26 von Jacko08
12:12 von Anderes1961

>>Schon wieder so ein schiefes Bild, [...]

Sie übertreiben es mit den "Sprichwörtern" auf Ihrer Goldwaage. JedeR kann sich denken, wie es die Userin meinte. Und das Sprichwort mit den Elefanten, die übrigens u.a. zu der Gruppe die von mir hoch geachteten Tierart fällt, habe auch ich bereits inne. Ein altes Sprichwort von meinen Eltern und Großeltern, welches an mich weitergetragen wurde. Was nicht negativ den Elefanten gegenüber gemeint ist. [...]"

Unabhängig davon, was Trump tatsächlich gewollt hat oder nicht, hätte er nur ein wenig mehr Achtsamkeit mit seinen Worten gezeigt, würden wir jetzt hier nicht über sein Impeachment diskutieren.

Sie mögen es "Goldwaage" und "penibel" nennen, ich nenne es Achtsamkeit. Ein Großteil meines Lebens habe ich mit Worten mein Geld verdient und weiß leider nur allzu gut, was unachtsam oder flapsig dahergesagte Worte unter Umständen anrichten können.

15:46 von Sisyphos3

«Es geht einfach darum, dass er auch niemals mehr eins bekommt
[Öffentliches Amt].

«finde es besser, das entscheidet der Wähler … und nicht so wie aktuell.»

Das entscheidet in keiner Demokratie der Welt nur der Wähler alleine. Überall gibt es gewissen Kriterien, die Wählbarkeit für politische Ämter ausschließen.

In den USA darf man sehr häufig nicht mal mehr wählen, war man mal zu einer Haftstrafe verurteilt. Erst recht darf man nicht als Kandidat kandidieren, den wer wählen kann.

Wie das ist, entscheidet der Gesetzgeber, und nicht der Wähler.
Weil er das bei Person (x) dann aber lieber anders hätte.

Trump als Möchtegern-Putschist hat künftig in politischen Ämtern gar nichts mehr verloren. Aber so wird es wegen des Impeachments nicht werden. Das wird scheitern, weil die Mehrheit im Senat nicht zusammenkommt.

Sehr zufrieden sein kann der Gefönte, wenn er nicht wegen was anderem Halbseidenen bis Mafiösen im Knast landet, bald nicht mal mehr selbst wählen darf. Außer Frisur.

um 15:37 von Wilhelm Schwebe 14:19 von Wolfgang E S

,,so isses. und hätten nicht die dems in ihrem grössenwahn unter pelosi nur einen anderen als hillary aufgestellt, trump wäre der welt erspart geblieben. aber diese dame clinton wollte es offenbar ihrem gatten unbedingt zeien."

Wäre politische Realität so einfach wie die von Ihnen zusammengebastelte von Beziehungs(t)riv(i)alitäten und Banalitäten um Ränke und Wichtigkeit auf dem Parkett der Eitelkeit, gäbe es keine Politik, sondern nur noch Wrestling Shows. Scheinbar brachte das die gewünschte Wirkung. Wer wohl alles Figuren von ihm (Trump) hat zuhause und die auf 'Hillary', Pelosi und Scholz losgehen lässt...

15:57 von fathaland slim

Auch Studenten sind Teil von Wissenschaft, Forschung und Lehre.
Es handelte sich sozusagen um einen inneren Konflikt.
-
alles klar
nur sollte man eben versuchen andere Meinungen sich zumindest mal anhören
kein Mensch erwartet das jeder die des anderen akzeptiert
- aber tolerieren sollte man sie schon (versuchen)
und keine wird in so ne Vorlesung gezwungen

15:39, Sisyphos3 / 15:53 von fathaland slim

... und wenn die in der Mehrheit sind
was dann tun ?<<

Schauen Sie bitte in die deutsche Geschichte und denken dann ein wenig nach.
.
warum gleich so grob werden

ich stellte nur eine Frage
"was tun, wenn die Mehrheit das will"
vielleicht möchten sie das beantworten
die Demokratie abschaffen ?
und das wäre es doch wohl wenn nicht eine Mehrheit sondern ein Minderheit regiert

@Wolfgang GA, 15:56

Man läuft immer Gefahr, Personen und Themen - auch in Form von Kritik - eine Aufmerksamkeit zu schenken, welche diese nicht verdienen. So dürfte das auch mit DT sein. Ich würde aber nicht von Besserwisserei sprechen. Die USA sind unser Bündnispartner, eine Weltmacht. Wenn eine solche Nation zu werden Autokratie zu mutieren droht, dann kann man dies nicht unkommentiert lassen. Vielleicht hat auch die Abkehr der Welt von Trump ein klein wenig dazu beigetragen, die Stimmung in den USA zu kippen...

Das Impeachment II steht vor der Frage, ob Trump für den Aufruhr

am Capitol Hill mit in Summe 5 Toten und den Angriff auf den US-Kongress zur Rechenschaft gezogen muss. Die Beurteilungsgrundlage dafür ist nicht Semantik und die Frage, ob es einen singulären Satz mit der Aufforderung zum Sturm gab, sondern Kontext und konkludente Handlung

Trump’s Handlungsschema in den 77 Tagen …
um die Wahl zu unterlaufen ist dokumentiert und eindeutig. Dazu zählen
• die Aufforderung die Wahlauszählung vorzeitig zu beenden
• der Auftrag in Georgia „11.780 Stimmen für ihn zu (er)finden“
• die Erwartung an Mike Pence und GOP, die Zertifizierung für ein Coup zu nutzen.

Der „Sturm“ war für militante …
Trump-Anhänger, die durch Trump's aufpeitschende Rhetorik an der Ellipse in D.C. aufgeladen wurden, nur noch eine Willensdeutung ihres Idols. Mit ihrem „fight like hell” -Kampf würden sie „Stop the steal“ gewaltsam unterbinden und ihren Helden inthronisieren.

Darin liegt Trump's Verantwortung.

Kandidatenwahl in den USA massiv beeinflusst.

@15:47 von fathaland slim
Ich wundere mich, dass ein so fundierter USA-Kenner wie Sie die Einflussnahme des Parteiestablishments so beharrlich ignorieren. Dazu kommen natürlich die (fehlenden) finanziellen Ressourcen, die es Außenseitern meist schwer machen, angemessen berücksichtigt zu werden.
Was Hillary Clinton betrifft, ist ja gerade durch von Wikileaks zugänglich gemachte Dokumente öffentlich geworden, wie die Parteizentrale zu ihren Gunsten eingegriffen hat. Ich habe seinerzeit auch mehrfach von lokalen Behinderungen der Sandrs-Anhänger gelesen.
Gegen Sanders hätte Trump wohl keine Chance gehabt.

Das Ausmaß von Trump's Agieren gegen die US-Verfassung ...

... kommt erst nach und nach an die Oberfläche. Mit Zugang zu den Quellen des Justizministeriums wird im Prozess deutlicher zu belegen sein, was Trump ins Werk gesetzt hat, um den Wahlprozess zu unterminieren.

Nach Recherchen der New York Times wurde von Trump & Getreuen der Plan, den acting Attorney General (Justizminister) Jeffrey A. Rosen durch den strammen Parteigänger Jeffrey Clark zu ersetzen, auf Realisierbarkeit abgeklopft. Rosen war amtierender Nachfolger von AG William Barr, der verdeutlichte, dass es nach seinen Erkenntnissen keine nennenswerten Unregelmäßigkeiten bei der Wahl 2020 gegeben hatte und dann zurücktrat, um Trump's Zorn zu entgehen.

Clark wäre die Aufgabe zugefallen mit den Vollmachten des Amtes die Wahlzertifizierung in Georgia zu unterbinden und zu ermöglichen, Trump-Elektoren zu bestimmen. Ein Putsch gegen die Verfassung Georgias.

Letzlich verinderte ein für diesen Fall drohender Massenrücktritt der verbliebenen Beamten des DoJ die Ausführung des Plans.

16:13 von schabernack

Trump als Möchtegern-Putschist hat künftig in politischen Ämtern gar nichts mehr verloren.
.
erwarten sie jetzt dass ich ihnen widerspreche ?
ich bin für das Verfahren aus symbolischen Gründen
unabhängig davon, es doch erbärmlich ist für eine Nation,
wenn man sich nicht anders gegen die mögliche Wiederwahl wehren kann
der Bürger eigentlich von alleine ein Gefühl aufbringt

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