Kommentare

Nach einem Jahr sind die

Nach einem Jahr sind die Ämter nicht in der Lage, zu übermitteln. Verwenden die nich laufboten?
Wenn die Zahl am Montag falsch ist, muss man die gar nicht nennen.
Und wer garantiert, dass die nachmeldungen korrekt sind? Wie sollen sie auch, wenn nicht getestet wird?

Schwere Zeiten

In GB hat sich die dritte Welle durch B.1.1.7. in den Schulen aufgebaut; es muss unbedingt ein Testkonzept für Schüler umgesetzt werden. Auch die Erkenntnisse aus GB über Umfang und Häufigkeit von LongCovid bei Kindern bereitet mir große Sorgen. Impfung für Lehrpersonal hin oder her, wir müssen auch an die Gesundheit der Kinder denken. Auch wenn diese selten einen akuten schweren Verlauf haben, die Langzeitfolgen ähneln den von Erwachsenen; und das sind wirklich keine Einzelfälle, im Gegenteil. Unbedingt über LongCovid informieren, Schwere und Häufigkeit; nicht nur auf die Todeszahlen schauen!

Zahlen falsch?

@Moderation: Bitte gerne weiterleiten, kann jemand das erklären:

Die Inzidenz wird berechnet als Summe aller Infizierten der letzten 7 Tage je 100.000 EW. Es kann nicht sein, dass die Infiziertenzahl vor einer Woche höher lag als jetzt dazu kam (= Summe niedriger) und gleichzeitig die Inzidenz um 1,3% steigt! Vorausgesetzt der Teiler ist konstant. Aber da ich es als Voraussetzung als unstrittig sehe, dass die Bevölkerung in D nicht über Nacht um 1Mio geschrumpft ist: Sind die Zahlen falsch, oder werden unterschiedliche Datenbasen verwendet? Letzteres wäre ein schlimmer systematischer Fehler. Übrigens meldet der Tagesspiegel gestern über 1000 Infizierte MEHR als vor einer Woche (zählt alle lokalen Meldungen bis 23:59- die Zahlen kommen beim RKI erst morgen an...).

@Skywalker und Mika D (Vorgänger)

Der r-Wert kann auch bei sinkenden Inzidenzen steigen, weil er von den aktuell Infizierten abhängt. Skywalkers Gedanke, dass die Bevölerkung schließlich nicht signifikant gesunken sei, zielt in die richtige Richtung. Sie ist es nicht, aber die Zahl der Infizierten ist es. Das sollte durchaus mal kommunziert werden. Ich hatte mich darüber auch schon gewundert.

Die Forderungen der Amtsärzte

Finde ich sehr nachvollziehbar!
Die Schulöffnungen unter den "alten Bedingungen" Maske u Lüften, sehe ich kritisch und Warum nur wenige Schulen überhaupt Luftreinigungsgeräte einsetzen dürfen, ist mir ebenfalls ein Rätsel (in NRW zB setzt nur jede 4. Schule Luftreinigungsgeräte ein!) Für die restl Schulen gabs vermutlich einfach kein Geld mehr?
Jedenfalls, haben viele Kultusministerien nen miesen Job bei der Corona Prävention gemacht!

Kinder schützen!

Am 22. Februar 2021 um 08:36 von Sisyphos3
08:26 von Esel_85

wir müssen auch an die Gesundheit der Kinder denken.
.
wieviel Sterben denn ?
da würde ich mir über andere Gruppen mehr Gedanken machen

Ja, das ist ja auch gut so, dass noch nicht zu Tausenden Kinder gestorben sind. Aber andererseits hoffe ich auch sehr, dass diese Kinder noch ein langes Leben vor sich haben mögen. Wäre gut, wenn sie das im Vollbesitz ihrer Kräfte leben könnten, statt mit LongCovid.
Wäre außerdem gut, wenn wir es vermeiden könnten, dass infizierte, aber symptomfreie/-arme Kinder ihre Familien anstecken.
Wechselunterricht in festen Lerngruppen ist gut, aber nur dann effektiv, wenn nicht nach Unterrichtsschluss wieder fleißig durchmischt wird.
Mit möglichst täglichen Tests wäre mir wesentlich wohler bei der Sache.

Ich bin nicht der Meinung

der Amtsaerze, das RKI offensichtlich auch nicht.

Man muss mit den Daten arbeiten , die man hat. Alles andere ist Spekulation. Insofern ist es folgerichtig, die Massnahmen an den Inzidenzwert zu koppeln, der sich durch die Tests ergibt. Zu sagen, dass dass die Tests nicht die wirkliche Situation abbilden ist Spekulation. Moeglich aber Spekulation.

sehr sinnvolle Vorschläge!

endlich mal Vorschläge, die mehr an den Risikogruppen UND den Bedürfnissen der Allgemeinheit und der Wirtschaft orientiert sind.

@Skywalker 09:27

Ich glaube, ich hatte Sie missverstanden. Ich dachte, es ginge um den r-Wert. Die Inzidenz könnte auch bei sinkenden Infektionszahlen steigen, wenn (aus welchem Grund auch immer) die Zahl der Genesenen (plus Verstorbenen) niedriger ausfällt als zuvor. Das finde ich etwas undurchsichtig, aber ich vertraue mal darauf, dass das korrekt gerechnet wird. Grundsätzlich möglich scheint es mir aber zu sein, dass die Inzidenz trotz sinkender Neuinfektionen steigt.

Begegnungen gestalten und nach emotionaler Wertigkeit lockern

Der Lockdown ist gleichermassen nicht auflösbar, da die Dinge schlechter werden, ohne irgendein Vertun, wie aber auch gesellschaftspolitisch Lockerungen nötig sind, weil die Mehrzahl der Menschen durchdreht. Eine nach den starken Bedürfnissen orientierte und bei diesen gestaltend stark ausgearbeitet Verhalten empfehlende Lockerung könnte einen Mittelweg darstellen. Vermehrte Ordnungspräsenz und tatsächliches Durchgreifen jenseits dieser Bereiche wäre geboten. Die Vernunft funktioniert nur noch sehr begrenzt.

Wer sie noch hat, vergegenwärtige sich, dass 14 Einzeltreffen pro Woche zwar zulässig, der eigenen Gesundheit aber nicht förderlich sind. Die Nischen machen m.E. heute das Geschehen, die Treffen vor dem Supermarkt, das nachbarschaftliche Haareschneiden, der Kaffee mit der Freundin heute und der Nachbarin morgen.

@Bender Rodriguez

„ Wenn die Zahl am Montag falsch ist, muss man die gar nicht nennen.“

DIE Zahl ist nicht falsch.
Und vor allem wäre ein „nicht nennen“ die größere Verfälschung. Dann hätte man am So und Mo nicht niedrigere Werte (sondern gar keine) und am Di dann viel zu hohe. Vergessen kann man die Werte ja nicht.

Die Zahl ist richtig. Die Tage am WE sind nicht vergleichbar. Die Leute gehen am WE nicht zum Arzt wenn Symptome es nicht erfordern in die Notaufnahme zu fahren.
Die Zahlen spiegeln das tatsächliche Verhalten der Menschen wider. Und auch die Arbeitszeiten (nicht nur der Ärzte, sondern auch anderer Mitarbeiter in der Meldekette). Sie können natürlich das Wochenende und Feiertage grundsätzlich abschaffen und völlig in allen Belangen zum Arbeitstag machen- dann gäbe es keine Unterschiede in den Meldezahlen mehr. Also statt ca. 5x ca. 8h pro Tag arbeiten 7x ca. 5,5h... (oder andere komplizierte Schichtmodelle).

Ein vernünftiger Richtwert

Ein vernünftiger Richtwert wäre die Anzahl der schwer Erkrankten. Dieser kann durch Impfung der Risikopatienten gedrosselt werden. Die Glaubensfrage wird dann darin bestehen, ob man bereit ist,vereinzelte schwere Fälle als Lebensrisiko zu betrachten ober ob man den vollständigen Schutz anstrebt. Beide Lösungen haben ihren Preis.

spät, aber immerhin

"Stattdessen schlagen die Mediziner demnach "intensive Maßnahmen der Infektionsprävention" für Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Maßnahmen für andere Gruppen wie Schulkinder vor. Es sei ein "großer Unterschied", ob bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Menschen über 80 durchgeimpft und alle Infizierten symptomfreie Kinder seien - oder ob vor allem Risikogruppen betroffen seien.". ... Das sagte ich, und mit mir viele andere, schon vor einem Jahr. Nach und nach wurden alle mundtot gemacht mit dem Argument, dass ja 30 Millionen Deutsche zu den Risikogruppen zählten (was Schwachsinn ist). Sobald die über 65jährigen durchgeimpft sind, und das könnte ja immerhin bis 2025 geschafft sein (Ironie des letzten Halbsatzes wieder aus), gibt es keinerlei Grund mehr für Beschränkungen.

Aha

kommt auch mal jemand darauf, dass diese sogenannte Inzidenz keine ist, sondern lediglich eine Meldestatistik von Positivmeldungen. Inzidenz bezieht sich nämlich auf Erkrankte und nicht auf Menschen, die aus was fürGründen auch immer einen Test haben lassen und als positiv markiert wurden. In kleinen Landkreisen kann es da zu enormen Schwankungen innerhalb von wenigen Tagen kommen-in unserem z.B. zwischen 25- 55 innerhalb kürzester Zeit - ohne dass sich am Krankheitsgeschehen wesentlich was ändert.

Jede Woche eine neue Sau

Jede Woche eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, was einen Stufenplan betrifft, halte ich für verwirrend. Wöchentlich, ach täglich, gibt's andere Vorschläge, und jedeR will es besser wissen. Am Ende entscheiden wieder die MPs der Länder, und es folgen 16 unterschiedliche Meinungen... dann einigt man sich schließlich auf den gemeinsamen kleinsten Nenner.
Meinetwegen soll Berlin diese Strategie für sich ausprobieren, (es beruht ja auch nur auf Vorschläge von Berliner Ärzten). Dann wird man im nach hinein sehen.

Es gibt Diskrepanzen in der

Es gibt Diskrepanzen in der Region Hannover. In der HAZ wurde die Inzidenz am Sonnabend mit 104 gemeldet, gestern abend für Sonntag bereits mit 125. Beim RKI wird sie heute morgen mit 104 benannt. Verstehe ich auch nicht, wenn die höhere Zahl schon am Sonntagabend zu lesen war. Manchmal war es auch umgekehrt. Wenn das bei anderen Landkreisen auch so läuft, kann es durchaus sein, dass sich solche Ungereimtheiten auch bundesweit in der Statistik widerspiegeln. Mir geht diese Fokussierung auf die Inzidenz auch zu weit. Sieht man auch an Flensburg, dort ist sie schon wieder gesunken, seit Freitag, und das kann ja nicht an den Verschärfungen liegen, die in meinen Augen unerträglich sind, es ist die von oben verordnete Einsamkeit, noch einmal eine Steigerung und wer darin keine massiven Eingriffe in Grundrechte sehen kann, den kann ich wiederum nicht verstehen... Und wenn jetzt wieder Leute angefeindet werden, weil sie das schöne Wetter genießen wollen, geht's noch?Engstirnigkeit hoch 3.

Dringende Testungen

Nach einem Jahr Pandemie ist es immer noch nicht möglich, schnell und zuverlässig Infizierte von nicht Infizierten zu unterscheiden. Die einzige Maßnahme ist der Lockdown. Jetzt werden die Schulen geöffnet, die Inzidenzwerte werden wieder steigen und wir haben bei dieser Vorgehensweise zu Ostern den Megalockdown. Das wird auf Dauer nicht finanzierbar sein, deshalb müssen wir, natürlich neben dem Impfen, die Testungen revolutionär verbessern. Nur so werden Öffnungen in diesem Jahr praktizierbar sein. Eine Testung muss von jedem einfach und zuverlässig durchführbar sein!

Zahlenspiel

Vielleicht kann mir jemand erklären, warum der Inzidenzwert steigt, wenn wir 60 Neuinfektionen weniger haben, als letzten Monat. Wenn man behauptet der Inzidenzwert steigt, wird die Angst größer, um die Menschen zu überzeugen, dass alles richtig ist was der Staat unternimmt. Man könnte den Istzustand, den Umgang mit dem Tod, einmal philosophisch sehen. Wir leben in einer Polarität ( Jin und Jang - Tag und Nacht) deswegen gehören Leben und Tod zusammen. Das Eine bedingt das Andere. Wer Angst vor dem Tod hat, hat auch Angst vor dem Leben. Angenommen unsere Wissenschaftler würden ein Pille erfinden, die uns unsterblich machen würde,
was wäre dann los ? Ich selbst habe einen Bekannten verloren durch Corana. Die Trauer gehört zum Leben, genauso wie Freude über
eine Geburt. Ich will mit meinen Zeilen niemanden zu Nahe treten. Es ist der Versuch den Istzustand mit meinen Gefühlen zu beschreiben. Bleiben sie Gesund und passen auf sich auf und verhalten sich so, damit sie keinen anderen schaden

Mal deutlich werden

Sind wir denn mit unserer bisherigen Strategie so schlecht gefahren, dass nun immer öfter alles in Frage gestellt werden muss?
Ist das nun eine fachliche oder politische Forderung?

Lockerungen an Inzidenzwerte zu knüpfen, sei "nicht zielführend"?
Also lieber eine Gesamtschau aller Zahlen? Und wenn dann noch die Sonne scheint und jemand ein gutes Gefühl hat, wird dann der Einzelhandel geöffnet?

Vielleicht meinen es die Ärzte auch nur gut, aber wenn wir jetzt noch mehr Variablen in die "Öffnungsformel" packen, dann ist doch der politischen Willkür und dem regionalen Flickenteppich erst recht Tür und Tor geöffnet. Und die Verantwortung wird ebenfalls "dezentralisiert" und ist später nicht mehr zuordnungsbar.

Vielleicht könnten die Amtsärzte mal ein Beispiel bringen wie ihr "Frühwarnsystem" funktionieren und was genau passieren soll. Und vor allem: wie werden dann Maßnahmen entschieden? Automatisch, oder muss noch jemand seinen Kopf hinhalten?

@IBELIN 09:36

Ich finde den Vorschlag der Amtsärzte gut. Ich teile Ihre Ansicht, dass man mit den Daten arbeiten muss, die man hat. Man sollte die Zahl der geimpften hoffentlich auch haben. Es müsste ein Modell entwickelt werden, bei dem auch diese Zahl ebenso wie die der Genesenen eingeht. Je Höher diese Werte sind, um so eher sind kleinere Lockerungen bei bestimmten Gruppen möglich. Momentan sind die Prozentwerte der Geimpften so gering, dass diese nicht ins Gewicht fallen. Langfristig wäre das aber zu bedenken.

09:17 von nie wieder spd

>>@ um 09:09 von proehi
Danke gleichfalls.
Mal sehen, wem das Lachen zuerst vergehen wird?
Schülern, Eltern, Großeltern oder den verantwortlichen Politikern?<<

Ich denke, dass den verantwortlichen Politikern die extrem schwere Situation, in der sie egal welche Entscheidung sie wie auch immer treffen, nie allen recht machen können und zudem jede Menge Fehlerquellen in unbekanntem Terrain lauern. Ich stelle denen sicherlich keinen Freibrief aus, aber ich bitte um Entschuldigung, dass ich offenbar noch zu dösig war, um Ihren Aufruf zu einem Schulstreik ernst zu nehmen.

Jetzt hellwach denke ich allerdings, dass so eine Aktion weder den Schüler, Eltern, Großeltern oder den verantwortlichen Politikern in irgendeiner Art und Weise helfen könnte. Die Genannten werden ob der Situation ohnehin nicht lachen, da sie unendlich komplexer ist, als dass sie sich mit einem Schulstreik erleichtern oder gar beheben ließe.

@Nordbraut

„Der r-Wert kann auch bei sinkenden Inzidenzen steigen, weil er von den aktuell Infizierten abhängt. Skywalkers Gedanke, dass die Bevölerkung schließlich nicht signifikant gesunken sei, zielt in die richtige Richtung. Sie ist es nicht, aber die Zahl der Infizierten ist es. Das sollte durchaus mal kommunziert werden. Ich hatte mich darüber auch schon gewundert.“

Der R Wert ist viel komplexer- das ist zu intransparent/ kompliziert... Ich sprach aber von der Inzidenz- das ist Grundschulmathematik: Eine Inzidenz KANN unmöglich steigen, wenn gleichzeitig die Neuinfektionen sinken (natürlich im 7 Tage Vergleich).

Das wäre so, als ob 10/1 plötzlich kleiner wäre als 9/1...

Das wir so wie jetzt nicht

Das wir so wie jetzt nicht mehr lange weiter machen können sollte jedem klar sein, das hält auch ein reiches Land wie Deutschland nicht durch. Was man braucht sind intelligente Konzepte und vorallem müssen sie auch nachvollziehbar sein, sonnst wird die Bevölkerung irgendwann nicht mehr mitmachen. Im Moment sehe ich das leider nicht. Da werden Restaurants oder Museen geschlossen die oft super Hygiene Konzepte haben aber Fabriken offen gelasse deren Hygiene Konzept sich auf das tragen einer Maske beschränkt. Seid den letzten Schul Schließung sind 3 Monate vergangen und was hat sich in den Schulen getan? Jetzt werden sie wieder geöffnet mit den selben Problemen wie vor einem Jahr.

Spahn zu langfristigem Stufenplan: "Das geht halt gerade nicht"

Haben wir nicht schon ganz früh gehört, dass wir mit dem Virus leben müssen? Und was machen wir? Alles zu - das ist die Strategie. Der Fußball wird harsch kritisiert, weil man mit dem Virus, so gut wie nur möglich, lebt. Wir machen den Einzelhandel zu, obwohl offensichtlich die Ansteckungen zuhause passieren. Ganz ehrlich, ich habe der Politik außerhalb der kausalen Zusammenhänge und außerhalb der plus-minus Rechnung sooo genug. Meine Ehefrau und ich können meinen Vater (91), nach den Vorgaben der Regierung nicht besuchen. Wissen unsere regierenden, was das bedeutet? Ja, ein Plan wäre sehr sinnvoll. Eigentlich hat es ja einen Plan schon im Frühjahr 2020 gegeben, ab Inzidenzwert 50 muss regional geschlossen werden, nur haben sich unsere Politiker nicht daran gehalten? Nein! Und jetzt? Jetzt machen wir genau das Gleiche wie in der ersten Welle, viel reden. Viel reden ist keine Politik, alles schließen auch. Einen Plan zu entwickeln, wäre schon etwas.

@ Esel_85

"In GB hat sich die dritte Welle durch B.1.1.7. in den Schulen aufgebaut" Am 22. Februar 2021 um 09:24 von Esel_85

*

Bitte um Quellenangaben. Danke!

@Nordbraut

„ Die Inzidenz könnte auch bei sinkenden Infektionszahlen steigen, wenn (aus welchem Grund auch immer) die Zahl der Genesenen (plus Verstorbenen) niedriger ausfällt als zuvor.“

???

Die Zahl der Genesenen ist unerheblich. Der Teiler ist die Bevölkerung, egal wie gesund. Hauptsache lebendig. Sollten etwas über eine Million in D gestorben sein gestern- DANN wäre es möglich (rechnerisch)- ich Wette dagegen bei sonst unter 3000 Todesfällen pro Tag.

@MPC1000

Krankheit und Tod gehören zum Leben. Bevor die WHO ihre Richtlinien änderte waren zum Ausrufen einer Epidemie oder Pandemie die Faktoren viele Tote und Erkrankung von 5% der Bevölkerung maßgeblich-von beidem sind wir meilenweit entfernt mit 0,07% Sterbefällen im gesamten letzten Jahr.
Heute reicht es das ein Erreger als neu klassifiziert wird und er sich weltweit verbreitet.
Wer bei der Wahl zwischen Sicherheit und Freiheit die Sicherheit wählt, wird beide verlieren

@backfix

"Jetzt werden die Schulen geöffnet, die Inzidenzwerte werden wieder steigen" Am 22. Februar 2021 um 09:45 von backfix

*

Erstens sollen die Schulen nicht geöffnet werden, sondern die Jahrgänge werden nach und nach in geteilten Klassen zurückkehren, die Jüngsten zuerst.

Zweitens: Das läuft in Niedersachsen in Grundschulen schon seit Anfang Januar.
Inzidenzwerte fielen trotzdem.

Da der Artikel

umgeleitet wurde.
Die zahlen von heute besagen nicht viel, was wirklich los ist sehen wir Mittwoch oder Donnerstag.
Und dann in 2 Wochen, wenn ich an die Meldungen der letzten 2 Tage denke, wo bei dem schönen Wetter sich große Mengen getroffen haben.

Und jetzt lockern, ist auch der falsche Weg, jetzt impfen so schnell es geht und so viele wie möglich, wäre der Richtige.
Aber eben auch mit dem richtigen Mittel, und da ist Warendecke eng, obwohl bei uns im Land hergestellt.
Das ist der Punkt den niemand mehr versteht, aber vielleicht verstehe ich es nur nicht.
Andere Länder sind da wesentlich schlauer.

Ich frage mich, warum hört die Politik nicht auf diese Menschen?

Hier ein Zitat aus "Wir sind am Beginn der dritten Welle" Stand: 20.02.2021 17:12 Uhr

"Ein Ende der strengen Einschränkungen forderten Wirtschaftsverbände. "Wir müssen den pauschalen Lockdown durch gezielte, wirksame Einzelmaßnahmen ersetzen", sagte Stefan Genth, Geschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels, der "Rheinischen Post". Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm, sagte dem Blatt: "Ich würde mir wünschen, dass die Politik evidenzbasierte Kriterien festlegt, die allen Orientierung geben."

Ich möchte nichts mehr dazu sagen, nur bitte liebe Politik macht doch endlich etwas vernünftiges.

@Mutante0815

„ Aha
kommt auch mal jemand darauf, dass diese sogenannte Inzidenz keine ist, sondern lediglich eine Meldestatistik von Positivmeldungen. Inzidenz bezieht sich nämlich auf Erkrankte und nicht auf Menschen, die aus was fürGründen auch immer einen Test haben lassen und als positiv markiert wurden.“

Es ist völlig egal was Fachleute unter Inzidenz verstehen: Es geht um die Zahl der 7-Tages-Inzidenz, die klar und simpel definiert ist als Infizierte pro 100000 EW. Logisch dass es da um Meldungen geht (COVID-19 ist meldepflichtig).

Inzidenzwert hat mehr und mehr ausgedient

Sofern die über 80 Jährigen, die 75% der Todesfälle ausmachen, geimpft sind und auch weitere, vulnerable Gruppen einen Impftermin absehbar haben, spielt die Inzidenz eigentlich keine Rolle mehr. Gruppen, bei denen Corona symptomfrei verläuft oder nur mit Schwachen Symptomen - dafür benötigt es keine Schließungen mehr. Also muss hier endlich umgedacht werden...

Amtsärzte

Ich finde diese Stellungnahme der Amtsärzte hervorragend. Wie lange soll das ganze denn noch dauern und wie viele Existenzen sollen noch ruiniert werden?Letzte Woche in Berlin gab es einen Aufschrei, dass doppelt so viele Kinder derzeit in den Psychiatrien sind. Also brauch mir niemand mit LongCovid kommen. Gibt auch LongErkältung und LongGrippe. Aber Depressionen oder Essstörungen, die nun gerade bei Kindern zunehmen, sind schwere psychische Erkrankungen, gegen die Betroffene oft ein Leben lang mit etlichen Therapien kämpfen. Es muss endlich umgedacht werden und da sind diese Ansätze der Ärzte genau richtig. Dieses pauschal alles schließen und nicht mal einen Plan für die Normalität zu haben, ist vernichtend! Die Dunkelziffer wird eh auf das 4-6 fache höher geschätzt und laut Streeck hatten wir sicherlich bereits gute 100.000 Neuinfektionen an manchen Tagen. Das will nur niemand hören, nimmt dem Virus wohl den Schrecken, dass die meisten Menschen so gut wie nichts davon mitbekommen

Amtsärzte

12 Amtsärzte fordern Lockerungen? Wie viele Amtsärzte gibt es in Berlin? So um die 300? Warum wird hier der Meinung einer kleinen Minderheit so eine Bühne eingeräumt? Welche Qualifikation haben denn diese 12 Kollegen? Amtsarzt wird, wer einen ruhigen Job sucht und mit 4000 Euro im Monat zufrieden ist. Diese Minderheitenmeinung so aufzubauschen hat nichts mehr mit seriösem Journalismus zu tun.

Schulen machen bei uns auf, trotz 175/7d

aber bei Schnelltests alle 2 Tage wie in Östereich - Fehlanzeige
Gibt es nicht genügend Tests? Oder woran liegt ws diesmal?
Gerade die Jüngeren sind bei der brit. Mutation die Überträger.
Ich verstehe deshalb das "Umdenken" nicht. Viele können auch viele in den Risikogruppen anstecken. Erst wenn die Risikogruppen geimpft sind kann das "Umdenken" funktionieren.
Impfstofflieferung, Masken. Schnelltests die Liste des Versagens wird länger. Hätte ich einen Laden - ich wäre stocksauer.
Ich bin mal gespannt ob ab Mai die Spritzen fehlen oder ähnliches.
Übrigens unser Haussarzt hat noch keine Info ab wann er impfen darf und wieviel und woher dann die vielen Spritzen kommen sollen.

Nichts für ungut, ...

.. für mich sind da die nächsten Fachleute die sich profilierend zu Worte melden. Tippe da auf Virulogen oder Epidemologen ... zumindest ausgebildete Fachärzte. Nicht? Amtsärzte? Wenigstens Ärzte. Morgen kommen dann Fachärzte der Hals- Nasen- Ohren und Augenheilkunde ... .
Aber bei allem Sarkasmus: Ein hilfreicher Beitrag ist das nicht. Er heizt noch mehr auf, zu alle Forderungen nach Lockerungen hier, da und dort. Jeder hat seine Interessen.
Würde man Leute auf der Straße fragen, hätte jeder andere Vorstellungen.
Es ist doch alles beraten und kommuniziert, die Termine stehen. Dabei sollten wir es lassen, Unruhe, Unzufriedenheit haben wir genug.
Warten wir die Schulöffnungen und den Impfverlauf ab, halten wir uns weiterhin an AHA und freuen wir uns auf Frühjahr und Sommer.
Täglich ein neuer Sheriff in der Stadt bringt nichts.

Inzidenz alleine nicht (mehr) das Maß aller Dinge

Die Inzidenz, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, kann tatsächlich (so langsam) nicht (mehr) das Maß aller Dinge in Sachen Pandemiebewertung sein.

Was wollen wir denn erreichen? Dass weniger gestorben wird, dass weniger Menschen sehr krank im Krankenhaus oder sogar auf der Intensivstation landen.

Da ist es doch zumindest sinnvoll, grob in Altersgruppen zu unterscheiden:
- unter 16, denn für die gibt es noch keinen Impfstoff
- über 70, denn die sind am stärksten gefährdet
- der Rest

Klar gibt es auch im "Rest" Risikogruppen. Aber diese grobe Unterteilung wäre immer noch wesentlich besser als der aktuelle Einheitsbrei. Jetzt im Moment sind die Ü70 am meisten gefährdet, im Mai oder Juni durch Impfung am wenigsten. U16 ist und bleibt relativ wenig gefährdet, aber nicht ungefährdet. Der "Rest" hat ohne einschränkende Corona-Maßnahmen die meisten sozialen Kontakte... Man kann damit wesentlich besser einschätzen, welche Einschränkungen sinnvoll sind und welche übers Ziel hinausschießen.

09:21 von Bender Rodriguez

"Wenn die Zahl am Montag falsch ist, muss man die gar nicht nennen."
*
Bisher waren die Zahlen Montags niedriger!
Jetzt sind sie höher, trotz weniger Auswertungen, weniger Zählungen von Sonntags auf Montags!
Finden Sie das nicht bemerkenswert!
Die Augen davor zu verschließen,
die Ausbreitung der Erkrankung
nicht wahrhaben zu wollen, ist kindisch!
Kopf in den Sand stecken? Nein! Wissenschaftliche Fehlersuche bei sämtlichen Maßnahmen ist dringend angesagt!

Positivrate miteinbeziehen

Meiner Meinung nach wäre es wichtig, auch die Positivrate, sowohl die der Infektionen, als auch die der Mutanten einzubeziehen. Da die Testzahlen scheinbar aktuell wieder rückläufig sind, dürfte mancherorts auch die Inzidenz sinken, obwohl die Rate der positiven Tests unverändert bleibt oder steigt. Außerdem muss auch die Rate der Mutanten mit einbezogen werden, da diese sich schneller verbreiten und daher potenziell früher gefährlich werden.

Viele Köche...

....verderben den Brei.
Das zeigt sich gerade bei dieser Pandemie immer und immer wieder.
Es gehört ein Gesamt Konzept dazu, alle "Köche" zusammenarbeiten zu lassen, miteinander....
Dazu ist die Regierung da.
Dieses Konzept zu erstellen.
Mit ihren qualifizierten Mandatsträgern.
Das ist meine Meinung.

Danke!

Danke für den Hinweis! Die Presse meldet auch einen "steigenden" Inzidenz-Wert wenn dieser um 0,irgendwas hoch geht! Konsequenz?! Falsche Panik!

Berliner Amtsärzte , Lockerungen vom Inzidenzwert abzukoppeln

so ?
Was fordern Münchner Amtsärzte, Hamburger oder Kölner, und was sagt der Amtsarzt von Krefeld dazu.
Warum bringt man nicht jeden Tag ne andere Einzelmeinung hier
Das ist bestimmt noch zielführender, belebt die Diskussion

@Mutante0815

„ Krankheit und Tod gehören zum Leben. Bevor die WHO ihre Richtlinien änderte waren zum Ausrufen einer Epidemie oder Pandemie die Faktoren viele Tote und Erkrankung von 5% der Bevölkerung maßgeblich-von beidem sind wir meilenweit entfernt mit 0,07% Sterbefällen im gesamten letzten Jahr.“

Blödsinn, ich rechne Ihre Zahlen nicht nach, aber die WHO bezieht sich auf Zahlen OHNE Maßnahmen. Übrigens wurden z.B. in Bergamo bei über 40% der Bevölkerung eine Infektion in deutlich weniger als einem Jahr festgestellt- selbst mit Maßnahmen. In vielen Ländern sind innerhalb wenigen Monaten fast 0,2% der Bevölkerung an Corona verstorben. Jetzt können Sie mal zurückrechnen anhand Ihrer selbst genannten Ungefährlichkeit, wieviele Infizierte das gewesen sein mussten... Egal welche Definition: Pandemiestatus wird immer erreicht...

Interpolation/Vorausschau

"Es sei ein "großer Unterschied", ob bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Menschen über 80 durchgeimpft und alle Infizierten symptomfreie Kinder seien - oder ob vor allem Risikogruppen betroffen seien. Danach müsse man die politischen Maßnahmen ausrichten."
Nein, eben nicht. Wir wissen aus dem Sommer vergangenen Jahres, dass das Virus in der Altersgruppe 15-29 durch den Sommer getragen wurde und sich hierraus die zweite Welle entwickelt (Aufschlüsselung der Wocheninzidenzen nach Alter, dienstags bei den Fallzahlen des RKI). Ebenso konnte man bereits Mitte Januar erkennen, dass die Abnahme der Inzidenz in Deutschland nicht gegen Null führt, sondern auf einen Wert zwischen 50 und 70, was so viel bedeutet, dass eine dritte Welle sich andeutet.
Eigentlich bedarf es nur mathematischer Grundkenntnisse um aus den verfügbaren Daten das zukünftige Geschehen zu interpolieren. Vorausschau aus den gegebenen Zahlen ist angezeigt statt sich mit Forderungen zu profilieren zu versuchen.

R-Wert ist schon länger sehr fragwürdig

Hier fast alle Entscheidungen auf den R-Wert auszurichten, ist eh nicht richtig.
Da sind die Menschen in 2020 schon drauf gekommen.
Wie längst bekannt ist, ist der (u.a.) R-Wert von der Anzahl der Tests abhängig (schwankt erheblich).
Wieso kommt das erst jetzt bei der Politik an ?
Es gilt seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam die Betagten und hoch Betragten möglichst vor der Corona-Infektions abzuschotten.
Aber eben nicht, in dem die Gruppe einfach weggesperrt wird.
Hier wird jetzt etwas unternommen, aber längst nicht strikt.
Es sind strikt alle Personen, welche z.B. in Alten- u. Pflegeheimen und anderen Einrichtungen mit zu betreuenden Menschen , tätig sind oder als externe Kräfte hinzugezogen werden, und auch die Logistik ist hier u. U. mit einzubeziehen, mit Schnell-Tests zu prüfen. Und das alle mind. ca. 48Std. - max. ca. 72Std.
Und überhaupt hätten Massen-Schnell-Tests in allen Bereichen schon in 2020 gängige Praxis sein müssen. Das ist aber immer noch nicht so.

Und wieder müssen die Europäer auf die EMA warten

Egal, wie man es dreht und wendet, am Ende muss endlich der Impfstoff herbei. Man kann es nicht fassen, daß das BioNTech-Werk in Marburg produziert, aber erst muss die EMA die Produktionsprozesse freigeben. „Unterlagen hierzu sollen im Februar/März“ eingereicht werden
(https://www.dw.com/de/biontech-startet-impfstoffproduktion-in-marburg/a-...).
Wie auch schon bei der generellen Freigabe der Impfstoff hapert es wieder einmal an der EMA. Mir ist es unverständlich, warum jeder einzelne Standort zur Produktion ein und desselben Impfstoffs jedesmal auch noch von der EMA freigegeben werden muss. Die Überbürokratisierung der EU verhindert jeglichen Fortschritt. So hat die EU definitiv keine Zukunft!

@ Bender Rodriguez, 09:21

The same procedure as every Monday...:

Die Zahlen werden seit Monaten am Wochenende unvollständig erfasst, das hat inzwischen jeder mitgekriegt;
was aber für einige immer noch Anlass genug ist, sich darüber jeden Montag erneut zu erregen.

Abgesehen davon:

Was zählt, sind die über die Woche statistisch ermittelten Ansteckungszahlen.

Und wenn die eindeutig in die “falsche“ Richtung weisen, sollte man sich nicht vor Überdruss die Maske vom Gesicht reißen, sondern sich umso ernsthafter Gedanken darüber machen, wie man sich und seine Mitmenschen vielleicht noch effektiver vor Ansteckung schützen kann.

Dazu muss man sich keineswegs notwendigerweise zu Hause verkriechen.

Das Grippe-Argument

Was bei all den „Argumentationen“ der Covid-Relativierer, Covid-Folgen-Ignoranten (man muss nicht unbedingt bei den Toten enden, um unter Langzeitfolgen zu leiden – auch bei Jugendlichen), Lockerungswütigen usw. auffällt:

Es fehlen all diejenigen, die noch vor kurzer Zeit mit der Argumentation kamen, dass es 2017/18 schließlich 20.000 Grippetote gegeben habe und dass deshalb Covid-19 ja nicht so schlimm sei ...

1. war diese Zahl eine Schätzung, allein aufgrund der Übersterblichkeit – ohne Zählung derjenigen, bei denen tatsächlich ein Grippevirus im Spiel war;

2. hat Covid-19 schon weit mehr Tote/Jahr gefordert;

3. wäre die Zahl ungleich höher, hätte es keine Maßnahmen gegeben.

Also: Müssen wir jetzt – wegen den Dauerrelativierern – auch erst auf massenhafte (Langzeit)erkrankungen bei Jüngeren warten, bis die Lockerer etwas leiser werden?

@wenigfahrer

„ Die zahlen von heute besagen nicht viel, was wirklich los ist sehen wir Mittwoch oder Donnerstag.“

Das ist falsch. Die Einzelzahlen von jedem Tag verglichen mit dem gleichen Vorwochentag sagen genausoviel aus wie Mi und Do- auch das können Sie nur mit Mi und Do der Vorwoche vergleichen.

Die Lockerungsmöglichkeit bei niedrigen Inzidenzen

steht im Mittelpunkt der Betrachtung. Eine Abkehr von der Inzidenzberücksichtigung ist m. E. nicht zielführend. Die Entscheidung für mehr Freiheiten ist nicht in Abhängigkeit zu sehen, nur mit einem Stufenplan zu arbeiten. Das zentrale Problem der unterschiedlichen Inzidenzen in Deutschland braucht Zusatzmaßnahmen. Denn eine weitgehende ungeregelte Öffnung in Niedriginzidenzgebieten wird ein Reiseverhalten auslösen, durch das Infektionen in das „Freiheitengebiet“ wandern, die den Erfolg des Niedriginzidenzgebietes erodiern. Daher müsste im Lockerungsgebiet eine Zutrittsberechtigung zu Kontaktorten eingeführt werden, die durch Personal/Herkunftsausweis des Freiheitenbenutzers gesteuert ist. Alternativ könnte durch einen verpflichtenden Freitest des Besuchers ein Zutritt für eine begrenzte Zeit erlaubt sein. Das ist starker Tobak für eine Demokratie, würde aber statt Protestverhalten eine Motivation auslösen, sich möglichst infektionsverhindernd zur Freiheitengewinnung zu verhalten.

Es ist bedrückend, dass wir

Es ist bedrückend, dass wir am Beginn einer dritten Welle stehen. Und es ist ein gehöriger Schuss vor den Bug menschlicher Omnipotenz- und siegfriedhafter Unverwundbarkeitsphantasien, dass wir diese Pandemie nicht in den Griff bekommen und den schwierigen Weg zwischen Gesundheitsschutz mit AHFL-Regeln, Lockdown, Test- und Impfstrategie auf der einen und Engagement gegen wirtschaftliche, psychische wie soziale Schädigungen auf der anderen Seite finden müssen. Diskussionen über die Priorisierung der Impfreihenfolge und über eine Testausweitung sind sinnvoll und notwendig, so wie die Diskussion über Öffnungsstrategien. Aber das darf nicht dazu führen, die Gefahren des Virus zu verharmlosen oder die Abwägung der Risiken einseitig aufzulösen.
Und es sollte auch klar sein, dass Beschimpfungen, verbale Angriffe und Bedrohungen gegen Politiker und Fachleute, die vor zu schneller Lockerung warnen, ein absolutes No-Go sind, gerade auch hier im Forum. Es gilt: Argument statt Aggression.

@ArtMa

...und deswegen ist Herr Streeck kaum mehr in der Presse! Er ist einer der wenigen Virologen, die noch ein gewisses Realitätsbewusstsein haben! Davon wollen viele aber komischerweise gar nichts wissen! Ich gewinne den Eindruck, dass man die 'Krise' sucht!
Bis vor kurzem wurden die PCRs fast gar nicht auf die Mutationen sequenziert: jetzt wird es zunehmend getan und plötzlich haben alle Angst vor Mutationen! Je mehr und genauer untersucht wird, um so mehr wird man finden! Wasser auf die Mühlen der Politiker, die dann wieder mahnen und warnen können!

Am 22. Februar 2021 um 09:58 von Non-Partisan

" Inzidenzwert hat mehr und mehr ausgedient

Sofern die über 80 Jährigen, die 75% der Todesfälle ausmachen, geimpft sind und auch weitere, vulnerable Gruppen einen Impftermin absehbar haben, spielt die Inzidenz eigentlich keine Rolle mehr. Gruppen, bei denen Corona symptomfrei verläuft oder nur mit Schwachen Symptomen - dafür benötigt es keine Schließungen mehr. Also muss hier endlich umgedacht werden... "

Dazu muss der Staat aber erst mal in der Lage sein 10-15 Millionen die das betrifft schnell zu impfen, mit dem Deutschen Mittel.

Dort ist der Punkt, dann geht Ihre Idee auch auf, vorher aber nicht.

Am vergangenen Wochende waren viele Menschen unterwegs

Und es haben sich viele kleine Gruppen gebildet. Und falls das schöne warme Wetter anhalten sollte werden es noch mehr.

Gem. Experten bedeutet dies, dass sich jede Menge Menschen mit Corona infiziert haben müssen, - so wie auf einer Demo - .

Wenn die Corona-Weissagungen des RKI richtig sein müssen, dass muss der R-Wert zum kommenden Wochenende durch die Decke schießen.
Wer das dann noch glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Was bei diesem schönen warmen Wetter in Kürze geöffnet werden kann, sind die Außenbereiche z.B. von Restaurants und Gaststätten und Bäckerei/Konditorei.

09:46 von Nordbraut

"Man sollte die Zahl der geimpften hoffentlich auch haben. Es müsste ein Modell entwickelt werden, bei dem auch diese Zahl ebenso wie die der Genesenen eingeht. Je Höher diese Werte sind, um so eher sind kleinere Lockerungen bei bestimmten Gruppen möglich. "

Lockerungen bei bestimmten Gruppen. Genau das will man aber offensichtlich nicht. Aus welchen Gruenden auch immer muessen alle gleich behandelt werden. Macht epidemiologisch keinen Sinn aber am will es politisch so.

Insofern ist der Inzidenzwert mit den gegebenen Daten der einzige Wert auf den man Massnahmen stuetzen kann.

@Non-Partisan

“ Gruppen, bei denen Corona symptomfrei verläuft oder nur mit Schwachen Symptomen - dafür benötigt es keine Schließungen mehr. Also muss hier endlich umgedacht werden...”

Der Staat muss nicht nur das Leben schützen, sondern auch die Unversehrtheit. Und Covid-19 ist nichts was man laufen lassen kann wenn viele Infizierte die als geheilt in den statistics stehen sogar noch berufsunfähig sind- nach vielen Monaten und andere die nur fast symptomlos “erkrankt”waren plötzlich schwere Folgeerkrankungen erleiden.

09:30 von Carina F

"Luftreinigungsgeräte einsetzen dürfen, ist mir ebenfalls ein Rätsel (in NRW zB setzt nur jede 4. Schule Luftreinigungsgeräte ein!) Für die restl Schulen gabs vermutlich einfach kein Geld mehr?
Jedenfalls, haben viele Kultusministerien nen miesen Job bei der Corona Prävention gemacht!"
*
Um die Luft in Schulen auszutauschen, bedarf es nicht teurer Luftreinigungsgeräte!
Schon mit wenig Geld und Material aus dem Baumarkt kann die belastete Innenluft gegen Außenluft getauscht werden! Effektiver als durch Luftreinigungsgeräte!

Hier auf den Kanaren ist die

Hier auf den Kanaren ist die Inzidenz nur einer von 6 Kriterien, die herangezogen werden, um die Festsetzung einer Alarmstufe zu begründen. Ich liste sie mal auf:
1. und 2. 7-Tage - bzw. 104-Tage-Inzidenz. Dazu kommen noch spezifische Inzidenzen nur bei den Älteren, ab 65
3.Positivrate bei den Tests 4. Belegung der Intensivbetten mit Covidpatienten 5. Belegung der "normalen" Covid-Station 6.Nachverfolgbarkeit.
Es hängt also nicht nur an der Inzidenz und das wird auch kommuniziert. Es wurde hier auch nicht das ganze Freizeitleben auf Null runtergefahren. Schulen und Kitas waren seit dem Sommer grunds. geöffnet. Trotzdem sind die Zahlen der 3. Welle in fast allen Punkten gesunken, nur die Belegung der Intensivstation ist noch zu hoch. Dieses Punktesystem gilt für ganz Spanien. Die Regionalregierung sollte dann noch formal die Hoch - oder Herabstufung beschließen, da liegt leider ein Schwachpunkt, sie warten damit zu lange, so konnte die 3 Welle hier gut anwachsen...

@ um 09:27 von Skywalker

"Zahlen falsch?
@Moderation: Bitte gerne weiterleiten, kann jemand das erklären:

Die Inzidenz wird berechnet als Summe aller Infizierten der letzten 7 Tage je 100.000 EW. Es kann nicht sein, dass die Infiziertenzahl vor einer Woche höher lag als jetzt dazu kam (= Summe niedriger) und gleichzeitig die Inzidenz um 1,3% steigt!
…"
Die täglichen gemeldeten Zahlen der Neuinfizierten sind die am Vortag eingegangenen Meldungen. Da diese Zahlen eine Verzögerung von bis zu einer Woche beinhalten, werden diese anschließend den jeweiligen Testtagen zugeordnet und aus Letzteren werden die Inzidenzen ermittelt. Da die tägliche Veröffentlichung nicht dem Tag der Probenentnahme entspricht ergibt sich eine Verschiebung zwischen den Inzidenzen und den täglich gemeldeten Zahlen.

an redfan96 mehr

Richtig ist. dass Hannover bereits mit der Ausbreitung der Mutante kämpft. Die Situation ist mehr als intransparent. Auch Betroffene erhalten meines Wissens nur unklare Informationen.
Die Inzidenzen sind aufgrund der vielfach diskurierten Probleme nur ein sehr grober Indikator. Eher unwissenscaftlich ist es, die Inzidenz bis auf eine Stelle hinter dem Komma anzugeben. Dies täuscht eine Verläßlich keit vor, die der Wert nicht besitzt.
Eine Möglichkeit, weshalb die Inzidenz bereits sinkt, bevor Maßnahmen wirken können, ist die Annahme, dass die Menschen stärker und schneller als erwartet auf Alarmeldungen reagieren. Dazu müßte man den Zeitablau genau analysieren.

Ich weiß nicht mehr

was richtig oder falsch ist in der Beurteilung der Corona Kriese.

10:17 von Gregory Bodendorfer

"Viele Köche... ....verderben den Brei."

Und nicht nur das. Wenn man die Risikobewertung nicht sauber von dem Risikomanagement und der Risikokommunuikation trennt, dann erzeugt man Konfusion.

Also: Fuer die Risikobewertung ist in Deutschland das RKI zustaendig. Ebenso fuer die Risikokommunikation.

Die Amtsaerzte sollten sich um das Risikomanagment kuemmern.

Das ist derzeit "lege artis" Alles andere macht keinen Sinn!

Gesundheitsystem endlich ausbauen

Aus dem Artikel:
"... Auch ein R-Wert deutlich unter 1 und eine sinkende Auslastung der Intensivmedizin werden wichtige Kriterien für nächste Lockerungsschritte sein, so Berlins Regierender Bürgermeister ... "

Seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam hätte klar werden müssen, dass die Krankenhauskapazitäten und die Intensivmedizinbereiche auszubauen sind.
Hier ist so gut wie nichts im Jahr2020 bekannt geworden.
Das Gegenteil:
Wie auch hier tagesschau.de berichtete klagen die Krankenhäuser unter chronischer finanzieller Unterversorgung, in 2019, in 2020, und jetzt wieder Anfang 2021. Ein Finanzierungsplan, der auch den Ausbau der Kapazitäten in sich birgt, hat das Bundesgesundheitsministerium nicht bekannt gegeben.

Lockerungen jetzt wären fatal

Angesichts der Mutationen, die da noch auf uns zukommen, wäre eine übereilte Lockerung fatal. Wir würden geradewegs ins offene Messer, sprich in die dritte Welle laufen.

Wir müssen jetzt Kurs halten und die Inzidenz runter kriegen und erst dann vorsichtig lockern. Sonst machen wir unsere Wirtschaft vollends kaputt.

um 09:47 von Skywalker

>>
Der R Wert ist viel komplexer- das ist zu intransparent/ kompliziert... Ich sprach aber von der Inzidenz- das ist Grundschulmathematik: Eine Inzidenz KANN unmöglich steigen, wenn gleichzeitig die Neuinfektionen sinken (natürlich im 7 Tage Vergleich).

Das wäre so, als ob 10/1 plötzlich kleiner wäre als 9/1...
<<

Im Prinzip haben Sie ja recht. Sie berücksichtigen aber nicht die Geheimnisse der auseinanderfallenden Ereignisse und deren Meldung. Da muss man schon halstief in die Materie einsteigen, um das nachvollziehen zu können.

@jochjoch60, 9:55h

"Ich frage mich, warum hört die Politik nicht auf diese Menschen?"

Sie zitieren ein paar Spitzenlobbyisten und fragen, warum die Politik deren Forderungen nicht nachkommt?
Weil Lobbyisten dafür bezahlt werden, Einzelinteressen durchzusetzen, der Rest ist ihnen egal. Politiker werden dafür bezahlt, idealerweise ihren Amtseid zu erfüllen und uns alle zu vertreten.
Logisch, dass die Interessen nicht immer konform gehen.

"Ich möchte nichts mehr dazu sagen, nur bitte liebe Politik macht doch endlich etwas vernünftiges."

Nur weil Ihnen das Ergebnis nicht passt, muss es nicht unvernünftig sein.

Die Bevölkerung scheint bisher auch mehrheitlich hinter der Politik, und nicht hinter den Lobbyisten zu stehen.

Inzidenzwert

Es ist dringend erforderlich weitere Parameter für die Betrachtung der Pandemie hinzu zu ziehen.
Der Inzidenzwert ist abhängig von der Anzahl der Testungen. In unserer Region gab es im Juli 2020 ca. 1100 Testungen, im Januar 2021 über 12000. Da muss man sich fragen, wie hoch die Dunkelziffer im Sommer 2020 war.

@ Skywalker

Es kann nicht sein, dass die Infiziertenzahl vor einer Woche höher lag als jetzt ...

Nein, die Zahl der Neuinfektionen liegt ja jetzt höher als letzten Montag.

@Non-Partisan

Vollkommen richtig! Medizin ist keine Mathematik! Zahlen sind nicht alles!

@09:27 von Skywalker

Nicht die Gesamtzahl der Infektionen sondern die Summe der NEUinfektionen der letzten 7 Tage liegt der 7-Tage-Inzidenz zugrunde. Der Teiler liegt immer bei rd. 83,166 Mio. Einwohner.
Auf dieser RKI- Seite:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten
/Fallzahlen_Daten.html;jsessionid=
C9CEC2E86B7E31B581A5F270C5AC5602.internet072?nn=13490888
ist eine Exceltabelle abrufbar, auf der die Entwicklung tageweise dargestellt wird. Mit diesen Daten ist auch der Teiler berechenbar.

09:58 von Non-Partisan

Sofern die über 80 Jährigen, die 75% der Todesfälle ausmachen,
.
89 % !!

@ritchi

Wir werden ja sehen ob die Maßnahmen das Geschehen so weit eingeschnürt haben dass durch die Mutante lediglich ein höheres Plateau erzeugt wird. Oder ob es zu einem exp. Anstieg kommt. Dazu sollte man aber jetzt nicht an den Maßnahmen rühren. Also abwarten.

@ Mutante 0815

re @MPC1000

“Krankheit und Tod gehören zum Leben.“

Glauben Sie, dass eine derartige Aussage, die in dem vorliegenden Zusammenhang Sinn macht oder nicht doch nur eine Plattitüde darstellt?

Vergleichbares fragt man sich bei dem fast philosophisch klingenden letzten Satz Ihres Kommentars, bei dem Sie die Alternativen “Tod“ oder “Langzeiterkrankung“ unerwähnt lassen.

an Super-Brain

"deswegen ist Herr Streeck kaum mehr in der Presse!"
Ursache scheint mir: Die Qualität seiner Expertise wird auch von den Presseleuten erkannt
Über den
Stand der Untersuchungen zur Gefahr durch neue Mutanten sollten sie sich informieren. Wenn sie selbst die Fakten nicht wahrnehmen oder nicht bereit oder in der Lage sind, sie zu verarbeiten, macht es keinen Sinn sie ihnen immer wieder darzulegen,

Abrupte Änderung

Wenn man den Verlauf der Inzidenz in Deutschland betrachtet, dann sieht man, dass sich vor wenigen Tagen der Verlauf abrupt nach oben geändert hat und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten Bundesländern. Ein solches abruptes Änderungsverhalten hatten wir zuletzt nach Weihnachten, bedingt durch die zuerst geringere Zahl und der wieder gestiegenen Zahl der Tests.
Auch die jetzige abrupte Änderung kann eigentlich nur dadurch zu Stande kommen, dass die systematische Erfassung geändert wurde: mehr Leute werden getestet, Fälle werden nachgemeldet und nicht den eigentlichen Tagen der Entstehung zugeordnet…
Die abrupte Änderung des Inzidenzverlaufes wurde nach Weihnachten in der Presse erklärt, die jetzige abrupte Änderung jedoch noch nicht.

Sollen wir etwa kapitulieren?

@ heribix
Das wir so wie jetzt nicht mehr lange weiter machen können sollte jedem klar sein, das hält auch ein reiches Land wie Deutschland nicht durch.

Was heißt das? Sollen wir kapitulieren und die Menschen auf den Krankenhaus-Fluren sterben lassen, wie wir es ja hinlänglich aus anderen Ländern gesehen haben.

Eine Frage: Wenn Sie Herrn

Eine Frage: Wenn Sie Herrn Streeck für seine Expertise schätzen, warum geben Sie ihn dann nich inhaltlich wieder?
Herr Streeck schlägt vor, bestimmte Restaurants probeweise zu öffnen mit einem klaren Konzept von Hygienemaßnahmen, von der Distanz zwischen den Tischen über die Lüftung bis hin zur Kontaktnachverfolgung . Er argumentiert, dass Restaurants mit guten Corona-Vorkehrungen sicherer sein könnten als der häusliche Bereich.
Gleichzeitig betont er, es sei gut und richtig, die Infektionszahlen zu drücken und da "ein bisschen Puffer einzubauen". Er spricht sich statt der Orientierung an den Inzidenzwerten von 50, 35 oder 20 für eine Corona-Ampel aus.
Das ist alles im Rahmen argumentativer Diskussion. Bei Herrn Streeck finden sich allerdings keine "Verschwörungsgedanken" a la "... gewinne den Eindruck, dass man die Krise sucht". Also: Lesen Sie bitte, was Herr Streeck sagt und instrumentalisieren Sie ihn nicht für Positionen, mit denen er nichts zu tun hat. Danke.

Wirkungslose Lockerungsübungen

[@10:25 von sikgrueblerxyz]
„Denn eine weitgehende ungeregelte Öffnung in Niedriginzidenzgebieten wird ein Reiseverhalten auslösen, durch das Infektionen in das „Freiheitengebiet“ wandern, die den Erfolg des Niedriginzidenzgebietes erodiern.“

Es gibt eine Menge Leute (zu denen auch Streeck, viele andere Talkshowteilnehmer und ein großer Teil der Forenkommentatoren zählen), die sich dagegen wehren, von denen „da oben“ wie Kleinkinder gegängelt zu werden und die auf die „Vernunft“ der Bevölkerung pochen.

Allein der im Zitat oben geäußerte Verdacht zeigt doch, dass das Vertrauen auf irgendeine Art von Vernunft völlig Fehl am Platz ist. Ein nicht vernachlässigbarer Bevölkerungsteil verhält sich eben wie (oder schlimmer als) Kleinkinder. Und das sehe ich Tag für Tag bestätigt, beim Spazieren ebenso wie beim Einkauf.

Also muss man diese Leute auch als unreife Exemplare der Gattung Mensch behandeln. Was sonst?

Am 22. Februar 2021 um 09:53 von Mutante 0815

. Bevor die WHO ihre Richtlinien änderte waren zum Ausrufen einer Epidemie oder Pandemie die Faktoren viele Tote und Erkrankung von 5% der Bevölkerung maßgeblich-von beidem sind wir meilenweit entfernt mit 0,07% Sterbefällen im gesamten letzten Jahr.
_________
Sie gehen einmal von Toten UND Erkrankten aus und im weiteren Satzverlauf NUR von Toten. Wenn Ihr Einwand Sinn haben soll, müssen Sie die Zahl der GENESENEN hinzu zählen, denn die waren ja einmal erkrankt.
So, wie Sie es darstellen, sagt es nichts aus bzw. ist es falsch ! Wenn Sie richtig rechnen, kommen Sie mit Sicherheit auf über 5%.

10:23 von harry_up Danke für

10:23 von harry_up

Danke für Ihren Kommentar.
Ich habe festgestellt, das es nicht an mir liegt, wenn mir die Worte " abhanden
kommen ". Das liegt an einigen Kommentaren hier.

um 10:26 von Super-Brain

>>
...und deswegen ist Herr Streeck kaum mehr in der Presse! Er ist einer der wenigen Virologen, die noch ein gewisses Realitätsbewusstsein haben!
<<

Vielleicht hat er ja für die Presse weniger Zeit, weil er von Talkshow zu Talkshow eilt, inzwischen auch schon in den dritten TV-Programmen.

Natürlich macht man sich in weiten Kreisen beliebt, wenn man den Menschen das verspricht, was die sich wünschen. Wenn es aber konkret wird, dann kommt von Prof. Streeck auch nichts anderes, als dass der Lockdown erst mal sein muss.

corona-pandemie-amtsaerzte-fordern-umdenken-bei-lockerungen

Lieber Gregory Bodendorfer, Ich stimme Ihnen begeistert zu, wenn Sie um 10:17 Uhr schreiben :"Viele Köche.......verderben den Brei.
Das zeigt sich gerade bei dieser Pandemie immer und immer wieder.
Es gehört ein Gesamt Konzept dazu, alle "Köche" zusammenarbeiten zu lassen, miteinander....
Dazu ist die Regierung da.
Dieses Konzept zu erstellen.
Mit ihren qualifizierten Mandatsträgern."

Bloß mit dem letzten Satz habe ich Schwierigkeiten.....
-->Bitte, WO sehen Sie -->qualifizierte Mandatsträger ?

@ Nordbraut

Die Inzidenz könnte auch bei sinkenden Infektionszahlen steigen, wenn (aus welchem Grund auch immer) die Zahl der Genesenen (plus Verstorbenen) niedriger ausfällt als zuvor.

Nein, kann sie nicht. Da irren Sie. Die Zahl der Genesenen oder Verstorbenen hat nichts mit der Inzidenz zu tun.

10:26 von

10:26 von SinnUndVerstand

Auch Ihnen Danke für den Kommentar.

// Und es sollte auch klar sein, dass Beschimpfungen, verbale Angriffe und Bedrohungen gegen Politiker und Fachleute, die vor zu schneller Lockerung warnen, ein absolutes No-Go sind, gerade auch hier im Forum. Es gilt: Argument statt Aggression.//

Damit schreiben Sie mir besonders aus dem Herzen.

Tod als Freiheit? @ 09:53 von Mutante 0815

>>>Wer bei der Wahl zwischen Sicherheit und Freiheit die Sicherheit wählt, wird beide verlieren>>>

60.000 Coronatote in Deutschland, sind nun "so frei" sich die Radieschen von unten anzugucken!
Viele Leute die Covid genesen sind leiden an langen Nachwirkungen. Wie viel Tote und Menschen mit Corona Folgeerkrankungen ist denn Ihre Freiheit so wert?

@skywalker 10:23

Da niemand den Medien entnehmen kann welchen "kalendarischen Einzugsbereich" die Daten des jeweiligen Wochentags hatten kann man rein gar nichts so vergleichen wie man gerne möchte um dies und das daraus abzuleiten. Vergebliche Liebesmüh, kurz gesagt.

@wenigfahrer

10-15 Millionen??? Laut Statistik leben 4,5 Mio. über 80-Jährige in der BRD! Dann kommen noch ein paar 'Risiko'-Patienten dazu... Die Idee von Non-Partisan kann also durchaus aufgehen!

an Mutante 0815

"Wer bei der Wahl zwischen Sicherheit und Freiheit die Sicherheit wählt, wird beide verlieren."
Ein schöner aber inhaltsloser Satz.
Freiheit ohne Sicherheit bedeutet schließlich Anarchie.

@ O Panik

Wenn die Corona-Weissagungen des RKI richtig sein müssen, dass muss der R-Wert zum kommenden Wochenende durch die Decke schießen.
Wer das dann noch glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Wer das RKI verspottet, dem ist nicht mehr zu helfen. Mir sind Menschen nicht geheuer, die der Öffnung wider jede Vernunft das Wort reden.

@Skywalker

Wer geht denn in die "Zahl der Infizierten" ein? Das sind die, die infiziert wurden und noch nicht wieder genesen oder verstorben sind. Deshalb spielen die Genesung und die Sterbezahlen durchaus eine Rolle bei der Ermittlung der Inzidenz.

@davidw

"Schon mit wenig Geld und Material aus dem Baumarkt kann die belastete Innenluft gegen Außenluft getauscht werden!"

... und woher wollen Sie das Zeug bekommen wenn die Baumärkte mal wieder im Lockdown sind?

@H. Hummel

"Es ist doch alles beraten und kommuniziert, die Termine stehen. Dabei sollten wir es lassen, Unruhe, Unzufriedenheit haben wir genug."

=> lieber Augen zu und durch, als endlich über den offensichtlichen Unsinn bestimmter statistische Kennzahlen diskutieren?
Naja....
Die "Politik" kann sich glücklich schätzen, dass die meisten Bürger intellektuell nicht in der Lage sind, die Schwächen der des angewenseten Inzidenz- und des R-Wertes zu verstehen.

@10:23 von harry_up

"... Was zählt, sind die über die Woche statistisch ermittelten Ansteckungszahlen ... "

Und die sind stark abhängig - nur - von den PCR-Test-Zahlen.
Z.B.
Sommer2020 pro Woche ca. 400000 - ca. 600000
Dezember2020 in der Spitze ca. 1600000

Da kommt schon was an Schieflage zusammen.

So nicht.

Die Menschen, die infiziert sind, und es selber nicht merken, oder derart leichte Symptome zeigen das Laien erst gar nicht auf die Idee kommen dass es sich um Corona handeln könnte, diese Anzahl (sehr viel höher) wird überhaupt nicht erfasst (gerade mal irgendwie nach statistischen Möglichkeiten geschätzt).

Verschlafen.....

Wenn Klassen in Vollbesetzung dann zumindest mit einem erweitertes Konzept z.B. regelmässige Fiebermessung alle Schüler an den Eingängen, Ausrüstung der Lehrerpulte mit Plexischutz, warmes Wasser in den Waschräumen, also die vielen effektiven sinnvollen Kleinigkeiten, dann 2. Stufe regelmässige Testung Lehrer/Schüler...impfen ggf. auch, aber nicht mit AZ, (Resteentsorgen?) wenn dann Bion, (??? wg. dem mögl. Schutz vor Infektion und Anpassung an Mutation ????)
Das alles jetzt erst zu diskutieren, ist weniger als laienhaft.
Was nützt es den Grundschülern, wenn sie die Infektion nach Hause tragen und die Eltern schwer erkranken? Das ist bestimmt besser für die Kinderseelen.
Außer "Forderungen" ist nichts effektives zu erkennen, und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, Digital- und Impf- Sprüche aus dem Ärmel ziehen, das reicht einfach nicht.

Ja ich weiß @10:29 von davidw

>>>Um die Luft in Schulen auszutauschen, bedarf es nicht teurer Luftreinigungsgeräte!
Schon mit wenig Geld und Material aus dem Baumarkt kann die belastete Innenluft gegen Außenluft getauscht werden! Effektiver als durch Luftreinigungsgeräte!>>>

Ja das weiß ich, aber auch diese günstige Lösung ist viel zu wenig angewendet worden!

Wir Bürger sind selbst verantwortlich.

Liebe Leute, ich lese hier nur Kommentare von Besserwissern, die sich darüber aufregen, was die Regierung falsch macht. Da wird mit irgendwelchen statistischen Zahlen jongliert, jeder behauptet irgend etwas, egal, ob es nun stimmt oder nicht. Kein einziger Kommentar beschreibt, was wir als einzelne Bürger besser machen können, damit endlich diese Seuche verschwindet. Sind wir unmündige Kinder, dass wir nur das tun, was die Regierung vorschreibt? Und wenn das Erwartete nicht eintritt, ist natürlich die Regierung schuld, wer auch sonst? Mit gesundem Menschenverstand kann jeder abschätzen, wie man eine Seuche bekämpft. Wieso sucht ihr immer nur Ausreden mithilfe von Statistiken? Da stehen konkrete Schicksale dahinter. Haltet Abstand und verstreut nicht ungebremst euren Mundgeruch in alle Richtungen. Wieso braucht man dafür erst eine Aufforderung von Politikern und Wissenschaftlern? Und wieso werden sie und die Impfzentren eigentlich bedroht? Welchen Sinn macht das?

Zielgenaue Maßnahmen

Endlich kommen Vorschläge, und zwar von den Praktikern vor Ort, die zielgenauere Maßnahmen vorschlagen.

Von der Berliner Politiker- und Akademiker-Blase war da auch nach einem Jahr Pandemie nichts Vernünftiges zu erwarten.

Überhaupt sollte die Öffentlichkeit mehr auf die guten Beispiele aus der örtlichen Praxis schauen und hören, auf Tübingen, Heinsberg, Rostock. Und sicher gibt es noch weitere. Von Berlin, München, Düsseldorf, Dresden kommen nur noch die alten, unheilvollen Phrasen.

Stufenplan ja - aber nicht kopflos

Ich kann mir einen Stufenplan vorstellen. Aber dann dürfen die Lockerungen erst kommen, wenn die Bedingungen echt erfüllt sind. Und nicht dann, wenn die Leute zu viel jammern oder Politiker gerade einen auf Wahlkampf machen.

Am 22. Februar 2021 um 10:08 von M. Höffling

Die Inzidenz, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, kann tatsächlich (so langsam) nicht (mehr) das Maß aller Dinge in Sachen Pandemiebewertung sein.
____________
Richtig. Wichtig wäre mal eine Richtgrösse in % wieviele Menschen tatsächlich erkranken.
Weiterhin müsste, wenn dieser I-Wert eine Rolle spielen würde (ursprünglich war das doch nur ein Wert, der für die GÄ's eine Rolle spielte) die Zahl der Getesteten IMMER gleich sein, oder irre ich mich ?
Wenn es so ist, dass mit der Zunahme der Mutanten sich allerdings die Zahl der jüngeren Menschen (auch Kinder) sich signifikant erhöht, wäre die Öffnung der Schulen fatal. Sollte da ein (bedauerlicher) Schaden in Form von erkrankten Kindern entstehen, werden die Schuldzuweisungen wieder kolossal sein. Mit dieser Schuld müssen dann vor allem die Eltern leben !
Die Politiker öffnen nur, weil der Druck der Eltern so enorm ist. Hoffentlich müssen sie es nicht bereuen !

@ um 09:53 von Tada

"…
Zweitens: Das läuft in Niedersachsen in Grundschulen schon seit Anfang Januar.
Inzidenzwerte fielen trotzdem."

Es ist nicht entscheidend, dass die Inzidenzwerte fallen, sondern auf welchen Wert die Inzidenzwerte interpoliert fallen. Und da sieht es in Niedersachsen (aber auch in den anderen Bundesländern) schlecht aus. Die Inzidenzwerte nähern sich nicht der Null, sondern einem Wert zwischen 50 und 70. Das bedeutet, dass irgendwo das Virus kultiviert wird. Möglicherweise ist es die ansteckendere britische Mutante, die mit ihrem exponentiellen Anstieg die Abnahme der bisherigen Variante konterkariert.

Öffnunggedanken b. d. Bundesregierung, MPs, Verantwortlichen

tagesschau.de berichtet:
Es sind offensichtlich Planungsgedanken der Öffnung im Umlauf.
Das wurde bereits schon angekündigt.
Jetzt müssen schnell Taten folgen.
Selbst MP Söder will Blumenläden, Baumärkte, usw. öffnen.
Auch der Freizeitbereich wie die Vereine und Museen sollen bald folgen.

Das ist auch richtig so.

Die Menschen sind bei diesem schönen warmen Wetter eh nicht mehr mit Panik-Mache im Fernsehen zu erreichen.

Die Menschen gehen einfach raus, und treffen sich dort in kleinen Gruppen.

Nun ja

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist zufrieden mit der aktuellen Situation in den Kliniken und kann sich Lockerungen der bestehen Corona-Maßnahmen vorstellen. „Die Lage hat sich im Vergleich zum Höchststand der zweiten Welle entspannt“, sagte der designierte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß.

@ Super-Brain

...und deswegen ist Herr Streeck kaum mehr in der Presse! Er ist einer der wenigen Virologen, die noch ein gewisses Realitätsbewusstsein haben! Davon wollen viele aber komischerweise gar nichts wissen!

Er hat einfach zu oft falsch gelegen und hat sich als Lockerungsprophet das Ansehen in der Wissenschaft vollkommen verscherzt.

10:00 von maeki

„Warum wird hier einer kleinen Minderheit so eine Bühne eingeräumt?“
Vielleicht, damit die andren endlich mal wach werden! Sonst wir doch bei allen Maßnahmen auch nur auf 3 oder 4 Virologen gehört und es gibt mit Sicherheit mehr.

Berliner Amtsärzte schaffen ihre Arbeit seit Oktober nicht...

...vollumfänglich zu leisten. Die Kontaktverfolgung ist bereits seit 23.10.2020 eingeschränkt und konzentriert sich vornehmlich auf Risikogruppen. Schon jetzt sind die Berliner Zahlen nur bedingt vergleichbar mit anderen Bundesländern. Leider gibt der Artikel auch keinerlei Hinweise, was konkret von den Berliner Amtsärzten gefordert wird. Die fordern die gesamte Pandemie hindurch bereits immer wieder ganz allgemein irgendwelche Dinge und ihre Aussagen ändern sich ständig. Herr Larscheid meinte am 13.08.2020 noch, dass wir bei den steigenden Zahlen gechillt bleiben sollen. Am 28.08.2020 meinte er, dass sie mit der zusätzlichen Überprüfung der Quarantäne von 0,5% der Fälle überfordert wären, als sie diese Aufgabe wieder übernehmen sollten. Am 16.09.2020 meinte er "Wir schaffen unsere Arbeit gut.." und am 15.10.2020 musste er mit seinen Kollegen bereits eine geänderte Strategie für die Kontaktverfolgung (Risikogruppen) vorschlagen. Sie wollten doch die Alten und Kranken bereits schützen!

Bei steigenden Zahlen machen Schulöffnungen keinen Sinn

Denn wenn man sich heute die Zahlen anschaut - ganz besonders die erneut gestiegene Inzidenz - dann machen Schulöffnungen keinen Sinn. Die Neuinfektionen sind zwar gefallen:

Neuinfektionen 11. Februar 2021: 10.237 [zeit.de: 9.169]
Neuinfektionen 12. Februar 2021: 9.860 [zeit.de: 10.086]
Neuinfektionen 13. Februar 2021: 8.354 [zeit.de: 9.065]
Neuinfektionen 14. Februar 2021: 6.114 [zeit.de: 6.388]
Neuinfektionen 15. Februar 2021: 4.426 [zeit.de: 4.740]
Neuinfektionen 16. Februar 2021: 3.856 [zeit.de: 5.478]
Neuinfektionen 17. Februar 2021: 7.556 [zeit.de: 5.515]
Neuinfektionen 18. Februar 2021: 10.207 [zeit.de: 9.396]
Neuinfektionen 19. Februar 2021: 9.113 [zeit.de: 10.135]
Neuinfektionen 20. Februar 2021: 9.164 [zeit.de: 8.778]
Neuinfektionen 21. Februar 2021: 7.676 [zeit.de: 6.898]
Neuinfektionen 22. Februar 2021: 4.369 [zeit.de: 6.267]

Aber die Zahl der Infizierten steigt weiter.

Am 22. Februar 2021 um 10:18 von Sisyphos3

so ?
Was fordern Münchner Amtsärzte, Hamburger oder Kölner, und was sagt der Amtsarzt von Krefeld dazu.
Warum bringt man nicht jeden Tag ne andere Einzelmeinung hier
Das ist bestimmt noch zielführender, belebt die Diskussion.
___________
Lol ! Ihre Aussage gefällt mir.
Wobei die Verantwortlichen unserer "sexiest"
Hauptstadt ever, ohnehin einen etwas, ähhm,
differenzierteren Blick auf das Pandemie-Geschehen haben, obwohl wenn ich mir die Berichte so durchlese, ist und war dort die Anzahl der " Zuwiderhandlungen" immer besonders hoch. Ich weiss natürlich nicht, ob es sich um übertriebene Darstellungen oder um Tatsachen handelt(e).

10:03 von rr2015

„Erst wenn die Risikogruppen geimpft sind kann das "Umdenken" funktionieren.“
Das kann dank Herrn Spahn noch dauern, der die 2. Gruppe immer weiter aufbläht. Und jeder ist dann der Meinung, der berechtigtste zu sein. Ich bin 2. Gruppe und möchte trotzdem, dass gelockert wird.

immer dem Virus hinterher laufen

Die Stellungnahme der Amtsärzte führt keinen Schritt weiter. so laufen wir dem Virus immer hinterher.
Es ist zwingend notwendig, die Bildung immer neuer Mutanten einzudämmen und dann gegebenfalls schnell zu reagieren.
Hierzu ist ein Inzidenzwert von 10 oder weniger erforderlich. Dann greifen regionale Maßnahmen, wenn ein zuverlässiges Frühwarnsystem genutzt wird.
Impfungen sichern das Vorgehen zusätzlich ab und auch das Wetter.
Sich auf Dauer auf Impfungen zu verlassen, heißt einen dauernden Kampf mit dem Virus. Gerade die seit der "Hochzeit" der Impfstrategien extrem erweiterten Kennisse zu den Vorgängen in der Zelle und der Funktion des Immunsystems , lassen eine erfolgreiche Entwclung der Behandlung von Virusinfektionen erwarten. Man müsste sie nur angemessen fördern.
Bei einem rechtzitigen, hinreichenden Logdown bräuchten wir schon lange nicht mehr über lLockerungen zu reden. Sie wären schon.

@bedarf es nicht teurer Luftreinigungsgeräte 10:29 davidw

zu @@9:30 Carina F.

Also unabhängig von der 'Umweltfrage'
- noch ein Elektrogerät
so teuer sind die gar nicht.

Ich habe privat eins, dass auch für einen Klassenraum geeignet wäre.
Das war für ~200 € zu haben und gut getestet.

Soll mir keiner sagen, Schulen hätten das Geld nicht dafür.
Der Grund liegt wohl eher in der unnötigen Bürokratie.

@09:30 von Carina F - Schulen

"Die Schulöffnungen unter den "alten Bedingungen" Maske u Lüften, sehe ich kritisch und warum nur wenige Schulen überhaupt Luftreinigungsgeräte einsetzen dürfen, ist mir ebenfalls ein Rätsel."

Das sehe ich auch so. Zu wenig Beachtung gibt es allerdings für den Transport in die Schule in überfüllten Bussen und Straßenbahnen. Hier ist das Infektionsrisiko noch höher als in den Klassenzimmern.

Dann zu der Zahl der Infizierten

Dann zu der Zahl der Infizierten:

Infizierte 05. Februar 2021: 2.264.909
Infizierte 06. Februar 2021: 2.275.394
Infizierte 07. Februar 2021: 2.284.010
Infizierte 08. Februar 2021: 2.288.545
Infizierte 09. Februar 2021: 2.291.924
Infizierte 10. Februar 2021: 2.299.996
Infizierte 11. Februar 2021: 2.310.233
Infizierte 12. Februar 2021: 2.320.093
Infizierte 13. Februar 2021: 2.328.447
Infizierte 14. Februar 2021: 2.334.561
Infizierte 15. Februar 2021: 2.338.987
Infizierte 16. Februar 2021: 2.342.843
Infizierte 17. Februar 2021: 2.350.399
Infizierte 18. Februar 2021: 2.360.606
Infizierte 19. Februar 2021: 2.369.719
Infizierte 20. Februar 2021: 2.378.883
Infizierte 21. Februar 2021: 2.386.559
Infizierte 22. Februar 2021: 2.390.928

Man sieht, dass die Zahl der Infizierten weiterhin ungebremst steigt. Das muss runtergebracht werden. Der Divi-Register von heute ist noch nicht da, habe ich gerade überprüft.

Diese Debatte zeigt deutlich, dass...

wir dringend daran arbeiten müssen, unsere Datenbasis zu verbessern, wenn wir daran unsere Maßnahmen koppeln. Denn ja, es macht durchaus einen großen Unterschied, ob man 100 asymptomatische Verläufe bei jungen Menschen durch Tests entdeckt oder 30 mit hoher wahrscheinlichkeit schwer bis tödlich verlaufende Erkrankungen in einem Pflegeheim. Für die Statistik und somit unsere Maßnahmen, die zu treffen sind, wäre aber der 1. Fall schwerwiegender. Wir benötigen dringend eine Qualifizierung zusätzlich zur Quantifizierung und mehr Datenerhebungen über den wahrscheinlichen Infektionsort. Nur so können wir herausfinden, wo wir dringend mehr machen müssen und wo man auch mal wieder lockern kann. Und so sehr wir unsere Alten schützen müssen, so gilt dies auch für Kinder. Ein Leben ohne Schule, Sport, Sozialkontakte ist etwas, was wir unseren Kindern nicht ohne weiteres über einen so langen Zeitraum zumuten sollten und daher dringend Wege finden müssen, wie wir verantwortungsvoll öffnen können.

Damit zu den Sterbefällen die heute gesunken sind

Damit zu den Sterbefällen die heute gesunken sind:

Sterbefälle 17. Februar 2021: 560 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 66.164]
Sterbefälle 18. Februar 2021: 534 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 67.173]
zeit.de Sterbefälle 18. Februar 2021: 640
Sterbefälle 19. Februar 2021: 508 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 67.206]
zeit.de Sterbefälle 19. Februar 2021: 469
Sterbefälle 20. Februar 2021: 490 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 67.696]
zeit.de Sterbefälle 20. Februar 2021: 556 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn zeit.de 20. Februar 2021: 68.198]
Sterbefälle 21. Februar 2021: 145 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 67.841]
zeit.de Sterbefälle 21. Februar 2021: 256
Sterbefälle 22. Februar 2021: 62 [Sterbefälle seit Pandemiebeginn 67.903]
zeit.de Sterbefälle 22. Februar 2021: 78

Aber dafür ist die Inzident deutlich angestiegen. Auch die Kurve läuft seit mindestens 14. Tagen auf Seitwärtsbewegung.

Dann mache ich mal weiter bei der Inzidenz

Dann mache ich weiter mit der Inzidenz:

Inzidenz 06. Februar 2021: 77,3 [zeit.de: 82,3]
Inzidenz 07. Februar 2021: 75,6
Inzidenz 08. Februar 2021: 76,0 [zeit.de: 79,5]
Inzidenz 09. Februar 2021: 72,8
Inzidenz 10. Februar 2021: 68,0
Inzidenz 11. Februar 2021: 64,2
Inzidenz 12. Februar 2021: 62,2
Inzidenz 13. Februar 2021: 60,1
Inzidenz 14. Februar 2021: 57,4
Inzidenz 15. Februar 2021: 58,9
Inzidenz 16. februar 2021: 59,0
Inzidenz 17. Februar 2021: 57,0 [zeit.de: 60,7]
Inzidenz 18. Februar 2021: 61,1
Inzidenz 19. Februar 2021: 56,7
Inzidenz 20. Februar 2021: 57,8 [zeit.de: 60,7]
Inzidenz 21. Februar 2021: 60,2 [zeit.de: 61,3]
Inzidenz 22. Februar 2021: 61,0 [zeit.de: 63,1]

Da ist ein deutlicher Trend erkennbar. Das bedeutet: die Lage verschlechtert sich wieder. Die Inzidenz und auch die anderen Zahlen müssen runter. Genauso bei der Kurve.

@GDN

wir müssen auf gar nichts warten jedoch sollten wir auch bei den Langzeitfolgen mal langsam mit belastbaren Fakten rüber kommen = wieviel % der Corona Erkrankten und wieder genesenden leiden an Langzeitfolgen und wie lange. Habe da - außer Berichte über Einzelfälle - noch nicht viel gesehen. Also Schluss mit der Panik Mache und Fakten auf den Tisch...

@10:28 von 0_Panik - "Am vergangenen Wochende waren viele ..."

"Am vergangenen Wochende waren viele Menschen unterwegs. Und es haben sich viele kleine Gruppen gebildet. Und falls das schöne warme Wetter anhalten sollte werden es noch mehr.
Gem. Experten bedeutet dies, dass sich jede Menge Menschen mit Corona infiziert haben müssen, - so wie auf einer Demo - ."

Das nebeneinander laufen auf eine Demo ist nicht das Problem. Problematisch wird es, wenn Teilnehmer dicht gedrängt in Bussen zur Demo gefahren werden und wenn diese Masken und Abstand sowieso ablehnen.

Übrigens steigt der R-Wert.

Am 22. Februar 2021 um 10:21 von Pool Roboter

Egal, wie man es dreht und wendet, am Ende muss endlich der Impfstoff herbei. Man kann es nicht fassen, daß das BioNTech-Werk in Marburg produziert, aber erst muss die EMA die Produktionsprozesse freigeben. „Unterlagen hierzu sollen im Februar/März“ eingereicht werden.
_____
Sie haben Recht. Es steht und fällt ALLES mit dem Fortschritt der Impfung. Selbst wenn die Infektionen dann bei den (Nichtgeimpften )
nicht zurückgehen, könnte man, wenn die Gefährdeten geimpft sind, vieles lockern bzw. öffnen. Wenn man natürlich den kostbaren und am weitesten akzeptierten Wirkstoff exportiert, wird's wohl noch dauern. Wenn in Marburg bereits produziert wird, warum dauert es u.U. bis März bis die Unterlagen hierzu EINGEREICHT werden ?
Ja, wir scheinen viiil Zeit und noch mehr Geld zu haben. Was wird denn da jetzt überhaupt nochmal geprüft ?

Was mich bei dieser Sache

Was mich bei dieser Sache seit langem wundert: Es wird viel herumdiskutiert, wo bleibt dagegen sowas wie eine Notstandsausrufung, zum Durchsetzen von Maßnahmen?

Stattdessen macht man noch viel Dienst nach Tarifvertrag, außer bei den sowieso und schon vorher überlasteten Krankenhäusern, jedenfalls nach meinem Empfinden, plus Gelaber - wie auch hier.

@Skywalker

der Staat muss nicht nur die Unversehrtheit schützen sondern noch viele andere Grundrechte die zum Teil auch gegenläufig sein können. Ihre Langzeiterkrankten kenne ich nur aus Berichten von Einzelfällen - belastbare Zahlen habe ich da bisher noch keine und von niemanden gesehen. Also hören sie bitte auf damit die Menschen in Angst und Panik zu versetzen. Sämtliche Covid Erkrankte, die ich kenne, haben 0 Nachwirkungen gehabt und die Krankheit selber kaum gespürt - und mein Bekanntenkreis bewegt sich in den 50ern so wie ich selber auch...

Die Baumärkte

bitte in das Öffnungskonzept mit einbeziehen. wir brauchen dringend neues Material zum Bastel und Bauen mit den Kindern, zur Beschäftigung, Krativität und Weiterbildung.

Baumärkte haben auch Aufgrund der Fläche und Laufwegsteuerung die besten Vorraussetzungen um die Hygenekonzepte zu mehr als 100% zu erfüllen.

In der ganzen Impfeuphorie bitte die grundlegenden einfachen Mittel nicht vergessen und beibehalten.

"Das Niveau ist hoch, noch

"Das Niveau ist hoch, noch deutlich höher als im April letzten Jahres. D.h., die jetzigen Maßnahmen müssen dem Grunde nach beibehalten werden, ein höheres Niveau ist, insbesondere im Hinblick auf das noch völlig unklare long-Covid-Geschehen, nicht vertretbar. "
Prognose sind immer Prognosen. Auf welche Erkennisse im Hinblick auf das "long-Covid-
geschehen" warten sie? Aufgrund des bisherigen Verlaufes und der allgemein zugänglichen Sachverhalte ist eine Verschärfung der Maßnahmen vertretbar, wenn nicht notwendig. Sie aber bieten nichts als eine unbegründete Phrase.

@wenigfahrer

Sie haben vollkommen Recht und die Verantwortung liegt nicht bei einem neutralen Staat sondern bei Gesundheitsminister Spahn - Er ist qua seines Amtes der Verantwortliche für die Impfungen - bisher scheint er es nicht hin zu kriegen...

@10:35 von free Nawalny

"... Wir würden geradewegs ins offene Messer, sprich in die dritte Welle laufen ... "

Die vielen Menschen, die am Wochenende unterwegs waren, sind da offensichtlich völlig anderer Meinung.

Diese Leute lassen sich von einer derartigen Panik-Mache nicht mehr anstecken.

Diese Zeiten sind vorbei.

Am 22. Februar 2021 um 10:25 von sikgrueblerxyz

Das ist starker Tobak für eine Demokratie, würde aber statt Protestverhalten eine Motivation auslösen, sich möglichst infektionsverhindernd zur Freiheitengewinnung zu verhalten.
________
Ich denke, wenn man von Anfang an( also von dem Zeitpunkt an, als die Brisanz klar war) eine Umfrage gemacht hätte, ob man z.B. eine wirkungsvollere App oder andere, sonst unübliche Maßnahme, bereit ist zuzulassen, wäre man m.M. auf eine grosse Zustimmung gestossen, die die Pandemie viel zielgerichteter hätte bekämpfen können.
Ob das heute, wo die Leute der Pandemie überdrüssig werden, noch möglich ist ?
Ansonsten ist Ihr Vorschlag gut und man könnte daraus auch Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen ziehen.

...zudem kommt noch dazu,

dass jetzt mehr getestet wird, also die "Dunkelziffer" zur Statistik kommt. Wie hier schon einige schrieben, je mehr wir aufdecken, um so fernen rückt die 35 - bzw., wie Herr Span ja gerne will, die 10.
Ich schließe mich da doch eher denen an, die richtigerweise aufführen, dass die Verstorbenenzahlen und die derer, die beatmet werden müssen, sinkt. Das sollte der Faktor sein, da nur das entscheident ist.
Zudem, wie viele Kollateralschäden an der Gesundheit der breiten Masse und hier vor allem der Kinder wollen wir denn noch hinnehmen? Werden, die hier verhemt einen Dauerlockdown fordern, sich genauso aufregen und tolle Vorschläge machen, wenn alles wieder auf ist, unser Gesundheitssystem aber an den Pandmiefolgeschäden krachen geht. Oder sind psychisch-, physische Schäden gar nicht so schlimmt, weil die nicht pandemisch begründet sind?

@10:34 von IBELIN

"... Fuer die Risikobewertung ist in Deutschland das RKI zustaendig ... "

Wer glaubt denn noch daran, dass im RKI die Risikobewertung auch Top richtig läuft ?

Amtsärzte

Warum der Auffassung von 12 Berliner Amtsärzten hier so breiten Raum eingeräumt wird, ist für mich rätselhaft. Fakt ist doch, dass auch durch die Schul-und Kitaöffnungen die 3. Welle rollt und sich schon deshalb Lockerungen eigentlich verbieten.

@10:35 von free Nawalny

Im Prinzip ist Ihre Überlegung richtig. Konsequenter wäre noch eine generelle strikte Ausgangssperre mit Zeiteinteilung für das Einkaufen, Arztbesuche usw. Alle anderen Gänge vor die Wohnungstür sind strengstens untersagt und werden bestraft, alle nicht lebensnotwendigen Betriebe werden geschlossen. Solange, bis der Inzidenzwert minimiert ist. Ob das allerdings der Wirtschaft nützt, bezweifle ich. Die meisten Betriebe werden vorher pleite sein, geschweige von Gaststätten u. ä. Die 4. Welle, nämlich die Insolvenzwelle wird mächtig sein.

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